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Staatstheater Mainz: Spielplan 2017/18 vorgestellt
»EUROPA« leuchtet – am Bühnenturm der Komischen Oper Berlin
Bregenzer Festspiele: Die "Carmen-Kulisse" feiert Richtfest
Oper Leipzig trauert um den Tenor Endrik Wottrich



Staatstheater Mainz: Spielplanpräsentation 2017/18
Jörg Vorhaben, Honne Dohrmann, Ina Karr, Hermann Bäumer, Markus Müller
© Andreas Etter

Freitag, 28. April 17
Staatstheater Mainz: Spielplan 2017/18 vorgestellt
"Man darf nicht alles glauben, was man sieht" ist in gr0ßen Lettern auf dem Jahresheft 2017/18 des Staatstheater Mainz zu lesen. Leitmotivisch steht das Zitat aus Molieres Tartuffe über der neuen Spielzeit und mag als Aufforderung verstanden werden, den Dingen mit Kreativität und offenem Geist auf den Grund zu gehen. Die in Zeiten ,alternativer Fakten‘ und manipulierter Wirklichkeiten besonders grelle Herausforderung, zwischen Sein und Schein zu unterscheiden, zählt zum Kerngeschaft des Theaters.

Gemeinsam mit Ina Karr (Chefdramaturgin Oper), Jörg Verhaben (Chefdramaturg Schauspiel), Honne Dohrmann (Tanzdirektor) und Generalmusikdirektor Hermann Bäumer hat Intendant Markus Müller gestern das Programm der kommenden Saisen am Staatstheater vorgestellt.

Oper
Das Programm im Musiktheater spiegelt den Leitgedanken der Spielzeit in besonderer Weise: Mit Georg Friedrich Händels Saul, Wolfgang Amadeus Mozarts La clemenza di Tito und Giuseppe Verdis Don Carlo kommen drei mächtige Werke auf die Bühne des Großen Hauses, in deren Zentrum der Kampf um Macht, die Frage nach der richtigen Herrschaftsform und der immer noch revolutionäre Wunsch nach größtmöglicher Gedankenfreiheit im Zentrum stehen. Wie wird die Welt gesehen, wie soll sie politisch gestaltet werden — und wer hat dabei warum das Sagen? Diese hoch aktuellen Fragen, die heute mit den Stoffen verbunden sind, zeigen, dass große Kunst ihre Wirkung zu unterschiedlichen Zeiten auch ganz unterschiedlich entfaltet und es immer wieder neue Dimensionen zu entdecken gibt.
Die alttestamentarische Geschichte um den König Saul etwa lesen wird dieser Tage, unter dem aktuellen Eindruck von Machtanmaßung und willkürlich anmutendem Missbrauch politischer und gesellschaftlicher Institutionen und Begriffe, völlig neu gelesen. Und wenn der Marchese di Posa in Don Carlo fordert, das gesamte System in Frage zu stellen, um wirkliche Gedankenfreiheit zu erlangen, kann es gegenwärtiger kaum mehr werden. Lydia Steier wird unter der musikalischen Leitung von Andreas Spering Saul inszenieren, Katrin Sedlbauer La clemenza di Tito (musikalische Leitung Samuel Hogarth) und Hausregisseurin Elisabeth Stéppler nimmt sich in bewahrter Zusammenarbeit mit Generalmusikdirekter Hermann Bäumer des Don Carlo an.

Als Koproduktion mit den Schwetzinger SWR-Festspielen kommt im Mai 2018 die Uraufführung Argo von José M. Sanchez-Verdu auf die Bühne des Kleinen Hauses. Die Antike und die Geschichte des Mittelmeers bilden den Referenzpunkt des Komponisten. Und dieses Meer, das seit jeher ein mythischer Raum der Begegnung und Bewegung und Sehnsuchtsort zugleich ist, kann heute gar nicht mehr anders denken als in Verbindung mit Katastrophen, mit Flucht und Tod gedacht werden. Regie führen wird Sabrina Halzer, das Dirigat liegt bei Hermann Bäumer.

Die Reihe Hörtheater in der Regie von Anselm Dalferth setzt sich in der Uraufführung Marsch Manipulation mit der heute virulenten Frage nach Rhetorik und manipulativen Mechanismen von Sprache und Musik auseinander und in Sonnenkönige (ebenfalls eine Urauffführung) mit dem Zwiespalt zwischen Selbstüberschätzung und Demut. Auch in der Regie von Anselm Dalferth wird die Deutsche Erstaufführung von Rued Langgaards Antikrist entstehen - ein faszinierendes Werk, das den Egoismus und Materialismus der Moderne radikal mit spirituellen und moralischen Grundsätzen anzweifelt und den Glauben an das Göttliche als Lösung propagiert. Die musikalische Leitung liegt bei Hermann Bäumer.

Wie sehr Politik die Kunst beeinflussen und vereinnahmen kann — so sehr, dass sie Künstler*innen verhindert und vertreibt - zeigen die Comedian Harmonists, die in einer Inszenierung von K.D. Schmidt und musikalisch geleitet von Paul-Johannes Kirschner im Kleinen Haus auf die Bühne kommen werden.

Doch auch die vermeintlich ,leichteren‘ Stoffe - wie das 1983 entstandene Musical La Cage aux Folles - gewinnen plötzlich eine neue Dringlichkeit, wenn nämlich festgestellt werden muss, dass vielerorts eigentlich bereits für selbstverständlich gehaltene Standards von Gleichheit und Emanzipation als erneut gefährdet gesehen werden müssen. Christopher Tölle wird mit Paul-Johannes Kirschner als musikalischem Leiter die temporeiche Farce im Großen Haus inszenieren.

Schauspiel
Das Schauspiel am Staatstheater setzt in der kommenden Saison angesichts von 225 Jahren Mainzer Republik einen Schwerpunkt auf den Weltreisenden, Revolutionär und Schriftsteller Georg Forster. Eine schillernde Person, die es in vielen Facetten noch zu entdecken gilt und an dessen Schriften entlang sich das Thema Demokratie diskutieren lässt. Aus diesem Anlass wurden in Weimar und in Belgien Koproduktionspartner gesucht und Gegenwartsautovinnen zur künstlerischen Auseinandersetzung angeregt. In West und Ost wurde Forster sehr unterschiedlich rezipiert und es wird interessant sein, beides in Mainz miteinander zu vergleichen. Lokale Themen von überregionaler Strahlkraft zu setzen, gehört damit weiter zum Profil des Staatstheater Mainz. Manifestieren wird sich dieser Ansatz konkret in der Uraufführung ForsterHuberHeyne von Rebekka de Wit und Willem de Wolf (als Koproduktion mit De Koe und De NWE Tiid Antwerpen) sowie in Drei Mal die Welt, einer Stückentwicklung von Jan Neumann (Koproduktion mit dem Nationaltheater Weimar).

Mit Shakespeares Hamlet (in der Inszenierung des leitenden Regisseurs K.D. Schmidt), der Deutschsprachigen Erstaufführung Dinge, die ich sicher weiß von Andrew Bovell (Regie: K.D. Schmidt) und dem bereits eingangs zitierten Tartuffe von Moliere (Regie: Christoph Frick) geht es in die Kampfzone Familie, zu erleben zunächst in Tragödien- und dann in Komödienform. Das Private ist naturlich auch hier politisch und die verzweifelte Suche des Dänenprinzen nach Orientierung in einem Staate, in dem "etwas faul" ist, ebenso wie die Verwirrungen der Figuren angesichts des charismatischen heuchlers Tartuffe in ihrer Mitte, kommen heute durchaus schmerzlich nahe. Archaisch wird es in der vielleicht berühmtesten Familie der deutschen Literatur: Friedrich Hebbels Die Nibelungen werden in einer Inszenierung von Jan-Christoph Gockel im Großen Haus zu erleben sein und "Gemetzel" ist wohl kein zu blutiges Wort für die Grausamkeiten, die als Folge von Vertrauensbruch, Vergeltung und ungezügelten Trieben begangen werden.

Mit Bezug zur Buchmesse in Frankfurt spielt das derzeit politisch so unruhiges Nachbarland Frankreich eine wichtige Rolle im Spielplan. Neben Moliere steht mit Alexandre Dumas ein weiterer Klassiker auf dem Programm — Niklaus Helbling wird seine ganz eigene Sicht auf die berühmten Kämpfer im Namen von Ehre und Liebe unter dem Titel Musketiere! Oder: Das Nachtklavier des Kardinals zeigen. Darüber hinaus wird der Kulturnation Reverenz mit der Präsentation von acht Autor*innen französischsprachiger Gegenwartsdramatik in der Lesung SCENE 20 erwiesen.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeit weist im Schauspielprogramm des Staatstheaters eine große Kontinuität auf und wird auch in dieser Saison fortgesetzt. Hans Falladas Kleiner Mann - was nun? handelt davon, wie schwer es sein kann, überhaupt Arbeit zu finden und welche existenziellen Ängste das auslöst. In der Deutschsprachigen Erstaufführung von Stefano Massinis 7 Minuten. Betriebsrat geht es um den Kampf, diese zu behalten, um prekäre Arbeitssituationen und Arbeitsethik. Mit Simon Solberg, der Falladas Roman für die Bühne übersetzt, und Carole Lorange gibt es zwei weitere neue Regiehandschriften in Mainz zu erleben.
Auf ganz unterschiedliche Weise regional geht es zu bei der Stadtraumerkundung Dark Matters. Die Dunklen Materien der Stadt, die (wie schon in den vergangenen Spielzeiten InArbeit: Neustadt sowie In Zukunft: Mainz) zu einer kollektiven Spurensuche im Urbanen einlädt, und bei dem vergnüglichen Liederabend Traube Liebe Hoffnung von Marc Becker.

tanzmainz
Die Pflege von immer weiter erstarkenden und tragenden Netzwerken, die kontinuierliche Zusammenarbeit mit international renommierten Choreograf*innen und die aufmerksame Suche nach spannenden  Nachwuchskünstler*innen prägen weiter das klar zeitgenössische Profil der Tanzsparte am Staatstheater Mainz und die Arbeit des Ensembles von tanzmainz.

Mit Sharon Eyal kommt zum zweiten Mal eine Choreografin nach Mainz, für die der Begriff Weltstar tatsächlich nicht zu groB ist. tanzmainz freut sich sehr, dass sie — in gewohnter Zusammenarbeit mit ihrem Partner Gai Behar — die Uraufführung Soul Chain als einzige Arbeit in Deutschland und mit einer deutschen Compagnie schaffen und damit die Tanzsaison im Kleinen Haus eröffnen wird.

Guy Nader und Maria Campos haben in der laufenden Spielzeit mit ihrer Choreografie FallSeven Times das Publikum bei jeder der stets ausverkauften Vorstellungen des Doppelabends Magma förmlich aus den Sitzen gerissen. Grund genug, sie für die kommende Saison ins Große Haus zu bitten: Impetus heiBt die Uraufführung, in der - begleitet vom Philharmonischen Staatsorchester Mainz unter der Leitung von Hermann Bäumer - die 21 tanzmainz—Tanzer*innen eine einzigartige Mischung aus Contact, Contemporary, Martial Arts und Akrobatik tanzen werden.

Hauschoreograf Guy Weizman und Roni Haver gehen 2017/18 außergewöhnliche Wege — sie verlassen das Theater in der Stadtmitte und erobern Rheinhessen. Nach dem Dance Walk durch die Innenstadt und Shift in der Christuskirche folgt also der nächstgrößere Schritt ins Umland. Allerdings ist es noch ein Weg ins Ungewisse, denn erstmals hat das Staatstheater eine Spielstätte ,ausgeschrieben‘ und erwartet derzeit mit Spannung die Bewerbungen aus der Region.

Mit dem tanzmainz festival UPDATE verbindet sich die Spurensuche nach den Künstler*innen der Zukunft, nach verheißungsvollen Talenten und spannenden Produktionsstätten, mit denen sich verbunden werden kann. Staatstheater und freie Szene tun gut daran, sich zusammenzuschließen, die Choreograf*innen erhalten die Chance, in hochprofessionellem Umfeld ihre Arbeiten zu zeigen und das Publikum ist nah am ästhetischen Puls der Zeit. Zugleich kann die Arbeit der eigenen Compagnie dadurch nur befruchtet werden, sowohl durch direkte künstlerische Inspiration als auch durch den Kontakt mit unterschiedlichen Arbeits- und Produktionsformen.

justmainz
Das junge Staatstheater bittet auch 2017/18 wieder auf die Bühne und lädt sowohl mit seinen Theaterclubs als auch mit zahlreichen Vermittlungsangeboten und Workshops zum Mitmachen ein.

Auf dem Spielplan für das junge Publikum finden sich Produktionen aller Sparten und für alle Altersgruppen — beginnend mit dem Kindermusiktheater Zweieinander für Kinder ab 3 Jahren oder Gordon Kampes Kannst du pfeifen, Johanna für alle ab 6 Jahren über Andreas Denks Tanzstück Hilfe! ab 8 Jahren bis hin zur Uraufführung Apollo 11 von Thomas Fiedler (ebenfalls ab 8) und Die Sprache des Wassers von Sarah Crossan ab 12 Jahren.

Das diesjährige Familienstück ist Peterchens Mondfahrt von Gerdt von Bassewitz.

Zahlreiche Produktionen der laufenden Spielzeit erfreuen sich so großer Beliebtheit, dass es auch in der nächsten Saison eine große Zahl von Wiederaufnahmen im Programm geben wird. Diese zeichnen sich zusätzlich dadurch aus, dass man sie im Heft zum Leben erwecken kann: Wer sich im App Store für Android und IOS die App Staatstheater Mainz Move herunterlädt, kann auf den Buchseiten bewegte Bilder sehen...

Das Jahresheft 2017/18 liegt ab sofort im Staatstheater aus und steht natürlich auch auf der Homepage www.staatstheater-mainz.com bereit.
Im Juni erscheint die iustmainz-Broschüre mit dem ausführlichen theaterpädagogischen Programm und den partizipativen Angeboten. Ebenfalls in den nächsten Wochen wird der umfangreiche Konzertspielplan in einer eigenen Publikation erscheinen.

Freitag, 28. April 17
»EUROPA« leuchtet – am Bühnenturm der Komischen Oper Berlin
Zum Europatag und dem 60-jährigen Bestehen der Europäischen Union im Wahljahr 2017 soll ein leuchtendes Zeichen gesetzt werden: vom 9. Mai bis Ende Oktober 2017 wird der Schriftzug »EUROPA« an der Westseite des Bühnenturms der Komischen Oper Berlin aus 33 Neonröhren strahlen. Die Installation von morePlatz symbolisiert die gemeinsame Europäische Identität als Grundlage für die Zukunft der Europäischen Union. Der prominente Standort am Bühnenturm, gut sichtbar von Unter den Linden, wird am diesjährigen Europatag eröffnet.
In Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament, der Schwarzkopf Stiftung, der Allianz Kulturstiftung, den Initiativen »Protect the European Union« von Fotokünstler Wolfgang Tillmans, »Face the Euro« von Sebastian Hennig und Daniel Zakharov sowie der Komischen Oper Berlin findet anlässlich der Vernissage ein Happening statt, das mit Musik und Gesprächsaustausch gemeinschaftlich für Europa Stellung bezieht. Unter den Mitwirkenden sind der Berliner Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, die Europaabgeordnete Dr. Sylvia-Yvonne Kaufmann, der Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland, Richard Kühnel, Intendant Barrie Kosky sowie Orchester und Kinderchor der Komischen Oper Berlin. Der Eintritt ist frei.

Die EUROPA-Lichtinstallation von morePlatz finanziert sich durch 33 private Sponsoren als Pat*innen für je eine Leuchtröhre. Nach der Fassade der ehemaligen Kirche St. Agnes in Kreuzberg ist die Komische Oper Berlin der zweite Ort in Berlin, an dem »EUROPA« erstrahlt.
Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament unterstützen das Projekt.

Programm zur Eröffnung der Lichtinstallation am 9. Mai 2017
(Änderungen vorbehalten)
Beginn 19:30 Uhr

• Grußwort Barrie Kosky (Intendant und Chefregisseur Komische Oper Berlin)
• morePlatz erläutert Genese des Projekts »Europa leuchtet«
• Kultursenator Dr. Klaus Lederer mit Dr. Sylvia-Yvonne Kaufmann, Mitglied des

Europäischen Parlaments und Richard Kühnel, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland im Gespräch über Europa, Maximilian Kall von der Schwarzkopf-Stiftung moderiert

• Plakatkampagne »Protect the European Union« von Wolfgang Tillmans
• Präsentation des Projektes »Face the Euro«
• Musikalische Beiträge von Kinderchor und Orchestermitgliedern der Komischen Oper Berlin


Hintergrund
Europa steht vor einem Wendepunkt – die Entscheidungen, die in 2017 zur Wahl stehen, werden sich auf die Lebensbedingungen vieler Europäer*innen auswirken – und es ist wichtig, das Feld nicht den Pessimisten zu überlassen. Der Wahlausgang in den Niederlanden hat dies eindrucksvoll gezeigt. »Europa erwacht« und die proeuropäische Bewegung nimmt immer mehr Fahrt auf. Es gibt also Grund für einen Optimismus, denn eine Mehrheit der EU-Bürger identifiziert sich mit Europa. Genau diese gemeinsame Europäische Identität ist es, die gegenwärtige nationalistische Tendenzen eindämmen und eine Zukunft für die Europäische Union entwickeln kann. Die »Europäisierung«, das Umdenken von nationaler zu kontinentaler Identität, ist hierbei ein Schlüsselbegriff. Vor diesem Hintergrund wollen morePlatz und ihre Unterstützer mit der EUROPA-Lichtinstallation ein sichtbares, im wahrsten Sinne des Wortes »leuchtendes« Beispiel setzen.
Weitere Informationen: www.moreplatz.com/html/48_Europa/Europa.html

Der Künstler Wolfgang Tillmans hat mit seiner Anti-Brexit-Plakatkampagne den europäischen Gedanken sehr treffend und klar visualisiert. Diese Bilder und Texte sind nach wie vor relevant und sprechen viele Europäer an. Anlässlich des 60. Jahrestags der EU und dem Wahljahr 2017 hat Tillmans gemeinsam mit Partnerorganisationen die Kampagne unter dem Titel »Protect the European Union« neu aufgelegt. Die in alle 24 offiziellen Sprachen der EU übersetzten Poster können über die Webseiten der Partnerorganisationen der Kampagne heruntergeladen, ausgedruckt und in sozialen Netzwerken geteilt werden. Weitere Informationen: tillmans.co.uk/protect-the-eu

»Face the Euro« ist eine Initiative von Sebastian Hennig und Daniel Zakharov, die während der Veranstaltung Porträts der Besucher*innen machen und diese auf 5 Euro Banknoten drucken. Das Projekt ist interaktiv, jeder kann mitmachen und sein Bild auf dem individualisierten 5 Euro Schein mit nach Hause nehmen. Das Projekt befasst sich mit der Relation zwischen Mensch und Geld. Jeder Besucher hat die Möglichkeit seinen persönlichen 5 Euro Schein der Installation hinzuzufügen.
Weitere Informationen: www.danielzakharov.de/work/face-the-euro/

Jubiläum »60 Jahre Römische Verträge« und Europatag am 9. Mai 2017
In 2017 wird der 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge begangen. Die Verträge schufen die Grundlage der heutigen Europäischen Union. Die EU beruht auf den fundamentalen Werten Freiheit, Sicherheit und Recht und ist ein über Jahrzehnte gewachsenes, starkes Bündnis. Zusammen mit »Protect the EU« und »Face the Euro« will die EUROPA-Lichtinstallation als Kommunikationsträger einen Beitrag zur Förderung der gemeinsamen Identität leisten. Die gemeinsame Veranstaltung zum Europatag an der Komischen Oper Berlin will Gemeinsamkeiten anklingen lassen, zum Nachdenken anregen und demonstrieren dass die gemeinsame Europäische Identität immer weiter wächst.

