6. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz

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Am 22. und 23. April lädt das Philharmonische Staatsorchester Mainz zum 6. Sinfoniekonzert jeweils um 20 Uhr ins Große Haus des Staatstheaters ein. Am Pult steht Gastdirigent Peter Hirsch, der gern der erneuten Einladung nach Mainz gefolgt ist und dieses Mal Musik von Alma Mahler, Franz Schubert und Luigi Nono dirigiert.

Das Publikum darf der Aufführung von Luigi Nonos Variazioni canoniche – sulla serie dell’op. 41 di Arnold Schönberg erwartungsfroh entgegensehen: Dirigent Peter Hirsch kannte den Komponisten persönlich, seit 1985 waren die Begegnung und Freundschaft mit Nono für Hirschs Karriere prägend. Der Beginn von Nonos Opuszählung waren die Variationen, die von einer Tonreihe aus Schönbergs Ode an Napoleon Bonaparte ausgehen.

Die Lebensumstände von Alma Mahler und besonders auch ihre (Selbst-) Inszenierung als Muse und Femme fatale sind dafür verantwortlich, dass ihr kompositorisches Schaffen bis heute im Schatten ihres glamourösen und skandalträchtigen Persönlichkeitsbildes steht. Aus ihrer künstlerisch aktiven Zeit sind nur sechzehn Lieder erhalten geblieben, die übrigen Kompositionen gingen während des Zweiten Weltkrieges verloren. Verena Tönjes aus dem Ensemble des Staatstheaters Mainz übernimmt die Solo-Partie in den Sieben Liedern für mittlere Singstimme.

Die Sinfonie Nr. 8 in C-Dur D 944 ist die letzte Sinfonie, die Franz Schubert komponierte – eine „Vollendete“ nach der „Unvollendeten“. Im Unterschied zu seiner sehr viel kürzeren 6. Sinfonie, die gleichfalls in C-Dur steht, erhielt sie den Beinamen „die Große“ – und sie ist tatsächlich ein großes und großartiges Werk, der Gipfel seines Schaffens.

Karten gibt es online unter staatstheater-mainz.com oder an der Kasse im Staatstheater.