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Oper, Stückeinfo: A

Admeto, König von Thessalien
Opera seria in drei Akten

Von: Georg Friedrich Händel
Text: unbekannten Autor nach „L’Antigona delusa da Alceste“ von Aurelio Aureli |
Deutsche Textfassung: Bettina Bartz und Werner Hintze
Uraufführung: 31. Januar 1727 (London, King's Theatre)

Adriana Lecouvreur

Oper von:
Francesco Cilea
Uraufführung: 6. November 1902 (Mailand, Teatro Lirico)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 4. März 12 (Frankfurter Erstaufführung)
Wiederaufnahme Saison 2012/13: 7. September 12

Musikalische Leitung: Carlo Montanaro / Mark Shanahan
Inszenierung: Vincent Boussard
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Caterina Panti Liberovici
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Christian Lacroix
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Video: Bibi Abel
Chor: Matthias Köhler

Besetzung:

Adriana Lecouvreur:
Micaela Carosi / Annalisa Raspagliosi / Cristina Pasaroiu (Oktober und November 2012)
Maurizio: Frank van Aken / Calin Bratescu
Fürst von Bouillon: Federico Sacchi / Magnús Baldvinsson
Abbé von Chazeuil: Peter Marsh / Peter Marsh
Michonnet: Davide Damiani / Davide Damiani
Quinault: Florian Plock / Kihwan Sim
Poisson: Julian Prégardien / Francisco Brito / Francisco Brito / Julian Prégardien (23. September, 3., 11. November 2012)
Fürstin von Bouillon: Tanja Ariane Baumgartner / Tanja Ariane Baumgartner
Haushofmeister: Michael McCown / Simon Bode / Michael McCown (3. November 2012)
Fräulein Jouvenot: Anna Ryberg / Anna Ryberg
Fräulein Dangeville: Maren Favela / Maren Favela

grün = Wiederaufnahme Saison 2012/13

Besprechung auf kulturfreak.de

Zum Inhalt:
Zudem präsentiert die in der Welt des Theaters angesiedelte Handlung einen der spektakulärsten Tode der Opernliteratur: Die Schauspielerin Adriana Lecouvreur und Maurizio, Graf von Sachsen, lieben sich. Doch die Gräfin von Bouillon möchte ihren ehemaligen Günstling mit allen Mitteln zurückgewinnen. Nachdem sie auf einem Ball von der eifersüchtigen Adriana als Rivalin erkannt und im Zuge eines doppeldeutig vorgetragenen Monologs aus Racines Phädra bloßgestellt wird, schwört sie furchtbare Rache. Sie sendet der Schauspielerin ein vergiftetes Veilchenbouquet, an dessen Duft die sich verlassen glaubende Adriana qualvoll zu Grunde geht. Als Maurizio eintrifft, ist es bereits zu spät – sie stirbt in seinen Armen. [© Oper Frankfurt]


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Die ägyptische Helena
Oper in zwei Aufzügen von Richard Strauss
Uraufführung 1. Fassung: 6. Juni 1928 (Dresden, Opernhaus Dresden)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 1. Mai 15 (konzertant)

Musikalische Leitung: Stefan Soltesz
Chor: Tilman Michael

Besetzung:

Helena:
Ricarda Merbeth_
Menelas: Andreas Schager
Aithra: Brenda Rae
Altair: Simon Neal
Da-Du, Altairs Sohn: Beau Gibson
Erste Dienerin der Aithra: Karen Vuong
Zweite Dienerin der Aithra: Maria Pantiukhova
Hermione, Helenas und Menelas‘ Tochter: Louise Alder
Die alleswissende Muschel: Okka von der Damerau
Vier Elfen: Anna Ryberg, Katharina Ruckgaber, Nina Tarandek, Maria Pantiukhova

Weitere Vorstellung: 4. Mai 15 (19.00 Uhr )

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Die ägyptische Helena von Richard Strauss (1864-1949) existiert in unterschiedlichen Versionen. Die erste Fassung, welche der konzertanten Frankfurter Erstaufführung zu Grunde liegt, wurde 1928 in Dresden uraufgeführt. Das Libretto stammt von Straussʼ kongenialem Textdichter Hugo von Hofmannsthal, der dem Komponisten den antiken Stoff schon früh als mögliche Grundlage für eine Oper nahelegte. Wie bereits bei den vorangegangenen gemeinsamen Arbeiten verzögerten Unstimmigkeiten mit dem Komponisten die Fertigstellung des Librettos, doch letztlich waren beide davon überzeugt, eines ihrer bedeutendsten Werke erschaffen zu haben.

Zum Inhalt: Die Zauberin Aithra erfährt durch die alleswissende Muschel vom Mordversuch Menelasʼ an seiner Frau Helena und greift in das Geschehen ein, um Helenas Tod zu verhindern. Zu deren Schutz gibt Aithra Menelas einen die Erinnerung tilgenden Zaubertrank und lässt ihn glauben, dass Helena ihn nicht mit Paris betrogen habe. Als die Wirkung nachlässt, weiß Menelas nicht mehr, was Wahn und was Realität ist. Seine Rachegelüste flammen wieder auf. Erst der Anblick seiner Tochter Hermione versöhnt ihn, so dass die Familie glücklich nach Sparta zurückkehren kann.

Die musikalische Leitung liegt bei Stefan Soltesz, der für diese Produktion nach langer Abwesenheit an die Oper Frankfurt zurückkehrt. Der österreichische Dirigent ungarischer Herkunft war von 1997 bis 2013 GMD der Essener Philharmoniker und Intendant des Essener Aalto-Theaters, wo er das Werk bereits dirigierte. Regelmäßig gastiert er an den bedeutendsten Bühnen der Welt.

