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News: März 18

Samstag, 31. März 18
Humboldt Forum – Autismus. Das Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik. Ein Konzert im Rahmen von "[laut] Die Welt hören"
AUTISMUS ~ Das Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik ~ Ein Konzert im Rahmen von [laut] Die Welt hören
Das Humboldt Forum Berlin lädt am Freitag, dem 13. April 2018, um 19 Uhr zum Konzert Autismus in die St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstraße 3, 10115 Berlin-Mitte, ein. Erstmals außerhalb des arabischen Raums führt das Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik diese Komposition von Mustafa Said auf. Das Konzert findet im Rahmen von [laut] Die Welt hören statt. Der Eintritt ist frei.

Besucherinnen und Besucher können sich bis zum 11. April 2018 unter events.humboldtforum.com anmelden. Abgetaucht in die Tiefen des Selbst, keine Interaktion, höchste Aufmerksamkeit – dieser Zustand ist für den Musiker und Komponisten Mustafa Said sowie für das von ihm gegründete Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik Programm. Dem Prinzip der inneren Entwicklung folgend schaffen sie aus der klassischen arabischen Tradition eine heutige Musik. Dies als Reaktion auf die Einsicht, dass die arabische Musik der letzten 100 Jahre größtenteils von nicht-arabischen Musikstilen und -traditionen beeinflusst wurde und sich damit nicht weiter- sondern fortentwickelt hat. Das Repertoire des Asil Ensembles umfasst klassische arabische Musik und zeitgenössische Kompositionen gleichermaßen und ist inspiriert von Lyrik, Geschichte, Literatur und Musikforschung. Mit 13 Instrumenten bietet das Ensemble eine vollkommen neue Perspektive auf arabische Musik und eröffnet damit bisher unbekannte Möglichkeiten für Interpretation, Kollaboration und das Experimentieren mit akustischen Klängen und musikalischen Konzepten.

In der ersten Hälfte des Konzerts ist klassische arabische Musik zu hören, in der zweiten Hälfte spielt das Ensemble die 2015 veröffentlichte Komposition Autism von Mustafa Said. Kamal Kassar, Gründer und Präsident der AMAR Foundation, Beirut (Libanon) und kuratorischer Partner der Ausstellung [laut] Die Welt hören, führt in das Konzert ein.

Mustafa Said, 1983 in Kairo geboren, ist Musiker und Musikologe. 2003 gründete er das Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik, mit dem er drei Alben veröffentlicht hat. Er ist darüber hinaus Leiter der Arab Music Archiving and Research Foundation (AMAR) in Beirut, Libanon. Said hat an der Université des Pères Antonins (UPA) in Baabda in Libanon gelehrt (2006–2013) sowie am Arab Oud House in Kairo (2004–2006). Er komponiert Musik für Theaterstücke und Filme und hat an vielfältigen Konferenzen und Musikworkshops teilgenommen. Mit seinen Kompositionen sowie mit klassischer arabischer Musik tritt der Komponist, Oud-Spieler und Sänger Said weltweit sowohl als Solokünstler als auch mit seinem Ensemble auf.

Das Konzert findet im Rahmen von [laut] Die Welt hören statt. Die gleichnamige Ausstellung in der Humboldt-Box lässt anhand des Berliner Phonogramm-Archivs des Ethnologischen Museums, des Lautarchivs der Humboldt-Universität zu Berlin und der AMAR Foundation in Beirut die Faszination von Klängen in einem breiten Frequenzbereich hör- und erlebbar werden. Die beiden Berliner Sammlungen, berühmt für ihre Tonaufnahmen aus aller Welt, kommen Ende 2019 im Humboldt Forum zusammen und bereichern dieses um eine klangliche Dimension und um die Vielfalt der Sprachen – ein entscheidender Beitrag zu dessen Einzigartigkeit, die in der Ausstellung bereits jetzt zu erleben ist. Zur Erforschung unterschiedlicher Klangwelten und Klangkulturen laden bis September zudem ein breites Vermittlungsprogramm und eine vielfältige Veranstaltungsserie in ganz Berlin ein.

Mit dem Humboldt Forum entsteht Ende 2019 ein neues kulturelles Stadtquartier in der Mitte Berlins. Durch das Zusammenführen herausragender Sammlungen mit bedeutenden Exponaten, darunter spirituelle Objekte und Kunstwerke aus Asien, Afrika, Amerika, sowie in vielfältigen Veranstaltungen regt das Humboldt Forum zu neuen Erkenntnissen über die Welt von gestern, heute und morgen an. Akteure im Humboldt Forum sind die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, die Kulturprojekte Berlin und das Stadtmuseum Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und federführend die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss. Bereits jetzt ist das Humboldt Forum mit einem breiten Programm an Ausstellungen, Diskussionen, Performances, Workshops, Filmen und künstlerischen Interventionen in der ganzen Stadt präsent.

AUTISMUS. Das Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik ~ Ein Konzert im Rahmen von [laut] Die Welt hören
Freitag, 13. April 2018, 19 Uhr, St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstraße 3, 10115 Berlin-Mitte
Einführung in Englisch von Kamal Kassar, AMAR Foundation
Eintritt frei
Anmeldung bis zum 11. April 2018 unter events.humboldtforum.com
 
Ausstellung [laut] Die Welt hören
Laufzeit bis 16. September 2018, Öffnungszeiten täglich 10 bis 19 Uhr, Humboldt-Box, Schloßplatz 5, 10178 Berlin, Eintritt frei
 
humboldtforum.com/laut

Samstag, 31. März 18
Neu im Blog der Oper Frankfurt: Das Opernstudio stellt sich vor
Im Blog der Oper Frankfurt finden sich u. a. nicht nur Audioeinführungen zu den Neuproduktionen (gesprochen von Torben Kessler), sondern seit Neuesten auch eine Kurzvorstellung der acht Mitglieder des Opernstudios (Bianca Andrew, Jaeil Kim, Alison King, Iain MacNeil, Anatolii Suprun, Elizabeth Sutphen, Thesele Kemane und Mikolaj Trabka): blog.oper-frankfurt.de

Opernstudio Frankfurt
Opernstudio Frankfurt
hinten: Iain MacNeil, Jaeil Kim, Mikołaj Trąbka, Anatolii Suprun, Thesele Kemane
vorne: Alison King, Elizabeth Sutphen, Bianca Andrew
© Wolfgang Runkel ~ www.wolfgang-runkel.de

Im Rahmen einer Soiree ist das Opernstudio am Mittwoch, den 23. Mai 2018 im Holzfoyer der Oper Frankfurt zu erleben.

www.oper-frankfurt.de

Samstag, 31. März 18
Ballet du Grand Théâtre de Genève mit TRISTAN UND ISOLDE zu Gast am Staatstheater Darmstadt
Kommenden Mittwoch, den 4. April, ist das Ballet du Grand Théâtre de Genève zu Gast im Staatstheater Darmstadt. Nach dem glanzvollen, barocken Doppelabend „Lux/Glory“ in 2014 widmen sich die Tänzerinnen und Tänzer nun dem Klassiker der tragischen Liebesgeschichten: Mit TRISTAN UND ISOLDE kreiert die französische Choreografin Joelle Bouvier eine fesselnde Reise durch Leidenschaft, Liebe, Verrat und Versöhnung.
4. April 2018, 19.30 Uhr (Kleines Haus): BALLET DU GRAND THÉÂTRE DE GENÈVE mitTRISTAN UND ISOLDE (Choreografie von Joelle Bouvier)

www.staatsstheater-darmstadt.de

Samstag, 31. März 18
VVK-Start God Save the Queen 2019 ~ The show goes on - Eine Hommage an den legendären Freddie Mercury
Queen ist eine der größten Rockbands aller Zeiten. "We are the Champions" sang der einzigartige Freddie Mercury bereits in den 70ern - und Freddie, die Diva des Rock, hinterlässt eine enorme Beliebtheit bei  Millionen von Fans. So wählten ihn die Leser der Zeitschrift „Classic Rock“ im Jahr 2009 zum besten Sänger aller Zeiten. Aber auch seine Qualitäten als Komponist waren außergewöhnlich, das belegen Welthits wie: „Bohemian Rhapsody“, "Crazy little Thing", „Don´t Stop me now“ u.v.m.

God Save The Queen - versetzt die Zuschauer zurück in die großartige Atmosphäre eines Queen Konzertes, die Freddie und Queen vor Ihren Augen erleben. Der Sänger und Performer Harry Rose gleicht Freddie nicht nur optisch mit seinen authentischen Outfits haargenau. Seine Stimme ähnelt der des großen Vorbilds in Klang, Umfang und Kraft in verblüffender Weise. Unterstützt durch seine erstklassige Band, lässt die energiegeladene Performance mit Charme, Gefühl und Spielfreude den britischen Superstar wieder auferstehen und feiert ihn zugleich.

Die Zuschauer erwartet eine aufwendige Bühnenshow, der einzigartige Queen-Sound, live gespielt auf originalgetreuen Instrumenten und unterstützt von einer authentischen Lichtshow. Das Konzert ist eine Zeitreise in die 70er und 80er, der großen Ära von Queen und ihren unvergesslichen Hymnen.

Tickets: 29,95 - 129,95 Euro* (*inkl. VIP Upgrade: www.jahrhunderthalle.de/premium )
Telefonisch unter Ticket-Hotline: 01805-3601 240 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus den Mobilfunknetzen) // an der VVK-Stelle der Jahrhunderthalle: Mo-Do 10-18 Uhr, Fr 10-16 Uhr // online unter www.jahrhunderthalle.de // an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Karfreitag, 30. März 18
Andrés Orozco-Estrada neuer Chefdirigent der Wiener Symphoniker ~ Bregenzer Festspiel-Intendantin Sobotka: „Gratulation zur großartigen Wahl“
Die Wiener Symphoniker erhalten mit Andrés Orozco-Estrada einen neuen Chefdirigenten. Der 1977 in Kolumbien geborene Künstler wird das Orchester ab der Spielzeit 2021/22 leiten und damit die Nachfolge von Philippe Jordan antreten, der im Herbst 2020 als Musikdirektor an die Wiener Staatsoper wechselt.

Andrés Orozco-Estrada
Andrés Orozco-Estrada
© Martin Sigmund

Die Wiener Symphoniker sind seit Gründung der Bregenzer Festspiele 1946 das „Orchestra-in-Residence“ und reisen in den Sommermonaten alljährlich an den Bodensee, um beim Spiel auf dem See und bei der Oper im Festspielhaus zu musizieren sowie drei Orchesterkonzerte zu präsentieren.

2006 arbeitete das Orchester erstmals mit Orozco-Estrada zusammen, in der kommenden Festival-Saison in Bregenz dirigiert er eines der drei traditionellen Konzerte der Wiener Symphoniker. Auf dem Programm stehen Bohuslav Martinus Doppelkonzert für zwei Streichorchester, Klavier und Pauken H. 271 und von Antonín Dvorák das Te Deum sowie die Symphonie Nr. 9 Aus der neuen Welt e-Moll op. 95.

„Ich gratuliere ‚unserem‘ Orchester zur großartigen Wahl und freue mich sehr auf das erste Orchesterkonzert unseres kommenden Festspielsommers unter der Leitung des designierten Chefdirigenten sowie auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm. Gleichzeitig bedanke ich mich sehr herzlich bei Philippe Jordan“, sagt Elisabeth Sobotka, Intendantin der Bregenzer Festspiele. 

Der 40-jährige Andrés Orozco-Estrada wurde in Medellín, Kolumbien geboren und in Wien ausgebildet. Seit der Spielzeit 2014/15 ist er Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt und Music Director beim Houston Symphony Orchestra. Außerdem ernannte ihn das London Philharmonic Orchestra im September 2015 zu seinem Ersten Gastdirigenten. Zuvor war er Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters, mit dem er zwischen 2009 und 2015 zusammenarbeitete.

Zur Spielzeit 2021/22 wird er sein Chefdirigat beim hr-Sinfonieorchester abgeben. So nimmt er nach eigenen Angaben die Möglichkeit wahr, Beruf und Familie wieder näher miteinander zu verbinden.
„Andrés Orozco-Estrada lebt mit seiner Familie in Wien und hat immer wieder den Wunsch geäußert, sein Leben als Dirigent besser mit seinem Familienleben in Einklang bringen zu können“, so hr-Intendant Manfred Krupp. „Natürlich bedauern wir diese Entwicklung, aber die Gründe dafür sind selbstverständlich für uns absolut nachvollziehbar. Andrés Orozco-Estrada wird seinen laufenden Vertrag als Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters voll umfänglich erfüllen, so dass wir uns auf weitere drei Spielzeiten und schöne Projekte mit ihm freuen dürfen, wie zum Beispiel das Europa Open Air und das Eröffnungskonzert des Rheingau Musik Festivals. Auch über 2021 hinaus wollen wir - unabhängig von der Position - gerne weiter mit ihm zusammenarbeiten. Mit dem Auslaufen seines gegenwärtigen Vertrages wird er dann genauso lange wie Paavo Järvi bei uns gewesen sein, nämlich sieben Spielzeiten. Wir wünschen ihm schon jetzt bei seiner künftigen Position alles Gute.“

www.wienersymphoniker.at / www.bregenzer-festspiele.com / www.hr-sinfonieorchester.de

Karfreitag, 30. März 18
Von Prinzessinnen, Fröschen und einer Erbse: Die 34. Brüder Grimm Festspiele bieten hochklassiges Freilicht-Theater
Ein Fluch, der die jugendliche Königstochter in ein en hundertjährigen Schlaf fallen lässt, ein verzauberter  Prinz,  der  in  seiner  tierischen  Gestalt  an  die  Wand  geworfen  wird,  und  ein ultimativer  Prinzessinnentest  mittels  einer  unbequemen  Schlafstatt  –  mit  den  Märchen „Dornröschen“, „Der Froschkönig“ und „Die Prinzessin auf der Erbse“ stehen in diesem Jahr drei populäre Stücke auf dem Spielplan der Brüder Grimm Festspiele. Die Auswahl von Intendant Frank-Lorenz Engel, die durch die Komödie „Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben“ in der Reihe „Grimm Zeitgenossen“ sowie durch „Die Leiden des jungen Werther“ in der Reihe „Junge Talente“ wunderbar ergänzt wird, verspricht auch für die 34. Saison hochklassiges Freilicht-Theater und beste Unterhaltung für die ganze Familie gleichermaßen.

Seit  vielen  Jahren  sind  die  Brüder  Grimm  Festspiele  nicht  ein  nur  fester  Bestandteil  des Hanauer Kulturkalenders, sondern ein Angebot, das wesentlich zur Identitätsbildung der Stadt innerhalb  der  Rhein-Main-Region  beiträgt.  Die  Strahlkraft  dieser  Veranstaltungsreihe,  die jährlich mehr als 70.000 Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region anzieht, trägt weit über die Stadtgrenzen hinaus und untermauert die Anstrengungen der Stadt Hanau, sich erfolgreich als Kulturhochburg im Osten der Metropolregion zu etablieren.

Mit den drei diesjährigen Märchen-Inszenierungen erfüllen die Festspiele einmal mehr den selbstgesetzten  Qualitätsanspruch,  ihrem  Publikum  ausschließlich  Uraufführungen  im Amphitheater zu präsentieren. Den Anfang macht am 11. Mai die Premiere von „Dornröschen“, das in diesem Jahr als Musical zu sehen ist. Dabei ist Sophia Euskirchen, die in diesem Jahr die begehrte Rolle des „Dornröschen“ spielt, eine gute Bekannte für das Publikum der Festspiele. Mit Texten von Wolfgang Adenberg und Musik von Marian Lux sowie unter der Regie von Alex Balga wird die Geschichte um die böse dreizehnte Fee und die verhängnisvolle Spindel ihren ganzen Zauber entfalten können. 

Bereits mehrfach in der Geschichte der Festspiele lieferte der „Froschkönig“ den Stoff für eine mitreißende Märcheninszenierung, zuletzt in 2011. In der kommenden Spielzeit liefert Stefan Vögel das Buch zu dem Familienstück, das am 19. Mai zum ersten Mal zu sehen ist. Die Regie führt Adisat Semenitsch. In der Hauptrolle der jüngsten Prinzessin ist Yasmin Münter zu sehen, die erstmals zum Ensemble gehört.

Als drittes Märchen präsentieren die Festspiele das Schauspiel mit Gesang „Die Prinzessin auf der Erbse“. Der Stoff, der in der Grimmschen Sammlung unter „Die Erbsenprobe“ zu finden ist, wird von Jan Radermacher bearbeitet und inszeniert. Die Kompositionen stammen aus der Feder von Markus Syperek. Die Uraufführung feiert am 2. Juni Premiere. Johanna Haas, die im  Vorjahresstück „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ als Prinzessin Max die Herzen des Publikums eroberte, soll ihre Herkunft als wahre Königstochter beweisen, indem sie eine unbequeme  Nacht  übersteht.  Es  ist  auch  wieder  das  Stück  von  Radermacher,  das  eine Vorstellung  für  Gehörlose  präsentiert,  indem  Gebärdensprachdolmetscher  simultan  das gesprochene Wort auf der Bühne übersetzen.

Für die Reihe „Grimm Zeitgenossen“ wurde eine Erzählung von Franz von Kobell ausgewählt: „Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben“ in der Theater-Fassung von Kurt Wilhelm ist eine mitreißende Komödie, die dem Leben und Sterben einen neuen Blickwinkel verleiht. Inszeniert wird das Stück von Intendant Frank-Lorenz Engel, der für die beiden Hauptrollen mit Hans Goetzfried als Brandner Kaspar und Dieter Gring als  Boanlkramer zwei in Hanau wohlbekannte Schauspieler gewinnen konnte. Die Musik zu diesem Stück liefert Valentin von Lindenau, der bereits seit 2014 als Komponist die Klassiker-Inszenierungen begleitet. 

Die vor zwei Jahren mit großem Erfolg ins Leben gerufene Reihe „Junge Talente“ zählt zu den Neuerungen, die sich vor allem beim jüngeren Publik
um wachsender Beliebtheit erfreut, und durch die Wallonische Ruine als Spielstätte eine ganze besondere Rahmung erhält. Patrick Dollmann, der seit sechs Jahren als Schauspieler zum Ensemble der Festspiele gehört und im vergangenen Jahr für seine Darstellung des Mephisto im „Faust“ den Darstellerpreis 2017 erhalten hat, wird in diesem Jahr auch zusätzlich wieder als Regisseur arbeiten und das Stück „Die Leiden des jungen Werther“ inszenieren.

Ergänzt wird der Spielplan, der am 29. Juli mit einer letzten „Froschkönig“-Aufführung endet, wieder durch ein vielseitiges Rahmenprogramm. Das Spektrum reicht in diesem Jahr von der beliebten Auftaktveranstaltung „Einblicke auf die Probenbühne“, die am 2. Mai einen kleinen
Vorgeschmack auf die Stücke gibt, über ein wunderbares Konzert mit dem deutschen Musical-Star Anna Montanaro am 17. Juni bis hin zu der schon traditionellen Aufführung des Höchster Ballettzentrums sowie einem Vortrag des international bekannten Grimm-Forschers Professor Dr. Heinz Rölleke am 15. Juli. Der Vorverkauf läuft bereits und bietet somit die Chance, sich rechtzeitig gute Plätze in der stimmungsvollen Open-Air-Spielstätte bei Schloss Philippsruhe zu sichern. Die Karten gibt es bei Frankfurt Ticket im Hanau Laden, Am Freiheitsplatz 3, 63450 Hanau sowie bei allen anderen Vorverkaufsstellen.

Dornröschen, Premiere: 11. Mai 18
Der Froschkönig, Premiere: 19. Mai 18
Die Prinzessin auf der Erbse, Premiere: 2. Juni 18
Der Brandner Kaspar, Premiere: 9. Juni 18
Die Leiden des jungen Werther, Premiere: 13. Juli 18

www.festspiele.hanau.de

Karfreitag, 30. März 18
Marie-Luise Marjan Märchenbotschafterin in Hanau Schauspielerin setzt sich für Stadt und die Brüder Grimm Festspiele ein
„Wir sind sicher, dass es mit Hilfe von Frau Marjan gelingen wird, den Ruf der Festspiele und den Namen Hanaus als Geburtsstadt der Brüder Grimm in die ganze Republik zu tragen.“ Mit diesen Worten hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky die populäre Schauspielerin Marie-Luise Marjan als künftige „Märchenbotschafterin“ begrüßt.

Marie-Luise  Marjan, im deutschsprachigen Raum vor allem  durch ihre Rolle als „Mutter Beimer“ im TV-Dauerbrenner „Lindenstraße“ bekannt, soll künftig mit Videobotschaften, Radiospots und ihrer Popularität auf die Stadt Hanau und die Brüder Grimm Festspiele aufmerksam  machen.  Auf  einer  Pressekonferenz  im  passenden  Ambiente  des  Hanauer Barockschlosses    „Philippsruhe“    würdigte    der    Oberbürgermeister    die    neue „Märchenbotschafterin“ als „bemerkenswerte Schauspielerin und wunderbaren Menschen mit einem großen Herzen“.

Marjan wiederum erklärte, dass sie mit großer Freude den Wunsch der Stadt erfülle, zumal sie als Kind mit den Märchen der Brüder Grimm groß geworden sei.  Vermutlich habe auch die Fantasiewelt  der  in  Hanau  geborenen  Sprachforscher und  Märchenerzähler  einen  nicht unerheblichen Einfluss auf ihre Berufswahl gehabt.  Immerhin habe sie bereits als 12-Jährige im Gymnasium die Hexe in „Hänsel und Gretel“ gespielt. Später hat sie dann zahlreiche Hörbücher mit Märchen der Brüder Grimm eingesprochen. „Märchen vermitteln uns Werte und sie geben uns die Hoffnung, dass am Ende das Gute siegt“, so Marjan.

Auch der Intendant der Brüder Grimm Festspiele, Frank-Lorenz Engel findet lobende Worte für die prominente Unterstützerin der Stadt und der Theater-Reihe.  Damit werde der gute Ruf, den  sich  die  Festspiele  erarbeitet  haben,  weiter  gestärkt  und  über  die  Grenzen  der  Region hinaus bekannt gemacht, ist sich Engel sicher.

Die Brüder Grimm Festspiele locken jedes Jahr zwischen Mai und Juli rund 80 000 Besucher in das beeindruckende Amphitheater am Schloss Philippsruhe und wurden mehrfach mit dem Deutschen   Musical-Theater-Preis   ausgezeichnet.   Das Besondere   an   den  mehrfach ausgezeichneten Inszenierungen: Die Bücher werden jedes Mal neu geschrieben und bieten so die unterschiedlichsten Interpretationen der Grimm‘schen Märchen, die als Uraufführungen auf die Bühne gebracht werden. Dabei werden Kinder und Jugendliche ebenso angesprochen wie  Erwachsene.  In  diesem  Jahr  eröffnen  die  Festspiele  am  11.  Mai  mit  dem  Musical „Dornröschen“. Außerdem stehen der „Froschkönig“ und das Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“  auf  dem  Programm.  In  der  Reihe  „Grimm  Zeitgenossen“  wird  in  diesem  Jahr  der „Brandner Kaspar“ gespielt und im Rahmen des Sonderprogramms „Junge Talente“ kommen „Die Leiden des jungen Werther“ auf die Bühne.

Mit  der  Verpflichtung  von  Marie-Luise  Marjan  ist  es  der  Stadt  Hanau  gelungen,  eine  der bekanntesten  und  beliebtesten  Schauspielerinnen  Deutschlands  für  die  Aufgabe  der Märchenbotschafterin  zu  begeistern.  Oberbürgermeister  Claus  Kaminsky  lobte  ihre  große schauspielerische Bandbreite. „Marie-Luise Marjan kann auf 20 Jahre festes Engagement auf den Theaterbühnen im deutschsprachigen Raum, zum Beispiel am Thalia-Theater Hamburg, der  Freien  Volksbühne  Berlin  und  vor  allem  am  renommierten  Schauspielhaus  Bochum zurückblicken.“  In  zahlreichen  Film-  und  Fernsehrollen  habe  sie  unter  so  bekannten Regisseuren  wie  Rainer  Werner  Fassbinder  und  Wolfgang  Petersen  geglänzt.  Kaminsky würdigte zudem das große soziale Engagement der Schauspielerin, die sich unter anderem bei Unicef  und  „Plan  International“  für  benachteiligte  Kinder  einsetzt.  Für  ihre  künstlerische Leistung  und  ihren  sozialen  Einsatz  ist  sie  mit  zahlreichen  Auszeichnungen  geehrt  worden, unter anderem dem „Bambi“ und dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse sowie dem Großen Verdienstorden zum Bundesverdienstkreuz.

Kaminsky erhofft sich von der neuen Märchenbotschafterin einen Bekanntheitsschub für die Stadt – auch mit Blick auf das geplante Brüder-Grimm-Mitmachmuseum, das im Frühjahr 2019 eröffnet werden und das Leben und Wirken von Jacob und Wilhelm Grimm erlebbar machen soll. „Wir halten das Erbe der Brüder Grimm und ihre Märchen lebendig – mit dem Museum, mit den Festspielen und vielen, vielen anderen Angeboten, die es in Hanau gibt. Frau Marjan wird uns sicher dabei helfen, noch mehr Menschen für einen märchenhaften Besuch in unserer Stadt zu begeistern“, so der Oberbürgermeister. 

Den Kontakt zu Marie-Luise Marjan hatte die Frankfurter PR-Agentur metropress der Hanauer Hans-Jürgen und Jörg Müller vermittelt, die bereits im dritten Jahr die Öffentlichkeitsarbeit der Brüder Grimm Festspiele unterstützt.

www.festspiele.hanau.de

Karfreitag, 30. März 18
Oper Frankfurt: 7. Kammermusik im Foyer
Vor dem Hintergrund der Wiederaufnahme La sonnambula von Vincenzo Bellini (1801-1835) am 20. April 2018 im Frankfurter Opernhaus, lädt die Oper Frankfurt zur siebten Kammermusik im Foyer der Spielzeit 2017/18 am Sonntag, dem 8. April 2018, um 11.00 Uhr ins Holzfoyer ein.

7. Kammermusik im Foyer
Oper Frankfurt: 7. Kammermusik im Foyer
v.l.n.r. Matthias Höfer (Klarinette), Manami Sano (Klavier) und Richard Morschel (Fagott)

Foto: Roland Horn

Auf dem Programm stehen Bearbeitungen von Kompositionen der Belcanto-Ära sowie eigene Werke von Karl E. Goepfart (1859-1942), Henri Dutilleux (1916-2013), Carl Baermann (1810-1885), Iwan Müller (1786-1854), Hyacinthe E. Klosé (1808-1880), Ernesto Cavallini (1807-1874) und Michael I. Glinka (1804-1857).

Bestritten wird die Matinee durch die Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters Matthias Höfer (Klarinette) und Robert Morschell (Fagott) sowie Manami Sano (Klavier) als Gast.

Karten zum Preis von € 13 / ermäßigt € 6,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 - 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Karfreitag, 30. März 18
Schauspiel Frankfurt: Lesung mit Juli Zeh - "Leere Herzen"
Mitgestalten, anstoßen, provozieren. Den meisten fehlt es an Mut oder Entschlossenheit. Juli Zeh nicht. Sie hat jetzt, ein Jahr nach ihrem großen Gesellschaftsroman »Unterleuten«, einen Polit- und Psychothriller vorgelegt. Und wieder ist sie Gast des Literaturhauses im Schauspiel Frankfurt. Im Mittelpunkt ihres Romans »Leere Herzen« stehen zwei desillusionierte Pragmatiker – geschäftlich allerdings erfolgreich. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist. Aber das reicht nicht. »Leere Herzen« ist deutsche Science-Fiction über eine nahe Zukunft. Ein Lehrstück über die Grundlagen und die Gefährdungen der Demokratie. Und ein 350-Seiten-Plädoyer wider leere Herzen und Kraftlosigkeit des Gestaltens.
Juli Zeh: »Leere Herzen« ~ Ein Plädoyer wider den Zynismus
Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt am 17. Mai, 19.30 Uhr, Schauspielhaus – der Vorverkauf hat bereits begonnen (Preise: 18,- € / erm. 12,- €).
Mit Juli Zeh, Moderation: Alf Mentzer

www.schauspielfrankfurt.de

Donnerstag, 29. März 18
International gefeierter Creative Director Kim Gavin ist kreativer Kopf der neuen HOLIDAY ON ICE Show
Neue Dimension bei HOLIDAY ON ICE mit Creative Director Kim Gavin – Erfolgreichste Eisshow der Welt im Winter 2018/2019 mit neuer Produktion auf Tour – Das Original unter den Eisshows feiert in der kommenden Saison 75-jähriges Jubiläum – Vorverkauf gestartet
Im kommenden Winter feiert HOLIDAY ON ICE 75-jähriges Jubiläum und tourt mit der Erfolgsshow ATLANTIS sowie einer neuen Produktion durch 24 deutsche Städte und Wien. Für die neue Show wird niemand geringeres als der international renommierte Artistic Director Kim Gavin die Kreativprozesse leiten. „Kim Gavin ist international bekannt durch seine atemberaubenden Kreationen. Er feierte gigantische Erfolge mit großen Arenashows wie für die Olympischen Spiele bis hin zu Inszenierungen für einige der größten Namen der Musikindustrie. Mit ihm als kreativen Kopf geben wir der erfolgreichsten Eisshow der Welt eine völlig neue Dimension“, verkündet Peter O’Keeffe, CEO von HOLIDAY ON ICE. Auch der erfahrene Creative Director Kim Gavin freut sich auf die Herausforderung: „HOLIDAY ON ICE inszeniert jedes Jahr neue spektakuläre und mitreißende Eisshows auf künstlerischem und sportlichem Hochleistungsniveau. Zum 75-jährigen Jubiläum erschaffen wir gemeinsam ein Entertainment-Erlebnis, das die Welt noch nicht gesehen hat.“ Neben Gavin werden weitere international renommierte Kreative an der Entstehung der neuen Show beteiligt sein. Darunter Eiskunstlauf-Olympiasieger und Star-Choreograf Robin Cousins, der bereits für die HOLIDAY ON ICE Produktion ATLANTIS verantwortlich war und die Choreographien für die neue Show kreieren wird.

Kim Gavin ist seit über 20 Jahren international einer der führenden Kreativen für innovative Shows. Der Brit- und BAFTA-Award Gewinner arbeitete bereits mit Weltstars wie Take That, Westlife, Pink, Robbie Williams und den Eislauf-Olympia-Gold-Gewinnern Jayne Torvill und Christopher Dean zusammen. 2012 inszenierte Gavin die Abschlusszeremonie der Olympischen und Paralympischen Spiele in London, dem wohl hochkarätigsten Event des Jahrhunderts in Großbritannien. Als Creative Director war der gebürtige Engländer 2015 für die Eröffnung der Brit-Awards und des Rugby World Cups zuständig. Bei der Live-Show „The Sessions – The Beatles at Abbey Road“, welche die Zuschauer interaktiv durch die Geschichte der Beatles führt, war Gavin 2016 als Director tätig. Noch im selben Jahr kreierte er für „Intimissimi on Ice“ ein einzigartiges Zusammenspiel aus Oper, Pop, Eiskunstlauf und Fashion. 2017 wurde die jahrelang erfolgreiche Zusammenarbeit von Kim Gavin und Take That mit der Wonderland-Tour und dem Musical „The Band“ fortgesetzt. Das Musical brach alle bisherigen Kassenrekorde als schnellstverkaufte Theater-Tour.

Die neue HOLIDAY ON ICE Produktion tourt vom 29. November 2018 bis 24. Februar 2019 durch 14 deutsche Städte – der Ticketvorverkauf für die Jubiläumssaison ist ab sofort gestartet. Details zum Showkonzept, dem Ambassador und dem Cast der neuen Produktion werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.
Tickets und Infos zur Show: www.holidayonice.de
Ticket-Hotline 01805-4414 (€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min)
Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab 24,90 €* erhältlich. Für Kinder ab 14,90 €*.
* Alle angegebenen Preise sind Bruttopreise (zzgl. Fremdgebühren: 2 € für Service pro Ticket und 4,90 € Versand- bzw. 2,90 € Hinterlegungspauschale. Abweichungen möglich durch verschiedene Ticketsysteme.).

Donnerstag, 29. März 18
3sat kulturzeit mit Baden Badens neuem Parsifal
Die heutige 3sat Sendung kulturzeit wird u. a. über die Osterfestspiele des Festspielhaus Baden Baden berichten. Simon Rattle dirigiert dort Wagners “Parsifal”. Es moderiert Cécile Schortmann.

Das Festspielhaus Baden-Baden und die Berliner Philharmoniker haben zudem ihre Zusammenarbeit für die Osterfestspiele bis 2022 verlängert. 2018 sind die Berliner Philharmoniker zum letzten Mal unter der Leitung von Sir Simon Rattle nach Baden-Baden gekommen. 2019 werden Kirill Petrenko und Riccardo Muti die Konzerte der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden leiten.

www.3sat.de / www.festspielhaus.de

Donnerstag, 29. März 18
Theater/Komödie am Kurfürstendamm im Mai
Im Mai diesen Jahres geht eine Ära zu Ende. An Theater und Komödie am Kurfürstendamm fällt nach fast einem Jahrhundert der letzte Vorhang. Danach ziehen wir ins Schiller Theater, wo wir dann Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater heißen werden, denn wir finden: Der Kudamm ist da, wo wir sind. Wir eröffnen die neue Spielzeit am 23. September mit der Premiere von „Willkommen bei den Hartmanns“. John von Düffel wird das Drehbuch von Simon Verhoeven für die Bühne bearbeiten. Vor der Schließung der beiden Bühnen und dem Umzug ins Schiller Theater präsentieren Theater/Komödie am Kurfürstendamm im Mai ein „Best of“-Programm.


Theater/Komödie am Kurfürstendamm
Das Theaterteam bedankt sich am 26. Mai 2018 mit einem Fest bei allen Zuschauern und Fans

Foto: Michael Petersohn (www.polarized.de)

Vom 2. bis 13. Mai steht in der Komödie am Kurfürstendamm noch einmal Folke Brabands Kult-Inszenierung „Ladies Night“ auf dem Spielplan. Sechs arbeitslose Freunde, weder schön noch blutjung, fassen den mutigen Entschluss, Stripper zu werden. Als „Die wilden Stiere“ sorgen sie für Stimmung und sind saukomisch.
Am 7. Mai gastiert dort noch einmal Walter Plathe mit seinem Otto Reutter-Abend „Alles weg´n de´ Leut´“ und zeigt, wie aktuell Reutters Couplets immer noch sind.
Vom 15. bis zum 20. Mai nehmen die Berlin Comedian Harmonists dort mit „Veronika, der Lenz ist da“ und einem „Best of“-Liederabend Abschied von der Geburtsstätte ihres Erfolgs.

Ganz zum Schluss – vom 22. bis zum 27. Mai – kehrt Katharina Thalbach noch einmal mit „Der Raub der Sabinerinnen“ an die Komödie am Kurfürstendamm zurück.
„Eine schönere Inszenierung zum Abschied von der Komödie kann ich mir nicht wünschen“, gibt Theaterintendant Martin Woelffer zu.

Die Ausstellung „Boulevard Berlin – Ein Jahrhundert Komödie am Kurfürstendamm“ über die glanzvolle, fast 100-jährige Geschichte der Komödie bleibt auch den ganzen Mai über für Besucher, die eine Vorstellung besuchen, geöffnet.

Im Theater am Kurfürstendamm ist noch bis 6. Mai die santinis production „Der Entertainer“ mit Peter Lohmeyer zu erleben.
Am 5. und 6. Mai steht dort noch einmal „Das Wunder vom Kudamm – Ein Rettungs-Liederabend“ mit Barbara Schöne und anderen auf dem Spielplan.
Ebenfalls am 5. Mai kehrt Annette Frier für einen Abend mit „Gott der Allmächtige“ an den Kurfürstendamm zurück – ein außergewöhnliches Rendezvous mit dem Schöpfer des Himmels und der Erde.
Vom 15. bis 20. Mai gastiert Gayle Tufts mit ihrem Programm „Superwoman“ im Theater am Kurfürstendamm. Die Entertainerin aktiviert darin all ihre Superkräfte, um mit ganz viel Musik, Tanz und Comedy „the Power of Showbiz“ zu verbreiten.

Und am 22. Mai findet dort ein Spezial der Gesprächsreihe „Missverstehen Sie mich richtig!“ zum Abriss der Kudamm-Bühnen statt. Gastgeber Gregor Gysi spricht mit Martin Woelffer und dessen Vater Jürgen Wölffer über die bewegte Geschichte der Bühnen und die Hintergründe des Abrisses der beiden Theater.

Danke! – Abschiedsfest in Theater und Komödie am Kurfürstendamm
Samstag, 26. Mai 2018, ab 12 Uhr, Ende offen
Eintritt frei
Im Sommer 2018 werden das Theater und die Komödie am Kurfürstendamm abgerissen. Das ist zwar kein Grund zum Feiern, aber gefeiert wird trotzdem. Theaterchef Martin Woelffer findet: „Mein Team und ich können uns hier nicht sang- und klanglos verabschieden. Wir möchten uns mit einem Fest bei unseren Zuschauern, von denen uns manche schon in dritter Generation besuchen sowie bei denjenigen, die uns mehr als ein Jahrzehnt im Kampf um den Erhalt der Theater unterstützt haben, bedanken und auch unsere Freude darüber ausdrücken, dass wir im Schiller Theater eine Zukunft haben. Wir freuen uns auf zahlreiche prominente Weggefährten, Zuschauer, die schon seit Jahrzehnten zu uns kommen, und Gäste, die das Boulevardtheater erst vor kurzem für sich entdeckt haben, alte und neue Nachbarn, Berliner, Brandenburger und Touristen.“
Natürlich bleiben die Woelffer-Bühnen auch an so einem Tag ihrem Motto treu und bieten „Stars und Vergnügen“ – für die ganze Familie. Es werden Requisiten und Kostüme versteigert. Wer Glück hat, kann einen Hut ergattern, den schon Harald Juhnke getragen hat.
In Gesprächen mit Darstellern und Regisseuren stellen prominente Moderatoren Inszenierungen vor, die ab September 2018 im Schiller Theater stattfinden werden. Fragen des Publikums sind ausdrücklich erwünscht!
Zahlreiche Stars der Theater nehmen an einem Autogramm-Marathon teil.

Die Ausstellung „Boulevard Berlin – Ein Jahrhundert Komödie am Kurfürstendamm“ in der Komödie am Kurfürstendamm ist von 12 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Ab 19 Uhr heißt es Bühne frei für alle: Dann nämlich dürfen im Theater am Kurfürstendamm alle Gäste auf die Bretter, die die Welt bedeuten, Tanzen bis zum Umfallen und ein letztes Mal die Schönheit dieser Bühne erleben.
Das Programm wird ab dem 1. Mai unter www.komoedie-berlin.de veröffentlicht.

Danke! – Abschiedsfest in Theater und Komödie am Kurfürstendamm
Samstag, 26. Mai 2018, ab 12 Uhr, Ende offen
Eintritt frei

Donnerstag, 29. März 18
ELBJAZZ 2018 veröffentlichte Spieltage und neun neue Acts
Das musikalische Programm des ELBJAZZ 2018 ist vollständig: Mehr als 50 Konzerte am 1. und 2. Juni 2018 – plus drei weitere, die es bereits einen Tag zuvor, am 31. Mai., im Großen Saal der Elbphilharmonie zu erleben gibt – prägen 2018 das Festival. Die Spieltage, an denen die Künstler auftreten werden, stehen nun ebenfalls fest – und sind ab sofort für alle Acts auf www.elbjazz.de unter „Programm“ zu finden.
Mit den neun Neubestätigungen, die den Spielplan komplettieren, bietet das ELBJAZZ einen Reigen spannender Künstler auf, die dem Ruf des ELBJAZZ als „Entdecker-Festival“ mehr als gerecht werden:

Der 1969 in Schweden geborene und unter anderem in Detroit aufgewachsene Magnum Coltrane Price hatte seinen ersten Plattenvertrag bereits mit 19 Jahren in der Tasche. Außerhalb von Skandinavien vor allem als erstklassiger Bassist der Nils Landgren Funk Unit bekannt, kommt er zum ELBJAZZ mit seiner eigenen Band, bei der er nicht nur in die Basssaiten, sondern auch zum Mikrofon greift.

Laura Perrudin (Foto) liebt das Spiel mit verschiedenen Musikstilen –  von Jazz über Electronica bis zu Neo-Soul und experimentellem Folk. Neben ihrer Stimme setzt die Französin dabei auf ein besonderes Instrument: eine elektrische chromatische Harfe. Sie erschafft damit einzigartige musikalische Universen, die an Björk, Portishead oder auch Flying Lotus erinnern mögen, in denen sich aber auch Anklänge von Debussy und Ravel finden.

„Junks not dead“: Die sieben Charakterköpfe von Botticelli Baby machen handgemachte Swingmusik mit Punkattitüde. Von vielen Einflüssen gespeist, erzeugen sie eine Melange aus Gypsy-Swing, dem Hot Jazz der frühen 1930er Jahre, dem Balkan-Beat, der Dramatik des Blues und der Rotzigkeit des Punk – fernab des Mainstream und mit einer Energie, die bis jetzt noch jeden gepackt hat.

Die NDR Bigband ist hierzulande wie auch international ein Magnet für erstklassige Jazzmusiker. Seit 2002 spielt dort der Amerikaner Dan Gottshall die Lead-Posaune, zuvor war er für US-Größen wie Al Jarreau, Gary Thomas und Chaka Khan auf Tour. Beim ELBJAZZ bringt er seine eigene Musik auf die Bühne – als Mitstreiter hat er sich die Gitarristin Sandra Hempel und die Studenten der Big Band der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) auserkoren.

Jazznummern, klassische Lieder, Folk-Songs und Pop-Hits – das Repertoire von Estonian Voices lässt kaum Wünsche offen. Mit ihrem Debütalbum „Ole Hea (Be Good)“ gewann das A-cappella-Ensemble 2015 den Preis für das beste Jazz-Album in ihrer Heimat Estland.

Wenn man Volodja Brodskys Spiel auf dem Clavinet und dem Fender Rhodes Piano hört, glaubt man, Herbie Hancock habe seine Band Head Hunters wieder auferstehen lassen. Doch Brodsky stammt aus Tallinn, der Hauptstadt von Estland, und ist Teil einer Band, die sich Estrada Orchestra nennt. Und er ist bei weitem nicht der einzige bemerkenswerte Musiker dieses Ensembles, das für einen dichten psychedelischen Funk-Sound steht, der viel Platz für Improvisationen lässt.

Als das norwegische Trio Monkey Plot sich 2011 formierte, konzentrierte Christian Skår Winther sich vor allem auf seine akustischen Gitarren. Erst für das dritte Album stöpselte Winther das elektrische Gegenstück ein und veränderte den Sound von Monkey Plot damit radikal. Der Intimität der weitgehend improvisierten Musik dieses Trios, zu dem noch Magnus Skavhaug Nergaard (Bass) und Jan Martin Gismervik (Schlagzeug) gehören, hat dies jedoch keinen Abbruch getan.

Ganz besondere Gäste aus einer entlegenen Region in Asien empfängt die HfMT Big Band mit dem Cadenza Collective. Die Formation ist eine der außergewöhnlichsten Bands Nepals und verbindet Jazz und Afro-Funk mit nepalesischer Folk-Musik.

Seit sieben Jahren bereits gibt es nun schon das European Jazz Laboratory – entsprungen aus einer gemeinsamen Idee von ELBJAZZ und der HfMT. Jedes Jahr aufs Neue wird in dieser „Versuchswerkstatt“ eine Band aus jungen europäischen Talenten zusammengestellt. Diesmal kommen die Musiker aus Siena, Odense, Groningen, Birmingham und Hamburg. Ihre in einer Projektwoche erarbeiteten Stücke stellen sie auf der HfMT Young Talents Stage vor.

Weitere Informationen zu den neu bestätigten Künstlern unter: www.elbjazz.de/de/festival/programm

Tickets: Es gibt sowohl 1-Tagestickets für den Freitag (1. Juni 2018) bzw. Samstag (2. Juni 2018) als auch 2-Tagestickets (1. + 2. Juni 2018). Das 2-Tagesticket (1. + 2. Juni 2018) kostet 99,00€. Das 1-Tagesticket Freitag (1. Juni 2018) kostet 55,00€, das 1-Tagesticket Samstag (2. Juni 2018) 69,00€. (Alle Ticketpreise inkl. Gebühren.) Tickets können online unter www.elbjazz.de und über die Hotline 040 - 413 22 60 (Montag bis Freitag 9.00 bis 18.30 Uhr) gekauft werden.
Die ersten 17.000 Ticketinhaber haben die Möglichkeit, eine Reservierung für ein von ihnen bevorzugtes Konzert in der Elbphilharmonie vorzunehmen (Verfügbarkeit vorausgesetzt). Alle Details zum Reservierungssystem unter diesem Link.

www.elbjazz.de

Donnerstag, 29. März 18
Anhaltisches Theater Dessau und Heinrich Berger Musikschule Coswig präsentieren Märchenmusical »Aglaia«
Am 8. April feiert Andreas Hantkes Musical Aglaia Premiere am Anhaltischen Theater Dessau. Gemeinsam mit den SängerInnen des Kinderchors des Anhaltischen Theaters und den jungen MusikerInnen der Musikschule Coswig lässt Regisseurin Jana Eimer Aglaia, das spannende Märchenmusical über die Macht der Musik, zu einem kleinen Event werden. Über 20 Kinder aus Coswig bilden ein Orchester, um das so manche große Musical-Produktion neidisch sein dürfte: Vom Gitarrenensemble bis zum Keyboard, von der Flöte bis zum Schlagzeug ist alles dabei. Dazu erhält Aglaia für die Aufführungen in Dessau eigene, neu erstellte Arrangements. Und die Dessauer Kinder singen und spielen als miteinander wetteifernde Teilnehmer des Sängerwettstreits und als jubelndes Märchenvolk dem happy end entgegen.

Aglaia
Ein märchenhaftes Kindermusical von Andreas Hantke
Musikalische Leitung: Dorislava Kuntscheva, Inszenierung: Jana Eimer, Dramaturgie: Felix Losert
Mit Kinderchor des Anhaltischen Theaters Dessau, Schülerinnen und Schüler der Heinrich Berger Musikschule Coswig
Eine Kooperation mit der Heinrich Berger Musikschule Coswig (Anhalt).

www.anhaltisches-theater.de

Donnerstag, 29. März 18
Beliebte Frankfurter Tradition: Großes Stadtgeläut erklingt zu Ostern
(kus) Vor Ostern, Pfingsten, Weihnachten und in der 1. Adventsnacht gibt es einen besonderen Grund in die Frankfurter Innenstadt zu pilgern. Dann erklingen wieder die Glocken der zehn Innenstadtkirchen, harmonisch aufeinander abgestimmt. Am Samstag ist es wieder soweit, die insgesamt 50 Glocken läuten von 16.30 Uhr bis 17 Uhr die Osterzeit ein.

„Die Glocken der Innenstadtkirchen sind sehr unterschiedlich und jede für sich ist ein Kunstwerk. Gemeinsam bilden sie eine berührende und einzigartige Klangfolge und schaffen einen Moment des Innehaltens. Sie erinnern die Bürgerinnen und Bürger eindrucksvoll an die Bedeutung der Feiertage, in diesem Falle an das bevorstehenden Osterfest, an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seiner Kreuzigung und damit an den Sieg des Lebens über den Tod“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. „Der Besuch des Großen Stadtgeläuts gehört für viele Frankfurterinnen und Frankfurter zu einer schönen Tradition vor den Feiertagen.“

An Ostern, dem ältesten gemeinsame Fest der Christen, begehen viele Menschen gemeinsame Rituale und Traditionen. Im christlichen Osterfest wird das Lamm zum Symbol für Jesus, der sein Leben gab, um die Menschen von der Macht der Sünde zu befreien. Im jüdischen Pessachfest, das als Vorläufer von Ostern gilt, erinnert es an die Lämmer, die geschlachtet wurden, bevor das Volk Israel aus Ägypten befreit wurde. Unser heutiges Osterfest hat aber auch viele Gebräuche aufgenommen, die ursprünglich weder christlich oder jüdisch waren. Dazu zählen auch die Ostereier und der Osterhase.

„Rituale und Traditionen zu pflegen, geben einer Familie, aber auch einer Gesellschaft ein Wir-Gefühl. Sie erleichtern das Zusammenleben und verbinden die Menschen. Frankfurt mit 160 Gemeinden unterschiedlicher Weltreligionen gibt als internationale und tolerante Stadt allen Menschen die Möglichkeit, ihre Gebräuche und Traditionen zu feiern. Dies ist leider nicht überall auf der Welt möglich. Ein verantwortungsvoller und respektvoller Umgang miteinander befördert das friedliche Zusammenleben hier in Frankfurt“, führt Kirchendezernet Uwe Becker aus. „Aus diesem Grund lade ich alle Frankfurterinnen und Frankfurter herzlich zum Großen Stadtgeläut ein, um eine spezielle Frankfurter Tradition kennenzulernen und zu pflegen.“

Die Tradition des Läutens reicht weit zurück: Bereits 1347 ist das Läuten aller Glocken belegt, zur Begräbnisfeier für Kaiser Ludwig der Bayer. Jedoch noch ohne eine solche harmonische Abstimmung der Glocken aufeinander, wie es heute der Fall ist. Das heutige Stadtgeläut oder auch Stimme der Stadt geht zurück auf den Glockensachverständigen Professor Paul Smets. Er hat 1954 das Geläut komponiert. Ihm gelang es zum ersten Mal in der deutschen Glockengeschichte, alle Glocken einer Stadt zu einem gemeinsamen Klang aufeinander abzustimmen. Jede der beteiligten Kirchen hat ein eigenständiges Geläut, gemeinsam ergeben sie ein harmonisches Gesamtkonzept.

Ein Vorgeschmack des Großen Stadtgeläuts sowie 360 Grad-Videos von acht Innenstadtkirchen finden sich auf www.frankfurt.de/stadtkirchen.

Donnerstag, 29. März 18
Komische Oper Berlin: Vorläufige Absage von »Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn!«
Wegen des Todes ihres Ehemanns hat Anne Sofie von Otter ihre Mitwirkung bei Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn! an der Komischen Oper Berlin vorerst abgesagt. Da Anne Sofie von Otter Herzstück dieses Kabarett-Abends von Barrie Kosky gewesen wäre, muss die Neuproduktion in dieser Spielzeit entfallen. Die Premiere am 30. April 2018 sowie die Folgevorstellungen am 5. und 9. Mai werden durch andere Produktionen ersetzt. Gemeinsam mit allen Beteiligten sucht das Haus nach Möglichkeiten, Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn! in einer der folgenden Spielzeiten zu realisieren.

Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur: »Wir bedauern Anne Sofie von Otters Verlust zutiefst und wünschen ihr und ihrer Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft. Wir verstehen vollkommen, dass es ihr momentan nicht möglich ist, an diesem Projekt zu arbeiten, und freuen uns umso mehr, dass sie trotz allem bereits ihr Interesse signalisiert hat, Ich wollt', ich wär' ein Huhn! zu einem späteren Zeitpunkt auf die Bühne zu bringen.«

Statt der Premiere am 30. April hat die Komische Oper Berlin um 19 Uhr eine Zusatzvorstellung von Anatevka in den Spielplan aufgenommen. Die Erfolgsproduktion von Barrie Kosky ist in dieser Spielzeit restlos ausverkauft. Am 5. und 9. Mai jeweils um 20 Uhr präsentiert Barrie Kosky am Klavier gemeinsam mit den Sängerinnen Alma Sadé und Helene Schneiderman einen Abend mit jiddischen Operettenliedern: »Farges mikh nit« – Vergiss mich nicht.

Umtausch und Erstattung der bereits gekauften Tickets
Bereits gekaufte Karten behalten auch für die jeweilige Ersatzvorstellung ihre Gültigkeit. Kund*innen, die Tickets für die Vorstellungen am 5. und 9. Mai gekauft haben, erhalten wegen der niedrigeren Kartenpreise für die Ersatzvorstellung zusätzlich eine 50%ige Ermäßigung auf ihre nächste Ticketbuchung für eine Veranstaltung der Komischen Oper Berlin (buchbar bis 15. Juli 2018). Alternativ können sie sich die Karten bis spätestens 12. April 2018 kostenfrei erstatten lassen.

Ersatzvorstellungen
30. April, 19 Uhr: Anatevka (mit Max Hopp (Tevje) und Dagmar Manzel (Golde)
5./9. Mai, 20 Uhr: »Farges mikh nit« – Vergiss mich nicht (mit Helene Schneiderman (Mezzo), Alma Sadé (Sopran) und Barrie Kosky (Klavier)
Die jiddische Operette ist eine fast vergessene Gattung. Ihre Autoren und Komponisten, zum größten Teil aus Osteuropa stammend, emigrierten unter dem Druck der dortigen Pogrome Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA. Dort stellten sie dem noch in den Kinderschuhen steckenden amerikanischen Musical und der aus Europa importierten Operette ein drittes Genre gegenüber: die jiddische Operette. Ihre Lieder handeln nicht selten vom Exil, von Einsamkeit und Heimweh: »Wo du auch sein magst – farges mikh nit!« »Vergiss mich nicht!« – Unter diesem Titel erklingen Stücke von Joseph Rumshinsky, Alexander Olshanetsky, Sholom Secunda oder dem »jiddischen Shakespeare« Abraham Goldfaden. Das Programm war im Januar 2015 bereits in einer Spätvorstellung an der Komischen Oper Berlin und im Sommer 2017 an der Staatsoper Stuttgart zu erleben.

www.komische-oper-berlin.de

Donnerstag, 29. März 18
hr2-Kulturlunch mit Sprachakrobatik und Klangzaubereien „Und grausig gutzt der Golz"
Auf ein Feuerwerk aus Sprachakrobatik und Klangzaubereien dürfen sich die Gäste des hr2-Kulturlunchs am Sonntag, 20. Mai (Pfingstsonntag), um 11 Uhr im hr-Sendesaal in Frankfurt freuen. Mit dabei: das hr2-RadioLiveTheater, die Schauspielerin Chris Pichler, die Sprecher Klaus Krückemeyer und Wolfgang Vater, der Geräuschemacher Timo Willecke und die Pianistin Maria Ollikainen.

Geboten wird eine Revue aus Live-Hörspiel mit Ausschnitten aus „Gaslicht“ und „Der Hexer von London“, Sketchen wie Heinz Erhardts „G-Sketch“ und Evelyn Hamanns legendärer Zungenbrecher-Fernsehansage von Loriot. Dazu Lautpoesie von Ernst Jandl, Franz Mon und anderen, ein „Gruselett“ von Christian Morgenstern und betörende Klavierklänge von Stummfilmmusik bis zu Philip Glass. Gedichte wie „Der Zauberlehrling“ werden live mit Geräuschen vertont - und wenn dann noch „Gnom und Gnu die Gnieze“ treffen, dann wird es schlicht „supercalifragilisticexpialigetisch“!

Durch das Programm führt hr2-Chefin Angelika Bierbaum. Das Schlemmerbuffet steht unter dem Motto „Kulinarische Spielereien". hr2-kultur sendet eine Aufzeichnung am Montag, 21. Mai (Pfingstmontag), um 20.04 Uhr und am Donnerstag, 31. Mai (Fronleichnam), um 15.04 Uhr.

Der Kulturlunch „Und grausig gutzt der Golz“ ist der letzte der Spielzeit 2017/2018. Die neue Saison beginnt am Sonntag, 9. September, mit der Matinee „Sommerfreuden“.

hr2-Kulturlunch: „Und grausig gutzt der Golz“
Sonntag, 20. Mai, 11 Uhr
hr-Sendesaal, Funkhaus am Dornbusch, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt
Tickets mit Schlemmerbuffet: 53 Euro
Tickets ohne Schlemmerbuffet: 19 Euro beim hr-Ticketsender, unter Telefon 069/155-2000 oder auf www.hr-ticketcenter.de
Sendung: Montag, 21. Mai (Pfingstmontag), 20.04 Uhr; Donnerstag, 31. Mai (Fronleichnam), 15.04 Uhr

www.hr2-kultur.de

Mittwoch, 28. März 18
Schauspiel Frankfurt: »Das hässliche Universum« bei den Berliner Autorentheatertagen
Laura Naumanns »Das hässliche Universum« in der Inszenierung von Julia Hölscher am Schauspiel Frankfurt wurde als Gastspiel zu den Berliner Autorentheatertagen 2018 eingeladen.

Die Berliner Autorentheatertage finden vom 1.-23. Juni 2018 am Deutschen Theater Berlin statt. Das Festival gibt einen Überblick über zeitgenössische deutschsprachige Gegenwartsdramatik. Aus einer Vielzahl von Produktionen haben der Journalist, Theaterkritiker und Vorsitzende der Jury Bernd Noack und das Deutsche Theater Berlin acht herausragende Inszenierungen ausgewählt, die vom 12.-20. Juni im Rahmen des deutschsprachigen Gastspielprogramms vorgestellt werden. Mit Radar Ost werden in diesem Jahr auch vier Gastspiele aktueller Inszenierungen aus Litauen, Polen und Georgien gezeigt. Neben dem Gastspielprogramm werden die drei Gewinnstücke des Schreibwettbewerbs prämiert und uraufgeführt, die durch eine Jury aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählt wurden.

Für Laura Naumann ist es bereits die dritte Einladung zu den Autorentheatertagen: 2010 wurde ihr Werk »süßer vogel undsoweiter« in einer Werkstattinszenierung präsentiert. Ihr Stück »demut vor deinen taten baby« wurde 2013 in der Inszenierung des Wiener Burgtheaters gezeigt.

»Das hässliche Universum« feierte zu Beginn der Spielzeit 2017/18 unter der neuen Intendanz von Anselm Weber seine Uraufführung in den Kammerspielen.

Laura Naumanns Text ist ein rhythmischer, pulsierender Chor, aus dem sich zart die Stimmen Einzelner erheben. Ein Text über ein sehr heutiges Lebensgefühl, das Ringen um Liebe und Halt in diesem großen, und nicht immer hässlichen, Universum. Fünf namenlose Figuren kristallisieren sich aus einem Text, der ohne klassische Figuration und Dialogführung arbeitet. Sie sind auf der Suche nach einer Utopie, fragen sich, wer sie sind und ob sie trotz des allgemeinen Ohnmachtsgefühl gesellschaftliche Veränderungen erwirken können.

Die nächsten Vorstellungen am Schauspiel Frankfurt: 31. März, 6. April 2018

www.schauspielfrankfurt.de / www.deutschestheater.de

Mittwoch, 28. März 18
Charity-Konzert ALADDIN & Friends mit Gaststars in Hamburg
Benefizkonzert mit Laith Al-Deen, Mandy Grace Capristo, Max Mutzke und Cassandra Steen in Hamburg +++ einmaliges Konzert am 23. April 2018 +++ Erlös des Abends geht an den Verein Radio Hamburg Hörer helfen Kindern +++ Tickets ab sofort erhältlich
Unter dem Motto „ALADDIN & Friends in Concert“ veranstalten die Darsteller von Disneys Musical ALADDIN gemeinsam mit Musikstars Laith Al-Deen, Mandy Grace Capristo, Max Mutzke und Cassandra Steen am Montag, den 23. April 2018 ein einmaliges Benefizkonzert im Stage Theater Neue Flora. Der Erlös des Charity-Events geht an den Verein Radio Hamburg Hörer helfen Kindern. „Nach 1.000 Vorstellungen wollen wir den Hamburgern etwas zurückgeben. Wir freuen uns sehr, dass wir hierfür prominente Unterstützung gewinnen konnten, die gemeinsam mit uns die bekannten Songs aus dem Musical ALADDIN interpretieren werden“, so Aladdin-Hauptdarsteller Philipp Büttner.


“ALADDIN & Friends in Concert”
Cassandra Steen, Mandy Grace Capristo, Jasmin (Myrthes Monteiro), Aladdin (Philipp Büttner),
Laith Al-Deen, Max Mutzke (v.li.n.re.) und Dschinni (Kristofer Weinstein-Storey) (vorne li.)
© Stage Entertainment / Morris Mac Matzen

Am vergangenen Freitag kamen die vier Gaststars zum ersten Mal im Stage Theater Neue Flora zusammen, um Songs zur arrangieren und die individuellen Interpretationen gemeinsam mit den Hauptdarstellern und dem musikalischen Leiter, Klaus Wilhelm, zu proben. „Ich bin ein riesiger Disney Fan und besonders ALADDIN hat es mir immer schon angetan. Die Musik von Alan Menken, der dafür auch einen Oscar® gewonnen hat, ist etwas ganz Besonderes. Ich freue mich sehr einen Song gemeinsam mit dem Aladdin-Darsteller Philipp Büttner im Rahmen des Benefizkonzerts interpretieren zu dürfen“, so Mandy Grace Capristo. „Ich freue mich für Disney erneut auf der Bühne stehen zu dürfen und das Duett ‚Millionen Meilen fern‘ mit Aladdin zu singen”, so Glashaus-Frontfrau Cassandra Steen. Laith Al-Deen über den besonderen Konzertabend: “Ich werde die wunderbare Ballade ‚In meiner Welt‘ gemeinsam mit Jasmin-Darstellerin Myrthes Monteiro performen. Das wird ein toller Moment!“

Max Mutzke: “Ich werde eine besondere Version von ‚Proud of your boy‘ zum Besten geben und so in die Rolle von Aladdin schlüpfen. Ui, das wird spannend!“ „Die gesamten Einnahmen des Abends werden an den Verein Radio Hamburg „Hörer helfen Kindern“ gespendet. Damit sollen Hamburger Kinder unterstützt werden, denen es nicht so gut geht und die nicht so privilegiert sind, wie wir“, ergänzt Jasmin-Darstellerin Myrthes Monteiro.

Dschinni-Darsteller Kristofer Weinstein-Storey wird durch den einzigartigen Abend führen und schwört alle Besucher jetzt schon ein: „Das Konzert ist eine schöne Möglichkeit, um eine besondere Version von Disneys ALADDIN zu erleben und gleichzeitig Gutes zu tun!“
Der komplette Erlös der Veranstaltung geht an den Verein Radio Hamburg „Hörer helfen Kindern“. Seit 1998 sorgt die Aktion dafür, dass Hamburgs Zukunft nicht auf der Straße landet.

Mit dem sozialen Verein „Hörer helfen Kindern“ sammelt der Sender Spenden für Hamburgs Kinder in Not. Karten für das einmalige Benefizkonzert sind ab sofort zum Preis von 15 – 50 Euro unter www.aladdin-concert.de/tickets oder an der Theaterkasse vom Stage Theater Neue Flora erhältlich.

Disneys ALADDIN erzählt die humorvolle Geschichte über den charmanten Gauner Aladdin, den Flaschengeist Dschinni und die drei Wünsche verzaubert seit Generationen Menschen jeden Alters. Die große und farbenprächtige Disney-Produktion mit der Musik des achtfachen Oscar®-Preisträgers Alan Menken bietet Entertainment vom Feinsten.

Tickets und Infos zum Musical: www.musicals.de 
Ticket-Hotline 01805-4444 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min.)
Tickets für das Musical sind ab € 44,90 (zuzüglich Gebühren) erhältlich.

Mittwoch, 28. März 18
Helvetia Parc feiert 10-jähriges Bestehen: Krönender Abschluss mit Live-Auftritt von Vanessa Mai und eindrucksvollem Feuerwerk
„Das Herz am richtigen Fleck hat man, wenn man solche Engagements von Herzen macht.“ Ein Zitat des Herzmenschen, Rappers und Unterstützers des guten Zwecks Kay One, das treffender nicht sein könnte. Und bald ist es schon wieder soweit: Stars und Sternchen können diesem Vorbild nacheifern, denn das Sommer Open Air Groß-Gerau im Helvetia Parc geht in die nächste Runde.

Feuerherz
Feuerherz
© Robin Boettcher

Helvetia Parc feiert 10-jähriges Bestehen: Krönender Abschluss mit Live-Auftritt von Vanessa Mai und eindrucksvollem Feuerwerk
Gemeinsam mit dem Helvetia Parc, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, veranstaltet der Bundesverband Kinderhospiz e.V. eine große Charity-Veranstaltung für die Kinderhospizarbeit. Gefolgt von einem eindrucksvollen Feuerwerk im Helvetia Parc, bildet Sängerin Vanessa Mai als besonderes Highlight den krönenden Abschluss des Abendprogramms.

Am Samstag, 7. Juli 2018, öffnet der Helvetia Parc nahe Frankfurt am Main ab 14 Uhr seine Tore für das beliebte Kinder- und Familienfest mit einem abwechslungsreichen Nachmittags- und musikalisch hochkarätigen Abendprogramm. Neben Headlinerin Vanessa Mai werden Mädchenschwarm Mike Singer, Sunnyboy Vincent Gross sowie die Schlagerpop-Zuckerschnuten von Feuerherz zwischen 19.00 und 22.30 Uhr das Publikum begeistern. Nachmittags können sich die Kinder bei einem gemeinsamen Programm vom Bundesverband Kinderhospiz e.V. und dem Helvetia Parc unter anderem auf Walk Acts der Schlümpfe samt „Schlumpfhausen“-Hüpfburg oder das DFB-Maskottchen Paule mit spannendem Torwandschießen in Kooperation mit dem VFR Groß-Gerau freuen. Zudem sind die Doubles der Avengers-Kultfiguren Iron Man, Captain America, Spider-Man und Ant Man vor Ort. Es wird also heiß in Groß-Gerau und das nimmt sich hoffentlich auch der Wetterfrosch zu Herzen.

