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kulturfreak gönnt sich eine Pause (1 Woche)

 

Samstag, 20. Mai 17
Tina Müller gewinnt den Mülheimer KinderStückePreis 2017
Die KinderStücke-Woche ist gestern zu Ende gegangen. Die Juror*innen Florian Fiedler, Thomas Irmer und Iwona Nowacka haben Tina Müllers Stück Dickhäuter in der Inszenierung des Theater Fallalpha, Zürich (Regie: Brigitta Soraperra) mit dem Mülheimer KinderStückePreis 2017 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

In der Debatte zeigten sich die Mitglieder der Jury weitgehend einig in ihrer Bewertung der fünf nominierten Kinderstücke. In der Finalrunde gab es nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen „Dickhäuter“ und Roland Schimmelpfennigs Stück „Die Biene im Kopf"ein einstimmiges Votum für Tina Müllers Stück für Kinder ab 7 Jahren.

„Dickhäuter“ handelt von dem Nashorn Lou, das neu in die Klasse kommt, und erzählt von den Schwierigkeiten seiner Integration. Die Jury würdigte, wie Tina Müllers Stück mithilfe der Metapher des Nashorns facettenreich das Fremdsein innerhalb einer Gemeinschaft und die subjektiven Auffassungen von Normalität thematisiere und – auch durch die pointierte wie überraschende Wendung am Ende – als Plädoyer für Inklusion gelesen werden könne. Dabei überzeuge auch die große Offenheit des Textes, der weder ein bestimmtes soziales Milieu definiere noch feste Rollen oder Geschlechterrollen zuweise. „So gibt dieses Stück zu wilden, lustigen und phantasievollen Spielszenen Anlass, ist aber auch ernsthaft und berührend, ohne sich zu den Kindern runterzubeugen.“

www.kinderstuecke.de

Samstag, 20. Mai 17
Münchner Opernfestspiele 2017: arte überträgt Tannhäuser
Im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2017 „Oper für alle“ zeigt ARTE Wagners „Tannhäuser“ live unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper und designierter Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Solisten sind Klaus Florian Vogt in der Titelrolle und Anja Harteros als Elisabeth. Für die Inszenierung zeichnet der italienische Regisseur Romeo Castellucci verantwortlich, der für seine bild- und klanggewaltige Bühnenästhetik bekannt ist.

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg
Sonntag, 09.07. / 21.50 Uhr / arte

Samstag, 20. Mai 17
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (NDR) kommt am Sonntag, 21. Mai 2017, um 23:05 Uhr im Ersten.
Die geplanten Themen:

Katastrophe Bienensterben - Maja Lundes Bestseller zu einem Menschheitsproblem
Sie gelten als fleißig und unermüdlich, einige fürchten sie, dabei sie sind unsere wichtigsten Hilfsarbeiter: Ohne Bienen müsste die Menschheit hungern. Wenn sie nicht die Blüten dieser Welt bestäuben, wächst nur noch ein Bruchteil unserer Nahrung. Doch es sterben immer mehr Bienenvölker als Folge von menschengemachter Umweltvergiftung, Monokultur und Schädlingsbefall. Diesem brisanten Thema widmet sich die Norwegerin Maja Lunde in ihrem Roman „Die Geschichte der Bienen". Über drei Zeitebenen erzählt sie von unserer Verbundenheit mit den emsigen Helfern, wie wir ihre Lebensgrundlagen zerstören und von den katastrophalen Folgen ihres Verschwindens für uns und unsere Kinder. Ein ebenso aufrüttelndes wie wichtiges Buch für unsere Zukunft.

Geht so die Leitkultur? - Der Bildband „The Germans" erkundet den Stil der Deutschen
„Wir sind nicht Burka", sagt Thomas de Maizière. „Wir sind Schal", sagen Silke Wichert und Nina Zywietz in ihrem Bildband „The Germans". „Wir geben uns zur Begrüßung die Hand und zeigen dabei Gesicht", hat Leitkultur-Experte Thomas de Maizière herausgefunden. Die beiden Stil-Expertinnen gehen sogar noch einen Schritt weiter in ihrer Analyse: Deutsche beantworten die Frage „Wie gehts?" wirklich ehrlich und bleiben an roten Ampeln stehen. Wohnzimmer! Schäferhunde! Kartoffeln! Schminken ist verdächtig, Mode muss funktional sein, natürlich, praktisch, schlicht. Unsere Stars sind uns ein bisschen peinlich. Die Laune ist eher schlecht, aber wir sind pünktlich. Und wir beschäftigen uns mehr als jede andere Nation mit der Frage, wer wir eigentlich sind - das zumindest ist typisch deutsch.

Ein Wunderkind wird erwachsen - Der Geiger Augustin Hadelich
Bereits als Kind hatte Augustin Hadelich alles, was es für eine große Karriere braucht. Ein außergewöhnliches Talent, die nötige Disziplin und mit Yehudi Menuhin einen Mentor und Förderer. Sein Lebensweg als Musiker schien vorgezeichnet, doch dann wäre beinahe alles anders gekommen: Mit 15 erlitt Augustin Hadelich bei einem Brand schwerste Verbrennungen - auch im Gesicht und an der rechten Hand. Unzählige Operationen folgten, lange war nicht sicher, ob er jemals wieder Geige spielen kann. Doch Hadelich kämpfte, er wurde belohnt mit einem Studienplatz an der Juilliard School, und gewann wenige Jahre später den wichtigsten Violin-Preis der USA. 2016 folgte der Grammy. Mit Anfang 30 heben Kritiker ihn schon in den Musik-Olymp. Er werde das Violinspiel des 21. Jahrhunderts entscheidend beeinflussen. Ein phänomenaler Solist - ganz unabhängig von der tragischen Vorgeschichte.

Europäische Geschichte aus arabischer Sicht - Der ägyptische Künstler Wael Shawky
Sein bekanntestes Werk kommt harmlos daher, als Puppentheater - und hat es in sich: In seinem Zyklus „Cabaret Crusades" (2010 - 2015) erzählt der ägyptische Künstler Wael Shawky mit Marionetten die Geschichte der Kreuzzüge aus arabischer Sicht, martialisch, als brutalen Kampf der Christen um wirtschaftliche und politische Interessen, während die arabischen Machthaber in ihre eigenen Machtintrigen verstrickt sind. Spätestens seit der Präsentation des ersten Teils dieser Trilogie auf der documenta 13 gilt Wael Shawky als der Star der arabischen Kunstwelt - seine Arbeiten waren u.a. in Einzelausstellungen in London, New York, Doha und Berlin zu sehen. Jetzt wagt er sich im Rahmen des Festivals „Theater der Welt" an eine große Musiktheaterinstallation: „The song of Roland: The Arabic version". Darin bringt er eine der Märtyrergeschichte des christlichen Abendlandes im Kampf gegen die Sarazenen im Mittelalter auf die Bühne und führt seine Auseinandersetzung der europäischen Geschichte weiter. „ttt" trifft Wael Shawky bei den Vorbereitungen für die Inszenierung.

Tentakel statt Tinder - Flirthilfe als Kunstprojekt
Vorbei die Zeiten, in denen ein Flirt mit einem scheuen Blick begann, der dann auch noch mit einem Lächeln erwidert wurde. Heute blicken alle auf ihr Smartphone anstatt fremden, vielleicht auch attraktiven Menschen in die Augen - und nutzen wahrscheinlich sogar noch diverse Apps wie Tinder zur Partnersuche. Wie unromantisch, dachten sich vier Kunststudenten vom „London Art College" und setzten sich dran, dem klassichen Flirten eine Zukunft zu geben. Die Lösung ist „Ripple" - ein Rucksack mit Sensoren. Allerdings nur für Frauen. Unauffällig ist das Ding nicht: ausgestattet mit Tentakeln oder Federn, die mit kleinen Kameras interessierte Blicke auffangen und ein Signal geben. „ttt" macht den Selbstversuch.

Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Moderation: Max Moor
Redaktion: Edith Beßling, Christine Gerberding, Niels Grevsen, Thorsten Mack (NDR)

Samstag, 20. Mai 17
Im Weißen Rössl à trois mit Michael Quast und Sabine Fischmann zu Gast in der Oper Frankfurt
Klassische Musik auf humorvolle Weise zu präsentieren, ohne sie zu denunzieren, das ist das Erfolgsrezept des Duos Michael Quast und Sabine Fischmann. Basierend auf gründlicher Werkanalyse und lustvoller Musikalität greifen sie – zum Vergnügen des Publikums – mitunter zu drastischen Mitteln und karikieren das Operetten- bzw. Opernpersonal bis zur Kenntlichkeit. Wer erinnert sich nicht an Straußʼ Die Fledermaus, Offenbachs Hoffmanns Erzählungen, Mozarts Don Giovanni (inklusive Einladung zu den Salzburger Festspielen) und zuletzt an Bizets Carmen. Die Presse attestiert ihnen „die Passion von Besessenen“ und „Kabinettstücke auf Augenhöhe mit historischen Größen der Musikclownerie wie Karl Valentin“.


Im Weißen Rössl à trois
Michael Quast und Sabine Fischmann „in Aktion“
© Stephan Floss

In Quasts brandneuem Stück Im Weißen Rössl à trois nach dem Singspiel in drei Akten von Hans Müller und Erik Charell, das am Montag, dem 19. Juni 2017, um 19.30 Uhr im Opernhaus zur Aufführung gelangt, greift nun erneut ein konsequentes Sparkonzept, was den Personalaufwand betrifft! Und doch erwartet das Publikum eine pralle Komödie, die alles zu bieten hat, was das Weiße Rössl ausmacht: herzerweichende Liebesqual und quietschendes Liebesglück, augenzwinkernden Alpenkitsch und echte Sentimentalität. Und alle sind mit dabei: die Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, ihr Zahlkellner Leopold, der fesche Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler und der noch viel feschere Fabrikantensohn Sigismund Sülzheimer. Die Musik von Ralph Benatzky mit musikalischen Einlagen von Robert Stolz, Robert Gilbert und Bruno Granichstaedten geht sofort ins Ohr – von „Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein“ über „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“ bis hin zu „Die ganze Welt ist himmelblau“.
In Michael Quasts Fassung sind neben Sabine Fischmann auch wieder der musikalische Leiter der Produktion Rhodri Britton sowie Markus Neumeyer am Flügel zu erleben. Die Regie liegt bei Sarah Groß, die Choreographie besorgt Alan Barnes und die Produktionstechnik verantwortet Daniel Groß.

Eine Koproduktion der Fliegenden Volksbühne Frankfurt Rhein-Main mit der Staatsoperette Dresden
Aufführungsrechte beim Verlag Felix Bloch Erben
Karten zum Preis von € 12 bis 25 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Samstag, 20. Mai 17
12. Rhöner Country Festival vom 23.-25.06.2017 in Bernshausen
Suchen Sie schon einmal Hut und Stiefel heraus. Die brauchen Sie nämlich schon bald, denn am 23. Juni startet das 12. Rhöner Country Festival. Karten für das dreitägige Szenetreffen in Bernshausen sind ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Ein Abend oder das ganze Wochenende – im Vorverkauf sind die Festivalkarte wieder ermäßigt zu haben. Außerdem können sich Besucher so rechtzeitig die begehrten Zeltplatztickets sichern.
Das Festival ist zwar nicht das größte seiner Art in Deutschland, aber ein Muss im Kalender von jedem Countryfan, Pferdeliebhaber, Cowboy und Indianer. Tausende Besucher kommen jedes Jahr in das Rhöndorf Bernshausen, um Lagerfeuerromantik, Reitvorführungen und namhafte Country-Bands aus ganz Europa und den USA zu erleben. Im großen Festzelt mit einem Holzboden gibt es auch in diesem Jahr Linedance-Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Shows zu erleben.

Los geht es am Freitag, 23. Juni, um 18 Uhr mit einem Auftritt der Purling Brooks Band. Offiziell eröffnet wird das Festival um 20 Uhr mit der vertrauten Zeremonie: dem Einmarsch der Pferde zur Nationalhymne der USA und einer anschließenden Reitshow. Den weiteren Abend teilen sich die Purling Brooks Band und Lonnie Dale die Bühne im Festzelt. Der Sänger aus dem Mutterland der Country Music bringt seinen Band, die sich ganz selbstbewusst die „beste Live-Country-Band Deutschlands“ nennt.

Am Samstag, 24. Juni, geht es ab 13 Uhr weiter mit DJ EagleEye Jimmy, einem Lindedance-Workshop für Fortgeschrittene, dem Duo Walking Shoes und Yak Willi mit seiner Pferde-Show. Am frühen Abend sorgt New Country-Sängerin Ann Doka aus dem Taunus für Stimmung, bis später Nighthawk übernimmt. Die Band um Sänger James Clark Bailey mischen moderne amerikanische Country Music und Rock ’n’ Roll.

Der Sonntag, 25. Juni, ist der traditionelle Familientag beim Rhöner Country Festival, ein richtiges Volksfest. Die Angebote reichen vom Bullriding über Hufeisenwerfen bis zum Luftballonzoo von Toni Clowni, von der Western-Hüpfburg über Reiterspiele bis zur Pferdeshow. Neben dem Festgelände lädt ein Händlermarkt zum Stöbern und Kaufen ein, außerdem gibt es im Saal auf dem Festivalgelände einen Basar für Baby- und Kinderbedarf. Für die Erwachsenen beginnt der Familiensonntag um 10 Uhr beim Frühschoppen mit DJ Eagle Eye Jimmy, nachmittags geht es weiter mit Livemusik von Roland Country und einen Linedance-Workshop für Anfänger Karten für das 12.

Rhöner Country Festival sind über www.rhoener-countryfestival.de erhältlich oder an folgenden Vorverkaufsstellen:
- Geschäftsstellen von Südthüringer Zeitung/Freies Wort
- TW-Werbung in Dermbach
- im Landhotel „Zur Grünen Kutte“ in Bernshausen

Das 3-Tages-Ticket inklusive Gebühr für den Zeltplatz kostet im Vorverkauf 31 Euro, das Freitagsticket 12 Euro, das Samstagsticket 17 Euro und das Sonntagsticket 4 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16
Jahren zahlen beim Festival keinen Eintritt.
Wer keinen Festivaltag verpassen will, der sollte am besten gleich vor Ort übernachten. Camping mit Zelt oder Wohnwagen ist auf der großen Wiese am Festivalgelände möglich. Die Übernachtung ist
für alle Besucher inklusive, die das 3-Tages-Festivalticket bereits im Vorverkauf erworben haben. Die reguläre Zeltplatz-Gebühr beträgt 5,– Euro pro Nacht und Erwachsenen. Kinder und Jugendliche
unter 16 Jahren campen kostenfrei. Ein Stromanschluss für Zelt oder Wohnwagen ist für 4,– Euro pro Nacht erhältlich. Duschen und Wasserstelle sind vorhanden. Eine Reservierung von Stellplätzen ist
nicht möglich.

Samstag, 20. Mai 17
Helene Fischer bricht alle Rekorde und verdoppelt den Erfolg von "Farbenspiel"
Erst seit wenigen Tagen ist das neue #1-Album „Helene Fischer“ im Handel, und schon bricht die Künstlerin wieder alle Rekorde. Mit 300.000 in Deutschland verkauften Einheiten (entspricht Platin + Gold in der Edelmetallwertung) ist es der erfolgreichste Albumstart überhaupt der letzten 15 Jahre. Helene Fischer hat damit nicht nur den Starterfolg ihres Vorgängeralbums „Farbenspiel“ sogar noch einmal mehr als verdoppelt sondern überholt sowohl die bisherige Spitzenreiterin Adele, sowie einige weitere namhafte internationale Superstar-Kollegen wie beispielsweise Rolling Stones, Robbie Williams oder AC/ DC. Darüber hinaus befinden sich mit  „Herzbeben“, „Nur mit Dir“ und „Flieger“ derzeit gleich drei neue Songs der charismatischen Sängerin in den TOP 50 der Offiziellen Deutschen Single-Charts.
 
Das Erfolgs-Album „Farbenspiel“ (aktuell Platz 23) hält sich nunmehr 189 Wochen in den TOP 100 der Offiziellen Deutschen Album-Charts – und das ohne Unterbrechung. Das „Best Of“-Album (aktuell Platz 63) von Helene Fischer befindet sich bereits 321 Wochen in den Offiziellen Deutschen Charts.
 
