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News: Mai 18

Donnerstag, 31. Mai 18
Erfolgreiche Bilanz der Internationalen Maifestspiele 2018
Mit »Nyassa Alberta & friends in concert« finden die Internationalen Maifestspiele 2018 am Donnerstag, den 31. Mai ihren krönenden Abschluss. Auf der Bühne des Großen Hauses ist der erfolgreiche Musical-Star mit einem exklusiven genreübergreifenden Konzertprogramm an der Seite von Gino Emnes und Alex Avenell im Hessischen Staatstheater Wiesbaden zu erleben.

Die Internationalen Maifestspiele 2018, die Intendant Uwe Eric Laufenberg künstlerisch verantwortet, fanden vom 30. April bis zum 31. Mai in Wiesbaden statt. Prominente Gäste der Musikwelt, wie Adina Aaron, Arnold Rutkowski und Vladislav Sulimsky eröffneten die Festspielsaison mit Verdis »Ein Maskenball« und erinnerten an das diesjährige Motto »Un sogno lusinghier« – »ein Traum voll Lust und Freude«. »Ein Maskenball« und Wagners »Tannhäuser« mit Klaus Florian Vogt in der Titelpartie erreichten die höchsten Auslastungszahlen. Beim Publikum waren außerdem die Opern »Der fliegende Holländer« mit Egils Silins und Erika Erika Sunnegårdh sowie Donizettis »Ein Liebestrank« besonders beliebt.

In der Sparte Schauspiel verzeichneten die Gastspiele »Tod eines Handlungsreisenden« mit Ulrich Matthes und »Glückliche Tage« mit Dagmar Manzel vom Deutschen Theater Berlin besonders viele Zuschauer.

Dies gilt ebenfalls für die Tanzabende »Petite Messe solennelle« von Martin Schläpfer und »S&S« mit der GöteborgOperans Danskompani.

Zu den Highlights zählten Kirill Serebrennikovs Schauspiel »Who Is Happy in Russia?« mit dem Ensemble des Gogol Centers Moskau, »Das Achte Leben (Für Brilka)« vom Thalia Theater Hamburg, der Konzertabend »In War & Peace« mit der preisgekrönten Joyce DiDonato, der Liederabend mit Florian Boesch und Justus Zeyen sowie das Puppentheater »F. Zawrel – Erbbiologisch und sozial minderwertig« mit Nikolaus Habjan. Das Merlin-Ensemble mit Hermann Beil war mit dem Themenschwerpunkt »Nach Italien!« zu Gast bei den diesjährigen Internationalen Maifestspielen. In Kooperation mit der Camerata Nuova ist am 30. und 31. Mai im Schlachthof die Bonhoeffer-Oper »Vom Ende der Unschuld« zu erleben.

Bis zum Ende der Internationalen Maifestspiele 2018 werden wieder, wie im Vorjahr, knapp 24.000 Besucher die insgesamt 56 Veranstaltungen frequentiert haben.
In den Sozialen Medien wird die Reichweite der Facebook-Posts bei ca. 103.700 liegen und ca. 14.300 Tweet-Impressions erreicht haben.
Ermöglicht wurde das Programm durch die Förderung der Stadt Wiesbaden und des Landes Hessen sowie durch die Zuwendung des Förderkreises der Internationalen Maifestspiele e.V. Die Nassauische Sparkasse unterstützte die Produktionen der Jungen Woche. Autopartner der Internationalen Maifestspiele 2018 ist das Autohaus Löhr Automobile Wiesbaden, Kulturpartner ist hr2 Kultur.
Dank der Sponsoren und Förderer konnten die Internationalen Maifestspiele 2018 sozialverträgliche Eintrittspreise zwischen 9 Euro und 140 Euro anbieten.

Ausblick Internationale Maifestspiele 2019:
Mit einem »Mozart-Doppel« eröffnen am 29. April 2019 die Internationalen Maifestspiele 2019. Unter der Musikalischen Leitung von Konrad Junghänel und in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg werden »Idomeneo« und »Titus« zueinander in Beziehung gesetzt. Zu den Sängern gehören Olesya Golovneva, Netta Or, Thomas Blondelle, Gloria Rehm und Mirko Roschkowski.

Der Vorverkauf für neun Opernproduktionen der Internationalen Maifestspiele 2019 hat bereits begonnen. Im Februar 2019 wird das Gesamtprogramm veröffentlicht.

www.maifestspiele.de

Donnerstag, 31. Mai 18
Frauenfeld und Freigeist: Premiere von Albert Lortzings »Casanova« an der Musikalischen Komödie Leipzig
(lifePR) - Die letzte Neuproduktion der Musikalischen Komödie in dieser Spielzeit widmet sich einem sagenumwobenen Frauenhelden: Am Samstag, 2. Juni 2018, um 19 Uhr feiert Albert Lortzings weniger bekannte komische Oper »Casanova« in einer Inszenierung von Chefregisseur Cusch Jung Premiere. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Chefdirigent Stefan Klingele.

Casanova
Casanova
Musikalische Komödie Leipzig (Premiere 02.06.2018)
Rosaura (Lilli Wünscher), Casanova (Adam Sanchez) und Ensemble
©Tom Schulze

Lortzing, von 1833-1845 als Schauspieler, Sänger und zuletzt Kapellmeister am Leipziger Stadttheater engagiert, sang bei der Uraufführung am Silvesterabend 1841 die Rolle des Gambetto. Der Komponist, der selbst den Text für diese Oper schrieb, zeigt Casanova nicht nur als Schürzenjäger, sondern als universellen Freigeist. Als Vorlage diente Lortzing ein französisches Vaudeville, das er jedoch komplett umarbeitete. Mit anmutigen Arien, pointierten Couplets sowie kunstvollen Ensemblesätzen und Chören steht »Casanova« in der Tradition der italienischen Opera buffa. Zugleich lässt Lortzing den belesenen, aber stets betrunkenen Kerkermeister Rocco (Milko Milev) von der venezianischen Republik schwärmen und die Polizei als ängstlichen Haufen auftreten – für die Vormärz-Zeit ziemlich provokativ und wohl ein Grund dafür, warum die Oper schnell von den Spielplänen verschwand.

Als der Offizier Johann Jacob Casanova de Seingalt (Adam Sanchez) wegen eines unerlaubten Duells auf der Insel Murano vor Venedig aufschlägt, sorgt er für reichlich Verwirrung bei der Damenwelt. Besonders Bettina (Magdalena Hinterdobler), der Tochter des Kerkermeisters Rocco hat er es angetan. Doch Casanovas Herz gehört einer geheimnisvollen verschleierten Dame, die sich als Rosaura (Lilli Wünscher), Nichte des Festungskommandeurs Busoni (Michael Raschle), entpuppt. Sie soll allerdings den reichen Gambetto (Hinrich Horn) heiraten. Das kann Casanova nicht davon abhalten, sogar aus dem Gefängnis zu fliehen, um in ihrer Nähe zu sein.

Ausstatterin Beate Zoff (Bühne und Kostüme) lässt vor den Augen der Zuschauer ein venezianisches Ambiente entstehen. Für die Einstudierung des Chores der Musikalischen Komödie ist Mathias Drechsler zuständig. Cusch Jung und das Ensemble der Musikalischen Komödie kitzeln mit temporeichem, gewitztem Spiel den intelligenten Humor und die Doppelbödigkeit aus dem Stück heraus, die Lortzing ersann.

Karten (15-39€) für die Premiere und die Aufführungen am 9., 10., 12., 19., 29. & 30. Juni 2018 sind an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de erhältlich.

Albert Lortzing: Casanova
Komische Oper in drei Akten | Text vom Komponisten
Musikalische Leitung: Stefan Klingele
Inszenierung: Cusch Jung
Bühne, Kostüme: Beate Zoff
Choreinstudierung: Mathias Drechsler
Dramaturgie: Nele Winter
Besetzung
Casanova: Adam Sanchez | Rosaura Lilli Wünscher | Bettina Magdalena Hinterdobler |
Busoni, Festungskommandeur: Michael Raschle | Gambetto Hinrich Horn | Rocco, Kerkermeister Milko Milev |
Peppo, Schließer: Andreas Rainer

Chor, Extrachor und Orchester der Musikalischen Komödie

Donnerstag, 31. Mai 18
EUROPA 4018: „COLLECTING EUROPE“ IN STUTTGART
2017 hatten das Goethe-Institut London und das Victoria and Albert Museum (V&A) zwölf internationale Künstlerinnen und Designer aufgefordert, einen Blick auf Europa im Jahr 4017 zu werfen und zu fragen, wie unsere Gegenwart aus der Zukunft betrachtet aussehen wird. Vier dieser Arbeiten werden nun vom 6. bis zum 10. Juni 2018 auf dem internationalen Theaterfestival „The Future of Europe“ in Stuttgart erstmals in Deutschland präsentiert. Zusätzlich werden zwei neue Arbeiten von Nina Støttrut Larsen und dem Künstlerduo Sylvia Winkler & Stephan Köperl gezeigt.

Einen kritischen und experimentellen Blick in die noch unbestimmte Zukunft Europas hat das Goethe-Institut 2017 mit dem Projekt „Collecting Europe“ gewagt: Zwölf Kunstschaffende aus verschiedenen Ländern haben aus dem Jahr 4017 auf das heutige Europa geschaut – ganz bewusst auch aus der außereuropäischen Perspektive. Die Arbeiten wurden im Februar 2017 im Victoria and Albert Museum in London gezeigt.

2018 wird „Collecting Europe“ nun in Deutschland fortgesetzt und in einem neuen Kontext präsentiert: Vom 6. bis zum 10. Juni werden vier Arbeiten der „Collecting Europe“-Serie in Stuttgart gezeigt. Darunter befindet sich die Pseudo-Dokumentation „YOOROP“ der schottisch-indischen Künstlerin Jasleen Kaur, in der Europa durch Bilder europäischer Schauplätze aus indischen Filmen visuell dargestellt wird. Der französische Architekt und Kurator Thibaut de Ruyter hat in seiner Publikation „A Song for Europe“ den gleichnamigen Track von Roxy Music als Ausgangspunkt genommen, um in Texten und Gedichten die Idee Europas auf historischer, ironischer und persönlicher Ebene zu diskutieren. Der Künstler Onkar Kular hat gemeinsam mit dem Kollektiv Common Initiative mit dem Spielklub des Schauspiel Stuttgart zusammengearbeitet und sich mit europäischer Identität befasst. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Performance „4018 Enacted“. Und schließlich präsentiert der niederländische Musiker Remco Torenbosch mit der Komposition „EU, 2017“ seine zeitgenössische Version von „Ode an die Freude“.

Für das Theaterfestival „The Future of Europe" hat das Goethe-Institut London in Kooperation mit dem Schauspiel Stuttgart zusätzlich zwei weitere Arbeiten in Auftrag gegeben: Das Künstlerduo Stephan Köperl und Sylvia Winkler wird in seiner interaktiven Arbeit „Korrekturfahnen“ gemeinsam mit dem Publikum die Charta der Grundrechte der Europäischen Union hinterfragen und in einem diskursiven und performativen Prozess um emanzipatorische und utopische Formulierungen erweitern. Die Künstlerin Nina Støttut Larsen inszeniert in ihrem Werk „Calculated Move“ ein spekulatives Gespräch zwischen einem „Dataset" und einem europäischen Bürger.
„Collecting Europe“ wird nach seiner Station in Stuttgart voraussichtlich auch auf anderen Festivals in Europa gezeigt.

Weitere Informationen zu „Collecting Europe“ unter: www.schauspiel-stuttgart.de / www.goethe.de
„Collecting Europe“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts London in Zusammenarbeit mit Schauspiel Stuttgart, dem V&A und dem British Council. Mit Unterstützung von Finnish Institute in London, Italian Cultural Institute, und Ministry of Culture, Taiwan.

Donnerstag, 31. Mai 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (HR) kommt am Sonntag, 3. Juni 2018, um 23.05 Uhr im Ersten.

Die geplanten Themen:

„Gehört der Islam zu Deutschland?" - Warum das die falsche Debatte ist ~ „ttt" über eine Frage und das erbitterte Ringen um sie
Gehört der Islam zu Deutschland? Diese Frage und das erbitterte Ringen um sie sind inzwischen zum Dauerbrenner der öffentlichen Debatte geworden. Welche Antwort man auch immer für die richtige halten mag: Ist die Frage an sich nicht schon falsch gestellt? Denn egal, ob es um die Silvesternacht in Köln oder die Bildungsaussichten von Deutschtürken der dritten Generation geht: Warum diskutieren wir immer wieder über Religion, wo es doch eigentlich um Integration, Chancengleichheit und die Verteidigung und Durchsetzung gemeinsamer Werte gehen sollte? Reduzieren wir damit nicht die Lebensrealitäten ganzer Bevölkerungsschichten auf das Religiöse, auf die Tatsache, dass sie Muslime sind, um anschließend noch ihre Zugehörigkeit zu diesem Land in Frage zu stellen? Spielen wir damit nicht nur den Populisten, sondern gerade auch den radikalen Religiösen und islamistischen Gruppierungen in die Hände, die sich ohnehin nur wünschen, dass sich alle Muslime ausschließlich mit ihrer Religion identifizieren?