Mike Singer, der unlängst sein aktuelles Album „Deja Vu“ auf Platz 1 der Albumcharts platzierte, freut sich auf sein „zweites Mal“ in Groß-Gerau: „Das Open Air ist eine coole Veranstaltung mit einer schönen Atmosphäre. Ich möchte mit allen dort einen schönen Tag verbringen, damit alle Kinder ihre Sorgen vergessen.“

Aber auch die anderen Künstler sind voller Vorfreude auf den 7. Juli. Sänger und Preisträger des „SWR4 Newcomer-Awards 2017“ Vincent Gross berichtet: „Ich bin stolz, zum zweiten Mal beim Sommer Open Air für die Kinderhospizarbeit zugunsten des Bundesverband Kinderhospiz e.V. dabei sein zu dürfen. Mir war im vergangenen Jahr vor allem der Kontakt zu Betroffenen wichtig.“ Dominique von Feuerherz gibt zu bedenken: „Kinderhospizarbeit ist ein wichtiges Thema, das in Deutschland manchmal zu kurz kommt. Daher freuen wir uns, dass es diese Veranstaltung gibt, um aufzuklären.“

Für Botschafter Kay One ist die Arbeit des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V. mittlerweile zu einer Herzensangelegenheit geworden: „Es ist immer sehr bewegend, die kleinen Kinderaugen zu sehen, die sich alle freuen, dass ich da bin. Die Macher der Veranstaltung strengen sich
jedes Jahr riesig an, es allen recht zu machen und man hat auch wirklich gesehen, dass es den Kindern gefallen hat und das motiviert mich noch mehr, Gas zu geben.“ Weiter erklärt der Rapper, der aktuell mit seinem Song „Señorita“, den er gemeinsam mit „Deutschland sucht
den Superstar“-Sieger Pietro Lombardi aufnahm, Platin-Status erhielt: „Es ist mir sehr wichtig, den Kontakt zu den Kindern zu suchen. Wenn ich all die kranken Kinder dort sehe, dann liegt es mir am Herzen ihnen eine große Freude und einen unvergesslichen Tag zu bereiten.“

Wie jedes Jahr ist auch Kinderhospiz-Botschafter Daniele Negroni mit am Start. Zudem stehen die beiden RTL-Stars Benjamin Heinrich und Alexander Milo aus der RTL-Serie „Unter uns“ am Nachmittag ab 14.30 Uhr im Medimax für eine einstündige Autogrammstunde zur Verfügung. Moderiert wird das Event von Vanessa Meisinger („TOGGO“, Super RTL) und Marcel Pramschüfer.

Das Beste ist: Der Eintritt zum Familienfest im Helvetia Parc ist frei! Tickets gibt es gegen eine Spende an den Bundesverband Kinderhospiz e.V., Spendendosen sind in den Vorverkaufsstellen aufgestellt. Ohne Eintrittskarte wird kein Einlass gewährt!

In folgenden Partnergeschäften im Raum Groß-Gerau sind Eintrittskarten ab 10. April erhältlich:
Sportplanet Kraft-Leistungszentrum, Odenwaldstraße 1, 64521 Groß-Gerau
Sportplanet Gesundheitssportzentrum, St.-Florian-Str. 2, 64521 Groß-Gerau
Bäckerei Darmstädter, Darmstädter Straße 32, 64521 Groß-Gerau
Friseur Haarwelt, Darmstädter Straße 15, 64521 Groß-Gerau
Kiosk am Markt, Am Marktplatz, 64521 Groß-Gerau
No.1 Sun & Beauty, Helvetiastraße 2, 64521 Groß-Gerau
MEC METRO-ECE Centermanagement GmbH & Co.KG, Helvetia Straße 5, 64521 Groß-Gerau

Bereits Ende 2017 hatte der Verkauf von Sondertickets über die Website begonnen – aktuell sind auf www.openair-gg.de noch Restbestände der begehrten VIP-Tickets sowie Tickets für VIP-Rundfahrten im US Schoolbus mit verschiedenen Prominenten der Veranstaltung erhältlich.

Selbstverständlich freut sich der Bundesverband Kinderhospiz e.V. stets über Spenden. Vor Ort sind daher Spendendosen aufgestellt. Ein großer Dank gilt vor allem den Unternehmen und Geschäften aus Groß-Gerau, die die Veranstaltung unterstützen und mit Aktionen bereichern.

Informationen zum Helevetia Parc
Der 2008 eröffnete Helvetia Parc in Groß-Gerau südwestlich von Frankfurt bietet mit rund 30.000 m² Mietfläche und mehr als 30 Geschäften wie Rewe, Aldi, Medimax, Toom und dem dm Drogerie-Markt ein umfassendes Einzelhandelsangebot. Hinzu kommt ein vielfältiges Dienstleistungsangebot wie Friseur, Apotheke und Reinigung sowie Gastronomien für den kleinen und großen Hunger bei Burger King, Subway oder Lofthouse. Er ist damit ein idealer Standort für den schnellen Einkauf und bietet mit 920 kostenlosen Parkplätzen ausreichend Platz für die bequeme An- und Abfahrt.

Informationen zum Bundesverband Kinderhospiz e. V.
Der Bundesverband Kinderhospiz e. V. vertritt zahlreiche stationäre und ambulante Kinderhospizeinrichtungen in Deutschland. Er setzt sich gesellschaftlich dafür ein, eine breite Öffentlichkeit für das Tabuthema „Kinder und Tod“ zu schaffen sowie betroffene Kinder und Familien aus dem sozialen Abseits zu holen. Nach aktuellem Stand sterben jährlich etwa 5.000 der rund 40.000 lebensverkürzend erkrankten Kinder in Deutschland. Das rein spendenfinanzierte Sorgentelefon OSKAR ist für alle betroffenen Familien, Trauernde und Fachleute rund um die Uhr unter der Telefonnummer (0800) 8888-4711 erreichbar.

www.openair-gg.de
www.facebook.com/kinderhospizcharity
www.instagram.com/kinderhospizcharity
www.bundesverband-kinderhospiz.de

Mittwoch, 28. März 18
VVK-Start ABBA Gold 2019
Sie ist eine der erfolgreichsten Musikgruppen aller Zeiten und liefert mit ihren unsterblichen Hits den Sound für Generationen: die Kultband ABBA! Dass die zahllosen Fans der schwedischen Ausnahmeband das einzigartige Feeling der unvergessenen ABBA-Songs auch heute noch originalgetreu erleben können, dafür sorgt die grandiose Live-Show „ABBA GOLD – The Concert Show“!


ABBA GOLD - The Concert Show
© BB Promotion

„People Need Love“ – mit dieser Single starteten Agnetha, Anni-Frid, Björn und Benny 1972 ihre legendäre Karriere. In dieser Saison ist der Titel aktueller denn je und liefert das stimmige Motto für die komplett überarbeitete,
mitreißende Bühnen-Show von „ABBA GOLD“. So sorgen die Macher von „ABBA GOLD“ unter der Ägide des Produzenten Werner Leonard, seines Zeichens Gründungsmitglied des Palast Orchesters mit seinem Sänger Max Raabe sowie bis Oktober 2013 künstlerischer Leiter und Produzent von „ABBA MANIA“, auch in der kommenden Spielzeit für wahre Begeisterungsstürme beim Publikum.

Was sich im April 1974 beim „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ in Brighton ereignete, war für ABBA alles andere als ein „Waterloo“. Mit ihrem Sieg, der sie weltweit an die Spitze der Charts katapultierte, legten die schwedischen Popkünstler den Grundstein für eine absolute Ausnahmekarriere. Bald erfasste ein wahres ABBA-Fieber länderübergreifend und Kontinente umspannend die immer größer werdende Fan-Gemeinde. Über 375 Millionen verkaufte Tonträger weltweit sowie in mehr als 20 Ländern 124-mal Platz 1 in den jeweiligen Single-Charts und 78-mal Platz 1 in den Album-Charts sprechen eine deutliche Sprache. Heute ist ABBA längst zum Mythos geworden, der die Menschen nach wie vor fasziniert und inspiriert. Mit „ABBA GOLD – The Concert Show“ wird dieser Mythos perfekt zu neuem Leben erweckt – überwältigend, bewegend, unvergesslich.

Dass die Superhits, mit denen ABBA die Discos in den 1970er- und 1980er-Jahren dominierte, heute wie damals das Publikum unmittelbar begeistern, ist bei „ABBA GOLD – The Concert Show“ Abend für Abend mitzuerleben. Wenn Glamour-Pop und Ohrwürmer aus der Glitzerwelt so perfekt wie bei „ABBA GOLD“ auf die Bühne gebracht werden, erfährt die legendäre Popband tatsächlich eine Wiederauferstehung. Denn nicht nur musikalisch ist „ABBA GOLD - The Concert Show“ ein eindrucksvolles Revival, auch die Performance lässt nichts zu wünschen übrig: Mit den aktuellsten technischen Mitteln sowie auf einer komplett neu gestalteten Bühne wird das Original ABBAFeeling im „Hier und Jetzt” präsentiert. Von den Originalkostümen bis hin zum schwedischen Akzent der bewunderten Vorbilder – jedes noch so kleine Detail ist authentisch ABBA. Bereichert wird die Original-Show durch die bühnentechnischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts: Neben den Welthits im Unplugged-Gewand sorgen eine Video-Show mit Live-Kamera sowie eine moderne Retro-Licht-Show für ein wahrhaft „goldenes“ Konzerterlebnis.

Damit das Publikum den unverwechselbaren ABBA-Klang zu 100 Prozent originalgetreu erleben kann, wurde wochenlang im Tonstudio gearbeitet. Doch nicht nur der Sound auch die Choreographie besticht durch höchste Perfektion und Authentizität. Mit Superhits wie „Waterloo“, „Money, Money, Money“, „Thank you for the music“, „Mamma Mia“, „SOS“, „Super Trouper”, „Dancing Queen“, „Chiquitita” oder „Fernando” lässt „ABBA GOLD - The Concert Show“ die ABBA-Glitzerwelt auf Plateauschuhen wieder auferstehen. Was vor wenigen Jahren als kleines, feines Event begann, begeistert in einer Saison allein in Deutschland in über 70 Veranstaltungen zahllose Menschen. „ABBA GOLD“ ist in punkto musikalischer Qualität und Bühnenshow definitiv Weltspitze!

Dass ABBA nicht nur retro ist, sondern auch zeitlos und hochaktuell, beweist die Show 2019 unter dem Motto „People Need Love“. Von der ersten Sekunde an bringt die grandiose Live-Inszenierung „ABBA GOLD – The Concert Show“ das Publikum quer durch alle Generationen in Bewegung. Da die Show komplett überarbeitet wurde, gibt es selbst für eingefleischte „ABBA GOLD“-Fans bei der aktuellen Tour viel Neues zu entdecken.

Mit einer Mischung aus eingängig und raffiniert zugleich, Melodien, die unmittelbar ins Ohr gehen, und einer perfekten Performance war ABBA absolut stilprägend. Nach wie vor ist die Musik der Kultband unverwechselbar und für ein breites Publikum ein Garant für „Happiness“: The ABBA-Feeling is still alive!
„ABBA GOLD – The Concert Show“ ist ein faszinierendes Erlebnis für Jung und Alt und ein Event der Extraklasse!

ABBA Gold – The Concert Show Tour 2019
09. Februar 2019 – 20:00 Uhr in der Jahrhunderthalle Frankfurt/M
Tickets: 29,95 - 129,95 Euro* (*inkl. VIP Upgrade: www.jahrhunderthalle.de/premium )
Telefonisch unter Ticket-Hotline: 01805-3601 240 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus den Mobilfunknetzen) // an der VVK-Stelle der Jahrhunderthalle: Mo-Do 10-18 Uhr, Fr 10-16 Uhr // online unter www.jahrhunderthalle.de // an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Mittwoch, 28. März 18
RICHARD O'BRIEN'S ROCKY HORROR SHOW zweimal in Frankfurt
Nach einer ausverkauften Tournee und drei Jahren Pause ist RICHARD O’BRIEN’S ROCKY HORROR SHOW vom 27. März bis 1. April 2018 erneut in der Alten Oper Frankfurt zurück. Zeit für die größte Party und den unartigsten Spaß der Musical-Geschichte – inszeniert unter dem höchstpersönlichen Augenmerk des Schöpfers Richard O’Brien. Über eine Million Fans ließen sich seit der Weltpremiere 2008 in Berlin von der international hochgelobten Inszenierung des Regisseurs Sam Buntrock begeistern. 300 000 Besucher machten allein die letzte Tournee zum ausverkauften Hit und beweisen, dass sich diese Inszenierung einen festen Platz in den Herzen der Rocky-Fans erobert hat. Aufgrund der bereits jetzt großen Nachfrage, kommt das Kultmusical bereits im Sommer zurück in die Alte Oper Frankfurt – vom 21. bis 24. Juni 2018.

Trash, Sex und Rock'n'Roll: der schrägste Trip der Musical-Geschichte
So euphorisch von seinem Publikum gefeiert und miterlebt wie die Rocky Horror Show wird kein anderes Musical der Theatergeschichte. Gleiches gilt für The Rocky Horror Picture Show, seine legendäre Verfilmung. Sobald die ebenso witzige wie schrille Story um das junge, biedere Paar Brad Majors und Janet Weiss und den diabolischen Außerirdischen Dr. Frank’n’Furter ihren Lauf nimmt, steigt das Publikum ohne Rücksicht auf gute Sitten in die Geschichte ein und macht einfach mit. Es darf gerufen, gebuht und mit Lichtern geschwenkt werden, was das Zeug hält! Zudem darf man sich in Frankfurt über den Erzähler Sky du Mont freuen!

„Time Warp“zurück zu den Wurzeln
Die Rocky Horror Show war von Anfang an mit nichts zu vergleichen: Schon kurze Zeit nach ihrer Uraufführung 1973 am Royal Court Theatre in London wurde sie zum weltweiten Phänomen: Über 20 Millionen Menschen haben das schräge Märchen für Erwachsene
bislang erlebt. Kein Stück über Trash, Sex und Rock’n’Roll, das sich seitdem nicht an ihr messen lassen müsste. Der Einfluss, den sie bis heute auf Drag Shows, Rockbands, Theater und die Burlesque-Szene ausübt, ist unschätzbar groß. Sam Buntrocks gefeierte Inszenierung macht Richard O’Brien’s bizarrem Meisterwerk alle Ehre. Sie wagt den „Time Warp“ zurück zu den Wurzeln – zu B-Movies, Burlesque und Glamrock – und dringt bis zum wahren Kern der Rocky Horror Show vor.

Bad, bizzare and bloody brilliant!
Bis Sommer 2018 wird die gelebte Liebe zur Rocky Horror Show wieder sämtliche Tourneestädte erfassen. „Selten erlebt man einen enthusiastischer enthemmten Zuschauerraum“, staunte die Abendzeitung aus München während die Frankfurter Allgemeine Zeitung konstatierte: „[…] keine Frage, bei dieser Show gibt es zwei Shows: eine auf der Bühne, eine im Saal.“ Die Kronen Zeitung aus Wien jubelte, „eine Aufführung nach Fan-Geschmack: fetzig, rasant, voll Pepp, frech, anzüglich, bizarr, skurril, ‘transylvanischgalaktisch‘!“ und die Berliner Zeitung stellte schlicht und einfach fest: „Willkommen im verrücktesten Musical der Welt!“

Don’t Dream It – Be It! Richard O’Brien’s Rocky Horror Show
27.03.2018 – 01.04.2018 Frankfurt, Alte Oper Erzähler: Sky du Mont (27.-31.03.), Martin Semmelrogge (01.04.)
21.06.2018 – 24.06.2018 Frankfurt, Alte Oper Erzähler: Sky du Mont
Dauer: ca. 120 Min. (inkl. einer Pause)
Sprache: in englischer Sprache, Erzähler auf Deutsch
Vorstellungen: Di - Fr 20.00 Uhr, Sa 16.00 + 20.00 Uhr, So 16.00 + 20.00 Uhr
Preise: ab 25,50€ zzgl. Gebühren der Vorverkaufsstelle
Vorverkauf: Frankfurt Ticket: 069-13 40 400, National: 01806-10 10 11 (0,20 EUR/Anruf. inkl. MwSt. a.d.dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 EUR/Min. inkl. MwSt.) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

www.rocky-horror-show.de
www.facebook.com/MusicalRockyHorrorShow
#rockyhorrorshow
www.bb-promotion.com

Mittwoch, 28. März 18
Ballett Chemnitz: Premiere "Romeo und Julia"
Am 14. April feiert auf der Bühne der Oper Chemnitz Prokofjews Ballett „Romeo und Julia“ in einer Choreografie des renommierten italienischen Choreografen und Regisseurs Luciano Cannito Premiere. Seine Fassung des Ballettklassikers hat bereits das Publikum im Teatro Massimo in Palermo, dem größten Theater Italiens und dem drittgrößten Europas, mitgerissen. Für Chemnitz hat er sein Stück noch einmal überarbeitet und an aktuelle Fragestellungen angepasst. Er kreierte ein Ballett, das durch seine Zeitlosigkeit aktueller ist denn je: Die vorurteilsbeladene Begegnung mit dem Anderen prägt unsere Gegenwart und droht Gemeinschaftlichkeit zu zerbrechen. Nur Liebe und Anerkennung können Feindschaft, Hass und Unruhen unterbinden.

Romeo und Julia
Ballett von Luciano Cannito nach William Shakespeare
Musik von Sergej Prokofjew
Premiere: 14. April 2018, 19.00 Uhr im Opernhaus Chemnitz
Musikalische Leitung: Felix Bender
Choreografie und Inszenierung: Luciano Cannito
Bühne: Italo Grassi
Kostüme: Silvia Aymonino
Video: Maurizio Gaibisso

Mit: Benjamin Kirkman / Milan Malác / Fernando Moraga (Graf Capulet), Sabrina Sadowska / Tina Vasilaki (Gräfin Capulet), Nela Mrázová / Natalia Krekou (Julia), Natalia Krekou / Nela Mrázová (Amme), Milan Malác / Benjamin Kirkman (Tybalt), Emilijus Miliauskas / Jean-Blaise Druenne (Romeo), Raul Arcangelo / Yester Mulens Garcia (Mercutio), Ivan Cheranev (Benvolio), Savanna Haberland / Emily Grieshaber (Rosalinde), Fernando Moraga (Escalus), Jean-Blaise Druenne / Emilijus Miliauskas (Graf Paris), Yester Mulens Garcia / Alejandro Guindo Martín (Dr. Lorenzo); Ensemble und Praktikanten des Balletts Chemnitz;
Mitglieder der Opernballettschule; Mitglieder der Statisterie der Oper Chemnitz; Robert-Schumann-Philharmonie
Die Kostüme wurden durch die Stiftung des Teatro Massimo Palermo realisiert.

www.theater-chemnitz.de

Mittwoch, 28. März 18
Staatstheater Wiesbaden: »Katja Kabanowa« wieder im Großen Haus ~ Wiederaufnahme am 7. April 2018
Ab Samstag, den 7. April 2018, um 19.30 Uhr ist die Oper »Katja Kabanowa« von Leoš Janáček wieder im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen.
Die Titelpartie in der Inszenierung von Matthew Wild übernimmt Sabina Cvilak, die zurzeit auch in der Titelpartie in »Arabella« und als Elisabeth in »Tannhäuser« auf der Wiesbadener Bühne steht. Mirko Roschkowski, zuletzt in der Titelpartie von Händels »Jephtha«, singt Boris. Die große Wagner- und Strauss-Interpretin Nadine Secunde ist Kabanicha. Sie begann ihre große internationale Karriere in Wiesbaden.
Aaron Cawley übernimmt die Partie des Tichon, Wolf Mathias Friedrich ist Dikoj. Joel Scott singt neu in dieser Inszenierung Kudrjasch. Ebenfalls neu am Pult des Hessischen Staatsorchesters ist Philipp Pointner.

Musikalische Leitung: Philipp Pointner
Inszenierung: Matthew Wild
Ausstattung: Matthias Schaller, Susanne Füller
Licht: Ralf Baars
Chor: Albert Horne
Dramaturgie: Regine Palmai

Katja: Sabina Cvilak
Boris: Mirko Roschkowski
Kabanicha: Nadine Secunde
Tichon: Aaron Cawley
Dikoj: Wolf Matthias Friedrich
Kudrjasch: Joel Scott
Warwara: Silvia Hauer
Kuligin: Christian Balzer
Glascha: Elisabeth Bert
Fekluscha: Barbara Schramm
Eine Frau: Daniela Rücker, Petra Heike Kuligins
Sohn: David Rothe

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

www.staatstheater-wiesbaden.de

Dienstag, 27. März 18
Klassiker um Karfreitag: »Parsifal« an der Oper Leipzig
(lifePR) - Vorerst zum letzten Mal steht am Karfreitag, 30. März, 17 Uhr Richard Wagners »Parsifal« auf dem Spielplan der Oper Leipzig. In der Titelpartie wird Bayreuth-Heldentenor Stefan Vinke zu erleben sein, der erst vor wenigen Tagen die »Tannhäuser«-Premiere als Ersatz für den erkrankten Burkhard Fritz rettete und an der Oper Leipzig zuvor bereits als Siegfried in der »Götterdämmerung« glänzte. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Anthony Bramall.

Parsifal
Parsifal

Oper Leipzig
© Tom Schulze

Die Verwundung König Amfortas’ (Tuomas Pursio) mit dem Heiligen Speer hat die Macht der Gralshüter schwer beschädigt. Der Speer wurde von Klingsor (Kay Stiefermann) geraubt, dessen Schloss umringt ist von Blumenmädchen, in deren Fängen Helden zugrunde gehen. Einzig und allein der »reine Tor« vermag den Gralshütern den heiligen Speer zurückzubringen. Schon in den Armen von Kundry (Kathrin Göring), wird Parsifal im letzten Moment an seine Mission erinnert. Mit dem Dualismus von Leiden und Erlösung, Moral und Erotik, Religion und Atheismus berührt Wagner in seinem »Bühnenweihfestspiel« die großen Themen des 19. Jahrhunderts und erhebt zugleich einen religiösen Anspruch für die Kunst. Der Regisseur Roland Aeschlimann übersetzte Wagners musikalisches Mysterium für die Leipziger Neuproduktion in der Spielzeit 2005/06 in ein synästhetisches Klang-Raum-Erlebnis.

Karten (45 – 78 Euro) sind an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10- 19 Uhr), per E-Mail service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de erhältlich.

Dienstag, 27. März 18
Hauschka und Sony Classical beginnen langfristige Zusammenarbeit
Für sein erstes Album bei Sony Classical kehrt der gefeierte Komponist und Pianist Hauschka im Frühjahr 2019 zu seinen Wurzeln zurück und veröffentlicht melodiebetonte Stücke für Solo-Piano – ohne Präparation.
Volker Bertelmann, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Hauschka, hat sich in den zurückliegenden Jahren weltweit als zeitgenössischer Komponist sowie als Pianist für präpariertes Klavier etabliert. Für den Soundtrack zum Hollywood-Drama „Lion“, den er in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Komponisten Dustin O’Halloran geschrieben hat, wurde Hauschka im Jahr 2017 u.a. für den BAFTA Award, den Globen Globe und den Oscar nominiert.

Hauschka
Hauschka
© Carsten Sander

„Hauschkas musikalische Herkunft und sein fundiertes musikalisches Wissen ermöglichten es ihm, seine ganz eigene Musiksprache zu entwickeln. Diese hat ihn zu einem der innovativsten und gefragtesten Komponisten einer neuen, lebendigen klassischen Musikszene werden lassen und ihm große Erfolge als Filmkomponist eingebracht. Wir bei Sony Classical freuen uns auf die kommende Zusammenarbeit mit Hauschka.“ Per Hauber, Managing Director Sony Classical International

„Ich bin sehr stolz darauf, zukünftig mit Sony Classical zusammenzuarbeiten. Mit meinem kommenden Album kehre ich zu meinen musikalischen Wurzeln zurück und konzentriere mich ganz auf die Reinheit des Klavierklangs. Die Zusammenarbeit mit meinen bisherigen Labels und die Erkundung der Klanglandschaften des präparierten Klaviers werden fortbestehen, während die Arbeit mit Sony für mich eine Erweiterung meines musikalischen Ausdrucks bedeutet.“ Volker Bertelmann

Neben seinen Soloprojekten kooperierte der musikalische Grenzgänger Hauschka bei seinen Auftritten und Album-Einspielungen wiederholt mit Gastmusikern wie der Geigerin Hilary Hahn, der experimentellen isländischen Band múm oder John Convertino, dem Schlagzeuger der Alternative-Band Calexico. Zu Hauschkas Filmkompositionen gehören u.a. die Soundtracks für die brasilianisch-deutsche Koproduktion Praia do Futuro (R: Karim Aïnouz), für den von Elijah Wood produzierten Film The Boy (R: Craig MacNeill), sowie die Musik für das Drama Hotel Mumbai (R: Anthony Maras) und die neue US-Serie Patrick Melrose (R: Edward Berger) mit Sherlock-Darsteller Benedict Cumberbatch. Neben Musik für Tanz und Theater komponierte er in den letzten Jahren vermehrt klassische konzertante Werke für das MDR Sinfonieorchester, das Folkwang Kammerorchester Essen, sowie für Solisten der Münchner Philharmoniker und des Kronos Quartets. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen das Soloalbum What If (2017), das im Auftrag des Folkwang Kammerorchesters entstandene Werk Materials sowie das für den Cellisten Nicolas Altstaedt komponierte Stück Lost und die vom Schleswig-Holstein Musik Festival in Auftrag gegebene Komposition Flood and Drought für Avi Avital (Mandoline) und Streichquartett.

www.sonymusic.de / www.sonyclassical.de

Dienstag, 27. März 18
Theater Augsburg: Dimensions of Dance. Part 1
Nach 14 restlos ausverkauften Vorstellungen von »Ballett? Rockt it!« zeigt das Ballett Augsburg ab dem 21. April seine zweite zeitgenössische Produktion mit »Dimensions of Dance. Part 1« im martini-Park.
Die überraschende Chopin-Interpretation des Isländers Ólafur Arnalds, die psychedelischen Klänge von Ezio Bosso und die lebensbejahende Musik des Trio Assurd inspirieren die Choreografen Young Soon Hue, Ricardo Fernando und Mauro Bigonzetti zu kraftvollen und expressiven Tanzinszenierungen. »Reminiscence« (UA), »Six Breaths« und »Cantata« fügen sich in ihrer Unterschiedlichkeit zu einem Abend, der die Dimension des Tanzes in faszinierender Weise auslotet.

Cantata
Cantata
Theater Augsburg
Ensemble des Ballett Augsburg
© Jan-Pieter Fuhr

Dimensions of Dance. Part 1
»Reminiscence« (UA) von Young Soon Hue
»Six Breaths«  von Ricardo Fernando
»Cantata« von Mauro Bigonzetti

Tanz ist eine Kunstform, die erst in der Darbietung und Ausbreitung in allen uns wahrnehmbaren Dimensionen ihre Wirkungen entfaltet. Dabei spielt die Musik sowohl als zeitliche Strukturierung als auch als emotionale Basis eine wesentliche Rolle. So eint die drei Werke dieses Abends die starke inspirierende Wirkung der Musik. Young Soon Hue, Ricardo Fernando und Mauro Bigonzetti nähern sich in dynamischen, kraftvollen sowie melancholischen Bildern der Suche und Sehnsucht nach einem Sinn und öffnen mit ihren Arbeiten Einblicke in verschiedene Dimensionen des Lebens sowie des Tanzes.

Young Soon Hue, eine international gefeierte Choreografin (erfolgreich in Augsburg: 2012 »Carmina Burana« und 2015 »Romeo und Julia«), lässt sich von der Musik des preisgekrönten isländischen Pop-Musikers Ólafur Arnalds zu einer Uraufführung inspirieren. Er gestaltete in seinem Album »The Chopin Project« gemeinsam mit der Pianistin Alice Sara Ott eine faszinierende, intime und fragile Interpretation Chopinscher Werke. Für Hue spiegelt diese Einspielung ihre eigene große Liebe zu dem Komponisten in einzigartiger Weise wider, die sie in ihre Bilder über Rückbesinnungen in »Reminiscence« einfließen lässt. Sie erzählt in ihrer eigens für Augsburg kreierten Choreografie von Chopins Schaffensprozessen sowie von seinen Beziehungen zu Franz Liszt, George Sand und Fiance Maria Wodzinska.

Zur Musik des italienischen Pianisten und Komponisten Ezio Bosso choreografiert Ricardo Fernando »Six Breaths«. Die Kompo­sition für Celli und Piano setzt Schluchzen, Flüstern und Atemlo­sig­keit in Töne, die Ricardo Fernando expressive, teils introvertierte Bilder verwandelt, die vom ersten und letzten Atemzug sowie vom Seufzen und Ringen nach Atem erzählen.

Mauro Bigonzetti lässt mit »Cantata« den Flair des Südens auf der Bühne entstehen. Das süditalienische »Trio Assurd« regte ihn zu einer Choreografie über Verführung, Eifersucht und Leidenschaft voller mediterranem Esprit an. »Cantata« kam 2001 in Lissabon zu Uraufführung und wurde seitdem erfolgreich unter anderem am Theaterhaus Stuttgart, Theater Dortmund sowie dem Festival für Tanz in Neapel gezeigt.

Premiere: 21. April 18 (martini-Park)

Musik: Ólafur Arnalds, Ezio Bosso, Trio Assurd
Choreografie: Young Soon Hue, Ricardo Fernando, Mauro Bigonzetti
Bühnenbild: Peer Palmowski (»Reminiscence« & »Six Breaths«)
Lichtdesign: Carlo Cerri (»Cantata«)
Kostüme: Rosa Ana Chanzá (»Reminiscence« & »Six Breaths«), Helena de Medeiros (»Cantata«)
Choreografische Assistenz: Carla Silva (»Reminiscence« & »Six Breaths«)
Einstudierung: Carlos Prado, Macha Daudel (»Cantata«)
Dramaturgie: Sophie Walz

www.theater-augsburg.de 

Samstag, 24. März 18
Herausragende politisch-ästhetische und integrative Theaterarbeit: Walter Dirks-Preis 2018 geht an Theaterchef Willy Praml
Für sein innovatives Engagement in der emanzipatorischen Theaterarbeit erhält der Frankfurter Regisseur und Theatermacher Willy Praml den mit 2.500 Euro dotierten Walter-Dirks-Preis 2018.

Willy Praml
Willy Praml
© Theater Willy Praml

Der Walter Dirks-Preis ist nach dem bedeutenden Frankfurter Journalisten und Publizisten Walter Dirks (1901 – 1991) benannt. Ausgezeichnet werden alle zwei Jahre Menschen, die im Geiste seines Lebens und Wirkens in wachsamer Zeitgenossenschaft und engagiert für soziale Gerechtigkeit unkonventionelle Brückenschläge in Politik und Zivilgesellschaft gewagt haben.

Vor dem Hintergrund der aktuellen sozialen Polarisierungen in Deutschland hat die vom Haus am Dom und dem Haus der Volksarbeit e.V. eingesetzte unabhängige Jury entschieden, dass der Walter-Dirks-Preis 2018 an Willy Praml geht. Wie der Jury-Vorsitzende, Hejo Manderscheid, der frühere Caritasdirektor im Bistum Limburg, betont, soll mit dieser Entscheidung die nachhaltige Theaterarbeit von Willy Praml insbesondere mit Flüchtlingen und Arbeiterjugendlichen geehrt werden, die einen vorzüglichen Beitrag zu Integration und den Zusammenhalt der Gesellschaft leiste.

Willy Pramls gesellschaftskritische Kulturarbeit im Naxos-Theater, aber auch mit Laienschauspielern im Taunus, stellt nach Aussage der Jury eine herausragende politischästhetische und integrative Theaterarbeit dar, die konträr zu aktuellen menschenfeindlichen und verhetzenden Tendenzen in Deutschland zu lesen sind. Auch christliche Themen sind dem Theater Willy Praml immer wieder ein Anliegen. So bringt das Theater seit nunmehr 13 Jahren alljährlich zu Weihnachten und Ostern die Geschichte des Lebens, Wirkens und Sterbens von Jesus Christus auf die Bühne. Die Passionsgeschichte wird auch in diesem Jahr von Gründonnerstag bis Ostersonntag viermal gegeben.

Der Preis wird am Samstag, 26. Mai, zum Abschluss des Walter-Dirks-Tages verliehen. Ab 15.00 Uhr geht es im Haus am Dom, Domplatz 3, um das Thema „Gesellschaft in Szene setzen! – Willy Praml und Walter Dirks auf der Bühne“. Nach einer szenischen Präsentation auf dem Domplatz (15.30 Uhr) erläutert Willy Praml seine Theaterarbeit im Gespräch mit dem Journalisten Meinhard Schmidt- Degenhard. Im Anschluss an einen Gottesdienst im Gedenken an Walter Dirks im Kaiserdom St. Bartholomäus erhält der Theatermacher die Auszeichnung. Der Gottesdienst beginnt um 18.00 Uhr. Anschließend folgt um 19.30 Uhr ein Empfang im Haus am Dom, Domplatz 3.

Der Walter Dirks-Preis entstammt der Tradition des Frankfurter Sozialkatholizismus. Ausgezeichnet werden Menschen, die im Geist seines Lebens und Arbeitens für soziale Gerechtigkeit zwischen Konfessionen, Religionen, gesellschaftlichen Kräften und politischen Gruppierungen und Parteien eintreten. Walter Dirks gilt bis heute als Identifikationsfigur für kritische Minderheiten im deutschen Katholizismus der 50er bis 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Der Preis wurde 1995 von dem mittlerweile verstorbenen katholischen Pfarrer Franzwalter Nieten ins Leben gerufen. Seit 2010 wird die Auszeichnung alle zwei Jahre vom Haus am Dom und dem von Dirks mitbegründeten Haus der Volksarbeit verliehen.

www.hausamdom-frankfurt.de / www.theater-willypraml.de

Samstag, 24. März 18
LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festival: 15.000 Euro für den Geiger Emmanuel Tjeknavorian
Der LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals geht in diesem Jahr an den österreichischen Geiger Emmanuel Tjeknavorian. Der von der hessischen Lotteriegesellschaft seit 2009 jährlich gestiftete Preis ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro einer der höchstdotierten Nachwuchskünstlerpreise in Deutschland und wird jährlich an ein außergewöhnliches junges Nachwuchstalent, das beim Rheingau Musik Festival auftritt, verliehen. „Wer bereits an der Spitze steht, wird in der Regel mit Auszeichnungen überhäuft. LOTTO Hessen aber möchte ausdrücklich besondere Nachwuchstalente auszeichnen, um ihnen den Weg nach oben zu erleichtern“, beschreibt Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer von LOTTO Hessen, die Intention des Preises.


Emmanuel Tjeknavorian
Foto: Rheingau Musik Festival / © Uwe Arens

Die Jury des LOTTO-Förderpreises setzt sich zusammen aus dem Dirigenten und Pianisten Christoph Eschenbach, derzeit Generalmusikdirektor des National Symphony Orchestra in Washington D.C.. und ab der Saison 2019/20 Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin, dem Intendanten und Geschäftsführer des Rheingau Musik Festivals, Michael Herrmann, Dr. Heinz-Georg Sundermann von LOTTO Hessen und den Programmmitarbeitern des Rheingau Musik Festivals.

Ihre Wahl des Preisträgers begründet die Jury wie folgt: „Emmanuel Tjeknavorian ist sowohl in technischer als auch in musikalischer Hinsicht ein absolutes Ausnahmetalent. Sein Spiel offenbart eine schier atemberaubende Technik und eine Musikalität, die Emotionalität und Tiefsinn in nahezu perfekter Weise vereint. Dazu ist Tjeknavorian ein absoluter Sympathieträger, der mit seinem jugendlichen Charme und seiner erfrischenden Offenheit die Herzen des Publikums im Sturm erobert. Emmanuel Tjeknavorian ist eine wirkliche Entdeckung, ein echtes Spitzentalent, das alle Voraussetzungen für eine Weltkarriere erfüllt.“

Den LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals nimmt Emmanuel Tjeknavorian am 18. Juli 2018 im Rahmen seines Konzertes auf Schloss Johannisberg entgegen. Emmanuel Tjeknavorian spielt Werke von Clara Schumann, Robert Schumann, Johannes Brahms, Eugène Ysaÿe und César Franck. Am Klavier wird er begleitet von Maximilian Kromer.
Bei seinem Debüt in der Reihe „Konzert&Brunch“ beim Rheingau Musik Festival im Frühjahr 2017 hat er das Publikum und Michael Herrmann derart begeistert, dass Emmanuel Tjeknavorian sofort zu einem Recital in diesem Festivalsommer in der Reihe „Next Generation“ eingeladen wurde und aus Künstlern, die in dieser Reihe auftreten, wird der LOTTO Förderpreisträger erkoren. „Dieser junge Künstler war für mich eine überwältigende Entdeckung. Ich kam mir vor als würde sich vor meinen Augen eine Muschel öffnen und eine wertvolle Perle entsteigen.“ erinnert sich Michael Herrmann an das Matinée-Konzert 2017.

Ausgezeichnet beim Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb 2015 für die beste Interpretation des Violinkonzerts von Jean Sibelius sowie als Gewinner des zweiten Preises zog Emmanuel Tjeknavorian internationale Aufmerksamkeit auf sich.
Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt ab dem Alter von fünf Jahren Geigenunterricht und trat als Siebenjähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf. Seit 2011 studiert er bei Gerhard Schulz, ehemals Mitglied des weltberühmten Alban-Berg-Quartetts, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Seine junge Karriere führte ihn bereits zu Orchestern wie den Wiener Symphoniker, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, der Camerata Salzburg und dem Münchner Kammerorchester. Außerdem spielte er unter Dirigenten wie Adam
Fischer, Keith Lockhart, Hannu Lintu, Cornelius Meister, Andrés Orozco-Estrada, Kristiina Poska und John Storgårds. Seit September 2017 hat Emmanuel Tjeknavorian eine eigene monatliche Sendung bei Radio Klassik, dem größten Klassiksender in Österreich unter dem Titel: Der Klassik-Tjek https://radioklassik.at/neu-der-klassik-tjek/.
 

Porträt in Capriccio (BR): www.ardmediathek.de
Beitrag in der arte TV-Show „Stars von morgen" mit Rolando Villazon: www.arte.tv

Emmanuel Tjeknavorian spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari, Cremona.
18.7. Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal
Emmanuel Tjeknavorian, Violine
Maximilian Kromer, Klavier
Clara Schumann Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22
Albert Dietrich/Robert Schumann/Johannes Brahms Sonate für Violine und Klavier „FAE-Sonate“ Johannes Brahms Ungarischen Tänze Nr. 4, 5 und 6 für Violine und Klavier
Eugène Ysaÿe Sonate für Violine solo G-Dur op. 27 Nr. 5 „L’aurore“
César Franck Sonate für Violine und Klavier A-Dur

Karten unter: 06723 / 60 21 70 oder
www.rheingau-musik-festival.de/veranstaltung/emmanuel-tjeknavorian-violine-maximilian-kromer-klavier-1/ 

Samstag, 24. März 18
Thomas Quasthoff is back!
Der weltweit gefeierte Bass-Bariton Thomas Quasthoff veröffentlicht sechs Jahre nach seinem Rückzug von der Bühne als Liedsänger und acht Jahre nach seiner letzten Solo-Aufnahme ein neues Album.


© OKeh Records

Nice 'n‘ Easy, das am 18. Mai bei OKeh/Sony Music erscheint, ist Thomas Quasthoffs erste Produktion mit Bigband. Er erfüllt sich damit einen lang gehegten Traum, große Jazz-Klassiker mit der NDR Bigband und seinen langjährigen musikalischen Partnern Frank Chastenier (Piano), Dieter Ilg (Bass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) einzuspielen. Als Gast mit dabei ist Startrompeter Till Brönner. Die musikalische Leitung hat Jörg Achim Keller, der auch die Songs für das Album, wie „Body and Soul“, „Cry Me a River“, „Stardust“ oder „Imagine“ für Quasthoffs einzigartige Stimme und Bigband arrangiert hat.
Nachdem sich Thomas Quasthoff 2012 von den klassischen Konzertpodien und Opernbühnen zurückgezogen hatte, widmete er sich – neben umfassenden pädagogischen Tätigkeiten – intensiv dem Jazzgesang. Besonders sein Bruder hat ihm diese Liebe schon früh nahe gebracht.
„Ich habe immer Jazz gesungen. Es war immer auch Teil meines musikalischen Lebens“, sagt Thomas Quasthoff. Und jetzt hat er sich einen Traum erfüllt – endlich eine Aufnahme mit einer Bigband. Die Auswahl der Songs erfolgte rein nach dem Kriterium des Geschmacks der Musiker selbst und der Idee den bestmöglichen Rahmen für Quasthoffs einzigartige Stimme zu bieten: „Wir haben schlicht und ergreifend das ausgesucht, was uns gefällt. Frank (Chastenier) hat einige Stücke gefunden, die meiner Stimme einfach sehr gut liegen und die man auch gut musikalisch gestalten kann. Das waren die Hauptkriterien“, erklärt Thomas Quasthoff.  Da erklingen beispielsweise „Body and Soul“, „I’ve Got the World on a String“ (beide mit Till Brönner als Gast) oder „Too Close To Comfort“ in einer bisher unerreicht entspannten Tiefe.  Dazu sagt Thomas Quasthoff: „Ich glaube, dass einige Stücke dabei sind, bei denen die Zuhörer aufhorchen werden und sagen: in dieser Lage haben wir das noch nie gehört! Und in
dieser tiefen Lage klingt es natürlich auch extrem relaxt.“
Das Zusammenspiel des hochkarätigen Trios mit Frank Chastenier (Piano), Dieter Ilg (Kontrabass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) und der renommierten NDR Bigband harmoniert auf wunderbare Weise unter der Leitung von Jörg Achim Keller. Ein Bigband- Jazzalbum voller Leichtigkeit – Nice `n‘ Easy!

www.okeh-records.com  / www.sonyclassical.de / www.thomas-quasthoff.com

Samstag, 24. März 18
Festspielhaus Baden-Baden: Konzert mit Elina Garanca und den Berliner Philharmonikern im kostenlosen Livestream
Am kommenden Sonntag, den 25. März 2018 stehen Elina Garanca und Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern erstmals gemeinsam auf der Festspielhaus-Bühne. Wer das Konzert auf keinen Fall verpassen möchte, hat die Möglichkeit, im Livestream auf ARTE Concert dabei zu sein. Der Livestream ist am 25. März ab 18 Uhr hier verfügbar: www.festspielhaus.de (und dort für 30 Tage online verfügbar).
Das Konzert wird von ARTE aufgezeichnet und am 1. April 2018, 17:45 Uhr im TV gesendet.

Samstag, 24. März 18
DAM FFM: GROSSE OPER – VIEL THEATER? Bühnenbauten im europäischen Vergleich
Anlässlich der Diskussion über die Städtischen Bühnen Frankfurt stellt das Deutsche Architekturmuseum (DAM) gemeinsam mit dem Kulturdezernat der Stadt Frankfurt unter dem Titel GROSSE OPER – VIEL THEATER? europäische Bühnenbauten vor. Darunter sind Sanierungen historischer Anlagen ebenso wie spektakuläre Neubauten, die in manchen Fällen auch einen städtebaulichen Akzent gesetzt haben.


DAM FFM: GROSSE OPER – VIEL THEATER? Bühnenbauten im europäischen Vergleich
Everyman Theatre Liverpool
Foto: DAM /© Philip Vile

Wie werden Bühnen in der Zukunft aussehen? Welche Gestalt können diese zentralen Orte der kollektiven kulturellen Begegnung haben? Nicht nur die technischen Möglichkeiten und Anforderungen unterliegen einem Wandel, auch die Inszenierungen und die Wünsche des Publikums. In Frankfurt steht rund fünfzig Jahre nach der Eröffnung der ungewöhnlichen Doppelanlage aus Schauspiel und Oper mit dem emblematischen gläsernen Foyer eine umfassende Erneuerung der Städtischen Bühnen an. Sanierung oder Neubau, alter oder neuer Standort sind Handlungsoptionen, die diskutiert werden. GROSSE OPER – VIEL THEATER? wirft einen Blick auf Projekte der letzten Jahre sowohl in Deutschland wie auch in Europa. Darunter sind Sanierungen historischer Anlagen ebenso wie spektakuläre Neubauten, die in manchen Fällen auch einen städtebaulichen Akzent gesetzt haben.

Hintergrund
Die Frankfurter Stadtbevölkerung als auch die politischen Gremien und die Verwaltung haben ein hohes Interesse an der Zukunft der Städtischen Bühnen Frankfurt. Aufgrund der Dimension des Projekts – sowohl in finanzieller als auch in stadträumlicher und architektonischer Hinsicht – werden die Diskussion und die Entwicklung zudem aufmerksam sowohl im Rhein-Main-Gebiet als auch deutschlandweit verfolgt.  Die Ausstellung im DAM unterstützt diese Diskussion über die bauliche Zukunft der Städtischen Bühnen Frankfurt mit aktuellen Projekten und soliden Fakten.
GROSSE OPER – VIEL THEATER? soll einen Beitrag zur Entwicklung einer klaren Vision für die Städtischen Bühnen Frankfurts leisten.

BÜHNENBAUTEN IM EUROPÄISCHEN VERGLEICH
Für die Ausstellung wurden Gebäude ausgewählt, die unterschiedliche Aspekte und Strategien des Umgangs mit Theatern, Opern- und Konzerthäusern in Städten aufzeigen. All diesen öffentlich en Bauten ist gemeinsam, dass sie im Stadtgefüge eminent bedeutsame Orte der kollektiven Begegnung und Teilhabe an Kulturveranstaltungen sind. Viele ausgewählte Projekte weisen ähnliche Größenverhältnisse auf wie Schaupiel oder Oper der Städtischen Bühnen Frankfurt (800 Zuschauerplätze im Schauspiel, 1.400 Plätze in der Oper), deren Baugeschichte sowie die aktuelle Machbarkeitsstudie ebenfalls in der Ausstellung vorgestellt wird. Für eine gute Vergleichbarkeit der Baubedingungen werden nur europäische Beispielprojekte vorgestellt.

BLOG: www.grosseoper-vieltheater.de
Die Ausstellung wird begleitet von einem Blog. Er bietet Raum, die aktuelle Diskussion darzustellen.
Projekte werden beispielhaft vorgestellt. Veranstaltungen des Begleitprogramms werden in Artikeln und – soweit möglich – filmisch aufbereitet und veröffentlicht.

GROSSE OPER – VIEL THEATER? Bühnenbauten im europäischen Vergleich
24. März – 13. Mai 2018
Eine Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums (DAM) im Auftrag des Dezernats für Kultur und Wissenschaft, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main

www.dam-online.de

Samstag, 24. März 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (WDR) kommt am Sonntag, 25. März 2018, um 23:35 Uhr im Ersten.

Die geplanten Themen:

Koloniale Raubkunst? Der Streit um die Benin-Bronzen
„Die Staatsräte" : Helmut Lethens Auseinandersetzung mit rechten Lebenslügen
Auf den Spuren des Palästina-Konflikts: Der andere Blick des Fotografen Meinrad Schade
Eine Ode an die Liebe: Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Die Nacht der Nächte"
Wiederentdeckte Musikgeschichte: Das CD-Debut der norwegischen Geigerin Eldbjørg Hemsing

Moderation: Max Moor, Redaktion: Susanne Kampmann (WDR)

www.DasErste.de/ttt

Samstag, 24. März 18
Sonst im Rampenlicht – heute im Dunkeln: "Carmen"-Bühnenbild und Festspielhaus schalten Lichter aus
Anlässlich der vor zehn Jahren ins Leben gerufenen Earth Hour sollen heute, Samstag, zwischen 20:30 und 21:30 Uhr (jeweils Lokalzeit) überall auf dem Globus die Lichter ausgeschaltet werden. Die vom WWF-Australia 2007 gegründete Initiative will ein weltweites Zeichen zum Schutz unseres Planeten sein und die Forderung nach mehr Klimaschutz unterstreichen. Die Bregenzer Festspiele sowie Kongresskultur Bregenz beteiligen sich daran und schalten die Lichter des Festspielhauses für eine Stunde ab, und auch die Carmen-Kulisse auf der Seebühne mit ihren zwei aus dem Bodensee ragenden Riesenhänden und 59 überdimensionalen Spielkarten wird dann im Dunkeln stehen.

Größte Klimaschutz-Aktion der Welt
Als 2007 das erste Mal zur Earth Hour das Licht ausgeschaltet wurde, passierte dies nur in einer Stadt: Sydney. Inzwischen wächst nach Angaben der Initiatoren die Teilnehmerzahl von Jahr zu Jahr. 2017 erreichte die Earth Hour Hunderte Millionen Menschen in mehr als 7.000 Städten und Gemeinden in über 187 Ländern. Über 12.000 berühmte Gebäude und Monumente wurden verdunkelt. Auch 2018 werden wieder einige der weltbekannten Sehenswürdigkeiten wie das Empire State Building in New York, die Oper in Sydney oder das Wiener Schloss Schönbrunn verdunkelt.

Ziel: Erstes Klassikfestival mit erneuerbaren Energien
Seit mehreren Jahren bauen die im Festspielhaus beheimateten Unternehmen Kongresskultur Bregenz und Bregenzer Festspiele verstärkt auf ökologisch und nachhaltig ausgerichtete Veranstaltungen. Dafür erhielt Kongresskultur Bregenz vom Lebensministerium das Gütesiegel Green Meetings & Green Events für umweltbewusstes Management und soziales Handeln verliehen. Außerdem ist das Unternehmen im Rahmen des Programms Ökoprofit zertifiziert, einer Initiative für nachhaltiges Umweltmanagement und kostenreduzierende ökologische Verbesserungen in Vorarlbergs Unternehmen. Im Jahr 2013 haben der Vorarlberger Energiedienstleister illwerke vkw und die Bregenzer Festspiele ihre langjährige Sponsor-Partnerschaft maßgeblich ausgebaut, um das Festival auf Grundlage besonderer ökologischer Kriterien zu einem sogenannten Green Festival zu entwickelt. Ziel ist es, langfristig als erstes Klassikfestival weitestgehend erneuerbare Energien zu verwenden.

www.earthhour.org / www.bregenzer-festspiele.com

Samstag, 24. März 18
Marie-Blanche Stössinger wird neue Kommunikationschefin bei UNIVERSAL MUSIC
Berlin, 23.03.2018 – Die erfahrene PR- und Medien-Managerin Marie-Blanche Stössinger wechselt zum 1. April 2018 als Director Corporate Communications zu UNIVERSAL MUSIC in Berlin. In dieser Funktion verantwortet sie zukünftig die interne und externe Kommunikation des weltweit führenden Musikunternehmens in Deutschland. Marie-Blanche Stössinger folgt damit auf Michael Kucharski, der UNIVERSAL MUSIC in Richtung Selbständigkeit verlassen hatte und dem Unternehmen beratend zur Seite steht. Die neue Kommunikationschefin berichtet direkt an Frank Briegmann, President & CEO Central Europe UNIVERSAL MUSIC und Deutsche Grammophon. Alle übrigen Ansprechpartner innerhalb der Unternehmenskommunikation bleiben unverändert erhalten.
 
Die gelernte Juristin Marie-Blanche Stössinger startete ihre Karriere ursprünglich bei Viacom, wo sie bis zur Vice President Communications aufstieg und länderübergreifend die PR für MTV, VIVA, Nickelodeon und Comedy Central in den nordeuropäischen Märkten steuerte. Es folgte ein dreijähriges Engagement als Head of Public Relations & Public Affairs beim Berliner Entwickler von Mobile Games, Wooga. Zuletzt war sie Geschäftsführerin der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und damit eine wichtige Stimme innerhalb der deutschen Unterhaltungsindustrie.
 
Marie-Blanche Stössinger, Director Corporate Communications UNIVERSAL MUSIC Deutschland: “Die Musikbranche hat über die vergangenen Jahre gezeigt, wie erfolgreiche digitale Transformation aussehen kann und insbesondere Universal Music steht für innovative Strategien in einem sehr dynamischen Markt. Ich freue mich, künftig Teil des Teams zu sein und das Wachstum und die Veränderung kommunikativ gemeinsam mit Frank und den Kollegen gestalten und weiter vorantreiben zu können.”
 
Frank Briegmann, President & CEO Central Europe UNIVERSAL MUSIC und Deutsche Grammophon: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Marie-Blanche. Sie hat Erfahrungen rund um die Musikbranche wie auch in anderen digitalen Entertainment Bereichen. Ihre Expertise im Bereich Public Affairs versetzt sie in die Lage auch gegenüber der Politik Impulse zu setzen, besonders in Fragen der fairen Lizenzierung unserer Inhalte über alle digitalen Plattformen. Ich wünsche Marie-Blanche und ihrem Team viel Erfolg.“

www.universal-music.de

Freitag, 23. März 18
Die Spielzeit 2018.2019 am Staatsttheater Wiesbaden
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte gestern Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, zusammen mit seinem Team das Programm der Spielzeit 2018.2019 des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden vor.
In der Spielzeit 2018.2019 erwarten das Publikum in der Opernsparte acht Neuinszenierungen und zehn Wiederaufnahmen. Die Auseinandersetzung mit Richard Wagners Werk wird fortgesetzt, Meisterwerke der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stehen neben großen Repertoireklassikern auf dem Programm. Mozart wird mit einem Doppelabend und Sonderprojekt einen Schwerpunkt gewidmet. In den acht Sinfoniekonzerten des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden sind große Dirigentenpersönlichkeiten und herausragende Solisten vertreten. Weiteres Highlight ist die Uraufführung des Auftragswerks für das Sonderinstrument Thermin und Orchester von und mit Clemens Rynkowski. Mit dem Abschlusskonzert wird gleichzeitig der Auftakt des Jugendstiljahres 2019 in Kooperation mit dem Museum Wiesbaden gefeiert. Das Schauspiel bietet eine Uraufführung, zwei Deutschsprachige Erstaufführungen, weitere zwölf Premieren und elf Wiederaufnahmen. Neben Stücken des elisabethanischen Theaters, klassischen Komödientypen und Dramen stehen auch Romanadaptionen auf dem Spielplan. Das Projekt »Vertrauen verloren« verbindet drei zeitgenössische Stücke. Für die Uraufführung begeben sich Regisseur, Autorin und das Ensemble auf Spurensuche nach der dritten Generation der RAF. Das Hessische Staatsballett zeigt fünf Uraufführungen und zwei Wiederaufnahmen. Neben dem beliebten Handlungsballett gibt es mit »#Mensch« erneut ein Partizipationsprojekt. Ergänzt wird das Programm mit wichtigen Projekten aus der aktuellen Tanzszene. Im Jungen Staatsschauspiel werden sechs Premieren und sieben Wiederaufnahmen für Kinder und Jugendliche geboten. Darüber hinaus ist das Junge Staatsmusical mit drei Premieren und drei Wiederaufnahmen vertreten. Alle Sparten erweiterten für die Spielzeit 2018.2019 das Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien.

»Wiesbaden und die Region dürfen sich auf die neue Spielzeit des Staatstheaters Wiesbaden freuen. Uwe Eric Laufenberg und seinem Team ist es einmal mehr gelungen, programmatisch die Register zu ziehen, die das Theater zu einem Ort der Vielfalt, des Erlebens und der Herausforderung machen. Von klassischen Schwerpunkten wie Mozart in der Oper oder Shakespeare und Schiller im Schauspiel über >Klassiker der Moderne< bis hin zu Ur- und Erstaufführungen wird ein weiter Bogen geschlagen, der aktuelle bzw. allzeit relevante Themen berührt. Diese Vielfalt und Relevanz gehört zu den Stärken des Hauses und untermauert die Bedeutung, die das Theater für unsere Stadtgesellschaft hat«, führt Kulturdezernent Axel Imholz aus.

Oper
Nach der »Ring«-Tetralogie und »Tannhäuser« steht auch zur Saisoneröffnung 2018.2019 ein Meisterwerk Richard Wagners auf dem Programm. »Die Meistersinger von Nürnberg« wird von Bernd Mottl in der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange neu erarbeitet. Oliver Zwarg singt Hans Sachs, Marco Jentzsch übernimmt die Partie des Walther von Stolzing. Thomas de Vries ist Sixtus Beckmesser und Betsy Horne ist Eva. Janáceks spätes Opernmeisterwerk »Jenufa« kommt in der Neuinszenierung von Ingo Kerkhof und unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange. Die Titelpartie singt Sabina Cvilak. Giuseppe Verdis »Rigoletto« ist in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von Belcanto-Spezialist Will Humburg zu sehen. Vladislav Sulminsky singt die Titelpartie, Operalia-Gewinner Ioan Hotea übernimmt die Partie des Herzog von Mantua und Cristina Pasaroiu ist Gilda. Richard Strauss‘ Skandaloper »Salome« wird in der Neuinszenierung des französischen Künstlerkollektivs Le Lab – Jean-Philippe Clarac & Olivier Deloeuil und unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange auf die Bühne gebracht. Die Titelpartie singt Sabina Cvilak. In einem Doppelabend sind die Wiederaufnahme von Bartóks »Herzog Blaubarts Burg«, in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg mit Johannes Martin Kränzle in der Titelpartie und Vasselina Kasarova als Judit, und die Neuinszenierung »Die sieben Todsünden« von Kurt Weill mit Sopranistin Nicola Beller Carbone zu erleben. Die Musikalische Leitung übernimmt Leo McFall.
Als Mozart-Doppel wie auch in Einzelvorstellungen beleuchten zwei große Werke Mozarts Opernwelt vom Anfang und Ende her. »Idomeneo«, die erste der sieben großen Opern, und die letzte Oper, »Titus«. In den Neuinszenierungen von Uwe Eric Laufenberg setzt Barock-Spezialist Konrad Junghänel am Pult seinen Wiesbadener Mozart-Zyklus fort. Das legendäre Ausstatterpaar Rolf und Marianne Glittenberg gestalten den Bühnenraum und die Kostüme. Mirko Roschkowski singt alternierend mit Thomas Blondelle jeweils die Titelpartien. Weitere Partien in den Ensemblestücken singen Kangmin Justin Kim (Idamante), Gloria Rehm (Ilia) und Netta Or (Elettra) sowie Olesya Golovneva (Vitellia), Shira Patchornik (Servilia) und Silvia Hauer (Sesto).
Der Mozart-Schwerpunkt setzt sich mit »Mozart 24« fort. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden feiert 24 Stunden lang Mozart, das einzigartige Phänomen der Musik, das Wunderkind, den selbstbewussten Künstler. Gesangssolisten, Instrumentalisten und viele weitere Künstler des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden wechseln sich in einem Non-stop-Programm mit Opernaufführungen, Orchesterwerken, Kammermusik, Liedern und Lesungen ab.
Der Broadway-Klassiker »My Fair Lady« wird in der Inszenierung von Beka Savic und unter der Musikalischen Leitung von Christoph Stiller auf die Wiesbadener Bühne gebracht.
Die Opernsparte des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden bereichert den Spielplan außerdem mit einer Reihe eigener Wiederaufnahmen, in deren Partien teils neue Sängerinnen und Sänger zu entdecken sind.

Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Am Pult des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden steht in vier Sinfoniekonzerten und dem Neujahrskonzert Generalmusikdirektor Patrick Lange, der auch für das Konzertprogramm verantwortlich zeichnet. Auch in der Spielzeit 2018.2019 sind die acht Sinfoniekonzerte unter dem Titel WIR angekündigt. Er steht für die Verbundenheit des Orchesters mit dem Wiesbadener Publikum und für die Gemeinschaft beim Musizieren.
Die Konzertprogramme beleuchten in besonderen Kombinationen große Werke der Klassik und Zeitgenössisches neu. Für den Saisonauftakt kommt die kanadische Dirigentin Keri-Lynn Wilson nach Wiesbaden zurück. Christopher Park, in der Taunus-Region aufgewachsen, ist der Solist in Mozarts Klavierkonzert KV 453. Als Solist stellt sich in dieser Spielzeit auch ein Musiker des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden vor. Solocellist Johann Ludwig spielt im 2. Sinfoniekonzert, das tschechische Komponisten vereint, Dvoráks Cellokonzert.
Große Dirigentenpersönlichkeiten stehen im 4. und 7. Sinfoniekonzert am Pult: Marc Albrecht, Chefdirigent der Nationale Opera in Amsterdam, mit Bruckners 4. Sinfonie sowie die Engländerin Sian Edwards, ehemals Leiterin der English National Opera. Unter ihrer Leitung spielt Philippe Tondre Richard Strauss‘ Konzert für Oboe und Orchester. Im 6. Sinfoniekonzert wird die Reihe mit Barock-Konzerten weitergeführt. Ein etablierter Spezialist auf diesem Gebiet, Alessandro De Marchi, spielt und leitet vom Cembalo aus. Für das jährliche Chorkonzert mit dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden kommen der Chor der Stadt Wiesbaden (Einstudierung: Christoph Stiller) und der Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden (Einstudierung: Albert Horne) zusammen. Auf dem Programm stehen Werke von Gabrieli, Hindemith und Mendelssohn Bartholdy. Ein weiteres Highlight ist die Uraufführung für das seltene Sonderinstrument Theremin. Der junge Komponist und Thereminist Clemens Rynkowski schreibt für das 3. Sinfoniekonzert ein eigens in Auftrag gegebenes Orchesterwerk. Das Abschlusskonzert der Saison stellt Schönbergs Pelleas-Komposition, eines der letzten Werke aus der tonalen Phase des Komponisten, ins Zentrum. Es ist der Auftakt einer Kooperation für das Jugendstiljahr 2019, das das Museum Wiesbaden anlässlich der Eröffnung seiner Jugendstilausstellung ausruft.

Neu in dieser Spielzeit ist eine erhöhte Anzahl von Kinderkonzerten. Sie decken die Altersspanne von 0 Jahren (»Brüderchen, komm tanz mit mir!«) über 8 Jahren (»Pulcinella«) bis 10+ Jahren ab (»Drums & Sticks«). Die Kammermusikvereinigung wird wieder eine Reihe an Kammerkonzerten und Kammerkonzerte für Kinder anbieten.

Schauspiel
Die neue Spielzeit im Schauspiel bildet mehrere Schwerpunkte aus. In der ersten Spielzeithälfte präsentiert das Staatstheater drei Stücke des elisabethanischen Theaters, zunächst Shakespeares Polit-Thriller »Richard III.«, in dem die Triebhaftigkeit menschlicher Machtkämpfe bloßgelegt wird. Es folgt »Schade, dass sie eine Hure war« von John Ford, ein opulent-grausames und überaus sinnliches Drama über ein damals wie heute sittlich verpöntes Tabu: die Geschwisterliebe. Und schließlich wieder Shakespeare, diesmal der komödiantische mit »Was ihr wollt«, eines der großen Stücke über die Unwägbarkeiten der Liebe. Es inszenieren die in Wiesbaden bereits vertrauten Regisseure Ingo Kerkhof, Bernd Mottl und Ulrike Arnold.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit klassischen Komödientypen: Im Großen Haus inszeniert Uwe Eric Laufenberg zum Spielzeitauftakt Georges Feydeaus »Floh im Ohr«, in dem sich ein leicht zu klärendes Missverständnis zu einem unfassbaren Wirrwarr auswächst. Den Prototypen des Hypochonders hat Molière in seinem letzten Stück »Der eingebildete Kranke« geschaffen. Regie führt dabei erstmals in Wiesbaden der junge russische Regisseur Evgeny Titov, der in jüngerer Zeit durch psychologisch dichte Inszenierungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Carl Zuckmayers Lustspiel »Der fröhliche Weinberg« bringt in der Regie von Henriette Hörnigk, die ebenfalls erstmals in Wiesbaden arbeiten wird, rheinhessisches Lokalkolorit  in die Spielstätte Wartburg. Ebenfalls in der Wartburg schnürt das Projekt »Vertrauen verloren« drei zeitgenössische Stücke zusammen, die sowohl einzeln als auch einmalig als Marathonspektakel gezeigt werden. Darunter sind zwei prominente Erstaufführungen, zum einen »Der Bußfertige« des großen amerikanischen Dramatikers und Zeitdiagnostikers David Mamet, zum anderen »Toulouse« des österreichischen Kultautors David Schalko (»Braunschlag«). Mit »Betrogen« von Harold Pinter wird das Projekt um einen Klassiker der jüngeren Theatergeschichte ergänzt.
In der zweiten Spielzeithälfte stellt die Schauspielsparte drei Romanadaptionen zur Diskussion: Das Ringen um Identität und Zugehörigkeit wird in »Hier bin ich«, einem berührenden Familien-, Ehe- und Trennungsroman des Starautors Jonathan Safran Foer, beschrieben. Regie führt Adriana Altaras. Takis Würgers Bestseller »Der Club«, in der Inszenierung von Philipp M. Krenn, entwirft im Setting eines englischen Elite-Colleges eine Welt voller Macht, Gewalt und Snobismus. Ein auch im Hinblick auf die aktuelle #MeToo-Debatte aktueller Stoff. Beka Savic schließlich wird eine eigene Theaterfassung von Dostojewskis »Der Idiot«, einem der mitreißendsten Romane der Weltliteratur, präsentieren.
Mit zwei sehr unterschiedlichen Produktionen klingt die Spielzeit aus: Für die Uraufführung »Die dritte Generation« (AT) begeben sich Regisseur Clemens Bechtel, Autorin Maxi Obexer und das Ensemble auf Spurensuche nach der dritten Generation der RAF, die nicht zuletzt von Wiesbaden ihren Ausgang nahm. Und die frisch gekürte »Faust«-Preisträgerin Johanna Wehner wird Schillers »Kabale und Liebe«, einen der großen Klassiker des deutschen Dramas, in einer eigenen Fassung in Szene setzen. Auch in der kommenden Spielzeit wird die Reihe »White Boxx« im weißen Einheitsraum mit einer unkonventionellen Klassikerinszenierung fortgesetzt.

