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Die News: November 17

Donnerstag, 30. November 17
Hardy Krüger Jr. überrascht Zuschauer bei ALADDIN in Hamburg
Für einen Abend auf der Musicalbühne +++ Gastauftritt des beliebten Schauspielers +++ großer Erfolg des magischen Musicals seit zwei Jahren in der Musicalmetropole
Das gab es so noch nie! Zum ersten Mal durfte mit Hardy Krüger Jr. ein Gaststar eine Rolle in Disneys Musical ALADDIN in Hamburg übernehmen und in einer Vorstellung damit vor Publikum auf der Bühne stehen.


Das Ensemble von Disneys ALADDIN mit Hardy Krüger Jr. (Mitte)

© Stage Entertainment / André Mischke.jpg,

„Ich bin ein riesiger Disney-Fan und Aladdin gehörte schon als Film zu meinen absoluten Favoriten! Umso schöner, dass ich heute als erster Gaststar bei diesem Musical dabei sein darf“, schwärmte der Schauspieler im Vorfeld.

Bevor es allerdings soweit war, tauchte der beliebte Schauspieler in die magische Welt von 1001 Nacht ein. Dschinni-Darsteller Kristofer Weinstein-Storey führte den aus „Forsthaus Falkenau“ oder „Das Traumschiff“ bekannten Darsteller hinter die Kulissen und zeigte ihm mit welcher Kostümvielfalt und Farbenpracht die ALADDIN-Crew allabendlich ihr Publikum begeistert. „Wow, die aufwändigen Kostüme und das beeindruckende Bühnenbild sind der absolute Kracher. Ich kenne viele Theaterstücke  und durfte bei vielen Produktionen auf der Bühne stehen, aber mit welcher Liebe zum Detail hier gearbeitet wird, ist außergewöhnlich!“

Dann geht es an die Vorbereitungen für den Gastauftritt am Abend. Hardy Krüger Jr. wird gemeinsam mit dem Dschinni in der Szene „Höhle der Wunder“ vor dem ausverkauftem Haus auftreten. Dafür muss alles stimmen. Als erstes macht sich die Kostümabteilung um Holger Klingenberg an das richtige Outfit. Nach ein paar kleinen Änderungen passt es perfekt und gibt Krüger Jr. einen ersten Vorgeschmack auf seine Rolle als Co-Moderator: „Durch das richtige Kostüm wird man sofort zu einer anderen Person. Ich bin gespannt, wie das Publikum heute Abend darauf reagieren wird!“ 

Nachdem das Kostüm für den Auftritt angepasst wurde, geht es zur Probe auf die Bühne, wo der Schauspieler das ganze Ensemble und den künstlerischen Leiter Marcel Meyer-Landgrebe trifft. Insgesamt 35 Darsteller aus 17 Nationen proben mit ihm am richtigen Timing und der Choreografie. „Ich habe größten Respekt vor der Leistung der Darsteller. Mit welcher Präzision an jedem Schritt und jeder Geste gearbeitet wird, ist schon beeindruckend. Nur auf diese Weise kann man Abend für Abend eine so große Show mit diesem Niveau auf die Bühne bringen. Das ist absoluter Hochleistungssport!“ 

Nach den Proben ist es dann endlich soweit! Es heißt „Showtime“ und die Vorstellung beginnt.

„Ich freue mich total auf den Auftritt, aber ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht nervös bin“, so der Schauspieler kurz vor seinem Auftritt. In der Szene „Höhle der Wunder“ präsentiert Dschinni welche Wünsche er erfüllen kann. Kristofer Weinstein-Storey holte dafür den beliebten Gaststar vor ausverkauftem Haus auf die Bühne und spielte mit ihm gemeinsam die temporeiche Sequenz, die mit dem Song „So ´nen Kumpel hattest du noch nie“ fulminant endet.

Nach ein paar Minuten war der Gastauftritt zu Ende und die Überraschung mehr als gelungen! Die Zuschauer reagierten begeistert und applaudierten euphorisch zum Ende der Szene.

Hardy Krüger Jr. zu seinem Bühnenauftritt: „Das hat richtig Spaß gemacht! Ich bin froh, dass alles ohne Fehler geklappt hat. Das ganze Ensemble hatte eine tolle Energie und mich unterstützt, wo es ging! Diese Show ist einfach der Hammer!“

Disneys ALADDIN verzaubert seit zwei Jahren mit einer humorvollen Geschichte über den charmanten Gauner Aladdin und den Flaschengeist Dschinni seit Generationen Menschen jeden Alters. Die große und farbenprächtige Disney Produktion mit der Musik des achtfachen Oscar®-Preisträgers Alan Menken bietet Entertainment vom Feinsten.

Tickets und Infos zum Musical: www.musicals.de
Ticket-Hotline 01805-4444 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min.)
Tickets für das Musical sind ab € 44,90 (zuzüglich Gebühren) erhältlich.

Donnerstag, 30. November 17
HOLIDAY ON ICE und Designer Thomas Rath stellen auf der „Berliner Weihnachtszeit“ die Show TIME vor
Berlin erlebt mit TIME vor dem Roten Rathaus einen einzigartigen Show-Moment – Pressetermin auf der „Berliner Weihnachtszeit“ mit Designer Thomas Rath und der fünffachen Deutschen Meisterin Annette Dytrt – HOLIDAY ON ICE Show TIME vom 21.02.2018 bis 04.03.2018 im Tempodrom
Vor der unvergleichlichen Kulisse des Neptunbrunnens und dem weihnachtlichen Ambiente der „Berliner Weihnachtszeit“ präsentierte HOLIDAY ON ICE am 29. November erste Einblicke in die Show TIME. Während Desinger Thomas Rath mit seinen eigens für HOLIDAY ON ICE entworfenen und handgefertigten Kostümen begeisterte, bescherten die Starläufer Annette Dytrt und Yannick Bonheur mit einer spektakulären Performance auf der Eisbahn den Besuchern des Weihnachtsmarktes einen besonderen Moment – ganz im Sinne der Show TIME.


Designer Thomas Rath und Starläufer Annette Dytrt läuten mit der HOLIDAY ON ICE Show TIME
die Eissaison auf dem Berliner Weihnachtsmarkt
ein
Foto: HOLIDAY ON ICE

TIME – Zeit für große Momente nimmt die Gäste in Berlin mit auf eine Reise durch die wohl eindrucksvollsten Momente des Lebens. Inspiriert von unvergesslichen Augenblicken, zaubert die erfolgreichste Eisshow der Welt mit seiner Produktion die einzigartigen Erinnerungen auf das Eis: Die erste große Liebe, der erste Kuss oder ein unvergessliches Abenteuer. Vom 21.02.2018 bis 04.03.2018 können die Show-Besucher in Berlin im Tempodrom die Highlights des eigenen Lebens so auf persönliche Weise Revue passieren lassen.

Die Shows in Berlin halten noch eine ganz besondere Überraschung bereit: Der Modedesigner Thomas Rath entwirft exklusiv Kostüme für die neue Produktion TIME. „Für HOLIDAY ON ICE zu designen ist eine große Ehre und tolle Herausforderung zugleich. Diese Show sprüht vor Energie, das steckt an. Mit meinen Kreationen mache ich das Finale von TIME zu einem Feuerwerk unvergesslicher Momente“, so Thomas Rath. Augenblicke, in denen man am liebsten die Zeit anhalten möchte, ganz nach dem Leitgedanken der HOLIDAY ON ICE Show TIME, lässt der Modeschöpfer die Hauptläuferinnen auf der spiegelglatten Bühne in fast magischem Glanz erstrahlen.

Eine weitere Besonderheit erwartet die Gäste in Nürnberg, denn in einer der Shows lassen HOLIDAY ON ICE und die Starläufer Annette Dytrt und Yannick Bonheur einen besonderen Moment für Gewinnerkinder wahr werden und eröffnen mit ihnen die Show.

TIME setzt bei der spannenden Reise durch die schönsten Momente auf traditionelle Elemente, gepaart mit faszinierenden Special Acts. Das völlig neue Musikkonzept sorgt in seiner einzigartigen Zusammenstellung für Ohrwurmgarantie. Die Lichtführung mit aufregenden Effekten unterstützt die Performances der wunderschönen Augenblicke und schafft mit einer stimmungsvollen Kulisse und Farbakzenten das Gefühl, als ob die Zeit sillstehen würde – als wären die Momente für immer auf dem Eis eingefroren.

Von November 2017 bis März 2018 tourt HOLIDAY ON ICE mit den Produktionen TIME und ATLANTIS durch 19 deutsche Städte und Wien. Ab sofort können sich alle – Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist – die besten Plätze sichern. Tickets gibt es schon ab 24,90 €, für Kinder ab 14,90 € und sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.holidayonice.de oder unter 01805-4414 (€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min) erhältlich.

Tickets und Infos zur Show: www.holidayonice.de
Ticket-Hotline 01805-4414 (€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min)
Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab 24,90 € erhältlich. Für Kinder ab 14,90 €.

Donnerstag, 30. November 17
Uraufführung am Oldenburgischen Staatstheater: ,Sisis Gedichte‘ – Nina Bernsteiner singt Lieder aus dem Tagebuch der Kaiserin Elisabeth
Die österreichisch-ungarische Kaiserin Elisabeth ist den meisten aus den legendären Sissi-Filmen Ernst Marischkas bekannt. Dass sie eine begnadete Dichterin war und ihre gesammelten Werke – auf ihren persönlichen Wunsch hin – erst Jahrzehnte nach ihrer Niederschrift veröffentlicht wurden, wissen bislang aber nur wenige.


Nina Bernsteiner und Ammiel Bushakevitz
© Marie Dücker Photography

Anlässlich des 180. Geburtstags von „Sisi“ hat Sopranistin und ehemaliges Ensemblemitglied des Oldenburgischen Staatstheaters, Nina Bernsteiner, deren schönsten Tagebuch-Gedichte zusammengestellt und von dem renommierten österreichischen Komponisten Albin Fries gefühlvoll vertonen lassen. Als CD ,Sisi Poems‘ ist diese besondere Liedsammlung soeben bei Gramola erschienen, im Staatstheater bringt Nina Bernsteiner das Programm nun erstmals live auf die Bühne.

Inspiriert von „ihrem Meister“ Heinrich Heine, sind die Verse der Kaiserin nicht nur poetisch, sondern auch historisch gesehen kleine Meisterwerke: Elisabeth verewigte darin ihre wahren Gefühle über ihr Leben als Monarchin. Sie kritisiert den Wiener Hof, gibt Geheimnisse über ihre Habsburger Verwandtschaft preis und spricht über ihre brisanten Liebschaften.

„Fries ist es auf wunderbare Art gelungen, die schwärmerische, melancholische, ironische und karikierende Sprache der Kaiserin Elisabeth mit seiner Kompositionskunst zu unterstützen“, beschreibt es die Sängerin.

Begleitet wird Nina Bernsteiner am Klavier von dem israelisch-südafrikanischen Pianisten Ammiel Bushakevitz. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig und am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Als Solist und Liedbegleiter ist Bushakevitz Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. 

Premiere: Sa 16.12., 20 Uhr, Kleines Haus
Karten zu 25/erm. 12,50€ an der Theaterkasse, unter TEL 0441.2225-111 und tickets.staatstheater.de

Donnerstag, 30. November 17
Adventskalender-Aktion im Facebook-Kanal des netzwerk junge ohren ~ Hinter 24 Türchen locken Überraschungen renommierter Orchester, Konzerthäuser und Ensemble
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Zusammen mit seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestückt das netzwerk junge ohren (njo) einen virtuellen Adventskalender. Ab 1. Dezember 2017 steht jeden Tag ein neues Türchen im Facebook-Kanal des njo bereit. Dahinter warten klangvolle Überraschungen aus dem Musikvermittlungsangebot international renommierter Konzerthäuser, Orchester und Ensembles sowie freier Akteurinnen und Akteure im deutschsprachigen Raum.

Konzertkarten, CDs und Bücher, aber auch Videoclips und andere Überraschungen verbergen sich hinter den insgesamt 24 Türchen, die das netzwerk junge ohren ab 1. Dezember 2017 täglich auf dem Facebook-Kanal www.facebook.com/jungeohren postet. Die Verlosungen finden unter allen Personen statt, die einen Kommentar zu den Beiträgen hinterlassen.

Hinter den Türchen des Adventskalenders verbergen sich das ATZE Musiktheater, das BR Symphonieorchester, die Dortmunder Philharmoniker, das Gewandhaus zu Leipzig, die Kölner Philharmonie, die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs und das Wiener Konzerthaus, das Kammerorchester Unter den Linden, die Bratschistin Alejandra Martin Hernandez (Bern), das Mecklenburgische Staatstheater, MEHR MUSIK! Augsburg, mini.musik München, die NDR Radiophilharmonie, das Musikkollegium Winterthur, die Philharmonie Luxemburg, der Rundfunkchor Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Sonus Brass Ensemble, das Staatstheater Kassel, das SWR Symphonieorchester, Violala/Judith Koblmüller (Linz), die WDR Musikvermittlung, die Wiener Symphoniker, das Württembergische Kammerorchester Heilbronn und das Sinfonieorchester Wuppertal.

Die Beteiligten stehen repräsentativ für die Vielfalt des Musikvermittlungsangebotes im deutschsprachigen Raum. Sie zeigen einen Ausschnitt aus dem kreativen Spektrum der insgesamt rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des netzwerk junge ohren. Als Forum für Musikvermittlung ist das netzwerk junge ohren seit 2007 Ansprechpartner für Akteurinnen und Akteure aus Musik, Bildung, Kulturpolitik und Kreativwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Ziel des netzwerk junge ohren ist es, mit modernen Formaten musikalischer Praxis allen Menschen Zugänge zur Musik zu eröffnen. Hinter dem netzwerk junge ohren stehen maßgebliche Verbände des Musiklebens in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

www.jungeohren.de

Mittwoch, 29. November 17
Hessen übernimmt Verantwortung für Städelschule ~ Landesregierung übernimmt Städelschule ab 2019 und beteiligt sich bis dahin mit sechs Millionen Euro an der Finanzierung
Der hessische Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein hat gestern erklärt, dass das Land die Verantwortung für die Städelschule übernimmt. Die Übernahme erfolgt 2019, bis dahin übernimmt die Landesregierung Stück für Stück die Finanzierung und entlastet so den Etat der Stadt Frankfurt, die die Städelschule bisher ausschließlich finanziert hat.

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein: „Die Städelschule ist eine Institution von Weltruf, deshalb sehe ich das Land hier ganz deutlich in der Verantwortung. Wir wollen die Städelschule auf solide finanzielle Beine stellen. Um die Finanzierung sicherzustellen, haben wir schon während der Verhandlungen zum Hessischen Hochschulpakt entsprechende Weichen gestellt.“

Deshalb ist es möglich, schon in diesem Jahr eine Million Euro zur Verfügung zu stellen. Im nächsten Jahr verdoppelt die Landesregierung die Unterstützung auf zwei Millionen Euro. 2018 steigt der Landesanteil auf drei Millionen Euro. Damit fördert das Land Hessen die Städelschule bis zur Übernahme 2019 mit insgesamt sechs Millionen Euro. Ab 2019 investiert die Landesregierung dann rund vier Millionen Euro jährlich. Die Pensionslasten sowie der Portikus werden weiter von der Stadt Frankfurt getragen.

Beide Seiten profitieren von Integration
Uwe Becker, Kämmerer Stadt Frankfurt:
„Wir sind froh, dass der Bestand der Städelschule gesichert ist und das Land bereit ist, in diese zu investieren. Bis zur vollständigen Übernahme durch das Land Hessen in 2019 wird die Stadt Frankfurt am Main die Städelschule weiterhin mit Investitionsmitteln unterstützen. Darüber hinaus werden wir unseren Beitrag dafür leisten, dass die Städelschule auch in Zukunft gut ausgestattet ist und eine ausgezeichnete Lehre anbieten kann. Die Städelschule ist weit über Frankfurt hinaus bekannt und hat viele herausragende künstlerische Persönlichkeiten hervorgebracht.“

Die Städelschule in die Familie der hessischen Hochschulen zu integrieren, ist eine einmalige Chance. Beide Seiten können davon enorm profitieren.

„Für die Landesregierung ist die Übernahme einer internationalen renommierten Institution eine willkommene Ergänzung des Lehrangebots im Bereich der ,Freien Kunst'. Für die einzige Kunstakademie im Rhein-Main-Gebiet bedeutet die Übernahme, neben der Teilhabe an der Finanzierung durch den Hochschulpakt und den damit verbundenen Aufwüchsen, eine erhebliche Verbesserung der Kooperationsmöglichkeiten mit den anderen Hochschulen des Landes sowie eine Professionalisierung der Trägerschaft. Mit dem Wissenschafts- und Kunstministerium als Partner findet die Städelschule auch die kompetente Unterstützung und Begleitung, die gerade für eine so kleine Institution außerordentlich fördernd und hilfreich sein kann“, erklärt Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein.

"Who is Who" der internationalen Kunstszene
Die Städelschule geht auf eine Stiftung von Johann Friedrich Städel aus dem Jahre 1817 zurück. Mit seinem Stiftungsbrief schuf der Frankfurter Bankier die Voraussetzungen zur Gründung des Städelschen Kunstinstituts. Mit einer Ausbildungsstätte für durch Talent ausgewiesene junge Künstler verband er eine der Öffentlichkeit zugängliche Kunstsammlung. Im Laufe der Zeit haben sich aus diesem Institut zwei Bereiche entwickelt: Das Städel Museum und die Städelschule. International erfolgreiche Künstler wie Max Beckmann oder Jörg Immendorf lehrten hier und auch die Liste der aktiv Lehrenden liest sich wie ein „Who is Who“ der internationalen Kunstszene.

Prof. Felix Semmelroth, ehemaliger Kulturdezernent Stadt Frankfurt, betonte, dass die kommunale Finanzierung der Städelschule, die völlig zu Recht zu den führenden Kunsthochschulen der Welt gehört, nicht mehr zeitgemäß und die Übernahme des Landes Garant für die Zukunftsfähigkeit der Hochschule ist: „Die Städelschule arbeitet von Beginn an im fortschrittlichen Geiste des Johann Friedrich Städel – mittlerweile hat sich die Kunstakademie zu einer internationalem Lehrbetreib für Bildende Kunst und Architektur etabliert. Rund 60 Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland und auch die Professorinnen und Professoren, zu denen renommierte Künstler wie der Gewinner des Goldenen Löwen Tobias Rehberger und die Turner-Prize-Gewinner Simon Starling und Douglas Gordon gehören, sind international renommiert. Umso mehr ist die finanzielle Stabilität und Planungssicherheit bei Beibehaltung der bewährten Strukturen und des autonomen Status erforderlich.“ Der Kulturdezernent ist sich sicher, „dass die Kunstakademie damit auch weiterhin eine Bereicherung Frankfurts darstellt und das kultur- und kunstinteressierte Publikum bei Veranstaltungen, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, überzeugt. Mit der Ausstellungshalle Portikus, die bei der Stadt verbleibt, haben junge Kreative eine Plattform, sich als Künstler zu etablieren und Frankfurt als Kreativitätszentrum zu profilieren.“

Intensive Auseinandersetzung mit Professoren
Die talentierten Studierenden tragen zur Internationalität der erfolgreichen Städelschule bei. Die relativ geringe Anzahl von etwa 140 Studierenden im Bereich der Bildenden Kunst und etwa 60 Studierenden im Bereich der Architektur ermöglicht eine sehr direkte und intensive Auseinandersetzung mit den insgesamt 18 Professorinnen und Professoren.

Prof. Philippe Pirotte, Direktor Städelschule: „Ich begrüße den heute angekündigten Trägerschaftswechsel und möchte den Einsatz von Minister Boris Rhein und Kulturdezernent Felix Semmelroth besonders loben. Ich begrüße auch die Übergangsfinanzierung, die es uns ermöglicht, die seit Jahren notwendigen Investitionen durchzuführen. Wir sind sehr froh einen neuen öffentlichen Partner gefunden zu haben und freuen uns darüber hinaus, dass die Stadt auch weiterhin unser Partner bleibt um u.a. die Unterstützung der Kunsthalle Portikus zu gewähren.“
Ähnlicher Fall wie TU Darmstadt

Die Städelschule ist seit 1959 selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts und kann deshalb als Arbeitgeber auftreten. Künftig soll es für die Beschäftigten der Hochschule eine ähnliche Regelung geben wie das bei der TU Darmstadt der Fall ist. Darüber hinaus ist die Autonomie der Städelschule ein wichtiger Punkt, dem eine erhebliche qualitative Bedeutung zukommt.

„Wir wollen nicht an den bewährten Strukturen rütteln, deshalb bleibt die Autonomie der Städelschule selbstverständlich erhalten. Dies ist sicher ein Geheimnis des internationalen Erfolgs der Städelschule. Wir sind vielmehr bestrebt, der Städelschule möglichst viele Entwicklungsperspektiven zu bieten und gleichzeitig ihr hervorragendes internationales Renommee auch für die nächsten Generationen zu erhalten“, so Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein abschließend.

wissenschaft.hessen.de

Mittwoch, 29. November 17
UNART-Wettbewerb für multimediale Performances 2017/2018:  Die Gruppen sind ausgewählt
Frankfurt, Dresden, Berlin, Hamburg. 28.11.2017. Sie leiden unter dem Druck von Deadlines und zeigen uns, wie schön Scheitern sein kann. Sie lieben Breakdance, Taikos oder alten Swing und fragen: Wer bin ich? Oder: Was bedeutet es, Roma zu sein? Sie tanzen und texten, träumen von Streetart, ärgern sich über Snapchat oder ziehen für die Rechte von Homosexuellen auf die Bühne oder um des Experiments willen in ein Gartenhaus-Camp: Mit einem breiten Spektrum an Themen und Ausdrucksformen sind jetzt insgesamt 28 Teilnehmergruppen in den UNART-Jugendwettbewerb für multimediale Performances gestartet. Expertenjurys in den Partnertheatern Schauspiel Frankfurt, Thalia Theater Hamburg, Staatsschauspiel Dresden und Deutsches Theater Berlin haben je sieben Gruppen pro Theater auf der Grundlage der Bewerbungen ausgewählt.

Bis zu den Aufführungen arbeiten die Teilnehmenden nun mit Unterstützung von künstlerischen Coaches aus unterschiedlichen Sparten an der Ausformung ihrer Performance-Ideen. Von Februar bis März 2018 sind diese dann als 15-Minuten-Performances auf den Bühnen der Partnertheater des Wettbewerbs beim UNART-Finale öffentlich zu sehen. Beim Finale wählt eine Expertenjury in jeder Stadt zwei Gruppen aus, die dann zum BEST OF UNART eingeladen werden und ihre Arbeit noch einmal präsentieren können. 2018 findet das BEST OF UNART in Berlin und Hamburg statt.

UNART ist ein Wettbewerb, bei dem sich Jugendliche mit einer eigenen Idee einer 15minütigen Performance, die mit ihrer Lebenswelt verknüpft ist, bewerben können. Der Wettbewerb bringt die Sichtweisen und Haltungen von Jugendlichen auf die Bühne, denn die UNART-Gruppen entscheiden selbst, zu welchem Thema und mit welchen künstlerischen Mitteln sie arbeiten wollen.

UNART ist eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Thalia Theater Hamburg, dem Staatsschauspiel Dresden und dem Deutschen Theater Berlin.

Aufführungstermine:
Finale im THALIA THEATER  HAMBURG (Thalia in der Gaußstraße), Dienstag, 06. Februar und Mittwoch, 07. Februar 2018
Finale im SCHAUSPIEL FRANKFURT (Kammerspiele), Mittwoch, 21. Februar und Donnerstag, 22. Februar 2018
Finale im STAATSCHAUSPIEL DRESDEN (Kleines Haus), Donnerstag, 01.März und Freitag, 02. März 2018               
Finale im DEUTSCHEN THEATER BERLIN (Kammerspiele), Mittwoch, 07. März und Donnerstag, 08. März 2018           

BEST OF UNART in Hamburg (acht ausgewählte Gruppen aus allen Städten)
Freitag, 23. März 2018: THALIA THEATER HAMBURG (Thalia in der Gaußstraße)
BEST OF UNART in Berlin (acht ausgewählte Gruppen aus allen Städten): Mittwoch, 16. Mai 2018, DEUTSCHES THEATER BERLIN (Kammerspiele)

Alle Aufführungen sind Bestandteil des regulären Spielplans der beteiligten Theater und finden am Abend statt. Die genauen Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben.

www.unart.net 

Mittwoch, 29. November 17
Vierte Ausgabe der „cresc… Biennale für Neue Musik“ ~ „Spektakuläres Kombinat für moderne Musik“
„Was für ein spektakuläres Kombinat für moderne Musik!“ schrieb die Frankfurter Neue Presse über „die vereinigten Kräfte von Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester“. Am Sonntagabend ging die vierte Ausgabe der „cresc… Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main“ mit dem Abschlusskonzert des Internationalen Kompositionsseminars im hr-Sendesaal zu Ende. Das Festival von Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester präsentierte unter dem Motto „Transit“ fünf Tage lang Ensemble- und Orchestermusik, Avantgarde-Jazz, eine Tanz-Musik-Performance sowie ein Podiumsgespräch.

„cresc…“ 2017 stand ganz im Spannungsfeld von Kunst und Politik und präsentierte Künstler, die sich vor allem für das verbindende Element der Musik einsetzen und in ihrer Arbeit stets Grenzen überschreiten. Alle Festivaltage boten mit Künstler-Gesprächen auf dem „Pinken Sofa“, mit Impulsvorträgen des ehemaligen Ostasien-Korrespondenten Peter Kujath, der ehemaligen Kulturstaatsministerin Christina Weiss und der Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor Einblicke in die Arbeit der zeitgenössischen Komponisten, Einschätzungen der aktuellen politischen Situation in Deutschland und Europa und ganz persönliche Erfahrungen mit dem Thema „Transit“. Am Eröffnungsabend in der Alten Oper Frankfurt wirkten geflüchtete Musiker aus Syrien, Iran und Eritrea der Frankfurter Initiative „Bridges – Musik verbindet“ in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Ensemble Modern mit. Und auch bei der Deutschen Erstaufführung von „Verbinden und Abwenden“ der türkischen Komponistin Zeynep Gedizlioglu empfahl das Darmstädter Echo „Hinhören, orientieren, reflektieren.“

Christian Fausch, künstlerischer Manager und Geschäftsführer des Ensemble Modern, betonte, „dass wir mit dem Festival sowohl den globalen politischen Transit, als auch den ästhetisch-künstlerischen vielfältig abgebildet haben.“ hr-Musikchef Michael Traub hob hervor, „dass wir mit dem Thema ‚Transit‘ einen aktuellen Schwerpunkt gesetzt und mit der Präsentation zentraler Werke des Koreaners Isang Yun wichtige Beiträge zur Würdigung dieses großen Komponisten und Vermittlers zwischen Ost und West geleistet haben.“

2011 hatten sich erstmals hochrangige Kulturinstitutionen auf Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain für „cresc…“ zusammengefunden. Das Festival wird veranstaltet von Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester in Kooperation mit Alter Oper Frankfurt, Institut für zeitgenössische Musik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Internationaler Ensemble Modern Akademie und Hessischem Staatstheater Wiesbaden.

www.cresc-biennale.de

Mittwoch, 29. November 17
BOOK-RELEASE: "URBAN SCHOOL RUHR SERIES: EXPLORATIONS IN URBAN PRACTICE"
Urbane Künste Ruhr und raumlaborberlin stellen Methoden künstlerischer Intervention im Stadtraum vor

Wie können wir die Städte, in denen wir leben, selbst gestalten? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Buches „Urban School Ruhr Series: Explorations in Urban Practice“, das am Montagabend, 27. November, in der Zukunftsakademie NRW in Bochum vorgestellt wurde.

Das 285-seitige Buch versammelt Erfahrungen und Methoden aus dem Projekt Urban School Ruhr, das von Urbane Künste Ruhr und raumlaborberlin ins Leben gerufen wurde und im vergangenen Jahr in Witten, Hattingen und weiteren europäischen Städten stattgefunden hat.

Die fiktive Bildungseinrichtung organisierte in Stadtlaboren unmittelbare Begegnungen zwischen der Bevölkerung und bildenden KünstlerInnen sowie AkteurInnen aus den Bereichen Architektur, Raumgestaltung und Stadtplanung. „Resultat dieser Labore waren vielfältige Veränderungen, die jeweils auf ihre ganz eigene Art und Weise neue Ideen und Perspektiven in die lokalen Planungskontexte einbringen konnten“, so Katja Aßmann, künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr und Mitherausgeberin des Buches. Zusammen mit den weiteren HerausgeberInnen Markus Bader, Fiona Shipwright und Rosario Talevi (raumlaborberlin, KuratorInnen Urban School Ruhr) sowie der Leiterin der Zukunftsakademie NRW, Inez Boogaarts, diskutierte sie mit dem Publikum das Potenzial der Publikation vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Situation in den Städten.

Das Buch „Urban School Ruhr Series: Explorations in Urban Practice“ ist in Deutsch und in Englisch geschrieben und umfasst neben den Beiträgen der HerausgeberInnen Texte unter anderem von Sam Vardy & Julia Udall, Silke Helfrich, Pablo Calderón Salazar, Dirk Baecker und Gilly Karjevsky. In Essays, Gesprächen und Projektdarstellungen werden Schlüsselfragen der Stadtgestaltung erörtert und neu gewonnene Erkenntnisse formuliert. Die Bandbreite der konkreten Beispiele reicht von der Errichtung eines Tragluftklassenzimmers über den Bau von beheizbaren Straßenmöbeln. „So kann die Publikation als Handbuch dienen, eine Grundlage bieten, die die LeserInnen über den Rahmen der Urban School Ruhr hinaus einlädt, eigene Erkundungen und Formen urbaner Praxis umzusetzen“, so die HerausgeberInnen.

„Urban School Ruhr Series: Explorations in Urban Practice“ erscheint im Verlag dpr-barcelona und kann Anfang 2018 über den Buchhandel bezogen werden.

Weitere Informationen zum Projekt „Urban School Ruhr“: www.urbanekuensteruhr.de
 
Urbane Künste Ruhr
Urbane Künste Ruhr initiiert, entwickelt und koordiniert in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen KünstlerInnen sowie den Kultureinrichtungen und -netzwerken der Region Kunstprojekte im öffentlichen Raum. Urbane Künste Ruhr steht als junge Kunstorganisation der Kulturmetropole Ruhr für Kunst, die den Stadtraum verändert und Menschen mit neuen Möglichkeiten der Nutzung und Betrachtung von sichtbaren und verborgenen Orten des urbanen Lebens konfrontiert. Der Kontext Stadt bietet der Kunst neue Wege, sich einzumischen und gesellschaftliche sowie ästhetische Veränderungen anzustoßen. Dabei stehen Projekte im Vordergrund, die den Begriff „Kunst im öffentlichen Raum“ als tiefgreifende Gestaltung von Stadt neu definieren – immer vor Ort und gemeinsam mit den Menschen, die im Ruhrgebiet leben. Neben Ruhrtriennale, Tanzlandschaft Ruhr und ChorWerk Ruhr ist Urbane Künste Ruhr ein Teil der Kultur Ruhr GmbH in Trägerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und des Regionalverbandes Ruhr mit Sitz in Bochum. Weitere Informationen unter: www.urbanekuensteruhr.de.

Mittwoch, 29. November 17
Von der Sehnsucht nach einer anderen Welt ~ Premiere von Dvoráks »Rusalka« an der Oper Leipzig
(lifePR) - Am Sonntag, 3. Dezember, 18 Uhr feiert  nach über 40 Jahren eine Neuinszenierung von Antonín Dvoráks »Rusalka« in der Regie von Michiel Dijkema in Leipzig Premiere.  Damit entspricht die Oper Leipzig nicht nur einem lang gehegten Wunsch des Leipziger Publikums, sondern besetzt auch alle Rollen bis auf Gasttenor Peter Wedd als Prinz mit Leipziger Ensemblemitgliedern in spannenden Debüts: Publikumsliebling Olena Tokar wird erstmals die Titelpartie singen. Tuomas Pursio als Wassermann, Kathrin Göring als Fremde Fürstin, Karin Lovelius als Ježibaba sowie Magdalena Hinterdobler, Sandra Maxheimer und Sandra Fechner als Waldelfen und Jonathan Michie als Heger debütieren ebenfalls in ihren Rollen.

Rusalka
Rusalka
Oper Leipzig
Rusalka (Olena Tokar)
© Kirsten Nijhof

Dijkema, der nicht nur Regie führt, sondern wie schon bei der erfolgreichen Leipziger »Tosca«-Inszenierung auch das Bühnenbild entwirft, erzählt die tragische Geschichte der kleinen Seejungfrau aus der Sicht der Naturgeister, in deren Welt der Mensch rücksichtslos hereinbricht.  Die Figur der Ježibaba nimmt eine zentrale Rolle als Verbindungsglied zwischen beiden Welten ein. Die Kostüme stammen von Jula Reindell, die schon häufig mit Dijkema zusammen gearbeitet hat. Christoph Gedschold dirigiert das Gewandhausorchester. Die Einstudierung des Chors der Oper Leipzig übernimmt Alexander Stessin.

Jeder kennt die tragische Geschichte der kleinen Seejungfrau – im Slawischen »rusalka« – die sich nach einer menschlichen Seele sehnt. Als sie sich in einen Prinzen verliebt, lässt sie sich von der Hexe in eine Frau verwandeln, doch unter strengen Bedingungen: Sie muss die Liebe des Prinzen gewinnen, sonst droht den beiden Böses. Was zunächst zu gelingt, scheitert, als der Prinz sich in eine fremde Fürstin verliebt. Um in den See zurückkehren zu können, muss Rusalka Schreckliches tun. Nach ihrer Uraufführung im Jahr 1901 erlebte Dvoráks Oper einen weltweiten Erfolgszug und zählt heute zu den bekanntesten tschechischen Opern. Nicht nur im berühmten »Lied an den Mond« entführt Dvoráks Musik in faszinierende Klangwelten voll Magie und zerbrechlicher Schönheit. In den Text von Dvoráks Librettist Jaroslav Kvapil flossen neben Hans Christian Andersens bekanntem Märchen Motive aus slawischen Mythen, Friedrich de la Motte Fouqués »Undine«, Gerhart Hauptmanns »Die versunkene Glocke« und der Melusinensage ein.

Restkarten (45 € - 78 €) gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341-12 61 261 (Mo- Sa 10-19 Uhr), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de.

Premiere: Sonntag, 3. Dezember 2017, 18 Uhr
Weitere Aufführungen: 9. & 14. Dezember 2017 / 4. März 2018 / 1. Juni 2018 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 min vor Vorstellungsbeginn)

Dienstag, 28. November 17
Max Emanuel Cencic in Wien, Berlin und Hamburg
Im Dezember 17 ist Max Emanuel Cencic in Wien, Berlin und Hamburg zu erleben:

- Am 3. Dezember 2017, 19.30 Uhr, wird der Ausnahmekünstler ein seltenes Wien Solo Konzert im Wiener Konzerthaus mit dem selbstgestalteten Programm 'Musik an der königlichen Hofkapelle zu Dresden' geben. Max Emanuel Cencic wird vom Ensemble Desmarest unter der Leitung von Ronan Khalil begleitet, präsentiert Arien und Motetten von Jan Dismas Zelenka und liest dazu selbstgeschriebene Texte. Es wartet auf uns ein spannendes Programm ! Restkarten gibt es beim Wiener Konzerthaus oder online auf der Webseite des Wiener Konzerthauses www.konzerthaus.at

- Am 9. Dezember 2017 singt Max Emanuel Cencic die Partie des Nerone in Monteverdi's Die Krönung der Poppea an der Staatsoper Unter den Linden. Nerone ist eine der Leibpartien des Künstlers, die er schon in vielen Opernhäusern, auf Tonträgern sang, und erstmals nun unter der Leitung seines Lieblingsdirigenten Diego Fasolis. Weitere Vorstellungen an der Staatsoper Unter den Linden sind am 10., und 13. Dezember 2017, sowie im Juli 2018.

- Am 25. Dezember 2017 singt Max Emanuel Cencic erstmalig im deutschen Sprachraum die Partie des Orest in Offenbach's La Belle Helene an der Staatsoper Hamburg - ein Hausdebüt für Max Emanuel Cencic ! Die Produktion wird insgesamt 6 Mal bis 19. Jänner 2018 an der Staatsoper Hamburg gezeigt.

Mehr Informationen zu Max Emanuel Cencic unter www.cencic.net oder www.parnassus.at

Dienstag, 28. November 17
Nürnberg feiert mit TIME die schönsten Momente des Lebens – Pressetermin im Funkhaus Nürnberg mit der fünffachen Deutschen Meisterin Annette Dytrt – HOLIDAY ON ICE Show TIME vom 21.12.2017 bis 26.12.2017 in der Frankenhalle
HOLIDAY ON ICE und die Starläufer Annette Dytrt und Yannick Bonheur präsentierten am 27. November im Funkhaus Nürnberg Einblicke in die Show TIME. In dem von Designer Tomas Rath handgefertigten schwarzen Pailletten-Kostüm und einem direkten Blick auf die Stadt Nürnberg verlieh die fünffache Deutsche Meisterin dem Pressetermin den für HOLIDAY ON ICE typischen Glamourfaktor. Mit ihrem Partner Yannick Bonheur berichtete die Läuferin von den Vorbereitungen auf die Show, dem anspruchsvollen Training mit olympiaerfahrenen Profiläufern sowie der Zusammenarbeit mit Thomas Rath.

TIME – Zeit für große Momente nimmt die Gäste in Nürnberg mit auf eine Reise durch die wohl eindrucksvollsten Momente des Lebens. Inspiriert von unvergesslichen Augenblicken, zaubert die erfolgreichste Eisshow der Welt mit seiner Produktion die einzigartigen Erinnerungen auf das Eis: Die erste große Liebe, der erste Kuss oder ein unvergessliches Abenteuer. Vom 21.12.2017 bis 26.12.2017 können die Show-Besucher in Nürnberg in der Frankenhalle die Highlights des eigenen Lebens so auf persönliche Weise Revue passieren lassen.

Die Shows in Nürnberg halten noch eine ganz besondere Überraschung bereit: Der Modedesigner Thomas Rath entwirft exklusiv Kostüme für die neue Produktion TIME. „Für HOLIDAY ON ICE zu designen ist eine große Ehre und tolle Herausforderung zugleich. Diese Show sprüht vor Energie, das steckt an. Mit meinen Kreationen mache ich das Finale von TIME zu einem Feuerwerk unvergesslicher Momente“, so Thomas Rath. Augenblicke, in denen man am liebsten die Zeit anhalten möchte, ganz nach dem Leitgedanken der HOLIDAY ON ICE Show TIME, lässt der Modeschöpfer die Hauptläuferinnen auf der spiegelglatten Bühne in fast magischem Glanz erstrahlen.

Eine weitere Besonderheit erwartet die Gäste in Nürnberg, denn in einer der Shows lassen HOLIDAY ON ICE und die Starläufer Annette Dytrt und Yannick Bonheur einen besonderen Moment für Gewinnerkinder wahr werden und eröffnen mit ihnen die Show.

TIME setzt bei der spannenden Reise durch die schönsten Momente auf traditionelle Elemente, gepaart mit faszinierenden Special Acts. Das völlig neue Musikkonzept sorgt in seiner einzigartigen Zusammenstellung für Ohrwurmgarantie. Die Lichtführung mit aufregenden Effekten unterstützt die Performances der wunderschönen Augenblicke und schafft mit einer stimmungsvollen Kulisse und Farbakzenten das Gefühl, als ob die Zeit sillstehen würde – als wären die Momente für immer auf dem Eis eingefroren.

Von November 2017 bis März 2018 tourt HOLIDAY ON ICE mit den Produktionen TIME und ATLANTIS durch 19 deutsche Städte und Wien. Ab sofort können sich alle – Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist – die besten Plätze sichern. Tickets gibt es schon ab 24,90 €, für Kinder ab 14,90 € und sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.holidayonice.de oder unter 01805-4414* erhältlich.

Tickets und Infos zur Show: www.holidayonice.de

Ticket-Hotline 01805-4414 (€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min)
Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab 24,90 € erhältlich. Für Kinder ab 14,90 €.

TIME:
Nürnberg, Frankenhalle: 21.12.2017 – 26.12.2017
Münster, Halle Münsterland: 28.12.2017 – 01.01.2018
Wien, Wiener Stadthalle: 18.01.2018 – 28.01.2018
Ulm, ratiopharm Arena: 01.02.2018 – 04.02.2018
München, Olympiahalle: 07.02.2018 – 11.02.2018
Dresden, Messehalle 1: 15.02.2018 – 18.02.2018
Berlin, Tempodrom: 21.02.2018 – 04.03.2018

Über HOLIDAY ON ICE
Mit mehr als 329 Millionen Besuchern ist HOLIDAY ON ICE die meist besuchte Eisshow der Welt. Heute, fast 74 Jahre nach der ersten Vorstellung im Dezember 1943, hat sich der Publikumsmagnet von einer kleinen Hotelproduktion in den USA zu einem global agierenden Eis-Entertainment-Produzenten entwickelt. Bereits 1951 erobert HOLIDAY ON ICE Europa und feiert im gleichen Jahr die erste Deutschland-Premiere in Frankfurt. Das Original aller Eiskunstshows präsentiert Eiskunstlauf auf höchsten Leistungsniveau mit Elementen aus Theater, Tanz, Oper, Pop, Magie, Musical und Akrobatik. Jährlich entstehen begeisternde und innovative Produktionen, die pro Saison mit rund 65 Eiskunstläufern in mehr als 45 Städten in vier Ländern gastieren. Zwischen November 2017 und März 2018 zeigt HOLIDAY ON ICE in 19 deutschen Städten die Show TIME sowie die neue Produktion ATLANTIS.

Dienstag, 28. November 17
VISIONÄRE KLÄNGE, GROSSE NAMEN ~ Das 3. Internationale Musikfest Hamburg 2018 steht unter dem Motto »Utopie«
»Utopie« lautet das Motto des 3. Internationalen Musikfests Hamburg, das vom 27. April bis 30. Mai 2018 stattfindet. Nach den beiden als Biennale konzipierten Vorläufern 2014 und 2016 wechselt das Musikfest fortan in den Jahresrhythmus. In seiner dritten Ausgabe präsentiert das Internationale Musikfest Hamburg, das wiederum maßgeblich von der Kühne-Stiftung gefördert wird, in 62 Konzerten 41 unterschiedliche Programme. 20 davon werden von Musikern aus der Stadt gestaltet, 21 von Solisten, Ensembles und Orchestern aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Großbritannien und den USA. Eröffnet wird das Musikfest am 27. April durch das NDR Elbphilharmonie Orchester, den NDR Chor sowie den Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung seines Chefdirigenten Thomas Hengelbrock mit Beethovens Missa solemnis. Weitere Höhepunkte sind ein zweitägiges Gastspiel der Mailänder Scala mit dem Verdi-Requiem, ein Arienabend der amerikanischen Mezzosopranistin Joyce DiDonato, Konzerte mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Philadelphia Orchestra, ein großer Stockhausen-Schwerpunkt sowie die Uraufführung der Gothic Opera »Frankenstein«. Karten für das Internationale Musikfest gehen am 27. November in den Verkauf. Für die Konzerte in der Elbphilharmonie können Tickets ab sofort über www.musikfest-hamburg.de bestellt werden. Übersteigt die Nachfrage das Angebot, werden die Karten nach dem Zufallsprinzip zugeteilt. 

Thematisch reflektiert das diesjährige Programm das Prinzip Utopie in drei Schwerpunkten: Die Musik Karlheinz Stockhausens (1928 – 2007), des wohl wichtigsten deutschen Komponisten der Nachkriegszeit; Musiktheater-Produktionen von szenisch bis konzertant; Musik, die planetarische Welten imaginiert. Hinzu kommen zwei Programme, bei denen frühe Klassiker des utopischen Kinos mit Live-Musik aufgeführt werden.

2001 wurden in Hamburg zwei Konzerte von und mit Karlheinz Stockhausen nach unbedachten Äußerungen des Komponisten im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September kurzfristig abgesagt. Zehn Jahre nach Stockhausens Tod scheint die Zeit reif dafür zu sein, den musikalischen Welten des erratischen Sternenklangmeisters aus Köln auch in der Hansestadt wieder unvoreingenommen zu begegnen. Zu den Höhepunkten der reichhaltigen Stockhausen-Werkschau zählen Aufführungen seines Vokalwerks »Stimmung« (28. April, Hauptkirche St. Katharinen), der dritte Teil aus »Donnerstag aus LICHT« (6. Mai, Kampnagel), »Mantra« sowie die horrend schweren Klavierstücke mit Pierre-Laurent Aimard (23. Mai, Elbphilharmonie, Kleiner Saal), »Hymnen« (9. Mai, resonanzraum) sowie »Gruppen«, ein Werk für drei Orchester, das selbst die Dimensionen der Elbphilharmonie sprengt und deshalb im Mehr! Theater am Großmarkt aufgeführt wird (28. Mai). Vier Teile des groß dimensionierten letzten Stockhausen-Oeuvres »Klang« sind in Kammerbesetzung mit Flöte, Trompete, Saxofon und Elektronik zu erleben (12./13. Mai, Elbphilharmonie, Kleiner Saal). Auch hier übernimmt wie bei einigen anderen Programmen des Stockhausen-Schwerpunkts die Flötistin Kathinka Pasveer, langjährige enge Weggefährtin de Komponisten und Widmungsträgerin zahlreicher seiner Werke, die Klangregie. Mit »Der kleine Harlekin« bringt die Wiener Taschenoper zudem ein Werk Stockhausens für Kinder zur Aufführung (19./20. Mai, Elbphilharmonie, Kleiner Saal).

Mit »Frankenstein« von Jan Dvorák und Philipp Stölzl steuert die Staatsoper Hamburg in Koproduktion mit Kampnagel Internationale Kulturfabrik als Uraufführung eine Gothic Opera zum Musikfest bei, die die eher unheimliche Seite der Utopie ironisch in Augenschein nimmt (fünf Aufführungen zwischen 20. und 27. Mai, Kampnagel). Salvatore Sciarrinos »Lohengrin«, eine »unsichtbare Handlung für Stimme, Instrumente und Chor«, gastiert in der gefeierten Produktion der Salzburger Osterfestspiele in der Elbphilharmonie (8. – 10. Mai, Kleiner Saal). Regie führt Michael Sturminger, der zuletzt in Hamburg die Uraufführung von »Just Call Me God« mit John Malkovich verantwortete. Solistin ist Sarah Maria Sun, die ihren bestens auf Neue Musik eingestimmten Sopran später beim Musikfest auch mit dem Quatuor Diotima und dem Schlagzeuger Johannes Fischer erklingen lässt (26. Mai, Elbphilharmonie, Kleiner Saal).

Die Musicbanda Franui aus Osttirol hat mit dem Bassbariton Florian Boesch unter dem doppelbödigen Titel »Alles wieder gut« einen szenischen Liederabend mit Liedern von Henry Purcell bis Gustav Mahler geschaffen, das »vergängliche Bühnenbild« dazu stammt von dem schwedischen Künstler Jonas Dahlberg (21. Mai, Laeiszhalle). Eine fiktive Stadt in der amerikanischen Wüste ist Schauplatz der Brecht/Weill-Oper »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«, die die Symphoniker Hamburg in konzertanter Form unter Jeffrey Kahane auf die Bühne bringen (27. Mai, Laeiszhalle). Ebenfalls konzertant wird Benjamin Brittens Kammeroper »The Rape of Lucretia« aufgeführt. Mitwirkende sind Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie der Musikhochschule Lübeck.