Wenn auf der anderen Seite jetzt wieder Kruzifixe in bayerischen Ämtern aufgehängt werden sollen: Geht es dabei wirklich um das Christentum? Oder vielmehr um Wahlkampf, Machtinteressen und vor allem um Ausgrenzung - wir, die Christen, und die anderen, die Muslime. Dabei ist die Lage doch eigentlich ganz klar: Unser Grundgesetz garantiert Religionsfreiheit und zeigt gleichzeitig die Grenzen der religiösen Ausübung auf - schließlich stehen das Grundgesetz und seine Werte über den religiösen Gesetzen. Sollten wir deswegen nicht aufhören, eine endlose, nicht zielführende Debatte über Religion und die Frage zu führen, ob der Islam zu Deutschland gehört? Müssten wir stattdessen nicht endlich stärker für die Werte des Grundgesetzes einstehen und noch stärker die Identifikation mit diesen Werten für alle hier lebenden Menschen einfordern? Und ist die Ausübung von Religion in einer freiheitlich pluralistischen und demokratischen Gesellschaft nicht Privatsache?

„ttt - titel, thesen, temperamente" trifft die Autorin Jagoda Marinic, den Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide, den Pianisten Igor Levit, den Religionsphilosophen und Verfassungsrechtler Horst Dreier sowie die Publizistin Alice Schwarzer und spricht mit ihnen über die Islam-Debatte in Deutschland.

Außerdem bei „ttt":

Verfilmung eines Skandalbuchs - Houellebecqs „Unterwerfung" kommt ins Fernsehen: „ttt" hat den Schauspieler Edgar Selge, den Regisseur Titus Selge und die Theaterregisseurin Karin Beier getroffen und mit ihnen über den Fernsehfilm gesprochen.

Stahl, Beton, bodentiefe Fenster oder lieber Zuckergussfassade? - Was darf moderne Architektur heute? „ttt" hat sich die neue Frankfurter Altstadt angeschaut und diskutiert mit dem Architekturkritiker Hanno Rauterberg sowie den beiden Architekten Philipp Oswalt und Jürgen Engel über eine Glaubensfrage.

„Ein Mann seines Wortes" - Wim Wenders‘ Begeisterung für Papst Franziskus: „ttt" über den neuen Wenders-Film und den Himmel über Rom.

Moderation: Max Moor, Redaktion: Tom Klecker und Juliane Hipp

www.DasErste.de/ttt

Donnerstag, 31. Mai 18
Yannick Nézet-Séguin unterzeichnet neuen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon
Die neue Partnerschaft des Dirigenten mit dem gelben Label umfasst Rachmaninows Symphonien und Klavierkonzerte mit dem Philadelphia Orchestra
Spektakuläre Projekte mit der Metropolitan Opera in New York sind geplant
 
Yannick Nézet-Séguin, Musikdirektor des Philadelphia Orchestra, künftiger Musikdirektor der Metropolitan Opera und Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des Orchestre Métropolitain de Montréal, hat einen neuen Exklusivvertrag mit dem gelben Label unterzeichnet. Der frankokanadische Dirigent – »Inbegriff von Energie auf dem internationalen Podium«, so die Financial Times – wird ein breites Orchester- und Opernrepertoire aufnehmen im Rahmen seiner Arbeit mit dem Philadelphia Orchestra, der Metropolitan Opera, dem Orchestre Métropolitain de Montréal und dem Chamber Orchestra of Europe (COE), dessen Ehrenmitglied er ist. Die Unterzeichnung des Vertrags wurde am 30. Mai 2018 in Hamburg bekannt gegeben während einer Tournee des Musikers mit dem Philadelphia Orchestra in neun europäische und israelische Städte.

Zu Nézet-Séguins künftigen Projekten bei Deutsche Grammophon gehören sämtliche Symphonien und Klavierkonzerte von Rachmaninow mit dem Philadelphia Orchestra und dem Pianisten Daniil Trifonov; die nächste Oper in seinem gefeierten Mozart-Zyklus, Die Zauberflöte, die in diesem Sommer mit dem COE und einer überragenden Besetzung im Festspielhaus in Baden-Baden aufgenommen wird; das erste Arien-Album des russischen Basses Ildar Abdrazakov mit dem Orchestre Métropolitain de Montréal; Mahlers Symphonie Nr. 8 und eine Fortsetzung der Reihe von Strawinsky-Balletten – geplant sind Pétrouchka und L’Oiseau de feu – mit dem Philadelphia Orchestra; ferner Mozarts Klavierkonzert in d-Moll KV 466 mit Seong-Jin Cho und dem COE. Außerdem sind Aufnahmen mit dem Team der Metropolitan Opera vorgesehen; eine spannende Aussicht angesichts der begeisterten Rezensionen seiner ersten DG-Aufnahme mit der Met – der erfolgreichen Carmen mit Elina Garanca und Roberto Alagna.

»Mit Deutsche Grammophon Musik zu machen begeistert mich«, sagt Yannick Nézet-Séguin. »Wir können auf den Aufnahmen aufbauen, die wir in den letzten sieben Jahren gemacht haben, und außerdem neue interessante Projekte entwickeln. Das gelbe Label hat wichtige Aufführungen meiner Zeit als Musikdirektor des Philadelphia Orchestra festgehalten – unter anderem Strawinskys Le Sacre du printemps, Stokowskis Transkriptionen von Werken von Bach und Strawinsky sowie Leonard Bernsteins Mass. Von DG wurden auch meine zehn Jahre als Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters Rotterdam dokumentiert, beispielsweise mit der Ersteinspielung des Klavierkonzerts von Mark-Anthony Turnage mit Marc-André Hamelin. Ich freue mich darauf, mit dem Team neues Terrain zu erkunden, wenn ich im September mein Amt als Musikdirektor der Metropolitan Opera antrete. Wir wollen außerdem Aufnahmen verwirklichen mit dem Chamber Orchestra of Europe und dem Orchestre Métropolitain de Montréal und weitere Aufnahmen mit so wichtigen DG-Künstlern wie Lisa Batiashvili, Elina Garanca und Rolando Villazón. Und natürlich freue ich mich auf die Auftritte mit Musikern wie Martha Argerich, Hélène Grimaud, Jan Lisiecki und Yuja Wang. Ich bin fest überzeugt, dass Künstler heutzutage aktiv den Kontakt zu Hörern in aller Welt suchen sollten, um ihre Leidenschaft für klassische Musik und Oper zu teilen – eine Erfahrung, die das Leben schöner macht.«

Yannick Nézet-Séguins erstes Album für Deutsche Grammophon war 2011 die Aufnahme von Don Giovanni, die am Beginn seines Zyklus von Mozart-Opern stand. Zu dieser Reihe zählen inzwischen auch die für den Grammy nominierte Aufnahme von Le nozze di Figaro und La clemenza di Tito, die in diesem Sommer erscheint. Andere Höhepunkte von Nézet-Séguins Arbeit für das gelbe Label sind Gesamtaufnahmen der Symphonien von Schumann und Mendelssohn mit dem COE; Rachmaninows Rhapsodie über ein Thema von Paganini mit Trifonov und dem Philadelphia Orchestra; und das Album Duets mit Rolando Villazón, Ildar Abdrazakov und dem Orchestre Métropolitain de Montréal. Zu seinen ersten DG Aufnahmen mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra gehörten Tschaikowskys Symphonie Nr. 6 “Pathétique” sowie gemeinsame Projekte mit Lisa Batiashvili und Andreas Ottensamer. In der kommenden Woche erscheint The Rotterdam Philharmonic Orchestra Collection, eine sechs CDs umfassende Sammlung von bisher unveröffentlichten Live-Aufnahmen. Sie wurden persönlich von Nézet-Séguin ausgewählt, dessen Berufung als Chefdirigent 2008 den Beginn eines neuen goldenen Zeitalters in der Geschichte des Orchesters markierte. Der Zeitpunkt dieser Veröffentlichung ist auf die Jubiläumskonzerte in Rotterdam am 9./10. Juni abgestimmt, die den Höhepunkt der Feiern zum 100. Geburtstag des Orchesters in diesem Jahr darstellen.

»Während der letzten zehn Jahre ist Yannick Nézet-Séguin zum internationalen Spitzendirigenten avanciert, eine charismatische Naturgewalt, die große Musik auf eine Weise lebendig macht, wie es nur wenige andere vermögen«, sagt Dr. Clemens Trautmann, Präsident von Deutsche Grammophon. »Als Musikdirektor des Philadelphia Orchestra und der Metropolitan Opera bekleidet er zwei der wichtigsten und einflussreichsten Ämter in der klassischen Musikszene. Er ist zudem überaus erfolgreich als Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des Orchestre Métropolitain de Montréal, das er zu einem bedeutenden internationalen Orchester formte, als Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters Rotterdam, dessen Ehrendirigent er am Ende dieser Spielzeit wird, und als regelmäßiger Gastdirigent des Chamber Orchestra of Europe, das ihn schon vor zwei Jahren zum Ehrenmitglied machte. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit Yannick, auf die Vielfalt seiner künstlerischen Fähigkeiten – insbesondere auf seine sehr spezielle Begabung, mit Sängern im Gesangs- und Chorrepertoire der Klassik und der Romantik zu arbeiten. Der Katalog der Deutschen Grammophon wird durch die neuen gemeinsamen Aufnahmen bereichert.«

www.deutschegrammophon.com/de/

Mittwoch, 30. Mai 18
Die Spielzeit 2018/19 am English Theatre Frankfurt: All About Women - A Strictly Female Season!
Die Spielzeit 2018/19 am English Theatre Frankfurt steht unter dem Motto: All About Women - A Strictly Female Season!
Wenn die Welt aus den Fugen gerät, wer kann noch helfen? Ist eine Welt mit mehr Frauen in Politik und Führungspositionen eine friedlichere Welt? Das English Theatre Frankfurt (ETF) will die Rolle der Frau in der Gesellschaft betrachten und widmet ihr die kommende Spielzeit.

Das ETF eröffnet die Saison mit dem historischen Stück „The Lion in Winter“ von James Goldman. Eleanor von Aquitanien beherrschte schon im 12. Jahrhundert mit viel weiblichem Feingefühl, Wortwitz und Stil die Kunst des politischen Taktierens, die wir heute in der politischen Kultur so schwerlich vermissen. Diese packende Geschichte von Diplomatie und Intrigen, in der eine Frau den Unterschied macht, wird Regisseur Derek Anderson („Hand to God“ ETF 2017) inszenieren.

In „Cabaret“ entführt uns Sally Bowles ins Berlin der 30er Jahre. Im sexy Kit Kat Club erleben wir ein starkes „leichtes Mädchen“, das im Master of Ceremonies ihren Gegenpart findet. Im West End und am Broadway oft wiederaufgenommen und 2004 bereits am ETF inszeniert, ist „Cabaret“ ein Musical-Klassiker, der in Zeiten weltweit wachsender nationalistischer Strömungen an Relevanz gewinnt. Für das Musical kehrt das „Jekyll & Hyde“ Erfolgs-Duo Tom Littler (Regisseur) und Tom Attwood (Musikalische Leitung) ans ETF zurück.

Auf „Cabaret“ folgt Alexi Kay Campbells „Apologia“. Dieses explosiv-witzige Familiendrama zieht mit der erfolgreichen Intellektuellen Kristin, ehemals 68er Aktivistin und erfolgreiche Rabenmutter, ins Gericht.

The Children“ ist ein hochaktueller Ökothriller (2016) der angesagten britischen Dramatikerin Lucy Kirkwood, mit dem das ETF die Strictly Female-Season beschließt.

In der neuen Saison erweitert das ETF sein theaterpädagogisches Angebot: Mit „Homologie“ erleben Teenager eine Vertretungsstunde zum Umgang mit Vorurteilen und Ausgrenzung. Mit dem Programm „The Little Red Dragon“ werden Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter an die englische Sprache und Theaterkultur herangeführt.

Mit Vince Eberts „Sexy Science Show“, im ETF exklusiv auf English, und dem „Poetry Slam Deluxe“ mit Slam-Legende Lars Ruppel, findet auch der Humor in der kommenden Spielzeit seine Fortsetzung.

www.english-theatre.de

Mittwoch, 30. Mai 18
Börsenverein: „Die Buchpreisbindung ist Garant für Qualität und Vielfalt“ ~ Stellungnahme des Börsenvereins zum Sondergutachten der Monopolkommission zur Buchpreisbindung
Anlässlich der Veröffentlichung eines Gutachtens der deutschen Monopolkommission bekräftigt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Bedeutung der Buchpreisbindung für das Kulturgut Buch.

