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Oper Stückeinfos: W

Der Waffenschmied

Oper von:
Albert Lortzing (23.10.1801 - 21.01.1851
nach Friedrich Wilhelm Zieglers Lustspiel “Liebhaber und Nebenbuhler in einer Person”

Uraufführung: 30. Mai 1846, Theater an der Wien, Wien

Die Walküre (Der Ring des Nibelungen, 1. Tag)

Musik & Libretto:
Richard Wagner
Uraufführung: 26. Juli 1870 (München, Königliches Hof- und Nationaltheater)

Zur Inszenierung des Oldenburgischen Staatstheater:

Premiere: 9. September 17

Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann
Regie: Paul Esterhazy
Bühne und Kostüme: Mathis Neidhardt
Licht: Ernst Engel
Dramaturgie: Stephanie Twiehaus

Besetzung:

Siegmund:
Zoltan Nyári
Hunding: Pavel Shmulevich
Wotan: Michael Kupfer-Radecky, Renatus Mészár
Sieglinde: Nadja Stefanoff
Brünnhilde: Nancy Weißbach
Fricka: Melanie Lang
Gerhilde: Martyna Cymerman
Ortlinde: Sooyeon Lee
Waltraute: Marija Jokovic
Schwertleite: Annekatrin Kupke
Helmwige: Sarah Tuttle
Siegrune: Yulia Sokolik
Grimgerde: Zdravka Ambric
Roßweiße: Hagar Sharvit

Oldenburgisches Staatsorchester

Die spannende Familiensaga um Macht und Liebe geht weiter: Nachdem Fafner sich mit dem Nibelungenschatz auf und davon gemacht hat, sinnt Wotan über Mittel und Wege, den mächtigen Ring wieder in seinen Besitz zu bekommen. Teil des Plans sind seine Zwillinge Siegmund und Sieglinde, die mittlerweile erwachsen, aber seit Langem voneinander getrennt sind. Im Hause von Sieglindes Ehemann Hunding begegnen sie sich wieder und verlieben sich – einander zunächst nicht erkennend – ineinander. Mit dem Schwert Notung, das Siegmund aus dem Eschenstamm zieht, soll er Hunding töten und Fafner den Ring entwenden. Doch Fricka – auf eheliche Moral pochend – zwingt Wotan, dafür zu sorgen, dass im Zweikampf nicht Hunding, sondern Siegmund unterliegt. Schweren Herzens bittet Wotan seine Lieblingstochter Brünnhilde um Erfüllung dieses Auftrags. Als die Walküre jedoch Siegmund im Kampf beisteht, sieht sich Wotan gezwungen, den Sohn selbst zu Fall zu bringen, indem er dessen Schwert zerschlägt. Brünnhilde wird für ihren Ungehorsam von Wotan eine schwere Strafe auferlegt: An einem Feuerplatz soll sie so lange schlafen, bis ein freier Held sie erlöst …

Mit der ‚Walküre‘ setzt Paul Esterhazy seine Inszenierung von Wagners Ring-Vierteiler fort, in der die allzu menschliche Handlung in ihrer Dramatik auf eine fast filmische Art gezeigt wird: Die Drehbühne ermöglicht schnelle Szenenwechsel mit immer neuen Räumlichkeiten. Während Fricka und vor allem die acht Walküren, die sich zu ihrem legendären Ritt sammeln, mit Ensemblemitgliedern besetzt sind, gastieren in den großen Partien international bekannte Wagnersängerinnen und -sänger, von denen viele in Oldenburg ihr Rollendebüt geben. [© Oldenburgisches Staatstheater]

www.staatstheater.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere: 15. Januar 17

Musikalische Leitung: Alexander Joel
Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühne: Gisbert Jäkel
Kostüme: Antje Sternberg
Licht: Andreas Frank
Video: Falko Sternberg
Dramaturgie: Regine Palmai

Besetzung:

