kulturfreak

Theater, Stückeinfo: J

Das Jahr magischen Denkens

Von:
Joan Didion
Uraufführung: 29. März 2007 (New York,  Booth Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 17. Januar 2008 (Hamburg, Ernst-Deutsch-Theater)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
 
Premiere: 31. Januar 16 (Box)

Regie: Therese Willstedt
Raum und Kostüme: Ina Conrad
Raum und Licht: Mårten K. Axelsson
Dramaturgie: Tine Milz

Mit: Heidi Ecks, Kate Strong

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Der Verlust eines geliebten Menschen ist eine der schwersten Herausforderungen, denen sich der Mensch in seinem Leben stellen muss. Wie kann man selbst weiterleben mit der Leerstelle dort, wo immer jemand gewesen ist? Ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes beginnt Joan Didion zu schreiben, sie skizziert behutsam die ersten Tage nach dem Tod, ihre verzweifelten Versuche, den Tod zu verstehen, der so viel größer ist als der Mensch, und ihren Weg, das Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Therese Willstedt widmet sich in ihrer ersten Arbeit am Schauspiel Frankfurt zusammen mit Schauspielerin Heidi Ecks und Tänzerin Kate Strong den großen Themen Tod, Leben, Verlust, Vergänglichkeit, Einsamkeit und Hoffnung. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Je t’adorno

Von:
René Pollesch

Uraufführung: 8. März 2014 (Frankfurt/M, Schauspiel Frankfurt im Bockenheimer Depot)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 8. März 14 (Uraufführung / im Bockenheimer Depot)

Regie: René Pollesch
Bühne: Bert Neumann
Kostüme: Tabea Braun
Video / Live-Kamera: Ute Schall
Dramaturgie: Michael Billenkamp
Licht: Marcel Heyde

Mit: Linda Pöppel, Silvia Rieger, Vincent Glander, Oliver Kraushaar, Lukas Rüppel

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Je t’ Adorno
Schauspiel Frankfurt
Linda Pöppel, Lukas Rüppel, Silvia Rieger
© Birgit Hupfeld

Ein Zuschauerraum ist nur die Darstellung einer unwahren Gemeinschaft.

»Niemand von uns kann sich im Ernst vorstellen, dass das, was wir für unseren inneren Reichtum halten, absolut leer ist. Es ist so wie man es vom Erfolg sagt und vom Reichtum, dass das doch alles leer wäre. Nun, das kann sein, aber leerer als all das, ist das, was wir für uns selbst halten.

Man muss doch nur mal kurz überprüfen wie es ist, wenn der, den man liebt, sagt, er würde nur das linke Ohrläppchen von einem lieben, oder dass man der und der ist, oder dass man Geld hat, und man sich einklagen hört, aber da muss es doch mehr geben, mich, all das, was ich bin und was mich ausmacht! Und wenn man das sagt, hört man vielleicht ganz kurz in sich rein, wobei man schon merkt, dass man gar nicht weiß, wo das sein soll, das ›in sich rein‹, welchen Weg das eigentlich gehen soll und in welche Richtung, und merkt, dass da nicht viel ist, außer dem, was man halt so macht.« (René Pollesch)

Wie kaum ein anderer steht der vielfach ausgezeichnete Autor und Regisseur René Pollesch für eine komplett eigene Theatersprache. Für »Je t’Adorno« arbeitet er erstmals im Bockenheimer Depot. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Je t’aime :: Je t’aime (Ich liebe dich :: ich liebe dich)
Ein Projekt von Bernhard Mikeska und Lothar Kittstein

Uraufführung: 25. August 2011 (Frankfurt/Main, Schauspiel Frankfurt im Bockenheimer Depot)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
25. August 11 (Uraufführung; im Bockenheimer Depot)

Regie: Bernhard Mikeska
Text: Lothar Kittstein
Bühne: Dominic Huber
Kostüme: Almut Eppinger
Musik und Sounddesign: Knut Jensen
Licht: Marcel Heyde
Ton: Joachim Schröder
Dramaturgie: Alexandra Althoff

Besetzung:

Catrine / Agnes / Olga: Traute Hoess
Claude / Alain: Peter Schröder
Agnes / Olga: Franziska Junge
Alain / Oscar: Thomas Schmidt
Olga / Jeanne : Valery Tscheplanowa
Oscar / Jean-Paul : Nils Kahnwald
Mädchen: Rahel Rosenkötter / Emma Teitge
Außerdem:  Beate Bauer, Karin Jungardt, Jan Bundil, Gunter Knauf

