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Bregenzer Festspiele: Vorläufige Bilanz 2018 und Ausblick
Experten-Duo überträgt Jim Steinmans BAT OUT OF HELL – Das Musical ins Deutsche
So klingt Dresden! - Dresdner Philharmonie unterstützt Bürgersingen vor dem Kulturpalast
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels unterstützt die von der Autorin Kirsten Boie initiierte Hamburger Erklärung „Jedes Kind muss lesen lernen!“


Bregenzer Festspiele: Vorläufige Bilanz 2018 und Ausblick
Hans-Peter Metzler, Elisabeth Sobotka, Michael Diem
© Bregenzer Festspiele / Dietmar Mathis

Samstag, 18. August 18
Bregenzer Festspiele: Vorläufige Bilanz 2018 und Ausblick

Bregenzer Festspiele: Festspielpräsident Hans-Peter Metzler: „Ständig weiterdenken, wie man Oper präsentiert“
Ein wenig Wehmut schleicht sich am Ende einer Festspielsaison, für die sich ein Besucherrekord abzeichnet, ein. „Es ist ,unsere’ Carmen geworden“, sagt Festspielintendantin Elisabeth Sobotka, durch „das ideale Regie-Team mit dem idealen Stück und durch das Miteifern von allen Seiten.“

„Wir werden Carmen vermissen“, ergänzt Festspielpräsident Hans-Peter Metzler. Der Blick ist jetzt auf Rigoletto gerichtet. Mit der Verdi-Oper wird die Erfolgsgeschichte der Bregenzer Festspiele weitergeschrieben, ist Hans-Peter Metzler überzeugt.

Rigoletto, für 2019 und 2020 auf der Seebühne, werde wiederum ein völlig anderes Erlebnis bieten als Carmen bietet. „Unser Markenzeichen“, begründet Festspielintendantin Elisabeth Sobotka diese Ansage, „ist wirklich, dass sich das Team total auf das Stück einlässt, eine eigene Idee für diesen ganz speziellen Ort entwickelt.“ Die ersten Konturen der neuen Seeproduktion werden Ende Februar sichtbar.

„Wir haben eine ganz klare Identität. Wir brauchen in Bregenz keine Revolutionen. Es geht mehr darum, an den Erfolgskomponenten nachhaltig zu arbeiten. Uns ist ganz wichtig, besondere Opern im Haus zu machen und weiterzudenken, wie man Oper präsentiert“, betont Festspielpräsident Hans-Peter Metzler am bewährten Gerüst festzuhalten: Das Spiel auf dem See als Rückgrat, das aufgrund der nachhaltigen Erfolge der letzten Jahre ein Gesamtprogramm ermöglicht, das nicht nur in die Breite, sondern auch in die Tiefe geht und Neues ermöglicht. Nach dem überwältigenden Echo auf die Kinder-Carmen in diesem Jahr mit 3.000 beigeisterten Schülerinnen und Schülern steht für Intendantin Elisabeth Sobotka bereits fest, auch in der zweiten Rigoletto-Saison einen Kinder-Rigoletto auf den Programmzettel zu setzen.

Mit Opernstudio im Landestheater, zeitgenössischen Werken auf der Werkstattbühne, Opernrariäten im Festspielhaus und Opernatelier im Kunsthaus sind weitere Fixpunkte festgemacht. Elisabeth Sobotka: „Das ist auch das Wunder Bregenz, dass wir ganz unterschiedliche Orte anbieten können.“

Magische Momente
Bregenz zeigt, wie ein Festspielsommer in seiner ganzen Vielfalt sein soll. Michael Diem, der kaufmännische Direktor der Bregenzer Festspiele, macht es nicht nur an den ausgelasteten Tribünen und Zuschauerräumen fest: „Unsere Besucher kommen sehr gut vorbereitet, wissen ganz genau, wo sie sitzen wollen. Wir hatten dieses Jahr 6.000 Teilnehmer bei den Einführungen und haben 30.000 Menschen auf die Seebühne geführt.“ Sein persönlicher magischer Moment in diesem Jahr sei jeweils fünf Minuten vor Beginn der Carmen gewesen, „wenn die Ansage der Besetzung kommt, nahezu 7.000 Menschen aufmerksam zuhören und es stiller ist als in jedem Klassenzimmer.“

Für Festspielintendantin Elisabeth Sobotka kommt die Faszination Bregenzer Festspiele „nirgendwo deutlicher zum Ausdruck als durch die gespannte Stimmung am Vorplatz. Das Zusammenspiel der neuen Oper auf der Werkstattbühne und draußen Carmen. Da 400 Menschen, dort 7.000, und alle wollen von etwas erfasst werden.“

Vorverkauf für 2019 startet am kommenden Montag
2019 werden Rigoletto auf der Seebühne und Don Quichotte im Festspielhaus für dieses Zusammenspiel sorgen. Der Kartenvorverkauf startet kommenden Montag um 21.00 Uhr auf dem Online-Portal der Bregenzer Festspiele – wenn Carmen ein letztes Mal mit ihrem Schicksal kämpft.

Vorläufige Bilanz ~ Bis Montag insgesamt 270.000 Besucher erwartet ~ Carmen weicht Rigoletto
Mit der 29. Vorstellung des Spiels auf dem See am kommenden Montag ist nicht nur Carmens Schicksal endgültig besiegelt, auch die 73. Bregenzer Festspiele gehen nach einer knapp fünfwöchigen Spielzeit und mehr als 80 vielfältigen Veranstaltungen zu Ende. Insgesamt strömen in der diesjährigen Saison voraussichtlich nahezu 270.000 Besucher an den Bodensee – so viele, wie noch nie.

Begonnen hatte die diesjährige Saison bereits Ende Mai mit einer Carmen für Kinder, als sich im Großen Saal des Festspielhauses mehr als 3.000 Schülerinnen und Schüler begeistern ließen und drei fast ausverkaufte Aufführungen der Mitmach-Oper mitgestalteten.

Carmen unter den drei meistbesuchten Inszenierungen
Mindestens genauso angetan wie die kleinen Opernfans im Festspielhaus, waren die „Großen“ draußen am See von Kasper Holtens Carmen-Inszenierung im Bühnenbild von Es Devlin: Das Werk von Georges Bizet wird während zwei Sommern an insgesamt 57 Abenden nahezu 400.000 Besucher in seinen Bann gezogen haben, schon jetzt steht eine Auslastung von 100 Prozent fest. Sofern bis Festspielende alle vier verbleibenden Aufführungen unter freiem Himmel gespielt werden, dürften nahezu 206.000 Besucher das diesjährige Spiel auf dem See gesehen haben – ebenfalls so viele, wie noch nie (inklusive Generalprobe und crossculture night).

In der laufenden Saison gab es bislang eine Regenabsage. Zum zweiten Mal seit Festivalgründung 1946 stehen innerhalb eines Sommers 29 Spieltermine auf dem Programm. Nur die Inszenierungen von Die Zauberflöte in den Jahren 2013 und 2014 und West Side Story 2003 und 2004 sahen jeweils mehr Besucher.

Die nächstjährigen Bregenzer Festspiele finden von 17. Juli bis 18. August 2019 statt. Als Spiel auf dem See ist an 25 Abenden Giuseppe Verdis Rigoletto zu sehen. Tickets sind ab Montagabend unter www.bregenzerfestspiele.com verfügbar (Premieren, Festspiel-Lounge und Premiumtickets ausgenommen).

