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Oper Stückeinfo: O

Oberon
Romantische Oper in drei Akten

Von:
Carl Maria von Weber
Textbuch von: James Robinson Planché, nach Christoph Martin Wielands epischer Dichtung „Oberon" und William Shakespeares “Sommernachtstraum” und “Sturm”
Uraufführung: 12. April 1826 (London, Royal Theatre Covent Garden)

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz in der Spielzeit 2006/07:

Uraufführung der neuen deutschen Textfassung von Gert Jonke

Premiere:
14. September 06

Musikalische Leitung: Catherine Rückwardt
Inszenierung: Philip Tiedemann
Bewegungsregie ballettmainz: Martin Schläpfer
Bühne und Kostüme: Etienne Pluss
Choreinsstudierung: Sebastian Hernadez-Laverny
Dramaturgie: Anne do Paco
Licht: Ernst Schießl

Mit:

Oberon, König der Elfen: Martin Erhard
Hüon von Bordeaux: Alexander Spemann
Scherasmin, sein Knappe: Richard Morrison
Rezia, Tochter des Kalifen von Bagdad: Kerrie Sheppard
Fatima, ihre Vertraute: Patricia Roach
Erstes Meermädchenmädchen: Ana Durlovski/Mareen Knoth
Zweites Meermädchen: Tatjana Charalgina/Nina Schubert
Die Pucks: Inga Lampert/Regina Paetzer, Stefanie Jansen, Ninja Reichert, Bartholomäus Martin Kleppek, Joachim Mäder
Die Halben: Marlücia do Amaral, Yuko Kato, Julie Thirault, Antoine Jully, Jörg Weinöhl

Chor des Staatstheaters Mainz
Statisterie des Staatstheaters Mainz (Leitung: Dieter Rößler)
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

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Es ist ein makabrer Spaß, den sich das Elfenkönigspaar Titania und Oberon zur Schlichtung seines Streits über die Frage nach der Treue leistet: Versöhnung kann es erst geben, wenn sich zwei Menschen finden, die allen Versuchungen zum Trotz unerschütterlich zueinander halten. Ausersehen für dieses Experiment werden Hüon und Rezia und - von einer Katastrophe in die andere getrieben -zu Spielbällen uneinsichtiger Willkür.

www.staatstheater-mainz.de

Oberto
Dramma in zwei Akten

Von: Giuseppe Verdi
Uraufführung: 17. November 1839, Teatro alla Scala, Mailand

Zu den konzertanten Aufführungen der Oper Frankfurt:

Termine:
18. und 20. Februar 16

Musikalische Leitung: Jader Bignamini
Chor: Tilman Michael

Besetzung:

Oberto, Graf von San Bonifacio:
Kihwan Sim
Leonora, seine Tochter: Maria Agresta
Riccardo, Graf von Salinguerra: Sergio Escobar
Cuniza: Claudia Mahnke
Imelda, ihre Vertraute): Karen Vuong

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Maria Agresta

© Alessandro Moggi

Oberto conte di San Bonifacio, die erste Oper von Giuseppe Verdi (1813-1901), wurde am 17. November 1839 an der Mailänder Scala uraufgeführt. Zwar brachte ihm die Komposition einen Vertrag über drei weitere Werke an diesem Opernhaus ein, doch wollte sich der ganz große Erfolg noch nicht einstellen. Verdi sprach von der folgenden Zeit als den „Galeerenjahren“ seiner Laufbahn, die ihn erst zwölf Jahre später u.a. mit Rigoletto zu Weltruhm führen sollte. Bereits in Oberto ist ein Vater-Tochter-Konflikt angelegt, wie er sich ähnlich in vielen seiner Werke wiederfindet. Musikalisch ist Verdi noch stark den u.a. von Bellini und Donizetti geprägten Konventionen seiner Zeit verpflichtet, doch zeigen sich daneben schon die für ihn typischen hochdramatischen Zuspitzungen und melodischen Erfindungen. Oberto erklingt anlässlich dieser beiden konzertanten Aufführungen zum ersten Mal an der Oper Frankfurt.

Italien zu Beginn des 13. Jahrhunderts: Von seinem Widersacher Ezzelino besiegt, muss Oberto im Exil erfahren, dass seine Tochter Leonora von Riccardo, einem Gefolgsmann seines Feindes, verführt wurde. Dieser hat sich jedoch inzwischen Cuniza, der Schwester Ezzelinos, zugewandt und plant die baldige Hochzeit. Daraufhin schleichen sich Oberto und Leonora auf Ezzelinos Schloss, um die Heirat zu verhindern. Als Cuniza vom Treuebruch ihres Verlobten erfährt, löst sie die Verbindung. Doch es ist zu spät: nachdem er Oberto im Duell getötet hat, muss Riccardo fliehen. Schuldbewusst lässt er die verzweifelte Leonora zurück, die beschließt, in einem Kloster Schutz zu suchen.