Helene Fischer hat bei der Produktion ihres neuen Albums wieder einmal alles richtig gemacht. Dieser Erfolg wiegt umso mehr, als dass die Künstlerin das Werk als das persönlichste ihrer bisherigen Karriere bezeichnet und von der Auswahl der Songs bis zur finalen Gestaltung des Booklets an allen kreativen Prozessen beteiligt war. Neben mitreißenden Schlagersounds sind diesmal auch viele neue Töne zu hören. Helene Fischer nimmt ihre Fans mit auf eine musikalische Entdeckungsreise und präsentiert sich in einer bislang nie gehörten stilistischen Vielfalt.
 
Auch hinsichtlich ihrer Live-Aktivitäten ist Helene Fischer auf Rekordkurs und die Erwartungshaltung, die bei den Vorverkaufsstarts der Tourneen von Helene Fischer vorherrscht, ist mittlerweile entsprechend hoch. Für die im Herbst 2017 startende Arena-Tournee mit 69 Terminen und bis zu sieben Shows pro Stadt sowie für die Stadiontournee im Sommer 2018 sind bereits über 800.000 Tickets verkauft. Mit diesen Tourneen wird sie ihrem Ruf als erfolgreichste Live-Künstlerin Europas einmal mehr gerecht.
 
Tom Bohne, President Music UNIVERSAL MUSIC GmbH: „Helene ist und bleibt ein musikalisches Wunder. Für sie scheint es keine Grenzen zu geben – weder musikalische noch bei der Zuneigung ihrer Fans. Damit beweist Helene einmal mehr, dass sie in ihrer eigenen Liga spielt. Besonders freut mich, dass ihr Mut, mit einigen Songs auch neue Wege zu gehen, ihr Publikum und sich selbst wieder einmal herauszufordern, zu mehr als 100 Prozent belohnt wurde. Herzlichen Glückwunsch an Helene und das gesamte Team.“
 
Frank Briegmann, President & CEO UNIVERSAL MUSIC Central Europe und Deutsche Grammophon: „Helene ist ein Phänomen. Sie ist eine der erfolgreichsten Künstlerinnen Europas und hat die hohen Erwartungen vieler Fans mit ihrem neuen Album wohl noch übertroffen. Sie brennt auch nach dem gigantischen Erfolg der vergangenen Jahre noch immer genauso für die Musik wie am ersten Tag und damit begeistert sie ihre Fans und uns gleichermaßen. Ich gratuliere Helene und dem gesamten Team herzlichst und freue mich auf die kommenden Kapitel dieser einmaligen Geschichte."
 
TV Sendungen:
Sa 20.05.17 / 20:15h ZDF “Willkommen bei Carmen Nebel”
So 28.05.17 / 20:15h RTL “Mensch Gottschalk”
Di 30.05.17 / 22:55h VOX “Meylensteine”

www.helene-fischer.de

Freitag, 19. Mai 17
Die neue Spielzeit 2017/2018 des English Theatre Frankfurt: THE MONSTER WITHIN US ~ A Strictly Sinful Season
In der kommenden Spielzeit konzentriert sich das English Theatre Frankfurt (ETF) auf die Sünde: Unter dem Motto “The Monster within us” erforschen die Stücke menschliche Schwäche.

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English Theatre Frankfurt ~ Spielzeitplakat 2017/2018

Mit Bernard Shaws „Pygmalion“ eröffnet das ETF die Spielzeit mit einem Klassiker der Weltliteratur. Der intellektuelle Protagonist, Henry Higgins, versucht in einer Art Frankenstein-Experiment aus dem armen Blumenmädchen Eliza Doolittle, eine zauberhafte Dame der Gesellschaft zu formen.
Im Musical „Jekyll & Hyde“ (nach dem Roman von Robert Louis Stevenson), schaffen Jekylls Hochmut und Wissensdrang ein Ungeheuer. Für diese musikalische
Liebesgeschichte voll Wollust und Jähzorn konnte das ETF für die Regie Tom Littler gewinnen („Strangers on A Train“, „The Glass Menagerie“ und „The Picture of Dorian Gray“). Littler, der erstmalig ein Musical inszeniert, steht mit Tom Attwood („Ghost“) ein erfahrener und dem ETF ebenfalls wohlbekannter Musical Supervisor an der Seite.
Dem Musical folgt im Frühjahr mit „Hand to God“ von Robert Askin eine Deutschlandpremiere. „Hand to God“ ist eine „Coming of Age“ Geschichte der etwas anderen Art: Jason, ein schüchterner Halbweise aus Texas, findet in seiner Handpuppe Tyrone sein bösartiges Alter Ego.
Das ETF beschließt die kommende Spielzeit mit dem politischen Thriller „The Invisible Hand“ von Pulitzer Preisträger Ayad Akhtar. Börsenmakler Nick wird von Terroristen als Geisel genommen und erlebt in seiner Gefangenschaft, dass Gier eine allgemeine menschliche Schwäche ist, unabhängig von Glaubensbekenntnissen. Akhtars aktuelles Stück produziert das ETF in Co-Produktion mit dem Ensemble Theatre Santa Barbara unter der künstlerischen Leitung von Jonathan Fox. Fox inszenierte am ETF bereits „Cat on a Hot Tin Roof“, „A Streetcar named Desire“ und zuletzt „Bad Jews“.
Mit der Jugendproduktion von George Orwells „Animal Farm“ präsentiert das ETF eine zeitlose politische Novelle. Die Produktionen „The Canterville Ghost“ und „Cinderella“ ergänzen das Jugendprogramm. Dieses ist mittlerweile auch fester Bestandteil im Spielplan des Stadttheater Aschaffenburg.

Kleine Rückschau: 2016/2017 in Zahlen:
- Gesamtbesucherzahl: 57.062 (bis 12. Mai)
- davon Studenten/ Schüler: ca. 30 Prozent
- Gesamtauslastung: ca. 98%
- Einzelauslastungen:
“The Picture of Dorian Gray” 96%
“Monty Python’s Spamalot 99%
“Handbagged” 99%
“The Hound of the Baskervilles”: die ersten 10 Tage sind nahezu ausverkauft

www.english-theatre.de

Freitag, 19. Mai 17
Theater Chemnitz: Vertragsverlängerung von Schauspieldirektor Carsten Knödler
Carsten Knödler, seit der Spielzeit 2013/2014 Schauspieldirektor der Theater Chemnitz, wird diese Position auch weiterhin bekleiden. Generalintendant Dr. Christoph Dittrich verlängert dessen Vertrag, der ursprünglich bis zum Ende der Spielzeit 2017/2018 abgeschlossen wurde, um weitere fünf Jahre bis zum Ende seiner eigenen derzeitigen Vertragslaufzeit im Sommer 2023.


Carsten Knödler
© Dieter Wuschanski

Kontinuierlich hat Carsten Knödler seit Beginn seiner Schauspieldirektion ein breitgefächertes Angebot geschaffen, welches von Klassikern über musikalische Stücke und Sommertheater bis hin zu Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Autoren reicht und großen Publikumszuspruch findet. Erst vor wenigen Tagen hat Knödler erfolgreich seine Inszenierung von Goethes „Faust 1“ herausgebracht und damit erneut unter Beweis gestellt, große Stoffe bühnenwirksam und menschlich bewegend umsetzen zu können.
„Ich freue mich sehr, die kommenden Spielzeiten weiter mit Carsten Knödler arbeiten und planen zu können. Er leitet das Chemnitzer Schauspiel sehr erfolgreich und prägt es mit seiner Regiehandschrift gleichermaßen wie im Ensembleaufbau. Für unser Theater ist es sehr wertvoll, dass sein Augenmerk gleichermaßen der Fortführung der großen Chemnitzer Schauspieltradition wie den neuen kreativen Entwicklungen gilt, die das Lebensgefühl unserer Stadt aufnehmen. Erfolge wie seine Inszenierung des ‚Faust‘ und die Etablierung des Sommertheaters sind Belege dafür“, begründet Dr. Christoph Dittrich seine Entscheidung.
Carsten Knödler, Jahrgang 1966, studierte an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig Schauspiel. Nach verschiedenen Gastengagements war er von 1995 bis 2003 als Schauspieler und Regisseur am Theater Chemnitz engagiert. Ab 2003 war Carsten Knödler freiberuflich tätig und inszenierte an einer Vielzahl von Theatern in ganz Deutschland. Von 2009 bis 2013 leitete er als Schauspielintendant des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau den Standort Zittau. Seit Sommer 2013 ist Carsten Knödler Schauspieldirektor der Theater Chemnitz. Hier inszenierte er u. a. „Hedda Gabler“, „Ein Volksfeind“, „Einer flog über das Kuckucksnest“, „Der Menschfeind“, „Camino Real“, das Musical „Struwwelpeter (Shockheaded Peter)“ und zuletzt Goethes „Faust 1“. Ein wichtiger Aspekt war und ist für Carsten Knödler auch die internationale Anbindung, von der Gründung der JOS-Initiative in Zittau bis zur vielfältigen Zusammenarbeit mit Polen und Tschechien und europäischen Schauspielschulen.

www.theater-chemnitz.de

Freitag, 19. Mai 17
Komödie am Kurfürstendamm: Er ist wieder da ~ Jochen Busse als „Der Pantoffel-Panther“
Soviel Verwirrung war selten: Ist der Pantoffel-Panther ein gefährlicher Killer oder ein braver Bürger, seine Frau eine Mitwisserin oder nur naiv, ist der Mann mit dem Koffer ein Dekorateur oder ein Dealer? 


Der Pantoffel-Panther
Komödie am Kurfürstendamm
Hasso (Jochen Busse, mitte) ist pleite und hat ein Haufen Schulden.
Seine Frau Röschen (Billie Zöckler) weiß nichts davon und träumt von einem luxuriösen Lebensabend.
Foto: Barbara Braun

Hauptdarsteller Jochen Busse, alias „Der Pantoffel-Panther“ beschreibt seine Figur so: „Der Pantoffel-Panther ist ein Mann am Ende seiner Laufbahn. Er hat seiner Frau Röschen, die von meiner Kollegin Billie Zöckler gespielt wird, versprochen, dass, wenn er in Pension geht, es eine schöne paradiesische Zeit geben wird. Ist aber nicht so, weil er auf Grund von Fehlspekulationen, Währungskrise und allem Möglichen ziemlich verarmt ist, das seiner Frau aber nicht sagen will und ein Leben aufrechterhalten möchte, dass er sich eigentlich gar nicht leisten kann. Und plötzlich kommt ein Deus Ex Machina - nicht ganz aus der Legalität - und er überlegt sich ernsthaft, ob er etwas Illegales macht, um seiner Frau einen paradiesischen Lebensabend ermöglichen zu können.“
Busse (76), Schauspieler, Autor und Kabarettist, ist vielbeschäftigt: Vor kurzem machte er mit der RTL-Serie „Nicht totzukriegen“ von sich reden. Er spielt darin einen egomanischen Villenbesitzer, der seinen Mietern das Leben zur Hölle macht. 
 
Mit der Komödie „Der Pantoffel-Panther“ gastierte er bereits im vergangenen Jahr am Kurfürstendamm. Damit die Zuschauer der Komödie am Kurfürstendamm auch in diesem Sommer was zu lachen haben, kehrt er vom 14. Juni bis zum 9. Juli mit der schrillen Komödie noch einmal nach Berlin zurück.

DER PANTOFFEL-PANTHER
von Lars Albaum und Dietmar Jacobs
Regie: Horst Johanning
Mit: Jochen Busse, Billie Zöckler, Andreas Windhuis, Raphael Grosch, Marko Pustišek, Mia Geese
Wiederaufnahme am 14. Juni 2017, bis 9. Juli 2017
Komödie am Kurfürstendamm
Karten ab 13 €
Karten 030/88 59 11 88
und unter www.komoedie-berlin.de

Freitag, 19. Mai 17
Oper Frankfurt: Kinderchorkonzert ~ Oper sucht singende Klasse
Die Oper Frankfurt lädt erstmals recht herzlich ein zu einem außergewöhnlichen Konzert im Rahmen ihres Vermittlungsprogramms JETZT! Oper für Dich am Sonntag, dem 18. Juni 2017, um 11.00 Uhr ins Opernhaus.
Ungefähr 350 Kinder verschiedener Schulchöre und -klassen aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet im Alter von sechs bis zwölf Jahren singen zusammen mit dem Kinderchor der Oper Frankfurt.


Das schlaue Füchslein
Oper Frankfurt
Kinderchor
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Über einen mehrwöchigen Zeitraum haben die Kinder aus sechs verschiedenen Schulen intensiv mit Karina Schwarz, der Stimmbildnerin der Oper Frankfurt, gearbeitet. Die jungen Sänger stammen u.a. von der Henri-Dunant-Schule in Frankfurt-Höchst, der Bockenheimer Franckeschule, der Liebfrauenschule und der Bettinaschule sowie der Grundschule Süd-West Eschborn und der Albert-Schweitzer-Schule in Neu-Isenburg. Junge Opernfans und Kinder, die bis jetzt noch keinen Kontakt mit der Oper hatten, präsentieren nun stolz unter der musikalischen Leitung von Markus Ehmann, dem Stellvertretenden Chordirektor und Leiter des Kinderchors der Oper Frankfurt, ihr Können in einem bunten Programm mit eigenen, in der Schule gesungenen Liedern sowie Werken von Mozart bis Verdi. Am Klavier werden die Schüler begleitet von Simon Fell, die Moderation der Matinee übernehmen Anna Ryberg und Deborah Einspieler von JETZT! Oper für Dich.

Das Projekt Oper sucht singende Klasse wurde von der Stiftung Frankfurter Flughafen für die Region ermöglicht.
Karten zum Preis von € 7 für Kinder ab 6 Jahren und € 14 für Erwachsene (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Donnerstag, 18. Mai 17
Bühnenverein fordert angesichts der zu erwartenden Steuermehreinnahmen Stärkung der Kulturpolitik vor Ort – Wachsender Widerspruch zwischen steigenden Erwartungen und mangelnder Handlungsfähigkeit
Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, sieht einen wachsenden Widerspruch zwischen steigenden Erwartungen an die Theater und Orchester einerseits und der gleichzeitigen Marginalisierung von Kulturpolitik andererseits: „Ob es Flüchtlinge in unseren Städten sind, ob es um kulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen oder Projekte in sozial schwierigen Stadtteilen geht – die Theater engagieren sich landesweit in allen Bereichen. Trotzdem korrespondiert eine solche Rollenveränderung nicht mit entsprechender kulturpolitischer Aufwertung. So manches Theater kämpft damit, Tarifsteigerungen an sein künstlerisches Personal  weitergeben zu können. Angesichts von zu erwartenden 54 Milliarden Steuermehreinnahmen in den nächsten Jahren fordern wir hier entschiedenes Gegensteuern.“

Stadtgesellschaften unterliegen einem massiven Wandel, der für alle Beteiligten mit neuen Herausforderungen einhergeht. Migration, wachsende soziale Ungleichheit, Populismus und kulturelle Differenzen verursachen neue Konflikte und erfordern deshalb andere Herangehensweisen von Institutionen etwa aus den Bereichen Bildung, Kultur, Kinder und Jugend, Soziales und Sport. Theater und Orchester sind sich als unverzichtbare kulturpolitische Akteure einer offenen Stadtgesellschaft ihrer Verantwortung bewusst, nicht nur akut in ihre jeweiligen Städte zu wirken, sondern auch langfristig kulturelle Visionen zu entwickeln, die unsere Gesellschaft benötigt. Davon zeugen schon heute die vielfältigen Programme des Kinder- und Jugendtheaters sowie viele Projekte in den Bereichen Vermittlung und kulturelle Bildung.

Holger Schultze, Intendant des Theaters Heidelberg und Vorsitzender des Ausschusses für künstlerische Fragen im Deutschen Bühnenverein, unterstrich bei der Ausschuss-Sitzung am 15. und 16. Mai 2017 in Heidelberg: „Diese Verantwortungsübernahme kann allerdings nur gewährleistet werden, wenn Theater in der Lage sind, gute Arbeitsbedingungen sicherzustellen. Das wird immer mehr zu einer Herausforderung, weil die finanziellen Spielräume zunehmend kleiner werden. Daher ist es höchste Zeit, dass die öffentliche Hand angesichts voller Steuerkassen den schleichenden Finanzabbau an den Theatern beendet.“

www.buehnenverein.de

Donnerstag, 18. Mai 17
Die 9. Cello Akademie Rutesheim geht vom 29. Oktober bis 4. November 2017 an den Start - Bewerbungen für sämtliche Kurse ab sofort möglich
Seit 2009 hat sich bei der Cello Akademie Rutesheim viel getan. Das Festival ist kräftig gewachsen, seine Reputation ebenso. Nicht verändert haben sich die drei zentralen Stärken: der kommunikative Cello-Campus im Rutesheimer Schulzentrum, das einladende Konzept und die offene, kollegiale Philosophie der Akademie. Nach wie vor trifft sich der internationale Cello-Nachwuchs in der baden-württembergischen Herbstferien-Woche in Rutesheim bei Stuttgart. Renommierte Cello-Professoren unterrichten junge Talente, klassische Streicher lernen Jazz, Cello-Liebhaber spielen als Cello-Orchester – und abends strömt das Publikum begeistert zu den Konzerten. Dieses Jahr findet die Cello Akademie Rutesheim vom 29. Oktober bis 4. November 2017 statt. Ab sofort sind Bewerbungen zu allen Kursen möglich!