„Der deutsche Buchmarkt, der zweitgrößte weltweit, ist ein Vorbild für Qualität und Vielfalt. Genau das ist auch das Verdienst der Buchpreisbindung. Denn sie fördert nicht nur ein filigranes Netz an Buchhandlungen, die das Kulturgut Buch für eine breite Öffentlichkeit zugänglich machen und gleichzeitig wichtige Kulturstationen vor Ort sind; die Preisbindung garantiert auch ein breites und vielfältiges Buchangebot. Insgesamt bewahrt und fördert die Buchpreisbindung das Kulturgut Buch, ohne den Wettbewerb unangemessen zu beschränken, weder für inländische noch für ausländische Händler. Dies haben wir gegenüber der Monopolkommission bereits ausführlich dargelegt“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins.

„Das Gutachten der Monopolkommission beruht auf einer sehr dürftigen Datenlage. Es wertet wissenschaftliche Studien aus, die zum Großteil veraltet sind, und verzichtet gänzlich auf eigene Erhebungen aktueller Marktdaten. Letztlich wiederholt die Monopolkommission bekannte neoliberale Positionen aus dem Gutachten, welches sie schon im Jahr 2000 zur Buchpreisbindung erstellt hat. Wenig überzeugend ist die Deutung der Auswirkungen der Abschaffung der Buchpreisbindung in der Schweiz. Hier übersieht die Kommission, dass die relativ stabile Lage deutschschweizerischer Verlage darauf zurückzuführen ist, dass diese über 80 Prozent ihrer Umsätze im Preisbindungsland Deutschland erwirtschaften. Hingegen ist die Zahl der Buchhandlungen in der deutschsprachigen Schweiz nach der Abschaffung der Buchpreisbindung massiv zurückgegangen“, so Skipis weiter.

Entgegen der Auffassung der Monopolkommission sieht der Börsenverein keine Übertragbarkeit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom Oktober 2016 zur Arzneimittel-Preisbindung auf den Buchmarkt. Skipis: „Der Erwerb von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ist nicht mit dem von Büchern vergleichbar. Die Märkte funktionieren vollkommen unterschiedlich. Die von den Richtern in Bezug auf den Arzneimittelbereich vertretene Auffassung, ausländische Versandhändler hätten Wettbewerbsnachteile gegenüber Händlern in Deutschland, trifft beim Handel mit Büchern nicht zu.“

Das deutsche Preisbindungssystem habe großen Rückhalt in der Politik: „Die kulturpolitische Bedeutung der Preisbindung ist Konsens in der Politik. Das hat der Gesetzgeber nicht nur mit der ausdrücklichen Ausweitung der Preisbindung auf E-Books 2016 gezeigt. Auch in ihrem Koalitionsvertrag spricht die Bundesregierung der Preisbindung eine unverzichtbare Rolle für die Vielfalt des deutschen Buchmarktes zu. Sie will eine Anpassung des Gesetzes vorantreiben, welche eine Aushebelung der Preisbindung durch Provisionsmodelle unterbinden soll“, sagt Skipis.

Das Gutachten der Monopolkommission hat keine unmittelbare Auswirkung auf die deutsche Gesetzgebung. Als unabhängiges Beratungsgremium berät die Monopolkommission die Bundesregierung und die gesetzgebenden Körperschaften auf den Gebieten der Wettbewerbspolitik, des Wettbewerbsrechts und der Regulierung.

Wissenschaftliche Gutachten in Arbeit
Um die Notwendigkeit der Buchpreisbindung unabhängig, umfassend und auf aktuellem Stand untersuchen zu lassen, hat der Börsenverein Anfang des Jahres zwei wissenschaftliche Gutachten in Auftrag gegeben. Prof. Dr. Georg Götz, Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Justus-Liebig-Universität Gießen, prüft die Preisbindung unter ökonomischen Gesichtspunkten. Prof. Dr. Andreas Fuchs, geschäftsführender Direktor des Instituts für Handels- und Wirtschaftsrecht an der Universität Osnabrück, führt eine kartellrechtliche Betrachtung durch. Die Ergebnisse der Gutachten werden 2019 erwartet.

Die Buchpreisbindung in Deutschland existiert bereits seit dem 19. Jahrhundert und ist seit 2002 gesetzlich geregelt. Sie verpflichtet Verlage dazu, für ihre Neuerscheinungen verbindliche Ladenpreise festzusetzen. Dadurch zahlt der Kunde für ein Buch überall denselben Preis – ganz gleich, ob er es in einer kleinen Sortimentsbuchhandlung, einem Buchkaufhaus oder über das Internet kauft. Für unterschiedliche Formate (Hardcover, Taschenbuch, E-Book) können unterschiedliche gebundene Preise festgelegt werden.

Eine ausführliche Stellungnahme des Börsenvereins gegenüber der Monopolkommission ist hier als PDF-Dokument abrufbar: www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Stellungnahme_Fragebogen_Monopolkommission.pdf

Mittwoch, 30. Mai 18
Theater Alte Mühle Bad Vilbel: Neues Abo Figurentheater
Novum im Theater Alte Mühle informieren: Nach dem großen Erfolg zweier Gastspiele des Theaters Zitadelle aus Berlin bietet die Alte Mühle Bad Vilbel in der kommenden Saison 2018/2019 viermal Figurentheater für Erwachsene an, welche ab sofort als Abonnement „Bis in die Puppen!“ erhältlich sind! Sie zeigen eine Bandbreite von kreativen Produktionen mit unterschiedlichen Stilmitteln, Themen und Ausdrucksformen.
 
So, 4.11.18, 17 Uhr, Theater Handgemenge: „Königs Weltreise“
Mi, 30.1.19, 20 Uhr, Bühne Cipolla: „Kohlhaas“
Mi, 27.2.19, 20 Uhr, Marotte Figurentheater: „Die Känguru-Chroniken“
Di, 12.3.19, 20 Uhr, Theater Zitadelle: „Vier Millionäre“ Die Berliner Stadtmusikanten III
 
Abonnement: Bis in die Puppen! Figurentheater für Erwachsene
Ab sofort erhältlich im Kartenbüro und bei Frankfurt Ticket.

Abo Kat. 1: € 70,- (Summe Einzelpreise: € 81,-)
Abo Kat. 2: € 60,- (Summe Einzelpreise: € 72,-)

Das Abo enthält die aufgeführten vier Vorstellungen und verlängert sich nicht automatisch.
Keine Ermäßigungen auf den Abopreis.
Der allgemeine Vorverkauf für die Termine 2019 beginnt am 1. Oktober. Vorher sind exklusiv Abos erhältlich.
Bis zum Beginn des Einzelkartenverkaufs am 1. Oktober für die Veranstaltungen in 2019 haben Abonnenten ein exklusives Vorkaufsrecht auf die oben aufgeführten Termine.

www.kultur-bad-vilbel.de

Mittwoch, 30. Mai 18
Oper Frankfurt/Ensemble Modern: Viertes und letztes "Happy-New-Ears"-Konzert der Spielzeit 2017/18
Die Oper Frankfurt lädt zum vierten und letzten Happy-New-Ears-Konzert der Spielzeit 2017/18 am Dienstag, dem 5. Juni 2018, um 20.00 Uhr ins Holzfoyer ein. Die Komponistin Carola Bauckholt (*1959), der das Ensemble Modern dieses Portraitkonzert widmet, ist immer für eine Überraschung gut. Darin steckt auch die Dialektik ihrer Musik. Kunst und Leben sind in ihrer konkreten Klanglichkeit ineinander aufgehoben. Als erstes überrascht sie sich selbst im Schaffensprozess eines neuen Werks. Alle Möglichkeit des Daseins bedeutet bei ihr: alle Möglichkeit zur Komposition. Demzufolge ist alles komponierbar, was akustisch wahrnehmbar ist. Es ist aber auch alles komponierbar, was an Akustik aus einem Gegenstand oder einer Situation erst einmal herausgekitzelt, abgeklopft oder zweckentfremdet werden muss.

Carola Bauckholt
Carola Bauckholt
© Regine Körner

Oft sind ungewöhnliche Geräte und Instrumente erforderlich, um die Realität nachzuahmen. Carola Bauckholt überlässt nichts dem Zufall. Ihre Instrumentenangaben und Spielanweisungen in der Partitur überraschen heute wie damals den Orchesterwart und das Publikum gleichermaßen. An ihrer Musik können Orchesterwarte und Publikum nur besser werden. Soviel pädagogisches Konzept steckt tatsächlich in ihren Werken und ist daher wie geschaffen für das letzte Konzert in der Jubiläumssaison der Happy New Ears. Auf dem Programm unter der musikalischen Leitung von Pablo Druker stehen Bauckholts Kompositionen Treibstoff (1995), Hirn und Ei für Streichquartett (2010/11) und Schraubdichtung (1989/90). Zudem wird der Lyriker Jan Wagner nicht nur mit der Künstlerin über ihre Werke sprechen, sondern auch eigene Texte vortragen, die in die Musik eingebettet werden.

Karten zum Preis von € 17 (für Studenten € 8,50; 12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Dienstag, 29. Mai 18
STARLIGHT EXPRESS: Neues Theater-Foyer begeistert mit edlem Ambiente ~STARLIGHT EXPRESS startet mit der Vorstellung des umgebauten Foyers die Geburtstagsfeierlichkeiten
Maik Klokow, Geschäftsführer und Produzent von STARLIGHT EXPRESS, eröffnete gemeinsam mit Dietmar Spohn, Stadtwerke Bochum, am gestrigen Montag nach einer mehrmonatigen Renovierungsphase das vollständig umgebaute Theaterfoyer.
Anlass für die aufwendige Neugestaltung des Foyers: der 30. Geburtstag von STARLIGHT EXPRESS am 12. Juni 2018, zu dem Komponist Lord Andrew Lloyd Webber die Rollschuhshow umfassend überarbeitete. Besonders in die technische Erneuerung der Bühneneffekte investiert der Publikumsmagnet Millionen. Dieser Wunsch nach Modernisierung spiegelt sich auch im neuen Foyer wider: „Wir haben das Foyer neu gemacht, damit es mit der grandiosen überarbeiteten Show mithalten kann“, erläutert Maik Klokow.
Bislang orientierte sich das Design des STARLIGHT EXPRESS-Foyers am nostalgischen Schick funktionaler Bahnhofshallen. Ab sofort verwandeln rote Teppichböden, Bars in weiß-glänzender Lackoptik und ein neues stimmungsvolles Lichtkonzept, das durch die Schließung des Glasdaches ermöglicht wurde, das dreißigjährige Theaterfoyer in ein edles, elegantes Entree.


STARLIGHT EXPRESS: Neues Theater-Foyer begeistert mit edlem Ambiente
v.l.n.r.: Eröffneten das neue Foyer: Dietmar Spohn von den Stadtwerken Bochum, Architekt Thorsten Engel und Maik Klokow, Geschäftsführer und Produzent von STARLIGHT EXPRESS
Foto: Jens Hauer

STARLIGHT EXPRESS ist eine Produktion der „Mehr! Entertainment“
Die inhabergeführte Mehr! Entertainment Gruppe aus Düsseldorf ist mit ihren Theatern sowie der Produktion und Präsentation von Shows, Musicals und Konzerten einer der größten Live-Entertainment Anbieter im deutschsprachigen Raum.
Derzeit betreibt die Unternehmensgruppe das Mehr! Theater am Großmarkt Hamburg, das Starlight Express Theater Bochum, den Admiralspalast Berlin, das Capitol Theater Düsseldorf und den Musical Dome Köln. Damit ist Mehr! Entertainment die größte Theatergruppe Deutschlands, deren Häuser auch für fremdproduzierte Shows, Musicals, Konzerte, Events und Firmenveranstaltungen zur Vermietung zur Verfügung stehen.
Das Tätigkeitsfeld erstreckt sich darüber hinaus auf die Organisation und Durchführung hochkarätiger Events sowie die Entwicklung neuer Bühnenstoffe und innovativer Entertainment-Konzepte. Teil der Unternehmensgruppe sind ebenfalls der Hamburger Konzertveranstalter a.s.s. concerts & promotion GmbH, der rund 1.200 Konzerte pro Jahr mit nationalen und internationalen Acts veranstaltet, sowie der Ticketvermarkter Deutsche Eintrittskarten TKS GmbH. www.mehr.de

Dienstag, 29. Mai 18
Merci, Jean Paul GAULTIER! THE ONE Grand Show verabschiedet sich am 5. Juli mit neuem Gäste-, Auslastungs- und Umsatzrekord
Die Dimensionen von THE ONE Grand Show sind überwältigend: über 100 Künstler*innen auf der größten Theaterbühne der Welt, ein Produktionsbudget von über elf Millionen Euro, die aufwändigste Show in Europa. Foto: AFP / Tobias Schwarz

Das gab es noch nie: Erstmals in der 98-jährigen Geschichte des Friedrichstadt-Palastes überspringt eine Produktion die Marke von 800.000 Gästen. Auch beim Ticketumsatz und der Auslastung knackt THE ONE Grand Show alle Rekorde und verabschiedet sich in einem Monat von der größten Theaterbühne der Welt.

