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Theater Stückeinfo: R

Die Räuber

Von:
Friedrich Schiller
Uraufführung: 13. Januar 1782 (Mannheim)

Zur Inszenierung von theaterperipherie, Frankfurt:
unter dem Titel “Die Räuber INNEN” nach Friedrich Schiller

Premiere: 4. März (TITANIA, Basaltstr. 23, 60487 Frankfurt)

Regie/Textfassung/Bühne: Ute Bansemir
Dramaturgie/Textfassung: Jan Deck
Kostüme: Gianna Resvani, Magdalini Savvidou
Regiemitarbeit: Ewgenija Weiß


Mit: Christin Dietzel, Pinar Dursun, Susanne Kaiser, Silvana Morabito, Almut Poppinga, Lisa Deniz Preugschat, Bahar Sarkohi

Unsere Zeit ekelt mich an. Öde und dumm. Dieses schlappe Kastraten-Jahrhundert, zu nichts nütze, als die Taten der Vorzeit wiederzukäuen. Die Kraft der Lenden ist verloren gegangen, und jetzt muß das Bier den Menschen fortpflanzen helfen, ruft Karl in der Kneipe aus, in der er Abend für Abend mit seinen Freunden zubringt - auf der Suche nach einer verloreren Männlichkeit, die sie dem ihrer Meinung nach verweichlichten Zeitalter entgegen setzen können. Eines ist schon mal klar: sein Bruder Franz gehört nicht zu den wahren Männern, mit denen er schließlich, nachdem er auf Grund einer Intrige seines Bruders vom Vater verstoßen wird, eine Räuberbande gründet. Sein Credo als Hauptmann: Sturm und Drang! Räuber und Mörder! Das ist männlich gesprochen! Sperma spritzt, die Räuber sind in ihrem Element!
Die von der Gruppe ausgehende Gewalt eskaliert bald, gerät außer Kontrolle, eine Stadt brennt, Menschen kommen zu Tode und von dem anfänglichen Veränderungsgedanken bleibt bald nur die Idee von purer Verwüstung. Übrig bleiben Blut, Urin, Alkohol und Wasser - die Räuber stecken knietief in den Folgen ihrer Gewaltexzesse fest und beginnen sich selbst in Rivalitäten zu zerstören.

Karls Verlobte Amalia wartet währenddessen auf dem Schloss, das inzwischen unter der Herrschaft des ungeliebten Franz steht, wehrt sich gegen dessen gewaltätige Annäherungsversuche und hält ungebrochen ihren Karl hoch: Er segelt auf ungestümen Meeren - Amalias Liebe segelt mit ihm - er wandelt durch ungebahnte, sandigte Wüsten - Amalias Liebe macht den brennenden Sand unter ihm grünen, und die wilden Gesträuche blühen - der Mittag sengt sein entblößtes Haupt, nordischer Schnee schrumpft seine Sohlen zusammen, stürmischer Hagel regnet um seine Schläfe, und Amalias Liebe wiegt ihn in Stürmen ein - Meer und Berge und Horizonte zwischen den Liebenden - aber die Seelen versetzen sich aus dem staubigten Kerker, und treffen sich im Paradies der Liebe.

Das ersehnte Wiedersehen findet statt, aber erst auf dem Schlachtfeld, auf dem alle Figuren letztlich zusammen kommen und ein Ende für ihre Geschichte suchen. Siegt die Idee von alles vernichtender Gewalt oder selbstloser Liebe oder gibt es einen anderen Ausweg?

