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„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
Bregenzer Festspiele: Frauenfiguren, gute Karten für "Carmen" und eine Uraufführung
Bregenzer Festspiele: Eine faszinierende Reise ins Innere der "Carmen"-Kulisse ~ Online-Röntgenblick lässt in Seebühne hinein blicken
Staatstheater Wiesbaden: Zusatzvorstellung von »Jesus Christ Superstar« am 5. Januar 2018


Bregenzer Festspiele: Eine faszinierende Reise ins Innere der "Carmen"-Kulisse
Online-Röntgenblick lässt in Seebühne hinein blicken
©Bregenzer Festspiele / screenpix

Freitag, 17. November 17
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (WDR) kommt am Sonntag, 19. November 2017, um 23:05 Uhr im Ersten. Die geplanten Themen:

Menschen mit Mission: Wie Künstler versuchen unseren Planeten zu retten
Requiem für das Nashorn: Lothar Frenz und der Schutz der Arten
Im Kampf gegen Aids: Eine filmische Hommage an die Aktivisten der ersten Stunde
Farbenrausch in XXL: Retrospektive des großen Pop-Artisten James Rosenquist
Im Kino: „Mountain": Über Schönheit und Zerstörung der Bergwelt

Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Freitag, 17. November 17
Bregenzer Festspiele: Frauenfiguren, gute Karten für "Carmen" und eine Uraufführung ~ Österreichische Erstaufführung eröffnet 73. Festspielsommer ~ Carmen lockt erneut 28 Mal zur Seebühne
Zum 73. Mal laden die Bregenzer Festspiele im kommenden Sommer an den Bodensee, um in unvergleichlicher Atmosphäre Musiktheater, Konzert, Schauspiel und weitere Kunstformen auf höchstem Niveau einem breiten Publikum zu präsentieren.

Bregenzer Festpiele
Programmpräsentation Bregenzer Festpiele 2018
v.l.n.r.: Axel Renner (Pressesprecher der Bregenzer Festspiele), Johannes Erath (Inszenierung "Beatrice Cenci"), Elisabeth Sobotka (Intendantin der Bregenzer Festspiele), Hans-Peter Metzler (Präsident der Bregenzer Festspiele), Karl Markovics (Inszenierung "Das Jagdgewehr") und Michael Diem (Kaufmännischer Direktor der Bregenzer Festspiele)
© Bregenzer Festspiele / Anja Köhler

Am See gibt es ein Wiedersehen mit der Oper Carmen, die am 19. Juli ihre Wiederaufnahme-Premiere feiert. Das Werk von Georges Bizet stand in der vergangenen Saison zum dritten Mal seit Festspielgründung auf dem Spielplan und zog mehr als 193.000 Besucher an – so viele, wie keine andere in Bregenz gezeigte Inszenierung dieser Oper.

Tags zuvor eröffnet die österreichische Erstaufführung Beatrice Cenci von Berthold Goldschmidt als Oper im Festspielhaus das Sommerfestival. Auf der Werkstattbühne erblickt zum Festspielfinale eine Uraufführung das Licht der Opernwelt, im Kornmarkttheater beleuchtet ein Schauspiel den Dirigenten Karl Böhm. Im April lädt der erste Einblick des zweiten Opernatelier-Zyklus‘ ins Kunsthaus Bregenz, um erneut die Entstehung eines Musiktheater-Werks mitverfolgen zu können.

„Frauen in einem unfreien Umfeld“
Außerdem lenken Frauenfiguren unterschiedlicher Prägung aber mit ähnlichen Rahmenbedingungen konfrontiert, den Blick auf vier Programmreihen: Von Carmen auf der Seebühne über Beatrice Cenci im Festspielhaus bis zur Titelfigur der Tango-Oper Maria de Buenos Aires und der Schriftstellerin Alfonsina Storni, der ein Abend bei Musik & Poesie gewidmet ist. „Es geht um Frauen in einem klar bestimmten, nicht wirklich freien Umfeld. Frauen in Machtverhältnissen, die sie nicht selbst aufbrechen können“, erläutert Intendantin Elisabeth Sobotka.

Carmen-Kulisse: Neuer Online-Röntgenblick
Mit einem neuen Online-Röntgenblick lassen die Bregenzer Festspiele auch außerhalb der Festspielzeit tief ins Innere der Carmen-Kulisse blicken und zeigen Dinge, die für das Auge normalerweise verborgen bleiben. Durch eine Zoom-Funktion können außerdem die bis zu 24 Meter hohen Kulissenteile aus nächster Nähe besichtigt werden. Mehr Infos weiter unten.

200.000 Tickets für Carmen 2018
Gute Karten für die kommende Saison: Die Inszenierung mit den zwei aus dem Bodensee ragenden Riesenhänden und 59 überdimensionalen Spielkarten lockt das Publikum auch im zweiten Jahr nach Vorarlberg. Acht Monate vor Eröffnung der 73. Festivalsaison sind bereits mehr als vierzig Prozent der Tickets für Carmen 2018 gebucht. Die Geschichte um Leidenschaft, Schicksal und Freiheit in der Regie von Kasper Holten und im Bühnenbild von Es Devlin, fesselte im vergangenen Sommer an 28 Abenden das Publikum, alle Vorstellungen waren ausverkauft.

Für das Spiel auf dem See 2018 sind zwischenzeitlich rund 200.000 Tickets aufgelegt, nachdem vor fast einem Monat mit dem Einschub zweier weiterer Vorstellungen nun ebenfalls 28 Carmen-Abende auf dem Spielplan stehen. Insgesamt bieten die Bregenzer Festspiele für die 80 Veranstaltungen der von 18. Juli bis 19. August dauernden Saison 2018 rund 224.000 Tickets an (inkl. Carmen Generalprobe und crossculture night).

Festspielstart mit Beatrice Cenci
Eröffnet werden die Bregenzer Festspiele am 18. Juli 2018 mit der Oper im Festspielhaus und österreichischen Erstaufführung Beatrice Cenci des aus Hamburg stammenden Komponisten Berthold Goldschmidt (1903-1996). Es folgen zwei weitere Aufführungen. Das Libretto für das 1988 in London uraufgeführte Werk schrieb Martin Esslin nach Percy Bysshe Shelleys Drama The Cenci. Goldschmidt komponierte die spannungsgeladene Oper um kirchliche Korruption und menschliche Gewalt in den Jahren 1949 und 1950. Johannes Debus dirigiert die Wiener Symphoniker, die Regie liegt bei Johannes Erath.

Erste Opernkomposition, erste Operninszenierung
Zum Saisonfinale präsentieren die Bregenzer Festspiele als Musiktheater auf der Werkstattbühne Das Jagdgewehr von Komponist Thomas Larcher. Für die Regie der Auftragskomposition zeichnet der Schauspieler und Filmregisseur Karl Markovics verantwortlich, der erstmals eine Oper inszeniert. Michael Boder dirigiert das Ensemble Modern. Vorlage ist das 1949 erschienene Bestseller-Buch des japanischen Schriftstellers Yasushi Inoue, das von der Einsamkeit eines Jägers erzählt, „dessen Jagdgewehr die ganze Last tief in Seele und Leib des einsamen Mannes drückt“. Der aus Tirol stammende Thomas Larcher trat seit 1992 mehrfach als Pianist bei den Bregenzer Festspielen auf, 2000 wurde erstmals eine Kammermusik-Komposition von ihm aufgeführt. Das Jagdgewehr ist seine erste Opern-Komposition.

