kulturfreak

Oper, Stückeinfo: F

Fadinger oder Die Revolution der Hutmacher

Von:
Ernst Ludwig Leitner
Text: Franzobel

Uraufführung: 8. Februar 2014 (Linz, Landestheater Linz)

Auftragswerk des Landestheaters Linz

The Fairy Queen

Von:
Henry Purcell (nach Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare)
Uraufführung: 2. Mai 1692 (London, Dorset Garden Theatre)

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere: 2. Oktober 14
Wiederaufnahme: 15. Oktober 15

Musikalische Leitung: Andreas Spering /
Inszenierung und Choreografie: Jo Strømgren
Bühne: Stephan Østensen
Kostüme: Bregje van Balen
Licht: Stefan Bauer
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Dramaturgie: Lars Gebhardt

Besetzung:

Theseus / Oberon:
Klaus Köhler
Hippolyta / Titania: Andrea Quirbach
Egeus / Zettel: Clemens Dönicke
Demetrius: David Schellenberg
Lysander: Alin-Ionut Deleanu
Hermia: Lilith Hässle
Helena: Vida Mikneviciute
Puck: Mattia De Salve
Indischer Knabe: Ruben Albelda Giner
Sopran: Alexandra Samouilidou
Tenor: Michael Pegher
Bass: Georg Lickleder

Tanz: Alessandra Corti, Ada Daniele, Gili Goverman, Amy Josh, Bojana Mitrovic, Maasa Sakano, Giulia Torri, Ruben Albelda Giner, Marin Lemic,Cornelius Mickel,  Thomas van Praet, Mattia de Salve

Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Chor des Staatstheater Mainz

Besprechung auf kulturfreak.de


The Fairy Queen
Staatstheater Mainz
Tenor (Michael Pegher), Puck (Mattia De Salve), Indischer Knabe (Albelda Giner), Titania (Andrea Quirbach)
© Andreas J. Etter

Es geht los: Gleich zu Beginn der neuen Intendanz will das Staatstheater Mainz alle Kräfte des Theaters bündeln und mit einer großen spartenübergreifenden Produktion seine erste Spielzeit eröffnen. The Fairy Queen, Henry Purcells Übermalung von William Shakespeares Ein Sommernachtstraum, ist ein Maskenspiel der Liebe und ihrer Verirrungen.

If love’s a sweet passion, why does it torment?
In der so simplen und deshalb vielleicht so ­berührenden Arie über die Freuden und Leiden der Liebe kommt zum Ausdruck, was wir wohl alle einmal erleben müssen. Denn Liebe ist süß. Und Liebe tut weh. Shakespeare hat dafür wie kaum ein anderer Bilder und Sprache gefunden. Henry Purcell übersetzte den Stoff kongenial und auf seine ganz eigene Weise in die offene Form der Semi-opera, die ihrer Zeit voraus war.

Wir begegnen zwei jungen Liebespaaren, die sich in ihrem Begehren verpassen und an den Klippen der ersten Liebe zu zerschellen drohen. Wir begegnen Oberon und der Feenkönigin ­Titania, die nach vielen durchlittenen Liebesqualen den Ehestreit virtuos zelebrieren und ­damit zugleich die ganze Welt ins Chaos stürzen. Und wir begegnen Geistern, Elfen und alle­go­rischen Figuren in dieser verzauberten Welt.

Der norwegische Choreograf und Regisseur Jo Strømgren ist berühmt für seine ausdrucksstarken und konsequenten Arbeiten. Mit ­Ensemblemitgliedern aus Tanz, Oper und Schauspiel wird er im Großen Haus die Lust am Liebesleid feiern. [© Staatstheater Mainz]

www.staatstheater-mainz.de 

Falstaff
Commedia lirica in drei Akten

Von: Giuseppe Verdi
Libretto: Arrigo Boito nach William Shakespeares ‚The Merry Wifes of Windsor’ (1597) und Passagen aus ‚King Henry IV (1597)
Uraufführung: 9. Februar 1893 (Mailand, Teatro alla Scala)

Zur Neueinstudierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere:
25. Juni 16

Musikalische Leitung: Leo McFall
Inszenierung: Christian Spuck
Bühne & Kostüme: Emma Ryott
Licht: Klaus Krauspenhaar
Chor: Albert Horne
Dramaturgie: Bodo Busse

Besetzung:

Sir John Falstaff:
Devid Cecconi
Ford: Gary Griffiths
Fenton: Gustavo Quaresma
Dr. Cajus: Eberhard Lorenz
Bardolfo: Cornel Frey
Pistola: Florian Kontschak
Alice Ford: Sonja Gornik
Nannetta: Katharina Konradi
Mrs Quickly: Romina Boscolo
Meg Page: Celeste Haworth

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden kehrtdie lyrische Komödie »Falstaff«in einer Neueinstudierung mit gänzlich neuer Sängerbesetzung für wenige Vorstellungen wieder auf den Spielplanzurück. Von der Mailänder Scala, wo er an der Seite von Anna Netrebkoin Verdis »Giovanna d’Arco«sang, kommt der italienische Bariton Devid Cecconi, um seinen ersten Falstaff zu singen. Am Pult des Hessischen Staatsorchesters ist nach »Otello«noch einmal der Brite Leo MacFall zu erleben, Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises 2015.

In weiteren Rollen des großen Ensemblestücks singen Gary Griffiths (zuvor Graf Almaviva in »Die Hochzeit des Figaro«) als Ford, Gustavo Quaresma (junger Graf in »Die Soldaten«) als Fenton, Sonja Gornik als Alice Ford, Katharina Konradi (zuletzt Morgana in »Alcina«) als Nannetta. Eberhard Lorenz ist Dr. Cajus, Romina Boscolo (aktuell Curra / Preziosilla in

»Die Macht des Schicksals«) ist Quickly, Celeste Haworth (Charlotte in »Die Soldaten«) ist Meg Page. Cornel Frey (Deutsche Oper am Rhein)und Florian Kontschakübernehmen das komödiantische Dienerpaar Bardolfo und Pistola. [© Staatstheater Wiesbaden]

www.staatstheater-wiesbaden.de

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 9. Februar 14
1. Wiederaufnahme, Saison 2014/2015: 19. September 14
2. Wiederaufnahme, Saison 2016/2017: 23. September 16

Musikalische Leitung: Bertrand de Billy / Carlo Franci / Jonathan Darlington / Julia Jones / Gaetano Soliman
Regie:
Keith Warner
Bühnenbild:
Boris Kudlička
Kostüme:
Kaspar Glarner
Licht:
Davy Cunningham
Dramaturgie:
Norbert Abels
Chor:
Markus Ehmann

Besetzung:

Sir John Falstaff:
Željko Lucic / Giorgio Surian / Jonathan Lemalu / Željko Lučić
Ford, Alices Gatte:
Artur Rucinski / Daniel Schmutzhard / Artur Ruciński / James Rutherford
Fenton:
Martin Mitterrutzner / Simon Bode / Martin Mitterrutzner / Simon Bode / Martin Mitterrutzner
Dr. Cajus:
Hans-Jürgen Lazar / Hans-Jürgen Lazar / Hans-Jürgen Schöpflin
Bardolfo, in Falstaffs Diensten:
Peter Marsh / Beau Gibson / Ralf Simon
Pistola, in Falstaffs Diensten:
Alfred Reiter / Alfred Reiter / Andreas Bauer / Barnaby Rea
Mrs. Alice Ford:
Leah Crocetto / Sara Jakubiak / Jessica Strong
Nannetta, Alices Tochter:
Grazia Doronzio / Sofia Fomina / Sofia Fomina / Elizabeth Reiter / Kateryna Kasper
Mrs. Quickly:
Meredith Arwady / Isabel Vera / Meredith Arwady / Anna Larsson
Mrs. Meg Page:
Claudia Mahnke / Jenny Carlstedt / Jenny Carlstedt / Maria Pantiukhova / Paula Murrihy / Claudia Mahnke

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester



grün = 1. Wiederaufnahme, Saison 2014/2015

lila =  1. Wiederaufnahme, Saison 2016/2017

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Falstaff
Oper Frankfurt
Sir John Falstaff (Željko Lucic)
© Monika Rittershaus

Die aktuelle Inszenierung von Falstaff, dem letzten Werk von Giuseppe Verdi (1813-1901), stammt aus der Spielzeit 2013/14 und wird nun zum zweiten Mal wiederaufgenommen. Inszeniert hatte Verdis altersweise Komödie der in Frankfurt wohlbekannte britische Regisseur Keith Warner als Referenz an den weltberühmten Schriftsteller, der sich die literarische Vorlage des Spätwerks ausgedacht hat: William Shakespeare. Beeindruckend der Aufmarsch einer Fülle seiner Dramenfiguren im letzten Akt der Oper, der im mitternächtlichen Park von Windsor spielt. Hier begegnet der heruntergekommene Edelmann Sir John Falstaff denjenigen, die er an der Nase herumführen wollte, verkleidet als einige der wichtigsten Vertreter der literarischen Welt Englands. Alle haben sich versammelt, um dem dicken Ritter eins auszuwischen, von Cleopatra über die blutigen Könige bis hin zum Hofnarren Puck. Gefallen hat das sowohl dem Publikum als auch der Presse: „Warners Regie fußt ganz auf dem, was die Musik an ironischen Momenten vorgibt, ist bis ins kleinste Detail durchdacht und natürlich very british. Sie führt die Personen immer wieder zu ausdrucksstarken Bildern zusammen, ohne dass die turbulente Handlung in derben Klamauk abrutscht – eine Gratwanderung, die Keith Warner brillant gelingt.“