Hessisches Staatsballett
Ohad Naharin gilt als einer der originellsten und progressivsten Tanzschaffenden. Mit »Sadeh21« präsentiert er zur Eröffnung der Spielzeit des Hessischen Staatsballetts die ganze Bandbreite an Beziehungen und menschlichen Gefühlen in allen möglichen Konstellationen. Ballettdirektor Tim Plegge legt in »Liliom« mit dem Hessischen Staatsballett das gleichnamige Schauspiel von Ferenc Molnár zugrunde, das einen Blick hinter die Fassade der bürgerlichen Gesellschaft wirft. Es spielt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden unter der Musikalischen Leitung von Albert Horne.
Mit »Shortcuts« startet das Hessische Staatsballett ein neues Format: Abseits von eingefahrenen Produktionsabläufen begeben sich drei Choreografinnen, Katarzyna Kozielska, Sita Ostheimer und Xin Xie, mit den Tänzerinnern und Tänzern des Hessischen Staatsballetts auf die Suche nach neuen Impulsen. So unterschiedlich wie die Biografien und künstlerischen Positionen der Choreografinnen, so unterschiedlich werden ihre Arbeiten. Tim Plegge begibt sich mit dem Partizipationsprojekt des Hessischen Staatsballetts »#Mensch« mit 80 Tanzbegeisterten und anderen Menschen mit Bewegungserfahrung auf eine Reise, bei der die Fragen »Wo geht es hin?« und »Welchen Körper braucht die Zukunft?« im Mittelpunkt stehen. In »Labyrinth« (AT) der litauischen Choreografin Birute Baneviciute sind Kinder eingeladen zu erfahren, was es heißt sich die Welt, in der sie sich jeden Tag bewegen, spielerisch zu erobern.
Das Programm wird auch in dieser Spielzeit mit außergewöhnlichen Gastspielen ergänzt, die unter dem Label »Das Hessische Staatsballett lädt ein«, ergänzt durch unterschiedlichste Residenzarbeiten, präsentiert werden.
Die Kooperation mit dem Mousonturm Frankfurt, der Tanzplattform Rhein-Main, bringt spannende Formate in die Region. Mit ihren Aktivitäten will sie die Region nachhaltig stärken, Akteure und Institutionen regional und überregional vernetzen und Menschen im Rhein-Main-Gebiet für den Tanz begeistern. Ein Programmhöhepunkt ist das Tanzfestival Rhein-Main, das vom 2. bis 17. November 2018 seine dritte Ausgabe in Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt erleben wird.

JUST
In der JUST-Sparte stehen große Stoffe und Klassiker im Mittelpunkt dieser Spielzeit. »Der Glöckner von Notre Dame« (14+) mit großem Puppenaufgebot, eine Koproduktion mit dem Theater Rayo, ist der Auftakt der Saison. Mit »King Kong« (12+) kommt ein temporeiches Musical voller Gefühl, Witz und eingängiger Musik auf die Studio-Bühne. Spektakuläre Fechtkämpfe, viel Humor und kraftvolle Musik sind im Musical »Die drei Musketiere« (12+) zu sehen.
Die diesjährige Weihnachtsproduktion, die 2017 vom Publikum gewählt wurde, ist »Alice im Wunderland« (6+), in einer Inszenierung von Carsten Kochan und mit Musik von Wolfgang Böhmer.
Mit schweren Themen wie Abschied wird ein weiterer Schwerpunkt dieser Spielzeit gesetzt. Eine Ente, die sich mit dem Tod anfreundet, können die ganz Kleinen in der Geschichte »Ente, Tod und Tulpe« (4+) sehen. »Die Brüder Löwenherz« (8+) erleben große Abenteuer, machen Mut und spenden Trost mit ihrer Geschichte. In »35 Kilo Hoffnung« (10+), in der Inszenierung von Katrin Herchenröther, erzählt ein Junge von seinen Gefühlen, Ängsten und Zweifeln. Doch auch Stücke, die die Lachmuskeln vibrieren lassen, stehen auf dem Programm. Das Schauspiel »Jenny Hübner greift ein« (6+), in der Inszenierung von Irina Ries, berührt das Herz. Eine liebenswerte Comicrevue über einen Tag im Leben der legendären »Peanuts« kommt mit dem Musical »Du bist in Ordnung, Charlie Brown!« (8+) auf die Bühne.
Das Team der Theaterpädagogik hat außerdem ein erweitertes Programm mit Workshops, Spielclubs für alle Altersstufen, Ferienakademien und Führungen zusammengestellt. Im März öffnet sich wieder der Vorhang für die Schultheatertage 2019.

Internationale Maifestspiele 2019
Mit einem »Mozart-Doppel« eröffnen die Internationalen Maifestspiele 2019. Unter der Musikalischen Leitung von Konrad Junghänel und in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg werden »Idomeneo« und »Titus« zueinander in Beziehung gesetzt. Zu den Sängern gehören Olesya Golovneva, Netta Or, Thomas Blondelle und Mirko Roschkowski.
Als dritte Mozart-Oper gibt es eine Galavorstellung von »Don Giovanni« mit Gästen wie Ildebrando D`Arcangelo in der Titelpartie, Maria Bengtsson als Donna Anna und der jungen Italienerin Federica Lombardi als Donna Elvira. GMD Patrick Lange steht in vier Galavorstellungen am Pult des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden. In »Salome« übernimmt neben Thomas J. Mayer (Jochanaan) und Thomas Blondelle (Herodes) Gun-Brit Berkmin die Titelpartie, die sie bereits an der Wiener Staatsoper sang.
Für »Tannhäuser« kehren Andreas Schager (Titelpartie) und Albert Pesendorfer (Landgraf) nach Wiesbaden zurück.
Im »Maskenball« sind große Verdi-Stimmen zu Gast: die uruguayische Sopranistin Maria José Siri (Amelia), der Italiener Stefano La Colla (Riccardo) und der ukrainische Bariton Vitaliy Bilyy (Renato).
 »Die Meistersinger von Nürnberg« geben eine Galavorstellung mit Albert Pesendorfer als Hans Sachs und der Bayreuth-Besetzung Günther Groissböck (Pogner), Johannes Martin Kränzle (Beckmesser) und Daniel Behle (David).
Der französische Verdi-Bariton Ludovic Tézier wird als Rigoletto unter der Musikalischen Leitung von Will Humburg in Uwe Eric Lauenburgs Neuproduktion erstmals in Wiesbaden singen. Ein Gala-Gast in »Madama Butterfly« komplettiert das italienische Mai-Programm mit Ermonela Jaho als Cio-Cio-San und dem italienischen Tenor-Shootingstar Vincenzo Costanzo als Pinkerton.
Das Gesamtprogramm der Internationalen Maifestspiele mit Ballett-, Schauspiel-, Konzert-, Kinder- und Sonderprogramm wird im Februar 2019 bekanntgegeben.

Tickets
Tickets für die Spielzeit 2018.2019 sind ab Freitag, den 23. März 2018, um 10 Uhr an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder online unter www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.
Der Vorverkauf für einige Veranstaltungen der Internationalen Maifestspiele 2019 beginnt ebenfalls am 23. März 2018, um 10 Uhr. Karten für alle Vorstellungen sind ab Februar 2019 erhältlich.

www.staatstheater-wiesbaden.de

Freitag, 23. März 18
DIE FESTSPIELE ZÜRICH BESETZEN DIE STADT
430 Kinder, 142 Darbietungen, 31 Zürcher Institutionen, 24 Veranstaltungstage und 1 Festspiel-Zentrum: Die Festspiele Zürich versprechen unter dem Motto “Schönheit / Wahnsinn” einen abwechslungsreichen Kultur-Juni und warten mit vielen  Neuerungen auf, um ganz Zürich die klassischen Künste näher zu bringen und sinnlich erlebbar zu machen.
Zum 22. Mal finden vom 1. - 24. Juni 2018 die Festspiele Zürich statt. Nicht nur der Wechsel von einer jährlichen Durchführung zur Biennale ist neu: Zum ersten Mal verfügen die Festspiele Zürich mit der dreiwöchigen Bespielung des Münsterhofs, als Ergänzungen zu den Veranstaltungen der 31 Zürcher Institutionen, über ein Festival-Zentrum. Mit den dort stattfindenden, frei zugänglichen Veranstaltungshöhepunkten, von der feierlichen Eröffnung mit 430 Kindern über den Familientag zum Open Air-­Konzert und dem Beauty Campus, aber auch mit der Kunstinstallation “Future Forest”, laden die Festspiele die Bewohnerinnen und Bewohner Zürichs dazu ein, die Vielfalt und Lebendigkeit der Zürcher Kulturszene zu entdecken und zu feiern.

Festspiele Zürich 2018
© Festspiele Zürich


DIE FESTSPIELE ZÜRICH 2018 SIND HYPERLOKAL
“Das Programm berücksichtigt eine spezifisch Zürcher Perspektive;”, so Alexander Keil, Geschäftsführer der Festspiele Zürich, “Sei es durch die Wahl eines Themas wie die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Zürcher Seide im Rahmen des Seidensymposiums im Kunsthaus Zürich, das Aufgreifen des Themas Schönheit im Alter durch die Mitglieder des Senior Lab im Miller’s oder die Beteiligung von vielen Zürcher Künstlerinnen und Künstlern”. Belén Montoliú, Kuratorin der Festspiele 2018, ergänzt: “Es ist uns wichtig, dass die Festspiele eine Zürcher Identität haben. Mehr als die Hälfte der Künstlerinnen und Künstler kommt aus der Schweiz und aus Zürich.”

FASZINATION “SCHÖNHEIT / WAHNSINN”
Das diesjährige Festspielthema “Schönheit / Wahnsinn” bildet den Inspirations­punkt für mehr als 140 Veranstaltungen aus den Sparten Oper, Musik, Theater, Bildende Kunst, Literatur und Tanz. Warum sind wir fasziniert von wahrer Schönheit? Welche Freiheit erlauben uns die Möglichkeiten der Selbstgestaltung unseres Körpers? Ab wann entsteht aus der Freiheit ein Zwang? Welche Bedeutung hat die Aura des kreativen Wahnsinns vor dem Hintergrund einer Zeit, in der praktisch jeder Mensch zum Kreativen erklärt wird? Die Künstlerischen Leiterinnen und Leiter der 31 an den Festspielen beteiligten Kulturinstitutionen entwickelten gemeinsam mit den Festspielen das Programm um diese Fragen herum.
 
UND WAS MACHT DIE FESTSPIELE BESONDERS?
“Wir gestalten auf dem Münsterhof ein eigenes, kostenloses Programm für die ganze  Bevölkerung mit frei zugänglicher Kunstinstallation und öffnen uns damit weiter gegenüber allen Zürcherinnen und Zürchern.” Und Belén Montoliú weiter: “Uns ist es wichtig, dass das breite Publikum einen Zugang findet und wir uns nicht in einem Metadiskurs bewegen, der andere ausschliesst.”

SPIELPLAN DER FESTSPIELE ZÜRICH 2018
Die detaillierten Informationen zum Spielplan finden sich unter www.festspiele-zuerich.ch/de/spielplan/.

Freitag, 23. März 18
GHOST – DAS MUSICAL kommt nach Hamburg
Vorverkauf läuft +++ Musik von Dave Stewart +++ Begrenzte Spielzeit von vier Monaten +++ Premiere Ende Oktober 2018

Es war einer der erfolgreichsten Kinofilme der 90er Jahre: „Ghost – Nachricht von Sam“. Der Film begeisterte eine ganze Generation. Demi Moore und Patrick Swayze wurden über Nacht zum Traumpaar der Filmgeschichte. Die bewegende Liebesgeschichte um Molly und Sam und ihre unvergessene „Unchained Melody“ ist in GHOST – DAS MUSICAL ab dem 28. Oktober 2018 im Stage Operettenhaus in Hamburg zu erleben. Der Vorverkauf begann gestern.

GHOST
GHOST – DAS MUSICAL
© Stage Entertainment / Johan Persson

„Wir wollen dem Hamburger Publikum eine große Auswahl der besten Musicals bieten und freuen uns, mit GHOST – DAS MUSICAL ein weiteres Highlight für die Hansestadt präsentieren zu können. Die Produktion überzeugt durch eine einzigartige Inszenierung, die alle Aspekte moderner Bühnentechnik und ausdrucksstarke Musiksprache nutzt, um eine dramatische Geschichte über die Kraft der wahren Liebe zu erzählen“, so Uschi Neuss, Geschäftsführerin von Stage Entertainment Deutschland.
Das preisgekrönte Musical wurde 2011 im Londoner West End und am Broadway in New York aufgeführt und ist aktuell im Berliner Stage Theater des Westens zu sehen, wo es mit bisher über 100.000 Besuchern zu einem der erfolgreichsten Stücke der Hauptstadt zählt. Stage Entertainment bringt GHOST – DAS MUSICAL zusammen mit dem Landestheater Linz nun für eine begrenzte Spielzeit von vier Monaten in die Musicalmetropole Hamburg. Autor Bruce Joel Rubin, der für sein Filmskript 1991 mit einen Oscar ausgezeichnet wurde, schrieb auch das Buch für die berührende Musicalfassung. Ruth Deny (Dialoge) und Roman Hinze (Gesangstexte) haben die Geschichte ins Deutsche übersetzt.
Die Musik zu GHOST – DAS MUSICAL ist eine meisterhafte Mischung aus Popsongs und Balladen, mit der beliebten „Unchained Melody“ (von Hy Zaret und Alex North), die schon 1990 als Titelsong von „Ghost –Nachricht von Sam“ Filmgeschichte schrieb und zum Kult-Song avancierte. Weltstar Dave Stewart (Eurythmics) und Glen Ballard (Autor von Michael Jackson’s „Man In The Mirror“) fügten dem Klassiker 24 Songs hinzu und erzählen so die tragische Liebesgeschichte um Molly und Sam auf eine musikalisch bewegende Weise. Zu einem unvergessenen Theater-Erlebnis wird die neue Inszenierung von GHOST – DAS MUSICAL durch den Geist von Sam, der in der Bühnenproduktion durch magische Effekte lebendig wird und die Zuschauer in eine Welt zwischen Illusion und Realität entführt.

Die Geschichte: Sam und Molly sind ein perfektes Paar und unsterblich ineinander verliebt. Doch eines Abends geschieht das Unfassbare: Sam wird bei einem Überfall erschossen. Während Molly um ihn trauert, wandert Sam als guter Geist umher und findet heraus, dass auch Molly in Lebensgefahr schwebt. Doch als Geist kann er weder von den Lebenden gesehen werden, noch in das Geschehen eingreifen. Durch das Medium Oda Mae versucht er sich dem Schicksal in den Weg zu stellen...

Whoopi Goldberg gewann als Oda Mae in der Verfilmung von 1990 den Oscar als beste Nebendarstellerin. Die Geschichte von GHOST – NACHRICHT VON SAM ist Kult. Der Film zählt zu den größten Kinoerfolgen des 20. Jahrhunderts. Das Werk spielte an den Kinokassen 1990 weltweit mehr ein als „Pretty Woman“. Die Besetzung für das Hamburger Gastspiel wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Stage Entertainment präsentiert GHOST – DAS MUSICAL in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Linz, mit besonderer Genehmigung von Colin Ingram und Hello Entertainment. Buch und Gesangstexte von Bruce Joel Rubin, Musik und Gesangstexte von Dave Stewart und Glen Ballard. Nach dem gleichnamigen Film von Paramount Pictures, Deutsch von Ruth Deny (Dialoge) und Roman Hinze (Gesangstexte). Die letzte Vorstellung von KINKY BOOTS wird am Sonntag, dem 30. September 2018 stattfinden.

GHOST – DAS MUSICAL – AB ENDE OKTOBER 2018 auf der Reeperbahn!
Tickets ab 49,90 Euro & Informationen unter 01805 - 44 44* oder www.musicals.de
(* 0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,42 € Min.)

Freitag, 23. März 18
Schlossfestspiele Zwingenberg verpflichten Musicalstar Uwe Kröger als Erzähler im Kult-Musical „The Rocky Horror Show“
Im vergangenen Jahr war es SWR-Moderator Markus Brock, jetzt ist dem Intendant der Zwingenberger Schlossfestspiele Rainer Roos wieder ein Coup gelungen: Für die letzte noch offene Rolle  im Musical „The Rocky Horror Show“ von Richard O’Brien hat er mit Uwe Kröger den renommiertesten Musicaldarsteller im deutschsprachigen Raum verpflichtet. International bekannt geworden ist Kröger durch die Rolle des „Tods“ in der Welturaufführung von „Elisabeth“ in Wien,  es folgten zahlreiche Titelrollen in großen Erfolgsmusicals. Auch moderiert er Musicalgalas und Fernsehshows, unter anderem war er Juror in Thomas Gottschalks Show „Musicalstar 2008“.

Uwe Kroeger
Der Erzähler im Kult-Musical „The Rocky Horror Show“: Musicalstar Uwe Kröger
Foto: Sabine Hauswirth

„Es ist die höchste Auszeichnung und Wertschätzung für unsere Festspiele, dass der Grandseigneur der Musicalszene unser „Rocky“-Ensemble in diesem Sommer bereichern wird. Mit diesem Weltklasse-Cast besteigen die Schlossfestspiele 2018 den Olymp der Musicalszene“, sagte Roos nach dem Vertragsabschluss vor wenigen Tagen. Kröger wird in dem Kult-Musical etwas außerhalb des wilden Treibens stehen und dieses mit feinem, schwarzem Humor kommentieren. Dabei wird er, wie es Tradition ist, sich nicht durch „Boring“-Rufe aus dem Publikum beirren lassen.

Uwe Kröger wurde mit wichtigen Musicalpreisen ausgezeichnet, allein 13 Mal mit dem Titel „Deutschlands Musical-Star Nr. 1“ der Fachzeitschrift Musicals. Im Sommer wird er dann in Zwingenberg unter anderem mit Musicalstar Gino Emnes ("Rocky", "Kinky Boots"), dem schwäbischen Entertainer Michael Gaedt und der Wiener Darstellerin Ines Hengl-Pirker auf der Bühne stehen. In der letzten Spielzeit hatten mehr als 4.000 Besucher die Zwingenberger Produktion von Regisseur und Choreograf Simon Eichenberger gesehen, der im vergangenen Jahr zum vierten Mal als bester Musical-Choreograph Deutschlands ausgezeichnet wurde.

Gespielt werden fünf rockige Vorstellungen am 2., 3., 4., und 5. August. Den Höhepunkt wird die Party im Zwingenberger Gemäuer bei der Nachtvorstellung am Samstag, den 4. August erreichen. Karten gibt es online unter www.schlossfestspiele-zwingenberg.de und bei den Touristeninformationen in Mosbach, Eberbach, Buchen, Walldürn, Bad Rappenau und im Kartenshop der DiesbachMedien in Weinheim.
Auf der Webseite der Festspiele, dem Facebook-und Instagram-Auftritt wie auch bei allen Vorverkaufsstellen gibt es zudem ausführliche Hintergrundinformationen.

Freitag, 23. März 18
ECHO 2018: Nominee-Liste komplett & weitere Live Acts bestätigt!
Mit den Nominierungen für „Bestes Video national“ und „Kritikerpreis national“ ist das Pre-Voting abgeschlossen und die ECHO-Nominierten-Liste komplett
Der deutsche Rapper Bausa erhält seine vierte Nominierung und zieht mit Ed Sheeran gleich, ebenfalls nominiert: die Beatsteaks feat. Deichkind, Casper, Feine Sahne Fischfilet, Marteria feat. Teutilla, Tocotronic u.a.
Neu als Live Acts auf der ECHO-Bühne: Luis Fonsi, Mark Forster feat. Gentleman sowie Rea Garvey feat. Kool Savas
Verleihung am 12. April in der Messe Berlin und ab 20:15 live bei VOX – und neu im Public Viewing Deluxe!

Der Bundesverband Musikindustrie hat gestern weitere Live Acts für den ECHO 2018 bekanntgegeben. Neben Jason Derulo, Helene Fischer, Rita Ora & Liam Payne werden Luis Fonsi, Mark Forster & Gentleman sowie Rea Garvey & Kool Savas beim ECHO 2018 live auf der Bühne stehen. Die ECHO-Verleihung am 12. April wird am selben Abend ab 20:15 Uhr live bei VOX ausgestrahlt. Da die Tickets für das TV-Studio jedes Jahr innerhalb weniger Minuten ausverkauft sind, wird es beim ECHO in diesem Jahr erstmals ein Public Viewing Deluxe geben, mit DJ, Privatkonzert und Live-Übertragung aus dem Saal. Tickets sind für € 41,65 inklusive gesetzlicher MwSt. und zzgl. Vorververkaufsgebühr bei Eventim erhältlich.
Neues gibt es auch bei den ECHO-Nominees, die damit nun komplett sind. So geht in der Kategorie „Bestes Video national“ Bausa mit dem Clip zu „Was du Liebe nennst“ (Regie: Adal Giorgis; Produktion: 1take films) an den Start. Damit ist der Rapper viermal nominiert und zieht mit Ed Sheeran gleich. Auch die Beatsteaks feat. Deichkind dürfen sich Chancen auf einen ECHO ausrechnen. Ihr Video zu „L auf der Stirn“ (Regie: Auge Altona; Produktion: mookwe) ist ebenso im Rennen wie die aus Australien stammende Berliner Singer-Songwriterin Kat Frankie mit „Bad Behaviour“ (Regie: Julia Patey; Produktion: Massuda Kassem/Mutter & Vater), Fünf Sterne Deluxe mit „Moin Bumm Tschack“ (Regie: Roman Schaible; Produktion: Paul‘s Boutique) und Marteria feat. Teutilla mit „Aliens“ (Regie: Specter Berlin; Produktion: Sascha Pollack).
Darüber hinaus hat die ECHO-Kritikerpreis-Jury, die aus renommierten Musikkritikern besteht, entschieden, wer in der Kategorie „Kritikerpreis national“ nominiert wird. Nominiert sind „Lang lebe der Tod“ von Casper, „Sturm & Dreck“ von der Band Feine Sahne Fischfilet sowie „All Melody“ von dem Hamburger Elektronik-Klangzauberer Nils Frahm. Hinzu kommen „Montenegro Zero“ von der Rapperin Haiyti und „Die Unendlichkeit“, das aktuelle Album der Band Tocotronic.
Die vollständige Liste mit den 90 ECHO-Nominees in 18 der insgesamt 22 Kategorien gibt es anbei sowie online unter www.echo-deutscher-musikpreis.de.
Und auch die beliebtesten Fragen zum ECHO werden auf der Website www.echo-deutscher-musikpreis.de beantwortet! ECHO CALLING!

www.echopop.de

Freitag, 23. März 18
Kunsthaus Dresden: Präsentation Nutzungskonzept ehemalige Robotron-Betriebsgaststätte
(lifePR) - Am gestrigen Donnerstag stellten der Direktor der Museen der Stadt Dresden, Gisbert Porstmann, und die Leiterin des Kunsthauses Dresden, Christiane Mennicke-Schwarz, ein umfassendes, 53-seitiges Konzept zur künftigen Nutzung des Gebäudes vor. Das vom Kunsthaus Dresden entwickelte Nutzungskonzept wird den Stadträtinnen und -räten als Anlage zur Informationsvorlage (Vorlage Nr.: V2250/18) des Geschäftsbereiches Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften der Landeshauptstadt Dresden, zur Kenntnis gegeben.

Als Partner und Unterstützer nehmen Matthias Flügge, Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Marion Ackermann, Generaldirektorin Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Justus Ulbricht, Geschäftsführer des Dresdner Geschichtsverein e.V., Friederike Warkus, Vorsitzende des Kunstverein Dresden e.V. (Neugründung), Benjamin Grill, Vorsitzender der Kammergruppe Dresden der Architektenkammer Sachsen, Alexander Pötzsch, Dipl. Architekt BDA, Vorstandsmitglied BDA Landesverband Sachsen e.V., Ulf Zimmermann, Architekt und Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und Marco Dziallas, Initiative OSTMODERN.org, an der Veranstaltung teil.

Nutzungskonzept
Der Entwurf stellt eine Nutzung dieses typischen Pavillonbaus der siebziger Jahre mit seiner umlaufenden Terrasse als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst und Labor der Gegenwart vor. Ein richtungsweisender nachhaltiger ökologischer Umgang mit Architektur im Bestand ist ein zentrales Anliegen des vom Kunsthaus Dresden vorgestellten Konzeptes.
Der zwischen 1969 und 1972 errichtete Zweckbau des Architektenkollektivs Herbert Zimmer, Peter Schramm und Siegfried Thiel bietet nahezu ideale Voraussetzungen für eine zeitgemäße Kulturarbeit an einem optimal gelegenen Standort. Der Bau, der ähnlich wie der Kulturpalast als einer der letzten noch verbliebenen Einzelbauten in Dresden exemplarisch für modernes Bauen in der DDR steht, ermöglicht nicht nur das Ausstellen großformatiger Kunst unter exzellenten Bedingungen, sondern soll, so das Anliegen des vorgestellten Nutzungsentwurfs, vielfache Kooperationen zwischen Kunst und Bürgerschaft ermöglichen.
Wesentlicher Fokus dieser Vision für einen Bau, an dessen Entstehungsgeschichte Künstler sichtbar beteiligt waren, ist es, die Kunstgeschichte vor und nach 1989 zu versöhnen und ganz aktuelle Gegenwartskunst im Dialog mit der baubezogenen Kunst, wie sie in Dresden zwischen 1958 und 1990 vor allem um Karl-Heinz Adler und Friedrich Kracht entstanden ist, zu zeigen. So soll eine Dauerstellung eine Brücke zur Geschichte des Robotron-Areals und der Produktionsgenossenschaft Kunst am Bau Dresden schlagen.
Neben neuen Formen des Dialogs zwischen junger Kunst und Geschichte in einem Future Memory Lab, der Geschichte als „demokratische Beziehungsarbeit“ zeigt, soll die Robotronkantine als neuer Museumsstandort und Ort der Stadtgesellschaft Raum für die aktuellen Anliegen und Diskussionen der Bürgerschaft bieten. Zentrale Stichworte der vorgeschlagenen Nutzung lauten Raum zum Teilen und Raum für Bildung: Geschaffen werden soll in der behutsam sanierten Bausubstanz eine offene
Raumstruktur, die dem interdisziplinären Charakter der vielfältigen thematischen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramme sowie Bildungsprojekte des Kunsthauses gerecht wird.
Themen der Umwelt und des nachhaltigen Umgangs mit dem Verhältnis von Landschaft und Ressourcen sind seit Jahren Gegenstand auch der im Kunsthaus Dresden präsentierten zeitgenössischen Kunst. In unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Kantine des Dresdner Computerkombinats sollen künftig Künstler*innen temporäre und dauerhafte Projekte zur Kunst am
Bau, exemplarische Projekte der Gartenkunst und des Urban Gardening umsetzen und damit die Anwohnerschaft an der aktiven Gestaltung des sich neu formierenden Quartiers teilhaben lassen.

Stadträumliche Lage
In unmittelbarer Nachbarschaft des Deutschen Hygiene-Museums und an einem familienfreundlichen wie auch in Bezug auf eine Freizeitorientierung verbesserten Standort mit seiner Lage zwischen Altstadt und Großem Garten könnte so in Synergie mit den benachbarten Kultureinrichtungen ein neuer, auf die aktive Beteiligung von Bu¨rgerschaft und Nachbarschaft verschiedener Generationen ausgerichteter Ort der Kunst entstehen, der auch in der Zusammenarbeit mit regionalen, überregionalen und internationalen Partnern Dresden als Kulturstadt in ihrer Vielfalt sichtbar und für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich macht.
In einer stadträumlich einzigartigen Art und Weise könnte in der Dreierkonstellation von Kulturkraftwerk Mitte, Kulturpalast und einer durch zeitgenössische und historische Kunst sowie für Themen der Stadtgesellschaft genutzten Robotronkantine vor dem Hintergrund einer vorwiegend durch Barock und Historismus gelabelten Altstadt eine für die Bürger*innen Dresdens wie auch den Tourismus attraktive Achse einer Kultur der Gegenwart entstehen.
Für den Publikumsverkehr erschließt die Robotronkantine hochwertige Flächen in außerordentlich günstiger Lage und stellt einen lebendigen Verbindungspunkt zwischen dem Großen Garten, dem Dynamo-­Stadion und dem Deutschen Hygiene-­Museum einerseits, dem Neuen Rathaus und dem ku¨nftigen Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz sowie den Museen im Landhaus und dem sich anschließenden Neumarkt mit Frauenkirche, Albertinum und Kunsthochschule her.

Partner und Empfehlungsschreiben
Das reichlich bebilderte Nutzungskonzept des Kunsthauses wird von einer Vielzahl an Empfehlungsschreiben und Interessensbekundungen flankiert. So sprachen sich der Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden Matthias Flügge und die Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Marion Ackermann für die Umsetzung der vorgelegten Planung aus und formulierten ihren Wunsch, die Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus am neuen Standort weiter auszubauen. Positive Stellungnahmen kommen auch vom neu gegründeten Kunstverein Dresden e.V., dem Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V., von Memorare Pacem. Gesellschaft für Friedenskultur Dresden und dem Dresdner Geschichtsverein e.V. Auch die Architektenkammer Sachsen und der BDA Landesverband Sachsen lobten das vorgelegte Konzept. Zustimmung erhält das Konzept auch von überregionalen Kulturinstitutionen wie dem Bereich Bildende Kunst des Goethe-Instituts in München, der Bauhaus-­Universität Weimar, Fakultät Kunst und Gestaltung, dem Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen und dem Maxim Gorki Theater Berlin.

STELLUNGNAHMEN
Matthias Flügge, Rektor der Hochschule für Bildende Künste

„Das Kunsthaus Dresden ist ein wichtiges Bindeglied zur internationalen Kunstszene und bietet hervorragende Möglichkeiten des Austausches und des Anschlusses für junge Künstlerinnen und Künstler. Wir befürworten das Vorhaben, in der besonderen innerstädtischen Lage der neuen Lingnerstadt als neuem Standort und Spielstätte für das Kunsthaus Dresden eine interessante und für zeitgemäße Kulturarbeit optimal gelegene Immobilie zu erschließen, die reich an kulturhistorischen Bezügen der letzten Jahrzehnte ist.“

Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
„Die ehemalige Robotron-Kantine als typischer Pavillonbau der siebziger Jahre mit ihrer umlaufenden Terrasse und ihrer auf Funktionalität und Transparenz angelegten Offenheit steht in ihrer einmaligen stadträumlichen Lage und ihrer historischen Bausubstanz für ein Potential, das heute in kaum einer Innenstadtlage in einer europäischen Stadt mehr zu finden ist und in einer Nutzung, in der Entwicklungen der Kunst im 20. und 21. auch im Kontext der historischer  Architektur anschaulich und erlebbar gemacht werden können, einmalig wäre.
Wir erklären daher hiermit unser uneingeschränktes Interesse, die bisherige Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Dresden am neuen Standort fortzusetzen und würden uns freuen, entsprechend der räumlichen Möglichkeiten und des kulturhistorischen Potentials zur Bespielung dieses Standortes im Sinne eines integrativen künstlerischen und gesellschaftsorientierten Nutzungskonzeptes beizutragen.
Auch aus der Perspektive der Staatlichen Kunstsammlungen erscheint uns daher eine positive Entscheidung der städtischen Gremien für dieses in mehrfacher Hinsicht herausragende Zukunftsprojekt – sowohl in Bezug auf den Umgang mit historischer Bausubstanz als auch im Hinblick auf die geplante Nutzung durch das Kunsthaus Dresden – von besonderer Tragweite nicht nur für die Entfaltung der Kulturlandschaft vor Ort, sondern auch für deren überregionale und internationale Strahlkraft.“

Matthias Neutzner, MEMORARE PACEM. Gesellschaft für Friedenskultur e.V.
„MEMORARE PACEM. Gesellschaft für Friedenskultur e.V. unterstützt das Vorhaben, in der ehemaligen Kantine des Kombinats ROBOTRON ein FUTURE MEMORY LAB als „permanente offene Geschichtswerkstatt“ zu betreiben. Als Erinnerungsort steht der Bau für kontrastierende Geschichtserzählungen – etwa für die am Ort verschwundene bürgerliche Kultur des 19. Jahrhunderts mit ihren zahlreichen Widersprüchen, für die symbolbeladene und vielfach instrumentalisierte Zerstörungserzählung oder für die Zukunftsbilder des ostdeutschen Gesellschaftsprojekts und dessen Scheitern. Wir können uns gut vorstellen, an diesem Ort in den intergenerationellen Dialog einzutreten, Formate der diskursiven Auseinandersetzung mit Vergangenheit zu entwickeln, Denk- und Lernangebote zu machen, Beteiligung zu erproben und dafür Kompetenzen und Ressourcen bereitzustellen.“

Justus Ulbricht, Geschäftsführer des Dresdner Geschichtsvereines
„Wenn es gelingen könnte, eine "Geschichtswerkstatt" dieser besonderen Art zu installieren, wäre das auch ein "Spielort" nicht allein für Künstlerinnen, Musikerinnen oder Schauspielerinnen, sondern auch für Historikerinnen.“

Alf Furkert, Präsident der Architektenkammer Sachsen und Benjamin Grill, Vorsitzender der Kammergruppe Dresden
„Das vom Kunsthaus Dresden vorgelegte Nutzungskonzept zur Wiederherstellung der Robotron-Betriebsgaststätte als Galerie für zeitgenössische Kunst der Museen der Stadt Dresden und als „Labor der Gegenwart“ wird von der Architektenkammer Sachsen ausdrücklich befürwortet. Mit der geplanten Umnutzung der Robotronkantine bietet sich der Stadt Dresden die einmalige Chance, dieses nach wie vor bemerkenswerte baukünstlerische Zeugnis der Nachkriegsmoderne nicht nur zu erhalten, sondern auch einer neuen Nutzung zuzuführen.“

www.museen-dresden.de

Donnerstag, 22. März 18
Semper Oper Dresden: »Cabaret« feiert Premiere am 6. April 2018 in Semper Zwei
Am 6. April 2018 wird die Spielstätte Semper Zwei der Semperoper Dresden zum legendären Berliner Kit Kat Club der 1920er Jahre. Unter der Regie von Manfred Weiß heißt Aaron Pegram als Conférencier die Gäste des illustren Nachtclubs zur Premiere von »Cabaret« in der Inszenierung von Manfred Weiss «Willkommen, bievenue, welcome». Dort, wo die kleine Sängerin Sally Bowles allabendlich auf der Bühne von einer großen Karriere in der exzessiven Metropole träumt, beginnt ihre Liebesaffäre mit dem jungen amerikanischen Schriftsteller Cliff Bradshaw. Und während im Club jeden Abend das Jazz-Orchester den Saal zum Toben bringt, verlöschen unter der  brutalen Tumbheit der nach der Macht greifenden Nazis nicht nur die Rotlichter der glitzernden Nachtclubs, sondern auch die Träume und Hoffnungen einer ganzen Generation.

John Kaden und Fred Ebb schufen nach dem Buch von Joe Masteroff in kongenialer Zusammenarbeit Musik beziehungsweise Text, basierend auf John van Drutens Dreiakter »Ich bin eine Kamera«. Die New Yorker Uraufführung von 1966 und die-Verfilmung von 1972 nach dem autobiografischen Berlin-Roman »Good bye to Berlin« des englischen Schriftstellers Christopher Isherwood machten die jazzig burlesquen Revuenummern aus »Cabaret« weltberühmt. Bis heute ist »Cabaret« sowohl musikalisches, tänzerisches und literarisches Synonym für das Lebensgefühl der  Berliner »Roaring Twenties« als auch Mahnung für die Leichtfertigkeit einer vor Lebenslust blinden Gesellschaft gegenüber den Gefahren einer totalitärer Veränderungen.

Der amerikanische Tenor Aaron Pegram, als Ensemble Mitglied in zahlreichen Partien als Darsteller und Sänger von magischer Bühnenpräsenz in der Spielzeit 2017/18 an der Semperoper zu erleben, führt in der Rolle des schillernd ambivalenten Gastgebers in Semper Zwei durch den Abend. Als ebenso verruchte wie verletzliche Sängerin Sally Bowles gibt die halbspanische Sängerin und Schauspielerin Julia Gámez Martín ihr Debüt an der Semperoper. Bevor sie im April für »Cabaret« als Gastsolistin in Dresden Station macht, tourt sie zurzeit unter dem Bandnamen »Suchtpotential« mit ihrem mehrfach preisgekrönten Musikduo durch ganz Deutschland. Der ebenfalls aus den USA stammende Tenor Simeon Esper wird als Cliff Bradshaw der dekadenten Sinnlichkeit Sallys erliegen. Seit der Spielzeit 2011/12 ist Esper Ensemblemitglied an der Semperoper und 2017 neben vielen anderen Inszenierungen auch in den Premieren von »Les Troyens« und »Lucia die Lammermoor zu erleben gewesen Die Musikalische Leitung von »Cabaret« übernimmt der Berliner Dirigent Max Renne, der in der Spielzeit 2015/16 mit der Neuproduktion von Friedrich Goldmanns »R. Hot bzw. Die Hitze« in der Inszenierung von Manfred Weiß sein Debüt an der Semperoper Dresden gab. Neben »Cabaret« wird Max Renne in Semper Zwei auch die Aufführungen in 2018 von »Alles Schwindel« und »4.48 Psychose« in 2019 musikalisch leiten.

Premiere ist am 6. April 2018, 18 Uhr, die Premierenkostprobe am 29. März 2018, 17 Uhr.
Karten für die Vorstellungen sind an der Schinkelwache am Theaterplatz (T 0351 4911 705) und online erhältlich.

www.semperoper.de

Donnerstag, 22. März 18
Münner Kammerspiele: Samouil Stoyanov erhält den Förderpreis 2018
Der Verein zur Förderung der Münchner Kammerspiele vergab im Rahmen einer Preisverleihung am gestrigen Mittwoch den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis an den Ensembleschauspieler Samouil Stoyanov.
„Man mag kaum glauben, dass Samouil Stoyanovs Geschichte an den Kammerspielen tatsächlich grade mal zweieinhalb Jahre umfasst, so sehr hat er diese Jahre mitgeprägt. Stefan Pucher hat ihn zu seinem Schauspieler erkoren und ihn zuletzt in seiner Feuchtwanger-Adaption „Wartesaal“ die protagonistische Rolle des Komponisten Trautwein anvertraut, dessen Pein im Exil durch Samouil einen innig-verlorenen Ton bekommt. Auch Felix Rothenhäusler oder Amir Reza Koohestani haben sich in Samouil Stoyanovs schauspielerische Eigenheit und seine wilde Intensität verliebt. Denn Samouil spielt direkt aus dem Bauch, ohne Netz und doppelten Boden, stülpt sich im Spiel nach außen, grenzenlos, ohne dabei je seine Verletzlichkeit preiszugeben.“
(aus der Laudatio von Peter Haslacher, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Münchner Kammerspiele)

www.kammerspiele.de

Donnerstag, 22. März 18
Komische Oper Berlin: Premiere von Blaubart als kostenloser Livestream auf operavision.eu
Am morgigen Freitag ist die Premiere von Jacques Offenbachs Operette Blaubart als kostenloser Livestream auf operavison.eu zu sehen. Als Stream wird diese Aufführung auch noch bis zum 16. September 18 angeboten.
Musikalische Leitung: Stefan Soltész, Inszenierung: Stefan Herheim

Blaubart
Blaubart
Komische Oper Berlin
Vorabmotiv mit Wolfgang Ablinger-Sperrhacke (Ritter von und zu Blaubart)
Foto: Jan Windszus Photography

operavision.eu  / www.komische-oper-berlin.de

Donnerstag, 22. März 18
Königliche Ostern in Bad Elster ~ Kulturelle Feiertage in Königlichen Anlagen mit Theaterprogramm & Gästeangeboten
Die internationale Kultur- und Festspielstadt Bad Elster bietet auf ihrer historisch einzigartigen „Festspielmeile der kurzen Wege“ im Jahresverlauf vor allem große Festivalreihen und verschiedenste Themenschwerpunkte, die Gäste aus nah und fern zu einem erlebnisreichen Wohlfühlaufenthalt in Kombination aus Kultur und Erholung in die europäische Musik- und Bäderregion einladen. Bad Elster glänzt dabei auch an Feiertagen immer in einem besonderen Licht. So werden auch in Jubiläumsjahr 2018 zur 200-jährigen Gesundheitstradition „Königliche Ostern" gefeiert und dabei passende kulturelle Überraschungen aus dem „Osterei" präsentiert.

Kulturelles Zentrum der Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades ist das über 100-jährige König Albert Theater als eines der schönsten historischen Theater Mitteldeutschlands. Kulturelle Höhepunkte des Osterprogrammes hier sind die unterhaltsame James-Last-Tribute Show im „Happy Sound“  von Tom Klee und seiner Ballhaus Big Band am Samstag (31.03.), ein komödiantisch-musikalischer Abend von Filmstar Sky du Mont und der Kabarettistin Christine Schütz am Ostersonntag (01.04.) und das romantisch-phantastische Ballett „Scheherazade“ des Nordböhmischen Opern- und Balletttheater Ústí nad Labem als orientalisches Tanzfest für aller Sinne am Ostermontag (02.04.).

Neben den Theatervorstellungen gibt es zu den Königlichen Osterfeiertagen auch wieder besondere Angebote für Feiertagsbesucher, die den Aufenthaltsaspekt der Kultur- und Festspielstadt bereichern. So wird bereits am Gründonnerstag um 14.30 Uhr der neue „Osterbrunnen“ u.a. durch die Brunnenkönigin eröffnet, wobei erstmals der Goethebrunnen traditionell geschmückt wird. Die Idee des neuen Osterbrunnens wurde nun in Kooperation der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH, der Sächsischen Staatsbäder GmbH und der Stadt Bad Elster umgesetzt, um die Ortstradition fortzuführen und den historischen Goethebrunnen anlässlich des Jubiläumsjahres als Schmuckbrunnen der Königlichen Anlagen zu inszenieren. Nach der feierlichen Brunneneröffnung lädt dann um 15.00 Uhr das Trio Divertimento der Chursächsische Philharmonie mit einem „Blumenduett im Osterio“ alle Gäste in die KunstWandelhalle ein, die Osterfeiertage gemeinsam musikalisch zu eröffnen.

Nach dem Erfolg der letztjährigen Osterstraußaktion in der Marienquelle wird es außerdem wieder eine Osterstrauß-Ausstellung in der Marienquelle geben: Unter dem Motto „Ein Osterstrauß fürs Quellenhaus!“ hat der Tourismus-und Gewerbeverein Bad Elster wieder alle Institutionen, Einrichtungen, Firmen und Vereine aufgerufen, einen Osterstrauß für die Feiertagsgäste zu gestalten. „Egal ob groß, ob klein, nur schön sollte er sein“ scherzt Thomas Röh als Vorsitzender des initiativgebenden Tourismusvereins und ergänzt: „Und mindestens ein, gern auch mehrere selbstgemalte Ostereier sollten natürlich jedem Strauß die künstlerische Note verleihen, schließlich feiern wir hier Königliche Ostern in der Kultur- und Festspielstadt!“ Gäste und Einheimische können dann im Verlauf der Feiertage die schönsten Sträuße küren. Die so ausgewählten Gewinnersträuße werden prämiert und auch die abgegebenen Bewertungen nehmen an einer Verlosung teil. Zusätzlich runden ein geführter Osterspaziergang durch die Königlichen Anlagen, unterhaltsame Nachmittagskonzerte oder ein Osterbrunch im Königlichen Kurhaus das breite Gästenagebot Bad Elsters ab.

Die Kombination der Angebote macht dabei den besonderen Reiz der Königlichen Anlagen Bad Elsters aus. Heute eine Ostereiersuche in einer der reizvollsten Naturgegenden Sachsens, morgen die große Welt der Oper im König Albert Theater und danach Entspannung pur mit den hervorragenden Wohlfühlangeboten im hist. Albert Bad bzw. der Soletherme & Saunawelt Bad Elster - so schweben Körper und Geist auf anspruchsvolle Weise! Alle Infos: Touristinformation Bad Elster 037437/ 53 900 ~ www.badelster.de

Das Feiertagsprogramm online: chursaechsische.de

Donnerstag, 22. März 18
VK-Start We Salute You - World´s biggest Tribute to AC/DC in der Jahrhunderthalle Frankfurt
WE SALUTE YOU setzt weltweit neue Maßstäbe. Alte Bekannte bringen eine großartige, aufwendige und authentische AC/DC Show auf die Bühne, die ihres Gleichen sucht. Vier der fünf Musiker waren bis 2017 als Mitglieder der Band BAROCK europaweit auf Tournee. Anfang 2018 machten sich der Sänger Grant Foster aus London und das junge Gitarren-Genie Nick Young zusammen mit Ihren drei Kollegen mit WE SALUTE YOU in eine neue Dimension auf. Die Fans erwarten in der Jahrhunderthalle eine perfekte AC/DC Show – und sie bekommen sie. Mit einer Präsentation voller Leidenschaft, einer gigantischen Ton- und
Licht-Anlage, einer überdimensionalen Höllenglocke, einer beeindruckenden Marshall-Wand und bis zu 21 Kanonen kommt WE SALUTE YOU dem Vorbild AC/DC verblüffend nahe.
Natürlich lassen die fünf Jungs auch unter musikalischen Aspekten keine Zweifel zu. Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Sound und der Performance ihrer Idole. Permanent feilen sie an ihrer Bühnenpräsenz, an der Show und nicht zuletzt an der musikalischen Perfektion. Kein Wunder, dass jeder Aufritt der Band zu einem unvergesslichen Konzert-Highlight wird – nicht nur für eingeschworene AC/DC Fans! WE SALUTE YOU ist die Band, auf die die Deutschen AC/DC-Fans lange gewartet haben.
Nick Young ist der beste Angus, den es gibt. Grant Forster ist in Europa eine Institution als Brian Johnson. Erwin Rieder, Baba Hail und Kili Locke, die Rhytmus-Maschine, grooven wie ein riesen Uhrwerk. Wenn das Publikum die Augen schließt, werden sie 1:1 AC/DC hören – und wenn sie die Augen öffnen, werden sie AC/DC auch sehen.

WE SALUTE YOU World´s biggest Tribute to AC/DC: 30.12.2018 Jahrhunderthalle Frankfurt

Tickets: 34,90 – 125,10 Euro* (*inkl. VIP Upgrade: www.jahrhunderthalle.de/premium)
Telefonisch unter Ticket-Hotline: 01805-3601 240 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus den Mobilfunknetzen) // an der VVK-Stelle der Jahrhunderthalle: Mo-Do 10-18 Uhr, Fr 10-16 Uhr, online unter www.jahrhunderthalle.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Mittwoch, 21. März 18
International Ibsen Award für Christoph Marthaler
Christoph Marthaler, assoziierter Künstler der Ruhrtriennale 2018 – 2020, wird mit dem International Ibsen Award geehrt. Der von der norwegischen Regierung gegründete Preis gilt als eine der weltweit wichtigsten Auszeichnungen im Theaterbereich und ist mit 2,5 Millionen Norwegischen Kronen (etwa 260.000 Euro) dotiert.


Christoph Marthaler
© Edi Szekely

„Christoph Marthaler ist seit über 30 Jahren einer der wichtigsten und einflussreichsten Theaterregisseure weltweit“, so Per Boye Hansen, Vorsitzender der Jury des International Ibsen Awards. Er habe eine einzigartige Bühnensprache entwickelt, „die den Weg ebnet für neue Einblicke in zwischenmenschliche Beziehungen und ein großes internationales Publikum inspiriert“.
Zu den bisherigen Preisträgern des International Ibsen Awards gehören unter anderem der britische Theaterregisseur Peter Brook, der norwegische Autor Jon Fosse sowie der Regisseur und Theaterwissenschaftler Heiner Goebbels, der während seiner Intendanz der Ruhrtriennale 2012 – 2014 ausgezeichnet wurde.
Stefanie Carp, Intendantin der Ruhrtriennale 2018 – 2020: „Ich freue mich sehr für Christoph Marthaler und denke, es ist auch ein glückliches Zeichen für seine Arbeit bei unserem Festival.“
Vera Battis-Reese, Geschäftsführerin der Kultur Ruhr GmbH: „Herzlichen Glückwunsch an Christoph Marthaler zu dieser bedeutenden Auszeichnung. Dass damit außerdem nach Heiner Goebbels nun schon zum zweiten Mal ein zentraler Künstler der Ruhrtriennale mit dem Ibsen Award geehrt wird, freut uns außerordentlich.“
Der Ibsen Award wird während des International Ibsen Festivals übergeben, das im September 2018 im National Theater in Oslo stattfindet.
 
www.internationalibsenaward.com / www.ruhrtriennale.de

Mittwoch, 21. März 18
Die Redenreihe »WERTE -aber welche?« am Schauspiel Frankfurt

Schweigen macht Gold - Wie verteidigen wir unsere Redefreiheit? mit dem türkischen Journalisten Can Dündar
am 27. März, 20.00 Uhr, Chagallsaal ~ Impulsvortrag in englischer Sprache
Die Redenreihe »Werte – aber welche?« ist eine Serie von sechs Debatten über das, was uns spaltet. Zu der neuen Reihe sind Wissenschaftler und Praktiker aus verschiedenen Disziplinen zu Vortrag und Diskussion geladen, um mit den Bürgern dieser Stadt die Herausforderungen zu benennen und mögliche Lösungen zu erörtern.
Am 27. März widmet sich der türkische Journalist Can Dündar der These Schweigen macht Gold_Wie verteidigen wir unsere Redefreiheit?
Anscheinend sind die Werte der westlichen Demokratien in Erosion begriffen. Rechtsstaatlichkeit, Laizismus, Freiheit der Presse, was bislang als unverzichtbare Grundpfeiler unserer Gesellschaftsordnung galt, wird sukzessiv ausgehebelt, in Ungarn, Polen, den USA und der Türkei. Unter Erdogan sind diese Veränderungen deutlich sichtbar und manifestieren sich unter anderem in der Verfolgung unliebsamer Journalisten. Can Dündar, der ehemalige Chefredakteur der linksliberalen Cumhuriyet, konnte sich dieser Verfolgung nur durch die Flucht ins Exil nach Deutschland entziehen. Seither arbeitet er politisch und journalistisch von Berlin aus.
Auf den 30-40 Minuten langen Impulsvortrag folgt eine in jeweils kleinen Teilnehmerrunden geführte Diskussion mit anschließender Auswertung der Ergebnisse durch den Referenten.
Can Dündar studierte Journalismus in Ankara und London und promovierte 1996 in Politikwissenschaften. Dündar schrieb für diverse Zeitungen, publizierte über zwei Dutzend Bücher und produzierte zahlreiche Fernsehdokumentationen. Er war bis vor kurzem Chefredakteur der renommierten Tageszeitung Cumhuriyet. Im November 2015 wurde Dündar verhaftet. Staatspräsident Erdogan persönlich stellte Strafanzeige und fordert lebenslange Haft. Hintergrund ist Dündars Berichterstattung über Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes an syrische Extremisten. Noch im gleichen Jahr erhielt er den Menschenrechtspreis der Organisation »Reporter ohne Grenzen« sowie zahlreiche Preise für Pressefreiheit. Dündar lebt und arbeitet zurzeit in Berlin.
Gefördert vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die nächsten Termine:
22. April 2018 – Geld macht schön: Bestimmt der Geldwert unsere Gesellschaft? Mit dem Wirtschafts-und Gesellschaftswissenschaftler Oliver Nachtwey
22. Mai 2018 – Deutsch macht Geschichte: Wer bestimmt den Wert des Deutschen? Mit der Autorin Jagoda Marinic

www.schauspielfrankfurt.de

Mittwoch, 21. März 18
Prominent besetztes Programm bei der Potsdamer Schlössernacht 2018 ~ Katja Riemann, Martina Gedeck, Benno Fürmann und weitere Stars verzaubern mit ihren Stimmen
Bei  einer  Pressekonferenz in  der  Pflanzenhalle des Orangerieschlosses präsentierten die Veranstalter gestern das umfang- und abwechslungsreiche Programm der diesjährigen Potsdamer Schlössernacht. Prominent besetzt und mit spannenden Geschichten im Gepäck werden sich im Jubiläumsjahr  erstmals  auch  die  leiseren  Töne  des  gesprochenen  Wortes  Gehör  verschaffen.
Fernsehmoderator  und  Autor Max  Moor, der als offizieller Schirmherr des Literaturprogramms vorgestellt wurde, erläuterte  die  Neuerung,  die  für  ein hochkarätiges Staraufgebot  in  Sanssouci sorgt.
Das vielseitigeProgramm am 17. und 18. August 2018 verspricht erstmals zwei verheißungsvolle Sommernächte.
Tickets (39,00 €, ermäßigt 29,25 €) für die Potsdamer  Schlössernacht  2018  gibt  es auf www.myticket.de  und  unter  01806 - 777  111  (0,20E
UR/Anruf  aus  dem  dt.  Festnetz, max. 0,60EUR/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz) sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Potsdamer Schlössernacht: Leise Töne, markante Stimmen, spannende Geschichte(n)
Unter dem Motto „Leise Töne, markante Stimmen, spannende Geschichte(n)!“ dürfen sich die Besucher der Potsdamer Schlössernacht an beiden Abenden auf jeweils drei einzigartige Hörerlebnisse freuen. Insgesamt sieben prominente Persönlichkeiten aus der Film- und Fernsehwelt präsentieren Werke von Autoren, die einen Bezug zu Berlin, Potsdam oder Brandenburg haben. Das Programm gestaltet sich wie folgt:

Freitag, 17. August 2018: Ulrich Noethen und Robert Stadlober lesen aus dem berühmten Briefwechsel Friedrich des Großen und Voltaire (Raffaelsaal im Orangerieschloss)
Max Moor liest aus Josef Roth: Die Legende vom Heiligen Trinker
(Pflanzenhalle des Orangerieschlosses)
Benno Fürmann liest aus E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann (Friedenskirche)

Samstag, 18. August 2018: Martina Gedeck liest aus Heinrich von Kleist: Die Marquise von O….
(Raffaelsaal im Orangerieschloss)
Katharina Thalbach liest Prosatexte, Gedichte und Humorvolles von Joachim Ringelnatz (Pflanzenhalle des Orangerieschlosses)
Katja Riemann liest aus Lion Feuchtwanger: Die Jüdin von Toledo (Friedenskirche)

Diese Auftritte sind als Teil des Gesamtprogramms der Potsdamer Schlössernacht bereits im Eintrittskartenpreis enthalten.

Tickets (39,00 €, ermäßigt 29,25 €) für die Potsdamer Schlössernacht 2018 gibt es auf www.myticket.de und unter 01806 - 777 111 (0,20EUR/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60EUR/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz) sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Programmhöhepunkte im Überblick
Die französische Künstlergruppe Transe Express lässt drei jeweils sechs Meter hohe, puppenhaft anmutende Diven in ausladenden Reifröcken riesengleich durch die Menge schweben. Bei Cie Aquacoustique kommen nicht nur Gießkannen oder Ruderblätter instrumental zum Einsatz – ein feucht fröhliches Spektakel, das überrascht, fasziniert und zum Schmunzeln einlädt. Das Theater Tol widmet sich mit „Life of Tree“ den starken Frauen Regine Beer und Simone de Beauvoir in einer Kombination aus Tanz-Performance und Installation. Joe Löhrmann und sein Travelling Piano begeistern die Besucher mit inspirierender Klaviermusik unter freiem Himmel. Für tierische Freude sorgt die einmalige niederländische Gänsekapelle – ein Mini-Spielmannszug mit Tambour und zahlreichen Toulouser Gänsen. Die beiden Künstler des Teatro Só erzählen die ergreifende Geschichte der tiefen Liebe eines alten Paares.
Die berühmte Bildergalerie im Schlosspark kehrt zur Schlössernacht ihr Inneres nach außen: Die Meisterwerke aus Barock und Renaissance schmücken in kunstvoll arrangierten Großbild-Projektionen die Fassade des ältesten erhaltenen deutschen Museumsgebäudes.
Als echter Hingucker entfaltet am höchsten Punkt des Parks das Orangerieschloss seine ganze Pracht. Es bietet durch seine Lage die perfekte Kulisse für ein fantasievolles, musikalisch untermaltes, barockes Feuerwerk, das allabendlich jeweils um 22 Uhr und um Mitternacht seine wilde Schönheit entfesselt.

www.potsdamer-schloessernacht.de

Mittwoch, 21. März 18
Bridget Breiner wird neue Ballettdirektorin des Staatsballetts Karlsruhe
(lifePR) - Das Musiktheater im Revier gibt bekannt, dass seine Ballettdirektorin Bridget Breiner zur Spielzeit 2019.20 das Staatsballett Karlsruhe übernimmt.
Sie tritt damit die Nachfolge von Kammertänzerin Birgit Keil an, die dort seit der Saison 2003/04 tätig ist. Birgit Keil war -wie Bridget Breiner- Solistin des Stuttgarter Balletts unter John Cranko gewesen, beendete 1995 ihre internationale Tänzerinnen-Karriere und übernahm die Ballettdirektion am Badischen Staatstheater.
Bridget Breiner, seit nunmehr sechs Jahren Direktorin des Balletts im Revier in Gelsenkirchen, tanzte u.a. am Bayerischen Staatsballett, dem Semperoper Ballett Dresden und war erste Solistin in Stuttgart, wo sie gleichzeitig eine erfolgreiche Karriere als Choreografin begann. Ihr Debüt im MiR hatte sie im Jahr 2012 mit der Inszenierung des Opern-Tanz-Abends „Großstadt-Triptychon“, woraufhin sie sich in der darauffolgenden Spielzeit mit „Blau Blue Bleu“ als neue Ballettdirektorin der Öffentlichkeit vorstellte. Ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit lag auf der Standortbestimmung und Weiterentwicklung des klassischen Tanzes. Besonders die Interpretation der Dramen William Shakespeares waren ihr ein Anliegen („Prosperos Insel“, „Romeo und Julia“ u.a.) Während ihrer Zeit in Gelsenkirchen wurde Breiner darüber hinaus zweimal mit dem deutschen Theaterpreis „Der FAUST“ ausgezeichnet (für „Ruß – Eine Geschichte vom Aschenputtel“ und „Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin“).
Generalintendant Michael Schulz freut sich sehr, dass wieder einmal eine Gelsenkirchener Erfolgsgeschichte über die Region hinaus fortgesetzt wird und wünscht Bridget Breiner eine spannende und erfolgreiche Zukunft.
Trotz des Wechsels wird der Tanz für das MiR seinen wichtigen Stellenwert in Gelsenkirchen innehaben. Bei der Suche nach einem Nachfolger wünscht sich Generalintendant Michael Schulz, dass der Tanz im Revier sein bewährt hohes Niveau und überregionale Stahlkraft behält.

www.musiktheater-im-revier.de /
www.staatstheater.karlsruhe.de

Dienstag, 20. März 18
Matthias Lilienthal verlässt zum Ende seiner Vertragslaufzeit 2020 München
Matthias Lilienthal wird die Münchner Kammerspiele zum Ende seiner Vertragslaufzeit im Sommer 2020 verlassen. „In München ist kein Rückhalt für die Verlängerung meiner Arbeit gewährleistet, nachdem die CSU-Fraktion einen Beschluss gegen eine Vertragsverlängerung gefasst hat,“ so Intendant Lilienthal. „Ich freue mich auf die nächsten zwei Spielzeiten mit den Münchner Kammerspielen. Im Übrigen freue ich mich aktuell darüber, dass zwei Produktionen der Kammerspiele zum Berliner Theatertreffen eingeladen sind und über zwei Einladungen zu den Wiener Festwochen,“ so Lilienthal weiter.

Der Kulturreferent der Stadt München, Dr. Hans-Georg Küppers, kommentiert die Entscheidung wie folgt: Ich bedauere die Entscheidung von Matthias Lilienthal sehr, die Intendanz der Münchner Kammerspiele zum Ende der Spielzeit 2019/2020 abzugeben.
Die Münchner Kammerspiele sind in den letzten Jahren stark im Gespräch, auch in Bezug auf die Rolle des Stadttheaters in der Gegenwart und in der Zukunft. Wir sehen großartige Vorstellungen. Zum Beispiel haben die Arbeiten von Nicolas Stemann (Shakespeares „Kaufmann von Venedig“, Jelineks „Wut“, Tschechows „Der Kirschgarten“) oder David Marton („La Sonnambula“, „On the Road“) eindrucksvoll gezeigt, wie Schauspielkunst und neue theatrale Formen zusammengeführt werden können. Auch die Einladungen von Bierbichlers „Mittelreich“ in zwei Bearbeitungen und Brechts „Trommeln in der Nacht“ zu den Theatertreffen in Berlin zeugen von der Qualität des Hauses.
Die Kammerspiele prägen also den deutschsprachigen Theaterdiskurs. Und Matthias Lilienthal betreibt mit der Einladung von Regisseuren wie Philippe Quesne („Caspar Western Friedrich“), Toshiki Okada („No Theater“) oder Amir Reza Koohestani („Der Fall Mersault“ und „Die Attentäterin“) die internationale Ausrichtung der Münchner Theaterarbeit wirkungsvoll weiter. Aus der Erweiterung des Schauspielbegriffs erfolgt eine Erweiterung des Ensembles im performativen Bereich. Nach außen führt die Öffnung, die Matthias Lilienthal vorantreibt, zu einer stärkeren Vernetzung mit den Akteuren des Münchner Kulturlebens. Ein Theater mit Mut zum Experiment kann sich mit seinen Produktionen nie auf der sicheren Seite wähnen. Dennoch geht das engagierte Team der Münchner Kammerspiele bewusst diesen Weg, dem leider nicht das gesamte Publikum folgt. Gleichzeitig entdecken Kulturinteressierte, die bisher nicht ins Theater gegangen sind, die neuen Formate für sich und nehmen sie an.  Eine Vertragsverlängerung wäre aus meiner Sicht sinnvoll gewesen, um zu zeigen, dass es mehr als fünf Jahre bedarf, um die ganze Bandbreite einer wirkungsvollen Intendanz unter Beweis zu stellen. Auch in den verbleibenden zwei Jahren werden wir unter der Leitung von Matthias Lilienthal in den Kammerspielen spannendes Theater am Puls der Zeit – wie aktuell „Hellas München“ - erleben.

www.kammerspiele.de  / www.muenchen.de/kulturreferat

Dienstag, 20. März 18
Musical-Coup: Broadway-Erfolg ANASTASIA kommt nach Stuttgart! Deutschlandpremiere im Stage Palladium Theater im Herbst 2018
Am Broadway in New York hat diese Show mit ihrem Erfolg bereits für Furore gesorgt – jetzt ist es den Strategen von Stage Entertainment gelungen, einen echten Coup zu landen und sie nach Stuttgart zu holen, als erste Spielstätte in Deutschland überhaupt: Im Herbst 2018 feiert ANASTASIA Deutschlandpremiere im Stage Palladium Theater und kommt als Nachfolgeshow von BODYGUARD – DAS MUSICAL auf die Bühne.

Anastasia
Gefühlvoll, impulsiv und voller Gegensätze
Ab Mitte November ist zum ersten Mal in Deutschland das Musical ANASTASIA
im Stuttgarter Stage Palladium Theater zu erleben
Bild: Matthew Murphy

Stage Entertainment Area Director Süd/West Jürgen Marx freut sich sehr über diese Entscheidung: „Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, diese wunderbare Show hier nach Stuttgart zu holen! Schon als sich der Vorhang am Broadway für ANASTASIA im vergangenen Jahr zum ersten Mal hob, war mir klar, dass dieses Musical unbedingt in Stuttgart laufen muss, weshalb ich mich gemeinsam mit meinem Team auch fortan darum bemüht habe. Umso glücklicher bin ich, dass es jetzt soweit ist und wir die Show ankündigen können.“ Das Stuttgarter Publikum darf sich mit ANASTASIA auf ein ganz besonderes Musical freuen, das am Broadway mit einer einfühlsamen Geschichte, aufwändig gestalteten Kostümen und sehr eingehender Musik die Menschen begeistert.

