Das Bruckner Orchester Linz & Martin Grubinger auf Tour

Bruckner Orchester Linz und Martin Grubinger (Foto: Reinhard Winkler)

Eigentlich hätte diese Tour schon im April 2020 stattfinden sollen, doch dann kam alles zum Stillstand. Jetzt werden im März 2022 endlich das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung des Chefdirigenten Markus Poschner zusammen mit dem Multipercussionisten Martin Grubinger für fünf Konzerte nach Deutschland kommen.

Martin Grubinger spielt Bruno Hartls Konzert für Multi-Percussion und Orchester, das Bruckner Orchester Linz musiziert die „Romantische“, die 4. Sinfonie, seines Namensgebers, die eben für die Gesamtaufnahme #bruckner24 – THE SYMPHONIES COMPLETE VERSIONS EDITION aufgenommen wurde und im Laufe der Saison erscheinen wird.

20.03.22 Düsseldorf – Tonhalle
21.03.22 Essen – Philharmonie
22.03.22 Köln – Philharmonie
23.03.22 Mannheim – Rosengarten
24.03.22 Regensburg – Audimax

„Bruckner gehört zu uns, gehört uns aber nicht, sondern der ganzen Welt. Wir bringen aber seine Musik unverwechselbar zu Gehör und erzählen damit auch von unserer Heimat.“

Wir sind Bruckner

Das Bruckner Orchester Linz, das auf eine mehr als 200-jährige Geschichte und Tradition zurückblickt und seit 1967 offiziell diesen Namen trägt, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in die Reihe der führenden Klangkörper Mitteleuropas eingereiht. Mit seinen Musiker*innen ist es nicht nur das sinfonische Orchester des Landes Oberösterreich, sondern betreut auch die musikalischen Produktionen des Linzer Landestheaters. Sein Sitz ist das 2013 eröffnete Musiktheater, das zu den modernsten Theaterbauten Europas zählt. Zu den Aufgaben des Orchesters gehören unter anderem Konzerte beim Internationalen Brucknerfest Linz, Konzertzyklen im Brucknerhaus und die „Große Konzertnacht“ des Ars Electronica Festivals.

Als Botschafter Oberösterreichs und seines Namensgebers spielt das BOL regelmäßig auf internationalen Bühnen. In den vergangenen Jahren gastierte das Orchester in den USA, Japan und zahlreichen europäischen Ländern.

Das Orchester wurde in seiner Geschichte von Gastdirigenten wie Clemens Krauss, Hans Knappertsbusch, Sergiu Celibidache, Kurt Eichhorn, Václav Neumann, Christoph von Dohnányi sowie später von Zubin Mehta, Serge Baudo, Horst Stein, Vladimir Fedosejew, Michael Gielen, Bernhard Klee, Steven Sloane, Stanislaw Skrowaczewksi, Michael Schønwandt und Franz Welser-Möst geleitet und von Chefdirigenten wie Theodor Guschlbauer, Manfred Mayrhofer, Martin Sieghart und Dennis Russell Davies geprägt.

Markus Poscher
(Foto: Volker Weihbold)

Seit dem Amtsantritt von Markus Poschner als Chefdirigent im Herbst 2017 vollzieht der Klangkörper einen Öffnungsprozess, der viele neue Formate generiert, unerwartete Orte aufsucht, in der Vermittlung überraschende Wege findet und vor allem für künstlerische Ereignisse sorgt, die ob ihrer Dringlichkeit und Intensität bei Publikum und Presse für große Resonanz sorgen. Markus Poschner und das BOL sind einer ureigenen Spielart der Musik seines Namensgebers auf der Spur und lassen diese in einem unverwechselbaren, oberösterreichischen Klangdialekt hören, die sich bis zum Brucknerjahr 2024 in einer Gesamtaufnahme aller Sinfonien in allen Fassungen manifestiert.

Das Bruckner Orchester Linz hat seit 2012 einen eigenen Konzertzyklus im Wiener Musikverein, ab 2020 erstmals auch einen im Brucknerhaus Linz. Das BOL wurde beim Musiktheaterpreis 2020 als „Bestes Orchester des Jahres“ ausgezeichnet.

Konzertprogramm:

Bruno Hartl (*1963)
Konzert für Multi-Percussion und Orchester op. 23

Anton Bruckner (1824–1896)
Sinfonie Nr. 4 „Romantische“ Es-Dur, WAB 104 „2. Fassung“

Martin Grubinger Percussion

Markus Poschner Dirigent