Bregenzer Festspiele und die Vorarlberger Urlaubsregionen

Blick auf Bregenz von der Bergstation der Pfänderbahn (© Markus Gründig)

In der Vierländerregion Bodensee, wo Österreich, Deutschland, die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein einen lebendigen Kulturraum bilden, liegt Vorarlberg. In Österreichs westlichstem Bundesland erfreut das Miteinander von Kultur, Natur und qualitätsvollen Angeboten.

Das Jahr 2019 beschert Vorarlberg Neues und Besonderes. Vom 7. bis 13. Juli beherbergt das Land zum zweiten Mal die Weltgymnaestrada, mit über 20.000 teilnehmenden Turnerinnen und Turnern sowie Gymnastinnen und Gymnasten aus rund 60 Nationen das größte Breitensportfestival der Welt. Kurz danach, am 17. Juli, eröffnen die Bregenzer Festspiele und zeigen erstmals in ihrer Geschichte die Verdi-Oper Rigoletto auf der Seebühne. Facettenreiche Ausstellungen inspirieren. Eindrucksvolles können Architekturinteressierte entdecken und bestaunen. Wer in der Natur frische Energie tanken will, macht sich auf zum Wandern, Radfahren, Mountainbiken, zu Outdoor-Aktivitäten aller Art. Viel zu unternehmen gibt es für Familien. Mit Genussvollem, aufmerksamer Herzlichkeit und Sinn für Qualität verwöhnen die Gastgeber in den zahlreichen, von Familien geführten Häusern.


Die sechs Vorarlberger Urlaubsregionen

ARLBERG
: Sein Ruf ist legendär, sein Name steht für Leidenschaft – der Arlberg. In Lech Zürs am Arlberg finden Gäste „Mehr Raum für Gedanken und mehr Zeit für die Sinne“. Den Zugang zu zahlreichen Attraktionen öffnet die Lech Card, die jeder Gast ab der ersten Übernachtung bei seinem Vermieter erwerben kann. Zur Region zählen auch die familiären Dörfer Stuben am Arlberg und Klösterle am Fuße des Arlbergs. lechzuers.com

BODENSEE-VORARLBERG: Angenehm kleinstädtisch, in zauberhafter Natur und bester Lage für Ausflüge rund um den internationalen Bodensee. Schauplatz der Bregenzer Festspiele und vieler weiterer Festivals. Bekannt für die zeitgenössische Architektur. Bevorzugter Standort für Kongresse. Zentren des Geschehens sind die Städte am Bodensee und im Rheintal: Bregenz, Dornbirn, Hohenems und Feldkirch. bodensee-vorarlberg.com

BRANDNERTAL – ALPENSTADT BLUDENZ – KLOSTERTAL – BIOSPHÄREN­PARK GROSSES WALSERTAL: Drei Alpentäler, das Brandnertal, das Klostertal, der Biosphärenpark Großes Walsertal sowie die Alpenstadt Bludenz machen den Reiz dieser Region aus. Unterhaltsam-informativ gestaltete Wege und Erlebnisprogramme regen vor allem Familien dazu an, in der Natur eine gemeinsame Zeit zu erleben. 800 Kilometer Wanderwege, 300 Kilometer Mountainbikerouten, zwei 18-Loch Golfplätze, Reiten, Bogenschießen. „Die Natur nutzen, ohne ihr zu schaden“ lautet die Philosophie im Biosphärenpark Großes Walsertal. vorarlberg-alpenregion.at

BREGENZERWALD: Die Region für Liebhaber der schönen Dinge. Bekannt für das überraschende Miteinander von alter und neuer Architektur, das innovative Handwerk und die KäseStrasse. Einblicke in die besondere Schaffensfreude geben die 12 „Umgang Bregenzerwald“-Wege. Erkundenswert: die facettenreiche Kulturlandschaft. Außergewöhnlich: das Werkraumhaus in Andelsbuch. International: die Schubertiade in Schwarzenberg. bregenzerwald.at

KLEINWALSERTAL: 36 Berggipfel umrahmen das versteckte Stück Österreich, das auf dem Straßenweg nur von Deutschland aus erreichbar ist. Im eigenen Rhythmus aktiv sein, das schätzen Gäste an einem Urlaub in der beruhigenden Walser Bergwelt. Erlebnisreiche geführte Touren bereichern das Sommer-Sortiment. Als österreichische Genussregion steht das Kleinwalsertal für ehrliche Gastfreundschaft und ausgezeichnete Kulinarik, bei der beste regionale Produkte im Fokus stehen. kleinwalsertal.com

MONTAFON: Das 39 km lange, hochalpine Tal mit elf Tourismusorten erfreut aktive Naturliebhaber und Genießer. Berge prägen das Landschaftsbild, darunter der höchste Berg Vorarlbergs, der 3.312 m hohe Piz Buin. Das Montafon präsentiert sich vielseitig. Wandern auf historischen Wegen, mit dem (E-)Mountainbike Berge erklimmen, fein speisen in den Hütten, Abenteuer im Bergwald sind hier ebenso selbstverständlich wie Herausforderungen für ehrgeizige Freizeitsportler. Eindrucksvoll: die Silvretta-Hochalpenstraße. montafon.at


Lebensraum und Naturvielfalt

Mit einer Fläche von 2.600 km² ist Vorarlberg viermal so groß wie Wien und etwa gleich groß wie das deutsche Bundesland Saarland oder das Großherzogtum Luxemburg. Fast 390.000 Einwohner zählt Vorarlberg (Stand 2017). Mit rund 48.000 Einwohnern ist Dornbirn die größte Stadt des Landes, gefolgt von Feldkirch (35.500) und der Landeshauptstadt Bregenz (29.000). Weitere Städte sind Bludenz und Hohenems.

Von Nord nach Süd misst Vorarlberg 100 Kilometer. In eineinhalb Stunden Autofahrt gelangt man vom Ufer des Bodensees (400 m) ins Hochgebirge der Silvretta mit ihren vergletscherten Dreitausendern. Zwei Drittel des Landes liegen über 1.000 Meter hoch.

Auf relativ kleinem Raum entfaltet sich eine große Naturvielfalt. Vorarlberg zählt über 700 Berggipfel, 3.933 Flüsse und Bäche, rund 97.000 Hektar Wald (gut zwei Drittel der Landesfläche). In Summe beherbergt das Land 39 Europaschutzgebiete (= Natura-2000-Gebiete).

Geologisch gesehen ist Vorarlberg ein Grenzraum der Erdgeschichte. Hier treffen die Ostalpen auf die Westalpen, am Arlberg verläuft die europäische Wasserscheide zwischen dem Schwarzen Meer und der Nordsee. Die verbindenden und trennenden Aspekte verleihen der Landschaft einen besonderen Reiz. Sie zeigt sich erstaunlich reich gegliedert: sanft im Norden, gegen Süden zu imposant gebirgig.

Bewegungsraum

Die Freizeitqualität in Vorarlberg ist anerkannt hoch, sowohl im Winter wie auch im Sommer. Dennoch ist es gelungen, die Kulturlandschaft zu schonen. Vorarlbergs Berge und Täler wurden maßvoll erschlossen. Naturliebhaber finden zahlreiche ruhige, abgeschiedene Plätze. Bestens ausgebaut und in einem Verkehrsverbund organisiert ist der öffentliche Nahverkehr mit Bahn und Bussen.

Sprachraum

Vorarlberg ist das einzige Bundesland mit einer Bevölkerung alemannischer Abstammung im ansonsten bajuwarisch geprägten Österreich. Eben dieser alemannischen Abstammung werden bestimmte Eigenschaften nachgesagt. So gelten die Vorarlberger als fleißig, sparsam, strebsam und häuslich – die Verwandtschaft zu den Schweizern, Elsässern und Schwaben ist offensichtlich.

Hörbar ist die alemannische Abstammung im Dialekt, respektive in den Dialekten, die sich von Ort zu Ort und von Tal zu Tal unterscheiden. Kostproben gibt die kostenlose Broschüre „Sprachgenie“ von Vorarlberg Tourismus. vorarlberg.travel/prospekte

Wirtschaftsraum

Vorarlberg zählt zu den wirtschaftsstärksten Regionen in Österreich. Die Exportquote liegt bei knapp 60 Prozent und ist die höchste aller österreichischen Bundesländer. Zu den bekanntesten Unternehmen mit Sitz in Vorarlberg zählen der Weltmarktführer im Seilbahnbau Doppelmayr Lifte, die Blum GmbH (Beschläge), Alpla (Kunststoffverpackungen), Zumtobel (Lichtdesign), Wolford (Bodywear) sowie die Fruchtsafthersteller Rauch und Pfanner.

Einen besonderen Bezug zur Marke Vorarlberg haben die Unternehmen Kästle (Produzent des legendären Skis, Spezialist für Freeriding-Ski), Skinfit (Produzent von Funktionsbekleidung) und Alma – Käse vom Senner.

Vorarlberg verfolgt das Ziel, bis 2050 energieautonom zu sein. Einen dementsprechend hohen Stellenwert nehmen Energieeffizienz und die Schonung von Ressourcen ein. Zahlreiche Projekte fördern die E-Mobilität. Für die Energiegewinnung setzt Vorarlberg vorwiegend auf Wasserkraft.


Kulturraum

Vorarlberg ist ein kunstsinniges Land, in dem immer wieder mutige, innovative Projekte verwirklicht werden. Als überraschend fallen beispielsweise die zeitgenössische (Holz-)Architektur und das designorientierte Handwerk auf.

Musikalisch kann Vorarlberg auf die größte Blasmusikkapellendichte Österreichs verweisen. Mehrere Bands interpretieren Traditionelles auf neue Weise.

Auch literarisch machen Vorarlberger Autoren von sich reden. Zu den überregional bekannten und mit Literaturpreisen ausgezeichneten Autoren zählen vor allem Michael Köhlmeier und Arno Geiger sowie die Kolumnistin und Autorin Doris Knecht.


Typische Souvenirs

KÄSE & BRÄNDE

– Bergkäse und Alpkäse
, erzeugt in kleinen Sennereien und auf Alpen
– „Montafoner Sura Kees“ (Sauerkäse), der würzige Magerkäse aus dem Montafon
– Erhältlich ist Vorarlberger Käse vor Ort und in mehreren Online-Shops: kaesestrasse.at, molkeprodukte.com, kaesehausshop.at, alpensepp.com, kaes.at, bergkaese.at, koestlichesausvorarlberg.at
– Edelbrände wie der typische Vorarlberger „Subirer“ (ein Birnenbrand) und Spirituosen wie Riebelmais-Whisky und Gin, erhältlich in zahlreichen Geschäften und Brennereien

FRUCHTIGES & SÜSSES

Schonend getrocknete Früchte – von Äpfeln bis Erdbeeren – aus dem Hause „Höchstgenuss“ von Familie Schobel aus Höchst am Bodensee
– Frische und verarbeitete Beeren – wie Marmeladen, Liköre und Säfte von Familie Winder aus Dornbirn
– Pikante Chutneys und Fruchtaufstriche von „Pfändergold“ aus Lochau
Apfelmost und Riebelmais von Dietrich Kostbarkeiten aus Lauterach
Weine von den Winzern Josef Möth aus Bregenz (mit Heurigem), Michael Nachbaur aus Röthis (mit Heurigem), Christoph Fulterer vom Gasthof Schäfle in Feldkirch sowie von den Walgau Winzern

Handgeschöpfte Schokoladen von Fenkart Schokolade (Hohenems), Café Troy (Bregenz), Xocolat (Bregenz), Konditorei Frederick (Schruns)
Honig-Spezialitäten von Bentele Genuss aus Alberschwende. Im Besucherzentrum angeboten werden Waldhonig, Bergblüten-Cremehonig, Propolis-Tinktur sowie Schnäpse, Liköre, Schokoladen und einiges mehr
– Bio-zertifizierte Kekse aus köstlichen und gesunden Zutaten – vom Honig über Hafer bis zu Früchten – von Sabine und Xaver aus dem Biosphärenpark Großes Walsertal

GEMÜSE, KRÄUTER & WÜRZIGES

Gemüse, Eingelegtes, Getreide, Fleisch und Gebranntes wie Vodka und Gin vom bio-zertifzierten, modern gebauten Vetterhof in Lustenau – auch architektonisch sehenswert
Gewürzmischungen, Selbstgemachtes, Schönes & Praktisches für Küche und Tisch von Frau Kaufmann in Egg im Bregenzerwald
kaltgepresste Öle aus den kleinen Ölmühlen in Götzis (Familie Amann), Lochau (Familie Sailer), Göfis (Goldmühle) und Krumbach (Familie Österle)
Lustenauer Senf, der in verschiedenen Varianten in einer Manufaktur in Lustenau entsteht

GENUSS-KOMBINATIONEN

– Kleinwalsertaler Köstlichkeiten
wie Bergkräuter-Senf, Bergkräuter-Sirup, Tannenwipfel-Essig oder luftgetrockneter Rinderschinken
– Spezialitäten der Klostertaler Bauerntafel wie Honig, Käse, Wurst, Schnaps und Kräutertee. Schön verpackt im Holzkistchen, erhältlich online und im Tourismusbüro Dalaas
– Köstlichkeiten im Montafoner Genusskistle, liebevoll zusammengestellt von den „bewusstmontafon“-Produzenten
– Süßes und Pikantes aus eigener Produktion, zudem Weine, Liköre und Fleisch von Z’Micheles in Brand
– Spezialitäten aus dem Biosphärenpark Großes Walsertal kombiniert mit wohltuenden Kräuterprodukten der Alchemilla Kräuterfrauen, verpackt vom biosphärenpark.haus

HANDWERK & TEXTILES

Möbelstücke und Textiles von den Werkraum-Handwerkern aus dem Bregenzerwald
Pfeffermühlen aus heimischem Holz, gestaltet und hergestellt vom Tischler Bernhard Domig aus Langenegg, erhältlich im Werkraumhaus Andelsbuch
– Handtaschen und Accessoires aus bzw. mit Lustenauer Stickereien von Daniela Hofer aus Lustenau
– Schmuck aus Stickereispitzen von Anita Keckeis von Kex Spitzenkultur aus Lustenau
– Handtaschen, Geldtaschen und Accessoires aus buntem Filz von Nina Dobnik und ihrer Filzkiste aus Hittisau
– Jacquardgefertigte Webdecken für Erwachsene und Kinder, Bettüberwürfe und Kissenhüllen aus dem Hause David Fussenegger, erhältlich in Fussenegger-Shops in Dornbirn und Wien („Heimweh“) sowie international in Geschäften für hochwertige Wohnaccessoires
Holz-Clogs und Kuhfell-Stiefel vom Schuhmacher Devich aus Hittisau im Bregenzerwald
– die eleganten, handgefertigten Leuchten von Anna-Claudia Strolz aus dem Bregenzerwald, erhältlich in ihrem Shop in Bregenz
– klassische Holzrodel, erzeugt von Familie Bereuter („Ländle-Rodel“) und von Familie Johler, beide aus Alberschwende im Bregenzerwald
– Wärmendes und Wohnliches aus der Wolle des Montafoner Steinschafs wie Filz-Lampen, Teppiche, Kissen und Decken, erhältlich im „Steeschof-Lädili“ in St. Gallenkirch sowie bei den regionalen Tourismusinformationen
– T-Shirts und Pullover mit alpinen Motiven von der Montafoner Designerin Linda Meixner, die sie unter dem Markennamen „Muntavu“ (Dialektaussprache von Montafon) verkauft

KOSMETIK & PFLEGE

– Molkekosmetik
von Familie Metzler aus Egg im Bregenzerwald
– Verwöhnendes aus der Kosmetik- und Pflegeserie Susanne Kaufmann (Hotel Post Bezau) – die Inhaltsstoffe stammen aus organischem Anbau oder aus Wildsammlungen
– die Werbina-Honig-Pflegeserie von Bentele Genuss aus Alberschwende
Seifen und Badekonfekt von „Garten Eder“ aus Gaißau
– Naturkosmetik von der Manufaktur blubonbon aus Lustenau, hergestellt aus Essenzen von Blüten, Gewürzen, Kräutern, Blättern und Harzen sowie aus hochwertigen Pflanzenölen
– Hautschonende Naturkosmetik und Pflegeprodukte, hergestellt mit hochwertigen Ölen und Zutaten von Alena Flatz, der Gründerin von MyNatureCosmetic

Weitere Informationen finden sich auf vorarlberg.travel/souvenir


Anreise mit Auto, Bahn, Fernbus und Flugzeug

Vorarlberg ist auf allen Wegen gut erreichbar. Der öffentliche Nahverkehr ist sehr gut ausgebaut. Bahn- und Busverbindungen sowie die Tarife sind im Vorarlberger Verkehrsverbund abgestimmt, ähnlich wie in einer Großstadt. In manchen Regionen verkehren zusätzlich zu den Linienbussen Wanderbusse. Im Kleinwalsertal fahren Gäste gratis mit dem Walserbus.

Per Auto: Von Deutschland, der Schweiz und Österreich führen Autobahnen nach Vorarlberg.

aus Norden/Nordosten: Via Stuttgart – Singen – Lindau bzw. via Ulm – Memmingen – Lindau. Auf der A96 (München – Lindau/Bodensee) dauert die Fahrt von München nach Bregenz rund zwei Stunden.

Bei Memmingen mündet die A7 in die A96. Ab Kempten (A7) ist die B19 (Schnellstraße) die durchgehende Verbindung ins Kleinwalsertal, das ohne Vignette erreichbar ist.

aus dem Westen über die Schweizer Autobahnen via Zürich – St. Gallen – St. Margrethen und via Zürich – Walensee – Sargans.

aus dem Süden über Como (I/CH) – San Bernardino – Chur, über den Reschenpass (I/A) – Landeck sowie über die Brenner-Autobahn (I/A) – Innsbruck.

aus dem Osten über die österreichische Autobahn via
Innsbruck – Landeck – Arlberg-Straßentunnel oder -Passstraße;
Landeck – Silvretta-Hochalpenstraße; Reutte – Lechtal.

Autobahnen und Schnellstraßen sind in Österreich mautpflichtig. Für Fahrten in Vorarlberg stehen mehrere Vignetten-Varianten zur Wahl:
– Die 10-Tages-Vignette (9,20 Euro)
– Die 2-Monats-Vignette (26,80 Euro)
– Die Jahres-Vignette (89,20 Euro)
Die Preisangaben (für 2019) beziehen sich auf PKWs.

Per Bahn: Mehrere Züge täglich, auch Autoreise- und Nachtzüge, verbinden Ost- und Südösterreich mit Vorarlberg. oebb.at

Von Deutschland: Über Lindau – Bregenz. Zielbahnhof für Reisen ins Kleinwalsertal ist Oberstdorf/Allgäu (D). bahn.de
Die nächstgelegenen Autoreisezugstationen sind München und Lörrach. autoreisezug-planer.de

Von der Schweiz: Mit EC- und IC-Zügen auf der Strecke Zürich – St. Gallen – Bregenz oder via Zürich – Sargans – Feldkirch. sbb.ch

Per Fernbus: Aus ganz Europa sind Bregenz und Dornbirn kostengünstig per Fernbus erreichbar. Über Fahrpläne und Preise informieren die Websites meinfernbus.de und flixbus.at.

Fly to Vorarlberg: Im Umkreis von Vorarlberg liegen einige Regionalflughäfen sowie internationale Flughäfen. Die meisten Flughäfen sind an Bahnstationen angebunden. Zudem fahren teilweise Linien- oder Shuttlebusse in die Städte im Rheintal und auf Anfrage auch in die Täler. Die nächstgelegenen regionalen und internationalen Flughäfen sind:
– der Bodensee-Airport Friedrichshafen (D, 35 km), Verbindungen innerhalb von Europa, vor allem von Deutschland
– St. Gallen-Altenrhein (CH, 20 km), Direktverbindung von/nach Wien
– Allgäu-Airport Memmingen (D, 77 km), Verbindungen innerhalb von Europa
– Zürich (CH, 119 km), interkontinentale Verbindungen
– Innsbruck (A, 184 km), Verbindungen von/nach Wien und Europa
– München (D, 215 km), interkontinentale Verbindungen

Aktuelle Informationen über die besten Verbindungen von den Flughäfen nach Vorarlberg finden sich auf vorarlberg.travel/anreise

Mobilität vor Ort

Der öffentliche Nahverkehr ist sehr gut ausgebaut. Bahn- und Busverbindungen sowie die Tarife sind im Vorarlberger Verkehrsverbund abgestimmt, ähnlich wie in einer Großstadt. Im Kleinwalsertal fahren Gäste gratis mit dem Walserbus. vorarlberg.travel/bus-und-bahn


Weltgymnaestrada 2019

Vom 7. bis 13. Juli 2019 trifft sich die Welt in Vorarlberg: Zum zweiten Mal in der Geschichte der Weltgymnaestrada findet dieses Großereignis in Vorarlberg statt. Rund 20.000 Teilnehmer aus 60 Nationen – Turner, Gymnasten und Betreuer – kommen beim größten Breitesportfestival der Welt zusammen. Auf dem Programm stehen zahlreiche Aufführungen in den Messehallen in Dornbirn und an weiteren Orten.

2007, als die Weltgymnaestrada zum ersten Mal in Vorarlberg stattfand, ist vielen in bester Erinnerung: Es war ein buntes, bewegtes und verbindendes Ereignis. Vorarlbergerinnen und Vorarlberger halfen ehrenamtlich und engagiert mit, Tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt zu beherbergen – vorwiegend in Schulen – und zu verpflegen. Das öffentliche Verkehrssystem stellte unter Beweis, auch Spitzenanforderungen gekonnt zu meistern. Bis heute bestehen Freundschaften aus jener Zeit.

Exkurs: Zurcaroh

Mit seiner Akrobatikgruppe „Zurcaroh“ nahm der Brasilianer Peterson da Cruz Hora 2007 an der Weltgymnaestrada in Dornbirn teil. Der Liebe wegen blieb er in Vorarlberg und gründete 2009 die Gruppe „Zurcaroh“ erneut. Die Gruppe gewann wegen ihrer akrobatischen Leistungen und der einfallsreichen Choreografien rasch an Bekanntheit. Im Mai 2018 nahm „Zurcaroh“ bei der amerikanischen Talentshow „America’s Got Talent“ teil und erreichte als einzige teilnehmende Amateurtruppe im Finale (Herbst 2018) den zweiten Platz.

Come together – show your coulours

Vom 7. bis 13. Juli 2019 ist Vorarlberg abermals Schauplatz der Weltgymnaestrada, die alle vier Jahre stattfindet. Im Vergleich zu 2007 wird Vorarlberg noch mehr Teilnehmer beherbergen, aus noch mehr Nationen. Untergebracht werden die Gäste als ganze Nation in einem Ort, abermals betreut von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus ganz Vorarlberg. In den „Nationendörfern“ werden vor allem Schulen in Unterkünfte verwandelt. Die Teilnehmer wohnen auch in Jugendherbergen, auf Campingplätzen und in Hotels.