Ob Jeanne d’Arc, Anne Frank oder Marie Curie: Seit jeher üben Erzählungen über das Schicksal namhafter Persönlichkeiten aus der Geschichte eine ganz besondere Faszination auf die Menschen aus – vor allem dann, wenn sie tragisch sind und im Herzen berühren. Gleiches gilt auch für Anastasia Romanow, die letzte Zarentochter: Russland befindet sich in den 1920er Jahren in großer Aufruhr und das Volk begehrt gegen seine Herrscher auf. Der Legende nach soll Anastasia angeblich als einziges Mitglied ihrer Familie schwer verletzt überlebt haben. Es heißt, sie habe dabei aber ihr Gedächtnis verloren und lebe seitdem in einem Kinderheim, in dem sie das Leid der Bevölkerung hautnah zu spüren bekommt.
Durch einen Wink des Schicksals erfährt sie Jahre später, dass sie noch eine Verwandte hat, zu der sie sich nun auf den Weg macht: Entschlossen und mutig, aber ohne Erinnerungen und ohne Identität. Auf ihrem Weg erlebt sie alle emotionalen Höhen und Tiefen, die dieses Leben ausmachen: Freundschaften fürs Leben, unendliche Liebe und grenzenloses Vertrauen, aber auch großes Leid und finstere Intrigen. Perfekter Stoff also für kontroverse Duette, gefühlvolle Balladen, impulsive Songs und abwechslungsreiche Ensemble-Stücke. Sie sieht Gegensätze wie arm und reich, die neue und alte Ordnung, Tradition und Moderne.

Angelehnt an die beiden beliebten Verfilmungen, ist ANASTASIA ein Musical-Erlebnis mit großem Geschichtswert, mitreißender Musik und aufwändigen Kostümen und Kulissen, die jede Szene, jedes Wort und jedes Gefühl, das auf der Bühne stattfindet, unterstreichen. In dem eindrucksvollen neuen Musical geht es darum, sich selbst zu entdecken und sich davon abzugrenzen, für wen einen andere halten.
Die Deutschlandpremiere von ANASTASIA in Stuttgart findet am 15. November 2018 im Stage Palladium Theater statt.

Tickets sind ab sofort erhältlich unter musicals.de.

Dienstag, 20. März 18
Neues von Sony Classical im April 2018

Sol Gabetta auf Tournee mit Martinu
„Sol Gabetta küsst das finnische Orchester wach“. So hörte es die Berliner Morgenpost in der Berliner Philharmonie, in der Sol Gabetta mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra unter Hannu Lintu auf ihrer Europatournee mit dem 1. Cellokonzert von Bohuslav Martinu gastierte. Bereits in München hatte die Süddeutsche Zeitung von einer „beglückenden Darbietung“ geschwärmt und offenkundig fasziniert ausgeführt, „(Sol Gabettas) Ton ist … von ideal dosierter Größe, ausgestattet mit einem in jeder Nuance kontrollierten Vibrato. Fast noch frappierender aber ist Gabettas schiere Perfektion.“ Die Tournee führte sie in Deutschland nach Heidelberg heute noch nach Köln (19.3., 20 Uhr). Zur Erinnerung – auf ihrem letzten Album "Live" ist neben dem Konzert von Elgar, auch ebenjenes 1. Cellokonzert von Martinu zu hören. Dort begleitet von den Berliner Philharmonikern unter Krysztof Urbanski.

Jesus Christ Superstar - Mit John Legend und Alice Cooper
Seit ihrer Premiere 1971 gehört die Rockoper „Jesus Christ Superstar“ von Andrew Lloyd-Webber zu den Musical-Klassikern. Jetzt wurde der Broadway-Hit für den amerikanischen Fernsehsender NBC neu produziert. In der Titelrolle, R&B-Superstar John Legend. Rocklegende Alice Cooper ist Pontius Pilatus und Musicalstar Sara Bareilles ist Maria Magdalena. Der Original Soundtrack „Jesus Christ Superstar – Live in Concert“ erscheint digital am 6. April und auf CD am 20. April.

Nils Mönkemeyer: Baroque
Alles kreist um Bach. Um das Ineinander von der für Viola bearbeiteten Cellosuite Nr. 5 BWV 995 und der Lautensuite in g-Moll entwirft Nils Mönkemeyer ein subtiles gezeichnetes Panorama des Barock mit Lautenmusik von de Visée, Weiss, gespielt von Andreas Arend, dem Choral „Nun komm der Heiden Heiland“, gesungen von Dorothee Mields.
Robert de Visée (1650–1732): 1. - 3. Suite F minor from  "Piece de Théorbe et de Luthe“
Johann Sebastian Bach (1685–1750): 4. - 15. Suite no. 5 for viola and theorbo BWV 995, Suite for Viola solo BWV 1011
Johann Sebastian Bach / Silvius Leopold Weiss (1687–1750): 16. IV. Rondeau in C major BWV 1025 for viola and lute
Michel Lambert (1610–1696): 17. -18. Airs de cour for soprano, 2 viola, theorbo, violone
Johann Sebastian Bach: 19. Nun komm der Heiden Heiland BWV 659 for viola and lute
Nils Mönkemeyer (Viola)
Andreas Arend (Theorbo/Laute)
Dorothee Mields (Sopran)
Sara Kim (Viola)
Niklas Trüstedt (Violone)
VÖ: 13.04., CD-Nr.: 88985497332, Sony Classical

Christian-Pierre La Marca & Lise de la Salle: Paris-Moscou 
Das Cello und der Gesang – so könnte das Motto dieses Albums des Cellisten Christian-Pierre La Marca und der Pianistin Lise de la Salle lauten. Mit Arienbearbeitungen von Massenet bis Strawinsky um die Cellosonate von Rachmaninow reicht ihr Programm. Als Zugabe summt virtuos der neue Jazz Vocalstar Camille Bertault den Hummelflug.

Gabriel Fauré (1845-1924): Pavane, op. 50, Elégie pour violoncelle et piano, op.24
Camille Saint-Saens (1835-1921): Samson et Dalila, « Mon cœur s’ouvre à ta voix »
Gabriel Fauré: Sicilienne pour violoncelle et piano, op.78, Berceuse, op.16, Papillon, op.77
Jules Massenet (1942-1912): Werther, « Pourquoi me réveiller » 
Igor Stravinsky (1982-1971): Mavra, Russian Song
Serquei Rachmaninov (1873-1943): Sonate pour violoncelle et piano en sol mineur, op.19, Sonata for cello and piano in G minor, op. 19
Sergei Prokofiev (1891-1953): L’Amour des trois oranges, op.33 - Marche, The Love of the three oranges, op.33 - March
Nicolai Rimski-Korsakov (1844-1908): Le Conte du Tsar Saltan, op.57 – Le vol du bourdon, The Tale of Tsar Saltan, op.57 - The Flight of the Bumblebee.
Transcription – Christian-Pierre La Marca / Camille Berta
VÖ: 06.04., CD-Nr.: 19075809622, Sony Classical

Tonhalle-Orchester Zürich: Celebrating 150 Years Tonhalle-Orchester Zürich           
Rechtzeitig zum 150-jährigen Jubiläum des Schweizer Eliteensembles erscheint diese Zusammenstellung mit bisher auf Tonträgern unveröffentlichten Aufnahmen. Darunter Schoeck dirigiert Schumann und Rosbaud Moeschinger, zu hören sind Eschenbach mit Busoni, Andrae, Haitink und Blomstedt mit Bruckner und vieles mehr.
VÖ: 06.04., CD-Nr.: 88985495052 (14 CDs), Sony Classical

LGT Young Soloists: Nordic Dream       
Die jungen Musiker des Ensembles LGT Young Soloists brillieren empfindsam nicht nur mit Sibelius und Sinding, sondern u.a. auch mit Atterberg, Bull, Svendsen oder Alm.
VÖ: 13.04., CD-Nr.: 19075818812, RCA

Nuria Rial, Maurice Steger, Kammerorchester Basel: Baroque Twitter
Nicht nur die Nachtigall. Im frühen 18. Jahrhundert ließ sich so mancher Komponist vom  Vogelgesang inspirieren. Ein weites Spektrum, von Vinci bis Vivaldi, in dem Nuria Rials leuchtender Sopran und die virtuose Flöte von Maurice Steger brillieren.
VÖ: 06.04., CD-Nr.: 88985497582, deutsche harmonia mundi

Capella de la Torre: Vidi Speciosam – A Lady Mass from the 16th Century 
Marienverehrung in Spanien des Frühbarocks: Victorias Missa Vidi Speciosam steht im Mittelpunkt, umrankt von gregorianischen Gesängen und Werken von Bassano und de la Torre, der übrigens nicht der Namensgeber des preisgekrönten Instrumentalensembles ist.
VÖ: 20.04., CD-Nr.: 19075820572, deutsche harmonia mundi

Christoph Prégardien: Cantatas for Baritone
Ja, das ist ein Fachwechsel. Christoph Prégardien, lyrischer Tenor, gefeiert in Oper, Oratorium und Lied, singt die Kreuzstabkantate – als Bariton. Zwei weitere Kantaten von Telemann ergänzen das Programm mit dem jungen Vox Orchestra.
Johann Friedrich Fasch: Overture in G minor FWV K:g2, Overture
Georg Philipp Telemann: „Was gibst du denn, o meine Seele?“, Cantata for Baritone solo, strings and Basso continuo, TVWV 1:1510. Frankfurter Telemann-Ausgaben.
Georg Philipp Telemann: „Jesus liegt in letzten Zügen“, Cantata for Baritone, 2 oboes, strings and Basso continuo. TVWV 1:983. Frankfurter Telemann-Ausgaben.
Georg Philipp Telemann: Ouverture in D minor TWV:d3,
Johann Sebastian Bach: „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“, BWV 56
Georg Friedrich Händel: Concerto grosso in E minor, Op. 6, No.4, 1.Larghetto affettuoso.
VÖ: 27.04., CD-Nr.: 19075834122, deutsche harmonia mundi

Budapest String Quartet: The Complete Beethoven Quartets     
Das Budapest String Quartet, ursprünglich 1917 in Ungarn gegründet, gehört zu den legendären Quartettformationen. Lange waren sie Artist in residence der Library of Congress in Washington – und spielten vor amerikanischen Präsidenten. Aus dieser Zeit, 1951/52, stammt ihre eindringliche Monoeinspielung der Beethoven-Quartette, die jetzt erstmals als Gesamtheit auf CD veröffentlicht wird.
VÖ: 13.04., CD-Nr.: 88985497062 (12 CDs), deutsche harmonia mundi

www.sonyclassical.de

Dienstag, 20. März 18
Ab durch die Torte ~ Premiere des Kinderballetts »Alice im Wunderland« an der Musikalischen Komödie Leipzig
(lifePR) - Am Freitag, 23. März 2018, 19:30 Uhr feiert das Ballett »Alice im Wunderland« in der Choreografie von Mirko Mahr an der Musikalischen Komödie Premiere. Inspiriert von dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll und dessen Fortsetzung »Alice hinter den Spiegeln«, kreierte das Team um Ballettchef Mirko Mahr ein Kinderballett, in dem Träume wahr werden.


Alice im Wunderland
Premiere am 23. März 18 in der Musikalische Komödie Leipzig

© Ida Zenna

Die Gesetze von Logik und Sprache sind hier ausgehebelt, dem Nonsens Tür und Tor geöffnet: Die quietschbunte Welt der körperlosen Grinsekatze, des verrückten Hutmachers oder der bösen Herzkönigin begeistert seit über 150 Jahren eine Leserschaft aus Alt und Jung. Mirko Mahr setzt diesen skurrilen Kosmos in seiner Choreografie gleichermaßen ansprechend für Kinder wie Kind gebliebene Erwachsene um. Dazu wurden sowohl das Szenarium als auch die Musikabfolge eigens zusammengestellt. Unter der Leitung von Tobias Engeli wird Musik von Jacques Offenbach, Claude Debussy, Felix Mendelssohn Bartholdy, Georges Bizet, Modest Mussorgsky, Igor Strawinsky und vielen anderen Komponisten vom Orchester und Chor der Musikalischen Komödie gespielt und gesungen. Neben den Tänzerinnen und Tänzern des Balletts der Musikalischen Komödie werden auch Kinder auf der Bühne zu sehen sein. Dazu zaubert der Ausstatter Alexander Mudlagk die unterschiedlichsten Schauplätze auf die Bühne und gestaltet märchenhafte Kostüme. Er zeichnete an der Musikalischen Komödie bereits für die Ausstattung von »Crazy for You«, »Der Wildschütz« und »Im Weißen Rössl« sowie am Opernhaus für »Hänsel und Gretel« verantwortlich. Die Titelpartie ist mit Patricia Klages besetzt.

An Alices (Patricia Klages) zehntem Geburtstag taucht auf einmal ein ungeduldiges weißes Kaninchen (Tom Bergmann) mit Taschenuhr auf und springt in die Geburtstagstorte. Neugierig folgt ihm das Mädchen und landet nach einem langen Fall im Wunderland. Dort trifft sie auf die unterschiedlichsten skurrilen Kreaturen, wie den Hutmacher (Stephen Budd) und seine verrückte Teegesellschaft, die Raupe (Mirjam Neururer), die Grinsekatze oder die grausame Herzkönigin (Nicola Miritello) und ihr Kartengefolge. Sie erlebt spannende Abenteuer und lernt viel über sich selbst. Am Ende steht sie der Herzkönigin in einem Croquetturnier gegenüber und verteidigt ihre neu gewonnenen Freunde. Während ihrer Reise durchs Wunderland durchlebt Alice eine Wandlung. Sie lernt, Verantwortung für andere zu übernehmen und sich selbst zu behaupten. Als Symbol für ihre Veränderung steht die Raupe, die sich in einen Schmetterling (Alla Bykanova) verwandelt. So können die kleinen Zuschauer vollständig eintauchen in die wundersame Welt von Alice und ihren Freunden. »Alice im Wunderland« regt aber auch erwachsene Ballettfans zum Träumen, Lachen und Nachdenken an.

Die Premiere und die Vorstellung am 24. März 2018 sind bereits ausverkauft. Restkarten für die übrigen Vorstellungen gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de.

Alice im Wunderland
Ballett von Mirko Mahr nach Lewis Carrolls »Alice’s Adventures in Wonderland« | Musik von Jacques
Offenbach, Leroy Anderson, Igor Strawinsky u. a. | Für Kinder ab 6 Jahren
Premiere: Freitag, 23. März 2018, 19:30 Uhr
Musikalische Leitung: Tobias Engeli
Choreografie: Mirko Mahr
Bühne, Kostüme: Alexander J. Mudlagk
Choreinstudierung: Mathias Drechsler
Dramaturgie: Nele Winter

Ballett der Musikalischen Komödie
Orchester, Chor und Komparserie der Musikalischen Komödie

www.oper-leipzig.de

Montag, 19. März 18
Die Saison 2018/19 der Bayerischen Staatsoper: ALLES WAS RECHT IST
Gestern gab die Bayerische Staatsoper München das Programm für die Spielzeit 2018/19 der Bayerischen Staatsoper bekannt. Acht Opernpremieren sowie zwei Premieren des Bayerischen Staatsballetts stellten Staatsintendant Nikolaus Bachler, Generalmusikdirektor Kirill Petrenko und Ballettdirektor Igor Zelensky bei der Spielzeit-Präsentation vor.

Die Opernpremieren

Die Saison 2018/19 ist mit dem Thema ALLES WAS RECHT IST überschrieben. Man denkt hier vielleicht zuerst an eine gewisse Empörung, aber man kann natürlich auch ein universelles Rechtsverständnis assoziieren. Verschiedene Interpretationen liefern den Stoff für die acht Opern-Premieren:
 
Giuseppe Verdi: Otello, Musikalische Leitung: Kirill Petrenko, Inszenierung: Amélie Niermeyer, mit Jonas Kaufmann, Anja Harteros, Gerald Finley
Bedřich Smetana: Die verkaufte Braut, Musikalische Leitung: Tomáš Hanus, Inszenierung: David Bösch, mit Christiane Karg, Pavol Breslik, Günther Groissböck
Ernst Krenek: Karl V., Musikalische Leitung: Erik Nielsen, Inszenierung: Carlus Padrissa – La Fura dels Baus, mit Bo Skovhus, Anne Schwanewilms, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Giacomo Puccini: La fanciulla del West, Musikalische Leitung: James Gaffigan, Inszenierung: Andreas Dresen, mit Anja Kampe, Brandon Jovanovich, John Lundgren
Christoph Willibald Gluck: Alceste, Musikalische Leitung: Antonello Manacorda, Inszenierung: Sidi Larbi Cherkaoui, mit Dorothea Röschmann, Charles Castronovo, Michael Nagy
Richard Strauss: Salome, Musikalische Leitung: Kirill Petrenko, Inszenierung: Kryzsytof Warlikowski, mit Marlis Petersen, Wolfgang Koch, Michaela Schuster, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Georg Friedrich Händel: Agrippina, Musikalische Leitung: Ivor Bolton, Inszenierung: Barrie Kosky, mit Alice Coote, Franco Fagioli, Elsa Benoit, Iestyn Davies
Igor Strawinsky / Peter I. Tschaikowsky: Mavra/Iolanta, Produktion des Opernstudios
 
Die Ballettpremiere
Ein Abend in drei Teilen von George Balanchine und die Jungen Choreographen des Bayerischen Staatsballetts sind unsere Ballettpremieren 2018/19:
Jewels, Choreographie: George Balanchine, Musik: Gabriel Fauré, Igor Strawinsky, Peter I. Tschaikowsky
Junge Choreographen, Junge Nachwuchschoreographen kreieren für das Ensemble des Bayerischen Staatsballetts zeitgenössische Werke, Choreographie u. a.: Andrey Kaydanovskiy

Im Repertoire
In der Saison 2018/19 stehen insgesamt 41 Werke auf dem Spielplan, darunter Neuproduktionen aus dieser Saison wie Le nozze di Figaro, Les Vêpres siciliennes, Parsifal, Il trittico und Aus einem Totenhaus. Zudem bringt die Bayerische Staatsoper Wagners Tannhäuser in der Inszenierung von Romeo Castellucci sowie Die Meistersinger von Nürnberg auf die Bühne zurück.

Das Repertoire wird um einige Stücke ergänzt, die in den letzten Spielzeiten nicht an der Bayerischen Staatsoper aufgeführt wurden, zum Beispiel Beethovens Fidelio mit Jonas Kaufmann und Anja Kampe in den Hauptpartien, dirigiert von Kirill Petrenko. Des Weiteren kehren zurück: Il trovatore mit Krassimira Stoyanova (Leonora) und Russell Thomas (Manrico, Hausdebüt), Don Giovanni mit Simon Keenlyside in der Hauptrolle, Norma mit Carmen Giannattasio in der Titelpartie und Eugen Onegin mit Boris Pinkhasovich und Ain Anger.

Das Bayerische Staatsballett feiert in der Saison 2018/19 zwei Wiederaufnahmen. John Neumeiers Ballette Der Nussknacker sowie Die Kameliendame kehren zurück auf Bühne des Nationaltheaters.

Das ganze Repertoire-Programm findet sich im Spielplan sowie in der digitalen Jahresvorschau: www.staatsoper.de
 
Kirill Petrenko am Pult
Neben den Premieren von Otello und Salome wird Generalmusikdirektor Kirill Petrenko in der Saison 2018/19 drei weitere Produktionen leiten: Die Meistersinger von Nürnberg, Parsifal und Fidelio. Außerdem steht er bei zwei Akademiekonzerten am Pult des Bayerischen Staatsorchesters: Mitte Oktober widmet er sich im 2. Akademiekonzert unter anderem Johannes Brahmsʼ 2. Symphonie. Im 4. Akademiekonzert leitet er eines der bedeutendsten Werke Ludwig van Beethovens, dessen Missa solemnis. Darüber hinaus leitet er zum ersten Mal das Open-Air-Konzert Oper für alle auf dem Max-Joseph-Platz.
 
Vorverkaufstermine 2018/19
Karten für die neue Spielzeit können ab sofort vorbestellt werden. Die Bearbeitung der Bestellungen erfolgt zu folgenden Stichtagen:
 
- Ab drei Monate vor Vorstellungsbeginn
- Ab 21. Juni 2018 für alle Vorstellungen im September und Oktober (inkl. Festwoche)
- Ab 10. Oktober 2018 für die Geschenk-Abonnements
- Ab 24. Oktober 2018 für alle Themenkonzerte 2019
- Ab 11. Januar 2019 für alle Termine der Ballettfestwoche 2019
- Ab 1. Februar 2019 für alle Termine der Münchner Opernfestspiele 2019
 
Der Schalter-, Telefon- und Online-Verkauf beginnt an folgenden Terminen jeweils um 10.00 Uhr:
- Jeweils zwei Monate vor einer Vorstellung (bzw. am vorherigen Werktag)
- Am 19. Mai 2018 für Abonnements
- Am 21. Juli 2018 für alle Vorstellungen im September und Oktober (inkl. Festwoche)
- Am 10. November 2018 für die Geschenk-Abonnements
- Am 24. November für die Themenkonzerte 2019
- Am 11. Februar 2019 für alle Termine der Ballettfestwoche 2019
- Am 30. März 2019 für verbleibende Karten zu den Festspielen 2019
 
Der Erstverkaufstag für die Münchner Opernfestspiele 2019 (ca. 450 Karten der Kategorien V bis VIII im Nationaltheater, weitere Karten / Kategorien für andere Spielstätten) findet am Samstag, den 19. Januar 2019, von 10:00 bis 19:00 Uhr statt.

Geliebt, gehasst, Vorhang auf
Die Bayerische Staatsoper feiert 2018 ein doppeltes Jubiläum. Das Nationaltheater, das die Bühne, das Herzstück der Oper und des Balletts, beherbergt, wird 200 Jahre alt. Und die Bayerische Staatsoper feiert den 100. Jahrestag, als sie aus den Händen des Königs in die Obhut des Volkes der jungen Republik überging. Unter dem Titel GELIEBT, GEHASST UND PUNKT PUNKT PUNKT wird es über das Jubiläumsjahr verteilt verschiedene Sonderveranstaltungen, Projekte und Installationen geben.
 
Zu Beginn der Saison 2018/19 wird das Jubiläum mit der Festwoche GELIEBT, GEHASST UND VORHANG AUF gefeiert.
Auf dem Programm stehen Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko, Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro, ein Liederabend mit Christian Gerhaher und Gerold Huber – sowie drei große Festkonzerte: Das Bayerische Staatsorchester wird Anton Bruckners 8. Symphonie sowie die Uraufführung einer Auftragskomposition der Bayerischen Staatsoper – Hans Abrahamsens Drei Märchenbilder – aufführen. Für das erste Konzert – gleichzeitig die Eröffnung der Festwoche – werden kostenlose Tickets für das gesamte Nationaltheater verlost.

Die Jahresvorschau digital und als Print-Exemplar
Das neue Spielzeit-Programm übersichtlich und onlinegerecht aufbereitet: In der „Digitalen Jahresvorschau“ finden sich Premieren, Repertoire, Konzertprogramme und mehr übersichtlich und multimedial aufbereitet. Die neue Spielzeit ist online mit Bildergalerien und Videoclips zu entdecken. Die aufwendig gestaltete Printausgabe der Jahresvorschau mit Bildern von Mark Titchner und anderen ist ab sofort druckfrisch im Opernshop für 2,50 Euro erhältlich (und im Online-Shop bestellbar).

www.staatsoper.de

Montag, 19. März 18
MAMMA MIA! auf großer Tour durch Deutschland, Österreich und Schweiz mit Mayer, Vermeulen und Raunegger
Wie bereits gemeldet, feiert das Gute-Laune-Musical MAMMA MIA! in diesem Sommer seine Rückkehr auf die deutschsprachigen Bühnen. Der Musicalwelterfolg wird von Juli 2018 bis Mai 2019 in Deutschland, Österreich und der Schweiz gezeigt. Auftakt ist die Premiere am 12. Juli im Landestheater Linz.
Jetzt steht auch die Besetzung fest: Die Rollen der berühmten drei Dynamos werden gespielt von Sabine Mayer, Betty Vermeulen und Barbara Raunegger.

Mamma Mia!
Die drei Dynamos in MAMMA MIA!
(v.l.): Betty Vermeulen (als Tanja), Sabine Mayer (als Donna) und Barbara Raunegger (als Rosie)

Foto: Stage/Morris Mac Matzen

Das weltweit gefeierte Original MAMMA MIA! ist ein mitreißendes Musical, das seit seiner Uraufführung in London 1999 schon mehr als 60 Millionen Menschen in 440 Städten und in 16 verschiedenen Sprachen begeistert hat. 22 Superhits von ABBA wie „Dancing Queen“, „Take a chance on me“ und natürlich „Mamma Mia“ erzählen die Geschichte so raffiniert, als ob sie eigens für das Musical geschrieben worden wären. Dadurch entstand ein furioses Theater-Vergnügen voller Glücksgefühle, auf das selbst Hollywood aufmerksam wurde. Auch die Leinwandversion, mit Stars wie Meryl Streep und Pierce Brosnan, konnte ein Millionenpublikum überzeugen und wurde zum erfolgreichsten Musicalfilm aller Zeiten. Im Sommer 2018 kommt schon der zweite Teil in die Kinos.

Die Besetzung der neuen MAMMA MIA!-Produktion besteht aus jungen und erfahrenen MAMMA MIA!-Darstellern gleichermaßen, die Anfang Juni mit den Proben in Duisburg beginnen. Die drei Dynamos werden gespielt von Sabine Mayer (Donna), Betty Vermeulen (Tanja) und Barbara Raunegger (Rosie).
Die drei potenziellen Väter werden gespielt von Karim Khawatmi (Sam), Detlef Leistenschneider (Harry) und Jörg Zuch (Bill). Katharina Gorgi spielt die Rolle der Sophie, Marvin Schütt ist Sky.

In weiteren Rollen sind zu sehen: Gerd Achilles, Abla Alaoui (Sophie alternierend), Camilla Bates, Matthew Bailey, Eva Maria Bender, Sanne Buskermolen, Brad Corben, Anneka Dacres, Sanne Groenen, Kevin Hudson, Rosalie de Jong (Donna alternierend), Eiko Keller, Peter Knauder, Oliver Koch, Tommy Luyben, Timo Muller, Carl Richardson, Marc Schlapp, Bettina Schurek, Marije van Sonsbeek, Ben Tyas, Enya Maria Oshaug Weibell und Livia Wrede.

Die Geschichte von MAMMA MIA! handelt vom Mut, die eigenen Träume zu verwirklichen, von Liebe, Freundschaft, Familie und der Bedeutung der Vergangenheit für das Glück der Zukunft. Donna lebt mit ihrer 20-jährigen Tochter Sophie seit den 70er Jahren auf einer kleinen griechischen Insel und betreibt dort eine Taverne. In dem Tagebuch der Mutter entdeckt Sophie, dass sie drei mögliche Väter hat. Diese Ungewissheit soll ein Ende haben, bevor sie ihre Jugendliebe Sky heiratet. Sophie lädt die in Frage kommenden Männer zur feierlichen Trauung ein, und das Rätselraten beginnt. Zusätzlicher Schwung kommt in die Geschichte, als Donnas beste Freundinnen aus alten Tagen anreisen und die Erinnerungen an ihre Zeiten als das Gesangstrio „Donna and the Dynamos“ wieder lebendig werden.

MAMMA MIA! – Der Musicalwelterfolg mit den Hits von ABBA! Ab Juli 2018 auf großer Tour in Deutschland – Österreich – Schweiz:

Linz: 12.07. - 05.08.2018,
Graz: 08. - 12.08.2018,
München: 15.8. - 07.10.2018 und 17.04. – 23.04.2019,
Köln: 10.10. - 18.11.2018,
Frankfurt: 19.12.2018 – 12.01.2019
Wien: 16.01. – 03.02.2019
Bregenz: 06.02. – 17.2.2019
Zürich: 12.03. – 31.03.2019
Basel: 02.04. – 14.04.
Baden-Baden: 26.04. – 02.05.2019

Weitere Informationen und Tickets unter musicals.de

Samstag, 17. März 18
Lifetime Achievement Award für Teresa Berganza
Die spanische Mezzosopranistin wird bei den diesjührigen International Opera Awards 2018 mit dem Lifetime Achievement Award geehrt.

Die International Opera Awards 2018 werden am 9. April 2018 in London verliehen.

www.operaawards.org / londoncoliseum.org

Samstag, 17. März 18
Nina Weger ist Lesekünstlerin des Jahres 2018
Interessengruppe Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels kürt Nina Weger zur besten Vorleserin unter Kinder- und Jugendbuchautoren / Preisverleihung auf der Leipziger Buchmesse / Zehn Jahre „LesekünstlerIn des Jahres“
Die Kinderbuchautorin Nina Weger ist Lesekünstlerin des Jahres 2018. Mit der Auszeichnung kürt die Interessengruppe (IG) Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zum zehnten Mal die beste Vorleserin bzw. den besten Vorleser unter den Kinder- und Jugendbuchautoren. Die IG Leseförderung verlieh den Preis heute auf der Leipziger Buchmesse.

„Lebendig und ausdrucksstark – so ist Nina Weger, wenn sie auf der Bühne ihre Figuren verkörpert. Als ehemalige Zirkuskünstlerin untermalt sie ihre Lesungen immer auch mit kurzen Akrobatikeinlagen. Sie lebt ihre Figuren, geht auf ihr Publikum ein und begeistert so nicht nur die jüngeren Leser, sondern zieht auch Jugendliche in den Bann. Das macht Nina Weger zu einer wahren Lesekünstlerin“, sagt Irmgard Clausen, Vorsitzende der IG Leseförderung und Jurymitglied.

Nina Weger wurde 1970 geboren und war nach dem Abitur zunächst eine Saison lang Seiltänzerin beim Circus Belly, bevor sie eine Journalistenschule besuchte und als Redakteurin und Regieassistentin arbeitete. Ihr erstes Kinderbuch „Helden wie Opa und ich“ erschien 2012 im Oetinger Verlag. Nina Weger lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern als freie Autorin in Hannover und schreibt neben Kinderbüchern auch Drehbücher für bekannte Fernsehserien. Sie leitet zudem ehrenamtlich den „Kinderzirkus Giovanni“.

Bei der Auszeichnung „LesekünstlerIn des Jahres“ können Buchhandlungen und Bibliotheken Autorinnen und Autoren empfehlen, die sie als Vorleser für Kinder oder Jugendliche in Buchhandlungen, Bibliotheken oder Schulen erlebt haben. Aus allen Vorschlägen wählt die IG Leseförderung die Lesekünstlerin oder den Lesekünstler des Jahres. Ziel des Preises ist es, eine Empfehlung für besonders eindrucksvolle Autorenbegegnungen zu geben. Medienpartner sind das Branchenmagazin Börsenblatt und die Leipziger Buchmesse.

www.boev.de

Samstag, 17. März 18
Komödie am Kurfürstendamm bleibt Komödie am Kurfürstendamm - auch im Schiller Theater an der Bismarckstraße
Bald ist es soweit: Martin Woelffer hat Anfang März mit „Die Niere“ seine letzte Regiearbeit an der Komödie am Kurfürstendamm realisiert. Am 26. Mai bedanken sich die Kudammbühnen mit einem Fest bei ihren Zuschauern für die langjährige Treue und Unterstützung, und am 27. Mai fällt am Kurfürstendamm mit Katharina Thalbachs Inszenierung „Der Raub der Sabinerinnen“ der vorläufig letzte Vorhang. „An diesem Tag werden wir weinen“, glaubt Martin Woelffer, „aber ich schaue jetzt nach vorn und freue mich auf den Umzug ins legendäre Schiller Theater. Die Berliner können die Bühne nun endlich wieder als Sprechtheater für sich entdecken. Von unseren Zuschauern haben wir viele Signale bekommen, dass sie uns an die Bismarckstraße folgen werden. Das stimmt mich optimistisch.“

Komödie am Kurfürstendamm bleibt Komödie am Kurfürstendamm – auch im Schiller Theater an der Bismarckstraße
Über den Namen der Übergangsspielstätte musste der Theaterchef nicht lange nachdenken. „Die Komödie am Kurfürstendamm ist eine starke Marke, um die uns viele beneiden. So einen Namen gibt man nicht auf. Wir heißen weiter Komödie am Kurfürstendamm, mit dem Zusatz ´im Schiller Theater´ – denn der Kudamm ist eben da, wo wir sind. Man kann sagen, wir sind der Kurfürstendamm“, ist Woelffer sicher und lacht: „Wir machen die Bismarckstraße zum Boulevard.“

„Willkommen bei den Hartmanns“ - eine Uraufführung zum Auftakt
Der Umzug vom Kurfürstendamm in die Bismarckstraße findet im Juni statt. Ende Juli beginnen die Proben zur Uraufführung von „Willkommen bei den Hartmanns“. Premiere ist am 23. September 2018. „Für mich ist das Stück ein Beispiel dafür, dass man Themen, die unter den Nägeln brennen, wie hier das der Geflüchteten, auch mit Humor angehen kann“, ist Woelffer überzeugt. „Ich bin froh, dass wir John von Düffel dafür gewinnen konnten, Simon Verhoevens Filmerfolg für das Theater zu dramatisieren.“

Wiederaufnahme von „Die Tanzstunde“: ein Erfolg zieht um
Vom 2. bis zum 25. November 2018 nimmt die Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater einen ihrer großen Publikumshits aus der Spielzeit 2017/2018 noch einmal auf den Spielplan: „Die Tanzstunde“ mit Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn. „Das wird sicherlich nicht die letzte Inszenierung mit den beiden am Schiller Theater sein“, verrät der Theaterchef.

„Komplexe Väter“ – Busse und Balder
Vom 30. November 2018 bis zum 6. Januar 2019 stehen u. a. Jochen Busse und Hugo Egon Balder in der Komödie „Komplexe Väter“ von René Heinersdorff auf der Bühne. Es geht darin um die Sehnsucht, einmal getroffene Entscheidungen korrigieren und glückliche Momente im Leben festhalten zu können.

Glamour für die Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater – Gayle Tufts
Mit ihren Shows „Very Christmas“ und „Jahresendfirework“ sorgt die Entertainerin Gayle Tufts für Glamour an der Bismarckstraße.

Satire satt – Der „Kabarettistische Jahresrückblick“
Im Januar 2019 gibt es auch im Schiller Theater Satire satt mit dem Ensemble des Kabarettistischen Jahresrückblicks.

„Hase Hase“ – eine sehr besondere Familienangelegenheit
Katharina Thalbach war dem Schiller Theater lange verbunden: 1977, ein Jahr nach ihrer Übersiedlung in den Westen, spielte sie dort die Titelrolle in „Lovely Rita“, einem Stück von Thomas Brasch. 1987 gab sie an der Werkstatt des Schiller Theaters ihr Regiedebüt mit „Macbeth“. Bis zur Schließung der Bühne war sie Ensemblemitglied.
1992 besetzte ihr Vater Benno Besson sie hier als Hase in „Hase Hase“, einem Stück seiner langjährigen Lebensgefährtin Coline Serreau, die bei der Uraufführung 1986 in Genf sowie 1987 in Paris die Hauptrolle der Mutter gespielt hatte. 2019 inszeniert sie nun die von ihr aktualisierte Fassung an der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater.
Premiere ist am 20. Januar 2019. „Hase Hase“ ist eine Hommage an die Familie, eine Komödie im besten Sinne, amüsant und verrückt.
Sowohl 1992 wie auch 2019 ist im Schiller Theater eine ganz außergewöhnliche Familie auf der Bühne: eben die Theaterfamilie Benno Bessons – und damit Menschen, die aus dessen großem Theaterkosmos kommen. Zum Ensemble gehören u. a. Katharina, Anna und Nellie Thalbach, Ursula Karusseit, alternierend mit Johanna Schall, Pierre und Philippe Besson, Markus Völlenklee sowie Nathanaël Serreau.

„Alles was Sie wollen“ – Herbert Herrmann und Nora von Collande
Im Sommer 2019, vom 7. Juni bis zum 7. Juli, steht „Alles was Sie wollen“ mit Herbert Herrmann und Nora von Collande auf dem Spielplan der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater, eine Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière. Die Autoren haben bereits die Erfolgsstücke „Der Vorname“ und „Das Abschiedsdinner“ geschrieben. „Ich bin stolz darauf, dass wir uns für dieses Zweipersonenstück die Uraufführungsrechte sichern konnten. Herbert Herrmann und Nora von Collande sind dafür Feuer und Flamme. Es ist schön, dass die beiden und auch all die anderen Schauspielerinnen und Schauspieler mit uns umziehen. Was wären wir ohne sie und unsere treuen Zuschauer?“, betont Martin Woelffer.

www.komoedie-berlin.de

Samstag, 17. März 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag: Sondersendung von der Leipziger Buchmesse
„ttt - titel thesen temperamente" (MDR) kommt am Sonntag, 18. März 2018, um 23:35 Uhr im Ersten mit einer Sondersendung von der Leipziger Buchmesse.

Junge Literatur aus Rumänien: „Null Komma Irgendwas" von Lavinia Braniste
Christina ist Anfang 30 und aus der rumänischen Provinz in die Hauptstadt Bukarest gezogen. Eigentlich ist sie Übersetzerin, aber dieser Beruf taugt in Rumäniens Realität allenfalls als Freizeitbeschäftigung - niemals könnte Christina damit ihren Lebensunterhalt finanzieren. Also arbeitet sie als persönliche Assistentin der Chefin einer Baufirma. Christina bleibt nichts anderes übrig, als dieses fremde Leben anzunehmen und zu ihrem zu machen.
Lavinia Braniste beschreibt in ihrem Roman auf absolut unspektakuläre Weise den Alltag einer jungen Frau im heutigen Rumänien. „Es soll erlaubt sein, nicht über Politik zu schreiben" sagt Lavinia Braniste. Und dennoch spiegelt ihr Roman in seiner Protagonistin Christina natürlich auch die Zustände und damit die Politik Rumäniens, das dieses Jahr Gastland der Leipziger Buchmesse ist. Braniste, Jahrgang 1983, wurde in die Nach-Ceausescu-Ära hineingeboren. Sie gehört nicht mehr zur Generation jener rumänischen Schriftsteller, die sich direkt mit der Diktatur auseinandersetzt, aber sie erzählt von den sozialen, politischen und mentalen Nachwirkungen dieser Zeit. Davon, dass die „Revolution" von 1989 in Rumänien bis heute nicht vollendet wurde. Man hat den Diktator und seine Frau damals erschossen, aber ansonsten blieb diese furchtbare Epoche der rumänischen Geschichte weitestgehend unaufgearbeitet. Die allgegenwärtige Korruption und der Zynismus, der die gesamte politische Kultur des Landes zerfrisst, sind die Folgen dieses Schweigens.
„ttt" hat Lavinia Braniste in Bukarest besucht, hat sich mit ihr zusammen in Rumäniens Hauptstadt umgeschaut und spricht mit ihr über ihren Roman und darüber, was er uns über das heutige Rumänien erzählt.
Autor: Ulf Kalkreuth

„Unterwegs in Nordkorea - eine Gratwanderung" - das neue Buch von Rüdiger Frank
Spanien, Italien, Österreich - und klar, die Ostsee: Das waren in den vergangenen Jahren die beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Ein Land taucht in dieser Liste verlässlich und nicht ganz unüberraschend am hinteren Ende der Skala auf: Nordkorea - vermutlich weil Bilder von Militärparaden und Berichte von unerträglichen Lebensbedingungen im Land auf westliche Urlauber nicht sonderlich einladend wirken. „Wer trotz aller Bedenken dorthin fährt, erlebt Menschen, die eine Menge Humor haben und auch zur Selbstironie fähig sind" schreibt Rüdiger Frank in seinem Buch „Unterwegs in Nordkorea - eine Gratwanderung". Der aus Leipzig stammende Ostasienwissenschaftler berät internationale Organisationen und Regierungen in Korea-Fragen, hat das Land wie kaum ein anderer bereist und betreut seit längerem selbst westliche Touristengruppen dort. Sein Buch ist kein Reiseführer, sondern eher eine Handreichung für Interessierte und Reisewillige, zusammengestellt aus Informationsschnipseln und Quellen, die Frank sich in über drei Jahrzehnten zusammengetragen hat. Frank beschönigt nichts und entlarvt dennoch so manches Klischee über ein unentdecktes Reiseland.
Autor: Rayk Wieland

„Entlang den Gräben" - Navid Kermanis Reise in die Krisengebiete der Welt
Der Schriftsteller Navid Kermani schreibt auch politische Reportagen aus den Krisengebieten der Welt. „Entlang der Gräben" entstand auf einer Reise zwischen Kermanis Wohnort Köln und Isfahan im Iran, der Heimatstadt seiner Eltern. Das östliche Europa, die ersten Etappen auf Kermanis langer Erkundungsfahrt, sind voll alter und neuer Grenzen, Gräben und Brüche, von den durch Migration ausgelösten Gräben in den Gesellschaften bis zu den Massengräbern des Zweiten Weltkriegs, neuem Großmachtstreben in Russland und dem dauerhaft kontaminierten Niemandsland um Tschernobyl. Kermani hofft bei alldem - und derzeit gegen jede Wahrscheinlichkeit - auf ein einiges Europa, in dem Vielfalt und Toleranz zuhause wären.
Autor: Andreas Lueg

Leipziger Buchmesse: Wer bekommt den Buchpreis?
Wir sind wieder dabei, wenn heute Abend, am 15. März, der renommierte Preis der Leipziger Buchmesse vergeben wird und stellen den Gewinner oder die Gewinnerin vor.

Außerdem: Bestsellerautor Sebastian Fitzek verrät Max Moor auf der Buchmesse das Backrezept für Bestseller.

Und: Wie betrachtet die Literaturbranche aktuelle Tendenzen und Entwicklungen zur Meinungsfreiheit in der Demokratie? Zu diesem Thema haben sich Durs Grünbein und Uwe Tellkamp vor wenigen Tagen zu einem Streitgespräch im Dresdner Kulturpalast getroffen. Max Moor trifft Durs Grünbein nun auf der Leipziger Buchmesse.

Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Moderation: Max Moor
Redaktion: Jens-Uwe Korsowsky / Matthias Morgenthaler (MDR)

Freitag, 16. März 18
Furchtlos – die Saison 2018/19 an der Staatsoper Unter den Linden
Auf einer Pressekonferenz im Apollosaal stellten gestern Matthias Schulz, der am 1. April 2018 die Intendanz der Staatsoper Unter den Linden übernimmt, und Generalmusikdirektor Daniel Barenboim das Programm der Spielzeit 2018/19 vor, die mit dem Begriff »Furchtlos« überschrieben ist.
Neben sieben Premieren, darunter zwei Uraufführungen, setzen darüber hinaus die neuen Formate LINDEN 21 (mit drei Uraufführungen und zwei weiteren Premieren), die BAROCKTAGE (23. November bis 2. Dezember 2018), ein Prokofjew-Schwerpunkt sowie eine Erweiterung des Kinder- und Jugendprogramms in der Spielzeit 2018/19 besondere Akzente. Dazu bietet das Programm die 24. Ausgabe der FESTTAGE (12. bis 22. April 2019), 20 wiederaufgenommene Musiktheaterwerke, eine Kinderopernpremiere sowie mehr als 85 Konzerte. Insgesamt sind es über 300 Veranstaltungen plus zahlreiche Projekte der Jungen Staatsoper. Gastspiele führen die Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim 2018/19 u. a. nach Hamburg, Paris, Peking und Sydney.

PREMIEREN
Daniel Barenboim wird in der Spielzeit 2018/19 die Eröffnungspremiere von Luigi Cherubinis MEDEA (MEDÉE) in der Regie von Andrea Breth dirigieren. Sonya Yoncheva gibt ihr Rollendebüt in der Titelpartie. Die Premiere in der französischen Originalfassung findet am 7. Oktober 2018 statt – am 3. Oktober ist die Staatsoper Gastgeber für den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit. Am 9. März 2019 bringt Daniel Barenboim Jörg Widmanns BABYLON, nach der Uraufführung an der Bayerischen Staatsoper 2012, in einer überarbeiteten Berliner Neufassung zur Aufführung – in einer Inszenierung von Andreas Kriegenburg, mit Harald Thor als Bühnenbildner und u. a. mit Mojca Erdmann. Als FESTTAGE-Premiere erarbeitet Daniel Barenboim gemeinsam mit Dmitri Tcherniakov Sergej Prokofjews DIE VERLOBUNG IM KLOSTER (Premiere: 13. April 2019). Prokofjew wird 2018/19 ein Schwerpunkt gewidmet, der neben der Premiere ebenfalls im sinfonischen Programm, beim Opernkinderorchester und in den Kammerkonzerten verankert ist. Darüber hinaus wird Daniel Barenboim die Wiederaufnahmen von Strauss’ ELEKTRA (mit u. a. Evelyn Herlitzius und Waltraud Meier, Januar / Februar 2019), Verdis FALSTAFF (in der Premierenbesetzung, Dezember 2018 / Januar 2019) und MACBETH (mit Plácido Domingo, Mai 2019) sowie Wagners DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG (u. a. mit Wolfgang Koch, Burkhard Fritz und Julia Kleiter, FESTTAGE, April 2019) und TRISTAN UND ISOLDE (mit Andreas Schager und Anja Kampe, Juni 2019) musikalisch leiten.

VIOLETTER SCHNEE von Beat Furrer kommt als Auftragswerk der Staatsoper Unter den Linden am 13. Januar 2019 zur Uraufführung. In den Musiktheaterwerken des Ernst von Siemens Musikpreisträgers 2018 spielt das Verhältnis von Sprache und Klang eine besondere Rolle. VIOLETTER SCHNEE reflektiert die existenziellen Erfahrungen des Fremdwerdens und des Verlusts der Sprache angesichts einer drohenden Katastrophe. Die Arbeit ist in enger Kollaboration zwischen Komponist, Regisseur Claus Guth und Librettist Händl Klaus entstanden und basiert auf einer Vorlage von Wladimir Sorokin. Die musikalische Leitung übernimmt Matthias Pintscher. Die Besetzung besteht aus Anna Prohaska, Elsa Dreisig, Gyula Orendt, Georg Nigl und Tómas Tómasson sowie Schauspielerin Martina Gedeck.

Mit der Neuproduktion von RIGOLETTO (Premiere: 2. Juni 2019) wird Verdis komplette »Trilogia popolare« innerhalb der Spielzeit 2018/19 gespielt (IL TROVATORE und LA TRAVIATA stehen im Oktober / November 2018 und März 2019 auf dem Spielplan). Der amerikanische Regisseur Bartlett Sher und der Dirigent Andrés Orozco-Estrada geben mit dieser Premiere, einer Koproduktion mit der Metropolitan Opera New York, ihr Debüt am Haus. In der Titelrolle ist Christopher Maltman zu erleben, Nadine Sierra singt die Partie der Gilda.

Nach einem Vierteljahrhundert war es an der Zeit, Mozarts DIE ZAUBERFLÖTE neu zu befragen: Die Neuinszenierung von Yuval Sharon steht unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst (Premiere: 17. Februar 2019). Der Klassiker mit den nach Schinkels Entwürfen gestalteten Bühnenbildern bleibt im Repertoire – künftig werden beide Inszenierungen zur Aufführung kommen.

HIPPOLYTE ET ARICIE ist die BAROCKTAGE-Premiere am 25. November 2018. Erstmals kommt an der Staatsoper Unter den Linden ein Werk von Rameau auf die Bühne – dirigiert von Simon Rattle, der sein Debüt mit dem Freiburger Barockorchester gibt. Als Bühnen- und Kostümbildner konnte Ólafur Elíasson gewonnen werden. Er entwickelt gemeinsam mit Regisseurin und Choreographin Aletta Collins ein übergreifendes Konzept, das Licht, Kostüm und Raum neu denkt.

BAROCKTAGE
Die BAROCKTAGE werden zukünftig jedes Jahr als zehntägiges Festival im November stattfinden. Die erste Ausgabe vom 23. November bis 2. Dezember 2018 widmet sich dem Anfang und dem Ende des Barockzeitalters: Monteverdis L’ORFEO und L’INCORONAZIONE DI POPPEA werden dabei in kontrastreiche Beziehung gesetzt zu Rameaus HIPPOLYTE ET ARICIE. Das weitere Programm umfasst einen Round Table, 13 Konzerte sowie eine Uraufführung von Saar Magal im Apollosaal, die eine Verbindung zu LINDEN 21 schlägt: in A MONTEVERDI PROJECT (Uraufführung: 18. November 2018, BAROCKTAGE und LINDEN 21) setzt sich die israelische Regisseurin und Choreographin mit der Veränderung von Liebe und Sexualität unter dem Eindruck technologischer Entwicklungen auseinander.

LINDEN 21
LINDEN 21 umfasst all die Produktionen und Projekte des Spielplans, die nach neuen Aufführungs- und Rezeptionsformen des zeitgenössischen Musiktheaters suchen. Kammeropern sind hier ebenso dabei wie inszenierte Konzerte oder Stückentwicklungen. Die Produktionen werden an verschiedenen Orten im Haus stattfinden und sich über die ganze Spielzeit in das Programm einflechten. Neben Saar Magals Performance entwickelt die belgische Komponistin Annelies Van Parys in USHER ein Kammermusiktheater auf Grundlage von Claude Debussys Opernfragment zu Edgar Allan Poes »The Fall of the House of Usher«. Inszeniert wird die Uraufführung, die als Auftragswerk der Staatsoper Unter den Linden und der Folkoperan Stockholm entsteht, von Theaterregisseur Philippe Quesne, der damit sein Opernregiedebüt gibt (12. Oktober 2018). Die »Opéra-rituel de mort« KOPERNIKUS von Claude Vivier wird als Produktion des Internationalen Opernstudios in der Regie von Wouter Van Looy im Alten Orchesterprobensaal Premiere feiern (18. Januar 2019). Für HIMMELERDE verschmelzen die Musicbanda Franui und das Berliner Theaterkollektiv Familie Flöz Maskenspiel mit dem Instrumentarium der Alpen und Musik der Romantik (Uraufführung: 17. Januar 2019). Samuel Becketts WORDS AND MUSIC, 1961 als Radiohörspiel geschrieben und später von Morton Feldman vertont, wird als »HörTheater« erstmals in deutscher Sprache im Apollosaal zu erleben sein (Premiere: 23. April 2019).

KONZERTPROGRAMM
Die Staatskapelle Berlin spielt in Berlin 16 große Sinfoniekonzerte mit acht Programmen – im Opernhaus Unter den Linden sowie in der Philharmonie. Fünf Doppeltermine stehen unter der Leitung von Daniel Barenboim. Die weiteren Abonnementkonzerte werden geleitet von Simon Rattle, Paavo Järvi und Zubin Mehta. Als Solisten sind Kian Soltani (Violoncello) und Martha Argerich (Klavier) sowie die Sängerinnen und Sänger Waltraud Meier, Anita Rachvelishvili (Mezzosopran), Krassimira Stoyanova, Genia Kühmeier (Sopran), Anna Lapkovskaja (Alt), Simon O‘Neill (Tenor), und Alexander Tsymbalyuk (Bass) zu erleben.
Das Konzertprogramm der FESTTAGE 2019 wird am 12. April durch die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Daniel Barenboim mit Werken von Prokofjew und Mahler eröffnet. Am 19. und 20. April stehen beim Konzert der Staatskapelle Berlin Verdis »Quattro pezzi sacri« sowie Arien aus Opern für Sopran und Orchester, mit Anna Netrebko als Solistin, auf dem Programm. Am 20. April (11 Uhr) gibt das Opernkinderorchester sein erstes Konzert, mit Prokofjews »Peter und der Wolf« als Hauptwerk.
Monteverdis Italien ist der Schwerpunkt bei den BAROCKTAGE-Konzerten (23. November bis 2. Dezember 2018) der Akademie für Alte Musik sowie bei einem Programm mit Dorothee Oberlinger und Dmitry Sinkovsky. Daneben werden Rameau-Recitals auf dem modernen Klavier und dem historischen Cembalo von Alexandre Tharaud und Christophe Rousset geboten, zudem Konzerte von Marc Minkowski mit Les Musiciens du Louvre, Les Talens Lyriques mit Christophe Rousset, Voces Suaves, Le Concert des Nations und Jordi Savall sowie ein Kinderkonzert für Kinder von 3 bis 5 Jahren. Die Konzerte finden im Apollosaal, im Großen Saal, im Alten Orchesterprobensaal sowie im Pierre Boulez Saal statt.
Darüber hinaus präsentiert die Staatskapelle Berlin erneut eine Reihe von Sonderkonzerten. Den Auftakt der Konzertsaison bildet das Eröffnungskonzert des Musikfest Berlin am 1. September 2018 in der Philharmonie. Unter der Leitung von Daniel Barenboim spielt die Staatskapelle Berlin Boulez’ »Rituel« und Strawinskys »Le sacre du printemps«.
Bei den Konzerten zu Silvester am 30. und 31. Dezember 2018 ist ein gemeinsames Programm von Trompeter Till Brönner, Lahav Shani – in der Doppelfunktion als Dirigent und Pianist – der Staatskapelle Berlin sowie dem Till Brönner Orchestra zu erleben. Neben Musik von George Gershwin und Kurt Weill, erklingt auch Peter Tschaikowskys »Nussknacker-Suite« in der Originalfassung für Sinfonieorchester sowie in einer Fassung für Bigband, arrangiert von Duke Ellington und Billy Strayhorn.
In Kooperation mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa lädt die Staatsoper Unter den Linden am 31. März 2019 wieder in das Opernhaus zu einem KONZERT FÜR BERLIN, gespielt von der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim. STAATSOPER FÜR ALLE wird dank BMW Berlin am 15. und 16. Juni 2019 stattfinden, mit einer Übertragung von TRISTAN UND ISOLDE sowie einem Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin.
Die Programme der zehn Kammerkonzerte mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin umfassen das gesamte Kammermusikwerk Prokofjews. Darüber hinaus stehen Liedrecitals, Kinderkonzerte, die Konzertreihe Preußens Hofmusik und die Museumskonzerte im Bode-Museum auf dem Programm.
Darüber hinaus gibt es ein Festkonzert »120 Jahre Deutsche Grammophon« mit der Staatskapelle Berlin, das Klimakonzert des Orchesters des Wandels sowie das Adventskonzert mit dem Kinderchor. Neben einem Konzert der Musicbanda Franui, sind Thomas Quasthoff & Trio mit einem Jazzprogramm zu Gast. Am 15. Januar 2019 steht ein Abend mit Werken von Beat Furrer und Morton Feldman im Apollosaal auf dem Programm.
Das Symposion »450 Jahre Staatskapelle Berlin« widmet sich 2019 dem Thema: »Freiheiten und Zwänge: Die Staatskapelle Berlin zwischen 1919 und 1955«.

GASTSPIELE DER STAATSKAPELLE BERLIN
Gastspiele führen die Staatskapelle Berlin und ihren Generalmusikdirektor am 5. und 6. September 2018 in die Philharmonie de Paris sowie am 15. Mai 2019 in die Elbphilharmonie Hamburg. Vom 16. November bis 3. Dezember 2018 steht eine große Reise nach Peking und Sydney auf dem Programm, u. a. mit den vier Brahms-Sinfonien.

KINDER- UND JUGENDPROGRAMM
Das Jugendprogramm wird mit der Intendanz von Matthias Schulz weiter ausgebaut, u. a. durch die Gründung des Opernkinderorchesters für Kinder von 7 bis 12 Jahren, das gemeinsam mit den Musikschulen des Landes Berlin und der Staatskapelle Berlin aufgebaut wird. Das Opernkinderorchester debütiert am 20. April 2019 im Rahmen der FESTTAGE mit Prokofjews »Peter und der Wolf« mit Rolando Villazón unter der Leitung von Daniel Barenboim. Weitere Konzerte unter der musikalischen Leitung von Max Renne finden am 5., 6. und 19. Mai 2019 statt – der letzte Termin im Rahmen des Musikschulkongresses des Verbandes deutscher Musikschulen.
Zusätzlich zum Kinderopernhaus Lichtenberg sollen in weiteren Berliner Bezirken Kinderopernprojekte initiiert werden – in Kooperation mit Musikschulen, Grundschulen und Jugendzentren. Kindern soll eine erste Begegnung mit der Oper ermöglicht werden, damit sie ganz unmittelbar und spielerisch erleben, was Musikmachen und Theaterspiel bewirken können. Mit beiden Vorhaben, dem Opernkinderorchester und dem Kinderopernhaus, wird die Zusammenarbeit mit den Ausbildungsinstitutionen in Berlin ausgeweitet und gestärkt.
Die Kinderkonzerte werden für zusätzliche Altersgruppen angeboten (3 – 5 Jahre, 6 – 9 Jahre und 10 – 12 Jahre) sowie in Festivals wie die BAROCKTAGE eingebunden. Neben dem weiteren Angebot (Workshops, Probenbesuche, Jugendklub, Kompositionswerkstatt, Projekte), wird die Staatsoper Unter den Linden 2018/19 an »Rhapsody in School« teilnehmen sowie ein Opernreporter-Projekt ins Leben rufen.
Die Kinderopernproduktion wird in der kommenden Spielzeit SCHNEEWITTCHEN von Wolfgang Mitterer nach Engelbert Humperdinck sein, inszeniert von Constanze Albert (Premiere: 13. März 2019).
Daneben sind das von der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung geförderte Internationale Opernstudio, die Orchesterakademie, der Kinderchor und der Jugendchor zentral in das Programm eingebunden.
Vom 29. Juni bis 7. Juli 2019 lädt die Staatsoper Unter den Linden erstmals zu den OPERNNÄCHTEN ein: Vor der Kulisse der Staatsoper wird zum Ende der Spielzeit ein »Public viewing« auf der Großleinwand mit Inszenierungen der zurückliegenden Saison und der vergangenen Jahre stattfinden. Außerdem wird das Live-Stream-Angebot der Staatsoper ausgeweitet.
Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 werden BMW und UBS Hauptpartner der Staatsoper Unter den Linden.
Ab 1. April 2018 wird Matthias Schulz, der seit September 2017 Ko-Intendant ist, die alleinige Intendanz der Staatsoper Unter den Linden übernehmen.

Der reguläre Kartenvorverkauf für alle Vorstellungen der Saison 2018/19 beginnt am Samstag, dem 14. April 2018 um 10 Uhr. Der Verkauf von Abonnements und FESTTAGE-Zyklen beginnt bereits am 24. März 2018. Mitglieder des Fördervereins, Abonnenten und Inhaber einer StaatsopernCard können ab 7. April 2018 ihr Vorkaufsrecht für alle Vorstellungen wahrnehmen. Neu ist ab Mitte Mai eine 360 Grad-Sitzplatzvorschau beim Online-Ticketkauf.

www.staatsoper-berlin.de

Freitag, 16. März 18
3sat-Preis für Wiebke Puls beim 55. Theatertreffen
Der mit 10.000 Euro dotierte 3sat-Preis geht an die Schauspielerin Wiebke Puls für ihre darstellerische Leistung in der Inszenierung "Trommeln in der Nacht" in der Regie von Christopher Rüping an den Münchner Kammerspielen. Darauf verständigte sich die Jury, bestehend aus Yvonne Büdenhölzer, Leiterin des Theatertreffens, Shirin Sojitrawalla, Theaterkritikerin und Mitglied der Theatertreffen-Jury, und Wolfgang Horn, Redakteur in der ZDF-Redaktion Musik und Theater. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 55. Theatertreffens am 10. Mai 2018 im Deutschen Theater, Berlin statt.

"In Christopher Rüpings Inszenierung von 'Trommeln in der Nacht' funkelt Wiebke Puls innerhalb eines glänzenden Ensembles, egal welche Haltung, welche Spielweise sie einnimmt. Ob naturalistisches Reenactment, expressiv-komödiantisch oder als Klangkörper für Brechts Sprache. Immer begibt sie sich voll und ganz in ihre Rolle. Kompromisslos und mutig. Kurz: Wiebke Puls strahlt in allen Facetten. Diese schauspielerische Qualität zeigt sie seit Jahren als Ensemble-Mitglied der Münchner Kammerspiele, nun bereits unter drei grundlegend unterschiedlichen Intendanzen (Frank Baumbauer, Johan Simons, Matthias Lilienthal)", so die Begründung der Jury.

Bertold Brechts Stück "Trommeln in der Nacht" erzählt die Geschichte des Kriegsheimkehrers Andreas Kragler, der sich zwischen Revolution und Liebe entscheiden muss. Am 29. September 1922 wurde das Stück in der Regie von Otto Falckenberg an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. Fast 100 Jahre später inszeniert Christopher Rüping das Drama dort neu. Alternierend werden zwei Versionen gezeigt: eine von Brecht und eine mit alternativem Ausgang nach Brecht. "In zwei Stunden gelingt dem Ensemble ein immens unterhaltsamer, berührender und bestärkender Abend über die Macht des Theaters, den Aufbruch in neue Zeiten und die Liebe als weites Feld", so die Theatertreffen-Jury über die Inszenierung.

Seit 1997 vergibt 3sat als Medienpartner des Berliner Theatertreffens jährlich den 3sat-Preis für eine künstlerisch innovative Leistung an eine/n oder mehrere Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis der eingeladenen Ensembles. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger waren unter anderen Milo Rau, Herbert Fritsch, Sandra Hüller und Christoph Schlingensief.

Die Schauspielerin und Sängerin Wiebke Puls, 1973 in Husum geboren, ging 1997 nach ihrer Ausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin ans Schauspiel Hannover und wechselte drei Jahre später ins Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele, wo sie aktuell unter anderem in "Das Erbe" von Ersan Mondtag, "Trüffel Trüffel Trüffel" von Felix Rothenhäusler und "Point Of No Return" von Yael Ronen zu sehen ist. Für ihre Rolle der Kriemhild in "Die Nibelungen" wurde sie beim Theatertreffen 2005 mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis ausgezeichnet.

Die öffentliche Verleihung des 3sat-Preises findet am Donnerstag, 10. Mai 2018 im Anschluss an die Vorstellung von "Trommeln in der Nacht" im Deutschen Theater, Berlin beim 55. Berliner Theatertreffen statt.

In seinem Programm präsentiert 3sat drei "Starke Stücke" aus den zehn zum Theatertreffen eingeladenen bemerkenswerten Inszenierungen: "Woyzeck" vom Theater Basel (Samstag, 5. Mai 2018, 20.15 Uhr), "Die Odyssee – Eine Irrfahrt nach Homer" vom Thalia Theater Hamburg (Samstag, 12. Mai 2018, 20.15 Uhr) und "Trommeln in der Nacht" von den Münchner Kammerspielen (Samstag, 19. Mai 2018, 20.15 Uhr).

Freitag, 16. März 18
Oper Frankfurt: 6. Kammermusik im Foyer zum 100.Todestages von Claude Debussy
Vor dem Hintergrund des 100. Todestages von Claude Debussy (1862-1918) lädt die Oper Frankfurt zur sechsten Kammermusik im Foyer der Spielzeit 2017/18 am Sonntag, dem 25. März 2018, um 11.00 Uhr ins Holzfoyer der Oper Frankfurt ein.


Oper Frankfurt: 6. Kammermusik im Foyer zum 100.Todestages von Claude Debussy
v.l.n.r. stehend Kapellmeister Simone Di Felice (Klavier und Celesta) als Gast, Sarah Louvion (Flöte), Iria Castro Real (Flöte) und Thomas Rössel (Viola) sowie sitzend Françoise Friedrich (Harfe) und Barbara Mayr (Harfe)
© Roland Horn

Auf dem Programm stehen Debussys Syrinx für Flöte solo mit Rezitation, Prélude à l’après-midi d’un faune in Bearbeitung für Flöte und Klavier, das Trio für Flöte, Viola und Harfe sowie Chansons de Bilitis für zwei Flöten, zwei Harfen, Celesta und Rezitation.

Bestritten wird die Matinee durch die Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters Sarah Louvion (Flöte), Iria Castro Real (Flöte), Thomas Rössel (Viola), Françoise Friedrich (Harfe) und Barbara Mayr (Harfe) sowie – als Gäste – Kapellmeister Simone Di Felice (Klavier und Celesta), Morgane Leygue-Nicolas (Rezitation) und Dave Laera (Tanz und Choreografie).

Karten zum Preis von € 13 / ermäßigt € 6,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 - 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Freitag, 16. März 18
»Der fliegende Holländer« wieder im Großen Haus des Staatstheater Wiesbaden
Ab Sonntag, den 18. März 2018, um 19.30 Uhr ist die Oper »Der fliegende Holländer« von Richard Wagner in der spektakulären Geisterschiff-Inszenierung wieder im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen.
Die Titelpartie in der Inszenierung von Michiel Dijkema übernimmt Oliver Zwarg, der zuletzt in Wiesbaden als Barak in »Die Frau ohne Schatten« zu sehen war. Sopranistin Vida Mikneviciute gibt ihr Rollendebüt als Senta. Albert Pesendorfer, der in dieser Spielzeit auch als Hagen in »Götterdämmerung« und Landgraf in »Tannhäuser« auf der Wiesbadener Bühne steht, singt Daland. In der Wiederaufnahme-Vorstellung übernimmt diese Partie Wilfried Staber. Richard Furman ist alternierend mit Aaron Cawley als Erik zu erleben. Romina Boscolo singt Mary, Joel Scott den Steuermann.
Während der Internationalen Maifestspiele 2018 ist in der Titelpartie der lettische Bassbariton Egils Silins zu erleben. Die schwedisch-amerikanische Sopranistin Erika Sunnegårdh ist Senta und Thomas Blondelle singt Erik.

