kulturfreak

Die News: Januar 18

Mittwoch, 31. Januar 18
Berliner Theatertreffen: Die Auswahl 2018
Am gestrigen Dienstag (30. Januar 2018) hat die Jury die Auswahl für das 55. Theatertreffen bekannt gegeben.
Es wurden 409 Inszenierungen in 54 deutschsprachigen Städten besucht. 683 Voten gingen bei uns ein und die einzelnen Juroren haben jeweils zwischen 85 und 112 Inszenierungen gesehen. Insgesamt wurden 33 Inszenierungen vorgeschlagen und diskutiert.

Folgende Produktionen wurden ausgewählt:

Am Königsweg von Elfriede Jelinek (Regie: Falk Richter, Deutsches Schauspielhaus Hamburg; Uraufführung 28. Oktober 2017
BEUTE FRAUEN KRIEG ~ Ein Zyklus im Schiffbau (Fassung unter Verwendung von „Die Troerinnen“ von John von Düffel nach Euripides (Interlinearübersetzung Gregor Schreiner) und „Iphigenie in Aulis“ von Soeren Voima nach Euripides; Regie: Karin Henkel; Schauspielhaus Zürich; Premiere 2. Dezember 2017
Die Odyssee ~ Eine Irrfahrt nach Homer (Regie: Antú Romero Nunes; Thalia Theater, Hamburg; Premiere 20. Mai 2017
Die Welt im Rücken, nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Melle (Regie: Jan Bosse; Burgtheater, Wien; Uraufführung 11. März 2017)
Faust, nach Johann Wolfgang von Goethe (Regie: Frank Castorf; Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin (Intendanz Frank Castorf; Premiere 3. März 2017)
Mittelreich ~ Musiktheater nach dem Roman von Josef Bierbichler, nach der Inszenierung von Anna-Sophie Mahler (Konzept und Regie: Anta Helena Recke; Münchner Kammerspiele; Premiere 12. Oktober 2017)
Nationaltheater Reinickendorf von Vegard Vinge / Ida Müller (Nationaltheater Reinickendorf, Berlin; Produktion Vinge/Müller & Berliner Festspiele / Immersion; Uraufführung 1. Juli 2017)
Rückkehr nach Reims, nach dem gleichnamigen Roman von Didier Eribon (aus dem Französischen von Tobias Haberkorn; in einer Fassung der Schaubühne; Regie: Thomas Ostermeier; Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin; Koproduktion mit dem Manchester International Festival (MIF), HOME Manchester und dem Théâtre de la Ville Paris; Deutschsprachige Erstaufführung 24. September 2017
Trommeln in der Nacht, von/nach Bertolt Brecht (Inszenierung: Christopher Rüping; Münchner Kammerspiele; Premiere 14. Dezember 2017)
Woyzeck, Schauspiel von Georg Büchner (Inszenierung: Ulrich Rasche; Theater Basel; Premiere 15. September 2017)

www.berlinerfestspiele.de

Mittwoch, 31. Januar 18
Deutschsprachige Opernkonferenz übernimmt Götz-Friedrich-Preis
Der renommierte Götz-Friedrich-Preis kann seit 20 Jahren mit Preisträgern wie Franziska Severin, Stefan Herheim, Sebastian Baumgarten, Benedikt von Peter, Elisabeth Stöppler und jüngst Yuval Sharon oder Mizgin Bilmen eine stolze Reihe junger Opernregisseure präsentieren, deren Karriere durch den Preis einen kräftigen Anstoß bekommen hat.
Der große Regisseur Götz Friedrich hatte den Preis gestiftet, um den besonders Begabten unter dem Nachwuchs eine Chance zu geben. Die lange Zeit der niedrigen Zinsen bringt Stiftungen jedoch in Schwierigkeiten: Wenn das Stiftungskapital nichts mehr abwirft, können weder Preisgelder noch die notwendigen Reisen der Jurymitglieder bezahlt werden.
Die Deutschsprachige Opernkonferenz – der Zusammenschluss der großen Häuser im deutschsprachigen Raum – hat sich daher entschlossen, die Finanzierung des Götz-Friedrich-Preises zu übernehmen. Als Preis der Deutschsprachigen Opernkonferenz wird er in Zukunft in zweijährigem Rhythmus von einer Jury aus vier Opernintendanten unter Vorsitz von Bernd Loebe von der Oper Frankfurt vergeben. Weitere Jury Mitglieder sind Andreas Homoki von Opernhaus Zürich, Barrie Kosky von der Komischen Oper Berlin und Christoph Meyer von der Deutschen Oper am Rhein. Fünftes Mitglied der Jury ist der neue Geschäftsführer des Götz-Friedrich-Preises, Bernd Feuchtner. Junge Regisseurinnen und Regisseure können sich ab sofort bewerben über www.goetz-friedrich-preis.de.

Mittwoch, 31. Januar 18
The Ten Tenors – die Stimmgiganten aus Down Under im April auf „Wish you were here“ Tour – eine Hommage an unvergessene Legenden der Popmusik
Was ist das Erfolgsgeheimnis dieser Ausnahmesänger, die in der ganzen Welt konzertieren? Sie lassen sich in keine Schublade stecken und interpretieren ihre Songs und Lieder so, dass Opernfans gleichermaßen wie Freunde der Popmusik begeistert sind. Der Beweis dafür sind zehn Alben die sich in den Charts platzierten und 6fach mit Platin und Gold für ihre CDs ausgezeichnet wurden. Nahezu 1 Millionen Besucher, alleine in Deutschland, kamen in ihre Konzerte, und weltweit begeisterten sie bisher über 30 Millionen Besucher.


The Ten Tenors
© Dylan Evans

The Ten Tenors präsentieren nun ihr 17. Album „Wish you were here“ als Hommage an unvergessene Künstler: von Queen‘s „We are the champions“ in einem außergewöhnlichen und beeindruckenden Arrangement ganz neu zu entdecken, bis hin zu Leonard Cohens „Hallelujah“, ergreifend, berührend und wunderschön interpretiert von zehn klassisch geschulten Männerstimmen – das ist eine sehr kraftvolle Angelegenheit.

Über die Bühnenshow schreibt die amerikanische Presse anlässlich der aktuellen US Tournee: Es ist ein Feuerwerk, eine beeindruckende Jubiläumsshow zum 20jährigen Bestehen der Gruppe. Für jeden Geschmack findet sich etwas in der Show. Unterstützt werden die Ten Tenors von einer herausragenden Band mit glänzenden und erfrischenden Arrangements der Songs von David Bowie über Amy Winehouse bis hin zu Nessun Dorma und Whitney Houston.

TOURDATEN:
05.04.2018 – Stuttgart, Theaterhaus
06.04.2018 – Karlsruhe, Konzerthaus
07.04.2018 – CH – Basel, Musical Theater
08.04.2018 – CH – Zürich, Volkshaus (Show 1, 14.30 Uhr)        
08.04.2018 – CH – Zürich, Volkshaus (Show 2, 19 Uhr)        
11.04.2018 – Flensburg, Deutsches Haus
12.04.2018 – Würzburg, Johanniskirche
13.04.2018 – Berlin, Admiralspalast

www.thetentenors.com 

Mittwoch, 31. Januar 18
Schauspielhaus Zürich AG: Jahresbericht der Spielzeit 2016/17
Anlässlich der Generalversammlung vom 30. Januar 2018 hat die Schauspielhaus Zürich AG die Zahlen der Spielzeit 2016/17 veröffentlicht: In der vergangenen Saison besuchten 146’793 Zuschauerinnen und Zuschauer die 613 Veranstaltungen des Schauspielhauses, womit das Ergebnis der Saison 2015/16 mit rund 148’000 Zuschauerinnen und Zuschauern annähernd gehalten werden konnte. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Gewinn von 32’452 Franken (Vorjahr 22’462 Franken) abgeschlossen.

DER PFAUEN
Im Pfauen wurden in der Spielzeit 2016/17 in 257 Veranstaltungen insgesamt 107’518 Eintritte gezählt – dies sind rund 1’000 mehr als in der Saison 2015/16. Bastian Kraft sorgte mit seiner
Inszenierung des Max-Frisch-Romans „Homo faber“ (17’580 Eintritte) für den Publikumshit der Saison im Abendprogramm, gefolgt vom Familienmärchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ in der Regie von Meret Matter (13’822) und „Die Verwandlung“ des isländischen Regisseurs Gísli Örn Garðarsson (11’324).

In der Kammer, der Spielstätte für Nachwuchsdramatiker und junge Regietalente, wurden insgesamt 5’223 Eintritte bei 87 Veranstaltungen gezählt. Markus Werners Roman „Zündels Abgang“ in einer Inszenierung des jungen Regisseurs Zino Wey war mit 1’475 ZuschauerInnen zu 100% ausgelastet.

DER SCHIFFBAU
Knapp 11’051 Zuschauer besuchten die 48 Vorstellungen in der Halle. Die Neuproduktionen in der Spielzeit 2016/17 waren „Antigone“ (Regie Stefan Pucher; 4’395 ZuschauerInnen) und René Polleschs
„High (du weisst wovon)“ (4’640). Für die Box wurden an 76 Abenden insgesamt 11’901 Eintritte gezählt. Barbara Freys Inszenierung von Robert Walsers Roman „Jakob von Gunten“ war dort mit 2’652 BesucherInnen die am besten besuchte Inszenierung, gefolgt von Milo Raus „Die 120 Tage von Sodom“ in Kooperation mit dem Theater HORA (2’408), „In Formation“ (Regie Sebastian Nübling; 2’275) und „Texte von Jacques Brel“ von Regie-Altmeister Werner Düggelin (1’903).

JUNGES SCHAUSPIELHAUS ZÜRICH
Insgesamt 8’168 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten die 117 Vorstellungen des von Petra Fischer und Enrico Beeler geleiteten Jungen Schauspielhauses. Auch das umfassende theaterpädagogische Angebot, die zweite Programmschiene des Jungen Schauspielhauses, wurde sehr gut angenommen: 8’583 Interessierte besuchten die 323 Kurse und Workshops, die jedoch nicht in die Gesamtzuschauerstatistik einfliessen.

DIE GASTSPIELREIHE
Der Lotteriefonds des Kantons Zürich unterstützte das Schauspielhaus in der Spielzeit 2016/17 mit insgesamt rund CHF 2.2 Mio. Mit diesem Beitrag war es u.a. möglich, zum dritten Mal in Folge eine Reihe von hochkarätigen Gastspielen zu zeigen. Insgesamt waren sechs Produktionen aus Deutschland, Österreich, Lettland und der Schweiz zu sehen, die bei 18 Vorstellungen von 6’628 Menschen besucht wurden.

GASTSPIELE IM IN- UND AUSLAND
Die Gastspiele von „Bühne frei für Mick Levčik!“ in Chur sowie am Berliner Ensemble waren grosse Publikumserfolge mit restlos ausverkauften Häusern. „Wer hat Angst vor Hugo Wolf?“ von Herbert Fritsch wurde zum Taiwan International Festival of Arts in Taipeh eingeladen und gastierte dort ebenfalls mit grossem Erfolg in einem Saal mit weit über 1’000 Plätzen. Bei insgesamt 26 Vorstellungen (daneben noch in Baden, Basel, Berlin, Bozen, Lausanne, Mülheim an der Ruhr und St. Pölten) besuchten insgesamt 8’056 ZuschauerInnen die Gastspiele des Schauspielhauses Zürich im Ausland. Auch diese Zahlen fliessen nicht in die Gesamtzuschauerstatistik mit ein.

SONSTIGES Das Schauspielhaus erhielt von der Stadt Zürich in der Spielzeit 2016/17 Zuschüsse in Höhe von CHF 38.1 Mio. Im Vergleich zur Spielzeit 2015/16 stiegen damit die städtischen Subventionen in Folge einer Veränderung der Pensionskassenbeiträge geringfügig an.

www.schauspielhaus.ch

Mittwoch, 31. Januar 18
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: Bascha Mika ist neues Mitglied im Stiftungsrat
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels beruft die Journalistin und Publizistin Bascha Mika in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Sie folgt auf Felicitas von Lovenberg, Piper-Verlegerin und Vorstandsmitglied des Börsenvereins, die nach sechs Jahren turnusgemäß aus dem Stiftungsrat ausscheidet.
Bascha Mika, geboren 1954 im polnischen Komprachcice, ist seit 2014 Chefredakteurin bei der Frankfurter Rundschau. Zuvor war sie von 1998 bis 2009 Chefredakteurin der taz. Seit 2007 ist die studierte Philosophin, Germanistin und Ethnologin Honorarprofessorin an der Universität der Künste in Berlin und war dort von 2007 bis 2014 Co-Leiterin des Studiengangs Kulturjournalismus. Bascha Mika veröffentlichte mehrere Bücher, unter anderem „Alice Schwarzer – eine kritische Biographie“ (1998) und „Freiheit. Wo unsere Freiheit beginnt und wer sie bedroht“ (2016, mit Arnd Festerling). Für ihre publizistische und journalistische Tätigkeit erhielt sie den Emma-Journalistinnen-Preis (1994), den Luise Büchner-Preis für Publizistik (2012) sowie die Hedwig-Dohm-Urkunde (2017).
Zusammen mit den anderen Mitgliedern des Stiftungsrates benennt Bascha Mika den Friedenspreisträger oder die Friedenspreisträgerin des jeweiligen Jahres. Zu seinen Mitgliedern gehören außerdem: Philipp Blom (Schriftsteller und Historiker, Wien), Stephan Detjen (Deutschlandfunk, Berlin), Stefan Könemann (Vorstandsmitglied des Börsenvereins, Hagen), Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Theologe, Tübingen), Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza (Humboldt-Universität, Berlin), Janne Teller (Schriftstellerin, New York), Matthias Ulmer (Vorstandsmitglied des Börsenvereins, Stuttgart) und Heinrich Riethmüller (Tübingen), der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich Vorsitzender des Stiftungsrates ist. Stiftungsratsmitglieder werden vom Vorstand des Börsenvereins für drei Jahre gewählt. Sie können danach wiedergewählt werden, im direkten Anschluss aber nur einmal.
Im Frühjahr beginnt der Stiftungsrat mit seinen Beratungen zur Wahl des Friedenspreisträgers 2018. Die Öffentlichkeit ist in die Kandidatensuche eingebunden: Noch bis zum 1. März 2018 können Vorschläge für den diesjährigen Preisträger eingereicht werden. Die Verleihung des Friedenspreises findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 14. Oktober 2018 in der Frankfurter Paulskirche statt.

www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de

Mittwoch, 31. Januar 18
Gala-Konzert & Dinner zu den Internationalen Maifestspielen 2018 am 14. Februar
Ein festliches Gala-Konzert unter dem Motto »Ein Traum voll Lust und Freude«, einem Zitat aus Verdis »Maskenball«, bietet am Mittwoch, den 14. Februar 2018, um 19 Uhr, im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden einen hochkarätigen und verheißungsvollen Ausblick auf die Maifestspiele 2018.

Durch das Programm führt Intendant Uwe Eric Laufenberg, am Pult des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden steht GMD Patrick Lange. Aus dem internationalen Sängerensemble werden Adina Aaron, Stefano La Colla, Thomas Blondelle, Christopher Bolduc, Sabina Cvilak, Ioan Hotea, Katharina Konradi, Ryan McKinny und Gloria Rehm mit Werken von u. a. Verdi, Wagner, Puccini und Strauss zu hören sein.

Nach dem Gala-Konzert gibt es außerdem die Möglichkeit an einem exklusiven Dinner teilzunehmen. Mit der Buchung des Pakets »Gala-Konzert & Dinner« können Interessierte nach dem Gala-Konzert auf der Bühne des Großen Hauses Platz nehmen und Gaumenfreuden des Restaurants Käfer´S genießen (Beginn circa 21 Uhr). Weitere Informationen gibt es unter www.staatsthteater-wiesbaden.de.

Preise:
Gala-Konzert: 10 Euro – 103 Euro
Gala-Konzert & Dinner: 320 Euro (Einzelplatz) | 3.800 Euro (kompletter Tisch, 10 Plätze)

Karten für das Gala-Konzert sowie für das Paket »Gala-Konzert & Dinner« sind an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Dienstag, 30. Januar 18
Oper Frankfurt: Gordon Bintner singt Lieder im Foyer
Die Gattung des Kunstliedes zählt zu den unverzichtbaren Bestandteilen im Repertoire einer jeden Sängerin und eines jeden Sängers. Dieser Tatsache im Programm der Oper Frankfurt gebührend Rechnung zu tragen, ist ein stetes Anliegen von Intendant Bernd Loebe, seit er 2002/03 die Leitung des Hauses am Willy-Brandt-Platz angetreten hat. Neben der äußerst erfolgreichen Liederabend-Serie im Opernhaus hat die Oper Frankfurt daher seit der Spielzeit 2014/15 eine Reihe ins Programm genommen, in der sich vorwiegend Mitglieder des Ensembles präsentieren, deren Name mit dem Zusatz …singt Lieder im Foyer den Titel des Abends ergibt. Diese Soireen im intimen Rahmen des Holzfoyers dauern ohne Pause maximal ein Stunde. Die zweite Veranstaltung der Serie in der Spielzeit 2017/18 findet nun statt mit dem kanadischen Bassbariton Gordon Bintner am Mittwoch, dem 7. Februar 2018, um 19.00 Uhr im Holzfoyer.

Gordon Bintner
Gordon Bintner
© Barbara Aumüller

Begleitet von Hilko Dumno am Klavier präsentiert der 2016/17 zum Ensemble der Oper Frankfurt hinzugestoßene Sänger unter dem Motto Love and Loss Werke von Franz Schubert (1797-1829), Jacques Ibert (1890-1962) und Gerald Finzi (1901-1956).

Zu Gordon Bintners ersten Frankfurter Aufgaben gehörten Chorèbe (Les Troyens) und Cesare Angelotti (Tosca). In der aktuellen Saison singt er den Grafen (Capriccio), Alexandr Petrovic Gorjancikov (Aus einem Totenhaus) und Bogdanowitsch (Die lustige Witwe). Kürzlich gastierte er als Astolfo (Lucrezia Borgia, konzertant) bei den Salzburger Festspielen und kehrte als Belcore (L’elisir d’amore) an die Canadian Opera Company in Toronto zurück, deren Ensemble Studio er angehörte. Weitere Gastengagements führten ihn als Don Giovanni nach Beaune und an die Opéra in Montréal, als Papageno (Die Zauberflöte) an das Michigan Opera Theatre in Detroit sowie als Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) mit dem Milwaukee Symphony Orchestra unter Edo de Waart und in der Partie des Jesus (Matthäuspassion) mit dem Montreal Symphony Orchestra unter Kent Nagano zusammen. Gordon Bintner trat als Herold (Otello) bei den Salzburger Osterfestspielen unter Christian Thielemann, als Mozarts Figaro an der Manitoba Opera in Winnipeg, als Junior (Bernsteins A Quiet Place) mit dem Montreal Symphony Orchestra sowie als Lescaut (Manon) in Montréal auf.

Nächste Veranstaltung der Reihe in der Saison 2017/18: Elizabeth Reiter, Sopran 15. März 2018
Karten für diese Serie zum Preis von € 17 / ermäßigt € 13 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei dren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Dienstag, 30. Januar 18
Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden sucht Männerstimmen
Der Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, unter der Leitung von Chordirektor Albert Horne, sucht spielfreudige, motivierte und engagierte Sänger (Tenor und Bass) für die erste Opernproduktion der Spielzeit 2018.2019.
Das Vorsingen findet im Februar / März 2018 im Chorsaal des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.
Die musikalischen Proben beginnen im April.
Interessierte Sänger richten ihre Bewerbung, gerne auch per E-Mail, bis spätestens 15. Februar 2018 an die Inspizientin des Extrachors, Frau Ulrike Dautzenberg  ulrike.dautzenberg@web.de), unter Angabe des Stimmfachs und der musikalischen Vorbildung.

Dienstag, 30. Januar 18
4. Sinfoniekonzert am Staatstheater Darmstadt mit Werken von Haydn, Mozart und Prokofjew
(lifePR) - Am Sonntag, 4. und Montag, 5. Februar 2018 widmet sich das 4. SINFONIEKONZERT unter musikalischer Leitung von Ehrendirigent Hans Drewanz den Werken Haydns, Mozarts und Prokofjews. Zu Gast ist der sechsmalige Gewinner des „Morton Gould Young Composer Award“ Kit Armstrong, dessen virtuoses Klavierspiel schon im 1. KAMMERKONZERT zu erleben war.

Mozart und Haydn bewunderten sich gegenseitig: „Er ist der Vater, wir sind die Kinder“, soll Mozart gesagt haben. Mozarts Musiksprache war universell verständlich und zugleich höchste Kunst. Nach spätromantischem Überschwang sah man ab 1920 wie in einem Rückspiegel auf diese klassischen Formen der Musik von 1800. Neben seiner „Symphonie classique“ ist Prokofjews 5. Sinfonie von 1940 eines seiner bekanntesten – und klassischsten – Werke.

Kit Armstrong gilt als einer der interessantesten Mozart-Interpreten.

Vorspiel im Foyer
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 99 Es-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester d-Moll KV 466
Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 5 B-Dur

Mit dem Staatsorchester Darmstadt
Klavier: Kit Armstrong
Dirigent: Hans Drewanz
Sinfoniekonzert am Sonntag, 04. Februar, 11.00 Uhr und Montag, 05. Februar, 20.00 Uhr, jeweils mit Einführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn | Großes Haus
Karten 12,50 € bis 55,50 €

www.staatstheater-darmstadt.de

Dienstag, 30. Januar 18
Hundreds und Schlagzeuger Simone Rubino zu Gast beim hr-Sinfonieorchester Music Discovery Project 2018 im Livestream schauen
Special Guests beim Music Discovery Project 2018 sind die Hamburger Elektro-Band Hundreds und der italienische Multi-Percussionist Simone Rubino. Die Konzerte am Freitag, 23., und Samstag, 24. Februar 2018, werden von YOU FM – dem Radio für junge Erwachsene – präsentiert. Beide Konzertabende sind leider schon nahezu ausverkauft, es gibt aber wie jedes Jahr einen Video-Livestream am Samstag, 24. Februar auf www.hr-sinfonieorchester.de und www.you-fm.de. Danach kann man das Konzert dort als Video-on-Demand noch mal erleben.

Musik von Sergej Prokofjew, Leonard Bernstein, Iannis Xenakis und Tan Dun werden an beiden Abenden den sphärischen Elektroklängen der Hundreds gegenüberstehen. Zentrales Motiv sind zwischenmenschliche Beziehungen und auch die Verbindungen zwischen Mensch und Natur, Orchester und Band, Solo und Tutti, Rhythmus und Stimme. Beim Music Discovery Project scheinen diese Bindungen in den musikalischen Welten von Klassik, zeitgenössischer Avantgarde, Tango und Elektronik auf und gehen ungewohnte Beziehungen ein.

Music Discovery Project 2018: „BeziehungsKiste“
Hundreds; Simone Rubino, Schlagzeug; Elim Chan, Dirigentin
Datum: Freitag, 23., und Samstag, 24. Februar 2018, jeweils 20 Uhr
Ort: Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt-Höchst
Karten: Achtung, ev. Restkarten an der Abendkasse!

Das hr-Sinfonieorchester hat im Social Web das Hashtag #hrSO

Dienstag, 30. Januar 18
Bad Hersfelder Festspiele aktualisieren ihr Programm 2018
Gestern stellten die Bad Hersfelder Festspiele ihr aktualisiertes Programm für die diesjährige Spielzeit (6. Juli bis 2. September 2018) vor.
Intendant Joern Hinkel sagte zu Beginn: „Ich hätte nach der letzten Spielzeit in Bad Hersfeld niemals gedacht, dass ich nun als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele die vor uns liegende Theatersaison leiten und gestalten würde. Sie können sich vorstellen, dass die letzten drei Wochen für alle im Team schwer und unfassbar waren. 
Und hier heute einfach zur Tagesordnung übergehen, ohne an Dieter Wedel zu denken, möchte ich nicht. Er hat es geschafft, die künstlerische Qualität der Festspiele zu steigern und das Theaterereignis in der Stiftsruine bundesweit als Marke zu etablieren.
Ich werde alles mir Mögliche tun, um daran anzuknüpfen.  Nun gilt es, nach vorne zu schauen und die Bad Hersfelder Festspiele in eine erfolgreiche Saison zu führen. Ich weiß, dass ich ein hervorragendes Team zur Seite habe, das mich voll unterstützen wird. Die Gespräche der vergangenen Tage stimmen mich optimistisch, dass uns diese Herausforderung gelingen wird. Und ich bin dankbar und sehr froh darüber, dass die Partner und Förderer uns ebenso ihre Unterstützung zugesagt haben.“

Was wird als neues Schauspiel gezeigt?
Die Bad Hersfelder Festspiele 2018 werden mit dem Stück PEER GYNT von Henrik Ibsen eröffnet. Dazu Intendant Joern Hinkel: „PEER GYNT ist ein zeitloses, sinnliches, von Phantasie und schillernden Figuren überbordendes Stück, ein Theaterfeuerwerk voller Wärme und Humor, in dessen Mittelpunkt ein charmantester Lügner steht, ein Verführer und Aufschneider. Es ist ein Stück über Selbstüberschätzung und mangelnde Verantwortung, aber auch über Welt- und Wirklichkeitsflucht. Warum sitzen wir heute so gerne stundenlang vor dem Fernseher und lassen uns in fremde Welten entführen? Warum kennen manche die Familienprobleme aus der Daily-Soap besser als die eigenen? Oder verbringen mehr Zeit am Computer als mit Freunden? PEER GYNT beschreibt die  Furcht, sich mit sich selbst beschäftigen zu müssen, mit dem eigenen Unvermögen. Vielleicht haben viele Menschen Angst davor, bei der Suche nach dem eigenen inneren Kern - wie beim Auseinanderpflücken einer Zwiebel - schließlich darauf zu stoßen, dass womöglich gar kein Kern zu finden ist, und lassen sich deshalb lieber ablenken und zerstreuen. Sie sind - wie es in PEER GYNT heißt - "sich selbst genug".“

Die Stiftsruine – ein idealer Ort für PEER GYNT
„Die riesige, verschachtelte Bühne der Bad Hersfelder Stiftsruine mit ihren verschiedenen Spielebenen, der Vorderbühne, dem Mittelschiff und der erhöhten Schräge in der Apsis, ist ein idealer Raum für Ibsens Reise rund um die Welt.“

Warum wird DAS KARLOS-KOMPLOTT nicht aufgeführt?
Intendant Joern Hinkel betont: „Nach reiflichen Überlegungen und langen Gesprächen haben wir uns im Team dazu entschlossen, das Stück DAS KARLOS-KOMPLOTT, das Dieter Wedel nach Friedrich Schiller neu gelesen und bearbeitet hat, in diesem Sommer nicht aufzuführen.
Zwei ausschlaggebende, sehr gewichtige Gründe gibt es dafür: Das Stück galt als der „neue Wedel“, das ist die Marke. Ein Wedel-Stück ohne Wedel ist in der kurzen Zeit einfach nicht organisatorisch umsetzbar.  Und: Das Stück hätte nach all den Ereignissen der letzten Wochen wohl kaum die Chance einer objektiven und rein künstlerischen Betrachtung. Und diese Tatsache allein, hätte das Stück um Don Karlos bereits vor der Aufführung beschädigt. Das wäre dem Werk nicht angemessen. 
Es hat also nichts damit zu tun, dass wir, wie vielleicht manche jetzt vorschnell denken, die Arbeit von Dieter Wedel nun nicht mehr wertschätzen.

Alle angefragten Schauspieler für die Besetzung des KARLOS-KOMPLOTT haben Verständnis für die Absage des Stückes gehabt. Sie wollen auf jeden Fall gerne in Bad Hersfeld dabei sein und bei den Festspielen mitmachen. Dazu zählt auch Andreas Schmidt-Schaller. Wir werden jetzt sehen, wer welche Rolle in den verschiedenen Inszenierungen übernehmen kann.“
  
Was steht nun insgesamt auf dem Spielplan?
Neben PEER GYNT führen die Bad Hersfelder Festspiele die Komödie SHAKESPEARE IN LOVE, die Deutsche Erstaufführung nach dem Drehbuch von Marc Norman & Tom Stoppard in einer Bühnenfassung von Lee Hall, mit Musik von Paddy Cunneen auf.  Premiere: 20. Juli 2018 um 21:00 Uhr in der Stiftsruine. Das neue Musical der Festspiele, HAIR wird von Gil Mehmert inszeniert. Ab dem 03. August 2018 wird es in der Siftsruine gezeigt. Auch die Wiederaufnahme des Musicals TITANIC wird umgesetzt – ab dem 13. Juli 2018  können die Fans das Musical (noch einmal) sehen.
Es wird außerdem eine Inszenierung für Kinder von Franziska Reichenbacher in der Stiftsruine geben. Auch im Schloss Eichhof sind wieder Aufführungen geplant. Ebenso laufen die Vorbereitungen für die Konzerte in der Stiftsruine weiter. Die Details dazu geben wir baldmöglichst bekannt.

Was passiert mit den Tickets, die bereits für DAS KARLOS-KOMPLOTT verkauft wurden?
Andrea Jung, die kaufmännische Leiterin der Bad Hersfelder Festspiele, sagt dazu: „Wir haben viele Kunden, die sich früh am ersten Tag des Vorverkaufs anstellen, weil sie ganz bestimmte Plätze haben wollen. All diesen Kunden, die jetzt Karten haben, bieten wir an, diese ab dem 1. Februar für 10 Tage gegen Karten in der gleichen Kategorie und Sitzplatzreihe für eine Vorstellung von PEER GYNT umzutauschen. Danach, ab dem 10. Februar, beginnt der Vorverkauf für PEER GYNT für alle. Wir hoffen, damit den treuen Besuchern einen besonderen Service zu bieten, weil sie sich frühzeitig die Mühe gemacht haben, Karten für ihre Lieblingsplätze zu bekommen. Wir bitten diese Zuschauer, sich an die Ticketzentrale zu wenden. Grundsätzlich gilt: Wir tauschen erworbene Karten um, falls jemand nun lieber ein Musical sehen oder in SHAKESPEARE IN LOVE gehen möchte, dann ist das auch kein Problem. Wir nehmen aber auch einfach Karten zurück.“

Das Besondere an der Stiftsruine in Bad Hersfeld: Das Publikum sitzt zwischen den historischen Mauern immer trocken und geschützt, denn bei Regen wird das „Faltdach“ von Frei Otto über dem Zuschauerraum ausgefahren.

www.bad-hersfelder-festspiele.de  

Montag, 29. Januar 18
Innovatives Magdeburger Opernprojekt: Nominierung, Publikums-Voting und Podiumsdiskussion zum Kultursponsoring mit Vorstellung der »FEDORA Platform«
Seit 2015 ist das Theater Magdeburg Mitglied des europäischen Opern- und Ballettfördernetzwerkes »FEDORA – The European Circle of Philanthropists of Opera and Ballet«. Nun geht dieses Förderprojekt in eine neue Phase und ermöglicht jetzt auch dem Magdeburger Publikum und all seinen Freunden und Förderern aktiv zu werden.
Seit dem vergangenen Jahr wird »FEDORA – The European Circle of Philanthropist of Opera and Ballet« für sein Fördernetzwerk »FEDORA Platform« im Rahmen des Programms »Kreatives Europa« von der Europäischen Kommission gefördert. Zusammen mit 18 weiteren Theatern aus 13 Ländern beteiligt sich auch das Theater Magdeburg seit Kurzem an dieser Fundraising-Plattform, die innovative Opern- und Ballettproduktionen und aufstrebende Künstler unterstützen und einem breiten Publikum bekannt machen wird.

Nachdem 2015 die auch in Magdeburg begeistert aufgenommene Kinderoper zum Mitmachen »Milo, Maya und die Reise um die Welt« von FEDORA als innovative Uraufführung ausgezeichnet wurde, ist nun ein neues Magdeburger Opernprojekt für den »FEDORA – GENERALI Prize for Opera 2018« vorausgewählt. »The True Story of King Kong« (»Die wahre Geschichte von King Kong«) – so lautet der Titel eines Kompositionsauftrages, den das Theater Magdeburg in Kooperation mit dem Puppentheater Magdeburg bei der deutschen Librettistin und Regisseurin Roscha A. Säidow und dem auf den Philippinen geborenen chinesisch-britischen Komponisten Jeffrey Ching in Auftrag gegeben hat. Es entsteht ein einzigartiges modernes Musiktheaterwerk über einen der zentralen Mythen des 20. Jahrhunderts, das die Kraft von Oper und Puppentheater bündelt. Konzipiert für Sänger, Puppenspieler und Orchester verwebt die neue Kammeroper die beiden Kunstformen so miteinander, dass sich deren besondere Ausdrucksformen gegenseitig potenzieren. Mit diesem innovativen, wahrhaft internationalen Opernprojekt, das im März 2019 auf der Bühne des Schauspielhauses uraufgeführt werden soll, beschreiten die beiden Magdeburger Theater völlig neue Musiktheater-Wege und wurden nun mit der Nominierung dafür belohnt.

Zusätzlich schreibt FEDORA einen undotierten Publikumspreis aus. Damit dieser nach Magdeburg geht, ist jetzt das Magdeburger Publikum mit all seinen Freunden und Förderern aufgefordert, dafür zu votieren. Das geht ganz einfach: Auf der Internetseite www.fedora-platform.com kann bis Ende Februar 2018 für die Uraufführung des Theaters Magdeburg und des Puppentheaters Magdeburg »The True Story of King Kong« abgestimmt werden.

Um das Zukunftsthema Fundraising im Kulturbereich und seine große Bedeutung im Zuge von Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand zu erörtern und das Fördernetzwerk »FEDORA Platform« einem breiteren Publikum vorzustellen, veranstaltet das Theater Magdeburg zudem am 11. März 2018 um 14.00 Uhr im Wagnerfoyer eine Podiumsdiskussion mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Als Podiumsgäste sind Helmut Herdt (Sprecher der Geschäftsführung der Städtischen Werke Magdeburg), David Jackson (Mitgründer THE ART OF BUSINESS/ artness.net), Katja Mittag (NGO Kooperationen bei betterplace.org) sowie Michel Redlich (Vorsitzender des Fördervereins Theater Magdeburg e.V.) geladen. Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Annegret Oster (Leiterin ZDF-Landesstudio Sachsen-Anhalt). Der Eintritt ist frei. Zählkarten sind vorab an der Theaterkasse erhältlich.

www.theater-magdeburg.de

Montag, 29. Januar 18
„Flausen im Kopf“ - Großer Andrang bei der Vernissage im Theater Die Schmiere – Ein Votum für Künstler im RheinMain-Gebiet
Frankfurt am Main, 28. Januar 2018. „Ganz im Zeichen der Werke der Präraffaeliten“, so die Würdigung von Edda Rössler (Roessler ProResult) zum Werk von Meike Helberger. In der Ausstellung im Theater Die Schmiere, die am 28. Januar eröffnet wurde, befinden sich an die 20 Werke, zumeist schnappschussartige Porträts. Dabei hat sich die Künstlerin nicht für die Leinwand als Bildträger, sondern für Stoffe, Papiere und Tapeten mit farbigen Muster als Bildhintergrund entschieden.

Meike HelbergerSCHMIERE2018
Flausen im Kopf – Vernissage im Theater Die Schmiere (FFM)

(v.l.n.r.) Matthias Stich (Theater Die Schmiere), Edda Rössler (Roessler ProResult),
Meike Helberger und Effi B. Rolfs (Theater Die Schmiere)

Foto: Bernd Kammerer

Edda Rössler zeigt zusammen mit Effi B. Rolfs und Matthias Stich (Theater Die Schmiere) seit 2009 zumeist Werke von Künstlern aus dem Rhein-Main-Gebiet Auch mit der aktuellen Ausstellung „Flausen im Kopf“ wird regionale Kunst in den Mittelpunkt gerückt. „Frankfurt kann Kunst“, lautet die Prämisse. Bislang zeigten die Organisatoren Werke von Viktor Naimark, Costa Bernstein, Volker Steinbacher, Fides Becker und vielen weiteren Künstlern. „Flausen im Kopf“ ist noch bis zum April 2018 zu sehen, jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Meike Helberger - 1984-88: Grafik-Design-Studium in Darmstadt mit Diplom, 1985-88: Junior Art Direktor bei Lintas: Frankfurt am Main, 1989-93: Art Direktor bei Lintas: Hamburg.
Seit 1994: selbstständig als Art Direktorin und Illustratorin. Bis heute: Weiterbildung in der freien Malerei, bei verschiedenen Malern: Radierungen, Portraitmalerei, Aktzeichnen und Aktmalerei. helberger-illustration.de

Die Schmiere ist Deutschlands einziges Repertoire-Kabarett. Das Ensemble besteht aus einem Dutzend Akteure, die sich in wechselnder Besetzung um das Basis-Team, bestehend aus Effi B. Rolfs und Matthias Stich, gruppieren. die-schmiere.de

ROESSLER ProResult, die Agentur für Kommunikation und Digitales Business, steht für dynamisches Marketing 4.0, vernetzte Kommunikation von Produkten und Services, Kompetenz in Media, Marketing und Digital in einem Gesamtpaket aus einer Hand. roesslerpr.de

Samstag, 27. Januar 18
International Classical Music Award (ICMA) 2018 für Ulf Schirmer
(lifePR) - Prof. Ulf Schirmer, Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Leipzig, erhält für seine CD-Einspielung »Proserpine« von Camille Saint-Saëns mit dem Münchner Rundfunkorchester den International Classical Music Award (ICMA) 2018 in der Kategorie »Audio: Oper«. Die Preisverleihung und das Galakonzert finden am 6. April 2018 in Katowice statt. Schirmer, der zu diesem Termin beim renommierten Harusai Spring Festival in Tokio Richard Wagners »Lohengrin« mit dem NHK Symphony Orchestra dirigiert, kann leider nicht persönlich an der Zeremonie teilnehmen. Die CD erschien im Mai 2017 in der Reihe »Opéra français« des Palazzetto Bru Zane, dem wichtigsten Forschungszentrum für französische Musik der Romantik, mit dem die Oper Leipzig in der Spielzeit 2016/2017 bei der Neuproduktion der Opernausgrabung von Charles Gounods »Der Rebell des Königs (Cinq-Mars)« zusammenarbeitete.

Die International Classical Music Awards (ICMA) sind der einzige unabhängige und internationale Klassik-Musikpreis. Er wird jährlich an herausragende Musiker sowie CD/DVD-Produktionen im Bereich klassische Musik vergeben. Die Jury setzt sich zusammen aus professionellen Musikkritikern der wichtigsten Musikmagazine, Radiostationen und Online-Dienste aus 14 europäischen Ländern: Andante (Türkei), Crescendo (Belgien), Das Orchester (Deutschland), Gramofon (Ungarn), HRT (Kroatien), IMZ (Österreich), Kultura (Russland), MDR Kultur (Deutschland), Musica (Italien), Musik & Theater (Schweiz), Opera (Großbritannien), Musical Life (Russland), Orpheus Radio (Russland), Pizzicato (Luxemburg), Radio 100,7 (Luxemburg), Resmusica.com (Frankreich), Rondo Classic (Finnland) und Scherzo (Spanien). 2017 fand die Preisverleihung in Leipzig statt.

Informationen zur CD-Einspielung: »Proserpine«
Camille Saint-Saëns
Aus der Reihe »Opéra français« des Palazzetto Bru Zane | 2 CD | 2017 | Volume 15
Label: Ediciones Singulares
Erscheinungstermin: 9. Mai 2017
Münchner Rundfunkorchester
Vlaams Radio Koor
Ulf Schirmer, Musikalische Leitung
mit Véronique Gens, Marie-Adeline Henry, Frédéric Antoun, Andrew Foster-Williams, Jean Teitgen, Mathias Vidal, Philippe-Nicolas Martin, Artavazd Sargsyan, Clémence Tilquin
ISBN: 978-84-617-7213-1

www.oper-leipzig.de

Samstag, 27. Januar 18
BVMI zur aktuellen Untersuchung des Nutzerverhaltens im Netz:  „Ursachen von Rechtsverletzungen im digitalen Raum gemeinsam bei der Wurzel packen“
Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) mahnt, aus der Erhebung zur „Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte im Internet durch deutsche Verbraucher“, aus der das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb diese Woche erste Ergebnisse vorgestellt hat, keine falschen oder undifferenzierten Schlüsse zu ziehen. Es sei aus Sicht der Musikindustrie zwar sehr gut und wichtig, der Tatsache ins Auge zu schauen, dass es auch heute noch massenhafte Rechtsverletzungen gebe, so der Vorstandsvorsitzende des BVMI Dr. Florian Drücke, doch griffen die Schlussfolgerungen der Untersuchung zum Teil zu kurz und seien daher wenig hilfreich bei der Eindämmung illegalen Verhaltens.  Für die Erhebung hat das MPI rund 5.500 deutsche Verbraucher ab 12 Jahren zu ihrem Nutzungsverhalten im Internet befragt. Im Fokus standen dabei urheberechtlich geschützte kreative Inhalte wie beispielsweise Musik, Filme, TV-Programme und Serien, Software und Videospiele.

