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Theater, Stückeinfo: G

Das Gähnen der Leere
I don’t wanna close my eyes, aber aus dieser Visage werde ich heute nicht mehr schlau
Schauspiel von: Stephan Seidel

Ganze Kerle (Tough Guys!)
Komödie

Von: Kerry Renard
Deutschsprachige Erstaufführung: 18. Januar 2007 (Braunschweig, Komödie am Altstadtmarkt)
Deutsch von: Angela Burmeister

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere:
6. Juli 11

Regie: Christian H. Voss
Ausstatung: Oliver Lühr
Choreographie: Elfie Hansch
Regieassistenz / Abendspielleitung: Linus Buck
Lichtdesign: Jan Langebartels

Besetzung:

Manuel Rodrigues: Martin Brücker
Frank Collins: Sebastian Gerasch
Elaine Knoxville: Harald Heinz
Paul Rowlands: Christian Hilger
George Mc Gregor: Voker Niederfahrenhorst
Sam Knoxville: Jens Wachholz

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Ganze Kerle
Burgfestspiele Bad Vilbel
Paul (Christian Hilger), Manuel (Martin Brücker), Sam (Jens Wachholz), George (Voker Niederfahrenhorst)
© Eugen Sommer

www.kultur-bad-vilbel.de

Gaslight

Von:
Patrick Hamilton
Uraufführung: 5. Dezember 1938 (London, Richmond Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 27. November 1946 (Berlin, Theater in der Kaiserallee )

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere:
13. September 08
Spielzeit bis: 9. November 08

Creativ Team:

Director:
Tim Hardy
Set & Costume Designer: Terence Parsons
Lighting Designer: Nick Richings
Soud Designer: Wolfgang Dienst
Deputy Stage Manager, London: Francesca Reidy
Casting Director: Amy Rycroft

Cast:

Mrs. Manningham:
Caitlin Shannon
Mr. Manningham: Robin Kermode
Rough: Roger Forbes
Elizabeth: Sarah Simpkins
Nancy: Mia Austen

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Gaslight

English Theatre Frankfurt
Mrs. Manningham (Caitlin Shannon) und Mr. Manningham (Robin Kermode)
Foto: Bärbel Högner

Die dunkle Seite einer Ehe
Das English Theatre Frankfurt zeigt zum Saisonauftakt den Psychothriller Gaslight. Das Stück von Patrick Hamilton aus dem Jahr 1938 wirft immer wieder neue Rätsel auf und hält sein Publikum bis zum Schluss in Atem. Gaslight spielt im Viktorianischen England und zeigt eine Ehe, in der es dunkle Geheimnisse und tiefe Abgründe zu geben scheint. Das Stück beleuchtet die Lebensumstände in England vor den Suffragetten und gibt Einblick in das Abhängigkeitsverhältnis von Mann und Frau. In spannungsgeladenen Momenten wird der trügerische Schein der Ehe entlarvt, um der Wahrheit langsam auf den Grund zu kommen.
Gaslight gehört zu den meistgespielten Theaterstücken am Broadway und wurde 1944 von George Cukor verfilmt. In dem für sieben Oscars nominierten Film glänzen Ingrid Bergman, Charles Boyer und Joseph Cotten.


Inhalt:
Während Jack Manningham jeden Abend ausgeht, bleibt seine Frau Bella allein zu Hause und glaubt den Verstand zu verlieren: Sie kann sich das Verschwinden vertrauter Gegenstände, die mysteriösen Schritte oder das Flackern der Lampen im Wohnzimmer nicht erklären. Nach dem unerwarteten Eintreffen von Detektiv Rough treten Fragen über Jacks Verhalten und dessen wahre Identität auf. [© English Theatre Frankfurt]

www.english-theatre.de

Geächtet (Disgraced)

Von: Ayad Akhtar
Deutsch von: Barbara Christ

Uraufführung: 30. Januar 2012 (Chicago, Kimberly Senior, American Theater Company)
Deutschsprachige Erstaufführung: 16. Januar 2016 (Hamburg, Schauspielhaus Hamburg)

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere: 4. März 16
Spielzeit bis: 1. Mai 16

Regie: Adam Lenson
Bühne, Kostüme: David Woodhead
Licht: Chris Withers
Ton: Hendrik Dingler
Kampfszenen: Yarit Dor

Besetzung:

Abe:
Adam Karim
Jory:  Susan Lawson-Reynolds
Amir: Selva Rasalingam
Emily: Maya Wasowicz
Isaac: Edward Wolstenholme

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www.english-theatre.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere: 27. Februar 16

Regie: Bernd Mottl
Bühne & Kostüme: Friedrich Eggert
Video: Benjamin Bartenstein (Illustration), Gerard Naziri (Animation)
Dramaturgie: Sascha Kölzow

Besetzung:

Amir: Stefan Graf
Emily: Janina Schauer
Isaac: Ulrich Rechenbach
Jory: Sithembile Menck
Abe & Beatbox: Conrad Ahrens

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Geächtet
Staatstheater Wiesbaden
Amir (Stefan Graf)
© Bettina Müller

Zwei Paare treffen sich zum Abendessen. Beruflich erfolgreich, kulturell interessiert und weltoffen, repräsentieren sie den Idealzustand geglückten Miteinanders im vom amerikanischen Traum geprägten Melting Pot der Kulturen. Sie sind in erster Linie Künstlerin, Galerist, Anwalt – und nicht Muslimin, Christ oder Jude.

Ayad Akhtars 2013 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnetes Stück sprengt allerdings nicht nur auf der zwischenmenschlichen Ebene die gediegen freundschaftliche Viererkonstellation mit eloquentem Vergnügen in die Luft. Dass es darüber hinaus prägnant die unselige Kombination von geleugnetem Alltagsrassismus und geheuchelter Überakzeptanz auf den Punkt bringt, in der wir uns eingerichtet haben, macht es herausragend. Wem bliebe bei dem alkoholgeschwängerten Geständnis, über den Anschlag vom 11. September klammheimliche Genugtuung empfunden zu haben, nicht jeder Bissen im Halse stecken – und wie ignorant ist es andererseits, die Bedeutung religiöser Gefühle und ethnischer Prägungen zu negieren? Virtuos und erhellend streut Akhtar Salz auf eine höchst aktuelle Wunde unserer Zeit. [© Staatstheater Wiesbaden]

www.staatstheater-wiesbaden.de 

Zur Inszenierung des Theater am Kurfürstendamm, Berlin:
eine santinis production

Premiere: 28. Januar 16
Spielzeit bis: 27. März 16

Regie: Arash T. Riahi
Mit: Cosma Shiva Hagen, Mehdi Moinzadeh, Dela Dabulamanzi, Gunther Gillian, Rauand Taleb


Geächtet
Theater am Kurfürstendamm, Berlin
Mit Mehdi Moinzadeh, Cosma Shiva Hagen, Gunther Gillian, Dela Dabulamanzi (v.l.n.r.).
Foto: Katarina Ivanisevic

Zwischen Umarmung und Alltagsrassismus
Am 28. Januar 2016 feiert das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Broadwaystück „Geächtet – Disgraced“ als Inszenierung der Company santinis production im Berliner Theater am Kurfürstendamm Premiere. In der Regie von Arash T. Riahi („Everyday Rebellion“, „Ein Augenblick Freiheit – For a Moment Freedom“) spielen Cosma Shiva Hagen, Mehdi Moinzadeh, Dela Dabulamanzi, Gunther Gillian und Rauand Taleb.

Amir Kapoor hat es geschafft. Hochbezahlter Anwalt in einer renommierten New Yorker Kanzlei. Verheiratet mit der aufstrebenden Künstlerin Emily, die ein Faible für den Islam hat. In diesem Milieu spielt Herkunft nur eine Rolle, wenn’s um Wein geht. Jüdisch, muslimisch, christlich, schwarz oder weiß? Ganz gleich. Man lebt weltoffen, multikulturell und grenzenlos liberal. Scheinbar jedenfalls. Ein Abendessen mit Amirs Kollegin Jory und ihrem Mann, dem einflussreichen Galeristen Isaac, bringt das Kartenhaus der politischen Korrektheit schneller zum Einsturz, als die Drinks geleert werden können. Dafür genügt Amirs alkoholisiertes Geständnis, über die Anschläge vom 11. September klammheimliche Freude empfunden zu haben.

Das Stück „Geächtet – Disgraced“ des amerikanischen Autors Ayad Akhtar war der mit Abstand kontroverseste Broadway-Hit der vergangenen Saison. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis, nominiert für den Tony Award, nach der Premiere hitzig diskutiert und von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert.
Akhtar steht mit seinen pointierten und explosiven Dialogen nicht nur in der Tradition großer Theaterschlachten wie Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ oder Yasmina Rezas „Gott des Gemetzels“. Er durchleuchtet vor allem so brandaktuell wie hellsichtig das gegenwärtig größte Dilemma der westlichen Gesellschaften: das fatale Gegeneinander von blinder Umarmung und offenem Rassismus. Was in der Frage mündet: Wie wollen wir zusammenleben?

