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Oper

Bregenzer Festspiele 2018

Highlights und Raritäten in der Saison 2017/2018

Klassik, Oper und Tanz im Internet und im Kino

Oper Frankfurt: Die Liederabende

Oper- & Musiktheater-Infoseiten:

A ~ B ~ C ~ D ~ E ~ F ~ G ~ H ~ I ~ J ~ K ~ L ~ M ~ N ~ O ~ P ~ Q ~ R ~ S ~ T ~ U ~ V ~ W ~ X ~ Y ~ Z

A
Admeto - König König von Thessalien

Adriana Lecouvreur

ägyptische Helena, Die

Aida

Agrippina

Albert Herring

Alceste

Alcina

Amico Fritz, L´

An unserem Fluss

Angels in America

Anna Bolena

Arabella

Ariadne auf Naxos

Ariane et Barbe-Bleue

Ariodante

Armide

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Aus einem Totenhaus

Ausflüge des Herrn Brouček, Die


B

Bajazzo, Der

Bajazzo 2.0

Barabas-Dialoge

Barbarbiere di Siviglia, Il

Betulia Liberata

La bianca notte

Billy Budd

Bohème, La

Boris Godunow

Brokeback Mountain


C

Caligula

Calisto, La

cantatrici villane, Le

Cardillac

Carmen

Castor et Pollux

Cavalleria rusticana

Cenerentola, La

Chief Joseph

Child Dreams, The

Chowanschtschina

Clemenza di Tito, La

Cosi fan tutte

Curlew River


D

damnation de Faust, La

Daphne

Death in Venice

Delusion of the Fury

Dialogues des Carmélites

Dido and Aeneas

diebische Elster, Die

Diktator, Der

Dionysos

Dom Sébastien, Roi de Portugal

Don Carlo

Don Pasquale

Don Giovanni

Drei Frauen

Drei Einakter

Drei Rätsel, Die

Drei Schwestern

Due Timidi, I


E

Edgar

EIn Leben für denZaren (Iwan Sussanin)

Ein Sommernachtstraum

Elegie für junge Liebende

Elektra

Emilia di Liverpool

Entführung aus dem Serail, Die

Erwin, das Naturtalent

Esclarmonde

espace dernier, L’

Ernani

Eugen Onegin

Europeras 1&2

Euryanthe 

Evangelienmann, Der

Ezio


F

Falstaff

fanciulla del West, La

Faust (Gounod)

Faust, Dr. (Busoni)

Faust II

Fausta

Faustus the last night

Favorite, La

Feen, Die

Ferne Klang, Der

Fidelio

Finta giardiniera, La

Finta simplice, La

Flavius Bertaridus, König der Langobarden

fliegende Holländer, Der

Florentiner Hut, Der

Forza Del Destino, La

Fräulein Julie

Frau ohne Schatten, Die

Frauenorchester von Auschwitz, Das

Freischütz, Der


G

Gehetzten, Die

Gerusalemme liberata, La

Geschichte vom Soldaten

Gespenstersonate, Die

Giasone

Giuditta, La

Giulio Cesare in Egitto

goldene Drache, Der

goldene Hahn, Der

Golem, Der

Götterdämmerung

Grand Macabre, Le

Greek Passion, The

Guillaume Tell


H

Hänsel und Gretel 

Hamlet

Helges Leben

Herz, Das

Herzog Blaubarts Burg

Hexe Hillary geht in die Oper

Hochzeit des Figaro, Die

Hoffmanns Erzählungen

Holzschiff, Das

Huguenots, Le (Die Hugenotten)


I

Idiot, Der

Idomeneo

Into the Little Hill

Invisible, L

Iphigenie auf Tauris

Iris

Irrelohe

Italienerin in Algier, Die


J

Jahrmarkt von Sorotschinzi, Der

Jeanne d’Arc au bûcher

Jenufa

Jonny spielt auf

Joseph Süß

Julietta

Julius Cäsar


K

Der Kaiser von Atlantis

Karneval der Tiere

Katja Kabanová

Kein Ort.Nirgends 

King Arthur

König Kandaules

König Roger

Königskinder

Krönung der Poppea, Die

Kullvervo

kurze Leben, Das


L

Lady Macbeth von Mzensk

Lakmé

Landschaft mit entfernten Verwandten

Lear

Liebe der Danae, Die

Liebe zu den drei Orangen Die

Liebestrank, Der

Liebesverbot, Das

Lohengrin (Wagner)


Lohengrin (Sciarrino)

Lolita

Lore Lay

Love and Other Demons

Lovesicks

Lucia di Lammermoor

Lulu

Lustigen Weiber von Windsor, Die 

M
Macbeth (Bloch / Sciarrino / Verdi)

Madame Butterfly

Mädchen mit den Schwefelhölzern, Das
 
ManonLescaut

Maria de Buenos Aires

Maria Stuarda

Martha

Maskenball, Ein

Mathis der Maler

Mazeppa

Medea

Médée

Medium, Das

Meister und  Margarita, Der

Meistersinger von Nürnberg

Mefistofele

menschliche Stimme, Die

Messiah

Midsummer Night's Dream, A

Mieter, Der

Mikropolis

Mooshammeroper

Mosè in Egitto

Moses und Pharao

Moses und Aron

Mozart und Salieri

Muette de Portici, La

Murder in the Cathedral


N

Nabucco

Nacht

Nase, Die

Nerone

Neunzehnhundert

Niemandsland

Nijinskys Tagebuch

Norma


O

Oberon

Oberto

Oedipe

Offene Wunden

Oracolo L´

Oreste

Orlando (Händel)

Orlando Furioso

Orontea, L´

Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe

Orpheus und Eurydike

Oskar und die Groschenbande

Otello

Owen Wingrave


P

Palestrina

Paradies und die Peri, Das

Paradise Reloaded

Parsifal

Passagierin, Die

Pelléas et Mélisande

Penthelisea

Perelà

Perlenfischer, Die

Peter Grimes

Piero – Ende der Nacht

Pimpinone

Pinocchio

Pinoccios Abenteuer

Pique Dame

Platée

Pollicino

Porgy and Bess

Il prigioniero (Der Gefangene)

