Das Schauspiel Stuttgart im Dezember

Schauspielhaus Stuttgart (Foto: Björn Klein)

Auch das Schauspiel Stuttgart hat in den letzten Monaten mit einem umfassenden Hygiene- und Sicherheitskonzept alles dafür getan, einen sicheren Spielbetrieb zu ermöglichen – sowohl für das Publikum als auch für die Mitarbeiter*innen. Es ist sehr glücklich, dass kein einziger Infektionsfall bekannt ist, der auf den Besuch einer Vorstellung der Staatstheater Stuttgart zurückzuführen wäre. Dennoch werden die von der Politik vorerst bis zum 30. November beschlossenen Regelungen im Sinne der Einschränkung von Kontakten ernst genommen und als befristete „Wellenbrecher“ akzeptiert.

Jetzt wird sich auf den 1. Dezember als Datum für die Wiedereröffnung der Spielstätten fokussiert. Dabei hat die Unterbrechung des Vorstellungsbetriebs im November auch Auswirkungen auf den Spielplan für Dezember.

Am 19. Dezember wird die Premiere des neuen Familienstücks Robin Hood nachgeholt. Sowohl im Schauspielhaus als auch im Kammertheater werden zusätzliche Vorstellungen gespielt, u.a. von Der Besuch der alten Dame, Der Würgeengel, Schäfchen im Trockenen (UA) und Robin Hood – häufig auch am Nachmittag.

Für die für November geplante Lange Hölderlin-Nacht wird gemeinsam mit den Kolleg*innen von Oper und Ballett sowie der Partnern in Marbach und Stuttgart nach einem neuen Termin in der zweiten Spielzeithälfte gesucht.

Die Premiere von Mermaid Cut, einer queeren Version von Hans-Christian Andersens Märchen, findet wie geplant am 11. Dezember im Nord statt. Der Autor und Regisseur Julian Mahid Carly (u.a. Osnabrücker Dramatiker*innenpreis 2019, Körber Studio Junge Regie 2020) schließt mit dieser Arbeit sein Studium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg ab.

Der aktualisierte Spielplan für Dezember findet sich auf der Homepage des Schauspiel Stuttgart. Der Vorverkauf beginnt regulär am 16. November. Es wird um Verständnis gebeten, dass Vorstellungstermine momentan nur unter Vorbehalt und in Abhängigkeit von den Entscheidungen der Politik gelten können.

Die Gesundheit der Zuschauer*innen sowie der Künstler*innen und Mitarbeiter*innen steht weiterhin an erster Stelle. Gesundheit hat jedoch auch einen mentalen Aspekt, der gerade über einen langen Zeitraum der Einschränkungen hinweg eine immer größere Rolle spielt. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten sinnlich-ästhetische Erfahrungen. Zudem haben Theater als Diskursorte eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Das Schauspiel Stuttgart tut weiter alles dafür, die politischen Entscheidungsträger*innen für die Belange der Kultur zu gewinnen. Theater sind wichtige und sichere Orte!

schauspiel-stuttgart.de