Mit „Geächtet – Disgraced“ bringt die Company santinis production nach „Eine Familie“ von Tracy Letts jetzt das Stück der Stunde nach Berlin. Regie führt der österreichische Künstler Arash T.

Riahi, dessen Flüchtlingsdrama „Ein Augenblick Freiheit – For a Moment Freedom“ etliche internationale Auszeichnungen gewann und ins Rennen um den Auslands-Oscar ging. [© Theater am Kurfürstendamm, Berlin]

www.komoedie-berlin.de

Zur Inszenierung des Schauspielhaus Hamburg

Premiere:
16. Januar 16 (DSE)

Regie: Klaus Schumacher
Bühne: Jo Schramm
Kostüme: Karin Simon
Dramaturgie: Jörg Bochow

Mit: Ute Hannig, Jonas Hien, Carlo Ljubek, Isabelle Redfern, Samuel Weiss

www.schauspielhaus.de

Gefährliche Liebschaften
Roman von Christopher Hampton

Zur Inszenierung des Freien Theater Wiesbaden:

Premiere: 23. August 17

Leitung, Regie: Jan-Markus Dieckmann
Choreografie: Rahel Dolder
Technische Leitung: Johannes Vorreiter
Regieassistenz: Vivien Wolter

Mit: Silvia Andermann, Renate Bahm, Gina Brand, Jan-Markus Dieckmann, Rahel Dolder, Mario Krichbaum, Andreas Schlicht, Stephan Witzlinger


Gefährliche Liebschaften
Freies Theater Wiesbaden
Vorabfoto
© Alexa Sommer

Das Freie Theater Wiesbaden veranstaltet auch in diesem Jahr wieder das Sommertheater im Nerotal. Mit GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN wird ein Klassiker der französischen Literatur und der Skandalroman des 18. Jahrhunderts gegeben. Zugleich aber auch eine zeitlose Geschichte für die Ewigkeit. Die Geschichte zweier „Helden“, die versuchen, das Unkontrollierbare zu kontrollieren, die Gefühle, Sehnsüchte und das Verlangen der anderen auszunutzen, sie gegeneinander auszuspielen und so Macht über sie zu gewinnen. Im Briefroman von Choderlos de Laclos spiegelt sich eine von Arroganz und Eitelkeit durchdrungene, hedonistische Welt, die der unsrigen Zeit erschreckend ähnelt.

Das Ensemble des Freien Theater Wiesbaden inszeniert eine eigene, komplett neu gestaltete Fassung der LIEBSCHAFTEN im Spätsommer 2017 unter freiem Himmel mit einer siebenköpfigen Besetzung. Der WTHC konnte wie bereits im vergangenen Jahr als Partner gewonnen werden, der uns den Spielort für unser SOMMERTHEATER IM NEROTAL zur Verfügung stellt. Wir spielen gerne an den unterschiedlichsten Orten in der Stadt und geben Geschichten einen Ort. Das Gelände des WTHC bietet hier wieder einmal eine optimale Kulisse mit dem zum Wald hin ansteigenden Hang, der verschiedene Spielebenen und somit Simultanszenen ermöglicht, die den Charakter des Briefromans hervorheben – ist die zeitliche Diskrepanz zwischen Schreiben und Lesen für den Rezipienten doch immer als Gleichzeitigkeit spürbar. Zudem schlägt solch eine Simultanbühne eine Brücke zum Kommunikationsverhalten unserer Tage, das durch unablässiges Schreiben und ständige Verfügbarkeit geprägt ist.

Weitere Vorstellungen im Gastspielbetrieb sind für die Zukunft geplant. Abendkasse und Barlounge öffnen um 18:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr
Alle Sitzplätze sind überdacht.  Tickets ab 21,- € (ermäßigt ab 15,- €) zzgl. Gebühren an allen VVK-Stellen, bei ADticket und reservix

www.freiestheaterwiesbaden.de

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 14. Juni 14

Regie: Amélie Niermeyer
Bühne: Stéphane Laimé
Kostüme: Kirsten Dephoff
Musik: Fabian Kalker
Fechtchoreografie: Ulf Kirschhofer
Dramaturgie: Claudia Lowin

Besetzung:
Madame de Tourvel:
Katharina Bach
Madame de Volanges: Gaby Pochert
Cécile de Volanges: Lisa Stiegler

Marquise de Merteuil: Sabine Waibel
Vicomte de Valmont: Manuel Harder
Chevalier Danceny: Nico Holonics
Madame de Rosemonde: Till Weinheimer

und Schauspiel-Studenten des 1. Jahrgangs der HfMDK Frankfurt am Main: Alrun Hofert, Isabella Knöll, Gesa Köhler, Paula König, Cennet Voss, Felix Bold, Niklas Hogendijk, Nyamandi Mushayavanhu, Tim Werths, Robert Will

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Gefaehrliche Liebschaften SPFFM 2014_c_Birgit Hupfeld_3m
Gefährliche Liebschaften
Schauspiel Frankfurt
Vorabbild mit Sabine Waibel und Katharina Bach
© Birgit Hupfeld

Liebe ist etwas, was man benutzt, nicht etwas, dem man verfällt.

Marquise de Merteuil hat eine Rechnung mit ihrem ehemaligen Liebhaber Gercourt zu begleichen. Dieser will die junge Klosterschülerin Cécile heiraten. Deshalb muss – nach Merteuils Plan – Cécile verführt und noch vor der Hochzeit entjungfert werden. Der für seine Verführungskünste berühmt Vicomte de Valmont soll diese Aufgabe übernehmen. Als Gegenleistung fordert er eine Liebesnacht mit der Merteuil. Aber Valmont verfolgt noch seinen eigenen Plan: Er will die verheiratete, strenggläubige und hochmoralische Madame de Tourvel verführen. Als ihm beide Frauen zu Füßen liegen, fordert er von Merteuil den versprochenen Tribut. Doch die Marquise verweigert sich dem Verführer und zettelt eine neue Intrige gegen Valmont selbst an…

»Les Liaisons dangereuses« von Choderlos de Laclos in einer Bearbeitung von Christopher Hampton ist ein Machtkampf zwischen zwei intelligenten Verführern, die sich durch perfide Spiele mit den Gefühlen anderer Menschen einen zerstörerischen Machtkampf liefern. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Die Geierwally

Roman von:
Wilhelmine von Hillern (1836 - 1915)

Zur Inszenierung des Passionstheater Oberammergau:

Premiere:
13. Juli 17

Regie: Abdullah Kenan Karaca
Musik: Kofelgschroa

Der junge Oberammergauer Regisseur Abdullah Kenan Karaca wird Wilhelmine von Hillerns Stück „Die Geierwally“ mit Oberammergauer Darstellerinnen und Darstellern auf einer Freiluftbühne mit Blick auf die Berge Oberammergaus inszenieren.

1873 erscheint Wilhelmine von Hillerns Roman über den Mythos der Geierwally: Einer jungen Frau, einer Außenseiterin, die mit dem von ihr gezähmten Geier in der Einsamkeit der Bergwelt lebt, nachdem sie sich dem patriarchalischen Zwang der Heirat mit einem ungeliebten Mann und den Traditionen des scheinbar idyllischen Dorfes verweigert. In ihrer selbstgewählten Einsamkeit in den Gebirgen hat sie wundersame Erlebnisse und Begegnungen. Doch der Sog zurück in die Gemeinschaft ist stark und es kommt zu Verstrickungen von Liebe und Hass, Natur und Zivilisation, Gemeinschaft und Außenseitertum. Es ist die Geschichte einer starken Frau, einer Krawallmacherin in ihrem Kampf um Anerkennung in einer Gesellschaft, die sich in der Aufrechterhaltung eines verstaubten Wertesystems nicht irritieren lässt.

Als die junge Schriftstellerin von Hillern 1875 ihren Roman „Die Geierwally“ vorstellte, konnte niemand ahnen, dass soeben ein Longseller das Licht der Bücherwelt erblickt hatte. Es wurde eine beispiellose Erfolgsgeschichte: Übersetzung in elf Sprachen, fünf Verfilmungen, eine Musicalversion und zudem ein Bühnenstück, das die Autorin selbst noch verfasste. Bei seinem Erscheinen wurde der Roman als Beispiel früher weiblicher Emanzipation verstanden, denn seine Protagonistin, die Geierwally, lehnt sich nicht zuletzt unter dem Einfluss des harten Vaters, dem sie den Sohn ersetzen muss, scheinbar gegen alle Konventionen auf. Und gegen das traditionelle Frauenbild. Sie ist stärker, mutiger und selbstbewusster als alle Burschen der Gegend. Wilhemine von Hillern lebte von 1883 – 1911 in Oberammergau. Sie fand ihre letzte Ruhe auf dem Pfarrfriedhof in Oberammergau.