Drücke: „Studien zur Beschreibung und Analyse der tatsächlichen Situation halte ich generell für absolut sinnvoll und wir haben in der Durchführung viel Erfahrung. Doch rate ich dringend zur Vorsicht bei daraus resultierenden Postulaten. Wir teilen bekanntlich die Auffassung, dass „klare Regeln“ im digitalen Raum dringend notwendig sind, damit jeder weiß, wo er steht. Dies betrifft im Übrigen auch die zentrale Forderung, den sogenannten Value Gap auf europräsicher Ebene zu schließen. Wenn man jedoch eine ‚Vereinfachung des deutschen Rechtsrahmens‘ und ‚einfachere, flexiblere und bequemere Lösungen von Seiten der Anbieter‘ fordert, um das urheberrechtsverletzende Verhalten im Internet einzudämmen, springt dies zu kurz. Die Unternehmen der Musikbranche – wie auch vieler anderer Kreativbranchen – sind im digitalen Raum mit einer sehr breiten Palette legaler Angebote vertreten, von kostenlosen bis zu Premium-Konfigurationen. Unsere  eigenen repräsentativen Umfragen zu Musikinhalten ergeben, dass 80 Prozent der Deutschen die legalen Angebote ausreichend finden, um Musik im Internet zu kaufen oder zu nutzen, 56 Prozent haben sogar ihr perfektes legales Angebot bereits gefunden.“

Drücke weiter: „Man sollte doch viel eher schauen, wie wir als Gesellschaft es schaffen, im Sinne aller Beteiligen, illegalen Plattformen die Finanzierung zu entziehen, indem es mit einer neuen Bundesregierung zum Beispiel endlich gelingt, Werbung auf illegalen Seiten zu bekämpfen – in der letzten Legislaturperiode ist das leider gescheitert. Im Jahr 2018 mal wieder auf die Branche zu zeigen, anstatt auf diejenigen, die Geld mit illegalen Angeboten verdienen, klingt wie eine Zeitreise zurück zum Anfang des Jahrtausends.“

www.musikindustrie.de  

Freitag, 26. Januar 18
Rheingau Musik Festival 2018 ~ Zum 31. Mal „Ein Sommer voller Musik“ – vom 23.6. bis 1.9.2018 mit 149 Konzerten an 40 Spielstätten
Artist in Residence: Annette Dasch – Fokus Albrecht Mayer – Fokus Brett Dean -– „Fokus Jazz“: Piano Trio – 100. Geburtstag Leonard Bernstein – 100. Todestag Claude Debussy – „Next Generation“ –– „Expedition Sound“
Im Rahmen eines Pressegesprächs stellte gestern der Intendant des Rheingau Musik Festivals, Michael Herrmann, das Programm für die 31. Saison in Oestrich-Winkel vor. Weitere Podiumsteilnehmer waren die Sopranistin Annette Dasch, Lisa Ballhorn und Timo Buckow (beide Programmplanung des Rheingau Musik Festivals), Dr. jur. Heinz-Georg Sundermann (Geschäftsführer von LOTTO Hessen) sowie Claus Wisser (Vorsitzender des Rheingau Musik Festival e.V.).
Nach Aufbruch in 2017 lautet der Leitgedanke für die Saison 2018 Freundschaft. Themenschwerpunkte bilden der 100. Todestag von Claude Debussy und der 100. Geburtstag von Leonard Bernstein. Die Sopranistin Annette Dasch, der Oboist Albrecht Mayer und der Komponist und Bratscher Brett Dean versprechen als Festival-Fokus-Künstler einzigartige Konzertmomente.

Die 31. Saison des Rheingau Musik Festivals findet vom 23. Juni bis zum 1. September 2018 statt und steht ganz im Zeichen von „Freundschaft“. Mit hochkarätigen Künstlern haben wir musikalische Projekte konzipiert, die diesem Leitgedanken entspringen: Als Artist in Residence wird die Sopranistin Annette Dasch in sechs Veranstaltungen mit Musik von Beethoven bis Lehár ihre ganze musikalische Bandbreite präsentieren. Der Oboist Albrecht Mayer wird als Fokus Künstler sechs Veranstaltungen mit Musik von Vivaldi bis Britten zu erleben sein. In der Fokus Reihe mit dem Komponisten und Bratschisten Brett Dean tauchen wir in fünf Veranstaltungen tiefer in seinen musikalischen Kosmos ein. Im „Fokus Jazz“ richten wir in diesem Jahr den Blick auf fünf der derzeit angesagtesten Klaviertrios: Brad Mehldau Trio, Jason Moran & The Bandwagon, David Gazarov Trio, Omer Klein Trio und Tingvall Trio. Daneben stehen in diesem Jahr die Themenschwerpunkte „Claude Debussy: 100. Todestag“ „Next Generation“ und „Expedition Sound“ im Vordergrund. Mit der Reihe „Leonard Bernstein: 100. Geburtstag“ nehmen wir den runden Gedenktag des legendären amerikanischen Komponisten zum Anlass für ein musikalisches Porträt, in dem die größten Werke des begnadeten Künstlers erklingen und Bernsteins Leben und Wirken näher beleuchtet wird. Auf.

149 Konzerte werden an 40 Spielstätten des Rheingaus und benachbarter Regionen veranstaltet. Die Hauptveranstaltungsorte sind das Kloster Eberbach, Schloss Johannisberg, Schloss Vollrads und das Kurhaus Wiesbaden. Dazu kommen zahlreiche Kirchen und Weingüter. Konzerte finden wieder in der Abtei St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen, im Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden, im ESWE Atrium in Wiesbaden sowie in der Kultur- und Kongresshalle kING in Ingelheim am Rhein statt. Als neue Spielstätten konnten das RheinMain CongressCenter und die Pankratiuskirche in Budenheim gewonnen werden.
123.500 Eintrittskarten stehen für 149 Konzerte zur Verfügung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 8 Mio. Euro. Langfristige Sponsorenverträge, Konzerte- und Sachsponsoring, die Beiträge und Spenden der Mitglieder des Fördervereins sowie ein Landeszuschuss in Höhe von 25.000 Euro sichern die Finanzierung des Rheingau Musik Festivals. Als große Neuerung können die Konzertkarten mit Sitzplatzbuchung über die Website www.rheingau-musik-festival.de werden.

LOTTO Hessen und die Deutsche Post engagieren sich in diesem Jahr als Hauptsponsoren des Rheingau Musik Festivals. Als Co-Sponsoren unterstützen die Fürst von Metternich Sektkellerei, die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in Verbindung mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie die Opel AG mit dem Opel-Vertragshändler Brass das Rheingau Musik Festival. Als Premium-Projektpartner agieren die Commerz Real AG, die Deutsche Börse Group, die Deutsche Leasing Gruppe, die R+V Versicherung AG sowie die UBS Deutschland AG. Lufthansa ist die Official Airline. Medienpartner des Festivals sind der Hessische Rundfunk sowie Deutschlandradio. Konzerte werden auch in 3sat gesendet.

Kartenbestellungen und Programminformationen:
Rheingau Musik Festival Service GmbH & Co. KG
Postfach 1125 – 65367 Oestrich-Winkel – www.rheingau-musik-festival.de
Karten- und Infotelefon: 0 67 23 / 60 21 70

Freitag, 26. Januar 18
INSIDE OUT ~ FOTOGRAFIE UND PSYCHOLOGIE: Über äußere und innere Bilder von Menschen – eine interdisziplinäre Ausstellung der DZ BANK Kunstsammlung
Das Jubiläumsjahr ihres 25-jährigen Bestehens eröffnet die DZ BANK Kunstsammlung mit der Ausstellung „INSIDE OUT – FOTOGRAFIE UND PSYCHOLOGIE“, die vom 7. Februar bis 12. Mai 2018 im ART FOYER zu sehen ist. In der interdisziplinären Ausstellung werden Fotografie und Psychologie in einem systematischen Zusammenhang betrachtet: In welcher Weise haben die Ergebnisse psychologischer Forschung die künstlerischen Bildwelten beeinflusst und welche Rolle spielt die Fotografie für die Arbeit von Psychologen?
Die Gastkuratoren Steffen Siegel (Professor für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen) und David Keller (Diplom-Psychologe am Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck) haben eine Präsentation mit 58 Exponaten aus Kunst und Wissenschaft zusammengestellt, an dem sich vielschichtige, äußere und innere Bilder des Menschen ablesen lassen.

Vertreten sind Fotoarbeiten aus der Sammlung von Michael Ackerman, Roger Ballen, Alexandra Baumgartner, Sibylle Bergemann, Sophie Calle, Gregory Crewdson, Altan Eskin, Valie Export, Hans-Peter Feldmann, John Hilliard, Aino Kannisto, Robert Longo, Arnulf Rainer, Walter Schels, Laurie Simmons, Taryn Simon, Annegret Soltau und Peter Weibel.
Die Ausstellung mit dem programmatischen Titel „Inside Out“ betrachtet das Verhältnis von Psychologie und Fotografie, in dem Sichtbares und Unsichtbares, Äußeres und Inneres unmittelbar aufeinander bezogen werden.

Kein anderer Teilbereich der Psychologie hat das Nachdenken über die Psyche mehr geprägt als die Psychoanalyse. Robert Longo (*1953 in Brooklyn, USA) nähert sich in seiner mehrteiligen Arbeit „The Freud Cycle“ auf ebenso intime wie geisterhafte Weise den einstigen Wohn- und Arbeitsräumen Sigmund Freuds.

Freud war von der Psychodynamik des Unheimlichen fasziniert. Im Begriff des Unheimlichen eingeschlossen sind die Worte „Heim“ und „heimlich“, mit denen sich widersprüchliche Assoziationen verbinden. Das Heim ist das Schutz bietende Haus und zugleich der Ort des Geheimnisvollen und des Verborgenen. Gregory Crewdson (*1962 in Brooklyn, USA) hat betont, dass seine Bilder von Sigmund Freuds Aufsatz „Das Unheimliche“ (1919) beeinflusst sind. Die von ihm mysteriös inszenierten Szenen sind von einer filmischen Ästhetik inspiriert, in denen das Leuchten zugleich effektvoll und unheimlich ist. Der Betrachter fragt sich, ob in seinen Bildern oder auch jenen von Aino Kannisto (*1973 in Espoo, Finnland) und Taryn Simon (*1975 in New York) das Heim tatsächlich noch ein Ort des Schutzes ist. Oder lauert die Gefahr vielmehr im Inneren dieser Häuser? Auch in den Arbeiten von Sibylle Bergemann (*1941 in Berlin; † 2010 bei Gransee) und dem in Berlin lebenden Michael Ackerman (*1967 in Tel Aviv) scheint sich das Vertraute in Unvertrautes zu verwandeln.

Gerade in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts spielen die verschiedenen Ausdrucksformen des Menschen – seine Mimik, Gestik, Stimme und Handschrift – für die psychologische Diagnostik eine prominente Rolle. Erwartungen an die Lesbarkeit des Gesichts scheint Arnulf Rainer (*1929 in Baden bei Wien) mit seinen Fotoautomaten-Selbstporträts entgegenzukommen, um sie jedoch sogleich zu durchkreuzen.

Auch die Porträts von Alexandra Baumgartner (*1973 in Salzburg) sind psychoanalytisch inspiriert. Ihre Fotocollagen sind drastische Interventionen in die Oberfläche des fotografischen Bildes, bei denen ein latenter Eindruck von Zwang und Gewalt entsteht.

Dobermann, Gans und Schaf präsentieren sich in direktem Blickkontakt auf den großformatigen Tierporträts von Walter Schels (*1936 in Landshut). Sie sind ganz in der klassischen Konvention der Porträts gehalten und schärfen den Begriff von Identität und Individualität.

Kleidung ist ein wichtiges Instrument zur Inszenierung des Ich. Hans-Peter Feldmann (*1941 in Düsseldorf) beschreibt die Individualität einer Frau, indem er auf 70 Aufnahmen ihre Kleidung und Schuhe zeigt.

Altan Eskin (*1979 in Hanau) durchsuchte die Fotoalben seiner Familie nach Abbildungen von den Händen seines verstorbenen Vaters. Ausschnitt für Ausschnitt fächern die insgesamt 42 Bilder ein ganzes Leben auf.

Die Psychologie fasst Bindungen und Beziehungen als zentrale Grundbedürfnisse der menschlichen Existenz auf. Dem Wunsch nach stabilen und sicheren Beziehungen steht zugleich die Sorge vor Kränkung, Zurückweisung und Verletzung entgegen. In der Arbeit der österreichischen Performancekünstlerin und Filmemacherin Valie Export (*1940 in Linz, Österreich) trifft der Wunsch nach Nähe auf die Unverfügbarkeit des Anderen: Ein Bild von einem Arm trifft auf ein Bild von einem Bild von einem Arm.

Die Bilder von Annegret Soltau (*1946 in Lüneburg) evozieren Gefühle von Melancholie und Schwermut und sind voller psychologischer Implikationen. Die Künstlerin verschwindet über die Bildabfolge hinweg in einem immer dichter werdenden Kokon, bis sie schließlich ganz von einer dunklen Schicht umschlossen wird.

Die kargen, stets schwarz-weißen Tableaus des in Südafrika lebenden US-Amerikaners Roger Ballen (*1950 in New York) erzählen von einer Welt jenseits bloßer Vernunft. Bewohnt werden die befremdlich anmutenden Räume von merkwürdigen Gestalten, die mit Enten, Katzen oder Mäusen irritierende Allianzen eingegangen sind. Getragen von Apathie, Schmerz und Gewalt widmen sich die Bilder der Schattenseite der Psyche, ihren Abgründen und Ausnahmezuständen.

John Hilliard (*1945 in Lancaster, England) betont sowohl die speziellen Aspekte des Mediums Fotografie als auch die relative Wahrnehmung des Betrachters. Die Identität der Figur ist für den Betrachter nicht zu fassen. Zwischen hinten und vorne, innen und außen öffnet sich ein Spiel von Bezügen.

INSIDE OUT FOTOGRAFIE UND PSYCHOLOGIE
Eine Ausstellung von Prof. Dr. Steffen Siegel und Dipl.-Psych. David Keller
7. Februar bis 12. Mai 2018
ART FOYER der DZ BANK Frankfurt/M

www.dzbank-kunstsammlung.de

Freitag, 26. Januar 18
Eric Gauthier nimmt seinen Abschied als Tänzer mit Itzik Galilis „The Gift“ - Uraufführung am 21. März 2018
Der Tanz und die Bühne. Solange er denken kann, galt diesen beiden Eric Gauthiers ganz große Liebe. Eine Leidenschaft für immer, wie es schien. Selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Eine absolute Gewissheit, die sich im Lauf der letzten Jahre dennoch gewandelt hat, so wie sich auch Eric Gauthiers Leben verändert hat. Als Chef von Gauthier Dance trägt er nicht nur die Verantwortung für die 16 Tänzerinnen und Tänzer der Theaterhaus-Company. Das Wichtigste ist nun die eigene Familie, seine Frau und seine drei Kinder.


Eric Gauthier nimmt seinen Abschied als Tänzer mit Itzik Galilis „The Gift“
©
Maks Richter

So hat Eric Gauthier jetzt, mit Anfang 40, beschlossen, dieser Veränderung aktiv zu begegnen – um zu neuen künstlerischen Ufern aufzubrechen. Seinen Abschied als Solist feiert er folgerichtig auf der Bühne. Dem Stück, das ihm der renommierte Choreograph und gute Freund Itzik Galili dazu auf den Leib schneidert, haben er und Gauthier bewusst einen vieldeutigen Titel gegeben. Im Englischen bedeutet The Gift Geschenk oder Gabe im Sinne von Talent. Im Deutschen denkt man bei Gift sofort an tödliche Konsequenzen. Und genau zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die neue Produktion. Denn wenn das Leben im Rampenlicht eines lehrt, dann das: Wie leicht kann aus einem vermeintlichen Segen ein Fluch werden! Auch weil sich die Talente gegenseitig in die Quere kommen. Als Gauthier Mitte 20 war, konkurrierte seine neu gegründete Band mit seiner Arbeit als Tänzer am Stuttgarter Ballett. Als er mit 30 Jahren plötzlich die Chance erhielt, selbst eine Company zu leiten, fehlte ihm mehr und mehr die Zeit zum Tanzen. Und seit er mit Mitte 30 Vater wurde, muss er den Spagat zwischen der Familie und seinem außerordentlich vereinnahmenden Beruf bewältigen. Einen Spagat, der durch den rasant wachsenden internationalen Erfolg von Gauthier Dance jedes Jahr spürbarer wird.

Mit der neuen Produktion will Eric Gauthier innehalten und der Frage nachgehen, was ihn wirklich ausmacht. Ist es der Tänzer? Der Choreograph? Der Singer-Songwriter? Der Company-Chef? Der Moderator und Tanz-Animateur? Auf diesem Weg der Fragen steht Gauthier ein Künstler zur Seite, der sein vollstes Vertrauen genießt. Mit seiner messerscharfen psychologischen Beobachtungsgabe ist Itzik Galili, der „Regisseur unter den Choreographen“, dazu befähigt wie kein anderer. Gemeinsam begeben sie sich auf eine innere Reise, die definitiv kein Spaziergang wird. Denn Eric Gauthier ist entschlossen, hinter die eigene Fassade zu blicken, und stellt sich einem Verhör, das die Wahrheit mit Hilfe eines Lügendetektors ans Licht bringen will. Die Zuschauer werden Zeugen einer Selbstbefragung, durch die ein unsicherer, von Zweifeln gequälter Mensch hervortritt. Ein Suchender, der nichts gemeinsam hat mit dem Sonnyboy, den viele in Eric Gauthier sehen.
Doch bei aller Reflexion: Gauthier und Galili sind eingefleischte Entertainer, das können und wollen sie nicht verbergen. Und so formt sich das abendfüllende Stück mit Choreographien, viel Musik und Schauspiel-Szenen zu einem farbenfrohen Kaleidoskop. Wenn Eric Gauthier seine ereignisreiche Bühnenkarriere Revue passieren lässt, dann – führt er diese Erinnerungen vor. Er tanzt, erzählt, singt und spielt Gitarre. Denn als Solist seinen Abschied nehmen kann er nur, indem er noch einmal all seinen künstlerischen Facetten nachspürt.
The Gift ist eine Danksagung an die Kunst, an das Leben und die Liebe. Und wenn sich der Darsteller Eric Gauthier am Schluss ein letztes Mal verbeugt, wird das sicherlich ein sehr emotionaler Moment. Dass Eric Gauthier mit der Bühne noch lange nicht fertig ist – darauf kann sein Publikum trotzdem fest vertrauen. Denn es verbleiben ihm viele Rollen: als Künstlerischer Leiter von Gauthier Dance und als Musiker, als Choreograph und als passionierter Tanzvermittler.

The Gift ~ Ein Soloabend getanzt von Eric Gauthier
Choreographie & Text: Itzik Galili
Kostüme & Bühnenbild: Itzik Galili
Lichtdesign: Itzik Galili
Dramaturgie: Esther Dreesen-Schaback
Sounddesign, Komposition & Video: Stephan M. Boehme
Musik: Claude Debussy, Jacques Brel, Stephan M. Boehme, Eric Gauthier und andere
Choreographische Assistenz: Elisabeth Gibiat
Künstlerischer Coach: Egon Madsen
Kamera: Rainhardt Albrecht-Herz
Produktionsleitung: Lisa Beck
Künstlerische Leitung Bühne & Kostüme: Gudrun Schretzmeier
Anfertigung Kostüm: Horst Weichhold
Requisiteurin: Beate Mergel
Eine Produktion von Theaterhaus Stuttgart

Uraufführung am Mittwoch, 21. März 2018, Theaterhaus Stuttgart T2
weitere Aufführungen am Donnerstag, 22. März 2018 / Freitag, 23. März 2018 / Samstag, 24. März 2018 / Sonntag, 25. März 2018 / Mittwoch, 9. Mai 2018 / Donnerstag, 10. Mai 2018 / Freitag, 11. Mai 2018 / Samstag, 12. Mai 2018 / Sonntag, 13. Mai 2018

www.theaterhaus.com

Freitag, 26. Januar 18
poolbar-Festival 2018: Ausschreibung Ticketliteratur: Die Suche nach der Essenz
Die ersten Headliner und Bands für die 25. Jubiläumsausgabe sind frisch bestätigt, in den Laboren des poolbar-Generators in Bregenz wird im Februar die gestalterische Basis des Festivals entwickelt: Doch nicht nur Livemusik und das jährlich neu geschaffene Design haben ihren festen Platz - kreative Textarbeit ist ebenfalls gefragt.
Das poolbar-Festival setzt auch in Jubiläumsjahr in Form elektronisch u¨bermittelter, doch zum Ausdrucken bestimmter Kurz-Poesie literarische Impulse. Bei jedem gekauften e-Ticket fu¨r eine poolbar-Veranstaltung wird eine literarische Miniatur mitgeliefert. Unter Umständen fließt die Literatur sogar in die Visuals vor Ort ein. Heuer soll diese Poesie unter dem Motto "Die Suche nach der Essenz" fließen - was auch immer fu¨r die AutorInnen relevant ist. Die Texte sind dabei zeichenbeschränkt.
Mit der Einreichung ihrer Arbeit stimmen die AutorInnen der Verwendung der Texte durch das poolbar-Festival (Wien und Feldkirch) auf e-Tickets, im poolbar-Magazin, fu¨r die Online-Gallery der poolbar-Ticketliteratur sowie gegebenfalls deren Applikation vor Ort als Teil der Festivalgestaltung zu.
Alle AutorInnen, deren Texte ausgesucht werden, werden bei jeder Verwendung namentlich genannt und sind zu einem Abend beim poolbar-Festival inklusive Begru¨ßungsdrink eingeladen (der Termin wird noch bekannt gegeben). Das poolbar-Festival und der Kooperationspartner Literatur Vorarlberg freuen sich auf alle Arten von Texten an ahoi@poolbar.at.

Die Eckdaten:
- Einreichfrist: 10. März 2018.
- Maximale Wörteranzahl pro Ticket-Text: 80 Wörter (wenn es unbedingt mehr sein sollen, wird der Text entsprechend kleiner – das wäre sehr schade).
- Text als .doc, .rtf oder .txt. Graphiken: als JPG. 300 dpi. auf ca. A5 quer.

Seit einem viertel Jahrhundert bietet das international bekannte poolbar-Festival über sechs Wochen lang Kulturelles von Nischen bis Pop für weit über 20.000 Gäste. Das Programm in der außergewöhnlichen und jährlich neu inszenierten Location des Alten Hallenbades in Feldkirch reicht von Konzerten renommierter Bands über Clubnächte bis hin zu Kino, Diskussionen oder dem familienfreundlichen Jazzfrühstück im Park. Die 25. Auflage dauert vom 6. Juli bis zum 14. August.

06.07. bis 14.08.2018, poolbar-Festival, Altes Hallenbad, Feldkirch, Vorarlberg.
Festivalpässe, Punktekarten sowie Tickets für die einzelnen Shows sind bereits erhältlich.

www.poolbar.at

Freitag, 26. Januar 18
Neues von Sony Classical:

Anita Rachvelishvili in New York gefeiert
Als Azucena in Verdis Il Trovatore hat Anita Rachvelishvili an der New Yorker MET Publikum und Kritik begeistert. Die Darstellung der georgischen Mezzosopranistin, die gerade einen Exklusivvertrag mit Sony Classical abgeschlossen hat und deren erstes Album im März erscheinen wird, lässt einen, wie die New York Times schrieb „das Blut in den Adern gefrieren“ und sie war damit der eigentliche Star des Abends.
Ihr Album Anita erscheint im März 2018 bei Sony Classical.

NEUVERÖFFENTLICHUNGEN:

Sonya Yoncheva: The Verdi Album
Auf allen großen Bühnen der Welt gefeiert, so im letzten Herbst neben Jonas Kaufmann als Elisabetta in Don Carlos in Paris, steht auf der neuen CD von Sonya Yoncheva Verdi im Zentrum: von Attila bis Otello.
 
Giuseppe Verdi (1813-1901)       
1  Il trovatore, Akt I, Szene 2: Tacea la notte placida ... Di tale amor che dirsi   
2  Luisa Miller, Akt II, Szene 1: Tu puniscimi, o Signore   
3  Attila, Akt I, Szene 1: Liberamente or piangi ... Oh! Nel fuggente nuvolo
4  Stiffelio, Akt I, Szene 6: Tosto ei disse! ... A te ascenda, o Dio clemente
5  La forza del destino, Akt IV, Szene 6: Pace! Pace, mio Dio!   
6  Otello, Akt IV, Szene 2:  Ave Maria, piena di grazia   
7  Simon Boccanegra, Akt I, Szene 1: Come in quest'ora bruna   
8  Don Carlo, Akt IV, Szene 1: Tu che le vanità ... Francia, nobile suol   
9  Nabucco, Akt II, Szenen 1 & 2: Anch'io dischiuso un giorno ... Salgo già del trono aurato
  
Sonya Yoncheva (Sopran)
Münchner Rundfunkorchester
Massimo Zanetti (Dirigent)

Im Handel ab 2. Februar 18, CD-Nr.: 88985417982 Sony Classical
 
Konzerte mit CD-Programm:
04.02.18   Genf (CH), Grand Théâtre
07.02.18   Dortmund, Konzerthaus
03.06.18   Baden-Baden, Festspielhaus
23.10.18   Berlin, Philharmonie


Nuria Rial & die 8 Cellisten des Sinfonieorchester Basel: Vocalise
Die Sopranistin Nuria Rial ist nicht nur in der Alten Musik zu Hause, sondern zeigt gemeinsam mit den 8 Cellisten des Sinfonieorchesters Basel, wie souverän und versiert sie Villa-Lobos und Piazzolla bewältigt.
 
Astor Piazzolla (1921-1992)
1  Vier Jahreszeiten für Cello-Oktett: I. Sommer
Heitor Villa-Lobos (1887- 1959)
2  Bachianas Brasileiras Nr. 5, W389: I. Aria (Cantilena)   
3  Bachianas Brasileiras Nr. 5, W389: II. Dança (Martelo)   
Astor Piazzolla
4  Vier Jahreszeiten für Cello-Oktett: II. Herbst   
5  Vier Jahreszeiten für Cello-Oktett: III. Winter
Bernat Vivancos (*1973)
6  Vocal Ice, Solo für Sopran und Cello-Oktett
Traditional
7  El Cant dels ocells
Astor Piazzolla
8  Vier Jahreszeiten für Cello-Oktet: IV. Frühling   
 
Nuria Rial (Sopran)
8 Cellisten des Sinfonieorchester Basel
Im Handel ab 9. Februar 18,  CD-Nr.: 88883754452 Sony Classical

Adam Laloum: Brahms - Klavierkonzerte Nr. 1 & 2
Als Einstand bei Sony Classical stellt sich der junge Pianist Adam Laloum gleich zwei massiven Herausforderungen – und bewältigt sie souverän und mit viel feingliedriger Finesse. Dem steht das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Kazuki Yamada auch nicht nach.
 
Johannes Brahms (1833-1897)
CD 1
Klavierkonzert Nr. 1 in d-Moll, Op. 15   
1     I. Maestoso   
2     II. Adagio   
3     III. Rondo - Allegro non troppo 
 
CD 2
Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur, Op. 83   
1     I. Allegro non troppo   
2     II. Allegro appassionato   
3     III. Andante   
4     IV. Allegretto grazioso
 
Adam Laloum (Klavier)
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Kazuki Yamada (Dirigent)

Im Handel ab 23. Februar 18, CD-Nr.: 88985460812 (2CDs) Sony Classical

Termine in Deutschland:
23.02.18  Olpe, Kunstverein
03.-05.03.18  Hitzacker Musikwoche
10.03.18  Fischen, Fiskina
16.03.18  Wiesloch, Palatin Staufersaal
13.06.18  Klavier-Festival Ruhr
15.06.18  Berlin, Konzerthaus

Guillaume Connesson – Musique de Chambre
Guillaume Connesson gehört zu den meistbeachtesten französischen Komponisten unserer Zeit. Auf 2 CDs sind Werke für kleine Besetzung zu hören (u.a. mit Eric Le Sage und Paul Meyer), wobei die erste CD bereits erschienen war (allerdings nicht in Deutschland), die zweite hingegen vollkommen neu ist.
 
Guillaume Connesson (*1970)
CD 1 
1      Techno-Parade   
2-5    Initials Dances       
6-8    La plainte d'Agar
9-12   Sextuor   
13-19 Jurassic Trip   

CD 2
1-5    Les chants de l'Agartha   
6-10  Les chants de l'Atlantide   
11-13 Quatuor à cordes
Klavier: Eric Le Sage, Jérôme Ducros
Geige: Sergey Malov
Flöte: Mathieu Dufour
Klarinette: Paul Meyer, Florent Héau
Oboe: François Meyer
Cello: Jérôme Pernoo
Kontrabass: Dominique Desjardins
Percussion: Emmanuel Curt
Keyboard: Fabrice Coccitto

Im Handel ab 23. Februar 18, CD-Nr.: 19075818792 Sony Classical


Katalogeditionen:

Juilliard String Quartet: The Complete EPIC Recordings

Unsentimentale Klarheit – das war lange das lobende Attribut des legendären Juillard-Quartetts, dessen Aufnahmen für das EPIC-Label aus den Jahren 1964-1969 auf 11 CDs wiederveröffentlicht werden, teilweise erstmals auf Silberscheiben.
VÖ: 09.02. CD-Nr.: 88985470132 (11 CDs) Sony Classical

The King's Singers: The Complete RCA Recordings
Schon seit ihrer Gründung im Jahre 1968 beeindrucken The King’s Singers als eine der weltweit führenden a capella Formationen mit ihrer vokalen Virtuosität und der immensen Repertoirebreite: Auf 11 CDs sind erstmals ihre kompletten Aufnahmen für RCA zu hören mit Werken von Schubert, Brahms, Strawinsky und Gorecki, Renaissance-Musik aus England und Spanien, wie auch von Gilbert & Sullivan und Filmsongs von Elton John und Seal und Pop-Klassikern von den Beach Boys, Billy Joel bis U2.
VÖ: 09.02. CD-Nr.: 88985470182 (11CDs) RCA

www.sonyclassical.de

Freitag, 26. Januar 18
Elton John gibt seinen Abschied vom Tourneegeschäft: Farewell Yellow Brick Road ~ 1. Juni 2019 live auf dem Bowling Green Wiesbaden
Elton John wird im Rahmen seiner epischen, 3 Jahre dauernden Abschiedstournee Farewell Yellow Brick Road in Deutschland zuerst Konzerte in der ÖVB Arena Bremen (09.05.2019), der Schleyerhalle Stuttgart (11.05.2019), der König Pilsener Arena Oberhausen (12.05.2019), der TUI Arena Hannover (22.05.2019), der Olympiahalle München (26.05.2019) und am 01. Juni 2019 als einziges Open Air auf dem Bowling Green vor dem Kurhaus Wiesbaden geben!
„Es wird Zeit, sich vom Tourgeschäft zu verabschieden, damit ich mich mit ganzem Herzen dem nächsten wichtigen Kapitel meines Lebens widmen kann“ – ELTON JOHN
Nach mehr als einem halben Jahrhundert im Tourgeschäft und einer unvergleichlichen Karriere, die unsere kulturelle Landschaft immer wieder aufs Neue definiert und ELTON JOHN unumstößlich zu einem weltweiten Kultstar gemacht hat, kündigte der Superstar heute mit einem exklusiven VR180 Livestream auf YouTube die Details seiner finalen Tournee mit dem klangvollen Namen Farewell Yellow Brick Road an.

Exlusiver Presale unter www.eventim.de ab Di, 06.02.2018, 10:00 Uhr
Allgemeiner Vorverkauf ab Fr, 09.02.2018, 10:00 Uhr

Elton John - Farewell Yellow Brick Road
Sa, 01.06.2019, 19 Uhr, BowlingGreen Wiesbaden
Vorverkauf: 01805 – 57 00 00 (0,20 EUR/Min, max. Mobilfunkpreis 0,60 €/Min.)
www.bb-promotion.com, www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

www.eltonjohn.com

Freitag, 26. Januar 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (WDR) kommt am Sonntag, 28. Januar 2018, um 23:05 Uhr im Ersten.
Die geplanten Themen:

Machtmissbrauch und Sexismus - Was kann die Debatte um #metoo bewirken?
Stadt der Rebellion - Ein Roman über das Scheitern der ägyptischen Revolution
Playing God - Eine erschütternde Dokumentation über den Wert des Lebens
Das Hope House - Der spektakuläre Nachbau des Anne-Frank-Hauses in Bregenz

Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Donnerstag, 25. Januar 18
Programm 2018 der KunstFestSpiele Herrenhausen
In ihrer neunten Ausgabe wagen die KunstFestSpiele Herrenhausen vom 18. Mai bis 03. Juni 2018 neue Experimente, empfangen zur Eröffnung die amerikanische Theaterlegende Robert Wilson und bringen das Requiem von Berlioz in den riesigen Kuppelsaal des HCC. Intendant Ingo Metzmacher stellt heute in der Orangerie der Herrenhäuser Gärten das Programm des internationalen Festivals zeitgenössischer Künste vor. Rund 60 Veranstaltungen sind in Hannovers berühmten Gärten und in der Stadt zu sehen.
Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen startete gestern, am 24. Januar 2018, online und telefonisch, im Künstlerhaus Hannover und an allen bekannten Vorverkaufsstellen
. www.kunstfestspiele.de

Intendant und Dirigent Ingo Metzmacher setzt in seiner dritten Ausgabe der KunstFestSpiele Herrenhausen an 17 Festivaltagen auf neue künstlerische Akzente und bringt in einem dichten Programm scheinbar Gegensätzliches zusammen. Insgesamt werden 22 Produktionen und drei temporäre Installationen gezeigt, darunter die Uraufführung einer Auftragskomposition der KunstFestSpiele, eine Eigenproduktion und drei Neuinszenierungen für Herrenhausen. Neben Robert Wilson sind das GrauSchumacher Piano Duo, Tim Etchells, graindelavoix, Tabea Zimmermann, Eszter Salamon und Rabih Mroué und viele mehr zu erleben.
Rund um Orangerie, Galerie und Großen Garten in Herrenhausen werden auch in diesem Jahr Genregrenzen gesprengt: Tanz wird zur bewegten Ausstellung, Theater findet innerhalb einer Klanginstallation statt, Musik trifft auf Medienkunst, eine Band für zeitgenössische Musik tritt auf und Kompositionen von Schönberg und Rihm sind an einem Konzertabend zusammen mit einer kanadischen Geigerin aus der Post-Rock-Szene zu erleben.

2018 wird es erstmalig einen Festivalcampus geben, zu dem Studierende mit ihren Dozent_innen aus fünf niedersächsischen Universitäten eingeladen sind. Die zentralen Spielorte des Festivals – die Galerie und die Orangerie, das Arne Jacobsen Foyer, der Große Garten und erstmals der Berggarten – befinden sich in der prachtvollen Kulisse der Herrenhäuser Gärten. Die Aufführungsorte außerhalb von Herrenhausen, die Marktkirche und der Kuppelsaal des HCC, tragen das Festival bis in die Stadt Hannover hinein. Zwischen Ehrenhof und Orangerie bildet das Spiegelzelt erneut das Festivalzentrum der KunstFestSpiele.

Ingo Metzmacher, Intendant der KunstFestSpiele Herrenhausen: „Die KunstFestSpiele bleiben eine Herzensangelegenheit für mich, ‚das beste aller möglichen Festivals’ sozusagen. Höhepunkte gibt es zu jeder Zeit des Festivals: Robert Wilson kommt persönlich zur Eröffnung, zur Halbzeit des Festivals das große Requiem von Berlioz mit 500 beteiligten Künstler_innen, und eine „Tanzausstellung“ von Eszter Salamon zum Finale in der prächtigen Galerie Herrenhausen. Wir erfahren immer öfter, dass die Künstler_innen, die wir ansprechen, sehr gerne nach Hannover kommen. Es spricht sich offenbar herum, dass sie hier auf ein ganz besonderes Publikum treffen, das offen ist für künstlerische Grenzübertretungen, und auf eine Dynamik rund um unser Festivalzentrum, die ihresgleichen sucht.“

Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover: „Die KunstFestSpiele Herrenhausen sind in ihrer 9. Ausgabe inzwischen eine feste Größe in Hannover. Für das monumentale Requiem von Hector Berlioz versammeln die KunstFestSpiele 2018 wieder eine große Zahl von hannoverschen Musiker_innen. Die NDR Radiophilharmonie, das Orchester der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und neun hannoversche Chöre werden diese grandiose Musik im Kuppelsaal zur Aufführung bringen. Mit sprühender musikalischer Leidenschaft und hoher künstlerischer Kompetenz hat Ingo Metzmacher mit seinem Team für die KunstFest Spiele 2018 ein spannendes und sehr attraktives Programm zusammengestellt, auf das wir uns freuen können. Deshalb ist es eine großartige Nachricht, dass Ingo Metzmacher für weitere drei Jahre die Intendanz übernommen hat. Ich bin sicher, dass das anspruchsvolle Programm die überregionale Bedeutung unseres Festivals erhöhen und auch noch mehr Hannoveraner_innen in seinen Bann ziehen wird.“

Das Programm 2018

Zur Eröffnung des Festivals am 18. Mai 2018 steht eine Legende des zeitgenössischen Theaters persönlich auf der Bühne der Orangerie Herrenhausen. Der amerikanische Theaterregisseur und Performer Robert Wilson zeigt John Cages Lecture on Nothing, die er 2012 für die Ruhrtriennale inszenierte und die seitdem erstmals wieder in Deutschland zu sehen sein wird. In seiner szenischen Performance entwickelt Wilson einen akustisch wie visuell gleichermaßen inspirierenden Zugang zu Cages bahnbrechender Musik aus Worten.
Am Eröffnungsabend werden neben dem Spiegelzelt zudem Installationen an zwei besonderen Orten der Herrenhäuser Gärten eröffnet. Im „Paradies“ des Berggartens wird die Klanginstallation When Elephants Fight, It Is the Frogs that Suffer des US-amerikanischen Fluxus-Künstlers Benjamin Patterson zu erleben sein, die zuletzt auf der documenta 14 in Athen und Kassel ausgestellt wurde. Der englische Regisseur, Schriftsteller und Performer Tim Etchells wird das Arne Jacobsen Foyer am Eingang zum Großen Garten mit seinen Licht- und Klanginstallationen Best of All / What Can bespielen. Mit Bezug auf Leibniz` These, nach der die Welt, in der wir leben, die beste aller möglichen Welten sei, fragt er kritisch, ob es uns überhaupt gelingen kann, eine ‚bestmögliche Welt‘ zu erschaffen.

Am Eröffnungswochenende folgen die Marathonperformance This Here and That There – Herrenhausen Quartet von Vlatka Horvat in und an den Schwanenteichen im Großen Garten und mit Hysterical Furniture ein vierstündiger, anarchischer Abend mit Performance, Tanz, Musik, Video und Kulinarik des Choreografen Jonathan Burrows und des Komponisten Matteo Fargion, in dem auch Tim Etchells nochmals mitwirkt.

Fünf Konzerte von international renommierten Musiker_innen sowie das große Requiem von Berlioz stehen im musikalischen Programm 2018: Das GrauSchumacher Piano Duo nimmt das Publikum mit auf eine aufregende Reise, die vom Beginn der Moderne mit Claude Debussy bis in die aktuellste Gegenwart führt, zur Uraufführung eines neuen Werkes von Brigitta Muntendorf, Teil ihrer Trilogie für zwei Flügel, das die KunstFestSpiele in Auftrag gegeben haben. Die Bratschistin Tabea Zimmermann, das Humboldt Trio und das Tetzlaff Quartett werden auf den Bühnen in Herrenhausen zu erleben sein. Christian Tetzlaff wird dabei ein spezielles Late-Night-Concert spielen und das Humboldt Trio wagt einen außergewöhnlichen Abend gemeinsam mit der kanadischen Geigerin Sarah Neufeld, die regelmäßig mit Indie-Rock-Bands wie Arcade Fire auftritt. Zwei musikalische Welten, die zumeist völlig getrennt voneinander wahrgenommen werden, erklingen nacheinander in der Galerie.
Außerhalb von Herrenhausen werden zwei große Konzerte gespielt. Nach ihrem gefeierten Auftritt in 2016 kommt das belgische Vokalensemble graindelavoix in diesem Jahr in die Marktkirche in der Hannoveraner Innenstadt und bringt die vollständigen Tenebrae Responsoria von Carlo Gesualdo in einem Mammutkonzert zur Aufführung.

Das Großereignis der KunstFestSpiele 2018 ist das Requiem von Hector Berlioz am 27. Mai, mit fast 500 Mitwirkenden unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher. Für die Erstaufführung in Hannover versammelt Festivalintendant Ingo Metzmacher erneut die musikalischen Kräfte Hannovers zur Aufführung eines außergewöhnlichen und monumentalen Werkes. Dafür kooperieren die KunstFestSpiele mit der NDR Radiophilharmonie, dem Orchester der Hochschule für Musik, Theater und Medien und neun hannoverschen Chören. Als Solist konnten die KunstFestSpiele den international renommierten Tenor Werner Güra gewinnen.

Im Bereich Theater/Performance kommen drei dem KunstFestSpiele-Publikum bekannte Künstler_innen nach Herrenhausen, die teils sehr intime Produktionen mitbringen. Rabih Mroué zeigt in seiner Performance auf eindrucksvolle und emotionale Weise die faszinierende Geschichte der Rima Kamel, die in jungen Jahren ein Kinderstar der arabischen Welt war. Die Künstlergruppe BERLIN gestaltet mit ZVIZDAL – (Chernobyl - so far so close) einen eindrücklichen Abend zur Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahr 1986. Im Zentrum der Theaterinstallation Kabinett Ferrari der beiden Bühnenbildner und Lichtdesigner Anne Kuhn und Klaus Grünberg in der Orangerie stehen die akustischen Panoramen von Luc Ferrari, dem französischen Komponisten und Vertreter der Musique Concrète. Klaus Grünberg war 2016 mit seiner beeindruckenden Lichtinstallation Finsternis1816 in Herrenhausen zu sehen. Kabinett Ferrari ist im Kombiticket mit der Klanginstallation Ascension in Noise zu erwerben, die parallel in der Galerie in einer 4-stündigen Veranstaltung das gesamte menschliche Hörspektrum erlebbar macht. Das Publikum ist eingeladen sich frei in der Installation zu bewegen und kann sie zwischendurch verlassen und wieder betreten.
Erstmalig ist die österreichische Schauspielerin Anna Mendelssohn zu Gast bei den KunstFestSpielen. In ihrer rasanten, emotionalen Performance Cry Me A River bedient sie sich minimaler theatraler Mittel und macht die Komplexität des Klimawandels zum Thema.

Die Choreografin Eszter Salamon hat ein außergewöhnliches Ausstellungsformat aus dem Blickwinkel des Tanzes entwickelt. Stammes- und Kriegstänze aus den Krisenregionen der Welt, aus Asien, Afrika, Südamerika und dem Mittleren Osten sind ihr Bewegungsmaterial für die Arbeit MONUMENT 0.4: LORES & PRAXES (a ritual of transformation), bei der zehn Tänzer_innen das Publikum in die Galerie Herrenhausen einladen.