Die musikalische Leitung liegt bei der – passenderweise – britischen Dirigentin Julia Jones, die nach Chefpositionen in Basel und Lissabon ab Sommer 2016 den Posten der Generalmusikdirektorin des Sinfonieorchesters Wuppertal bekleiden wird. Neben ihrer internationalen Gastiertätigkeit dirigierte sie an der Oper Frankfurt vor allem die Werke Mozarts, darunter Die Entführung aus dem Serail (2003/04), La clemenza di Tito (2010/11) und Idomeneo (2012/13).
In der Titelpartie kehrt mit Željko Lučić die Premierenbesetzung und ein echter Publikumsliebling zurück an den Main. Bis 2008 gehörte er zum Ensemble der Oper Frankfurt, um danach seinen internationalen Verpflichtungen an den renommiertesten Bühnen weltweit nachzugehen. Aktuell singt er den Grafen Luna in Verdis Il Trovatore am Royal Opera House Covent Garden in London.
Zu den Umbesetzungen dieser zweiten Wiederaufnahme gehört die schwedische Altistin Anna Larsson, die mit der Partie der Mrs. Quickly ihr Debüt an der Oper Frankfurt vorlegt. Aktuelle Aufgaben der Sängerin sind Klytämnestra in Straussʼ Elektra sowie Waltraute und Erda in Wagners Der Ring des Nibelungen an der Wiener Staatsoper. Die zuletzt genannte Partie führte sie auch an die Berliner Staatsoper Unter den Linden, wo sie zudem bald als Kundry in Wagners Parsifal zu erleben sein wird. La zia principessa in Puccinis Suor Angelica sang sie am Londoner Covent Garden.
Zu Umbesetzungen aus dem Ensemble gehören James Rutherford (Ford), der in Frankfurt kürzlich als Wotan im Frankfurter Ring zu erleben war, sowie Elizabeth Reiter im Wechsel mit Kateryna Kasper (Nannetta), Paula Murrihy (Mrs. Meg Page) und „Neuzugang“ Barnaby Rea (Pistola). Gäste, die erstmals in die Inszenierung einsteigen, sind das ehemalige Frankfurter Opernstudio-Mitglied Jessica Strong (Mrs. Alice Ford) sowie Hans-Jürgen Schöpflin (Dr. Cajus) und Ralf Simon (Bardolfo). Alle übrigen besetzten Sängerinnen und Sänger sind mit der Produktion bereits vertraut.

Zum Inhalt:

Windsor Anfang des 15. Jahrhunderts: Der beleibte Ritter Sir John Falstaff ist von seiner Wirkung auf die Damenwelt überzeugt. Da er zudem gerade wieder einmal in Geldnöten ist, schreibt er identische Briefe an zwei gutsituierte Damen in der Hoffnung, sich mittels eines amourösen Abenteuers zu sanieren. Doch sein doppeltes Spiel wird durchschaut, so dass Alice und Meg mit Hilfe der resoluten Nachbarin Mrs. Quickly den Spieß umdrehen und schadenfroh Rache nehmen. Nachdem Falstaff, vor seinen Verfolgern in einem Korb verborgen, zusammen mit der schmutzigen Wäsche in der Themse landet, wird er zum Schluss sogar noch von jenen verprügelt, die er hinters Licht führen wollte. Aber Sir John nimmt es gelassen: „Jeder hält jeden zum Narren, und am Ende sind alle Gefoppte.“  [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de 

La fanciulla del West (Das Mädchen aus dem Goldenen Westen)
Oper in drei Akten

Von: Giaccomo Puccini
Uraufführung: 10. Dezember 1910 (New York, Metropolitan Opera)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 12. Mai 13
1. Wiederaufnahme (Saison 2013/2014): 5. April 14

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Pier Giorgio Morandi
Regie: Christof Loy
Szenische Leitung: Anna Tomson
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Alan Barnes
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer
Licht: Bernd Purkrabek
Video: Hobi Jarne, Nils Fridén, Emil Gotthard
Choreografie: Thomas Wilhelm
Dramaturgie: Yvonne Gebauer
Dramturgische Betreuung: Norbert Abels
Chor: Matthias Köhler / Matthias Köhler

Besetzung:

Minnie:
Eva-Maria Westbroek / Barbara Haveman
Jack Rance, Sheriff: Ashley Holland / Marco Vratogna
Dick Johnson alias Ramerrez: Carlo Ventre / Ian Storey / Carlo Ventre (27. April, Mai 2014)
Nick, Kellner des Saloons „Polka“: Peter Marsh / Peter Marsh
Ashby: Alfred Reiter / Magnús Baldvinsson
Sonora: Simon Bailey / John Brancy
Trin: Michael McCown / Michael McCown
Sid: Bálint Szabó / Bálint Szabó
Bello: Sungkon Kim / Iurii Samoilov
Harry: José Ortega / Hans-Jürgen Lazar
Joe: Beau Gibson / Beau Gibson
Happy: Nathaniel Webster / Nathaniel Webster
Larkens: Björn Burger / Sebastian Geyer
Billy Jackrabit: Carlos Krause / Carlos Krause
Wowkle: Elisabeth Hornung / Elisabeth Hornung
Jake Wallace: Franz Mayer / Franz Mayer
José Castro: Cheol Kang / Cheol Kang
Postillion: Francisco Brito / Michael Porter

Herrenchor der Oper Frankfurt
Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

grün = Wiederaufnahme Saison 2013/2014

Besprechung der Premiere auf kulturfreak.de
Besprechung der Wiederaufnahme auf kulturfreak.de

Zum Inhalt:
Die Handlung ähnelt in ihrer Personenaufstellung Puccinis Tosca, auch hier steht der Sopran zwischen zwei Männern – dem Tenor und dem Bariton: Minnie ist Wirtin eines Saloons und die gute Seele eines kalifornischen Goldgräberlagers. Die Avancen des Sheriffs Jack Rance wehrt sie kategorisch ab. Sie hat sie nur Augen für einen Fremden namens Dick Johnson, hinter dem sich in Wahrheit der Bandit Ramerrez verbirgt, der mit seiner Bande das Camp ausrauben will. Diesen Plan verwirft er jedoch, da er Minnies rasch gefasste Zuneigung erwidert. Als Johnson bei einem Schusswechsel mit den Goldgräbern und dem eifersüchtigen Sheriff, welcher sein doppeltes Spiel durchschaut, schwer verwundet wird, startet Minnie eine ungewöhnliche Rettungsaktion. Sie schlägt Rance ein Pokerspiel um das Leben des Geliebten vor: Gewinnt sie, ist Dick frei; verliert sie, müssen sich beide dem Sheriff ausliefern. Der Coup gelingt, denn Minnie spielt falsch. Nachdem die Männer Dick Johnson schließlich doch gefangen nehmen und ihm mit dem Galgen drohen, rettet sie den Geliebten erneut: Minnie ruft ihren Schützlingen in Erinnerung, wie viel Gutes sie für jeden Einzelnen von ihnen getan hat, und so entlassen sie das Paar in die Freiheit. [© Oper Frankfurt]


© Oehms ClassicsGiacomo Puccini: La fanciulla del West
Eva-Maria Westbroek, Ashley Holland, Carlo Ventre, Peter Marsh u.a.
Chor der Oper Frankfurt, Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Sebastian Weigle
OehmsClassics 2014

In Zusammenarbeit mit OehmsClassics produziert die Oper Frankfurt eine Live-CD-Serie. Vor allem weniger bekannte Stücke werden hierfür mitgeschnitten. Alle CDs enthalten Booklets mit Szenenfotos und den kompletten Libretti. Die Tonträger sind während der Vorstellungen im Foyer, an der Vorverkaufskasse am Willy-Brandt-Platz sowie im Handel erhältlich.

www.oper-frankfurt.de 

Flavius Bertaridus, König der Langobarden
Oper in drei Akten

Von:
Georg Philipp Telemann
Libretto:
Georg Philipp Telemann und Christoph Gottlieb Wend
Uraufführung:
1729

Dr. Faust
Dichtung für Musik in zwei Vorspielen, einem Zwischenspiel und drei Hauptbildern

Von: Ferruccio Busoni
Ergänzt und vollendet von: Philippe Jarnach und Antony Beaumont
Uraufführung: 21. Mai 1925 (Dresden, Staatsoper)

Faust (Margarethe)

Von:
Charles Gounod
Text: Jules Paul Barbier und Michel Florentin Carré (nach Carrés Drame fantastique) Faust et Marguerite und Johann Wolfgang von Goethes Faust. Der Tragödie erster Teil