Prinz von Homburg, Der

Prometeo

Prometheus

Proserpina

Prozess, Der

Pym


Q

Quai West


R

Radamisto

Räuber, Die

Rake´s Progress, The

Rape of Lucretia, The

Rheingold, Das

Rienzi

Rigoletto

Rinaldo

Ritorno d´Ulisse in Patria, Il

Rondine, La

Romeo und Julia auf dem Dorfe

Rosenkavalier, Der 

Rusalka

Ruslan und Ludmila


S

Die Sache Makropulos

Salome

Salvator Rosa

Sandmann, Der

Saul

Schlaue Füchslein, Das

Schmied von Gent, Der

Schneewitte

Schöne Müllerin, Die

schweigsame Frau, Die

Semele

Siegfried

Simone Boccanegra

Simplicius Simplicissimus

Sirenen

sizilianische Vesper, Die

Soldaten, Die

Solaris

Sonnambula, La

South Pole

Spanische Stunde, Die

Spiel von Seele und Körper. Das

Spieler, Der

Spuren der Verirrten

Stiffelio

Superflumina

Swanhunter


T

Tagebuch der Anne Frank, Das

Tamerlano 

Tannhäuser

Tempest, The

Templario, Il

Teseo

Theseus

Through Roses

Tiefland

Tilimbom

Tosca

tote Stadt, Die

Tragödie des Teufels, Die

Traviata, La

Tristan und Isolde

Trittico, Il

Die Trojaner

Trovatore, Il (Der Trubador)

Türke in Italien, Der (Il turco in Italia)

Turandot

Turn of the Screw, the


U

Unsichtbar Land

Unter der großen Sonne von Liebe beladen


V

Vanessa

Vasco da Gama

Verkaufte Braut, Die

Viaggio a Reims, Il

Villi, Le

Viva la Mamma!

Voix Humaine, La

Volo di notte (Nachtflug)

Voyage, The


W

Waffenschmied, Der

Walküre, Die

Wally, La

Wasser

Werther

Wildschütz, Der

Wozzeck


X
Xerxes


Z

Zar und Zimmermann

Zarathustra

Zarenbraut, Die

Zauberflöte, Die

Oper Frankfurt, die ausstehenden Liederabende der Saison 2017/2018:

 

Michael Volle (Bariton), Helmut Deutsch (Klavier): Dienstag, 28. November 17 (im Opernhaus)

Michael Volle
Michael Volle
© Carsten Sander

»Er ist ein Theatertier. Er strotzt vor Spielfreude und vokaler Kraft. Ein ewig Neugieriger«, schrieb die Opernwelt über Michael Volle, der von den Kritikern der Fachzeitschrift 2008 und 2014 zum »Sänger des Jahres« gewählt wurde. Für seine Gestaltung des Wozzeck an der Bayerischen Staatsoper in München, deren Ensemble er viele Jahre angehörte, wurde ihm der FAUST-Theaterpreis verliehen. Vokaler Ausdruck und körperliche Präsenz dieses Ausnahmebaritons sind atemberaubend. Vor allem als Interpret von Wagner-Partien wie Hans Sachs, Wotan, Wanderer, Holländer, Wolfram von Eschenbach und Amfortas ist er international begehrt und wurde vom Publikum bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen, an der New Yorker Met, der Mailänder Scala, der Wiener und Berliner Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London und am Opernhaus Zürich gefeiert. 2014 war Michael Volle schon einmal von der Oper Frankfurt zu einem Liederabend eingeladen, musste jedoch aufgrund einer stimmlichen Indisposition kurzfristig absagen. Umso erfreulicher, dass er an der Seite seines langjährigen Klavierpartners Helmut Deutsch nun erneut den Weg nach Frankfurt antreten wird.

Marianne Crebassa (Mezzosopran), Victorien Vanoosten (Klavier): Dienstag, 19. Dezember 17 (im Opernhaus)

Marianne Crebassa
Marianne Crebassa
© Simon Fowler

Keine Geringere als »L’Artiste lyrique 2017« (Victoires de la Musique Classique) lädt zu ihrem ersten Frankfurter Liederabend: Marianne Crebassa. Mit einer ebenso zarten wie charismatischen Präsenz und einer einmalig agilen Stimme, die frisch und farbenreich leuchtet, weiß die junge französische Mezzosopranistin wahrlich zu locken – ganz gleich, ob sie in den Kleidern von Glucks Orphée, Händels Irene, Mozarts Dorabella, Cherubino oder Sesto, Halévys Mélusine, Offenbachs Fantasio, Ravels L’Enfant, Bernard Herrmanns Isabella Linton oder Marc-André Dalbavies Charlotte Salomon steckt. Wie mühelos und spielerisch Marianne Crebassa immer wieder in die Hosen(rollen) ihres Stimmfachs schlüpft, hat sie nicht nur auf den Opernbühnen von Montpellier, Paris, Amsterdam, Berlin (Staatsoper), Mailand, Wien und Chicago, sondern auch mehrfach beim Festival de Radio France sowie beim Festival de Saint Denis, bei den Salzburger Festspielen und beim Mostly Mozart Festival in New York unter Beweis gestellt. Darauf verweist die Exklusivkünstlerin von ERATO auch mit dem kecken Titel ihres ersten Soloalbums an der Seite des Mozarteumorchesters Salzburg unter der musikalischen Leitung von Marc Minkowski: Oh, Boy! Oh, Girl, wer könnte deiner charmanten Einladung widerstehen?

Dorothea Röschmann (Sopran), Malcolm Martineau (Klavier): Dienstag, 23. Januar 18 (im Opernhaus)

Immer wenn Dorothea Röschmann für Gesangsstunden nach London fuhr, war der Besuch der National Portrait Gallery ein Muss. Die Gemälde historischer Persönlichkeiten begeisterten sie so nachhaltig, dass der Gedanke wuchs, ein Liedprogramm zusammenzustellen, das den Hörer wie durch eine Kunstgalerie führt. Portraits heißt so auch ihr 2014 bei Sony erschienenes Album, in dem die lyrische Sopranistin mit unglaublicher Intensität und Sinnlichkeit musikalische Frauenbilder der Romantik zeichnet. Gemeinsam mit dem Pianisten Malcolm Martineau, der sie auf dieser Einspielung begleitet, wird die Sängerin, die bereits in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam und im Wiener Konzerthaus auftrat, nun erstmals einen Liederabend an der Oper Frankfurt gestalten. Ihr letztes Soloalbum mit Frauenporträts von Schumann und Berg, auf dem die japanische Starpianistin Mitsuko Uchida ihre Partnerin ist, wurde kürzlich mit einem Grammy ausgezeichnet. Dorothea Röschmann ist seit ihrem Debüt als Susanna in Le nozze di Figaro unter Nikolaus Harnoncourt 1995 auf den renommiertesten Opernbühnen der Welt zu erleben. Die großen Mozart-Heroinen hat sie alle gesungen; mit ihrem exquisiten, samtigen Timbre und unwiderstehlicher Intensität verkörpert sie inzwischen auch Desdemona, Feldmarschallin oder Jenufa. Seit vielen Jahren ist Dorothea Röschmann der Staatsoper Berlin verbunden und wurde dort kürzlich zur Kammersängerin ernannt.