Zentraler Veranstaltungsort ist die Messe Dornbirn. In den Hallen finden die Gruppenvorführungen statt. Auf dem Programm stehen außerdem Großgruppenvorführungen mit 200 bis 1.000 Turnern. Diese Vorführungen sind im Casino Stadion in Bregenz zu sehen. In den Vorarlberger Städten und in den Nationendörfern stehen zudem Vorführungen im öffentlichen Raum auf dem Programm.

Damit sich alle wohlfühlen, wird wieder beachtlich investiert: Das Großereignis hat die Ehre, eine neue Sporthalle auf dem Gelände der Messe Dornbirn zu eröffnen. Bahnhöfe werden modernisiert. Das erstklassige Bahn- und Busnetz wird optimiert, mit zusätzlichen Fahrzeugen, verkürzten Intervallen während der Veranstaltung und persönlichen Fahrplänen für jeden Teilnehmer.

Karten für die Eröffnungsveranstaltung in Dornbirn sowie für alle weiteren Aufführungen sind online erhältlich auf wg2019.at. Dort finden man auch Details zum Programm der Weltgymnaestrada 2019.


Treffpunkt Kultur

Von den Bregenzer Festspielen bis zum Philosophicum Lech, vom Gastgeben als Ausstellungsthema im Werkraumhaus Andelsbuch bis zu anregenden Stadt- und Dorfrundgängen spannt sich der Bogen für Kunst- und Kulturinteressierte. Die Schauplätze verteilen sich übers ganze Land, von der Bühne im Bodensee über Konzertsäle in Dörfern bis zu Ausstellungsräumen in alpiner Umgebung.

Bregenzer Festspiele inszenieren erstmals „Rigoletto“

Rigoletto“, Giuseppe Verdis schaurig-schönes Meisterwerk mit der bekannten Arie „La donna è mobile“, steht vom 17. Juli bis 18. August 2019 erstmals auf dem Spielplan der Bregenzer Festspiele. Die Aufführungen finden unter freiem Himmel auf der Seebühne statt. Als Festival-Orchester sind die Wiener Symphoniker im Einsatz, und das bereits seit Beginn der Bregenzer Festspiele im Jahr 1946.

Als Oper im Festspielhaus zeigen die Bregenzer Festspiele Jules Massenets „Don Quichotte“ (18., 21. und 29. Juli). Die Reihe „Opernatelier“ eröffnet in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz außergewöhnliche Einblicke in die Ideenwelt des Vorarlberger Komponisten Alexander Moosbrugger und der mit ihm arbeitenden Künstler. Die Reihe „Musik und Poesie“, Theateraufführungen sowie Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker und des Symphonieorchesters Vorarlberg ergänzen das Programm. Unter dem Motto „crossculture“ steht das Kinder- und Jugendprogramm mit Touren und Workshops, das bereits im Juni beginnt. bregenzerfestspiele.com

TIPP Bodensee-Vorarlberg Tourismus und Bregenzerwald Tourismus offerieren verschiedene Angebote, die Festspieltickets, Übernachtungen in einer Unterkunft nach Wahl sowie den Transfer nach Bregenz – für Gäste, die im Bregenzerwald wohnen – inkludieren.

Zeitgenössischer Tanz beim Bregenzer Frühling

Von März bis Juni 2019 tanzte der Bregenzer Frühling im Festspielhaus Bregenz. Den Auftakt gestaltete die „Zero Visibility Corp.“ aus Norwegen mit der österreichischen Erstaufführung von „Frozen Songs“ (9. März). „Nouvelles Pièces Courtes“ zeigte die Compagnie DCA von Philippe Decouflé aus Frankreich, ebenfalls das erste Mal in Österreich (23. März). Mit „Everyness“ untersuchte die deutsch-französische Compagnie Wang Ramirez das emotionale Spektrum einer menschlichen Beziehung (5. April) – die dritte österreichische Erstaufführung. Aus Cardiff kam die „National Dance Company Wales“, die mit „Tundra / They seek to find the Happiness they seem / Folk“ einen Abend in drei Teilen gestaltete (11. Mai). Mit „Pixel“ ließ die Hip-Hop-Formation „Compagnie Käfig“ aus Frankreich Illusion und Realität in ihrem digitalen Kosmos verschmelzen (25. Mai).
Im Magazin 4 gestaltete Silvia Salzmann das Kindertanzstück „Über|ge|nug“ (12. April). Francesca Harper gastierte mit der Welturaufführung ihres „New Piece“ im Kunsthaus Bregenz (17./18. Mai). Eine „Stadt-Tanz-Performance“ mit poetischen Choreografien zeigte die Vorarlbergerin Natalie Fend mit weiteren Künstlern an verschiedenen Plätzen in Bregenz (19., 26., 30. Mai). „Wie geht’s weiter?“, fragte sich das aktionstheater ensemble in einer Uraufführung (4. bis 7. Juni). bregenzerfruehling.com

Symphonieorchester Vorarlberg

Seit 1984 ist das Symphonieorchester Vorarlberg bei verschiedenen Anlässen im Einsatz, von Orchesterkonzerten bei den Bregenzer Festspielen bis zu den jährlichen Abo-Konzerten in Bregenz und Feldkirch. Im Frühjahr 2019 spielt das Orchester zudem im Vorarlberger Landestheater an rund 10 Terminen die Musik zur Beethoven-Oper Fidelio. Premiere ist am 1. Februar 2019. Höhepunkt des Abo-Programms wird die Aufführung der Symphonie Nr. 8 von Gustav Mahler am 16. und 18. Mai im Festspielhaus im Bregenz. Kirill Petrenko dirigiert das Orchester, das bei diesem Anlass aus 125 Musikern bestehen wird. Im Einsatz sind außerdem acht Gesangssolisten und 200 Chorsänger/-innen. sov.at

Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems

Die Schubertiade, das weltweit größte Schubertfestival, ist vom 22. bis 30. Juni und vom 24. August bis 1. September zu Gast im malerischen Bregenzerwälder Dorf Schwarzenberg. Im Angelika-Kauffmann-Saal mit Ausblick in die Natur gestalten herausragende Künstler Kammerkonzerte, Lieder- und Klavierabende sowie Meisterkurse. Zu bestimmten Terminen von April bis Oktober ist Hohenems Konzertort der Schubertiade. schubertiade.at

TIPP 1 Während der Schubertiade geöffnet sind die Musik-Museen in Hohenems. Das Franz Schubert-Museum, das Elisabeth Schwarzkopf-Museum, das „Dreimäderl-Haus“, das Markus-Sittikus-Haus und das Musik- und Schallplattenmuseum Walter Legge geben anhand von Dokumenten, Bildern, Hörbeispielen und Videos Einblicke in das Leben der bedeutenden Persönlichkeiten. schubertiade.at

TIPP 2 Für Gäste der Schubertiade Schwarzenberg bietet Bregenzerwald Tourismus Arrangements an. Inkludiert sind die Unterkunft, pro Person drei Konzertkarten nach Wahl und die Transfers mit dem Schubertiade Shuttlebus.bregenzerwald.at

Montforter Zwischentöne in Feldkirch

Dreimal im Jahr präsentieren die „Montforter Zwischentöne“ im modernen Montforthaus in Feldkirch Konzerte, Dialoge und Performances. Teil eins widmet sich vom 8. Februar bis 10. März 2019 dem Thema „widerstehen. Über Mut, Courage und Protest“. Vom 6. bis 30. Juni geht es um „entdecken – riskieren, finden, suchen“, vom 7. November bis 10. Dezember um „warten – zwischen Ungeduld und Langeweile“. montforter-zwischentoene.at

poolbar-Festival in Feldkirch

Seit über 25 Jahren widmet sich das poolbar-Festival der Popmusik, der Mode, der Architektur und dem Design. Hauptschauplatz des Festivals, das vom 5. Juli bis 11. August in Feldkirch stattfindet und rund 20.000 Besucher aus nah und fern zählt, ist das Alte Hallenbad. Für die temporäre Gestaltung der Räume und der unmittelbaren Umgebung wird jedes Jahr ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. poolbar.at

alpenarte Schwarzenberg

Ansinnen der Veranstalter des Musikfestivals in Schwarzenberg ist es, den Dialog zwischen der internationalen musikalischen Nachwuchselite und dem Publikum zu fördern. Konzerte, Workshops, Musikvermittlung und Dialoge stehen vom 9. bis 12. Mai und vom 10. bis 13. Oktober 2019 auf dem Programm. alpenarte.at

Klassik Krumbach

Vom 15. bis 18. August lädt das auf Kammermusik und moderne Musik spezialisierte Ensemble Pagon zusammen mit MusikerInnnen aus dem In- und Ausland zu Konzerte in Krumbach. Gespielt wird am Dorfplatz, in der Kirche, um Haus und Hof, auf Feld und Wiese. klassik-krumbach.at

Bezau Beatz

Vom 8. bis 10. August ist die Wälderbähnle-Remise in Bezau Schauplatz des Musikfestivals Bezau Beatz. Seit Jahren gestalten die Organisatoren ein buntes, niveauvolles und unterhaltsames Programm jenseits des Mainstream, für Menschen mit offenen Ohren und offener Geisteshaltung. Bezau Beatz bringt Musik und Musiker aus allen Teilen der Welt ins Dorf. bezaubeatz.at

Lech Classic Festival

Vom 30. Juli bis 3. August steht Klangvolles unter dem Motto „Zwischen Himmel und Hölle“ auf dem Programm. In der Neuen Kirche Lech zu hören sind Konzerte internationaler Vokal- und Instrumentalsolisten, vom virtuosen Paganini-Violinkonzert bis zum Verdi Requiem. lech-classic-music-festival.com

Jazz Bühne Lech

Seit wenigen Jahren bringt die Jazz Bühne Lech bekannte Musiker und Musikerinnen ins Bergdorf, 2019 vom 7. bis 11. August. Was die Konzerte so besonders macht, ist ihr familiärer Charakter. Spielort ist die Postgarage, die Platz für rund 200 Besucher bietet. jazzbuehne-lech.at

Montafoner Resonanzen

Wohlklingendes unterschiedlicher Genres, gespielt an besonderen Orten, präsentieren die „Montafoner Resonanzen“ vom 1. August bis 8. Septem­ber. Zu hören gibt es Barockmusik (1. bis 3. August), alpenländische Volksmusik (9. bis 11. August), Jazz (12. bis 18. August), Kammermusik (23. bis 25. August), Crossover (30. und 31. August) und Orgelmusik (5. bis 8. September). montafon.at/Montafoner-Resonanzen

Propstei St. Gerold

Ein kleines, feines Veranstaltungszentrum mit besonderer Atmosphäre ist die Propstei St. Gerold im Biosphärenpark Großes Walsertal. Rund ums Jahr sind hier Konzerte zu hören – von Jazz über Klassik bis zu moderner Volksmusik. Außerdem werden Kurse und Seminare angeboten sowie rund einstündige Führungen durch die Propstei. propstei-stgerold.at

Blumenegger Sommer

Schauplatz von Konzerten, Lesungen und Ausstellungen ist rund ums Jahr die Villa Falkenhorst in Thüringen nahe bei Bludenz. Unter dem Motto „Blumenegger Sommer“ findet eine Konzertreihe mit Familienprogramm und Skulpturenpark im weitläufigen Garten der Villa statt. Die Villa, um deren Erhalt sich ein Verein bemüht, wurde im 19. Jahrhundert im Stil englischer Landhäuser erbaut. Ihre Erstbesitzer, die Familie Douglass, stammten aus Schottland. Familie Douglass gründete in Thüringen eine Baumwoll-Spinnerei und –Weberei, die das Wirtschaftsgeschehen in der Region über viele Jahre hinweg prägte. villa-falkenhorst.at

Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik

Zeitgenössische Musik in der Alpenstadt Bludenz hör- und erlebbar zu machen, das ist das Ziel der „Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik“, die vom 3. bis 6. Oktober zum wiederholten Mal in der Remise Bludenz stattfinden. Das Programm umfasst Weltpremieren und einen Wettbewerb für junge KomponistInnen. allerart-bludenz.at

Spielorte

Einige Spielorte in Vorarlberg zählen zu fixen Tournee-Stationen für Jazz-, Weltmusik und Pop-Musiker sowie Ensembles. Beispielsweise der „Spielboden“ in Dornbirn. Die Clubkultur ist im Conrad Sohm in Dornbirn zuhause. Musik abseits vom Mainstream erklingt in der „Kammgarn“ in Hard. Im Bregenzerwald ist der Bahnhof Andelsbuch ein kleiner, feiner Kulturtreffpunkt.


Ausstellungen und Kunst im Öffentlichen Raum

vorarlberg museum in Bregenz

Für das „vorarlberg museum“, das neue und denkmalgeschützte Bauteile integriert, erhielt das Vorarlberger Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur mehrere Auszeichnungen.

Neben der originellen Fassade mit 16.656 Betonblüten, tatsächlich Abdrücke von handelsüblichen PET-Flaschenböden, beeindruckt im 4. Stock der „Blickraum“, den der österreichische Künstler Florian Pumhösl gestaltet hat. Vom dunkel ausgekleideten Raum schaut man durch ein riesiges Panoramafenster auf die sich ständig verändernde Szenerie am Bodensee.

Das Museum befasst sich in modern gestalteten Ausstellungen mit der Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs und des Bodenseeraums. Vom 16. März bis 5. Mai ist die Wanderausstellung „Getting Things Done“ zur neueren Architektur und Handwerkskunst Vorarlbergs zu sehen.

Von den Römern am Bodensee handelt die Sonderausstellung „Stadt – Land – Fluss“ vom 13. April bis 25. August, eine Koproduktion mehrerer archäologischer Institutionen der Bodenseeregion.

Vom 15. Juni bis 6. Oktober widmet sich eine Ausstellung im vorarlberg museum sowie im Angelika-Kauffmann Museum in Schwarzenberg der bekannten Vorarlberger Malerin des Klassizismus, Angelika Kauffmann. Zu sehen sind unbekannte Schätze aus Vorarlberger Privatsammlungen sowie hochkarätige Leihgaben aus öffentlichen Sammlungen.

Mythos Idylle Maisäß“ heißt es vom 21. September bis 17. November. Die Ausstellung befasst sich mit Künstlerresidenzen auf Montafoner Maisäßen in den Jahren 2016 bis 2018. vorarlbergmuseum.at

Kunsthaus Bregenz

Das Kunsthaus Bregenz (KUB), ein Bau des bekannten Schweizer Architekten Peter Zumthor, ist eines der führenden Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst in Europa. In wechselnden Ausstellungen bespielt ein Künstler oder eine Künstlerin das ganze Haus und entwirft Werke eigens für das KUB.
Den Auftakt gestaltet der aus Großbritannien stammende Video- und Sprachkünstler Ed Atkins vom 19. Jänner bis 31. März. Mit der Werkgruppe „Old Food“, die Nostalgie, Geschichte, Fortschritt, authentisches Leben oder Identität als „Fake“, als Lüge, darstellt, schafft Atkins spannende Bezüge zu Fragen der Zeit.
Ebenso bedrückend wie einnehmend: Vom 13. April bis 30. Juni bespielt die Schweizer Künstlerin Miriam Cahn mit „Das Genaue Hinschauen“ das KUB. In Pastell oder Kohle zeigt sie Figuren formatfüllend in leeren, kaum definierten Umgebungen.

Die Sommerausstellung vom 13. Juli bis 6. Oktober gestaltet der deutsche Bildhauer und Zeichner Thomas Schütte. Seine wichtigste Werkgruppe bilden monumentale Skulpturen von bis zu sechs Metern Höhe, in Bronze oder Stahl gegossen. Auf dem Vorplatz des KUB erstmals zu sehen sein wird eine noch im Guss befindliche Plastik, ein Wasserdampf schnaubendes Drachenwesen. Weitere Objekte werden an verschiedenen Plätzen im öffentlichen Raum in Bregenz zu sehen sein.

Mit Raphaela Vogel, 1988 in Nürnberg (D) geboren, präsentiert das KUB vom 19. Oktober bis 6. Jänner 2020 eine der jüngsten Künstlerinnen in der Ausstellungsgeschichte des Hauses. Raphaela Vogel verbindet Skulptur und Video, Raum und Readymade. Ihre Kunst besteht in der physisch erlebbaren Spannung sowie in einem kontrastreichen Spiel aus Imagination und Dimension.

Das KUB ist zudem Schauplatz von Vorträgen, Gesprächen und Konzerten.
kunsthaus-bregenz.at

Rheinschauen

Seit über 25 Jahren erzählt „Rheinschauen“ in Lustenau anhand von Plänen, Modellen, Fotos und Dokumenten die Geschichte jenes Rhein-Abschnitts, der die Grenze zwischen Vorarlberg und der Schweiz bildet und dann den Bodensee durchfließt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieser Abschnitt reguliert. Bis dorthin hatte der mäandrierende Fluss immer wieder für Überschwemmungen gesorgt. rheinschauen.at

Jüdisches Viertel und Jüdisches Museum Hohenems

Hohenems war über Jahrhunderte hinweg Heimat für eine kleine jüdische Gemeinde. Das jüdische Viertel wurde in den letzten Jahren sorgsam renoviert. Führungen finden jeden ersten Sonntag im Monat statt. Stationen sind unter anderem die einstige Synagoge, heute der nach Salomon Sulzer benannte Konzertsaal, die Mikwe (das Ritualbad) und der Friedhof.

In der Dauerausstellung erinnert das Jüdische Museum Hohenems an die jüdische Gemeinde der Stadt und ihre vielfältigen Beiträge zur Entwicklung Vorarlbergs und des Alpenraums. Sonderausstellungen beschäftigen sich mit jüdischer Gegenwart in Europa, mit Fragen des Zusammenlebens und der Migration.

Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“ heißt die Ausstellung, die bis 17. Februar 2019 zu sehen ist. Vom 7. April bis 6. Oktober 2019 befasst sich das Museum mit „All about Tel Aviv. Die Erfindung einer Stadt“. Die Ausstellung erforscht die Mythen, Abgründe und komplexen Realitäten der „weißen Stadt“, die immer wieder versucht, sich neu zu erfinden. jm-hohenems.at

Werkraumhaus in Andelsbuch

In Andelsbuch im Bregenzerwald widmet sich das Werkraumhaus, ein Bau des Schweizer Architekten Peter Zumthor, in wechselnden Ausstellungen Aspekten des Handwerks.

„Werkzeuge fürs Willkommensein“ ist das Thema der Ausstellung, die vom 22. Juni 2019 bis 11. Jänner 2020 zu sehen ist. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Interpretationen von Gastgeberschaft. Besucher sind eingeladen, die Werkzeuge für die Gastlichkeit nicht nur zu betrachten, sondern das Werkraumhaus als Gast zu erkunden. Kulisse bilden dabei die unterschiedlichen atmosphärischen Räume eines Hotels – von öffentlichen bis intimen. Die Hotelpartner des Werkraum Bregenzerwald zeigen die in ihren Häusern realisierten handwerklichen Sonderlösungen. Im Ausstellungszeitraum lädt ein großzügiges, frei zugängliches Entrée mit Bewirtung sowie gastlichen Möbeln und Objekten der Werkraum-Mitgliedsbetriebe dazu ein, Platz zu nehmen, sich zu unterhalten, die Möbel zu benutzen, zu verweilen: Gast zu sein. Das Begleitprogramm bietet die Möglichkeit, Handwerker und Gastgeber persönlich kennenzulernen. werkraum.at

Bregenzerwälder Handwerksausstellung

Vom 14. bis 18. August feiert die Bregenzerwälder Handwerksausstellung ihr zehntes Jubiläum. Aus der kleinen, regionalen Ausstellung hat sich die besucherstärkste Veranstaltung ihrer Art in der Vierländer-Region entwickelt. Rund 120 Handwerker aller Gewerke aus allen Bregenzerwälder Gemeinden präsentieren Schaustücke. Eine Sonderschau widmet sich dem Thema Energie und Mobilität. handwerksausstellung.at

Angelika-Kauffmann Museum Schwarzenberg

Das Angelika-Kauffmann Museum in Schwarzenberg, mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet, ist in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert mit modernen Schauräumen untergebracht. Seinen Namen trägt das Museum von der bekannten Malerin des Klassizismus, Angelika Kauffmann, die familiär eng mit Schwarzenberg verbunden war.

Vom 14. Februar bis 2. Juni zu sehen ist die Ausstellung „Jerusalem 1904 – Eine künstlerische Pilgerreise des jungen Malers Bartle Kleber“. Der Bregenzerwälder Bartle Kleber(1884-1953) unternahm als junger Maler eine abenteuerliche Reise in den Orient. Die Ausstellung zeigt Werke aus dieser Studienreise von 1904 im Dialog mit Artworks junger Schwarzenberger KünstlerInnen über das Jerusalem von 2018.

Unbekannte Werke von Angelika Kauffmann zeigen das Angelika-Kauffmann Museum und das vorarlberg museum in Bregenz vom 15. Juni bis 6. Oktober. angelika-kauffmann.com

Frauenmuseum Hittisau

Das Frauenmuseum Hittisau, das einzige Frauenmuseum in Österreich, macht in wechselnden Ausstellungen das Kulturschaffen und das Lebensumfeld von Frauen sichtbar. Untergebracht ist das Museum in einem modernen Holzbau im Ortszentrum.

Unter dem Titel „Eine wieder entdeckte Kultfigur“ befasst sich die Ausstellung vom 30. März bis 20. Oktober 2019 mit der Heiligen Kümmernis. Seit dem Spätmittelalter wird sie als Gekreuzigte im langen Gewand und mit Krone dargestellt. Und: Sie trägt einen Bart. Die Ausstellung rollt die 500-jährige Geschichte der Kultfigur der „Frau am Kreuz“ auf, geht ihrer Bedeutung für die Menschen damals nach, befragt aber auch ihre heutige Rolle als mögliche Leitfigur eines Menschen- und Erlöserbildes, das nicht geschlechterexklusiv ist. frauenmuseum.at

James Turrell Skyspace-Lech

Ein Kunstwerk ist in Oberlech seit dem Herbst 2018 zugänglich: der Skyspace-Lech, konzipiert vom US-amerikanischen Künstler James Turrell, bekannt für seine Raum-Licht-Installationen. Der Skyspace-Lech ist ein unterirdischer, durch einen 15 Meter langen Tunnel erreichbarer Schau- und Lichtraum, errichtet in einem Hügel. Nach oben hin gibt eine bewegliche Kuppel mit großem Fenster den Blick nach draußen frei und ermöglicht bei jedem Besuch neue Wahrnehmungserlebnisse auf den Himmel und den Einfall des Lichts. Bei Dunkelheit verändert eine Lichtinstallation die Raum-Impression. skyspace-lech.com

TÜREN am Grünen Ring in Lech Zürs

Von Außenräumen und Grenzen handelt die Kunstinstallation TÜREN in Lech, der Wanderer im Sommer 2019 ein letztes Mal entlang des Grünen Rings begegnen. Neun Türen, gestaltet von neun Künstlern aus fünf Nationen, stehen in der Landschaft auf über 2.000 Metern Seehöhe. lechzuers.com/der-gruene-ring

Kulturmonat „septimo“ der Montafoner Museen

Mit „septimo“ gestalten die Montafoner Museen von 1. bis 30. September einen ganzen Monat lang informative Programme rund um die regionale Kulturgeschichte. Die Veranstaltungen verbinden Kunst, Kultur und Kulinarik, die Veranstaltungsorte variieren von Mal zu Mal. Anlässlich des 70. Jubiläums des „Verkehrsverbandes Montafon“ steht 2019 die touristische Entwicklung des Tales mit all ihren Facetten im Mittelpunkt. montafon.at/septimo


Gespräche und Literatur

FAQ Bregenzerwald

FAQ Bregenzerwald, die jüngste Veranstaltungsreihe im Bregenzerwald, findet vom 2. bis 8. September 2019 zum vierten Mal statt. Das Forum mit Festivalcharakter und kulinarischem Anspruch lädt zu Vorträgen, Diskussionen, Konzerten und Wanderungen. FAQ Bregenzerwald beleuchtet gesellschaftsrelevante Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven. Sorgsam ausgewählt sind auch die Schauplätze im Dorf und am Berg zwischen Andelsbuch und Bezau.