Über 804.000 Gäste (ohne Freikarten) werden bis zur Dernière am 5. Juli die äußerst kunstvolle Inszenierung mit extravaganten Kostümen von Jean Paul GAULTIER, dem Weltstar der Pariser Haute Couture, gesehen haben. Auch die Karteneinnahmen mit 44,1 Millionen Euro und die Gesamtauslastung von 86 Prozent erklimmen über die zweijährige Spielzeit neue Bestmarken. Im Schnitt saßen von September 2016 bis Juli 2018 allabendlich 1.634 Gäste in jeder der insgesamt 491 Vorstellungen.

Jean Paul GAULTIER erfüllte sich mit THE ONE Grand Show einen Traum: „Hier wurden meine Kreationen aufs Fantastischste zum Leben erweckt.“ Gäste und Medien waren begeistert von den poetischen Bildern und den irrwitzigen Kostümen der Stil-Ikone, die es in dieser Pracht und diesen Dimensionen so nie mehr zu sehen geben wird.

Auch die internationale Presse war angetan. Von „Gaultiers fantastischem Traum“ schwärmte die New York Times, der Guardian von „einer ekstatischen und poetischen Traumwelt“. Für das i-D Magazine war THE ONE Grand Show „glitzernd, glamourös und exzentrisch. Es scheint, als hätte Gaultier sein ganzes Leben lang auf diesen Moment gewartet.“ Die Zufriedenheit unserer Gäste lag auf den großen Online-Bewertungsportalen zwischen ausgezeichneten 94 und 96 Prozent.

Die Insolvenz von Air Berlin, deren Auswirkungen sich ab September 2017 und mit Wucht nach vollständiger Einstellung des Flugbetriebs Ende Oktober bemerkbar machten, kostete Berlins meistbesuchte Bühne nach internen Vergleichsrechnungen mindestens 15.000 Gäste und 1 Million Euro Ticketerlöse. Auch trotz dieser touristischen Rückschläge avanciert THE ONE Grand Show zur erfolgreichsten Produktion des Hauses und überflügelt die Vorgängershow THE WYLD sowohl bei ihren 776.451 Gästen (plus 27.550 Gäste) als auch bei deren Auslastung (83 Prozent, plus 3 Prozentpunkte) und den erzielten Ticketumsätzen (40,8 Millionen Euro, plus 3,3 Millionen Euro).

Dies ist seit der Premiere von Qi im Jahr 2008 die nunmehr fünfte Produktion unter der Verantwortung von Intendant und Produzent Dr. Berndt Schmidt, die neue Bestmarken erzielen konnte: „In jedem Rekord stecken Schweiß und Leidenschaft von uns allen, aber auch Glück. Nach fünf Rekordshows in Folge, hoffe ich von Herzen, dass dieses Theaterglück uns weiterhin hold bleibt.“

Noch gute vier Wochen besteht die letzte Chance, diese national und international gelobte Produktion zu sehen. Am 5. Juli schließt sich für sie der Vorhang für immer.

www.palast.berlin/THEONE

Dienstag, 29. Mai 18
Jahrhunderthalle Frankfurt: Please, Mr. Postman – The Beatles Show
Keine Band hat die Welt je so verändert, wie es die Beatles getan haben. Keine andere Band ist so in die Musikgeschichte eingegangen und keine Band ist heute, über 50 Jahre nach ihrer Gründung, noch so populär wie damals. Wie ihre Karriere im britischen Liverpool ihren Anfang nahm, wie sie im Hamburger Rotlichtviertel St. Pauli zum Geheimtipp wurden und wie sie begannen, die Welt zu erobern.
Absolut authentisch, mit dem unverwechselbaren Sound der legendären Boygroup werden so berühmte Songs wie „Penny Lane“, „Hey Jude“ , „Yellow Submarine“, „All you need ist love, „She loves you“ und viele mehr gespielt.

Diese große Live-Show wird durch ihre authentische, instrumentale Interpretation und musikalische Gesamtperformance in bestechender Perfektion, zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die thematisch den jeweiligen Lebensstationen der Beatles zugeordneten Choreografien ergänzen optisch diese musikalische Reise und erzählen auf ihre Art von dem Phänomen einer, ohne Beispiel gebliebenen Musikerkarriere.

Mit der Beatles Show „Please, Mr. Postman“ erinnern vier hervorragende Solomusiker, in einer von Tanz und Show ergänzten Bühne, an die Erfolgsgeschichte der vier Pilzköpfe aus Liverpool.

Eine ausgefeilte Bühnenshow mit aufwändigen Licht- und LED-Effekten entführt die Zuschauer auf eine faszinierende visuelle und akustische Reise in jene Zeit, in der die Beatles Clubs, Arenen und Festivals in brodelnde Hexenkessel verwandelten – ein ebenso mitreißendes wie authentisches Konzert-Erlebnis für Jung und Alt!

Mit ihren originalgetreuen Kostümen von John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr und George Harrison lassen die vier Musiker eine Zeit wiederaufleben, die voller Leben, neuer Ideen und dem Wunsch nach Veränderung war.

Tickets: 29,95 - 129,95 Euro* *inkl. VIP Upgrade: http://www.jahrhunderthalle.de/premium
Telefonisch unter Ticket-Hotline: 01805-3601 240 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus den Mobilfunknetzen) // an der VVK-Stelle der Jahrhunderthalle: Mo-Do 10-18 Uhr, Fr 10-16 Uhr

Dienstag, 29. Mai 18
Besetzungsliste des Musicals Die Päpstin im Schlosstheater Fulda
Die Besetzung für die diesjährige Aufführungen des Musicals Die Päpstin stehen fest.

Johanna: Sabrina Weckerlin (Anke Fiedler, Tina Haas)
Gerold: Mark Seibert (Dennis Henschel, Sascha Kurth – Walk in)
Anastasius: Christian Schöne (Lutz Standop, Kristian Lucas)
Aeskulapius: Reinhard Brussmann (Daniele Nonnies)
Arsenius/ Ratgar: Daniele Nonnis (Thomas Christ)
Vater / Pabst: Sebastian Lohse (Thomas Christ, Sascha Kurth – Walk in)
Fulgentius/ Rabnaus: Lutz Standop (Kristian Lucas)
Gudrun / Marioza: Anke Fiedler (Larissa Windegger, Jenny Schlensker)
Lothar: Olaf Meyer (Michael Beck)
Richild: Larissa Windegger (Jenny Schlensker, Caroline Zins)
Ensemble: Sharon Rupa, Giulia Fabris, Caroline Zins, Denise Obedekah, Nicole Sydow, Sascha Laue, Michael Beck, Kristian Lucas, Chadi Yacoub, Farid Halim, Andrea Viggiano, Thomas Christ,
Swings: Jenny Schlensker (Dance Captain), Michelle Tönnies, Stephan R. Przywara, Martin Ruppel
Extra Ensemble: Doreen Sommer, Katharina Peregudov, Julia Vilmar, Jörg Alt, Torsten Paul
sowie zahlreiche Kinderdarsteller

Vorstellungen finden statt vom 15. Juni bis 7. Juli 18.

www.spotlight-musicals.de

Freitag, 25. Mai 18
Starke Frauen in der Oper – der Berliner Opernpreis 2018
Die Gewinner des BERLINER OPERNPREIS, dem von Neuköllner Oper und GASAG seit 1997 ausgeschriebenen Wettbewerb, stehen fest:
Die Jury entschied sich, beide Künstlergruppen mit ihren jeweiligen Inszenierungen „Arianna, Ariadne, Ariane“ und „Prothesen der Autonomie“ zu gleichen Teilen auszuzeichnen.
Die Preisträgerarbeiten wurden vorgestern in der Kirche St. Elisabeth/Berlin Mitte uraufgeführt und anschließend bewertet. In Anwesenheit des Staatssekretärs für Kultur und Europa, Dr. Torsten Wöhlert, übergaben Dr. Lothar Kramm, Vorsitzender des GASAG-Aufsichtsrats, und Eckhardt Barthel, Vorstand Neuköllner Oper e.V., die Preise. Die Inszenierungen sind am 25. und 26. Mai nochmals in St. Elisabeth zu sehen.

„Während uns bei Arianna, Ariadne, Ariane die Fähigkeit überzeugte, für die Stimme zu schreiben und emotionale Klangbilder aus einer affirmativ-romantischen Grundhaltung zu gestalten, beeindruckte uns bei Prothesen der Autonomie die Farbigkeit der Komposition und eine zwingende Inszenierung eines zum Teil sehr komplexen, intellektuell-diskursiven Werks,“ sagte Bernhard Glocksin, Künstlerischer Leiter der Neuköllner Oper und Mitglied der sechsköpfigen Jury.

„Ich freue mich sehr über diese inspirierenden Inszenierungen des heutigen Abends“, so Dr. Lothar Kramm, Vorsitzender GASAG-Aufsichtsrat, nach der Preisverleihung. „Erneut hat die Neuköllner Oper bewiesen, dass sie etwas von aktuellem, zeitgenössischem Musiktheater versteht und eine wunderbare Nachwuchsarbeit betreibt. Es ist schön, dass wir die Neuköllner Oper seit über 21 Jahren als Partner an unserer Seite haben. Ich wünsche mir mehr davon.“

Der BERLINER OPERNPREIS 2018 hatte unter dem Thema TAKE IT OR LEAVE IT zu einem neuen Umgang mit dem Erbe aus 400 Jahren Musiktheatergeschichte aufgerufen.
Das Team um Tom Smith und Caitlin van der Maas thematisiert den Ariadne-Mythos - drei Frauen sind auf einer Insel gestrandet, verlassen von ihren Männern. Drei Perspektiven, Sprachen, Zeiten und musikalische Idiome vermischen und ergänzen sich und formen ein neues Lamento d‘Arianna.
Thierry Tidrow, Zsófia Geréb sowie Franziska vom Heede entwerfen in Prothesen der Autonomie – eine Sci-Fi Oper einen futuristisch-komödiantischen Blick auf das Jahr 2180 und auf »Reklamations- und Wartungszeiten der Gewerkschaft zur Verhinderung emotional belastender Arbeiten«. Denn zweifellos ist die gute alte Oper mit ihren leidenden Heroinen keiner modernen Sängerin zumutbar. Folglich übernimmt die Rolle der leidenden Heroin ein Roboter. Aber auch dieser hat so seine eigene Meinung und Macken.
36 Einsendungen aus neun Ländern gab es für den Wettbewerb, der für einen erweiterten Musiktheaterbegriff und neue Produktionsformen steht. Aus den Einsendungen hatte die Jury sechs Konzepte ausgewählt, die zunächst von ihren Autoren in einem Workshop erläutert wurden. Am Ende dieses Workshops wurden zwei Arbeiten bestimmt, die dann mit einem Produktionsstipendium an der Neuköllner Oper ausgearbeitet wurden.

Jurymitglieder: Thomas Desi – Festivalleiter „Musiktheatertage Wien“ | Arash Safaian – Komponist, München | Mária Szilágy – Festivalleiterin, Budapest | Wiebke Roloff – Opernwelt | Andreas Altenhof – Direktorium Neuköllner Oper, Berlin | Bernhard Glocksin – Künstlerischer Leiter Neuköllner Oper,

www.neukoellneroper.de

Freitag, 25. Mai 18
Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck am Sonntag im Ersten
Am Sonntag, 27. Mai 2018, um 23:35 Uhr mit Philip Roths letztem Interview für das deutsche Fernsehen

In der nächsten Ausgabe von „Druckfrisch" mit Denis Scheck im Ersten: Philip Roth über sein Leben und Schreiben, Eva Meijers neuer Blick auf die Sprachen der Tiere und Hans Pleschinskis genialer Roman über das Genie Gerhart Hauptmann.

Philip Roth - Das letzte Interview für das deutsche Fernsehen
Im Sommer 2011 besuchte das „Druckfrisch"-Team Philip Roth in New York - wenige Monate, bevor der Autor sich entschloss, mit dem Schreiben aufzuhören. Es wurde ein Gespräch über die großen Themen seines Lebens: Männer und Frauen, das Verhältnis zum Vater, die Kraft oder die Ohnmacht der Literatur. Am 22. Mai 2018 ist Philip Roth - Daueranwärter auf den Nobelpreis - gestorben. Wir zeigen das Interview erstmals in ausführlicher Länge.

Eva Meijer: „Die Sprache der Tiere"
Sprache ist das, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Davon waren die Philosophen jahrhundertelang überzeugt. Inzwischen wissen wir, dass dies zu den vielen menschlichen Selbstüberschätzungen gehört. Die niederländische Philosophin Eva Meijer beschreibt in ihrem Buch die ungeheure Vielfalt und Präzision in der tierischen Kommunikation. Nicht nur untereinander: „Wer Glück hat, trifft ein Tier, das mit einem sprechen will." Ein anderer Blick auf unsere Mitgeschöpfe - und eine faszinierende Lektüre.

