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Theater Stückeinfo: P

Paarungen (Les Conjoints)

Von: Eric Assous
Übersetzung: KimLangner

Uraufführung: 31. August 2011 (Paris, Théâtre Tristan Bernard)
Deutschsprachige Erstaufführung: 14. April 2013 (Berlin, Komödie am Kurfürstendamm)

Die Päpstin (Pope Joan)

Theaterstück von:
Susanne Felicitas Wolf (nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Donna Woolfolk Cross)

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere: 19. Juni 15

Regie: Adelheid Müther
Bühne: Marie Theres Cramer/Lilot Hegi
Kostüme: Marie-Therese Cramer

Besetzung:

Johanna:
Anna Gesewsky
Johannas Vater, Kaiser Lothar: Lars Wellings
Gudrun, Madalgis, Kaiserin: Lisa Wildmann
Matthias, Gerold: Simon Köslich
Johannes, Bruder Gottschalk, Daniel: Adrian Spielbauer
Aeskulapius, Rabanus, Odo, Ennodius, Feuerteufel: Andreas Krämer
Hrotrud, Richild, Theda: Daniela Kiefer
Anastasius: Till Frühwald
Arsenius: Neven Nöthig
Fulgentius, Benedikt, Leo: Tom Wild
Benjamin, Schranze, Bote (Ingelheim), Aio: Herbert Schöberl
Papst Sergius, Theodorus: Volker Weidlich
Die junge Johanna: Chiara Bergmann/ Sophia Schmied
Der junge Anastasius: Sebastian Hack/Teo Hoffmann
Statisterie: Amelie Kretschmer/ Hans-Peter Englert/ Dieter Hombach/ Theodor Kratz/ Thilo Kratz

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Dunkle Zeiten für freie Geister. Die unglaubliche Geschichte der Päpstin Johanna: Eine junge Frau im Mittelalter, ohne Rechte, Geld und Unterstützung kämpft sich an die Spitze der damaligen Weltordnung. Ihre Widersacher sind Grausamkeit, Fanatismus, Aberglaube und Unwissenheit.

www.kultur-bad-vilbel.de

Paradiso
Von:
Lida Winiewicz

Uraufführung: 6. Oktober 2008 (Wien, StadtTheater Walfischgasse)
Deutsche Erstaufführung: 13. April 2012 (Berlin, Kömödie am Kurfürstendamm)

Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu machen
Ein Lustspiel

Von: Friedrich Schiller nach Louis Benoit Ricard

Paris, Texas
Nach dem Film von:
Wim Wenders
Drehbuch: Sam Shepard und Wim Wenders

Uraufführung: 8. Mai 2010 (Leipzig, Centraltheater Leipzig)

Zur Inszenierung des Centraltheater Leipzig:

Premiere:
8. Mai 10 (Uraufführung)

Regie: Sebastian Hartmann
Bühne: Susanne Münzner
Kostüme: Adriana Braga Peretzki
Musik: Steve Binetti
Licht: Voxi Bärenklau
Dramaturgie: Michael Billenkamp

Mit: Rosalind Baffoe, Maximilian Brauer, Yussuf El Baz, Manuel Harder, Heike Makatsch, Hagen Oechel, Peter René Lüdicke, Birgit Unterweger


„Paris, Texas“ (1984) ist Wim Wenders’ bester und bedeutendster Film. Er verhalf ihm zum endgültigen internationalen Durchbruch und wurde zum Synonym des deutschen Autorenfilms. Ein Welterfolg, der Bands wie Texas und Travis ihren Namen gab. Als Roadmovie definierte er das Genre neu, seine Ästhetik war stilbildend und wird bis heute in Musikvideos und Werbung zitiert. Das Centraltheater zeigt „Paris, Texas“ als Uraufführung. „Paris, Texas“, das ist der Prolog zu einer tragischen Liebesgeschichte, gleichzeitig ist es der Epilog zu einem großen Familiendrama. Vier Jahre nachdem Travis Frau und Kind verlassen hat, vier Jahre nachdem er glaubte, in einem Albtraum aus Eifersucht, Alkohol und Liebe zu verbrennen, taucht er in der Wüste wieder auf – sprachlos und ohne Erinnerung an die Vergangenheit. Nur mühsam und mit Hilfe seines Bruders und des 7-jährigen Sohnes Hunter findet Travis ins Leben zurück. Getrieben von dem Wunsch, seine Frau Jane wiederzufinden, macht er sich gemeinsam mit Hunter auf die Suche nach ihr. Er findet sie schließlich in einer Peepshow … Dass Wenders sein Meisterwerk genau in diesem Raum zwischen den emotionalen Extremzuständen – zwischen dem Zusammenbruch der Familie und der Vereinigung von Mutter und Kind – verortet, macht den besonderen Reiz von „Paris, Texas“ aus. Wenders zeigt nicht die Konfrontation, nicht den Kampf, sondern die Erschöpfung und die Desillusion, die Leere und das Schweigen seiner Protagonisten. „Paris, Texas“ ist ein Blick in die amerikanische Seele – die europäische Antwort auf den American Way of Life, die die unendliche Weite des Landes nicht als Freiheit, sondern als Einsamkeit begreift.  [© Centraltheater Leipzig]

www.schauspiel-leipzig.de

Pension Schöller
Schwank in drei Akten

Von: Wilhelm Jacoby und Carl Laufs

Eine Posse in der Bearbeitung von: Jürgen Wülffer für zehn Schauspieler (neben weiteren Versionen)
Uraufführung: 17. Oktober 1890 (Berlin, Wallner-Theater)

Stückbeschreibung:

Der Großgrundbesitzer Philipp Klapproth möchte an seinem Stammtisch mit einem verrückten Erlebnis brillieren. Er hat die Idee, bei einer Soirée in einer Irrenanstalt dabei zu sein. Er fährt in die Stadt zu seinem Neffen Alfred und bittet ihn, ihm diesen Gefallen zu tun. Als Gegenleistung würde er ihm jenes Kapital leihen, das Alfred zur Eröffnung eines Geschäftes braucht. Alfred würde ihm gern helfen, kennt jedoch keine Irrenanstalt. Sein Freund, der Kunstmaler Ernst Kissling, schlägt ihm vor, seinen Onkel in die Soiree der Pension Schöller zu führen und die dortigen Gäste als Patienten auszugeben.
Philipp Klapproth bekommt es nun mit einem Großwildjäger, einer Schriftstellerin à la Courths-Mahler, einem Major und dem Neffen des Pensionsdirektors, der trotz eines kleinen Sprachfehlers Schauspieler werden will, zu tun. Es wird ihm allmählich zu bunt, und er reist ab. Auf seinem Gut wird die friedliche Idylle bald gestört durch das Auftauchen sämtlicher Pensionsgäste, die Philipp Klapproth an den Rand des Wahnsinns treiben.

Wilhelm Jacoby:
Wilhelm Jacoby wurde am 8. März 1855 als Sohn eines Verlagsbuchhändlers in Mainz geboren. Er arbeitete bereits im Alter von 20 Jahren als Redakteur des "Niederschlesischen Anzeigers" und von 1878 bis 1891 für das "Mainzer Tagblatt". Neben seiner redaktionellen Tätigkeit verfasste er als wortgewandter Vielschreiber auch eine Fülle von Schwänken, Possen und Operntexten. Seine Stücke unterscheiden sich von den französischen Lustspielen besonders dadurch, dass sie den Bereich des Erotisch-Pikanten oder gar Schlüpfrigen kaum berühren. Die Komik wird vor allem durch Missverständnisse und Verwechslungen hervorgerufen, doch auch eine latente satirische bis gesellschaftskritische Absicht darf nicht übersehen werden. Zu seinen bekanntesten Werken zählt der Schwank Pension Schöller, den er zusammen mit Carl Laufs verfasste und der 1890 in Berlin uraufgeführt wurde. Wilhelm Jacoby starb 70-jährig am 20. Februar 1925 in Wiesbaden; Rosenmontag 1925 gaben ihm unzählige Freunde das letzte Geleit.

Carl Laufs:
Carl Laufs wurde am 20. Dezember 1858 in Mainz geboren. Von dort ging er zuerst nach Göttingen und später nach Kassel. Er arbeitete als Autor von Lustspielen und Schwänken. 1887 schrieb er das Karnevals-Preisstück "Ein toller Einfall", das im Folgejahr als Fastnachtsposse an vielen deutschen Bühnen erfolgreich zur Aufführung kam. Das Stück wurde später zu einer Operette umgearbeitet und auch verfilmt. "Pension Schöller" – nach einer Idee von Wilhelm Jacoby – entstand kurz danach. Der Schwank findet sich erstmals 1890 als Repertoirestück auf dem Mainzer Theaterzettel. Obwohl Jacoby nicht einen einzigen Satz zu dem Stück geschrieben hatte, ließ Laufs ihm stets die Hälfte der Tantiemen zufließen. Zu seinen bekanntesten Werken zählt der Schwank Pension Schöller, den er zusammen mit Jacoby verfasste und der 1890 in Berlin uraufgeführt wurde.
Carl Laufs starb am 13. August 1901 im Alter von 42 Jahren in Kassel.

Q. & ©: Felix Bloch Erben, Berlin (mit freundlicher Genehmigung)

 

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel 2006:

Premiere:  6. Juni 06

Regie:
Karl Friedrich
Bühne: Jens Hübner
Kostüme: Grit Wendicke
Licht: Jan Langebartels
Regieassistenz | Abendspielleitung: Alexander Katt

Es spielten:

Philipp Klapproth Gutsbesitzer in Rüdersdorf bei Berlin
: Ulrich Cyran
Ida Klapproth seine Schwester: Anke Schüler
Alfred Klapproth sein Neffe: Sascha Rotermund
Schöller Inhaber der Pension Schöller: Zygmunt Apostol
Franziska Schöller seine Tochter, Kellnerin: Anna Eger
Julius von Mühlen Major a. D.: Joachim Lautenbach
Josephine Zillertal Schriftstellerin: Ellen Schulz
Prof. Fritz Bernhardy weltreisender Wissenschaftler: Herbert Schöberl
Eugen angehender Schauspieler und Mündel von Schöller: Daniel Ris

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 www.kultur-bad-vilbel.de

Penthesilea
Verstragödie in 24 Bildern

Von: Heinrich von Kleist
Entstanden: 1806/08
Uraufführung:  25. April 1876 (Berlin, Königliches Schauspielhaus)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 4. Dezember 15 (Schauspielhaus)

Regie: Michael Thalheimer
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Nehle Balkhausen
Musik: Bert Wrede
Dramaturgie: Sibylle Baschung

Besetzung:

Penthesilea:
Constanze Becker
Achilles:  Felix Rech
Die Frau: Josefin Platt

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Penthesilea
Schauspiel Frankfurt
Penthesilea (Constanze Becker), Frau (Josefin Platt)
© Birgit Hupfeld