Zwei künstlerische Arbeiten bringen Film bzw. Video in Verbindung mit Musik. Mit The Way Sounds Go realisiert der dänische Komponist, Installationskünstler und Star der Neuen Musik-Szene Simon Steen-Andersen gemeinsam mit dem Hamburger Decoder Ensemble, einen aufregenden Konzert-Abend mit unerwarteten Wendungen und gelegentlicher Komik, die die Wachsamkeit des Publikums immer wieder neu herausfordern. In Fausto Romitellis Video-Oper An Index of Metals, erzählt das renommierte belgische Ictus Ensemble die Geschichte von der Verschmelzung der Wahrnehmung. Drei Filme werden auf Leinwände projiziert, treten in einen Dialog mit der Musik für Sopran und elf Instrumente und entfalten so ungeheure musikalische und visuelle Kräfte.

Das Spiegelzelt mit seiner einzigartigen Atmosphäre wird in diesem Jahr in neuer Innengestaltung wieder für die gesamte Dauer der KunstFestSpiele zwischen Ehrenhof und Orangerie als lebendiges Festivalzentrum dienen. Die freitagsküche aus Frankfurt begleitet alle Mitwirkenden sowie Festivalbesucher_innen und Gartenflaneure kulinarisch und künstlerisch: tagsüber als Café und Kantine, abends als Bar und Restaurant. An sieben ausgewählten Abenden wird es nach den Aufführungen unter dem neuen Namen Tischgespräche wieder die begehrten Dinner geben, bei denen das Publikum beim gemeinsamen Essen und Trinken, mit den Künstler_innen des Festivals ungezwungen ins Gespräch kommen kann.

Das vom Lindener Club Feinkost Lampe kuratierte Konzertprogramm sorgt auch 2018 wieder für das klangliche Ambiente im Spiegelzelt. Neben dem argentinischen Cellisten Sebastian Plano treten bei freiem Eintritt der kanadische Komponist John Kameel Farah und das dänische Quintett Girls in Airport auf. Mit dem Konzert von Sarah Neufeld findet erstmals ein Feinkost Lampe-Abend in der Galerie statt (Tickets im Vorverkauf). An allen Abenden runden ausgewählte DJ-Sets die jeweiligen Livekonzerte ab.

Die KunstFestSpiele verlosen 2018 erneut FlatrateFestival-Pässe (FF-Pässe), die insgesamt 30 Studierenden, Auszubildenden und FSJlern den kostenfreien Zugang zu allen verfügbaren Veranstaltungen der KunstFestSpiele ermöglichen. Weiterhin gilt darüber hinaus der 50% Rabatt für junge Menschen.

Donnerstag, 25. Januar 18
English Theatre Frankfurt: Charity Concert des JEKYLL & HYDE Cast
Das Ensemble des Muscials „Jekyll & Hyde“ präsentiert zugunsten der Arche Frankfurt eine einmalige Show aus beliebten Musical- und Popsongs.
Die Arche hat sich zum Ziel gesetzt, benachteiligten Kindern in Frankfurt, deutschlandweit und darüber hinaus eine Chance zu geben. Mit gezielter Hausaufgabenhilfe, gesundem kostenlosen Essen, Spiel- und Sportangeboten auch im Rahmen von Sommercamps in den Ferien, emotionaler Zuwendung und Einbindung der Eltern durch z.B. ein Elterncafé ermöglichen wir es den Kindern und Jugendlichen Teil unserer Gesellschaft zu sein und sie auf Ausbildung und einen Beruf vorzubereiten.

Der Erlös aus dem Kartenverkauf geht zu 100% an die Arche und fließt in Projekte, die zur Verbesserung der Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen beitragen.
SONNTAG, 4. FEBRUAR 2018
14.00 Uhr Empfang
14.30 Uhr Show
ca.15.45 – 17.00 Uhr Mix & Mingle bei Kaffee & Kuchen
Kartenpreis €50,- pro Person,
inklusive Welcome Drink, Musical Show, Kaffee und Kuchen

www.english-theatre.de / www.kinderprojekt-arche.de / www.freunde-arche-ffm.de

Donnerstag, 25. Januar 18
Umbesetzung beim konzertanten "Roberto Devereux" an der Oper Frankfurt
Anlässlich zweier konzertanter Vorstellungen von Gaetano Donizettis Roberto Devereux (Musikalische Leitung: Giuliano Carella; Chor: Tilman Michael) am Freitag, dem 2. Februar 2018, und Sonntag, dem 4. Februar 2018, jeweils um 19.00 Uhr im Opernhaus gibt es eine krankheitsbedingte Umbesetzung zu vermelden.

Ambur Braid
Ambur Braid
© Helene Cyr

Anstatt der angekündigten Adela Zaharia verkörpert nun die „heimliche“ Hauptpartie des Stückes, Elisabetta I., die kanadische Koloratursopranistin Ambur Braid. Die Sängerin nahm die Rolle bereits während ihrer Zeit als Ensemblemitglied der Canadian Opera Company Toronto in ihr Repertoire auf. In Frankfurt war sie bisher – passend zum „blaublütigen“ Thema – als Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte sowie als Königin in Kreneks Das geheime Königreich (2016/17) zu erleben. Zu ihren Plänen gehört aber auch u.a. Puccinis Tosca an der Calgary Opera. 

www.oper-frankfurt.de

Donnerstag, 25. Januar 18
Deutscher Börsenverein: Freiheit für Buchhändler und Verleger Gui Minhai
Chinesische Sicherheitskräfte haben den Buchhändler und Verleger Gui Minhai am vergangenen Samstag in der Nähe Pekings festgenommen. Der schwedische Staatsbürger Gui wurde bereits 2015 in Thailand verschleppt und fand sich in chinesischer Gefangenschaft wieder. Im letzten Jahr ließ die chinesische Justiz ihn angeblich frei, sein Aufenthaltsort blieb aber unklar. Gui steht unter konsularischem Schutz Schwedens.

„Wir verurteilen die Entführung Gui Minhais aufs Schärfste und fordern seine unverzügliche Freilassung. Die Situation der Meinungsfreiheit in China ist katastrophal und verschärft sich zunehmend. Das zeigen schon die Zensurforderungen gegenüber wissenschaftlichen Verlagen wie Cambridge University Press oder Springer Nature. Diesen Repressalien dürfen wir uns nicht beugen. Wir fordern die Bundesregierung und die EU-Kommission auf, Schweden in seinen Bemühungen um die Freilassung Gui Minhais zu unterstützen. Die Meinungsfreiheit darf nicht zum Verhandlungsgegenstand werden, auch nicht zugunsten wirtschaftlicher Interessen. Sie ist ein Menschenrecht und nicht verhandelbar – das muss auch China verstehen“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Gui Minhai hat in Hongkong regimekritische Schriften verlegt und verkauft. Der internationale Verlegerverband International Publishers Association hatte Gui Minhai in diesem Monat für die Shortlist des Prix Voltaire, einen Preis für das Eintreten für Meinungsfreiheit, ausgewählt.

Statement der schwedischen Regierung = www.government.se

Donnerstag, 25. Januar 18
Der Herr der Ringe: Die zwei Türme - Filmkonzert am 6.12.18 in der Festhalle Frankfurt
Seit Jahrzehnten beflügelt J.R.R. Tolkiens dreiteiliges Epos Der Herr der Ringe die Träume von Millionen Fans. Sein Roman hat, seit dem Erscheinen 1954, Generationen von Lesern geprägt. Die drei Teile der epochalen Verfilmung von Peter Jackson eroberten zwischen 2001 und 2003 mit überwältigendem Erfolg die Kinosäle: Insgesamt gewann Der Herr der Ringe 17 Oscars, davon zwei für die beste Filmmusik und drei Grammys in derselben Kategorie – keine Filmtrilogie war jemals erfolgreicher. 2018  ist nun der zweite Teil Die Zwei Türme als unvergessliches Filmkonzert mit über 200 Mitwirkenden zu erleben. Das renommierte Pilsen Philharmonic Orchestra bringt mit dem Chor der Karls-Universität Prag
und dem Philharmonischen Kinderchor Prag die preisgekrönte Musik zur Aufführung – live synchronisiert mit dem Geschehen auf der Großbildleinwand. So verschmilzt der Film mit der Musik zu einem einzigartigen Abenteuer. Auf dieses Erlebnis für alle Sinne kann sich das Publikum am 6. Dezember 2018 in der Festhalle Frankfurt freuen. Wenn im Originalfilm mit deutschen Untertiteln Elben, Zwerge, Zauberer und Trolle auf der Großbildleinwand auferstehen, sind Gänsehaut-Momente garantiert.
In Die Zwei Türme dringen der Held Frodo Beutlin und sein treuer Freund Sam Gamdschie immer tiefer in das dunkle Land Mordor vor, um den einen Ring zu zerstören, der an Macht nicht verloren hat. Die Türme „Orthanc“, mitten in der Festung Isengard, und „Barad Dûr“, der dunkle Turm Saurons, werfen ihre Schatten weit über Mittelerde, wo Frodos Freunde derweil verzweifelt versuchen, den Widerstand gegen den übermächtigen Feind zu organisieren. Doch der mächtige Magier Saruman hat sich mit dem Bösen verbündet. Freundschaft und Mut werden auf ihre wohl bisher größte Probe gestellt.

Preise ab 42,50 Euro (zzgl. Gebühren der Vorverkaufsstelle)
Vorverkauf: Hotline Frankfurt: 069 - 24 00 326
Nationale Hotline: 01806 - 10 10 11 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den Mobilfunknetzen)
unter www.bb-promotion.com und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Mittwoch, 24. Januar 18
Deutschsprachige Erstaufführung des Musicals »Doktor Schiwago« an der Musikalischen Komödie Leipzig
(lifePR) - Am Samstag, 27. Januar 2018, 19 Uhr feiert das Musical »Doktor Schiwago« in der Musikalischen Komödie Leipzig seine deutschsprachige Erstaufführung. Die zweifache Grammy-Gewinnerin Lucy Simon komponierte die Musik für ein großformatiges Musical rund um den dichtenden Arzt Jurij Schiwago, das 2006 in San Diego uraufgeführt wurde und nach weiteren Erfolgen in Australien (Sydney, Melbourne, Brisbane), Südkorea (Seoul), Schweden (Malmö) sowie am New Yorker Broadway nun unter der Regie von Cusch Jung, Chefregisseur der Musikalischen Komödie, erstmalig nach Deutschland kommt.

Doktor Schiwago
Doktor Schiwago
Musikalischen Komödie Dresden
Jurij Schiwago (Jan Ammann) und Larissa Guichard (Lisa Habermann)
© KirstenNijhof

Für die Titelpartie konnte die Musikalische Komödie Jan Ammann, einen der gefragtesten Musical-Stars unserer Zeit, gewinnen. Ammann, geboren 1975, erhielt seine Gesangsausbildung an der Rice University in Houston, Texas, sowie an der Hochschule für Theater und Musik München. Noch während seiner Ausbildung schaffte er den Durchbruch mit der Titelrolle für das Musical »Ludwig II – Sehnsucht nach dem Paradies«. Er wurde mit dem Da Capo Musical Award als bester Hauptdarsteller für seine Rollen in »Rebecca« und »Tanz der Vampire«, mit dem Leserpreis der Zeitschrift musicals als bester Darsteller (»Rebecca«) und mit dem Publikumspreis der Bad Hersfelder Festspiele (»Jekyll & Hyde«) geehrt.
In den Wirren der letzten Tage des Zarenreichs und der aufflammenden Russischen Revolution gerät Schiwago (Jan Ammann) nicht nur politisch zwischen die Fronten. Auch als Mann ist er hin- und hergerissen zwischen seiner Ehefrau Tonia (Hanna Mall), mit der er bereits seit Kindertagen befreundet ist, und der geheimnisvollen Lara (Lisa Habermann), die seinen Weg immer wieder kreuzt und mit der er schließlich eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Aber Jurij ist nicht Laras einziger Verehrer: Auch Viktor Komarovskij (Patrick Rohbeck), ebenso reicher wie gewissenloser Verführer aus Laras Jugend, und ihr revolutionärer Ehemann Pascha Antipov (Björn Christian Kuhn), Führer der Roten Armee, kämpfen um ihr Herz…
Cusch Jung inszeniert die ergreifende Dreiecksgeschichte vor dem Hintergrund einer jede Individualität hinwegfegenden Revolution, in der Liebe und Poesie als Zeichen der Menschlichkeit umso stärker leuchten. Karin Fritz, die mit Cusch Jung in Leipzig bereits bei den Produktionen »Jekyll & Hyde«, »Der Graf von Monte Christo« und »Dracula« zusammengearbeitet hat, gestaltet Bühnenbild und Kostüme. Die Musikalische Leitung des Orchesters der Musikalischen Komödie übernimmt Christoph-Johannes Eichhorn.
Der gleichnamige Roman von Boris Pasternak aus dem Jahr 1957 gilt als eine der bewegendsten Liebesgeschichten der Literatur. Pasternak selbst konnte den Erfolg seines Werks nicht mehr miterleben: In der Sowjetunion war sein Roman 30 Jahre lang geschmäht und verboten. 1958 musste er nach Androhung seiner Ausbürgerung den Literaturnobelpreis ablehnen und starb zurückgezogen zwei Jahre später. Weltberühmt wurde der Roman jedoch mit David Leans monumentaler Hollywood-Verfilmung von 1965, die mit Leinwandlegenden wie Omar Sharif, Julie Christie und Geraldine Chaplin sowie mit ihren atmosphärischen Bildern ein Millionenpublikum zu Tränen rührte – fünf Oscars waren der Lohn. Lucy Simons mitreißender Sound ist geprägt von emotionalen Balladen und russischen Klängen. Die Leipziger Produktion greift darüber hinaus die als »Laras Thema« bekannte Melodie der Filmmusik auf.
Die Premiere und die Vorstellungen am 28. & 30. Januar, 6., 8. & 9. Februar, 10. & 11. März 2018 sind bereits ausverkauft. Restkarten für die Vorstellungen am 19. & 20. Mai, 26. & 27. Juni 2018 gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de.

Premiere: Samstag, 27. Januar 2018
Weitere Aufführungen: 28. & 30. Januar, 6., 8. & 9. Februar, 10. & 11. März, 19. & 20. Mai, 26. & 27. Juni 2018

www.oper-leipzig.de

Mittwoch, 24. Januar 18
BERLINALE 2018 T H E  H A P P Y  P R I N C E BERLINALE SPECIAL GALA
THE HAPPY PRINCE, das Regiedebüt von Rupert Everett, setzt seinen Weg des Erfolgs fort:
Wie gestern der Concorde Filmverleih mitteilte, wird THE HAPPY PRINCE als BERLINALE SPECIAL GALA zur BERLINALE 2018 eingeladen. Rupert Everett und sein Team werden den Film in Berlin persönlich vorstellen.
Bereits am Freitag, 19. Januar wurde THE HAPPY PRINCE, produziert von maze pictures in München zusammen mit deutschen und internationalen Partnern, beim Bayerischen Filmpreis mit dem Produzentenpreis ausgezeichnet. Am Sonntag 21. Januar hatte THE HAPPY PRINCE dann seine mit großem Applaus aufgenommene Welturaufführung beim renommierten Sundance Filmfestival in den USA.
Rupert Everett ist nicht nur der Regisseur des Films, er spielt Oscar Wilde, er ist Oscar Wilde, und zeigt sich damit auf der Höhe seiner Schauspielkunst.

Zum Film:
Ein wilder und bewegender Rückblick auf das turbulente Leben des berühmten Schriftstellers Oscar Wilde: Seine Erfolge als Bühnenautor und Liebling der bürgerlichen Gesellschaft, humorvoll und geistreich, seine amour fou mit einem jungen Lord der Oberklasse, Lebenslust und ausschweifende Parties, leidenschaftliche Affären mit Männern, doch ebenso seine innige Beziehung zu Frau und Kindern. Aber auch Vorurteile und Verleumdungen, Klassenjustiz statt Gerechtigkeit, schließlich eine brutale Gefängnisstrafe. Danach das Exil, das Alter, die Armut, die wenigen verbliebenen Freunde. Aber bis zum Ende der bewegende Glaube an Liebe und Freundschaft und Mitmenschlichkeit.
Ein Film wie ein Traum und ein Albtraum, erzählt in Visionen, Zeitsprüngen und Rückblenden, das fiebrige Porträt eines großen und skandalösen Künstlers, und das opulente Panorama einer Zeit im Umbruch am Beginn der Moderne.

The Happy Prince
RUPERT EVERETT („Die Hochzeit meines besten Freundes“, „Ernst sein ist alles“) spielt Oscar Wilde, führt erstmals selbst Regie und hat das Drehbuch geschrieben. Zusammen mit ihm steht ein mehrfach ausgezeichnetes Ensemble vor der Kamera: COLIN FIRTH („The King’s Speech – Die Rede des Königs“), COLIN MORGAN („The Huntsmen & The Ice Queen“), EMILY WATSON („Die Entdeckung der  Unendlichkeit“), EDWIN THOMAS („Churchill: 100 Days That Saved Britain“), TOM WILKINSON („Grand Budapest Hotel“), BEATRICE DALLE („Betty Blue – 37,2 Grad am Morgen“), und JOHN STANDING („Der Elefantenmensch“).
Kamera: John Conroy, Szenenbild: Brian Morris - Kostümbild: Maurizio Millenotti und Gianni Casalnuovo – Musik: Gabriel Yared
THE HAPPY PRINCE wird produziert von maze pictures in München mit Entre Chien et Loup in Brüssel, in Koproduktion mit Palomar in Rom, und in Zusammenarbeit mit BBC Films, Lionsgate UK, Raindog Films, Movie Management Corporation, Zielke GmbH, Daryl Prince Productions, Strat & Go International und koproduziert von cine plus Filmproduktion, Tele München Gruppe, RTBF und Proximus. Die Produktion wird finanziell unterstützt vom FilmFernsehFonds Bayern FFF, vom Deutschen Filmförderfonds DFFF, der Filmförderungsanstalt FFA, Eurimages, Tax Shelter of the Federal Government of Belgium, Wallimage, Fédération Wallonie-Bruxelles, Screen Brussels und dem Italian Tax Credit.
Im Weltvertrieb von BETA CINEMA, Kinostart am 24. Mai 2018 im Concorde Filmverleih

Dienstag, 23. Januar 18
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs 2018 in den Fächern Klavier und Komposition
Mit einem spektakulären Abschluss endete vorgestern Abend der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2018. In diesem Jahr wurde er in den Fächern Klavier und Komposition ausgetragen. Es spielte das Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Corinna Niemeyer.


Die Preisträgerinnen und Preisträger des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs 2018
in den Fächern Klavier und Komposition

© www.fmbhw.de / Urban Ruths

Die diesjährigen Preisträger sind:

KLAVIER
Mendelssohn-Preis (1. Preis): Shihyun Lee (Universität der Künste Berlin)
Preis des Bundespräsidenten (2. Preis): Cunmo Yin (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)
Preis der Elsa-Wera-Arnold-Stiftung (3. Preis): Geteilt an: Junhyung Kim (Hochschule für Musik und Theater München) / Qian Yong (Universität der Künste Berlin)
Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks (Preis der Elsa-Wera-Arnold-Stiftung): Shihyun Lee (Universität der Künste Berlin)
Preis der Freunde Junger Musiker Deutschland: Cunmo Yin (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

KOMPOSITION
Mendelssohn-Preis (1. Preis): Marc David Ferrum (Hochschule für Musik Karlsruhe)
Preis des Bundespräsidenten (2. Preis): Wataru Mukai und Jonathan Schmieding (Gemeinschaftswerk)(Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim)
Preis der Elsa-Wera-Arnold-Stiftung (3. Preis): Arsen Babajanyan (Hochschule für Musik und Theater München)
Sonderpreis Interpretation Wettbewerbsbeitrag: Malinquartett und Alexander Kalina (Robert Schumann Hochschule Düsseldorf)

Das Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger ist demnächst in der Mediathek der UdK Berlin abrufbar unter www.udk-berlin.de.
Veranstaltet wird der Wettbewerb von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und der Universität der Künste Berlin. Die künstlerische Leitung unterliegt Prof. Dr. Sebastian Nordmann, Intendant des Konzerthaus Berlin. Schirmherr des Wettbewerbs ist Andris Nelsons, Music Director des Boston Symphony Orchestra (BSO) und neu ernannter Gewandhauskapellmeister des Gewandhausorchesters Leipzig.

www.fmb-hochschulwettbewerb.de

Dienstag, 23. Januar 18
Ulrich-Wildgruber-Preis für Valery Tscheplanowa
Die Mitglieder des Förderkreises des St. Pauli Theaters treffen sich seit Bestehen dieses Netzwerkes von Unterstützern alljährlich an einem Januar-Wochenende zum traditionellen Neujahrsempfang in „ihrem“ St. Pauli Theater. Seit 2007 gehört auch die Verleihung des Ulrich-Wildgruber-Preises zu einem der festen Programmpunkte dieses hanseatischen Vormittags. Er gehört zu den wichtigen Ehrungen für Schauspieler in Deutschland. Dank der großzügigen Unterstützung durch Cornelia und Michael Behrendt ist die Vergabe des mit 10.000 € dotierten Preises möglich.

Valery Tscheplanowa
Valery Tscheplanowa
© Stefan Klueter

Der Preis soll „in Erinnerung an einen der außergewöhnlichsten Schauspieler des deutschen Nachkriegstheaters Schauspieler und Schauspielerinnen fördern, die auf besondere Weise in den Medien, Film und Theater auf sich aufmerksam gemacht haben. Er soll in Respekt vor seinem Namenspatron, der die Sprache der Dichter im wahrsten Sinne des Wortes verkörperte und sowohl im Zauberwald Shakespeares als auch in der heutigen Realität zu Hause war – eigenwillige Begabungen fördern, die in einer Welt von geklonten Fernsehgesichtern besonders aufgefallen sind und ihnen helfen, geradlinig und kompromisslos ihren Weg fortzusetzen.“
Die bisherigen Preisträger waren Bibiana Beglau, August Diehl, Birgit Minichmayr, Maren Eggert, Alexander Scheer, Sandra Hüller, Katharina Schüttler, André Szymanski, Caroline Peters, Brigitte Hobmeier, Fabian Hinrichs, Friederike Becht, Lina Beckmann und Kathleen Morgeneyer.

Die diesjährige Preisträgerin ist Valery Tscheplanowa. Mit Valery Tscheplanowa ehrt die Jury eine junge Künstlerin, die durch ihre schier unendliche Vielfalt ihrer Ausdrucksformen auf der Bühne dem Publikum immer wieder neu begegnet, und sich, stets neugierig bleibend dabei immer radikal neu erfindet. Die Jury für den Ulrich Wildgruber-Preis besteht aus: An Dorthe Braker (Besetzung für Spielfilme und Fernsehproduktionen / München), Anja Dihrberg (Casting / Berlin), Max Färberböck (Regisseur / Berlin), Wolfgang Höbel (Journalist / Hamburg), Gerhard Jörder (Journalist / Berlin), Michael Laages (Journalist / Hamburg), Jutta Lieck-Klenke (Produzentin / Hamburg), Annette Maria Rupprecht (Journalistin / Hamburg ), Olga Wildgruber ( Regisseurin und Tochter Wildgrubers) und Ulrich Waller (Intendant / St. Pauli Theater Hamburg). Der Ulrich-Wildgruber-Preis wurde am 21. Januar 2018 von Michael Behrendt an die Preisträgerin übergeben. Die Laudatio hielt der Maler Mark Lammert, der Bühnenbildner von Dimitir
Gottscheff.

www.st-pauli-theater.de 

Dienstag, 23. Januar 18
„Hamlet“- Inszenierung der Münchner Kammerspiele in Teheran
Vorgestern Abend, am 21. Januar 2018, zeigten die Münchner Kammerspiele bei der 36. Ausgabe des internationalen Theaterfestivals Fadjr in Teheran die „Hamlet“-Inszenierung von Hausregisseur Christopher Rüping. Die Inszenierung mit Katja Bürkle, Walter Hess und Nils Kahnwald ist einer der Höhepunkte des internationalen Programms des renommierten Festivals und wurde vor ausverkauftem Haus vom Publikum begeistert aufgenommen. Weitere Vorstellungen des mit Hilfe des Goethe-Instituts ermöglichten Gastspiels sind bis zum 23. Januar im Iran zu sehen.

www.kammerspiele.de

Dienstag, 23. Januar 18
Schauspiel Frankfurt: Studiojahr Schauspiel ~ »8BAR LEBEN!« ~ Lieder für eine bessere Verfassung
Mit den acht Studierenden des Studiojahrs Schauspiel entsteht in der Panorama Bar ein Liederabend über die Sehnsucht nach größerem Zusammenhalt – für eine bessere Verfassung.
Dabei ist die Situation, in der sich die Studierenden befinden, prekär. Zur Aufbesserung des Lebensunterhalts verdingen sie sich als Maskottchen im Freizeit-Park Panorama: Als Charakterdarsteller haben sie sich beworben und müssen nun schwitzend in unförmigen Kostümen für strahlende Kinderaugen sorgen. Dabei wollen sie einfach nur weg, weg, weg, nach Jamaica, Amsterdam oder Südamerika. Der Traum vom Ausstieg reift, Veränderung muss her, wobei sich auch die eine oder andere Gewaltfantasie Bahn zu brechen droht... Letzten Endes aber wollen hier alle »8BAR LEBEN!«

Premiere am 28. Januar 2018, 20.30 Uhr, Panorama Bar
Regie und Ausstattung: Daniela Kranz
Musik: Günter Lehr
Dramaturgie: Ursula Thinnes

Mit: Lisa Eder, Kristin Hunold,  Vincent Lang, Philippe Ledun, Nicolas Matthews, Nelly Politt, Christina Thiessen, Felix Vogel

www.schauspielfrankfurt.de

Dienstag, 23. Januar 18
Staatstheater Wiesbaden: »Das große Chinesische Neujahrskonzert« am 8. Februar im Großen Haus
Am Donnerstag, den 8. Februar 2018, um 19.30 Uhr kehrt »Das Große Chinesische Neujahrskonzert« zurück nach Wiesbaden und feiert das »Jahr des Hundes« mit einem Feuerwerk chinesischer Melodien, Klänge und Tradition und Innovation. Unter dem Dirigat von Liu Sha präsentiert das Chinesische Nationalorchester eine Kostprobe der reichen heimischen Musiktradition.
Alljährlich wird ein traditionelles Orchester aus einer chinesischen Region von einem Expertengremium ausgewählt, das die Höhepunkte seines lokalen Musikschaffens im Westen darbieten darf. Von den Klängen der Pferdekopfgeige aus der Inneren Mongolei bis zu den kantonesischen Melodien der Gaohu – die Zuhörerinnen und Zuhörer werden unter dem Motto »Die Seidenstraße« auf eine beeindruckende musikalische Reise durch die chinesischen Lande geschickt.
Damit das westliche Publikum ein Verständnis für chinesische Musik entwickeln kann, führt ein Moderator durch das Konzertprogramm, bei dem auch Soloinstrumente wie die Erhu oder Pipa vorgestellt und die Hintergründe der Orchesterstücke sowie die Bedeutung der Texte von Gesangseinlagen erläutert werden.
Karten sind an der Theaterkasse im Großen Haus telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Dienstag, 23. Januar 18
15. Langer Tag der Bücher am 18.2.18 im Haus am Dom Frankfurt
Die 15. Ausgabe des Langen Tages der Bücher in Frankfurt/M findet am sonntag, den 18. Februar 18 im Haus am Dom statt. Im Frühjahr 20014 von florian Koch mit den beteiligten Verlagen gegründet, ist der große Lese-Marathon an einem Sonntag im Winter / Frühjahr eine Erfolgsgeschichte geworden, bei der schon etliche hochkarätige Gegenwartsautoren zu Gast waren.

Der Initiator der Frankfurter Museumsufermeile, Hilmar Hoffmann, erzählt in seinem neuen Buch, wie er zu dem werden konnte, was er für die Stadt Frankfurt wurde: ein Glücksfall. Seine einstündige Lesung (13 Uhr, Dielmann-Verlag) ist einer der Höhepunkte beim Langen Tag der Bücher, der am Sonntag, dem 18.2.2018, zum 15. Mal - im Haus am Dom - realisiert wird. Die Frankfurter Publikumsverlage laden die Frankfurter Leser einmal im Jahr zu einem attraktiven Lesungsprogramm bei freiem Eintritt ein und bieten dabei vielfältige Hintergrundinformationen zu Verlag und Autoren.

Nach der Begrüßung durch den Schirmherrn, Oberbürgermeister Peter Feldmann, beginnt um 11.15 Uhr das Lesungsprogramm, das dank zehn beteiligter Verlage besonders vielseitig ausfällt. Ob historische Stoffe wie reizvolle Episoden aus dem Leben von Bettine und Clemens Brentano, die der Verlag Henrich Editionen neu herausgegebenen hat (11.15 Uhr), oder ein Poetry Slam mit Jey Jey Glünderling (20 Uhr, Weissbooks) - für jeden Geschmack findet sich etwas in dem zehnstündigen Programm. Der Heidelberger Literaturwissenschaftler Roland Reuss stellt eine neue handschriftliche Ausgabe von Franz Kafkas ?Schloss" vor (12 Uhr, Stroemfeld), der früh verstorbene Jakob Arjouni kommt mit seinem von Philip Waechter trefflich illustrierten Bahnhofsviertelkrimi ?Happy Birthday, Türke" zu Ehren (19 Uhr, Edition Büchergilde). Dem Flüchtlingsthema widmen sich zwei Neuerscheinungen: ?Morgenland" von Luise Rist um 14 Uhr (Verlag der Autoren) und ?Ali, der Tinnitus und ich" von Betty Kolodzy um 15 Uhr (Michason & May). Der S. Fischer Verlag bringt mit der bekannten Journalistin und Autorin Susanne Kaloff, befragt von Bärbel Schäfer,  Humor in den Nachmittag (16 Uhr), die Stadt Frankfurt kommt im Krimi ?Holbeinsteg" von Ralf Schwob zur Geltung (17 Uhr, Societäts-Verlag). Und Britta Boerdner hat einen Roman geschrieben, der in einer Dorfkneipe in der Wetterau spielt und von der Kritik hochgelobt wurde (18 Uhr, Frankfurter Verlagsanstalt).

Im Rahmen dieses wichtigsten Frankfurter Literaturtermins im Frühjahr wird im Foyer des Hauses am Dom gleichzeitig der 10. Frankfurter Bouquinistenmarkt mit antiquarischen Büchern abgehalten (11 bis 18 Uhr). Ein großer Büchertisch sowie ein Lesebalkon regen zu Lektürepausen an, ein Tisch mit Verlagsprogrammen zeigt die Profile der einzelnen Verlagshäuser. Es moderieren Literaturveranstalter Frankfurts und auch manche Verleger selbst, so dass die konzertierte Bücherschau nebenbei auch zu einer Zusammenkunft des Frankfurter Literaturbetriebs wird.

Der Lange Tag der Bücher wird unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Hessen, Rheinland Pfalz und Saarland und der Altana Stiftung.

Zeitplan Langer Tag der Bücher 18.2.18, 11-21 Uhr

11.15 Uhr: Henrich Editionen, ?Das Haus der Brentano. Eine Roman¬chronik" mit Episoden aus dem Leben von Bettine und Clemens Brentano.
Moderation: Herausgeber Wolfgang Bunzel

12 Uhr: Stroemfeld Verlag, Roland Reuss und Peter Staengle stellen die handschriftliche Neuausgabe von Franz Kafkas ?Schloss" vor.
Moderation: Harry Oberländer

13 Uhr: Dielmann - Verlag, der 92jährige Hilmar Hoffmann berichtet in seinem 50. Buch aus seinen ersten Lebensjahrzehnten.

14 Uhr: Der Verlag der Autoren präsentiert den Flüchtlings-Roman ?Morgenland" von Luise Rist
Moderation: Thomas Maagh (Verlag der Autoren)

15 Uhr: Michason & May, Betty Kolodzy, der Roman ?Ali, der Tinnitus und ich", in dem eine Lebenskünstlerin einen Migranten aufnimmt.
Moderation: Peter Koebel (Verleger)

16 Uhr: Der S. Fischer Verlag lädt die Hamburger Journalistin und Autorin Susanne Kaloff mit ?Nüchtern betrachtet war es betrunken auch nicht so berauschend" nach Frankfurt ein.
Moderation: Bärbel Schäfer

17 Uhr: Der Societäts-Verlag stellt den Krimi ?Holbeinsteg" von Ralf Schwob vor, der in Frankfurt spielt.
Moderation: Lothar Ruske

18 Uhr: Die Frankfurter Verlagsanstalt präsentiert die Frankfurter Autorin Britta Boerdner mit ihrem neuen Roman ?Am Tag, als Frank Z. in den Grünen Baum kam".
Moderation: Alf Mentzer (hr2-kultur)

19 Uhr: Die Edition Büchergilde präsentiert die von Philip Waechter illustrierte  Neuausgabe von Jakob Arjounis ?Happy Birthday, Türke", es liest der türkische Schriftsteller und Filmemacher Su Turhan.
Moderation: Silvio Mohr-Schaaff (Edition Büchergilde)

20 Uhr: Weissbooks schickt den Poetry Slammer Jey Jey Glünderling auf die Bühne, der mit ?Traumberuf Marktschreier" eigene Texte vorstellt.
Moderation: Robin Schmerer (Weissbooks)

www.kultur-frankfurt.de

Dienstag, 23. Januar 18
Begeisterung bei der Premiere von FACK JU GÖHTE – Se Mjusicäl
Minutenlange Standing Ovations bei der gestrigen Uraufführung des Musicals im eigens umgebauten WERK7 Theater im Werksviertel Mitte +++  Publikum begeistert von Qualität und Neuartigkeit des Stückes und vom Gesamterlebnis im ungewöhnlichen neuen Theater


Premierencast FACK JU GÖHTE – Se Mjusicäl
©
Stage Entertainment

„Dass es so sensationell wird, hat mich absolut überrascht!“ war einer der meist gehörten Sätze gestern Abend im bis auf den letzten Platz besetzten neuen WERK7 Theater bei der Uraufführung von FACK JU GÖHTE – Se Mjusicäl. Moritz Bleibtreu zeigte sich sehr beeindruckt und ließ es sich nicht nehmen, den beiden Hauptdarstellern Johanna Spantzel („Lisi Schnabelstedt“) und Max Hemmersdorfer („Zeki Müller“) persönlich backstage zu gratulieren. Katja Flint ist von der Gesamtumsetzung begeistert: „Das ist endlich mal etwas originär Neues, dieses Stück hat Potenzial auch international!“ Mandy Capristo fand vor allem die Musik, aber auch die Darsteller „mega!“. Zum gleichen Urteil kam auch Grammy Preisträger Harold Faltermeyer: „Es ist sensationell, was das Autorenteam Simon Triebel, Nicolas Rebscher und Kevin Schröder da abgeliefert haben!“ Schauspieler Jannik Schümann und Alicia von Rittberg lobten die gesamte Cast Leistung: „Das sind tolle Charaktere, ihren berühmten Filmvorbildern ähnlich, aber durch Gesang und Choreografien geben sie dem Stück eine ganz neue Dimension!“
Zu weiteren Gästen aus Kultur, Wirtschaft und Politik  zählten Petra Reiter, Ehefrau des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter, Katja Eichinger, Monica Ivancan, Jürgen Drews, Prince Damien, Theaterintendanten aus Hamburg, Wien und München und OTEC Geschäftsführer und Theatereigentümer Werner Eckhardt. Der weltweit bewunderte Münchner Graffiti Künstler Loomit eröffnete den Roten Teppich mit einer Live Kunst Aktion. DJ John Munich, Sohn von Udo Jürgens und aktuell erfolgreich mit der CD Compilation "The Boy is Playin´Session" für den Playboy, kam mit Frau und zwei Kindern, zeigte sich begeistert von der Show und legte für die tanzfreudigen Besucher bis spät in Nacht bei der After Show Party auf.
FACK JU GÖHTE – Se Mjusicäl ist die jüngste Eigenproduktion von Stage Entertainment, Europas führendem Live Entertainment Unternehmen, in Zusammenarbeit mit Constantin Fim. Nach knapp zweijähriger Entwicklungszeit und fünf intensiven Probenwochen unter der Regie von Christoph Drewitz haben die 16köpfige Cast und die fünf Musiker umfassende Band Münchens Kulturangebot um ein weiteres Highlight bereichert. Die für das Musical verantwortliche Stage Entertainment Artistic Producerin Simone Linhof ist überzeugt: „Unsere Besucher können  sich auf ein außergewöhnliches Musical freuen, das es so noch nie gegeben hat.“

Die Premierenaufführung von FACK JU GÖHTE – Se Mjusicäl war gleichzeitig die Eröffnungsproduktion des für gut € 5 Mio. umgebauten WERK7 Theaters mit 698 Plätzen, die das Spielfeld von drei Seiten umrahmen und so für ein besonders direktes Zuschauererlebnis sorgen. Die Laufzeit des Stücks ist zunächst für ein halbes Jahr geplant. Der Ticketvorverkauf bis zur Premiere verlief sehr vielversprechend. Das Stück wird achtmal pro Woche aufgeführt, montags ist spielfrei.

Tickets unter www.fackmusical.de

Dienstag, 23. Januar 18
Dieter Wedel tritt als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele zurück
Dr. Dieter Wedel kann seine Aufgaben als Intendant für die Bad Hersfelder Festspiele nicht weiter wahrnehmen. Er hat deshalb dem Magistrat der Kreisstadt Bad Hersfeld angeboten, seine Position als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele mit sofortiger Wirkung niederzulegen. Derzeit befindet sich Dieter Wedel in einem Krankenhaus. Nach den Ereignissen der letzten zwei Wochen ist er gesundheitlich angeschlagen.
Dieter Wedel hat Bürgermeister Thomas Fehling gebeten, dem Magistrat vorzuschlagen, die Aufgaben des Intendanten an seinen bisherigen Stellvertreter Joern Hinkel kommissarisch zu übertragen, bis ein neuer Intendant gefunden ist.

Die Persönliche Stellungnahme von Dieter Wedel:
Seit mehr als zwei Wochen sehe ich mich einer nicht enden wollenden Flut schwerster, öffentlich in den Medien erhobener Anschuldigen und Vorwürfen ausgesetzt. Der Umfang und die Art und Weise dieser Beschuldigungen haben mich zutiefst verstört und erschüttert. – Und auch die Tatsache, dass es nicht aufhört. Die Vorwürfe liegen teilweise über 20 Jahre und mehr zurück, für mich wichtige Zeugen, die zu meiner Entlastung beitragen könnten, sind tot. Wer die Verjährung abwartet, dem muss doch klar sein, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit vieles im Ungefähren bleibt und erhebliche Erinnerungslücken nicht auszuschließen sind.
Als außenstehender Zeitungsleser würde ich angesichts der schweren Vorwürfe auch an meiner Person zweifeln. Die Tatsache, dass die Anschuldigungen sich so sehr ähneln, scheint für ihren Wahrheitsgehalt zu sprechen. Aber diese Ähnlichkeiten müssen sich aufdrängen, wenn die Befragten vorher über die Anschuldigungen gegen mich informiert und auch entsprechend befragt werden.
Das Thema „Machtmissbrauch“ halte ich für überaus relevant und habe begrüßt, dass es in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Ich habe mir aber niemals vorstellen können, dass die Debatte auch irgendwann mich einmal betreffen könnte. Ich verabscheue jede Form von Gewalt, gegen Frauen ebenso wie gegen Männer. Stets habe ich versucht, die Leistung von Schauspielern zu verbessern, denn es ist meine Überzeugung, dass das auch in ihrem Interesse ist. Viele sind mir dafür dankbar und haben mir das auch jetzt noch bestätigt. Andere habe ich offenbar zu sehr strapaziert oder gar seelisch verletzt, was mir sehr leid tut.

Ich höre von Menschen, denen fünfstellige Beträge für Aussagen gegen mich angeboten wurden. Sie haben den Eindruck, dass mit enormem Aufwand Recherchen durchgeführt werden, deren Ergebnis aber von vornherein feststeht, denn als sie sich positiv über mich geäußert haben, wurden sie nicht zitiert. Andere vermeintliche Zeuginnen haben in den letzten Tagen versucht, mich zu erpressen. Wenn ich ihnen nicht eine noch höhere Summe anböte als Verlage oder Zeitungen, von denen sie angesprochen wurden, würden sie michsofort – unabhängig vom Wahrheitsgehalt – belasten.
Wieder andere berichten mir, wie ihnen von den recherchierenden Journalisten Sätze in den Mund gelegt wurden, die sie so nicht erklärt und gemeint haben.

In diesem Klima der Vorverurteilung, der sogenannten „Verdachtsberichterstattung“, die auf keine erwiesenen Fakten gestützt sein muss, kann ich den Kampf um meine Reputation nicht gewinnen – weder mit juristischen Mitteln noch mit medialen Stellungnahmen. Es gibt belastende Hinweise, die die Glaubwürdigkeit vermeintlicher Zeugen erschüttern. Es haben sich bei mir und meinem Anwalt Menschen gemeldet, die dafür einstehen wollen, um dem Gemisch aus Gerüchten, Unterstellungen, Vermutungen und Anschuldigungen Substanzielles entgegenzusetzen. Doch was bringt es am Ende? Außer vielleicht der Erkenntnis, dass inzwischen auch nach Eintritt der Verjährung allein schon der Verdacht genügt, um jedermann zu jedem beliebigen Zeitpunkt an den medialen Pranger zu stellen.

Der Umfang, die Art und Weise der Darstellung, die Anfeindungen haben für mich in meinem 76sten Lebensjahr ein für meine Gesundheit und natürlich auch für meine Familie erträgliches Maß weit überschritten. Deswegen werde ich mich von jetzt an nicht mehr öffentlich äußern. Ich bitte darum, dies zu respektieren und künftig von Rückfragen bei mir und in meinem privaten Umfeld abzusehen.

