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Oper

Jeanne d'Arc / Jean Auguste Dominique IngresBregenzer Festspiele 2017:  19. Juli bis 20. August 

Highlights und Raritäten in der Saison 2016/2017

Klassik, Oper und Tanz im Internet und im Kino

Oper Frankfurt: OPER FINALE - JEANNE D’ARC: 28. Mai bis 28. Juni 2017

Oper Frankfurt: Die Liederabende 

Rossini in Wildbad 2017

Oper- & Musiktheater-Infoseiten:

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A
Admeto - König König von Thessalien

Adriana Lecouvreur

ägyptische Helena, Die

Aida

Agrippina

Albert Herring

Alceste

Alcina

Amico Fritz, L´

An unserem Fluss

Angels in America

Anna Bolena

Arabella

Ariadne auf Naxos

Ariane et Barbe-Bleue

Ariodante

Armide

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Aus einem Totenhaus

Ausflüge des Herrn Brouček, Die


B

Bajazzo, Der

Bajazzo 2.0

Barabas-Dialoge

Barbarbiere di Siviglia, Il

Betulia Liberata

La bianca notte

Billy Budd

Bohème, La

Boris Godunow

Brokeback Mountain


C

Caligula

Calisto, La

cantatrici villane, Le

Cardillac

Carmen

Castor et Pollux

Cavalleria rusticana

Cenerentola, La

Chief Joseph

Child Dreams, The

Chowanschtschina

Clemenza di Tito, La

Cosi fan tutte

Curlew River


D

damnation de Faust, La

Daphne

Death in Venice

Delusion of the Fury

Dialogues des Carmélites

Dido and Aeneas

diebische Elster, Die

Diktator, Der

Dionysos

Dom Sébastien, Roi de Portugal

Don Carlo

Don Pasquale

Don Giovanni

Drei Frauen

Drei Einakter

Drei Rätsel, Die

Drei Schwestern

Due Timidi, I


E

Edgar

EIn Leben für denZaren (Iwan Sussanin)

Ein Sommernachtstraum

Elegie für junge Liebende

Elektra

Emilia di Liverpool

Entführung aus dem Serail, Die

Erwin, das Naturtalent

Esclarmonde

espace dernier, L’

Ernani

Eugen Onegin

Europeras 1&2

Euryanthe 

Evangelienmann, Der

Ezio


F

Falstaff

fanciulla del West, La

Faust (Gounod)

Faust, Dr. (Busoni)

Faust II

Fausta

Faustus the last night

Favorite, La

Feen, Die

Ferne Klang, Der

Fidelio

Finta giardiniera, La

Finta simplice, La

Flavius Bertaridus, König der Langobarden

fliegende Holländer, Der

Florentiner Hut, Der

Forza Del Destino, La

Fräulein Julie

Frau ohne Schatten, Die

Frauenorchester von Auschwitz, Das

Freischütz, Der


G

Gehetzten, Die

Gerusalemme liberata, La

Geschichte vom Soldaten

Gespenstersonate, Die

Giasone

Giuditta, La

Giulio Cesare in Egitto

goldene Drache, Der

goldene Hahn, Der

Golem, Der

Götterdämmerung

Grand Macabre, Le

Greek Passion, The

Guillaume Tell


H

Hänsel und Gretel 

Hamlet

Helges Leben

Herz, Das

Herzog Blaubarts Burg

Hexe Hillary geht in die Oper

Hochzeit des Figaro, Die

Hoffmanns Erzählungen

Holzschiff, Das

Huguenots, Le (Die Hugenotten)


I

Idiot, Der

Idomeneo

Into the Little Hill

Iphigenie auf Tauris

Iris

Irrelohe

Italienerin in Algier, Die


J

Jahrmarkt von Sorotschinzi, Der

Jeanne d’Arc au bûcher

Jenufa

Jonny spielt auf

Joseph Süß

Julietta

Julius Cäsar


K

Der Kaiser von Atlantis

Karneval der Tiere

Katja Kabanová

Kein Ort.Nirgends 

King Arthur

König Kandaules

König Roger

Königskinder

Krönung der Poppea, Die

Kullvervo

kurze Leben, Das


L

Lady Macbeth von Mzensk

Lakmé

Landschaft mit entfernten Verwandten

Lear

Liebe der Danae, Die

Liebe zu den drei Orangen Die

Liebestrank, Der

Liebesverbot, Das

Lohengrin (Wagner)


Lohengrin (Sciarrino)

Lolita

Lore Lay

Love and Other Demons

Lovesicks

Lucia di Lammermoor

Lulu

Lustigen Weiber von Windsor, Die 

M
Macbeth (Bloch / Sciarrino / Verdi)

Madame Butterfly

Mädchen mit den Schwefelhölzern, Das
 
ManonLescaut

Maria de Buenos Aires

Maria Stuarda

Martha

Maskenball, Ein

Mathis der Maler

Mazeppa

Medea

Médée

Medium, Das

Meister und  Margarita, Der

Meistersinger von Nürnberg

Mefistofele

menschliche Stimme, Die

Messiah

Midsummer Night's Dream, A

Mikropolis

Mooshammeroper

Mosè in Egitto

Moses und Pharao

Moses und Aron

Mozart und Salieri

Muette de Portici, La

Murder in the Cathedral


N

Nabucco

Nacht

Nase, Die

Nerone

Neunzehnhundert

Niemandsland

Nijinskys Tagebuch

Norma


O

Oberon

Oberto

Oedipe

Offene Wunden

Oracolo L´

Oreste

Orlando (Händel)

Orlando Furioso

Orontea, L´

Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe

Orpheus und Eurydike

Oskar und die Groschenbande

Otello

Owen Wingrave


P

Palestrina

Paradies und die Peri, Das

Paradise Reloaded

Parsifal

Passagierin, Die

Pelléas et Mélisande

Penthelisea

Perelà

Perlenfischer, Die

Peter Grimes

Piero – Ende der Nacht

Pimpinone

Pinocchio

Pinoccios Abenteuer

Pique Dame

Platée

Pollicino

Porgy and Bess

Il prigioniero (Der Gefangene)

Prinz von Homburg, Der

Prometeo

Prometheus

Proserpina

Prozess, Der

Pym


Q

Quai West


R

Radamisto

Räuber, Die

Rake´s Progress, The

Rape of Lucretia, The

Rheingold, Das

Rienzi

Rigoletto

Rinaldo

Ritorno d´Ulisse in Patria, Il

Rondine, La

Romeo und Julia auf dem Dorfe

Rosenkavalier, Der 

Rusalka

Ruslan und Ludmila


S

Die Sache Makropulos

Salome

Salvator Rosa

Sandmann, Der

Saul

Schlaue Füchslein, Das

Schmied von Gent, Der

Schneewitte

Schöne Müllerin, Die

schweigsame Frau, Die

Semele

Siegfried

Simone Boccanegra

Simplicius Simplicissimus

Sirenen

sizilianische Vesper, Die

Soldaten, Die

Solaris

Sonnambula, La

South Pole

Spanische Stunde, Die

Spiel von Seele und Körper. Das

Spieler, Der

Spuren der Verirrten

Stiffelio

Superflumina

Swanhunter


T

Tagebuch der Anne Frank, Das

Tamerlano 

Tannhäuser

Tempest, The

Templario, Il

Teseo

Theseus

Through Roses

Tiefland

Tilimbom

Tosca

tote Stadt, Die

Tragödie des Teufels, Die

Traviata, La

Tristan und Isolde

Trittico, Il

Die Trojaner

Trovatore, Il (Der Trubador)

Türke in Italien, Der (Il turco in Italia)

Turandot

Turn of the Screw, the


U

Unsichtbar Land

Unter der großen Sonne von Liebe beladen


V

Vanessa

Vasco da Gama

Verkaufte Braut, Die

Viaggio a Reims, Il

Villi, Le

Viva la Mamma!

Voix Humaine, La

Volo di notte (Nachtflug)

Voyage, The


W

Waffenschmied, Der

Walküre, Die

Wally, La

Wasser

Werther

Wildschütz, Der

Wozzeck


X
Xerxes


Z

Zar und Zimmermann

Zarathustra

Zarenbraut, Die

Zauberflöte, Die

Oper Frankfurt, die weiteren Liederabende der Saison 2016/2017:

 

Warschau – Frankfurt – Transit ~ Soiree mit jungen Künstlern aus Warschau und Frankfurt, Do. 8. Juni 17 (19.00 Uhr), Oper Frankfurt (Holzfoyer)
Die Oper Frankfurt lädt zur dritten Soiree mit jungen Künstlern aus Warschau und Frankfurt unter dem Titel Warschau – Frankfurt – Transit am Donnerstag, dem 8. Juni 2017, um 19.00 Uhr ins Holzfoyer ein.
2014 wurde der Frankfurter Opernintendant Bernd Loebe für einen Workshop an die Warschauer Akademia Operowa verpflichtet. Diese Akademie am Teatr Wielki / Opera Narodowa (der Polnischen Nationaloper) ist – ähnlich dem Opernstudio an der Oper Frankfurt – eine Ausbildungsstätte junger Künstler. Bei dieser Gelegenheit entstand gemeinsam mit dem Warschauer Intendanten Waldemar Dąbrowski die Idee von Austauschkonzerten der Institute, welche in beiden Städten aufgeführt werden sollten.

Nach jeweils zwei Doppelkonzerten in 2014/15 und 2015/16 lässt Frankfurt anlässlich der dritten Runde in der aktuellen Spielzeit 2016/17 den Warschauer Künstlern den Vortritt, so dass das Programm bereits erstmals am Sonntag, dem 28. Mai 2017, im Redoutensaal des Teatr Wielki / Opera Narodowa in Warschau erklingt, um im Anschluss in Frankfurt wiederholt zu werden.

Auf dem Programm des Abends steht ein „slawisches“ Programm mit Werken von Peter I. Tschaikowski (1840-1893), Sergei W. Rachmaninow (1873-1943), Frédéric Chopin (1810-1849) und Antonín Dvořák (1841-1904).
Zu den Solisten der Akademia Operowa gehören die Polinnen Bozena Bujnicka (Sopran) und Agnieszka Grochala (Mezzosopran) sowie Danylo Matviienko (Bariton) aus der Ukraine und Hubert Kowalczyk (Bass) aus Polen. Die jungen Sänger werden am Klavier begleitet von der polnischen Pianistin Dominika Peszko und ihrer südkoreanischen Kollegin Kyeong-Yeon Seo.
Die Solisten des Opernstudios der Oper Frankfurt sind die Amerikanerin Alison King (Sopran), der Münchner Ludwig Mittelhammer (Bariton), das ehemalige Mitglied der Akademia Operowa Mikołaj Trąbka (Bariton) aus Polen und Thesele Kemane (Bassbariton) aus Südafrika. Die künstlerische Gesamtleitung liegt bei Eytan Pessen.

Dagmar Manzel (Gesang), Ralf Templin (Gitarre) Arnulf Ballhorn (Bass) Michael Abramovich (Klavier): Dienstag, 27. Juni 17 (im Opernhaus)
MENSCHENsKIND – Lieder von Friedrich Hollaender


Manzel Dagmar
© Philip Glaser / DG

Ob Jazz- oder Kabarettsongs, ob Musical- oder Operettennummern – in Dagmar Manzel hat Berlin eine neue Diva gefunden, die den Charme vergangener Zeiten wieder aufleben lässt und sich mit ihrer einnehmenden Persönlichkeit dennoch ganz im Hier und Jetzt befindet. Wenn die gefragte Schauspielerin gerade nicht im Deutschen Theater Berlin auf der Bühne oder für den nächsten Franken-Tatort vor der Kamera steht, singt und tanzt sie sich an der Komischen Oper Berlin die Seele aus dem Leib. Mit ihrem Charisma ist sie ein Garant für Abende, die zu Tränen rühren oder zum „Brüllen“ komisch sein können. Wer die Manzel als skurrile Mrs. Lovett in Sweeney Todd, als hysterische Lilli Vanessi in Kiss me, Kate oder als elegante Madeleine de Faublas in Ball im Savoy erlebt hat, der versteht, dass sich künstlerische Ernsthaftigkeit und blendende Unterhaltung keineswegs ausschließen. In Kurt Weills Sieben Songs / Die sieben Todsünden – ihrem ersten Soloabend mit großem Orchester – gestaltete Dagmar Manzel die Chansons und Theatersongs mit einer Leichtigkeit, als wären diese eben für sie komponiert worden. Zuletzt begeisterte sie mit dem Album MENSCHENsKIND, einer Hommage an den Revue- und Kabarettkomponisten Friedrich Hollaender, der mit Chansons wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ und „Ich bin die fesche Lola“ Weltruhm erlangte. „Diese Lieder sind mir so nah, als würden sie neben mir sitzen“, schwärmt Dagmar Manzel. Mal nachdenklich, mal schnoddrig, aber stets berührend und authentisch, gehen ihre Interpretationen unter die Haut.


Oper Frankfurt, Liederabende der Saison 2017/2018:

Lawrence Brownlee (Tenor), Henning Ruhe (Klavier): Samstag (!), 2. September 17 (im Opernhaus)


Lawrence Brownlee
© Larrynx Photography

»Gibt es derzeit einen ausgezeichneteren Rossini-Tenor als Lawrence Brownlee?« Die Frage des Musikkritikers Alex Ross kann nur rhetorisch gemeint sein. Die New York Times spricht im Zusammenhang mit dem Sänger sogar von einem »neuen goldenen Zeitalter«. Und tatsächlich war es kein Geringerer als der legendäre Luciano Pavarotti, dessen Stimme für Lawrence Brownlee ausschlaggebend war, Opernsänger werden zu wollen. Längst steht der sympathische Amerikaner mit der betörenden Stimme selbst auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Seine internationale Karriere gewann seit seinem Debüt als Almaviva in Rossinis Il barbiere di Siviglia am Teatro alla Scala in Mailand derart an Aufwind, dass sich die Opernhäuser in New York, Paris, London, Wien, München, Berlin, Zürich und Madrid um Lawrence Brownlee reißen. Besonderes Aufsehen erregte er 2015 mit seiner Darstellung des Saxofonisten in der Weltpremiere von Daniel Schnyders Charlie Parker’s Yardbird in Philadelphia. 2016 war für den aus Ohio stammenden Sänger mit unzähligen Auftritten und Konzerten rund um den Globus ein Jahr der Superlative, gekrönt von zwei Nominierungen bei den International Opera Awards 2017 als »Bester Sänger« und mit der Einspielung von Donizetti- und Bellini- Arien Allegro io son für die »Beste Aufnahme«.

