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Oper, Stückeinfo: J

Der Jahrmarkt von Sorotschinzi
 
Komische Oper von: Modest P. Mussorgski
Uraufführung: 16. März 1911 (St. Petersburg, konzertante Uraufführung des Fragments)

Zur Inszenierung der Komischen Oper Berlin:

Premiere: 2. April 17

Musikalische Leitung: Henrik Nánási
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühnenbild und Kostüme: Katrin Lea Tag
Dramaturgie: Ulrich Lenz
Chöre: David Cavelius
Licht: Diego Leetz

Besetzung:

Tscherewik, ein Bauer:
Jens Larsen
Chiwrja, seine Frau: Agnes Zwierko
Parasja, Tochter des Tscherewik: Mirka Wagner
Gevatter: Tom Erik Lie
Grizko, Bauernbursche: Alexander Lewis
Afanassi Iwanowitsch: Ivan Turšić
Zigeuner: Hans Gröning
Tschernobog, Oberteufel: Carsten Sabrowski

Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
Vocalconsort Berlin


Jahrmarkt von Sorotschinzi
Komische Oper Berlin
Vorabmotiv
© Jan Windszus Photography

Die Komische Oper Berlin entdeckt Modest P. Mussorgskis wohl volkstümlichste Oper wieder: Der Jahrmarkt von Sorotschinzi erzählt im Kern von der kollektiven Angst einer abergläubischen Dorfgemeinschaft, aber auch von Liebe und Lebens­lust. Ab April ist das selten gespielte Werk in einer Neuproduktion von Barrie Kosky zu erleben. Der Intendant und Chefregisseur inszeniert den Jahrmarkt als pralles, bisweilen groteskes Volksstück, in dessen Mittelpunkt das ausschweifende Leben und Treiben der verschworenen Dorfgemeinschaft mit all seinen Späßen und Derbheiten steht. Die Ausstattung von Katrin Lea Tag lässt das bunte und genussvolle Treiben in einem zeitlos-reduzierten Bühnenraum lebendig werden. Dirigent Henrik Nánási leitet mit dem Jahrmarkt seine letzte Neuproduktion als Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin.

Basierend auf einer Erzählung von Nicolai W. Gogol erzählt der Jahrmarkt von Sorotschinzi eine allgemeingültige Geschichte über Gemeinschaft und Außenseitertum, Aberglauben, kollektive Angst und Manipulation – aber eben auch über die Liebe, die Lust und das Leben. Trinklieder, Tänze, Volksgesänge und ein wilder Hexensabbat: Das Volk als überschäumende Quelle der Energie steht im Mittelpunkt von Mussorgskis temporeicher und in der Sprunghaftigkeit ihrer Handlung überaus eigenwilliger Oper. Vom Komponisten nur in Fragmenten hinterlassen, konnte dieses komisch-groteske Meisterstück erst viele Jahre nach Mussorgskis Tod uraufgeführt werden. Zuletzt war es 1948 in Berlin zu sehen, in der ersten Spielzeit von Walter Felsensteins Komischer Oper.

Im Zentrum der Oper steht der Chor: Die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin werden wie schon bei Moses und Aron unterstützt vom Vocalconsort Berlin. Die Solopartien übernehmen die Ensemblemitglieder Mirka Wagner, Jens Larsen, Tom Erik Lie, Carsten Sabrowski und Ivan Turšić sowie die Gäste Agnes Zwierko, Alexander Lewis und Hans Groning. [© Komische Oper Berlin]

Die Premiere wird auf theoperaplatform.eu live gestreamt.

www.komische-oper-berlin.de

Jeanne D’A´rc au BÛCHER (Johanna auf dem Scheiterhaufen)
Dramatisches Oratorium von Arthur Honegger

Konzertante Uraufführung: 12. Mai 1938 (Basel, Großer Musiksaal des Stadtcasino )
Szenische Uraufführung: 13. Juni 1942 (Zürich, Stadttheater Zürich)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
(Koproduktion mit dem Teatro Real Madrid)
Doppelabend mit La Damoiselle Élue (Poème lyrique von Claude Debussy)