Da ich die Bad Hersfelder Festspiele aus der diffamierenden Diskussion um meine Person heraushalten möchte, möchte ich nun über Bürgermeister Thomas Fehling dem Magistrat vorschlagen, die Aufgaben des Intendanten an meinen bisherigen Stellvertreter Joern Hinkel kommissarisch zu übertragen, bis ein neuer Intendant gefunden ist. (22.1. 2018)

Dieter Wedel hört als Festspiel-Intendant auf - Stellungnahme von Bürgermeister Thomas Fehling
Dr. Dieter Wedel hat dem Magistrat der Kreisstadt angeboten, seine Position als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele mit sofortiger Wirkung niederzulegen.
Dazu äußert sich Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling in einer Stellungnahme:
„Heute ist ein trauriger Tag für die Bad Hersfelder Festspiele. Die Entscheidung von Dieter Wedel, die Leitung der Bad Hersfelder Festspiele abzugeben, ist ein schmerzlicher Schritt für die Festspiele und die Stadt. Die Bad Hersfelder Festspiele und die Stadt verdanken Dieter Wedel sehr viel. Er hat es geschafft, innerhalb von drei Jahren die künstlerische Qualität der Festspiele zu steigern und das Theaterereignis in der Stiftsruine mit namhaften und renommierten Schauspielern wieder bundesweit als Marke zu etablieren.
Mit seiner Hilfe konnte auch die Infrastruktur der Bad Hersfelder Festspiele so ausgebaut werden, dass sie die Ansprüche eines modernen Theaterbetriebes auch für die kommenden Jahre erfüllt. Er hat ein sehr gut funktionierendes Festspiel-Team geformt, das sich als Einheit versteht und die Herausforderung - erfolgreiche und attraktive Festspiele zu veranstalten - annehmen und erfolgreich umsetzen wird.
Heute Abend wird sich der Magistrat mit der Situation befassen und die Weichen für die aktuelle Spielzeit und darüber hinaus stellen. Für die kommissarische Leitung der Bad Hersfelder Festspiele stünde mit dem bisherigen künstlerischen Leiter Joern Hinkel ein erfahrener und anerkannter Theatermann zur Verfügung. Das gäbe uns die notwendige Zeit, alle weiteren Schritte zu planen. Es stimmt mich traurig, dass Herr Wedel durch die Ereignisse der letzten Tage derart gesundheitlich angegriffen ist und sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Ich habe großen Respekt vor seinem Entschluss, weil ich weiß, dass Dieter Wedel damit auch einen möglichen Schaden von den Festspielen fernhalten will. Ich danke Dieter Wedel für seine herausragende Leistung und sein unermüdliches Engagement für die Stadt Bad Hersfeld und wünsche ihm alles Gute und eine rasche Genesung.Wir bleiben ihm verbunden und halten weiterhin Kontakt!“ (22.01.2018)

Hessens Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Dank an Dieter Wedel für großartige Arbeit“
Hessens Kunst- und Kulturminister Boris Rhein äußert sich zum Rücktritt des Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele, Dieter Wedel, wie folgt:
"Herzblut wird fehlen"
„Ich bedauere die Entscheidung von Dieter Wedel, als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele zurückzutreten. Er hat seit seiner ersten Spielzeit im Jahr 2015 einen grandiosen Neustart für die Bad Hersfelder Festspiele geschaffen und maßgeblich dazu beigetragen, dass die Festspiele eine Strahlkraft weit über Hessen hinaus entwickelt haben. Sie sind beste Werbung für das Kulturland Hessen und eine wichtige hessische Marke in der Festivallandschaft. Dieter Wedels Herzblut für dieses traditionsreiche hessische Kulturereignis wird fehlen. Ich danke ihm für seine großartige Arbeit und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Das Land Hessen wird gemeinsam mit der Stadt Bad Hersfeld alles daran setzen, die Bad Hersfelder Festspiele weiter zu entwickeln und auf Erfolgskurs zu halten.“

Dieter Wedel hatte am Montag mitgeteilt, dass er nicht mehr als Intendant zur Verfügung steht. Das Land Hessen fördert die Bad Hersfelder Festspiele in diesem Jahr mit 770.000 Euro.

Samstag, 20. Januar 18
Oldenburgisches Staatstheater zieht an den Theaterhafen
Gemeinsam mit dem Projektteam (Gesine Geppert, Angela Weller, Holger Beckschebe und Jonas Hennicke) präsentierte der Generalintendant des Oldenburgischen Staatstheater Christian Firmbach bei der gestrigen Pressekonferenz das Programm am Theaterhafen.

Im Frühsommer 2018 erfährt das Theatergebäude des Oldenburgischen Staatstheaters zu seinem 125. Geburtstag einen weiteren wichtigen Sanierungsschritt. Deshalb zieht das Staatstheater für die letzten sechs Wochen der Spielzeit 17/18 direkt an die Hunte. Dort, wo bis 2016 das Unternehmen Rhein Umschlag seine Schotter- und Kiesberge lagerte, zwischen Industriecharme und Hafenromantik, errichtet es vom 19. Mai bis zum 01. Juli seinen Uferpalast.

In diesen sechs Wochen werden in einem rund 1.000 Zuschauer*innen fassenden historischen Zelt von Roncalli vier spektakuläre Theaterproduktionen gezeigt. Und auch rund um die Spielstätte werden eine Vielzahl an Veranstaltungen aus Musik, Tanz, Poesie, Performance und Sport geboten: Olympisches Boxen, kostenfreie Open-Air-Konzerte, Poetry-Slam und einiges mehr. Dabei sorgen Lampions, Lichterketten, Akkordeonspieler, Kletterwände, Matrosenchöre, Jahrmarktbuden und Lagerfeuer für ein ganz besonderes Vorsommer-Festival-Feeling.

„Wir möchten alle Oldenburger*innen herzlich einladen, mit uns gemeinsam dieses Gelände zu erobern, vor der Vorstellung mit einem Eis in der Hand die Traumkulisse der Innenstadt zu genießen, zur Livemusik im Liegestuhl zu wippen oder einen flotten Tango aufs Strandparkett zu legen. Wir freuen uns auf viele interessante Begegnungen und einen herrlichen Theatersommer“, so Generalintendant Christian Firmbach.

Premieren im Uferpalast:
ALICE IM WUNDERLAND: L-S-DREAMLAND
, Uraufführung von Robert Gerloff und Jonas Hennicke: 19.05.2018
JESUS CHRIST SUPERSTAR, Musical von Andrew Lloyd Webber: 26.05.2018
SCHEHERAZADE ERZÄHLT - aus 1001 Nacht, Uraufführung von Eleonora Fabrizi, ab 6 Jahren: 07.06.2018
DIE COMEDIAN HARMONISTS, musikalisches Schauspiel von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink: 23.06.2018

www.staatstheater.de

Samstag, 20. Januar 18
Neues Format am Schauspielhaus Magdeburg: »Foyer-Gespräche«
Die neue Gesprächsreihe im Foyer des Schauspielhauses lädt künftig an jedem ersten Donnerstag im Monat Künstler und Publikum dazu ein, in intensivem Austausch und auf Augenhöhe zu diskutieren. Fragen sollen gestellt, Gespräche geführt und Einblicke gewährt werden. Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz, der Leitende Dramaturg David Schliesing und Mitglieder des Schauspielensembles diskutieren in der ersten Veranstaltung am Do. 1. 2. 2018 um 20.00 Uhr im Schauspielhaus mit dem Thema »Von der Wiege bis zur Bahre der Demokratie« über demokratische Prozesse anhand von ausgewählten Inszenierungen. Der Eintritt ist frei.

Die Spielzeit 2017/2018 eröffnete das Schauspiel des Theaters Magdeburg mit der Produktion »Antigone und Ödipus. Trilogie der Verfluchten«. In den hier zusammen-gefassten, bekannten antiken Tragödien »König Ödipus«, »Sieben gegen Theben« und »Antigone« wird das politische Gelingen innerhalb einer demokratisch gestalteten Gemeinschaft an persönlichen Schicksalen gemessen und zum Thema gemacht. Der Verlauf der Konflikte in diesen Stücken weckt bei den Dichtern Sophokles und Aischylos Skepsis gegenüber der Frage, ob existentielle Krisensituationen innerhalb einer Gesellschaft überhaupt im Sinne des Wohles für jeden Einzelnen aufzulösen sind. Die beschriebenen Konflikte enden oft in der Katastrophe – die Dichter behalten ihre Skepsis bei.

Zum Ausklang dieser Spielzeit am Schauspielhaus rückt die Uraufführung von »Die Präsidentin« ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die beiden Autoren François Durpaire und Farid Boudjellal haben 2015 ein Comicbuch im Stil des »contrefactuel« geschrieben. Sie zeichnen (im doppelten Sinne) ein Frankreich im Jahr 2017, das von einer Präsidentin Marine Le Pen regiert wird. Die damalige Fiktion einer rechtskonservativen Regierung in Frankreich ist nicht Wirklichkeit geworden. Aber was wäre, wenn? Wen würden wir da sehen? Eine Präsidentin, die die Europäische Union zur gescheiterten Utopie erklärt. Eine Präsidentin, die für eine Politik des Protektionismus und Nationalismus steht. Ebnen Populisten wie Marine Le Pen extremen Kräften den Weg für die Untergrabung unserer demokratischen Grundordnung? Von der Wiege bis zur Bahre der Demokratie, dieser rote Faden zieht sich durch die Spielzeit am Schauspielhaus.

Zum Auftakt der »Foyer-Gespräche« wird Regisseurin und Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz, die die Antiken-Trilogie inszeniert hat und auch »Die Präsidentin« auf die Bühne bringen wird, zusammen mit dem Leitenden Dramaturgen David Schliesing und den Schauspielerinnen und Schauspielern des Ensembles gemeinsam mit den Zuschauern ins Gespräch kommen: Warum wurde der Spielplan so gestaltet, wie er ist, warum genau diese Stücke? Was ist das Faszinierende, was das Erschreckende an diesen Stoffen und wo stehen wir heute mit der Demokratie? Wie lassen sich brandaktuelle Fragen konkret in die Theaterarbeit einbinden?

Ziel des neuen Formates ist es, den Zuschauern und allen Magdeburgerinnen und Magdeburgern mehr Einblicke in die Arbeit am Theater zu geben, zusammen hinter die Kulissen zu schauen und das Publikum am gedanklichen und künstlerischen Kosmos des Schauspielhauses teilhaben zu lassen, über die Bühne und über die reine Kunsterfahrung des Theaterbesuchs hinaus. Ein intensiverer Austausch zwischen Theaterschaffenden und Stadtgesellschaft soll starten; dabei wird den Fragen der Zeit am konkreten Beispiel der künstlerischen Arbeit auf den Zahn gefühlt. Die Meinungen und Perspektiven der Zuschauer werden einen wichtigen Platz einnehmen. Das Schauspiel Magdeburg freut sich auf intensive und interessante Begegnungen in einem informellen Rahmen.

Foyergespräche, die neue Reihe im Foyer des Schauspielhauses
#1: » Von der Wiege bis zur Bahre der Demokratie«
Von der Wiege bis zur Bahre. Demokratie zwischen »Antigone« und »Die Präsidentin«
Do. 1. 2. 2018, 20.00 Uhr

#2: »Die fabelhafte Welt des Science-Fiction«
Über die kommenden Theaterstücke in der neuen Raumbühne
Do. 1. 3. 2018, 20.00 Uhr

#3: »Perspektivenwechsel: Ein Blick hinter die Kulissen«
Was passiert alles hinter der Bühne, bevor eine Produktion zur Premiere kommt?
Do. 5. 4. 2018, 20.00 Uhr

#4: »Knapp vor der Premiere: Endprobenspannung vor ›Zeit der Kannibalen‹«
Exklusive Einblicke und Diskussion kurz bevor sich der Vorhang erstmals hebt
Do. 3. 5. 2018, 20.00 Uhr

#5: »Musizierende Schauspieler oder schauspielende Musiker?«
Foyer zu Gast im Garten
Do. 7. 6. 2018, 20.00 Uhr
Eintritt jeweils frei!

www.theater-magdeburg.de

Samstag, 20. Januar 18
Kurzfilm zu CAPRICCIO im Internetauftritt der Oper Frankfurt freigeschaltet
Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Neuinszenierung von Richard Strauss’ Capriccio (Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Inszenierung: Brigitte Fassbaender) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet: www.oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=150

Samstag, 20. Januar 18
Schauspiel Frankfurt: Denkraum ~ Werte_aber welche? mit Naika Foroutan am 30. Januar
Nächster Termin im Schauspiel Frankfurt in der Reihe Denkraum ~ Werte_aber welche?: »Schleier macht stark _ Bedroht der Islam unsere freiheitlichen Werte?« mit Naika Foroutan am 30. Januar, 20.00 Uhr, Chagallsaal. Aufgrund der empirischen Forschungsergebnisse von Naika Foroutan wird sich die Fragestellung des Denkraums am 30. Januar verschieben: Statt des angekündigten Themas »Schleier macht stark_Welche Werte vertritt der Islam?« wird auf ausdrücklichen Wunsch von Naika Foroutan die Rede und anschließende Diskussion im Schauspiel Frankfurt unter dem Thema stehen: »Schleier macht stark_ Bedroht der Islam unsere freiheitlichen Werte?«.
Prof. Dr. Naika Foroutan zählt zu den führenden SozialwissenschaftlerInnen Deutschlands. Sie ist Professorin an der Humboldt-Universität Berlin und leitet seit 2011 die Forschungsgruppe »Junge Islambezogene Themen in Deutschland«. Seit 2014 ist sie stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung. Sie gehört außerdem dem fünfköpfigen »Rat für Migration« an.

www.schauspielfrankfurt.de

Samstag, 20. Januar 18
Landungsbrücken Frankfurt zurück aus der Winterpause
Am Samstag, den 20.01. beenden Landungsbrücken Frankfurt ihre Winterpause mit der Premiere von die ˈantˌvɔʁtn̩.
Peter Eckert und sein Ensemble setzen sich wieder mal mit Anlauf zwischen alle Stühle. Für Theater zu performativ, für Performance zu theatral und für ausgetrampelte Pfade zu kreativ. Nicht versuchen zu verstehen, verstehen. Und damit perfekt als erste Premiere des Jahres 2018 an den Landungsbrücken Frankfurt.

DIE 'ANT?V??TN?
DIE ˈANTˌVƆʁTN̩

wunschmaschinen / Landungsbrücken Frankfurt
Vorabbild
Foto: Niko Neuwirth

DIE ˈANTˌVƆʁTN̩
FRAGEN? WUNSCHMASCHINEN SPIELEN DIE ANTWORTEN!
„die ˈantˌvɔʁtn̩“ gibt als tragikomisches Sektendrama Antworten auf gegenwärtige Fragen der Menschheit: spirituell, ökologisch und ökonomisch. Inspiriert ist diese Produktion von „Wunschmaschinen“ durch das US-amerikanische Filmdrama „The Master“ mit Philip Seymour Hoffman und Joaquin Phoenix, Regie und Drehbuch Paul Thomas Anderson.
Eine Produktion von wunschmaschinen und Landungsbrücken Frankfurt
_
Peter Eckert studierte Theaterregie bei Luk Perceval an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und arbeitete als Kleindarsteller, Schauspieler, Performer oder Regieassistent am Schauspiel Frankfurt, dem Staatstheater Wiesbaden, dem Mannheimer Nationaltheater, dem Maxim Gorki Theater Berlin und am Mousonturm Frankfurt. Er inszenierte bei „Landungsbrücken Frankfurt“ und „theaterperipherie“ und arbeitet als Schauspieldozent an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und als Theaterpädagoge bei der Stiftung Waisenhaus Frankfurt am Main. Seit 2005 gibt es seine freie Gruppe „Wunschmaschinen“.
_
Wunschmaschinen gehen dauernd kaputt, während sie laufen, und tatsächlich laufen sie nur dann, wenn sie nicht ordentlich funktionieren. Es gibt nur den Wunsch und das Gesellschaftliche, sonst nichts.
Wunschmaschinen spielen seit 2005 in Frankfurt am Main Theater. Sie wurden von Peter Eckert und Felix Graf gestartet und werden seitdem durch weitere und wechselnde Maschinisten am Laufen gehalten. Der Begriff Wunschmaschinen ist eine Wortschöpfung für das Unbewusste von Gilles Deleuze und Félix Guattari: das Unbewusste ist kein Theater, es ist eine Wunschfabrik.
REGIE Peter Eckert
MIT Linus Koenig, Amin Haile, Katja Quinkler, Peter Eckert, Godje Hansen, Johannes May
PREMIERE AM 20.02.2018, 20:00 Uhr
Vorstellungen am 21.02.//03.04.//04.04.2018, jeweils um 20:00 Uhr

www.landungsbruecken.org

Samstag, 20. Januar 18
Die ersten 100 Tage im wiedereröffneten Münchner Gärtnerplatztheater
Nach fünfeinhalb Jahren Renovierung war der Wiedereinzug am 8. Oktober 2017 ein Highlight für alle Münchner, Theaterbesucher, Neugierige und Liebhaber des Gärtnerplatztheaters.

Gäertnerplatztheater München
Der Zuschauerraum des Gärtnerplatztheaters
© Christian POGO Zach

In den ersten 100 Tagen wurden 46.412 Karten verkauft, davon 6.340 Schüler und Studentenkarten. Bereits am ersten Tag, dem TAG DES OFFENEN ZUSCHAUERRAUMS und zur Premierenmatinee DIE LUSTIGE WITWE kamen insgesamt 3.200 Besucher ins renovierte Gärtnerplatztheater. An diesem Tag waren wir Platz 2 der Twitter Trends mit dem Hashtag #wiederamPlatz (wir mussten uns der Jahreshauptversammlung des 1. FC Nürnberg geschlagen geben).

Die Auslastung der ersten 100 Tage beträgt 98,6% und es gibt eine Abo-Steigerung von 96,9% zum Vorjahr. Die Live-Übertragung der ERÖFFNUNGSGALA vom 14. Oktober im Bayerischen Fernsehen sahen über 400.000 Zuschauer. Für die Spielzeitpremiere DIE ZAUBERFLÖTE waren bereits nach 70 Minuten keine Karten mehr verfügbar, das war ein Verkaufsrekord. Der Erlös der Benefizvorstellung DER NUSSKNACKER von 19.174,43 Euro wurde an Sternstunden e.V. gestiftet. Theater mobil RITTER ODILO begeisterte 596 Kinder in 5 verschiedenen Schulen.

100 Kisten Sekt wurden getrunken. Es gab aber auch 6x Feueralarm und eine Vorstellung LA CENERENTOLA ohne Bühnenbild. Der LKW mit dem Bühnenbild konnte nicht ins Theater, weil die Straße zugeparkt war.

An diesem großen Zuspruch in den letzten 100 Tagen sieht das Haus, wie sehr allen das Theater am Platz gefehlt hat und wie groß die Verbundenheit ist.

www.gaertnerplatztheater.de

Samstag, 20. Januar 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (MDR) kommt am Sonntag, 21. Januar 2018, um 23:05 Uhr im Ersten.
Die geplanten Themen:

"Der Schattenkrieg" - die geheimen Tötungskommandos des Mossad
Der Name des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad bedeutet übersetzt schlicht: das Institut. Die unauffällige Bezeichnung täuscht. Der Mossad gilt als einer der bestinformiertesten Geheimdienste der Welt - und als einer der mörderischsten. "Seit dem Zweiten Weltkrieg hat Israel mehr Menschen liquidieren lassen als jedes andere Land der westlichen Welt", sagt Ronen Bergman, Chefkorrespondent für Militär- und Geheimdienstthemen bei der israelischen Tageszeitung "Yediot". Bergman hat jetzt erstmals eine umfassende Geschichte der geheimen Tötungskommandos des Mossad geschrieben, von der Staatsgründung Israels 1948 bis heute. Für sein über 860 Seiten starkes Buch „Der Schattenkrieg" hat er über 1000 Interviews geführt und mehr als 1000 Mossad-Dokumente und Quellen anderer israelischer Geheimdienste ausgewertet. Bergman erzählt von Erfolgen und Misserfolgen der zum Teil unbekannten Attentate, er benennt Opfer, Täter und Verantwortliche und fragt, welchen Preis Staat und Gesellschaft in Israel für ihre Sicherheit bezahlen. Und er schildert das „satanische Dilemma", in dem der Mossad von Anfang an gefangen ist: Sind die Tötungsbefehle moralisch und rechtlich vertretbar? Ist es ethisch und juristisch legitim für ein Land, zum Schutz seiner Bürger schwerwiegendste Verbrechen zu begehen?
Autor: Matthias Morgenthaler / Rayk Wieland

Georg Baselitz - große Retrospektive zum 80. Geburtstag
Georg Baselitz, das ist der mit den Bildern verkehrt herum. Als Georg Kern 1938 in Ostsachsen geboren, nahm er als Künstler den Namen seiner Herkunft an. Seit 30 Jahren wird er zu den bedeutendsten Malern in Deutschland gezählt, seine Werke erzielen höchste Preise auf dem Kunstmarkt. Vom 21. Januar bis 29. April wird Baselitz anlässlich seines 80. Geburtstages in der Fondation Beyeler in Basel mit einer Retrospektive geehrt. Rund 90 Gemälde und zwölf Skulpturen aus sechs Jahrzehnten ermöglichen ein kompaktes Bild durch die Schaffenszeit des Künstlers. Seine Bilder waren reich an Provokationen, Kontroversen und Skandalen. Baselitz malte zunächst mit großer Aggression brutale Bilder, die den Staatsanwalt auf den Plan riefen: Ein junger Wilder, der sich durchsetzen will, und er schafft es gegen abstrakte Dominanz mit figurativer Malerei. Baselitz stellte die Bilder ab 1969 auf den Kopf und deklarierte, sie hätten mit der Realität ohnehin nichts zu tun. Wie auch immer das zutrifft: Das Label für den Markt war gefunden. Es folgten zwei Jahrzehnte farbstarker neoexpressiver Malerei, ehe der Künstler, der nichts so fürchtet wie Wiederholung, sich rückschauend, provoziert durch die deutsche Vereinigung, wieder stärker seiner Herkunft widmete und anschließend sein früheres Werk als "Remix" noch einmal vornahm. Baselitz 2018, wohl weniger zornig als in Jugendjahren, aber immer noch höchst empfindlich und ehrgeizig, denn "der Kampf ist noch nicht zu Ende".
Autor: Meinhard Michael

„The Disaster Artist" - Parodie auf Hollywoods meist missverstandenen Filmemacher
Die Geschichte ist so unwirklich und absurd, dass sie nur aus dem wahren Leben stammen kann: 2003 erschien in den USA der Film „The Room", ein Kammerspiel über eine Dreiecksbeziehung, der so voller Fehler und Absurditäten ist, dass er bald darauf als der schlechteste Film aller Zeiten galt. Die Hauptrolle spielte der Regisseur, Autor und Produzent gleich selbst: Tommy Wiseau, ein durch und durch seltsamer Mensch unbekannter Herkunft und unbekannten Alters, mit allerdings dem einen großen Lebensziel: Hollywoodstar zu werden. Tatsächlich gelang ihm das. Sein Film wurde Kult, wenn auch aus anderen Gründen, als es eigentlich beabsichtigt war. James Franco hat über die Entstehung dieses Films nun wiederum einen Film gemacht - ebenfalls als Regisseur, Hauptdarsteller und Produzent, mit ebenfalls durchschlagendem Erfolg. Allerdings mit einem Unterschied: Diesmal sollte das Publikum lachen. Für seine Darstellung des Tommy Wiseau bekam James Franco gerade den Golden Globe.
Obwohl Francos „The Disaster Artist" eine völlig überdrehte Komödie ist, ist doch keine einzige Szene übertrieben. Es ist wohl alles genau so passiert - und gerade das ist beinahe wirklich unglaublich - und zugleich eine tröstende Hollywood-Geschichte über einen, der auszog, ein Star zu werden, ohne doch im Grunde auch nur die winzigste Chance oder „Qualifikation" dazu zu haben. „ttt" hat mit James Franco und seinem Bruder Dave gesprochen.
Autor: Dennis Wagner

Die Zukunft des Erinnerns - Gedenken an den Holocaust im Wandel
Alljährlich am 27. Januar erinnert sich Deutschland mit einem Gedenktag an den Holocaust. Über sieben Jahrzehnte nach dem Menschheitsverbrechen an den Juden leben nur noch wenige Zeitzeugen, lehnen viele Jüngere jede Verantwortung für die Vergangenheit ab.
„ttt" erzählt die Geschichte der Berlinerin Margot Friedländer: Sie überlebte das Konzentrationslager, zog für 64 Jahre nach New York und kehrte 2009 nach Berlin zurück: um jungen Menschen zu berichten, was damals geschah.
Wie sieht die Zukunft der Erinnerung aus, wenn das Bewusstsein für die geschichtliche Verantwortung in einer - jenseits der Erinnerungsrituale - zunehmend vergesslichen Gesellschaft schwindet? Reicht es, Schulklassen einen obligatorischen Auschwitz-Besuch zu verordnen? 'Wie vermittelt man diesen Teil der deutschen Geschichte an Migranten und Geflüchtete - den deutschen Bürgern der Zukunft?
Autor: Andreas Lueg

Moderation: Max Moor

www.DasErste.de/ttt

Freitag, 19. Januar 18
Die erste Hälfte der Spielzeit 2017/18 unter der neuen Intendanz von Anselm Weber
Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitungszeit ist im August 2017 das Team um Intendant Anselm Weber und seiner Stellvertreterin und Chefdramaturgin Marion Tiedtke am Willy-Brandt-Platz in die Räume des Schauspiels eingezogen und in Frankfurt angekommen.

Anselm Weber
Anselm Weber
© Birgit Hupfeld

„Wir sind mit großer Neugier hier aufgenommen worden. Das Publikum ist bereit, sich auf Neues einzulassen, der Zuspruch ist immens“, so Intendant Anselm Weber. „Besonders freut uns, dass wir nicht nur das bisherige Publikum halten, sondern auch ein neues dazugewinnen konnten“, so Weber weiter. Mit einer Auslastung von 97 % waren bisher nahezu alle Vorstellungen ausverkauft.  209 Veranstaltungen standen bis Mitte Januar bereits auf dem Programm.

Insgesamt zählt das Schauspiel derzeit 7.800 Abonnenten. Seit Spielzeitbeginn konnten 300 feste Abonnenten hinzugewonnen werden.

Die neue Spielzeit 2017/18 eröffneten Schauspiel und Oper am 17. September mit einem gemeinsamen Theaterfest. Rund 8.000 Besucher strömten ins Haus und feierten gemeinsam mit der Theaterleitung, Schauspielern, Sängern und zahlreichen Mitarbeitern den Beginn der Saison.

Seitdem kamen 19 Premieren auf die Bühne: 7 im Schauspielhaus, 7 in den Kammerspielen, 2 im Bockenheimer Depot und 3 in der Box.

Jan Bosses Erarbeitung von Shakespeares »Richard III« eröffnete im Schauspielhaus den Premierenreigen. Die Presse schrieb: „Ein kluger, leidenschaftlicher und gutaussehender Abend“ (Frankfurter Rundschau), und: „Frappierendes Theaterwerk“ (Deutschlandfunk).

Es folgten Inszenierungen von Roger Vontobel (»Woyzeck«, »Rose Bernd«), Anselm Weber (»Das siebte Kreuz«, »Alle meine Söhne«), Jan-Christoph Gockel (»Die Verwandlung«), Viktor Bodó (»Das Ministerium der verlorenen Züge«) oder Daria Bukvic (»Verbrennungen«).

Bis Ende der Spielzeit folgen 11 weitere Premieren, darunter ein neues Stück des Dramatikers Marius von Mayenburg, drei Monodramen, die als Auftragsarbeit von Wilhelm Genazino, Teresa Präauer und Olga Grjasnowa entstanden (»Stimmen einer Stadt«, Regie: Anselm Weber) und Lessings »Emilia Galotti« in der Inszenierung von David Bösch. Andreas Kriegenburg kehrt ans Schauspiel Frankfurt zurück und bringt am 9. Februar Kleists »Amphitryon« auf die Bühne.

Nächste Premieren:
20. Januar, Schauspielhaus: »Romeo und Julia«, William Shakespeare / Regie: Marius von Mayenburg
28. Januar, Panorama Bar: 8BAR LEBEN! Lieder für eine bessere Verfassung, Regie: Daniela Kranz

www.schauspielfrankfurt.de

Freitag, 19. Januar 18
Bregenzer Festspiele verlängern den Sommer ~ Zusätzliche "Carmen"-Aufführung am 20. August
Die Bregenzer Festspiele verlängern den Sommer um einen Tag: Das Festival zeigt am 20. August 2018 eine zusätzliche Carmen-Aufführung. Zum zweiten Mal seit Gründung 1946 wird das Spiel auf dem See damit an 29 Abenden präsentiert. Nur Die Zauberflöte erreichte im zweiten Spieljahr 2014 dieselbe Vorstellungszahl.


Carmen ~ Seebühne Bregenz
© Bregenzer Festspiele / Anja Köhler / pigrafik

Aufgrund der starken Nachfrage habe man sich entschlossen, eine Zusatzvorstellung ans Ende des bisherigen Spielzeitraumes anzufügen, erläutert der kaufmännische Direktor Michael Diem. Die Bregenzer Festspiele 2018 finden damit von 18. Juli bis 20. August statt. Bereits Ende Oktober wurden zwei zusätzliche Vorstellungen in den Spielplan aufgenommen. Carmen steht im Sommer 2018 damit 29 Mal auf dem Programm.

Tickets für alle Spiel-Termine verfügbar
Ein halbes Jahr vor Eröffnung der 73. Bregenzer Festspiele sind mehr als die Hälfte der nunmehr fast 210.000 aufgelegten Carmen-Tickets gebucht (inkl. Generalprobe und crossculture night). „Wir haben uns erneut für eine Zusatzvorstellung entschlossen, um unseren Kunden weiterhin eine große Auswahl freier Plätze anzubieten“, betont Diem. Für alle Termine in fast allen Kategorien seien derzeit noch Tickets erhältlich.

Die Inszenierung mit den zwei aus dem Bodensee ragenden Riesenhänden und 59 überdimensionalen Spielkarten lockt das Publikum auch in ihrer zweiten Saison nach Vorarlberg. Das Werk von Georges Bizet stand im Sommer 2017 zum dritten Mal seit Festspielgründung auf dem Spielplan und zog an 28 Abenden mehr als 193.000 Besucher an. Wiederaufnahme-Premiere von Carmen ist am 19. Juli 2018.

Festspielstart mit Beatrice Cenci
Eröffnet werden die Bregenzer Festspiele am 18. Juli 2018 mit der Oper im Festspielhaus und österreichischen Erstaufführung Beatrice Cenci des aus Hamburg stammenden Komponisten Berthold Goldschmidt (1903-1996). Es folgen zwei weitere Aufführungen. Das Libretto für das 1988 in London uraufgeführte Werk schrieb Martin Esslin nach Percy Bysshe Shelleys Drama The Cenci. Goldschmidt komponierte die spannungsgeladene Oper um kirchliche Korruption und menschliche Gewalt in den Jahren 1949 und 1950.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 20. August statt, Tickets und Infos unter 0043 5574 4076 und www.bregenzerfestspiele.com.

Freitag, 19. Januar 18
Staatstheater Wiesbaden: »Nederlands Dans Theater 2« am 5. & 6. Februar im Großen Haus
Am Montag, den 5. Februar 2018 und Dienstag, den 6. Februar 2018, jeweils um 19.30 Uhr, ist das Nederlands Dans Theater im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben. Nach seinem erfolgreichen Gastspiel bei den Internationalen Maifestspielen 2015 kehrt das Ensemble junger Tänzerinnen und Tänzer aus Den Haag an das Hessische Staatstheater Wiesbaden zurück, um dem Publikum erneut die ganze Bandbreite seiner Ästhetik zu zeigen. Mit einer Arbeit der künstlerischen Leiter des Ensembles, Sol León und Paul Lightfoot, ergänzt mit Choreografien von Edward Clug, Marco Goecke und Johan Inger weiß das Nederlands Dans Theater nun einmal mehr zu überzeugen.
Choreografie Johan Inger, Marco Goecke, Edward Clug, Sol León & Paul Lightfoot

Ballett-Gastspiel »Nederlands Dans Theater 2«
Montag, 5. Februar 2018 und Dienstag, 6. Februar 2018, jeweils 19.30 Uhr
Großes Haus, Eintritt 9 bis 47 Euro

Karten sind telefonisch unter 0611.132 325, an der Theaterkasse oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Freitag, 19. Januar 18
Aus gegebenem Anlass: Elbphilharmonie warnt Kunden vor VIAGOGO
Die Elbphilharmonie warnt aus gegebenem Anlass ausdrücklich vor dem Erwerb von Tickets über die Online-Plattform Viagogo. Im aktuellen Fall geht es um betrügerische Verkäufe von Eintrittskarten für die Serie von »Konzerten für Hamburg« des NDR Elbphilharmonie Orchesters im Juni 2018, von denen bislang nicht eine einzige tatsächlich in Umlauf ist.
Bereits vor Beginn des Bestellzeitraums, innerhalb dessen Karten für die Serie von »Konzerten für Hamburg« des NDR Elbphilharmonie Orchesters im Juni 2018 bestellt werden können, wurden auf www.viagogo.de rund 230 Tickets für die zehn Konzerte angeboten. Inklusive Buchungsgebühren werden die mit 8, 16 und 24 Euro besonders günstigen Eintrittskarten für die »Konzerte für Hamburg« auf Viagogo zu Preisen von bis zu EUR 495 angeboten. Den Angaben der Website zufolge wurden über diese Plattform bereits entsprechende Tickets verkauft.
Es handelt sich dabei um sogenannte Leerverkäufe, da für die »Konzerte für Hamburg« derzeit noch kein einziges Ticket physisch existiert. Erst nach dem Ende der Bestellfrist am 16. Februar 2018 werden die Eintrittskarten gedruckt und postalisch an die Kunden versandt. Für die »Konzerte für Hamburg« werden keine print@home Tickets eingerichtet. Da die Karten ausschließlich per Zufallsprinzip zugeteilt werden, kann kein Verkäufer damit rechnen, die auf Viagogo angebotenen Tickets zu einem späteren Zeitpunkt besorgen zu können.
Obwohl die Geschäftsleitung der Elbphilharmonie Viagogo darauf hingewiesen hat, dass die Verkäufer in betrügerische Aktivitäten im Sinne der AGB von Viagogo  involviert sein müssen, hat Viagogo nicht reagiert und die Angebote nicht gesperrt. Deshalb warnt die Geschäftsleitung der Elbphilharmonie nun öffentlich ausdrücklich davor, sich über diesen Weg Karten besorgen zu wollen. Sie hat überdies die Verbraucherzentrale und die Wettbewerbszentrale über den Vorgang informiert.
 
www.elbphilharmonie.de

Donnerstag, 18. Januar 18
Thomas Quasthoff kehrt nach längerer Auszeit wieder ins Aufnahmestudio zurück ~ Sein erstes Solo-Album seit 2010 wird im Mai 2018 bei Sony Classical erscheinen
Als er 2012 seiner aktiven Konzerttätigkeit als klassischer Liedsänger ein ebenso überraschendes wie konsequentes Ende setzte, hinterließ Bass-Bariton Thomas Quasthoff eine Lücke im Musikleben, die für seine Anhänger sowohl im klassischen Lager als auch im Bereich des Jazz bis heute nicht geschlossen wurde. Für den dreifachen Grammy-Gewinner war es allerdings genau der richtige Zeitpunkt, denn er hatte kaum eine andere Wahl. „Es ist kein Geheimnis, dass extreme Gefühle sprachlos machen. Nach dem Tod meines Bruders ist mir buchstäblich die Stimme weggeblieben und ich hatte das Gefühl meine Erwartungen an mich und meine Kunst nicht länger erfüllen zu können. Deshalb habe ich meine Karriere als klassischer Sänger aufgegeben. Zum Glück kehrte meine Stimme nach und nach zurück. Und heute stehe ich hier als sehr glücklicher Mensch und widme dieses neue Album meinem Bruder Michael.“


Thomas Quasthoff
© Gregor Hohenberg

Sony Classical ist stolz darauf, der Partner des Künstlers bei dessen Rückkehr in die Aufnahmestudios sein zu dürfen. Das erste Album, das im Mai 2018 erscheinen wird, präsentiert ein abwechslungsreiches Programm von eingängigen Jazz-Klassikern – begleitet von der renommierten NDR Bigband und seinem langjährigen Trio um Frank Chastenier, Dieter Ilg und Wolfgang Haffner.

Schon seit seiner Kindheit hat sich Quasthoff gleichermaßen für die Klassik wie für den Jazz begeistern können und sich beiden Musikrichtungen stets mit gleichgroßer Hingabe gewidmet. Eine der ersten Aufnahmen, in die er sich bereits mit 10 Jahren verliebte, war Oscar Petersons History of an Artist. Seine Ausflüge in die Welt des Jazz waren stets von größter Anerkennung und Begeisterung begleitet. „Seine Interpretation von They All Laughed steht der von Ella in nichts nach… er vereint in seinem Gesang die Kunstfertigkeit eines Johnny Hartmann mit der Breitenwirkung und dem Ruhm eines Broadway-Stars wie Brian Stokes Mitchell“, schreibt die Fachzeitschrift Jazz Times über seine CD The Jazz Album.

Der 58-jährige Bass-Bariton hat sich vor allem auch als einer der bekanntesten und beliebtesten Lied- und Konzertsänger international einen Namen gemacht. Neben den drei Grammys, die er
2000, 2004 und 2006 für seine bahnbrechenden Interpretationen von Mahler, Schubert und Bach erhielt, ist er zudem seit 2009 Träger der höchsten Auszeichnung in der klassischen Musikwelt –
der Goldmedaille der Royal Philharmonic Society.

Seit seinem Rückzug als aktiver Sänger vom Konzertpodium und aus den Aufnahmestudios hat Quasthoff seine Energie für verschiedene neue Herausforderungen eingesetzt. Er hat sein Dirigierdebüt gegeben und Sprecherpartien in Konzerten und Opern übernommen. Er ist als Schauspieler in Erscheinung getreten und war als Feste mehr als vierzig Mal auf der Bühne des Berliner Ensembles in Shakespeares „Was ihr wollt“ unter der Regie von Katharina Thalbach zu erleben. Darüber hinaus hat er auch weiterhin seine Erfahrung, sein Wissen und Können als Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin an den Nachwuchs weitergegeben.

“Ich bin vom Glück gesegnet”, sagt er. „Für viele mag es unverständlich sein, warum ich mich selbst so sehe. Viele Dinge sind in meinem Leben eben nicht so stringent verlaufen, wie man sich das vielleicht vorstellt oder wünscht. Aber ich habe nie ein ‚Nein‘ akzeptiert, und ich hatte immer Menschen um mich, die an mich geglaubt haben.“

www.thomas-quasthoff.com / www.sonyclassical.de / www.deutschegrammophon.com

Donnerstag, 18. Januar 18
BOULEVARD BERLIN - Ein Jahrhundert Komödie am Kurfürstendamm
Eine Fotoausstellung in Kooperation mit der Theater Gemeinde Berlin und der Stiftung Stadtmuseum Berlin
18. Januar bis 27. Mai 2018
Eröffnung: 18. Januar 2018 im Anschluss an die Vorstellung von „Die Tanzstunde“ in der Komödie am Kurfürstendamm


BOULEVARD BERLIN - Ein Jahrhundert Komödie am Kurfürstendamm
Komödie, Außenansicht, 1954
Foto: Harry Croner © Stadtmuseum Berlin

In der letzten Spielzeit vor dem Abriss erinnert eine Ausstellung an die glanzvolle – fast 100jährige Geschichte der Komödie. Rund 60 Fotos aus dem reichhaltigen Bestand der Stiftung Stadtmuseum Berlin spiegeln dabei zugleich 100 Jahre Berliner Leben. Dank der Förderung durch die TheaterGemeinde Berlin konnten die Bilder für diesen Anlass restauriert und digitalisiert werden.

 
BOULEVARD BERLIN - Ein Jahrhundert Komödie am Kurfürstendamm
Theaterintendant Jürgen Wölffer und sein Bruder Christian Wölffer, 1979

Foto: Harry Croner © Stadtmuseum Berlin

Martin Holländer und Martin Woelffer zur Ausstellung
Martin Holländer, der Geschäftsführer der TheaterGemeinde Berlin, betont: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, das vielfältige Kulturleben der Stadt mitzugestalten. Daher engagieren wir uns immer wieder auch als Kultur-Sponsor. Mit diesem Ausstellungsprojekt können wir einerseits bisher unveröffentlichtes Archivmaterial der Stiftung Stadtmuseum Berlin einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und andererseits auf die Geschichte der Komödie am Kurfürstendamm und deren Bedeutung für das Berliner Kulturleben hinweisen.“ Theaterchef Martin Woelffer bekräftigt das und findet: „Diese Ausstellung kommt für uns zur richtigen Zeit. Rund vier Monate vor dem Abriss der beiden Boulevardtheater wird hier noch einmal dokumentiert, wie bedeutend die Komödie am Kurfürstendamm für Berlin war und ist. Ich möchte mich sehr herzlich bei der TheaterGemeinde Berlin und der Stiftung Stadtmuseum Berlin für ihr Engagement bedanken. Ohne deren Unterstützung wäre die Ausstellung nicht möglich gewesen.“


BOULEVARD BERLIN - Ein Jahrhundert Komödie am Kurfürstendamm
Margo Lion und Marlene Dietrich in der Revue „Es liegt in der Luft“
von Marcellus Schiffer und Mischa Spoliansky, Premiere: 15. Mai 1928
F
oto: Joseph Schmidt © Stadtmuseum Berlin

Schauspieler und Inszenierungen, die Theatergeschichte geschrieben haben
Zu sehen sind Außenansichten der Komödie sowie Abbildungen von zahlreichen namhaften Schauspielerinnen und Schauspielern wie Marlene Dietrich, Heinz Rühmann, Curt Bois, Harald Juhnke, Günter Pfitzmann, Georg Thomalla und zeitgenössischen Darstellern, die mit ihrem Können das Boulevardtheater auch für neue Zuschauergenerationen interessant gemacht haben.
In der Ausstellung werden zudem erstmals handgezeichnete Kostümfigurinen und Bühnenbildentwürfe sowie ein Original-Theatersessel aus der Erstausstattung der Komödie gezeigt.