Außerirdisch wird es mit Gustav Holsts »Planeten« und einer Suite zu »Star Wars« von John Williams, die das NDR Elbphilharmonie Orchester unter seinem Ersten Gastdirigenten Krzysztof Urbanski auf die Erde holt (10./12./13. Mai, Elbphilharmonie). Tatsächlich dem Weltraum abgelauschte Klänge verwendete der Minimal-Music-Guru Terry Riley bei seinem Werk »Sun Rings«, bei dem ein Streichquartett mit von der NASA aufgezeichneten Orbital-Sounds in musikalische Interaktion tritt. Beim Internationalen Musikfest Hamburg obliegt diese Rolle dem weltberühmten Kronos Quartet aus den USA, das sein aufregend eklektisches Programm zudem mit allerneuester Musik und Stücken von Laurie Anderson, George Gershwin und Janis Joplin anreichert (8. Mai, Elbphilharmonie).

Eine exquisite Nebenlinie des 3. Internationalen Musikfests führt zu zwei musikalisch untermalten Stummfilmen Fritz Langs, »Metropolis« aus dem Jahr 1927 (Ensemble Modern, 22. Mai, Elbphilharmonie) und  »Frau im Mond«, der zwei Jahre später entstand. Die Symphoniker Hamburg spielen zur »Frau im Mond« live eine von der Elbphilharmonie mit in Auftrag gegebene Komposition des amerikanischen Dirigenten und Komponisten Timothy Brock, der die Aufführung auch musikalisch leitet.

Schwergewichte der internationalen Musikszene verleihen dem Musikfest neben künstlerischer Exzellenz zudem einigen Glamour: Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter seinem Chefdirigenten Mariss Jansons (30. April, Elbphilharmonie), das Mahler Chamber Orchestra unter Matthias Pintscher mit Beethovens 9. Sinfonie (15. Mai, Elbphilharmonie), Chor und Orchester des Teatro alla Scala unter seinem Chefdirigenten Riccardo Chailly mit Verdis »Requiem« (24./25. Mai, Elbphilharmonie), The Philadelphia Orchestra unter seinem Chefdirigenten Yannick Nézet-Séguin mit zwei unterschiedlichen Programmen (27. /28. Mai, Elbphilharmonie), die Pianisten Maurizio Pollini (26. Mai, Elbphilharmonie) und Sir András Schiff (30. Mai, Laeiszhalle) sowie die Star-Mezzosopranistin Joyce DiDonato mit dem Ensemble Il Pomo d’Oro mit »In War and Peace«, (30. Mai, Elbphilharmonie).

Das besondere Kennzeichen des Internationalen Musikfests Hamburg aber bildet auch diesmal wieder das starke, vielfarbige Tau, das sich aus den einzelnen programmatischen Fäden der wesentlichen Player von Klassik und Neuer Musik in Hamburg zusammensetzt. Allen voran die HamburgMusik gGmbH, die die Hälfte des Programms veranstaltet und bei acht weiteren Produktionen als Co-Veranstalter auftritt. Das NDR Elbphilharmonie Orchester steuert zehn Konzerte mit vier Produktionen bei, davon zwei mit Musik Ludwig van Beethovens (Missa Solemnis und die 3. Sinfonie »Eroica«, beide unter der Leitung des Chefdirigenten Thomas Hengelbrock). Bei Stockhausen elektronisch gibt es ein Wiederhören mit einigen Kompositionen aus dem letzten, unvollendet gebliebenen Zyklus »Klang«, die NDR das neue werk einst bei Stockhausen in Auftrag gab. Zudem entfesseln die Schlagzeuger des NDR Elbphilharmonie Orchesters in einem Gipfeltreffen mit den Kollegen des Schlagquartett Köln ein stellenweise intergalaktisches Trommelgewitter namens »A Universe of Sound« (5. Mai, Elbphilharmonie).

Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg bringt zwei Philharmonische Konzerte und ein Kammerkonzert ins Programm ein. Zudem spannen Chefdirigent Kent Nagano, das Vokalensemble Singer Pur und die Musiker des Orchesters in einem Sonderkonzert zum Musikfest einen Bogen von Ockeghem über Wagner bis Messiaen und Pärt (29. April, Elbphilharmonie). Die Symphoniker Hamburg bereichern das Programm neben den beiden genannten Film- und Musiktheater-Produktionen um einen reinen Mozart-Abend mit gleich zwei Pianisten (Elena Bashkirova und Denis Kozhukhin, 4. Mai, Laeiszhalle) und bieten flankierend zur »Mahagonny«-Oper einen Abend mit Texten und Liedern von Lotte Lenya und Kurt Weill (13. Mai, Laeiszhalle, Kleiner Saal). Das Ensemble Resonanz erarbeitet mit Rupert Huber Stockhausens »Tierkreis« (16. Mai, Elbphilharmonie, Kleiner Saal), das in Hamburg ansässige Decoder Ensemble widmet das Konzert seiner »Unterdeck«-Serie im Kaistudio 1 während des Musikfests dem Schaffen des schwedischen Gegenwartskomponisten Simon Steen-Andersen (4. Mai), auch die Hamburgische Vereinigung von Freunden der Kammermusik beteiligt sich mit einem Konzert des Tetzlaff-Quartetts (25. Mai, Elbphilharmonie, Kleiner Saal). Bei mehreren großen Co-Produktionen mit der HamburgMusik trägt die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette entscheidend zum Gelingen des Internationalen Musikfests bei.

Zu einem guten Fest gehören auch unerwartete Gäste, die umso Überraschenderes zu bieten haben. Dazu zählt der britische Organist Kevin Bowyer, der sich mit dem Sorabji-Projekt einen gut achtstündigen Marathon an der Klais-Orgel im Großen Saal der Elbphilharmonie vorgenommen hat. Zur Deutschen Erstaufführung gelangt dabei die Orgelsinfonie Nr. 2 des britischen Exzentrikers Kaikhosru Shapurji Sorabji (20. Mai).

Verehrer des britischen Sängers, Performers und Songschreibers David Bowie werden sich insbesondere um Karten für den 1. Mai reißen, wenn das Ensemble stargaze aus Berlin unter der Leitung von André de Ridder in der Elbphilharmonie Bowies letztes zu Lebzeiten erschienenes Album Blackstar aufführt. Mit seinem ikonografisch gewordenen Video zum Titelsong und den ersten gesungenen Worten scheint Bowie die wohl kühnste private Utopie des Menschen einzulösen: Kontrolle zu haben nicht nur über das eigene Sterben, sondern über die Kommunikation mit der Nachwelt noch vom Jenseits aus. Zwei Tage nach der Veröffentlichung von »Blackstar« war David Bowie tot. Die erste Zeile des Albums, die die erschütterten Fans zu hören bekamen, lautet »Look up here, I’m in heaven«.

Das 3. Internationale Musikfest Hamburg wäre nicht möglich ohne die kontinuierliche Förderung der Kühne-Stiftung, das Engagement des Förderkreises Internationales Musikfest Hamburg sowie die Zuwendung des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg.

Tickets können ab 27. November online auf www.musikfest-hamburg.de, telefonisch oder persönlich in allen bekannten Vorverkaufsstellen gebucht werden. Für Konzerte in der Elbphilharmonie werden ab sofort Bestellwünsche entgegengenommen. Dies ist online, telefonisch unter 040 357 666 66 oder persönlich in den Vorverkaufsstellen in der Elbphilharmonie, im Brahms-Kontor oder im Elbphilharmonie Kulturcafé bis Freitag, den 8. Dezember, um 18:00 Uhr, möglich. Übersteigt die Nachfrage das Angebot, werden die Tickets anschließend nach dem Zufallsprinzip vergeben. Für die Konzerte in der Elbphilharmonie können maximal vier Tickets pro Person und insgesamt zehn Tickets pro Kauf- bzw. Bestellvorgang erworben werden. Einige Konzerte sind bereits im Zuge des Vorverkaufs für die Saison 2017/18 ausverkauft. Diese sind in der Konzertübersicht entsprechend gekennzeichnet.

www.musikfest-hamburg.de 

Dienstag, 28. November 17
„B3 Biennale des bewegten Bildes 2017“ startet ~ Land Hessen unterstützt Bewegtbild-Festival mit 640.000 Euro
Hessens Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat gestern bei der Eröffnungspressekonferenz der „B3 Biennale des bewegten Bildes 2017“ die Bedeutung des Bewegtbild-Festivals für Hessens Kreativ- und Kulturwirtschaft herausgestellt. Die „B3 Biennale des bewegten Bildes“ findet vom 29. November bis 3. Dezember 2017 zum dritten Mal statt. Unter dem Leitthema „ON DESIRE. Über das Begehren.“ präsentieren in Frankfurt und der Rhein-Main-Region 250 geladene nationale und internationale Akteure aus Kunst, Medien und Technologie ihre Projekte und Ideen aus der Bewegtbildbranche.

Plattform für Kreativität und Diskurs
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Die B3 hat sich als Plattform für Kreativität, interkulturellen Austausch und kunstpolitischen Diskurs über die großen Fragen unserer Zeit etabliert. Ich sehe sie auf dem besten Weg, das wichtigste und einflussreichste Festival zum Thema Bewegtbild in Europa zu werden. Mit unserer Unterstützung in Höhe von 640.000 Euro wollen wir eine interdisziplinäre und genreübergreifende Allianz für das bewegte Bild schaffen.“

In diesem Jahr zeigt die B3 Leitausstellung im Festivalzentrum FOUR Frankfurt neue Positionen und Bewegtbildarbeiten zum menschlichen Begehren in all seinen Ausprägungen. Sie setzt sich übergreifend mit den individuellen und kollektiven Sehnsüchten des Menschen auseinander – philosophisch, künstlerisch, politisch, wirtschaftlich relevant und kontrovers.

Fokus auf Nordamerika, China und Israel
Bei der B3 werden außerdem ein umfangreiches Kurz- und Langfilmprogramm, aktuelle 360-Grad-Produktionen, Fulldomefilme sowie als spezieller Schwerpunkt aktuelle Projekte aus dem Bereichen Virtual und Augmented Reality vorgestellt. Geographisch liegt der diesjährige Fokus der B3 auf Nordamerika, China und Israel – damit zeigt sich auch 2017 eine starke internationale Ausrichtung.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Mit der 2013 gestarteten Biennale möchten wir der internationalen Kreativ- und Kulturwirtschaft eine übergreifende Plattform für Austausch und Geschäft bieten. Die Vielzahl internationaler Gäste und Projekte zeigt, dass dies der richtige Ansatz ist. Bereits im vergangenen Jahr konnten wir mit der Kooperation zwischen der B3 Biennale des bewegten Bildes und der Central Academy of Fine Arts Beijing (CAFA) starke Akzente setzen und die internationale Ausrichtung der B3 weiter fortsetzen. Unser Engagement in China hat nicht nur den interkulturellen Austausch intensiviert, sondern die B3 auch als Leitmedium und Businessplattform für die hessische Kreativwirtschaft etabliert. Das ist genau der Weg, den ein internationales Bewegtbild-Festival gehen sollte.“

Konferenz mit umfangreicher Agenda
Mit knapp 60 Veranstaltungen ist die Konferenzagenda der B3 umfangreich und vielfältig. Neu und einmalig ist die Zusammenarbeit mit renommierten Sammlern von Bewegtbildkunst. Mit Ingvild Goetz (D), Mario von Kelterborn (D), Carol Weinbaum (CAN), Manuel de Santaren (USA), Baryn Futa (USA), und Tony Podesta (USA) konnte die B3 wichtige Sammler für eine intensive Mitarbeit gewinnen. Sie zeigen Werke aus ihren umfangreichen Medienkunst-Kollektionen, darunter Arbeiten von Marina Abramovic (Serbien), Matthew Barney (USA), Jesper Just (DK), Haroun Farocki (D) und Julian Rosefeldt (D). Auf verschiedenen Panels werden sie außerdem über ihre Leidenschaft diskutieren, die zum Sammeln zeitbasierter Kunst geführt hat. Den B3 BEN Award für das Lebenswerk erhalten in diesem Jahr die deutsche Kunstsammlerin Ingvild Goetz und der litauisch-amerikanische Filmpionier Jonas Mekas.

Bewegte Bilder erobern öffentlichen Raum
 „Die aktuelle zeitgenössische Kunst zeichnet sich durch eine große künstlerische Vielfalt aus und begeistert den internationalen Kunstmarkt. Schon heute sehen wir, dass bewegte Bilder neben Medien und Kommunikation den öffentlichen Raum und die Kunst zunehmend erobern. Daher ist es nur folgerichtig, dass sich die B3 als internationaler Kunst- und Medienevent auf einem Markt engagiert, der sich durch starkes Wachstum, vor allem aber durch Innovation und Experimentierfreude auszeichnet. Die B3 Biennale des bewegten Bildes schließt das aufregende Kunstjahr 2017 würdig ab“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

www.b3biennale.de

Dienstag, 28. November 17
Designagentur »formdusche« wird für die Gestaltungsarbeit zu den Internationalen Maifestspielen 2017 ausgezeichnet
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden freut sich über die Nominierung und Auszeichnung der Designagentur »formdusche – studio für gestaltung« in den Kategorien Markenkommunikation und Excellent Arts im Wettbewerb »GUTE GESTALTUNG« des Deutschen Designer Clubs (DDC).


Preisverleihung
© Tim Finke

In der Kategorie »Markenkommunikation« ist die Agentur für die Gestaltungsarbeit zu den Internationalen Maifestspielen 2017 mit »Bronze« ausgezeichnet worden. Das Spielzeitheft 2017.2018 des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden wurde in der Kategorie »Excellent Arts« nominiert.

Seit der Spielzeit 2014.2015 arbeitet das Hessische Staatstheater Wiesbaden mit der Designagentur »formdusche« zusammen. Von der Konzeption über Gestaltung bis zur Umsetzung begleitet die Agentur das Hessische Staatstheater Wiesbaden und die Internationalen Maifestspiele in den Bereichen Corporate Branding, Creative Concepts, Screen und Web Design.

Der DDC, ein Verein zur Förderung von »Guter Gestaltung« im deutschsprachigen Raum, prämierte vergangenen Freitag die Gewinner des jährlichen Wettbewerbs »GUTE GESTALTUNG« im »tatcraft« in Frankfurt. Präsentiert wurden Bronze-, Silber-, und Goldarbeiten in den Kategorien Produkt, Bewegtbild, Corporate Design, Markenkommunikation, Unternehmenskommunikation, Digital Media, Excellent Arts, Raum/Architektur, Geschäftsberichte und Zukunft.

Montag, 27. November 17
Neues von Spotlight Musicals

Die Päpstin - Das Musical: Die erste Darsteller für 2018 stehen fest ~ 15. Juni bis 07. Juli 2018
Sabrina Weckerlin und Mark Seibert sind Johanna und Gerold in "Die Päpstin - Das Musical".  Dennis Henschel übernimmt die Rolle des Gerolds alternierend.

Es war immer der Anspruch von Spotlight Musicals und vielleicht auch ein wichtiger Baustein des Erfolges, dass die Stücke immer weiterentwickelt werden. Auch die Neuauflage der „Päpstin“ im kommenden Jahr wird keine bloße Wiederaufnahme sein, sondern eine Weiterentwicklung, die sich durch alle Gewerke der Produktion zieht.
In den Bereichen Bühnenbild, Licht und Kostümbild werden viele Neuerungen zu sehen sein. Die Musik wurde teilweise neu arrangiert und orchestriert und mit dem Tschechischen National Symphonie Orchester in Prag komplett neu aufgenommen. Auch inhaltlich wird sich vieles ändern: Über 100 Positionen im Libretto wurden bearbeitet, teilweise sind es kleine Details, aber auch größere Eingriffe wurden vorgenommen. So wird sich beispielsweise die gesamte Fuldaebene erheblich verändern. Die Figur „Rabanus“ wurde verjüngt. Er wird nun nicht mehr der Abt des Klosters sein, sondern Prior und Leiter der Klosterschule. An seine Stelle tritt nun Abt Ratgar, eine neue Figur in dem Stück, die dafür sorgen wird, dass die gesamte Klosterebene eine andere, bedrohlichere und düstere Atmosphäre hat. Johanna war in zu vielen Momenten im Stück zu „behütet“. Jetzt kann man im Kloster Fulda viel besser nachempfinden, welcher Gefahr Johanna durch ihr Versteckspiel ausgesetzt ist. Zusammen mit der erstklassigen Besetzung um Sabrina Weckerlin, Mark Seibert, Reinhard Brussmann und vielen anderen ergibt sich ein spannendes Paket.

Der Medicus 14. Juli bis 11. August 2018
Seit der Weltpremiere von „Der Medicus – Das Musical” in 2016 konnten alle 200 Shows in Fulda ausverkauft werden. Für 2017 wurde das Stück bereits umfangreich überarbeitet und 2018 wird es in gleicher hoher Qualität gezeigt. Mit dabei ist die beliebte Besetzung aus 2017 um Friedrich Rau, Johanna Zett, Andreas Wolfram und vielen anderen. Wegen der knappen Theaterverfügbarkeit, können 2018 nur 34 Shows gezeigt werden.

Die Schatzinsel 18. August bis 02. September 2018
„Die Schatzinsel – Das Musical“ feierte Weltpremiere beim Musicalsommer Fulda 2015. Andreas Lichtenberger kreierte einen Long John Silver, der jung und alt begeisterte. Das rasante Actionmusical kommt 2018 optisch wie inhaltlich überarbeitet zurück nach Fulda um noch mehr Tempo auf der Bühne zu garantierten. Mit dabei sind Friedrich Rau, Anna Thorén, Andreas Lichtenberger und viele weitere Top-Darsteller.

Rahmenprogramm des Musicalsommers 2018
Um den Fuldaern und den vielen auswärtigen Touristen neben den Musicals im Schlosstheater noch ein Rahmenprogramm im Schlossgarten anbieten zu können, wurde mit „Late night live” 2017 erstmalig ein neues Veranstaltungsformat getestet. Die Veranstaltungen wurden in Kooperation mit dem City Marketing durchgeführt.
In einem der schönsten Höfe Fuldas wurde donnerstags von 21.30 bis 23.30 Uhr open Air Live - Musik und Catering bei freiem Eintritt angeboten. Leider hat 2017 das Wetter nicht immer mitgespielt. Bei gutem Wetter war der Hof immer sehr gut gefüllt. Im August 2018 kommt es daher zu einer Neuauflage mit 5 Konzerten (immer donnerstags).

Ein Ausblick in das Jahr 2019:
Im Jahr 2004 begründete das Musical „Bonifatius“ Fuldas Entwicklung zur Musicalstadt. Über 100 ausverkaufte Shows im Schlosstheater Fulda, viele Musicalpreise und eine begeisterte bundesweite Presse und sogar Spielserien im Ausland feierten das Bühnenspektakel am Originalschauplatz. Nun kehrt das Historiendrama anlässlich des Jubiläumsjahres 2019 nach Fulda zurück. Nur wenige Meter vom Grab des "Apostels der Deutschen" entfernt, wird Bonifatius auf der Bühne wieder auferstehen. „Eine spannendere Symbiose aus Bühnenstoff und Spielort kann es nicht geben. Wir sind voller Vorfreude auf 2019“, sagt Komponist Dennis Martin. „Wir werden die historische Kulisse des Domplatzes in eine aufwändige Neuinszenierung integrieren. Dazu gibt es ein großes Orchester und natürlich wieder viele bekannte Musicalstars“. Einziges Manko: Es sind nur maximal 6 Termine möglich. Für Fuldaer Verhältnisse (200 Medicus Shows am Stück ausverkauft) eine wahrlich exklusives Angebot.
Termine: 22. – 25. August 2019 (Zusatzoptionen 26. und 27. August). Der Vorverkauf startet im Sommer 2018.

Natürlich wird der Musicalsommer Fulda 2019 zuvor mit anderen Shows im Schlosstheater starten. Das genaue Programm wird im Frühjahr 2018 bekanntgegeben.

Für das Jahr 2020 ist ein neues Robin Hood Musical geplant, hierfür konnte  Chris de Burgh gewonnen werden, der gemeinsam mit Dennis Martin die Musik komponieren wird.

www.spotlight-musicals.de

Montag, 27. November 17
"Das Literarische Quartett" im ZDF mit Thomas Gottschalk als Gast
Volker Weidermann lädt am Freitag, 8. Dezember 2017, 23.25 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Gespräch über Bücher. Zu Gast beim "Literarischen Quartett" ist dieses Mal der Moderator Thomas Gottschalk. Im Foyer des Berliner Ensembles diskutieren die vier über Werke von Peter Handke, Ina Hartwig, Stephen und Owen King sowie Joachim Meyerhoff.

Im vierten Band seiner Autobiografie, "Die Zweisamkeit der Einzelgänger", ist Joachim Meyerhoff Anfang 20 und endlich verliebt. In drei Frauen gleichzeitig: in Hanna, die geniale Studentin, Franka, die erotisch unersättliche Tänzerin, und Ilse, die nicht mehr junge, nach Puddingbrezeln duftende Bäckersfrau. Die drei Affären überfordern den fragilen Schauspieler moralisch und logistisch, beflügeln aber auch sein Erwachsenwerden.

Als "Letztes Epos" bezeichnet Peter Handke, der am 6. Dezember seinen 75.Geburtstag feiert, seinen Roman "Die Obstdiebin". Zu Beginn wird das Dichter-Ich von einer Biene gestochen. Dieser Stich wird zum Zeichen des Aufbruchs. Also macht sich das Ich auf, verlässt "das Anwesen" und geht mit der Obstdiebin, einer "Auserwählten", drei Tage lang auf Wanderung. "Wie man sich verirrt, so erlebt man", heißt es am Ende des Buches, dessen Hauptheldin – wie immer bei Handke – die Sprache ist. 

Ist der Wunsch, die Hälfte der Menschheit – also die Frauen – in einen Dornröschenschlaf zu versetzen, eher eine Frauen- oder eine Männerfantasie? Für Stephen King ist sie in jedem Fall ein ideales Horror-Szenario. In seinem neuen Roman "Sleeping Beauties", den er mit seinem Sohn Owen geschrieben hat, werden die Frauen zu barbarischen Bestien, sobald man sie aufweckt, und die zurückgebliebenen Männer zu Primitivlingen. Nur das Teufelsweib Evie scheint gegen die Schlafkrankheit immun.

"Wer war Ingeborg Bachmann?", fragt Ina Hartwig in ihrer "Biographie in Bruchstücken" und entdeckt überraschende, unbekannte, dunkle Seiten der Ikone der Nachkriegsliteratur. Hartwig stilisiert Ingeborg Bachmann nicht mehr als Opfer des Patriarchats, sondern zeigt sie als kühne und kalkulierende Denkerin. In zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen wie Hans Magnus Enzensberger, Martin Walser oder Henry Kissinger zeigt sie eine Persönlichkeit jenseits des Bachmann-Mythos: gefährdet und destruktiv, aber auch witzig und zäh.

"Das Literarische Quartett" wird im Foyer des Berliner Ensembles mit Publikum aufgezeichnet. Die nächste Sendung findet am 2. März 2018 statt.

Bücherliste:
- Joachim Meyerhoff: Die Zweisamkeit der Einzelgänger (Kiepenheuer & Witsch)
- Peter Handke: Die Obstdiebin (Suhrkamp)
- Stephen und Owen King: Sleeping Beauties (Heyne)
- Ina Hartwig: Wer war Ingeborg Bachmann? (S.Fischer)

www.zdf.de

Montag, 27. November 17
Weihnachten zu Gast bei Theodor Storm – Literarisch und kulinarisch durch Husum
Das Husumer Adventsangebot „Weihnachten zu Gast bei Theodor Storm“ lädt an den Samstagen, 2. und 9. Dezember 2017 zu besonders gemütlichen Stunden ein. Die seit Jahren sehr beliebte Veranstaltung der Tourismus und Stadtmarketing Husum GmbH (TSMH) verspricht auch im Jahr des 200. Geburtstags des Husumer Dichters wieder vorweihnachtliche Stimmung sowie besondere literarische und kulinarische Momente.
So werden zu Beginn der Veranstaltung beim gemütlichen Kaffeetrinken weihnachtliches Gebäck und Theodor Storms geliebte Braune Kuchen gereicht, während die Gäste der Lesung aus Werken des Dichters lauschen. Ein geführter Streifzug durch die festlich geschmückte Innenstadt Husums und der Besuch des Storm-Hauses in der Wasserreihe mit dem nach Storms Beschreibungen geschmückten Weihnachtsbaum schließen sich an. Im benachbarten, von Fackeln erleuchteten Garten werden die Gäste mit einem wärmenden Punsch – „Bischof“ genannt – empfangen. Dass Weihnachten für den berühmten Sohn Husums etwas ganz Besonderes war, hatte sicherlich auch damit zu tun, dass schon früher gerade in der Weihnachtszeit viel Wert auf gute Küche gelegt und keine alltäglichen Speisen und Leckereien aufgetischt wurden. Ihren Ausklang findet die Veranstaltung daher in geselliger Runde beim Buffet mit Leckereien und Köstlichkeiten, die ganz im Sinne des Dichters gewesen wären, wie zum Beispiel Storms geliebter Apfelauflauf „Tante Moritz“.

Termine: 2. und 9. Dezember 2017. Beginn ist jeweils um 15.30 Uhr. Die Teilnahme kostet pro Person 67,90 Euro. Für Anmeldungen und telefonische Auskünfte steht die Tourismus und Stadtmarketing
Husum GmbH unter Tel. 0 48 41 / 89 87 0 zur Verfügung. Für Gruppen können gesonderte Termine vereinbart werden. www.husum-tourismus.de

Montag, 27. November 17
Musikalisch-literarisches Weihnachtsprogramm mit Sophie Rois hr2-Kulturlunch: „Vom Himmel hoch ...“
„Weihnachten ist eine schöne Zeit", sang einst Georg Kreisler – und, wie immer bei ihm, war das eine doppelbödige Aussage. Die Zeit der Besinnung wird allzu oft zum Gegenteil, aus Festtagsfreude wird Einkaufs- und Familienstress. Das nimmt hr2-kultur beim nächsten hr2-Kulturlunch aufs Korn: am Sonntag, 3. Dezember (1. Advent), um 11 Uhr im Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt.

Die Schauspielerin Sophie Rois liest eine Auswahl an skurrilen, kulinarischen, hinterhältigen und umwerfend komischen Weihnachtsgeschichten - unter anderem von Joachim Meyerhoff, Eva Demski, Urs Widmer, Heinz Erhardt und Hans Scheibner.

Einen stimmungsvollen Kontrapunkt setzt die Musik von Händel, Britten, Tschaikowsky und vielen anderen mit festlichen Orgelklängen, ätherischen Harfentönen, Arien und Liedern. Es singt der kanadische Bariton Iain MacNeil, und es spielen Anne-Sophie Bertrand (Harfe), Susanne Rohn (Orgel) sowie Maria Ollikainen (Klavier). Durch die Matinee führt Alf Mentzer.

Das Schlemmerbuffet steht unter dem Motto „Weihnachtliches aus der Küche – von A(pfel) bis Z(imt)". Der nächste hr2-Kulturlunch am Sonntag, 4. Februar, steht unter dem Motto „Ein Kontrabass kommt selten allein …“.

Die Veranstaltung am 3. Dezember ist bereits ausverkauft. Eine Aufzeichnung sendet hr2 am Montag, 25. Dezember (1. Weihnachtstag) um 15.04 Uhr.

www.hr2.de

Montag, 27. November 17
Amy Macdonald auf 2018er Sommerfestivals
Dass Amy Macdonald live eine Sensation ist, bewies die Schottin zuletzt bei einer Akustik-Session im Rahmen des WDR2-Radiokonzerts in Düsseldorf, einem höchst exklusiven Unplugged-Auftritt, für den nur 600 beneidenswerte und anschließend glückselige Gewinner Tickets ergattern konnten. Dieser Tage kann man sich sogar etwas von ihrem unglaublichen Bühnentalent ins Haus holen, denn ende November veröffentlicht die Schottin das Album „Under Stars – Live in Berlin“, das während ihres Konzerts im vergangenen März im Tempodrom aufgezeichnet wurde. Im Zentrum stehen neben den Songs ihres jüngsten Albums „Under Stars“ natürlich auch ihre großen Hits, wie dem aktuellen „Dream On“ und allen voran natürlich „This Is The Life“. Seit sie mit diesem Hit und der gleichnamigen Platte im Jahr 2007 ins Rampenlicht trat, ist sie ein Star. Jedes ihrer Alben wurde mehrfach mit Platin ausgezeichnet, insgesamt hängen gut 30 solcher Auszeichnungen an ihrer Wand und etliche goldene Schallplatten noch dazu. Ihre folkigen und locker-leichten Melodien zu eingängigen Lyrics, die nie den Bezug zur alltäglichen Realität verlieren, hat sie zu einem ihrer Geheimrezepte gemacht. Diese ungekünstelte und offene Art zeichnet auch ihre tollen Live-Shows aus. Die 30-Jährige füllt immer noch Hallen und hat bei ihrer diesjährigen Tour bewiesen, dass sie eine große Sängerin und eine fantastische Songwriterin ist, die die Herzen ihrer Fans vor allem bei ihren Live-Shows bewegt.

Amy Macdonald
Amy Macdonald
© DianaGomez

Jetzt hat Amy Macdonald bestätigt, dass sie uns im kommenden Jahr erneut mit ihrer Anwesenheit beglücken und bei einigen Sommerfestivals auftreten wird:
28.04.2018 Gronau - Jazzfest
29.04.2018 Wendelstein - Jazz & Blues Open
28.07.2018 Bruchsaal - Schlossgarten

Tickets für die Festivals gibt es an allen bekannten CTS–VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01806 – 853653 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), auf fkpscorpio.com und eventim.de. www.amymacdonald.co.uk 

Samstag, 25. November 17
Zwei Preisträger beim 12. JUNGE OHREN PREIS
Die beiden Preisträger des 12. JUNGE OHREN PREIS stehen fest: Am Donnerstagabend, 23. November 2017 nahm der Rundfunkchor Berlin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main die Auszeichnung in der Kategorie PROGRAMM für seine Bildungsinitiative SING! entgegen. Preisträger in der Kategorie EXZELLENZ ist der Musiktheatervermittler Rainer O. Brinkmann. Der JUNGE OHREN PREIS prämiert jährlich herausragende Vermittlungsprogramme und würdigt Musikvermittler/innen für ihre beispielhafte Arbeit. Er gilt als renommiertester Wettbewerb seiner Art im gesamten deutschsprachigen Raum und setzt Zeichen für ein lebendiges und modernes Musikleben.

Preisträger JUNGEOHRENPREIS12
Preisträger 12. JUNGE OHREN PREIS
© Oliver Roeckle

In der Kategorie PROGRAMM wird der Rundfunkchor Berlin für seine Bildungsinitiative SING! ausgezeichnet. Um das Singen als Kulturtechnik und als Gemeinschaftserlebnis im (Schul-)Alltag zu etablieren, spannt SING! unterschiedliche Kräfte zusammen: Schulklassen und ihre Lehrer/innen, professionelle Chorleiter/innen und Musikpädagog/innen sowie SING!-Patinnen und -Paten aus den Reihen des Rundfunkchors. Dabei sorgen über die Projektdauer von drei Jahren aufeinander abgestimmte Bausteine für Nachhaltigkeit: Die Gründung von SING!-Chören an den Schulen, kontinuierliche und verbindliche Fortbildungen für Lehrkräfte, Auftritte u.a. bei der Liederbörse des Rundfunkchors sowie Schulbesuche durch SING!-Patinnen und -Paten. In diesem Setting stellt SING! sich als überzeugendes Gesamtkonzept dar und macht spürbar, wie ein Klangkörper authentisch gesellschaftliche Wirkung entfalten kann.

Mit der Auszeichnung von Rainer O. Brinkmann in der Kategorie EXZELLENZ würdigt die Jury einen Musiktheatervermittler, der sich in herausragender Weise für die Vermittlung der Kunstform Oper einsetzt. Der Aufbau des Education-Programms an der Staatsoper Unter den Linden seit 2001 geht maßgeblich auf sein fachliches wie persönliches Engagement zurück. Zusammen mit Fachkolleg/innen etablierte er die Methode der Szenischen Interpretation von Musik und Theater im Musikunterricht sowie an Opernhäusern im deutschsprachigen Raum. Er ist Mitbegründer des weltweit ersten Ausbildungsgangs für Musiktheatervermittlung an der Universität Mozarteum in Salzburg. Die Vizerektorin der Universität Sarah Wedl-Wilson überreichte mit einer herzlichen Laudatio den Preis an Rainer O. Brinkmann.

Die Preisverleihung wurde moderiert von Malte Arkona. Unterstützung erhielt er von "Marketingschwein Lothar", einem tierischen Mitglied der Berliner Puppenphilharmonie. Mit einem Hornquintett und dem Projekt "PianoTubaTechno" verlieh die junge norddeutsche philharmonie  der Preisverleihung einen besonderen musikalischen Schwerpunkt. Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt erweiterte das musikalische Rahmenprogramm mit einem Intro von Christopher Brandt (Gitarre) und Lucas Fels (Cello) sowie dem Chor der Musterschule Frankfurt unter der Leitung von Kristin Voigt.

Die Jury des 12. JUNGE OHREN PREIS besteht aus Hans Reinhard Biere (Deutsche Orchestervereinigung), Bettina Büttner-Krammer (Wiener Symphoniker), Matthijs Bunschoten (Musikkollegium Winterthur), Ute Legner (MEHR MUSIK! Augsburg), Irena Müller-Brozovic (Verein Musikvermittlung Schweiz+), Dr. Kerstin Unseld (SWR2), Pascal Sticklies (Philharmonie Luxembourg und Orchestre Philharmonique Luxembourg), Dr. Lisa Unterberg (Jeunesses Musicales Deutschland), Hartmut Welscher (VAN Magazin).

Der JUNGE OHREN PREIS wird gefördert von der Gesellschaft für Leistungsschutzrechte (GVL). Medienpartner des JUNGE OHREN PREIS sind Deutschlandfunk Kultur, die neue musikzeitung und die Zeitschrift „das Orchester“.

www.jungeohren.de

Samstag, 25. November 17
Ab sofort auch englische Übertitel an der Oper Frankfurt
Seit 1990 wurden fremdsprachig dargebotene Produktionen der Oper Frankfurt im Großen Haus mit deutschen Übertiteln gezeigt, später kamen dann auch alle deutsch gesungenen Werke hinzu. Anfangs wurde dieser Service vom Publikum recht kritisch wahrgenommen, doch hat er sich schon sehr bald durchgesetzt, da die Zuschauer dadurch den Aufführungen besser und vor allem unmittelbarer folgen können – in Frankfurt wie auch an anderen Bühnen. Inzwischen ist die Übertitelung zumindest in der Landessprache und parallel dazu in verschiedenen Weltsprachen vor allem an den Opernhäusern der internationalen Metropolen nicht mehr wegzudenken.

Nun bietet ab sofort die Oper Frankfurt bei allen Aufführungen im Opernhaus parallel zur deutschen Übertitelung auch englische Übersetzungen auf der am oberen Bühnenportal mittig angebrachten Projektionstafel an. Ausnahmen sind die beiden konzertanten Aufführungen von Donizettis Roberto Devereux ab 2. Februar 2018, die – ohnehin auf Englisch gesungene – Wiederaufnahmeserie von Brittens Billy Budd ab 19. Mai 2018 sowie die in dieser Spielzeit geplanten restlichen Aufführungen der Serien von Verdis Il trovatore und Mozarts Die Entführung aus dem Serail. Auf den seit Beginn der laufenden Spielzeit 2017/18 unter den Rangbalkonen angebrachten Monitoren, die das dort sitzende Publikum, welches keine Sicht auf die mittig angebrachte Tafel am Bühnenportal hat, in den Genuss der Übertitel kommen lässt, ist die Einblendung der englischen Übersetzung aus Platz- bzw. technischen Gründen leider nicht möglich.

„Wir sehen die englischen Übertitel als Angebot an unser immer internationaler werdendes Publikum – gerade in einer Stadt wie Frankfurt – und laden die Zuschauer ein, mit diesem Service den Opernbesuch vielleicht noch ein bisschen mehr zu genießen. Wer einmal erlebt hat, wie beispielsweise bei Mozarts Così fan tutte die Übertitelanlage ausgefallen ist, wird sich über die ausbleibenden Lacher im Publikum gewundert haben. Dies ist für mich ein Beleg, wie selbstverständlich sich die Übertitelung von Opern etabliert hat. Und das Vergnügen unseres Publikums hat sich zu unserer eigenen Überraschung sogar hörbar gesteigert, seit wir die englischen Übertitel anbieten“ so Opernintendant Bernd Loebe.

www.oper-frankfurt.de  

Samstag, 25. November 17
Produktionen mit englischen Übertiteln am Schauspiel Frankfurt
Nicht nur durch einen vielfältigen und abwechslungsreichen Spielplan mit internationalen Stücken, Regisseuren und Autoren, auch durch das Einrichten von englischen Übertiteln öffnet sich das Schauspiel Frankfurt dem weltoffenen Publikum in einer internationalen Stadt wie Frankfurt. Ab November 2017 wird es im Schauspielhaus jeden Monat ausgewählte Vorstellungen mit englischen Übertiteln geben. Für November und Dezember werden folgende Vorstellungen mit englischen Übertiteln angeboten:

Woyzeck von Georg Büchner am So, 26. November, 16.00 Uhr und Fr, 15. Dezember, 19.30 Uhr
Richard III von William Shakespeare am Fr, 22. Dezember, 19.30 Uhr
Alle meine Söhne von Arthur Miller am Fr, 29. Dezember, 19.30 Uhr

Beim Kauf der Eintrittskarte sollte bitte der Wunsch nach einem Platz mit Übertitelung angegeben werden.

www.schauspielfrankfurt.de

Samstag, 25. November 17
Staatstheater Wiesbaden: Nikolaus-Socken mit Theaterkarten wieder ab dem 27. November
Zu Nikolaus hält das Hessische Staatstheater Wiesbaden wieder die beliebten Nikolaus-Socken bereit. Ab dem 27. November bis zum 6. Dezember 2017 werden an der Theaterkasse im Foyer des Großen Hauses bunte Nikolaussocken angeboten. Die Socken enthalten jeweils zwei Karten für eine Überraschungsvorstellung im Dezember 2017, Januar und Februar 2018 und sind für 15 Euro erhältlich. Das Angebot gilt solange der Vorrat reicht. Die Tickets sind vom Umtausch ausgeschlossen.

Außerdem ist das Hessische Staatstheater Wiesbaden zum Nikolaustag, am Mittwoch, den 6. Dezember 2017, ab 10 Uhr, mit einem Werbestand vor der Wiesbaden Tourist-Information »i-Punkt« vertreten. Dort sind die Nikolaus-Socken und weitere Angebote für die laufende Spielzeit erhältlich.

Weitere Informationen gibt es auf www.staatstheater-wiesbaden.de oder telefonisch unter 0611.132 325.

Samstag, 25. November 17
"ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
"ttt - titel thesen temperamente" kommt am Sonntag(NDR), 26. November 2017, um 23:05 Uhr im Ersten. Die geplanten Themen:

Viele Verhandlungen, keine Regierung - Eine erste Bilanz deutscher Intellektueller
Auch wenn es immer eine Option war, hatte es doch niemand so richtig für möglich gehalten: das Scheitern der Sondierungsverhandlungen über eine Jamaika-Koalition. Nun kreist der öffentliche Diskurs um Begriffe wie Vertrauen, Prinzipientreue, politische Verantwortung, Individualinteressen und Allgemeinwohl. Es werden die verbleibenden Optionen - Große Koalition, Minderheitenregierung oder auch Neuwahlen - von allen Seiten beleuchtet und diskutiert. „ttt" hört sich unter Schriftstellern um und spricht unter anderem mit Wolf Biermann, Ingo Schulze, Sibylle Lewitscharoff und Hilal Sezgin über den Zustand der Berliner Republik zwischen Berliner Zirkeln, großen Egos und dem Rest des Landes.

Das Schweigen brechen - „Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen"
Er hat sie geschlagen. Immer wieder. Oft grundlos. Bis sie es endlich schaffte, von ihm wegzurennen - im wahrsten Sinne des Wortes. Über zwanzig Jahre danach treffen sie sich wieder, und vor laufender Kamera sprechen sie über das, was damals vorgefallen ist, begeben sich gemeinsam auf Spurensuche in ihre Vergangenheit. Opfer und Täter gemeinsam. Ein mutiger Schritt von beiden. Herausgekommen ist ein bemerkenswerter und eindrücklicher Dokumentarfilm: „A better man". Und so besonders die Geschichte von Attiya und Steve durch die Wiederbegegnung und ihre Veröffentlichung ist - so sehr ist sie kein Einzelfall, sondern in vielen Fällen schrecklicher Alltag: In Deutschland erlebt jede vierte Frau häusliche Gewalt, so die aktuelle Statistik des BKA. In Zeiten von #metoo und der öffentlichen Diskussion um sexuellen Missbrauch widmet sich „ttt" anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen dem nächsten lange verschwiegenen und tabuisierten Thema: häusliche Gewalt. „ttt" spricht mit betroffenen Frauen und der Filmemacherin von „A better man".

Die Menschenrechte auf dem Prüfstand - Diskussion im Europarat
Sie umfasst 15 Artikel, sichert das Recht auf Freiheit und Sicherheit, auf Leben und das Verbot der Folter: die europäische Menschenrechtskonvention. 1950 wurde sie in Rom unterzeichnet und 1953 trat sie in Kraft. Sie garantiert den Schutz von Grund- und Menschenrechten für mehr als 800 Millionen Menschen in 47 Staaten. Dänemark hat seit dem 15. November den Vorsitz im Entscheidungsgremium des Europarats, dem Ministerkomitee. Eigentlich soll der Europarat die Menschenrechte verteidigen. Kopenhagen hat sich das Gegenteil vorgenommen, will an den Menschenrechten rütteln. Was Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen an den Menschenrechten stört? Dänemark werde durch sie gehindert, „zutiefst kriminelle Ausländer auszuweisen". Gestartet wurde die Kampagne von der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei. „ttt" spricht mit Politikern, dem dänischen Schriftsteller Carsten Jensen und dem Präsidenten der Vereinigung zur Verteidigung der Menschenrechte.

Wenn der Vater mit dem Sohne - Ein Gesprächsbuch von Martin Walser und Jakob Augstein
Der eine ist einer der bedeutendsten und umstrittensten Schriftsteller der Bundesrepublik, der andere ein bekannter Journalist und Herausgeber: Martin Walser und Jakob Augstein. Erst 2009 wurde öffentlich, dass sie Vater und Sohn sind, es war eine Sensation. Bis dahin galt Jakob als der Sohn von Rudolf Augstein, seine Mutter ist die frühere Augstein-Ehefrau Maria Carlsson. Erst 2005 hatten sich Walser und Jakob Augstein persönlich kennengelernt, jetzt bringen sie ein gemeinsames Gesprächsbuch heraus: „Das Leben wortwörtlich". Darin erzählt Martin Walser von den wichtigsten Stationen seines Lebens: Die Jugend im Nationalsozialismus, die ersten Erfolge als Schriftsteller, das schwierige Verhältnis zu Marcel Reich-Ranicki und die umstrittene Rede über Auschwitz in der Frankfurter Paulskirche. Es geht um Schreiben, Liebe, Politik, um Angst, Macht, Rechthaberei. Und am Ende auch um ihre besondere Geschichte als Vater und Sohn. Ein lesenswertes Buch, „ttt" trifft Walser und Augstein zum gemeinsamen Interview.

Musik unter Wasser - Ein ungewöhnliches Klangexperiment
Fünf Aquarien, 10000 Liter Wasser - und darin: Musiker mit ihren Instrumenten. Ein Klangexperiment, das Grenzen austestet. Vor allem die der Musiker. Über zehn Jahre hat die dänische Band „Between Music" an diesem Projekt gearbeitet, eine spezielle Gesangstechnik entwickelt, Musikinstrumente wasserfest gemacht. Bis zu anderthalb Minuten bleiben die Musiker unter Wasser, spielen, singen - oft auch beides. Eine Performance, die verzaubert, fasziniert und das stille Element Wasser zum Klingen bringt. "ttt" ist bei den Vorbereitungen für ein Konzert mit dabei - und taucht ein in die wundersame Klangwelt von „Aquasonic".

Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Moderation: Evelyn Fischer
Redaktion: Edith Beßling, Christine Gerberding, Niels Grevsen, Melanie Thun (NDR)

Freitag, 24. November 17
Premieren-Countdown für KINKY BOOTS in Hamburg
Nur noch zehn Tage bis zur großen Deutschlandpremiere am 03. Dezember im Stage Operettenhaus +++ Cyndi Lauper freut sich auf Hamburg +++ erste Fotos von Hauptdarstellern in Kostüm und Maske

Am 3. Dezember ist es endlich soweit: erstmalig öffnet sich der Vorhang für KINKY BOOTS – Das Musical auf der Reeperbahn. Die Spannung steigt!  Über 1.200 Gäste aus Kultur, Wirtschaft, Sport, Politik und Unterhaltung werden gemeinsam mit Cyndi Lauper die Deutschlandpremiere des mehrfach preisgekrönten Musicals und die Hauptaussagen der Show feiern: Akzeptanz, Toleranz und Respekt. Unter anderem Gabi Bauer, Dagmar Berghoff, Sabia Boulahrouz, Melina Budde, Fernanda Brandao, Kim-Sarah Brandts, Mirja du Mont, Jenny Elvers, Hannelore Hoger, Olivia Jones, Angelina Kirsch, Hans Peter Korff, Saskia Leppin, Tetje Mierendorf, Jimi Blue Ochsenknecht, Natascha Ochsenknecht, Wanda Perdelwitz, Sandra Quadflieg, Jannik Schümann, Kalle Schwensen, Petra von Bremen, Jo Weil, Daniela Ziegler u.v.m.

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Dominik Hees als „Charlie Price“ (li.) und Gino Emnes als „Lola“ (re.)
© Stage Entertainment / Morris Mac Matzen

Cyndi Lauper freut sich auf die Deutschlandpremiere in der Musicalmetropole: „Das Publikum kann sich auf ein hinreißendes Musical freuen. In einem unserer Songs heißt es ‚Sei Du!‘. Ich finde, das ist das perfekte Motto für einen tollen Abend auf der Reeperbahn. KINKY BOOTS und Hamburg, das passt einfach zusammen!“

Bis zum Premierenabend laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Das Bühnenbild wurde extra aus Australien eingeflogen und im Stage Operettenhaus eingebaut, die Proben sind in den letzten Zügen und die Kostüme, High Heels und Perücken werden final angepasst. Die beiden Hauptdarsteller Gino Emnes (Lola) und Dominik Hees (Charlie) beherrschen ihre Rollen inzwischen aus dem Effeff und dürfen nun auch endlich in ihre Kostüme schlüpfen, die ihre Rollen komplettieren. So verwandelt sich Gino Emnes in die eindrucksvolle Drag Queen „Lola“ und Dominik Hees wird optisch zum spießigen Fabrikbesetzer „Charlie Price“ – die Verwandlung ist perfekt.

Das mehrfach preisgekrönte Musical (sechs Tony Awards, drei Laurence Olivier Awards u.v.m.) nach einer wahren Geschichte steht für Leichtigkeit und beste Unterhaltung mit ganz viel Herz. Die Pop-Ikone und Songschreiberin Cyndi Lauper kreierte dafür einen einzigartigen Gute-Laune Soundtrack, der für seine Ohrwurm-Hits sogar mit einem Grammy-Award ausgezeichnet wurde. Das Buch stammt von Theater- und Schauspiellegende Harvey Fierstein. Die Regie und Choreografie übernahm der mehrfache Tony Award-Gewinner Jerry Mitchell.

