Das Programm der Tiroler Festspiele Erl für Erntedank und den Winter 2020/21

Vorstellung des Programms der Tiroler Festspiele Erl für Erntedank und den Winter 2020/21 am 9. Juli 2020 ~ Intendant Bernd Loebe und Präsident Dr. Hans Peter Haselsteiner ~ © Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.m.b.H.

Am heutigen Donnerstag, den 9. Juli 2020, sollten eigentlich die Erler Sommerfestspiele eröffnet werden. Corona machte einen Strich durch die Rechnung. Und so wurde an diesem Tag vom Präsidenten Dr. Hans Peter Haselsteiner und dem Intendanten Bernd Loebe anlässlich einer Pressekonferenz sowohl die Winterfestspiele 2020/21 als auch das Erntedank-Wochenende vom 2. bis 4. Oktober 2020 vorgestellt. Ebenfalls wurde auf den Kulturreigen im August hingewiesen. Dank der großzügig angelegten Sitzplätze und -reihen im Konzertsaal ist es möglich, diesen mit einem „Schachbrettmuster“ problemlos zu bespielen. Den Gästen die größtmögliche Sicherheit zu bieten hat für die Tiroler Festspiele Erl höchste Priorität, wie Herr Dr. Haselsteiner betonte.

Erntedank wird in Erl mit einem Programm für Kinder eingeläutet: Unter dem Titel „Tuba-li, Tuba-la“ werden Fragen rund ums Tubaspielen beantwortet. An den folgenden Tagen werden ausgesuchte Werke von Mozart, Beethoven und Lutoslawski zu Gehör gebracht.

Das Winterprogramm beginnt traditionell mit dem Weihnachtsoratorium. Die Tickets für dieses Konzert, ebenso wie für die Konzerte an Silvester und Neujahr, sind erfahrungsgemäß schnell vergriffen. Deshalb wird die Generalprobe des Weihnachtsoratoriums am Tag zuvor öffentlich gemacht, und auch an Silvester und Neujahr gibt es zwei Vorstellungen, um alle möglichen Kartenwünsche erfüllen zu können. Die beiden Opern folgen gemäß Bernd Loebe dem Muster „ein Meisterwerk, eine Rarität“, das so zukünftig beibehalten werden soll. In diesem Winter sind das Donizettis „Don Pasquale“ und Mascagnis „L’amico Fritz“. Was die Sänger*Innen betrifft, so möchte Bernd Loebe ein Ensemblegefühl erwecken, indem er dieselben Künstler*innen kontinuierlich engagiert. Er möchte „kein seelenloses Auftreten, das Publikum soll die Sänger wiedererkennen und sich auf sie freuen“. Franui bleibt für ihn unverzichtbar, die Konzerte für Familie und Kinder ebenfalls. Trotz aller Unsicherheiten und Angst, was noch passieren mag, plant er bereits den Ring mit der Inszenierung von Brigitte Fassbaender, beginnend mit den kommenden Sommerfestspielen 2021.

Zum Abschluss stand noch eine Besichtigung an: Das Festspielhaus wurde um einen imposanten Neubau, er sich perfekt an das Gebäude anschließt, erweitert. Umfangreiche technische und bauliche Veränderungen – darunter eine neue Hinterbühne und eine neue Werkstatt – wurden durchgeführt. Auch das Kartenbüro der Tiroler Festspiele Erl wird ab 3. August dorthin umsiedeln. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Karten vorerst nur telefonisch oder per mail bestellt werden können.

Das detaillierte Programm ist auf der Webseite tiroler-festspiele.at zu finden.