Fotoausstellung in Kooperation mit der TheaterGemeinde Berlin und der Stiftung Stadtmuseum Berlin
18. Januar bis 27. Mai 2018
Komödie am Kurfürstendamm
 
Eröffnung: 18. Januar 2018, im Anschluss an die Vorstellung von „Die Tanzstunde“
 
Führungen durch die Ausstellung und die Komödie am Kurfürstendamm: 15.2., 15.3., 19.4. und 10.5.2018, jeweils 18.30 Uhr
Da die Teilnahme auf 25 Personen begrenzt ist, bitten wir um telefonische Voranmeldung unter Tel. 030/88 59 11 88
Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnahme nur für Gäste möglich, die im Anschluss an die Führung die Vorstellung besuchen.
Führung pro Person 5€

www.komoedie-berlin.de

Donnerstag, 18. Januar 18
Kostenlose Kinderbetreuung am Schauspiel Frankfurt
Ab Januar 2018 bietet das Schauspiel Frankfurt wieder begleitend zu einzelnen Vorstellungen eine kostenlose Kinderbetreuung für Kinder von 3 - 9 Jahren an. Während der Vorstellungszeit wird den Kindern durch Fachpersonal ein buntes Programm geboten. Für das leibliche Wohl der Kinder ist ebenfalls gesorgt. Treffpunkt ist ca. 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn am Infoschalter des Schauspielhauses. Um Anmeldung wird gebeten.
Anmeldung unter: 069.212.37.348

Die nächsten Vorstellungstermine mit Kinderbetreuung:
»Richard III« von William Shakespeare am 28. Januar, 16.00 Uhr,  Schauspielhaus
»Amphitryon« von Heinrich von Kleist am 11. Februar,  16.00 Uhr,  Schauspielhaus

Weitere Termine sind dem jeweiligen Monatsspielplan zu entnehmen.

www.schauspielfrankfurt.de

Donnerstag, 18. Januar 18
Staatstheater Darmstadt: Wiederaufnahme: MADE IN GERMANIA lässt ab Sonntag die utopische Gemeinschaft wieder auferstehen
 (lifePR) - Am Sonntag, den 21. Januar 2018 kehrt das Verbindungsprojekt MADE IN GERMANIA zurück in den Spielplan des Staatstheaters und auf die Bühne der Kammerspiele. "Sie sehnen sich nach Gemeinschaft? Sie vermissen in Ihrem Alltag feste Regeln und althergebrachte Rituale? Gehen Sie gerne tiefergehende Verhältnisse mit gewissen Gegenständen wie Kelchen, Schwertern und Fahnen ein? Herzlich willkommen!
Für uns besteht das Verbindungswesen nicht nur aus einem nationalistischen Karriereförderungsprogramm. Für die Recherche wurden viele Feste gefeiert. Wir wurden eingeladen und bewirtet. Wir durften Schätze sehen und Geschichten hören. Wir haben uns berauscht an Bier und Gesang und uns gewärmt an der wohligen Gemütlichkeit der Kneipsäle als Trutzburgen gegen die soziale Kälte des Draußens. Uns war klar: Nur dabei sein! Nur mitmachen dürfen! Doch die Mitgliedschaft in der studentischen Elite ist kein Zeitschriftenabonnement. Deshalb präsentieren wir nicht nur die Ergebnisse unserer Recherche, sondern gründen unsere eigene, ganz unakademische, Verbindung. Zusammen mit Ihnen schaffen wir uns unsere eigenen Regeln, an die wir uns mit Freude halten werden. Oder sind Sie sogar ein alter Hase des Verbindungswesens? Umso besser! Bringen Sie sich ein! Lassen Sie uns teilhaben an Ihrem Knowhow! Zeigen Sie uns Ihre Fähigkeiten beim Singen, Trinken und guten Benehmen. Sagen Sie uns, worauf es ankommt! Damit unsere Verbindung bestehen bleibt. Denn unsere Tradition liegt in der Zukunft!"

In Kooperation mit dem Hessischen Landestheater Marburg, dem Theaterhaus Jena, dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (Gießen) und der Hessischen Theaterakademie.

Regie: Roman Schmitz
Bühne und Kostüme: Cedric Kraus
Komposition und Live-Musik: Levi Raphael
Dramaturgie: Simon Meienreis, Isa Schulz
Mit: Maria Radomski, Samuel Koch, Mathias Znidarec, Liese Lyon und Levi Raphael
Offene Probe am Samstag, 20. Januar 2018, 20.00 Uhr
Wiederaufnahme am Sonntag, 21. Januar 2018, 20.00 Uhr | Kammerspiele

Nächste Vorstellungen am 15. Februar sowie am 03., 11. und 25. Mai,
weitere Termine unter www.staatstheater-darmstadt.de

Donnerstag, 18. Januar 18
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2018: Börsenverein sucht Kandidatinnen und Kandidaten
Bürgerinnen und Bürger können bis 1. März 2018 Vorschläge einreichen / Preisverleihung am 14. Oktober 2018 in der Frankfurter Paulskirche
Friedensstifter gesucht: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ruft dazu auf, Kandidatinnen und Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2018 vorzuschlagen. Mit dem Friedenspreis zeichnet der Börsenverein eine Persönlichkeit aus, „die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat“. Die Ausschreibung ist öffentlich, jeder kann Vorschläge einreichen. Einsendeschluss ist der 1. März 2018. Die Preisverleihung findet am 14. Oktober 2018 in der Frankfurter Paulskirche statt.

Der Stiftungsrat des Friedenspreises, eine unabhängige Jury, die sich in der Mehrzahl aus Personen des öffentlichen Lebens zusammensetzt, wählt aus den eingereichten Vorschlägen die Preisträgerin oder den Preisträger. Ihm gehören an: Philipp Blom (Schriftsteller und Historiker, Wien), Stephan Detjen (Deutschlandfunk, Berlin), Stefan Könemann (Vorstandsmitglied des Börsenvereins, Hagen), Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Theologe, Tübingen), Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza (Humboldt-Universität, Berlin), Janne Teller (Schriftstellerin, New York), Matthias Ulmer (Vorstandsmitglied des Börsenvereins, Stuttgart) und Heinrich Riethmüller (Tübingen), der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich Vorsitzender des Stiftungsrates ist.

Die Vorschläge sollten schriftlich begründet sein, unter Angabe von Leistungen und Veröffentlichungen, die die Vorgeschlagenen als Kandidatin oder Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausweisen. Selbstvorschläge sind nicht zugelassen. Die Vorschläge sind zu richten an den Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Geschäftsstelle Friedenspreis, z. Hd. Martin Schult, Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin, E-Mail: m.schult@boev.de. Weitere Informationen und ein Online-Formular gibt es unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.

Bekannt gegeben wird der Friedenspreisträger oder die Friedenspreisträgerin des Jahres 2018 am 12. Juni.

Seit 1950 verleiht der Börsenverein den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der mit 25.000 Euro dotiert ist. Die letzten Friedenspreisträger waren die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood (2017), die deutsche Journalistin und Publizistin Carolin Emcke (2016) und der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani (2015).

Mittwoch, 17. Januar 18
Oper Frankfurt: 4. Kammermusik im Foyer & Orchester hautnah
Die Oper Frankfurt lädt zur vierten Kammermusik im Foyer der Spielzeit 2017/18 am Sonntag, dem 28. Januar 2018, um 11.00 Uhr ins Holzfoyer ein. Auf dem Programm steht Musik der Wiener Komponistenfamilie Strauß zum Fasching.
Bestritten wird die Matinee durch das aus Angehörigen des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters und einem Gast bestehende Kreisler-Quintett mit Almut Frenzel-Riehl (Violine), Stephanie Breidenbach (Violine), Miyuki Saito (Viola), Bianca Breitfeld (Violoncello) und Mario Schott-Zierotin (Kontrabass), unterstützt von der Wiener Sopranistin Karoline Pilcz.


Kreisler-Quintett
© Roland Horn

Das Programm wird in einer Version für junge Zuschauer unter dem Titel Walzer, Johann Strauß und Fasching auch am Samstag, dem 27. Januar 2018, um 15.00 Uhr im Holzfoyer im Rahmen der Reihe Orchester hautnah gezeigt. Diese Begegnung von Musikern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters mit Kindern ab 8 Jahren wird moderiert von Deborah Einspieler und Anna Ryberg (Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Eschborn und der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen).

Karten für Kammermusik im Foyer zum Preis von € 13 / ermäßigt € 6,50 sowie für Orchester hautnah zu € 6 für Kinder und € 12 für Erwachsene (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Weitere Kammermusik-Termine der Saison 2017/18: 4. März 2018; 25. März 2018; 8. April 2018; 6. Mai 2018; 3. Juni 2018; 24. Juni 2018
Letzter Orchester hautnah-Termin der Saison 2017/18: 3. März 2018
Die Reihe wird auch in der Spielzeit 2018/19 fortgesetzt.

Mittwoch, 17. Januar 18
Neue Konzertreihe in der Orangerie Günthersburgpark (Frankfurt/M)
Musica+ ist eine neue Konzertreihe in der Orangerie in Frankfurt. Das Konzept ist Konzerte auf hohem musikalischen Niveau um interdisziplinäre Beiträge zu erweitern. Eben Musica plus noch mehr.
So möchte Musica+ jede Saison unterschiedliche Formate anbieten, die das Konzerterlebnis um verschiedenste Erweiterungen bereichern. Das Team um den Cellisten und künstlerischen Leiter Claude Frochaux setzt sich keine Grenzen. Dabei steht im Vordergrund das Publikum durch Information und Spielfreude für klassische Musik und die verschiedensten + zu begeistern.
Das zweite Standbein der Arbeit ist ein pädagogisches Programm. In enger Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Frankfurt und der Cellistin und Musikpädagogin Cornelia Walther werden regelmäßig szenische und inszenierte Kinderkonzerte gegeben.
Um die Liebe zur Musik an die nächsten Generationen weiterzutragen, sie zu unterstützen und sie in ihren kreativen Ambitionen zufördern, werden die Kinder-und Familienkonzerte so oft es möglich ist zu freiem Eintritt angeboten.

Eröffnet wird die Saison 2018 mit dem Konzert „Böhmische Herzen“ mit den drei großen böhmischen Komponisten Antonín Dvorák, Leoš Janácek und Bedrich Smetana. Das Monte Piano Trio und die Pianistin Maria Ollikainen versprechen ein spannendes Kammermusik-Konzert mit feurigen slawischen Tänzen, vertonter böhmischer Sehnsucht und zum Schluss Dvorák’s fantastisches Trio in f moll Op.65. Adelheid Coy wird an diesem Abend in die Musik einführen.

Programm
Antonín Dvorák: Slawische Tänze für vierhändiges Klavier
Leoš Janácek: Pohádka für Cello und Klavier
Bedrich Smetana: Aus der Heimat für Violine und Klavier
***
Antonín Dvorák: Trio in f moll Op. 65

Monte Piano Trio
Francesco Sica | Violine
Claude Frochaux | Cello
Irina Botan | Klavier
+Maria Ollikainen | Klavier
+Adelheid Coy | Einführung
8. Februar 2018 | 20 Uhr
VVK: 16€/10€ | AK: 18€/12€
Orangerie im Günthersburgpark | Comeniusstraße 39 | Frankfurt am Main

www.musica-plus.com 

Mittwoch, 17. Januar 18
Frankfurt/M: Neues Jahr, neue Kulturhöhepunkte – 2018 in Kunst, Literatur und bei Festen
(kus) Noch mehr Kultur? Na klar – nachdem das Amt für Kommunikation und Stadtmarketing einen Ausblick auf die Ausstellungs- und Veranstaltungshöhepunkte des ersten Halbjahres 2018 zusammengetragen hat, kommen hier die Termine für Ausstellungen, Literaturfestivals, Volksfeste und Sportveranstaltungen für die Monate Juli bis Dezember.

Tiere und Pflanzen aus „Deutsch-Ostafrika“
Er war der erste deutsche Freilichtmaler, der sich tief im Inneren des damaligen Deutsch-Ostafrika bewegte und während ausgedehnter Expeditionen die Tier- und Pflanzenwelt der ehemaligen Kolonie studierte: Wilhelm Kuhnert. Die Schirn widmet dem Maler – übrigens einer der erfolg- und einflussreichsten des frühen 20. Jahrhunderts – eine Retrospektive. Vom 25. Oktober bis 27. Januar 2019 zeigt die Kunsthalle Kuhnerts Bilder, die im Europa und Nordamerika seiner Zeit das Bild von Afrika prägten.

Starke Frauen aus Kunst und Politik
Das Städel zeigt vom 19. September bis 13. Januar 2019 50 Arbeiten von Kuhnerts Kollegin Lotte Laserstein – als erste Einzelausstellung außerhalb Berlins, wo die Malerin studierte und wirkte. Bekannt ist sie für ihre sensibel gestalteten Porträts ihrer Zeitgenossen, die gleichzeitig ein Bild der Weimarer Republik zeichnen. Kritiker bestätigten ihr „ein Können von beachtlichem Ausmaß“. Der Jubel verhallte nach der Machtergreifung Hitlers. Als Malerin mit jüdischem Hintergrund musste Laserstein Deutschland verlassen, ging ins Exil nach Schweden. Ihr Werk geriet darüber aus der öffentlichen Wahrnehmung.

Zur gleichen Zeit, in der Lasersteins Porträts entstanden, machten sich vielerorts in Deutschland Frauen auf, das Wahlrecht für ihresgleichen zu erkämpfen. Das Historische Museum würdigt diese Vorreiterinnen, die zur Entstehung der Weimarer Republik und des Frauenwahlrechts beitrugen, mit seiner Ausstellung „Damenwahl! 1918/1919 Frauen in die Politik“. Sie ist vom 30. August bis 20. Januar 2019 zu sehen.

Alte und neue Schätze aus Georgien
Heute, 100 Jahre später, ist Berlin en vogue wie zu Zeiten Lasersteins und der kämpferischen Frauen. Doch, so heißt es, Tiflis könne ihm den Rang ablaufen. Die Hauptstadt Georgiens, jahrhundertealter Knotenpunkt zentraler Handelsrouten, ist berühmt für lange Partynächte und viel Raum zur Entfaltung. Mit „Lara Protects me. Mode, Kunst und Design aus Georgien“ präsentiert das Museum Angewandte Kunst Videoarbeiten, Fotografien, Zeichnungen und Objekte von Designern und Künstlern aus dem diesjährigen Gastland der Buchmesse.

Auch das Archäologische Museum richtet seinen Fokus ab Herbst auf Georgien, genauer auf „Gold & Wein. Georgiens älteste Schätze“, so der Titel der gleichnamigen Ausstellung. Vom 5. Oktober bis 10. Februar 2019 zeichnet sie mit vielen, größtenteils erstmals gezeigten Originalfunden ein Bild der frühen kulturellen Entwicklung des Landes und dem Beginn der Landwirtschaft im Kaukasus.

Fragen, Fragen, Fragen – und Antworten
Wie gelangen Dinge in die Sammlungen der Ausstellungshäuser? Dieser Frage will das Weltkulturen Museum mit seiner Schau „Gesammelt, Geraubt, Gekauft?“ beantworten. Klar ist meist der kulturelle Kontext der Ausstellungsstücke, doch deren Weg ins Museum ist für die Kuratoren oft nur schwer nachzuvollziehen. Zurzeit nehmen die Mitarbeiter des Hauses ausgewählte Objekte unter die Lupe, die während der Kolonial- und der NS-Zeit in die Sammlung eingingen. Die Ausstellung läuft vom 16. August bis 27. Januar 2019 und entsteht in Zusammenarbeit mit dem Historischem Museum, dem Museum Judengasse und dem Museum Angewandte Kunst.

Und noch eine Frage wirft das Museum ab Herbst auf: Kann man dem Altern optimistisch begegnen? Wissenschaftler, Künstler und Frankfurter nähern sich dem Thema mit Projekten und Workshops, das Museum fügt die gesammelten Erfahrungen zur Ausstellung „Mensch Alter, Alter Mensch“ zusammen. Vom 25. Oktober bis 1. September 2019 ist sie zu sehen.

Alt und neu zwischen Dom und Römer
Alt und neu verbinden sich ab 22. September im Deutschen Architekturmuseum. Das zeigt, passend zur offiziellen Eröffnung die Frankfurter Bauprojekts, „Die immer neue Altstadt, Bauen zwischen Dom und Römer seit 1900“. Die Schau läuft bis 10. Februar 2019.

Vom 28. bis 30. September folgt dann das große Bürgerfest, mit dem Frankfurt die Eröffnung seiner neuen Altstadt feiert. Es wird Führungen und Rundgänge durchs Quartier geben, Theater und Musik von lokalen und regionalen Künstlern, Speis und Trank und eine große Abendinszenierung.

Schwimmen, Radfahren, Laufen oder zuschauen
Sportlich beginnt das zweite Halbjahr 2018 am 8. Juli. Denn dann messen sich die Eisenmänner beim Ironman European Championship Frankfurt in 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rennradfahren und Marathonlauf. Die gleiche Distanz absolvieren tausende Teilnehmer des Marathons, der wie immer am letzten Sonntag im Oktober, dieses Jahr also am 28. stattfindet.

Volkfeste, Jazz und Literatur
Bei den Volksfesten geht es im August und September Schlag auf Schlag. 3. bis 6. August: Mainfest entlang des Mains und auf dem Römerberg; 10. bis 19. August: Apfelweinfestival auf dem Roßmarkt; 24. bis 26. August: Museumsuferfest an Mainkai und Schaumainkai; 29. August bis 7. September: Rheingauer Weinmarkt in der Freßgass‘; 7. bis 16. September: Dippemess auf dem Festplatz am Ratsweg.

Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober lädt die Stadt zum swingenden Bürgerfest auf den Römerberg ein: Jazz zum Dritten. Es gilt: Eintritt frei. Noch mehr Jazz bekommen Musikfreunde vom 24. bis 28. Oktober beim Deutschen Jazzfestival.

Vom 9. bis 13. Oktober lesen Autoren anlässlich der Buchmesse in Römer, Kunstverein oder im Haus des Buches bei Open Books und Literatur im Römer aus ihren neuesten Werken. Nachwuchsbücherwürmer kommen bei Open Books Kids am 13. und 14. Oktober auf ihre Kosten.

Das Veranstaltungsjahr endet wie immer mit dem Weihnachtsmarkt auf Römerberg, Pauls- und Stoltzeplatz. Weihnachtsbaum bewerten, auf dem Karussell fahren, Bratwurst essen, Glühwein trinken geht vom 26. November bis 22. Dezember.

Mittwoch, 17. Januar 18
Staatstheater Darmstadt: Kammerkonzert mit dem Lotus String Quartett
(lifePR) - Obwohl Henri Dutilleux fast 100 Jahre alt wurde und einer der wichtigsten Komponisten der französischen Moderne ist, kennt man ihn hierzulande recht wenig. Sein Streichquartett aus der Mitte der 1970er-Jahre, „Ainsi la nuit“, kombiniert das Lotus String Quartett mit einem frühen Haydn- und einem späten Beethoven-Quartett. Das Interesse der Musikerinnen und Musiker des japanisch-deutschen Quartetts gehört den deutschen Klassikern und den französischen Impressionisten. Erleben Sie höchste Konzentration und eine der spannendsten Formationen der letzten Jahre.

5. Kammerkonzert am 18. Januar 2018 | Kleines Haus / Werke von Haydn, Dutilleux und Beethoven
Aus dem Programm:
Joseph Haydn Streichquartett D-Dur op. 20.4
Henri Dutilleux „Ainsi la nuit“
Ludwig van Beethoven Streichquartett cis-Moll op. 131

Mit dem Lotus String Quartett
Violine Sachiko Kobayashi und Mathias Neundorf
Viola Tomoko Yamasaki
Violoncello Chihiro Saito

5. Kammerkonzert am Donnerstag, 18. Januar, 20.00 Uhr | Kleines Haus
Karten 7,50 € bis 31 €

www.staatstheater-darmstadt.de 

Mittwoch, 17. Januar 18
Impulse Theater Festival 13.–24. Juni 2018
Haiko Pfost setzt in den kommenden drei Jahren neue Schwerpunkte in den Impulse-Festivalstädten Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr.
Seit mehr als 25 Jahren findet in Nordrhein-Westfalen das wichtigste Festival des Freien Theaters im deutschsprachigen Raum statt. Im Mittelpunkt der neuen „Impulse” des NRW KULTURsekretariats steht die Präsentation von herausragenden und herausfordernden Arbeiten. Die Festival-Auswahl lässt unterschiedliche Theaterformen erleben, die so nur in der Freien Szene entstehen können, wie der neue künstlerische Leiter Haiko Pfost erklärt: „Das Besondere des Freien Theaters ist, dass es seine ästhetischen Formen und auch seine Produktionsweisen immer wieder neu bestimmt. Im Zentrum stehen die Bedürfnisse der künstlerischen Idee und nicht die einer institutionellen Maschinerie. Und dadurch trägt es maßgeblich zur ästhetischen Erneuerung des Theaters bei.“
Dieses breite Spektrum künstlerischer Arbeiten wird ergänzt um ein speziell für eine Stadt entwickeltes Projekt sowie die neuen Impulse-Akademien. Damit will sich das Festival einerseits einem noch unbekannten Publikum öffnen, andererseits seine Funktion als wichtigster Treffpunkt des Freien Theaters und Ort seiner Selbstverständigung stärken. Überkommene Grabenkämpfe sollen laut Haiko Pfost dabei keine Rolle mehr spielen: „Das Freie Theater muss sich weder mit dem Stadttheater verbünden noch sich von diesem abgrenzen, es ist etwas originär anderes.” Diese Überzeugung ist für den neuen Impulse-Leiter mit einer klaren Forderung verbunden: „Das Freie Theater muss die kulturpolitische Anerkennung und die finanziellen Mittel erhalten, die seinem Status als Ort modellhafter künstlerischer Entwicklungen gerecht werden.”
Von 2018 bis 2020 wechseln die drei Programm-Schwerpunkte jährlich zwischen den drei Partner-Institutionen Ringlokschuppen Ruhr, Forum Freies Theater Düsseldorf und studiobühneköln. Für die erste Festivalausgabe unter der neuen Leitung vom 13.–24. Juni 2018 sind die Schwerpunkte wie folgt zugeordnet:

Showcase / Mülheim an der Ruhr
Im Ringlokschuppen Ruhr sind rund zehn herausragende Produktionen der vergangenen Saison zu sehen. Der Showcase zeigt das Besondere des Freien Theaters in einer großen Vielfalt unterschiedlicher Theaterformen, darunter viele Entdeckungen. Die Arbeiten sind überwiegend im deutschsprachigen Raum entstanden oder wurden von Künstler*innen entwickelt, die dort leben oder von dort stammen – eine erweiterte Definition des „Impulse-Raums“, in der sich die Internationalisierung des freien Produzierens jenseits von Nationalgrenzen spiegelt. Die Auswahl wird im März 2018 bekanntgegeben.

Sichtungen und Auswahl übernimmt der Impulse-Beirat. Er besteht aus dem künstlerischen Team der Impulse sowie externen regionalen Expert*innen und erstmalig auch Publikumsvertreter*innen des Showcase-Partners. Beiräte für 2018 sind: Jennifer Bartsch & Stefanie Dörr (Publikumsbeirat Ringlokschuppen), Gabriele Oßwald (Scout Süddeutschland), Haiko Pfost (Künstlerische Leitung Impulse Theater Festival, Scout Österreich), Wilma Renfordt (Dramaturgie Impulse Theater Festival, Scout Norddeutschland), Barbara Weber (Scout Schweiz).

Stadtprojekt / Düsseldorf
In Kooperation mit dem Forum Freies Theater wird ein ortsspezifisches Projekt entwickelt, das brennende gesellschaftliche Fragen unserer Zeit mit einem lokalen Kontext verknüpft – eine Herangehensweise darstellender Kunst, die in der Freien Szene entstanden ist. Fünf Künstler*innen werden im Wilhelm-Marx-Haus arbeiten, in dem neben dem FFT Juta Institutionen wie die Volkshochschule, ein Seniorentreff der Arbeiterwohlfahrt, die International English Library, das Eine Welt Forum und städtische Ämter ihren Sitz haben. Das Gebäude soll jedoch an einen privaten Investor verkauft werden. In Zusammenarbeit mit den Institutionen werden Arbeiten entstehen, die Werte einer an Gemeinwohl orientierten Demokratie in den Mittelpunkt stellen, die mit dem Verlassen des Gebäudes verloren gehen. Zum Abschluss des Festivals ist ein gemeinsames Trauerfest im Wilhelm-Marx-Haus geplant. So gibt das Stadtprojekt Institutionen, Künstler*innen und Publikum einen Raum für die gemeinsame Trauerarbeit.

Akademie / Köln
Die studiobühneköln ist Schauplatz der ersten Impulse-Akademien, die in den kommenden Jahren zentraler Ort der Selbstverständigung des Freien Theaters sein sollen. 2018 stehen die Wechselbeziehungen zwischen Produktion und Ästhetik des Freien Theaters im Mittelpunkt.

Akademie #1 unter Leitung von Kolja Burgschuld reflektiert die künstlerischen, kulturpolitischen und ökonomischen Implikationen von einerseits ortsspezifischer, andererseits hochmobiler, internationalisierter Theaterpraxis, die sich oftmals in ein und denselben Künstler*innen wie Institutionen kreuzen.
Akademie #2 unter Leitung von Sandra Umathum untersucht die Wechselbeziehung zwischen Methoden von Probenarbeit und Materialgenerierung auf der einen Seite und den Ästhetiken und Formaten von Theateraufführungen auf der anderen Seite. Während die verschiedenen Arbeitsweisen von Freier Szene und Stadttheater immer wieder untersucht wurden, blieb die angenommene Auswirkung auf eine besondere Ästhetik des Freien Theaters bislang ein blinder Fleck.

www.impulsefestival.de

Dienstag, 16. Januar 18
Uraufführung von „Die Niere“ letzte Premiere an der Komödie am Kurfürstendamm
In der Komödie am Kurfürstendamm steht Dominic Raacke zum ersten Mal in einer Hauptrolle auf der Bühne. In Martin Woelffers Inszenierung der Uraufführung von „Die Niere“. Premiere ist am 4. März 2018. Woelffer machen die Proben sehr viel Spaß, aber trotzdem ist er zwiegespalten: „Ich muss gestehen, dass ich jeden Tag, den die Premiere näher rückt, melancholischer werde, denn diese Uraufführung ist die letzte Regiearbeit, die ich an diesem Haus realisieren werde und die letzte Premiere in der von Max Reinhardt gegründeten Komödie am Kurfürstendamm. Mich tröstet, dass es für den Betrieb – die Künstler, die für uns arbeiten, mein Team und unsere Zuschauer – andernorts, am Schiller Theater, weitergeht und wir dann auch 2021 wieder an den Kurfürstendamm zurückkehren, aber ein Stück Wehmut wird bestimmt lange bleiben.“

Die Niere
Die Niere
Komödie am Kurfürstendamm
Gute Stimmung: v. l. Katja Weitzenböck, Dominic Raacke, Jana Klinge und Romanus Fuhrmann

Foto: Michael Petersohn (www.polarized.de)

Worum geht´s
Stefan Vögels Komödie wirft die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Sie geht ans Herz und nicht an die Nieren.
Dominic Raacke spielt einen erfolgreichen Architekten, der plötzlich damit konfrontiert wird, dass seine Frau Kathrin (Katja Weitzenböck) eine neue Niere braucht und von ihr gefragt wird, ob er zur Organspende bereit wäre. Er zögert - im Gegensatz zu seinem Freund Götz (Romanus Fuhrmann) - der sich sofort dazu bereit erklärt. Seine Frau Diana (Jana Klinge) hingegen ist mit seiner Entscheidung nicht einverstanden.
 
Dominic Raacke und das Theater
Erst spät hat Raacke das Theater für sich wiederentdeckt. Als rasender Klatsch- und Kriegsreporter debütierte er im Sommer 2016 in Nuran David Calis´ Inszenierung von „Gold“ bei den Nibelungenfestspielen in Worms. Dort traf er auch seine Kollegin Katja Weitzenböck wieder, mit der er Jahre zuvor in der Krimiserie „Stolberg“ einen gemeinsamen Auftritt hatte. Die beiden kamen überein, dass sie ihre gute Chemie nutzen und ein gemeinsames Projekt schmieden wollten. Als Martin Woelffer sie dann wegen der Uraufführung von „Die Niere“ ansprach, zögerten beide keine Sekunde und sagten sofort „Ja“.

DIE NIERE
Uraufführung am 4. März 2018
(Voraufführungen: 28. Februar - 3. März)
en suite bis 15. April 2018
Komödie am Kurfürstendamm
Karten ab 13 €
Karten 030/88 59 11 88 und unter www.komoedie-berlin.de

Dienstag, 16. Januar 18
„Zur Bühne“: Bühnenverein erhält 5,6 Millionen Euro für Kinder- und Jugendprojekte - Förderprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des BMBF geht in die nächste Runde

2018 geht das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ in die zweite Förderphase. Ziel des Programms ist es, Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ungehinderten Zugang zu kultureller Bildung zu ermöglichen. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzte unabhängige Jury unter Vorsitz von Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel hat dem Deutschen Bühnenverein für die Förderjahre 2018 - 2022 eine erneute Förderung in Höhe von 5,6 Millionen Euro zugesprochen. Theater und Orchester können sich ab jetzt wieder um Förderung bewerben. Unter dem Titel „Zur Bühne“ organisiert der Deutsche Bühnenverein seit 2013 lokale Bündnisse für Bildung. Das Angebot reicht vom Schnuppertag in der Theaterwerkstatt über Workshops in der Schneiderei bis hin zu ganzen Theaterinszenierungen und Ferienprojekten an den Theatern und Orchestern.

Bündnisse von mindesten drei institutionellen Partnern initiieren außerschulische Projekte für Kinder und Jugendliche die in finanziellen, sozialen oder bildungsbezogenen Risikolagen aufwachsen. Damit soll ein wirksamer Beitrag dazu geleistet werden, den in Deutschland ausgeprägten Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg abzuschwächen. Insgesamt umfasst das Bundesprojekt „Kultur macht stark“ des BMBF ein Fördervolumen von 250 Millionen Euro und wird deutschlandweit von 30 Verbänden umgesetzt. In der ersten Förderphase konnte der Bühnenverein „Zur Bühne“-Projekte bereits mit Fördergeldern in Höhe von rund 2,4 Millionen unterstützen.

Weitere Informationen über das Programm und die Antragsmodalitäten unter: www.buendnisse-fuer-bildung.de  und www.zurbühne.de 

Antragsfristen beim Bühnenverein für das Jahr 2018:
4. März 2018 (Projektstart in 2018);
6. Mai 2018 (Projektstart in 2018);
14. Oktober 2018 (Projektstart ab Januar 2019);

www.buehnenverein.de

Dienstag, 16. Januar 18
Oper Fankfurt: Foyergespräch Oper lieben zu Strauss´ Capriccio
Auch 2017/18 bereichern die populären Foyergespräche unter dem Titel Oper lieben das Programm der Oper Frankfurt. Die zweite Veranstaltung der Serie, welche sich aktuellen Neuproduktionen widmet, steht in dieser Saison am Freitag, dem 26. Januar 2018, um 22.15 Uhr (nach der Vorstellung) im Holzfoyer auf dem Spielplan. Die Moderation übernimmt Intendant Bernd Loebe, der sich an den folgenden Abenden der Reihe mit den Dramaturginnen und Dramaturgen der Oper Frankfurt abwechseln wird.
Thema ist diesmal das Konversationsstück mit Musik in einem Aufzug Capriccio von Richard Strauss (1864-1949), welches am 14. Januar 2018 im Opernhaus Premiere feierte. Zu den Gästen von Oper lieben gehören wieder Beteiligte der Produktion: So wurde mit Camilla Nylund die Sängerin der Partie der Gräfin Madeleine eingeladen. Die finnische Sopranistin ist regelmäßiger Gast an den großen Opernbühnen weltweit. In Frankfurt war die Dresdner Kammersängerin zuletzt u.a. als Strauss’ Ariadne zu erleben. Frankfurts Generalmusikdirektor Sebastian Weigle gilt gemeinhin als Spezialist für die Werke von Strauss und Wagner. Er legt mit dem Dirigat von Capriccio bereits seine zweite Neuproduktion der laufenden Spielzeit vor. Loebes dritter Gast ist Anselm Weber, Intendant des Schauspiel Frankfurt, dessen Inszenierung von Mieczyslaw Weinbergs Auschwitz-Oper Die Passagierin aus der Spielzeit 2014/15 nach umjubelten Gastspielen in Wien und Dresden ab 3. März 2018 erstmals auf den Spielplan der Oper Frankfurt zurückkehrt.
Karten für Oper lieben zum Preis von € 12 (12,5% Vorverkaufsgebühr werden nur im externen Vorverkauf erhoben) inklusive Weinbewirtung sind in den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
Mit freundlicher Unterstützung von Huber EventCatering.

Weitere Oper lieben-Termine in der Spielzeit 2017/18 (jeweils im Anschluss an die Vorstellung):
zu Giacomo Meyerbeers L’Africaine Freitag, 16. März 2018
zu Leoš Janáceks Aus einem Totenhaus Freitag, 27. April 2018
zu Franz Lehárs Die lustige Witwe Freitag, 18. Mai 2018

Montag, 15. Januar 18
Rolandos "Stars von morgen" 2018
Rolando Villazón hat auf seiner Homepage die diesjährigen Teilnehmer seiner Sendereihe Stars von morgen veröffentlicht.
Die Aufnahmen finden im März 2018 statt. Die Sendetermine auf arte wurden noch nicht veröffentlicht.

Diese Künstler sind beteiligt:

4. März 2018:
Thomas Leleu, Tuba
Fatma Said, Soprano
Kian Soltani, Cello
Ares String Quartet

11. März 2018:
Adrien La Marca, Viola
Lucie Horsch, Recorder
Dmitri Masleev, Piano
Konu Kim, Tenor

18. März 2018:
Ilker Arcayürek, Tenor
Louis Alder, Soprano
Marie Hauzel, Piano
Emmanuel Tjeknavorian, Violin

25. März 2018:
Gaelle Arquez, Mezzo
Asya Fateyeva, Saxophone
Julia Lange, Guitar
Salaputia Brass

www.rolandovillazon.com

Montag, 15. Januar 18
tanzmainz festival UPDATE #2
Klein, aber fein: In den Jahren zwischen den großen tanzmainz festivals bietet das Staatstheater aufstrebenden Künstler*innen eine Plattform auf der Studiobühne U17 – das tanzmainz festival UPDATE. Vom 2. bis 10. März 2018 gibt es wieder viel Aufregendes zu entdecken, wenn 19 Choreograf*innen mit ihren Tänzer*innen das Staatstheater erobern und zeigen, was in Zukunft im zeitgenössischen Tanz das Maß der Dinge sein könnte.

Das Staatstheater Mainz widmet diese kleine, aber feine Plattform denen, ohne die die Arbeit mit renommierten Choreograf*innen an Staats- und Stadttheatern kaum denkbar wäre. Oft tragen Vereine, kleine Festivalformate und Produktionszentren das Risiko der ersten Schritte von jungen Künstler*innen. Sie schaffen Freiräume, in denen sich die aufstrebenden Choreograf*innen ausprobieren können. Nicht immer geht es dabei um finanzielle Unterstützung. Oft sind es kostbare Zeiten in Probenräumen, technischer Support oder einfach nur ein offenes Ohr.
Tanz war schon immer extrem international und flexibel. Aber immer häufiger ziehen freie Choreograf*innen mit ihren Teams wie Nomaden durch die Welt, um an verschiedenen Orten ihre Produktionen nach und nach zu entwickeln. Das Staatstheater Mainz hat Leiter*innen richtungsweisender europäischer Zentren eingeladen, um dem Publikum auf der Studiobühne U17 inspirierende Choreograf*innen der nächsten Generation vorzustellen. Dieser Blick in die Zukunft des zeitgenössischen Tanzes ist ein kleines Abenteuer, auch für die Zuschauer*innen.
Allen 19 Choreograf*innen, die Sie im Rahmen von UPDATE kennenlernen können, ist gemein, dass sie etwas tun, was sie von anderen unterscheidet: eine neue Tanz- oder Bildsprache entwickeln, ungewöhnliche Themen finden, tradierte Formen aufbrechen. Das kann schon einmal unsere Sehgewohnheiten auf den Kopf stellen! Das Staatstheater Mainz und die neuen Choreograf*innen hoffen auf ein offenes, wertschätzendes Publikum, das Lust hat, schon heute die vielleicht großen Namen von morgen zu entdecken. Spannende Besuche wünschen Intendant Markus Müller und Honne Dohrmann, Direktor tanzmainz.

PROGRAMM:

Fr, 2.3., 19:30 - 21:00: LUCKY TRIMMER - Mainz gets LUCKY!
Sa, 3.3., 19:30 - 21:00: LUCKY TRIMMER - Mainz gets LUCKY!
So, 4.3., 19:30 - 21:30: T / Hope Hunt & The Ascention into Lazarus
Mo, 5.3., 19:30 - 21:00: 3,14p / With my eyes / The hidden garden
Di, 6.3., 19:30 - 21:10: The Cave / Even Worse
Mi, 7.3., 21:00 - 22:30: Infinite Games / Even Worse
Do, 8.3., 19:30 - 20:40: Pour en découdre
Fr, 9.3., 19:30 - 20:40: Ready to snap / Catan Allay – A piece of cake* / Peeping Eye
Sa, 10.3., 21:00 - 22:00: Hurmano, anschließend Party mit DJ in der Theaterkantine

Trailer: www.youtube.com
www.staatstheater-mainz.de

Samstag, 13. Januar 18
Schlagerchampions 2018 - Das große Fest der Besten ~ Die unangefochtene Nummer eins der Schlager-Compilations geht in die zweite Runde!
Nach dem unglaublichen Erfolg von Schlagerchampions 2017 präsentiert Florian Silbereisen nun zum zweiten Mal das ultimative Schlager-Album mit den Hits und Stars des Jahres: Natürlich mit den Hits von Helene Fischer, Andreas Gabalier, The Kelly Family, Andrea Berg, Roland Kaiser, Santiano, Howard Carpendale, Semino Rossi, Maite Kelly, Ben Zucker, KLUBBB3, Vanessa Mai, Fantasy, Jürgen Drews und vielen mehr.
Das erste Album Schlagerchampions 2017 erreichte auf Anhieb Platz eins der Offiziellen Compilation-Charts. Seit Veröffentlichung ist es, nun schon über 52 Wochen - 1 Jahr, ununterbrochen in den Charts vertreten – länger als jede andere Compilation 2017!

SCHLAGERCHAMPIONS 2018 - DAS GROSSE FEST DER BESTEN
Ab sofort als Doppel-CD & Download überall erhältlich.

Die ARD-ORF-Eurovisionsshow mit Florian Silbereisen und den Stars des Jahres wird am 13. Januar 2018 ab 20.15 Uhr live aus dem Velodrom in Berlin übertragen. Gäste: Helene Fischer, Maite Kelly, Roland Kaiser, die Kelly Family u.v.a. (Änderungen vorbehalten). Weitere Infos zur Show folgen regelmäßig auf www.feste.tv

Samstag, 13. Januar 18
Disneys Die Schöneund das Biest im August 18 erneut zu Gast in Frankfurt/M
Noch bis Samstag, den 13. Januar 2018 gastiert Disneys weltweit erfolgreiche Musicalfassung des französischen Volksmärchens in einer deutschsprachigen Inszenierung des renommierten Budapester Operetten- und Musicaltheaters in der Alten Oper Frankfurt. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es für Disneys Die Schöneund das Biest Zusatztermine in Frankfurt.  Karten für die Vorstellungen vom 22. bis 26. August 2018 sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Disney DIE SCHÖNE UND DAS BIEST: Mi. 22.- So. 26. August 2018, Frankfurt, Alte Oper
Vorstellungen:
Mi-Fr 19.30 Uhr
Sa 14.30 + 19.30 Uhr
So 14.30 Uhr

www.die-schoene-und-das-biest-musical.de

Samstag, 13. Januar 18
Roman Polanskis Musical-Welterfolg TANZ DER VAMPIRE endlich in Köln ~ Einmalige Verlängerung bis 29. September 2018
VVK Start der neuen Tickets am 15. Januar 2018
Jetzt wird es bissig: Roman Polanskis Musical-Welterfolg TANZ DER VAMPIRE kommt erstmals an den Rhein. In nur wenigen Wochen – ab 14. Februar 2018 – halten die berühmten Blutsauger endlich Einzug in den Kölner Musical Dome.
Der große Erfolg der gruselig schönen Geschichte setzt sich in der Domstadt nahtlos fort: schon jetzt ist die Rekordzahl von knapp 100.000 Tickets verkauft – noch nie ist ein Musical in der über 20-jährigen Geschichte des Musical Dome bereits vor Premiere so gut vom Publikum angenommen worden.
Aufgrund dieser riesigen Nachfrage ist es nun gelungen, TANZ DER VAMPIRE einmalig um 3 Monate bis zum 29. September 2018 zu verlängern.
Eine weitere Verlängerung ist nicht möglich, da bereits ab 02. Oktober mit der Rhythmus-Performance STOMP und vom 10.10. bis 18.11.2018 mit dem Abba-Musical MAMMA MIA! die nächsten Entertainment-Highlights anstehen.

Vom Kultfilm zum fulminanten Musical
1967 schuf Polanski mit seinem Kultfilm „Tanz der Vampire“ eine Parodie auf das Vampirgenre, die in kürzester Zeit zum Klassiker avancierte. 20 Jahre später entstand bei den Vereinigten Bühnen Wien der Plan, den Erfolgsfilm als Musical auf die Bühne zu bringen, mit Polanski als Regisseur der Weltpremiere – denn das Musical sollte „auf keinen Fall eine Kopie des Filmes werden“. Für die Übertragung der Bildsprache des Films in Szenen, Songs und Chöre konnte der deutsche Erfolgsautor und Grammy-Preisträger Michael Kunze (u.a. Elisabeth, Rebecca, Mozart!) gewonnen werden. Die passende Musik schrieb Rock-Legende Jim Steinman, der Stars wie Meat Loaf und Bonnie Tyler zu Weltruhm verhalf. Nach zehn Jahren Entwicklungsarbeit entstand so die perfekte Mischung aus packenden Rockballaden, schwarzem Humor, fulminanten Tanzszenen und opulenter Ausstattung.

