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Theater, Stückeinfo: W

Wälsungenblut
Novelle

Von:
Thomas Mann

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 15. September 13 (Box)

Regie: Alexander Eisenach
Bühne: Lena Schmid
Kostüme: Julia Wassner
Musik: Friederike Bernhardt
Dramaturgie: Henrieke Beuthner

Mit: Katharina Bach* / Friederike Bernhardt / Sarah Sandeh / Mario Fuchs* / Daniel Rothaug*
* =Mitglied des Schauspiel STUDIO Frankfurt

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Wälsungenblut
Schauspiel Frankfurt
Sarah Sandeh
© Karolin Back

Siegmund und Sieglinde sind Zwillinge, sie gleichen sich bis ins kleinste Detail. Ihre Ansichten über Kunst, Gesellschaft und das Leben sind perfekt aufeinander abgestimmt, sie harmonieren mit der Welt, die sie sich konstruiert haben: einer Welt des Überflusses, des Luxus und der puren Ästhetik. Ihre Zuneigung zueinander kennt keine Grenzen, auch nicht die der Moral und Sittlichkeit. Als Sieglinde gegen ihren Willen verheiratet werden soll, ist es an der Zeit, diese Grenzen auszutesten.

Thomas Mann stellt in seiner Erzählung »Wälsungenblut« die Geschichte von Siegmund und Sieglinde derjenigen von Richard Wagners Wälsungensprossen gegenüber, die er in der »Walküre« verarbeitet hat. Er schafft ihnen damit ein Spiegelbild, das allein in der Kunst existiert und das die mythische Kraft der Wälsungen und ihre Auswirkungen auf die moderne Gesellschaft befragt.

Mit »Wälsungenblut« eröffnet Alexander Eisenach, der zuletzt am Leipziger Centraltheater inszenierte, das REGIEstudio der Box und wird sich dem Thomas-Mann-Stoff mit einer modernen Lesart widmen. [© Schauspiel Frankfurt]

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Die Wahlverwandtschaften

Roman von:
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:

Premiere: 28. August 07

Regie: Martin Nimz
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Cornelia Brückner
Dramaturgie: Jan Hein
Regieassistenz: Lilli-Hannah  Hoepner
Bühnenbildassistenz: Jana Lünsmann
Kostümassistenz: Nadja Rudert
Souffleuse: Christine Schneider
Inspizienz: Joachim Möller

Besetzung:

Charlotte:
Sabine Waibel
Hauptmann: Christian Kuchenbuch
Eduard: Matthias Redlhammer
Ottilie: Sandra Bayrhammer
Nanny/Tochter Charlottes u.a.: Julia Penner
Der Gehilfe: Sebastian Schindegger
Mittler: Ingolf Müller-Beck
Graf: Heiner Stadelmann
Baronesse: Leslie Malton
Gärtner u.a.: Roland Bayer


Die Wahlverwandtschaften
schauspielfrankfurt
Ottilie (Sandra Bayrhammer) & Charlotte (Sabine Waibel)
Foto: Alexander Paul Englert

Charlotte, Edouard, Ottilie und Otto: Goethe führt die vier Hauptpersonen wie zu einem chemischen Experiment zusammen, um mit ihnen das Spiel der Wahlverwandtschaften durchzuprobieren: Was ist dieses eigentümliche Verlangen von Körpern, sich zu vereinigen, obwohl sie bereits mit anderen verbunden sind? Charlotte und Edouard genießen ihren späten Ehefrieden, nachdem sie beide von einer Zwangsheirat geschieden wurden. In ein abgeschiedenes Landhaus zurückgezogen, werden sie zu »Architekten ihres Liebesglücks und der Natur.« Zu dem Ehepaar stoßen Edouards langjähriger Freund Otto und Charlottes Nichte und Pfl egetochter Ottilie. Das Spiel der Anziehungskräfte beginnt, Goethe entwickelt mit zwingender Konsequenz die Spannung zwischen »leidenschaftlicher Notwendigkeit« und »heiterer Vernunftfreiheit«, den unlösbaren Konfl ikt zwischen kultureller Ordnung und elementarer Leidenschaft. Und die Fragestellung des Experiments lautet:
Wo ist der Zwang, dem nicht zu entkommen ist, wo wirkt freies Entscheiden, wenn Menschen wie in einer chemischen Konstellation zusammenfinden? [ © schauspielfrankfurt]

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Warten auf Godot (En attendant Godot)
Von: Samuel Beckett (1906 - 1989)

Uraufführung: 5. Januar 1953 (Paris, Théatre de Babylone)
Deutche Erstaufführung: 8. September 09 (Berlin, Schloßpark-Theater)

Zur Inszenierung des Drama Clubs am English Theatre Frankfurt:

Premiere: 5. Mai 09 (James The Bar)

Regie: Michael Gonszar
Regieassistenz / Clowntraining: Etta Streicher
Bühnenbild: Michael Neitzert
Kostüme: Chitra Balachandra-Schuett
Licht: Brett Nancarrow
Ausstattung: Dirk Conrad

Besetzung:

Wladimir:
James Morgan
Estragon: Mike Marklove
Pozzo: Alan McNulty
Lucky: Mario Mateluna
A Box: Valentin Biehl / Merlin  Denter

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Waiting for Godot
Waiting for Godot
English Theatre Frankfurt Drama Club
Wladimir (James Morgan), Estragon (Mike Marklove) und Pozzo (Alan McNulty)

Foto: Anja Kühn

Auf was warten wir noch?
Bar Fringe Productions zeigt Becketts “Waiting for Godot”
Vor über fünfzig Jahren bewegte die Uraufführung von Samuel Becketts „Warten auf Godot” die Theaterwelt, die Kritik und natürlich die Zuschauer. Das Stück schockierte gleichermaßen wie es erfreute und feierte schnell europaweit große Erfolge. Noch nie hatte es ein Drama wie dieses gegeben: zwei clowneske Landstreicher sitzen an einer Straße und warten. Sie warten auf Godot, von dem sie weder wissen, wer er ist, noch, ob es ihn überhaupt gibt. Sie reden, sie diskutieren, sie witzeln, sie wiederholen sich. Der Drama Club des English Theatre Frankfurt bringt nun das theatergeschichtlich bedeutende Stück „Waiting for Godot“ auf die Bühne der Bar James. Samuel Becketts Drama gilt als moderner Klassiker und sein Autor zählt zu den wichtigsten Autoren des Absurden Theaters sowie des 20. Jahrhunderts überhaupt.

Inhalt:
Der Inhalt ist schnell erzählt: Die beiden Landstreicher Wladimir und Estragon warten auf Godot, den sie nicht kennen und von dem sie noch nicht einmal wissen, ob es ihn überhaupt gibt. Sie vertreiben sich die Zeit des Wartens mit Reden und Diskutieren. Zwei weitere Landstreicher gesellen sich zu ihnen, Pozzo und Lucky. Ein Junge tritt auf und teilt mit, dass Godot nicht kommen wird. Zu Beginn des zweiten Aktes steht wieder alles auf Null. Zwar ist Zeit verstrichen, aber das Warten auf Godot wiederholt sich.

Hintergründe:
Nach der Uraufführung am 5. Januar 1953 im Théatre de Babylone feierte das Stück unerwartete Erfolge. Über 400 Aufführungen gab es allein am Pariser Theater. „Warten auf Godot“ wurde von den Zuschauern, von der Presse sowie von vielen Schriftstellern (u.a. Tennessee Williams) hoch gelobt. Samuel Beckett war der erste Autor, der mit einem Stück, das dem Absurden Theater zuzurechnen ist, international berühmt wurde.
Michael Gonszar hat die Äußerung des französischen Dramatikers Jean Anouilh („Godot ist ein Gedanke von Pascal gespielt von den Fratellinis“) ernst genommen und mit der Etta Streicher (einer professionellen Clownin) zusammengearbeitet. In der Inszenierung „Waiting for Godot“ wird jedoch keine Zirkus- oder Theaterwelt abgebildet, sondern die Frage nach dem Clown in uns gestellt. Die Bühne ist nichts als Bühne und somit Metapher für die Welt.
Und damit ist Gonszars Regieansatz einem Wort von Günther Anders nahe, der über den „Godot“ schrieb: „Der Clown ist von einer Traurigkeit, die, da sie das traurige Los der Menschen überhaupt abspiegelt, die Herzen aller Menschen solidarisiert und durch diese ihre Solidarisierung erleichtert… Die Farce scheint zum Refugium der Menschenliebe geworden zu sein: die Komplizenhaftigkeit der Traurigen zum letzten Trost. Und weiß auch die Tröstung nicht, warum sie tröstet und auf welchen Godot sie vertröstet – sie beweist, dass Wärme wichtiger ist als Sinn; und daß es nicht der Metaphysiker ist, der das letzte Wort behalten darf, sondern nur der Menschenfreund.”