Carolyn Sampson (Sopran), Joseph Middleton (Klavier): Dienstag, 7. November 17 (im Opernhaus)

Nach dem Gewinn eines ECHO sowie Konzerten mit dem San Francisco Symphony Orchestra und den Wiener Symphonikern ist die »mit Abstand beste britische Sopranistin im Bereich Alte Musik« (Gramophone) nun endlich auch bei einem Liederabend im großen Saal der Oper Frankfurt zu erleben. Mit Auftritten als Pamina (Die Zauberflöte), Anne Trulove (The Rake’s Progress), Debussys Mélisande sowie mit der Sopranpartie in Mendelssohns Elias begeistert Carolyn Sampson das Publikum von London über Wien und Rom, San Francisco bis nach New York. Dabei arbeitet sie mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Riccardo Chailly und Sir Mark Elder zusammen und spannt einen Repertoirebogen von Mozart, Bach und Haydn über Beethoven, Schubert und Mendelssohn bis hin zu Britten. Wir sind freudig gespannt, mit welchem Programm sich die von der Presse als »ungewöhnlich leuchtend und ganz spezifisch« bezeichnete Stimme erstmals in Frankfurt präsentieren wird und möchten der Technik am liebsten beherzt zurufen: »Es werde Licht!« Doch ob die Technik zum Glanz dieses Abends überhaupt noch so viel beitragen muss?

Soiree des Opernstudios der Oper Frankfurt, Montag, 13. November 17 (Holzfoyer)

Michael Volle (Bariton), Helmut Deutsch (Klavier): Dienstag, 28. November 17 (im Opernhaus)

»Er ist ein Theatertier. Er strotzt vor Spielfreude und vokaler Kraft. Ein ewig Neugieriger«, schrieb die Opernwelt über Michael Volle, der von den Kritikern der Fachzeitschrift 2008 und 2014 zum »Sänger des Jahres« gewählt wurde. Für seine Gestaltung des Wozzeck an der Bayerischen Staatsoper in München, deren Ensemble er viele Jahre angehörte, wurde ihm der FAUST-Theaterpreis verliehen. Vokaler Ausdruck und körperliche Präsenz dieses Ausnahmebaritons sind atemberaubend. Vor allem als Interpret von Wagner-Partien wie Hans Sachs, Wotan, Wanderer, Holländer, Wolfram von Eschenbach und Amfortas ist er international begehrt und wurde vom Publikum bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen, an der New Yorker Met, der Mailänder Scala, der Wiener und Berliner Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London und am Opernhaus Zürich gefeiert. 2014 war Michael Volle schon einmal von der Oper Frankfurt zu einem Liederabend eingeladen, musste jedoch aufgrund einer stimmlichen Indisposition kurzfristig absagen. Umso erfreulicher, dass er an der Seite seines langjährigen Klavierpartners Helmut Deutsch nun erneut den Weg nach Frankfurt antreten wird.

Marianne Crebassa (Mezzosopran), Victorien Vanoosten (Klavier): Dienstag, 19. Dezember 17 (im Opernhaus)

Keine Geringere als »L’Artiste lyrique 2017« (Victoires de la Musique Classique) lädt zu ihrem ersten Frankfurter Liederabend: Marianne Crebassa. Mit einer ebenso zarten wie charismatischen Präsenz und einer einmalig agilen Stimme, die frisch und farbenreich leuchtet, weiß die junge französische Mezzosopranistin wahrlich zu locken – ganz gleich, ob sie in den Kleidern von Glucks Orphée, Händels Irene, Mozarts Dorabella, Cherubino oder Sesto, Halévys Mélusine, Offenbachs Fantasio, Ravels L’Enfant, Bernard Herrmanns Isabella Linton oder Marc-André Dalbavies Charlotte Salomon steckt. Wie mühelos und spielerisch Marianne Crebassa immer wieder in die Hosen(rollen) ihres Stimmfachs schlüpft, hat sie nicht nur auf den Opernbühnen von Montpellier, Paris, Amsterdam, Berlin (Staatsoper), Mailand, Wien und Chicago, sondern auch mehrfach beim Festival de Radio France sowie beim Festival de Saint Denis, bei den Salzburger Festspielen und beim Mostly Mozart Festival in New York unter Beweis gestellt. Darauf verweist die Exklusivkünstlerin von ERATO auch mit dem kecken Titel ihres ersten Soloalbums an der Seite des Mozarteumorchesters Salzburg unter der musikalischen Leitung von Marc Minkowski: Oh, Boy! Oh, Girl, wer könnte deiner charmanten Einladung widerstehen?

Dorothea Röschmann (Sopran), Malcolm Martineau (Klavier): Dienstag, 23. Januar 18 (im Opernhaus)

Immer wenn Dorothea Röschmann für Gesangsstunden nach London fuhr, war der Besuch der National Portrait Gallery ein Muss. Die Gemälde historischer Persönlichkeiten begeisterten sie so nachhaltig, dass der Gedanke wuchs, ein Liedprogramm zusammenzustellen, das den Hörer wie durch eine Kunstgalerie führt. Portraits heißt so auch ihr 2014 bei Sony erschienenes Album, in dem die lyrische Sopranistin mit unglaublicher Intensität und Sinnlichkeit musikalische Frauenbilder der Romantik zeichnet. Gemeinsam mit dem Pianisten Malcolm Martineau, der sie auf dieser Einspielung begleitet, wird die Sängerin, die bereits in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam und im Wiener Konzerthaus auftrat, nun erstmals einen Liederabend an der Oper Frankfurt gestalten. Ihr letztes Soloalbum mit Frauenporträts von Schumann und Berg, auf dem die japanische Starpianistin Mitsuko Uchida ihre Partnerin ist, wurde kürzlich mit einem Grammy ausgezeichnet. Dorothea Röschmann ist seit ihrem Debüt als Susanna in Le nozze di Figaro unter Nikolaus Harnoncourt 1995 auf den renommiertesten Opernbühnen der Welt zu erleben. Die großen Mozart-Heroinen hat sie alle gesungen; mit ihrem exquisiten, samtigen Timbre und unwiderstehlicher Intensität verkörpert sie inzwischen auch Desdemona, Feldmarschallin oder Jenufa. Seit vielen Jahren ist Dorothea Röschmann der Staatsoper Berlin verbunden und wurde dort kürzlich zur Kammersängerin ernannt.

Michael Fabiano (Tenor), Julius Drake (Klavier): Dienstag, 3. April 18 (im Opernhaus)

Wenn ein junger Tenor Auszeichnungen wie den Ersten Preis des Licia-Albanese- Wettbewerbs der Puccini-Stiftung, den Großen Preis der Metropolitan Opera National Council Auditions und den Großen Preis der Gerda Lissner Foundation sammelt, lässt er sich mit Fug und Recht als »besonderes Talent« bezeichnen. Wenn er bereits mit Mitte 20 an Häusern wie der Semperoper in Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der English National Opera in London und der Metropolitan Opera in New York debütiert und dafür beim Publikum wie bei den Kritikern gleichfalls großen Beifall erntet, ist es gerechtfertigt, von einer »kometenhaften Karriere« zu sprechen. Der Amerikaner Michael Fabiano, den The Observer »einen der elektrifizierendsten Sänger« nennt, verzaubert mit seiner einmalig vollen, dabei überaus beweglichen Stimme und einer strahlenden Präsenz – ganz gleich ob er als Alfredo (La traviata), Pinkerton (Madama Butterfly), Rodolfo (La Bohème), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Lenski (Eugen Onegin), Gounods Faust, Basil in Strawinskys Mavra oder mit einem Recital auf der Bühne steht. Doch überzeugen wir uns selbst davon!

Nicole Cabell (Sopran), Simon Lepper (Klavier): Dienstag, 8. Mai 18 (im Opernhaus)

Gold und Samt und Seide – purer Luxus liegt in der Stimme von Nicole Cabell: so nobel im Timbre, so ungemein reich an Farben, so makellos in der Phrasierung, so glamourös und glaubhaft in der Erscheinung. Das überzeugte nicht nur die hochkarätige Jury in Cardiff, die ihr 2005 den Titel »BBC Cardiff Singer of the World« verlieh. Seitdem hat die gebürtige Kalifornierin eine umwerfende Karriere hingelegt, die sie zur absoluten Königsklasse der lyrischen Sopranistinnen zählen lässt. Partien wie Mozarts Gräfin, Donna Elvira und Pamina, Puccinis Mimì und Musetta, Verdis Violetta Valéry, Donizettis Adina, Bizets Leïla sowie Bellinis und Gounods Julia zählen u.a. zu ihrem Repertoire. Überwiegend ist Nicole Cabell auf dem nordamerikanischen Kontinent an Häusern wie der Metropolitan Opera in New York, der Chicago Lyric Opera oder der San Francisco Opera zu erleben, aber auch in Europa gab sie aufsehenerregende Debüts: in jüngerer Zeit Händels Alcina am Grand Théâtre de Genève, Mimì an der Pariser Opéra National, zuvo  Princess Eudoxie (La Juive) am Royal Opera House Covent Garden in London – wo sie zuletzt auch Violetta sang –, Bizets Micaëla (Carmen) und Donna Elvira (Don Giovanni) an der Deutschen Oper Berlin. In Australien debütierte sie in der weiblichen Hauptpartie von Gershwins Porgy and Bess mit der Sydney Symphony. Wo sie auftritt, nimmt Nicole Cabell mit ihrer Eleganz, Vielseitigkeit und enormen Präsenz für sich ein.

Soiree des Opernstudios der Oper Frankfurt, Mittwoch, 23. Mai 18 (Holzfoyer)

Tanja Ariane Baumgartner (Mezzosopran), Malcolm Martineau (Klavier): Dienstag, 12. Juni 18 (im Opernhaus)


Tanja Ariane Bumgartner
© Dario Acosta

Seit Jahren zählt Tanja Ariane Baumgartner zu den Publikums- wie Kritikerlieblingen unseres Ensembles und beweist eine einzigartige Wandelbarkeit, indem ihr der »fliegende Wechsel« zwischen Partien wie Carmen und Lisa (Die Passagierin), Amastre (Xerxes) und Cassandre (Les Troyens), Emilia (Otello) und Fricka (Das Rheingold / Die Walküre) geradezu spielerisch gelingt. Kein Wunder, dass eine Künstlerin, die dem »Hochleistungssport« Gesang mit solcher Leichtfüßigkeit, Noblesse, stimmlicher Präsenz und Persönlichkeit begegnet, auch am Theater an der Wien, an der Wiener und Berliner Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London und an der Lyric Opera in Chicago sowie beim Edinburgh International Festival, bei den Salzburger Festspielen oder den BBC Proms in der Royal Albert Hall London gefeiert wird. Zu unserem Glück hat die Mezzosopranistin irgendwann festgestellt, dass »die Geige das falsche Medium« für sie ist. So dürfen wir die Matadorin mit dem klaren und dunklen, nuancenreichen Timbre nach einem kleinen Liederabend im Holzfoyer nun auch endlich als Liedinterpretin auf der großen Bühne erwarten.

© Oper Frankfurt

 www.oper-frankfurt.de

Oper Frankfurt: OPER FINALE - JEANNE D’ARC
28. Mai bis 28. Juni 2017
BEGLEITPROGRAMM ZU ARTHUR HONEGGERS JEANNE D’ARC AU BÛCHER (JOHANNA AUF DEM SCHEITERHAUFEN)


Jeanne d' Arc
Jean Auguste Dominique Ingres, 1874

Im Rahmen der Reihe Oper Finale steht an der Oper Frankfurt seit der Spielzeit 2007/08 die jeweils letzte Premiere im Opernhaus bzw. Bockenheimer Depot im Zeichen besonderer Spielplangestaltung. Zu den zahlreichen Werken, die sich seither im Mittelpunkt des Finale präsentierten, gehören Ludwig van Beethovens Fidelio (2008), Hans Pfitzners Palestrina (2009), Hector Berliozʼ Fausts Verdammnis (2010), Aulis Sallinens Kullervo (2011), Igor Strawinskys The Rakeʼs Progress (2012), Giuseppe Verdis Die sizilianische Vesper (2013), Frederick Deliusʼ Romeo und Julia auf dem Dorfe (2014), Bohuslav Martinůs Julietta und Drei Einakter (2015) sowie unter dem Titel Wiener Moderne Alban Bergs Wozzeck und Arnold Schönbergs Pierrot lunaire in Kombination mit Michael Langemanns Anna Toll - oder Die Liebe der Treue (2016). Nun bildet 2017 mit Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher als thematischem Ausgangspunkt die Jungfrau von Orleans das Motto für das Begleitprogramm Oper Finale im Zeitraum vom 28. Mai bis 28. Juni 2017.