Festspielstart mit Österreichischer Erstaufführung
Eröffnet wurde das Sommerfestival mit der Österreichischen Erstaufführung und Oper im Festspielhaus Beatrice Cenci des Komponisten Berthold Goldschmidt. Johannes Eraths Inszenierung auf Grundlage der wahren Geschichte um menschliche Gewalt und kirchliche Korruption sahen an insgesamt drei Aufführungen 4.135 Besucher bei einer Auslastung von 89 Prozent.

Das Jagdgewehr: „Gewagt und gewonnen“
Ein seit fast sechs Jahren vorbereitetes Musiktheater-Ereignis gelangte am vergangenen Mittwoch zur Uraufführung, die letzte Vorstellung der Festspiel-Auftragskomposition Das Jagdgewehr ist heute Abend auf der Werkstattbühne zu erleben. „Gewagt und gewonnen“ lautete eine der ersten Kritikerstimmen zu der Oper nach der Novelle des japanischen Schriftstellers Yasushi Inoue. Die nahezu ausverkaufte Oper des aus Tirol stammenden Komponisten Thomas Larcher in der Inszenierung von Karl Markovics sahen bislang 1.096 Besucher. Restkarten sind verfügbar.

Vielfältige Kunst im Kornmarkttheater
Stehende Ovationen gab’s am vergangenen Montag nach der Premiere von Der Barbier von Sevilla im Bregenzer Kornmarkttheater, das zum vierten Mal von den jungen Sängerinnen und Sängern des im Sommer 2015 von Intendantin Elisabeth Sobotka gegründeten Opernstudios bespielt wurde. Die Inszenierung von Brigitte Fassbaender werden bis zur letzten Aufführung am morgigen Samstag 1.974 Besucher gesehen haben bei einer Auslastung von 100 Prozent. Die Kammersängerin war darüber hinaus erneut als Gesangspädagogin im Rahmen der Opernstudio-Meisterklasse zu Gast in Bregenz.

Ebenfalls im Kornmarkttheater beleuchtete wenige Tage nach der Festspieleröffnung der Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan die widersprüchliche Persönlichkeit Karl Böhms, der ebenso wie fast alle anderen Personen als Puppe dargestellt wurde. Das Gastspiel des Schauspielhauses Graz sahen 938 Besucher bei einer Auslastung 97 Prozent.

SOV-Matinee am Sonntag: Tickets verfügbar
Auf der Werkstattbühne gab es ein Wiedersehen mit María de Buenos Aires: Die Tango Operita betörte an zwei ausverkauften Abenden insgesamt 780 Besucher. Die drei traditionellen Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker sowie die verbleibende Orchestermatinee des Symphonieorchesters Vorarlberg (SOV) am kommenden Sonntag besuchen insgesamt voraussichtlich 5.733 Gäste, das entspricht einer Auslastung von 92 Prozent. Für die SOV-Matinee sind Tickets verfügbar, Gérard Korsten verabschiedet sich dabei als Chefdirigent des Vorarlberger Traditionsorchesters. Die zwei anstatt der ursprünglich drei geplanten Veranstaltungen aus der Reihe Musik & Poesie besuchten 453 Besucher.

Bereits Anfang April lud die erste Einblick-Veranstaltung des zweiten Opernatelier-Zyklus‘ ins Kunsthaus Bregenz, um gemeinsam mit Komponist Alexander Moosbrugger und weiteren Mitwirkenden die Entstehung eines Musiktheaterwerks mitzuerleben. Die derzeit noch namenlose Oper soll im Festspielsommer 2020 uraufgeführt werden. Es kamen 120 Besucher.

Carmen weicht Rigoletto
Bereits am kommenden Dienstag beginnen Festspieltechniker und Baufirmen mit dem Abbau der bis zu 24 Meter hohen Carmen-Kulisse, die Platz machen wird für das Rigoletto-Bühnenbild. Die Oper von Giuseppe Verdi mit ihrer bekannten Arie „La donna è mobile“ steht in den Sommern 2019 und 2020 erstmals auf dem Spielplan der Bregenzer Festspiele. Derzeit sind für die nächstjährige Saison 25 Aufführungen geplant. Der Vorverkauf startet im Internet am kommenden Montagabend, dem letzten Spieltag der heurigen Saison (Premieren, Festspiel-Lounge und Premiumtickets ausgenommen).

Regie bei Rigoletto führt der 1967 in München geborene Philipp Stölzl, der auch für das Bühnenbild verantwortlich zeichnen wird. Er machte sich als Regisseur von Musikvideos unter anderem für die Sängerin Madonna einen Namen, bevor er mit Spielfilmen wie Nordwand, Goethe! und Der Medicus für Aufsehen sorgte. Als Opernregisseur inszenierte der gelernte Bühnenbildner unter anderem bei den Salzburger Festspielen, am Theater an der Wien sowie in Berlin an der Deutschen Oper und an der Staatsoper.

2019 im Festspielhaus: Don Quichotte
Als Oper im Festspielhaus zeigen die Bregenzer Festspiele im Sommer 2019 Jules Massenets Don Quichotte. Die 1910 in Monte Carlo uraufgeführte Comédie héroïque feiert am 18. Juli 2019 Premiere am Bodensee, es folgen zwei weitere Aufführungen. Am Pult der Wiener Symphoniker steht Antonino Fogliani, der im diesjährigen Festspielsommer die musikalische Leitung von Carmen innehatte. Für die Inszenierung zeichnet Mariame Clément verantwortlich, die erstmals bei den Bregenzer Festspielen arbeitet.

Ausblick 2021 und 2022
In den Sommern 2021 und 2022 zeigt das Festival als Spiel auf dem See Madame Butterfly von Giacomo Puccini. Die 1904 an der Mailänder Scala uraufgeführte Oper wird erstmals bei den Bregenzer Festspielen gezeigt. Für die Regie zeichnet Andreas Homoki verantwortlich, das Bühnenbild entwirft Michael Levine. Beide sind erstmals bei den Bregenzer Festspielen tätig.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel ~ Abbruch der Seebühne geht nahtlos in die Vorbereitungen für "Rigoletto" über
Am Montagabend stirbt Carmen ein letztes Mal auf der Bregenzer Seebühne. Die Saison 2018 geht zu Ende und die meisten Künstler und Mitarbeiter der Bregenzer Festspiele holen nach, was andere schon hinter sich haben: Sie machen Urlaub und stieben in alle Richtungen auseinander. Doch für ein Kernteam heißt es bereits kommenden Dienstag: nach dem Spiel auf dem See ist vor dem Spiel auf dem See.

„Als Erstes sichern wir alles, was wieder zum Einsatz kommt, wie Lautsprecher und Licht“, beschreibt Wolfgang Urstadt den Tag 1 nach einer Festspielsaison. Der Technische Leiter bekräftigt bei dieser Gelegenheit das Credo der Bregenzer Festspiele, ihre Produktionen möglichst nachhaltig zu gestalten: „Wir verbauen nichts, was Sondermüll ist.“ Bestimmte Bauteile der Kulisse können nächstes Jahr wiederverwendet werden oder landen im Depot. Anders sieht es bei den fürs Publikum sichtbaren Komponenten des Carmen-Bühnenbildes aus. Die beiden Hände, die vielen Spielkarten, sie werden nach Metall und Holz getrennt und dem Recycling zugeführt.