Opernatelier startet in zweiten Zyklus
Im Frühjahr 2015 ließ der erste Einblick das Publikum in die Entstehung der Oper blicken, im vergangenen Sommer gelangte mit To the Lighthouse das erste Opernatelier-Werk zur Uraufführung. Die von Intendantin Elisabeth Sobotka initiierte Reihe geht im kommenden Jahr mit dem aus Vorarlberg stammenden Komponisten Alexander Moosbrugger in ihre zweite Runde. Bereits am 4. April lässt das Festival im Kunsthaus Bregenz beim ersten Einblick des zweiten Zyklus' in den Schaffensprozess des derzeit noch namenlosen Werkes blicken. Die Uraufführung soll im Sommer 2020 stattfinden.

Brigitte Fassbaender inszeniert Opernstudio
Nach Vollendung des Da-Ponte-Zyklus' im vergangenen Sommer, bringt das Opernstudio 2018 im vierten Jahr seines Bestehens Der Barbier von Sevilla auf die Bühne des Kornmarkttheaters. Für die Inszenierung zeichnet Brigitte Fassbaender verantwortlich, die in den vergangenen drei Jahren die jungen Sängerinnen und Sängern in der Opernstudio-Meisterklasse unterrichtet hatte. Auch in der kommenden Saison wirkt die Kammersängerin als Gesangspädagogin und lässt sich erneut bei einer öffentlichen Meisterklasse über die Schulter blicken. Daniele Squeo dirigiert das Symphonieorchester Vorarlberg. Premiere der Oper von Gioachino Rossini ist am 13. August, es folgen drei Vorstellungen.

Melancholie, Erotik, Leidenschaft
Als eine „kunstvolle, starke, strahlende, ergreifende Musik, die unterschiedliche Stilrichtungen des Tango“ in sich vereint, „die Milongas, Walzer und ländliche Weisen aus der Pampa verschmelzen lässt“, beschrieb Librettist Horacio Ferrer die Tango Operita Maria de Buenos Aires, die er gemeinsam mit Komponist Astor Piazolla schuf. Nach der bislang einzigen Festspiel-Aufführung im Sommer 2000 kehrt das Werk im kommenden Jahr in einer Inszenierung von Olivier Tambosi zurück auf die Werkstattbühne. 50 Jahre nach der Uraufführung haben Melancholie, Erotik und Leidenschaft der Tango-Oper nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

Orchesterkonzerte: Große Namen, große Werke
Beethoven, Britten, Dvořák, Martinů, Ravel und Strauss: Große Werke renommierter Komponisten prägen im Festspielhaus die Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker und das Orchesterkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg. Am letzten Symphoniker-Konzerttermin steht mit Alle Tage außerdem als österreichische Erstaufführung eine Symphonie von Thomas Larcher auf dem Programm. Danach ist mit Beethovens Symphonie Nr. 5 jenes Werk zu hören, das Karl Böhm 1955 bei den Bregenzer Festspielen dirigierte. Im Rahmen der Schauspielreihe kommt unter dem Titel Böhm eine kritische Auseinandersetzung mit seinem Leben auf die Kornmarkt-Bühne.

Neben dem Engagement beim Opernstudio und bei Carmen für Kinder, spielt das Symphonieorchester Vorarlberg erneut ein Orchesterkonzert im Festspielhaus. Nach zwei Werken von Benjamin Britten gelangt mit der Symphonie Nr. 2 D-Dur ebenfalls ein Beethoven-Werk zur Aufführung. Brittens Nocturne singt der renommierte Tenor Mark Padmore, den das Festspielpublikum zwei Tage zuvor in Das Jagdgewehr wird erleben  können. Er ist außerdem bei Musik & Poesie zu hören.

Der Tag der Wiener Symphoniker geht am 15. Juli ab 12:00 Uhr über kleine und größere Bühnen in der Bregenzer Innenstadt. Verschiedene Ensembles bestehend aus Mitgliedern des Festspiel-Hausorchesters laden zu facettenreichen Reisen durch unterschiedliche Epochen und Stilrichtungen.

Karl Böhm als Puppe
Er war kein NSDAP-Mitglied, gilt aber als Sympathisant und Profiteur der NS-Diktatur. Karl Böhm zählt zu den bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts, seit 1948 war der aus Graz stammende Künstler auch mehrfach bei den Bregenzer Festspielen zu Gast. 1980 dirigierte er zur Eröffnung des neu erbauten Festspielhauses letztmals Beethovens Symphonie Nr. 9., bevor er 1981 starb. Mit Böhm wirft Regisseur Nikolaus Habjan nach Staatsoperette – Die Austrotragödie erneut einen Blick auf die 30er und 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts und beleuchtet die widersprüchliche Persönlichkeit Böhms als Puppe auf der Kornmarkttheater-Bühne. Der Text des Schauspielstücks stammt von Paulus Hochgatterer, der dem Publikum im Rahmen von Kunst aus der Zeit und Musik & Poesie bekannt ist. Böhm ist ein Gastspiel des Schauspielhauses Graz, die Uraufführung findet im März 2018 in Graz statt.

Musik & Poesie
Die beliebte Reihe Musik & Poesie lädt an drei Abenden erneut ins Seestudio. Unter dem Titel Exil spielt das in Bregenz wohlbekannte Altenberg Trio verschiedene Werke von vor den Nazis geflüchteter Komponisten. „Buenos Aires ist ein Mann“, behauptet Christiane Boesiger, die gemeinsam mit zwei Musikern der feministischen Dichterin Alfonsina Storni nachspürt. Am letzten Abend begibt sich Star-Tenor Mark Padmore gemeinsam mit Pianist Andrew West auf einen Padmore Cycle.

Zirkus Sevilla im Festspielhaus, Konzert im KUB
Das Kinder- und Jugendprogramm crossculture lädt bereits Ende Mai in den „Zirkus Sevilla“. Es folgen im Juni und Juli die traditionellen Workshops, Höhepunkt ist erneut die crossculture night am Samstag vor der Carmen-Premiere, wenn die Seebühne während einer Endprobe des Spiels auf dem See nur für Jugendliche geöffnet ist. Im August heißt es Brass Italiano bei der Blasorchestermatinee im Festspielhaus. Martin Kerschbaum dirigiert die Absolventen des Blasmusik-Camps. Im Kunsthaus Bregenz befasst sich Ende Juli das Konzert im KUB mit Berthold Goldschmidt.

Festspielchor: 70-jährige Partnerschaft
Während im Sommer nach Festspielgründung noch ein Dornbirner Chor beim Spiel auf dem See sang, markiert das Jahr 1948 den Beginn einer bis heute andauernden Partnerschaft: Aus dem Bregenzer Männerchor ging der fortan mit Damen und Herren besetzte Festspielchor hervor. Bereits sechs Jahre später wirkten die bis zu 180 Sängerinnen und Sänger bei Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 9 mit. Als Chorleiter fungierten namhafte Künstler, darunter Helmuth Froschauer. Seit 2009 leitet Benjamin Lack das Ensemble. Zum nächstjährigen 70er-Jubiläum bringt der Festspiel-Hauschor am Sonntag vor Festspieleröffnung anlässlich der traditionellen Festmesse Antonin Dvořák Messe D-Dur in der Pfarrkirche St. Gallus zur Aufführung. Es spielt das Symphonieorchester Vorarlberg, Dirigent ist Benjamin Lack.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 19. August statt, Tickets und Infos unter 0043 5574 4076 und www.bregenzerfestspiele.com.