KINKY BOOTS handelt von Charlie Price, der die heruntergekommene Schuhfabrik seines Vaters in der englischen Provinz erbt. Um die Firma zu retten sucht Charlie nach einer Idee, die das Unternehmen zurück zu alter Größe führen kann. Als er durch Zufall die Drag-Queen Lola kennenlernt, finden die beiden die Nische, die Price & Son retten soll: Schrille, modische und zugleich stabile Schuhe und Stiefel für Drag-Queens – KINKY BOOTS. Die Fabrikarbeiter von Price & Son sind zunächst wenig begeistert von diesem Plan, doch Charlie und Lola nutzen ihre neu gewonnene Freundschaft, um für ihre Idee und das Vermächtnis von Charlies Vater zu kämpfen.

Kinky Boots läuft seit März 2013 am New Yorker Broadway und seit August 2015 am Londoner West End, sowie auch in Korea (Auszeichnung als „Bestes Musical“), Toronto (Auszeichnung als „Bestes Musical“), Japan und Australien. Bei der Verleihung der Tony Awards 2013 wurde das Stück sechsmal ausgezeichnet, unter anderem als „Bestes Musical“. Auch die Londoner Produktion wurde bei den Laurence Olivier Awards 2016 mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als „Bestes Neues Musical“.

Tickets für KINKY BOOTS sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.musicals.de und telefonisch unter 01805 - 44 44* erhältlich.

KINKY BOOTS – AB DEZEMBER 2017 auf der Reeperbahn!
Tickets ab 39,90 Euro & Informationen unter 01805 - 44 44* oder www.musicals.de
(* 0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,42 € Min.)

Freitag, 24. November 17
Oper Frankfurt: Kammermusik im Foyer zu Richard Strauss´ Capriccio
Vor dem Hintergrund der Premiere Capriccio von Richard Strauss (1864-1949) am 14. Januar 2018 im Opernhaus – lädt die Oper Frankfurt zur dritten Kammermusik im Foyer der Spielzeit 2017/18 am Sonntag, dem 3. Dezember 2017, um 11.00 Uhr ins Holzfoyer ein.

 Kammermusik im Foyer
v.l.n.r. Jefimija Brajovic (Violine), Gesine Kalbhenn-Rzepka (Violine), Nika Brnic (Violoncello), Johannes Oesterlee (Violoncello) und Wolf Attula (Viola)
© Roland Horn

Auf dem Programm stehen neben Werken von Richard Strauss (aus Capriccio das Vorspiel für Streichsextett und Drei Tänze für Klaviertrio, arrangiert vom Komponisten) zudem „Der Wind“ für Klavier, Violine, Violoncello, Klarinette und Horn (1908/09) von Franz Schreker (1876-1934) sowie das Streichquintett op. 63 für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli von Walter Braunfels (1882-1954).

Bestritten wird die Matinee durch ein aus Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters und einem Gast bestehendes Ensemble mit Gesine Kalbhenn-Rzepka (Violine), Jefimija Brajovic (Violine), Christine Schwarzmayr (Violine), Tsvetomir Tsankov (Violine), Wolf Attula (Viola), Miyuki Saito (Viola), Johannes Oesterlee (Violoncello), Nika Brnic (Violoncello), Hedwig Matros-Büsing (Kontrabass), Claudia Dresel (Klarinette), Kristian Katzenberger (Horn) und Tobias Hartlieb (Klavier).
Karten zum Preis von € 13 / ermäßigt € 6,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 - 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Freitag, 24. November 17
Staatstheater Wiesbaden: Das Publikum hat die Wahl ~ Wunsch-Weihnachtsmärchen 2018
Für das Jahr 2018 kann das Publikum des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden das nächste Weihnachtsmärchen aus drei vorgeschlagenen Stücken wählen.
Am Sonntag, den 26. November 2017, um 15 Uhr findet die Auftaktveranstaltung »Mein Wunschweihnachtsmärchen 2018« in der Wartburg statt. Drei Märchen werden in einer vorweihnachtlichen Atmosphäre bei Punsch und Keksen dem Publikum vorgestellt. Schauspielerinnen und Schauspieler des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden lesen Auszüge aus den Stücken vor. Anschließend kann das Publikum anhand von Stimmzettel für ein Märchen abstimmen. Damit Besucherinnen und Besucher, die nicht an der Auftaktveranstaltung teilnehmen, trotzdem abstimmen können, gibt es die Möglichkeit eine Stimme per Mail unter wunschweihnachtsmaerchen@staatstheater-wiesbaden.de abzugeben. Außerdem stehen Wahlurnen mit weiteren Stimmzetteln im Kleinen Haus und Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden bereit. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen automatisch an einem Gewinnspiel teil. Für die Veranstaltung sind Zählkarten an der Kasse im Großen Haus erhältlich, solange der Vorrat reicht. Der Eintritt ist frei.

Am Samstag, den 23. Dezember 2017, im Anschluss an die zweite Vorstellung von »Väterchen Frost«, wird das Ergebnis auf der Bühne des Großen Hauses der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Den ersten zehn Gewinnerinnen und Gewinnern winkt ein Preis.

Weitere Informationen gibt es unter theaterpaedagogik@staatstheater-wiesbaden.de und unter www.staatstheater-wiesbaden.de.
Karten sind telefonisch unter 0611.132 325, an der Theaterkasse oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de  erhältlich.

Freitag, 24. November 17
„Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft(lern)“ – DAAD begrüßte im Konzertsaal der UdK Berlin die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Berlin und Potsdam
Auf einer großen Willkommensfeier im Konzertsaal der UdK Berlin begrüßte DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland gemeinsam mit UdK-Präsident Prof. Martin Rennert am 23. November 2017 die diesjährigen DAAD-Stipendiatinnen und -Stipendiaten aus dem Ausland in Berlin und Potsdam. Unter den rund 600 Gästen waren neben den DAAD-Geförderten, Hochschulvertretern und Partnern auch Botschafterinnen und Botschafter, Mitglieder des Deutschen Bundestages, sowie Vertreter des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Im Wintersemester 2017/18 werden über 800 vom DAAD geförderte ausländische Stipendiatinnen und Stipendiaten an Berliner und Potsdamer Einrichtungen studieren und forschen. Das Thema der gesellschaftlichen Verantwortung ist für Studierende und Nachwuchsforscherinnen und -forscher von zentraler Bedeutung. Die Berliner Begrüßungsveranstaltung des DAAD steht daher in diesem Jahr unter dem Motto „Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft(lern)“.

„Die für unsere Gesellschaft maßgeblichen Themen beschäftigen Kunst und Wissenschaft in sehr unterschiedlicher, aber gleich zentraler Weise. Künstler wie Wissenschaftler reflektieren diese auf die ihnen jeweils eigene Art in ihrer Arbeit, und die UdK Berlin sieht es als eine ihrer zentralen Aufgaben, hier durch die Förderung vieler dialogischer Formate die Möglichkeiten zu schaffen, neue Erkenntnisse zu erlangen“, betont UdK-Präsident, Prof. Martin Rennert.

„Deutschland verfügt über ein hohes Maß an Innovationskraft und gehört weltweit zu den ersten Adressen in Sachen Forschung und Wissenschaft. Aus der hohen Attraktivität erwächst jedoch auch eine Verantwortung zur Selbstreflexion. Die Debatte bei der Begrüßungsveranstaltung verstehen wir als Impuls an die Geförderten, sich immer wieder ihrer Verantwortung bewusst zu werden“, bekräftigt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel.

Nach der Begrüßung von Prof. Martin Rennert, Präsident der UdK Berlin, und Dr. Dorothea Rüland, Generalsekretärin des DAAD, stand eine von Ulrich Grothus, stellvertretender Generalsekretär des DAAD, moderierte Diskussionsveranstaltung im Zentrum der Begrüßungsfeier.

Es debattierten zum Thema „Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft(lern)“:
- Kai Gehring (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Bundestags
- Dr. Andreas Görgen, Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt
- Prof. Stefan Rahmstorf, Klimaforscher am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung
- Dr. Anna-Lena Scholz, Wissenschaftsjournalistin, Redakteurin DIE ZEIT
- Rebekah Myers, DAAD-Stipendiatin aus den USA (HU Berlin)

Das künstlerische Programm wurde gestaltet von
- Anna Katalin Németh (Ungarn), Tanz
- Alan Fuentes y Guerra (Mexiko), Tanz
- Misha Cvijovic (Serbien), Klavier

www.udk-berlin.de / www.daad.de

Freitag, 24. November 17
Bregenzer Festspiele trauern um Aida-Bühnenbildner Paul Brown
Die Bregenzer Festspiele trauern um Bühnen- und Kostümbildner Paul Brown, der im Alter von 57 Jahren verstorben ist. Der aus Wales in Großbritannien stammende Künstler schuf die Opernkulisse für das Spiel auf dem See 2009 / 2010 Aida mit den markanten blauen Riesenfüßen.
Brown starb am Montag vergangener Woche in seinem Zuhause im walisischen Crymych nach einer Krebserkrankung. Laut Mitteilung seiner Agentur war es ein „friedlicher Tod im Beisein seines Lebenspartners“. Die Beerdigung findet am Donnerstag kommender Woche in Wales statt.


Paul Brown
©
Bregenzer Festspiele / andereart

Freiheitsstatue und zwei Baukräne
Das Bühnenbild für die erstmals auf der Bregenzer Seebühne gezeigte Verdi-Oper wurde in den Festspielsommern 2009 und 2010 Abend für Abend während der Aufführung erneut vor den Augen der Zuschauer zusammen gesetzt. Zum Einsatz kamen dabei zwei Baukräne, die unter anderem eine Nachbildung des Gesichts der New Yorker Freiheitsstatue emporzogen. Regie führte Graham Vick. Brown zeichnete auch für die Kostüme verantwortlich.

Seine Tätigkeit führte ihn an renommierte Opernhäuser und Festivals weltweit, darunter die Deutsche Oper Berlin, das Royal Opera House Covent Garden, die Lyric Opera Chicago und die Metropolitan Opera New York. Im Premierenjahr 2009 war Aida die bis dahin bestbesuchte Oper auf der Seebühne.

„Wir trauern um Paul Brown, der eine im Bodensee in Trümmern liegende Freiheitsstatue schuf. Sein eindrucksvolles und spektakuläres Bühnenbild für Aida, dessen kupferglitzernde Sterne auf türkisblauem Hintergrund schon von Weitem zu sehen waren, bleiben für immer in Erinnerung. Er kämpfte mit Leidenschaft und Sachverstand für die Umsetzung seiner Ideen“, sagt Intendantin Elisabeth Sobotka.

Ich traf einen Wanderer aus einem alten Land,
der sprach: „Zwei mächt‘ge Beine aus Stein,
ohne Rumpf, stehn in der Wüste.
Nahebei, halb verweht, zerschlagen,
ruht das Gesicht im Sand.“

Die Zeilen des Gedichts Ozymandias von Percy Bysshe Shelley las Paul Brown als Kind. Sie inspirierten ihn Jahrzehnte später für den Entwurf der Aida-Kulisse.

www.bregenzer-festspiele.com

Freitag, 24. November 17
Joan Baez veröffentlicht neues Studioalbum & kommt auf Welttournee
Die legendäre Sängerin, Songwriterin, Aktivistin und “Rock & Roll Hall Of Fame” Mitglied Joan Baez wird am 02. März 2018 ihr neues und damit letztes Studioalbum „Whistle Down The Wind“ via Proper Records veröffentlichen und zudem auf große Welttournee gehen.

„Whistle Down The Wind“ ist das erste Studioalbum seit dem 2008 erschienenen „Day After Tomorrow“. Produziert wurde es von Joe Henry und beinhaltet Cover-Songs von Größen wie Tom Waits, Josh Ritter, Anohni, Joe Henry, Mary Chapin Caprenter, Zoe Mulford, Eliza Gilkyson, Tim Eriksen und Richard Thompson.

Die Tour startet am 2. März in Stockholm in Schweden und ab dem 25. März wird sie auch in Deutschland auftreten. „Da 2018 mein letztes Jahr mit einer ausgedehnten Tour sein wird, freue ich mich mit einem wundervollen Album wieder ‚on the road‘ zu sein, auf welches ich mehr als stolz bin. Das wird eine besondere Gelegenheit sein diese neue Musik sowie meine langjährigen Favoriten mit meinem Publikum auf der ganzen Welt teilen zu können“, erzählt Joan.

Baez Karriere umfasst mehr als 50 Jahre während sie an vorderster Front der Civil Rights Bewegung marschierte, 1963 völlig unbefangen Bob Dylan der Welt vorstellte, Vaclav Havel dazu inspirierte für eine Tschechische Republik zu kämpfen, und sie führt dies bis heute auf leidenschaftliche Weise fort. Sie hat bereits viele Auszeichnungen entgegen genommen inklusive des Recording Academy Lifetime Achievement Awards und des Amnesty International Ambassador of Conscience Awards.

Tourdaten Deutschland:
25.03.18 – Frankfurt a.M., Alte Oper
26.03.18 – München, Philharmonie
31.03.18 – Hamburg, Mehr! Theater
28.07.18 – Hall/Saale, Freilichtbühne Peißnitz
29.07.18 – Berlin, Zitadelle Spandau
31.07.18 – Ludwigsburg, Residenzschloss Ludwigsburg
01.08.18 – Schwetzingen, Schlossgarten Schwetzingen
03.08.18 – Köln, Roncalliplatz

JOAN BAEZ – Whistle Down The Wind (Proper Records/H’art) – VÖ: 02.03.2018
www.hart.de / www.joanbaez.com

Donnerstag, 23. November 17
Mit HOLIDAY ON ICE im Atelier von Modedesigner Thomas Rath
Traumhafte Kreationen von Thomas Rath für HOLIDAY ON ICE Show TIME –Showkostüme zum Anfassen beim Pressetermin im Rath-Atelier in Düsseldorf – HOLIDAY ON ICE tourt mit TIME von November 2017 bis März 2018 durch 6 deutsche Städte und Wien

Thomas Rath
Thomas Rath am 20.11.2017 beim Pressetermin für die HOLIDAY ON ICE Show TIME in seinem Atelier in Düsseldorf
© HOLIDAY ON ICE / Andi Werner

Thomas Rath entwirft exklusiv für die Hauptläuferinnen der HOLIDAY ON ICE Show TIME handgefertigte Kostüme. Beim Pressebrunch in seinem Atelier in Düsseldorf gab der Modedesigner Einblicke in die Kostümwelt der Eisrevue und in sein kreatives Schaffen. „Die Herausforderung besteht darin, Kostüme zu entwerfen, die eine Geschichte erzählen, aber vor allem auch der Belastung durch die Stunts standhalten können. Material und Schnitt sind hier ganz entscheidend, mehr noch als ohnehin“, erklärte der Modeschöpfer.

Thomas Rath ist unter anderem bekannt durch seine Rolle als Juror der TV-Castingshow „Germany’s Next Topmodel“. So verklärt er: „Die Läuferinnen der Show sind die Stars auf dem Eis. Sie müssen sich auf dem spiegelglatten Eis-Catwalk wohlfühlen – und das mit einer Extraportion Glamour!“ Als Kind und Jugendlicher stand der Designer oft selbst auf Schlittschuhen. Nun die eigenen Kreationen bei HOLIDAY ON ICE auf dem Eis zu sehen, sei eine große Ehre und Herausforderung zugleich: „Diese Show sprüht vor Energie. Das steckt an. Mit meinen Kreationen wird die Show TIME zu einem unvergesslichen Moment. Ich freue mich schon seit Monaten auf den Tourstart. Das wird wieder eine unvergessliche Zeit.“

Thomas Rath verbindet in seiner Mode auf einzigartige Weise feminine Grazie mit einer sportiven Note und verzaubert mit seinen Kostümen. Mit viel Liebe zum Detail sorgt Thomas Rath bei TIME für einen ganz besonderen Charme. „Seine Designs versprühen eine atemberaubende Eleganz und sind gleichzeitig perfekt auf die besonderen Bedürfnisse dieses Hochleitungssports zugeschnitten“, so Annette Dytrt, fünffache deutsche Meisterin im Eiskunstlauf und eine der Hauptläuferinnen der Show TIME. Die Kostüme müssen für den Einsatz auf dem Eis nicht nur glamourös aussehen, sondern während der Show backstage schnell und mit angezogenen Schlittschuhen gewechselt werden können und resistent gegen die Feuchtigkeit des Eises sein.

HOLIDAY ON ICE
Die von Thomas Rath kreierten Kostüme für die Hauptläuferinnen der Show TIME

© HOLIDAY ON ICE / Andi Werner

Neben den einmaligen Kostümen ziehen die Eisläufer und Akrobaten die Zuschauer mit ihren beispiellosen Choreografien auf höchstem sportlichem Niveau in ihren Bann und nehmen sie mit auf eine Reise durch einige der wohl schönsten Momente des Lebens. Ob die erste große Liebe, der erste Kuss oder ein unvergessliches Abenteuer – die unverwechselbaren Performances und packenden Stunts auf der spiegelglatten Bühne hauchen diesen Gedanken neues Leben ein und lassen die Zeit für einen Moment stillstehen.

HOLIDAY ON ICE
Mit mehr als 329 Millionen Besuchern ist HOLIDAY ON ICE die meistbesuchte Eis-Show der Welt. Bis heute, fast 74 Jahre nach der ersten Vorstellung im Dezember 1943, hat sich der Publikumsmagnet von einer kleinen Hotelproduktion in den USA zu einem global agierenden Eis-Entertainment-Produzenten entwickelt. Bereits 1951 eroberte HOLIDAY ON ICE Europa und feierte im gleichen Jahr die erste Deutschlandpremiere in Frankfurt am Main. Das Original aller Eiskunstshows präsentiert Eiskunstlauf auf höchstem Leistungsniveau mit Elementen aus Theater, Tanz, Oper, Pop, Magie, Musical und Akrobatik. Jährlich entstehen begeisternde und innovative Produktionen, die pro Saison mit rund 65 Eiskunstläufern in mehr als 45 Städten in 4 Ländern gastieren. Zwischen November 2017 und März 2018 zeigt HOLIDAY ON ICE in 19 deutschen Städten die Show TIME sowie die neue Produktion ATLANTIS.

Nürnberg, Frankenhalle: 21.12.2017 – 26.12.2017
Münster, Halle Münsterland: 28.12.2017 – 01.01.2018
Wien, Wiener Stadthalle: 18.01.2018 – 28.01.2018
Ulm, ratiopharm Arena: 01.02.2018 – 04.02.2018
München, Olympiahalle: 07.02.2018 – 11.02.2018
Dresden, Messehalle: 1 15.02.2018 – 18.02.2018
Berlin, Tempodrom: 21.02.2018 – 04.03.2018


Tickets und Infos zur Show: www.holidayonice.de
Ticket-Hotline 01805-4414 (€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min)
Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab 24,90 € erhältlich. Für Kinder ab 14,90 €.

Donnerstag, 23. November 17
Erster hessenweiter „Tag für die Musik“ am 6. Mai
„Hassia non cantat“ – Hessen singt nicht, heißt es. Klingt griffig, ist aber falsch. In Hessen wird nicht nur viel gesungen, sondern auch kräftig mit Instrumenten musiziert. Und das seit Jahrhunderten. Musikalische Entdeckungen lassen sich in unzähligen Orten Hessens machen! hr2-kultur lädt alle ein, sich im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „Musikland Hessen“ in ihrer Heimatregion auf musikalische Spurensuche zu begeben.

Dabei können fast vergessene Lieder entdeckt werden, kaum bekannte Komponistinnen und Komponisten oder Werke, die es wert sind, wieder gehört zu werden. hr2-kultur hat sich vorgenommen, diese musikalischen Schätze Hessens zu heben. Das Kulturradio des Hessischen Rundfunks will gemeinsam mit vielen Partnern in Hessen dafür erstmals am Sonntag, 6. Mai 2018 einen hessenweiten „Tag für die Musik“ gestalten und diesen Tag umfassend medial begleiten.

Noch bis zum Mittwoch, 31. Januar, können interessierte Institutionen, Vereine, Initiativen ihre Veranstaltung anmelden. Die Entdeckungen ihrer musikalischen Spurensuche können sie dann in einer Veranstaltung am „Tag für die Musik“ am 6. Mai von 10 bis 18 Uhr präsentieren. Wie schon beim erfolgreichen Projekt Literaturland Hessen und dessen „Tag für die Literatur“ wird hr2-kultur den „Tag für die Musik“ im Radio und online einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

„Ein Tag für die Musik“: Sonntag, 6. Mai, 10 bis 18 Uhr
Anmeldeschluss: Mittwoch, 31. Januar
Informationen und Anmeldung: www.hr2.de/musikland

Donnerstag, 23. November 17
„Hauptsache Kultur“ zum 75. Geburtstag Rosa von Praunheims Filmemacher und Galionsfigur der Schwulenbewegung
Der 75. Geburtstag von Filmemacher und Schwulenikone Rosa von Praunheim, eine Wiesbadener Ausstellung der Künstlerin Renate Bühn und ein denkwürdiges Kunstwerk in Kassel – das sind unter anderem die Themen der aktuellen Ausgabe von „Hauptsache Kultur“ am kommenden Donnerstag, 23. November, um 22.45 Uhr im hr-fernsehen.

Filmemacher und Gallionsfigur der Schwulenbewegung: Rosa von Praunheim wird 75
Streitbar, radikal, provokativ, gut gelaunt und immer auf der Suche nach neuen Geschichten: Rosa von Praunheim. Der Filmemacher, Maler und Aktivist gilt als Pionier des sogenannten queeren, also homosexuellen Kinos. In seinen über 150 – zum Teil sehr eigenwilligen – Filmen gelingt es ihm immer wieder, Menschen, die an den Rändern der Gesellschaft leben, in den Mittelpunkt zu rücken. 1970 löst er mit dem Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ in Deutschland einen solchen Skandal aus, dass er quasi über Nacht berühmt wird. Seither gilt er als Kultfigur der deutschen Schwulenszene und provoziert immer wieder gerne. Etwa als er 1991 Hape Kerkeling und Alfred Biolek gegen ihren Willen in einer RTL-Talkshow als homosexuell outet. Nun wird der Bürgerschreck 75 Jahre alt. Zeitgleich kommt sein neuer Film („Überleben in Neukölln“) in die Kinos, erscheint ein Buch („Wie wird man reich und berühmt“), wird eine Ausstellung eröffnet – und es soll noch ein Theaterstück geben! Wie macht er das alles? Woher nimmt er die Energie? „Hauptsache Kultur“ hat Rosa von Praunheim getroffen und mit ihm über die prägenden Ereignisse in seinem Leben gesprochen: das Coming-out in Praunheim, einem Stadtteil von Frankfurt, wo er als Jugendlicher aufwuchs, das Geständnis seiner Mutter, als sie ihm mit 94 Jahren offenbarte, dass er nicht ihr leiblicher Sohn ist – und natürlich sein künstlerisches Schaffen.

Anne Frank: Wie die Erinnerung an das Mädchen aus Frankfurt immer häufiger beschmutzt wird
Ihr Tagebuch wurde in mehr als 70 Sprachen übersetzt und ist eines der meistgelesenen Bücher der Welt: Anne Frank. Doch der Name und das Bild des in Frankfurt geborenen jüdischen Mädchens werden in jüngster Zeit immer häufiger in geschmacklose Zusammenhänge gebracht. So missbrauchte ein Bäcker aus Wetzlar das Konterfei des Mädchens, das im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kam, für eine antisemitische Fotomontage auf einem Pizzakarton. In Italien verhöhnten Hooligans des italienischen Fußballclubs Lazio Rom ihre Gegner vor kurzem mit einem retouchierten Foto von Anne Frank. Auch in deutschen Stadien kursierten Aufkleber mit der perfiden Botschaft: Wer sich mit Anne Frank identifiziere, sei ein Opfer. Für einen Eklat sorgte auch die Deutsche Bahn. In einer Pressemitteilung verkündete sie, einen ihrer neuen ICE-Züge nach Anne Frank benennen zu wollen. Der gut gemeinte Vorschlag offenbarte einen seltsamen Mangel an Geschichtsbewusstsein: Schließlich wurde Anne Frank 1944 mit ihrer Familie deportiert  – in einem Zug der deutschen Reichsbahn. Geschichtsvergessenheit auf der einen Seite, wachsender Antisemitismus auf der anderen? Verschiebt sich da gerade etwas? Wie steht es um die Erinnerungskultur? Und wie kann das Gedenken an Anne Frank vor Missbrauch bewahrt werden? Wie kann man junge Menschen heute für ihre Geschichte sensibilisieren? „Hauptsache Kultur“ spricht darüber mit der stellvertretenden Leiterin der Anne-Frank-Bildungsstätte, Deborah Krieg, und der Direktorin des jüdischen Museums Frankfurt, Mirjam Wenzel.

„Immer noch – noch immer“: Renate Bühn macht mit ihrer Kunst das Grauen sexualisierter Gewalt sichtbar
„Frühstück mit Papi“ heißt eines der Kunstwerke von Renate Bühn, und der Frühstückstisch wirkt auf den ersten Blick recht harmlos. Beim genaueren Hinsehen die Irritation: Die Brötchen sind mit Fliegen übersät. Renate Bühn versucht mit ihrer Kunst klar zu machen, was sexueller Missbrauch von Mädchen, Jungs und Frauen bedeutet. Denn trotz aktueller Kampagnen wie #metoo wird sexuelle Gewalt immer noch verdrängt. Renate Bühn hat selbst erlebt, wie es sich anfühlt, Opfer zu sein und von niemandem gehört zu werden, während der Täter – der eigene Vater – bis zu seinem Tod in der Familie lebte. In Darmstadt gründete sie daher eine Beratungsstelle des Vereins „Wildwasser“ – eine Anlaufstation für Betroffene. Das 30-jährige Bestehen von „Wildwasser“ wird jetzt in Wiesbaden gefeiert. Dazu gibt es eine Ausstellung in der Kulturstätte Montabaur: Unter dem Titel „Immer noch – noch immer“ zeigt Renate Bühn ihre Kunstwerke in Wiesbaden. „Hauptsache Kultur“ besucht die Künstlerin in ihrer Ausstellung.

Ist das Kunst, oder kann das weg? – „Das über Pflanzen ist eins mit ihnen“ von Lois Weinberger in Kassel
Ein jeder kennt sie, die kuriosen – und häufig amüsanten – Geschichten von Kunstwerken, die nicht als solche erkannt und so zum Opfer übereifriger Putzkräfte wurden. Joseph Beuys‘ berühmt-berüchtigte „Fettecke“ ist sicherlich das prominenteste Beispiel dafür, was passieren kann, wenn Künstler mit ihren Werken an einem allgemeinen, klassischen und vielleicht auch massenkompatiblen Kunstverständnis anecken. Frei nach dem Motto „Ist das Kunst, oder kann das weg?“ begibt sich der Kunsthistoriker, Publizist und gebürtige Kasselaner Christian Saehrendt für „Hauptsache Kultur“ auf die Suche nach Kunstwerken im öffentlichen Raum. – Am Kasseler Hauptbahnhof, auch bekannt als Kulturbahnhof, ist inzwischen nicht mehr viel los, seit die Fernzüge in Kassel-Wilhelmshöhe halten. Von Gleis 1 fährt inzwischen gar nichts mehr ab. Stattdessen wachsen dort ungestört Büsche und Unkraut. Ein Schild mit der Aufschrift „Das über Pflanzen ist eins mit ihnen“ lässt aufmerksame Reisenden aber ahnen, dass dies kein gewöhnliches stillgelegtes Gleis ist. Es handelt sich um ein  Kunstwerk von Lois Weinberger. Zur documenta X hat der renommierte österreichische Künstler das Gleis mit Neophyten bepflanzt. Neophyten – das sind fremdländische, eingewanderte Pflanzen. Seither liefern sich die „Fremdlinge“ auf dem Gleisbett einen Wettstreit mit einheimischen Unkräutern und Sträuchern, die sich dort normalerweise breitmachen würden. Ein klarer Fall für Christian Saehrendt. Ist das Kunst, oder kann das weg?

„Hauptsache Kultur“ berichtet über Kulturhighlights in Hessen, über Trends und Tendenzen, über Skandale und Flops. Das aktuelle Kulturmagazin stellt aufregende Macher der hessischen Kulturszene vor, blickt hinter die Kulissen, mischt sich meinungsstark in Debatten ein: aktuell, überraschend, kontrovers. Präsentiert wird das Kulturmagazin von Cecile Schortmann.

Donnerstag, 23. November 17
KOMMUNIKATION 9: TISCHSZENEN im Dialograum Kreuzung an Sankt Helena, Bonn
In unseren Kulturkreisen ist der Tisch ein ganz zentrales Alltagsmöbel. Er ist der Mittelpunkt für tägliche Mahlzeiten, ist Sammelpunkt für den Familienrat und das Herzstück für ein Miteinander. Die Szenen zu Tisch wirken nicht selten unscheinbar und statisch, die Abläufe sind oft nur Werkzeug für Gedankenaustausch oder Aussprachen, für Debatten oder Verhandlungen, für Erörterungen oder schlichtweg für Dialoge.

Genau diesen Aspekt stellen die beteiligten Künstler für die Installation und Performance „Tischszenen“ ins Zentrum: Über eine 3Kanal Videoinstallation der Fotografin und Künstlerin Ayse Tasci wird die nahezu stilisierte Alltäglichkeit des Essens zum Ansatz für einen interdisziplinären Dialog. Gleich einem Gespräch bieten die Projektionen sowohl dem Künstler Walter Padao als auch den Musikern Jens Düppe und Nicola Hein eine visuelle und auditive Interpretationsfläche. Eingebunden in den „Dialograum Kreuzung an Sankt Helena“, der einerseits ein sakraler Raum ist und sich gleichzeitig mitten in einer („alltagsbestimmten“) Wohnhausreihe befindet, wird die Installation durch eine weitere Dimension des Alltäglichen erweitert. Dem Zuschauer selber ist überlassen, ob er durch eigene Bewegung im Raum seinen Blickwinkel variiert oder eine feste Position bevorzugt.

DIALOGRAUM KREUZUNG AN SANKT HELENA * 10.12.2017 * 20.00h
Bornheimer Straße 130, 53119 Bonn
www.kreuzung-helena.de

Die Konzertreihe KOMMUNIKATION 9 ist seit 2011 eine Plattform für interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Kunst- und Musikbereiche, ins Leben gerufen vom Kölner Komponisten und Schlagzeuger Jens Düppe und seit 2016 inhaltlich mitgetragen durch den Düsseldorfer Maler und Projektionskünstler Walter Padao. KOMMUNIKATION 9 schlägt direkte Brücken zwischen den Kunstbereichen und erforscht Anknüpfungspunkte und Gemeinsamkeiten dieser. www.kommunikation9.de

Mittwoch, 22. November 17
Dieter Wedel inszeniert DAS KARLOS-KOMPLOTT nach Friedrich Schiller/ Die Komödie SHAKESPEARE IN LOVE zum ersten Mal in Deutschland/ HAIR ist das neue Musical/ TITANIC noch einmal in der Stiftsruine
Intendant Dieter Wedel stellte das Programm der 68. Bad Hersfelder Festspiele vom 6. Juli bis zum 2. September 2018 vor. So hat noch keiner Don Karlos jemals gesehen. Der „neue Wedel“ in der Bad Hersfelder Stiftsruine ist ein Polit-Thriller über einen Überwachungsstaat, eine Geschichte über unerfüllte Liebe, über nicht erfüllbare Liebe, über Sehnsüchte, verbotene Träume, über Misstrauen, verräterische Gefolgsleute, eine erkaltete Ehe und nicht zuletzt ein großes Vater-Sohn-Drama. Das Stück heißt: DAS KARLOS-KOMPLOTT.

Dieter Wedel, der Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, hat sich für Schillers DON KARLOS entschieden, weil das Stück aktueller denn je ist.  Wie in den vergangenen Jahren wird er auch diesmal eine eigene Fassung schreiben. „Für die Labyrinthe von Escorial bietet die Hersfelder Stiftsruine eine ideale Spielstätte“, betont er.

Dieter Wedel wird ganz besondere Schwerpunkte und Akzente setzen. DAS KARLOS-KOMPLOTT (Premiere: 6. Juli 2018/ 21:00 Uhr/ Stiftsruine Bad Hersfeld) ist ein Stück „über aufkeimenden Nationalismus, über brutale Unterdrückungsmethoden, über die Einsamkeit eines Herrschers, der alle beobachten lässt, gleichzeitig aber selbst dauernd unter Beobachtung steht,“ sagt er. „Vor dem Hintergrund totalitärer Systeme, die ihre Macht durch permanente Überwachung aller zu erhalten versuchen, ist Schillers DON KARLOS ein frappierend aktuelles Stück; wuchtig, temporeich, von Szene zu Szene sich zuspitzend.“

Bezaubernd und genauso temporeich wird das zweite Schauspiel des Sommers 2018 in der Stiftsruine. Es ist eine Komödie! In der Deutschen Erstaufführung wird die Bühnenfassung von Lee Hall von SHAKESPEARE IN LOVE nach dem Drehbuch von Marc Norman und Tom Stoppard gezeigt (Premiere: 20. Juli 2018/ 21:00 Uhr/ Stiftsruine Bad Hersfeld).

Ausgezeichnet mit sieben Oscars wurde der Kinofilm SHAKESPEARE IN LOVE zum Welterfolg. Auch die Theaterfassung der hinreißend romantischen Komödie ist ein Vergnügen für Shakespeare-Kenner ebenso wie für Shakespeare-Neulinge, ein Märchen für Erwachsene, eine Erzählung über die mitreißende Kraft des Geschichtenerzählens und das Mysterium, dass trotz unüberwindbarer Hindernisse immer wieder eine Theateraufführung zustande kommt.

Das neue Musical der Bad Hersfelder Festspiele war und ist Kult: HAIR (Premiere:  03. August 2018/ 21:00 Uhr/ Stiftsruine Bad Hersfeld). Genau 50 Jahre nach der skandalumwitterten deutschen Erstaufführung 1968 in München kommt HAIR, ein „Meilenstein des Musiktheaters“, eine brillante Show aus mitreißender Rockmusik, Tanz und schillernden Kostümen auf die Bühne der Hersfelder Stiftsruine. In einer neuen Fassung setzt Erfolgsregisseur Gil Mehmert (z.B. CABARET/ Bad Hersfeld oder DAS WUNDER VON BERN/ Hamburg) mit der hinreißenden Choreografin Melissa King HAIR in Szene. Die Musikalische Leitung hat Christoph Wohlleben.
HAIR ist das Lebensgefühl der Peace-Generation, freie Liebe, Rebellion gegen das Establishment und Auflehnung gegen den Krieg. Songs wie AQUARIUS, GOOD MORNING, STARSHINE und LET THE SUNSHINE IN sind längst zu Welthits geworden.

Alle Vorstellungen waren ausverkauft, Kritiker und Besucher waren begeistert und nach dem großen Erfolg im letzten Sommer haben sich viele gewünscht, TITANIC in der Inszenierung von Stefan Huber (noch einmal) zu sehen. Der Wunsch wird erfüllt, TITANIC unter der Musikalischen Leitung von Christoph Wohlleben mit den Choreographien von Melissa King wird ab dem 13. Juli 2018 in der Stiftsruine Bad Hersfeld noch einmal gezeigt.

„Die Hoffnung der Menschen, alle Probleme durch Fortschritt und Technik in den Griff zu bekommen, ist aktueller denn je. Und die Vorahnung der drohenden Katastrophe womöglich ebenso. Ob wir uns am Beginn eines neuen Zeitalters bewegen oder vor dem Untergang des jetzigen stehen, ist eine Frage, die damals so zentral war, wie sie es heute ist“, sagt Stefan Huber.

Neben diesen vier Inszenierungen in der Stiftsruine wird es eine Komödie im Schloss Eichhof und ein Angebot für Kinder geben. Beide werden im Frühjahr 2018 vorgestellt.

Übersicht Inszenierungen in der Stiftsruine 2018

Der „Neue Wedel“: DAS KARLOS-KOMPLOTT nach Friedrich Schiller
Für die Bad Hersfelder Festspiele neu gelesen von Dieter Wedel
Premiere: 6. Juli 2018/ 21:00 Uhr                  
Stiftsruine Bad Hersfeld
„Es ist ein Stück über aufkeimenden Nationalismus, über brutale Unterdrückungsmethoden, über die Einsamkeit eines Herrschers, der alle beobachten lässt, gleichzeitig aber selbst dauernd unter Beobachtung steht“, sagt Dieter Wedel. „Und für die Labyrinthe von Escorial bietet die Hersfelder Stiftsruine eine ideale Spielstätte.“
Vor dem Hintergrund totalitärer Systeme, die ihre Macht durch permanente Überwachung aller zu erhalten versuchen, ist Schillers DON KARLOS ein frappierend aktuelles Stück. Wedel inszeniert es wuchtig, temporeich, von Szene zu Szene sich zuspitzend; eine Geschichte über unerfüllte Liebe, über nicht erfüllbare Liebe, über Sehnsüchte, verbotene Träume, über Misstrauen, verräterische Gefolgsleute, eine erkaltete Ehe und nicht zuletzt ein großes Vater-Sohn-Drama.

Deutsche Erstaufführung: SHAKESPEARE IN LOVE
nach dem Drehbuch von Marc Norman & Tom Stoppard
in einer Bühnenfassung von Lee Hall, mit Musik von Paddy Cunneen
Premiere: 20. Juli 2018/ 21:00 Uhr
Stiftsruine Bad Hersfeld
Eine Frau auf der Bühne – undenkbar! Der junge Shakespeare, lernt Viola kennen, und inspiriert von ihr schreibt er wie im Rausch: eine große Liebesgeschichte, die traurig endet (ROMEO UND JULIA) und gleich darauf eine heitere Liebeskomödie, in der nun sogar die Hauptfigur ‚Viola’ heißt, die ein gutes Ende findet (WAS IHR WOLLT).
Ausgezeichnet mit sieben Oscars wurde SHAKESPEARE IN LOVE zum Welterfolg. Erstmals kommt die Theaterfassung der hinreißend romantischen Komödie in Deutschland auf die Bühne!  Ein Vergnügen für Shakespeare-Kenner ebenso wie für Shakespeare-Neulinge, ein Märchen für Erwachsene, eine Erzählung über die mitreißende Kraft des Geschichtenerzählens und das Mysterium, dass trotz unüberwindbarer Hindernisse immer wieder eine Theateraufführung zustande kommt.

Das Kult-Musical endlich wieder in der Stiftsruine: HAIR ~ The American Tribal Love Rock Musical
Buch und Liedtexte von Gerome Ragni und James Rado
Musik von Galt MacDermot
Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Nico Rabenald
Inszenierung: Gil Mehmert
Musikalische Leitung: Christoph Wohlleben
Choreographie: Melissa King
Premiere:  03. August 2018/ 21:00 Uhr
Stiftsruine Bad Hersfeld
HAIR ist das Lebensgefühl der Peace-Generation, freie Liebe, Rebellion gegen das Establishment und Auflehnung gegen den Krieg. Songs wie AQUARIUS, GOOD MORNING, STARSHINE und LET THE SUNSHINE IN sind längst zu Welthits geworden.
Genau 50 Jahre nach der skandalumwitterten deutschen Erstaufführung 1968 in München kommt HAIR, ein „Meilenstein des Musiktheaters“, eine brillante Show aus mitreißender Rockmusik, Tanz und schillernden Kostümen auf die große Bühne der Hersfelder Stiftsruine.  In einer neuen Fassung setzt Erfolgsregisseur Gil Mehmert (z.B. CABARET / Bad Hersfeld oder DAS WUNDER VON BERN / Hamburg) mit der hinreißenden Choreografin Melissa King das Musical in Szene.

Nach dem großen Erfolg im letzten Sommer noch einmal: TITANIC
Story und Buch von Peter Stone
Musik und Liedtexte von Maury Yeston
Deutsch von Wolfgang Adenberg
Inszenierung: Stefan Huber
Musikalische Leitung: Christoph Wohlleben
Choreographie: Melissa King
Premiere: 13. Juli 2018
Stiftsruine Bad Hersfeld
 „Vor der imposanten Kulisse der Stiftsruine kommt das Musical über den Untergang des Luxusliners jung, frisch und unverbraucht über die riesige Open-Air-Bühne und begeistert mit einer durchweg fabelhaften Solisten-Riege.“ (Musicals)
„Die Hoffnung der Menschen, alle Probleme durch Fortschritt und Technik in den Griff zu bekommen, ist aktueller denn je. Und die Vorahnung der drohenden Katastrophe womöglich ebenso. Ob wir uns am Beginn eines neuen Zeitalters bewegen oder vor dem Untergang des jetzigen stehen, ist eine Frage, die damals so zentral war, wie sie es heute ist“, sagt Stefan Huber - er inszenierte das Musical TITANIC im Sommer 2017 in der Stiftsruine in Bad Hersfeld.

Der Vorverkauf für die 68. Bad Hersfelder Festspiele beginnt am Montag, den 27. November 2017 in der Ticket-Zentrale in Bad Hersfeld, in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen und online. Bis zum 31. Dezember 2017 wird ein Frühbuchervorteil von 10 % gewährt.
Tickets und Informationen: 
Telefon +49 6621 640200 
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 
www.bad-hersfelder-festspiele.de

Das Besondere an der Stiftsruine in Bad Hersfeld: Das Publikum sitzt zwischen den historischen Mauern immer trocken und geschützt, denn bei Regen wird das „Faltdach“ von Frei Otto über dem Zuschauerraum ausgefahren.

Mittwoch, 22. November 17
Karten für die Bad Hersfelder Festspiele weiterhin preiswert- Ticketpreise werden nur moderat erhöht
Während zum Beispiel Tickets für Musicals in Hamburg oder Berlin bis zu weit über 100 Euro kosten, bekommt man für die Bad Hersfelder Festspiele Karten ohne Zusatzleistungen für die Musicals HAIR und TITANIC auch in Zukunft zu Preisen von 43 bis 78 Euro, an den Wochenenden und für Vorstellungen von Sonntag bis Donnerstag sogar schon für 43 bis 72 Euro.

Die preiswerteste Karte für ein Schauspiel in der Stiftsruine kostet nach wie vor 29 Euro, die teuerste ohne Zusatzleistungen bekommen Besucher für 58 Euro (Sonntag bis Donnerstag) und 62 Euro am Wochenende.

Geändert haben sich die Preise in den Kategorien Parkett I bis III.
Außerdem gibt es auch in Zukunft die Parkett-Premium und Premium-Plus Plätze. Es handelt sich um Plätze in den begehrten Reihen 14 und 15 mit bester Sicht auf die großartige Bühne der Stiftsruine. Zu den Karten erhalten die Besucher zum Beispiel als Premium-Plus eine Leih-Decke und ein Programmheft auf ihrem Platz und vor der Vorstellung oder in der Pause ein Glas Sekt. An den Preisen für diese Karten, die besonders gerne zu Weihnachten verschenkt werden, hat sich nichts geändert.

Eine Korrektur des Preisgefüges war längst überfällig, so die kaufmännische Leiterin der Bad Hersfelder Festspiele, Andrea Jung bereits in der Pressekonferenz zur Bilanz der 67. Bad Hersfelder Festspiele: „Normalerweise verlangen Kultur-Einrichtungen eine Vorverkaufsgebühr von zehn Prozent, um ihre Vertriebskosten zu decken. Wir werden auch zukünftig keine Vorverkaufsgebühr erheben, sind jedoch gezwungen, einen Teil der Vertriebskosten sehr moderat auf die Ticketpreise umzulegen, damit wir in diesem Bereich annähernd kostendeckend arbeiten können. Die Summe der Vertriebskosten beläuft sich allein für die vergangene Spielzeit auf 400.000 Euro.“

Der Vorverkauf für die 68. Bad Hersfelder Festspiele beginnt am Montag, den 27. November 2017 in der Ticket-Zentrale in Bad Hersfeld, in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen und online. Bis zum 31. Dezember 2017 wird ein Frühbuchervorteil von 10%  gewährt.

Tickets und Informationen: 
Telefon +49 6621 640200 
ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de 

www.bad-hersfelder-festspiele.de

Mittwoch, 22. November 17
Meisterwerke von Verdi, Mozart und Massenet ~ Weihnachten und Jahreswechsel an der Oper Frankfurt
Im Feiertagsprogramm der Oper Frankfurt finden sich am Ende des Jahres zwei heiter-tiefgründige Mozart-Opern und zwei tragisch endende Liebesgeschichten von Verdi und Massenet. Für jede Gefühlsrichtung ist also etwas dabei…

Il Trovatore
Il Travatore
Oper Frankfurt
Ensemble
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Il trovatore von Giuseppe Verdi (1813-1901) steht am 1. Weihnachtsfeiertag (Montag, 25. Dezember 2017) um 18.00 Uhr und an Silvester (Sonntag, 31. Dezember 2017) um 19.30 Uhr auf dem Programm. Erst kürzlich wurde diese Londoner Produktion nach Frankfurt übernommen: Die düster-spannende Geschichte um die Rache einer alten Zigeunerin und die daraus resultierenden Schicksalswendungen sorgen für Gänsehaut, während die von Verdi erdachten Melodien „Ohrwurm-Charakter“ beweisen. Unter der musikalischen Leitung des italienischen Dirigenten Jader Bignamini und in der Regie von David Bösch ist eine internationale Sängerriege besetzt, darunter der südkoreanische Tenor Alfred Kim als Manrico, die amerikanische Sopranistin Leah Crocetto als Leonora, der griechische Bariton Tassis Christoyannis als Luna und die deutsche Mezzosopranistin Tanja Ariane Baumgartner als Azucena. Die anschließende Silvesterfeier im Foyer ist bereits ausverkauft.

Wesentlich freundlicher, wenn auch keinesfalls harmlos, geht es bei der Vorstellung von Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) am 2. Weihnachtsfeiertag (Dienstag, 26. Dezember 2017) um 15.30 Uhr zu. Die musikalische Leitung liegt bei Kapellmeister Nikolai Petersen. Die Produktion von Christof Loy aus dem Jahr 2003 gehört zu den erfolgreichsten Inszenierungen während der Intendanz von Bernd Loebe: Der junge spanische Edelmann Belmonte (Martin Mitterrutzner) möchte seine Braut Konstanze (Irina Simmes) und deren Dienerpaar Blonde (Nora Friedrichs) und Pedrillo (Peter Marsh) aus dem Serail des türkischen Bassa Selim (Christoph Quest) befreien. Dorthin wurde das Trio verkauft, nachdem ihr Schiff von Piraten gekapert worden war. Doch diesem Plan steht nicht nur die Wachsamkeit des Aufseher Osmin (Andreas Bauer) im Wege…

Die Inszenierung des Werther von Jules Massenet (1842-1912) nach Goethes berühmtem Briefroman in der Regie von Willy Decker stammt aus dem Jahre 2005 und bereichert am Samstag, dem 30. Dezember 2017, um 19.30 Uhr das Programm der Oper Frankfurt „zwischen den Jahren“. Das teilweise an Weihnachten spielende Werk um die Liebe des jungen Schriftstellers Werther zur unglücklich verheirateten Charlotte endet tragisch. Hier wird gewiss kein Auge trocken bleiben, daher bitte Taschentücher bereithalten! Die musikalische Leitung liegt beim ehemaligen Frankfurter Kapellmeister Hartmut Keil, der inzwischen regelmäßig als Gast an den Main zurückkehrt. Die Titelpartie verkörpert Ensemblemitglied Mario Chang, als Charlotte debütiert die frankokanadische Mezzosopranistin Julie Boulianne, ein neuer Stern am internationalen Opernhimmel. In weiteren Rollen sind u.a. Louise Alder (Sophie) und Sebastian Geyer (Albert) zu erleben.

