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»Free Kirill« – Kunstinstallation am Hessischen Staatstheater Wiesbaden
Theater an der Wien: A priori – Die Saison 2018/19
Eschborn engagiert sich in Frankfurt — Kulturangebote für die ganze Region
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
47 000 Besucher beim 22. „Heidelberger Frühling“ ~ Große Resonanz auf Leitgedanken „Eigen-Arten“


»Free Kirill« Kunstinstallation Hessisches Staatstheater Wiesbaden
© DeDaProductions

Samstag, 21. April 18
»Free Kirill« – Kunstinstallation am Hessischen Staatstheater Wiesbaden
Zu den diesjährigen Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden ist am 3. und 4. Mai 2018 das Ensemble des Gogol Centers Moskau mit seinem Gastspiel »Who is happy in Russia?«, eine Inszenierung des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikov, eingeladen.
Da Serebrennikov weiterhin in Moskau unter Hausarrest steht, entwarf Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, eine Kunstinstallation als politisches und künstlerisches Statement.

Folgender symbolischer Brief, der auf der Installation zu sehen ist, ist an Wladimir Putin gerichtet:
Lieber Wladimir Putin,
wir bieten Ihnen unseren Ex-Kanzler Gerhard Schröder, einst ein lupenreiner Demokrat, als symbolische Geisel zum Austausch gegen alle politischen Gefangenen, Journalisten und Künstler in russischen Gefängnissen an.
Natürlich ist das zu gefährlich für Sie, denn Sie müssten um Ihre Macht fürchten. Deshalb bieten wir Ihnen unsere Geisel für Kirill Serebrennikov an. Lassen Sie diesen großartigen Regisseur am 3. und 4. Mai 2018 zum Gastspiel seiner Inszenierung »Who is Happy in Russia?« nach Wiesbaden reisen!
Für Sie, lieber Präsident, zu 100% ungefährlich!
Ihre Internationalen Maifestspiele Wiesbaden


Die Installation, welche in den Werkstätten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden angefertigt wurde, ist bis zum 30. Mai 2018 im Schaufenster des Theatercafés an der Wilhelmstraße zu sehen und wird danach im Theater ausgestellt. Nach dem Gastspiel »Who Is Happy in Russia« wird die Installation den Mitgliedern des Ensembles des Gogol Centers Moskau zur Verfügung gestellt.

Karten für das Gastspiel »Who Is Happy in Russia« am 3. und 4. Mai 2018 sind an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611. 132 325 oder online unter www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Samstag, 21. April 18
Theater an der Wien: A priori – Die Saison 2018/19
Mit der Spielzeit 2018/19 startet das Opernhaus der Stadt Wien in seine dreizehnte Saison. Diese bringt 13 Premieren mit Werken voll Zauber und Emotion von Georg Friedrich Händel, Henry Purcell, Gioachino Rossini, Giuseppe Verdi, Carl Maria von Weber, Felix Mendelssohn Bartholdy, Jacques Offenbach und Maurice Ravel sowie Peter Iljitsch Tschaikowski und Leonard Bernstein mit sich.

Seit der Wiedereröffnung des Theater an der Wien als Opernhaus und an der ab 2012 bespielten Kammeroper wurden bis dato über hundert verschiedene Opernproduktionen realisiert. Für die weiteren vier Jahre seiner Intendanz hat Roland Geyer ein Programmkonzept entwickelt, welches auf den Erkenntnissen aus den Spielplänen der vergangenen zwölf Saisonen fußt und diese damit als Ausgangspunkt für Neues nimmt.

Die Zahl 4 - laut Pythagoras „die Erzeugerin der Erzeugerin des Alls“ – wirkt dabei als strukturelle Klammer. Inspiriert von der Grafik Im Morgengrauen des Wiener Malers Herwig Zens, der für den Programmkatalog der Saison 2018/19 einige seiner Kunstwerke zur Verfügung stellte, sollen die kommenden vier Saisonen als Tagesablauf gegliedert werden:
2018 beginnt A priori Im Morgengrau“, die Tagesmitte 2019 steht unter dem Motto In medias res und der Vorabend zeigt 2020, was De facto auf einer Bühne und im Leben alles möglich ist, bevor die vierte Saison nächtens Summa summarum den Schlusspunkt setzt.

Die kommenden vier Spielzeiten wollen in ihrer Chronologie auch die Operngeschichte abbilden. Die Saison 2018/19 widmet sich damit vor allem Werken, Komponisten und Dichtern des Barock und der Wiener Klassik.

Auch innerhalb der Saisonen spielt die 4 als „Zahl der Welt“ eine strukturierende Rolle; vier Themenkreise fassen die vorgestellten Produktionen zusammen. Auch die zukünftige Verzahnung der beiden Häuser, dem „Großen Haus“ Theater an der Wien und dem „Kleinen Haus“ Kammeroper, als Das Opernhaus der Stadt Wien sowie ihre ergänzende Wechselwirkung soll unterstrichen werden:

Der Zauberkreis
stellt vier magische Opern Georg Friedrich Händels in seinen Mittelpunkt. Eröffnet wird dieser thematische Kreis und somit die neue Saison mit einer Neuproduktion von Alcina mit dem Leading-Team Tatjana Gürbaca und Conductor in residence Stefan Gottfried, Marlis Petersen singt die Titelpartie. Im November folgt sein Teseo unter dem Dirigat von René Jacobs und in der Regie von Moshe Leiser und Patrice Caurier, ehe im April 2019 mit Orlando eines seiner zukunftsweisendsten Werke als spektakuläre Inszenierung von Star-Regisseur Claus Guth und das Theater an der Wien-Debüt des Grammy-prämierten Dirigenten Giovanni Antonini auf dem Programm stehen. Fortgeführt wird der Händel-Schwerpunkt mit einer konzertanten Aufführung seines Rinaldo unter der Leitung des französischen Barockspezialisten Jean-Christophe Spinosi und seinem Ensemble Matheus.
Den Zauberkreis ergänzen werden im September das Opernpasticcio Die Zauberinsel als „Best of“ von Musikstücken Henry Purcells, bei dem sich erstmalig das neue JET, die vierte Generation des Jungen Ensembles des Theater an der Wien dem Publikum vorstellt sowie im Jänner Purcells King Arthur in einer Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf und einem weiteren Dirigat von Conductor in residence Stefan Gottfried.
Es folgt im Februar mit L’enfant / Olympia eine neu zusammengestellte Verknüpfung von Maurice Ravels L’enfant et les sortilèges und dem Olympia-Akt aus Jacques Offenbachs Les contes d’Hoffmannin der Regie von Barbora Horáková-Joly, die jüngst als Newcomerin des Jahres bei den International Opera Awards ausgezeichnet wurde. Antonio Vivaldis Orlando Furioso setzt im März noch einen konzertanten Akzent auf den Zauberkreis mit Countertenor Max Emanuel Cencic als Orlando. 

Der Schillerkreis
um fasst Opernwerke, die auf literarischen Vorlagen von Friedrich Schiller, dem „Dichter der Freiheit“, basieren. Gioachino Rossinis berühmter Guillaume Tell wird im Oktober im Großen Haus in einer Neuinszenierung von Torsten Fischer präsentiert, am Pult steht der junge Dirigent Diego Matheuz, der aus dem Musikförderprogramm El Sistema hervorgegangen ist; mit Don Carlos von Giuseppe Verdi wiederum ist im November eine Premiere in der Kammeroper zu erleben, in Szene gesetzt von Sèbastien Dutrieux und musikalisch geleitet von Matteo Pais. Den Schillerkreis schließt Peter Iljitsch Tschaikowskis Die Jungfrau von Orleans mit dem Leading Team Lotte de Beer und Oksana Lyniv.

Der Weberkreis
fokussiert ganz auf den „Erfinder“ der deutschen romantischen Oper, Carl Maria von Weber. So bringt im März 2019 Euryanthe den Regisseur Christof Loy an das Theater an der Wien zurück, sein kongenialer musikalischer Leiter ist Constantin Trinks. Mit Oberon feiert der erst 24-jährige Dirigent Thomas Guggeis im Mai gemeinsam mit dem Regisseur und Puppendesigner Nikolaus Habjan sein Debüt am Opernhaus der Stadt Wien; es singen unter anderem Annette Dasch und Daniel Schmutzhard. Ergänzt werden die beiden szenischen Produktionen mit konzertanten Aufführungen von Webers Jugendoper Peter Schmoll im Jänner unter der Leitung von Roberto Paternostro und seinem berühmtesten Werk Der Freischütz im März mit Laurence Equilbey am Pult des Insula orchestra.

Der Vierte Kreis
wiederum beinhaltet vier Zweiheiten. Unter dem Regisseur Calixto Bieito und dem Dirigenten Jukka-Pekka Saraste – beide arbeiten erstmalig am Theater an der Wien – findet im Februar Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium Elias seine szenische Umsetzung. Elias reicht im Dezember der konzertanten Aufführung des Messiah von Georg Friedrich Händel in einer Oratorien-Paarung die Hand; unter der Leitung von Robert King musiziert The King’s Consort. Zwei Opernabende mit raren Werken von Peter Iljitsch Tschaikowski, Mazeppa und die „Doppel-Kombi“ Iolanta/Undine, rücken Orchester und Chor sowie ein ausgewähltes Sängerensemble der Helikon Oper Moskau bei ihrem konzertanten Gastspiel im Februar in den Blickpunkt. Die für November angesetzte Multi-Genre-Musikshow La femme c’est moi von und mit Elisabeth Kulman sowie der musikalischen Unterstützung von u.a. Mitgliedern der Wiener Philharmoniker kontrastiert ihren „Zwilling“, die Figur der Cunegonde aus Leonard Bernsteins Candide, welche im April unter der musikalischen Leitung von Benjamin Bayl mit dem JET – dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien in der Kammeroper ihre Aufführung erfährt. Vervollständigt wird der Vierte Kreis mit Leonardo Vincis Gismondo Ende September im Rahmen von „Oper konzertant“ mit Max Emanuel Cencic in der Titelpartie und im Monat darauf mit Händels Serse, gesungen von Franco Fagioli.

Gemeinsam mit renommierten Leading Teams werden namhafte Sängerinnen und Sänger wie Jane Archibald, Gaëlle Arquez, Maria Bengtsson, Annette Dasch, Mari Eriksmoen, Vivica Genaux, Dilyara Idrisova, Angelika Kirchschlager, Theresa Kronthaler, Marlis Petersen, Anna Prohaska, Oksana Volkova, Jacquelyn Wagner sowie Florian Boesch, Christophe Dumaux, Paul Armin Edelmann, Andrew Foster-Williams, Christian Gerhaher, Dmitry Golovnin, John Osborn, Mauro Peter, Christoph Pohl, Norman Reinhardt, Daniel Schmutzhard, Rodrigo Sosa Dal Pozzo, Willard White, Martin Winkler und viele andere zu hören sein. 

Für die hohe musikalische Qualität garantieren die Dirigentinnen und Dirigenten Giovanni Antonini, Benjamin Bayl, Markellos Chryssicos, Stefan Gottfried, Thomas Guggeis, René Jacobs, Oksana Lyniv, Diego Matheuz, Martyna Pastuszka, Christophe Rousset, Yukka-Pekka Saraste und andere.

Mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, den Wiener Symphonikern, dem Concentus Musicus Wien sowie dem Arnold Schoenberg Chor stehen wieder erstklassige Klangkörper zur Verfügung, die im Rahmen mehrjähriger Verträge mit dem Theater an der Wien zusammenarbeiten. Renommierte Originalklang-Orchester wie die Akademie für Alte Musik Berlin und Il Giardino Armonico werden in den szenischen Produktionen zu hören sein. In der Kammeroper wird in bewährter Weise die Kooperation mit dem Wiener KammerOrchester und dem Bach Consort Wien weitergeführt.

Im Fokus: Jugend an der Wien – Kulturvermittlung für 9-99
Aktive Kulturvermittlung mit und für Jugendliche/Kinder, ab dieser Spielzeit auch erstmals für opernbegeisterte Menschen von 9 bis 99 Jahre, wird im Theater an der Wien groß geschrieben und trägt den Namen Jugend an der Wien. Nicht nur Workshops, KünstlerInnengespräche und Führungen sowie Probenbesuche werden im Theater an der Wien und in der Kammeroper angeboten. Die mitwirkenden Jugendlichen gestalten wieder selbst eine Jugendoper unter dem Motto „Traum und Wirklichkeit“ auf der Bühne und im Orchestergraben des Opernhauses. Für kleine und große Kinder startet im Februar eine aufregende musikalische Reise durch das Opernhaus mit dem Titel „Papagena jagt die Fledermaus“.

In der Karwoche öffnet das Theater an der Wien seine Pforten, die Devise lautet „Oper für alle“– und richtet sich an jene, die schon immer einmal auf der Bühne stehen wollten und sich aktiv und kreativ in einem Opernhaus ausprobieren möchten; dazu gibt es mit dem neuen Vermittlungsprogramm „OsterFlash 9-99“ endlich die Möglichkeit.

Aktuelle Auslastung und Entwicklung des Abonnementverkaufs
Mit einer hohen Anzahl von Neuproduktionen ist das Opernhaus an der Wienzeile als Zentrum für Barockoper und modernes, zeitgemäßes Musiktheater ein Fixstern im Wiener Kulturleben.
Besonders die rege internationale Resonanz bestätigt das künstlerische Profil, die Ästhetik und Qualität der Produktionen sowie den innovativen Stagione-Betrieb. Die Auslastung der Musiktheaterprojekte liegt aktuell bei 95%. Für die laufende Spielzeit 2017/18 konnten die Abonnementzahlen wieder gesteigert werden: 39,5% der Besucher des Theater an der Wien sind Abonnenten, das entspricht 6.621 Abonnements. 

Der Abonnement-Verkauf startetE am 20. April 2018
Das Theater an der Wien bietet für die Saison 2018/19 eine reichhaltige Auswahl an Abonnements und Zyklen an. Attraktive Bedingungen gibt es vor allem für Frühentschlossene, die bei Kauf oder Verlängerung ihres Abonnements sowie bei Neuerwerb eines Zyklus bis zum 31. Mai 2018 eine Ermäßigung von bis zu 30 Prozent erhalten. Zur Auswahl stehen 34 Abonnements.  Abonnements können auch direkt ONLINE auf der Website www.theater-wien.at gebucht werden.
 Abo-Verlängerungen sind ebenfalls wieder online möglich.

Einzelkartenverkauf ab 15. Juni 2018 
Am 15. Juni 2018 um 10.00 Uhr beginnt der Einzelkartenverkauf ausschließlich für die Vorstellungen bis 31. Dezember 2018 an den Vorverkaufsstellen (Tageskasse Theater an der Wien, Wien-Ticket Pavillon) sowie per Telefon und im Internet. Der Vorverkauf für die Vorstellungen ab 1. Jänner 2019 beginnt am 1. September 2018 um 10.00 Uhr. 
Im Onlineshop (auf der Website) beginnt der Einzelkarten-Vorverkauf jeweils einen Tag später.

Samstag, 21. April 18
Eschborn engagiert sich in Frankfurt - Kulturangebote für die ganze Region - Kulturförderung für 2018 neu aufgesetzt
Die Stadt Eschborn engagiert sich weiterhin für die kulturelle Vielfalt in der Region Frankfurt RheinMain. Bereits 2017 hatte sich Eschborn zu einer Fortsetzung seiner langjährigen Förderung kultureller Einrichtungen in Frankfurt entschlossen. Auch für das Wirtschaftsjahr 2018 dürfen sich die Oper Frankfurt, das Deutsche Filminstitut und das English Theatre Frankfurt erneut über eine Unterstützung aus Eschborn, jeweils in Höhe von 50.000 Euro, freuen. Gefördert wird insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit der Einrichtungen.

Bei der Oper Frankfurt stützt die Förderung aus Eschborn das Vermittlungsprogramm JETZT! Oper für Dich. „Diese Veranstaltungsreihe bringt mit einem speziell zugeschnittenen Programm Kindern, Jugendlichen, Familien und erwachsenen Operneinsteigern das Gesamtkunstwerk Oper näher. Wenn in Familien und Schulen klassische Musik nur noch in Ausnahmefällen vermittelt wird, sehen sich die Kulturinstitute in der Pflicht. Durch die dankbar entgegengenommene Unterstützung aus Eschborn fällt es uns leichter, diesen Auftrag zu erfüllen“, so Intendant Bernd Loebe.

„Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Eschborn unsere beiden Festivals, LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans und goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films, so großzügig und nachhaltig unterstützt. Tausende Kinder und Jugendliche lernen bei LUCAS so jedes Jahr großes Kino aus aller Welt kennen und versuchen sich als Juroren. Mehr als 11.000 Besucher/innen erkunden bei goEast in Wiesbaden nun schon zum 18. Mal das ost- und mitteleuropäische Filmschaffen – auch dank der finanziellen Hilfe aus Eschborn“, sagte die neue Direktorin des Deutschen Filminstituts, Ellen Harrington.

Auch beim English Theatre Frankfurt finanziert die Zuwendung aus Eschborn zentral die Kinder- und Jugendarbeit des Hauses. „Eine Theaterpädagogik, die im Jahr etwa 26.000 Kinder und Jugendliche bedient, wäre für ein Privattheater ohne die Förderung aus Eschborn kaum möglich“, erklärt Daniel Nicolai, Intendant des ETFs.

Die Stadt Eschborn hat aufgrund ihrer stabilen wirtschaftlichen und finanziellen Basis im Rhein-Main-Gebiet eine besondere Bedeutung. Sie profitiert von den Vorteilen des Ballungsraumes und zeigt gleichzeitig seit etlichen Jahren, dass sie Verantwortung für die Region übernimmt: „Dieser Verantwortung möchten wir auch künftig Rechnung tragen. Daher unterstützen wir weiterhin kulturelle Einrichtungen in Frankfurt am Main“, bekräftigte Bürgermeister Mathias Geiger. Er ist davon überzeugt, dass die drei ausgewählten Häuser die Mittel für Projekte einsetzen, die die Strahlkraft der Kulturmetropole Frankfurt am Main und damit auch ihre Infrastruktur festigen und stärken.

www.eschborn.de / www.oper-frankfurt.de / www.lucas-filmfestival.de / www.filmfestival-goeast.de / www.english-theatre.de

Samstag, 21. April 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (NDR) kommt am Sonntag, 22. April 2018, um 23:05 Uhr im Ersten.

