Bachs »Matthäus-Passion« ab 18. Januar am Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden ~ Kolonnaden Großes Haus (Foto: Sven-Helge Czichy)

Die Matthäus-Passion, für den Karfreitag 1727 geschrieben, war über 100 Jahre in Vergessenheit geraten, bis Felix Mendelssohn Bartholdy sie 1829 wiederaufführte. Heute wird Bachs wirkmächtige Vertonung der Leidensgeschichte Jesu Christi für zwei Orchester und zwei Chöre als Meisterwerk der Musikgeschichte gefeiert. In der szenischen Umsetzung von Johanna Wehner wird das eindrückliche Glaubensbekenntnis des Thomaskantors auf der Theaterbühne neu erlebbar. Die »Faust«-Preisgewinnerin hat in Wiesbaden mit der Uraufführung »Schönerland« bereits Gespür für atmosphärische Tableaus und elementare menschliche Fragestellungen gezeigt. Für die Musikalische Leitung dieses Werkes voller großer Chöre und emotionsgeladener Soli zeichnet Barock-Spezialist Konrad Junghänel verantwortlich.


Matthäus-Passion

Szenisches Oratorium

Von: Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Premiere am Staatstheater Wiesbaden: 18. Januar 20 (Großes Haus)

Musikalische Leitung: Konrad Junghänel
Inszenierung: Johanna Wehner
Bühne: Volker Hintermeier
Kostüme: Su Bühler
Chor: Albert Horne, Christoph Stiller
Licht: Andreas Frank
Dramaturgie: Katja Leclerc
Theaterpädagogik: Luisa Schumacher

Besetzung:

Evangelist / Tenor: Julian Habermann
Jesus: Konstantin Krimmel
Sopran: Anna El-Khashem
Alt: Anna Alàs i Jové, Franziska Gottwald
Bass / Petrus: Wolf Matthias Friedrich
Judas / Pilatus: Benjamin Russell

Chor & Chorsolisten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Jugendkantorei der Ev. Singakademie Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden


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