»Du fürchtest mich doch nicht?«
»Wir vernichten, was wir lieben«, so brachte die Schriftstellerin Christa Wolf das Thema von Kleists »Penthesilea« auf den Punkt. Es ist eine kriegerische, auf Gewalt beruhende Welt, in der die Amazonenkönigin und der griechische Heerführer Achill wie zwei Gestirne aufeinanderprallen und an ihrer fatal entgrenzten Liebe zueinander schier verglühen. Auf dem Schlachtfeld müssen die Amazonen ihre Männer finden und besiegen, so will es das Gesetz. Kriegsheld Achill hat noch nie ein Gefecht verloren. Er fordert Penthesilea zum Zweikampf, in den er jedoch unbewaffnet zieht, um sich ihr als Unterlegener preiszugeben. Dies Liebesgeständnis verkennend tötet ihn die Amazone blind vor Leidenschaft in mörderischer Ekstase. Michael Thalheimer inszeniert Kleists sprachliches Meisterwerk in einer auf drei Personen konzentrierten Fassung. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de 

Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:

Premiere: 28. November 14

Regie: Simone Blattner
Bühne: Eva Veronica Born
Kostüme: Teresa Vergho
Musik: Christopher Brandt
Dramaturgie: Christa Hohmann
Stimm-Coach: Deborah Ziegler
Regieassistenz: Vanessa Wilcke
Produktionsassistenz: Sonia Thorner-Vela
Kostümassistenz: Silke Erhard
Inspizienz: Gabriele Reisdorff
Soufflage: Deborah Ziegler
Bühnenmeister: Dirk Hahn
Ton: Sebastian Franke
Licht: Thomas Gabler
Maske: Manuela Kutscher
Requisite: Bianca Stang
Regiehospitanz: Conny Walter

Besetzung:

Penthesilea:
Jeanne Devos
Achilles: Nadja Stübiger
Prothoe | Odysseus: Hanna Eichel
Meroe | Antilochus: Yana Robin la Baume
Asteria | Diomedes: Saskia Taeger
Oberpriesterin: Karin Klein

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www.staatstheater-darmstadt.de 

Perdita Durango

Nach dem Roman von:
Barry Gifford
Bühnenfassung von: Ralf Fiedler und Sebastian Baumgarten
Uraufführung: 1. Dezember 2006 (Frankfurt, schauspielfrankfurt)

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:

Premiere: 1. Dezember 06 (Uraufführung)

Regie: Sebastian Baumgarten
Grundraum: Joep van Lieshout
Kostüme: Ellen Hofmann
Video: Stefan Bischoff
Licht: Norman Plathe
Sounddesign: Paul-Georg Dittrich
Dramaturgie: Hans-Peter Frings
Regieassistenz: Paul-Georg Dittrich
Produktionsleitung und Ausstattungsassistenz: Julia Plickat
Souffleuse: Brigitta Schirdewahn
Ton, Beleuchtung, Technik: Marcel Heyde
Technische Einrichtung: Matthias Rößler, Joachim Schröder
Maske: Anke Scharlach
Requisite: Anja Becker, Uschi Trella
Regiehospitanz: Ute Bansemir


Besetzung:

Perdita Durango: Henriette Heinze
Romeo Dolorosa:
Aljoscha Stadelmann
Estelle / Bobby Peru / Sherry Louise: Abak Safaei-Rad
Duane / Pete / The Fist: Max Landgrebe
Rip Ford / Reggie / Woody Dumas / Shorty: Rainer Frank
Manny Flynn / Fed / Santos / ET. / Volksmusiker / Mann: Falilou Seck


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Perdita Durango, eine Hure, und Romeo Dolorosa, ein Bandit und Santería-Priester, treffen sich an der Grenze zwischen Mexiko und Texas und verfallen einander. Nach blutigen Voodoo-Ritualen entführen sie in kannibalistischer Absicht ein amerikanisches Teenagerpärchen. Doch das Tötungsritual wird unterbrochen; verfolgt von der Polizei und den Schergen eines skrupellosen Gangsterbosses nehmen Perdita und Romeo mit ihren Geiseln Kurs auf Las Vegas. Eine apokalyptische Reise ins innerste Amerika beginnt, die die beiden Teenager mit dem Bösen in sich selbst konfrontiert und mit einer Nation, die von den Rändern her langsam, aber unaufhaltsam aufgefressen wird. Inmitten dieser von Gewalt und Grausamkeit entstellten Gesellschaft zeigt Barry Gifford mit der Prostituierten Perdita Durango »eine Frau mit einer sehr starken Persönlichkeit, eine Frau, die es gelernt hat, in dieser unerträglichen Machowelt zu überleben.« (Gifford) [schauspielfrankfurt]

www.schausielfrankfurt.de

Die Perle Anna (“La Bonne Anna”)
Komödie

Von: Marc Camoletti

Die Perser
von Aischylos

Die Pest
Roman von: Albert Camus

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Dramatisierung:
Martin Kloepfer und Nora Khuan
Übersetzung:
Uli Aumüller

Premiere:
30. Januar 10 (Uraufführung; Bockenheimer Depot)

Regie: Martin Kloepfer
Bühne und Kostüme: Esther Hottenrott
Musik: Kornelius Heidebrecht
Licht: Ellen Jäger
Dramaturgie: Nora Khuan

Besetzung:
Dr. Bernard Rieux:
Martin Rentzsch
Jean Tarrou:
Michael Golberg
Raymond Rambert:
Viktor Tremmel
Joseph Grand:
Michael Abendroth
Cottard:
Michael Benthien
Madame Rieux:
Gabriele Koestler

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Die Pest

Schauspiel Frankfurt
Joseph Grand (Michael Abendroth), Jean Tarrou (Michael Goldberg), Dr. Bernard Rieux (Martin Rentzsch),
Cottard (Michael Benthin) und Raymond Rambert (Viktor Tremmel)