Der junge italienische Dirigent Jader Bignamini legt mit Oberto sein Deutschland-Debüt vor und dirigierte kürzlich mit Rigoletto an der der Santa Fe Opera auch erstmals in Amerika. Weitere aktuelle Aufgaben führen ihn mit italienischem Repertoire nach Tokyo, Rom, Pesaro und Palermo. Der koreanische Bassbariton Kihwan Sim (Oberto) wurde 2012/13 vom Opernstudio ins Ensemble der Oper Frankfurt übernommen, wo er neben zahlreichen Rollen Marcello in Puccinis La Bohème sang. Diese Partie verkörperte er auch jüngst anlässlich seines Debüts an der New Yorker Met sowie aktuell an der Oper Köln. Zu den renommiertesten Vertreterinnen ihres Fachs gehört die italienische Sopranistin Maria Agresta, die als Leonora ihr Hausdebüt gibt – eine Partie, in der sie auch bereits an der Mailänder Scala gefeiert wurde. Zudem führte sie Mimì in La Bohème nach New York und Wien, Norma nach Paris und Violetta in La Traviata u.a. nach London und München. Der spanische Tenor Sergio Escobar (Riccardo) gibt im Januar 2016 als Verdis Don Carlo sein Hausdebüt in Frankfurt. Zudem ist er ständiger Gast an zahlreichen italienischen Bühnen. Claudia Mahnke (Cuniza) ist seit 2006 im Ensemble der Oper Frankfurt beheimatet und war auch 2015 wieder bei den Bayreuther Festspielen u.a. als Fricka und Waltraute in Der Ring des Nibelungen vertreten. An der Staatsoper Stuttgart gastierte sie kürzlich als Herodias in Strauss‘ Salome. Auch Karen Vuong (Imelda) stammt aus dem Frankfurter Ensemble. [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Oedipe (Ödipus)
Lyrische Tragödie

Von: George Enescu
Libretto: Edmond Fleg

Uraufführung: 13. März 1936 (Paris)
Deutsche Erstaufführung: 1971 (Saarbrücken)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Premiere: 8. Dezember 13 (Frankfurter Erstaufführung)

Musikalische Leitung: Alexander Liebreich
Regie: Hans Neuenfels
Bühnenbild: Rifail Ajdarpasic
Kostüme:
Elina Schnizler
Licht:
Olaf Winter
Dramaturgie:
Henry Arnold / Deborah Einspieler
Chor und Extrachor:
Matthias Köhler

Besetzung:

Ödipus:
Simon Neal
Teiresias: Magnús Baldvinsson
Kreon: Dietrich Volle
Hirte: Michael McCown
Der Hohepriester: Vuyani Mlinde
Phorbas: Kihwan Sim
Der Totenwächter: Andreas Bauer
Laios: Hans-Jürgen Lazar
Iocaste: Tanja Ariane Baumgartner
Die Sphinx: Katharina Magiera
Antigone: Britta Stallmeister
Merope: Jenny Carlstedt

Chor und Extrachor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

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Zum Inhalt:
Enescus Textdichter Edmond Fleg hat für sein Libretto die beiden Dramen König Ödipus und Ödipus auf Kolonos von Sophokles als Vorlage verwendet, so dass der Werdegang des Helden von der Geburt bis zum Tod dargestellt werden konnte. Die im Zentrum stehende Frage, was stärker sei als das Schicksal und Ödipus‘ Antwort darauf – „Der Mensch“ –, hat Enescu in entsprechenden Leitmotiven vertont: Dem König von Theben wird geweissagt, dass er einst von seinem Sohn Ödipus erschlagen würde. Daher will er das Kind ermorden lassen. Ödipus jedoch wird verschont und wächst am korinthischen Hof auf, verlässt ihn aber sofort, als er von dem verhängnisvollen Orakel erfährt. Außerhalb der Stadt trifft er auf seinen wahren Vater, den er – ohne ihn zu erkennen – erschlägt. Nachdem er Theben von der Schreckensherrschaft der Sphinx erlöst hat, heiratet er – immer noch ahnungslos – seine Mutter Iocaste. Als die Wahrheit ans Licht kommt, flieht Ödipus erneut und sticht sich, geplagt von Selbstvorwürfen, die Augen aus. Schließlich zieht er sich nach Kolonos zurück, wo sein Lebensweg endet.  [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Offene Wunden
Ein Projekt des Ensemble Modern mit zwei Songspielen und Film
Mahagonny Songspiel von Kurt Weill, Text von Bertolt Brecht
Die WUNDE Heine Kleines episches Songspiel mit Interludien von Helmut Oehring (* 1961), Textbuch von Stefanie Wördemann nach Texten von Heinrich Heine u.a.