Così fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) steht am Neujahrstag (Montag, 1. Januar 2018) um 18.00 Uhr unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Nikolai Petersen auf dem Spielplan, und was könnte schöner sein, als das neue Jahr mit Mozart zu beginnen? Die Inszenierung von Christof Loy stammt aus dem Jahr 2008 und zählt zu den „Dauerbrennern“ der Oper Frankfurt: Ferrando (Michael Porter) und Guglielmo (Iurii Samoilov) wollen – als Türken verkleidet – die Treue ihrer Verlobten Fiordiligi (Karen Vuong) und Dorabella (Nina Tarandek) auf die Probe stellen. Helfen sollen ihnen dabei der alte Philosoph Don Alfonso (Simon Bailey) und die in Liebesdingen versierte Zofe Despina (Louise Alder). Als die Damen sich tatsächlich in den Partner der jeweils anderen verlieben, wird das Doppelspiel zwar aufgedeckt, doch sind damit längst nicht alle Fragen geklärt…

Karten für die genannten Veranstaltungen zum Preis von 15 € bis 135 € sind bei den bekannten Vorverkaufs-stellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Mittwoch, 22. November 17
Internationale Maifestspiele Wiesbaden: Festspielaufführungen zum Festtagspreis ~ Frühbucher erhalten 20 % bis zum 24. Dezember 2017
Zu den Internationalen Maifestspielen 2018 sind bereits acht Gala-Aufführungen in hochkarätiger Besetzung im Vorverkauf. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden bietet 20 % Frühbucher-Rabatt auf jedes Ticket der Preiskategorie Ia, I und II. Das Weihnachtsangebot gilt bis zum 24. Dezember 2017, solange der Vorrat reicht.

Eröffnet wird das traditionsreiche Festival unter der Motto »Ein Traum voll Lust und Freude« mit der Premiere von Verdis »Maskenball« unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange und in der Inszenierung von Beka Savić. Sängerstars sind zu Gast in Wiesbaden: Adina Aaron singt Amelia, Arnold Rutkowski ist Riccardo, Vladislav Sulimsky (Mariinsky Theater) singt Renato, Ulrica ist Marie Nicole Lemieux und Oscar singt FAUST-Preisträgerin Gloria Rehm.
Die Titelpartie in der neuen »Tannhäuser«-Inszenierung übernimmt Klaus Florian Vogt.
Als Arabella ist die großartige Strauss-Sängerin Maria Bengtsson zu erleben. Im »Liebestrank« brilliert Echo-Klassik Gewinnerin Pretty Yende (Met, New York) als Adina neben Ioan Hotea, Levy Sekgapane und Patrick Carfizzi in Wiesbaden.
In der Festspielaufführung der »Götterdämmerung« stehen Catherine Foster, Johannes Martin Kränzle, Lance Ryan und Albert Pesendorfer auf der Bühne.
Den Fliegenden Holländer singt Egils Silins, Senta ist Erika Sunnegårdh und Erik ist Thomas Blondelle. Nach seiner »Otello«-Serie am Royal Opera House London gibt Gregory Kunde sein Wiesbaden-Debüt, Desdemona ist Oleysa Golovneva.

Weltstar Joyce DiDonato ist in einem Gala-Konzert »In War and Peace« zu erleben, für das sie mit dem Echo Klassik als »Sängerin des Jahres 2017« ausgezeichnet wurde.

Die Termine im Überblick:            
»Ein Maskenball« 30.04.2018, 5.05.2018, 18.05.2018 (19.30 Uhr, Großes Haus)
»Otello« 1.05.2018 (19.30 Uhr, Großes Haus)
»Der fliegende Holländer«  19.05.2018 (19.30 Uhr, Großes Haus)
»Götterdämmerung«   21.05.2018 (17 Uhr; Großes Haus)
»Arabella«   22.05.2018 (19.30 Uhr, Großes Haus)
»Tannhäuser«    27.05.2018 (17 Uhr, Großes Haus)
»Der Liebestrank«  20.05.2018, 26.05.2018 (19.30 Uhr, Großes Haus)
»In War and Peace«  24.05.2018 (19.30 Uhr, Großes Haus)

Vom 30. April bis 31. Mai 2018 finden die Internationalen Maifestspiele unter der künstlerischen Leitung von Uwe Eric Laufenberg am Hessischen Staatstheater Wiesbaden statt. Das Gesamtprogramm der Internationalen Maifestspiele 2018 wird im Februar 2018 bekanntgegeben.
Karten sind telefonisch unter 0611.132 325, an der Theaterkasse oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich. Am 24. Dezember 2017 ist das Angebot nur über den Online-Shop buchbar.

Mittwoch, 22. November 17
VIENNA ART WEEK 2017
Cyborg Moon Ribas verbindet in ihrer Arbeit Kunst und Wissenschaft. Vergangene Woche gastierte sie mit einer Erdbeben-Performance beim Kunstfestival VIENNA ART WEEK.
Am Sonntag, 19. November, ging die 13. Ausgabe der VIENNA ART WEEK zu Ende, die unter dem Motto Transforming Technology stand. Einmal mehr präsentierte sich die Kunstwoche mit einem ebenso hochkarätigen wie umfangreichen Programm, das mit rund 200 Veranstaltungen von etwa 70 Programmpartnern zu den Höhepunkten des jährlichen Kunstkalenders zählt.

Im Rahmen des Art&Technology Line-Up im MAK Wien zeigte Cyborg Moon Ribas eine Performance, in der sie die Erdbeben Österreichs der vergangenen 30 Jahre zum Inhalt machte. Die spanische Künstlerin lebt als Cyborg mit einem eingebauten Sensor, der in Echtzeit alle tektonischen Bewegungen weltweit in ihren Körper überträgt. Moon Ribas’ Auftritt zählte zweifelsohne zu den Highlights der Kunstwoche und sorgte für eine volle Säulenhalle im MAK.

Neben den großen Museen, Kunstuniversitäten und Galerien trugen zahlreiche Ausstellungshäuser und unabhängige Initiativen zur Programmvielfalt der VIENNA ART WEEK bei. Erstmals fand heuer das Alternative Spaces Open House statt, das die alternative Kunstproduktion und -präsentation in den Fokus rückte und einige Neuentdeckungen bereithielt.

Bereits zur Tradition der VIENNA ART WEEK zählt der Open Studio Day, an dem heuer rund 100 Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers für das interessierte Publikum öffneten. Eine Fülle an geführten Touren und Gesprächen mit Kunstschaffenden bot die Möglichkeit, die Vielfalt künstlerischer Arbeit kennenzulernen – rund 4000 Besucher folgten der Einladung in die Ateliers. Einen ebenso wichtigen Teil der Kunstwoche stellen Vorträge und Diskussionsrunden dar, darunter heuer ein hochaktueller Beitrag der renommierten niederländischen Kunstmarkt-Expertin Rachel Pownall im Wiener DOROTHEUM, die u.a. über die Auswirkungen der neuen Blockchain-Technologie auf den Kunstmarkt referierte.

Mit ihrem Programm setzte die VIENNA ART WEEK 2017 ein starkes Signal in der nationalen und internationalen Kunstwelt und bot der Kunstszene eine ideale Plattform für Austausch und Vernetzung. Die nächste Ausgabe der VIENNA ART WEEK, die heuer wieder von mehr als 35.000 Gästen besucht wurde, findet im November 2018 statt.

www.viennaartweek.at

Mittwoch, 22. November 17
Große Bariton-Rochade in Laeiszhalle und St. Michaelis
Doppelte Besetzungsänderung: André Morsch springt für Michael Volle ein, Andreas Wolf ersetzt André Morsch

Am Freitag, den 24. November und am Sonnabend, den 25. November, kommt es in Hamburg zu einem unvorhersehbaren Reigen unter hochkarätigen deutschen Baritonen: Michael Volle muss seine Mitwirkung in der Titelpartie in Telemanns Oper »Miriways« beim Eröffnungskonzert des Telemann-Festivals am 24. November in der Laeiszhalle leider krankheitsbedingt absagen. André Morsch hat sich dankenswerterweise bereiterklärt, die anspruchsvolle Partie in der selten aufgeführten Oper kurzfristig einzustudieren und für Michael Volle einzuspringen.

Ursprünglich sollte André Morsch allerdings am Sonnabend, den 25. November, in der Hauptkirche St. Michaelis bei einer nahezu ausverkauften Veranstaltung des Deutschen Requiems von Johannes Brahms die Baritonpartie übernehmen. Da als einziger Probentermin hierfür nur der Freitagabend zuvor zur Verfügung gestanden hätte, übernimmt freundlicherweise Andreas Wolf die Gesangspartie bei der Aufführung am Sonnabend.

Die Termine im Überblick

Fr 24.11.2017 / 20:00 Uhr / Laeiszhalle Hamburg / Großer Saal: Eröffnungskonzert Telemann-Festival: »Miriways«
Akademie für Alte Musik Berlin
André Morsch, Miriways
Robin Johannsen, Sophi
Sophie Karthäuser, Bemira
Lydia Teuscher, Nisibis
Michael Nagy, Murzah
Marie-Claude Chappuis, Samischa
Anett Fritsch, Zemir
Johannes Gaubitz, Gesandter
Dominik Köninger, Geist, Scandor
Leitung: Bernard Labadie
Georg Philipp Telemann: Miriways TWV 21/24 / Oper in drei Akten / Konzertante Aufführung
Tickets ab 10 Euro
Veranstalter: HamburgMusik gGmbH / Norddeutscher Rundfunk
 
Sa 25.11.2017 / 18:00 Uhr / Hauptkirche St. Michaelis: Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem
Miriam Feuersinger, Sopran
Andreas Wolf, Bariton
Chor St. Michaelis
Orchester St. Michaelis
(Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters und des NDR Elbphilharmonie Orchesters u.a.)
Leitung: Christoph Schoener
Tickets ab 9 Euro
Veranstalter: Michel-Musik

www.elbphilharmonie.de

Mittwoch, 22. November 17
»cresc…2017« zu Gast im Hessischen Staatstheater Wiesbaden: Uraufführung »Schönerland« zum letzten Mal
Am Samstag, den 25. November 2017 ist auch das Hessische Staatstheater Wiesbaden Spielort für die diesjährige Biennale für Moderne Musik »cresc…«.

Im Rahmen des internationalen Musikfestivals ist im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden um 19.30 Uhr zum letzten Mal das Auftragswerk »Schönerland« zu erleben. Um 19 Uhr findet eine Einführung im Foyer des Großen Hauses statt. Im Anschluss an die Oper kann das Publikum mit dem Komponisten Søren Nils Eichberg auf der Probebühne 1 ins Gespräch kommen.

Im Kleinen Haus ist um 20 Uhr das Free-Jazz-Urgestein Alexander von Schlippenbach mit dem Programm »Schlippenbach« zu sehen. Gemeinsam mit der hr-Bigband, der japanischen Ausnahme-Pianistin Aki Takase und DJ Illvibe erkundet Schlippenbach wildtönende und nahezu unerschlossene musikalische Gebiete.

Im Anschluss an »Schönerland« und »Schlippenbach« kann das Publikum den Konzertabend »Tectonics Mosaic II« um 21 Uhr im Foyer erleben, ein Doppelportrait von Alvin Lucier und Éliane Radigue, kuratiert von Ilan Volkov. Weil offene und gewagte Werkkonzeptionen im Umfeld großer Orchesterfestivals meist zu kurz kommen, kuratiert Volkov dort, wo er kann und wo es gewünscht ist, eigene Binnenprogramme im Volumen eines mehrstündigen Konzertabends. Für Besucher von »Schönerland« und »Schlippenbach« ist der Eintritt frei.

Die vierte Ausgabe des internationalen Musikfestivals »cresc… Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main«, präsentiert von Mittwoch, den 22. November, bis Sonntag, den 26. November, unter dem Motto »Transit« Ensemble- und Orchestermusik, Avantgarde-Jazz, eine Tanz-Musik-Performance sowie ein Podiumsgespräch. Das Festival von Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester steht mit 14 Veranstaltungen an sieben Spielorten in Frankfurt, Wiesbaden und Hanau diesmal im Spannungsfeld von »Kunst und Politik«.  www.cresc-biennale.de

Theaterkarten sind außer an der Theaterkasse im Großen Haus telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de   erhältlich.

Mittwoch, 22. November 17
Pianistin Anika Vavic in Bochum und in Berlin
"Anika Vavic erarbeitete den raffinierten Solopart. Die präludierende, teils rhapsodisch wirkende Suche mündet durch gegenseitiges Animieren und Vitalisieren von Solist und Orchester ein in eine große Bewegung des gesamten Klangapparates. Bis hin zur sarkastisch wie schlitzohrig wirkenden Kadenz meistert Anika Vavic die enormen virtuosen Ansprüche." ...so lautete das Echo zu Anika Vavics deutscher Erstaufführung von Rodion Schtschedrins Viertem Klavierkonzert in der Thüringer Allgemeinen. Nun können sich Bochum und Berlin auf die Pianistin freuen:
In Berlin steht am 02. und 03. Februar Rachmaninows Rhapsodie über ein Thema von Paganini auf dem Programm – ein Spätwerk bei dem die Pianistin mit Mut zur Schroffheit, frei von Konventionen Spuren der Symphonischen Tänze und Dies Irae freilegt. Vorher - am 02.12. – engagiert sie sich in Bochum unter der Leitung von Steven Sloane bei der Aids Gala

Die Konzerte im Überblick:

02. Dezember 2018, 19.00 Uhr, Bochum, Anneliese Brost Musikforum Ruhr
Bo van der Meulen, Moderation
Asya Fateyeva, Saxophon
Rámon Ortega Quero, Oboe
Valentin Radutiu, Violoncello
Anika Vavic, Piano
Ziyu He, Violine
Bochumer Symphoniker
Steven Sloane, Dirigent

02. und 03. Februar 2018, 20.00 Uhr, Berlin, Konzerthaus
Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini
Anika Vavic, Klavier
Yutaka Sado, Dirigent
Konzerthausorchester Berlin

www.anikavavic.com

Dienstag, 21. November 17
Valentina Pahde und Matti Landgraf stellen neue HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS in Leipzig vor
Leipzig feiert den Mythos ATLANTIS – Pressetermin in der Eisarena Taucha – HOLIDAY ON ICE Starläufer Matti Landgraf und TV-Star Valentina Pahde zusammen auf dem Eis

Atlantis ~ Holiday On Ice
Valentina Pahde und Matti Landgraf stellen neue HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS in Leipzig vor
© Holiday On Ice

Auf der spiegelglatten Eisfläche der Eisarena Taucha präsentierten Valentina Pahde und Matti Landgraf das erste Mal vor Publikum eine gemeinsame Choreographie. Diese hatten sie erst kurz zuvor am Wochenende im Trainingszentrum in Belgien extra für den Leipzig-Termin einstudiert, um erste Einblicke in Valentinas Können zu zeigen. „Es ist schön, wieder auf dem Eis zu stehen. Natürlich ist das Training anstrengend, es macht aber auch unheimlich viel Spaß. Es herrscht eine positive Stimmung, alle unterstützen sich gegenseitig.“ Der Chemnitzer Eiskunstläufer Matti Landgraf zeigte im Anschluss noch zum Song „Sharp Dressed Man“ seine Einzelchoreografie aus der Show und beeindruckte mit atemberaubenden Stunts. Auf den Termin in Leipzig hat er sich besonders gefreut: „Ich habe lange Zeit in Leipzig gewohnt. Bei den HOLIDAY ON ICE Shows dort herrscht immer eine ganz besondere Stimmung. Die Besucher zelebrieren die Show und kommen schick angezogen. Diese Wertschätzung berührt uns Läufer immer sehr.“

Mit einer Hommage an das versunkene Paradies zeigt die neue HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS Momentaufnahmen aus Leben und Liebe des prachtvollen Inselreichs. Der Mythos um Atlantis, das in nur einer Nacht und an einem Tag mit all seinen Bewohnern im Meer versank, beflügelt bis heute den Entdeckergeist von Wissenschaftlern und Historikern – und unsere Phantasie. Erstmalig in einer Show erzählt HOLIDAY ON ICE die Unterwasserlegende auf der spiegelglatten Eisbühne. Die Schauspiel-Zwillinge Valentina und Cheyenne Pahde sind am 23.12.2017 mit insgesamt vier Auftritten – inklusive Finale – ein Teil des ATLANTIS Show-Cast und erfüllen sich damit einen eigenen Kindheitstraum. „In jeder ATLANTIS-Stadt lassen wir gemeinsam mit glücklichen Gewinnerkindern den großen Traum vom Eiskunstlauf wahr werden“, verrät Cheyenne Pahde eine weitere Besonderheit, „Gemeinsam mit HOLIDAY ON ICE verschenken wir einen Moment im Rampenlicht auf dem Eis.“

Das Produktionsteam um Robin Cousins, Creative Director und Choreograph, bringt eine mitreißende Live-Show auf das Eis und setzt das Können und die Leidenschaft der Eiskunstläufer mit allen Mitteln der Bühnenkunst spektakulär in Szene. Dabei bietet die Show ein 360-Grad-Erlebnis, um allen Gästen den Blick auf die fliegenden Elemente zu ermöglichen. „Die Legende von Atlantis birgt einen unglaublichen Ideen-Fundus für Dramaturgie, Choreographie, Kostüme, Szenerie und Musik“, beschreibt Robin Cousins mit Faszination das Projekt. „Nicht zuletzt durch die technische Perfektion unserer Läufer wird die Reise in dieses magische Reich über und unter Wasser zu einem einzigartigen Erlebnis für die Zuschauer.“ Ein Cast von 35 internationalen Profiläufern, ausgebildet in Eis- und Luftakrobatik, wird die Legende wieder zum Leben erwecken.

Von November 2017 bis März 2018 tourt HOLIDAY ON ICE mit den Produktionen ATLANTIS und TIME durch 19 deutsche Städte und Wien. Ab sofort können sich alle Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist, die besten Plätze sichern. Tickets gibt es schon ab 24,90 €, für Kinder ab 14,90 € und sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.holidayonice.de oder unter 01805-4414* erhältlich.

Dienstag, 21. November 17
„Das Gespenst von Canterville“ rockt das Berliner Theater am Kurfürstendamm ~ Songs zum Mitsingen und Mitspuken
„´Das Gespenst von Canterville´, das macht immer, was es will…“, geht ein Lied in Christian Bergs Familienmusical. Doch als die Familie Otis in Schloss Canterville einzieht, ändert sich das schlagartig, denn niemand aus der Familie gruselt sich vor Sir Simon, dem Gespenst, nicht einmal vor dessen Kettengerassel. Auch durch einen nächtlichen Auftritt des Gespensts mit sämtlichen Rittern lässt sich die Familie nicht aus dem Schlaf reißen. Die beiden Zwillingsbrüder Ben und Jerry verstehen sich besonders gut darauf, sich über das Gespenst lustig zu machen. Das kommt gar nicht gut an. Erst als deren große Schwester sich einschaltet, sieht das Gespenst einen Ausweg für sich.

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Das Gespenst von Canterville
Theater am Kurfürstendamm, Berlin
Das fünfköpfige Ensemble mit den drei Puppen und Regisseur Christian Berg
Vorne von li.: Ben, Henriette Schreiner, Jerry, Joshua Edelsbacher, hinten von li: Janneke Thomassen,
Mathias Kusche, Christian Berg, Mrs Umney, Andreas Pfaffenberger

Foto: Barbara Braun

Autor und Regisseur Christian Berg ist überzeugt, dass sich die jungen Zuschauer sehr an Sir Simon abarbeiten können. Sie können Toleranz lernen, glaubt der renommierte Kindertheatermacher und gibt zu: „Je älter ich werde, desto mehr zählt das Thema für mich.“ Er betont: „Wir haben uns ganz große Mühe gemacht, dass die Kinder keine Angst haben müssen, denn sie sind von Anfang an die Verbündeten des Gespensts und müssen auch mit ihm spuken. Das ist ein gr0ßer Spaß für die ganze Familie.“

DAS GESPENST VON CANTERVILLE
bis 27. Dezember 2017
Theater am Kurfürstendamm
Karten ab 12,90 €
Karten 030/88 59 11 88 und unter www.komoedie-berlin.de  

Dienstag, 21. November 17
Landungsbrücken Frankfurt: Szenische Lesung des Romans "Q" von Luther Blissett
Bearbeitet von Thomas Ebermann und Berthold Brunner ~ Krimi und High Noon am Ende des Mittelalters!
Das Werk des linken Kollektivs Luther Blissett, das sich heute Wu Ming nennt, war in Italien «die literarische Sensation der Saison» (Süddeutsche Zeitung). Es vermittle «eine Ahnung vom epochalen Drama jener Zeit» (FAZ). Das Anliegen der Autoren ist, «eine Art von Gegengeschichte zu erzählen, eine subversive Praxis des Geschichtenerzählens zu vollziehen.» (Literaturkritik.de)
1517 – 1555: Fast vierzig Jahre ist er, der so oft seinen Namen zu wechseln gezwungen ist, dabei. Keine fromme oder unfromme Ketzerei lässt er aus. Keinen Aufstand gegen die klerikale und fürstliche Macht verpasst er. Als Vertrauter Thomas Müntzers wird dessen Credo - «alles gehört allen» - auch zu seinem. Die Niederlage im Bauernkrieg (1525) lässt ihn als einen der wenigen Überlebenden zurück. Bei den Wiedertäufern trägt er die Verantwortung zur Verteidigung der Stadt Münster, aus der das neue Jerusalem werden soll. Er feiert mit, bei den ausgelassenen Festen der Siege; er wird Zeuge der Verwandlung revolutionärer Ambitionen in religiösen Wahn, beim Umschlag von Befreiung in Terror. Er wandert durch das «Europa der gescheiterten Aufstände», durch verlorene Schlachten und Niederlagen, die Verzweiflung erzeugen und Resignation nahelegen.
Wo immer er involviert ist, ist auch ein Zweiter zugegen. Unerkannt und zunächst nur als eine vage Ahnung. Der Spion der Kurie und Agent der Inquisition, der seine Briefe mit «Q» unterzeichnet, der dem Kardinal (und späterem Papst) Gianpetro Carafa nicht nur über die papstfeindlichen Machenschaften berichtet, sondern auch einwirkt, vielleicht sogar anwesend ist, vielleicht sogar alle Rebellion ins Unglück lenkt? Diesem Phantom zu begegnen, von Angesicht zu Angesicht, um die Opfer zu rächen, wird zur fixen Idee des Aufrührers ...
Bearbeitet von Thomas Ebermann und Berthold Brunner.
Ensemble: Denis Moschitto, Jörg Pohl, Ruth Marie Kröger, Matthias Kelle
Der in achtzehn Sprachen übersetzte Roman ist von Assoziation A wieder aufgelegt worden.
AM 21.11.2017, 20:00 Uhr

www.landungsbruecken.org

Dienstag, 21. November 17
PLANET ERDE II:  eine erde – viele welten – LIVE IN CONCERT
DIRK STEFFENS moderiert die spektakuläre Show am 26. März in der SAP Arena Mannheim und am 30. März in der Festhalle Frankfurt

DIRK STEFFENS, beliebter TV-Moderator (u.a. "Terra X" im ZDF) und Umweltaktivist, wird PLANET ERDE II: eine erde – viele welten – LIVE IN CONCERT live moderieren – u.a. am 26. März 18 in der SAP Arena Mannheim und am 30. März 18 in der Festhalle Frankfurt.
Zwischen den einzelnen Filmsequenzen wird er die Entstehung der Aufnahmen erläutern und interessante Hintergrundinformationen liefern. DIRK STEFFENS freut sich schon sehr auf seine Aufgabe: „Mit der von Terra X präsentierten Tour PLANET ERDE II: eine erde – viele welten geht für mich ein Traum in Erfüllung: Die wunderbarsten Naturaufnahmen der Welt wirken auf unseren Riesen-Screens noch beeindruckender als im Fernsehen – und dieses Erlebnis wird durch die Live-Musik von Hans Zimmer und seinem Team dann noch intensiver. Ich darf dem Publikum von der Arbeit der Naturfilmer berichten und freue mich ganz besonders darauf, unsere vielen Terra X-Fans in ganz Deutschland kennenzulernen.“

Der Vorverkauf läuft!
Termine:
PLANET ERDE II: eine erde – viele welten – LIVE IN CONCERT
Mo, 26.03.2018, 20.00 Uhr, SAP Arena Mannheim
Fr, 30.03.2018, 20.00 Uhr, Festhalle Frankfurt
Vorverkauf: 01806 - 853653, 069 - 13 40 400, 0621 - 10 10 11 (0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)
www.eventim.de, www.bb-promotion.com, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

www.planet-erde-live.de

Montag, 20. November 17
Süüüüß! ‚Spiel mit der Zeit‘, Deutschlands aufwändigste Kindershow feiert farbenfrohe Weltpremiere im Friedrichstadt-Palast Berlin

Gestern war gleich zwei Mal Weltpremiere, jede ausverkauft bis auf den letzten Platz. Fast 4.000 kreischende und lachende Kinder, begeisterte Erwachsene und viele Prominente. Kein Wunder, mit Dinos, Drachen und Mumien ist auch ganz schön was los in diesem rasanten Bühnenabenteuer. ‚Spiel mit der Zeit‘ ist die teuerste und größte Kindershow in Deutschland. Einzigartig in diesen Dimensionen: Es spielen über 100 Kinder für die Kinder, auch alle Hauptrollen.

FSP SPIEL MIT DER ZEIT
Friedrichstadt-Palast Berlin ~ Spiel mit der Zeit
Schlussapplaus! Die Zeitreisen führten Lea, Jule und Ben in die Steinzeit, das alte Ägypten,
den Wilden Westen, ins Mittelalter, die Wiener Klassik – und in die Zukunft.

Foto: AFP / Axel Schmidt

Als Lea, Jule und Ben ein neues Videogame ausprobieren, fällt die Spielkonsole auf den Boden. Irgendwas muss kaputtgegangen sein, denn jedes Mal, wenn sie nun die Konsole schütteln, schleudert sie ein Wackelkontakt in eine andere Zeit: die Steinzeit, das alte Ägypten, den Wilden Westen, ins Mittelalter, die Wiener Klassik – und in die Zukunft. Unfreiwillige Zeitreisen mit einer defekten Spielkonsole sind zwar mega-spannend, kommen aber auch ein wenig ungelegen, denn zum Abendessen müssen alle pünktlich zuhause sein.
„Kinder finden sich öfter in Situationen wieder, die sie zunächst beunruhigen, da sie so etwas noch nicht erlebt haben. Die Szenenwechsel durch einen Wackelkontakt sind hierauf eine Parabel, die den Kindern zeigt: Cool bleiben, Augen auf, zusammenhalten, dann wird das meist schon“, so Intendant und Produzent Dr. Berndt Schmidt, von dem diesmal auch die Idee der Geschichte stammt. Das Buch schrieb Stefanie Froer, die bereits die erfolgreiche Kindershow ‚Ganz schön anders‘ verfasste. Andreana Clemenz konnte nach ‚Verrückte Sonne‘ zum zweiten Mal als Regisseurin gewonnen werden. Zum Kreativteam gehören zudem die drei Komponisten Ali Askin, Peter Keller und Martin Wingerath sowie José Luna (Kostümdesign), Jan Wünsche (Bühnenbild) und Chris Moylan (Licht- und Videodesign).

Der Palast feiert zwei Premieren bei seinen Kindershows, da wegen der Kinderarbeitsschutzgesetze zwei Spielbesetzungen mit jeweils über 100 Kids für die 47 Aufführungen bis 31. Januar erforderlich sind. Die farbenfrohen Weltpremieren ließen sich u.a. nicht entgehen: US-Schauspielerin Tami Stronach, die als Kindliche Kaiserin in ‚Die unendliche Geschichte‘ Millionen Kinder auf der ganzen Welt begeisterte und eigens zur Weltpremiere mit ihrer Familie aus New York anreiste. Im Palast traf die Herrscherin von Phantásien auf Oscar-Regisseur Michael Simon de Normier, Floriane und Fritzi Eichhorn (Das doppelte Lottchen) und Arved Friese (Timm Thaler).

Weitere prominente Gäste waren: Marc Bator, Luise Befort, Caroline Beil, Winnie Böwe, Johannes Brandrup, Klaus Bresser, Bettina Cramer, Andreas Elsholz, Peter Escher, Yasmina Filali, Sebastian Fitzek, Ulrike Frank, Patrick Graf von Faber-Castell, Tamara Gräfin von Nayhauß, Sascha Grammel, Kate Hall, Dieter Hallervorden, Jonas Hämmerle, Rhea Harder-Vennewald, Isabell Horn, Henry Hübchen, Eva Imhof, Peter Imhof, Wolfgang Lippert, MC Fitti, Rick Okon, Gaby Papenburg, Katrin Wrobel, Björn Casapietra, Julia Richter, Tina Ruland, Tobias Schenke, Bülent Sharif, Susan Sideropoulos, Detlef D! Soost, Jan Sosniok, Ludwig Trepte, Jördis Triebel, Benjamin & Timmi Trinks, Raphael Vogt, The BossHoss, Wolfgang Winkler, Natalia Wörner, Anastasia Zampounidis, Christiane zu Salm sowie zahlreiche Exzellenzen der in Berlin vertretenen Botschaften.

In nur einem Vierteljahr von November bis Januar besuchen rund 80.000 Kids die bunten Bühnenabenteuer. Die Kindershows sind traditionell meist ausverkauft. Eine rechtzeitige Buchung wird empfohlen. Tickets für Kinder sind ab 9,80 Euro, für Erwachsene ab 19,80 Euro erhältlich unter www.palast.berlin oder bei der Ticket-Hotline 030 - 2326 2326. Preise für Schulklassen auf Anfrage. Empfohlenes Mindestalter: fünf Jahre. Kein Einlass für Kinder unter drei Jahren. ‚Spiel mit der Zeit‘ dauert rund zwei Stunden (inklusive 20 Minuten Pause), läuft bis 31. Januar und wird in der kommenden Spielzeit 2018/2019 von November bis Januar 2019 wiederaufgenommen.

Weitere Infos zu ‚Spiel mit der Zeit‘: www.palast.berlin/smdz
Show-Trailer (39 Sekunden): www.palast.berlin/kindertrailer

Montag, 20. November 17
Die Legenden Kubas sind zurück: THE BAR AT BUENA VISTA begeistert im Frühjahr 2018 im Südwesten Deutschlands
Als 1999 die Dokumentation Buena Vista Social Club veröffentlicht wurde, war Mitglied Compay Segundo bereits ein Star. Denn 1997, im Alter von 90 Jahren, erlebte er durch das gleichnamige Musikprojekt mit Ry Cooder seinen internationalen Durchbruch und wurde weltweit bekannt.

Gemeinsam trafen die Grandfathers of Cuban Music damals schon einen nostalgischen Nerv. Im Frühjahr 2018 bringt THE BAR AT BUENA VISTA die "kubanischen Altväter" wieder live auf die Bühne. Dabei machen Sie auch im Südwesten Deutschlands Halt und kommen etwa am 16. März in die Alte Oper Frankfurt, am 17. März in den Rosengarten Mannheim, vom 29.+31. März in die Liederhalle Stuttgart, am 07. April in das Festspielhaus Baden-Baden sowie am 08. April in die Europa-Park Arena Rust.

Erneut lassen die Grandfathers of Cuban Music dann mit ihren außergewöhnlichen Lebensgeschichten und dem musikalischen Zauber Kubas das Havanna der vierziger und fünfziger Jahre wieder aufleben. Im mitreißenden Zusammenspiel mit Live-Band und Tänzern führen sie das Publikum in die wohl bekannteste Bar Kubas, in die Bar at Buena Vista.

Der Vorverkauf läuft!
16.03.2018: Frankfurt, Alte Oper
17.03.2018: Mannheim, Rosengarten
29.+31.03.2018: Stuttgart, Liederhalle
07.04.2018: Baden-Baden, Festspielhaus
08.04.2018: Rust, Europa-Park Arena

www.bb-promotion.com / www.the-bar-at-buena-vista.de  

Samstag, 18. November 17
Musicalwelterfolg MAMMA MIA! geht ab Juli 2018 auf große Jubiläumstour

Nachdem Donna und ihre Dynamos zuletzt 2015 im Oberhausener METRONOM Theater die Zuschauer von den Stühlen gerissen haben, kommt die deutschsprachige Version erstmalig auch in die Republiken:

12. Juli 2018 – 05. August 2018: Linz, Landestheater Linz (Veranstalter: Landestheater Linz)
8. August – 12. August 2018: Stadthalle, Graz/A
15. August 2018 – 07. Oktober 2018: München, Deutsches Theater (Veranstalter: Deutsches Theater München)
10. Oktober 2018 – 18. November 2018: Köln, Musical Dome
(Veranstalter: BB Promotion GmbH)
19. Dezember 2018 – 12. Januar 2019: Frankfurt am Main, Alte Oper (Veranstalter: TOUR ENTERTAINMENT GmbH)
15. Januar – 3. Februar 2019: Stadthalle, Wien/A
5. Februar – 17. Februar 2019: Festspielhaus, Bregenz/A
12. März – 31. März 2019: Theater 11, Zürich/CH
2. April – 14. April 2019: Musical Theater, Basel/CH
26. April – 02. Mai 2019: Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden (Veranstalter: Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH)

Weitere Infos: www.stage-entertainment.de

Samstag, 18. November 17
3. Sinfoniekonzert am Staatstheater Darmstadt mit Werken von Janáček, Smetana, Dorman und Dvořák
(lifePR) - Wie inspiriert populäre Musik die Klassik? Am Sonntag, 19. und Montag, 20. November 2017 wird im 3. SINFONIEKONZERT unter musikalischer Leitung von Christoph Altstaedt mit Werken Janáčeks, Smetanas, Dormans und Dvořáks dieser Frage nachgegangen. Zu Gast ist Simone Rubino am Schlagzeug.

Smetanas sinfonische Dichtung gehört zu den eindrucksvollsten und sinnfälligsten Werken der Programm-Musik. Dvořák kannte das unterhaltende Genre aus eigener Anschauung, spielte er doch als junger Musiker im Wirtshaus in Tanzkapellen. „Aus einem Totenhaus“ ist eine Oper, bei der es sich um eine Bearbeitung Janáčeks der „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“ von Dostojewski handelt. Der Israeli Avner Dorman wurde unter anderem in New York ausgebildet. Seine Werke binden die Musik des Nahen Ostens ein. Seit der Uraufführung in Hamburg 2007 ist „Frozen in Time“ zum Erfolgsstück geworden.

Als Solist wird Simone Rubino zu hören sein. Mit dem Sieg beim ARD-Wettbewerb im Jahr 2014 gewann der damals 21-jährige italienische Schlagzeuger den weltweit größten Musik-Wettbewerb und ist seitdem in aller Munde.

Vorspiel im Foyer: Robert Schumann aus den „Fünf Stücken im Volkston“ Nr. 1 und 2
Leoš Janáček Ouvertüre zur Oper „Aus einem Totenhaus“
Bedřich Smetana „Die Moldau“
Avner Dorman „Frozen in Time“. Konzert für Schlagzeug und Orchester
Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Mit dem Staatsorchester Darmstadt
Schlagzeug Simone Rubino
Dirigent Christoph Altstaedt
Sinfoniekonzert am Sonntag, 19. November, 11.00 Uhr und Montag, 20. November, 20.00 Uhr, jeweils mit Einführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn | Großes Haus
Karten 12,50 € bis 55,50 €

www.staatstheater-darmstadt.de

Samstag, 18. November 17
Das legendäre Label ECM Records beginnt mit Streaming und baut seine Partnerschaft mit der Universal Music Group im Bereich des weltweiten digitalen Vertriebs aus
Das legendäre Label ECM Records gab gestern bekannt, dass es seine Zusammenarbeit mit dem langjährigen Vertriebspartner Universal Music Group (UMG), Weltmarktführer im musikbasierten Unterhaltungsgeschäft, ausbaut, um den gesamten ECM-Katalog ab Freitag, dem 17. November 2017, auf allen relevanten Streaming-Plattformen hörbar zu machen.
 
Der für zeitgenössische Musik, Jazz und Klassik anerkannte ECM-Katalog wird von der Kritik als der beste seiner Art gelobt. Geprägt durch seinen visionären Gründer und Produzenten Manfred Eicher, hat ECM gleichbleibend hohe Standards in künstlerischen Belangen wie bei der Produktion beibehalten. ECM’s Musik und visuelle Gestaltung sind Gegenstand von Büchern, Filmen und Ausstellungen auf der ganzen Welt. Die Musik von Künstlern wie Keith Jarrett, Jan Garbarek, Paul Bley, Arvo Pärt, András Schiff, Kim Kashkashian, Anouar Brahem, Jack DeJohnette, Tomasz Stanko, Avishai Cohen, Nik Bärtsch, Vijay Iyer, Gidon Kremer, Meredith Monk und anderen herausragenden Musikern ist jetzt auf Apple Music, Spotify, Amazon Music, Deezer, Qobuz und Tidal verfügbar.
 
Die Deutsche Grammophon, UMGs renommiertes „Gelbes Label“, wird für den internationalen digitalen Vertrieb des umfangreichen ECM-Katalogs verantwortlich sein. Der Launch wird begleitet von einer breit angelegten Kampagne in Zusammenarbeit mit den engagierten Streaming-Partnern.
 
ECM und UMG haben darüber hinaus eine weitreichende Verlängerung ihrer Partnerschaft im Bereich der physischen Distribution vereinbart, die mit Australien um einen dynamisch wachsenden Markt erweitert wird.
 
Dr. Clemens Trautmann, President Deutsche Grammophon: „Ich danke Manfred Eicher für sein Vertrauen in Universal Music und die Deutsche Grammophon. Mein Team, meine Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt und ich freuen uns alle sehr, den wertigen ECM Katalog auch auf allen relevanten digitalen Plattformen erlebbar zu machen. Wir werden unsere vertriebliche Kompetenz in vollem Umfang ECM und seinen großartigen Künstlern zur Verfügung stellen. Die enge Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch werden auch dem Portfolio der Deutschen Grammophon zugute kommen.“
 
Frank Briegmann, President & CEO Central Europe Universal Music und Deutsche Grammophon: „Ich freue mich sehr über diese noch engere Kooperation. Unsere Zusammenarbeit zeigt, wie sich ein weltbekanntes Genre-Label und ein globaler Major respektieren und perfekt ergänzen können. Manfred Eichers jahrzehntelange Konzentration auf herausragende Künstler und beispielhafte Produktionen hat einen buchstäblich legendären Katalog geschaffen. Wir sind stolz darauf, ECM Zugang zu unseren internationalen Netzwerken und Expertenteams zu geben.“
 
https://ecm.lnk.to/ECM_Streaming

Samstag, 18. November 17
Wiener Stadthalle: Programmpräsentation 2018 ~ Ein fulminantes Programm für die 60. Saison
Seit sechs Jahrzehnten ist die Wiener Stadthalle, ein Unternehmen der Wien Holding, die bedeutendste Bühne des Kultur- Sport- und Unterhaltungsangebots des Landes. Seit der Eröffnung haben hier über 15.000 Vorstellungen aller Genres stattgefunden.
Die Geschäftsführer der Wiener Stadthalle, Wolfgang Fischer und Kurt Gollowitzer, präsentierten gemeinsam mit Wien Holding Geschäftsführer Peter Hanke, am Donnerstag, 16. November das Programm der Wiener Stadthalle.
„Dieser November hat fulminant begonnen, mit 15 Veranstaltungen an 16 Tagen und insgesamt über 70.000 BesucherInnen. Und das ist nur der Anfang. Es steht eine überaus gut gebuchte Saison bevor, die ein abwechslungsreiches Programm, große Stars und spannende Shows in der Wiener Stadthalle erwarten lässt.“, so Wolfgang Fischer, Geschäftsführer der Wiener Stadthalle. „Die Wiener Stadthalle ist auch ein wichtiger Wirtschaftsmotor in der Stadt Wien. Mit knapp 150 fix angestellten Mitarbeitern und einem Pool von bis zu 600 Aushelfern trägt die Wiener Stadthalle mit über 100 Millionen Euro jährlich zur Wertschöpfung für den Standort, Wirtschaftstreibende, Zulieferer sowie Gastronomie und Hotellerie bei.“, sagt Kurt Gollowitzer, kaufmännischer Geschäftsführer der Wiener Stadthalle.

„Große Emotionen, perfekte Shows und beste Unterhaltung: Dafür steht die Wiener Stadthalle, als eine der Top-Ten-Arenen in Europa. Mit ihrem Programm für rund eine Million BesucherInnen pro Jahr trägt dieses Flaggschiff der Wien Holding maßgeblich zum extrem vielfältigen Kulturangebot und der ausgezeichneten Lebensqualität der Stadt bei“, so Wien Holding-Geschäftsführer Peter Hanke.

So gibt es in der 60. Saison wieder einen abwechslungsreichen Mix mit Stars wie Charles Aznavour, Kelly Family, Wanda, Alice Cooper, Metallica und Katy Perry. Helene Fischer gibt einen Konzertmarathon und auch Motorsportevents wie Fast & Furious, Masters of Dirt oder der Autosalon Motorwelten finden in der Wiener Stadthalle statt, ebenso die 18. BabyExpo und auch Besinnliches und Lautes in der Weihnachtszeit - wie Die Toten Hosen oder Sarah Brightman bei der Royal Christmas Gala.

Vorverkauf für alle Events an den Kassen in der Wiener Stadthalle, unter 01/98 100 - 200, service@stadthalle.com, und auf www.stadthalle.com, Ticketservice 01/79 999 79, www.wien-ticket.at, 01/58885 und www.oeticket.com. Das Ticket gilt als Fahrschein für die Wiener Linien.

Freitag, 17. November 17
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (WDR) kommt am Sonntag, 19. November 2017, um 23:05 Uhr im Ersten. Die geplanten Themen:

Menschen mit Mission: Wie Künstler versuchen unseren Planeten zu retten
Requiem für das Nashorn: Lothar Frenz und der Schutz der Arten
Im Kampf gegen Aids: Eine filmische Hommage an die Aktivisten der ersten Stunde
Farbenrausch in XXL: Retrospektive des großen Pop-Artisten James Rosenquist
Im Kino: „Mountain": Über Schönheit und Zerstörung der Bergwelt

Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Freitag, 17. November 17
Bregenzer Festspiele: Frauenfiguren, gute Karten für "Carmen" und eine Uraufführung ~ Österreichische Erstaufführung eröffnet 73. Festspielsommer ~ Carmen lockt erneut 28 Mal zur Seebühne
Zum 73. Mal laden die Bregenzer Festspiele im kommenden Sommer an den Bodensee, um in unvergleichlicher Atmosphäre Musiktheater, Konzert, Schauspiel und weitere Kunstformen auf höchstem Niveau einem breiten Publikum zu präsentieren.

Bregenzer Festpiele
Programmpräsentation Bregenzer Festpiele 2018
v.l.n.r.: Axel Renner (Pressesprecher der Bregenzer Festspiele), Johannes Erath (Inszenierung "Beatrice Cenci"), Elisabeth Sobotka (Intendantin der Bregenzer Festspiele), Hans-Peter Metzler (Präsident der Bregenzer Festspiele), Karl Markovics (Inszenierung "Das Jagdgewehr") und Michael Diem (Kaufmännischer Direktor der Bregenzer Festspiele)
© Bregenzer Festspiele / Anja Köhler

Am See gibt es ein Wiedersehen mit der Oper Carmen, die am 19. Juli ihre Wiederaufnahme-Premiere feiert. Das Werk von Georges Bizet stand in der vergangenen Saison zum dritten Mal seit Festspielgründung auf dem Spielplan und zog mehr als 193.000 Besucher an – so viele, wie keine andere in Bregenz gezeigte Inszenierung dieser Oper.

Tags zuvor eröffnet die österreichische Erstaufführung Beatrice Cenci von Berthold Goldschmidt als Oper im Festspielhaus das Sommerfestival. Auf der Werkstattbühne erblickt zum Festspielfinale eine Uraufführung das Licht der Opernwelt, im Kornmarkttheater beleuchtet ein Schauspiel den Dirigenten Karl Böhm. Im April lädt der erste Einblick des zweiten Opernatelier-Zyklus‘ ins Kunsthaus Bregenz, um erneut die Entstehung eines Musiktheater-Werks mitverfolgen zu können.

„Frauen in einem unfreien Umfeld“
Außerdem lenken Frauenfiguren unterschiedlicher Prägung aber mit ähnlichen Rahmenbedingungen konfrontiert, den Blick auf vier Programmreihen: Von Carmen auf der Seebühne über Beatrice Cenci im Festspielhaus bis zur Titelfigur der Tango-Oper Maria de Buenos Aires und der Schriftstellerin Alfonsina Storni, der ein Abend bei Musik & Poesie gewidmet ist. „Es geht um Frauen in einem klar bestimmten, nicht wirklich freien Umfeld. Frauen in Machtverhältnissen, die sie nicht selbst aufbrechen können“, erläutert Intendantin Elisabeth Sobotka.

Carmen-Kulisse: Neuer Online-Röntgenblick
Mit einem neuen Online-Röntgenblick lassen die Bregenzer Festspiele auch außerhalb der Festspielzeit tief ins Innere der Carmen-Kulisse blicken und zeigen Dinge, die für das Auge normalerweise verborgen bleiben. Durch eine Zoom-Funktion können außerdem die bis zu 24 Meter hohen Kulissenteile aus nächster Nähe besichtigt werden. Mehr Infos weiter unten.

200.000 Tickets für Carmen 2018
Gute Karten für die kommende Saison: Die Inszenierung mit den zwei aus dem Bodensee ragenden Riesenhänden und 59 überdimensionalen Spielkarten lockt das Publikum auch im zweiten Jahr nach Vorarlberg. Acht Monate vor Eröffnung der 73. Festivalsaison sind bereits mehr als vierzig Prozent der Tickets für Carmen 2018 gebucht. Die Geschichte um Leidenschaft, Schicksal und Freiheit in der Regie von Kasper Holten und im Bühnenbild von Es Devlin, fesselte im vergangenen Sommer an 28 Abenden das Publikum, alle Vorstellungen waren ausverkauft.

Für das Spiel auf dem See 2018 sind zwischenzeitlich rund 200.000 Tickets aufgelegt, nachdem vor fast einem Monat mit dem Einschub zweier weiterer Vorstellungen nun ebenfalls 28 Carmen-Abende auf dem Spielplan stehen. Insgesamt bieten die Bregenzer Festspiele für die 80 Veranstaltungen der von 18. Juli bis 19. August dauernden Saison 2018 rund 224.000 Tickets an (inkl. Carmen Generalprobe und crossculture night).

Festspielstart mit Beatrice Cenci
Eröffnet werden die Bregenzer Festspiele am 18. Juli 2018 mit der Oper im Festspielhaus und österreichischen Erstaufführung Beatrice Cenci des aus Hamburg stammenden Komponisten Berthold Goldschmidt (1903-1996). Es folgen zwei weitere Aufführungen. Das Libretto für das 1988 in London uraufgeführte Werk schrieb Martin Esslin nach Percy Bysshe Shelleys Drama The Cenci. Goldschmidt komponierte die spannungsgeladene Oper um kirchliche Korruption und menschliche Gewalt in den Jahren 1949 und 1950. Johannes Debus dirigiert die Wiener Symphoniker, die Regie liegt bei Johannes Erath.

Erste Opernkomposition, erste Operninszenierung
Zum Saisonfinale präsentieren die Bregenzer Festspiele als Musiktheater auf der Werkstattbühne Das Jagdgewehr von Komponist Thomas Larcher. Für die Regie der Auftragskomposition zeichnet der Schauspieler und Filmregisseur Karl Markovics verantwortlich, der erstmals eine Oper inszeniert. Michael Boder dirigiert das Ensemble Modern. Vorlage ist das 1949 erschienene Bestseller-Buch des japanischen Schriftstellers Yasushi Inoue, das von der Einsamkeit eines Jägers erzählt, „dessen Jagdgewehr die ganze Last tief in Seele und Leib des einsamen Mannes drückt“. Der aus Tirol stammende Thomas Larcher trat seit 1992 mehrfach als Pianist bei den Bregenzer Festspielen auf, 2000 wurde erstmals eine Kammermusik-Komposition von ihm aufgeführt. Das Jagdgewehr ist seine erste Opern-Komposition.