Die geplanten Themen:

Die Welt ist besser als gedacht - Das Vermächtnis von Star-Statistiker Hans Rosling
Katastrophen, Kriege, Klimawandel. Um unsere Welt steht es so schlecht wie nie zuvor. Denken wir zumindest. Doch die Fakten des schwedischen Wissenschaftlers Hans Rosling zeigen: Es gibt mehr Fortschritt, als wir glauben. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt weltweit liegt heute bei über 70 Jahren. Mehr als 80% aller Kinder sind geimpft. In den letzten 20 Jahren hat sich der Anteil der in extremer Armut lebenden Weltbevölkerung mehr als halbiert. Ob Schulbildung der Mädchen, Zugang zu sauberem Wasser, Staaten mit Demokratie, Frauenrechte - die Kurven zeigen nach oben. Im vergangenen Jahr ist Rosling gestorben, sein Sohn und seine Schwiegertochter haben sein letztes Buch „Factfulness" (Ullstein) beendet und jetzt veröffentlicht.

Für die Rechte von Psychiatriepatienten - Bille August verfilmt spektakulären Gerichtsprozess
Ihr Fall machte Geschichte: Gegen die Übermacht der Ärzte erkämpfte sich die Psychiatriepatientin Eleanor Riese gemeinsam mit ihrer unbeirrbaren Anwältin Colette Hughes ein Mitspracherecht bei der Medikation. Zuvor wurde sie gegen ihren Willen mit Medikamenten ruhiggestellt, die schwere Nebenwirkungen hatten. Der Regisseur Bille August hat diese Geschichte jetzt verfilmt: „Eleanor & Colette" ist ein packendes Justizdrama - und die bewegende Erzählung einer tiefen Freundschaft zwischen zwei Frauen (Filmstart 3. Mai). „ttt" trifft Bille August und Helena Bonham Carter, die in der Rolle von Eleanor Riese brilliert - und fragt die echte Colette Hughes nach ihren Erinnerungen an ihre Freundin und die Zeit des Prozesses.

Gefürchtet, gefeiert, gescheitert? - 200. Geburtstag von Karl Marx
Globalisierung, ungezügelte Finanzmärkte, wachsende Ungerechtigkeit - es gibt viele Gründe, den Kapitalismus zu kritisieren. Und dabei berufen sich einige Kritiker gern auf den großen Karl Marx, der das ganze Elend schließlich vorhergesehen habe. Doch man sollte ihn nicht zum Propheten hochstilisieren, so der Ideen-Historiker Gareth Stedman Jones. Er hat eines der wichtigsten Bücher zum Marx-Jubiläum geschrieben, das von der internationalen Kritik gefeiert wird: „Karl Marx. Die Biographie". Darin befreit er Marx von vielen Verfälschungen und portraitiert ihn als einen Denker seiner Zeit. Marx habe den Kapitalismus zwar genau analysiert, aber er hatte - anders als oft propagiert - keine fertige Theorie über dessen Untergang. Die wurde ihm erst nach seinem Tod zugeschrieben. „ttt" spricht mit Gareth Stedman Jones über Leistung, Scheitern und Aktualität von Karl Marx.

Wie Frauen in Ägypten leben - Die eindrücklichen Porträts von Amélie Losier
Groß waren die Erwartungen, die mit der ägyptischen Revolution verbunden waren - nicht nur, aber auch von Frauen. Ging es doch nicht nur darum, gegen das politische System Mubaraks aufzustehen, sondern auch gegen alte Wertvorstellungen und Geschlechterungerechtigkeit. Und jetzt, wo nicht mehr viel von den erhofften und auf dem Tahir-Platz geforderten Freiheiten übrig ist: Wie stellt sich die Situation für die Frauen in Ägypten dar? Die Fotografin Amélie Losier hat sich aufgemacht, ägyptische Frauen in ihrem Umfeld zu porträtieren - und sie zeigt in ihrem Fotoband beeindruckende Bilder von Frauen fernab der westlichen Klischees der arabischen Frau: „Sayeda" (Nimbus).

Black Woman Power - Die Sängerin und Schauspielerin Janelle Monáe
Sie singt gegen das Patriarchat, kämpft gegen Rassismus, setzt sich für die Rechte der LGBT-Community ein - und das alles mit viel Sex-Appeal. Die Sängerin und Schauspielerin Janelle Monáe ist in den USA bereits ein Star. Sie spielte in den Filmen „Hidden Figures" und „Moonlight" mit, wetterte bei der Grammy-Verleihung gegen Machtmissbrauch und Diskriminierung. Ende April erscheint ihre neue CD „Dirty Computer", ein tanzbares Album, das musikalisch an ihren früheren Mentor Prince erinnert. Damit will Janelle Monáe nun auch Europa erobern.

Moderation: Max Moor
Redaktion: Edith Beßling, Christine Gerberding, Niels Grevsen, Melanie Thun (NDR)

www.DasErste.de/ttt

Samstag, 21. April 18
47 000 Besucher beim 22. „Heidelberger Frühling“ ~ Große Resonanz auf Leitgedanken „Eigen-Arten“
Sieben Ur- und europäische Erstaufführungen, eine gefeierte Koproduktion, neun Hörfunkmitschnitte, Livestreams der Lied Akademie mit über 30 000 Zuschauern weltweit und umfassende Berichte in regionalen, nationalen und internationalen Medien – der „Heidelberger Frühling“ zieht 2018 eine herausragende Bilanz. Wenn das internationale Musikfestival am morgigen Samstag mit einem Konzert des Mahler Chamber Orchestra unter Leitung von Daniele Gatti seine 22. Saison beendet, werden rund 47 000 Besucher die diesjährigen 126 Veranstaltungen erlebt haben, von denen 56 ausverkauft waren.

Der „Heidelberger Frühling“ stand 2018 unter dem Leitgedanken „Eigen-Arten“. Es war der zweite Teil einer Trilogie, die sich mit Kerngedanken der Aufklärung auseinandersetzt. Im Zentrum stand das kollektive Selbstverständnis des sogenannten „Westens“, das maßgeblich auf Werten der Aufklärung wie beispielsweise Freiheit basiert. „In den vergangenen Wochen bin ich vor dem Hintergrund des Festival-Leitgedankens immer wieder gefragt worden, ob denn Musik politisch sein könne“, so Thorsten Schmidt, Intendant des „Heidelberger Frühling“. „Meine Haltung dazu ist, dass wir als Festival, als verantwortliche Programmgestalter ein Bekenntnis ablegen können und müssen – über die Themen, die wir mit unserem Programm setzen, über die Auswahl der Werke, die Künstler, die wir einladen, und über den dramaturgischen Leitfaden. Selten zuvor war es in den letzten Jahrzehnten so notwendig, Haltung zu zeigen und nicht jenseits dessen zu agieren, was die Welt bewegt. Musiker interpretieren Musik, das ist ihre Berufung. Manche von ihnen mischen sich jenseits dieser Berufung ein in den gesellschaftlichen Diskurs. Viele nicht. Das ist in Ordnung. Aber wir als Festival können uns dieses Nicht-Einmischen nicht leisten. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass nur die Wahrnehmung der Verpflichtung eines mündigen Bürgers die Demokratie sichert. Wer kann, sollte seine Stimme erheben. Die Verhaltensweise eines mündigen Bürgers muss meines Erachtens auch ein Festival über seine Gestalter an den Tag legen.“

Nicht-Einmischen kommt auch für die Pianistin Gabriela Montero nicht infrage. Ihr politischer Einsatz, durch Musik und Taten, hinsichtlich des brutalen Machtregimes in ihrer Heimat Venezuela waren neben ihrer Vermittlungsgabe ein ausschlaggebender Grund dafür, dass sie mit dem diesjährigen Musikpreis des „Heidelberger Frühling“ ausgezeichnet wurde. In ihrer Dankesrede bei der Verleihung am Eröffnungswochenende des Festivals fand sie berührende und deutliche Worte zugleich: José Antonio Abreu, wenige Tage nach der Preisverleihung verstorbener und Gründer von „El Sistema“ und gleichfalls Unterstützer Gustavo Dudamel seien eine „Propagandabeziehung mit dem Regime“ eingegangen, indem sie sich unter dem Deckmantel der Nachwuchsförderung, die „El Sistema“ propagiert, verstecken. Die Laudatio auf Gabriela Montero hielt Pianist Igor Levit. (Die gesamte Dankesrede und die Laudatio kann hier nachgelesen werden: www.heidelberger-fruehling.de/heidelberger-fruehling/programm/musikpreis/montero-levit/ ).

Die Binnenfestivals des „Heidelberger Frühling“ – das Kammermusikfest „Standpunkte“ und das Wochenende „Neuland.Lied“ – thematisierten den Leitgedanken „Eigen-Arten“ komplementär. Die „Standpunkte“ des Pianisten Igor Levit widmeten sich den USA, deren emphatischer Freiheitsbegriff nicht zuletzt für die Musik fruchtbar geworden ist, weil kaum ein Komponist jenseits des Großen Teichs sich Dogmen unterordnete. Hörbar wurde dies in Werken von Charles Ives, Marc Copland, Samuel Barber, David Bruce, Frederic Rzewski (europäische Erstaufführung von „Demons“), Morton Feldman, John Cage und Philip Glass. Zugleich erinnerte ein Ragtime-Konzert von Igor Levit mit Musik schwarzer Komponisten wie Scott Joplin daran, dass die Vereinigten Staaten keineswegs immer ein Hort der Freiheit für alle Bevölkerungsgruppen waren und sind. Als weitere Facette widmete sich ein Wandelkonzert den Exilkomponisten Ernst Krenek, Paul Hindemith und Hanns Eisler. Die Eröffnungsrede der „Standpunkte“ hielt der ehemalige Bundestagspräsident Nobert Lammert, darüber hinaus gab es Vorträge und eine Podiumsdiskussion zum Thema. Als Künstler wirkten neben Igor Levit unter anderem der Geiger Benjamin Beilman, der Klarinettist Julian Bliss, das JACK Quartet, der Bariton Georg Nigl, die Geigerin Isabelle Faust und der Cellist und diesjährige Residenzkünstler Jean-Guihen Queyras mit, der hier erstmals gemeinsam mit dem Pianisten Marc-André Hamelin aufgetreten ist. Das Finale der „Standpunkte“ war einer von sechs Auftritten, die Marc-André Hamelin 2018 beim „Heidelberger Frühling“ hatte.

Komplementär zum politischen Ansatz der „Standpunkte“ griff das experimentierfreudige „Neuland.Lied“ die subjektiveren, privateren, weniger dem Verstand als dem Gefühl zugehörigen „Eigen-Arten“ auf. „Was macht uns aus?“, lautete hier die Frage. Eine Antwort darauf fand das Liedfestival bei Robert Schumann: unsere Widersprüchlichkeit, unsere Heimatlosigkeit, unsere Sehnsüchte, Hoffnungen und Ängste – Eigenarten, die allen Menschen eigen sind, so kulturell unterschiedlich sie auch geprägt sein mögen. Fünf große Schumann-Zyklen des Liederjahres 1840 (sowie das Spätwerk „Fünf Gedichte der Königin Maria Stuart“) wurden in die unterschiedlichsten Zusammenhänge gestellt, mit Improvisation, Alter und Neuer Musik gekoppelt. Auch unkonventionelle Inszenierungen – beispielsweise als inszeniertes Hauskonzert mit Schauspielerin Martina Gedeck oder als literarisch-musikalische Begegnung mehrerer Liebesgeschichten aus Vergangenheit und Gegenwart – ermöglichten neue Perspektiven auf die Gattung. Zu hören waren unter anderem die Tenöre Mark Padmore und Ilker Arcayürek, die Mezzosopranistinnen Anna Stéphany und Tara Erraught und die Sopranistinnen Anna Lucia Richter und Sarah Maria Sun.

Kreativer Freiraum und bereichsübergreifender Austausch waren auch 2018 die Kerncharakteristika der Heidelberg Festival Akademie. Die Akademien Lied und Kammermusik luden zu öffentlichen Meisterkursen, Workshops und Mittagskonzerten ein und Instrumentalisten wirkten beim Kammermusikfest „Standpunkte“ mit. Im Bereich Komposition waren die US-Amerikanerin Anna-Louise Walton und der Brite Oliver Christophe Leith eingeladen, bei einem nachmittäglichen Werkstattgespräch ihre vom „Heidelberger Frühling“ in Auftrag gegebenen Werke vorzustellen, bevor sie spätabends bei der „Nacht der Neuen Musik“ uraufgeführt wurden. Leiter der Festival Akademien waren erneut Thomas Hampson (Lied), Igor Levit (Kammermusik) und Eleonore Büning (Musikjournalismus), denen als Mentoren unter anderem der Cellist Isang Enders, der Bratschist Volker Jacobsen und der Klavierbegleiter Graham Johnson zur Seite standen.

Design Thinking, kreativer Freiraum und Platz für Querköpfe – so will es das „Lab“ des „Heidelberger Frühling“, das 2018 in die zweite Runde ging. In diesem temporären „Think Tank“ zu Zukunftsfragen der Musikwelt kamen erneut zehn junge Kulturprofis aus verschiedenen Disziplinen zusammen: Komposition, Regie, Schauspiel, Videoperformance, Dramaturgie, Musikwissenschaft und Journalismus. Es wurden Ideen und Formate erdacht, die es weiterzuentwickeln gilt, damit es zu neuartigen Produktionen kommt – egal ob in Heidelberg oder andernorts.

Der 23. „Heidelberger Frühling“ findet vom 16. März bis zum 13. April 2019 statt.

www.heidelberger-fruehling.de

Freitag, 20. April 18
Theater Augsburg wird bayerisches Staatstheater ~ Stellungnahmen zu den positiven Auswirkungen der Regierungserklärung des Bayerischen Ministerpräsidenten auf die Stadt Augsburg
„Neben den bereits beschlossenen Konzertsälen in München und Nürnberg werden wir ein drittes bayerisches Staatstheater in der Metropole Augsburg einrichten“, verkündete der neue Bayerische Ministerpräsident Markus Söder vorgestern in seiner Regierungserklärung. Mit seinem Bekenntnis zur Fortführung aller Hochschulprojekte, steht der Überführung des Augsburger Klinikums zur Universitätsklinik nichts mehr im Weg. Im Sinne der Umweltstadt wird der Freistaat in Augsburg zudem das Bayerische Zentrum für Artenschutz einrichten.

Für Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl eine starke Regierungserklärung: „Insgesamt eine große Aussage für Augsburg. Sie wird die Stadt in ihrer Entwicklung, ihrem Selbstverständnis und vor allem ihrem authentischen Profil weiterbringen. Dass er von Augsburg als Metropole spricht, meint er Ernst. Der Ministerpräsident sieht Augsburg auf Augenhöhe mit Nürnberg und München. Das hat mir Markus
Söder heute auch noch einmal in einem kurzen Kontakt bestätigt. Schon als Finanzminister hat er im Juli 2016 die Stadt Sachen Theatersanierung unterstützt. Jetzt befinden wir uns in der Umsetzung, da ist das Staatstheater dann der
logische nächste Schritt. Der Mann hat einen Plan!“

Große Freude über das in Aussicht gestellte Staatstheater auch bei Kulturreferent Thomas Weitzel: „Unser gutes Konzept für das Theater hat überzeugt. Wir werden nach der Sanierung ein Kulturzentrum mit neuen Nutzungsmöglichkeiten erhalten: die Schauspielbühne als Multifunktionssaal oder das Orchesterprobengebäude ermöglichen künstlerische Highlights und innovative Formate.  Das wird Augsburg in dieser Kategorie unter den deutschen Großstädten sicher ganz nach vorne bringen. Anerkannt und gewürdigt wird damit aber auch die künstlerische Arbeit des Dreispartenhauses, vor allem mit den Philharmonikern und dem Musiktheater, das ganz Schwaben auf einem hohen Niveau versorgt. Gleichzeitig verstehen wird die Ankündigung aber auch als Auftrag für unser Interim an der künstlerischen Qualität nicht nachzulassen, auf das Ziel Staatstheater hinzuarbeiten und den Anspruch auch künftig einzulösen. In einem nächsten Schritt gilt es nun mit dem Ministerium zu klären, wie die rechtliche Umwandlung in ein Staatstheater vollzogen wird.“

„Das Bekenntnis zum Theater-Standort Augsburg, das gerade in diese Zeit des Interims fällt, wo es alles andere als leicht ist Theater zu machen ist eine fantastische Nachricht und ein großer Ansporn“, so auch der freudige Kommentar von Theaterintendant Andre Bücker.

Angesiedelt in der Umweltstadt Augsburg wird nach den Worten des Ministerpräsidenten auch ein Bayerisches Zentrum für Artenschutz mit Außenstellen in Laufen und Veitshöchheim. Umweltreferent Reiner Erben: „Wir wollen die wichtigen Themen Artenschutz und Umweltbildung voranbringen und wir sind gut vorbereitet: 28 Prozent des Augsburger Stadtgebietes sind Naturschutzgebiet, eines der größten Naturschutzgebiete in ganz Bayern. Unsere zweite Grundlage ist das Umweltbildungszentrum, das bereits in der Planung weit vorangeschritten ist und wo wir den Artenschutz gut integrieren können. Unsere Arbeit in den verschiedenen Bereichen des Naturschutzes wird mit dem Zentrum für Artenschutz weiterhin gestärkt und unterstützt.“

www.theater-augsburg.de / www.augsburg.de

Freitag, 20. April 18
Spielzeit 2018/2019 der Theater Chemnitz vorgestellt
Zur Pressekonferenz am 19. April 2018 stellten Generalintendant Dr. Christoph Dittrich und sein künstlerisches Team – Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo, Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, Schauspieldirektor Carsten Knödler und die Direktorin des Figurentheaters Gundula Hoffmann – die Premieren und Konzerte der Spielzeit 2018/2019 vor.

Die Oper Chemnitz vollendet anlässlich des 875-jährigen Stadtjubiläums 2018 ihr außergewöhnliches Vorhaben, innerhalb nur eines Jahres den gesamten „Ring des Nibelungen“ in der Handschrift von vier ganz unterschiedlichen Regieteams auf die Bühne zu bringen. Nachdem im Februar 2018 „Das Rheingold“ in der Inszenierung von Verena Stoiber und im März 2018 Monique Wagemakers Sicht auf „Die Walküre“ ihre Premiere erlebten, wird Richard Wagners Meisterwerk nun mit „Siegfried“ in der Regie von Sabine Hartmannshenn im September 2018 fortgesetzt und mit Elisabeth Stöpplers Neuinszenierung der „Götterdämmerung“ im Dezember 2018 abgeschlossen. Die musikalische Leitung liegt erneut in den Händen von GMD Guillermo García Calvo und Felix Bender.