Hans Pleschinski: „Wiesenstein"
Wie schreibt man als Schriftsteller über einen Schriftsteller? Nach seinem großartigen Thomas-Mann-Roman „Königsallee" wirft Hans Pleschinski nun seinen Blick auf einen anderen Giganten: Gerhart Hauptmann. In „Wiesenstein" erzählt er vom alten Dichterfürsten am Ende des Zweiten Weltkriegs - bedrängt von der Aussicht auf eine unsichere Zukunft, aber noch mehr von der Frage, ob es richtig war, im Deutschland der Nazis zu bleiben. Eine großartige Geschichte über Verblendung, Genie und die Liebe zur Literatur.

Denis Scheck empfiehlt Svenja Flaßpöhlers kluge Streitschrift „Die potente Frau". Ein kritischer Zwischenruf zur #metoo-Debatte: Svenja Flaßpöhler rät den Frauen, sich nicht auf einen Opferdiskurs einzulassen - damit würden zwar Missstände aufgedeckt, aber die Machtverhältnisse blieben die alten. Besser sei es, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen.

Und last not least kommentiert Denis Scheck die aktuelle SPIEGEL-Bestsellerliste Sachbuch.

Moderation: Denis Scheck; Realisation: Andreas Ammer. Redaktion: Christoph Bungartz (NDR), Katrin Schumacher (MDR), Armin Kratzert (BR) und Susanne Schettler (WDR).

„Druckfrisch" im Internet: DasErste.de/druckfrisch

Freitag, 25. Mai 18
Jahreshauptversammlung 2018 des Bühnenvereins im Juni in Lübeck - Digitalisierung, #MeToo-Debatte und Geschlechtergerechtigkeit im Fokus
Der Deutsche Bühnenverein – Bundesverband der Theater und Orchester tagt mit seiner Jahreshauptversammlung im Juni 2018 zum zweiten Mal in Lübeck; 1961 war die Hansestadt das erste Mal Tagungsort. Am 8. Juni 2018 werden Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kunst des Landes Schleswig-Holstein, und Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, die Veranstaltung eröffnen. Vom 7. bis 9. Juni 2018 treffen sich im Theater Lübeck rund 250 Intendant*innen, Kulturpolitiker*innen und Verwaltungsdirektor*innen zu internen Gremiensitzungen und Fortbildungen.

Der Bühnenverein diskutiert über aktuelle Entwicklungen und über zukünftige Arbeitsbedingungen der Theater und Orchester. Unter dem Motto „Digitale Welten“ beschäftigt sich der Verband mit gesellschaftlich relevanten Prozessen, die die Arbeit der Theater und Orchester auf und hinter der Bühne verändern. Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Bühnenvereins, dazu heute in Köln: „Bei Theatern und Orchestern betrifft die Digitalisierung nicht nur die künstlerische Praxis, sondern auch Marketing, PR, Technik, Verwaltung und Bildung. Und natürlich die Art und Weise, wie die Mitarbeiter*innen in den Häusern und mit dem Publikum kommunizieren. Die Digitalisierung als komplexes Phänomen geht aber weit darüber hinaus und betrifft uns alle gesamtgesellschaftlich im Kern unseres täglichen Lebens. Dies kritisch-konstruktiv zu hinterfragen und auszuleuchten ist auch eine Aufgabe der Theater.“ Der Bühnenverein beschäftigt sich daher in Lübeck unter anderem mit dem Thema „Digitales Bauen“ und – in einem Vortrag des Tübinger Medienwissenschaftlers Prof. Dr. Bernhard Pörksen – mit „Desinformation im digitalen Zeitalter“.

Auch der Umgang mit sexueller Belästigung und Machtmissbrauch steht im Fokus der Tagung. Zusammen mit dem BKM und Institutionen aus dem Film-, Fernseh- und Theaterbereich arbeitet der Bühnenverein zurzeit an der Gründung einer unabhängigen Vertrauensstelle für sexuelle Belästigung und Gewalt. „Wir wollen darüber hinaus bei der Jahreshauptversammlung einen wertebasierten Verhaltenskodex verabschieden und weitere konkrete Maßnahmen in den Häusern intensivieren“, so Bühnenvereins-Präsident Ulrich Khuon. „Bei den Themen Geschlechtergerechtigkeit und Frauen in Führungspositionen gibt es noch viel zu tun, das betrifft auch unsere eigenen Gremien.“

www.buehnenverein.de

Freitag, 25. Mai 18
Anhaltisches Theater Dessau und HMT Leipzig präsentieren Händels "Julius Cäsar in Ägypten" am 8. und 23. Juni 2018 in Dessau
Händels bekannteste Oper „Julius Cäsar in Ägypten“ ist nach knapp 40 Jahren wieder am Anhaltischen Theater zu erleben.  Solisten und Chor der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig präsentieren gemeinsam mit GMD Markus L. Frank und der Anhaltischen Philharmonie Dessau in zwei Vorstellungen (8. und 23. Juni) im Großen Haus ein barockes Werk, das – anders als andere Opern von Georg Friedrich Händel – bis heute auf den Bühnen der Welt zu Hause ist.


Plakatmotiv „Julius Cäsar in Ägypten
Anhaltisches Theater Dessau
© Sina Polchert

Machtkampf, blutige Intrige und leidenschaftliche Liebe unter Staatenlenkerinnen und -Lenkern, das hatte Händel an dem Stoff interessiert und zu seiner farbigsten, bewegenden Musik inspiriert. 1724 war Giulio Cesare in Egitto ein Ausnahme-Erfolg in London; das wiederholte sich bei der Händel-Renaissance in den 1920er Jahren. Die jungen Sängerinnen und Sänger der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig treten als Debütanten auf die Bühne des Dessauer Theaters, um die Musik Händels zum packenden Musikdrama werden zu lassen.

www.anhaltisches-theater.de

Freitag, 25. Mai 18
Rupert Everett in München ~ Erfolgreiche Premiere für THE HAPPY PRINCE
In Anwesenheit von RUPERT EVERETT, dem Regisseur und Hauptdarsteller von THE HAPPY PRINCE, wurde vorgestern im bis auf den letzten Platz besetztem Gloria Palast die Premiere des Films in München gefeiert. RUPERT EVERETT wurde warmherzig empfangen, ebenso EDWIN THOMAS, der im Film die Rolle seines treuesten Freundes spielt, und für sein Regiedebut mit großem Applaus bedacht. Der Abend war für alle ein großer Erfolg. Bereits im Januar war THE HAPPY PRINCE beim Bayerischen Filmpreis mit dem Produzentenpreis ausgezeichnet worden und feierte im Rahmen der Berlinale seine Europapremiere. Der Film startete gestern bundesweit in den deutschen Kinos.

The Happy Prince
Rupert Everett ist nicht nur der Regisseur des Films THE HAPPY PRINCE, er spielt Oscar Wilde, er ist Oscar Wilde, und er zeigt sich damit auf der Höhe seiner Schauspielkunst.

Zum Film:
Ein wilder und bewegender Rückblick auf das turbulente Leben des berühmten Schriftstellers Oscar Wilde: Seine Erfolge als Bühnenautor und Liebling der bürgerlichen Gesellschaft, humorvoll und geistreich, seine amour fou mit einem jungen Lord der Oberklasse, Lebenslust und ausschweifende Parties, leidenschaftliche Affären mit Männern, doch ebenso seine innige Beziehung zu Frau und Kindern. Aber auch Vorurteile und Verleumdungen, Klassenjustiz statt Gerechtigkeit, schließlich eine brutale Gefängnisstrafe. Danach das Exil, das Alter, die Armut, die wenigen verbliebenen Freunde. Aber bis zum Ende der bewegende Glaube an Liebe und Freundschaft und Mitmenschlichkeit.
Ein Film wie ein Traum und ein Albtraum, erzählt in Visionen, Zeitsprüngen und Rückblenden, das fiebrige Porträt eines großen und skandalösen Künstlers, und das opulente Panorama einer Zeit im Umbruch am Beginn der Moderne.

RUPERT EVERETT („Die Hochzeit meines besten Freundes“, „Ernst sein ist alles“) spielt Oscar Wilde, führt erstmals selbst Regie und hat das Drehbuch geschrieben. Zusammen mit ihm steht ein mehrfach ausgezeichnetes Ensemble vor der Kamera: COLIN FIRTH („The King’s Speech – Die Rede des Königs“), COLIN MORGAN („The Huntsman & The Ice Queen“), EMILY WATSON („Die Entdeckung der Unendlichkeit“), EDWIN THOMAS („Churchill: 100 Days That Saved Britain“), TOM WILKINSON („Grand Budapest Hotel“), BEATRICE DALLE („Betty Blue – 37,2 Grad am Morgen“) und JOHN STANDING („Der Elefantenmensch“).

Kamera: John Conroy
Szenenbild: Brian Morris - Kostümbild: Maurizio Millenotti und
Gianni Casalnuovo – Musik: Gabriel Yared

THE HAPPY PRINCE wird produziert von maze pictures in München mit Entre Chien et Loup in Brüssel, in Koproduktion mit Palomar in Rom, und in Zusammenarbeit mit BBC Films, Lionsgate UK, Raindog Films, Movie Management Corporation, Zielke GmbH, Daryl Prince Productions, Strat & Go International und koproduziert von cine plus Filmproduktion, Tele München Gruppe, RTBF und Proximus. Die Produktion wird finanziell unterstützt vom FilmFernsehFonds Bayern FFF, vom Deutschen Filmförderfonds DFFF, der Filmförderungsanstalt FFA, Eurimages, Tax Shelter of the Federal Government of Belgium, Wallimage, Fédération Wallonie-Bruxelles, Screen Brussels und dem Italian Tax Credit.

www.concorde-movie-lounge.de

Donnerstag, 24. Mai 18
»In mir singt ein Lied« - Oper Leipzig startet Mitsingkonzerte für Menschen mit Demenzerkrankung
(lifePR) Die Oper Leipzig startet in Kooperation mit dem Verein Selbstbestimmt Leben Leipzig und Umgebung e. V. eine neue Reihe von Mitsingkonzerten für Menschen mit Demenzerkrankung. Unter der Leitung der Opernsängerin und diplomierten Trainerin Maartje de Lint findet die Auftaktveranstaltung am Samstag, 26. Mai 2018, um 10 Uhr im Konzertfoyer der Oper Leipzig statt. Das Konzert mit dem Titel »In mir singt ein Lied« richtet sich an Menschen mit Demenz, ihre Pfleger, Familien sowie Angehörige und ist für 15 Menschen mit Demenzerkrankung mit je einer Begleitung ausgelegt. Der Eintritt kostet 12 € pro Person. Das erste Mitsingkonzert ist bereits ausgebucht, weitere Termine sind jedoch in Planung. Die Anmeldung ist über den Verein Selbstbestimmt Leben möglich. Das Projekt wird von der Pflegekoordinatorin der Stadt Leipzig unterstützt.

Erinnerungen an Musik werden durch Demenz kaum beeinträchtigt: »Gemeinsames Singen aktiviert das Klanggedächtnis und stimuliert in der Folge auch die umliegenden Hirnregionen. Die Teilnehmer erwachen buchstäblich aus ihrer Demenz und die Energie strömt wieder. Das Erlebnis des gemeinsamen Singens ist die Basis, um wieder Kontakt miteinander herzustellen«, fasst de Lint ihren Ansatz zusammen. Das Mitsingkonzert dient gleichzeitig als Anleitung für Pfleger, Familien und Angehörige, den täglichen Umgang mit demenzkranken Menschen zu erleichtern. Alle Teilnehmer sitzen im Kreis und singen gemeinsam, begleitet von einem Pianisten, bekannte Lieder – jeder seinem gesanglichen Niveau entsprechend. Während des Singens nimmt de Lint behutsam Kontakt zu den Teilnehmern auf und zeigt den Angehörigen und Pflegern, wie sie die positiven Effekte des Singens verstärken können. 

Im Lauf ihrer mehr als 25-jährigen Karriere als Sängerin erlebte de Lint während ihrer Konzerte immer wieder, wie besonders Menschen mit Demenz beim Zuhören immer aufmerksamer und wacher wurden. Aus dieser Beobachtung heraus hat die gebürtige Niederländerin die spezielle BASE-Methode – kurz für: »Brain Awakening Singing Education« – entwickelt, mit der sie auf struktureller Basis in der Pflege für Demenz arbeitet. Unterstützt wurde sie dabei von Wilco Achterberg, Professor für Geriatrie an der Universität Leiden. Die Methode wurde kontinuierlich weiterentwickelt, bereits in zahlreichen Pflegeheimen in den Niederlanden praktiziert und kommt nun erstmalig in Leipzig zur Anwendung.