Erstaufführung: 26. Februar 2010 (Dessau, Kurt Weil Fest 2010)

Zu den Aufführungen der Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot:
Produktion des Ensemble Modern in Koproduktion mit der Oper Frankfurt, dem Kurt Weill Fest Dessau / Anhaltisches Theater Dessau und der MusikTriennale Köln Auftragskomposition von Ensemble Modern, Oper Frankfurt, Kurt Weill Fest Dessau und MusikTriennale Köln

Premiere: 27. Juni 10 (Frankfurter Erstaufführung)

Musikalische Leitung: Hartmut Keil
Inszenierung und Ausstattung: Stefanie Wördemann und Helmut Oehring
Film / Grafik / Bühne: Hagen Klennert
Harry (E-Gitarre, Gesang / Sprecher): Jörg Wilkendorf

Jessie / M(athilde): Salome Kammer
Bessie / H.: Sylvia Nopper
Charlie / E.: Oliver Uden
Billy / I.: Philipp Neumann
Bobby / N.: Martin Schubach
Jimmy / E’.: Frank Schwemmer
Harry: Jörg Wikendorf (E-Gitarre, Gesang und Sprecher)

Ensemble Modern
Die Produktionen im Bockenheimer Depot werden gefördert von der Aventis Foundation
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

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In dem Projekt OFFENE WUNDEN wird das Mahagonny Songspiel von Kurt Weill (1900-1950) mit Die WUNDE Heine des 1961 in Berlin geborenen Komponisten Helmut Oehring kombiniert.
Weill gilt als einer der vielseitigsten und bedeutendsten Theaterkomponisten des 20. Jahrhunderts. Das Mahagonny Songspiel basiert auf Bertolt Brechts Gedichtsammlung Hauspostille. Es wurde vom Musikfest Baden-Baden in Auftrag gegeben und dort am 17. Juli 1927 uraufgeführt. Der kammermusikalische Rahmen des Werkes wurde später von Weill und Brecht zu ihrer 1930 in Leipzig herausgebrachten Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny erweitert.
Oehrings international aufgeführte Werke hingegen sind vor allem für ihre auf die Beziehung von Wort, Bewegung, Raum und Klang ausgerichtete musikalische Sprache bekannt. Die WUNDE Heine, am 26. Februar 2010 beim Kurt Weill Fest in Dessau uraufgeführt, wurde als Pendant zum Mahagonny Songspiel konzipiert und basiert auf Texten von Helmut Oehring und Heinrich Heine, der wie Brecht Poesie und Politik eng miteinander verband. Als wichtiges Element der Dessauer Inszenierung von Stefanie Wördemann und Helmut Oehring, die nun ins Bockenheimer Depot übernommen wird, tritt die Gebärdensprache hinzu. Nicht als Illustration, sondern als „verzeichnete, wortlose Gestalten“ der Sprache Heines: Oehring selbst hat als Kind gehörloser Eltern erst im Alter von vier Jahren sprechen gelernt und bezeichnet die Gebärdensprache als seine Muttersprache.

Das u.a. vom Ensemble Modern in Auftrag gegebene Werk wird im Bockenheimer Depot von Kapellmeister Hartmut Keil musikalisch geleitet. Zu den Mitwirkenden gehören neben dem Gitarristen und Sänger Jörg Wilkendorf, durch den in Form von Rio Reiser-Liedern die gesellschaftlich engagierte Rockmusik Eingang in das Stück findet, das Berliner Männervokalquartett Atrium Ensemble sowie die Sopranistin Sylvia Nopper. Ihre Partnerin ist die bei Frankfurt aufgewachsene Schauspielerin und Stimmkünstlerin Salome Kammer, die u.a. durch Edgar Reitz’ TV-Epos Die zweite Heimat einem breiten Publikum bekannt geworden ist.

www.oper-frankfurt.de

www.ensemble-modern.de

L'Oracolo (Das Orakel)

Von:
Franco Leoni
Text: Camillo Zanoni nach “The Cat and the Cherub” (1896) von Chester Bailey Fernald
Uraufführung: 28. Juni 1905 (London, Royal Opera House Covent Garden)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 4. Oktober 09

Musikalische Leitung: Stefan Solyom / Hartmut Keil
Regie: Sandra Leupold
Bühnenbild und Kostüme: Heike Scheele
Dramaturgie: Malte Krasting
Licht: Joachim Klein
Chor: Matthias Köhler

Besetzung:

Uin-Sci, ein gelehrter Arzt:
Ashley Holland
Cim-Fen, Inhaber einer Opiumhöhle: Peter Sidhom / Bastiaan Everink
Hu-Tsin, ein reicher Kaufmann: Franz Mayer
San-Lui, Uin-Scis Sohn: Carlo Ventre / Yonghoon Lee
Ah-Joe, Nichte Hu-Tsins: Annalisa Raspagliosi / Barbara Zechmeister
Hua-Qui, Kindermädchen: Katharina Magiera

Die Oper wird gemeinsam mit Giacomo Puccinis “Le Villi” gegeben.

