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Oper & Musik~Theater: Kurzinfos S - Z

Semele (The Story of Semele)
Oratorium in drei Akten

Von: Georg Friedrich Händel
Text: nach dem Opernlibretto von William Congreve (Bearbeiter unbekannt)
Uraufführung:
10. Februar 1744 (London, Theatre Royal Covent Garden)

Il Templario
Melodramma in tre atti

Libretto: Girolamo Maria Marini nach Walter Scotts Roman „Ivanhoe“
Musik: Otto Nicolai

Theseus
Oper in fünf Akten

Musik: Georg Friedrich Händel (23.02.1685-14.04.1759)
Libretto: Niccolò Francesco Haym
Deutsche Textfassung: Bettina Bartz und Werner Hintze

Unsichtbar Land
Oper in 7 Tagen

Von: Helmut Oehring, mit Musik von Henry Purcell
Nach: William Shakespeare: Der Sturm

Auftragswerk des Theater Basel

Uraufführung: Sonntag, 7. Mai 2006 (Basel, Theater Basel)

Szenenfolge in der Partitur:

Montag - Prolog
Mienstag - Prospero und
Mittwoch - Die Unbändige Liebe
Donnerstag - Intrigen und Macht
Freitag - Schuld reue Mitleid
Samstag - Freiheit Befreiung Aufgabe
Sonntag - Epilog

Zur Inszenierung am Theater Basel:

Premiere:
7. Mai 06

Regie: Claus Guth
Bühne und Kostüme: Christian Schmidt

Musikalische Leitung: Jürg Henneberger
Cembalo/Leitung Barockensemble: Giorgio Paronuzzi

Licht: Hermann Münzer
Chorleitung:  Henryk Polus
Dramaturgie:  Bettina Auer
Mitarbeit Regie/ Dramaturgie: Kai Grehn
Studienleitung: David Cowan, Giorgio Paronuzzi
Sound Konzeption/ Produktion: Torsten Ottersberg/GOGH surround music

Gesangssolisten: Rita Ahonen, Karl-Heinz Brandt, Arno Raunig, Catherine Swanson, Bjørn Waag
Gebärdensolisten: Christina Schönfeld, Ralf Engelmann, Jan Sell
Schauspieler: Urs Bihler, Helene Grass
Tänzer: Fabio Pink

Chor des Theater Basel
Sinfonieorchester Basel
Instrumentalisten der Schola Cantorum Basiliensis
Ensemble Phönix Basel : Nenad Markovic, Trompeten; Jörg Wilkendorf, Solo-E-Gitarre; Toshiko Sakakibara, Bass- /Kontrabassklarinette

Besprechung auf kulturfreak.de

Eine "Oper in 7 Tagen" nennt Helmut Oehring sein neuestes Musiktheater, das er im Auftrag des Theater Basel komponiert hat. Am 7. Mai kommt "Unsichtbar Land", das zeitgenössische Musik mit Werken von Henry Purcell verbindet, auf der Grossen Bühne zur Uraufführung. Die Musikalische Leitung hat Jürg Henneberger, Regie führt Claus Guth, Bühne und Kostüme entwirft Christian Schmidt.


www.theater-basel.ch

Xerxes
Oper in drei Akten

Von: Georg Friedrich Händel
Text nach einem Libretto von: Silvio Stampiglia
Uraufführung: 15. April 1738 (London,.King`s Theatre Haymarket)

Zur Inszenierung der Oper Frankfurt:

Premiere: 8. Januar 17

Musikalische Leitung: Constantinos Carydis
Regie: Tilmann Köhler
Bühnenbild: Karoly Risz
Kostüme: Susanne Uhl
Licht: Joachim Klein
Video: Marlene Blumert
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Besetzung:
Xerxes:
Gaëlle Arquez
Arsamene: Lawrence Zazzo
Romilda: Elizabeth Sutphen
Atalanta: Louise Alder
Amastre: Tanja Ariane Baumgartner
Ariodate: Brandon Cedel
Elviro: Thomas Faulkner

Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Vocalensemble

Besprechung auf kulturfreak.de


Xerxes
Oper Frankfurt
Xerxes (Gaëlle Arquez; unten) sowie oben v.l.n.r. Amastre (Tanja Ariane Baumgartner), Atalanta (Louise Alder), Ariodate (Brandon Cedel), Romilda (Elizabeth Sutphen; zudem als Projektion), Arsamene (Lawrence Zazzo) und Elviro (Thomas Faulkner)

© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Xerxes von Georg Friedrich Händel (1685-1759) wurde am 15. April 1738 im Londoner King’s Theatre Haymarket uraufgeführt, jedoch bereits nach nur fünf Vorstellungen abgesetzt. Erst die deutschsprachige Aufführung in der Bearbeitung von Oskar Hagens bei den Göttinger Händel-Festspielen 1924 entriss das Werk, welches zu den bühnenwirksamsten und musikalisch reizvollsten Händel-Opern gehört, dem Vergessen. Nun erklingt es erstmals in Frankfurt. Xerxes unterscheidet sich in seiner textlichen und musikalischen Struktur, in seiner Lebensfülle, Drastik und Buntheit von Text und Musik, stark vom gängigen Musiktheater Händels. Seine musikalische Größe liegt in der Intensität der Affektsprache, die der Komponist mit minimalem Aufwand erreicht.

Die dreiaktige Handlung um die Unlenkbarkeit der Herzen, die mit dem berühmten Largo Xerxes’ („Ombra mai fù“) beginnt, spielt in Persien: Der junge König Xerxes hat Prinzessin Amastre verlassen und sehnt sich nach einer neuen Liebe: Romilda, die Tochter des Fürsten und Feldhauptmanns. Diese liebt aber seinen Bruder, Arsamene. Ausgerechnet von ihm verlangt Xerxes, der Brautwerber zu sein. Arsamene weigert sich, warnt Romilda und wird zur Strafe vom König verbannt. Der möchte Romilda zur Hochzeit zwingen und Arsamene töten lassen. Seine Verlobte Amastre will ihn unterdessen nicht aufgeben und zieht in ihrer Liebesnot als Soldat verkleidet in den Krieg. Am Ende der komplexen Handlung um Missverständnisse und die Wirrungen der Liebe bereut Xerxes und bittet um Verzeihung. Romilda und Arsamene sowie Amastre und Xerxes finden wieder zueinander.

Nach dem aus Purcells Dido and Aeneas und Bartóks Herzog Blaubarts Burg bestehenden Doppelabend 2010/11 sowie Bizets Carmen 2015/16 kehrt Constantinos Carydis (Musikalische Leitung) zurück an die Oper Frankfurt. Tilmann Köhler (Regie), von 2009 bis 2016 Hausregisseur am Staatsschauspiel Dresden, debütierte 2012/13 mit Händels Teseo als Opernregisseur im Bockenheimer Depot, gefolgt von seiner Sicht auf Radamisto in der Spielzeit 2015/16. In beiden Produktionen sang die französische Mezzosopranistin Gaëlle Arquez (Xerxes), die kürzlich in der Titelpartie von Glucks Armide ihr erfolgreiches Debüt an der Wiener Staatsoper gab. Countertenor Lawrence Zazzo (Arsamene) gastierte an der Oper Frankfurt u.a. 2014/15 als Odysseus in der Uraufführung von Rolf Riehms Sirenen. Zu seinen kommenden Aufgaben gehören Auftritte in Händels Rodelinda und Brittens A Midsummer Night’s Dream an den Opernhäusern von Hamburg, Palermo und Madrid. Alle weiteren Partien sind aus dem Ensemble und dem Opernstudio der Oper Frankfurt besetzt, darunter Elizabeth Sutphen (Romilda), Louise Alder (Atalanta) und Tanja Ariane Baumgartner (Amastre) sowie die „Neuzugänge“ Brandon Cedel (Ariodate) und Thomas Faulkner (Elviro). [© Oper Frankfurt]

www.oper-frankfurt.de

Zar und Zimmermann oder Die zwei Peter
Komische Oper in drei Aufzügen

Von:
Albert Lortzing
Uraufführung: 22. Dezember 1837 (Leipzig, Stadttheater)

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