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Oper Stückeinfos: V

Vanessa
Oper in drei Akten

Von: Samuel Barber
Libretto: Gian Carlo Menotti
Uraufführung der 1. Fassung: 15. Januar 1958 (New York, Metropolitan Opera)
Uraufführung der 2. Fassung: 13. März 1965 (New York, Metropolitan Opera)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
(Übernahme einer Produktion der Malmö Opera; Premiere 14. März 2009)

Premiere: 2. September 12 (Frankfurter Erstaufführung)
Wiederaufnahme Saison 2017/18: 15. September 2017

Musikalische Leitung: Jonathan Darlington / Rasmus Baumann
Regie:
Katharina Thoma
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov
Bühnenbild und Kostüme: Julia Müer
Licht: Olaf Winter
Chor: Michael Clark / Tilman Michael

Besetzung:

Vanessa:
Charlotta Larsson / Jessica Strong
Erika: Jenny Carlstedt / Jenny Carlstedt
Alte Baronin: Helena Döse / Barbara Zechmeister
Anatol: Kurt Streit / Toby Spence
Der alte Doktor: Dietrich Volle / Dietrich Volle
Nicholas, Haushofmeister: Björn Bürger / Mikolaj Trabka

grün = Wiederaufnahme Saison 2017/2018

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Vanessa
Vanessa
Oper Frankfurt
Vanessa (Jessica Strong; in der Bildmitte stehend) und Statisterie
© Barbara Aumüller www.szenenfoto.de

„Der starke Beifall nach zweieinhalb Stunden spiegelte Ergriffenheit und Begeisterung wider; das Publikum war angetan von Musiktheater im Wortsinn, denn dank Figurenzeichnung, einprägsamer Bühne sowie hochpräsenter Umsetzung der Partitur wird diese Vanessa im Gedächtnis bleiben. Als Beispiel gelungenen Zusammenwirkens von Optik, Schauspiel und Klang“, so urteilte die Kritikerin der Gießener Allgemeinen Zeitung nach der Frankfurter Erstaufführung der Oper von Samuel Barber (1901-1981) am 2. September 2012. Regie bei dieser Übernahme einer Produktion der Malmö Opera führte Katharina Thoma. Ehemals als Regieassistentin in Frankfurt tätig, kehrte sie 2016/17 nach Inszenierungen am Theater Dortmund, beim Glyndebourne Festival und am Royal Opera House Covent Garden in London für Flotows Martha zurück an den Main.

Zum Inhalt: Vanessa lebt zusammen mit ihrer Nichte Erika und ihrer Mutter, der alten Baronin, in großer Abgeschiedenheit. Seit Jahren wartet sie vergeblich auf die Rückkehr ihres einstigen Geliebten Anatol. Ihr zunehmendes Alter will sie nicht wahrhaben, daher hat sie alle Spiegel und Bilder im Haus verhüllt. Als Anatol endlich seinen Besuch ankündigt, muss Vanessa erkennen, dass es sich um den Sohn ihrer großen Liebe handelt. Anfangs richtet der junge Mann sein Interesse auf die etwa gleichaltrige Erika, die jedoch nach einer gemeinsamen Liebesnacht erkennen muss, dass Anatol schon bald ihrer Tante den Hof macht. Als bei einem Ball die Verlobung Vanessas mit Anatol bekannt gegeben wird, begeht die schwangere Erika einen Selbstmordversuch und verliert ihr Baby. Nachdem die ahnungslose Vanessa zusammen mit Anatol in ihr neues Leben aufgebrochen ist, bleibt Erika mit ihrer Großmutter zurück. Wie seinerzeit Vanessa verhängt sie die Spiegel im Haus und beschließt, auf die wahre Liebe zu warten.

