11. Berlin Biennale – Der Riss beginnt im Inneren

Kurator*innen der 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, v.l.n.r.: Renata Cervetto, Agustín Pérez Rubio, María Berríos, Lisette Lagnado ~ Foto: F. Anthea Schaap

Das Schöne an der Berlin Biennale ist, dass sie sich mit jeder Ausgabe neu erfindet. Die von dem Kuratorinnenteam María Berríos, Renata Cervetto, Lisette Lagnado und Agustín Pérez Rubio kuratierte 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst unterscheidet sich von ihren vorangegangenen Ausgaben nicht nur durch die pandemiebedingte terminliche Verschiebung vom Sommer in den Herbst. Über den regulären dreimonatigen Ausstellungsturnus hinaus war sie bereits seit einem Jahr in Berlin präsent. Nun ist die unter dem Titel Der Riss beginnt im Inneren als Epilog konzipierte Ausstellung vom 5. September bis zum 1. November 2020 in den KW Institute for Contemporary Art Berlin, im Gropius Bau, in der daad Galerie und auf dem ExRotaprint-Gelände zu sehen. Die Kulturstiftung des Bundes fördert die Berlin Biennale seit 2006 als eine der kulturellen Spitzeneinrichtungen in Deutschland.

Der Riss beginnt im Inneren beschließt die schon im September 2019 in der Stadt begonnene künstlerische Forschung der Kuratorinnen und beteiligten Künstler. Auf dem ExRotaprint-Gelände erprobten sie seither in den drei sogenannten Experiences verschiedene Formate, um sich mit den teilnehmenden Künstlerinnen sowie der Stadtgesellschaft auszutauschen und voneinander zu lernen.

Die in der abschließenden Ausstellung versammelten künstlerischen Positionen wollen der von Unruhen und Umbrüchen gezeichneten Welt “die komplexe Schönheit des Lebens” gegenüberstellen, die sich durch Solidarität, Austausch und Formen des Widerstands erfahren lasse. Ausführliche Informationen zur Ausstellung finden sich auf der Website der 11. Berlin Biennale (11.berlinbiennale.de).

Der Zutritt zu den Ausstellungsorten ist aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie limitiert. Die Tickets mit einem jeweiligen Einlasszeitfenster sind für alle vier Ausstellungsorte ausschließlich online erhältlich.