Vom 14. Februar bis neu 29. September 2018, Musical Dome Köln
Vorstellungen: Previews ab 14. Februar 2018
Premiere am 17. Februar 2018, 19.30 Uhr
Di, Do - Sa: 19.30 Uhr / Mi: 18.30 Uhr
Sa: 14.30 Uhr / So: 14.00 und 19:00 Uhr (außer 15.07. nur 20.00 Uhr)
Mo spielfrei
Dauer: 3 Stunden inkl. Pause
Sprache: Songs und Dialoge auf Deutsch
Preise: 31,50 EUR - 116,50 EUR zzgl. Gebühren.
Vorverkauf: Rhein Neckar Ticket national: 01806 - 10 11 11(0,20 EUR/Anruf. inkl. MwSt. a.d.dt. Festnetz) DE TKS 01805 - 2001 (0,14 EUR/Min. inkl. MwSt. a.d.dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min. inkl. MwSt.)
lokale Hotline DE TKS: 0221 - 57790
Informationen: www.bb-promotion.com

Freitag, 12. Januar 18
Großes Kino für die Ohren neue Duo-CD: Lea und Esther Birringer rufen in virtuosem Wettstreit spätromantische Gefühle hervor
Lea und Esther Birringer verfügen souverän über „zentrale Parameter für mitreißende Interpretationen“ (BR). „‘Ich‘ und ‚wir‘ meint bei ihnen oft untrennbar dasselbe. Den Satz, den die eine lossprudelt, pointiert die andere. Dialoge perlend wie ein Mozart-Duett.“ (Saarbrücker Zeitung) Mit Geige und Klavier bilden sie einen „fast symbiotischen Klangkörper“ (NDR). Obwohl die Schwestern schon früh erfolgreich ihre eigenen Wege als Solistinnen gingen, musizieren sie gemeinsam „wie aus einem Guss!“ Sie „bersten vor Spielfreude, mehr noch: vor musikalischer Angriffslust“ (BR) auch in ihrer neuen Einspielung.
Bei Rubicon Classics erscheint am 26.01. ihr neues Album Lifelines, auch dank erfolgreichen Crowdfundings. Nach seltenem Repertoire aus dem 20. Jahrhundert schlagen die Beiden in ihrem zweiten Album nun einen Bogen zwischen den musikalischen Gefühlswelten des 19. Jahrhunderts: Von einem wenig gespielten Jugendwerk Edvard Griegs aus dem sagenhaften Skandinavien über berührende Klagelieder Franz Liszts bis hin zum hochdramatischen Lebenszyklus César Francks, damit beeindrucken die Beiden auch im Konzert: „Voller drängender Leidenschaft schien der Bogen der Geige mit den tanzenden Fingern auf dem Klavier eine Art virtuosen Wettstreit aufzuführen.“ (Oberbayerisches Volksblatt)
„Hochdramatisches und Tiefromantisches von Grieg, Liszt und Franck versammelt „Lifelines“, beim SR aufgenommen. Ein Klanggenuss durch und durch.“ (Saarbrücker Zeitung) Ausgangspunkt ist eine Jugendsonate op. 8 von Edvard Grieg. Franz Liszts späte Elegien bilden in diesem Album die Brücke zur Sonate des Liszt-Freundes César Franck, die ein ganzes Leben umspannt. Nicht zuletzt war das Werk Cesár Francks ein Hochzeitsgeschenk für den Geiger Ysaÿe. So sind die drei Kompositionen der Hochromantik für das Geschwisterpaar durch einen roten Faden miteinander verbunden.
„Lebhaft und ausdrucksstark, (...) berührend“ erschließen Lea und Esther Birringer die „melancholische Folkloristik“ von Griegs Musik und ergreifen von dort aus die emotionale Vielfalt der späteren Kompositionen Liszts und Francks neu: „In den beiden Elegien von Franz Liszt wechselte duftige Leichtigkeit mit leidenschaftlichen, düsteren Gefühlsausbrüchen. Das Klavier klang oft gläsern und klar wie eine Harfe. Lea Birringer zauberte auf ihrer Violine mal rauchig-sonore, dann wieder glockenreine Töne, die das Klavier lockend zu umschmeicheln schienen.“ (Oberbayerisches Volksblatt)
„Komplimente können wir uns sparen“
Das dynamische Schwestern-Duo schöpft die Energie für das gemeinsame Spiel auch aus den Erfahrungen, die jede Einzelne auf Solopfaden macht. Die Violinistin Lea Birringer „weiß, was sie vermitteln will. Ihre Performance ist viel mehr die einer Musikerin denn nur die einer Geigerin“ (DrehPunktKultur). Esther Birringer, das „kraftvolle Energiebündel“ (Weißenburger Tagblatt) begeistert durch ihr sensibles und gleichermaßen packendes Klavierspiel.
 
www.birringer.org

Freitag, 12. Januar 18
Elbphilharmonie: Live-Stream am 13. Januar: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons mit Musik von Strauss und Prokofjew
Das Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung seines Chefdirigenten Mariss Jansons im Großen Saal der Elbphilharmonie am Samstag, den 13. Januar 2018 um 20.00 Uhr kann hier im Livestream mitverfolgt werden:
www.elbphilharmonie.de
In der ersten Konzerthälfte spielt das Orchester die Sinfonische Dichtung »Also sprach Zarathustra« von Richard Strauss, nach der Pause wird Prokofjews Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100 erklingen.

Freitag, 12. Januar 18
Dunja Rajter über die Höhen und Tiefen ihres Lebens
Als Sängerin und Schauspielerin erlangte Dunja Rajter internationale Bekanntheit, sie spielte in den 60er Jahren an der Seite von Pierre Brice und Mario Adorf in Karl May-Filmen wie „Unter Geiern“ und „Winnetou“ mit. In ihrer Biografie „Nur nicht aus Liebe weinen“, die am 15. Januar 2018 im adeo Verlag erscheint, blickt Dunja Rajter nun dankbar auf ihr Leben zurück. Ihre Zuversicht und Lebensfreude hat sie trotz Krisen, wie die tragische Ehe mit Sänger Les Humphreys, nie verloren.

Dunja Rajter
© adeo Verlag

Dunja Rajter erlebt eine entbehrungsreiche Kindheit im damals kommunistisch geprägten Jugoslawien. Nachdem sie in Zagreb von einem deutschen Konzertveranstalter entdeckt wird, erlangt die Sängerin und Schauspielerin auf internationalen Bühnen große Bekanntheit, spielt in Karl May-Filmen sowie in Serien wie „Das Traumschiff“ mit. 1972 heiratet sie den Popsänger Les Humphreys, doch das Glück währt nicht lange: Mit ihrem kleinen Sohn flieht sie nach vier Jahren aus einer Ehe voller Gewalt und Drogen. Als 1991 der Balkankrieg ausbricht, sammelt Dunja Rajter nicht nur Spenden für ihre Landsleute – sie begleitet auch den ersten Hilfskonvoi nach Kroatien und gerät dabei unter Beschuss.
„Meine Großmutter hat mich beten gelehrt. Das trägt einen durch viele Krisen.“
Die Biografie einer starken Frau, der es gelungen ist, sich selbst durch alle Höhen und Tiefen immer treu zu bleiben.

Dunja Rajter

geboren im kommunistischen Jugoslawien (heute Kroatien). Vier Jahre Studium an der Akademie für Theaterkunst in Zagreb, Gesangsausbildung. Der deutsche Konzertveranstalter
Horst Lippmann holt sie nach Frankfurt am Main, wo sie durch ihn und seinen Konzertagentur-Partner Fritz Rau betreut wird. In zahlreichen Filmen und als Sängerin auf internationalen
Bühnen feiert sie große Erfolge und ist bis heute unterwegs. 2008 heiratet sie ihren dritten Mann Michael, mit dem sie in Hessen lebt.

www.adeo-verlag.de

Donnerstag, 11. Januar 18
HOLIDAY ON ICE eröffnet Vorverkauf zur Jubiläumssaison 2018/2019 für Show ATLANTIS in Erfurt, Magdeburg und in Wetzlar
Mit der Hommage an den unsterblichen Mythos Atlantis startet HOLIDAY ON ICE in das 75. Jubiläumsjahr und tourt zwischen Dezember 2018 und März 2019 mit atemberaubenden Performances, Lichtspielen, Feuer und einer spiegelglatten Eisbühne durch 10 deutsche Städte und Wien. Einmal mehr stellt HOLIDAY ON ICE mit dieser neuen Produktion das Gespür für modernes Live-Entertainment unter Beweis.
Zum Start in das Jubiläumsjahr hat HOLIDAY ON ICE ab sofort den Vorverkauf eröffnet. Alle Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist, kann sich jetzt einen der begehrtesten Plätze sichern und sich im kommenden Jahr auf die Spuren des weltbekannten Mythos Atlantis begeben.

Und das erwartet die Zuschauer der Show:
Der Mythos um das Inselreich, das in nur einer Nacht und an einem Tag mit all seinen Bewohnern im Meer versank, beflügelt bis heute den Entdeckergeist von Wissenschaftlern und Historikern – und unsere Phantasie. Das Produktionsteam um Robin Cousins, Creative Director und Choreograph, bringt mit ATLANTIS eine mitreißende Live-Show aufs Eis und setzt das Können und die Leidenschaft der Eiskunstläufer mit allen Mitteln der Bühnenkunst spektakulär in Szene. Das fulminante Bühnenbild kombiniert mit modernstem Lichtkonzept und Projektionen schafft ein 360-Grad-Erlebnis für die Zuschauer. „Die Legende von Atlantis birgt einen unglaublichen Ideen-Fundus für Dramaturgie, Choreographie, Kostüme, Szenerie und Musik.“, beschreibt Robin Cousins mit Faszination das Projekt. Ein Cast von 35 internationalen Profiläufern, ausgebildet in Eis- und Luftakrobatik, wird die Legende auf dem Eis zum Leben erwecken.

06. bis 09. Dezember 2018, Holiday On Ice Show ATLANTIS in Magdeburg - GETEC-Arena:
Do, 06.12.2018: 19:00 Uhr
Fr. 07.12.2018: 19:00 Uhr
Sa. 08.12.2018: 15:30 & 19:00 Uhr
So. 09.12.2018:  13:00 & 16:30 Uhr

13. bis 16. Dezember 2018, Holiday On Ice Show ATLANTIS in Erfurt – Messehalle:
Do. 13.12.2018: 19:00 Uhr
Fr. 14.12.2018: 19:00 Uhr
Sa. 15.12.2018: 15:30 & 19:00 Uhr
So. 16.12.2018: 13:00 16:00 Uhr

18. bis 20. Dezember 2018, HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS in Wetzlar – Rittalarena:
Di. 18.12.2018: 19:00 Uhr
Mi. 19.12.2018: 19:30 Uhr
Do. 20.12.2018:  19:00 Uhr

Tickets und Infos zur Show: www.holidayonice.de
Ticket-Hotline 01805-4414 (€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min)
Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab 24,90 € erhältlich. Für Kinder ab 14,90 €.

Donnerstag, 11. Januar 18
„Kammerflimmern“ im Orange Peel ~ Kammerkonzert mit Musikern des hr-Sinfonieorchesters
Im ersten „Kammerflimmern“ des neuen Jahres präsentieren Musiker des hr-Sinfonieorchesters am Mittwoch, 17. Januar, um 20.30 Uhr im Club-Ambiente des Orange Peel in Frankfurt Werke für Klarinette und Streicher.

Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens frühes Streichquartett B-Dur op. 18 Nr. 6 sowie das klangvolle Phantasy Quintet op. 93 des Briten York Bowen für die rare Besetzung Bassklarinette und Streichquartett. Den Schlusspunkt setzt das von außergewöhnlicher Schönheit und Melodie geprägte Klarinettenquintett A-Dur KV 581 von Wolfgang Amadeus Mozart.
Ulrich Büsing, Klarinette; Maximilian Junghanns, Violine;
Nadine Blumenstein, Violine; Ingrid Albert, Viola;
Maja Schwamm, Violoncello
Datum: Mittwoch, 17. Januar, 20.30 Uhr
Ort: Orange Peel, Kaiserstraße 39, 60329 Frankfurt
Karten: 12 Euro (ausschließlich an der Abendkasse erhältlich)

Das hr-Sinfonieorchester hat im Social Web das Hashtag #hrSO.

www.hr-sinfonieorchester.de  

Donnerstag, 11. Januar 18
Kultursommer Rheinland-Pfalz Motto 2019: Heimat(en)
Das Motto des rheinland-pfälzischen Kultursommers im Jahr 2019 wird „Heimat(en)“ lauten. Das gab Kulturminister Konrad Wolf gestern in Mainz bekannt. „Inzwischen wird wieder über Heimat gesprochen, geschrieben und gestritten. Höchste Zeit, dass wir die Kulturszene des Landes fragen, was ihr zu Heimat einfällt. Was sagt uns das noch: Heimat(en)?“, so Minister Wolf.
„Heimat, aus der Perspektive von Kunst und Kultur betrachtet, hat viele Aspekte und Facetten und bedeutet für Menschen heute zum Teil anderes, als für Menschen früher. Um hier verschiedene Blickwinkel auszuleuchten, mehr Freiheit zu geben und Raum für Kreativität zu ermöglichen, wollen wir den Begriff in den Plural setzen“, so Kultursommer-Geschäftsführer Jürgen Hardeck.
Der Kultursommer Rheinland-Pfalz ist seit 1992 die Dachmarke über die von Land geförderten Kulturfestivals und Kunstausstellungen. In diesem Jahr ist sein Motto „Industrie-Kultur“.
Förderanträge für Kulturprojekte im Zeitraum 1. Mai bis 31. Oktober 2019 können von Juni bis Ende Oktober 2018 an die Kultursommer-Geschäftsstelle in Mainz gerichtet werden.

www.kultursommer.de

Donnerstag, 11. Januar 18
Chemnitz singt! Eröffnungsveranstaltung zum Stadtjubiläum 875 Jahre Chemnitz
Tausende von Stimmen tauchen in die Welt der Musik ein: Die Kultureinrichtungen der Stadt, die Chemnitzer selbst und das Umland lassen gemeinsam ein Kulturereignis entstehen, welches die ganze Stadt vereint. Durch die Musik möchte Chemnitz mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl ins Jubiläumsjahr starten.
Gestaltet wird der Tag von nahezu 1500 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Chemnitzer und sächsischen Chören sowie Chören aus Partnerstädten, wie z. B. aus Düsseldorf. Außerdem haben die Theater Chemnitz eigens für diesen besonderen Anlass einen Projektchor gegründet, damit bei “Chemnitz singt!” auch diejenigen mitsingen können, die bisher noch keiner Chorformation angehören oder deren Chor nicht als Ganzes mitwirkt.
Doch damit nicht genug: Denn wenn Chemnitz singt, ist auch das Publikum zum Mitsingen eingeladen. Die Liedtexte werden hierfür auf große Leinwände projiziert. Begleitet von der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Felix Bender erklingt ein Programm von der klassischen Chorliteratur bis hin zum Unterhaltungssong sowie ein eigenes Kinderchorprogramm, das von Pietro Numico dirigiert wird, dem Leiter des Kinderopernchores.
Den großen Auftakt bildet der „Einzug der Gäste“ aus Wagners „Tannhäuser“. Mit Hans Leo Haßlers „Tanzen und Springen“, Christoph Willibald Glucks „Füllt mit Schalle“ sowie Felix Mendelssohn Bartholdys „O Täler weit, o Höhen“ und Georg Friedrich Händels „Halleluja“ stehen vier berühmte Klassiker der Chorliteratur für gemischten Chor auf dem Programm. Die Kinderchöre singen u. a. „Vois sur ton chemin“ von Bruno Coulais – die bekannte Filmmusik aus „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ (2004) sowie „All Things Bright And Beautiful“ von John Rutter. Gemeinsam mit dem Publikum erklingt der Kanon „Bruder Jakob“ und Gundermanns Volksliedbearbeitungen von „Das Wandern ist des Müllers Lust“, „Nun will der Lenz uns grüßen“ sowie „Heut‘ ist ein wunderschöner Tag“. Neben zwei sinfonischen Werken, in denen die Robert-
Schumann-Philharmonie das Publikum auf eine orchestrale Reise mitnimmt, werden mit Verdis „Va Pensiero“ (Der Gefangenenchor) aus „Nabucco“ und Ausschnitten aus Orffs „Carmina Burana“ („In Taberna“, „O Fortuna“, „Uf dem Anger“) einige der wichtigsten Opernchorwerke zu hören sein.

21. Januar 2018, 15.00 Uhr, Messe Chemnitz / Halle 1
Künstlerische Leitung und Dirigat: Felix Bender
Dirigat Kinderchöre: Pietro Numico
Moderation: Dr. Christoph Dittrich
Chemnitzer Chöre aller Altersgruppen
Chöre aus ganz Sachsen
Chöre aus Partnerstädten, u. a. Düsseldorf
Projektchor
Publikum
Robert-Schumann-Philharmonie

Die Karten kostet 10,- bzw. 15,- € für Erwachsene sowie 5,- € für Kinder und sind unter Tel. 0371 4000-430 und www.theater-chemnitz.de erhältlich.

Donnerstag, 11. Januar 18
Theater Augsburg: Deutsche Erstaufführung von »Prima Donna«, Rufus Wainwrights Hommage an die italienische Oper
Wie klingt eigentlich eine Oper von einem Singer-Songwriter? Rufus Wainwright, das »enfant terrible« der zeitgenössischen Komponistenszene, zeitlebens Grenzgänger zwischen Popkultur und Klassik, komponierte nach fünf Studioalben 2006 mit »Prima Donna« seine erste Oper. Eine Hommage an große italienische Opernkomponisten wie Puccini und Verdi, ein Stück, das durch seine Unmittelbarkeit, seine Melancholie und seine spätromantische Musik besticht.

Figurine_Prima Donna_Marie Pawlotsky
Figurine zu »Prima Donna« von Marie Pawlotsky

Hans Peter Cloos wird das Werk am 3. Februar im martini-Park zur Deutschen Erstaufführung bringen, für die eigens eine deutsche Übersetzung angefertigt wurde. Cloos hat neben der Realisierung zahlreicher preisgekrönter Filme für das Living Theatre New York, das Festival de Nancy und das Bouffes du Nord Paris gearbeitet.

Prima Donna (DE)
Oper von Rufus Wainwright  
Rufus Wainwright zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Singer-Songwriter-Szene. Er schrieb Hits wie »Cigarettes and Chocolate«, »Hallelujah«, oder »Foolish Love«. Künstlerisch inszeniert sich Wainwright gern als Gesamtkunstwerk und bringt »Ironie und Ernst, Travestie und heilige Feier« mit einer »hoch individuellen queeren Ästhetik in die beste Balance« (Jens Balzer). Bereits mit 13 Jahren stand der Sohn von Singer-Songwriter Loudon Wainwright III und der kanadischen Sängerin Kate McGarrigle zum ersten Mal auf der Bühne. Der Lebensweg des jungen Rufus schien vorgezeichnet: Sex, Drugs und Rock 'n' Roll. In den 2000ern hatte er einen Zusammenbruch, erzielte jedoch mit seinem Album »Release The Stars« 2007 – als »Baroque Pop« eine Mischung aus Klassik und Pop – seinen Durchbruch. Das Album erhielt eine Goldene Schallplatte in Großbritannien und Kanada. 2006 komponierte Rufus Wainwright mit »Prima Donna« seine erste Oper, die 2009 in Manches­ter ihre Uraufführung feierte.

Inhaltlich ist »Prima Donna« nah bei Wainwright selbst. Im Mittelpunkt steht das Künstlerdasein, das sich im nervenaufreibenden Spannungsfeld von Erfolg und Scheitern bewegt.

In »Prima Donna« wird das Schicksal einer in die Jahre gekommenen Operndiva skizziert, die auf dem Höhepunkt ihres Ruhms die schlimmste Katastrophe ihrer Gesangskarriere erleben musste: Sie verlor in einer laufenden Vorstellung ihre Stimme. Angetrieben von ihrem ehrgeizigen Butler bereitet sie sich nun nach mehreren Jahren Pause auf ihr Comeback vor. Doch bruchstückhaft kehrt die so ruhmreiche wie schmerzhafte Vergangenheit wieder. Vieles bleibt unausgesprochen – und der Zuschauer merkt, dass der Griff nach den Sternen seine Opfer fordert.

Für die Regie konnte ein Regisseur gewonnen werden, der zum ersten Mal in Augsburg inszeniert: Hans-Peter Cloos. Cloos kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken und arbeitet für Schauspiel, Oper und Fernsehen in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Japan und den USA. Außerdem hat er gemeinsam mit Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff und Alexander Kluge beim Film »Deutschland im Herbst« mitgewirkt.

Werkstatt mit Probenbesuch: 29.1.2018 | martini-Park
Premiere: 3.2.2018 (martini-Park)
Mit Unterstützung der Botschaft von Kanada.

Libretto: Bernadette Colomine und Rufus Wainwright
Deutsche Übersetzung: Lothar Nickel
Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry
Inszenierung, Bühne & Videokonzept: Hans Peter Cloos
Kostüme: Marie Pawlotsky
Dramaturgie: Sophie Walz

Besetzung:

Madame Saint Laurent: Sally du Randt
Marie: Jeannette Wernecke
Philippe: Wiard Witholt
André: Roman Poboinyi
Francois: Jan Plausteiner / Sedat Cerimi
Sofie: Kinga Klepaczewski

Augsburger Philharmoniker

www.theater-augsburg.de

Mittwoch, 10. Januar 18
365 Tage Elbphilharmonie: Bilanz eines spektakulären Erfolgs
Die Elbphilharmonie Hamburg liefert ein Jahr nach ihrer Eröffnung eine beeindruckende Erfolgsbilanz ab. Rund 850.000 Gäste besuchten über 600 Konzerte, weit über 4,5 Millionen pilgerten auf die Plaza, nahezu 70.000 Personen nahmen an Konzerthausführungen teil, und die Musikvermittlungs-Angebote der Elbphilharmonie verzeichnen über 60.000 Menschen jeden Alters als Mitwirkende.

Elbphilharmonie
Elbphilharmonie: Außeninszenierung
Foto: Ralph Larmann

Vor einem Jahr, am 11. Januar 2017, wurde die Elbphilharmonie Hamburg mit einem Festkonzert im Beisein fast der gesamten damaligen Staatsspitze – Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle – feierlich eröffnet. Etwa ein Viertel der geladenen Gäste hatte die Teilnahme bei einer Ticketverlosung gewonnen.
Seither hat die vom Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfene Elbphilharmonie eine beispiellose Erfolgsgeschichte hingelegt. Rund 850.000 Menschen haben über 600 stilistisch vielfältige, stets der künstlerischen Exzellenz verpflichtete Konzertveranstaltungen in den Sälen der Elbphilharmonie besucht.

Neben den Konzertreihen des NDR Elbphilharmonie Orchesters, des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg und des Ensemble Resonanz gastierten rund 70 Orchester in der Elbphilharmonie, darunter viele der besten Orchester unserer Zeit. Rund 130 Ensembles, Bands und Chöre sorgten für ein breitgefächertes Konzertangebot, das weit über die Klassik hinaus von Jazz über Weltmusik, Rock, Pop bis zu Elektronik und Hip Hop reicht. Mit zahlreichen Festivalformaten und thematischen Schwerpunkten sowie einer Reihe von Uraufführungen fiel die Programmkonzeption durchwegs auf äußerst positive Resonanz.

Insgesamt nahmen mehr als 60.000 Mitwirkende die vielfältigen Musikvermittlungsangebote wahr, die vom Babykonzert über Schulworkshops und Familienkonzerte bis zur regelmäßigen Teilnahme bei einem der 5 Mitmachensembles reichen. Im Rahmen der Elbphilharmonie Instrumentenwelt in den Kaistudios konnten im Kalenderjahr 2017 mehr als 18.000 Kinder und Erwachsene im Rahmen von Workshops erstmals die unterschiedlichsten Musikinstrumente ausprobieren.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: »Die Elbphilharmonie hat die internationale Wahrnehmung Hamburgs verändert und die Kultur hat ein neues Zuhause im Herzen der Stadt bekommen. Abend für Abend ausverkaufte Konzerte und rund 4,5 Millionen Besucher auf der Plaza zeigen die große Faszination, die dieses Haus und die Musik ausüben. Die Elbphilharmonie begeistert die Hamburgerinnen und Hamburger und unsere Gäste. Die bestechende Idee, mit einem Haus für alle einen kulturellen Identifikationspunkt zu schaffen, ist voll und ganz aufgegangen. Hamburg ist stolz auf die Elbphilharmonie und die kulturelle Vielfalt der Stadt, die sich auch in der Elbphilharmonie widerspiegelt.«

Generalintendant Christoph Lieben-Seutter: »Aus dem unglaublich dichten Programm des Eröffnungsjahres einzelne Höhepunkte hervorzuheben, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Neben den unzähligen Konzerterlebnissen ist es nach wie vor eine tägliche Freude zu erleben, wie beeindruckt Besucher wie Künstler von der Elbphilharmonie und ihrer Atmosphäre sind.«

Die Nachfrage nach Konzertkarten ist auch ein Jahr nach der Eröffnung ungebrochen hoch und übertrifft bei einzelnen Konzerten das Platzangebot um mehr als das 20-fache. Bei Vorverkaufsstarts von besonders gefragten Konzerten oder Konzertreihen kommt daher weiterhin ein Vergabeverfahren zur Anwendung, das die Tickets unter allen Bestellern nach dem Zufallsprinzip vergibt. Regelmäßig ausgebucht sind auch die von der Elbphilharmonie angebotenen Konzerthausführungen, in deren Rahmen sich bereits rund 70.000 Menschen einen Eindruck vom Gebäude und seiner Geschichte machen konnten.

Die Plaza, die kostenlos zugängliche Plattform in 37 Metern Höhe mit der fabelhaften Aussicht über Stadt und Hafen, hat mit weit über 4,5 Millionen Besuchern seit ihrer Eröffnung am 4. November 2016 selbst die optimistischsten Prognosen deutlich überschritten. Sie ist Hamburgs Besuchermagnet Nummer eins. Auch das exzellente Abschneiden Hamburgs in Städterankings international führender Medien wie der »New York Times« oder in einflussreichen Reiseführern wie »Lonely Planet« ist auf den gewaltigen Attraktivitätsschub der Stadt durch die Elbphilharmonie zurückzuführen.

Nicht zuletzt übertraf das Medienecho auf die Elbphilharmonie im Eröffnungsjahr alle Erwartungen. Mehr als 50.000 Artikel erschienen weltweit in Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen, Periodika aller Art sowie online. Die Website www.elbphilharmonie.de verzeichnete rund 50 Millionen Zugriffe, und die Live-Streams und Konzertmitschnitte auf der Plattform Elbphilharmonie Worldwide sowie in den Social Media-Kanälen der Elbphilharmonie wurden insgesamt rund 3 Millionen mal aufgerufen.

Der Bildband »Elbphilharmonie. Die erste Saison – Künstler, Konzerte, Emotionen« mit einer Chronik aller 324 Konzerte von Januar bis August 2017 ist im Dezember bei Edel Books erschienen und ist online, im allgemeinen Buchhandel sowie im Infoshop auf der Elbphilharmonie Plaza erhältlich.

Das Programm für die Konzertsaison 2018/19 wird im Mai veröffentlicht.

www.elbphilharmonie.de

Mittwoch, 10. Januar 18
10 Jahre theaterperipherie Frankfurt  ~ Jubiläumsprogramm 24. - 27. Januar 18
Diesen Januar feiert theaterperipherie sein 10jähriges Jubiläum, so dass das Januar-Programm ein sehr besonderes ist:
Zum Jubiläum gibt es vier Tage durchgehend Programm mit einigen Inszenierungen zum letzten Mal, vielen Wiederaufnahmen und Feierlichkeiten.
 
Termine Januar 18:
14.1. um 17 Uhr: ELLBOGEN von Fatma Aydemir, in einer Bühnenfassung von Ute Bansemir

Jubiläumsprogramm:
24.1. um 19.30 Uhr: ELLBOGEN von Fatma Aydemir, in einer Bühnenfassung von Ute Bansemir
25.1. um 19.30 Uhr: DOPPELVORSTELLUNG: KameLions von Hadi Khanjanpour + Supergrrrls von Ute Bansemir und Jan Deck - BEIDES ZUM LETZTEN MAL MIT ANSCHLIEßENDER PARTY
26.1. um 19.30 Uhr: DOPPELVORSTELLUNG: Allah liebt man(n) von Hadi Khanjanpour + Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, R: Lisa Preugschat, Ute Bansemir
27.1. um 19.30 Uhr: Ich rufe meine Brüder von Jonas Hassen Khemiri mit Hadi Khanjanpour, R: Ute Bansemir - mit anschließender offizieller 10-Jahres-Feier

Karten unter: 069 156 27 404, info@theaterperipherie.de und Abendkasse
theaterperipherie im TITANIA; Basaltstr. 23, 60487 Frankfurt
 
www.theaterperipherie.de

Mittwoch, 10. Januar 18
Neues Jahr, neue Kulturhöhepunkte in Frankfurt/M – 2018 in Kunst, Literatur und bei Festen
(kus) Mehr Kultur? Ein schöner Neujahrsvorsatz! Das Jahr ist noch jung, mehr als 350 Tage liegen vor uns, um uns durch Frankfurts Museen und Ausstellungshäuser treiben zu lassen, Literaten zu lauschen, Lichtkunst zu sehen. Das Amt für Kommunikation und Stadtmarketing hat die Ausstellungs- und Veranstaltungshöhepunkte 2018 zusammengetragen und auch die Daten der Frankfurter Volksfeste und Sportveranstaltungen gesammelt. Hier wird sich den Monaten Januar bis Juni gewidmet. Die Vorschau der zweiten Jahreshälfte folgt am 17. Januar.

Nicht ganz neu, dafür ausgesprochen erfolgreich und noch bis 6. Mai zu sehen ist „Jil Sander. Präsens“, die erste Schau überhaupt über das Schaffen der Modemacherin aus Hamburg, gezeigt im Museum Angewandte Kunst, erarbeitet von dessen Direktor Matthias Wagner K. Das MMK Museum für Moderne Kunst geht ebenfalls mit Bewährtem ins neue Jahr. „A Tale of Two Worlds. Experimentelle Kunst Lateinamerikas der 1940er- bis 80er-Jahre im Dialog mit der Sammlung des MMK“ läuft noch bis 2. April.
Rubens im Städel, Basquiat in der Schirn

Städel und Schirn holen im Februar zwei Schwergewichte nach Frankfurt. Vom 8. Februar bis 21. Mai zeigt das Städel mit „Rubens. Kraft der Verwandlung“ rund 100 Arbeiten des flämischen Meisters und widmet sich in der Schau einem bisher wenig beachteten Aspekt in dessen Schaffensprozess: Rubens' Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger. Malerei, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen von Rubens werden gemeinsam mit Werken von Tizian, Tintoretto, Rottenhammer, van Tetrode und anderen mehr gezeigt.

Der US-Amerikaner Jean-Michel Basquiat ist vom 16. Februar bis 27. Mai der Star in der Schirn. 30 Jahre nach der letzten Präsentation seiner Arbeiten in Deutschland zeigt die Kunsthalle mit „Basquiat. Boom for Real“ eine Überblicksschau, die die Beziehung des Graffitikünstlers, Malers und Zeichners zu Musik, Text, Film und Fernsehen herausstellt. Jean-Michel Baquiat lebte von 1960 bis 1988 und gilt als einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Nach dem Ende der Schau wird die Schirn Kunsthalle von Juni bis September saniert, hat jedoch in Teilen geöffnet.
Alles neu, fast alles Kentridge

Wiedereröffnet in neuen Räumen und mit neuem Namen wird im Februar das Kindermuseum, das dann „Junges Museum“ heißt, und nach zehn Jahren an der Hauptwache in den Saalhof zurückkehrt. Sein Mutterhaus, das Historische Museum, lädt auch 2018 wieder alle Frankfurter in sein Stadtlabor ein. Unter dem Titel „Wie wohnen die Leute?“ können die Besucher gemeinsam heutige Wohnrealitäten erforschen. Auftakt des Stadtlabors ist am 31. Januar, die Forschungsergebnisse werden ab Mai 2019 in den Ausstellungsräumen des Hauses präsentiert.

Ein außergewöhnliches Projekt haben sich die Kuratoren des Liebieghauses ausgedacht. Vom 22. März bis 26. August laden sie den Südafrikaner William Kentridge ein, 32 Räume des Hauses zu bespielen. Sein Installationen und raumfüllenden Arbeiten treten dabei im Dialog mit den Skulpturen der Liebieghaus-Sammlung.

Von großer Oper, besten Bauten, Bordellen und Bohème
Das Deutsche Architekturmuseum zeigt vom 27. Januar bis 6. Mai in „DAM Preis 2018“ die 25 besten Bauten in und aus Deutschland und vom 24. März bis 13. Mai mit „Große Oper – viel Theater?“ Bühnenbauten im europäischen Vergleich. Nur einen Monat später, am 21. April, startet an selber Stelle „Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt“. Gleich nebenan feiert das Deutsche Filmmuseum den 50. Geburtstag von Stanley Kubricks „2001: A Space Odyssey“. Die Party dauert vom 21. März bis 16. September.

Banker, Bordelle & Bohème“ – das Institut für Stadtgeschichte lädt seine Besucher ein, die Stationen der Geschichte des Bahnhofsviertels auszukundschaften. Ende des 19. Jahrhunderts als modernes Vorzeigeviertel zwischen Stadtzentrum und dem damaligen Centralbahnhof erbaut, wurde es in der noch jungen Bundesrepublik eines der drei globalen Pelzhandelszentren und bald auch Herz des Frankfurter Rotlichtmilieus. Von den klassizistischen Villen zu den Bankentürmen, von der Drogenszene zur Gentrifizierung – vom 29. Mai bis 7. April 2019 können Besucher die wechselvolle Historie des kleinsten Frankfurter Stadtteils nachvollziehen.

Fotografie-Triennale sucht Extreme
Gleich mehrere Frankfurter Häuser wirken bei „RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain 2018“ mit. Die Triennale stellt unter dem Titel „Extreme“ Fragen wie: Was gilt angesichts der digitalen Flut ungefilterter und unzensierter Bilder überhaupt noch als extrem? Das MMK Museum für Moderne Kunst sucht vom 24. Mai bis 9. September in seinem Haupthaus in der Braubachstraße Antworten mit der Schau „Contemporary Nomads. Cao Fei, Richard Mosse, Paulo Nazareth“. Das Museum Angewandte Kunst zeigt in der gleichen Zeit Arbeiten von Antoine D’Agata, Martin Liebscher, Inez van Lamsweerde und vielen mehr.

Übrigens: In allen städtischen Museen gilt auch in diesem Jahr: Eintritt frei für Kinder und Jugendliche sowie Studenten der Goethe-Universität und der University of Applied Scienes.

Festivals für Klein und Groß, drinnen und draußen
Speziell an Kinder und Jugendliche richtet sich das internationale Theaterfestival „Starke Stücke“, das vom 27. Februar bis 12. März in Frankfurt und der Region gefeiert wird. Vom 18. bis 23. März bespielen internationale Lichtkünstler bei der Luminale 2018 verschiedene Orte, lassen Fassaden und Objekte in Frankfurt und Offenbach leuchten. Um ein Beispiel herauszustellen: Das italienische Designstudio Karmachina zeigt auf der Fassade der Alten Oper deren Geschichte von Gründung über Zerstörung bis zum Wiederaufbau.

Am 5. Mai laden die Kunsthäuser, Off-Spaces und Ausstellungsräume beider Städte ein, bei der Nacht der Museen bis in die frühen Morgenstunden durch ihre Räume zu streifen, zu essen, zu trinken und zu feiern. Vom 4. bis 10. Juni können die Besucher von „literaTurm – Literaturfestival FrankfurtRheinMain“ in Hochhäusern und anderen ungewöhnlichen Orten Lesungen, Gesprächen und Diskussionen verfolgen.

Wo es rund geht – festlich und sportlich
Das Frankfurter Volksfestjahr beginnt 2018 zeitig – mit der Frühjahrsdippemess, deren Fahrgeschäfte vom 23. März bis 15. April auf dem Festplatz am Ratsweg die Nerven kitzeln. Vom 19. bis 22. Mai feiert die Stadt ihren Nationalfeiertag mit vier Tagen Rummel im Stadtwald, vom 27. Juni bis 6. Juli wird der Opernplatz beim gleichnamigen Fest zur Freiluftfressmeile.

Der Mai wird in Frankfurt traditionell mit dem Radrennen – Achtung, neuer Name – „Eschborn-Frankfurt“ eingeleitet. Am 9. Mai startet am Mainufer das 9. Frankfurter Ruderfest und am 7. Juni treffen sich tausende Läufer zum J.P. Morgan Lauf durch die Straßen der Innenstadt.

www.kultur-frankfurt.de

Mittwoch, 10. Januar 18
Berufswunsch: Musiklehrer/in! Beim Studieninformationstag 2018 informiert die UdK Berlin über die Lehramtsstudiengänge in der Musik
Schülerinnen und Schüler mit dem Berufswunsch Musiklehrerin oder Musiklehrer können sich am 30. Januar 2018 ein umfassendes Bild der Lehramts-Studienmöglichkeiten an der Universität der Künste Berlin machen. Bei der ganztägigen Info-Veranstaltung erhalten sie realistische Einblicke in den Uni-Alltag. Vielfältige Angebote bieten Gelegenheit, die UdK Berlin aus Studierendenperspektive kennenzulernen: Interessierte Schülerinnen und Schüler können an Einzel- und Gruppenunterricht, Seminaren, Ensemble und  Bandproben teilnehmen. Sie haben die Möglichkeit, Studierende der Musik zu ihren Erfahrungen zu befragen und in direkten Kontakt mit den Lehrenden zu treten.
In Beratungsgesprächen ist Raum für Fragen in Bezug auf die Bewerbung und Anforderungen für die Aufnahmeprüfung. Im Rahmen dieser Gespräche können Schülerinnen und Schüler individuelle Termine vereinbaren, um Dozentinnen und Dozenten der UdK Berlin auf ihren Instrumenten vorzuspielen und vorzusingen. Ein solches Vorspielen ist im Hinblick auf eine angestrebte Aufnahmeprüfung eine seltene Gelegenheit, eine Einschätzung ihrer instrumentalen und vokalen Fähigkeiten zu erhalten.
Wer an diesem Tag keine Zeit hat, hat die Möglichkeit, sich auf den Social-Media-Kanälen der UdK Berlin zu informieren. Ab dem 12. Januar erhält man hier Einblicke in das Lehramtsstudium, ab dem 15. Januar übernimmt eine Lehramtstudentin Musik den Instagram-Account der UdK Berlin und zeigt täglich Impressionen aus ihrem Studienalltag.

Studieninformationstag am 30. Januar 2018
10 Uhr: Begrüßung und allgemeine Einführung
Kammersaal der Fasanenstraße 1b, 10623 Berlin
Ab 13 Uhr: Blick hinter die Kulissen mit offenem Unterricht, Beratungsgesprächen und Informationsangeboten an den Unterrichtsorten:
Lietzenburger Straße 45, 10789 Berlin
Fasanenstraße 1b, 10623 Berlin
Eintritt frei

www.lehramt.udk-berlin.de

www.udk-berlin.de

Mittwoch, 10. Januar 18
4. Music Contest zum 17th European Elvis Festival in Bad Nauheim
(lifePR) - Bereits ein Jahr im Vorfeld begannen die Planungen für das 17th European Elvis Festival in Bad Nauheim, das vom 17. bis 19. August 2018 stattfinden wird. Geprägt ist das Festival durch das Lebensgefühl, den Zeitgeist und die Musik der 1950er und 60er Jahre.
„Unser Credo lautet: Nach dem Festival ist vor dem Festival! Und so haben wir bereits jetzt das Vergnügen, den ersten Programmpunkt für das European Elvis Festival in 2018 bekannt geben können.“, freut sich Peter Krank, Erster Stadtrat und Dezernent für Kultur und Sport der Stadt Bad Nauheim. „Die Neuauflage des Music Contest verspricht ein vielfältiges Musikprogramm mit Bands und Einzelkünstlern, die mit ihren Interpretationen zu Elvis-Songs dem Publikum ordentlich einheizen werden.“ Der Contest wird am Samstag, den 18. August während des Festivals stattfinden. Die drei Erstplatzierten werden ein weiteres Mal am Sonntag, den 19. August auf dem Festivalgelände auftreten. Dem Gewinner winkt zudem ein Engagement für die Elvis-Party beim 18th European Elvis Festival.
„Bewerbungen für den 4. Music Contest können ab sofort bei der Elvis Presley Gesellschaft e.V. (EPG) eingereicht werden.“, so Maria Hesterberg, 1. Vorsitzende der EPG und fügt hinzu: „In Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Nauheim haben wir als gemeinsame Veranstalter neben dem Music Contest schon jetzt wieder ein unglaubliches Programm in der Vorbereitung. In Kürze gibt es dazu detailliertere Informationen.“

www.european-elvis-festival.de

Dienstag, 9. Januar 18
HOLIDAY ON ICE und Starläuferin Annette Dytrt stellen die Show TIME im Taschenbergpalais Dresden vor
Dresden feiert mit TIME die schönsten Momente des Lebens – Pressetermin auf Eisbahn des Hotels Taschenbergpalais Kempinski Dresden mit der fünffachen deutschen Eiskunstlauf-Meisterin Annette Dytrt – HOLIDAY ON ICE Show TIME vom 15.02.2018 bis 18.02.2018 in der Messehalle 1

HOLIDAY ON ICE
HOLIDAY ON ICE Starlläufer Annette Dytrt und Yannick Bonheur zeigen Einblicke in die HOLIDAY ON ICE Show TIME
© Holiday On Ice / Martin Schumann

HOLIDAY ON ICE und die Starläufer Annette Dytrt und Yannick Bonheur präsentierten am 8. Januar im Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden erste Einblicke in die Show TIME. Anschließend zeigten die Starläufer Annette Dytrt, fünffache deutsche Meisterin im Eiskunstlauf, und Yannick Bonheur, fünffacher französischer Meister im Eiskunstlauf, eine spektakuläre Performance auf der Eisbahn inmitten der zauberhaften Kulisse des Taschenbergpalais.

HOLIDAY ON ICE
HOLIDAY ON ICE Starlläufer Annette Dytrt und Yannick Bonheur zeigen Einblicke in die HOLIDAY ON ICE Show TIME
© Holiday On Ice / Martin Schumann

TIME – Zeit für große Momente nimmt die Gäste in Dresden mit auf eine Reise durch die wohl eindrucksvollsten Momente des Lebens. Inspiriert von unvergesslichen Augenblicken, zaubert die erfolgreichste Eisshow der Welt mit seiner Produktion die einzigartigen Erinnerungen auf das Eis: Die erste große Liebe, der erste Kuss oder ein unvergessliches Abenteuer. Vom 15. bis 18. Februar 2018 können die Show-Besucher in der Messehalle 1 in Dresden Augenblicke, in denen man am liebsten die Zeit anhalten möchte, auf persönliche Weise Revue passieren lassen.