Foto: Alexander Paul Englert

Oran: eine Stadt des Handels, eine Stadt ohne Ahnungen, eine hässliche Stadt, in der die Liebe selten ist. Zuerst sind es Ratten, die auf den Straßen verenden, dann aber ergreift das Siechtum den Menschen: die Pest. Die Stadt wird abgesperrt. Die Menschen bleiben sich überlassen. Im Zustand ihrer tödlichen Erkrankung nimmt sich die Gesellschaft als einen Organismus wahr, dessen Einzelteile nicht umhin kommen sich zwischen Nihilismus und Solidarität zu entscheiden. Für das Bockenheimer Depot adaptiert Regisseur Martin Kloepfer den Klassiker des literarischen Existenzialismus’ von Albert Camus. [ Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Peter Pan

Von:
James Matthew Barrie

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
15. November 14

Regie: Michael Schweighöfer
Bühne: Volker Thiele
Kostüme: Adriana Braga Peretzki
Video: Sami Bill
Musik: Vivan und Ketan Bhatti
Band: Contrast Trio
Puppenspiel: Marta Petö
Dramaturgie: Rebecca Lang

Besetzung:

Tiger Lily:
Paula Hans
Wendy: Paula Skorupa
Michael / Slightly: Carina Zichner
Mrs. Darling / Starkey: Hanna Binder
Curly: Julia Sylvester
Peter: Jan Breustedt
Smee: Lukas Rüppel
Kapitän Hook / Mr. Darling: Meinolf Steiner
John / Tootles: Anton Rubtsov
Nana / Krokodil: Gregor Andreska
Contrast Trio: Timothy Roth, Martin Standke, Yuriy Syc

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Peter Pan

Schauspiel Frankfurt
Kapitän Hook (Meinolf Steiner) und Ensemble
© Birgit Hupfeld

Erwachsenwerden ist so eine barbarische Angelegenheit...

»Wie heißt du? Peter Pan. Ist das alles? Ja. Wo wohnst du? Niemalsland. Die zweite rechts, und dann geradeaus bis morgen. Das ist eine komische Adresse. Nein, ist sie nicht!« Im Niemalsland führt Peter Pan eine Schar »verlorener Jungs« an, die unachtsamen Kindermädchen aus dem Wagen gefallen sind. Fasziniert von dem seltsamen Jungen fliegt Wendy mit Peter Pan eines Nachts ins Niemalsland, wo neben Feen, Meerjungfrauen, Indianern, Krokodilen und Piraten auch der unheimliche Käpt’n Hook lebt! Als es Hook gelingt, Peter Pans Freunde auf sein Schiff Jolly Roger zu entführen, kommt es unweigerlich zum alles entscheidenden Kampf zwischen Hook und Peter Pan um die Freiheit von Niemalsland.

Michael Schweighöfer gehört zum festen Ensemble des Deutschen Theater Berlin und steht dort in zahlreichen Inszenierungen auf der Bühne. Seit einigen Jahren führt er nicht nur am Deutschen Theater, sondern auch am Maxim Gorki Theater, am Schauspiel Leipzig und am Neuen Theater in Halle erfolgreich Regie. Er selbst ist ein Junge aus dem Niemalsland, der nie erwachsen werden wollte und sich dadurch seine grenzenlose Phantasie bewahrt hat. Er wird in dieser Spielzeit zum ersten Mal am Schauspiel Frankfurt inszenieren. [© Schauspiel Frankfurt]

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Peterchens Mondfahrt
Märchen

Von:
Gerdt von Bassewitz
Uraufführung: 7. Dezember 1912 (Leipzig, Altes Theater)

Zur Aufführung im Schauspiel Frankfurt
(Koproduktion zwischen Theater an der Parkaue, junges Staatstheater des Landes Berlin, Showcase Beat le Mot, Schauspiel Frankfurt und Dschungel Wien)

Premiere: 27. Oktober 09 (Kammerspiele)

Regie: Showcase Beat Le Mot
Kostüme: Tobias Euler
Theaterpädagogin: Amelie Mallmann
Musik: Mense Reents
Video: Alexej Tchernvi

Mit: Nikola Duric, Thorsten Eibeler, Dariusz Kostyra, Veit Sprenger
 
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Vier ausgewachsene Maikäfer begehen im Tempel des »Sechsten Beinchens« ein feierliches Insektenritual: Sie gedenken ihres Vorfahren Sumseman und seines großen Abenteuers, als er – zusammen mit den Kindern Peterchen und Anneliese – zum Mond reiste, um von dort sein sechstes Bein wiederzuholen, das der Mondmann einst geraubt hatte. Die ganze Mondreise wird wieder lebendig: die Begegnung mit dem Sandmännchen, die Prüfungen durch die Naturgewalten Donner, Blitz, Sturm, Eis und Schnee. Während die vier Maikäfer Planetenpfannekuchen braten, süße Himmelsziegenhörnchen backen und Milchstraßenpopcorn an die Gemeinde verteilen, erinnern sie sich an die Fahrt über die Milchstraße, die Ankunft auf der Weihnachtswiese und den Kampf mit dem Mondmann. Und wie Peterchen und Anneliese ihrem Vorfahren halfen, so müssen nun die Kinder im Publikum den Maikäferbrüdern helfen, die alte Geschichte zu einem guten Ende zu bringen.