Premiere: 11. Juni 17

Musikalische Leitung: Marc Soustrot
Regie: Àlex Ollé
Regiemitarbeit: Susana Gomez
Bühnenbild: Alfons Flores
Kostüme: Lluc Castells
Licht: Joachim Klein
Chor, Extrachor: Tilman Michael
Kinderchor: Markus Ehmann
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Besetzung La Damoiselle Élue :

Die Auserwählte: Elizabeth Reiter
Eine Erzählerin: Katharina Magiera

Besetzung Jeanne d’Arc au bûcher:

Jeanne d’Arc:
Johanna Wokalek
Bruder Dominique: Felix von Manteuffel
Die heilige Jungfrau: Elizabeth Sutphen
Heilige Margarethe: Elizabeth Reiter
Heilige Katharina: Katharina Magiera
Porcus, Herold, Der Schreiber: Peter Marsh
Eine Stimme, Herold, Ein anderer Bauer: Dietrich Volle
Der Esel, Herold, Ein Bauer: Étienne Gillig
Zeremonienmeister, Perrot, Ein Priester: Konstantin Bühler

Weitere Vorstellungen: 15., 17., 23., 24., 28., 30. Juni, 1. Juli 2017


Johanna Wokalek
© Stefan Klueter

Die letzte Premiere der Spielzeit 2016/17 im Opernhaus kombiniert erstmals zwei gegensätzliche Werke der Musikliteratur: die Kantate La Damoiselle élue des französischen Komponisten Claude Debussy (1862-1918) und das szenische Oratorium Jeanne d’Arc au bûcher des Schweizers Arthur Honegger (1892-1955). In Debussys am 8. April 1893 uraufgeführtem, zwanzigminütigem Frühwerk schlägt sich die Auseinandersetzung des Komponisten mit Wagners Parsifal hörbar nieder. Honegger hingegen wählt in seinem am 12. Mai 1938 in Basel herausgebrachten, ca. 75 Minuten dauernden Stück eine Form, die gesungene und gesprochene Passagen mischt und großformatige Chöre neben intime Dialoge stellt.

In La Damoiselle élue schaut eine jung verstorbene Frau vom Himmel auf ihren Geliebten herab und gibt sich ihrer Sehnsucht hin. – Die Titelfigur von Jeanne d’Arc au bûcher reflektiert kurz vor ihrem Tod auf dem Scheiterhaufen Stationen ihres kurzen Lebens: Nach dem angeblich mit göttlicher Hilfe errungenen Sieg über England und Burgund im Hundertjährigen Krieg wird sie als Hexe angeklagt, um sehr viel später rehabilitiert zur französischen Nationalheldin zu werden.

Die musikalische Leitung der pausenlos gespielten Neuproduktion liegt bei dem französischen Dirigenten Marc Soustrot, der u.a. nach konzertanten Aufführungen von Puccinis La Rondine und Edgar nach Frankfurt zurückkehrt. Zu seinen aktuellen Engagements gehören Arbeiten an den Staatsopern von Dresden und Stuttgart. Jeanne d’Arc au bûcher dirigierte er 2012 in Barcelona. Àlex Ollé (Regie) gehört zu dem international tätigen spanischen Künstlerkollektiv La Fura dels Baus und gibt mit dieser Produktion sein Frankfurter Hausdebüt.
Auch die aus zahlreichen Theater- und Filmproduktionen bekannte deutsche Schauspielerin Johanna Wokalek (u.a. Der Baader Meinhof Komplex und Die Päpstin) tritt als Honeggers Jeanne d’Arc erstmals an der Oper Frankfurt auf; eine Partie, mit der sie kürzlich in der Dresdner Philharmonie erfolgreich war.
An ihrer Seite steht der renommierte Schauspieler Felix von Manteuffel (Bruder Dominique), der von 2004 bis 2013 neben seinen zahlreichen Theater- und Filmauftritten Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt war.
Angeführt von Elizabeth Reiter (Die Auserwählte) und Katharina Magiera (Eine Erzählerin) in La Damoiselle élue sind auch in Jeanne d’Arc au bûcher vorwiegend Mitglieder des Ensembles und Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt. [© Oper Frankfurt]

