2. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz am 22. und 23. Oktober

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Nach einem kurzen Auswärtsspiel in der Halle 45 kehrt das Philharmonische Staatsorchester Mainz mit dem 2. Sinfoniekonzert am 23. und 24. Oktober, jeweils um 20 Uhr, wieder zurück ins Große Haus des Staatstheaters.

Das Programm steht ganz im Zeichen russischer Komponisten, folgerichtig steht ein Experte für die Musik aus Russland am Dirigentenpult: Michail Jurowski ist einer der großen Vertreter der russischen Dirigiertradition und gilt weltweit als Grandseigneur des Taktstocks.

Eröffnet wird der Abend mit dem Märchenpoem Die kleine Kreide für Orchester von Sofia Gubaidulina. Das Violinkonzert von Aram Chatschaturjan gehört zu den Säulen im Violinrepertoire des 20. Jahrhunderts. Das sehr wirkungsvoll konzipierte Werk ist äußerst originell – eine Paraderolle also für Mihail Katev, den Konzertmeister des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz, als Solist mit „seinem“ Orchester.

Dmitri Schostakowitsch schrieb seine monumentale Sinfonie Nr. 10 in e-Moll op. 93 wenige Monate nach dem Tod Stalins. Das düstere Werk ist das Porträt einer grausamen Diktatur. Im weiteren Verlauf lässt er jedoch immer wieder die Töne D–ES–C–H (seine Initialen) als Triumphmotiv aufscheinen und die Sinfonie damit offen und unbeschwert enden.

Karten gibt es an der Kasse im Staatstheater, telefonisch unter 06131 2851-222, per Mail kasse@staatstheater-mainz.de oder online.

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