Die Medien- und Theaterkünstler von Showcase Beat Le Mot sind seit 1997 für postmoderne Theaterüberschreitungen zuständig. Erst kürzlich wandten sie sich endlich auch dem Genre des Kinder- und Jugendtheaters zu. Und wie nicht anders zu erwarten, wurde dieses dabei gründlich auf den Kopf gestellt. Herausgekommen ist eine Theaterform, die Kinder und Erwachsene in gleichem Maß begeistert – unkonventionell und ganz direkt. Für ihre Produktion »Der Räuber Hotzenplotz« wurden Showcase Beat Le Mot auf dem NRW-Impulse-Festival 2007 mit dem Preis des Goethe-Institutes ausgezeichnet. [© Schauspiel Frankfurt]

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Phädra
Trauerspiel in 5 Aufzügen

Von: Jean Racine
Uraufführung: 1. Januar 1677 (Paris, Hotel de  Bourgogne

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
12. Dezember 09

Regie: Oliver Reese
Bühne: Hansjörg Hartung
Kostüme: Elina Schnizler
Licht: Frank Kraus
Dramaturgie: Nora Khuon

Besetzung:
Phädra: Stephanie Eidt
Aricia: Henrike Johanna Jörissen
Önone: Franziska Junge
Hippolytos: Christoph Pütthoff
Theramenes: Felix von Manteuffel
Theseus: Till Weinheimer
Panope: Luise Audersch

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Phädra

Schauspiel Frankfurt
Phädra (Stephanie Eidt) und Hippolytos (Christoph Pütthoff)
Foto: Sebastian Hoppe

Eine brennende, sich verzehrende Liebe steht am Beginn der Geschichte, die von Verleumdungen, Rache, Mord und überschäumenden Gefühlen erzählt. Phädra liebt ihren Stiefsohn Hippolytos. Als sie erfährt, dass ihr Mann in der Fremde gestorben ist, gesteht sie die verbotene Leidenschaft. Hippolytos liebt jedoch die Feindin des Vaters Aricia. Die Schraube zieht an: Der tot geglaubte Ehemann und Vater kehrt zurück – ein Feldzug der Vergeltung und des Sterbens beginnt. Oliver Reese inszeniert mit »Phädra« Jean Racines Bearbeitung des antiken Mythos. [© Schauspiel Frankfurt]

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Die Physiker
Komödie in 2 Akten

Von: Friedrich Dürrenmatt
Uraufführung: 20. Februar 1962 (Zürich, Schauspielhaus)

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere:
27. Januar 17

Inszenierung: K. D. Schmidt
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Lucia Vonrhein
Musik: Christoph Iacono
Dramaturgie: Malin Nagel

Besetzung:

Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd: Monika Dortschy
Johann Wilhelm Möbius: Clemens Dönicke
Ernesti, genannt Einstein: Denis Larisch
Beutler, genannt Newton: Klaus Köhler
Kriminalinspektor Voß: Martin Herrmann
Oberschwester Martha Boll: Liese Lyon
Schwester Monika: Gesa Geue
Missionarin Rose: Anna Steffens
Missionar Rose: Lorenz Klee


Die Physiker
Staatstheater Mainz
Vorabbild mit Denis Larisch, Clemens Dönicke, Klaus Köhler
© Bettina Müller

Wie reagiert ein genialer Wissenschaftler, der eine ungeheuerliche Entdeckung macht, die das Ende der Menschheit bedeuten kann, wenn sie in die Hände der Macht fällt? – Er spielt den unzurechnungsfähigen, psychisch Kranken und lässt sich in die Psychiatrie einweisen. So macht es der Physiker Möbius, nach der Devise: Lieber selbst verrückt werden, als dass die Welt zum Irrenhaus wird! Im Nervensanatorium trifft er jedoch auf zwei nicht minder gewiefte Mitpatienten. Die zwei Kollegen, der schüchterne Einstein und der verschmitzte Newton, eigentlich Geheimagenten aus Ost und West, sind Möbius auf brutale Weise auf der Spur, um sich jeweils in den Besitz der Formel zur Herstellung der unschlagbaren Vernichtungswaffe zu bringen. Besessen von ihrem Auftrag, schrecken die drei Physiker vor nichts zurück und sind bereit über Leichen zu gehen. Bis sie an den Punkt kommen, an dem sie die Masken voreinander fallen lassen und gemeinsam beschließen, der Außenwelt für immer den Rücken zu kehren – auf dass sie ihre Erkenntnisse mit ins Grab nehmen. Doch, „was einmal gedacht wird, kann nicht mehr zurückgenommen werden“ und alles kommt ganz anders …
Unbändige Komik und blankes Grauen liegen in Dürrenmatts groteskem Zweiakter eng beieinander. Hausregisseur K.D. Schmidt folgt den drei Physikern vom harmlos heiter gespielten Wahnsinn durch die Normalität bis in den totalen Irrsinn eines schockierenden Satyrspiels. [© Staatstheater Mainz]

www.staatstheater-mainz.de

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
29. Oktober 11 (Schauspielhaus)

Regie: Markus Bothe
Bühne: Robert Schweer
Kostüme: Alexandre Corazzola
Musik: Kornelius Heidebrecht
Dramaturgie: Andreas Erdmann

Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd: Traute Hoess
Marta Boll, Oberschwester: Claude de Demo
Richard Voss, Kriminalinspektor: Michael Benthin
Herbert Georg Beutler, genannt Newton: Sascha Nathan
Ernst Heinrich Ernesti, genannt Einstein: Thomas Huber
Johann Wilhelm Möbius: Andreas Uhse
Frau Missionarin Lina Rose / Irene Straub, Krankenschwester: Heidi Ecks
Missionar Oskar Rose / Uwe Sievers, Oberpfleger / Polizist Blocher: Ulrich Beseler
Musiker: Kornelius Heidebrecht

