Bilanz 2019 und Ausblick 2020 der Komödie am Kurfürstendamm

Auszeichnungen, gestiegene Besucherzahlen, und spektakuläre Premieren

»Ab jetzt« ~ Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater ~ Der Komponist Jerome (Oliver Mommsen) programmiert den Roboter GOU 300 F (Zoe Moore, re) als seine Verlobte, um mit ihr seine von ihm getrennt lebende Frau (Nicola Ransom, li.) zu beeindrucken ~ Foto: Michael Petersohn (polarized.de)

Berlin, 03. Januar 2020 – Theaterchef Martin Woelffer ist zufrieden: „Das Jahr 2019 war ein gutes Jahr für uns“, freut er sich. „Für ´Die Tanzstunde´ mit Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn und Katharina Thalbachs poetische, sehr leise Regiearbeit ´Die Glasmenagerie´ mit u. a. Tochter Anna und Enkelin Nellie wurde die Komödie am Kurfürstendamm von der Inthega (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V.) zweimal mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Außerdem hatten wir im vergangenen Jahr 149.240 Besucher und haben damit das Ergebnis aus dem Jahr 2018 das bei 147.800 Besuchern lag, noch mal gesteigert“, freut er sich.
Besonders erfolgreich war die Inszenierung „Hase Hase“, aber auch der Zuspruch zu „Rio Reiser – Mein Name ist Mensch“ hat die Erwartungen übertroffen. Deswegen nimmt das Theater diese Produktionen 2020 noch einmal ins Programm. Den Anfang macht am 8. Januar „Hase Hase“, in dem Pierre Besson als Mama Hase Dreh- und Angelpunkt der Inszenierung ist.

Neuinszenierungen

Bis zur Sommerpause plant der Theaterchef drei Neuinszenierungen. Am 26. Januar hat seine Regiearbeit „Ab jetzt“ Premiere, in der Oliver Mommsen die Hauptrolle übernimmt.
Am 22. März startet Katharina Thalbachs Inszenierung von Agatha Christies „Mord im Orientexpress“. Thalbach wird nicht nur Regie führen, sondern auch den Meisterdetektiv Hercule Poirot spielen. Neben dem zwölfköpfigen Ensemble, zu dem u. a. auch Anna und Nellie Thalbach sowie die Geschwister Pfister gehören, stehen außerdem auch Tänzer und Statisten auf der Bühne. Zum Kreativteam gehören neben dem Modedesigner Guido Mario Kretschmer der Bühnenbildner Momme Röhrbein, der Komponist Christoph Israel und der Choreograph Christopher Tölle, der zuletzt dafür sorgte, dass die Schauspieler im Kinofilm „Ich war noch niemals in New York“ im Takt blieben.
„Make America Gayle again“ ist der Titel der neuen Show von Gayle Tufts, die am 7. Mai Premiere hat. Die transatlantische Brückenbauerin teilt, was sie bewegt und kämpft mit deutschem Wortwitz und amerikanischen Entertainment-Qualitäten für eine buntere, bessere Welt.

Und im Sommer: Noch mal Rio!

Ab dem 5. Juni rockt das Ensemble von „Rio Reiser – Mein Name ist Mensch“ noch mal das Schiller Theater.

komoedie-berlin.de