Musikalische Leitung: GMD Patrick Lange
Inszenierung und Bühne nach: Michiel Dijkema
Kostüme: Claudia Damm
Licht Andreas Frank Chor Albert Horne Video Gérard Naziri Dramaturgie Karin Dietrich

Der Holländer: Oliver Zwarg
Senta: Vida Mikneviciute
Darland: Wilfried Staber / Albert Pesendorfer
Erik: Richard Furman / Aaron Cawley
Mary: Romina Boscolo
Steuermann: Joel Scott
Chor, Extrachor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Karten erhältlich unter:  Telefon 0611.132 325 ~ E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de ~ www.staatstheater-wiesbaden.de 

Freitag, 16. März 18
Marine-Le-Pen-Vision am Schauspielhaus Magdeburg: Corinna Harfouch ist »Die Präsidentin«
Schon im Jahr 2015 hat das Comicbuch »La Présidente« der beiden französischen Autorenund Zeichner François Durpaire und Farid Boudjellal in Form eines »contrefactuel«, also eines Was-wäre-wenn-Szenarios, Furore gemacht. Am Theater Magdeburg kommt diese Fiktion eines Frankreich unter einer Präsidentin Marine Le Pen und ihrer rechtspopulistischeen Partei, dem Front National, nun auf die Bühne. Regie führt Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz, für die Titelrolle konnte mit Corinna Harfouch eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen gewonnen werden. »Die Präsidentin« feiert Premiere am Sa. 2. 6. 2018 um 19.30 Uhr im Schauspielhaus.
Politik wird gemacht von Persönlichkeiten. Marine Le Pen, Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei Front National in Frankreich, hat Charisma und Strahlkraft, und sie kann überzeugend ihr Programm verkaufen. Ihre Partei hat sie erneuert, entdämonisiert und salonfähig gemacht. Marine Le Pen, die sich gerne mit der Heiligen Johanna von Orléans vergleicht, hat den Eliten in ihrem Land den Kampf angesagt; sie mischt sich lieber unters Volk, das sie, ihren Vornamen rufend, bejubelt. Die marineblaue Welle hat sie im Mai 2017 bis in die Stichwahl um das höchste Staatsamt getrieben. Marine Le Pen ist Teil einer populistischen Strömung, deren Vertreter in ganz Europa in die Parlamente drängen und die politischen Landschaften deutlich verändern.
Die beiden Comicautoren François Durpaire und Farid Boudjellal haben bereits 2015 in ihrem äußerst erfolgreichen Comicbuch »La Présidente« ein Was-wäre-wenn-Szenario entworfen: Sie malten sich im doppelten Wortsinne aus, was passieren könnte, wenn Marine Le Pen und der Front National nach der Präsidentschaftswahl 2017 an der Spitze Frankreichs stünden. Im Comic kommt es zu Massenausweisungen, Frexit, NATO-Austritt, einem nationalistischem Schulprogramm und zur Intensivierung der allgemeinen Überwachung; die Politikerin Le Pen rutscht in eine schwere politische Krise, denn andere, noch radikalere Kräfte wollen durch sie an die Macht. Der Ausnahmezustand wird ausgerufen, die Sprache verroht, der Ton wird rauer, die gezeichnete Körpersprache wird aggressiver, und ganz Europa sieht sich mit einer Spaltung konfrontiert, die Le Pen als Präsidentin maßgeblich mit vorangetrieben hat.
Auch hier in Deutschland sitzen Rechtspopulisten in den Parlamenten, auch hier zeigen beispielsweise die Wahlergebnisse die Risse in der Gesellschaft auf. Das Szenario einer  politischen Entwicklung, die unser Zusammenleben nachhaltig verändern würde, ist unverändert brandaktuell, und es ist ein spannender Bühnenstoff. Mit Corinna Harfouch konnte eine der wichtigsten deutschsprachigen Schauspielerinnen für die Rolle der Präsidentin gewonnen werden. Sie ist eine Künstlerin, die sich ihren Figuren vorrangig über die Sprache nähert; und so steht in der Inszenierung von Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz besonders der sprachliche Gestus von Marine Le Pen im Fokus, zusammen mit Fragestellungen zur Architektur der Macht. Die Präsidentin stellt sicher geglaubte Werte wie Demokratie und Menschenrechte in Frage – diese Uraufführung ist ein Königinnendrama mit großer sozialer Sprengkraft als nicht mehr allzu unrealistische Dystopie.
Das Schauspiel des Theaters Magdeburg schließt mit dieser Produktion die inhaltliche Klammer seines deutlich politisch ausgerichteten Spielplans in der Spielzeit 2017/2018: Die Eröffnungspremiere »Antigone und Ödipus. Trilogie der Verfluchten« blickte auf die Entstehung der Demokratie im antiken Griechenland, »Die Präsidentin« wird ein mögliches Ende der Demokratie als »contrefactuel«, als Gedankenmodell beschreiben. 
Das Theater Magdeburg produziert diese Uraufführung in Kooperation mit den renommierten Ruhrfestspielen Recklinghausen, wo sie am 12. 5. 2018 als Highlight der Festspiele angekündigt ist. Diese Zusammenarbeit unterstreicht einmal mehr die Strahlkraft des Theaters Magdeburg weit über die Landesgrenzen von Sachsen-Anhalt hinaus.

Uraufführung: Die Präsidentin
nach dem gleichnamigen Comichbuch von François Durpaire und Farid Boudjellal
für die Bühne bearbeitet von Cornelia Crombholz und David Schliesing
eine Koproduktion des Theater Madgeburg und den Ruhrfestspielen Recklinghausen
mit freundlicher Unterstützung des Institut français, Sachsen-Anhalt

Regie: Cornelia Crombholz
Bühne / Kostüme: Marcel Keller
Kostüme: Irina Bartels
Video: Nazgol Emami
Musik: David Schwarz, Maren Kessler
Sprechchöre: Alexander Weise
Choreografie: David Williams
Dramaturgie: David Schliesing

Es spielen: Corinna Harfouch, Antonia Schirmeister, Christoph Förster, Marian Kindermann, Daniel Klausner, Oliver Niemeier, Ralph Opferkuch, Thomas Schneider, Burkhard Wolf

Premiere Recklinghausen: Samstag, 12. 5. 18, 19:30, Kleines Haus
Premiere Magdeburg: Samstag 2. 6. 2018, 19.30 Uhr im Schauspielhaus/Bühne
Vorstellungen Sa. 9. 6. / So. 10. 6.

Karten Premiere: 24 € / ermäßigt 14 €
Karten weitere Vorstellungen: 20 € / ermäßigt 10 €
Reservierung und Kauf an der Theaterkasse telefonisch: (0391) 40 490 490, online:
www.theater-magdeburg.de oder per Mail: kasse@theater-magdeburg.de

Donnerstag, 15. März 18
Welche Zukunft für die Städtischen Bühnen Frankfurt? Diskussionsreihe des Kulturdezernates im Chagallsaal
(kus) Mehr als 50 Jahre nach Eröffnung der Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz steht die Stadt Frankfurt vor der Frage: Neubau oder Sanierung – wie geht es weiter mit den Städtischen Bühnen? Welche Rolle spielen Theater und Oper zukünftig in Frankfurt.
Das Kulturdezernat initiiert gemeinsam mit dem Deutschen Architekturmuseum eine Diskussionsreihe mit Fachleuten aus Kunst und Städtebau. Wie sind andere Städte mit vergleichbaren Herausforderungen umgegangen, was benötigen Oper und Schauspiel heute und morgen, um technisch und künstlerisch auf hohem Niveau zeitgemäß zu arbeiten? Diesen und anderen Fragen gehen die Podiumsteilnehmer an insgesamt drei Abenden nach. „Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich im Chagallsaal zu informieren und mit Experten zu diskutieren. Wir können von den Ideen und Erfahrungen anderer Städte nur profitieren“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.


Schauspiel Frankfurt
© Alexander Paul Englert ~ www.englert-fotografie.de



Den Auftakt bildet am 20. März „Opern und Theaterbauten – Erfahrungen aus anderen Städten“. Auf dem Podium sitzen an diesem Abend Jette Hopp, Oper Oslo, Christoph Ingenhoven, Sanierung Düsseldorfer Schauspielhaus, und Detlef Junkers, Neubau der Theater im Kraftwerk Mitte Dresden und Machbarkeitsstudie der Stadt Frankfurt am Main. Die Kulturdezernentin wird begrüßen, moderiert wird der Abend von Alf Mentzer vom Hessischen Rundfunk.

Am 24. April steht das Theater im Mittelpunkt. Unter der Überschrift „Der Ort des Theaters - heute und morgen“ diskutieren Hans-Jürgen Drescher, Präsident der Theaterakademie August Everding in München, die Regisseurin Jessica Glause und Marion Tiedtke, Chefdramaturgin und Stellvertretende Intendantin am Schauspiel Frankfurt.

Beim Abschluss am 17. Mai geht es um die Oper. Über den „Ort der Oper – heute und morgen“ diskutieren Brigitte Fassbaender, Intendantin und Regisseurin, Christian Schmidt, Bühnenbildner, und der Regisseur Keith Warner miteinander.

Alle Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Einlass zu den drei Veranstaltungen im Chagallsaal ist ab 18.30 Uhr über den Besucherzugang des Schauspiels oder der Oper. Aus Sicherheitsgründen ist die Platzanzahl begrenzt. Weitere Informationen unter www.kultur-frankfurt.de/buehnen  .


Begleitend wird im Deutschen Architekturmuseum vom 24. März bis zum 13. Mai die Ausstellung „Große Oper – viel Theater?“ zu sehen sein. Die Ausstellung wirft einen Blick auf realisierte Projekte der letzten Jahre sowohl in Deutschland wie auch in Europa. Im Rahmen der Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm mit Vorträgen und Diskussionen. Weitere Informationen unter www.dam-online.de.

Donnerstag, 15. März 18
Showcase des Impulse Theater Festival 2018
Die Auswahl für den Impulse-Showcase 2018 steht fest! 10 Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hat der sechsköpfige Impulse-Beirat ausgewählt. Darunter sind auch viele Entdeckungen: 9 von 10 Künstler*innen bzw. Kollektiven sind zum ersten Mal bei den Impulsen dabei. Als Eröffnungs-Extra ist außerdem „Dorf Theater” von Corsin Gaudenz zu sehen, das in einer für die Impulse adaptierten Neu-Fassung auf die Bühne kommt. Schauplatz des Showcase ist 2018 der Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr.
Als Auswahl der herausragenden Positionen und interessantesten Newcomer der vergangenen Saison zeigt der Impulse-Showcase das Besondere des Freien Theaters in einer großen Vielfalt unterschiedlicher Theaterformen. Die Arbeiten sind überwiegend im deutschsprachigen Raum entstanden oder wurden von Künstler*innen entwickelt, die dort leben oder von dort stammen – eine erweiterte Definition des „Impulse-Raums“, in der sich die Internationalisierung des freien Produzierens jenseits von Nationalgrenzen spiegelt. Die Auswahl ist insgesamt von Diversität geprägt: 70 % der künstlerisch Verantwortlichen im Showcase sind Frauen oder gemischte Companies, vier Produktionen haben eine ausschließlich weibliche oder queere Besetzung.
Mit seiner ersten Ausgabe vom 13. bis 24. Juni 2018 gibt der künstlerische Leiter Haiko Pfost dem wichtigsten Treffen der Freien Szene im deutschsprachigen Raum ein neues Profil. Weitere Festival-Schwerpunkte sind die neue Impulse-Akademie in Köln sowie ein eigens entwickeltes Stadtprojekt in Düsseldorf. Die Schwerpunkte wechseln jährlich zwischen den Festival-Partnern Ringlokschuppen Ruhr, FFT Düsseldorf und studiobühneköln. Dazu finden Sie mehr auf unserer Homepage: www.impulsefestival.de. Die künstlerische Leitung des Festivals des NRW KULTURsekretariats ist für drei Jahre bis 2020 vergeben.

Showcase

Annalyzer / Covic / de Rooij / Jina / Mdluli / Schupp: PINK MON€Y

Ein Clubabend über das Geld der LGBTIQ-Gemeinde, der zeigt, dass selbst in Subkulturen Machtverhältnisse ungebrochen funktionieren.
Eine born2perform-Produktion in Koproduktion mit Kaserne Basel, PATHOS München und Netzwerk Freier Theater (NFT). In Zusammenarbeit mit Soweto Dance Project, City of Johannesburg, University of Johannesburg Arts & Culture und Studio SIDF. Mit großzügiger Unterstützung durch den Fachausschuss Tanz & Theater BS/BL, SüdKulturFonds, Fondation Nestlé pour l'Art und Jacqueline Spengler Stiftung.

Madalina Dan / Agata Siniarska: Mothers of Steel
Ein ironisches Klagelied über Geschichtsverklärung, osteuropäische Nationalmythen und den Rechtspopulismus der Gegenwart.
Eine Produktion der Art Stations Foundation von Grazyna Kulczyk in Koproduktion mit Konfrontacje Teatralne Festival Lublin, Fabrik Potsdam und Alfred ve Dvore Prag.
 
Flinn Works: Global Belly
Leihmutterschaft als globales Geschäft. Eine Annäherung an ein ethisches Dilemma in sechs Stationen.
Eine Produktion von Flinn Works in Kooperation mit den Sophiensaelen Berlin und der Tuchlaube Aarau. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, den Fonds Darstellende Künste, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Kulturamt der Stadt Kassel, die Gerhard-Fieseler-Stiftung und das Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Mumbai.

Julian Hetzel: The Automated Sniper
Ein Live-Ego-Shooter im Theaterraum, der die Regeln der Kunst und des Kriegs in ein Experiment mit dem Publikum überführt.
Eine Produktion von Frascati Theater Amsterdam in Zusammenarbeit mit Ism & Heit. Koproduziert von WEB Network: Gessnerallee Zürich, Beursschouwburg Brüssel, Göteborg Dans & Teater Festival, Festival Uzès Danse, wpZimmer Antwerpen. Mit Unterstützung des Fonds Podiumkunsten.

Florentina Holzinger: Apollon
Sechs Frauen üben Selbstermächtigung durch radikale Körperkunst. Ein Spektakel physischer Virtuosität zwischen Schönheit, Schmerz und Schauder, schwarzem Humor und Zirkuskunst.
Eine Produktion von CAMPO in Koproduktion mit Münchner Kammerspiele, La Bâtie – Festival de Genève, Frascati Producties Amsterdam, steirischer herbst Graz, Sophiensaele Berlin, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt. Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien.

Roland Rauschmeier mit Alex Bailey: Consumption As A Cause Of Coming Into Being
Ein witziges und grenzwertiges Schauspiel auf der Suche nach einer neuen Männlichkeit – mit Sadomaso-Elementen, zärtlicher Zweisamkeit und einer Meditation über das eigene Geschlechtsorgan.
Eine Koproduktion von Wiener Tanz- und Kunstbewegung und brut Wien. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien.

She She Pop: Oratorium
Gemeinsam mit dem Publikum bringen She She Pop in dieser chorischen Arbeit Licht ins Dunkel der Eigentumsverhältnisse, die unsere Gesellschaft teilen.
Eine Produktion von She She Pop in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Festival Theaterformen, Münchner Kammerspiele, Kampnagel Hamburg, Schauspiel Leipzig, Schauspiel Stuttgart, Kaserne Basel, FFT Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, ACT Independent Theater Festival Sofia, Konfrontacje Teatralne Festival Lublin. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Thom Truong: Enjoy Racism
Thom Truong führen vor Augen, wie Rassismus funktioniert. Eine schmerzhafte Diskriminierungserfahrung am eigenen Leib.
Eine Produktion des Vereins Overseas in Koproduktion mit Fabriktheater Rote Fabrik und ROXY Birsfelden. Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, SOkultur Lotteriefonds Kanton Solothurn, Paul Schiller Stiftung, Migros-Kulturprozent Zürich, Pro Helvetia.

Teresa Vittucci: All Eyes On
In Sex-Chats und auf der Bühne sucht Teresa Vittucci nach Liebe und Anerkennung und macht das Publikum zum unfreiwilligen Voyeur.
Eine OH DEAR Produktion in Koproduktion mit dem Tanzhaus Zürich. Mit Unterstützung von Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Fondation Nestlé pour L'Art, Pro Helvetia, Grand Studio Brüssel, Südpol Luzern, Les Urbaines Festival, zürich moves! Festival.

David Weber-Krebs: The Guardians of Sleep
David Weber-Krebs schafft einen Raum, in dem mediale Reizüberflutung in ein gemeinschaftliches Schlaferlebnis mündet.
Eine Koproduktion mit dem Kaaitheater Brüssel, Kunstencentrum BUDA, zeitraumexit. Mit Unterstützung durch die flämischen Behörden.

 
Eröffnung 13. Juni 2018
Corsin Gaudenz: Dorf Theater

Ein Eröffnungsabend zwischen Laientheater und Theateravantgarde, zwischen Schweizer Mundartspiel und Grußworten aus der Kulturpolitik.
Ein Projekt in Koproduktion mit der Gessnerallee Zürich, dem Festival Belluard Bollwerk International Fribourg und der Heiteren Fahne in Bern in Zusammenarbeit mit der Theatergesellschaft Rothenburg, dem Theaterverein Menzingen, der Theatervereinigung Muotathal, der Theatergruppe Isenthal und dem Theaterverein Stansstad. Mit Unterstützung von Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia, Ernst Göhner Stiftung, Avina Stiftung, Georges und Jenny Block Stiftung und in Partnerschaft mit Fondation Nestlé pour l’Art.

Auswahl-Gremium
Sichtungen und Auswahl übernahm der Impulse-Beirat. Er bestand aus dem künstlerischen Team der Impulse sowie externen regionalen Expert*innen und erstmalig auch Publikumsvertreter*innen des Showcase-Partners.

Damit wird das Impulse Theater Festival im Showcase wieder zu einem jurierten Festival. Alle sechs Mitglieder des Beirats haben unabhängig und gleichberechtigt entschieden. Die jeweiligen Scouts haben eine Vorsichtung ihrer Region vorgenommen. Gemeinsam wurde eine Shortlist an Produktionen (in diesem Jahr 25) erstellt, über die in einer Auswahlsitzung abgestimmt wurde. Jedes Mitglied hatte eine Stimme. Mittels eines Punktesystems und ausführlichen Diskussionen wurde das Programm des Showcase ermittelt. Kuratiert werden die beiden anderen Säulen des Festivals: das Stadtprojekt und die Akademie.

Beiräte für 2018 waren:
-  Jennifer Bartsch & Stefanie Dörr (Chemisch-technische Assistentin / Schülerin, Publikumsbeirat Ringlokschuppen)
- Gabriele Oßwald (ehemalige Leiterin von zeitraumexit, freie Kuratorin, Scout Süddeutschland)
- Haiko Pfost (Künstlerische Leitung Impulse Theater Festival, Scout Österreich)
- Wilma Renfordt (Dramaturgie Impulse Theater Festival, Scout Norddeutschland)
- Barbara Weber (Regisseurin, Kuratorin, Scout Schweiz)

Impulse Theater Festival
Vom 13. bis 24. Juni 2018 in Mülheim an der Ruhr, Düsseldorf und Köln
Showcase im Ringlokschuppen Ruhr
Stadtprojekt am FFT Juta
Akademie in der Studiobühne Köln

Der Kartenvorverkauf startet am 11. April 2018, die neue Website geht Mitte April online: www.impulsefestival.de (weitere Infos auch auf Facebook, Instagram und im Newsletter).

Donnerstag, 15. März 18
Käufer zurückgewinnen, Gesellschaft gestalten: Die Buchbranche startet mit hohem Anspruch ins Bücherjahr 2018
Buchbranche arbeitet an Strategien, um Buchkäufer zurückzugewinnen / Dringendes Handeln der Politik beim Urheberrecht gefordert / Verlage und Buchhandlungen stehen für Meinungsfreiheit, Toleranz und Vielfalt ein / Aufruf zum Engagement für verfolgte Buchhändler und Verleger

Verlage und Buchhandlungen nehmen zum Start des Bücherjahres 2018 brennende Fragen aus Branche, Politik und Gesellschaft in den Fokus. „Wir treffen uns in Leipzig in wirtschaftlich und gesellschaftlich bewegten Zeiten. Angesichts wachsender Herausforderungen krempeln wir die Ärmel hoch und stellen uns drängenden Themen. Die Branche setzt sich intensiv mit dem Rückgang der Buchkäufer auseinander, erforscht Ursachen und entwickelt Lösungen, um Käufer für das Buch und das Lesen zu begeistern. Von der neu gebildeten Bundesregierung fordern wir, dass sie gemeinsam mit uns essenzielle Rahmenbedingungen der Branche wie das Urheberrecht zukunftsgerichtet gestaltet. Gleichzeitig nehmen wir unsere Verantwortung für eine freie, demokratische Gesellschaft wahr. Mit unseren Büchern und unserem Einsatz für Meinungsfreiheit, Toleranz und Vielfalt gestalten wir den Meinungsbildungsprozess und unsere Demokratie maßgeblich mit“, sagte Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels heute zum Auftakt der Leipziger Buchmesse.

Auf diese Themen legt der Börsenverein auf der Leipziger Buchmesse einen Schwerpunkt:

Käufer für das Buch begeistern
Die Umsätze auf dem Buchmarkt waren über die letzten zehn Jahre trotz Schwankungen weitgehend stabil. Nach einem starken Jahr 2016 ist der Umsatz auf dem Buchmarkt 2017 nach vorläufigen Zahlen um etwa 2 Prozent zurückgegangen. In den ersten beiden Monaten 2018 verzeichnete der Markt allerdings wieder ein Plus von 1,4 Prozent. Schwierige Entwicklungen zeigen sich bei den Buchkäufern: Von 2013 bis 2017 ist die Zahl der Käufer auf dem Publikumsbuchmarkt um 6,4 Millionen auf 29,6 Millionen gesunken. Zusammen mit Verlagen, Buchhandlungen und Marktforschern führt der Börsenverein derzeit Analysen zum Kaufverhalten durch und befragt in Fokusgruppen Leser, deren Buchkäufe zurückgegangen sind.

Alexander Skipis: „Unsere Branche nimmt den Verlust an Buchkäufern sehr ernst. Die Entwicklung stellt uns vor eine große Aufgabe, die aber auch Chancen bietet. Erste Erkenntnisse unserer Untersuchungen zeigen ein eindeutiges Bild. Die große Mehrheit derer, die heute weniger Bücher kaufen als früher, fühlt sich von den Erwartungen und der Schnelllebigkeit des modernen Alltags gestresst und unter Druck gesetzt, nicht zuletzt durch Social Media. Sie haben das Gefühl, ständig reagieren und dranbleiben zu müssen, um nicht abgehängt zu werden. Durch mangelnde Zeit, aber auch durch eine sinkende Aufmerksamkeitsspanne greifen die Menschen seltener zum Buch. Gleichzeitig verbinden die Befragten aber durchweg positive Gefühle mit dem Bücherlesen: Sie sehen darin die Möglichkeit, Entspannung und Entschleunigung, aber auch zuverlässige Informationen zu finden. Bücher sind damit die Antwort auf das wachsende Bedürfnis nach einem Ausgleich zu den Anforderungen der Multitasking-Gesellschaft. Darin steckt für die Buchbranche großes Potenzial. Es geht darum, das Buch als Ruhepol im hektischen Alltag und als zuverlässige Quelle für Information, Wissen und Bildung wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen zu bringen.“

Urheberrecht stärken
Mit einem dringenden Appell wandte sich Skipis an die neue Bundesregierung: „Der Koalitionsvertrag setzt hinsichtlich wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Anliegen der Buchbranche positive Signale. Die Koalitionspartner zeigen, dass sie um die Bedeutung von Verlagen und Buchhandlungen für unsere Gesellschaft wissen und die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit nachhaltig fördern möchten. Wichtig ist jetzt, dass den Worten schnell Taten folgen, gerade was die kurzfristig nötige Wiederherstellung der Verlegerbeteiligung an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften betrifft. Da es dafür momentan keine Rechtsgrundlage gibt, gehen beispielsweise Wissenschaftsverlage komplett leer aus, wenn ihre Werke nach dem geänderten Urheberrecht seit dem 1. März in großen Auszügen erlaubnisfrei an Hochschulen und Bildungseinrichtungen genutzt werden dürfen. Das ist eine verfassungsrechtlich höchst bedenkliche Situation. Nur eine faire Vergütung der Autoren und Verlage kann einen Buchmarkt garantieren, der für Qualität, Vielfalt und Unabhängigkeit steht.“

Toleranz und Vielfalt schützen
Verlage und Buchhandlungen wollen Debatten anstoßen, den Meinungsbildungsprozess befördern und so einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen einer freien, demokratischen Gesellschaft leisten, so Skipis bei der Pressekonferenz. Der Buchmarkt sei schon immer Seismograph gesellschaftlicher Entwicklungen gewesen. Dies zeige sich auch in der momentanen Situation, die von zunehmender Polarisierung und der Zunahme populistischer, extremer Strömungen geprägt sei. „Jetzt ist die gesamte Zivilgesellschaft aufgerufen, sich einzumischen, Position zu beziehen und sich mit anderen, auch unangenehmen Haltungen inhaltlich auseinanderzusetzen. Wir müssen gemeinsam für die Werte eintreten, auf denen unsere Demokratie fußt. Zu einer demokratischen Debattenkultur gehört auch der Respekt vor anderen Meinungen und Menschen und eine friedliche Grundhaltung. Daher stehen wir auch auf der Leipziger Buchmesse für die Werte einer freien, demokratischen Gesellschaft ein: für Meinungsfreiheit und den Dialog, für Toleranz, Vielfalt und Gewaltfreiheit“, sagt Alexander Skipis.

„Engagiert euch!“
Die Meinungsfreiheit ist in vielen Teilen der Welt massiv bedroht. Daher legt der Börsenverein auch zur diesjährigen Leipziger Buchmesse einen Fokus auf den Einsatz für das freie Wort. Als Beispiel nannte Alexander Skipis den Verleger und Buchhändler Gui Minhai, den die chinesische Regierung seit Jahren verfolgt, den sie mehrfach verschleppt hat, zuletzt im Januar 2018, und zu entwürdigenden öffentlichen Statements zwingt. Auch in der Türkei sei die Meinungsfreiheit weiterhin praktisch abgeschafft. Zwar seien die türkische Autorin Asli Erdogan oder der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel inzwischen aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die Anklagen gegen sie bestünden aber fort. Darüber hinaus sitzen über 150 andere Autoren und Journalisten weiterhin in türkischen Gefängnissen.
„Es ist unerträglich, wie in vielen Teilen der Welt Kultur- und Medienschaffende zensiert, bedroht, inhaftiert oder gar getötet werden. Die Freiheit des Wortes ist die Basis einer Demokratie und Voraussetzung für jede buchhändlerische und verlegerische Tätigkeit. Wir fordern die Machthaber in den betreffenden Ländern auf, die Repressalien gegen Kultur- und Medienschaffende zu beenden und inhaftierte Autoren, Journalisten, Verleger und Buchhändler umgehend freizulassen. Sie sind politisch Verfolgte und Gefangene und brauchen unsere Solidarität“, sagt Skipis.
Unter dem Motto „Engagiert euch!“ ruft der Börsenverein dazu auf, sich für Gui Minhai und weitere verfolgte Buchhändler und Verleger einzusetzen und Solidarität zu zeigen. Auf der Webseite www.wort-und-freiheit.de sind aktuelle Fälle abrufbar. Daneben finden sich Adressen und Musteranschreiben für Protestnoten an Regierungen und Botschaften sowie Kontaktadressen für Solidaritätsbekundungen.

www.boev.de

Donnerstag, 15. März 18
GEMA, BVMI und VUT begrüßen Positionierung der Bundesregierung zu „Value Gap“ und Plattformhaftung, sehen aber im Detail weiteren Klärungsbedarf
Die Bundesregierung hat sich jüngst im Europäischen Rat für gesetzliche Klarstellungen der urheberrechtlichen Verantwortlichkeit von Online-Plattformen ausgesprochen. Das sei dringend erforderlich, um die Kultur- und Kreativwirtschaft angemessen an den Erlösen zu beteiligen, die mit ihren Inhalten von Online-Plattformen erzielt werden. Die wesentlichen Forderungen der Bundesregierung zum neuen europäischen Urheberrechtsrahmen überzeugen in weiten Teilen.

GEMA, Bundesverband Musikindustrie (BVMI) und der Verband unabhängiger Musikunternehmen (VUT) begrüßen anlässlich der Wahl der Bundeskanzlerin am gestrigen Mittwoch, dass die Bundesregierung nun endlich Position zum EU-Richtlinienentwurf über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt (COM(2016)593 final) bezogen hat. Trotzdem bleiben einige Fragen offen. So unterstreiche die Bundesregierung zwar die Lizenzpflicht aktiver bzw. qualifizierter Plattformen. Es werde jedoch nicht ausgeführt, wie diese konkret von nicht-qualifizierten Plattformen abzugrenzen sind. Auch an dieser Stelle gilt es, im Sinne des ursprünglichen Vorschlags der Kommission noch Klarstellungen herbei zu führen. 

Die nicht nur von der Musikbranche beanstandete Rechtslage ermöglicht es User-Uploaded-Content-Plattformen, eine Lizenzpflicht für die genutzten Inhalte abzustreiten, indem sie sich als bloße Infrastrukturanbieter darstellen. Diese Thematik wird seit Jahren unter dem Stichwort Value Gap bzw. Transfer of Value diskutiert.

Eine aktuelle Untersuchung von IFPI zeigt den dringenden Handlungsbedarf. Demnach findet derzeit allein in Deutschland fast die Hälfte des Musik-Streamings über Video-Streaming-Dienste wie YouTube statt. Diese Nutzung trägt mangels Lizenzzahlungen für Musiknutzung jedoch nur 1,9 Prozent zum Branchenumsatz der Musikindustrie bei – demgegenüber stehen 34,6 Prozent durch die Audio-Streaming-Dienste, die reguläre Lizenzen erwerben.

Der Vorstandsvorsitzende des BVMI, Dr. Florian Drücke: „Es ist sehr erfreulich, dass die Bundesregierung nach einer langen Zeit der Stille bei diesem für die Branche zentralen Thema nun Stellung bezogen hat und unmissverständlich klarstellt, dass der Value Gap geschlossen werden muss. Jetzt gilt es die Vorschläge mit der guten Vorarbeit der Kommission zu vereinen, um dann auf europäischer Ebene im Sinne aller Beteiligten Klarheit zu schaffen.“

Die Vorstandsvorsitzende des VUT, Désirée Vach: „Endlich bezieht die Bundesregierung Stellung, denn die Chance, den Value Gap zu schließen, ist jetzt da und sollte genutzt werden. Die Bundesregierung stellt sich mit ihrer Stellungnahme an die Seite der Künstlerinnen, Künstler und ihrer Partner, den Musikunternehmen. Das ist ein wichtiges Signal für den weiteren Verlauf auf europäischer Ebene.“

Der Vorstandsvorsitzende der GEMA, Dr. Harald Heker: „Von der Position der Bundesregierung geht ein wichtiges Signal für mehr Fairness im Internet aus – eine gute Grundlage für die weiteren Beratungen im Europäischen Rat. Die EU-weite Klarstellung der Verantwortung von Online-Plattformen darf jetzt nicht länger aufgeschoben werden.“

www.musikindustrie.de

Donnerstag, 15. März 18
Gastspiel der Internationalen Maifestspiele 2018 wird ausgezeichnet: Bastian Krafts Inszenierung »Tod eines Handlungsreisenden» erhält den Friedrich-Luft-Preis
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden freut sich über die Auszeichnung von Bastian Krafts Inszenierung »Tod eines Handlungsreisenden« von Arthur Miller am Deutschen Theater Berlin mit dem Friedrich-Luft-Preis 2018. Diese Inszenierung ist während der Internationalen Maifestspiele, am 9. und 10. Mai 2018, im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben.
»Über den Friedrich-Luft-Preis für den ›Tod eines Handlungsreisenden‹ mit Ulrich Matthes freuen wir uns besonders, weil damit auch unser Anspruch, die derzeit interessantesten und besten Inszenierungen zu den Maifestspielen nach Wiesbaden einzuladen, indirekt bestätigt wird!« sagt Intendant Uwe Eric Laufenberg.
Der von der Berliner Morgenpost seit 1992 im Andenken an den Kritiker Friedrich Luft vergebene Preis ehrt alljährlich die beste Arbeit an Berliner und Potsdamer Bühnen. Er ist mit 7500 Euro dotiert.
In der Jury-Begründung wird insbesondere die Leistung von Schauspieler Ulrich Matthes in der Rolle des Handlungsreisenden Willy Loman hervorgehoben. »Matthes verkörpert einen hilflosen Realitätsverweigerer, der seinen stillen Abgang mit anrührender Unausweichlichkeit vorbereitet«, zitiert Friedrich Kirschner in der Berliner Morgenpost das Jury-Votum.
Regisseur Bastian Kraft, 1980 in Göppingen geboren und im Fachbereich Angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen ausgebildet, erhält den Preis zum ersten Mal. Mit seiner Inszenierung »Der Besuch der alten Dame« (ebenfalls mit Ulrich Matthes) war er 2014 schon einmal für den Luft-Preis nominiert.

Internationale Maifestspiele 2018: »Tod eines Handlungsreisenden« (Deutsches Theater Berlin)
Mittwoch, 9. Mai 2018 und Donnerstag, 10. Mai 2018, 19.30 Uhr
Großes Haus, Tickets: 10 – 78 Euro, Karten sind telefonisch unter 0611.132 325, an der Theaterkasse oder auf www.maifestspiele.de erhältlich.

Mittwoch, 14. März 18
Die Spielzeit 2018/2019 am Theater Bielefeld
Die Spielzeit 2018/2019 des Theater Bielefeld steht unter dem Motto "ICH!". Das ICH steht mehr denn je im Rampenlicht - virtuell repräsentiert durch Instagram, Facebook, Twitter und Co. Doch droht durch das ICH das WIR zu zerbrechen? Ist es eine Gefahr für die Demokratie? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich auch der Spielplan 2018/19:

Gesang

MY FAIR LADY
(Frederick Loewe / Jay Lerner), Premiere: 21.09.18, Stadttheater
LA TRAVIATA (Giuseppe Verdi),  Premiere: 06.10.18, Stadttheater
HÄNSEL UND GRETEL (Engelbert Humperdinck),  Premiere: 01.12.18, Stadttheater
DEAD MAN WALKING (Jake Heggie),  Premiere: 13.01.19, Stadttheater
ARIANE UND BLAUBART (Paul Dukas),  Premiere: 02.03.19, Stadttheater
AMADIS (Johann Christian Bach),  Premiere: 27.04.19, Stadttheater
LAZARUS (David Bowie / Enda Walsh), Premiere: 18.05.19, Stadttheater
ORPHEUS IN DER UNTERWELT (Jacques Offenbach),  Premiere: 07.06.19, Stadttheater

WIEDERAUFNAHMEN:
DIE ZAUBERFLÖTE (Wolfgang Amadeus Mozart), 20.10.18, Stadttheater
ANNE UND ZEF (Monique Krüs), Stadttheater

Tanz

DER FEUERVOGEL (Simone Sandroni),  Premiere/Uraufführung: 21.10.18, Stadttheater
NEW SITES (Tanzabend mit internationalen Gastchoreografen),  Premiere/Uraufführung: 01.02.19, Rudolf-Oetker-Halle, Foyer
WOHER WIR KOMMEN (Arbeitstitel; Simone Sandroni),  Premiere/Uraufführung: 06.04.19, Stadttheater
TANZGASTSPIEL, 14.04.19, Stadttheater
SCHRITTMACHER ~ Community-Dance-Projekt, 08.02.19 (TOR 6 Theaterhaus), 12.04.19 (TOR 6 Theaterhaus), 15.06.19 (Stadttheater)

Spiel

GERMAN LOVE LETTER (ZUM MOND; Lisa Danulat), Premiere/Uraufführung: 14.09.18, TAMdrei
DIE JUNGFRAU VON ORLEANS (Friedrich Schiller), Premiere: 15.09.18, Stadttheater
In Planung: IM HERZEN DER GEWALT (Édouard Louis), Premiere: 21.09.18, Theater am Alten Markt
CHARLYS TANTE (Brandon Thomas), Premiere: 09.11.18, Theater am Alten Markt
ALADIN UND DIE WUNDERLAMPE (Märchen aus 1001 Nacht), Premiere: 10.11.18, Stadttheater
SÜSSER VOGEL FREIHEIT (Arbeitstitel; Nils Zapfe), Premiere/Uraufführung: 16.11.18, im Stadtraum
KALEIDOSCOPE_TO THE DARK SIDE OF THE MOON (Ray Bradburry / Pink Floyd), Premiere/DE: 22.11.18, Theater am Alten Markt
HOW TO DATE A FEMINIST (Samantha Ellis), Premiere: 19.01.19, TAMzwei
MOSKITOS (Lucy Kirkwood), Premiere: 25.01.19, Theater am Alten Markt
MOMENTUM (Lot Vekemans), Premiere: 26.01.19, Stadttheater
KÖNIG UBU (Alfred Jarry), Premiere: 15.03.19, Theater am Alten Markt
WIE ES EUCH GEFÄLLT (William Shakespeare), Premiere: 16.03.19, Stadttheater
FAUST 2 (Johann Wolfgang Goethe), 29.03.19, Theater am Alten Markt
LAZARUS (David Bowie / Enda Walsh), 18.05.19, Stadttheater
PREVOLUTION Ein Science-Fiction-Ensemble-Projekt, Premiere/Uraufführung: 24.05.19, TAMzwei und TAMdrei
EINE DEUTSCHE REVOLUTION NOVEMBER 1918 (Alfred Döblin), Szenische Langzeitlesung, Okt / Dez / Feb / Apr / Jun, Rudolf-Oetker-Halle

WIEDERAUFNAHMEN:
HEISENBERG (Simon Stephens), 25.09.18, Theater am Alten Markt
ELLBOGEN (Fatma Aydemir,) 04.10.18, Theater am Alten Markt
PAARE ~ LIEBE IST EINE SCHWERE GEISTESKRANKHEIT (Johann Buchholz), 17.10.18, Theater am Alten Markt
ISTANBUL Liederabend von Selen Kara, Torsten Kindermann, Akin E. Sipal, Theater am Alten Markt
EWIG JUNG ~ EIN SONGDRAMA (Erik Gedeon), Theater am Alten Markt
KONSTELLATIONEN (Nick Payne), TAMzwei
WEISSES GOLD (Anne Jelena Schulte), TAMdrei

www.theater-bielefeld.de

Mittwoch, 14. März 18
Anna Katharina Hahn als Mainzer Stadtschreiberin 2018 in Amt eingeführt ~ ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler: "Risse in der Gesellschaft sensibel aufgespürt und in Worte gefasst"
Anna Katharina Hahn ist am Dienstag, 13. März 2018, als neue Mainzer Stadtschreiberin feierlich in ihr Amt eingeführt worden. ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler, der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und die Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse begrüßten Anna Katharina Hahn im Mainzer Rathaus. Die Laudatio hielt Patrick Bahners, der Kulturkorrespondent und Literaturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die 1970 im schwäbischen Ruit auf den Fildern, Kreis Esslingen, geborene Anna Katharina Hahn wird wie ihre Vorgänger gemeinsam mit dem ZDF eine Dokumentation nach freier Themenwahl produzieren und die Stadtschreiberwohnung im Mainzer Gutenberg-Museum beziehen. Der mit 12.500 Euro dotierte Literaturpreis wird 2018 zum 34. Mal von ZDF, 3sat und der Stadt Mainz vergeben.

ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler in seiner Rede: "Es ist heute eben nicht etwa Facebook und Twitter, sondern das scheinbar so altmodische gedruckte Buch, das die feinen und auch die gröberen Risse in unserer Gesellschaft so früh und sensibel aufspürt und in Worte fasst, die Fühler ausstreckt und dorthin geht, wo die sozialen Veränderungen weh tun. Und dafür, liebe Anna Katharina Hahn, sind wir Ihnen dankbar."

Anna Katharina Hahn
Anna Katharina Hahn
© ZDF und Jana Kay

Anna Katharina Hahn, die große Erzählerin des Bürgertums ihrer schwäbischen Heimat mit allen seinen Irrungen und Abgründen, sei eine durch und durch heutige Autorin, urteilt die Jury. Mit dem Roman "Kürzere Tage", der im gehobenen grün-linken Stuttgarter Milieu spielt, gelang ihr 2009 der Durchbruch bei der Kritik und den Lesern. Thematisch und stilistisch greife sie, so die Jury, von Buch zu Buch weiter aus: über den Stadtrand von Stuttgart bis nach Spanien, vom knappen Realismus, über beziehungsreiche Anspielungen auf die Romantik, bis hin zum fast schon surrealen Entwurf der Verschmelzung einer Tochter mit ihrer Mutter und mit deren bewegtem Leben.

Anna Katharina Hahn studierte nach dem Abitur ab 1990 Germanistik, Anglistik und europäische Ethnologie in Hamburg. Seit den 1990er Jahren veröffentlichte sie zunächst kürzere literarische Arbeiten in Zeitschriften und Anthologien. Es folgten zwei Bände mit Erzählungen, "Sommerloch" (2000) und "Kavaliersdelikt" (2004), ehe ihr mit dem Roman "Kürzere Tage", der von überforderten Müttern und Vätern im gehobenen Stuttgarter Bürgertum erzählt, im Jahr 2009 der Durchbruch bei der Kritik und bei den Lesern gelang. Auch ihr Roman "Am schwarzen Berg" (2012), der den akademischen Mittelstand in Zeiten des Protestes gegen Stuttgart 21 zeigt, war ein großer Erfolg bei Publikum und Kritik. Für ihren jüngsten Roman "Das Kleid meiner Mutter" (2016), der die junge Generation Spaniens in prekären Verhältnissen schildert, erhielt sie viel Resonanz.

Anna Katharina Hahn, die auch für das Theater gearbeitet hat, ist vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Clemens-Brentano-Preis (2005), dem Roswitha-Preis (2010), dem Heimito von Doderer-Preis (2010) und dem Wolfgang-Koeppen-Literaturpreis (2012).

Mittwoch, 14. März 18
Elbphilharmonie feiert die Synthesizer beim Festival »Elektronauten«, 15. bis 17. Juni 2018
Auf dem dreitägigen Festival »Elektronauten« im Juni 2018 präsentiert die Elbphilharmonie Hamburg einige Pioniere der Synthesizer-Musik aus England, den USA und Deutschland. Zum Auftakt am 15. Juni im Großen Saal führt der Berliner Gitarrist Manuel Göttsching sein legendäres Solowerk »E2–E4« (1981) auf. Anschließend lässt er in einem The Ash Ra Tempel Experience genannten Trio den Spirit der wegweisenden Elektronik-Band Ash Ra Tempel wieder aufleben, die er 1970 in Berlin mitbegründet hat. »Almost Human – A Triptych in 3D« heißt ein Projekt, das die Briten Martyn Ware, Will Gregory und Adrian Utley speziell für das »Elektronauten«-Festival kreieren. Die Federführung liegt bei Martyn Ware, dem Mitbegründer von The Human League und Heaven 17. Am letzten Festivaltag gibt es die überaus seltene Gelegenheit, die genialen Klangtüftler des Radiophonic Workshop aus England live zu erleben. 1958 von der BBC ins Leben gerufen, bestand die Aufgabe des Radiophonic Workshop lange Zeit allein darin, adäquate Klangwelten für futuristische Rundfunk- und Fernsehsendungen der BBC zu erfinden. Mit Morton Subotnick, Alec Empire und Lillevan tun sich schließlich drei Elektronik-Innovatoren unterschiedlicher Generationen und Genres aus den USA und aus Deutschland zusammen. Nachtkonzerte von Pan Daijing sowie Emptyset und ein umfangreiches Workshop-Programm unter kundiger Anleitung zu den Themen Ableton, Modulare Synthesizer und Loop-Musik runden das Programm ab. Der Vorverkauf läuft.

Am 12. Dezember 1981 schrieb der Gitarrist und Keyboarder Manuel Göttsching in seinem Roma Studio in Berlin-Schöneberg, ohne es zu ahnen, ein Stück Pop-Geschichte. Im Alleingang nahm der Mitbegründer der Band Ash Ra Tempel, damals 29 Jahre alt, das Album »E2–E4« auf. Der Titel war zugleich eine Verbeugung vor dem Roboter R2D2 aus »Star Wars«, vor der knappen Sprache der Programmierer und, wie die Cover-Abbildung offenbart, vor der klassischen Königsbauern-Eröffnung im Schach. Göttsching schuf knapp eine Stunde Musik aus warmen Synthesizer-Klängen zwischen Ambient, Minimal Music à la Steve Reich und einer Dosis Latin – trancy und doch überaus abwechslungsreich. In der zweiten Hälfte des Stücks krönt er die Synthesizer-Texturen mit einem grundentspannten, butterweich gespielten Gitarrensolo. Göttsching, kein besonderer Freund von Tanzmusik gleich welchen Genres, spielte nach eigener Aussage einfach das, was ihm gefiel. Das Album erschien erst 1984 und entwickelte sich zu seiner großen Überraschung zum Dancefloor-Hit in Trendsetter-Discotheken wie der Paradise Garage in New York. Im Laufe seines langen Musikerlebens hat Manuel Göttsching eine Fülle von Alben aufgenommen. »E2–E4« aber wurde sein Klassiker.

Mit Shags Chamberlain (Keyboards, Synthesizer) und Oren Ambarchi (Schlagzeug) tritt Göttsching seit 2015 bei ausgewählten Festival-Anlässen unter dem Bandnamen The Ash Ra Tempel Experience auf. Diese Besetzung bringt er auch in die Elbphilharmonie. Der Eröffnungsabend der »Elektronauten« bringt also das Beste aus den zwei Welten des »Göttfather« (»The Guardian«, UK) hintereinander auf die Bühne. (15. Juni, 19 Uhr, Großer Saal)

Für den Keyboarder Martyn Ware, 1956 in der Stahlarbeiterstadt Sheffield geboren und auch dort aufgewachsen, war Tanzbarkeit in seinem Synthie-Pop dagegen selbstverständlich ein wichtiges Kriterium. Exakt zur selben Zeit, als »E2–E4« entstand, hatte die von ihm mitbegründete Band The Human League mit »Don’t You Want Me« ihren ersten (und einzigen) Nummer-eins-Hit in den englischen Charts. Martyn Ware konnte vom kommerziellen Erfolg indes nicht profitieren, denn er hatte die Band 1980 verlassen. Seine musikalische Karriere setzte Ware mit dem Bandprojekt Heaven 17 fort, das er gemeinsam mit dem frühen Human-League-Mitstreiter Ian Craig Marsh aus der Taufe gehoben hatte.

Heaven 17 landeten mit »We Don’t Need That Fascist Groove Thing« einen hübschen Anti-Hit, dem der Boykott durch die BBC wegen einer auf den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan gemünzten Zeile nur gut tat. Ware hat in den folgenden Jahrzehnten sehr erfolgreich als Pop-Produzent gearbeitet, unter anderem für Tina Turner, Terence Trent d’Arby und Erasure, und sich als Filmmusik-Komponist einen Namen gemacht.

Beim »Elektronauten«-Festival tritt er in einem All-Star-Trio mit den beiden Elektropop-Koryphäen Will Gregory und Adrian Utley sowie dem Moog Ensemble auf. Will Gregory prägt seit Jahren mit seinen überwiegend analogen Synthesizern entscheidend den Sound beim Pop-Duo Goldfrapp und ist zugleich der Mastermind des Moog Ensemble, das im Stile etwa eines Klarinetten- oder Horn-Ensembles auf homophonen, also nur einstimmig spielbaren Instrumenten des Synthesizer-Erfinders Robert Moog gemeinsam polyphone Musik bis hin zu Bach spielt. Adrian Utley, von Haus aus Jazzgitarrist, ist Gründungsmitglied der eminent einflussreichen Triphop-Band Portishead. Das Stück »Almost Human– A Triptych in 3D«, das in Hamburg uraufgeführt wird, sei eine »experimentelle elektronische Komposition aus drei Teilen, von denen je einer von einem der drei Beteiligten geschrieben wird«, kündigt Martyn Ware an. Das Thema sei eine zeitgemäße Meditation darüber, was es bedeutet, menschlich zu sein. Dazu gehörten Einflüsse wie Künstliche Intelligenz, Transhumanismus, emotionale Intelligenz, Futurismus oder Klang-Schamanismus. (16. Juni, 20 Uhr, Großer Saal)

Die Avantgardisten mit der längsten Tradition im Line up dieses Festivals stammen aus London. Schließlich feiert der Radiophonic Workshop in diesem Jahr sein 60jähriges Bestehen. 40 Jahre lang, von 1958 bis 1998, gehörte der Radiophonic Workshop fest zur BBC. In einem eigenen, etwas labyrinthisch angelegten Studio durften und mussten die Damen und Herren insbesondere diejenigen Rundfunk- und später auch Fernsehsendungen der BBC, in denen es um Zukunft, Science fiction und Weltraum ging, mit möglichst sonderbaren, originellen und futuristischen Klängen untermalen. Generationen von Briten lieben etwa ihre Musik zur langlebigen Science-fiction-Serie »Doctor Who«. Einige der Musiker des Workshops sind nicht mehr die Allerjüngsten, mit Dick Mills ist sogar noch ein Gründungsmitglied aus dem Jahr 1958 unter ihnen. Doch der Radiophonic Workshop 2018, der als Sextett nach Hamburg kommt, bringt von Granular Synthesizern bis zur Bass-Ukulele, von analogen Oszillatoren bis zum Moog Theremin, von Synthesizern aller Art bis zum Vocoder nicht nur das vermutlich abgefahrenste Instrumentarium mit, das der Kleine Saal der Elbphilharmonie bislang gesehen hat. Die Studiotüftler von einst sind auch überaus ausgeschlafene Live-Performer, denen zuzusehen und zuzuhören das reine, helle Vergnügen ist. Wohl auch deshalb nennt der »Observer« den Radiophonic Workshop augenzwinkernd »The Electronic Buena Vista Social Club«, (17. Juni, 17.30 Uhr, Kleiner Saal)

Fast zwei Generationen sind Morton Subotnick und Alec Empire auseinander; Subotnick, Jahrgang 1933, gründete in den frühen 60er-Jahren das San Francisco Tape Music Center, wo er mit Ikonen wie Pauline Oliveiros auf die Jagd nach der jeweils neuesten Musik ging. Er arbeitete eng mit Don Buchla zusammen, einem Elektronik-Pionier, der einen intuitiv spielbaren, nicht auf Tastaturbedienung basierenden Synthesizer entwickelte, den Buchla. Unter Subotnicks vielgestaltigem Werk gilt insbesondere »Silver Apples of The Moon« (1967) als wegweisend. Alec Empire kam in den frühen 70er-Jahren in Westberlin zur Welt und wurde durch seine Band Atari Teenage Riot bekannt. »From Silver Apples to a Sky of Cloudless Sulphur, Revisited« nennt Subotnick das Programm aus eigenen Kompositionen quer durch die Jahrzehnte, die die beiden mal im Duett, mal solo interpretieren werden. Dritter im Bunde dieser kreativen Antipoden ist Lillevan, ein aus Irland stammender, schon seit Jahrzehnten in Berlin lebender bildender Künstler mit ausgeprägtem Hang zu elektronischen Medien. Er steuert zu den akustischen die visuellen Bildwelten bei. (17. Juni, 20.30 Uhr, Kleiner Saal)

Zur Late Night am Eröffnungsabend lockt die chinesische Performancekünstlerin Pan Daijing, die seit 2016 in Berlin lebt. Sie bringt unter anderem ihre audiovisuelle Show »Fist Piece« mit, die 2017 im Kraftwerk in Berlin ihre Premiere erlebte. Tanz, Bilder und Musik verschmelzen hier zu einer Feier des Weiblichen, bei der auch eine Opernsängerin eine Rolle spielt. (15. Juni, 22.30 Uhr, Kleiner Saal)

Das Duo Emptyset aus Bristol gestaltet die zweite Late Night. James Ginzburg und Paul Purgas arbeiten zwischen Sound und Vision, Performance und Installationskunst. Bei ihren Auftritten scheinen sie die Schallwellen des Klangs zu greifbarer Materie zu verdichten, das Hören wird zur ganzkörperlichen Erfahrung. Aufträge führten Emptyset etwa in die Tate Modern nach London, Performances in die Kunsthalle Zürich und zum Club transmediale Festival in Berlin. (16. Juni, 22.30 Uhr, Kleiner Saal)

Das Festival »Elektronauten« richtet seinen Fokus zwar überwiegend auf Klänge, die mit Synthesizern aus der vor-digitalen Ära und anderen Instrumenten geschaffen werden. Das schließt aber den Gebrauch modernster Technologie bei der Klangerzeugung keineswegs aus, schließlich sind Pop-Künstler nur in den seltensten Fällen Puristen. Für die Liebhaber von Synthesizern der ersten Stunde ist es dennoch von besonderem Reiz, dass sowohl die homophonen Erfindungen von Robert Moog als auch die von Don Buchla vertreten sind. In der populären Musik wurde der über eine dem Klavier nachgebildete Tastatur spielbare Mini-Moog (mit all den Rädchen und Filtern, die den Klang beeinflussen) rasch Standard. Doch Buchlas Modell, bei dem die Klanggestaltung auf einer Art frühem Touchpad erfolgt, besitzt seinen eigenen Charme und erfordert eine weniger mechanistische Spielweise als das handelsübliche Keyboard.

Das Workshop-Programm des Festivals nimmt die technischen Möglichkeiten einer Gegenwart ins Visier, in der die Tauglichkeit des Computers als Musikinstrument längst bewiesen ist. Mehrstündige Praxisworkshops am Wochenende bieten Einblicke in das Musikmachen mit der Soft- und Hardware Ableton, mit modularen Synthesizern sowie in die Loop-Musik. Technisch ist heute alles viel einfacher. Doch gute Musik machen auch damit nur diejenigen, denen es gelingt, individuelle, unverwechselbare künstlerische Wege zu finden. (Workshops 16. Juni, 10 – 18, 17. Juni, 10 – 16 Uhr, Kaistudio 1)

Ein Podiumsgespräch in englischer Sprache unter dem Titel At the Heart of Synthesizers:
60 Years of Electronic Music bringt viele der beim Festival spielenden Musiker zum verbalen Gedankenaustausch zusammen. (16. Juni, 18.30 Uhr, Kleiner Saal)

www.elbphilharmonie.de 

Mittwoch, 14. März 18
Diapason d'Or für die Parnassus CD Germanico in Germania
Das französische Fachmagazin Diapason hat in seiner März-Ausgabe die neu veröffentlichte Parassus CD Germanico in Germania (Oper von Nicola Antonio Porpora) mit einem Diapason d'Or ausgezeichnet.

Die Besetzung der eben ausgezeichneten CD:

Max Emanuel Cencic (Germanico)
Julia Lezhneva (Ersinda)
Dilyara Idrisova (Rosmonda)
Mary-Ellen Nesi (Arminio)
Juan Sancho (Segeste)
Hasnaa Bennani (Cecina)

Capella Cracoviensis (Orchester)
Jan Tomasz Adamus (Dirigent)
Decca Classics (CD Label)
Parnassus Arts Productions / Capella Cracoviensis (Produzenten)

Die Produktion Germanico in Germania wird konzertant wieder im Dezember 2018 auf Tour gehen.

www.parnassus.at

Mittwoch, 14. März 18
HOLIDAY ON ICE startet Vorverkauf für zur Jubiläumssaison: Freiburg & München
Das Original unter den Eisshows feiert in der kommenden Saison 75-jähriges Jubiläum – HOLIDAY ON ICE 2018/2019 mit neuer Show ATLANTIS u. a. in Freiburg und München – Vorverkauf für Jubiläumssaison gestartet
Vom 03. Januar bis 06. Januar 2019 gastiert HOLIDAY ON ICE in bayerischen Hauptstadt und präsentiert mit ATLANTIS eine Hommage an ein versunkenes Paradies. Der Cast aus 35 internationalen Profiläufern nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die mystischen Welten der Legende und fasziniert mit Eiskunstlauf, Tanz und Luftakrobatik auf Hochleistungsniveau. „Mit modernster Licht- und Installationstechnik kreieren wir eine Über- und Unterwasserwelt und schaffen so ein 360-Grad-Erlebnis für die Zuschauer“, so Robin Cousins, Creative Director und Choreograf. Atemberaubende Luftakrobatik, vierfache Sprünge und ein aus 30 Eiskunstläufern bestehendes Wheel, das wie ein glitzerndes Drehkreuz rückwärts rotiert, sind nur einige Highlights der Show.

Die weltweit beliebteste Eislaufshow hat ab sofort den Ticketvorverkauf für die Jubiläumssaison 2018/2019 eröffnet und erzählt vom 07. Februar bis 10. Februar 2019 die Legende von ATLANTIS in der SICK-ARENA in Freiburg. In den vergangenen fast 75 Jahren hat sich HOLIDAY ON ICE von einer klassischen Eisrevue zum Entertainment-Giganten entwickelt und fasziniert mit seinen Produktionen längst nicht mehr nur Eiskunstlauf-Liebhaber. Jedes Jahr zaubern die weltweit besten Kreativen neue, atemberaubende Inszenierungen aufs Eis und setzen mit spektakulärer Bühnenkunst das Können der internationalen Profiläufer und Akrobaten in Szene.

Mit der kommenden Saison feiert HOLIDAY ON ICE sein 75-jähriges Jubiläum und tourt mit der Erfolgsshow ATLANTIS sowie einer neuen Produktion vom 29. November 2018 bis 03. März 2019 durch 24 deutsche Städte und Wien. „Die Zuschauer erwarten von uns ein hohes Maß an Originalität sowie Eiskunstlauf und Live-Entertainment der Spitzenklasse – genau das haben wir mit der Show ATLANTIS gezeigt. Mit der folgenden Produktion streben wir das nächste Level an und geben der erfolgreichsten Eisshow der Welt eine völlig neue Dimension“, verrät Peter O’Keeffe, CEO von HOLIDAY ON ICE. Weitere Informationen zur NEUEN SHOW und ATLANTIS für die kommende Saison verkündet das Unternehmen im Frühjahr.
Vom 07. Februar bis 10. Februar 2019 gastiert HOLIDAY ON ICE in Freiburg und präsentiert mit ATLANTIS eine Hommage an ein versunkenes Paradies. Der Cast aus 35 internationalen Profiläufern nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die mystischen Welten der Legende und fasziniert mit Eiskunstlauf, Tanz und Luftakrobatik auf Hochleistungsniveau. „Mit modernster Licht- und Installationstechnik kreieren wir eine Über- und Unterwasserwelt und schaffen so ein 360-Grad-Erlebnis für die Zuschauer“, so Robin Cousins, Creative Director und Choreograf. Atemberaubende Luftakrobatik, vierfache Sprünge und ein aus 30 Eiskunstläufern bestehendes Wheel, das wie ein glitzerndes Drehkreuz rückwärts rotiert, sind nur einige Highlights der Show.
Zum Start in das Jubiläumsjahr hat HOLIDAY ON ICE ab sofort den Vorverkauf eröffnet. Alle Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist, können sich jetzt einen der begehrten Plätze sichern und sich auf die Spuren des weltbekannten Mythos Atlantis begeben.

Showzeiten für München
HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS
München - Olympiahalle
Do., 03.01.2019: 15:00 und 19:00 Uhr
Fr., 04.01.2019: 15:00 und 19:00 Uhr
Sa., 05.01.2019: 15:00 und 19:00 Uhr
So., 06.01.2019: 13:00 und 17:00 Uhr

Showzeiten für Freiburg
HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS
Freiburg – SICK-ARENA
Do., 07.02.2019: 19:00 Uhr
Fr., 08.02.2019: 19:00 Uhr
Sa., 09.02.2019: 13:00, 16:30 und 20:00 Uhr
So., 10.02.2019: 13:00 und 16:30 Uhr

Tickets und Infos zur Show: www.holidayonice.de
Ticket-Hotline 01805-4414 (€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min)
Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab 24,90 €* erhältlich. Für Kinder ab 14,90 €*.
* Alle angegebenen Preise sind Bruttopreise (zzgl. Fremdgebühren: 2 € für Service pro Ticket und 4,90 € Versand- bzw. 2,90 € Hinterlegungspauschale. Abweichungen möglich durch verschiedene Ticketsysteme.).

Mittwoch, 14. März 18
DER FALL GURLITT | Lesung mit Maurice Philip Remy in der Johannesberger AUBERGE de TEMPLE
Maurice Philip Remy, unter anderem bekannt durch seine enge Zusammenarbeit mit Guido Knopp, hat den Fall Gurlitt in jahrelanger Recherche aufgearbeitet, den kompletten Nachlass Hildebrand Gurlitts gesichtet und als Quelle herangezogen.
In seinem Buch präsentiert er seine Ergebnisse: Remy entwirft ein Generationen umspannendes Porträt einer Familie mit ihren Licht- und Schattenseiten. Der leidenschaftliche Kunsthändler Hildebrand Gurlitt war sicher kein Nazi und Kunsträuber. Der Vorwurf, er habe sich an der Not der jüdischen Mitbürger bereichert und Kunstwerke für Parteigrößen der NSDAP besorgt, ist mit Remys Buch nicht mehr aufrechtzuerhalten. In diesem Licht wird die Verfolgung seines Sohnes Cornelius Gurlitt durch die Behörden zu krassem Unrecht.
Remy weist auf der Basis der Ermittlungsakten nach, dass die Durchsuchung der Wohnung Gurlitts in Schwabing und die Beschlagnahmung der Sammlung rechtswidrig war. Und er zeigt auf, wie die Politik in Berlin diesen Skandal jahrelang verschleppt und verschwiegen hat, um von den eigenen Versäumnissen abzulenken.

Am 23.03.2018 liest Maurice Philip Remy in der Auberge de Temple aus seinem Buch „Der Fall Gurlitt“.
Eine angeregte Diskussion bei einem hinzu buchbaren gemeinsamen Dinner mit dem sympathischen Autor darf erwartet werden.
Maurice Philip Remy, geb. 1962 in München, ist Dokumentarfilmer und Sachbuchatuor. Er studierte Kommunikationswissenschaften und war als freier Journalist unter anderem für den Stern und die Zeit tätig. Viele Jahre arbeitete er eng mit Guido Knopp von der Redaktion Zeitgeschichte des ZDF zusammen. Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählt die sechsteilige Serie über den Holocaust, die er 2000 realisierte und die weltweit ausgestrahlt wurde.
Bekannt machten ihn aber auch Dokumentarserien und Bücher, beispielsweise über das Bernsteinzimmer, den "Mythos Rommel", die "Offiziere gegen Hitler", sowie das vielfach ausgezeichnete Drehbuch für den ARD-Spielfilm "Mogadischu". In seinen Arbeiten vertritt Remy auf der Basis akribischer Recherchen immer wieder auch unbequeme Thesen.

23. MÄRZ 2018 um 19.00 Uhr in der AUBERGE de TEMPLE  (Johannesberg, Bayern)
LESUNG UND DISKUSSION
Lesung: 15 €
Optional hinzubuchbar: 3-Gang-Menue: 45 € zuzüglich Getränke

Rechtzeitige Anmeldung wird empfohlen. Die Plätze sind stark begrenzt.
info@neues-vom-johannesberg.de Telefon: 06021 / 4395068
oder
info@auberge-de-temple.de Telefon: 06021/4548300

Mittwoch, 14. März 18
Zehn Jahre "Dein Song": Die Final-Show live bei KiKA
Der Höhepunkt des beliebten Nachwuchskomponisten-Wettbewerbs: Zum Abschluss der Jubiläumsstaffel von "Dein Song" zeigt KiKA am Freitag, 16. März 2018, 19.05 Uhr, die Entscheidung, wer "Songwriter des Jahres" 2018 wird. Acht junge Nachwuchskomponisten setzten sich in 16 Folgen gegen die starke Konkurrenz im Wettbewerb durch.

Dein Song
"Dein Song" Jury 2018: Ole Specht, Laith Al-Deen, Stefanie Heinzmann, Martin Haas
© ZDF und Andrea Enderlein

Die Finalisten hatten die Möglichkeit, mit Hilfe prominenter Musikpaten ihren eigenen Song zu perfektionieren und professionell zu produzieren. Im großen Live-Finale präsentieren sie ihre Komposition gemeinsam mit den Paten auf der "Dein Song"-Bühne – in diesem Jahr mit Matthias Schweighöfer, Wincent Weiss, Alexander Klaws, Gil Ofarim, Dellé, Leslie Clio, Aura und die "Die Lochis". Dabei sind zudem ehemalige Sieger aus zehn Jahren "Dein Song" und als Gaststar der 18-jährige Songwriter Mike Singer.

