ARTE richtet sich stärker auf Europa aus Unternehmensplan bis 2024 erarbeitet

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ARTE will sein Angebot in Zukunft noch deutlicher auf das gesamteuropäische Publikum ausrichten – unter Wahrung des deutsch-französischen Markenkerns. Zugleich soll die Marke ARTE gestärkt werden: Diese beiden Ziele sind Schwerpunkte im neuen Unternehmensplan von ARTE für den Zeitraum 2021 bis 2024. Die Vereinbarung sieht außerdem vor, europäische Kooperationen auf Programmebene zu stärken, auf Geschlechterparität und Diversität der Belegschaft zu achten, der ökologischen Verantwortung gerechter zu werden und die Strukturen des Senders noch effizienter zu gestalten.

„Ein wichtiger Schritt zur Europäisierung des Programms und zur besseren digitalen Vernetzung ist im Jahr 2021 mit dem Start der Plattform ‚The European Collection‘ bereits gelungen. Auch die im Mai begonnene Spiegelung weiter Teile der ARTE-Inhalte in den Mediatheken von ARD und ZDF fördert den Blick über Ländergrenzen hinweg“, betonte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat.

2021 setzte ARTE zudem sein Engagement zur Unterstützung des Kulturbetriebes unter anderem auf seiner digitalen Musikplattform ARTE Concert fort. Die ARTE-Koordination im ZDF war an Programmschwerpunkten mit europäischer Strahlkraft beteiligt, darunter das Live-Event „Mit Beethoven durch Europa: 9 Symphonien, 9 Städte“, die Übertragungen von den Salzburger Festspielen und das interaktive deutsch-französische Streetdance-Projekt „#idancemystory“.
Noch für das laufende Jahr geplant sind unter anderem umfangreiche Aktivitäten zur Frankfurter Buchmesse unter dem Motto „Wie wollen wir leben?“ sowie Programmschwerpunkte zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Mitteleuropa“ und zur UN-Klimakonferenz.

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