Die deutsche Sopranistin Ricarda Merbeth wird anstelle der erkrankten Tamara Wilson die Titelpartie anlässlich der Premiere / Frankfurter Erstaufführung von Richard Strauss‘ Die ägyptische Helena übernehmen.

Ricarda Merbeth war viele Jahre Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und ist dem Haus weiter als Gast verbunden. 2011 wurde sie zur Österreichischen Kammersängerin ernannt. Zuletzt war sie in Wien in der Titelpartie von Strauss’ Daphne und als Feldmarschallin (Der Rosenkavalier) sowie in den Titelpartien von Janáčeks Jenůfa, Strauss’ Salome und Beethovens Fidelio (Leonore) zu erleben. Zu ihren aktuellen Wiener Aufgaben 2014/15 gehört die Partie der Senta in Wagners Der fliegende Holländer. Langjähriger Gast ist die Künstlerin auch an der Dresdner Semperoper, der Deutschen Oper Berlin und bei den Bayreuther Festspielen. Engagements nahm Ricarda Merbeth an den wichtigsten Opernhäusern und Konzertsälen in Wien, Mailand, Paris, Toulouse, Dresden, Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Zürich, Sydney, Tokio und New York wahr. Aktuelle Auftritte führten sie u.a. als Ariadne (Ariadne auf Naxos) nach Garmisch, München und Zürich, als Elsa (Lohengrin) nach Berlin und Tokio, als Senta nach Bayreuth, Barcelona, Berlin, Hamburg und Straßburg sowie als Emilia Marty (Die Sache Makropulos) und Chrysothemis (Elektra) nach Paris.


Der Tenor Andreas Schager (Menelas) gilt als große Hoffnung für das Wagner-Repertoire. Neben seinem Hausdebüt in Frankfurt sind Auftritte als Parsifal im Frühjahr 2015 an der Berliner Staatsoper unter Daniel Barenboim sowie 2017/18 in Bayreuth geplant. Der englische Bariton Simon Neal (Altair), bis 2011 Ensemblemitglied am Theater Dortmund, gastiert regelmäßig an der Oper Frankfurt, zuletzt 2013/14 als Enescus Oedipe sowie als Kurwenal (Wagners Tristan und Isolde) und Sebastiano (d’Alberts Tiefland). Okka von der Damerau (Die alleswissende Muschel) ist Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper in München und singt erstmals in Frankfurt. Angeführt von Brenda Rae (Aithra), die hier erst kürzlich einen sensationellen Erfolg mit der Titelpartie von Bellinis La sonnambula verbuchen konnte, sind alle weiteren Partien mit Mitgliedern des Ensemble und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt. [© Oper Frankfurt]

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Agrippina
Oper in drei Akten

Von: Georg Friedrich Händel
Text von: Vincenzo Grimani
Uraufführung: Ende 1709 oder Anfang 1710 (Venedig, Teatro Giovanni Grisostomo)

Zur Inszenierung an der Oper Frankfurt:

Premiere: 23. Juni 06
Wiederaufnahme in der Saison 2006/07: 24. August 06

Musikalische Leitung: Felce Venanzoni
Inszenierung: David McVicar
Bühnenbild und Kostüme: John Macfarlane
Licht: Paule Constable
Beleuchtungseinrichtung: Robert Brasseur
Bewegungscoach: Andrew George

Besetzung:

Agrippina:
Juanita Lascarro
Nerone: Malena Ernman (Wiederaufnahme Saison 2006/07 auch Kristina Hammarström (8., 10., 14., 16., 22. & 25. September 06))
Poppea: Anna Ryberg
Claudio: Simon Bailey
Ottone: Lawrence Zazzo (bei der Wiederaufnahme in der Saison 2006/07 alternierend mit William Towers)
Pallante: Soon-Won Kang (Wiederaufnahme Saison 2006/07: Florian Plock)
Narciso: Christopher Robson
Lesbo: Gérard Lavalle

Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Museumsorchester und Orchester-Gäste

Neueinstudierung einer Produktion des Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel, mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper.

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Zum Inhalt: Um ihrem Sohn Nerone den Kaiserthron zu sichern, ist Agrippina jedes Mittel recht. Sie lässt ihren Ehemann Claudio für tot erklären und spielt ihre beiden Verehrer Pallante und Narciso gegeneinander aus. Noch dazu versucht sie, die schöne, von Claudio und Nerone ebenso wie von Claudios General Ottone begehrte Poppea vor den Karren einer Intrige zu spannen. Am Ende verzichtet Claudio zugunsten Nerones auf den Kaiserthron. Ottone entsagt der Macht und heiratet Poppea. Agrippina hat ihr Ziel erreicht.  [© Oper Frankfurt]

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Aida
Oper in vier Akten und sieben Bildern

Von: Guiseppe Verdi:
Text: Antonio Ghislanzoni

Uraufführung: 24. Dezember 1871 (Kairo, Dar Elopera Al Misria)

Albert Herring
Komische Oper in drei Akten (5 Bildern)

Von:
Benjamin Britten
Text: Eric Crozier
Frei gestaltet nach einer Novelle von: Guy de Maupassant

Uraufführung:  20. Juni 1947 (Glyndebourne, Opera House)

Alceste (Alkestis)
Tragedia messa in musica / Tragédie-opéra in drei Akten

Von: Christoph Willibald Gluck
Text: Raniero de´ Calzabigi nach Euripides/Marie Francois Louis Grand-Leblanc du Roullet, nach Calzabigi
Uraufführung italienisch: 26. Dezember 1767 (Wien, Burgtheater)
Uraufführung französisch: 23. April 1776 (Paris, Académie Royale)