Festspieltrailer 2018: Youtube

Freitag, 17. November 17
Bregenzer Festspiele: Eine faszinierende Reise ins Innere der "Carmen"-Kulisse ~ Online-Röntgenblick lässt in Seebühne hinein blicken
Die Bregenzer Festspiele öffnen den Blick in das Innerste der Carmen-Kulisse. Was für das Auge normalerweise verborgen bleibt, zeigt ab sofort ein neuer Online-Röntgenblick. Das Beste daran: Der Betrachter kann unterschiedliche Blicktiefen auswählen und nicht nur hinter die Außenhaut der Seebühne sehen, sondern bis auf den Bodensee-Grund.

Info-Punkte zum Anklicken
Wo sind die Lautsprecher im Bühnenbild versteckt? Hat die Seebühne einen Keller? Und wo stecken jene Monitore, die den Sängerinnen und Sängern den Dirigenten zeigen? Der neue Online-Röntgenblick lädt zu einer faszinierenden Entdeckungsreise in und unter die Opernkulisse im Bodensee. Auf Wunsch kann der User zusätzliche Info-Punkte anklicken, die Zahlen und Fakten zu einzelnen Bühnen-Elementen liefern oder am Bau beteiligte Firmen nennen.

24 Meter Höhe aus nächster Nähe
In den Genuss eines besonderen Effekts kommen Opernfans, wenn sie direkt vor dem Bühnenbild auf der See-Tribüne möglichst mittig stehen: Da der Online-Röntgenblick dynamisch auf Bewegungen des Smartphones reagiert, kann der Betrachter sowohl die echte Opernkulisse sehen als auch gleichzeitig in sie hinein blicken. Der Bildschirm zeigt jeweils jenen Teil der Bühne, auf den das Smartphone gerichtet wird. Durch eine Zoom-Funktion können außerdem die bis zu 24 Meter hohen Kulissenteile aus nächster Nähe besichtigt werden. Umso näher der Standort zur Tribünenmitte ist, desto perspektivisch realer ist der Röntgenblick.

Der Online-Röntgenblick ist ab sofort über die Internetseite des Festivals abrufbar: Ein Klick reicht, und die Entdeckungsreise ins Innere der Seebühne kann beginnen.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 19. August statt, Tickets und Infos unter 0043 5574 4076 und www.bregenzerfestspiele.com .

Konzeption, Redaktion: Abteilung Kommunikation, Axel Renner und Pamela Wehinger (Projektleitung)
Panoramabilder und konzeptionelle Mitarbeit: Simon Wimmer, Screenpix
Technische Realisierung: Duncrow GmbH

Freitag, 17. November 17
Staatstheater Wiesbaden: Zusatzvorstellung von »Jesus Christ Superstar« am 5. Januar 2018
Wegen der großen Kartennachfrage hat das Hessische Staatstheater Wiesbaden eine Zusatzvorstellung von »Jesus Christ Superstar« für Freitag, den 5. Januar 2018, um 19.30 Uhr, im Großen Haus eingerichtet.
Karten sind an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611. 132 325 oder online unter www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Donnerstag, 16. November 17
FACK JU GÖHTE – SE MJUSICÄL präsentiert erste Darsteller
Kreativteam und Regisseur geben Einblicke ins Show-Konzept – Probenstart Mitte Dezember - Uraufführung am 21. Januar 2018 im neuen Werk7-Theater im Werksviertel München

Das Autorenteam von FACK JU GÖHTE – SE MJUSICÄL hat gestern erste Einblicke in das neue Musical geboten. Nicolas Rebscher (Gründer und Frontmann der Band „Lauter Leben“), Kevin Schröder (Songtexter, Übersetzer zahlreicher Musicals, Autor von LOTTE) und Simon Triebel (Gitarrist der Band „Juli“, Komponist und Songtexter, u. a. „Geile Zeit“, „Perfekte Welle“) bilden das Kreativ-Trio, das die bei Constantin Film geborene Idee einer Musical-Bühnenfassung des ersten „Fack Ju Göhte“ Films kongenial umgesetzt hat. Mit ganz eigener Musiksprache verleihen sie den bekannten Figuren zusätzliche Dimension und machen sie hautnah erlebbar. Songs, Dialoge, temporeiches Spiel und Ensemble-Dynamik fügen sich zu einem Musical-Erlebnis, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat.

FACK JU GÖHTE - SE MJUSICÄL_CAST_PR_c_StageEntertainment
Die 10b von Fack Ju Göhte - Se Mjusicäl
Erste Reihe vlnr. Robin Cadet ("Jerome"), Max Hemmersdorfer ("Zeki Müller")
Zweite Reihe vlnr. Susi Studentkowski (Zeynep"), Anthony Kirby ("Burak), Rebekka Corcodel ("Chantal")
und Lukas Sandmann ("Danger")

© Stage Entertainment

Dazu trägt auch die junge Cast bei. Die ersten sechs Darsteller stellten dies gestern mit einer Performance des Songs „Zeitkapsel“ unter Beweis. Der Berliner Schauspieler Max Hemmersdorfer spielt „Zeki Müller“ und bringt sechs Jahre Theater- und Filmerfahrung für diese anspruchsvolle Rolle mit. Als „Chantal“ wird Rebekka Corcordel, Nachwuchstalent aus Lüneburg, erstmals in einer Musical-Hauptrolle auf der Bühne stehen. „Danger“ Lukas Sandmann, „Zeynep“ Susanne Studentkowski und „Jerome“ Robin Cadet haben allesamt erst in diesem Jahr ihre Ausbildung zum Musicaldarsteller abgeschlossen, jeweils mit großem Erfolg. In der Rolle des „Burak“ schließlich der gebürtige US-Amerikaner Anthony Kirby, der bereits in Musicals u. a. an der Neuköllner Oper und im Renaissance Theater Berlin zu sehen war.

Einzigartig wird das Bühnenerlebnis von FACK JU GÖHTE – SE MJUSICÄL auch durch den Spielort: Das WERK7 Theater im Werksviertel leugnet seinen Ursprung als ehemaliges Kartoffellager nicht und bietet den knapp 700 Besuchern mit einer Bühnenfläche, die zu 180 Grad mit Sitzplätzen umfasst ist, ein sehr unmittelbares Live-Erlebnis. Regisseur Christoph Drewitz (u. a. Regisseur des Musicals ROCKY am Broadway und in Hamburg) betont die spannenden Besonderheiten: Bei FACK JU GÖHTE - SE MJUSICÄL spielen alle Darsteller „zu drei Seiten“, Requisiten- und Szenenwechsel erfolgen von Hand, und die Live Band ist sichtbar.