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Je t’aime :: Je t’aime
Schauspiel Frankfurt
Jean-Paul (Nils Kahnwald), Olga (Franziska Junge)
Foto: Birgit Hupfeld

Sie wurde über Nacht zum gefeierten Star: mit dem ebenso rätselhaften wie legendären Film »Je t’aime«. Stellen Sie sich vor, Sie sind Gast auf der Geburtstagsparty dieser Filmdiva. Ein warmer Sommerabend. Getränke werden gereicht, ein rauschendes Fest beginnt. Aber unter der glanzvollen Oberfläche scheint etwas nicht zu stimmen. Betrug, Demütigung und Todessehnsucht dringen in die Realität der Traumfabrik ein. Welches Rätsel verbirgt das Drehbuch des Films? Wer war Schuld am tragischen Ende der Frau, von deren Schicksal »Je t’aime« erzählt? Je länger der Abend andauert, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, zwischen Vergangenheit und Gegenwart – zwischen Leben und Tod. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Jedermann
Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes

Von: Hugo von Hofmannsthal
Uraufführung: 1. Dezember 1912 (Berlin, Zirkus Schumann)

Zur Inszenierung des Theater Willy Praml:
Der Frankfurter Jedermann
Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes.
Ein Welttheater.
Eine Inszenierung des
Frankfurter BINDING KULTURPREIS–Trägers Willy Praml


Premiere:
29. Juli 11
Wiederaufnahme: 21. Juli 12

Regie: Willy Praml
Textfassung: Willy Praml, Michael Weber
Bühne/Kostüme: Michael Weber
Regieassistenz: Clara Dobbertin
Hospitanz: Victoria Kamuf, Olaf Kocada, Nora Stanislawsk, Marie Struivig de Groot
Musik/Komposition: Gregor Praml, Jakob Rullhusen
Licht/Lichttechnik: Daniel Gebhard, Johannes Schmidt, Chris Wiedemann
Bühnenbau: Guido Egert
Projektionen: Seweryn Zelazny

Besetzung:

Gott der Herr:
Ensemble
Tod:
Andreas Bach, Andreina Conti
Teufel:
Willy Praml
Jedermann:
Michael Weber
Jedermanns Mutter:
Brigitte Korn
Jedermanns guter Gesell:
Claudio Vilardo
Ein armer Nachbar:
Jakob Gail
Ein Schuldknecht:
Reinhold Behling
Des Schuldknechts Weib:
Nicole Mierzwa
Buhlschaft:
Birgit Heuser
Dicker Vetter:
Jakob Gail
Dünner Vetter:
Reinhold Behling
Partygesellschaft:
Verena Akouete, Elias Baltasar, Marvin bo Kern, Claudia Gerscheid, Nicole Mierzwa, Manuele Saccaro, Vanessa Scholz, Sonja Weber
Totengräber:
Christian Raabe
Mammon:
Ensemble
Werke:
Birgit Heuser
Glaube:
Reinhold Behling, Jakob Gail, Nicole Mierzwa
Musiker:
Gregor Praml, Jakob Rullhusen (alternierend)

Besprechung auf kulturfreak.de

Der Frankfurter Jedermann
Theater Willy Praml, FFM
Ensemble
© Seweryn Zelazny

„... vieles ist uns zu Gebote, aber wir sind keine Gebieter, was wir besitzen sollten, das besitzt uns und was das Mittel aller Mittel ist, das Geld, wird uns in dämonischer Verkehrtheit zum Zweck der Zwecke ... das Verhältnis zu diesem Dämon ... durchzieht und durchsetzt alle übrigen des Daseins, und es ist erschreckend, bis zu welchem Grade es sie alle bestimmt.“ Hugo von Hofmannsthal Hugo von Hofmannsthals berühmtes „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ soll - in Bezug zur Bankenstadt Frankfurt am Main gesetzt - die Vorlage sein für ein wahres Heimspiel, ein Spiel mit und über diese Stadt.

Mitten im pulsierenden Leben – der Tod.
Der wohlhabende JEDERMANN sieht sich unerwartet mit dem Tod konfrontiert. Der soll ihn vor seinen Schöpfer führen. Weder sein treuer Knecht, noch seine Freunde, noch seine Geliebte, auch nicht sein Geld wollen ihn ins Grab begleiten.

Im Mittelpunkt des Geschehens: das Fest, die Ablenkung von der Mühsal der Arbeit. Die große Party.
Was, wenn im Rausch des Vergessens wirklich ein Gott sich offenbart, der alles in Frage stellt? Ein Vortänzer des Todes sich zeigt, der seine grauenhaften Kreise durch das pulsierende Leben zieht? Immer lauter und wilder wird die Party – bis es zum Knall, zum großen(Party–)Knax kommt. Stillstand. Stromausfall. Panik. Lethargie.