Alcina
Oper in drei Akten

Von: Georg Friedrich Händel
Uraufführung: 16. April 1735 (London)

L’Amico Fritz (Freund Fritz)
Lyrische Komödie in drei Akten

Von: Pietro Mascagni
Uraufführung:
31. Oktober 1891 (Rom Teatro Costanzi)

Zur konzertanten Aufführung der Oper Frankfurt in der Alten Oper Frankfurt:
(Koproduktion mit der Alten Oper Frankfurt )

Aufführungen: 11. und 13. März 12

Musikalische Leitung: Carlo Montanaro
Chor: Matthias Köhler

Fritz Kobus: Joseph Calleja
Suzel: Grazia Doronzio
Beppe, Zigeuner: Tanja Ariane Baumgartner
David, Rabbiner: Željko Lučić
Federico: Francisco Brito
Hanezò: Vuyani Mlinde
Caterina, Wirtschafterin bei Fritz: Katharina Magiera

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Inhalt:
Der reiche Gutsbesitzer Fritz ist ein überzeugter Gegner der Ehe. Daher wettet er mit seinem Freund, dem Rabbiner David, dass er ewig Junggeselle bleiben werde. Sollte er sich jedoch wirklich, wie David behauptet, in naher Zukunft verlieben, wolle er gerne einen seiner Weinberge hergeben. Tatsächlich wirft Fritz schon bald ein Auge auf die junge Suzel, Tochter seines Pächters. Da das Mädchen seine Gefühle erwidert, flieht der Gutsbesitzer zurück in die Stadt. Dort muss er schließlich erfahren, dass die Angebetete nach dem Willen ihres Vaters in Kürze die Ehe mit einem ungeliebten Mann eingehen soll. Als die herbei geeilte Suzel ihre wahren Gefühle aufdeckt und den Geliebten bittet, bei ihrem Vater ein gutes Wort einzulegen, hält auch Fritz nicht mehr mit seiner Zuneigung hinter dem Berg. Der erfreut hinzutretende David gibt der jungen Frau den gewonnenen Weinberg als Mitgift mit in die Ehe. [© Oper Frankfurt]

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An unserem Fluss

Von:
Lior Navok
Auftragswerk der Oper Frankfurt
Uraufführung: 31. Mai 2015 (Frankfurt/M, Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
31. Mai 15 (Bockenheimer Depot; Uraufführung)

Musikalische Leitung: Sebastian Zierer
Regie: Corinna Tetzel
Bühnenbild: Stephanie Rauch
Kostüme: Judith Adam
Licht: Jan Hartmann
Dramaturgie: Deborah Einspieler

Besetzung:

Lucia:
Kateryna Kasper
Allendorf:  Daniel Schmutzhard
Fred Bucksmann: Davide Damiani
Klara Bucksmann: Elizabeth Reiter
Sinya: Stine Marie Fischer
Chicken-Heart: Alexander Mayr
Sipho:  Michael Porter
Zachary Rutget: Alfred Reiter
Right-Hand: Hans-Jürgen Schöpflin
Herr Kavi: Carlos Krause
Bauer / Big Uncle I: Gurgen Baveyan
Schatz / Big Uncle II: Yves Saelens

Besprechung auf kulturfreak.de


An unserem Fluss
Oper Frankfurt
Gurgen Baveyan (Bauer; liegend), Hans-Jürgen Schöpflin (Right-Hand),
Carlos Krause (Herr Kavi; im Türrahmen sitzend)
und Alfred Reiter (Zachary-Rutget; am rechten Bildrand stehend)

© Monika Rittershaus

Lior Navok (*1971) stammt aus Tel Aviv und schreibt Musik für Bühne und Konzertsaal, die weltweit gespielt wird. Seine Leidenschaft für das geschriebene Wort und das Theater hat Navok in den letzten Jahren zur Oper geführt. So entstand u.a. 2012 die Kammeroper Die Wette nach einer Kurzgeschichte von Anton Tschechow, im Februar 2014 wurde an der Staatsoper Nürnberg das Oratorium And the Trains Kept Coming… szenisch uraufgeführt.

Zum Inhalt:
Ein Land, zwei Völker, Israel und Palästina, eine Geschichte über Heimat und Entwurzelung, Vertreibung und Rückkehr, Freiheit und Grenzen – und über die Sehnsucht nach Frieden: Die 15jährige Lucia wird ausgeschickt, um Wasser zu suchen und stößt auf den gleichaltrigen Sipho. Er gefällt ihr auf den ersten Blick. Auf den zweiten muss sie feststellen, dass er zu den „Feinden“ gehört, den vermeintlichen Mördern ihrer Eltern. Die Verunsicherung der beiden Jugendlichen ist groß, größer allerdings ist der Wunsch nach einer gemeinsamen Zukunft. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verwischen. Zusammen suchen Lucia und Sipho den Weg aus einem Teufelskreis, dessen Ausmaße weit über Ländergrenzen und nationale Interessen hinausreichen.