Im Rahmen der Wiederaufnahme dieser Produktion aus der Saison 2012/13 stehen einige neue Namen auf der Besetzungsliste: Die musikalische Leitung liegt nun erstmals bei Rasmus Baumann, der seit 2014/15 den Posten des Generalmusikdirektors der Neuen Philharmonie Westfalen am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen bekleidet. 2015/16 dirigierte er eine Aufführungsserie von Humperdincks Hänsel und Gretel im Haus am Willy-Brandt-Platz. Bis 2015/16 war die kanadische Sopranistin Jessica Strong (Vanessa) Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt. Hier sang sie u.a. 2014/15 Amelia Grimaldi in Verdis Simon Boccanegra, danach debütierte sie als Rosa in Fioravantis Le cantatrici villane im Bockenheimer Depot. Zu ihren weiteren Frankfurter Aufgaben gehörten zudem Lina in Verdis Stiffelio und Donna Anna in Mozarts Don Giovanni. Der britische Tenor Toby Spence (Anatol) gibt nach Auftritten an den Staatsopern von Wien (Mozarts Titus) und München (Henry Morosus in Strauss' Die schweigsame Frau) sowie an der New Yorker Metropolitan Opera (Eisenstein in Strauß' Die Fledermaus) sein Hausdebüt in Frankfurt. Aus Ensemble und Opernstudio der Oper Frankfurt sind Ks. Barbara Zechmeister (Alte Baronin) und Mikolaj Trabka (Nicholas) erstmals in dieser Produktion besetzt. Premierenbewährt hingegen sind – nach ihrem Ausscheiden aus dem Ensemble 2016/17 nunmehr als Gast – Jenny Carlstedt als Erika, der „heimlichen Hauptrolle“ des Stücks, sowie Ensemblemitglied Dietrich Volle als Alter Doktor. [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Vasco da Gama
Grand Opéra in fünf Akten

Von: Giacomo Meyerbeer
Libretto: Eugène Scribe

Uraufführung (L’Africaine): 28. April 1865 (Paris, Opéra de Paris)
Erstaufführung der revidierten Fassung nach Herausgabe der historisch-kritischen Edition von Jürgen Schläder (Vasco da Gama): 2. Februar 2013 (Chemnitz; Oper Chemnitz)

Zur Inszenierung der Deutschen Oper Berlin:

Premiere: 4. Oktober 15

Musikalische Leitung: Enrique Mazzola
Inszenierung: Vera Nemirova
Regie-Mitarbeit: Sonja Nemirova
Bühne: Jens Kilian
Kostüme: Marie-Thérèse Jossen
Choreografie: Bharti Ramdhoni
Video: Marcus Richardt
Chöre: William Spaulding
Dramaturgie: Jörg Königsdorf

Besetzung:

Don Pedro, Rat des Königs von Portugal:
Seth Carico
Don Diego, Admiral: Andrew Harris
Ines, dessen Tochter: Nino Machaidze
Vasco da Gama, Seeoffizier: Roberto Alagna
Don Alvar, Ratsherr: Clemens Bieber / Paul Kaufmann (11.10.2015 | 15.10.2015 | 18.10.2015)
Der Großinquisitor: Dong-Hwan Lee
Nelusco, Sklave: Markus Brück
Selica, Sklavin: Sophie Koch
Der Oberpriester der Brahmanen: Albert Pesendorfer / Alexei Botnarciuc (11.10.2015)
Anna: Irene Roberts
1. Matrose: Paul Kaufmann / Matthew Peña (11.10.2015 | 15.10.2015 | 18.10.2015)
2. Matrose: Gideon Poppe
3. Matrose: Thomas Lehman
4. Matrose / Gerichtsdiener: Michael Adams

Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin

Den Auftakt der auf drei Spielzeiten angelegten Meyerbeer-Zyklus‘ an der Deutschen Oper Berlin macht am 4. Oktober die Premiere von VASCO DA GAMA unter musikalischer Leitung von Enrique Mazzola und in der Regie von Vera Nemirova mit Roberto Alagna in der Titelpartie. Mit Sophie Koch als indische Prinzessin Selica und Nino Machaidze als Inès steht sich ein starkes Paar gegenüber, zwischen dem sich Vasco hin- und hergezogen fühlt. (Auch am 7., 11., 15., 18. und 24. Oktober.)

www.deutscheoperberlin.de

Die verkaufte Braut
Komische Oper in drei Akten

Von: Bedřich Smetana (02.03.1824-12.05.1884)
Text von: Karel Boromejský Jan Sabina
Uraufführung 1. Fassung, mit Dialog: 30. Mai 1866 (Prag, Interimstheater)
Uraufführung 2. Fassung, mit Rezitativen: 2. April 1871 (St. Petersburg)
Deutschsprachige Erstaufführung: 2. April 1893 (Wien, Theater an der Wien)

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere:
19. Juni 10

Musikalische Leitung: Andreas Hotz    
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühnenbild: Marc Weeger
Kostüme: Silke Willrett
Choreinstudierung: Sebastian Hernandez-Laverny
Beleuchtung: Stefan Bauer
Dramaturgie: Carsten Jenß
Regie-Assistenz: Karolina Walkowicz
Bühnenbild-Assistenz: Kathrin Krause
Kostüm-Assistenz: Mareike Uhlig
Inspizienz: Christiane Knopf
Souffleuse: Iris Conrad