....singt Lieder im Holzfoyer mit Gordon Bintner (Bassbariton), Mittwoch,  7. Februar 18, 19.00 Uhr, Holzfoyer

....singt Lieder im Holzfoyer mit Elizabeth Reiter (Sopran), Donnerstag, 15. März 18, 19.00 Uhr, Holzfoyer

Michael Fabiano (Tenor), Julius Drake (Klavier): Dienstag, 3. April 18 (im Opernhaus)

Wenn ein junger Tenor Auszeichnungen wie den Ersten Preis des Licia-Albanese- Wettbewerbs der Puccini-Stiftung, den Großen Preis der Metropolitan Opera National Council Auditions und den Großen Preis der Gerda Lissner Foundation sammelt, lässt er sich mit Fug und Recht als »besonderes Talent« bezeichnen. Wenn er bereits mit Mitte 20 an Häusern wie der Semperoper in Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der English National Opera in London und der Metropolitan Opera in New York debütiert und dafür beim Publikum wie bei den Kritikern gleichfalls großen Beifall erntet, ist es gerechtfertigt, von einer »kometenhaften Karriere« zu sprechen. Der Amerikaner Michael Fabiano, den The Observer »einen der elektrifizierendsten Sänger« nennt, verzaubert mit seiner einmalig vollen, dabei überaus beweglichen Stimme und einer strahlenden Präsenz – ganz gleich ob er als Alfredo (La traviata), Pinkerton (Madama Butterfly), Rodolfo (La Bohème), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Lenski (Eugen Onegin), Gounods Faust, Basil in Strawinskys Mavra oder mit einem Recital auf der Bühne steht. Doch überzeugen wir uns selbst davon!

Nicole Cabell (Sopran), Simon Lepper (Klavier): Dienstag, 8. Mai 18 (im Opernhaus)

Gold und Samt und Seide – purer Luxus liegt in der Stimme von Nicole Cabell: so nobel im Timbre, so ungemein reich an Farben, so makellos in der Phrasierung, so glamourös und glaubhaft in der Erscheinung. Das überzeugte nicht nur die hochkarätige Jury in Cardiff, die ihr 2005 den Titel »BBC Cardiff Singer of the World« verlieh. Seitdem hat die gebürtige Kalifornierin eine umwerfende Karriere hingelegt, die sie zur absoluten Königsklasse der lyrischen Sopranistinnen zählen lässt. Partien wie Mozarts Gräfin, Donna Elvira und Pamina, Puccinis Mimì und Musetta, Verdis Violetta Valéry, Donizettis Adina, Bizets Leïla sowie Bellinis und Gounods Julia zählen u.a. zu ihrem Repertoire. Überwiegend ist Nicole Cabell auf dem nordamerikanischen Kontinent an Häusern wie der Metropolitan Opera in New York, der Chicago Lyric Opera oder der San Francisco Opera zu erleben, aber auch in Europa gab sie aufsehenerregende Debüts: in jüngerer Zeit Händels Alcina am Grand Théâtre de Genève, Mimì an der Pariser Opéra National, zuvo  Princess Eudoxie (La Juive) am Royal Opera House Covent Garden in London – wo sie zuletzt auch Violetta sang –, Bizets Micaëla (Carmen) und Donna Elvira (Don Giovanni) an der Deutschen Oper Berlin. In Australien debütierte sie in der weiblichen Hauptpartie von Gershwins Porgy and Bess mit der Sydney Symphony. Wo sie auftritt, nimmt Nicole Cabell mit ihrer Eleganz, Vielseitigkeit und enormen Präsenz für sich ein.

Soiree des Opernstudios der Oper Frankfurt, Mittwoch, 23. Mai 18 (Holzfoyer)

Tanja Ariane Baumgartner (Mezzosopran), Malcolm Martineau (Klavier): Dienstag, 12. Juni 18 (im Opernhaus)


Tanja Ariane Bumgartner
© Dario Acosta

Seit Jahren zählt Tanja Ariane Baumgartner zu den Publikums- wie Kritikerlieblingen unseres Ensembles und beweist eine einzigartige Wandelbarkeit, indem ihr der »fliegende Wechsel« zwischen Partien wie Carmen und Lisa (Die Passagierin), Amastre (Xerxes) und Cassandre (Les Troyens), Emilia (Otello) und Fricka (Das Rheingold / Die Walküre) geradezu spielerisch gelingt. Kein Wunder, dass eine Künstlerin, die dem »Hochleistungssport« Gesang mit solcher Leichtfüßigkeit, Noblesse, stimmlicher Präsenz und Persönlichkeit begegnet, auch am Theater an der Wien, an der Wiener und Berliner Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London und an der Lyric Opera in Chicago sowie beim Edinburgh International Festival, bei den Salzburger Festspielen oder den BBC Proms in der Royal Albert Hall London gefeiert wird. Zu unserem Glück hat die Mezzosopranistin irgendwann festgestellt, dass »die Geige das falsche Medium« für sie ist. So dürfen wir die Matadorin mit dem klaren und dunklen, nuancenreichen Timbre nach einem kleinen Liederabend im Holzfoyer nun auch endlich als Liedinterpretin auf der großen Bühne erwarten.