Siegmund:
Richard Furman
Hunding: Young Doo Park, Albert Pesendorfer
Wotan: Gerd Grochowski (15.01.) / Egils Silins / Thomas J. Mayer
Sieglinde: Sabina Cvilak, Eva-Maria Westbroek
Brünnhilde: Sonja Gornik, Evelyn Herlitzius
Fricka: Margarete Joswig
Helmwige: Katharina Konradi, Gloria Rehm
Gerhilde: Sharon Kempton
Ortlinde: Heike Thiedmann
Waltraute: Judith Gennrich
Siegrune: Marta Wryk
Rossweiße: Anna Krawczuk
Grimgerde: Maria Rebekka Stöhr
Schwertleite: Romina Boscolo

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Die Walküre

Staatstheater Wiesbaden

Ensemble

© Karl und Monika Forster

Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

www.staatstheater-wiesbaden.de

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 31. Oktober 10
Wiederaufnahme Saison 2015/16: 8. Mai 16

Musikalische Leitung:
Sebastian Weigle / Sebastian Weigle
Regie:
Vera Nemirova
Bühnenbild:
Jens Kilian
Kostüme:
Ingeborg Bernerth
Dramaturgie:
Malte Krasting
Licht:
Olaf Winter
Video:
Bibi Abel
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Hans Walter Richter

Besetzung:

Siegmund:
Frank van Aken / Frank van Aken
Hunding:
Ain Anger / Ain Anger
Wotan:
Terje Stensvold / James Rutherford
Sieglinde:
Eva-Maria Westbroek / Amber Wagne
Brünnhilde:
Susan Bullock / Rebecca Teem
Fricka:
Martina Dike / Claudia Mahnke / Tanja Ariane Baumgartner
Gerhilde:
Anja Fidelia Ulrich / Karen Vuong
Ortlinde:
Mona Somm / Britta Stallmeister
Waltraute:
Eve-Maud Hubeaux / Jenny Carlstedt
Schwertleite:
Bernadett Fodor / Bernadett Fodor
Helmwige:
Christiane Kohl / Hanna Herfurtner
Siegrune:
Lisa Wedekind / Jessica Strong*
Grimgerde:
Tanja Ariane Baumgartner / Maria Pantiukhova
Roßweiße:
Monika Bohinec / Judita Nagyová

Statisterie der Oper Frankfurt
rankfurter Opern- und Museumsorchester

* Mitglied des Opernstudios

grün = Wiederaufnahme Saison 2015/16

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Zum Inhalt:
Göttervater Wotan bereut den Raub des Rheingoldes und das Schmieden des Rings. Daher zeugt er die Geschwister Siegmund und Sieglinde sowie die Walküre Brünnhilde, die mit ihren Halbschwestern eine Armee gefallener Helden aufbauen soll. Siegmund und Sieglinde begegnen sich nach langer Zeit im Hause von Sieglindes Ehemann Hunding, ohne sich zu erkennen. Zwischen beiden entflammt eine starke Liebe, und sie fliehen mit Hilfe des Schwerts Nothung, das Siegmund als einziger aus der Esche ziehen kann. Als es zum Kampf zwischen Hunding und Siegmund kommt, verlangt Wotan von Brünnhilde, diesen zu Gunsten Hundings ausgehen zu lassen. Sie missachtet jedoch den Willen ihres Vaters, der daraufhin selbst Siegmunds Tod verursacht. Brünnhilde verhilft der Schwester zur Flucht. Auch erzählt sie Sieglinde, dass diese einen Sohn erwarte, den sie Siegfried nennen wird. Für den Treuebruch gegenüber Wotan soll Brünnhilde demjenigen Helden folgen, der furchtlos den Feuerkreis durchbricht, den Wotan um seine Lieblingstochter errichtet.