Besetzung:

Kruschina:
Milen Stradalski
Kathinka: Patricia Roach
Marie: Susanne Geb
Micha: Ion Grigorescu
Agnes: Katherine Marriott
Wenzel: Alexander Kröner
Carmen, ein Zigeunermädchen: Tara Venditti
Hans: Alexander Spemann
Kezal: Hans-Otto Weiß
Direktor: Ks. Jürgen Rust
Esmeralda: Inga-Britt Andersson/Tatjana Charalgina
Muff: Hans-Helge Gerlik

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Die verkaufte Braut
Staatstheater Mainz
Marie (Susanne Geb) und Hans (Alexander Spemann)
Foto: Martina Pipprich

www.staatstheater-mainz.de 

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: Sonntag, 21. Mai 06

Wiederaufnahme in der Saison 2006/07: 7. September 06

Musikalische Leitung: Roland Böer (Wiederaufnahme auch Kartmut Keil)
Inszenierung: Stein Winge
Bühnenbild: Benoît Dugardyn
Kostüme: Jorge Jara
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Licht: Frank Keller
Chor: Alessandro Zuppardo

Besetzung:
Kruschina, Bauer: Franz Mayer
Kathinka, seine Frau: Sonja Mühleck
Marie, beider Tochter: Maria Fontosh (Wiederaufnahme: Danielle Halbwachs / Barbara Zechmeister)
Micha, Grundbesitzer: Dietrich Volle
Háta, seine Frau: Margit Neubauer
Wenzel, beider Sohn: Carsten Süß (Wiederaufnahme: Jussi Myllys / Peter Marsh)
Hans, Michas Sohn aus erster Ehe: Jonas Kaufmann (Wiederaufnahme: Frank van Aken)
Kecal, Heiratsvermittler: Gregory Frank (Wiederaufnahme auch Bálint Szabó)
Zirkusdirektor: Carlos Krause (Wiederaufnahme: Michael McCown)
Esmeralda, Tänzerin: Tamara Weimerich (Wiederaufnahme: Elin Carlsson)
Muff: Gérard Lavalle
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Museumsorchester

Zum Inhalt:
Marie liebt Hans, soll aber nach dem Willen ihrer Eltern den Tölpel Wenzel heiraten, den Sohn des reichen Micha. Durch eine List gelingt es Hans, trotz aller Widrigkeiten die Hand der Geliebten zu gewinnen: Niemand weiß, dass er in Wirklichkeit der verschollen geglaubte Halbbruder Wenzels ist. So verkauft er seine Braut an den Heiratsvermittler Kecal unter der Bedingung, daß diese nur Michas Sohn und keinen anderen heiraten dürfe. Marie sieht sich verraten, kann aber nach Aufdeckung der wahren Verhältnisse den Geliebten in die Arme schließen.  [Text: Oper Frankfurt)

www.oper-frankfurt.de

Il viaggio a Reims, ossia L'albergo del giglio d'oro
(Die Reise nach Reims oder Das Hotel zur goldenen Lilie)

Dramma giocoso

Von: Gioacchino Rossini (1792 - 1868)
Text: Giuseppe Luigi Balloco
Uraufführung: 19. Juni 1825 (Paris, Italienische Oper)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 5. Dezember 04
2. Wiederaufnahmepremiere: 9. Mai 08

Musikalische Leitung: Johannes Debus
Inszenierung: Dale Duesing
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Axel Weidauer
Bühnenbild: Boris Kudlička
Kostüme: Nicky Shaw
Dramaturgie: Norbert Abels
Licht: Olaf Winter
Chor: Alessandro Zuppardo


Besetzung:

Corinna:
Elin Rombo
La Marchesa Melibea: Stella Grigorian
La Contessa Folleville: Victoria Joyce
Madama Cortese: Simona Šaturová
Il Cavalier Belfiore: Emanuele D’Aguanno
Il Conte di Libenskof: John Tessier
Lord Sidney: Soon-Won Kang
Don Profondo: Simon Bailey
Il Barone di Trombonok: Franz Mayer
Don Alvaro: Michael Nagy / Nathaniel Webster (22., 24. Mai 2008)
Don Prudenzio: Dietrich Volle
Maddalena: Paula Murrihy
Luigino: Hans-Jürgern Lazar
u.a.

 www.oper-frankfurt.de

Le Villi
Opera-ballo in zwei Akten

Von: Giacomo Puccini
Text: Ferdinando Fontana nach der Erzählung Les Willis (1835) von Alphonse Karr
Uraufführung 1. Fassung: 31. Mai 1884 (Mailand, Teatro dal Verme)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
4. Oktober 09

Musikalische Leitung: Stefan Solyom / Hartmut Keil
Regie: Sandra Leupold
Bühnenbild und Kostüme: Heike Scheele
Dramaturgie:
Malte Krasting
Licht:
Joachim Klein
Chor: Matthias Köhler

Besetzung:

Guglielmo Wulf: Peter Sidhom / Bastiaan Everink
Anna, seine Tochter: Annalisa Raspagliosi / Barbara Zechmeister
Roberto:
Carlo Ventre / Yonghoon Lee

Die Oper wird gemeinsam mit Franco Leonis “L´Oracolo” gegeben.