Informationen zur Reihe Oper Finale, in deren Mittelpunkt dieser Doppelabend steht, finden sich hier.

www.oper-frankfurt.de

Jenufa
Oper aus dem mährischen Bauernleben in drei Akten

von: Leoš Janáček (1854 – 1928)

Nach dem Schauspiel: Jeji pastorkyňa (Ihre Ziehtochter) von Gabriela Preissová
Uraufführung: 21. Januar 1904 (Brünn, Nationaltheater)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
19. Juni 05

Wiederaufnahme 06/07: 20. April 07

Musikalische Leitung: Shao-Chia Lü / Christian Arming
Inszenierung: Tilman Knabe
Bühnenbild: Alfred Peter
Kostüme: Brigitta Lohrer-Horres
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Licht: Joachim Klein
Chor: Alessandro Zuppardo

Die alte Buryja: June Card / June Card
Laca Klemeň: Stuart Skelton / Frank van Aken
Števa Buryja: Yves Saelens / Yves Saelens
Die Küsterin: Nadine Secunde / Nadine Secunde
Jenufa: Ann-Marie Backlund / Danielle Halbwachs
Altgesell: Franz Mayer / Franz Mayer
Dorfrichter: Jacques Does / Gérard Lavalle
Seine Frau: Margit Neubauer / Margit Neubauer
Karolka: Lisa Wedekind / Stella Grigorian
Eine Magd: Gunda Boote / Gunda Boote
Barena: Birgit Treschau / Birgit Treschau
Jano, ein Junge: Anna Ryberg / Elin Carlsson
Tante: Hiromi Mori
1. Stimme: Alketa Hoxha
2. Stimme: Lars Rößler

grün = Wiederaufnahme 06/07

Zum Inhalt:
Leoš Janáček (1854-1928) vertonte 1904 mit diesem Werk ein Bühnendrama von Gabriela Preissová: Um die Ehre ihrer Stieftochter Jenufa zu retten, ertränkt die Küsterin deren heimlich geborenes, uneheliches Baby. Vom Kindsvater Stewa verlassen, findet Jenufa Halt bei dessen Halbbruder Laca, obwohl dieser sie einst aus Eifersucht mit dem Messer entstellte. Die Kinderleiche wird entdeckt und Jenufa des Mordes angeklagt. Daraufhin gesteht die Küsterin die Tat. Jenufa erkennt, dass diese nur aus Liebe gehandelt hat und vergibt ihr. Auch Laca und Jenufa verzeihen einander, eine gemeinsame Zukunft vor Augen.[© Oper Frankfurt]

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www.oper-frankfurt.de

Jonny spielt auf
Oper in zwei Akten

Von: Ernst Krenek
Uraufführung: 10. Februar 1927 (Leipzig, Neus Theater)

Zur Inszenierung des Deutschen Nationaltheater Weimar:

Premiere: 29. Mai 14

Musikalische Leitung: Martin Hoff
Regie: Frank Hilbrich
Bühne: Volker Thiele
Kostüme: Gabriele Rupprecht
Dramaturgie: Kathrin Kondaurow

Mit: Alexander Günther, Larissa Krokhina, Krister St. Hill, Bjørn Waag, Steffi Lehmann, Sebastian Campione / Daeyoung Kim, Artjom Korotkov und dem Opernchor des DNT
Es spielt die Staatskapelle Weimar