Die Spielzeit 2018/2019 beinhaltet darüber hinaus mit Mozarts „Zauberflöte“ und Beethovens „Fidelio“ weitere populäre Werke der Opernliteratur. Unbekannt hingegen ist die Oper „Hamlet“ von Franco Faccio und Arrigo Boito, die ihre deutsche Erstaufführung in Chemnitz feiern wird. Diese Oper nach Shakespeares Klassiker wurde zwar bereits 1865 in Genua uraufgeführt, geriet dann allerdings völlig in Vergessenheit und kehrte erst 2014 in den USA auf die Bühne zurück. Eine weitere Rarität ist die fantastisch-burleske Operette „Der Teufel auf Erden“ von Franz von Suppé, die in einer Neubearbeitung und revidierten musikalischen Fassung in Chemnitz Premiere haben wird. Einer ebenfalls wichtigen Spielplanlinie der Oper Chemnitz wird mit der Uraufführung des Musicals „Drachenherz“ von Wolfgang Böhmer und Peter Lund Rechnung getragen.

Das Ballett Chemnitz erlebte in der zu Ende gehenden Spielzeit 2017/2018 unter der neuen Direktion von Sabrina Sadowska und der Arbeit mit ganz unterschiedlichen Choreografen und Tanzstilen einen enormen Schub. Diese interessanten Impulse spiegeln sich auch in der Planung für die neue Saison wider. Den Anfang macht der dreiteilige Tanzabend „Nordlicht“ mit Stücken dreier Choreografen, die zu den interessantesten unserer Zeit zählen: die Newcomerin Katarzyna Kozielska kreiert eine Uraufführung, von Marco Goecke kommt „Suite, Suite, Suite“ auf die Bühne und der international gefeierte Choreograf Alexander Ekman wird mit „Episode 31“ vertreten sein. Das neue Format für zeitgenössischen Tanz „Showcase“ im Ballettsaal, mit der Uraufführung „Mavericks And Sheep“ von Anthony Missen im September 2017 erfolgreich aus der Taufe gehoben, erfährt mit einer Stückentwicklung des Schweden Peter Svenzon eine spannende Fortsetzung. Ein Muss für alle gestandenen Ballettcompanys ist Tschaikowskys „Schwanensee“, der in einem außergewöhnlichen Mix aus klassischen Elementen nach der Originalchoreografie von Lew Iwanow und modernen Teilen des albanischen Choreografen Eno Peci Premiere haben wird. Die vierte Produktion wird mit einer Uraufführung von Kaori Ito innerhalb der neuen Reihe „Made In Chemnitz“ noch einmal dem zeitgenössischen Tanz gewidmet sein.

Auch die Robert-Schumann-Philharmonie begann im Vorjahr mit veränderter Leitung und kann inzwischen mit ihrem neuen Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo auf eine erfolgreiche erste gemeinsame Saison zurückblicken. Der großen Tradition der Robert-Schumann-Philharmonie folgend, stehen in den Sinfoniekonzerten der Spielzeit 2018/2019 Kompositionen von Mendelssohn-Bartholdy und Brahms über Bruckner, Strauss und Reger bis Rachmaninow und Prokofjew im Mittelpunkt, und natürlich wird auch ein Werk des Namenspatrons nicht fehlen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Aufführung von John Coriglianos Konzert für Flöte und Orchester „Pied Piper Fantasy“ nach „Der Rattenfänger von Hameln“, bei dem die Philharmoniker gemeinsam mit Schülern der Städtischen Musikschule Chemnitz musizieren. Darüber hinaus gibt es Familienkonzerte für Jung und Alt am Sonntagvormittag und die Reihe „Klasse Klassik!“ mit Werken für Kammerorchester wird weiter etabliert. Auch zahlreiche Sonderkonzerte finden sich im Konzertprogramm, genannt seien die „Lange Nacht der Klassik“ im Opernhaus und das Konzert „Janoska Ensemble Goes Symphonic“ im Straßenbahnbetriebshof Adelsberg.

Was im Opernbereich Wagners „Ring“, das ist im Schauspiel Goethes „Faust“. Und so wird Schauspieldirektor Carsten Knödler nach seinem erfolgreichen „Faust I“ aus dem Jahr 2017 mit der Neuinszenierung „Faust II“ die Spielzeit 2018/2019 einläuten, erneut in einer Zusammenarbeit mit dem Ballett Chemnitz. Premieren bekannter Stücke und Autoren wie „Einsame Menschen“ von Hauptmann oder „Weiße Nächte“ von Dostojewski, Roman- und Filmadaptionen wie „La Strada. Das Lied der Straße“ von Federico Fellini und „Adams Äpfel“ von Anders Thomas Jensen, die Kinderstücke „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ als Weihnachtsmärchen und „Die kleine Hexe“ als Sommertheater im Küchwald, das raubeinige Stück „Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch“ des Spaniers Rodrigo García oder die Uraufführung des mittlerweile 6. Gewinnerstücks des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik bieten ein spannendes und abwechslungsreiches Programm und geben Raum für Neu- und Wiederentdeckungen.

Das Figurentheater baut die Spielplanlinie für Jugendliche und Erwachsene aus, pflegt aber auch weiterhin die umfangreichen, liebevollen Angebote für die kleinen Zuschauer. Die Uraufführung „Wenn mich einer fragte …“ beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken des großen, in Chemnitz geborenen Schriftstellers Stefan Heym. Auch „Aufstand der Dinge“ beschäftigt sich mit Geschichte, wenn auch in ganz anderer Art: nämlich der Geschichte vermeintlich unbrauchbar gewordener, ausgedienter Gegenstände, die ihrerseits viel über die jetzigen oder früheren Besitzer erzählen. Mit „The Dark Trullala“ kommt der Alptraum einer Puppenspielerin auf die Bühne, „Yö – Geheimnisse der Nacht“ wiederum erzählt von poetischen Traumreisen und Gute-Nacht-Geschichten.

Informationen zum vollständigen Programm der Spielzeit 2018/2019 finden sich auf der Website www.theater-chemnitz.de.

Freitag, 20. April 18
Verleihung des Preises “Das Publikum des Jahres 2017” an das Publikum der Duisburger Philharmoniker am 25.04.2018
Am Mittwoch, den 25. April 2018 wird in der Mercatorhalle der von concerti - Das Konzert- und Opernmagazin initiierte Preis Das Publikum des Jahres 2017 verliehen. Zu Beginn des 9. Philharmonischen Konzerts der Duisburger Philharmoniker werden Intendant Prof. Dr. Alfred Wendel und Chefdirigent Axel Kober stellvertretend für das Publikum der Duisburger Philharmoniker die Ehrung entgegennehmen.

In der Pause der Konzerte am 25. und 26. April gibt es jeweils einen von concerti-Partner Niehoffs Vaihinger gestifteten Empfang für das Gewinner-Publikum. Alle 2.800 Gäste sind zum Feiern bei Fruchtsaft-Cocktails eingeladen.

Darüber hinaus erhalten die Duisburger Philharmoniker ein Preisgeld in Höhe von 5.000 EUR für die Nachwuchsarbeit, gestiftet vom concerti-Partner GeloRevoice, welches in Form eines symbolischen Schecks überreicht werden wird.

Mittwoch, den 25. April 2018, 20 Uhr
Mercatorhalle im CityPalais
Landfermannstraße 6
47051 Duisburg

Zum Wettbewerb: Im Juni 2017 hatte concerti den Preis “Das Publikum des Jahres” ausgelobt, der sich erstmals an Veranstalter und ihr Publikum richtet. In der Anmeldephase hatten 58 Klassikveranstalter sowie Opern- und Konzerthäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihr Publikum zur Teilnahme anmeldet. Am darauffolgenden Publikumsvoting beteiligten sich mehr als 18.500 Klassikfans und nominierten drei Kandidaten, welche durch weitere drei von einer Expertenrunde ermittelte Kandidaten ergänzt wurden.
In die Endrunde schaffte es das Publikum von:
- Bamberger Symphoniker
- Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau
- Duisburger Philharmoniker
- Sommerliche Musiktage Hitzacker
- Theater & Philharmonie Thüringen
- Young Euro Classic

Die Jury unter dem Vorsitz des Cellisten Maximilian Hornung, mit Vertretern des Deutschen Musikrats e.V., der Deutschen Orchestervereinigung e.V., Klassik Radio, Niehoffs Vaihinger und Mitgliedern der concerti-Redaktion, evaluierte in der finalen Bewertung, welches Publikum in den vier Kategorien “Treue”, “Begeisterung”, “Aktivitäten” und “Altersstruktur” besonders hervorstach.

In der Jurysitzung im Februar 2018 wurde aus dieser Shortlist das Publikum der Duisburger Philharmoniker zum “Publikum des Jahres 2017” gewählt. Die Duisburger Philharmoniker dürfen als Gewinner die Auszeichnung “Das Publikum des Jahres 2017” in der Kommunikation und sowie das Siegel auf allen Publikationen verwenden.

Prof. Dr. Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker: “Dass unser Publikum ganz besonders liebenswürdig und begeisterungsfähig ist, erfahren wir bei jedem Konzert aufs Neue. Deshalb freuen wir uns alle riesig, dass unsere treuen Zuhörer und Weggefährten zum Publikum des Jahres gekürt worden sind. Für uns Duisburger Philharmoniker werden sie das auch immer bleiben! Wir sind sehr stolz und werden beim gewonnenen Fruchtsaftempfang mächtig zusammen feiern.”

concerti ist das auflagenstärkste Klassikmagazin in Deutschland und erreicht Konzert- und Opernbesucher als Printmagazin mit acht Regionalausgaben und dem jeweiligen Klassikprogramm vor Ort in einer verbreiteten Auflage von 170.918 Exemplaren (IVW III/2017) sowie online über concerti.de.

Niehoffs Vaihinger arbeitet ausschließlich mit dem Getränkefachgroßhandel, der Gastronomie und der Hotellerie zusammen. Das Unternehmen bietet vom Direktsaft bis zum Bio-Smoothie. Diese Qualität spiegelt sich auch im Auftritt der Marke und unterstreicht den Anspruch der Partner-Betriebe, die auf Vaihinger-Säfte setzen. Erhältlich sind von Niehoffs Vaihinger über 25 Fruchtsaft-Sorten.

Der Wettbewerb “Das Publikum des Jahres 2017” wurde unterstützt von concerti, Niehoffs Vaihinger Fruchtsäfte, GeloRevoice und Thalia Buchhandlungen.

www.concerti.de

Freitag, 20. April 18
Schauspiel Frankfurt: Redenreihe "WERTE_aber welche?" mit Oliver Nachtwey
Die Redenreihe »WERTE_aber welche?« am Schauspiel Frankfurt: Geld macht schön _ Bestimmt der Geldwert unsere Gesellschaft? am 22. April 2018, 20.00 Uhr, Chagallsaal mit dem Wirtschafts-und Gesellschaftswissenschaftler Oliver Nachtwey
Die Redenreihe »Werte – aber welche?« ist eine Serie von sechs Debatten über das, was uns spaltet. Zu der Reihe sind Wissenschaftler und Praktiker aus verschiedenen Disziplinen zu Vortrag und Diskussion geladen, um mit den Bürgern dieser Stadt die Herausforderungen zu benennen und mögliche Lösungen zu erörtern. Am 22. April widmet sich der Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftler Oliver Nachtwey der These: Geld macht schön _ Bestimmt der Geldwert unsere Gesellschaft?

Unsere Demokratie beruht auf den zentralen Werten von Freiheit und Gleichheit, die seit den fünfziger Jahren verbunden waren mit der Idee der Chancengleichheit. Jeder sollte die Möglichkeit bekommen, in der Gesellschaft aufzusteigen und den Beruf wählen zu können, der seinem Interesse entsprach und eine angemessene Bezahlung versprach. Davon sind wir heute weit entfernt, da ein Drittel der Arbeitsverhältnisse prekär ist, in kreativen oder künstlerischen Berufen das Gehalt kaum ausreicht und das Bildungssystem ausgrenzt, statt auch die Entwicklung der sozial Schwachen zu fördern. So befinden wir uns, meint der Wirtschaftswissenschaftler Oliver Nachtwey, auf einer Rolltreppe, die nicht mehr nach oben führt, sondern nur noch nach unten: in die sogenannte Abstiegsgesellschaft.

Nachtweys kritische Analyse wird in seinem Impulsvortrag dargelegt und anschließend mit den Zuschauern in Tischrunden diskutiert, um am Ende in einer großen gemeinsamen Abschlussrunde den Gast mit den wichtigsten Fragen noch einmal zu konfrontieren.

Oliver Nachtwey ist Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftler, Globalisierungskritiker und Soziologe. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Arbeit, Ungleichheit, Protest und Demokratie. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen sowie Online-Portale. Seit 2014 ist Nachtwey als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeit und Organisation der TU Darmstadt tätig. 2015/16 hatte er eine weitere Professur für Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Im August 2017 trat er seine Professur für Sozialstrukturanalyse an der Universität Basel an. Seit März 2017 ist Oliver Nachtwey Träger des Preises für Wirtschaftspublizistik »Wirtschaft.Weiter.Denken« 2016, den er für sein Buch »Die Abstiegsgesellschaft – Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne« erhielt.

Der nächste Termin: 22. Mai 2018, 20.00 Uhr, Chagallsaal: Deutsch macht Geschichte _ Wer bestimmt den Wert des Deutschen? mit der Autorin Jagoda Marinić

www.schauspielfrankfurt.de

Freitag, 20. April 18
Podiumsgespräch beim Freien Schauspiel Ensemble Frankfurt/M: FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT IM HEILIGEN LAND
Im Rahmenprogramm zur Inszenierung ICHGLAUBEANEINENEINZIGENGOTT.HASS findet am 6. Mai 2018 um 19 Uhr unter dem Titel FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT IM HEILIGEN LAND ein Podiumsgespräch mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages statt. Gäste im TITANIA sind Christine Buchholz (DIE LINKE), Alexander Müller (FDP), Martin Rabanus
 (SPD), Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Bettina Wiesmann (CDU).

Frieden und Gerechtigkeit im Heiligen Land
Frieden und Gerechtigkeit im Heiligen Land
Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt
© Felix Holland

Die Voraussetzung für Frieden in Israel-Palästina ist Gerechtigkeit. Darin sind sich die israelische und die palästinensische Friedensbewegung einig. Aber wie kann Gerechtigkeit geschaffen werden? – Die Lage im Konfliktgebiet ist nach wie vor extrem angespannt: Zwar akzeptieren – neben dem Präsidenten Mahmud Abbas und seiner gemäßigten Fatah – jetzt auch einzelne Führer der Hamas die Existenz des Staates Israel. Aber es kommt immer wieder vereinzelt zu brutalen Übergriffen und tödlichen Attentaten von Palästinensern auf Israelis. Die israelische Regierung ihrerseits setzt die für die Palästinenser existenzbedrohende Blockade des Gazastreifens fort und baut – trotz Aufforderung des UN-Sicherheitsrates, den Siedlungsbau zu stoppen – immer neue völkerrechtswidrige Siedlungen im Westjordanland. Es herrscht ein unerträgliches Klima von Verunsicherung, Angst, Misstrauen, Wut, Hass und Resignation. Viele Menschen in der Region halten eine friedliche Lösung des Konflikts für immer unwahrscheinlicher.

Wir Deutsche fühlen uns – aufgrund unserer Geschichte – in der Verantwortung sowohl für die Existenz des Staates Israel als auch für das Geschick der Palästinenser. Aber was kann deutsche Politik zur Schaffung einer für alle Betroffenen gerechten, sicheren und realisierbaren Lebenssituation beitragen?

Bereits um 17 Uhr zeigt das Freie Schauspiel Ensemble die Aufführung ICHGLAUBEANEINENEINZIGENGOTT.HASS (credoinunsolodio) von Stefano Massini. Drei Frauen, drei Welten, drei Kulturen – ein Schicksal. Die israelische Professorin für jüdische Geschichte Eden Golan, die palästinensische Studentin Shirin Akhras und Mina Wilkinson, die amerikanische Soldatin. Jede von ihnen spricht eine andere Sprache, jede von ihnen lebt ihr eigenes Leben, ganz und gar verschieden von den andern. Im großen Labyrinth des Heiligen Landes wird der Zufall das Schicksal der drei auf tragische Weise miteinander verbinden. Es entsteht eine spannungsgeladene Chronik der Ereignisse, die einen fast unerträglichen Sog entwickelt, eine fatale Zwangsläufigkeit.

Es spielt: Bettina Kaminski / Gesang: Maria Kaplan / Regie: Reinhard Hinzpeter / Bühne: Gerd Friedrich. 

Das Freie Schauspiel Ensemble wirkt nicht nur mit seinen Inszenierungen in die Frankfurter Stadtgesellschaft hinein. Es hat seit seinem Einzug ins TITANIA dieses geschichtsträchtige Haus zu
einem Ort des gemeinsamen Nachdenkens, der Auseinandersetzung, der Begegnung, des kulturellen und gesellschaftspolitischen Diskurses gemacht. Als Rahmenprogramm zu den
Aufführungen werden Lesungen, Ausstellungen, Publikumsgespräche, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen veranstaltet. Bundestagsabgeordnete, Wissenschaftler, Künstler,  Experten aus
Industrie und Wirtschaft, Sprecher von Bürgerinitiativen, Umweltverbänden, Sozialeinrichtungen – suchen mit dem Publikum Antworten auf die von den Theatervorstellungen aufgeworfenen Fragen.

Sonntag, 06.05.18 im TITANIA, Basaltstr. 23, 60487 Frankfurt 
Vorstellungsbeginn: 17 Uhr / Gesprächsbeginn: 19 Uhr 
Der Eintritt zum Podiumsgespräch ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Reservierung von Theaterkarten (5-18 €) für die 17-Uhr-Vorstellung unter www.freiesschauspiel.de  oder 069 - 71 91 30 20. 