Jeanne, Tochter eines lothringischen Bauern, vernahm im Alter von 13 Jahren im nahgelegenen Wald Stimmen: Der Erzengel Michael, die heilige Katharina und die heilige Margareta trugen ihr auf, Frankreich vor den Engländern zu retten. Ihre Siege im Hundertjährigen Krieg ließen sie zur Nationalheiligen aufsteigen. In Männerkleidung zog sie in den Krieg, befreite eine belagerte Stadt, endigte ihr mutiges Leben aber als Opfer der Inquisition. Der Häresie bezichtigt und nach einem grausamen Verhör schuldig gesprochen, verurteilte man sie 1431 zum Tode auf dem Scheiterhaufen. Bereits zu Lebzeiten wurde sie zur Legende. 25 Jahre nach ihrem Flammentod wurde sie in einem zweiten Tribunal der Inquisition rehabilitiert und 1929 von der katholischen Kirche heiliggesprochen. Der Stoff, aus dem ihr Leben gewebt war, motivierte, weit über die Nationaldichtung Frankreichs hinausgehend, zahlreiche bedeutende Werke der Weltliteratur. Zu den Autoren, die sie inspirierte, gehörten neben dem berühmten Spätwerk Friedrich Schillers u.a. William Shakespeare, Mark Twain, George Bernard Shaw, Jean Anouilh, Bertolt Brecht und Felix Mitterer. Auch die Musik nahm sich in großen Werken der Jungfrau von Orleans an. Hier stößt man auf Namen wie Giuseppe Verdi, Peter I. Tschaikowski, Gioacchino Rossini, Walter Felsenstein, Salvatore Sciarrino und vor allem Walter Braunfels. Hinzu kommen berühmte Verfilmungen des Lebens der Jeanne d’Arc.

28. Mai bis 28. Juni 2017: OPER FINALE - JEANNE D’ARC
BEGLEITPROGRAMM ZU ARTHUR HONEGGERS JEANNE D’ARC AU BÛCHER (JOHANNA AUF DEM SCHEITERHAUFEN)

Sonntag, 28. Mai 2017, um 11.00 Uhr im Holzfoyer
Oper extra
Einführungsveranstaltung zur Neuinszenierung von La Damoiselle élue und Jeanne d’Arc au bûcher
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Preis: € 14 / ermäßigt € 7 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Sonntag, 11. Juni 2017, um 16.00 Uhr im Chagallsaal
Wie würden wir Jeanne heute begegnen?
Vortrag von Produktionsdramaturg Konrad Kuhn
Eintritt frei

Sonntag, 25. Juni 2017, um 13.00 Uhr im Holzfoyer
Jeanne d’Arc – von der historischen Figur zum Mythos
Interdisziplinäres Symposion
Preis: € 13 / ermäßigt € 6,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Montag, 26. Juni 2017, um 19.30 Uhr im Holzfoyer
Nur ich allein wache
Eine musikalisch-literarische Soiree für Jeanne dʼArc
Mitwirkende: Maria Pantiukhova (Mezzosopran), Felice Venanzoni (Klavier), N.N. (Rezitation)
Preis: € 15 / ermäßigt € 7,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Dienstag, 27. Juni 2017, um 20.00 Uhr im Haus am Dom
Ach, es geschehen keine Wunder mehr
Gespräch mit Dr. Stefan Scholz (Referat Kunst und Kultur / Haus am Dom) und Prof. Dr. Norbert Abels (Chefdramaturg / Oper Frankfurt)
Kooperation mit dem Haus am Dom
Eintritt frei

Mittwoch, 28. Juni 2017, um 19.30 Uhr in der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen
Johanna auf dem Scheiterhaufen – Verrat, Opfer und Erlösung
Vortrag von Niccolo Steiner SJ und Prof. Heinrich Watzka SJ
Kooperation mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen
(Offenbacher Landstraße 224, 60599 Frankfurt am Main)
Eintritt frei

Karten für die genannten Veranstaltungen – soweit nicht mit freiem Eintritt angeboten – sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Rossini in Wildbad 2017 ~ Ein Jahr vor dem Jubiläum: Rossini satt!

Bad Wildbad - Erstmalig steht 2017 Rossini gleich viermal auf dem Programm, was sowohl große Dramen als auch eine vergnügliche Burletta verspricht. Drei Titel sind für eine CD-Aufnahme bei NAXOS vorgesehen. Zwei DVDs sollen erscheinen. Dass bei derartigen Ambitionen auch die Besetzungen den Anforderungen entsprechen sollen, versteht sich fast von selbst, und die Mühen tragen ihre Früchte: Das New Yorker Magazin OPERA NEWS ehrte ROSSINI erneut in diesem März: die kürzlich erschienene DVD L'INGANNO FELICE (Dynamics) wurde zur „Critic's Choice“ gekürt.

Nach dem gelungenen Auftakt des vergangenen Jahres soll der neue Konzertort auf dem Turm des Baumwipfelpfades erneut wunderbare Konzerte erleben. „Für Musikliebhaber mag der relativ lange Weg zum Turm gewöhnungsbedürftig sein, doch gerade die Erlebnisse, die man dabei machen kann, sind eine weit sinnvollere Vorbereitung auf ein Konzert als Staus, Hektik und schlechte Luft. Die gemächliche Fahrt mit der Standseilbahn, der sich dabei öffnende Blick auf das Tal, die einzigartige Aussicht vom Baumwipfelpfad aus, dessen Holzplanken klingen wie Xylofonplatten, und schließlich der spiralförmige Anstieg auf den Turm selbst, dessen sachtes Schwingen mit jedem Höhenmeter deutlicher spürbar wird.“ (Badische Neuste Nachrichten) In der Gipfelruhe mit dem traumhaften Panorama bis zu den Schweizer Alpen wird das Publikum dieses Jahr Mozarts erhabene Messe in c-Moll sowie Rossinis Tantum Ergo erleben können.

Dazu kommt ein hochklassiger Klavierabend gestaltet von Luiza Borac, bei welchem die Bach-Bearbeitungen von Lipatti erklingen werden.

Die Premiere am AUFTAKT!-Wochenende wird L'OCCASIONE FA IL LADRO sein. Eine von Rossinis frühen Farsen, Verwechslungskomödie par excellence, in der ein irrtümlich mitgenommener Koffer für vertauschte Identitäten sorgt. Als Buffo-Bass wird Lorenzo Regazzo in der Rolle des Parmenione brillieren können, Kenneth Tarver als Alberto. Roberto Maietta, der im vergangenen Jahr in Wildbad das Publikum in LE COMTE ORY für sich gewinnen konnte, wird den Martino geben.

Das Bel Canto Opera Festival wird mit der Festpremiere von AURELIANO IN PALMIRA eingeläutet. Ein antiker Stoff, den Rossini einstmals auch für eine Kastratenrolle komponierte. Aurelianos Unerbittlichkeit mit den Palmyrern wird im Libretto mit einem glücklichen Ende etwas abgeschwächt. Zenobia, die palmyrische Königin, wird von Silvia Dalla Benetta verkörpert, Aureliano von Juan Francisco Gatell. Marina Viotti, eine Teilnehmerin der Akademie BelCanto der beiden Vorjahre, gibt die Hosenrolle des Arsace, die musikalische Leitung hat José Miguel Pérez-Sierra inne.

Szenische Hauptproduktion in der Trinkhalle dieses Jahres ist MAOMETTO SECONDO. Gemeinsam mit dem Choreographen Matteo Graziano inszeniert Jochen Schönleber die osmanische Belagerung der venezianischen Kolonie mit allerlei grausamen Verwirrungen um Liebe und Ehre. Als osmanischen Eroberer Maometto II werden Sie mit Mirco Palazzi den führenden jüngeren Koloraturbass erleben können, der in Wildbad mehrere umjubelte Auftritte verzeichnen kann, zuletzt in IL VIAGGIO A REIMS. Sein venezianischer Gegenspieler Calbo wird Victoria Yarovaya, seine Geliebte Anna wird Elisa Balbo sein.

EDUARDO E CRISTINA, eine schwedisch-schottische Verquickung, ehrt den legendären Rossini-Dirigenten, ex Chef des RSO Stuttgart Gianluigi Gelmetti, der sich seinerseits in Bad Wildbad die Ehre gibt, dieses Pasticcio zu dirigieren. In den Titelrollen sind  ein vorzügliches Titelpaar mit Silvia Dalla Benetta als Cristina, Prinzessin von Schweden und Laura Polverelli, Mezzosopran, als Feldherr Eduardo zu erleben. Cristinas gestrenger Vater, König Carlo, wird von Kenneth Tarver gesungen, der schottische Prinz Giacomo wird von Baurzhan Anderzhanov verkörpert.

Die diesjährige Gastspieloper LE CINESI wurde bereits 2015 erfolgreich gezeigt, jedoch in einer früheren Inszenierung mit Sängerinnen und Sänger aus Barcelona. Diese „köstlich-ironische und urmusikalische „Chinoiserie”“ (Loll Weber, Luxemburger Wort, August 2015), kam beim Publikum gut an. Die Arbeit mit den dezidiert jungen Sängern war ertragreich und konnte im Herbst 2016 fortgesetzt werden: von Barcelona gelangte die „Operina“ nach Florenz, wo sie in Zusammenarbeit mit dem Maggio Musicale Fiorentino im Teatro Goldoni von Jochen Schönleber erneut inszeniert wurde. Als erste von hoffentlich vielen zukünftigen Kooperationen mit Florenz also wird es die CINESI diesen Sommer in Wildbad geben.



Ganz oben! Eröffnungskonzert am 7. Juli 2017 um 20.00 Uhr auf dem Turm des Baumwipfelpfades
Mozarts c-Moll Messe und Rossinis Tantum Ergo mit zahlreichen Solisten u.a. Silvia Dalla Benetta, dem Camerata Bach Chor Poznan und den Virtuosi Brunenses unter Antonino Fogliani.
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr stellt sich die  Festivalorganisation erneut dieser Kür: den Turm des Baumwipfelpfades bei fast uneingeschränktem Sommerbetrieb in wenigen Stunden konzertfähig zu machen. Die besondere Ruhe über den Wipfeln der Schwarzwaldtannen war nicht nur maßgeblich für den Hörgenuss des Publikums, sondern auch für die Sänger eine reizvolle Gelegenheit, auch im Pianissimo noch bis in die obersten Reihen in voller Wirkung ihrer Stimme zu glänzen. Antonino Fogliani erfüllt sich mit dieser Messe, die er als ein Geschenk Gottes und ein wahres inniges Gebet bezeichnet, einen Traum.
Hinweis: Die Fahrt mit der Sommerbergbahn ist in der Konzertkarte mit inbegriffen. Es empfiehlt sich, ca. 45 Minuten für den Weg von der Talstation bis zum Sitzplatz einzuplanen

L'OCCAS|ONE FA IL LADRO ossia il cambio della valigia - Gelegenheit macht Diebe
Burletta per musica in einem Akt
Musik von Gioachino Rossini
Libretto von Luigi Prividali nach dem Vaudeville Le prétendu par hasard, ou L'occasion fait le
larron von Eugène Scribe
UA 24. November 1812 im Teatro San Moisè in Venedig
Aufführungen am Sa 8. Juli 19.40 Uhr, Do 13. Juli 19.40 Uhr, Sa 22. Juli 11.15 Uhr im Königlichen Kurtheater

Ein Koffer wird verwechselt, Identitäten werden ausgetauscht, geraubt, zurückgegeben, eine tolle Komödie und ein Erzkomödiant in der männlichen Hauptrolle - Lorenzo Regazzo und Jochen Schönleber haben sich in Fortsetzung des Zyklus der fünf frühen Farse Rossins vorgenommen, diese Burletta neu und ein bisschen anders zu lesen. Parmenione wird dabei zu einem grotesk Getriebenen, einem "modernen", rein narzisstischen Charakter, der bei Frauen wirken, aber keine lieben kann...
Dies ist Regazzos Rollendebüt in dieser Partie, die eigentlich für Bariton geschrieben ist. Als sein Gegenüber ist Kenneth Tarver eine souveräne Bühnenerscheinung, und die Damen stehen in nichts nach....

Parmenione: Lorenzo Regazzo (Bass)
Martino: Roberto Maietta (Bariton)*
Berenice: Luiza Fatyol (Sopran)
Ernestina:  Giada Frasconi (Mezzo)
Albeıto: Kenneth Tarver (Tenor)
Eusebio: Mubenga Kabongo (Tenor)
*Stipendiaten der Akademie BelCanto

Regie: Jochen Schönleber
Regieassistenz: Silvia Aurea di Stefano*
Bühnenbild: Jochen Schönleber
Kostüm: Claudia Möbius
Licht: Jochen Schönleber und Michael Feichtmeier
Musikalische Leitung: Antonino Fogliani
Continuo: Michele D'Elia
Virtuosi Brunenses
Video-Aufzeichnung durch Philo-Ton Philipp Ohl

LE CINESI - Die Chinesinnen
Divertimento von Pietro Metastasio 1736
Opera di salotto per studenti (1831)
Musik von Manuel del Pópulo Vicente García (1775-1832)
Moderne szenische Erstaufführung Barcelona 11. April 2015
Eine Produktion des Maggio Musicale Fiorentino 2016
Gastspiel bei ROSSINI IN WILDBAD 2017
Aufführungen am So 9. Juli 15.40 Uhr, Sa 15. Juli 11.15 Uhr und Fr 21. Juli 11.15 Uhr im Königlichen Kurtheater

Manuel García war nicht nur einer der berühmtesten Tenöre aller Zeiten, er war auch ein hervorragender Gesangslehrer, dessen beste Schüler seine talentierten eigenen Kinder wurden, darunter die Primadonna assoluta Maria Malíbran, Pauline Viardot und sein gleichnamiger Sohn Manuel García, der zudem auch noch das Laryngoskop zur Untersuchung derr Stimmbänder erfand. García war aber auch ein höchst erfolgreicher Opernkomponist, der in den letzten Jahren seines Lebens vermehrt kleine Opern mit Klavierbegleitung für seine Gesangsschüler verfasste. LE CINESI nach dem Libretto von Metastasio wurden zuvor u.a. schon von Gluck vertont. In der Wiener Uraufführung spielte sogar die spätere Kaiserin Maria Theresa als Lisinga mit.
Auf ihrem Weg von Barcelona über Wildbad sind die mitreißenden Le Cinesi in Florenz angelangt, wo eine Neuinszenierung der erfolgreichen Fassung von Jochen Schönleber im Herbst 2016 musikalisch und szenisch großen Anklang fand: Die Aufführung „war unterhaltsam und stimulieıte besonders die schauspielerischen Fähigkeiten der Interpreten in einem stets höchst animierten szeníschen Spiel” (Giuseppe Rossi, La Nazione, 26. Oktober 2016).