Urlauberschichtwechsel
Der Abbruchplan ist nicht minder eng getaktet wie der Aufbauplan einer Seebühnenproduktion. Wann und wo genau die Schweißbrenner und Kettensägen angelassen werden, steht seit Monaten fest und ist auf den verdienten Urlaub der etwa 60 ständigen technischen Mitarbeiter abgestimmt – und umgekehrt. Urlauberschichtwechsel ist in rund drei Wochen, wenn der Schwimmkran zum Einsatz kommt, denn der überwiegende Teil der Carmen-Kulisse wird per Schiff weggebracht. Auch dabei gilt das Nachhaltigkeitsprinzip mit kurzen Wegen: Beim Abbruch arbeiten die Bregenzer Festspiele vor allem mit heimischen Unternehmen zusammen.

Internationalität
Hingegen ist im künstlerischen Bereich die Internationalität ein Markenzeichen der Bregenzer Festspiele. Nach ihrem Engagement in Bregenz kehrt der eine Teil der Sängerinnen und Sänger wieder an ihre Stammhäuser zurück, erklärt Operndirektorin Susanne Schmidt. Der andere wird schon bald auf den Besetzungslisten prominenter Häuser rund um den Globus zu finden sein. „Corinne Winters zum Beispiel, eine unserer Micaëlas, zieht mit ihrem Mann, einem britischen Tenor, in die USA und gibt die Tatyana in Eugen Onegin am Michigan Opera Theater in Detroit, bevor sie danach in Antwerpen singen wird. Eine andere Micaëla, Cristina Pasaroiu, wird am Staatstheater Wiesbaden die Titelrolle in Händels Alcina singen.“ Oder David Pomeroy, Don José beim diesjährigen Spiel auf dem See – ihn zieht es von Bregenz an die Oper von New Orleans (Turandot) und anschließend nach Mexiko Stadt. Svetlina Stoyanova wiederum, Rosina in Der Barbier von Sevilla wird nach ihrem Abschluss an der Opera School at the Royal Conservatoire of Scotland in Glasgow im Herbst Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Bevor da wie dort die Proben beginnen und die Saison eingeläutet wird, stehen bei vielen Künstlern zuerst aber ein paar Urlaubstage im Kalender.

Zeitfenster
Auch Wolfgang Urstadt nutzt zur Erholung ab Mittwoch das Zeitfenster, bis das Abbruchschiff an der Bregenzer Seebühne anlegt. Denn ein Seebühnen-Abbruch geht nahtlos in die Vorbereitungen für die kommende Festspielproduktion über. „Unsere Gedanken sind jetzt schon überwiegend bei Rigoletto“, sagt der Technische Leiter: „Der Aufbauplan steht seit zwei Monaten. Es wird ein sehr komplexes Bühnenbild mit vielen technischen Schnittstellen.“ Nur so viel wird verraten: Anfang Dezember werden die Holzpfähle gerammt, der erste Teil des Bühnenbildes wird im Februar angeliefert. „Es ist so geplant, dass Ende April alles Wesentliche steht.“

Video-Serie Künstlereingang: Merci Carmen, Ciao Rigoletto
In noch drei Vorstellungen des Spiels auf dem See entscheidet sich Carmens Schicksal auf der Seebühne. Danach beginnt der etwa dreimonatige Abbau von Es Devlins Kulisse mit den zwei Riesenhänden und 62 überdimensionalen Spielkarten. Ab Jahresende beginnt der Rigoletto-Aufbau.
Im letzten „Künstlereingang“ der Saison blicken vier Mitwirkende der Bregenzer Festspiele auf die vergangenen Festival-Wochen zurück und erzählen, wie die Vorbereitungen für Rigoletto laufen. 

www.bregenzer-festspiele.com

Samstag, 18. August 18
Experten-Duo überträgt Jim Steinmans BAT OUT OF HELL – Das Musical ins Deutsche
Frank Ramond und Roland Schimmelpfennig kreieren deutsche Adaption der Hit Show aus UK – Premiere am 8. November in Oberhausen
Für die deutsche Adaption von Jim Steinmans BAT OUT OF HELL – Das Musical mit den Welthits von Meat Loaf konnte Stage Entertainment zwei Größen des deutschen (Musik)theaters gewinnen: Roland Schimmelpfennig, der zurzeit meist gespielte deutsche Gegenwartsdramatiker sowie Frank Ramond, Textdichter, Komponist und Musikproduzent. „Mit Roland Schimmelpfennig und Frank Ramond haben wir ein Experten-Duo der Extraklasse für die Deutschland-Premiere von BAT OUT OF HELL gewinnen können. Mit viel Sprachgefühl, Wortwitz und einer ordentlichen Portion Rock’n’Roll haben sie das Rockspektakel für den deutschen Musicalmarkt adaptiert“, so Stage Entertainment Associate Producer Zsolt Csaba.


Frank Ramond und Roland Schimmelpfennig mit Stage Entertainment Associate Producer Zsolt Csaba
© Stage Entertainment

Der preisgekrönte Dramaturg und Autor Roland Schimmelpfennig war sofort Feuer und Flamme, das Libretto des Musicals BAT OUT OF HELL ins Deutsche zu übertragen: „Ich war gleich fasziniert von der zeitlosen und energie-geladenen Story, die Jim Steinman aus den Hitalben von Meat Loaf geschaffen hat. Es ist eine ganz besondere Herausforderung und ein höllisches Vergnügen, die Charaktere rund um die Songs von Hitlegende Meat Loaf lebendig werden zu lassen.“

Textdichter und Hitgarant Frank Ramond sorgt mit seinen deutschen Texten für den rockigen Groove in den Jim Steinman Songs: „Deutschsprachige Rockmusik begeistert die Menschen schon lange. Zeit für deutschen Bombast-Rock auf der Musicalbühne!“

Außer Frank Ramond und Roland Schimmelpfennig bringt ein preisgekröntes internationales Kreativteam BAT OUT OF HELL – Das Musical in Oberhausen auf die Bühne: Regie Jay Steib, Choreografie Emma Portner, Musikalischer Supervisor und zusätzliche Arrangements Michael Reed, Bühnenbild Jon Bausor, Kostümdesign Jon Bausor und Meentje Nielsen, Videodesign Finn Ross, Lichtdesign Patrick Woodroffe, Sounddesign Gareth Owen, Orchestrierung Steve Sidwell und Kampfchoreografie Stuart Boother.

Die große Deutschland-Premiere von BAT OUT OF HELL – Das Musical findet am 8. November 2018 im Stage Metronom Theater Oberhausen statt.

BAT OUT OF HELL greift viele traditionelle Theater- und Liebesgeschichten auf und vereint sie zu einer temperamentvollen Story in einer Stadt namens Obsidian im Jahr 2030. Die legendären Rocksongs und Balladen bilden den Rahmen für die mitreißende Liebesgeschichte zwischen Strat, dem unsterblichen Anführer einer jungen Rebellengruppe und Raven, der schönen Tochter des tyrannischen Herrschers Falco. Rebellische Paare, wie Romeo und Julia oder Tony und Maria aus der West Side Story, aber auch der ewig junge Freigeist Peter Pan und Wendy standen Pate für BAT OUT OF HELL. Die zeitlose Geschichte beschäftigte Komponist Jim Steinman schon lange: Es hat mehr als vierzig Jahre gedauert, bis aus der Idee und dem Meat Loaf Album ein Musical wurde.

