Das Berliner Ensemble zu Gast bei den Internationalen Maifestspielen

Die Dreigroschenoper ~ Berliner Ensemble ~ Ensemble ~ Foto: JR Berliner Ensemble

Oliver Reese inszeniert das Theatersolo »Mein Name sei Gantenbein« nach Max Frisch mit Matthias Brandt, zu sehen am 10. und 11. Mai im Kleinen Haus. Am 11. und 12. Mai ist »Die Dreigroschenoper« in einer Inszenierung von Barrie Kosky im Großen Haus zu sehen.

Das Hessisches Staatstheater Wiesbaden lädt Sie im Rahmen der Internationalen Maifestspiele zu zwei besonderen Theaterabenden ein.

»Mein Name sei Gantenbein« treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.

»Mein Name sei Gantenbein« in einer Fassung von Oliver Reese mit Matthias Brandt am 10. und 11. Mai jeweils um 19.30 im Kleinen Haus.

Immer wenn am von Bertolt Brecht gegründeten Berliner Ensemble eine neue »Dreigroschenoper« herauskommt, gerät Theaterdeutschland in einen Ausnahmezustand: Das Brecht/Weill’sche Meisterwerk ist das Kernstück des Repertoires an diesem Theater, seinetwegen fahren Menschen aus aller Welt nach Berlin – und die bange Frage vor jeder Premiere lautet: Kann die neue Inszenierung den hohen Ansprüchen genügen?

Für Barrie Koskys langerwartete und mehrfach verschobene Neuproduktion gilt ganz klar: Ja, sie kann! Ihm steht ein traumhaftes Schauspielensemble zur Verfügung, das Songs und Dialoge fern aller Klischees hält, und die nur siebenköpfige Band um Levi Hammer schießt eine beglückende Energie in den Abend.

»Die Dreigroschenoper« am 11. und 12. Mai jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Weitere Informationen unter maifestspiele.de