Cello Akademie Rutesheim 2017: Die Kurse
Das Herzstück der Cello Akademie bilden die grundsätzlich öffentlichen klassischen Meisterkurse. Als Dozenten engagieren sich dieses Jahr Wolfgang Emanuel Schmidt, Jens Peter Maintz, Claudio Bohórquez, Wen-Sinn Yang, Danjulo Ishizaka und Sebastian Klinger – allesamt renommierte Solisten und Professoren aus den Musikhochschulen in Weimar, Berlin, Stuttgart, München, Dresden und Hamburg. Abgerundet wird das Angebot durch einen Jazz-Meisterkurs für Streicher unter der Leitung von Stephan Braun und zwei Intensivkurse Probespiel-Training von Jakob Spahn, Solocellist an der Bayerischen Staatsoper München. Dieses erst letztes Jahr eingeführte Format stieß von Anfang an auf überwältigende Resonanz. Schließlich bildet das Probespiel DIE große Hürde in der Karriere von jungen Cellistinnen und Cellisten, die eine Festanstellung an einem Orchester anstreben. Wenige Minuten entscheiden über Top oder Flop, die Konkurrenz besteht in der Regel aus etwa 200 Mitbewerbern. Entsprechend hilfreich ist das neue Rutesheimer Kursangebot, das 2017 ausgebaut wird. Die jeweils dreitägigen Blöcke umfassen Einzelunterricht bei Jakob Spahn, das Vorspielen unter realistischen Bedingungen und eine konstruktive persönliche Nachbesprechung. Die Kurse sind für maximal vier Teilnehmer ausgelegt und werden durchgängig von unseren Korrepetitoren begleitet.
Für sämtliche Meisterkurse sind ab sofort Bewerbungen möglich.

Cello Akademie Rutesheim 2017: Die Konzerte
Den Anfang des Rutesheimer Konzertreigens bilden die beiden Kammermusikabende der Dozenten am 29. und 31. Oktober 2017. Bei beiden Konzerten gibt es auch Duo-Auftritte der Solisten: Cello Duello von Wolfgang Emanuel Schmidt und Jens Peter Maintz sowie das Jazz-Duo mit Stephan Braun und Gunther Tiedemann. Ein besonderes Highlight des zweiten Kammermusikabends ist die Gegenüberstellung der ersten Bach-Suite in der Originalversion, gespielt von Sebastian Klinger, und der Jazz-Version, gespielt von Stephan Braun.
Die Teilnehmenden der Meisterkurse werden sich dem Rutesheimer Publikum im Akademiekonzert der Studenten am 1. November mit Kammermusik vorstellen.
Für die Orchesterkonzerte der Dozenten am 2. November und der Studenten am 4. November konnte die Württembergische Philharmonie Reutlingen als Partner gewonnen werden. Die Leitung beider Konzerte übernimmt unser Dozent Wolfgang Emanuel Schmidt. Besondere Klangfülle und spannende Jazz-Episoden verspricht das gemeinsame Konzert von Stephan Braun und dem Cello-Orchester Baden-Württemberg am 3. November.

Cello-Orchester Baden-Württemberg: bis zu 120 Cellisten und YouTube-Hits
Der Kurs für Cello-Orchester wendet sich an Cellisten aus Deutschland und der ganzen Welt, die sich unabhängig von Alter oder Leistungsniveau in Rutesheim zusammenfinden. In einer intensiven fünftägigen Zusammenarbeit erarbeiten sie ein Konzertprogramm aus Musikstücken, die exklusiv für dieses Cello-Orchester arrangiert werden. Das Gelernte wird in einem großen Abschlusskonzert mit aufwändiger Light Show präsentiert. Die professionellen Konzertvideos begeistern auch online und haben in YouTube schon mehr als ein halbe Million Aufrufe erzielt. Die Leitung des Cello-Orchesters Baden-Württemberg übernimmt 2017 erneut Gunther Tiedemann, ein international bekannter Cellist, Hochschuldozent und Komponist. Dank einer ausgetüftelten Probenplanung können die Kursteilnehmer ebenfalls Meisterkurse und Konzerte besuchen. Schließlich beginnt der Kurs quasi schon zu Hause, da die Noten plus Übe-Anweisungen und YouTube-Tutorials im Vorfeld zugeschickt werden. Dauer: 30. Oktober bis 3. November 2017.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Neu: Unterkunft im Jugendgästehaus Leonberg
Das Jugendgästehaus in Leonberg bietet ideale Bedingungen für eine Unterkunft während des Festivals. Nur 5 km vom Konzert- und Probenort entfernt und mit einer guten Busanbindung, haben Teilnehmende und Besucher der Cello-Akademie in den Herbstferien dort freie Bahn. Gemeinschaftsräume mit Tischkicker, Billard, Tischtennis und Beamer bieten zusätzlich die Möglichkeit des geselligen Zusammenseins in der Unterkunft. Teilnehmer der Cello-Akademie können über das Anmeldeformular auf unserer Homepage buchen. Festivalgäste, die noch eine günstige Übernachtungsmöglichkeit suchen, können direkt beim Jugendgästehaus buchen.

Über die Cello Akademie Rutesheim
Vor neun Jahren hatte der aus Rutesheim stammende Cellist Matthias Trück eine kühne Vision: Er wollte jungen Cellisten aus der ganzen Welt die Möglichkeit geben, bei einigen mit ihm befreundeten Cello-Professoren in Meisterkursen zu studieren. Diese Ausnahme-Cellisten unterrichten nicht nur an den renommiertesten deutschen Musikhochschulen, sondern genießen auch als Solisten internationale Reputation. Was also lag näher als der Gedanke, sie neben ihren Kursen auch als Solisten auftreten zu lassen? Und weil die Bühne bekanntlich der beste Lehrmeister ist, würden auch die Studenten Konzerte geben. Doch damit nicht genug: Die öffentlichen Meisterkurse, eine Instrumenten-Ausstellung und ein hochkarätiges Rahmenprogramm für Cello-Freunde sollten sich zu einer regelrechten Cello-Akademie ergänzen.

Als studierter Cellist tourt Trück seit Jahren mit seinem Celloquartett quattrocelli von Japan bis in die USA und steht mit Künstlern wie den Fantastischen Vier und Phillip Poisel auf der Bühne. Er kennt das Musikgeschäft und wusste genau, was er sich vorgenommen hatte. Wie rasant sein Akademie-Projekt an Fahrt aufnehmen würde, überraschte jedoch auch den notorischen Optimisten Trück. Mit dem weitläufigen, während der Herbstferien nicht genutzten Rutesheimer Schulzentrum fand er gleich zu Beginn den idealen Campus für seinen ambitionierten Plan. Dann ging es Schlag auf Schlag. In nur zwei Jahren entwickelte sich die Cello Akademie Rutesheim zu einer der weltweit bedeutendsten Stätten der Cellowelt. Seit 2009 sind die Meisterkurse stets ausgebucht, besucht von mittlerweile mehr als 500 hochbegabten Studenten aus allen Kontinenten. Zu einem Markenzeichen der Akademie wurden regelmäßige Uraufführungen neuer Cello-Kompositionen bekannter Komponisten. Zu ihnen zählen jüngere Künstler wie Fabrice Bollon und Christian Jost ebenso wie der weltbekannte Tonschöpfer Lalo Schifrin aus Hollywood (unter anderem Mission Impossible) und Enjott Schneider, der mit Musik zum Erfolgsfilm Schlafes Bruder für Furore sorgte. Nicht minder spannend ist die Auswahl an Gastsolisten, die Trück jedes Jahr nach Rutesheim holt, um die musikalische Vielseitigkeit des Cellos zu demonstrieren: Giovanni Sollima, Stephan Braun, Cello Duello, Wolfram Huschke und 2CELLOS sind nur einige der Künstler von Weltrang, die man in der Region sonst kaum zu hören bekommt. ??

Trotz des wundervollen Konzertprogramms steht der pädagogische Gedanke für die Cello Akademie klar im Mittelpunkt. Wie erfolgreich ihre Arbeit gerade auch in dieser Hinsicht ist, beweisen die Karrieren ihrer Absolventen: Der junge Cellist und Rutesheimer Meisterschüler Bruno Delepelaire ist inzwischen erster Solocellist der Berliner Philharmoniker. Andreij Ionita gewann den 1. Preis beim Tschaikowsky-Wettbewerb 2015 und Léonard Frey-Maibach wurde vergangenes Jahr erster Solocellist am Gewandhausorchester Leipzig..

www.cello-akademie-rutesheim.de

Donnerstag, 18. Mai 17
Bad Hersfelder Festspiele: Vorverkauf für zwei weitere Zusatzvorstellungen von MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG beginnt am Freitag
Zum ersten Mal in der Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele  war ein Schauspiel bereits im Februar und damit schon vier Monate vor Eröffnung der Bad Hersfelder Festspiele so gut wie ausverkauft. Deshalb wurden bereits im Februar Zusatztermine geplant. Das Interesse an Dieter Wedels MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG ist weiterhin so enorm, dass es derzeit schon wieder nur noch Rest-Karten gibt.

Deshalb werden weitere Zusatzvorstellungen angeboten:

MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG
Freitag,  04. August, 15 Uhr
Freitag,  18. August , 15 Uhr

Der Vorverkauf beginnt am Freitag, den 19. Mai um 9:00 Uhr.
Tickets und Informationen: Telefon +49 6621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de
www.bad-hersfelder-festspiele.de  online und in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Donnerstag, 18. Mai 17
SommerKino und PremierenKino im Ersten 2017 ~ 15 Fernseh- und Free-TV-Premieren, Start mit „The Imitation Game" am 3. Juli
Bewegende Geschichten, große Gefühle und eindrucksvolle Bilder - das bieten unsere Filme im Sommer- und PremierenKino ab 3. Juli im Ersten. An 15 Abenden kann zuhause Kinofeeling aufkommen. Im SommerKino um 20:15 Uhr und im PremierenKino um 22:45 Uhr zeigt Das Erste vielfach ausgezeichnete internationale Produktionen in Starbesetzung und nationale Kinoerfolge, die zum Teil als ARD-Koproduktionen entstanden.
Das SommerKino startet in diesem Jahr mit einem absoluten Highlight: „Sherlock"-Darsteller Benedict Cumberbatch setzt in der Rolle des genialen Mathematikers und Informatikers Alan Turing in dem für acht Oscars nominierten Biopic „The Imitation Game" alles aufs Spiel, um im Zweiten Weltkrieg die „Enigma"-Codes zu entschlüsseln.

Alle Filme im Überblick

SommerKino im Ersten, montags und mittwochs um 20:15 Uhr:

3. Juli: The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben
5. Juli: Birnenkuchen mit Lavendel
10. Juli: Madame Mallory und der Duft von Curry
12. Juli: Die Frau in Gold
19. Juli: Gracia Patricia - Fürstin von Monaco
24. Juli: Der Richter - Sein wichtigster Fall
26. Juli: Schweinskopf al dente. Ein Eberhoferkrimi

PremierenKino im Ersten, dienstags um 22:45 Uhr:
18. Juli: 3 Türken und ein Baby
25. Juli: Heute bin ich Samba
1. August: Mord im Loft
8. August: Das grenzt an Liebe
15. August: Für immer Adaline
22. August: Das Glück an meiner Seite
29. August: Der große Trip - Wild
5. September: Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück

www.DasErste.de/sommerkino 
www.DasErste.de/premierenkino

Donnerstag, 18. Mai 17
hr: „Hauptsache Kultur“ mit neuer Ausgabe Zappa in Ranstadt, Elvis in Bad Nauheim
Ein fiktiver Aufenthalt Frank Zappas in der Wetterau, eine denkwürdige Elvis-Stele in Bad Nauheim und eine Matinee für die Pressefreiheit im Schauspiel Frankfurt – das sind unter anderem die Themen der aktuellen Ausgabe von „Hauptsache Kultur“ am kommenden Donnerstag, 18. Mai, um 22.45 Uhr im hr-fernsehen.

„Am Tag, als Frank Z. in den Grünen Baum kam“ - Auf Zeitreise in der Wetterau
Er braucht eine Verschnaufpause. Urlaub in Deutschland! Weit weg von Flower Power und dem aufreibenden Musikgeschäft in Los Angeles. Ein Ausflug verschlägt Frank Z. zufällig in die hessische Provinz, in die Wetterau. Doch ausgerechnet dort hat er einen Autounfall, der ihn zwingt, drei Tage zu bleiben. In ihrem neuen Roman „Am Tag, als Frank Z. in den Grünen Baum kam“, begibt sich die Frankfurter Schriftstellerin Britta Boerdner auf Zeitreise, zurück ins Jahr 1969. Doch der Alltag in der Wetterau ist von den wilden Sechzigern noch weit entfernt. Im fiktiven Ort Randstetten sind die Menschen skeptisch allem Fremden gegenüber. Vor allem einem Musiker „mit Haaren so wild, wie sie keine Wetterauerin tragen würde“. Gerade deswegen aber verliebt sich die 17-jährige Ev in ihn. Und nicht nur ihr Leben, sondern auch das anderer Dorfbewohner ändert sich entscheidend durch die kurze Begegnung mit Frank Z. – übrigens kein Geringerer als Frank Zappa. „Hauptsache Kultur“ stellt den Roman vor und hat mit Britta Boerdner in Ranstadt Orte besucht, die sie beim Schreiben inspiriert haben.

Ist das Kunst, oder kann das weg? – Die Elvis-Stele in Bad Nauheim
Ein jeder kennt sie, die kuriosen – und häufig amüsanten – Geschichten von Kunstwerken, die nicht als solche erkannt und so zum Opfer übereifriger Putzkräfte wurden. Joseph Beuys‘ berühmt-berüchtigte „Fettecke“ ist sicherlich das prominenteste Beispiel dafür, was passieren kann, wenn Künstler mit ihren Werken an einem allgemeinen, klassischen und vielleicht auch massenkompatiblen Kunstverständnis anecken. Frei nach dem Motto „Ist das Kunst, oder kann das weg?“ begibt sich der Kunsthistoriker, Publizist und gebürtige Kasselaner Christian Saehrendt für „Hauptsache Kultur“ auf die Suche nach Kunstwerken im öffentlichen Raum. – In einer Straßenkurve in Bad Nauheim am Hotel Grunewald steht eine grabsteinähnliche schwarze Steinsäule. Und obwohl sie so altmodisch aussieht, ist sie ein zeitgenössisches Werk. Gemacht vom Bad Nauheimer Steinmetzen Heinrich Frank. Es ist ein Denkmal für Elvis Presley, der seine Militärzeit in Friedberg und Bad Nauheim verbracht hatte. Die Ähnlichkeit des Denkmals mit Elvis ist recht vage, und die TV-Moderatorin Frauke Ludowig tat die Stele bereits als „unschönes Denkmal auf einem Parkplatz“ ab. Aber ist das nicht zu kurz gegriffen? Liegt die Qualität dieses Werkes nicht ganz woanders?  Kunstexperte Christian Saehrendt nimmt das Elvis-Denkmal unter die Lupe: Ist das Kunst? Oder kann das weg?