Die Moderatoren Johanna Klum und Bürger Lars Dietrich führen erneut durch die Show. Die Jury mit Sängerin Stefanie Heinzmann, Sänger und Songwriter Laith Al-Deen, Musikproduzent Martin Haas und "Tonbandgerät"-Frontmann Ole Specht gibt am Finalabend lediglich ihre Experten-Meinung ab: Die Gewinnerin oder den Gewinner des Titels "Songwriter des Jahres" 2018 küren die KiKA-Zuschauer exklusiv per Telefon-Voting.

www.kika.de

Mittwoch, 14. März 18
„Industrie-Kultur“ ist Motto des Kultursommer Rheinland-Pfalz 2018
Um die letzten 200 Jahre unserer Geschichte, vom Beginn der Industrialisierung bis heute, wird es gehen beim 27. Kultursommer Rheinland-Pfalz. Kulturminister Wolf hat gestern in Mainz einen Einblick in das Programm zum Motto „Industrie-Kultur“ gegeben.

Es sind über 200 ganz unterschiedliche Kulturprojekte im ganzen Land, die von Mai bis Oktober im Rahmen des Kultursommers stattfinden. Viele nutzen ehemalige oder noch aktive Industriebauten oder beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten und Auswirkungen der Industrialisierung – von den aktuellen Jubilaren Marx und Raiffeisen bis hin zum Entstehen der modernen Demokratie.

„Damit spinnen wir den Faden der Fragen nach unserer Herkunft, dem Entstehen und der Wandlung unserer Identitäten weiter, den wir aus Anlass des Fünfhundert-Jahre-Jubiläums der Reformation im vergangenen Jahr aufgenommen haben.“, so Wolf, „2019 werden wir diese Fragestellung zu Ende bringen, wenn das Kultursommer-Motto ‚Heimat(en)‘ lauten wird.“

Offiziell eröffnet wird der Kultursommer 2018 bereits am letzten Aprilwochen-ende in Neuwied. Von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, ehemals Bürgermeister von Neuwied-Heddesdorf, stammt der Satz „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“. Unter diesem Motto steht das dreitägige Kulturfest, das Einheimische und Gäste zum Genießen und zum Mitmachen einlädt. Und wenn Anfang Mai in Trier die großen Ausstellungen zu Karl Marx starten, beginnen auch die zahlreichen Veranstaltungen des Rahmenprogramms, von denen mehrere durch den Kultursommer ermöglicht wurden, darunter eine „Karl Marx-Revue“ und die Ausstellung „Geld.Rausch“ in der TUFA Trier und die „Illuminale“ in den Kaiserthermen.

Die Demokratisierung unserer Gesellschaft ging ebenfalls mit der Industrialisierung einher. So sind auch „HAMBACH! — SpielZug“ (in Anlehnung an das Hambacher Fest 1832) und das neue Stück des Chawwerusch Theaters „Kleine Frau - was nun?“ Projekte zum Kultursommer-Motto.

Industriebauten wie die Sayner Hütte, das kulturWERKwissen oder der Stöffelpark im Norden; die Kammgarn in Kaiserslautern, die Alte Post in Pirmasens und das Blochzentrum Ludwigshafen im Süden und Westen; die TUFA Trier und die ehemalige Glockengießerei Saarburg im Westen; und mittendrin die Kunsthalle Mainz und die Idar-Obersteiner Fabrik Jakob Bengel sind einige der Spielorte von Kultursommer-Projekten. Diese und weitere Beispiele aus dem Programm 2018 stellt die Broschüre „Industrie-Kultur“ vor, die – frischgedruckt – in Kürze an vielen Stellen im ganzen Land ausliegen wird oder beim Kultursommer bestellt werden kann.

Eine weitere Publikation ist wieder in Kooperation mit der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und der Generaldirektion Kulturelles Erbe entstanden und wurde in der letzten Woche auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vorgestellt: Das Magazin „Gastlandschaften“ informiert über Wissenswertes zur „Industrie-Kultur“ und besuchenswerte Orte, Austellungen und Veranstaltungen, viele von Ihnen natürlich auch Teil des Kultursommers, wie die bekannten großen Festivals von den Nibelungen Festspielen bis zum Mosel Musikfestival, vom Eifel Literaturfestival bis zu Enjoy Jazz.

Auch die Volkshochschulen des Landes begleiten das Kultursommer-Motto mit Vorträgen, Workshops, Exkursionen und Seminaren; sie haben dazu ebenfalls eine eigene Broschüre veröffentlicht.

Mehrere Kultursommer-Projekte in Stadt und Land feiern in diesem Jahr große und kleine Jubiläen, darunter jeweils 20 Jahre inklusives Festival „Grenzenlos Kultur“ und „No Strings Attached – Figurentheater und mehr!“ sowie 10 Jahre „Internationales Performance Festival“ in Mainz, 25 Jahre „Kunstparcours Schönecken/Eifel“, die 20ste Ausgabe von „Enjoy Jazz“ und zum 10. Mal – im 2jährigen Rhythmus – das „Spiegelzeltfestival“ in Altenkirchen/WW. Ein neues Festival ist auch dabei: Simmern5 präsentiert fünf Kulturschaffende, die als junge Menschen den Hunsrück verließen und nun als erfolgreiche Künstle-rinnen und Künstler wieder in die Heimat zurückkehren: Dorothee Oberlinger, Andreas und Christoph Spering, Dan Zerfaß und Edgar Reitz.

Der Minister dankte allen Mitwirkenden und ihren Unterstützern und betonte: „Ich finde es beeindruckend, dass es der Kulturszene des Landes auch nach 27 Jahren Kultursommer Rheinland-Pfalz immer noch gelingt, Bewährtes fortzuführen und weiterzuentwickeln, Neues zu entwickeln, auf Veränderungen zu reagieren – und sich aus immer neuen Perspektiven mit unterschiedlichen Themen auseinander zu setzen.“

www.kultursommer.de

Mittwoch, 14. März 18
DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL: Der Originalfilm in strahlendem Kinoformat und mit großem Orchester
Am 11. Dezember 2018 in der Alten Oper Frankfurt
Am 23. Dezember 2018 im Rosengarten Mannheim
Für viele Menschen gehört der Film Drei Haselnüsse für Aschenbrödel zu Weihnachten wie Kerzenlicht und Tannenbaum. Zum Weihnachtsfest 2018 wird das romantische Filmmeisterwerk aus dem Jahr 1973 mit Karel Svobodas traumhafter Musik wieder auf ganz besondere Weise gezeigt: in Kinoformat und mit Orchesterbegleitung.
Ein großes Symphonieorchester bringt unter der Leitung eines international renommierten Dirigenten die unverwechselbaren Melodien live und einzigartig zu Gehör, während der Film auf einer Großleinwand zu sehen ist. Zu erleben ist das Filmkonzert am 11. Dezember 2018
in der Alten Oper Frankfurt mit der Neuen Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Helmut Imig und ebenfalls am 23. Dezember 2018 im Rosengarten Mannheim mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter der Leitung von Jens Troester.

Es war einmal…
Ein kluges und wunderschönes Mädchen lebt, unter der Aufsicht der strengen Stiefmutter, als niedrigste Magd auf dem Gutshof ihres toten Vaters. Als sie sich in den schönen Prinzen verliebt, nimmt sie ihr Schicksal in die eigene Hand. Sie folgt dem Ruf ihres Herzens und eine der schönsten Liebesgeschichten Europas nimmt ihren Lauf. Allen Intrigen der Stiefmutter zum Trotz und mit der Hilfe dreier Nüsse gewinnt sie das Herz des Prinzen. Aschenbrödel, Aschenputtel, Cinderella: Die Bearbeitungen in Literatur, Oper und Film sind so zahlreich wie vielfältig. In den frühen 1970er-Jahren produzierten Filmschaffende in der Tschechoslowakei und in der Deutschen Demokratischen Republik eine weitere Filmfassung der bekannten Motive. Unter dem Titel Drei Haselnüsse für Aschenbrödel entstand nach der gleichnamigen Erzählung der tschechischen Schriftstellerin und Märchensammlerin Božena Nemcová jener Film, der nun schon lange Kultstatus erreicht hat.
Die bezwingend unschuldige, zauberhafte Musik Karel Svobodas Hauptzutat in diesem filmischen Zaubertrank ist die Musik, ohne die Aschenbrödels Ausritte durch die herrlichen Landschaften und die festlichen Bälle am Hofe des Königs nur halb so schön wären. Und sie begründete den Ruhm ihres Komponisten. Karel Svoboda erhielt in Tschechien die diamantene Schallplatte für insgesamt mehr als zehn Millionen verkaufte Tonträger. Schon kurz nach seinem Aschenbrödel-Soundtrack bekam er erste Aufträge aus dem Westen, und seine Titelmelodien für Zeichentrickfilme wie Die Biene Maja, Wickie oder Nils Holgersson sind allesamt aus dem Kollektivgedächtnis kaum mehr wegzudenken. Eine aber scheint sie alle zu überflügeln und bei vielen Menschen auf direktem Wege Glücksgefühle hervorzurufen: Jene Melodie, zu der die Prinzessin auf ihrem Schimmel durch den Schnee ins Glück jagt.
Für dieses Filmkonzert wurde Karel Svobodas Partitur sorgfältig rekonstruiert. Die charakteristischen musikalischen Farben und Feinheiten bleiben unverändert: der eigenwillige und doch kindlich reine Gesang von Aschenbrödel, die funkelnden Arpeggien des Cembalos, die eleganten Linien der Holzbläser und die majestätischen Fanfaren der Blechbläser. Und mehr noch: Die Musik erschafft eine lyrische Atmosphäre und einen bezwingenden Kommentar zu der ewigen Suche nach Liebe, Glück und Zauberei.
Großer Klang für großes Kino Für diesen zauberhaften Klang sorgt die Neue Philharmonie Westfalen unter der musikalischen Leitung von Helmut Imig in der Alten Oper Frankfurt und die Württembergische Philharmonie Reutlingen unter der Leitung des renommierten Dirigenten Jens Troester im Rosengarten Mannheim. Die Musiker des Orchesters bestechen durch eine versierte Spieltechnik, die jeden einzelnen Bogenstrich, jeden Paukenschlag präzise auf die Leinwand abzustimmen versteht. Bei Drei Haselnüsse für Aschenbrödel entfalten sie den Zauber von Karl Svobodas romantischem Meisterwerk zu vollem Glanz.

Der Vorverkauf läuft!

11.12.2018 – 19.30 Uhr
Frankfurt, Alte Oper
Neue Philharmonie Westfalen
Dirigent: Helmut Imig ?

23.12.2018 – 19.00 Uhr
Mannheim, Rosengarten
Württembergische Philharmonie Reutlingen
Dirigent: Jens Troester

www.bb-promotion.com 

Mittwoch, 14. März 18
Rufus Wainwright in Augsburg ~ Ein Popstar macht Oper 
After-Show-Talk mit Rufus Wainwright am 27. März 2018 im Anschluss an die Vorstellung von »Prima Donna«.
Seit über 20 Jahren tourt der kanadisch-amerikanische Singer-Songwriter Rufus Wainwright mit Soloprogrammen um die Welt. Seine Studioalben sind hochdotiert, 2007 wurde er für den Grammy nominiert. Er arbeitete mit Sting, Robbie Williams und Elton John, der ihn als den »besten Songwriter unserer Zeit« bezeichnete.
Wainwright ist ein musikalischer Querdenker, einer, der nichts von Schubladendenken hält. Er schwärmt von Verdi als »ultimativen Opernkomponisten« und betrachtet seine eigene Opernarbeit als das »Sahnehäubchen« seiner Karriere.

Anlässlich der Deutschen Erstaufführung seiner Erstlingsoper »Prima Donna« kommt Rufus Wainwright am 27. März 2018 persönlich nach Augsburg. Das Theater Augsburg nutzt die einmalige Gelegenheit zum After-Show-Talk. Iris Steiner und Richard Goerlich sprechen mit dem schillernden Superstar, der mit seinen Popsongs zum Weltstar wurde und von sich behauptet, dass die Oper »ihn gefunden hat, nicht umgekehrt«.

Iris Steiner
Herausgeberin des Opernmagazins ORPHEUS, 2008 – 2010 Kulturkoordinatorin der Stadt Augsburg und halb studierte Pianistin mit irreversiblem Faible für genreübergreifende musikalische Professionalität. Spätestens seit dem persönlichen Interview mit Rufus Wainwright vor zwei Monaten in New York völlig überzeugt von der absoluten Wirkung seiner Musik – ob »U« oder »E«.

Richard Goerlich
Pressesprecher der Stadt Augsburg und pers. Referent des OB, ehemaliger Punksänger, 2008 – 2012 Popkulturbeauftragter der Stadt Augsburg, wandelnder Popreferenzkosmos und selbstverständlich Rufus Wainwright-Afficionado.

27.3.2018 | martini-Park
19:00 Uhr: Einführung  (Foyer martini-Park)
19:30 Uhr: »Prima Donna« Oper von Rufus Wainwright  (Bühne martini-Park)
Im Anschluss an die Vorstellung: After-Show-Talk mit dem Komponisten Rufus Wainwright
Moderation: Iris Steiner und Richard Goerlich (Foyer martini-Park)

www.theater-augsburg.de

Mittwoch, 14. März 18
Deutsche Erstaufführung von Calixto Bieitos »Tannhäuser« an der Oper Leipzig
(lifePR) Am Samstag, 17. März 2018, 18 Uhr feiert Richard Wagners »Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg«, eine Koproduktion der Opera Vlaanderen und des Teatro La Fenice di Venezia in der Regie von Calixto Bieito, ihre Deutschland-Premiere. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Intendanten und Generalmusikdirektors der Oper Leipzig, Prof. Ulf Schirmer.


Oper Leipzig Tannhäuser Premiere 17.03.2018
©Tom Schulze

Der katalanische Regisseur Calixto Bieito durchmisst in seiner Inszenierung das Spannungsfeld von menschlicher Triebnatur und gesellschaftlicher Konvention. Der Minnesänger Tannhäuser, gefangen zwischen Realität und Illusion, verzehrt sich in seinem Drang nach künstlerischer Freiheit, die ihm aber durch soziale Zwänge verwehrt bleibt. Bieito greift dabei die Grundidee Richard Wagners auf, wonach der Künstler gegen das starre, der menschlichen Natur zuwiderlaufende Konventionskorsett einer seelenlos gewordenen Gesellschaft aufbegehrt. Seine Inszenierung wurde nach ihrem großen Erfolg in Gent und Antwerpen in der Spielzeit 2015/2016 im vergangenen Jahr auch in Venedig und Bern zur Aufführung gebracht. Bieitos langjährige künstlerische Partner Rebecca Ringst und Ingo Krügler gestalten Bühne und Kostüme.

Für die Titelpartie konnte Burkhard Fritz engagiert werden, der bei der Premiere in Gent sein gefeiertes Tannhäuser-Debüt gab. Der gebürtige Hamburger zählt heute nicht nur zu den international gefragtesten jugendlichen Heldentenören, sondern konnte sich auch mit großem Erfolg im italienischen und französischen Fach etablieren. Die Rolle der Elisabeth übernimmt mit der schwedischen Sopranistin Elisabet Strid ein gern gesehener Gast an der Oper Leipzig. Zuletzt stand sie in Leipzig als Salome auf der Bühne. Kathrin Göring vom Ensemble der Oper Leipzig feiert ihr szenisches Debüt als Venus. Mathias Hausmann wird als Wolfram von Eschenbach zu erleben sein. Für die Choreinstudierung zeichnet der neue Chordirektor der Oper Leipzig, Thomas Eitler-de Lint, verantwortlich.

Im Venusberg lockt eine Welt der Sinnesfreuden und Fleischeslust, auf der Wartburg offenbart sich Tannhäuser das Ideal der reinen Minne. Heimat und Halt findet er jedoch in keiner der beiden Sphären. Zum Eklat kommt es beim Sängerkrieg auf der Wartburg, als der Minnesänger der fleischlichen Lust huldigt, indem er das wahre Wesen der Liebe mit sinnlichem Genuss im Venusberg beschreibt – ein Tabubruch! Im letzten Moment wirft sich Elisabeth der wütenden Menge entgegen und erfleht für ihren Geliebten die Chance, sein Seelenheil auf einer Wallfahrt nach Rom wiedererlangen zu dürfen. Doch aus der heiligen Stadt kehrt Tannhäuser jeglicher Illusion beraubt zurück und muss zudem erfahren, dass Elisabeth für ihn in den Tod gegangen ist. Besteht für den Unseligen noch Hoffnung auf Gnade?

Restkarten (61 €- 83 €) gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel. 0341-12 61 261 (Mo- Sa 10-19 Uhr), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de.

Dienstag, 13. März 18
Blondiläum: 27 Jahre Best of Guido Cantz
Kann‘s was Schöneres geben: Deutschlands Vollblond-Entertainer schickt sein Jubiläumsprogramm mit Höhepunkten aus über 25 plus zwei Jahren Comedy-Karriere in die Verlängerung
Der Cantz, der kann‘s einfach nicht lassen – sein Publikum zu begeistern. Weil sein „Blondiläum“ so sagenhafte Erfolge feiert, setzt er die Jubiläumstour einfach fort und legt noch einen drauf! 25 Jahre plus 2: So lange treibt Guido Cantz seinen Fans die Lachtränen in die Augen. Wenn das kein Grund zum (Weiter-)Feiern ist. Das „Blondiläum“ bringt Highlights aus „Cantz schön frech“, „Ich will ein Kind von Dir“, „Cantz schön clever“ und mehr auf die Bühne.
Für sein Jubiläumsprogramm lässt Guido Cantz 25 Jahre plus 2 im Dienste des Humors Revue passieren und präsentiert pures Comedy-Gold aus seinem reichen Erfahrungsschatz. Seit er 1991 anfing, als Redner im Kölner Karneval die Bühne unsicher zu machen, hat seine Comedy-Karriere rasant Fahrt aufgenommen. 1997 ist er erblondet, und der Platinschopf wurde zu seinem Markenzeichen.
Cantz reizte die Lachmuskeln der Zuschauer in TV-Produktionen wie „Genial daneben“, „Quatsch Comedy Club“ und zahlreichen Kabarettsendungen. Seit 2010 begeistert er als Moderator der großen ARD Samstagabendshow „Verstehen Sie Spaß?“ ein Millionen-Publikum. Darüber hinaus brilliert Guido Cantz als schlagfertiger Gastgeber der SWR Mundart-Comedy „Verstehen Sie was?“. Mit der ARD Vorabend Sendung „Flieg mit mir!“ lieferte Guido Cantz ein lockeres Mashup aus Datingshow und Reisequiz, in dem er Singles um Geld, Glück und exotische Reisen quizzen ließ.
Seit 2006 setzt Guido Cantz komödiantische Glanzlichter mit seinen Solo-Programmen. Und mit Büchern wie „Cantz nah am Ball“, „Cantz schön clever“ und „Wo ist der Witz?“ bringt er seine Fans nachhaltig zum Schmunzeln und Lachen. Der Mann ist ein komödiantisches Multitalent. In seinen Shows trägt er eigene Songs vor und begleitet sich selbst am Klavier. Auf Musik, Gesang und ein Gag-Feuerwerk vom Feinsten können sich die Besucher der „Blondiläum“-Tour gefasst machen.

www.guidocantz.de

Dienstag, 13. März 18
Jordan Rudess am 13.04.2018 im Club Jahrhunderthalle
Ausnahme-Keyboarder und Multi-Instrumentalist JORDAN RUDESS, Mitglied der mehrfach Platin-ausgezeichneten und GRAMMY-nominierten
Band, DREAM THEATER, führt im März und April 2018 sein Publikum in ausgewählten „intimen“ Venues durch seine ganz persönliche musikalische
Reise: FROM BACH TO ROCK. Bei seinen Konzerten wird Jordan das Publikum aus den Tiefen der traditionellen Musik bis hin zu den äußeren Grenzen des heute elektronisch machbaren Musikkosmos mitnehmen. Dabei wird er die überwiegend klassischen musikalischen Stile, die ihn seit frühester Jugend bis heute beeinflussten, in sein Programm einbauen und dem Publikum seine musikalische Reise auch erzählerisch erklären. Jordan Rudess wird von der Presse als Musiker umjubelt: So schreibt das KEYBOARD MAGAZINE: “Calling Jordan Rudess a legend is an understatement” (Jordann Rudess eine Legende zu nennen wäre eine Untertreibung) und das Music Radar Magazine wählte ihn zum besten Keyboarder aller Zeiten.

Rudess studierte an der weltberühmten Juilliard School of Music, wo er im Alter von neun Jahren schon als Wunderkind bezeichnet wurde. Bereits 1994 wählten die Leser des Keyboard Magazine ihn zum bestenMarkenzeichen und trat damit die Nachfolge von Keith Emerson und Rick Wakeman an. Neben seinem Mitwirken bei Dream Theater spielte er auch mit David Bowie, Jan Hammer, Enrique Iglesias, the Paul Winter Consort, Annie Haslam, LMR, seinem Zweitprojekt mit Tony Levin und Marco Minneman, Liquid Tension Experiment, Steven Wilson, Aviv Geffen, the Dixie Dregs, Rod Morgenstein, sowie Tony Williams. Jordans Interesse an hochmodernen Keyboard-Controllern und Musik-Apps ist ein weiterer Bereich seiner Karriere, in dem er erfolgreich ist.
Jordan besitzt die erfolgreiche App-Entwicklungsfirma Wizdom Music, die preisgekrönte Apps wie MorphWiz, SampleWiz und Geo Synthesizer
entwickelt hat. Die neueste App von Wizdom Music, GeoShred, entstand in Zusammenarbeit mit moForte, Gründungsmitgliedern des Sondius-Teams der Stanford University.

13.04.2018 Frankfurt/M – Jahrhunderthalle Club
Tickets gibt es unter: www.wiv-ticket-shop.com 

www.wiventertainment.de  / www.jahrhunderthalle.de  

Samstag, 10. März 18
Theater Augsburg stellte in Berlin das Fugger-Musical »Herz aus Gold« vor
Bei einem Pressegespräch in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin anlässlich des Fugger-Musicals »Herz aus Gold« informierten gestern Intendant André Bücker, Vertreter aus Tourismus und Stadtpolitik sowie Angehörige der Fugger-Familie über die Weltpremiere des Musicals am 30. Juni auf der Augsburger Freilichtbühne am Roten Tor.

Herz aus Gold
Thomas Weitzel – Kulturreferent der Stadt Augsburg, André Bücker – Intendant des Theater Augsburg, Götz Beck – Tourismusdirektor, Geschäftsführer Regio Augsburg Tourismus, Astrid Gabler – Sprecherin des Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Familienseniorats, Holger Hauer – Regisseur »Herz aus Gold«, Stephan Kanyar – Komponist »Herz aus Gold«
© FOTAC Bild, Wolf Georg Kirst

Die Redner betonten dabei die historische Dimension des Open-Air-Events für Augsburg sowie die überregionale Bedeutung des Werkes für die Fuggerstadt. Spannende Details zur Uraufführung von »Herz aus Gold« wussten auch Komponist Stephan Kanyar, Texter Andreas Hillger, Hauptdarsteller Chris Murray (Jakob Fugger) und Regisseur Holger Hauer zu berichten. Die Uraufführung »Herz aus Gold« wird zwischen dem 30. Juni und 28. Juli 2018 in 21 Vorstellungen auf der größten Freilichtbühne Süddeutschlands zu erleben sein.

Zwei exklusive Songs aus dem Musical finden sich unter www.theater-augsburg.de/herz_aus_gold.

Herz aus Gold
André Bücker – Intendant des Theater Augsburg, Götz Beck – Tourismusdirektor Augsburg, Astrid Gabler – Sprecherin des Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Familienseniorats, Holger Hauer – Regisseur »Herz aus Gold«, Chris Murray – Jakob Fugger in »Herz aus Gold«
© FOTAC Bild, Wolf Georg Kirst

Das Musical:
Augsburg, die Fugger-Stadt. Ihr Name ist untrennbar mit der Kaufmannsfamilie verbunden, die die Entwicklung der Stadt geprägt hat wie keine andere. 2018 kehrt Jakob Fugger mit »Herz aus Gold« zurück nach Augsburg. In einem Mix aus historischer Wahrheit, Dichtung und Liebesgeschichte erzählen Stephan Kanyar und Andreas Hillger das Leben eines außergewöhnlichen Mannes, der Visionäres geschaffen hat. Er baute die Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung der Welt, und war neben den Medici in Italien der erste Bürger, der an der Schwelle zur Neuzeit seine Träume von Reichtum, Glanz und Glorie umzusetzen wagte. Er begründete damit nicht nur den globalen Kapitalismus, sondern schuf auch den modernen »Self Made Man«. Und er machte Augsburg zu einer blühenden Metropole, was sich bis heute in der Architektur der Stadt spiegelt. Zwischen Kurie und Kaiser, zwischen Kaufleuten und Künstlern gilt es, nach den Spuren von Jakob Fugger und seiner Familie zu suchen: Hatte der Kaufmann wirklich ein Herz aus Gold? Antworten gibt es diesen Sommer, am Ende einer Zeitreise in die glorreiche Vergangenheit Augsburgs.

Das Fugger-Musical »Herz aus Gold« eröffnet am 30. Juni 2018 die Open-Air-Saison am Roten Tor: eine Weltpremiere auf einer der größten Freilichtbühnen Deutschlands. In einem Mix aus historischer Wahrheit, Dichtung und Liebesgeschichte erzählt das Musical vom Leben Jakob Fuggers, einem außergewöhnlichen Mann, der Visionäres geschaffen hat. Jakob Fugger, 1459 in Augsburg geboren, war zwischen etwa 1495 und 1525 der bedeutendste Kaufmann und Bankier Europas. Er ging als erster »Global Player« und als reichster Mann seiner Zeit in die Geschichte ein.

»Herz aus Gold« (UA) – Das Fugger-Musical
Premiere: 30.6.2018 20:30 (Freilichtbühne am Roten Tor)

Komposition: Stephan Kanyar
Textbuch & Gesangstexte: Andreas Hillger
Musikalische Leitung: Domonkos Héja
Inszenierung: Holger Hauer
Bühnenbild: Karel Spanhak
Kostüme: Sven Bindseil
Einstudierung der Chöre: Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek
Choreografie: Ricardo Fernando

In den Hauptrolleng:

Jakob Fugger: Chris Murray
Sibylla: Roberta Valentini
Welser: Holger Hauer

Orchester Augsburger Philharmoniker
Chor Opernchor des Theater Augsburg
Ballett Ballett Augsburg


Karten für alle Vorstellungen sind beim Besucherservice in der Bürger- und Tourist-Information am Rathausplatz 1, 86150 Augsburg sowie online unter www.theater-augsburg.de erhältlich.

Samstag, 10. März 18
Osterzeit ist Geschenkezeit: Osterangebot im Hessischen Staatstheater Wiesbaden
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden bietet den Besucherinnen und Besuchern zu Ostern »Überraschungen im Theater-Osterei« an.
In den Theater-Ostereiern, die es für 15 Euro an der Theaterkasse im Großen Haus und auf dem Wiesbadener Ostermarkt am Samstag, den 17. März 2018 (Ort: Schützenhofstraße, Ecke Langgasse) zu kaufen gibt, sind zwei Tickets einer höheren Preisgruppe für eine Veranstaltung bis zum Ende der Spielzeit am Hessischen Staatstheater Wiesbaden enthalten. Für welche Vorstellung die Tickets gelten, bleibt eine Überraschung.
Die Theater-Ostereier sind ab sofort erhältlich, so lange der Vorrat reicht. Der Umtausch ist ausgeschlossen.

www.staatstheater-wiesbaden.de

Samstag, 10. März 18
Christopher Ward wird Aachens neuer Generalmusikdirektor
Der Aachener Stadtrat hat am Mittwochabend in seiner Sitzung Christopher Ward einstimmig zum neuen Aachener Generalmusikdirektor gewählt. Susanne Schwier, städtische Beigeordnete für Kultur, sagte zur Wahl: „Ich bin sehr glücklich, dass wir Christopher Ward als neuen GMD in unserer Stadt begrüßen können. Nach einem sehr intensiven Auswahlprozess haben wir uns in der Findungskommission gemeinschaftlich auf diesen vielversprechenden Kandidaten verständigt. Herr Ward wird eine große Bereicherung für unser Kulturleben sein, er wird neue Impulse geben und Akzente setzen. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit ihm.“

Eigene innovative Vorstellungen
Ward strebt als Dirigent nach einer künstlerischen Freiheit, die es ihm erlaubt, seine eigenen, innovativen Vorstellungen zu verwirklichen. Diese Einstellung nährt nicht nur seine Leidenschaft für zeitgenössische Musik, sondern prägt auch maßgeblich seine moderne Lesart des Repertoires.

Der neue Aachener GMD, 1980 in London geboren, studierte an der Oxford University und der Guildhall School of Music and Drama. 2003 wurde Christopher Ward Stipendiat an der Scottish Opera und der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow. Er wurde Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, bevor er 2005 als Kapellmeister und Solorepetitor ans Staatstheater Kassel wechselte. Während dieser Zeit assistierte Ward Sir Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern, zuerst in Aix-en-Provence, dann in Berlin und Salzburg.

An der Seite von Kent Nagano
2009 wurde Christopher Ward an der Bayerischen Staatsoper Kapellmeister und Assistent von Kent Nagano. Er übernahm die musikalische Leitung zahlreicher Neuproduktionen. Er leitete sowohl Konzerte des Staatsorchesters als auch der Orchesterakademie, der Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und der Mailänder Scala sowie der Jungen Münchner Philharmonie.

Seit 2014 ist Christopher Ward 1. Kapellmeister am Saarländischen Staatstheater. Er gastierte unter anderem an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper am Rhein, der Komischen Oper Berlin, Oper Graz, dem Salzburger Landestheater, Prager Nationaloper, dem Musiktheater im Revier, dem Staatstheater Mainz, den Staatstheatern Darmstadt und Braunschweig, am Slowakischen Nationaltheater Bratislava, am Theater Bremen, bei den Münchner Opernfestspielen sowie beim Internationalen Musikfestival “Prager Frühling”.

Am 1. August startet Ward in Aachen
Außerdem leitete Ward Konzerte mit den Bremer Philharmonikern, dem Staatsorchester Braunschweig, den Brandenburger Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus, der Neuen Lausitzer Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera und der Jungen Münchner Philharmonie. In diesem Jahr erscheint eine CD-Einspielung von Schrekers Orchestermusik mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Christopher Ward wird seine Arbeit als Aachener Generalmusikdirektor am 1. August antreten. Er ist der Nachfolger von Kazem Abdullah, der das Aachener Sinfonieorchester fünf Jahre lang bis Mitte 2017 geleitet hat.

www.theater-aachen.de

Samstag, 10. März 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (BR) kommt am Sonntag, 11. März 2018, um 23.05 Uhr im Ersten.
Die geplanten Themen:

Vorbei? War´s das mit der Sozialdemokratie?
„ttt" diskutiert Krise und Bruchstellen der Sozialdemokratischen Bewegung und ihren Niedergang in Europa mit den Künstlern Claus Peymann und Klaus Staeck, sowie mit den Politikern Daniel Cohn-Bendit und Kevin Kühnert.

Zeit der Zauberer
Mit der allumfassenden Dominanz der Wissenschaft Anfang des 20. Jahrhunderts, erging es der Philosophie, wie es der Malerei mit dem Aufkommen der Fotografie erging - sie musste sich selbst auf neue Weise erfinden. Der derzeit interessanteste Vermittler von Philosophie, Wolfram Eilenberger, hat jetzt ein grandioses Buch vorgelegt, über die 10 spannenden Jahre der Philosophie zwischen 1919-1929, als Martin Heidegger ein wilder Skifahrer, Walter Benjamin eine Barfly und Ludwig Wittgenstein ein stocksteifer Milliardär waren - und abgesehen davon, das Denken völlig neu erfunden haben.

Joan Baez
Im Januar ist die Bürgerrechtlerin und Pazifistin 77 geworden, im März kommt ihre neue Platte „Whistle Down the Wind": Wir sind sehr gespannt, wie Joan Baez ihr eigenes Leben und die aktuelle Welt- und Kunstlage beurteilt.

Zwei Herren im Anzug
Ist das autobiographisch? Die beliebteste (beim Publikum) Frage bei Lesungen, stellt sich bei Bierbichler nicht. Er kann nicht anders, als aus seiner persönlichen Erfahrung zu schöpfen. „Zwei Herren im Anzug" ist die von ihm selbst verfilmte Version seines Romans „Mittelreich". Ein hochinteressantes Stück Zeitgeschichte, gespiegelt in einer Familiengeschichte. Sepp Bierbichler im exklusiven „ttt"-Interview zu seinem neuesten Kunststück.

www.DasErste.de/ttt

Samstag, 10. März 18
Bühnenverein zu Frauen in Führungspositionen
Kulturwandel in Theatern und Orchestern aktiv gestalten - Arbeitsgruppe des Bühnenvereins zu Geschlechtergerechtigkeit und Frauen in Führungspositionen hat getagt

Am 6. März 2018 hat sich in Berlin eine Arbeitsgruppe des Deutschen Bühnenvereins zu den Themen Geschlechtergerechtigkeit und Frauen in Führungspositionen getroffen. VertreterInnen der Leitungsebenen von Theatern und Orchestern sowie von Rechtsträgern haben zusammen mit Vorstand und Präsidiumsmitgliedern des Deutschen Bühnenvereins über Konsequenzen aus der Missbrauchs- und Strukturdebatte diskutiert. Die Arbeitsgruppe beschäftigte sich sowohl mit Fragen der Diskriminierung als auch mit Macht- und Führungsfragen sowie mit Strukturproblemen.

In den nächsten Wochen wird der Bühnenverein Maßnahmen auf mehreren Gebieten in die Wege leiten: Der Bühnenverein wird eine neutrale Beratungsmöglichkeit für Betroffene sexueller Belästigung einrichten. Ob und inwieweit eine Kooperation mit der kürzlich für den Filmbereich angekündigten Anlaufstelle beim Bund möglich und sinnvoll ist, wird schnellstmöglich geklärt. Gemeinsam mit den Rechtsträgern soll daran gearbeitet werden, dass Führungskräfte im Bereich der Personalführung und betrieblichen Leitung zukünftig durch verbesserte Weiterbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen unterstützt werden. Der Bühnenverein wird außerdem einen Verhaltens- und Wertekodex entwickeln, der Regeln für einen angstfreien zwischenmenschlichen Umgang im Theater und Orchester formuliert, und der von den einzelnen Häusern im Sinne einer Selbstverpflichtung weiter ausgestaltet werden kann. Darüber hinaus wird der Bühnenverein das Weiterbildungsangebot für seine Mitglieder in diesem Bereich verstärken, beispielsweise bezogen auf die Umsetzung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe für eine paritätische Gremienbesetzung im Deutschen Bühnenverein ausgesprochen.

Mit diesen ersten Schritten will der Deutsche Bühnenverein aktiv einen Kulturwandel in den Theatern und Orchestern anregen und einleiten. Der Prozess wird innerhalb des Bühnenvereins moderiert von Präsidiumsmitglied Charlotte Sieben, Kaufmännische Geschäftsführerin Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH.

www.buehnenverein.de

Samstag, 10. März 18
Internationales Jazzfestival Bingen·swingt 2018 * 22.-24. Juni 2018
„lt's all about the bass!" - getreu dem berühmten Refrain von Meghan Trainor zeigt BINGEN-SWINGT vom 22.-24. Juni 2018, dass der Bass der Gitarre ebenbürtig ist!
Wenn wir der Gitarre bei unserem Internationalen Jazzfestival BINGEN-SWINGT als Oberthema auch den Bass gleichberechtigt zur Seite stellen, dann geschieht das mit voller Überzeugung! Denn oftmals zu harmonischen Grundlagen und stetem Rhythmus angehalten, wird er - lässt man ihm die Freiheit- zu einem außerordentlichen Soloinstrument, das große Aufmerksamkeit erfährt.
So hat sich beispielsweise das „Bass-Phänomen im Internet“, Kinga Glyk, in Windeseile herumgesprochen. Wer sie allein auf ihren entzückenden Videoclip zum Cover von Eric Claptons "Tears in Heaven" - aufgenommen allein unter einer Dachschräge, im Schneidersitz mit ihrem E-Bass - im Internet reduziert, hat weit gefehlt!
Die junge Polin überzeugt vor allem wegen ihres virtuosen Könnens! Dass da die Klickzahlen durch die Decke schießen, wundert niemanden! Sie gilt als neuer Star am internationalen Jazzhorizont, setzt als einzige Frontfrau einer Jazzband in ihrer Heimat neue Maßstäbe, wickelt die Altvordern wie Marcus Miller schlichtweg um den Finger und hat dabei nur eines vor Augen: „Musik ist für mich mehr als nur ein Klang.
Ich versuche, mit den Menschen ganz andere Sachen zu teilen, als nur das Spielen von langsamen und schnellen Noten. Denn ich will Songs schreiben, die etwas mitteilen. Musik ist für mich eine große Reise. Ich mache das, was ich liebe, und es ist wunderbarl“. Ihr Herz hängt am Jazz und am Blues, Funk und auch moderne Einflüsse geben ihren international gewürdigten Kompositionen eine ganz eigene Färbung. Ganz frisch für den Echo Jazz „lnstrumentalistin International Bass“ nominiert, macht sie auf ihrem Wegen zu den Bühnen der Welt Halt in Bingen - eine einmalige Gelegenheit, sich von diesem gefeierten Ausnahmetalent mitnehmen zu lassen auf ihre musikalische Reise.

Dem Bass auf ganz andere Art verfallen ist die Münchner Gruppe FAZER. Es ist eine eher ungewöhnliche Konstellation, wenn sich zwei Schlagzeuger, ein Trompeter und ein Gitarrist zusammentun - da braucht es einen unumgänglichen musikalischen Kitt: das Instrument des lnitiators Martin Brugger, den Bass. Brugger spielt stoisch eingängige Basslinien mit Dub-Anleihen und nur der nötigsten harmonischen Determination. Das ermöglicht den beiden Solisten Matthias Lindermayr und Paul Brändle mit einem schier endlosen Schatz an Ideen in jeder Hinsicht frei zu spielen. Vervollständigt wird das ganze durch die westafrikanische Polyrhythmik, lateinamerikanische sowie klassische indische Musik der zwei Drummer Simon Popp und Sebastian Wolfgruber. Auf der Suche nach ihrem eigenen klanglichen Charakter entwickelt Frazer ein komplexes musikalisches Netz randvoll mit feinster vertikaler und horizontaler Dynamik als Grundlage für ihr improvisiertes Spiel, das bereits die Jury des renommierten Jazznachwuchspreises der Jazzwoche Burghausen überzeugte. In Bingen stellen sie ihre Erstlingswerk „Mara“ vor. Erscheinungstermin ist Ende März, und bereits jetzt findet es in den Medien viel Beachtung.

Die zweite Münchner Band, die auf den Bass nicht verzichten kann, hat sich bei BINGEN-SWINGT bereits im letzten Jahr bleibenden Eindruck hinterlassen: Die Jazzrausch Bigband. Als weltweit erste und einzige Resident-Bigband eines international renommierten Technoclubs versteht es die Jazzrausch Bigband wie kaum ein anderes Ensemble, den Kosmos zügelloser Kreativität mit den hohen Ansprüchen eines urbanen Nachtlebens zu vereinen. Dabei sprengen sie gekonnt alle Stilgrenzen. Mit ansteckender Begeisterung wird dabei von Jazz über Hiphop bis hin zu Techno alles aufgegriffen, was den 40 jungen Vollblut-Musikern über den Weg läuft. Der Name ist Programm und das Publikum weiß, dass musikalisch gefährliche „Party-Rauschzustände“ bei dieser Formation keine Seltenheit sind.

Und wenn wir schon mal bei Party sind: Als der New Yorker Bassist Adam Lenox die Band BROOKLYN BRIDGE gründete, ging es ihm vor allem um eines - um Spaß! Zusammen mit Drummer Kai Schoenburg, Gitarrist JC Dook, Pianist und Keyboarder Helmut Bruger und Saxophonist Rene Decker ist die Band heute eine feste Institution innerhalb der europäischen Musikwelt.
Mehr noch, sie warten mit den besten und respektiertesten Sängerinnen und Sängern aus der amerikanischen und internationalen Szene auf, um ihr Publikum ein unvergessliches Erlebnis zu garantieren.
Glanzvolle Auftritte mit Onita Boone, Keith ©Adam Lenox Tvnes, Dorrey Lin Lyles, Della Miles, Golin Rich (aka C. Jay Boogie), Miz Moni, Kileza & Queen Yahna und vielen anderen, belegen den ausgesprochenen Erfolg von BROOKLYN BRIDGE als bekannte und äußerst beliebte Band. Und sie können alles! Von Soul, Motown, R&B, bis hin zu lässigen Grooves, kräftigen Beats und Jazz-Standards. Was wäre eine solche Formation ohne den Bass?
Was uns wieder bestätigt: „|t`s all about the bass“!

www.bingen.de

Samstag, 10. März 18
Deutlich mehr Besucher und Abonnenten - Dresdner Philharmonie legt Zahlen für 2017 vor
(lifePR) - Mit dem Einzug in den neuen Konzertsaal im Kulturpalast konnte die Dresdner Philharmonie ihre Zahlen z. T. deutlich verbessern. 30 Prozent mehr Besucher, 15 Prozent mehr Abonnenten und 25 Prozent mehr Veranstaltungen – die Dresdner Philharmonie hat sich in ihrer neuen Heimstätte zu einem echten Besuchermagnet entwickelt.
Frauke Roth, Intendantin der Dresdner Philharmonie, zieht ein entsprechend positives Fazit:
„Ich freue mich sehr über diese Zahlen. Sie übertreffen alle Erwartungen und zeigen vor allem, dass der Kulturpalast mit seinem neuen Konzertsaal von den Dresdnerinnen und Dresdnern angenommen wird und sich tatsächlich als zentrales und offenes Haus für Musik und Bildung etabliert. Eine Auslastung unserer Konzerte von nahezu 90 Prozent, der Besucheransturm zum Tag der offenen Tür, die enorme Nachfrage nach Führungen und das große Interesse an unserer neuen Jazz-Film-Weltmusik-Reihe sowie an unseren Familienangeboten zeigt, dass wir als attraktives Haus wahrgenommen werden, das in der Stadtgesellschaft ‚angesagt‘ ist.
Das ist nicht zuletzt dem engagierten Wirken aller Partner am Haus, der Verantwortlichen der Landeshauptstadt, des Orchesters und seines Chefdirigenten, Michael Sanderling, zu verdanken. Und natürlich unserem Publikum, für dessen Treue und Neugier ich mich an dieser Stelle ebenfalls sehr herzlich bedanken möchte. Diese Zahlen sind auch Ansporn: In Kürze werden wir die kommende Konzertsaison vorstellen. Neue Veranstaltungsformate, Kooperationen und natürlich ein hochkarätiges musikalisches Programm werden dafür sorgen, dass die Dresdner Philharmonie im neuen Kulturpalast noch weiter an Strahlkraft gewinnt.“
Für die Musikerinnen und Musiker der Dresdner Philharmonie bietet der neue Konzertsaal ideale Bedingungen, mit seiner Eröffnung ist ein lang gehegter Traum des Orchesters wahr geworden.

Peter Conrad, Vorsitzender des Orchestervorstands, sieht in den aktuellen Zahlen dementsprechend Bestätigung und Anreiz:
„Es hätte gar nicht besser für uns kommen können: Der Konzertsaal ist fantastisch, mittlerweile haben wir uns gut auf seine Bedingungen eingerichtet, jede Probe und jedes Konzert ist für uns Musiker ein besonderes Ereignis. Und natürlich ist es wunderbar, dass uns das Publikum in das neue Haus gefolgt ist, unsere Programme honoriert und sich viel mehr Besucher mit einem Abonnement auf unsere Konzerte festlegen. Also mit einem Wort: Der neue Konzertsaal ist eine enorme Chance für die Dresdner Philharmonie, und wir werden auch in Zukunft alles daransetzen, die Erwartungen unseres Publikums zu erfüllen, musikalisch zu begeistern und den Ruf dieser wunderbaren Musikstadt auch international zu verbreiten.“

Die Konzertsaison 2018/2019 wird auf der Jahrespressekonferenz der Dresdner Philharmonie am 11. April 2018, bekannt gegeben.
Kurz darauf beginnt der Vorverkauf für
- Festplatzabonnements: 18. April 2018
- Wahlabonnements: 14. Mai 2018
- Einzeltickets (freier Ticketverkauf): 11. Juni 2018

Bereits jetzt sind einige Konzerte der kommenden Saison im Verkauf.

www.dresdnerphilharmonie.de

Samstag, 10. März 18
MAMMA MIA! vom 19.12.-12.1. erstmals in der Alten Oper Frankfurt
Über 60 Millionen Menschen in 440 Städten weltweit haben das Musical schon gesehen, allein die deutschsprachige Produktion hat mehr als 7 Millionen Zuschauer in die Theater gelockt.
Wie hier bereits am 24. Februar 2018 bekanntgegben, gastiert es im Winter für kurze Zeit in Frankfurt. MAMMA MIA! erzählt zu 22 Super-Hits von ABBA eine turbulente Geschichte, die direkt in die Ägäis zu einer Tochter und ihren drei möglichen Vätern führt. Vom 19. Dezember 2018 bis 12. Januar 2019 darf sich das Publikum auf die deutschsprachige Original-Inszenierung in der Übersetzung von Michael Kunze und Ruth Deny freuen, die erstmals in der Alten Oper Frankfurt zu erleben ist.
Als Musical ein Welterfolg, als Film ein Blockbuster! 1994 entstand die Idee, die ABBA-Hits in ein Musical zu verwandeln. Dabei sollte jedoch nicht die Geschichte des legendären schwedischen Quartetts dargestellt werden, sondern eine ganz neue Erzählung entstehen. Björn Ulvaeus und Benny Andersson höchstpersönlich nahmen sich der Sache an und produzierten gemeinsam mit Judy Craymer und Catherine Johnson ein humorvolles und mitreißendes Musical. Die größten Hits von ABBA, darunter „Dancing Queen“, „Take a chance on me“, „Super Trouper“ und natürlich „Mamma Mia“ wurden so raffiniert mit einer Geschichte verwoben, dass ein bewegender Cocktail der Emotionen entstand.
Drei mögliche Väter – zwei unvergessliche Tage 22 der beliebtesten ABBA Songs erzählen die sonnige und heitere Geschichte von MAMMA MIA!: Ein heißer Sommer in der Ägäis. Am Vorabend ihrer Hochzeit führt Sophies Sehnsucht, endlich ihren Vater kennen zu lernen, drei Männer zurück auf die Insel, die sie zuletzt vor 20 Jahren betreten haben. Sophies Mutter Donna sieht sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, und Donnas beste Freundinnen aus jenen Tagen machen das heitere Chaos komplett.
Das Phänomen ABBA 45 Jahre nach ihrer Gründung sind der Ruhm und die Popularität von ABBA ungebrochen. Mit über 380 Millionen verkauften Tonträgern zählen die Schweden zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte. Ihre Songs gelten als Klassiker, die Menschen aller Generationen begeistern. Das Musical MAMMA MIA! haben seit der Uraufführung 1999 mehr als 60 Millionen Besucher in 440 Städten weltweit gesehen. Der auf dem Musical basierende gleichnamige Spielfilm mit Stars wie Pierce Brosnan und Meryl Streep aus dem Jahr 2008 ist der international erfolgreichste Musical-Film überhaupt und erreichte ebenfalls ein Millionenpublikum.

Ein Gute-Laune Garant
Seit der Uraufführung begeistert MAMMA MIA! als raffinierte Musical-Komödie Zuschauer wie Pressevertreter gleichermaßen. „Dieses energiegeladene Musical macht glücklich“,
schwärmte das Time Magazine, „[…] lustig, energiegeladen und unglaublich clever!“, befand die Washington Post. Der Stern jubelte: „Haut das Publikum aus den Sitzen!“ und die Bild
sagte einfach: „Danke für die Musik.“ Zur Qualität der mitreißenden Produktion trug ein ganzer Stab aus internationalen Fachleuten bei: Musik und Songtexte stammen von Benny Andersson
und Björn Ulvaeus, das Buch von Catherine Johnson. Die Regie übernahm die Britin Phyllida Lloyd. Die Choreografie zu der mitreißenden Musik entwickelte Anthony Van Laast. Für das
Bühnenbild zeichnet Mark Thompson verantwortlich, für Lichtdesign Howard Harrison, für das Sound Design Andrew Bruce & Bobby Aitken, für die Musical Supervision, zusätzliches
Material und Arrangements Martin Koch.

Der Vorverkauf läuft! 19.12.2018 – 12.01.2019: Frankfurt, Alte Oper
Vorverkauf: National: 01806-10 11 11 (0,20 EUR/Anruf. inkl. MwSt. a.d.dt. Festnetz)
Frankfurt-Ticket: 069 13 40 400, unter www.frankfurtticket.de, www.bb-promotion.com, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Samstag, 10. März 18
Oper Frankfurt: Oper lieben mit Intendant Bernd Loebe
Auch 2017/18 bereichern die populären Foyergespräche unter dem Titel Oper lieben das Programm der Oper Frankfurt. Die dritte Veranstaltung der Serie, welche sich aktuellen Neuproduktionen widmet, steht in dieser Saison am Freitag, dem 16. März 2018, um 22.30 Uhr (nach der Vorstellung) im Holzfoyer auf dem Spielplan. Die Moderation übernimmt Intendant Bernd Loebe, der sich an den folgenden Abenden der Reihe mit den Dramaturginnen und Dramaturgen der Oper Frankfurt abwechseln wird.
Thema ist diesmal die Grand opéra in fünf Akten L’Africaine – Vasco da Gama von Giacomo Meyerbeer (1791-1864), welche am 25. Februar 2018 im Opernhaus Premiere feierte. Zu den Gästen von Oper lieben gehören wieder Beteiligte der Produktion: So wurde mit Claudia Mahnke die Sängerin der Partie der Selika eingeladen. Das Ensemblemitglied der Oper Frankfurt gastierte kürzlich als Kundry in Wagners Parsifal an der Hamburgischen Staatsoper. Ebenfalls zugegen sein wird der amerikanische Tenor Michael Spyres (Vasco da Gama), dessen Stimme prädestiniert ist für die exponierten Partien der Gattung. Neben seinem Debüt an der Oper Frankfurt sind 2017/18 zudem Engagements an der Metropolitan Opera in New York, der Opéra national de Paris und der Wiener Staatsoper geplant. Loebes dritter Gast ist der musikalische Leiter der Produktion, Antonello Manacorda, der nach Mozarts Don Giovanni (2016/17) erneut in Frankfurt gastiert. Der Italiener ist u.a. seit 2010 als Chefdirigent der Kammerakademie Potsdam engagiert.
Karten für Oper lieben zum Preis von € 12 (12,5% Vorverkaufsgebühr werden nur im externen Vorverkauf erhoben) inklusive Weinbewirtung sind in den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Samstag, 10. März 18
"Filmmusical" mit der Mainzer Musical Inc.
Die Mainzer Musical Inc. lädt zum dritten Mal zu einem Liederabend ein. Die Sängerinnen und Sänger präsentieren am 15. März 2018 ihre Lieblingslieder aus dem Bereich "Filmmusical" in der gemütlichen Atmosphäre der Bar jeder Sicht.
Der Abend lädt ein  zu einer musikalischen Reise durch die verschiedenen Genres der Musical-Verfilmung der letzten Jahrzehnte. Der Eintritt ist frei.

www.musicalinc.de

Freitag, 9. März 18
Joyce DiDonato: Weltstar der Internationalen Maifestspiele 2018 erhält den Preis der diesjährigen Dresdner Musikfestspiele
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden freut sich über die Auszeichnung der amerikanischen Mezzosopranistin Joyce DiDonato bei den diesjährigen Dresdner Musikfestspielen. Der Weltstar ist während der Internationalen Maifestspiele, am 24. Mai 2018, mit dem bewegenden Programm »In War and Peace – Harmony through Music« in einem Galakonzert im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben. Sie wird begleitet vom mehrfachen Echo-Klassik-Preisträgerensemble Il Pomo d`Oro.

Joyce DiDonato soll im Rahmen ihres Konzertes »In War and Peace – Harmony Through Music« bei den diesjährigen Dresdner Musikfestspielen für ihr Engagement in der Musikvermittlung. ausgezeichnet werden. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert und trägt den Titel «Glashütte Original Musikfestspielpreis» von der gleichnamigen Uhrenmanufaktur.

»Joyce DiDonato ist eine Künstlerin, die zwischen Leben und Beruf keinen Unterschied macht. Gesellschaftliche Engagements geht sie mit dem gleichen Enthusiasmus und der gleichen Perfektion an wie die Vorbereitung ihrer Opernrollen und Konzerte«, erklärte Festivalintendant Jan Vogler. Die international gefeierte Sängerin vermittle gern übergreifende Botschaften für Frieden und Humanismus. Jenseits der Bühne engagiert sich DiDonato seit Jahren für soziale Projekte, sei es in der Jugendarbeit oder bei einem Konzert mit Häftlingen im US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis in Sing Sing.


Internationale Maifestspiele
Joyce Di Donato »In War and Peace – Harmony through Music«
Samstag, 24. Mai 2018, 19.30 Uhr, Großes Haus, Tickets: 10 – 103 Euro

Karten sind telefonisch unter 0611.132 325, an der Theaterkasse oder auf www.maifestspiele.de erhältlich.

Freitag, 9. März 18
Deutsche Grammophon gibt einen neuen Exklusivvertrag mit Daniel Barenboim bekannt
Daniel Barenboim, einer der weltweit größten klassischen Musiker, hat einen neuen und exklusiven Vertrag mit Deutsche Grammophon unterzeichnet. Die Partnerschaft wurde am 8. März 2018 bekannt gegeben und fällt somit fast genau auf den ersten Jahrestag der Eröffnung des Pierre Boulez Saals, Barenboims wegweisendem Projekt im Dienst von kulturellem Austausch und Dialog.
 
Die Beziehung zu Berlin wird in Barenboims neuen Aufnahmen für das gelbe Label eine wichtige Rolle spielen – Barenboim wird dabei mit der Staatskapelle Berlin, der Staatsoper Unter den Linden, dem Boulez Ensemble und Mitgliedern der Barenboim-Said Akademie arbeiten. Viele seiner Aufnahmen werden im Boulez Saal entstehen, der der Sitz der Barenboim-Said Akademie ist, einem Zentrum für die Pflege von Kommunikation, Zuhören und Verstehen.
 
»Ich begrüße diese exklusive Partnerschaft mit Deutsche Grammophon und bin überzeugt, dass sie die Philosophie des Pierre Boulez Saals – ein Ort für das ›denkende Ohr‹ zu sein, für aktives, engagiertes Zuhören – einem großen und neuen Publikum nahebringen wird«, sagt Daniel Barenboim. »Wir wollen zeigen, was geschieht, wenn Interpreten Musik auf allen Ebenen erkunden – emotional, sinnlich, spirituell, intellektuell – und so einen Sinn für das Verstehen und für die Erkenntnisse wecken, die durch Musik in unser Leben kommen können. Musik kann uns so viel darüber lehren, was es heißt, Mensch zu sein, wie sich Trennung überwinden lässt und wie das Rationale und das Irrationale, das Logische und das Intuitive miteinander vereinbar sind.«
 
Deutsche Grammophon wird drei unterschiedliche Reihen von Aufnahmen entwickeln: Barenboim, der Pianist und Dirigent, Barenboim, der Kammermusiker sowie Barenboim, der Pädagoge und Innovator. Letztere erscheint ausschließlich digital auf Barenboims eigenem Label, Peral Music, ergänzt durch umfangreiche Kampagnen in den sozialen Medien und Veröffentlichungen auf YouTube, aber auch durch pädagogische Sendungen. Barenboims YouTube-Kanal zählt heute fast 40 000 Abonnenten. Die Aufrufe seiner Video-Postings stehen vor der Millionenmarke. Und auch Kinder wird der Maestro adressieren – beispielsweise als Figur in Max & Maestro, einer 52-teiligen Cartoon-Serie, produziert von RAI, France Télévisions und dem Hessischen Rundfunk. In ihr vermittelt er dem elfjährigen Rapper Max, was Klassik ist.
 
Barenboims Interpretation von Boulez’ sur Incises für drei Klaviere, drei Harfen und drei Perkussionisten, live beim Eröffnungskonzert des Boulez Saals im vergangenen März aufgenommen, wurde vor wenigen Tagen, am 2. März 2018, bei Peral veröffentlicht.
 
In diesem Sommer erscheinen zum Auftakt der Kampagne »Summertime with Barenboim« zwei Alben: Im Juli kommen Barenboims reife Interpretationen der vier Symphonien von Brahms in Aufnahmen mit der Staatskapelle Berlin heraus und seine Einspielung der beiden Klavierquartette von Mozart mit Michael Barenboim, Kian Soltani und Yulia Deyneka. In weiteren Aufnahmen sind sowohl etablierte Stars des gelben Labels als auch neuere Mitglieder der DG-Familie zu hören. Zu den Projekten zählen Dvoráks Cellokonzert mit Kian Soltani und der Staatskapelle Berlin sowie Smetanas Má Vlast mit den Wiener Philharmonikern. Geplant ist außerdem, Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020 mit wichtigen Veröffentlichungen zu feiern, führende Künstler wie Anne-Sophie Mutter und Yo-Yo Ma werden mitwirken. Barenboim und die Staatskapelle Berlin spielen die Brahms-Symphonien auf ihrer Tournee in China und Australien im kommenden November.
 
»Maestro Barenboim hat Menschen in aller Welt die höchsten Werte der klassischen Musik vermittelt«, erklärt Dr. Clemens Trautmann, Präsident von Deutsche Grammophon. »Seine erste Aufnahme für das gelbe Label machte er vor mehr als 45 Jahren, nun wird die lange Beziehung mit Deutsche Grammophon in dieser neuen Partnerschaft bestätigt. Es spiegelt sich darin Barenboims Anliegen als Musiker, Humanist, Pädagoge und Innovator. Wir freuen uns sehr darauf, mit diesem großen und vielseitigen Künstler das breite Spektrum der Musik zu ergründen und seine Kunst dem Publikum weltweit zugänglich zu machen.«
 
Frank Briegmann, President & CEO Universal Music Central Europe und Deutsche Grammophon: „Daniel Barenboims Leidenschaft gilt nie nur der Musik allein, sondern auch immer den Menschen, die sie erschaffen, die sie hören und deren Leben sie verändert. Mit seinem Wirken und seinen Werken verfolgt er stets auch höhere Ziele – sei es in der Ausbildung junger Künstler oder in der Friedensarbeit und Völkerverständigung. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit der Erneuerung und damit verbundenen Intensivierung unserer Zusammenarbeit allen Klassikliebhabern in Zukunft noch mehr herausragende Momente von und mit Daniel Barenboim präsentieren können.“

www.universal-music.de

Freitag, 9. März 18
Tollwoods Geschenk an München zum 30-jährigen Jubiläum: Carl Orffs „Carmina Burana“ in einer Inszenierung der Aktions-Theatercompagnie La Fura dels Baus
La Fura dels Baus mit einer bildgewaltigen Version der „Carmina Burana“. Die renommierte, für außergewöhnliche Theaterexperimente bekannte katalanische Compagnie La Fura dels Baus ist am Samstag, 30. Juni und Sonntag, 1. Juli im Rahmen des Tollwood Sommerfestivals (27.6. – 22.7.) auf der Bühne im Olympiasee in München mit dem wohl erfolgreichsten Chorwerk aller Zeiten, Carl Orffs „Carmina Burana“ zu sehen.


La Fura dels Baus
Foto: Quincena Musica Iñigo Ibañez

„Mit der fulminanten Inszenierung von La Fura dels Baus, einer der wohl spektakulärsten Theatergruppen der Welt, möchten wir unserem Publikum für 30 Jahre Treue danken! Ohne die Menschen, die Tollwood in den vergangen drei Jahrzehnten in ihr Herz geschlossen und zu einem festen Bestandteil ihres kulturellen Lebens gemacht haben, wäre Tollwood heute nicht das, was es ist: ein Kultur- und Umweltfestival für alle,“ so Tollwood-Chefin Rita Rottenwallner. Zirka 7.000 Besucher haben pro Abend die Gelegenheit, die Aufführung bei freiem Eintritt zu verfolgen.

Innovativ, exzentrisch und grenzüberschreitend: Dafür steht die international erfolgreiche Compagnie La Fura dels Baus seit 40 Jahren. Sich selbst definieren die Künstler als urbane Theatergruppe, die vom Traditionellen abweicht, um neue Formen der theatralen Darstellung zu erforschen. Ihr Credo: „Nur wer Risiken eingeht, kann Neues erschaffen.“ La Fura dels Baus vereint in ihrer Performance Natur und Künstlichkeit, Grobheit und Raffinesse, Technologie und Ursprünglichkeit. Sie boten eine spektakuläre Inszenierung bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona, inszenierten in der Elbphilharmonie und namhaften Opernhäusern rund um den Globus, und choreografierten das furiose Massen-Finale in Tom Tykwers Romanverfilmung „Das Parfum“ (2006) des Münchner Schriftstellers Patrick Süskind. Wer bereits in den Genuss einer Inszenierung von La Fura dels Baus gekommen ist, weiß, dass die Compagnie mit ihren Choreografien stets für Furore sorgt.

In der szenischen Aufführung der „Carmina Burana“ entführen eindrucksvolle Bilder und überraschende Effekte den Zuschauer in das magische Universum von La Fura dels Baus. Ein riesiger, im Durchmesser zehn Meter großer Tüll-Zylinder schirmt das Orchester ab und dient als Projektionsfläche für atemberaubende Videos, die die „Carmina Burana“ von Anfang bis Ende abbilden: ein gigantischer Mond, Wasserfälle, florale Ekstase, eine echte Traubenlese, Wein, Wasser und Feuer. Die Vielzahl der Mitwirkenden, knapp 100 werden es auf der Seebühne sein, und die eingängige Musik der „Carmina Burana“, die zu den bekanntesten Werken des deutschen Komponisten Carl Orff gehören, ziehen die Besucher immer weiter in ihren Bann. 1934 entdeckte der im Münchner Stadtteil Neuhausen geborene Carl Orff in einem Antiquariatskatalog eine Sammlung der Vagantenlieder aus dem Kloster Benediktbeuern. Fasziniert von der Entdeckung dieser weltlichen Lieder skizzierte Orff noch am selben Tag den Chorsatz „O Fortuna“. Vom mitreißenden Rhythmus und der Bildhaftigkeit dieser Dichtungen gefesselt, verarbeitete Carl Orff 24 von insgesamt 400 Liedern zu dem Chorwerk „Carmina Burana“.

Die „Carmina Burana“ inszeniert von La Fura dels Baus ist mit der eigenen Bühnensprache des Kollektivs, der sogenannten „Furan language“, eine Show für alle Sinne. Sie ist der Inbegriff originellen Theaterspektakels und richtet sich wie alle Inszenierungen der Compagnie seit ihrer Gründung im Jahr 1979 an Musikliebhaber ebenso wie Freunde der darstellenden Künste.