Dabei sein soll Bewohner und Gäste inspirieren, zum Nachdenken und Mitreden anregen und vor allem auch Freude machen. FAQ Bregenzerwald will „Potentiale für eine gute Zeit“ öffnen. In diesem Sinne ist FAQ Bregenzerwald ganzjährig als Online-Plattform zugänglich, für Fragen und Antworten, für Inspiration und Denkanstöße. faq-bregenzerwald.com

Philosophieren in Lech am Arlberg

Seit über zwanzig Jahren treffen sich Philosophen, Denker, Literaten und Interessierte zum Philosophicum Lech, 2019 vom 25. bis 29. September. „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ ist dieses Mal das Thema. Im Rahmen des Philosophicums wird auch der „Tractatus“ vergeben. Der Essay-Preis würdigt herausragende kulturphilosophische Publikationen. philosophicum.com / lechzuers.com


Literaturtage & Literaturpreise

– Sprachkunst und hochalpine Natur in einer einzigartigen Symbiose zu erleben, diese Möglichkeit bieten die 3. Lecher Literaturtage am 7. und 8. September. Lesungen und frische Darstellungsformen bieten neue Begegnungsmöglichkeiten für Autoren und Publikum.
lechzuers.com/lecher-literaturtage

– Das Literaturfest Kleinwalsertal findet am 12. und 13. Oktober statt, mit Lesungen an ungewöhnlichen Orten – von der Seilbahn bis zum Oldie-Bus. kleinwalsertal.com

– Zu bestimmen Terminen lädt das Hotel Krone in Hittisau zu Lesungen bei Kaffee und Kuchen ein. Prosa, Lyrik und Gesang mit Angela Mereth-Wiesmüller, Egon Miller und Armin Grotewahl gibt es am 17. März im „Lesesalon“ zu sehen und hören. Die „Tage des Lesens“ von 14. bis 16. Oktober beschäftigen sich mit Friedrich Nietzsche und seinem Werk „Also sprach Zarathustra“. krone-hittisau.at

– In „Schwärzlers feinem Literatursalon“ im Hotel Schwärzler in Bregenz präsentiert einmal im Monat eine Persönlichkeit das Buch seines/ihres Lieblingsautors. Die Teilnahme kostet inklusive Aperitif, 4-Gang-Menü und Weinbegleitung 79,- Euro pro Person. Jedes Jahr zu Ostern veranstaltet das Hotel Literaturtage mit Lesungen von rund zehn Autoren und Autorinnen. schwaerzler.s-hotels.com


Kunst-Messen und Design-Ausstellungen

Hier eine Übersicht über alle Museen in Vorarlberg: vorarlberg.travel/museen-vorarlberg

Art Bodensee

Die Art Bodensee ist seit vielen Jahren die einzige Kunstmesse im deutschsprachigen Raum, die im Sommer stattfindet. Schauplatz der Verkaufsausstellung mit Rahmenprogramm am 29. und 30. Juni sind die modernen Messehallen in Dornbirn. artbodensee.messedornbirn.at

POTENTIALEe Festival & Messe

Mit Aspekten der Stadtraumgestaltung befasst sich vom 8. bis 10. November die fünfte Auflage des Festivals „POTENTIALe“. Einer der Programmpunkte ist die POTENTIALe Messe im Reichenfeld-Areal. Sie widmet sich dem Design, der Mode, Fotografie und Medienkunst. Ausstellungen im Alten Hallenbad, im Pförtnerhaus und im Konservatorium ergänzen das Programm ebenso wie ein Vintage-Markt, Outdoor-Installationen und so manch überraschende Intervention im Stadtraum. potentiale.at

UNIKAT B: Angewandte Kunst & Design in Bludenz

Ein beliebter Treffpunkt für die schönen Dinge des Lebens ist die UNIKAT B, eine alle zwei Jahre stattfindende Verkaufsausstellung für Angewandte Kunst und Design auf Schloss Gayenhofen in Bludenz. Von 26. bis 28. April zu sehen und zu kaufen gibt es Schmuck und hochwertiges Design aus Keramik, Textil, Filz, Glas, Papier und Holz. unikatb.at


Theater und Film

Theaterwanderung in Gargellen im Montafon

Zeitgeschichte als Theater mit ungewöhnlichen Begegnungen, an Schauplätzen in der Natur inszeniert: Zu einem interaktiven Theaterstück, kombiniert mit einer Wanderung, lädt das „teatro caprile“ mit seiner Gedenkwanderung „Auf der Flucht“ am 12. bis 14. Juli, 23. bis 25. August und 30. August bis 1. September. Gargellen, der idyllische Ort im Montafon, grenzt an die Schweiz. Immer wieder wurde hier die Frage kultureller und nationaler Identitäten neu gestellt. Von den Säumern, den Siedlern aus dem Montafon und dem Schweizer Prättigau, von Arbeitsemigranten und ganz besonders von jenen, die vom Nazi-Regime verfolgt wurden. Die erfolgreiche Theaterwanderung wird 2019 zum siebten Mal veranstaltet. teatro-caprile.at

Shakespeare am Berg

Seit einigen Jahren zeigt das Festival jeden Sommer ein Bühnenstück von William Shakespeare. Im Juli und August 2019 steht die Tragödie „Hamlet“ auf dem Spielplan. Schauplatz ist die Freiluft-Arena nahe der Talstation der Muttersberg-Seilbahn. shakespeareamberg.at

Montafoner Sagenfestspiele

Von 20. Juli bis 24. August bringen die Montafoner Sagenfestspiele die Geschichte „Peppino – Der Alpenmagier“ auf die Freilichtbühne Silbertal. sagenfestspiele.at

Alpinale Nenzing

Mit filmischem Schaffen aus aller Welt befasst sich das Kurzfilmfestival Alpinale vom 6. bis 10. August in Nenzing. Eine internationale Jury und das Publikum entscheiden, welche Filme mit dem „Goldenen Einhorn” ausgezeichnet werden. alpinale.at


Kreativkurse und Rundgänge

Malen und gestalten

– Das Kunstforum Montafon veranstaltet das ganze Jahr hindurch Kreativkurse, in erster Linie Malkurse und Fotoworkshops. kfm.at

– „Landhand“ lautet das Motto einer grenzüberschreitenden Initiative, die sich der Erhaltung alter Handwerkstechniken widmet. „Landhand-Werkstätten“ sind meist Bauernhöfe, Küchen und Gärten. Mitglieder der Initiative geben Einblicke in ihre Tätigkeit, einige von ihnen bieten auch Kreativkurse an, die auf Anfrage stattfinden. Im Urlaub lernen kann man zum Beispiel filzen, weben, Brot backen, Floristisches oder Kerzen ziehen. landhand.org

Geführte Stadt- und Dorfspaziergänge

– Führungen finden in Bregenz in den Sommermonaten nahezu täglich statt. Neben klassischen Stadtführungen werden zu bestimmten Terminen oder mit individueller Vereinbarung Themenführungen angeboten, die sich beispielsweise mit der historischen oder der modernen Architektur beschäftigen. bregenz.travel

– Jeden ersten Sonntag im Monat veranstaltet das Jüdische Museum Hohenems eine Führung durch das ehemalige Jüdische Viertel. jm-hohenems.at

– Verschiedene Führungen bietet die Stadt Feldkirch an: Jeden Mittwochnachmittag zwischen Juni und September geht es für Interessierte um 14 Uhr vom Montforthaus zu Stationen wie dem Rathaus, dem Dom, der Marktgasse und der Johanniterkirche. „Geheimnisvolle Schattenburg“ führt an bestimmten Terminen auf eine Zeitreise an den einstigen Wohnsitz der Grafen von Montfort. Am 2. Mai und 10. August spürt eine „LiteraTour“ Feldkirchs poetischen Seiten nach – mit Impressionen aus Briefen und Notizen von Literaten, die vom Charme der Stadt angetan waren. feldkirch.travel

– Vom Mittelalter bis in die Gegenwart führen in den Sommermonaten geführte Rundgänge durch Bludenz. Höhepunkt ist die Besteigung des Turms der St. Laurentiuskirche, zu dessen Spitze 138 Stufen zu bewältigen sind. Auf den Weg durch die Stadt können sich Interessierte auch einmal in der Woche mit einem Nachtwächter machen. bludenz.travel

– Führungen durch Bregenzerwälder Dörfer auf den „Umgang Bregenzerwald“-Wegen finden von Mai bis Oktober zweimal pro Woche statt.

Weitere Informationen zum Thema Kunst und Kultur sowie buchbare Angebote finden sich untrer vorarlberg.travel/kultur


Schauplatz Baukultur

Vorarlberg gilt seit vielen Jahren als Vorreiter in Sachen zeitgenössischer Architektur. Von sich reden machen auch die innovativen Handwerker, vor allem jene, die der Werkraum Bregenzerwald vereint. Auf die Spuren der Baukultur führen ArchitekTouren, die man individuell unternehmen kann. Im Bregenzerwald öffnen die „Umgang Bregenzerwald“-Dorfrundgänge Einblicke in die regionale Gestaltungskultur.

Architekturland Vorarlberg


Besonders auffallend ist die zeitgenössische Architektur in Vorarlberg. Vorwiegend mit Holz setzen Architekten und Handwerker Bautraditionen neu in Szene. Klare Linien kennzeichnen die neuen Häuser, die Blickpunkte in der Landschaft sind und sich sensibel einfügen. Höchst durchdacht ist ihr Innenleben. Energiebewusst zu bauen, gehört zum guten Ton. Die Räume mit ökologisch sinnvollen Möbeln und Materialien auszustatten, ebenso. Hier wiederum kommen die Handwerker ins Spiel. Passend zur zeitgenössischen Architektur, basierend auf alten Techniken und mit viel Fantasie gestalten sie Tische und Stühle, Betten und Sofas, Regale und Schränke und vieles mehr. Das Ergebnis sind Räume, die gut anzuschauen sind und sich außerordentlich angenehm anfühlen.

Vorarlberg gilt als Region mit einer hohen Dichte an erstklassiger Architektur und auch als Musterregion für energieeffizientes und ökologisches Bauen. vorarlberg.travel/architektur

Auf ArchitekTour

Elf Halbtages- und Tagestouren laden zu individuellen baukulturellen Entdeckungsreisen ein. Die Themen der Touren, über die interaktive Landkarten, ein begleitender Folder und eine App im Detail informieren: „Ortsräume“, „Holz & Material“, „Innovation & Handwerk“, „Kunst & Kultur“, „Alt & Neu“, „Landschaft & Natur“. Die neueste Route heißt „Getting things done – The Maker’s choice“. Diese Route bezieht sich auf die mobile Ausstellung „Getting Things Done: Evolution of the Built Environment in Vorarlberg“, die seit 2014 durch österreichische Kulturforen in aller Welt tourt und vom 16. März bis 5. Mai 2019 im vorarlberg museum in Bregenz zu sehen ist. Mit Hilfe einer bis ins Detail ausgeklügelten handwerklichen Konstruktion stellt die Ausstellung 230 Architekturprojekte aus Vorarlberg vor, ergänzt um Interviews, die Einblicke in die lebendige Vielfalt der baukulturellen Entwicklung geben. Die darauf abgestimmte Architektour führt zu einer exemplarischen Auswahl. vorarlberg.travel/architektouren

Vorarlberger Architekturinstitut vai

Als Schnittstelle im Feld der Baukultur versteht sich das vai (Vorarlberger Architekturinstitut). Das vai mit Sitz in Dornbirn zeigt regelmäßig Ausstellungen und bietet zu bestimmten Terminen „Architektur vor Ort“-Führungen und Exkursionen zu aktuellen Bauten und Themen an. v-a-i.at

TIPP Urlaub und Architektur

Ihre Baukultur zeichnet auch mehrere Hotels, Ferien- und Appartementhäuser aus. Sie wurden entweder in den letzten Jahren neu gebaut oder vereinen auf stimmige Weise Neues mit Altem. Über rund 25 Gastgeber, die zeitgenössische Architektur und innovatives Handwerk in ihren Räumen erlebbar machen, informiert die Website vorarlberg.travel/urlaub-und-architektur

Umgang Bregenzerwald

Warum schaut es im Bregenzerwald so aus, wie es ausschaut? Welche Werte und Ideen stecken hinter dem, was der Betrachter in den Dörfern und in der umgebenden Natur sieht und spürt? Einblicke in die Schaffensfreude der Bregenzerwälderinnen und Bregenzerwälder geben 12 Wege zur Gestaltung. Die Rundwege führen in jeweils eineinhalb bis vier Stunden durch 13 Bregenzerwälder Dörfer. An jedem Weg lenken etwa 10 dezente, rostfarbene Stahlsäulen die Aufmerksamkeit auf ein Gebäude, auf Besonderheiten der Kulturlandschaft, auf handwerkliche oder ökologische Finessen, auf Facetten künstlerischen, kulinarischen oder touristischen Schaffens. Über Details informieren begleitende Folder. Außerdem gibt es ein Buch zum Thema, das Hintergrundgeschichten über die Lebenskultur im Bregenzerwald enthält.

Von Mai bis Oktober finden dienstags und freitags begleitete Rundgänge auf den „Wegen zur Gestaltung“ statt. Treffpunkt ist jeweils um 9.30 Uhr beim Gemeindeamt. Termine, Details sowie genaue Wegbeschreibungen finden sich auf bregenzerwald.at/umgang-bregenzerwald

Islamischer Friedhof in Altach

Der jederzeit öffentlich zugängliche, schlicht gehaltene Bau aus Beton und Eichenholz beeindruckt mit dekorativen Elementen aus achteckigen Holzstäben. Das dabei entstehende Licht- und Schattenspiel versteht Architekt Bernardo Bader als Referenz an die orientalische Ornamentik.

Der außergewöhnliche Bau trägt hohe Auszeichnungen: den Piranesi Preis (2012), den Österreichischen Bauherrenpreis (2013), den „Aga Khan Award for Architecture“ (2013), den „European Public Space Prize 2014“ und den Vorarlberger Bauherrenpreis 2015 in der Kategorie „Gemeinschaft“.

Das Werkraumhaus und der Werkraum Bregenzerwald

Das Werkraumhaus steht in der traditionell handwerklich geprägten Gemeinde Andelsbuch. Geplant hat das hallenartige, mit einer Glasfassade umgebene Gebäude der bekannte Schweizer Architekt Peter Zumthor, der dem Bregenzerwälder Handwerk eng verbunden ist. Peter Zumthors Plan beruht auf zwei Grundgedanken. Einerseits dient das Gebäude als Versammlungsort und andererseits als große Vitrine – als Schaufenster für die Handwerks- und Gestaltungskultur im Bregenzerwald.

Ausdruck dieser Idee sind ein weit ausladendes Dach aus Holz und eine Fassade aus Glas. Die Trennung zwischen Innen und Außen ist aufgehoben, die Landschaft fließt durch das Gebäude hindurch. Im Werkraumhaus zu sehen sind Stücke von Werkraum-Handwerkern und wechselnde Ausstellungen. Begleitend finden experimentelle Workshops und Führungen statt.

2015 erhielt das Werkraumhaus den Vorarlberger Bauherrenpreis in der Kategorie „Initiative“. Im Dezember 2016 wurde der Werkraum Bregenzerwald als eines von drei Projekten in Österreich in das „UNESCO-Register guter Praxisbeispiele für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen.

Der Werkraum Bregenzerwald vereint rund 90 innovative Handwerker – von Tischlern bis zu Textildesignern. Als gemeinsame Plattform organisiert der Werkraum Ausstellungen, Wettbewerbe, Vorträge und widmet sich der Forschung und Entwicklung. werkraum.at

BUS:STOP Krumbach

Sieben besondere Buswartehäuschen zieren das Gemeindegebiet von Krumbach. Auf Einladung des Vereins kultur krumbach haben renommierte Architekten die sieben Haltestellen, im lokalen Dialekt „Wartehüsle“ genannt, vor wenigen Jahren neugestaltet. Mit dabei waren Alexander Brodsky (Russland), Rintala Eggertsson Architects (Norwegen), Architecten de Vylder Vinck Taillieu (Belgien), Ensamble Studio Antón García-Abril (Spanien), Smiljan Radic (Chile), Sou Fujimoto (Japan) und Wang Shu (China). Unterstützend und beratend stand jedem Architekturbüro ein Vorarlberger Partner aus Architektur und Handwerk zur Seite. Für die Finanzierung sorgten private Sponsoren. Honorar für die Architekten war ein Urlaub im Bregenzerwald. Das Projekt wurde 2014 mit einem Sonderpreis im Rahmen des österreichischen Staatspreises für Architektur sowie mit dem Staatspreis für PR ausgezeichnet. bregenzerwald.at/busstop-krumbach

Baukunst und Handwerk im Bregenzerwald erwandern

Im Bregenzerwald führt eine mehrtägige Weitwanderung auf die Spuren der alten und neuen Architektur. Im Preis inkludiert sind fünf Übernachtungen mit Halbpension in ausgewählten Hotels, detaillierte Landkarten, der Gepäcktransport von Hotel zu Hotel sowie die Bregenzerwald Gäste-Card für Fahrten mit den Bergbahnen und Bussen. Ab 706,- Euro pro Person. bregenzerwald.at/buchbare-angebote

NEU Silvretta Montafon Alpin Sport Zentrale in Schruns
Als neues Zentrum für den Tourismus versteht sich die Alpin Sport Zentrale mitten in Schruns. Der Stein-Kubus beherbergt im Erdgeschoß einen Begegnungsraum und eine Infothek. Besucher können hier Bergbahn- und Eventtickets für das Skigebiet Silvretta Montafon kaufen und sich über die umfangreichen Bergsportangebote informieren. In den Stockwerken darüber sind die Büros der Silvretta Montafon und Veranstaltungsräume untergebracht.

Geplant hat das Gebäude der Vorarlberger Architekt und Piranesi-Preisträger Bernardo Bader in Anlehnung an die für das Montafon typischen Schutzhütten.

Führung durchs Schanzenzentrum Montafon

In den 1930er Jahren stand in Tschagguns die damals größte Skisprungschanze in Österreich. In den 1960-er Jahren wurde sie jedoch stillgelegt. Für EYOF, das Europäische Olympische Jugendfestival, das im Winter 2015 im Montafon stattfand, entstand neuerlich ein Schanzenzentrum mit mehreren Sprungschanzen. Es ist ganzjährig nutzbar. 2017 wurde es mit dem IOC/IAKS Award in Silber ausgezeichnet, dem internationalen Architekturpreis für Sport- und Freizeitanlagen. Einblicke und Ausblicke von ganz oben gibt eine wöchentlich stattfindende Führung. montafon-nordic.at

Ausgezeichnete Architektur im Tourismus

– vorarlberg museum in Bregenz, Zubau und Erweiterung geplant vom Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur, trägt das Label „best architects 14“ in Gold, erhielt den „International Architecture Award 2014“, eine Auszeichnung beim Vorarlberger Bauherrenpreis 2015 sowie 2016 den österreichischen Museumspreis

– Kunsthaus Bregenz/KUB, der gläserne Kubus am Bodensee, erbaut von Peter Zumthor, der dafür unter anderem mit dem „Mies van der Rohe-Preis“ ausgezeichnet wurde

– Festspielhaus Bregenz (Zubau und Erweiterung), gestaltet von Helmut Dietrich/Much Untertrifaller, ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, u.a. mit dem „International Architecture Award 2007“ und dem Vorarlberger Bauherrenpreis 2010

– Monforthaus Feldkirch – Kongress- und Kulturhaus, geplant von der Arge Hascher & Jehle + Mitiska Wäger Architekten, wurde 2017 mit dem österreichischen Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet, 2015 mit dem Vorarlberger Bauherrenpreis

– Werkraumhaus in Andelsbuch, geplant von Peter Zumthor, wurde 2014 mit dem Bauherrenpreis der österreichischen Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten ausgezeichnet, 2015 mit dem Vorarlberger Bauherrenpreis. 2016 wurde es in das „Unesco-Register guter Praxisbeispiele für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen

– inatura Erlebnis Naturschau Dornbirn, erbaut von Helmut Dietrich/Much Untertrifaller, Hermann Kaufmann, Christian Lenz, Österreichischer Bauherrenpreis 2003, Vorarlberger Bauherrenpreis 2005

– Bus:Stop Krumbach, geplant von sieben internationalen Architekturbüros, wurde im Herbst 2014 beim österreichischen „Staatspreis Architektur  für Freizeit und Tourismus“ mit einem Sonderpreis ausgezeichnet und erhielt den Staatspreis für PR

– Frauenmuseum Hittisau (= Feuerwehr- und Kulturhaus), geplant von Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur, Österreichischer Bauherrenpreis 2000, Vorarlberger Bauherrenpreis und Holzbaupreis 2001

– Angelika- Kauffmann-Museum Schwarzenberg, Zubau geplant von Helmut Dietrich/Much Untertrifaller, International Architectural Restauration Prize 2010, Vorarlberger Bauherrenpreis 2010

– Kapelle Salgenreute in Krumbach im Bregenzerwald, geplant von Bernardo Bader. „Best Architects Award 18“, „Chicago Athenaeum International Architecture Award 2017“, Österreichischer Bauherrenpreis 2017, Piranesi Preis 2017

– Kapelle Wirmboden in Schnepfau im Bregenzerwald, geplant von den Architekten Innauer Matt. „2A Europe Architecture Award 2017“

– Georunde Rindberg in Sibratsgfäll im Bregenzerwald, Design von Super – Büro für Gestaltung und Innauer Matt Architekten ZT GmbH, Staatspreis für Design 2017, Bauherrenpreis 2018

– Propstei St. Gerold, Architekten Hermann Kaufmann ZT GmbH, Anerkennungspreis „Constructive Alps 2017“, Anerkennung Vorarlberger Holzbaupreis für die jüngsten Sanierungen und Erweiterungen

– Sägerbrücke Dornbirn, Stadtplanung Dornbirn, Land Vorarlberg, Architekturwerkstatt Dworzak-Grabher, Österreichischer Bauherrenpreis 2017

– Messehallen 09-12, Messe Dornbirn, marte.marte Architekten, Vorarlberger Holzbaupreis 2017

– Islamischer Friedhof in Altach, geplant von Bernardo Bader, Aga Khan Award for Architecture 2013, Vorarlberger Bauherrenpreis 2015,

– Michelehof Hard (Landwirtschaft und Schnapsbrennerei), Architekt Philip Lutz, Vorarlberger Holzbaupreis 2007, Österreichischer Bauherrenpreis 2007, Vorarlberger Bauherrenpreis 2010

– Hotel Martinspark Dornbirn, das erste Designhotel Österreichs, erbaut vom Duo Carlo Baumschlager/Dietmar Eberle, Vorarlberger Bauherrenpreis 1998

– Stadtbad Dornbirn, erbaut von Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur, Sonderpreis „alt & neu“ beim Staatspreis für Architektur 2008, Best architects Award 2008, Vorarlberger Bauherrenpreis 2010

– Bauernhof der Familie Metzler in Egg – Vorarlbergs erster offener Bauernhof. Geplant von Fab 02 (Klas & Lässer), Vorarlberger Holzbaupreis 2013

– Hotel Krone Hittisau, in Kooperation mit Handwerkern aus dem Werkraum Bregenzerwald und Architekt Bernardo Bader umgebaut, Vorarlberger Holzbaupreis 2009, Vorarlberger Bauherrenpreis 2010, zweiter Platz beim alpenweiten Architekturpreis „Konstruktiv“ für nachhaltiges Bauen und Sanieren 2011, lobende Erwähnung beim ersten „Alpine Interior Award“ 2011

.- Silvretta-Haus Bielerhöhe Gaschurn-Partenen, geplant von Much Untertrifaller Senior und Junior sowie Gerhard Hörburger, ausgezeichnet mit dem Piranesi-Preis 1993 und für „Neues Bauen in den Alpen“ 1995

– Weitere Informationen zum Thema Architektur sowie buchbare Angebote finden sich auf vorarlberg.travel/architektur


Begegnungen am Berg

Vorarlbergs Natur lässt sich beim Gehen im eigenen Rhythmus besonders gut erkunden. Wanderwege gibt es in großer Zahl, darunter auch Weitwanderwege, Themenwege und künstlerisch gestaltete Wege. Geführte Wanderungen finden den ganzen Sommer hindurch in allen Regionen statt. Wandern und Genießen kombinieren kulinarische Wanderungen. Den Auf- oder Abstieg verkürzen vielerorts Bergbahnen.