Freitag, 28. April 17
Bregenzer Festspiele: Die "Carmen-Kulisse" feiert Richtfest
Zwei Riesenhände ragen aus dem Bodensee empor. Zwischen ihnen wirbeln überdimensionale Spielkarten durch die Luft, manche dümpeln unten im Wasser. Und doch ist alles starr. Ein kunstvoller Kartentrick, eingefroren zur monumentalen Momentaufnahme.
Bewegung kommt ab 19. Juli in die Opernkulisse der Bregenzer Festspiele, wenn Carmen Premiere feiert. Bis dahin arbeiten Technikspezialisten an der Vollendung des Bühnenbildes im Bodensee. Am 25. April 17 war Richtfest.


Bregenzer Festspiele: Bühnenbildaufbau Carmen (April 17)
© Bregenzer Festspiele / Dietmar Mathis

Nicht nur Sängerinnen und Sänger sorgen während der 72. Festivalsaison für Dynamik auf der Bühne, auch die Kulisse selbst steckt voller Überraschungen und kann sowohl ihren Anblick verändern als auch einzelne Bühnenbild-Teile bewegen. Pünktlich zum Probenbeginn Mitte Juni muss ein Großteil der noch verbleibenden Technik-Arbeiten abgeschlossen sein.

Übermenschliche Handarbeit
18 Festspieltechniker und Mitarbeitende von Lieferfirmen werkeln seit vergangenem Oktober in übermenschlicher Handarbeit auf der außergewöhnlichen Baustelle im Bodensee. Vorlage ist der Entwurf von Es Devlin. Die Bühnenbildnerin ersinnt Kulissen für Popstars wie Lenny Kravitz, U2, Beyoncé oder Kanye West, für die Olympischen Spiele in Rio arbeitete sie zwei Jahre lang an der spektakulären Eröffnungszeremonie. In weltweit renommierten Opernhäu-sern ist die aus London stammende Künstlerin regelmäßig tätig.

Schicksalhafte Begebenheit
Mit Carmen-Regisseur Kasper Holten arbeitete Es Devlin bereits mehrfach zusammen. Der aus Dänemark stammende Künstler ließ sich anlässlich der Programpräsentation in die Karten blicken und sagte: „In einer Szene der Oper will Carmen durch das Legen von Spielkarten einen Blick in ihre Zukunft werfen. Diese schicksalhafte und für Carmens Leben bestimmende Begebenheit nehmen wir im Bühnenbild auf.“ Aus dieser Idee erwuchs in den vergangenen Monaten ein bis zu 24 Meter hohes Bühnenbild, allein die beiden Hände wiegen zusammen rund 44 Tonnen.

Außergewöhnliche Oper in wunderschöner Naturkulisse
37 Technikfirmen wie beispielsweise Ingenieur-Büros, Stahlbaufirmen und Tauchunternehmen sind an der Herstellung beteiligt. Sieben Millionen Euro kostet die Kulisse inklusive ihres Abbaus im Herbst 2018. Der Großteil der Unternehmen stammt aus Vorarlberg. Alle Beteiligten arbeiten auf jenen besonderen Moment hin, wenn außergewöhnliche Oper in wunderschöner Naturkulisse ein großes Publikum verzaubern wird: Das Spiel auf dem See Carmen steht an 28 Abenden auf dem Spielplan des Sommerfestivals am Vorarlberger Bodensee, insgesamt sind rund 200.000 Tickets aufgelegt.

Die Bregenzer Festspiele 2017 finden von 19. Juli bis 20. August statt. Tickets sind verfügbar. www.bregenzer-festspiele.com

Freitag, 28. April 17
Oper Leipzig trauert um den Tenor Endrik Wottrich
(lifePR) Die Oper Leipzig trauert um Endrik Wottrich. Vollkommen unerwartet ist der 1963 in Celle geborene Tenor am vergangenen Mittwoch verstorben. Spätestens seit seinem Debüt bei den Bayreuther Festspielen im Jahre 1996 als junger Seemann in Richard Wagners „Tristan und Isolde“ zählte Wottrich zu den großen Hoffnungen des Heldentenor-Fachs.


Endrik Wottrich 2010
© Boris Orlob Management

In Bayreuth war er seitdem regelmäßig u.a. als Stolzing in Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“, als Erik in „Der fliegende Holländer“ sowie als Parsifal zu erleben. Gastengagements führten Endrik Wottrich u.a. an die Mailänder Scala, die Bayerische Staatsoper, die Semperoper Dresden sowie das Royal Opera House Covent Garden in Partien wie Tannhäuser, Florestan („Fidelio“), Siegmund („Die Walküre“) oder Tambourmajor in Alban Bergs „Wozzeck“. Dem Leipziger Publikum präsentierte sich Endrik Wottrich als Arindal in Richard Wagners „Die Feen“. Außerdem hätte er im Sommer die Partie des Herodes in der Neuinszenierung von Richard Strauss‘ „Salome“ sowie die Partie des Alwa in der Neuinszenierung von Alban Bergs „Lulu“ in der Spielzeit 2017/18 übernehmen sollen. Unser Mitgefühl gilt allen Verwandten und Freunden von Endrik Wottrich. www.oper-leipzig.de

Donnerstag, 27. April 17
Oper Frankfurt: Die Spielzeit 2017/18
„Die Oper Frankfurt genießt eine hohe Akzeptanz bei Publikum (Auslastung bei knapp 90%) und Medien sowie bei den internationalen Partnern – man will hier her-, wieder- und zurückkommen, man will bleiben. Hochwertige Kollektive wie Chor, Orchester und Technik tragen das Ganze, Querverbindungen im ganzen Haus inklusive Verwaltung stehen für eine prägende Identität. Aber Ensemble- und Repertoiretheater darf nicht einhergehen mit Routine, mit der Wiederholung des Gestrigen. Vielleicht ist es das, was unser Publikum spürt: Die ganz besonderen Momente, die sich nur im Live-Erlebnis einstellen. Und unsere Neugier, unsere Treue, die Liebe für das Haus, die Verantwortung für das Genre. Oper ist nicht von gestern, Oper von heute ist Bespiegelung gesellschaftlicher Prozesse, ein Biotop der Gefühle.“ Soweit Bernd Loebe im Vorwort der Broschüre zu seiner 16. Frankfurter Spielzeit, die er gestern im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt hat.

 


Opernintendant Bernd Loebe und Verwaltungsdirektorin Anita Wilde
Oper Frankfurt

© Wolfgang Runkel ~ www.wolfgang-runkel.de

Der Spielplan der Oper Frankfurt in der Saison 2017/18 bietet mehr als 500 Veranstaltungen insgesamt, davon 180 Musiktheatervorstellungen. Auf dem Programm stehen 2017/18 12 Premieren mit insgesamt 93 Vorstellungen, davon finden 8 szenische und eine konzertante Premiere mit 70 Vorstellungen im Opernhaus sowie 3 Premieren mit 23 Vorstellungen im Bockenheimer Depot statt. Darüber hinaus sind 15 Wiederaufnahmen mit 87 Vorstellungen sowie 8 Liederabende im Opernhaus geplant.

Dort macht den Spielzeit-Auftakt am 10. September 2017 Giuseppe Verdis Il trovatore. Als Koproduktion mit dem Royal Opera House Covent Garden London wird die Inszenierung von David Bösch nun an der Oper Frankfurt gezeigt. Die musikalische Leitung hat Jader Bignamini, die Premierenbesetzung besteht u.a. aus Piero Pretti (Manrico), Elza van den Heever (Leonora), Brian Mulligan (Conte di Luna) und Tanja Ariane Baumgartner (Azucena).
Die Spielzeit im Bockenheimer Depot wird am 16. September 2017 mit der Frankfurter Erstaufführung von Georg Friedrich Händels Rinaldo eröffnet. Am Pult steht der „frischgebackene“ Frankfurter Kapellmeister Simone Di Felice, während der amerikanische Regisseur Ted Huffman sein Hausdebüt gibt.
Die erste Neuproduktion mit Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, derzeit an der New Yorker MET den Rosenkavalier dirigiert, kommt am 8. Oktober 2017 mit Benjamin Brittens Peter Grimes im Opernhaus heraus. Für die Inszenierung kehrt mit Keith Warner ein in Frankfurt wohlbekannter Regisseur zurück, in der Titelpartie wird Ensemblemitglied Vincent Wolfsteiner zu erleben sein.
Am 12. November 2017 folgt als Auftragswerk der Oper Frankfurt die Uraufführung von Der Mieter des 1968 geborenen Heidelberger Komponisten Arnulf Herrmann. Dessen Oper Wasser wurde 2012 vom Ensemble Modern bei der Münchner Biennale uraufgeführt und im Anschluss als Koproduktion mit der Oper Frankfurt im Frankfurt LAB gezeigt. Die musikalische Leitung von Der Mieter, einer Oper in drei Akten auf einen Text von Händl Klaus (frei nach Motiven eines Romans von Roland Topor, der bereits Roman Polanskis gleichnamigem Psychothriller aus dem Jahr 1976 als Vorlage diente), hat Kazushi Ono, Regie führt Johannes Erath.

Als erste Neuproduktion in 2018 feiert Richard Strauss’ Capriccio unter dem Dirigat von GMD Sebastian Weigle und in der Sicht von Brigitte Fassbaender am 14. Januar 2018 Premiere im Opernhaus; Camilla Nylund übernimmt die Partie der Gräfin Madeleine.
Zurück ins Bockenheimer Depot: Am 21. Januar 2018 gelangt dort die dramatische Komödie Enrico von Manfred Trojahn (*1949) zur Frankfurter Erstaufführung.
Die konzertante Aufführung der Saison 2017/18 ist am 2. Februar 2018 mit Donizettis Roberto Devereux als Frankfurter Erstaufführung geplant. Das Werk um die letzte Liebe der englischen Königin Elisabeth I. wird dirigiert von Giuliano Carella, die Einstudierung des Chores liegt bei Tilman Michael. Es singen Adela Zaharia (Elisabeth I.), Juan Jesús Rodríguez (Nottingham), Alice Coote (Sara) und Mario Chang in der Titelpartie.
Weiter geht es mit einem Doppelabend am 22. Februar 2018 im Bockenheimer Depot: Die Uraufführung von A Wintery Spring (Ein winterlicher Frühling) des in Jordanien geborenen deutschen Komponisten Saed Haddad (*1972) ist ein Auftragswerk der Oper Frankfurt und des Ensemble Modern und wird in Kombination mit der szenischen Erstaufführung von Jan Dismas Zelenkas Barockoper Il serpente die bronzo (Die bronzene Schlange) aus dem Jahre 1730 gezeigt.
Giacomo Meyerbeers Grand opéra L’Africaine (Vasco da Gama) steht am 25. Februar 2018 als Frankfurter Erstaufführung auf dem Spielplan. Die beiden Hauptpartien übernehmen Michael Spyres (Vasco da Gama) und Claudia Mahnke (Selika) unter der musikalischen Leitung von Antonello Manacorda. Regisseur Tobias Kratzer gibt sein Hausdebüt.
Dirigent Tito Ceccherini kehrt für Janáceks Aus einem Totenhaus (Z mrtvého domu) am 1. April 2018 zurück ins Opernhaus, die Regie übernimmt David Hermann.
Dort feiert Franz Lehárs Operette Die lustige Witwe in der Regie von Claus Guth am 13. Mai 2018 Premiere. Unter der musikalischen Leitung von Joana Mallwitz singen Marlis Petersen (Hanna) und Iurii Samoilov (Danilo).
Der Ära des Belcanto ist in dieser Spielzeit die Finale-Reihe mit Begleitveranstaltungen zur letzten Premiere der Saison 2017/18 gewidmet, und mit Bellinis Norma in Koproduktion mit Den Norske Opera Oslo kommt am 10. Juni 2018 im Opernhaus das Zentralwerk dieser Epoche zur Aufführung. Die musikalische Leitung hat Antonino Fogliani, Regie führt Sigrid Strøm Reibo im Rahmen ihres Hausdebüts. In der Titelpartie ist Elza van den Heever zu erleben, flankiert von Stefano La Colla (Pollione) und Gaëlle Arquez (Adalgisa).

Zudem werden zahlreiche beliebte Produktionen wiederaufgenommen, darunter Christof Loys Sicht auf Mozarts Die Entführung aus dem Serail (27. August 2017) und Dorothea Kirschbaums einer Konzeption von Jim Lucassen folgende Inszenierung von Tschaikowskis Eugen Onegin (20. Oktober 2017) – beide dirigiert von GMD Sebastian Weigle. Es folgt zudem Christof Loys Produktion von Mozarts Così fan tutte (17. November 2017) mit Hausdebütant Rory Macdonald am Pult, Verdis Rigoletto (3. Februar 2018) abwechselnd mit Franco Vassallo und Željko Lucic in der Titelpartie, Wagners Das Rheingold (13. April 2018) mit Sebastian Weigle am Pult, aber auch Barbers Vanessa (15. September 2017) in der Regie von Katharina Thoma, Verdis Les Vêpres siciliennes (26. November 2017) in Jens-Daniel Herzogs Inszenierung mit Christopher Maltman als Montfort, Glinkas Iwan Sussanin (19. Januar 2018) in der Sicht von Harry Kupfer mit Dmitry Belosselskiy in der Titelpartie, Mieczyslaw Weinbergs Auschwitz-Oper Die Passagierin (3. März 2018) in der Regie von Anselm Weber sowie Cileas Adriana Lecouvreur (26. Mai 2018), inszeniert von Vincent Boussard und mit Angela Meade in der Titelpartie.

Die Liederabende-Reihe vereinigt wieder Namen etablierter Sängerinnen und Sänger mit denen vielversprechender Nachwuchskünstler: Tenor Lawrence Brownlee (2. September 2017), Sopran Carolyn Sampson (7. November 2017), Bariton Michael Volle (28. November 2017), Mezzosopran Marianne Crebassa (19. Dezember 2017), Sopran Dorothea Röschmann (23. Januar 2018), Tenor Michael Fabiano (3. April 2018), Sopran Nicole Cabell (8. Mai 2018) und Mezzosopran Tanja Ariane Baumgartner (12. Juni 2018).

2017/18 ergänzen über 300 Sonderveranstaltungen das umfangreiche Angebot der Oper Frankfurt. So hat sich unter dem Titel JETZT! Oper für dich das erfolgreiche Vermittlungsprogramm für Kinder, Jugendliche und (junge) Erwachsene mit einem vergleichsweise hohen Anteil von über 240 Terminen an der Gesamtzahl der Sonderveranstaltungen erneut stark etabliert. Zudem wird es wieder Soireen des Opernstudios, die Talkrunde Oper lieben mit Bernd Loebe im Wechsel mit den Dramaturgen der Oper Frankfurt sowie die Einführungsveranstaltungen Oper extra im Holzfoyer geben.
Auch im Konzertbereich wird wieder einiges geboten: die Werkstattkonzerte Happy New Ears mit dem Ensemble Modern, Kammermusik im Foyer und die Museumskonzerte mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester in der Alten Oper.

Auch in der kommenden Spielzeit ist die Oper Frankfurt andernorts zu Gast: So wird Generalmusikdirektor Weigle im November 2017 Konzerte mit den Wiener Symphonikern im Wiener Konzerthaus geben, gefolgt von einem Konzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in der Philharmonie Berlin im Februar 2018. Im Juni / Juli 2018 steht eine Neuproduktion von Strawinskys Oedipus Rex in Kombination mit Dallapiccolas Il prigioniero an der Semperoper Dresden in Weigles Kalender, und im Juni 2018 dirigiert er Wagners Lohengrin an der Staatsoper Wien. Zudem werden ab 25. November 2017 Bergs Wozzeck (Regie: Christof Loy) aus der Frankfurter Spielzeit 2015/16 an der Den Norske Opera & Ballett in Oslo sowie ab 6. Februar 2018 Bizets Carmen (Regie: Barrie Kosky) aus der Frankfurter Spielzeit 2015/16 am Royal Opera House Covent Garden in London gezeigt.

Folgende Sänger werden zukünftig das Ensemble der Oper Frankfurt verstärken: Die kanadische Mezzosopranistin Julia Dawson wird aus dem Opernstudio, dem sie seit der Spielzeit 2015/16 angehört, übernommen. Aus den USA stammt die Sopranistin Angela Vallone, die u.a. bei Edith Wiens an der Juilliard School in New York studierte. Der Solorepetitor Mariusz Klubczuk war zuletzt an der Fryderyk-Chopin-Musikuniversität und der Akademia Operowa am Teatr Wielki / Opera Narodowa in Warschau engagiert, während sein Fachkollege Anton Ziegler vom Theater an der Wien nach Frankfurt wechselt, wo er bereits zuvor gastierte. Regieassistent Benjamin Cortez hingegen kommt vom Badischen Staatstheater Karlsruhe. Solorepetitor Simone Di Felice wird ab 2017/18 Kapellmeister der Oper Frankfurt sein, daneben aber weiterhin seine bisherigen Aufgaben wahrnehmen.
Das Frankfurter Ensemble verlassen neben der Sopranistin Brenda Rae und dem Bariton James Rutherford auch Kapellmeister Sebastian Zierer, der für die Musikalische Einstudierung zuständige Björn Huestege und Regieassistentin Corinna Tetzel. Einige dieser Künstler werden der Oper Frankfurt jedoch weiterhin als Gäste verbunden bleiben.