Das Ende! Und danach?
JEDERMANN. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes gilt es, ent-salzburgt und als Störfaktor in und für unsere Zeit - wieder zu entdecken. Die Parabel vom Reichtum und Sterben, vom Geld und vom Tod, vom Zerfließen der Welt im Angesicht der Ewigkeit, erfährt in dieser Stadt eine besondere Zuspitzung!

www.theater-willypraml.de

Zur Inszenierung des Volkstheater Frankfurt Liesel Christ:
In der Bearbeitung und Inszenierung von Wolfgang Kaus (anlässlich seines 75.Geburtstages und seines 50.jährigen Bühnenjubiläums)

Premiere:
17. Juli 10 (im Historischen Garten vor dem Frankfurter Dom)

Regie: Wolfgang Kaus

Besetzung:

Jedermann:
Ralf Bauer
Der Tod: Helmut Markwort
Der Teufel: Steffen Wilhelm
Die Buhle: Alexandra Seefisch
Der Freund:Steffen Wilhelm
Das Gewissen: Sabine Roller
Der Glaube: Anette Krämer
Gott (Stimme): Walter Flamme
Die Mutter: Anette Krämer
Der dicke Vetter: Axel Küffe
Der dünne Vetter: Detlev Nyga
Der Mammon: Wolff von Lindenau
Ein Schuldner: Detlev Nyga
Dem Schuldner seine Frau: Silvia Tietz
Der Hausmeister: Thomas Koob
Ein Knecht: Thomas Koob
Ein Koch: Axel Küffe
Der arme Nachbar: Hans Zürn
Der Spielansager: Silvia Tietz

Tischgesellschaft: Wolff von Lindenau, Sabine Roller, Silvia Tietz, Thomas Koob, Axel Küffe, Detlev Nyga, Peter, Eberhard und andere

www.volkstheater-frankfurt.de

Jesus d’amour, geb. 0
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, inszeniert vom Theater Willy Praml:

Premiere:
24. November 05
Wiederaufnahme 2016: 15. Dezember 16

Regie: Willy Praml
Ausstattung: Michael Weber

Darsteller 2005: Reinhold Behling, Tarek Benaissa, Ulrike Falke, Sabine Knauber, Willy Praml, Carl Michael Scharf, Irene Schmid, Anja Spriestersbach, Tim Stegemann, Michael Weber, Nanny Zirkelbach, u.a.
Darsteller 2016: Reinhold Behling, Irene Buresch, Nadja Dankers, Gisela Eiffert, Jakob Gail, Birgit Heuser, Johannes Christopher Maier, Maria Niesen, Willy Praml, Emre Ünal, Michael Weber, Lisa Zanaboni


Theater Willy Praml: Jesus d’amour, geb. 0
Die drei Marien
Foto: Seweryn

Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes

2016 Jahre nach besagtem Jahre 0 kommt die Geschichte um die Geburt Jesu bereits im zwölften Jahr in der denkmalgeschützten Halle auf NaXos zur Aufführung: Eine unerhörte Geschichte, neu erzählt für Menschen von heute als ein modernes Mysterienspiel, mit Bildern, die sich einprägen.

Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung + in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen.
Mit Unglaublichem fängt ein Glaube an.

Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus.
Johannes – der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher.
Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König. Er fürchtet um seinen Thron, lässt alle männlichen Neugeborenen umbringen, in den Armen ihrer Mütter.

Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein.
Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt.  Ihre Symbole sind Blut und Kreuz. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Opfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome   – Johannes’ Kopf wird ihr in einer Silberschale kredenzt.

 Das Theater Willy Praml  hat  in den vier Evangelien sein eigenes Krippenspiel gefunden.

„Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“ (FAZ)

„Ohne Blasphemie hinterlässt Praml selbst bei weniger Gläubigen ein Gefühl für die wunderbarste und zugleich destruktivste Kraft des Lebens: die Liebe...“ (Welt Kompakt)

„Und dann die überaus launig in Szene gesetzte Sprechmotette zweier Elternpaare, die selbst einen Zölibatär Lust auf Kinder macht!“                   (H. Leuninger, Pfarrer)


Theater Willy Praml: Jesus d’amour, geb. 0
Die Geburt Jesu
Foto: Seweryn


THEATER WILLY PRAML, Naxoshalle, Wittelsbacherallee 29, Frankfurt
Karten und Info: 069-43 05 47 34

www.theater-willypraml.de

© Text: Theater Willy Praml

„Jesus d`amour, gest./auferst. – Das Evangelium.
Nach der Weihnachtsgeschichte „Jesus d’amour, geb. 0“  präsentiert das Theater Willy Praml das Leben Jesu in Fortsetzung:

Theater Willy Praml: Jesus d`amour, gest./auferst. – Das Evangelium
Nach den Evangelien des Lukas, Markus, Matthäus und Johannes

Premiere:
6. April 06
Wiederaufnahme 2015:
28. März 15

Darsteller 2006: Nazir Abdaly, Reinhold Behling, Tarek Benaissa, Irene Buresch, Ulrike Falke, Klaus Gößwein, Birgit Heuser, Anja Spriestersbach, Tim Stegemann, Emilie Stefaner, Viktor Vössing, Michael Weber

Darsteller 2015: Lukas Arrebola, Reinhold Behling, Irene Buresch, Hertha Georg, Birgit Heuser, Johannes Christopher Maier, Sam Michelson, Baroon Abdi Mohamud, Tim Stegemann, Michael Weber, Lisa-Maria Zanaboni, Marlene Zimmer

 

Theater Willy Praml: „Jesus d`amour, gest./auferst. – Das Evangelium
Foto: Seweryn Zelazny

Theater Willy Praml: „Jesus d`amour, gest./auferst. – Das Evangelium
Foto: Seweryn Zelazny

Jesus in der Industriebasilika
Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär. Und noch heute wäre es schwer ihm zu folgen, weil er so viel von uns fordert.

JESUS – Prophet und Politikum.
Als das Theater Willy Praml vor sechs Jahren damit begann, das Leben Jesu auf textlicher Basis der vier Evangelien für das Theater in der denkmalgeschützten NaXoshalle, eine riesige dreischiffige Industriebasilika, nachzuzeichnen, konnte nicht geahnt werden, dass damit eine Tradition begründet würde, die nun schon im 6. Jahr zu Weihnachten und Ostern das Publikum begeistert und berührt.
 
An Stelle der biblischen Wunder, will das Theater Willy Praml in 2011 zu Ostern Wunder von heute auf die Bühne des Theaters bringen! Es kann also spannend werden, auch für die Besucher, die JESUS bereits gesehen haben: ein Ausflug in die Frankfurter Naxoshalle zu „Jesus in der Industriehalle“, an einem der Kar- und Ostertage sollte sich lohnen!

Weh’ euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost zu erwarten;
weh’ euch, die ihr satt seid; denn ihr werdet hungern;
weh’ euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.



Karten & Info: 069/43.05.47.34  theater.willypraml@t-online.de  www.theater-willypraml.de
Naxoshalle, Wittelsbacherallee 29  60316 Frankfurt am Main
RMV: Straßenbahn 14 - Waldschmidtstr.  U4 - Merianplatz / Kantstr.  Parken: Parkhaus Waldschmidtstr.

John Gabriel Borkman
Schauspiel in vier Akten

Von:
Henrik Ibsen

Uraufführungen:
10. Januar 1897 (Oslo, Finnischen Nationaltheater und Helsinki, Svenska Teatern)
Deutsche Erstaufführung: 16. Januar 1897 (Frankfurt/M, Stadttheater)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
12. April 13 (Schauspielhaus)

Regie:
Andrea Breth
Bühne: Annette Murschetz
Kostüme: Moidele Bickel
Musik: Bert Wrede
Licht: Johan Delaere
Dramaturgie: Sibylle Baschung

Besetzung:

John Gabriel Borkman:
Wolfgang Michael
Gunhild Borkman: Corinna Kirchhoff
Erhart Borkman: Christian Erdt
Ella Rentheim: Josefin Platt,
Fanny Wilton: Claude De Demo
Vilhelm Foldal: Peter Schröder
Frida Foldal: Wiebke Mollenhauer
Lene: Corinna Schnabel

Besprechung auf kulturfreak.de


John Gabriel Borkman
Schauspiel Frankfurt
Vorabfoto mit Wolfgang Michael
© Birgit Hupfeld