Naturvielfalt Vorarlberg


Auf kleinem Raum weist Vorarlberg eine erstaunlich große Landschafts­vielfalt auf – von Mooren über Uferlandschaften bis hin zum Hochgebirge. Um allen Menschen, die gerne in der Natur unterwegs sind, diesen Genuss auch in ferner Zukunft zu ermöglichen, hat das Land Vorarlberg die Initiative „Naturvielfalt Vorarlberg“ ins Leben gerufen. Sie versteht sich als breit angelegte Wertegemeinschaft für integrativen Naturschutz. Im Fokus stehen die 39 Natura-2000-Schutzgebiete. naturvielfalt.at

Interaktiv wandern

Für die Vorbereitung von Wanderungen und zur Orientierung vor Ort gibt es praktische Helferlein. Interaktive Landkarten, auffindbar auf www.vorarlberg.travel, beschreiben zahlreiche Wege im Detail. Zu allen erfassten Routen lassen sich die Informationen ausdrucken und herunterladen. Zusätzlich kann man über „Layers“ Informationen einspielen, von Sehenswertem bis zu Einkehrmöglichkeiten, von Fotos bis zur Bushaltestelle. Diese Informationen und einige weitere vereint die kostenlose Vorarlberg-App „Urlaub und Freizeit“. vorarlberg.travel/app

Min Weag – Vorarlberg umwandern

„Min Weag“ bedeutet im Vorarlberger Dialekt „Mein Weg“. Entwickelt wurde der Rundweg von Vorarlberg Tourismus in Zusammenarbeit mit heimischen Bergführern, die die einzelnen Touren handverlesen aufbereitet haben. In 31 Ganztages- und Halbtags-Etappen umrundet der Weg das Land: von Bregenz über den Bregenzerwald zum Tannberg und Arlberg, weiter über die Gebirgsketten von Verwall, Silvretta und Rätikon über die Höhen des Rheintals zurück ans Ufer des Bodensees.

„Min Weag“ bietet große Vielfalt auf engstem Raum, die Landschaft kann als Kunstwerk erlebt werden, Begegnungen mit Menschen, die in der Region verwurzelt sind und interessante Episoden erwarten die Wanderer. So erfährt man beispielsweise mehr über das Wirken der Bregenzerwälder Barockbaumeister oder jenes der Käsebarone. Im Rätikon, der Silvretta und dem Arlberggebiet belegen urgeschichtliche Funde, dass es schon damals einen regen Austausch über die Pässe gab. Im Rheintal kann man sich auf die Spuren jener frühen Fabrikanten begeben, die, wie etwa John Sholto Douglass, die Erschließungsgeschichte der Vorarlberger Berge wesentlich mitgeprägt haben.

Über Details informiert die Website von Vorarlberg Tourismus. Jede Einzeltour kann online ausgewählt, betrachtet und ausgedruckt werden. 3D-Animationen informieren über den Streckenverlauf, Gehzeiten, Schwierigkeitsgrad, Höhenprofil, Wissenswertes sowie Einkehrmöglichkeiten und Verkehrsverbindungen. Bilder und Videos illustrieren die jeweilige Strecke. vorarlberg.travel/min-weag

Die Kulturlandschaft individuell erwandern

In allen Regionen führen Themenwanderwege auf die Spuren der Geschichte, der Lebenskultur und zu Naturbesonderheiten. Nachstehend eine Auswahl – detaillierte Beschreibungen und weitere Touren finden sich auf der Website. vorarlberg.travel/wandern.

– Wandern und Kunstgenuss kombiniert der Weg zum Skyspace Lech, der unterirdischen Schau- und Lichtinstallation des US-amerikanischen Künstlers James Turrell. Die Wanderung, die bei der Bergstation Oberlech beginnt, dauert rund 3,5 Stunden

– Der Rüfikopf bei Lech am Arlberg erzählt vom Entstehen der Alpen und vom Verschwinden eines Meeres. Während man mit der Seilbahn hinauf schwebt, sieht man die Gesteinsschichten, die sich durch Verschiebungen und Verwerfungen aufgetürmt haben. Wer bei der Bergstation Rüfikopf den Geoweg einschlägt, taucht tief in die Erdgeschichte ein. Vorbei an den „Steinernen Zeugen“ begibt man sich auf eine Zeitreise durch Jahrmillionen, entdeckt Muscheln, Seeigel, Korallen und unzählige Gesteinsarten – und das alles in nur zweieinhalb bis drei Stunden. Geführte Wanderungen inkludiert die Lech Card.

– Vorbei an Quellen, Findlingen und Felsen führt der Weg durch die Bürser Schlucht, ein eiszeitliches Naturwunder. Die Wanderung dauert zwei bis drei Stunden, 15 Tafeln erklären die Geologie. Oberhalb der Schlucht prägen Lärchenwiesen und Eichen das Landschaftsbild, Gesteinsspalten und das tückische „Kuhloch“ (wo zwischen Felsblöcken eine Kuh abgestürzt sein soll) sorgen für Staunen. Am Ende der Runde landet man wieder am wilden Bach. Sein breites Gesteinsbett ist wie geschaffen für ein Picknick.

– Eine türkisblaue „Perle der Alpen“ liegt auf 1.970 Metern Seehöhe am Ende des Brandnertals: der Lünersee, umgeben von imposanten Bergen. Ein Wanderweg umrundet den See. Hinauf geht es von Brand mit der Lünerseebahn.

– Ein neuer Abenteuerweg führt seit Sommer 2019 von der Allmein oberhalb von Braz zum Mason-Wasserfall. Über 80 Meter stürzt dort das Wasser über die Felswand ins Tal.

– Die Entschleunigungswege im Biosphärenpark Großes Walsertal regen dazu an, sich auf die einfachen Dinge zu konzentrieren: das Rauschen des Baches, den Rhythmus des eigenen Atems, das Gefühl von Moos auf den Händen. Ein Weg führt durch die Kernzone Hochmoor-Tiefenwald, ein zweiter zum Seewaldsee.

– Der Landschaftspfad Gaschurn – Partenen – Galtür liegt im Europaschutzgebiet Verwall. Er gibt Einblicke in die Natur- und Kulturlandschaft im Montafon und dem Tiroler Paznauntal. Unter anderem führt er zum Wiegensee, einem der wenigen Deckenmoore Österreichs. Diese Art Moor entsteht nur unter besonders nassen Bedingungen, man findet es in Mitteleuropa selten.

– Der Bergbau ist eng mit der Geschichte des Montafon verbunden. Vor allem am Bartholomäberg wurden Silber, Eisenerz und Kupfererz abgebaut. An Infotafeln entlang des Bergknappenwegs, der von der Litzkapelle in Schruns bis zum historischen Bergwerk verläuft, erfahren Interessierte Wissenswertes über den Bergbau und die Besiedlungsgeschichte des Montafon. Unterwegs kommen die Wanderer an Zeitzeugen wie der bronzezeitlichen Burg im Friaga Wald und der spätmittelalterlichen Bergschmiede am Roferweg vorbei. Zur Vertiefung empfiehlt sich ein Besuch im Museum Frühmesshaus in Bartholomäberg. montafon.at/kristberg

– Am Kristberg im Montafon machen der Silberpfad und die Silberspielwelt die regionale Bergbaugeschichte spielerisch erlebbar. Der Weg mit zwölf zum Teil interaktiven Stationen wurde zusammen mit der Universität Innsbruck und regionalen Partnern entwickelt. Am Ende des Pfades, bei der Knappenkapelle unterhalb des Panoramagasthofs Kristberg, ist die „Silberspielwelt“ eine zusätzliche Attraktion für Kinder. Gastgeberfamilie Zudrell bietet am Silberpfad zwei geführte „Bergerlebnis“-Touren an: „Auf den Spuren von Silbi“ für Familien mit Kindern sowie die Bergbau- und Archäologietour für Geschichtsinteressierte. montafon.at/silberpfad

– Unter dem Motto „Lingenau erzählt“ hat die Gemeinde im Bregenzerwald an ihren Spazier- und Wanderwegen 28 „Erzählbänkle“ platziert. Dort sind per Mobiltelefon Tonaufnahmen von Lingenauerinnen und Lingenauern abrufbar. Sie erzählen, passend zum jeweiligen Ausblick, Alltagsgeschichten. Zuhörer können wählen, ob sie die Geschichte im lokalen Dialekt oder auf Hochdeutsch hören wollen.
– In Doren im Bregenzerwald spielt der StandWOrtWeg mit Perspektiven, lehrt das genaue Hinschauen und lädt ein zum Rätselraten. Auf dem gemütlichen Weg mit Spiel- und Rätselstationen ist man rund 1,5 Stunden unterwegs.

– Auf dem Brüggelekopf, dem Hausberg von Alberschwende im Bregenzerwald, erklingt am Musikwanderweg an zehn Stationen traditionelles Bregenzerwälder Liedgut. Den Weisen mitten in der Natur zu lauschen, hat einen besonderen Reiz. Zum Verweilen bieten sich Aussichts- und Ruheplätze an. Rund um den Berggasthof Brüggele gibt es zudem von Künstlern gestaltete Objekte zu bestaunen.

Künstlerisch gestaltete Wanderwege

– Für Wanderungen auf dem rund 25 Kilometer langen Grünen Ring, der in drei Etappen durch die alpine Gebirgslandschaft rund um Lech Zürs am Arlberg führt, hat die Vorarlberger Schriftstellerin Daniela Egger die literarische Wanderkarte „Ein Samurai am Kriegerhorn“ geschrieben. Sie enthält humorvolle Sagen sowie Erzählungen. Jeder Geschichte ist einem von 35 Entdecker- und Begegnungspunkten auf dem Grünen Ring zugeordnet. lechzuers.com/der-gruene-ring

– In Sibratsgfäll im Bregenzerwald macht die Georunde Rindberg an acht Stationen die Kraft der Natur sichtbar und erlebbar: Der von Designern und Architekten gestaltete, 2017 mit dem österreichischen Staatspreis für Design und 2018 mit dem Bauherrenpreis ausgezeichnete Rundweg führt zur Parzelle Rindberg, wo sich vor einigen Jahren Berghänge in Bewegung gesetzt und tiefe Spuren hinterlassen haben. Am Weg liegt beispielsweise „Felbers schiefes Haus“. Das ehemalige Ferienhaus hat sich bei der Rutschung ohne nennenswerte Schäden 18 Meter talwärts bewegt. Das begehbare Objekt zeigt die Ausstellung „Gewaltige Natur“. bewegtenatur.at

– In Tschagguns im Montafon befasst sich die Gauertaler AlpkulTour mit der Alp- und Maisäßkultur. Der von Roland Haas künstlerisch inszenierte Themenweg liefert an 13 Stationen ungewohnte Einblicke. Skulpturen erzählen Geschichten, Bäume wachsen mit den Wurzeln nach oben, und es geht um eine Schlacht, die nie ausgefochten wurde. Hintergründe erzählen Tafeln mit Texten in Montafoner Mundart. Über einen QR-Code ist die hochdeutsche „Übersetzung“ abrufbar. alpkultour.com

– Am Muttersberg oberhalb von Bludenz führt der Kunst- und Kulturweg Alpine Art zu sechs Kunstwerken an verschiedenen Standorten. Die Werke, geschaffen von Vorarlberger Künstlern, befassen sich mit dem Leben am Berg. Unterwegs ist man rund zwei Stunden. An der Talstation der Muttersbergbahn ist eine Begleitbroschüre erhältlich.

Die Kulturlandschaft geführt erwandern

In allen Regionen finden regelmäßig geführte Themenwanderungen auf den Spuren der Geschichte, der Lebenskultur und zu Naturbesonderheiten statt. Zum Beispiel:

– Im Biosphärenpark Großes Walsertal führt an bestimmten Montagsterminen im Juli und August eine inspirierende Wanderung in das Hochmoor in der Kernzone Tiefenwald. Die Teilnahme kostet 10,- Euro. Gäste von BERGaktiv-Mitgliedsbetrieben nehmen kostenlos teil.

– Ins Gadental, malerisch in der Kernzone des Biosphärenparks Großes Walsertal gelegen, führt jeden zweiten Montag im Juli und August eine dreieinhalbstündige Wanderung. Die Teilnahme kostet 15,- Euro. Gäste von BERGaktiv-Mitgliedsbetrieben nehmen kostenlos teil.

– Touren nach Wunsch werden im Klostertal angeboten. Beliebt ist fünfstündige Wanderung von Dalaas zum Formarinsee und zum Steinernen Meer. 2015 wurde der Formarinsee am Fuße der Roten Wand zum „Schönsten Platz Österreichs“ (ORF) gekürt. Die Touren können bis zum Vortag individuell gebucht werden.

– Auf die Oberzalim- bzw. die Sarotlahütte im Brandnertal geht es wöchentlich abwechselnd jeden Montag. Die begleitete Tour dauert etwa vier Stunden und ist für Gäste mit der Brandnertaler Gästekarte kostenlos.

– Was ist eine Brüüge, was ein Seelenloch oder ein Vorhuus? Auf dieser geführten Wanderung im Kleinwalsertal bleibt keine Frage zu Walser Baukunst und Lebensweise unbeantwortet. Gemeinde-Chronist Stefan Heim ist Walser mit Leib und Seele. Er führt unterhaltsam und mit immensem Wissen auf den Spuren der 700jährigen Walser Geschichte in Vorarlberg. Für Dialektfans gibt es auf dem Weg außerdem einen Mini-Dialekt-Kurs „zom Agää dahei“.
Die Wanderung findet vom 21. Mai bis 31. Oktober jeden Dienstag statt. Die Teilnahme kostet 15,- Euro für Erwachsene, Kinder bis 14 Jahre nehmen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos teil.

Kulinarisch wandern

– Auf kulinarische Genusswanderungen kann man sich im Brandnertal begeben. Zwei Wegvarianten stehen zur Wahl. Unterwegs ist man 3,5 bzw. 4,5 Stunden. Auf jedem Weg speist man ein Frühstück, ein Mittagessen und ein Dessert, serviert in drei verschiedenen Alpen bzw. Wirtshäusern am Berg. Die Packages sind zwischen 5. Juni und 27. Oktober buchbar und kosten 33,- Euro für Erwachsene bzw. 29,- Euro für Kinder (bis 15 Jahre).

– Eine Wanderung und ein dreigängiges Menü, serviert an drei verschiedenen Orten, kombiniert das Sommerkulinarium im Biosphärenpark Großes Walsertal. Rund vier Stunden lang ist man von der Bergstation der Seilbahnen Sonntag-Stein zu mehreren Alpen unterwegs. Das dreigängige Menü kostet 30,- Euro pro Person, dazu kommen die Getränke und die Seilbahnfahrt.

– „Kulinarisch wandern“ kann man im Bregenzerwald auf fünf verschiedenen Routen. Die Tagespackages, buchbar bei Bregenzerwald Tourismus, inkludieren das Frühstück, das Mittagessen und Dessert. Von Schritt zu Schritt geht’s von Gang zu Gang: Die Mahlzeiten werden in drei Berggasthäusern und Restaurants serviert, die Gehzeiten liegen zwischen 3,5 bis 5 Stunden. „Kulinarisch wandern“ kostet mit den Bergbahnfahrten 46,- bis 62,- Euro pro Person, für Inhaber der Bregenzerwald Gäste-Card gibt es Ermäßigungen.

– Was passiert, wenn man einen Wanderführer und ehemaligen Haubenkoch in eine Alpküche stellt? Im Kleinwalsertal nimmt Herbert Edlinger nimmt Wanderer mit auf eine spannende Tour. Unterwegs erfahren die Teilnehmer mehr über das Netzwerk aus Landwirten und Gastwirten und sammeln schmackhafte Kräuter. Mit den Schätzen geht es auf die Untere Wiesalpe, eine reine Ziegenalpe, um Kräuterbutter anzufertigen und Köstliches wie Milch, Käse und Wurstspezialitäten zu verkosten. Die Wanderung findet vom 6. Juni bis 3. Oktober jeden Donnerstag statt. Die Teilnahme inkludiert eine Brotzeit und einen Gruß aus der Alpküche und kostet 25,- Euro für Erwachsene, Kinder bis 14 Jahre nehmen kostenlos teil.

Mehr über Kräuter erfahren

– Jeden Donnerstag (13. Juni bis 29. August) begleiten die Alchemilla Kräuterfrauen aus dem Biosphärenpark Großes Walsertal Wiesen- und Kräuterwanderung zu unterschiedlichen Themen. Das informative Programm dauert rund zweieinhalb Stunden. Unterwegs lernen die Wanderer Kräuter kennen und erfahren, welche Kräuter man essen kann und wie man sie verarbeitet. Die Teilnahme kostet 19,- Euro.

– Zu einem Spaziergang durchs Wiesenkräuter-Labyrinth lädt Engels Kräuterstunde im Klostertal. Das Programm findet jeden Donnerstag statt (12. Juli bis 23. September). Die Teilnahme inkludiert eine Verkostung von Kräuteraufstrichen und Kräuterlimonade und kostet 19,- Euro für Gäste mit der Gästecard Klostertal.

– Auf geheimen Pfaden durchs Brandnertal führt die Kräuterfamilienwanderung mit der diplomierten Kräuterexpertin. Das Programm findet jeden Freitag statt (Juli bis Oktober) und kostet 25,- Euro mit der Brandnertal Card.

– Ein begleiteter Rundgang durchs „Reich der Kräuter” findet von Mitte Juni bis Mitte September einmal wöchentlich im Natur Erlebnis Holdamoos in Au im Bregenzerwald statt. „Hüttenzauber und Zauberkräuter” heißt es einmal in der Woche von Mitte Juli bis Ende August.

– Im Kleinwalsertal weiht die Kräuterfrau und Köchin Christine Keck Interessierte in die Welt der Wildkräuter ein. Nach einem Streifzug durch den Alpenkräutergarten am Hörnlepass, in dem rund 450 verschiedene Kräuter und Heilpflanzen gedeihen, verarbeiten die Teilnehmer Selbstgepflücktes zu einem köstlich saisonalen „Superfood“. Der Ausflug in Christines Kräuterküche findet vom 16. Mai bis 31. Oktober jeden Donnerstag statt. Die Teilnahme kostet 20,- Euro für Erwachsene, für Kinder bis 12 Jahre 10,- Euro.

– Für Inhaber der Lech Card steht jeden Dienstag eine geführte Kräuterwanderung mit Kräuterpädagogin Veronika Walch auf dem Programm. Am 13. Juli und 14. September finden „Kräuterwibletage“ in der Kräuterwerkstatt statt, an denen die Teilnehmer gemeinsam mit Drei-Hauben-Koch Thorsten Probost ein Gourmetmenü zubereiten.

– Mehrere Kräuterwanderungen werden im Montafon angeboten. Bei der Kräutersuche in der Silvretta Montafon lernen die Teilnehmer mehr über Alpenkräuter und genießen anschließend mit Kräutern zubereitete Köstlichkeiten in der „Nova Stoba“.
Jeden Dienstag vom 4. Juni bis 29. Oktober geht’s über die saftigen Wiesen des Maisäss Montiel in St. Gallenkirch. Bei der Blumen- und Kräuterwanderung entdeckt man die Vielfalt & Wirkung der heimischen Pflanzenwelt – und das bei tollem Ausblick! Nach der Wanderung gibt’s einen leckeren Brotaufstrich mit den Blumen & Kräutern aus dem Tal.
Am Kräuterweg „Probier Amol“ in Partenen eröffnet sich Interessierten eine bunte Kräuterwelt. In mehreren Gärten gibt es Duftendes und Essbares zu sehen und zu verkosten. Die Gärten sind von Juni bis Anfang September bewirtschaftet. Vom 1. Juli bis 2. September finden geführte Kräuterwanderungen statt.

Zu Alpen wandern

Berge und Alpen – wie man „Almen“ im alemannischen Sprachraum nennt – prägen seit Jahrhunderten die Vorarlberger Kulturlandschaft. Bis heute wird die dreistufige Alpwirtschaft gepflegt. Vom Tal ziehen die Tiere, vorwiegend Kühe, im Frühsommer aufs „Vorsäß“ oder „Maisäß“, im Hochsommer auf die Hochalpe, im Herbst etappenweise ins Tal.

Rund 40 Prozent der Landesfläche sind Alpgebiet. Aktuell werden in Vorarlberg 530 Alpen bewirtschaftet. Auf den etwa 130 Sennalpen wird die besonders wertvolle Milch zum ursprungsgeschützten „Vorarlberger Alpkäse“ verarbeitet. Jeden Sommer werden knapp 450.000 Kilo Alpkäse produziert.

Zahlreiche Wanderwege führen zu Alpen. Mehr über die Bedeutung der Alpwirtschaft erfährt man zudem bei geführten Alpwanderungen.

– In Au-Schoppernau gibt der Alpgang-Weg in zwei oder sechs Stunden Einblicke in die Bregenzerwälder Alpwirtschaft, die seit Jahrhunderten in mehreren Stufen betrieben wird.