Die Auslastung der Oper Frankfurt in der laufenden Saison 2015/16 liegt mit Stand April 2017 bei 88%. Die Zahlen der Abonnements belaufen sich 2016/17 auf 12.563 (plus 572 Oper für Kinder-Abonnements). Gerechnet auf alle fünfzehn Spielzeiten der Intendanz Loebes ist damit eine Steigerung im Abonnement von 54% zu verzeichnen. Dabei sind die Oper für Kinder-Abonnements nicht mitgerechnet.

Die Oper Frankfurt bedankt sich bei ihren Partnern für deren großzügige finanzielle Unterstützung: dem Patronatsverein der Städtischen Bühnen e.V. – Sektion Oper, der Aventis Foundation (Hauptförderer Ur- und Erstaufführungen seit 2015/16 über drei Spielzeiten, in dieser Saison für Der Mieter und A Wintery Spring / Il serpente di bronzo), der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main (Hauptförderer Opernstudio), der DZ BANK (Produktionspartner für Die lustige Witwe), der Stadt Eschborn (Projektpartner / Hauptförderer des Vermittlungsprogramms JETZT! Oper für Dich), der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen (Projektpartner / Hauptförderer des Vermittlungsprogramms JETZT! Oper für Dich), der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt / Offenbach (Projektpartner für die Liederabende), der Stiftung Flughafen Frankfurt / Main (Projektpartner für „Oper sucht singende Klasse“) und der Frankfurter Buchmesse (Projektpartner im Rahmen des Programms des jeweiligen Gastlandes – 2017: Frankreich). Zu den Ensemblepartnern, denen die Stärkung des Ensembles am Herzen liegt, zählen die Frankfurter Sparkasse, die Stiftung Ottomar Päsel in Königstein / Ts. und Josef F. Wertschulte. Zu den Education Partnern (für die Förderung von Formaten aus dem Vermittlungsprogramm JETZT! Oper für Dich) gehören die Deutsche Vermögensberatung AG, die Europäische Zentralbank (für Oper für Kinder), die Fraport AG (für Oper für Kinder) und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main (für Orchester hautnah). Als Klassik Partnern dankt die Oper Frankfurt der Commerzbank AG und der FPS Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB. Unser Dank geht auch an die zahlreichen Privatpersonen, die sich mit Einzelspenden für das Format Oper und Schule und im Rahmen des Ensemble-Dinners für die künstlerische Arbeit des Hauses engagiert haben, sowie an diejenigen, die nicht namentlich genannt werden möchten. Auch die Medienpartnerschaft mit hr2-kultur bleibt weiter bestehen.

Die Premieren
Giuseppe Verdi: Il trovatore, Premiere: Sonntag, 10. September 2017
Georg Friedrich Händel: Rinaldo (Frankfurter Erstaufführung), Premiere: Samstag, 16. September 2017 (Bockenheimer Depot)
Benjamin Britten: Peter Grimes, Premiere: Sonntag, 8. Oktober 2017
Arnulf Herrmann: Der Mieter (Uraufführung), Premiere: Sonntag, 12. November 2017
Richard Strauss: Capriccio, Premiere: Sonntag, 14. Januar 2018
Manfred Trojahn: Enrico (Frankfurter Erstaufführung), Premiere: Sonntag, 21. Januar 2018 (Bockenheimer Depot)
Gaetano Donizetti: Roberto Devereux (konzertant / Frankfurter Erstaufführung), Premiere: Freitag, 2. Februar 2018
Saed Haddad: A Wintery Spring (Ein winterlicher Frühling / Uraufführung) und Jan Dismas Zelenka: Il serpente di bronzo (Die bronzene Schlange / Szenische Erstaufführung), Premiere: Donnerstag, 22. Februar 2018 (Bockenheimer Depot)
Giacomo Meyerbeer: L’Africaine (Vasco da Gama / Frankfurter Erstaufführung), Premiere: Sonntag, 25. Februar 2018
Leoš Janácek: Aus einem Totenhaus (Z mrtvého domu), Premiere: Sonntag, 1. April 2018
Franz Lehár: Die lustige Witwe, Premiere: Sonntag, 13. Mai 2018
Vincenzo Bellini: Norma, Premiere: Sonntag, 10. Juni 2018

Die Wiederaufnahmen:

Wolfgang Amadeus Mozart: Die Entführung aus dem Serail (Sonntag, 27. August 2017)
Samuel Barber: Vanessa (Freitag, 15. September 2017)
Henry Purcell: Dido and Aeneas und Béla Bartók: Herzog Blaubarts Burg (Freitag, 13. Oktober 2017)
Peter I. Tschaikowski: Eugen Onegin (Freitag, 20. Oktober 2017)
Wolfgang Amadeus Mozart: Così fan tutte ossia La scuola degli amanti (Freitag, 17. November 2017)
Giuseppe Verdi: Les Vêpres siciliennes (Die sizilianische Vesper) (Sonntag, 26. November 2017)
Jules Massenet: Werther (Freitag, 8. Dezember 2017)
Michail I. Glinka: Iwan Sussanin (Freitag, 19. Januar 2018)
Giuseppe Verdi: Rigoletto (Samstag, 3. Februar 2018)
Mieczyslaw Weinberg: Die Passagierin (Samstag, 3. März 2018)
Gioacchino Rossini: La Cenerentola ossia La bontà in trionfo (Aschenbrödel oder Der Triumph der Tugend) (Samstag, 10. März 2018)
Richard Wagner: Das Rheingold (Freitag, 13. April 2018)
Vincenzo Bellini: La sonnambula (Freitag, 20. April 2018)
Benjamin Britten: Billy Budd (Samstag, 19. Mai 2018)
Francesco Cilea: Adriana Lecouvreur (Samstag, 26. Mai 2018)

Die Liederabende:

Lawrence Brownlee
, Tenor: Samstag, 2. September 2017
Carolyn Sampson, Sopran: Dienstag, 7. November 2017
Michael Volle, Bariton: Dienstag, 28. November 2017
Marianne Crebassa, Mezzosopran: Dienstag, 19. Dezember 2017
Dorothea Röschmann, Sopran: Dienstag, 23. Januar 2018
Michael Fabiano, Tenor: Dienstag, 3. April 2018
Nicole Cabell
, Sopran: Dienstag, 8. Mai 2018
Tanja Ariane Baumgartner, Mezzosopran: Dienstag, 12. Juni 2018

Das vollständige Programm findet sich unter www.oper-frankfurt.de

Donnerstag, 27. April 17
The English Theatre Frankfurt verjüngt seinen Vorstand: Spitzenkräfte aus der europäischen Wirtschaft engagieren sich für englischsprachige Kultur in FrankfurtRheinMain
Christine Graeff, Dr. Steffen Paulmann und Rainer Riess treten neu in den Vorstand des English Theatre Frankfurt (ETF) ein. Graeff ist Generaldirektorin Kommunikation der Europäischen Zentralbank (EZB), Dr. Steffen Paulmann Partner in der Anwaltskanzlei GGV mit Schwerpunkt in der Beratung französisch- und englischsprachiger Unternehmen und Rainer Riess Generaldirektor der Federation of European Securities Exchanges.

 „The English Theatre macht den Reichtum der Vielfalt Europas, seiner Sprachen und Kulturen, ganz konkret erlebbar. Bei meinen Besuchen des English Theatre seit meiner Schulzeit habe immer wieder für ein paar Stunden in eine andere Kultur und Sprache eintauchen können, bisher Unbekanntes kennengelernt. Gerade in der heutigen Zeit, leistet das English Theatre in Frankfurt und für Frankfurt einen großartigen Beitrag.“ sagt Christine Graeff zu ihrem Engagement.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der dem Vorstand des ETF bereits seit über 15 Jahren angehört, freut sich auf die neuen Mitstreiter: „Meinen bisherigen Kollegen im Vorstand, Volker Hirsch und Dr. Lutz Raettig möchte ich herzlichst für die hervorragende Zusammenarbeit über so viele Jahre danken. Mein Engagement für das ETF begann in schwierigen Zeiten. Ich war und bin von der Überzeugung getrieben, dass Frankfurt als die internationalste Stadt Deutschlands eine solche Institution einfach braucht.“

Der Vorstand wählte noch am selben Abend Christine Graeff zur Vorstandsvorsitzenden. Der geschäftsführende Intendant des ETF, Daniel Nicolai, freut sich: „Dieser Vorstand ist der Garant für die weitere erfolgreiche Zukunft.“

www.english-theatre.de

Donnerstag, 27. April 17
Spielplanpräsentation der Saison 17/18 am Oldenburgischen Staatstheater
Gemeinsam mit den leitenden Dramaturginnen und Dramaturgen, den Spartenleiterinnen und Spartenleitern und Generalmusikdirektor Hendrik Vestmann präsentierte Generalintendant Christian Firmbach gestern den Spielplan der kommenden Saison.


Oldenburgisches Staatstheater
 (v. l. n. r.): Thomas Honickel, Hendrik Vestmann, Peter Hailer, Christian Firmbach,
Marc-Oliver Krampe, Gesine Geppert, Sarit Streicher, Matthias Grön, Antoine Jully
©  Stephan Walzl

Die neue Spielzeit 17/18 hält insgesamt 32 Premieren und 19 Wiederaufnahmen sowie ein umfangreiches Konzertprogramm und das Festival der Jugendtheatertage bereit. Der Anspruch des Oldenburgischen Staatstheaters ist es, mit dem Theater einen Ort zu schaffen, der Perspektiven wechselt und Wirklichkeiten präzise und offen verhandelt. In einer Zeit, in der die Werte der Demokratie unablässig in Frage gestellt werden, ist dies der Ausgangspunkt für den Spielplan der neuen Saison, der sich verstärkt den Themen Gerechtigkeit und Toleranz widmet.

Mit der deutschsprachigen Erstaufführung von ,Utøya‘, unter der Regie von Schauspieldirektor Peter Hailer, eröffnet das Schauspiel am 28. August die neue Saison des Staatstheaters. In dem hochspannenden und politischen Theaterstück wird die zunehmend empfundene Bedrohung eines immer näherkommenden Terrors beleuchtet. Im Großen Haus zeigt das Schauspiel ab Februar 2018 Lessings Klassiker ,Nathan der Weise‘, dessen Geschichte um Toleranz und Humanismus auch nach knapp 250 Jahren nichts von seiner Gültigkeit eingebüßt hat. Kurz vorher lädt die Uraufführung ,Dokusoap. Episode 451‘ ein, mit anderen Augen auf ein Dokument unserer Zeit zu schauen und zeigt, dass Dokusoaps viel mehr Kulturgeschichte in sich tragen als deren vordergründige Banalität vermuten lässt.

Die Oper eröffnet am 09. September die Spielzeit im Großen Haus mit Richard Wagners ,Die Walküre‘ und setzt damit den Ring-Zyklus am Oldenburgischen Staatstheaters fort. In Kooperation mit der Nederlands Reisopera steht im Dezember 2017 mit ,Siroe‘ von Johann Adolph Hasse eine der Neuentdeckungen auf dem Opernspielplan und setzt die Barockreihe der letzten Jahre fort. Mit der Deutschen Uraufführung von Roman Statkowskis ,Maria‘ bringt die Oper Mitte März 2018 ein musikdramatisches Werk von größter Ausdrucksstärke auf die Bühne und Andrea Schwalbach und Anne Neuser zeigen hier wieder ihre Vorliebe für unbekannte Stoffe.

Den Auftakt im Ballett macht die Uraufführung ,Drei Generationen‘ am 11. November im Kleinen Haus. Drei Choreografen verschiedener Generationen zeigen hier die unterschiedlichen Zugänge zur Ballettkunst.
Die Zusammenarbeit von Martin Schläpfer und Ballettdirektor Antoine Jully setzt sich Anfang 2018 mit der zweiten Premiere der,Schläpfer/Jully/Blaska‘ fort.
Erstmals zeigen Tänzerinnen und Tänzer der BallettCompagnie Oldenburg mit der Uraufführung  von ,Scheherazade erzählt‘ und ,Studio Moves‘ eigene choreografische Arbeiten.

Das Junge Staatstheater feiert seine erste Premiere der neuen Spielzeit mit ,Cyrano' nach Edmond Rostand am 01. September. Regisseur Marc Becker wird eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur inszenieren. Mit ,Der Wunschpunsch‘ steht ab Mitte November Michael Endes unvergessliche Geschichte um den Gegensatz von Gut und Böse auf dem Spielplan. Kurz darauf folgt die Uraufführung des Kindermusiktheaters ,Der Bär, der nicht da war‘. In der Komposition des Belgiers Frederik Neyrinck verwandelt sich der wundersame Wald, der für das Leben selbst steht, in ein großes Instrument.

Ein Höhepunkt des Jungen Staatstheaters und der Theaterpädagogik sind alljährlich die Jugendtheatertage. Bei der 9. Ausgabe des Festivals zeigen Jugendtheatergruppen ab dem 16. Juni eine Woche lang aus unterschiedlichen Bereichen ihre aktuellen Theaterarbeiten, nehmen an Workshops teil, diskutieren über Gesehenes und lassen sich für zukünftige Theaterprojekte inspirieren.

Das Niederdeutsche Schauspiel zeigt ab dem 15. Oktober die Uraufführung ,… Un denn de heven vull von Geigen‘. Autor und Regisseur Marc Becker wird exklusiv für das Ensemble der August-Hinrichs-Bühne ein amüsant-berührendes Stück über Frühlingsgefühle im hohen Alter schreiben und inszenieren. Darauf folgt am 11. Februar die Niederdeutsche Erstaufführung ,Adams Appeln‘ von Anders Thomas Jensen und am 1. April die Premiere von ,Otello draf nich platzen‘.

Die Sparte 7 gehört weiter allen sechs Sparten des Staatstheaters, den Zuschauerinnen und Zuschauern sowie den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt gleichermaßen. Hier werden die Grenzen zwischen den einzelnen Disziplinen sowie den Menschen auf, vor und hinter der Bühne überwunden, es wird diskutiert und ausprobiert. Die Sparte 7 reagiert auf aktuelle Strömungen; sie lädt ein zu Late-Night-Formaten, Poerty-Slams und Theater an ungewöhnlichen Orten. In der Spielzeit 17/18 stehen aber auch erstmals zwei Regieproduktionen auf dem Spielplan: ,Zusammen | wachsen‘, eine Inszenierung von Michael Uhl unter der musikalischen Leitung von Thomas Bönisch mit Oldenburgerinnen und Oldenburgern, die sich mit dem Ankommen in der Stadt beschäftigt. Vorher bringt das Regieteam fuzzy orchester (Marcel Franken und Charles Toulouse) am 08. September die Produktion ,Zombi_2‘ auf die Bühne der Exerzierhalle. Eine Migrationsgeschichte des Zombies, von den Sklavenplantagen Haitis bis in die westlichen Wohnzimmer – Splatter trifft postkoloniales Erbe.

Generalmusikdirektor Hendrik Vestmann präsentiert gemeinsam mit dem Oldenburgischen Staatsorchester einen reichhaltigen Konzert-Spielplan. Acht Sinfoniekonzerte, sechs Kammerkonzerte sowie Liederabende, das Neujahrs- und Barockkonzert und erstmals auch ein Chorkonzert füllen den Spielplan musikalisch mit großer Vielfältigkeit.

Das 8. Sinfoniekonzert setzt am Ende der Spielzeit noch mal einen Höhepunkt: In Kooperation mit dem Theater Bielefeld präsentieren das Oldenburgische Staatstheater und die Bielefelder Philharmoniker die ,Gurre-Lieder‘ von Arnold Schönberg.

Einen neuen Theaterraum erobert das Oldenburgische Staatstheater ab Mitte Mai 2018 für sechs Wochen und verlässt sein angestammtes Theatergebäude. Denn pünktlich zum 125. Geburtstag werden weitere wichtige Sanierungsschritte des neoklassizistischen Baus umgesetzt. Das Südufer der Hunte wird dann zum Theaterhafen und hier eröffnet die zweite Premiere von ,Jesus Christ Superstar‘ am 26. Mai den Uferpalast.

www.staatstheater.de

Donnerstag, 27. April 17
Erste Spielzeit-Pressekonferenz 2017/18 der Intendanz André Bücker am Theater Augsburg
Intendant André Bücker sowie die neuen Mitglieder der Künstlerischen Leitung des Theater Augsburg stellten den Spielplan der Sparten Musiktheater, Schauspiel, Ballett und Konzert vor. Neuer Operndirektor wird ab der Spielzeit 2017/18 Daniel Herzog.
Ricardo Fernando kommt als neuer Ballettdirektor nach Augsburg.
Sophie Walz übernimmt die Funktion der Leitenden Musiktheaterdramaturgin.
Domonkos Héja bleibt als Generalmusikdirektor am Theater Augsburg.
Im Schauspiel wird ein Team die Künstlerische Leitung übernehmen: Lutz Keßler als Leitender Dramaturg, Sabeth Braun (Dramaturgin), Nicole Schneiderbauer (Hausregisseurin) und David Ortmann (Hausregisseur).

Unter dem Motto »Sinnsucht« schlägt das Ensemble des Theater Augsburg neue Wege ein. André Bücker versteht das Theater als Ort des Diskurses, in dem aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen thematisiert werden: »Theater ist für mich ein politischer Ort, der soziale Gegenwart reflektiert.« Der neue Intendant legt den Fokus auf die aufklärerische Kraft des Theaters und stärkt die Potentiale für Bildung und Vermittlung durch eine zusätzliche Stelle in der Theaterpädagogik. Durch Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Kulturinstitutionen und der freien Szene wird das Theater Augsburg künftig den Austausch zwischen Stadttheater und Stadtgesellschaft stärken.