© Oper Frankfurt

 www.oper-frankfurt.de

Ausgewählte Highlights und Raritäten in der Saison 2016/2017:
 

September 17:
02.09.17: Der junge Lord (Henze), Staatsoper Hannover
16.09.17: Schönerland (Eichberg), Staatstheater Wiesbaden
16.09.17: Die Gezeichneten (Schreker), Theater St. Gallen
16.09.17: Surrogate Cities (Goebbels) / Götterdämmerung (Wagner), Oper Wuppertal
23.09.17: Die Faschingsfee (Kálmán), Theater Mönchengladbach
23.09.17: Die Welt auf dem Monde (Haydn), Landestheater Niederbayern (Passau)
29.09.17: Le Grand Macabre (Ligeti), Meininger Staatstheater

Oktober 17:
08.10.17: Die Trojaner (Berlioz), Staatstheater Nürnberg
27.10.17: Satyagraha (Glass), Komische Oper Berlin
28.10.17: Man wird ja nur einmal geboren (Lortzing), Landestheater Niederbayern (Passau)

November 17:
03.11.17: Marie und Robert (Meier/Schneider), Theater Biel (CH) * Uraufführung *
12.11.17: Der Mieter (Herrmann), Oper Frankfurt (Bockenheimer Depot) * Uraufführung *
18.11.17: Salome (Strauss) Staatsoper Hannover
29.11.17: Mitridate (Porpora), Theater Heidelberg im Rokokotheater Schloss Schwetzingen * Deutsche Erstaufführung *

Dezember 17:
02.12.17: Der Traum von dir (Dayer), Opernhaus Zürich (Studiobühne) * Uraufführung *
09.12.17: Kunst muss (zu weit gehen) oder Der Engel schwieg (Oehring), Oper Köln
09.12.17: Messe in h-Moll (Bach), Theater Regensburg

Januar 18
13.01.18: Benzin (von Reznicek), Theater Bielefeld
20.01.18: Dantons Tod (von Einem), Theater Magdeburg
21.01.18: Enrico (Trojahn), Oper Frankfurt
21.01.18: Die Gezeichneten (Schreker), Komische Oper Berlin
25.01.18: Julie (Boesman), Meininger Staatstheater
27.01.18: Die Banalität der Liebe (Milch-Sheriff), Theater Regensburg

Februar 18
02.02.18: Die Geschichte vom Soldaten (Strawinsky), Landestheater Coburg
02.02.18: Siroe (Hasse), Oldenburgisches Staatstheater
03.02.18: Der Konsul (Menotti), Tiroler Landestheater Innsbruck
03.02.18: Prima Donna (Wainwright), Theater Augsburg (martini-Park) * Deutsche Erstaufführung *
03.02.18: Ritter Roland (Haydn), Theater Hagen
04.02.18: Jephtha (Händel); Staatstheater Wiesbaden
09.02.18: Powder her Face (Adés), Landestheater Detmold
22.02.18: A Wintery Spring (Haddad) / Il serpente di bronzo (Zelenka), Oper Frankfurt (Bockenheimer Depot) * Uraufführung *
24.02.18: Angels in America (Eötvös), Theater Münster
24.02.18: Hans Heiling (Marschner), Aalto Musiktheater Essen
24.02.18: Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung (Ullmann), Oper Köln
25.02.18: L'Africaine Vasco da Gama (Meyerbeer), Oper Frankfurt
25.02.18: Unverhofftes Wiedersehen (Bröder), Landestheater Linz (BlackBox)

März 18
03.03.18: Julietta (Martinu), Oper Wuppertal
04.03.18: Lunea (Holliger), Opernhaus Zürich * Uraufführung *
08.03.18: Solaris (Obst), Saarländisches Staatstheater (Alte Feuerwache)
09.03.18: Petruschka (Strawinsky) / L'Enfant et les Sortilèges (Ravel) Opernhaus Düsseldorf
10.03.18: Richard Löwenherz (Händel/Telemann), Theater Magdeburg
16.03.18: Luci mie traditrici (Sciarrino), Theater Lübeck
17.03.18: Ein Traumspiel (Reimann), Theater Hof
17.03.18: Das Labyrinth (Dove), Oper Wuppertal
17.03.18: Maria (Statkowski), Oldenburgisches Staatstheater * Deutsche Erstaufführung *
17.03.18: Die Soldaten (Zimmermann), Staatstheater Nürnberg

18.03.18: Gli Uccellatori (Gassmann), Oper Köln
24.03.18: Schwanda, der Dudelsackpfeifer (Weinberger), Stadttheater Gießen
31.03.18: Powder her Face (Adès), Theater Magdeburg
31.03.18: Salome (Strauss), Aalto Musiktheater Essen

April 18
01.04.18: Aus einem Totenhaus (Janácek), Oper Frankfurt
06.04.18: I.th.Ak.A. (Penderbayne), Staatsoper Hamburg (opera stabile) * Uraufführung *
08.04.18: Mosè in Egitto (Rossini), Oper Köln
12.04.18: Code (ONION.ONION von Elias und einer Ballettneukreation), Staatstheater Darmstadt/Hessisches Staatsballett (Kammerspiele)
13.04.18: Croesus (Keiser), Saarländisches Staatstheater (Alte Feuerwache)
14.04.18: Salome (Strauss), Saarländisches Staatstheater
20.04.18: Liberazione (Caccini), Oper Wuppertal (on Stage)
21.04.18: Cardillac (Hindemith), Landestheater Salzburg
22.04.18: Pygmalion (Donizetti) / Ariadne (Martinu), Theater Duisburg
26.04.18: Der Gefangene (Dallapiccola), Das Gehege (Rihm), Oper Stuttgart
28.04.18: Edgar (Puccini), Theater Regensburg * Deutsche szenische Erstaufführung *
28.04.18: Il pirata (Bellini), Theater St.Gallen
29.04.18: Le Grand Macabre (Ligeti), Stadttheater Flensburg
29.04.18: Die Soldaten (Zimmermann), Oper Köln

Mai 18
04.05.18: Das Floß (Kadiša, Chernyshkov, Frank), Staatsoper Hamburg (opera stabile) * Uraufführung *
04.05.18: Der Schatten des Pfeilers (Goebbels; szenisches Konzert), Stadttheater Gießen
05.05.18: Everest (Talbot), Theater Hagen * Europäische Erstaufführung *
05.05.18: Salome (Strauss), Theater Magdeburg
11.05.18: Writing to Vermeer (Andriessen), Theater Heidelberg
18.05.18: Solaris (Fujikura), Theater Augsburg (martini-Park) * Deutsche Erstaufführung *
19.05.18: Nixon in China (Adams), Mainfranken Theater Würzburg
20.05.18: Argo (Sánchez-Verdú), Staatstheater Mainz  * Uraufführung *
20.05.18: Frankenstein (Dvorak), Staatsoper Hamburg (Kampnagel [k6]) * Uraufführung *

