ARTE überträgt im März Puccinis »Il trittico« und Strauss‘ »Salome« im Netz

Live aus Brüssel und Helsinki

© ARTE G.E.I.E.

Nach der Liveübertragung von Katharina Thalbachs „Aida“-Inszenierung aus der Dresdner Semperoper am vergangenen Sonntag dürfen sich ARTEs OpernfreundInnen im März auf zwei weitere Opernübertragungen aus Europa im Netz freuen:

Am 26. März überträgt der Sender Giacomo Puccinis „Il trittico“ – ein Tryptichon, bestehend aus den Kurzopern „Il tabarro“, „Suor Angelica“ und „Gianni Schicchi“ – dirigiert von Alain Altinoglu und inszeniert von Tobias Kratzer live aus der Brüsseler Oper La Monnaie.

Am 30. März folgt die Liveübertragung von Christof Loys Inszenierung von Richard Strauss‘ „Salome“ aus der Finnischen Nationaloper. Es dirigiert der Generalmusikdirektor Hannu Lintu.

Die Opern werden im Rahmen des europäischen Projekts Saison ARTE Opera übertragen und stehen europaweit mit Untertiteln in sechs Sprachen im Netz auf arte.tv/opera zur Verfügung.


Giacomo Puccini : Il trittico – Théâtre de La Monnaie, Brüssel

Die düstere Tragödie „Il tabarro“, die lyrische und sensible „Suor Angelica“ und die Komödie „Gianni Schicchi“ – die Kurzopern aus Puccinis „Il trittico“ sind gekennzeichnet durch drei verschiedene Epochen, drei verschiedene Schauplätze, drei verschiedene Stimmungen; doch für den Komponisten offenbart sich die Einheit des Werks gerade in den Kontrasten zwischen ihnen. Tobias Kratzer, der zum zweiten Mal in der Brüsseler La Monnaie inszeniert, behält die klassische Reihenfolge der Stücke bei und verwebt sie zu einem erzählerischen Ganzen. Der Musikdirektor der Oper, Alain Altinoglu, dirigiert.

Samstag, 26. März, ab 19.00 Uhr live auf arte.tv/opera
Giacomo Puccini : Il trittico – Théâtre de La Monnaie, Brüssel
ARTE G.E.I.E. / RTBF, ELZEVIR FILMS
Belgien, Frankreich 2022, 200 Min.

Musikalische Leitung: Alain Altinoglu
Inszenierung: Tobias Kratzer

Mit: Il tabarro: Péter Kálmán (Michele), Corinne Winters (Giorgetta), Adam Smith (Luigi) u.a., Suor Angelica: Corinne Winters (Suor Angelica), Raehann Bryce-Davis (La zia principessa), Elena Zilio (La badessa) u.a., Gianni Schicchi: Péter Kálmán (Gianni Schicchi), Benedetta Torre (Lauretta), Elena Zilio (Zita) u.a.

Orchester: Orchestre symphonique de la Monnaie
Chor: Chœurs de la Monnaie, Chœurs d’enfants et de jeunes de la Monnaie
Chorleitung: Alberto Moro
Bühnenbild und Kostüme: Rainer Sellmaier
Licht: Bernd Purkrabek
Dramaturgie: Marie Mergeay

lamonnaiedemunt.be


Richard Strauss: Salome – Christof Loy inszeniert in Helsinki

Oscar Wilde lieferte die Vorlage für die Oper, die Richard Strauss zum Durchbruch verhalf. Der König von Judäa, Herodes Antipas, hält den Propheten Jochanaan in einer Zisterne gefangen. Salome, Herodes Stieftochter, will diesen verführen. Doch als Jochanaan sie zurückweist, zwingt sie ihren Stiefvater, ihr Jochanaans Kopf auf einem Silbertablett zu servieren. „Salomé“, Oscar Wildes Drama in einem Akt, erschien 1891 in französischer Sprache und gilt als seines der Hauptwerke der sogenannten englisch-französischen Décadence. Richard Strauss übernahm die deutsche Übersetzung der Dichterin und Sprachlehrerin Hedwig Lachmann. Seine 3. Oper wurde 1905 am Königlichen Opernhaus Dresden uraufgeführt. Christoph Loy übernimmt an der finnischen Nationaloper in Helsinki die Bühnenregie, für die musikalische Leitung zeichnet Hannu Lintu verantwortlich.

Mittwoch, 30. März, ab 20.00 Uhr live auf arte.tv/opera
Richard Strauss: Salome
Christof Loy inszeniert in Helsinki
ARTE/YLE,
Frankreich, Finnland 2022, 115 Min.

Musikalische Leitung: Hannu Lintu
Inszenierung: Christof Loy

Mit: Nikolai Schukoff (Herodes), Karin Lovelius (Herodias), Sara Jakubiak (Salome), Mihails Čulpajevs (Narraboth), Andrew Foster-Williams (Jokanaan) u.a.

Orchester: Orchestra of the Finnish National Opera
Choreographie: Klevis Elmazaj
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Robby Duiveman
Licht: Olaf Winter

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Die Saison ARTE Opera

Seit 2018 bietet ARTE in Partnerschaft mit 21 führenden europäischen Opernhäusern und Festivals die eigens kuratierte digitale Opernspielzeit „Saison ARTE Opera“ an. Dabei können sich die ZuschauerInnen jeden Monat auf neue Produktionen freuen – europaweit frei abrufbar und dank der finanziellen Unterstützung durch das Programm „Kreatives Europa“ der Europäischen Union neben Deutsch und Französisch auch in englischer, polnischer, italienischer und spanischer Sprache untertitelt. Ziel des europäischen Projekts ist es, die künstlerische Vielfalt und Qualität der europäischen Opernszene zu präsentieren und an neue Zuschauerkreise heranzutragen.

arte.tv/opera