Theater Augsburg
V. l. n. r.: Lutz Keßler (Leitender Dramaturg Schauspiel & Mitglied der Künstlerischen Leitung Schauspiel), Ricardo Fernando (Ballettdirektor), David Ortmann (Hausregisseur & Mitglied der Künstlerischen Leitung Schauspiel), Sabeth Braun (Schauspieldramaturgin & Mitglied der Künstlerischen Leitung Schauspiel), Nicole Schneiderbauer (Hausregisseurin, Mitglied der Künstlerischen Leitung Schauspiel & Kuratorin Plan A), Sophie Walz (Leitende Musiktheaterdramaturgin), André Bücker (Intendant), Heike Neumann (Leiterin Kommunikation), Daniel Herzog (Operndirektor), Friedrich Meyer (Kaufmännischer Direktor), Domonkos Héja (Generalmusikdirektor)

Foto: Jan-Pieter Fuhr

Die Sanierung des Großen Hauses erfordert Bewegung. Aus diesem Grund steht die Spielzeit 2017/18 für Aufbruch, Umbruch und Öffnung des Theaters. Davon zeugen auch zahlreiche Projekte wie der »Tatort Augsburg« (Idee und Regie: David Ortmann) und die Plattform für interdisziplinäre und interkulturelle Theaterarbeit »Plan A«.

Der Spielplan findet eine sinnvolle Verbindung zwischen Stücken des klassischen Repertoires sowie Ur- und Erstaufführungen. Neben Carl Maria von Webers »Der Freischütz« (Inszenierung: Hinrich Horstkotte), mit dem die Saison in der neuen Spielstätte im martini-Park eröffnet wird, und Verdis »La forza del destino« stehen mit Rufus Wainwrights »Prima Donna« in der Inszenierung von Hans Peter Cloos und Dai Fujikuras »Solaris« zwei Deutsche Erstaufführungen auf dem Spielplan. Eine Wiederentdeckung ist Paul Abrahams Fußball-Operette »Roxy und ihr Wunderteam«, bei der u. a. Fußballstar und Ex-FCA-Trainer Jimmy Hartwig auf der Bühne zu erleben sein wird.
Die Spielzeit schließt mit einem besonderen Höhepunkt: Auf der Freilichtbühne am Roten Tor zeigt das Theater Augsburg ein Auftragswerk, die Uraufführung von Stephan Kanyars Fugger-Musical »Herz aus Gold«.

Im Schauspiel startet die Spielzeit mit der großen Sinn- und Identitätssuche des »Peer Gynt« in der Inszenierung des Intendanten André Bücker. Hausregisseurin Nicole Schneiderbauer, die auch »Plan A« kuratiert, zeigt in ihrer ersten Inszenierung Thomas Köcks »paradies fluten«. »Das Kind träumt«, eine große und berührende Allegorie über Flucht und Vertreibung von Hanoch Levin, dem bedeutendsten israelischen Dramatiker, erfährt in Augsburg ihre Deutschsprachige Erstaufführung. Zum Brechtfestival 2018 inszeniert Christian von Treskow Brechts großes Fragment »Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer«. 50 Jahre nach 1968 befragt das Theater Augsburg die Utopien der 68er-Generation vor dem Hintergrund der politischen Gegenwart. Der türkische Dramatiker und Lyriker Turgay Nar hat mit »Das Spiel der Schahrazad« eine sprachgewaltige Adaption der grausamen Geschichte aus Tausendundeiner Nacht vorgelegt, die der in Augsburg ansässige Regisseur Ferdi Degirmencioglu übersetzt hat.

Das Ballett zeigt in der Choreografie des neuen Ballettdirektors Ricardo Fernando dessen Neuinterpretation des Klassikers »Schwanensee«. Bei »Dimensions of Dance. Part 1« werden international renommierte Choreografen in Augsburg erwartet. Auf der brechtbühne zeigt die Ballettkompanie, dass Musik von Jimi Hendrix, Kurt Cobain, Janis Joplin oder Amy Winehouse auch klassisch ausgebildeten Tänzern als Grundlage für einen fulminanten Ballettabend dienen kann.

In acht Sinfoniekonzerten sowie zahlreichen Sonder- und Familienkonzerten präsentieren die Augsburger Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Domonkos Héja ein höchst abwechslungsreiches Konzertprogramm. Artist in Residence ist in der kommenden Spielzeit der Bassposaunist Stefan Schulz.

Neben dem umfangreichen Programm auf den verschiedenen Bühnen entwickelt das Theater Augsburg zahlreiche Projekte, Formate und Kooperationen sowie ein vielseitiges theaterpädagogisches Workshop-Angebot. Diese Ausrichtung soll das Profil des Theater Augsburg in den nächsten Jahren maßgeblich prägen, ebenso wie die zahlreichen Künstler, die in allen Sparten neu nach Augsburg kommen werden. Sie werden künftig dem Theater ein neues Gesicht geben und die künstlerische Handschrift des Hauses als Ensemble- und Repertoiretheater bestimmen.

Die Spielstätte im martini-Park wird am 24. September 2017 mit einem großen Theaterfest eröffnet.

Die PREMIEREN im Musiktheater:

Der Freischütz
, Romantische Oper von Carl Maria von Weber, Premiere: 01.10.17 | martini-Park
Roxy und ihr Wunderteam, Operette von Paul Abraham, Premiere: 09.12.17 | martini-Park
Prima Donna (DE), Oper von Rufus Wainwright, Premiere: 03.02.18 | martini-Park
Solaris (DE) Oper von Dai Fujikura, 18.05.18 | martini-Park
La forza del destino, Oper von Giuseppe Verdi Premiere: 24.03.18 | martini-Park
Herz aus Gold (UA), Premiere: 30.06.18 | Freilichtbühne am Roten Tor
Die große Wörterfabrik, Kinderoper von Martin Zels Nach einem Bilderbuch von Agnès de Lestrade und Valeria DocampoPremiere: 21.04.18 | Orchesterprobenraum im martini-Park

Die PREMIEREN im Schauspiel:

Peer Gynt
, Ein dramatisches Gedicht von Henrik Ibsen, Premiere: 07.10.17 | martini-Park
paradies fluten (verirrte sinfonie), Teil 1 der Klimatrilogie, Premiere: 08.10.17 | brechtbühne
Tatort Augsburg | 6.10.17 & 31.12.17 & 17.6.18
Lenz, Erzählung von Georg Büchner, Premiere: 05.11.17 | hoffmannkeller
Momo, Familienstück zur Weihnachtszeit nach dem Roman von Michael Ende, Premiere: 12.11.17 | martini-Park
Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung, Schauspiel von Dieter Forte, Premiere: 24.11.17 | brechtbühne
Das Kind träumt (DSE), Schauspiel von Hanoch Levin, Premiere: 13.01.18 | brechtbühne
Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer, Nach dem Fragment von Bertolt Brecht, Premierre: 23.2.18 | martini-Park
1968. Geschichte kann man schon machen, aber so wie jetzt ist’s halt scheiße (UA), Premiere: 10.3.18 | brechtbühne
Welt am Draht, Schauspiel nach dem Drehbuch von Rainer Werner Fassbinde, Premiere: 20.4.18 | brechtbühne
Rote Sonne, Nach dem Film von Rudolf Thome, Premiere: 22.4.18 | hoffmannkeller
Das Spiel der Schahrazad (DSE), Schauspiel von Turgay Nar, Premire:  | 12.5.18 | brechtbühne
Viel Lärm um nichts, Komödie von William Shakespeare, Premiere: 02.06.18 | martini-Park

Die PREMIEREN im Ballett:
Schwanensee
, Ballett von Ricardo Fernando, Premiere: 28.10.17 | martini-Park
Ballett? Rock it! Heroes – A von Marguerite Donlon Club 27 von Ricardo Fernando Anima Fragile (UA) von Riccardo De Nigris, Premiere: 10.02.18 | brechtbühne
Dimensions of Dance. Part 1, Cantata von Mauro Bigonzetti Six Breaths von Ricardo Fernando Reminiscence (UA) von Young Soon Hue, Premiere: | 21.4.18 | martini-Park
New Comer (Junge Choreografen), Premiere: 08.06.18 | brechtbühne
Internationale Ballett- und Tanzgala, 13. & 14.01.18 | martini-Park

www.theater-augsburg.de

Donnerstag, 27. April 17
Theater Lüneburg: Vorstellung der Spielzeit 2017/18
Am 26. April präsentierten Intendant Hajo Fouquet und sein Team das Programm der Spielzeit 2017/18 im Theater Lüneburg. In den drei Sparten des Hauses – Musiktheater, Schauspiel und Tanz – stehen insgesamt 30 Neuproduktionen, darunter drei Gastspielproduktionen, sowie sieben Wiederaufnahmen auf dem Programm. Die Lüneburger Symphoniker spielen insgesamt rund 25 Meister- und Sonderkonzerte sowie Familien- und Kammerkonzerte. Der Kartenvorverkauf beginnt am 14. August 2017 um 10 Uhr. Erstmals gibt es am 13.05.2018 einen Theaterball mit Live-Musik einer Band und den Lüneburger Symphonikern. Der Vorverkauf hierfür startet am 18.09.2017. Im Zuge dessen wurde das neue Logo des Theaters präsentiert. Ab der kommenden Spielzeit arbeitet das Theater mit einem neuen Grafiker-Team zusammen: Berit Neß (kreativ-kontor) und Tim Aßmann (Agentur MOJN).

In der Sparte Musiktheater wird die Spielzeit 2017/18 am 16.09. 2017 mit Wolfgang Amadeus Mozarts berühmter Oper Die Hochzeit des Figaro im Großen Haus eröffnet. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Thomas Dorsch, Regie führt Michael Sturm. Ebenfalls im Großen Haus feiert das Musical Sugar – Manche mögen’s heiß nach der kultigen Filmkomödie (11.11.2017) Premiere. Der neue 1. Kapellmeister Ulrich Stöcker übernimmt die Musikalische Leitung bei dieser Inszenierung von Ballettdirektor Olaf Schmidt. Die zweite große Oper der Spielzeit ist Carmen, gesungen in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln (03.03.2018). Regie führt Intendant Hajo Fouquet, dessen zweite Neuinszenierung der Spielzeit dann am 16.06.2018 Premiere feiert: Die Operette Wiener Blut voll wunderbarer Walzermelodien. Im T.NT Studio feiert das Musical Murder Ballad (DE) in der Regie von Chefdramaturg Friedrich von Mansberg Premiere (11.01.2018). Nach einer Spielzeit Pause kehrt die Erfolgsproduktion Die Comedian Harmonists zurück (28.09.2017). Musikalisch wird es auch auf der Jungen Bühne T.3: Neben Andrew Lloyd Webbers berühmtem Familienmusical Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat (21.10.2017) wird dort Acht Frauen (04.05.2018) als StudiMusical in Kooperation mit der Leuphana Universität gezeigt. Ebenfalls im T.3 zu erleben ist Die Entführung. Bei diesem Jungen Musiktheater nach Mozarts Oper Die Entführung aus dem Serail wird der klassischen Musik heutige aus dem türkisch-arabischen Raum entgegengesetzt (07.04.2018).

Im Schauspiel wird die Saison am 22. September mit einem großen antiken Stoff eröffnet: Euripides‘ Tragödie Medea. Das Motiv des Fremdseins und der Heimatlosigkeit ist heute aktueller denn je. Regie führt Thomas Ladwig. Es folgt die französische Komödie Der Vorname (28.10.2017). Nach dem Riesenerfolg Frau Müller muss weg ist es die zweite Inszenierung von Bettina Rehm am Theater Lüneburg. Schauspieler Gregor Müller kehrt als Regisseur für eine Produktion zurück: Gemeinsam mit Philip Richert setzt er das „Schauspiel-Musiktheater-Stück“ The Black Rider – The Casting of the Magic Bullets basierend auf Weberns Der Freischütz mit Musik von Tom Waits (09.02.2018) in Szene. Des Weiteren sind Die Vermessung der Welt nach dem bekannten Roman von Daniel Kehlmann in der Regie von Martin Pfaff (23.03.2018) und Der zerbrochne Krug, in Szene gesetzt von Harald Weiler (05.05.2018), zu erleben. Beim vorweihnachtlichen Familienstück Eine Woche voller SAMStage wird es turbulent im Großen Haus (24.11.2017). Im T.NT Studio wird Patrick Süskinds Ein-Personen-Stück Der Kontrabass (24.09.2017) wiederaufgenommen. Außerdem kommen die bitterbösen Komödien Augusta von Richard Dresser (27.10.2017) und Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel von Theresia Walser (12.05.2018) zur Aufführung. Komplettiert wird der Schauspielspielplan durch die Produktionen im Bereich Kinder- und Jugendtheater auf der Jungen Bühne T.3. Es stehen gleich drei Romanadaptionen auf dem Programm: Tschick (01.12.2018) Rico, Oscar und die Tieferschatten (08.02.2018) und Nur ein Tag (15.03.2018). Die Schauspielproduktion Der Schwächere in der Inszenierung von Sabine Bahnsen, Leiterin der Jungen Bühne T.3, eröffnet die Spielzeit im T.3 am 15.09.2017.

In der Sparte Tanz präsentiert Ballettdirektor Olaf Schmidt insgesamt drei Neuproduktionen: Im Großen Haus feiert am 20. Januar die Uraufführung Amadé (UA) über das Leben von Wolfgang Amadeus Mozart Premiere. Außerdem choreographiert Olaf Schmidt Ein Sommernachtstraum nach der Komödie von William Shakespeare. Für die jungen Tanzfreunde choreographiert der Lüneburger Ballettdirektor Schneewittchen und die sieben Zwerge (30.09.2017). Das erfolgreiche Familienballett Aladin wird wiederaufgenommen (18.11.2017) und wieder entwickeln die Tänzerinnen und Tänzer bei Kunst ver-rückt Tanz (23.02.2018) eigene Choreographien. Erneut findet die Ballett-Werkstatt (22.10.2017) im Großen Haus statt.

Das Konzertprogramm der Lüneburger Symphoniker besteht wieder aus der sechsteiligen Meisterkonzertreihe sowie einer Reihe von Familien-, Kammer- und Sonderkonzerten. In diesem Jahr wird erstmals der Gast beim Neujahrskonzert im Vorfeld bekannt gegeben: Die Moderation übernimmt Julian Sengelmann, Musiker, studierter Theologe und Schauspieler, der aus Film und seiner ZDF-Reihe „Sengelmann sucht…“ bekannt ist. Außerdem beschäftigen sich die Lüneburger Symphoniker im Rahmen der Norddeutschen Kammerakademie in der dreiteiligen moderierten Konzert-Reihe Schläft ein Lied in allen Dingen mit musikalischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahrhunderte.

Neben den Neuproduktionen stehen zahlreiche Wiederaufnahmen, Gastspiele, Sonderveranstaltungen und ein umfangreiches Puppentheaterprogramm auf dem Spielplan. Das vollständige Programm der Spielzeit 2017/18 ist unter www.theater-lueneburg.de online einsehbar.

Die Premieren und Wiederaufnahmen:

FIGAROS HOCHZEIT
Oper von Wolfgang Amadeus Mozar t, Libretto von Lorenzo Da Ponte, Premiere 16.09.2017 um 19 Uhr
MEDEA, Tragödie von Euripides, Premiere 22.09.2017 um 20 Uhr
HÄNSEL UND GRETEL, Oper von Engelbert Humperdinck, Wiederaufnahme 28.09.2017 um 20 Uhr
LAURA ODER IMMER ÄRGER MIT DEM SCHWARZEN SCHWAN (UA), Tanzstück von Olaf Schmidt, Wiederaufnahme 07.10.2017 um 20 Uhr
DER VORNAME, Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière, Premiere 28.10.2017 um 20 Uhr
SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS, Musical von Jule Styne, Peter Stone (Buch), Bob Merrill (Texte) nach dem Film SOME LIKE IT HOT von Billy Wilder und I. A. L. Diamond, basierend auf einer Story von Robert Thoeren, Premiere 11.11.2017 um 20 Uhr
EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE, Familienstück nach dem Roman von Paul Maar / Ab 6 Jahre, Premiere 24.11.2017 um 15 Uhr
AMADÉ (UA), Tanztheater von Olaf Schmidt nach dem Bühnenstück von Peter Shaffer, Premiere 20.01.2018 um 20 Uhr
THE BLACK RIDER – THE CASTING OF THE MAGIC BULLETS, Musik und Gesangstexte von Tom Waits, Regie und Stage Design der Originalproduktion von Robert Wilson, Original Orchestration von Tom Waits und Greg Cohen, Buch von William S. Burroughs, Dramaturgie von Wolfgang Wiens, Premiere 09.02.2018 um 20 Uhr
DIE VERMESSUNG DER WELT, Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann, Premiere 23.03.2018 um 20 Uhr
CARMEN, Oper von Georges Bizet, Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée, Premiere 03.03.2018 um 20 Uhr
DER ZERBROCHNE KRUG, Lustspiel von Heinrich von Kleist, Premiere 05.05.2018 um 20 Uhr
EIN SOMMERNACHTSTRAUM, Tanzabend von Olaf Schmidt nach dem Drama von William Shakespeare, Premiere 18.05.2018 um 20 Uhr
WIENER BLUT, Operette von Johann Strauss (Sohn), Libretto von Victor Léon und Leo Stein, Premiere 16.06.2018 um 20 Uhr

T.NT STUDIO
DER KONTRABASS
, Theaterstück von Patrick Süskind, Wiederaufnahme 24.09.2017 um 19 Uhr
DIE COMEDIAN HARMONISTS, Revue von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink, Wiederaufnahme 28.09.2017 um 20 Uhr
HERR KÖNNIG SINGT: AUS LAUTER LIEBE, Premiere 30.09.2017 um 20 Uhr
AUGUSTA, Schauspiel von Richard Dresser, Premiere 27.10.2017 um 20 Uhr
DIE TÜR NEBENAN, Revue von Burkhard Schmeer / Gastspiel, Premiere 25.11.2017 um 20 Uhr
DAS KLEINE WEIHNACHTSSPEKTAKEL, Spektakel von Burkhard Schmeer / Gastspiel, Wiederaufnahme 30.11.2017 um 20 Uhr
VIVA LA DIVA, Liederabend von und mit Philip Richer t / Gastspiel, Wiederaufnahme 30.12.2017 um 20 Uhr
MURDER BALLAD (DE), Musical von Julia Jordan (Musik) und Juliana Nash (Buch und Songtexte), Premiere 11.01.2018 um 20 Uhr / Gastspiel
NIEDERDEUTSCHE BÜHNE SÜLFMEISTER E.V., Produktionstitel wird noch bekannt gegeben, Premiere 23.02.2018 um 20 Uhr Gastspiel
DIE MIMETTEN, SeniorenTheaterClub „Die Mimetten“, Premiere 20.04.2018 um 20 Uhr
ICH BIN WIE IHR, ICH LIEBE ÄPFEL, Theaterstück von Theresia Walser, Premiere 12.05.2018 um 20 Uhr