Der Fall Deniz Yücel – Eine Matinee für die Pressefreiheit im Schauspiel Frankfurt
Der Fall Deniz Yücel spiegelt wie kaum ein anderer die kritische Situation der Pressefreiheit in der Türkei wider. Seit Ende Februar sitzt der deutsch-türkische „Welt“-Korrespondent in Istanbul wegen des Vorwurfs von Terrorpropaganda und Volksverhetzung in Untersuchungshaft. Unterstützung erhält Yücel nicht nur aus seiner Heimatstadt Flörsheim, wo regelmäßig Mahnwachen stattfinden, sondern nun auch aus dem Frankfurter Schauspiel. Dort organisiert unter anderem der Autor Imran Ayata am 21. Mai eine sogenannte Matinee der Solidarität für Deniz Yücel und andere inhaftierte Journalistinnen und Journalisten in der Türkei. Bei der Veranstaltung lesen prominente Gäste, darunter auch der Satiriker Jan Böhmermann und Deniz‘ Schwester Ilkay Yücel, Texte des Journalisten, die von den Entwicklungen in der Türkei, aber auch von Fußball, Antisemitismus oder Rechtspopulismus handeln. Doch was versprechen sich die Organisatoren und Teilnehmer von der Lesung? Was kann in Deutschland für die inhaftierten Journalistinnen und Journalisten getan werden? Können solche Veranstaltungen etwas bewirken, oder sind sie doch eher kontraproduktiv und verschlechtern die Chancen für die Betroffenen in der Türkei, wieder frei zu kommen? Mit dieser Frage beschäftigt sich auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Unter dem Stichwort „#FreeWordsTurkey“ setzt er sich für die internationale Pressefreiheit ein. „Hauptsache Kultur“ spricht unter anderem mit Imran Ayata, Ilkay Yücel und Alexander Skipis vom Börsenverein und fragt nach, ob Aktionen wie im Schauspiel tatsächlich die Situation der Journalistinnen und Journalisten in der Türkei verbessern können.
Die Matinee „Wir wollen das Meer sehen. Deniz’i görmek istiyoruz.“ findet am 21. Mai um 11 Uhr im Schauspiel Frankfurt statt.

„Hauptsache Kultur“ berichtet über Kulturhighlights in Hessen, über Trends und Tendenzen, über Skandale und Flops. Das aktuelle Kulturmagazin stellt aufregende Macher der hessischen Kulturszene vor, blickt hinter die Kulissen, mischt sich meinungsstark in Debatten ein: aktuell, überraschend, kontrovers. Präsentiert wird das Kulturmagazin von Cécile Schortmann.

Donnerstag, 18. Mai 17
Berühmte Paare der Weltgeschichte in Musik und Literatur hr2-Kulturlunch: „Paargeschichten“
Berühmte Paare der Weltgeschichte stehen im Zentrum des nächsten hr2-Kulturlunchs am Sonntag, 21. Mai, um 11 Uhr im hr-Sendesaal in Frankfurt. Protagonisten sind unter anderem „Romeo und Julia“ (Prokofjew), „Tristan und Isolde“ (Chabrier nach Wagner), „Porgy und Bess“ (Suite von Jascha Heifetz für Violine und Klavier über Themen aus der Oper von Gershwin). Ausgefallene „Paarungen" jenseits der Beziehungsebene werden das Programm abrunden, darunter Beethovens „Duett mit zwei obligaten Augengläsern".

Andrea Wolf und Hartmut Volle, auch privat ein Paar, nehmen das Publikum mit auf einen literarischen Streifzug, unter anderem mit Texten von François Villon, Erich Kästner, Elke Heidenreich, Robert Gernhardt, Martin Suter und Axel Hacke. Weitere Mitwirkende sind Andrea Kim (Violine), Stefanie Pfaffenzeller (Viola), Ulrich Horn (Violoncello) sowie die beiden Pianistinnen Maria Ollikainen und Irina Botan. Durch das Programm führt Anna Engel von hr2-kultur. Das anschließende Schlemmerbuffet steht unter dem Motto „Spargel trifft Erdbeere“.

Erhältlich sind noch wenige Restkarten ohne Schlemmerbuffet zum Preis von 19 Euro beim hr-Ticketcenter: Tel. 069/155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de. Die Aufzeichnung der Veranstaltung sendet hr2-kultur am Sonntag, 4. Juni, (Pfingstsonntag) um 20.04 Uhr und am Donnerstag, 15. Juni (Fronleichnam), um 15.04 Uhr.

Der hr2-Kulturlunch am Sonntag, 21.Mai, ist der letzte der aktuellen Saison. Die nächste Matinee findet am Sonntag, 17. September, statt. Das Motto lautet dann  „Tasten, Töne und Tumulte – alles was Sie über Musik nicht wissen“. Der Programmflyer zur Saison 2017/2018 ist bereits erschienen. Alle Informationen sind auch auf www.hr2-kultur.de zu finden. Der Vorverkauf beginnt für Abonnements am 1.Juni, für Einzeltickets am 1. Juli.

Mittwoch, 17. Mai 17
Oper Frankfurt: Zweiten Soiree des Opernstudios der Spielzeit 2016/17
Anlässlich der zweiten Soiree des Opernstudios der Spielzeit 2016/17 am Montag, dem 22. Mai 2017, um 20.00 Uhr im Holzfoyer präsentieren die derzeitigen Stipendiaten der Oper Frankfurt ein Programm bekannter Werke des internationalen Opernrepertoires.
Während sich die Herren der Schöpfung u.a. in Form der Arie des Guglielmo „Donne mie, la fate a tanti“ aus Mozarts Così fan tutte und dem Lied des Harlekin „Lieben, Hassen, Hoffen, Zagen“ aus Korngolds Die tote Stadt mit ihren Beziehungen zum „schönen Geschlecht“ auseinandersetzen, widmet sich dieses lieber – frei nach dem Motto „Diamonds are a girl’s best friend“ – dem schnöden Mammon mit der Juwelenarie der Margarethe aus Gounods Faust und dem funkelnden Koloraturen-Feuerwerk der Kunigunde „Glitter and be gay“ aus Bernsteins Candide.


Oper Frankfurt: Mitglieder des Opernstudios der Spielzeit 2016/17:
Mikolaj Trabka, Ingyu Hwang, Thesele Kemane, Ludwig Mittelhammer
 Julia Dawson, Elizabeth Sutphen, Alison King

© Wolfgang Runkel ~ www.wolfgang-runkel.de

Zu den Mitwirkenden gehören die amerikanischen Sopranistinnen Alison King und Elizabeth Sutphen, die kanadische Mezzosopranistin Julia Dawson, der koreanische Tenor Ingyu Hwang, der Münchner Bariton Ludwig Mittelhammer, sein polnischer Fachkollege Mikolaj Trabka und der südafrikanische Bassbariton Thesele Kemane. Begleitet werden die Nachwuchskünstler vom musikalischen Leiter des Opernstudios Felice Venanzoni und dem jungen polnischen Solorepetitor Michal Golawski.

Karten zum Preis von € 15 / ermäßigt € 7,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
In der kommenden Saison 2017/18 finden die Soireen des Opernstudios am 13. November 2017 sowie am 23. Mai 2018 statt.

Mittwoch, 17. Mai 17
TANZ | MODERNE | TANZ ~ Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz in Chemnitz
14. bis 18. Juni 2017 im Schauspielhaus, Opernhaus, Weltecho und anderen Orten
Bereits zum dritten Mal werden zum internationalen Festival TANZ | MODERNE | TANZ Companies der zeitgenössischen Tanzszene frischen Wind nach Chemnitz bringen.

Mit packender Bewegungssprache, außergewöhnlicher Musik und einer jeweils ganz eigenen Ästhetik verarbeiten die Tänzerinnen und Tänzer in ihren Stücken aktuelle und zeitlose Themen des Seins. Die Stadt wird erneut zu einem Ort für die Gegenwart ganz verschiedener künstlerischer und kultureller Gemeinschaften, aus deren Vielfalt Internationalität und Integration entstehen kann.
Das Publikum ist herzlich eingeladen, auf eine Reise der Auseinandersetzung mit Wurzeln und kultureller Zugehörigkeit zu gehen. Traditioneller afrikanischer Tanz, indische Philosophie, chinesischer Daoismus, Ying und Yang treffen auf heutige, junge Künstler, die ihr Sprachrohr im zeitgenössischen Tanz gefunden haben. Ihr Leben und Schaffen ist geprägt von hoher Mobilität und ihre Projekte führen sie immer wieder in andere Länder und zu neuen Herausforderungen. Ihre Stücke spiegeln ihre Suche nach der kulturellen Zugehörigkeit und dem Gefühl der Verbundenheit mit dem Land, in dem sie leben oder dem sie ursprünglich entstammen, wider. Seit Anbeginn der Zeit ist der Mensch unterwegs. Handelswege, Kriege und Völkerwanderungen prägen den kulturellen Austausch von der Steinzeit bis heute. Sie brachten Kunde und Berührung mit anderen und fremden Kulturen und schufen so die Grundlagen zum Blühen ganzer Zivilisationen und Gesellschaften.

Auch in diesem Jahr werden wieder interessante Ensembles der Tanzszene zu Gast in Chemnitz sein, u. a. Abdoulaye Trésor Konaté aus Mulhouse, BeijingDance / LDTX aus Peking, Carl Knief aus Helsinki, E-Motion / Takao Baba aus Düsseldorf, Cie Ex Nihilo aus Marseille, Navdhara India Dance Theatre aus Mumbai oder Cie Samuel Mathieu aus Toulouse.

Das Festivalprogramm wird mit einem vielfältigen Workshopangebot ergänzt. Mehr Infos unter www.theater-chemnitz.de und www.tanz-moderne-tanz.de.
Die Festivalleitung hat Sabrina Sadowska, Ballettbetriebsdirektorin und Ballettmeisterin der Theater Chemnitz, inne.
Karten sind unter Tel. 0371 / 4000-430 und www.theater-chemnitz.de erhältlich.

Mittwoch, 17. Mai 17
Ruhrtriennale verlost 50 Festivalpässe an Studierende
GewinnerInnen des Festivalpasses können sämtliche Veranstaltungen der Ruhrtriennale bei freiem Eintritt besuchen. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2017
Die Ruhrtriennale verlost auch in diesem Jahr 50 Festivalpässe an Studierende. Der Festivalpass ermöglicht Studierenden den Besuch aller verfügbaren Veranstaltungen der Ruhrtriennale 2017 bei freiem Eintritt. Seit seiner Einführung 2012 wird der Festivalpass durch den Verein der Freunde und Förderer der Ruhrtriennale finanziert. 2016 bewarben sich mehr als 1000 Studierende für den Ruhrtriennale-Studierendenpass.

Die Anmeldung zur Verlosung ist mit den Angaben zu Vor- und Nachname, Universität, Studiengang, Matrikelnummer, Geburtsdatum* und E-Mail Adresse über ein Formular auf ruhr3.com/studierende möglich. Der Einsendeschluss ist der 30. Juni 2017. Die Gewinner werden Anfang Juli per E-Mail benachrichtigt. *(Studierende bis einschließlich 30 Jahre können sich bewerben.)

Zusätzlich zum Festivalpass gelten für Studierende bis einschließlich 30 Jahren folgende Angebote der Ruhrtriennale: eine generelle Ermäßigung von 50 Prozent auf alle verfügbaren Tickets sowie Last-Minute-Karten für 10 Euro ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn (nach Verfügbarkeit) an der Abendkasse. Mit diesen Angeboten möchte die Ruhrtriennale sowohl kulturbegeisterten als auch neugierigen Studierenden einen Besuch der Ruhrtriennale ermöglichen.

www.ruhrtriennale.de

Mittwoch, 17. Mai 17
Erfolgsmusical »West Side Story« ab Juni auf dem Domplatz Magdeburg
Die Proben für das Musical »West Side Story«, das in der Regie von Gil Mehmert am Freitag, dem 16. 6. 2017, um 21.00 Uhr, Premiere auf dem Magdeburger Domplatz feiert, haben begonnen.


Theater Magdeburg_1.Probe »West Side Story«
D. Weißert, A. Zetterholm, I.Flury
© Andreas Lander

»Something's coming, something good!« – am 16. 6. 2017 feiert das erfolgreiche und beliebte Musical »West Side Story« vor der historischen Kulisse des Magdeburger Doms Premiere. Leonard Bernsteins Werk gilt als »Mutter aller Musicals« und gleichzeitig als eines der anspruchsvollsten aller Musiktheaterwerke, sind hier doch auf höchstem künstlerischen Niveau Tanz, Gesang und Schauspiel untereinander verwoben. Die unverwechselbare Harmonik und die prägnante Rhythmik haben das Musical weltberühmt werden lassen. Hinzu kommt eine zeitlos-aktuelle Geschichte, die auf Shakespeares tragischem Drama »Romeo und Julia« beruht und die bis heute ins Herz trifft.
Tony, Mitglied der »Jets«, und Maria, Schwester des Anführers der »Sharks«, verlieben sich bei einer Tanzveranstaltung im Jugendclub des Stadtteils auf den ersten Blick. Gegen alle Widerstände halten sie an ihrer Liebe fest. Doch als Tonys bester Freund Riff von Marias Bruder Bernardo erstochen wird und Tony daraufhin Bernardo tötet, ist die Tragödie nicht mehr aufzuhalten...
Um die musikalische und darstellerische Qualität einer Open-Air-Produktion dieses anspruchsvollen Musicals zu garantieren, konnte das Theater Magdeburg neben einem spannenden und breit aufgestellten Cast ein exquisites Leitungsteam gewinnen. Allen voran Regisseur Gil Mehmert, der für seine Musicalinszenierungen mehrfach ausgezeichnet wurde, zuletzt 2016 für »Hair« in München. Zu seinen herausragenden Arbeiten zählt ebenso »Das Wunder von Bern« in Hamburg, darüber hinaus inszenierte er mit großem Erfolg das DomplatzOpenAir 2013 »Les Miserables«. Die musikalische Leitung übernimmt der international gefragte Dirigent Kimbo Ishii, Magdeburgs Generalmusikdirektor, der die New Yorker Straßenkämpfe, musikalisch charakterisiert durch Jazz und lateinamerikanische Rhythmen, mit der Magdeburgischen Philharmonie lebendig werden lässt. Das erfahrene Leitungsteam rund um Regisseur Gil Mehmert wird ergänzt vom ausgezeichneten und international agierenden Bühnenbildner Jens Kilian. Der junge Choreograf Jonathan Huor, der 2016 mit dem Deutschen Musical Theater Preis in der Kategorie Choreografie ausgezeichnet wurde, ergänzt dieses versierte Team. Die Kostüme entwirft Falk Bauer.

Die Partien von Tony und Maria zählen auf Grund ihrer großen sängerischen Anforderungen zu den anspruchsvollsten im Musicalfach. Für die Magdeburger Inszenierung wurde ein ausgewogenes, erfahrenes und junges Trio engagiert: Mit Anton Zetterholm steht ein erfolgreicher Musicaldarsteller, der bereits in mehreren großen Musicalproduktionen mitgewirkt hat, als Tony auf der Domplatzbühne. Der beliebte Schwede spielte bis Mitte Juni 2014 am Londoner Queen‘s Theatre die Rolle des Enjolras im bekannten West End Musical »Les Misérables«. Die Partie der Maria wird doppelt besetzt mit der erfahrenen Musicaldarstellerin und Schauspielerin Iréna Flury sowie der jungen Sybille Lambricht. Insgesamt stehen rund 45 Darstellerinnen und Darsteller auf der Domplatzbühne.
Regisseur Gil Mehmert erzählt Bernsteins Adaption des Shakespeare-Klassikers so »gegenwärtig wie möglich«. Dafür nimmt er die Ästhetik der 1950er Jahre, in der das Werk entstanden ist, auf und verlängert diese »zeitlos« in die Gegenwart, denn die konfliktreiche Suche der Jugendlichen nach einer eigenen Identität und dem Umgang mit unterschiedlichen kulturellen Gruppen, ist auch heute noch hoch aktuell. Die Straßen von Manhattan, in denen die Auseinandersetzungen der Jets und Sharks stattfinden, werden auf dem Domplatz nachgebildet. Die Bühne misst 1000 m2 und bietet viel Raum für Action, zum Beispiel in einem der beiden rund 7 Meter hohen Hochhäuser oder auf dem Platz zwischen fahrenden Autos. Viel Erfahrung mit großen Open-Air-Veranstaltungen bringt der Bühnenbildner Jens Kilian mit, der den Magdeburger Domplatz bestens kennt, hat er doch 2013 das Bühnenbild für »Les Miserables« und 2016 für »Hair« entworfen.
Die 18 Vorstellungen der »West Side Story«, die am 16. 6. 2017, 21.00 Uhr, auf dem Domplatz Premiere feiert, sind bereits jetzt zu über 80 % ausgelastet. Karten sind noch online, telefonisch unter 0391 40 490 490, an der Theaterkasse im Opernhaus oder per Mail an kasse@theater-magdeburg.de erhältlich.
West Side Story
Zur Inszenierung der Oper Magdeburg:

Premiere Fr. 16. 6. 2017, 21.00 Uhr, Domplatz

DomplatzOpenAir
Musikalische Leitung: GMD Kimbo Ishii
Regie: Gil Mehmert
Bühne: Jens Kilian
Kostüme: Falk Bauer
Choreografie: Jonathan Huor
Dramaturgie: Ulrike Schröder

Besetzung:

Riff: Markus Schneider
Tony: Anton Zetterholm
Bernado: Sascha Luder
Maria: Iréna Flury/Sybille Lambrich
Anita: Andrea Sanchez del Solar

Und mit: Dennis Weißert, Robin Koger, Jan Rogler, Alexander Sasanowitsch, Peter Diebschlag, Daniel Ojeda, Yael Shervashidze, Pawel Stanislawow, Daniel Smith, Leander Rebholz, Karen Müller, Eva Zamostny, Sophie Allnatt, Audrey Becker, Cristina Salamon Lama, Vera Weichel, Ben Cox, Alejandro Muñoz Castillo, Yong Hoon Cho, Raúl Pita Caballero, Adam Reist, Elio Clavel, Pavel Kuzmin, Adrián Román Ventura, Liam White, Andreas Loos, Nedime Ince, Lara de Toscano, Jenny Stark/Uta Zierenberg, Bo Mi Lee, Ilka Hesse, Katrin Haase, Meryem-Josephine Cil, Tatiana de Sousa, Antanina Maksimovich, Amanda Mata, Peter Wittig, Frank Heinrich, Bartek Bukowski, Thomas Matz
Magdeburgische Philharmonie

www.theater-magdeburg.de

Mittwoch, 17. Mai 17
Carmen Nebel präsentiert Schlagerparty im ZDF
Am Samstag, 20. Mai 2017, 20.15 Uhr, meldet sich ZDF-Moderatorin Carmen Nebel live aus dem Velodrom Berlin. In "Willkommen bei Carmen Nebel" präsentiert sie Stars, Musik und Überraschungen.