Unterstützt wird La Fura dels Baus von einer der bedeutendsten und vielfältigsten Ausbildungsstätten für Musik, Tanz und Theater in Europa. Junge Sänger und Musiker der Musikhochschule München bilden den Chor und das Orchester an den Abenden des 30. Juni und 1. Juli auf der Seebühne im Olympiapark. Gespielt wird die Fassung des Komponisten und Orff-Schülers Wilhelm Killmayer für zwei Klaviere und Schlagwerk.

www.tollwood.de

Freitag, 9. März 18
Komische Oper Berlin: Verschiebung der Premiere Blaubart auf den 23. März ~ Ausfall des Sinfoniekonzerts 5
Die Premiere der zweiten Jubiläumsproduktion, Jacques Offenbachs Blaubart, in der Inszenierung von Stefan Herheim wird vom 17. März auf den 23. März 2018 verschoben. Das für diesen Termin angesetzte Sinfoniekonzert 5 mit Michael Francis und Katia und Marielle Labèque entfällt ersatzlos. Der für 16 Uhr am 17. März geplante Salon zur Neuproduktion wird im Rahmen des Komische Oper Festivals am 13. Juli 2018 nachgeholt. Am 17. März findet keine Abendvorstellung statt.
Grund für die Verschiebung sind technische und sicherheitstechnische Probleme in Zusammenhang mit dem Bühnenbild, die den bisherigen Probenprozess behindert haben. Es sind unplanmäßige Umbauten und Modifikationen erforderlich sowie daraus resultierend zusätzliche Probenzeit. Durch die Verschiebung der Premiere gewinnen Team, Mitwirkende und die technischen Abteilungen die dringend benötigte Zeit.
Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur: »Stefan Herheim und sein Team haben ein wundervolles Konzept für diesen Blaubart erarbeitet, an dem sie seit sieben Wochen mit großem Engagement, aber unter massiven Belastungen durch technische Probleme arbeiten. Es ist uns sehr wichtig, ihnen diese zusätzliche Zeit zu geben, damit sie ihre Arbeit fertigstellen können. Dank der tatkräftigen Unterstützung des gesamten Hauses und des Bühnenservices der Stiftung Oper in Berlin ist das in dieser kurzen Zeit möglich. Unser Publikum bitten wir um Verständnis und möchten uns für alle entstehenden Unannehmlichkeiten entschuldigen.«

Bereits gekaufte Karten für den ursprünglichen Premierentermin können bis einschließlich zum 17. März gegen die entsprechenden Plätze für den neuen Termin am 23. März oder gleichwertige Plätze für einen späteren Termin umgetauscht werden. Alternativ wird der Kaufpreis erstattet. Bereits gekaufte Karten für das Sinfoniekonzert 5 am 23. März 2018, das ersatzlos entfällt, werden
auf ein späteres Konzert umgebucht oder erstattet.

www.komische-oper-berlin.de

Freitag, 9. März 18
49. Deutsches Jazzfestival Frankfurt: Auftaktkonzert in der Alten Oper Frankfurt im Verkauf Hut ab! - Albert Mangelsdorff@90
Mit einer Hommage an Albert Mangelsdorff, der am 5. September 90 Jahre alt würde, wird das 49. Deutsche Jazzfestival Frankfurt spektakulär eröffnet. Am Montag, 22. Oktober, treffen ab 20 Uhr in der Alten Oper Frankfurt ehemalige Weggefährten auf aktuelle Botschafter seines musikalischen Erbes.
Ein halbes Jahrhundert galt Albert Mangelsdorff als wichtigster Vertreter des Jazz „Made in Germany“, und bis heute lebt sein Vermächtnis fort. Größen wie Joachim Kühn, Pierre Favre oder Christof Lauer erinnern an den weltberühmten Posaunisten. Die „Trombirds“, Nils Wogram, Stefan Lottermann und Samuel Blaser, entwerfen neue Tongebäude auf dem von Albert Mangelsdorff errichteten Fundament. Mehrstimmiges Spiel auf der Solo-Posaune, Duo-, Trio- und Quintett-Besetzungen garantieren ein kontrastreiches Konzerterlebnis. Zu guter Letzt lässt die hr-Bigband Kompositionen von Albert Mangelsdorff im jazzorchestralen Rahmen erstrahlen - eigens arrangiert von Jim McNeely: „Never let it end!“
Der gebürtige Frankfurter Albert Mangelsdorff (1928 – 2005) kam über seinen älteren Bruder Emil Mangelsdorff zum - damals von den Nationalsozialisten verbotenen - Jazz. Nach einem Gastspiel beim Radio-Tanzorchester des Hessischen Rundfunks leitete er von 1958 bis 2005 das bis heute aktive hr-Jazzensemble.
Das 49. Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2018 ist eine Veranstaltung des Hessischen Rundfunks/hr2-kultur in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main/Dezernat für Kultur und Wissenschaft. Kooperationspartner sind die Alte Oper Frankfurt und das Künstlerhaus Mousonturm.

Eröffnungskonzert des 49. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt 2018: „Hut ab!“ - Albert Mangelsdorff@90
Christof Lauer, Tenorsaxophone; Joachim Kühn, Piano; Pierre Favre, Drums; Nils Wogram, Trombone; Samuel Blaser, Trombone; Stefan Lottermann, Trombone; Bruno Chevillon, Bass; Daniel Humair, Drums u.a.
hr-Bigband; Jim McNeely, Leitung

www.jazzfestival.hr2-kultur.de

Freitag, 9. März 18
ECHO 2018: Nominees und erste Live Acts stehen fest!
ECHO CALLING: Ed Sheeran, Luis Fonsi, Alice Merton, Bausa und Mark Forster gehören zu den Nominierten des ECHO 2018
Rita Ora und Liam Payne, Helene Fischer sowie Jason Derulo als erste Live Acts bestätigt
Verleihung am 12. April in der Messe Berlin und ab 20:15 live  bei VOX
Ticketverkauf startet heute
Neu beim ECHO: Public Viewing Deluxe

Wer bekommt in diesem Jahr einen ECHO? Die Antwort gibt es am 12. April, wenn das Votum der Jury verkündet wird. Denn ab heute stimmen die rund 550 Jurymitglieder ab, wem auf den Shortlists sie ihre Stimme geben. Superstar Ed Sheeran hat es viermal auf die Shortlist geschafft und führt daher mit vier Nominierungen die Liste der ECHO-Anwärter an. Drei Mal im Rennen sind Sommerhit-Abräumer Luis Fonsi („Despacito“) sowie der Rapper Bausa. Zu den potenziellen ECHO-Preisträgern 2018 zählen außerdem Mark Forster, The Kelly Family und Wincent Weiss. Ebenfalls dabei sind Kraftklub, Alice Merton, Die Toten Hosen, die Kastelruther Spatzen, Kollegah & Farid Bang, Andrea Berg, Peter Maffay u.v.a. Hinzu kommen internationale Acts wie Depeche Mode, Dua Lipa, die Imagine Dragons oder Taylor Swift. Eine Liste mit den 80 Nominees in 16 der insgesamt 22 Kategorien gibt es anbei.

Bestätigt sind auch die ersten Live Acts. So wird Rita Ora auftreten – als Solokünstlerin und im Duett mit Liam Payne. Die beiden eroberten mit ihrem gemeinsamen „Fifty Shades of Grey“-Song „For You“ Platz 1 der Charts und werden beim ECHO zum ersten Mal gemeinsam im deutschen Fernsehen performen. Jason Derulo geht in diesem Jahr zur Fußball-WM mit dem Song „Colors“ an den Start, er ist für einen ECHO nominiert und gehört außerdem zum Line-up der Live Acts. Auch die derzeit amtierende ECHO-Queen Helene Fischer (16 Auszeichnungen!) wird auf der ECHO-Bühne für jede Menge Herzbeben und Atemlosigkeit sorgen. Die diesjährige Verleihung findet am 12. April in der Messe Berlin statt. Ausgestrahlt wird die hochkarätig besetzte Show ab 20:15 Uhr live bei VOX.

„Five weeks to go! Der Blick auf die Shortlists zeigt, wer uns hierzulande in den vergangenen zwölf Monaten popmusikalisch berührt, bewegt und geprägt hat“, so Rebecka Heinz, Geschäftsführerin ECHO – Deutscher Musikpreis beim Bundesverband Musikindustrie (BVMI). „Jetzt ist die Jury gefragt! Wir sind mehr als gespannt auf ihr Votum und freuen uns auf einen großen und großartigen ECHO-Abend.“

Tickets
Der Vorverkauf für den ECHO 2018 beginnt am Freitag, den 9. März, um 12:00 Uhr. Die Sitzplatz-Tickets sind ausschließlich über www.eventim.de erhältlich und kosten € 130,90. Der Preis versteht sich inklusive gesetzlicher MwSt. und zzgl. Vorverkaufsgebühr. Um Missbrauch mit den begehrten Karten vorzubeugen, werden pro Person nur zwei Tickets abgegeben.

Neu beim ECHO 2018: Public Viewing Deluxe!
Mit dem neuen Public Viewing Deluxe-Ticket ist man hautnah dabei, wenn die Stars über den ECHO-Red Carpet laufen (Selfie nicht ausgeschlossen!), kann  die Show auf einer Mega-Leinwand verfolgen, die ECHO-Gewinner live bejubeln, am Ende ein Privatkonzert genießen und tanzend bis zum Morgengrauen feiern. Public Viewing Deluxe-Tickets sind ab Freitag, den 9. März, Punkt 12:00 Uhr via www.eventim.de für € 41,65 inklusive gesetzlicher MwSt. und zzgl. Vorverkaufsgebühr erhältlich.

Die beliebtesten Fragen zum ECHO werden auf der Website www.echo-deutscher-musikpreis.de beantwortet!

Freitag, 9. März 18
Staatstheater Wiesbaden: Liederabend mit Marta Wryk am 12. März entfällt
Der für Montag, den 12. März 2018, angekündigte Liederabend mit Mezzosopranistin Marta Wryk und Tobias Koltun am Klavier im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden entfällt wegen einer Erkrankung.

Bereits gekaufte Karten können zurückgegeben werden. Besucherinnen und Besucher können sich an die Theaterkasse oder an die entsprechende Vorverkaufsstelle wenden.

www.staatstheater-wiesbaden.de  

Donnerstag, 8. März 18
5. Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik
Bereits zum fünften Mal wurde vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit dem Drei Masken Verlag und den Münchner Kammerspielen der Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik ausgeschrieben.
Die Jury, bestehend aus Jessica Glause (Theaterregisseurin), Dr. Dirk Olaf Hanke (Drei Masken Verlag), Dr. Hans-Georg Küppers (Kulturreferent der Landeshauptstadt München), Armin Petras (Intendant, Autor und Regisseur) und Wiebke Puls (Ensembleschauspielerin Münchner Kammerspiele) tagte im Februar, um aus den Einsendungen eine Auswahl für die finale Runde zu nominieren.


Die Jury-Auswahl fiel auf:
Anna Gschnitzer: Fallen
Caren Jess: Bookpink - Dramatisches Kompendium
Frederik Müller: Der deutschen Mutter
Danijel Szeredy: Lerchelein - zehn Bilder nach Dezso Kosztolányi

Die endgültige Entscheidung über die Vergabe der Preisgelder sowie die Preisverleihung findet in Anwesenheit der nominierten Autoren/innen am 05. Mai 2018 im Rahmen der Langen Nacht der neuen Dramatik in den Münchner Kammerspielen statt.
Das Preisgeld, gestiftet von der Edith und Werner Rieder Stiftung, in Höhe von insgesamt 15.000 Euro wird aufgeteilt in den von der Jury vergebenen Förderpreis (10.000 Euro) und den Publikumspreis (5.000 Euro). Zudem wird in diesem Jahr zum ersten Mal eine dreimonatige Residency an den Münchner Kammerspielen vergeben werden.

www.kammerspiele.de

Donnerstag, 8. März 18
HOLIDAY ON ICE startet Vorverkauf zur Jubiläumssaison ~ HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS feiert den legendären Mythos
Das Original unter den Eisshows feiert in der kommenden Saison 75-jähriges Jubiläum – HOLIDAY ON ICE 2018/2019 erstmalig mit Show ATLANTIS in Göttingen – Vorverkauf für Jubiläumssaison gestartet
Die weltweit beliebteste Eislaufshow hat ab sofort den Ticketvorverkauf für die Jubiläumssaison 2018/2019 eröffnet und feiert vom 31. Januar bis 03. Februar 2019 ein Premierengastspiel in Göttingen. In den vergangenen fast 75 Jahren hat sich HOLIDAY ON ICE von einer klassischen Eisrevue zum Entertainment-Giganten entwickelt und fasziniert mit seinen Produktionen längst nicht mehr nur Eiskunstlauf-Liebhaber. Jedes Jahr zaubern die weltweit besten Kreativen neue, atemberaubende Inszenierungen aufs Eis und setzen mit spektakulärer Bühnenkunst das Können der internationalen Profiläufer und Akrobaten in Szene.
Mit der kommenden Saison feiert HOLIDAY ON ICE sein 75-jähriges Jubiläum und tourt mit der Erfolgsshow ATLANTIS sowie einer neuen Produktion vom 29. November 2018 bis 03. März 2019 durch 24 deutsche Städte und Wien. „Die Zuschauer erwarten von uns ein hohes Maß an Originalität sowie Eiskunstlauf und Live-Entertainment der Spitzenklasse – genau das haben wir mit der Show ATLANTIS gezeigt. Mit der folgenden Produktion streben wir das nächste Level an und geben der erfolgreichsten Eisshow der Welt eine völlig neue Dimension“, verrät Peter O’Keeffe, CEO von HOLIDAY ON ICE. Weitere Informationen zur NEUEN SHOW und ATLANTIS für die kommende Saison verkündet das Unternehmen im Frühjahr.
Vom 31. Januar bis 03. Februar 2019 gastiert HOLIDAY ON ICE erstmalig in Göttingen und präsentiert mit ATLANTIS eine Hommage an ein versunkenes Paradies. Der Cast aus 35 internationalen Profiläufern nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die mystischen Welten der Legende und fasziniert mit Eiskunstlauf, Tanz und Luftakrobatik auf Hochleistungsniveau. „Mit modernster Licht- und Installationstechnik kreieren wir eine Über- und Unterwasserwelt und schaffen so ein 360-Grad-Erlebnis für die Zuschauer“, so Robin Cousins, Creative Director und Choreograf. Atemberaubende Luftakrobatik, vierfache Sprünge und ein aus 30 Eiskunstläufern bestehendes Wheel, das wie ein glitzerndes Drehkreuz rückwärts rotiert, sind nur einige Highlights der Show.
Zum Start in das Jubiläumsjahr hat HOLIDAY ON ICE ab sofort den Vorverkauf eröffnet. Alle Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist, können sich jetzt einen der begehrten Plätze sichern und sich auf die Spuren des weltbekannten Mythos Atlantis begeben.

Tickets und Infos zur Show: www.holidayonice.de
Ticket-Hotline 01805-4414 (€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min)
Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab 24,90 €* erhältlich. Für Kinder ab 14,90 €*.
* Alle angegebenen Preise sind Bruttopreise (zzgl. Fremdgebühren: 2 € für Service pro Ticket und 4,90 € Versand- bzw. 2,90 € Hinterlegungspauschale. Abweichungen möglich durch verschiedene Ticketsysteme.).

Showzeiten für Göttingen
HOLIDAY ON ICE Show ATLANTIS

Göttingen – Lokhalle:
Do. 31.01.2019: 19:00 Uhr
Fr. 01.02.2019: 15:00 Uhr & 19:00 Uhr
Sa. 02.02.2019: 15:00 Uhr & 19:00 Uhr
So. 03.02.2019 13:00 Uhr & 16:30 Uhr

Tourdaten für das Jubiläumsjahr 2018/2019:

NEW SHOW:

Grefrath
(Grefrather EisSport & EventPark): 29.11.2018 – 02.12.2018
Rostock (StadtHalle): 06.12.2018 – 09.12.2018
Hannover (TUI Arena): 13.12.2018 – 16.12.2018
Leipzig (Arena Leipzig): 20.12.2018 – 26.12.2018
Köln (Lanxess arena): 28.12.2018 – 29.12.2018

Düsseldorf (Mitsubishi Electric HALLE): 03.01.2019 – 06.01.2019
Frankfurt (Festhalle): 09.01.2019 – 13.01.2019
Tier (Arena Trier): 15.01.2019 – 16.01.2019
Dortmund (Westfalenhalle 1): 18.01.2019 – 20.01.2019
Stuttgart (Porsche-Arena): 24.01.2019 – 27.01.2019
Mannheim (ASP Arena): 01.02.2019 – 03.02.2019
Hamburg (Barclaycard Arena): 07.02.2019 – 10.02.2019
Zwickau (Stadthalle): 14.02.2019 – 18.02.2019
Bremen (ÖVB-Arena): 20.02.2019 – 24.02.2019

ATLANTIS:
Magdeburg (GETEC Arena): 06.12.2018 – 09.12.2018
Erfurt (Messehalle 1): 13.12.2018 – 16.12.2018
Wetzlar (Rittal Arena): 18.12.2018 – 20.12.2018
Nürnberg (Arena Nürnberger Versicherung): 22.12.2018 – 26.12.2018
Münster (MCC Halle Münsterland): 28.12.2018 – 01.01.2019
München (Olympiahalle): 03.01.2019 – 06.01.2019
Wien (Wiener Stadthalle): 17.01.2019 – 27.01.2019
Göttingen (Lokhalle): 31.01.2019 – 03.02.2019
Freiburg (SICK-ARENA): 07.02.2019 – 10.02.2019
Dresden (Messehalle 1): 14.02.2019 – 17.02.2019
Berlin (Tempodrom):21.02.2019 – 03.03.2019

Donnerstag, 8. März 18
Buchtage Berlin 2018: Der Kunde von morgen – Strategien für die Zukunft des Buches #btb18
Jahreskongress der Buchbranche richtet Fokus auf Kunden / Hauptversammlung des Börsenvereins / Keynotes von Heike Scholz, Harald Welzer und Alexander Markowetz / 12. bis 13. Juni im Ellington Hotel Berlin / Anmeldung unter
www.buchtage-berlin.de 

Frequenz- und Käuferrückgänge fordern Buchhandlungen und Verlage heraus. Bei den Buchtagen Berlin 2018 diskutieren am 12. und 13. Juni Verleger, Buchhändler, Zwischenbuchhändler und Branchenpartner über Wege zum Käufer und die Leser von morgen. Warum kaufen weniger Menschen Bücher? Auf welche Entwicklungen muss sich die Branche einstellen? Was sind die Strategien, um Käufer zurückzugewinnen und auch in Zukunft Menschen zu überzeugen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Kongresstages am 12. Juni. Die Buchtage Berlin finden dieses Jahr erstmals im Ellington Hotel Berlin, in der Nähe des Kurfürstendamms, statt.

Beim Kongress präsentieren Börsenverein und GfK zum ersten Mal die kompletten Ergebnisse der Studie „Buchkäufer – quo vadis?“. Die Studie analysiert den Käuferrückgang auf dem Buchmarkt und untersucht, warum weniger Menschen Bücher kaufen. Dazu hat der Börsenverein gemeinsam mit der GfK umfassend Daten analysiert und Fokusgruppengespräche in Frankfurt und Leipzig durchgeführt.

Heike Scholz, Gründerin des Onlinemagazins mobile zeitgeist und Beraterin für Digitalisierung im stationären Handel, wirft in ihrem Gastvortrag einen Blick auf den „antizipierbaren Kunden“ und das Potenzial von Künstlicher Intelligenz im Handel. Der Soziologe und Bestseller-Autor Harald Welzer sieht im Einfluss der großen Internetkonzerne eine „smarte Diktatur“. In seinem Vortrag plädiert er für aktive Gegenwehr und eine Rückkehr zur selbstbestimmten Freiheit. Informatiker Alexander Markowetz warnt vor unterbewussten Automatismen. Er diagnostiziert den „Digitalen Burnout“.

Nach dem Kongressprogramm am Dienstag, den 12. Juni, treffen sich die Mitglieder zu den Fachgruppenversammlungen. Dort stehen unter anderem die Wahlen der Fachausschüsse auf der Agenda. Die 194. Hauptversammlung am Mittwoch, den 13. Juni, nimmt das Verbandsgeschehen in den Fokus.

Am Abend des 12. Juni trifft sich die Branche zum Mitgliederfest im Hotel Ellington.

Auch der Branchenachwuchs ist wieder bei den Buchtagen Berlin dabei: Beim Nachwuchsparlament vom 11. bis 13. Juni tauschen sich junge Köpfe der Branche über aktuelle Aspekte aus Beruf, Branche und Gesellschaft aus und tragen ihre Ideen und Anregungen an die Hauptversammlung heran. Darüber hinaus warten Workshops, Diskussionen und Exkursionen zu Buchhandlungen, Verlagen und Startups auf die Teilnehmer.

Am 11. Juni, dem Vortag der Buchtage Berlin, findet die Jahresversammlung der IG Digital mit einem umfangreichem Workshop- und Diskussionsangebot zu Themen wie Marketing-Automation, künstlicher Intelligenz und digitaler Distribution statt.

Das Programm der Buchtage Berlin, weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.buchtage-berlin.de

Donnerstag, 8. März 18
Oper Frankfurt: Elizabeth Reiter singt Lieder im Foyer
Die Gattung des Kunstliedes zählt zu den unverzichtbaren Bestandteilen im Repertoire einer jeden Sängerin und eines jeden Sängers. Dieser Tatsache im Programm der Oper Frankfurt gebührend Rechnung zu tragen, ist ein stetes Anliegen von Intendant Bernd Loebe, seit er 2002/03 die Leitung des Hauses am Willy-Brandt-Platz angetreten hat. Neben der äußerst erfolgreichen Liederabend-Serie im Opernhaus hat die Oper Frankfurt daher seit der Spielzeit 2014/15 eine Reihe ins Programm genommen, in der sich vorwiegend Mitglieder des Ensembles präsentieren, deren Name mit dem Zusatz …singt Lieder im Foyer den Titel des Abends ergibt. Diese Soireen im intimen Rahmen des Holzfoyers dauern ohne Pause maximal ein Stunde. Die dritte Veranstaltung der Serie in der Spielzeit 2017/18 findet nun statt mit der US-amerikanischen Sopranistin Elizabeth Reiter am Donnerstag, dem 15. März 2018, um 19.00 Uhr im Holzfoyer.


Elizabeth Reiter
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Begleitet von Hilko Dumno am Klavier präsentiert die seit der Saison 2013/14 im Ensemble der Oper Frankfurt beheimatete Sängerin unter dem Motto Nature, the gentlest mother… Werke von Aaron Copland (1900-1990), Francis Poulenc (1899-1963) und Hugo Wolf (1860-1903).
Die in Chicago geborene Elizabeth Reiter überzeugte an der Oper Frankfurt mit einer Vielzahl an Partien, darunter Susanna (Le nozze di Figaro), Füchsin Schlaukopf (Das schlaue Füchslein), Anne Trulove (The Rake’s Progress), Pamina (Die Zauberflöte), Nannetta (Falstaff), Die Auserwählte / Heilige Margarethe (La Damoiselle élue / Jeanne D’Arc au bûcher), Frasquita / Mércèdes (Carmen), Ascagne (Les Troyens) sowie die Sopranpartie in Händels Messiah. 2017/18 war die wandelbare Künstlerin bereits als Armida (Rinaldo), First Witch (Dido and Aeneas) und Katja (Die Passagierin) zu erleben. In Kürze singt sie erstmals Woglinde (Das Rheingold) und Sylviane (Die lustige Witwe). Die junge Sängerin trat als Zerlina (Don Giovanni) unter James Levine am Tanglewood Music Center sowie als Die Libelle (L’Enfant et les sortilèges) unter Lorin Maazel beim Castleton Festival auf und gastierte u.a. an der Opera Memphis, bei der Opera Company of Philadelphia und am Chicago Opera Theatre. Die an der Manhattan School of Music sowie am Curtis Institute of Music ausgebildete Sopranistin wurde u.a. bei den Metropolitan Opera National Council Auditions sowie bei der Liederkranz Vocal Competition ausgezeichnet.

Letzte Veranstaltung der Reihe in der Saison 2017/18: Brandon Cedel, Bariton 1. Juni 2018
Die Serie wird auch 2018/19 weitergeführt, Termine und Interpreten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Karten für diese Serie zum Preis von € 17 / ermäßigt € 13 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Mittwoch, 7. März 18
Das setzt nun allem den Hut auf: Herbst 2018 Weltpremiere der neuen VIVID Grand Show im Friedrichstadt-Palast Berlin
Bisher internationalstes Kreativteam und erneut höchstes Produktionsbudget | Kopfschmuckdesign von Philip Treacy | Ab 27. September    
Die avantgardistischen Entwürfe von Philip Treacy, laut The Times dem „berühmtesten Hutmacher der Welt“, schmücken die prominentesten Köpfe. Zwölf Millionen Euro investiert der Palast in diesen gigantischen Farbenrausch – so viel wie nie zuvor. Neues Spiel. Neues Glück? Weltpremiere ist am 11. Oktober, die Previews starten am 27. September.

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Das setzt nun allem den Hut auf: Herbst 2018 Weltpremiere der neuen VIVID Grand Show im Friedrichstadt-Palast Berlin
Entwürfe v.l.n.r.: Blue Cobra, Android Domina (Kostüm der Girlreihe) und Purple Snake
Kopfschmuckdesign & Design Director Philip Treacy, Kostümdesign & Illustrationen: Stefano Canulli
Fotos © Friedrichstadt-Palast Berlin

Philip Treacy arbeitete für Armani, Alexander McQueen, Karl Lagerfeld, Ralph Lauren und Valentino. Er entwarf Hutdesigns für ‚Harry Potter‘ und ‚Sex and the City‘, wurde fünf Mal als britischer Accessoire-Designer des Jahres ausgezeichnet, Queen Elizabeth II. verlieh ihm den ‚Order of the British Empire‘. Neben der Queen selbst ließen sich Königin Silvia von Schweden, Königin Mathilde von Belgien, Herzogin Camilla, Herzogin Kate, Victoria und David Beckham, Naomi Campbell, Lady Gaga, Madonna, Sarah Jessica Parker, Diana Ross, Emma Watson, Oprah Winfrey vom irischen Haute-Couture-Modisten behüten. Auch Meghan Markle, die am 19. Mai Royale Hochzeit mit Prinz Harry feiern wird, trug bei ihrem ersten offiziellen Auftritt zu Weihnachten mit der Queen – eine Hutkreation von Treacy.

In der VIVID Grand Show erweckt Treacy auf der größten Theaterbühne der Welt Objekte zum Leben, die es in dieser Art, Fülle und Formenpracht noch nirgends zu sehen gab: „Ich glaube an Schönheit und Eleganz und auch daran, dass sich Gedanken und Gefühle visualisieren lassen. In der VIVID Grand Show bringe ich diese Emotionen auf die Bühne.“ Für Intendant und Produzent Dr. Berndt Schmidt ist Treacy eine absolute Traumbesetzung: „Revueshows und Kopfschmuck bilden seit jeher eine grandiose Symbiose. Philip Treacy setzt allerdings selbst einer Königsdisziplin wie der Haute Couture noch die Krone auf.“

Für die neue Grand Show arbeitet über fünf Zeitzonen verteilt ein Kreativteam, das so international ist wie nie zuvor bei einer Palastproduktion. Die Koordination ist gewaltig, denn die Kreativen sitzen in 15 Städten: Belgrad, Berlin, Budapest, Düsseldorf, Hannover, Las Vegas, London, Los Angeles, Melbourne, Montreal, New York, Paris, Portland, Rom und Stockholm. Im Spätsommer kommen alle zu den Endproben in Berlin zusammen.

Eine enorme Bereicherung für das Kreativteam ist die in Las Vegas lebende Autorin und Regisseurin Krista Monson. Als Artistic Director trug sie zum langanhaltenden Erfolg der Show ‚O‘ des Cirque du Soleil in Las Vegas bei. Für den kanadischen Unterhaltungsriesen wirkte sie auch in Mailand, Los Angeles, Macau, New York, Orlando und Tokio. Außerdem leitete und choreographierte die gebürtige Kanadierin zahlreiche weitere Produktionen von Las Vegas bis Istanbul, arbeitete mit Stars wie Céline Dion, Daniel Craig und Danny Elfman und erhielt drei Elizabeth Sterling Haynes-Awards für ihre herausragenden Choreographien: „VIVID macht das Unsichtbare sichtbar und das Unerwartete real. Im Leben geht es um die Kraft der Verwandlung: Was wir sehen, ist nur eine Facette eines Diamanten. Schönheit offenbart sich erst in der Suche.“ An ihrer Seite als Co-Autor und Co-Regisseur ist Oliver Hoppmann, einer der jüngsten Showmacher in der europäischen Theaterlandschaft und seit 2015 Kreativdirektor des Palastes.

Unter der Direktion von Philip Treacy zeichnet der in Paris lebende Modeschöpfer, Illustrator und Art-Director Stefano Canulli für das extravagante Kostümdesign verantwortlich. Er arbeitete unter anderem für das avantgardistische Universaltalent Thierry Mugler und die Cirque du Soleil-Show in Las Vegas ‚Zumanity‘. Zeichnungen von Canulli wurden im Museum of Modern Art in New York ausgestellt. Komplettiert wird das Designteam von der Britin Katy England, die als Creative Director von Alexander McQueen fantastische Kreationen erschuf und für Jil Sander, Gucci, Louis Vuitton und Giorgio Armani Kampagnen gestaltete. Das Bühnenbild entwirft der Amerikaner Michael Cotten, der Shows für Weltstars wie Bette Midler, Miley Cyrus, Shania Twain, Phil Collins und Katy Perry kreierte. Cotten verlieh der ‚HIStory World Tour‘ von Michael Jackson, dem Super Bowl sowie den Olympischen Spielen in Atlanta seine visuelle Magie.

In der VIVID Grand Show geht es um die Androidin R’eye, die aus ihrem fremdgesteuerten Leben ausbricht und sich auf die Suche nach ihrer wahren Identität begibt. Im Englischen benennt das Kürzel ID, das auch im Wort VIVID enthalten ist, diese Identität (‚identity‘). Das Wort ‚vivid‘ selbst hat viele Bedeutungen, die allesamt auf R‘eye und die Grand Show zutreffen: lebendig, leuchtend, stark, hell, blühend, farbenreich. Mit den staunenden Augen eines Kindes entdeckt R’eye die Welt neu, die überwältigende Schönheit der Dinge, die wir oft übersehen.

VIVID ist eine Liebeserklärung an das Leben. In seiner Vielfalt und Opulenz ist es die seit langem farbenprächtigste Grand Show des an Farben und Vielfalt ohnehin nicht gerade armen Palastes.

Weltpremiere 11. Oktober. Previews ab 27. September. Geplante Spieldauer bis Mitte 2020. Tickets erhältlich im Vorverkauf unter www.palast.berlin oder bei der Ticket-Hotline 030-2326 2326. Bei jeder Vorstellung wirken über 100 Künstler*innen aus 26 Nationen mit.

Mittwoch, 7. März 18
Finale des Wettbewerbs für multimediale Performances UNART in Berlin
Abschluss des Finales des Jugendwettbewerbs UNART am Deutschen Theater Berlin / Expertenjury mit Mitgliedern des Performancekollektivs Gob Squad entscheidet über die Berliner Beiträge zum BEST OF UNART
Mit den Aufführungen von sieben Berliner Jugend-Performance-Gruppen geht am 07. und 08. März im Deutschen Theater das Finale des Jugendwettbewerbs UNART zu Ende. Nach den Präsentationen in Hamburg, Frankfurt und Dresden, wo ebenfalls sieben ausgewählte Gruppen ihre Performances zeigen konnten und von Jurys beurteilt wurden, stehen dann die Teilnehmer am BEST OF UNART fest: jeweils zwei Gewinnergruppen aus jeder Stadt.

In Berlin entscheiden vier Performance-Experten und eine Jugendjurorin über die Auswahl der zwei Performances für das BEST OF UNART. Zu ihnen zählen zwei Mitglieder des international renommierten Performance-Kollektivs Gob Squad, die bildende Künstlerin und Performerin Elisa Duca und der Dramaturg Joshua Wicke.

UNART ist eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Thalia Theater Hamburg, dem Staatsschauspiel Dresden und dem Deutschen Theater Berlin. Das BEST OF findet am 13. April am Thalia Theater an der Gaußstraße und am 16. Mai am Deutschen Theater Berlin statt.
Der Wettbewerb besteht seit 2007/2008 und bringt die Anliegen, das Lebensgefühl und die Vorstellungen von Jugendlichen in Form von Kurz-Performances auf die Bühne – ohne dabei Themen vorzugeben. Die Teilnehmer_innen führen selbst Regie und werden von künstlerischen Coaches dabei begleitet. Das Format öffnet den Blick in sehr unterschiedliche soziale Zusammenhänge und Lebenswelten.

Finale im DEUTSCHEN THEATER BERLIN (Kammerspiele)
Mittwoch, 07. März und Donnerstag, 08. März 2018; 18 Uhr; 12 €, ermäßigt 6 €              
BEST OF UNART in Hamburg (acht ausgewählte Gruppen aus allen Städten)
THALIA THEATER HAMBURG (Thalia in der Gaußstraße)
Freitag, 23. März 2018; 18 Uhr; 10 €, ermäßigt 8 €                                        

BEST OF UNART in Berlin (acht ausgewählte Gruppen aus allen Städten)
DEUTSCHES THEATER BERLIN (Kammerspiele)
Mittwoch, 16. Mai 2018; 18 Uhr; 12 €, ermäßigt 6 €                                                         

Alle Aufführungen sind Bestandteil des regulären Spielplans der beteiligten Theater. Karten sind über die bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

www.unart.net / www.deutschestheater.de

Mittwoch, 7. März 18
Bregenzer Festspiele: Opernatelier startet in zweite Runde ~ "Einblick 1" am 4. April 2018
Erneut Mal ermöglichen die Bregenzer Festspiele dem Publikum, die Entstehung eines Musiktheater-Werks mitzuverfolgen. Das von Intendantin Elisabeth Sobotka im Jahr 2015 initiierte Opernatelier startet am 4. April mit dem aus Vorarlberg stammenden Komponisten Alexander Moosbrugger in seine zweite Runde. Die Uraufführung der derzeit noch namenlosen Oper soll im Sommer 2020 stattfinden.
In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz eröffnen mehrere Veranstaltungen außergewöhnliche Einblicke in die Ideenwelt des Komponisten und der mit ihm arbeitenden Künstler.


Alexandert Moosbrugger
© Hiendlmayer

Töne jenseits des Gewohnten
Nach der erfolgreichen Uraufführung von Zesses Seglias‘ Oper To the Lighthouse im vergangenen Sommer geht das Opernatelier in die zweite Runde. Welche Form der Aufführung, welche inhaltlichen Schwerpunkte, welche Klangwelten das Publikum nach dem mehrjährigen Prozess schließlich erleben wird, erarbeiten die beteiligten Künstler in zahlreichen Treffen und im intensiven Austausch.
Der Komponist für das neue Opernatelier ist Alexander Moosbrugger. Im Bregenzerwald geboren, lebt er seit 2001 in Berlin und arbeitete schon mehrmals mit bildenden Künstlern zusammen. Als Organist und in seiner Musik eröffnet er seinen Zuhörern ein breites Klangspektrum, das häufig Töne jenseits der gewohnten umfasst. Das Hören wird Teil des kompositorischen Prozesses. Immer wieder bezieht sich Moosbrugger auf Musik der vorigen Jahrhunderte, woraus er häufig ein neues System der musikalischen Stimmung entwickelt.
Seine Studien am Landeskonservatorium Feldkirch sowie der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart ergänzte Alexander Moosbrugger durch ein Philosophiestudium an der Universität Wien. Seine Werke werden von namhaften Ensembles aufgeführt, darunter Klangforum Wien, österreichisches ensemble für neue musik, ensemble recherche, Ensemble Phoenix Basel, Arditti String Quartet und das Quatuor Diotima. Zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien würdigen seine Arbeit.

Vielfältige Klangwelten
Beim Einblick 1 werden der Komponist und seine bisherige Arbeitsweise, vor allem auch mit bildenden Künstlern, vorgestellt. Zwei Werke führen in Moosbruggers vielfältige Klangwelten. Mitglieder des ensemble plus spielen das 2009 entstandene Stück Skalen, Texte, Maß. Ein besonderes Hörerlebnis verspricht das für den Zuschauer begehbare Stück Alignement für Lautsprecher, worin Moosbrugger und Thomas Kessler Musik und Texte verarbeiteten, die im Unterricht des britischen Komponisten Thomas Attwood bei Wolfgang Amadeus Mozart entstanden sind. Ein Klavierstück von Mozart selbst wird Johannes Hämmerle spielen.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 20. August statt, Tickets und Infos unter 0043 5574 4076 und www.bregenzerfestspiele.com.

Mittwoch, 7. März 18
Eine Braunschweigerin in Bregenz: Austausch-Auszubildende Leony Cassel sammelt Opern-Erfahrung
Die Stadthalle Braunschweig und die Bregenzer Festspiele sind Partner der Aktion Entertainment Technology on Tour, unterstützt vom europäischen Austauschprogramm Erasmus. Internationale Betriebe der Veranstaltungsbranche haben sich zusammengeschlossen, um den Austausch von Fachpersonal zu fördern sowie eine gegenseitige Anerkennung der Ausbildungen zu etablieren. Die Veranstaltungstechnik-Auszubildende Leony Cassel macht derzeit Station am Bodensee.

Braunschweig und Bregenz im Austausch
Aktuell absolviert eine Auszubildende der Stadthalle Braunschweig, Leony Cassel, bis Ende März ein Praktikum im Bereich der Veranstaltungstechnik bei den Bregenzer Festspielen. Für sie ist dieser Ausbildungsabschnitt eine gern angenommene Herausforderung: „Die Möglichkeit geboten zu bekommen nach Österreich zu gehen, den Veranstaltungsalltag in einer komplett anderen Atmosphäre und einem anderen Betrieb voller neuer Menschen kennenzulernen ist ein großer Schritt, voller Aufregung und Spaß!“

Im Gegenzug dürfen sich die Mitarbeiter der Stadthalle Braunschweig auf einen neuen Kollegen für die Veranstaltungstechnik freuen: Daniel Gross aus Wien wird im Rahmen des Programms in den drei Betriebsstätten, Stadthalle Braunschweig, Volkswagen Halle und Eintracht-Stadion eingesetzt.

Förderung der persönlichen Kompetenz
Ein wichtiger Aspekt des Austausches sind die Arbeitsweisen und Aufgaben der einzelnen Sparten kennenzulernen und sich mit der Umsetzung von neuen und komplexen Bühnenprogrammen zu beschäftigen, so wie z.B. bei der Seebühne in Bregenz. „Neben den rein fachlichen Erfahrungen fördert das Programm die persönlichen Komponenten zur Weiterentwicklung der Auszubildenden, auch gerade hinsichtlich einer späteren Job-Suche, insbesondere über die Grenzen hinweg,“ so Andreas Kühling, Leiter der Veranstaltungstechnik der Stadthalle Braunschweig.

Mittwoch, 7. März 18
Schmuggler, Stierkämpfer und nackte Oberkörper: Bregenzer Festspiele bieten Statisten-Rollen
Wer die Bregenzer Festspiele aus nächster Nähe kennen lernen möchte, der hat als Statist die Gelegenheit dazu. Für den kommenden Sommer bietet das Festival sowohl für das Spiel auf dem See Carmen als auch für die Oper im Festspielhaus Beatrice Cenci 20 Statistenrollen an. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Durchtrainierte Herren 
Als Schmuggler, Soldaten und Stierkämpfer können „sportliche, muskulöse Herren ab 18 Jahren“, wie es in der Ausschreibung heißt, die Seebühne aus neuen Perspektiven kennen lernen. Das Spiel auf dem See Carmen erzählt in einem bis zu 24 Meter hohen Bühnenbild die packende Geschichte um Freiheit, Leidenschaft und Tod. Die Anforderungen an die Statisten für die Oper im Festspielhaus Betrice Cenci sehen etwas anders aus: Zwar sind ebenfalls durchtrainierte Herren ab 18 gesucht, das Höchstalter liegt jedoch bei 45 Jahren und außerdem muss die Bereitschaft bestehen, mit nacktem Oberkörper aufzutreten.

Internationale Theaterfamilie
Wer immer schon einmal die Faszination von Musiktheater hinter den Kulissen erleben wollte, der ist bei den Bregenzer Festspielen richtig. Statisten sind während der Probenzeit von Mitte Juni bis zum Ende der letzten Aufführung fester Bestandteil der internationalen Theaterfamilie am Bodensee. Oftmals kommen sie mit Regisseur und den Sängern direkt in Kontakt, verbringen gemeinsame Zeit auf und hinter der Bühne. Darüber hinaus bezahlen die Bregenzer Festspiele ein Honorar: 25 Euro pro Probe und 40 Euro pro Vorstellung verdient man als Statist.

Weitere Informationen und Formular zur Onlinebewerbung gibt’s auf der Festspiel-Website. Die Teilnahme am Statistencasting ist nur nach schriftlicher Einladung möglich.

www.bregenzerfestspiele.com

Mittwoch, 7. März 18
Schauspielhaus Zürich: DEMOKRATISCHER FRÜHLING mit Preisvorteil
Das Schauspielhaus Zürich nimmt den fünfzigsten Geburtstag der 68er-Bewegung zum Anlass für eine theatrale Bestandesaufnahme der Gegenwart:
Die Lesungen und Aufführungen (u.a. Jelinek, Frisch, Horváth, Pollesch, Marthaler, Shakespeare und Nübling), Diskussionen und Konzerte, die im Frühling ’18 im Schauspielhaus zu sehen sind, sind im weitesten Sinne Diagnosen der Demokratie in Zeiten der Konfusion. Sie spüren die gesellschaftlichen Schwächen der Gegenwart auf, suchen nach den Utopien, Phantasmen und Albträumen unserer Zivilisation und mischen sich ein in die Debatten um anstehende politische Entscheidungen. Sie befragen die gesellschaftliche Gegenwart mit Dramen und Mythen aus der Vergangenheit, erzählen Geschichten in politischen Kontexten und reflektieren Kräfte gemeinschaftlichen Zusammenlebens mit den Mitteln der Bühne.
Beim Kauf ab zwei Karten für unterschiedliche Veranstaltungen aus dem Programm des Demokratischen Frühlings erhalten ZuschauerInnen an der Theaterkasse im Zeitraum März bis Mai 20% Rabatt auf den Vollpreis.

Zürich, im April 1968: Demonstranten verbrennen am Limmatufer eine Vietcong-Puppe mit Napalm und marschieren danach zum europäischen Sitz der Dow Chemical Company, dem Hauptproduzenten von Napalm, wo sie die symbolische Leiche niederlegen. Einige Monate später erreichte die lokale 68er-Bewegung in den Strassenschlachten um das Globusprovisorium auf der Bahnhofbrücke ihren Höhepunkt. Der Rest ist Schweizer Demokratiegeschichte.
Fünfzig Jahre später stösst sich die Generation ’18 die  Köpfe an der Demokratie ein. Das Gespenst der Postdemokratie beherrscht Zürich und die Welt: Der Einfluss der Wirtschaft auf politische Prozesse, die Wandlung des Citoyens zum Homo digitalis, der globale Handel, welcher die Grenzen von Staaten im Alltag zunehmend auflöst, Staatsgewalten und öffentliche Dienste, die in Frage gestellt werden, politische Sachverhalte, welche die Kompetenzen von Parlamentariern und Stimmbürgern überfordern … Führt all dies dazu, dass die Gestaltung der Welt heute Eliten, Lobbyisten und anderen Global Players überlassen wird, wie es Colin Crouch schon 2004 in seinem Essay über die „Postdemokratie“ polemisch postulierte?

Elfriede Jelinek fragt in ihrem neusten Theaterstück „Am Königsweg“, wie jemand wie Donald Trump an die Macht kommen konnte, und findet Antworten in der neoliberalen Zeitenwende und im Versiegen der Worte von Dichtern und Denkern. Zeit seines Lebens beschäftigte sich Max Frisch mit Zukunftsvisionen der Agora – als Dichter, Architekt und kritischer Bürger der Stadt. Auf einer Tour an Schauplätze seines Schaffens widmen wir uns seinem Werk jenseits der grossen Romane und Dramen. Zwei politische Komödien der Weltliteratur machen die zerstörerischen Kräfte erlebbar, die das dünne Eis der Zivilisation zum Einsturz bringen können: Horváths „Zur schönen Aussicht“ entstand während der fragilen demokratischen Ära der Weimarer Republik und handelt in Barbara Freys Inszenierung vom radikalen Verlust von Mitgefühl und politischer
Vision. In William Shakespeares „Mass für Mass“ (in der Inszenierung von Jan Bosse) beherrschen Lust und Begierde die Machtstrukturen der Politik. Christoph Marthaler erlöst die helvetischen Wirtschaftssünder der Gegenwart mit Richard Wagner und Udo Jürgens, während René Pollesch mit Unterstützung von Sophie Rois und Anna Viebrock in „Hello, Mister MacGuffin!“ Gegenwartsdiagnose als swingenden Theaterdiskurs betreibt. Vom Fremdsein jüdischer Exilanten im vermeintlichen Schutz der Schweizer Demokratie während des Zweiten Weltkriegs erzählt „Das grosse Herz des Wolodja Friedmann“. Das dokumentarische Theaterprojekt „Sweatshop – Deadly Fashion“ durchleuchtet die innovativste Branche der Weltwirtschaft – die Modeindustrie – und fragt nach den Zusammenhängen von Sexyness, Gier und Produktionsketten eines Systems, das uns innert weniger Jahre zu Abhängigen gemacht hat. 
In ihrer Re-Lektüre des Kommunistischen Manifests entdeckt die Schauspielerin Susanne-Marie Wrage die Dystopie einer Welt, in der auch die privatesten Verhältnisse ökonomisiert werden. Ferdinand von Schirach beschäftigt sich auf seiner Lesereise mit Sokrates, dem Gründervater der attischen Demokratie, und liest ausserdem aus seinem neuen Erzählband „Strafe“. Im „Pop-up-Magazin“ überlassen wir die Theaterbühne der
vierten Gewalt des Staats: Miriam Meckel sucht mit Gästen nach neuen Geschichten für den Journalismus. In den „Zürcher Gesprächen“ steht die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch dem Schweizer Dichter Lukas Bärfuss Rede und Antwort. „Sonic Fiction“ heisst die politisch versierte Musikreihe, die wir gemeinsam mit den Musikfestivals Norient (Bern) und Rewire (Den Haag) organisieren und die musikalische Reflexionen
über die gegenwärtige Welt als Popmusik auf die Pfauenbühne bringt.

Auswahl im März, April und Anfang Mai:
Am Königsweg 16./ 18./ 28. März; 13./ 19./ 26. April
Mir nämeds uf öis 31. März; 5. April
Mass für Mass 20./ 22./ 24./ 27. April
Zur schönen Aussicht 7. März; 18./ 19./ 21./ 26./ 28./ 29. April
Hello, Mister MacGuffin! 6./ 7./ 11./ 14./ 16. März; 22./ 25./ 26. April;
2./ 3. Mai
ÄRGER IM PARADIES 8./ 13./ 14./ 22. April
Das grosse Herz des Wolodja Friedmann 4./ 10./ 13./ 17./ 20. April
Ein Gespenst geht um 26. April; 2. Mai
Zürcher Gespräche mit Corine Mauch und Lukas Bärfuss 4. April
Sonic Fiction: Ben Frost – Jenny Hval 21. April
Ferdinand von Schirach liest „Strafe“ 29. April
Liebe Grüsse... oder Wohin das Leben fällt 3./ 4./ 7./ 12./ 17./ 23.
April
Die Mai-Termine werden am 29. März unter www.schauspielhaus.ch veröffentlicht.

Dienstag, 6. März 18
Innovatives Magdeburger Opernprojekt: Nominierung, erfolgreiches Publikums-Voting und Podiumsdiskussion zum Kultursponsoring mit Vorstellung der »FEDORA Platform«
»The True Story of King Kong«, ein Auftragswerk des Theaters Magdeburg und des Puppentheaters Magdeburg für die Saison 2018/2019, ist für die Shortlist für den »FEDORA – GENERALI Prize for Opera 2018« ausgewählt worden. Am kommenden So. 11. 3. 2018, 14.00 Uhr im Opernhaus/Foyer wird das Projekt zusammen mit dem europäischen Opern- und Ballettfördernetzwerk »FEDORA – The European Circle of Philanthropists of Opera and Ballet« mit der Veranstaltung »Kultur ohne Geld?« vorgestellt.
Seit dem Jahr 2015 ist das Theater Magdeburg Mitglied bei »FEDORA – The European Circle of Philanthropists of Opera and Ballet«, dessen Fördernetzwerk »FEDORA Platform« im Rahmen des Programms »Kreatives Europa« von der Europäischen Kommission gefördert wird. Zusammen mit 18 weiteren Theatern aus 13 Ländern beteiligt sich auch das Theater Magdeburg seit Kurzem an dieser Fundraising-Plattform, die innovative Opern- und Ballettproduktionen und aufstrebende Künstler unterstützen und einem breiten Publikum bekannt machen wird.

»The True Story of King Kong« (»Die wahre Geschichte von King Kong«) ist ein neues Magdeburger Opernprojekt, das das Theater Magdeburg in Kooperation mit dem Puppentheater Magdeburg bei der deutschen Librettistin und Regisseurin Roscha A. Säidow und dem auf den Philippinen geborenen chinesisch-britischen Komponisten Jeffrey Ching in Auftrag gegeben hat. Es entsteht ein einzigartiges modernes Musiktheaterwerk über einen der zentralen Mythen des 20. Jahrhunderts, das die Kraft von Oper und Puppentheater bündelt. Konzipiert für Sänger, Puppenspieler und Orchester verwebt die neue Kammeroper die beiden Kunstformen so miteinander, dass sich deren besondere Ausdrucksformen gegenseitig potenzieren.

Kernthema der Veranstaltung wird das europäische Opern- und Ballettfördernetzwerk »FEDORA« und die »FEDORA Platform« sein – dazu gehören auch das Zukunftsthema Fundraising im Kulturbereich sowie seine große Bedeutung im Zuge von Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand. Als Podiumsgäste sind Helmut Herdt (Sprecher der Geschäftsführung der Städtischen Werke Magdeburg), David Jackson (Mitgründer THE ART OF BUSINESS/ artness.net), Katja Mittag (NGO Kooperationen bei betterplace.org) sowie Michel Redlich (Vorsitzender des Fördervereins Theater Magdeburg e.V.) geladen. Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Annegret Oster (Leiterin ZDF-Landesstudio Sachsen-Anhalt). Der Eintritt ist frei. Zählkarten erhalten Sie vorab an der Theaterkasse.
Im Rahmen der Veranstaltung möchte das Theater Magdeburg auch den Komponisten der »King Kong«-Oper kurz vorstellen und natürlich mit Ihnen auf die Publikumsnominierung anstoßen. Anschließend haben die Zuschauer die Möglichkeit, die »Richard Löwenherz«-Oper von Telemann mit einer Riege internationaler junger Solisten im Rahmen der 24. Magdeburger Telemann-Festtage zu erleben!

www.theater-magdeburg.de

Dienstag, 6. März 18
Männer als Suchtmittel für die Herzogin: Thomas Adès’ Kammeroper »Powder Her Face« am Theater Magdeburg
Im England der sechziger Jahre waren die Skandale um die Society-Lady Margaret Campbell und ihr ausschweifendes Leben Dauerthema in der Yellow Press. Auch die Uraufführung der durch Campbells Leben inspirierten Kammeroper »Powder Her Face« im Jahr 1995 zielte auf Schlagzeilen ab, galt es doch, u. a. einen Blowjob musikalisch in Szene zu setzen. Die Musik reicht aber weit darüber hinaus, und auch die Inszenierung von Regisseurin Magdalena Fuchsberger betont die psychologische Komponente der Handlung: Im Fokus steht eine Sucht- geschichte, die von Selbstwertgefühl und Lebenshunger, Alltagsflucht und Abhängigkeit erzählt.  »Powder Her Face« feiert Premiere am Sa. 31. 3. 2018, 19.30 Uhr im Schauspielhaus.

»Du könntest eine Blowjob-Arie schreiben. Am Anfang mit Worten und am Schluss mit Glucksen.« Mit diesem verlockenden Vorschlag hatte Librettist Philip Hensher 1995 den erst 23-jährigen Thomas Adès überzeugt, die Musik für diese Kammeroper zu schreiben. Die Partitur vereint Anklänge an Weill, Strawinsky, Britten und den Tango Nuevo eines Astor Piazzolla mit Einflüssen von Music Hall und Jazz. Mit seiner Kammeroper setzte Adès der britischen Society-Lady Margaret Campbell, der Herzogin von Argyll, ein Denkmal. Die für ihre sexuellen Eskapaden berüchtigte, als »Dirty Duchess« verschriene Campbell bewegte sich in höchsten gesellschaftlichen Kreisen und war für ihre Schönheit genauso berühmt wie für ihren Snobismus. 1963 kam es zu einem aufsehenerregenden Scheidungsprozess, in dem ihr selbst promisk lebender Ehemann dem Gericht Fotos vorlegte, die die Herzogin beim Oralverkehr mit einem fremden Mann zeigten. Der Kopf des Mannes ist auf dem Foto nicht zu sehen, und der Unbekannte ging als »Headless Man« in die Geschichte der britischen Boulevardpresse ein. Für deren Leser wurden die Fotos zum Inbegriff der Verdorbenheit einer lasterhaften Upperclass.

Regisseurin Magdalena Fuchsberger sieht in »Powder Her Face« viel mehr als die Vertonung einer ehemals skandalösen Vita: Ihre Inszenierung nimmt die persönliche Tragödie der Herzogin in den Fokus, ihren unstillbaren Hunger nach Selbstbestätigung, ihre Suchtgeschichte und die auch dadurch bedingte Vereinsamung. Diese Deutung wird unterstützt durch Thomas Adès’ Musik: Diese ist weitaus mehr als die akustische Illustration sexueller Praktiken; sie zeichnet ein tiefgründiges, einfühlsames Porträt der Herzogin aus der Sicht ihres letzten Lebensabschnittes und mit zahlreichen Rückblenden.

Bühnenbildner Dirk Steffen Göpfert hat dazu passend einen doppelten Raum geschaffen: Ein etwas nach hinten versetztes Hotelzimmer ist der verbliebene Ort, in dem die alternde Herzogin ihr soziales Leben führt. Im vorderen Teil der Bühne als nicht-realistischem »Seelenraum« wird das psychologisch-emotionale Geschehen in der subjektiven Wahrnehmung der Herzogin gezeigt. Auch die Kostüme von Kathrin Hegedüsch beziehen sich auf diese beiden Wahrnehmungs-Ebenen: Für die Szenen im Hotelzimmer sind sie zeitlos-formal, in den Sequenzen im vorderen Teil der Bühne sind sie als Traumfiguren angelegt.
Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Hans Rotman, der dem Magdeburger Publikum durch seine Pionierarbeit beim IMPULS-Festival sowie durch zahlreiche Dirigate vernehmlich neuer Musik bekannt ist.  Insgesamt 15 Musiker der Magdeburgischen Philharmonie werden bei der Aufführung dieser Kammeroper mit auf der Bühne des Schauspielhauses sitzen.

Powder Her Face ~ Ihre letzte Maske
Kammeroper in zwei Akten von Thomas Adès
Libretto von Philip Hensher

Premiere: 31. März 18

Musikalische Leitung: Hans Rotman
Regie: Magdalena Fuchsberger
Bühne: Dirk Steffen Göpfert
Kostüme: Kathrin Hegedüsch
Dramaturgie: Thomas Schmidt-Ehrenberg

Besetzung:

Herzogin:
Noa Danon
Zimmermädchen: Julie Martin du Theil
Elektriker: Jonathan Winell
Hotelmanager: Paul Sketris

Magdeburgische Philharmonie

www.theater-magdeburg.de  

Dienstag, 6. März 18
Kölner Fest für Alte Musik startet am Samstag
Am Samstag, 10 März startet das Kölner Fest für Alte Musik mit der hauseigenen Produktion der Masque „Cupid & Death“ in seine nunmehr achte Ausgabe. Das Team des Zentrums für Alte Musik Köln rund um Intendant Thomas Höft präsentiert bis zum 25. März ein einzigartiges Programm aus insgesamt 16 Konzerten – fast ausschließlich exklusive Programmpremieren in konzertanten und inszenierten Festivalproduktionen, Workshops und Diskussionsveranstaltungen. Damit ist das Festival unter der Leitung von Thomas Höft binnen kurzer Zeit zu einer europaweit einzigartigen Plattform herangereift, die die Kölner Szene präsentiert und gewichtige internationale Akzente setzt. Thema des Festivals ist in diesem Jahr „Krieg und Frieden“.

Einen Überblick über die anstehenden Konzerttermine findet sich unter www.zamus.de.

Dienstag, 6. März 18
"HELENE FISCHER – Live 2018": ZDF präsentiert Konzert-Highlights und Backstage-Doku
Deutschlands derzeit erfolgreichste Musikerin Helene Fischer lädt zu einem exklusiven Konzert-Event im Zweiten: Am Samstag, 28. April 2018, 20.15 Uhr, zeigt das ZDF Konzert-Highlights ihrer Arena-Tournee aus Oberhausen. Regie bei diesem besonderen Konzertfilm führt der mehrfach Grammy-nominierte Regisseur Paul Dugdale. Im Anschluss folgt die Dokumentation "Helene Fischer – Immer weiter", die exklusive und persönliche Einblicke in ihre Tourneevorbereitungen gibt.

Helene Fischer
"Die Helene Fischer Show": Helene Fischer mit Tänzern und Tänzerinnen
© ZDF und Anelia Janeva

"Das Konzert ist ein Ereignis und präsentiert eine beeindruckende Weiterentwicklung der Künstlerin. Die Show, ihre Dramaturgie und vor allem Helene Fischer zeigen internationales Niveau", so ZDF-Showchef Dr. Oliver Heidemann.

700.000 Konzertbesucher, 69 Konzerte, fünf Shows pro Woche: Helene Fischer setzt mit ihrer Arena-Tournee "Live 2017/2018" neue Maßstäbe. Bei dem ZDF-Konzertabend der Extraklasse gibt die populäre Entertainerin nicht nur ihre neuen und größten Hits zum Besten, sondern stellt auch ihre beeindruckenden akrobatischen Fähigkeiten unter Beweis. Gemeinsam mit den Artisten von "45 DEGREES – a division of CIRQUE DU SOLEIL" zeigt sie atemberaubende Showeinlagen in luftiger Höhe. Die aufwendige internationale Showproduktion setzt auch technisch neue Maßstäbe: eine gigantische Bühne mit Drehelementen und Special-Effekten hebt das Konzerterlebnis auch visuell in eine andere Dimension.

Die anschließende Dokumentation "HELENE FISCHER – Immer weiter" gibt exklusive Einblicke in die Entstehung ihrer Arena-Tournee 2017/2018. Filmemacher Sven Haeusler begleitet Helene Fischer und ihr Team auf ihrem langen Weg der Tourneevorbereitungen und beobachtet die Künstlerin unter anderem bei ihrem anspruchsvollen Artistik-Training in Montreal.

Dienstag, 6. März 18
Albina Shagimuratova, Semiramide, Salzburg, Berlin, Baden Baden
Albina Shagimuratova , die gerade als Bellins Elvirain Chicago als "vocal hero" in die Fussstapfen der Callas getreten ist, kommt nun endlich wieder hierher. Die Tartarin wird in Berlin, München  und Salzburg  zu erleben sein. Bei den Festspielen verkörpert sie, zehn Jahre nach ihrem dortigen Debut, noch einmal die Königin der Nacht in der Neuinszenierung von Lydia Steier. Vorher singt sie für die Deutsche Grammophon unter Yannick Nézet-Séguin in Baden Baden.
Schon im Juni 2018 wird sie in München die Semiramide sein. Damit begeisterte sie bei den BBC Proms unter der Leitung von Mark Elder einhellig: “Thrilling, every second of it.” (Guardian). Opera Rara wird diesen Sommer die Einspielung veröffentlichen.
Die nächste Möglichkeit, diese äußerst rare glückliche Vereinigung Albina Shagimuratovas ausnehmend voller Stimme, makelloser Präzision und darstellerischer Experimentierfreude im deutschsprachigen Raum zu erleben, ist in Berlin: An der Deutschen Oper gastiert sie im Mai 2018 als Gilda in Rigoletto.
Albina Shagimuratova beeindruckt ihr Publikum mit ihren “extraordinary gifts“, wie die Times konstatiert und von der schier unerschöpflichen Kraft der Sopranistin genauso überzeugt ist, wie von ihren handwerklichen und darstellerischen Fähigkeiten.
„Allen voran flutete Albina Shagimuratova mit wunderbar ausgebildetem farbenreichem Sopran das mächtige Rund bis in den letzte Säulenwinkel. Eine Stimme auf Netrebko-Niveau, was Atemtechnik, Registerverblendung und Sicherheit in jeder (!) Lage betrifft, der man ohne Vorbehalt nach jahrelanger Reife inzwischen auch nahezu jede Verdipartie an ersten Bühnen zutrauen dürfte.“ (Opernglas)

Russisches gibt es auf DVD mit Tcherniakovs Inszenierung von Glinkas Ruslan und Ljudmila unter Leitung von Vladimir Jurowski, in der „Albina Shagimuratova (…) der Ljudmilla eine brillant fokussierte Stimme von enormer Leuchtkraft und beeindruckendem Expansionsvermögen“ leiht. „Sie zeichnet klare Linien, ist den Koloraturen gewachsen, in der Emphase und Leidenschaftlichkeit gar bestechend.” (Opernglas)

www.albinashagimuratova.com

Dienstag, 6. März 18
GHOST - Das Musical: Schon 100 mal in Berlin
Erfolgsmeldung für „Sam und Molly“: Für das neue Berliner Musical GHOST wurden bereits 100.000 Karten verkauft. Damit ist die Show eine der bisher erfolgreichsten von Stage Entertainment im Theater des Westens.
An diesem Sonntag geht schon die 100. Vorstellung an der Berliner Kantstraße über die Bühne. Das Musical nach dem Kultfilm aus den 90er Jahren „Ghost – Nachricht von Sam“ feierte erst Anfang Dezember 2017 Premiere in Berlin. Die Laufzeit ist aber begrenzt und endet in jedem Fall am 8. Oktober dieses Jahres.

GHOST
GHOST - Das Musical
Stage Theater des Westens
© Johan Persson

Mit dem Kinoerfolg wurden seinerzeit Demi Moore und Patrick Swayze fast über Nacht zum Traumpaar der Filmgeschichte. Auf der Berliner Bühne stehen ihnen die Musicalstars Willemijn Verkaik als Molly und Superstar Alexander Klaws (Sam) in nichts nach. Insgesamt stehen in GHOST – DAS MUSICAL 30 Darstellerinnen und Darsteller auf der Bühne. Die Rolle der Oda Mae (für die Whoopi Goldberg einen Oscar als beste Nebendarstellerin erhielt) wird in Berlin von Marion Campbell und Amber Schoop gespielt. Die Rolle des Carl wird gespielt von Andreas Bongard.

Das Bühnenbild zu GHOST wurde von dem österreichischen Bühnenbildner Hans Kudlich entworfen. Kudlich erhielt u. a. 2014 den Theaterpreis „Nestroy“ für „Woyzeck“ und 2017 den Deutschen Musical Theater Preis in der Kategorie „Bestes Bühnenbild“ für „In 80 Tagen um die Welt“ (Landestheater Linz). Hans Kudlich ist Ausstattungsleiter am Volkstheater Wien und unterrichtet am Max Reinhardt Seminar die Klassen für Opern- und Schauspielregie in Bühnenbild und Szenografie.

GHOST – DAS MUSICAL ist bis Herbst 2018 im Berliner Stage Theater des Westens zu sehen. Die Musik ist eine meisterhafte Mischung aus Popsongs und Balladen, mit der beliebten „Unchained Melody“ (von Hy Zaret und Alex North), die schon 1990 als Titelsong von „Ghost – Nachricht von Sam“ Filmgeschichte schrieb und zum Kult-Song avancierte. Weltstar Dave Stewart (Eurythmics) und Glen Ballard (Autor von Michael Jackson’s „Man In The Mirror“) fügten dem Klassiker 24 Songs hinzu und erzählen so die tragische Liebesgeschichte um Molly und Sam auf eine musikalisch-bewegende Weise.

Infos und Karten auf musicals.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Samstag, 3. März 18
Die Konzertsaison 2018/19 des hr-Sinfonieorchester: Schubert-Zyklus und konzertante Opern
Die menschliche Stimme gilt als Anfang aller Musik, und das hr-Sinfonieorchester widmet ihr in der kommenden Spielzeit besondere Aufmerksamkeit. Gleich im ersten hr-Sinfoniekonzert ist die Sopranistin Anja Harteros mit Richard Strauss' „Vier letzten Liedern“ zu erleben. Mit „Elektra“ und dem „Freischütz“ stehen zwei konzertante Opern auf dem Konzertplan. In den sinfonischen Fokus rückt der Komponist Franz Schubert.

Martin Froest
Martin Fröst ist „Principle Guest Artist“ 2018/19 des hr-Sinfonieorchester
© Mats Bäcker

Einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht der Familientag des hr-Sinfonieorchesters und der hr-Bigband „Backstage für alle!“ im Frühjahr 2019. Die auf drei Jahre angelegte Kooperation mit dem ungarischen Komponisten Peter Eötvös endet mit dem großen Finalkonzert zu seinem 75. Geburtstag. „Principle Guest Artist“ wird der schwedische Klarinettist Martin Fröst.

Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada
Andrés Orozco-Estrada konzentriert sich in der kommenden Spielzeit unter anderem auf den Sinfoniker Franz Schubert: Orozco-Estrada wird alle acht Sinfonien in zwei Doppel-Programmen vorstellen. Die Sinfonien werden dabei aufgeteilt in zwei Orchesterformationen geprobt und dann jeweils in unterschiedlicher Besetzung präsentiert. Angereichert und kontrastiert wird das erste Doppelprogramm durch Musik des Gegenwartskomponisten Jörg Widmann sowie durch dessen Schwester, die Geigerin Carolin Widmann. Im zweiten Doppelkonzert steht den Schubert-Sinfonien das Kunstlied gegenüber – in Form aktueller Arbeiten unter anderem von Wolfgang Rihm und Werken von Schubert selbst. Ein weiterer Höhepunkt ist die konzertante Aufführung von „Elektra“, mit der Orozco-Estrada sein 2016 begonnenes Engagement für Richard Strauss fortsetzt.
Der Chefdirigent läutet nicht nur die Saison mit dem großen Europa Open Air im August am Frankfurter Mainufer ein, sondern er eröffnet auch zusammen mit dem MDR Rundfunkchor das Rheingau Musik Festival 2019 mit dem Requiem „Grande messe des morts“ von Hector Berlioz.
Außerdem steht wieder sein von ihm selbst äußerst kurzweilig und lebendig moderiertes Gesprächskonzert „Spotlight“ auf dem Spielplan. In dem beliebten Konzertformat wird der Chefdirigent im Herbst Antonín Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“ vorstellen.