Die Walküre © Oehms Classics
Richard Wagner: Die Walküre
Westbroek, Bullock, Dike, Anger, van Aken, Stensvold u.a.
Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Sebastian Weigle
OehmsClassics 2011

In Zusammenarbeit mit OehmsClassics produziert die Oper Frankfurt eine Live-CD-Serie. Vor allem weniger bekannte Stücke werden hierfür mitgeschnitten. Alle CDs enthalten Booklets mit Szenenfotos und den kompletten Libretti. Die Tonträger sind während der Vorstellungen im Foyer, an der Vorverkaufskasse am Willy-Brandt-Platz sowie im Handel erhältlich.

www.oper-frankfurt.de

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La Wally
Dramma lirico in vier Akten

Von: Alfredo Catalani (19.06.1845 - 07.08.1893)

Text: Luigi Illica nach dem Roman Die Geierwally von  Wilhelmine von Hillern
Uraufführung: 20. Januar 1892 (Mailand, Teatro alla Scala)

Zur konzertanten Aufführung der Oper Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt:

Premiere: 6. Februar 11 (Alte Oper)

Musikalische Leitung: Carlo Franci
Chor:
Matthias Köhler

Wally:
Morenike Fadayomi
Stromminger:
Enrico Iori
Afra:
Tanja Ariane Baumgartner
Walter:
Anna Ryberg
Giuseppe Hagenbach:
Frank van Aken
Vincenzo Gellner:
Piero Terranova

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Besprechung auf kulturfreak.de

La Wally von Alfredo Catalani (1854-1893) wurde bei ihrer Uraufführung 1892 an der Mailänder Scala positiv aufgenommen, konnte sich aber im Repertoire nicht wirklich behaupten. Beeinflusst wurde das letzte Bühnenwerk des italienischen Komponisten maßgeblich von der deutschen Romantik, was sich in der Beziehung der Titelfigur zur Natur als Flucht- und Rückzugsort niederschlägt. Die Oper basiert auf dem seinerzeit äußerst populären Roman Die Geierwally (1873) von Wilhelmine von Hillern, dessen erfolgreiche Verfilmungen 1940 und 1956 die Popularität des Stoffes noch zu steigern vermochten. Und es war der französische Kultkrimi Diva, der 1981 Wallys Abschiedsarie aus dem ersten Akt „Ebben? ... Ne andró lontana“ – eine der wenigen geschlossenen Nummern des Werkes – einem breiteren (Kino-) Publikum bekannt machte.

Zum Inhalt: Die stolze Wally, Tochter des reichen Bauern Stromminger, widersetzt sich dem Befehl ihres Vaters, dessen Gutsverwalter Gellner zum Mann zu nehmen; vielmehr liebt sie den prahlerisch auftretenden Jäger Hagenbach. Vom Vater vor die Wahl gestellt, zieht sie lieber in eine einsame Berghütte als zu gehorchen. Nach dem Tod des Vaters kehrt Wally ins Tal zurück und merkt, dass ihre Liebe zu Hagenbach nicht erloschen ist. Als dieser sie jedoch vor versammelter Dorfgemeinschaft bloßstellt, indem er ihr einen Kuss abringt, beauftragt sie Gellner, seinen Widersacher umzubringen. Doch Hagenbach überlebt den Anschlag, und Wally, die ihren Entschluss furchtbar bereut, zieht zur Sühne erneut in die Berge. Wieder genesen macht sich Hagenbach auf die Suche nach der Geliebten. Zusammen wollen beide während eines Schneesturms ins Dorf zurückkehren, doch Hagenbach wird von einer Lawine mitgerissen. Verzweifelt stürzt sich Wally in die Tiefe. [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Wasser
Musiktheater in 13 Szenen

Von: Arnulf Herrmann (* 1968)
Uraufführung: 16. Mai 2012 (München, Muffathalle; im Rahmen der Münchner Biennale)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Eine Koproduktion von Ensemble Modern, Oper Frankfurt und Münchener Biennale, in Zusammenarbeit mit dem Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin
Ein Kompositionsauftrag des Ensemble Modern, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Das Ensemble Modern dankt der Aventis Foundation für die maßgebliche Unterstützung im Rahmen dieser Produktion
Produziert im Frankfurt LAB