Die Figuren sind durchgehend mit einem (großteils postmigrantischen) weiblichen Ensemble besetzt, so dass die Räuber, ihre Vorstellungen von Stärke, Macht und Männlichkeit, die eng mit Gewalt verbunden sind, in dieser Inszenierung unter weiblicher Perspektive gespielt und untersucht werden. So ist ein ganz anderer Blick auf die uns bekannten Schillerschen Räuber möglich, die wir so ganz neu kennen lernen können - ein Blick, der Aufschlüsse darüber gibt, wie Frauen männliche Gruppendynamiken und männliche Gewalt erleben. [© theaterperipherie Frankfurt)

theaterperipherie im TITANIA, Basaltstr. 23, 60487 Frankfurt
Karten unter: 069 156 27 404, info@theaterperipherie.de und an der Abendkasse

www.theaterperipherie.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:

Premiere: 30. Oktober 15 (Kammerspiele)

Regie: Christoph Bornmüller
Ausstattung: Claudia Charlotte Burchard
Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki
Komposition & Live-Musik: David Kirchner

Besetzung:

Maximilian von Moor:
Jörg Zirnstein
Karl Moor: Jannik Nowak
Franz Moor: Nicolas Fethi Türksever
Amalia von Edelreich: Maria Radomski
Spiegelberg: Jeanne Devos
Roller: Samuel Koch
Musiker/Kosinsky: David Kirchner

www.staatstheater-darmstadt.de

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
16. September 11

Regie: Enrico Lübbe
Regiemitarbeit: Torsten Buß
Bühne: Henrik Ahr
Kostüme: Sabine Blickenstorfer
Musik: Bert Wrede
Einstudierung Chor: Jürgen Lehmann
Licht: Johannes Richter
Dramaturgie: Andreas Erdmann

Amalia: Sandra Gerling
Karl Moor: Marc Oliver Schulze
Franz Moor: Sascha Nathan
Maximilian von Moor: Felix von Manteuffel
Spiegelberg: Michael Benthin
Roller: Christoph Pütthoff
Schufterle: Christian Bo Salle
Razmann: Sébastien Jacobi
Schweizer: Viktor Tremmel
Kosinski: Moritz Pliquet
Hermann: Till Weinheimer
Daniel / Ein Pater: Ulrich Beseler

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Die Räuber
Schauspiel Frankfurt
Franz Moor (Sascha Nathan), Razmann (Sébastien Jacobi)
© Birgit Hupfeld

Ein Engel und ein Teufel, Karl und Franz, ein Racheengel von – zugegeben – eigenen Gnaden und ein abgrundtiefer Zyniker, der zuerst den Himmel leer räumt, dann seine Familie zerstört, worauf sein Bruder in die Wälder zieht, eine Bande gründet, Städte und Herzen in Brand steckt. Das sind die zwei Ungeheuer, die der junge Schiller – »mit der wirklichen Welt noch unbekannt« – vom Grunde seiner Seele schöpft. Ein deutsches Psychogramm. Nach viel beachteten Stationen in Leipzig, Stuttgart, Köln und München arbeitet Enrico Lübbe, Schauspielchef in Chemnitz, zum ersten Mal am Schauspiel Frankfurt. [© Schauspiel Frankfurt]

Im Anschluss an die Premiere wird zur großen Eröffnungsparty in die Panorama Bar eingeladen. Bei freiem Eintritt wird ab 23.30 Uhr mit den DJs Boris (Ostgut Ton, Berghain Resident) und Manuel Raven (Robert Johnson Resident) der Start in die neue Spielzeit gefeiert. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Die Ratten
Berliner Tragikomödie

Von: Gerhart Hauptmann
Uraufführung:  14. Januar 1911 (Berlin, Lessing-Theater)

Der Raub der Sabinerinnen
Schwank in vier Akten

Von: Franz und Paul von Schönthan
Enstanden: 1884

Red Light Red Heat – Eine Überbelichtungsmenagerie
Projekt von Pedro Martins Beja am Schauspiel Frankfurt

Premiere:
10. Januar 12
Voraufführung: 9. Januar 12

Regie: Pedro Martins Beja
Text / Video: Paul Wiersbinski
Bühne / Kostüme: David Gonter
Musik: Katharina Kellermann
Dramaturgie: Johanna Vater

Mit Henriette Blumenau; Pedro Martins Beja, Benedikt Greiner, Sébastien Jacobi u.a.