JUNGE BÜHNE T.3
DER SCHWÄCHERE
, Schauspiel von Mattias Andersson / Ab 10 Jahre, Premiere 15.09.2017 um 10 Uhr
SCHNEEWITTCHEN UND DIE SIEBEN ZWERGE, Familienballett von Olaf Schmidt nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm / Ab 5 Jahre, Premiere 30.09.2017 um 15 Uhr
JOSEPH AND THE AMAZING TECHNICOLOR DREAMCOAT, Junges Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice / Ab 13 Jahre, Premiere 21.10.2017 um 20 Uhr
ALADIN, Familienballett von Olaf Schmidt / Ab 5 Jahre, Wiederaufnahme 18.11.2017 um 15 Uhr
TSCHICK, Schauspiel nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, Bühnenfassung von Robert Koall / Ab 14 Jahre, Premiere 01.12.2017 um 20 Uhr
RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN, Schauspiel nach dem Roman von Andreas Steinhöfel, Bühnenfassung Felicitas Loewe / Ab 9 Jahre, Premiere 08.02.2018 um 10 Uhr
KUNST VER-RÜCKT TANZ, Junge Choreographen aus dem Ballettensemble, Premiere 23.02.2018 um 20 Uhr
NUR EIN TAG, Schauspiel nach dem gleichnamigen Buch von Mar tin Baltscheit / Ab 6 Jahre, Premiere 15.03.2018 um 10 Uhr
DIE ENTFÜHRUNG, Junges Musiktheater nach der Oper von Wolfgang Amadeus Mozar t / Ab 15 Jahre, Premiere 07.04.2018 um 20 Uhr
ACHT FRAUEN, Junges Musical nach dem Schauspiel von Robert Thomas / Ab 16 Jahre, Premiere 04.05.2018 um 20 Uhr
DREAM A LITTLE DREAM, Tanzstück mit dem TanzJugendClub / Ab 12 Jahre, Premiere 25.05.2018 um 20 Uhr
THEATERJUGENDCLUB, Schauspiel mit dem TheaterJugendClub / Ab 12 Jahre, Premiere 08.06.2018 um 20 Uhr

WEITERE WICHTIGE TERMINE
14.08.2017: BEGINN DES KARTENVORVERKAUFS FÜR DIE SAISON 2017/18
27.08.2017: THEATERFEST ab 11 Uhr – ABENDGALA um 19 Uhr
22.10.2017, 11 Uhr: BALLETT-WERKSTATT Mit Tänzern, Tänzerinnen und Olaf Schmidt / Großes Haus
18.01. / 08.03. / 17.05.2018, jeweils 22 Uhr: SOMNAMBAR Late-Night-Show und Bar im T.NT Foyer / Gastspiel
14.01.2018, 11 Uhr: VOR DER PREMIERE „Amadé(UA)“ Einführungsmatinee zur Ballettpremiere / Großes Haus
14.01. / 11.02. / 11.03.2018, jeweils 17 Uhr: THEATER TRIFFT MUSEUM „Die Vermessung der Welt“ Lesungen mit den Mitgliedern des Schauspielensembles / Museum Lüneburg
26.03.2018, 20 Uhr: CHRISTINE SCHÜTZE & SKY DU MONT – „BEZIEHUNGSWEISEN“ Lesung / Großes Haus
13.04.2018, ab 19 Uhr: THEATERBALL Ein Ball mit Live-Musik der Lüneburger Symphoniker und Band / Großes Haus, Start des Vorverkaufs am
18.09.2017
13.05.2018, 19 Uhr: VOR DER PREMIERE „Ein Sommernachtstraum“ Einführungssoiree zur Ballettpremiere / Großes Haus
28.05.2018, 20 Uhr: WIR LESEN IN UNSEREM HAUS Schauspieler lesen an verschiedenen Orten im Theater Lüneburg
17.03.2018 und 23.05.2018: LÄNDERABENDE In Kooperation mit MOSAIQUE – Das Haus der Kulturen

www.theater-lueneburg.de

Donnerstag, 27. April 17
Eröffnung des 22. Chursächsischen Sommers in Bad Elster / Kulturfestival vom 1. Mai - 3. Oktober 2017
Am 1. Mai wird traditionell im König Albert Theater Bad Elster der „Chursächsische Sommer – Das größte Kulturfestival in der europäischen Bäderregion“ mit einem großen Festkonzert der Chursächsischen Philharmonie eröffnet und damit gleichzeitig klangvoll die Sommersaison in den Sächsischen Staatsbädern Bad Elster und Bad Brambach eingeläutet.  Das große Sommerfestival bespielt nun bis zum 3. Oktober nicht nur die Bühnen Bad Elsters, sondern auch der weltweit bekannten sächsisch-böhmischen Bäderregion sowie der angrenzenden Urlaubsregionen in Bayern und Thüringen. Das ganze Festivalprogramm umfasst dabei 22 sächsische, fünf thüringische, sieben bayerische und acht böhmische Spielorte mit insgesamt über 300 herausragenden Kulturveranstaltungen aller Genres. „Damit schaffen wir von Bad Berneck bis Karlovy Vary und von Bad Köstritz bis zur Klosterstadt Waldsassen eine spannende Erlebnisbühne im Herzen Europas, die vor allem kulturelle Vielfalt als touristischen Aufenthaltsanreiz inszeniert!“ freut sich GMD Florian Merz, als Geschäftsführender Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft.

Festival-Sommerresidenz Bad Elster
Die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit ihrem umfangreichen Kulturspektrum auf der historischen „Festspielmeile der kurzen Wege“ ist dabei die strahlende „Sommerresidenz“ dieses Festivals: Neben begeisternden Konzerten von Klassik bis Rock, Oper, Operette und Musical sowie Schauspiel und Kabarett locken so vor allem wieder berühmte Bühnenakteure in das Festivalzentrum: So beehren Bad Elster u.a. Publikumslieblinge wie Hagen Rether (18.05.), die Prinzen (25.05.), die Münchener Freiheit (03.06.), SILLY (11.06.), Günter Wallraff (30.06.), Claudia Michelsen (08.07.), Tom Astor (14.07.), VOXXCLUB (21.07.), Klaus Doldinger (11.08.), Hera Lind (03.09.), Reinhold Beckmann (30.09.), Werner Schneyder (01.10.) und viele, viele mehr. „Das König Albert Theater ist im Sommer aber auch wieder die erste Adresse für exzellente klassische Unterhaltung“ kündigt Merz an: „Neben großer Oper wie Verdis „Macbeth“ (12.05.) oder „Carmen“ (02.06.) und den Symphoniekonzerten der Chursächsischen Philharmonie begeistern hier u.a. das Solo-Bläserquintett der Staatskapelle Dresden (25.06.), das Moritzburg Festival Orchester (04.08.) und Justus Frantz mit seiner Philharmonie der Nationen (06.08.).“ Zusätzlich runden Sommerevents wie die 14. EQUIPAGE BAD ELSTER – „Edle Pferde & Historische Kutschen“ am Pfingstsonntag, das beliebte Brunnenfest Bad Elster im Juni, die 14. Internationalen Jazztage Bad Elster im August oder zahlreiche Promenadenkonzerte der Reihe „Kurpark Classics“ das Festivalangebot in den Königlichen Anlagen Bad Elsters ab.

Kultursommer der europäischen Bäderregion
Weitere Festivalorte dieser europäischen Sommerkultur sind u.a. die böhmischen Nachbarn aus Aa, Frantiakovy Lázne, Mariánské Lázne oder Cheb, die obervogtländischen Kommunen Adorf, Markneukirchen, Klingenthal, Schöneck und Oelsnitz sowie auch Festivalpartner wie das Porzellanikon Selb, das August Horch Museum Zwickau, das Kunsthaus Eigenregie in Eschenbach, das Sommerpalais Greiz, die Festspiele in Wunsiedel oder die Stelzenfestspiele bei Reuth. Zusätzlich geht die in Bad Elster ansässige Chursächsische Philharmonie - als Festivalorchestra in Residence – jedes Jahr auf „Sommertour“, um in zahlreichen besonderen kulturtouristischen Einrichtungen, Kirchen, Schlössern und Konzerthäusern als musikalischer Botschafter zu gastieren. „Ich persönlich empfinde diese »Bühne im Herzen Europas« als lebendiges Sinnbild moderner kulturtouristischer Zusammenarbeit und als wichtigen Impulsgeber für unsere gemeinsame Tourismusregion“ betont Merz.

Das komplette Festivalprogramm, Spielpläne und Tickets: +49 (0)37437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Donnerstag, 27. April 17
Sky Arts für jedermann – Kunst und Kultur ab sofort ganz flexibel mit dem Streaming-Dienst Sky Ticket
Seit gestern können sämtliche Inhalte von Sky Arts, dem Kunst- und Kultursender von Sky Deutschland, auch ganz flexibel mit Sky Ticket auf Abruf mit einem internetfähigen Gerät der Wahl geschaut werden. Der Sender Sky Arts präsentiert die einzigartige Welt der Kunst und Kultur in Form von Eigenproduktionen und Dokumentationen. Dank des Streaming-Dienstes Sky Ticket kommen nun auch alle ohne Sky Abo in den Kunst- und Kulturgenuss von Sky Arts mit dem monatlich kündbaren Entertainment Monatsticket.

Der Start wird begleitet von einem absoluten Highlight und einer Weltpremiere: Ab Sonntag (30. April) ist die Welturaufführung des Musiktheaterstücks "John Malkovich: Just Call Me God" aus der Elbphilharmonie Hamburg exklusiv zu sehen. Als Medienpartner der Urban-Arts-Ausstellung Magic City wartet Sky Arts außerdem mit einem Programm-Special zu Street Art und ihren Machern auf: Die Doku "Magic City - Die Kunst der Straße" gibt exklusive Einblicke in die gleichnamige Ausstellung; bei der Sky Arts Eigenproduktion "Art in the City" nimmt Kulturjournalist Axel Brüggemann die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise durch deutsche und europäische Städte und deren Urban-Art-Szene und die oscargekürte Dokumentation "Inocente" erzählt eindrücklich die Geschichte eines Straßenmädchens, die mit Mut und Herz ihrem Traum nachgeht, Künstlerin zu sein.

Bei dem Sky Arts Experiment "Mix Up Arts" treffen pro Episode ein Künstler und ein Promi aufeinander: Schauspielerin Christine Neubauer und Aktionskünstler Wolfgang Flatz, Schönheitschirurg Mang und Künstler Clemens Brocker, Künstlerin Elvira Bach und Musiker Laith Al-Deen sowie Designer Ralf Metzenmacher und Barde Gunther Gabriel. Sie kennen einander nicht und sollen doch binnen 48 Stunden ein Kunstwerk kreieren. Aber auch die Hochkultur darf nicht fehlen: So steht der komplette "Ring des Nibelungen" der Bayreuther Festspiele 2016 inklusive eines aufklärenden und unterhaltsamen Rahmenprogramms ab sofort mit Sky Ticket auf Abruf zur Verfügung. Sämtliche Sky Arts Inhalte sind mit dem Entertainment Monatsticket im Bereich "Dokus" zu finden.

Elke Walthelm, Executive Vice President Content bei Sky Deutschland: "Mit dem Start von Sky Arts auf Sky Ticket erweitern wir das Angebot unseres Streaming-Dienstes um eine neue Programmfarbe. So ermöglichen wir allen Kunst- und Kulturinteressierten einen einfachen und flexiblen Zugang zu exklusiven Dokus, Serien und Sky Arts Eigenproduktionen."

Mit dem Sky Entertainment Monatsticket sind alle Sky Arts Programme für aktuell nur EUR 1/Monat (danach EUR 9,99 monatlich) zu sehen und sorgen für ein noch bunteres Programmportfolio. Mehr zu Sky Ticket: www.skyticket.de/entertainment

Sky Arts Programmhighlights auf Sky Ticket:

„Underground Art“
„Magic City: Die Kunst der Straße“
„Lascaux – Höhlenmalerei aus dem 3D-Drucker“
„Bright Lights: Starring Carrie Fisher and Debbie Reynolds”
„Amy”
„Blur - New World Towers”
„Dior und Ich”
„Peggy Guggenheim – Ein Leben für die Kunst“
„Martha & Nici – Street Dance Weltmeisterinnen”
„A Swan Lake“
„Tadao Ando – Der Samurai Architekt“

Sky Arts Eigenproduktionen:

„John Malkovich: Just Call Me God” (ab 30.4.)
„Der Ring des Nibelungen” von den Bayreuther Festspielen
„Art in the City”
„Mix Up Art”
„Palmyra - Aus Asche Auferstanden“
„Master of Photography“ (Staffel 1)
„Kunst.Stoff“
„Artists in Love”
„Geheimnissvolles Italien“
„Das Geheimnis des verlorenen Caravaggio“
„Kapitelweise“

Mehr Informationen: www.sky.de/skyarts  

Mittwoch, 26. April 17
Das Schauspiel Frankfurt unter der neuen Intendanz von Anselm Weber stellt seine Pläne für die Spielzeit 2017/18 vor
Mit 31 Stücktiteln, vier internationalen Regisseuren und sechs Auftragswerken, einem Ensemble mit 28 Schauspielern und unterschiedlichen künstlerischen Partnern in der Stadt starten Anselm Weber und seine Stellvertreterin und Chefdramaturgin Marion Tiedtke in ihre erste Spielzeit am Schauspiel Frankfurt.

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Konferenz zur Spielzeit 2017/2018
Schauspiel Frankfurt
Marion Tiedtke, Anselm Weber, Martina Droste

Foto: Jessica Schäfer

Ihr künstlerisches Konzept und die Auswahl der Stücke loten die Grenzen unseres Zusammenlebens aus und wollen sich mit den Rechten, Regeln und Werten unserer Gesellschaft auseinandersetzen. WIR - in verschiedenen Sprachen auf dem umfangreichen Spielzeitmagazin gedruckt - ist mit einem Wort das Motto der Spielzeit. Die großen Themen um das WIR überschreiben aber nicht nur das Programm der kommenden Saison, sondern reichen auch in die darauffolgenden Spielzeiten hinein. Sie werden getragen von Projekten, die mit den Stichworten Vernetzung, Internationalität, Partizipation und Integration zu beschreiben sind.

Vernetzung
Der offene Dialog und die Vernetzung mit verschiedenen Partnern in der Stadt sind erklärtes Ziel der neuen Intendanz. Die Kooperation mit der Oper Frankfurt beginnt mit Anselm Webers Inszenierung von Anna Seghers »Das Siebte Kreuz« als Zusammenarbeit mit dem Opernstudio.

Im Frühjahr 2018 werden das Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt a.M. und das Schauspiel Frankfurt eine dreijährige Kooperation starten und mit dem britischen Künstlerkollektiv »Forced Entertainment« ein neues Ensemblestück im Bockenheimer Depot zur Uraufführung bringen. Seit 1984 realisiert das Kollektiv Arbeiten in den Bereichen Theater, Performance, Installation, digitale Medien und Film.

Mit einer neuen monodramatischen Serie über das Leben in Frankfurt startet eine gemeinsame Reihe mit dem Literaturhaus Frankfurt am Main e.V.: »Stimmen einer Stadt«. In drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten werden immer drei Autoren jeweils ein Monodrama schreiben, das am Schauspiel Frankfurt zur Uraufführung kommt und eine Biografie eines Frankfurter Lebens zum Thema hat. Die Autoren suchen Orte und vor allem Menschen auf, die mit ihrer Biografie Anlass sein können für eine Verknüpfung von Realität und Fiktion, aus der ein eigener Theaterabend hervorgeht. Ziel des Formates ist es, ein literarisch-dramatisches Kaleidoskop der Stadt zu schaffen. Die Monodramen verfassen in der kommenden Spielzeit drei Autoren, die alle zum ersten Mal für das Schauspiel Frankfurt schreiben: der aus Frankfurt stammende Georg-Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino, die Adelbert-von-Chamisso-Förderpreisträgerin Olga Grjasnowa und die aus Wien kommende bildende Künstlerin und mehrfach ausgezeichnete Autorin Teresa Präauer. Die 3x3 Produktionen entstehen über einen Zeitraum von 2017 bis 2020. Sie werden von Intendant Anselm Weber in den Kammerspielen auf die Bühne gebracht und von dem in Frankfurt lebenden Videokünstler Philip Bussmann ausgestattet.


Konferenz zur Spielzeit 2017/2018
Schauspiel Frankfurt
Foto: Jessica Schäfer

Im Rahmen des »Studiojahr Schauspiel« absolvieren acht Schauspielstudierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt ihr drittes Ausbildungsjahr am Schauspiel Frankfurt. Sie werden in Produktionen des Spielplans zu sehen sein und durch eigene Formate das Programm ergänzen. In der Panorama Bar entsteht mit »8bar leben!« ein Liederabend mit utopischen Perspektiven. In den Kammerspielen zeigen sie mit »Einige Nachrichten an das All« von Wolfram Lotz eine Ensemblearbeit, die ins Repertoire aufgenommen wird. Die beiden Stücke »Ein Bericht für eine Akademie« und »Die Zertrennlichen« (Deutschsprachige Erstaufführung) entstehen als Klassenzimmerstücke und bieten die Möglichkeit, mit Schülerinnen und Schülern direkt und unmittelbar in den Dialog zu treten.
 
Internationalität
Das Schauspiel Frankfurt arbeitet mit internationalen Regisseuren zusammen. Der ungarische Theaterregisseur Viktor Bodó und sein Team werden mit »Transit Sibirien« (Arbeitstitel) eine der längsten Bahnstrecken der Welt antreten: die Fahrt von Moskau nach Peking mit der Transsibirischen Eisenbahn. Der ungarische Schriftsteller Péter Kárpáti wird auf der Reise seine Recherchen durch Interviews und Berichte zu einem dramatischen Text verdichten. Dass eine internationale Gruppe von Theaterschaffenden aus Deutschland und Ungarn von Russland über Sibirien und die Mongolei nach China aufbricht, ist zugleich ein politisches Zeichen, den kulturellen Dialog auch mit dem Osten zu suchen. Die junge, mehrfach ausgezeichnete Regisseurin Daria Bukvic´, die aus Bosnien nach Holland floh, setzt sich in Wajdi Mouawads »Verbrennungen« mit der Aufarbeitung eines Kriegstraumas auseinander. Der serbische Regisseur Miloš Lolic´ inszeniert Elfriede Jelineks neuestes Stück zu Donald Trump: »Am Königsweg«. Er arbeitete zuletzt am Burgtheater Wien und am Wiener Volkstheater.