Eine Produktion von Stage Entertainment
Jim Steinmans BAT OUT OF HELL – Das Musical produziert von Stage Entertainment und David Sonenberg, Michael Cohl, Randy Lennox und Tony Smith für BOOH LP
BAT OUT OF HELL – Das Musical unterstützt die Invictus Games Foundation, den Weltverband der Invictus Games. Diese sind eine weltweite paralympische Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldatinnen und Soldaten.

Tickets & Informationen unter: 01805-4444* oder www.musicals.de *(0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus den Mobilfunknetzen)

Samstag, 18. August 18
So klingt Dresden! - Dresdner Philharmonie unterstützt Bürgersingen vor dem Kulturpalast
(lifePR) - Oberbürgermeister Dirk Hilbert lädt die Dresdnerinnen und Dresdner am 25. August zu einem gemeinsamen Bürgersingen vor den Kulturpalast ein. Die Dresdner Philharmonie unterstützt dieses Anliegen.

Michael Sanderling, Chefdirigent der Dresdner Philharmonie: „Musik verbindet - und so leben und arbeiten Dresdnerinnen und Dresdner gemeinsam mit vielen Musiker aus dem In- und Ausland in der Philharmonie zusammen. Musik können wir nur entstehen lassen, wenn wir über Unterschiede hinwegsehen und das Gemeinsame suchen. Dieses kulturvolle Miteinander möge Vorbild und Ansporn für die gesamte Gesellschaft sein. Als Chefdirigent der Dresdner Philharmonie und auch persönlich stehe ich für Vielfalt, Toleranz und Neugier dem Fremden gegenüber und lehne jede Form von Ausgrenzung ab."

Im Konzert zur Saisoneröffnung am Abend des 25. August erklingt u. a. die Uraufführung der Sinfonie „Umut“ (Hoffnung) des türkischen Pianisten und Komponisten Fazil Say. Vor dem Hintergrund von Terror, Krieg und Verfolgung komponiert, drückt sie musikalisch das aus, was an Menschlichem auch im Erleben schlimmster Ereignisse verbindet: Hoffnung. Eine als „Party“ betitelte Passage komponierte er als unmittelbare Reaktion auf einen Terroranschlag in einer Istanbuler Diskothek in der Silvesternacht 2016/17. Say erweist sich einmal mehr als politisch denkender Musiker, der auch in der Vergangenheit keine Konfrontation mit dem Establishment in seinem Heimatland gescheut hat.

Medienvertreter sind eingeladen, am Sonnabend, dem 25. August 2018 ab 17.45 Uhr das Bürgersingen auf dem Vorplatz des Kulturpalastes vom Balkon des Hauses aus mitzuverfolgen, um Anmeldung wird gebeten.

Im Anhang finden Sie den gemeinsamen Aufruf des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Dresden Dirk Hilbert, der Dresdner Philharmonie, der Dresdner Musikfestspiele sowie der Initiativen Weltoffenes Dresden und Dresden.Respekt.

Programm von „So klingt Dresden!“ – 25. August 2018 in der Dresdner Innenstadt

mit
Banda Internationale Deutsches Hygiene-Museum, ab 12 Uhr
Beat Fanatics Deutsches Hygiene-Museum, ab 15 Uhr
Bands und Ensembles auf dem Neumarkt, ab 15.30 Uhr
Einsingen Postplatz, Saisoneröffnungsfest Staatsschauspiel Dresden, ab 17 Uhr
Bürgersingen vor dem Kulturpalast, mit Dresdner Laienchören und Mitgliedern der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Chordirektor Prof. Gunter Berger sowie Oberbürgermeister Dirk Hilbert, ab 17:45 Uhr

Programm der Saisoneröffnung der Dresdner Philharmonie:

25. August 2018, Samstag, 19.30 Uhr
26. August 2018, Sonntag, 18.00 Uhr
Konzertsaal
KULTURPALAST

Beethoven – Fazil Say
Saisoneröffnung

Sinfonie Nr. 4 op. 74 „Umut“ („Hoffnung“) (2018)
Auftragswerk der Dresdner Philharmonie
gemeinsam mit dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine (Uraufführung)

Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier d-Moll „Der Sturm"
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 (1802)

Michael Sanderling, Dirigent

Fazil Say, Klavier, Composer in Residence

Dresdner Philharmonie 

www.dresdnerphilharmonie.de  

Samstag, 18. August 18
„Leseverständnis ist eine demokratische Kernkompetenz“ – Börsenverein unterstützt Hamburger Erklärung zur Leseförderung
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels unterstützt die von der Autorin Kirsten Boie initiierte Hamburger Erklärung „Jedes Kind muss lesen lernen!“.
Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins: „Leseverständnis ist eine unverzichtbare Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung und somit eine Kernkompetenz für ein demokratisches Gemeinwesen. Leseförderung ist nicht nur entscheidend für die persönliche Entwicklung der Menschen, sondern auch für das Gelingen einer freien, demokratischen Gesellschaft. Als Buchbranche gestalten wir diese mit unseren Inhalten und unserer Vermittlungstätigkeit grundlegend mit. Bei unseren Aktionen zum Welttag des Buches sehen wir etwa, dass das Buch, das Buchhandlungen an eine Million Viertklässler verschenken, teilweise das erste ist, das diese lesen. Es ist alarmierend, wenn immer mehr junge Menschen nicht mehr in der Lage sind, Texte und Sinnzusammenhänge zu verstehen. Mündige Bürgerinnen und Bürger brauchen Lesekompetenz, um ihre Ansichten in den Meinungsbildungsprozess einbringen oder in Wahlen Entscheidungen treffen zu können. Wir fordern die Regierung auf, hier dringend zu handeln! Für ein Land, dessen wichtigster Rohstoff Wissen ist, muss ein funktionierendes Bildungssystem an erster Stelle stellen.“

Mit zahlreichen Leseförderungsprojekten setzt sich der Börsenverein zusammen mit Buchhandlungen und Verlagen dafür ein, Kindern und Jugendlichen Lesekompetenz und Lesefreude zu vermitteln. Seit 1959 veranstaltet er den Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, an dem jährlich 600.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Mit Partnern koordiniert er die Aktion Lesetüte für Erstklässler oder die bundesweiten Aktionen zum Welttag des Buches.

Die Petition kann unterzeichnet werden unter: www.change.org/p/jedes-kind-muss-lesen-lernen

Freitag, 17. August 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (MDR) kommt am Sonntag, 19. August 2018, um 23:05 Uhr im Ersten. Moderation: Max Moor.