Die musikalische Leitung dieser Uraufführung im Bockenheimer Depot liegt bei Sebastian Zierer, der der Oper Frankfurt anfangs als Solorepetitor und seit 2013/14 als Kapellmeister verbunden ist. Hier dirigiert er in dieser Spielzeit zudem Vorstellungen von Puccinis La Bohème und die Wiederaufnahme von Humperdincks Märchenoper Königskinder. Zuvor stand er bereits bei Mozarts Così fan tutte, Die Zauberflöte und Don Giovanni am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Corinna Tetzel, seit 2011 Regieassistentin am Haus, trat in Frankfurt bisher vor allem mit Produktionen der Reihe Oper für Kinder im Holzfoyer in Erscheinung. Nun legt sie mit dieser Arbeit – nach Inszenierungen von Bartóks Herzog Blaubarts Burg und Donizettis Don Pasquale am Theater Ulm – ihre erste eigene Produktion an der Oper Frankfurt vor. Das Werk ist mit Kateryna Kasper (Lucia), Daniel Schmutzhard (Allendorf), Elizabeth Reiter (Klara Bucksmann), Michael Porter (Sipho), Alfred Reiter (Zachary Rutget) und Gurgen Baveyan (Bauer / Big Uncle I) überwiegend aus dem Ensemble sowie dem Opernstudio der Oper Frankfurt besetzt. Zu den Gästen gehört der italienische Bariton Davide Damiani (Fred Bucksmann), der hier erstmals ab 2011/12 als Michonnet in Cileas Adriana Lecouvreur zu erleben war. Kürzlich verkörperte er Guy de Montfort in Verdis Les vêpres siciliennes an der Opéra de Nice. Stine Marie Fischer (Sinya), Alexander Mayr (Chicken-Heart) und Hans-Jürgen Schöpflin (Right-Hand) gastieren regelmäßig an der Oper Frankfurt. Während die Altistin im Opernhaus zuletzt 2013/14 als Dryade in Strauss‘ Ariadne auf Naxos zu erleben war, übernahm Alexander Mayr in derselben Saison die extrem hoch gelegene Tenorpartie des Studenten Arkenholz in Reimanns Die Gespenstersonate im Bockenheimer Depot. Dort war auch sein Fachkollege Hans Jürgen Schöpflin als Johansson besetzt, der in Frankfurt zuvor als Edmund in Aribert Reimanns Lear (2011/12) sowie in zwei Werken Benjamin Brittens gastierte: 2010/11 als Quint in The Turn of the Screw und 2009/10 als General Wingrave in Owen Wingrave. Kammersänger Carlos Krause (Herr Kavi) ist der Oper Frankfurt seit 1975 in über 100 Partien verbunden. Regelmäßig tritt Yves Saelens (Schatz / Big Uncle II) in Frankfurt auf, zuletzt 2013/14 als Ferdinand in Thomas Adès The Tempest und als einer der Vier Könige in Strauss‘ Die Liebe der Danae (konzertant). [© Oper Frankfurt]

Weitere Vorstellungen: 1., 3., 6., 8., 10., 12., 13. Juni 2015.
Mit freundlicher Unterstützung der Speyer’schen Hochschulstiftung.

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Angels in America

Komponist:
Peter Eötvös
Autor: Tony Kushner
Librettist: Mari Mezei
nach dem gleichnamigen Theaterstück von Tony Kushner

Uraufführung: 23. November 2004 (Paris, Théâtre du Châtelet; Musikalische Leitung: Peter Eötvös, Inszenierung: Philippe Calvario, Bühnenbild: Richard Peduzzi, Kostüme: Jan Morrell)
Deutsche Erstaufführung: 23. Juni 2005 (Hamburg, Hamburgische Staatsoper)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 21. März 09 (Bockenheimer Depot)

Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Inszenierung: Johannes Erath
Bühnenbild und Kostüme: Stefanie Pasterkamp
Dramaturgie: Agnes Eggers, Francis Hüsers
Licht: Joachim Klein

Besetzung:
The Angel / Voice: Nina Bernsteiner
Harper Pitt, Josephs Frau / Ethel Rosenberg / Angel Antarctica: Jenny Carlstedt
Hannah Pitt, Josephs Mutter / Rabbi Chemelwitz / Henry / Angel Asiatica: Christin-Marie Hill
Joseph Pitt / Ghost 2 / Angel Europe: Nathaniel Webster
Prior Walter, Louis’ Freund: Michael McCown
Louis Ironside, Priors Freund / Angel Oceania: Peter Marsh
Belize, schwarzer Krankenpfleger / Mr. Lies / Woman / Angel Africanii: Jeffrey Kim
Roy Cohn, Rechtsanwalt / Ghost 1 / Angel Australia: Dietrich Volle
Vokaltrio: Anja Fidelia Ulrich, Diana Schmid, Leszek Solarski
Statisterie der Oper Frankfurt; Mitglieder des Frankfurter Museumsorchesters und Gäste

Mit freundlicher Unterstützung der Speyer’schen Hochschulstiftung
Die Produktionen im Bockenheimer Depot werden gefördert von der Aventis Foundation

Inhalt:
Im Mittelpunkt der in New York angesiedelten Handlung stehen homosexuelle Männer aus unterschiedlichen sozialen Schichten und deren Familien, die auf ebenso unterschiedliche Weise mit ihrer Veranlagung und der in den 1980er Jahren aufkommenden Bedrohung durch die Krankheit AIDS umgehen. Vor diesem Hintergrund versteigt sich einer von ihnen in absurde Allmachtsphantasien, ein anderer fühlt sich von einem Engel verfolgt, der ihm aufträgt, die Welt zu retten... [© Oper Frankfurt]

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Anna Bolena
Tragedia lirica in zwei Akten

Von: Gaetano Donizetti (1797 - 1848)
Text: Felice Romani nach dem Drama Henri VIII (1791) von Marie-Joseph de Chénier
Uraufführung: 26. Dezember 1830 (Mailand, Teatro Carcano)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Koproduktion mit der Alten Oper Frankfurt
Konzertant in der Alten Oper

Vorstellungen: Freitag, 23. Oktober 2009, und Dienstag, 27. Oktober 2009, jeweils um 19.00 Uhr in der Alten Oper Frankfurt
Einführungsvortrag im Großen Saal, 18.15 Uhr

