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Freitag, 6. Juli 18
Harry Potter und das verwunschene Kind kommt nach Deutschland ~ Premiere im Frühjahr 2020 in Hamburg
Harry Potter und das verwunschene Kind wird im Frühjahr 2020 im Hamburger Mehr! Theater am Großmarkt Deutschlandpremiere feiern. Dies gaben die Originalproduzenten Sonia Friedman, Colin Callender, Harry Potter Theatrical Productions und der Produzent für Deutschland, Maik Klokow, gestern bekannt.

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Harry Potter und das verwunschene Kind kommt nach Deutschland ~ Premiere im Frühjahr 2020 in Hamburg
Szene aus Harry Potter and the Cursed Child featuring the Original West End Company 2016 - 2017
Foto: Manuel Harlan

Harry Potter und das verwunschene Kind basiert auf einer originalen Geschichte von J.K. Rowling, Jack Thorne und John Tiffany. Das neue Theaterstück von Jack Thorne wird unter der Regie von John Tiffany aufgeführt. Ausgezeichnet mit neun Olivier Awards ist Harry Potter und das verwunschene Kind die meist prämierte Produktion in der Geschichte des renommierten britischen Theaterpreises. Bei den kürzlich in New York verliehenen Tony Awards gewann es in sechs Kategorien und ist mit insgesamt 25 Preisen die meist ausgezeichnete Produktion der Broadway-Saison. Beide Preisverleihungen zeichneten die Inszenierung als bestes neues Theaterstück und für die beste Regie aus.
Harry Potter und das verwunschene Kind wird erstmals in deutscher Sprache produziert und im deutschsprachigen Raum exklusiv im Mehr! Theater am Großmarkt aufgeführt. Die Hamburger Spielstätte wird für das außergewöhnliche Theatererlebnis ab Mai 2019 aufwändig neu gestaltet. Die offizielle Premiere ist für das Frühjahr 2020 geplant.
Die Produzenten Sonia Friedman und Colin Callender sagen: „Wir wissen, dass Harry Potter Millionen deutschsprachiger Fans hat und sind daher sehr stolz, unsere wunderschöne Produktion nach Deutschland zu bringen. Das Mehr! Theater am Großmarkt in Hamburg ist ein einzigartiger Ort und wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, ein perfektes, maßgeschneidertes Zuhause für Harry Potter und das verwunschene Kind in Deutschland zu kreieren.“
Maik Klokow, Produzent der Mehr-BB Entertainment: „Es erfüllt uns mit besonderer Freude, Harry Potter und das verwunschene Kind erstmals und exklusiv in Hamburg in deutscher Sprache zu präsentieren. Harry Potter und das verwunschene Kind ist eine Ausnahmeproduktion, die derzeit am Londoner West End und am Broadway in New York alle Rekorde bricht. Ich bin mir sicher, dass dieser Theater-Welterfolg Millionen von Harry Potter Fans in Deutschland begeistern wird.“

Dies ist die achte Harry-Potter-Geschichte und zugleich die erste, die als Theaterstück gezeigt wird. Die Produktion ist ein Stück, das in zwei Teilen aufgeführt wird, wobei vorgesehen ist, beide Teile an einem Tag hintereinander zu sehen (Nachmittag- und Abendvorstellung) oder an zwei aufeinanderfolgenden Abenden.
Die Uraufführung fand am 30. Juli 2016 im Palace Theatre London statt und spielt seither vor ausverkauftem Haus. Am Broadway feierte das Stück im April 2018 im neu renovierten Lyric Theatre Premiere, weitere Produktionen werden 2019 in Melbourne, Australien und in San Francisco, USA, eröffnen.
Nähere Informationen zum Vorverkaufsstart, Aufführungsterminen und Ticketinformationen werden in den kommenden Monaten über die offizielle Website unter www.harry-potter-theater.de bekannt gegeben. Daher können sich interessierte Besucher ab sofort für einen Newsletter registrieren, um über Neuigkeiten informiert zu werden.