Die beiden Königinnen des Schlagers, Helene Fischer und Andrea Berg, geben sich die Ehre und präsentieren ihren Fans mehrere Lieder. Bei diesem Gipfeltreffen darf ein weiterer Superstar nicht fehlen: Volks-Rock'n'Roller Andreas Gabalier. Der österreichische Ausnahmekünstler performt seinen Chart-Erfolg "Hulapalu". Ebenfalls angekündigt hat sich Weltstar Anna Netrebko. Die Sopranistin führt in Berlin, gemeinsam mit Ehemann Yusif Eyvazov, das Duett "Cantami" auf. Weitere Musik-Gäste in der Sendung sind Maite Kelly, Karel Gott, Vanessa Mai & Bastiaan Ragas ("Caught in the Act"), Thomas Anders, Michelle und DJ Ötzi.

Humorvoll, herzlich und schräg wird es, wenn Kult-Comedian Sascha Grammel mit seinen beiden Begleitern, Freiherr von Furchensumpf und Baby Josie, die Showbühne unsicher macht.

www.zdf.de

Mittwoch, 17. Mai 17
Finale der Bruckner-Reihe mit der Staatsphilharmonie wird am 26. Mai im Wormser Dom eingeläutet
Ein großes Vorhaben strebt seiner Vollendung entgegen: In diesem Jahr vervollständigen vier Konzerte den Zyklus mit allen Bruckner-Sinfonien in den Domen des Landes, den die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Generalmusikdirektor Karl-Heinz Steffens seit 2014 im Rahmen des Kultursommers verwirklicht.


Kathedralklänge Worms
© pielmedia

Am 26. Mai 2017 um 20.00 Uhr erklingt im Worms Dom Bruckners Sinfonie Nr. 5 B-Dur, WAB 105. Zu den „KathedralKlängen“ gehört es, dass ein weiterer Konzertteil von der Dommusik des Aufführungsortes gestaltet wird. In Worms steht hierbei eine weitere Sinfonie auf dem Programm: Domorganist Dan Zerfaß spielt César Francks Grande Pièce Symphonique op. 17, FWV 29. In den drei ineinander übergehenden Sätzen glaubt man Stilrichtungen von Bach bis Beethoven zu erkennen.
Anton Bruckner war selbst ein international anerkannter Organist. Dieser „Beruf“ gab ihm die nötige finanzielle Sicherheit: Seine 5. Sinfonie war erst nach rund drei Jahren vollendet. Sie wurde dann zu Bruckners Lebzeiten nur einmal aufgeführt, der Dirigent Franz Schalk war beeindruckt: „Tief ergriffen, beglückt in den Gefilden ewiger Größe wandelnd fühle ich mich. Von der niederschmetternden Gewalt des Finales kann niemand sich eine Vorstellung machen, der es nicht gehört.“
Hier ist die Chance, es zu hören und diese Erfahrung selbst zu machen!

Karten für das Konzert am 26. Mai 2017 um 20.00 Uhr in Worms gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen sowie über www.ticket-regional.de .
Konzertübersicht „KathedralKlänge – Bruckner in den Domen“ 2017:
- Fr 26. Mai 2017, 20.00 Uhr, Worms: Sinfonie Nr. 5 B-Dur, WAB 105 (Tickets: Ticket-Regional)
- Sa 27. Mai 2017, 20.00 Uhr, Speyer: Sinfonie Nr. 1, c-Moll, WAB 101 (Tickets: reservix)
- Fr 26. August 2017, 20.00 Uhr, Trier: Sinfonie Nr. 2 c-Moll, WAB 102 (Tickets: Mosel Musikfestival)
- Di 03. Oktober 2017, 15.00 Uhr, Speyer: Sinfonie Nr. 9, d-Moll, WAB 109 (Tickets: reservix)

Für die Konzerte in Worms am 26. Mai und Speyer am 27. Mai gibt es bei den Tourist-Informationen beider Städte auch spezielle Übernachtungspakete.

www.kathedralklaenge.de

Dienstag, 16. Mai 17
Er macht nochmal den TIME WARP! Sky du Mont als Erzähler in Richard O’Brien’s Rocky Horror Show
Sky du Mont gehört mittlerweile so fest zu RICHARD O’BRIEN’S ROCKY HORROR SHOW wie die lautstarken Kommentare des Publikums, die er als Erzähler der schrägen Show virtuos parieren darf. Wenn ab dem 3. Oktober die Tournee des absoluten Kult-Musicals durch Deutschland, Italien, Österreich und die Schweiz startet, wird er erneut die Rolle des Erzählers übernehmen und als schlagfertiger Gentleman begeistern: in den Theatern von Köln, Bremen, Hamburg, Wien, Essen, Mannheim, Dortmund, Oberhausen, Berlin, München, Frankfurt, Hannover und Düsseldorf.

„Die Musik ist unfassbar stark, die Geschichte ist schräg und die Leute gehen mit, wie ich es auf der Bühne noch nie gesehen habe – es ist ein regelrechtes Happening“, so du Mont über das Enfant Terrible des Musicals. Worauf er sich besonders freut? „Ich habe am Theater schon viel erlebt. Aber als ich bei meiner Premiere in Oberhausen am Ende vor einem Saal mit 4000 jubelnden und auf den Sitzen tanzenden Menschen stand, haben sich meine Haare
gesträubt und ich mich gefragt: Warum bist Du kein Popstar geworden? Es ist einfach unglaublich, bei so etwas dabei sein zu dürfen. Ich bin mir sicher, dass auch die kommende Tour wieder ein riesiger Erfolg wird. Viele Menschen gehen drei oder viermal in die Show, was beeindruckend ist!“

Sky du Mont – ein Gentleman unter den deutschen Schauspielern
Der in Argentinien geborene Schauspieler gehört zu den erfolgreichsten Vertretern des deutschen Films und Fernsehens, mit Engagements in England, den USA und Frankreich. Er war in Stanley Kubricks Kinoproduktion Eyes Wide Shut neben Tom Cruise und Nicole Kidman zu sehen. In dem Oscar-nominierten Kinofilm The Boys from Brazil spielte er an der Seite von Laurence Olivier und Gregory Peck sowie mit Anthony Quinn in Omar Mukhtar – Löwe der Wüste. Darüber hinaus war der ausgebildete Theaterschauspieler an verschiedenen deutschen Bühnen engagiert. 2001 und 2004 wurde er für seine Rollen in den Kinokomödien Der Schuh des Manitu und (T)Raumschiff Surprise je mit einem Bambi und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. Seit einigen Jahren tritt Sky du Mont auch als Romanautor hervor. 2017 wird er für Michael „Bully“ Herbigs neuen Film Die Bully Parade – der Film vor der Kamera stehen. Neben zahlreichen Lesungen ist Sky du Mont in 2017 und 2018 mit der Pianistin und Kabarettistin Christine Schütze im komödiantisch-musikalischen Abend „Beziehungsweisen“ zu erleben.

Trash, Sex und Rock’n’Roll: die Rocky Horror Show
Schon kurze Zeit nach ihrer Uraufführung 1973 in London wurde die Rocky Horror Show zum Phänomen: Über 20 Millionen Menschen haben sie bislang erlebt. Die legendäre Verfilmung The Rocky Horror Picture Show ist ebenfalls ein Klassiker. Sam Buntrocks gefeierte Inszenierung RICHARD O’BRIEN’S ROCKY HORROR SHOW – inszeniert unter dem Augenmerk ihres Schöpfers selbst – wagt den „Time Warp“ zurück zu den Wurzeln des Stücks in B-Movies, Burlesque und Glamrock. Über eine Million Fans ließen sich seit der Weltpremiere 2008 in Berlin von seiner international hochgelobten Inszenierung begeistern. 300 000 Besucher machten allein die letzte Tournee zum ausverkauften Hit.

Tour und bereits bestätigte Vorstellungen mit Sky du Mont als Erzähler:*

03.10. - 21.10.2017 Köln, Musical Dome (Sky du Mont 03. - 08.10.; Premiere zum Tour-Auftakt am 04.10.2017)
14.11. - 19.11.2017 Bremen, Musical Theater (Sky du Mont 14. - 19.11.)
21.11. - 25.11.2017 Hamburg, Mehr!-Theater am Großmarkt (Sky du Mont 21. - 25.11.)
28.11. - 16.12.2017 Wien, Museumsquartier Halle E (Sky du Mont 28.11. - 3.12.)
19.12. - 27.12.2017 Essen, Colosseum Theater Sky du Mont (19. - 23.12.)
29.12. - 31.12.2017 Mannheim, Rosengarten Sky du Mont (29. - 31.12.)
03.01. - 10.01.2018 Dortmund, Konzerthaus Sky du Mont (03. - 07.01.)
16.01. + 17.01.2018 Bielefeld, Stadthalle (Ohne Sky du Mont)
19.01. - 21.01.2018 Oberhausen, Theater in der KöPi Arena (Sky du Mont 19. - 21.01.)
23.01. - 10.02.2018 Berlin, Admiralspalast (Sky du Mont 23. - 28.01.)
13.02. - 18.02.2018 Stuttgart, Liederhalle (Ohne Sky du Mont)
20.02. - 18.03.2018 München, Deutsches Theater (Sky du Mont 20. - 25.02.)
27.03. - 01.04.2018 Frankfurt, Alte Oper (Sky du Mont 27.03. - 1.04.)
06.04. - 08.04.2018 Hannover, Swiss Life Hall (Sky du Mont 06. - 08.04.)
24.04. – 06.05.2018 Düsseldorf, Capitol Theater (Sky du Mont 24. - 29.04.)

(Weitere Tour-Termine in Vorbereitung)
*Änderungen vorbehalten

Weitere Termine mit Sky du Mont und weitere Erzähler werden noch bekannt gegeben und im Internet unter www.rocky-horror-show.de aktualisiert.

Vorverkauf: Tickethotline Deutschland: 01805 - 2001 (0,14 €/Min. a. d. dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42€/Min.)
Tickethotline Österreich: oeticket.com: 0900 - 9496096 (1,09 €/min. inkl. MwSt.)

Internet: www.bb-promotion.com, www.rocky-horror-show.de, www.rocky-horror-show.at
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Dienstag, 16. Mai 17
Staatstheater Darmstadt: Zum letzten Mal: Jenufa am 21.05
(lifePR) Am Sonntag, 21. Mai 2017 ist die Oper JENUFA von Leoš Janácek in der Regie von Dirk Schmeding zum letzten Mal im Großen Haus des Staatstheaters Darmstadt zu sehen.

Jenufa erwartet ein Kind von Stewa, einem von zwei rivalisierenden Halbbrüdern. Eine Hochzeit zwischen den beiden soll sie vor der Schande eines unehelichen Kindes bewahren. Doch diese kommt nicht zustande, denn Stewa ist dem Alkohol verfallen. Erst, wenn er in einem Jahr Besserung gezeigt hat, darf er heiraten. Der andere Bruder, Laca, würde Jenufa nehmen. Mit einer grauenvollen Tat will er verhindern, dass Stewa Jenufa jemals wieder anschaut – er entstellt ihre Wangen mit einem Messer. Die Stiefmutter Jenufas findet vermeintlich nur einen Ausweg: Nach heimlicher Entbindung ertränkt sie das Neugeborene im Fluss. Im Frühling darauf soll die Hochzeit zwischen Jenufa und Laca stattfinden. Doch das Eis taut und legt die Gräueltaten des vergangenen Jahres frei. Die Küsterin bekennt sich zu ihrer schweren Schuld, die sie auf sich geladen hatte.

Der Regisseur Dirk Schmeding befreit die Geschichte aus dem mährischen Bauernleben von ihrer Dorfidylle und spürt den Handlungen der Figuren nach. Keine der Figuren scheint mehr tragisch determiniert zu sein, sondern handelt nach freien Stücken. Dennoch bleibt das Tragische in der Gesellschaft verankert, in der jede Figur nach Halt suchend um sich schlägt. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Will Humburg.

Mit Anja Bildstein/Elisabeth Hornung, Marco Jentzsch, Mickael Spadaccini, KS Katrin Gerstenberger, Katharina Persicke, Thomas Mehnert, Oleksandr Prytolyuk, Annette Luig, Joyce de Souza, Agata Siebert, Gundula Schulte, Jana Baumeister

Musikalische Leitung: Will Humburg
Inszenierung: Dirk Schmeding
Bühne: Martina Segna
Kostüme: Frank Lichtenberg
Einstudierung Chor: Thomas Eitler-de Lint
Dramaturgie: Catharina von Bülow, Ute Vollmar

Zum letzten Mal am Sonntag, 21. Mai 2017, 18.00 Uhr | Großes Haus

www.staatstheater-darmstadt.de

 Dienstag, 16. Mai 17
Völkerverständigung Balear: Pablo Mielgo in Dortmund und Genf
Pablo Mielgo entwickelt engagiert die musikalische Landschaft der Balearen weiter. Der Madrilene schafft mit seinem Orchester sowie großem sozialen Engagement neue musikalische Strukturen im korruptionskrisenerschütterten Inselstaat. Mit dem Orquestra Simfònica de les Illes Balears OSIB  macht er nicht nur ausgezeichnete Musik, sondern trägt zur Völkerverständigung bei. Eben diese praktiziert der klar strukturiert und umsichtig arbeitende Dirigent am 31. Mai 2017 auch in Deutschland zu Gast im Konzerthaus Dortmund. Als Spanier hat er natürlich den spanischen Literatur-Klassiker Don Quixote in Strauss’scher Vertonung im Gepäck und musiziert gemeinsam mit dem Solocellisten der Berliner Philharmoniker Ludwig Quandt. 
 
Völkerverständigung ist insbesondere auf den spanischen Inseln eine notwendige Tugend, die alle für sich eine eigene katalanische Sprache pflegen und doch mit einer Vielzahl von Kulturen zusammen kommen. Dafür ist der agile Chefdirigent des OSIB mit dem Preis Pro Arte y Cultura ausgezeichnet worden, arbeitet nicht nur an der Eröffnung des neu gebauten Auditoriums in Palma de Mallorca, sondern auch an der Gründung eines professionellen Orchesters in Miami.
In Anerkennung seines Engagements ist er daher eingeladen, bei der UN in Genf aufzutreten und dafür eigens ein Konzert-Format zu entwickeln.
 
Auf Mallorca besinnt sich der Madrilene mit Unternehmergeist als „gesunde Übung“ auch einmal auf seine spanischen Wurzeln. Er plant u.a. ein Tribut an Paco di Lucia für den Dezember und entwickelt neue Konzepte, mit denen er den Sommer gestaltet, und führt z. B. mit 150 Kindern aller balearischen Inseln am 25. Juni eine Petita Simfònica auf, erweitert den Konzertsaal in die mallorquinischen Weinberge, etabliert ein Beethovenfest und bringt halbszenische Opernaufführungen auf die Bühne – und dies mit hochkarätiger Besetzung. Denn zahlreiche renommierte Musiker folgen regelmäßig der Einladung des Maestros, darunter Künstler wie Mischa Maisky und Julian Rachlin, die am 12. August in Beethovens Tripelkonzert die Solisten sind.
 