Der Drama Club des English Theatre Frankfurt:
Seit 2005 hat sich der Drama Club des English Theatre mit seinen „Reach-Out Projects“ für Schulen und den Inszenierungen von Peter Shaffers „Equus“, Rob Johns „Living with Lady Macbeth“, „OLIVER!“ und Shakespeares „Romeo and Juliet“ einen Namen gemacht. So werden Stückvorlagen ausgewählt, in denen es sowohl jugendliche als auch erwachsene Rollen gibt. Letztere werden immer von Schauspielern aus der freien Szene, mit Absolventen der „Stage & Musical School Frankfurt“ und Amateuren, die neu zum Drama Club kommen, besetzt. In den Jugendrollen zeigen Schüler und Studenten ihr Können und haben die Möglichkeit in der Zusammenarbeit mit erfahrenen und professionellen Theaterleuten Bühnenerfahrung zu sammeln. Die Zusammenarbeit mit Michael Gonszar, Michael Neitzert (Bühnenbild), professionellen Licht- und Toningenieuren des English Theatre und erfahrenen Schauspielern des Drama Clubs ist es eine besondere Herausforderung und eine sehr positive Erfahrung für die jungen Schauspieler und Musiker.
Einmal im Jahr wird James Bar zum intimen Kammertheater, seit Regisseur Michael Gonszar mit seinem English Theatre „Adult Drama Club“ 2006 begann, dort Stücke des klassischen und postmodernen experimentellen Theaters zu inszenieren. Nach Pinters „Betrayal“, Silvers „Fat Men in Skirts“ und Ortons „What the Butler Saw“ folgt nun der Versuch mit Beckett und einem internationalen Cast (Amerika, Irland, Kanada, England, Deutschland), zusammengesetzt aus professionellen Schauspielern und erfahrenen Amateuren aus der freien Theaterszene.                                [© Engish Theatre Frankfurt, Drama Club]

www.english-theatre.de

Was der Butler sah (What the Butler Saw)

Von: Joe Orton
Deutsch von: René Pollesch

Uraufführung: 9. März 1969 (London, Queen's Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 22. März 1970 (Köln, Städtische Bühnen Köln)

Was ihr wollt (Twelfth Night; or What You WilI)
Komödie in fünf Akten

Von:
William Shakespeare (1564 - 1616)
Erste gesicherte Aufführung: 2. Februar 1602 (London, Middle Temple)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt (Saison 2014/15):

Premiere: 13. Juni 15 (Schauspielhaus)

Regie: Jorinde Dröse
Bühne: Susanne Schuboth
Kostüme: Tine Becker
Musik: Torsten Kindermann
Dramaturgie: Claudia Lowin

Besetzung:

Viola, Sebastians Schwester:
Katharina Bach
Olivia, eine reiche Gräfin: Claude De Demo
Maria, Olivias Kindermädchen: Linda Pöppel
Sir Toby Rülp, Olivias Onkel: Michael Benthin
Antonio, Sebastians Freund, ein Kapitän: Jan Breustedt
Sir Andrew Bleichenwang: Nico Holonics
Orsino, Herzog von Illyrien: Torben Kessler
Narr, Diener bei Olivia: Wolfgang Michael
Malvolio, Haushofmeister bei Olivia: Sascha Nathan
Sebastian, Violas Bruder: Timo Fakhravar

Live-Musiker: Tim Roth, Martin Standke, Torsten Kindermann

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Auf der Insel Illyrien trennt ein Sturm die Geschwister Viola und Sebastian. Viola wird gerettet, Sebastian bleibt vermisst, niemand kennt sein Schicksal. Viola zieht Männerkleidung an, um in die Dienste des Herzogs Orsino treten zu können und macht sich, als Cesario getarnt, auf die Suche nach ihrem Bruder. Der Herzog schickt sie als Boten seiner Liebe zur Gräfin Olivia, die seine Werbung in maßloser Trauer um ihren verstorbenen Bruder jedoch zurückweist. Dafür verliebt sie sich sofort in Cesario, der sich aber längst in Orsino verliebt hat. Und so nehmen die Verwirrungen der Gefühle und Verwechslungen ihren Lauf. Jorinde Dröse arbeitet regelmäßig am Schauspiel Frankfurt und eröffnete hier die letzte Spielzeit mit ihrer Inszenierung von Hebbels »Die Nibelungen«. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Zur Inszenierung der Dramatischen Bühne, Frankfurt

Premiere:
24. Oktober 08

Text und Regie: Thorsten Morawietz
Technik: Nina Koempel, Prisca Ludwig
Bühnenbild: Simone Greiß
Musik: Armin Drogat, Sebastian Huther
Kostümentwürfe: Prisca Ludwig
Kostüme: Evi Schnatz, Anneliese Meister, Désirée Piniella

Ensemble:
Narr:
Armin Drogat
Gräfin Olivia: Simone Greiß
Sir Andreas Bleichenwang: Sebastian Huther
Fürst Orsino, Malvolio: Julian König
Cesario, Viola: Sarah Kortmann
Sir Tobias Rülps: Thorsten Morawietz

sowie die "Kinder des Olymp"

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Was ihr wollt
Dramatische Bühne Frankfurt
Ensemble
Foto: Dramatische Bühne

"Die unsterblich Komödie um Schein und Sein als bunter Traum zwischen Melancholie und Leichtigkeit. Die bittersüße Romanze zwischen dem liebeskranken Fürsten Orsino und der als Mann verkleideten Hosenrolle Viola als Parabel über Selbstbetrug und Liebesrausch.

Zwischen irrsinniger Komödiantik und galligem Ernst pendelnd, werden Abgründe der menschlichen Seele voller Gedankenpracht und Sinneslust ausgelotet. In Shakespeares kleinem Welttheater wird der ganze Kosmos von Liebe, Lust und Leidenschaft durchschritten, voller Musik und Slapstick, voller Tiefsinn und traurigen Narreteien.

Mit eigens erstellten Filmsequenzen mit den Original Live-Schauspielern, welche in das Stück integriert werden, entsteht ein kunstvoller Mix aus Theater und Spielfilm, bei dem man nicht mehr weiß, was Trug ist und was Wirklichkeit."

Exzess Halle, Leipziger Straße 91, Frankfurt-Bockenheim

www.dramatische-buehne.de

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt (Saison 2007/08):

Premiere:
2. November 07

Regie:
Corinna von Rad
Bühne: Ralf Käselau
Kostüme: Sabine Blickenstorfer
Musik: Martin Schütz
Licht: Nicol Hungsberg
Dramaturgie: Sibylie Baschung
Regieassistenz: Lilli-Hannah Hoepner
Bühnenbildassistenz: Julia Plickat
Kostümassistenz: Katharina Tasch
Souffleuse: Alexandra zu Stolberg
Inspizienz: Joachim Möller
Ton: Philipp Batereau, Inga Lüth, Arnim Streek
Maske: Patricia Dietz, Karin Junghardt, Lutz Paschke
Technische Produktionsleitung: Josef Dreker / Laura van Haperen
Technische Einrichtung: Nikola Ramie
Requisite: Jens Schönherr, Helmut Stumvoll
Regiehospitanz: Nicole Peinz
Kostümhospitanz: Mareike Wehrmann
Dramaturgiehospitanz: Lisa Danulat, Lea Schiel

Besetzung:

Orsino, Herzog von Illyrien:
Christian Kuchenbuch
Curio, im Dienst des Herzogs: Andreas Bittl
Viola, später verkleidet als Cesario: Sandra Bayrhammer
Sebastian, ihr Zwiilingsbruder: Bert Tischendorf
Antonio, Freund und Lebensretter Sebastians: Wolfgang Gorks
Olivia, eine Gräfin: Olivia Grigolli
Maria, ihre Gesellschafterin: Georgia Stahl
Sir Toby Rülps, ihr Onkel: Roland Bayer
Sir Andrew Leichenwang, einer ihrer Verehrer: Sebastian Schindegger
Malvolio, ihr Verwalter: Oliver Kraushaar
Narr: Matthias Redlhammer

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Was ihr wollt

schauspielfrankfurt
Olivia (Olivia Grigolli), Malvolio (Oliver Kraushaar),
Sir Toby Rülps (Roland Bayer), Sir Andrew Leichenwang (Sebastian Schindegger)

Foto: Alexander Paul Englert

Bei einem Schiffsunglück vor der Küste llyriens scheint Sebastian, der Zwillingsbruder von Viola, ums Leben gekommen zu sein. Viola, die das Unglück überlebt hat, tritt als Junge verkleidet in die Dienste Orsinos, der über Illyrien herrscht. Orsino ist in die Gräfi n Olivia verliebt, die aus Trauer um ihren toten Bruder das Liebeswerben zurückweist. Viola (die sich jetzt Cesario nennt) soll nun für Orsino um Olivias Gunst werben. Olivia verliebt sich jedoch in den »jungen Mann« Cesario, während Cesario / Viola Gefallen am Herzog gewonnen hat. Die Ereignisse überschlagen sich, als Sebastian – der den Schiffbruch doch überlebt hat – auftaucht und für Cesario gehalten wird. Olivia trifft auf Sebastian, verwechselt ihn mit Orsinos Boten und heiratet ihn Hals über Kopf. Es kommt zum Showdown: Orsino droht, den vermeintlich untreuen Diener zu töten, was durch das Auftreten Violas jedoch verhindert wird. Die Verwechslungen klären sich auf, Sebastian bleibt bei Olivia, Orsino verspricht Viola zu heiraten. Ein Spiel über die Illusionen der Liebe, in dem jeder den Selbst-Täuschungen erliegt. Und eine der schönsten Komödien der Welt. [© schauspielfrankfurt]