Uraufführung:  19. März 1859 (Paris, Théatre-Lyrique)
Erstaufführung der 2. (durchgesetzten Fassung): 3. März 1869 Paris (Opera - Salle de la rue Le Peletier)

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:
(Nach einer Inszenierung des Oldenburgischen Staatstheaters)

Premiere: 23. Oktober 15

Musikalische Leitung: Clemens Schuldt
Inszenierung: Elisabeth Stöppler
Bühne: Rebecca Ringst
Kostüme: Susanne Maier-Staufen nach Ingo Krügler
Licht: Philipp Wiechert
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Dramaturgie: Johanna Wall und Lars Gebhardt

Besetzung:

Doktor Faust:
Philippe Do
Mephistopheles: Derrick Ballard
Valentin: Brett Carter
Wagner: Georg Lickleder
Margarete: Vida Mikneviciute
Siebel: Geneviéve King
Marthe: Katja Ladentin
Fausts Frau: Meris Neininger / Ella Schwarzkopf-Kleine
Bardame:
Viktoria Rust

Opern- und Extrachor des Staatstheater Mainz
Statisterie des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Besprechung auf kulturfreak.de


Faust

Staatstheater Mainz
Wagner (Georg Lickleder), Chor und Statisterie
© Andreas Etter

Das Streben nach Wissen, nach Jugend und Lebenssinn treibt den Goetheschen Doktor Faust an. Charles Gounod konzentriert sich in seiner von französischem Sentiment durchdrungenen Vertonung dieses klassischen Stoffes vielmehr auf das Streben nach Erotik und einer neuen Liebe.
Vom diabolischen Verführer Mephistopheles aus seinen Selbstmordgrübeleien gerissen, gerät Faust in einen alptraumhaften Rausch: Er trifft auf Margarete und wirbelt ihre geordnete Welt, zu der ihr Bruder Valentin und Verehrer Siebel gehören, durcheinander. Die „Gretchentragödie“ aus Goethes Faust I entwickelt sich dadurch zum dramatischen Kern der Oper. Die heftigen Konflikte der jungen Margarete werden von Gounod in eine Musik übersetzt, die uns unmittelbar berührt. Faust kehrt am Ende in sein altes Leben zurück. Die himmlische Errettung Margaretes bleibt als einziges, hoffnungsvolles Zeichen in einer kalten, erbarmungslosen Welt.
Hausregisseurin Elisabeth Stöppler überarbeitet ihre 2010 entstandene Inszenierung für das Mainzer Staatstheater – und sucht weiter nach den Mechanismen von Manipulation, Verführung und Schuld. [© Staatstheater Mainz]

www.staatstheater-mainz.de  

Zur Inszenierung der Oper Leipzig:

Premiere: 11. Oktober 14

Musikalische Leitung: Anthony Bramall
Inszenierung/Bühne: Michiel Dijkema
Kostüme: Claudia Damm
Choreinstudierung: Alessandro Zuppardo
Dramaturgie: Christian Geltinger

Besetzung:

Faust:
Mirko Roschkowski
Marguerite: Marika Schönberg / Olena Tokar
Mephisto: Tuomas Pursio / Mark Schnaible (8.1., 10.1.)
Valentin: Jonathan Michie
Marthe: Sandra Janke / Karin Lovelius
Siebel: Jean Broekhuizen / Kathrin Göring
Wagner: Sejong Chang

Chor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester

Im Rahmen des 1000-jährigen Jubiläums der Stadt Leipzig präsentiert das Leipziger Opernhaus mit Charles Gounods „FAUST“ einen Stoff, der nicht enger mit der Buch- und Universitätsstadt Leipzig verbunden sein könnte. Im Mittelpunkt der Oper steht die romantisch-schwärmerische Liebesgeschichte zwischen Faust und Margarethe und natürlich die Figur Mephisto, Taschenspieler und Verführer der Massen, gewitzter Sympathieträger und rücksichtsloser Spielführer von Krieg, Tod und Verderben gleichermaßen. Diesem verschreibt sich Faust zum Preis einer Verjüngungskur, um noch einmal das Glück der Liebe zu erleben.
Gounods Vertonung des „Faust“ erfreute sich jeher international enormer Popularität und ist eine der am häufigsten aufgeführten Opern der Welt, allein an der Pariser Operá wurde sie mehr als 3000 Mal gespielt. Sie richtet sich an ein breites Publikum. Mit großen Chortableaus ebenso wie mit der berühmten „Juwelenarie“ der Margarete, Mephistos „Lied vom goldenen Kalb“ oder der exponierten Tenorarie des „Faust“ setzt Gounod auf den großen Effekt und spielt mit der Verführbarkeit des Publikums.

In den Hauptpartien sind Mirko Roschkowski als Faust, ARD-Preisträgerin Olena Tokar als Margarethe und Tuomas Pursio als Mephisto zu erleben. Die musikalische Leitung liegt bei Anthony Bramall, stellvertretender GMD. Für großformatige Bilder mit Gruselfaktor sowie opulente Kostüme sorgt das „Tosca“-Team Michiel Dijkema und Claudia Damm.[© Oper Leipzig]

www.oper-leipzig.de

Zur Inszenierung des Festspielhaus Baden-Baden:

Premiere: 6. Juni 14

Musikalische Leitung: Thomas Hengelbrock
Inszenierung: Bartlett Sher
Kostüme: Catherine Zuber
Bühnenbild: Michael Yeargen

Besetzung:

Faust:
Charles Castronovo
Marguerite: Sonya Yoncheva
Méphistophélès: Erwin Schrott
Valentin, Marguerites Bruder: Jacques Imbrailo
Siébel: Angela Brower
Marthe Schwertlein: Jane Henschel

NDR Sinfonieorchester
Philharmonia Chor Wien (Choreinstudierung: Walter Zeh)

Weitere Vorstellungen: Mo., 9. Juni 14 (18.00 Uhr) und Do., 12. Juni 14 (19:00 Uhr)

www.festspielhaus.de

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
Februar 05

Musikalische Leitung: Johannes Debus / Stefan Solyom
Inszenierung: Christof Loy / Szenische Leitung der Wiederaufnahme: James McNamara
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: James McNamara
Bühnenbild: Herbert Murauer
Kostüme: Bettina Walter
Dramaturgie: Hendrikje Mautner
Licht: Olaf Winter
Chor: Alessandro Zuppardo

Besetzung:
           
Dr. Faust: Andrew Richards / Andrej Dunaev / Robert Nagy / Andrej Dunaev (14., 16., 21., 26., 29. Dezember 2007)
Méphistophélès: Mark S. Doss / Bálint Szabó / Bálint Szabó / Mark S. Doss (14., 16., 21., 26., 29. Dezember 2007)
Valentin: Željko Lučić / Johannes Martin Kränzle / Michael Nagy
Wagner: Florian Plock / Florian Plock / N.N. (21. Januar 2006) / Florian Plock
Marguerite: Nina Stemme / Ann-Marie Backlund / Maria Fontosh / Barbara Zechmeister (3., 14. Dezember 2007)
Siebel: Jenny Carlstedt / Annette Stricker (Jenny Carlstedt 29.12.05) / Stella Grigorian
Marthe: Elzbieta Ardam / Elzbieta Ardam / Margit Neubauer / Elzbieta Ardam

Premiere Feb. 05 / Wiederaufnahme Dez.05 / Wiederaufnahme Nov. 07

Nach der Faust-Vertonung des Italieners Arrigo Boito, welche die Oper Frankfurt mit Mefistofele in der Spielzeit 2003/04 präsentierte, stand in der darauffolgenden Saison die französische Opernvariante des Goethe-Stoffes auf dem Programm: Faust von Charles Gounod (1818-1893) wurde in der durchkomponierten Form erstmals am 3. März 1869 an der Pariser Opéra mit großem Erfolg aufgeführt (eine erste Fassung mit Sprechdialogen stammt von 1859) und gehört seitdem zu deren festem Repertoire. Ähnlich wie Boito konzentrierten sich Gounod und seine Librettisten auf die Gretchen-Tragödie, so dass Goethes Vorlage kaum mehr als den spektakulären Rahmen für eine ergreifende Liebesgeschichte und eingängige Melodien von bewusst lyrischer Einfachheit bot.
Der an der Sinnhaftigkeit seines Tuns zweifelnde Wissenschaftler Faust lässt sich mit den dunklen Mächten ein. Im Diesseits wünscht er sich Jugend und Liebe und muss dafür versprechen, Méphistophélès im Jenseits zu dienen. Faust verliebt sich in Marguerite, tötet deren Bruder Valentin und folgt Méphistophélès in sein Reich. Doch kann er Marguerite, die inzwischen ihr Kind getötet hat und deswegen im Gefängnis sitzt, nicht vergessen. Vergeblich versucht er, sie zu befreien...
„Dem Opernregisseur des Jahres 2003 und 2004 (...) ist wiederum eine großartige Arbeit gelungen“, so urteilte die Presse über die Inszenierung von Christof Loy, die am 6. Februar 2005 Premiere feierte. Nun wird die Produktion zum zweiten Mal wiederaufgenommen, wobei die Besetzungsliste einige neue Namen aufweist: Maria Fontosh (Marguerite) gehörte 2003/04 für kurze Zeit zum Frankfurter Opernensemble und gastierte hier im Anschluss u.a. als Marie in Smetanas Die verkaufte Braut und als Gräfin in Mozarts Le nozze di Figaro. Aus dem Ensemble neu besetzt sind Michael Nagy (Valentin) und Stella Grigorian (Siebel). Als Marthe alterniert mit der premierenbewährten Elzbieta Ardam zum ersten Mal in dieser Inszenierung Kammersängerin Margit Neubauer. Alle weiteren Sängerinnen und Sänger haben ihre Partien bereits in der Premieren- bzw. in der ersten Wiederaufnahme-Serie verkörpert. Erstmals bei dieser Produktion steht der junge Schwede Stefan Solyom am Pult, der in Frankfurt bereits Gounods Roméo et Juliette und Puccinis Tosca dirigierte.