Diese Fassung wird nun als erstes Gastspiel des Maggio musicale fiorentino/Opera di Firenze bei ROSSINI IN WILDBAD gezeigt. Die Kooperation mit dem Maggio musicale fiorentino ist für die kommenden Jahre vorgesehen.

Lisinga: Francesca Longari*
Sivene: Giada Frasconi*
Tangia: Ana Victoria Pitts*
Silango: Patrick Mubenga Kabongo*
*Stipendiaten der Akademie BelCanto

Inszenierung: Jochen Schönleber
Bühne und Kostüme: Jochen Schönleber
Licht: Jochen Schönleber
Musikalische Projektleitung, Variationen/Klavier: Michele D'Elia

AU RELIANO IN PALMIRA
Dramma serio in clue atti (1813)
Musik von Gioacchino Rossini
Libretto von Felice Romani
UA 26. Dezember 1813 an der Mailänder Scala
Premiere am 14. luli um 19.40 Uhr, eine weitere Aufführung am 22. Juli um 19.00 Uhr in der Trinkhalle

Ein römischer Kaiser trifft eine orientalische Fürstin in einer Metropole der Antike. Rossinis einzige Oper für einen Kastraten, 1813 für die Mailänder Scala geschrieben, bekam vom Librettisten Felice Romani ein glückliches Ende zur traurigen historischen Wahrheit hinzugedichtet. Glücklich ist aber auch der musikalische Einfallsreichtum und der Einstieg zu dieser ernsten Oper: Die Ouvertüre, die Rossini hier schrieb, wurde später mit dem Barbiere di Siviglia weltberühmt. Semistage Aufführung.

Zenobia: Silvia Dalla Benetta (Sopran)
Aureliano: Juan Francisco Gatell (Tenor)
Arsace:  Marina Viotti (Mezzo)
Publia: Ana Victoria Pitts (Mezzo)*
Ordonnea: Mingji Lee (Tenor)*
Alnicolli: Baurzhan Anderzhanov (Bass)

*Stipendiaten der Akademie Be|Canto
Einrichtung/szenischer Workshop: N.N.
Musikalische Leitung: José Miguel Pérez-Sierra
Virtuosi Brunenses
Aufzeichnung durch den SWR

MAOMETTO II - Mehmet ll
Dramma per musica in zwei Akten
Musik von Gioachino Rossini
Libretto nach seinem Versdrama Anna Erzio von 1820 von Cesare della Valle
UA 3. Dezember 1820 im Teatro San Carlo Neapel.
Premiere am 15. Juli um 19.00 Uhr, weitere Aufführungen am 20. Juli um 19.00 Uhr und am 23. Juli um 15.00 Uhr in der Trinkhalle

Ende des 15. Jahrhunderts wird die venezianische Kolonie Negroponte durch den Herrscher von Konstantinopel Maometto ll belagert. Die Einwohner wehren sich erbittert. Kurz vor der Entscheidungsschlacht will der Statthalter Erisso seine Tochter Anna zu ihrer eigenen Sicherheit mit dem Offizier Calbo verheiraten, falls ihm etwas zustößt. Diese jedoch hat sich vor einiger Zeit in Korinth in einen angeblichen venezianischen Adeligen Uberto verliebt. Doch ihr Vater erklärt ihr, dass dies nicht sein kann, weil jener zur selben Zeit mit ihm in Venedig war. Er droht seine Tochter zu verfluchen. Verrat besiegelt das Schicksal der Stadt und Anna gerät in Gefangenschaft. Als sie in Maometto ihren Liebehaber Uberto erkennt und sieht, wie dessen Truppen Erisso und Calbo gefangen genommen und misshandelt haben, hält sie zu ihrem Volk und leitet eine lntrige ein, die den Venezianern den Sieg, ihr aber den Tod bringt.
2002 wurde in Wildbad die ”entschärfte” Fassung aus Venedig gezeigt, in der es ein Happy End gibt. Die schroffe neapolitanische Originalfassung von 1820, die in diesem Jahr aufgezeichnet wird, sieht am Ende in aussichtsloser Lage Annas Suizid und Maomettos Vernichtung vor. Regisseur Jochen Schönleber interessiert insbesondere die Beiläufigkeit, mit der hier, wie so oft in der Geschichte, Frauen geopfert werden, denen keine Agenda außer das Gehorchen und Opfersein zugebilligt wird. Annas Leidensweg wird in den Mittelpunkt gerückt: ”Questo è un sacrificio, e la vittima son io” - Dies ist ein Blutopfer, und das Opferlamm bin ich", singt sie. Eine Spitzenbesetzung mit dem führenden Rossini-Dirigenten, dessen packender Zugriff immer wieder erstaunt, lässt einen außerordentlichen Abend erwarten.

Maometto: Mirco Palazzi (Bass)
Anna: Elisa Balbo (Sopran)
Calbo:  Victoria Yarovaya (Contralto)
Erisso: Merto Sungu (Tenor)
Condulmiero/Selim: Patrick Kabongo Mubenga (Tenor)*
*Stipendiaten der Akademie BelCanto

Camerata Bach Chor Poznan
Regie: Jochen Schönleber
Choreographie/Mitarbeit Regie: Matteo Graziano
Bühnenbild: Jochen Schönleber
Kostüm: Claudia Möbius
Musikalische Assistenz: Michele D'E|ia
Licht: Jochen Schönleber und Michael Feichtmeier

Erstmalig wirkt bei ROSSINI IN WILDBAD 2017 die Jugendkapelle der Orchestervereinigung Calmbach unter Sascha Eisenhut als Banda (Bühnenmusik) mit.
Musikalische Leitung: Antonino Fogliani
Virtuosi Brunenses
Aufgezeichnet durch das DeutschlandRadio
Videoaufzeichnung für DVD Audioaufzeichnung für CD.

EDUARDO E CRISTINA - Eduard und Christine
Dramma per musica in zwei Akten
Musik von Gioachino Rossini
Libretto von Giovanni Schmidt, überarbeitet von Andrea Leone Tottola und Gherardo
Bevilacqua-Aldobrandini
UA 24.April 1819 im Teatro San Benedetto in Venedig
Premiere am 16. Juli 2017 um 17.00 Uhr, eine weitere Aufführung am 21. Juli um 19.00 Uhr in der Trinkhalle

Für das Venezianer Teatro San Beneoletto, das heute noch als „Cinema Rossini” ein etwas trauriges Dasein fristet, versprach Rossini 1819 einen Kassenknüller und lieferte tatsächlich unter zahlreichen Eigenentnahmen ein Pasticcio, das auch neue Musik enthielt und erfolgreich lief. Die Oper, deren moderne Erstaufführung 1997 mit Hilfe der Deutschen Rossini Gesellschaft in einer vielbeachteten Version in Bad Wildbad stattfand, hat große musikalische Qualitäten, die wir einer konzertanten Aufführung erneut unter Beweis stellen wollen.
Gianluigi Gelmetti, der ROSSINI mit seiner musikalischen Leitung eine Ehre erweist, wird im Rahmen der Premiere eine besondere Würdigung zuteil. Er wird erster Preisträger unseres neuen Preises ROSSINI IN CIMA - ROSSINI AUF DEM GIPFEL. Die Aufzeichnung für CD wird erst nach dem Erscheinen der CD zugänglich. Interessenten müssen also LIVE dabei sein.

Carlo: Kenneth Tarver (Tenor)
Cristina: Silvia Dalla Benetta (Sopran)
Eduardo: Laura Polverelli (lvlezzo)
Giacomo: Baurzhan Anderzhanov (Bass)
Atlei: Mingji Lee (Tenor)*
*Stipendiaten der Akademie BelCanto

Musikalische Leitung: Gianluigi Gelmetti
Virtuosi Brunenses
CD-Aufzeichnung für NAXOS

Hommage an Tamburini - Vittorio Prato
Festkonzert: Tamburinis Arien von Donizetti, Pacini, Rossini, Mercadante & Co
Am 19. Juli um 19.40 Uhr in der Trinkhalle

Antonio Tamburini (1800-1876) war der herausragende Bariton in vielen wichtigen Opern der Belcanto-Zeit, als Rossini schon vom Opernkomponisten zum Theaterconsulenten in Paris geworden war. Donizetti, Bellini, Pacini und lviercadante schrieben für Tamburini. ln Wildbad kam mit Mercadantes I Briganti 2012 ein eindrucksvolles Beispiel seiner Kunst zur Wiederaufführung. Damals sang den Bösewicht Ermanno unvergesslich Vittorio Prato, dessen Weg als feiner Belcanto-Spezialist in Bad Wildbad begonnen hat. Er wird ein ganzes Tamburini-Programm mit zahlreichen Erstaufführungen und Raritäten singen, das die Rossini in Wildbad Editoren unter Federführung von Reto Müller erarbeiten. Insbesondere der Wiener Dirigent Aldo Salvagno hat mit fünf schwierigen Neueditionen eine Herkulesarbeit geleistet! Für alle Belcanto-Fans ein Muss.

PROGRAMM
Pietro Generali: Scena e Aria „Montalban, che veolesti! - Nel periglioso istante” aus Chiara di Rosembergh Giuseppe Balducci: Scena e Aria „Bravi, bravi, ma le ciarle non sen/ono” aus Riccardo
I'intrepido Gaetano Donizetti: Cavatina „Una Barchetta il mar scolando va - In un battello un di” aus Gianni di Ca/ais Giovanni Pacini: Scena e Aria: „Del cieio è decreto” aus II talismano
Carlo Coccia: Coro, Scena e Aria „Non speranza oli grandezza - Bell'a|me in cui dal cielo” aus Edoardo in Iscozia Marco Aurelio Marlíani: Orgia con coro „I| fasto e lo splendore” aus Il bravo
Vincenzo Bellini: Aria „Ah, per sempre io ti perdei” aus Ipuritani Saverio Mercadante: Scena e Aria „Tutto riposa - Ah no, vivi” aus I briganti Michael William Balfe: Aria „Chi mai vedo” aus Falstaff
Gaetano Donizetti: Cantabile „Bella siccome un angelo” aus Don Pasquale

Musikalische Leitung: José Miguel Peréz-Sierra
Camerata Bach Chor Poznan
Virtuosi Brunenses
Das Programm wird vom SWR aufgezeichnet.

Ganz oben! Luiza Borac Klavierkonzert
Am 18. luli 2017 um 20.00 Uhr auf dem Turm des Baumwipfelpfades

Die in Hannover lebende Pianistin pflegt, in Anlehnung an ihr Vorbild Swjatoslaw Richter, ein außerordentlich farbenreiches, rhythmisch konturiertes Spiel. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. für Ihre beispielhaften Aufnahmen von George Enescu. 2007 gewann sie den BBC Music Magazine Award, zum 100. Geburtstag von Dinu Lipatti 2012 spielte sie  seine sämtlichen Werke für Klavier solo auf CD ein. lm März dieses Jahres erschien ihre CD mit Werken von Schumann, Ravel, Debussy, Ivtihalovici und Enescu, einige Stücke darunter sind erstmalige Einspielungen.

Sie wurde im Vorjahr für ihr Debüt in Bad Wildbad einmütig gefeiert. Nun stellt sie Ganz oben! ein auf den wundervollen On abgestimmtes Programm mit Bach-Bearbeitungen von Lipatti sowie viel Romantik von ihrer neuen CD vor. Lipatti, als Wunderkind des Klaviers schnell über sein Heimatland Rumänien hinaus gefeiert, tat sich auch als Komponist hervor.  Von Bach hatten es ihm besonders die Choräle und Kantaten angetan, Borac wird sie mitsamt einem Programm von Liszt und Chopin vorstellen. Die barocken, romantischen und hyperchromatischen Klänge werden den Turm auf traumhafte Weise ausfüllen.
Doch zuvor gilt es, einen großen Konzertflügel auf einen vierzig Meter hohen Turm zu schaffen. Eine besondere Herausforderung, der die Organisation von ROSSINI sowie auch das Klavierhaus Seela mit schon gefasstem Mut entgegensehen.

PROGRAMM:
J.S. Bach - 2 Arien aus der Kantate BWV 208 'Wie es mir behagt ist nur die muntre Jugend'
1. 'Weil die wollenreichen Herden'
2. 'Schafe können sicher Weiden'
Bearbeitungen für Klavier solo von Dinu Lipatti (1917-1950, Lipattis 100. Jubiläum)
Conrad Ansorge (Schuler von Liszt 1862-1930) - Erinnerung
F. Liszt- Sonetto Nr. 104 (Petrarca)
F. Liszt- Notturno Nr. 3, Liebestraum ('O, lieb', so lang Du lieben kannst`)
Carl Filtsch (Schüler von Chopin, 1830-1845) - Romanze ohne Worte
G. Rossini / Ginzburg - Fantasie über "Largo al factotum" aus "ll Barbiere di Siviglia"
F. Chopin 12 Etüden op.25 (à Marie ol'Agoult)

Hinweis: Die Fahrt mit der Sommerbergbahn ist in der Konzertkarte mit inbegriffen. Es empfiehlt sich, ca. 45 Minuten für den Weg von der Talstation bis zum Sitzplatz einzuplanen.                   

 [© Rossini in Wildbad]

ROSSINI IN WILDBAD ist eine Veranstaltung der Stadt Bad Wildbad mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und des Landkreises Calw.
http://rossini-in-wildbad.de

Bregenzer Festspiele 2017:  19. Juli bis 20. August

"Carmen" eröffnet 72. Festspielsommer am Bodensee ~ Eine leuchtende Uraufführung, die Rückkehr des Schauspiels und ein geschrumpfter Ring
Mit einer der weltweit beliebtesten Opern starten die Bregenzer Festspiele am 19. Juli 2017 in ihre 72. Saison: Als Spiel auf dem See zeigt das Sommerfestival an 28 Abenden Georges Bizets Carmen. Tags darauf folgt im Festspielhaus Gioachino Rossinis Oper Moses in Ägypten. Zum Festspielfinale ab Mitte August lädt nicht nur das Opernstudio erneut ins Kornmarkttheater, sondern erblickt auf der Werkstattbühne eine Auftragskomposition das Licht der Opernwelt.