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Was zu sagen wäre warum

Von:
Oliver Kluck
Uraufführung der Fassung des Schauspiel Frankfurt:
8. Mai 2013 (Frankfurt/M, Schauspiel Frankfurt)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
(In einer Fassung des Schauspiel Frankfurt)

Premiere:
8. Mai 13 (Uraufführung; Kammerspiele)

Regie: Alice Buddeberg
Bühne: Cora Saller
Kostüme: Martina Küster
Musik: Stefan Paul Goetsch
Licht: Johannes Richter
Dramaturgie: Claudia Lowin

Besetzung:

Ich:
Vincent Glander
Väter:
Thomas Huber
Rowenta:
Heidi Ecks
Heinz:
Viktor Tremmel
Jürgen: Oliver Kraushaar

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Was zu sagen wäre warum
Schauspiel Frankfurt
Heinz (Viktor Tremmel), Rowenta (Rowenta), Väter (Thomas Huber), Jürgen (Oliver Kraushaar), Ich (Vincent Glander)
© Birgit Hupfeld

Ein Autor erhält einen Preis und ist fremd beim Häppchenempfang. Warum? Er sucht nach Gründen dafür und besucht die Wohnung der Väter. Er ist lange nicht dagewesen und staunt über die lebendige Vergangenheit, die schon nicht mehr zu seiner Gegenwart zählt. Jetzt sitzt der Sohn vor seinem Erbe und weiß nicht, was anfangen damit. Aber wegwerfen will er die Dinge nicht. Denn das Erbe der Väter gibt so klare wie unzureichende Anhaltspunkte für das suchende Ich. Was taugt hier zur Selbstversicherung? Hinter Fernsehern und Waschmaschinen haben viele Väter ihre Spuren verwischt. Was bleibt, ist Spekulation. Oliver Kluck schickt sein Ich aus der Subjektive heraus auf die Suche nach einem Erbe und findet dabei nur allgemeine Hilflosigkeit und unfassbare Austauschbarkeit. [© Schauspiel Frankfurt]

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Das Weisse Album

Von:
Roland Schimmelpfennig nach The Beatles
Uraufführung: 6. Februar 2010 (Frankfurt, Schauspiel Frankfurt)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 6. Februar 10 (Schauspielhaus)

Regie: Florian Fiedler
Musikalische Leitung: Martin Engelbach
Bühne: Maria-Alice Bahra
Video: Bert Zander
Kostüme: Selina Peyer
Licht: Nicol Hungsberg
Ton: Arnim Streek, Matthias Schmidt, Stanislas Heubel-Parodi
Dramaturgie: Sibylle Baschung

Mit: Nadja Petri, Nele Rosetz;Torben Kessler, Christoph Pütthoff, Marc Oliver Schulze

Die Band “Piggies”:
Schlagzeug, Geige:
Martin Engelbach
Gitarren, Flöte: Frank Wulff / Hajo Deming
Klavier, Cello: Friedrich Paravicini / Sebastian Nitsch
Bass, Tuba: Dirk Ritz

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Das Weisse Album

Schauspiel Frankfurt
Ensemble
© Katrin Ribbe

Wer kennt sie nicht, die Beatles-Songs »Back In The USSR«, »Ob-La-Di, Ob-La-Da«, »Helter Skelter« oder »Revolution«? Sie alle sind zu finden auf der einzigen Doppel-LP der berühmten Pilzköpfe, die als »Das Weiße Album« Musikgeschichte geschrieben hat. Ihren Namen verdankt die Platte dem Titelcover: Bandname in weißer Schrift auf weißem Grund.
Produziert und veröffentlicht im legendären Jahr 1968, bringt »Das Weiße Album« wie kaum ein anderes das Lebensgefühl jener Tage zum Ausdruck. Mit seinen musikalischen Kontrasten, Widersprüchen und unterschiedlichen Stilrichtungen von Rock’n’Roll und Blues über Psychedelia und Country bis zu Folk und Ragtime, sprengt das Werk die Grenzen der damaligen Popmusik.

Roland Schimmelpfennig, geboren 1967, ist der meistgespielte Gegenwartsdramatiker Deutschlands. Er hat als Journalist in Istanbul gearbeitet und war nach dem Regiestudium an der Otto-Falckenberg-Schule an den Münchner Kammerspielen engagiert. Seit 1996 arbeitet Roland Schimmelpfennig als freier Autor. Für seine Theaterstücke – die weltweit in über 40 Ländern mit großem Erfolg gespielt werden – wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Else-Lasker-Schüler-Preis und dem Nestroy-Theaterpreis.

Florian Fiedler, geboren 1977 in Hamburg, arbeitete von 1998 bis 2001 als Regieassistent am Theater Basel, u. a. mit Lars-Ole Walburg, Stefan Bachmann, Nicolas Stemann. Es folgten Inszenierungen am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Münchner Volkstheater, Schauspiel Frankfurt und Düsseldorfer Schauspielhaus. 2003 erhielt er den Förderpreis für Regie der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für Nieder- Bayern, 2004 zeichnete ihn »Theater heute« als Nachwuchsregisseur des Jahres aus. Von 2006 bis 2009 war er der künstlerische Leiter der Spielstätte schmidtstraße des schauspielfrankfurt. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Hausregisseur am Schauspiel Hannover. [© Schauspiel Frankfurt]

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Ausführliche Informationen zum Album gibt es u.a. in Volker Rebells Buch “DIE BEATLES 1968 ~ Das Weisse Album” (Song Bücherei)

Der weiße Wolf

Von:
Lothar Kittstein

Uraufführung: 7. Februar 2014 (Frankfurt, Schauspiel Frankfurt)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 7. Februar 14 (Kammerspiele; Uraufführung)

Regie: Christoph Mehler
Bühne: Nehle Balkhausen
Kostüme: Janina Brinkmann
Licht: Johannes Richter
Musik: Daniel Freitag
Dramaturgie: Stephan Wetzel

Besetzung:

Janine:
Ines Schiller
Gräck: Torben Kessler
Tosch: Sascha Nathan

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Der weiße Wolf
Schauspiel Frankfurt
Gräck (Sascha Nathan)

© Birgit Hupfeld

Was es an Prothesen braucht, um ein Ich zusammenzuhalten!

Unheimlich ist das Land, das Haus, die Wohnung, wo Janine und Gräck ihre Heimat gefunden haben und wo sie Tosch, ihr alter Kumpel, wiederfindet. Tosch will das alte Leben wieder, lange Fahrten und Nächte im Wohnmobil durch deutsche Landstriche zwischen Baumärkten, Drive-in-Restaurants – nach Osten, dorthin, wo blutrot und verheißungsvoll die Sonne aufgeht. Gemeinsam ist dem Trio die Erinnerung an Mord und Gewalttaten und ein deutschnationaler Fantasy-Blick – aus History, Trivialmythen, Albträumen – auf eine verhasste Gesellschaft. In seinem neuen Stück, geschrieben für das Schauspiel Frankfurt, fragt Lothar Kittstein vor dem Hintergrund der Enthüllungen über die Neonazi-Zelle »NSU« nach den Zivilisationsabgründen im aufgeklärten wiedervereinten Deutschland.

Der Autor Lothar Kittstein und das Schauspiel Frankfurt sind seit Beginn der Intendanz von Oliver Reese durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit miteinander verbunden. Kittstein schrieb die Texte für »Remake :: Rosemarie« (2009), »Je t’aime :: Je t’aime« (2011) und »Making of :: Marilyn« (2013), alle drei in der Regie von Bernhard Mikeska, sowie das Auftragswerk »Die Bürgschaft« (2011). [© Schauspiel Frankfurt]

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Wenn, dann: was wir tun, wie und warum

Von:
Roland Schimmelpfennig
Uraufführung: 8. April 11 (Frankfurt/M, Schauspiel Frankfurt)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 8. April 11 (Uraufführung)

Regie: Christoph Mehler
Bühne: Nehle Balkhausen
Kostüme: Anne Hölzinger
Musik: Oliver Urbanski
Licht: Johannes Richter
Dramaturgie: Alexandra Althoff

Besetzung:

1. Handwerker (Ricki):
Viktor Tremmel
2. Handwerker (Uli): Oliver Kraushaar
3. Handwerker (Rudi, Älter): Michael Abendroth
4. Handwerker (Marek): Thomas Huber

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Wenn, dann: was wir tun, wie und warum

Schauspiel Frankfurt
Uli (Oliver Kraushaar), Rudi (Michael Abendtroth), Ricki (Viktor Tremmel)
© Birgit Hupfeld

In Roland Schimmelpfennigs grotesker Handwerkerkomödie werden unvermutet große Themen angeschnitten: der Zusammenstoß von Generationen, Klassen und Welten. Schimmelpfennig zählt zu Deutschlands meistgespielten lebenden Dramatikern. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und bekam zuletzt 2010 den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für sein Gesamtwerk. »Wenn, dann: was wir tun, wie und warum« ist ein Auftragswerk für das Schauspiel Frankfurt. Der Regisseur Christoph Mehler inszenierte in der vergangenen Spielzeit mit großem Erfolg »Hautnah« von Patrick Marber am Schauspiel Frankfurt.  [© Schauspiel Frankfurt]

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Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
(Who´s Afraid of Virginia Woolf?)