Musikalische Leitung:
Giuliano Carella
Chor: Matthias Köhler

Enrico VIII, König von England: Paul Gay
Anna Bolena, seine Germahlin: Elza van den Heever
Giovanna Seymour, Annas Hofdame: Claudia Manke
Lord Riccardo Percy: Ismael Jordi
Lord Rochefort, Annas Bruder: Wenwei Zhang
Smeton, Page und Spielmann der Königin: Jenny Carlstedt
Sir Hervey, Offizier des Königs: Michael McCown

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester 

Inhalt:Die Handlung folgt in groben Zügen den historisch verbürgten Vorgängen: König Heinrich VIII. (Enrico) von England ist seiner zweiten Frau Anne Boleyn (Anna Bolena) überdrüssig und will deren Hofdame Jane Seymour (Giovanna) zu seiner neuen Gattin machen. Eine Intrige des Königs und seiner Vertrauensleute bringt Anna auf das Schafott, doch kurz vor ihrem Tod verzeiht sie Enrico und der Nebenbuhlerin.  [© Oper Frankfurt]
 
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Arabella
Lyrische Komödie in drei Aufzügen

Von: Richard Strauss
Text: Hugo von Hofmansthal

Uraufführung: 1. Juli 1933 (Dresden, Dredsner Staatsoper)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:
Kooperation mit der Göteborgs Operan, mit freundlicher Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Premiere: 25. Januar 09
1. Wiederaufnahme, Saison 2009/2010: 11. September 09
2. Wiederaufnahme, Saison 2011/2012:  4. Februar 12
3. Wiederaufnahme, Saison 2016/17: 6. Mai 17

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Roland Böer / Gabriel Feltz / Soltesz / Sebastian Weigle
Inszenierung: Christof Loy
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Axel Weidauer / Hans Walter Richter
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer
Choreographische Mitarbeit: Thomas Wilhelm
Dramaturgische Betreuung: Agnes Eggers
Chor: Matthias Köhler

Besetzung:

Graf Waldner, Rittmeister a.D. : Alfred Reiter / Alfred Reiter / Alfred Reiter / Alfred Reiter
Adelaide, seine Frau: Helena Döse / Helena Döse / Clarry Bartha / Barbara Zechmeister
Arabella, seine Tochter: Anne Schwanewilms / Camilla Nylund / Emily Magee / Maria Bengtsson
Zdenka, seine Tochter: Britta Stallmeister / Juanita Lascarro / Christiane Karg / Brenda Rae
Mandryka: Robert Hayward / Wolfgang Koch / Simon Neal (Oktober 2009) / Simon Neal / James Rutherford
Matteo, Jägeroffizier: Richard Cox / Richard Cox / Peter Marsh / Peter Marsh
Graf Elemer, Verehrer Arabellas: Peter Marsh / Peter Marsh / Simon Bode / Ingyu Hwang *
Graf Dominik, Verehrer Arabellas: Dietrich Volle / Dietrich Volle / Dietrich Volle / Dietrich Volle
Graf Lamoral, Arabellas Verehrer: Florian Plock / Florian Plock / Florian Plock / Thomas Faulkner
Die Fiakermilli: Susanne Elmark / Alexandra Lubchansky / Susanne Elmark (Oktober 2009) / Mari Eriksmoen / Nora Friedrichs
Eine Kartenaufschlägerin: Barbara Zechmeister / Barbara Zechmeister / Barbara Zechmeister / Alison King *

u.a.

*. Mitglied des Opernstudios

Chor und Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Museumsorchester


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Arabella
Oper Frankfurt
Arabella und im Hintergrund das Ensemble
© Monika Rittershaus

Arabella von Richard Strauss (1864-1949) in der Sicht von Christof Loy gehört zu den großen Erfolgen der Spielzeit 2008/09 an der Oper Frankfurt. Publikum und Presse waren gleichermaßen begeistert. Eine nach der Premiere am 25. Januar 2009 im Journal am Mittag auf SWR2 ausgestrahlte Radiokritik schloss mit der Feststellung: „So gelingt Christoph Loy in Frankfurt erneut der große Wurf: Strauss malt in seiner Arabella Seelengemälde – und Loy kreiert den Bilderrahmen dazu, passgenau, mit viel psychologischem Feingespür.“ Der Oper Frankfurt durch zahlreiche Inszenierungen verbunden, waren hier zuletzt seine Produktionen von Bergs Wozzeck und Mozarts Don Giovanni zu erleben. Nun erfolgt die dritte Wiederaufnahme der Arabella, wobei der Besetzungszettel zahlreiche neue Namen aufweist.

Die musikalische Leitung liegt bei Stefan Soltesz, der nach zwei konzertanten Aufführungen von Straussʼ Die ägyptische Helena (2014/15) an die Oper Frankfurt zurückkehrt. Der österreichische Dirigent ungarischer Herkunft war von 1997 bis 2013 GMD der Essener Philharmoniker und Intendant des Essener Aalto-Theaters. Regelmäßig gastiert er an den bedeutendsten Bühnen der Welt. Am Pult des Opern- und Museumsorchesters wechselt er sich mit Frankfurts premierenbewährtem GMD Sebastian Weigle ab. Maria Bengtsson (Arabella), am Main umjubelt als Feldmarschallin, Daphne, Donna Elvira und Martha, zählt zu den renommiertesten und international erfolgreichsten Sopranistinnen unserer Zeit. Bis 2014/15 war Nora Friedrichs (Die Fiakermilli) Mitglied des Operstudios der Oper Frankfurt. Zu ihren aktuellen Aufgaben gehört u.a. die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) an der Staatsoper sowie der Komischen Oper in Berlin. Alle weiteren Partien sind aus dem Frankfurter Ensemble und Opernstudio besetzt, darunter Brenda Rae (Zdenka) und James Rutherford (Mandryka), die beide neu in die Produktion einsteigen.