Das Werksviertel in München mit seiner bunten Vielfalt aus Künstlern, Galerien, Agenturen, Wohnraum, Gastronomie, Hotels, der neuen Konzerthalle und eben dem Musicaltheater bietet für das ungewöhnliche neue Stück den denkbar passendsten Rahmen.
Probenstart ist am 13. Dezember 2017. Bis dahin werden auch die weiteren Rollen – u. a. Lisi Schnabelstedt und Direktorin Gerster - bekannt gegeben. Unter #fackmusical bündelt sich die Social Media Kommunikation für FACK JU GÖHTE _ SE MJUSICÄL. Tickets sind erhältlich über www.fackmusical.de

Inhalt:
Irgendwer hat eine beschissene Turnhalle genau an der Stelle gebaut, an der seine Freundin das gestohlene Geld vergraben hat. Und so hat Ex-Häftling Zeki Müller keine andere Wahl, als sich als Vertretungslehrer an der Goethe-Gesamtschule auszugeben und das deutsche Bildungssystem damit vor eine weitere Herausforderung zu stellen.
Während Zeki nachts nach seiner Beute gräbt, versucht er tagsüber mit drastischen, aber effektiven Methoden, die widerspenstigen Schüler der 10b auf Kurs zu bringen. Obwohl die überkorrekte Lehrerin Lisi Schnabelstedt die unorthodoxen pädagogischen Ansätze ihres neuen „Kollegen“ verurteilt, verfällt sie langsam, aber sicher seinem rauen Charme und hilft ihm sogar, etwas Wertvolleres als Geld auszugraben: die Überbleibsel seiner moralischen Werte.

Donnerstag, 16. November 17
Fantastical Der Fluch des Drachen, Update der Tourdaten
"DER FLUCH DES DRACHEN" ist live ein spektakuläres musikalisches Fantasy- Familien Event in 2 Akten von ca. 100min Spieldauer mit Johannes Steck als Hauptdarsteller und Erzähler, vielen spannenden Gästen und Corvus Corax in großer Besetzung.

Trailer: www.youtube.com

Tour:

07.12.2017: Hannover, Theater am Aegi
08.12.2017: Erfurt, Alte Oper
09.12.2017: Dresden, Alter Schlachthof
10.12.2017: Leipzig, Haus Leipzig
29.12.2017: Augsburg, Kongresshalle
22.02.2018: Würzburg, Posthalle
23.02.2018: Neunkirchen, Neue Gebläsehalle
24.02.2018: Düsseldorf, Capitol Theater
25.02.2018: Wacken, Wacken Winter Nights
02.03.2018: Soest, Stadthalle
03.03.2018: Filderstadt, Filharmonie
18.03.2018:  Stade, Stadeum
30.08.2018: Gars am Kamp, Burg Gars
31.08.2018: Gars am Kamp, Burg Gars
01.09.2018: Gars am Kamp, Burg Gars

Vielleicht kann sich nicht jeder sofort etwas unter einem Fantastical vorstellen, doch es trifft den Kern: „Der Fluch des Drachen“ vereint die Opulenz eines energetischen Musicals mit der Fantasie und Dramatik einer fulminanten Fantasy-Geschichte.
Der packende Plot des Fantasticals „Der Fluch des Drachens“ stammt von keinem Geringeren als Markus Heitz. Heitz zählt mit einer Gesamtauflage von 4,6 Millionen Büchern zu den populärsten Phantastik-Autoren des Landes.
Von seinen über 40 Romanen standen mehr als die Hälfte auf der SPIEGELBestsellerliste. „Der Fluch des Drachen“ ist eine geheimnisvolle Fantasy-Story um Ehre und Schurkerei, Treue und Verrat, Glauben und Macht. Am Ende geht es um das größte Abenteuer, das Menschen seit je her zu bestehen haben: Das Abenteuer der Liebe.
Der Erzähler der Geschichte ist der Schauspieler Johannes Steck. In der Fantasy-Gemeinde ist er eine feste Größe, weil er viele Genre-Romane und - Serien für Hörbücher eingelesen hat, meist in seinem eigenen Tonstudio. Er ist zudem der Erzähler des berühmten Kaltenberger Ritterturniers.
Musikalisch wird die spannende Geschichte von der bekannten Mittelalterband Corvus Corax umgesetzt. Epische Elemente und Klangcollagen, die an Soundtracks erinnern, treffen hier auf authentische Musik des tatsächlichen Mittelalters und diese wieder auf popmusikalische Strukturen und Melodiebögen aus der Jetztzeit, wie man sie von der Band noch nie gehört hat. Corvus Corax waren immer schon bereit Neues zu wagen, so kam es seinerzeit u.a. auch zur Zusammenarbeit mit dem berühmten Filmkomponisten Hans Zimmer.
Natürlich muss dieses Fantastical auf die Bühnen. Corvus Corax und ihr auf jeder Position optimal besetztes Ensemble starten im Winter 2017/18 die erste „Der Fluch des Drachen“ Tournee. Neben Johannes Steck, der die Geschichte des Schmieds Adamas live erzählt, treten Corvus Corax und viele fantastische Gäste mit eindrucksvollen Musik- und Gesangseinlagen auf, die diesesFantastical zu einer eindrucksvollen Live-Show machen.

www.corvuscorax.de

Mittwoch, 15. November 17
Theater Ulm: Livestream DER WEIBSTEUFEL
Das Theater Ulm startet seinen ersten Livestream der Spielzeit: Wer es nicht in die Stadt schafft oder wem das Wetter einfach zu ungemütlich ist, der kann sich Karl Schönherrs Drama DER WEIBSTEUFEL einfach von Zuhause aus ansehen. Das Theater Ulm sendet am Samstag, den 18. November ab 19.10 Uhr:  www.theater-ulm.de.
Stückinfo: www.theater-ulm.de

Mittwoch, 11. Oktober 17
Kurzfilm zu DER MIETER im Internetauftritt der Oper Frankfurt freigeschaltet
Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Uraufführung von Arnulf Herrmanns  Der Mieter (Musikalische Leitung: Kazushi Ōno; Regie: Johannes Erath) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet: www.oper-frankfurt.de

Der Mieter
Der Mieter
Oper Frankfurt
Georg (Björn Bürger)
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Mittwoch, 15. November 17
E-Book-Quartalsbericht: Absatz steigt, Umsatz schwächelt ~ Absatz bei E-Books am Publikumsmarkt nimmt in ersten drei Quartalen 2017 um 1,7 Prozent zu / Umsatz sinkt um 4,6 Prozent / Kaufintensität steigt um 10,4 Prozent / Börsenverein meldet vierteljährlich E-Book-Zahlen
Mehr E-Book-Käufe, weniger Umsatz: In den ersten drei Quartalen 2017 stieg der Absatz von E-Books am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) erneut. 20,5 Millionen E-Books landeten im Warenkorb, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging allerdings im selben Zeitraum um 4,6 Prozent zurück. Der Umsatzanteil von E-Books am Publikumsmarkt sank von 5,2 auf 5 Prozent.

Der Umsatzrückgang bei gleichzeitigem Absatzplus kommt dadurch zustande, dass sowohl die Zahl der Käufer als auch der durchschnittlich von ihnen bezahlte Preis sinken. Nur noch 3,1 Millionen Menschen – und damit 7,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum – kauften E-Books. Durchschnittlich gaben Käufer nur noch 6,29 Euro für ein E-Book aus – 6,1 Prozent weniger als in den ersten drei Quartalen 2016.

Wer E-Books kauft, erwirbt allerdings mehr Bücher. Die durchschnittliche Kaufintensität steigt nun bereits mehrmals in Folge, in den ersten neun Monaten 2017 um 10,4 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2016. Im Schnitt landeten im bisherigen Jahr 6,7 E-Books auf den Readern der Käufer, im Vergleichszeitraum waren es 6,1 Stück.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,7 Mio. Menschen.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter www.boersenverein.de/ebook-markt zu finden.