Der Verein Selbstbestimmt Leben Leipzig und Umgebung e. V. unterstützt Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen durch Beratung, Begleitung und Betreuung in der Häuslichkeit. Ziel der Arbeit ist die Erleichterung des Umgangs mit demenziellen Erkrankungen sowie die Information und Unterstützung bei allen Fragen rund um die Pflege bei Demenz. Hier geht es vor allem darum, den Lebensalltag der Familien zu entlasten, indem die Angehörigen sich auf das Fortschreiten der Krankheit vorbereiten können und im Verlauf stets Beratung und Betreuung in Anspruch zu nehmen können. Unterstützungsangebote für Angehörige sind beispielsweise Angehörigenschulungen, Selbsthilfegruppen und die häusliche Betreuung durch den Helferinnen-Kreise des Vereins.

www.demenzberatung-leipzig.de / www.oper-leipzig.de / http://maartjedelint.com

Donnerstag, 24. Mai 18
»Land In Sicht« – neues Theaterfestival belebt Brandenburger Dörfer
Zwischen 26. Mai und 30. Juni laden Brandenburger Theatermacherinnen und Theatermacher an vier verschiedenen Standorten auf’s Land zu Kultur & Kulinarik
(lifePR) - Was haben Paretz, Birkwalde, Quillo und Metzelthin gemeinsam? Sie alle liegen im ländlichen Brandenburg und bilden die Stationen einer ungewöhnlichen Festival-Idee: Für »Land In Sicht« haben sich vier Brandenburger Spielstätten zusammengeschlossen, die eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass die freie Theaterszene Brandenburgs mit Kreativität und Vielfalt punkten kann. An vier Wochenenden präsentieren sie – allesamt Akteure des Theaterring Brandenburg – ihr jeweils eigenes Programm mit Theater, Puppenspiel, Musik und Kulinarik. Obendrein laden sie ihr Publikum zum Speed-Dating an die »Lange Theatertafel«. Auftakt des Festivals ist am 26. Mai in der Paretzer Scheune. Es sind Ensembles wie die flunker produktionen aus dem Landkreis Teltow-Fläming oder das Ensemble Quillo aus der Nordwestuckermark, Produktionsstätten wie das Uckermärkische Nationaltheater Kulturgut Metzelthin und Theatergruppen wie theater.land (ehemals LehnschulzenHofbühne Viesen) oder rudolf & voland aus der Region Elbe-Elster. Inspiriert vom Gedanken eines starken gemeinsamen Netzwerks hoben die Akteure des Theaterring Brandenburg Anfang des Jahres kurzerhand das Dörfer-übergreifende Theaterfestival »Land In Sicht« aus der
Taufe.

Besucher und Brandenburger erwartet deshalb in diesem Frühsommer eine ganz besondere Landpartie: Vier Samstage, vier verschiedene Spielstätten, sieben Eigenproduktionen, zwei Premieren, zwei Kindertheaterstücke, zwei Gastspiele und eine alles verbindende »Lange Theatertafel « unter freiem Himmel. »Land In Sicht« zeigt nicht nur, dass Brandenburg außerhalb seiner Städte eine äußerst reiche und vielseitige Kulturszene zu bieten hat. Das Festival versteht sich auch als Mittler für Austausch und Dialog von Einwohnern ländlicher Regionen mit Besuchern aus der Stadt – und als ein Motor für eine lebendige Dorfkultur.

»Lange Theatertafel«: Kommen wir miteinander ins Gespräch über Land und Leute, Kunst und Natur, Leben hier und dort? Im Zentrum jedes Festivaltages steht die »Lange Theatertafel« – ein Ort der Begegnung, nicht nur symbolisch. Dörfler und Städter, Künstler und Nicht-Künstler, Alte und Junge, Zugezogene und Alteingesessene kommen sich bei Tischgesprächen und gemeinsamem Essen näher. Das kreative Speed-Dating mit kulinarischer Note, moderiert vom deutsch-französischen Künstlerduo Théâtre Aufil des nuages aus Kirchmöser (Brandenburg/Havel), steht unter dem Motto »Liebe, Land und Leute«.
Die lange Tafel dient sowohl als Bretterbühne für prominente Gäste oder Talente aus der Nachbarschaft als auch als Debattiertisch für das Sehnsuchtsthema »Land«. Für das leibliche Wohl sorgen ehrenamtliche Helfer aus den Dorfgemeinschaften vor Ort.

»Land In Sicht«: Termine & Spielorte:
26. Mai 2018, Paretzer Scheune (Havelland)
02. Juni 2018, Theater rudolf & voland Birkwalde (Elbe-Elster)
23. Juni 2018, Haus Quillo Falkenhagen (Uckermark)
30. Juni 2018, Uckermärkisches Nationaltheater Kulturgut Metzelthin (Uckermark)
Am Theaterprogramm beteiligte Produktionen:
»Die Feuerwehr ist da« – Oderbruchpavillon & Theater am Rand
»Drei Schwestern« – theater.land (ehemals LehnschulzenHofbühne Viesen)
»Ahoi – Achtern liegt ’ne Leiche« – rudolf & voland
»Das Bestiarium der Emotionen« – flunker produktionen
»Hase & Igel« (Kinderstück) – rudolf & voland
»In The Blink Of An Eye« – Ton und Kirschen Wandertheater
»Regeln des Sommers« – Ensemble Quillo
»Betti Kettenhemd«, PREMIERE (Kinderstück) – flunker produktionen
»Scheune frei«, PREMIERE – Uckermärkisches Nationaltheater Kulturgut Metzelthin

»Land In Sicht« ist ein Festivalprojekt der Initiative Theaterring Brandenburg, unterstützt von der Stiftung Paretz und
gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Die Initiative zielt ab auf einen Dreiklang aus
Netzwerkbildung, kooperativem Kulturmarketing und mehr Bürgerteilhabe in den ländlichen Regionen vor Ort.

www.theaterring-brandenburg.de

Donnerstag, 24. Mai 18
"Requiem für Syrien" - Dresdner Philharmonie mit Uraufführung einer eindringlichen musikalischen Bitte um Frieden
George Alexander Albrechts "Requiem für Syrien" und Gustav Mahlers Adagio aus der Sinfonie Nr. 10 werden unter der Leitung von Chefdirigent Michael Sanderling zu einem beziehungsreichen Konzertereignis

(lifePR) - „Mein ganzer innerer Weg führt hin zu Gustav Mahler“ – George Alexander Albrechts Beziehungen zur Musik Gustav Mahlers sind vielfältig; mit seinem namhaften Vorgänger verbindet ihn nicht nur die Personalunion als Dirigent und Komponist, sondern z.B. auch beider Vorliebe für das Vokale und die Affinität zu Texten, die zutiefst erschüttern und emotional bewegen. Ausgelöst von den Ereignissen nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien und vertieft durch persönliche Kontakte nach Syrien, hat Albrecht mit seinem Werk ein großes Bekenntnisstück verfasst, das die aktuelle politische Aussage in die Form eines bewegenden Kunstwerks fasst. Beginnend mit einem Text, der schonungslos den Terror schildert, steigert sich die emotionale Wirkung nach und nach durch die Todesahnung eines Soldaten, die Klage seiner Mutter nach dessen Tod, sehnsuchtsvolle Heimatgesänge vor dem Hintergrund der Kriegsmaschinerie bis hin zu einem aufrüttelnden Ruf um Frieden.
Dem entsprechend begegnet man in Albrechts Tonsprache neben harschen Dissonanzen, geräuschhaft-unmusikalischen Klängen und erbarmungslos durchgehaltenen Marschrhythmen auch immer wieder Dur- und Mollakkorden, traditionellen Skalen, verständlicher Deklamation und expressiver Melodik. Ein besonderes Timbre vermitteln dabei die orientalische Kurzhalslaute Oud und gesprochene Texte in arabischer Sprache.

Das Adagio aus der unvollendeten Sinfonie Nr. 10 steht exemplarisch für die enge Verbindung von persönlichem Erleben und musikalischem Ausdruck bei Gustav Mahler. Tief erschüttert von der Entdeckung des Verhältnisses seiner Frau Alma zu Walther Gropius, sah er sich in den dafür vorgesehenen Wintermonaten 1910/1911 nicht in der Lage, seine Partiturskizzen auszuarbeiten. Und so ist nach seinem Tod 1911 mit diesen Skizzen, von denen das Adagio am weitesten ausgearbeitet ist, ein Zeugnis inneren Ringens überliefert, das bis heute mit seiner an die Grenzen der Tonalität gehenden Klangsprache tief bewegt.

Tickets ab 18 Euro (Schüler und Studierende: 9 Euro) sind über den Ticketservice im Kulturpalast und an der Abendkasse erhältlich.

Programm:
3. Juni 2018, Sonntag, 18.00 Uhr, KULTURPALAST - Konzert im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele
Gustav Mahler: Adagio aus der unvollendeten Sinfonie Nr. 10 (1910)
George Alexander Albrecht: „Requiem für Syrien“
für Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Sprecher, syrische Sprecherin, Oud, Orgel, Chor und großes Orchester (2017)
Mit Texten von Monzer Masri, Nazmi Bakr, SAID, Johann Wolfgang von Goethe, aus dem Koran und Psalm 29 und 72
Auftragswerk der Dresdner Philharmonie, Uraufführung

Michael Sanderling, Dirigent

Susanne Bernhard, Sopran
Bettina Ranch, Alt
Daniel Behle, Tenor
Thomas Stimmel, Bass und Sprecher
Lara Arabi, Sprecherin
Alaa Zouiten, Oud
Holger Gehring, Orgel

Philharmonischer Chor Dresden
Gunter Berger, Einstudierung

www.dresdnerphilharmonie.de

Donnerstag, 24. Mai 18
Oper Frankfurt: Neunte "Kammermusik im Foyer" der Spielzeit 2017/18
Die Oper Frankfurt lädt zur neunten Kammermusik im Foyer der Spielzeit 2017/18 am Sonntag, dem 3. Juni 2018, um 11.00 Uhr ins Holzfoyer ein.
Auf dem Programm stehen das Trio für Trompete, Horn und Posaune von Francis Poulenc (1899-1963), das Streichquartett Nr. 2 a-Moll von Felix Mendelsohn Bartholdy (1809-1847), Musikalisches Blumengärtlein und Leyptziger Allerley für Klarinette und Kontrabass von Paul Hindemith (1895-1963), Interlude für Oboe und Streichquartett op. 21 von Gerald Finzi (1901-1956) und eine Bearbeitung von Drei Préludes für Klavier von George Gershwin (1898-1937).

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Oper Frankfurt: Neunte "Kammermusik im Foyer"
Mitglieder der Paul-Hindemith-Orchesterakademie
© Mario Riemer

Bestritten wird die Matinee von den Mitgliedern der Paul-Hindemith-Orchesterakademie Katharina Schmitzer (Violine), Hanna Elise Bruchholz (Violine), Ekaterina Kirsanova (Viola), Andrea Fernández Ponce (Violoncello) und Rohan Dasika (Kontrabass) sowie Philipp Adamczeweski (Oboe), Hye Jin Kim (Klarinette), Timofej Stordeur (Trompete) Sebastian Taddei (Horn) und Andrew Nissen (Posaune).
Karten zum Preis von € 13 / ermäßigt € 6,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 - 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Die Paul-Hindemith-Orchesterakademie:
Der künstlerische Nachwuchs liegt den Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters besonders am Herzen: Auf ihre Initiative hin wurde zu Beginn der Spielzeit 2015/16 die Akademie ins Leben gerufen. Namensgeber ist Paul Hindemith, der von 1915 bis 1923 in Frankfurt die Position des Konzertmeisters innehatte. Hier können sich hochbegabte Musikerinnen und Musiker auf dem Weg vom Studium in den Beruf gezielt auf die immensen Anforderungen vorbereiten, die sie erwarten. Die Paul-Hindemith-Orchesterakademie ermöglicht ihnen, erste Erfahrungen im Berufsalltag eines Orchestermusikers zu sammeln.
Über 300 Bewerbungen aus aller Herren Länder waren für die ausgeschriebenen Akademieplätze der laufenden Saison eingegangen, die Besten wurden schließlich aufgenommen: zwei Geigerinnen sowie je eine Bratschistin, ein Cellist, ein Kontrabassist, ein Oboist, eine Klarinettistin, ein Trompeter, ein Hornist und ein Posaunist. Die Stipendiaten stammen aus Australien, Südkorea, Russland, Rumänien, Spanien, Italien und Deutschland und präsentieren sich daher so international wie das gesamte Orchester. Aber nicht nur die jungen Musiker, auch die Oper Frankfurt profitiert von der Orchesterakademie: Sie macht das Orchester attraktiver, zieht den begabten und motivierten Nachwuchs an und kann die Besten langfristig fürs eigene Orchester gewinnen ( www.ph-orchesterakademie.de ).

Donnerstag, 24. Mai 18
Publikumsvoting für hr2-Literaturpreis 2018 ist gestartet Talent und Leidenschaft
Sie sind jung, kreativ, und Schreiben ist ihre Leidenschaft: Beim hr2-Literaturpreis stellen sich junge Autorinnen und Autoren einmal im Jahr der Konkurrenz.
Ein Online-Special auf www.hr2-kultur.de stellt die Autoren und ihre Texte jetzt vor. Die Kurzgeschichten und Gedichte, mit denen die jungen Talente in den Wettbewerb gehen, wurden dafür extra mit Profi-Sprechern aufgenommen. Noch bis Mittwoch, 20. Juni, können Literaturfans online ihren Favoriten küren. Die Siegerin oder der Sieger erhält 500 Euro und die Gelegenheit, sich mit einer neuen literarischen Arbeit im Programm von hr2-kultur zu präsentieren. Im Radio sind die Wettbewerbsbeiträge in der „hr2-Spätlese" immer dienstags am 29. Mai, am 5. und 12. Juni jeweils um 22 Uhr zu hören.