Bregenzer Festspiele: Aufbau Bühnenbild Carmen (März 2017)
© Bregenzer Festspiele / Dietmar Mathis

Dazwischen laden symphonische und poetische Konzerte ins Festspielhaus und ins Seestudio. Exotische Oper in ganz anderen Dimensionen gibt’s auf der Werkstattbühne zu erleben, zu bestaunen, zu bewundern. Ein Gastspiel des Berliner Maxim Gorki Theater bringt das Schauspiel zurück ins Festspielprogramm.

Eine Meisterklasse bereits im Februar, weitere Konzerte und das Jugendprogramm crossculture komplettieren den insgesamt 80 Veranstaltungen umfassenden Spielplan 2017. Insgesamt stehen für die bis 20. August dauernde Saison rund 214.000 Tickets zur Verfügung.

Rückkehr nach 25 Jahren
Als das Festival die Oper um leidenschaftliche Liebe und spektakulären Stierkampf das bislang letzte Mal auf der Bregenzer Seebühne zeigte, bescherte sie in den Sommern 1991 und 1992 den damaligen Besucherrekord. Nach 25 Jahren kehrt Carmen nun in einer Neuinszenierung des aus Dänemark stammenden Regisseurs Kasper Holten zurück, der weltweit an den großen Opernhäusern mit seinen Inszenierungen für Aufsehen sorgt und derzeit Intendant am renommierten Royal Opera House Covent Garden in London ist. Das Bühnenbild stammt von Es Devlin, am Pult der Wiener Symphoniker steht Paolo Carignani, Dirigent der Bregenzer Turandot-Inszenierung.

Plagen und Meeresspaltung
Im Festspielhaus gelangt Gioachino Rossinis selten gespielte Oper Moses in Ägypten (Mosè in Egitto) zur Aufführung. Premiere ist am 20. Juli 2017, es folgen zwei weitere Aufführungen. Den biblischen Stoff von Plagen und der Meeresspaltung inszeniert die Niederländerin Lotte de Beer gemeinsam mit dem Theaterkollektiv Hotel Modern, die mit Objekten und Puppen eine eigene Welt entstehen lassen. Die musikalische Leitung liegt bei dem in Spanien geborenen Italiener Enrique Mazzola, der im vergangenen Sommer das dritte Orchesterkonzert dirigierte. Es spielen die Wiener Symphoniker. Mit Christof Hetzer als Ausstatter kehrt der im Sommer 2015 gefeierte Bühnenbildner von Hoffmanns Erzählungen zurück ins Bregenzer Festspielhaus.

Einblicke leuchten den Weg für To the Lighthouse
Im Mai 2014 fanden die ersten Gespräche mit Künstlern statt, bereits ein Jahr später ließ der erste Einblick das Publikum in die Entstehung der Oper blicken, im Sommer 2017 gelangt auf der Werkstattbühne To the Lighthouse zur Uraufführung. Das von Intendantin Elisabeth Sobotka initiierte und in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz realisierte Opernatelier will nicht nur neues Musiktheater schaffen, sondern auch Antworten auf die Frage liefern, „Wie entsteht eine Oper?“. Mit dem Stoff von Virginia Woolfs gleichnamigem Roman beschäftigen sich seit zweieinhalb Jahren Komponist Zesses Seglias sowie Ernst Marianne Binder, der für Libretto und Inszenierung verantwortlich zeichnet. Das Raumkonzept stammt vom dänischen bildenden Künstler Jakob Kolding, der erstmals für eine Theaterbühne arbeitet. Es spielt das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Claire Levacher. Den Weg bis zur Uraufführung leuchten weitere drei Einblicke, der nächste verkürzt bereits am 28. November die Wartezeit.

Große Winzlinge auf der Werkstattbühne
Eine runde Sache und exotische Oper in völlig anderen Dimensionen gibt’s am ersten Festspielwochenende zu erleben. Richard Wagners auf vier Aufführungstage angelegtes Musiktheater-Epos Der Ring des Nibelungen schrumpft dabei nicht nur auf übersichtliche 90 Minuten Gesamtspielzeit, sondern auch dessen Protagonisten sind im Miniformat auf Tierisch-Wesentliches reduziert – sie werden zu Insekten. Das bereits bei der Oper im Festspielhaus tätige Theaterkollektiv Hotel Modern lässt auf der Werkstattbühne bei Der Ring eine winzige Opernwelt aus Raupen, Schmetterlingen und Grashüpfern entstehen. Kombiniert mit der Livemusik des Niederländischen Bläserensembles sowie durch Livekameras auf Leinwand übertragen, kommen die Kleinen groß raus.

Fantastisch, spanisch, schlagfertig
Auf die Konzertbühne des Großen Saals begeben sich die Wiener Symphoniker an zwei Abenden und an einem Vormittag. Während das erste Orchesterkonzert unter der musikalischen Leitung von Antonio Méndez einen opulenten Bogen spanischer und an Spanien erinnernde Klänge offeriert, widmet sich Chefdirigent Philippe Jordan bei einer Sonntagsmatinee dem wohl bekanntesten Liebespaar der Operngeschichte bei Richard Wagners Siegfried-Idyll und erstem Aufzug von Die Walküre. Fantastisch und schlagfertig wird es beim letzten Konzerttermin: Ernest Guirauds Chasse fantastique und Hector Berlioz' Symphonie fantastique sowie Minas Borboudakis' Cassiopeia für Schlagzeug und Orchester dirigiert Constantinos Carydis.

Neben den beiden Musiktheater-Engagements bei Die Hochzeit des Figaro und To the Lighthouse stellt das Symphonieorchester Vorarlberg am letzten Festspieltag erneut seine Qualität als Konzertensemble unter Beweis. Chefdirigent Gérard Korsten steht bei Olivier Messiaens Un sourire, Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur und César Francks Symphonie d-Moll am Pult des Vorarlberger Traditionsorchesters.

Schauspiel auch in den Folgejahren
Nach vier Jahren Wartezeit bereichert im Sommer 2017 erstmals wieder eine Schauspielaufführung den Festival-Spielplan: Mit The Situation zeigen die Bregenzer Festspiele das „Stück des Jahres 2016“ im Bregenzer Kornmarkttheater als Gastspiel des in Berlin beheimateten Maxim Gorki Theater. Das Werk stammt von der österreichisch-israelischen Theaterregisseurin Yael Ronen und ihrem Ensemble, dem Schauspielerinnen und Schauspieler aus Israel, Palästina und Syrien angehören. The Situation erzählt von Menschen, die ihre Heimatländer des Nahen Osten verlassen haben und in Berlin aufeinander treffen. Das Stück bildet den Auftakt für eine in den Folgejahren jährlich fortgesetzte Schauspielreihe.

Da-Ponte-Finale am Kornmarkt
Die unter den drei sogenannten Da-Ponte-Opern erstaufgeführte, vollendet im kommenden Sommer den in der Saison 2015 begonnenen Zyklus. Nach Così fan tutte und Don Giovanni gelangt im Kornmarkttheater Die Hochzeit des Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart zur Aufführung. Junge Sängerinnen und Sänger treffen zum dritten Geburtstag des Festspiel-Opernstudios auf heiteres Intrigenspiel, erotisches Hasardieren und politischen Sprengstoff. Mit Jörg Lichtenstein kehrt der Regisseur des Opernstudio-Gründungsjahrs zurück. Hartmut Keil dirigiert erneut das Symphonieorchester Vorarlberg. Kooperationspartner ist der internationale Gesangswettbewerb NEUE STIMMEN der Bertelsmann Stiftung.

Die erste Veranstaltung des Sommerfestivals lädt bereits im Winter ins Festspielhaus: Fünf Monate früher als in den vergangenen beiden Jahren kehrt Brigitte Fassbaender an den Bodensee zurück, um die Sängerinnen und Sänger des Opernstudios auf ihre Rollen in Die Hochzeit des Figaro vorzubereiten. Am 5. Februar lässt sich die renommierte und vielfach ausgezeichnete Kammersängerin bei ihrer inspirierenden Arbeit mit den jungen Künstlern über die Schulter blicken.

Musik & Poesie: Gospel und leidenschaftliche Frauen
Musikalisch-poetisch wird es erneut im Seestudio des Festspielhauses sowie zu später Stunde auch auf der Werkstattbühne: Bei einem Musik & Poesie Special spürt Measha Brueggergosman in ihrem dritten Bregenzer Festspielsommer gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern des Festspielchors und einer Band ihren afro-amerikanischen Wurzeln nach. Sobald der letzte Ton des dritten Orchesterkonzerts im Großen Saal verhallt ist, erklingen auf der Werkstattbühne ab 22:00 Uhr bei Songs of Freedom Gospel-Klassiker. Darüber hinaus interpretiert die aus Kanada stammende Sopranistin bei einem Auftritt im Seestudio leidenschaftliche und leidende Frauenfiguren der französischen Musik.

Drei Tage nach der Premiere von Moses in Ägypten verwebt das Middle East Peace Ensemble jüdische und arabische Musik mit zeitgenössischen Werken unterschiedlicher Länder. Die Auftaktveranstaltung von Musik & Poesie moderiert Ensemble-Leiter Henrik Goldschmidt. Erstmals betritt im kommenden Sommer Michael Köhlmeier die Bühne der beliebten Reihe. Der Vorarlberger Schriftsteller widmet sich gemeinsam mit der aus Israel stammenden Sängerin Dalia Schaechter dem Propheten Moses, der Religion, dem Monotheismus.

Sommerakademie und Brötchen
Das Kinder- und Jugendprogramm crossculture lädt erneut nicht nur zum Zusehen und Zuhören, sondern auch zum Mitmachen ein. Neben Workshops und einem Instrumentaltheater von Thomas Desi erarbeiten junge Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Martin Kerschbaum ein Blasorchester-Konzertprogramm. Das Konzert im KUB widmet sich im kommenden Jahr der großen Tradition jüdischer Musik. Im Abschlusskonzert der Internationalen Sommerakademie Opus XXI beschäftigen sich junge Musiker und Musikerinnen mit zeitgenössischer Musik, unter anderem von Zesses Seglias und Miroslav Srnka. Die vom Verein der Festspielfreunde und dem ORF Vorarlberg gemeinsam veranstalteten Festspielfrühstücke lassen das Publikum bei Kaffee und Brötchen ausgewählte Künstler wiederum von ihrer persönlichen Seite kennen lernen.

Die Bregenzer Festspiele 2017 finden von 19. Juli bis 20. August statt, Tickets und Informationen unter Telefon 0043 5574 4076 und  www.bregenzerfestspiele.com .

TIPP: Bodensee-Vorarlberg Tourismus und Bregenzerwald Tourismus offerieren verschiedene Angebote, die Festspieltickets und Übernachtungen in einer Unterkunft nach Wahl inkludieren: www.bodensee-vorarlberg.com / www.bregenzerwald.at



Bregenzerwald
© Popp & Hackner / Vorarlberg Tourismus

Die Bregenzer Festspiele sind nicht das einzige Highlight der Region Vorarlberg. In den Städten und Dörfern, am Bodensee und in den Bergen spielen große und kleine Festivals Musik von Klassik bis Pop. Museen und Ausstellungshäuser widmen sich der Geschichte und Zeitgenössischem, dem Handwerk und Lebensgeschichten.

Moderner Tanz beim Bregenzer Frühling
Modernes Ballett und zeitgenössischen Tanz präsentiert der Bregenzer Frühling von März bis Mai 2017 im Festspielhaus Bregenz. Den Festivalauftakt gestaltet der Andalusier Israel Galván, der den Flamenco neu interpretiert (17. März). Das Nederlands Dans Theater – es zählt zu den renommiertesten Ensembles im Bereich des zeitgenössischen Tanzes – ist mit seiner „Jugendabteilung“ NDT 2 zu Gast in Bregenz (22. April). „Cold Blood“, die poetische Reise der belgischen Tänzerin und Choreografin Michèle Anne De Mey und des Filmemachers Jaco Van Dormael, lässt die Grenzen zwischen Film, Tanz, Musik und Theater verschwimmen (13. Mai). Weiters auf dem Programm: der US-amerikanische Choreograf Richard Siegal mit seiner neu gegründeten Kompagnie „Ballet of Difference“ (19.Mai) sowie der Brite Akram Khan mit Company und dem indisch-afrikanisch inspirierten Stück „Until the Lions“ (27. Mai). Über aktuelle Brisanz verfügt die Uraufführung von „Ich glaube“, eine Performance des aktionstheater ensembles über das Helfen, Helfenwollen und Egozentrik (7., 8. und 9. Juni). www.bregenzerfruehling.at

Montforter Zwischentöne in Feldkirch
Dreimal im Jahr finden im runderneuerten Montforthaus in Feldkirch „Montforter Zwischentöne“ statt. Vom 26. bis 28. Februar 2017 steht das Thema „Entscheiden. Im Ungewissen wählen“ im Mittelpunkt von Konzerten, Experimenten und Gesprächen. „Träumen“ ist das Thema vom 21. bis 26. Juni, „Vollenden“ jenes vom 16. bis 19. November.
www.montforter-zwischentoene.at

vorarlberg museum in Bregenz
Vor wenigen Jahren wurde das „vorarlberg museum“ nach einem Umbau wieder eröffnet. Den Bau, der denkmalgeschützte Bauteile integriert, plante das Vorarlberger Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur, das dafür mehrere Auszeichnungen erhielt: das Label „best architects 14“ in Gold, den „International Architecture Award 2014“ sowie eine Auszeichnung beim Vorarlberger Bauherrenpreis 2015. Für sein Ausstellungskonzept erhielt das Haus 2016 den österreichischen Museumspreis.
Neben der außergewöhnlichen Fassade mit 16.656 Betonblüten, tatsächlich Abdrücke von handelsüblichen PET-Flaschenböden, beeindruckt im 4. Stock ein besonderer „Blickraum“, den der österreichische Künstler Florian Pumhösl gestaltet hat. Vom dunkel ausgekleideten Raum schaut man durch ein riesiges Panoramafenster auf die sich ständig verändernde Szenerie am Bodensee.
Das Museum befasst sich in modern gestalteten Ausstellungen mit der Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs und des Bodenseeraums. Zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation in Vorarlberg beleuchtet es von 20. Mai bis 31. Oktober in Kurzbiografien ausgewählte historische Persönlichkeiten des evangelischen Lebens. Die Ausstellung „Romane Thana“ von 25. Mai bis 8. Oktober thematisiert Orte der Roma und Sinti und ihre Lebenssituation in Österreich. www.vorarlbergmuseum.at  