Mittwoch, 15. November 17
Augen auf in Bus und Bahn: Gutscheine für Kultureinrichtungen des Landes Hessen ~ Swing-Cards der Dachmarke „Kultur in Hessen“ laden zur Entdeckungstour
Der hessische Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat gestern mitgeteilt, dass ab Mittwoch Gutscheine für Kultureinrichtungen des Landes in Bussen und Bahnen zu finden sind. Sogenannte Swing-Cards der Dachmarke „Kultur in Hessen“ hängen ab Mitte November in vielen Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs im Rhein-Main-Gebiet, werben für die Dachmarke „Kultur in Hessen“ und sind gleichzeitig Gutscheine für den ermäßigten Eintritt in eines der ausgewählten hessischen Landesmuseen, Schlösser und Gärten.

MuseenHessen_ kunst.hessen.de
Solche Swing-Cards der Dachmarke „Kultur in Hessen“ hängen ab Mitte November in vielen Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs im Rhei n-Main-Gebiet, werben für die Dachmarke „Kultur in Hessen“ und sind gleichzeitig Gutscheine für den ermäßigten Eintritt in eines der ausgewählten hessischen Landesmuseen, Schlösser und Gärten.

© kunst.hessen.de

Selbst ein Bild von Hessens Schätzen machen
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Ich lade alle Fahrgäste des ÖPNV ein, sich eine Swing-Card mit Gutschein zu sichern und sich selbst ein Bild von der Vielfalt unserer hessischen Kulturschätze in den Landesmuseen, Schlössern und Gärten zu machen. Bus und Bahn bringen Menschen nicht nur zur Arbeit, sondern auch zur Kultur – diesen Effekt möchten wir mit unserer Gutschein-Aktion verstärken. Unsere Landesmuseen, Schlösser und Gärten bieten quer über Hessen verteilt Kunst und Kultur von Weltruf.“

Gutscheine für Landesmuseen
Gutscheine gibt es für das Museum Wiesbaden – Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur, das Hessische Landesmuseum Darmstadt, die Museumslandschaft Hessen Kassel, das Römerkastell Saalburg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum), die Keltenwelt am Glauberg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum) und die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen.

Start in Hanau und Offenbach
Eingesetzt werden 7.700 Swing-Cards in S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet sowie 16.100 Swing-Cards in Bussen, Stadt- und Straßenbahnen in Frankfurt, Hanau und Offenbach. Im Stadtverkehr in Hanau und Offenbach gibt es die Karten ab dem 15. November, in Frankfurt sind sie ab Ende November zu sehen. Sie hängen so lange, wie der Vorrat reicht, maximal aber 14 Tage.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Mit dieser Aktion der Dachmarke ‚Kultur in Hessen‘ wollen wir den Menschen die Vielfalt der hessischen Kulturschätze zeigen und ihnen Lust darauf machen, die Angebote Hessens Kultureinrichtungen selbst zu erleben. Mit Einführung der Dachmarke ist es uns erstmals gelungen, dass Hessens Historisches Erbe gemeinsam auftritt und damit eine landesweite und darüberhinausgehende Sichtbarkeit erzeugt. Unser Ziel ist es, die Besucherzahlen unserer Museen, Burgen, Schlösser und Gärten zu erhöhen.“

Hintergrundinformationen zur Dachmarke „Kultur in Hessen“
Um die vielfältigen Schätze der Museen, Schlösser und Gärten unter der Verwaltung des Landes Hessen in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, startete im Sommer 2017 die Dachmarke „Kultur in Hessen“. Zu den Liegenschaften des Landes Hessen zählen folgende Einrichtungen: Museum Wiesbaden – Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Museumslandschaft Hessen Kassel, Römerkastell Saalburg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum), Keltenwelt am Glauberg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum) und die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen.   

Den Auftakt bildete die Vorstellung der Dachmarke mit der Webseite „Kultur in Hessen“ auf einer Pressekonferenz im Juni 2017. Flankierend hingen 426 Großflächen-Plakate hessenweit. Seit dem Juli werben Infosäulen in fünf hessischen Einkaufszentren erfolgreich für die Dachmarke und die einzelnen Häuser. Auf Bildschirmen, Fotos und Texten sowie in Schaukästen präsentieren wir einen ersten Einblick über die überraschende Vielfalt der Landesmuseen, Schlösser und Gärten. Ab September stehen die Säulen auch in hessischen Hochschulen, darunter auch die Hochschule Geisenheim, die Hochschule für Gestaltung Offenbach und die Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Diese Roadshow wird auch 2018 weitergeführt.

www.kultur-in-hessen.de

Mittwoch, 15. November 17
Highlights der Oper Leipzig im Dezember 2017
lifePR) - PREMIERE »RUSALKA« AN DER OPER LEIPZIG ~ »LE BAL« – SILVESTER-GALA UND -PARTY ~ WEIHNACHTSZEIT IST FAMILIENZEIT ~ WEIHNACHTSSOIREE ~ GROSSE OPER UND OPERETTE IM ADVENT ~ KLEINE KOMÖDIE: »IVAN UND DIE FRAUEN – SOLOPROGRAMM MIT CUSCH JUNG« ~ NACHHALL: MUSIK TRIFFT KUNST IM MDBKNACHHALL: MUSIK TRIFFT KUNST IM MDBK  ~ EIN MÄRCHEN FÜR ERWACHSENE: PREMIERE VON »RUSALKA« AM ERSTEN ADVENT
Wer kennt sie nicht, die tragische Geschichte einer kleinen Seejungfrau – im Slawischen »Rusalka« – die sich nach einer menschlichen Seele sehnt? Mit der Neuinszenierung von Dvoráks »Rusalka«, die am ersten Adventssonntag Premiere feiert, entspricht die Oper Leipzig einem lang gehegten Wunsch des Leipziger Publikums. Nicht nur im berühmten »Lied an den Mond« entführt Dvoráks Musik in faszinierende Klangwelten voller Magie und zerbrechlicher Schönheit. Regisseur Michiel Dijkema, der wie schon bei der erfolgreichen Leipziger »Tosca«-Inszenierung auch das Bühnenbild entwirft, erzählt die tragische Geschichte der kleinen Seejungfrau aus der Sicht der Naturgeister, in deren Welt der Mensch rücksichtslos hereinbricht.  Diese reine Ensembleinszenierung – mit Ausnahme von Gasttenor Peter Wedd als Prinz – wartet mit zahlreichen spannenden Rollendebüts auf: Publikumsliebling Olena Tokar singt erstmals die Titelpartie und auch Tuomas Pursio, Kathrin Göring, Karin Lovelius und Sandra Maxheimer debütieren in ihren Rollen als Wassermann, Fremde Fürstin, Jezibaba und Waldelfe. Christoph Gedschold dirigiert das Gewandhausorchester.
Premiere: Sonntag, 3. Dezember 2017, 18 Uhr, Opernhaus
Weitere Aufführungen: 9. & 14. Dezember 2017 / 4. März 2018 / 1. Juni 2018
Opernplauderei mit dem Regisseur Michiel Dijkema: Samstag, 2. Dezember 2017, 15 Uhr, Opernhaus