Mit dabei sind in diesem Jahr die Nachwuchsschriftsteller Sophie Baumberg und Lennardt Loß aus Frankfurt am Main, Mirandolina Babunashvili aus Erfurt, Katharina Korbach und Julia Weber aus Wiesbaden, Maximilian Lipski und Jan Seibert aus Gießen, Simone Schießer aus Jena, Mirko Süs aus Niedernhausen und Marit Zickermann aus Darmstadt.

Ihr Talent haben die Teilnehmer zuvor bereits beim Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen unter Beweis gestellt. Der Wettbewerb wird seit 1984 vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm veranstaltet, seit 1991 gemeinsam mit der Thüringer Staatskanzlei. Weitere Partner neben hr2-kultur sind die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und der Allitera Verlag. Der Wettbewerb, der unter dem Motto „Kämpf um jedes Wort“ steht, richtet sich an junge Autoren in Hessen und Thüringen im Alter von 16 bis 25 Jahren.

Weitere Informationen auf www.hr2-kultur.de und www.junges-literaturforum.de

Donnerstag, 24. Mai 18
Theaterfreunde des Staatstheater Wiesbaden stiften neuen Flügel
Zur Anschaffung eines neuen Flügels für das Große Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden stiftete die Gesellschaft der Freunde des Staatstheaters Wiesbaden 30.000 Euro. Der Flügel (Modell Yamaha C6X) wird für alle musikalischen Proben und Veranstaltungen im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden genutzt. Er kommt zum ersten Mal bei den Internationalen Maifestspielen für die Vorstellung »Michael Quast liest, singt, tanzt und spielt: Orpheus in der Unterwelt« am Freitag, den 25. Mai 2018 zum Einsatz.


Theaterfreunde des Staatstheater Wiesbaden stiften neuen Flügel
v.l.n.r.: Patrick Lange, Béatrice Portoff, Helmut Nehrbaß, Uwe Eric Laufenberg, Katharina Queck, Bernd Fülle

© Staatstheater Wiesbaden

Die Theaterleitung und die musikalischen Abteilungen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden freuen sich über die Anschaffung des neuen Flügels und danken den Theaterfreunden für die großzügige Stiftung.

»Meine Kolleginnen und Kollegen und ich freuen uns außerordentlich über dieses neue erstklassige Instrument im Großen Haus und danken der Gesellschaft der Freunde des Staatstheaters Wiesbaden sehr für diese großzügige Spende! Dieses hervorragende Instrument bereitet nicht nur große Freude beim Spielen, sondern bietet darüber hinaus die Basis für optimale musikalische Arbeit in Musiktheater und Konzert«, sagt
Generalmusikdirektor Patrick Lange.

Die Gesellschaft der Freunde des Staatstheaters Wiesbaden e. V. wurde 1931 gegründet und ist mit ihren 1300 Mitgliedern einer der größten Theater-Fördervereine in Deutschland. Sie fördert ideell und materiell das Staatstheater Wiesbaden durch Finanzierung verschiedener künstlerischer Projekte sowie die Anschaffung von Instrumenten und anderen theaterbezogenen Gegenständen.

Spielplanbegleitende Einführungen und Diskussionen zu Oper, Schauspiel und Ballett, den Besuch ausgewählter Haupt- und Generalproben, Premierenfeiern, Liederabende u. a. zählen zu den Angeboten an die Mitglieder. Bedeutende Persönlichkeiten Wiesbadens, Vertreter von Stadt und Land sowie anderer Kulturträger sind Mitglieder der Gesellschaft.

Mittwoch, 23. Mai 18
CIRQUE DU SOLEIL und STAGE ENTERTAINMENT bringen Musical PARAMOUR nach Hamburg
Deutschlands Musicalmetropole wird ab Frühjahr 2019 um eine außergewöhnliche Attraktion reicher: PARAMOUR, das erste Musical von CIRQUE DU SOLEIL ENTERTAINMENT GROUP, feiert im April 2019 seine Europa-Premiere im Stage Theater Neue Flora in Hamburg. Der Vorverkauf startete gestern.

Mit PARAMOUR bringen zwei der weltweit größten Entertainment-Unternehmen, CIRQUE DU SOLEIL ENTERTAINMENT GROUP und STAGE ENTERTAINMENT, eine völlig neue Art von Musical nach Deutschland. PARAMOUR verbindet Weltklasse-Artistik mit großem Musiktheater zu einem einmaligen ästhetischen Gesamtkunstwerk.

„Das Musical PARAMOUR gemeinsam mit CIRQUE DU SOLEIL auf die Bühne zu bringen, ist derzeit eins der faszinierendsten und herausforderndsten Theaterprojekte weltweit. Hamburg kann sich auf eine einzigartige Show freuen“, so Uschi Neuss, Geschäftsführerin von STAGE ENTERTAINMENT Deutschland. „Die atemberaubender Cirque-Artistik erzählt eine hinreißende Musicalgeschichte und katapultiert das Genre damit in eine neue Dimension. Das Stage Theater Neue Flora mir seinem enormen Raumvolumen ist wie geschaffen dafür.“


PARAMOUR
© Original Broadway Cast (Andrew and Kevin Atherton) & Production of Paramour/Photos: Joan Marcus

Diane Quinn, Chief Creative Officer CIRQUE DU SOLEIL, erklärt: „Wir sind sehr froh, dass wir PARAMOUR nach unserer Premiere am Broadway nun endlich gemeinsam mit STAGE ENTERTAINMENT in Deutschland präsentieren können. STAGE ist genau der Partner, den es bedarf, um Musical auf höchstem Niveau mit Weltklasse-Artistik im visionären Cirque-Stil auf die Bühne zu bringen und als größter Musicalproduzent Europas die beste Wahl, um dieses Projekt umzusetzen.“

Seit über 30 Jahren begeistert CIRQUE DU SOLEIL ENTERTAINMENT GROUP mit spektakulärer Artistik und unvergleichlich phantasievollen Shows, die dem Publikum Türen in andere Welten öffnen, Besucher rund um den Globus. Durch einen einzigartigen Mix aus Artistik, außergewöhnlichen Charakteren, farbenprächtigen Kostümen, innovativer Beleuchtung und mitreißender Musik definiert CIRQUE DU SOLEIL ENTERTAINMENT GROUP das Erlebnis Zirkus auf nie zuvor gesehene Weise immer wieder neu.


PARAMOUR
© Original Broadway Cast & Production of Paramour / Photos: Joan Marcus

Inhalt
PARAMOUR spielt zu Zeiten der goldenen Ära Hollywoods, in der die Sterne heller leuchteten und der Glamour noch mehr glitzerte: Bunt, mitreißend und in den spektakulären Höhen, in denen die Artisten des CIRQUE DU SOLEIL fernab aller Schwerkraft die Luft zu ihrer Bühne machen.
Der charismatische Regisseur AJ sucht nach einem neuen Talent für seinen nächsten Kino-Hit und findet es in der ebenso ehrgeizigen wie schönen Schauspielerin Indigo. In ihr sieht er nicht nur seinen zukünftigen Star, er verliebt sich auch in sie. Indigo allerdings hat nicht nur Gefühle für AJ – auch der junge Pianist Joey, der den Titelsong des neuen Films komponieren soll, erobert ihr Herz. Und so beginnt eine dramatische Love-Story, an deren Ende Indigo sich zwischen Liebe und Erfolg entscheiden muss.

Trailer auf Youtube https://youtu.be/o9JBQv-PJ1I

Ticket-Hotline: 01805-4444 *(0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min aus den Mobilfunknetzen)
Disneys ALADIN wird noch  bis 3. Februar 2019 in der Neuen Flora gespielt.

www.musicals.de

Mittwoch, 23. Mai 18
Rheingau Musik Preis 2018 an Yannick Nézet-Séguin
Der kanadische Dirigent und Pianist Yannick Nézet-Séguin wird mit dem Rheingau Musik Preis 2018 ausgezeichnet. Die durch das Rheingau Musik Festival initiierte Auszeichnung wird in diesem Jahr zum 25. Mal vergeben und ist mit 10.000 € dotiert. Das Preisgeld wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zur Verfügung gestellt.
 
In der Begründung heißt es: „Yannick Nézet-Séguin ist einer der aufregendsten und vielversprechendsten Dirigenten unserer heutigen Zeit. Mit seinen erst 43 Jahren gehört er bereits zur Weltelite einer neuen Dirigentengeneration. Seine Konzerte sind wahre Ereignisse: emotional, dynamisch, mitreißend! Zudem macht ihn seine sympathische, erfrischend offene und zugängliche Persönlichkeit zu einem echten Liebling unserer Branche:  Orchester, Solisten, Veranstalter und Publikum gleichermaßen! Yannick Nézet-Séguin führt uns vor Augen, wie sehr sich Führungsstile verändert haben und welch positive Dynamik ein „umarmendes“ Miteinander entfalten kann. Wir freuen uns, einer solch herausragenden Künstlerpersönlichkeit den Rheingau Musik Preis 2018 im Rahmen des Abschlusskonzerts 2018 am 1. September 2018 verleihen zu dürfen.“
Die bisherigen Preisträger des Rheingau Musik Preises sind Volker David Kirchner (1994), Alexander L. Ringer (1995), Gidon Kremer (1996), das Ensemble Recherche (1997), Toshio Hosokawa (1998), Tabea Zimmermann (1999), Helmuth Rilling und die Internationale Bachakademie Stuttgart (2000), das Artemis Quartett (2001), Michael Quast (2002), Peter Greiner (2003), die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (2004), Niki Reiser (2005), Hugh Wolff (2006), der Windsbacher Knabenchor mit Karl-Friedrich Beringer (2007), Heinz Holliger (2008), Christian Gerhaher (2009), die Taschenoper Lübeck (2010), Bilda Buh (2011), die Lautten Compagney (2012), Fazil Say (2013), Christoph Eschenbach (2014), Andreas Scholl (2015), Walter Renneisen (2016) und Enoch zu Guttenberg und die Chorgemeinschaft Neubeuern (2017).
Der Rheingau Musik Preis wird Yannick Nézet-Séguin im Rahmen des Abschlusskonzertes des Rheingau Musik Festivals am 1. September 2018 verliehen.

www.rheingau-musik-festival.de

Mittwoch, 23. Mai 18
Große Auszeichnung für das Rheingau Musik Festival ~ Der neue Imagefilm erhält internationalen Wirtschaftsfilmpreis
Bei den 28. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien wurde das Rheingau Musik Festival für seinen neuen Imagefilm mit der Silbernen Victoria ausgezeichnet. Eine 18-köpfige internationale Jury aus Film-, Medien- und Wirtschaftsfachleuten wählte aus der Rekordanzahl von 363 Einreichungen aus den Ländern des deutschsprachigen Raums die besten Unternehmensfilme aus. Der Beitrag des größten privatwirtschaftlich finanzierten Musikfestivals Europas überzeugte in einem hochkarätigen Starterfeld und zählte zu den besten Beiträgen in der Hauptkategorie Imagefilme.
Das Team des Rheingau Musik Festivals hat den Film 2017 gemeinsam mit dem Rheingauer Filmemacher und Produzenten Philipp Jung und seiner Firma Tin Film in Eigenregie entwickelt. Die Produktion zeigt eine faszinierende Reise durch die Welt des Rheingau Musik Festivals mit seinen hochkarätigen Künstlern und einmaligen Spielstätten in einer der schönsten Weinregionen Deutschlands. Von der erwartungsvollen Stimmung vor Konzertbeginn bis zum Schlussapplaus schlägt der Film eine Brücke zwischen den einzelnen Festivalpodien, Künstlern und Genres und zeigt die enorme musikalische Bandbreite des Rheingau Musik Festivals. Dabei fängt er emotionale Konzertmomente ein und präsentiert den Rheingau und sein Festival als einzigartiges Zusammenspiel von Kultur und Natur, Musik, Genuss und Lebensfreude.
Das Rheingau Musik Festival zählt zu den größten Musikfestivals Europas und veranstaltet jedes Jahr über 170 Konzerte in der gesamten Region von Frankfurt über Wiesbaden bis zum Mittelrheintal. Einmalige Kulturdenkmäler wie Kloster Eberbach, Schloss Johannisberg, Schloss Vollrads und das Kurhaus Wiesbaden sowie lauschige Weingüter verwandeln sich in Konzertbühnen für Nachwuchskünstler und Stars der internationalen Musikszene von Klassik über Jazz bis hin zu Kabarett und Weltmusik.
Die Internationalen Wirtschaftsfilmtage finden seit 1963 alle zwei Jahre in Wien statt. Im Jahr 2018 ging der größte Wettbewerb für audiovisuelle Medien aus allen Bereichen der Wirtschaft bereits zum 28. Mal über die Bühne. Die Preisverleihung fand am 17. Mai 2018 in der Wirtschaftskammer Österreich statt und hieß zahlreiche Filmemacher, Auftraggeber, Kommunikationsexperten und Wirtschaftsprofis aus dem deutschsprachigen Raum willkommen.