Die geplanten Themen u.a.:

„Im Bann des Ozeans" - von der Vielfalt und Bedrohung der Weltmeere

Über eine Milliarde Kubikkilometer Wasser enthalten die Ozeane dieser Welt. Unser Planet, vom Weltraum aus gesehen, ist eine gigantische Badewanne. Die Meere faszinieren nicht nur Künstler und Poeten, sondern vor allem Meeresforscher und Biologen. Robert Hofrichter, Meeresbiologe, Naturschützer und Präsident der Meeresschutzorganisation MareMundi, ist als Dozent seit mehr als 30 Jahren in den Meeren dieser Welt unterwegs. In seinem Buch „Im Bann des Ozeans" berichtet er von seinen jahrelangen Forschungen, von seltsamen Lebensentwürfen und bizarren Sex-Praktiken der Meeresweltbewohner. Er stellt freundliche Haie und bekiffte Delphine vor. Und er warnt vor der rasant voranschreitenden Zerstörung der Lebenswelten des Ozeans. „ttt" hat Hofrichter in seinem Forschungslabor und Ausbildungszentrum in Kroatien besucht. (Autor: Matthias Morgenthaler)

„Stan" - die Geschichte des Jahrhundertkomikers Stan Laurel
Auch heute noch, fast ein Jahrhundert nach ihrer Entstehung, zählen die Filme von Stan Laurel und Oliver Hardy zu den lustigsten Werken der Filmgeschichte. Wie die beiden tollpatschigen Freunde, die einfach nur ein gutes Leben führen wollen, sich von Mal zu Mal unabsichtlich und gleichzeitig unaufhaltsam ins Chaos stürzen, ist zeitlos großartig und zu Tränen rührend. Jerry Lewis sagte einmal treffend, dass er Charlie Chaplin immer bewundert - Stan und Olli aber zutiefst geliebt habe.
Doch die Leben der beiden verliefen - wie auch sonst - kaum nach Drehbuch. Ihre goldene Zeit währte kaum eineinhalb Jahrzehnte. Es gab Ärger mit den Studios, und Ärger mit den Frauen, allein Stan Laurel war acht Mal verheiratet.
Vor der Kulisse der sich rasant entwickelnden Filmindustrie Hollywoods hat der irische Bestsellerautor John Connolly einen mitreißenden und gleichzeitig düsteren Roman über das Leben Stan Laurels geschrieben. Er beschreibt darin den verzehrenden und gnadenlosen Moloch der rasant wachsenden Unterhaltungsindustrie, die quasi über Nacht Stars kreierte, die kurze Zeit später wieder in unendliche Tiefen abstürzten. Er blickt hinter die Kulissen der Traumfabrik mit ihren zahllosen höchst kreativen Machern, vom Überlebenskampf, Ruhmsucht, Sexgeschichten und frühem Sterben.
Gleichzeitig erzählt er die tiefe und rührende platonische Liebesgeschichte zweier Männer, die sich bis an ihr Lebensende zutiefst verbunden waren und einander treu blieben.
„ttt" hat den Schriftsteller John Connolly in seiner Heimatstadt Dublin getroffen. (Autor: Dennis Wagner)

1968 - Das Jahr, in dem die Panzer durch Prag rollten
Am 21. August jährt sich der Einmarsch der sowjetischen Panzer, die den Prager Frühling niederschlugen, zum 50. Mal. Richard Seemann, heute 85, gehörte damals zu den Demonstranten und ist bei der Rückkehr zu den Originalschauplätzen bestürzt darüber, dass es zwar eine privat organisierte Straßenausstellung gibt, aber keinerlei offizielles Gedenken seitens der tschechischen Politik. In der Nationalgalerie in Prag trifft er den Fotografen Josef Koudelka, dessen Ausstellung zur „Invasion 1968" in der kommenden Woche eröffnet wird. Auch das ist keine offizielle Ausstellung. Das Jubiläum der „Wiedergeburt", wie die Reformbestrebungen auch genannt wurden, ist für die gegenwärtige tschechische Politik nur eine historische Randnotiz. Dabei zeigt der Münchner Historiker Martin Schulze Wessel in einem neuen Buch „Der Prager Frühling. Aufbruch in eine neue Welt", dass die Bedeutung der Ereignisse im Rückblick neu bewertet werden sollte. (Autor: Norbert Kron)

„Bella Ciao" - ein Hit nach über hundert Jahren
Das alte Partisanenlied hämmert uns so laut und so oft wie nie zuvor entgegen. Nachdem der Supergangster „El Profesor" in der Netflix-Serie „Haus des Geldes" nach einem gelungenen Coup das Lied „Bella Ciao" anstimmte, hat es eine neue Popularität gewonnen. Der französische DJ Hugel produzierte davon einen Remix, der dem Song ein rauschendes Comeback bescherte. Vor ein paar Tagen wurde der einstige Rebellensong zum offiziellen Sommerhit des Jahres 2018 gekürt. Er bringt Menschen in ganz Europa zum Tanzen - von Ibiza bis zur Ostsee. Dabei ist seine Bedeutung als Kampflied der Partisanen immer noch präsent, besonders natürlich in Italien: Wenn Italiens rechtspopulistischer Innenminister wieder einmal gegen die Flüchtlinge hetzt, schmettern ihm Tausende von Demonstranten den widerständigen Ohrwurm entgegen. Gleichzeitig hat er inzwischen Disco-Hymnen-Charakter, auch für diejenigen, die seine Ursprünge gar nicht kennen. „ttt" geht der Geschichte des langlebigen Songs auf den Grund. DJ Hugel, der seinen erfolgreichen Remix auch auf Strandpartys an der französischen Riviera spielt, erklärt, warum der Songs alle glücklich macht - in seiner politischen ebenso wie in seiner unpolitischen Version. (Autoren: Hilke Sinnig, Tilman Jens)

Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Freitag, 17. August 18
E-Book-Markt: 100-Millionen-Euro-Grenze im ersten Halbjahr 2018 geknackt
Umsatz von E-Books am Publikumsmarkt steigt in den ersten beiden Quartalen 2018 um 11,3 Prozent / Absatzsteigerung von 16,4 Prozent / Käuferzahl nimmt um 6,1 Prozent zu / Kaufintensität bei E-Books steigt um 9,7 Prozent / Börsenverein meldet vierteljährlich E-Book-Zahlen


Der Trend des ersten Quartals 2018 setzt sich fort und führt zu einem starken ersten Halbjahr 2018 für das E-Book: Mehr Käufer und eine erhöhte Kaufintensivität führen am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) zu deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Absatz gegenüber den schwachen ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Käuferzahl legt um 6,1 Prozent zu und lag im ersten Halbjahr bei 2,7 Millionen Personen. Zudem kauften diese auch noch mehr Titel: Die durchschnittliche Kaufintensivität stieg um 9,7 Prozent auf 6,2 E-Books je Käufer.

Zwar sank im ersten Halbjahr 2018 wie auch in den Vorquartalen der durchschnittlich für ein E-Book bezahlte Preis, diesmal um 4,3 Prozent. Das heißt, es landen weiterhin verstärkt günstige E-Books im Warenkorb. Die enorme Steigerung des Absatzes führt aber dazu, dass der Umsatz trotzdem beträchtlich zunahm. 16,7 Millionen E-Books gingen im ersten und zweiten Quartal 2018 über die digitale Ladentheke, 16,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz knackt damit zum ersten Mal in einem Halbjahr die 100-Millionen-Euro-Grenze: Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017, in dem der Umsatz sogar sank, stieg er 2018 um 11,3 Prozent auf 100,6 Millionen Euro.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,7 Mio. Menschen.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter www.boersenverein.de/ebook-markt zu finden.

Donnerstag, 16. August 18
Oper Frankfurt: Dritte und letzte Wiederaufnahme von Verdis "Otello"
Die aktuelle Frankfurter Produktion des Otello, der vorletzten Oper von Giuseppe Verdi (1813-1901), feierte am 4. Dezember 2011 Premiere im Opernhaus. Die Kritik bescheinigte Regisseur Johannes Erath eine „szenisch konzentrierte“ (Offenbach-Post) und „handwerklich gekonnt gearbeitete“ (Opernwelt) Inszenierung. Nun wird die aus der Spielzeit 2011/12 stammende Arbeit des gebürtigen Württembergers, der in Frankfurt zuletzt 2017/18 die Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter inszenierte, in stark veränderter Besetzung zum dritten und letzten Mal wiederaufgenommen.