Opernatelier startet in zweiten Zyklus
Im Frühjahr 2015 ließ der erste Einblick das Publikum in die Entstehung der Oper blicken, im vergangenen Sommer gelangte mit To the Lighthouse das erste Opernatelier-Werk zur Uraufführung. Die von Intendantin Elisabeth Sobotka initiierte Reihe geht im kommenden Jahr mit dem aus Vorarlberg stammenden Komponisten Alexander Moosbrugger in ihre zweite Runde. Bereits am 4. April lässt das Festival im Kunsthaus Bregenz beim ersten Einblick des zweiten Zyklus' in den Schaffensprozess des derzeit noch namenlosen Werkes blicken. Die Uraufführung soll im Sommer 2020 stattfinden.

Brigitte Fassbaender inszeniert Opernstudio
Nach Vollendung des Da-Ponte-Zyklus' im vergangenen Sommer, bringt das Opernstudio 2018 im vierten Jahr seines Bestehens Der Barbier von Sevilla auf die Bühne des Kornmarkttheaters. Für die Inszenierung zeichnet Brigitte Fassbaender verantwortlich, die in den vergangenen drei Jahren die jungen Sängerinnen und Sängern in der Opernstudio-Meisterklasse unterrichtet hatte. Auch in der kommenden Saison wirkt die Kammersängerin als Gesangspädagogin und lässt sich erneut bei einer öffentlichen Meisterklasse über die Schulter blicken. Daniele Squeo dirigiert das Symphonieorchester Vorarlberg. Premiere der Oper von Gioachino Rossini ist am 13. August, es folgen drei Vorstellungen.

Melancholie, Erotik, Leidenschaft
Als eine „kunstvolle, starke, strahlende, ergreifende Musik, die unterschiedliche Stilrichtungen des Tango“ in sich vereint, „die Milongas, Walzer und ländliche Weisen aus der Pampa verschmelzen lässt“, beschrieb Librettist Horacio Ferrer die Tango Operita Maria de Buenos Aires, die er gemeinsam mit Komponist Astor Piazolla schuf. Nach der bislang einzigen Festspiel-Aufführung im Sommer 2000 kehrt das Werk im kommenden Jahr in einer Inszenierung von Olivier Tambosi zurück auf die Werkstattbühne. 50 Jahre nach der Uraufführung haben Melancholie, Erotik und Leidenschaft der Tango-Oper nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

Orchesterkonzerte: Große Namen, große Werke
Beethoven, Britten, Dvořák, Martinů, Ravel und Strauss: Große Werke renommierter Komponisten prägen im Festspielhaus die Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker und das Orchesterkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg. Am letzten Symphoniker-Konzerttermin steht mit Alle Tage außerdem als österreichische Erstaufführung eine Symphonie von Thomas Larcher auf dem Programm. Danach ist mit Beethovens Symphonie Nr. 5 jenes Werk zu hören, das Karl Böhm 1955 bei den Bregenzer Festspielen dirigierte. Im Rahmen der Schauspielreihe kommt unter dem Titel Böhm eine kritische Auseinandersetzung mit seinem Leben auf die Kornmarkt-Bühne.

Neben dem Engagement beim Opernstudio und bei Carmen für Kinder, spielt das Symphonieorchester Vorarlberg erneut ein Orchesterkonzert im Festspielhaus. Nach zwei Werken von Benjamin Britten gelangt mit der Symphonie Nr. 2 D-Dur ebenfalls ein Beethoven-Werk zur Aufführung. Brittens Nocturne singt der renommierte Tenor Mark Padmore, den das Festspielpublikum zwei Tage zuvor in Das Jagdgewehr wird erleben  können. Er ist außerdem bei Musik & Poesie zu hören.

Der Tag der Wiener Symphoniker geht am 15. Juli ab 12:00 Uhr über kleine und größere Bühnen in der Bregenzer Innenstadt. Verschiedene Ensembles bestehend aus Mitgliedern des Festspiel-Hausorchesters laden zu facettenreichen Reisen durch unterschiedliche Epochen und Stilrichtungen.

Karl Böhm als Puppe
Er war kein NSDAP-Mitglied, gilt aber als Sympathisant und Profiteur der NS-Diktatur. Karl Böhm zählt zu den bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts, seit 1948 war der aus Graz stammende Künstler auch mehrfach bei den Bregenzer Festspielen zu Gast. 1980 dirigierte er zur Eröffnung des neu erbauten Festspielhauses letztmals Beethovens Symphonie Nr. 9., bevor er 1981 starb. Mit Böhm wirft Regisseur Nikolaus Habjan nach Staatsoperette – Die Austrotragödie erneut einen Blick auf die 30er und 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts und beleuchtet die widersprüchliche Persönlichkeit Böhms als Puppe auf der Kornmarkttheater-Bühne. Der Text des Schauspielstücks stammt von Paulus Hochgatterer, der dem Publikum im Rahmen von Kunst aus der Zeit und Musik & Poesie bekannt ist. Böhm ist ein Gastspiel des Schauspielhauses Graz, die Uraufführung findet im März 2018 in Graz statt.

Musik & Poesie
Die beliebte Reihe Musik & Poesie lädt an drei Abenden erneut ins Seestudio. Unter dem Titel Exil spielt das in Bregenz wohlbekannte Altenberg Trio verschiedene Werke von vor den Nazis geflüchteter Komponisten. „Buenos Aires ist ein Mann“, behauptet Christiane Boesiger, die gemeinsam mit zwei Musikern der feministischen Dichterin Alfonsina Storni nachspürt. Am letzten Abend begibt sich Star-Tenor Mark Padmore gemeinsam mit Pianist Andrew West auf einen Padmore Cycle.

Zirkus Sevilla im Festspielhaus, Konzert im KUB
Das Kinder- und Jugendprogramm crossculture lädt bereits Ende Mai in den „Zirkus Sevilla“. Es folgen im Juni und Juli die traditionellen Workshops, Höhepunkt ist erneut die crossculture night am Samstag vor der Carmen-Premiere, wenn die Seebühne während einer Endprobe des Spiels auf dem See nur für Jugendliche geöffnet ist. Im August heißt es Brass Italiano bei der Blasorchestermatinee im Festspielhaus. Martin Kerschbaum dirigiert die Absolventen des Blasmusik-Camps. Im Kunsthaus Bregenz befasst sich Ende Juli das Konzert im KUB mit Berthold Goldschmidt.

Festspielchor: 70-jährige Partnerschaft
Während im Sommer nach Festspielgründung noch ein Dornbirner Chor beim Spiel auf dem See sang, markiert das Jahr 1948 den Beginn einer bis heute andauernden Partnerschaft: Aus dem Bregenzer Männerchor ging der fortan mit Damen und Herren besetzte Festspielchor hervor. Bereits sechs Jahre später wirkten die bis zu 180 Sängerinnen und Sänger bei Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 9 mit. Als Chorleiter fungierten namhafte Künstler, darunter Helmuth Froschauer. Seit 2009 leitet Benjamin Lack das Ensemble. Zum nächstjährigen 70er-Jubiläum bringt der Festspiel-Hauschor am Sonntag vor Festspieleröffnung anlässlich der traditionellen Festmesse Antonin Dvořák Messe D-Dur in der Pfarrkirche St. Gallus zur Aufführung. Es spielt das Symphonieorchester Vorarlberg, Dirigent ist Benjamin Lack.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 19. August statt, Tickets und Infos unter 0043 5574 4076 und www.bregenzerfestspiele.com.

Festspieltrailer 2018: Youtube

Freitag, 17. November 17
Bregenzer Festspiele: Eine faszinierende Reise ins Innere der "Carmen"-Kulisse ~ Online-Röntgenblick lässt in Seebühne hinein blicken
Die Bregenzer Festspiele öffnen den Blick in das Innerste der Carmen-Kulisse. Was für das Auge normalerweise verborgen bleibt, zeigt ab sofort ein neuer Online-Röntgenblick. Das Beste daran: Der Betrachter kann unterschiedliche Blicktiefen auswählen und nicht nur hinter die Außenhaut der Seebühne sehen, sondern bis auf den Bodensee-Grund.


Bregenzer Festspiele: Eine faszinierende Reise ins Innere der "Carmen"-Kulisse
Online-Röntgenblick lässt in Seebühne hinein blicken
©Bregenzer Festspiele / screenpix

Info-Punkte zum Anklicken
Wo sind die Lautsprecher im Bühnenbild versteckt? Hat die Seebühne einen Keller? Und wo stecken jene Monitore, die den Sängerinnen und Sängern den Dirigenten zeigen? Der neue Online-Röntgenblick lädt zu einer faszinierenden Entdeckungsreise in und unter die Opernkulisse im Bodensee. Auf Wunsch kann der User zusätzliche Info-Punkte anklicken, die Zahlen und Fakten zu einzelnen Bühnen-Elementen liefern oder am Bau beteiligte Firmen nennen.

24 Meter Höhe aus nächster Nähe
In den Genuss eines besonderen Effekts kommen Opernfans, wenn sie direkt vor dem Bühnenbild auf der See-Tribüne möglichst mittig stehen: Da der Online-Röntgenblick dynamisch auf Bewegungen des Smartphones reagiert, kann der Betrachter sowohl die echte Opernkulisse sehen als auch gleichzeitig in sie hinein blicken. Der Bildschirm zeigt jeweils jenen Teil der Bühne, auf den das Smartphone gerichtet wird. Durch eine Zoom-Funktion können außerdem die bis zu 24 Meter hohen Kulissenteile aus nächster Nähe besichtigt werden. Umso näher der Standort zur Tribünenmitte ist, desto perspektivisch realer ist der Röntgenblick.

Der Online-Röntgenblick ist ab sofort über die Internetseite des Festivals abrufbar: Ein Klick reicht, und die Entdeckungsreise ins Innere der Seebühne kann beginnen.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 19. August statt, Tickets und Infos unter 0043 5574 4076 und www.bregenzerfestspiele.com .

Konzeption, Redaktion: Abteilung Kommunikation, Axel Renner und Pamela Wehinger (Projektleitung)
Panoramabilder und konzeptionelle Mitarbeit: Simon Wimmer, Screenpix
Technische Realisierung: Duncrow GmbH

Freitag, 17. November 17
Staatstheater Wiesbaden: Zusatzvorstellung von »Jesus Christ Superstar« am 5. Januar 2018
Wegen der großen Kartennachfrage hat das Hessische Staatstheater Wiesbaden eine Zusatzvorstellung von »Jesus Christ Superstar« für Freitag, den 5. Januar 2018, um 19.30 Uhr, im Großen Haus eingerichtet.
Karten sind an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611. 132 325 oder online unter www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Donnerstag, 16. November 17
FACK JU GÖHTE – SE MJUSICÄL präsentiert erste Darsteller
Kreativteam und Regisseur geben Einblicke ins Show-Konzept – Probenstart Mitte Dezember - Uraufführung am 21. Januar 2018 im neuen Werk7-Theater im Werksviertel München

Das Autorenteam von FACK JU GÖHTE – SE MJUSICÄL hat gestern erste Einblicke in das neue Musical geboten. Nicolas Rebscher (Gründer und Frontmann der Band „Lauter Leben“), Kevin Schröder (Songtexter, Übersetzer zahlreicher Musicals, Autor von LOTTE) und Simon Triebel (Gitarrist der Band „Juli“, Komponist und Songtexter, u. a. „Geile Zeit“, „Perfekte Welle“) bilden das Kreativ-Trio, das die bei Constantin Film geborene Idee einer Musical-Bühnenfassung des ersten „Fack Ju Göhte“ Films kongenial umgesetzt hat. Mit ganz eigener Musiksprache verleihen sie den bekannten Figuren zusätzliche Dimension und machen sie hautnah erlebbar. Songs, Dialoge, temporeiches Spiel und Ensemble-Dynamik fügen sich zu einem Musical-Erlebnis, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat.

FACK JU GÖHTE - SE MJUSICÄL_CAST_PR_c_StageEntertainment
Die 10b von Fack Ju Göhte - Se Mjusicäl
Erste Reihe vlnr. Robin Cadet ("Jerome"), Max Hemmersdorfer ("Zeki Müller")
Zweite Reihe vlnr. Susi Studentkowski (Zeynep"), Anthony Kirby ("Burak), Rebekka Corcodel ("Chantal")
und Lukas Sandmann ("Danger")

© Stage Entertainment

Dazu trägt auch die junge Cast bei. Die ersten sechs Darsteller stellten dies gestern mit einer Performance des Songs „Zeitkapsel“ unter Beweis. Der Berliner Schauspieler Max Hemmersdorfer spielt „Zeki Müller“ und bringt sechs Jahre Theater- und Filmerfahrung für diese anspruchsvolle Rolle mit. Als „Chantal“ wird Rebekka Corcordel, Nachwuchstalent aus Lüneburg, erstmals in einer Musical-Hauptrolle auf der Bühne stehen. „Danger“ Lukas Sandmann, „Zeynep“ Susanne Studentkowski und „Jerome“ Robin Cadet haben allesamt erst in diesem Jahr ihre Ausbildung zum Musicaldarsteller abgeschlossen, jeweils mit großem Erfolg. In der Rolle des „Burak“ schließlich der gebürtige US-Amerikaner Anthony Kirby, der bereits in Musicals u. a. an der Neuköllner Oper und im Renaissance Theater Berlin zu sehen war.

Einzigartig wird das Bühnenerlebnis von FACK JU GÖHTE – SE MJUSICÄL auch durch den Spielort: Das WERK7 Theater im Werksviertel leugnet seinen Ursprung als ehemaliges Kartoffellager nicht und bietet den knapp 700 Besuchern mit einer Bühnenfläche, die zu 180 Grad mit Sitzplätzen umfasst ist, ein sehr unmittelbares Live-Erlebnis. Regisseur Christoph Drewitz (u. a. Regisseur des Musicals ROCKY am Broadway und in Hamburg) betont die spannenden Besonderheiten: Bei FACK JU GÖHTE - SE MJUSICÄL spielen alle Darsteller „zu drei Seiten“, Requisiten- und Szenenwechsel erfolgen von Hand, und die Live Band ist sichtbar.

Das Werksviertel in München mit seiner bunten Vielfalt aus Künstlern, Galerien, Agenturen, Wohnraum, Gastronomie, Hotels, der neuen Konzerthalle und eben dem Musicaltheater bietet für das ungewöhnliche neue Stück den denkbar passendsten Rahmen.
Probenstart ist am 13. Dezember 2017. Bis dahin werden auch die weiteren Rollen – u. a. Lisi Schnabelstedt und Direktorin Gerster - bekannt gegeben. Unter #fackmusical bündelt sich die Social Media Kommunikation für FACK JU GÖHTE _ SE MJUSICÄL. Tickets sind erhältlich über www.fackmusical.de

Inhalt:
Irgendwer hat eine beschissene Turnhalle genau an der Stelle gebaut, an der seine Freundin das gestohlene Geld vergraben hat. Und so hat Ex-Häftling Zeki Müller keine andere Wahl, als sich als Vertretungslehrer an der Goethe-Gesamtschule auszugeben und das deutsche Bildungssystem damit vor eine weitere Herausforderung zu stellen.
Während Zeki nachts nach seiner Beute gräbt, versucht er tagsüber mit drastischen, aber effektiven Methoden, die widerspenstigen Schüler der 10b auf Kurs zu bringen. Obwohl die überkorrekte Lehrerin Lisi Schnabelstedt die unorthodoxen pädagogischen Ansätze ihres neuen „Kollegen“ verurteilt, verfällt sie langsam, aber sicher seinem rauen Charme und hilft ihm sogar, etwas Wertvolleres als Geld auszugraben: die Überbleibsel seiner moralischen Werte.

Donnerstag, 16. November 17
Fantastical Der Fluch des Drachen, Update der Tourdaten
"DER FLUCH DES DRACHEN" ist live ein spektakuläres musikalisches Fantasy- Familien Event in 2 Akten von ca. 100min Spieldauer mit Johannes Steck als Hauptdarsteller und Erzähler, vielen spannenden Gästen und Corvus Corax in großer Besetzung.

Trailer: www.youtube.com

Tour:

07.12.2017: Hannover, Theater am Aegi
08.12.2017: Erfurt, Alte Oper
09.12.2017: Dresden, Alter Schlachthof
10.12.2017: Leipzig, Haus Leipzig
29.12.2017: Augsburg, Kongresshalle
22.02.2018: Würzburg, Posthalle
23.02.2018: Neunkirchen, Neue Gebläsehalle
24.02.2018: Düsseldorf, Capitol Theater
25.02.2018: Wacken, Wacken Winter Nights
02.03.2018: Soest, Stadthalle
03.03.2018: Filderstadt, Filharmonie
18.03.2018:  Stade, Stadeum
30.08.2018: Gars am Kamp, Burg Gars
31.08.2018: Gars am Kamp, Burg Gars
01.09.2018: Gars am Kamp, Burg Gars

Vielleicht kann sich nicht jeder sofort etwas unter einem Fantastical vorstellen, doch es trifft den Kern: „Der Fluch des Drachen“ vereint die Opulenz eines energetischen Musicals mit der Fantasie und Dramatik einer fulminanten Fantasy-Geschichte.
Der packende Plot des Fantasticals „Der Fluch des Drachens“ stammt von keinem Geringeren als Markus Heitz. Heitz zählt mit einer Gesamtauflage von 4,6 Millionen Büchern zu den populärsten Phantastik-Autoren des Landes.
Von seinen über 40 Romanen standen mehr als die Hälfte auf der SPIEGELBestsellerliste. „Der Fluch des Drachen“ ist eine geheimnisvolle Fantasy-Story um Ehre und Schurkerei, Treue und Verrat, Glauben und Macht. Am Ende geht es um das größte Abenteuer, das Menschen seit je her zu bestehen haben: Das Abenteuer der Liebe.
Der Erzähler der Geschichte ist der Schauspieler Johannes Steck. In der Fantasy-Gemeinde ist er eine feste Größe, weil er viele Genre-Romane und - Serien für Hörbücher eingelesen hat, meist in seinem eigenen Tonstudio. Er ist zudem der Erzähler des berühmten Kaltenberger Ritterturniers.
Musikalisch wird die spannende Geschichte von der bekannten Mittelalterband Corvus Corax umgesetzt. Epische Elemente und Klangcollagen, die an Soundtracks erinnern, treffen hier auf authentische Musik des tatsächlichen Mittelalters und diese wieder auf popmusikalische Strukturen und Melodiebögen aus der Jetztzeit, wie man sie von der Band noch nie gehört hat. Corvus Corax waren immer schon bereit Neues zu wagen, so kam es seinerzeit u.a. auch zur Zusammenarbeit mit dem berühmten Filmkomponisten Hans Zimmer.
Natürlich muss dieses Fantastical auf die Bühnen. Corvus Corax und ihr auf jeder Position optimal besetztes Ensemble starten im Winter 2017/18 die erste „Der Fluch des Drachen“ Tournee. Neben Johannes Steck, der die Geschichte des Schmieds Adamas live erzählt, treten Corvus Corax und viele fantastische Gäste mit eindrucksvollen Musik- und Gesangseinlagen auf, die diesesFantastical zu einer eindrucksvollen Live-Show machen.

www.corvuscorax.de

Mittwoch, 15. November 17
Theater Ulm: Livestream DER WEIBSTEUFEL
Das Theater Ulm startet seinen ersten Livestream der Spielzeit: Wer es nicht in die Stadt schafft oder wem das Wetter einfach zu ungemütlich ist, der kann sich Karl Schönherrs Drama DER WEIBSTEUFEL einfach von Zuhause aus ansehen. Das Theater Ulm sendet am Samstag, den 18. November ab 19.10 Uhr:  www.theater-ulm.de.
Stückinfo: www.theater-ulm.de

Mittwoch, 11. Oktober 17
Kurzfilm zu DER MIETER im Internetauftritt der Oper Frankfurt freigeschaltet
Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Uraufführung von Arnulf Herrmanns  Der Mieter (Musikalische Leitung: Kazushi Ōno; Regie: Johannes Erath) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet: www.oper-frankfurt.de

Der Mieter
Der Mieter
Oper Frankfurt
Georg (Björn Bürger)
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Mittwoch, 15. November 17
E-Book-Quartalsbericht: Absatz steigt, Umsatz schwächelt ~ Absatz bei E-Books am Publikumsmarkt nimmt in ersten drei Quartalen 2017 um 1,7 Prozent zu / Umsatz sinkt um 4,6 Prozent / Kaufintensität steigt um 10,4 Prozent / Börsenverein meldet vierteljährlich E-Book-Zahlen
Mehr E-Book-Käufe, weniger Umsatz: In den ersten drei Quartalen 2017 stieg der Absatz von E-Books am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) erneut. 20,5 Millionen E-Books landeten im Warenkorb, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging allerdings im selben Zeitraum um 4,6 Prozent zurück. Der Umsatzanteil von E-Books am Publikumsmarkt sank von 5,2 auf 5 Prozent.

Der Umsatzrückgang bei gleichzeitigem Absatzplus kommt dadurch zustande, dass sowohl die Zahl der Käufer als auch der durchschnittlich von ihnen bezahlte Preis sinken. Nur noch 3,1 Millionen Menschen – und damit 7,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum – kauften E-Books. Durchschnittlich gaben Käufer nur noch 6,29 Euro für ein E-Book aus – 6,1 Prozent weniger als in den ersten drei Quartalen 2016.

Wer E-Books kauft, erwirbt allerdings mehr Bücher. Die durchschnittliche Kaufintensität steigt nun bereits mehrmals in Folge, in den ersten neun Monaten 2017 um 10,4 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2016. Im Schnitt landeten im bisherigen Jahr 6,7 E-Books auf den Readern der Käufer, im Vergleichszeitraum waren es 6,1 Stück.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment vierteljährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 25.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 67,7 Mio. Menschen.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter www.boersenverein.de/ebook-markt zu finden.

Mittwoch, 15. November 17
Augen auf in Bus und Bahn: Gutscheine für Kultureinrichtungen des Landes Hessen ~ Swing-Cards der Dachmarke „Kultur in Hessen“ laden zur Entdeckungstour
Der hessische Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat gestern mitgeteilt, dass ab Mittwoch Gutscheine für Kultureinrichtungen des Landes in Bussen und Bahnen zu finden sind. Sogenannte Swing-Cards der Dachmarke „Kultur in Hessen“ hängen ab Mitte November in vielen Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs im Rhein-Main-Gebiet, werben für die Dachmarke „Kultur in Hessen“ und sind gleichzeitig Gutscheine für den ermäßigten Eintritt in eines der ausgewählten hessischen Landesmuseen, Schlösser und Gärten.

MuseenHessen_ kunst.hessen.de
Solche Swing-Cards der Dachmarke „Kultur in Hessen“ hängen ab Mitte November in vielen Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs im Rhei n-Main-Gebiet, werben für die Dachmarke „Kultur in Hessen“ und sind gleichzeitig Gutscheine für den ermäßigten Eintritt in eines der ausgewählten hessischen Landesmuseen, Schlösser und Gärten.

© kunst.hessen.de

Selbst ein Bild von Hessens Schätzen machen
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Ich lade alle Fahrgäste des ÖPNV ein, sich eine Swing-Card mit Gutschein zu sichern und sich selbst ein Bild von der Vielfalt unserer hessischen Kulturschätze in den Landesmuseen, Schlössern und Gärten zu machen. Bus und Bahn bringen Menschen nicht nur zur Arbeit, sondern auch zur Kultur – diesen Effekt möchten wir mit unserer Gutschein-Aktion verstärken. Unsere Landesmuseen, Schlösser und Gärten bieten quer über Hessen verteilt Kunst und Kultur von Weltruf.“

Gutscheine für Landesmuseen
Gutscheine gibt es für das Museum Wiesbaden – Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur, das Hessische Landesmuseum Darmstadt, die Museumslandschaft Hessen Kassel, das Römerkastell Saalburg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum), die Keltenwelt am Glauberg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum) und die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen.

Start in Hanau und Offenbach
Eingesetzt werden 7.700 Swing-Cards in S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet sowie 16.100 Swing-Cards in Bussen, Stadt- und Straßenbahnen in Frankfurt, Hanau und Offenbach. Im Stadtverkehr in Hanau und Offenbach gibt es die Karten ab dem 15. November, in Frankfurt sind sie ab Ende November zu sehen. Sie hängen so lange, wie der Vorrat reicht, maximal aber 14 Tage.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Mit dieser Aktion der Dachmarke ‚Kultur in Hessen‘ wollen wir den Menschen die Vielfalt der hessischen Kulturschätze zeigen und ihnen Lust darauf machen, die Angebote Hessens Kultureinrichtungen selbst zu erleben. Mit Einführung der Dachmarke ist es uns erstmals gelungen, dass Hessens Historisches Erbe gemeinsam auftritt und damit eine landesweite und darüberhinausgehende Sichtbarkeit erzeugt. Unser Ziel ist es, die Besucherzahlen unserer Museen, Burgen, Schlösser und Gärten zu erhöhen.“

Hintergrundinformationen zur Dachmarke „Kultur in Hessen“
Um die vielfältigen Schätze der Museen, Schlösser und Gärten unter der Verwaltung des Landes Hessen in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, startete im Sommer 2017 die Dachmarke „Kultur in Hessen“. Zu den Liegenschaften des Landes Hessen zählen folgende Einrichtungen: Museum Wiesbaden – Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Museumslandschaft Hessen Kassel, Römerkastell Saalburg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum), Keltenwelt am Glauberg (Dezentrales Archäologisches Landesmuseum) und die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen.   

Den Auftakt bildete die Vorstellung der Dachmarke mit der Webseite „Kultur in Hessen“ auf einer Pressekonferenz im Juni 2017. Flankierend hingen 426 Großflächen-Plakate hessenweit. Seit dem Juli werben Infosäulen in fünf hessischen Einkaufszentren erfolgreich für die Dachmarke und die einzelnen Häuser. Auf Bildschirmen, Fotos und Texten sowie in Schaukästen präsentieren wir einen ersten Einblick über die überraschende Vielfalt der Landesmuseen, Schlösser und Gärten. Ab September stehen die Säulen auch in hessischen Hochschulen, darunter auch die Hochschule Geisenheim, die Hochschule für Gestaltung Offenbach und die Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Diese Roadshow wird auch 2018 weitergeführt.

www.kultur-in-hessen.de

Mittwoch, 15. November 17
Highlights der Oper Leipzig im Dezember 2017
lifePR) - PREMIERE »RUSALKA« AN DER OPER LEIPZIG ~ »LE BAL« – SILVESTER-GALA UND -PARTY ~ WEIHNACHTSZEIT IST FAMILIENZEIT ~ WEIHNACHTSSOIREE ~ GROSSE OPER UND OPERETTE IM ADVENT ~ KLEINE KOMÖDIE: »IVAN UND DIE FRAUEN – SOLOPROGRAMM MIT CUSCH JUNG« ~ NACHHALL: MUSIK TRIFFT KUNST IM MDBKNACHHALL: MUSIK TRIFFT KUNST IM MDBK  ~ EIN MÄRCHEN FÜR ERWACHSENE: PREMIERE VON »RUSALKA« AM ERSTEN ADVENT
Wer kennt sie nicht, die tragische Geschichte einer kleinen Seejungfrau – im Slawischen »Rusalka« – die sich nach einer menschlichen Seele sehnt? Mit der Neuinszenierung von Dvoráks »Rusalka«, die am ersten Adventssonntag Premiere feiert, entspricht die Oper Leipzig einem lang gehegten Wunsch des Leipziger Publikums. Nicht nur im berühmten »Lied an den Mond« entführt Dvoráks Musik in faszinierende Klangwelten voller Magie und zerbrechlicher Schönheit. Regisseur Michiel Dijkema, der wie schon bei der erfolgreichen Leipziger »Tosca«-Inszenierung auch das Bühnenbild entwirft, erzählt die tragische Geschichte der kleinen Seejungfrau aus der Sicht der Naturgeister, in deren Welt der Mensch rücksichtslos hereinbricht.  Diese reine Ensembleinszenierung – mit Ausnahme von Gasttenor Peter Wedd als Prinz – wartet mit zahlreichen spannenden Rollendebüts auf: Publikumsliebling Olena Tokar singt erstmals die Titelpartie und auch Tuomas Pursio, Kathrin Göring, Karin Lovelius und Sandra Maxheimer debütieren in ihren Rollen als Wassermann, Fremde Fürstin, Jezibaba und Waldelfe. Christoph Gedschold dirigiert das Gewandhausorchester.
Premiere: Sonntag, 3. Dezember 2017, 18 Uhr, Opernhaus
Weitere Aufführungen: 9. & 14. Dezember 2017 / 4. März 2018 / 1. Juni 2018
Opernplauderei mit dem Regisseur Michiel Dijkema: Samstag, 2. Dezember 2017, 15 Uhr, Opernhaus

»LE BAL« – SILVESTER-GALA UND -PARTY
In gewohnt festlichem Rahmen feiert die Oper Leipzig den Jahresausklang. Die große Silvester-Gala am 30. und 31. Dezember steht in diesem Jahr unter dem Motto »Le bal«. Publikumslieblinge wie Cusch Jung, Sejong Chang oder Magdalena Hinterdobler, das Leipziger Ballett, der Chor der Oper Leipzig und das Gewandhausorchester unter der Leitung des Hausherren Prof. Ulf Schirmer präsentieren Highlights aus der Welt der Oper, der Operette, des Musicals und des Balletts.
In der Silvesternacht wird dann ab 22 Uhr in gemütlicher Lounge- und Tanzatmosphäre mit der Band Jamtonic, dem DJ-Duo C+R und Ines Agnes Krautwurst das alte Jahr verabschiedet und das neue begrüßt. Für das leibliche Wohl sorgt das Cateringteam des Operncafés. Die Terrasse des Opernhauses bietet den besten Blick auf das große Feuerwerk zum Jahreswechsel auf dem Augustusplatz. Prosit Neujahr!
Termine:
Galakonzert zum Jahreswechsel, Samstag, 30. Dezember 2017, 19 Uhr
Silvester-Gala, Samstag, 31. Dezember 2017, 19 Uhr
Silvester-Party, Samstag, 31. Dezember 2017, ab 22 Uhr

WEIHNACHTSZEIT IST FAMILIENZEIT
Das Dezember-Programm der Oper Leipzig ist gespickt mit Weihnachtsklassikern für Jung und Alt. Das Leipziger Ballett führt mit Peter Tschaikowskys »Nussknacker« am 1., 5., 6., 18., 19., 20., 23. und 25. Dezember die Liste der Vorstellungen an. Am 10., 12. und 21. Dezember ist mit »Hänsel und Gretel« ein weiterer Dauerbrenner im Opernhaus zu erleben. Engelbert Humperdincks Märchenoper ist vielen Leipzigern selbst noch aus ihrer Kindheit bekannt.
Auch in der Musikalischen Kömödie geht es im Advent märchenhaft zu: Der Musicalklassiker »Der Zauberer von Oss« wird am 1., 2., 3., 5., 21., 22., 23. und 25. Dezember aufgeführt. Vom Pult im Graben dirigiert der musicalerfahrene Christoph-Johannes Eichhorn. Das fantasievolle Tanzstück »Aschenputtel«  mit Musik von Johann Strauß und Giacomo Rossini in der Choreographie von Mirko Mahr steht am 8., 9., 10. und 29. Dezember auf dem Programm. Prokofjews musikalisches Märchenspiel »Peter und der Wolf« begeistert mit seinen Bildern und eingängigen Melodien seit nunmehr sieben Jahrzehnten Kinder weltweit – in der Musikalischen Komödie erneut am 13. und 29. Dezember.
Große und kleine Kinder sind am ersten Advent (3. Dezember, 10 Uhr) herzlich zum Weihnachtsbaumschmücken in der Musikalischen Komödie eingeladen. Bei weihnachtlichen Klängen und süßen Naschereien kann fleißig geschmückt und gebastelt werden.

WEIHNACHTSSOIREE
Am Nachmittag des dritten Adventssonntags lädt die festlich geschmückte Oper Leipzig zum Mitsingen ein: Bei der traditionellen Weihnachtssoiree präsentieren internationale Solisten die schönsten Weihnachtslieder ihrer Heimat. Jedes Land hat seine ganz besondere Art, Weihnachten zu feiern. Was alle verbindet, ist der gemeinsame Gesang. Der Eintritt kostet 15 €, ermäßigt 12 €.
Termin: Sonntag, 17. Dezember 2017, 15 Uhr, Konzertfoyer Opernhaus

GROSSE OPER UND OPERETTE IM ADVENT
Ein breites Angebot an Opernklassikern von Mozart, Verdi, Donizetti, Puccini, Dvorák und Strauss bis Weber bestimmt den Spielplan im Advent und verleiht der festlichen Jahreszeit ihren Glanz: Verspielte Opern wie Mozarts »Le Nozze di Figaro« (7. Dezember) und Rossinis Aschenputtel-Märchen »La Cenerentola« (8. Dezember), aber auch tragische, düstere und beklemmende Opern wie »Rusalka« (9. Dezember), »Don Carlo« (15. Dezember), »Salome« (16. Dezember), »Turandot« (17., 22. Dezember) oder »Lucia di Lammermoor« (26. Dezember).
Operettenfans kommen auch im Dezember in der Musikalischen Komödie auf ihre Kosten: Neben Klassikern wie Johann Strauss‘ »Die Fledermaus« (16./17. Dezember) und Franz Lehárs »Die lustige Witwe« finden sich auch die Neuausgrabungen von Nico Dostals »Prinzessin Nofretete« (30./31. Dezember) und Eduard Künnekes »Die große Sünderin« (12., 27. Dezember) im Programm.

KLEINE KOMÖDIE: »IVAN UND DIE FRAUEN – SOLOPROGRAMM MIT CUSCH JUNG«
Cusch Jung ist nicht nur Regisseur, Choreograf, Darsteller, sondern im Rahmen der neuen Reihe »Kleine Kömödie« am Samstag, 2. Dezember um 19 Uhr im Venussaal der Musikalischen Komödie auch Autor seiner eigenen One-Man-Show. In der Realsatire »Ivan und die Frauen« spielt Jung einen verzweifelten Junggesellen, der anscheinend noch immer nicht die richtige Frau in seinem Leben gefunden hat und stattdessen gehörig unter dem Pantoffel seiner Mutter steht. Diese hat ihm schon so manche Liebesaffäre vereitelt. Auf einer zweistündigen Reise durch sein missglücktes Liebesleben erzählt Ivan auf humorvolle Weise von seinen Liebesabenteuern und lässt seine verflossenen Frauen in bekannten Hits, Schlagern und Chansons wieder auferstehen. Am Piano begleitet wird Cusch Jung dabei von dem virtuosen australischen Pianisten und Komponisten Paul Hankinson. Ein Abend voller Witz, Humor, Melancholie und weltbekannten Melodien.
Termin: Samstag, 2. Dezember, 19 Uhr, Musikalische Komödie

NACHHALL: MUSIK TRIFFT KUNST IM MDBK
Nach dem erfolgreichen Auftakt im Oktober treffen am Mittwoch, 6. Dezember, um 20 Uhr Kunst und Musik erneut in besonderem Rahmen aufeinander. In Kooperation mit dem Museum der bildenden Künste lädt die Musikalische Komödie zur zweiten Ausgabe ihrer neuen Konzertreihe »Nachhall«.  Zu vorweihnachtlichen Klängen des Chors, der Blechbläser und weiterer Formationen des Orchesters der Musikalischen Komödie können die Besucher frei durch die Dauerausstellung des Museums schlendern und das Zusammenspiel von Kunst, Musik und Architektur mit allen Sinnen erfahren. Der gläserne Kubus nach den Plänen des Berliner Architekturbüros Hufnagel Pütz Rafaelian besticht nicht nur durch seine besondere Akustik. Die Kombination aus Glas und Sichtbeton mit Muschelkalk und Eichenholz gibt dem Raum trotz seiner Dimension auch etwas Anheimelndes, das zum Verweilen und meditativen Innehalten einlädt. Der Eintritt ist frei.
Termin:  Mittwoch, 6. Dezember, 20 Uhr, Museum der bildenden Künste

Karten gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de.

Dienstag, 14. November 17
Richtfest im WERK7 Theater im Werksviertel München
Von Kartoffel-Lagerhalle zum Musicaltheater - OTEC und Stage Entertainment präsentieren den neuen Theaterbau - Dank an Baubeteiligte, Werksviertel und Stadt München  –   FACK JU GÖHTE – Se Mjusicäl wird Eröffnungsproduktion

Mit einem stimmungsvollen Richtfest für die beteiligten Bauarbeiter, Nachbarn des Werksviertels, Partner und Journalisten übergab Werner Eckart, Geschäftsführer der Münchner OTEC GmbH, das frühere  Kartoffellager „Werk7“ der ehemaligen Pfanni Fabrik an die Geschäftsführerin von Stage Entertainment Deutschland, Uschi Neus - zu seiner neuen Bestimmung als Musicaltheater.  Das Gebäude mit gut 1.000 qm Grundfläche bleibt in vielen Teilen in seiner Struktur erhalten. Es gliedert sich durch eine mittige Pfeiler-Reihe in den Zuschauer- und Bühnenraum einerseits sowie in Foyer, Bühnenrückflächen, Garderoben, Bar und Merchandise, Künstlergarderoben und Theaternebenräume andererseits. Besonderer Clou ist die Bestuhlung: Die knapp 700 Sitzplätze umrunden die Bühnenfläche zu 180 Grad und schaffen so eine ganz besondere Nähe zum Bühnengeschehen.

Werk7
WERK7 Theater Rendering Zuschauerraum und Bühne
© Stage Entertainment

Uschi Neuss: „Wir haben uns gleich beim ersten Besuch in das Werksviertel und in dieses Gebäude verliebt. Unsere Theater sollen Bestandteil lebendigen urbanen Lebens sein. Das Werksviertel mit seiner Mischung aus Kreativität, alter und neuer Architektur, Künstlern, Gewerbetreibenden und Gastronomie ist der perfekte Ort für neue Formen von Musicaltheater. Wir fühlen uns hier sehr willkommen und danken der OTEC herzlich dafür, ab jetzt Teil dieser Nachbarschaft sein zu können.“
OTEC und Stage Entertainment teilen sich die Investitionskosten in das Gebäude von knapp € 6 Mio. Verantwortlich für den Umbau sind Nuyken von Oefele Architekten. Bis zum Probenstart für das Eröffnungs-Musical FACK JU GÖHTE Mitte Dezember 2017 werden die wesentlichen Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Ab dem 21. Januar 2018 öffnet das neue Theater seine Pforten für die Öffentlichkeit.
Informationen und Updates zur weiteren Bauphase des WERK7 Theaters, aber auch zum Werksviertel insgesamt können auf facebook verfolgt werden:
www.facebook.com/WERK7.Theater/?fref=ts
www.facebook.com/werksviertelmitte/?fref=ts
Tickets für die Show sind erhältlich unter www.musicals.de

Dienstag, 14. November 17
ECHO JAZZ 2018: Einreichungszeitraum gestartet
Gestern startete der Einreichungszeitraum für den ECHO JAZZ 2018. Bis zum 1. Dezember können Musikfirmen Produktionen ihrer Künstler über das Online-Einreichungssystem für den ECHO JAZZ 2018 vorschlagen: http://www.echojazz.de/jazz-einreichung. Wichtiges Einreichungskriterium ist unter anderem, dass die Aufnahmen in der Zeit vom 4. November 2016 bis zum 2. November 2017 erstmals veröffentlicht worden sind. Eine Fachjury wählt aus allen Einreichungen je Kategorie drei Nominierte, aus denen dann wiederum die Preisträger gekürt werden. Veranstalter des ECHO JAZZ ist der Bundesverband Musikindustrie (BVMI).

Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer des BVMI: „Ich bin in diesem Jahr besonders gespannt darauf, wie der ECHO JAZZ 2018 aussehen wird. Bekanntlich hat es in den vergangenen Wochen in Medien und Sozialen Netzwerken innerhalb der Jazz-Community eine engagierte Debatte gegeben. Wir entwickeln alle drei ECHOs jedes Jahr weiter, gemeinsam mit unseren Partnern, das gilt auch für den ECHO JAZZ. Dabei werden wir uns sinnvolle konstruktive Vorschläge aus dieser Debatte bei der Planung für 2018 in jedem Fall genau anschauen.“

Der ECHO JAZZ wurde in den vergangenen fünf Jahren in Hamburg verliehen. Termin und Location für den ECHO JAZZ 2018 werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Alle Infos zum ECHO JAZZ sind auf www.echojazz.de zu finden.

Dienstag, 14. November 17
Florian Drücke wird Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI)
Im Rahmen der jährlichen Versammlung der ordentlichen Mitglieder des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) am vergangenen Mittwoch in Berlin ist BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. Bisher hatte Prof. Dieter Gorny dieses Amt inne, der nicht mehr kandidiert hat. Als weitere Vorstandsmitglieder sind Frank Briegmann (President & CEO Central Europe Universal Music und Deutsche Grammophon), Bernd Dopp (Chairman & CEO Warner Music Central Europe) und Philip Ginthör (CEO Sony Music Entertainment GSA) wiedergewählt worden. Konrad von Löhneysen (Geschäftsführer Embassy of Music) war bereits im September als Sprecher der außerordentlichen Mitglieder im Vorstand bestätigt worden. Insgesamt besteht der BVMI-Vorstand aus fünf Mitgliedern.

BVMI Florian Druecke wird Vorstandsvorsitzender des BVMI
Florian Drücke wird Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI)
© BVM / Oliver Walterscheid

Der BVMI hat damit den Umbau der Verbandspitze abgeschlossen: Bereits im September war Florian Drücke berufen worden, den Verband künftig auch auf internationaler Ebene als CEO im IFPI-Mainboard zu vertreten sowie als Gesellschaftervertreter bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL). Der Vorstandsvorsitz komplettiert nun den Willen des ehrenamtlichen Vorstands, die Anliegen der Branche noch direkter in die politische Arbeit des Verbandes einfließen zu lassen.

Dr. Florian Drücke über die Wahl zum Vorstandsvorsitzenden: „Ich fühle mich ausgesprochen geehrt, dass mir die Vorstände nun auch dieses Vertrauen entgegenbringen, dafür gilt an dieser Stelle großer Dank! Es ist mir eine große Ehre, für die Interessen der Branche auch in dieser Rolle in den Ring zu steigen, gerade in dieser unglaublich herausfordernden Zeit. Insofern sehe ich dem, was kommt, mit einer gehörigen Portion Demut und Respekt, vor allem aber mit großer Vorfreude entgegen!“  

Florian Drücke studierte Rechtswissenschaften in Berlin und Toulon, schloss in Frankreich das rechtswissenschaftliche Studium mit der Maîtrise ab und wurde 2004 an der Universität Greifswald promoviert. Im Januar 2006 kam er als Justiziar zum BVMI und übernahm dort zwei Jahre später als Leiter Recht & Politik die Verantwortung für die Rechtsabteilung und das politische Lobbying. Seit dem 1. November 2010 ist er Geschäftsführer des BVMI. Florian Drücke ist unter anderem Mitglied im Deutsch-Französischen Kulturrat, im Global Future Council „The Future of Information and Entertainment“ des World Economic Forum sowie im Vorstand des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland e. V. (EBD).

Dienstag, 14. November 17
Das internationale Ausstellungsprojekt „BAUHAUS IMAGINISTA“ (2018/19)
Das Bauhaus stand mit Institutionen in vielen Ländern in Kontakt. Es traf dort auf ähnliche Bewegungen, die unabhängig von ihm entstanden waren und dem Bauhaus selbst starke Impulse gaben. Das internationale Ausstellungs- und Forschungsprojekt „Bauhaus Imaginista“ erkundet ab März 2018 diese Verflechtungen.
Es wird realisiert von der Bauhaus Kooperation, dem Goethe-Institut und dem Haus der Kulturen der Welt gemeinsam mit den Kurator*innen Marion von Osten (Berlin) und Grant Watson (London) sowie Partnern etwa in China, Japan, Russland oder Brasilien. Die einzelnen Ausstellungskapitel von „Bauhaus Imaginista” werden von März bis Juni 2019 anlässlich des 100. Bauhaus-Jubiläums in einer großen Gesamtschau in Berlin vereint. Gefördert wird das Programm von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Auswärtigen Amt und der Kulturstiftung des Bundes.

Die Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe „Bauhaus Imaginista“ hebt die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte des Bauhauses vor dem Hintergrund der großen geopolitischen Veränderungen im 20. Jahrhundert hervor. Vier dezentral konzipierte Ausstellungen werden ab März 2018 an verschiedenen Kunst- und Designmuseen sowie Kunstinstitutionen in Japan, China, Russland und Brasilien gezeigt. Die Ausstellungen werden gemeinsam mit den lokalen Goethe-Instituten organisiert und durch Veranstaltungen wie Workshops und Symposien in Indien, den USA, Marokko und Nigeria erweitert.

„Bauhaus Imaginista“ setzt dabei den wechselseitigen Dialog und den Austausch des Bauhauses, seiner Studierenden und Lehrenden, mit außereuropäischen Modernen in den Fokus. Die Bauhaus-Ideen verbreiteten sich über ein Netzwerk weltweit, und wurden in die jeweiligen gesellschaftlichen und kulturellen Kontexte übersetzt und dort weiterentwickelt. Sie korrespondierten dabei mit ortsspezifischen Bewegungen sowie laufenden Prozessen der Dekolonialisierung. Erstmals wird in diesem Umfang die Rezeptionsgeschichte des Bauhauses untersucht, deren globale Wirkung bis heute anhält. So soll die Basis für eine neue transnationale Forschung und Diskussion geschaffen werden.

Kuratiert und künstlerisch geleitet wird „Bauhaus Imaginista“ von Marion von Osten und Grant Watson, die das Projekt in Zusammenarbeit mit einem Team aus internationalen Forscher*innen, Künstler*innen und Gestalter*innen entwickeln.

Vier Kapitel, die aus unterschiedlichen Formaten wie Ausstellungen, Workshops, Konferenzen oder Podiumsdiskussionen bestehen, gehen jeweils von einem spezifischen Bauhaus-Objekt aus: dem Bauhaus-Manifest von 1919, einer Werbeanzeige von Marcel Breuer, einer Zeichnung von Paul Klee und einem reflektorischen Lichtspiel von Kurt Schwerdtfeger. Diese Objekte sind Ausgangspunkte für spezifische Fragestellungen von „Bauhaus Imaginista“, über die transnationale Bezüge, Kontexte, Querverweise zu zeitgenössischen Debatten geschaffen werden.

Im Kapitel „Correspondence“ (Kyoto, Tokyo und New Delhi) beschäftigt sich eine Ausstellung im National Museum of Modern Art in Kyoto (4. August bis 8. Oktober 2018) mit den pädagogischen Ansätzen des Bauhauses. Als Parallelgeschichten moderner Bildungsreformen des frühen 20. Jahrhunderts werden dazu zwei zeitgleich praktizierende, avantgardistische Kunstschulen in Japan und Indien in Bezug gesetzt. Das Kapitel „Designing Life“ (Hangzhou, Moskau, Lagos) legt den Fokus auf die gestaltungstheoretischen Debatten am Bauhaus und ihre Übersetzung in andere kulturelle und politische Kontexte wie etwa in der damaligen Sowjetunion und China. Das Ausstellungskapitel wird gemeinsam mit dem neu eröffneten China Design Museum in Hangzhou (8. April bis 8. Juli 2018) sowie dem Garage Museum of Contemporary Art in Moskau realisiert (11. September bis 30. November 2018). Das dritte Kapitel „Learning From“ (São Paulo, New York, Rabat) zeigt mit einer Ausstellung im SESC Pompéia in Brasilien (10. Oktober 2018 bis 10. Januar 2019) das Interesse des Bauhauses an vormodernen handwerklichen Produktionsweisen und stellt diesem moderne Bewegungen in Nordafrika, Brasilien und Nordamerika gegenüber, die ebenfalls eine Synthese von Handwerk, Kunst und Design verfolgten.