www.oper-frankfurt.de

Faust II
Sprechoper

Von: Karsten Gundermann
Libretto: Karsten Gundermann

Die Feen
Große romantische Oper in drei Akten

Von: Richard Wagner (22.05.1813 – 13.02.1883)
Text: vom Komponisten nach La donna serpente (1762) und Il corvo (1761) von Carlo Gozzi
Uraufführung: 29. Juni 1888 (München, Königliches Hof- und Nationaltheater)

Zur konzertanten Aufführung der Oper Frankfurt in Koproduktion mit der Alten Oper Frankfurt:

Premiere: 3. Mai 11 (Alte Oper)

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Chor:
Matthias Köhler

Besetzung:

Feenkönig:
Thorsten Grümbel
Ada:
Tamara Wilson
Zemina:
Anja Fidelia Ulrich
Farzana:
Juanita Lascarro
Arindal:
Burkhard Fritz
Lora:
Brenda Rae
Morald:
Michael Nagy
Drolla:
Christiane Karg
Gernot:
Alfred Reiter
Gunther:
Julian Prégardien
Harald:
Sebastian Geyer

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

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Zum Inhalt: Arindal, König von Tramond, hat sich in die Fee Ada verliebt. Nur unter der Bedingung, dass er acht Jahre lang nicht erfahren dürfe, wer sie sei, darf er sie heiraten. Kurz vor Ende der Frist jedoch stellt Arindal die verbotene Frage und wird aus dem Feenreich verbannt. Ada will lieber auf ihre Unsterblichkeit als auf den Geliebten verzichten, und so bietet ihr Vater, der Feenkönig, seiner flehenden Tochter noch eine Chance: Arindal soll ihr schwören, sie am kommenden Tag nicht zu verfluchen, egal was geschehe. Er gibt sein Wort, doch erscheint ihm Adas Handeln durch Intrigen aus beiden Lagern in völlig falschem Licht, sodass er die Geliebte schließlich verflucht. Daraufhin verwandelt sie sich zu Stein. Gleich Orpheus kann Arindal Ada jedoch durch den Klang seiner Leier erlösen. Sie gewinnt ihre frühere Gestalt zurück, und ihr Geliebter – nunmehr der Unsterblichkeit würdig – wird in das Feenreich aufgenommen.  [© Oper Frankfurt]

© Oehms Classics
Richard Wagner: Die Feen
Wilson, Ulrich, Lascarro, Rae, Reiter, Fritz, Nagy, Grümbel u.a.
Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Sebastian Weigle
OehmsClassics 2012

In Zusammenarbeit mit OehmsClassics produziert die Oper Frankfurt eine Live-CD-Serie. Vor allem weniger bekannte Stücke werden hierfür mitgeschnitten. Alle CDs enthalten Booklets mit Szenenfotos und den kompletten Libretti. Die Tonträger sind während der Vorstellungen im Foyer, an der Vorverkaufskasse am Willy-Brandt-Platz sowie im Handel erhältlich.

www.oper-frankfurt.de

Der ferne Klang
Oper in drei Aufzügen

Von: Franz Schreker
Uraufführung: 18. August 1912 (Frankfurt, Oper Frankfurt [heute: Alte Oper])

Fidelio
Oper in zwei Akten (erste Fassung in drei Akten)

Musik: Ludvig van Beethoven
Text: Josef Ferdinand Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke
Uraufführung: 20. November 1805 (Wien, Theater an der Wien; Titel: “Fidelio oder Die eheliche Liebe”; erste Fassung)
Zweite Fassung: 29. März 1806 (Wien, Theater an der Wien; Titel: “Leonore oder Der Triumph der ehelichen Liebe”)
Dritte Fassung: 23. Mai 1814 (Wien, Kärntnertorttheater; Titel: “Fidelio”)

Zur Produktion der Pfingstfestspiele Baden Baden 2008:
(Koproduktion mit dem Teatri di Reggio Emilia und dem Teatro Real Madrid)
 
Aufführungen: 3., 5., 8. und 10. Mai 08

Musikalische Leitung (3./5. Mai): Claudio Abado
Musikalische Leitung (8./10. Mai): Eivind Gullberg Jensen
Inszenierung: Chris Kraus
Bühnenbild: Maurizio Balò
Kostüme: Anna Maria Heinreich
Licht: Gigi Saccomandi
Chorleitung: Erwin Ortner

Musikalische Assistenz: Anna Bigliardi, Annarita Ferri, Enrico Cacciari
Dramaturgieassistenz: Michael Weihrauch
Regieassistenz: Caroline Lang
Bühnenbildassistenz: Davide Amadei
Kostümassistenz: Lorena Marin
Licht-Inspizienz: Lorenzo Parmiggiani
Inspizienz: Mauro de Santis
Übertitel: Saskia Leistner


Leonore (3./5. Mai): Anja Kampe
Leonore (8./10. Mai): Gabriela Fontana
Florestan: Endrik Wottrich
Don Pizarro: Albert Dohnen
Rocco: Giorgio Surian
Marzelline: Julia Kleiter
Jaquino: Jörg Schneider
Don Fernando: Diogenes Randes
1. Gefangener: Ilker Arcayürek
2. Gefangener: Levente Pall

Arnold Schönberg Chor
Mahler Chamber Orchestra

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Fidelio
Festspielhaus Baden Baden
Rocco (Giorgio Surian), Florestan (Clifton Forbis), Don Fernando (Diogenes Randes) und Leonore (Anja Kampe)
Foto: Andrea Kremper

www.festspielhaus.de

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
1. Juni 08
Wiederaufnahme Saison 2008/09: 3. Oktober 08
Weitere Vorstellungen: 10., 18., 24. Oktober, 6., 13., 15., 20. November 08

Musikalische Leitung: Paolo Carignani / Johannes Debus / Sebastian Weigle / Guido Johannes Rumstadt
Regie: Alex Harb
Regiekonzeption: Christina Paulhofer
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Alan Barnes
Bühnenbild: Alex Harb
Kostüme: Henrike Bromber
Dramaturgie: Norbert Abels
Licht: Olaf Winter
Chor: Alessandro Zuppardo / Matthias Köhler


Besetzung:

Don Fernando: Franz Mayer / Franz Mayer
Don Pizarro: Johannes Martin Kränzle / Terje Stensvold
Florestan: Michael König / Richard Cox
Leonore: Erika Sunnegardh / Gabriele Fontana
Rocco: James Creswell / Gregory Frank / Alfred Reiter
Marzelline: Britta Stallmeister / Anna Ryberg
Jaquino: Jussi Myllys / Peter Marsh
u.a.

Chor und Statisterie der Oper
grün = Wiederaufnahme Saison 2008/09

Zur Wiederaufnahme in der Saison 2008/09:

Zum Inhalt:
Als Mann verkleidet hat sich Leonore unter dem Namen Fidelio in jenem Gefängnis anstellen lassen, in dem sie ihren Mann Florestan inhaftiert glaubt. Tatsächlich wird dieser von seinem politischen Widersacher Don Pizarro dort gefangen gehalten. Leonore gewinnt das Vertrauen des Kerkermeisters Rocco und lässt sich weder vom Liebeswerben Marzellines – der Tochter Roccos – noch durch den Argwohn, den ihr deren Verehrer Jaquino entgegenbringt, von ihrem Vorhaben ablenken. Schließlich entdeckt Leonore ihren Gatten in einem der tiefsten Verliese des Gefängnisses, und es gelingt ihr durch beherztes Eingreifen, Florestan vor der Ermordung durch Pizarro zu bewahren. [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de.