Drama in drei Akten

Von: Edward Albee
Uraufführung: 13. Oktober 1962 (New York, Billy Rose Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 13. Oktober 1963 (Berlin, Schloßparktheater)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt (Saison 2015/16):

Premiere:
8. November 15 (Schauspielhaus)

Regie: Stephan Kimmig
Bühne: Katja Haß
Kostüme: Johanna Pfau
Musik: Maarten Schumacher
Dramaturgie: Claudia Lowin

Besetzung:

Martha:
Corinna Kirchhoff
George: Wolfgang Michael
Nick: Lukas Rüppel
Honey: Katharina Bach

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Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Schauspiel Frankfurt
Martha (Corinna Kirchhoff), George (Wolfgang Michael), Nick (Lukas Rüppel), Honey (Katharina Bach)
© Birgit Hupfeld

»Das ist doch eine Party, oder?«, fragt weit nach Mitternacht George seine Ehefrau Martha, die das junge Paar Nick und Honey noch auf einen Schlummertrunk eingeladen hat. George kennt die Bedürfnisse seiner Ehefrau nur zu gut: Immer wieder beansprucht sie Publikum für ihre mit viel Alkohol getränkten »Gesellschaftsspiele«, denn ihre Ehe lebt sowohl vom leidenschaftlichen Gefecht mit- und gegeneinander und schreckt nicht zurück vor Angriff, Verleumdung, Beleidigung, Erniedrigung, Boshaftigkeit – als auch von den Scherben einer großen Liebe. Fürs Kitten laden sie sich nun unbeteiligte Dritte ein, die sich in dieser »Walpurgisnacht« schnell von der Stimmung anstecken lassen. Die Hemmschwellen sinken und auch Nick und Honey plaudern in der enthemmten Atmosphäre dunkle Flecken ihrer Beziehung aus. Und alle trinken immer mehr Alkohol. Und alle versuchen, den schönen Schein aufrecht zu halten. Was ist Wahrheit, was Lüge? Plötzlich geht es um Leben und Tod, plötzlich geht es um alles.

Stephan Kimmig, der zuletzt am Schauspiel Frankfurt »Der Idiot« von Fjodor Dostojewski auf die Bühne brachte, inszeniert Edward Albees Bühnenklassiker des 20. Jahrhunderts, der seit der New Yorker Uraufführung im Jahr 1962 als Schauspielerfest gilt. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere:
7. September 13

Inszenierung: Christoph Mehler
Bühne: Jochen Schmitt
Kostüme: Janina Brinkmann
Musik: Oliver Urbanski
Video: Christoph Schödel
Licht: Peter Meier
Dramaturgie: David Schliesing, Nadja Blank

Besetzung:

Martha:
Nicole Kersten
George:
Gregor Trakis
Süße:
Lisa-Marie Gerl
Nick:
Stefan Graf

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Edward Albee schafft es in einer endlos erscheinenden aber einzigen Nacht den amerikanischen Traum von Ruhm, Erfolg und Anerkennung zu demontieren. Am Ende ist - wenn alle durch die Hölle zwischenmenschlicher Abgründe gegangen sind - jede Illusion zerstört. Christoph Mehler, der zuletzt am Staatstheater Mainz Gerhart Hauptmanns „Vor Sonnenaufgang" inszenierte, bringt diese Produktion auf die Bühne des Kleinen Hauses. [© Staatstheater Mainz]

www.staatstheater-mainz.de 

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere: 10. September 10
Spielzeit bis: 30. Oktober 10

Regie: Jonathan Fox
Bühnenbild: Neil Prince
Lichtdesign: Brenda M. Veltre
Tondesign: David Gumpper
Kostümdesign: Constanze Walldorf
Kostümassistentin: Melanie Wu
Kampfsezenen: Mark Mineart
Casting New York: Stephanie Klapper

Besetzung:

Martha:
Deirdre Madigan
George: Michael Cullen
Nick: Robert Eli
Honey: Ginny Myers Lee

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Whos Afraif of Virginia Woolf?
English Theatre Frankfurt
v.l.n.r.:  Honey (Ginny Myers Lee), Nick (Robert Eli), George (Michael Cullen), Martha (Deirdre Madigan)
Foto: Anja Kühn

Die Entzauberung der Ehe
Jonathan Fox inszeniert „Who´s Afraid of Virginia Woolf?“ in Frankfurt

Es gilt als barbarischste Seelenentblößung der Bühnengeschichte und als unvergleichliches Stück Literatur über Ehen und ihre Gefechte: Mit Edward Albees „Who´s Afraid of Virginia Woolf?“ startet das English Theatre Frankfurt in die Theatersaison 2010/2011.
Kein anderes Stück –selbst keines desselben Autors -, da ist sich die Kritik einig, kommt an die szenische Dichte, die brillanten Dialoge und die bitterböse Ironie dieses Ehedramas heran. DIE ZEIT behauptet sogar in einer Kritik von 2004: Stücke wie „Virginia Woolf“ werden heute nicht mehr geschrieben.
Edward Albee ist jedenfalls wegen „Virginia Woolf“ bis heute ein Stern am Theaterautorenhimmel und die Filmadaption - gleichzeitig das Kinodebüt - von Mike Nichols mit Liz Taylor als Martha und Richard Burton als George ist immer noch weltberühmt.
Wie im letzten Jahr auch, engagiert das English Theatre Frankfurt für dieses amerikanische Stück Schauspieler aus New York. Das Creative Team arbeitet für „Who´s Afraid of Virginia Woolf“ in der gleichen Besetzung wie in 2009: Jonathan Fox führt Regie, Neil Prince kreiert das Bühnenbild und Brenda Veltre sorgt für das Lichtdesign.

www.english-theatre.de

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt (Saison 2005/06):

Die Hysterie ist kein Phänomen der Pathologie
und kann in jeder Hinsicht als höchste
expressive Möglichkeit angesehen werden.

                         Louis Aragon, André Breton

Premiere: 4. März 2006

Regie: Martin Nimz
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Jutta Kreicher
Licht: Nicol Hungsberg
Dramaturgie: Sibylle Baschung
Regieassistenz: Simon Solberg
Bühnenbild- und Kostümassistenz: Antje Goldmann

Besetzung:

Martha:
Sabine Waibel
George: Joachim Nimtz
Putzi (Honey): Nadja Dankers
Nick: Jan Neumann

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Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
schauspielfrankfurt
Sabine Waibel, Jan Neumann, Joachim Nimtz
Foto: Alexander Paul Englert

Martha und George. Nick und Putzi. Sie hätten alles, was es zum Glücklichsein braucht: Job, Beziehung und ein schönes Haus. Und unerfüllte Ansprüche – an das Leben und den Partner. Grund genug, sich nicht nur gegenseitig das Dasein zur Hölle zu machen, sondern auch die Lebenslügen und Illusionen anderer zu zerschmettern. George hat es bis zum Geschichtsprofessor gebracht. Immerhin. Intelligent, aber kein Draufgänger. Das ist Marthas Problem. Denn diese hatte Großes mit ihm vor.

Mit bitterbösem Humor und abgrundtiefer Leichtigkeit beschreibt Edward Albee einen Ehekrieg, in dem sich George auf seine Art als gnadenloser Kämpfer behauptet. In einem nächtlichen Showdown verschießen die beiden Streithähne ihr letztes Pulver, entblößen in perfiden Spielchen ihre intimsten
Schwachstellen, das rücksichtslose Karrierestreben des jung-dynamischen Nick und die neurotische Persönlichkeit der naiv-angepaßten Putzi. Aller Lebenslügen beraubt, bleibt der bloße Mensch, die Liebe – und die Angst vor neuen Perspektiven.

www.schauspielfrankfurt.de

Werthers Leiden
nach Johann Wolfgang Goethe

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 4. September 10 (Kammerspiele)

Ein Solo mit: Isaak Dentler

Licht: Ellen Jäger
Regieassistenz und Soufflage: Lily Sykes


Werthers Leiden
Schauspiel Frankfurt
Werther (Isaal Dentler)
© Birgit Hupfeld

Werthers unerfüllte Liebe zu Lotte ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Das Erscheinen des Briefromans 1774 – so will es zumindest die Legende – löste eine Selbstmordwelle aus, so sehr fanden die Zeitgenossen sich und ihr Schicksal in Werther wieder. Bis heute hat Goethes Klassiker nichts von seiner faszinierenden Kraft eingebüßt. Er zeichnet ein genaues Porträt der jugendlichen Psychologie mit all ihrer Widersprüchlichkeit, Einsamkeit und Absolutheit der Gefühle. Werther, der die Regeln der Gesellschaft abstreifen möchte und sich als Individuum grenzenlos erleben will, liebt, dichtet, wütet und scheitert letztendlich. Isaak Dentler vollzieht Werthers unbedingte Suche nach Liebe, Erfüllung und Glück in seinem Solo nach.