Premiere: 16. Juni 12 (Frankfurt LAB; Schmidtstrasse 12)

Musikalische Leitung: Hartmut Keil
Inszenierung: Florentine Klepper
Bühnenbild: Adriane Westerbarkey
Kostüme: Anna Sofie Tuma
Licht: Frank Keller
Video: Heta Multanen
Dramaturgie: Norbert Abels
Klangregie: Norbert Ommer
Einstudierung Schola Heidelberg: Walter Nußbaum
Live Elektronik / Software: Josh Martin

Mitwirkende:

Katja: Sarah Maria Sun
Robert: Boris Grappe
Tenor: Sebastian Hübner
Kinderstimme: Arthur Würzebesser

Vokalensemble Schola Heidelberg
Ensemble Modern

Besprechung auf kulturfreak.de


Wasser
Oper Frankfurt
Mitglieder der Schola Heidelberg, Tenor (Sebastian Hübner), Katja (Sarah Maria Sun)
© Regine Koerner

Wasser lautet der Titel des ersten Musiktheaterwerks des Heidelberger Komponisten Arnulf Herrmann (* 1968), welches das Ensemble Modern am 16. Mai 2012 im Rahmen der Münchener Biennale gemeinsam mit der Schola Heidelberg unter der Musikalischen Leitung von Hartmut Keil, Kapellmeister der Oper Frankfurt, uraufführen wird. Für die Inszenierung zeichnet Florentine Klepper verantwortlich, die seit der Spielzeit 2011/12 als Hausregisseurin am Schauspiel des Theater Basel verpflichtet ist.
Ab 16. Juni 2012 wird die Inszenierung dann im Frankfurt LAB (Schmidtstraße 12) zu erleben sein. Zu den Solisten in München wie in Frankfurt gehören die Sopranistin Sarah Maria Sorg (Katja), die sich als Spezialistin für Zeitgenössische Musik einen Namen gemacht hat. Der französische Bariton Boris Grappe (Robert) kehrt nach seiner Verkörperung des Barabbas in Aulis Sallinens Barabbas-Dialogen in der Spielzeit 2010/11 nach Frankfurt zurück. Sebastian Hübner (Tenor) ist Mitglied des ebenfalls mitwirkenden Vokalensembles Schola Heidelberg, während der Knabensopran Arthur Würzebesser (Kinderstimme) bereits als Kronprinz Rudolf im Musical Elisabeth zu erleben war.

Erzählt wird eine Geschichte, die fließend zwischen Erleben und Traum hin und her läuft: Ein Mann erwacht desorientiert in einem Hotelzimmer. Im Foyer des Hauses gerät er in eine Abendveranstaltung. Er glaubt, die Personen zu kennen, doch seine Erinnerung versagt. Alles ist merkwürdig verschoben und verrückt, selbst die Musik. Sie kommt von einer Schallplatte, die sich nicht um ihren Mittelpunkt dreht und deshalb „schwankende“ Melodien liefert. Die Frau, die er zum Tanz bittet, glaubt er auch schon einmal gesehen zu haben, erkennt sie jedoch nicht. Ist es seine verstorbene Geliebte? Die beiden begegnen sich mehrmals, doch die entstehende Nähe wandelt sich in Distanz, die am Ende nicht mehr zu überbrücken ist. Alles was greifbar erscheint, zerfließt, das ganze Szenario versinkt. Arnulf Herrmann vertonte kein fertiges Libretto, seine Musik und Nico Bleutges Dichtung – die Parallelen zum Mythos von Orpheus und Euridyke aufzeigt – entstanden in einem Prozess gegenseitiger Anregung. Jeder Szene gab der Komponist einen eigenen Klang, ein eigenes Text-Musik-Verhältnis, eigene Struktur und Form. Drei Szenen erscheinen mehrmals, doch nicht als Wiederholung, sondern in verschobener, dezentrierter Ähnlichkeit, gleichsam im Schwebezustand zwischen Identität und Differenz. Einige Szenen folgen musikalisch dem Prinzip des Rotierens, wie sie Gedankenbewegungen auf der Suche nach dem Erinnern auszeichnet. Andere entwickeln sich in eine bestimmte Richtung. Am Ende lösen sich Zusammenhang und Identität auf. Dafür steht die Metapher des Wassers, das vieles birgt, manches ahnen lässt, aber nichts preisgibt. [Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Werther
Lyrisches Drama in vier Akten und fünf Bildern von Jules Massenet