Adolf-Friedrich / Wilfried-Kaspar / Jörg-Lukas: Ludwig Buncsak, Felix Dröll, Philipp Hahn, Jan Nigges, Bruno Seiwert

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Die Physiker

Schauspiel Frankfurt
Kriminalinspektor Voss (Michael Benthin), Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd (Traute Hoess)
© Birgit Hupfeld

In einem Schweizer Sanatorium leben drei gefährliche Verrückte: Newton, Einstein, Möbius. Der Erste entdeckte die Schwerkraft, der Zweite die Gesetze des fotoelektrischen Effekts, der Dritte, was die Welt im Innersten zusammenhält. Nebenbei ermordeten sie auf ihrer Station drei Krankenschwestern. Angeblich haben sie gemordet, um die Welt zu retten.
Der Kommissar, der hier ermitteln soll, kommt auf eine merkwürdige Spur: Was, wenn keiner in dem Sanatorium verrückt wäre mit Ausnahme der Anstaltsleiterin?  [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Platonow

Von:
Anton Tschechow
Deutsch von: Ulrike Zemme (u.a.)

Die Präsidentinnen

Von:
Werner Schwab
Uraufführung: 13. Februar 1990 (Wien, Theater im Künstlerhaus)

Prinz Friedrich von Homburg
Schauspiel in 5 Akten

Von: Heinrich von Kleist (18. Okt. 1777 - 21. Nov. 1811)
Uraufführung: 3. Oktober 1821 (Wien, Burgtheater)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt (Saison 2016/17):

Premiere:
4. November 16

Regie: Michael Thalheimer
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Nehle Balkhausen
Musik: Bert Wrede
Licht: John Delaere
Dramaturgie: Sibylle Baschung

Besetzung:

Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg:
Wolfgang Michael
Die Kurfürstin: Corinna Kirchhoff
Prinzessin Natalie von Oranien, seine Nichte, Chef eines Dragonerregiments: Yohanna Schwertfeger
Prinz Friedrich Arthur von Homburg, General der Reiterei: Felix Rech
Graf Hohenzollern, von der Suite des Kurfürsten: Stefan Konarske
Obrist Kottwitz, vom Regiment der Prinzessin von Oranien: Martin Rentzsch
Feldmarschall Dörfling: Michael Benthin
Rittmeister von der Golz: Alex Friedland (Mitglied im SCHAUSPIELstudio)

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Prinz Friedrich von Homburg
Schauspiel Frankfurt
Prinz Friedrich von Homburg (Felix Rech), Prinzessin Natalie von Oranien (Yohanna Schwertfeger),
Graf Hohenzollern (Stefan Konarske)
© Birgit Hupfeld

Darf ich's mir deuten, wie es mir gefällt?
Er ist ein Träumer, ein Liebender und ein Kriegsheld: Prinz Friedrich von Homburg. Einen entscheidenden Befehl des Kurfürsten ignorierend, trägt er in einer Schlacht den Sieg davon. Dessen ungeachtet fühlt sich der Kurfürst verpflichtet, ihn wegen Befehlsverweigerung zum Tode zu verurteilen, was den Widerstand seiner Truppen und seiner Familie hervorruft. Eine allgemeine Meuterei droht. In dieser kriegerischen Wirklichkeit ist der träumende, intuitiv handelnde Prinz ein Außenseiter, der sich entscheiden muss, ob er für den Erhalt der Ordnung oder seines Lebens einsteht. Doch nicht nur der Prinz, auch der Kurfürst, der in einer instabilen, konfliktgeladenen Zeit darüber entscheiden muss, ob Gnade vor Recht, Willkür vor Staatsräson gehen darf, befindet sich in einem komplizierten Dilemma.

Regisseur Michael Thalheimer, seit Beginn der Intendanz von Oliver Reese mit dem Schauspiel Frankfurt fest verbunden (u.a. »Ödipus/ Antigone«, 2009; »Medea«, eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2013), beschäftigt sich nach seiner vielgelobten Inszenierung von »Penthesilea« in der vergangenen Spielzeit ein weiteres Mal mit dem Dichter der inneren Widersprüche und Zerrissenheit: Heinrich von Kleist. [© Schauspiel Frankfurt]

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Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt in Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater Berlin (Saison 2006/07):

Premiere Frankfurt: 21. Dezember 06
Premiere Berlin: 26. Januar 07

Regie: Armin Petras
Bühne:
Katrin Brack
Kostüme:
Aino Laberenz
Video:
Chris Kondek
Licht:
Norman Plathe
Dramaturgie: Jens Gro
ß /Andrea Koschwitz
Regieassistenz: Paul Georg Dittrich / Daniel Gzesienski
Bühnenbildassistenz: Nina Zoller / Ann-Christine Müller
Kostümassistenz: Katja Strohschneider / Thomas Mache
Dramaturgieassistenz: Raphael Kassner / Nina Rühmeier
Souffleuse: Brigitta Schirdewahn / Gertraud Weyand
Inspizienz: Lisa Ahle
Ton: Philipp Batereau, Oliver Blohmer, Arnim Streek
Maske: Karin Junghardt
Technische Produktionsleitung: Josef Dreker
Technische Einrichtung: Hubertus Schneider
Requisite: Stefan Markert, Jens Sch
önherr
Regiehospitanz: Anna Gerhards
Bühnenbildhospitanz: Marie Häusner
Kostümhospitanz: Anita Scheiner

Besetzung:

Prinzessin Natalie von Oranien:
Sandra Bayrhammer
Die Kurfürstin: Susanne Buchenberger
Oberst Kottwitz: Andreas Haase
Prinz Friedrich Arthur von Homburg: Robert Kuchenbuch
Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg: Peter Kurth
Graf Hohenzollern: Gunnar Teuber

Besprechung auf kulturfreak.de

Unter der Regie von Armin Petras, ehemaliger Hausregisseur und Kurator der schmidtstrasse12 sowie derzeit Intendant des Maxim Gorki-Theaters Berlin, kommt Heinrich von Kleists Drama kurz vor Weihnachten auf die Bühne. Schauspieler beider Häuser, dem Maxim Gorki-Theater und dem schauspielfrankfurt sind an dieser Produktion beteiligt. Die Bühnenbildnerin Katrin Brack, die am 24. November 06 den Faust-Preis 2006 vom Deutschen Bühnenverein in der Sparte ‚Beste Ausstattung Kostüm/Bühne’ verliehen bekommen hat, wird das Bühnenbild zu dieser Koproduktion schaffen.