Isaak Dentler, 1980 in Ulm geboren, machte zunächst eine Banklehre bei der Ulmer Volksbank bevor er nach Hamburg ans Schauspielstudio Frese ging. Schon während seiner Ausbildung spielte er in zahlreichen freien Theaterproduktionen in Kiel und Hamburg mit und war auch in mehreren Fernsehrollen zu sehen. Ab 2004 war Dentler festes Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen, wo er unter anderem als Torquato Tasso, Don Carlos und Saint Juste auf der Bühne stand. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Isaak Dentler im Ensemble des Schauspiel Frankfurt, wo er in folgenden Stücken zu sehen ist: Ödipus/Antigone, Einsame Menschen, Geschichten aus dem Wiener Wald, Hedda Gabler, Steilwand, Tartuffe und Werther. [© Schauspiel Frankfurt]

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Wie es euch gefällt (As You Like It)
Kommödie in 5 Akten

Von: Willam Shakespeare
Entstehung:  ca. 1599
Deutsche Erstaufführung: 1775 (Biberach)

Wie im Himmel (Så som i himmelen)
Schauspiel mit Musik nach dem gleichnamigen schwedisch-dänischen Musikfilm-Drama von Kay Pollak

Uraufführung der Theaterfassung: 19. 2007 (Konstanz, Theater Konstanz)
Übersetzung: Jana Hallberg

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere: 23. Juni 17

Regie: Milena Paulovics
Ausstattung: Pascale Arndtz
Musikalische Leitung und Einstudierung: Jonathan Granzow
Arrangements und Komposition: Michael Rodach

Besetzung:

Daniel Daréus:
Tino Lindenberg
Lena: Mirjam Sommer
Stig Berggren: Julian Mehne
Inger Berggren: Britta Hübel
Arne: Andreas Krämer
Holmfrid: Volker Weidlich
Gabriella: Jenny Klippel
Conny: Niklas Herzberg
Siv: Susanne Buchenberger
Tore: Felix Lampert
Florence: Regina Felber
Erik: Tobias Gondolf

Chor Vil-belCanto

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Wie im Himmel

Burgfestspiele Bad Vilbel
Ensemble und Chor
© Eugen Sommer

Der weltberühmte Dirigent Daniel Dareus kehrt nach einem körperlichen Zusammenbruch in sein schwedisches Heimatdorf zurück. Eigentlich will er sich von der Welt zurückziehen, aber dann läßt er sich überreden, den Kirchenchor als Kantor zu leiten. Bei seiner Arbeit mit dem Chor der kleinen Gemeinde entfaltet sich vor ihm allmählich ein ganzer Mikrokosmus menschlicher Sorgen und Nöte und er ist überglücklich, als er erkennt, dass er mit Hilfe der Musik einen Weg in die Herzen der Menschen findet, ihnen dadurch sogar ein neues Selbstvertrauen vermitteln kann. Das ist die Erfüllung seines Traums, mit dem er vor Jahrzehnten aus dieser Gegend aufgebrochen war. [© Burgfestspiele Bad Vilbel]


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Die Wiedervereinigung der beiden Koreas (La Réunification des deux Corées)

Von: Joël Pommerat

Deutsche Übersetzung: Rivoal, Isabelle
Uraufführung: 17. Januar 2013 (Paris, Odéon – Théâtre de l'Europe)
Deutschsprachige Erstaufführung: 2014 (Linz, Landestheater Linz)
Deutsche Erstaufführung: 8. Mai 2015 (Recklinghausen, Schauspiel Frankfurt in Koproduktion mit den Ruhrfestspiele Recklinghausen)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
(Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen)

Premiere: 22. Mai 15 (Kammerspiele)

Regie: Oliver Reese
Bühne: Hansjörg Hartung
Kostüme: Elina Schnizler
Musik: Jörg Gollasch
Licht: Frank Kraus
Dramaturgie: Sibylle Baschung

Mit: Verena Bukal, Franziska Junge, Corinna Kirchhoff, Josefin Platt, Carina Zichner;, Thomas Huber, Peter Schröder, Marc Oliver Schulze, Till Weinheimer

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Die Wiedervereinigung der beiden Koreas
Schauspiel Frankfurt
Erste Frau (Franziska Junge), Zweite Frau (Verena Bukal), Ein Mann (Marc Oliver Schulze)
© Birgit Hupfeld

»Für dich ist Liebe nur ein Gesellschaftsspiel.«
Die Liebe ist das große Thema des Theaterstücks von Joël Pommerat, einer der bedeutenden lebenden Dramatiker Frankreichs. Inspiriert von Schnitzlers »Reigen«, Tschechows Einaktern und Ingmar Bergmans »Szenen einer Ehe« beleuchtet er in 20 verschiedenen Geschichten alle Facetten des Themas für unsere Zeit, macht aus alltäglichen Begebenheiten poetische Erzählungen, entdeckt kleine und große Liebesdramen, die er schonungslos und mit feinsinnigem Humor zu Papier bringt. Pommerat interessiert sich für die existentiellen Herausforderungen des Alltags, die Liebe zwischen einem Pfarrer und einer Prostituierten, zwei Psychiatrie-Patienten… Eine Beziehung scheitert am Fehlen der Liebe – eine andere daran, dass die Liebe allein zum Gelingen nicht reicht. Was bedeutet Liebe im Zeitalter des Individualismus und der unbegrenzten Möglichkeiten? [© Schauspiel Frankfurt]

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Die Wildente (Vildanden)
Schauspiel in 5 Akten

Von:
Henrik Ibsen
Uraufführung: 9. Januar 1885 (Bergen, Den nationale Scene)
Deustche Erstauffführung: 4. März 1888 (Berlin, Residenz-Theater)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
6. Oktober 11 (Schauspielhaus)

Regie: Karin Henkel
Bühne: Janina Audick
Kostüme: Klaus Bruns
Musik: Arvild J. Baud
Video: Katrin Krottenthaler
Dramaturgie: Nora Khuon
Choreografische Beratung Kate Strong
Chorleitung Wolfgang Runkel

Besetzung:

Direktor Werle:
Martin Rentzsch
Gregers Werle: Lena Schwarz
Der alte Ekdal: Michael Goldberg
Hjalmar Ekdal: Torben Kessler
Gina Ekdal: Claude de Demo
Hedwig Ekdal: Wiebke Mollenhauer
Frau Sørby: Michael Goldberg
Relling: Martin Rentzsch
Molvik: Arvild J. Baud
Chor:  Reinhard Ecker, Christiane Frisch, Wolfgang Gropp, Marion Hitter, Helga Höfert, Manfred Michel, Dietlinde Nermerich, Maria Niesen, Daniele Romanet- Tschakert, Henner Rosenschon, Wolfgang Schreiber, Lena Steinruck, Elisabeth Thielicke, Manfred Thomas, Alexander Wedel

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Die Wildente
Schauspiel Frankfurt
Gregers Werle (Lena Schwarz), Hedwig Ekdal (Wiebke Mollenhauer), Gina Ekdal (Claude de Demo)
© Birgit Hupfeld

Familie Ekdal hat sich ihre eigene Welt erschaffen: Auf dem Dachboden hausen zwischen alten Weihnachtsbäumen Kaninchen, Tauben und eine Wildente. Gemeinsam wird in diesem Wald auf die Jagd gegangen und gemeinsam glaubt die Familie an die große Zukunft des Familienvaters Hjalmar, der mehr oder weniger energielos auf dem Sofa vor sich hin dämmert. Doch dann kehrt Hjalmars Jugendfreund Gregers heim und mietet sich bei den Ekdals ein. Er, ein Idealist und Wahrheitsfanatiker, lässt die Vergangenheit samt ihrer Verfehlungen nicht ruhen. Der Frage, ob die Wahrheit dem Menschen zumutbar ist, wird sich Karin Henkel stellen, die nach »Drei Schwestern« das zweite Mal am Schauspiel Frankfurt arbeitet. [© Schauspiel Frankfurt]

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Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung
Ulrich Rasche nach Johann Wolfgang Goethe

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 29. August 10 (Bockenheimer Depot)

Regie und Bühne: Ulrich Rasche
Kostüme: Bernd Skodzig
Musik: Sir Henry
Mitarbeit Regie: Jürgen Lehmann
Dramaturgie: Andreas Erdmann