La finta giardiniera (Die Gärtnerin aus Liebe)
Dramma giocoso (lustiges Drama) in drei Akten

Von: Wolfgang Amadeus Mozart
Text: wahrscheinlich von Giuseppe Petrosellini, deutsche Übersetzung wahrscheinlich von Franz Joseph Stierle d.Ä., von Mozart autorisiert

Uraufführung: 13. Januar 1775 (München, Salvatortheater)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 21. Juni 09

Musikalische Leitung: Hartmut Keil
Regie: Katharina Thoma
Bühnenbild: Herbert Murauer
Kostüme: Irina Bartels
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Licht: Frank Keller

Besetzung:
Don Anchise:
Michael McCown
Gräfin Violante/Sandrina: Brenda Rae
Graf Belfiore: Jussi Myllys
Arminda: Anna Ryberg
Ritter Ramiro: Jenny Carlstedt
Serpetta: Nina Bernsteiner
Roberto / Nardo: Yuriy Tsiple

Frankfurter Museumsorchester

Besprechung auf kulturfreak.de

Zum Inhalt:
Auf dem Landgut von Don Anchise, dem Podestà von Lagonero, verliebt sich der Hausherr in die als Gärtnerin Sandrina verkleidete Gräfin Violante. Diese überlebte kürzlich einen Mordanschlag ihres eifersüchtigen Geliebten Graf Belfiore, der inzwischen mit Arminda, der Nichte des Podestà, verlobt ist. Während Violante merkt, dass sie trotz allem immer noch Gefühle für Belfiore hegt, trifft Arminda unverhofft auf ihren ehemaligen Geliebten Ramiro. Währenddessen verliebt sich Violantes Diener Nardo in Serpetta, die Kammerzofe des Podestà, die ihrerseits aber nur Augen für Don Anchise hat. Die Verwirrungen und Verwechslungen nehmen ihren Lauf und steigern sich bis zum Wahnsinn. Doch am Ende lösen sich die Knoten dieses komplizierten Handlungsfadens, und jeder findet den ihm zugedachten Partner, während Don Anchise allein zurück bleibt.  [© Oper Frankfurt]

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La finta semplice - Die Einfältige aus Klugheit
Dramma giocoso per musica in drei Akten

Von: Wolfgang Amadeus Mozart
Text: Marco Coltellini, nach dem Libretto von Carlo Goldoni zu dem Dramma giocoso (1764) von Salvatore Perillo, nach der „comédie en prose“ La fausse Agnès ou Le Poète compagnard (1736) von Philippe Destouches

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
22. Juni 06 im Bockenheimer Depot

Musikalische Leitung: Julia Jones
Inszenierung: Christof Loy
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer
Dramaturgie: Hendrikje Mautner
Licht: Olaf Winter

Besetzung:

Don Cassandro:
Robin Adams
Don Polidoro: Nicholas Phan
Fracasso: Christian Dietz
Giacinta: Jenny Carlstedt
Ninetta: Britta Stallmeister
Rosina: Alexandra Lubchansky
Simone: Florian Plock
Frankfurter Museumsorchester

Zum Inhalt: Der Weiberfeind Don Cassandro hält sich und seinen Bruder Don Polidoro von den Frauen fern. Als sich der ungarische Hauptmann Fracasso in Giacinta, die Schwester der Brüder, verliebt, ist eine Einwilligung der beiden zur Hochzeit des Paares unwahrscheinlich. Rosina, die Schwester Fracassos, greift daher zu einer List: Als vorgeblich Einfältige verdreht sie beiden Brüdern die Köpfe und macht sie zu Konkurrenten um ihre Gunst. Im Eifer des Gefechts willigt Cassandro schließlich in die Hochzeit seiner Schwester und Fracassos ein. [© Oper Frankfurt]

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Der fliegende Holländer

Oper von: Richard Wagner
Uraufführung: 2. Januar 1843, Königlich Sächsisches Hoftheater, Dresden

Zur Inszenierung des Passionstheater Oberammergau:

Premiere: 30. Juni 17

Dirigent: Ainars Rubikis
Regie: Christian Stückl
Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier
Chorleitung: Markus Zwink

Besetzung:

Der Holländer:
Gábor Bretz
Senta: Liene Kinca
Daland: Bálint Szabó
Erik: N. N.
Mary: Iris van Wijnen
Der Steuermann: N. N.

Unverstanden von ihrem unsensiblen Vater, ihrem schwächlichen Verehrer Erik und einer dörflichen Gesellschaft, die für Frauen nur die Rolle der Gattin und Mutter vorsieht, träumt Senta von der mythischen Figur des fliegenden Holländers. Der Legende nach ist er mit einem Fluch belegt, der nur von einer treu liebenden Frau gebrochen werden kann. Senta sieht in sich die Erlöserin und hofft auf den Geheimnisvollen, um die Enge ihres Lebens hinter sich zu lassen. 1843 in Dresden uraufgeführt, ist »Der fliegende Holländer« Richard Wagners erste romantische Oper.

Richard Wagner und Oberammergau
1871 kam Richard Wagner – auf Anregung von Franz Liszt – nach Oberammergau und angeblich soll er hier zu seinen Bayreuther Festspielen inspiriert worden sein. Auf jeden Fall schrieb er damals in sein Tagebuch, dass hier alles „über jede Beschreibung hinaus schön“ ist. Ob ihm das Oberammergauer Passionsspiel wirklich gefallen hat, lässt sich nicht mehr herausfinden.

Weitere Vorstellungen: 2. / 14. / 16. / 21. / 23. Juli
Preise: 94 Euro / 79 Euro / 59 Euro / 49 Euro / 29 Euro
(Stand vom 11.11.16)

www.passionstheater.de

Zur Inszenierung des Theater Magdeburg:

Premiere: 21. Januar 17

Musikalische Leitung: GMD Kimbo Ishii
Regie: Vera Nemirova
Co-Regie: Sonja Nemirova
Bühne/Kostüme: Tom Musch
Video: Bahadir Hamdemis
Dramaturgie: Ulrike Schröder
Choreinstudierung: Martin Wagner

Besetzung:

Daland:
Johannes Stermann
Senta: Liine Carlsson
Erik: Timothy Richards
Mary: Lucia Cervoni
Der Steuermann: Jonathan Winell
Der Holländer: Vladimir Baykov

Opernchor des Theaters Magdeburg
Magdeburger Singakademie
Mädchenchor des Opernkinderchores des Konservatoriums »Georg Philipp Telemann«
Magdeburgische Philharmonie


Der fliegende Holländer
Theater Magdeburg
Chor
© Andreas Lander

»Der fliegende Holländer« legt in Magdeburg an
In Sachsen-Anhalt hat Richard Wagners Oper »Der fliegende Holländer« unter dem Motto »Holländer hoch 3« Konjunktur – nun feiert die Oper in der Regie der renommierten und international bekannten Regisseurin Vera Nemirova am 21. Januar 2017, 19.30 Uhr im Magdeburger Opernhaus Premiere.
Der norwegische Kapitän Daland trifft mit seiner Mannschaft auf das Schiff eines geheimnisvollen Fremden. Dieser unermesslich reiche Seefahrer sucht nach langem Umherirren auf dem Meer eine Heimat und bietet Daland für die Hand von dessen Tochter Senta seine Reichtümer an. Daland willigt ein und stellt den Fremden Senta vor. Begeistert erkennt sie in ihm den verfluchten »fliegenden Holländer« einer alten Ballade, der nur durch die Treue einer Frau erlöst werden kann, und ist begierig ihn zu retten. Aber es fällt dem Holländer schwer, auf ihre Treue zu vertrauen...
Die Regisseurin Vera Nemirova befragt den Stoff auf seine Aktualität hin. Der Holländer wird interpretiert als Getriebener, als Heimat- und Rastloser. »Wir müssen unseren Heimat- und Toleranzbegriff näher befragen«, so die Regisseurin, denn Heimat muss kein konkreter Ort sein, sondern der Holländer findet Heimat bei einem Menschen wie Senta – einer Frau, die ihn erlösen kann. Bühnenbildner Tom Musch schafft einen Kompressionsraum, der an das Innere eines Schiffes erinnert und die beklemmende Seelenlandschaft der Hauptprotagonisten widerspiegelt sowie die gesellschaftliche Enge, die sie umgibt.
Vera Nemirova kehrt nach den Inszenierungen von Tschaikowskis »Eugen Onegin«, Verdis »Nabucco« und Mussorgskys »Boris Godunow« wieder nach Magdeburg zurück. Die ausgemachte Wagner-Expertin, die u.a. bereits die »Ring«-Tetralogie in Frankfurt am Main in Szene setzte, nimmt sich nun der frühen Oper Richard Wagners an, in der man die Gedanken und Emotionen, Setzungen musikalischer und inhaltlicher Art, die Wagner in späteren Werken ausgebreitet hat, in einem komprimierten Filtrat wiederfinden kann. Wagner konzentrierte die stürmische Handlung auf 2 ¼ Stunden. Vera Nemirova inszenierte bereits an nahezu allen großen deutschen Opernhäusern und machte sich darüber hinaus weltweit einen Namen.
Da Richard Wagner in Magdeburg als Kapellmeister tätig war, wird am Theater Magdeburg die Wagner-Tradition gepflegt. Aus diesem Grund werden hier im zweijährigen Zyklus die Werke des Komponisten aufgeführt. Nach »Tristan und Isolde« in der Spielzeit 2012/2013 und »Lohengrin« in der Spielzeit 2014/2015, steht in dieser Spielzeit Wagners frühe romantische Oper »Der fliegende Holländer« auf dem Spielplan.
Die Magdeburgische Philharmonie wird geleitet von GMD Kimbo Ishii. Für die Rolle der Senta konnte die gebürtige Schwedin Liine Carlsson gewonnen werden, die bereits auf Opernbühnen in ganz Europa stand. Der russische Bass-Bariton Vladimir Baykov, Ensemblemitglied der Staatsoper Hamburg, gibt sein Debüt in der Partie des ruhelosen Seefahrers. Er hat sich in den letzten Jahren international einen vielversprechenden Namen im dramatischen Fach gemacht.[© Theater Magdeburg]

www.theater-magdeburg.de

Holländer hoch 3: Der fliegende Holländer in Dessau, Halle und Magdeburg 2016/17:

Es ist selten, dass gleich drei Opernhäuser in einem Bundesland ein Werk von Richard Wagner als Neuproduktion fast zeitgleich auf den Spielplan setzen. »Der fliegende Holländer« reizte aus ganz verschiedenen Gründen die Theater in Dessau, Magdeburg und Halle.