Weitere Vorstellungen: 15./19./20./27./30. Juli und 3./4. August
Preise: 34 Euro / 28 Euro / 17 Euro
(Stand vom 11.11.16)

www.passionstheater.de

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
In der Bearbeitung von Johanna Wehner und Rebecca Lang

Premiere:
22. Oktober 13 (Box)

Regie: Johanna Wehner
Bühne/Kostüme: Hannes Hartmann
Musik: Felix Johannes Lange
Dramaturgie: Rebecca Lang

Mit: Constanze Becker, Heidi Ecks, Torben Kessler, Daniel Rotaug

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Die Geierwally
Schauspiel Frankfurt
Pfarrer Kurat (Torben Kessler, Heidi Ecks, Daniel Rothaug), Walburga Stromminger: Die Geierwally (Constanze Becker)
© Karolin Back

1873 erscheint Wilhelmine von Hillerns Roman über den Mythos der Geierwally: Einerjungen Frau, einer Außenseiterin, die mit dem von ihr qezähmten Geier in der Einsamkeit der Bergwelt lebt, nachdem sie sich dem oatriarchalischen Zwang der Heirat mit einem ungeliebten Mann und den Traditionen des scheinbar idyllischen Dorfes venzveigert. In ihrer selbstgewählten Vereinsamung in den Gebirgen hat sie wundersame Erlebnisse und Begegnungen. Doch der Sog zurück in die Gemeinschaft ist stark und es kommt zu Verstrickungen von Liebe und Hass, Natur und Zivilisation, Gemeinschaft und Außenseitertum. Es ist die Geschichte einer starken Frau, einer Krawallmacherin in ihrem Kampf um Anerkennung in einer Gesellschaft, die sich in der Aufrechterhaltung eines verstaubten Wertesystems nicht irritieren lässt. [© Schauspiel Frankfurt]

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Die Geistheilerin

Von:
Annegret Held
Uraufführung: 19. November 2011 (Frankfurt/Main, Volkstheater Frankfurt - Liesel Christ)

Zur Inszenierung des Volkstheater Frankfurt Liesel Christ:
In einer Bearbeitung von Sylvia Hoffman

Premiere: 19. November 11
Spielzeit bis: 4. Februar 2012

Regie: Sylvia Hoffman
Bühnenbild: Gerhard Weger
Kostüme: Bärbel Christ-Heß und Andreas Stöbener-Koch

Besetzung:

Dorothea Hans, Geistheilerin: Kate Schaaf
Käthe Eisenschmidt, Dorotheas Mutter: Anette Krämer
Klaus-Peter Hans, Dorotheas Ehemann: Ivan Vrgoc
Johanna Gerstenburg, Patientin / Hildegard von Bingen: Ricarda Klingelhöfer
Heinrich Schiebelhuth, Patient: Jochen Nix
Pauline Meier, Dorotheas Freundin: Julia Schneider
Lorenzo di Rossario , Kollege von Klaus-Peter: Emanuel Raggi

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Die Geistheilerin
Volkstheater Frankfurt - Liesel Christ
Pauline (Julia Schneider), Johanna (Ricarda Klingelhöfer), Käthe (Anette Krämer), Heinrich (Jochen Nix)
© STU GRA PHO

Am Samstag, 19. November 2011, 20 Uhr, kommt eine Uraufführung auf die Bühne des Frankfurter Volkstheaters. Autorin Annegret Held hat das Stück „Die Geistheilerin“ speziell für das Volkstheater geschrieben. Die künstlerische Leiterin des Theaters, Sylvia Hoffman, hat das Stück bearbeitet und führt Regie.

Zum Inhalt: Wunder sind immer gefragt, wenn es um Gesundheit und Fitness geht. In Bretzenbach glauben die Leute, dass Dorothea über besondere Kräfte verfügt. Sie behauptet, mit Hildegard von Bingen in direkter Verbindung zu stehen und aus dem Jenseits wertvolle Ratschläge zur Heilung Kranker zu empfangen. Dorothea hängt ihren Job an den Nagel, verlässt den Ehemann, eröffnet eine Praxis und vollbringt Wunder – denn der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Doch unerwartet mischen sich andere Einflüsse aus dem Jenseits in die seherischen Gaben der Dorothea und das führt direkt ins Chaos. Nur sehr irdische Schritte können da noch helfen.

Annegret Held, 1962 im Westerwald geboren, fährt als Polizei-Hauptwachtmeisterin drei Jahre Streife in Darmstadt und Frankfurt. 1987 folgt ein Studium der Ethnologie und Kunstgeschichte, danach arbeitet sie bei einem Anwalt, später in diversen Pflegeberufen und zuletzt als Flugsicherheitsassistentin auf dem Frankfurter Flughafen. Die in Frankfurt lebende Autorin begann 1988 mit dem Schreiben und schöpft in ihren Romanen immer aus dem Fundus, den ihr ihre beruflichen Tätigkeiten bereitstellen. Nahezu jeder Roman entspringt ihren eigenen Erfahrungen. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie u. a. für ihren Westerwaldroman „Die Baumfresserin“  im Jahr 2001 den Berliner Kunstpreis der Berliner Akademie der Künste für Literatur und 2003 den Koblenzer Literaturpreis. [© Volkstheater Frankfurt Liesel Christ]

Der Geizige (L´avare)
Komödie in 5 Akten

Von: Molière
Uraufführung: 9. September 1668 (Paris, Palais Royal)

Der Geldgott

Von:
Peter Hacks

Uraufführung: Sept. 1993 (Greifswald, Theater Greifswald)

Genannt Gospodin

Von:
Philipp Löhle
Uraufführung:
28.10.2007 (Bochum, Schauspielhaus Bochum)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
18. Dezember 12 (Box)

Regie: Roscha A. Säidow
Bühne: Paul Faltz
Kostüme: Jelena Miletic
Dramaturgie: Johanna Vater

Mit: Christian Erdt*, Mario Fuchs*, Daniel Rothaug*

(* Mitglied des Schauspiel STUDIO Frankfurt)

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Genannt Gospodin
Schauspiel Frankfurt
© Karolin Back

Als Greenpeace Gospodin das Lama wegnimmt, ist es klar: Er muss raus aus dieser Gesellschaft, die nur nach dem Höher, Schneller, Weiter zielt, raus aus dem System, in dem einzig das Geld die Welt im Innersten zusammenhält. Der Versuch, seine Utopie von einem selbstbestimmten, antikapitalistischen Leben in die Tat umzusetzen, konfrontiert ihn nicht nur mit dem Unverständnis, sondern auch mit der Eigennützigkeit der eigenen Freunde. Und plötzlich steht Gospodin ganz alleine da. Allein und frei und glücklich. Aber dann gerät er unverhofft an eine Tasche voller Geld und wird nicht nur für seine Freunde, sondern auch für die Polizei interessant. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Genesis. Altes Testament

Zur Inszenierung des Theater Willy Praml, Frankfurt/M:

Premiere: 19. August 16

Regie: Willy Praml
Bühne/ Kostüme: Michael Weber
Textfassung: Willy Praml / Michael Weber
Musik: Sepp’l Niemeyer, Jakob Rullhusen
Bühnenbau: Guido Egert

Mit: Ahmed Alsoweyhah, Andreas Bach, Reinhold Behling, Annemarie Falkenhain, Jakob Gail, Gabi Graf, Birgit Heuser, Eva Kruijssen, Ibrahim Mahmoud, Sam Michelson, Tim Stegemann, Michael Weber

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Genesis. Altes Testament

Theater Willy Praml
Ensemble
© Seweryn Zelazny

Das Paradies dauert nur ein paar Zeilen. Schon im 3. Kapitel der GENESIS ist ,,Jenseits von Eden''! Da beginnt die Plackerei für den Menschen und schon die erste Generation nach Adam & Eva führt den Totschlag ein. Selbst Gott vernichtet schnell wieder, was er geschaffen hat, weil es ihm nicht mehr gefällt - und schenkt seine Gunst nur einigen wenigen, die einen Draht zu ihm haben. Alles andere wird immer wieder ertränkt, verbrannt, erschlagen.

In der GENESIS lernt Gott seine Schöpfung kennen / und lieben ? In der GENESIS lernt die Schöpfung ihren Schöpfer, lernt der Mensch seinen Gott kennen / und lieben ?

www.theater-willypraml.de

George Dandin. Der betrogene Ehemann (George Dandin ou Le mari confondu)
Komödie in 3 Aufzügen

Von: Molière
Uraufführung: 18. Juli 1668 (Versailles)

George Kaplan

Von:
Frédéric Sonntag
Deutschsprachige Erstaufführung: 5. Dezember 2015 (Frankfurt/M, Schauspiel Frankfurt)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:


Premiere: 5. Dezember 15 (Kammerspiele)

Regie: Alexander Eisenach
Bühne: Daniel Wollenzin
Kostüme: Lena Schmid
Musik: Sven Michelson
Video: Oliver Rossol
Licht: Ellen Jäger
Dramaturgie: Michael Billenkamp

Mit: Franziska Junge, Linda Pöppel, Isaak Dentler, Vincent Glander, Viktor Tremmel

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George Kaplan
Schauspiel Frankfurt
Viktor Tremmel, Linda Pöppel, Vincent Glander, Isaak Dentler, Franziska Junge
© Birgit Hupfeld

»George Kaplan ist ein Mythos. Oder viel mehr.«
Was verbindet eine Gruppe heillos zerstrittener Untergrund-Aktivisten mit den besten Drehbuchautoren Hollywoods und einer geheimen Regierung, die versucht, eine große Bedrohung für die innere Sicherheit eines Landes abzuwenden? Es ist vor allem ein Name: George Kaplan. Doch wer oder besser was verbirgt sich eigentlich hinter »George Kaplan«? Eine reale Person? Vielleicht ein Mythos? Ein gefährlicher Virus? Oder sogar eine Waffe?