Mit: Bettina Hoppe, Joachim Nimtz
Sprechchor: Ana Berkenhoff, Uta Bierbaum, Maren Claus, Johannes Clauss, Andrej Falk, Sebastian Gerasch, Iris Reinhardt Hassenzahl, Daniel Heck, Marcus Hosch, Franziska Kruse, Robert Ludewig, Kornelia Lüdorff, Nici Nathan, Thomas Prazak, Lydia Schamschula, Alexander Weise
Gesangschor: 32 Sänger der EuropaChorAkademie Bremen und Mainz
Leitung Gesangschor: Prof. Joshard Daus

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Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung
Schauspiel Frankfurt im Bockenheimer Depot
Chor
©
Birgit Hupfeld

In seiner Urfassung enthüllt Goethes Theaterroman seine autobiografische Seite: Der junge Wilhelm Meister wird von einer theatralischen Vision in die Welt hinaus getrieben, um in deutschen Landen die Bühne zu erneuern. Wo die Erzählung des Romanfragmentes abbricht, knüpft Goethes eigenes Theaterschaffen an. Der Regisseur Ulrich Rasche hat bereits mit einer Reihe musikalisch-choreografischer Chorprojekte Aufsehen erregt. Zum Auftakt der Goethe Festwoche 2010 befasst er sich mit Goethes »Sendung«. [© Schauspiel Frankfurt]

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Zur Inszenierung des THEATER WILLY PRAML:

Premiere: Teil 1 & 2: 10. Juni 04
Premiere: Teil 3:
2. September 04

Teil 1: Aller Anfang ist leicht
Teil 2: Kunst ist schön - macht aber viel Arbeit.
Teil 3: Nach Amerika !

WILLY PRAMLS theater performt wilhelm meisters theatralische sendung.

meister ist sein name, schüler bleibt er bis zum ende der geschichte. wilhelm, der erfolglose künstler, der unentschiedene liebhaber, der gescheiterte karrierist - dieser held ist ein versager. wilhelm, der keine gewissheit findet, der flucht und schreit und depressiv wird. wilhelm, der immer wieder neue kräfte sammelt und sucht und sucht und sucht. wilhelm, der sucht/kranke.

wilhelm meister ist uns nah - und entführt uns in die schöne scheinwelt des theaters, metapher für die schlachtfelder der realität.

wie pinocchio verwandelt sich auch der held unseres romans: von der holzpuppe des goetheschen marionettentheaters über die zirkus- und strassentheater zum hamlet der edlen schaubühne, bis er die bretter für immer verlässt und ins wirkliche leben eintritt - was immer das heißt, das wirkliche leben.

Intensiver als eine komplette Filmtrilogie im Kino - stärker als eine Kultserie mit allen Folgen in der Fernsehnacht - so fesselt der Marathon-Mann der deutschen Dichtung 8 Stunden ensuite. Das Theater WILLY PRAML lädt zum "Blockbuster" der deutschen Literatur in die Naxoshalle:  Goethes Wilhelm Meister, Teil l & 2.

Mit dem einmaligen Projekt erweckt das Theater den 600 Seiten starken Roman zum Bühnenleben. Und bietet damit die ebenso einmalige Gelegenheit, an einem einzigen Sommertag ein gewaltiges Stück deutscher Literatur zu erleben - statt zu lesen.

Lehr- und Wanderjahre als Nonstop-Sommererlebnis
Der Aufbruch von Wilhelm Meister bedeutet auch Ausbruch aus dem Alltag. Stück für Stück entsteht eine junge, spannende Biografie in einem unmittelbaren und lebendigen Kontext. Könnte ein Thema aktueller sein als der Start in eine Ungewisse Zukunft? Wilhelm Meister 2004 begegnet seinen Zuschauern authentisch und lebensnah - mit viel Stoff für heiße Diskussionen bei kühlen Getränken.

Essen, Trinken, Mitfiebern
Zwischen Grafenschloss und Fabrikhalle, Ostend und Amerika wird für ein Picknick-Feeling gesorgt, so dass der Theatermarathon bei aller Goethe'schen Tiefe sommerlich leicht gerät. Diese 8 Stunden Lebenserfahrungen versprechen viel Kurzweil.

Darsteller:
   Reinhold Behling
   Gabriela Graf
   Simone Greiß
   Birgit Heuser
   Ralf Knicker
   Carl Michael Scharf
   Theresia Schug
   Emilie Stefaner
   Michael Weber

Gesang: Lea Gepard
Am Flügel: Konstantin Arro

Regie: Willy Praml
Texteinrichtung: Heuser / Praml / Weber
Bühne/Kostüme: Michael Weber
Musik Teil 2: Seppl Niemeyer, Gregor Praml
Licht: Sven Bethmann
Ton: Oliver Blohmer
Bühnenbau: Guido Egert, Ralph Heinze
Schneiderei: Stefanie Pertzansky

Wilhelm Meister
Foto: Theater Willy Praml

 

Wilhelm Meister
Foto: Theater Willy Praml

Prolog

Fern- sehen  - Fern-sehnen

Lebensläufe im Zentrum der Aufmerksamkeit von Zuschauern -
das Interesse., an Biographien teilzuhaben.

Das Mitzittern bei der Ceburt von exhibitionistische Lust an der Offenbarung in Talk-Shows,
der voyeristische blick auf die intime Berührung unter der Bettdecke eines öffentlich ausgestelten Containers -
der Mensch ist am Menscheninteressiert, könnte man meinen.

Das Fernsehen läßt – großzügig – teilnehmen, dafür tauscht es auch aus: den eigenen Lebenslauf gegen den auf der Matt-scheibe.
Ich sitze und sehe... das Fern-Ersehnte – fern.
Der Bildschirm projiziert in mein Zimmer – strahlt zu mir -
wie strahle ich aus meinem Zimmer heraus ?

Über Stunden, tage, Jahre kann ich an Leben teilhaben, ohne selbst am Leben beteiligt zu sein.
ungefährdet kann ich dem treiben, dem Aufstieg und abstieg anderer zusehen – als Betrachter bleibt die Gefährdung mir virtuell.

Wer aufbricht – sieht man, der kann verlieren; wer gar nichts wagt, der hat immer schon verloren.

Fazit:
8 Stunden nimmt sich das THEATER WILLY PRAML Zeit, Menschen der unterschiedlichsten Generationen, Kulturen und Milieus für die Biographie anderer Leute zu interessieren, hier am Beispiel des Biographie-Romans der deutschen Sprache schlechthin: Goethes Wilhelm Meister.
 

Wilhelm Meister  © Theater Willy PramlEpilog

Die Neugier auf Lebensläufe
hat uns zu Goethes Wilhem Meister geführt: 600 Seiten nimmt Goethe sich Zeit für die Schilderung der Lehrjahre eines jungen Menschen - und am ende hat dieser nicht einmal einen Beruf erlernt.

Die Lehre vor der Lehre.-
Kein Zweck ist erfüllt mit und in all den Irrungen und Wirrungen, die Wilhelm erfährt, aißer dass er zu sich selbst gekommen ist.

Hat da die Frage nach dem eigenen Weg noch einen Nutzen?
Wo Wilhelm Entwicklung immerweniger verwertbar, seine Biographie immer weniger übertragbar wird, je weiter er sich in die gesetzmäßigkeit des eigenen Lebenslaufes verstrickt?
Möglicherweise ist die Breite der Beschreibung im roman nur noch vergleichbar mit der Weite des Horizonts des eigenen Lebens, dem des Lesers, Betrachters, Zuschauers?
Vielleicht ähnelt das Inkommensurable am Wilhelm Meister am ehesten dem Labyrinth, in dem der Betrachter sich selbst zu erkennen begibt? Es gibt keine Lösung.

Am Ende: Kein Gewinner.
Der Romanschluß: Kein Punkt.
Wilhelm läuft weiter, geht, ja schreitet fast in Raum und Zeit.

Gedenke zu leben! wird Wilhelm am Ende aufgefordert.

Was soll das heißen - und wie passiert das im Theater?
Da, wo man sitzt und zu - sieht.....
.....8 Stunden Theater über die Biographie eines Heranwachsenden. Da wird man Zeit zusammen verbringen und  gemeinsam zu leben haben.

Theater nicht als Appetithäppchen - sondern ein Brocken, den man schlucken muß.
Oder meidet.