In Dessau feiert die Oper am 1. Oktober 2016 Premiere. Regisseur Jakob Peters-Messer stellt hier den Holländer als Getriebenen und Grenzüberschreiter – und damit die Selbststilisierung des Komponisten – auf die Bühne.
In Halle betont Florian Lutz den Festivalcharakter seiner Spielzeiteröffnung, indem auch die »Holländer«-Inszenierung auf der Raumbühne HETEROTOPIA stattfindet, auf der sich Zuschauerraum und Spielfläche verschränken und so ungewöhnliche Raum- und Hörerfahrungen ermöglichen (Premiere: 23. September 16).
Für Magdeburg hat Vera Nemirova– nach fast zehn Jahren erneut als Gast am Haus – ihre Sicht auf die abgeschlossene, beengte gesellschaftliche Welt entwickelt, aus der Senta ausbrechen will (Premiere: 21. Januar 17).

Damit möglichst viele Zuschauer alle drei Inszenierungen erleben und so die unterschiedlichen Sichtweisen auf Wagners Werk und die verschiedenen Regiehandschriften kennenlernen können, haben die drei Häuser ein spezielles Kombiticket für diese drei Produktionen entwickelt: Bei Vorlage einer Eintrittskarte für eine der drei Inszenierungen erhalten die Zuschauer jeweils an den anderen beiden Theatern einen Rabatt von 30 % auf den regulären Kartenpreis.

www.anhaltisches-theater.de / www.buehnen-halle.de / www.theater-magdeburg.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere:
16. April 16

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Inszenierung: Anselm Dalferth
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Kathrin Maurer
Licht: Stefan Bauer
Dramaturgie: Ina Karr
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

Besetzung:
Holländer:
Derrick Ballard
Senta: Linda Sommerhage
Erik: Alexander Spemann
Daland: Ks. Hans-Otto Weiß
Mary: Katharina von Bülow
Steuermann:
Steven Ebel

Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz


Der fliegende Holländer
Staatstheater Mainz
Senta (Linda Sommerhage), Mary (Katharina von Bülow), Chor
© Martina Pipprich ~ www.martina-pipprich.de



www.staatstheater-mainz.de

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
29. November 15
Erste Wiederaufnahme: 20. Mai 17

Musikalische Leitung: Bertrand de Billy / Eun Sun Kim / Sebastian Weigle
Regie: David Bösch
Bühnenbild: Patrick Bannwart
Kostüme: Meentje Nielsen
Licht: Olaf Winter
Dramturgie: Zsolt Horpácsy
Chor, Extrachor: Tilman Michael

Mitwirkende:

Der Holländer:
Wolfgang Koch / James Rutherford / Iain Paterson
Senta: Erika Sunnegårdh / Amber Wagner / Erika Sunnegårdh / Elisabeth Teige (28. Mai 2017)
Erik: Daniel Behle / Vincent Wolfsteiner / Vincent Wolfsteiner / AJ Glueckert  (28. Mai 2017)
Daland: Andreas Bauer / Andreas Bauer
Mary: Tanja Ariane Baumgartner / Ewa Plonka / Maria Pantiukhova
Steuermann: Michael Porter / Simon Bode / Michael Porter

Besprechung auf kulturfreak.de

 


Der fliegende Holländer
Oper Frankfurt (Saison 2016/2017)
Der Holländer (Iain Paterson) und die Statisterie der Oper Frankfurt
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Der fliegende Holländer von Richard Wagner (1813-1883) feierte am 29. November 2015 in der Inszenierung von David Bösch Premiere an der Oper Frankfurt. Die unorthodoxe Sicht des Regisseurs auf das populäre Werk bescherte der Oper Frankfurt eine ausverkaufte Aufführungsserie, und auch die Presse zeigte sich überzeugt: „Regisseur David Bösch legt eindringliche Porträts von gequälten Seelen an. Zugegeben ungewöhnlich für jene, die mit der Erwartung ans traditionelle Holländer-Schiff gekommen waren, aber genau deshalb so überzeugend“ (Main-Echo Aschaffenburg). Der Kritiker des Wiesbadener Kuriers schrieb: „Diese Gang von Untoten macht schon beim ersten Auftritt Laune. Mit dicken Harleys rollen die Rocker auf die Bühne, bleiche Gestalten, komplett mit schwarzer Lederweste, dampfender Kippe und schlechten Manieren. Auf dem Rücken das Logo ihres Klubs: »The Flying Dutchman«. Angst und Schrecken werden sie verbreiten in der Dorfbevölkerung, keine Frage.“

Die musikalische Leitung der Produktion aus der Spielzeit 2015/16 liegt erstmals bei GMD Sebastian Weigle, der damit nach seinem Gastspiel mit Beethovens Fidelio und Straussʼ Der Rosenkavalier an der renommierten New Yorker Metropolitan Opera wieder in heimatlichen Gefilden segelt. Sein Hausdebüt als Holländer gibt der schottische Bassbariton Iain Paterson, der seit 2015 regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen gastiert. Dort wird er auch 2017 erneut als Kurwenal in Tristan und Isolde sowie als Wotan in Der Ring des Nibelungen vertreten sein. Weitere Gastengagements führten ihn in der jüngsten Vergangenheit an die Staatsopern von Stuttgart, Berlin und Wien. Den Holländer verkörperte er 2016 auch an der Opera Vlaanderen in Antwerpen.

Mit der schwedischen Sopranistin Erika Sunnegårdh kehrt die Senta der Premierenserie nach Frankfurt zurück. In dieser Partie wechselt sie sich am 28. Mai 2017 mit der Norwegerin Elisabeth Teige ab, die damit zuvor u.a. an den Opernhäusern von Oslo und Tallinn gastierte.
Aus dem Ensemble stammen die neubesetzten Künstler Maria Pantiukhova (Mary) und AJ Glueckert ( (Alternativbesetzung des Erik am 28. Mai 2017). Während die russische Mezzosopranistin – als ehemaliges Mitglied des Opernstudios und seit 2016/17 im Frankfurter Ensemble beheimatet – u.a. als Bizets Carmen für Begeisterung sorgte, überzeugte der seit der Saison 2016/17 im Ensemble der Oper Frankfurt engagierte amerikanische Tenor jüngst als Lyonel in Flotows Martha und als Raffaele in Verdis Stiffelio. Mit der Produktion bereits vertraut sind die Ensemblemitglieder Vincent Wolfsteiner (Erik), Andreas Bauer (Daland) und Michael Porter (Steuermann).

Zum Inhalt: Ein Sturm zwingt den Seefahrer Daland kurz vor Erreichen des heimatlichen Hafens vor Anker zu gehen. Der fliegende Holländer erscheint und beklagt sein Schicksal, denn sollte es ihm nicht gelingen eine Frau zu finden, die ihm auf ewig die Treue hält, wird er für immer verdammt sein. Er bittet Daland um die Hand seiner Tochter. Entgegen aller Warnungen stimmt Senta der Hochzeit zu und bringt dem Holländer im Tod die ersehnte Erlösung. [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Zur Neueinstudierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere: 25. September 15

Musikalische Leitung: Zsolt Hamar
Inszenierung & Bühne: nach Michiel Dijkema
Spielleitung: Magdalena Weingut
Kostüme: Claudia Damm
Licht: Andreas Frank
Chor: Albert Horne
Dramaturgie: Karin Dietrich

Besetzung:

Der Holländer:
Gerd Grochowski
Senta: Erika Sunnegårdh, Asmik Grigorian
Daland: Bjarni Thor Kristinsson, Albert Pesendorfer
Erik: Marco Jentzsch, Richard Furman, Andreas Schager
Mary: Romina Boscolo
Der Steuermann: Jeongki Cho

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Besprechung auf kulturfreak.de


Der fliegende Holländer
Staatstheater Wiesbaden
Statisterie
© Lena Obst

Braucht ein mit den Wassern aller Meere gewaschener Weltenbummler die absolute Treue eines jungen Mädchens, um seinen Seelenfrieden zu finden? Der fliegende Holländer, Titelheld von Richard Wagners musikalischem Gipfelwerk der deutschen Romantik, ist ein zu ewiger Heimatlosigkeit Verdammter, ein unseliger Ahasver der Ozeane. Die schwärmerische Senta macht aus der Erlösung des Holländers ihre Schicksalsaufgabe und sich zur Märtyrerin – ihr Entschluss ist jedoch auch ein Weg zu sich selbst. Eine mutige junge Frau sucht, findet und wählt einen Ausweg aus der Umklammerung ihrer Umwelt.