Sie standen an der Spitze der Gesellschaft: Bankdirektor Borkman, charismatischer Unternehmer mit gigantomanischen Visionen, und seine Frau Gunhild. Für die Gründung eines weltumspannenden Handelsimperiums verkaufte er die Liebe seines Lebens, veruntreute Kundengelder und landete im Gefängnis. Während Gunhilds Ambitionen sich von da an ausschließlich auf den gemeinsamen Sohn Erhart konzentrieren, der die Familienehre retten soll, wartet Borkman die ganzen acht Jahre seit seiner Entlassung allein in einem Zimmer auf seine Rehabilitierung. Das Erscheinen von Gunhilds todkranker Schwester, die ebenfalls Ansprüche auf Erhart geltend macht, bricht die erstarrte Situation auf und es wird miteinander abgerechnet – rücksichtslos.
Ein Stück über menschliche Verheerungen in einer Welt, in welcher Beziehungen den Charakter von Waren angenommen haben. Die renommierte Regisseurin Andrea Breth inszeniert zum ersten Mal in Frankfurt. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Die Jungfrau von Orleans
Eine romantische Tragödie

Von: Friedrich Schiller
Uraufführung: 11. September 101 (Leipzig, Theater am Ranstädter Tor)

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt in der Saison 2006/07:

Premiere: 15. September 06 (Großes Haus)

Regie: Simone Blattner
Bühne: Natascha von Steiger
Kostüme: Dorothee Scheiffarth
Musik: Christopher Brandt
Licht: Frank Kaster
Dramaturgie: Jan Hein

Regieassistenz: Paul-Georg Dittrich
Bühnenbildassistenz: Nina Zoller
Kostümassistenz: Nadja Rudert
Souffleuse: Christine Schneider
Inspizienz: Joachim Möller
Ton: Josef Rennert, Oliver Blohmer, Inga Lüth
Maske: Lutz Paschke, Patricia Dietz, Bernhard Springer
Technische Produktionsleitung: Josef Dreker
Technische Einrichtung: Nikola Ramie
Requisite: Anette Mahnke, Jens Schönherr
Regiehospitanz: Jessica Richards, Susanne Grünewald
Bühnenbildhospitanz: Annelie Wagner
Kampftrainer: Horst Gurski

Besetzung:

Karl der Siebente, König von Frankreich: Joachim Nimtz
Königin Isabeau, seine Mutter: Cornelia Kempers
Agnes Sorel, seine Geliebte: Anita Iselin
Philipp der Gute, Herzog von Burgund: Oliver Kraushaar
Graf Dunois, Bastad von Orleans: Ben Daniel Jöhnk
La Hire, königlicher Offizier: Özgür Karadeniz
Du Chatel, königlicher Offizier: Stefko Hanushevsky
Erzbischof von Reims: Moritz Peters
Raoul, lothringischer Ritter; Boten; Soldat: Bert Tischendorf
Talbot, Feldherr der Engländer: Andreas Haase
Lionel, englischer Anführer: Benjamin Höppner
Montgomery, ein Walliser: Sebastian Schindegger
Thibeaut d'Arc, ein reicher Landmann: Uwe Bertram
Louison, seine Tochter: Ruth Marie Kröger
Johanna, seine Tochter: Susanne Buchenberger
Raimond, Johannas Freier: Sebastian Schindegger
Bertrand, ein anderer Landmann: Andreas Haase
Die Erscheinung eines Schwarzen Ritters: Uwe Bertram
Chor


Die Jungfrau von Orelans
schauspielfrankfurt
Susanne Buchenberger, Stefko Hanushevsky & Moritz Peters (v.l.n.r.)
Foto: Alexander Paul Englert

Johanna, Tochter eines Bauern, ist die heilige Jungfrau erschienen. Johanna soll der menschlichen Liebe abschwören und in die Schlacht gegen die Feinde Frankreichs ziehen. Mit kindlicher Unschuld der göttlichen Eingebung folgend, stellt sie sich an die Spitze des französischen Heeres gegen die englischen Besatzer. Unter ihrer Führung werden die Engländer geschlagen, Karl VII. zum König von Frankreich gekrönt. Doch Johanna kann sich über den Triumph nicht freuen. Auf dem Schlachtfeld ist sie dem jungen englischen Offizier Lionel begegnet. Die Liebe zu ihm bringt sie in Konflikt mit ihrem göttlichen Auftrag. Johanna wird als Hexe von den Franzosen verstoßen und fällt den Engländern in die Hände. Als deren Geisel muß sie mit ansehen, wie das französische Heer in der entscheidenden Schlacht zu unterliegen und Karl VII. zu fallen droht. Mit dem Mut der Verzweiflung befreit sie sich und führt das französische Heer zum Sieg. Der Tod auf dem Schlachtfeld erlöst sie aus dem Widerspruch zwischen irdischer und göttlicher Liebe. [©  schauspielfrankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

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