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Red Light Red Heat – Eine Überbelichtungsmenagerie
Schauspiel Frankfurt
Sébastien Jacobi, Bambi Lovedoll
© Birgit Hupfeld

Frankfurt in einer nicht allzu fernen Zukunft: In einer volldigitalisierten Welt liegt zwischen den gläsernen Fassaden der datenspeichernden Hochhäuser das Bahnhofsviertel als letzte Bastion des gelebten körperlichen Exzesses. Ein Freizeitpark, in dem sich noch einmal die sinnlichen Wünsche und physischen Sehnsüchte einer längst vergangenen Zeit erleben lassen. Denn hier ist die Stimmung schwül und das Licht rot. Leuchtet, Mädchen, leuchtet! Pedro Martins Bejas erste Arbeit in Frankfurt beginnt mit einem Rundgang durch das Frankfurter Bahnhofsviertel. [© Schauspiel Frankfurt]

Treffpunkt: Kassenfoyer am Willy-Brandt-Platz, jeweils 19 Uhr

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Remake Rosemarie
Ein Projekt von:
Bernhard Mikeska für je einen Beobachter
Text: Lothar Kittstein
Uraufführung: 16. Dezember 2009 (Schauspiel Frankfurt, Bockenheimer Depot)

Zur Produktion am Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 16. Dezember 09 (Bockenheimer Depot; Uraufführung)

Regie: Bernhard Mikeska
Raum: Evi Wiedemann
Kostüme: Almut Eppinger
Sounddesign: Knut Jensen
Dramaturgie: Alexandra Althoff
Künstlerische Mitarbeit: Andreas Regelsberger

Besetzung:
Rosemarie Nitribit:
Valery Tscheplanowa
Heinz Pohlmann: Thomas Huber
Harald von Bohlen und Halbach: Martin Rentzsch
Erna Krüger: Esther Hausmann
Rudi Endler: Thomas Schmidt
Rosemaries Stimme: Yevgenia Korolov

Sie ist Deutschlands berühmteste Prostituierte: Rosemarie Nitribitt. Ein Name, der nach Sprengstoff klingt. Und tatsächlich provozierte er im Nachkriegsdeutschland der Fünfziger Jahre heftige Detonationen, die für einen Sprung in der rosafarbenen Wirtschaftswunderbrille sorgten.
Alle zehn Minuten startet je ein Zuschauer in eine szenische Installation. Man gelangt in das Labyrinth des Lebens von Rosemarie Nitribitt. Ihre Erinnerung ist in intimen Situationen eingefangen, hier verschieben sich die Grenzen von Traum und Wirklichkeit, Ursache und Wirkung. Ausgehend von recherchiertem Material entwirft Regisseur Bernhard Mikeska ein subjektives und widersprüchliches Bild von Rosemarie Nitribitt, die am 1. November 1957 tot in ihrer Wohnung in Frankfurt am Main in der Stiftstraße 36 aufgefunden wurde. Der Mord konnte bis heute nicht aufgeklärt werden.
Für den Vorstellungsbesuch gelten besondere Regeln. Zwischen 18 und 22 Uhr startet alle 10 Minuten je ein Zuschauer in eine szenische Installation. Die Spieldauer für jeden Zuschauer ist 55 Minuten. Beim Kauf einer Karte entscheidet man sich definitiv für eine bestimmte Uhrzeit. [© Schauspiel Frankfurt]

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Der Revisor (Revizor)
Komödie

Von:
Nikolai Gogol
Uraufführung: 19. April 1836 (Sankt Petersburg, Alexandrinski-Theater)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 20. Februar 16

Regie und Bühne: Sebastian Hartmann
Kostüme: Adriana Braga Peretzki
Musik: Steve Binetti
Lichtdesign: Lothar Baumgarte
Dramaturgie: Michael Billenkamp

Mit: Katharina Bach, Franziska Junge, Linda Pöppel; Jan Breustedt, Isaak Dentler, Max Mayer, Sascha Nathan, Holger Stockhaus

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Der Revisor
Schauspiel Frankfurt
Jan Breustedt, Max Meyer, Holger Stockhaus, Linda Pöppel, Issak Dentler, Sascha Nathan, Franziska Junge
© Birgit Hupfeld