Freitag, 20. April 18
Der Pianist Igor Levit in hr2-kultur über seine Echo-Rückgabe „Gefährliche Konsensverschiebung“
In hr2-kultur sagte Levit: „Der Echo und der Bundesverband haben mit dieser Entscheidung etwas ausgezeichnet und die Legitimation gegeben, das in meinen Augen eine gravierende, schwerwiegende, unerträgliche Grenzüberschreitung darstellt. Das hat nichts mit Grundfreiheit zu tun. Man kann nicht alles und jeden mit Kunstfreiheit und freier Rede verteidigen und sagen, na gut, das ist halt so. Das funktioniert nicht.“

Igor Levit
Igor Levit
© Robbie Lawrence

„Zum anderen müssen wir“, so Levit weiter, „die Chance nutzen, klar zu machen: Hier geschieht eine Konsensverschiebung, die wir in diesem Land schon seit mehreren Jahren beobachten. Eine politische und eine gesellschaftliche Konsensverschiebung. Dinge werden akzeptiert und toleriert, die noch vor einigen Jahren so nicht akzeptiert und toleriert wurden. Und das ist sehr gefährlich.“

Trotz heftiger Kritik ist Igor Levit nicht für eine Abschaffung des Echos: „Der Echo war und wird immer eine sehr kommerzielle Veranstaltung bleiben, es geht um Kommerz. Wir alle wussten das, und wir alle haben dieses Spiel auch immer mitgespielt. (…) Was der Bundesverband aber jetzt tun muss, ist, klarzustellen, dass nie wieder der Zwang zu Wirtschaftlichkeit Überhand gewinnt. In einer solchen Grenzsituation muss Verantwortung einfach die Oberhand behalten.“

Zitate aus der Meldung frei bei Nennung von hr2-kultur. Das komplette Gespräch war am Mittwoch, 18. April, um 18.05 Uhr in der Sendung „hr2-Der Tag“ zu hören und ist weiterhin als Podcast auf www.hr2-kultur.de. abrufbar.

Donnerstag, 19. April 18
Neue Hauptdarsteller für Kathedrale und Soul-Tempel ~ Jonas Hein spielt Quasimodo / Manuel Klein ist der neue Bodyguard
In den Stuttgarter Musicaltheatern stehen Wechsel bei den männlichen Hauptdarstellern der beiden aktuellen Produktionen an. Der Glockenturm der Stuttgarter Kathedrale in Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME ist in Kürze das neue Zuhause  von  Jonas  Hein  in  der  Rolle  des  Quasimodo. Und  im  Soul-Tempel  von BODYGUARD  –  DAS  MUSICAL  sorgt  nun  Manuel  Klein  als Bodyguard  Frank  Farmer  für  Sicherheit.


Jonas Hein
© Stage Entertainment

Quasimodos  Haltung,  die  Stimme,  die  Mimik  und  die  vielen verschiedenen Emotionen stellen Jonas Hein in jeder Vorstellung vor eine Herausforderung. Doch gerade deshalb freut er sich darauf: „Die Rolle bedeutet mir sehr viel, weil sie so viele verschiedene Facetten hat.  Die  Entwicklung,  die  Quasimodo  durchmacht,  habe  ich  zuvor noch  bei  keiner  anderen  Rolle  so  intensiv  erlebt.  Das  ist  was  ganz Besonderes.“ Jonas Hein stand bereits in Berlin und in München als Zweitbesetzung  in  der  Rolle  des  Quasimodo  auf  der  Bühne.  Jonas Hein  hat  an  der  Folkwang-Hochschule  in  Essen  studiert  und  ist Preisträger   mehrerer   Gesangswettbewerbe.   Hein   wirkte   bei Produktionen  wie  EIN  KÄFIG  VOLLER  NARREN,  DER  MANN VON  LA MANCHA  oder  DER  KLEINE  HORRORLADEN  mit.  Fernsehzuschauer kennen ihn auch aus seinen Auftritten bei der Castingshow THE VOICE OF GERMANY. Ab Mai übernimmt er nun die Hauptrolle bei DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME. Der bisherige Hauptdarsteller  David  Jakobs  wird  in  der  Sommerzeit  bei  den  Freilichtspielen  in Tecklenburg auf der Bühne von LES MISERABLES zu erleben sein. Gegen Ende des Jahres soll er als Glöckner Quasimodo zurückkehren.

Die  Rolle  des  soliden  Bodyguards  Frank  Farmer  ist  auf  Dialoge  und Schauspiel  ausgelegt.  Die  dafür  nötigen  Erfahrungen  bringt  Manuel Klein  mit:  Seinem  Film-  und  Schauspiel-Studium  in  San  Francisco folgte  eine  Schauspielausbildung  an  der  Internationalen  Schule  in München, Engagements an verschiedenen Theatern sowie Auftritte im „Großstadtrevier“ oder in „Der Alte“ und im Kinospielfilm „Die Reise mit Vater“. In dieser und in weiteren Kino- und TV-Produktionen sind Titel des 38-jährigen Sängers und Songwriters zu hören. Dass er nun in einer Produktion voller Hits  eines Weltstars auf der Bühne  steht, freut  ihn  umso  mehr:  „Die  Musik  ist  fantastisch,  die  Choreografien reißen das Publikum mit, das ergibt eine irrsinnige Energie. Besonders freue ich mich auch auf die humorvollen Passagen. Es ist insgesamt sehr  beeindruckend  für  mich  zu  sehen,  wie  sich  bei BODYGUARD  –  DAS  MUSICAL  die aufwändige  Bühnentechnik,  die  Dialogszenen  und  die weltberühmten  Songs  harmonisch zusammenfügen.  Dadurch  gehen  die  Zuschauer  nach  der  Show  glücklich  nach  Hause.“ Dazu trägt Klein ab Ende April in der Hauptrolle des Bodyguards seinen Teil bei. Bisher hat Jadran Malkovich diese Aufgabe übernommen. Er widmet sich nun anstehenden Film- und TV-Projekten und freut sich auf die Rückkehr an seinen Wohnsitz in London.

www.musicals.de

Donnerstag, 19. April 18
„Die dunkle Seite des deutschen Rap" ~ Das Erste zeigt heute eine Dokumentation aus der Reihe „Die Story"
Der deutsche Rap und seine Texte sind durch die umstrittene ECHO-Verleihung an Kollegah und Farid Bang auch außerhalb der Musikszene in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt. Über ethische und künstlerische Grenzen sowie die Würde des Menschen und das Grundrecht der Meinungsfreiheit wird seitdem heiß diskutiert. Das Erste ändert aus diesem Anlass am Donnerstag, 19. April 2018, das Programm und zeigt um 23:30 Uhr die WDR-Dokumentation „Die dunkle Seite des deutschen Rap" aus der Reihe „Die Story".

Rapper machen mit ihrer Musik Millionenumsätze, sind sehr erfolgreich in den Streamingdiensten. Nicht selten haben ihre Videos über zehn Millionen Klicks. Doch es gibt eine dunkle Seite dieser Jugendkultur: Selbst bekannte Rapper kokettieren mit antisemitischen Klischees. „Es ist ein einfaches Spiel, die härtesten Textzeilen zu rappen, Antisemitisches zu rappen und sich nachher immer darauf zu berufen, dass das nur eine Kunstform sei", so Daniel Neumann, Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinde in Hessen. Der Film von Viola Funk fragt nach: Wer sind die Akteure? Um was geht es in den Rap-Texten wirklich? Steckt Judenhass dahinter? Die 45-minütige Dokumentation geht auf Schulhöfen auch der Frage nach, wie die Texte Jugendliche beeinflussen.

Redaktion: Nicole Kohnert, Jo Angerer
Die ursprünglich vorgesehene Sendung „Wolfgang Trepper live!" wird zu einem späteren Termin nachgeholt.

Donnerstag, 19. April 18
Katja Riemann auf Platz eins der Klassik-Charts
Schauspielerin und Publikumsliebling Katja Riemann steht erstmals an der Spitze der offiziellen deutschen Klassik-Charts. Gelungen ist ihr dieser Erfolg mit einer herausragenden Neueinspielung von Camille Saint-Saëns‘ Allzeit-Hit „Karneval der Tiere“. Für die musikalische Ausnahmeklasse der Produktion sorgen die gefeierten Pianisten Lucas und Arthur Jussen aus den Niederlanden. Die von Katja Riemann gelesene Erzählung steuerte posthum ihr enger Freund und Publizist Roger Willemsen bei, der den Kinder-Klassiker mit seinem neuen, geistreichen und humoristischen Text in die Welt der Erwachsenen geholt hat.
 
Am 3. April 2018 präsentierten Katja Riemann sowie Lucas und Arthur Jussen das Werk gemeinsam auch live vor einem begeisterten Publikum in der Hamburger Elbphilharmonie. Weitere Konzerte werden noch in diesem Jahr folgen.
 
Katja Riemann: „Ich freue mich ganz besonders über dieses schöne Projekt und die damit verbundene so positive Reaktion. Die Musik von Camille Saint-Saëns ist großartig in ihrer Güte und ihrem Witz, und die Texte von Roger Willemsen sind ebenso wunderbar komponiert und einzigartig in Sprachkunst, Klugheit und ihrem Humor. Die Begegnung mit den Jussen Brüdern hat mein Herz beflügelt und ich freue mich auf alles was noch kommt. Danke, liebe verehrte DEUTSCHE GRAMMOPHON, dass ihr das ermöglicht habt und genauso leidenschaftlich seid, wie wir Künstler.“
 
Dr. Clemens Trautmann, President Deutsche Grammophon: „Ich gratuliere Katja, Lucas und Arthur zu diesem grandiosen Erfolg. Er zeigt, dass man selbst den bekanntesten Klassikern mit Kreativität, Können und jeder Menge Leidenschaft immer wieder faszinierende Seiten abgewinnen kann. Roger Willemsens Text und Katja Riemanns nuancenreiche Interpretation verleihen der Geschichte eine vollkommen neue und überraschende Dimension. Genauso wie auch Lucas und Arthur, die mit ihrer Natürlichkeit und pianistischer Brillianz auch für ein einmaliges Musikerlebnis sorgen. Ich bin sicher, dass diese Produktion allemal das Zeug hat, selbst zu einem Klassiker zu werden.“
 
www.klassikakzente.de

Mittwoch, 18. April 18
Tollwood Sommerfestival 2018 feiert 30jähriges Jubiläum - 30 Jahre Engagement für Mensch und Umwelt, Kultur und Lebensfreude
Das Programm des Tollwood Sommerfestivals 2018 ist komplett, das Programmheft erschienen. Im Internet finden sich alle Veranstaltungen auf
www.tollwood.de
„30 Jahre Tollwood – Miteinander“ lautet das Motto des Festivals in diesem Sommer, das vom 27. Juni bis 22. Juli im Olympiapark Süd stattfindet. Seit 30 Jahren gehören Kulturgenuss, Lebensfreude und das Engagement für eine gerechtere Welt auf Tollwood zusammen.

Das Jubiläum wird zum Anlass genommen, sich beim Publikum für 30 Jahre Treue zu bedanken. Das Geschenk an München: Die berühmte katalanische Aktions-Theatergruppe La Fura dels Baus wird an zwei Abenden Carl Orffs „Carmina Burana“ in einer bildgewaltigen Inszenierung auf der Bühne im Olympiasee zeigen (Sa 30.6. & So 1.7., 22 Uhr, Eintritt frei).

Auch die Musik-Arena startet mit einem besonderen Highlight: Als Hollywood Vampires eröffnen Alice Cooper, Joe Perry und Johnny Depp am 27.6. das Festival (ausverkauft). Die kanadische Pop-Ikone Alanis Morissette steht am 16.7. auf der Bühne. The Cat Empire reist aus Australien mit einem musikalischen Mix aus Ska, Funk, Klezmer und Reggae am 5.7. auf das Festival. Kelly-Family-Legende Michael Patrick Kelly besucht am 6.7. die Musik-Arena und der „König des Progressive Rock“, Steven Wilson, gibt sich am 15.7. die Ehre.

Ökologisches Schwerpunktthema in diesem Sommer ist die Artenvielfalt. Denn das Miteinander auf der Erde – von der kleinsten blühenden Pflanze, der (Zwerg-)Wasserlinse, bis zum größten Säugetier, dem Blauwal – ist ernsthaft in Gefahr. Innerhalb kürzester Zeit hat der Mensch es geschafft, zur „Naturkatastrophe“ für die Artenvielfalt zu werden – mit unabsehbaren Folgen. Miteinander ist auch unsere Antwort auf die Bedrohung der Lebensgrundlagen: Lebensraum und Ressourcen teilen und respektvoll miteinander umgehen. Dafür engagiert sich Tollwood seit 30 Jahren.

Konzertkarten sind unter der Tollwood-Tickethotline 0700 383850 24 (je nach Anrufernetz ca. 12,6 Ct/min), unter www.tollwood.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Mittwoch, 18. April 18
Die Neuproduktion La Donna del Lago in der Regie von Max Emanuel Cencic
Die Neuproduktion La Donna del Lago in der Regie von Max Emanuel Cencic hat am 22. April 2018, 17 Uhr, an der Opera de Lausanne ihre Premiere. Weitere Vorstellungen von La Donna del Lago in Lausanne sind am 25., 27., und 29. April 2018 geplant. Max Emanuel Cencic wird in dieser seltenen  Rossini Oper Regie führen und singt die Partie des Malcolm, die zum ersten Mal in der Neuzeit von einem Mann gesungen wird, was somit eine Premiere darstellt.
Der wunderbare George Petrou dirigiert, die großartige Lena Belkina singt die Partie der Elena, und der herrliche Mozart und Wagner Tenor, Daniel Behle, wird die Rolle des Giacomo V / Uberto geben. La Donna del Lago ist eine Koproduktion zwischen der Opera de Lausanne, und dem HNK National Theater in Zagreb.
Vorgestern wurde die Neuproduktion  La Donna del Lago in der Regie von Max Emanuel Cencic bereits in der New York Times als eine der interessantesten Aufführungen im Frühling 2018 beschrieben!

www.opera-lausanne.ch / www.parnassus.at

Mittwoch, 18. April 18
Science-Fiction meets Opera: Die Deutsche Erstaufführung von »Solaris« am Theater Augsburg
Was passiert, wenn der Mensch auf überirdische Intelligenz trifft? Wie geht er mit dem Unbegreiflichen um, dem Auftauchen seiner eigenen Vergangenheit in Form von Materie?

Solaris
Solaris
Theater Augsburg

Fotomontage: Jan-Pieter Fuhr

Ab dem 18. Mai nimmt das Theater Augsburg seine Zuschauer mit der Deutschen Erstaufführung von Dai Fujikuras Science-Fiction-Oper im martini-Park mit auf eine Reise ins Weltall, in die endlosen Seelenweiten des Planeten »Solaris«. Nach dem gleichnamigen Roman von Stanislaw Lem, der als Meisterwerk der Science-Fiction-Literatur gilt, zieht Regisseur Dirk Schmeding die Besucher mit der jüngsten Romanvertonung in einen Diskurs zwischen Schein und Wirklichkeit, Gegenwart und Erinnerung, freier Entscheidung und Manipulation. Über allem scheint der unbegreifliche Ozean zu wachen, welchen Dai Fujikura durch seine Kombination aus orchestraler Musik und Live-Elektronik atmosphärisch erlebbar macht.

Solaris
Oper von Dai Fujikura | Libretto Saburo Teshigawara
Nach dem gleichnamigen Roman von Stanislaw Lem
In englischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

Als der Forscher Kris Kelvin auf dem Planeten »Solaris« landet, findet er die Forschungsstation in desolatem Zustand vor: Einer der stationierten Forscher hat Suizid begangen, der Andere scheint von Angst geplagt. Auch Kris bedrückt die unheimliche Atmosphäre und als ihm plötzlich seine längst verstorbene Frau Hari gegenübersteht, ist seine Verwirrung komplett. Nach und nach begreift er, dass der intelligente Ozean von »Solaris« aus schuldhaften Erinnerungen der Forscher Repliken zu erstellen vermag. Ob es sich dabei um die seit Jahrzehnten von der Forschung ersehnte Kontaktaufnahme mit den Menschen handelt, ob es eine Abwehrreaktion von »Solaris« oder nur eine beliebige Spielerei des Planeten ist, bleibt im Unklaren. Fest steht: Die ständige Konfrontation mit den sich stets erneuernden Repliken treibt Kris und seine Kollegen an den Rande des Wahnsinns. Schließlich wird Hari klar, dass sie nicht menschlich ist und stürzt auch sie in Selbstzweifel.
1962 verfasste Stanislaw Herman Lem seinen Roman »Solaris«, der eine große Leserschaft weltweit begeisterte und zahlreiche Künstler zu Adaptionen in Film und Oper inspirierte. Die jüngste Bearbeitung stammt vom japanischen Komponisten Dai Fujikura, der in Großbritannien studierte und stilistisch Pierre Boulez nahesteht. Die Uraufführung seiner ersten abendfüllenden Oper feierte im Frühjahr 2015 in Paris Premiere und wird am Theater Augsburg ihre Deutsche Erstaufführung erleben.

Premiere: 18. Mai 18 (martini-Park)
Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry
Inszenierung: Dirk Schmeding
Bühnenbild: Robert Schweer
Kostüme: Frank Lichtenberg
Dramaturgie: Sophie Walz

Besetzung:

Hari Jihyun: Cecilia Lee
Kris Kelvin: Wiard Witholt
Kelvin (off stage): Alexander York
Snaut: Roman Poboinyi
Gibarian: Stanislav Sergeev

Augsburger Philharmoniker
Werkstatt: 15.5.2018 | martini-Park
Premiere 18.5.2018 19:30 | martini-Park

www.theater-augsburg.de

Mittwoch, 18. April 18
Made in Berlin: Die neue Konzertreihe der UdK Berlin präsentiert herausragende Studierende
Mit Beginn des Sommersemesters startet die neue Konzertreihe der UdK Berlin. „Made in Berlin“ lädt vier Mal im Jahr herausragende Studierende dazu ein, ein eigenes Konzertprogramm zu entwickeln und aufzuführen. Den Auftakt gestaltet – passend zum Jahr des Cellos – die österreichische Cellistin Julia Hagen aus der Klasse von Prof. Jens Peter Maintz.

Die 1995 in Salzburg geborene Cellistin Julia Hagen begann im Alter von fünf Jahren ihren ersten Unterricht bei Detlef Mielke am Musikum Salzburg. Von 2007 bis 2011 studierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Enrico Bronzi, anschließend an der Universität Wien bei Reinhard Latzko und setze von 2013 bis 2015 dort ihr Studium in der Klasse von Heinrich Schiff fort. Seit Herbst 2015 studiert sie bei Prof. Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin.

In der Saison 2017/18 folgen ihre Debuts mit dem Wiener Kammerorchester unter Paul McCreesh, sowie in der Suntory Hall in Tokyo mit dem Metropolitan Symphony Orchestra. Des Weiteren wird sie gemeinsam mit der Pianistin Annika Treutler eine ausgedehnte Tournee durch Österreich und beim Festival Sommets Musicaux in Gstaad spielen. Weitere kammermusikalische Projekte wird sie gemeinsam mit Stefan Vladar und Daniel Ottensamer bestreiten. Julia Hagen spielt ein Violoncello von Francesco Ruggieri (Cremona, 1684), welches ihr privat zur Verfügung gestellt wird.