Zum Inhalt:
Graf Waldner befindet sich in einer finanziellen Misere, der durch eine reiche Verheiratung seiner bildschönen Tochter Arabella Abhilfe geschaffen werden soll. Die jüngere Tochter Zdenka hingegen wird als Sohn Zdenko ausgegeben, da sich der standesgemäße Unterhalt zweier Töchter als finanziell unmöglich erweist. Auf dem Fiakerball verliebt sich die wählerische Arabella in den vermögenden Gutsherren Mandryka. Das Glück scheint perfekt, die finanzielle Lage gerettet, bis sich Zdenka – die Identität ihrer Schwester vortäuschend – eines verschmähten Verehrers Arabellas tröstend annimmt. Mandryka fühlt sich daraufhin betrogen und fordert den vermeintlichen Nebenbuhler zum Duell, welches durch das Schuldbekenntnis Zdenkas im letzten Moment verhindert werden kann.  [© Text: Oper Frankfurt]

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Ariadne auf Naxos
Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel

Von: Richard Strauss
Libretto: Hugo von Hofmannsthal
Uraufführung:
1. Fassung: 25. Oktober 1912 (Stuttgart, Kleines Haus des Hoftheaters)
2. Fassung: 4. Oktober 1916 (Wien, Hofoper)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
5. Oktober 13
Wiederaufnahme Saison 2014/2015: 7. Dezember 14

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Hartmut Keil / Patrick Lange / Hartmut Keil
Regie: Brigitte Fassbaender
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Corinna Tetzel
Bühnenbild und Kostüme: Johannes Leiacker
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Mareike Wink

Besetzung:

Primadonna / Ariadne:
Camilla Nylund / Sara Jakubiak
Zerbinetta: Brenda Rae / Sofia Fomina / Kathleen Kim
Der Tenor / Bacchus: Michael König / Michael König / Alfred Kim
Najade: Elizabeth Reiter / Kateryna Kasper / Elizabeth Reiter
Dryade: Katharina Magiera / Katharina Magiera
Echo: Maren Favela / Maren Favela
Harlekin: Daniel Schmutzhard / Björn Bürger / Björn Bürger / Daniel Schmutzhard
Scaramuccio: Michael McCown / Michael McCown
Truffaldin: Alfred Reiter / Vuyani Mlinde
Brighella: Martin Mitterrutzner / Michael Porter
Der Komponist: Claudia Mahnke / Jenny Carlstedt / Claudia Mahnke
Ein Tanzmeister: Peter Marsh / Peter Marsh
Ein Musiklehrer: Franz Grundheber / Johannes Martin Kränzle / Dietrich Volle
Ein Perückenmacher: Vuyani Mlinde / Thomas Faulkner (Mitglied des Opernstudios)
Ein Lakai: Kihwan Sim / Franz Mayer
Ein Offizier: Ricardo Iturra
Der Haushofmeister: William Relton

u.a.

Besprechung der Wiederaufnahme auf kulturfreak.de
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Ariadne auf Naxos
Oper Frankfurt
v.l.n.r. Zerbinetta (Sofia Fomina), Truffaldin (Vuyani Mlinde), Scaramuccio (auf den Stuhl kletternd, Michael McCown),
Harlekin (Björn Bürger), Ariadne (sitzend, Sara Jakubiak) und Brighella (Michael Porter)
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Zum Inhalt:
Das Werk besteht aus einem Vorspiel und der eigentlichen Opernhandlung: Im Hause des reichsten Mannes von Wien sollen die Oper Ariadne auf Naxos und das lustige Tanzspiel Die ungetreue Zerbinetta mit ihren vier Liebhabern gleichzeitig aufgeführt werden, um pünktlich zum Abendfeuerwerk fertig zu sein. Der Komponist der Oper ist verzweifelt, befürchtet er doch eine Entweihung seines tragischen Stoffes. Die kokette Zerbinetta kann jedoch seine Zustimmung erwirken. Die Aufführung beginnt. Ariadne, die von ihrem Geliebten Theseus auf der Insel Naxos zurückgelassen wurde, wünscht sich nur noch den Tod. Selbst die immer wieder erscheinende Zerbinetta vermag sie mit ihrem munteren Treiben nicht aufzuheitern. Erst als der Gott Bacchus eintrifft, wendet sich das Blatt – er und Ariadne verlieben sich. Zerbinettas „Mission“ ist erfüllt.  [© Oper Frankfurt]

AriadneaufNaxos_OehmsClassic2014
Richard Strauss: Ariadne auf Naxos
Nylund, Rae, König, Mahnke, u.a.
Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Dirigent: Sebastian Weigle
Kat-Nr.: OC 947, Format: 2 CD
www.oehmsclassics.de
- Erhältlich auch im Foyer der Oper Frankfurt -

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Ariodante

Von:
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Text nach dem Libretto: Ginevra, Principessa di Scozia von Antonio Salvi
Uraufführung: 8. Januar 1735 (London, Covent Garden Theatre)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere:
28. März 04
Wiederaufnahme: 25. Mai 07

Musikalische Leitung: Felice Venanzoni
Inszenierung: Achim Freyer / Friederike Rinne-Wolf
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: James McNamara / Alan Barnes
Bühnenbild: Claudia Doderer / Achim Freyer
Kostüme und Figurenentwürfe: Amanda Freyer
Kostüme und Figurengestaltung: Barbara und Günter Weinhold
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Licht: Achim Freyer
Chor: Alessandro Zuppardo

Ariodante: Nino Surguladze
Polinesso: Daniela Pini
König: Soon-Won Kang
Ginevra: Svetlana Doneva
Lurcanio: Nicholas Phan
Dalinda: Britta Stallmeister
Odoardo: Jussi Myllys