»LE BAL« – SILVESTER-GALA UND -PARTY
In gewohnt festlichem Rahmen feiert die Oper Leipzig den Jahresausklang. Die große Silvester-Gala am 30. und 31. Dezember steht in diesem Jahr unter dem Motto »Le bal«. Publikumslieblinge wie Cusch Jung, Sejong Chang oder Magdalena Hinterdobler, das Leipziger Ballett, der Chor der Oper Leipzig und das Gewandhausorchester unter der Leitung des Hausherren Prof. Ulf Schirmer präsentieren Highlights aus der Welt der Oper, der Operette, des Musicals und des Balletts.
In der Silvesternacht wird dann ab 22 Uhr in gemütlicher Lounge- und Tanzatmosphäre mit der Band Jamtonic, dem DJ-Duo C+R und Ines Agnes Krautwurst das alte Jahr verabschiedet und das neue begrüßt. Für das leibliche Wohl sorgt das Cateringteam des Operncafés. Die Terrasse des Opernhauses bietet den besten Blick auf das große Feuerwerk zum Jahreswechsel auf dem Augustusplatz. Prosit Neujahr!
Termine:
Galakonzert zum Jahreswechsel, Samstag, 30. Dezember 2017, 19 Uhr
Silvester-Gala, Samstag, 31. Dezember 2017, 19 Uhr
Silvester-Party, Samstag, 31. Dezember 2017, ab 22 Uhr

WEIHNACHTSZEIT IST FAMILIENZEIT
Das Dezember-Programm der Oper Leipzig ist gespickt mit Weihnachtsklassikern für Jung und Alt. Das Leipziger Ballett führt mit Peter Tschaikowskys »Nussknacker« am 1., 5., 6., 18., 19., 20., 23. und 25. Dezember die Liste der Vorstellungen an. Am 10., 12. und 21. Dezember ist mit »Hänsel und Gretel« ein weiterer Dauerbrenner im Opernhaus zu erleben. Engelbert Humperdincks Märchenoper ist vielen Leipzigern selbst noch aus ihrer Kindheit bekannt.
Auch in der Musikalischen Kömödie geht es im Advent märchenhaft zu: Der Musicalklassiker »Der Zauberer von Oss« wird am 1., 2., 3., 5., 21., 22., 23. und 25. Dezember aufgeführt. Vom Pult im Graben dirigiert der musicalerfahrene Christoph-Johannes Eichhorn. Das fantasievolle Tanzstück »Aschenputtel«  mit Musik von Johann Strauß und Giacomo Rossini in der Choreographie von Mirko Mahr steht am 8., 9., 10. und 29. Dezember auf dem Programm. Prokofjews musikalisches Märchenspiel »Peter und der Wolf« begeistert mit seinen Bildern und eingängigen Melodien seit nunmehr sieben Jahrzehnten Kinder weltweit – in der Musikalischen Komödie erneut am 13. und 29. Dezember.
Große und kleine Kinder sind am ersten Advent (3. Dezember, 10 Uhr) herzlich zum Weihnachtsbaumschmücken in der Musikalischen Komödie eingeladen. Bei weihnachtlichen Klängen und süßen Naschereien kann fleißig geschmückt und gebastelt werden.

WEIHNACHTSSOIREE
Am Nachmittag des dritten Adventssonntags lädt die festlich geschmückte Oper Leipzig zum Mitsingen ein: Bei der traditionellen Weihnachtssoiree präsentieren internationale Solisten die schönsten Weihnachtslieder ihrer Heimat. Jedes Land hat seine ganz besondere Art, Weihnachten zu feiern. Was alle verbindet, ist der gemeinsame Gesang. Der Eintritt kostet 15 €, ermäßigt 12 €.
Termin: Sonntag, 17. Dezember 2017, 15 Uhr, Konzertfoyer Opernhaus

GROSSE OPER UND OPERETTE IM ADVENT
Ein breites Angebot an Opernklassikern von Mozart, Verdi, Donizetti, Puccini, Dvorák und Strauss bis Weber bestimmt den Spielplan im Advent und verleiht der festlichen Jahreszeit ihren Glanz: Verspielte Opern wie Mozarts »Le Nozze di Figaro« (7. Dezember) und Rossinis Aschenputtel-Märchen »La Cenerentola« (8. Dezember), aber auch tragische, düstere und beklemmende Opern wie »Rusalka« (9. Dezember), »Don Carlo« (15. Dezember), »Salome« (16. Dezember), »Turandot« (17., 22. Dezember) oder »Lucia di Lammermoor« (26. Dezember).
Operettenfans kommen auch im Dezember in der Musikalischen Komödie auf ihre Kosten: Neben Klassikern wie Johann Strauss‘ »Die Fledermaus« (16./17. Dezember) und Franz Lehárs »Die lustige Witwe« finden sich auch die Neuausgrabungen von Nico Dostals »Prinzessin Nofretete« (30./31. Dezember) und Eduard Künnekes »Die große Sünderin« (12., 27. Dezember) im Programm.

KLEINE KOMÖDIE: »IVAN UND DIE FRAUEN – SOLOPROGRAMM MIT CUSCH JUNG«
Cusch Jung ist nicht nur Regisseur, Choreograf, Darsteller, sondern im Rahmen der neuen Reihe »Kleine Kömödie« am Samstag, 2. Dezember um 19 Uhr im Venussaal der Musikalischen Komödie auch Autor seiner eigenen One-Man-Show. In der Realsatire »Ivan und die Frauen« spielt Jung einen verzweifelten Junggesellen, der anscheinend noch immer nicht die richtige Frau in seinem Leben gefunden hat und stattdessen gehörig unter dem Pantoffel seiner Mutter steht. Diese hat ihm schon so manche Liebesaffäre vereitelt. Auf einer zweistündigen Reise durch sein missglücktes Liebesleben erzählt Ivan auf humorvolle Weise von seinen Liebesabenteuern und lässt seine verflossenen Frauen in bekannten Hits, Schlagern und Chansons wieder auferstehen. Am Piano begleitet wird Cusch Jung dabei von dem virtuosen australischen Pianisten und Komponisten Paul Hankinson. Ein Abend voller Witz, Humor, Melancholie und weltbekannten Melodien.
Termin: Samstag, 2. Dezember, 19 Uhr, Musikalische Komödie

NACHHALL: MUSIK TRIFFT KUNST IM MDBK
Nach dem erfolgreichen Auftakt im Oktober treffen am Mittwoch, 6. Dezember, um 20 Uhr Kunst und Musik erneut in besonderem Rahmen aufeinander. In Kooperation mit dem Museum der bildenden Künste lädt die Musikalische Komödie zur zweiten Ausgabe ihrer neuen Konzertreihe »Nachhall«.  Zu vorweihnachtlichen Klängen des Chors, der Blechbläser und weiterer Formationen des Orchesters der Musikalischen Komödie können die Besucher frei durch die Dauerausstellung des Museums schlendern und das Zusammenspiel von Kunst, Musik und Architektur mit allen Sinnen erfahren. Der gläserne Kubus nach den Plänen des Berliner Architekturbüros Hufnagel Pütz Rafaelian besticht nicht nur durch seine besondere Akustik. Die Kombination aus Glas und Sichtbeton mit Muschelkalk und Eichenholz gibt dem Raum trotz seiner Dimension auch etwas Anheimelndes, das zum Verweilen und meditativen Innehalten einlädt. Der Eintritt ist frei.
Termin:  Mittwoch, 6. Dezember, 20 Uhr, Museum der bildenden Künste

Karten gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de.