Preußen 1675. Am Vorabend der Schlacht von Fehrbellin wird der Prinz von Homburg dabei beobachtet, wie er sich schlafwandelnd einen Siegeskranz flicht und die Nichte des Kurfürsten, Prinzessin Natalie, als seine Braut anspricht. Bei der Lagebesprechung am nächsten Morgen hängt der Prinz weiter seinen Träumen von Ruhm und Eheglück nach. Er überhört die Weisungen des Kurfürsten und führt die Truppen eigenmächtig in die Schlacht. Obwohl das Gefecht siegreich für die Preußen endet, wird der Prinz zum Tode verurteilt, weil er durch sein eigenmächtiges Verhalten das Bestehen und die Ordnung des Staates gefährdet habe. Der Prinz fleht um Gnade... [ Text: schauspielfrankfurt)


Prinz Friedrich von Homburg
schauspielfrankfurt in Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater Berlin
Gunnar Teuber (Graf Hohenzollern), Susanne Buchenberger (Die Kurfürstin),
 Robert Kuchenbuch
(Prinz Friedrich Arthur von Homburg) & Sandra Bayrhammer (Prinzessin Natalie von Oranien)
Foto: Alexander Paul Englert

Pro Familia Teiresias
frei nach Motiven von Ovid

schauspielfrankfurt - nachtschwärmer (Helden in Tüten - Singles 2006)

Premiere:
29. Januar 06

Regie: Kerstin Lenhart
Bühne: Norgard Kröger
Kostüme: Nadja Rudert

Darsteller: Bert Tischendorf, Oliver Kraushaar, Sascha Maria Icks

Hera und Zeus. Ein Paar im romantischen Strandurlaub. Doch die Idylle trügt. Der Wettergott betrügt sein Pfauenauge. Und das nicht erst seit gestern.
Die Beherrscherin des Himmels hat die Göttinnennase gestrichen voll. Zeus muß Farbe bekennen. Kräftemessen eines Götterpaars im Rosenkrieg. Paartherapie und Vaterschaftsquiz. Als Schiedsrichter und Eheberater mit dabei: Hotelpage Teiresias. Pro Familia wird olympisch.[© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Das Produkt
Von:
Mark Ravenhill (*. 1966)
Deutsch von: Nils Tabert
Uraufführung: 17. August 2005 (Edinburgh, Traverse Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 23. November 2006 (Berlin,  Schaubühne am Lehniner Platz

Zur Inszenierung am schauspielfrankfurt:

Premiere:
10. Januar 09 (nachtschwärmer)

Regie:
Stefko Hanushevsky
Raum:
Stephanie Rauch
Kostüme:
Katja Strohschneider
Musik:
Janko Hanushevsky
Dramaturgie:
Marcel Luxinger

Darsteller:
Janko Hanushevsky, Stefko Hanushevsky

Besprechung auf kulturfreak.de


Das Produkt
schauspielfrankfurt
James (Stefko Hanushevsky)
Foto: PhillipHaines

Um seine Wunschschauspielerin zur Annahme der Hauptrolle zu überreden, greift ein Filmproduzent zu allen Mitteln. Sein Drehbuch ist zwar eine üble Anhäufung von Action und Kitsch, aber in seinem Eifer spitzt der Produzent das Geschehen in haarsträubender Weise zu: von der Orgasmusblockade über das Selbstmordattentat bis zum Privatkrieg kommt plötzlich alles im Film vor, was eine Schauspielerin schon immer spielen wollte. [© schauspielfrankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Prometheus
Von:
Aischylos / Müller

Zur Inszenierung des Theater Willy Praml (Frankfurt):

Premiere: 10. April 10

Regie: Willy Praml
Raum/Kostüme: Michael Weber
Musik: Sepp’l Niemeyer, Gregor Praml

Mit: Reinhold Behling, Jakob Gail, Birgit. Heuser, Max Rohland,  Stefanie Tauber, Michael Weber

