11. Festival Politik im Freien Theater vom 29. September – 8. Oktober 2022 in Frankfurt am Main

© Kien Hoang Le

In der Frankfurter Naxos Halle wurde heute das Programm zum 11. Festival Politik im Freien Theater vorgestellt. Dabei informierten über die Zielsetzungen und das Programm des Festivals: Dr. Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main), Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung), Mitglieder der Festivalleitung: Milena Mushak und Anne Paffenholz (Bundeszentrale für politische Bildung), Katja Herlemann (Dramaturgin am Schauspiel Frankfurt), Marcus Droß (Leitung Künstler*innenhaus Mousonturm), Jan Philipp Stange (Festival-AG der regionalen Freien Szene), Jurymitglieder sowie weitere Mitwirkende.

Das Programm des 11. Festivals Politik im Freien Theater wurde heute in der Frankfurter Naxos Halle vorgestellt.
v.l.n.r: Marcus Droß, Dr. Julia Cloot, Jan Philipp Stange, Dr. Ina Hartwig, Matthias Pees, Thomas Krüger, Thilo Grawe, Katja Herlemann, Milena Mushak, Saba-Nur Cheema, Anne Paffenholz, Annett Gröschner (B v.l.n.r: Marcus Droß, Dr. Julia Cloot, Jan Philipp Stange, Dr. Ina Hartwig, Matthias Pees, Thomas Krüger, Thilo Grawe, Katja Herlemann, Milena Mushak, Saba-Nur Cheema, Anne Paffenholz, Annett Gröschner

(Foto: Christoph Boeckheler)

Das 11. Festival Politik im Freien Theater findet vom 29. September bis 8. Oktober 2022 erstmals in Frankfurt am Main statt. Nach Jan Philipp Stange ist Politik im Freien Theater das größte Festival politischer Bildung weltweit. Unter dem Motto „Macht” – mit der Doppelbedeutung zwischen Herrschaft und Aktion – vereint das interdisziplinäre Programm aktuelle künstlerische Positionen und Veranstaltungen, die sich gesellschaftlichen Herausforderungen widmen und sich an den Schnittstellen von Performance, politischer Bildung, Diskurs und Aktivismus bewegen.

Dea Ex Machina
(© Charlotte Boesling)

Das Festival präsentiert über 100 Veranstaltungen an zahlreichen Orten der Stadt, darunter 14 von einer Jury ausgewählte Inszenierungen aus der freien deutschsprachigen Theaterszene, die unterschiedliche Aspekte des Festivalmottos beleuchten. She She Pop oder Theater HORA in Zusammenarbeit mit Henrike Iglesias entwerfen utopisches Material gegen die Zuschreibungsmacht von gesellschaftlichen Rollen und normierten Körperbildern. Die Leipziger Gruppe ArtesMobile setzt sich in „SystemFailed“ unter Einsatz einer selbstentwickelten KI mit zukunftsgestaltenden Technologien auseinander. Laia Rica verhandelt koloniale Kontinuitäten in der dokumentarischen Materialperformance „Kaffee mit Zucker?“.

Erstmals in seiner Geschichte hat das Festival eine regionale Quote. Die eingeladenen Gruppen aus dem Rhein-Main-Gebiet zeigen eine reiche Vielfalt an Zugängen und Formaten: von intergenerationalem Theater von TheaterGrueneSoße über eine Online-Performance von andpartnersincrime, Tanz von Backstein Kollektiv, einem Tech-Manifest von Swoosh Lieu bis hin zu einem performativen Rundgang zwischen den Bankentürmen Frankfurts von PARA.

Sinfonie des Fortschritts
(© Ramin Mazur)

Ausstellungen, Diskussionen, Filme, Lesungen, Performances, Führungen, Vorträge und Workshops ermöglichen Besucher:innen fast aller Altersgruppen, sich mit aktuellen Machtverhältnissen und Verteilungsfragen sowie Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung von Handlungsspielräumen auseinanderzusetzen.

Das „Junge Festival“ umfasst Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche sowie Schulen und Lehrkräfte. Es schafft generationsübergreifend Zugänge und lädt an vielen Stellen zum aktiven Mitmachen ein.

Das Festivalprogramm wurde in Zusammenarbeit mit Partner:innen aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Kunst und Bildung entwickelt. Zu den Partnern und Veranstaltungsorten gehören u.a. Senckenberg Museum Frankfurt, Gallus Theater, Jüdisches Museum Frankfurt, Bildungsstätte Anne Frank, Evangelische Akademie Frankfurt, Landungsbrücken Frankfurt, Titania Frankfurt, Protagon e. V., Offenes Haus der Kulturen, Frankfurt LAB und viele mehr.

Alle drei Jahre gastiert die Bundeszentrale fur politische Bildung/bpb mit Politik im Freien Theater an wechselnden Orten, in diesem Jahr in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Künstler*innenhaus Mousonturm und der Festival-AG, einem Netzwerk aus der regionalen Freien Szene in Frankfurt, in dem ID_Frankfurt e.V., laPROF Hessen e.V. (Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen) sowie das Produktionshaus NAXOS vertreten sind. Das Festival wird großzügig unterstützt und begleitet vom Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main.

Erstmals in der über 30-jahrigen Geschichte von Politik im Freien Theater haben Künstler:innen aus der regionalen Freien Szene das Festival mitkonzipiert und umgesetzt.

Veranstalter:innen

  • Bundeszentrale für Politische Bildung / bpb
  • Schauspiel Frankfurt
  • Künstler*innenhaus Mousonturm
  • Festival AG (Produktionshaus NAXOS, ID_Frankfurt e.V., laPROF Hessen e. V.)


Mit Unterstützung von Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main
Gefördert von Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Medienpartner:innen: Frankfurter Rundschau, Deutschlandfunk Kultur, Journal Frankfurt

Der Vorverkauf startete heute. Zunächst gehen 50 % der Platzkapazitäten in den Verkauf, am 15. September 22 soll die „Jetzt erst recht“-Phase mit noch mehr Tickets starten. Zahlreiche Programmpunkte sind kostenfrei zu besuchen!

Das vollständige Porgramm findet sich unter politikimfreientheater.de
Die Pressekonferenz kann auf dem YouTube-Kanal vom Künstler*innenhaus Mousonturm gestreamt werden: youtu.be

Instagram: @politikimfreientheater
Facebook: @PolitikimFreienTheater
Twitter: @PolitikimFreien

mousonturm.de / schauspielfrankfurt.de