Der Modedesigner Thomas Rath entwarf exklusiv für die neue Produktion TIME Kostüme. „Für HOLIDAY ON ICE zu designen ist eine große Ehre und tolle Herausforderung zugleich. Diese Show sprüht vor Energie, das steckt an“, so Thomas Rath. Ganz nach dem Leitgedanken der HOLIDAY ON ICE Show TIME lässt der Modeschöpfer die Hauptläuferinnen auf der spiegelglatten Bühne in fast magischem Glanz erstrahlen.

HOLIDAY ON ICE
HOLIDAY ON ICE Starlläufer Annette Dytrt und Yannick Bonheur zeigen Einblicke in die HOLIDAY ON ICE Show TIME
© Holiday On Ice / Martin Schumann

Eine weitere Überraschung erwartet die Gäste in Dresden, denn in einer der Shows lassen HOLIDAY ON ICE und die Starläufer Annette Dytrt und Yannick Bonheur einen besonderen Moment für Gewinnerkinder wahr werden und eröffnen mit ihnen die Show.

TIME setzt bei der spannenden Reise durch die schönsten Momente auf traditionelle Elemente, gepaart mit faszinierenden Special Acts. Das völlig neue Musikkonzept sorgt in seiner einzigartigen Zusammenstellung für Ohrwurmgarantie. Die Lichtführung mit aufregenden Effekten unterstützt die Performances und schafft mit einer stimmungsvollen Kulisse und Farbakzenten das Gefühl, als ob die Zeit sillstehen würde – als wären die Momente für immer auf dem Eis eingefroren.

Noch bis März 2018 tourt HOLIDAY ON ICE mit den Produktionen TIME und ATLANTIS durch deutsche Städte und Wien.

Ausstehende Tour-Stationen TIME:

Wien, Wiener Stadthalle: 18.01.2018 – 28.01.2018
Ulm, ratiopharm Arena: 01.02.2018 – 04.02.2018
München, Olympiahalle: 07.02.2018 – 11.02.2018
Dresden, Messehalle 1: 15.02.2018 – 18.02.2018
Berlin, Tempodrom: 21.02.2018 – 04.03.2018

Tickets und Infos zur Show: www.holidayonice.de
Ticket-Hotline 01805-4414 (€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min)
Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab 24,90 € erhältlich. Für Kinder ab 14,90 €.

Dienstag, 9. Januar 18
Starläufer Matti Landgraf und TV-Liebling Valentina Pahde zeigen Einblicke in die neue HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS in der Indoo EisArena
Hamburg feiert den Mythos ATLANTIS – Pressetermin in der Indoo EisArena Planten un Blomen – HOLIDAY ON ICE Starläufer Matti Landgraf und TV-Star Valentina Pahde zusammen auf dem Eis – HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS vom 09.02.2018 bis 11.02.2018 in der Barclaycard Arena
Bei einem strahlend blauen Winterhimmel präsentierten gestern Valentina Pahde und Matti Landgraf auf der spiegelglatten Eisfläche der Indoo EisArena in Planten un Blomen erste Einblicke in die Show ATLANTIS. Unter Beifall der Hamburger Eislauf-Fans der Indoo EisArena zeigten die beiden eine gemeinsame Choreographie. „Es ist wahnsinnig schön und aufregend für die HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS auf dem Eis zu stehen und das Feedback des begeisterten Publikums zu bekommen. Wir sind stolz mit so tollen Sportlern wie Matti Landgraf zusammen zu arbeiten und eine so tolle Show geschaffen zu haben. Es herrscht eine tolle Stimmung, alle unterstützen sich gegenseitig.“, berichtete Valentina Pahde, Testimonial der Show ATLANTIS. Der Chemnitzer Eiskunstläufer Matti Landgraf zeigte außerdem zum Song „Sharp Dressed Man“ seine Einzelchoreografie aus der Show und beeindruckte mit atemberaubenden Stunts.

HOLIDAY ON ICE
Starläufer Matti Landgraf und TV-Liebling Valentina Pahde
zeigen Einblicke in die neue HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS in der Indoo EisArena

© Holiday On Ice / Czarto Photographie

Mit einer Hommage an das versunkene Paradies zeigt die neue HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS Momentaufnahmen aus Leben und Liebe des prachtvollen Inselreichs. Der Mythos um Atlantis, das in nur einer Nacht und an einem Tag mit all seinen Bewohnern im Meer versank, beflügelt bis heute den Entdeckergeist von Wissenschaftlern und Historikern – und unsere Phantasie. Erstmalig in einer Show erzählt HOLIDAY ON ICE die Unterwasserlegende auf der spiegelglatten Eisbühne. Die Schauspiel-Zwillinge Valentina und Cheyenne Pahde sind in Hamburg am 9. Februar mit insgesamt vier Auftritten – inklusive Finale – ein Teil des ATLANTIS Show-Cast und erfüllen sich damit einen eigenen Kindheitstraum. „In jeder ATLANTIS-Stadt lassen wir gemeinsam mit glücklichen Gewinnerkindern den großen Traum vom Eiskunstlauf wahr werden“, verrät Cheyenne Pahde eine weitere Besonderheit, „Gemeinsam mit HOLIDAY ON ICE verschenken wir einen Moment im Rampenlicht auf dem Eis.“

Das Produktionsteam um Robin Cousins, Creative Director und Choreograph, bringt eine mitreißende Live-Show auf das Eis und setzt das Können und die Leidenschaft der Eiskunstläufer mit allen Mitteln der Bühnenkunst zu einem 360-Grad-Erlebnis spektakulär in Szene. „Die Legende von Atlantis birgt einen unglaublichen Ideen-Fundus für Dramaturgie, Choreographie, Kostüme, Szenerie und Musik“, beschreibt Robin Cousins mit Faszination das Projekt. „Nicht zuletzt durch die technische Perfektion unserer Läufer wird die Reise in dieses magische Reich über und unter Wasser zu einem einzigartigen Erlebnis für die Zuschauer.“ Ein Cast von 35 internationalen Profiläufern, ausgebildet in Eis- und Luftakrobatik, wird die Legende wieder zum Leben erwecken.

Noch bis März 2018 tourt HOLIDAY ON ICE mit den Produktionen ATLANTIS und TIME durch deutsche Städte und Wien.
Tickets und Infos zu den Shows: www.holidayonice.de
Ticket-Hotline 01805-4414 (€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min)
Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab 24,90 € erhältlich. Für Kinder ab 14,90 €.

Dienstag, 9. Januar 18
Geschäftsjahr 2017 am Friedrichstadt-Palast: Neue Rekorde knapp verfehlt durch Air Berlin-Insolvenz
Trotz touristischer Herausforderungen erzielt der Friedrichstadt-Palast Berlin im Geschäftsjahr 2017 mit 25,3 Millionen Euro Ticketumsatz und über ½ Million Gästen das zweitbeste Ergebnis seiner 98-jährigen Geschichte
Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr überspringt der Palast mit 25,3 Millionen Euro Ticketerlösen zum zweiten Mal seit 1919 die 25-Millionen-Marke. Im Vergleich zum Vorjahr mit 22,2 Millionen Euro sind das 3,1 Millionen Euro mehr (+14 Prozent) und 600.000 Euro weniger als im Rekordjahr 2013 mit 25,9 Millionen Euro.

2017 kamen 513.731 zahlende Gäste (ohne Freikarten). Im Rekordjahr 2013 waren es 518.670, also nur 4.939 Gäste mehr. Davor wurden zuletzt 2001 über ½ Million Gäste gezählt. Damit liegt der Palast nach Gästen weiter mit deutlichem Abstand auf Platz 1 der Berliner Bühnen. Hinzu kommen rund 200.000 Gäste für Hausvermietungen wie Berlinale und Gastspiele.

Die Auslastung 2017 betrug 89 Prozent. Im Premierenjahr 2016 lag sie bei 87 Prozent. Auf dem Tiefpunkt der Krise im Jahr 2008 waren es 64 Prozent Auslastung (und noch 153.030 Gäste weniger bei damals zusammen 360.701 Gästen). Zu den sehr guten Auslastungszahlen trug die bei Medien und jungen Gästen äußerst positiv aufgenommene neue Kindershow ‚Spiel mit der Zeit‘ bei, die noch bis 31. Januar läuft und in der Spielzeit 2018/2019 wiederaufgenommen wird.

Die Insolvenz von Air Berlin, deren Auswirkungen sich ab September und mit Wucht nach vollständiger Einstellung des Flugbetriebs Ende Oktober bemerkbar machten, dürfte den Palast nach internen Vergleichsrechnungen mindestens 15.000 Gäste und 1 Million Euro Ticketerlöse gekostet haben. Allein im November wurden in Tegel laut Flughafenangaben rund 350.000 Reisende weniger gezählt als im November des Vorjahres. Auch andere touristische Anbieter und Hotels berichten über Nachfragerückgänge aufgrund der eingeschränkten und verteuerten Flugkapazitäten nach Berlin. „Der Palast lebt zu 60 Prozent – in der Hochsaison noch mehr – vom Hauptstadttourismus. Dass unser Haus unter diesen schwierigen Bedingungen zum zweiten Mal die 25 Millionen Euro-Umsatzmarke überschritt, zeigt die enorme Kraft der aktuellen GAULTIER-Show“, so Intendant Dr. Berndt Schmidt. Zu Beginn seiner Intendanz vor zehn Jahren lag der Ticketumsatz bei 12,7 Millionen Euro.

Auch wenn sich die Transportsituation zum Sommerflugplan normalisieren soll, rechnet der Palast für das erste Halbjahr 2018 mit weiter spürbaren Umsatzausfällen zwischen 0,5 und 1 Million Euro. Trotz dieser Rückschläge dürfte THE ONE Grand Show die erfolgreichste Produktion des Hauses werden und die Vorgängershow THE WYLD mit ihren 765.000 Gästen überflügeln. THE ONE Grand Show, mit spektakulären Kostümen von Jean Paul GAULTIER, spielt noch ein halbes Jahr bis 5. Juli und schon jetzt sind 700.000 Tickets verkauft.

Als Bühne des Landes Berlin achtet der Palast nicht nur auf Umsatzoptimierung, sondern verfolgt die Vision, „ein Palast für alle“ zu sein. Dazu werden Angebote für Gäste mit Behinderungen weiter ausgebaut und über eine soziale Ticketvergabe sollen auch Menschen mit schmalem Geldbeutel oder in schwierigen Lebenslagen in den Genuss von Showbesuchen kommen. So liegt der Einstiegspreis für ein Ticket unverändert bei günstigen 19,80 Euro. Zudem besuchten 2017 über 6.000 sozial benachteiligte Menschen mit dem ‚berlinpass‘ des Senats für nur 3 Euro pro Ticket die Vorstellungen. Hinzu kamen rund 25.000 stark preisermäßigte Charity-Tickets zu 5 Euro pro Ticket für soziale Einrichtungen, Kliniken oder Hospize. Über die im Juni 2017 gestartete Initiative #PalastFürAlle kamen 3.700 Gäste für 5 Euro in den Palast. Die #PalastFürAlle-Tickets werden rein auf Vertrauensbasis an Menschen vergeben, denen es derzeit nicht möglich ist, Tickets zum regulären Einstiegspreis zu erwerben (Informationen unter www.palast.berlin/fueralle/ ). Obwohl 2017 mit knapp 35.000 Sozialtickets in diesem Bereich ein neuer Ausgaberekord erzielt wurde, stieg der durchschnittliche Kartenpreis von 47,35 Euro im Jahr 2016 auf 49,20 Euro in 2017 (+4 Prozent). Dazu Intendant Dr. Berndt Schmidt: „Kultur ist bedeutend für das Wohlbefinden eines Menschen und Teilhabe daran ist sozialer Kitt für eine Gesellschaft. Unser gestiegener Umsatz zeigt, dass sich wirtschaftliche und soziale Erwägungen nicht ausschließen müssen.“

Das sich zu 100 Prozent im Besitz des Landes Berlin befindliche Haus erhielt 2017 Zuwendungen in Höhe von 10,6 Millionen Euro, davon 1,6 Millionen Euro, die als Gebäudemiete direkt zurück ans Land überwiesen werden. Beim Vergleich mit anderen öffentlichen Bühnen ist zu beachten, dass der Palast etwa 15 Prozent seiner Kosten durch Zuwendungen ausgeglichen bekommt und bis zu 85 Prozent seiner Aufwendungen selber erwirtschaften muss.

www.palast.berlin

Dienstag, 9. Januar 18
Theater Magdeburg erfüllt Europäisches Kulturerbejahr mit Leben
Die Europäische Kommission hat das Jahr 2018 als Europäisches Kulturerbejahr unter dem Motto »Sharing Heritage« ausgerufen. Es soll vor allem zur Förderung und Wertschätzung der vielfältigen europäischen Kultur beitragen. Ganz konkret lebt das Theater Magdeburg europäische Zusammenarbeit in diesem Jahr mit zwei Projekten vor.

Als Mitglied des europäischen Opernhaus-Dachverbandes »Opera Europa«, des europäischen Opern- und Ballettfördernetzwerkes »FEDORA – The European Circle of Philanthropists of Opera and Ballet« und seit November 2017 auch des europäischen Theaternetzwerks »European Theatre Convention« (ETC) erfüllt das Theater Magdeburg das Europäische Kultur-erbejahr mit intensivem Leben und knüpft immer weitere Verbindungen über Ländergrenzen hinweg.

Besonders stolz und glücklich ist das Theater Magdeburg über seine Aufnahme in die »European Theatre Convention«: Dies ist eine weitere Anerkennung der hohen künstlerischen Qualität des Theaters Magdeburg. Neben den schon seit vielen Jahren existierenden euro-päischen Beziehungen der Sparte Musiktheater ermöglicht die Mitgliedschaft nun auch eine institutionelle Förderung des Schauspiels und seiner europäischen – insbesondere osteuropäischen – Verbindungen. Die Herausforderung ist dabei, unterschiedliche Sprachen nicht als Barriere, sondern als Bereicherung des Schauspiels zu begreifen.

Im Rahmen des vierjährigen Programms »ENGAGE« der ETC beteiligt sich das Theater Magdeburg deshalb an dem Projekt »Young Europe«. Dieses Jugendprojekt soll ein mehrsprachiges, europäisches Jugendtheater fördern. Das Theater Magdeburg wird innerhalb des ETC-Projektes mit dem rumänischen Nationaltheater »Marin Sorescu« in Craiova und dem Staatstheater Braunschweig zusammenarbeiten. Die Verbindung zum rumänischen National-theater entstand u. a. durch das Gastspiel des Theaters Magdeburg mit der Oper »The Trial« (»Der Prozess«) nach Kafka von Philip Glass im Oktober 2015. Ganz im Sinne der 30-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Braunschweig und Magdeburg arbeiten zudem nun auch das Staatstheater Braunschweig und das Theater Magdeburg im Rahmen dieses konkreten Theaterprojekts zusammen. In dem dokumentarisch geprägten Jugendprojekt der drei Theater sollen die Jugendlichen zum Thema recherchieren was ihre Familien ausmacht, wie sie ihre Familien beschreiben und wie sie sich voneinander unterscheiden. Dabei interessiert besonders die Frage, ob es Unterschiede zwischen Familien aus West und Ost gibt, zum einen schon zwischen Familien in Braunschweig und Magdeburg im Verhältnis wiederum zu denen in Craiova. Das Jugendprojekt, das u. a. auch theaterpädagogische Begleitprogramme umfassen soll, startet mit einem ersten Kennenlernen der drei Partner im Januar und der Stückentwicklung bis Ende 2018. Die Uraufführung ist für 2019/2020 vorgesehen.

Ein weiteres Europa-Projekt wird schon in den kommenden Monaten realisiert: Ursprünglich für den 21. Januar 2018 geplant, wird das Theater Magdeburg nun am 10. März 2018, vor der Premiere der Oper »Richard Löwenherz« (Telemann/Händel), eine Podiumsdiskussion zum Zukunftsthema Fundraising im Kulturbereich mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft veranstalten und das bereits erwähnte europäische »FEDORA Fördernetzwerk« vorstellen. Denn ohne zusätzliche bürgerschaftliche, private Initiative reichen die EU-Fördermittel nicht, um den europäischen Dialog voranzutreiben. 

www.theater-magdeburg.de

Dienstag, 9. Januar 18
Kunst-Ausstellung „Flausen im Kopf“ mit Gemälden der Frankfurter Künstlerin Meike Helberger im Satire Theater Die Schmiere
Mit Werken der Frankfurter Künstlerin Meike Helberger wird die Ausstellungsreihe „Achtung Kunst!!“ im Satire Theater Die Schmiere im Januar 2018 fortgesetzt. Die beiden Initiatorinnen Effi B. Rolfs und Edda Rössler freuen sich, mit der aktuellen Ausstellung „Flausen im Kopf“ ebenso originelle wie ausdrucksstarke Werke zu präsentieren, die alltägliche Sehweisen auf den Kopf stellen. Denn die Künstlerin und Grafikerin Meike Helberger (ehemals Art-Direktorin Lintas, seit vielen Jahren erfolgreich selbstständig) bekennt sich zu ihrem Laster: „Ich habe Flausen im Kopf“. Das bedeutet für Meike Helberger, sie beobachtet ihre Umwelt präzise und mit Empathie, dabei bleibt aber immer Platz für „Quatsch, Tagträume, und Phantasie“. Sie weiß, „wenn man die Tapete genau betrachtet, fangen die Strukturen und Muster an zu tanzen.“ So wird aus dem Hintergrund schon mal ein Vordergrund und die dargestellte Person erscheint in einem völlig neuen Licht, bis sich der Reigen an Strukturen, Linien und Farbe dann zu einem Bild zusammenfügt.

Meike Helberger
Porträt der Künstlerin Meike Helberger
© Meike Helberger

Das ist Magie!
Ungewöhnlich ist dabei ihre künstlerische Technik. Meike Helberger trägt wasserlösliche Ölfarbe auf Stoffe und Papiere auf. Ganz bewusst integriert sie so eine bereits existierende Ornamentik in eigene Bildwelten. „Ich liebe diesen künstlerischen Dialog“, erklärt sie. „Er gibt Pfade vor und ebnet zugleich den Weg für Neues.“ Poppige Blümchendecken im Stile der 70er Jahre, originelle Papier- und Tapetenmuster, die aus einem Art-Noveau-Musterbuch stammen könnten, verblüffend treffsicher in Szene gesetzte Porträts laden den Betrachter zur Auseinandersetzung ein. „Malerei ist Magie“, so ihr augenzwinkerndes Credo.

Respekt zollen
„Wir schätzen, dass trotz der beschwingten und freien Interpretation die Modelle nie an Würde und Persönlichkeit verlieren“, so Effi B. Rolfs und Edda Rössler. „Meike Helberger begegnet Menschen sensibel und mit Respekt.“ Für Effi B. Rolfs eröffnet sich an dieser Stelle zugleich eine Parallele mit Satiretheater. „Auch wir erlauben uns, der Realität einen Spiegel vorzuhalten, der verändert und neue Prioritäten fokussiert, aber immer mit Respekt.“

Die Arbeiten sind bis April 2018 im Satire Theater Die Schmiere zu sehen. Öffnungszeiten: jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Die Vernissage zur Ausstellung „Flausen im Kopf“ findet am 28. Januar 2018 um 16.30 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin statt. Der Eintritt zur Vernissage ist kostenlos.
Im Anschluss daran, um 19 Uhr, beginnt die Theater-Vorstellung von „Wählen Sie sich glücklich“, dem aktuellen Schmiereprogramm. Tickets dazu unter die-schmiere.de
Die Werke von Meike Helberger können dann jeweils eine Stunde vor Theaterbeginn besichtigt werden. Ausstellungsdauer: bis voraussichtlich April 2018.

Meike Helberger - 1984-88: Grafik-Design-Studium in Darmstadt mit Diplom, 1985-88: Junior Art Direktor bei Lintas: Frankfurt am Main, 1989-93: Art Direktor bei Lintas:Hamburg.
Seit 1994: selbstständig als Art Direktorin und Illustratorin. Bis heute: Weiterbildung in der freien Malerei, bei verschiedenen Malern: Radierungen, Portraitmalerei, Aktzeichnen und Aktmalerei. helberger-illustration.de
Die Schmiere ist Deutschlands einziges Repertoire-Kabarett. Das Ensemble besteht aus einem Dutzend Akteure, die sich in wechselnder Besetzung um das Basis-Team, bestehend aus Effi B. Rolfs und Matthias Stich, gruppieren.
Die Schmiere – Im Karmeliterkloster – Seckbächer Gasse 4 – 60311 Frankfurt – Tel. 069 -28 10 66, die-schmiere.de

Dienstag, 9. Januar 18
„Starke Nerven behalten!“ bei den Wertungsspielen des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs 2018 in den Fächern Klavier und Komposition
Am 17. Januar 2018 beginnen die öffentlichen Wertungsspiele des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs, der in diesem Jahr in den Fächern Klavier und Komposition ausgetragen wird. Sowohl für das Finalkonzert im Fach Klavier als auch für das Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger konnte das Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Corinna Niemeyer als Partner gewonnen werden.

Im Fach Klavier nehmen 27 Studierende an den Wertungsspielen teil. Die erste Runde wird in dieser Kategorie am 17. und 18. Januar durchgeführt, die zweite Runde einen Tag später. Im Fach Komposition treten sieben Studenten an. Die von ihnen geschriebenen Werke werden am 19. Januar von Studierenden ihrer eigenen Hochschulen aufgeführt. Bisher wurden Kompositionen beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb nur nach Partitur bewertet. Die Neuerung in Form der Aufführung der Werke durch Ensembles der Hochschulen der Komponisten dient dazu, den Studierenden eine größere Plattform zu schaffen und dem Publikum die für den Wettbewerb geschriebene Musik direkt vorzustellen. Beginn aller Wertungsspiele ist jeweils um 10 Uhr, der Eintritt ist frei

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einen Blick: www.fmbhw.de/wettbewerb/2018/teilnehmende-2018/
Die Wettbewerbsteilnehmenden haben die Chance, ihr Können vor hochkarätigen Jurys unter Beweis zu stellen. „Künstlerisch das Beste geben und starke Nerven behalten!“ rät die Pianistin Lilya Zilberstein, die der Jury im Fach Klavier vorsitzen wird, den Studierenden. Bei Komposition hat Christian Jost den Juryvorsitz inne. Er erhofft sich „Werke, welche die bereichernde Vielfalt zeitgenössischen Komponierens widerspiegeln.”

Das Finalkonzert Klavier findet am 20. Januar 2018 im Großen Saal des Konzerthaus Berlin statt. Hierbei treten die maximal vier besten Studierenden dieser Disziplin auf. Je nach persönlicher Präferenz spielen sie das Klavierkonzert Nr. 1 op. 25 oder das Klavierkonzert Nr. 2 op. 40 von Felix Mendelssohn Bartholdy zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung der Dirigentin Corinna Niemeyer.
Die mit einem Ersten Preis prämierten Studierenden beider Fächer präsentieren sich am 21. Januar 2018 im Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger im Konzertsaal der Universität der Künste (UdK) Berlin in der Hardenbergstraße. Die Aufführung wird vom Label „betont“ der UdK Berlin live im Internet übertragen. Auf dem Programm stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, die Uraufführung des für den Wettbewerb komponierten Werkes „Études de dessin“ für Klavier solo von Kit Armstrong und mindestens eine Uraufführung eines im Fach Komposition mit einem Preis ausgezeichneten Werkes. Auch für dieses Konzert konnte das Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Corinna Niemeyer verpflichtet werden.

Künstlerischer Leiter des Wettbewerbs ist seit Frühjahr 2016 Sebastian Nordmann, Intendant des Konzerthaus Berlin. Schirmherr ist Andris Nelsons, Music Director des Boston Symphony Orchestra (BSO) und neu ernannter Kapellmeister des Gewandhausorchesters Leipzig ab Februar 2018. Veranstaltet wird der Wettbewerb von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und der Universität der Künste Berlin.

Die Termine auf einen Blick:
17. bis 19. Januar 2018, jeweils ab 10 Uhr: Öffentliche Wertungsspiele Klavier, Eintritt frei
19. Januar 2018, ab 10 Uhr bis voraussichtlich 12 Uhr: Öffentliche Wertungsspiele Komposition, Joseph-Joachim-Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, Eintritt frei
20. Januar 2018, 17 Uhr: Finalkonzert Klavier, Konzerthaus Berlin, Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro
21. Januar 2018, 19 Uhr: Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger, Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro
Dieses Konzert wird vom Studiengang Tonmeister der UdK Berlin auch auf www.fmbhw.de/livestream übertragen.
 
Tickets für das Konzert am 20.01.2018 im Konzerthaus Berlin: www.konzerthaus.de oder Tel. (030) 2030 92101
Tickets für das Konzert am 21.01.2018 im Konzertsaal der UdK Berlin: www.reservix.de oder Tel. (030) 3185 2374

www.fmb-hochschulwettbewerb.de

Dienstag, 9. Januar 18
Maximilian Paproth wechselt zu UNIVERSAL MUSIC
Maximilian Paproth wechselt mit Wirkung zum 1. Februar 2018 als Senior Director A&R Central Europe zur UNIVERSAL MUSIC Group. Der erfahrene Musikmanager unterstützt in seiner neu geschaffenen Funktion die A&R-Arbeit der UNIVERSAL MUSIC Labels in Deutschland und den länderübergreifenden Kreativaustausch zwischen Labels und Künstlern in Central Europe. Paproth berichtet an Frank Briegmann, President & CEO Central Europe UNIVERSAL MUSIC und Deutsche Grammophon.

Maximilian Paproth gründete 2001 sein eigenes Label und einen angeschlossenen Musikverlag. Von 2003 bis 2013 war er für den Budde Musikverlag als International Sync Manager und A&R tätig, die letzten drei Jahre zusätzlich auch als Geschäftsführer der Budde Music Ltd. mit Sitz in London. Danach wechselte er zu SonyATV als Senior A&R Manager, wo er ab August 2014 zusätzlich die Rolle als European Creative im Europateam übernahm. In den letzten zwei Jahren vor seinem Wechsel leitete er die A&R/Creative Abteilung als Head of Creative bei SonyATV für die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz. Maximilian Paproth absolvierte ein Studium der europäischen Betriebswirtschaftslehre und eine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien. Zu seinen Publishing Signings zählen unter anderem Milky Chance, Annenmaykantereit, Felix Jaehn, Wincent Weiss, Joris, Max Giesinger, Moderat, Digitalism und Cubeatz.

Maximilian Paproth, Senior Director A&R Central Europe: „Ich danke Frank und dem gesamten Management Team für das Vertrauen und freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen in den Territorien werden wir das internationale Potential vieler Künstler neu bewerten und gemeinsam mit ihnen Strategien für eine europäische Karriere-Entwicklung schaffen und umsetzen.“

Frank Briegmann, President & CEO Central Europe UNIVERSAL MUSIC und Deutsche Grammophon: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Max. Mit seinem erstklassigen Know-how und seiner Erfahrung aus der European Creative Rolle werden wir die europäischen Märkte noch besser für unsere Künstler erschließen und die kreative Zusammenarbeit zwischen den Territorien stärken. Max wird in Abstimmung mit unseren Labels auch als Ansprechpartner für unsere aktuellen bzw. zukünftigen Künstler fungieren. Ich wünsche ihm und allen Teams, mit denen er zusammenarbeitet, viel Erfolg.“

www.universal-music.de

Montag, 8. Januar 18
Wolfskinder feiert Premiere in der Neuköllner Oper Berlin
Der Krieg ist vorbei. Doch die Eltern sind fort und ihr Zuhause liegt in Trümmern. Heimat existiert nur noch in der Erinnerung. Die sieben Schwestern haben einen Unterschlupf für die Nacht gefunden; und wo die Vergangenheit bald ebenso zerbrechlich wie die Zukunft erscheint, wird die vertraute Geschichte von Hänsel und Gretel zu einem Zufluchtsort, an dem die Zeit erst einmal stehen bleiben darf. Denn woran sich die Schwestern noch festhalten können, sind die Fantasiewelten aus unbeschwerten Tagen, in denen Märchen und Lieder verlässlich auf sie warten. Mit dem romantischen Biedermeier eines Humperdinck spielen sie gegen das tägliche Dunkelwerden an.

Wolfskinder
Wolfskinder
Neuköllner Oper Berlin
Vorabbild
© Matthias Heyde

Die Oper Hänsel und Gretel hat seit Jahrzehnten ihren festen Platz im Spielplan der deutschen Theater. Jeder kennt das Märchen der beiden Geschwister, die von den Eltern fortgeschickt werden und sich auf der Suche nach etwas Essbarem im Wald verlaufen.
Weitaus weniger im kulturellen Gedächtnis verankert ist die Geschichte der »Wolfskinder«, der heimatlosen Waisen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem damaligen Ostpreußen kommend in den Wäldern Litauens umherirrten. Im Nachbarland, so hieß es, solle es noch Brot und Kuchen geben, und so machten sich die Kinder auf den Weg, um dem Hunger zu entfliehen und ein neues Zuhause zu finden.
Das Stück verbindet Erinnerungen ehemaliger Wolfskinder mit einer Kammermusik-fassung von Humperdincks Märchenspiel. Ein Musiktheaterabend über den Verlust von Heimat und Zugehörigkeit, eine Geschichte über Identität und Erwachsenwerden.

Wolfskinder
Musiktheater für Erwachsene
nach Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel
Regie/Fassung: Ulrike Schwab
Musikalisches Arrangement: Tobias Schwencke, Markus Syperek
Musikalische Leitung und Einstudierung: Markus Syperek
Bühne und Kostüm: Rebekka Dornhege Reyes
Dramaturgie/Fassung: Marion Meyer

Mit: Angela Braun, Ildiko Ludwig, Isabelle Klemt, Maja Lange, Marine Madelin, Laura Esterina Pezzoli, Amélie Saadia
Spieltermine: 25. / 27./28. Januar, 1.-4., 8.-11., 16.-18., 23./24. Februar, jeweils 20 Uhr

www.neukoellneroper.de

Montag, 8. Januar 18
»Der Ring des Nibelungen« an der Oper Leipzig 2018 ~ Die Geburtsstadt Richard Wagners zeigt sein Hauptwerk mit Starbesetzung
(lifePR) - Auch 2018 sind Richard Wagners epische Themen von Liebe und Hass zwischen alten Göttern und neuen Helden nicht von der Leipziger Opernbühne wegzudenken. Zum Auftakt des Jahres präsentiert die Oper Leipzig den »Ring des Nibelungen« in der Inszenierung von Rosamund Gilmore als geteilten Zyklus am 6./7. Januar sowie am 13./14. Januar jeweils um 16 Uhr. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Generalmusikdirektor und Intendant Ulf Schirmer.

Götterdammerung
Götterdämmerung
Oper Leipzig (Premiere 30.04.2016)
2. Norn (Kathrin Göring), 3. Norn (Olena Tokar) & 1. Norn (Karin Lovelius)
© Tom Schulze

Die Besetzung für den Leipziger Ring-Zyklus 2018 weist namhafte Gäste des internationalen Opernparketts auf, darunter Stefan Vinke (Titelpartie in »Siegfried«), der schon häufiger an der Oper Leipzig gastierte und in den vergangenen Jahren im Bayreuther Castorf-Ring glänzte, Christiane Libor (Brünnhilde in der »Götterdämmerung«), Daniela Köhler (Sieglinde), Thomas J. Mayer (Wotan in »Die Walküre«), Thomas Mohr (Siegfried in der »Götterdämmerung«, Loge in »Das Rheingold«) und Peter Sidhom (Alberich in »Götterdämmerung«).

Aus dem Kreis der Ensemblemitglieder der Oper Leipzig debütieren Wallis Giunta als Rheintochter Wellgunde in »Das Rheingold« und Tuomas Pursio als Alberich in »Siegfried«. Pursio wird außerdem wie bisher als Wotan in »Das Rheingold« und Gunther in »Götterdämmerung« zu erleben sein. Der aus Island stammende Tenor Sven Hjörleifsson, neu im Ensemble seit dieser Spielzeit, feiert sein Debüt in einer Wagnerrolle als Froh in »Das Rheingold«.

Der zweite Ring-Zyklus der Spielzeit 2017/2018 wird mit eintägiger Unterbrechung im April (11./12. & 14./15. April) gezeigt. Vom 10. bis 13. Mai können Wagner-Fans den kompletten Zyklus an vier aufeinanderfolgenden Tagen erleben.

Die Oper Leipzig hat seit 2016, nach über vierzig Jahren, wieder einen kompletten szenischen »Ring« im Repertoire. Die szenische Umsetzung lag in den Händen des Regieteams Rosamund Gilmore (Inszenierung), Carl Friedrich Oberle (Bühne) und Nicola Reichert (Kostüme). Wagners »Ring des Nibelungen« hat für Leipzig eine besondere Bedeutung. Mit der Stadt verbinden sich Ereignisse wie die erste Aufführung des kompletten »Rings« außerhalb von Bayreuth im Jahr 1876 oder richtungsweisende Neudeutungen wie die »Ring«-Inszenierung von Joachim Herz in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus verfügt das Gewandhausorchester über eine Wagner-Tradition, die mit Namen wie Angelo Neumann, Arthur Nikisch oder Gustav Mahler weit ins 19. Jahrhundert zurückreicht.

Aufführungen:
»Das Rheingold«, Samstag, 6. Januar 2018, 16 Uhr | Mittwoch, 11. April 2018, 17 Uhr | Donnerstag, 10. Mai 2018, 17 Uhr
»Die Walküre«, Sonntag, 7. Januar 2018, 16 Uhr | Donnerstag, 12. April 2018, 17 Uhr | Freitag, 11. Mai 2018, 17 Uhr
»Siegfried«, Samstag, 13. Januar 2018, 16 Uhr | Samstag, 14. April 2018, 16 Uhr | Samstag, 12. Mai 2018, 17 Uhr
»Götterdämmerung«, Sonntag, 14. Januar 2018, 16 Uhr | Sonntag, 15. April 2018, 16 Uhr | Sonntag, 13. Mai 2018, 17 Uhr
Karten sind an der Kasse im Opernhaus, per Tel. 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de erhältlich.

Samstag, 6. Januar 18
English Theatre Frankfurt: Jekyll & Hyde extended ~ Der Kampf zwischen Gut und Böse geht in die nächste Runde
Standing Ovations gab es bei der Premiere des Musicals „JEKYLL & HYDE“ am English Theatre Frankfurt. Über 12.000 Besucher sahen seitdem bereits das Gothic Musical um den ambitionierten Wissenschaftler. Nun geht es in die Verlängerung.


Jekyll & Hyde
Engliish Theatre Frankfurt
© Martin Kaufhold

Das Musical basiert auf Robert Louis Stevensons Novelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ über einen genialen Geist, dessen Forschung außer Kontrolle gerät. Dr. Jekyll möchte die Welt
verändern, indem er in der menschlichen Psyche das Gute vom Bösen trennt. Als sein Forschungsantrag vom Londoner Wissenschaftsausschuss abgelehnt wird, führt er seine Experimente im Selbstversuch fort. Dabei entfesselt er sein dämonisches Alter Ego Mr. Edward Hyde - mit verehrenden Konsequenzen. Ohne jegliches Gefühl von Anstand und Moral treibt Edward Hyde sein Unwesen in den Straßen Londons. Hierdurch geraten zwei bildhübsche Frauen in Lebensgefahr: die gebildete Emma Carew und die Prostituierte Lucy Harris. In einem Wettlauf gegen die Zeit muss Dr. Jekyll seine Gefühle für beide ordnen und, um sich und seine Lieben zu retten, den bösen Dämon Hyde bekämpfen.
Bis zum 4. März nehmen Hauptdarsteller John Addison - in Frankfurt bereits bekannt aus dem Erfolgsmusical „Ghost“ – und seine elf Kollegen sowie die 6-köpfige-Live-Band das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die mörderischen Straßen Londons.
Vorstellungen: Dienstag bis Samstag um 19.30 Uhr, Sonntag um 18.00 Uhr
Preise/Vollzahler: zwischen 37 und 55 Euro
Ermäßigung: zwischen 20 und 25 Euro

www.english-theatre.de

Samstag, 6. Januar 18
Calixto Bieito übernimmt Leipziger »Tannhäuser«- Inszenierung ~ Deutschland-Premiere am 17. März 2018
(lifePR) - Die Leitung der Oper Leipzig freut sich, den international renommierten katalanischen Regisseur Calixto Bieito für die ursprünglich mit Katharina Wagner geplante Produktion von Richard Wagners »Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg« gewonnen zu haben. Am Samstag, 17. März 2018, 18 Uhr findet die Deutschland-Premiere im Leipziger Opernhaus statt. Bieitos »Tannhäuser«-Inszenierung war nach ihrem großen Erfolg in Gent und Antwerpen in der Spielzeit 2015/2016 im vergangenen Jahr bereits in Venedig und Bern zu erleben. Bieitos langjährige künstlerische Partner Rebecca Ringst und Ingo Krügler gestalten wie schon in Gent Bühne und Kostüme. Burkhard Fritz, der für die Titelpartie der Leipziger Inszenierung verpflichtet wurde, gab bei der Premiere in Gent sein gefeiertes Tannhäuser-Debüt.

Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Ein Umtausch ist an der Tageskasse möglich. Informationen unter Tel. 0341- 12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de.

Samstag, 6. Januar 18
Staatstheater Wiesbaden: Neujahrs-Gala am 7. Januar im Großen Haus
Am Sonntag, den 7. Januar 2018, jeweils um 11 Uhr, 14 Uhr und 17 Uhr findet im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden die Neujahrs-Gala statt. Präsentiert werden Auszüge und Highlights aus dem Programm aller Sparten. Intendant Uwe Eric Laufenberg moderiert die Veranstaltung.
Die ersten beiden Vorstellungen um 11 und 14 Uhr sind bereits ausverkauft. Für die 17-Uhr-Vorstellung gibt es noch Karten.
Sonntag, 7. Januar 2018 um 17 Uhr, Großes Haus, Eintritt 5,50-16,50 Euro
Karten sind erhältlich an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de

Samstag, 6. Januar 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (WDR) kommt am Sonntag, 7. Januar 2018, um 23:35 Uhr im Ersten. Die geplanten Themen:

- Black Lives Matter ~ Über Rassismus in den USA und eine Geschichte vom Überleben
- Deals mit Diktatoren ~ Über Grenzzäune in Afrika und die Kultur der Abschottung
- Malerei als Abenteuer ~ Sebastian Schraders geheimnisvolle Bilder des Widerstands
- Der Sound von Hollywood ~ Der Dokumentarfilm „Score" erzählt die Geschichte der Filmmusik.
- Hannahs Weg zum Glück ~ Wie der Buddhismus nach Europa kam

Moderation: Evelyn Fischer

Freitag, 5. Januar 18
Erfolgreiche Premiere von neuer Holiday On Ice Show ATLANTIS in Frankfurt – HOLIDAY ON ICE begeistert die Besucher in der ausverkauften Festhalle mit einer Hommage an den Mythos Atlantis – Eiskunstlauf auf Hochleistungsniveau – Pahde-Zwillinge einmal in jeder Tourstadt zu sehen

© HOLIDAY ON ICE / Dean van Meer
Holiday On Ice; Atlantis
© HOLIDAY ON ICE / Dean van Meer

Spektakulär und mystisch startete HOLIDAY ON ICE den Gastbesuch in Frankfurt. Die ausverkaufte Premierenshow in der Festhalle bringt Momentaufnahmen aus Leben und Liebe des prachtvollen Inselreichs aufs Eis. Das Produktionsteam um Robin Cousins, Creative Director und Choreograph, setzt das Können und die Leidenschaft der Eiskunstläufer mit allen Mitteln der Bühnenkunst in Szene. Der Cast aus 35 internationalen Profiläufern nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die mystischen Welten der Legende und fasziniert mit Eiskunstlauf, Tanz und Luftakrobatik auf Hochleistungsniveau. „Diese Produktion erreicht ein ganz neues Showlevel. Mit modernster Licht-und Installationstechnik kreieren wir eine Über-und Unterwasserwelt und schaffen ein 360-Grad-Erlebnis für die Zuschauer.“, so Robin Cousins. Atemberaubende Luftakrobatik, vierfache Sprünge und ein aus 30 Eiskunstläufern bestehendes Wheel, das wie ein glitzerndes Drehkreuz rückwärts rotiert, sind nur einige Highlights von ATLANTIS. Die Show gastiert noch bis zum 08. Januar in der Festhalle in Frankfurt.

Als Teil des Cast sind die TV-Lieblinge Valentina und Cheyenne Pahde, bekannt durch die RTL-Serien „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Alles was zählt“, in jeder Tourstadt für eine Show auf dem Eis zu sehen. Die beiden verzaubern das Publikum in insgesamt vier Szenen mit ihrer Passion für den Eiskunstlauf auf der spiegelglatten Bühne. Bereits seit Kindertagen stehen die Zwillinge auf den Kufen und erfüllen sich mit ihren Rollen als Testimonials für HOLIDAY ON ICE nun einen Kindheitstraum. „Alle kleinen Mädchen, die professionell in Richtung Eiskunstlauf gehen, haben das Ziel, irgendwann bei HOLIDAY ON ICE zu laufen. So war es bei uns auch“, freut sich Valentina Pahde.

Für Cheyenne Pahde, die seit 2016 jede Woche für die RTL-Serie „Alles was zählt“ vor der Kamera auf dem Eis steht, wird HOLIDAY ON ICE auch in der Sendung eine wichtige Rolle spielen. Die emotionale Begegnung von Cheyenne Pahde als Marie Schmidt und der HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS werden ab dem 08. Februar 2018 ausgestrahlt.

Von November 2017 bis März 2018 tourt HOLIDAY ON ICE mit den Produktionen ATLANTIS und TIME durch 19 deutsche Städte und Wien. Als nächstes verzaubert der Cast von ATLANTIS die Städte Düsseldorf (11.01.2018-14.01.2018), Dortmund (19.01.2018-21.01.2018) und Stuttgart (25.01.2018-28.01.2018). Alle Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist, kann sich jetzt noch die besten Plätze sichern.