 
Pablo Mielgo in Deutschland:
31. Mai 2017, 20.00 Uhr, Dortmund, Konzerthaus

 
Pablo Mielgos Konzerte mit dem OSIB auf den Balearen
11. Mai 2017, 20.00 Uhr, Mallorca, Palma de Mallorca, Auditorium
18. Mai 2017, 19.00 Uhr, Mallorca, Palma de Mallorca, Auditorium
15. Juni 2017, 20.00 Uhr, Ibiza, Baluard Menorca
16. Juni 2017, 20.00 Uhr, Formentera, La Mola
25. Juni 2017, 20.00 Uhr, Mallorca, Palma de Mallorca, Palma Arena
06. Juli 2017, 21.30 Uhr, Mallorca, Palma de Mallorca, Castell de Bellver
07. Juli 2017, 21.30 Uhr, Mallorca, Palma de Mallorca, Castell de Bellver
13. Juli 2017, 21.30 Uhr, Mallorca, Palma de Mallorca, Castell de Bellver
14. Juli 2017, 21.30 Uhr, Mallorca, Palma de Mallorca, Castell de Bellver
21. Juli 2017, 21.30 Uhr, Mallorca, Palma de Mallorca, Misericordia
22. Juli 2017, 21.30 Uhr, Mallorca, Palma de Mallorca, Macià Batle
12. August 2017, Mallorca, Pollença, Pollença Festival


pablomielgo.com

Dienstag, 16. Mai 17
Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz: Abschlusskonzerte Saison 2016/2017

4. Matineekonzert, 28. Mai 2017, 10.30 Uhr im Opernhaus Chemnitz: „Gibt es im Dschungel Haselnüsse?“
Musik nicht nur aus Kinderfilmen von gestern und heute
Solistin: Katharina Boschmann, Sopran
Moderation: Christoph Dittrich
Dirigent: Stefan Politzka
Robert-Schumann-Philharmonie

Mit dem 4. Matineekonzert lädt die Robert-Schumann-Philharmonie wieder alle jungen und junggebliebenen Konzertbesucher zu einem unterhaltsamen musikalischen Vormittag ins Chemnitzer Opernhaus ein. Unter dem Titel „Gibt es im Dschungel Haselnüsse?“ führt Generalintendant Christoph Dittrich durch ein Programm voller kurzweiliger, bekannter und auch weniger bekannter Werke.
Wer kennt nicht Balus Song aus dem „Dschungelbuch“? Aber wäre Balu genauso witzig, wenn er die Gemütlichkeit nur mit Worten anpreisen würde? Oder die berühmte Aschenbrödel-Melodie von Karel Svoboda: Wie ein Glücksbringer führt sie durch die Geschichte, bis der Schuh dann doch den richtigen Fuß findet ... Ja, was wäre ein guter Film ohne Musik? Richtig – ein schlechter Film: weniger lustig, weniger spannend und vermutlich auch weniger gruselig.
Filmmusik lässt Bilder in der Fantasie entstehen, auch und gerade, wenn man den Film dazu nicht kennt. Im Programm ist u. a. das berühmte Saxophon-Solo aus „Der rosarote Panther“ sowie Musik aus dem Musical „My Fair Lady“ zu hören, das mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle erst nach dem Bühnenerfolg den Weg auf die Leinwand fand. Aber es erklingen auch klassische Stücke, die den Charakter verschiedener Filmsituationen auf typische Art untermalt haben, wie z. B. die Ouvertüre zu Rossinis Oper „Wilhelm Tell“, die mit ihrem rasanten Schlussteil immer eine galoppierende Wildpferdherde assoziiert. Komplettiert wird das Ganze mit Musik, die noch keine filmische Verwendung gefunden hat, aber mit ihrer Bildhaftigkeit jederzeit dazu werden könnte.

10. Sinfoniekonzert, 14. Juni 2017, 19.00 Uhr + 15. Juni 2017, 20.00 Uhr in der Stadthalle Chemnitz:
Russische Galanacht
Pjotr Tschaikowsky: „Romeo und Julia“ Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare
Alexander Borodin: „Eine Steppenskizze aus Mittelasien“
Nikolai Rimski-Korsakow: Konzert für Posaune und Orchester
Pjotr Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33
Modest Mussorgski: „Bilder einer Ausstellung“, Fassung für Orchester von Maurice Ravel
Solisten:
Falko Munkwitz, Posaune
Thomas Bruder, Violoncello
Dirigent: Felix Bender
Robert-Schumann-Philharmonie

Mit einer Russischen Galanacht feiert die Robert-Schumann-Philharmonie den krönenden Abschluss einer Konzertsaison, in der sie die Vielfalt slawischer Musik aufgeblättert hat. Als Solisten lassen Posaunist Falko Munkwitz und Cellist Thomas Bruder, beide Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie, ihre Interpretationen der Musik von Rimski-Korsakow und Tschaikowsky erklingen, während Felix Bender am Pult der Philharmonie das Ende einer erfolgreichen Saison einläutet.
Höhepunkte romantischer Programmmusik umrahmen gleich zwei reizvolle Solokonzerte. Diese Best-of-Auswahl vereinigt dabei Komponisten ganz unterschiedlicher Lager: Alexander Borodin (1833–1887), Nikolai Rimski-Korsakow (1844–1908) und Modest Mussorgski (1839–1881) hatten sich 1862 im sogenannten Mächtigen Häuflein zusammengeschlossen, um eine spezifisch nationalrussische Musik zu kreieren. Meisterwerke wie Borodins „Steppenskizze aus Mittelasien“ oder Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ haben allerdings ungeachtet der seinerzeit gesetzten Richtlinien Weltruhm erlangt. Ihr Antipode Pjotr Tschaikowsky (1840–1893) orientierte sich mehr an westeuropäischen Entwicklungen und schuf unter diesem Einfluss seine Musik – wie etwa die Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“, die paradoxerweise als Inbegriff „russischer Musik“ gilt. Ein brillantes Gegensatzpaar bilden die zwei Solokonzerte: Rimski-Korsakow war in den 1870er Jahren nicht nur Kompositionsprofessor, sondern auch Inspekteur der Marinekapellen. Das Konzert schrieb er für einen befreundeten Marineoffizier und wählte passenderweise in der Uraufführungsversion eine Militär(blas-)kapelle als Begleitung. Tschaikowsky entwarf seine Rokoko-Variationen auf Anregung eines Cello-Professors und verneigte sich damit zugleich vor dem größten Genie der Musikgeschichte, Wolfgang Amadeus Mozart.

www.theater-chemnitz.de

Montag, 15. Mai 17
Oldenburg: 13. Internationale Tanztage gehen mehr als erfolgreich zu Ende
Gestern gingen die 13. Internationalen Tanztage mit fast nur ausverkauften Vorstellungen im Großen und Kleinen Haus und in der Exerzierhalle des Oldenburgischen Staatstheaters
fulminant zu Ende. Mit knapp 15.000 Besuchern wurden erstmals in ihrer 24-jährigen Geschichte Zuschauerzahlen im fünfstelligen Bereich erreicht. 13 Compagnien aus Europa,
den USA und Afrika, darunter so bekannte wie das Ballet du Grand Théâtre de Genève, Hubbard Street Dance Chicago und Les Ballets Bubeníček, sowie das große Rahmenprogramm begeisterten 10 Tage lang die Besucherinnen und Besucher nicht nur aus Oldenburg und der Region.
Mit 33 Tanzaufführungen, 12 Themen Workshops, 3 Foyerkonzerten und 2 Partys gab es genau 50 Veranstaltungen, und das bei einem kleineren Etat gegenüber den Vorjahren.
„Die Begeisterungsfähigkeit des Oldenburger Publikums scheint keine Grenzen zu kennen.“, zieht Festivalleiter Burkhard Nemitz seine persönliche Bilanz. „Mehr als 1.000 Menschen pro
Festivaltag mit Tanz zusammen zu bringen, ist äußerst beglückend. Dazu fühlten sich alle Compagnien in Oldenburg sehr angenommen."
Die nächsten Tanztage werden im Mai 2019 stattfinden.

www.staatstheater.de

Montag, 15. Mai 17
Burgfestspiele Bad Vilbel: Ein Diener, zwei Herren, ein Scheck, 30.000 Euro ~ „Die Menschen sind gleich geblieben“
Diener zweier Herren: Burgfestspiele Bad Vilbel stellen erste Inszenierung der Spielzeit vor und nehmen Scheck der STADA Arzneimittel AG entgegen


© Burgfestspiele Bad Vilbel

„Die Menschen sind gleich geblieben“ weiß Regisseurin Adelheid Müther. Deshalb wird Carlo Goldonis Komödie ‚Der Diener zweier Herren’ 271 Jahre nach der Uraufführung in heutigen Kostümen über die Bühne der Burgfestspiele in Bad Vilbel gehen. Der Klassiker unter den Komödien aus dem Jahr 1746 eröffnet am 6. Juni als erste Premiere der großen Abendveranstaltungen die neue Spielzeit in der Wasserburg.
Fast schon ein Klassiker ist auch die Unterstützung der ebenfalls in Bad Vilbel ansässigen STADA Arzneimittel AG, die das Sommertheater seit ihrem Anfang 1987 fördert. Es ist inzwischen eine gute Tradition der Burgfestspiele, die erste Abendpremiere der Spielzeit vorzustellen und dabei einen Scheck der STADA entgegenzunehmen. Zum 30. Geburtstag der Burgfestspiele im letzten Jahr hatte die STADA die Unterstützung auf 30.000 Euro erhöht. „Ich freue mich, dass wir diesen Betrag auch im Jahr beibehalten können“, erklärte Dr. Ute Pantke von der STADA AG, die seit mehreren Jahren die Kooperation mit den Burgfestspielen betreut: „Es ist eine schöne Partnerschaft – ich möchte sie schon als Freundschaft bezeichnen.“

Für die Treue der STADA zu den Burgfestspielen bedankte sich auch Bürgermeister Thomas Stöhr: „Wir sind gemeinsam gewachsen“ beschreibt er das Verhältnis zum langjährigen Sponsor. Claus-Dieter Kunzmann, Intendant der Burgfestspiele erinnert an frühere Jahre: „Sie haben uns über manche Hürden geholfen.“

Stege wie in Venedig bei Hochwasser und Kostüme, die zeigen, wer arbeitet und wer nichts tut
Die Bretter, die die Welt bedeuten, sind im Bühnenbild von Lilot Hegi und Marie-Therese Cramer Stege – ähnlich denen, die in Venedig bei Hochwasser gelegt werden und von denen man schnell ins Wasser stürzt. In Bad Vilbel reichen sie bis zu den Treppen und so lässt sich die ganze Burg bespielen. Komödienspezialistin Müther möchte den „Diener“ schon seit vielen Jahren inszenieren – und freut sich, dass es jetzt in Bad Vilbel geklappt hat und sie mit dem gleichen Bühnenbild- und Kostümteam zusammenarbeiten kann wie zuletzt bei „Die Päpstin“ und „Mein Freund Harvey“. „Die Kostüme zeigen, wer arbeitet und wer nichts tut“ erklärt Ausstatterin Cramer.

Rasantes Bühnenspiel von Freilichtspezialisten
Steffen Weixler, Darsteller des Truffaldino, der Titelrolle, tritt zum ersten Mal in Bad Vilbel auf. Der junge Schauspieler spielte unter anderem am als Talentschmiede bekannten Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel und sammelte „Freilichterfahrung“ auf Usedom. „Es arbeitet bei ihm im Kopf.“ beschreibt Weixler die Nöte des so ausgebeuteten wie gewitzten Dieners und verspricht ein rasantes Bühnenspiel: „Nicht nur Truffaldinos Kopf arbeitet.“

Jenny Klippel debütiert ebenfalls in Bad Vilbel. Sie spielt die Beatrice, die, als Mann verkleidet, ihren des Mordes beschuldigten Verlobten sucht. Klippel ist vor allem in Norddeutschland bekannt: Unter anderem aus Komödien am bekannten Hamburger Ohnesorg-Theater und aus dem Freilichttheater im mecklenburgischen Waren an der Müritz.
Schon den siebten Sommer tritt Volker Weidlich in Bad Vilbel auf. In diesem Jahr präsentiert er den „geizigen Pantalone, der über Leichen geht und skrupellos seine Tochter nacheinander verlobt“. Weidlich beschreibt die Figur als „Paten“.
Dr. Ute-Pantke, langjährige Patin im besten Sinne, freut sich auch privat auf die neue Spielzeit: „Ich bin auch ein großer Fan der Burgfestspiele geworden“, so die promovierte Biologin.

www.kultur-bad-vilbel.de

Montag, 15. Mai 17
3sat-Preis 2017 an Milo Rau ~ "In vielerlei Hinsicht, eine komplizierte Produktion", so der Theaterregisseur bei der Verleihung
Am Samstagabend (13. Mai 2017), überreichte die 3sat-Koordinatorin Dinesh Kumari Chenchanna beim 54. Theatertreffen den mit 10.000 Euro dotierten 3sat-Preis an den Schweizer Theaterregisseur und -autor Milo Rau für seine Inszenierung "Five Easy Pieces". Das mutige, die Zuschauer herausfordernde Stück handelt vom Leben und den Verbrechen des Belgiers Marc Dutroux, nachgestellt von Kindern zwischen 8 und 13 Jahren. Die Verleihung fand in den Berliner Sophiensaelen im Anschluss an die Berliner Premiere von "Five Easy Pieces" statt.

"Den Fall Dutroux mit dem Stück 'Five Easy Pieces' auf die Bühne zu bringen scheint unerhört, ist aber in der Umsetzung durch Regisseur Milo Rau eine Arbeit, die erschüttert und dennoch Hoffnung macht. 3sat unterstützt mit seinem Preis eine einzigartige Theaterarbeit, die sich sowohl auf künstlerischer wie auch auf historischen und soziologischen Ebenen mit dem Thema Kindesmissbrauch auseinandersetzt", so die 3sat Koordinatorin Dinesh Chenchanna bei der Preisverleihung.

Milo Rau nahm den 3sat-Preis auf der Bühne zusammen mit seinem Ensemble entgegen und bedankte sich für die Auszeichnung: "'Five Easy Pieces' war, in vielerlei Hinsicht, eine komplizierte Produktion. Allein die Castings dauerten mehrere Monate, die Proben ein halbes Jahr. Und immer wieder kam es auf unserer Tour durch bisher 13 Länder zu Problemen: In Singapur gab es eine Altersbeschränkung ab 18 Jahren, in München wurde eine Szene zensiert, in Paris versuchte die christdemokratische Partei das Stück per Petition zu verhindern, in Frankfurt und Manchester wurde uns die Aufführung ganz untersagt. Dabei ist der einzige "Skandal", wie unglaublich fein und souverän die jungen Darsteller ihre Rollen spielen. Wir alle freuen uns sehr über diesen mutigen Preis!"

Seit 1997 vergibt 3sat als Medienpartner des Berliner Theatertreffens jährlich den 3sat-Preis für eine künstlerisch innovative Leistung an eine/n oder mehrere Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis der eingeladenen Ensembles. Bisherige Preisträger waren unter anderen Herbert Fritsch, Sandra Hüller und Christoph Schlingensief.

Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, in welcher Weise Milo Rau die Umsetzung dieses schwierigen Themas gelungen ist: "Den belgischen Mädchenmörder und Sadisten Marc Dutroux zum Gegenstand eines Theaterstücks zu machen und dafür überwiegend Kinder auf die Bühne zu stellen, ist in der Tat eine Kühnheit. Herz und Verstand erwarten in so einem Fall schweres dokumentarisches Geschütz. Aber der Schweizer Milo Rau verarbeitet den Stoff mit einer Leichtigkeit, die jedes Publikum in ihren Bann zieht. Rau macht das Ungeheuerliche zwar nicht erträglich, aber er macht es erzählbar, und er stellt dabei grundsätzliche Fragen nach der Gewaltstruktur zwischen Minderjährigen und Erwachsenen. So feiern Raus 'Five Easy Pieces', was die Dutrouxs dieser Welt vernichten wollen: kindliche Weisheit, kindlichen Willen, kindlichen Trotz."

Unter dem Motto "Starke Stücke" zeigt 3sat vier herausragende Inszenierungen vom diesjährigen Theatertreffen in seinem Programm. Nachdem "Drei Schwestern" und "Traurige Zauberer" bereits am 6. und 13. Mai ausgestrahlt wurden, zeigt 3sat am Samstag, 20. Mai, ab 20.15 Uhr, mit "89/90" vom Schauspiel Leipzig eine weitere Aufzeichnung vom Berliner Theatertreffen; im Herbst 2017 folgt "Die Räuber" vom Münchner Residenztheater.