26. April 2018, 19.30 Uhr
Made in Berlin: die Cellistin Julia Hagen
Joseph-Joachim-Konzertsaal, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin, Eintritt frei

Luigi Boccherini: Sonate A-Dur, I. Adagio, II. Allegro
Ludwig van Beethoven: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 5 D-Dur op. 102 Nr. 2
Bohuslav Martinu: Variationen über ein Thema von Rossini H.290
Antonin Dvorák: Rondo g-Moll op. 94
Dmitri Schostakowitsch: Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier op. 40

Begleitet wird Julia Hagen von der Pianistin Naoko Sonoda, die beim 15. Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau 2015 als beste Klavierbegleiterin ausgezeichnet wurde.

www.udk-berlin.de

Mittwoch, 18. April 18
Spielplan des Elbjazz-Festival bekanntgegeben
Auf einer Pressekonferenz hat das ELBJAZZ seinen diesjährigen Spielplan mit allen Spielorten, Programmpunkten und -zeiten präsentiert.  Mit dem Business Mixer stellte das Festival zudem seine in diesem Jahr erstmals stattfindende, begleitende Business-Plattform für Künstler und Musikwirtschaftende vor. Das neue Format richtet sich an Interessierte aus allen Teilmärkten, die zukünftig intensiver mit internationalen Unternehmen und Künstlern zusammenarbeiten möchten.
Bestehend aus rund 60 Konzerten, findet das diesjährige musikalische Line-up des  ELBJAZZ auf insgesamt acht verschiedenen Bühnen statt. Diese gruppieren sich um zwei Zentren – die HafenCity und das Werftgelände von Blohm+Voss: In der Elbphilharmonie (Großer Saal, Kleiner Saal), auf der Open Air-Bühne „HfMT Young Talents“ auf dem Vorplatz der Elbphilharmonie, in der Hauptkirche St. Katharinen, auf der MS Stubnitz im Baakenhafen sowie auf drei Bühnen bei Blohm+Voss (Open Air-Hauptbühne, Open Air-Bühne „Am Helgen“ und der „NDR Info Radio Stage“ in der Schiffbauhalle).
Alexander Schulz, ELBJAZZ-Festivalleiter: „Das Herz von ELBJAZZ schlägt auch in diesem Jahr gewissermaßen auf zwei Seiten – nördlich und südlich der Elbe! Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr – neben dem Großen Saal, in dem wir neun Konzerte präsentieren – mit dem Kleinen Saal einen zweiten Spielort in der Elbphilharmonie anbieten können. Für einen Besuch im Kleinen Saal ist keine zusätzliche Reservierung nötig – frühes Kommen lohnt sich bestimmt trotzdem. Darüber hinaus gilt unser besonderer Dank Blohm+Voss, die einmal mehr ermöglichen, dass die Werft erneut für zwei Tage zur pulsierenden Festivallocation für Musikfans aus allen Teilen Deutschlands und darüber hinaus wird.“

Mit Veröffentlichung des Spielplans ist nun auch das Rahmenprogramm bekannt:
ELBJAZZ goes Virtual Reality: In diesem Jahr präsentiert das ELBJAZZ erstmals ein virtuelles Konzert (Foto), das das Festival in die digitale Welt transportiert. Die 15-minütige Show wird von Trompeter Nils Wülker eröffnet – beziehungsweise von seinem virtuellen Abbild.

Eike Swoboda aka EIN ASTRONAUT ist für seine Live-Multimedia-Shows bekannt, bei denen er virtuell von Musikern aus der ganzen Welt unterstützt wird. Für das ELBJAZZ lässt er dieses Konzept neu aufleben und lädt Künstler per YouTube ein, seine elektronischen Pop-Beats zu begleiten.

Für alle Tanzwütigen: Am Festivalsamstag (2.6.) gibt es eine große Aftershowparty, die im Anschluss an die letzten Konzerte bei Blohm+Voss in der Schiffbauhalle stattfindet - hinter den Plattentellern steht eine ganze Riege Hamburger DJs. An Deck der MS Stubnitz übernimmt an beiden Festivaltagen (1. und 2.6.) das internationale DJ-Kollektiv home & abroad sessions, während es Freitagnacht (1.6.) im Mojo heißt: The Soul of the Mojo Club.

Im Kaistudio der Elbphilharmonie wird für Kinder ein Instrumenten-Workshop stattfinden. Für alle erwachsenen Jazzliebhaber wird Nils Landgren, einer der erfolgreichsten Jazzmusiker, dort einen Posaunen-Workshop anbieten. 

Darüber hinaus findet am Sonntag (3.6.) in St. Katharinen mit der von Martin Luther Kings „I have a dream“-inspirierten Predigt von Pastor Frank Engelbrecht ein ganz besonderer Jazz-Gottesdienst statt.

Der vollständige Spielplan für das ELBJAZZ 2018 ist ab sofort online verfügbar, ebenso wie die ELBJAZZ App 2018 mit allen Informationen und Updates zum Festival für iOS und Android.

Das musikalische Line-up:
Kamasi Washington
Michael Wollny Artist in Residence

Nils Landgren Funk Unit, Nneka, GoGo Penguin, Tony Allen, Nils Wülker & Band feat. DJ Mad, Maxim & Nico Suave, KAT FRANKIE special acoustic performance, Nighthawks, China Moses, Marius Neset & Guests, NDR Bigband feat. Alon & Joca, Omer Klein Trio, Kinga Glyk, Charles Pasi, The Marcus King Band, The Cookers, Heinz Sauer & Jasper van't Hof, Django Bates & hr-Bigband, Doug Carn West Coast Organ Band, Matt Andersen, JOCO, Andromeda Mega Express Orchestra, Theo Croker & Dvrk Funk, Pablo Held Trio, Emil Brandqvist Trio, Echoes of Swing, Goldings / Bernstein / Stewart, Mammal Hands, Chassol, Web Web, Eva Klesse Quartett, CMQ Big Band, Steinmetz & Stickan feat. Simin Tander, Magnum Coltrane Price, Laura Perrudin, Botticelli Baby, Dan Gottshall feat. HfMT Big Band, Estonian Voices, Estrada Orchestra, Monkey Plot, Phil Siemers, NuHussel Orchestra, Cadenza Collective feat. HfMT Big Band, European Jazz Laboratory, Siena Jazz feat. David Grabowski Quartett, Fabia Mantwill Quintett, Daniel Hirth Trio feat. Frank Delle, BAMM, Kabaloon, Überraschungskonzert

Tickets: Es gibt sowohl 1-Tagestickets für den Freitag (1. Juni 2018) bzw. Samstag (2. Juni 2018) als auch 2-Tagestickets (1. + 2. Juni 2018). Das 2-Tagesticket (1. + 2. Juni 2018) kostet 99,00€. Das 1-Tagesticket Freitag (1. Juni 2018) kostet 55,00€, das 1-Tagesticket Samstag (2. Juni 2018) 69,00€. (Alle Ticketpreise inkl. Gebühren.) Tickets können online unter www.elbjazz.de und über die Hotline 040 - 413 22 60 (Montag bis Freitag 9.00 bis 18.30 Uhr) gekauft werden.
Die ersten 17.000 Ticketinhaber haben die Möglichkeit, eine Reservierung für ein von ihnen bevorzugtes Konzert in der Elbphilharmonie vorzunehmen (Verfügbarkeit vorausgesetzt). Alle Details zum Reservierungssystem unter diesem Link.

www.elbjazz.de

Mittwoch, 18. April 18
10. Cello Akademie Rutesheim - 28. Oktober bis 3. November 2018 - Jubiläum fällt zusammen mit der Wahl des Cellos zum „Instrument des Jahres“
Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Der 10. Geburtstag der Cello Akademie Rutesheim 2018 fällt zusammen mit der Wahl des Cellos zum „Instrument des Jahres“. Die gleichnamige Initiative mehrerer Landesmusikräte hat sich das Ziel gesetzt, in der breiten Öffentlichkeit, vor allem aber beim musikalischen Nachwuchs das Bewusstsein für die Vorzüge und Besonderheiten des jährlich ausgewählten Instruments zu stärken. Dank ihrer beträchtlichen internationalen Ausstrahlung und mit einem nochmals erweiterten Programm zum Jubiläum markiert die Cello Akademie den Höhepunkt des Cello-Jahres im deutschen Südwesten. Bewerbungen für die Meisterkurse und das Cello-Orchester Baden-Württemberg sind ab jetzt möglich.

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Cello Akademie Rutesheim 2017, Konzert des Cello-Orchesters Baden-Württemberg, Leitung: Gunther Tiedemann
Foto: Stephan Haase

Cello Akademie Rutesheim 2018: Die Kurse
Das Herzstück der Cello-Akademie bilden die grundsätzlich öffentlichen klassischen Meisterkurse. Als Dozenten engagieren sich dieses Jahr Wolfgang Emanuel Schmidt, Jens Peter Maintz, Claudio Bohórquez, Wen-Sinn Yang, Danjulo Ishizaka und Sebastian Klinger – allesamt renommierte Solisten und Professoren aus den Musikhochschulen in Weimar, Berlin, München, Dresden und Hamburg. Neu dabei ist Marie-Elisabeth Hecker. Die einstige Schülerin von Heinrich Schiff, Peter Bruns und Frans Helmerson lehrt als Professorin in Dresden und gehört zu den profiliertesten Cellistinnen der jungen Generation.
Abgerundet wird das Angebot durch einen Jazz-Meisterkurs für Streicher unter der Leitung von Stephan Braun und zwei Intensivkursen Probespiel-Training von Jakob Spahn, Erster Solocellist an der Bayerischen Staatsoper München. Für sämtliche Meisterkurse sind ab sofort Bewerbungen möglich.

Cello Akademie Rutesheim 2018: Die Konzerte
Die Konzerte der Cello Akademie Rutesheim bilden ein regelrechtes Cello-Festival. Auf dem Konzertpodium stehen unter anderem die Dozenten der Meisterkurse, durchwegs international renommierte Künstler. Darüber hinaus beweisen ausgewählte Studierende, auf welch erstaunlichem Niveau sich der musikalische Nachwuchs mittlerweile bewegt. An den Kammermusik-Abenden begleiten hervorragende Korrepetitorinnen, die andernorts selbst gerne gesehene Solistinnen sind. Mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim sind an den sinfonischen Abenden auch zwei Orchester aus Baden-Württemberg beteiligt.
Die Cello-Akademie ist zudem bekannt dafür, Gewohnheiten der traditionellen Klassikwelt zu hinterfragen oder gar ganz neu zu denken. So werden beim Orchesterkonzert der Dozenten nicht weniger als acht Solisten zu hören sein! Wo sonst kann man an einem einzigen Abend so viele „Saiten“ des Cello-Repertoires erleben? Auch die Location ist außergewöhnlich: Da es in dem Städtchen in der Region Stuttgart keine „normale“ Bühne gibt, wird die Mehrzweckhalle Bühl 2 mit viel Kreativität und unter hohem technischen Aufwand in einen stimmungsvollen Musikort verwandelt. Hier werden Konzerte zu audiovisuellen Gesamtkunstwerken, in denen Musik und Lichteffekte als Einheit zu erleben sind.

Cello-Orchester Baden-Württemberg: bis zu 120 Cellisten und YouTube-Hits
Der Kurs für Cello-Orchester wendet sich an Cellisten aus Deutschland und der ganzen Welt, die sich unabhängig von Alter oder Leistungsniveau in Rutesheim zusammenfinden. In einer intensiven fünftägigen Zusammenarbeit entwickeln sie ein Konzertprogramm aus Musikstücken, die exklusiv für dieses Cello-Orchester arrangiert werden. Das Gelernte wird in einem großen Abschlusskonzert mit aufwändiger Light Show präsentiert. Die professionellen Konzertvideos begeistern auch online und haben in YouTube schon mehr als ein halbe Million Aufrufe erzielt. Die Leitung des Cello-Orchesters Baden-Württemberg übernimmt 2018 erneut Gunther Tiedemann, ein international bekannter Cellist, Hochschuldozent und Komponist. Dank einer ausgetüftelten Probenplanung können die Kursteilnehmer ebenfalls Meisterkurse und Konzerte besuchen. Schließlich beginnt der Kurs quasi schon zu Hause, da die Noten plus Übe-Anweisungen und Video-Tutorials im Vorfeld zugeschickt werden. Kursdauer: 29. Oktober bis 2. November 2018. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Das Jahr des Cellos in Baden-Württemberg
2018 erklärt der Landesmusikrat Baden-Württemberg gemeinsam mit anderen Bundesländern das Violoncello zum „Instrument des Jahres“. Als Schirmherrin konnte Marta Casals-Istomin gewonnen werden, die Witwe eines der berühmtesten Cellisten des 20. Jahrhunderts – Pau (Pablo) Casals. Bis heute ist er nicht nur unvergessener Interpret, Lehrer und Komponist, sondern wurde wegen seines entschiedenen Eintretens für Frieden, Freiheit und Demokratie zur Symbolfigur seiner Generation. Das Ziel des Projektes ist es, die Schönheit des Instruments, die großartige Literatur und die Vielfalt der Cello-Szene einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Interessantes, Wissenswertes, tolle Aktionen und Konzerttermine zum Cellojahr in Baden-Württemberg listet der Landesmusikrat. Hier geht es zur deutschen Homepage für das Cello-Jahr 2018.

Über die Cello Akademie Rutesheim
Seit ihrer Gründung vor zehn Jahren punktet die Cello Akademie Rutesheim mit drei ungewöhnlichen Stärken: dem kommunikativen Cello-Campus im Rutesheimer Schulzentrum, dem einladenden Konzept und der offenen, kollegialen Philosophie der Akademie. Wenn sich der internationale Cello-Nachwuchs in der baden-württembergischen Herbstferien-Woche in Rutesheim bei Stuttgart trifft, entsteht ein musikalischer Mikrokosmos, der in dieser Form weltweit seinesgleichen sucht.
Renommierte Cello-Professoren unterrichten junge Talente aus der ganzen Welt, klassische Streicher lernen Jazz, fortgeschrittene Studenten bereiten sich auf Probespiele vor, Cello-Liebhaber spielen als Cello-Orchester zusammen – und abends strömt das Publikum zu den Konzerten des Cello-Festivals. Innerhalb von einer Dekade hat sich die Cello-Akademie nicht nur als wichtiges Klassikfestival für Baden-Württemberg etabliert. Dank der zahlreichen begeisterten Meisterschüler aus aller Welt genießt die Akademie hohes Ansehen in der internationalen Musikszene.
Dass die Akademie mit ihrem Credo, die pädagogische Qualität über alles zu stellen, goldrichtig liegt, beweisen die erfolgreichen Karrieren der Rutesheimer Absolventen. Nicht nur spielen sie sich bei den großen internationalen Musikwettbewerben regelmäßig auf die vorderen Plätze. Eine Reihe ehemaliger „Rutesheimer“ sind heute Solo-Cellisten bei Top-Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder dem Leipziger Gewandhausorchester. Einer von ihnen – Jakob Spahn, Erster Solocellist im Orchester der Bayerischen Staatsoper München – kommt immer wieder gerne nach Rutesheim zurück, um nunmehr selbst zu unterrichten.
Ihre Entstehung verdankt die Cello-Akademie der Initiative des Cellisten Matthias Trück. Unermüdlich im Einsatz als Gestalter und Manager der Cello-Akademie, scheint der gebürtige Rutesheimer trotzdem nicht ausgelastet zu sein. Mit dem Celloquartett quattrocelli, dem Celloduo ponticellos und als Studiomusiker für Pop-Produktionen verfolgt er weiterhin in erster Linie seine Karriere als international profilierter Cellist.

www.cello-akademie-rutesheim.de

Mittwoch, 18. April 18
Theater Willy Praml sucht Darstellerinnen
Für die Inszenierung zur Goethe Festwoche Walpurgisnacht - Eine Deutsche Höllenfahrt, sucht das Frankfurter Theater Willy Praml Frauen jungen bis mittleren Alters für einen Hexenchor. Die Frauen sollten Spaß an Choreografien und Sprechchören haben und bereit sein, Zeit zum Proben zu investieren. Die Proben beginnen am 16. Juli; die Premiere findet am 07.September statt. Aufführungen sind am 08., 09., 20., 22., 28., 29., 30. September und am 03., 05., 06., 07., 12., 13., 14. Oktober jeweils 20:00 Uhr.
Zum Kennenlernen gibt es am Montag, 14. Mai (18.00 Uhr) ein infotreffen im Theater Willy Praml, Waldschmidtstraße 19., Anmeldung unter: 069-43054733 oder theater.willypraml@t-online.de

Zum Stück:
WILLKOMMEN IN DER HÖLLE !
Es geht um die Goeth’sche Hölle, sozusagen freudianische Aspekte aus Goethes Gesamtwerk in seine Walpurgisnacht inkl. der dazugehörigen Paralepomena einzubringen, aber auch um die Sicht aus der Walpurgisnacht auf unsere heutigen oder möglichen Zustände. Wir gehen der Frage nach, wie weit sich Verdrängtes, Verschüttetes, Traumatisches und Alptraumhaftes im kollektiven (Unter-)Bewusstsein erhält, weitertradiert und aktuelles Handeln beeinflusst.
Ergänzt wird diese Schlüsselszene aus Goethes FAUST mit Texten von Alexander Kluge, Heiner Müller, Einar Schleef und Friedrich Nietzsche, die geeignet sind, Selbsterfahrenes öffentlich zugänglich zu machen.
Zusammengesetzt aus einem großen Schauspielerensemble (Theater Willy Praml und Gäste), einem Frauen-(Sprech-)Chor, einer Männer-(Gesangs-)Formation (der Frankfurter Heinrich-Heine-Chor) und Musikern (aus der Frankfurter Popular-Musik-Szene) soll so eine Revue entstehen, die nachvollziehen lässt, was am Anfang des XXI. Jahrhunderts von dieser Überlieferungskonstellation noch existent ist und ob und wie diese das politische, gesellschaftliche und kulturelle Leben unserer Zeit beeinflusst.

www.theater-willypraml.de

Dienstag, 17. April 18
30 Jahre Berliner Kabarett Anstalt
Seit 1988 residiert am Mehringdamm in Kreuzberg im fünften Stockwerk das Kleinod unter den Kleinkunsttheatern: Die Berliner Kabarett Anstalt, kurz BKA Theater oder – von den Berlinern – das BKA genannt. Die Berliner Kabarett Anstalt zelebriert ihr 30-jähriges Bestehen unter dem Titel »BKA 3.0 – oben seit 1988« mit den von Januar bis November anlässlich des Jubiläums ausgerufenen Festspielen.
Am 30. April 2018 wird das Gründungsdatum unter dem Motto BKA FÜR ALLE mit einer knackigen Best of-Show der BKA All-Stars bei freiem Eintritt und mit anschließendem »Tanz in den Mai« gefeiert.
Die Künstler*innen des Abends sind Ades Zabel, Ahne, Andrea Bongers, Arnulf Rating, Biggy van Blond, Bob Schneider, C. Heiland, Jade Pearl Baker, Kaiser & Plain, Sigrid Grajek & Stefan Danziger, die Moderation hat Jurassica Parka inne.