Uraufführung: 16. Februar 1892 (Wien, Hofoper)

Zur Inszenierung des Opernhaus Zürich:

Premiere:
2. April 17

Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühne und Lichtgestaltung: Klaus Grünberg
Bühnenbildmitarbeit: Anne Kuhn
Kostüme: Silke Willrett
Kostümmitarbeit: Carl-Christian Andresen
Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Dramaturgie: Claus Spahn

Besetzung:

Werther:
Juan Diego Flórez
Charlotte: Anna Stéphany
Sophie: Mélissa Petit
Albert: Audun Iversen
Le Bailli: Cheyne Davidson
Schmidt: Martin Zysset
Johann: Yuriy Tsiple
Brühlmann: Stanislav Vorobyov
Käthchen: Soyoung Lee

Philharmonia Zürich
Kinderchor der Oper Zürich
SoprAlti

 Der Weltstar Juan Diego Flórez, der in der vorletzten Spielzeit in Zürich bereits in einem umjubelten Liederabend Arien aus Massenets Werk sang, ist nun auch auf der Bühne in einer der poetischsten und expressivsten Tenorpartien des französischen Repertoires zu erleben. An seiner Seite gibt die in Zürich bestens bekannte Anna Stéphany ihr Rollendebüt als Charlotte. Am Pult der Philharmonia Zürich steht Cornelius Meister.

www.opernhaus.ch

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere:
29. März 08

Musikalische Leitung: Thomas Dorsch
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühne und Kostüme: Marc Weeger, Silke Willrett
Licht: Ernst Schießl
Dramaturgie: Barbara Gräb


Besetzung:
Werther:
Sergio Blazquez
Albert:
Richard Morrison
Le Bailli, der Amtmann:
Dietrich Greve
Schmidt, Freund des Bailli:
Martin Erhard
Johann Freund des Bailli:
Patrick Pobeschin
Brühlmann, ein junger Mann:
Hans-Helge Gerlik
Charlotte, Tochter des Bailli:
Patricia Roach
Sophie, ihre Schwester:
Tatjana Charalgina
Käthchen, eine junge Frau:
Miriam Lenz
Charlottes und Sophies kleine Geschwister:
Ina Dürig / Noreen Jung / Dominika Reddig / Regina Schumacher, Muriel Korz / Mareike Präve,  Laura Lang / Helen Müller; Julian Becker / Konrad König, Alexander Bihn / Adrian De Lon, Sebastian Hartmann / David Levy, Carlo Löhr / Martin Pfeiffer
Charlotte und Werhter im Alter:
Anita Haunstetter / Ursula Jagtiani / Eva Luft; alois Dehos / Wolfgang Levin

Statisterie des Staatstheaters Mainz (Keitung Dieter Rößler)
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Besprechung auf kulturfreak.de


Werther
Staatstheater Mainz
Le Bailli (Dietrich Greve)und seine kleinen Kinder
(Mitgliedern des Mainzer Domchores und des Mädchenchores am Dom und St. Quintin)

Foto: Martina Pipprich

www.staatstheater-mainz.de

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
11. Dezember 05

Wiederaufnahme in der Saison 2017/18: 8. Dezember 17
Wiederaufnahme in der Saison 2013/14: 15. Januar 14
Wiederaufnahme in der Saison 2008/09: 19. Juni 09
Wiederaufnahme in der Saison 2006/07: 16. November 06