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Zum Inhalt:
In L’oracolo versucht Cim-Fen, Inhaber einer Opiumhöhle in San Franciscos Chinatown, seinen gesellschaftlichen Aufstieg durch eine kriminelle Intrige zu beschleunigen. Doch wird er von dem gelehrten Arzt Uin-Scî durchschaut, dessen Prophezeiung von Cim-Fens Untergang sich am Ende der Handlung bewahrheitet. In Le Villi stirbt Anna aus Gram über die Untreue ihres Geliebten Roberto und rächt sich mit Hilfe der Willis, der Geister verlassener junger Bräute.  [© Oper Frankfurt]

© Oehms Classics
Franco Leoni: L´Oracolo
Sidhom, Holland, Mayer, Ventre u.a.
Chor und Kinderchor der Oper Frankfurt, Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Stefan Solyom
OehmsClassics 2010

In Zusammenarbeit mit OehmsClassics produziert die Oper Frankfurt eine Live-CD-Serie. Vor allem weniger bekannte Stücke werden hierfür mitgeschnitten. Alle CDs enthalten Booklets mit Szenenfotos und den kompletten Libretti. Die Tonträger sind während der Vorstellungen im Foyer, an der Vorverkaufskasse am Willy-Brandt-Platz sowie im Handel erhältlich.


www.oper-frankfurt.de

Orest
Pasticcio-Oper in drei Akten

Von: Georg Friedrich Händel
Nach einem Libretto von: Giovanni Gualberto Barlocci
Deutsche Textfassung von: Werner Hintze und Bettina Bartz
Uraufführung: 18. Dezember 1734 (London, Covent Garden Theatre)

Zur Inszenierung der Komischen Oper Berlin:

»Es gehört zur Funktion des Opfers, interne Gewalttätigkeiten zu besänftigen und das Ausbrechen von Konflikten zu verhindern.«
René Girard, Das Heilige und die Gewalt

Premiere: 26. Februar 06

Musikalische Leitung:
Thomas Hengelbrock
Inszenierung: Sebastian Baumgarten
Bühnenbild: Robert Lippok, Ronald Lippok
Kostüme: Valerie von Stillfried
Video: Stefan Bischoff
Licht: Franck Evin
Dramaturgie: Ingo Gerlach

Besetzung:

Orest, Sohn des Agamemnon:
Charlotte Hellekant
Hermione, Orests Frau: Valentina Farcaş
Iphigenie, Orests Schwester und Oberpriesterin der Göttin Artemis: Maria Bengtsson
Pylades, Freund Orests: Finnur Bjarnason
Thoas, tyrannischer König von Tauris: James Creswell
Philoktet, Hauptmann des Thoas: Maria Streijffert

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 www.komische-oper-berlin.de

Orlando
Opera seria in drei Akten

Von: Georg Frierich Händel
Libretto nach: Carlo Sigismondo Capece
Uraufführung: 27. Januar 1733 (London, Kings Theatre)

L’Orontea
Dramma musicale in drei Akten und einem Prolog

Von: Antonio Cesti
Libretto: Giacinto Andrea Cicognini
Uraufführung 1. Fassung: 1649 (Venedig, Teatro dei SS Apostoli)
Uraufführung 2. Fassung: 1656 (Innsbruck)
Deutsche Erstaufführung: 1678 (Hannover)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 1. Februar 15

Musikalische Leitung: Ivor Bolton
Regie: Walter Sutcliffe
Bühnenbild und Kostüme: Gideon Davey
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Steffi Mieszkowski

Besetzung:

Orontea:
Paula Murrihy
Creonte: Sebastian Geyer
Tibrino, Amore: Juanita Lascarro / Maren Favela
Aristea: Guy de Mey
Alidoro: Xavier Sabata
Gelone: Simon Bailey
Corindo: Matthias Rexroth
Silandra: Louise Alder
Giacinta: Kateryna Kasper
Filosofia: Katharina Magiera

Frankfurter Opern- und Museumsorchester / Monteverdi-Continuo Ensemble
Statisterie der Oper Frankfurt