Kreneks Oper »Jonny spielt auf« bildet den Auftakt der neuen DNT-Musiktheater-Reihe »Oper der Zwanziger Jahre«. Das Werk atmet das Lebensgefühl einer Epoche, die von Umbruch und Zweifeln aber auch von der Faszination für alles Neue und dem unaufhaltsamen Tempo des Maschinenzeitalters geprägt war. Gequält von einer Sinnkrise flüchtet sich der Komponist Max vor dieser beschleunigten, rastlosen Welt in die Einsamkeit. Die Sängerin Anita vermag ihn durch ihre Liebe wieder ans Leben zu binden.
Doch das dünne Fundament ihrer Beziehung droht zu zerbrechen, als sie verspätet von einer Gastspielreise zurückkehrt. In Paris, dem europäischen Ort der Freiheit, hat sie eine romantische Nacht mit dem Geigenvirtuosen Daniello verbracht, dem unterdessen seine kostbare Amati-Geige von dem afroamerikanischen Jazzmusiker Jonny gestohlen wurde.
Eine groteske Jagd nach dem Instrument beginnt, an deren Ende Jonny und sein Jazz über das tradierte Kultursystem des alten Europa triumphieren: Auf einer Bahnhofsuhr, die sich in eine Weltkugel verwandelt, spielt er zum Tanz auf und markiert damit den Anbruch einer neuen Zeit.

Frank Hilbrich war nach Assistenzen am Bremer Theater und der Oper Stuttgart sowie ersten eigenen Inszenierungen von 1999 bis 2002 Chefregisseur für Oper am Staatstheater Schwerin. Seit 2002 arbeitet er freiberuflich an zahlreichen Theatern in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Neben Werken des 20. Jahrhunderts und Uraufführungen sowie Opern von Rossini und vereinzelt auch Operetten bildet die Beschäftigung mit dem Werk Wagners, unter anderem »Der Ring des Nibelungen« (2006 bis 2010), »Lohengrin« (2012) und »Parsifal« (2013) am Theater Freiburg, einen Schwerpunkt in Frank Hilbrichs Regietätigkeit. Zuletzt inszenierte er die Uraufführung von »Peter Pan« an der Staatsoper Stuttgart, »La Damnation de Faust« am Staatstheater Saarbrücken, Brittens »The Turn of the Screw« am Theater Bremen und «Lady Macbeth von Mzensk« an der Staatsoper Hannover. Mit Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ wird er 2014/15 sein Debüt an der Semperoper Dresden geben. Mehrfach wurden seine Produktionen in der Fachpresse als »Inszenierung des Jahres« nominiert. [© Deutsches Nationaltheater Weimar]

www.nationaltheater-weimar.de

Joseph Süß
Oper in dreizehn Szenen

Musik: Detlev Glanert
Libretto: Werner Fritsch und Uta Ackermann
Uraufführung: 13. Oktober 1999 (Bremen, Bremer Theater)

Julietta
Lyrische Oper in drei Akten

Von: Bohuslav Martinů
Text:  Bohuslav Martinů (nach dem gleichnamigen Drama von Georges Neveux)
Uraufführung: 16. März 1938 (Prag, Nationaltheater)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 21. Juni 15

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Regie: Florentine Klepper
Bühnenbild: Boris Kudlička
Kostüme: Adriane Westerbarkey
Licht: Jan Hartmann
Dramaturgie: Norbert Abels
Chor: Markus Ehmann

Besetzung:

Julietta:
Juanita Lascarro
Michel: Kurt Streit
Verschiedene Bewohner des Städtchens: Beau Gibson, Boris Grappe, Andreas Bauer, Nina Tarandek, Maria Pantiukhova, Magnús Baldvinsson, Marta Herman, Judita Nagyová, Michael McCown

Chor der Oper Frankfurt
Opern- und Muesumsorchester Frankfurt

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Julietta
Oper frankfurt
Michel (Kurt Streit), Julietta (Juanita Lascarro)
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Die vom Surrealismus inspirierte Oper Julietta des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů (1890-1959) entstand in den Jahren 1936/37 und wurde am 16. März 1938 in Prag uraufgeführt. Martinůs Vorliebe für die Thematik des Traums, die er bereits in früheren Werken behandelt hatte, weckte sein Interesse an dem Schauspiel Juliette ou La Clé des songes (1930) des französischen Dramatikers und Drehbuchautors Georges Neveux. Auf dessen Grundlage erschuf der Komponist das Libretto zu seiner Oper und blieb dabei nah am Originaltext.

