BRECHT – Weltpremiere auf der BERLINALE in Anwesenheit des Bundespräsidenten

BRECHT - Dokudrama von Heinrich Breloer (Buch und Regie), Koproduktion der Bavaria Fiction mit dem WDR (federführend), BR, SWR, NDR und ARTE Berlin, Restaurant Schlichter, Sommer 1928. Ernst Josef Aufricht (Anatole Taubman, nicht im Bild) sucht ein Stück zur Eröffnung seines gerade übernommenen Theaters am Schiffbauerdamm. Als sein kapitalismuskritischer "Joe Fleischhacker" auf kein Interesse stößt, schlägt Brecht (Tom Schilling) ein "Nebenwerk" vor, an dem er gerade arbeitet: „Die Dreigroschenoper". © WDR/Stefan Falke

Am Samstag, 9. Februar, um 15:00 Uhr im Haus der Berliner Festspiele

Roter Teppich für Heinrich Breloer: Sein neuer Film in zwei Teilen über Bertolt Brecht wird am kommenden Samstag, 9. Februar, auf der Berlinale Weltpremiere feiern. Und dazu erwartet Festivalchef Dieter Kosslick hohen Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender geben sich die Ehre, bei der Vorstellung von Heinrich Breloers Dokudrama über den Dramatiker und Lyriker Bertolt Brecht mit dabei zu sein. Weitere Ehrengäste sind die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters sowie der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller.

Im März 2019 werden BRECHT – eine Koproduktion der Bavaria Fiction mit dem WDR (federführend), BR, SWR, NDR und ARTE – sowie eine begleitende Dokumentation (WDR) von Heinrich Breloer auf ARTE und im Ersten ausgestrahlt.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen:
„Die Einladung zur Berlinale ist auch eine Würdigung von Heinrich Breloers Lebenswerk. Denn dieses hat Gewicht und Anspruch, indem es auf das kollektive Gedächtnis der Republik zielt und Beiträge zu deren geistiger Selbstvergewisserung leisten will. Ich bin schon jetzt sicher, dass Breloers Brecht-Film das Bild des Dramatikers und Lyrikers verändern und seinem Schaffen eine neue, ungeahnte Aktualität verleihen wird. Wir sind stolz darauf, diesen Film dem Fernsehpublikum im März zeigen zu können.“

Tom Buhrow, WDR-Intendant:
„Heinrich Breloer und der WDR – das sind 40 Jahre bereichernde Zusammenarbeit, denn uns verbindet eine Leidenschaft: wesentliche Momente der deutschen Geschichte auf emotionale Weise zu erzählen. Die Kunst, historische und authentisch nachgespielte Szenen zu einem Gesamtbild zu verbinden, dafür steht Breloer. Dieser Mann ist immer für eine Überraschung gut: Mit ‚Brecht‘ zieht er nun das nächste Ass für unser Publikum aus dem Ärmel.“

Peter Boudgoust, ARTE-Präsident:
„Heinrich Breloer ist wie kein anderer berufen, Brecht in seiner Vielschichtigkeit zu porträtieren. Spielszenen mit Dokumentarischem zu montieren, passt zu Brecht, wie Mutter Courage zu ihren Kindern. Wir freuen uns, mit Heinrich Breloer die Weltpremiere auf der Berlinale zu feiern. Dank seiner unverwechselbaren Handschrift werden wir mit unserer TV-Premiere im März einem breiten Publikum in Deutschland und Frankreich einen neuen Blick auf den Dramatiker Brecht ermöglichen.“

Jan S. Kaiser, Geschäftsführer der Bavaria Fiction:
„Heinrich Breloer, der bereits die Produktionen ‚Die Manns‘ und ‚Speer und Er‘ mit der Bavaria höchst erfolgreich realisierte, setzt nun mit ‚Brecht‘ ein neues Programm-Highlight. ‚Brecht‘ ist Bildung, Information und Unterhaltung at its best. Als Produzenten sind Corinna Eich und ich stolz, nun gemeinsam mit dem Bundespräsidenten, unseren Sende- und Produktionspartnern sowie Förderern in Berlin die Weltpremiere feiern zu können.“

Die Rolle des jungen Brecht hat Tom Schilling übernommen; Burghart Klaußner ist in der Rolle Brechts in den Nachkriegsjahren zu sehen. In weiteren Rollen spielen Adele Neuhauser und Lou Strenger als Helene Weigel in jungen und späteren Jahren, Trine Dyrholm als Brechts dänische Geliebte und Mitarbeiterin Ruth Berlau, Mala Emde als Paula Banholzer, Brechts erste Liebe, und viele andere prominente Schauspieler.

BRECHT ist eine Produktion der Münchner Bavaria Fiction (Produzenten: Corinna Eich und Jan S. Kaiser) in Koproduktion mit WDR (federführende Redaktion, Dr. Barbara Buhl und Nina Klamroth), BR (Dr. Cornelia Ackers), SWR (Sandra Dujmovic), NDR (Christian Granderath), ARTE (Dr. Andreas Schreitmüller) sowie der Bavaria Filmproduktion Köln, SATEL Film (Wien) und als Serviceproduktion in Tschechien, MIA Film s.r.o.. Gefördert wird die Produktion von der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen sowie dem Tschechischen Fonds für Kinematografie.

Sendetermine auf arte:

Freitag, 22.03. / 20:15 Uhr / Brecht ~ Die Liebe dauert oder dauert nicht
Freitag, 22.03. / 21:45 Uhr / Brecht ~ Das Einfache, das schwer zu machen ist
Freitag, 22.03. / 23:20 Uhr / Brecht und das Berliner Ensemble ~ Erinnerungen an einen Traum