Juni 18
03.06.18: Antikrist (Langgaard), Staatstheater Mainz * Uraufführung *
03.06.18: Benjamin (Ruzicka), Staatsoper Hamburg * Uraufführung *
09.06.18: Jakob Lenz (Rihm), Theater Bielefeld
15.06.18: Die Piraten von Penzance (Sullivan), Meininger Staatstheater
16.06.18: Die Nase (Schostakowitsch), Komische Oper Berlin
24.06.17: Il matrimonio segreto (Cimarosa), Oper Köln
29.06.18: Edgar (Puccini) Theater St.Gallen/St. Gallener Festspiele
29.06.18: Miriways (Telemann), Staatsoper Hamburg (opera stabile) * Uraufführung *
30.06.18: Die Magd als Herrin (Pergolesi); Theater Nordhausen im Schloss Sondershausen

Juli 18
01.07.18: Erbeben.Träume (Hosokawa), Oper Stuttgart * Uraufführung *

Aufgeführt sind die jeweiligen Premierentermine.

Klassik, Oper und Tanz im Internet und im Kino:

Komische Oper Berlin
Berliner Philharmoniker
München: Bayerische Staatsoper
London: Royal Opera
New York: Metropolitan Opera
Opera Europa
Theater Ulm
Wien: Staatsoper

Kostenlose live Streams der Komische Oper Berlin in der Saison 2017/18:

21.01.18: Die Gezeichneten (Oper in drei Akten von Franz Schreker, Musikalische Leitung: Stefan Soltesz, Inszenierung: Calixto Bieito)
17.03.18: Blaubart (Opéra bouffe in drei Akten von Jacques Offenbach, Musikalische Leitung: Clemens Flick, Inszenierung: Stefan Herheim)

www.komische-oper-berlin.de


Klassik, Die Berliner Philharmoniker: kostenpflichtig in der Digital Concert Hall: www.digitalconcerthall.com

Kostenlose Livestreams der Bayerischen Staatsoper München:

Das sind die Live-Stream-Termine der Saison 2017/18.

Il trittico (Puccini): Sa, 23. Dezember 2017, 19.00 Uhr
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko, Produktion: Lotte de Beer
Mit Wolfgang Koch, Eva-Maria Westbroek, Yonghoon Lee, Pavol Breslik, Ermonela Jaho, Michaela Schuster, Ambrogio Maestri, Rosa Feola
 
Les Vêpres siciliennes (Verdi): So. 18. März 2018, 18.00 Uhr
Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber, Produktion: Antú Romero Nunes
Mit: Carmen Giannattasio, Bryan Hymel, George Petean, Erwin Schrott
 
Aus einem Totenhaus (Janácek): Mo. 26. März 2018, 19.00 Uhr
Musikalische Leitung: Simone Young, Produktion: Frank Castorf
Mit: Bo Skovhus, Peter Rose, Aleš Briscein, Charles Workman
 
Parsifal (Wagner): So. 8. Juli 2018
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko, Produktion: Pierre Audi
Mit: Christian Gerhaher, Bálint Szabó, René Pape, Jonas Kaufmann, Wolfgang Koch, Nina Stemme

STAATSOPER.TV ist seit 2011 fixer Bestandteil im Spielplan der Bayerischen Staatsoper. Vier bis sechs Kameras übertragen die Aufführungen via www.staatsoper.de/tv in die ganze Welt. Bis zu 40 Mikrofone im Orchestergraben und auf der Bühne liefern erstklassige Tonqualität. Das Videobild wird in High Definition (Full-HD) produziert. Alle Streams (Ohne Untertitel, deutsche oder englische Untertitel) werden in drei verschiedenen Übertragungsqualitäten (Low, High, HD) angeboten. Der Zuschauer kann zwischen diesen drei Qualitäten frei wählen und die Übertragung an seine individuell verfügbare Internetverbindung anpassen.

Staatsintendant Nikolaus Bachler oder Ballettdirektor Ivan Liška führen vor jedem Live-Stream in das Werk ein, in den Pausen gewährt die Staatsoper Einblicke in den Backstage-Bereich des Hauses. Untertitel in deutscher und englischer Sprache vervollständigen das Angebot. Der User braucht neben einem Computer, Laptop oder Tablet PC nur eine Breitband-Internetverbindung wie DSL und an das Gerät angeschlossene Lautsprecher.

Als Sponsor für STAATSOPER.TV konnte in der Spielzeit 2011/12 mit The Linde Group ein international agierendes Unternehmen gewonnen werden, das sich schon seit Jahren für die Bayerische Staatsoper engagiert. Linde ist seit 2008 Spielzeitpartner der Bayerischen Staatsoper.

www.bayerische.staatsoper.de/tv


Klassik, Live-Übertragungen aus der Royal Opera London:

In ausgewählten Kinos von:  www.cinemaxx.de / www.cineplex.de www.cinestar.de / www.astor-filmlounge.de


Klassik, Live-Übertragung aus der Metropolitan Opera New York:

18. November 17: The Exterminating Angel (Adèss)
27. Januar 18: Tosca (Puccini)
10. Februar 18: L’Elisir d’Amore (Donizetti)
24. Februar: La Bohème (Puccini)
10. März: Semiramide (Rossini)
31. März 18: Così fan tutte (Mozart)
14. April 18: Luisa Miller (Verdi)
28. April 18: Cendrillon (Massenet)

www.metimkino.de


Kostenlose Opern-Streamings auf www.theoperaplatform.eu im Rahmen von Opera Europa:
Die Produktionen, die nach dem Streaming noch sechs Monate lang frei im Archiv abrufbar sind, werden in sechs Sprachen untertitelt. Umfangreiches Text- und Videomaterial als Hintergrund zu den Produktionen wird in drei Sprachen (Englisch, Französisch und Deutsch) verfügbar sein. »The Opera Platform« wird mit finanziellen Mitteln des Programm »Creative Europe« der Europäischen Kommission gefördert.
Weitere Informationen finden sich auf www.theoperaplatform.eu. Informationen zu Opera Europa finden sich unter www.opera-europa.org