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L´Orontea
Oper Frankfurt
vorne v.l.n.r. Alidoro (Xavier Sabata), Orontea (Paula Murrihy),
Silandra (Louise Alder) und Corindo (Matthias Rexroth) sowie im Hintergrund das Ensemble
© Monika Rittershaus

Inhalt:
Die ägyptische Königin Orontea verweigert kategorisch die Ehe. Obwohl sie der Liebe abgeschworen hat, verdreht ihr der junge Maler Alidoro, der an ihrem Hof erscheint, den Kopf. Doch nicht nur die Königin, auch ihre Hofdamen Silandra und Giacinta haben ein Auge auf den mysteriösen Neuankömmling geworfen. Es bedarf einiger Wendungen und Enthüllungen, bis Orontea ihren Auserwählten zum Mann nehmen kann.

Die musikalische Leitung übernimmt im Rahmen seines Hausdebüts einer der gefragtesten Dirigenten unserer Tage: Ivor Bolton fungiert seit 2004 als Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg und wird ab Sommer 2015 als Generalmusikdirektor am Teatro Real Madrid wirken. Der junge britische Regisseur Walter Sutcliffe inszenierte im Bockenheimer Depot Aribert Reimanns Die Gespenstersonate (2013/14) sowie zuvor Brittens Owen Wingrave (2009/10). Diese Produktion wird zum 10. Januar 2015 ins Opernhaus übernommen und zuvor in Toulouse zu sehen sein.
In der Titelpartie von L‘Orontea ist die irische Mezzosopranistin Paula Murrihy aus dem Ensemble der Oper Frankfurt zu erleben. Erst kürzlich war sie in Los Angeles mit ihrer Paraderolle der Dido in der Frankfurter Produktion von Purcells Dido and Aeneas erfolgreich. Angeführt u.a. von Simon Bailey (Gelone) und Louise Alder (Silandra) sind auch in weiteren Partien Mitglieder des Ensembles der Oper Frankfurt besetzt.
Zu den Gästen: Der katalanische Countertenor Xavier Sabata (Hausdebüt als Alidoro) arbeitet regelmäßig mit dem Alte-Musik-Ensemble „Les Arts Florissants“ und weiteren internationalen Barockorchestern zusammen. Guy de Mey (Hausdebüt als Aristea) stammt aus Belgien und verkörperte u.a. die Nymphe Linfea in Cavallis La Calisto in München und London. Der deutsche Countertenor Matthias Rexroth sang neben Engagements an seinem Dresdner Stammhaus in Frankfurt vor allem Händel-Partien, darunter 2013 in Giulio Cesare in Egitto und in Teseo (Bockenheimer Depot). Maren Favela (Alternativbesetzung von Juanita Lascarro als Tibrino und Amore) war bis 2013 Mitglied im Frankfurter Opernstudio. [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe
Musikalisches Drama in drei Akten

Von: Georg Philipp Telemann
Libretto: Georg Philipp Telemann nach einer Vorlage von Michel Du Boullay
Uraufführung der konzertanten Fassung: 9. März 1826 (Hamburg, Theater am Gänsemarkt)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt
In deutscher, italienischer und französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: 25. Mai 14 (Frankfurter Erstaufführung, im Bockenheimer Depot)

Musikalische Leitung: Titus Engel
Inszenierung: Florentine Klepper
Bühnenbild und Kostüme: Adriane Westerbarkey
Licht: Jan Hartmann
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Konzertchor Darmstadt: Wolfgang Seeliger

Besetzung:

Orasia:
Elizabeth Reiter
Orpheus: Sebastian Geyer
Eurydike: Katharina Ruckgaber
Cephisa: Maren Favela
Eurimedes: Julian Prégardien
Ascalax: Dmitry Egorov
Pluto:
Vuyani Mlinde

Konzertchor Darmstadt (Einstudierung: Wolfgang Seeliger)
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Besprechung auf kulturfreak.de

Zum Inhalt:
Die Handlung basiert auf den durch die Werke Monteverdis und Glucks bekannten Vorgaben. Telemann ergänzte allerdings das vorgegebene Personal durch Orasia, die Königin von Thrakien: Der mythische Sänger Orpheus verliert wegen eines Zaubers der eifersüchtigen Orasia seine Geliebte Eurydike durch einen Schlangenbiss. Er kann sich jedoch nicht mit diesem Verlust abfinden und begibt sich auf den Weg in die Unterwelt. Berührt von Orpheus‘ Gesang erlaubt ihm Pluto, die Geliebte wieder mit sich auf die Erde zu nehmen. Einzige Voraussetzung ist, ihr dabei nicht ins Gesicht zu blicken. Aber Orpheus hält sich nicht an diese Verabredung und verliert – zur Freude Orasias – Eurydike ein zweites Mal. Als ihr der Sänger daraufhin ablehnend gegenüber tritt, hetzt die Königin die Bacchantinnen auf ihn. Von Reue getrieben folgt sie dem Geliebten in den Tod.