– Wie gestaltet sich das Leben auf einer Montafoner Alpe? Die Alpführer Gerhard Blaas und Evi Essig führen jeden Freitag von 5. Juli bis 6. September zur Alpe Garnera. Die rund vierstündige Wanderung beginnt mit der Auffahrt mit der Versettla Bahn von Gaschurn. Nach der Alpbesichtigung und frisch gestärkt geht es zurück ins Tal. Unterwegs informieren Gerhard und Evi über die Maisäß-Landschaft, die Bewirtschaftung und die historische Entwicklung der Alpwirtschaft. montafon.at/bergeplus

– Knapp zweieinhalb Stunden dauert die Wanderung mit Wanderführerin Elisabeth von der Bergstation Garfrescha Bahn über den Gantakopf (1.958 m) zur Alp Nova. Dort erklärt Sennerin Andrea Wieser, wie aus Kuhmilch die Spezialität „Montafoner Sura Kees“ hergestellt wird und was es bedeutet, einen Sommer lang Älplerin zu sein. „Montafoner Sura Kees“, den aromatischen Magerkäse, gibt es natürlich auch zu probieren. montafon.at/BergePLUS

Beschreibungen weiterer Alpwanderungen finden sich auf vorarlberg.travel/alpwandern

Weitwanderwege und Weitwandern

– Der Lechweg verläuft durch eine der letzten Wildflusslandschaften Europas. Auf 125 Kilometern führt die Reise vom Formarinsee nahe der Lech-Quelle über die Tiroler Naturparkregion Lechtal-Reutte bis zum Lechfall in Füssen im Allgäu. Die Wanderer überqueren auf ihrer Tour die längste Fußgängerhängebrücke Österreichs und stoßen unter anderem auf die größte Steinbockkolonie Europas. lechzuers.com/lechweg

– Auf die Spuren der Walser führt ein Weitwanderweg in 25 Etappen zu allen Walsersiedlungen in Vorarlberg, dem Fürstentum Liechtenstein und Tirol. Vom Brandnertal verläuft der Weg über Triesenberg (FL) nach Laterns und Damüls, ins Große Walsertal, ins Kleinwalsertal, über den Tannberg und das Silbertal bis Galtür. Über den Weg informiert ein Wander- und Kulturführer, der auch über die Geschichte und Gegenwart der Walser in Vorarlberg erzählt.

– Vor gut 700 Jahren wurde die Region Tannberg mit dem Dörfern Lech, Warth und Schröcken von Walsern besiedelt. Auf die Spuren der Walser führt der 85 Kilometer lange Tannberg Themenweg. 57 kultur- und naturhistorische Sehenswürdigkeiten (in einer Karte als Stationen gekennzeichnet) wie traditionelle Alpgehöfte, Pässe und uralte Handelswege in Verbindung mit Schauplätzen überlieferter Sagen und traumhafter Berglandschaft berichten von Kultur, Brauchtum und Traditionen der Walser. tannberg.info

– Nur mit dem Rucksack bestückt wandern Erkundungsfreudige zwei bis vier Tage lang auf ausgesucht schönen Wegen durch den Bregenzerwald. Das Gepäck reist währenddessen komfortabel von Hotel zu Hotel. Zur Wahl stehen drei Touren: Der Käseweg, der Architekturweg, der Wasserweg. Die Routen verlaufen in mittleren Höhenlagen und sind für durchschnittlich geübte Wanderer gut zu gehen. Richtpreis: ab 453,- Euro pro Person für drei Übernachtungen im Doppelzimmer mit Halbpension. bregenzerwald.at/buchbare-angebote

– Zwölf individuell begehbare Etappen umfasst die 150 Kilometer lange Montafoner Hüttenrunde. Die anspruchsvolle Wanderroute umrundet das Tal in einer Höhe zwischen 680 und 2.770 Höhenmetern. Zum Übernachten bieten sich zehn Hütten entlang des Weges an. montafon.at/huettenrunde

– Vom Montafon in die Schweiz und wieder zurück führt die Gargellner Schmugglertour. Zwei Tage lang wandert man auf historischen Pfaden in Höhen zwischen 1.900 und 2.600 Metern. Die tägliche Gehzeit beträgt rund sechs Stunden. Entlang des Weges warten Schmuggler-Schätze darauf, mit Hilfe eines GPS-Geräts von den Wanderern gefunden zu werden. Übernachtungen in Gargellen oder in Klosters in der Schweiz kann man dazu buchen. schmugglertour.com

Am Berg im Biwak oder Zelt übernachten

Hoch auf dem Berg unter dem Sternenhimmel übernachten, das machen mehrere Angebote möglich:

– Es ist ein atemberaubender Schlafplatz weit oberhalb von Lech Zürsam Arlberg, in allerbester Aussichtslage. Schon vom Tal aus erkennt man den hölzernen Biwak-Kubus, der wie eine kleine Krone ausschaut. Hinauf geht’s über die zweite Etappe des Grünen Ring-Wanderwegs, entweder von Zürs über den Zürser See und das Madloch oder von Lech über die Gstüatalpe. Oben angekommen, erfreut man sich an der Ruhe und dem Weitblick. Das Biwak beherbergt vier Schlafplätze. Den Schlüssel erhält man bei Lech Zürs Tourismus. lechzuers.com/der-gruene-ring

Abenteuerluft schnuppern kann man beim Camping im Gebirge der Silvretta Montafon. Am Lagerfeuer gibt es ein zünftiges Abendessen. Nach der Nacht im kuscheligen Schlafsack erleben die Teilnehmer am Morgen mit, wie sich die Sonne langsam über die umliegenden Gipfel erhebt. Zum Bergfrühstück geht es in die Nova Stoba. silvretta-montafon.at

Unterwegs zur Morgensonne oder dem Abendrot

– Im Biosphärenpark Großes Walsertal findet jeden Freitag eine Sonnenaufgangswanderung auf das Zafernhorn statt. Die Teilnahme an der mittelschweren, rund 2,5-stündigen Wanderung kostet 15,- Euro pro Person. Gäste von BERGaktiv-Mitgliedsbetrieben nehmen kostenlos teil. walsertal.at

– Vom fast 2.000 Meter hohen „Hohen Fraßen“ im Biosphärenpark Großes Walsertal leuchtet der Sonnenuntergang besonders schön. Bei einer geführten Wanderung mit anschließender Einkehr auf einer Hütte kann man das Ereignis einmal in der Woche (Anfang Juli bis Mitte September) miterleben. Die Teilnahme kostet 10,- Euro. Gäste von BERGaktiv-Mitgliedsbetrieben nehmen kostenlos teil.

– Jeden Mittwoch von Anfang Juli bis Mitte September führt eine Sonnenaufgangswanderung von Bürserberg-Tschengla im Brandnertal auf die 2.000 Meter hohe Mondspitze. Zwischen drei und vier Uhr in der Früh machen sich die Wanderer auf den Weg. Die reine Gehzeit beträgt rund vier Stunden (hin und zurück). Auf Wunsch klingt die Wanderung mit einem herzhaften Älplerfrühstück aus. Die Teilnahme inklusive Leih-Stirnlampe und Frühstück kostet 25,- Euro mit der Brandnertal Card.

– Im Bregenzerwald führt die frühmorgendliche Wanderung von Au-Schoppernau auf die markante Kanisfluh (dienstags vom 11. Juni bis 15. Oktober). Gäste aus Au-Schoppernau nehmen kostenlos teil, andere zahlen 20,- Euro. Von Mitte Juli bis Anfang Oktober kann man von Warth zum Sonnenaufgang aufs Wartherhorn (2.256 m) oder zum Sonnenuntergang auf die Höferspitze (2.131 m) geführt wandern. Abgewechselt wird im Wochenrhythmus. Gäste aus Warth und Schröcken nehmen kostenlos teil. Für Gäste anderer Orte kostet die Wanderung 20,- Euro. Die Morgenwanderung lässt sich mit einem Bergfrühstück verbinden. bregenzerwald.at

– Sonnenuntergangsfahrten mit Buffet im Bergrestaurant bietet die Diedamskopfbahn in Au-Schoppernau zu bestimmten Terminen an. Vom Diedamskopf öffnet sich ein faszinierender Weitblick bis zum Bodensee. diedamskopf.at

– Mit oder ohne Wanderung davor lässt sich der Sonnenuntergang jeden Freitag vom 12. Juli bis 23. August auf der Terrasse des Kapellrestaurants am Hochjoch oberhalb von Schruns im Montafon bestaunen.

– An Dienstagabenden zwischen 10. Juli und 11. September laden die Knappastoba und der Panoramagasthof Kristberg zum gemütlichen Beisammensein und zum Betrachten des Sonnenuntergangs am Kristberg ein. Bis 18.15 Uhr geht es mit der Kristbergbahn in die Höhe. Um 21 Uhr fährt die Bahn wieder ins Tal.

– Mondschein-Sagenwanderungen finden in Silbertal im Montafon zwischen 2. Juli und 30. August in Neumond- und Vollmondnächten statt. Unterwegs erzählt Hertha Glück Sagen vom Nachtvolk und vom Teufelsbach. Die Teilnahme (inkl. Essen, Bahnfahrt) kostet 45,- für Inhaber einer Montafon Brandnertal-Card bzw. 58,- Euro. montafon.at/kristberg

– Wer wahrhaft malerische Sonnenuntergänge schätzt, findet entlang des Bodenseeufers zahlreiche perfekt nach Westen ausgerichtete Aussichtsplätze. Beliebt sind zum Beispiel die „sunset“-Stufen an der Hafenmole in Bregenz, der Uferbereich zwischen Bregenz und Lochau sowie die Cafés/Restaurants im Bereich des Hafens von Bregenz.

NEU Laurentius Nacht in Lech Zürs

Zur Sternschnuppenjagd am 2.350 Meter hohen Rüfikopf geht es am 11. August bei der „Laurentius Nacht“, dem neuen Ereignis für Sterneliebhaber. Zu den verlässlichsten Meteorströmen zählen die Perseiden zwischen dem 9. und 14. August, dann können Beobachter im Bestfall minütlich eine Sternschnuppe erblicken. Die Abgeschiedenheit der Lecher Bergwelt bietet beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Beobachtung von Sternenhimmel und Milchstraße. Tipps: Am besten einen dunklen Beobachtungsplatz suchen und Liegestühle mitnehmen. Die optimale Beobachtungszeit ist zwischen 22 Uhr und 4 Uhr morgens.

Bergsportzentrum Silvretta Montafon am Kapell

Klettern am Klettersteig, Bogenschießen und Fahren mit Rollgeräten – Bergerlebnisse aller Art bietet das neue Bergsportzentrum am Kapell oberhalb von Schruns an. Darüber hinaus gibt es einen neu gestalteten Motorikbereich für Kinder und Erwachsene sowie einen Abenteuerweg zum Speicherweg Seebliga. silvretta-montafon.at

Weitere Informationen zum Thema Wandern und zahlreiche Wandertipps finden sich auf vorarlberg.travel/wandern

Spielarten von Bewegung

Die eindrucksvolle Natur in Vorarlberg lässt sich auf vielerlei Weise erkunden. Mountainbike- und E-Bike-Strecken führen zu ausgewählt schönen Plätzen. Bergläufer finden zahlreiche Strecken oder messen sich bei Laufsportveranstaltungen. Abenteurer machen sich auf zum Klettern, Canyoning, Paragleiten oder Wildwasserschwimmen. Wer Ruhigeres bevorzugt, spielt Golf, fischt an Flüssen und Seen oder begibt sich auf einen der Bogenschießparcours.

Mountainbiken in Vorarlberg


In ganz Vorarlberg stehen rund 1.500 Kilometer einheitlich beschilderte Mountainbikewege zur Wahl. Bei der Konzeption der Routen standen Sicherheit, Naturschutz und die Attraktivität im Vordergrund. Auf jeder Strecke sollen Mountainbiker ein besonderes Stück Natur und Lebenskultur „er-fahren“ können.

Von den Städten und Dörfern führen die Mountainbikewege durch sanft gewellte Landschaften, zu Alpen und auf Gipfel. An allen Strecken gibt es Einkehrmöglichkeiten. Zur Wahl stehen Routen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner. vorarlberg.travel/de/mountainbike

TIPP Radfahrer und Mountainbiker finden auf der Website touren.vorarlberg.travel interaktive Landkarten für die Routenplanung. Sie stellen die Wege mit allen Detailinformationen dar, vom Höhenprofil bis zu Sehenswertem an der Strecke und in der Umgebung. Mit der kostenlosen Vorarlberg-App „Urlaub und Freizeit“ sind die Informationen auch unterwegs zugänglich. vorarlberg.travel/app

Geführte Mountainbike-Touren

– Im Brandnertal, der Alpenstadt Bludenz und im Klostertal finden regelmäßig geführte Mountainbiketouren statt. Für Gäste mit der Brandnertal Card ist die Teilnahme kostenlos, mit der Klostertal Card stark ermäßigt. Ein Erlebnis für Konditionsstarke ist die 3-Berge-Tour über den Loischkopf, den Niggenkopf und den Palüdberg. Über weite Teile des südlichen Vorarlbergs erstreckt sich die 5-Täler-Runde. Sie führt ausgehend von Bludenz in die Dreiklanggemeinden Schnifis, Düns und Dünserberg, in den Biosphärenpark Großes Walsertal, das Brandnertal, Klostertal und ins Montafon. vorarlberg-alpenregion.at/radfahren-mountainbiken

– Im Bregenzerwald begleiten die Profis der Bikeschule Bregenzerwald täglich mehrere Mountainbike-Touren mit maximal sechs Personen. Auf dem Programm stehen Workshops für Mountainbiker und E-Biker sowie Fahrtechnik-Kurse. Zudem ist die Bikeschule ein Liteville-Test- und Ridecenter und bietet Leihbikes dieser Marke für Ausfahrten an. die-bike-schule.at

– Im Montafon finden von Mitte Mai bis Ende Oktober täglich geführte Touren statt, bis zu 15 Ganztags- und Halbtagstouren sind es pro Woche. Auf dem Programm stehen Hüttentouren, Maisäß-Touren, Panorama-Touren sowie Genusstouren für Familien. montafon.at/BergePLUS

Mountainbike-Trails und -Parcs

Zum Üben und Perfektionieren bieten sich Mountainbikeparks an, zum Beispiel im Kleinwalsertal und in Au-Schoppernau im Bregenzerwald. Außerdem gibt es eine Reihe von speziellen Trails.

– Im Bikepark Brandnertal in Bürserberg, dem größten in Vorarlberg, stehen 11,8 Kilometer Downhill- und Freeride-Strecken für Anfänger und Könner zur Wahl. Für Talfahrten mit Mountaincarts und Monsterrollern gibt es eine Funsportstrecke. bikepark-brandnertal.at.

– Der Burgwald Trail in Lech am Arlberg ist die erste offizielle Freeride- und Endurostrecke in Vorarlberg. Für sportliche Fahrer gibt es mittelschwere und schwere Teilstrecken, die von der leichteren Originallinie abweichen. Am Ende des Trails befindet sich eine Bike Waschanlage. Freeride- bzw. Endurobikes können in den Sportgeschäften Sportalp, Strolz und Intersport Arlberg ausgeliehen werden. lechzuers.com

– Der Single Trail am Muttersberg oberhalb der Alpenstadt Bludenz startet bei der Bergstation auf 1.401 Metern Höhe. Er wurde als Multi-Trail angelegt und ist von Anfang Mai bis Anfang November befahrbar. vorarlberg-alpenregion.at/mountainbike

Mountainbike-Packages im Bregenzerwald

Packages mit drei oder sieben Übernachtungen mit Halbpension und einer bzw. drei geführten Mountainbike-Touren bieten die Mountainbike-Gastgeber im Bregenzerwald an. Inkludiert sind außerdem Leistungen der jeweiligen Hotels sowie die Bregenzerwald Gäste-Card für Entdeckungs­fahrten mit den Bergbahnen und öffentlichen Bussen und für Eintritte in die Freibäder. Die Arrangements kosten ab 265,- Euro für drei Übernachtungen und ab 605,- Euro für sieben Übernachtungen. bregenzerwald.at/buchbare-angebote

Mit E-Mountainbikes in die Berge

– Vier Verleihstationen für E-Bikes sowie 30 Lade- und Akkutauschstationen wurden im Montafon in den letzten Jahren eingerichtet. Mit den umweltfreundlich angetriebenen Rädern kann man sich individuell auf den Weg machen oder täglich an geführten Touren teilnehmen. Besonders eindrucksvoll ist beispielsweise die E-Mountainbiketour ins Gauertal, einer der schönsten Talabschlüsse der Alpen mit dem Bergmassiv der Drei Türme im Blick. montafon.at/biken

– Von Anfang Juli bis Mitte September findet in Damüls im Bregenzerwald jeden Mittwoch eine geführt E-Bike-Tour statt. Die Mindestteilnehmerzahl sind sechs Personen. Die Teilnahme inklusive Leihrad, Guide und Jause kostet 85,- Euro pro Person. damuels.travel

– E-Bike-Workshops und geführte Touren bietet auch die Bikeschule Bregenzerwald an. Zur Wahl stehen mehrere Termine und Ausfahrten pro Woche. die-bike-schule.at

– Die geführte Einsteigertour mit dem E-Bike im Kleinwalsertal hat eine Berghütte zum Ziel. Oben angekommen, stärken sich die Radler mit Vorarlberger Riebel, einer beliebten Süßspeise aus Maisgrieß. Die Tour findet vom 17. Mai bis 1. November jeden Freitag statt, die Teilnahme kostet 23,50 Euro inkl. Riebel und Heißgetränk oder 59,50, wenn zudem das Leih-E-Bike inkludiert ist.
Per E-Bike geht’s jeden Dienstag zu einem Bio-Bauernhof. Das 2,5-stündige Programm mit Verkostung am Bauernhof findet vom 14. Mai bis 29. Oktober statt, die Teilnahme kostet 15,- Euro pro Person, die Leihgebühr fürs E-Bike beträgt 33,50 Euro. kleinwalsertal.com

TIPP E-Bike-Tour vom Bodensee zur Silvretta

Durch ganz Vorarlberg führt die rund 100 Kilometer lange Tour von Bregenz (400 m) nach Gaschurn (980 m) im Montafon. Wer es gemütlich angeht, plant Besichtigungen und eine Übernachtung ein oder kürzt Abschnitte per Bahn ab. Sportliche Radfahrer können die Tour verlängern und über die Silvretta-Hochalpenstraße auf die 2.000 Meter hohe Bielerhöhe und zur Wiesbadener Hütte am Fuße des Piz Buin, des höchsten Bergs in Vorarlberg, fahren. vorarlberg.travel/e-bike

Mit dem Rennrad auf Tour

Rennradfahrer finden auf touren.vorarlberg.travel 24 Touren, vor allem über Pass-Straßen im Bregenzerwald und Montafon. Zu den Klassikern zählen die Routen über den Hochtannbergpass, den Flexenpass, das Faschinajoch, das Furkajoch, das Bödele, den Riedbergpass sowie über die Silvretta Hochalpenstraße auf die Bielerhöhe. Grenzüberschreitende Touren ins Allgäu, Lechtal und Paznauntal erweitern den Aktionsradius.

Fahrräder und E-Bikes zum Ausleihen

Leih-Fahrräder, Mountainbikes und E-Bikes bieten zwischen dem Bodensee und Arlberg zahlreiche Sportgeschäfte und auch Hotels an.

Ein durchgängiges Verleihsystem mit mehreren City-Bike-Standorten gibt es im Bregenzerwald. Eine Stunde Ausfahrt kostet 1,- Euro, der Mietpreis für 24 Stunden kommt auf 5,- Euro. anrufen-losfahren.com

Marathon und Triathlon

– Am 4. Mai fand zum fünften Mal der Bizauer Traillauf statt. Zur Wahl standen der 7,6 Kilometer lange Erlebnislauf, der 30,5 Kilometer lange Traillauf, der 1.660 Höhenmeter überwindet, sowie der 50 Kilometer lange Ultra-Traillauf mit 2.900 Höhenmetern. svbizau.at

_ Der Montafon Arlberg Marathon startete am 29. Juni. Die Strecke verläuft hauptsächlich auf Forst- und Wanderwegen, vom Silbertal in das Natura-2000-Gebiet, hinauf auf über 1.935 Meter und hinunter bis nach St. Anton am Arlberg. montafon-arlberg-marathon.com

– Der Montafon Totale Trail am 15. Juni startete bereits zum vierten Mal in Schruns und endet beim Valisera Hüsli auf über 2.000 Metern Seehöhe. Neben den anspruchsvollen Wettbewerben „Ultra“, „Trail“ und „Berglauf“ gibt es auch einen Jugendlauf sowie einen Kids-Trail. silvretta-montafon.at

– Am 26. und 27. Juli findet der 11. M³ Montafon Mountainbike Marathon statt, die größte Mountainbike-Veranstaltung in Vorarlberg. Zur Auswahl stehen sechs Strecken: „M³ extrem“ mit 130 Kilometern, „M² anspruchsvoll“ mit 65 Kilometern, „M1 sportlich“ mit 40 Kilometern, „Mfit“ mit 25 Kilometern, die Montafon E-Bike Genussrunde mit 31 Kilometern sowie der M4 Montafon Village Cross. montafon.at/m3

NEU Der Weiße Ring – Die Trailchallenge: Am 17. August verwandelt sich der Weiße Ring, die legendäre Skirunde, in einen Rundkurs für Bergläufer und Trailrunner. 25 Kilometer und 2.500 Höhenmeter gilt es auf der Strecke über den Rüfikopf und das Madlochjoch zu überwinden. Teilnehmen können sowohl Einzel- als auch Stafffelläufer. derweissering-trailchallenge.com

– Am 25. August startet der Trans-Vorarlberg-Triathlon „Vom Bodensee zum Arlberg“. Der Bewerb beginnt mit Schwimmen im Bodensee, danach fahren die Teilnehmer auf dem Rad durch den Bregenzerwald bis nach Lech (93 km) und laufen schließlich noch 12 Kilometer weit. transvorarlberg.at

– Sieben Berggipfel, 50 Kilometer und rund 4.500 Höhenmeter bewältigen die Teilnehmer der Seven Summits Tour, die am 14. September 2019 stattfindet. Der Erlös der Weitwanderung kommt einer internationalen Hilfsorganisation zugute. 7berge.at

– Ein besonderer Genuss für Lauffreudige ist der Sparkasse 3-Länder-Marathon am 6. Oktober. Die beliebte Strecke verläuft durchwegs in Nähe des Bodensees oder mit Blick auf den See durch die drei Bodensee-Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz. Packages zum Marathon bietet Bodensee-Vorarlberg Tourismus an. sparkasse-marathon.at

Höhenlaufpark Lech Zürs am Arlberg

Laufsportler finden in Lech Zürs am Arlberg perfekte Trainingsbedingungen vor. Vor traumhafter Naturkulisse stehen zehn Strecken mit 54 Kilometern zur Wahl – vier leichte, zwei mittelschwierige und zwei schwierige Kurse, eine Berglaufstrecke und der Forstmeilen-Track. Gut für die Füße und Gelenke: Die Strecken verlaufen auf kieseligen Uferwegen, weichen Wiesen sowie bemoosten Forst- und Waldwegen. Gut fürs Wohlbefinden und die Kondition: Ein mit leichten sportlichen Aktivitäten verbundenes Training in der mittleren Höhenlage Lechs wirkt laut der AMAS-Höhenstudie nachweislich positiv auf den Körper. Dank der Hinweisschilder und Karten können die Läufer zudem individuelle Tempo- und Pulsvorgaben kontrollieren.