Otello
Oper Frankfurt
Desdemona und Otello
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Als Otello gibt der deutsch-italienische Tenor Roberto Saccà sein Rollendebüt an der Oper Frankfurt, wo er zuvor bereits im Rahmen seines Fachwechsels als Mozarts Idomeneo (2012/13) und als Bacchus im Strauss’ Ariadne auf Naxos (2014/15) zu erleben war. Die zuletzt genannte Partie führte den international erfolgreichen Sänger kürzlich auch an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, zuvor war er 2017 als Loge in Das Rheingold bei den Bayreuther Festspielen zu erleben. Der aus Aserbaidschan stammende Bariton Evez Abdulla (Iago) ist seit 2016/17 Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo er aktuell als Don Carlo in Verdis Ernani zu erleben ist. Nach dem Iago wird er in Frankfurt auch noch Don Carlo di Vargas in Repertoirevorstellungen der Neuproduktion von Verdis La forza del destino (Die Macht des Schicksals) singen. Die Russin Olesya Golovneva (Desdemona) gab 2014/15 als Dvořáks Rusalka ihr Hausdebüt in Frankfurt, 2016/17 gefolgt von Auftritten als Mimì in Puccinis La Bohème. Zu ihren aktuellen Engagements gehören Desdemona am Staatstheater Wiesbaden und Verdis Violetta am Theater Bonn. Arthur Espiritu (Cassio) ist Amerikaner mit philippinischen Wurzeln und war in Frankfurt erstmals 2015/16 als Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi zu erleben. Auch der ungarische Dirigent Henrik Nánási ist in Frankfurt kein Unbekannter: Nach einer Reihe von Auftritten gastierte er im Haus am Willy-Brandt-Platz zuletzt mit Rossinis La gazza ladra (Die diebische Elster). Verschiedene Aufgaben werden ihn an die Opernhäuser von Paris, London, Rom und New York führen. Alle weiteren Partien sind mit Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt, wovon wenige mit der Produktion bereits vertraut sind.

Wiederaufnahme: Sonntag, 19. August 2018, um 15.30 Uhr im Opernhaus (mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren)
Weitere Vorstellungen: 23., 26. (18.00 Uhr) August, 2., 13., 16. (18.00 Uhr) September 2018
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Donnerstag, 16. August 18
Disneys Musical TARZAN sammelt 23.500 Euro für die Neven Subotic Stiftung
Eine große Charity-Gala im Stage Metronom Theater war im November 2017 der Startschuss für die Zusammenarbeit der Neven Subotic Stiftung und Disneys Musical TARZAN. Bisher wurden in Oberhausen rund 23.500 Euro für die Stiftung gesammelt! Bis zum Ende der Spielzeit von Disneys Musical TARZAN am 23. September 2018 wird die Sammlung natürlich fortgesetzt.


Neven Subotic (links) und Terk-Darsteller Jeffrey Socia freuen sich über den aktuellen Spendenstand
© Stage Entertainment

Die Neven Subotic Stiftung baut Brunnen und Sanitäranlagen für Schulen und Gemeinden in der Tigray-Region im Norden von Äthiopien. Die Stiftungsprojekte ermöglichen einen dauerhaften Zugang zu sauberem Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene - kurz WASH. So schafft die Stiftung die Grundlage für Bildungschancen, Selbstbestimmung und Zukunftsperspektiven. Seit ihrer Gründung 2012 hat die Stiftung bislang 113, durch Spenden finanzierte Projekte, erfolgreich realisiert. 100% der Spendengelder fließen direkt in die Projekte vor Ort, da jegliche Verwaltungskosten von Neven Subotic privat bezahlt werden.
Tarzans Geschichte ist weltberühmt und hat bis heute viele Generationen begeistert: Nach einem Schiffbruch nahe der Küste Afrikas wird der kleine Tarzan mit seinen Eltern an einen menschenleeren Strand gespült. Vater und Mutter werden Opfer eines Leopardenangriffs und das Kind bleibt als Waise zurück. Das Gorilla-Weibchen Kala nimmt sich seiner an und zieht ihn in der Gemeinschaft der Affen groß. Nicht allen ist er gleichermaßen willkommen. Clan-Oberhaupt Kerchak sieht ihn als Eindringling, der eine Gefahr für seine Sippe darstellt. Und auch Tarzan spürt, dass seine Wurzeln eigentlich woanders liegen. Jahre später trifft eine Expedition im Dschungel ein und Tarzan – mittlerweile ein junger Mann – steht zum ersten Mal Menschen gegenüber. Unter ihnen ist die hübsche Jane. Diese Begegnung ist der Anfang einer großen Liebe, die sie schon bald vor die wichtigste Entscheidung ihres Lebens stellt.

Disneys Musical TARZAN®
Tickets & Informationen unter:
01805-4444* oder www.musicals.de
*(0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus den Mobilfunknetzen)

Mittwoch, 15. August 18
"aspekte – on tour" besucht Europäische Kulturhauptstädte 2018
Valletta auf Malta und das niederländische Leeuwarden sind die Europäischen Kulturhauptstädte 2018. Katty Salié und Jo Schück waren für die ZDF-Kultursendung "aspekte" vor Ort. Über ihre Eindrücke und Begegnungen berichtet  am Freitag, 17. August 2018, 23.15 Uhr, "aspekte – on tour: Europäische Kulturhauptstädte 2018".


"aspekte"-Moderatorin Katty Salié moderiert in Valletta.
Copyright: ZDF/René Feldmann

Die gesamte Region Friesland ist Kulturhauptstadt – mit Leeuwarden im Zentrum und zehn weiteren Städtchen, gelegen inmitten einer flachen, grünen, weitgehend strukturschwachen Naturlandschaft, darunter das Weltnaturerbe Watt. Neue visionäre Projekte im Umgang mit Landschaft und Natur sind gefragt, die Friesen betreten neues Terrain. "aspekte"-Moderator Jo Schück besucht die Region.

"Dare to be different" ist eines der Leitmotive in Leeuwarden 2018. "Different", so empfanden die Leeuwardener seinerzeit wohl auch den berühmtesten Sohn der Stadt, den Zeichner und Grafiker M.C. Escher. Er ging nach Italien und Spanien, ließ sich dort inspirieren. "Escher auf Reisen" ist der Titel der Ausstellung im renommierten Fries-Museum Leeuwarden. "Holländisch", "Niederländisch", "Friesisch" – was bedeutet das eigentlich dieser Tage? Das Theaterkollektiv Wunderbaum hinterfragt laut und mit Hintersinn, was es im heutigen Europa mit Nation, Identität und patriotischen Klischees auf sich hat.

Das maltesische Valletta steht komplett unter UNESCO-Weltkulturerbe-Schutz. Die Renaissance-Stadt, 1566 gegründet und von einem Schüler Michelangelos am Reißbrett geplant, ist das steinerne Vermächtnis des Malteser Ritterordens. Die sieben "Zungen" des Männerordens, also die Sprachen der Länder, aus denen die Ritter nach Malta kamen, bildeten schon vor Jahrhunderten einen Vorläufer der EU "en miniature". Leider ist von diesem internationalen Erbe im Programm der Kulturhauptstadt kaum etwas zu ahnen, seit Maltas Regierung im vergangenen Jahr das Leitungsteam der Kulturhauptstadt kommentarlos ausgetauscht hat.

