9. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz am 15. und 16. Juli

® Pexels from Pixabay

Am 15. und 16. Juli lädt das Philharmonische Staatsorchester Mainz zum 9. und damit letzten Sinfoniekonzert der Spielzeit ins Große Haus des Staatstheaters ein. Am Pult steht Generalmusikdirektor Hermann Bäumer, der das Publikum an diesem Abend musikalisch nach Prag entführt.

Zunächst erklingt Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 (Prager), die dort 1787 uraufgeführt wurde. Sie ist inmitten der Arbeit an seiner Oper Don Giovanni entstanden und das hört man ihr auch an, denn sie nimmt die Don Giovanni-Atmosphäre in einer packenden sinfonischen Vision bereits vorweg. In keiner anderen Mozart-Sinfonie liegen Dramatik, Heiterkeit und tiefe Abgründe so dicht beieinander.

122 Jahre nach Mozarts Prager Sinfonie wurde ebenfalls in Prag Pohádka lëta (Ein Sommermärchen) uraufgeführt. Diese sinfonische Dichtung von Josef Suk, der nach seinem Schwiegervater Antonin Dvofák wohl bedeutendste tschechische Sinfoniker, beschreibt in den fünf Sätzen den Verlauf eines Sommertags von den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne bis hinein in die tiefe Nacht.

Karten gibt es online unter staatstheater-mainz.com oder an der Kasse im Staatstheater.

orchester-mainz.de