Musikalische Leitung: Carlo Franci / Johannes Debus / Constantinos Carydis / Maurizio Barbacini / Lorenzo Viotti
Inszenierung: Willy Decker / Johannes Erath
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: James McNamara / Ludivine Petit / Alan Barnes / Benjamin Cortez
Bühnenbild und Kostüme: Wolfgang Gussmann
Licht: Joachim Klein
Kinderchor:
Michael Clark / Nikolaus Henseler

Mitwirkende:

Charlotte:
Kristine Jepson / Claudia Mahnke / Alice Coote / Tanja Ariane Baumgartner / Julie Boulianne
Sophie: Britta Stallmeister / Anna Ryberg / Britta Stallmeister / Sofia Fomina / Louise Alder
Werther: Piotr Beczala / Piotr Beczala / Stefano Secco / John Osborn / Mario Chang
Albert: Nathaniel Webster / Michael Nagy / Daniel Schmutzhard / Sebastian Geyer
Johann: Simon Bailey / Forian Plock / Dong-Jun Wang (Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt) / Florian Plock / Barnaby Rea
La Bailli: Franz Mayer / Franz Mayer / Franz Mayer / Franz Mayer / Franz Mayer
Schmidt: Michael McCown / Michael McCown / Peter Marsh / Michael Porter / Peter Marsh
Brühlmann: Chad Graham / Constantin Neiconi / Constantin Neiconi
Kätchen: Jasmin Etezadzadeh / Maria Pantiukhova / Jianhua Zhu

Kinderchor und Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester


Besprechung der Premierenserie auf kulturfreak.de
Besprechung der Wiederaufnahme Saison 2013/14 auf kulturfreak.de
Bericht von der Einführungsveranstaltung Oper Extra zu “Werther” (2005)

Werther
Werther

Oper Frankfurt
Charlotte und Werter
© Wolfgang Runkel ~ www.wolfgang-runkel.de

„Auch Goethe hätte sicherlich applaudiert, diese Premiere in der Frankfurter Oper dürfte ihm gefallen haben. (...) Unglaublich stimmig und intensiv wurde hier Massenets Werk in Szene gesetzt. (...) So aufgeführt wie in Frankfurt, beweist sich Massenets Werther als wahrer Publikumsmagnet und zeigt wieder einmal, dass große Gefühle auch heute noch sehr en vogue sind.“ So urteilte das Internetportal Klassik.com nach der Premiere der nach Goethes Briefroman entstandenen Oper von Jules Massenet (1842-1912). Das Werk in der Inszenierung von Willy Decker feierte als Originalproduktion der Nederlandse Opera Amsterdam am 11. Dezember 2005 seine Frankfurter Premiere.

Die musikalische Leitung dieser vierten Wiederaufnahme einer Produktion aus der Spielzeit 2004/05 hat der Schweizer Lorenzo Viotti inne und legt damit sein Hausdebüt in Frankfurt vor. Der Sohn des renommierten Dirigenten Marcello Viotti ist Gewinner bedeutender Wettbewerbe und dirigiert den Werther vor Frankfurt am Stadttheater Klagenfurt, danach am Opernhaus Zürich. Weitere Gastengagements führten ihn in der Vergangenheit u.a. an die Staatsoper Stuttgart und Dresden.

Auch die frankokanadische Mezzosopranistin Julie Boulianne (Charlotte) gastiert erstmals in Frankfurt. Die Titelpartie in Rossinis La Cenerentola führt sie an die Opéra de Montréal, zu ihren weiteren Plänen gehört u.a. Annio in Mozarts La clemenza di Titus am Théâtre du Capitole in Toulouse.

Angeführt von Mario Chang (Rollendebüt als Werther), Louise Alder (Sophie), Sebastian Geyer (Albert), Barnaby Rea (Johann) und Chorsolistin Jianhua Zhu (Kätchen) gehören alle weiteren Neubesetzungen zum Ensemble der Oper Frankfurt. Dessen Mitglieder Franz Mayer (Le Bailli) und Peter Marsh sowie Chorsolist Constantin Neiconi (Brühlmann) hingegen sind bereits seit der Premierenserie mit dabei.