Inhalt:
Michel, ein Buchhändler aus Paris, kehrt von Sehnsucht getrieben in eine kleine Stadt am Meer zurück, um ein Mädchen zu suchen, das er dort einst singen hörte. Die Einwohner der Stadt können ihm nicht helfen, da sie auf rätselhafte Weise ihr Gedächtnis verloren haben. Als Michel die Unbekannte namens Julietta schließlich findet, erhofft er sich Erklärungen für die verloren gegangenen Erinnerungen der Bewohner, doch auch sie kann ihm keine Antworten geben. Mehr und mehr wird Michel in die Welt ohne Vergangenheit hineingezogen…

Nach einem erfolgreichen Gastspiel an der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit Webers Der Freischütz sowie einem kurzfristigen Einspringen am Pult der Wiener Symphoniker im Wiener Musikverein widmet sich GMD Sebastian Weigle wieder seinen Frankfurter Aufgaben mit einem Museumskonzert in der Alten Oper sowie mit Dirigaten von Der Rosenkavalier und Julietta im Opernhaus. Regisseurin Florentine Klepper stellte sich in Frankfurt 2012 mit Arnulf Herrmanns Wasser im Bockenheimer Depot vor, gefolgt von Telemanns Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe 2014. Zu ihren aktuellen Aufgaben gehören Monteverdis L’incoronazione di Poppea (2011), Wagners Der fliegende Holländer (2013) und Strauss‘ Arabella (2013) an der Dresdner Semperoper sowie Korngolds Die tote Stadt am Theater Freiburg. Juanita Lascarro (Julietta) gehört seit 2002 zum Ensemble der Oper Frankfurt. Hier verkörperte die Kolumbianerin zuletzt neben Musetta (La Bohème) und Gretel (Hänsel und Gretel) auch Tibrino / Amore in Cestis L’Orontea. Kurt Streit (Michel) gastiert regelmäßig in Frankfurt und war hier bisher als Mozarts Titus (2005/06) und Pfitzners Palestrina (2008/09) sowie als Loge in Rheingold (ab 2009/10) zu erleben. Zu seinen aktuellen Aufgaben gehören Jimmy MacIntyre in Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny am Royal Opera House London und Fürst Wassili Golizyn in Mussorgskis Chowanschtschina an De Nederlandse Opera in Amsterdam. Die verschiedenen Bewohner des Städtchens werden überwiegend von Frankfurter Ensemblemitgliedern verkörpert.  [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Zur Inszenierung der Oper Zürich:

Premiere: 14. Februar 15

Musikalische Leitung: Fabio Luisi
Inszenierung: Andreas Homoki
Bühne und Kostüme: Christian Schmidt
Lichtgestaltung: Franck Evin
Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Dramaturgie: Beate Breidenbach

Besetzung:

Juliette:
Annette Dasch
Michel: Joseph Kaiser
Kommissar, Briefträger, Waldhüter, Lokomotivführer: Airam Hernandez
Kleiner Araber, Junger Matrose: Lin Shi
Alter Araber, Alter Matrose: Pavel Daniluk
Vogelverkäuferin, Erster Herr: Rebeca Olvera
Fischverkäuferin, Dritter Herr, Handleserin: Judit Kutasi
Mann mit Helm, Verkäufer von Erinnerungen, Blinder Bettler: Alex Lawrence
Mann mit der Schapska, Grossvater Jugend: Alexei Botnarciuc
Alter Mann, Sträfling: Reinhard Mayr
Kleine Alte, Alte Dame: Irène Friedli
Beamter, Nachtwächter: Martin Zysset
Zweiter Herr: Dara Savinova
Statisten: Statistenverein am Opernhaus Zürich

Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich

www.opernhaus.ch

Julius Cäsar (Giulio Cesare in Egitto)
Dramma per musica in drei Akten

Von:
Georg Friedrich Händel (23. Februar 1685 - 14. April 1759)
Text: Nicola Francesco Haym, nach dem Libretto von Giacomo Francesco Bussani zu dem dramma per musica von Antonio Sartorio
Uraufführung: 20. Februar 1724 (London, King´s Theatre, Haymarket)

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