Klettern


Für Kletterer und alle, die es werden wollen, sind Kletterhallen bevorzugte Trainingsorte. Die größte Kletterhalle mit Namen K1 steht in Dornbirn (k1-dornbirn.at). Boulderhallen gibt es außerdem in Rankweil (steinblock.at) und in Bürs (klimmerei.at).

Fürs Klettern im Freien gibt es in allen Vorarlberger Bergregionen eine Reihe von Klettersteigen. Hier sind einige ausgewählte Tipps:

– Steil und schwierig, dafür gut abgesichert: Hoch über dem Rheintal, nahe bei Götzis, verheißt der Klettersteig „Via Kapf“ herausfordernde Abenteuer (D/E bzw. C/D).

Lech am Arlberg bietet regelmäßig geführte Touren über den bekannten Arlberger Klettersteig oder den Klettersteig auf das Karhorn an. Kletterkurse finden an den Spullerplatten am Spullersee oder am leicht zu erreichenden Klettergarten am Rüfikopf statt.

– Im Brandnertal gibt es einen Klettergarten bei der Talstation der Lünerseebahn in Brand (Grad IV – VI+) und in Bürs (Grad V – X+). In Dalaas im Klostertal wird an den Kletterwänden „Schröfle“ (Grad II – VI+) und „Radona“ (Grad IV – VIII+) geklettert. Für Familien bietet sich der Klettergarten „Marmotta-Wand“ (Grad II-IV+) unter der Freiburger Hütte an. Im Biosphärenpark Großes Walsertal verfügt der Klettergarten Wandfluh über ein Übungsgelände mit Routen in unterschiedlichen Graden.

– Im Klettergarten Brand lernen Einsteiger in einem zweistündigen Kurs die Grundlagen. Bei leichten Quergängen üben die Teilnehmer das richtige Steigen und Greifen, bekommen Einblicke in den Umgang mit der Sicherheitsausrüstung, lernen die wichtigsten Knoten sowie korrektes Sichern und Abseilen. Am Ende des Tages klettert die Gruppe schon die ersten Routen im senkrechten Fels. Das Programm findet jeden Mittwoch statt und kostet 30,- Euro mit der Brandnertal Card.

NEU angelegt wurde der Klostertaler Klettersteig am Fallbach (C/D). Geführte Touren über die eindrucksvolle Steinwand mit dem gleichnamigen Wasserfall finden vom 7. Juni bis 4. Oktober jeden Freitag statt. Die Preise der Klettersteigtouren richten sich nach der Gruppengröße (ab 120,- Euro pro Person).

– Im Bregenzerwald, am „Widaschrofa“ zwischen Mellau und Schnepfau, gibt es zwei attraktive Klettersteige. Auf dem Wälder-Klettersteig (D) und auf dem Abendrot-Klettersteig (E) sind jeweils 100 Höhenmeter zu überwinden. Die Kletterzeiten liegen bei rund 1,5 Stunden.
Beliebt sind auch der Mindelheimer-Klettersteig und die Karhorn-Klettersteige bei Warth-Schröcken (Schwierigkeitsgrade mittel bis schwierig). Der Mindelheimer Klettersteig ist außerdem vom Kleinwalsertal aus zugänglich. bregenzerwald.at

– Mehrere Klettersteige stehen im Kleinwalsertal zur Wahl. Fürs Familien-Kletterabenteuer bietet sich der Walser Klettersteig an der Kanzelwand an. Sein Höhepunkt ist die 26 Meter lange Burmabridge, die Kinder ab einer Größe von 140 cm überqueren können. Erfahrene Kletterer wählen den Zwei-Länder-Klettersteig, der an der Kanzelwand 500 Meter senkrecht nach oben führt.

– 20 Klettersteige und 8 Klettergärten verschiedenster Schwierigkeitsgrade gibt es im Montafon. Zu den jüngst errichteten zählen der Klettersteig Hochjoch (B/C) – mit 1.750 Metern Stahlseil der längste Klettersteig Vorarlbergs – sowie der Klettersteig Wasserfall (B/C/D) in St. Anton oberhalb des Ortszentrums.
NEU sind die Klettersteige Madrisella oberhalb der Alp Nova in Gaschurn (C/D) sowie der Klettersteig entlang der Staumauer des Silvrettasees auf der Bielerhöhe (A/B) mit Attraktionen wie Sitzbänken, einer Seilbrücke über das Überlaufbauwerk und abenteuerlichem Schwingpendel.
Ein besonderes Abenteuer verspricht der Klettersteig „Gauablickhöhle“. Er verläuft oberhalb des Gauertals bei Tschagguns durch eine rund 350 Meter lange natürliche Höhle quer durch die Felswand und ist durchgehend mit einem Stahlseil versehen. Stirnlampe nicht vergessen! Für Einsteiger und Könner gibt es geführte Touren. montafon.at/bergeplus

Paragleiten

– Von oben betrachtet schaut die Welt ganz anders aus. Wer diese spannende Erfahrung machen möchte, findet im Bregenzerwald ideale Voraussetzungen. Die Thermik rund um die Niedere bei Andelsbuch/ Bezau und den Diedamskopf bei Au-Schoppernau gilt als sehr gutmütig. Die Fluggebiete des Bregenzerwaldes zählen zu den besten in ganz Europa. Ein Tandemflug kostet, je nach Flugdauer, ab 130,- Euro. gleitschirmschule.at

– Paragleiter können auch das Montafon von oben betrachten. Als Startplätze eignen sich beispielsweise der Sennigrat oberhalb von Schruns-Tschagguns oder die Bergstation der Versettla Bahn bei Gaschurn. Tandemflüge bieten mehrere Flugschulen an. Je nach Flugdauer kostet das Vergnügen ab 100,- Euro.

Sommerbiathlon im Bregenzerwald

Biathlon lässt sich auch im Sommer praktizieren. Statt mit Langlaufen kombiniert man es mit Laufen oder Wandern. Einblicke in diese komplexe Sportart geben betreute Programme. Im Schießen üben sich die Teilnehmer entweder an der Kleinkaliberlaseranlage in Sulzberg (50 m Schussdistanz) oder mit Luftdruckgewehren (10 m Schussdistanz) in Egg. Für die rund einstündige Schnuppereinheit beträgt der Preis 180,- Euro für ein bis vier Teilnehmer. kreativbewegen.at

Bogenschießen

– Im Brandnertal stehen zwei 3D Parcours zur Wahl: einer in Brand und einer in Bürserberg. Für Anfänger werden Einführungen angeboten. bogenwelt.at

– Mitten in der Natur, umgeben von Wäldern, Wiesen, Bächen und Wasserfällen, lädt die OASE-K77 im Klostertal zu archaischen Naturerlebnissen. Es gibt eine Bogenhalle, einen 3D-Parcours und einen Einschussplatz. Zudem kann man im Naturbad schwimmen und Handwerkskurse belegen. oase-k77.at

– Ein Tipp, auch bestens geeignet für Gruppen, ist die Boga-Hütta in Klösterle im Klostertal. Die familiär geführte Frühstückspension punktet mit eigenem Schießplatz, Bogen-Shop mit Leihservice, persönlicher Beratung und individuellen Trainings. bogahütta.at

– Auf dem 3D-Parcours in Andelsbuch im Bregenzerwald kann man sich in der Kunst des Bogenschießens üben. Termine finden nach Vereinbarung statt. Ein Ausrüstungsverleih ist vor Ort (aktiv-zentrum.at). Auch in Doren, Riefensberg und in Warth gibt es 3D-Parcours. bregenzerwald.at

– In Lech am Arlberg verläuft der 3D-Parcours mit 17 Stationen von der Petersboden-Talstation in Oberlech bis zur Rud-Alpe.

Golfen und genießen

Golfer schätzen die landschaftlich reizvollen Plätze in unterschiedlichen Höhenlagen in Vorarlberg. Ein weiterer Vorteil sind die kurzen Entfernungen: Alle Golfplätze liegen im Umkreis von höchstens eineinhalb Stunden Autofahrt, egal, welchen Ausgangsort in Vorarlberg man wählt. Für fachkundige Tipps und das genussvolle Ambiente beim Wohnen und Essen sorgen die Gastgeber der Golf-Partnerhotels.

Zur Wahl stehen vier 18-Loch-Golfplätze: der Golfclub Montfort Rankweil in der Ebene des Rheintals, der Golfpark Bregenzerwald und der Golfclub Bludenz-Braz in sanft gewelltem Gelände sowie der Naturpark Golf Club Brand auf rund 1.000 Metern Höhe. Dazu kommen drei 9-Loch-Plätze mit bestem Bergblick in Schruns-Tschagguns (Golfclub Montafon), Partenen (Golfclub Silvretta) und in Lech-Zug (Golf Club Lech).

Mit dem Golf-Voucher bekommen Gäste, die in einem der Golf-Partner­hotels übernachten, 20 Prozent Greenfee-Ermäßigung bei allen sieben Golfplätzen. Arrangements bieten die Golfhotels in Zusammenarbeit mit den Golfclubs an. golfvorarlberg.at

Fischen

In ausgesucht schönen Flusslandschaften und nachhaltig bewirtschafteten Fischrevieren im Bregenzerwald können sich Petrijünger in der Kunst des Fliegenfischens üben. Für das passende Rundum-Service sorgen Gastgeber, die sich ganz nach dem Tagesrhythmus der Fischer richten.
Packages mit drei oder sieben Übernachtungen mit Halbpension im 3-Sterne Hotel inkludieren eine halbtägige Einführung, die Fischerkarten für die schönsten Fischreviere an Bregenzerache und Subersach und die Bregenzerwald Gäste-Card. Optional kann ein Fliegenfischer-Kurs gebucht werden. Buchbar von 1. Mai bis 30. September ab 481,- Euro pro Person. bregenzerwald.at/buchbare-angebote

– Ewald Meyer von der Pension Bergkristall in Brand im Brandnertal ist selbst ein begeisterter Fliegenfischer. Er und sein Team bieten verschiedene Kurse an: vom Schnuppertag bis zum mehrtägigen Kurs. Wer möchte, kann auch ein Guiding zu den besten Fischplätzen buchen. fliegenfischen.cc

– In der traumhaften Bergkulisse des Lechquellgebiets kann man (mit Fischerkarte) am Spullersee, am Formarinsee, im Lechbach und am Fischteich Zug fischen. Der Fischerverein Lech veranstaltet vom 19. bis 21. Juli ein „Fischerfest“ am Fischteich in Zug und verspricht viel gute Stimmung, Schmankerln, Musik und Tanz.

Outdoor-Abenteuer im Bregenzerwald

Die Bregenzerwälder Outdoor-Spezialisten begleiten spielerische und abenteuerliche Touren in der Natur. Angeboten werden u.a. Canyoning und Rafting, Kanu- und Kajak-Fahrten auf der Bregenzerache, Höhlenwanderungen in der Schneckenlochhöhle, Bungy-Jumping, Outdoor-Wochenenden mit Übernachtung im Tipi/Alpinzelt, Klettersteigführungen, Bergtouren und Vieles mehr.

Wildwasserschwimmen im Lech

Der Lech-Fluss, der bei Lech am Arlberg entspringt und nach 264 Kilometern in die Donau mündet, hat zwischen Lech und Warth eine rund sechs Kilometer lange Schlucht gebildet, die man von oben kaum sieht. In diesem Abschnitt können sich Schwimmfreudige durchs Wildwasser treiben lassen. Geführte und betreute Schwimmausflüge bietet die Alpinschule Widderstein jeden Donnertag an. Die Teilnahme inklusive Neoprenanzug, Helm und Schwimmweste kostet 60,- Euro pro Person.

Canyoning und Hydro Speed in Lech Zürs am Arlberg

Beim Canyoning durchqueren die Teilnehmer, ausgerüstet mit Neoprenanzug, Helm und Klettergurt und begleitet von Guides von Arlberg Alpin, Bäche und Schluchten in und rund um Lech. Eine besondere Variante ist „Hydrospeed“: Dabei liegt man auf einem Schwimmkörper und gleitet mit der Strömung auf den Bächen dahin. arlbergalpin.at

Oldtimer- und Vespa-Rallyes

– Die Oldtimerrallye Bodensee-Klassik findet vom 2. bis 4. Mai statt. Start und Hauptaustragungsort ist Bregenz. 180 Old- und Youngtimer fahren in den drei Tagen knapp 600 Kilometer im 3-Ländereck Österreich, Deutschland, Schweiz. Vor dem Festspielhaus Bregenz kann man die Fahrzeuge jeweils vor den Rallye-Etappen bestaunen. bodensee-klassik.de

– Zwischen 4. und 6. Juli treffen sich Liebhaber von Oldtimern zur 22. Silvretta Classic Rallye Montafon. Mit dabei sind auch E-Fahrzeuge. An den drei Rallyetagen gilt es, unterschiedliche Strecken im Gesamtausmaß von rund 600 Kilometern zurückzulegen. silvretta-classic.de

– Die Arlberg Classic Car Rally Lech geht in die neunte Runde. Vom 27. Juni bis 30. Juni können Besucher den besonderen Charme einer automobilen Classic Rally mit dem atemberaubenden Flair der Arlbergregion erleben. Für Teilnehmer mit wenig Erfahrung bei historischen Rallys gibt es einen eintägigen Vorbereitungslehrgang. Einstimmen kann man sich davor beim Arlberg Classic Golf Cup am 27. Juni. arlbergclassic-car-rally.at

– Vom 22. bis 25. August treffen sich Vespa-Fans aus aller Welt beim
2. Grand Arlberg Scootering in Lech Zürs am Arlberg. Auf dem Programm steht eine zweitägige Scooter-Rallye für 100 Teilnehmer mit Zeit- und Stempelkontrollen, Sonderprüfungen und Geschicklichkeitstests. Dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit Live-Musik, Scooter-Akrobatik, Ausstellungen und Präsentationen.


Sinn fürs Wohlbefinden

Wohltuendes für Körper, Geist und Seele offerieren die Vorarlberger Gesundheits- und Wellnesshotels. In einigen dieser Hotels lernen Gäste regionale Pflege- und Kosmetikprodukte kennen, hergestellt aus Molke, mit Kräutern und hochwertigen Essenzen. Auf Lebensfeuer-Messungen und darauf abgestimmte Programme ist das Kleinwalsertal spezialisiert. Mit Aspekten der Gesundheit befasst sich alljährlich das Medicinicum Lech.

Alles fürs Wohlgefühl


Wer sich im Urlaub etwas Gutes tun möchte, ist bei Vorarlbergs Feel Well-Gastgebern an der richtigen Adresse. Sie bieten unterschiedliche Spezialisierungen und Programme: Fastenkuren, heilende Moorbäder, Schlank- und Schönmachendes, Yoga-Wochen, entspannende Verwöhntage und Aktives in der Natur.

Viele Feel Well-Gastgeber haben ihre Hotels und die Wohlfühlbereiche in den letzten Jahren modernisiert und großzügig ausgebaut, durchwegs im Stil der zeitgenössischen Vorarlberger (Holz-)Architektur. Von den hellen Räumen reicht der Blick weit über die Landschaft.

TIPP Alle Feel Well-Gastgeber mit ihren Spezialisierungen finden sich auf der Website von Vorarlberg Tourismus auf vorarlberg.travel/feelwell

Gesundheitsbewusst

Die Vorarlberger Spezialisten für Kur und Gesundheit setzen neben medizinischer Kompetenz auf Heilmittel aus der Natur. Ihre Programme werden von renommierten Kurärzten begleitet und von Therapeuten der unterschiedlichsten Disziplinen betreut. Jedes Haus versteht es auf seine Art, eine ganz besondere Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.

– Mit einer außergewöhnlichen Kombination aus neuer und alter Architektur zum Beispiel, wie das Gesundheitszentrum Rickatschwende oberhalb von Dornbirn, spezialisiert auf F.X.Mayr-Kuren, Better Aging, Sport- und Vitalwochen.

– Altes und Neues vereint auch das Gesundhotel Bad Reuthe im Bregenzerwald, das unter anderem für seine Anwendungen mit frisch gestochenem Moor bekannt ist.

– Eine idyllisch gelegene Oase der Ruhe und Besinnung ist das familiäre Kur- & Gesundheitshotel Rossbad in Krumbach. Klassische Kneippkuren und Heilfastenwochen sind die Spezialität des Hauses.

– In der eindrucksvollen Bergwelt im Montafon liegt das Vier-Sterne-Hotel Felbermayer in Gaschurn, das Gesundheits- und Wellnessurlaube nach den Ernährungsprinzipien von F.X. Mayr anbietet.

Naturkosmetik aus dem Bregenzerwald

Auf dem Anwesen von Familie Metzler in Egg können Besucher neben dem Schaustall, in dem Kühe und Ziegen leben, auch die Produktion von Naturkosmetik in einem neuen Gebäude mit Besuchergalerie besichtigen. Von der offenen Galerie hört, sieht und riecht man, wie aus Molke, Heilpflanzen und hochwertigen Essenzen Kosmetik- und Pflegeprodukte entstehen. Familie Metzler stellt aus Molke eine eigene Pflegelinie her und hat gemeinsam mit Susanne Kaufmann (Hotel Post Bezau) eine hochwertige Naturkosmetiklinie entwickelt.

Einblicke gibt es auch ins besondere Kreislaufsystem, auf das Familie Metzler setzt: Für Energie sorgt eine thermische Solaranlage mit großem Schotterspeicher unter der Bodenplatte des neuen Gebäudes. Vom Gras, dem Futter der Tiere, über die silofreie Milch bis zum Käse und zur Molke, aus der Kosmetisches entsteht, wird alles an einem Ort transparent verarbeitet, präsentiert, zur Verkostung angeboten und verkauft. molkeprodukte.com

Kleinwalsertal: Die Lebensfeuer-Region

Jede Änderung des Lebenstempos, der Atmung, der Gefühlswelt spiegelt sich im Herzschlag wieder. Dieses Phänomen macht die HRV®-Messung
(= Herzratenvariabilitäts-Messung) sichtbar und ermittelt damit die geistige und körperliche Gesundheit. Im Kleinwalsertal stehen zehn speziell ausgebildete HRV®-Professionals und drei HRV®-Hotels für eine Messung zur Verfügung und beraten, welcher Impuls zur echten Erholung verhilft. Hotelpartner sind das Genuss- und Aktivhotel Sonnenburg, das Auszeit- und Lebensfeuerhotel Erlebach sowie das Hotel Gemma.

Um die Herzratenvariabilität zu messen, werden mit einem kleinen Gerät 24 Stunden lang die Herzschläge eines Menschen aufgezeichnet und anschließend in Form einer farbigen Grafik dargestellt. Die Messung gibt Antworten auf zentrale Gesundheitsfragen wie: Bewege ich mich genug oder zu viel? Ernähre ich mich richtig? Ist mein Schlaf erholsam? Wie sehr darf oder sollte ich meinen Körper belasten? Bin ich im Alltag häufig gestresst?

Anhand der Ergebnisse geben die HRV®-Professionals Empfehlungen, mit welchen Maßnahmen und Aktivitäten man seinen persönlichen Rhythmus wiederherstellen kann, und zwar bereits im Urlaub im Kleinwalsertal. Den acht „Walser Omgang“-Wegen sind drei verschiedene Impulse zugeordnet. Je nachdem wirkt das Gehen regenerierend, aktivierend oder ausgleichend.

Erfinder HRV®-Methode ist Dr. med. Alfred Lohninger, wissenschaftlicher und ärztlicher Leiter von Autonom Health®. kleinwalsertal.com

Neues vom Freizeitbad VAL BLU in Bludenz

Zum Schwimmen, Saunieren und zu Massagen lädt das VAL BLU in Bludenz mit dem neu gestaltetem Freibad und der neuen, großzügigen Saunalandschaft. Entspannung mit Blick auf die Berge verheißt ein Besuch in der großen Teichsauna im Außenbereich mit stündlichen Aufgüssen. Ein Naturbadeteich, ein Kräutergarten und der 35 Grad warme Infinitypool ergänzen das Angebot.

Auch im Hotel Traube in Braz sowie im Hotel Valavier und im Hotel Walliserhof in Brand können sich Tagesgäste in schön gestalteten Wellnesswelten erholen.

Medicinicum Lech

Mit dem Menschen, seiner persönlichen Lebensweise, seiner Gesundheit und seiner Umwelt beschäftigt sich das Medicinicum Lech, das von 4. bis 7. Juli zum sechsten Mal in Lech am Arlberg stattfindet. Vorträge und Publikumsdiskussionen rund um das Thema „„Der gesunde Mensch in einer gesunden Umwelt – Ökologie als Schlüsselfrage für unsere Gesundheit“ versprechen spannende Eindrücke und Sichtweisen, die interdisziplinär von Ärzten, Medizinern, Philosophen und Ökonomen diskutiert werden. Stets im Blick auch die positiven Ansätze, die in Europa und vor allem in Vorarlberg bereits existieren. lechzuers.com/medicinicum

Über Wellnesshotel sowie buchbare Angebote zum Thema „Feel Well“ informiert vorarlberg.travel/wellnesshotels


Gemeinsame Entdeckungen

Munter wandern, rutschen, klettern, Bauernhöfe besuchen, Rätsel lösen und Abenteuer erleben: Für anregende Familienurlaube ist Vorarlberg eine gute Wahl. In allen Regionen finden den ganzen Sommer hindurch betreute Programme statt. Themenwege, zum Teil mit interaktiven Stationen, erzählen über Naturbesonderheiten. Zur Wahl stehen außerdem Kletterparks, Seilgärten und Spielewelten.

Top Family – bestens betreut urlauben


Auf ein herzliches Willkommen können sich Familien in ganz Vorarlberg verlassen: beim Wohnen, in Restaurants und Gasthäusern, beim vielseitigen Freizeitprogramm.

Wer ein spezialisiertes Kinderhotel sucht, ist bei den Top Family Hotels an der richtigen Adresse. Die langjährig als Familien-Gastgeber erfahrenen Betriebe bieten alle gängigen Services und Einrichtungen, ebenso Betreuung für Kinder an mindestens fünf Tagen pro Woche in der Hochsaison. vorarlberg.travel/ top-family.