Kostenpflichtiger Internetstream/SmartTV der Wiener Staatsoper:

Sa. 11.11.2017, Giuseppe Verdi: Un ballo in maschera
Fr. 24.11.2017, Giacomo Puccini: Madama Butterfly
Mi. 29.11.2017, Richard Strauss: Ariadne auf Naxos

Sa. 02.12.2017, Gaetano Donizetti: Don Pasquale
Fr. 08.12.2017, Richard Strauss: Elektra
Di. 12.12.2017, Alban Berg: Lulu
Sa. 16.12.2017, Richard Strauss: Der Rosenkavalier
Do. 21.12.2017, Richard Strauss: Arabella
Fr. 29.12.2017, Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte
So. 31.12.2017, Johann Strauß: Die Fledermaus

Di. 02.01.2018, Engelbert Humperdinck: Hänsel und Gretel
Sa. 06.01.2018, Rudolf Nurejew: Der Nussknacker
Mi. 10.01.2018, Vincenzo Bellini: I puritani
Sa. 20.01.2018, Wolfgang Amadeus Mozart: Don Giovanni
Mo. 29.01.2018, Georges Bizet: Carmen

Do. 01.02.2018, Edward Clug: Peer Gynt
Sa. 10.02.2018, Gaetano Donizetti: L'elisir d'amore
Do. 22.02.2018, Gioachino Rossini: La cenerentola

So. 04.03.2018, Georg Friedrich Händel: Ariodante
Di. 13.03.2018, Rudolf Nurejew: Raymonda
So. 18.03.2018, Giuseppe Verdi: Otello
Sa. 24.03.2018, Gottfried von Einem: Dantons Tod

Mi. 04.04.2018, Richard Wagner: Das Rheingold
So. 08.04.2018, Richard Wagner: Die Walküre
Mi. 11.04.2018, Richard Wagner: Siegfried
So. 15.04.2018, Richard Wagner: Götterdämmerung
Fr. 20.04.2018, Giacomo Puccini: Turandot

Mi. 02.05.2018, Umberto Giordano: Andrea Chénier
So. 13.05.2018, Giuseppe Verdi: Simon Boccanegra
Do. 24.05.2018, Richard Strauss: Capriccio

Fr. 01.06.2018, Giuseppe Verdi: La traviata
Do. 07.06.2018, Giuseppe Verdi: Rigoletto
Do. 14.06.2018, Carl Maria von Weber: Der Freischütz
Di. 26.06.2018, Richard Wagner: Lohengrin
Sa. 30.06.2018, Giuseppe Verdi: Falstaff

www.staatsoperlive.com

Änderungen vorbehalten, Angaben ohne Gewähr

 

Carmen © Bregenzer Festspiele / moodley
© Bregenzer Festspiele / moodley

Bregenzer Festspiele: Frauenfiguren, gute Karten für "Carmen" und eine Uraufführung ~ Österreichische Erstaufführung eröffnet 73. Festspielsommer ~ Carmen lockt erneut 28 Mal zur Seebühne
Zum 73. Mal laden die Bregenzer Festspiele im kommenden Sommer an den Bodensee, um in unvergleichlicher Atmosphäre Musiktheater, Konzert, Schauspiel und weitere Kunstformen auf höchstem Niveau einem breiten Publikum zu präsentieren.

Am See gibt es ein Wiedersehen mit der Oper Carmen, die am 19. Juli ihre Wiederaufnahme-Premiere feiert. Das Werk von Georges Bizet stand in der vergangenen Saison zum dritten Mal seit Festspielgründung auf dem Spielplan und zog mehr als 193.000 Besucher an – so viele, wie keine andere in Bregenz gezeigte Inszenierung dieser Oper.

Tags zuvor eröffnet die österreichische Erstaufführung Beatrice Cenci von Berthold Goldschmidt als Oper im Festspielhaus das Sommerfestival. Auf der Werkstattbühne erblickt zum Festspielfinale eine Uraufführung das Licht der Opernwelt, im Kornmarkttheater beleuchtet ein Schauspiel den Dirigenten Karl Böhm. Im April lädt der erste Einblick des zweiten Opernatelier-Zyklus‘ ins Kunsthaus Bregenz, um erneut die Entstehung eines Musiktheater-Werks mitverfolgen zu können.

„Frauen in einem unfreien Umfeld“
Außerdem lenken Frauenfiguren unterschiedlicher Prägung aber mit ähnlichen Rahmenbedingungen konfrontiert, den Blick auf vier Programmreihen: Von Carmen auf der Seebühne über Beatrice Cenci im Festspielhaus bis zur Titelfigur der Tango-Oper Maria de Buenos Aires und der Schriftstellerin Alfonsina Storni, der ein Abend bei Musik & Poesie gewidmet ist. „Es geht um Frauen in einem klar bestimmten, nicht wirklich freien Umfeld. Frauen in Machtverhältnissen, die sie nicht selbst aufbrechen können“, erläutert Intendantin Elisabeth Sobotka.

Carmen-Kulisse: Neuer Online-Röntgenblick
Mit einem neuen Online-Röntgenblick lassen die Bregenzer Festspiele auch außerhalb der Festspielzeit tief ins Innere der Carmen-Kulisse blicken und zeigen Dinge, die für das Auge normalerweise verborgen bleiben. Durch eine Zoom-Funktion können außerdem die bis zu 24 Meter hohen Kulissenteile aus nächster Nähe besichtigt werden. Mehr Infos weiter unten.

200.000 Tickets für Carmen 2018
Gute Karten für die kommende Saison: Die Inszenierung mit den zwei aus dem Bodensee ragenden Riesenhänden und 59 überdimensionalen Spielkarten lockt das Publikum auch im zweiten Jahr nach Vorarlberg. Acht Monate vor Eröffnung der 73. Festivalsaison sind bereits mehr als vierzig Prozent der Tickets für Carmen 2018 gebucht. Die Geschichte um Leidenschaft, Schicksal und Freiheit in der Regie von Kasper Holten und im Bühnenbild von Es Devlin, fesselte im vergangenen Sommer an 28 Abenden das Publikum, alle Vorstellungen waren ausverkauft.