Prometheus ~ Theater Willy Praml
Prometheus
Theater Willy Praml, Frankfurt/M

Foto: Seweryn / Theater Willy Praml, Frankfurt/M

„Ans Ende sind wir gekommen der Welt
Von Menschen leer.“
Hier lässt Zeus den Prometheus an den Felsen nageln.
Kurz vorher haben die beiden noch gemeinsame Sache gemacht: den Titanen haben sie die Weltherrschaft entrissen und sie in den Tartarus versenkt  -  auch mordete Zeus den eigenen Vater, Kronos, den Urvater aller Götter. Als neuer Weltherrscher räumt Zeus gründlich auf: auch das plumpe Menschengeschlecht will er abschaffen und ein besseres erfinden.
Entgegen tritt alledem Prometheus: er beschützt die Sterblichen, lehrt sie die Handwerke, die Schrift, die Zahlen, das Gottesopfer, die Täuschung der Götter sogar und – als Glanzstück bringt er ihnen: das Feuer, Beginn allen Fortschritts.
Das geht dem Zeus zu weit, und so landet der menschenfreundliche Prometheus am Felsen.
Mit solch brachialem Auftakt beginnt Aischylos´ DER GEFESSELTE PROMETHEUS.
Und nun passiert es, dass die Nachfahren dieses Geschehens den Ort aufsuchen, um zu erfahren, was ihnen daraus folgt.
Wir haben uns an diesem rauen Ort – der wegen Sanierung unserer Theaterhalle im 1. Halbjahr 2010 auf die westliche Seite verlagert ist – für die raue Übertragung aus dem Griechischen von Heiner Müller (von 1967/68, man spürt Widerstand + Krawall) entschieden und haben seinen Text DER BEFREITE PROMETHEUS in unsere Inszenierung eingebaut, gemäß dem Wissen, dass Theater immer auch  =  Baustellen – Theater ist.    [© Theater Willy Praml]
 
www.theater-willypraml.de

Der Prozess

Roman von Franz Kafka

 

Punk Rock

Von:
Simon Stephens
Deutsche von:
Barbara Christ

Uraufführung: 8. September 2009 (London, Lyric Hammersmith Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 18. März 2010 (Hamburg, Deutsches Schauspielhaus)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
Kooperation mit der HfMDK Frankfurt am Main, Ausbildungsbereich Schauspiel, und der Hessischen Theaterakademie

Premiere: 21. März 14 (Bockenheimer Depot)

Regie: Fabian Gerhardt
Bühne / Kostüme: Von June (Rebekka Dornhege Reyes und Nina Thielen)
Musik: Dominik Schiefner
Licht: Alexander Kirpacz
Dramaturgie: Hannah Schwegler

Besetzung:

Wiliam Carlisle:
Henning Kallweit
Lilly Cahill: Simone Müller / Marina Schmitz
Bennet Francis: Sebastian Volk
Cissy Franks: Nicola Schubert
Nicholas Chatman: Josia Krus
Tanya Gleason: Katrin Flüs
Chadwick Meade: Elias Eilinghoff
Dr. Harvey / Lucy: Simone Müller / Marina Schmitz

Besprechung auf kulturfreak.de

Punk Rock
Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit der HfMDK Frankfurt am Main
Cissy Franks (Nicola Schubert), Lilly Cahill (Simone Müller), Dr. Harvey (Marina Schmitz), Tanya Gleason (Katrin Flüs)
© Birgit Hupfeld


Punk Rock
Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit der HfMDK Frankfurt am Main
Chadwick Meade (Elias Eilinghoff), Wiliam Carlisle (Henning Kallweit), Bennet Francis (Sebastian Volk), Nicholas Chatman(Josia Krus)
© Birgit Hupfeld

Bist Du unfassbar nervös, weil Du an unsere Schule kommst?
Simon Stephens Jugendstück aus dem Jahr 2009 offenbart die brodelnde Gewalt unter der Oberfläche des Erfolgsdrucks: Sieben gebildete junge Menschen stehen kurz vor ihrem Schulabschluss. Indem sich die Welt vor ihnen öffnet, sehen sie sich auch mit deren Gefahren konfrontiert. Beginnende Unzufriedenheit, zwischenmenschliche Unsicherheit und der Wettkampf um die besten Plätze in der Gesellschaft ergeben eine explosive Mischung, die in einem schockierenden Finale endet. Regisseur Fabian Gerhardt inszeniert mit dem 3. Jahrgang der Frankfurter Schauspielstudierenden ein Gegenwartsstück, das von der Ratlosigkeit Jugendlicher, ihrer Verzweiflung am Fremdbestimmtsein und der Sehnsucht nach Liebe erzählt. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Pygmalion (Pygmalion)
Romanze in fünf Akten

Von: Shaw, Bernard
Uraufführung: 16. Oktober 1913 (Hofburgtheater Wien)
Erstaufführung der Neuübersetzung von Harald Mueller: 19. September 1990 (Hamburg, Deutsches Schauspielhaus)

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere: 1. September 17

Regie: Tom Wright
Bühne und Kostüme: Hannah Sibai
Lichtdesign: Tim Mascall
Tondesign: Joshua Goodman

Besetzung:

Alfred Doolittle: Charlie Carter
Colonel Pickering: Christopher Ettridge
Freddy Eynsford-Hill, Nepommuck, Sarcastic Bystander: Joel Macey
Eliza Doolittle: Jill McAusland
Mrs. Pearce: Eliza McClelland
Henry Higgins: Michael Onslow
Mrs. Higgins: Carmen Rodriguez
Clara Eynsford-Hill, Hostess: Chloe Walshe

Besprechung auf kulturfreak.de


Pygmalion
English Theatre Frankfurt
Eliza Doolittle (Jill McAusland), Freddy Eynsford-Hill (Joel Macey)
© Martin Kaufhold

Der versnobte Phonetik-Professor und eingefleischte Junggeselle Henry Higgins schließt mit seinem Freund Colonel Henry Pickering eine Wette ab. Gelingt es Higgins durch Spracherziehung, aus dem ungebildeten Straßenmädchen Eliza Doolittle eine vornehme Dame der Gesellschaft zu machen?
Es ist eine Wette, die es in sich hat: Gesellschaftliche Normen, starke Persönlichkeiten und nicht zuletzt die Liebe stellen alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Pygmalion ist eine bissige Satire über das zwischenmenschliche Verhalten und karikiert Klassendenken mit Witz und schlagfertigen Dialogen. [© English Theatre Frankfurt]

www.english-theatre.de

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