Das Ensemble
Anselm Weber
startet mit einem neuen Ensemble, wobei sechs Schauspieler aus dem vorherigen Ensemble bleiben oder wieder zurückkehren: Katharina Bach, Claude de Demo, Isaak Dentler, Heidi Ecks, Christoph Pütthoff und Peter Schröder.
Aus Bochum begleiten Anselm Weber die Schauspieler Torsten Flassig, Sarah Grunert, Katharina Linder, Nils Kreutinger, Matthias Redlhammer, Michael Schütz und Luana Velis.
Über die Hälfte der Ensemblemitglieder kommen neu nach Frankfurt, die meisten von großen Häusern wie die Schauspielerinnen Patrycia Ziolkowska und Christina Geiße vom Thalia Theater, Friederike Ott vom Residenztheater München oder André Meyer, ehemals Burgtheater Wien.
Darüberhinaus werden namhafte Schauspieler wie Wolfram Koch, Jana Schulz, Mechthild Großmann, Max Simonischek, Werner Wölbern und Friederike Becht als Gast am Schauspiel zu sehen sein.

Der Spielplan
Im Schauspielhaus startet mit den beiden Eröffnungspremieren »Richard III« (Regie: Jan Bosse) und »Woyzeck« (Regie: Roger Vontobel) ein Spielplan, der den Menschen gegenüber der Gesellschaft in radikaler Vereinzelung zeigt: in Macht und Ohnmacht. Die Titelrollen spielen Wolfram Koch als Richard III und Jana Schulz als Woyzeck.
Von Roger Vontobel werden in der neuen Spielzeit zwei weitere Arbeiten zu sehen sein: die Neuinszenierung von Georges Feydeaus »Ein Klotz am Bein« sowie Gerhart Hauptmanns »Rose Bernd«, für deren Titelrolle Jana Schulz den Gertrud-Eysoldt-Ring 2016 erhielt.
Neben der Neuinszenierung des Stücks »Das Siebte Kreuz« wird Anselm Weber seine Bochumer Inszenierung von Arthur Millers »Alle meine Söhne« im Schauspielhaus auf die Bühne bringen.
Der Regisseur Robert Borgmann arbeitet zum ersten Mal am Schauspiel Frankfurt und entwirft gleichzeitig den Raum für Kafkas Romanfragment »Das Schloss«.
Marius von Mayenburg, einer der wichtigsten deutschen Gegenwartsdramatiker, führt seit 2009 auch Regie: Seine Inszenierung von William Shakespeares »Romeo und Julia« aus dem Schauspielhaus Bochum wird nach Frankfurt übernommen.
Andreas Kriegenburg bleibt dem Haus weiterhin verbunden und wird »Amphitryon« einrichten.
Lessings Trauerspiel »Emilia Galotti« erarbeitet David Bösch, der dem Frankfurter Publikum bereits als Opernregisseur von »Der fliegende Holländer« bekannt ist.
In der Vorweihnachtszeit geht es in Rüdiger Papes Inszenierung von »Tintenherz« für große und kleine Zuschauer auf eine fantastische Reise.

Die Kammerspiele werden ein Ort des Zeitgenössischen. Gleich zu Beginn der Spielzeit schreibt die Autorin Laura Naumann ein neues Stück für Frankfurt: »Das hässliche Universum« (UA) als Suche nach einer Heldin und ihrer Utopie. Das Regieduo Nele Stuhler und Jan Koslowski inszenieren mit »Der alte Schinken« (Arbeitstitel) einen Theaterabend, der kriminalistisch nach dem verlorenen Bürgersinn forscht. Marius von Mayenburg schreibt ein neues Stück für das Schauspiel Frankfurt, das er zugleich selbst inszenieren wird. Regisseur und Schauspieler Christian Brey widmet sich Woody Allens »Husbands and Wives«.

Aus dem Schauspielhaus Bochum bringt Anselm Weber insgesamt sieben Produktionen mit nach Frankfurt. In den Kammerspielen werden Jan-Christoph Gockels Inszenierung nach Kafkas »Die Verwandlung«, Roger Vontobels Inszenierung von Bernard-Marie Koltès ´ »Kampf des Negers und der Hunde« sowie Ayad Akhtars »Invisible Hand« (als Deutschsprachige Erstaufführung) gezeigt. In der Box, die künftig zur Treppenanlage des Foyers hin geöffnet wird, feiert George Brants »Grounded« seine Frankfurter Premiere.

Partizipation und Integration
Das Schauspiel Frankfurt startet sein bisher größtes kulturelles Bildungsprojekt für 220 Jugendliche in drei Stadtteilen. Stadt als Kommunikation, als vielstimmige Verhandlung von Eigen- und Fremdbeschreibungen – dieser Gedanke bildet den Kern des Projekts »All Our Futures«. Im Mittelpunkt steht die Zukunft der Stadt bzw. die Zukünfte ihrer jungen Bewohner. »All Our Futures« soll Jugendlichen Gelegenheit geben, ihre eigene Stimme zu finden und gemeinsam zu erforschen, nach welchen Regeln und mit welchen Freiheiten sie künftig leben möchten. Künstler aus verschiedenen Bereichen begleiten die Jugendlichen auf diesem Weg zusammen mit Pädagogen von unterschiedlichen Schulen. Es entsteht ein kreativer Prozess, der über drei Jahre immer wieder die eigene Vorstellungen der Teilnehmer, ihre Begegnungen mit dem Fremden, die Regeln und Verfassungen unterschiedlicher Formen von Zukunft thematisiert und künstlerisch ausdrückt.
Das erste Jahr des Projekts beginnt mit einem Erkundungsprozess, der sich mit der Lebensrealität der Jugendlichen und ihrer unmittelbaren Umgebung im Stadtteil beschäftigt. Im zweiten Jahr steht der Austausch jeder der Stadtteilgruppen mit den anderen Gruppen im Vordergrund. Im dritten Jahr erschaffen die Teilnehmer auf der Basis des Bisherigen gemeinsam etwas Neues: Wie wollen wir leben? In welcher Stadt, in welcher Zukunft? Der Prozess des Findens und Erfindens einer gemeinsamen Verfassung der Zukunft mündet 2020 in einer Abschlussinszenierung auf der großen Bühne des Schauspiel Frankfurt.

Neben dem groß angelegten Stadtprojekt erweitern Performances, Workshops und Gespräche das Angebot für Jugendliche im Jungen Schauspiel Frankfurt.

In »Erste letzte Menschen« wird eine inklusive Gruppe jugendlicher Performer sich darüber verständigen, wie die Welt funktioniert. Für das Frühjahr 2018 ist eine Kooperation des Jungen Schauspiels mit dem Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main (MMK) geplant: In »Locals Play Global« entwickeln Jugendliche aus Frankfurt als internationales Schauspielensemble eine per- formative Neuproduktion. Im Jugendclub können sich Theaterinteressierte zwischen 14 und 25 Jahren mit professioneller Unterstützung auf verschiedenen Plattformen ausprobieren.

Der Vorverkauf für die ersten Vorstellungen Ende September und Oktober startet am 10. September 2017. Reservierungen von Abonnements sind mit Erscheinen des neuen Spielzeithefts ab 25. April 2017 möglich.
Am 17. September 2017 eröffnet das Schauspiel Frankfurt gemeinsam mit der Oper die neue Spielzeit mit einem Theaterfest ab 11.00 Uhr.


Spielzeitheft Schauspiel Frankfurt 2017/18
Deckblatt mit dem Spielzeitmotto “WIR” in verschiedenen Sprachen
© Schauspiel Frankfurt

Die PREMIEREN 2017/18:

RICHARD III
von William Shakespeare, Regie: Jan Bosse, Premiere am 28. September 2017, Schauspielhaus
DAS HÄSSLICHE UNIVERSUM von Laura Naumann, Regie: Julia Hölscher, Uraufführung am 29. September 2017, Kammerspiele
WOYZECK von Georg Büchner, Regie: Roger Vontobel, Premiere am 30. September 2017, Schauspielhaus
DIE VERWANDLUNG nach Franz Kafka, Regie: Jan-Christoph Gockel, Frankfurter Premiere am 7. Oktober 2017, Kammerspiele
ROSE BERND von Gerhart Hauptmann, Regie: Roger Vontobel, Frankfurter Premiere am 14. Oktober 2017, Schauspielhaus
DAS SIEBTE KREUZ von Anna Seghers, Regie: Anselm Weber, Premiere am 27. Oktober 2017, Schauspielhaus
VERBRENNUNGEN von Wajdi Mouawad, Regie: Daria Bukvic, Premiere am 28. Oktober 2017, Kammerspiele
KAMPF DES NEGERS UND DER HUNDE von Bernard-Marie Koltès, Regie: Roger Vontobel, Frankfurter Premiere am 3. November 2017, Kammerspiele
INVISIBLE HAND von Ayad Akhtar, Deutschsprachige Erstaufführung, Regie: Anselm Weber, Frankfurter Premiere am 10. November 2017, Kammerspiele
GROUNDED von George Brant, Regie: Anselm Weber, Frankfurter Premiere am 12. November 2017, Box
TINTENHERZ Familienstück ab 8 Jahren von Cornelia Funke, Regie: Rüdiger Pape, Premiere am 19. November 2017, Schauspielhaus
TRANSIT SIBIRIEN von Péter Kárpáti, Regie: Viktor Bodó, Uraufführung am 1. Dezember 2017, Bockenheimer Depot
ALLE MEINE SÖHNE von Arthur Miller, Regie: Anselm Weber, Frankfurter Premiere am 8. Dezember 2017, Schauspielhaus
HUSBANDS AND WIVES von Woody Allen, Regie: Christian Brey, Premiere am 9. Dezember 2017, Kammerspiele

AM KÖNIGSWEG von Elfriede Jelinek, Regie: Miloš Lolic, Premiere am 12. Januar 2018, Kammerspiele
DAS SCHLOSS nach Franz Kafka, Regie und Bühne: Robert Borgmann, Premiere am 13. Januar 2018, Schauspielhaus
ROMEO UND JULIA nach William Shakespeare, Regie: Marius von Mayenburg, Frankfurter Premiere am 19. Januar 2018, Schauspielhaus
AMPHITRYON von Heinrich von Kleist, Regie: Andreas Kriegenburg, Premiere am 9. Februar 2018, Schauspielhaus
STIMMEN EINER STADT ~ Monodramen von Wilhelm Genazino, Olga Grjasnowa, Teresa Präauer, Regie: Anselm Weber, Uraufführungen am 17. Februar und April 2018, Kammerspiele
EMILIA GALOTTI von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: David Bösch, Premiere am 13. April 2018, Schauspielhaus
DER ALTE SCHINKEN, Stückentwicklung und Regie: Nele Stuhler und Jan Koslowski, Uraufführung am 14. April 2018, Kammerspiele
NEUES STÜCK von und mit Forced Entertainment, Uraufführung am 27. April 2018, Bockenheimer Depot
EIN KLOTZ AM BEIN von Georges Feydeau, Regie: Roger Vontobel, Premiere im Mai 2018, Schauspielhaus
DAS IST KEINE ÜBUNG von Marius von Mayenburg, Regie: Marius von Mayenburg, Uraufführung am 19. Mai 2018, Kammerspiele

JUNGES SCHAUSPIEL:
ALL OUR FUTURES
~ 3 Jahre, 3 Orte, 220 Jugendliche – das Frankfurter Stadtteilprojekt für kulturelle Bildung, Künstlerische Leitung: Martina Droste und Alexander Leiffheidt von September 2017 bis Juni 2020, Frankfurter Stadtteile, Box, Schauspielhaus
ERSTE LETZTE MENSCHEN ~ Inklusives Jugendtheaterprojekt ab 14 Jahren, von Martina Droste und Chris Weinheimer, Premiere am 10. Dezember 2017, Bockenheimer Depot
LOCALS PLAY GLOBAL, Jugendclubprojekt ab 14 Jahren von Martina Droste und Katharina Mantel, Premiere im Februar 2018, Museum für Moderne Kunst (MMK)

STUDIOJAHR SCHAUSPIEL:
EIN BERICHT FÜR EINE AKADEMIE
von Franz Kafka, Klassenzimmerstück ab 14 Jahren, Regie: Isaak Dentler, Premiere am 1. Oktober 2017, Box und Klassenzimmer
DIE ZERTRENNLICHEN von Fabrice Melquiot, Klassenzimmerstück ab 12 Jahren, Regie: Andreas Mach, Deutschsprachige Erstaufführung am 26. November 2017, Box und Klassenzimmer
8BAR LEBEN! Lieder für eine bessere Verfassung, Regie und Ausstattung: Daniela Kranz, Musikalische Leitung: Günter Lehr
Premiere am 28. Januar 2018, Panorama Bar
EINIGE NACHRICHTEN AN DAS ALL von Wolfram Lotz, Regie: Marc Prätsch, Premiere am 17. März 2018, Kammerspiele

Mit der Spielzeit 2017/18 startet für die acht Schauspielstudierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt Lisa Eder, Kristin Hunold, Vincent Lang, Philippe Ledun, Nicolas Matthews, Nelly Politt, Christina Thiessen und Felix Vogel das Studiojahr am Schauspiel Frankfurt.

X-RÄUME:
Das Schauspiel Frankfurt entwickelt ab der kommenden Spielzeit eine Reihe von Veranstaltungsformaten, die neue Schnittstellen von Stadt und Theater bieten sollen. So entstehen vieldimensionale »Räume«, in denen Begegnungen, Diskussionen und kleine Werkschauen stattfinden. Hier können sich Künstler präsentieren, Zuschauer nachfragen und Bürger der Stadt ins Gespräch kommen.

DENKRAUM ~ Die Redenreihe »Werte_aber welche?« ist eine Serie von sechs Debatten über das, was uns spaltet in Zeiten eines zunehmenden Populismus.
FREIRAUM ~ Ein Gesprächsformat, in denen die Künstlerinnen und Künstler des Schauspiel Frankfurt vorgestellt werden.
SPIELRAUM ~ Ein Ort des Kreativen, wo vieles möglich ist.

DAS ENSEMBLE:
Katharina Bach
Roland Bayer (GAST)
Friederike Becht (GAST)
Jakob Benkhofer (GAST)
Susanne Buchenberger (GAST)
Thorsten Danner (GAST)
Claude de Demo
Isaak Dentler
Heidi Ecks
Omar El-Saeidi (GAST)
Torsten Flassig
Christina Geisse
Stefan Graf
Bernd Grawert (GAST)
Mechthild Grossmann (GAST)
Ssarah Grunert
Benjamin Grüter (GAST)
Paula Hans (GAST)
Olaf Johannessen (GAST)
Wolfram Koch (GAST)
Nils Kreutinger
Anna Kubin
Sebastian Kuschmann
Katharina Linder
Max Mayer (GAST)
André Meyer
Friederike Ott
Mmichael Pietsch (GAST)
Wolfgang Pregler (GAST)
Christoph Pütthoff
Heiko Raulin
MatthiasRedlhammer
Sebastian Reiss
Fridolin Sandmeyer
Peter Schröder
Michel Schütz
Samuel Simon
Max Simonschek (GAST)
Xenia Snagowski (GAST)
Melanie Straub (GAST)
Luana Velis
Andreas Vögler
Wolfgang Vogler
Werner Wölbern (GAST)
Uwe Zerwer
Patrycia Ziolkowska

DRAMATURGIE:
Marion Tiedtke, Konstantin Küspert, Alexander Leiffheidt, Ursula Thinnes

Zahlen:
31 Stücktitel, davon
16 Premieren
2 Deutschsprachige Erstaufführungen
8 Uraufführungen
7 Frankfurter Premieren
28 feste Ensemblemitglieder
21 Gäste
8 Ensemblemitglieder Studiojahr Schauspiel

Wichtige Termine:
- Vorverkaufsbeginn für September/Oktober: 10. September 2017
- Theaterfest am 17. September 2017, 11.00 - 17.00 Uhr
- Reservierungen von Abonnements: ab 25. April 2017

www.schauspielfrankfurt.de

Mittwoch, 26. April 17
Bad Hersfelder Festspiele: Große und bekannte Namen in Dieter Wedels MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG
Ein großartiges Ensemble holt Dieter Wedel nach Bad Hersfeld und inszeniert mit renommierten Theaterschauspielern und bekannten Medienstars MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG (Uraufführung: 23. Juni 2017) in der Stiftsruine.

Die Hauptrolle besetzt er mit gleich vier Darstellern, die Luther nicht nur in verschiedenen Lebensphasen, sondern auch Charaktereigenschaften verkörpern. Denn Dieter Wedel wird nicht einfach das Leben Martin Luthers nacherzählen: „Widersprüchlichkeit macht bekanntlich einen Charakter interessant, aber bei Luther sind die Widersprüche so gewaltig, so scheinbar unvereinbar, dass man den Eindruck hat, immer wieder verschiedenen Luthers zu begegnen.“

Vier LUTHER-Darsteller
Burgschauspieler Paulus Manker, wird als der „Wutbürger“ Luther auf der Bühne der Stiftsruine stehen. Er wird in einer Doppelrolle zu sehen sein, Dieter Wedel besetzt auch Luthers Vater mit dem Theaterstar. Paulus Manker ist einer der ganz großen Theaterschauspieler des deutschsprachigen Raumes und man kann ihn ohne zu übertreiben einen „Theatergiganten“ nennen. Peter Zadek holte ihn 1986 in das Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Hier sah man ihn in der Hauptrolle des antisemitischen jüdischen Philosophen Otto Weininger in dem Furore machenden Stück WEININGERS NACHT von Joshua Sobol. Auch als Mädchenhändler Casti-Piani in Zadeks legendärer Inszenierung von Frank Wedekinds LULU schrieb er Theatergeschichte. Zurück in Wien arbeitete er am Burgtheater u.a. mit Claus Peymann  zusammen und inszenierte hier auch selbst. 2000 schuf Paulus Manker mit Joshua Sobol mit der Cyber-Show F@LCO am Wiener Revuetheater Ronacher das multimediale Musical über den österreichischen Popstar Falco. Dem breiteren Kinopublikum ist er z.B. durch seine Rolle in der Verfilmung von SCHLAFES BRUDER bekannt geworden. 

Christian Nickel, der Träger des Großen Hersfeldpreises 2016, verliehen von einer Jury aus Kritikern für seine Hauptrolle in Wedels HEXENJAGD, spielt Luther, den Reformator. Dieser Luther glaubt fest, dass Gott dafür sorgen wird, dass er seinen Weg gehen kann. Christian Nickel hat bereits in Worms mit Dieter Wedel zusammen gearbeitet (2006/2014). Er debütierte während der Salzburger Festspiele und gehörte lange dem Ensemble des Bugtheaters an. Überregional bekannt wurde er als Goethes FAUST in der Inszenierung des Gesamtstoffes durch Peter Stein auf der Expo2000 in Hannover, in Berlin und in Wien.