»Man denkt nichts Böses und schon ist es da!«

Was lässt sich über Nikolai Gogols Kleinstadt und deren Justiz, Post, Schul- und Gesundheitswesen in seiner Komödie »Der Revisor« sagen? Vielleicht, dass sie ein Spiegelbild von Sepp Blatters FIFA sind, denn alle sind bis ins Mark hinein korrupt. Jeder lässt sich schmieren, wo und wie er nur kann, und niemanden scheint es zu stören. Einziges Haar in der Suppe sind die Revisoren aus der Hauptstadt, die den Provinzfürsten von Zeit zu Zeit auf die Finger sehen. Und als sich ein solcher ankündigt, bricht unter den Honoratioren Panik aus: Was tun, wenn der Revisor am Ende unbestechlich ist?

Gogols berühmte Verwechslungskomödie ist ein boshafter Kommentar zu klammen Staaten und Verbänden, über Korruption im Namen des Volkes und der Gier als Antrieb menschlichen Handelns. Sebastian Hartmann wird nach seiner bildstarken Adaption von Dostojewskis »Dämonen« mit Gogols Gesellschaftsfarce seine zweite Arbeit am Schauspiel Frankfurt präsentieren. [© Schauspiel Frankfurt]

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Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:
(Bearbeitung von Klaus Pohl unter Mitarbeit von Sanda Weigl)

Premiere:
8. Juni 07

Regie:
Harald Demmer
Ausstattung:  Oliver Kostecka
Regieassistenz | Abendspielleitung: Christian H. Voss
Licht:
Jan Langebartels
Maske: Kerstin Böhme | Nadja Werthmann
Schneiderei: Leitung Christine Rademacher
Bad Vilbeler Bearbeitung: Harald Demmer

Besetzung:

Anton Antonowitsch Skwosnik-Dmuchanowskij, Bürgermeister: Ulrich Lenk
Anna Andrejewna, seine Gattin: Ellen Schulz
Marja Antonowna, seine Tochter: Anna Eger
Ammos Fjodorowitsch Ljapkin-Tjapkin, Kreisrichter: Peter Clös
Artemij Filippowitsch Semjanika, Hospitalverwalter: Daniel Ris
Iwan Kusmitsch Schpekin, Postmeister: Kai Möller
Peter Iwanowitsch Dobtschinskij, Gutsbesitzer: Marco Zbinden
Peter Iwanowitsch Bobtschinskij, Gutsbesitzer: Herbert Schöberl
Iwan Alexandrowitsch Chlestakow, ein Petersburger Beamter: Pit-Jan Lößer
Ossip, sein Diener: Markus Frank
Swistunow, ein Polizist / Boris, ein Kellner: Andy Konrad

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Richard III.
Historisches Drama in 5 Akten

Von: William Shakespeare
Entstehung: ca. 1592/93
Erste Auffühungen in Deutschland: 1680

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 28. September 17

Regie: Jan Bosse
Bühne: Stéphane Laimé
Kostüme: Tabea Braun
Musik: Arno Kraehahn
Dramaturgie: Gabriella Bußacker
Licht: Johan Delaere

Besetzung:

Richard Herzog von Gloucester, König Richard III:
Wolfram Koch
Königin Margaret, Herzogin von York, Bürger, Geist: Mechthild Grossmann
Lady Anne, Kind, Prinz Richard von York, Tyrell, Bürger, Geist: Katharina Bach
Königin Elisabeth, Bürger, Geist: Claude De Demo
Buckingham, Richmond, Bürger, Geist: Heiko Raulin
Catesby, Lord Rivers, Mörder, Bürger, Geist: Isaak Dentler
Hastings, Mörder, Bürger, Geist: Sebastian Kuschmann
König Edward, Bürgermeister, Bürger, Geist: Peter Schröder
Ratcliff, Brakenbury, Kind, Prinz Edward von Wales, Bürger, Geist: Samuel Simon
George Herzog von Clarence, Stanley, Bürger, Geist: Sebastian Reiss

Statisterie

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Richard III.
Richard III.
Schauspiel Frankfurt
Hastings (Sebastian Kuschmann), Buckingham (Heiko Raulin),  Lord Rivers (Isaak Dentler),
Königin Elisabeth ( Claude De Demo), Richard Herzog von Gloucester (Wolfram Koch)