Dienstag, 14. November 17
Richtfest im WERK7 Theater im Werksviertel München
Von Kartoffel-Lagerhalle zum Musicaltheater - OTEC und Stage Entertainment präsentieren den neuen Theaterbau - Dank an Baubeteiligte, Werksviertel und Stadt München  –   FACK JU GÖHTE – Se Mjusicäl wird Eröffnungsproduktion

Mit einem stimmungsvollen Richtfest für die beteiligten Bauarbeiter, Nachbarn des Werksviertels, Partner und Journalisten übergab Werner Eckart, Geschäftsführer der Münchner OTEC GmbH, das frühere  Kartoffellager „Werk7“ der ehemaligen Pfanni Fabrik an die Geschäftsführerin von Stage Entertainment Deutschland, Uschi Neus - zu seiner neuen Bestimmung als Musicaltheater.  Das Gebäude mit gut 1.000 qm Grundfläche bleibt in vielen Teilen in seiner Struktur erhalten. Es gliedert sich durch eine mittige Pfeiler-Reihe in den Zuschauer- und Bühnenraum einerseits sowie in Foyer, Bühnenrückflächen, Garderoben, Bar und Merchandise, Künstlergarderoben und Theaternebenräume andererseits. Besonderer Clou ist die Bestuhlung: Die knapp 700 Sitzplätze umrunden die Bühnenfläche zu 180 Grad und schaffen so eine ganz besondere Nähe zum Bühnengeschehen.

Werk7
WERK7 Theater Rendering Zuschauerraum und Bühne
© Stage Entertainment

Uschi Neuss: „Wir haben uns gleich beim ersten Besuch in das Werksviertel und in dieses Gebäude verliebt. Unsere Theater sollen Bestandteil lebendigen urbanen Lebens sein. Das Werksviertel mit seiner Mischung aus Kreativität, alter und neuer Architektur, Künstlern, Gewerbetreibenden und Gastronomie ist der perfekte Ort für neue Formen von Musicaltheater. Wir fühlen uns hier sehr willkommen und danken der OTEC herzlich dafür, ab jetzt Teil dieser Nachbarschaft sein zu können.“
OTEC und Stage Entertainment teilen sich die Investitionskosten in das Gebäude von knapp € 6 Mio. Verantwortlich für den Umbau sind Nuyken von Oefele Architekten. Bis zum Probenstart für das Eröffnungs-Musical FACK JU GÖHTE Mitte Dezember 2017 werden die wesentlichen Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Ab dem 21. Januar 2018 öffnet das neue Theater seine Pforten für die Öffentlichkeit.
Informationen und Updates zur weiteren Bauphase des WERK7 Theaters, aber auch zum Werksviertel insgesamt können auf facebook verfolgt werden:
www.facebook.com/WERK7.Theater/?fref=ts
www.facebook.com/werksviertelmitte/?fref=ts
Tickets für die Show sind erhältlich unter www.musicals.de

Dienstag, 14. November 17
ECHO JAZZ 2018: Einreichungszeitraum gestartet
Gestern startete der Einreichungszeitraum für den ECHO JAZZ 2018. Bis zum 1. Dezember können Musikfirmen Produktionen ihrer Künstler über das Online-Einreichungssystem für den ECHO JAZZ 2018 vorschlagen: http://www.echojazz.de/jazz-einreichung. Wichtiges Einreichungskriterium ist unter anderem, dass die Aufnahmen in der Zeit vom 4. November 2016 bis zum 2. November 2017 erstmals veröffentlicht worden sind. Eine Fachjury wählt aus allen Einreichungen je Kategorie drei Nominierte, aus denen dann wiederum die Preisträger gekürt werden. Veranstalter des ECHO JAZZ ist der Bundesverband Musikindustrie (BVMI).

Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer des BVMI: „Ich bin in diesem Jahr besonders gespannt darauf, wie der ECHO JAZZ 2018 aussehen wird. Bekanntlich hat es in den vergangenen Wochen in Medien und Sozialen Netzwerken innerhalb der Jazz-Community eine engagierte Debatte gegeben. Wir entwickeln alle drei ECHOs jedes Jahr weiter, gemeinsam mit unseren Partnern, das gilt auch für den ECHO JAZZ. Dabei werden wir uns sinnvolle konstruktive Vorschläge aus dieser Debatte bei der Planung für 2018 in jedem Fall genau anschauen.“

Der ECHO JAZZ wurde in den vergangenen fünf Jahren in Hamburg verliehen. Termin und Location für den ECHO JAZZ 2018 werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Alle Infos zum ECHO JAZZ sind auf www.echojazz.de zu finden.

Dienstag, 14. November 17
Florian Drücke wird Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI)
Im Rahmen der jährlichen Versammlung der ordentlichen Mitglieder des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) am vergangenen Mittwoch in Berlin ist BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. Bisher hatte Prof. Dieter Gorny dieses Amt inne, der nicht mehr kandidiert hat. Als weitere Vorstandsmitglieder sind Frank Briegmann (President & CEO Central Europe Universal Music und Deutsche Grammophon), Bernd Dopp (Chairman & CEO Warner Music Central Europe) und Philip Ginthör (CEO Sony Music Entertainment GSA) wiedergewählt worden. Konrad von Löhneysen (Geschäftsführer Embassy of Music) war bereits im September als Sprecher der außerordentlichen Mitglieder im Vorstand bestätigt worden. Insgesamt besteht der BVMI-Vorstand aus fünf Mitgliedern.

BVMI Florian Druecke wird Vorstandsvorsitzender des BVMI
Florian Drücke wird Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI)
© BVM / Oliver Walterscheid

Der BVMI hat damit den Umbau der Verbandspitze abgeschlossen: Bereits im September war Florian Drücke berufen worden, den Verband künftig auch auf internationaler Ebene als CEO im IFPI-Mainboard zu vertreten sowie als Gesellschaftervertreter bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL). Der Vorstandsvorsitz komplettiert nun den Willen des ehrenamtlichen Vorstands, die Anliegen der Branche noch direkter in die politische Arbeit des Verbandes einfließen zu lassen.

Dr. Florian Drücke über die Wahl zum Vorstandsvorsitzenden: „Ich fühle mich ausgesprochen geehrt, dass mir die Vorstände nun auch dieses Vertrauen entgegenbringen, dafür gilt an dieser Stelle großer Dank! Es ist mir eine große Ehre, für die Interessen der Branche auch in dieser Rolle in den Ring zu steigen, gerade in dieser unglaublich herausfordernden Zeit. Insofern sehe ich dem, was kommt, mit einer gehörigen Portion Demut und Respekt, vor allem aber mit großer Vorfreude entgegen!“  

Florian Drücke studierte Rechtswissenschaften in Berlin und Toulon, schloss in Frankreich das rechtswissenschaftliche Studium mit der Maîtrise ab und wurde 2004 an der Universität Greifswald promoviert. Im Januar 2006 kam er als Justiziar zum BVMI und übernahm dort zwei Jahre später als Leiter Recht & Politik die Verantwortung für die Rechtsabteilung und das politische Lobbying. Seit dem 1. November 2010 ist er Geschäftsführer des BVMI. Florian Drücke ist unter anderem Mitglied im Deutsch-Französischen Kulturrat, im Global Future Council „The Future of Information and Entertainment“ des World Economic Forum sowie im Vorstand des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland e. V. (EBD).