Zum Inhalt:
Ginevra, die Verlobte Ariodantes, wird durch den von ihr abgewiesenen Polinesso der Untreue bezichtigt. Dieser überredet Dalinda, ihm in Ginevras Kleid nachts die Tür ihrer Kammer zu öffnen. Ariodante ist verzweifelt über die vermeintliche Treulosigkeit seiner Geliebten und flieht. Lurcanio berichtet, dass er sich ins Meer gestürzt habe. Der König beweist durch ein Gottesgericht die Unschuld seiner Tochter Ginevra: Lurcanio verwundet Polinesso tödlich. Ariodante, dem Dalinda den Betrug gestanden hat, kehrt zurück. Der sterbende Polinesso gesteht seine Schandtat, die Liebenden finden endlich wieder zusammen. [© Oper Frankfurt]

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Armide
Drame héroique in fünf Akten

Von: Christoph Willibald Gluck
Text: Phillippe QUinault (nach einer Episode aus Torquato Tassos La Gerusalemme liberata)

Uraufführung: 23. September 1777 (Paris, Académie Royale de Musique)

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere: 14. Januar 17

Musikalische Leitung: Clemens Schuldt
Inszenierung: Lydia Steier
Bühne: Katrin Kersten
Kostüme: Gianluca Falaschi
Licht: Ulrich Schneider
Dramaturgie: Ina Karr
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

Besetzung:

Armide:
Nadja Stefanoff
Hidraot: Peter Felix Bauer
Renaud: Ferdinand von Bothmer
Artémidore / Le Chevalier Danois: Johannes Mayer
Ubalde: Heikki Kilpeläinen
Phénice / Un Démon sous la figure de Mélisse: Maren Schwier *
Sidonie / Un Démon sous la figure de Lucinde: Alexandra Samouilidou
Aronte: Stephan Bootz
La Haine (Der Hass): Geneviève King
Najade: Miriam Gadatsch **
Lustgeist: Ruth Katharina Peeck / Marie-Andrée Mathieu

* Mitglied des Opernstudios
** Junges Ensemble

Chor des Staatstheater Mainz
Statisterie des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Besprechung auf kulturfreak.de


Armide
Staatstheater Mainz
Armide (Nadja Stefanoff), Chor
© Andreas Etter


www.staatstheater-mainz.de

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
Oper in drei Akten

Musik: Kurt Weil
Text: Bert Brecht
Uraufführung: 9. März 1930 (Leipzig)

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere:
12. Januar 08

Musikalische Leitung: Catherine Rückwardt
Inszenierung: Matthias Fontheim
Bühne und Kostüme: Susanne Maier-Staufen
Choreographie: Richard Weber
Choreinstudierung: Sebastian Hernandez-Laverny
Video: Christoph Schödel

Leokadja Begbick: Edith Fuhr
Fatty, der Prokurist: Ks. J
ürgen Rust (in der Premiere Timo Päch als Gast)
Dreieinigkeitsmoses: Patrick Pobeschin
Jenny Hill: Abbie Furmansky / Kerrie Sheppard
Jim Mahoney: Alexander Spemann (in der Premiere Kor Jan Dusseljee als Gast)
Jakob Schmidt - Tobby Higgins: Martin Erhard
Bill, genannt Sparbüchsenbill: Richard Morrison
Joe, genannt Alaskawolfjoe: Hans-Otto Weiß
Sprecher: Joachim Mäder / Lukas Piloty
Sechs Mädchen von Mahagonny*:
Elisabeth Stradalski / Anja Rabsilber / Susanne Thomas
Irina Sokolovskyi / Klaudia Berg
Claudia Sasse / Anna Matyuschenko
Alexandra Bernd / Cornelia Langhals
Miriam Lenz / Annette Kempen
Katja Ladentin / Annette Vosteen
Ein Klavierspieler: Clemens Heil / Erika Le Roux
Die Männer von Mahagonny: Herren des Chores des Staatstheaters Mainz

Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Statisterie des Staatstheaters Mainz (Leitung Dieter Rößler)
*Damen des Chores des Staatstheaters Mainz

Doppelbesetzungen in alphabetischer Reihenfolge

Besprechung auf kulturfreak.de


Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
Staatstheater Mainz
Leokadja Begbick (Edith Fuhr) und Verehrer (Herrenchor)
Foto: Martina Pipperich

Drei Kriminelle gründen in einer einsamen Gegend eine Stadt: Mahagonny, Hochburg einer vergnügungssüchtigen Spaßgesellschaft, für deren Befriedigung die Prostituierte Jenny mit ihren Mädchen zu Diensten steht. Doch zu viele Gäste verlassen den Ort, bevor sie ihr letztes Geld ausgegeben haben. Als ein bedrohlicher Hurrikan kurz vor der Stadtgrenze die Richtung wechselt, werden alle Regeln und Gebote aufgehoben. Erlaubt ist nun alles, was gefällt - allerdings nur, wenn man es bezahlen kann. Die Konjunktur blüht auf, das Geld beginnt sein Regiment. Schließlich kann sich sogar ein Mörder freikaufen, während ein mittelloser Zechpreller zum Tode verurteilt wird. Diese Unmenschlichkeit provoziert Widerstand. Das Ende Mahagonnys naht...

Kurt Weills und Bertolt Brechts 1930 uraufgeführte Oper über die fiktive Paradies-Stadt Mahagonny zählt zu den bedeutendsten Bühnenwerken der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts - eine vieldeutige Parabel auf eine Gesellschaft, in der Angebot und Nachfrage die Grenzen der Freiheit bestimmen und eine schonungslose Analyse der Mechanismen menschlicher Zivilisation, aber auch ein unterhaltsames Spiel mit verschiedensten Stilen vom barocken Oratorium bis zur Salon- und Unterhaltungsmusik und nicht zuletzt ein vitales Musiktheater voller Kraft und Aktualität.