Naxoshalle
Wittelsbacherallee 29
60318 Frankfurt am Main

goethes wilhelm meister 1 & 2 & 3
als marathon in raum und zeit.

www.theater-willypraml.de

Wille zur Wahrheit

Bestandsaufnahme von mir ~ Thomas Bernhard
Dramatisierung von:
Oliver Reese
Uraufführung: 17. November 13 (Frankfurt/M, Schauspiel Frankfurt)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
17. November 13 (Uraufführung, Schauspielhaus)

Regie: Oliver Reese
Bühne: Hansjörg Hartung
Kostüme: Elina Schnizler
Video: Konny Keller
Dramaturgie: Michael Billenkamp

Mit: Bettina Hoppe, Josefin Platt; Vincent Glander, Viktor Tremmel, Peter Schröder

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Wille zur Wahrheit: Bettina Hoppe

Wille zur Wahrheit: Bettina Hoppe und ViktorTremmel

Wille zur Wahrheit: Bettina Hoppe und Josefin Platt

Wille zur Wahrheit: Vincent Glander

Wille zur Wahrheit: Peter Schröder und Vincent Glander
Wille zur Wahrheit
Schauspiel Frankfurt
5x Thomas Bernhard (Bettina Hoppe, Viktor Tremmel, Josefin Platt; Vincent Glander, Peter Schröder)
© Birgit Hupfeld

Schon zu Lebzeiten und selbst heute noch, knapp 25 Jahre nach seinem Tod, verbindet man mit dem Namen Thomas Bernhard nur das Enfant terrible der Literaturszene, den österreichischen Nestbeschmutzer und Ouerulanten. In seiner fünfbändigen Autobiografie „Die Ursache“, „Der Keller“, „Der Atem“, „Die Kälte“ und „Ein Kind“ gibt Bernhard einen intimen Einblick in seine Kindheit und Jugend, mit der Welt als Bühne und dem eigenen Leben als Theatervorstellung: „Zuerst habe ich hundertprozentig eine Tragödie aufgeführt und dann eine Komödie und dann wieder eine Tragödie. Das verwirrt die Zuschauer. Sie haben mir applaudiert, jetzt bereuen sie es.“

Bernhards Opus magnum ist ein brillantes Wechselspiel zwischen Wahrheit und Fiktion, entwaffnender Offenheit und schamloser Übertreibungskunst. Es ist die eindrückliche Beschreibung der Genese eines Autors wie auch der Hassliebe zu seinen Wurzeln. Unter dem Titel „Wille zur Wahrheit“ wird Oliver Reese Bernhards fünfbändiges autobiografisches Meisterwerk erstmals für die Bühne dramatisieren. [© Schauspiel Frankfurt]

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Winterreise

Von:
 Elfriede Jelinek
Uraufführung: 3. Februar 11 (München, Münchner Kammerspiele)

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere:
9. Dezember 11 (TiC Werkraum)

Inszenierung / Bühne:
Jan Philipp Gloger
Kostüme: Karin Jud
Musik: Kostia Rapoport
Dramaturgie: Katharina Gerschler

Mit: Monika Dortschy, Lisa Mies, Johanna Paliatso, Karoline Reinke

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www.staatstheater-mainz.de

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
15. September 11 (Bockenheimer Depot)

Regie:
Bettina Bruinier
Bühne: Claudia Rohner
Kostüme: Justina Klimczyk
Musik: Kornelius Heidebrecht, Les Trucs
Video: Immanuel Heidrich
Dramaturgie: Sibylle Baschung

Mit Josefin Platt, Lore Stefanek, Wilfried Elste, Kornelius Heidebrecht, Andreas Uhse
Statisterie: Ayako Ogata, Annemie Pauli, Donna Zielinski; Stefan Feldner, Gerd Hofmann

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Winterreise

Schauspiel Frankfurt
Lore Stefanek
© Birgit Hupfeld

Ausgehend von Franz Schuberts berühmtem Liederzyklus durchwandert die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek schreibend den Wahnwitz unserer Gegenwart, um in ihrer eigenen Vergangenheit anzukommen. Entstanden ist dabei eines ihrer persönlichsten und anrührendsten Werke: Ein polyphoner Assoziationsstrom über das Fremdsein in der Welt und dem eigenen Leben gegenüber, über Vergänglichkeit und Vergeblichkeit, Einsamkeit und Verlust; letztlich auch eine ironischen Selbstabrechnung Jelineks mit ihrer Rolle als Autorin, die nicht müde wird, das immer gleiche Lied zu singen. [© Schauspiel Frankfurt]

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Zur Inszenierung der Münchner Kammerspiele:

Premiere: 3. Februar 11 (Uraufführung)

Regie: Johan Simons
Bühne: Johan Simons
Kostüme: Dorothee Curio
Musikalische Konzeption: Christoph Homberger, Martin Schütz, Jan Czajkowski
Licht: Jan-Christof Haas
Dramaturgie: Julia Lochte


Mit: Benny Claessens, Jan Czajkowski, Katja Herbers, Stefan Hunstein, André Jung, Wiebke Puls, Hildegard Schmahl, Kristof Van Boven

www.muenchner-kammerspiele.de   

Wir haben deinen Traum im Mund

Von:
Jakub Gawlik
Uraufführung:
1. Februar 14 (Frankfurt/M, Frankfurter Autorentheater)

Zur Inszenierung des Frankfurter Autorentheater:

Premiere:
1. Februar 14 (Uraufführung)

Regie:
Jakub Gawlik
Bühne:
Peter Schloss
Kostüm:
Lena Knipp

Mit: Valery Tscheplanowa, Tolga Tekin, Jakub Gawlik

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Wir haben deinen Traum im Mund
Frankfurter Autorentheater
hinten links: Tolga Tekin
© Jakub Gawlik

»Ich will eine eigene Kunst erfinden, und dich weinen.« HEINRICH VON KLEIST. Wenn der Kopf Verteidigung und Angriff gedacht, das Fleisch gelassen und abgelehnt hat. Nach der Aufgabe von Entweder und Oder. Leise der Schrei laut das Schweigen Atmen Vergessen Ersticken? Müde. / Niedergelassen in einer Landschaft, die ist, was sie beherrscht: Ihre Zunge / ERTRAG DAS MAL die Frage – Ein Abend der Suche nach / der ersten Frage vor der letzten Antwort: Du / spaltest mein Herz auf zu deinem Mund für unseren Glauben.

www.fat-web.de

Wir lieben und wissen nichts

Von:
Moritz Rinke
Uraufführung:
14. Dezember 2012 (Frankfurt/M, Schauspiel Frankfurt)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
14. Dezember 12 (Uraufführung / Kammerspiele)

Regie:
Oliver Reese
Ausstattung: : Anna Sörensen
Video: Jonas Alsleben
Licht: Frank Kraus
Dramaturgie: Claudia Lowin

Besetzung:

Hannah:
Claude De Demo
Sebastian, ihr Freund:
Marc Oliver Schulze
Roman:
Oliver Kraushaar
Magdalena, seine Frau:
Constanze Becker

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Wir lieben und wissen nichts
Schauspiel Frankfurt
Sebastian (Marc Oliver Schulze), Roman (Oliver Kraushaar), Magdalena (Constanze Becker), Hannah (Claude De Demo)
© Birgit Hupfeld

Hannah, kinderlos, gibt spirituelle Kurse für Bankmanager, also macht sie aus Bankern perfekt atmende Samuraikämpfer. Ihr Freund Sebastian ist Kulturhistoriker, seine Aufsätze kann er zum Glück überall schreiben, wo Hannah gerade dringend gebraucht wird. Roman, Computerspezialist, arbeitet an einem Datenübertragungssystem für Satelliten, damit jeder immer und überall und unbegrenzt Kontakt aufnehmen kann. Seine Frau Magdalena reist als Tierpsychologin der Liebe halber immer hinterher, denn wer bügelt sonst Romans weiße Hemden? In seinem neuesten Stück beschreibt Moritz Rinke zwei heimatlose Liebespaare um die 40, die schon in Hamburg, Frankfurt, Zürich, also überall gelebt haben und deshalb begeisterte Nutzer einer Wohnungstauschbörse sind, die »Wohnungen mit Seele« anbietet. Beide Paare tauschen die Wohnung und den Entsafter, teilen den Kombitransporter und noch viel mehr … . [© Schauspiel Frankfurt]

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Wir sind schon gut genug!
Von: René Pollesch

Uraufführung: 3. März 2012 (Frankfurt/M, Schauspiel Frankfurt)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
3. März 12 (Uraufführung)

Regie:
René Pollesch
Bühne: Janina Audick
Video: Sacha Benedetti
Dramaturgie: Sibylle Baschung
Kostüme: Nina Kroschinske

Mit: Constanze Becker, Traute Hoess, Bettina Hoppe, Michael Goldberg, Nils Kahnwald, Oliver Kraushaar

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Wir sind schon gut genug!

Schauspiel Frankfurt
Bettina Hoppe, Constanze Becker, Oliver Kraushaar, Nils Kahnwald, Michael Goldberg
 © Birgit Hupfeld

»Ich sitz zuhause rum und du bist nicht da. Du hast mir abgesagt mit den Worten: ich sei dir sehr wichtig! Und dann weiß ich plötzlich auch nicht mehr, ob du wirklich jeden Punkt meines Lebens mit Sinn versorgst. Vielleicht zeigst du auch nur all die Versorgungslücken auf, die bestehen. Vielleicht verkörperst du auch nur meinen Mangel und kannst ihn gar nicht ausgleichen. Und Fragen gehen mir durch den Kopf: warum sich heute keiner mehr aus Liebe umbringt.
Die Leute haben sich doch mal aus Liebe umgebracht, das muss doch mal was gewesen sein. Die Liebe. Und dann geh ich zu meinen Freunden und seh mir deren Lebensentwürfe an, und wie die als Paar miteinander leben und denke: Warum geht das denn auch nicht? Das Richtige nämlich ist kalt und tot und innen.« René Pollesch.