© Arno Delaere

Fast dreißig Jahre schon tobt der Kampf der Machteliten Englands um die Vorherrschaft im Land und hat auf allen Seiten viele Opfer gefordert. Jeder der Beteiligten hat Dreck am Stecken, doch jetzt soll Frieden herrschen. Aber der Machtkampf gärt weiter unter der Oberfläche, alle kämpfen um Privilegien und Positionen. Einer agiert als mörderischer Polit-Player skrupelloser als seine Konkurrenten: Richard, Herzog von Gloucester. Als unansehnliche Missgeburt, als Außenseiter sucht er seinen Platz: Er will König werden. Er braucht den Krieg, der fast sein ganzes bisheriges Leben erfüllt hat und scheint in seinem Egowahn nur ein Ziel zu kennen: ICH, das Weltreich mit drei Buchstaben.

Richard III. ist eines der frühesten Dramen Shakespeares, uraufgeführt 1593. Jan Bosse fasziniert an diesem archaischen Stück, wie genau es den gnadenlosen Willen zur Macht untersucht. Es liefert uns die Folie, unsere Zeitgenossenschaft angesichts einer ungewissen Zukunft zu befragen - zu einer Zeit, in der Zivilisation und Humanismus unterzugehen drohen. [© Schauspiel Fankfurt]

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Roberto Zucco

Von:
Bernhard-Marie Koltès
Aus dem Französischen von: Simon Werle
Uraufführung: 12. April 1990 (Berlin, Schaubühne am Lehniner Platz)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
4. April 12

Regie:
Philipp Preuss
Bühne und Kostüme: Ramallah Aubrecht
Video: Konny Keller
Musik: Thomas Esser
Dramaturgie: Alexandra Althoff

Besetzung:

Roberto Zucco: Benedikt Greiner*
Seine Mutter: Heidi Ecks
Das Mädchen: Lisa Stiegler*
Ihr Bruder: Christoph Pütthoff
Die Patronne: Sébastien Jacobi
Der schwermütige Inspektor: Christoph Pütthoff
Die elegante Dame: Heidi Ecks
Ihr Kind: Christoph Pütthoff
Der Herr: Sébastien Jacobi
Erster Polizist: Christoph Pütthoff
Zweiter Polizist: Sébastien Jacobi
Musiker: Thomas Esser
Live-Kamera: Konny Keller

* Mitglied des Schauspiel STUDIO Frankfurt

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Roberto Zucco
Schauspiel Frankfurt
Roberto Zucco (Benedikt Greiner), die elegante Dame (Heidi Ecks)
© Birgit Hupfeld

Die Odyssee eines kindlichen Mörders: Roberto Zucco ist ein Getriebener, auf der Suche nach einer Alternative zur Normalität. Wer sich ihm in den Weg stellt, wird wie im Vorübergehen umgebracht. Er mordet weder aus Not noch aus Leidenschaft, er ist kein Räuber oder Rächer. Und da er kein Motiv hat, hat er auch nicht das Bewusstsein, etwas Böses zu tun. Das letzte Stück des französischen Dramatikers Bernard-Marie Koltès basiert auf dem realen Kriminalfall um den italienischen Mörder und Gewaltverbrecher Roberto Succo. Philipp Preuss inszenierte am Schauspiel Frankfurt bereits »Alice im Wunderland« und »Die Kontrakte des Kaufmanns«.  [© Schauspiel Frankfurt]

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Romeo und Julia (Romeo and Juliet)
Drama in 5 Akten

Von: William Shakespeare
Uraufführung: 1595/96 (London)
Deutsche Erstaufführung: 1604 (Nördlingen)

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere: 2. Oktober 13

Inszenierung: Thorleifur Örn Arnarsson
Bühne: Jósef Halldórsson
Kostüme: Filippia Elísdóttir
Dramaturgie: Barbara Stößel
Musik: Gabriel Cazes
Kampfchoreographie: Annette Bauer

Besetzung:

Romeo: Mathias Spaan
Julia: Pascale Pfeuti
Bruder Lorenzo: Monika Dortschy
Mercutio: Gregor Trakis
Benvolio: Tilman Rose
Tybalt: Christoph Türkay
Capulet: Stefan Walz
Lady Capulet: Nicole Kersten
Montague: Marcus Mislin
Prinz: Zlatko Maltar
Graf Paris: Lorenz Klee
Amme: Andrea Quirbach
Diener Capulets: Tibor Locher

Musiker: Gabriel Cazes

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William Shakespeares Tragödie erzählt von der entfesselnden Kraft der Liebe, die Grenzen überschreiten, Wunden heilen und Hass verwandeln kann. Der Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson bringt dieses berührende Drama auf die Bühne des Großen Hauses.

www.staatstheater-mainz.de

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 5. Juni 10 (Kammerspiele)
Wiederaufnahme Saison 2012/2013: 30. Juni 13 (Schauspielhaus)

Regie: Bettina Bruinier
Bühne: Volker Thiele
Kostüme: Mareile Krettek
Dramaturgie: Alexandra Althoff

Besetzung:

Romeo:
Mathis Reinhardt / Benedikt Greiner (2013)
Julia: Sandra Gerling
Bruder Lorenzo: Felix von Manteuffel
Mercutio: Marc Oliver Schulze
Benvolio: Torben Kessler
Tybalt: Viktor Tremmel
Capulet: Till Weinheimer
Lady Capulet: Heidi Ecks
Prinz / Graf Paris: Christian Bo Salle
Amme: Esther Hausmann


Romeo und Julia

Schauspiel Frankfurt
Romeo (Mathis Reinhardt, Julia (Sandra Gerling)
© Birgit Hupfeld

Wie wird Hass zu Liebe, Liebe zu Hass? Die beiden veronesischen Familien der Montagues und Capulets sind schon so lange verfeindet, dass ihr Hass wie ein Naturgesetz wirkt. So vergeht kein Tag, an dem die beiden Clans sich in den Straßen keine blutige Auseinandersetzung liefern. Als aber die Capulets zur Verlobung ihrer Tochter einen glamourösen Maskenball geben, ist auch der junge Montague unter den Gästen: Romeo. Er sucht Zerstreuung, weil ihn seine große Liebe, Rosalinde, nicht erhört. Die vierzehnjährige Julia Capulet ist ebenfalls verstimmt. Der Mann, den ihr der Vater zum Bräutigam bestimmt hat, ist einfach nicht ihr Typ. Aber dann trifft Julia Romeo, für einen Augenblick bleibt alles stehen, und die Welt sieht wie ein wunderbarer Ort aus. Wer Abwechslung zur Fußballweltmeisterschaft sucht, wer sich nach Leidenschaft und romantischen Gefühlen sehnt, der sollte William Shakespeares unsterbliche Liebende nicht verpassen.  [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de 

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt Drama Club:

Premiere:
10. Juni 08

Director: Michael Gonszar
Assistant Director: Hanna Diekneite
Choreographer: Helen Balfour
Set Designer: Michael Neitzert
Costume Designer: Poh Yin Eng
Light Designer: Brett Nancarrow
Sound Designer: David Gumpper
Fight Trainer: Annette Bauer
Props: Dirk Conrad

Cast:

Escalus:
David Bowers
Mercutio: Mario Mateluna
Paris: Fraser Bowers
Montague: Jürgen Stockhausen
Lady Montague: Chitra Balachandra-Schütt
Romeo: Benjamin Spieler
Benvolio: Martin Haschnik
Capulet: Mike Marklove
Lady Capulet: Claire Kidd
Juliet: Julia Schade
Tybalt: Kevin Silvergieter
Nurse: Sharon Frese
Antony: Clara Isenmann
Potpan: Swana Rode
Friar Laurence: Alan Mc Nulty
Friar John: Julian F. Rost
Balthasar: Farina Mehmel
A Page Boy: Valentin Biehl
The Capulet Youth: Niklas Marxen, Katja Reier, Vicky Bender, Timon Papuschek
The Montague Youth: Sarah Abou Taka, Farina Mehmel, Elias Asbai, Tunc Yomolcay