BKA 3.0 – oben seit 1988 ~ BKA FÜR ALLE ~ 30. April 2018
Best of-Show der BKA All-Stars: 18:00 Uhr, 19:30 Uhr & 21:00 Uhr
FREIER EINTRITT – TICKETS GAB ES NUR IM BKA – AUSGEBUCHT!
Tanz in den Mai: Ab 22:00 Uhr
BKA, Mehringdamm 34, 10961 Berlin, Telefon: 030 / 20 22 007, Mail: tickets@bka-theater.de

www.bka-theater.de 

Dienstag, 17. April 18
TV-Tipp: Die Brüder Humboldt und ihr Forum Jahrhundertprojekt Museumsinsel ~ Impulse für den Dialog mit den Kulturen der Welt
Ein Film von Carola Wedel
Alexander und Wilhelm von Humboldt waren herausragende Persönlichkeiten, Forscher und Denker der Aufklärung. Doch warum sind die Brüder die Namensgeber des Humboldtforums im Berliner Schloss? Die Dokumentation fragt nach der Aktualität der beiden und wird zur Entdeckungsreise. Sie begleitet die Forscher Bénédicte Savoy und David Blankenstein zu für die Brüder entscheidenden Orten. Orte, an denen sich schon früh die großen Themen ihres Lebens erkennen lassen.  Ausgehend vom Familienwohnsitz Schloss Tegel führt der Film nach Paris, ins Baskenland, nach Freiberg und lässt viele bisher noch nie gezeigte Objekte und Bezüge entdecken.

So verschieden die beiden Brüder in Charakter und Karriere auch waren –der eine Philosoph, grenzüberschreitender Sprachforscher und preußischer Minister, der andere Naturwissenschaftler, Universalgenie und Feingeist – so haben sie doch auch zahlreiche oft überraschende Gemeinsamkeiten. Beide wurden durch die Französische Revolution geprägt und durch die zahlreichen Reisen. Wissensdurst war für sie eine Voraussetzung, die Welt zu begreifen, um dadurch Wege zu sich selbst zu finden. Beide waren extrem freiheitsliebend, Kosmopoliten, und beide sahen die Welt als Ganzes: Alexanders Credo: "Alles ist Wechselwirkung". Wilhelm, der 17 Sprachen sprach und 70 erforschte, sagte: "Erst die Summe aller Sprachen bildet die Idee der Menschheit ab". Eine Überzeugung, mit der er zur Zeit der Restauration als Politiker dramatisch scheiterte.

Die antirassistischen, ökologischen und antinationalistischen Positionen von Wilhelm und Alexander von Humboldt sind heute aktueller denn je. Für Deutschlands größtes Kulturprojekt, das Berliner Humboldtforum, soll das Denken der Brüder Humboldt wegweisend sein, betonen die Gründungsintendanten Neil MacGregor und Hermann Parzinger.

Mit Spannung wird außerdem eine große Ausstellung über die beiden Brüder erwartet, die die Französin Bénédicte Savoy, Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und dem renommierten College de France in Paris und der Kunsthistoriker und Museologe David Blankenstein nach ihrer erfolgreichen Schau über die Brüder in Paris vor vier Jahren nun für 2019 im Deutschen Historischen Museum in Berlin vorbereiten.

Auch Koryphäen der Alexander und Wilhelm von Humboldt-Forschung entdecken immer wieder Neues – unter ihnen Jürgen Trabant und Ottmar Ette – oder sind fasziniert, wie die auf Alexander von Humboldts Spuren reisende Kunsthistorikerin und Bestsellerautorin Andrea Wulf.

"Wer die Welt verstehen will, geht ins Humboldtforum". Mit diesem Slogan werben die Macher dieses neuen Ortes für die Kulturen der Welt. Die Dokumentation von Carola Wedel macht klar: Wer das Humboldtforum zum Leben erwecken will, muss das Denken von Wilhelm und Alexander von Humboldt verstehen.

ZDF, Sonntag, 29. April 2018, 0.20 Uhr
3sat: Samstag, 28. April 2018, 22.00 Uhr
ZDFinfo, Pfingstmontag, 21. Mai 2018, 8.30 Uhr

Samstag, 14. April 18
Staatstheater Mainz: Spielplan 2018/19 vorgestellt
Gemeinsam mit Ina Karr (Chefdramaturgin Oper), Jörg Vorhaben (Chefdramaturg Schauspiel), Honne Dohrmann (Tanzdirektor) und Generalmusikdirektor Hermann Bäumer hat Intendant Markus Müller gestern den Spielplan der kommenden Saison 2018/19 am Staatstheater Mainz vorgestellt.


Staatstheater Mainz: Spielplan 2018/19 vorgestellt
Jörg Vorhaben, Honne Dohrmann, Ina Karr, Hermann Bäumer, Markus Müller

© Andreas-Etter

Das neue Jahresheft liegt ab sofort druckfrisch im Theater aus; auf transparentem Papier präsentiert sich das Ensemble des Hauses: Während eine Facette ihrer Persönlichkeit zu sehen ist, scheint eine weitere von der Rückseite durch. Transparenz ist das Leitmotiv des nächsten Theaterjahres – ein ambivalentes Thema. Denn Durchblick zu bekommen und zu gewähren ist einerseits Grundvoraussetzung für Teilhabe und Demokratie, Intransparenz sichert Herrschaftswissen und Macht. Andererseits ist zu viel persönlicher Geheimnisverzicht in Zeiten der „Post Privacy“ nicht immer ratsam. Das Theater spielt mit dem Wissen und dem Nichtwissen, dem Verborgenen, der Andeutung. Es lässt Ideen und Utopien durchscheinen, eröffnet einen Blick auf die Welt, ohne diese jeder Magie zu berauben. Die Kunst lässt uns mit anderen Augen und so möglicherweise manchmal klarer sehen, Transparenz bekommt so eine neue, schimmernde Bedeutung.

Transparenz, Demokratie, Teilhabe, Macht – das sind Themen, die sich in zahlreichen Stücken und Stoffen des Spielplans wiederfinden.

OPER
Die Eröffnung der Opernsparte liegt in den Händen von Hausregisseurin Elisabeth Stöppler. Le nozze di Figaro als musikdramatisches Spiel der Heimlichkeiten, Verkleidungen und Verwirrungen reflektiert das Leitmotiv der Saison auf elegante Weise. Mit Valtteri Rauhalammi am Dirigentenpult kommt Mozarts Oper am 29. September im Großen Haus zur Premiere. Auch in Paul Abrahams Märchen im Grand-Hotel geht es um Geheimnisse und Camouflage. Peter Jordan und Leonhard Koppelmann (nach ihren Inszenierungen von Pension Schöller und Im Weißen Rössl in Mainz bestens bekannt) übernehmen die Regie dieser spartenübergreifenden großen Produktion, an der auch das Schauspiel beteiligt sein wird. Die Premiere am 25. November, ebenfalls im Großen Haus, ist eine szenische deutsche Erstaufführung, die musikalische Leitung liegt bei Samuel Hogarth.

Lydia Steier kehrt nach Perelà, Armide und Saul zurück nach Mainz und beschäftigt sich zum zweiten Mal in ihrer Laufbahn mit Leoš Janáceks Katja Kabanova, die Produktion feiert am 19. Januar 2019 im Großen Haus Premiere.

Mit einer Uraufführung des derzeit wohl wichtigsten Komponisten Frankreichs wendet sich die Sparte der zeitgenössischen Musik zu: Georges Aperghis entfesselt in Avis de Tempête einen Sturm – in der Musik, in der Sprache, in den Köpfen. Inszeniert von Anselm Dalferth und musikalisch geleitet von Generalmusikdirektor Hermann Bäumer steht die Premiere am 9. März 2019 auf dem Spielplan im Kleinen Haus. Auch die Hörtheater-Reihe wird Anselm Dalferth in der kommenden Spielzeit weiterführen, Zerbrechliche Gespräche und Abwrackprämiere lauten die Titel der beiden Produktionen, die am 26. Oktober 2018 im Glashaus sowie am 16. Juni 2019 in der Georg-Moller-Passage zur Premiere kommen.

Frank Hilbrich wird Giuseppe Verdis Simon Boccanegra inszenieren – Machtkämpfe und Familiendrama stehen im Zentrum dieser düsteren, fesselnden Oper und unerklärliche, geheimnisvoll-finstere Vorgänge belegen: Intransparenz ist ein Herrschaftsinstrument. Premiere ist am 23. März 2019 im Großen Haus.

SCHAUSPIEL
„Oh, der ist noch nicht König, der der Welt / Gefallen muß“, ruft Königin Elisabeth und verlangt nach dem Mandat zur absoluten Willkür einer Herrscherin, die sich um das Volk nicht scheren mag. Maria Stuart setzt als Eröffnung am 25. August den thematischen Schwerpunkt der Spielzeit Macht, Herrscherwille und Demokratie. Dariusch Yazdkhasti hat 2017 mit Ein Volksfeind für viel Gesprächsstoff gesorgt, jetzt inszeniert er Friedrich Schillers großes Duell zweier starker Frauen im Großen Haus.
Die Frage, ob und wie wir eine gesellschaftliche und politische Wirklichkeit verstehen können, die immer diffuser daherzukommen scheint, und ob wir nicht allzu oft Teil einer Menge sind, „der der Gaukler nur gefällt“ (Maria Stuart) steht im Zentrum verschiedener Stücke: in Chris Thorpes Monolog Status etwa, einer Auseinandersetzung mit Nationalität und Herkunft, der in einer Inszenierung von Jana Vetten am 24. November auf U17 zur Uraufführung kommt – oder Kleiner Mann – was nun?, dessen Protagonisten von Teilhabe und Einblick in die gesellschaftlichen Zusammenhänge weit entfernt sind, schon allein, weil sie zu beschäftigt damit sind, um ihre bloße Existenz zu kämpfen. Alexander Nerlich inszeniert nach dem Roman von Hans Fallada im Kleinen Haus, Premiere ist am 12. Januar 2019.

Das Spiel mit Wissen und Nichtwissen ist Lebenselixier für das Theater, jede gute Geschichte nährt sich aus dem Humus des zunächst Undurchschaubaren. Zu finden in zahlreichen Bildern und Motiven: Der dunkle Ort (ein Kerker, eine Höhle, ein Keller), der die dort Eingesperrten von der Welt fernhält und ihnen nur ausgewählte Ausschnitte des Lebens gönnt – exemplarisch in Das Leben ein Traum – ist ein Sinnbild für das Streben nach Erkenntnis und die Angst vor der Finsternis des Nichtwissens. Sigismund findet den Weg zur Aufklärung, indem er die Wirklichkeit zum Traum erklärt. Und aus diesem Traum gewinnt er mehr Erkenntnis als aus der Realität. Der leitende Regisseur des Staatstheater Mainz, K.D. Schmidt, inszeniert Calderón de la Barcas Drama im Kleinen Haus, Premiere ist am 19. Oktober.

 Hausregisseur Jan-Christoph Gockel beschäftigt sich mit Wladimir Sorokins Eis-Trilogie. Die Premiere ist am 26. April 2019 im Kleinen Haus.

TANZ
tanzmainz bleibt seinem Prinzip treu, das der Sparte in der laufenden Spielzeit nicht nur den Deutschen Theaterpreis DER FAUST (Choreografie) für Fall Seven Times eingebracht, sondern einen wahren Besucheransturm ausgelöst hat: die Zusammenarbeit mit internationalen Choreograf*innen, die ausschließlich mit Neukreationen die Compagnie auf besondere Weise künstlerisch und physisch herausfordern und mit ihren ungewöhnlichen Handschriften das zeitgenössische Profil des Tanzes am Staatstheater in Mainz prägen.

Guy Nader und Maria Campos‘ Fall Seven Times wird in einem neuen Doppelabend weiter in Mainz zu sehen sein – ergänzt um Im Orbit, eine Kreation der deutsch-zypriotischen Choreografin Alexandra Waierstall mit tanzmainz. DIe Premiere des Doppelabends ist am 21. September im Kleinen Haus.

Der erfolgreiche israelische Choreograf Roy Assaf kommt erstmals an das Haus. Zuletzt arbeitete er mit großem Erfolg für die Göteborg Operans Danskompanie, für die Batsheva Dance Company und das Royal Swedish Ballet. Die Uraufführung von Nothing ist am 21. November im Kleinen Haus.

Victor Quijada aus Montréal gilt als der Brückenbauer zwischen HipHop und zeitgenössischem Tanz und verspricht Ensemble und Publikum neue tänzerische Horizonte zu öffnen – Twist heißt seine Produktion, Premiere ist am 7. Februar 2019 im Großen Haus.

Und in einer bundesweit bisher wohl einmaligen Zusammenarbeit loten schließlich die Kunsthalle Mainz, die Hochschule und tanzmainz das Zusammenspiel von Tanz, Wissenschaft und Bildender Kunst aus. Die Choreografie Effect von Taneli Törmä bildet den Ausgangspunkt – es geht um Störung und Verfremdung, um Verlust und Neubedeutung bei der Weitergabe von Informationen und verleiht dem Leitmotiv Transparenz eine ganz eigene (Körper-)Sprache. Premiere ist am 14. März 2019 in der Kunsthalle Mainz.

Die dritte Ausgabe des großen tanzmainz festival wird vom 27. März bis zum 6. April 2019 stattfinden.

Junges Staatstheater - justmainz
Erich Kästners Kinderbuchklassiker Pünktchen und Anton wird das Familienstück zur Weihnachtszeit 2018. Niklaus Helbling erzählt die Geschichte der beiden Kinder in der großen Stadt, die mit Mut, Klugheit und Fantasie nicht nur ihre eigene Detektivgeschichte erleben, sondern auch vermeintliche soziale Schranken lässig überwinden, Premiere ist am 4. November im Großen Haus.

Aber nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern währen der gesamten Spielzeit bietet justmainz ein vielfältiges Programm aller Sparten für alle Altersgruppen: Klangjäger, eine mobile Produktion für Schulklassen, öffnet die Ohren für Klänge, die im Klassenzimmer schlummern, Unterm Kindergarten erschließt einen fantasievollen Kosmos unter der Erde für die ganz kleinen Besucher ab 3 Jahren (Premiere am 8. September auf U17) und Annette Pehnts Der Bärbeiß lässt uns ab dem 22. Mai 2019 im Glashaus an seiner herrlich schlechten Laune teilhaben. Und Felix Berner, der mit seinen Produktionen des tanzmainz clubs in den letzten Jahren regelmäßig zum Tanztreffen der Jugend bei den Berliner Festspielen eingeladen wurde, choreografiert erstmals ein eigenes Stück mit dem Ensemble von tanzmainz: Krawall im Kopf (ab 11 Jahren) erzählt vom Umgang mit Regeln und davon, aus der Reihe zu tanzen (Premiere am 28. September auf U17).
Hinzu kommen zahlreiche Wiederaufnahmen, wie Die Sprache des Wassers im Schauspiel oder Kannst du pfeifen, Johanna in der Oper.

Der vollständige Spielplan 2018/19 findet sich im Jahresheft und auf www.staatstheater-mainz.com.

Samstag, 14. April 18
Spielplanpräsentation der Saison 18/19 am Oldenburgischen Staatstheater
Gemeinsam mit den leitenden Dramaturg*innen und Spartenleiter*innen präsentierte Generalintendant Christian Firmbach gestern den Spielplan der kommenden Saison 2018/19.


Spielplanpräsentation der Saison 18/19 am Oldenburgischen Staatstheater
v.l.n.r.: Telse Hahmann, Antoine Jully, Gesine Geppert, Marc-Oliver Krampe,
Christian Firmbach, Peter Hailer, Matthias Grön, Petra Bohlen
© Anneke Hoffmann

Die neue Spielzeit 18/19 hält insgesamt 32 Premieren und 18 Wiederaufnahmen - davon zehn Uraufführungen und drei Niederdeutsche Erstaufführungen - sowie ein umfangreiches Konzertprogramm bereit. Außerdem erwarten das Publikum mit den 14. Internationalen Tanztagen, den Jugendtheatertagen sowie der Beteiligung an PLATTART Neuauflagen dreier traditionsreicher Theater- bzw. Kulturfestivals. In der fünften Spielzeit unter Generalintendant Christian Firmbach ist es mehr denn je der Wunsch des Oldenburgischen Staatstheaters, sich zu öffnen und damit ein Gegengewicht zu der zunehmenden Abgrenzung in der Gesellschaft zu setzen. Mithilfe der Internationalität des Theaters, durch Kooperationen mit Kulturschaffenden und einer Reihe partizipativer Formate und Projekte soll deutlich werden, wie das Andere das Ich in seinem Tun bereichern kann.

Der Spielplan in der Sparte Schauspiel fußt im Wesentlichen auf zwei Säulen: auf Texten der Weltliteratur wie ‚Effi Briest‘, ‚Romeo & Julia‘, ‚Der zerbrochne Krug‘, Georges Orwells ‚1984‘ und Hermann Hesses ‚Steppenwolf‘ sowie auf Uraufführungen wie die des queeren Dramas ‚Russian Boy‘ von Dimitri Sokolov, Rebekka Kricheldorfs ‚Das Haus auf Monkey Island‘ sowie Texten jüngerer deutscher Dramatik wie die schwarzhumorige Komödie ‚Ein großer Aufbruch‘ von Magnus Vattrodt. Darüber hinaus wird sich das überaus musikalische Schauspielensemble erstmals in einem Musical präsentieren. Im Genreklassiker ‚The Rocky Horror Show‘ wird auch das Publikum ins Rampenlicht gestellt. Bei speziellen Vorstellungen wird die Möglichkeit gegeben, in einer eigens dafür eingerichteten Dance-Area direkt vor der Bühne zum ‚Timewarp‘ das Tanzbein zu schwingen. Ebenfalls unter das Stichwort Publikumsbeteiligung fällt das Projekt ‚O. - eine Stadt sucht ihr Drama‘. Hier werden in szenischen Lesungen verschiedene Texte vorgestellt und besprochen, über deren Aufführung in der Spielzeit 19/20 in einer Publikumskonferenz jede und jeder mitdiskutieren und entscheiden darf.