Frédéric Sonntag spielt in seiner abgründigen Diskurs-Komödie mit unseren Ängsten, Vorstellungen und Skepsis. Es geht um Überwachung und Kontrolle, das Zusammenwirken von Macht und Fiktion, medial erschaffener Mythen und der Unkontrollierbarkeit der sogenannten Wirklichkeit.  [© Schauspiel Frankfurt]

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Die Gerechten

Von:
Albert Camus
Uraufführung: 15. Dezember 1949 (Paris, Théâtre-Hébertot)
Deutschsprachige Erstaufführung: 14.September 1950 (Zürich, Schauspielhaus Zürich)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
11. April 11 (Box)

Regie:
Karoline Behrens
Bühne: Olga Ventosa Quintana
Kostüme: Lene Schwind
Dramaturgie: Sibylle Baschung

Mit: Henrike Johanna Jörissen; Benedikt Greiner, Moritz Pliquet, Christoph Pütthoff

Gibt es einen gerechten Mord? Heiligt der Zweck alle Mittel? Zum Beispiel im Befreiungskampf gegen einen Despoten? Um dieser Frage  und den Konsequenzen einer solchen Tat nachzugehen, greift Camus in seinem Stück einen historischen Stoff auf: Das 1905 von russischen Anarchisten verübte Attentat auf den Grossfürsten Sergej. Janek hat Skrupel, die Bombe zu werfen, da Kinder im Spiel sind. Für Stepan hingegen kann es im Befreiungskampf keine Grenzen geben. Innerhalb der Gruppe brechen Konflikte auf und entfachen eine Diskussion um Überzeugung, Rechtfertigung und die ethischen Grundsätze gewaltsamen Widerstands. [© Schauspiel Frankfurt]
 
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Gerüchte... Gerüchte... (Rumors)
Farce in 2 Akten

Von: Neil Simon
Uraufführung: 17. November 1988 (New York, Broadhurst Theater)
Deutschsprachige Erstaufführung: 14. September 1990 (Lübeck, Bühnen der Hansestadt Lübeck)
Deutsch von: Alexander F. Hoffmann und Hannelene Limpach

Die Geschichte vom Franz Biberkopf
Roman von Alfred Döblin

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere: 17. September 15 (schauspielhaus)

Regie: Stephanie Mohr
Komposition: Martyn Jacques
Live-Musik: The Tiger Lillies
Bühne: Miriam Busch
Kostüme: Nini von Selzam
Licht: Jan Walther
Dramaturgie: Michael Billenkamp

Besetzung:

Mieze / Junge / Auto (Fiat) / Chor:
Paula Hans
Lina / Cilly / Toni / Auto (Opel) / Chor: Alice von Lindenau
Eve / Frau / Chor: Josefin Platt
Lüders / Herbert / Max / Hoppegartener / Chor: Thorsten Danner
Meck / Karl / Chor: Till Firit
Franz Biberkopf / Hiob: Sascha Nathan
Pums / Richter / Wirt / Chor: Christoph Pütthoff
Reinhold / Stimme / Chor: Felix Rech
Sprecher / Der Tod: Till Weinheimer

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Die Geschichte vom Franz Biberkopf

Schauspiel Frankfurt
Franz Biberkopf (sitzend: Sascha Nathan), Musiker (Martyn Jacques), Ensemble
© Maxime Ballesteros

»Keiner will mir helfen, nicht Gott, nicht Satan, kein Engel, kein Mensch.«

Alfred Döblin hat seinen Jahrhundertroman »Berlin Alexanderplatz« unter dem Titel »Die Geschichte vom Franz Biberkopf« eigens für das Radio bearbeitet. Direkter noch als im Roman stilisiert Döblin darin den Weg des geläuterten Ex-Häftlings Franz Biberkopf, der sein Geld nur noch mit ehrlicher Arbeit verdienen will, zur Prüfung Hiobs. Es ist der Kampf des Underdogs mit dem übermächtigen Moloch Großstadt. Verführt und verraten muss sich Biberkopf am Ende seinem ungleichen Gegner beugen. Döblins großes wie rührendes Großstadtpanorama ist wie geschaffen für den schwarzen Humor und die Melancholie des englischen Bandtrios »The Tiger Lillies«. Als Live-Band auf der Bühne werden sie mit ihrem unverwechselbaren Sound die Geschichte vom Franz Biberkopf zu einem ganz eigenen Erlebnis machen. [© Schauspiel Frankfurt]

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Die Geschichte von den Pandabären erzählt von einem Saxophonspieler mit Freundin in Frankfurt
(L'histoire des ours Panda racontée par un saxophoniste qui a une petite amie à Francfort)

Von: Matéï Visniec

Uraufführung: 1995(Lyon / Festival d’Avignon)
Deutschsprachige Erstaufführung: 13. Dezember 1996 (Zwickau, Theater Zwickau)
Übersetzung: Bogensberger, Katharina

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
4. Mai 14 (Box)

Regie:
Christian Franke
Bühne: Sabine Mäder
Kostüme: Raphaela Rose
Musik: Tim Roth
Dramaturgie: Rebecca Lang

Mit:
Katharina Bach, Linda Pöppel

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Stellen Sie sich vor, Sie wachen eines Morgens neben einer völlig fremden Person auf und haben keine Ahnung, wie diese in ihr Bett gekommen ist, wer sie ist oder wie sie heißt … Der Saxophonspieler Michel Pailhole erwacht eines Morgens neben einer fremden Frau. Nach vergeblichen Versuchen, die Wahrheit über die letzte Nacht herauszufinden, besiegeln die beiden einen Pakt: Neun Nächte wird sie ihn in seiner Wohnung besuchen und mit ihm leben. In ihrer gemeinsam erschaffenen Sprache durchqueren sie die Räume ihrer Zweisamkeit. Ein Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit beginnt, in dessen Verlauf sich eine Liebe entwickelt, die größer ist als Raum und Zeit. [ © Schauspiel Frankfurt]

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Geschichten aus dem Wiener Wald

Von:
Ödön von Horváth
Uraufführung: 2. November 1931 (Berlin, Deutsches Theater)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:

Premiere:
6. Dezember 09 (Schauspielhaus)
Weitere Vorstellungen im Dezember 09: 12. / 20. / 21. / 29. Dezember

Regie und Bühne: Günter Krämer
Kostüm: Falk Bauer
Musikalische Arrangements und Choreinstudierung: Frank Rosenberger
Licht: Johan Delaere
Dramaturgie: Andreas Erdmann


Alfred: Isaak Dentler
Mutter: Josefin Platt
Großmutter: Michael Abendroth
Hierlinger: Marc Oliver Schulze
Valerie: Constanze Becker
Oskar: Sascha Nathan
Ida: Maren Schwartz
Emma: Niuscha Etemadi
Havlitschek: Simon Zigah
Rittmeister: Michael Benthin
Marianne: Claude De Demo
Zauberkönig: Wolfgang Michael
Erich: Oliver Kraushaar
Chor

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geschichten_aus_dem_wienerwald_vorab_1SPFFM®APEnglertGeschichten aus dem Wiener Wald
Schauspiel Frankfurt
Simon Zigah, Wolfgang Michael, Michael Benthin, Isaak Dentler, Claude De Demo, Sascha Nathan
Foto: Alexander Paul Englert

Der renommierte Opern- und Theaterregisseur Günter Krämer bringt Horváths »Geschichten aus dem Wiener Wald« auf die Bühne. Romeo und Julia in der Vorstadt: Marianne und Alfred brechen alle Brücken ab, Marianne die Verlobung mit dem Metzger Oskar, Alfred seine einkömmliche Liaison mit der Trafikantin Valerie. Als die beiden endlich haben, was sie wollten, will das Schicksal sie doch eines Besseren belehren.