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Romeo and Juliet
English Theatre Frankfurt Drama Club
Romeo (Benjamin Spieler) & Juliet (Julia Schade)
Foto: English Theatre Frankfurt

www.english-theatre.de

Ronja Räubertochter

Roman von:
Astrid Lindgren

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
13. November 10
Wiederaufnahme Saison 2013/2014: 2. November 13

Regie: Matthias Schönfeldt
Bühne / Kostüme: Julia Hattstein
Musik: Biber Gullatz
Kampfchoreografie: Peter Theiss
Dramaturgie: Sibylle Baschung

Mit: Heidi Ecks, Ellen Mayer, Lisa Stiegler; Tobias Escher, Benedikt Greiner, Thomas Hodina, Johannes Kühn, Martin Lejeune, Andreas Pompe, Christian Bo Salle, Matthias Scheuring u. a.

Besetzung Saison 2013/2014:

Ronja: Lisa Stiegler
Mattis: Michael Lucke
Lovis: Heidi Ecks
Birk: Daniel Rothaug
Undis / Wilddrude: Christian Bo Salle
u.a.


Räubermusiker:
Percusssion, Viola:
Ellen Mayer
Akkordeon, Percussion: Tobias Escher
Kontrabass, Banjo, Euphonium: Martin Lejeune
Bassklarinette, Saxophon, Querflöt: Andreas

Neugier und Lebenslust treiben Ronja aus ihrem behüteten Zuhause. Gut gewappnet mit elterlichen Ratschlägen, bewältigt sie furchtlos alle neuen Herausforderungen. Ihr größtes Abenteuer beginnt jedoch mit der Freundschaft zu Birk, dem Sohn des seit Generationen mit ihrer Familie verfeindeten Borka-Clans. Ronja muss sich entscheiden: Geht sie mit Birk ihren eigenen Weg oder folgt sie dem ihrer Eltern. Eine Geschichte über Freundschaft, Selbstständigkeit, den Mut, die Welt zu erobern und Grenzen niederzureißen. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Rose Bernd
Drama in 5 Akten

Von: Gerhart Hauptmann
Uraufführung: 31. Oktober 1903 (Berlin, Deutsches Theater)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
(Eine Übernahme vom Schauspiel Bochum)

Premiere: 14. Oktober 17 (Schauspielhaus)

Regie: Roger Vontobel
Bühne: Claudia Rohner
Kostüme: Ellen Hofmann
Musik: Matthias Herrmann
Dramaturgie: Marion Tiedtke
Live-Musiker: Friederike Huy, Paul Hübner, Berk Schneider

Mit: Robert Gallinowski, Nils Kreutinger, Katharina Linder, Matthias Redlhammer, Michael Schütz, Jana Schulz, Luana Velis und Matthias Herrmann

Der Prozess einer 25-jährigen Kindsmörderin, dem Gerhart Hauptmann im Jahr 1903 als Geschworener beiwohnte, hat ihn nicht mehr losgelassen: Wieso bringt eine Mutter ihr Kind um? Sein Schauspiel »Rose Bernd« führt uns in eine Welt, in der jeder auf der Suche nach dem eigenen Glück seine Haut retten muss – koste es, was es wolle.

An der fleißigen, selbstbewussten, aber mittellosen Rose entzündet sich der Konflikt. Sie opfert sich für das finanzielle Auskommen ihrer Familie auf und versucht, es allen recht zu machen. Doch sie wird verführt, verkuppelt, vergewaltigt, verstoßen. Jeder braucht Rose, jeder benutzt sie und jeder lässt sie fallen. Die Welt kennt keine Gnade, wenn man mit der Schuld eines anderen die eigene verdecken kann. So wird Rose unschuldig schuldig und schließlich fast verrückt an Verhältnissen, die nicht zu ändern sind. Hauptmann zeigt uns eine Tragik, die keine Schuldigen kennt, nur ein Leben, das kaum zu meistern ist.