Den überheblichen, jungen Luther hat Dieter Wedel mit Maximilian Pulst besetzt. Er gehört derzeit zum Ensemble des Staatstheaters Wiesbaden. Erste Festspielerfahrung hat er in Salzburg gesammelt. Während der Salzburger Festspiele 2016 spielte er in Deborah Warners DER STURM mit Peter Simonischek den Ferdinand. Er gilt als einer der interessantesten deutschen Nachwuchsschauspieler

Eine Überraschung ist mit Sicherheit, dass den „vierten Luther“ eine Frau spielt:  Janina Stopper ist der zweifelnde Luther. Als Mary Warren in HEXENJAGD hat das Publikum sie schon 2016 in Bad Hersfeld gefeiert. Dem Fernsehpublikum wurde sie zum Beispiel In Vivian Naefes Tragikomödie PAPA ALLEIN ZU HAUS an der Seite von Götz George oder in TANNÖD mit Monica Bleibtreu und Julia Jentsch bekannt.

Die Frau des Reformators
Elisabeth Lanz  spielt Katharina von Bora, die ehemalige Nonne, die Luthers Frau wurde. Sie glänzte 2016 als Elisabeth Proctor in HEXENJAGD und wird in dieser Rolle auch in diesem Sommer zu sehen sein. Einem Millionenpublikum ist sie als TIERÄRZTIN DR. MERTENS  (ARD) bekannt.

Die Gegner Luthers
Auch die Rollen der Widersacher des Reformators sind prominent besetzt. Da ist Papst Leo X., als „lässig, kultiviert“ beschreibt ihn Wedel in seinem Stück MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG. Er besetzt diese Rolle mit Erol Sander! Während der Nibelungenfestspiele in Worms glänzte er als Etzel in Dieter Wedels letzter Nibelungen-Inszenierung 2014. Seit 2008 begeistert er als Kommissar in MORDKOMISSION ISTANBUL (ARD) Millionen von Krimifans.

Johann Tetzel, Dominikaner, Inquisitor und berühmtester Ablassverkäufer seiner Zeit ist auch in Wedels Inszenierung kein sympathischer Mann. Claude Oliver Rudolph ist ein Theater- und Filmschauspieler, der schon viele „Bösewichte“ verkörpert hat.  Nach 20 Jahren werden Dieter Wedel und Claude Oliver Rudolph nach dem großen Erfolg von DER KÖNIG VON ST. PAULY, der zur Zeit erneut in allen Dritten Fernsehprogrammen gezeigt wird, das erste Mal wieder zusammen arbeiten.

Auf der Bühne stehen außerdem große Darsteller, die dem Hersfelder Publikum inzwischen ans Herz gewachsen sind. Zum Beispiel: Robert Joseph Bartl (KRABAT 2016), Christian Schmidt (Hersfeld-Preis 2015), Rudolf Krause, Bettina Hauenschild, Hans Diel,  (HEXENJAGD 2016) oder Tilo Keiner (DIE GOLDENE GANS 2016). Viele werden sich auch auf Heike Kloss, bekannt z.B. aus ALLES ATZE/RTL und  Uwe Dag Berlin (z.B. SONNENLLEE) freuen.

Prominente Fernseh-Moderatoren
Wie in HEXENJAGD wird Dieter Wedel auch in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG mit  Filmeinspielern auf großen Videowänden in der Stiftsruine arbeiten.  In diesen Filmen wird man nicht nur Darsteller sehen, die auch auf der Bühne stehen. Zu den Elementen der Inszenierung gehören auch Zeitsprünge und Perspektivwechsel. Sie schaffen, so Wedel, viele Möglichkeiten. Für diese Sequenzen wurden die prominenten Fernseh-Moderatoren Mareile Höppner (ARD/BRISANT) und Jan Hofer (Chefsprecher der TAGESSCHAU/ARD) engagiert.

Tickets und Informationen:
Telefon +49 6621 640200
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 
www.bad-hersfelder-festspiele.de

Mittwoch, 26. April 17
Bregenzer Festspiele: Hans-Peter Metzler für weitere fünf Jahre Präsident ~ Vertrag mit Elisabeth Sobotka bis 2022 verlängert
Unter Vorsitz von Präsident Hans-Peter Metzler haben der Vorstand der Bregenzer Festspiele Privatstiftung und Intendantin Elisabeth Sobotka die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit bis September 2022 beschlossen. Der Vorstandsbeschluss fiel einstimmig. Die aus Wien stammende Kulturmanagerin zeichnet seit der Saison 2015 für das Programm der Bregenzer Festspiele verantwortlich, sie wurde im Juli 2012 als Nachfolgerin von David Pountney berufen. Ihr bisheriger Vertrag hatte eine Laufzeit bis ins Jahr 2019.

Außerdem hat gestern der Stiftungsbeirat den amtierenden Stiftungsvorstand im Amt bestätigt und für eine weitere Funktionsperiode von fünf Jahren einstimmig wieder gewählt. An der Spitze des Kulturunternehmens stehen damit bis Frühjahr 2022 weiterhin Hans-Peter Metzler als Präsident sowie Verena Brunner-Loss (Vizepräsidentin), Wilhelm Muzyczyn (Vizepräsident), Michael Grahammer und Sabine Haag.

„Ich freue mich nicht nur über den deutlichen Vertrauensbeweis des Stiftungsbeirates gegenüber dem Vorstand und mir, sondern auch darüber, mit Elisabeth Sobotka eine sehr erfolgreiche Intendantin für die kommenden fünf Jahre an der künstlerischen Spitze unserer ebenso erfolgreichen Bregenzer Festspiele zu wissen. Mein Dank gebührt allen Beteiligten sowohl in den verschiedenen Gremien als auch im Festspielhaus vor und hinter den Kulissen“, sagt Festspielpräsident Hans-Peter Metzler.

„Die künstlerische Atmosphäre der Bregenzer Festspiele ist einmalig. Es macht mich sehr glücklich, dass ich in dieser großartigen und inspirierenden Umgebung weitere fünf Jahre gestalterisch tätig sein und gemeinsam mit dem gesamten Team kreative Ideen umsetzen kann“, sagt Elisabeth Sobotka.

Die 2002 gegründete Bregenzer Festspiele Privatstiftung ist alleinige Eigentümerin der Bregenzer Festspiele GmbH, die Veranstalterin der jährlich in den Sommermonaten stattfindenden Bregenzer Festspiele ist. Kaufmännischer Geschäftsführer ist Michael Diem, für den künstlerischen Bereich zuständige Geschäftsführerin ist Elisabeth Sobotka. Stifter sind der Verein der Freunde der Bregenzer Festspiele, die Republik Österreich, das Land Vorarlberg und die Stadt Bregenz. Jeder Stifter besetzt zwei Positionen im Beirat, der sich auf die Zusammensetzung des Stiftungsvorstandes verständigt. Der Stiftungsvorstand selbst legt sich anschließend auf einen Vorsitzenden – den Festspielpräsidenten – fest.

Die Bregenzer Festspiele 2017 finden von 19. Juli bis 20. August statt, Tickets unter Telefon 0043 5574 4076 und www.bregenzerfestspiele.com.

Mittwoch, 26. April 17
Ruhrtriennale 2017: Frühbucherrabatt endet am 30. April
Für die letzte Spielzeit unter Intendant Johan Simons gibt es bis einschließlich 30.04.2017 eine Ermäßigung von 15 Prozent auf alle verfügbaren Tickets der Ruhrtriennale. In diesem Jahr wartet die Ruhrtriennale vom 18. August bis 30. September mit mehr als 41 Produktionen, darunter 26 Eigen- und Koproduktionen, 22 Uraufführungen, Neuinszenierungen, Deutschlandpremieren und Installationen, auf.

www.ruhrtriennale.de

Mittwoch, 26. April 17
Besetzungsänderung für »Der Ring des Nibelungen« während der Internationalen Maifestspiele 2017
In den Vorstellungen für »Der Ring des Nibelungen« während der Internationalen Maifestspiele 2017 gibt es in beiden Ringzyklen folgende Besetzungsänderung:

Ringzyklus I:
Die Partie des Siegmund in der »Walküre« übernimmt am 27. April Andreas Schager.

Ringzyklus II:
Die Partie des Wotan in »Das Rheingold« übernimmt am 23. Mai Thomas Hall.
Die Partie des Siegmund in der »Walküre« übernimmt am 24. Mai Andreas Schager.
Die Partie des Wotan in der »Walküre« übernimmt am 24. Mai Egils Silins.
Die Partie des Wanderer in »Siegfried« übernimmt am 26. Mai Thomas Hall.

Andreas Schager ist einer der gefragtesten Heldentenöre im deutschen Fach. Er unter Daniel Barenboim als Siegfried (»Götterdämmerung«) an der Mailänder Scala, als Parsifal an der Staatsoper Berlin. Es folgten die Titelpartien in »Tristan und Isolde«, »Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg« an der Staatsoper und Deutschen Oper Berlin, in Hamburg, Madrid und Antwerpen. Bei den Bayreuther Festspielen 2016 sang er die Titelpartie in Uwe Eric Laufenbergs »Parsifal«-Inszenierung. Bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden war er 2016 Erik in »Der fliegende Holländer«, in dieser Partie auch an der Staatsoper Berlin und in Bayreuth. Außerdem begeisterte Andreas Schager in seiner Paraderolle als Siegfried zu den Internationalen Maifestspielen 2016 in »Loriots Ring an 1 Abend«. In der Spielzeit 2016.2017 ist der Tenor auch in der Partie des Siegfried in »Siegfried« und »Götterdämmerung« zu erleben.

Der dramatische Bariton Thomas Hall sang u.a. bereits Telramund in Wagners »Lohengrin« beim Savonlinna Opernfestival in Finnland, die Titelrolle des »Fliegenden Holländers« am Teatro Regio Torino, Jochanaan in »Salome« an der Opera Australia und an der Nationaloper in Oslo. Die nächsten Engagements führen ihn als Wanderer an das Theater Kiel und als Wotan an die Grange Park Opera.

Egils Silins gehört zu den gefragtesten Sängern seines Fachs. Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn zählen die Engagements als Jochanaan in »Salome« in London und Zürich, als Amfortas in »Parsifal« in Barcelona, als Klingsor in »Parsifal« an der Semperoper Dresden und als Scarpia in »Tosca« an der Staatsoper Berlin. Als Wotan und der Wanderer war Egils Silins bereits im »Ring des Nibelungen« in Paris, München, Leipzig, Tokio und beim Wagner-Festival in Budapest zu erleben.

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de

Mittwoch, 26. April 17
CIVIS Kinopreis für kulturelle Vielfalt ~ Publikumspreis für europäische Filmproduktionen - mitmachen, abstimmen, gewinnen: bis 2. Mai 2017
Der CIVIS Kinopreis zeichnet europäische Filmproduktionen im deutschen Kino zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt aus. Der Kinopreis wird vom 25. April bis 2. Mai 2017 als Publikumspreis im Internet veranstaltet.

Unter www.civis-kinopreis.de stehen fünf Filme zur Auswahl: Willkommen bei den Hartmanns | Die andere Seite der Hoffnung | Die Blumen von gestern | Tschick | Vor der Morgenröte

Die Filme werden im Netz in kurzen Trailern vorgestellt. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Publikumsvotings verlost CIVIS attraktive Preise - ein langes Wochenende in Berlin mit der Teilnahme an der festlichen CIVIS TV-Gala im Auswärtigen Amt sowie viele Kinokarten und DVDs.

Preisträger des CIVIS Kinopreises 2017 sind der Produzent und der Regisseur (m/w) des prämierten Kinofilms. Die Preisverleihung des CIVIS Kinopreises findet am 1. Juni 2017 im Auswärtigen Amt in Berlin statt. Moderator ist Ingo Zamperoni (ARD/Das Erste „Tagesthemen").

Buket Alakus (Regisseurin), Uli Aselmann (Allianz Deutscher Produzenten), und Ronald Gräbe (Produzent) unterstützen den Preis als Kuratoren mit einem persönlichen Statement auf www.civis-kinopreis.de

Mit dem CIVIS Kinopreis möchte die CIVIS Medienstiftung gemeinsam mit ihren Partnern ein publikumswirksames Zeichen in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit setzen: Für Integration und kulturelle Vielfalt - gegen Rassismus und Diskriminierung.

Der CIVIS Kinopreis 2017 wird von der ARD/Das Erste, den ARD-Landesrundfunkanstalten in Deutschland, dem Deutschlandradio, ARTE, 3sat, PHOENIX, der Allianz Deutscher Produzenten - Film und Fernsehen, der VFF - Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, der Freudenberg Stiftung und der WDR mediagroup unterstützt. Veranstalter ist die CIVIS Medienstiftung für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa.

www.civis-kinopreis.de

Mittwoch, 26. April 17
ECHO JAZZ 2017: Das sind die Preisträger 
- Verleihung am 1. Juni auf dem Werftgelände von Blohm+Voss
- Informationen und Fotos von allen Preisträgern auf www.echojazz.de 

Der ECHO JAZZ 2017 biegt in die Zielgerade ein. Gestern hat die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), die Preisträger bekanntgegeben. Dazu gehören deutsche Künstler wie das Joachim Kühn New Trio als „Ensemble national“, Lucia Cadotsch (Sänger/Sängerin national), Eva Kruse (Bass/Bassgitarre), Frederik Köster (Blechblasinstrumente/Brass) und Daniel Erdmann (Saxophon/ Woodwinds) sowie mit Norah Jones (Sänger/Sängerin international) oder dem Branford Marsalis Quartet als „Ensemble international“ auch internationale Größen des Jazz-Geschehens. Weitere Preisträger sind neben Diego Piñera und Antonio Sanchez (Drums/Percussion national bzw. international) Émile Parisien (Saxophon/Woodwinds), Kenny Barron und Michael Wollny (Piano/Keyboards international bzw. national). Die Kategorie „Newcomer“ entschied Anna-Lena Schnabel mit ihrem Album „Books, Bottles & Bamboo“ für sich.

Die Preisträger des ECHO JAZZ 2017 im Überblick sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Anna-Lena Schnabel
Antonio Sanchez
Arne Jansen
Branford Marsalis Quartet
Charlie Hunter
Cuong Vu
Daniel Erdmann
Diego Piñera
Emile Parisien
Eva Kruse
Arne Reimer für American Jazz Heroes
Frederik Köster
Gregory Porter
Joachim Kühn New Trio
Kenny Barron
Lars Danielsson
Lucia Cadotsch
Marius Neset & London Sinfonietta
Michael Wollny
Norah Jones
 Vincent Peirani
E.S.T. Symphony
 
Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des BVMI: „Der ECHO JAZZ ist nicht nur als gern gesehener Gast in Hamburg angekommen, er hat sich mittlerweile auch als Preis einen hervorragenden Ruf erworben, und das über die Landesgrenzen hinaus. Das ist nicht zuletzt der Verdienst der Jury, die nach intensiver Auseinandersetzung mit den Produktionen ihr Urteil fällt. Ob die Preisträger nun international etablierte Größen oder bislang wenig bekannte Newcomer sind, das Potenzial, auch weiterhin oder ab jetzt Spuren zu hinterlassen, besitzen sie allesamt. Unser Dank gilt der Freien und Hansestadt Hamburg, dem NDR und allen weiteren Beteiligten und Partnern, die maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beitragen.“

Der ECHO JAZZ wird im Rahmen einer Gala-Veranstaltung am 1. Juni auf dem Werftgelände von Blohm+Voss im Hamburger Hafen verliehen. Der Ticketvorverkauf beginnt Anfang Mai. Der ECHO JAZZ wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien. Offizieller Partner des ECHO JAZZ ist Amazon Music Unlimited, Offizieller Förderer ist ŠKODA. Medienpartner des ECHO JAZZ ist seit 2013 der NDR.

2017 werden zwei Sonderpreise vergeben: Der Fotograf und Autor Arne Reimer wird für seinen Einsatz für die Produktion der beiden Portraitbände „American Jazz Heroes“ geehrt. Zudem wird das Projekt „E.S.T. Symphony“ mit einem Sonderpreis ausgezeichnet als Würdigung von Esbjörn Svensson, dem Pianisten und Mastermind von E.S.T., einer der einflussreichsten Jazzbands der jüngeren Jazzgeschichte. Der Preisträger in der Kategorie „Würdigung des Lebenswerkes“ wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Mittwoch, 26. April 17
Mit Leichtigkeit durchs Leben ~ Déborah Rosenkranz ermutigt junge Frauen, ihren wahren Wert zu erkennen
Der Druck ist riesengroß: Täglich werden Frauen mit nahezu unerreichbaren Schönheitsidealen konfrontiert. Déborah Rosenkranz kennt das Gefühl wertlos zu sein, wenn sie nicht einem bestimmten Ideal entspricht. Als Teenager hat sie sich auf 44 Kilo heruntergehungert, litt an Bulimie. Heute ist sie geheilt und möchte Mädchen und Frauen dabei helfen, ihren wahren Wert zu erkennen. Ihr Buch „Schwerelos“ ist kürzlich bei Gerth Medien erschienen.
In ihren persönlichen Andachten berichtet die Sängerin aus ihrem Leben: Vom Umgang mit Sorgen und Nöten, der Macht der Gedanken, erhörten Gebeten und dem schönen Schein der Promi-Welt. Humorvoll und mitreißend holt sie
ihre Leserinnen ab und geht in die Tiefe. Und weist dabei immer wieder auf den hin, der für die gläubige Christin der Schlüssel zu einem Leben voller Leichtigkeit ist. Gott, der ihr Identität und Wert, abseits von reinen Äußerlichkeiten schenkt.
„Ich habe erlebt, dass ich vieles im Leben geschafft habe, was ‚nicht normal‘ ist, weil ich einen wundervollen Gott habe, der mich auf die Beine stellt, selbst wenn man mir den Boden wegzieht. Mein Geheimrezept, um leichter durchs Leben zu kommen, lautet daher: Verlass dich nicht auf deinen Verstand oder deine Emotionen. Erwarte Wunder – in jeder noch so schwierigen Situation.“ Déborah Rosenkranz

Mittwoch, 26. April 17
Musikindustrie wächst im Jahr 2016 weltweit um 5,9%, Digitalgeschäft macht erstmalig 50% des globalen Gesamtumsatzes aus
Der Musikmarkt 2016 ist weltweit um 5,9% gewachsen. Dies ist das größte Wachstum seit dem Beginn der Markterhebung durch die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) im Jahre 1997. Der Gesamtumsatz für das Jahr 2016 belief sich dabei auf 15,7 Milliarden US-Dollar. Diese Zahlen belegt der IFPI Global Music Report, der gestern veröffentlicht wurde.