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Gier

Von:
Sarah Kane
Deutsch von:
Marius von Mayenburg

Uraufführung: 13. August 1998 (Edinburgh, Traverse Theatre; Regie: Vicky Featherstone)
Deutschsprachige Erstaufführung: 23. März 2000 (Berlin, Schaubühne am Lehniner Platz; Regie: Thomas Ostermeier)

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt:

Premiere:
21. April 2006

Regie, Raum & Kostüme:
Wanda Golonka
Licht: Ellen Jaeger
Dramaturgie: Susanne Traub
Regieassistenz: Anna Konjetzky
Bühnenbildassistenz: Britta Kloß
Kostümassistenz: Nadja Rudert
Souffleuse: Alexandra zu Stollberg
Inspizienz: Joachim Möller
Ton: Bernhard Klein, Philipp Batereau
Maske: Bernhard Springer
Technische Produktionsleitung: Klaus Oberüber
Technische Einrichtung: Nicolas Ramie
Bühnenbildhospitanz: Henning Bosse
Kostümhospitanz: Melanie Schöberl
Dramaturgiehospitanz: Ulrich Volz

Umgesetzt von:

Shila Anaraki, Veronique Dubin, Nicola Gründel, Mathias Max Herrmann (A), Sascha Icks (M), Anne Müller (C), Bert Tischendorf (B), Katharina Wiedenhofer


Besprechung auf kulturfreak.de

»Wenn Liebe käme – nur Liebe kann mich retten, und Liebe hat mich zerstört.« (Sarah Kane) Gier – das letzte Stück, das zu Lebzeiten von Kane am Royal Court Theatre uraufgeführt wurde – ist ein Quartett. Die Figuren tragen keine Namen, sondern sind lediglich mit Buchstaben A, B, C und M bezeichnet, sie leben zwischen Erinnerung und Vergessen, sind verloren in der Zeit und ihrer Biographie. Ihr Zusammenhalt sind die Worte, die sie zueinander, aneinander vorbei oder auch nur für sich sprechen. Das Stück Gier ist eine dramatische Komposition, ein
Geflecht aus Worten, eine Fuge, die den Zustand der Sehnsucht umspielt. Der Sehnsucht danach, was das Leben nicht einzulösen vermag und doch permanent präsent hält: Spannung, Leiden und Konflikte, Vergewaltigung, Liebeswerben, Mißtrauen, Anziehung und Ablehnung, Vergeblichkeit.
Nach 4.48 Psychose wendet sich Wanda Golonka ein zweites Mal Sarah Kane zu und hält der Wortkomposition einen sinnlichen
Erfahrungsraum entgegen.

Die Glasmenagerie (The Glass Menagerie)
Ein Spiel der Erinnerung in zwei Teilen

Von: Tennesie Williams
Uraufführung: 26. Dezember 1944 (Chicago, Civic Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 17. November 1946 (Basel, Stadttheater)

Zur Inszenierung der Berliner Komödie am Kurfürstendamm:

Premiere:
6. März 16
en suite bis 17. April 2016

Regie: Katharina Thalbach
Ausstattung: Ezio Toffolutti
Musik: Emanuel Hauptmann

Mit: Anna Thalbach, Nellie Thalbach, Leonard Scheicher, Florian Donath


Die Glasmenagerie
Komödie am Kurfürstendamm, Berlin
Laura (Nellie Thalbach) und Amanda Wingfield (Anna Thalbach) träumen von einem besseren Leben
© Barbara Braun

Nach dem großen Erfolg von „Roter Hahn im Biberpelz“ ist es Theaterchef Martin Woelffer erneut gelungen, wieder drei Generationen Thalbach für eine Theaterproduktion zu engagieren: Katharina Thalbach inszeniert Tennessee Williams ́ „Die Glasmenagerie“. Die Rolle der Mutter Amanda übernimmt ihre Tochter Anna. Enkelin Nellie spielt deren Tochter Laura. Außerdem hat Katharina Thalbach zwei äußerst talentierte Jungschauspieler ins Ensemble geholt: Leonard Scheicher, der schon in Oskar Roehlers „Die Quellen des Lebens“ und in „Finsterworld“ auf sich aufmerksam machte, sowie Florian Donath, der bereits an der Berliner Schaubühne und der Volksbühne auftrat. [© Komödie am Kurfürstendamm, Berlin]

www.komoedie-berlin.de

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere: 5. September 15

Director: Tom Littler
Set and Costume Designer: Bob Bailey
Lighting Designer: Tim Mascall
Sound Designer: Max Pappenheim
Dance Coach: Rebecca Howell
Assistant Director: Philippa Douglas
Assistant Costume Design: Melanie Schöberl
Violin: Guy Button
Casting Director: Marc Frankum

Besetzung:

Laura Wingfield: Laura Darrall
Jim O’Connor: Brian Martin
Tom Wingfield: James Sheldon
Amanda Wingfield: Nina Young

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The Glass Menagerie
The English Theatre Frankfurt
Jim O’Connor (Brian Martin), Tom Wingfield ( James Sheldon), Amanda Wingfield (Nina Young)
© Martin Kaufhold

In memory, everything seems to happen to music.

In Tennessee Williams’ shattering classic, an ageing Southern Belle longs for her youth and dreams of a better life for her children. Her restless son Tom – a would-be poet and the story’s narrator – gets swept up in his mother’s funny and heartbreaking schemes to find his painfully shy sister, Laura, a “gentleman caller”. When he does arrive, however, the gentleman caller sends shockwaves through the family and causes cracks to form in the delicate fantasies that have kept them going. This is the English Theatre‘s imaginative and intimate take on one of the most beautiful dramas in American theatre. [© The English Theatre Frankfurt]

www.english-theatre.de

Glaube Liebe Hoffnung
Ein Volksstück

Von:
Ödön von Horváth
Uraufführung: 13. November 1936 (Wien)

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt (Saison 2014/2015):

Premiere: 20. September 14

Regie / Bühne: Andreas Kriegenburg
Kostüme: Katharina Kownatzki
Licht: Frank Kraus
Dramaturgie: Claudia Lowin

Besetzung:

Elisabeth:
Lisa Stiegler
Schupo Alfons Klostermeyer: Lukas Rüppel
Präparator: Felix von Manteuffel
Oberpräparator / Oberinspektor: Martin Rentzsch
Vizepräparator / Buchhalter: Till Weinheimer
Baron mit Trauerflor / Dritter Schupo: Viktor Tremmel
Irene Prantl: Sascha Nathan
Frau Amtsgerichtsrat: Josefin Platt
Amtsgerichtsrat / Kriminaler / Kamerad: Michael Benthin
Maria: Franziska Junge
Invalide / Lebensretter Joachim: Maximilian Meyer-Bretschneider
Arbeiterfrau / Musikerin: Gaby Pochert

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Glaube Liebe Hoffnung

Schauspiel Frankfurt
 Irene Prantl (Sascha Nathan), Vizepräparator (Till Weinheimer),Invalide ( Maximilian Meyer-Bretschneider),Baron mit Trauerflor ( Viktor Tremmel), Frau Amtsgerichtsrat (Josefin Platt), Amtsgerichtsrat (Michael Benthin), Maria (Franziska Junge), Präparator (Felix von Manteuffel), Oberpräparator (Martin Rentzsch), Schupo Alfons Klostermeyer (Lukas Rüppel)
© Birgit Hupfeld

Zuerst kommt die Pflicht und dann kommt noch Ewigkeiten nichts!
Radikal nichts!


Elisabeth wird schon noch einmal Glück haben in ihrem Leben. Sie braucht nur 150 Mark, um ihre Vorstrafe zu tilgen. Dann würde sich die Welt ihr endlich öffnen. Das Glück blitzt auf, als sie sich in den Polizisten Alfons verliebt. Vielleicht findet sie doch noch ihren Platz in der Welt? Aber der Oberinspektor klärt Alfons über Elisabeths Vorstrafen auf und führt ihm vor Augen, wie wenig hilfreich diese Liebe für seine Karriere ist.

Beschreibt Brecht in »Arturo Ui« die unheilvolle Verstrickung von Wirtschaft und Politik als wesentliche Gefährdung von Demokratie, macht Ödön von Horváth die Auswirkungen dieser sämtliche Lebensbereiche durchdringenden »Logik des Geschäfts« auf den einzelnen Menschen zum Thema. Elisabeths Überlebenskampf scheint aussichtslos in einer Gesellschaft, die nur nach marktwirtschaftlichen Prinzipien funktioniert. Woran also glauben, wen lieben, worauf hoffen? [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspiel-frankfurt.de

Zur Inszenierung des schauspielfrankfurt (Saison 2005/2006):

Premiere:
14. Mai 06

Regie: Corinna von Rad
Bühne: Ralf Käselau
Musik: Rainer Süßmilch
Kostüme: Sabine Blickenstorfer
Licht: Frank Kraus
Dramaturgie: Sibylle Baschung
Regieassistenz: Paul-Georg Dittrich
Bühnenbildassistenz: Nina Zoller
Kostümassistenz: Nadja Rudert
Souffleuse: Brigitte Schirdewahn
Inspizienz: Harald Reuter
Ton: Franziska Rudolphi, Inga Lüth
Maske: Manuela Jacob, Verena Martin
Technische Produktionsleitung: Anette Kahler
Technische Einrichtung: Hubertus Schneider
Requisite: Anette Mahnke, Markus Öhlinger
Regiehospitanz: Peggy Neidel
Dramaturgiehospitanz: Rosalie Schweiker

Die Aufführungsrechte liegen beim Thomas Sessier Verlag, Wien
Die Zahnkronen für die Rolle der Maria (Sascha Ö. Soydan) wurden durch das Dentallabor puth&winter angefertigt.