All diese lokal entwickelten Ausstellungen und Veranstaltungen werden in Berlin im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 erstmals zusammengeführt, erweitert und in einer großen Gesamtschau im Haus der Kulturen der Welt gezeigt. Teil dieser Gesamtschau wird das vierte Ausstellungskapitel „Undead“ sein. Es erkundet das experimentelle Arbeiten mit Licht und Ton, Film und Fotografie am Bauhaus sowie dessen Nachwirkungen für die Visualisierung von Daten, für experimentelle Formen der Gegenwartskunst und für die Popkultur.

Darüber hinaus werden die Künstler*innen Kader Attia, Luca Frei, Wendelien van Oldenborgh, The Otolith Group und der Architekt Zvi Efrat neue, auf die Themen der Ausstellung bezogene Arbeiten produzieren. Die Ausstellungen werden begleitet von einem Programm aus Workshops, Seminaren und Symposien mit internationalen Kurator*innen, Wissenschaftler*innen und Kulturschaffenden. Ein Online-Magazin, redaktionell betreut von den „Bauhaus Imaginista“-Forscher*innen, wird Erkenntnisse des Projekts vorstellen und die Veranstaltungsreihen und Ausstellungen begleiten.

www.bauhaus100.de/imaginista

Freitag, 10. November 17
„ttt - titel thesen temperamente" (hr) kommt am Sonntag, 12. November 2017, um 23:05 Uhr im Ersten. Die geplanten Themen:
 

Louvre Abu Dhabi
Im neuen Louvre in Abu Dhabi Bild
© hr/Louvre Abu Dhabi

Mona Lisa am Persischen Golf ~ „ttt" über die Eröffnung des spektakulären „Wüsten-Louvre" im Öl-Staat Abu Dhabi
Am 11. November 2017 eröffnet die zweite Ausgabe des Louvre, des größten und bedeutendsten Museums der Welt. In Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, 5.000 Kilometer von Paris entfernt. Ein spektakuläres Haus, entworfen vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel. Exzeptionelle Architektur, die arabische Ornamentik mit europäischer Moderne vereint. Die Scheichs bin Zayid al Nahyan, die Bauherren, Kronprinzen, Präsidenten und Emire und ihre Ministerien forderten nicht weniger als ein architektonisches Weltwunder. Es ist ein wahrhaft beeindruckendes Projekt, das mehr als 1,5 Milliarden Euro gekostet haben soll und völlig neue Kooperationen hervorbringt. Frankreich exportiert europäische Kultur: Der Louvre stellt seinen Namen, sein Know-how durch die Entsendung von Museumsmachern, Kuratoren und Experten zur Verfügung. Aber vor allem werden der Louvre und mit ihm weitere französische Museen Weltkunst aus ihren Sammlungen nach Abu Dhabi verleihen - Gemälde von Magritte, Matisse, Manet, Picasso, Gauguin, Mondrian, da Vinci, van Gogh und weiteren Hochkarätern. Ein Kunst- und Kultur-Deal, mit dem Frankreich eine Milliarde Euro verdient hat - ein bislang einzigartiges Unternehmen. Ein neuer Dialog zwischen der arabischen und der westlichen Welt? Oder wird hochwertige Kultur nur als Marke gehandelt, ein Louvre-Franchise sozusagen? Welche Bedeutung hat die Strahlkraft der europäischen Hochkultur für die Oberschichten des Landes? Und vor allem: Welche Rolle spielt das, was westeuropäische Kunst in ihrem Kern ausmacht: das Streben nach Freiheit und nach Individualismus in der Vielstimmigkeit? Die Regime der Emirate - im Dauerwettstreit untereinander - sind vor allem an Machterhalt und einer bedeutungsvollen Zukunft interessiert. Und an den Insignien der Macht, zu denen vor allem die Kunst gehört, ganz so wie bei den absoluten Monarchen Frankreichs - den Gründern des Louvre. Der Louvre Abu Dhabi ist der erste Teil eines Masterplans der Emirate für das künstlich aufgeschüttete „Saadiyat Island", die „Insel des Glücks", das so groß ist wie ein Drittel der Stadt Paris. Später sollen hier noch ein Guggenheim-Museum und ein Nationalmuseum entstehen.

„ttt" ist bei der spektakulären Eröffnung dabei und fragt: Was bedeutet der „Wüsten-Louvre" für die Region und die Kunstwelt?
www.louvreabudhabi.ae

Außerdem bei „ttt":

Aus den Schaltzentralen der europäischen Macht - Yanis Varoufakis erzählt „Die ganze Geschichte": „ttt" hat den ehemaligen griechischen Finanzminister in Athen getroffen und sich mit ihm über sein Buch unterhalten - ein Weckruf, die europäische Demokratie zu erneuern, bevor es zu spät ist.

Alle wollen was Besonderes sein! Jeder ist der Kurator seines Lebens! - Andreas Reckwitz und sein aktuelles Sachbuch „Die Gesellschaft der Singularitäten": „ttt" spricht mit Andreas Reckwitz über die zunehmende Polarisierung und fragt, wie es gelingen kann, gesellschaftlich wieder aufeinander zuzugehen, ohne antiliberalen Strömungen entgegen zu kommen.

Jil Sander, the Queen of Less - Deutschlands Mode-Ikone präsentiert ihr Werk weltweit zum ersten Mal in einer Ausstellung: „ttt" hat die zurückhaltende und kamerascheue Stil-Reformatorin in Frankfurt getroffen und nach zwei Tagen mühevoller Überzeugungsarbeit dazu bewegen können, doch vor der Kamera zu sprechen.

Moderation: Evelyn Fischer
Redaktion: Edith Lange und Nora Binder (hr)

Freitag, 10. November 17
Hilbert Productions schickt eine Inszenierung des Jonathan-Larson-Musicals RENT auf Tour
RENT ist eines der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten und eroberte 1996 den Broadway im Sturm: über zwölf Jahre hinweg erlebte das Publikum in New York 5.123 Vorstellungen der ersten Rock-Oper ihrer Art. Es folgten Übersetzungen in 24 Sprachen, weltweite Produktionen und der Kino-Film RENT, produziert von Robert De Niro. Dem Autor und Komponisten Jonathan Larson wurden u. a. drei Tony Awards und der Pulitzer Preis für sein Werk verliehen. Jeffrey Seller, heutiger Produzent des Broadway-Hits "Hamilton", zeichnete für die damalige Erstproduktion verantwortlich. In der Spielzeit 2017/18 präsentiert der Berliner Theaterproduzent Boris Hilbert eine deutschsprachige Neuproduktion von RENT auf Tournee in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Regie führt der international renommierte englische Opernregisseur Walter Sutcliffe.

Die unvergesslichen Hit-Songs von Jonathan Larson und eine neue Ästhetik machten RENT zum bahnbrechenden Musical der 90er Jahre, das das Genre revolutionierte und ein neues Publikum in die Theater zog. Eingängige Rock-Musik ist das musikalische Herz von RENT – das musikalische Spektrum reicht jedoch bis zu Salsa, Motown, Be-Bop und sogar Reggae. Songs wie Seasons of Love wurden zu Hymnen einer ganzen Generation und sind bis heute fester Bestandteil der Popkultur. RENT ist von der Puccini Oper La Bohème inspiriert, die vom Lieben, Leiden und Leben gewöhnlicher Menschen handelt. Viele Charaktere und Handlungselemente in RENT stammen aus der berühmten Oper, die ihre Premiere genau 100 Jahre vor RENT feierte. (Text: Hilbert Productions/Musik und Bühne, Wiesbaden)

hilbert-productions.com

Freitag, 10. November 17
Die schönsten Weihnachts-Hits ~ Carmen Nebel präsentiert die Gala live aus München ~ Auch in diesem Jahr unterstützen viele Prominente die große Benefiz-Gala zugunsten von "Misereor" und "Brot für die Welt"
Carmen Nebel präsentiert "die schönsten Weihnachts-Hits" live aus München. Auch in diesem Jahr unterstützen viele Prominente die große Show-Gala zugunsten von "Misereor" und "Brot für die Welt".

Andrea Berg, Boney M., Vanessa Mai, Voxxclub, Natalia Klitschko, Rolando Villazon, Ross Antony, Blake und viele andere stimmen musikalisch auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Marianne Rosenberg hat sich für die Gala etwas Besonderes ausgedacht und extra einen amerikanischen Weihnachtsklassiker neu aufgelegt.

Auch nehmen viele prominente Gäste aus Unterhaltung und Sport wieder telefonisch Spenden entgegen, darunter Jochen Breyer, Katrin Müller-Hohenstein, Wolfgang Lippert, Jürgen Tonkel, Andrea Ballschuh, Kerstin Landsman, Rhea Harder, Alexander Mazza, Markus Brandl, Bastiaan Ragas, Alfons Schuhbeck, Sanna Englund, Norbert Lehmann, Sandra Maria Gronewald und Joseph Hannesschläger.

Seit vielen Jahren unterstützt das ZDF die beiden christlichen Hilfsorganisationen "Brot für die Welt" und "Misereor", und auch in diesem Jahr wird es ein besonderer vorweihnachtlicher Event. Die Hilfsorganisationen bitten wieder um Spendengelder für ihre Projekte auf der ganzen Welt, um die Not der Ärmsten zu lindern.

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 20.15 Uhr, ZDF, live

Freitag, 10. November 17
Hundreds und Schlagzeuger Simone Rubino zu Gast beim hr-Sinfonieorchester Music Discovery Project 2018: „BeziehungsKiste”
Das Geheimnis ist gelüftet! Special Guests beim Music Discovery Project 2018 sind die Hamburger Elektro-Band Hundreds und der junge italienische Multi-Percussionist Simone Rubino. Unter dem Titel „BeziehungsKiste“ präsentieren sie gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester in der Frankfurter Jahrhunderthalle ein Programm, das sich um das wohl älteste Thema in der Kunst dreht: die Liebe. Die Konzerte am Freitag, 23., und Samstag, 24. Februar 2018, werden von YOU FM – dem Radio für junge Erwachsene – präsentiert.

Musik von Sergej Prokofjew, Leonard Bernstein, Iannis Xenakis und Tan Dun werden an beiden Abenden den sphärischen Elektroklängen der Hundreds gegenüberstehen. Zentrales Motiv sind zwischenmenschliche Beziehungen und auch die Verbindungen zwischen Mensch und Natur, Orchester und Band, Solo und Tutti, Rhythmus und Stimme. Beim Music Discovery Project scheinen diese Bindungen in den musikalischen Welten von Klassik, zeitgenössischer Avantgarde, Tango und Elektronik auf und gehen ungewohnte Beziehungen ein.

Hundreds – Sphärische Klänge aus Hamburg
Hinter dem Bandnamen steckt das  Geschwisterpaar Eva und ihr sechs Jahre älterer Bruder Philipp Milner aus Hamburg. Er, ausgebildeter Jazzpianist, bedient Synthesizer, Piano und Laptop, sie textet, singt und spielt auch mal Autoharp oder Glockenspiel. 2010 erschien ihr selbstbetiteltes Debütalbum, derzeit sind sie mit ihrem aktuellen dritten Album „Wilderness“ auf Tour. Seit ihrem Debüt ist die Musik des Geschwister-Duos offener geworden, ohne dabei etwas von ihren Geheimnissen einzubüßen. Die von Philipp sorgsam arrangierten elektronischen Beats treffen auf Evas melancholische Texte. Dabei dominiert eine düstere Sehnsucht, die immer getragen wird von Euphorie und purer Lust an der Musik. Seit ihrem Debüt haben die Hamburger ausverkaufte Touren in ganz Europa gespielt. Sie supporteten Alt-J auf ihrer Deutschlandtour, reisten zum CMJ Festival nach New York und bespielten 2014 die MUSEXPO in Los Angeles.

Simone Rubino – Ausgezeichneter Schlagzeug-Star
1993 in Turin geboren, studierte Rubino zunächst in seiner Heimatstadt am Konservatorium Giuseppe Verdi, ehe er nach München zu Peter Sadlo wechselte. Der junge Italiener gewann 2014 den ARD Musikwettbewerb und gehört zu einer neuen Generation von Schlagzeugern, die sich mittlerweile im klassischen Konzertbetrieb etabliert haben. Das hr-Sinfonieorchester kennt Rubino schon von einem gemeinsamen Konzertprojekt. Er spielte als Solist mit großem Erfolg, aber bereits auch mit weiteren renommierten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und den Münchner Philharmonikern.

Von Paul van Dyk bis Milky Chance, von Beethoven bis Mahler
Seit mittlerweile zwölf Jahren begegnen sich Klassik und Pop beim Music Discovery Project des hr-Sinfonieorchesters. Ob DJs und Produzenten wie Paul van Dyk, Mousse T., Lexy & K-Paul und Oliver Koletzki, Bands wie 2raumwohnung oder Milky Chance, Ausnahme-Schlagzeuger Martin Grubinger oder Grenzgänger-Pianist Francesco Tristano – aus allen musikalischen Welten waren Künstler beim Music Discovery Project zu Gast und setzten sich mit klassischen Werken von Ludwig van Beethoven, Gustav Mahler, Igor Strawinsky, Antonin Dvořák, Sergej Prokofjew, Dimitrij Schostakowitsch, Steve Reich, John Adams und Mauricio Kagel auseinander.

Music Discovery Project 2018: „BeziehungsKiste“
Hundreds; Simone Rubino, Schlagzeug
Datum: Freitag, 23., und Samstag, 24. Februar 2018, jeweils 20 Uhr
Ort: Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt-Höchst
Karten: 18/26/36 Euro (Erwachsene), 11/16/26 Euro (Schüler, Studenten und Auszubildende) unter www.hr-ticketcenter.de, Telefon 069/155-2000 und an allen Vorverkaufsstellen.

Das hr-Sinfonieorchester hat im Social Web das Hashtag #hrSO
www.hr-sinfonieorchester.de 

Donnerstag, 9. Oktober 17
„Stella Maris“ an Bord der EUROPA: Tenor Galeano Salas gewinnt Publikumspreis und Testrecording mit der Deutschen Grammophon

    Gewinner des Klassik-Gesangswettbewerbs „Stella Maris“ gekürt
    Weitere Auszeichnungen für Tenor Mingjie Lei und Sopranistin Jennifer Davis
    Sechs internationale Opernhäuser vertreten


Beim diesjährigen internationalen Gesangswettbewerb „Stella Maris“ traten an Bord von MS EUROPA sechs Nachwuchstalente in den Genres Oper, Lied und Oratorium gegeneinander an. Die Jury rund um Opernsänger Thomas Quasthoff beurteilte das Können der Kandidaten und vergab drei Preise. Die Gäste entschieden darüber hinaus über den Gewinner eines mit 15.000 Euro dotierten und von Hapag-Lloyd Cruises gestifteten Musik-Förderpreises. Der Gesangswettbewerb wurde auf einer 13-tägigen Kreuzfahrt von Bilbao nach Nizza ausgetragen.

Teilnehmer des Stella Maris Gesangswettbewerb 2017 ~ Foto: Hapag-Lloyd Cruises
Die Teilnehmer des diesjährigen Stella Maris Gesangswettbewerbs an Bord der EUROPA:
Efrain Solis (San Francisco Opera ), Mingjie Lei (Salzburger Festspiele), Jennifer Davis (Royal Opera Covent Garden),
Khanyiso Gwenxane (Semperoper Dresden), Elizabeth Sutphen (Oper Frankfurt), Galeano Salas (Bayerische Staatsoper)
 (v.l.n.r.)

Foto: Hapag-Lloyd Cruises

Tenor Galeano Salas von der Bayerischen Staatsoper freute sich über zwei Preise: Er gewann den begehrten Publikumspreis sowie das Testrecording mit der Deutschen Grammophon. Der bei den Salzburger Festspielen engagierte Tenor Mingjie Lei gewann einen Auftritt bei einer Produktion der Wiener Sängerknaben und Jennifer Davis, Sopranistin an der Royal Opera Covent Garden, erhält ein Fotoshooting und ein Social Media Coaching.

Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen einer feierlichen Gala im Theater des Luxusschiffes. Die Fachjury bestand aus dem Juryvorsitzenden Thomas Quasthoff, Opernsänger und Professor für Gesang, Helga Machreich-Unterzaucher, Inhaberin der Agentur „Machreich Artists Management GmbH“, Gerald Wirth, künstlerischer Leiter der „Wiener Sängerknaben", und Sid McLauchlan, Recording Producer bei der „Deutsche Grammophon Gesellschaft".

An insgesamt drei Abenden erlebten die Gäste der Kreuzfahrt Kandidaten der Royal Opera Covent Garden, der Semperoper Dresden, der Salzburger Festspiele, der Bayerischen Staatsoper, der San Francisco Opera und der Oper Frankfurt.

2018 findet der Gesangswettbewerb „Stella Maris“ auf einer Reise vom 12.06.2018 - 26.06.2018 (14 Tage) von Bilbao nach Hamburg statt, buchbar ab 6.740 Euro pro Person inklusive Anreise ab Deutschland. Weitere Informationen unter www.hl-cruises.de/EUR1812

Hochkarätiger Musikgenuss steht auch im Mittelpunkt des „Ocean Sun Festival“, bei dem die Gäste Konzerte berühmter Opernstimmen, Dirigenten und Musiker in privater Atmosphäre erleben.

2018 findet das „Ocean Sun Festival“ auf einer Reise vom 29.05.2018 - 12.06.2018 (14 Tage) von Nizza nach Bilbao statt, buchbar ab 7.080 Euro pro Person inklusive An- und Abreise ab/bis Deutschland. Weitere Informationen unter www.hl-cruises.de/EUR1811 

Donnerstag, 9. Oktober 17
Staatstheater Mainz: Lydia Steier eröffnet die Salzburger Festspiele mit Die Zauberflöte — Opernchefdramaturgin Ina Karr mit im künstlerischen Team Regisseurin
Regisseurin Lydia Steier und das künstlerische Team, mit dem sie nun Die Zauberflöte bei den renommierten Salzburger Festspielen in Szene setzen wird, sind dem Mainzer Publikum bestens bekannt: Neben Bühnenbildnerin Katharina Schlipf und Kostümbildnerin Ursula Kudrna zeichnet auch Dramaturgin Ina Karr für die Inszenierung verantwortlich — damit arbeitet wieder dasselbe Team zusammen, das auch die bildgewaltige Umsetzung von Händels Saul am Staatstheater Mainz geschaffen hat.
Intendant Markus Müller und Ina Karr verbindet eine lange und enge Arbeitsbeziehung mit Lydia Steier. Saul entstand 2011 am Oldenburgischen Staatstheater und wurde im selben Jahr für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Die Übernahme für das Staatstheater Mainz in neuer Besetzung wurde in dieser Spielzeit von Publikum und Presse gefeiert und ist noch am 3., 12., 20. und 29. Dezember sowie am 19. Januar im Großen Haus zu sehen — der Besucherandrang ist groß.

Die jüngste Auszeichnung von Maria Campos und Guy Nader mit dem FAUST-Preis für das Tanzstück Fall Seven Times in der Kategorie Choreografie, die Einladung zum Berliner Theatertreffen der Thom Luz‘ Inszenierung von Traurige Zauberer, der beeindruckende überregionale Erfolg von Lydia Steier und viele andere Nominierungen und Preise belegen den hohen künstlerischen Anspruch des Staatstheater Mainz und das stete Streben, erstklassige Künstler*innen zu entdecken und kontinuierlich an das Haus zu binden.
Das bedeutet eine hohe Herausforderung für ein finanziell nicht üppig ausgestattetes Theater und gelingt immer wieder auch wegen der von den Regisseur*innen und Choreograf*innen hoch geschätzten Ensembles der Sparten sowie der engagierten Arbeit der Werkstätten und der technischen Abteilungen.

Das Staatstheater Mainz wünscht Lydia Steier und den Kolleginnen eine erfolgreiche Arbeit in Salzburg!

www.staatstheater-mainz.de / www.salzburgerfestspiele.at/programm/oper/oper-detail/programid/5925/id/11414/sid/127

Donnerstag, 9. Oktober 17
Landungsbrücken Frankfurt: SOBALD FÜNF JAHRE VERGEHEN. LEGENDE VON DER ZEIT~ FREI NACH FEDERICO GARCIA LORCA
Die Suche nach der Vermehrung und Erfüllung des Begehrens beginnt, in dem Moment, in dem das Begehren beginnt. Und diese Geschichte ist so alt wie die Liebe selbst...
Ein junger Mann beschließt, seine Braut erst dann zu heiraten, sobald fünf Jahre vergehen. So lange möchte er sich die Zeit nehmen, im Warten seine Sehnsucht zu vergrößern, sich in Gedanken dem Verliebt-Sein hinzugeben und sein Begehren nach dem Ideal mit Verlangen zu füttern. Als die fünf Jahre vergangen sind, stellt er fest, dass seine ihm versprochene Braut nicht auf ihn gewartet hat. Sie wollte leben, und zwar jetzt. Gescheitert an der ewigen Unerfüllbarkeit seiner eigenen Sehnsucht, wendet er sich seiner ehemaligen Sekretärin zu, die ihm einst ihre tiefe Liebe gestand. Doch auch sie will ihn nicht mehr. Denn sie weiß, dass ihre Liebe für ihn eine andere ist, als die seine. Sie will geliebt werden, und zwar ihrer selbst und nicht des bloßen Begehrens wegen. Die Suche des jungen Mannes nach der Vermehrung und Erfüllung des Begehens beginnt von Neuem. Und am Ende der großen Liebe, so weiß auch er, steht irgendwann die Ewigkeit.
Im Untertitel nannte der spanische Symbolist Federico Garcia Lorca sein fragmentiert erzähltes und stark poetisiertes Theaterstück Legende von der Zeit. Die Zeitebenen verschwimmen hier miteinander, Figuren tauchen als gelebte Erinnerungen oder Vordeutungen auf, die Gegenwart schiebt sich in die Vergangenheit oder schreibt sich in die Zukunft ein. Handlungsstränge verketten sich, Wiederholungen, die das Leben ausmachen, stellen sich ein, Figuren verändern sich und Orangen reifen und vertrocknen zugleich.
Das Publikum wandelt mit dem jungen Mann durch die Zeit, wartet mit ihm, sucht mit ihm und ist zugleich seine Orientierung, wird Eingeweihter seiner leise formulierten Sehnsüchte und betrachtet sein Leben, als sei dies ein nicht geträumter Traum.

MIT Sebastian Huther, Christoph Maasch, Anna Orkolainen, Marius Schneider, Isabelle Wolff, Marlene Zimmer

REGIE & PRODUKTIONSLEITUNG Sebastian Bolitz
DRAMATURGIE Hannah Schassner
CHOREOGRAFIE Anna Orkolainen
Eine TheaterUmriss-Produktion in Kooperation mit den Landungsbrücken Frankfurt am Main, der Farbenfabrik Dr. Carl Milchsack e.V. und dem protagon – Freunde und Förderer freier Theateraktion e.V. Gefördert und unterstützt durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und der Stiftung Citoyen.

Premiere am 9. November 17, 20:00 Uhr
Vorstellungen am 10. November 17 und ab Januar 2018, jeweils um 20:00 Uhr

www.landungsbruecken.org

Donnerstag, 9. Oktober 17
Staatstheater Wiesbaden: Casting des Jungen Staatsmusicals am 25. November 2017 ~ Infoabend zum Casting am 13. November 2017
Für die neue Musical-Produktion (Titel wird noch bekannt gegeben) des Jungen Staatsmusicals unter der Leitung von Iris Limbarth, werden begabte junge Leute im Alter von 15 bis 25 Jahren für verschiedene Hauptrollen und das Ensemble gesucht.

Treffpunkt ist Samstag, 25. November 2017, um 10.30 Uhr am Bühneneingang des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden (Am Warmen Damm). Es beginnt für alle gemeinsam um 11 Uhr mit Verfügbarkeit bis 20 Uhr.

Eine eventuelle Fortsetzung des Castings findet am Sonntag, 26. November 2017, ab 13 Uhr statt.
Für das Casting muss man sich nicht anmelden!
Vorzubereiten sind zwei Songs nach Wahl (bitte Noten oder Playback-Band selbst mitbringen) und ein gestalteter Schauspieltext. Die Songs sollen aus dem Bereich Musical oder Pop stammen. Außerdem findet ein Tanz- und Bewegungstraining statt, deshalb sollten auch bequeme Trainingsbekleidung mitgebracht werden. Da man mit Straßenschuhen nicht in den Ballettsaal darf, sind auch Schläppchen, Dancesneaker oder Socken mitzubringen.

Für unschlüssige Interessierte gibt es einen Infoabend am Montag, 13. November 2017, um 19 Uhr. Treffpunkt ist auch hier am Bühneneingang.

Weitere Informationen sind unter www.junges-staatsmusical.de erhältlich.

Donnerstag, 9. Oktober 17
Erfolgreiche Bilanz der ersten Biennale für aktuelle Fotografie 2017
Die erste Biennale für aktuelle Fotografie endete nach rund acht Wochen am Sonntag, 5. November 2017. Unter dem Titel Farewell Photography zeigte die Biennale für aktuelle Fotografie Arbeiten von mehr als 90 internationalen Künstler*innen. Die Biennale erreichte mit ihren acht Ausstellungen in den sieben teilnehmenden Ausstellungshäusern und dem umfangreichen Rahmen- und Vermittlungsprogramm rund 41.000 Menschen. Neben den acht Ausstellungen zählten u.a. Stadtrauminterventionen, geführte Radtouren, Angebote für Schüler- und Studierendengruppen, Führungen, Künstlergespräche und Workshops, Kinovorführungen sowie die Mobile Dunkelkammer zu dem Programm der Biennale. In der vergangenen Woche nahmen über 120 Studierende von zehn Hochschulen an den ersten Campustagen teil.

Die Besucher*innen entschieden erstmals selbst über die Höhe des Eintrittspreises. Mit der Einführung des Pay What You Want (PWYW) / Zahle, was du willst-Prinzips baute die Biennale Zugangsbarrieren ab.
In einer frei zugänglichen Onlinegalerie auf der Website, biennalefotografie.de, bleiben alle ausgestellten Werke über den Ausstellungszeitraum hinaus sichtbar. Auch ein Journal mit Interviews mit Künstler*innen und Texten von eingeladenen Autoren sowie ein Glossar von Adrian Sauer werden dort erhalten bleiben.

Der Vorstand der Biennale um den Vorsitzenden Dietrich Skibelski zeigte sich mit der Besucherresonanz hoch zufrieden: "Die Biennale für aktuelle Fotografie hat einen fulminanten Start hingelegt und großen Zuspruch gefunden. Über 40.000 Menschen aus der Region und weit darüber hinaus erreichte die neue Biennale, was insofern besonders erfreulich ist, da mit der im Umbau befindlichen Kunsthalle Mannheim eines der größten Ausstellungshäuser der vergangenen Jahre fehlte. Mit der Umwidmung des Fotofestivals zur Biennale für aktuelle Fotografie sind wir ein größeres Risiko eingegangen, das sich gelohnt hat: Mit der Einführung des offenen Bezahlsystems PWYW haben wir Zugangsschwellen abgebaut, die Einnahmen durch Eintrittsgelder liegen auf dem Niveau der vergangenen Fotoschauen. Wir sind mit der Biennale zudem neue Wege der Vermittlung gegangen und haben auch dadurch viele neue Kooperationspartner gewinnen können. Unser großer Dank gilt den Künstler*innen, Kurator*innen, den Ausstellungshäusern, dem Organisationsteam der Biennale und nicht zuletzt unseren großzügigen Förderern, insbesondere der Kulturstiftung des Bundes und unserem Premiumsponsor, der BASF, sowie den drei Städten und unseren Partnern."

Für das Ausstellungskonzept zeichnete 2017 ein Kuratorenkollektiv – Florian Ebner, Fabian Knierim, Boaz Levin, Kerstin Meincke, Christin Müller und Kathrin Schönegg – verantwortlich.

In den Ausstellungen im Wilhelm-Hack-Museum, Heidelberger Kunstverein, Kunstverein Ludwigshafen, Port25 – Raum für Gegenwartskunst, Zephyr – Raum für Fotografie in den Reiss-Engelhorn-Museen, in der Sammlung Prinzhorn und im Mannheimer Wasserturm untersuchten die Kurator*innen, wie sich das Verständnis von der Fotografie angesichts der Umbrüche von analog zu digital verändert, welche Bilder übersehen werden oder neu betrachtet werden sollten, und wie die vielfa¨ltigen Abschiede von der klassischen Fotografie die sozialen, journalistischen und ku¨nst­lerischen Praktiken pra¨gen.

Für die Biennale wurden Auftragsarbeiten vergeben, die auf lokale gesellschaftspolitische Bedingungen und Fragen unserer gegenwärtigen Bilderwelt reagierten. Zeitgenössische künstlerische Arbeiten wurden neben historischen Entdeckungen aus der Region Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg gezeigt, darunter Bilder aus Privatarchiven, dem Firmenarchiv der BASF, dem Glasplattenarchiv der Kunsthalle Mannheim und der Sammlung der Landessternwarte Heidelberg. Ein Highlight der Biennale war die raumgreifende Installation Gespenstergeschichten des österreichischen Fotografen Arno Gisinger im Mannheimer Wasserturm, den er für das Publikum öffnete und in dem er über eine panoptische Projektion einen visuellen Bilderstreit zur Ausstellungsgeschichte der Mannheimer Kunsthalle inszenierte.

Zur Biennale erschien ein umfangreicher Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther König, mit Texten von Léa Bismuth, Jörg Colbert, Aria Dean, Michel Frizot, Valentin Groebner, Tom Holert, Rosa Menkman, David Levi Strauss, Sean O’Toole und den Kurator*innen der Biennale, der weiterhin bei der Biennale erhältlich ist (info@biennalefotografie.de).
 
Beteiligte Institutionen der Biennale für aktuelle Fotografie 2017 waren: Heidelberger Kunstverein, Kunsthalle Mannheim/Ausstellung im Wasserturm, Kunstverein Ludwigshafen, Port25 – Raum für Gegenwartskunst (Mannheim), Sammlung Prinzhorn (Heidelberg), Wilhelm-Hack-Museum (Ludwigshafen), Zephyr – Raum für Fotografie in den Reiss-Engelhorn-Museen (Mannheim)

Mit Arbeiten von:
Forensic Architecture, Trisha Baga, Rosa Barba, Cuthbert Bede, Hermann Heinrich Friedrich Behle, Natalie Bookchin, Dirk Braeckman, Kilian Breier, Marcel Broodthaers, Peggy Buth, F & D Cartier, Sara Cwynar, Georges Demenÿ?& Étienne-Jules Marey, Joseph Maria Eder, Olafur Eliasson, Harun Farocki, Hans-Peter Feldmann, Richard Frater, LaToya Ruby Frazier, Arno Gisinger, Philipp Goldbach, Vesko Gösel, Josef Grebing, Simon Gush, Robert Häusser, John Heartfield, Oskar Friedolin Herzberg, Candida Höfer, Sven Johne, Nikita Kadan, Katia Kameli, August Johann Klose, Barbara Kasten, Franz Kockartz, Jürgen Klauke, Merle Kröger, Privatarchiv Familie Kassem, Privatarchiv Familie Keskin, Stefan Karrer, Yves Klein, Andreas Langfeld, Fred Lonidier, Helmar Lerski, Jochen Lempert, Marc Lee, Andreas Horlitz & Reinhard Matz, Arwed Messmer, Daido Moriyama, Eva & Franco Mattes, Naeem Mohaiemen, Oscar Muñoz, Peter Miller, Rosa Menkman, Zanele Muholi, Floris M. Neusüss, Louis Vignes?&?Charles Nègre, Barbara Probst, Privatarchiv Familie Panevski, Ed Ruscha, Migrant Image Research Group, Pétrel I Roumagnac (duo), Willem de Rooij, Adrian Sauer, Andrzej Steinbach, Arne Schmitt, belit sag, Buky Schwartz, D. H. Saur, Joachim Schmid, John Smith, Klaus Staeck, Mark Soo, Philip Scheffner, Privatarchiv Familie Sirma, Sebastian Stumpf, Gaston Tissandier, Juergen Teller, Oraib Toukan, Privatarchiv Familie Troncone, Wolfgang Tillmans, Amalia Ulman, Hermann Vogel, Andrew Norman Wilson, Hajra Waheed, Marianne Wex, Max Wolf, Privatarchiv Familie Zippel

Kurator*innen 2017: Florian Ebner, Fabian Knierim, Boaz Levin, Kerstin Meincke, Christin Mu¨ller und Kathrin Schönegg

www.biennalefotografie.de

Donnerstag, 9. Oktober 17
Theater Augsburg: Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung  ~ Im Spannungsfeld von Reformation und Kapitalismus  
Luther-Playmobilfiguren erobern derzeit die deutschen Kinderzimmer – das 500. Reformationsjubiläum löst einen regelrechten Luther-Hype aus. Zeit dieser Glorifizierung knallharte Tatsachen entgegenzusetzen: Dieter Fortes Realsatire »Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung« feiert am 24. November Premiere in der brechtbühne und schildert die Reformation aus dem Geist des Kapitalismus. Luther, der Antikapitalist? Zwar sprach sich dieser gegen den Wucher, die Fugger und das Kreditgeschäft aus, legte jedoch mit der Verurteilung des »faulen Müßiggängers« den Grundstein der heutigen Arbeitsethik.

Mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor und auf der Basis historisch genauer Fakten wirft Forte einen Blick auf das Räderwerk politischer Herrschaftsmechanismen. Er zeigt Luther als Spielball der Mächtigen im Widerstreit mit seinem Gegenspieler Thomas Münzer und dessen sozial-revolutionären Umtrieben.

Regisseur Maik Priebe setzt das Stück als sinnlich komisches und volkstheaterhaftes Spektakel in Szene.

Schauspiel von Dieter Forte

»Dass die Bezüge auf die Zeit so klar und unübersehbar sind, hat mich selbst überrascht«, schreibt Dieter Forte über sein 1970 in Basel uraufgeführtes Stück. Heute, 47 Jahre später, sind die von ihm beschriebenen Mechanismen von einer beinahe noch gespenstischeren Aktualität. Forte zeigt, mit welcher Wendigkeit und Anpassungsfähigkeit sich der Kapitalismus, im Stück durch den Fugger repräsentiert, politische und religiöse Konstellationen zu eigen macht, um sie im Dienst der Gewinnmaximierung und zur Sicherung und Erweiterung von Absatzmärkten zu instrumentalisieren.

Im Zentrum von Fortes Realsatire stehen drei Herrscher, ein weltlicher, ein religiöser und ein politischer, die mit allen Mitteln um den Erhalt und die Erweiterung ihrer Machtsphäre kämpfen. Von Augsburg aus lenkt der Fugger sein Finanzimperium, von Sachsen aus zieht Friedrich der Weise die politischen Strippen und in Rom sucht der Papst nach immer kreativeren Wegen, seine finanziellen Schwierigkeiten mit neuen Instrumenten wie dem Ablasshandel in den Griff zu bekommen. Dazwischen, als Spielball der Mächtigen, befindet sich ein unbedeutender Mönch aus Wittenberg, der quasi wider seinen Willen zum Protagonisten einer der größten geistesgeschichtlichen Umwälzungen in der Geschichte der Welt wurde.

Inszenierung Maik Priebe
Bühne & Kostüme Susanne Maier-Staufen
Ausstattung Susanne Maier-Staufen
Musik Stefan Leibold
Dramaturgie Lutz Keßler
Mit Sebastian Baumgart, Marlene Hoffmann, Natalie Hünig, Andrej Kaminsky, Klaus Müller, Sebastian Müller-Stahl,
Patrick Rupar, Daniel Schmidt, Kai Windhövel

Werkstatt zu: Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung: 9.11.2017 18:30 | brechtbühne
Premiere: 24.11.17 19:30 | brechtbühne

www.theater-augsburg.de

Donnerstag, 9. Oktober 17
ELBJAZZ 2018 Mit neun KOnzerten in der Elbphilharmonie ~ Reservierunggestartet
Hamburg, 8. November 2017 – Wie bereits in diesem Jahr ist die Elbphilharmonie auch 2018 Spielort des ELBJAZZ. Erstmals wird der Große Saal jedoch nicht nur während der beiden offiziellen Festivaltage am 1. und 2. Juni 2018, sondern bereits einen Tag vorher, am 31. Mai 2018, bespielt. Es stehen insgesamt neun Konzerte in der Elbphilharmonie für Ticketinhaber des ELBJAZZ 2018 zur Auswahl, drei mehr als 2017. Das ELBJAZZ reagiert damit auf die große Nachfrage der Besucher, ein Konzert in der Elbphilharmonie erleben zu können. Reservierungen können ab heute, 8. November 2017, 14.00 Uhr, vorgenommen werden.

Die Konzerte in der Elbphilharmonie in der Übersicht:

Donnerstag, 31. Mai 2018
 17.00:  Andromeda Mega Express Orchestra
 20.00:  Michael Wollny Trio
 23.00:  Chassol
Freitag, 1. Juni 2018
 17.00 CMQ Big Band
 20.00 Überraschungskonzert
 23.00 Michael Wollny & Konstantin Gropper
Samstag, 2. Juni 2018
 17.00 Marius Neset
 20.00 Tony Allen
 23.00 Michael Wollny & Friends

Mit dem Überraschungskonzert (1. Juni, 20.00 Uhr) führt das ELBJAZZ ein neues Veranstaltungsformat ein. Welcher musikalische Hochkaräter dahinter steckt, wird erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

MICHAEL WOLLNY IST ARTIST IN RESIDENCE
Eine weitere Besonderheit im kommenden Festivaljahr: Es gibt den ersten „Artist in Residence“ in der Geschichte des ELBJAZZ. Bestätigt werden konnte hierfür Michael Wollny, der derzeit als das größte und vielseitigste Jazztalent Deutschlands gilt.

Michael Wollny (Foto) ist beim ELBJAZZ 2018 mit unterschiedlichen Projekten zu sehen und bietet sein komplexes künstlerisches Schaffen in vier Konzerten in verschiedenen Konstellationen dar. In der Elbphilharmonie ist er an allen drei Tagen mit wechselnder Begleitung zu sehen. Mit seinem Trio präsentiert er ein neues, im Frühjahr 2018 erscheinendes Album erstmals live. Die Brücke zwischen Jazz und Pop schlägt der Pianist, wenn er mit ?Konstantin Gropper, Sänger von Get Well Soon, zu später Stunde auf der Bühne steht – ihr Projekt heißt treffend „Nachtgesang“. Hinter dem Programmpunkt Michael Wollny & Friends stecken neben Wollny Andreas Schaerer, Vincent Peirani und Emile Parisien – ein Quartett, das man getrost als Supergroup des europäischen Jazz bezeichnen darf. Die aktuelle Jazzwise (Ausgabe November 2017) bringt es auf den Punkt: „The brightest and most charismatic stars of their generation in European jazz“.

Aktuelles Programm: 
Michael Wollny Artist in Residence, Tony Allen, China Moses, Marius Neset & Guests, Theo Croker & Dvrk Funk, Chassol, Andromeda Mega Express Orchestra, Omer Klein Trio, Web Web, Django Bates & hr-Bigband, Eva Klesse Quartett, Larry Goldings, Peter Bernstein & Bill Stewart Trio, CMQ Big Band, Überraschungskonzert

Tickets:
Es gibt sowohl 1-Tagestickets für den Freitag (1. Juni 2018) bzw. Samstag (2. Juni 2018) als auch 2-Tagestickets (1. + 2. Juni 2018). Das 2-Tagesticket (1. + 2. Juni 2018) kostet 99,00€. Das 1-Tagesticket Freitag (1. Juni 2018) kostet 55,00€, das 1-Tagesticket Samstag (2. Juni 2018) 69,00€. (Alle Ticketpreise inkl. Gebühren.) Tickets können online unter www.elbjazz.de, über die Hotline 040 - 413 22 60 (Montag bis Freitag 9.00 bis 18.30 Uhr) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen gekauft werden.

Die ersten 17.000 Ticketinhaber haben ab heute, 8. November, 14 Uhr, die Möglichkeit, eine Reservierung für ein von ihnen bevorzugtes Konzert in der Elbphilharmonie vorzunehmen (Verfügbarkeit vorausgesetzt). Alle Details zum Reservierungssystem unter diesem Link: www.elbjazz.de/de/elbphilharmonie

Donnerstag, 9. Oktober 17
Altonaer Theater Hamburg such Statisten für "Schöne neue Welt"
Das Altonaer Theater in Hamburg wird im Januar 2018 mit einer Adaption von Aldous Huxleys Roman "Schöne neue Welt" Premiere feiern. Für diese Inszenierung werden Statist*innen im Alter von 16 bis 22 Jahren gesucht.

Interessierte sollten Einsatzbereitschaft für die Mitwirkung an einer professionellen Theaterproduktion mitbringen und Freude an choreografischer Arbeit haben. Wir laden ausdrücklich auch Schüler*innen, die noch keine Theatererfahrungen gesammelt haben, herzlich dazu ein, sich zu bewerben. Das Mindestalter von 16 Jahren darf aus rechtlichen Gründen jedoch nicht unterschritten werden.

Proben finden einmal wöchentlich Ende November und im Dezember sowie mehrmals wöchentlich vom 8.1. bis 21.1.2018 statt. Aus Rücksichtnahme auf Schüler*innen werden die Proben in die Nachmittags-/Abendstunden verlegt. Die Vorstellungstermine liegen im Zeitraum 21.1. bis 25.2.2018.

Bewerbungen bitte per Mail an: bewerbung@altonaer-theater.de

Mittwoch, 8. November 17
Grafenegg Sommersaison 2018
Mit zwei Neuerungen startet Grafenegg in die Sommersaison 2018: Das Festival, das von 17. August bis 9. September stattfindet, weitet sein musikalisches Rahmenprogramm mit regelmäßigen <<Late Night Sessions>> und dem neuen Nachmittagsformat <<Musik im Park>> deutlich aus. Als Composer in Residence kommt der Brite Ryan Wigglesworth nach Grafenegg,der auch den Composer Conductor-Workshop INK STILL WET leitet.

Eröffnet wird die Sommersaison mit der Sommernachtsgala am 21. und 22. Juni am Wolkenturm. Die beliebten Sommerkonzerte mit unterhaltsamen Programmen finden von 30. Juni bis 11. August jeweils samstags statt. Die Festival-Eröffnung am 17. August gilt Benjamin Brittens <<War Reguiem>> - in Erinnerung an die Wirren des Ersten Weltkriegs, dessen Ende sich 2018 zum 100. Mal jährt, Es spielt das Tonkünstler-0rchester Niederösterreich unter der Leitung seines Chefdirigenten Yutaka Sado.
An insgesamt vier Wochenenden geben sich in weiterer Folge die bedeutendsten Künstlerinnen und Künstler der Welt in Grafenegg ein Stelldichein. Residenzorchester sind das TonkünstIer-0rchester Niederösterreich sowie das European Union Youth Orchestra.

Klangkörper wie die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Mariinsky Orchester St. Petersburg, die Filarmonica della Scala di Milano sowie die Wiener Philharmoniker führen die Liste zahlreicher Spitzenensembles an. Zu den Dirigenten, die Grafenegg die Ehre erweisen, gehören Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Valery Gergiev und Franz WeIser-Möst. Als Solistinnen und Solisten sind unter anderem Helene Grimaud, Nikola] Znaider, Hilary Hahn und Lisa Batiashvili zu erleben. Rudolf Buchbinder, der künstlerische Leiter des Festivals, wird als Solist in Konzerten von Grieg, Mozart und Beethoven selbst aktiv zum Programm beitragen.

Zwei Spitzentenöre kommen 2018 erstmals nach Grafenegg: Jonas Kaufmann feiert am 19. August mit dem ersten <<Walküre»-Akt am Wolkenturm seinen Einstand, Juan Diego Florez gastiert am 2. September im Rahmen der Sonntagsmatineen im Konzertsaal Auditorium. Zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein erklingen am 25. August in einem Gala-Konzert die schönsten Melodien aus der Feder des vielseitigen amerikanischen Musikers. Der letzte Festival-Sonntag steht vormittags und abends ganz im Zeichen russischer Ballett-Musik: Valery Gergiev dirigiert Suiten von Tschaikowski, Strawinsky und Prokofjew.

Das Budget 2018 für alle Aktivitäten der Grafenegg Kulturbetriebsgesellschaft m.b.H. beträgt 9,1 Mio. Euro. 4,4 Mio. werden von der Gesellschaft selbst aufgebracht, insbesondere durch Kartenverkauf, Sponsoren und Vermietungen. 4,7 Mio. Euro stammen aus Subventionen des Landes Niederösterreich. Im Gesamtbudget ist der Campus Grafenegg mit der neu gegründeten Grafenegg Academy samt eigenem Orchester inkludiert.

Am 15. November startet in den Kartenbüros Wien und Grafenegg der Vorverkauf für lnhaberinnen und Inhaber der GRAFENEGG-Card. Zeitgleich wird der neue zentrale Info-Point im Foyer des Audltoriums eröffnet, an dem in Zukunft nicht nur wie gewohnt Konzertkarten erhältlich sind, sondern auch Auskünfte über die Angebote am Areal und in der Umgebung erteilt werden.
Der allgemeine Verkaufsstart beginnt am 29. November.

In der Saison 2018 werden erstmals die Grafenegg Cottages für Besucherinnen und Besucher in Grafenegg zur Verfügung stehen. 16 Häuser mit insgesamt 64 Zimmern bieten die Möglichkeit, den Konzertbesuch mit einer Übernachtung im Schlosspark zu verbinden. Zu buchen sind die Grafenegg Cottages ab sofort unter www.grafenegg-cottages.at .

Rudolf Buchbinder, künstlerischer Leiter: <<Brittens War-Requiem zu Beginn, ein Marathon mit russischer Ballett-Musik als Ausklang - das ist die starke Klammer für ein eindrucksvolles Programm. 2018 vergrößert sich die Grafenegg-Familie um zwei Spitzensänger: Jonas Kaufmann und Juan Diego Florez treten zum ersten Mal bei uns auf. Dem wachsenden Interesse an informellen Konzertformaten kommen wir mit zwei neuen Akzenten entgegen. So werden wir an Sonntagnachmittagen noch vor den Prelude-Konzerten den Park musikalisch bespielen, mit einem größeren Angebot an <<Late Night Sessions» wollen wir die Nachtschwärmer in Grafenegg ansprechen. Neu sind ab 2018 auch die gerade in Entstehung befindlichen Grafenegg Cottages der Familie Metternich-Sandor. Man wir d fortan also nicht nur den ganzen Tag in Grafenegg verbringen können, sondern auch die Nacht.»

Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich: <<Grafenegg ist ein Leuchtturmprojekt der niederösterreichischen Kulturszene. Nicht nur die hohen Oualitatsansprüche sind vorbildlich, sondern auch die Art, wie man auf das Publikum zugeht. Viele Menschen, angezogen von dem unvergleichlichen Ambiente und den attraktiven Preisen, erleben hier ihr erstes klassisches Konzert. Die stets wachsenden Publikumszahlen belegen, dass sie wiederkommen. In Abwandlung des Slogans von Grafenegg könnte man sagen: Klang trifft neues Publikuml!»

Paul Gessl, Geschäftsführer Grafenegg Kulturbetriebsgesellschaft m.b.H. : «Grafenegg ist den Kinderschuhen entwachsen. Als kultureller Leitbetrieb mit überregionaler Strahlkraft geben wir mittlerweile Standards vor, haben uns aber eine große Wendigkeit bewahrt. Als dynamischer Player wollen wir die Zukunft der Musik maßgeblich mitgestalten. Durch den Campus Grafenegg unter der Leitung von Leon Botstein und die vertiefte Partnerschaft mit dem European Union Youth 0rchestra sind wir bestens dafür gerüstet.»