Die Geschichte
Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zauberei-ministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Vater und Sohn zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

Das Kreativteam
Nach einer originalen Geschichte von J.K. Rowling, Jack Thorne und John Tiffany ist Harry Potter und das verwunschene Kind das neue Theaterstück von Jack Thorne.
Harry Potter und das verwunschene Kind wird aufgeführt unter der Regie von John Tiffany mit Bewegungsregie von Steven Hoggett, Bühnenbild von Christine Jones, Kostümbild von Katrina Lindsay, Musik & Arrangements von Imogen Heap, Lichtdesign von Neil Austin, Ton von Gareth Fry, Illusionen & Magie von Jamie Harrison Musiksupervision & Arrangements von Martin Lowe.
Harry Potter und das verwunschene Kind ist eine Produktion von Sonia Friedman Productions, Colin Callender und Harry Potter Theatrical Productions. Maik Klokow ist der deutsche Produzent für Mehr-BB Enterinment.

www.harry-potter-theater.de

Freitag, 6. Juli 18
Mannheimer Sommer – Europäisches Festival für Musik und Theater von Mozart bis heute ~ Vom 12. bis 22. Juli 2018 im Nationaltheater Mannheim sowie im Rokokotheater und Schlossgarten in Schwetzingen
Der »Mannheimer Sommer – Europäisches Festival für Musik und Theater von Mozart bis heute«, findet vom 12. bis 22. Juli 2018 im Nationaltheater Mannheim sowie in Schwetzingen statt. Im Zentrum stehen Mozart als Erneuerer der Oper und die Ideale der europäischen Aufklärung.
»Mit unserem europäischen Festival wollen wir modernes, aufregendes Musiktheater in allen Spielarten präsentieren. Es wird Musik und Theater in allen Kombinationen und Verflechtungen zeigen. Und hoffentlich Freude am freien Denken und Fühlen verbreiten«, erklärte Opernintendant  Albrecht Puhlmann.

»Der Mannheimer Sommer will – mit Mozart im Zentrum und als geistigem Paten – eine Feier zur Geschichte der Aufklärung sein, eine Feier unserer künstlerischen, politischen und persönlichen Freiheiten«, so Jan Dvorak, der Künstlerische Leiter des Festivals.

Michael Grötsch, Kulturbürgermeister der Stadt Mannheim, fügte hinzu: »Als Fortsetzung des ›Mozartsommers‹ ist das Festival eine Bereicherung für die Musikstadt Mannheim. Moderne Interpretationen von Mozarts künstlerischem Erbe und Gastspiele unterschiedlichster Genres weiten den Blick auf das aus, was die Kunst in ganz Europa entstehen lässt. Mit diesem Konzept wird der ›Mannheimer Sommer‹ an die positive Resonanz der vergangenen Jahre anknüpfen.«

Die große Mozart-Neuproduktion des Nationaltheaters ist am 14. Juli »Don Giovanni« in der Regie der jungen russischen Regisseurin Ekaterina Vasileva, Gewinnerin des internationalen Regiewettbewerbs des NTM und Chef-Regisseurin am Chelyabinsk State Academic Opera and Ballet Theatre. Auch die drei Roadmovies »Requiem«, »Giovanni Register« und »Am I talking to you or am I just talking to the phone« sind Arbeiten, die aus diesem Wettbewerb hervorgingen und in denen junge Regisseure neue, ungewohnte Ansätze wagen.

Eröffnet wird das Festival am 12. Juli durch eine choreografierte Parade mit Mannheimer Künstlern, Bürgern und Vereinen, die an der Kunsthalle startet und zum Nationaltheater führt: »The School of Narrative Dance« von Marinella Senatore.
In den darauf folgenden Tagen wird Entertainer und Musiker Friedrich Liechtenstein mit seiner »Sparkling Love Towers World Tour« den Weg der Radio- und Schallwellen seines Jazz- und Elektroniktrios sowie des Nationaltheater-Orchesters durch das All verfolgen.
Die Kammerakademie wartet mit einem Mozart-Abendunter der Leitung von Hervé Niquet auf und der beliebte Alphabetchor-Chor aus Mannheimer Bürgern widmet sich unter der Leitung der Musiktheatergruppe Kommando Himmelfahrt einem apokalyptischen Konzeptalbum, dem »Mannheim Requiem«.
Die Wiederaufnahme der »Zauberflöte« in der Inszenierung von Joachim Schloemer sowie das neobarocke Festivalzentrum mit großem Konzert- und Partyprogramm der beteiligten Künstler, die Sonderveranstaltungen im aufklärerisch-geheimbündlerischen »Salon des Lumières« und Claudia Plaßwichs Musiktheater-Impromptu »Mozarts Bibliothek« ergänzen den Reigen der Eigenproduktionen in Mannheim.