Eötvös3
Unter dem Titel „Eötvös3“startete das hr-Sinfonieorchester vor zwei Jahren eine auf drei Jahre angelegte künstlerische Zusammenarbeit mit dem Komponisten Peter Eötvös, die in der kommenden Spielzeit ihren Abschluss findet. Kurz nach seinem 75. Geburtstag wird er das Finale von „Eötvös3“ dirigieren und zwei weitere seiner eindrücklichen aktuellen Kompositionen vorstellen – darunter ein Requiem im Andenken an die namenlosen Opfer der Flüchtlingskrise im Mittelmeerraum, das in Deutscher Erstaufführung zu hören sein wird.

„Principle Guest Artist“ 2018/19: Martin Fröst
„Ich freue mich sehr, ‚Principle Guest Artist‘ in Frankfurt zu sein und nächstes Jahr bei facettenreichen und sehr unterschiedlichen Projekten dabei zu sein, neue Kompositionen und das brandneue Projekt ‚Retrotopia‘ eingeschlossen“, sagt der Schwede Martin Fröst. „Ich bin gespannt darauf, mit dem hr-Sinfonieorchester in so vielen wechselnden Rollen zusammenzuarbeiten: Ich werde dirigieren, aber auch als Solist und Kammermusiker auftreten und als Komponist des Stückes ‚Nomadia‘ in Erscheinung treten.“ Mit dem Klarinettisten Martin Fröst begrüßt das hr-Sinfonieorchester einen Künstler der Extraklasse als „Principle Guest Artist“ der Spielzeit. Der aus Uppsala stammende Musikergehört zu den besten klassischen Holzbläsersolisten der Welt. Er lässt aber auch übliche musikalische Etiketten hinter sich, verbindet Tanz und Theater mit der Musik und mischt den traditionellen Musikbetrieb mit neuartigen Konzertformen und -konzepten auf. Als „Principle Guest Artist“ wird Martin Fröst in dieser Saison in drei Projekten des hr-Sinfonieorchesters eine zentrale Rolle spielen und sein vielseitiges künstlerisches Spektrum zeigen.

Hochkarätige Gastdirigenten und Solisten
Neben Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada werden in der kommenden Saison weitere internationale Spitzendirigenten am Pult des hr-Sinfonieorchesters stehen: darunter Christoph Eschenbach,Marek Janowski, Reinhard Goebel, Susanna Mälkki, Peter Ruzicka und Pablo Heras-Casado. Außerdem werden sich Stars des Opern- und Liedfachs und der zeitgenössischen Vokalinterpretation beim hr-Sinfonieorchester die Hand reichen. In der konzertanten Oper „Elektra“ sind unter anderem Elena Pankratova, Michaela Schuster und Michael Volle zu erleben. Im „Freischütz“ singen unter anderem Lise Davidsen und Andreas Schager, beim Musikfest der Alten Oper steht Marisol Montalvo auf der Bühne. Auch im „Forum N“ mit Auszügen aus Peter Ruzickas neuer Benjamin-Oper und im Kammermusik-Projekt mit Richard Wagners Wesendonck-Liedern sind Sänger prägende Solisten, genauso im „Barock+“ mit Countertenor Bejun Mehta, der auch als Dirigent auftritt. Ebenfalls in Doppelrollen schlüpfen der ehemalige „Artist in Residence“ des hr-Sinfonieorchesters François Leleux als Dirigent und Oboist in einem Barock-Programm und der Dirigent Laurence Cummings, der auch als Organist fungiert. Zu den renommierten Solisten, die in der Saison 2018/19 mit dem hr-Sinfonieorchester musizieren, gehören darüber hinaus außergewöhnliche Instrumentalisten wie die Geiger Vadim Gluzman, Gil Shaham, Vilde Frang und Emmanuel Tjeknavorian sowie die Pianisten Rafał Blechacz, Leif Ove Andsnes, Jean-Yves Thibaudet und Tamara Stefanovich.

Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank
Mittlerweile ist das Europa Open Air ein nicht mehr wegzudenkendes Ereignis im Frankfurter Kulturleben, das weit über die Stadt hinausstrahlt. Auch in dieser Saison lädt das hr-Sinfonieorchester, unterstützt durch „Elisabethen Quelle“, wieder zu einem Konzert an den Main ein. Als Auftakt der Europa-Kulturtage der EZB steht diesmal das Land Litauen im Mittelpunkt des Abends. Unter der Leitung von Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada präsentiert das hr-Sinfonieorchester zusammen mit dem Chor Jauna Muzika unter anderem Werke von Mikalojus Ciurlionis, Aaron Copland und Ludwig van Beethoven.

Musik und Film: „2001: A Space Odyssey“ und „The Thief of Bagdad“
Das hr-Sinfonieorchester realisiert in der Spielzeit  2018/19 gleich zwei „Musik und Film“-Projekte: Im Rahmen des Musikfests der Alten Oper ermöglicht es erneut das Filmerlebnis mit live gespielter Musik von Stanley Kubricks Science-Fiction-Meisterwerk „2001: A Space Odyssey“. Außerdem präsentiert es im hr-Sendesaal den Märchen-Abenteuer-Stummfilm„The Thief of Bagdad“ mit einem der ersten Hollywood-Stars Douglas Fairbanks und der neu rekonstruierten eindrucksvollen Original-Begleitmusik des Reger-Schülers Mortimer Wilson in Deutscher Erstaufführung.

103 Konzerte, davon 89 Konzerte in Hessen – mit großer medialer Verbreitung
Insgesamt 103 Konzerte gibt das hr-Sinfonieorchester in der Saison 2018/19, davon 89 in Hessen: Neben den eigenen Konzertreihen in Frankfurt und den Konzerten beim Rheingau Musik Festival ist es auch bei den Kasseler Musiktagen, den Weilburger Schlosskonzerten, im Stadttheater Gießen und im Fuldaer Schlosstheater zu Gast. Sonderprojekte, Gastkonzerte und sieben Tourneekonzerte sowie insgesamt 24 Kammermusik-Projekte runden die umfangreiche Konzerttätigkeit ab. Die meisten Aufführungen werden von hr2-kultur live übertragen und über die European Broadcasting Union (EBU) auch international ausgestrahlt. Alle hr-Sinfoniekonzerte in der Alten Oper Frankfurt sind zusätzlich im Video-Livestream auf http://concert.arte.tv bzw. www.hr-sinfonieorchester.de zu sehen. Ausgewählte Konzertereignisse werden auch im hr-fernsehen, in 3sat oder Arte übertragen.

Educationprojekte
Jedes Jahr erreicht das hr-Sinfonieorchester mit seiner Nachwuchs- und Educationarbeit rund 20.000 Kinder und Jugendliche in Hessen. Diese erfolgreiche Arbeit wird auch in der kommenden Saison weitergeführt, beispielsweise mit dem Projekt „Spielzeitschule“, bei dem das hr-Sinfonieorchester eng mit zwei Schulen zusammenarbeitet und den Jugendlichen unter anderem die Gelegenheit gibt, ein Junges Konzert in der Alten Oper zu moderieren oder unter Anleitung von hr-Mitarbeitern eine Multimedia-Reportage zu einem Werk oder Komponisten zu erstellen. Erstmals wird das hr-Sinfonieorchester zusammen mit der Lorenz-Stiftung unter dem Titel „Die Arche Noah“ ein Tanzprojekt der Inklusion realisieren. Start des auf ein Jahr angelegten Projektes ist bereits im Mai 2018. Neu ist auch die Junior-Ausgabe eines Jungen Konzertes im hr-Sendesaal für Kinder zwischen zehn und 14 Jahren. Das rund einstündige, moderierte Konzert befasst sich mit Werken rund um das Thema „Wasser“. Außerdem wieder auf dem Programm: die beliebte Hessen-Schultour, „Hast du Töne?“ und das Förderprojekt „Super-X-Orchester“, bei dem Mitglieder hessischer Schulorchester mit den Profis des hr-Sinfonierochesters gemeinsam in einem Werkstattkonzert musizieren.

Gastkonzerte und Tourneen
Jenseits der Konzertaktivitäten in Hessen wird das hr-Sinfonieorchester außerdem auf den großen internationalen Konzertbühnen präsent sein: unter anderem mit einer Konzerttournee nach Italien und Gastspielen in Paris, Salzburg, Bratislava, Innsbruck und Antwerpen. Außerdem ist das Orchester in der Philharmonie Essen, bei den Aschaffenburger Orchesterkonzerten und im Konzerthaus Dortmund zu Gast.

Tickets und Abonnements
Auch in der Saison 2018/19 bietet das hr-Sinfonieorchester höchste musikalische Qualität zu günstigen Preisen. Abonnements können in den zwei Rubriken „Sinfonie@Alte Oper“ und „Klassik@Sendesaal“ erworben werden. Für alle hr-Musikcard-Inhaber gibt es wieder attraktive Vergünstigungen. Abonnements können ab sofort gekauft werden, der Einzelkartenverkauf beginnt am 1. Juli 2018. Vorgezogener Vorverkaufsbeginn für das Projekt „2001: A Space Odyssey“ sowie für „Spotlight“ ist bereits der 8. März 2018.

Die Konzertbroschüre 2018/19 des hr-Sinfonieorchesters kann beim hr-Ticketcenter, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt, Telefon: (069) 155-2000, angefordert werden. Das detaillierte Programm der Saison sowie die Konzertbroschüre stehen auch als Download unter www.hr-sinfonieorchester.de zur Verfügung.

Samstag, 3. März 18
Semperoper Dresden: José Cura und Peter Seiffert in der Titelpartie des »Otello« im März 2018
José Cura übernimmt in der heutigen Aufführung der Verdi-Oper »Otello« - in der Inszenierung von Vincent Boussard und unter der Musikalischen Leitung von Daniele Callegari - die Titelpartie für den kurzfristig erkrankten Peter Seiffert. Mit José Cura ist neben Peter Seiffert ein weiterer herausragender Tenor unserer Zeit als Otello zu erleben, der die Rolle dieses an gesellschaftlichen wie moralischen Vorurteilen gescheiterten Helden im März 2018 an der Semperoper Dresden darbietet.

José Cura wird insbesondere für seine Interpretationen des italienischen Repertoires, speziell der Partien des Heldentenorfachs, gefeiert. Darüber hinaus verfolgt er eine vielbeachtete Karriere als Komponist und Dirigent. Zuletzt inszenierte er an der Oper Bonn sowie an der Opéra de Monte-Carlo »Peter Grimes« und stand jeweils in den Titelpartien auf der Bühne. Im Jahr 2015 wurde José Cura von den Prager Symphonikern zum »Artist in Residence« ernannt und vom argentinischen Senat mit dem »Alberdi-Sarmiento-Prize«  ausgezeichnet. Die Partie des Otello interpretierte der argentinische Ausnahmetenor unter anderem bei den Salzburger Osterfestspielen 2016 unter der Musikalischen Leitung von Christian Thielemann. Am Samstag, den 3. März 2018, kehrt José Cura für einen Abend nach Dresden zurück, wo er zuletzt 2016 als Mario Cavaradossi in der Puccini-Oper »Tosca« zu erleben war.

In den Aufführungen am Freitag, den 9. März 2018, sowie am Dienstag, den 13. März 2018, wird – wie ursprünglich vorgesehen – Star-Tenor Peter Seiffert die Titelpartie singen. Der weltweit gefragte und vielfach ausgezeichnete Opernsänger wurde 2013 in seiner Heimat zum österreichischen Kammersänger und  2014 zum Kammersänger der Deutschen Oper Berlin ernannt. Zuletzt stand Peter Seiffert in der Spielzeit 2016/17 als Otello auf der Bühne der Semperoper und brillierte Anfang 2018 in der Inszenierung des Dresdner »Rings« als Siegmund in Richard Wagners »Die Walküre« unter der Musikalischen Leitung von Christian Thielemann.

Karten sind an der Schinkelwache am Theaterplatz (T 0351 4911 705) und online erhältlich. Weitere Informationen unter: www.semperoper.de 

Samstag, 3. März 18
Christian Sommer als Vorsitzender des Kuratoriums der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung bestätigt
Christian Sommer ist als Vorsitzender des Kuratoriums der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in seinem Amt bestätigt worden. Bei der Kuratoriumssitzung in Wiesbaden wurde er einstimmig für drei Jahre wiedergewählt. Als Stellvertreterin wurde Ulrike Schauz, Referatsleiterin bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ebenfalls einstimmig bestätigt.

„Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zählt innerhalb der Medienwirtschaft zu den zentralen Institutionen zur Wahrung des Kulturgutes Film. Sie bei dieser Arbeit, insbesondere vor dem Hintergrund der anstehenden digitalen Herausforderungen zu unterstützen, ist mir ein großes Anliegen.“, so Kuratoriumsvorsitzender Christian Sommer, der sich seit 2015 in diesem Amt für den Erhalt des deutschen Filmerbes engagiert.

Geleitet wird die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung von Vorstand Ernst Szebedits. Im Kuratorium, dem obersten Gremium der Murnau-Stiftung, sind der Verband Deutscher Filmproduzenten e.V., der Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e.V., der Verband der Filmverleiher e.V., der HDF Kino e.V. und die German Films Service + Marketing GmbH sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst für die Kultusministerkonferenz der Länder vertreten. Als Gast wohnt die Spitzenorganisation der deutschen Filmwirtschaft (SPIO) dem Kuratorium bei.

www.murnau-stiftung.de

Freitag, 2. März 18
1. Internationaler Helmut Deutsch Liedwettbewerb geht an den Start
Vom 10. - 15. September 2018 findet im Wiener Schlosstheater Schönbrunn der 1. Internationaler Helmut Deutsch Liedwettbewerb, für Sänger/innen mit einer Altersgrenze von 32 Jahren, statt. Dabei handelt es sich um eine Kooperation der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der WCN - World Culture Networks.
Jurymitglieder sind Helmut Deutsch (Pianist, Juryvorsitz), Juliane Banse (Sopran), Andreas Schmidt (Bassbariton), Helga Machreich-Unterzaucher (Machreich Artists Management GmbH, Managing Director), Thomas Mittermayer (Künstlerisches Betriebsbüro, Musikverein Wien), Bernd Loebe (Intendant Oper Frankfurt) und Stefan Vladar (Pianist und Dirigent).
Als Hauptpreis zu gewinnen gibt es nicht nur € 10.000,00, sondern auch gemeinsame Konzerte mit Helmut Deutsch (wie im Oktober 2018 in der Deutschen Oper Berlin oder im Februar 2019 im Konzerthaus Berlin). Für Pianist/innen gibt es Sonderpreise.
Die Anmeldefrist für den Wettbewerb startete bereits und läuft noch bis zum 9. August 2018.

www.hd-lied.net

Freitag, 2. März 18
Oper Leipzig - Highlights der Saison 2018/19
 (lifePR) - Die Oper Leipzig stellte am Donnerstag, 1. März, 11 Uhr ihre Pläne für die nächste Saison vor. Der Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Leipzig, Prof. Ulf Schirmer, präsentierte gemeinsam mit OperndirektorinFranziska Severin, Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder sowie Cusch Jung, Chefregisseur der Musikalischen Komödie, die Höhepunkte der Spielzeit 2018/19. Insgesamt 15 Neuproduktionen werden Premiere feiern: Fünf Opernpremieren, fünf Premieren des Leipziger Balletts und fünf Premieren in der Musikalischen Komödie sowie 46 weitere Werke werden im aktiven Repertoire zu sehen sein.
Über 400 Veranstaltungen von August 2018 bis Juli 2019 stehen in der kommenden Saison in Oper, Leipziger Ballett und Musikalischer Komödie auf dem Programm. Dieses reicht von Oper, Spieloper, Operette, Musical bis hin zu klassischem und modernem Ballett über Sonderveranstaltungen wie die SilversterGala, Kooperationen mit anderen Kulturinstitutionen der Stadt wie dem Kunstkraftwerk Leipzig, dem Schauspiel Leipzig und der Freien Szene bis hin zu kleineren Formaten in den Häusern und im Stadtraum. Ebenfalls dazu zählt das breite Angebot der neu benannten Sparte »Junge Oper Leipzig« für Kinder, junge Erwachsene und Familien sowie generationsübergreifende Projekte. Hinzu kommen Haus- und Sonderführungen sowie Fremdveranstaltungen.

Oper Leipzig
Oper Leipzig
© Kirsten Nijhof

OPER LEIPZIG
Wagner, Strauss, Puccini im Fokus | Kompositionswettbewerb »Wie klingt Heimat?«

Mit dem Gewandhausorchester, einem der weltbesten Klangkörper, als musikalischem Partner bleiben Richard Wagner und Richard Strauss auch in Zukunft zentrale Säulen des Opern-Spielplans. Eine Neuproduktion von Richard Wagners »Der fliegende Holländer« wird am 30. März 2019 unter der musikalischen Leitung des Hausherren Ulf Schirmer Premiere feiern. Sie ist ein weiterer Schritt auf dem Weg hin zu dem erklärten Ziel, bis zum Jahr 2022 alle Werke des in Leipzig geborenen Komponisten fest im Repertoire des Hauses zu verankern. Das wäre weltweit ein Alleinstellungsmerkmal. Die Inszenierung liegt in den Händen des holländischen Regisseurs und Bühnenbildners Michiel Dijkema, der mit seinen spektakulären Bühnenideen (»Faust«, »Tosca«, »Rusalka«) die Herzen des Leipziger Publikums erobert hat. Die bekanntesten Werke von Richard Strauss werden in zwei Themenwochenenden am 12. und 13. Januar 2019 sowie vom 26. bis 28. April 2019 gebündelt, die mit den Wiederaufnahmen von »Elektra« und »Der Rosenkavalier« verbunden sind.

Nach »Tosca«, »Madama Butterfly« und »Turandot« kann sich das Publikum in der Oper zum Spielzeitauftakt am 29. September 2018 auf die Premiere von Giacomo Puccinis eher selten gespielter Oper »La fanciulla del West / Das Mädchen aus dem goldenen Westen« freuen. Cusch Jung, Chefregisseur der Musikalischen Komödie, feiert mit dieser Inszenierung sein Opernregiedebüt und setzt auf die bewährte Zusammenarbeit mit Karin Fritz für Bühne und Kostüm. Starsopranistin Anja Kampe wird in der Rolle der Minnie debütieren, Ensemblemitglied Tuomas Pursio alterniert mit Simon Neal, der für die Premiere besetzt ist, als Jack Rance. Puccini komponierte als Auftragswerk für die Metropolitan Opera New York eine Oper über das Leben in einem Goldgräbercamp im berühmt-berüchtigten Wilden Westen.
Mit der Premiere einer Neuproduktion von Georges Bizets »Carmen« in der Regie von Lindy Hume am 30. November 2018 geht im Zuge der Repertoirekomplettierung eine der meistgespielten Opern weltweit wieder in den Spielplan der Oper Leipzig ein. Die australische Regisseurin, die in Leipzig bereits »La Cenerentola« und »Don Pasquale« inszenierte, bringt eine selbstbewusste Frau auf die Bühne, die bedingungslos den Traum der großen Freiheit lebt.

Die kanadische Mezzosopranistin Wallis Giunta, Ensemblemitglied der Oper Leipzig und derzeit als »Young Singer« für die International Opera Awards 2018 nominiert, wird als Carmen debütieren. Nachdem in der aktuellen Spielzeit Antonin Dvor?áks »Rusalka« eine der bekanntesten tschechischen Opern Premiere feierte, gelangt mit der komischen Oper »Die verkaufte Braut« am 15. Juni 2019 ein nicht minder populäres tschechisches Werk seines Landsmannes Bedr?ích Smetana auf den Spielplan.
Das auch inhaltlich in Smetanas böhmischer Heimat angesiedelte Werk nimmt das Publikum auf eine nostalgische Zeitreise in die Ära der arrangierten Ehen mit. Der »Tanz der Komödianten« gilt als eines der berühmtesten Orchesterstücke des Komponisten. Die Regie für diese Neuproduktion liegt in den Händen von Christian von Götz, der in der Spielzeit 2016/17 an der Oper Leipzig bereits Carl Maria von Webers »Der Freischütz« inszenierte.

Ein kurzweiliges Opernerlebnis für die ganze Familie verspricht Marius Felix Langes »Schneewittchen«, das am 9. März 2019 mit dem Opernregiedebüt von Patrick Rohbeck im Opernhaus Premiere feiert. Langes Kinderoper von 2011 erzählt das bekannte Märchen der Brüder Grimm um Neid und Schönheitswahn auf eine frische, humorvolle Art. Der Komponist hat dabei aktuelle Themen in eine kindgerechte Musik verpackt. Dass die Oper trotz aller Eingängigkeit mit reichlich Raffinesse und Anspruch aufwartet, dürfte auch die Ohren Erwachsener erfreuen.

Erstmals lobt die Oper Leipzig einen Kompositionswettbewerb zum Thema »Wie klingt Heimat?« aus und begibt sich dabei auf musikalische Spurensuche. Ziel ist neben der Förderung junger Komponistinnen und Komponisten auf dem Gebiet zeitgenössischer Musik die Anregung zur künstlerischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen. Im Mittelpunkt steht das ureigene Instrument des Menschen, die Stimme. Die von der Jury unter dem Vorsitz von Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer prämierten Kompositionen werden bei einem Preisträgerkonzert am 26. Juni 2019 in der Oper Leipzig zur Uraufführung gebracht. Eine detaillierte Ausschreibung erfolgt ab April 2018 über die fachspezifischen Portale und die Homepage der Oper Leipzig.

LEIPZIGER BALLETT
»Magnificat« mit Indie-Folk-Duo CocoRosie | Beethoven-Abend mit Festakt »25 Jahre Städtepartnerschaft Houston-Leipzig« | Uwe-Scholz-Gala

Mit der Premiere eines Ballettabends zu Johann Sebastian Bachs »Magnificat« am 9. Februar 2019 wird nach der »Johannes-Passion« und Felix Mendelssohn Bartholdys sinfonischer Kantate »Lobgesang« die erfolgreiche Zusammenarbeit des Leipziger Balletts mit dem Chor der Oper Leipzig zu zentralen Werken der Leipziger Chorliteratur fortgesetzt. In seiner choreografischen Uraufführung bricht Mario Schröder gemeinsam mit dem US-amerikanischen Indie-Folk-Duo CocoRosie das »Magnificat« ganz bewusst auf und spannt musikalisch einen Bogen in die Moderne. Die künstlerisch vielseitig begabten Schwestern Bianca und Sierra Casady kontrapunktieren mit eigens für den Ballettabend entwickeltem Material Bachs Werk.

Mit dem neuen Ballettabend »Beethoven/Ravel« leistet das Leipziger Ballett einen künstlerischen Beitrag zum 25. Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Houston und wird zur Premiere am 27. Oktober 2018 den offiziellen Festakt ausrichten. Daher treffen in diesem Ballettabend prägende choreografische Handschriften der beiden Städte aufeinander. Uwe Scholz‘ Choreografie »Siebente Symphonie« aus dem Jahr 1991 nach Beethovens gleichnamigem Orchesterwerk begegnet dem Ballettstück »Tu Tu« zu Ravels Klavierkonzert G-Dur – eine Choreografie von Stanton Welch, dem Künstlerischen Leiter des Houston Ballets. Abgerundet wird der Abend durch eine Uraufführung von Mario Schröder.

Am 31. Dezember 2018 wäre Uwe Scholz 60 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass ehrt das Leipziger Ballett diesen allzu früh verstorbenen Ausnahmekünstler und ehemaligen Chefchoreografen und Ballettdirektor mit einer Gala am 1. Dezember 2018. Für seinen Namen stehen Titel wie »Die Schöpfung«, »Die Große Messe« oder »Pax questuosa«. Das Erbe und damit die Erinnerung an Uwe Scholz lebendig zu halten, ist dem Leipziger Ballett ein zentrales Anliegen. Er hat die Company in der Zeit nach der Wiedervereinigung entscheidend geprägt. Nicht zuletzt erfährt das Wirken des Choreografen in Mario Schröder, einem engem Freund Uwe Scholz’, eine konsequente Weiterentwicklung. Im Rahmen der Gala werden Choreografien von Uwe Scholz mit Musik von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Sergej Rachmaninow u. a. aufgeführt.

Im Rahmen der bestehenden Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig feiert am 22. März 2019 auf der Großen Bühne des Schauspiel der Tanzabend »If You Were God« des französischen Choreografen Martin Harriague Premiere. Harriague begann seine Laufbahn als Tänzer bei Thierry Malandain, der in Leipzig bereits seine Choreografie »Don Juan / Mozart à deux« zeigte. Nach verschiedenen Stationen war für Harriague die Zeit mit der Kibbutz Contemporary Dance Company eine prägende Erfahrung. Er gewann zahlreiche Nachwuchspreise, u. a. in Stuttgart, Hannover und Kopenhagen, und wurde unter anderem zum Ballet National de Marseilles, zur Kibbutz Contemporary Dance Company und zum Malandain Ballet Biarritz eingeladen.

Die bestehende Zusammenarbeit des Leipziger Balletts mit dem LOFFT als Kooperationspartner der Freien Szene wird in der nächsten Spielzeit intensiviert: Austragungsstätte der Premiere eines neuen Ballettabends aus der Reihe »Intershop« am 28. Juni 2019 wird erstmals der neue Standort des LOFFT in der Halle 7 auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei sein. Die Reihe ist der Arbeit junger Tanzschaffender gewidmet.

MUSIKALISCHE KOMÖDIE
Drei Operettenpremieren | Bernsteins »On the Town«

Von Chicago über die Metropolen New York, Paris und London bis in die Schweiz führt die Musikalische Komödie ihr Publikum in der Spielzeit 2018/19. Gleich drei Operettenpremieren, ein Musical, ein Klassiker für  Familien und eine Operettenausgrabung zählen zu den Neuproduktionen.
Den Auftakt bildet am 20. Oktober 2018 auf der großen Bühne der Musikalischen Komödie Emmerich Kálmáns Operette »Die Herzogin von Chicago« aus dem Jahr 1928. Bei dieser royalen Verwechslungskomödie trifft die Neue Welt auf das alte Europa und Jazzmusik auf Wiener Walzer – am Ende steht ein wahrhaft amerikanisches Happy End. Regie führt der Schauspieler, Musical-Darsteller und Regisseur Ulrich Wiggers. Neben seiner Bühnenkarriere trat Wiggers immer wieder auch im Fernsehen auf, u. a. im »Tatort« und »Polizeiruf 110«, als Friedrich der Große in den ZDF-Mehrteilern »Die Deutschen« und »Alles oder Nichts« sowie in der ARD-Serie »In aller Freundschaft«. Seit 2010 ist Wiggers verstärkt als Regisseur tätig, inszenierte »Die Buddenbrooks«, »Cyrano de Bergerac«, »Der Tod eines Handlungsreisenden« sowie die Musicals »Der Mann von La Mancha«, »La Cage aux Folles« und »Into the Woods«.

Ebenfalls in den USA angesetzt ist die Handlung des Musicals »On the Town«, Leonard Bernsteins Hommage an New York in der Regie von Cusch Jung und unter der musikalischen Leitung von Stefan Klingele. Die Premiere findet am 26. Januar 2019 statt. Jeffery Krueger, Benjamin Sommerfeld und Andreas Rainer stürzen sich in den Rollen der drei Matrosen Gabey, Chip und Ozzi auf einem 24-stündigen Landgang in das pralle Leben der amerikanischen Metropole. Karin Fritz gestaltet die Bühne, die Kostüme stammen von Aleksandra Kica.

Paul Burkhards musikalische Komödie »Das Feuerwerk«, die am 13. April 2019 Premiere feiert, erzählt die Geschichte zweier Brüder, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Die bürgerliche Spießeridylle des Fabrikanten Albert Oberholzer und seiner Familie wird durch das Erscheinen seines unliebsamen Bruders, der als Zirkusdirektor ein wildes Leben führt, gehörig durcheinander gebracht. Mit eingängigen Chansons wie »Oh, mein Papa« macht Burkhards »Feuerwerk« seinem Namen auch musikalisch alle Ehre und erlangte weltweite Berühmtheit. Für die Regie konnte Axel Köhler gewonnen werden. Der Kammersänger, Regisseur und Intendant leitete von 2009 bis 2016 als Künstlerischer Direktor und Intendant die Oper Halle. Seine Regiearbeiten führten ihn auch nach Dresden, München, Schwerin, Augsburg, Bayreuth, Leipzig, Innsbruck, Palermo und Graz.

Gegen Ende der Spielzeit bringt der Schauspieler und Regisseur Klaus Seiffert Leo Falls »Madame Pompadour« auf die Bühne der Musikalischen Komödie (Premiere: 1. Juni 2019). Nicht von ungefähr wurde Falls drittletzte Operette zu seinem größten Erfolg: In schwungvoll-eingängigen Melodien zeichnen sich vor dem Hintergrund des umtriebigen Pariser Rokoko die freizügigen Zwanzigerjahre ihrer Entstehungszeit ab. Lilli Wünscher schlüpft als Marquise de Pompadour in die Rolle der Mätresse von Ludwig XV. Leo Fall wird ferner im Rahmen des Operettenworkshops 2019 eine Rolle spielen, der sich erneut einer Operettenausgrabung widmet: Die Operette »Rosen aus Florida« wurde nach Falls Tod im Auftrag seiner Witwe von Erich Wolfgang Korngold vollendet.

Musikalische Komödie erneut ein breites Programm zu bieten: Im Venussaal feiert am 27. September 2018 »Paddington Bärs erstes Konzert«, eine musikalische Geschichte von Herbert Chappell, Premiere. Die nach dem gleichnamigen Londoner Bahnhof benannte Kinderbuchfigur von Michael Bond mit ihrer Vorliebe für Marmelade und Bitterorangen eroberte seit ihrer Erfindung im Jahr 1958 die Kinderherzen weit über die Grenzen Englands hinaus. Der Kinderchor der Oper Leipzig und die Musikalische Komödie setzen ihre Kooperation mit der Schaubühne Lindenfels mit der Produktion »Das Geheimnis der schwarzen Spinne« fort. Darüber hinaus ist die Musikalische Komödie wiederholt Gast bei dem Festival »Klassik für Kinder«, veranstaltet gemeinsam mit dem Museum der bildenden Künste die Reihe »Nachhall« und bietet Künstlern der Jazz- und der Poetry Slam-Szene eine Aufführungsplattform.

SERVICE
Schriftliche Reservierungen für die neue Spielzeit sind ab sofort möglich. Der Kartenvorverkauf beginnt am 16. April 2018 an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail an  service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de.

Freitag, 2. März 18
Die spanische Ballett-Kompanie »IT Dansa« zu Gast am Staatstheater Wiesbaden ~ Dreiteiliger Ballettabend von Rafael Bonachela, Jirí Kylián und Ohad Naharin
Am Dienstag, den 6. März 2018, um 19.30 Uhr, folgen die Nachwuchstalente der in Barcelona ansässigen Kompanie »IT Dansa« der Einladung des Hessischen Staatsballetts und sind so im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben.

IT Dansa: Sechs Tänze
IT Dansa: Sechs Tänze
© Luis San Andrés

»IT Dansa« beginnt in Wiesbaden eine dreiwöchige Europatournee, auf der sie Arbeiten dreier international renommierter Choreografen zeigen wird:  Jirí Kyliáns verspielte »Sechs Tänze«, Rafael Bonachelas mitreißendes »Naked Thoughts« und Ohad Naharins hochintensives »Minus 16«.
Im April 2018 feiert die Kompanie, die 1998 von Catherine Allard, dem ehemaligen Star des Nederlands Dans Theater, gegründet wurde, ihr 20-jähriges Bestehen.
»IT Dansa«
Dienstag, 6. März 2018, um 19.30 Uhr, Großes Haus, Eintritt: 9 bis 47 Euro

www.staatstheater-wiesbaden.de

Freitag, 2. März 18
Chursächsische Winterträume enden im Wintertraum Bad Elster! Winterkulturfestival im Oberen Vogtland endet mit Besucherrekord
Mit einer Kriminallesung von TV-Star Christian Redl, einer fantastischen Familienvorstellung von „Pippi Langstrumpf“ und einem intimen Theaterclub-Konzert im Zeichen des Blues endeten am Monatsende im König Albert Theater Bad Elster bei schönstem Winterwetter die 17. Chursächsischen Winterträume als verbindendes Festival der Musik- und Wintersportregion Oberes Vogtland. Unter der Schirmherrschaft von Rolf Keil, Landrat des Vogtlandkreises, inszenierte das erfolgreiche Festival in der diesjährigen Ausgabe erneut die kulturelle und touristische Angebotsvielfalt des Oberen Vogtlands rund um die Tourismuszentren Bad Elster, Bad Brambach, Markneukirchen, Schöneck und der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal. Insgesamt konnten dabei vom 1. Advent bis zum 28. Februar allein bei den über 75 Kulturveranstaltungen der unterschiedlichsten Genres in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster über 25.000 Besucher aus Nah und Fern begrüßt werden. Damit war die 17. Auflage des Winterkulturfestivals die erfolgreichste seit Festivalgründung im Jahre 2001.

Thais
Thais
König Albert Theater Bad Elster
 © Jan Bräuer

Hauptaustragungsort des Festivals ist traditionell das historische König Albert Theater in Bad Elster, welches vor allem mit einem vielfältigen Angebot von Klassik bis Pop, von Oper bis Comedy über Schauspiel bis hin zu Jazz, Lesungen und Kleinkunst die zahlreichen Gäste der Winterurlaubsregion des Oberen Vogtlandes begeisterte. „Die strategische Verknüpfung unserer erstklassigen Kulturangebote mit den touristischen Qualitätsprodukten aus der ganzen Musik- und Wintersportregion im Oberen Vogtland verschafft uns eine einzigartige Angebotsvielfalt im Vergleich zu den Mitbewerberregionen“ resümiert GMD Florian Merz als Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und ergänzt: „Damit generieren wir gemeinsam neue regionale Aufmerksamkeit und schaffen gleichzeitig ein hohes Wiedererkennungspotential für unsere Erlebnisregion“.

So umfasste das Festival u.a. auch  die Wintersportevents in der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal und integrierte passende „Wohfühlträume“ in der einzigartigen Soletherme & Saunawelt Bad Elster bzw. der idyllisch gelegenen Bade- und Saunalandschaft Bad Brambach. Aber auch aktive  „Erlebnisträume“ im Wintersportzentrum der Skiwelt Schöneck und spannende Musik-Erlebniswelten im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen waren wieder Bestandteil des Festivalkonzepts. „Das gemeinsame touristische Umfeld bietet für unsere Angebote als Musikstadt eine wichtige Präsentationsmöglichkeit und vor allem eine professionelle, kulturtouristische Vermarktungsoption“ freut sich Andreas Rubner, Bürgermeister der Stadt Markneukirchen und seine Amtskollegin aus Schöneck, Isa Suplie, fügt hinzu: „Die einzigartige Erlebnisvielfalt der regionalen Angebote ist für die Wintersportdestination Schöneck ein wichtiger Aufenthaltsvorteil, besonders im Vergleich zu den weiteren mitteldeutschen Wintersportzentren. Die gemeinsame Darstellung dieser im Rahmen eines Winterkulturfestivals bietet so für uns eine äußert attraktive Positionierungsoption.“  

Die 18. Chursächsischen Winterträume als Kulturfestival der Musik- und Wintersportregion Oberes Vogtland finden vom 30. November 2018 bis zum 28. Februar 2019 statt. Bereits bestätigte Höhepunkte sind u.a. die Oper „Hänsel & Gretel“  (30.11.) oder Auftritte prominenter Stars wie der Original USA Gospel Singers (09.12.), der 12 Tenöre (15.12.) oder Helmut Schleich (02.02.). Alle Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Freitag, 2. März 18
Jóhann Jóhannsson verstorben
Wie Universal Music gestern mitteilte, endete der Februar mit dem tragischen Verlust eines herauszuragenden Komponisten und einer ebenso einzigartigen Persönlichkeit: Der isländische Komponist, Keyborder und Filmemacher Jóhann Jóhannsson ist am 9. Februar 2018 verstorben.
Sein, kurz vor seinem Tod beendetes, neues Album „Englabörn & Variations“ erscheint nun, nach Absprache mit der Familie, wie geplant. Es ist ein berührendes posthumes Zeugnis der eindringlichen Tonsprache des Komponisten. Auf dem neuen Doppelalbum hat sich Jóhannsson selbst mit seinem ersten Solo-Album aus dem Jahr 2002 auseinandergesetzt und diesem neue Variationen hinzugefügt. So enthält es eine Klavierversion des Titeltracks von DG-Kollege Vikingur Ólafsson und ergreifende Chorstücke. Aber auch andere international bekannte Musiker, die Jóhannsson bewunderte, haben ihre Interpretationen hinzugefügt: u.a. Ryuichi Sakamoto, Ambient-Duo A Winged Victory for a Sullen, Komponist und Produzent Paul Corley. „Seine Musik ist herausragend in ihrer intensiven Klangfülle und lyrischen Dichte. Und sie ist für meine Ohren sehr isländisch“, so Sakamoto.
Dass ausgerechnet das Album mit dem Jóhannsson seine Solo-Karriere begann diese nun beschließt, damit hat niemand gerechnet. Doch es zeigt ihn als den sensiblen Klangmaler und poetischen Erzähler, der er war. Sein erstes Album hat auch nach 16 Jahren nichts an Kraft und Tiefe verloren und Jóhannsson wollte das Alte neben dem Neuen erklingen lassen.
"Wir finden Trost in der Erinnerung an Jóhanns warme, tiefgründige Persönlichkeit, seinen trockenen klugen Humor und seine unnachgiebige, kompromisslose Suche nach neuen Klängen und Konzepten. Jóhanns akustische Landschaften sind so einzigartig, dass die Leere nach seinem Tod künstlerisch nicht zu füllen sein wird. Aber seine Musik wird weiterleben und uns berühren. Unsere Gedanken sind bei Jóhanns Familie."

Freitag, 2. März 18
Universal Music: Neuerscheinungen im März 2018

Jóhann Jóhannsson: Englabörn & Variations
Deutsche Grammophon veröffentlichte Anfang Februar dieses Jahres Jóhann Jóhannssons Soundtrack für The Mercy (Vor uns das Meer). Der isländische Komponist verstarb überraschend eine Woche später, am 9. Februar 2018. Sein Soundtrack für den Film The Mercy, der nun in die Kinos kommt, ist ein musikalisches Abbild des wagemutigen Vorhabens des Amateurseglers Donald Crowhurst.
Der Soundtrack wurde mit früheren Werken des isländischen Komponisten gekoppelt, darunter Stücke aus Orphée, Englabörn, Free the Mind und Copenhagen Dreams.
Englabörn & Variations, CD (Album), Artikelnummer: 00028947998419, im Handel ab 23.03.2018, Deutsche Grammophon (DG)

Martha Argerich: Prokofiev For Two
Ein Stück Alchemie – eine Entdeckung!
Die als eine der größten Pianistinnen aller Zeiten gefeierte Prokofiev-Interpretin Martha Argerich und der armenische Pianist Sergei Babayan kennen sich seit fast 30 Jahren und haben nun gemeinsam ein Album aufgenommen – mit Werken von Prokofjev.
Es sind Babayans Transkriptionen für 2 Klaviere aus den Bühnen- u. Filmmusiken Prokofievs wie Romeo und Julia, Hamlet, Eugen Onegin, Pique Dame und Krieg und Frieden. Prokofiev for Two lebt von der Leidenschaft und Kraft einer idealen pianistischen Partnerschaft. Mit Babayan Duo zu spielen, ist für Martha Argerich »ein Stück Alchemie – eine Entdeckung«. Babayan sagt, mit Argerich zu spielen sei »wie ein Gespräch mit einem göttlichen Wesen«.
Martha Argerich: Prokofiev For Two,  00028947998549 im Handel ab 23.03.18

Murray Perahia: Beethoven: Piano Sonatas
Nach seinem Wechsel zum Traditionslabel Deutsche Grammophon, der mit einer gefeierten und Grammy-nominierten Bach-Einspielung nicht besser hätte eingeläutet werden können, meldet sich der US-amerikanische Pianist Murray Perahia nun mit einer Aufnahme der zwei beliebtesten Beethoven-Sonaten, der Hammerklaviersonate und der Mondscheinsonate, zurück. Die Werke Ludwig van Beethovens begleiten den Ausnahmepianisten schon seit Jahrzehnten, weshalb es kaum erstaunt, dass seine Liveauftritte mit dem Beethovenschen Klavierrepertoire Publikum und Kritiker stets begeisterten. Nach jahrelanger Beschäftigung mit Originalmanuskripten und Urtexten hat sich der nach technischer und emotionaler Perfektion strebende Perahia nun bereit gefühlt, eine Version der Hammerklaviersonate aufzunehmen, die nicht nur seinen eigenen, hohen Ansprüchen gerecht wird, sondern auch in der Musikwelt einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.
Murray Perahia: Beethoven: Piano Sonatas, LP (Album), Artikelnummer: 00028947999195, im Handel ab 02.03.2018, Deutsche Grammophon (DG)

Menahem Pressler: Clair de lune
Mehr als ein halbes Jahrhundert lang, von 1955 bis 2008, war Menahem Pressler Pianist des legendären Beaux Arts Trios. Im hohen Alter von 84 Jahren begann er seine bemerkenswerte Karriere als Solist.  Mit 94 Jahren veröffentlicht er nun seine erste Soloaufnahme für Deutsche Grammophon – Werke von Debussy, Fauré und Ravel. Französische Musik und Musiker haben eine wesentliche Rolle in seiner Laufbahn gespielt, mit dem Gewinn des ersten Preises beim Debussy-Wettbewerb in San Francisco erhielt sie 1946 den entscheidenden Impuls.
Menahem Pressler: Clair de lune, CD (Album), Artikelnummer: 00028947987567, im Handel ab 09.03.2018, Deutsche Grammophon (DG)

Max Emanuel Cencic: Porpora ~ Opera Arias
Zum Gedenken an den großartigen Komponisten Nicola Antonio Porpora
Der Grammy-nominierte Countertenor  Max Emanuel Cencic erinnert mit seinem neuen Album Nicola Porpora: Opera Arias an den 250. Todestag Porporas und sein musikalisches Lebenswerk. Das Album, das am 02.03.2018 bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht wird, enthält sieben Erstaufnahmen und zeigt Cencics beeindruckende Art der Interpretation. Bereits beim vorigen Album „Germanico in Germania“ bewies Max Cencic seine tiefsinnige Auseinandersetzung mit dem Komponisten Porpora.
Max Emanuel Cencic: Porpora ~ Opera Arias, CD (Album), Artikelnummer: 00028948332359, im Handel ab 02.03.2018, Decca

Yannick Nézet-Séguin: Bernstein ~ Mass
Leonard Bernsteins Werk „Mass“ polarisiert bis heute vor allem wegen seiner irreführenden Bezeichnung. Bei dem von der Witwe des 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy in Auftrag gegebenen Stück handelt es sich nämlich nicht um eine römisch-katholische Messe, sondern um eine daran angelehnte, politisch aufgeladene Persiflage. Vor dem Hintergrund seiner in einer von gesellschaftlichen Umwälzungen und dem Vietnamkrieg geprägten Zeit, ist die universelle Friedensbotschaft des 1971 zur Uraufführung gebrachten Stücks, heute aktueller denn je. Der kanadische Dirigent Yannick Nézet-Séguin hat sich nun des vor allem wegen seiner Opulenz selten aufgenommen Werks angenommen und mit dem Philadelphia Orchestra eine mustergültige Einspielung aufgezeichnet. Laut Nézet-Séguin kommen in dem Stück alle Facetten Bernsteins zutage.
Yannick Nézet-Séguin: Bernstein ~ Mass, CD (Album), Artikelnummer: 00028948350094, im Handel ab 16.03.2018, Deutsche Grammophon (DG)

Various Artists: Bernstein On Broadway
Deutsche Grammophon feiert den 100. Geburtstag von Leonard Bernstein (*18. August 2018) mit einem Mammutprojekt. In verschiedenen Editionen wird des großen Dirigenten, Komponisten und musikalischen Kommunikators gedacht; auf diesem Album sind die größten Hits, die bezauberndesten romantischen Arien und energetischsten Ensemblestücke seiner großen Musicals zusammengestellt.
Various Artists: Bernstein On Broadway, CD (Single), Artikelnummer: 00028947998341, im Handel ab 16.03.2018, Deutsche Grammophon (DG)

Julia Lezhneva und Franco Fagioli – zwei der Topstars des Barock widmen sich Vivaldis meisterhaftem Gloria
Das Album Gloria, das am 23.03.2018 bei DECCA erscheint, zeigt eine berührende und gleichzeitig lebensbejahende Interpretation des sakralen Meisterwerkes von Antonio Vivaldi. Julia Lezhneva knüpft mit dieser Aufnahme an die Erfolge ihrer bisherigen Alben mit sakraler Musik, „Alleluia“, und „Handel“ an, die ebenfalls auf DECCA veröffentlicht wurden. Und auch Franco Fagioli zeigte mit seinem von der Kritik mit Lobeshymnen bedachten Album „Handel Arias“ (Deutsche Grammophon), dass er über eine schier unbegrenzte Palette an vokalen Farben und Nuancen verfügt.
Julia Lezhneva: Vivaldi ~ Gloria; Nisi Dominus; Nulla in mundo pax, CD (Album), Artikelnummer: 00028948338740, im Handel ab 23.03.2018, Decca

Saint-Saens: Der Karneval der Tiere
Die Musik von Camille Saint-Säens, der Text dazu stammt von Roger Willemsen - gelesen von Katja Riemann.
Was sich in anderen Fassungen eher an ein junges Publikum richtet, zielt hier gekonnt und mit Verve ab auf Liebhaber der klassischen Musik einerseits und zugleich Freunde hintergründig-humorvoller Lyrik.
Am Klavier sitzen die Piano-Jungstars Arthur und Lucas Jussen, denen das Concertgebouw-Orchester den passenden Rahmen gibt.
Saint-Saens: Der Karneval der Tiere

Various Artists: Beethoven: 9 Symphonies
Limited Edition
Diese beeindruckende, nummerierte und streng limitierte Edition des legendären Beethoven-Zyklus‘ Leonard Bernsteins mit den Wiener Philharmonikern setzt nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch die herausragende Audio-Qualität neue Maßstäbe im Bereich des Klassik-Vinyls. In aufwendigen „half-speed mastering“-Verfahren auf modernstes Niveau gebracht, bieten die Aufnahmen, die in den Jahren 1977-1979 entstanden sind, ein Spektrum an Frequenzen, das bisher im Schallplattenformat noch nicht erreicht werden konnte. Verzerrungen und Störgeräusche können hingegen minimiert werden.
Various Artists: Beethoven: 9 SymphoniesFORMAT, LP (Album), Artikelnummer: 00028947987215, im Handel ab 30.03.2018, Deutsche Grammophon (DG)

Brendel Live in Vienna
Alfred Brendel: Schumann: Piano Concerto in A Minor; Brahms: Variations & Fugue on a Theme by Handel
Bisher unveröffentlichte Live-Aufnahmen von Alfred Brendel:
Robert Schumann: Klavierkonzert in a-moll, op 54
Brendel über diese, seine zweite Aufnahme des Schumann-Konzertes: Als ich die hier vorliegende Aufnahme des Österreichischen Rundfunks hörte, konnte ich mich endlich zurücklehnen. Ich [höre] genau das, was ich hören wollte.“
Johannes Brahms: Variationen und Fuge über ein Thema von Händel
Sir Simon Rattle dirigiert die Wiener Philharmoniker
Live aufgenommen im Zuge von Brendels Residenz in Wien anlässlich seines 70. Geburtstages 2001. Mit einem ebenso persönlichen wie geistreichen Booklet-Einführungstext von Alfred Brendel.
Brendel Live in Vienna, CD (Album), Artikelnummer: 00028948332885, im Handel ab 09.03.2018, Decca

Max Richter: Hostiles
Max Richters HOSTILES Soundtrack vermittelt die Kraft des menschlichen Geistes, Hass und Spaltung zu überwinden
Die neueste Filmmusik des preisgekrönten Komponisten Max Richter für Regisseur Scott Coopers HOSTILES beschwört mit Schönheit und Zurückhaltung die wilden Landschaften einer Welt herauf, in der Menschen mit Kräften kollidieren, die sich ihrer Kontrolle entziehen. Der Film wird ab Januar 2018 in die Kinos kommen, während die Deutsche Grammophon die OST am 5. Januar und am 9. Februar digital veröffentlichen wird.
Max Richter: Hostiles, LP (Album), Artikelnummer: 00028947999973 30.03.2018, Deutsche Grammophon (DG)
Max Richter: Sleep Remixes,  LP (Album), Artikelnummer: 00028947958727, im Handel ab 04.03.2016, Deutsche Grammophon (DG)

Claudio Arrau: Complete Philips Recordings
Das Spiel des chilenischen Pianisten Claudio Arrau stand wie das weniger für eine untrennbare Symbiose aus Virtuosität und musikalischem Ausdruck, Claudia Arrau glaubte fest an das expressive, spirituelle und kreative Potential technischer Meisterschaft. In dieser 80 CDs umfassenden Edition werden sämtliche Aufnahmen Arraus präsentiert, die auf Philips und American Decca erschienen sind, sowie Beethovens 4. Klavierkonzert unter dem Dirigat von Leonard Bernstein, das für ein Amnesty International-Konzert entstand und auf Deutsche Grammophon veröffentlicht wurde. Highlights sind zwei vollständige Zyklen von Beethovens Klavierkonzerten und seiner Klaviersonaten (analog und digital), Liszts Ballade Nr. 2, seine Klavierkonzerte oder Chopins Nocturnes, Letztere prämiert mit dem Diapason d’Or.
Claudio Arrau: Complete Philips Recordings, CD (Album), Artikelnummer: 00028948329847, im Handel ab 09.03.2018, Delphine

Salvatore Accardo: Accardo Plays Paganini - The Complete Recordings
Limited Edition
Das Werk Paganinis, insbesondere seine Capricen, stellen wohl für jeden ambitionierten Geiger einen der finalen technischen Prüfsteine dar. Salvatore Accordo zeigt im Rahmen dieser wunderbaren Edition auf 6 CDs und einer Blu-ray Audio, dass es aber eben nicht nur um den technischen Anspruch, sondern auch um die epischen, opernhaften Qualitäten in Paganinis Kompositionen geht.Die Complete Recordings on Deutsche Grammophon enthalten neben den 24 Capricen auch den legendären Zyklus der Violinkonzerte, die Accardo gemeinsam mit Charles Dutoit und dem London Philharmonic Orchestra in den Jahren 1974 und 1975 aufnahm.
Salvatore Accardo: Accardo Plays Paganini - The Complete Recordings, CD (Album), Artikelnummer: 00028947986683, im Handel ab 09.03.2018, Deutsche Grammophon (DG

Diverse Künstler: Parsifal (Ltd. Edt.)
Diese Interpretation von Richard Wagners Parsifal setzt auch mehr als vier Jahrzehnte nach ihrer Erstveröffentlichung im Jahr 1972  Maßstäbe. Die Ausgewogenheit der Besetzung ist beeindruckend, wobei sicherlich insbesondere Christa Ludwigs Kundry heraussticht. Auch Dietrich Fischer-Dieskau gelingt es, ein psychologisch komplexes musikalisches Profil von Amfortas zu zeichnen.
Die Aufnahmen, präsentiert im Hardcover Buch auf vier CDs und einer Blu-ray Audio, demonstrieren sämtliche Finesse, welche die Toningenieure der Decca über Jahrzehnte auszeichnet. Die Oper wird im Booklet, in dem sich auch das vollständige Libretto findet, durch ein Essay von Carl Dahlhaus illustriert.
Remastert und auf modernen Standard (96kHz/24-bit) gebracht wurden die Original-Tapes von Deccas Paschal Byrne.
Diverse Künstler: Parsifal (Ltd. Edt.), CD (Album), Artikelnummer: 00028948325108, im Handel ab 02.03.2018, Delphine

TV-Termine:
Gaëlle Arquez: So, 25.03.2018 / ARTE / 18:25 Uhr / Stars von Morgen
Max Raabe: So, 11.03.2018 / ARD/MDR / 23:30 Uhr / "Humorzone - Die Gala"
Katja Riemann + Lucas & Arthur Jussen “Karneval der Tiere”: 30.03.2018 / RB/NDR / 22:00 Uhr / 3nach9
Kian Soltani: Fr, 02.03.2018 / ZDF / 07:30 Uhr / Morgenmagazin und So, 04.03.2018 / ARTE / 18:25 Uhr / Stars von Morgen

www.universal-music.de

Freitag, 2. März 18
ECHO JAZZ 2018: And the Nominees are…
ECHO JAZZ-Jury hat aus Bewerbungen die Nominierten gewählt ~ 57 Nominierte in 19 Kategorien gehen ins Rennen um die Auszeichnung mit dem ECHO JAZZ 2018 ~ Verleihung am 31. Mai auf Kampnagel in Hamburg
Die Jury hat entschieden: Wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) gestern bekanntgab, gehören Fabian Arends, Hendrika Entzian und das BamesreiterSchwartzOrchestra als Newcomer zu den Nominierten des ECHO JAZZ 2018. Darüber hinaus nominiert sind u.a. Louis Hayes, Parisien, Peirani, Schaerer & Wollny, Kinga Glyk, Tony Allen, Sebastian Studnitzky, Julian Wasserfuhr, Charlotte Greve, Brad Mehldau, Baptiste Trotignon, Omer Klein, Dee Dee Bridgewater und Cécile McLorin Salvant. Die Nominierten im Überblick (in alphabetischer Reihenfolge) sind:

Die Auszeichnung der ECHO JAZZ-Preisträger, die im Rahmen der zweiten Jurysitzung von der ECHO JAZZ-Jury gewählt werden, findet am 31. Mai in Hamburg auf Kampnagel statt, wo der ECHO JAZZ zuvor bereits 2014 und 2016 Station gemacht hatte. Informationen zum Kartenvorverkauf folgen in Kürze. Offizieller Partner des ECHO JAZZ ist Amazon Music, Offizieller Förderer ist SKODA. Der ECHO JAZZ wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.
Rebecka Heinz, Geschäftsführerin ECHO – Deutscher Musikpreis: „Die Auswahl der Jury ist wie ein Streifzug durch das Genre, und die fachlich differenzierten Diskussionen im Rahmen der Jurysitzung haben einmal mehr gezeigt, dass viele weitere Künstlerinnen und Künstler einen Platz auf der Nominiertenliste verdient hätten. Wir freuen uns über die vielen Bewerbungen, die wir im Vorfeld erhalten haben, über das Engagement der Jury und gratulieren allen Künstlerinnen und Künstlern herzlich zur Nominierung – und drücken die Daumen für die bevorstehende Jurysitzung! Die Verleihung im Mai wird dann in diesem Jahr etwas anders aussehen als in den Vorjahren, soviel können wir vorab schon verraten, die Details folgen!“

ECHO JAZZ 2018
31. Mai 2018, Kulturfabrik Kampanagel, Hamburg
Tickets: Informationen zum Ticketvorverkauf folgen in Kürze.

Hintergrund: Der ECHO JAZZ ist seit 2010 das dritte Standbein der Marke ECHO – Deutscher Musikpreis und wird von der Deutschen Phono-Akademie,  
dem Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), verliehen. Der Preis wird in 21 Kategorien von einer Jury vergeben, unabhängig von Verkaufszahlen. Im ersten Wahlgang werden aus den Einreichungen die Nominierten ermittelt, im zweiten Wahlgang der Preisträger in der jeweiligen Kategorie gewählt.
Die Verleihung des ECHO JAZZ findet seit 2013 in Hamburg statt.

www.echojazz.de

Freitag, 2. März 18
Umsätze der Musikindustrie in Deutschland im Jahr 2017 annähernd stabil: Streaming wächst weiter kräftig, physische Tonträger deutlich weniger gefragt
Die Umsätze der deutschen Musikindustrie liegen 2017 annähernd auf Vorjahresniveau. Wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) gestern bekanntgab, beliefen sich die Verkäufe von CDs, Schallplatten, DVDs und Downloads sowie die Einnahmen aus Streamingdiensten auf insgesamt 1,588 Milliarden Euro[1], das ist ein leichtes Minus von 0,3 Prozent gegenüber 2016. Mit 22,7 Prozent legte der Digitalmarkt weiter zu, getrieben durch starke Zuwächse im Audio-Streaming (+42,8 Prozent). Der physische Markt gab im gleichen Zeitraum zwar um 14,3 Prozent nach, lag aber mit 53,4 Prozent auch 2017 noch immer vor dem Digitalgeschäft (46,6 Prozent).
Stärkstes Umsatzsegment blieb auch 2017 die CD (45,4 Prozent Marktanteil), mittlerweile gefolgt von Audio-Streaming (34,6 Prozent) und Downloads, die um 19,3 Prozent an Umsatz verloren und auf einen Marktanteil von nun noch 9,9 Prozent zurückgingen. Vinyl wuchs dagegen weiter, wenn auch nicht so stark wie in den Vorjahren. Mit einem Plus von 5,1 Prozent sorgte es im Gesamtjahr 2017 für 4,6 Prozent der Umsätze.
Der Vorstandsvorsitzende des BVMI, Dr. Florian Drücke, bewertet die zunehmende Digitalisierung des Marktes positiv: „Wir sehen weiterhin eine starke Zugkraft im Musik-Streaming, und das zeigt, dass die Diversifizierungsstrategie der Branche greift. Je größer der Digitalanteil wird, desto wichtiger ist aber auch, dass die Refinanzierbarkeit von Inhalten im digitalen Raum sichergestellt ist, das heißt: Jede Form der Online-Nutzung muss an Lizenzen geknüpft sein, die am Markt verhandelt werden. Nach Untersuchungen unseres Dachverbandes IFPI findet derzeit knapp die Hälfte des Musik-Streamings in Deutschland über Video-Streaming-Dienste wie z.B. YouTube statt, die aktuell zusammen aber nur 1,9 Prozent zum Umsatz beitragen – dem stehen 34,6 Prozent gegenüber, die durch die Premium- und werbefinanzierten Angebote der Audio-Streaming-Dienste erlöst werden. Das ist ein inakzeptables Ungleichgewicht, das wir als ‚Value Gap‘ bezeichnen. Insofern ist es höchste Zeit und sehr zu begrüßen, dass sich Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag sehr explizit zur Beteiligung der Plattformen an der Refinanzierung bekennen und damit ein Level Playing Field im Online-Bereich schaffen wollen. Ob dieser Koalitionsvertrag zur Anwendung kommt, wird sich bekanntlich in diesen Tagen zeigen. Tatsache ist, dass beim Thema Value Gap auf europäischer Ebene im Interesse der Kreativen und ihrer Partner keine Zeit zu verlieren ist.“

www.musikindustrie.de

Freitag, 2. März 18
Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn! Ein Berlin-Abend an der Komischen Oper Berlin
Die gefeierte Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter gibt sich auf der Bühne der Komischen Oper Berlin die Ehre mit Berliner Kabarett-Songs der 1920er bis 40er Jahre von Zarah Leanders immergrünem Tonfilmschlager »Der Wind hat mir ein Lied erzählt« über Walter Mehrings bitterböse Bürgertumsabrechnung »Dressur« bis zu Adolf Strauss’ leichtfüßigem Tango »Ich weiß bestimmt, ich werd’ dich wiedersehen«. Auf dem wilden Ritt durch drei Jahrzehnte Berliner Musikgeschichte begleitet sie Bühnentier Wolfram Koch. Mal bissig-spröde, mal weltflüchtig-glamourös, bisweilen unerwartet zart und leise – ein Abend, der das vermeintlich Unvereinbare unter einen schrägen Hut bringt, ohne die Brüche zu kitten, denn auch im Exil wurde gepfiffen und in Theresienstadt herzergreifende Schlager geschrieben. Fazit: Ich wollt ich wär’ ein Huhn!

Anne Sofie von Otter
Anne Sofie von Otter
Foto: Mats Bäcker

Die Schwedin Anne Sofie von Otter singt an allen bedeutenden Opern- und Konzerthäusern der Welt. Kleinkariertes Genre-Denken ist ihr fremd, was zu spektakulären Projekten mit Pop-Ikonen wie Elvis Costello und Benny Andersson (ABBA) führte. Nach dem Gastspiel mit ihrem Chanson-Programm Douce France (Grammy Award 2015) steht sie zum zweiten Mal auf der Bühne der Komischen Oper Berlin – erstmals in der Regie von Barrie Kosky und gemeinsam mit Wolfram Koch, der spätestens als Frankfurter Tatort-Kommissar Kultstatus erlangte. Sein Herz aber schlägt für die Bühne, die ihn mit stilbildenden Regisseuren wie Dimiter Gotscheff und Herbert Fritsch zusammenführte.

Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn! Ein Berlin-Abend an der Komischen Oper Berlin
Premiere: 30. Apr 2018

www.komische-oper-berlin.de

Freitag, 2. März 18
Stage Entertainment am Standort Frankfurt interessiert
Wie gestern die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrem Regionalteil schrieb, ist der Musicalveranstalter Stage Entertainment auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück für ein Musicaltheater in Frankfurt/Main. Der mögliche Neubau soll 1800 Besuchern Platz bieten und eine gute Verkehrsanbindung haben. Ein geeignetes Musical zu finden, soll kein Problem darstellen. Stage Entertainment ist dafür bekannt, sich schnell die Rechte für erfolgreiche Broadway- oder West End-Produktionen zu sichern.

Donnerstag, 1. März 18
Disneys Musical TARZAN Oberhausen: Sensationelle Spiel­zeit in NRW
Bereits seit zehn Jahren ist die Show über den Dschungelhelden in Deutschland mit Spielzeiten in Hamburg, Stuttgart und jetzt Oberhausen ein Publikumsmagnet für Jung und Alt. Im Stage Metronom Theater hat Disneys Musical TARZAN sogar alle Rekorde gebrochen und ist die bisher erfolgreichste Show am Standort Oberhausen. Bis zum Ende der Spielzeit im September 2018 werden fast eine Million Zuschauer die spektakuläre Show mit der Musik von Phil Collins live und hautnah (mit)erlebt haben.


Disneys Musical TARZAN Oberhausen
© Stage Entertainment

„Es war genau die richtige Entscheidung, die Show 2016 nach Oberhausen zu bringen“ bestätigt Jürgen Marx, Area Director South/West beim Veranstalter Stage Entertainment: „Die Menschen haben sich auf die Geschichte eingelassen und sich von Tarzan und Jane in einen spektakulären Dschungel entführen lassen. Jetzt endet nach zwei Rekordjahren die Spielzeit in Oberhausen. Wer Disneys Musical TARZAN noch sehen will, sollte sich beeilen.“ Welche Show auf Disneys Musical TARZAN folgen wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Tarzans Geschichte ist weltberühmt und hat bis heute viele Generationen begeistert: Nach einem Schiffbruch nahe der Küste Afrikas wird der kleine Tarzan mit seinen Eltern an einen menschenleeren Strand gespült. Vater und Mutter werden Opfer eines Leopardenangriffs und das Kind bleibt als Waise zurück. Das Gorilla-Weibchen Kala nimmt sich seiner an und zieht ihn in der Gemeinschaft der Affen groß. Nicht allen ist er gleichermaßen willkommen. Clan-Oberhaupt Kerchak sieht ihn als Eindringling, der eine Gefahr für seine Sippe darstellt. Und auch Tarzan spürt, dass seine Wurzeln eigentlich woanders liegen. Jahre später trifft eine Expedition im Dschungel ein und Tarzan – mittlerweile ein junger Mann – steht zum ersten Mal Menschen gegenüber. Unter ihnen ist die hübsche Jane. Diese Begegnung ist der Anfang einer großen Liebe, die sie schon bald vor die wichtigste Entscheidung ihres Lebens stellt.

www.stage-entertainment.de

Donnerstag, 1. März 18
Daniel Behle startete Crowdfunding Kampagne für eine MoZart Arien CD mit dem L´Orfeo Barockorchester
Daniel Behle startete seine Crowdfunding Kampagne für die MoZart Arien CD mit dem L´orfeo Barockorchester. Mit einem Mozart-Programm geht die von Publikum und Presse hoch gelobte künstlerische Zusammenarbeit zwischen Daniel Behle, dem L’Orfeo Barockorchester und seiner Dirigentin Michi Gaigg in die zweite Runde. Nach einer Entdeckungsreise auf Spuren des zu unrecht missachteten Opernkomponisten Schubert steht diesmal also das Werk jenes Meisters im Mittelpunkt, der den Ruf des größten Musikdramatikers aller Zeiten genießt.

Die Unterstützung wird für die CD Aufnahmen gebraucht, die vom 10. bis 13. Juni 2018 in Schloß Zell an der Pram stattfinden. Im Voraus werden 2 Konzerte stattfinden: am 8. Juni 2018 im Landhaus Steinerer Saal, Linz und am 9. Juni 2018 beim Mozartfest in Würzburg. Diese Aufführungen tragen auch bei, das CD-Projekt realisieren zu können. Zusätzlich wird die Crowdfunding-Plattform genutzt, um die Kosten zu decken. Eine CD Produktion in diesem Umfang kostet ca. 50.000,- Euro.
Mit der Crowdfunding-Unterstützung sollen anteilig Kosten für Saalmiete, Gage Tonmeister, Studiokosten, CD Produktion und Mastering sowie Reisespesen und Logie finanziert werden.
Natürlich werden Unterstützer auch entsprechend belohnt. Weitere Informationen: https://wemakeit.com/projects/das-mozart-album

www.danielbehle.de / www.lorfeo.com

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