Dienstag, 14. November 17
Das internationale Ausstellungsprojekt „BAUHAUS IMAGINISTA“ (2018/19)
Das Bauhaus stand mit Institutionen in vielen Ländern in Kontakt. Es traf dort auf ähnliche Bewegungen, die unabhängig von ihm entstanden waren und dem Bauhaus selbst starke Impulse gaben. Das internationale Ausstellungs- und Forschungsprojekt „Bauhaus Imaginista“ erkundet ab März 2018 diese Verflechtungen.
Es wird realisiert von der Bauhaus Kooperation, dem Goethe-Institut und dem Haus der Kulturen der Welt gemeinsam mit den Kurator*innen Marion von Osten (Berlin) und Grant Watson (London) sowie Partnern etwa in China, Japan, Russland oder Brasilien. Die einzelnen Ausstellungskapitel von „Bauhaus Imaginista” werden von März bis Juni 2019 anlässlich des 100. Bauhaus-Jubiläums in einer großen Gesamtschau in Berlin vereint. Gefördert wird das Programm von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Auswärtigen Amt und der Kulturstiftung des Bundes.

Die Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe „Bauhaus Imaginista“ hebt die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte des Bauhauses vor dem Hintergrund der großen geopolitischen Veränderungen im 20. Jahrhundert hervor. Vier dezentral konzipierte Ausstellungen werden ab März 2018 an verschiedenen Kunst- und Designmuseen sowie Kunstinstitutionen in Japan, China, Russland und Brasilien gezeigt. Die Ausstellungen werden gemeinsam mit den lokalen Goethe-Instituten organisiert und durch Veranstaltungen wie Workshops und Symposien in Indien, den USA, Marokko und Nigeria erweitert.

„Bauhaus Imaginista“ setzt dabei den wechselseitigen Dialog und den Austausch des Bauhauses, seiner Studierenden und Lehrenden, mit außereuropäischen Modernen in den Fokus. Die Bauhaus-Ideen verbreiteten sich über ein Netzwerk weltweit, und wurden in die jeweiligen gesellschaftlichen und kulturellen Kontexte übersetzt und dort weiterentwickelt. Sie korrespondierten dabei mit ortsspezifischen Bewegungen sowie laufenden Prozessen der Dekolonialisierung. Erstmals wird in diesem Umfang die Rezeptionsgeschichte des Bauhauses untersucht, deren globale Wirkung bis heute anhält. So soll die Basis für eine neue transnationale Forschung und Diskussion geschaffen werden.

Kuratiert und künstlerisch geleitet wird „Bauhaus Imaginista“ von Marion von Osten und Grant Watson, die das Projekt in Zusammenarbeit mit einem Team aus internationalen Forscher*innen, Künstler*innen und Gestalter*innen entwickeln.

Vier Kapitel, die aus unterschiedlichen Formaten wie Ausstellungen, Workshops, Konferenzen oder Podiumsdiskussionen bestehen, gehen jeweils von einem spezifischen Bauhaus-Objekt aus: dem Bauhaus-Manifest von 1919, einer Werbeanzeige von Marcel Breuer, einer Zeichnung von Paul Klee und einem reflektorischen Lichtspiel von Kurt Schwerdtfeger. Diese Objekte sind Ausgangspunkte für spezifische Fragestellungen von „Bauhaus Imaginista“, über die transnationale Bezüge, Kontexte, Querverweise zu zeitgenössischen Debatten geschaffen werden.

Im Kapitel „Correspondence“ (Kyoto, Tokyo und New Delhi) beschäftigt sich eine Ausstellung im National Museum of Modern Art in Kyoto (4. August bis 8. Oktober 2018) mit den pädagogischen Ansätzen des Bauhauses. Als Parallelgeschichten moderner Bildungsreformen des frühen 20. Jahrhunderts werden dazu zwei zeitgleich praktizierende, avantgardistische Kunstschulen in Japan und Indien in Bezug gesetzt. Das Kapitel „Designing Life“ (Hangzhou, Moskau, Lagos) legt den Fokus auf die gestaltungstheoretischen Debatten am Bauhaus und ihre Übersetzung in andere kulturelle und politische Kontexte wie etwa in der damaligen Sowjetunion und China. Das Ausstellungskapitel wird gemeinsam mit dem neu eröffneten China Design Museum in Hangzhou (8. April bis 8. Juli 2018) sowie dem Garage Museum of Contemporary Art in Moskau realisiert (11. September bis 30. November 2018). Das dritte Kapitel „Learning From“ (São Paulo, New York, Rabat) zeigt mit einer Ausstellung im SESC Pompéia in Brasilien (10. Oktober 2018 bis 10. Januar 2019) das Interesse des Bauhauses an vormodernen handwerklichen Produktionsweisen und stellt diesem moderne Bewegungen in Nordafrika, Brasilien und Nordamerika gegenüber, die ebenfalls eine Synthese von Handwerk, Kunst und Design verfolgten.

All diese lokal entwickelten Ausstellungen und Veranstaltungen werden in Berlin im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 erstmals zusammengeführt, erweitert und in einer großen Gesamtschau im Haus der Kulturen der Welt gezeigt. Teil dieser Gesamtschau wird das vierte Ausstellungskapitel „Undead“ sein. Es erkundet das experimentelle Arbeiten mit Licht und Ton, Film und Fotografie am Bauhaus sowie dessen Nachwirkungen für die Visualisierung von Daten, für experimentelle Formen der Gegenwartskunst und für die Popkultur.

Darüber hinaus werden die Künstler*innen Kader Attia, Luca Frei, Wendelien van Oldenborgh, The Otolith Group und der Architekt Zvi Efrat neue, auf die Themen der Ausstellung bezogene Arbeiten produzieren. Die Ausstellungen werden begleitet von einem Programm aus Workshops, Seminaren und Symposien mit internationalen Kurator*innen, Wissenschaftler*innen und Kulturschaffenden. Ein Online-Magazin, redaktionell betreut von den „Bauhaus Imaginista“-Forscher*innen, wird Erkenntnisse des Projekts vorstellen und die Veranstaltungsreihen und Ausstellungen begleiten.

www.bauhaus100.de/imaginista


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Erfolgreiche Bilanz der ersten Biennale für aktuelle Fotografie 2017
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Sieben Nominierte in der Kategorie PROGRAMM beim 12. JUNGE OHREN PREIS ~ Musiktheatervermittler Rainer O. Brinkmann wird in der Kategorie EXZELLENZ ausgezeichnet
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Neue Hauptdarsteller bei ALADDIN – Das Musical ~ Philipp Büttner wird „Aladdin“ und Kristofer Weinstein-Storey verzaubert zukünftig als „Dschinni“
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Bild-PR beim Friedrichstadt-Palast: Wenn Jean Paul Gaultier persönlich anklopft
Elbphilharmonie feiert ersten Geburtstag
Großer Erfolg: 6.800 Besucherinnen und Besucher beim zweiten Tanzfestival Rhein-Main

Festliches UdK-Highlight: Das Konzert für die Nationen unter der Schirmherrschaft der Botschafterin der Französischen Republik I. E. Anne-Marie Descôtes
Die PRINZEN mit Sinfonieorchester 2018
"Sachbuch-Bestenliste" von Deutschlandfunk Kultur, ZDF und DIE ZEIT ist online
WDR 3 und Stadt Herne: 42. TAGE ALTER MUSIK IN HERNE Aufbruch! - Europäische Originalklang-Elite
Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST ~ Die Höhepunkte der Preisverleihung aus dem Schauspiel Leipzig am Sonntag, 5. November 2017, 17.45 Uhr auf 3sat
Internationales Literaturfestival im Ruhrgebiet ~ Das 13. Literatürk Festival startet am 6. November 2017 in Essen

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