Urlaub am Baby- und Kinderbauernhof

Zahlreiche Vorarlberger Bauernhöfe bieten gemütliche Zimmer und auch Ferienwohnungen an. Neun davon sind spezialisierte „Baby- und Kinderbauernhöfe“. Die Gastgeberfamilien verstehen sich besonders gut darauf, Kindern und Erwachsenen angenehme Urlaubstage zu gestalten und Interessierten das Leben am Bauernhof näher zu bringen. urlaubambauernhof.at/vorarlberg

Europas größter Waldrutschenpark am Golm im Montafon

Auf ganz langen Rutschen ganz weit rutschen, das macht der Waldrutschenpark am Golm im Montafon möglich. Sieben Rutschen stehen zur Wahl. Sie sind zwischen 30 und 62 Meter lang und überwinden bis zu 500 Höhenmeter. Da vergeht die Zeit wahrlich „wie im Flug“. Der Rutschenpark ist per Bahn erreichbar, er erstreckt sich zwischen der Mittelstation Matschwitz und Latschau. Neu angelegt wurde auch ein drei Kilometer langer Wanderweg mit Raststationen.
TIPP Für alle, die nach dem Rutschen vor lauter Begeisterung „noch einmal!“ rufen: Mit der Tageskarte darf gerutscht werden, so oft man möchte. Der Waldrutschenpark ist für alle ab vier Jahren frei zugänglich. golm.at/Waldrutschenpark-Golm

Im Brandnertal die Geheimnisse der Natur entdecken

Drei besondere Wege regen im Brandnertal dazu an, die Besonderheiten und Geheimnisse der Bergnatur zu entdecken:

– Wie entsteht das Wetter? Wer bringt die Steine auf den Berg? Und was geht auf einer Alpe vor sich? Diesen und weiteren Fragen gehen Naturinteressierte auf dem interaktiven Natursprünge-Weg auf den Grund. Elf Stationen, zusammen mit der Erlebnisnaturschau inatura (Dornbirn) entwickelt, laden Wanderer jeden Alters ein, die Natur zu begreifen und zu erleben. Die rund vier Kilometer lange Strecke lässt sich – auch mit Kinderwagen – in etwa zwei Stunden absolvieren.
TIPP Im Bergrestaurant Frööd beim Ausgangspunkt des Weges wird ein Bergfrühstück serviert.

– Wer weiß, wie sich ein Ameisenstaat organisiert oder welche Rolle Amphibien im Ökosystem eines Tümpels spielen? Antworten gibt der Tierwelten-Weg. Er schließt an den Natursprünge-Weg an und führt in rund eineinhalb Stunden Gehzeit von der Alpe Parpfienz bis ins Palüd und soll Kinder für die heimische Tierwelt sensibilisieren. An interaktiven Stationen können sich kleine und große Naturforscher im Winterbau von Murmeltieren verstecken, Teil der Bienen GmbH werden oder mehr über die Lebenswelt von Greifvögeln und Eulen erfahren.

– Was in den Alpen und vor allem in und rund um Brand alles wächst, erfahren Wanderer auf dem Pflanzenwelt-Weg. Der Rundweg führt von der Bergstation der Palüdbahn zur Innerpalüd-Alpe und zurück.

Einblicke ins Leben auf der Alpe

– Auf der Alpe Rona im Brandnertal erzählen die Bewohner vom Leben auf der Alpe, wie Milch zu Käse verarbeitet wird und lassen sich beim Käsemachen zuschauen.

– Die gemütliche, für Kinder ab fünf Jahren geeignete Wanderung führt jeden Mittwoch zur Alpe Nenzigast im Klostertal. Nach der Begrüßung mit einem Getränk aus eigener Produktion werden die Alpwiesen erkundet. Zum Abschluss gibt es eine Jause mit frischem Brot, Käse und Alpwiesenkräuter-Pesto. Die Teilnahme mit Verpflegung kostet 39,- Euro pro Person.

– Wie kommt die Milch ins Glas, wann kommt das Vieh auf die Weide, wie die Löcher in den Käse? Auf dem Weg ins Bärgunttal erfahren kleine und große Wanderer mehr dazu. Auf der Bärgunthütte erzählt Hüttenwirtin Sabine über das Leben und Arbeiten auf Hütten und Alpen im Kleinwalsertal. Der dreistündige Ausflug auf die Alp findet jeden Mittwoch statt (8. Juni bis 8. September und 29. September bis 3. November). Die Teilnahme kostet 9,- Euro für Erwachsene und Kinder ab fünf Jahren.

Im Montafon finden wöchentlich drei geführte Alpwanderungen statt, bei denen auch kleine Wanderer willkommen sind. Gewandert wird zu den Alpen Garnera, Innerkapell sowie zur Alp Nova. montafon.at/bergeplus

Geocaching am Tannberg

Auf drei Routen am Tannberg zwischen Warth-Schröcken und Lech am Arlberg können große und kleine Schatzsucher sogenannte Caches finden. Die vier bis neun Kilometer langen Strecken sind jeweils mit acht bis zehn Caches bestückt. Bevor es losgeht, registriert man sich auf www.geocaching.com und lädt die Geocaching-App herunter (kostenpflichtig). Unterwegs erfährt man auch so manches über die Geschichte des Tannbergs und seiner Bewohner. Hinweise geben die Namen der Touren: In Lech führt die Runde „Gipt’s das?“ durch die geologisch wertvollen Gipslöcher, in Warth wandert man auf den Spuren von „Pfarrer Müller und das weiße Gold“, in Schröcken entdeckt man ein „Walserdorf & Naturjuwelen“. tannberg.info

Von Hütte zu Hütte wandern im Bregenzerwald

Auf einer Hütte zu übernachten, hat einen besonderen Reiz. Die gemütliche Atmosphäre verzaubert. Das Wander-Package, das Bregenzerwald Tourismus speziell für Familien in zwei Wegvarianten anbietet, inkludiert zwei Übernachtungen auf zwei verschiedenen Hütten. Die Tagesetappen führen durch einfaches Gelände und sind zwischen zwei bis gut vier Stunden lang. So bleibt genügend Zeit für Spiele in der Natur. Der Preis pro Person: ab 74,- Euro im Matratzenlager mit Frühstück, ab 102,- Euro mit Halbpension. bregenzerwald.at/buchbare-angebote

Bauernhof naturhautnah erleben im Bregenzerwald

Vor wenigen Jahren hat Familie Metzler in Egg den ersten offenen Bauernhof Vorarlbergs eröffnet. Zusätzlich zur Sennschule und dem neuen Gebäude mit Besuchergalerie, in dem Familie Metzler Molke zu Kosmetik verarbeitet, kann man den Kuh-Laufstall und ein Ziegen-Tollhaus mit Zuschauergalerie besuchen. Beliebt bei kleinen Gästen ist auch die Kleintier-Kuschel-Zone. Die breite Palette an Hofprodukten – von Frischkäse bis zu Molkeprodukten – kann man im Hofladen erwerben.

Unter dem Namen NATURHAUTNAH hat Familie Metzler einen Ort ge­schaffen, an dem nachhaltig gewirtschaftet wird und Besucher alle landwirtschaftlichen Prozesse hautnah erleben und be-greifen können. Das Projekt trägt mehrere nationale und internationale Auszeichnungen. molkeprodukte.com


Marmot Family Camp im Kleinwalsertal

Hinaus in die Natur führt das Programm des Family Camps vom 7. bis 10. Juni im Kleinwalsertal. Drei Übernachtungen im Familienzelt, Frühstück und Programm kosten 329,- Euro für Erwachsene, 229,- für Kinder. kleinwalsertal.com

Natur- und Wildnistage im Kleinwalsertal

Kann man Brennnesseln essen? Sind Gänseblümchen Medizin? Mit Kräuterexpertin Susanne erkunden die „Kräuterkobolde“ die Wunderwelt der Kräuter im Kleinwalsertal. Zudem stellen sie ihr eigenes Kräuterprodukt wie Salz, Öl oder Balsam her. Der Ausflug findet jeden Dienstag statt (8. Juni bis 8. September und 29. September bis 3. November). Die Teilnahme kostet 15,- Euro.

Die „Wilde Alpenblumenwelt“ lernen Wanderer auf dem rund fünfstündigen Weg von der Bergstation der Kanzelwandbahn bis zur Kuhgehrenspitze kennen und können sich unterwegs von der Artenvielfalt und Farbenpracht der Alpenblumenwelt begeistern lassen. Der Weg führt vom hochalpinen Gelände bergab in die Region der Alpweiden und weiter durch den Bergwald und über Streuwiesen ins Wildental. Die begleitete Wanderung findet vom 31. Mai bis 2. November jeden Freitag statt. Die Teilnahme kostet 15,- Euro, Kinder bis 14 Jahre nehmen kostenlos teil.

Der Wildnistag entführt Kinder und Erwachsene an einem geheimen Platz, wo sonst keine anderen Menschen sind. Im Freien oder im Tipi (bei weniger gutem Wetter) lernen sie, wie man ohne Hilfsmittel in der Natur überlebt und erfahren, wie Familien früher in Stämmen im Einklang mit der Wildnis gelebt haben. Die Abenteurer entzünden am Bach ein Feuer ohne Streichholz und Feuerzeug, backen Stockbrot, schnitzen Stöcke, bauen Pfeile und Bögen. Bei schönem Wetter kann man zudem am Bach baden. Das fünfstündige Programm findet jeden Donnerstag vom 8. Juni bis 8. September und 29. September bis 3. November statt. Die Teilnahme kostet 15,- Euro für Erwachsene und Kinder ab fünf Jahren. kleinwalsertal.com

Das Kinderabenteuerprogramm in Lech am Arlberg

Bergsommer in Lech – das heißt Naturgenuss an der frischen Luft und jeden Tag ein neues Abenteuer. Mit den erfahrenen Guides von Arlberg Alpin geht es wochentags vom 1. Juli bis 6. September zum Canyoning, Klettern, Tauchen, Geocaching, Bogenschießen oder ins Waldcamp im Zugertal. Die Teilnahme am Kinderabenteuerprogramm ist für Kinder von 5 bis 14 Jahren, deren Eltern im Besitz einer Lech Card sind, gratis.

Fußballcamp in Lech

Ein Tipp für alle Fußballbegeisterten, egal ob Hobbysportler oder Vereinsspieler, Bub oder Mädchen: Vom 28. Juli bis 2. August veranstaltet die 1. Karlsruher Fußballschule ein Technik- und Taktiktraining auf dem Fußballplatz von Lech. Die Teilnahme kostet 220,- Euro pro Kind inkl. Mittagessen im Burg Hotel Lech. lechzuers.com/16-fussballcamp-lech

Spiel, Spaß und Abenteuer im Montafon

Von Informativem bis zu Abenteuerlichem reicht die Palette der Familien-Attraktionen im Montafon.

– Am Golm, dem Hausberg von Tschagguns und Vandans, befindet sich der ganzjährig geöffnete Alpine-Coaster-Golm, die einzige Allwetter-Rodelbahn in Vorarlberg. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch der Waldrutschenpark-Golm, der Waldseilpark-Golm und der Flying-Fox-Golm. golm.at

– Mit Fernglas, Kompass, Thermometer und Maßband ausgerüstet geht es auf den neun Kinderwanderwegen auf Entdeckungsreise. Am Ziel werden die kleinen Wanderer mit einer Überraschung belohnt. Erhältlich sind die Rucksäcke mit dem Zubehör in den Tourismusbüros. www.montafon.at/kinderwanderwege

– Wetterunabhängiges Spielen und Sporteln ist im Aktivpark Montafon mit Alpenbad in Schruns-Tschagguns möglich sowie in den Bergrestaurants der Silvretta Montafon. www.aktivpark-montafon.at

– Abwechslung für die ganze Familie bietet das ganzjährige BergePLUS Programm im Montafon. Für Gäste, die bei einem der zahlreichen Partnergastgeber wohnen, ist die Teilnahme inkludiert. Auf dem Programm stehen beispielsweise Kletterabenteuer am Klettersteig oder in einer Schlucht, Wanderungen zum historischen Bergwerk oder zu Alpen mit Käseverkostung sowie (E-) Mountainbike-Touren. Für Kinder gibt es ebenfalls spezielle Programme. montafon.at/bergeplus

Spielewelten und Erlebnispfade

– Einen Kilometer lang ist der ganzjährig begehbare Märchen- und Sagenweg in Bürs. An sechs Stationen erzählen Tafeln Märchen und Sagen aus der Region sowie Wissenswertes über die Natur. Rastplätze mit Bänken laden zum Verweilen ein.

– Entlang des Tiererlebnispfades in Brand kann man Schafe, Ziegen und Kaninchen streicheln und Blicke in den Hühnerstall und ins Insektenhotel werfen. Auch ein Spielplatz und eine Beobachtungsstation mit Fernglas liegen am Weg.

NEU Zu erfrischenden Spielen lädt der Wasserspielplatz am Muttersberg bei Bludenz. Nahe der Bergstation befinden sich unterschiedliche Spielzonen, die über Steige und Wege verbunden sind. Die Themenschwerpunkte Wasser und Natur sind überall spür- und erlebbar. An Wasserläufen mit Pumpen, bei Wasserrädern, Rutschen, Balancier-Parcours oder Kletterfelsen – überall finden Kinder Neues zum Ausprobieren.

– Geschicklichkeitsspiele säumen den Walderlebnispfad Raggal/Marul im Biosphärenpark Großes Walsertal. Der Weg, auf dem man rund 2,5 Stunden unterwegs ist, führt zu Beobachtungspunkten, in die wilde Schlucht, die man auf einer Hängebrücke überquert, über Wiesen und zu einer Biosennerei.

– Das Bärenland auf dem Familien- und Erlebnisberg Sonnenkopf im Klostertal ist genau das Richtige für kleine Abenteurer. Hinauf auf den Berg fährt man in den Bärengondeln. Oben gibt es den Bärenweg, eine Bärenhöhle, den Bärenspielplatz, Wasserspiele, Floßfahrten auf dem Bärensee und einiges mehr.

– Am Burmiweg im Kleinwalsertal können Kinder an neun Spiel- und Aktivstationen zusammen mit dem Kleinwalsertaler Maskottchen „Burmi“ ihre Beweglichkeit und Koordination schulen und die Natur erforschen. Außerdem gibt es einen Grillplatz und einen Wasserspielplatz mit Schwefelquelle. Zu Wasserspielen lädt der Erlebnispfad namens Burmiwasser auf der Kanzelwand ein. kleinwalsertal.com/kids-co

– Am Kristberg im Montafon begeben sich Kinder mit kundiger Führung auf die Spuren von Silbi. Die Touren finden am Silberpfad mit seinen 12 zum Teil interaktiven Stationen statt, denn am Kristberg wurde einst Silber abgebaut. Am Ende des Pfades, bei der Knappenkapelle unterhalb des Panoramagasthofs Kristberg, ist die „Silberspielwelt“ eine weitere Attraktion für Kinder. montafon.at/silberpfad

– In Gargellen im Montafon führt ein Rundwanderweg in einem halben Tag durchs Schmugglerland. An den Stationen können Kinder das abenteuerliche Schmugglerdasein selbst erleben – barfuß auf dem „Schleichweg“ oder mit dem Fernrohr auf der Suche nach dem „Schmuggi Luggi“. bergbahnen-gargellen.at

– Auf den Spielplätzen Kapell und Nova im Montafon können sich die Kleinen nach Lust und Laune an der frischen Bergluft austoben. Die Spielplätze liegen oberhalb von Gaschurn und Schruns: bei der Nova Stoba auf 2.000 Metern Höhe und beim Kapellrestaurant auf 1.850 Metern Höhe. Vorhanden sind Rutschen, Schaukeln, Sandspielplätze, mehrere Gleichgewichtsparcours und Brunnen. Bei der Nova Stoba gibt es zudem einen Streichelzoo, beim Kapellrestaurant eine Tubingbahn.

– Hinaus in die Natur statt am Computer sitzen, ist die Devise im Silbertal. Entlang des Litzbaches verläuft der 4,5 Kilometer lange, Kinderwagentaugliche Erlebnisweg Litzbach, an dem Kinder und Erwachsene der Natur an elf interaktiven Stationen spielerisch begegnen können. touren.montafon.at/erlebnisweg-litzbach

– Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt des Montafons erfahren kleine Bergabenteurer an den 21 Erlebnisstationen von Golmi’s Forschungspfad. Kombinieren lässt sich der Rundgang mit einem Besuch im neuen Waldrutschenpark-Golm. golm.at

– Was ist das wertvollste Gut unserer Erde? Wer es wissen will, wandert in Lech am Arlberg mit dem „unmöglichen Arbeitsbuch“ auf dem Grünen Rätsel-Ring. Es führt zu 14 witzigen und wunderlichen Stationen. Am Ende des Weges warten eine Auszeichnung, ein Wasserspielplatz, eine aussichtsreiche Terrasse und kulinarische Köstlichkeiten. Das Arbeitsbuch ist um 5,- Euro bei der Lech Zürs Tourismus erhältlich. lechzuers.com/der-gruene-ring

– NEU Warum zeigt sich in Oberlech an der Wasseroberfläche rostbrauner Schlamm? An welchen Pflanzen kann man das Wetter vorhersagen? Am Arlenzauberweg am Schlegelkopf in Lech erfahren große und kleine Wanderer mehr über die Wiesen und was die Skilifte Lech damit zu tun haben. Zwanzig Stationen erläutern auf spielerische Weise Wissenswertes aus der Tier- und Pflanzenwelt.

– Ein guter Tipp, nicht nur bei Schlechtwetter, ist das Spielhaus in Damüls. Es befindet sich im Dachgeschoß des Mehrzweckgebäudes Alpenrose und ist täglich bei freiem Eintritt, dafür ohne Betreuung, von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet. Ausgestattet ist das Spielhaus mit Kletter- und Spielelementen, einer Kletterwand, Tischfußball, Tischhockey und vielem mehr. damuels.travel

– 2.000 m2 groß ist die Spielfabrik Dornbirn, Vorarlbergs erster Indoor-Spielplatz. Im Funbereich gibt es eine Wellenrutsche, den Spidertower und eine Kartbahn für Spielfreudige (bis 12 Jahre). Ausreichend Sitzgelegenheiten und ein großzügiges Restaurant sorgen dafür, dass auch die Eltern bequem verweilen können. spielfabrik.at

Mit Lamas und mit Huskys wandern

– In bester Aussichtslage am Bartholomäberg im Montafon leben Horst Kuster und seine Lamas. Sie machen sich regelmäßig zu Wanderungen auf und freuen sich über Mitwanderer. Bei den vier- bis fünfstündigen Trekkingtouren tragen die Lamas das Gepäck und begleiten die Gruppe sicher durch die Bergwelt. Unterwegs erzählen Llamero Horst und Wanderführerin Imelda über die Landschaft, die Menschen und Montafoner Traditionen. montafon.at/bergeplus

– Geführte Trekkingtouren, begleitet von Lamas und mit individueller Vereinbarung, bietet Familie Riedmann an. Die Familie betreibt in Dornbirn in der Region Bodensee-Vorarlberg die größte Lamazucht Vorarlbergs. first-lama.at

– Begleitet von Alpacas und Lamas können sich Familie gemeinsam mit Birgit Knecht aus Röns auf den Weg machen. Die Wanderungen und Programme in der Natur finden mit individueller Vereinbarung statt. alpaca-lama.com

– In Lech Zürs bietet das Hotel Aurelio ganzjährig individuelle Alpaca-Trekkingtouren und Wanderungen an. Hotelchef Axel Pfefferkorn kennt seine Alpacas und weiß viel Interessantes über die haarigen Bergbewohner und die Ferienregion zu erzählen. aureliolech.com

– Im Brandnertal veranstaltet der „Husky Toni“ Sommerwanderungen mit Huskys, zum Beispiel auf der Tschengla am Bürserberg. Wanderer und Hunde sind mit einem Bauchgurt verbunden. So helfen die Hunde beim Gehen. husky-toni.at

– Im Klostertal wandert man mit Lamas durch die Wiesen und Wälder von Braz zu einem Picknickplatz. Termine für die rund dreistündige Tour gibt es jederzeit auf Anfrage im Tourismusbüro Dalaas.

– Rund um Langenegg und Bizau im Bregenzerwald führen die Lama-Touren, die Eva und Anton Vigl anbieten. Zuerst werden alle Fragen rund um die Lamas beantwortet und die Halfter angelegt. Dann macht man sich auf den Weg. rockylamas.at

Zu Besuch bei Bienen

– Im Kleinwalsertal gibt das „Be[E]Kleinwalsertal“-Projekt Einblicke ins Imkerhandwerk. Imker Kurt Müller erklärt, welche Aufgaben Bienen und Imker in der Natur und für die Natur erfüllen. Als Erinnerung bekommt jeder Teilnehmer ein Glas Walser Honig. Der Besuch beim Imker findet zwischen 31. Mai und 6. September wöchentlich bzw. alle zwei Wochen am Freitag statt. Die Teilnahme kostet 9,- Euro für Erwachsene. Kinder bis 12 Jahre nehmen kostenlos teil.

– Die gemütliche zwei- bis dreistündige Bienenwanderung im Montafon beginnt bei der Barockkirche Bartholomäberg und führt auf aussichtsreichen Wegen nach Schruns. Harry Trautmann begleitet die Wanderer zu seiner Imkerei. Dort gibt es ein Insektenhotel zu besichtigen und Harry erzählt aus seinem Imkerleben. Kinder können zudem ein Bild aus Blumen und Gräsern zusammenstellen. Am Ende der Tour bekommt jeder ein Glas Honig. montafon.at/BergePLUS

Bewegungsspielplatz Seilgarten

Ausgestattet mit Helm und Gurt, betreut von Experten: Für Familienausflüge mit einem Schuss Abenteuer bietet sich eine Reihe von Wald- und Hochseilgärten an. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Überall gibt es entsprechende Betreuung und Übungsparcours für Einsteiger.

Im Brandnertal: Der Kletterpark Brand bietet für Seiltänzer und Klettermaxe vier Parcours und Flying Fox Stationen. Gäste mit der der Brandnertal Card erhalten 50 % Ermäßigung auf den Eintritt.

Im Bregenzerwald: Der große Abenteuerpark Schröcken mit Hochseilgarten und sechs Flying Fox-Bahnen liegt in der Schlucht der Bregenzerache. Wald und Wildwasser gestalten hier die perfekte Kulisse. Direkt an und über der Bregenzerache befindet sich auch der Aqua-Hochseilgarten Bersbuch mit einem Flying Fox und 60 Stationen. Durch den Wald klettert und schwingt man im Waldseilgarten Damüls, dessen Flying-Fox-Bahn den Bregenzerwald und das Große Walsertal miteinander verbindet. bregenzerwald.at

Im Montafon: Mit elf Parcours und 79 Kletterübungen ist der Waldseilgarten-Golm oberhalb von Vandans/Tschagguns der größte Waldseilgarten in Vorarlberg. Nach dem Klettern bietet es sich an, mit dem Alpine-Coaster-Golm ins Tal zu brausen oder den Flying-Fox-Golm auszuprobieren.