Was macht eine Europäische Kulturhauptstadt aus? Und was bietet Valletta? Katty Salié taucht ein in die wechselvolle Geschichte Maltas, trifft einen echten Ritter und spricht mit Machern wie Kritikern der wahrscheinlich umstrittensten Europäischen Kulturhauptstadt seit Jahren.

Im Sommer 2018 war "aspekte – on tour" neben den Europäischen Kulturhauptstädten schon in Bayern und bei den Salzburger Festspielen.

www.zdf.de/kultur/aspekte

Mittwoch, 15. August 18
Deutscher Buchpreis 2018: Jury wählt 20 Romane für die Longlist aus
199 Titel waren in der Auswahl / Shortlist wird am 11. September veröffentlicht / „Buchpreisblogger“ stellen Titel auf www.deutscher-buchpreis-blog.de vor

Die nominierten Titel für den Deutschen Buchpreis 2018 stehen fest: Die Jury hat 20 Romane für die Longlist ausgewählt. Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 199 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2017 und dem 11. September 2018 (Bekanntgabe der Shortlist) erschienen sind oder noch erscheinen.

Jurysprecherin Christine Lötscher (freie Kritikerin): „Die Lage der Welt scheint den deutschsprachigen Autorinnen und Autoren auf den Nägeln zu brennen: Wie ist die Welt zu dem geworden, was sie heute ist? Wie hängt alles zusammen, und welche Geschichten lassen sich darüber erzählen? Ihre Romane versuchen diese Fragen in der ganzen poetischen Tiefe auszuloten, indem sie ihre Figuren als Reisende, Suchende oder Vertriebene ihre Vergangenheit und Gegenwart erkunden lassen. Die Vielfalt der literarischen Formen hat die Jury begeistert: Es gibt große historische, aber auch verspielt fantastische Weltentwürfe, ebenso wie Texte, die eine radikale Reduktion der Perspektive suchen, bis auf den Nullpunkt des Erzählens. Angesichts dieses Reichtums und vieler überraschender Entdeckungen ist die Longlist auch eine Einladung der Jury, dieses große Spektrum zu erkunden.“

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

    Carmen-Francesca Banciu, Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten! (PalmArtPress, März 2018)
    María Cecilia Barbetta, Nachtleuchten (S. Fischer, August 2018)
    Maxim Biller, Sechs Koffer (Kiepenheuer & Witsch, September 2018)
    Susanne Fritz, Wie kommt der Krieg ins Kind (Wallstein, März 2018)
    Arno Geiger, Unter der Drachenwand (Carl Hanser, Januar 2018)
    Nino Haratischwili, Die Katze und der General (Frankfurter Verlagsanstalt, August 2018)
    Franziska Hauser, Die Gewitterschwimmerin (Eichborn, Februar 2018)
    Helene Hegemann, Bungalow (Hanser Berlin, August 2018)
    Anja Kampmann, Wie hoch die Wasser steigen (Carl Hanser, Januar 2018)
    Angelika Klüssendorf, Jahre später (Kiepenheuer & Witsch, Januar 2018)
    Gert Loschütz, Ein schönes Paar (Schöffling & Co., Februar 2018)
    Inger-Maria Mahlke, Archipel (Rowohlt, August 2018)
    Gianna Molinari, Hier ist noch alles möglich (Aufbau, Juli 2018)
    Adolf Muschg, Heimkehr nach Fukushima (C.H.Beck, Juli 2018)
    Eckhart Nickel, Hysteria (Piper, September 2018)
    Josef Oberhollenzer, Sültzrather (Folio, März 2018)
    Susanne Röckel, Der Vogelgott (Jung und Jung, Februar 2018)
    Matthias Senkel, Dunkle Zahlen (Matthes & Seitz Berlin, Februar 2018)
    Stephan Thome, Gott der Barbaren (Suhrkamp, September 2018)
    Christina Viragh, Eine dieser Nächte (Dörlemann, Februar 2018)

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2018 gehören neben Christine Lötscher an: Christoph Bartmann (Goethe-Institut Warschau), Luzia Braun (ZDF), Tanja Graf (Literaturhaus München), Paul Jandl (freier Kritiker), Uwe Kalkowski (Literaturblog „Kaffeehaussitzer“), Marianne Sax (Bücherladen Marianne Sax, Frauenfeld).

Im nächsten Schritt wählen die Juroren aus den Titeln der Longlist sechs Romane für die Shortlist aus, die am 11. September 2018 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autorinnen und Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalistinnen und Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Die Preisverleihung findet am 8. Oktober 2018 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Die Longlist kennenlernen: Leseproben, Hörproben, Bloggerrezensionen
Ab kommender Woche ist das Taschenbuch „Deutscher Buchpreis 2018. Die Nominierten“ im Buchhandel erhältlich. Es enthält Leseproben und Hintergrundinformationen zu den nominierten Romanen und wird herausgegeben vom Fachmagazin Börsenblatt der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH. In welchen Buchhandlungen das Buch verfügbar ist, zeigt eine interaktive Karte, ein Angebot von JETZT EIN BUCH!, der Kampagne der deutschen Buchbranche.

Das deutschsprachige Onlineradio und Podcast-Label detektor.fm hat die Leseproben vertont. Die Hörproben der 20 Longlist-Titel sind ab sofort abrufbar unter www.detektor.fm/deutscher-buchpreis. Zudem sind sie über die detektor.fm-App und das Soundcloud-Profil von detektor.fm verfügbar. Ab dem 14. August präsentiert der Radiosender täglich von Montag bis Freitag jeweils einen Longlist-Titel um 10.15 Uhr in der Sendung „detektor.fm – am Vormittag“ und um 17.40 Uhr in der Sendung „detektor.fm – der Tag“. Die Hörproben zum Deutschen Buchpreis gibt es auch als Podcast. Auf den Plattformen Apple Podcast, Google Podcasts, Deezer und Spotify sind alle Audios direkt zu hören.

Gestern starteten auch „Die Buchpreisblogger“: Sechs Literaturblogger stellen in den kommenden Wochen auf www.deutscher-buchpreis-blog.de die nominierten Titel vor. Die Bloggerinnen und Blogger lesen die 20 Bücher der Longlist, setzen sich mit ihnen auseinander, bieten Hintergrundinformationen und kritische Debattenbeiträge.

Weitere Informationen zum Deutschen Buchpreis 2018:
www.deutscher-buchpreis.de/ und www.facebook.com/DeutscherBuchpreis

Dienstag, 14. August 18
Erstausstrahlung "Kabarett(isten) im KZ" am Sonntag, 19.8., auf hr2-kultur
Am Sonntag, den 19.08., um 12.04 Uhr, ist auf hr2-kultur der gekürzte Premierenmitschnitt vom 20. April aus dem Holzhausenschlösschen, Frankfurt, im Rahmen der "Kulturszene Hessen" zu hören (
Wiederholung am Samstag, 25. August um 18.04 Uhr).
Als Begleitveranstaltung zum Festival „Frankfurt liest ein Buch 2018“, das sich um Anna Seghers Roman „Das siebte Kreuz“ drehte, hat Jo van Nelsen diese spannende und bewegende Grammophonlesung zusammengestellt.