Besetzung:

Elisabeth:
Sandra Bayrhammer
Ein Schupo (Alfons Klostermeyer): Rainer Frank
Oberinspektor: Wilhelm Eilers
Präparator: Stefko Hanushevsky
Herr Amtsgerichtsrat: Roland Bayer
Der Baron mit dem Trauerflor: Wolfgang Gorks
Irene Prantl: Susanne Buchenberger
Tierpfleger: Andreas Haase
Frau Amtsgerichtsrat: Ruth Marie Kröger
Joachim Prantl: Sebastian Schindegger
Maria: Sascha Ö. Soydan
Arbeitsloser, Musiker: Rainer Süßmilch
Kriminaler, Musiker: Matthias Schmidt
Blumenmädchen: Gesa Jonat, Natalija Schajka

Besprechung auf kulturfreak.de


Glaube Liebe Hoffnung
schauspielfrankfurt
Joachim Prantl: Sebastian Schindegger, Elisabeth: Sandra Bayrhammer, Ensemble
Foto: Alexander Paul Englert

Elisabeth braucht Geld und hat Ideen: Um als Vertreterin für Unterwäsche den Gewerbeschein bezahlen zu können, bietet sie dem Anatomischen Institut ihre Leiche schon zu Lebzeiten an – gegen Vorausbezahlung natürlich. Der Präparator leiht ihr die benötigte Summe. Als er erfährt, daß Elisabeth das Geld zur Bezahlung der Vorstrafe verwendet, die sie wegen Handelns ohne Gewerbeschein erhalten hat, zeigt er sie wegen Vortäuschung falscher Tatsachen an. Ein Teufelskreis: Elisabeth geht für vierzehn Tage ins Gefängnis. Danach: Ein junger Polizist und eine Liebe. Alles wird gut. Doch Elisabeths Vergangenheit läßt sich nicht verheimlichen. Ein tragikomischer Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft: heiter, absurd, rücksichtslos. [© Schauspiel Frankfurt]

 www.schauspielfrankfurt.de

Gloriuos!

Von: Peter Quilter
Uraufführung: 3. November 2005 (London, Duchess-Theatre)

Glückliche Zeiten (Time of My Life)
Komödie

Von: Alan Ayckbourn
Uraufführung: 21. April 1992 (Scarborough, Stephen Joseph Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 6. Oktober 1994 (Osnabrück, Städtische Bühnen Osnabrück)
Deutsch von: Gottfried und Inge Greiffenhagen

Die Göttliche Komödie

Von:
Dante Alighieri

Golden Girls (Wir können noch)
Von:
Marc Ermisch

Zur Inszenierung der Komödie Frankfurt:

Premiere: 4. September 14
(Spielzeit bis 2. November 14)

Mit: Anita Kupsch, Viktoria Brams, Kerstin Fernström, Gudrun Gabriel, Karl-Heinz von Hassel und Wolff von Lindenau

Erleben Sie die hinreißenden Geschichten um Dorothy, Blanche, Rose und Sophia im heißen Miami und gönnen Sie ihren Lachmuskeln einen Ausflug in die bekannteste WG der Welt, mit den wahrscheinlich nettesten Damen der Geschichte. Die „Golden Girls“ lieben, streiten, weinen und lachen in ihrer liebenswerten Art und Weise: Ob Liebeseskapaden oder Filmaufnahmen im Wohnzimmer - Blanche, Rose, Dorothy und vor allem Sophia mit ihren bissigen Sprüchen bieten großen Spaß und sogar Lacher auf Lacher. [© Komödie Frankfurt]

www.diekomoedie.de

Zur Inszenierung des Theatrallalla Frankfurt:

Premiere: 29. Juni 13
(Spielzeit bis 28. Juli 13)

Regie: Corinna Maria Lechler
Choreographie: Carsten Wolf
Bühne: Theatrallalla
Technik/Licht: Jens Schneider / Adam Sibanda
Kostüme: Theatrallalla

Besetzung:

Bärbel:
BThomas Bäppler-Wolf
Dorothea: Steffen Wilhelm
Senta: Reinhard Lila
Rosi: Bastian Korff
Nicki: Verena Wüstkamp / Iris Reinhardt Hassenzahl

Besprechung auf kulturfreak.de

© Theatrallalla

Werden Sie auch nur noch von bösen Börsenmaklern aufs Kreuz gelegt? Dann sind Sie mit den goldischen „Anlage-Tipps” der Hessischen Golden Girls optimal beraten. Denn unsere vier rüstigen, glücksspielsüchtigen & tüchtigen Protagonistinnen haben nicht nur Haare auf den Beinen, sondern auch auf den bissigen Zähnen. „Wir können noch” – eine witzige, spritzige, spitzzüngige Hommage an die vier Damen der TV-Kultserie.
Erleben Sie das eigenwilligste Frauenquartett der Fernsehgeschichte und die berühmt-berüchtigtste Alten-WG der Welt in einer eigens für die Bühne geschriebenen Version: Mit der Moral von der Geschicht’, sich vor drohendem Seniorenstift am besten mit goldenem Herz, viel Lebenslust und Humor in Sicherheit zu bringen

Karten erhältlich unter: 069 - 13 40 400 + 069 - 59 37 01 sowie an allen bekannten Vorverkaufstellen.
Tickets: 19,00 – 23,00 – 26,00 – 29,00 jeweils zzgl. VVK Gebühren

www.theatrallalla.de

Zum Gastspiel im Frankfurter Theatrallalla:

Premiere:
6. Juli 12

Regie:
Corinna Maria Lechler

Besetzung:

Senta
: Anette Krämer
Dorothee: Ute Ehrenfels
Bärbel: Monika Hessenberg
Rosalie: Barbara Pierson
Moderatorin: Verena Wüstkamp

Eine Produktion von: Die Schauspieler e.V. & der Stadt Hanau, Fachbereich Kultur

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Golden Girls (Wir können noch )
Die Schauspieler e.V.
Senta (Anette Krämer), Rosalie (Barbara Pierson), Bärbel (Monika Hessenberg), Dorothee (Ute Ehrenfels), Moderatorin (Verena Wüstkamp)
© Die Schauspieler e.V.

Eine spritzige Hommage an die vier starken Frauen der TV-Kultserie „Golden Girls“. Erleben Sie das eigenwilligste Frauenquartett der Fernsehgeschichte: die männerbesessene Bärbel, die gutmütige, aber naive Rosalie, die sarkastische Dorothee, und deren rabiate Mutter Senta, in einer turbulenten, zeitgemäßen Komödie. In der Bearbeitung von Corinna Maria Lechler und Marc Ermisch kam der TV-Klassiker in einer Eigenproduktion der Stadt Hanau, Fachbereich Kultur erstmalig auf die Theaterbühne. Falls Sie noch kein Fan waren, spätestens nach diesem Theaterabend werden Sie einer sein!

Inhalt
Nach dem Tod ihrer Männer schließen sich vier Frauen zusammen und gründen die berühmteste Frauen-WG der Welt. Bärbel spekuliert mit ihrem Ersparten an der Börse und als der große Zusammenbruch kommt, verliert sie den Großteil ihres Geldes und es scheint ungewiss, ob sie so das Haus noch halten kann. In ihrer Not und Angst, das Dach über dem Kopf zu verlieren, wird gemeinsam überlegt, wie man schnell zu möglichst viel Geld kommen kann. Ein angesetztes Black Jack Turnier im nahen Altersheim, bringt nicht den gewünschten Erfolg und so kommen sie auf die Idee, ihr ungewöhnliches Lebensmodel, als Doku-Soap ans Fernsehen zu verkaufen. Und die Idee schlägt ein wie eine Bombe! Doch hätten die vier Damen geahnt, was mit dem Fernsehen ins Haus kommt, wären sie vielleicht doch lieber ins Seniorenheim „Zur schattigen Pinie“ gezogen!

www.theatrallalla.de

Der goldene Drachen

Von:
Roland Schimmelpfennig
Uraufführung: 5. September 2009 (Wien, Burgtheater)

Goldfischen
Von:
Jan Neumann
Uraufführung:
9. März 2004 (Köln, Halle Kalk)

Der Golem

Von:
Luise Voigt, Tobias Ginsburg, Daphne Ebner und Matthias Mohr

Zur Kooperation zwischen dem Oldenburgischen Staatstheater und dem Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst:

Premiere:
26. August 16 (Exerzierhalle)

Regie: Luise Voigt
Sound und Raum: Matthias Mohr
Kostüme: Clara Kaiser
Dramaturgie: Daphne Ebner

Mit: Franziska Werner; Rajko Geith, Pirmin Sedlmeir, Klaas Schramm

In Kooperation mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg startet das Oldenburgische Staatstheater in der Spielzeit 16/ 17 ein neues Programm zur Förderung zeitgenössischer Dramatik. Aus der ersten Künstler-Residenz ist an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft eine kollektive Autorenschaft hervorgegangen. Diese besteht aus dem Autor Tobias Ginsburg, der von Januar bis April 2016 im Hanse-Wissenschaftskolleg gemeinsam mit Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Fachbereichen residierte, sowie der Regisseurin Luise Voigt, der Dramaturgin Daphne Ebner und dem Sound- und Raumdesigner Matthias Mohr.