Auch Schloss und Garten in Schwetzingen spielen wieder mit beim »Mannheimer Sommer«, sowohl mit einer kammermusikalischen »Landschaftsmusik«, die von der Mannheimer Schule bis zu zeitgenössischen Klängen reicht, als auch mit dem Open-Air-Spektakel »Schloss in Flammen«.

Als Gastspiele sind zahlreiche innovative Musiktheaterprojekte eingeladen: Felix Kubins »Orphée mécanique«, ein Live-Hörspiel mit dem Schauspieler Lars Rudolph, vergegenwärtigt den Orpheus-Mythos, das »Zwei-Mann-Orchester« Mauricio Kagels bringt eine Instrumentenmaschinerie zum Klingen und der italienische Jazz-Komponist Battista Lena führt mit der toskanischen »Banda Sonora« und der Mannheimer Bläserphilharmonie die Semi-Opera »I cosmonauti russi«  auf. Mit »Les robots ne conaissent pas le blues« zeigen die Performer Gintersdorfer/Klaßen und Benedikt von Peter in einer offenen Bühnensituation eine neue, globalisierte Sicht auf Mozarts »Entführung aus dem Serail«.

Im Schwetzinger Rokokotheater gastiert außerdem die dänische Unterwassermusik »Aquasonic« und lässt Musiker in riesige Instrumenten-Aquarien tauchen und noch einmal wandelt das Festival auf Orpheus’ Spuren, wenn in »Lamento« Monteverdis »Orfeo« und Salvatore Sciarrinos Uraufführung »Distenti la fronte« zusammenfinden  – einer Koproduktion von Gare du Nord/Bahnhof für Neue Musik, Hochschule für Musik Basel und Schola Cantorum Basiliensis.

International ist auch die New European Kitchen, in der sich ein Münsteraner Geflüchteten-Projekt mit Mannheimer Kochinitiativen mischt und nicht nur kulinarische, sondern auch musikalische Genüsse hervorzaubert.

www.mannheimer-sommer.de
Festival-Blog: www.alphabet-oper.de

Freitag, 6. Juli 18
20.-22. Juli 2018: Rundgang – Tage der offenen Tür der Universität der Künste Berlin
Zum Semesterende öffnet die Universität der Künste Berlin vom 20. bis zum 22. Juli 2018 ihre Türen. Für drei Tage haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, in zehn der insgesamt 19 Standorte der größten künstlerischen Hochschule Europas den Künstlerinnen und Künstlern über die Schulter zu schauen und die Werkstätten, Ateliers, Studios und Probenräume zu besichtigen. Die Fakultäten Bildende Kunst, Musik, Gestaltung und Darstellende Kunst sowie das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz und das Berlin Career College laden zu Ausstellungen, Präsentationen, Lesungen und Konzerten ein.
Im Erdgeschoss der Hardenbergstraße 33 wird an allen drei Tagen die Abschlussausstellung der Absolventinnen und Absolventen der Bildenden Kunst gezeigt. Auch die Studienberatung ist vor Ort, um interessierte Besucherinnen und Besucher über die Studienmöglichkeiten an der UdK Berlin zu informieren. Das Semesterabschlusskonzert der Fakultät Musik findet am Freitag den 20. Juli um 19 Uhr im Konzertsaal der UdK Berlin statt.
Das ausführliche Programm mit einer Übersicht aller Veranstaltungen des Rundgangs ist ab sofort unter www.udk-berlin.de/rundgang zu finden. Weitere Informationen zu den Tagen der offenen Tür enthält auch die Juni/September-Ausgabe des Hochschulmagazins „Journal".
Das Sommerfest am Vorabend des Rundgangs ist in diesem Jahr erstmals nicht öffentlich und ausschließlich mit Einlasskarte für Mitglieder der UdK Berlin und ihre engsten Gästen geöffnet. Die Tage des Rundgangs sind wie gewohnt für alle Interessierten geöffnet. Es wird keine Einlasskarte benötigt.