Anna Seghers Roman beginnt mit der Flucht von sieben Häftlingen aus dem KZ Westhofen – den wenigsten der Inhaftierten gelang dies. Um ein Stück Normalität und Ablenkung auch an diesen Orten des Schreckens zu schaffen, geschah das Unglaubliche: Kabarett im KZ!

Ob in Esterwegen, Westerbork oder Theresienstadt – viele der inhaftieren Unterhaltungsstars der Weimarer Republik traten auch hier auf – manchmal heimlich, manchmal auf Befehl.

Dieses Stück fast vergessener, weil problematischer Kulturgeschichte lässt der Frankfurter Musikkabarettist Jo van Nelsen in seiner Grammophonlesung wieder sichtbar werden.

Jo erzählt von den Schicksalen vieler inhaftierter Künstler (wie Isa Vermehren, Willy Rosen, Paul O´Montis, Kurt Gerron, u.a.), liest ihre Texte und singt ihre Lieder - und natürlich werden auch wieder die längst verklungenen Stimmen von Schellackplatten zu hören sein.

Ein weiterer Abend gegen das Vergessen und für das Erinnern an die, die Unterhaltung zu ihrem Lebensinhalt machten, auch hinter Stacheldraht. Und die erleben mussten, dass der gelbe Stern oder rosa Winkel an ihrer Brust schwerer wog – auch nach dem Kriege.

Und doch ist es auch ein Abend, an dem es viel zu Lachen gab– denn die vorgestellten Autoren und Interpreten waren Meister ihres Fachs!

www.jovannelsen.de

Dienstag, 14. August 18
Deutscher Buchpreis 2018: Leseproben zur Longlist im Buchhandel
Die besten Romane 2018 entdecken: Heute um 10 Uhr gibt die Jury die 20 Nominierten des Deutschen Buchpreises 2018 bekannt. Das Taschenbuch „Deutscher Buchpreis 2018. Die Nominierten“ beinhaltet Auszüge aus den ausgewählten Romanen sowie Informationen zu den Autorinnen und Autoren. Ab kommender Woche sind die Leseproben deutschlandweit in vielen Buchhandlungen kostenlos erhältlich. Herausgegeben werden sie vom Fachmagazin Börsenblatt der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH.


Cover Deutscher Buchpreis Leseproben 2018
© Börsenverein des Buchhandels

Welche Buchhandlungen das Longlist-Buch ausgeben, zeigt eine interaktive Karte unter www.deutscher-buchpreis.de/leseproben – ein Angebot von JETZT EIN BUCH!, der Kampagne der deutschen Buchbranche. Eine Übersicht über die 20 nominierten Titel findet sich ab heute, 14. August, auf www.deutscher-buchpreis.de. Dort sind auch weitere Informationen zur diesjährigen Auszeichnung abrufbar.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Dienstag, 14. August 18
Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank „Leuchtendes Litauen“ am Main
Immer wieder wird die einzigartige Atmosphäre am Flussufer vor der Frankfurter Skyline von den Besuchern des Europa Open Air hervorgehoben. Auch dieses Jahr ist das große Freiluftkonzert an der Weseler Werft zugleich Saisonstart des hr-Sinfonieorchesters und der Auftakt der EUROPA-KULTURTAGE der EZB mit dem Titel „Leuchtendes Litauen“. Die hr-Bigband eröffnet den Konzertabend am Donnerstag, 23. August, um 18 Uhr. Der Einlass beginnt um 16 Uhr, der Eintritt ist frei.
„In einer Zeit, in der viele den Blick auf die Unterschiede in Europa richten, soll uns diese Veranstaltung daran erinnern, wie viel uns doch verbindet: Kultur, Musik und allgemein die schönen Künste sind eine wundervolle Sprache, die wir alle verstehen“, so Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank und Schirmherr der EUROPA-KULTURTAGE der EZB. „Ich bin stolz über die Gelegenheit, unser vielfältiges Litauen im Rahmen der EUROPA-KULTURTAGE vorzustellen“, sagt Vitas Vasiliaukas, Vorsitzender des Direktoriums Lietuvos Bankas und Co-Schirmherr der EUROPA-KULTURTAGE 2018, „das Europa Open Air zeigt unsere reiche Gesangstradition und die reizvolle musikalische Mythenwelt Litauens – und das alles im Zusammenspiel mit dem hervorragenden hr-Sinfonieorchester! Dieses Event bereichert auch die Feierlichkeiten zur 100-jährigen Unabhängigkeit Litauens, die wir dieses Jahr feiern.“ hr-Intendant Manfred Krupp ergänzt: „Als Hessischer Rundfunk freuen wir uns, dass die Partnerschaft mit der EZB erneut faszinierende musikalische Früchte trägt. Mit der Übertragung im Fernsehen, Internet und Radio bieten wir allen Menschen in Hessen, Deutschland und international die Möglichkeit, die musikalische Vielfalt Litauens kennenzulernen.“

Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada und das hr-Sinfonieorchester präsentieren mit dem litauischen Akkordeon-Star Martynas Levickis, dem Traditions-Chor Jauna Muzika aus Vilnius und profilierten Vokalsolisten des Landes Litauenein Programm rund um die dortigen mythischen Märchenwelten und die eindrucksvollen Gesangstraditionen. Die hr-Bigband hat dieses Jahr die litauische Sängerin Viktorija Gecyte eingeladen, die neben Perlen des Great American Songbook auch Eigenkompositionen mitbringt, die von der Folklore und der Landschaft ihrer Heimat inspiriert sind.

Das Europa Open Air wird unterstützt von „Elisabethen Quelle“.

Das Europa Open Air im Internet, Radio und Fernsehen
Das Konzert gibt es als Livestream auf www.hr-sinfonieorchester.de und www.hr-bigband.de sowie ab 20 Uhr zusätzlich auf concert.arte.tv. Das hr-fernsehen überträgt zeitversetzt ab 21 Uhr. hr2-kultur sendet das Konzert der hr-Bigband zeitversetzt ab 19 Uhr und das Konzert des hr-Sinfonieorchesters als Live-Übertragung. Der litauische Hörfunk sendet das Konzert des hr-Sinfonieorchesters ebenfalls live auf seinem Sender „LRT Klasika".

Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank
Datum: Donnerstag, 23. August
Ort: Weseler Werft, Eckhardtstraße, Frankfurt
Einlass: ab 16 Uhr, Eintritt frei

18 Uhr: hr-Bigband „Tales from Lithuania“
Viktorija Gecyte, Gesang; Rainer Tempel, Leitung

20 Uhr: hr-Sinfonieorchester
Martynas Levickis,  Akkordeon; Violeta Urmana, Sopran; Justina Gringyte, Mezzosopran; Merunas Vitulskis, Tenor; Kostas Smoriginas, Bass;
Chor Jauna Muzika; Andrés Orozco-Estrada, Dirigent

Programm:
Aaron Copland: Fanfare for the Common Man
Václav Trojan: Fairy-Tales
Igor Strawinsky: Le sacre du printemps (Ausschnitt)
Astor Piazzolla: The Four Seasons of Buenos Aires – Frühling
Mikalojus Ciurlionis: Miške (Im Wald)
Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie - Schlusssatz mit Chorfinale

Anfahrt: Es wird gebeten die eingeschränkten Parkmöglichkeiten rund um die Weseler Werft zu beachten. Es wird dringend empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.


www.hr-sinfonieorchester.de


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