Zum Inhalt:
Werther liebt Charlotte, doch diese ist mit Albert verlobt und weist den schwärmerischen jungen Mann zurück: Am Sterbebett hat sie ihrer Mutter versprochen, Albert zum Mann zu nehmen. Nach der Hochzeit treffen sich Charlotte und Werther erneut, und sie muss feststellen, dass er ihr nicht gleichgültig ist. Auch Werthers Zuneigung zu ihr ist nicht geringer geworden. Von der Ausweglosigkeit der Situation überzeugt, bittet Werther Albert um dessen Pistolen, er will sich auf eine längere Reise begeben. Der inzwischen misstrauisch gewordene Ehemann zwingt seine entsetzte Frau, die Waffen herauszugeben. Voller dunkler Vorahnungen eilt Charlotte dem Unglücklichen nach, doch sie kommt zu spät – tödlich verwundet stirbt er in ihren Armen. [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Der Wildschütz
Komische Oper in drei Akten

Von:
Albert Lortzing
Text:
vom Komponisten nach August von Kotzebue
Uraufführung:
31. Dezember 1842 (Leipzig, Stadttheater)

Wozzeck
Oper in drei Akten und 15 Szenen

Von: Alban Berg
Libretto: Alban Berg nach Georg Büchners “Woyzeck”
Uraufführung: 14. Dezember 1925 (Berlin, Staatsoper unter den Linden)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
26. Juni 16

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Regie: Christof Loy
Bühnenbild: Herbert Murauer
Kostüme: Judith Weihrauch
Licht: Olaf Winter
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Norbert Abels

Besetzung:

Wozzeck:
Audun Iversen
Tambourmajor: Vincent Wolfsteiner
Andres: Martin Mitterrutzner
Hauptmann: Peter Bronder
1. Handwerksbursch: Thomas Faulkner*
2. Handwerksbursch: Iurii Samoilov
Der Narr / Ein Kind / Ein Soldat: Martin Wölfel
Marie: Claudia Mahnke
Doktor: Alfred Reiter
Margret: Katharina Magiera

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

* Mitglied des Opernstudios

Besprechung auf kulturfreak.de

Wozzeck
Wozzeck
Oper Frankfurt
Marie (Claudia Mahnke), Tambourmajor (Vincent Wolfsteiner),
Hauptmann (Peter Bronder), Wozzeck (Audun Iversen), Der Narr (Martin Wölfel)

© Monika Rittershaus

Wozzeck von Alban Berg (1885-1935) entstand nach dem Drama Woyzeck (1836) von Georg Büchner. Die Uraufführung fand am 14. Dezember 1925 an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin unter der musikalischen Leitung von Erich Kleiber statt. Das einzige zwölftonale Werk, das bis heute eine große Resonanz beim Zuschauer findet, kann als moderner Klassiker bezeichnet werden. Die letzte Neuinszenierung des Wozzeck kam an der Oper Frankfurt am 6. Oktober 1993 in der Regie von Peter Mussbach und unter der musikalischen Leitung von Sylvain Cambreling heraus.

Wozzeck lebt zusammen mit Marie und dem gemeinsamen unehelichen Kind in Armut. Seit geraumer Zeit plagen ihn Visionen von Tod und Weltuntergang, die die Ausweglosigkeit seiner persönlichen Situation zu spiegeln scheinen: Von seinem vorgesetzten Hauptmann verhöhnt, stellt sich Wozzeck – um etwas dazuzuverdienen – dem Doktor für medizinische Experimente zur Verfügung. Marie lässt sich mit dem Tambourmajor ein, was Hauptmann und Doktor dem von ihnen Ausgebeuteten in grober Weise enthüllen. Die Visionen verschwinden nicht. Nachdem Wozzeck vom Tambourmajor verprügelt wird, ersticht er Marie auf einem nächtlichen Spaziergang am Teich. Das Kind hört durch seine Spielkameraden vom Tod der Mutter.