20. bis 22. Juli 2018
Rundgang – Tage der offenen Tür der Universität der Künste Berlin
#udkrundgang

Freitag, 6. Juli 18
Venedig über Nacht von Künstlern umgestaltet
Was am Tag zuvor noch als romantisches Postkartenmotiv anmutete, ist über Nacht zur Kulisse für eine spektakuläre Streetart-Aktion geworden. In der Nacht auf Mittwoch haben sich verschiedene Künstler weltweit zusammengetan, um Venedigs Fassaden, Brücken, ja sogar Boote in Farbe zu tauchen. Wer das für Vandalismus hält, liegt jedoch völlig falsch. Denn bei dieser Aktion handelt es sich vielmehr um eine einzigartige Miniatur-Kunstausstellung des Miniatur Wunderlandes zugunsten von Viva con Agua.

Statt Kubikmetern an Farbe haben es die Künstler mit wenigen Tuben geschafft, ganze Gebäude in Kunstwerke zu verwandeln. Denn während das Weltkulturerbe Venedig nach wie vor unberührt in der Lagune an der Adria liegt, ist es das nur 9 qm große Venedig des Miniatur Wunderlandes in Hamburg, das über Nacht zur Kulisse für spektakuläre Streetart geworden ist. Mit Okuda (Spanien, Top 50 der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler weltweit), Zezao (Brasilien) und Ashenafi Mestika (Äthiopien) ist die internationale Streetart-Szene nun im Wunderländer Venedig vertreten. Die Lokalmatadore Björn Holzweg und Nils Kasike komplettieren die Miniatur-Gallery, die erstmals im Rahmen der Hamburger Millerntor Gallery stattfindet.

„Kleine Kunst mit großer Wirkung. Viel wichtiger aber noch ist die Idee dahinter. In den nächsten Tagen werden die Objekte für einen guten Zweck versteigert und im Wunderland gegen einen Nachbau ausgetauscht.“ – so beschreibt Wunderland-Gründer Frederik Braun die Intention dieser einzigartigen Aktion. Denn während die Kunstwerke im Venedig-Abschnitt des Miniatur Wunderlandes ausgestellt sind, können Kunstkenner und Modellbauliebhaber bei dem Online-Auktionshaus ebay um die begehrten Werke mitsteigern. Die Erlöse aus den Auktionen fließen schließlich zu 100% an den gemeinnützigen Verein Viva con Agua e.V.. Die Initiative setzt sich mit ihrer Vision von „einer Welt ohne Durst“ für einen menschenwürdigen und gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser weltweit ein. Noch bis zum Abend des 13. Juli 2018 können die Werke ersteigert werden.

Michael Fritz, Mitinitiator der Millerntor Gallery und Gründungsmitglied von Viva con Agua, erklärt: „Wir sind stolz gemeinsam mit dem Miniatur Wunderland erstmals die Ausstellungsfläche der Millerntor Gallery über das Stadion des FC St. Pauli hinaus erweitern zu können. Nur die Wunderländer können so verrückt sein, ihren 1.000.000€ teuren Venedig-Abschnitt einem Haufen Künstler für die gute Sache zu überlassen.“

Die Miniatur-Ausstellung ist noch bis einschließlich 13. Juli 2018 im Wunderländer Venedig zu sehen. Danach wechseln die Streetart-Kunstwerke ihren Besitzer an den glücklichen Höchstbietenden.

3, 2, 1 … Deins?

Weitere Informationen zur weltweit kleinsten Kunst-Galerie finden sich hier: www.miniatur-wunderland.de

Freitag, 6. Juli 18
Kongresskultur Bregenz gehört zu den drei besten Kongresszentren weltweit ~ Internationaler AIPC Apex Award 2018 basiert auf umfassender Kundenbefragung
Kongresskultur Bregenz ist eines der drei Kongresszentren mit der höchsten Kundenzufriedenheit weltweit. Am Dienstagabend erhielt das Haus den AIPC Award 2018 in London, den der Internationale Verband der Kongresszentren alle zwei Jahre vergibt. Die Auszeichnung basiert auf umfassenden Kundenbefragungen.