Kunst, Kultur & Kreatives für Kinder

– „crossculture“ heißt das Kinder- und Jugendprogramm der Bregenzer Festspiele. Es bietet von Anfang Juni bis Mitte Juli Führungen hinter die Kulissen der Seebühne, Workshops für junge Sangesfreudige und Instrumentalisten sowie Aufführungen für Familien. bregenzerfestspiele.com

– Im vorarlberg museum in Bregenz kann sich die ganze Familie an einem Sonntag im Monat ab 14.30 Uhr auf eine Erkundungstour begeben, Neues sehen und erfahren und zum Schluss gemeinsam malen und basteln. Jeden zweiten Samstag (außer in den Schulferien) gibt es außerdem Kreativ-Workshops speziell für Kinder. Ferien-Workshops finden ebenfalls statt. vorarlbergmuseum.at

– Das Kunsthaus Bregenz veranstaltet jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr eine Führung für Kinder. Danach wird das Gesehene kreativ umgesetzt. Das Programm richtet sich an 5- bis 10-Jährige. Die Teilnahme kostet 5,50 Euro pro Kind. kunsthaus-bregenz.at

– Gemeinsam mit der Schriftstellerin Monika Helfer und der Künstlerin Barbara Steinitz hat das Jüdische Museum Hohenems eine eigene Kinderausstellung eingerichtet, die den Ausstellungsrundgang im ganzen Haus begleitet. In szenischen Episoden und Scherenschnitt-Bildern erzählt die Kinderausstellung die Geschichte der Hohenemser Juden vom Anfang bis in die Gegenwart, in einer für 6- bis 12-Jährige zugänglichen Sprache und Bilderwelt. jm-hohenems.at/

– Kreative, informative und unterhaltsame Programme für Kinder gestalten im Bregenzerwald das Werkraumhaus in Andelsbuch und auf Anfrage ab vier Teilnehmern das Frauenmuseum in Hittisau. Im Werkraumhaus stehen mehrere Termine auf dem Plan.

– Für den kreativen Kindernachmittag in der Naturwerkstatt Kleinwalsertal liefern Wald und Wiesen die Werkstoffe. Zuerst geht es hinaus, um Schätze wie Wurzeln, Steine, Lehm, Blüten, Hölzer und Blätter zu sammeln. In der Werkstatt entstehen dann daraus (Kunst)Werke. Das dreistündige, allwettertaugliche Programm eignet sich für Kinder von sechs bis 12 Jahren. Es findet jeden Mittwoch statt, vom 8. Juni bis 8. September und 29. September bis 3. November und kostet 13,- Euro pro Person. kleinwalsertal.com

Naturerlebnisschau inatura in Dornbirn

Die interaktive Naturerlebnisschau inatura mit Science Center in Dornbirn zählt zu den beliebtesten Museen in Vorarlberg. Die Ausstellungen im architektonisch interessanten und modernisierten Industriebau laden ein, Verschiedenes auszuprobieren und anzugreifen. Neben der Dauerausstellung über die Naturräume Vorarlbergs sind wechselnde Sonderausstellungen zu sehen. inatura.at

Mit nostalgischen „Bähnle“ fahren

– Von Ende April bis Ende Oktober fährt das Rheinbähnle an den Wochenenden sowie zu bestimmten Terminen unter der Woche von Lustenau zur Rheinmündung am Bodensee. Verwendet wurde die Bahn vor über 100 Jahren während der Rheinregulierung als Baubahn. rheinschauen.at

– Das „Wälderbähnle“, das einst von Bregenz nach Bezau im Bregenzerwald fuhr, ist heute als Nostalgiebahn zwischen Andelsbuch-Bersbuch und Bezau unterwegs. Im Einsatz ist das Bähnle mit historischen Diesel- oder Dampflokomotiven zwischen 11. Mai und 6. Oktober an Wochenenden, von Mitte Juli bis Anfang September auch mittwochs. waelderbaehnle.at

Weitere Informationen über Angebote für Familien, Ausflugsziele, Tipps für Aktivitäten bei weniger gutem Wetter finden sich auf www.vorarlberg.travel/familie


Zeit fürs Genießen

Gut zu essen hat in Vorarlberg einen hohen Stellenwert. Wo immer es möglich ist, verwenden die Köchinnen und Köche Zutaten aus der Region, vom bekannten Vorarlberger Käse bis zum Obst, Gemüse, Fleisch und Fischen. Auf dem Genussprogramm stehen darüber hinaus kulinarische Veranstaltungen sowie Koch-, Back- und Sennkurse.

Vorarlberg schmeckt ausgezeichnet


Ob uriges Wirtshaus oder gehobenes Restaurant: Vorarlberg überrascht Genussfreudige auf angenehme Weise mit einem durchwegs hohen Qualitätsniveau und einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

Ein Erfolgsrezept der Köchinnen und Köche ist, dass sie schon seit vielen Jahren eng mit der heimischen Landwirtschaft zusammenarbeiten. Wo immer möglich, verwenden sie regionale und saisonale Köstlichkeiten und zaubern daraus Bodenständiges oder Kreativ-Leichtes. Initiativen wie die „KäseStrasse Bregenzerwald“, „bewusstmontafon“, die „Klostertaler Bauerntafel“, „Önsche Walser Chuche“ (= Unsere Walser Küche) im Kleinwalsertal, vo:dô (= von hier) in Lech Zürs am Arlberg sowie Veranstaltungen im Brandnertal, Klostertal und im Biosphärenpark Großes Walsertal fördern das Zusammenspiel von Gastronomen und Landwirten.

Eine Auswahl von typischen traditionellen Rezepten – von Kässpätzle bis zum Riebel – findet sich auf vorarlberg.travel/genuss

Die wohl bekannteste Spezialität aus Vorarlberg ist Käse, und zwar der würzige Alp- und Bergkäse, ein Hartkäse. Erzeugt wird er in vielen kleinen Sennereien, zum Teil im Sommer auf den Alpen. Weitere Köstlichkeiten sind Emmentaler und die zarten Frischkäse aus Kuhmilch, Schaf- oder Ziegenmilch. Auch cremige Camemberts finden sich im Sortiment. Typisch für das Montafon ist der „Montafoner Sura Kees“, ein mild-aromatischer Magerkäse. Mehr dazu auf vorarlberg.travel/kaese.

Einige der Vorarlberger Edelbrenner zählen zu den besten in Österreich. Der typische Vorarlberger Edelbrand ist der exquisite „Subirer“, erzeugt aus einer unscheinbaren Mostbirne.

„Vorarlberg isst …“
Unter dem Motto „Vorarlberg isst … besser“ haben sich die Wirte der Qualität verschrieben. Ob regionale oder ethnische Küche, ob Wirtshaus oder Spitzenrestaurant, ob Szenelokal oder Weinkeller – für die Beteiligten ist die Zufriedenheit des Gastes oberste Prämisse. Kriterien dafür sind neben der Qualität der Speisen und Getränke auch das Ambiente, also die Einrichtung und die Serviceorientierung der Gastgeber und Mitarbeiter.

Informationen über die beteiligten Gastronomiebetriebe sowie über Spezialitätenwochen und Konzerttermine enthält die Website www.vorarlberg-isst.at, auf der man sich auch eine kostenlose App herunterladen kann. Geprüfte und bewertete Restaurants und Wirtshäuser stellt ein eigener Guide vor, der online zugänglich sowie bei den Mitgliedsbetrieben erhältlich ist.

Am Berg frühstücken

In allen Regionen bieten Berggasthäuser und bewirtschaftete Alpen die Möglichkeit an, den Tag mit einem Bergfrühstück zu beginnen oder sich nach einer morgendlichen Wanderung mit Köstlichem zu stärken.
Über alle Frühstück-am-Berg-Adressen informiert vorarlberg.travel/bergfruehstueck

GUSTAV: Salon für Konsumkultur in Dornbirn

In Dornbirn findet die „Gustav“, der internationale Salon für Konsumkultur und werthaltige Produkte, am 19. und 20. Oktober statt. Die Messe führt Design, Genuss und Nachhaltigkeit zusammen. Sie zeigt Produkte und lädt zum Genießen ein, zum Beispiel bei Chef’s Tables. diegustav.com

Gourmetfahrten mit dem Raddampfer Hohentwiel

Wer in stilvoller Atmosphäre den Bodensee bereisen möchte, trifft mit einer Ausfahrt auf dem aufwändig renovierten Raddampfer Hohentwiel eine gute Wahl. Angeboten werden Themenfahrten aller Art, zum Beispiel Gourmetfahrten mit 5-gängigem Menü, Captain’s Dinner, Jazz-Brunch und English Afternoon Tea mit Sandwiches und Scones. hohentwiel.com

GenussErlebnis Brandnertal

Vier Köche und jeweils ein Gastkoch machen im Brandnertal unter dem Motto „GenussErlebnis“ gemeinsame Sache und zaubern saisonale Menüs. Das Hotel Sarotla tischt am 26. März „Geflügel & Zander“ auf, „Kitz & Forelle“ widmet sich am 21. Mai der Brandner Hof. Ein „Genuss-Festival“ gastiert am 16. Juli im Alvierbad, „Wild & Geflügel“ servieren am 19. September die Gastgeber der Palüdhütte. Das fünfgängige Feinschmeckermenü kommt auf jeweils 55,- Euro pro Person oder 69,- Euro mit Weinbegleitung. brandnertal.at/genusserlebnis

biosphärenpark.haus im Großen Walsertal

Das architektonisch sehenswerte Bergholzgebäude in Sonntag-Stein beherbergt eine Schau- und Erlebnissennerei, ein kleines Restaurant sowie einen Laden, der Produkte aus dem Biosphärenpark Großes Walsertal offeriert. Über die Besonderheiten des Biosphärenparks informiert eine Ausstellung.

Klostertaler Genusstouren

Bei dieser kulinarischen Reise können die Teilnehmer Gasthäuser und Landschaften des Klostertals auf abwechslungsreiche Weise kennenlernen. Jeder Gang des mehrgängigen Menüs wird in einem anderen Restaurant serviert. Weinbegleitung und Transfer sind inkludiert. Je nach Jahreszeit unterhält ein stimmungsvolles Rahmenprogramm. Die Genusstouren finden im April rund um Ostern sowie im September zur Erntedankzeit statt.

NEU Genusswochen der GenussRegionen Vorarlbergs

Vorarlberg zählt vier GenussRegionen: den Bregenzerwald mit seinem Alp- und Bergkäse, den Biosphärenpark Großes Walsertal mit seinem Bergkäse, das Montafon mit dem Sura Kees und das Kleinwalsertal mit Spezialitäten vom Wild und Rind. Diese Auszeichnung wird im Herbst mit speziellen „Genusswochen“ gefeiert. Vom 14. September bis 6. Oktober offerieren die teilnehmenden Restaurants speziell kreierte Menüs.

Moorwirte Krumbach

In Krumbach kann man auf einem Wanderweg die örtliche Moorlandschaft erkunden. Kulinarischen Genüssen aus dem Moor widmen sich die vier Moorwirte, die 2019 ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Pflanzen, Beeren und Kräuter aus dem Moor verfeinern Speisen und Getränke.

Im Sommer (1. Juni, 6. Juli, 3. August, 7. September) laden die Moorwirte zum Moorspaziergang in der Morgendämmerung mit Moorfrühstück. Los geht’s um 6 Uhr, ab 8 Uhr wird gefrühstückt.

Das Sonntagsgasthaus im Bregenzerwald

Nur sonntags geöffnet hat das Gasthaus Adler in Großdorf. Am Herd bereiten Kochfreudige – Hobbyköche und -köchinnen ebenso wie Berufsköchinnen und -köche aus nah und fern – ihre Lieblingsgerichte zu und tischen ein dreigängiges Menü auf. Selbst gebackenes Brot und Kuchen nach bestgehüteten Familienrezepten sind selbstverständlich. Verwendet werden außerdem ausgewählte Spezialitäten aus Italien, der Zweitheimat der Gastgeberin Irma Renner. adler-grossdorf.at

VINNOVA, die höchstgelegene Weinstube Vorarlbergs

In der Nova Stoba in der Silvretta Montafon eröffnete im Winter 2017/18 die VINNOVA, Vorarlbergs höchstgelegene Weinstube. Angeboten werden ausgesuchte Weine und alpine Tapas. silvretta-montafon.at

Kräuterwibletage in Lech Zürs

Welche Alpenkräuter haben welche Heilwirkung und wie lassen sie sich am besten verarbeiten? Fragen wie diesen gehen die TeilnehmerInnen der „Kräuterwibletage“ am 13. Juli und 14. September in Lech Zürs nach. Zuerst geht es mit der diplomierten Kräuterpädagogin Veronika Walch und der Naturheiltherapeutin Lilo Amann-Schwarz auf eine ausgedehnte Wanderung. Unterwegs sammeln die Teilnehmer Frisches für eine Kräuterjause und stellen in der Kräuterwerkstatt Kräuterprodukte her. Abschließend genießen sie eine besondere Kräutervariation, kreiert von Drei-Hauben-Koch Thorsten Probost (159,- Euro pro Person exkl. Getränke, Info und Anmeldung unter veronika@kraeuterwerkstatt-lech.at).

#wildeweiber- und Wilde Kräuterküche

Einen zweitägigen „Wilde Weiber“-Kochkurs bieten Michael und Franziska vom Biohotel Schwanen in Bizau im Bregenzerwald einmal im Jahr an. Vom 14. bis 17. April 2019 wird nach Großmutters Rezepten gekocht und Dinkelbrot gebacken, im Sinne der Hildegard von Bingen und selbstverständlich nur mit biologisch zertifizierten, saisonalen Produkten. Der Kochkurs mit Übernachtung und Halbpension kostet ab 432,- Euro pro Person.

Um „Helden in Grün“, nämlich Kräuter, geht’s vom 16. bis 19. Juni. Elisabeth Breidenbrücker, die unter dem Namen „Helden in Grün“ Verschiedenes aus Kräutern herstellt, lädt zum Kräuter Sammeln, Mörsern und Reiben. Salben und Tinkturen werden angefertigt und die Teilnehmer erfahren, wofür man welche Kräuter in Küche und Haus verwenden kann. Die Teilnahme am Programm mit Vollpension kostet ab 429,- Euro pro Person. biohotel-schwanen.com

Koch- und Backkurse

– Mike P. Pansi, international erfahrener Haubenkoch, führt die Kochmeisterei in Hohenems. Sie bietet Platz für maximal zehn Personen und kann für maßgeschneiderte Kochkurse, Private Dining oder Chef’s Table gebucht werden. pansis.at

– Die Küche soll ein Ort der Inspiration sein, sagt Erwin Kasper vom Café Restaurant Magma in Feldkirch. Zu individuell buchbaren Terminen lädt er zu exklusiven Chef’s Table oder Kochkursen in sein kleines, feines Lokal in der Altstadt. koestliches.at

– Regionale und saisonale Spezialitäten, zubereitet nach alten Rezepten mit zeitgemäßen Änderungen, sind das Thema der Kochkurs-Reihe von Karin Kaufmann. Für ihre Kochkurse hat Karin Kaufmann das liebevoll renovierte Bregenzerwälder Gasthaus Engel in Egg in eine Kochschule verwandelt. Auf dem Programm stehen mehrere Kurse pro Monat. Die Teilnahme kostet inklusive Verspeisen des selbst gekochten 4-gängigen Menüs und Weinbegleitung ab 145,- Euro pro Person.
Im „Engel“ hat Karin Kaufmann auch einen eigenen Laden eingerichtet, in dem sie Gewürze, Backmischungen, Selbstgemachtes und Küchenzubehör anbietet, das sie mit Bregenzerwälder Handwerkern entwickelt hat, wie zum Beispiel ein Backerbsen-Sieb. Über die Website ist ein Online-Shop zugänglich. fraukaufmann.at

– Am Ludescherberg bei Bludenz gibt Pauline Burtscher Brotbackkurse. Dafür hat sie auf ihrem 350 Jahre alten Bauernhof ein eigenes Brotbackhaus mit Holzofen eingerichtet. Eine Übersicht mit den nächsten, meist rasch ausgebuchten Terminen findet sich auf paulinarium.at

– Kochkurse zu bestimmten Terminen bzw. auf Anfrage bieten außerdem an: Andrea Milstein (Essküche Götzis, ab 10 Personen), Martin Griesser (Gasthaus Adler in Hohenems), Stefan Jazbec (Hotel Post Bezau) sowie Sascha Kemmerer (Travel Charme Ifen Hotel in Hirschegg).

Sennkurse

Wie man Milch in Käse verwandelt, lernen Interessierte in der Sennschule von Familie Metzler in Egg im Bregenzerwald, im Käsehaus Montafon und im biosphärenpark.haus in Sonntag im Großen Walsertal. Die Kurse finden, je nach Anbieter, zu fixen Terminen statt oder mit individueller Vereinbarung. molkeprodukte.com/ kaesehaus-montafon.at

Schokolade und Pralinen kreieren

Wie man aus hochwertigen Rohstoffen feinste Schokolade und Pralinen fertigt, erfahren Interessierte bei der Chocolatière Martina in der Xocolat Manufaktur in Bregenz. Die Workshops finden zu bestimmten Terminen statt, dauern drei bis vier Stunden und sind mit einer umfangreichen Konfektverkostung verbunden. Der Basis-Workshop kostet 85,- Euro pro Person und inkludiert ein Rezeptheft, belebenden Sekt sowie die selbst hergestellten Köstlichkeiten. xocolat-bregenz.at

Weitere Informationen zum Thema Kulinarik, von „Essen mit Aussicht“ über Rezepte bis hin zu Einkaufsadressen, zum Beispiel in Hofläden, finden sich auf vorarlberg.travel/genuss


Ausflugsziele

In der Vierländerregion am Bodensee lohnen zahlreiche Ziele einen Besuch. Ob Museum oder Aussichtsberg, barockes Kloster oder Genussmanufaktur: Wer mehrere Ausflüge plant, profitiert von verschiedenen Inclusive-Cards.

V-CARD


Für Ausflüge in ganz Vorarlberg ist die V-CARD eine gute Wahl. Sie gilt für über 70 Ausflugsziele (Bergbahnen, Museen und Schwimmbäder etc.), die alle einmal besucht werden können. Die V-CARD kostet 65,- Euro für Erwachsene und 32,50 Euro für Kinder. Sie ist vom 1. Mai bis 31. Oktober 2019 gültig. v-card.at

Regionale Inclusive-Cards

In allen sechs Vorarlberger Urlaubsregionen gibt es eine Inclusive-Card. Die Cards gelten – je nach Region – für die öffentlichen Verkehrsmittel, die Bergbahnen, für Museen, Freizeiteinrichtungen und für die Teilnahme an Programmen.

Im Kleinwalsertal, im Brandnertal, Klostertal und in der Alpenstadt Bludenz sind die Cards bei den teilnehmenden Gastgebern im Übernachtungspreis ab einer Nacht, im Bregenzerwald (inkl. Fontanella, Faschina und Sonntag im Biosphärenpark Großes Walsertal) ab drei Nächten inkludiert. Die Gästekarten im Brandnertal, Klostertal und in der Alpenstadt Bludenz sind ab Sommer 2019 über die App „Clara“ immer griffbereit auf dem Smartphone abrufbar.

In der Region Bodensee-Vorarlberg (Bodensee-Vorarlberg Freizeitkarte), im Montafon (Montafon Brandnertal Card) sowie in Lech Zürs (My Lech Card) gibt es die Cards zum vorteilhaften Pauschalpreis.

BodenseeErlebniskarte

Die BodenseeErlebniskarte gibt es in einer Winter- und einer Sommervariante. Sie gilt für wahlweise 3, 7 oder 14 aufeinander folgende Tage. Inkludiert sind je nach Karte Fahrten mit den Bodensee-Schiffen, Eintritt in rund 180 Ausflugsziele bzw. Ermäßigungen für Top-Ziele im internationalen Bodenseeraum, zum Beispiel die Insel Mainau. bodensee.eu

Top-Ausflugsziele in Vorarlberg

Museen/Ausstellungen/Kunst: vorarlberg museum Bregenz, Kunsthaus Bregenz (zeitgenössische Kunst), Erlebnisnaturschau inatura mit Science Center Dornbirn, Rolls Royce-Museum Dornbirn, Jüdisches Museum Hohenems und jüdisches Viertel, Werkraumhaus in Andelsbuch, Angelika-Kauffmann-Museum Schwarzenberg, Frauenmuseum Hittisau, Juppenwerkstatt Riefensberg, biosphärenpark.haus im Großen Walsertal (Ausstellung über den Biosphärenpark, die Geschichte der Walser, Schausennerei), Skyspace Lech – begehbare Kunstinstallation.

Nostalgie-Bahnfahrten: Museumsbahn „Wälderbähnle“ (Schmalspurbahn von Bezau zum Bahnhof Schwarzenberg bei Andelsbuch-Bersbuch), Rheindammbähnle (Lorenbahn von Lustenau zur Rheinmündung am Bodensee).

Bergstraße: die Silvretta-Hochalpenstraße, die in 34 Kehren auf die Bielerhöhe führt.

Schluchten: Bürser Schlucht, Rappenloch- und Alplochschlucht bei Dornbirn, Breitachklamm im Kleinwalsertal.

Beste Österreichische Sommerbergbahnen

Das Gütesiegel „Beste Österreichische Sommerbergbahnen“ tragen jene Bergbahnen, die qualitätsgeprüfte Erlebnisangebote bieten und regelmäßig geprüft werden. Für geprüfte Qualität auf höchstem Niveau garantieren in Vorarlberg die Pfänderbahn bei Bregenz, die Karren-Seilbahn bei Dornbirn mit Aussichtsplattform „Karren-Kante“ bei der Bergstation, die Diedamskopfbahn im Bregenzerwald, die Bergbahnen Brandnertal, die Bahn auf den Golm sowie auf den Genießerberg Kristberg im Montafon, die Sonnenkopfbahn im Klostertal, die Walmendingerhornbahn und die Kanzelwandbahn im Kleinwalsertal.

Bodensee-Schifffahrt

– Von Bregenz aus steuern die weißen Schiffe der Vorarlberg Lines von Ostern bis Mitte Oktober Ziele rund um den Bodensee an, zum Beispiel die Inselstadt Lindau, Friedrichhafen mit dem Zeppelin-Museum und die Blumeninsel Mainau. Neben Linienfahrten bieten die Vorarlberg Lines auch Ausflugs- und Themenfahrten an. vorarlberg-lines.at

– Wer den Bodensee in nostalgischem Ambiente bereisen will, unternimmt eine Fahrt mit dem Raddampfer Hohentwiel. Das elegante Schiff startet von Hard und von Bregenz zu Themen- und Gourmetfahrten. Sehr beliebt sind zum Beispiel die Festspielfahrten, die ein Dinner inkludieren und Besucher der Seeaufführungen der Bregenzer Festspiele direkt zur Seebühne bringen. hohentwiel.com

Top-Ausflugsziele rund um den Bodensee

– Friedrichshafen mit dem Zeppelin-Museum und dem Dornier-Museum (D)
– Kunstmuseum Ravensburg (Finalist beim Mies van der Rohe-Award 2015) und Ravensburger Spielewelt (D)
– Blumeninsel Mainau (D)
– Konstanz (D) – die Stadt erinnert von 2014 bis 2018 in zahlreichen Veranstaltungen an 600 Jahre Konstanzer Konzil
– Klosterinsel Reichenau mit ihren drei romanischen Kirchen, UNESCO Weltkulturerbe (D)
– Der imposante Rheinfall bei Schaffhausen (CH)
– Die Stadt St. Gallen mit der barocken Stiftskirche und Stiftsbibliothek, UNESCO Weltkulturerbe (CH)
– Forum Würth Rorschach – privates Kunstmuseum in modernem Gebäude am Bodensee (CH)
– Das barocke Kloster Einsiedeln, eine bedeutende Pilgerstätte (CH)
– Vaduz, die Hauptstadt des Fürstentums Liechtenstein, mit dem Kunstmuseum Liechtenstein

Weitere Top-Ausflugsziele rund um den Bodensee: bodensee.eu