Freitag, 5. Januar 18
Schauspiel Frankfurt: Lesung mit Edgar Selge und Jakob Walser - "Was glaubt ihr denn"
Björn Bicker: »Was glaubt ihr denn« ~ Lesung mit Edgar Selge und Jakob Walser am 12. Januar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Edgar Selge, ausgezeichnet u.a. mit dem Grimme-Preis, war zuletzt mit Michel Houellebecqs »Unterwerfung« zu Gast am Schauspiel Frankfurt. Mit seinem Sohn, dem Schauspieler Jakob Walser, liest er nun Björn Bickers »Was glaubt ihr denn« - ein vielstimmiges Bild unserer Zeit und eine Erzählung davon, wer wir heute sind und morgen sein wollen.
Alle reden über Religion. Hier kommen die Gläubigen zu Wort. Muslime, Juden, Christen, Hindus, Sikhs, Buddhisten und viele andere. Sie erzählen vom religiösen Leben in einer säkularen Gesellschaft, vom Helfen, vom Heiraten, vom Arbeiten, vom Heilen...
Im Anschluss an die Lesung findet ein Publikumsgespräch in der Panorama Bar statt.

www.schauspielfrankfurt.de

Freitag, 5. Januar 18
Staatstheater Wiesbaden: Liederabend mit Benjamin Russell am 22. Januar im Foyer ~ Franz Schubert »Die schöne Müllerin«
Am Montag, den 22. Januar 2018, um 19.30 Uhr, wird die Reihe der Liederabende mit Bariton Benjamin Russell und Levi Hammer am Klavier im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden fortgesetzt.
Nachdem im Ballett Schuberts »Winterreise« in der Bearbeitung von Hans Zender die musikalische Inspiration für die Choreografie bildete, erklingt Franz Schuberts »Die schöne Müllerin« in einem Liederabend mit Benjamin Russell. Der romantische Liedzyklus erzählt von einer unglücklichen Liebesgeschichte, die bis heute berührt.
Der irische Bariton Benjamin Russell feierte in der aktuellen Spielzeit unter anderem als Wolfram in »Tannhäuser« großen Erfolg. Auch als Papageno in »Die Zauberflöte« ist er auf der Wiesbadener Opernbühne zu erleben. Begleitet wird er von einem neuen Gesicht am Hessischen Staatstheater, dem Musikalischen Assistenten und Korrepetitor Levi Hammer.
Der Liederabend findet in Kooperation mit den Theaterfreunden Wiesbaden e.V. statt.
Montag, 22. Januar 2018 um 19.30 Uhr, Foyer Großes Haus, Eintritt 13,20 Euro
Karten sind erhältlich an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de

Freitag, 5. Januar 18
Theater Augsburg: Internationale Ballett- und Tanzgala
Bereits zum elften Mal bildet die »Internationale Ballett- und Tanzgala« einen der beliebtesten und gefragtesten Höhepunkte der Tanzsaison in der Brechtstadt. Das Ballett Augsburg wird sich am 13. und 14. Januar im martini-Park mit Repertoireausschnitten als Gastgeber präsentieren und erfolgreiche Künstler aus der ganzen Welt willkommen heißen.

YOUNGGYUCHOI © Yoonsik Kim
Young Gyu Choi
© Yoonsik Kim

Auch dieses Mal wird wieder ein abwechslungsreiches Potpourri aus klassischen Bravourstücken und aufregenden zeitgenössischen Meisterwerken gezeigt. Bereits angekündigt haben sich unter anderem Solisten des Het Nationale Ballet Amsterdam, des Norwegischen Nationalballett Oslo, des Finnischen Nationalballett Helsinki, des Astana Ballet und des Semperoper Ballett. Darüber hinaus werden weitere Gäste die überwältigende Vielfalt der deutschen Tanzszene repräsentieren. Durch den Abend begleitet der Ballettdirektor Ricardo Fernando, verstärkt durch Ballettmanager Armin Frauenschuh.

13.1.2018 19:30 | martini-Park
14.1.2018 19:00 | martini-Park
Mit Tänzerinnen und Tänzer des Ballett Augsburg, nationalen und internationalen Tanzsolisten
Moderation Ricardo Fernando, Armin Frauenschuh

www.theater-augsburg.de

Freitag, 5. Januar 18
Theater Augsburg: Deutschsprachige Erstaufführung von Hanoch Levins Das Kind träumt
Weltweit sind mehr als 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Vor diesem Hintergrund und einer weltweit immer restriktiver werdenden Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik setzt das Theater Augsburg Hanoch Levins »Das Kind träumt« auf den Spielplan – eine Allegorie auf Flucht und Krieg. Die Regisseurin Antje Thoms bringt das Schauspiel als Deutschsprachige Erstaufführung ab dem 13. Januar 2018 auf die brechtbühne.
Losgelöst von jedem konkreten Zeitbezug und ohne sich historisch eindeutig zu verorten, schildert einer der bedeutendsten israelischen Theatermacher und Dramatiker das Thema Flucht als universelle Erfahrung, die jeden jederzeit und ohne Vorwarnung treffen kann. In seiner offenen, allegorischen Anordnung lässt sich das 1993 verfasste Stück als zynischer Kommentar auf gegenwärtige Flucht- und Verfolgungsszenarien lesen. Mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor und kunstfertig stilisierter Sprache gelingt es Levin – in bester Brecht-­Tradition, der Ernsthaftigkeit des Themas zum Trotz die nötige Distanz zur Reflexion zu verschaffen.

Das Kind träumt
Schauspiel von Hanoch Levin
Deutsche Übersetzung Matthias Naumann
Premiere: 13.1.2018 19:30 | brechtbühne

Inszenierung Antje Thoms
Bühne und Kostüme Lea Dietrich
Dramaturgie Lutz Keßler
Mit: Sebastian Baumgart, Marlene Hoffmann, Natalie Hünig, Andrej Kaminsky, Patrick Rupar, Katharina Rehn, Daniel Schmidt

Mit den Augen des Kindes blickt das Publikum auf eine Welt des willkürlichen Umgangs mit Leben und Tod, in der Frieden, Mitgefühl und Menschlichkeit unerreichbare Ziele sind.
Alles beginnt mit einem idyllischen, fast schon heiligen Bild: Vater und Mutter bei der Betrachtung ihres schlafenden Kindes. »Anhalten sollte jetzt die Zeit, am Höhepunkt des Glücks, denn besser wird es nicht mehr werden«, sagt die Mutter. Kaum ist der fromme Wunsch ausgesprochen, bricht völlig unvermittelt und mit äußerster Brutalität die Realität in Person von bewaffneten Soldaten über die Familie herein. Gelingt es der Mutter zunächst noch, die Situation angesichts des schlafenden Kindes einigermaßen zu deeskalieren, kippt die Szenerie schließlich doch in eine lebensbedrohliche Lage, in deren Folge der Vater getötet und Mutter und Kind zur Flucht gezwungen werden. Unter großen Mühen gelingt es den beiden, an Bord eines Schiffes zu gelangen, das sie zu einer sicheren Insel bringen soll, wo sie um Asyl bitten wollen.

www.theater-augsburg.de

Freitag, 5. Januar 18
Buchmarkt 2017: Umsätze leicht rückläufig
Jahresergebnis des Publikumsmarkts 2 Prozent unter dem Vorjahr / Wachsende Medienkonkurrenz, rückläufige Kundenfrequenz im Einzelhandel / Branchen-Monitor BUCH meldet erste Jahreszahlen

Der Buchmarkt ist in Bewegung: Nach einem Umsatzplus von 1 Prozent in 2016 kam der Umsatz mit Büchern 2017 nicht ganz an das starke Vorjahresergebnis heran. Rückläufige Kundenfrequenzen in den Innenstädten und eine zunehmende Medienkonkurrenz machten sich im Buchhandel verstärkt bemerkbar. Das Jahresergebnis des Publikumsmarkts (Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhäuser, Elektro- und Drogeriemärkte) lag 2 Prozent unter dem Vorjahr, der Buchhandel vor Ort kam mit seinem stationären Geschäft auf minus 3 Prozent. Das zeigt der Branchen-Monitor BUCH, der heute erscheint.
„2017 war für den Buchhandel ein herausforderndes Jahr. Das Buch behauptet sich in der Medienlandschaft, sieht sich aber in einem zunehmenden Wettbewerb um Zeit und Aufmerksamkeit der Menschen. Es zeichnet sich ab, dass gerade die sozialen Medien mit ihrer hohen Kommunikationsdichte die Zeitbudgets der Nutzer immer stärker beanspruchen. Rückläufige Kundenfrequenzen in den Innenstädten führten weniger Käufer in die Buchhandlungen vor Ort. Die Branche blickt dennoch optimistisch ins neue Jahr. Der Buchhandel reagiert auf die Wünsche der Kunden und betreibt inzwischen fast flächendeckend Cross-Channeling. Er kombiniert die Vorteile des Handels vor Ort mit denen des Online-Einkaufs. Buchhandlungen wie Verlage sind weiterhin gefragt, überzeugende Konzepte zur Kundenansprache und -bindung zu entwickeln, um den Stellenwert des Buches und des Lesens in der Gesellschaft zu festigen. Um die Kundenfrequenz in den Innenstädten langfristig zu verbessern, fordern die Händler von den Kommunen, dass sie sich verstärkt für vitale Innenstädte und einen starken Einzelhandel einsetzen“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
Die Umsätze waren über alle Warengruppen hinweg leicht rückläufig. Ein kleines Minus von 1 Prozent verzeichnete die weiterhin bedeutendste Warengruppe, die Belletristik. Das Kinder- und Jugendbuch hielt sich nach dem Umsatzsprung von +9 Prozent durch den Harry-Potter-Effekt in 2016 mit nur 2,3 Prozent weniger Umsatz weiter auf hohem Niveau. Einbußen gab es auch bei Reiseliteratur (-2 Prozent), Sachbüchern (-2,3 Prozent) und Ratgebern (-2,5 Prozent).
Der meistverkaufte Roman 2017 (Belletristik Hardcover) war laut Media Control „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde. Auf Rang 2 folgt „Origin“ von Dan Brown, den dritten Platz belegt Daniel Kehlmanns neuer Roman „Tyll“. Bei den Sachbüchern (Hardcover) dominierten Gesundheits- und Naturthemen: Platz 1 bei den Jahresbestellern belegt „Wunder wirken Wunder“ von Dr. Eckhart von Hirschhausen, „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben schafft es auf Platz 2 und „Heilen mit der Kraft der Natur“ von Prof. Dr. Andreas Michalsen auf Platz 3.
Die jetzt veröffentlichten Daten für die Vertriebswege Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemärkte bieten eine erste Tendenzaussage für die Entwicklung des Buchmarkts 2017. Vollständige Buchmarktzahlen, die alle weiteren Vertriebswege (Verlage direkt, Versandbuchhandel, sonstige Verkaufsstellen, Buchgemeinschaften) umfassen, liegen im Juni 2018 vor.
Der Branchen-Monitor BUCH wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels monatlich herausgegeben. Er basiert auf den Daten des Handelspanels von Media Control.

www.boev.de

Freitag, 5. Januar 18
Von märchenhaft bis hochdramatisch: Erstaufführungen und neue Einspielungen
„… so könnte es klingen, das nordische Licht …“ (Meininger Tageblatt)
Mit Werken zwischen Traum und Realität sowie inspiriert von der sagenhaft-rauhen Natur des Nordens beeinflussen Norwegische Musiker nachhaltig das Musikleben Europas.
Gleich zu Beginn des neuen Jahres wird die Meininger Hofkapelle ein neues Werk des norwegischen Komponisten Torstein Aagaard-Nilsen zur deutschen Erstaufführung bringen. Es ist bereits die dritte Arbeit des Norwegers mit diesem Orchester und ein Anschluss an das Auftragswerk Det andre lyset (Das andere Licht) das in der letzten Saison uraufgeführt worden ist. Nach dem Mikro-Liedzyklus, der vom Sonnenuntergang über das Abend- bis zum gefroren Licht thematisch um verschiedene Daseinsformen des Lichts kreist, folgt nun mit Reverie ein Stück über Norwegens größten See, Mjøsa. Auch hier werden aus der Naturbeobachtung Traumbilder komponiert. Das Eintauchen in die sich verwischenden Grenzen zwischen Natur und Kunst, Realität und Reflexion scheint typisch Norwegisch, war dieses Werk doch Beginn der Zusammenarbeit des Tondichters mit dem führenden Verleger Norsk Musikforlag.

Auch in dem neuen Album Lifelines vonLea und Esther Birringer oszilliert die Musik zwischen Natur und Kunst, Traum und Wirklichkeit. Beeindruckt von dem volkstümlich-lyrischen Charakter der Musik Griegs erschließen die Geschwister von Griegs Jugendsonate op. 8 die emotionale Vielfalt der späteren Kompositionen Liszts und Francks neu. „Ei, wie keck!“ – überzeugte der norwegische Kollege mit seinem frühen Schaffen Franz Liszt. Dessen späte Elegien bilden in diesem Album die Brücke zur Sonate des Liszt-Freundes César Franck, die ein ganzes Leben umspannt: Nicht zuletzt war das Werk Cesár Francks, das als opus magnum der Duoliteratur gilt, ein Hochzeitsgeschenk für den Geiger Ysaÿe. So sind die drei Kompositionen der Hochromantik für das Geschwisterpaar durch einen roten Faden miteinander verbunden.

Nicht zuletzt wollen die Trondheim Solistene mit ihrer Einspielung beim Label 2L mit Werken von Henning Sommerro nach mehr als einem Dutzend Nominierungen endlich einen Grammy erlangen.
In Planung ist zudem auch eine Einspielung von Hate Songs, also von Werken dieMarkus Paus nach Texten von Dorothy Parker für die Mezzo-SopranistinTora Augestadt geschrieben hat.
    
www.meininger-staatstheater.de
www.birringer.org

Die Konzerte im Überblick:
18. Januar 2018, 19.30 Uhr, Meiningen, Staatstheater, Großes Haus
27. Januar 2018, 14.30 Uhr, Saarbrücken, Musikhaus Knopp
23. Februar 2018, 20.00 Uhr, Berlin, Piano Salon Christophori
02. März 2018, 19.00 Uhr, Quierschied, Q.lisse Haus der Kultur

Einspielung: Lifelines
Lea Birringer, Violine; Esther Birringer, Klavier
Rubicon Classics, Veröffentlichung: 26. Januar 2018

Donnerstag, 4. Januar 18
Junge Dirigenten proben mit dem Orchester der Musikalischen Komödie
Dirigentenforum des Deutschen Musikrates veranstaltet 15. Operettenworkshop für Junge Dirigenten / Abschlusskonzert mit Korngolds Operette »Das Lied der Liebe«
 (lifePR) - Der Deutsche Musikrat richtet nach einjähriger Pause vom 2. bis 7. Januar 2018 gemeinsam mit der Musikalischen Komödie erneut den »Operettenworkshop für junge Dirigenten« aus. Drei junge Kollegen des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates – Alexander Sinan Binder, Valentin Egel, Clemens Mohr – erhalten dabei die Möglichkeit, sich als Dirigenten zu präsentieren. Am Ende des Workshops steht das öffentliche Abschlusskonzert am Samstag, 6. Januar 2018, 19:30 Uhr, und Sonntag, 7. Januar 2018, 15 Uhr.

Bis heute ist die Musikalische Komödie eines der führenden Häuser im Bereich Operette und Musical im deutschsprachigen Raum. Nach dem Abschied von Ehrendirigent Roland Seiffarth als langjährigem Leiter des Operettenworkshops liegt die künstlerische Leitung nun in den Händen von Chefdirigent Stefan Klingele, der gemeinsam mit dem Musikrat ein neues Konzept für den Workshop entwickelt hat. Ziel ist dabei die Erarbeitung eines kompletten Werks, das sowohl für die Dirigenten als auch für das Orchester neu ist. Seit gestern wird im Opernhaus geprobt: Auf dem Programm steht Erich Wolfgang Korngolds Operette »Das Lied der Liebe«, u. a. nach Melodien aus »Das Spitzentuch der Königin« von Johann Strauß (Sohn), als konzertante Aufführung. Die Musik des Komponisten, der zahlreiche Operetten instrumentierte, steht für Klangsinnlichkeit in der Orchesterbehandlung und ist damit prädestiniert für den Operettennachwuchs.

Um seine Spielschulden zu begleichen, geht Frauenschwarm und Herzensbrecher Graf Richard von Auerspach (Adam Sanchez) mit seinem Vetter Fürst Franz von Auerspach einen Deal ein: Während sich Franz aus dynastischen Gründen mit Baronin Paulette (Lilli Wünscher) zu vermählen gedenkt, soll Richard dessen Ex-Geliebte, die Hofschauspielerin Lotte Hohenberg, für eine Zeit aus dem Verkehr ziehen und mit ihr eine kleine Vergnügungsreise nach Capri unternehmen. Als sich Richard jedoch Hals über Kopf in eine schöne Unbekannte (Paulette) verliebt, kommt schließlich doch alles anders als geplant. Paulettes Schwager Gigi (Andreas Rainer) nimmt die Liebe eher von der leichten Seite und vergnügt sich währenddessen abwechselnd mit dem Stubenmädchen Tini (Anna Evans) und der Tänzerin Lori (Mirjam Neururer).

Abschlusskonzert:
Samstag, 6. Januar 2018, 19:30 Uhr, Musikalische Komödie
Sonntag, 7. Januar 2018, 15:00 Uhr, Musikalische Komödie
Karten gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel. 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 UHR), per E-Mail service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de

DIRIGENTENFORUM
Das Dirigentenforum ist das Förderprogramm des Deutschen Musikrates für den dirigentischen Spitzennachwuchs in Deutschland, das in den Sparten Orchesterdirigieren und Chordirigieren durch Meisterkurse junge Talente fördert und für die künstlerische Begegnung der jungen Dirigentengeneration mit national wie international renommierten Dirigentenpersönlichkeiten steht.
Die Stipendiaten des Dirigentenforums durchlaufen ein umfangreiches Arbeitsprogramm mit Berufsorchestern und Chören. Jährlich finden rund zwanzig Meisterkurse des Dirigentenforums statt, die von erfahrenen Mentoren geleitet werden und den Stipendiaten die Möglichkeit bieten, sich unter professionellen Bedingungen weiterzuqualifizieren. Assistenzen,Förderkonzerte, Preise und Stipendien sind weitere Bestandteile der Förderung, wobei die angebotenen Maßnahmen individuell auf die Stipendiaten abgestimmt werden. Das Dirigentenforum arbeitet mit einer ständig wachsenden Zahl von Dirigenten, Orchestern, Chören, Musiktheaterensembles sowie mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zusammen.
Inzwischen sind weit über einhundert deutsche Kulturorchester sowie Rundfunk-, Opern- und semiprofessionelle Chöre Partner des Dirigentenforums. Kooperationen mit ausländischen Klangkörpern ergänzen das umfassende Angebot. Das Dirigentenforum wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

www.dirigentenforum.de

DEUTSCHER MUSIKRAT
Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der weltweit größte nationale Musikdachverband und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Er repräsentiert über acht Millionen musikbegeisterte Bürgerinnen und Bürger, die dem DMR und seinen über 100 Mitgliedsorganisationen aus beruflichen Gründen oder als Laien angeschlossen sind. Mit seinen zahlreichen Mitgliedern sowie seiner langfristig angelegten Projektarbeit ist der DMR Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Gesellschaft. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für Musik zu begeistern, ihre Teilhabe am Musikleben zu ermöglichen und die Rahmenbedingungen im Musikland Deutschland nachhaltig zu verbessern. Mit seinen musikpolitischen Initiativen und langfristigen Projekten erreicht der DMR Menschen aus sämtlichen Bereichen des M usiklebens.

www.musikrat.de

Donnerstag, 4. Januar 18
Wieder auf dem Spielplan des Staatstheater Mainz: Vincenzo Bellinis Norma mit Nadja Stefanoff
Nach der Premiere 1831 an der Mailänder Scala trat Vincenzo Bellinis Norma einen wahren Siegeszug durch die italienischen und auch anderen europäischen Opernhäuser an. Große Sängerinnen des 19. Jahrhunderts, darunter Maria Malibran und Jenny Lind, nahmen sich der Titelpartie an. Die Priesterin der Gallier, Orakel und Seherin, wurde zur Paraderolle für Belcanto-Sängerinnen: Äußere Konflikte werden sensibel-fein musikalisch nachvollzogen - mit Koloraturen und der sowohl von Wagner wie auch von Verdi gepriesenen „melodie lunghe, lunghe, lunghe“, dem nicht enden- wollenden melodischen Einfallsreichtum des Komponisten. So wird Norma auch heute noch als leuchtendes Beispiel der Belcanto-Opern angesehen: Die Titelfigur zerbricht an dem Konflikt von privater Passion und öffentlicher Pflicht. Die gallische Priesterin ruft nämlich nicht zum Krieg gegen die römischen Besatzer, weil sie den Feind liebt- zwei Kinder hat sie mit dem römischen Prokonsul Pollione. Als dieser sich aber in die Novizin Adalgisa verliebt, muss Norma sich ent scheiden - soll sie für ihre Liebe kämpfen oder den Wünschen ihres Volkes folgen? 

Regisseurin Elisabeth Stöppler zeichnet in starken Bildern den Leidensweg Normas nach. Nadja Stefanoff als Norma und Marie-Christine Haase als Adalgisa beglaubigen dabei die berührenden Schicksale der Figuren - eine „glanzvolle Besetzung“, befand die Frankfurter Rundschau nach der Premiere. Ästhetisch spielt die Inszenierung unter anderem mit der Bildwelt der Performancekünstlerin Marina Abramovié, die in ihren frühen, den Körper radikal ausstellenden, und ihren späten von extremer Konzentriertheit geprägten Arbeiten eine Art proto-religiöses Vorbild bildet. Norma, die Heilige, die Leidende, die Sich-Opfernde, steht im Zentrum des Abends.

NORMA von Vincenzo Bellini
Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Inszenierung: Elisabeth Stöppler
Wiederaufnahme am 5. Januar im Großen Haus
Weitere Vorstellungen am 16.1. sowie am 4. und 31.3.

www.staatstheater-mainz.de 

Donnerstag, 4. Januar 18
Neustart im Bergkirchenviertel für das Monta ~ Brentanos Erben erste Spielzeit im Club
Eigentlich sollte die aufgelassene Krankenhauskapelle der „Barmherzigen Brüder von Montabaur“ auf dem Schulberg 7-9 nur als Probenraum, Lager, für Meetings und hin und wieder für Kunstausstellungen genutzt werden. Nun hat sich Brentanos Erben aber entschieden den historistischen Saal mit 40 Bankplätzen für Veranstaltungen zu öffnen. Mit zwei Kunstausstellungen, zweimal Comedy mit Lilli und ein paar Konzerten in den letzten vier Jahren gab es schon Probeveranstaltungen. Nach dem kostspieligen Einbau von 2 Toiletten in einem Außenkeller, zwei Kühlschränken und einer Kaffeemaschine zeigt sich Kathrin Schwedler, Vorsitzende des winzigen Kulturvereins, nun gewappnet für Gäste. „Wir verstehen uns als Nachbarschaftshaus mit Wohlfühlcharakter im etwas ungewohnten Ambiente einer kuscheligen Kirche“, sagt die Kulturmacherin, die neben ihrer journalistischen Tätigkeit  im Rheingau die Brentanoscheune damals als Kabarettbühne mit Künstlerprominent aufbaute. Die Kleinkunstreihe „Auslese“ endet dort in Eltville in der Burg am 25.März mit Katalyn Bohn mit ihrem Solo „Sein oder Online“. Die aus Ecken sprießenden anderen Kleinkunstveranstaltungen und vor allem exorbitante Raummieten mit Aufschlägen für Nichtrheingauer machten trotz eines Sponsors betriebswirtschaftlich keinen Sinn mehr. Im winzigen „Monta“ wird es nur intime Abende geben. Am 23.1. hat die Reihe „Cabinet“ Premiere mit einem Seminarabend, bei dem Literaturfachmann Hartmut Boger zusammen mit der Biologin Cornelia Beckert das Thema „Winter“ künstlerisch als auch naturwissenschaftlich aufblättert. Das Format ist als „Club“ für knapp zwanzig Personen erdacht, die Freude am gemeinsamen Symphilosophieren haben.  Mit Manfred Gerber, Jutta Schubert und Klaus-Dieter Köhler geht es bei den Folgeterminen um Politik, „Weiße Rose“ und Fußball. Comedy ist mit der Wiesbaden-Premiere von „Generation Teenitus“ und Matthias Jung am 28.1. auch vertreten. Literarisch hochkarätig wird es am 14.3. mit der Lesung von Jan Costin Wagner zu einem neuen Finnland-Krimi. Am 2.Mai wird Ijoma Mangold moderiert von Jutta Szostak sein autobiographisches Buch „Das deutsche Krokodil“ vorstellen. Extern läuft der Auftritt von Bodo Bach am 18.2. im Dotzheimer „Haus der Vereine“. Der Verein Brentanos Erben kooperiert mit dem örtlichen Akkordeonorchester, die die Theke übernehmen. „Ich bin sehr dankbar, dass Bodo Bach uns vom Rheingau in die neue Spielstätte nach Wiesbaden folgt“, sagt Schwedler. Teamarbeit von Ehrenamtlern sei ihr sehr wichtig, meint die Leiterin der „Kulturtage Rheingauviertel-Hollerborn“, die sie als Back-Office zusammen mit dem Kulturamt, dem zuständigen Orstbeirat und den engagierten Bürgern im Quartier im kommenden Sommer zum siebten Mal umsetzen wird.

www.brentanos-erben.de
www.kulturstaettemontabaur.npage.de (WI-Bergkirchenviertel)

Verlängert! VON MONET BIS KANDINSKY.VISIONS ALIVE – Die Multimedia-Ausstellung bleibt bis 30. Juni 2018 in der Alten Münze Berlin
Seit Juli 2017 präsentiert die Multimedia-Ausstellung „Von Monet bis Kandinsky.Visions Alive“ in der Alten Münze Berlin die Werke der sechzehn bedeutendsten Maler der klassischen Moderne in einer atemberaubenden Kombination aus animierter Video-Projektion auf riesigen Leinwänden und passender Musik in Dolby Surround. Bislang haben mehr als 60.000 Besucher die Schau, die am 28. Januar enden sollte, teils mehrfach besucht. Wegen des anhaltend hohen Interesses wird die Ausstellung nun bis zum 30. Juni 2018 verlängert.

Eine Reise in die Welt der Kunst mit den Mitteln modernster Technik
Die Endlosschleife von sechzehn kurzen Filmsequenzen zeigt die zentralen Werke von Claude Monet, Edgar Degas, Paul Gauguin, Henri Rousseau, Henri de Toulouse-Lautrec, Gustav Klimt, Paul Signac, Piet Mondrian, Amedeo Modigliani, Vincent van Gogh, Pierre-Auguste Renoir, Juan Gris, Paul Klee, Edvard Munch, Wassily Kandinsky und Kasimir Malewitsch. Allen Malern gemeinsam ist die Suche nach neuen visuellen Formen, um die gewaltigen Metamorphosen ihrer Zeit zu erfassen, die geprägt war von der industriellen Revolution, politischen Umbrüchen und Kriegen. Ihre Abkehr von der Abbildung der Realität entfaltete sich u.a. im Expressionismus, in der abstrakten Malerei, im Surrealismus und Suprematismus. Insgesamt wurden etwa 1.500 Bilder aus mehr als 20 Museen aus aller Welt für diese Schau digital bearbeitet und im Rhythmus der Musik zum Leben erweckt. Der Betrachter wird förmlich hineingesogen in einen Strudel aus Farben und Formen. Eine spektakuläre Reise zur revolutionären Kunst des 19./20. Jahrhunderts, die eine ganz neue Sicht auf die Kunst eröffnet.

21. Juli 2017  – 30. Juni 2018
Täglich von 10 - 20 Uhr
Alte Münze, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin, U Klosterstraße, U/S Alexanderplatz
Eintritt: 12,50 Euro / ermäßigt 9,50 Euro, Sonderpreise für Gruppen
Die Ausstellung ist barrierefrei
Ausstellungssprachen: Deutsch/Englisch
Veranstalter: Vision Multimedia Projects GmbH
Produziert von ARTPLAY MEDIA
www.visions-alive.com

Mittwoch, 3. Januar 18
Englischsprachige Schauspielausbild am English Theatre Wien
Unter dem Titel OBSERVE. ENGAGE. CREATE. startet das English Theatre Wien eine Schauspielausbildung. Audition beginnen am  18. Februar 18, die Ausbildung am 17. September 18. Das kostenpflichtige, 35-wöchige Programm besteht auf den fünf Teilen: Acting, Movement, Voice & Singing, Skill-Based Modules and Performance.

Weitere Infos unter: www.vetavienna.com 

Mittwoch, 3. Januar 18
Kostenlose Opern Livestreams im Januar auf Operavision
Auch in 2018 bieten die an Operavision beteiligten Opernhäuser gratis Livestreams an. Die Termine im Januar:
L'Orfeo von Claudio Monteverdi (New Belgrade Opera / Madlenianum): Do. 4. Januar 18, 19.00 Uhr
The Snow Queen von Marius Felix Lange (Deutsche Oper am Rhein), Fr. 12. januar 18, 19.00 Uhr
Turandot von Giacomo Puccini (Teatro Regio Torino): Do. 25. Januar, 19.00 Uhr

Im Archiv können über einen begrenzten Zeitraum weitere Opern angeschaut werden, wie beispielsweise Wagners Der Ring des Nibelungen (Produktion der North Opera Leeds).

www.operavision.eu/de

Dienstag, 2. Januar 18
Musikalischer Neujahrsgruss von den Fensterputzern der Elbphilharmonie Hamburg
Seit ihrer Eröffnung im Januar 2017 sorgt die Elbphilharmonie Hamburg für unvergessliche musikalische Erlebnisse. Nun bringt das Konzerthaus einen musikalischen Neujahrsgruß der besonderen Art heraus: den »Window Waltz«. Als augenzwinkernde Hommage an Wiener Neujahrsgepflogenheiten intonieren vier Industriekletterer aus dem Fassadenreinigungsteam von Hamburgs neuem Wahrzeichen in schwindelerregender Höhe »An der schönen blauen Donau« – mit ihrem Arbeitsgerät.

Elbphilharmonie Window Waltz © Christopher Koch
Elbphilharmonie Hamburg: »Window Waltz«
© Christopher Koch

16.000 Quadratmeter Glasfläche, bestehend aus rund 1.100 bedruckten Fassadenelementen, von denen viele individuell gewölbt sind – die Elbphilharmonie Hamburg hat mit ihrer spektakulären Architektur Maßstäbe gesetzt. Dies gilt insbesondere für den gläsernen Neubau des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron, der sich wie eine kristallene Welle über dem rauen Backstein des ehemaligen Kaispeichers erhebt. Die Reinigung dieser überdimensionalen Fensterfläche, in der sich je nach Perspektive das Wasser der Elbe, der Himmel und die Stadt spiegeln, ist eine besondere Herausforderung. Rund drei Wochen dauert es, bis jeweils acht Industriekletterer die Glasfassade des Konzerthauses einmal komplett gesäubert haben. In bis zu 110 Metern Höhe hängen sie bei ihrer Arbeit; zum Abseilen und zur Sicherung sind insgesamt 2 Kilometer Seil im Einsatz.

Elbphilharmonie Window Waltz © Christopher Koch
Elbphilharmonie Hamburg: »Window Waltz«
© Christopher Koch

Ein Video, das die Elbphilharmonie gestern als Neujahrsgruß veröffentlichte, zeigt, dass die Fensterputzer von Hamburgs neuem Wahrzeichen nicht nur schwindelfrei sind, sondern auch musikalisch. Offensichtlich inspiriert von ihrem Arbeitsplatz treten vier der Industriekletterer mit einer Violinistin in Inneren des Gebäudes unvermittelt in Dialog und bringen ihr Putzgerät auf der 48 Millimeter starken Glasfassade des Konzerthauses in Aktion. Mal imitieren sie mit ihren Abziehern den Klang von Violinen, mal schlagen sie mit Fensterwischern und Teleskopstangen perkussiv auf die Scheiben. Das Ganze ergibt eine wahrhaft ungehörte Version des unsterblichen Johann-Strauss-Walzers »An der schönen blauen Donau«.

Elbphilharmonie Window Waltz © Christopher Koch
Elbphilharmonie Hamburg: »Window Waltz«
© Christopher Koch

Die besondere Lage der Elbphilharmonie am Übergang zwischen Stadt und Hafen und an drei Seiten vom Wasser umgeben begeistert Industriekletterer Steffen Falkenberg: »Die Arbeit an der Elbphilharmonie ist nicht nur besonders, weil sie solch ein populäres Gebäude ist. Die einzigartige Architektur und Lage setzt uns ständig neuen Windverhältnissen aus und bietet uns spannende Herausforderungen beim Klettern und Abseilen. Und das Schönste ist der grandiose Ausblick über die Stadt und den Hafen!«

Elbphilharmonie Window Waltz © Christopher Koch
Elbphilharmonie Hamburg: »Window Waltz«
© Christopher Koch

Musikgenuss und spektakuläre Ausblicke – seit der weltweit beachteten Eröffnung der Elbphilharmonie im Januar 2017 ist Hamburgs neues Wahrzeichen für jeden erlebbar: In den Sälen erklingen erstklassige, stets ausverkaufte Konzerte unterschiedlichster Genres. Den einmaligen Panoramablick über Hamburg von der in 37 Metern Höhe gelegenen, öffentlich zugänglichen Plaza genossen im ersten Jahr bereits rund viereinhalb Millionen Besucher.

Zum Video: https://youtu.be/O2Ch167xlMo
Making Of: https://youtu.be/1SBCrv8x-LM

Dienstag, 2. Januar 18
Theater Lüneburg: Deutschsprache Erstaufführung: Das Musical MURDER BALLAD feiert Premiere im T.NT Studio
Musical meets FIGHT CLUB: Das könnte das Motto des Musicals MURDER BALLAD sein, das am 11. Januar im T.NT Studio Premiere feiert. Unter der Musikalischen Leitung von Daniel Stickan ist die Deutschsprachige Erstaufführung des Vier-Personen-Musicals bis zum 04. Mai neun weitere Male in Lüneburg zu erleben. Für die Inszenierung sowie das Bühnen- und Kostümbild zeichnet Friedrich von Mansberg verantwortlich. Auf der Bühne sind die gefeierte EVITA der vergangenen Spielzeit Dorothea Maria Müller(Sara), Kristian Lucas (Michael), Steffen Neutze (Tom) und Regina Pätzer (Erzählerin) zu erleben. MURDER BALLAD machte 2013 am Off-Broadway Furore. Der messerscharfe Musicalthriller von Julia Jordan (Preisträgerin des Jonathan Larson Awards) und der Indie-Rock-Singer-Songwriterin Juliana Nash ist eine hochdramatische Geschichte über eine Liebe im Dreieck.
Sara hat ihr altes Leben hinter sich gelassen. Die wilden, langen Nächte in den Bars der Stadt, immer am äußersten Rand, immer mit voller Geschwindigkeit. Und sie hat Tom hinter sich gelassen, mit dem gemeinsam sie das Nachtleben genossen hat. Nun ist sie mit Michael zusammen, der so anders ist, Lyrikstudent, zurückhaltend, liebevoll. Mit Michael hat sie ein Kind, und statt Gin und Disko bis zum Morgengrauen heißt es nun Windeln wechseln und Wäsche waschen. Doch Sara lassen die alten Zeiten nicht los. Als sie eines Tages Tom ganz zufällig in einem Café sitzen sieht, zögert sie einen Moment zu lange: Nur ein schneller Espresso, auf die alten Zeiten...
Die Uraufführung fand in einer Bar statt, mit fließenden Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum. Nun wird das T.NT Studio zur Bar – und die rockige Musik, die aufgeladene Atmosphäre und die Geschichte nebst tödlichem Ausgang für die Zuschauer unmittelbar spürbar.

www.theater-lueneburg.de

Dienstag, 2. Januar 18
Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und Deutschlandfunk Kultur veranstalten vom 17. bis zum 21. Januar 2018 "Ultraschall Berlin"
Das Festival für neue Musik bildet in fünfzehn Konzerten wesentliche Entwicklungen der zeitgenössischen Musik exemplarisch ab, setzt Komponistinnen und Interpreten in Beziehung zueinander und präsentiert aktuelle Werke in Maßstäbe setzenden Aufführungen. Eine Balance zwischen Ur- und Erstaufführungen und Werken aus der jüngeren Vergangenheit, die in aktuellem Kontext aufgegriffen werden, ist dabei ein wichtiges Markenzeichen von Ultraschall Berlin. So stehen Uraufführungen von Isabel Mundry, Márton Illés oder Birke Bertelsmeier beispielhaft neben Werken von Frederic Rzewski, Heinz Holliger oder Bernd Alois Zimmermann, dessen 100. Geburtstag 2018 begangen wird.

Unerhörte Instrumentalbesetzungen, Streichersoli und großes Orchester
Im 20. Festivaljahrgang sind vielfältige Instrumentalbesetzungen zu erleben. Aus Klangexperimenten in der neuen Musik entstanden und mittlerweile als feste Formationen etabliert, ermöglichen Ensembles wie Nikel (E-Gitarre, Saxophon, Schlagzeug und Klavier) oder LUX:NM (Saxophon, Posaune, Akkordeon, Klavier und zwei Violoncelli) unerhörte klangliche Varianten. Einen weiteren Schwerpunkt bilden in diesem Jahr solistische Streicher. Die Geigerin Carolin Widmann und der Bratscher Christophe Desjardins loten die Dimensionen ihrer Instrumente in einem Spannungsbogen vom Großwerk bis zur Miniatur ebenso aus, wie Caleb Salgado, der die ungeahnten Möglichkeiten des Kontrabasses auf überraschende Weise auffächert, u. a. in einer Fassung von Helmut Lachenmanns Cellostück "Pression" für sein Instrument. Die große Orchesterbesetzung ist auch in diesem Jahr wieder mit den beiden Klangkörpern der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH (roc) vertreten. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin wird von Heinz Holliger (Solist: Thomas Zehetmair, Violine) und Evan Christ (Solisten: Magali Mosnier, Flöte, Mike Svoboda, Posaune) geleitet; am Pult des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin steht Enno Poppe (Solisten: Nicolas Hodges, Klavier, Christian Dierstein und Dirk Rothbrust, Schlagzeug). Zu den weiteren Interpreten des Festivals gehören das GrauSchumacher Piano Duo, Nina Janßen-Deinzer sowie die Ensembles ascolta und hand werk.

In einer Porträtreihe wird die Zusammenarbeit mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD fortgesetzt. Zahlreiche Ensemble- und Orchesterwerke des jungen israelischen Komponisten Yair Klartag ziehen sich als roter Faden durch mehrere Konzerte des Festivals.

Die Konzerte von "Ultraschall Berlin 2018 – Festival für neue Musik" finden statt im Großen Sendesaal des rbb im Haus des Rundfunks, im Radialsystem V, im Heimathafen Neukölln sowie zudem erstmals im Pierre Boulez Saal, im Berghain und im Studiosaal der Hochschule für Musik Hanns Eisler.

Das detaillierte Programm des 20. Jahrgangs des Festivals ist nun online unter www.ultraschallberlin.de zu finden.

Dienstag, 2. Januar 18
Jetzt bewerben: Förderpreis für interkulturellen Dialog
Die Pill Mayer Stiftung schreibt wieder einen Förderpreis für interkulturellen Dialog aus. Damit zeichnet sie ein beispielhaftes interkulturelles Kulturprojekt für Kinder und Jugendliche aus.

Die mit 1000 € dotierte Prämierung richtet sich an regionale, überregionale und internationale Kulturengagierte. Angesprochen sind alle künstlerischen Ausdrucksformen wie Musik, Literatur, Theater, Tanz, Film oder Bildende Kunst, aber auch Museen und Ausstellungsmacher. Innovative Ideen oder bereits bewährte Konzepte können eingereicht werden. Der Einsendeschluss der Bewerbungen per E-Mail mit Projektskizze ist der 1. Mai 2018. Weitere Informationen finden sich unter www.pillmayerstiftung.org (Was wir tun).

Kulturarbeit als Brücke zwischen Kulturen
Seit nunmehr sieben Jahren fördert die in Wolfegg im Allgäu beheimatete Pill Mayer Stiftung interkulturelle Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche. Die Stiftung ist davon überzeugt, dass ideenreiche Kulturarbeit den interkulturellen Dialog fördern kann. Sie unterstützt die Freude am Entdecken kultureller Vielfalt und setzt sich für interkulturelles Lernen ein. Damit leistet sie einen Beitrag zur respektvollen, bereichernden Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen für ein positives Miteinander.

www.pillmayerstiftung.org

Dienstag, 2. Januar 18
theaterprozess frankfurt/m: Adler.Werke.Katzbach.
Die nächste Theaterproduktion von theaterprozess frankfurt/m wird sich einem wichtigen Kapitel der Frankfurter Stadtgeschichte widmen: dem Konzentrations-Außenlager in den Adlerwerken mit dem Tarnnamen „Katzbach“. Das Projekt trägt den Titel Adler.Werke.Katzbach.
Die Premiere ist am 22. Februar 2018 um 20.00, Einführung um 19.00 im Gallustheater Frankfurt. Weitere Aufführungen am 23.24.Februar, am 22.23.März und am 25.April (in Kooperation mit dem FB Erziehungswissenschaften der JWG-Universität (Prof.Dr.Dieter Nittel))

Die Schwierigkeiten „Auschwitz auf die Bühne zu bringen“ sind theaterprozess frankfurt/m Ansporn, wiederum wie schon beim Auschwitz-Projekt, sich mit unterschiedlichen Mitteln und beteiligten „Künsten“ dem nicht Ausdrückbaren zu nähern.

Die Anregung des Kulturamts, für dieses für die Stadtgeschichte wichtige Projekt bekannte und der Stadt in besonderer Weise verbundene Künstler zu gewinnen, ist theaterprozess frankfurt/m gefolgt und so wirken Edgar M.Böhlke, Gerhard Müller-Hornbach und Oliver Augst neben bekannten Akteuren der freien Szene mit.

Die Produktion soll jährlich wiederholt werden, somit nachhaltiges Element der Erinnerungskultur der Stadt werden und sich auch an Einrichtungen der Bildung richten. Für diesen Anteil der Produktion wurden Partner aus der Pädagogik gewonnen. Auch unter den Menschen, die seit Jahren dieses Feld bearbeiten.

www.theaterprozess.com

nach oben
Alle Angaben ohne Gewähr !
kulturfreak.de hat keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte gelinkter Seiten