Grafenegg kompakt

\/or allen Abendkonzerten findet eine Einführung in der Reitschule statt bzw. werden Bustransfers ab Wien angeboten

Familientag 2018
17. juni 2018 — ein farbenfroher Musik—Sonntag in Grafenegg für die ganze Familie

Sommernachtsgala 2018
Mit der Sommernachtsgala am 21. und 22. juni 2018 wird die Sommersaison in Grafenegg eröffnet.
Konzertkarten für die Sommernachtsgala zu Preisen von € 10 bis € 144

Sommerkonzerte 2018
Die Sommerkonzerte finden von 30. juni bis 11. August 2018 immer samstags statt.
16 Konzerte, davon 7 Abendkonzerte, 7 Préludes sowie 1 Late Night Session und 1 Music Gallery.
Konzertkarten für die Sommerkonzerte zu Preisen von € 10 bis € 72

Grafenegg Festival 2018
Das 12. Grafenegg Festival findet von 17. August bis 9. September 2018 statt.
35 Konzerte, davon 16 Abendkonzerte, 4 Matineen, 8 Préludes, E Late Night Sessions, 4 Musik im Park

2 Urauffuhrungen:
Ryan lziligglesworthz «Fanfare» (17. August 2018, Auftragswerk des Grafenegg Festivals)
Ryan lxi/igglesworth: Werk für Sopran und Orchester (31. August 2018, Auftragswerk des Grafenegg
Festivals]

Composer Conductor—Workshop INK STILL WET mit Composer in Residence Ryan Wigglesworth von
17. bis 21. August (Eintritt frei).

Konzertkarten fur die Festivalkonzerte zu Preisen von € 10 bis € 144
lnhaber der GRAFENEGG.Card erhalten bei allen Eigenveranstaltungen 10 % Ermäfsigung auf bis zu zwei Karten.

Erneut wird eine Grafenegger Wein-Edition mit Spitzenweinen der Österreichischen Traditionsweingüter zusammengestellt, die ab Juni 2018 bei den beteiligten Winzern und in Grafenegg erhältlich ist. Die Traditionsweingüter präsentieren ihre «Erste Lagen»-Weine 2017 am 7. September 2018 im Schloss Grafenegg. Die Winzer der Vinothegg Grafenegg präsentieren ihre Topweine der Region am 4. August 2018 im Rahmen der Weinmeile im Schlosspark.

www.grafenegg.com

Mittwoch, 8. November 17
Oberhausen: 1. Geburtstag von Disneys Musical TARZAN mit prominenten Gästen
Glamouröses Charity  Event  mit  der  Neven  Subotic  Stifung - Disneys  Musical TARZAN geht in die 2. Spielzeit – Erfolg der Disney
Show ungebrochen
Vor knapp einem  Jahr  feierte  Disneys  Musical TARZAN im  Stage Metronom  Theater  eine glanzvolle Premiere und hat sich  seit dem  zu
einem  Publikumsmagneten  in  der  Metropole  Ruhr  entwickelt.  Die  zweite  Spielzeit  des Erfolgsmusicals begann vorgestern mit  einen  Highlight!

Disneys Tarzan
Oberhausen: 1. Geburtstag von Disneys Musical TARZAN mit prominenten Gästen

Tarzan (Anton Zetterholm), Neven Subotic und Jane (Tessa Sunniva van Tol)
© Stage Entertainment

Zusammen  mit  der Dortmunder Neven  Subotic  Stiftung begrüßte Disneys  Musical  TARZAN  seine  Gäste an  diesem besonderen  Abend mit einem  Charity  Event: Neben  BVB-Spieler Neven  Subotic waren zahlreiche prominente  Gäste, u. a. Nationalspieler und BVB-Star Mario  Götze mit Ann Kathrin  Brömmel
, Schauspieler Ralf  Bauer,  Moderatorin Ruth  Moschner,  Model Alena Gerber, Entertainer Tom Gaebel, Moderatorin Verena Kerth, Starkoch Nelson
Müller, Borussia  Mönchengladbach-Spieler Matthias  Ginter, Hobbythek Ikone  Jean Pütz oder die „Lindenstraßen“-Schauspielerin Andrea  Spatzek
in  Oberhausen, um  die Stiftung des Dortmunder Spielers zu unterstützen.
„DieZusammenarbeit  mit  der  Neven  Subotic  Stiftung ist  für  mich  persönlich  eine Herzenssache. Das Event ist der Start für ein
e langfristige Zusammenarbeit von Disneys Musical TARZAN mit der Dortmunder Stiftung. Kindern in den ärmsten Regionen der Welt zu helfen, ihre Träume zu verwirklichen passt perfekt zum Spirit der Show“, so Area Director Süd/West Jürgen Marx über die Veranstaltung.

Die Neven Subotic Stiftung sieht ihre Aufgabe darin, Kindern in den ärmsten Regionen der  Welt eine bessere Zukunft zu ermöglichen.  Mit Hilfe der Projekte  erhalten sie sicheren Zugang zu sauberem Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene. Als Folge nehmen auch wieder mehr Kinder am Schulunterricht teil, weil ihre Gesundheit nicht länger durch mangelnde Hygiene gefährdet ist. Neven Subotic gründete die Stiftung  2012 und hat bislang über 100, durch Spenden finanzierte Projekte, realisiert.
Der  Erfolg  von Disneys  Musical  TARZAN am Standort Oberhausen ist ungebrochen. Vor allabendlich fast ausverkauftem Haus, lässt die 36
-köpfige Cast den  Dschungel in Oberhausen lebendig werden.
Die  spektakuläre  Show  ist in kürzester Zeit zum „Must See“ der Region geworden.

Die  mitreißende  Musik  von  Weltstar  Phil  Collins,  die atemberaubenden  Flugszenen,  die  eigens  für  Oberhausen  designten  Kulissen  und  die  Originalregie von Bob Crowley erzeugen die perfekte Illusion und nehmen die Zuschauer mit Tarzan und Jane auf eine Reise in eine andere Welt.

Tarzans  Geschichte  ist  weltberühmt  und  hat  bis  heute  viele  Generationen  begeistert: Nach einem Schiffbruch nahe der Küste Afrikas wird der kleine Tarzan mit seinen Eltern an  einen  menschenleeren  Strand  gespült.  Vater  und  Mutter   werden   Opfer  eines Leopardenangriffs  und  das  Kind  bleibt  als  Waise  zurück.  Das  Gorilla-Weibchen  Kala nimmt sich seiner an und zieht ihn in der Gemeinschaft der Affen groß. Nicht allen ist er gleichermaßen  willkommen. Clan-Oberhaupt Kerchak sieht ihn als Eindringling, der eine Gefahr für seine Sippe darstellt. Und auch Tarzan spürt, dass seine Wurzeln eigentlich woanders liegen. Jahre später trifft eine Expedition im Dschungel ein und Tarzan – mittlerweile ein junger Mann – steht zum ersten Mal Menschen  gegenüber. Unter ihnen ist die hübsche Jane. Diese Begegnung ist der Anfang einer großen Liebe, die sie schon bald vor die wichtigste Entscheidung ihres Lebens stellt.

Disneys Musical TARZAN®
Tickets & Informationen unter: 01805-4444* oder www.musicals.de
*(0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus den Mobilfunknetzen)

Dienstag, 7. November 17
EQUILA feierte glanzvolle Weltpremiere im SHOWPALAST MÜNCHEN ~ Spektakuläre Weltpremiere im SHOWPALAST MÜNCHEN mit viel Prominenz auf dem Roten Teppich und beim großen Finale auf der Showbühne

Apassionata EQUILA
EQUILA feierte glanzvolle Weltpremiere im SHOWPALAST MÜNCHEN
Facettenreiches-Live-Entertainment
© Apassionata


Mega-Show im Fantasieland: Mit vielen prominenten Gästen aus Entertainment, TV und Gesellschaft feierten vorgestern Abend rund 1.700 geladene Zuschauer die Weltpremiere von EQUILA. Münchens neues Showerlebnis mit besonderer Faszination quittierte das begeisterte Publikum mit tosendem Schlussapplaus und Standing Ovations.

Über den Roten Teppich flanierten u.a. Michelle Hunziker, Lisa & Thomas Müller, Arjen Robben und seine Familie, Heino Ferch mit seiner Frau und Kindern, Rebecca Mir, Karen Webb, Magdalena Neuner, Mareile Höppner, Michael Brandner, Andrea Kaiser, Annica Hansen, Aiman Abdallah, Max Alberti, Julia Frank-Tewaag, Ali Güngörmüs, Diana Herold, Kim Hnizdo, Natalie O’Hara, Alexandra Polzin, Carolin Reiber, Heiko Ruprecht, Tommy Scheel, Sigmar Solbach und Jochen Schweizer.

Apassionata EQUILA
Michelle Hunziker beim Schlussapplaus mit EQUILA-Ensemble
© Apassionata

Krönender Abschluss des Abends: Michelle Hunziker, Heino Ferch, Rebecca Mir und Mareile Höppner ließen es sich nach dem umjubelten Schlussapplaus zum großen Finale nicht nehmen, den zwei- und vierbeinigen Darstellern auf der Bühne zur glanzvollen Premiere zu gratulieren.

Prominente Stimmen am Premierenabend:

Michelle Hunziker
: „Faszinierend und zauberhaft. Eine Show, die mit einer tollen Mischung aus Emotionen und wunderschönen Pferden, das Herz berührt.“

Apassionata EQUILA
Heino Ferch mit Familie auf dem Red Carpet
© Apassionata

Heino Ferch: „Das ist das Schönste, was man mit Pferden machen kann. Es ist eine emotionale Show, die mich komplett vom Hocker reißt.“

Rebecca Mir: „Ich bin sprachlos. Es ist etwas völlig Neues. Man hatte das Gefühl, ganz nah dabei zu sein.“

Mareile Höppner: „Equila ist ein Feuerwerk und ein Ort, an dem man sich verzaubern lassen kann.“

Carolin Reiber: „Es war sensationell. Wer das nicht sieht, versäumt etwas.“

Karen Webb: „Ein wunderschönes Erlebnis für die ganze Familie! Meine Tochter ist begeisterter Pferdefan und saß die ganze Zeit fasziniert mit offenem Mund da.“

Apassionata EQUILA
Thomas und Lisa Müller auf dem Red Carpet
© Apassionata


Epische Momente, atemberaubende spektakuläre Reitkunst, begeisternde Akrobatik und eine bewegende Geschichte über Mut, Freundschaft und den berührenden Zauber der Begegnung zwischen Mensch und Pferd machen EQUILA zu einem einzigartigen Showerlebnis. EQUILA erzählt von der großen Freundschaft von Phero und seinem Pferd Arkadash. Beide wollen am jährlichen Turnier der besten Reiter des Landes teilnehmen und begeben sich dafür auf eine Reise durch das sagenumwobene Land EQUILA, um den Gipfel der Helden zu erreichen. Unterwegs erwarten sie faszinierende Abenteuer. Phero lernt nicht nur von den geschicktesten Reitern des Landes, sondern auch von der schönen Amara, um sich schließlich in der heimatlichen Wettkampfarena der großen Herausforderung zu stellen.

Ab sofort verwandelt sich der SHOWPALAST MÜNCHEN sechs Mal pro Woche in das Land EQUILA. Das zweieinhalbstündige Live-Ereignis beginnt mit einer Pre-Show 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Eine Show-Crew bestehend aus 120 Cast-Mitgliedern, Kreativen, Bühnentechnikern und 65 Pferden lässt das magische Reich allabendlich in München-Fröttmaning neu erwachen. Tickets von 29,90 Euro bis 129,90 Euro. Mehr Informationen unter www.apassionata.com .

Dienstag, 7. November 17
Sieben Nominierte in der Kategorie PROGRAMM beim 12. JUNGE OHREN PREIS ~ Musiktheatervermittler Rainer O. Brinkmann wird in der Kategorie EXZELLENZ ausgezeichnet
Mit sieben Nominierungen präsentiert die Fachjury des 12. JUNGE OHREN PREIS ihr erstes Votum für die  Kategorie PROGRAMM. Der Berliner Musiktheatervermittler Rainer O. Brinkmann (Staatsoper Unter den Linden) erhält die Auszeichnung in der Kategorie EXZELLENZ. Die Preisverleihung findet am 23. November 2017 in Frankfurt am Main statt. Der JUNGE OHREN PREIS prämiert herausragende Vermittlungsprogramme und würdigt Musikvermittler/innen für ihre beispielhafte Arbeit. Damit setzt der Wettbewerb Zeichen für ein lebendiges und modernes Musikleben.

Die Kategorie PROGRAMM steht für richtungweisende und konsistente Vermittlungsprogramme an Musikinstitutionen, die Musikvermittlung als integralen Bestandteil ihrer Arbeit begreifen.

Nominiert sind:
- Angebote für Jugendliche im Wiener Konzerthaus (Wiener Konzerthausgesellschaft)
- Educationprogramm des Klavier-Festival Ruhr (Stiftung Klavier-Festival Ruhr)
- Ludwig + DU (Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH)
- Piccolo Concerto Grosso (ox&öl Produktionen, Zürich)
- QuerKlang – Experimentelles Komponieren in der Schule (k&k kultkom, klangzeitort, Kulturkontakte e.V., Berliner Festspiele – MaerzMusik, Universität der Künste Berlin)
- SING! (Rundfunkchor Berlin)
- WDR Musikvermittlung (WDR)

Mit der Auszeichnung von Rainer O. Brinkmann in der Kategorie EXZELLENZ würdigt die Jury einen Musiktheatervermittler, der sich in herausragender Weise für die Vermittlung der Kunstform Oper einsetzt. Der Aufbau des Education-Programms an der Staatsoper Unter den Linden seit 2001 geht maßgeblich auf sein fachliches wie persönliches Engagement zurück. Zusammen mit Fachkolleg/innen etablierte er die Methode der Szenischen Interpretation von Musik und Theater im Musikunterricht sowie an Opernhäusern im deutschsprachigen Raum. Er ist Mitbegründer des weltweit ersten Ausbildungsgangs für Musiktheatervermittlung an der Universität Mozarteum in Salzburg.

Die Jury des 12. JUNGE OHREN PREIS besteht aus Hans Reinhard Biere (Deutsche Orchestervereinigung), Bettina Büttner-Krammer (Wiener Symphoniker), Matthijs Bunschoten (Musikkollegium Winterthur), Ute Legner (MEHR MUSIK! Augsburg), Irena Müller-Brozovic (Verein Musikvermittlung Schweiz+), Dr. Kerstin Unseld (SWR2), Pascal Sticklies (Philharmonie Luxembourg und Orchestre Philharmonique Luxembourg), Dr. Lisa Unterberg (Jeunesses Musicales Deutschland), Hartmut Welscher (VAN Magazin).

Die Preisverleihung mit Bekanntgabe des/r Preisträger/in in der Kategorie PROGRAMM findet am 23. November 2017 (19.30 Uhr) in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main statt.

Der JUNGE OHREN PREIS wird gefördert durch die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL). Medienpartner sind Deutschlandradio Kultur, die Zeitschrift „das Orchester“ und die neue musikzeitung.

Dienstag, 7. November 17
Oper Frankfurt: Ersten Soiree des Opernstudios der Spielzeit 2017/18 "Un'aura amorosa"
Anlässlich der ersten Soiree des Opernstudios der Spielzeit 2017/18 am Montag, dem 13. November 2017, um 20.00 Uhr im Holzfoyer der Oper Frankfurt, präsentieren die derzeitigen Stipendiaten der Oper Frankfurt unter dem Motto „Un'aura amorosa“ („Der Odem der Liebe“) ein Programm mit Ausschnitten aus Mozarts Così fan tutte sowie weiteren bekannten Werken des internationalen Opernrepertoires wie Tschaikowskis Eugen Onegin und Thomas' Hamlet.

Elizabeth Sutphen und Micolai Trabla
Elizabeth Sutphen und Mikolaj Trabka

© Wolfgang Runkel ~ www.wolfgang-runkel.de

Zu den Mitwirkenden gehören die amerikanischen Sopranistinnen Alison King und Elizabeth Sutphen sowie der koreanische Tenor Jaeil Kim, der kanadische Bariton Iain MacNeil, sein polnischer Fachkollege Mikolaj Trabka und der südafrikanische Bassbariton Thesele Kemane. Begleitet werden die Nachwuchskünstler vom dem jungen polnischen Solorepetitor Michal Golawski.

Karten zum Preis von € 15 / ermäßigt € 7,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
Eine weitere Soiree des Opernstudios in dieser Saison findet am 23. Mai 2018 statt.

Montag, 6. November 17
Peter von Matt wurde mit dem Zürcher Festspielpreis 2017 ausgezeichnet
Peter von Matt erhielt am Sonntag für seine herausragenden Leistungen für das Zürcher Kulturleben den mit CHF 50‘000.- dotierten Zürcher Festspielpreis. Die Künstlerische Kommission der Festspiele Zürich würdigt den Germanisten, der dieses Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, sowohl für seine Verdienste als Kulturvermittler, wie auch für sein einzigartiges, literarisches Werk.
Zum 11. Mal verlieh am Sonntag die Künstlerische Kommission der Festspiele Zürich den mit CHF 50'000.- dotierten, und vom Bär-Kaelin Fonds ermöglichten, Zürcher Festspielpreis. Der Preis geht dieses Jahr an den Doyen der Schweizer Germanistik Peter von Matt. Die aus den Intendantinnen und Direktoren von Schauspielhaus, Opernhaus, Kunsthaus und Tonhalle-Orchester Zürich bestehende Künstlerische Kommission der Festspiele Zürich hat entschieden, den Germanisten und Schriftsteller für seine herausragenden Leistungen für das Zürcher Kulturleben und für sein einzigartiges, literarisches Werk mit diesem spartenübergreifenden Preis zu würdigen.

Festspiele Zürich 2017
Peter von Matt wurde mit dem Zürcher Festspielpreis 2017 ausgezeichnet
© Philipp Ottendörfer


Ein unermüdlicher und feinsinniger Forscher
Barbara Frey, Intendantin des Schauspielhaus Zürich über den Preisträger: „Peter von Matt hat einige der bedeutendsten und schönsten Schriften zur Literatur verfasst. Er ist ein unermüdlicher und feinsinniger Forscher, der jenseits akademischer Trampelpfade in der Literatur unablässig neue Wahrheiten entdeckt und ungeahnte Verbindungen zwischen dem geschriebenen Wort und dem öffentlichen Diskurs herstellt.“ Die Vertreterinnen des Bär-Kaelin Fonds, Monique Bär und Barbara Albers, zeigen sich über die Wahl von Peter von Matt erfreut: „In 25 Jahren als Professor für Germanistik an der Universität Zürich hat Peter von Matt seinen Studierenden vor allem Eines gelehrt: genau zu lesen. Auch dafür steht ihm nun im postfaktischen Jahr 2017 der Zürcher Festspielpreis zu.“
 
Generationen von Literaturwissenschaftlern nachhaltig geprägt
Er hat aber nicht nur Generationen von Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissen-schaftlern nachhaltig geprägt. Indem er stets auch die Berührung zu den anderen Künsten und Künstlern suchte, hat er laut Barbara Frey die Kultur in Zürich, und weit darüber hinaus, befruchtet: „Als brillianter Redner und sensibler Gesprächspartner ist er ein Glücksfall für das gesamte Kulturschaffen Zürichs und ein Botschafter weit über die schweizerische Landesgrenze hinaus“, so Frey weiter.  Auch nach seiner Emeritierung im Jahr 2002 hat Peter von Matt in regelmässigen Abständen für Lesegenuss gesorgt: Seine Essay-Sammlung „Das Kalb vor der Gotthardpost. Zur Literatur und Politik der Schweiz“ wurde 2012 als erstes nichtbelletristisches Werk mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Ende Januar dieses Jahres erschien zudem sein jüngstes Buch „Sieben Küsse. Glück und Unglück in der Literatur“, das bereits in vielen Medien diskutiert wurde.
 
Schönheit ist ein Meschheitsprojekt
Passend zum Thema der Festspiele 2018 setzte er sich mit Schönheit und Wahnsinn auseinander und hielt an der Verleihung vor dem zahlreich erschienenen Publikum als Dank eine Rede mit dem Titel „Schönheit / Wahnsinn. Das Nachdenken über die Schönheit ist ein Meschheitsprojekt“. Laut Barbara Frey gehören diese zwei zentralen und verwandten Begriffe in sein Schaffen: „Er bringt sie uns nahe, indem er sie in seinem Werk stets neugierig mit dem Leben selbst in Verbindung bringt.“
 
Die Festspiele Zürich werden alle zwei Jahre gemeinsam von Opernhaus Zürich, Schauspielhaus Zürich, Kunsthaus Zürich, Tonhalle-Orchester Zürich und weiteren Kulturinstitutionen der Stadt und des Kantons Zürich veranstaltet (Total 31 Institutionen im Jahr 2016). Angeregt von einem gemeinsamen Thema ermöglichen sie im Sommer Begegnungen der Künste, die die Vielfalt des Zürcher Kulturlebens widerspiegeln.
 
2018 widmen sie sich vom 1. – 24. Juni dem Thema „Schönheit / Wahnsinn“.

www.festspiele-zuerich.ch

Montag, 6. November 17
studioNAXOS FFM: rot oder tot 2.0
Am 24. November 17 hat im Frankfurter im studioNAXOS die zweite Folge von rot oder tot Premiere. Diesmal werden die 60er Jahre ins Zentrum des Abends gerückt und der Frage nachgegangen was wäre, wenn... Eine Sprechtheaterversion, in die das Publikum eingreifen und den Verlauf mitbestimmen kann.

Folge 2: Der Weltfrieden hat nichts mit Dir zu tun.
Eine sozialistische Romeo & Julia - Erzählung. Wir begeben uns in die 60er Jahre der DDR. Ein Sohn, der die alten Männer im Politbüro verspottet. Ein Sohn, der dann, als er 1968 mit seiner Freundin gegen den Einmarsch der Sowjetunion in die CSSR protestiert, vom eigenen Vater ins Gefängnis gebracht wird. Eine Tochter, die ohne es zu wollen, den Oktoberklub ins Leben ruft, angetreten, eine Bühne zu etablieren, auf der, unzensiert, Texte und Lieder gezeigt werden sollten. Eine Tochter, die, als sie selbst ein Kind erwartet, mit ihrem Geliebten ins Gefängnis muss, weil sie ihren Mund aufgemacht hat. Ein Geliebter, der schon längst eine neue Liebe hat. Wie in der ersten Folge auch – die in den 50ern verortet war – handelt es sich um einen immersives Preenactment, indem die Zuschauer*innen dazu eingeladen werden, den Abend mitzugestalten und zu verändern oder sich zurückzulehnen und zu zu schauen.

www.studionaxos.de

Montag, 6. November 17
Jazz & The City Salzburg – ein Festival-Resümee
300 Musiker in 100 Bands bei 50 Konzerten - ein Marathon, den man nicht mitlaufen kann. Eher sollte man sich mitreißen und treiben lassen. Genau das taten die rund 30.000 Besucher von Jazz & The City, ebenso neugierig wie gut informiert vom 25. bis 29. Oktober in der Salzburger Altstadt.

Im Eröffnungskonzert des Andromeda Mega Express Orchestras am Mittwochabend mit weiten Spannungsbögen und den vielen, grandios umgesetzten Einflüssen und Inspirationen, gab es nur eine einzige Enttäuschung, als das Publikum nicht auf Anhieb die Registernummer des Köchelverzeichnisses eines angespielten Mozart- Streichquartetts parat hatte. Aber dafür kann man sich an anderer Stelle auf die Salzburger verlassen, wenn es auf der Bühne tanzbare Rhythmen gibt, wie beim zweiten Eröffnungsact – Mokoomba – dann hält es nur noch vereinzelte auf den Stühlen, der Rest des großen Saales im republic schwingt die Hüften.

Es hatte sich herumgesprochen, dass es neben diesem Grand Opening auch ein Kontrastprogramm im Afro Café gab. Das bunte Kleinod war dicht besetzt, selbst auf der Straße spitzten die Besucher die Ohren, als Aline Frazao aus Angola ihre sehnsüchtigen Lieder zur Gitarre sang. Kurz darauf quirlte eine andere lusophonische, sprich: aus dem portugiesischen Einflusskreis stammende Band, den Markussaal um die Ecke auf. Schwer originell präsentierten sich die drei jungen Mädchen von Quartabé aus Brasilien in Schuluniformen an Schlagzeug und zwei Klarinetten, der einzige Mann im Bunde wippte hinter dem Keyboard. Es gab Schrägstes und Eingängiges in Sachen des brasilianischen Komponisten Moacir Santos, aber weil es so charmant und witzig serviert wurde, mochten es die Leute nach einem kurzen Verdutzungsschreck.
 
Der Donnerstag begeisterte nicht nur mit spätsommerlichen Temperaturen, auch musikalisch ging die Sonne auf. Im Künstlerhaus sorgte das Projekt "Out of the Box" für ungewöhnliche, höchst kreative Begegnungen zwischen Musikern, Architekten und Schauspielern. Ein Grundgedanke, der das Festival auch in den kommenden Tagen prägen sollte: die Offenheit, das Miteinander von unterschiedlichen musikalischen Konzepten. Das reichte von den spirituellen Sphären des afrikanischen Griot Ali Boulo Santo Cissoko und dem deutschen Trompeter Volker Goetze, von Sessions mit den Altmeistern der brasilianischen Musik Azymuth und ihren Bewunderern von Quartabé, von amerikanischen Jazzstudenten und ihrem "Prof" Billy Hart bis zu den israelischen Jazz-Energetikern von Shalosh und dem amerikanischen Singer-Songwriter-Charismat Jeff Taylor. Letzteren verschlug es früh morgens in die Katakomben beim Petersfriedhof, um sich dort für seine nächste Produktion einzusingen. Auch bei seinem Soloprogramm in der Galerie Frey und bei dem sagenhaften Auftritt mit dem Großprojekt Stereography mit Musikern aus den USA und Österreich zog dieses Gesamtkunstwerk aus New Jersey das Publikum in seinen Bann. Umwerfende Bühnenpräsenz kündigte da Großes an. Er selbst schob es auf das Umfeld: "Diese Stadt ist magisch."

Zurück zum Donnerstag: A Novel of Anomaly um den Stimmzauberer Andreas Schaerer stellte im republic spielerisch die Hörgewohnheiten auf den Kopf. Hayden Chisholm war im Nachhall der Kollegienkirche mit der Shrutibox bestens aufgehoben, im Mozartkino hat er später zu Experimentalfilmen aus den Dreißigern wunderbar an deren traditionellen (Latin)-Jazz angeknüpft, dazu die inoffizielle Welturaufführung eines Films, zu dem er die Musik komponiert und eingespielt hat. Ebenfalls zum ersten Mal bewies sich an diesem Abend der kanadische Allrounder Socalled als DJ - mit alten Schallplatten voller "Jewish Music" von Freilach bis Mambo. Sein Soloprogramm mit Kurt-Weill-Liedern zum Klavier und jüdischen Songs begeisterte am Freitagabend im Toihaus Theater und tags darauf ganz intim bei Bücher Stierle. "Ich hatte ja keine Ahnung, wie schön diese Stadt ist", meinte er. "Und wie aufmerksam die Menschen selbst am Rande eines Einkaufssamstags zuhören."

Am Abend kuratierte der norwegische Pianist und Labelmacher Bugge Wesseltoft die Konzerte im Markussaal. Vor allem der moderne, angenehm elektro-fricklige Soul von Rohey konnte die Besucher begeistern. Club-Musik auf höchstem Niveau brachte die Nacken zum Nicken und machte die Tanzgelenke geschmeidig.

Eine neue Zusammenarbeit mit dem Berliner Festival xjazz wurde am Samstag mit Memento eröffnet, bei dem die Musik und das Trio des Festivalmachers Sebastian Studnitzky, selbst an Trompete und Flügel, auf ein Salzburger Streichquartett traf. "Es ist immer ein Wagnis, wenn man mit Musikern spielt, die man noch nicht kennt", meinte Studnitzky eingangs. "Aber in Salzburg sind Streicher ja eine sichere Bank." Das bewies sich eindringlich und emotional im anschließenden Konzert. Bevor der zweite xjazz-Act Komfortrauschen den Abend mit energischer, live gespielter Club-Musik beschloss, gab es einen testosteronberauschten Auftritt des Trios Hang Em High - improvisierte Musik wie für einen modernistischen Mortadella-Western oder, ganz anders und ebenso großartig, die stimmgewaltigen (Ma-)Donnen von Assurd im Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Zwei von ihnen kamen am Sonntagabend zur Zugabe mit "Bella Ciao" auf die Bühne, dem Folk-Musik-Projekt, das beim Finale im Landestheater mit Partisanen- und Arbeiterliedern Italiens aufwartete. Ein würdiger Abschluss, besonders im Doppelpack mit den famosen Strottern und der Jazzwerkstatt Wien, die zuvor die lachenden Besucher mit den Akten-Nöten des kleinen Mannes bis zu einer Predigt auf die weiblichen Selbstverwirklichungsmöglichkeiten unterhielten.

Ein unerwartetes Highlight beim bunten Treiben in der Altstadt aber war ein Ort den es eigentlich gar nicht gibt. Als Illusion und Freiraum gedacht, wurde ein leerstehendes Wohnhaus im Andräviertel zum New Yorker Chelsea Hotel und lud Besucher wie Künstler zu illustren Begegnungen. Das für die zwei “letzten“ Tage aus der Taufe gehobene “Hotel” hat Geschichte(n) geschrieben - die beeindruckendste: die Fiktion hat die Realität ausgestochen! Zahlreichen Besuchern war die langzeitige Existenz des Hotels einleuchtender als dessen Unwahrscheinlichkeit, das oberflächliche Theaterdekor überzeugender als die ganz offensichtlich nicht hotelgemäße Raumstruktur. “Wir haben 15 Jahre lang schräg gegenüber gewohnt und nie bemerkt, dass hier ein Hotel ist ...“ (Eintrag aus dem Gästebuch).
Das Chelsea war zwanzig offizielle Tag- und etliche zusätzliche Nachtstunden in Betrieb und die Gäste kamen zahlreich: Insider aus der festivaleigenen Musikszene und übers Programm angezogenes Publikum und Neugierige. Es wurde gefeiert und gejammt, bis am Ende die Salzburger & weitgereiste Festivalgäste eingezogen und das Hotel mit eigenen Happenings bewohnt haben: konspirative Sitzungen im Office, Lesungen in der Lobby, Kostümatelier, DJ-Sessions mit Plattenausverkauf, Konzerte und Performances.

Fazit: ein von der Unternehmerschaft der Altstadt gegründetes und maßgeblich finanziertes Festival mit vielen Highlights und großen Momenten, ein Jazztraum im Herbst, wie man ihn so selten erlebt hat und wie er ohne die zahlreichen Unterstützer nicht zustande gekommen wäre. Gleich beide privaten Salzburger Brauereien Stiegl und Trumer zählen zu den zuverlässigen Partnern und wenn das Autohaus Frey die Künstler mit dem Jaguar-Shuttle abholt, so ist doch deutlich zu erkennen, dass es hier um weit mehr als um reines Sponsoring geht. Tina Heine, Intendantin: "Es war pure Freude zu sehen, wie der Charme der Salzburger Altstadt die Künstler inspiriert hat, mehr spielen zu wollen als ursprünglich geplant – man verbredete sich zu spontanen Konzerten, ob in den Gassen oder Durchhäusern, bei Sessions oder im Künstlerhaus. Und so hatten Besucher wie Musiker trotz aller spannenden Architektur und Räumen das gleiche im Kopf: die Musik ist das Ziel!“

Termin 2018: 17.-21.Oktober

www.salzburgjazz.com 

Montag, 6. November 17
Musical SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS feiert Premiere am Theater Lüneburg
Halb Krimi, halb Verwechselungsgeschichte und sehr viel Komödie: Das Musical SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS nach dem gleichnamigen Kult-Film von Billy Wilder und I. A. L. Diamond feiert am 11. November um 20 Uhr Premiere im Großen Haus. Für die weibliche Hauptrolle konnte das Theater Lüneburg Merle Hoch gewinnen, die u.a. in Hamburg und Stuttgart die Jane in dem Musical TARZAN spielte. An ihrer Seite sind Gerd Achilles und Kristian Lukas zu erleben, die bereits mehrfach am Haus gastierten. Ballettdirektor Olaf Schmidt, der in der vergangenen Spielzeit im Musiktheater u.a. als Regisseur bei den Erfolgsproduktionen IM WEISSEN RÖSSL und SCHLAFES BRUDER (UA) in Erscheinung trat, inszeniert das Musical von Jule Styne und Peter Stone voller Swing und mit Bigband-Sound. Die Musikalische Leitung hat der 1. Kapellmeister, Ulrich Stöcker, inne. Barbara Bloch zeichnet für das Bühnenbild und Claudia Möbius für die Kostüme verantwortlich. Bis zum 27.05.2018 stehen 14 weitere Vorstellungen auf dem Programm. Die Premiere sowie die Silvestervorstellung sind bereits ausverkauft.

Die arbeitslosen Jazzmusiker Joe und Jerry werden unfreiwillig Zeuge eines Verbrechens und sind fortan auf der Flucht vor den Gangstern. Als Frauen verkleidet landen sie in einer Damen-Jazz-Kapelle und bald darauf in Florida, im Land der Reichen und Berühmten. Joe verliebt sich in die Sängerin, Sugar Kane, und Jerry wird bald schon von einem Millionär begehrt. Was folgt ist ein Strudel aus Irrtümern, Verwechselungen, Rendezvous und Versteckspielen, an dessen Ende – draußen auf hoher See – nichts mehr sicher scheint.
Billy Wilders Filmkomödie MANCHE MÖGEN‘S HEISS aus dem Jahr 1959 ist Kult. Doch auch die Musical-Version des Films wurde ein außergewöhnlicher Erfolg und erreichte nach seiner Uraufführung 1972 allein am Broadway über 500 Aufführungen.

SUGAR – MANCHE MÖGEN’S HEISS
Premiere 11.11.2017 um 20 Uhr / Großes Haus – ausverkauft
Musikalische Leitung: Ulrich Stöcker
Inszenierung und Choreographie: Olaf Schmidt
Bühnenbild: Barbara Bloch
Kostümbild: Claudia Möbius
Mit: Merle Hoch (Sugar Kane), Gerd Achilles (Joe (Josephine)), Kristian Lucas (Jerry (Daphne)) Ulrich Kratz (Sir Osgood Fielding), Claudine Tadlock (Sweet Sue), Steffen Neutze (Bienstock), Oliver Hennes (Spats Palazzo, Gangster), Gerhard Kensbock (Dude), Volker Tancke (Knuckles Norton), Wlodzimierz Wrobel (Erster Gangster), Marcus Billen (Zweiter Gangster, Taxifahrer), Astrid Gerken, Sarah Hanikel, Dobrinka Kojnova-Biermann, Kirsten Patt, Elke Tauber (Mitglieder der „Society Syncopators“)
Damen und Herren des Balletts
Mitglieder des Opernchors, Herren-Extra-Chor, Statisterie,
Lüneburger Symphoniker

www.theater-lueneburg.de

Samstag, 4. November 2017
Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2017: Gewinnerinnen und Gewinner
Gestern Abend wurden im Schauspiel Leipzig zum 12. Mal die Gewinner des Deutschen Theaterpreises DER FAUST ausgezeichnet. Durch den Abend führte der Schauspieler und Musiker Christian Friedel in Anwesenheit der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung sowie der Kulturbürgermeisterin Leipzigs, Dr. Skadi Jennicke.

Der FAUST 2017
Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2017

© markus nass fotografie

Die Preisträger des Deutschen Theaterpreises DER FAUST 2017 sind:

Regie Schauspiel: Johanna Wehner, „Die Orestie“, Staatstheater Kassel
Darstellerin/Darsteller Schauspiel: Karin Neuhäuser in „Wut/Rage“, Thalia Theater Hamburg
Regie Musiktheater: Christoph Marthaler, „Lulu“, Hamburgische Staatsoper
Sängerdarstellerin/Sängerdarsteller Musiktheater: Gloria Rehm, Marie in „Die Soldaten“, Staatstheater Wiesbaden
Choreografie: Maria Campos & Guy Nader, „Fall seven times” im Rahmen des zweiteiligen Ballettabends „Magma”, Staatstheater Mainz
Darstellerin/Darsteller Tanz: Sylvana Seddig in „Iphigenie“, Schauspiel Frankfurt
Regie Kinder- und Jugendtheater: Hannah Biedermann, „entweder und“, Junges Ensemble Stuttgart (JES)
Bühne/Kostüm: Sebastian Hannak, Raumbühne „Heterotopia“, Oper Halle

Mit dem Preis für das Lebenswerk geehrt wurde Elfriede Jelinek.
Die Laudatio auf die Ehrenpreisträgerin hielt der Theaterregisseur und Intendant des Schauspiel Leipzig, Enrico Lübbe.

Der FAUST 2017
Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2017
Gloria Rehm

© markus nass fotografie

„Mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ehren wir herausragende Künstlerinnen und Künstler, die für die ästhetische Autonomie der Künste ebenso stehen wie für ihre gesellschaftliche Wirksamkeit. Der Lebenswerkpreis für Elfriede Jelinek ist hierfür ein besonders prägnantes Zeichen“, so der Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Intendant des Deutschen Theaters in Berlin, Ulrich Khuon. Gastgeber des Deutschen Theaterpreises DER FAUST waren in diesem Jahr der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig.

Eine Zusammenfassung der Ausstrahlung ist in 3sat am Sonntag, 5. November 2017, ab 17.45 Uhr zu sehen.

Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST 2017 wird veranstaltet und gefördert durch den Freistaat Sachsen, die Stadt Leipzig, die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein. Weitere Kooperationspartner sind 2017 die Standortkampagne des Freistaates Sachsen unter dem Motto „So geht sächsisch“ (www.so-geht-saechsisch.de) und der Deutsche Bühnenverein Landesverband Sachsen.

Veranstaltungspartner 2017 ist das Schauspiel Leipzig. Medienpartner sind 3sat, Deutschlandfunk Kultur und Die deutsche Bühne. Automobilpartner ist Skoda.

Samstag, 4. November 2017
Gandersheimer Domfestspiele 2018
Das Warten hat ein Ende: Seit gestern gibt es Karten für die 60. Gandersheimer Domfestspiele. Während der Spielzeit vom 10. Juni bis 05. August 2018 werden vor der Stiftskirche wieder vier Inszenierungen zu sehen sein: Vom klassischen Schauspiel über ein Tanzmusical und eine Musical-Comedy bis hin zum Kinder- und Familienstück ist sicherlich für jeden Zuschauergeschmack etwas Passendes dabei.
 
PETER PAN ~ Kinder- und Familienstück nach einer Geschichte von James Matthew Barrie
Peter Pan nimmt die Zuschauer mit auf eine Traumreise durch die Lüfte. Hier erlebt er spannende Abenteuer mit Wendy, Kapitän Hook, Tigerlilly, Glöckchen und vielen anderen mehr. Ein Theaterspaß für die ganze Familie; Premiere: Sonntag, 10. Juni, 15 Uhr
 
JEDERMANN von Hugo von Hofmannsthal
Die Jubiläumsproduktion der Gandersheimer Domfestspiele verspricht ein großes Freilicht-Spektakel zu werden. Gespielt, gesungen und getanzt wird eine neue Version der bekannten Geschichte um „Jedermann“, der vom Tod geholt wird und von seinen Reichtümern nichts ins Jenseits mitnehmen kann. Premiere: Freitag, 15. Juni, 20 Uhr

THE ADDAMS FAMILY ~ Musical Comedy von Marshall Brick und Rick Elice, Musik und Liedtexte von Andrew Lippa
Die total verrückte und temporeiche Inszenierung bringt wohl eine der skurrilsten Familien Amerikas auf die Festspielbühne: Die Addams Family. Das Musical wirft einen ziemlichen unkonventionellen Blick auf die Frage: Was ist eigentlich normal? Premiere. Freitag, 22. Juni, 20 Uhr

FAME – DAS MUSICAL; Buch Jose Fernandez, Texte von Jacques Levy und Musik von Steve Margoshes
Das Musical erzählt den großen Traum von Glanz, Glück und Ruhm. Im Mittelpunkt des turbulenten Geschehens stehen die Studenten einer amerikanischen Musicalschule mit ihren Triumphen, Niederlagen, großen Karriereträumen und bitteren Enttäuschungen. Premiere Freitag, 29. Juni, 20 Uhr

www.domfestspiele-gandersheim.de

Samstag, 4. November 2017
Ritchie Blackmore´s RAINBOW am 18. April 2018 live im Berliner Velodrom
Ritchie Blackmore's Rainbow werden im kommenden Jahr ein exklusives Konzert in Deutschland spielen: Am 18. April 2018 kommen die Rocker ins Berliner Velodrom! Unter dem Motto ‚Memories in Rock‘ können sich Heavy Metal- und Rock-Fans auf Klassiker von Rainbow und Deep Purple freuen.

Karten für das exklusive Konzert von Ritchie Blackmore´s Rainbow sind ab sofort unter der Tickethotline 01806-777 111 (20ct/Anruf aus dem dt. Festnetz, 60ct/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz), unter www.myticket.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Ritchie Blackmore, der ehemalige Gitarrist von Deep Purple, gründete im Jahre 1975 die Band Rainbow, die mit über 28 Millionen verkauften Alben zu den erfolgreichsten Rockbands der 1970er und 1980er Jahre zählt. Ende 2015 wurde die Band in neuer Besetzung wiederbegründet. Neben Blackmore gehören seither Lords of Black Sänger Ronnie Romero, Stratovarius Keyboarder Jens Johansson, Blackmore's Night Drummer David Keith und Bassist Bob Nouveau aka Bob Curiano Rainbow an.

Freitag, 3. November 17
Die neue Redenreihe »WERTE_aber welche?« am Schauspiel Frankfurt
Die Redenreihe Werte_aber welche? am Schauspiel Frankfurt ist eine neue Serie von sechs Debatten über das, was uns spaltet. Die Gesellschaft, in der wir heute leben, verändert sich rapide. Migration und der globale Kulturaustausch schaffen Herausforderungen für die Integration mit der autochtonen Bevölkerung und ihren Gepflogenheiten, die Verschärfung von wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten erzeugen Spannungen zwischen den existierenden gesellschaftlichen Schichten, und die internationale Konfliktlage wird zunehmend bedrohlich.

Colin Crouch © Warwick Business School
Colin Couch
© Warwick Business School

Die neue Redenreihe gibt Raum, diese Veränderungen zu reflektieren und zu diskutieren.   Zu der Reihe sind Wissenschaftler und Praktiker aus verschiedenen Disziplinen zu Vortrag und Diskussion geladen, um mit den Bürgern dieser Stadt, mit den Menschen, die die Gesellschaft konstituieren, die Herausforderungen zu benennen und mögliche Lösungen zu erörtern. Denn WIR, das sind alle Frankfurterinnen und Frankfurter, unabhängig von Herkunft und Wohlstand. 

Jede Debatte beginnt mit einem 30 bis 40 Minuten langen Impulsvortrag des eingeladenen Gastes. Im Anschluss daran diskutieren die Zuschauer in kleineren Gruppen untereinander und sammeln Fragen,  die in einem anschließenden moderierten Gespräch der Redner oder die Rednerin beantworten soll. So entsteht ein partizipativer Diskursraum.

Themen und TERMINE
15. November 2017 – Wut macht frei:
Warum sind in unseren Demokratien Emotionen wichtiger geworden als Werte? Mit dem englische Soziologen Colin Crouch

12. Dezember 2017 – Glück macht arm:
Muss es eine neue Verfassung  von Verzicht und Teilen geben? Mit dem Glücksforscher aus Bhuthan Ha Vinh Tho
Gefördert von der Crespo-Foundation

30. Januar 2018 - Schleier macht stark:
Welche Werte vermittelt der Islam? Mit der Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan

März 2018 – Schweigen macht Gold:
Wie verteidigen wir unsere Redefreiheit? Mit dem türkischen Journalisten Timothy Garton Ash
Gefördert vom Börsenverein des deutschen Buchhandels

22. April 2018 – Geld macht schön:
Bestimmt der Geldwert unsere Gesellschaft? Mit dem Wirtschafts-und Gesellschaftswissenschaftler Oliver Nachtwey

22. Mai 2018 – Deutsch macht Geschichte:
Wer bestimmt den Wert des Deutschen? Mit der Autorin Jagoda Marinic

Veranstaltungen in deutscher und englischer Sprache

Biografien:

Colin Crouch

ist britischer Politikwissenschaftler und Soziologe. Von 1985 bis 1994 war er Professor für Soziologie an der University of Oxford und von 1995 bis 2004 Professor für Comparative Social Institutions am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz (EUI). Seit 2004 lehrte er bis zu seiner Emeritierung als Professor für Governance and Public Management an der University of Warwick, England. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf den Gesellschaftsstrukturen in Europa mit besonderem Focus auf Arbeitsmarkt, Gender und Familie.

Ha Vinh Tho
ist Leiter des Gross National Happiness (GNH) Center in Bhutan. In Bhutan werden Entscheidungen nach einem ganzheitlichen Wertesystem getroffen – so hat Bhutan beispielsweise abgelehnt, Mitglied in der WTO zu werden, da sich dies negativ auf das Gesamtwohl ausgewirkt hätte. Vin Tho arbeitet seit viele Jahren in den Krisenregionen der Erde und hält weltweit Vorträge darüber, was glückliche Menschen auszeichnet, wie sie ihr Miteinander gestalten und welche Relevanz sich daraus für unsere Gesellschaft und Wirtschaft ergibt.

Naika Foroutan
Naika Foroutan ist Professorin für "Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik" und stellvertretende Institutsdirektorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität in Berlin. Zu den Schwerpunkten ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit gehören u.a. die Themen Migration und Integration; Islam- und Muslimbilder in Deutschland; Identität und Hybridität; politischer Islam und gesellschaftliche Transformation von Einwanderungsländern. Im Jahr 2011 erhielt sie den Berliner Integrationspreis für ihr Eingreifen in die bundesweit kontrovers geführte »Sarrazindebatte«, 2012 den Wissenschaftspreis der Fritz Behrens Stiftung.

Can Dündar
studierte Journalismus in Ankara und London und promovierte 1996 in Politikwissenschaften. Dündar schrieb für diverse Zeitungen, publizierte über zwei Dutzend Bücher und produzierte zahlreiche Fernsehdokumentationen. Er war bis vor kurzem Chefredakteur der renommierten Tageszeitung Cumhuriyet. Im November 2015 wurde Dündar verhaftet. Staatspräsident Erdogan persönlich stellte Strafanzeige und fordert lebenslange Haft. Hintergrund ist Dündars Berichterstattung über Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes an syrische Extremisten. Noch im gleichen Jahr erhielt er den Menschenrechtspreis der Organisation Reporter ohne Grenzen, sowie zahlreiche Preise für Pressefreiheit. Dündar lebt und arbeitet zurzeit in Berlin.

Oliver Nachtwey            
ist Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftler, Globalisierungskritiker und Soziologe. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Arbeit, Ungleichheit, Protest und Demokratie. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen sowie Online-Portale. Seit 2014 ist Nachtwey als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeit und Organisation der TU Darmstadt tätig. 2015/16 vertrat er eine weitere Professur für Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Im August 2017 tritt er nun seine Professur für Sozialstrukturanalyse an der Universität Basel an. Seit März 2017 ist Nachtwey Träger des Preises für Wirtschaftspublizistik »Wirtschaft.Weiter.Denken« 2016, den er für sein Buch »Die Abstiegsgesellschaft – Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne« (2016) erhielt.