20 Jahre Kunsthaus Bregenz
Das Kunsthaus Bregenz (KUB), ein Bau des bekannten Schweizer Architekten Peter Zumthor, ist eines der führenden Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst in Europa. In wechselnden Ausstellungen bespielt zumeist ein Künstler oder eine Künstlerin das ganze Haus.
Zum 20-jährigen Jubiläum des Hauses am See ist seine spezifische Architektur einmal mehr wichtiger Ausgangspunkt für das Programm.
Den Auftakt gestaltet die erst 30-jährige US-Amerikanerin Rachel Rose, bekannt für ihre Videoinstallationen mit konkretem räumlichem Bezug. In ihrer Arbeit für das KUB wird Peter Zumthor ein Bezugspunkt sein, auch die Wahrnehmung und die Erinnerungsfähigkeit im Zeitalter medialer Aufzeichnung und digitaler Distribution (4. Februar bis 17. April).
Der Argentinier Adrián Villar Rojas inszeniert unter anderem überdimensionale Skulpturen aus gegossenem Beton. Er wird sich mit dem Beton des Kunsthauses beschäftigen, aber auch mit dessen Geschichte (6. Mai bis 25. Juni). Die große KUB-Jubiläumsausstellung wird Peter Zumthor, dem Architekten des Kunsthaus Bregenz, gewidmet sein. In Kurzfilmen bespricht er die Plätze und Bedingungen seiner Projekte (15. Juli bis 8. Oktober). www.kunsthaus-bregenz.at

25 Jahre Rheinschauen mit neuer Ausstellung
Seit 25 Jahren erzählt „Rheinschauen“ in Lustenau anhand von Plänen, Modellen, Fotos und Dokumenten die Geschichte jenes Rhein-Abschnitts, der die Grenze zwischen Vorarlberg und der Schweiz bildet und dann den Bodensee durchfließt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieser Abschnitt reguliert. Bis dorthin hatte der mäandrierende Fluss immer wieder für Überschwemmungen gesorgt.
Ab 1. Mai 2017 präsentiert sich die Ausstellung in neuer Form: Sie wurde eigens für das Jubiläumsjahr architektonisch und konzeptionell neugestaltet. www.rheinschauen.at

Jüdisches Viertel und Jüdisches Museum Hohenems
Hohenems war über Jahrhunderte hinweg Heimat für eine kleine jüdische Gemeinde. Das jüdische Viertel wurde in den letzten Jahren sorgsam renoviert. Führungen finden jeden ersten Sonntag im Monat und auf Anfrage statt. Stationen sind unter anderem die einstige Synagoge, heute der nach Salomon Sulzer benannte Konzertsaal, die Mikwe (das Ritualbad) und der Friedhof.
In der Villa Heimann-Rosenthal dokumentiert das Jüdische Museum Hohenems die Geschichte der Juden von Hohenems: in einer ständigen Ausstellung und in Sonderausstellungen. Vom 30. April bis Oktober 2017 zu sehen ist die Ausstellung „Die weibliche Seite Gottes. Perspektiven auf Geschlecht und Heiligkeit“. www.jm-hohenems.at

poolbar-Festival in Feldkirch
Seit über 20 Jahren widmet sich das poolbar-Festival der Popmusik, der Mode, der Architektur und dem Design. Hauptschauplatz des Festivals, das vom 6. Juli bis 14. August 2017 in Feldkirch stattfindet und rund 20.000 Besucher aus nah und fern zählt, ist das Alte Hallenbad. Für die temporäre Gestaltung der Räume und der unmittelbaren Umgebung wird jedes Jahr ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. 2014 erhielt das engagierte Festival den Österreichischen Kunstpreis. www.poolbar.at

Schubertiade Schwarzenberg und Hohenems
Die Schubertiade, das weltweit größte Schubertfestival, ist vom 17. bis 25. Juni und vom 25. August bis 3. September 2017 zu Gast im malerischen Bregenzerwälder Dorf Schwarzenberg. Im Angelika-Kauffmann-Saal mit Ausblick in die Natur gestalten herausragende Künstler Kammerkonzerte, Lieder- und Klavierabende, Meisterkurse sowie Vorträge. Zu bestimmten Terminen im Mai, Juli und Oktober ist Hohenems Konzertort der Schubertiade. www.schubertiade.at

TIPP 1: Während der Schubertiade geöffnet sind die Musik-Museen in Hohenems. Das Franz Schubert-Museum, das Elisabeth Schwarzkopf-Museum, das „Dreimäderl-Haus“, das Markus-Sittikus-Haus und das Musik- und Schallplattenmuseum Walter Legge geben anhand von Dokumenten, Bildern, Hörbeispielen und Videos Einblicke in das Leben der bedeutenden Persönlichkeiten. www.schubertiade.at
TIPP 2: Für Gäste der Schubertiade Schwarzenberg bietet Bregenzerwald Tourismus Arrangements an. Inkludiert sind die Unterkunft, pro Person drei Konzertkarten nach Wahl und die Transfers mit dem Schubertiade Shuttlebus. www.bregenzerwald.at

Freudenhaus & Seelax
Im „Freudenhaus“, einem charmanten Musik- und Theaterzelt in Lustenau, findet vom 21. April bis 30. September ein bunt programmiertes Festival statt. Geboten werden Musik und Kleinkunst. Die zweite Programmschiene mit dem Namen Seelax präsentiert vom 26. Juli bis 5. August Straßentheater an unterschiedlichen Plätzen in Bregenz.
www.freudenhaus.or.at / www.seelax.at 

Potentiale mit ArtDesign Feldkirch
Mit Aspekten der Stadtraumgestaltung befasst sich vom 24. Oktober bis 13. November die Potentiale Feldkirch. Einer der Veranstaltungspunkt ist die Messe ArtDesignFeldkirch vom 10. bis 12. November. Sie widmet sich dem Design, der Mode, Fotografie und Medienkunst. www.potentiale.at

NEU FAQ Bregenzerwald
Potentiale für eine gute Zeit verspricht die neue Veranstaltungsreihe, die vom 7. bis 10. September zum zweiten Mal stattfindet. Das Forum mit Festivalcharakter wirft Fragen zu aktuellen Themen auf. Auf dem Programm stehen Vorträge und Diskussionen an ungewöhnlichen Orten, Konzerte an besonderen Plätzen, Wanderungen, Lesungen und kulinarische Erlebnisse. www.faq-bregenzerwald.com

NEU alpenarte Schwarzenberg
Das seit 2016 neue Musikfestival in Schwarzenberg versteht sich als Plattform für die internationale Nachwuchselite. Musikalische Tage mit Konzerten, Workshops, Musikvermittlung und Dialogen zwischen den Künstlern und Zuhörern stehen vom 20. bis 23. April und vom 26. bis 29. Oktober 2017 auf dem Programm. www.alpenarte.at

NEU Klassik Krumbach
Am 11. und 12. August spielt das auf Kammermusik und moderne Musik spezialisierte Ensemble Pagon zusammen mit Musikern und Musikerinnnen aus Vorarlberg drei Konzerte in Krumbach. Zum Auftakt findet am Freitag ein Open-Air-Konzert bei der neuen Kapelle Salgenreute statt. Klassisches und Tango stehen bei den Konzerten am Samstag auf dem Programm. www.krumbach.at

Ausstellungen im Werkraumhaus Andelsbuch
In Andelsbuch im Bregenzerwald widmet sich das Werkraumhaus, ein Bau des Schweizer Architekten Peter Zumthor, in wechselnden Ausstellungen Aspekten des Handwerks. Im Winter und Frühling zeigt das Werkraumhaus Arbeiten aus den Werkstätten der Bregenzerwälder Werkraum-Handwerker. Bis 27. Mai 2017 stehen das elementare Gestaltungsmittel „Farb“ und der bewusste oder intuitive Umgang der Handwerker mit Farbe im Mittelpunkt einer Werkraumschau. Die Sommerausstellung befasst sich vom 1. Juli bis 1. Oktober 2017 mit dem „Archiv der Formen“. Erstmals werden Ergebnisse der Triennale Handwerk+Form (2000 bis 2015) in einer Überblick gebenden Gesamtschau gezeigt und die Ursprünge des gestaltenden Handwerks in dieser Region seit Beginn der 1990er Jahre erkundet. www.werkraum.at

Angelika-Kauffmann Museum Schwarzenberg
Das Angelika-Kauffmann Museum in Schwarzenberg, mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet, ist in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert mit modernen Schauräumen untergebracht. Die jährlich wechselnden Ausstellungen widmen sich dem Leben und Schaffen der bekannten Barockmalerin Angelika Kauffmann, die familiär eng mit Schwarzenberg verbunden war.
„Rollenspiele. Angelika Kauffmann malt Frauen“ lautet der Titel der Ausstellung vom 30. April bis 26. Oktober. Sie beleuchtet die Bedeutung der Porträtmalerei im 18. Jahrhundert und setzt sich unter anderem mit den Fragen auseinander: Wer waren die von Angelika Kauffmann porträtierten Frauen und wer die Auftraggeber? Welche mythologischen Rollen verkörpern sie im Porträt und warum? www.angelika-kauffmann.com 

Frauenmuseum Hittisau
Das Frauenmuseum Hittisau, das einzige Frauenmuseum in Österreich, macht in wechselnden Ausstellungen das Kulturschaffen und das Lebensumfeld von Frauen sichtbar. Untergebracht ist das Museum in einem modernen Holzbau im Ortszentrum.
Bis 18. Juni gibt die Ausstellung „Maasai-Baumeisterinnen von Ololosokwan“ Einblicke in ein tansanisches Dorf, in dem die Frauen für den Bau und den Erhalt der Gebäude zuständig sind.
„Who cares? Wen kümmert’s?“ heißt es ab 1. Juli 2017. Die Ausstellung befasst sich mit der Sorgekultur in Geschichte und Gegenwart. Denn bis heute ist Pflege- und Sorgearbeit, sei es beruflich oder familiär, mehrheitlich Frauen zugeordnet. www.frauenmuseum.at

Bezau Beatz
Vom 10. bis 12. August ist die Wälderbähnle-Remise in Bezau Schauplatz des Musikfestivals Musikfestival Bezau Beatz. Seit einigen Jahren schon gestalten die Festival-Organisatoren ein buntes, niveauvolles und unterhaltsames Programm jenseits des Mainstream, für Menschen mit offenen Ohren und offener Geisteshaltung. Bezau Beatz bringt Musik und Musiker aus allen Teilen der Welt ins Dorf. www.bezaubeatz.at

Lech Classic Festival
Das kleine, feine Festival findet vom 31. Juli bis 5. August 2017 statt. Bekannte und wenig bekannte Meisterwerke der Musikgeschichte präsentieren das Lech-Festivalorchester, der Festivalchor und international renommierte Solisten. Stimmungsvoller Veranstaltungsort ist die Neue Kirche. www.lech-classic-music-festival.com

Festival LegeArtis Lech
Der jungen Generation widmet sich das Festival vom 8. bis 10. September. Die künstlerische Leiterin, Violinistin Asya Sorshneva, hat es sich zum Ziel gemacht, aufstrebende internationale Talente in der Bergwelt von Lech zusammenzubringen, um in persönlicher Atmosphäre Musik auf hohem Niveau zu spielen. www.legeartislech.com


Philosophieren in Lech am Arlberg
Seit über zwanzig Jahren treffen sich Philosophen, Denker, Literaten und Interessierte zum Philosophicum Lech, 2017 vom 20. bis 24. September. „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“ ist dieses Mal das Thema. Im Rahmen des Philosophicums wird auch der „Tractatus“ vergeben. Der Essay-Preis würdigt herausragende kulturphilosophische Publikationen. www.philosophicum.comwww.lech-zuers.at

Gargellner Kamingespräche
Drei Bewohner von Gargellen gestalten zu bestimmten Terminen Kamingespräche, bei dem sie über örtliche und regionale Themen referieren. Über „Sicherheit in den Alpen“ spricht beispielsweise der Hotelier, Feuerwehrkommandant und Vorsitzende der Lawinenkommission. Gedanken über „Biolandwirtschaft und Tourismus“ macht sich der Hotelier, der zudem Biobauer ist. Über den „Schmugglerberg Madrisa“ erzählt der Ortshistoriker. www.gargellen.at

Theater in Bewegung in Gargellen im Montafon
Zeitgeschichte als Theater mit ungewöhnlichen Begegnungen, an Schauplätzen in der Natur inszeniert: Zu einem interaktiven Theaterstück, kombiniert mit einer Wanderung, lädt das „teatro caprile“ mit seiner Gedenkwanderung „Auf der Flucht“ am 14., 15. und 16. Juli sowie am 25., 26. und 27. August. Gargellen, der idyllische Ort im Montafon, grenzt an die Schweiz. Immer wieder wurde hier die Frage kultureller und nationaler Identitäten neu gestellt. Von den Säumern, den Siedlern aus dem Montafon und dem Schweizer Prättigau, von Arbeitsemigranten und ganz besonders von jenen, die vom Nazi-Regime verfolgt wurden. Die erfolgreiche, mit dem Vorarlberger Preis für Tourismusinnovationen ausgezeichnete Theaterwanderung wird 2017 zum fünften Mal veranstaltet.