Besprechung auf kulturfreak.de

In L’oracolo versucht Cim-Fen, Inhaber einer Opiumhöhle in San Franciscos Chinatown, seinen gesellschaftlichen Aufstieg durch eine kriminelle Intrige zu beschleunigen. Doch wird er von dem gelehrten Arzt Uin-Scî durchschaut, dessen Prophezeiung von Cim-Fens Untergang sich am Ende der Handlung bewahrheitet. In Le Villi stirbt Anna aus Gram über die Untreue ihres Geliebten Roberto und rächt sich mit Hilfe der Willis, der Geister verlassener junger Bräute.  [© Oper Frankfurt]

 www.oper-frankfurt.de

Viva la Mamma! (Sitten und Unsitten am Theater ~ Le convenienze ed inconvenienze teatrali)

Von: Gaetano Donizetti
Uraufführung: 20. September 1831 (Mailand, Teatro Canobbian)

Zur Inszenierung des Anhaltischen Theater Dessau:

Premiere:
  25. September 15

Musikalische Leitung: Daniel Carlberg
Inszenierung: Holger Potocki
Bühnenbild: Markus Pysall
Kostüme: Katja Schröpfer
Choreografie: Tomasz Kajdański
Chor: Sebastian Kennerknecht

Besetzung:

Daria, Primadonna:
Angelina Ruzzafante
Procolo, ihr Ehemann: André Eckert
Biscroma Strapaviscere, Maestro: Adam Fenger
Agata, Mutter von Luigia: KS Ulf Paulsen
Luigia, Seconda Donna: Cornelia Marschall
Willibald, Tenor: Alexander Nikolic
Pipetto, Countertenor; Silvio Wiesner
Cesare Salzapariglia, Dichter: Pawel Tomczak
Impresario: Olaf Haye
Ispettore: Filippo Deledda

Anhaltische Philharmonie
Opernchor des Anhaltischen Theaters
Damenballett des Anhaltischen Theater


„Sitten und Unsitten am Theater – Da muss Mutti ran!“

Anhaltisches Theater Dessau
Impresario und Kammersänger (Olaf Haye), Mutter Agata (Ulf Paulsen)
© Claudia Heysel

Auf der Probe einer großen tragischen Oper geht es drunter und drüber. Während die zweite Sängerin und der Countertenor um effektvollere Musik für ihre Arien kämpfen, hat die Primadonna ihren Ehemann auf die Probe mitgebracht, um ihre Vormachtstellung zu sichern. Der Tenor geht allen auf die Nerven, indem er sich ständig in alles lautstark aber inhaltsleicht einmischt. Und der Countertenor ist so sensibel, dass er hinschmeißen möchte. Normaler Theateralltag? Schließlich bringt die Mutter der zweiten Sängerin bringt das Fass zum Überlaufen. Und diese Agata:  eine der seltenen ›Rockrollen‹ für einen Bassbariton:  setzt nicht bloß im sprichwörtlichen Sinn ihre Ellenbogen ein, um die Karriere ihrer Tochter zu beflügeln. Irgendwann häufen sich die Misshelligkeiten so weit, dass die Premiere in Gefahr ist. Da muss Mutti ran! Denn das weiß auch Mamma Agata: Der Vorhang geht hoch in Dessau! In deutscher und italienischer Sprache[© Anhaltisches Theater]

Die Produktion wird unterstützt vom Freundeskreis des Dessauer Theaters.
Weitere Vorstellungen: 4.10.15, 17 Uhr | 17.10.15, 17 Uhr | 1.11.15, 16 Uhr | 13.11.15, 19.30 Uhr | 5.12.15, 17 Uhr | 25.12.15, 17 Uhr | 24.1.16, 17 Uhr | 12.2.16, 19.30 Uhr | 10.4.16, 17 Uhr| 11.6.16, 17 Uhr

www.anhaltisches-theater.de

La Voix Humaine (Die geliebte Stimme)
Tragédie lyrique

Von: Fancis Poulenc
Uraufführung: 1959 (Paris, Opéra-Comique)

Volo di notte (Nachtflug)
Oper in einem Akt

Von: Luigi Dallapiccola
Uraufführung: 18. Mai 1940 (Florenz, Teatro della Pergola)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Die Oper wird zusammen mit Il prigioniero (Der Gefangene) von Luigi Dallapiccola gezeigt.