Zum Abschluss des Jahres 2016 nutzten laut Global Music Report 112 Millionen User bezahlte Streaming-Abonnements und trieben so das Wachstum im Bereich Streaming um 60,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Digitalgeschäft machte dabei erstmalig die Hälfte des globalen Gesamtumsatzes der Musikindustrie aus, bei dem auch die Einnahmen der Verwertungsgesellschaften berücksichtigt wurden. Das Wachstum im Bereich Streaming machte die Rückgänge von 20,5 Prozent bei Downloads sowie 7,6 Prozent im physischen Geschäft mehr als wett.

Der Streaming-Markt treibt dabei ebenso das Wachstum in den sich entwickelnden Märkten, wobei China (+20,3%), Indien (+26,2%) und Mexiko (+23,6%) besonders starken Zuwachs verzeichnen konnten.

Die Branche ist nun bestrebt, dieses Wachstum möglichst nachhaltig zu gestalten, nachdem über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren Umsatzeinbrüche von nahezu 40 Prozent zu verzeichnen waren. Von zentraler Bedeutung in diesem Zusammenhang ist, dass die als Value Gap bekannte Marktverzerrung beseitigt wird.

Frances Moore, IFPI CEO: „In der Musik liegt nahezu unbegrenztes Potenzial, aber es muss mehr dafür getan werden, dass dieses Wachstum nachhaltig ablaufen kann: Damit Investitionen in Künstler weiterhin möglich sind und der Markt sich fortlaufend weiterentwickelt. Nur so können wir den Wert der Musik erhalten und Kreativität belohnen. Die Musikwelt steht vereint hinter dem gemeinsamen Ziel, eine legislative Lösung für das Problem des Value Gaps zu erwirken und dazu rufen wir die Entscheidungsträger auf. Damit Musik im digitalen Zeitalter wachsen und gedeihen kann, brauchen wir einen fairen digitalen Marktplatz.“

Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des BVMI: „Auch in Deutschland sehen wir eine ähnliche Entwicklung: Das nach wie vor boomende Audio-Streaming-Geschäft kann die Rückgänge bei physischen Tonträgern und Downloads mehr als ausgleichen und sorgte 2016 insgesamt für ein Marktwachstum von 3 Prozent. Nach mittlerweile vier Wachstumsjahren hat der deutsche Musikmarkt wieder ein Umsatzniveau von knapp 1,6 Milliarden Euro erreicht. Zentral für die Branche sind auch aus deutscher Sicht die europäischen Reformüberlegungen im Bereich des Urheberrechts. Es muss gerade in dem dynamischen Digitalmarkt darum gehen, endlich Klarheit für das digitale Lizenzgeschäft zu schaffen.“

www.musikindustrie.de 

Mittwoch, 26. April 17
"Die LOLA geht an …": Der Deutsche Filmpreis 2017 im ZDF ~ Jasmin Tabatabai moderiert die Gala
Der Deutsche Filmpreis ist die höchstdotierte und renommierteste Auszeichnung für den Deutschen Film. Wer wird in diesem Jahr mit der "LOLA" ausgezeichnet? Schauspielerin Jasmin Tabatabai führt am Freitag, 28. April 2017, durch die diesjährige Verleihung und präsentiert die Highlights der Saison 2016/2017. Das ZDF zeigt die Gala aus dem Palais am Funkturm in Berlin ab 22.50 Uhr.

Nominiert sind Produktionen wie "Willkommen bei den Hartmanns", "Tschick" und die ZDF-Koproduktion "24 WOCHEN". Deutsche Produktionen sind beliebt und waren in letzter Zeit auch bei den Oscars erfolgreich: "Toni Erdmann" ist das jüngste Beispiel der Erfolgsstory. Deutsche Schauspieler und deutsche Regisseure tauchen immer häufiger in internationalen Produktionen auf, "Made in Germany" genießt auch international Aufmerksamkeit.
 

Montag, 24. April 17
GEDOK Frankfurt Rhein Main: Temporäres Projekt TrAgil – von dem, was trägt
Es handelt sich um ein temporäres Projekt der GEDOK Frankfurt Rhein Main, für das sich vier Künstlerinnen aus verschiedenen Kunstrichtungen zusammengeschlossen haben.
TRAGIL assoziiert tragend und fragil – ein Spannungsfeld, in dem wir uns aktuell gesellschaftspolitisch bewegen und dem sich die Künstlerinnen mit ihren Arbeiten stellen.
Dabei reicht das Spektrum der künstlerischen Arbeiten von individuell persönlich geprägten Lebenspositionen und Reflexionen über Tragfähiges weiter über einen dialogischen Raumdiskurs bis zu einer die Besucher integrierenden lyrischen Skizze.
Die ehemalige Kapelle des Marienkrankenhauses (Frankfurt, Richard-Wagner-Str. 14, neben Bürgerhospital) bildet das Zentrum und den verbindenden Ort von TrAgil. Die inzwischen entweihte Kapelle war über viele Jahre ein Ort, wo Menschen Halt gefunden haben und über tragende, aber vielleicht auch zerbrechliche Momente des Lebens nachgedacht haben. Das Hospital mit seinen Mitarbeitern, Patienten und Angehörigen befindet sich nun selbst im Umbruch mit der Aufgabe des alten Standorts und dem Umzug an den Stadtrand. Dies greifen die Künstlerinnen auf und stellen sich dem Raum und Thema.
Die Ausstellung stellt zugleich ein interaktives Kunstprojekt dar. Neben ein Hörbar, einem Netzwerk zur Interaktion können die Besucher Teil der Ausstellung werden, indem sie sich aktiv aus der „trag.bar“ bedienen und so ein eigenes Statement abgeben.

Ausstellung: Samstag, 13.05.2017 14 bis 18 Uhr; Sonntag, 14.05.2017 11 bis 18 Uhr Eröffnung Samstag, 13.05.2017, 14 Uhr
Kapelle des St. Marienkrankenhauses (1.Stock)
Richard-Wagner-Straße 14
60318 Frankfurt
Einführung von Sonja Sandvoß, 1. Vorsitzende der GEDOK FrankfurtRheinMain
Die Künstlerinnen sind anwesend und freuen sich auf anregende Gespräche.

www.gedokfrankfurtrheinmain.de 

Montag, 24. April 17
Zum großen Comeback der „Kelly Family“ ~ Erweiterte Neuausgabe der Biografie von Patricia Kelly
Es ist das Comeback des Jahres: Die legendäre „Kelly Family“ veröffentlichte jüngst eine neue CD und gibt im Mai gleich drei große Hallen-Konzerte. Für die im Januar 2018 beginnende Tour wurden bereits 50.000 Tickets verkauft. Zum Comeback der Gruppe erscheint am 24. April 2017 die erweiterte Neuausgabe der SPIEGEL-Bestseller-Biografie „Der Klang meines Lebens“ von Patricia Kelly – mit mehreren unveröffentlichten Geschichten aus ihrem Familienleben und zahlreichen neuen Fotos.

„Wir gingen nie auf eine konventionelle Schule. Wir haben in der Schule des Lebens gelernt“, beschreibt Patricia Kelly die Umstände, unter denen sie aufgewachsen ist. Schon als 5-Jährige stand sie auf der Bühne. Rund 20 Jahre reiste die „Kelly Family“ als Straßenmusiker durch die USA und Europa, bevor sie 1994 ihren großen kommerziellen Durchbruch erzielte. Es folgten weltweite TV-Auftritte und Konzerte vor bis zu 280.000 Fans. Mit mehr als 20 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Kellys zu den erfolgreichsten Musikern in Europa. Anfang der 2000er-Jahre löste sich die Gruppe auf. Seit 2008 ist Patricia als Solo-Künstlerin unterwegs.
Im Jahr 2009 wurde bei Patricia eine aggressive Brustkrebs-Vorstufe diagnostiziert, und erfolgreich operiert. Heute ist Patricia Kelly – die sechs Sprachen spricht – Mutter zweier Söhne und steht seit Frühjahr 2017 wieder gemeinsam mit einigen ihrer insgesamt elf Geschwister als „Kelly Family“ auf der Bühne.
Auf den Straßen und Bühnen der Welt hat Patricia Kelly viel erlebt und tiefe Einsichten gewonnen. In der Neuausgabe ihrer Biografie erzählt die Künstlerin unter anderem von der Gastfreundlichkeit ihrer Eltern, interessanten Begegnungen im Backstage-Bereich und einem ganz besonderen Schokokuchen, für den sie sich rückblickend doch ein wenig schämt …

Klappenbroschur, 376 Seiten
inkl. 40 Seiten farbiger Bildteil
ISBN 978-3-86334-175-6, € 17,–


Die weiteren News April 2017:

"Das Literarische Quartett" im ZDF mit Claus Peymann als Gast 
Bregenzer Festspiele: Festspielweine 2017 und 2018 gekürt - Schlumberger präsentiert Cuvée
Schlumberger präsentiert die neue Festpiel-Cuvée Edition „Carmen“
Die Brücken am Fluss - das Broadway-Musical in Chemnitz
DeutschesSchauSpielHausHamburg: Die Spielzeit 2017-18
„Das Einzige, was ich geliebt habe, war die Musik “ Komponist und Oscar-Gewinner Hans Zimmer in „hr1-Talk“
Scharfe Töne. Mexikanisches Spitzenorchester erstmals in Deutschland, Tourauftakt in Essen am Samstag, 22.04.2017
Auftaktveranstaltung der Internationalen Maifestspiele »Ring-Impressionen am Flügel« am 25. April
Volksoper Wien: Die Saison 2017/18
Die Nacht der Museen 2017in Frankfurt/M und Offenbach/M
Der JUNGE OHREN PREIS startet in die 12. Runde
Hier spielt die Musik! Ganz Berlin ist wieder am Start zur Fête de la Musique am 21.6.2017
Ruhrtriennale mit „Teentalitarismus“ für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2017 nominiert
Staatstheater Wiesbaden: Programmveröffentlichung Spielzeit 2017.2018
Scheckübergabe des Förderkreises der Internationalen Maifestspiele 2017
Oper Frankfurt: Brüche in der Geschichte - 7. Kammermusik im Foyer
Britta Peters wird ab 2018 Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr
Anhaltisches Theater Dessau: Premiere von »Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte«
Die Festhalle Frankfurt zeigt Harry Potter und der Stein des Weisen"™ in Concert"
Glück durch Natur & Technik? Innovationen aus dem Norden ~ Brain Mapping mit den TrondheimSolistene
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
Mittendrin  ~ Das ungewöhnliche Konzert zugunsten der Paul-Hindemith-Orchesterkademie
Das Hessische Staatsballett lädt ein: BATSHEVA - THE YOUNG ENSEMBLE: NAHARIN'S VIRUS ~ Choreografie von Ohad Naharin
hr2-RadioLiveTheater in Frankfurt-Höchst ~ „Sherlock Holmes“ ermittelt erstmals im Neuen Theater
Wiederaufnahme an der Oper Leipzig: »Die Frau ohne Schatten« mit Starbesetzung zurück
Daniele Gatti in Berlin, Luzern, Amsterdam und Dresden
Ein Festtag fürs Lesen: UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23. April
Neuköllner Oper Berlin: HAPPINESS UNLIMITED. Ein inklusives Projekt mit dem Project Wildeman
Die Osterfestspiele Salzburg 2018
Der Spielplan zum Berliner Theatertreffen 2017 ist da

Mehr Operette, mehr Walzer und mehr Wien geht nicht: Volksoper-Stars und Original Wiener Strauss Capelle eröffnen am 21. Juli die Schlossfestspiele Zwingenberg
Die Halbfinalisten des MUT- Wettbewerbs für musikalisches Unterhaltungstheater 2017 stehen fest
TV-Tipp: Klassik live im Club
Leitung des Rheingau Musik Festivals enttäuscht über richterliche Entscheidung
Live-Stream aus der Elbphilharmonie ~ Omar Sosa & NDR Bigband: »es:sensual«
Musik übers Meer ~ Elbphilhrmonie Magazin Nr. 2 ist jetzt am Kiosk erhältlich
10 Jahre Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin ~ Ein zukunftsweisender Ort für ein experimentelles und berufsnahes Tanz- und Choreographiestudium
Wiesbadener Theater im Pariser Hof // Programm Frühjahr 2017

HOLIDAY ON ICE: Vorverkauf für die brandneue Show eröffnet!
KT Tunstall begeistert bei Unplugged Live Session im Palast
Theatersommer Ludwigsburg: Spielzeit 2017
Theater Magdeburg: Uraufführung des Stückauftrages an Pavlo Arie »Warum überlebt Michailo Gurman nicht?«
Die Spielzeit 2017/2018 der Staatsoper Hamburg, des Hamburg Ballett John Neumeier und des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
6. JULI BIS 23. JULI 2017: COLOURS International Dance Festival ~ Presented by Eric Gauthier
Lions Literatur Lesung in der Stadtbibliothek Bad Vilbel mit Martin Walker und Christoph Pütthoff
Crowdfunding erfolgreich: Börsenverein schaltet Anzeigen für Meinungsfreiheit in türkischen Medien
Joyce DiDonata sagt »Ariodante« Tour ab
Welttheater - Premiere von Peter Handkes »Die Stunde da wir nichts voneinander wußten« am Theater Magdeburg
Premiere am Staatstheater Darmstadt: Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
#verlagebesuchen: Hinter die Kulissen von Verlagen blicken
ZDF verlängert Vertrag mit Carmen Nebel ~ "Willkommen bei Carmen Nebel" am Gründonnerstag aus Magdeburg
Berlin - Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME ~ Quasimodo ist zurück
Bad Elster glänzte in der Verwandtschaft Mozarts ~ 13. Chursächsische Mozartwochen begeisterten im König Albert Theater
6 TAGE FREI: Mission accomplished
Staatsoper im Schiller Theater: Programmveröffentlichung FESTTAGE 2018 – zurück im Herzen Berlins!
Dresdner Sinfoniker starten Kickstarter-Kampagne
Oper Chemnitz: Wagner-Festtage zu Ostern
Moderne Zeiten — Chaplin-Stummfilmkomödie mit Live-Soundtrack der Anhaltischen Philharmonie Dessau
Theater an der Wien: Die Opernwelt 2017/18
ECHO 2017: Udo Lindenberg, Beginner, Rag ’n' Bone Man und AnnenMayKantereit sind Abräumer des Abends
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
Burgfestspiele Bad Vilbel: April Hailer gibt die Norma Desmond
hr2-kultur lädt wieder zum „Tag für die Literatur“ ~ Programmheft jetzt bestellen!
Die Jahrhunderthalle Frankfurt präsentiert: Music Sneak ~ 3 Bands, 3 Stages, 1 Host
Truck Tracks Ruhr: 10.000 Kilometer Ruhrgebiets-Roadmovie in 49 Tracks
Osterangebote im Hessischen Staatstheater Wiesbaden

Die ersten ECHO-Preisträger stehen fest
Publikumsliebling Thembi Nkosi aus dem Partnerlandkreis Görlitz singt bei den Schlossfestspielen Zwingenberg
Oper Frankfurt sucht Statisten
Staatstheater Darmstadt: Ballett-Extra - REPERTOIRE-WORKSHOP SOMMERNACHTSTRAUM
Lena Meyer-Landrut, Cassandra Steen, Mike Singer und Kay One sind DIE Top-Acts beim kostenlosen Charity Sommer Open Air in Groß-Gerau
ECHO 2017: Marius Müller-Westernhagen erhält Auszeichnung für sein Lebenswerk
Marius Müller-Westernhagen im "NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann"
Musikindustrie in Zahlen 2016
Die Deutsche Content Allianz: „Kreative Inhalte sind wesentlicher Bestandteil des digitalen Raums und müssen entsprechend bezahlt werden.“
Theater Chemnitz: Uraufführung von InnerOuterCity
Der vielprämierte Pianist BEAU PLUTO läutet mit seinem Debüt eine spannende neue Ära für die Klassische Musik ein und hebt sie auf ihr ursprüngliches kunstvolles Niveau an
Nach den ersten Akustikproben ~ Wie klingt es im neuen Konzertsaal im Dresdner Kulturpalast?
Am 07.April erscheint die neue EP von Pentatonix physisch und digital
Erste umfassende Britten-Biografie in deutscher Sprache ~ Buch-Neuerscheinung bei Boosey & Hawkes
2017 im Zeichen von Stadt als Utopie gestern und heute ~ Urbane Künste Ruhr wendet den Blick zurück nach vorn und stellt Jahresprogramm vor
In Vielfalt geeint: europäisch und weltoffen – Young Euro Classic 2017 ~ 18. August bis 3. September 2017, Konzerthaus Berlin
Vorverkauf ab 06. April 2017

5. bis 20. Mai 2017: CRESCENDO – das 15. Musikfestival der UdK Berlin
Gastspiel "Wer sind Sie? Was machen Sie hier!" bei theaterperipherie Frankfurt
Solidaritätsanzeigen in türkischen Medien: Crowdfunding für die Meinungsfreiheit #FreeWordsTurkey
Deutscher Buchpreis 2017: 174 Romane eingereicht
Acht Theaterproduktionen zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen
Oper Frankfurt: Bariton Ludwig Mittelhammer singt Lieder im Foyer
Die Spielzeit 2017/18 der Bayerischen Staatsoper München
Buch-Neuerscheinung zum Monteverdi-Jubiläum ~ 450 Jahre Claudio Monteverdi im Mai 2017
Jahrespressekonferenz des Harburger Theaters: Eine abwechslungsreiche Saison voller musikalischer und literarischer Highlights steht bevor
neun x neu: Oscar Petersons 'Easter Suite' am Palmsonntag in Frankfurt Enkheim
KERSTIN OTT: Gold für Debüt-Album "Herzbewohner" +++ "Deutscher Musikautoren Preis" +++ Drei ECHO-Nominierungen +++ "Mein Star des Jahres"-Award
Bayerische Staatsoper: Spielzeit-Präsentation 2017/18 am Sonntag im Live-Stream
Kai Strauss - Getting Personal ~ Neues Album erscheint am 12. Mai


Die News März 17

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