Das Hessische Staatsballett mit Tim Plegges »Der Nussknacker« ab 19. Oktober am Staatstheater Wiesbaden und ab 16. November am Staatstheater Darmstadt

© Herbert Aust/Pixabay

Mit einer Neufassung des Ballettklassikers »Der Nussknacker« eröffnet Tim Plegge die Saison des Hessischen Staatsballetts. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Marie, die am Weihnachtsabend einen Nussknacker geschenkt bekommt, der sie mit auf Reisen nimmt durch Hoffnungen, Wünsche und Träume, in denen die Konturen zwischen Alltag und Projektion verschwimmen und bisweilen surreale Formen annehmen. Dort wird Marie in einen Kampf zwischen Spielsachen und Rattenkönig hineingezogen und bereist gemeinsam mit dem Nussknacker sein Land, wo die beiden nicht nur die Zuckerfee erwartet. Marie glaubt schon, in der Traumwelt das zu finden, was sie im realen Leben am meisten glaubt zu vermissen, bis alles auch hier in eine beunruhigende Schieflage gerät.

Die Vorlage zum Stück stammt von E.T.A. Hoffmann, die in der Version von Alexandre Dumas von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky vertont und eines der populärsten Ballette überhaupt wurde. In Plegges Fassung, in der märchenhafte Elemente und blanker Familienweihnachtsalltag ineinander verschränkt sind, haben auch die dunklen und skurrilen Seiten der Geschichte ihren Platz. Genau da liegen für Marie die Nüsse verborgen, die sie auf ihrem Weg zu knacken hat.


Der Nussknacker

Ballett von: Tim Plegge
Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Premiere am Staatstheater Wiesbaden: 19. Oktober 19 (Großes Haus)

Premiere am Staatstheater Darmstadt: 16. November 19 (Großes Haus)

Musikalische Leitung Wiesbaden: GMD Patrick Lange
Musikalische Leitung Darmstadt: Michael Nündel
Choreografie: Tim Plegge
Bühne: Frank Philipp Schlößmann
Kostüme: Judith Adam
Licht: Tanja Rühl
Dramaturgie: Karin Dietrich

Besetzung: t.b.a.

Es spielen das Staatsorchester Darmstadt und das Hessische Staatsorchester Wiesbaden.

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