www.oper-frankfurt.de

Orpheus und Eurydike (Orfeo ed Euridice)

Von: Christoph Willibald Gluck (1714 – 1787)
Libretto: Ranieri de’ Calzabigi

Uraufführungen: 5. Oktober 1762 (Wien), 2. August 1774 (Paris)

Zur Inszenierung des Theater Aachen:
Halb-szenischen Fassung mit Originalinstrumenten

Premiere: 4. Dezember 16

Musikalische Leitung: Justus Thorau
Szenische Einrichtung: Tamara Heimbrock
Bühne: Detlev Beaujean
Kostüme: Renate Schwietert
Choreinstudierung: Elena Pierini
Dramaturgie: Christoph Lang

Orpheo: Patricio Arroyo, Soon-Wook Ka
Euridice: Katharina Hagopian, Panagiota Sofroniadou
Amor: Jelena Rakic, Soetkin Elbers

Opernchor Theater Aachen
Sinfonieorchester Aachen

www.theateraachen.de

Oskar und die Groschenbande
Kinderoper

Von:
Christoph Reuter und August Buchner
Uraufführung:
10. März 2012 (Dessau, Anhaltischen Theater)

Zur Inszenierung des Anhaltischen Theater Dessau:
Gemeinschaftsproduktion des Anhaltischen Theaters mit dem K.I.E.Z. e.V. | Unterstützt durch das Kurt Weill Fest Dessau | Ausgezeichnet mit dem Bürgerpreis der Stadtsparkasse Dessau | Gefördert von der Lotto Toto GmbH, der Stadt Dessau und dem Land Sachsen-Anhalt

Premiere:
10. März 12 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Stefan Neubert
Inszenierung: Silke Wallstein
Bühne: Nicole Bergmann
Kostüme: Katja Schröpfer
Choreografie: Gabriella Gilardi
Video: Barbara Janotte
Dramaturgie: Sophie Walz
Kinderchoreinstudierung: Dorislava Kuntscheva

Besetzung:

ERWACHSENE
Erzähler, Zweiter Herr (Tram), Erich Ponto, Kommissar Braun: Patrick Rupar
Schaffner, Kurt Gerron, Bankdirektor: Sebastian Müller-Stahl
Vater Hobusch, Erster Herr (Tram), Pit Schumm, Harald Paulsen: Frank Roder
Dame im Zug, Zweite Dame (Tram), zweite Bankangestellte: Kristina Baran

KINDER
Oskar Hobusch: Conrad Papesch / Tim Keddi
Kaiser Georg: Hans Höpfner
Dietrich mit dem Dietrich: Moritz Barth
Polly Braun: Hannah Fricke
Bertolt: Matthias Wendenburg
Kurt: Eva-Julia Nielebock
Hakenfinger Senior: Paul Groß
Hakenfinger Junior: Julius Brück
Robin Hut: Tim Keddi
Karl Lauer: Carl von Wolffersdorff
Münzmaria: Anja Eckert
Groschengretel: Emma Teichert
Holly Molly: Laetitia Hippe
Penny-Jenny: Charlotte Antal
Leo Poldi: Marvin Christoph
Minimax: Leopold Peter
erstes Kind: Mark Vincent Wodner
zweites Kind: Karolina Tolmachev

Kinderchor und Kinderballett des Anhaltischen Theaters, Kinder und Jugendliche aus Dessau und Umgebung
Kinder und Jugendliche der Musikschule Dessau und Mitglieder der Anhaltischen Philharmonie


Oskar und die Groschenbande
Anhaltisches Theater Dessau
Kinder und Jugendliche aus Dessau
© Claudia Heysel

www.anhaltisches-theater.de

Otello
Oper in vier Akten

Von: Giuseppe Verdi
Dichtung von: Arrigo Boito
Uraufführung: 5. Februar 1887 (Mailand, Teatro alla Scala)

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere: 17. September 15

Musikalische Leitung: Leo McFall
Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühne: Gisbert Jäkel
Kostüme: Jessica Karge
Licht: Andreas Frank
Chor: Albert Horne
Leitung: Jugendchor Dagmar Howe
Dramaturgie: Regine Palmai

Besetzung:

Otello:
Scott Piper, José Cura
Desdemona: Cristina Pasaroiu
Jago: Matias Tosi
Cassio: Aaron Cawley
Rodrigo: Benedikt Nawrath
Lodovico: Young Doo Park
Emilia: Celeste Haworth
Montano: Nathaniel Webster
Ein Herold: Christian Balzer, Dong-Gyun Seo
Bianca (stumme Rolle): Rosa Alt