Für das Spiel auf dem See 2018 sind zwischenzeitlich rund 200.000 Tickets aufgelegt, nachdem vor fast einem Monat mit dem Einschub zweier weiterer Vorstellungen nun ebenfalls 28 Carmen-Abende auf dem Spielplan stehen. Insgesamt bieten die Bregenzer Festspiele für die 80 Veranstaltungen der von 18. Juli bis 19. August dauernden Saison 2018 rund 224.000 Tickets an (inkl. Carmen Generalprobe und crossculture night).

Festspielstart mit Beatrice Cenci
Eröffnet werden die Bregenzer Festspiele am 18. Juli 2018 mit der Oper im Festspielhaus und österreichischen Erstaufführung Beatrice Cenci des aus Hamburg stammenden Komponisten Berthold Goldschmidt (1903-1996). Es folgen zwei weitere Aufführungen. Das Libretto für das 1988 in London uraufgeführte Werk schrieb Martin Esslin nach Percy Bysshe Shelleys Drama The Cenci. Goldschmidt komponierte die spannungsgeladene Oper um kirchliche Korruption und menschliche Gewalt in den Jahren 1949 und 1950. Johannes Debus dirigiert die Wiener Symphoniker, die Regie liegt bei Johannes Erath.

Erste Opernkomposition, erste Operninszenierung
Zum Saisonfinale präsentieren die Bregenzer Festspiele als Musiktheater auf der Werkstattbühne Das Jagdgewehr von Komponist Thomas Larcher. Für die Regie der Auftragskomposition zeichnet der Schauspieler und Filmregisseur Karl Markovics verantwortlich, der erstmals eine Oper inszeniert. Michael Boder dirigiert das Ensemble Modern. Vorlage ist das 1949 erschienene Bestseller-Buch des japanischen Schriftstellers Yasushi Inoue, das von der Einsamkeit eines Jägers erzählt, „dessen Jagdgewehr die ganze Last tief in Seele und Leib des einsamen Mannes drückt“. Der aus Tirol stammende Thomas Larcher trat seit 1992 mehrfach als Pianist bei den Bregenzer Festspielen auf, 2000 wurde erstmals eine Kammermusik-Komposition von ihm aufgeführt. Das Jagdgewehr ist seine erste Opern-Komposition.

Opernatelier startet in zweiten Zyklus
Im Frühjahr 2015 ließ der erste Einblick das Publikum in die Entstehung der Oper blicken, im vergangenen Sommer gelangte mit To the Lighthouse das erste Opernatelier-Werk zur Uraufführung. Die von Intendantin Elisabeth Sobotka initiierte Reihe geht im kommenden Jahr mit dem aus Vorarlberg stammenden Komponisten Alexander Moosbrugger in ihre zweite Runde. Bereits am 4. April lässt das Festival im Kunsthaus Bregenz beim ersten Einblick des zweiten Zyklus' in den Schaffensprozess des derzeit noch namenlosen Werkes blicken. Die Uraufführung soll im Sommer 2020 stattfinden.

Brigitte Fassbaender inszeniert Opernstudio
Nach Vollendung des Da-Ponte-Zyklus' im vergangenen Sommer, bringt das Opernstudio 2018 im vierten Jahr seines Bestehens Der Barbier von Sevilla auf die Bühne des Kornmarkttheaters. Für die Inszenierung zeichnet Brigitte Fassbaender verantwortlich, die in den vergangenen drei Jahren die jungen Sängerinnen und Sängern in der Opernstudio-Meisterklasse unterrichtet hatte. Auch in der kommenden Saison wirkt die Kammersängerin als Gesangspädagogin und lässt sich erneut bei einer öffentlichen Meisterklasse über die Schulter blicken. Daniele Squeo dirigiert das Symphonieorchester Vorarlberg. Premiere der Oper von Gioachino Rossini ist am 13. August, es folgen drei Vorstellungen.

Melancholie, Erotik, Leidenschaft
Als eine „kunstvolle, starke, strahlende, ergreifende Musik, die unterschiedliche Stilrichtungen des Tango“ in sich vereint, „die Milongas, Walzer und ländliche Weisen aus der Pampa verschmelzen lässt“, beschrieb Librettist Horacio Ferrer die Tango Operita Maria de Buenos Aires, die er gemeinsam mit Komponist Astor Piazolla schuf. Nach der bislang einzigen Festspiel-Aufführung im Sommer 2000 kehrt das Werk im kommenden Jahr in einer Inszenierung von Olivier Tambosi zurück auf die Werkstattbühne. 50 Jahre nach der Uraufführung haben Melancholie, Erotik und Leidenschaft der Tango-Oper nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

Orchesterkonzerte: Große Namen, große Werke
Beethoven, Britten, Dvořák, Martinů, Ravel und Strauss: Große Werke renommierter Komponisten prägen im Festspielhaus die Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker und das Orchesterkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg. Am letzten Symphoniker-Konzerttermin steht mit Alle Tage außerdem als österreichische Erstaufführung eine Symphonie von Thomas Larcher auf dem Programm. Danach ist mit Beethovens Symphonie Nr. 5 jenes Werk zu hören, das Karl Böhm 1955 bei den Bregenzer Festspielen dirigierte. Im Rahmen der Schauspielreihe kommt unter dem Titel Böhm eine kritische Auseinandersetzung mit seinem Leben auf die Kornmarkt-Bühne.

Neben dem Engagement beim Opernstudio und bei Carmen für Kinder, spielt das Symphonieorchester Vorarlberg erneut ein Orchesterkonzert im Festspielhaus. Nach zwei Werken von Benjamin Britten gelangt mit der Symphonie Nr. 2 D-Dur ebenfalls ein Beethoven-Werk zur Aufführung. Brittens Nocturne singt der renommierte Tenor Mark Padmore, den das Festspielpublikum zwei Tage zuvor in Das Jagdgewehr wird erleben  können. Er ist außerdem bei Musik & Poesie zu hören.

Der Tag der Wiener Symphoniker geht am 15. Juli ab 12:00 Uhr über kleine und größere Bühnen in der Bregenzer Innenstadt. Verschiedene Ensembles bestehend aus Mitgliedern des Festspiel-Hausorchesters laden zu facettenreichen Reisen durch unterschiedliche Epochen und Stilrichtungen.