Premiere: 6. Juni 04
Wiederaufnahme: 27. April 12

Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek
Inszenierung: Keith Warner
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Caterina Panti Liberovici
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Nicky Shaw
Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Hendrikje Mautner
Chor: Michael Clark

Besetzung der Wiederaufnahme Saison 2011/12:

La Madre:
Marion Ammann
Il prigioniero: Robert Hayward
Il Carceriere / Il Grande Inquisitore: Jeffrey Francis
Due Sacerdoti: Michael McCown, Dietrich Volle

www.oper-frankfurt.de

The Voyage
Oper in drei Akten mit einem Prolog und Epilog

Von: Philip Glass
Libretto von: David Henry Hwang nach einer Geschichte von Philip Glass
Uraufführung: 12. Oktober 1992 (New York, Metropolitan Opera)
Deutsche Erstaufführung: 30. April 11 (Trier, Theater Trier)

Zur Inszenierung des Theater Trier:

Premiere:
30. April 11 (Deutsche Erstaufführung)

Musikalische Leitung:
Valtteri Rauhalammi
Inszenierung und Choreographie: Birgit Scherzer
Bühnenbild: Knut Hetzer
Kostüme: Alexandra Bentele
Dramaturgie: Dr. Peter Larsen

The Scientist / First Mate: Svetislav Stojanovic
Commander: Joana Caspar
Ship’s Doctor/Space Twin 1: Evelyn Czesla
Second Mate/Space Twin 2: Carlos Aguirre
Isabella: Claudia-Denise Beck
Columbus: Alexander Trauth
Earth Twin 1: Vera Ilieva
Earth Twin 2: Pawel Czekala

Opernchor und Extrachor des Theaters Trier
Tanztheater Trier
Statisterie des Theaters Trier
Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

Drei Zeiten, drei Entdeckungen: Vor 15.000 Jahren stürzt ein Raumschiff von einem anderen Planeten auf die Erde. Die unversehrt gebliebene Besatzung teilt die Navigationskristalle des Schiffes unter sich auf und begibt sich auf die Suche nach unbekanntem Leben. Dabei kommt es zu einer Begegnung mit den Erdbewohnern der Eiszeit. – Im Jahr 1492 erlebt Kolumbus auf dem von ihm gesuchten Seeweg nach Indien seine Hoffnungen und Ängste in Erinnerungen und Visionen. Seine Zweifel zerstreuen sich, als auf einmal Land gesichtet wird. In der Zukunft, 2092, findet man die Kristalle aus dem außerirdischen Raumschiff wieder; ein starkes Funksignal eines anderen Planeten wird empfangen. Mit höchsten Vollmachten ausgestattet, macht sich ein Raumschiff auf den Weg von der Erde zu der fremden Zivilisation.
Die Oper THE VOYAGE von Philip Glass entstand 1992 als Auftragswerk der Metropolitan Opera New York zum 500. Jahrestag der Entdeckung Amerikas. Glass interessierte dabei, „dem Konzept Entdeckung nachzugehen“ und die „Bereitschaft von Leuten, die ihnen bekannte Welt auf der Suche nach einer ihnen völlig unbekannten Welt zu verlassen“, nachzuspüren. Entstanden ist ein großes Welttheater, das Elemente des Science Fiction mit historischen Begebenheiten ebenso verknüpft, wie philosophische und theologische Auseinandersetzungen mit unserer Existenz und den schwankenden Emotionen von Individuen, die sich weit hinausgewagt haben bei der „welt.eroberung“.
Nach der Europäischen Erstaufführung am Landestheater Linz/Österreich 2002 gelang es, für das Theater Trier die Deutsche Erstaufführung zu sichern. Die Regisseurin und Choreographin Birgit Scherzer – durch ihre Tanztheaterproduktionen REQUIEM! und ALLES WEISS ICH ALLES: RINGMOTIVE sowie durch ihre Opernregiearbeit HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN – in Trier bestens bekannt, setzt mit Glass’ THE VOYAGE einmal mehr künstlerisch wegweisende Akzente. [© Theater Trier]

www.theater-trier.de

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