ARTE stimmt ZuschauerInnen mit dem »Summer of Voices« ein

Amy Winehouse: Live at Shepherd's Bush ~ Freitag, 23. Juli 21, 22:45 Uhr auf arte ~ Trotz ihres skandalträchtigen Privatlebens mit Drogen- und Alkoholexzessen ging die Karriere von Amy Winehouse steil bergauf. (© Alex Lake Foto: ARTE France)

Getreu dem Motto „The sound is what counts“ stellt ARTE seinen etablierten popkulturellen Sommerschwerpunkt in diesem Jahr unter das Motto „Summer of Voices“. Vom 16. Juli bis zum 22. August 2021 lädt der europäische Kulturkanal immer freitags und sonntags dazu ein, markanten und einprägsamen Stimmen in preisgekrönten Kultfilmen, neuen Dokumentationen und emblematischen Konzerten zu lauschen.

Ob zart gehaucht, guttural geröhrt, ob gescattet oder gerappt: Gerade die Popmusik zeigt wie kein anderes Genre den Facettenreichtum und die Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten, die der Stimme innewohnen. So eröffnet die neue, zweiteilige Dokumentation „Die magischen Stimmen des Pop“ den Sommer-Schwerpunkt auf ARTE und legt ihr Augenmerk darauf, was eine Stimme magisch macht und wie das technische Zeitalter unsere Wahrnehmung von Stimme verändert hat.

Auch darüber hinaus ist das Spektrum der Stimmen im „Summer of Voices“ beachtlich: Da sind die unverwechselbaren Stimmen eines Frank Sinatra oder einer Edith Piaf, der ARTE mit dem Spielfilm La vie en rose ein Denkmal setzt. Identifizierte sich mit diesen Stimmen eine ganze Nation, so polarisiert die harte Stimme eines Ozzy Ozbourne, erreicht aber dennoch Millionen Menschen gerade wegen ihrer rauen Einzigartigkeit. ARTE widmet dem Black Sabbath-Frontmann eine Dokumentation in Erstausstrahlung.

Nirgends kommt die Anziehungskraft einer Stimme so zum Tragen wie im Rahmen eines Live-Konzerts und sorgt für die unterschiedlichsten Emotionen: Ob euphorisches Kreischen beim Elvis-Konzert in Las Vegas, andächtiges Zuhören vorm Bildschirm beim coronabedingten Soloauftritt von Nick Cave im Alexandra Palace in London oder Abrocken beim Tina Turner-Konzert.

Mitten ins Herz treffen im „Summer of Voices“ große gefühlvolle Soulstimmen: Neben dem Biopic Ray, erwartet die ZuschauerInnen eine neue Konzertaufnahme von Alicia Keys. Stimmliche Kontraste hält das Kinoangebot des Schwerpunkts bereit: Steht Joseph Vilsmaiers Spielfilm über die Comedian Harmonists für stimmliche Präzision, sorgen die falschen Töne der selbst ernannten Operndiva Florence Foster Jenkins, deren Darstellung Meryl Streep eine Oscar-Nominierung einbrachte, für Lachsalven.

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