Die Titelrolle spielt Jana Schulz, die im März 2016 mit dem renommierten Gertrud-Eysoldt-Ring ausgezeichnet wurde. [© Schauspiel Frankfurt]

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Rosenkranz und Güldenstern sind tot (Rosencrantz and Guildenstern are Dead)

Von:
Tom Stoppard

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
1. November 11 (Box)

Regie:
Barbara Wolf
Bühne: Martina Zirngast
Kostüme: Susanne Reul
Dramaturgie: Henrieke Beuthner

Mit: Henriette Blumenau, Henrike Johanna Jörissen, Lisa Stiegler; Moritz Pliquet

Die Welt ist aus den Fugen. Auch für Rosenkranz und Güldenstern, die sich durch eine Welt aus Zweifeln, Fragen und unlösbaren Aufgaben manövrieren, zurückgeworfen auf sich selbst und nur aufgerüttelt in ihrer Lethargie durch den Auftrag: Hamlet, Prinz von Dänemark, aus seiner Krise zu befreien, den inneren und äußeren Menschen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Doch wie soll das gehen, wenn die Welt aus den Fugen ist?  [© Schauspiel Frankfurt]

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Roter Ritter Parzifal
Nach Wolfram von Eschenbach
Fassung von Markus Bothe und Nora Khuon

Uraufführung: 14. November 2009 (Frankfurt/Main, Schauspiel Frankfurt)

Zur Inszenierung am Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
14. November 09 (Uraufführung)
Wiederaufnahme Saison 2011/12: 13. November 11

Regie: Markus Bothe
Bühne: Robert Schweer
Kostüm: Sabine Blickenstorfer
Musik: Biber Gullatz
Licht: Johan Delaere
Dramaturgie: Nora Khuon
Kampftrainer: Horst Gurski

Besetzung 09:

Parzival:
Nils Kahnwald
Gawain: Torben Kessler
Herzeloide: Susanne Buchenberger
Sigune/Itonie: Katharina Hackhausen
Artus: Roland S. Blezinger
Amfortas/Ither: Michael Goldberg
Klingsor: Viktor Tremmel
Kundrie: Mathis Reinhardt
Musikerin: Fan Li
Musiker: Tobias Escher
Musiker: Stephen Menotti
Fabelwesen: Statisten

Nach dem großen Erfolg wieder im Repertoire. Theater für die ganze Familie. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2010!


Roter Ritter Parzifal

Schauspiel Frankfurt
Klingsor (Victor Tremmel) und Parzifal (Nils Kahnwald)
© Alexander Paul Englert

Mit seiner Mutter Herzeloide lebt der junge Parzival fernab von jeder Menschseele tief im Wald. Dass er ein Königssohn ist, sagt ihm seine Mutter nicht. Und auch nicht, dass es außerhalb des Waldes überhaupt noch eine Welt gibt. Die Welt da draußen ist nämlich gefährlich, wie Herzeloide weiß. Doch eines Tages reiten plötzlich Ritter durch das Tal, und Parzival ist so begeistert von den schönen Rüstungen, dass er von Stund an keinen andern Wunsch mehr hat, als auch so eine Rüstung anzuziehen. Darum verlässt er Herzeloide und geht in die Welt hinaus. Und nun beginnen wirklich Abenteuer, wie sie sich noch nicht mal seine sorgenvolle Mutter vorgestellt hat. Parzival ist nämlich nicht nur, ohne es zu wissen, Königssohn. Er ist auch noch ein Auserwählter. Und hat doch von gar nichts eine Ahnung. Theater für die ganze Familie, insbesondere aber für Kinder und Jugendliche wird ab jetzt am Schauspiel Frankfurt groß geschrieben. So wird es – neben vielen anderen Angeboten – auf der großen Bühne des Schauspielhauses jedes Jahr ein Familienstück geben.
Die Geschichte Parzivals, die Sage von der unentwegten Suche eines  Menschen nach sich selbst und seinem Platz in der Welt, wird Markus Bothe inszenieren. Er arbeitete in Basel, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Freiburg und Bremen, außerdem an Opernhäusern in Wiesbaden, Berlin, Wien und Washington. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

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