7. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz am 27. und 28.5.

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Am 27. und 28. Mai lädt das Philharmonische Staatsorchester Mainz zum 7. Sinfoniekonzert jeweils um 20 Uhr ins Große Haus des Staatstheaters ein. Hierfür hat Generalmusikdirektor Hermann Bäumer ausschließlich Werke britischer Komponist*innen zusammengestellt.

Great Britten lässt bitten:

In den Werken von Anna Clyge (*198O) entsteht durch musikalische Farben und Spezialeffekte stets ein Klangerlebnis von beeindruckender Originalität. Gleichzeitig hat ihre Musik eine beruhigende Vertrautheit, da sie sich von historischen Stilen inspirieren lässt, die sie in eine neue musikalische Sprache verwandelt. Geschwindigkeit als elementare Kraft ist das Thema des 2005 entstandenen >>reWind<< (deutsch: zurückspulen). Der wilde musikalische Ritt wurde von dem Bild eines schnell rückwärts laufenden Videobandes inspiriert.

Benjamin Britten schrieb seine viersätzige Sinfonie für Cello und Orchester op. 68 im Jahr 1963 auf Wunsch seines Freundes Mstislaw Rostropowitsch. Die Komposition ist nicht im klassischen Sinne ein Cellokonzert, vielmehr sind Cello und Orchester auf sinfonischer Ebene verzahnt, was ein besonders waches Kommunizieren erfordert.
Prädestiniert für diese Aufgabe und Idealbesetzung für den Solopart ist Alban Gerhardt, der für seine Gesamteinspielung der Werke für Violoncello von Benjamin Britten große Aufmerksamkeit erhielt.

Edward Elgar war einer der letzten Komponisten der Romantik. Mit seiner berauschend-beeindruckenden Sinfonie Nr. 1 in As-Dur op. 55 stieg er zum Nationalhelden Englands auf. Berühmt für die Kühnheit seiner Kreationen, komponierte er Werke, die sich durch auffällige Farben, ein einzigartiges Gefühl für Struktur und eine oft dramatische Jagd durch entlegene Harmonien auszeichnen.

Karten gibt es online unter staatstheater-mainz.com oder an der Kasse im Staatstheater.