Die musikalische Leitung dieser Neuproduktion liegt bei Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, der hier kurz zuvor Wagners Der Ring des Nibelungen zum dritten Mal wiederaufnimmt. Jüngste Gastengagements führten ihn mit Mozarts Die Zauberflöte und Webers Der Freischütz an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin.
Regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt ist Regisseur Christof Loy, der nun erstmals seit Mozarts Don Giovanni in der Saison 2014/15 wieder ins Haus am Willy-Brandt-Platz zurückkehrt. Aktuelle Aufgaben sind seine stark akklamierte Sicht auf Brittens Peter Grimes am Theater an der Wien, gefolgt von Mussorgskis Chowanschtschina an De Nederlandse Opera Amsterdam.
Die Titelpartie übernimmt für das erkrankte Ensemblemitglied Johannes Martin Kränzle der norwegische Bariton Audun Iversen. Zu seinen jüngsten Gastengagements gehören The Protector in George Benjamins Written on Skin, Lescaut in Massenets Manon am Royal Opera House Covent Garden in London, Olivier in Straussʼ Capriccio an der Lyric Opera of Chicago, Germont in Verdis La Traviata und Graf in Mozarts Le nozze di Figaro am Opernhaus Oslo sowie Marcello in Puccinis La Bohème an der San Francisco Opera.
In Frankfurt gern gesehene Gäste sind der englische Tenor Peter Bronder (Hauptmann) und der deutsche Countertenor Martin Wölfel (Der Narr). Während der erstgenannte Künstler momentan vor allem als Mime in Wagners Der Ring des Nibelungen u.a. an der Mailänder Scala, bei den BBC Proms in London sowie in São Paulo, Barcelona und Palermo beschäftigt ist, kann Martin Wölfel u.a. auf Frankfurter Engagements als Edgar (Reimanns Lear), Sorceress (Purcells Dido and Aeneas), Prinz Orlofsky (Straußʼ Die Fledermaus) und Amme (Monteverdis L’incoronazione di Poppea) zurückblicken. Claudia Mahnke (Marie) ist seit 2006 im Ensemble der Oper Frankfurt beheimatet und war auch 2015 wieder bei den Bayreuther Festspielen u.a. als Fricka und Waltraute in Der Ring des Nibelungen vertreten. An der Staatsoper Stuttgart gastierte sie kürzlich als Herodias in Straussʼ Salome und sang in ihrem Frankfurter Stammhaus die Partie der Cuniza in zwei konzertanten Aufführungen von Verdis Oberto. Ebenfalls aus dem Ensemble stammen Vincent Wolfsteiner (Tambourmajor), Martin Mitterrutzner (Andres) und Alfred Reiter (Doktor). Alle weiteren Partien sind mit Mitgliedern des Opernstudios und des Ensembles der Oper Frankfurt besetzt. [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de 

Zur Inszenierung der Oper Zürich:

Premiere:
13. September 15

Musikalische Leitung: Fabio Luisi
Inszenierung: Andreas Homoki
Bühne und Kostüme: Michael Levine
Kostüme-Mitarbeit: Meta Bronski
Lichtgestaltung: Franck Evin
Choreinstudierung: Jürg Hämmerli
Dramaturgie: Kathrin Brunner

Besetzung:

Wozzeck: Christian Gerhaher
Tambourmajor: Brandon Jovanovich
Andres: Mauro Peter
Hauptmann: Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Doktor: Lars Woldt
1. Handwerksbursch: Pavel Daniluk
2. Handwerksbursch: Cheyne Davidson
Der Narr: Martin Zysset
Marie: Gun-Brit Barkmin
Margret: Irène Friedli

Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Kinderchor
Statistenverein am Opernhaus Zürich

www.opernhaus.ch

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