Daphne Ebner und Tobias Ginsburg schrieben bereits gemeinsam das Theaterstück ,Weltenbrand', das beim Heidelberger Stückemarkt mit dem JugendStückePreis 2015 ausgezeichnet wurde.

Auf der Basis einer gemeinsamen Recherche entstanden Texte, die aus unterschiedlichen Perspektiven von den Themen Transhumansimus und künstliche Intelligenz erzählen. Im Zentrum des Projektes steht die mittelalterliche Legende um den Golem von Prag, der von einem jüdischen Rabbi durch ein magisches Zahlenwort zum Leben erweckt wird. Begleitend dazu führte Luise Voigt, die neben ihrer Tätigkeit als Theaterregisseurin auch erfolgreich als Hörspielautorin arbeitet, Interviews zu den Themen Unsterblichkeit, Selbstoptimierung und Partnersuche 2.0, die von den Schauspielern als O-Ton-Theater auf der Bühne reenacted werden.

Luise Voigt, die mit ihrer vielbeachteten Oldenburger Inszenierung ,Krieg der Welten' zum Heidelberger Stückemarkt 2016 eingeladen wurde, wagt für die Spielzeiteröffnung einen Blick in die Forschungslabore der Gegenwart und spielt mit verwegenen Zukunftsszenarien, die gestern noch wie Science-Fiction wirkten und die zum Teil heute schon Einzug in unseren Alltag und unsere Körper halten.

Die Kooperation zwischen dem Staatstheater und dem Hanse-Wissenschaftskolleg wird in den kommenden Spielzeiten fortgesetzt. [© Oldenburgisches Staatstheater]

www.staatstheater.de

Good People

Von:
David Lindsay-Abaire
Uraufführung: 3. März 2011 (New York, Friedman Theatre ~ Manhatten Theatre Club)
Erste Aufführung in Deutschland: 10. Mai 2013 (Frankfurt/M, English Theatre Frankfurt)

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere:
10. Mai 13
(Spielzeit bis 5. Juli 13)

Regie: Michael Howcroft
Kostüme: Morgan Large
Lichtdesign: Richard G. Jones

Besetzung:

Margie:
Janet Greaves
Mike: Kevin McGowan
Jean: Louise Yates
Kate: Gracy Goldman
Stevie: Will Close
Dottie: Fiz Marcus

Besprechung auf kulturferak.de

Good People
English Theatre Frankfurt
Margie (Janet Greaves), Kate (Gracy Goldman), Mike (Kevin McGowan)
© Christian Muth

How Choices Can Make or Break Us ~ Das English Theatre zeigt die Deutschlandpremiere von David Lindsay-Abaires „Good People“ in Frankfurt
South Boston („Southie“) ist ein berüchtigter Vorort Bostons und diente schon in Filmen wie „The Departed“ oder „Good Will Hunting“ als Vorlage für das raue Klima des verarmten „weißen“ Amerikas. Einer Welt, in der das Gehalt gerade dafür ausreicht, die Rechnung vom letzten Monat zu begleichen, und in der eine „vergnügte Nacht“ ein paar Bingo-Runden bedeutet, die mit ein wenig Glück wenigstens die Kasse etwas aufbessern könnten.
Margaret Walsh, eine eigensinnige, von Lebensumständen gebeutelte Frau der heutigen Zeit, hat Probleme, sich in eben diesem Umfeld zu orientieren: Als allein erziehende Mutter eines geistig behinderten Teenagers und seit kurzem auch wieder arbeitslos, weiß sie nicht, wie sie dem Unmut des Schicksals begegnen kann — und wer ihr aus der Misere helfen könnte. „Margie“ hat das lose Mundwerk eines „Southies“ und hält die Zuschauer in angespannter Erwartung, welche Sprüche sie als nächstes vom Stapel lässt.

Eine ehemalige Highschool-Liebschaft Margies lässt auf Besserung ihrer Lebensumstände hoffen: Mike ist auf der „Gesellschaftsleiter“ aufgestiegen, hat den Absprung aus dem anrüchigen South Boston geschafft. Nun ist er profilierter Arzt für Paare mit Kinderwunsch im schnieken Beacon Hill. In Margies Kopf formen sich nach dem langjährigen Wiedersehen einige Ideen, wie auch sie von seinem hart erarbeiteten (oder zufällig gewonnenem?) Status profitieren könnte. Da wäre zum Beispiel altes Nachbarschaftsgerede über ihn in Bezug auf gewisse Liebeleien. Soll Margie also gegen ihren ehemaligen Freund intrigieren, wozu die ungestüme „beste Freundin“ (und gleichzeitig betrügerische Vermieterin) drängt?

Der Autor David Lindsay-Abaire ist selbst in South Boston aufgewachsen und kennt sich daher bestens mit der bissigen Sprache der Charaktere aus. Der Autor von „Rabbit Hole“ (für dieses Stück gewann der den Pulitzer-Preis) greift das alt bekannte Thema des „American Dream“ auf — und inszeniert Formen von sozialem Aufstieg im Kontrast zu starrer Ausweglosigkeit, völlig neu.
Hinterfragt werden beispielsweise die Gründe, die dem Karrieremenschen Mike zu seiner Lebenssituation verholfen haben. Wird man etwa durch Charakterstärke zum „self-made man“? Oder wird das Schicksal durch ein paar glückliche Zufälle bestimmt? Wie kommt es, dass Menschen wie Margie Walsh auf der Strecke bleiben? Gerade diese Gewissensnot ist brandaktuell im heutigen rauen Wirtschaftsklima.

Die Uraufführung von „Good People“ wurde am Broadway in New York City durch den Manhattan Theatre Club inszeniert. Bereits kurze Zeit später im Jahr 2011 wurde die Produktion für zwei Tony Awards nominiert, in den Kategorien „Bestes Stück und „Beste Hauptdarstellerin“ (Frances McDormand in der Rolle von Margie), wovon es letztere gewonnen hat. Am Broadway hatte das Stück innerhalb von drei Monaten 101 reguläre Aufführungen sowie 27 Voraufführungen. Zwei Monate später kündigte das Geffen Playhouse in Los Angeles an, das Werk im folgenden Jahr produzieren zu wollen.

Das Stück ist gleichermaßen knallhart und gefühlvoll, realitätsnah und trotzdem humorvoll. Die New York Times findet, es habe schon lange nicht mehr so ehrliche Charaktere am Broadway gegeben: Die Figuren sind so skurril wie normal. Und es werden eben beide Pole der Gesellschaftsschichten beleuchtet — ganz im Stile der unverfälschten „Southie“-Manier. [© English Theatre Frankfurt]

www.english-theatre.de 

Der Gott des Gemetzels (Le dieu du carnage)

Von: Yasmina Reza (* 1. Mai 1959)
Deutsch von: Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel
Uraufführung: 2. Dezember 06 (Zürich, Schauspielhaus Zürich; Regie: Jürgen Gosch
Deutsche Erstaufführung: 27. April 07 (Schauspielhaus Bochum; Regie: Burghart Klaußner)
Österreichische Erstaufführung: März 2008 (Wien, Burgtheater; Regie Dieter Giesing)

Zur Inszenierung des Schauspielhaus Zürich:

Premiere:
2. Dezember 06 (Uraufführung)

Regie: Jürgen Gosch
Bühne und Kostüme: Johannes Schütz
Licht: Sascha Haenschke
Dramaturgie: Klaus Missbach


Besetzung:

Annette Reille: Corinna Kirchhoff
Véronique Houillé: Dörte Lyssewski
Alain Reille: Michael Maertens
Michel Houillé: Tilo Nest

Zwei Jungen, beide elf Jahre alt, haben sich im Park geprügelt. Einer der beiden hat dem anderen zwei Schneidezähne ausgeschlagen. Die Eltern treffen sich, um ganz sachlich, tolerant und wie es sich für kultivierte Menschen gehört, über den Vorfall zu sprechen. Alain und Annette überlegen mit Véronique und Michel bei Kaffee und Kuchen, wie man pädagogisch richtig auf Ferdinand (den Täter) und Bruno (das Opfer) einwirken kann. Aber das ist nicht so einfach. Wer war denn nun wirklich der Schuldige? Deutet vielleicht Ferdinands rabiates Verhalten auf Eheprobleme zwischen Alain und Annette hin? Was ist schlimmer: Dass der um Konsens bemühte Michel den Hamster seiner Tochter umgebracht hat oder dass Alain einen Pharmakonzern mit einem gesundheitsschädlichen Medikament juristisch vertritt? Aus Sticheleien werden Wortgefechte, aus Streitereien werden Handgreiflichkeiten, und der Nachmittag unter zivilisierten Menschen nimmt einen, gelinde gesagt, unangenehmen Verlauf.