Der Internationale Verband der Kongresszentren (AIPC) zeichnete Kongresskultur Bregenz einmal mehr als eines der drei besten Kongresszentren der Welt aus. Nach 2004, 2010 und 2016 überzeugte das Vorarlberger Veranstaltungshaus bereits zum vierten Mal durch hervorragende Kundenbewertungen. Der „AIPC Apex Award“ wird alle zwei Jahre auf Grundlage umfassender Befragungen in verschiedenen Kriterien verliehen.

Kongresskultur Bregenz zählt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Palais des Congrès de Montréal in Kanada zu den sogenannten „Runners Up“. Gewinner des renommierten Preises ist das Valencia Conference Centre, Spanien. Mitbewerber waren unter anderem das Adelaide Convention Centre, Singapore Expo und ICC Durban South Africa. Insgesamt schafften es 17 der teilnehmenden Veranstaltungszentren unter die Finalisten.

Hohe Kundenzufriedenheit
2018 wurden insgesamt 1843 Referenzkunden aller teilnehmenden Kandidaten befragt. Diese bewerteten unterschiedliche Kriterien wie technische Ausstattung, Veranstaltungsplanung, organisatorische Leistungen, Projektmanagement oder Catering. „Der Award hat für uns eine große Bedeutung, da er die hohe Zufriedenheit unserer Kunden ungefiltert widerspiegelt“, freut sich Direktor Gerhard Stübe. „Er ist somit eine Auszeichnung für die hohe Beratungskompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das spornt auch für die Zukunft an.“

Der Internationale Verband der Kongresszentren repräsentiert aktuell 185 führende Kongresszentren in sechzig Ländern. Seit 2000 vergibt der Verband den AIPC Award „Best Congress Center of the World“. Dazu führt das international renommierte Marktforschungsinstitut Ipsos jeweils umfassende Kundenbefragungen durch.

www.kongresskultur.com  / www.aipc.org

Freitag, 6. Juli 18
Die Eröffnungspremiere der Spielzeit 2018/2019 am Theater Magdeburg: Die Walküre
Mit Richard Wagners Oper »Die Walküre«, dem psychologisch dramatischsten Teil der Tetralogie »Der Ring des Nibelungen«, eröffnet das Theater Magdeburg in der Regie von Jakob Peters-Messer und unter der musikalischen Leitung von GMD Kimbo Ishii am Sa. 8. 9. 2018, 16.00 Uhr im Opernhaus die Spielzeit 2018/2019.
In unsicherer Zeit finden Siegmund und Sieglinde als Liebespaar zusammen. Was sie nicht wissen: Sie sind Zwillinge und offenbar nur Teil eines Plans, mit dem sich Göttervater Wotan gegen seinen selbstverursachten Machtverlust stemmt. Der Sohn soll ihm den an den Riesen Fafner gefallenen Ring des Nibelungen und die damit verbundene Macht wieder erringen, was der Vater kraft seiner eigenen Gesetze nicht darf. Wotans Lieblingstochter Brünnhilde, die titelgebende Walküre, soll Siegmund im Kampf gegen Sieglindes Ehemann Hunding zum Sieg verhelfen … Doch Wotan geht in seiner Einflussnahme zu weit, Ehefrau Fricka stellt ihn in einem Ehestreit zur Rede, und er muss das Heft des Handelns aus der Hand geben. Siegmund fällt im Kampf mit Hunding. Erst als ihr Brünnhilde eröffnet, dass sie mit einem Helden schwanger sei, findet Sieglinde den Willen zum Weiterleben. Brünnhilde ihrerseits wird vom eigenen Vater auf einen Felsen verbannt.

Angeregt vom mittelalterlichen Nibelungenstoff begann sich Richard Wagner 1848 mit dem Schicksal des Drachentöters Siegfried zu beschäftigen. Doch in einer einzigen Oper konnte er den Stoff nicht bewältigen; immer tiefer drang er in die Vorgeschichte seines Helden ein, bis sich das Opernprojekt zur Tetralogie auswuchs. In der »Walküre« kreuzen sich die beiden zentralen Fragestellungen des »Rings«: Das Dilemma der Mächtigen, zum Machterhalt gegen eigene Gesetze verstoßen zu müssen, und die Erfahrung der Menschen, Spielball der Götter zu sein. Einzeln aufgeführt, entfaltet sich in »Die Walküre« nicht nur die ganze musikalische Schönheit dieses Werkes, sondern auch die Radikalität und Klarheit von Wagners Musikdrama-turgie.