Die Sparte Oper schmiedet weiter den ‚Ring‘: Die Spielzeit eröffnet mit dem dritten Teil der Tetralogie, ‚Siegfried‘. Das Sagenpaar Siegfried und Brünnhilde sind Zoltán Nyári und Nancy Weißbach, die das Publikum schon in der ‚Walküre’ begeistert haben.
Als konzertante Oper steht diesmal ‚La Damnation de Faust‘ von Hector Berlioz auf dem Spielplan, das – obgleich hochdramatisch – ausdrücklich für den konzertanten Vortrag geschrieben wurde. Marguerite und Faust sind die neuen Ensemblemitglieder Ann-Beth Solvang und Zoltán Nyári im Wechsel mit Jason Kim. Es folgt Gaetano Donizettis ‚Lucia di Lammermoor‘, ein wunderbares Ensemblestück und ganz besonders eine perfekte Partie für Sooyeon Lee als Titelheldin.
In der Barocklinie geht der Blick nach Frankreich: ‚Les Paladins‘ von Jean-Philippe Rameau steckt musikalisch wie inhaltlich voll französischer Raffinesse. An der „Comédie-ballett“ ist auch die Ballettsparte szenisch beteiligt. ‚Les Paladins‘ ist eine Kooperation mit dem französischen Barockmusik-Forschungsinstitut Centre de musique baroque Versailles.
Die nach einem Tatsachenbericht und dem gleichnamigen Film entstandene Oper ‚Dead Man Walking‘ beteiligt sich an der Diskussion zum Thema Todesstrafe. International eine der meistgespielten zeitgenössischen Opern, vermag sie nicht nur inhaltlich, sondern auch durch ihre bildhafte, ansprechende Musiksprache aufzuwühlen.
Außerdem auf dem Spielplan stehen Jacque Offenbachs „Höllenspaß“ ‚Orpheus in der Unterwelt‘, Mozarts letzte Opera seria ‚La Clemenza di Tito‘ sowie die Theresienstädter Kinderoper ‚Brundibár‘ von Hans Krása.

Auf dem Konzertprogramm stehen in der kommenden Saison acht Sinfoniekonzerte mit einer Mischung aus bekannten und unbekannteren Werken von Hugo Alfvén über Mozart und Puccini bis zu Bernd Alois Zimmermann. Besonders hervorzuheben sind Gustav Mahlers ‚Lied von der Erde‘ mit Zoltan Nyári und Ann-Beth Solvang sowie Felix Mendelssohn Bartholdys ‚Ein Sommernachtstraum‘, eine weitere spartenübergreifende Zusammenarbeit mit dem Schauspielensemble.
Zu dem traditionellen Barockkonzert im Schloss gesellt sich diesmal zusätzlich ein Barockkonzert mit französischer Barockmusik mit Werken von Jean-Philippe Rameau und Jean-Marie Leclair, unter der Leitung des französischen Barockexperten Alexis Kossenko, der auch ‚Les Paladins‘ dirigieren wird.
Hinzu kommt eine große Bandbreite an Kammerkonzerten aus den Reihen der Orchestermusiker*innen. Und auch die KlangHelden-Konzertreihen stehen wieder auf dem Programm. Sie richten sich an Kinder und Familien sowie an konzertbegeistertes Publikum, das besondere Einblicke in die Welt musikalischer Werke erhalten möchte.
Im Bereich der Neuen Musik beteiligt sich das Staatstheater zusammen mit anderen Partnern an dem Projekt „Artist in Residence“, initiiert und verantwortet von oh ton e. V. Im Rahmen von „Artist in Residence“ kommen Komponist*innen nach Oldenburg, arbeiten mit den hier ansässigen Partnern und treten dabei auch mit dem Publikum in intensiven Kontakt.

Die Produktionen der BallettCompagnie Oldenburg zeigen die ganze Spannweite vom klassischen bis zum modernen Tanz. Die erste Premiere im Oktober im Großen Haus ist ein dreiteiliger Ballettabend mit der Choreografie ‚Dark Meadow Suite‘ von Martha Graham, der Pionierin des Modern Dance in den USA, einer Uraufführung von Antoine Jullys ‚Su una nota sola‘ sowie dem Stück ‚A.U.R.A‘ von Jacopo Godani, dem Leiter der Frankfurt Dresden Dance Company.
Im April folgen zwei Uraufführungen, die vom Oldenburgischen Staatsorchester begleitet werden: Der italienische Gastchoreograf Luca Veggetti kreiert ‚Am Ende unser Schatten‘ zu Arnold Schönbergs sinfonischer Dichtung ‚Pelleas und Melisande‘ und Antoine Jully wird seine Version von Igor Strawinskys ‚Le Sacre du Printemps‘ choreografieren.
Bei der Premiere im Kleinen Haus im Juni präsentiert Jully eine Uraufführung zu Johann Sebastian Bachs ‚Die Kunst der Fuge‘. Für dieses Projekt hat er den Oldenburger Sänger und Stimmkünstler Gunnar Brandt-Sigurdsson gewinnen können.
Im Video Dance Projekt ‚Clipping Dance – Capturing Motion‘ darf man sich auf neue Werke des Choreografen Lester René freuen, der gemeinsam mit dem Oldenburger Filmregisseur Omid Mohadjeri verschiedene Tanzfilme realisieren wird, die u. a. auf der Internetseite des Staatstheaters veröffentlicht werden.
Einen weiteren Höhepunkt der Spielzeit bieten die 14. Internationalen Tanztage vom 10. bis19. Mai 2019. Auf allen Bühnen des Oldenburgischen Staatstheaters tanzen Ensembles sowie Solistinnen und Solisten der internationalen Tanzszene spannende Choreografien. Fortgesetzt wird die beliebte Reihe „Mehr Bewegung!“

Die Geschichten, die das Junge Staatstheater erzählen will, handeln von der Suche nach Orientierung in einer Welt ohne Wegmarken. Die Spielzeit beginnt mit der Uraufführung von Marc Beckers Stück ‚David‘, einer ebenso düsteren wie amüsanten Vision des Theaters im Zeitalter der Technologie.
In dem Roman ‚Die Mitte der Welt‘ von Andreas Steinhöfel erkennen die Kinder erst spät, dass der paradiesische Schutzraum, den die Mutter errichtete, sie nicht gut aufs Leben vorbereitet hat.
Ähnlich und doch ganz anders ergeht es Hazal in dem Roman ‚Ellbogen‘ von Fatma Eydemir. Die junge Deutschtürkin wächst zwischen den Kulturen auf, in einer Welt, in der nur Ellbogen zählen und sich niemand für sie interessiert.
Von der Einsamkeit des Auswanderers in einem fremden Land erzählt Shaun Tan in ‚Ein neues Land‘ ausschließlich in Bildern. In dem Kooperationsprojekt mit der Wiener Gruppe makemake verschmelzen diese Bilder mit Bewegung, Figuren und Musik zu einem magischen Theater.
Herrlich altmodisch aber nichts desto trotz von großer anarchischer Kraft ist die Geschichte vom ‚Räuber Hotzenplotz‘, die das Staatstheater zur Weihnachtszeit zeigt. Wie in den letzten Jahren spielen bei zwei Vorstellungen Gebärdensprachen-Dolmetscherinnen mit.

Die Projekte der Theaterpädagogik drehen sich um das Thema ‚Begegnung‘. Neben den zahlreichen Clubs für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wird unter dem Motto „Theater machen: diversitysensibel, transkulturell und inklusiv“ eine Fortbildungsreihe für Pädagog*innen angeboten. In einem Kultur-macht-stark-Projekt entwickeln Kinder ein begehbares Hörspiel und mit der Fachtagung „Theater & Geschichte“ wird die Zusammenarbeit mit dem Verein Jugendkulturarbeit, der Akademie der ev. Kirche u. v. a. fortgesetzt, die traditionell in die Jugendtheatertage am Ende der Spielzeit mündet.

Das Niederdeutsche Schauspiel wird sich mit der Adaption von Filmstoffen beschäftigen. Den Anfang macht der bekannte Film von Til Schweiger und Hilly Martinek ‚Honnig in´n Kopp‘. Die charmante Geschichte des an Alzheimer erkrankten Amandus Rosenbach und seiner Enkelin Tilda inszeniert Ayla Yeginer. ‚Paulette‘ von Jèrôme Enrico, Bianca Ohlsen, Laurie Aubanel und Cyril Rambour erzählt die Geschichte einer verarmten Frau im Ruhestand, die sich ihre mickrige Rente mit dem Verkauf von Haschisch aufbessern will. Die Regie dieser Niederdeutschen Erstaufführung führt Anja Panse.
Die Adaption eines Filmklassikers von Alfred Hitchcock steht mit dem Thriller ‚Bi Anroop Moord‘ (‚Bei Anruf Mord‘) von Frederick Knott auf dem Programm. Die Regie der Niederdeutschen Erstaufführung übernimmt Alexander Marusch, der zuletzt mit ‚Otello draff nich platzen‘ begeisterte.
Mit ‚De Letzte Smöker‘ von Mark Kuntz unternimmt das Niederdeutsche Schauspiel erstmals eine Exkursion an die Bar der Exerzierhalle. Der Monolog eines Rauchers wird von dem Oldenburger Autor und Regisseur Marc Becker inszeniert.
Auch die erfolgreiche Kooperation mit dem Ohnsorg Theater wird mit einem Gastspiel der Hamburger Bühne weitergeführt. ‚De lütte Herr Jemine‘ von Manfred Schlüter ist eine Parabel für Kinder ab 5 Jahren über Konsum und Wachstum.

Das Programm der Sparte 7 überwindet weiterhin die Grenzen zwischen den einzelnen Disziplinen sowie den Menschen auf, vor und hinter der Bühne. So z. B. beim „Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen“, bei dem es um den Themenkomplex „Die Migrationsgesellschaft und ich“ geht. Die Sparte 7 veranstaltet das Format der Mobilen Akademie Berlin in Kooperation mit der Stiftung Niedersachsen und dem Center for Migration, Education and Cultural Studies der CvO Universität Oldenburg.
Die Inszenierung ‚Scherbenpark‘ nach Alina Bronsky in einer Bühnenfassung von Thomas Richhardt wird gemeinsam von Schauspielerin Rebecca Seidel und der Regisseurin Franziska Stuhr gestaltet. Sie ist im Rahmen des Formats ‚Kavaliersdelikte‘ entstanden und wird im Spielraum gezeigt.
Mit dem neuen Format ‚HörBar. SehBar‘ etablieren sich kleine spartenübergreifende Veranstaltungen an der neu gestalteten Theaterbar im Großen Haus. Diskussionsveranstaltungen, Gesangseinlagen und Lesungen laden Besucher*innen hier zu kleinen Perlen der Theaterkunst ein.
Neue Kooperationspartner gewinnt die Sparte 7 mit der World Press Photo Oldenburg und der Medienagentur Mediavanti, mit denen Veranstaltungen um die World Press Photo Ausstellung in Oldenburg realisiert werden.
In eine neue Runde gehen die erfolgreichen Veranstaltungsformate ‚Melodien für Moneten‘, (Don’t) Touch The Art‘, das ‚Death Café‘ in Kooperation mit der Stiftung Hospizdienst Oldenburg, die Reihe ‚Kavaliersdelikte‘,die interaktive Lektüreshow ‚Lichtenstein schwärmt aus…und liest!‘ und ‚Tanz mit mir!‘ Nicht zuletzt wird mit der CSD Gala und der Beteiligung am Rahmenprogramm des CSD auch eine wichtige Kooperation fortgesetzt.

www.staatstheater.de

Samstag, 14. April 18
Komplettes Programm des Impulse Theater Festival auf der neuen Webseite und im Vorverkauf
Das komplette Programm des Impulse Theater Festival 2018 ist ab sofort online! Auf der neuen Webseite des Festivals finden sich alle Daten sowie ausführliche Informationen zu den Produktionen des Showcase, zur Akademie und zum Stadtprojekt.

Im Ringlokschuppen Ruhr sind zehn herausragende Produktionen der vergangenen Saison zu sehen, außerdem zur Eröffnung der eigens für die Impulse adaptierte Abend „Dorf Theater“. Der Showcase zeigt das Besondere des Freien Theaters in einer großen Vielfalt unterschiedlicher Theaterformen, darunter viele Entdeckungen. Inhaltlich geht es um neue Männer- und Frauenbilder, die Konstruktion von Nationalmythen, Gewalt und Diskriminierung aus komfortabler Distanz, die ethischen Dilemmata privilegierter Menschen, sowie die Gräben, die unsere Gesellschaft durchziehen – Themen, die aktuell für erhitzte Diskussionen sorgen.

Die Auswahl zeigt die Internationalisierung des freien Produzierens jenseits von Nationalgrenzen – die Impulse-Akademie widmet dieser Entwicklung am ersten Festivalwochenende ein viertägiges Programm. Insgesamt ist das Festival von Diversität geprägt: 70 % der künstlerisch Verantwortlichen im Showcase sind Frauen oder gemischte Companies. Sichtungen und Auswahl übernahm der Impulse-Beirat, der für die Festival-Ausgabe 2018 abgesehen vom neuen künstlerischen Leiter Haiko Pfost ausschließlich weiblich besetzt war.

Tickets sind ab sofort im Online-Vorverkauf erhältlich.

www.impulsefestival.de

Samstag, 14. April 18
DEBUT Klassik-Gesangswettbewerb öffnet sich 2018 weltweit
(lifePR) - Der DEBUT Klassik-Gesangswettbewerb ist ein internationaler, hochkarätiger Wettbewerb zur Förderung junger Opernsängerinnen und Opernsänger. In der 9. Auflage können sich in diesem Jahr erstmals Sängerinnen und Sänger aus aller Welt bewerben. Clarry Bartha, Künstlerische Leiterin von DEBUT, will damit allen jungen Opernsängerinnen bis 32 Jahren und jungen Opernsängern bis 34 Jahren die Möglichkeit geben, sich einer internationalen Jury zu präsentieren.

In Opernfachkreisen findet der 2002 gestartete Wettbewerb längst international hohe Aufmerksamkeit. Konzept und Idee von Förderer und Wettbewerbsinitiator Dr. Manfred Wittenstein, Aufsichtsratsvor-sitzender der WITTENSTEIN SE, sind damit aufgegangen: Der Wettbewerb hat sich als einzigartiger Beitrag zur gehobenen Musikszene etabliert, der zudem die seltene aber erfolgreiche Verbindung von Wirtschaft, Technik und Kultur schafft. Erwartet werden auch 2018 wieder die Bewerbungen sehr vieler junger Sängerinnen und Sänger aus Deutschland und erstmalig auch weltweit, denn DEBUT ist erwiesenermaßen Sprungbrett für eine internationale Karriere junger Sänger: Olga Peretyatko, Zweitplatzierte bei DEBUT 2006, ist heute eine der begehrtesten Soprane der Welt und beispielsweise gerade (April und Mai 2018) an der MET in New York zu hören.

Die Bewerbungskriterien
Im zweijährigen Turnus richtet sich der Wettbewerb an junge Opernsängerinnen (Höchstalter 32 Jahre) und -sänger (Höchstalter 34 Jahre) mit den Stimmfächern Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Countertenor, Bariton und Bass. Ende des Bewerbungszeitraums ist der 30. Juni 2018. Der Wettbewerb ist mit Geld- und Engagementpreisen dotiert.

Die Schirmherrschaft
Die Schirmherrschaft teilen sich 2018 die in Salzburg lebende Prof. Barbara Bonney und Carl Martin Welcker, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen und Anlagen e.V. (VDMA).
Prof. Barbara Bonney ist an den großen Opernhäusern und den renommiertesten Konzertsälen der Welt aufgetreten. Ihre umfangreiche Diskographie umfasst geistliche Musik von Bach, Haydn, Mozart und Schubert. Sie hat insgesamt 15 Solo-CDs mit Kunstliedern aufgenommen. Als regelmäßige Moderatorin der BBC ist sie "Expert Opinion" während des Cardiff Singer Competition. Sie tritt auch in Dokumentarfilmen auf und gibt Meisterkurse für junge Sänger und Amateure, von denen einige im BBC-Fernsehen sowie in den USA und Japan ausgestrahlt wurden.
Bonney hat fünf Ehrendoktorwürden erhalten und ist außerdem Mitglied der renommierten Schwedischen Musikakademie sowie Ehrenbürgerin des Mozarteums, Salzburg/Österreich. Im September 2009 erhielt sie zudem die Ehrendoktorwürde des Brucknerhauses in Linz. Barbara Bonney ist derzeit Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg.

Die Jury
Die Chance der jungen Opernsänger (Höchstalter 34 Jahre) und Opernsängerinnen (Höchstalter 32 Jahre), sich bei internationaler Konkurrenz einer hochkarätigen Jury zu stellen, ist ein wesentlicher Grund für das hohe Niveau des Wettbewerbs. Der Jury steht Prof. KS Harald Stamm vor. Alle Jurymitglieder sind profilierte Akteure der klassischen Musikszene. Sie werden die Gewinner am 29. September 2018 küren.

Und so setzt sich die Jury zusammen:
    Prof. KS Harald Stamm, Juryvorsitz, Hamburg
    Prof. Barbara Bonney, Sopranistin, Salzburg
    Prof. Christiane Libor, Sopranistin, Karlsruhe
    Katja Schaefer, Generalsekretärin der Bayerischen Akademie der schönen Künste
    Dietmar Schwarz, Intendant Deutsche Oper Berlin, Berlin
    Luca Targetti, In Art Management, Mailand
    Ralf Tiedemann, Chefredakteur „Das Opernglas“, Hamburg
    Prof. Gerd Uecker, ehemaliger Intendant Semperoper Dresden

Das DEBUT-Lied
Bei DEBUT 2018 wird der Kunstform Lied ein noch höherer Stellenwert als in den Vorjahren eingeräumt.
Das Lied gilt als Bestandteil einer nachhaltigen klassischen Gesangsausbildung. Um diese Kunstform auch im Wettbewerb zu würdigen, hat der 1989 in Leipzig geborene Komponist Konstantin Heuer ein Lied für DEBUT 2018 komponiert, das zum festen Repertoire jedes Seminfinal-Teilnehmers vorgetragen werden muss. Im Rahmen des öffentlichen DEBUT-Liederabends werden zwei Liedpreise vergeben: „Beste Darstellung Zeitgenössisches Lied“ und „Beste Darstellung Deutsch/Franz. Lied“

Der Liederabend am 27. September 2018 mit Vergabe der Liedpreise wird erstmals im „Roten Saal“ des Deutschsordensschlosses in Bad Mergentheim ausgetragen. Sechs junge Opernsänger/innen werden hierfür von der Jury nominiert.