Yasmina Reza (*1959 in Paris) ist eine der weltweit meist gespielten Dramatikerinnen. Das Schauspielhaus Zürich zeigte in der Spielzeit 2004/05 die Uraufführung von «Une pièce espagnole» (Regie: Luc Bondy). Ausserdem schreibt Reza Romane und wurde mit dem Welt-Literaturpreis 2005 ausgezeichnet.

«Der Gott des Gemetzels» (Le dieu du carnage) wurde in Zürich noch vor der französischen Erstaufführung in deutscher Sprache uraufgeführt. Regie führte Jürgen Gosch, der in der letzten Spielzeit in Zürich Tschechows «Der Kirschgarten» auf der Pfauenbühne inszenierte. Gosch gehört zu den bedeutendsten Regisseuren der Gegenwart.

www.schauspielhaus.ch

Der Grimm-Code
ein urbaner Märchenthriller in vier Teilen von Simon Solberg
frei nach den Gebrüdern Grimm
in der schmidtstrasse12  / schauspielfrankfurt

1. Teil: 23. April 2009, 2. Teil: 30, April 2009, 3. Teil: 6. Mai 2009, 4, Teil: 13. Mai 2009, jeweils 20.15 Uhr, schmidtstrasse12

Filmpremiere »Der Grimm-Code« am 29. Mai 2009 beim Abschlussfest der schmidtstrassel 2

Text und Regie: Simon Solberg
Grundraum: Maria-Alice Bahra, Jan Alexander Schroeder
Ausstattung: Sebastian Hannak
Kamera: Florian Kirchler
Dramaturgie: Hans-Peter Frings
1. Kameraassistent: Dennis Helm, Thomas Fleissner
2. Kameraassistent: Sebastian Richter
Ton: Erik Stahnke
Technische Einrichtung: Joachim Schröder, Mathias Rößler
Regieassistenz: Sophie Achinger, Juliane Scherf, Maria Leucht, Cornelia Gietzel
Ausstattungsassistenz: Jana Lünsmann
Maske: Anke Scharlach
Requisite: Uschi Trella, Anja Becker
Regiehospitanz: Evangelina Epanomeritaki, Anne Prohl, Sina Schönfeld
Ausstattungshospitanz: Ciaire Dorweiler, Bettine Theissen, Svenja Hennig;
Dramaturgiehospitanz, Skriptbetreuung: Cornelia Gietzel

Besetzung:
Wilhelm: : Stefko Hanushevsky,
Özdemir: Özgür Karadeniz
Jakob: Sebastian Schindegger

In den weiteren Rollen: Roland Bayer (Volker), Sandra Bayrhammer (Anne), Susanne Buchenberger (Susanne), Andreas Haase (Günther), Mathias Max Herrmann (Wolf), Sebastian Hannak (Goldberger), Oliver Kraushaar (Paul), Julia Leal (Hanna) Michael Lücke (Nico), Anne Müller (Imke), Joachim Nimtz (Dimitri), Julia Penner (Tamara), Moritz Peters (Bastian), Winni Seeger (Pförtner), Bert Tischendorf (Sven), Sabine Waibel (Ragna) u. a.

Besprechung Teil1 auf kulturferak.de

Ammenmärchen? Urdeutsche Mythen? Echt hessisch? Die Gebrüder Grimm sind von Hanau in die Welt gezogen, um dem Volk aufs Maul zu schauen. Sie haben Abenteuer erlebt und der Nachwelt davon berichtet. Und jetzt? Haben sie sich niedergelassen? Sind sie häuslich geworden? Nein, der Schein trügt: Getarnt als Undercover-Agenten ermitteln und sammeln sie weitere Geschichten. Doch nicht mehr wie zuvor mit Tinte und Feder auf Papier, sondern sie verfolgen mit Kameras und Tonbandgeräten bewaffnet mysteriöse Spuren, die nur von Wölfen, Hexen und Zwergen stammen können, quer durch Frankfurt am Main. Sie alle scheinen unter einer Decke zu stecken und eine Weltverschwörung zu planen. Immer tiefer dringen die beiden Agenten in die Abgründe zwischen Gallus-Viertel, Nordweststadt und Sachsenhausen vor. Ist die Welt noch zu retten? Kann das Böse bezwungen werden?

Jacob und Wilhelm Grimm sammelten etwa 13 Jahre lang Geschichten und mündliche Überlieferungen, die sie 1812 in der Erstausgabe der „Kinder - und Hausmärchen“ veröffentlichten. Der junge Regisseur Simon Solberg schafft einen urbanen Märchenthriller in vier Teilen und holt die Abenteuer der Gebrüder Grimm auf die Bühne und in die Gegenwart. Frei nach der Märchensammlung bedient er sich der Figuren und Konstellationen, um sie an der heutigen Welt zu überprüfen. Getrieben von der Suche nach dem Grimm-Code, spürt er mit den beiden Protagonisten Wilhelm und Jakob die Märchen im modernen Großstadtleben Frankfurts auf. Am Ende stellt sich jedoch die Frage nach dem Happy End, auf das keiner mehr vertrauen möchte.

DER GRIMM-CODE wird die letzte Produktion in der schmidtstrasse12 sein, bevor am 29. und 30. Mai die Außenstelle des schauspielfrankfurt mit einem großen Fest Abschied von ihrem Publikum nimmt. In einer Filmpremiere DER GRIMM-CODE, die Teil des Abschlussprogramms sein wird, lässt Simon Solberg die abenteuerlichen Fahndungen des urbanen Märchenthrillers noch einmal Revue passieren.

Der Schauspieler und Regisseur Simon Solberg ist dem Frankfurter Publikum besonders durch seine Inszenierung von Heinrich von Kleists DIE FAMILIE SCHROFFENSTEIN aus der Spielzeit 2006/07 bekannt, mit der er einen grandiosen Zugang zu einem Klassiker deutscher Literatur schuf. Mit skurrilen Bildern und Wortwitz setzte er in der folgenden Spielzeit DON QUIJOTE nach Motiven von Miguel de Cervantes erfolgreich in Szene. DON QUIJOTE wurde 2008 zum Festival junger Regisseure „Radikal Jung“ an das Volkstheater München eingeladen und erhielt dort den Kritikerpreis. [© schauspielfrankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Die Grönholm-Methode

Von:
Jordi Galceran (geb. 1964)
Uraufführung: 2003
Aus dem Spanischen von: Stefanie Gerhold

Die große Erzählung (Il grande racconto)
Die Odyssee in einer Stunde

Von: Bruno Stori (nach mündlicher Überlieferung von Tonino Guerra
Aus dem Italienischen von: Brigitte Korn-Wimmer

Uraufführung: 1991 (Parma, Teatro delle Briciole)
Deutschspachige Erstaufführung: 1. Dezemebr 1994 (Osnabrück, Städt. Bühnen Osnabrück)

Der große Gatsby

Roman von:
F. Scott Fitzgerald

Zur Inszenierung des Schauspiel Frankfurt:
In der Übersetzung von Lutz-W. Wolff und in einer Fassung von Christopher Rüping

Premiere:
10. November 11 (Kammerspiele)

Regie:
Christopher Rüping
Bühne: Jonathan Mertz
Kostüme: Lene Schwind
Musik: Manuel Ehlers, Thomas Lindemann
Licht: Frank Klaus
Dramaturgie: Sibylle Baschung

Mit: Isaak Dentler, Benedikt Greiner, Nils Kahnwald, Oliver Kraushaar, Viktor Tremmel

Mitglied des Schauspiel STUDIO Frankfurt

Der große Gatsby
Schauspiel Frankfurt
Viktor Tremmel, Nils Kahnwald, Benedikt Greiner, Oliver Kraushaar
© Birgit Hupfeld

Alkohol-Schmuggler? Kriegsheld? Emporkömmling? Über Jay Gatsbys Herkunft und Reichtum kursieren die wildesten Gerüchte. In der Hoffnung, die Zeit zurückdrehen und seine Jugendliebe Daisy wiedergewinnen zu können, veranstaltet er eine luxuriöse Party nach der anderen. Bei Swing und Champagner trifft sich die New Yorker Welt und Halbwelt der zwanziger Jahre, eine oberflächliche Konsumgesellschaft kurz vor ihrem wirtschaftlichen Niedergang. Eine Geschichte über das Verglühen von Glanz und Illusion, über die Sehnsucht nach dem Unvergänglichen im Flüchtigen. [© Schauspiel Frankfurt]

www.schauspielfrankfurt.de

Das große Welttheater
Mysterienspiel

Von: Pedro Calderón de la Barca (17. Januar 1600 - 25. Mai 1681)

Gut gegen Nordwind

Nach dem Roman von:
Daniel Glattauer
Bühnenfassung von: Ulrike Zemme und Daniel Glattauer

Der gute Mensch von Sezuan
Parabelstück in zehn Bildern

Von
: Bertolt Brecht
Musik: Paul Dessau
Mitarbeit: Ruth Berlau und Margarete Steffin
Uraufführung: 4. Februar 1943 (Zürich, Schauspielhaus)

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