NEU Montafoner Resonanzen
Wohlklingendes unterschiedlicher Genres, gespielt an besonderen Orten, präsentieren die „Montafoner Resonanzen“ vom 3. August bis 9. September. Zu hören gibt es barocke Musik (3. bis 5. August), Kammermusik (10. bis 13. August), Jazz (14. bis 20. August), Volksmusik (25. bis 27. August), Crossover (2. September) und Orgelkonzerte (7. bis 9. September). Orgeln genießen im Montafon eine große Bedeutung. Bei den Konzerten erklingen acht verschiedene Orgeln aus vier Jahrhunderten. www.montafon.at/montafoner-resonanzen

Propstei St. Gerold
Ein kleines, feines Veranstaltungszentrum mit besonderer Atmosphäre ist die Propstei St. Gerold im Biosphärenpark Großes Walsertal. Rund ums Jahr sind hier Konzerte zu hören – von Jazz über Klassik bis zu moderner Volksmusik. Außerdem werden Kurse und Seminare angeboten sowie rund einstündige Führungen durch die Propstei. www.propstei-stgerold.at

Shakespeare am Berg
Neu seit 2015 ist das Festival, das jeden Sommer ein Bühnenstück von William Shakespeare aufführt. Vom 14. Juli bis 5. August steht die Komödie „Was ihr wollt“ auf dem Spielplan. Die Freilicht-Aufführungen finden vor der spektakulären Bergkulisse der Bergarena Muttersberg oberhalb von Bludenz statt. www.shakespeareamberg.at
Alpinale Nenzing
Mit filmischem Schaffen aus aller Welt befasst sich das Kurzfilmfestival Alpinale (8. bis 12. August) in Nenzing. Eine internationale Jury und das Publikum entscheiden, welche Filme mit dem „Goldenen Einhorn” ausgezeichnet werden. alpinale.at

Montafoner Sagenfestspiele
Von 22. Juli bis 26. August bringen die Montafoner Sagenfestspiele die Geschichte um „Raitia – Mythos der rätischen Berggöttin“ auf die Freilichtbühne Silbertal. www.sagenfestspiele.at


ARCHITEKTURLAND VORARLBERG

Viele Tage lang kann man sich in Vorarlberg damit beschäftigen, herausragende Beispiele zeitgenössischer Architektur zu besichtigen. Modern Gebautes, vom Hotel bis zu Busstationen, findet sich in den Städten ebenso wie in den Dörfern. Doch nicht nur das Äußere beeindruckt: Mit Feinsinn und aus heimischen Materialien wie Holz gestalten Handwerker Räume, die ästhetisch und behaglich zugleich sind.

Besonders auffallend ist die zeitgenössische Architektur in Vorarlberg. Vorwiegend mit Holz setzen Architekten und Handwerker Bautraditionen neu in Szene. Klare Linien kennzeichnen die neuen Häuser, die Blickpunkte in der Landschaft sind und sich sensibel einfügen. Höchst durchdacht ist ihr Innenleben. Energiebewusst zu bauen gehört zum guten Ton. Die Räume mit ökologisch sinnvollen Möbeln und Materialien auszustatten ebenso. Hier wiederum kommen die Handwerker ins Spiel. Passend zur zeitgenössischen Architektur, basierend auf alten Techniken und mit viel Fantasie gestalten sie Tische und Stühle, Betten und Sofas, Regale und Schränke und vieles mehr. Das Ergebnis sind Räume, die gut anzuschauen sind und sich außerordentlich angenehm anfühlen.
Vorarlberg gilt als Region mit einer hohen Dichte an erstklassiger Architektur und auch als Musterregion für energieeffizientes und ökologisches Bauen. www.vorarlberg.travel/architektur

Auf Architektour
Elf Halbtages- und Tagestouren laden zu individuellen baukulturellen Entdeckungsreisen ein. Die Themen der Touren, über die interaktive Landkarten, ein begleitender Folder und eine App im Detail informieren: „Ortsräume“, „Holz & Material“, „Innovation & Handwerk“, „Kunst & Kultur“, „Alt & Neu“, „Landschaft & Natur“. Die neueste Route heißt „Getting things done – The Maker’s choice“. Diese Route bezieht sich auf die mobile Ausstellung „Getting Things Done: Evolution of the Built Environment in Vorarlberg", die seit 2014 durch österreichische Kulturforen in aller Welt tourt. Mit Hilfe einer bis ins Detail ausgeklügelten handwerklichen Konstruktion stellt die Ausstellung 230 Architekturprojekte aus Vorarlberg vor, ergänzt um Interviews, die Einblicke in die lebendige Vielfalt der baukulturellen Entwicklung geben. Die darauf abgestimmte Architektour führt zu einer exemplarischen Auswahl.
www.vorarlberg.travel/architektouren


20 Jahre Vorarlberger Architekturinstitut vai
Als Schnittstelle im Feld der Baukultur versteht sich das vai (Vorarlberger Architekturinstitut), das 2017 sein 20jähriges Bestehen feiert. Das vai mit Sitz in Dornbirn zeigt regelmäßig Ausstellungen und bietet zu bestimmten Terminen Führungen und Exkursionen zu aktuellen Bauten und Themen an. www.v-a-i.at 

TIPP Moderne Gastlichkeit
Durch ihre Baukultur zeichnen sich auch mehrere Hotels, Ferien- und Appartementhäuser aus. Sie wurden entweder in den letzten Jahren neu gebaut oder vereinen auf stimmige Weise Neues mit Altem. Über rund 25 Gastgeber, die zeitgenössische Architektur und innovatives Handwerk in ihren Räumen erlebbar machen, informiert die Website www.vorarlberg.travel/moderne-gastlichkeit

Umgang Bregenzerwald
Warum schaut es im Bregenzerwald so aus, wie es ausschaut? Welche Werte und Ideen stecken hinter dem, was der Betrachter in den Dörfern und in der umgebenden Natur sieht und spürt? Einblicke in die Schaffensfreude der Bregenzerwälderinnen und Bregenzerwälder geben 12 Wege zur Gestaltung. Die Rundwege führen in jeweils 1,5 bis 4 Stunden durch 13 Bregenzerwälder Dörfer. An jedem Weg lenken etwa 10 dezente, rostfarbene Stahlsäulen die Aufmerksamkeit auf ein Gebäude, auf Besonderheiten der Kulturlandschaft, auf handwerkliche oder ökologische Finessen, auf Facetten künstlerischen, kulinarischen oder touristischen Schaffens. Über Details informieren begleitende Folder. Außerdem gibt es ein Buch zum Thema, das Hintergrundgeschichten über die Lebenskultur im Bregenzerwald enthält.
Von Mai bis Oktober werden jeden Dienstag und Samstag begleitete Rundgänge auf den „Wegen zur Gestaltung“ angeboten. Treffpunkt ist jeweils um 9.30 Uhr beim Gemeindeamt. Termine und Details sowie genaue Wegbeschreibungen finden sich auf www.bregenzerwald.at/s/de/umgang-bregenzerwald

Islamischer Friedhof in Altach
Der jederzeit öffentlich zugängliche, schlicht gehaltene Bau aus Beton und Eichenholz beeindruckt mit dekorativen Elementen aus achteckigen Holzstäben. Das dabei entstehende Licht- und Schattenspiel versteht Architekt Bernardo Bader als Referenz an die orientalische Ornamentik. Die Installation „Schindel-Mihrab“ an einer Wand des Andachtsraums weist die Richtung nach Mekka. Gestaltet wurde die Installation von der österreichisch-bosnischen Künstlerin Azra Akšamijas.
Der außergewöhnliche Bau trägt mehrere Auszeichnungen: den renommierten „Aga Khan Award for Architecture“ (2013), den „European Public Space Prize 2014“ und den Vorarlberger Bauherrenpreis 2015 in der Kategorie „Gemeinschaft“.

Die Karren-Kante
Die Aussicht übers Rheintal und auf den Bodensee lässt sich seit dem letzten Jahr aus einer besonderen Perspektive genießen: „Karren-Kante“ nennt sich der 12 Meter lange Aussichtssteg, der auf dem Dornbirner Hausberg Karren über eine Felskante ragt. Kunstinstallationen – vom Klangfeld übers Sehfeld bis zum Gedankenfeld – begleiten den Kunstweg „Auf Sehhöhe“. Ausgangspunkt des Weges, auf dem man rund 30 Minuten unterwegs ist, ist die Bergstation der Karren-Seilbahn. www.karren.at

Das Werkraumhaus und der Werkraum Bregenzerwald
Im Juli 2013 eröffnete das Werkraumhaus in der traditionell handwerklich geprägten Gemeinde Andelsbuch. Geplant hat das hallenartige, mit einer Glasfassade umgebene Gebäude der bekannte Schweizer Architekt Peter Zumthor, der dem Bregenzerwälder Handwerk eng verbunden ist. Peter Zumthors Plan beruht auf zwei Grundgedanken. Einerseits dient das Gebäude als Versammlungsort und andererseits als große Vitrine – als Schaufenster für die Handwerks- und Gestaltungskultur im Bregenzerwald.
Ausdruck dieser Idee sind ein weit ausladendes Dach aus Holz und eine Fassade aus Glas. Die Trennung zwischen Innen und Außen ist aufgehoben, die Landschaft fließt durch das Gebäude hindurch. Im Werkraumhaus zu sehen sind Stücke von Werkraum-Handwerkern und wechselnde Sonderausstellungen. Außerdem finden Veranstaltungen statt, es gibt eine Wirtschaft und einen Shop. 2015 wurde das Werkraumhaus mit dem Vorarlberger Bauherrenpreis in der Kategorie „Initiative“ ausgezeichnet. Im Dezember 2016 wurde der Werkraum Bregenzerwald als eines von drei Projekten in Österreich in das „UNESCO-Register guter Praxisbeispiele für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen.
Der Werkraum Bregenzerwald vereint rund 90 innovative Handwerker – von Tischlern bis zu Textildesignern. Als gemeinsame Plattform organisiert der Werkraum Ausstellungen, Wettbewerbe, Vorträge und widmet sich der Forschung und Entwicklung. www.werkraum.at

Bus:Stop Krumbach
Sieben besondere Bushaltestellen zieren seit Mai 2014 das Gemeindegebiet von Krumbach. Auf Einladung des Vereins kultur krumbach haben renommierte Architekten die sieben Bushaltestellen, im lokalen Dialekt „Wartehüsle“ genannt, neugestaltet. Mit dabei waren Alexander Brodsky (Russland), Rintala Eggertsson Architects (Norwegen), Architecten de Vylder Vinck Taillieu (Belgien), Ensamble Studio Antón García-Abril (Spanien), Smiljan Radic (Chile), Sou Fujimoto (Japan) und Wang Shu (China). Unterstützend und beratend stand jedem Architekturbüro ein Vorarlberger Partner aus Architektur und Handwerk zur Seite.


BUS Stop Krumbach
© Felix Friedmann / Bregenzerwald Tourismus

Das gesamte Projekt wurde von privaten Sponsoren finanziert, Honorar für die Architekten war ein Urlaub im Bregenzerwald. Das Projekt wurde 2014 mit einem Sonderpreis im Rahmen des österreichischen Staatspreises für Architektur sowie mit dem Staatspreis für PR ausgezeichnet. www.kulturkrumbach.at

Baukunst und Handwerk erkunden und erwandern
Im Bregenzerwald führt eine mehrtägige Weitwanderung auf die Spuren der alten und neuen Architektur. Im Preis inkludiert sind fünf Übernachtungen mit Halbpension in ausgewählten Hotels, die genaue Beschreibung der Architektur-Wanderroute mit Landkarten, der Gepäcktransport von Hotel zu Hotel sowie die Bregenzerwald Gäste-Card für Fahrten mit den Bergbahnen und Bussen. Ab 684,- Euro pro Person. www.bregenzerwald.at
Hittisau im Bregenzerwald nimmt sich in besonderer Weise des Themas Holzkultur an. Bei Spaziergängen oder Führungen erfahren Interessierte mehr über das Holz und seine Verarbeitung. Zu sehen und zu besuchen sind drei historische Holzbrücken, Bauten im Stil der traditionellen und der modernen Holzbauarchitektur, drei Sägewerke, Tischlereien, das Biomasseheizkraftwerk und der einzige Küfermeister weitum. Führungen organisiert auf Anfrage das Tourismusbüro. www.hittisau.at

 

Ausgewählte Highlights und Raritäten in der Saison 2016/2017:

September 16:
10.09.16: The Turn of the Screw (Britten), Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
17.09.16: Solaris (Obst), Landestheater Linz
17.09.16: Three Tales (Korot/Reich), Oper Wuppertal
18.09.16: Der Sandmann (Scartazzini), Oper Frankfurt
25.09.16: augen.blicke / Herzog Blaubarts Burg (Junge KomponistInnen/Bartók), Staatstheater Darmstadt
25.09.16: Die spanische Stunde / Das Kind und der Zauberspuk (Ravel), Oper Köln

Oktober 16:
01.10.16: Boris Godunow (Mussorgski), Staatstheater Nürnberg
01.10.16: Jerusalem (Verdi), Theater Freiburg
02.10.16: Die Hugenotten (Meyerbeer), Mainfranken Theater Würzburg
09.10.16: Paul Bunyan (Britten), Oper Frankfurt (im Bockenheimer Depot)
15.10.16: Katze Ivanka (Matesic), Staatsoper Hamburg ~ opera stabile
16.10.16: Martha (von Flotow), Oper Frankfurt
23.10.16: Elektra (Strauss), Staatsoper im Schillertheater Berlin
28.10.16: Los Elementos (Harmonische Oper im italienischen Stil von Antonio Literes), Staatstheater Kassel

November 16:
04.11.16: Liliom (Doderer), Gärtnerplatztheater München (Reithalle)  * Uraufführung *
06.11.16: Senza Sangue/Herzog Blaubarts Burg (Eötvös/Bartok), Staatsoper Hamburg
09.11.16: Sirore (Hasse), Parnassus Arts Productions in der Opéra Lausanne
12.11.16: Salome (Strauss), Landestheater Linz
13.11.16: Die Hugenotten (Meyerbeer), Deutsche Oper Berlin
19.11.16: Der Florentiner Hut (Rota), Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
24.11.16: Die englische Katze (Henze), Staatsoper Hannover
25.11.16: Giulietta e Romeo (Zingarelli), Theater Heidelberg im Rokoko-Theater Schwetzingen