Die Wettbewerbswoche
Der Wettbewerb wird in Weikersheim und Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg/Deutschland) ausgetragen. Die Qualifikationsrunden und auch das Semifinale finden vom 24.- 26. September 2018 im Gewehrhaus des nahe gelegenen Schlosses Weikersheim statt. In den dortigen Räumlichkeiten der Jeunesses Musicales Deutschland e.V, (JMD) und der ebenfalls dort ansässigen Musikakademie befinden sich während der Wettbewerbswoche die Quartiere der Teilnehmer.

Der Wettbewerb endet mit dem Galakonzert der Finalisten am Samstag, 29. September 2018, in der Wandelhalle Bad Mergentheim. Begleitet vom Philharmonischen Orchester Würzburg unter der Leitung von Enrico Calesso stellen sich die Finalisten hier der Jury.

Moderiert wird das Galakonzert erstmals von dem 34jährigen Felix Seibert-Daiker. Für den Journalisten und Moderator des ARD-Politmagazins FAKT ist das ein echtes „Heimspiel“, ist er doch in der Kurstadt Bad Mergentheim aufgewachsen. Mit über 250 moderierten Galas, Events und Veranstaltungen kann er auf eine große Erfahrung zurückgreifen. „Die Bühne ist ein toller Ort. Kein Netz, kein doppelter Boden, viel Spontanität“, sagt er. 

Der Wettbewerb
Mit dem Gesangswettbewerb DEBUT ist 2002 eine Verbindung von Wirtschaft, Technik und Kultur geschaffen worden, die ohne Mittel aus der öffentlichen Hand zustande kommt und somit unabhängig ist. Initiator des Wettbewerbs ist Dr. Manfred Wittenstein, Aufsichtsratsvorsitzender der WITTENSTEIN SE: „Wir wollten etwas Besonderes für uns und unser Umfeld ins Leben rufen. Gerade ein Maschinen- und Anlagenbauer wie die WITTENSTEIN gruppe ist auf die Kraft hoher Kreativität angewiesen.“  Einmalige Kunstwerke sind die Skulpturen „Viktoria“ für die drei Sieger oder Siegerinnen. Exklusiv kreiert für DEBUT  hat sie der mittlerweile verstorbene Wiener Künstler Prof. Ernst Fuchs (1930-2015).

www.debut.de

Samstag, 14. April 18
SHADOWLAND Tour 2019 - Das Original kehrt zurück!
Auch knapp zehn Jahre nach der Uraufführung von „Shadowland“ im Jahr 2009 hat der Zauber der ineinanderfließenden Schattenbilder, die neun Darsteller mittels Tanz, Akrobatik und einer starken Lichtquelle auf die Leinwand bringen, nichts von seiner Kraft verloren. „Shadowland“ mit seinen betörenden Bildern zu mitreißender Musik ist fast schon ein moderner Klassiker, der mittlerweile mehr als 1,5 Millionen Zuschauer in 34 Ländern auf vier Kontinenten begeistert hat und noch immer begeistert. Im April 2019 kehrt „Shadowland – Das Original“ zurück auf ausgewählte Bühnen in Berlin, München  und Frankfurt.

„Können wir“. Das war die kühne Antwort auf die Anfrage eines koreanischen Automobilkonzerns, ob die Pilobolus Dance Company für einen Werbespot ein Auto darstellen könne, ohne dass ein Auto gezeigt werde. Wie Pilobolus diese Herausforderung meistern wollte, wusste zum Zeitpunkt der Zusage zwar niemand, doch das Resultat zahlloser Überlegungen und Versuche sorgte für Begeisterung: Hinter einer beleuchteten Leinwand verschränkten die Tänzer ihre Körper zu einem Gebilde, dessen Schatten aussah wie das neueste Modell des Automobilherstellers. Dieses Schattenspiel begeisterte aber nicht nur den Auftraggeber des Werbespots, sondern auch die Produzenten der Fernsehshow zur jährlichen Verleihung der „Oscars“ in Hollywood. Sie engagierten Pilobolus für die Oscar-Feierlichkeiten 2007, wo die Tanzcompagnie zum Entzücken der Filmstars im Saal und einem Milliardenpublikum an den Fernsehgeräten die nominierten Filme als Schattengebilde darstellten.

„Können wir“.  Das war eigentlich schon bei der Gründung von Pilobolus der Leitgedanke, als sich im Jahr 1971 vier Studenten am edlen Dartmouth College in New Hampshire zu einer Tanzcompagnie zusammenschlossen, obwohl sie außer einem gemeinsam besuchten Universitätskurs in Modernem Tanz keine Erfahrung hatten. Die Körpersprache der Gruppe entwickelte sich daher nicht aus den normierten Bewegungen des klassischen Balletts, sondern in einem kreativen und freien Prozess, der Tanz, Artistik und Sport zu einem neuen Ausdruck verband. Der unbekümmerte Ansatz ist längst zur Institution geworden. Heute zählt die nunmehr in Connecticut residierende Tanzcompagnie, die sich nach einem kleinen Pilz, dem Pilobolus crystallinus, benannt hat, zu den bedeutendsten Ensembles in den Vereinigten Staaten. Etwa 120 Choreographien hat die preisgekrönte Gruppe seit 1971 geschaffen, und sie ist in mittlerweile mehr als 65 Ländern dieser Erde aufgetreten. Dem ganz großen Publikum ist die Pilobolus Dance Company allerdings nicht mit ihren Tanzperformances, sondern als Schattentheater bekannt geworden, trat das Ensemble doch nach dem Erfolg bei der „Oscar“-Show in weiteren populären Fernsehsendungen wie der „Oprah Winfrey Show“ in Amerika, bei „The Royal Variety Show“ in Großbritannien oder bei „Wetten, dass…?“ in Deutschland auf und begeisterte dort die Zuschauer.

„Können wir.“ Mit dieser Haltung hat Pilobolus sich auch an die Umsetzung der Idee gemacht, all die in unzähligen Proben entworfenen Schattenbilder zu einer abendfüllenden Geschichte zu fügen.  Zehn Jahre ist es nun her, dass die Tanzcompagnie gemeinsam mit dem Kinderbuch- und Drehbuchautor („SpongeBob“) Steven Banks einen Plot entwarf, der von einem Mädchen im Teenageralter erzählt, das nach Unabhängigkeit strebt und sich in ihren Träumen auf eine wilde Reise durch ein Land der Schatten begibt. In „Shadowland“ begegnen ihr komische und böse, angsteinflößende und verführerische Kreaturen. Auch das Mädchen selbst wird von einer riesigen Hand in eine Kreatur verwandelt, in das Dog Girl, das Hundemädchen, dessen Herz bald für einen Zentauren schlagen wird.  Es ist eine so poetische wie anrührende Coming-of-Age-Geschichte, humorvoll wie ein Cartoon und cool wie ein Road Movie, was nicht zuletzt durch die stimmigen Songs und den Score des amerikanischen Musikers und Filmkomponisten David Poe unterstrichen wird.  Und so fügen sich die uralten Kulturtechniken von Schattenspiel, Tanz und Musik zu einem Kunstwerk, das mit seiner emotionalen Kraft und seiner Authentizität des Handgemachten die Zuschauer auch im Zeitalter der Digitalisierung tief berührt.

Die Termine 2019
09. – 14. April 2019: Berlin ~ Theater am Potsdamer Platz
16. – 22. April 2019: München ~ Prinzregententheater
24. – 28. April 2019: Frankfurt/M. ~ Alte Oper Fr
Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie im Internet unter www.eventim.de und www.semmel.de.

Samstag, 14. April 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (rbb) kommt am Sonntag, 15. April 2018, um 23:05 Uhr im Ersten. Die geplanten Themen:

„Such dir einen schönen Stern am Himmel" ~ Die ALS-Kranke Nina Zacher schrieb ein bewegendes Buch über ihren Abschied aus dem Leben
ALS ist eine der letzten tödlichen Krankheiten, gegen die die Medizin vollkommen machtlos ist - die Diagnose bedeutet den sicheren und schnellen Tod. Nina Zacher war erst 40 als sie durch ALS aus einem erfüllten Alltag als Ehefrau und Mutter von vier Kindern gerissen wurde. Sie starb im Mai 2016. Für die letzten Monate ihres Lebens stellt sich Zacher eine Aufgabe: Zusammen mit ihrem Mann und der Ghostwriterin Dorothea Seitz verfasste sie ein Buch, das den Untertitel „Geschichte eines Abschieds" trägt. Darin erzählt sie, was es bedeutet, zu wissen, dass man dieses Leben verlassen muss. Und zugleich ist Nina Zachers Buch auch ein Versuch, Aufmerksamkeit für eine Krankheit zu wecken, die auf dem Vormarsch ist, die Zahlen von Neuerkrankungen steigen sprunghaft an. Schon kurz nach der Diagnose begann Nina Zacher ihre Krankheit öffentlich zu machen. Zehntausende folgten ihr bei Facebook. Dokumentiert wird ein Kampf, den die Betroffenen nur verlieren können. Dennoch, so die Botschaft des Buchs, kann der Tod auch eine Art Geschenk sein: Erst im Angesichts des Endes verstehen wir das Leben.
Autor: Andreas Lueg

Die 700 Umzugskartons der Leni Riefenstahl ~ Erstmals wird jetzt der Nachlass der umstrittenen Künstlerin der Öffentlichkeit gezeigt
Vor 16 Jahren, 2002, wurde Leni Riefenstahl 100 Jahre alt - da gab es noch mal ein großes weltweites Interesse an der umstrittenen Künstlerin. Ein Jahr später, 2003, starb Riefenstahl. Danach wurde es still um den ‚Mythos Riefenstahl'. Aber als Ende 2017 bekannt wurde, dass der gesamte Nachlass Riefenstahls an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Schenkung geht, da brach das weltweite Interesse erneut auf. Seitdem stapeln sich die Anfragen aus aller Welt, einen Blick in das riesige Archiv der Regisseurin und Fotografin werfen zu dürfen. 700 Umzugskartons wurden von Bayern nach Berlin gebracht. Die Sichtung und Auswertung dieses Jahrhundert-Nachlasses ist eine Aufgabe von Jahren. „ttt", durfte jetzt exklusiv einen ersten Blick werfen.
Autor: Ulf Kalkreuth

"Zusammen Leben - meine Rezepte gegen Kriminalität und Terror" ~ Der 'beste Bürgermeister der Welt' aus einer belgischen Kleinstadt hat ein Buch geschrieben
Seit 2004 kürt die „City Mayers Foundation" mit Sitz in London alle zwei Jahre den „Besten Bürgermeister der Welt". 2016 wurde Bart Somers mit diesem Preis geehrt für seine herausragenden Verdienste um die Integration in seiner Stadt. Somers ist Bürgermeister von Mechelen, einer Stadt mit 80.000 Einwohnern in Belgien - die Hälfte davon Zuwanderer aus 130 verschiedenen Nationen. Bis 2001 war Mechelen ein düsterer Ort mit Dauerkriminialität und Perspektivlosigkeit - ähnlich wie Molenbeek, eine halbe Autostunde entfernt von Mechelen, wo die Attentäter von Paris herkamen. Als Somers 2001 zum ersten Mal Bürgermeister von Mechelen wurde, begann er mit völlig neuen Rezepten, den Ort zu verändern. In seinem Buch erzählt er von dem langen Weg, den er seitdem zusammen mit seinen Bürgern gegangen ist. Wir er aus Zuwanderern gleichwertige Bewohner der Stadt machte. Seine Geschichte klingt beim ersten Eindruck wie ein Märchen, aber die Realität sah und sieht anders aus - es ist tägliche, harte Arbeit, den Schmelztiegel der Kulturen, Religionen und Nationen, der in Mechelen existiert, zusammenzuhalten. Aber, es kann funktionieren. „ttt", hat Somers in Mechelen besucht und ihn durch seine Stadt begleitet.
Autor: Norbert Kron

Charly Hübner ~ Einer der wenigen deutschen Schauspieler, der alles und jeden spielen kann
Sein Kommissar Alexander Buckow ist längst zur Kultfigur geworden. Als er 2012 für eine "Polizeiruf 110"-Folge am Rostocker Hafen drehte, lernte er zufällig die Mecklenburger Punkband „Feine Sahne Fischfilet" kennen. Fasziniert von ihrem Frontman Jan Gorkow, genannt „Monchi" und dessen Biografie, entschloss er sich einen Dokumentarfilm über ihn zu machen. Denn so eine Figur hat er noch nicht auf der Leinwand gesehen. Charly Hübner begleitet die Band auf ihrer Anti-Rechts-Tour durch Mecklenburg.
Charly Hübner ist selbst in Mecklenburg aufgewachsen, als Jugendlicher floh er vor der Neonazi-Szene seiner Heimat - Monchi ist geblieben. Der Film „Wildes Herz" erzählt von diesem Bleiben. Für Charly Hübner ist es ein Heimatfilm. „ttt" traf Charly Hübner am Hamburger Schauspielhaus, wo er derzeit u.a. in der Castorf-Inszenierung „Der haarige Affe" zu sehen ist.
Autor: Lutz Pehnert


Moderation: Max Moor, Redaktion: Christine Thalmann, Ulf Kalkreuth (rbb)

www.DasErste.de/ttt


Die weiteren News April 18:

Wiener Volksoper – 120 Jahre Vielfalt ~ Die Saison 2018/19
ECHO 2018 zwischen Hattrick für  Ed Sheeran und Debatte um Grenzen der künstlerischen Freiheit
Politthriller in Märchengestalt: Das Spiel der Schahrazad am Theater Augsburg
Ein Festtag für das Lesen: UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23. April
Vorhang auf: Wiedereröffnung des UNESCO-Weltkulturerbes Markgräfliches Opernhaus Bayreuth
"ZDF-Fernsehgarten on tour" aus Teneriffa ~ Andrea Kiewel präsentiert die Frühlingsausgaben mit Stars, Musik und Talk
Opernhaus Zürich: Saisonvorschau 2018/19
crescendo – das 16. Musikfestival der UdK Berlin: 25. Mai bis 9. Juni 2018
Spenden für den King – Das FEDORA Crowdfunding für das innovative Opernprojekt »Die wahre Geschichte von King Kong«
Warnstreiks am Freitag: Auswirkungen bei der Oper Frankfurt
Warnstreiks am Freitag: Auswirkungen auf das Schauspiel Frankfurt
Die Dresdner Philharmonie stellt ihre neue Konzertsaison vor
Staatstheater Wiesbaden: Zusatzvorstellung von »Unterwerfung« am 16. April im Kleinen Haus
Das neue Jahrbuch „Musikindustrie in Zahlen“ ab sofort abrufbar als kostenfreies e-Paper
BB Promotion als „Veranstalter des Jahres 2017“ mit dem Live Entertainment Award (LEA) gekürt
107. Deutscher Bibliothekartag bringt aktuelle Themen nach Berlin
UTOPIE ~ Neues Elbphilharmonie Magazin ab sofort erhältlich
Sony Artist Antonio Lizana im April auf Tour in Deutschland & Österreich
Deutsche Orchestervereinigung zeichnet Albert Ginthör für sein humanitäres Engagement für den afghanischen Musiker Pouya aus
Semperoper Dresden: Wiederaufnahme »Tosca«
Preisträger der International Opera Awards 2018 stehen fest
Deutsche Uraufführung beim Freien Theater Wiesbaden
#nofear: Projekt der Ruhrtriennale fragt nach den Ängsten junger Menschen
"Das Literarische Quartett" im ZDF mit Katharina Teutsch als Gast
Premiere am Schauspiel Chemnitz: Tod eines Handlungsreisenden
Die interaktive Ausstellung »Land der Kulturen« auf Tournee mit »Monteverdi, Graun, Gluck, Haydn: Orfeo«
Oper Leipzig zeigt »Ring des Nibelungen« mit Starbesetzung
Ein neues Bewusstsein für den Stellenwert von musikalischer Bildung ist dringend geboten

Jubiläumsshows zum 30-jährigen Geburtstag von STARLIGHT EXPRESS
Andrew Lloyd Webber überarbeitet STARLIGHT EXPRESS zum 30. Geburtstag
Internetseite zu Ehren des Bregenzer Zauberflöten-Bühnenbildners
Monumentale Maniküre bei den Bregenzer Festspielen
Jubiläum in Bremen: 150 Jahre Brahms-Requiem im St. Petri Dom
Internationales Jazzfestival BINGEN·SWINGT 2018 * 22.-24. Juni 2018 * Darstellung der Künstler
Deniz Yücel im exklusiven Fernsehinterview bei „ttt“
Semperoper Junge Szene: »Das Rätsel der gestohlenen Stimmen«  ~ Uraufführung des Musiktheaters für Kinder am 13. Mai 2018
ECHO 2018: Presenter stehen fest, Kylie Minogue sowie Alice Merton & Shawn Mendes treten auf
Kurzfilm zu AUS EINEM TOTENHAUS im Internetauftritt der Oper Frankfurt freigeschaltet
Der Künstler Ferry Ahrlé ist verstorben
"Der Graf von Monte Christo" ist zurück ~ Wiederaufnahme des Musicalerfolgs an der Musikalischen Komödie Leipzig
Die Spielzeit 2018/19 an der Komischen Oper Berlin
Uraufführung des Musicals PUMUCKL am 19. April im Gärtnerplatztheater München
Theatersommer Ludwigsburg - Spielzeit 2018
Stilistische Vielfalt beim Elbphilharmonie Sommer: 17 top-Konzerte von Klassik über Filmmusik bis Elektro
Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt: Podium ~ Frieden und Gerechtigkeit im Heiligen Land
#verlagebesuchen: Hinter die Kulissen von Verlagen blicken
Deutscher Buchpreis 2018: 165 Romane gehen ins Rennen
Antrag Nominierung der deutschen Theater- und Orchesterlandschaft für die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes
Premiere des Doppelabends »Herzog Blaubarts Burg/ Pagliacci« an der Oper Leipzig
CONTENTshift: Start-up-Accelerator fördert die besten Content-Start-ups
Steigende Ausbildungszahlen: Buchhandel investiert in seine Zukunft
Das erste Party-Schlager-Musical der Welt „WAHNSINN!“ nun auch auf CD und 2019 wieder live in vielen weiteren Städten
Endspurt für Bewerbung: Förderpreis für interkulturellen Dialog
Staatstheater Mainz Premiere HÖRTHEATER: Sonnenkönige
Theater Bielefeld: Premiere von Haydns Orlando Paladino
Festspiele im Walde ~ Neue Texte und Töne zu Henry David Thoreaus Tagebüchern
Klassik-Neuveröffentlichungen bei der Universal Music Group im April


Die News März 18

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