Chor,Extrachor, Jugendchor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Zwei große Shakespeare-Stoffe eröffnen die Saison im Großen Haus. Neben »Hamlet« im Schauspiel ,kommt in der Opernsparte Verdis grandioses Werk über Otellos Weg in die Selbstvernichtung auf die Bühne. Die Intrige seines Fähnrichs Jago bringt den zu Venedigs Kriegshelden aufgestiegenen Außenseiter zu Fall. Angreifbar machen Otello jedoch vor allem Schwächen wie seine Eifersucht, gegen die Desdemonas Liebe nichts auszurichten vermag. Ein Musikdrama von ungeheuerlicher Wucht, vom eröffnenden Blitzschlag bis zum finalen Todeskuss.
Chor, Jugendchor und Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden gestalten die großen Massenszenen. Die Titelpartie in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg übernimmt Scott Piper, der bereits in »Norma« auf der Wiesbadener Bühne gefeiert wurde. Im Januar 2016 wird José Cura in drei Vorstellungen die Titelpartie singen. Als Desdemona gibt die junge rumänische Sopranistin Cristina Pasaroiu ihr Wiesbaden-Debüt, Matias Tosi beginnt seine Spielzeit als Jago. In den weiteren Partien sind Aaron Cawley, Benedikt Nawrath, Young Doo Park zu erleben, und Celeste Haworth gibt ihren Einstand als Stipendiatin des German Australian Opera Grant 2015.2016. Nathaniel Webster, langjähriges Mitglied der Oper Frankfurt, kehrt auf die Wiesbadener Bühne zurück. Am Pult des Hessischen Staatsorchesters stellt sich Leo McFall, Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises 2015, erstmals in Wiesbaden vor. [© Staatstheater Wiesbaden]

www.staatstheater-wiesbaden.de 

Zur Inszenierung der Oper Chemnitz:

Premiere: 31. Januar 15

Musikalische Leitung: Frank Beermann
Inszenierung: Michael Heinicke
Bühne und Kostüme: Peter Sykora
Chor: Simon Zimmermann

Besetzung:

Otello:
Christian Juslin / Niclas Oettermann
Desdemona: Maraike Schröter
Jago: Pierre-Yves Pruvot / Adam Kim
Emilia: Cordelia Katharina Weil
Cassio: Dan Karlström / André Riemer
Roderigo: Edward Randall
Lodovico: Kouta Räsänen
Montano: Thomas Mäthger
Ein Herold: Lukasz Wieloch

Die Handlung
Otello, der kluge, mächtige Feldherr, ist trotz seiner militärischen Erfolge immer ein Außenseiter geblieben. Aus Angst, irgendeinen Fehler zu machen, hat er sich hinreißen lassen, dem Gerede um die Untreue seiner Gattin Desdemona Glauben zu schenken. Mit eiskaltem Kalkül tötet er sie, obwohl er sie einst so sehr liebte. Zu spät erkennt Otello, dass all das nur eine von seinem Konkurrenten Jago angezettelte Intrige war, um ihn zu vernichten.[© Oper Chemnitz]

www.theater-chemnitz.de

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 4. Dezember 11
Wiederaufnahme Saison 2014/15: 8. November 14
Wiederaufnahme Saison 2012/13: 1.1 Februar 13

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Erik Nielsen / Riccardo Frizza / Sebastian Weigle (Juli 2013) / Pier Giorgio Morandi
Regie: Johannes Erath
Szenische Leitung der Wiederaufnahme:
Orest Tichonov
Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme:
Silke Willrett
Licht:
Joachim Klein
Dramaturgie:
Norbert Abels
Chor:
Matthias Köhler
Kinderchor:
Michael Clark

Besetzung:

Otello:
Carlo Ventre / Frank van Aken / Lance Ryan / Frank van Aken (16., 22., 28. März, 4., 7. Juli 13) / Vincent Wolfsteiner / Carlo Ventre
Jago: Marco Vratogna / Marco di Felice / Željko Lučić / Marco di Felice / Dimitri Platanias
Desdemona:
Elza van den Heever / Leah Crocetto / Elza van den Heever
Emilia:
Claudia Mahnke / Tanja Ariane Baumgartner (Januar, Mai 2012)  Paula Murrihy / Jenny Carlstedt ( 22., 28. März, 4., 7. Juli 13) / Jenny Carlstedt / Paula Murrihy
Cassio:
Teodor Ilincai / Wookyung Kim / Beau Gibson / Mario Chang / Beau Gibson
Rodrigo:
Simon Bode / Simon Bode / Michael Porter
Lodovico:
Thorsten Grümbel / Magnús Baldvinsson / Bálint Szabó / Andreas Bauer / Magnús Baldvinsson
Montano:
Franz Mayer / Franz Mayer / Franz Mayer
Herold:
Kihwan Sim / Iurii Samoilov / Iurii Samoilov

grün = Wiederaufnahme Saison 2012/13
lila = Wiederaufnahme Saison 2014/15


Besprechung auf kulturfreak.de (Februar 13)
Besprechung auf kulturfreak.de (Dezember 11)