Dezember 16:
02.12.16: La fille du regiment (Donizetti), Oldenburgisches Staatstheater (halbszenische Aufführung)
03.12.16: Der goldene Drache (Eötvös), Oper Frankfurt (im Bockenheimer Depot)
08.12.16: King Arthur (Purcell),  Gärtnerplatztheater München (Reithalle)
16.12.16: The Cave (Reich), Oper Frankfurt (im Bockenheimer Depot)
17.12.16: La Wally (Catalani), Landestheater Niederbayern (Passau)
18.12.16: Totentanz (Winkler),  Tiroler Landestheater Innsbruck  * Uraufführung *
25.12.16: Music for 18 Musicians (Reich), Oper Frankfurt (im Bockenheimer Depot)
31.12.16: Spectacle Spaces (Kagel), Oper Frankfurt (im Bockenheimer Depot)

Januar 17:
08.01.17: Xerxes (Händel), Oper Frankfurt
14.01.17: Armide (Gluck), Staatstheater Mainz
14.01.17: Crusades (Vollmer),  Theater Freiburg * Uraufführung *
14.01.17: Charlotte Salomon (Dalbavie), Theater Bielefeld * Deutsche Erstaufführung *
14.01.17: Die Welt auf dem Monde (Haydn), Theater Plauen/Zwickau

15.01.17: ¡Gesualdo! (Gesualdo), Staatsoper Hamburg ~ opera stabile
15.01.17: King Arthur (Purcell),  Staatsoper im Schillertheater Berlin
22.01.17: Médée (Charpentier), Oper Zürich
22.01.17: Orfeo² (Aucoin/Gluck), Landestheater Salzburg
28.01.17: Der Barbier von Bagdad (Cornelius), Stadttheater Gießen
28.01.17: La Giuditta (Scarlatti), Staatstheater Wiesbaden
28.01.17: Die Passagierin (Weinberg),  Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
28.01.17: Simplicius Simplicissimus (Hartmann), Theater Bremen
29.01.17: AscheMOND oder The Fairy Queen (Oehring/Purcells), Oper Wuppertal

Februar 17:
03.02.17: Wir gratulieren / Der Ring des Polykrates (Weinberg/Korngold), Theater Heidelberg
04.02.17: Peter Grimes (Britten), Staatstheater Wiesbaden
04.02.17: Das schlaue Füchslein (Janáček), Landestheater Coburg
09.02.17: Lulu (Berg), Theater Ulm
12.02.16: Lulu (Berg), Staatsoper Hamburg
18.02.17: Elektra (Strauss), Staatstheater Kassel
18.02.17: Platée (Rameau),  Landestheater Niederbayern
19.02.17: Edward II (Scartazzini), Deutsche Oper Berlin
08.01.17: Les Troyens (Berlioz), Oper Frankfurt

März 17:
04.03.17: Jenůfa (Janáček), Staatstheater Darmstadt
04.03.17: Die Welt auf dem Monde (Haydn), Landestheater Linz
04.03.17: Schlafes Bruder (Schmidt), Theater Lüneburg
05.03.17: Gräben der Freude (Nemtsov/Laucke), Oper Halle  * Uraufführung *
05.03.17: Die Antilope (Staud), Oper Köln

09.03.17: Frau Schindler (Morse), Gärtnerplatztheater München (Reithalle)
11.03.17: Die Gespräche der Karmeliterinnen (Poulenc), Theater Hof
18.03.17: Mathis der Maler (Hindemith), Staatstheater Mainz
18.03.17: Tschick (Vollmer), Theater Hagen * Uraufführung *
19.03.17: Der Tod in Venedig (Britten), Deutsche Oper Berlin
19.03.17. Powder Her Face (Adès), Theater Aachen
25.03.17: Die Jugend Abrahams (Gnesin), Theater Gera * Uraufführung *
25.03.17: Yvonne, Princesse de Bourgogne (Boesmans) Oldenburgisches Staatstheater * Deutsche Erstaufführung *

April 17:
01.04.17: Lot (Battistelli), Staatsoper Hannover
01.04.17: Die Perlenfischer (Bizet), Theater Plauen/Zwickau
02.04.17: Der Jahrmarkt von Sorotschinzi (Mussorgski), Komische Oper Berlin
06.04.17: Cendrillon oder Der gläserne Schuh (Massenet), Theater Freiburg
08.04.17: Die Harmonie der Welt (Hindemith), Landestheater Linz
09.04.17: Le Prophète (Meyerbeer), Aalto Theater Essen
08.04.17: Das schlaue Füchslein (Janáček), Landestheater Niederbayern (Passau)
23.04.17: Kaspar Hauser (Thomalla), Theater Augsburg
28.04.17: Der Kaufmann von Venedig (Hahn), Theater Bielefeld * Deutsche Erstaufführung *
28.04.17: Masepa (Tschaikowski), Theater Gera
30.04.17: Der Diktator / Schwergewicht / Das geheime Königreich (Křenek), Oper Frankfurt

Mai 17:
05.05.17: Elegie für junge Liebende (Henze), Landestheater Detmold
06.05.17: Annas Maske (Hefti), Theater St. Gallen
07.05.17: Der Tod in Venedig (Britten), Oper Stuttgart
07.05.17: Der feurige Engel (Prokofjew), Oper Zürich
12.05.17: A Midsummers Night´s Dream (Britten), Staatstheater Mainz
13.05.17: Leben mit einem Idioten (Schnittke), Stadttheater Gießen
13.05.17: Lulu (Berg), Schleswig-Holsteinisches Landestheater
14.05.17: Die schweigsame Frau (Strauss), Theater Aachen
20.05.17: Orchesterprobe (Battistelli), Theater Münster
20.05.17: Die andere Seite (Obst), Landestheater Linz * Österreichische Erstaufführung *
20.05.17: Das Lied der Frauen vom Fluss (La Fura dels Baus), Oper Köln
20.05.17: Der Rebell des Königs (Gounod), Oper Leipzig
21.05.17: Medea (Reimann), Komische Oper Berlin
27.05.17: South Pole (Srnka), Staatstheater Darmstadt

Juni 17:
03.06.17: Antigona (Traetta), Staatstheater Kassel
11.06.17: La Damoiselle Èlue /Jeanne d’Arc au bûcher (Debussy/Honegger), Oper Frankfurt
17.06.17: Capriccio (Strauss),  Tiroler Landestheater Innsbruck
17.06.17: Salome (Strauss), Oper Leipzig
18.06.17: Zoroastre (Rameau), Komische Oper Berlin
21.06.17: Betulia Liberta (Mozart), Oper Frankfurt (im Bockenheimer Depot)
24.06.17: Geschichten aus dem Wiener Wald (Gruber), Theater Hagen
24.06.17: Die Perlenfischer (Bizet), Staatsoper im Schillertheater Berlin
24.06.17: Unverhofftes Wiedersehen (Bröder), Mainfranken Theater Würzburg  * Uraufführung *

Juli 17:
07.07.17: immer weiter (Broekman/Quero), Staatsoper Hamburg ~ opera stabile (Abschlussproduktion der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung)
19.07.17: Carmen (Bizet), Bregenzer Festspiele (Seebühne)
20.07.07: Moses in Ägypten (Rossini),  Bregenzer Festspiele (Festspielhaus)

Aufgeführt sind die jeweiligen Premierentermine.

Klassik, Oper und Tanz im Internet und im Kino:

Komische Oper Berlin
Berliner Philharmoniker
München: Bayerische Staatsoper
London: Royal Opera
New York: Metropolitan Opera
Opera Europa
Theater Ulm
Wien: Staatsoper

Kostenlose live Streams der Komische Oper Berlin in der Saison 2017/18:

15.10.17: Pelléas et Mélisande (Drame lyrique in fünf Akten von Claude Debussy, Musikalische Leitung:  Jordan de Souza, Inszenierung: Barrie Kosky)
21.01.18: Die Gezeichneten (Oper in drei Akten von Franz Schreker, Musikalische Leitung: Stefan Soltesz, Inszenierung: Calixto Bieito)
17.03.18: Blaubart (Opéra bouffe in drei Akten von Jacques Offenbach, Musikalische Leitung: Clemens Flick, Inszenierung: Stefan Herheim)

www.komische-oper-berlin.de


Klassik, Die Berliner Philharmoniker: kostenpflichtig in der Digital Concert Hall: www.digitalconcerthall.com

Kostenlose Livestreams der Bayerischen Staatsoper München:

Die ausstehenden Staatsoper TV Livestream-Termine der Saison 2016/17:

Oper für alle ~ Eröffnungskonzert der Münchner Opernfestspiele 2017
Sa, 24. Juni 2017
Musikalische Leitung: Omer Meier Wellber
Prokofjew, Tschaikowsky, Rimski Korsakow

Die Gezeichneten
Sa, 1. Juli 2017, 19.00 Uhr
Musikalische Leitung: Ingo Metzmacher
Inszenierung: Krzysztof Warlikowski
mit Tomasz Konieczny, Christopher Maltman, Alastair Miles, Catherine Naglestad und John Daszak

Tannhäuser
So, 9. Juli 2017, 16 Uhr (im Rahmen von "Oper für alle")
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Georg Zeppenfeld, Klaus Florian Vogt, Christian Gerhaher, Anja Harteros und Elena Pankratova
Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

Oberon, König der Elfen
So, 30. Juli 2017, 18.00 Uhr
Musikalische Leitung: Ivor Bolton
Inszenierung: Nikolaus Habjan
mit Julian Prégardien, Annette Dasch, Rachael Wilson, Johannes Kammler

STAATSOPER.TV ist seit 2011 fixer Bestandteil im Spielplan der Bayerischen Staatsoper. Vier bis sechs Kameras übertragen die Aufführungen via www.staatsoper.de/tv in die ganze Welt. Bis zu 40 Mikrofone im Orchestergraben und auf der Bühne liefern erstklassige Tonqualität. Das Videobild wird in High Definition (Full-HD) produziert. Alle Streams (Ohne Untertitel, deutsche oder englische Untertitel) werden in drei verschiedenen Übertragungsqualitäten (Low, High, HD) angeboten. Der Zuschauer kann zwischen diesen drei Qualitäten frei wählen und die Übertragung an seine individuell verfügbare Internetverbindung anpassen.

Staatsintendant Nikolaus Bachler oder Ballettdirektor Ivan Liška führen vor jedem Live-Stream in das Werk ein, in den Pausen gewährt die Staatsoper Einblicke in den Backstage-Bereich des Hauses. Untertitel in deutscher und englischer Sprache vervollständigen das Angebot. Der User braucht neben einem Computer, Laptop oder Tablet PC nur eine Breitband-Internetverbindung wie DSL und an das Gerät angeschlossene Lautsprecher.

Als Sponsor für STAATSOPER.TV konnte in der Spielzeit 2011/12 mit The Linde Group ein international agierendes Unternehmen gewonnen werden, das sich schon seit Jahren für die Bayerische Staatsoper engagiert. Linde ist seit 2008 Spielzeitpartner der Bayerischen Staatsoper.

www.bayerische.staatsoper.de/tv


Klassik, Live-Übertragungen aus der Royal Opera London:

In ausgewählten Kinos von:  www.cinemaxx.de / www.cineplex.de www.cinestar.de / www.astor-filmlounge.de


Klassik, Live-Übertragung aus der Metropolitan Opera New York:

7. Oktober 17: Norma (Bellini)
14. Oktober 17: Die Zauberflöte (Mozart)
18. November 17: The Exterminating Angel (Adèss)
27. Januar 18: Tosca (Puccini)
10. Februar 18: L’Elisir d’Amore (Donizetti)
24. Februar: La Bohème (Puccini)
10. März: Semiramide (Rossini)
31. März 18: Così fan tutte (Mozart)
14. April 18: Luisa Miller (Verdi)
28. April 18: Cendrillon (Massenet)

www.metimkino.de


Kostenlose Opern-Streamings auf www.theoperaplatform.eu im Rahmen von Opera Europa:
Die Produktionen, die nach dem Streaming noch sechs Monate lang frei im Archiv abrufbar sind, werden in sechs Sprachen untertitelt. Umfangreiches Text- und Videomaterial als Hintergrund zu den Produktionen wird in drei Sprachen (Englisch, Französisch und Deutsch) verfügbar sein. »The Opera Platform« wird mit finanziellen Mitteln des Programm »Creative Europe« der Europäischen Kommission gefördert.
Weitere Informationen finden sich auf www.theoperaplatform.eu. Informationen zu Opera Europa finden sich unter www.opera-europa.org


Kostenpflichtiger Internetstream/SmartTV der Wiener Staatsoper:
Mo. 12.06.2017, Rudolf Nurejew, Marius Petipa, Lew Iwanow: Schwanensee
Dirigent: Alexander Ingram
Sa. 17.06.2017, Giuseppe Verdi: Rigoletto
Dirigent: Sascha Goetzel | Regie: Pierre Audi | Mit: Yesop Kang Kang, Roberto Frontali, Aida Garifullina, Alessandro Guerzoni, Margarita Gritskova
Mi. 21.06.2017, Giuseppe Verdi: Don Carlo (ital.)
Dirigent: Myung-Whun Chung | Regie: Daniele Abbado | Mit: Ferruccio Furlanetto, Ramón Vargas, Plácido Domingo, Krassimira Stoyanova, Elena Zhidkova
Fr. 30.06.2017, Claude Debussy: Pelléas et Mélisande
Dirigent: Alain Altinoglu | Regie: Marco Arturo Marelli | Mit: Franz Josef Selig, Bernarda Fink, Benjamin Bruns, Simon Keenlyside, Olga Bezsmertna


www.staatsoperlive.com

Änderungen vorbehalten, Angaben ohne Gewähr

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