Erleben Sie die spektakuläre Geisterschiff-Inszenierung noch einmal in neuer Besetzung. Als fliegender Holländer kehrt Gerd Grochowski, der Herzog Blaubart der vorigen Spielzeit, an das Staatstheater zurück. Als Senta ist Erika Sunnegårdh zu erleben (Kaiserin und Norma in 2014.2015). In der Rolle des Erik stellt sich der amerikanische Tenor und Neuzugang Richard Furman vor. Auch Marco Jentzsch, der gefeierte Lohengrin in 2015, wird diese Partie übernehmen. Als Daland kommt Bjarni Thor Kristinsson wieder nach Wiesbaden, der in Frankfurt a. M. als Baron Ochs von Lerchenau überzeugte. Romina Boscolo als Mary und Jeongki Cho als Steuermann ergänzen das Ensemble. Am Pult steht Generalmusikdirektor Zsolt Hamar.  [© Staatstheater Wiesbaden]

www.staatstheater-wiesbaden.de 

Der Florentiner Hut (Il Cappello di Paglia di Firenze)

Von: Nino Rota (1911-1970)

La Forza Del Destino (Die Macht des Schicksals)

Melodramma in vier Akten

Musik: Giuseppe Verdi
Text: Francesco Maria Piave
(nach dem Drama “Don Alvaro, o´ La fuerza del sino” von Angelo Perez de Saavedra

Uraufführung: 10. (22.) November 1862 (St. Petersburg, Kaiserliche Oper)
2. Fassung: 20. Februar 1869 (Mailand, Teatro alla Scala)

Zur konzertanten Aufführung der Oper Frankfurt:
(in italienischer Sprache in Koproduktion mit der Alten Oper Frankfurt)

Musikalische Leitung:
Paolo Carignani
Chor: Alessandro Zuppardo

Marchese di Calatrava: Magnus Baldvinsson
Leonora: Alessandra Rezza
Prezosilla: Michaela Schuster
Don Carlo di Vargas: Zeljko Lucic y
Don Alvaro: Antonello Palombi .
Pater Guardiano: Julian Konstantinov
Melitone: Donato di Stefano
Mastro Trabuco: Hans-Jürgen Lazar
Curra: Nidia Palacios
Alcalde: Gerard Lavalle
Chirurgus: Soon-Won Kang

Vorstellungen: Mittwoch, 27. April und Sonntag, 1. Mai 2005 jeweils in der Alten Oper Frankfurt.

Zum Inhalt:
Don Alvaro liebt Leonora und tötet bei einem Fluchtversuch versehentlich deren Vater. Verfolgt von ihrem Bruder Don Carlo sucht Leonora Schutz in einem Kloster. Sie glaubt sich von Alvaro verlassen, während dieser wiederum seine Geliebte für tot hält und auf dem Schlachtfeld ehernvoll sterben will. Dort trifft er auf Carlo, ohne in ihm anfangs den Bruder Leonoras zu erkennen. Nachdem dieser die wahre Identität Alvaros erfahren hat, treffen die beiden Männer schließlich im Kampf vor der Einsiedelei Leonoras aufeinander. Schwer verletzt kann Carlo die Schwester töten, bevor er selbst stirbt. [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Fräulein Julie
Oper in einem Vorspiel und drei Akten (1975/ 1984)
nach dem gleichnamigen Schauspiel August Strindbergs (1888)

Von: Antonio Bibalo
Libretto: Antonio Bibalo

Die Frau ohne Schatten

Oper von:
Richard Strauss
Text von: Hugo von Hofmannsthal

Uraufführung: 10. Oktober 1919 (Wien, Staatsoper)

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere: 12. September 14

Musikalische Leitung: Zsolt Hamar
Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühne: Gisbert Jäkel
Kostüme: Antje Sternberg
Licht: Andreas Frank
Chor: Albert Horne, Christoph Stiller
Dramaturgie: Regine Palmai

Besetzung:

Der Kaiser:
Thomas Piffka
Die Kaiserin: Erika Sunnegårdh
Barak, der Färber: Oliver Zwarg
Die Färberin: Nicola Beller Carbone
Die Amme: Andrea Baker
Der Geisterbote: Matias Tosi
Stimme des Falken: Gloria Rehm
Hüter der Schwelle des Tempels: Heather Engebretson
Der Bucklige: Ralf Rachbauer
Der Einäugige: Christopher Bolduc
Der Einarmige: Benjamin Russel
Erscheinung des Jünglings:. Aaron Cawley

Chor & Jugendchor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

www.staatstheater-wiesbaden.de

Zur Inszenierung der Oper Leipzig:

Premiere: 15. Juni 14

Musikalische Leitung: Ulf Schirmer
Inszenierung: Balázs Kovalik
Bühne: Heike Scheele
Kostüme: Sebastian Ellrich
Choreinstudierung: Alessandro Zuppardo
Einstudierung Kinderchor: Sophie Bauer
Dramaturgie: Christian Geltinger

Besetzung:

Der Kaiser:
Burkhard Fritz
Die Kaiserin: Simone Schneider
Die Amme: Doris Soffel
Der Geisterbote: Tuomas Pursio (14.6., 21.6.) / Jürgen Kurth (24.6., 28.6.)
Ein Hüter der Schwelle des Tempels: Paula Rummel
Erscheinung eines Jünglings: Sebastian Fuchsberger
Die Stimme des Falken: Olena Tokar (14.6., 21.6.) / Eun Yee You (24.6., 28.6.)
Eine Stimme von oben: Sandra Janke
Barak: Thomas J. Mayer
Baraks Frau: Jennifer Wilson
Der Einäugige: Jonathan Michie
Der Einarmige: Sejong Chang
Der Bucklige: Dan Karlström
1. Dienerin: Paula Rummel (14.6., 21.6.) / Eun Yee You (24.6., 28.6.)
2. Dienerin: Olena Tokar (14.6., 21.6.) / Paula Rummel (24.6., 28.6.)
3. Dienerin: Sandra Janke

Chor und Kinderchor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester


Die Frau ohne Schatten

Oper Leipzig
Foto: Kirsten Nijhof

Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Kaiserin halb Mensch, halb Geisterwesen. Sie hat drei Tage Zeit, sich einen Schatten zu verschaffen, andernfalls muss sie zurück ins Geisterreich und ihr Gatte versteinern. Ihre Amme verführt sie dazu, den Schatten von der Frau des Färbers Barak zu kaufen. Als sie bemerkt, dass sie diesen nur auf Kosten des Glücks des Färberpaares erwerben kann, gerät sie in Zweifel: Nun muss sie sich entscheiden! [© Oper Leipzig]

www.oper-leipzig.de

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
2. Februar 03
Wiederaufnahme in der Saison 2014/2015: 26. Oktober 14
Wiederaufnahme in der Saison 2009/10: 18. Oktober 09

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Johannes Debus (14. Feb. 03) / Sebastian Weigle / Sebastian Weigle
Regie:
Christof Nel
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov /
Szenische Analyse: Martina Jochem
Bühnenbild: Jens Kilian
Kostüme:
Ilse Welter
Dramaturgie:
Norbert Abels
Licht:
Olaf Winter
Chor: Michael Clark

Besetzung:

Kaiser: Stephen O´Mara / Stuart Skelton (6., 9. März 03) /
Michael König / Burkhard Fritz
Kaiserin:
Silvana Dussmann / Silvana Dussmann  / Tamara Wilson
Amme: Julia Juon  /
Tanja Ariane Baumgartner / Tanja Ariane Baumgartne
Geisterbote: Juha Kotilainen
/ Johannes Martin Kränzle / Dietrich Volle
Erscheinung des Jünglings: Andreas Hermann /
Peter Marsh / Michael Porter
Falke/Hüter d. Schwelle: Britta Stallmeister / Britta Stallmeister / Brenda Rae
Stimme von oben: Elzbieta Ardam / Katharina Magiera / Eniko Boros / Katharina Magiera
Barak: Terje Stensvold / Terje Stensvold / Franz Grundheber (15. November 2009) / Terje Stensvold
Färberin:  Elisabeth Connell /
Caroline Whisnant / Sabine Hogrefe
Einäugiger:
Franz Mayer / Franz Mayer / Franz Mayer
Einarmiger:  Hans-Jürgen Lazar / Dietrich Volle / Björn Bürger
Buckliger: Soon-Won Kang / Hans-Jürgen Lazar / Hans-Jürgen Lazar
Die Stimmen der Wächter der Stadt: Juha Kotilainen / Franz MAyer / Soon-Won Kang / Franz Mayer, Johannes Martin Kränzle, Dietrich Volle / Björn Bürger, Franz Mayer, Dietrich Volle
u.a.

Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

grün = Wiederaufnahme Saison 2009/2010
lila = Wiederaufnahme Saison 20014/2015


Die Frau ohne Schatten
Oper Frankfurt (Wiederaufnahme 2014/15)
v.l.n.r. Die Färberin (Sabine Hogrefe), Barak (Terje Stensvold) und Der Falke (Brenda Rae; oben)
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Zum Inhalt: Auch ein Jahr nach ihrer Vermählung wirft die Kaiserin keinen Schatten; sie ist unfruchtbar und muss deshalb zurück ins Geisterreich, von dem sie einst in die Menschenwelt ausgezogen war. Geplagt und voller Angst überredet sie die arme Färberin dazu, ihr ihren Schatten zu verkaufen. Das Leid und Unglück jedoch, das sie im Leben der einfachen Frau auslöst, kann sie nicht aushalten. Lieber verzichtet sie auf eigene Erfüllung. Im Verzicht wird ihr Erlösung zuteil. [© Oper Frankfurt]

© Oehms ClassicsRichard Strauss: Die Frau ohne Schatten
Wilson, Stensvold, Hogrefe, Baumgartner, Fritz u.a.
Chor der Oper Frankfurt, Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Sebastian Weigle
OehmsClassics 2015

In Zusammenarbeit mit OehmsClassics produziert die Oper Frankfurt eine Live-CD-Serie. Vor allem weniger bekannte Stücke werden hierfür mitgeschnitten. Alle CDs enthalten Booklets mit Szenenfotos und den kompletten Libretti. Die Tonträger sind während der Vorstellungen im Foyer, an der Vorverkaufskasse am Willy-Brandt-Platz sowie im Handel erhältlich.

www.oper-frankfurt.de

Das Frauenorchester von Auschwitz
Musiktheater in zwei Akten

Von: Stefan Heucke
Libretto:
Clemens Heucke
Uraufführung: 16. September 2006 (Mönchengladbach, Theater Mönchengladbach)

Musik als Zwangsarbeit . Musik als Lebensretter: In den Jahren 1943/44 gab es im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ein Frauenorchester, das sich aus Profi- und Laienmusikerinnen aus Deutschland, Frankreich, Polen und anderen europäischen Ländern zusammensetzte.
Dirigentin war die damals weltberühmte Geigerin Alma Rosé, die Nichte des Komponisten Gustav Mahler. Das Orchester . entstanden aus einer Laune des Auschwitz- Kommandanten . musste bei der Ankunft der Häftlinge im Lager spielen, bei den Selektionen, im Kranken- und Versuchsblock. Zur Erbauung des SS-Lagerpersonals und des KZArztes Josef Mengele gab das Orchester Konzerte mit Werken von Schubert, Schumann, Puccini, Suppé und Strauß.
Obwohl die Frauen im Vernichtungslager buchstäblich um ihr Leben spielten, gehörten sie gleichzeitig zu den .Privilegierten. des Lagers. Die Musik gab ihnen Kraft, Mut und Hoffnung, die Erniedrigung und Entmenschlichung zu überstehen. Von ihnen überlebten einige das Lager. Unter ihnen Fania Fenelon, eine jüdische Nachtclubsängerin aus Paris. Sie starb 1983 in Frankreich und hinterließ einen autobiographischen Roman, der den verzweifelten Kampf gegen die Todesangst der Musikerinnen schildert. Nach Motiven dieses Romans komponierte Stefan Heucke seine Oper .Das Frauenorchester von Auschwitz., das Libretto schrieb Clemens Heucke. Den Gefühlen und dem Verhalten von Menschen, die gezwungen werden, im Angesicht des Todes Musik zu machen, geht der Komponist nach. Das Theater Krefeld Mönchengladbach bringt das Werk zur Uraufführung.

Die Uraufführung von “Das Frauenorchester von Auschwitz” wurde gefördert von der Werner Richard - Dr. Carl Dörken-Stiftung (Herdecke), dem Zentralrat der Juden in Deutschland, dem Fonds Neues Musiktheater des Kultursekretariats NRW in Wuppertal sowie den Freundeskreisen des Theaters Krefeld Mönchengladbach.  [© Texte: Vereinigte Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach]

Zur Inszenierung des Theaters Krefeld Mönchengladbach:

Premiere Theater Mönchengladbach: 16. September 2006
Premiere Theater Krefeld: 26. November 2006

Musikalische Leitung: Graham Jackson
Inszenierung: Jens Pesel
Bühne und Kostüme: Friederike Singer
Choreinstudierung: Heinz Klaus
Dramaturgie: Ingrid Allwardt
Regieassistenz: Stephanie Heine
Inspizienz: Joachim L. Bahr
Souffleur: Gerhard Kensbock

Dirigentinnen:
Alma Rosé: Anne Gjevang (als Gast)
Sonia Winogradowa:. N.N.

Sängerinnen und Kopistinnen:
Fania Fenelon:
. Kerstin Brix
Berthe:.Isabelle Razawi
Eva:.Katharina von Bülow (als Gast)

Musikerinnen:
Irene, Violine:
.Marianne Thijssens
Florette, Violine:.Jeannette Wemecke
Marta, Violoncello: AnnelieBolz
Helene, Flöte:.Ursula Hennig
Anny, Mandoline: Sabine Sanz
Flora, Akkordeon:.Margriet Schlössels
Danka, Becken: Birgitta Henze
Hilde, Kopistin:.Christina Heuten

weitere Häftlinge:
Mala Zimetbaum, Dolmetscherin:
Nele van Deyk
Eise Schmidt, Kapo der Bekleidungskammer: Debra Hays
Blockawa Tschaikowska: Kerstin Pajic-Dahl
Schmuel, Elektriker: N.N.
Ferenc, ungarischer Junge: Knabensopran
Deportierte, Kapos: Männerchor
Läuferin: N.N.

SS-Personal:
Franz Hössler, SS-Obersturmführer: Matthias Wippich
Dr. Josef Mengele, SS-Hauptsturmführer: Markus Heinrich
Maria Mandel, SS-Oberaufseherin: .Lean-ann Dunbar
Margot Drechsler, SS-Aufseherin:  Janet Bartolova
SS-Leute/Gefangene: .Statisterie

Chor

www.theater-kr-mg.de

Der Freischütz
Romantische Oper in drei Akten

Von: Carl Maria von Weber (18. November 1786 - 5. Juni 1826)
Libretto: Johann Friedrich Kind nach der Novelle „Der Freischütz. Eine Volkssage“ von J. A. Apel

Uraufführung: 18. Juni 1826 (Berlin, Königliches Schauspielhaus)

Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:

Premiere: 19. Juni 15

Musikalische Leitung: Marc Piollet
Regie: Eva-Maria Höckmayr
Bühne und Kostüm: Julia Rösler
Video und Komposition: Martin Baumgartner
Einstudierung Chor: Thomas Eitler-de Lint
Einstudierung Kinderchor: Ines Kaun
Dramaturgie: Mark Schachtsiek

Besetzung:

Ottokar, böhmischer Fürst: David Pichlmaier
Kuno, fürstlicher Erbförster: Thomas Mehnert
Agathe, seine Tochter: Susanne Serfling
Ännchen, eine junge Verwandte: Jana Baumeister (19.06.2015) , Katja Stuber (19.06.2015)
Max, zweiter Jägerbursche: Mark Adler
Ein Eremit: Stephan Bootz (19.06.2015) , Vadim Kravets (19.06.2015)
Samiel, der schwarze Jäger, Sprechrolle: Andreas Wellano
Kilian, ein reicher Bauer: Oleksandr Prytolyuk (19.06.2015) , Andreas Wagner (19.06.2015)
Vier Brautjungfern: Kinderchor des Staatstheaters Darmstadt
Erster fürstlicher Jäger, Sprechrolle: Malte Godglück (19.06.2015) , Christoph Keßler (19.06.2015)
Zweiter fürstlicher Jäger, Sprechrolle: Werner Volker Meyer (19.06.2015) , Tom Schmidt (19.06.2015)

Opernchor des Staatstheaters Darmstadt
Staatsorchester Darmstadt

www.staatstheater-darmstadt.de

Zur Inszenierung des Theater Aachen:

Premiere: 1. Februar 15

Musikalische Leitung: Justus Thorau
Inszenierung: Martin Philipp
Bühne: Detlev Beaujean
Kostüme: Kristopher Kempf
Choreinstudierung: Elena Pierini
Dramaturgie: Michael Schmitz-Aufterbeck

Besetzung:

Ottokar:
Benjamin Werth
Cuno: Pawel Lawreszuk
Agathe: Katharina Hagopian
Ännchen: Jelena Rakic
Caspar: Woong-jo Choi
Max: Chris Lysack
Ein Eremit: Vasilis Tsanaktsidis
Kilian: Stefan Hagendorn
Brautjungfern: Corinna Heller, Monika Kettenis, Antonella Schiazza, Jolanta Kosira

Orchester Sinfonieorchester Aachen
Chor Opernchor Aachen
Extrachor Extrachor Aachen

Carl Maria von Weber dringt im »Freischütz« tief in die Abgründe der Figuren vor und zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der Zweifler schnell zu Außenseitern werden. Damit werden gerade jene Traditionen und Rituale zum Instrument der Ausgrenzung, die eigentlich sozialen Zusammenhalt stiften sollen. [© Theater Aachen]

www.theateraachen.de

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