Karl Böhm als Puppe
Er war kein NSDAP-Mitglied, gilt aber als Sympathisant und Profiteur der NS-Diktatur. Karl Böhm zählt zu den bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts, seit 1948 war der aus Graz stammende Künstler auch mehrfach bei den Bregenzer Festspielen zu Gast. 1980 dirigierte er zur Eröffnung des neu erbauten Festspielhauses letztmals Beethovens Symphonie Nr. 9., bevor er 1981 starb. Mit Böhm wirft Regisseur Nikolaus Habjan nach Staatsoperette – Die Austrotragödie erneut einen Blick auf die 30er und 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts und beleuchtet die widersprüchliche Persönlichkeit Böhms als Puppe auf der Kornmarkttheater-Bühne. Der Text des Schauspielstücks stammt von Paulus Hochgatterer, der dem Publikum im Rahmen von Kunst aus der Zeit und Musik & Poesie bekannt ist. Böhm ist ein Gastspiel des Schauspielhauses Graz, die Uraufführung findet im März 2018 in Graz statt.

Musik & Poesie
Die beliebte Reihe Musik & Poesie lädt an drei Abenden erneut ins Seestudio. Unter dem Titel Exil spielt das in Bregenz wohlbekannte Altenberg Trio verschiedene Werke von vor den Nazis geflüchteter Komponisten. „Buenos Aires ist ein Mann“, behauptet Christiane Boesiger, die gemeinsam mit zwei Musikern der feministischen Dichterin Alfonsina Storni nachspürt. Am letzten Abend begibt sich Star-Tenor Mark Padmore gemeinsam mit Pianist Andrew West auf einen Padmore Cycle.

Zirkus Sevilla im Festspielhaus, Konzert im KUB
Das Kinder- und Jugendprogramm crossculture lädt bereits Ende Mai in den „Zirkus Sevilla“. Es folgen im Juni und Juli die traditionellen Workshops, Höhepunkt ist erneut die crossculture night am Samstag vor der Carmen-Premiere, wenn die Seebühne während einer Endprobe des Spiels auf dem See nur für Jugendliche geöffnet ist. Im August heißt es Brass Italiano bei der Blasorchestermatinee im Festspielhaus. Martin Kerschbaum dirigiert die Absolventen des Blasmusik-Camps. Im Kunsthaus Bregenz befasst sich Ende Juli das Konzert im KUB mit Berthold Goldschmidt.

Festspielchor: 70-jährige Partnerschaft
Während im Sommer nach Festspielgründung noch ein Dornbirner Chor beim Spiel auf dem See sang, markiert das Jahr 1948 den Beginn einer bis heute andauernden Partnerschaft: Aus dem Bregenzer Männerchor ging der fortan mit Damen und Herren besetzte Festspielchor hervor. Bereits sechs Jahre später wirkten die bis zu 180 Sängerinnen und Sänger bei Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 9 mit. Als Chorleiter fungierten namhafte Künstler, darunter Helmuth Froschauer. Seit 2009 leitet Benjamin Lack das Ensemble. Zum nächstjährigen 70er-Jubiläum bringt der Festspiel-Hauschor am Sonntag vor Festspieleröffnung anlässlich der traditionellen Festmesse Antonin Dvořák Messe D-Dur in der Pfarrkirche St. Gallus zur Aufführung. Es spielt das Symphonieorchester Vorarlberg, Dirigent ist Benjamin Lack.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 19. August statt, Tickets und Infos unter 0043 5574 4076 und www.bregenzerfestspiele.com.


Bregenzer Festspiele: Eine faszinierende Reise ins Innere der "Carmen"-Kulisse ~ Online-Röntgenblick lässt in Seebühne hinein blicken
Die Bregenzer Festspiele öffnen den Blick in das Innerste der Carmen-Kulisse. Was für das Auge normalerweise verborgen bleibt, zeigt ab sofort ein neuer Online-Röntgenblick. Das Beste daran: Der Betrachter kann unterschiedliche Blicktiefen auswählen und nicht nur hinter die Außenhaut der Seebühne sehen, sondern bis auf den Bodensee-Grund.


Bregenzer Festspiele: Eine faszinierende Reise ins Innere der "Carmen"-Kulisse
Online-Röntgenblick lässt in Seebühne hinein blicken
©
Bregenzer Festspiele / screenpix

Info-Punkte zum Anklicken
Wo sind die Lautsprecher im Bühnenbild versteckt? Hat die Seebühne einen Keller? Und wo stecken jene Monitore, die den Sängerinnen und Sängern den Dirigenten zeigen? Der neue Online-Röntgenblick lädt zu einer faszinierenden Entdeckungsreise in und unter die Opernkulisse im Bodensee. Auf Wunsch kann der User zusätzliche Info-Punkte anklicken, die Zahlen und Fakten zu einzelnen Bühnen-Elementen liefern oder am Bau beteiligte Firmen nennen.

24 Meter Höhe aus nächster Nähe
In den Genuss eines besonderen Effekts kommen Opernfans, wenn sie direkt vor dem Bühnenbild auf der See-Tribüne möglichst mittig stehen: Da der Online-Röntgenblick dynamisch auf Bewegungen des Smartphones reagiert, kann der Betrachter sowohl die echte Opernkulisse sehen als auch gleichzeitig in sie hinein blicken. Der Bildschirm zeigt jeweils jenen Teil der Bühne, auf den das Smartphone gerichtet wird. Durch eine Zoom-Funktion können außerdem die bis zu 24 Meter hohen Kulissenteile aus nächster Nähe besichtigt werden. Umso näher der Standort zur Tribünenmitte ist, desto perspektivisch realer ist der Röntgenblick.

Der Online-Röntgenblick ist ab sofort über die Internetseite des Festivals abrufbar: Ein Klick reicht, und die Entdeckungsreise ins Innere der Seebühne kann beginnen.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 19. August statt, Tickets und Infos unter 0043 5574 4076 und www.bregenzerfestspiele.com .

Konzeption, Redaktion: Abteilung Kommunikation, Axel Renner und Pamela Wehinger (Projektleitung)
Panoramabilder und konzeptionelle Mitarbeit: Simon Wimmer, Screenpix
Technische Realisierung: Duncrow GmbH

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