Otello
Oper Frankfurt (Wiederaufnahme Saison 2014/2015)
Otello (Vincent Wolfsteiner) und im Hintergrund ( Elza van den Heever;  kniend)
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de


Otello
Oper Frankfurt (Wiederaufnahme Saison 2012/2013)
im Vordergrund liegend Desdemona (Leah Crocetto) und Otello (Lance Ryan),
sowie im Hintergrund v.l.n.r. sitzend Cassio (Beau Gibson), Jago (Marco di Felice), Lodovico (Bálint Szabó) und Montano (Franz Mayer)

© Wolfgang Runkel www.wolfgang-runkel.de

Zum Inhalt: Otello, der Statthalter Venedigs auf Zypern, hat sich seinen Fähnrich Jago zum Feind gemacht, indem er ihn anlässlich einer Beförderung übergangen hat. Durch eine geschickt eingefädelte Intrige kann Jago den eifersüchtigen Otello von der angeblichen Untreue seiner Gattin Desdemona überzeugen. Blind gegenüber deren Beteuerungen ihrer Unschuld erwürgt er sie auf dem gemeinsamen Lager und stürzt sich schließlich – als er seine Verblendung bemerkt – in sein Schwert.  [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Owen Wingrave
Oper in 2 Akten

Von: Benjamin Britten
Libretto: von Myfanwy Piper nach der gleichnamigen Novelle von Henry James
Ursendung: 16. Mai 1971, London, BBC
Uraufführung: 10. Mai 1973 (London, Royal Opera House Covent Garden)
Übersetzung: Claus H. Henneberg und Karl Robert Marz (deutsch)

Reduzierte Fassung für Ensemble (2007)
Bearbeitung:
David Matthews
Uraufführung: 23. April 2007 (London, Royal Opera House Covent Garden, Linbury Theatre)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Frankfurter Erstaufführung

Premiere: 24. Januar 10 (Bockenheimer Depot)
1. Wiederaufnahme: 10. Januar 15 (Opernhaus)

Musikalische Leitung:
Yuval Zorn / Yuval Zorn
Regie:
Walter Sutcliffe
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Tobias Heyder
Bühnenbild und Kostüme:
Kaspar Glarner
Dramaturgie: Agnes Eggers
Licht: Frank Keller
Video: Bibi Abel

Besetzung:
Owen Wingrave, der Letzte der Wingraves: Michael Nagy / Björn Bürger
Spencer Coyle, Leiter der Militärakademie: Dietrich Volle / Dietrich Volle
Lechmere, Student der Militärakademie: Julian Prégardien / Simon Bode
Erzähler, der Balladensänger: Richard Cox / Beau Gibson
Miss Wingrave, Owens Tante: Sonja Mühleck / Britta Stallmeister
Mrs. Coyle: Barbara Zechmeister / Barbara Zechmeister
Mrs. Julian, Witwe: Anna Ryberg / Karen Vuong
Kate, ihre Tochter: Jenny Carlstedt / Nina Tarandek
General Sir Philip Wingrave, Owens Großvater: Hans Schöpflin  / Michael McCown

grün = Wiederaufnahme Saison 2014/15

Besprechung der Wiederaufnahme auf kulturfreak.de


Owen Wingrave
Oper Frankfurt
Owen Wingrave (Björn Bürger)

© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Zum Inhalt:
Owen Wingrave ist der jüngste Spross einer stolzen, 300 Jahre alten Offiziersdynastie. Doch Owen verabscheut den Krieg und beendet seine militärische Ausbildung. Ausgerechnet sein Pazifismus provoziert den seelisch wohl grausamsten aller Kriege, den Familienkrieg. Auf Paramore, dem unheimlichen Landsitz der Wingraves, kommt es zum erbitterten Kampf um die Tradition. Die Konsequenz, mit der sich Owens Schicksal erfüllt und sein unaufhaltsamer Gang in den Tod sind so typisch für Horrorgeschichten wie für klassische Tragödien. Schritt für Schritt folgt der Letzte der Wingraves der Spur seiner Ahnen, den Geistern der Vergangenheit. [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

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