Polleschs Texte beschäftigen sich auf scharfsinnige, schmerz- und humorvolle Weise mit der Komplexität und Widersprüchlichkeit von Konflikten in unserer inkohärenten Gesellschaft. Der konkrete Text entsteht während des Probenprozesses. [© Schauspiel Frankfurt]

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Wolken.Heim

Von:
Efride Jelinek
Uraufführung: 21. September 1988 (Bonn, Theater Bonn)

Woyzeck / Wozzeck

Bühnenfragment von:
Georg Büchner (1813-1837)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt (Saison 2017/18):
Fassung von Roger Vontobel und Marion Tiedtke

Premiere: 30. September 17 (Schauspielhaus)

Regie: Roger Vontobel
Bühne: Claudia Rohner
Kostüme: Ellen Hofmann
Musik: Orm Finnendahl
Video: Clemens Walter
Dramaturgie: Marion Tiedtke
Licht: Frank Kraus

Besetzung:

Woyzeck: Jana Schulz
Marie: Friederike Ott
Andres:  Andreas Vögler
Hauptmann: Wolfgang Pregler
Doktor: Matthias Redlhammer
Tambourmajor: André Meyer
Unteroffizier: Fridolin Sandmeyer
Magareth: Anna Kubin
Ein Kind: Liam Engel, Karol Niewiadomsk, Reinhart Laurenz

Piano: Marco Ramaglia
Perkussion: Yuta Ohta
Klangregie: Tobias Hagedorn, Orm Finnendahl
Live-Video: Oliver Rossol

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Woyzeck
Woyzeck

Schauspiel Frankfurt
Woyzeck (Jana Schulz), Tambourmajor (André Meyer),
Hauptmann (Wolfgang Pregler), Doktor (Matthias Redlhammer), Margreth (Anna Kubin), Unteroffizier (Fridolin Sandmeyer)

© Arno Declair

Jana Schulz ist Trägerin des renommierten Gertrud-Eysoldt-Ring 2016 und spielt in Roger Vontobels Inszenierung die Titelrolle des Woyzeck.
»Woyzeck« ist das berühmteste Dramenfragment der Theatergeschichte und Büchner der berühmteste Dramatiker aus Hessen. Noch kurz vor seinem Tod 1837 hat der damals 23-jährige Doktor der Medizin mit seinen Szenen eine Dramaturgie der Moderne kreiert, die bis heute unsere Lese- und Seherfahrungen prägt: Kurze Sätze, abrupte Szenenenden, parallele Erzählstränge und schnelle Orts- und Zeitwechsel generieren eine Welt, die für den Menschen selbst zum Fragment wird. Woyzeck ist nicht nur das Opfer sozialer Verhältnisse oder ein pathologischer Musterfall. In seinem Drama seziert Büchner zugleich die Erfahrung einer neuen Obdachlosigkeit: ein Leben, das kein Sinn und keine Moral mehr zusammenhält, auch nicht das kleine Glück der Familie oder das große Glück der Liebe. Die Welt zerfällt in den Augen Woyzecks in eine Unverbindlichkeit, in deren Mitte er zum Spielball der Anderen wird. Der Gott, auf den Woyzeck sich beruft, hat die Welt längst verlassen.

Woyzeck ist in Roger Vontobels Inszenierung ein Seismograph dieser zentralen Erfahrung des Fragmentarischen und des Sinnverlustes.
[© Schauspiel Frankfurt]

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Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt: Woyzek. Als ging die Welt in Feuer auf:

Premiere:
8. Februar 13 (Kammerspiele)

Regie: Christopher Rüping
Bühne: Ramona Rauchbach
Kostüme: Lene Schwind
Musik: Christoph Hart
Dramaturgie: Malte Ubenauf

Besetzung:

Woyzeck:
Nils Kahnwald
Marie: Wiebke Mollenhauer
Hauptmann: Heidi Ecks
Doktor: Michael Goldberg
Tambourmajor: Torben Kessler

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Woyzek. Als ging die Welt in Feuer auf.
Schauspiel Frankfurt
Woyzek (Nils Kahnwald), Tambourmajor (Torben Kessler), Marie (Wiebke Mollenhauer)
© Birgit Hupfeld

Fast alles an Büchners »Woyzeck« ist unvollendet: Das Drama ist ein Fragment, die Verbundenheiten der Figuren versanden, ihre Ausbruchsversuche bleiben unerfüllt. Und selbst die Sprache scheint wie durch ein rätselhaftes Sieb gefallen. Allein der Mord, den Woyzeck begeht, ist endgültig. Aber ist er unvermeidlich? Christopher Rüping, der in Frankfurt zuletzt »Der große Gatsby« inszenierte, radikalisiert in seiner »Woyzeck« Adaption diese Frage und initiiert einen riskanten Eingriff an den offenen Herzen derjenigen, die den von Büchner skizzierten Menschenversuch auf der Bühne in die Tat umsetzen. [© Schauspiel Frankfurt]

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Zur Inszenierung des Theaters theaterperipherie Frankfurt: Woyzeck und Marie

Premiere:
22. Oktober 11 (im Titania, Frankfurt)

Regie: Alexander Brill
Bühne: Jana Lünsmann-Messerschmidt
Kostüm: Henrike Bromber
Regiemitarbeit: Christian Franke
Regiehospitanz: Natalie Ziegler

Ensemble:
Lars Becker, Daniel Cuberos, Christian Golusda, Adil Khadri, Ingo Lerch, Tanja Ronaghi, Tolga Tekin

Woyzeck und Marie leben in der sozialen Kälte unserer Gegenwart. Woyzeck kann nur mit entwürdigenden Jobs genügend Geld verdienen, um seine Familie vor dem sozialen Abstieg zu bewahren. Er verkauft sich an einen dubiosen Doktor, der im Dienst der Pharmaindustrie steht und ihn für seine wissenschaftlichen Experimente missbraucht. Er pflegt einen ehemaligen Hauptmann, der durch den Afghanistan Krieg zum physischen und psychischen Krüppel geworden ist. Es bleibt kaum Zeit für seine Familie und die Regeneration seiner Arbeitskraft. Seine Wahrnehmungen beginnen, sich zu verschieben. Bei Marie meint er Spuren der Untreue zu entdecken. Bilder der Eifersucht treten die Herrschaft über seinen Verstand an, Stimmen setzen ihm zu, Wahn bemächtigt sich seiner. Vertrauen verwandelt sich in Misstrauen, Nähe in Einsamkeit, Liebe in Hass. In panischer Angst, das Liebste in seinem Leben zu verlieren, ersticht er das Liebste, was er hat: seine Frau Marie. Oder ist diese Tat auch nur eine Wahnvorstellung?

www.theaterperipherie.de

Woyzeck in der Fassung von: R. Wilson / T. Waits / K. Brennan
Nach:
Georg Büchner

Songs und Liedtexte: Tom Waits und Kathleen Brennan
Konzept: Robert Wilson
Textfassung: Anne Christin Rommen und Wolfgang Wiens

Wut und Gedanke
Ein Adorno-Projekt von Christian Franke

Inszeniert vom Schauspiel Frankfurt
Eine Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Premiere: 8. März 15 (Uraufführung / IG-Farben-Haus, Goethe-Universität)

Regie: Christian Franke
Raum: Sabine Mäder
Kostüme: Raphaela Rose
Dramaturgie: Sibylle Baschung

Mit: Vincent Glander

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»In Krahl, da hausen die Wölfe.«

»Wenn der Sozialismus unwahrscheinlich ist, bedarf es der um so verzweifelteren Entschlossenheit, ihn wahr zu machen« – Spruchbänder in Seminarräumen und Flugblätter auf dem Campus. Im Januar 1969 besetzen Studenten das Frankfurter Institut für Sozialforschung. Die Institutsleiter Theodor W. Adorno und Ludwig von Friedeburg lassen die Besetzung auflösen. Hans-Jürgen Krahl wird als einziger der Studenten angezeigt. Krahl, der »Robespierre von Bockenheim«, wie er von seinen Genossen des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds genannt wird, war nicht nur Cheftheoretiker der Studentenbewegung, sondern auch bester und vielversprechendster Schüler Adornos. Mit dem Einschreiten der Polizei ist der offene Bruch zwischen Lehrer und Schüler unvermeidbar.

Christian Franke hat sich im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Goethe-Universität Frankfurt mit dieser für sie stürmischen und wichtigen Zeit beschäftigt und einen Monolog geschrieben über die Frankfurter Schule und die Studentenbewegung, das Verhältnis von Theorie und Praxis und vor allem: Adorno. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

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