Jagoda Marinic                
ist gebürtige Kroatin und deutsche Autorin und Kolumnistin. Für den Erzählband „Russische Bücher“ (2005) erhielt sie den Grimmelshausen-Förderpreis. Ihr Roman »Die Namenlose« war für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert und wurde vom Magazin Der Spiegel zu den wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres 2007 gezählt. Zuletzt erschien von ihr »Made in Germany. Was ist deutsch in Deutschland?«. Derzeit lebt und arbeitet Jagoda Marinic in Heidelberg. Dort gründete sie 2012 das Interkulturelle Zentrum und das International Welcome Center, initiiert Integrationsprojekte und findet Formate für Diversitythemen. Bundesweit ist sie als Rednerin und Publizistin u.a. zu den Themen Integration, Willkommenskultur, Diversity und Interkultur gefragt.

www.schauspielfrankfurt.de

Freitag, 3. November 17
Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main cresc… 2017 – TRANSIT – Zwischen Kunst und Politik
Die vierte Ausgabe des internationalen Musikfestivals „cresc… Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main“ präsentiert von Mittwoch, 22., bis Sonntag, 26. November, unter dem Motto „Transit“ Ensemble- und Orchestermusik, Avantgarde-Jazz, eine Tanz-Musik-Performance sowie ein Podiumsgespräch. Das Festival mit 14 Veranstaltungen an sieben Spielorten in Frankfurt, Wiesbaden und Hanau steht diesmal im Spannungsfeld von „Kunst und Politik“.

Nach „Musik und Raum“, „Musik und Zeit“ und „Musik und Film“ widmet sich das diesjährige Festival einem Thema mit einem drängenden aktuellen Bezug. Angesichts dramatischer Flucht- und Migrationsbewegungen weltweit ist „Transit“ das Wort der Zeit. Eine Vokabel, die auch schreckliche Assoziationen wecken kann, wie die Flucht vor Kriegen, Verfolgung oder Umweltkatastrophen; eine Vokabel, die zugleich für vielfältige Veränderungsprozesse und Wandlungen steht, denen die Gesellschaften zurzeit ausgesetzt sind und die sie selbst verantworten.

Unter dem  Motto „Transit“ wird Künstlern besonderer Raum gegeben, die Grenzen überschreiten, sich stets neu verorten und die sich zwischen Ländern, Kulturen und Genres bewegen. So etwa der Komponist Isang Yun, dessen Geburtstag sich zum 100. Mal jährt und der zeitlebens zwischen Süd- und Nordkorea, zwischen Europa und Asien und Tradition und Moderne vermittelte. Indem cresc… 2017 ausgewählte Werke von ihm mit aktuellen musikalischen Stellungnahmen verbindet, bezieht die Biennale damit pointiert Stellung zu Aspekten des gegenwärtigen globalen Transits, des politischen wie des ästhetischen.

Neue Wege geht das Festival auch mit drei Impulsvorträgen renommierter Publizisten und Wissenschaftler. So beleuchten der ehemalige ARD-Auslandskorrespondent für Ostasien Peter Kujath, die ehemalige Kulturstaatsministerin Christina Weiss und die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor den Begriff Transit aus ihrer jeweiligen Perspektive.

Die Träger des Festivals cresc…
cresc... Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main ist ein Festival von Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester in Kooperation mit Alter Oper Frankfurt, Institut für zeitgenössische Musik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Internationaler Ensemble Modern Akademie und Hessischem Staatstheater Wiesbaden.

cresc… Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main
22. - 26. November 2017
TRANSIT - Zwischen Kunst und Politik

Interpreten:
Ensemble Modern, Ensemble Modern Orchestra, hr-Sinfonieorchester, hr-Bigband, Studierende der HfMDK, Musiker der Internationalen Ensemble Modern Akademie, Kiriakos Hadjiioannou, Fabrice Mazliah, Musiker von Bridges – Musik verbindet, Schüler der Bettinaschule, Ilan Volkov, Patrick Pulsinger, Albert Horne, Hessisches Staatsorchester und Opernensemble, Aki Takase, DJ Illvibe, Alexander von Schlippenbach, SWR Vokalensemble, Peter Rundel, Michael Alber, Enno Poppe

Isang Yun: Réak, Engel in Flammen, Königliches Thema sowie Kammermusikwerke

Uraufführungen:
Hyperion – Higher States, Part 2; Martin Matalon: Spinning Lines; Martin Grütter: Allheilmittel; Matej Bonin: Shimmer II; Malte Giesen: Surrogat/Extension; Ole Hübner: Drei Menschen, im Hintergrund Hochhäuser und Palmen und links das Meer; Vladimir Gorlinsky: Hymns and Laylas of Mascow Securalism; Andreas Eduardo Frank: How to pronounce Alpha – Zwischenlaut und Überzahl; Alexander von Schlippenbach: Neues Werk; Aki Takase: Neues Werk; Mariam Rezaei: Top///

sowie Kompositionen von: Zeynep Gedizlioglu, Philippe Manoury, Bernhard Gander, Søren Nils Eichberg, Nicola Vicentino, Luca Marenzio, Luigi Nono, Johann Sebastian Bach

Veranstaltungsorte:
Alte Oper Frankfurt, Opernplatz
hr-Sendesaal, Hessischer Rundfunk, Frankfurt, Bertramstraße 8
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Eschersheimer Landstraße 29
Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt, Waldschmidtstraße 4
Congress Park Hanau, Schlossplatz 1
Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Christian-Zais-Straße 3
Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Wilhelmstraße 15

Eintrittskarten:
Festival-Pass: 99 Euro (ermäßigt 60 Euro)
Der Festival-Pass berechtigt zum Eintritt aller Veranstaltungen von cresc… 2017.
hr-Sendesaal-Pass: 33 Euro (ermäßigt 20 Euro) Der hr-Sendesaal-Pass berechtigt zum Eintritt aller drei Veranstaltungen im hr-Sendesaal.
Einzeltickets ab 19 Euro (ermäßigt 10 Euro)

Tickets online unter www.hr-ticketcenter.de und www.adticket.de sowie weiteren Vorverkaufsstellen.

www.cresc-biennale.de

Freitag, 3. November 17
Neue Hauptdarsteller bei ALADDIN – Das Musical ~ Philipp Büttner wird „Aladdin“ und Kristofer Weinstein-Storey verzaubert zukünftig als „Dschinni“
Für Philipp Büttner ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Er sieht nicht nur aus wie Aladdin, er ist auch Aladdin! Die Rolle des charmanten, abenteuerlustigen Titelhelden mit einem Herzen aus Gold ist Philipp Büttner wie auf den Leib geschrieben. „Für mich ist einer meiner größten Wünsche wahr geworden. Seit meiner Kindheit träume ich davon, die Rolle des Aladdin auf der Bühne spielen zu dürfen. Nun hat es geklappt und ich bin wahnsinnig glücklich darüber. Seit dem 1. November 2017 ist der Musicaldarsteller, bekannt aus diversen Hauptrollen (u.a. Wunder von Bern, Evita, Bonnie und Clyde) in der Hauptrolle in Disneys Aladdin in Hamburg zu sehen.
Kristofer Weinstein-Storey übernahm die Rolle des Dschinni, des zauberhaften Geists aus der magischen Öllampe. „Wird es je eine magischere Rolle geben, als den Dschinni in Aladdin zu spielen? Ich glaube nicht. Wir entführen die Zuschauer allabendlich in die bezaubernde Welt aus 1001 Nacht - was für ein Erlebnis als Darsteller,“ freut sich Kristofer Weinstein-Storey. Der Musicalprofi ist kein Unbekannter in Hamburg. Der Juiliard Absolvent aus Pittsburgh, Pennsylvania, war u.a. bereits in mehreren Rollen bei Disneys Der König der Löwen zu sehen (u.a. als Scar und Mufasa) und spielte die Rolle des Apollo Creed in Rocky – Das Musical in Hamburg. Nun bezaubert Kristofer Weinstein-Storey seit dem 1. November 2017 das Hamburger Publikum in Disneys Aladdin als „Dschinni“ und lässt keine Wünsche offen.

Philipp Büttner als Aladdin in Hamburg
Philipp Büttner als Aladdin in Hamburg
Foto: Stage Entertainment / Morris MacMatzen

Philipp Büttner begann sein Studium 2010 im Fach Musical an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. 2013 erhielt er ein Stipendium des Deutschen Bühnenvereins und schloss das 2014 mit Diplom ab. Im Rahmen des Studiums übernahm er bereits zahlreiche Rollen, u.a. die Hauptrolle in Philip Glass' Oper "Galileo Galilei" in der Münchner Reaktorhalle und die Rolle des Frederick Barrett in der österreichischen Erstaufführung des Musicals "Titanic" in Staatz. Außerdem sah man ihn als Simon in "Jesus Christ Superstar" im Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Es folgten weitere Hauptrollen wie Clyde in der europäischen Erstaufführung von "Bonnie und Clyde" am Theater Bielefeld, Ché in "Evita" am Staatstheater Oldenburg und Tybalt/Benvolio in "Romeo und Julia" bei den Thunerseespielen. Der talentierte Künstler nahm zweimal beim Bundesgesangswettbewerb in Berlin teil. 2011 erhielt er den Förderpreis, 2013 gewann er den Wettbewerb und bekam das Jahresstipendium der Günter-Neumann-Stiftung. 2015 übernahm er die Hauptrolle des Bruno Lubanski in DAS WUNDER VON BERN in Hamburg. Jetzt erfüllt er sich mit der Rolle des ALADDIN im gleichnamigen Disney Musical einen langersehnten Traum.


Kristofer Weinstein-Storey spielt. den Dschinni bei ALADDIN
Foto: Stage Entertainment / Morris MacMatzen

In Pittsburgh, Pennsylvania geboren und aufgewachsen, begann Kristofer Weinstein-Storey im Alter von 15 Jahren klassisches Ballett zu erlernen. Er studierte zeitgenössischen Tanz an der Juilliard School in New York City und schloss das Studium 1998 mit dem Bachelor of Fine Arts ab. Darauf folgten Engagements als Solotänzer mit dem Alvin Ailey American Dance Theater, Donald Byrd/The Group sowie der Mark Morris Dance Group. Er arbeitete freiberuflich in New York als Tänzer, Tanzlehrer und Choreograph bevor ihn ein Engagement mit Kevin O'Day-Ballett Nationaltheater Mannheim nach Deutschland führte, wo er ebenfalls als Solotänzer arbeitete. Mit den Rollen Scar, Mufasa und Banzai in Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN im Theater am Hafen in Hamburg gelang Kris der Übergang zum Schauspieler und Sänger. Zuletzt spielte er die Rolle des Apollo Creed in der Stage-Produktion ROCKY- DAS MUSICAL in Hamburg. Kris arbeitet als Gastchoreograph mit John Neumeiers Bundesjugendballett, ist Theaterlehrer an diversen Hamburger Schulen und studiert an der Universität Hamburg auf Lehramt. Neben den herausfordernden Rollen die Kris in Disneys ALADDIN spielt, zählt er die Rollen als Vater, Ehemann und Sohn zu den besten und glücklichsten Rollen, die er in seinem Leben verkörpern darf.

Tickets und Infos zum Musical: www.musicals.de
Ticket-Hotline 01805-4444 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min.) Tickets für das Musical sind ab € 44,90 (zuzüglich Gebühren) erhältlich.

Freitag, 3. November 17
Auftakt für „Wiesbaden Musik“ und „Konzertfrühling Ingelheim“ ~ Die Rheingau Musik Festival Konzert GmbH gründet neue Konzertreihen für Wiesbaden und Ingelheim
Unter dem Leitgedanken „Aufbruch“ stand die 30. Saison des Rheingau Musik Festivals, die in diesem Jahr mit zahlreichen Projekten und Konzerten gefeiert wurde. Und auch 2018 beschreitet die Rheingau Musik Festival Konzert GmbH mit spannenden Vorhaben neue Wege. Um auch über den Sommer hinaus ein hochkarätiges musikalisches Angebot anbieten zu können, hat Festivalintendant Michael Herrmann die Tochterfirma „Wiesbaden Musik GmbH“ gegründet sowie die neue festivaleigene Reihe „Konzertfrühling Ingelheim“ ins Leben gerufen.

Im Kurhaus Wiesbaden beginnt im Herbst 2018 die hochwertige Konzertreihe „Wiesbaden Musik“ – große Sinfoniekonzerte sowie ausgewählte Kammermusik- oder Soloabende – mit bedeutenden Orchestern und renommierten Solisten. Im Zentrum jedes Konzertes steht ein sogenanntes „Meisterwerk der Klassik“, ein Werk, das Epoche gemacht hat, als Meilenstein der Musikgeschichte gelten kann oder den nachfolgenden Komponistengenerationen als Vorbild diente. Mit einem prominent besetzten Auftaktkonzert stellt sich „Wiesbaden Musik“ bereits am 27. März 2018 dem Publikum vor: Gemeinsam mit dem Orchestre National de Belgique, das Dvoráks klangvolle siebte Sinfonie präsentiert, ist der Stargeiger David Garrett zu Gast und wird Tschaikowskis Violinkonzert spielen. Das Gesamtprogramm von „Wiesbaden Musik“ erscheint im März 2018.


Mit dem „Konzertfrühling Ingelheim“ veranstaltet das Rheingau Musik Festival jährlich im Frühjahr eine neue Konzertreihe für Jung und Alt in der neuen kING Kultur- und Kongresshalle Ingelheim in Ingelheim am Rhein mit ihrer inspirierenden kommunikativen Architektur und außergewöhnlichen Atmosphäre.

Eröffnet wird die Konzertreihe am 17. März 2018 mit dem musikalisch-literarischen Abend „Casanova – oder: Die Freiheit des Willens“ mit Sky du Mont und dem Armida Quartett sowie am 14. April 2018 mit dem Familienkonzert „Karneval der Tiere“ mit Willi Weitzel und dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt. Ab 2019 wird der „Konzertfrühling Ingelheim“ zu einer mehrteiligen Konzertreihe ausgebaut, deren Fokus auf Kammermusik-Konzerten mit herausragenden Musikern und Ensembles, musikalisch-literarischen Programmen mit prominenten Schauspielern und unterhaltsamen Familienkonzerten liegt.

Die Karten für die drei Konzerte im Frühjahr 2018 können ab sofort über das Kartentelefon (06723 – 60 21 70) oder die jeweilige Website ( www.wiesbaden-musik.de / www.rheingau-musik-festival.de ) gebucht werden.

Freitag, 3. November 17
Bild-PR beim Friedrichstadt-Palast: Wenn Jean Paul Gaultier persönlich anklopft
Gigantische Federhüte, eine Leder-Lady und eine Band im Pausen-Modus. Gleichdrei Fotos des Berliner Friedrichstadt-Palastes haben es auf die Shortlist des PR-Bild Awards 2017 geschafft. Das Show-Haus aus der Hauptstadt ist für innovative Kommunikations-Initiativen bekannt. So werden regelmäßig Instagrammer eingeladen, den Backstage-Bereich zu erkunden. Sogar Mode-Legende Jean Paul Gaultier wollte für den Friedrichstadt-Palast arbeiten. In TREIBSTOFF erzählt PR-Chef André Puchta, wie er das bunte Treiben inszeniert.

TREIBSTOFF: Was sehen wir auf den Fotos, die Sie für den PR-Bild Award eingereicht haben?

PUCHTA: Auf dem einen Foto sehen wir Théa Hart Barnwell im Kostüm von Jean Paul Gaultier. Sie ist Mitglied unseres internationalen Ballettensemble. 'Gaultiers Beauty' lautet der Titel des Bildes. Geshootet wurde es von Franziska Köhler. Das zweite zeigt Azama Bashir als 'Leder Lady', wie sie den riesigen, 24 Meter langen Lastenaufzug zum Leben erweckt, mit dem früher Bühnenbilder und Plakate transportiert wurden. Festgehalten wurde dieser Moment von Influencer Tommy Halfter. Beim dritten Bild heißt es dann 'Wat muss, dat muss'. Auch die Show-Band des Palastes, eine der größten weltweit im Ensuite-Bereich, braucht mal eine Probenpause und chillt zwischen zwei Vorstellungen - gemeinsam mit Fotograf Dennis Weinbörner.

TREIBSTOFF: Können Sie uns erzählen, wann und wo diese Bilder entstanden sind?

PUCHTA: Das Umfeld für professionelle Kommunikation hat sich in den letzten Jahren ja rasant verändert. Die Möglichkeit, dass jeder öffentlich kommuniziert und zum virtuellen Multiplikator werden kann, eröffnete auch uns neue Zielgruppen. Bilder spielen in der gesamten Kommunikation eine immer größere Rolle und haben inzwischen ein fast ebenso starkes Gewicht wie das geschriebene Wort. Manchmal sagt es sogar mehr aus. So laden wir regelmäßig Instagram-Blogger ein, den Friedrichstadt-Palast backstage zu erkunden. Im Juni 2017 besuchten uns wieder mehr als 20 wirklich kreativ denkende Influencer mit einem Motivfokus auf Architektur und Porträt.

TREIBSTOFF: Wie haben Sie es geschafft, Gaultier für Ihre Show zu gewinnen? Oder war es gar andersherum ...?

PUCHTA: Schon als kleiner Junge träumte Jean Paul Gaultier davon, an einer Revue mitzuarbeiten. Er sah bei seiner Großmutter im Fernsehen die Premiere von 'Folies Bergère'. Am nächsten Tag bekam er Ärger in der Schule, weil er die Mädchen mit Federn und Netzstrümpfen zeichnete. Er merkte aber auch, dass er für seine Zeichnungen bewundert wurde, denn plötzlich war er bei seinen Klassenkameraden sehr beliebt. Jean Paul Gaultier besuchte im November 2014 unsere damalige Grand Show THE WYLD und traf unseren Intendanten Dr. Berndt Schmidt. Gaultier war so beeindruckt von der Inszenierung, dass er auf der Stelle den Wunsch äußerte, die nächste Produktion auszustatten. Er entwarf 500 gewagte, extravagante Kostüme für THE ONE Grand Show, die noch bis Sommer 2018 am Palast läuft.

TREIBSTOFF: Was war die besondere Herausforderung bei der Produktion des Pausen-Fotos?

PUCHTA: Unser Drummer Jan ließ sich ziemlich hängen, Kollege Rudi grüßte mit E-Gitarre im Anschlag vom Schrank aus, Tobias flirtete intensiv mit seinem Cello und bei den Blasinstrumentalisten rauchten die Köpfe. Da wurde gezockt und auf der Trommel gehüpft. Unser Fotograf musste nur noch auf den Auslöser drücken. Es war nicht ganz leicht, die Kolleginnen und Kollegen entgegen ihrer sonstigen Natur für einige Sekunden zur absoluten Bewegungslosigkeit zu verdammen.

TREIBSTOFF: Wie haben Sie die Bilder für Ihre PR eingesetzt?

PUCHTA: Die drei Bildmotive erreichten auf Facebook seit Sommer über 400.000 Menschen, wurden bislang mehr als 43.000 Mal angeklickt und auch bei Instagram vielfach geteilt.

TREIBSTOFF: Was sollten Unternehmen bei Bild-PR unbedingt vermeiden?

PUCHTA: Beliebigkeit und Effekthascherei. Das beste Bild geht unter, wenn die Optik der Kampagne den Gegenüber kalt lässt. Es sollte nicht zu offensichtlich und platt wirken, aber dennoch verstanden werden, dem Betrachter Einblicke ermöglichen, die er sonst nicht hätte und eventuell auch mit Kontrasten spielen.

Dieser Beitrag ist ein Original-Blogpost aus TREIBSTOFF: www.newsaktuell.de/academy/bild-pr-beim-friedrichstadt-palast-wenn-jean-paul-gaultier-persoenlich-anklopft

Was ist TREIBSTOFF?
TREIBSTOFF ist das Blog der dpa-Tochter news aktuell. Es geht dort um die Themen Kommunikation, Pressearbeit und Social Media. Und manchmal auch um news aktuell selbst. Welche Trends, welche Apps, welche Themen bewegen Kommunikationsfachleute heute? Wie sieht unser Arbeitstag aus? Was ist wichtig für die Karriere? Best Practice, Interviews und Gastbeiträge warten auf PR-Profis und Pressesprecher. Ein Mal pro Quartal gibt es TREIBSTOFF auch als gedrucktes Magazin.

Original-Content von: news aktuell GmbH, übermittelt durch news aktuell

Freitag, 3. November 17
Elbphilharmonie feiert ersten Geburtstag
Am 4. November 2016, wenige Tage nach der Übergabe der Elbphilharmonie durch den Baukonzern Hochtief an die Stadt Hamburg, wurde die Plaza der Hamburger Elbphilharmonie feierlich eröffnet. Seither strömen täglich bis zu 17.000 Hamburger und Gäste aus aller Welt auf die Aussichtsplattform auf dem Dach des ehemaligen Kaispeichers. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Elbphilharmonie so zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands, passend zum bevorstehenden ersten Geburtstag zählt das neue Konzerthaus schon 4 Millionen Besucher. Ihren Geburtstag feiert die Elbphilharmonie nun am 4. November 2017 von 10 bis 18 Uhr mit Live-Musik, Snacks und Getränken auf der Plaza. Der Eintritt ist wie immer für den spontanen Besuch kostenlos. Glück hat, wer an diesem Tag ebenfalls Geburtstag hat: Alle am 4. November Geborenen dürfen nach Vorlage ihres Ausweises mit ihrer Begleitung durch einen extra reservierten Geburtstagseingang der Elbphilharmonie gehen und sich auf der Plaza ein kleines Geschenk abholen. Herzlich willkommen sind auch diejenigen, die an diesem Tag wie die Elbphilharmonie ihren allerersten Geburtstag feiern. Geburtstagskinder, die am 4. November bis 11:30 Uhr kommen, haben die Chance, bei einer Verlosungsaktion Konzertkarten, eine Übernachtung im Westin Hotel, ein Abendessen im Störtebeker Restaurant, Führungen durch die Elbphilharmonie und andere Preise zu gewinnen. Die Gewinner werden im Rahmen eines kleinen Geburtstagsfestaktes mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz, Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda und dem Intendanten der Elbphilharmonie Christoph Lieben-Seutter gezogen.


DIE PLAZA DER ELBPHILHARMONIE: DAS ERSTE JAHR
Schülerinnen und Schüler der Katharinenschule in der HafenCity waren die ersten Gäste, die vor knapp einem Jahr mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz gemeinsam die Rolltreppe zur Plaza der Elbphilharmonie hinauf fuhren. Beim folgenden Festakt sprachen dort neben Olaf Scholz auch Generalintendant Christoph Lieben-Seutter, Marcelino Fernández Verdes, Geschäftsführer des Baukonzerns Hochtief, sowie Pierre de Meuron vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron. Auf dem Dach des ehemaligen Kaispeichers A, von dem aus sich fantastische Ausblicke über die Stadt und den Hafen bieten, ließ sich bereits am ersten Tag erahnen, welche bedeutende Rolle dieser neue öffentliche Raum für Hamburg bald einnehmen würde. Die Plaza macht die spektakuläre Architektur der Elbphilharmonie und den besonderen Ort, an dem sie erbaut wurde, auch ohne Konzertkarte für alle aus nächster Nähe erlebbar. Sie ist ein magnetischer Anziehungspunkt für Touristen und ein Platz, den auch die Hamburger mit Stolz ihren Freunden präsentieren.

Neben internationalen Gästen, darunter auch prominente Persönlichkeiten wie Prinz William und Herzogin Kate, die Staatsgäste des G20-Gipfels, der Romancier Carlos Ruiz Zafón oder Hollywood-Star Ewan McGregor, sind es vor allem die Bewohner der Stadt, die die Plaza für sich erobert haben. Immer wieder finden sich Brautpaare zum Fototermin vor geschäftiger Hafenkulisse ein, auch stilecht inszenierte Heiratsanträge wurden hier oben schon mehrfach beobachtet. Vormittags wimmelt es oft von Kindern, die auf dem Weg in den Konzertbereich auf der Plaza Station machen. Viele Anwohner nutzen ihre Mittagspause, um eine Kleinigkeit im Bistro »Deck & Deli« zu sich zu nehmen. Und die Hausführungen, an denen inzwischen über 62.000 Menschen teilgenommen haben, führen ebenso über die Plaza wie der Weg in die Konzerte im Großen oder Kleinen Saal. 

26.000 Menschen kamen gleich am ersten Wochenende nach der Eröffnung der Plaza. Schon im Februar war die Besucherzahl auf eine Million geklettert. Inzwischen haben mehr als 4 Millionen Menschen die Elbphilharmonie besichtigt, etwa 660.000 davon mit einem der begehrten Konzerttickets. Damit steht die Elbphilharmonie in einer Reihe mit den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Europas, etwa der Sixtinischen Kapelle in Rom, die eine vergleichbare jährliche Besucherzahl verzeichnet. Der besucherstärkste Monat war der August mit mehr als 444.000 Gästen aus allen Himmelsrichtungen, von Südamerika bis Australien. Viele von ihnen nutzen den Info Shop auf der Plaza, um sich über Haus und Konzertprogramm zu informieren oder ein Souvenir zu kaufen – von der Postkarte bis zur Schneekugel. Und noch ein Detail: Die Tube, die etwa 80 Meter lange, leicht gebogene Rolltreppe, die einmal von Ost nach West der Länge nach durch den Kaispeicher führt, war im ersten Jahr fast 5.500 Stunden lang in Betrieb und vollführte dabei etwa 65.000 Umdrehungen.

ALLGEMEINE INFOS ZUM PLAZA-BESUCH
Die Plaza der Elbphilharmonie ist täglich von 9 bis 24 Uhr geöffnet. Da die Kapazität begrenzt ist, wird der Besuch über die Ausgabe von Tickets geregelt. Kostenlose Tickets für einen Plaza-Besuch am selben Tag sind im Elbphilharmonie Besucherzentrum (Am Kaiserkai 62) und im Eingangsbereich der Elbphilharmonie (Platz der Deutschen Einheit) nach Verfügbarkeit erhältlich. Die Vorbuchung mit mehr als einem Tag Vorlauf ist online unter www.elbphilharmonie.de und im Elbphilharmonie Besucherzentrum für eine Buchungsgebühr von € 2 pro Ticket möglich.


ALLGEMEINE INFOS ZUM KONZERTBESUCH IN DER ELBPHILHARMONIE
Die Konzerte in der Elbphilharmonie sind stark nachgefragt und meist schnell ausgebucht. Einzelne Konzerte, insbesondere Veranstaltungen im Rahmen des Internationalen Musikfest Hamburg und die »Konzerte für Hamburg«, gehen während der laufenden Spielzeit 2017/18 noch in den Verkauf. Der Newsletter der Elbphilharmonie informiert über alle bevorstehenden Vorverkaufsstarts, Anmeldung unter www.elbphilharmonie.de/newsletter.

Donnerstag, 2. November 17
Großer Erfolg: 6.800 Besucherinnen und Besucher beim zweiten Tanzfestival Rhein-Main
Am Dienstag, dem 31. Oktober 2017, fiel nach 16 Tagen, 23 Aufführungen, 12 Stücken, einem vielfältigen Rahmenprogramm, einer Ausstellung und dem Tanztag Rhein-Main der letzte Vorhang für das diesjährige Tanzfestival Rhein-Main. Die zweite Ausgabe lockte insgesamt rund 6.800 Besucherinnen und Besucher an. 2.800 mehr als im vergangenen Jahr. Davon ließen sich knapp 1.000 Tanzbegeisterte beim Tanztag Rhein-Main, der im Rahmen des Festivals stattfand, zum Mitmachen bewegen.

Das Tanzfestival Rhein-Main präsentierte sowohl internationale Gastspiele bekannter Choreografie-Stars als auch herausragende Positionen aus der Region, die in den Monaten zuvor im Rahmen der vielfältigen Aktivitäten der Tanzplattform Rhein-Main entwickelt wurden. In diesem Jahr fand das Festival erstmals in drei Städten statt: Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden. Veranstaltungsorte waren das Hessische Staatstheater Wiesbaden, die Wartburg Wiesbaden, das Staatstheater Darmstadt, das Künstlerhaus Mousonturm und das Frankfurt LAB.

Begeistertes Publikum, ausverkaufte Säle
Restlos ausverkauft waren beide Aufführungen des brasilianischen Choreografen Bruno Beltrão und seiner zehnköpfigen Grupo de Rua im Frankfurt LAB. In dem neuen Stück „INOAH“ verbanden sie Elemente von Breakdance mit Prinzipien des zeitgenössischen Tanzes und wurden dafür vom Publikum mit Standing Ovations gefeiert. Auch „SUNNY“, eine Choreografie von Emanuel Gat mit pulsierender Live-Musik des Elektro-DJs Awir Leon (ebenfalls im Frankfurt LAB), „Music for 18 Musicians“ in Darmstadt sowie Vorstellungen von „Miss Yellow and Me – I wanna be a musical“ und „Sale“ waren ausverkauft.

Viele der gezeigten Stücke wurden im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main selbst produziert oder koproduziert, so wie Helena Waldmanns „Gute Pässe Schlechte Pässe – eine Grenzerfahrung“, Isabelle Schads „Solo für Lea“, die schrille Musical-Talentshow „Miss Yellow and Me – I wanna be a musical“ von der jungen Frankfurter Choreografin Olivia Hyunsin Kim, „Next to Near“ von May Zarhy und Hermann Heisig und die Performance „Heute mobben wir die Birds“, die Janna Pinsker und Wicki Bernhardt für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 11 Jahren entwickelten.

Das Hessische Staatsballett zeigte sein neues Handlungsballett „Eine Winterreise“, eine Choreografie von Ballettdirektor Tim Plegge zur Orchesterfassung von Hans Zender, die vom Hessischen Staatsorchester gespielt wurde. Für das extragroße Tanzkonzert „Music for 18 Musicians“ arbeiteten der französische Choreograf Sylvain Groud und seine Compagnie MAD im Rahmen des Tanzplattform Rhein-Main-Programms „Partizipative Projekte“ mit 150 Menschen aus der Rhein-Main-Region. Sie tanzten in dem Stück und animierten das gesamte Publikum zum Mittanzen zu Steve Reichs (live gespieltem) Minimal Musik-Meisterwerk. Vom Publikum begeistert aufgenommen wurden ebenfalls „Meeting“ von Antony Hamilton und Alisdair Macindoe, „Sale“ des israelischen Tänzers und Choreografen Eyal Dadon sowie Christoph Winklers „Urban Soul Café“, in dem der Hip-Hop-Tänzer Aloalii Tapu seine eigene Coming-of-Age-Geschichte tanzte.

Rahmenprogramm rund um das Festival
Beim Tanztag Rhein-Main am 21. Oktober stand das Mittanzen im Mittelpunkt. Knapp 1.000 Tanzenthusiasten kamen in verschiedene Institutionen, Theater und Tanzschulen in Bad Homburg, Darmstadt, Frankfurt, Kelkheim, Oberursel, Offenbach und Wiesbaden, um in über 150 Schnupperkursen unterschiedliche Tanzstile auszuprobieren – von Walzer und Ballett über West Coast Swing und Hip-Hop bis zu zeitgenössischem Tanz. Abends trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem großen Tanzfest im Künstlerhaus Mousonturm und tanzten gemeinsam bis tief in die Nacht.

In der Ausstellung „Makulatur“, die sowohl in Frankfurt als auch in Wiesbaden zu sehen war, präsentierten die Tanzplattform Rhein-Main-Residentinnen Ksenia Ravvina und Kristina Veit eine Installation, die sich mit dem kreativen Potential des Scheiterns auseinandersetzte.

Auch über die Aufführungen und Projekte hinaus bot das Tanzfestival Rhein-Main ein vielfältiges Rahmenprogramm mit zwei Tanztees, Einführungen, Künstler- und Podiumsgesprächen, interaktiven Nachgesprächen, Warm-ups und „Physical Introductions“ zum Mitmachen.

Damit das Publikum bequem und pünktlich die verschiedenen Spielorte erreichte, wurden zum ersten Mal Busshuttles angeboten. Auf ausgesuchten Fahrten zwischen den drei Städten erhielten die Mitreisenden bereits live Stückeinführungen.

Festival hat sich beim Publikum etabliert
Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, freut sich über eine gelungene zweite Festival-Ausgabe: „Wiesbaden war zum ersten Mal Spielort des Tanzfestivals Rhein-Main und es war ein Genuss, in kurzer Zeit ein so breites Spektrum von Tanzproduktionen zu erleben. Ein besonderes Highlight war das Tanzkonzert ‚Music for 18 Musicians‘, das das gleichnamige Musikstück von Steve Reich auf berührende Weise mit Amateuren umdeutete“. Auch der Intendant und Geschäftsführer des Künstlerhauses Mousonturm Matthias Pees zieht ein positives Resümee: „Bereits im zweiten Jahr ist das Tanzfestival Rhein-Main aus den Kinderschuhen geschlüpft – sowohl im Hinblick auf das große Publikumsinteresse als auch, weil es den beiden Kuratoren Anna Wagner und Bruno Heynderickx gemeinsam mit dem Organisationsteam der Tanzplattform Rhein-Main so beindruckend gelungen ist, lokale und regionale Produktion und das internationale Programm zusammen und miteinander in Austausch zu bringen. Dass wir im Herbst sozusagen ernten konnten, was wir im Frühjahr und Sommer selbst in Künstlerresidenzen Projekten, Ko- und Eigenproduktionen gesät haben, war ein großer und nachhaltiger Erfolg.“ Karsten Wiegand, Intendant des Staatstheaters Darmstadt, schließt sich dem an und fügt hinzu: „Es war wieder ein Fest der Vielfalt, das gezeigt hat, wie fruchtbar es sein kann, wenn drei Theater und ein Ballettensemble gemeinsame Sache machen.“

Das dritte Tanzfestival Rhein-Main wird im Herbst 2018 stattfinden.

Organisiert wird das Tanzfestival Rhein-Main einmal im Jahr vom Künstlerhaus Mousonturm und vom Hessischen Staatsballett im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main – einem dreijährigen Kooperationsprojekt, für das sich erstmals ein internationales Produktionshaus und die Tanzsparte zweier Staatstheater zusammengeschlossen haben. Die Tanzplattform Rhein-Main entwickelt eine Vielzahl unterschiedlicher Produktions-, Aufführungs-, und Vermittlungsformate für den zeitgenössischen Tanz. Neben städteübergreifenden Residenzen für Künstlerinnen und Künstler initiiert und fördert sie mobile Tanzproduktionen und bietet Tanz-in-Schulen-Projekte, Profitrainings und Workshops an. In Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden gibt es darüber hinaus Tanzklubs zum Mitmachen. Mit diesen und weiteren Angeboten und Aktivitäten möchte die Tanzplattform Rhein-Main Tanzschaffende und den Tanz in der Region nachhaltig stärken, Akteure und Institutionen im Bereich Tanz regional und überregional miteinander vernetzen und ein breites Publikum für den Tanz in der Region gewinnen.

www.tanzplattformrheinmain.de

Donnerstag, 2. November 17
Festliches UdK-Highlight: Das Konzert für die Nationen unter der Schirmherrschaft der Botschafterin der Französischen Republik I. E. Anne-Marie Descôtes
Gustav Maher und John Adams erklingen am 17. November 2017 beim festlichen Highlight im herbstlichen Konzertkalender der UdK Berlin. Unter der Schirmherrschaft der Botschafterin der Französischen Republik I. E. Anne-Marie Descôtes spielt das Symphonieorchester der UdK Berlin Gustav Mahlers Symphonie Nr. 10 – Adagio sowie John Adams Harmonielehre. Es dirigiert Prof. Steven Sloane, Leiter des Symphonieorchesters der UdK Berlin und Head der International Conducting Academy der UdK Berlin.
Das Konzert für die Nationen bildet im Wintersemester den musikalischen Höhepunkt der Universität der Künste Berlin. Es feiert die Internationalität der größten künstlerischen Hochschule Europas und steht in jedem Jahr unter der Schirmherrschaft eines Botschafters oder einer Botschafterin.

Das Konzert wird per Livestream auf www.udk-berlin.de übertragen.

Fr., 17. November 2017, 20 Uhr: Konzert für die Nationen
Schirmherrschaft: die Botschafterin der Französischen Republik
I. E. Anne-Marie Descôtes

Konzertsaal der UdK Berlin, Hardenbergstraße/ Ecke Fasanenstraße Berlin-Charlottenburg
Eintritt: 9 Euro/ erm. 5 Euro

www.udk-berlin.de

Donnerstag, 2. November 17
Die PRINZEN mit Sinfonieorchester 2018
Nach drei umjubelten und ausverkauften Konzerten der PRINZEN mit dem Orchester der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig anlässlich des 1000jährigen Leipziger Stadtjubiläums geht die Erfolgsproduktion jetzt auf Tour. Von der Elbphilharmonie in Hamburg über die Alte Oper in Frankfurt/Main bis zur Gasteig Philharmonie in München.
Am 10. März 2017 startete der Vorverkauf für die Tour 2018: Neun Konzerte mit Hits wie "Alles nur geklaut", "Ich wär' so gerne Millionär" oder „Küssen verboten“ aus zweieinhalb Jahrzehnten. Begleitet vom Orchester - mit extra für diesen besonderen Anlass geschriebenen Arrangements.

Über sechs Millionen verkaufte Alben, weit über drei Million Konzertbesucher, zwei Echos,
6 x Platin, 16 x Gold, unzählige Chartplatzierungen und 5 Top-Ten-Alben. Die PRINZEN sind eine der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Bands. Ihre Hits sind längst zu Klassikern geworden mit denen sich eine ganze Generation identifiziert. Sogar in den USA lernen Kinder nach ihren Texten Deutsch. Das Debütalbum „Das Leben ist grausam“ zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Erstlingen aller Zeiten.

Die PRINZEN mit Sinfonieorchester 2018

28.02.2018: Dortmund, Konzerthaus
01.03.2018: Hannover, Kuppelsaal
03.03.2018: Berlin, Admiralspalast
04.03.2018: Berlin, Admiralspalast (Zusatzshow wegen der großen Nachfrage)
05.03.2018: Hamburg, Elbphilharmonie (AUSVERKAUFT!)
07.03.2018: Frankfurt,Alte Oper
08.03.2018: Essen, Philharmonie
20.03.2018: Dresden, Konzertsaal im Kulturpalast
25.03.2018: München, Gasteig Philharmonie
26.03.2018: Stuttgart, Beethovensaal

Karten gibt es über www.kaenguruh.de, www.eventim.de und an allen bekannten VVK-Stellen

www.dieprinzen.de

Donnerstag, 2. November 17
"Sachbuch-Bestenliste" von Deutschlandfunk Kultur, ZDF und DIE ZEIT ist online
Die erste "Sachbuch-Bestenliste" von Deutschlandfunk Kultur, ZDF und der Wochenzeitung DIE ZEIT ist seit gestern Abend  über folgende Internetseiten der Partner verfügbar: www.deutschlandfunkkultur.de/sachbuch, www.zdf.de/kultur/aspekte/bestenliste-100.html und www.zeit.de/sachbuchliste.

Eine Jury aus dreißig Kritikerinnen und Kritikern empfiehlt monatlich zehn herausragende Bücher, denen sie möglichst viele Leser wünscht. Die Sachbuch-Bestenliste erscheint elf Mal im Jahr, im August geht die Jury für einen Monat in Sommerpause. Online erscheint die Liste immer am ersten Mittwoch im Monat um 18.00 Uhr.

Darüber hinaus werden die zehn Buchempfehlungen im Programm von Deutschlandfunk Kultur, in der Printausgabe der ZEIT sowie in der ZDF-Sendung "aspekte" vorgestellt.

Ziel ist die Darstellung der ganzen Bandbreite des Sachbuchs – von der Biografie über die wissenschaftliche Monografie bis zum populären Ratgeber darf nominiert werden. Empfohlen werden deutschsprachige oder ins Deutsche übersetzte Bücher.

Die Titel werden durch die 30-köpfige Jury bestimmt, die sich aus jeweils sechs Juroren der Kooperationspartner Deutschlandfunk Kultur, ZDF und DIE ZEIT und weiteren zwölf Experten von weiteren Medienhäusern und Institutionen zusammensetzt. Bei der Auswahl setzt das Gremium auf klare und verbindliche Regeln: Die Juroren vergeben 15, 10, 6 und 3 Punkte an jeweils vier Bücher, denen sie eine breite Leserschaft wünschen. Punkte können nicht auf ein einziges Buch akkumuliert werden. Jeder Titel darf höchstens drei Mal auf der Bestenliste erscheinen. Der Erscheinungstermin darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen, Bücher von Jurymitgliedern sind ausgeschlossen.

Mittwoch, 1. November 17
WDR 3 und Stadt Herne: 42. TAGE ALTER MUSIK IN HERNE Aufbruch! - Europäische Originalklang-Elite
Unter dem Motto „Aufbruch!“ widmen sich die 42. Tage Alter Musik in Herne vom 9. bis 12. November Rebellen, Reformern und Revolutionären. Das Festival ist das traditionsreichste Originalklang-Festival in Deutschland. Das Kulturradio WDR 3 und die Stadt Herne präsentieren in neun Konzerten Programme aus vier Jahrhunderten. WDR 3 gestaltet das Programm und sendet alle Konzerte auf UKW und DAB+.

Susanne Regel  © Michel Maran
Susanne Regel
© Michel Marang

Dr. Richard Lorber ist verantwortlicher WDR 3 Redakteur und künstlerischer Leiter. Er hat herausragende Musiker aus ganz Europa eingeladen, die Musiken aus Portugal, Frankreich, England, Deutschland und Böhmen aufführen. Ein Highlight des Festivals ist die Oper „La liberazione di Ruggiero dall’isola d’Alcina“ von Francesca Caccini, der ersten Opernkomponistin, die im frühen 17. Jahrhundert in Florenz lebte. Das französische Spitzenensemble Concerto Soave bekommt dabei prominente Unterstützung von María Cristina Kiehr.

Der abschließende Höhepunkt des Festivals ist das früheste Oratorium in deutscher Sprache: „Der blutige und der sterbende Jesus“ von Reinhard Keiser aus dem Jahre 1705. Die Produktion der Capella Thuringia wird in einem Videostream live auf WDR3.de übertragen.

Bei dem international bedeutenden Alte Musik-Festival steht in diesem Jahr auch ECHO Klassik-Preisträger NeoBarock mit Altistin Marianne Beate Kielland auf der Bühne. Sie interpretieren lutherisch inspirierte Vokalmusiken. Die Prager Cappella Mariana präsentiert ihr Programm zur böhmischen Reformation erstmals in Deutschland. Das mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Ensemble Os Músicos do Tejo feiert in Herne sein Deutschland-Debüt mit Vokal-und Instrumentalwerken des 18. Jahrhunderts.

Weitere Informationen und die WDR 3-Sendetermine finden sich im Internet unter www.wdr3.de und www.tage-alter-musik.de sowie über das WDR 3 Hörertelefon unter 0221-56789 333.

Mittwoch, 1. November 17
Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST ~ Die Höhepunkte der Preisverleihung aus dem Schauspiel Leipzig am Sonntag, 5. November 2017, 17.45 Uhr auf 3sat
3sat ist dabei, wenn am Freitag, 3. November 2017, im Schauspiel Leipzig zum zwölften Mal der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen wird. Der bedeutendste Theaterpreis Deutschlands würdigt die Leistungs- und Innovationskraft der hiesigen Theaterlandschaft und wird jedes Jahr in einer anderen Stadt verliehen. Durch den Abend führt Schauspieler und Musiker Christian Friedel, der von seiner Band "Woods of Birnam" unterstützt wird. 3sat zeigt am Sonntag, 5. November 2017, 17.45 Uhr in "Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST" die Höhepunkte der Preisverleihung im Schauspiel Leipzig.

Die Nominierten, darunter Schauspielerinnen und Schauspieler wie Karin Neuhäuser, Martin Reinke und Téné Ouelgo sowie Regisseurinnen und Regisseure wie Tatjana Gürbaca und Christoph Marthaler, fiebern dem Urteil der Jury entgegen, das erst bei der festlichen Gala verkündet wird.

Eine Preisträgerin steht bereits fest: Für ihr Lebenswerk wird die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek ausgezeichnet. Durch exakte und kontinuierliche Beobachtung gesellschaftlicher Phänomene und deren sezierender Analyse gelingt es ihr, den Finger in kollektive Wunden zu legen. Die Jury würdigt ihr künstlerisches Lebenswerk, "das schon jetzt unauslöschliche Spuren in Literatur, Theater und Film hinterlassen hat - und das uns hoffentlich auch in Zukunft auf unentdeckte ästhetische Wege mitnimmt".

Die Preisvergabe erfolgt in acht Kategorien, unter anderem Regie, Darsteller oder Bühne/Kostüm. Neben den Nominierten werden wie in den letzten Jahren zahlreiche prominente Gäste aus Theater, Film und Fernsehen erwartet.

Kulisse der Preisverleihung ist Andreas Auerbachs Bühnenbild zu "89/90". Das Stück nach dem Roman von Peter Richter (Inszenierung: Claudia Bauer und Matthias Huber) war im Mai 2017 zum 54. Theatertreffen in Berlin eingeladen und in 3sat als eines seiner "Starken Stücke" gezeigt worden. Am Verleihungsabend wird es neben Ausschnitten aus "89/90" auch einen musikalischen Beitrag der Oper Leipzig geben.

Die gesamte Preisverleihung ist am Freitag, 3. November, ab 20.00 Uhr auf 3sat.de als Livestream zu sehen.

Mittwoch, 1. November 17
Internationales Literaturfestival im Ruhrgebiet ~ Das 13. Literatürk Festival startet am 6. November 2017 in Essen
Die israelische Erfolgsautorin Zeruya Shalev und die deutsche Schauspielerin Maria Schrader eröffnen mit einer gemeinsamen Lesung am 6. November 2017 das internationale Literaturfestival Literatürk im Filmstudio Glückauf in Essen. Auch sonst finden sich auf der Gästeliste der 13. Auflage von Literatürk namhafte Autorinnen und Autoren wie Ilija Trojanow, Nina George, Michael Lüders und Can Dündar. Das literaturinteressierte Publikum erwartet ein vielseitiges Programm mit insgesamt 15 Veranstaltungen an elf unterschiedlichen Spielstätten. Der Kalender des bundesweit beachteten Festivals verspricht bis zum 15. November 2017 eine literarische Entdeckungsreise mit spannenden Lesungen und Diskussionen sowie mit Musikdarbietungen, Poetryslam und offenen Gesprächen. Kontrovers zugehen dürfte es beim Abend mit dem Politik- und Islamwissenschaftler Michael Lüders am 11. November 2017 in der Essener Stadtbibliothek. Lüders kritisiert in seinem Bestseller-Buch ?Die den Sturm ernten“ die Politik der westlichen Länder im Nahen Osten und in Syrien.

Das diesjährige Schwerpunktthema ?Macht und Ohnmacht“ bildet dabei einen brandaktuellen Fokus auf die politischen und gesellschaftlichen Zustände in der Welt. Das Literatürk Festival will bekannten und noch unbekannten Autoren ein Forum geben, die sich kritisch mit den Macht- und Unterdrückungsverhältnissen unser Zeit auseinandersetzen – und jenen, die nach Antworten suchen, wie private und politische Ohnmacht überwunden werden kann. In diesem Zeichen steht auch die Schreibwerkstatt für Jugendliche, die in Kooperation mit der Erich-Kästner-Gesamtschule in Essen angeboten wird. Apropos junge Talente: Fatma Aydemir liest am 8. November 2017 im ?Bahnhof Langendreer“ in Bochum aus ihrem vielbeachteten und vielfach ausgezeichneten Debütroman ?Ellbogen“ über eine 18-jährige Türkin in Wedding.

Die Premierenlesung des aus der Türkei geflohenen Journalisten Can Dündar bildet am 15. November 2017 die Abschlussveranstaltung des Literatürk Festivals in diesem Jahr. Der ehemalige Chefredakteur der regierungskritischen Tageszeitung ?Cumhuriyet“ stellt im Astra-Kino in Essen sein jüngst in deutscher Übersetzung erschienenes Buch ?Verräter“ vor.

Alle Veranstaltungen des Literatürk Festivals sind in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung. Das vollständige Programm finden Sie unter www.literatuerk.com.

Literatürk Festival
Das Literatürk Festival wird organisiert von Semra Uzun-Önder, Fatma Uzun und Johannes Brackmann. Träger ist das Kulturzentrum Grend e.V./Essen. Literatürk 2017 wird gefördert von: Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein Westfalen, Stadt Essen/Kommunales Integrationszentrum Essen.

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