Samstag, 13. Mai 17
Die Saison 2017/2018 im Schauspielhaus Bochum ~ Intendanz Olaf Kröck
Olaf Kröck ist in der Spielzeit 2017/2018 Intendant des Schauspielhauses Bochum. In den letzten vier Spielzeiten war er bereits Chefdramaturg des Hauses, 2013/2014 hat er das internationale „Detroit-Projekt“ des Schauspielhauses maßgeblich mitentwickelt und im März 2016 Anders Lustgartens „Lampedusa“ für die Kammerspiele inszeniert. Als Dramaturg war er u. a. am Luzerner Theater und am Schauspiel Essen engagiert.

Saison der Bochumer Erstaufführungen
Zusammen mit seinem Team hat Olaf Kröck für die Spielzeit 2017/2018 einen Spielplan zusammengestellt, der fast ausschließlich aus Bochumer Erstaufführungen besteht. Nur vier der insgesamt 25 Neuproduktionen waren bereits am Schauspielhaus Bochum zu sehen. Zehn Neuproduktionen sind Uraufführungen, dazu kommt eine europäische Erstaufführung. Und doch umfasst der Spielplan die Geschichte von der Antike über die Klassik bis in die Gegenwart. So wird erstmals am Schauspielhaus Bochum eine der ältesten antiken Tragödien überhaupt gezeigt: die „Orestie“ von Aischylos in der Regie von Lisa Nielebock. Heike M. Götze verhandelt die Last der Macht in Schillers „Maria Stuart“, Hermann Schmidt-Rahmer setzt sich in „Volksverräter!!“, einer Überschreibung von Ibsens „Volksfeind“, mit der Frage von Demokratie und Populismus auseinander. In „Istanbul“ beschäftigt sich Selen Kara musikalisch mit dem verwirrenden Gefühl mehr als nur eine Heimat zu haben und in „Endgame“ konfrontiert uns machina eX in Form eines Spiels mit den perfiden Formen digitaler Kriegsführung. „The Humans. Eine amerikanische Familie“ von Stephen Karam war der große Broadway-Erfolg des letzten Jahres, den Otto Kukla als europäische Erstaufführung für das Schauspielhaus inszeniert. Und nicht zuletzt lässt Johanna Wehner in der Theater-Uraufführung von Lars von TriersMelancholia“ die Welt untergehen. Weitere wichtige Regisseure der kommenden Saison sind Christian Brey, Robert Schuster, Fabian Gerhardt, Milan Peschel und Ari Benjamin Meyers. Zusammen mit dem Vokalensemble SLIXS wird Olaf Kröck ebenfalls eine neue Arbeit entwickeln: „Time to Close Your Eyes“ (UA am 7.4.2018, Kammerspiele).

Olaf Kröck wird das Jahr seiner Intendanz am Schauspielhaus Bochum auch nutzen, um die kulturpolitischen Herausforderungen des Stadttheaters zu reflektieren. So wird die 3. Bundesweite Ensembleversammlung des ensemble-netzwerks im Mai 2018 am Schauspielhaus Bochum stattfinden. Eine wichtige Forderung des Netzwerks, das Gagengefüge auf ein gerechtes Niveau zu heben, wird am Schauspielhaus umgesetzt und das Gagenprofil des Ensembles liegt im Anfängerbereich über dem der Mindestgage. Ferner wird es während der Intendanz von Olaf Kröck keine Samstags-Proben für das Ensemble geben. 20 unterschiedliche Regisseure werden in der kommenden Spielzeit den Bochumer Spielplan prägen. Darunter sind sieben Regisseurinnen, deutlich mehr, als bundesweit üblich.

Eröffnung im September
Die Spielzeit startet am 21. September 2017 mit dem neuen Projekt von Hermann Schmidt-Rahmer mit dem Titel „Volksverräter!!“. Laura Naumann entwickelt zusammen mit dem Ensemble ein neues Stück: „Wir müssen reden“. Die Uraufführung inszeniert Anna Fries, die zum ersten Mal in Bochum arbeitet (22.9.2017, Theater Unten). Und die Premiere von „Maria Stuart“, inszeniert von Heike M. Götze, mit Bettina Engelhardt und Johanna Eiworth in den Hauptrollen, ist am 23. September in den Kammerspielen. Ein großes Theaterfest zusammen mit unseren Zuschauern feiern wir in dieser Saison nicht vorab, sondern als Teil des Eröffnungswochenendes am Samstag, 23. September auf dem Theatervorplatz: mit dem Bochumer Frühstück, verschiedenen Bands, Mitmachaktionen und zahlreichen kleineren Auftritten.

Weitere zentrale Spielplanpositionen
Christian Brey
bringt Aki Kaurismäkis Film „Der Mann ohne Vergangenheit“ und damit den finnischen Tango auf die Schauspielhaus-Bühne (21.10.2017), Robert Schuster inszeniert Shakespeares dunkle Komödie „Ende gut, alles gut“ (3.2.2018, Schauspielhaus), Fabian Gerhardt Daniel Paul Schrebers autobiografischen Text „Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken“, der u. a. Siegmund Freud inspirierte (UA am 27.4.2018, Kammerspiele), und Milan Peschel setzt Nestroys „Freiheit in Krähwinkel“ (26.5.2018, Kammerspiele) in Szene.
Die Drehbuchautorin Nesrin Şamdereli, ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis für „Almanya“, schreibt für das Schauspielhaus Bochum ein Stück mit dem Titel „Träum weiter“ (UA in der Regie von Selen Kara am 24.2.2018, Kammerspiele). Christoph Kalkowski wurde für sein SWR Hörspiel von Jewgenij Semjatins „Wir“ mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2016 ausgezeichnet und erarbeitet und inszeniert nun eine Bühnenversion für das Schauspielhaus (UA im Mai 2018).
Ferner wird Frederick Krieger als Abschlussarbeit seiner Assistenzzeit am Schauspielhaus Sartres „Geschlossene Gesellschaft“ inszenieren (25.1.2018, Theater Unten) und der bekannte (Bochumer) Musiker Karsten Riedel entwickelt einen neuen musikalischen Abend für die Kammerspiele mit dem Titel „Der Liebe Lust, der Liebe Schmerz" (31.10.2017). Als mobile Produktion zieht das „Rumpel Pumpel Theater“ ab Anfang Juni 2018 zu verschiedenen, auch spontanen Auftritten durch die Stadt. Stefan Scheer, der zusammen mit seiner Agentur seit 2010 das Design des Schauspielhauses verantwortet, entwickelt eine Gaming-App mit dem Titel „Rausch und Ordnung“, in der Zuschauer zu Spielern werden und auf Mitglieder des Ensembles treffen. Die für iOS und Android optimierte App soll ab Dezember 2017 zur Verfügung stehen.
Zum Abschluss inszeniert der renommierte Komponist, Dirigent und performative Regisseur Ari Benjamin Meyers mit „Changing of the Guard“ ein öffentliches Ritual für Bochum auf dem Vorplatz des Theaters (UA im Juni 2018).

Kooperationen
Die Intendanz von Olaf Kröck am Schauspielhaus Bochum wird außerdem geprägt durch zahlreiche Kooperationen und Koproduktionen. Als Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin wird Jakob Fedlers Inszenierung von Einar Schleefs „Gertrud“ mit Antonia Bill, Almut Zilcher und Wolfram Koch gezeigt (Bochumer Premiere im Januar 2018, Kammerspiele). Das Medientheaterkollektiv machina eX produziert seine nächste Arbeit, ein Theater-Game mit dem Titel „Endgame“, zusammen mit dem HAU Hebbel am Ufer, Münchner Kammerspiele, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, Staatstheater Darmstadt und dem Schauspielhaus Bochum. Die Bochumer Premiere ist im Mai 2018 in der Zeche 1. Die Bochumer Performancegruppe kainkollektiv entwickelt eine Road Movie/Theatre Performance zwischen Ost- und Westeuropa mit dem Titel „Western Dreams and Eastern Promises“ (UA im Juni 2018, Kammerspiele). Zusammen mit den Schauspielstudierenden der Folkwang Universität der Künste bringt Martina van Boxen Horváths „Jugend ohne Gott“ auf die Kammer-Bühne (Premiere am 2. Februar 2018). Und als Nachfolgeprojekt von „KULA – nach Europa“ inszeniert Robert Schuster in Zusammenarbeit mit der Compagnie AZA/Frankreich, dem Azdar Theatre/Afghanistan, dem Theater Freiburg, dem Nationaltheater Weimar und dem Schauspielhaus Bochum als nächstes „MALALAI – die afghanische Jungfrau von Orléans“ (Premiere in Bochum im Dezember 2018, Kammerspiele). In Zusammenarbeit mit REPORTAGEN, dem renommierten Magazin für erzählte Gegenwart, werden vier Reporter in Anlehnung an die Züricher Kultreihe ihre Texte als „Reportagen Live“ im Schauspielhaus vorstellen (ab November 2017). Und im Mai 2018 präsentiert Annette Dabs mit der Jubiläumsausgabe der FIDENA das 60. Figurentheater-Festival mit zahlreichen Vorstellungen im Schauspielhaus. Außerdem findet die 3. Bundesweite Ensembleversammlung des ensemble-netzwerks vom 4. bis 6. Mai 2018 am Schauspielhaus Bochum statt.

Junges Schauspielhaus / Kinder- und Jugendproduktionen
Als diesjähriges Kinder- und Familienstück planen wir Erich Kästners „Pünktchen und Anton“. Regie führt die erfahrene Kinder- und Jugendtheater-Regisseurin und Intendantin des Jungen Ensemble Stuttgart Brigitte Dethier (19.11.2017, Schauspielhaus). Das Junge Schauspielhaus unter der Leitung von Martina van Boxen setzt seine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fort und startet mit einer Uraufführung in die kommende Saison: „Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“ nach dem Bilderbuch von Torben Kuhlmann für Kinder ab 5 Jahren (14.10.2017, Theater Unten). Die nächste „Schulen in Bewegung“ Produktion mit Bochumer Schülerinnen und Schülern aus allen Schulformen wird „Peter Pan“, bekannt durch den Roman von James M. Barrie, für die Martina van Boxen eine eigene Fassung schreibt (Premiere im Juni 2018, Kammerspiele). Sandra Anklam entwickelt erneut einen Theaterabend in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum und mit der JVA Bochum. Außerdem bietet das Junge Schauspielhaus weiterhin zusammen mit den Schauspielhaus-Theaterpädagoginnen Franziska Rieckhoff und Ruth Hengel sein umfangreiches Workshop- und Jugendprogramm an.

#placetobetween – Wiedereröffnung der Eve Bar
In der Spielzeit 2017/2018 werden wird die Eve Bar wiedereröffnen (ab 6.10.2017). Geplant sind Klubs, Konzerte, Late-Night-Talks, Steggreif-Performances u.v.m. Die Künstlerische Leitung übernimmt Tobias Malcharzik.

Weiterhin im Spielplan
Zahlreiche Produktionen der Intendanz von Anselm Weber werden auch in der Saison 2017/2018 weiterhin im Spielplan an der Königsallee zu sehen sein, u. a. „Verbrechen und Strafe“ mit Jana Schulz in der Hauptrolle (Regie Jan Klata), „Biedermann und die Brandstifter“ in der Inszenierung von Hasko Weber, Remarques „Arc de Triomphe“ (Regie: Fabian Gerhardt), Paul Koeks Inszenierung von Hesses „Steppenwolf“ mit Roland Riebeling in der Hauptrolle und „Hagar“ von kainkollektiv. Außerdem werden weiterhin viele Inszenierungen im Theater Unten wie der Soloabend „Finnisch“ mit Dennis Herrmann, sowie einige Arbeiten des Jungen Schauspielhauses, u. a. Martina van Boxens „Nalu und das Polymeer“ und „Däumelinchen“ nach Hans Christian Andersen gezeigt

Ensemble
Das Bochumer Ensemble der Spielzeit 2017/2018 besteht aus rund 40 Schauspielerinnen und Schauspielern, davon sind 25 fest engagiert. Die meisten sind dem Publikum seit vielen Jahren vertraut, so gehören u. a. Friederike Becht, Bettina Engelhardt, Jürgen Hartmann, Kristina Peters, Bernd Rademacher, Roland Riebeling, Daniel Stock und Anke Zillich weiterhin fest zum Ensemble. Hinzu kommt Mark Oliver Bögel, der bereits von 2005 bis 2009 in Bochum engagiert war. Zudem wechseln die Spieler Johanna Eiworth und Martin Weigel vom Theater Freiburg nach Bochum. Neu sind außerdem Lisa Jopt und Pirmin Sedlmeir aus Oldenburg. Zu den zahlreichen Gästen gehören u. a. Jana Schulz, Werner Wölbern, Wolfram Koch, Almut Zilcher, Dietmar Bär und Marco Massafra. Viele Spieler der Intendanz Weber werden außerdem weiterhin in den Repertoire-Produktionen in Bochum auf der Bühne stehen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Bochumer Dramaturgie besteht aus Annelie Mattheis, Eva Bormann, Miriam Wendschoff und Monika Gies-Hasmann, die bereits länger am Schauspielhaus engagiert sind. Hinzukommen werden Sascha Kölzow, der bereits von 2010 bis 2014 Dramaturg in Bochum war, Simon Meienreis, der vom Theater Marburg nach Bochum wechselt, und Eve Bar-Leiter Tobias Malcharzik, Absolvent der Universität Hildesheim.


Spielplan-Broschüre zum Download: www.schauspielhausbochum.de
Spielplan-Broschüre zum Durchblättern auf issuu: https://issuu.com/schauspielhaus-bochum/docs/spielzeitbroschuere_2017-2018_es

Samstag, 13. Mai 17
„ttt" von der 57. Kunstbiennale in Venedig
„ttt - titel thesen temperamente" (BR) kommt am am Sonntag, 14. Mai 2017, um 23:25 Uhr im Ersten und berichtet über die 57. Kunstbiennale in Venedig
Die Augen der Kunstwelt sind wieder nach Venedig gerichtet: die 57. Kunstbiennale findet ab 13. Mai unter dem Motto „Viva Arte Viva!" statt. Hauptkuratorin Christine Macel möchte unter diesem Schlachtruf im Zentralen Pavillon in den Giardini und im Arsenale ein Ausrufezeichen setzen für die Kunst und die Situation von Künstlern angesichts weltweiter Konflikte und Verwerfungen. „ttt" wird diesem Ansatz nachspüren und schauen, ob wirklich davon Zeugnis abgelegt wird, von dem, was uns zu Menschen macht, von individuellem Ausdruck, von Freiheit und welche Rolle die Kunst überhaupt bei den zeitgenössischen Debatten spielen soll und kann. Die Ausstellung im Arsenale und dem Zentralen Pavillon soll sich, so Christine Macel, als eine Abfolge von neun Transnationalen-Pavillons entfalten.

Bei der großen immer noch auch Ländervergleichs-Show der Kunst ziehen bestimmte Länder mit ihrer Präsentation die Aufmerksamkeit traditionell besonders an:
Den deutschen Pavillon bespielt diesmal die junge deutsche Performance- Künstlerin Anne Imhof. Die 2015 mit dem Preis der Nationalgalerie ausgezeichnete Künstlerin ist eine extrem spannende Wahl und wird in Venedig mit ihrer radikalen, sehr stringenten Arbeit als große Favoritin für den Goldenen Löwen gehandelt.

Beeindruckt hat uns auch der australische Pavillon, der von Tracey Moffat mit viel Witz und in einer überzeugenden geschlossenen Ästhetik als Referenz an die Geschichte ihrer Maori-Vorfahren inszeniert wurde. Außerdem überzeugt hat uns Mark Bradford der die Besucher über einen vermüllten Vorgarten in den amerikanischen Pavillon lockt, in dem er mit souveräner Geste mit Malerei, Skulpturen und Videos seinen Kommentar zur Lage der Nation abgibt.

Insgesamt 120 Künstler umfasst die Teilnehmerliste dieses Jahr - darunter sehr viele unbekannte Namen. Aber neben den schon Genannten werden auch Thomas Demand, Alexander Kluge, Olafur Eliasson, sowie Damien Hirst mit seiner großen Show im Palazzo Grassi zu sehen sein. Einer pompösen Schau mit Schätzen, die er angeblich auf dem Meeresboden vor Südafrika gefunden hat.

Eine ganz besonders reizvolle Neuerung hat sich Kuratorin Christine Macel ausgedacht: in den Giardini wird es eine sogenannte „Offene Tafel" geben, wo man mit den Künstlern der Biennale zu Mittag essen kann - mittendrin unser Moderator Max Moor, der nicht nur Hochwasser am Markusplatz mit Bravour gemeistert hat, sondern jetzt auch - dank einer Performance im tunesischen Pavillon - über ein internationales Flüchtlingsvisum verfügt, das seinen Schweizer Pass fast überflüssig macht.

Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Moderation: Max Moor
Autoren: Joachim Gaertner / Andreas Krieger
Redaktion: Sylvia Griss / Franz Xaver Karl (BR)

Samstag, 13. Mai 17
Oper Leipzig: Premiere von »Der Rebell des Königs (Cinq-Mars)« von Charles Gounod
Nach 140 Jahren wird am Samstag 20. Mai, 19 Uhr die Mantel- und Degenoper »Der Rebell des Königs« oder »Cinq-Mars« von Charles Gounod wieder auf einer Opernbühne zu sehen sein. Zum letzten Mal wurde die Oper 1878 in Paris aufgeführt und verschwand dann aufgrund eines Mangels an Sängern aus dem Repertoire. Die Partitur der vorliegenden Fassung konnte mit der Unterstützung des Palazzetto Bru Zane, dem wichtigsten Forschungszentrum für französische Musik der Romantik, erstellt werden.


Der Rebell des Königs, oder Cinq Mars
Oper Leipzig
Ensemble
© Tom Schulze

Der packende Historien-Krimi rund um die verbürgte Geschichte des hingerichteten Verschwörers Marquis de Cinq-Mars ist eine Besonderheit für die Opernwelt, frankophiles Publikum und Freunde des historischen Abenteuerromans. Zwischen Verrat, geschickten Intrigen und Manipulationen steuern alle Beteiligten um den Emporkömmling Cinq-Mars und dessen Geliebte, Prinzessin Marie de Gonzague, auf ein dramatisches Ende zu. Zwischen König Ludwigs XIII. und Kardinal Richelieu hin- und hergerissen verliert der junge und schöne Marquis seinen Kopf.

Für die Inszenierung ist der Opernregisseur Anthony Pilavachi wieder zu Gast an der Oper Leipzig. Der geborene Zypriot hat bisher über 80 Inszenierungen erfolgreich auf die Bühne gebracht und zeichnete in Leipzig für die Inszenierungen von  »Rigoletto« und  »The Ghost of Canterville/Pagliacci« verantwortlich. Am Pult des Gewandhausorchesters steht zum ersten Mal der Dirigent David Reiland. Seit 2012 ist er Chefdirigent des Orchestre de Chambre du Luxembourg und seit 2014 künstlerischer Berater und erster Gastdirigent der Opéra de Saint-Étienne. In Zusammenarbeit mit dem Palazzetto Bru Zane und dem Münchner Rundfunkorchester hat er darüber hinaus die Werke von Benjamin Godard eingespielt. Mit der Titelpartie ist ebenfalls erstmalig der französische Tenor Mathias Vidal zu Gast an der Oper Leipzig. Als Cinq-Mars debütierte Vidal mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Ulf Schirmer in den konzertanten Aufführungen des Werkes im Münchner Prinzregententheater sowie im Spiegelsaal von Versailles.

Ein Symposium um die weitgehend vergessene Oper von Charles Gounod beleuchtet am Premierentag, 20. Mai, ab 11 Uhr diesen Schatz der Musikgeschichte in Vorträgen und Gesprächen unter Beteiligung von Musik-, Literatur- und Geisteswissenschaftlern.

Karten (15 € – 78 €) gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341 – 12 61 261 (Mo – Sa 10.00 – 19.00 UHR ), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de  

Samstag, 13. Mai 17
Oper Frankfurt ~ Kammermusik im Foyer: Ist nicht die Kammermusik schon tot?
Vor dem Hintergrund der Premiere des Dramatischen Oratoriums Jeanne d'Arc au bûcher von Arthur Honegger (1892-1955) am 11. Juni 2017 im Opernhaus
– lädt die Oper Frankfurt zur achten Kammermusik im Foyer der Spielzeit 2016/17 unter dem einem Zitat des Komponisten folgenden Titel „Ist nicht die Kammermusik schon tot?“ am Sonntag, dem 21. Mai 2017, um 11.00 Uhr ins Holzfoyer der Oper Frankfurt ein.


Christine Schwarzmayr (Violine), Yukie Yamakata (Klavier), Sabine Krams (Violoncello)
© Shigeyoshi Yamakata

Auf dem Programm, das den Gegenbeweis zur Fragestellung Honeggers antreten möchte, steht dessen Sonatina für Violine und Violoncello H 80, umrahmt vom Klaviertrio von Jean Francaix (1912-1997), von der Sonate für Violoncello und Klavier op. 143 von Francis Poulenc (1899-1963) und dem Trio a-Moll für Violine, Violoncello und Klavier von Maurice Ravel (1875-1937).

Bestritten wird die Matinee durch ein Ensemble bestehend aus Yukie Yamakata (Klavier), Christine Schwarzmayr (Violine) und Sabine Krams (Violoncello). Die beiden zuletzt genannten Musikerinnen sind Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters.

Karten zum Preis von € 13 / ermäßigt € 6,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 - 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Levina geht mit "Perfect Life" als Startnummer 21 ins morgige ESC-Finale
Levinas ESC-Vorbereitung hätte nicht perfekter sein können: nachdem die 26-jährige im Vorfeld fast alle Teilnehmerländer bereist hatte und mit großartigen Auftritten begeisterte, hält sich die Sängerin seit nunmehr einer Woche in der ukrainischen Hauptstadt auf, wo sie ein straffes Programm aus Interviews und Probenterminen absolvierte. Dabei gelang es der jungen Bonnerin mit ihrer hochsympathischen Art, die Herzen vieler neuer Fans und Medienvertreter zu gewinnen. Und siehe da: in den Wettquoten machte sie in dieser Zeit mehr als zehn Plätze gut, ihr Song "Perfect Life" liegt beim Streaming-Ranking aller diesjährigen ESC-Teilnehmer auf Position fünf. In den sozialen Medien rangiert sie unter den ersten sechs der meist erwähnten Eurovision Song Contest-Kandidaten.

Am Donnerstagabend trat Levina beim Empfang der Deutschen Botschaft auf, wo der ehemalige Boxweltmeister und jetzige Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, eine Rede zu ihren Ehren hielt. Im Anschluss folgte ihre erste offizielle ESC-Appearance: im 2. Halbfinale durften sich die gesetzten Finalteilnehmer Deutschland, Frankreich sowie Gastgeberland Ukraine präsentieren.

Huete wird er es dann schließlich ernst: Levina geht mit Startnummer 21 ins Rennen um den Eurovision Song Contest-Sieg. Das Finale beginnt um 21 Uhr (MEZ) und wird live im Ersten, im ARD-Digitalkanal ONE sowie online bei eurovision.de im Livestream übertragen.

"Perfect Life" stammt von Levinas Debütalbum "Unexpected", das am 28. April erschien. www.levinamusic.de

Samstag, 13. Mai 17
Sonya Kraus in hr1 über die Rückkehr zu ihren hessischen Wurzeln
Seit Jahresanfang moderiert Sonya Kraus im hr-fernsehen die Sendung „Maintower“. Für die 43-jährige Kultmoderatorin ist das eine Art Rückkehr zu ihren Wurzeln, schließlich ist die Mutter zweier Kinder in Frankfurt aufgewachsen: „Es ist wirklich so, dass ich während meiner Modelzeit gelernt habe, was Heimat bedeutet“, sagt sie in hr1-Talk am Sonntag, 14. Mai.

Wie heimatverbunden Sonya Kraus ist, zeigt die Tatsache, dass sie auch während ihres Engagements beim Privatfernsehen in Frankfurt wohnen geblieben ist. Jetzt genießt sie vor allem ein Leben ohne Pendelei: „Ich habe eine Anreise von fünf Minuten, und das ist so ein Luxus! Ich kann morgen meine Kinder wecken und versorgen und abends ins Bett bringen, das ist Gold wert.“

Schon früh im Nachtleben aktiv – dank Körpergröße
Ob Dorian Grey oder Omen, Sonya Kraus war überall dabei: „Alles! Ich war wirklich eine kleine Feiermeier-Tante, und Gott sei Dank sah ich mit 14 schon relativ erwachsen aus und war schon sehr groß. Da konnte mich dann überall reinschmuggeln. Das war eine tolle Sache, denn als ich dann mit 23 Jahren zum Fernsehen kam, wusste ich mich zu benehmen und hatte mich schon ausgetobt.“ Dass Sonya Kraus sowohl als Model als auch danach als Moderatorin großen Erfolg hatte, war kein Traum und „keine Berufung, sondern ich habe mich da treiben lassen im Strom des Lebens.“ Dabei war es für Sonya Kraus, die sich selbst als Feministin bezeichnet, immer wichtig, auf eigenen Füßen zu stehen: „Da für mich eine finanzielle Unabhängigkeit immer sehr erstrebenswert war und auch zur Selbstbestimmtheit einer Frau dazugehört, war Geldverdienen für mich durchaus attraktiv. Das es mir dann auch noch so viel Spaß gemacht hat, hat mir eine gewisse Leichtigkeit erhalten in diesem Job.“   

Frühe familiäre Schicksalsschläge
Dabei hat es Sonya Kraus als Kind nicht leicht gehabt. Ihr Bruder und ihr Vater starben früh: „Ich glaube, dass ich daran tatsächlich gewachsen bin. Ich kann echte und unechte Probleme unterscheiden, ich weiß, dass Einzige, was nicht zu revidieren ist, ist der Tod, und das macht das Leben leichter. Und ich habe mich ganz bewusst entschieden für den Sonnenschein.“

Mehr zur Sendung unter www.hr-online.de
Das ganze Gespräch mit Sonya Kraus und Moderator Klaus Reichert sendet hr1 am Sonntag, 14. Mai, zwischen 10 Uhr und 12 Uhr.

Die weiteren News Mai 2017:

Mit dem "Sommernachtskonzert Schönbrunn 2017" in den 3sat-Festspielsommer bis zum 16. September
Sonja Gornik beendet ihre Bühnenkarriere
hr: „Hauptsache Kultur“ mit neuer Ausgabe Von Geigen und Gleisen
Désirée Nick und Manon Straché in „Bette & Joan“ ~ Legendärer Zickenkrieg am Theater am Kurfürstendamm
Theater Heilbronn untersucht in der Spielzeit 2017/2018 die "Lüge als Prinzip"
Gastauftritt von SYMPHONIACS bei ProSiebensShow "Germany's next Topmodel" in Los Angeles + Die Künstler des Klassik-Elektro Projektes begleiten die Models beim Entscheidungswalk
Helene Fischer - Neues Album "Helene Fischer" erscheint am 12. Mai 2017
Münchner Kammerspiele: Hassan Akkouch erhält den Förderpreis 2017
Götz Alsmann und Nils Landgren sind die Gastgeber des ECHO JAZZ 2017
Maximal Minimal: Elbphilharmonie Hamburg feiert dreitägiges Festival mit Minimal Music
Der lettische Dirigent Ainars Rubikis wird mit Beginn der Spielzeit 2018/19 Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin
Landungsbrücken Frankfurt präsentieren: Die Verwandlung ~ Horrortripp über Gesellschaft, Normen, Familie und den Sog der Untätigkeit
Erstmals Mindestgage für Gastverträge an deutschen Theatern
Elbphilharmonie präsentiert Saison 2017/18
Kultursommer Rheinland-Pfalz offiziell gestartet ~ Feier der Vielfalt in toller Stimmung!
Jubiläumstournee 2018 ~ Das Traumpaar des Musicals: Uwe Kröger & Pia Douwes ~ 25 Jahre seit „Elisabeth“
International Opera Awards 2017: Louise Alder als beste Nachwuchssängerin ausgezeichnet
Andris Nelsons: Bruckner ~ Symphony No. 3 / Wagner ~ Tannhäuser Overture
Lambert: Sweet Apocalypse
Fernando Varela: Vivere
Alphonso Williams gewinnt das Finale von Deutschland sucht den Superstar
Schauspiel Frankfurt: Matinee der Solidarität mit Deniz Yücel und inhaftierten Journalistinnen und Journalisten in der Türkei
Erfolgsmusical Starlight Express sucht Nachwuchs-Journalisten für „Kids Only“-Show
Gärtnerplatztheater München:  Vorschau Spielzeit 2017 | 2018
Der Spielplan 2017/2018 am Staatstheater Nürnberg ~ Die Theaterleitung stellte das neue Saisonprogramm vor, die letzte Spielzeit der Intendanz Peter Theilers
Bregenzer Festspiele: Kirchliche Korruption und menschliche Gewalt: Beatrice Cenci als Oper im Festspielhaus 2018
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag (MDR)

Die Saison 2017/2018 am Theater Magdeburg
Die Spielzeit 2017/18 der Münchner Kammerspiele: Unterwegs sein und Zugehörigkeit in einer internationalisierten Welt
Kurzfilm zu den drei Opern von Ernst Křenek im Internetauftritt der Oper Frankfurt freigeschaltet
Kulturdezernentin Hartwig vergibt 27. Frankfurter Jazzstipendium
ELBPHILHARMONIE SUCHT DEN RHYTHMUS-STAR ~ »Clappening« am 10. Mai: Jeder kann mitmachen und Konzertkarten gewinnen
Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck am Sonntag, 7. Mai 2017
Die „Star WarsTM Film Concert Series“ mit John Williams’ live gespieltem kompletten Original-Soundtrack feiert am 6. Februar 2018 mit „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ Europa-Premiere in der Alten Oper FrankfurtDie Saison 2017/2018 am Theater Magdeburg
Die Spielzeit 2017/18 der Münchner Kammerspiele: Unterwegs sein und Zugehörigkeit in einer internationalisierten Welt
Kurzfilm zu den drei Opern von Ernst Křenek im Internetauftritt der Oper Frankfurt freigeschaltet
Kulturdezernentin Hartwig vergibt 27. Frankfurter Jazzstipendium
ELBPHILHARMONIE SUCHT DEN RHYTHMUS-STAR ~ »Clappening« am 10. Mai: Jeder kann mitmachen und Konzertkarten gewinnen
Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck am Sonntag, 7. Mai 2017
Die „Star WarsTM Film Concert Series“ mit John Williams’ live gespieltem kompletten Original-Soundtrack feiert am 6. Februar 2018 mit „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ Europa-Premiere in der Alten Oper Frankfurt
Ruhrtriennale 2017: Die TeilnehmerInnen der Masterclass stehen fest
DNT Weimar: Aktualisierung zur Spielzeit 2017/18 - Uraufführung „Das versunkene Schiff des Zauberers“ entfällt
Der Theatersommer Ludwigsburg eröffnet im Juni seine drei Freilichtbühnen im Herzen Ludwigsburg mit zwei Premieren und einer Wiederaufnahme
Deutschland Premiere von Siroe bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden
Brahms’ Schöne Magelone mit Hans Christoph Begemann > 9. Mai 2017 > E-Werk Freiburg
Gemeinsam sind wir stark ~ Mit, durch und über Musik Verständigung schaffen für Europa, Musik, Miteinander
Laura Moinian, Johannes Klumpp, Daniele Gatti

Broadway-Musical BIG FISH feiert Premiere in Mainz
Varietespektakel - Cirque de Tuque - 18.07. bis 12.08.2017 im Senftöpfchen Köln
hr2-kultur koordiniert Hessens größtes Literaturfestival Sechster „Tag für die Literatur“ am 7. Mai
hr: „Hauptsache Kultur“ mit neuer Ausgabe: Von schwarzen Theatern, nackten Tatsachen und verführerischen Museen
Schauspiel Frankfurt veranstaltet Studierendentage
»Internationale Maifestspiele-Happy Hour« für ausgewählte Veranstaltungen am 3. Mai, von 16 bis 18 Uhr
Theater Alte Mühle Bad Vilbel: Vorverkaufsbeginn 2. Halbjahr 2017 eröffnet
Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Gärtnerin aus Liebe« am Opernhaus Magdeburg
Richard Siegal / Ballet of Difference - Tanzabend My Generation - Zusatzvorstellung am 12. Mai um 17:00 Uhr
„Hirschhausens Check-up": Eckart von Hirschhausen stellt sich den Kernfragen des Lebens
Witzigkeit kennt keine Grenzen ~ »Hape Kerkelings Kein Pardon - Das Musical« in der Musikalischen Komödie Leipzig
Berliner Erstaufführung von Reimanns "Medea" – Benedict Andrews inszeniert
Europäische Operntage auf theoperaplatform.eu
Rossini in Wildbad: Besetzungen 2017 ~ Ein Jahr vor dem Jubiläum: Rossini satt!


Die News April 2017

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