Matthias Fontheim, der
bisher vor allem mit zahlreichen Schauspielinszenierungen im deutschsprachigen Raum als Regisseur hervorgetreten ist, inszeniert mit diesem Abend seine zweite Oper am Staatstheater Mainz. Er gehörte zu den Leitungsteams des Niedersächsischen Staatsschauspiels Hannover und des Bayerischen Staatsschauspiels München. Von 2000 bis 2006 war er Intendant am Schauspielhaus Graz. Seit der Saison 2006/07 leitet er in gleicher Funktion das Staatstheater Mainz.  [© Texte Staatstheater Mainz]

www.staatstheater-mainz.de 

Aus einem Totenhaus (Z mrtvého domu)
Oper in drei Akten

Von: Leoš Janáček
Nach dem Roman: Aufzeichnungen aus einem toten Hause (Zapiski iz mertvogo doma) von Fjodor Michaeilowitsch Dostojewskij (1862)

Uraufführung: 12. April 1930 (Brünn, Nationaltheater)

Zur Inszenierung des Staatstheater Nürnberg:

Premiere: 12. März 16

Musikalische Leitung: Marcus Bosch
Inszenierung: Calixto Bieito
Bühne: Calixto Bieito; Philipp Berweger
Kostüme: Ingo Krügler
Chor: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Johann Casimir Eule

Besetzung:

Alexandr Petrovitč Gorjančikov:
Kay Stiefermann
Aljeja: Cameron Becker
Filka Morozov (Luka Kuzmič): Tilmann Unger
Der große Sträfling / Stimme hinter der Szene: David Yim
Der kleine Sträfling / Čekunov: Alexey Birkus
Der Platzkommandant: Marcell Bakonyi
Der ganz alte Sträfling / Der Alte: Richard Kindley
Skuratov: Edward Mout
Der betrunkene Sträfling/ Der lustige Gefangene: Chool Seomun
Der Koch: Wonyong Kang*
Der Schmied: Vikrant Subramanian*
Der Pope: Rüdiger Krehbiel
Der junge Sträfling/ Čerevin: Yongseung Song*
Dirne: Lukas Christian Noerbel
Ein Sträfling (in der Rolle Don Juans und des Brahminen): Levent Bakirci
Šapkin / Kedril: Hans Kittelmann
Šiškov: Antonio Yang
Wache: Benjamin Weaver

(* Mitglied des Internationalen Opernstudios)

Chor des Staatstheater Nürnberg
Staatsphilharmonie Nürnberg

www.staatstheater-nuernber.de

Die Ausflüge des Herrn Brouček
Oper in zwei Teilen (I auf den Mond - II ins XV. Jahrhundert)

Von: Leoš Janáček
Text: Leoš Janáček nach Svatopluk Cech (1. Novelle "Der Ausflug des Herrn Brouček auf den Mond" (1887), 2. Novelle "Neuer epochaler Ausflug des Herrn Brouček , diesmal in das XV. Jahrhundert" (1888)

Uraufführung: 23. April 1920 (Prag, Nationaltheater Prag)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 27. April 08
Wiederaufnahme Saison 2013/2014: 5. Juli 14

Musikalische Leitung:  Johannes Debus / Johannes Debus
Regie: Axel Weidauer
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Dorothea Kirschbaum
Bühnenbild: Moritz Nitsche
Kostüme: Berit Mohr
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Licht: Joachim Klein
Chor: Alessandro Zuppardo / Markus Ehmann

Besetzung:

Monsieur Broucek: Arnold Bezuyen / Arnold Bezuyen
Mazal / Blanktyny / Petrik: Carsten Süß / Aleš Briscein
Málinka / Etherea / Kunka: Juanita Lascarro / Juanita Lascarro
Sakritán / Lunobor / Domsik: Simon Bailey / Simon Bailey
Würfl / Caroskvouci / Schöffe: Gregory Frank / Andreas Bauer
Piccolo / Wunderkind / Scholar: Anna Ryberg / Anna Ryberg
Komponist / Harfoboj / Miroslav: Peter Marsh / Peter Marsh
Maler / Duhoslav / Vojta: Michael McCown / Michael McCown
Dichter / Oblacny / Vacek: Nathaniel Webster/ Björn Bürger
Kedruta: Yvonne Hettegger / Katharina Magiera
Svatopluk Cech: Frank van Aken / Beau Gibson

u.a.

grün = Wiederaufnahme Saison 2013/2014


Besprechung auf kulturfreak.de

Zum Inhalt:
Als der biedere Hausbesitzer Brouček betrunken aus seiner Stammkneipe taumelt, hat er nur einen einzigen Wunsch, den irdischen Ärgernissen wie zahlungsunfähigen Mietern, der Reichstagspolitik und widerspenstigen Damen zu entfliehen. So träumt er sich auf den Mond und sieht sich in überirdischen Sphären mit merkwürdigen, kunstverliebten Wesen konfrontiert, die sich anstatt von Schweinswürsten von Blumenduft ernähren. Der zweite Traum versetzt den Spießbürger in das Prag des Jahres 1420. Inmitten des tobenden Kampfes zwischen Hussiten und dem Heer des deutschen Kaisers Sigismund gilt er schnell als Verräter und wird zur Strafe in ein Fass gesteckt, aus dem der Wirt seiner Stammkneipe den mittlerweile wieder erwachten Träumer schließlich befreit. [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de 

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