Regisseur Jakob Peters-Messer ist an Opernhäusern in Deutschland und Europa ein gefragter Gast. Am Theater Magdeburg hat er die beiden Telemann-Opern »Orpheus« (2010) und »Miriways« sowie Korngolds »Die tote Stadt« inszeniert. Für den Künstler ist in »Die Walküre« Göttervater Wotan zwar Schöpfer eines autonomen Geschlechts, aber vor allem Machtmensch und Politiker, weshalb die Walküre Brünnhilde durch das Erleben von Liebe und Empathie zur neuen Hoffnungsträgerin wird.

Diese Neuinszenierung wird herausragende Gäste und bekannte Stimmen aus dem Ensemble auf der Bühne vereinen: Erstmals am Theater Magdeburg zu erleben ist Lucia Lucas, Deutschlands einzige Bariton-Sängerin, als Göttervater Wotan; seine Gattin Fricka ist Kammer-sängerin Undine Dreißig. Der US-amerikanische Tenor Richard Furman (Siegmund) hat sich dem Magdeburger Publikum mit seinem Debut als Prinz in »Rusalka« in der letzten Spielzeit vorgestellt. Sieglinde wird verkörpert von Publikumsliebling Noa Danon (Sopran), die ihr Wagner-Rollendebut feiern wird. Gegenspieler Hunding interpretiert Johannes Stermann (Bass), der sich mit zahlreichen Hauptrollen in die Herzen der Magdeburger gesungen hat. Die beiden neuen Ensemblemitglieder Emilie Renard und Isabel Stüber Malagamba haben als zwei der acht Walküren mit dem berühmten Walkürenritt als Highlight ihren ersten Auftritt auf der Bühne ihres neuen Hauses. Generalmusikdirektor Kimbo Ishii eröffnet seine letzte Spielzeit als Chefdirigent der Magdeburgischen Philharmonie mit diesem Meilenstein der Operngeschichte.

Die Walküre
Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner
Erster Tag des Bühnenfestspiels »Der Ring der Nibelungen«

Premiere: Samstag, 8. September 18 (16.00 Uhr)

Musikalische Leitung: GMD Kimbo Ishii
Regie: Jakob Peters-Messer
Bühne Guido Petzold
Kostüme: Sven Bindsell
Dramaturgie: Ulrike Schröder

Besetzung:

Siegmund: Richard Furman
Sieglinde: Noa Danon
Hunding: Johannes Stermann
Brünnhilde: Julia Borchert
Wotan: Lucia Lucas
Fricka: Ks. Undine Dreißig
Helmwige: Jeanett Neumeister
Gerhilde: Raffaela Lintl
Ortlinde: Uta Zierenberg
Waltraute: Monica Mascus
Siegrune: Isabel Stüber Malagamba
Rossweiße: Emilie Renard
Grimgerde: Lucia Cervoni
Schwertleite: Henriette Gödde

Magdeburgische Philharmonie

Karten Premiere: zwischen 17 € und 36 € / ermäßigt zwischen 12 € und 26 €
Karten weitere Vorstellungen: zwischen 13 € und 32 € / ermäßigt zwischen 8 € und 22 € Reservierung und Kauf an der Theaterkasse telefonisch: (0391) 40 490 490, online:

www.theater-magdeburg.de  oder per Mail: kasse@theater-magdeburg.de

Freitag, 6. Juli 18
„ttt - titel thesen temperamente" (hr) am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (hr) kommt am Sonntag, 8. Juli 2018, um 22:45 Uhr im Ersten.

Die geplanten Themen:

Wo sich Europas Probleme kreuzen ~ „ttt" über die Wanderbiennale Manifesta 12 in Palermo
Gerade veröffentlichten die Vereinten Nationen ihren Flüchtlingsbericht. 2017 waren 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht - drei Millionen mehr als noch im Vorjahr. Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr französischer Kollege Emmanuel Macron arbeiten derzeit mit Hochdruck an einer Lösung im europäischen Asylstreit, und obwohl in Italien die Ankunftszahlen dieses Jahr im Vergleich zu 2017 um 80 Prozent gesunken sind, unterstrich die neue, rechtspopulistische Regierung des Landes nochmals ihren harten Kurs: keine Hafeneinfahrt für Schiffe von Hilfsorganisationen.
Schnell wird klar: Europas Probleme kristallisieren sich am Mittelmeer, und genau hier ist die Wanderbiennale Manifesta 12 noch bis zum 4. November zu Gast: In Palermo, der sizilianischen Hauptstadt, die die meisten Deutschen mit süditalienischer Grazie, aber auch mit Müll, Mafia und Flüchtlingsbooten verbinden. Wie kaum eine andere Stadt verkörpert Palermo zurzeit die Komplexität der Probleme Europas: Flüchtlings- und Machtpolitik, die Kluft zwischen Arm und Reich, Kriminalität, Umweltverschmutzung und Klimawandel. Bürgermeister Leoluca Orlando, der seit Jahrzehnten seine Stadt vom Mafia-Image befreien will und sich mit den Worten „Mobilität ist ein Menschenrecht" international Achtung verschaffte, hat die Manifesta nach Palermo geholt. Sein Plan: mit Hilfe der Kunst einen kulturellen Wandel zu erzwingen.
„ttt" war vor Ort und hat den Bürgermeister und die Macher der Manifesta getroffen, um mit ihnen über die wichtigen geopolitischen, sozialen und ökologischen Probleme unserer Zeit zu sprechen.
In Palermo - italienische Kulturhauptstadt 2018 - will die Manifesta nicht nur Positionen zeitgenössischer Kunst zeigen, sondern auch Position beziehen und die ganze Stadt mit einbinden. Rund 50 Künstler und Kollektive haben Kirchen, alte Paläste, den öffentlichen Raum und Gärten in Beschlag genommen und zeigen - in einer Stadt, die seit Jahrhunderten Knotenpunkt vieler Kulturen ist - ihre Werke. Die Manifesta gibt es seit Mitte der 1990er Jahre, sie machte zuvor Halt in Städten wie San Sebastián, Ljubljana, St. Petersburg und Zürich. Das Oberthema für diese Manifesta in Palermo - „The Planetary Garden. Cultivating Coexistence" - wurde von dem französischen Philosophen und Landschaftsarchitekten Gilles Clément inspiriert. Er initiiert in Palermos Problemviertel Zona Espansione Nord (ZEN) zusammen mit dem Kollektiv Coloco das Projekt „Becoming Garden" und will dort eine Freifläche, die sonst nur als Müllhalde benutzt wurde, zusammen mit den Anwohnern in einen Garten verwandeln. Die Idee: Wie einen Garten müssen wir auch unsere menschlichen Beziehungen kultivieren und pflegen.

Außerdem bei „ttt":

Ein Land in der Krise - Geflüchtete, symbolische Politik und die Macht von Sprache: „ttt" hat Elisabeth Wehling, deren Forschungsbereich die politische Werte-, Sprach- und Kognitionsforschung ist, den Spiegel-Journalist Georg Diez und den Soziologen Stephan Lessenich getroffen und gefragt: Ist die sogenannte „Flüchtlingskrise" nicht eigentlich eine Krise der Menschlichkeit?

Verklärte Geschichtspolitik - Polens patriotischer Blick auf die Vergangenheit: „ttt" hat mit Maciej Sobieszczanski, Regisseur des Historiendramas „Zgoda", und mit dem Kulturphilosophen Andrzej Leder in Warschau über den neuen Blick auf Polens Geschichte gesprochen.

Es wird Zeit, die Weichen zu stellen - Richard David Precht und die Wege in eine bessere Zukunft: „ttt" stellt seinen aktuellen Bestseller „Jäger, Hirten, Kritiker" vor und wollte wissen, warum die Debatte über die digitale Gesellschaft und unsere Zukunft endlich geführt werden muss.

Moderation: Max Moor, Redaktion: Tom Klecker und Juliane Hipp (hr)

www.DasErste.de/ttt


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Mitmachen beim Kultursommer Rheinland-Pfalz 2019: Heimat(en) finden
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Stephan Masurs Varietespektakel Le Chateau mysterieux im Senftöpfchen Theater Köln
Sommer-Special zum Spielzeitstart am Staatstheater Wiesbaden: Theater-Spontan-Card für 5 Euro im September 2018 testen
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Die News Juni 18

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