Der prämierte Imagefilm ist auf der Website, der Facebook-Seite, dem Youtube-Kanal und der neuen Festival-App des Rheingau Musik Festivals zu finden:
www.rheingau-musik-festival.de/festival/festivalimpressionen/

Mittwoch, 23. Mai 18
Theater Augsburg: New Comer (Junge Choreografen)
Bühne frei heißt es am Theater Augsburg für die jungen Wilden mit ihren originellen, kreativen und faszinierenden Ideen!


Theater Augsburg: New Comer (Junge Choreografen)
v.l.n.r.: Eunji Yang, Nikolaos Doede, Shori Yamamoto, Christine Ceconello, Alexander Karlsson,
Alessio Monforte, Jiwon Kim Doede, Marcos Novais
© Jan-Pieter Fuhr

Die Tradition der »Destillationen« fortsetzend, soll auch in dieser Spielzeit die brechtbühne zum Experimentierfeld für junge Choreografen werden, auf dem es das eine oder andere Talent zu entdecken gibt. Die Arbeiten eröffnen überraschende Perspektiven und erzählen von der ganz eigenen, frischen Sicht einer jungen Generation auf das Leben.
Neben Tänzer*innen des Ballett Augsburg wird auch die Gewinnerin des 22. Internationalen Solo-Tanz-Theater Festivals Stuttgart, Roberta Ferrara, zu sehen sein.
Choreografien Douglas de Almeida, Christine Ceconello, Jiwon Kim Doede, Nicolaos Doede, Alessio Monforte, Angel Duran Muntada, Marcos Novais, Irupé Sarmiento, Lucas Axel da Silva, Shori Yamamoto

Premiere: 8.6.2018 19:30 | brechtbühne
Weitere Termine: 9.6.2018 19:30 24.6.2018 18:00 | brechtbühne

www.theater-augsburg.de

Samstag, 19. Mai 18
Die Mühlheimer KinderStücke-Woche ist gestern zu Ende gegangen
Die Juror*innen Oliver Bukowski, Silvia Stammen und Martina van Boxen haben Oliver Schmaerings StückIn dir schläft ein Tier” in der Inszenierung des Theater an der Parkaue, Junges Staatstheater Berlin (Regie: Hanna Müller) mit dem Mülheimer KinderStückePreis 2018 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

In der Debatte zeigten sich die Mitglieder der Jury weitgehend einig in ihrer Bewertung der fünf nominierten Kinderstücke. In der Finalrunde gab es nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen „In dir schläft ein Tier“ und Christina Ketterings „Weiß ist keine Farbe“ ein einstimmiges Votum für Oliver Schmaerings erstes Kinderstück für Zuschauer ab 10 Jahren.

„In dir schläft ein Tier“ ist eine Hommage an die Wissenschaft. Das Mädchen Ultima ist krank und benötigt dringend Antikörper gegen die Diphterie. Die Forscher Behring und Ehrlich begeben sich auf die Suche nach einem Impfstoff. Die Jury hob die komplexe Thematik hervor. Das Stück spiele auf faszinierend vielen Ebenen: auf der realistischen, der mystischen sowie der wissenschaftlichen. Die Forschung werde als künstlerischer Prozess beschrieben, der auch Chaos inkludiert und Spaß machen darf. Außerdem verweigere sich das Stück der Eindeutigkeit, was sich in der hohen Varianz der Sprache widerspiegle: „Das Stück ist auf eine sehr intelligente Weise lustig, es ist poetisch, sinnlich, sprachlich großartig.“
Die Auszeichnung wird in einer feierlichen Matinee für alle diesjährigen Mülheimer Preisträger*innen – voraussichtlich am 24. Juni 2018 – an den Autor übergeben.                                                                                                                                                                                                                                                     

Zum vierten Mal vergab in diesem Jahr auch eine Jugend-Jury ihren eigenen Preis. Die acht Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren zeichneten Thilo Reffert für sein Stück Mr. Handicap aus. In ihrer Begründung heißt es: „Wir haben uns für diesen Text entschieden, da das Thema Inklusion sehr relevant ist und unserer Meinung nach viel zu wenig in der Schule offen angesprochen wird. Wir konnten gut mit den Figuren mitfühlen und sie in ihrem Verhalten und in ihren Entscheidungen verstehen. Wir fänden es toll, wenn durch Ihren Text mehr Menschen für das Thema sensibilisiert werden und ihn als Anlass zum Umdenken nutzen.“

Während die KinderStücke damit für dieses Jahr zu Ende gegangen sind, laufen die Stücke noch bis zum 2. Juni: Heute, am 19. Mai, geht es weiter mit Ibrahim Amirs Homohalal und am Pfingstmontag ist Rebekka Kricheldorfs Fräulein Agnes zu Gast in Mülheim.

www.kinderstuecke.de / www.stuecke.de

Samstag, 19. Mai 18
„Staatstheater Augsburg: Deutliches Zeichen zur weiteren Regionalisierung der Bayerischen Kulturpolitik“
Kunstministerin Prof. Dr. Marion Kiechle gestern bei der Pressekonferenz zur Zukunft des Staatstheaters Augsburg
Die drittgrößte Stadt Bayerns wird kulturell stark aufgewertet. Aus dem städtischen Theater Augsburg wird ein Staatstheater, dessen künstlerische Strahlkraft nicht nur innerhalb des Freistaates, sondern auch  bundesweit gestärkt wird. Nach dem vorgestrigen, positiven Votum des Augsburger Stadtrates ist eine weitere, wichtige Weiche für das künftige Staatstheater gestellt. Kulturpolitisches Ziel ist es, das neue Staatstheater Augsburg bereits ab der Spielzeit 2018/ 2019 auf den Weg zu bringen – also noch in diesem Jahr. „Wir möchten die Metropolregion Augsburg aufwerten und setzen auf diese Weise ein deutliches Zeichen zur weiteren Regionalisierung der Bayerischen Kulturpolitik“ so Kiechle.
Der Augsburger Oberbürgermeister, Dr. Kurt Gribl und Kunstministerin Prof. Kiechle haben sich auf das bewährte „Nürnberger Modell“ geeinigt. Das heißt, das künftige Staatstheater wird eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts, die Kosten für das Staatstheater werden künftig paritätisch zwischen Stadt und Freistaat geteilt. „Das zusätzliche Geld, das der Freistaat Bayern in den Kulturstandort investiert, soll für eine höhere künstlerische Qualität ausgegeben werden“ unterstrich Kunstministerin Kiechle.
Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Augsburg und dem Freistaat Bayern erfolgt auf Augenhöhe. "Wir gehen ein partnerschaftliches Verhältnis ein. Wir arbeiten konstruktiv miteinander. Und ganz wichtig: Wir wollen gemeinsam das Beste für den Kulturstandort Augsburg“ betonte Kiechle.

www.theater-augsburg.de

Samstag, 19. Mai 18
Ein Sommer mit hoher Stardichte: Schlossfestspiele Zwingenberg verpflichten nach Gino Emnes und Uwe Kröger nun auch Patrick Stanke für die kommende Spielzeit
Einen weiteren prominenten Zugang kann das diesjährige Ensemble der Schlossfestspiele  Zwingenberg verzeichnen: Neben Hamburgs Musicalstar Gino Emnes und dem Grandseigneur der Musicalszene, Uwe Kröger, für Richard O’Briens Musical „The Rocky Horror Show“ hat Intendant Rainer Roos nun auch noch Patrick Stanke speziell für einen Gala-Auftritt verpflichtet. „Patricks farbenreiche Stimme von der Ballade bis zu Rock und Pop ist einzigartig. Ich freue mich sehr, dass er nach seinem überwältigenden Erfolg als ‚Jesus‘ für unsere diesjährige Gala wieder auf die Zwingenberger Festspielbühne zurückkehrt.“


Patrick Stanke 2015 in der Hauptrolle des Musicals „Jesus Christ Superstar“ bei den Schlossfestspielen Zwingenberg
© Martin Hahn

Die Gala schlägt am 27. Juli unter dem Titel „Opera meets Rock“ eine Brücke von der klassischen Oper über Filmmusik und Musicals hin zu legendären Rock- und Pophits. Patrick Stanke, 2015 der Hauptdarsteller im Musical „Jesus Christ Superstar“, freut sich über seine Rückkehr: „Drei Jahre ist es her, aber im Herzen habe ich Zwingenberg nie wirklich verlassen. Ich freue mich so sehr auf diesen schönen Ort am Neckar.“

Seit 2015 positioniert Intendant Rainer Roos die Schlossfestspiele mit großem Erfolg innerhalb der deutschen Musicalspielstätten. Die prominenten Hauptdarsteller, zu denen 2016 auch Drew Sarich gehörte, stehen dabei mit kaum weniger bekannten Mimen wie Ines Hengl-Pirker, Michael Gaedt und Dave Moskin sowie einer ganzen Reihe talentierter Nachwuchsdarsteller auf der Bühne im romantischen Schlosshof. „Eine so hohe Stardichte kann man mit Sicherheit in einem einzigen Sommer an kaum einem anderen Spielort erleben“, betont Roos.

In der deutschsprachigen Musicalszene ist Patrick Stanke ein gefragter Darsteller. So spielte er Hauptrollen in einer ganzen Reihe großer Produktionen wie „Titanic – das Musical“, „Aida“ von Elton John, „Die 3 Musketiere“ und „Die Schöne und das Biest“. Eine ganz besondere Beziehung hat Stanke aber zu „Jesus Christ Superstar“. Bereits zum vierten Mal übernahm er in Zwingenberg die Hauptrolle. Zurzeit spielt er in Oberhausen die Rolle des Dschungelanführers Kerchak im Disney-Musical „Tarzan“.

Grundlage für den Erfolg des 1979 in Wuppertal geborenen Sängers ist das seit Jugendjahren geförderte Talent und eine solide Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie in München. Neben seinen Bühnenengagements ist der diplomierte Musicaldarsteller ein gefragter Solist bei Konzerten und Gala-Veranstaltungen.

Die Gala „Opera meets Rock“ kommt am Freitag, den 27. Juli zur Aufführung. Karten gibt es über das Kartentelefon unter Tel.  06263/45154, online via www.schlossfestspiele-zwingenberg.de und bei den Touristeninformationen in Mosbach, Eberbach, Buchen, Walldürn, Bad Rappenau und im Kartenshop der DiesbachMedien in Weinheim. Auf der Webseite der Festspiele, dem Facebook-Auftritt wie auch bei allen Vorverkaufsstellen gibt es zudem ausführliche Hintergrundinformationen.

Samstag, 19. Mai 18
Online-Umfrage zur Kultur in Hessen gestartet ~ Befragung richtet sich an alle kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürger
Der Hessische Kunst- und Kulturminister Boris Rhein lädt alle Kulturinteressierten ein, bei der Online-Umfrage zum Thema Kultur in Hessen teilzunehmen. Der Fragebogen folgt auf den Kulturatlas Hessen, den der Minister im April vorgestellt hat. Er stellt einen weiteren Schritt zu einem Masterplan Kultur dar, der im Dialog mit den Kulturakteuren entstehen soll.

Kulturinteressierte Bürgerinnen und Bürger beteiligen
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Ziel der Hessischen Landesregierung ist es, die einzigartige Kulturlandschaft Hessens auch weiterhin zu sichern und weiterzuentwickeln. Mit dem Kulturatlas haben wir die erste umfassende Bestandsaufnahme der staatlichen Kulturförderung vorgelegt. Nun gilt es, auch die kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen: Die Umfrage soll uns zum Beispiel zeigen, wo noch mehr Informationsbedarf herrscht, welche Angebote ausgebaut werden müssen und in welchen Sparten Änderungsbedarf besteht.“
Online-Umfrage bis 31. August

Die Umfrage zur Kultur in Hessen ist ab sofort auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst unter kunst.hessen.de/kulturatlas freigeschaltet. Sie richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Beschäftigte von Kulturverwaltungen und alle weiteren kulturinteressierten Menschen. Gefragt wird zum Beispiel nach ihrer Einschätzung zur hessischen Kulturlandschaft, zur Förderpolitik, zum Ehrenamt und zur Digitalisierung im Kulturbereich, zur Kulturellen Bildung und zur künftigen Entwicklung der Sparten.

Die Datenerhebung erfolgt anonym, die Teilnahme ist freiwillig und dauert etwa zehn bis 15 Minuten. Die Befragung wird bis zum 31. August 2018 freigeschaltet sein. Danach beginnt die Auswertung.

Kulturatlas an 400 Personen verteilt
Der Kulturatlas Hessen, der der Umfrage vorausging, ist mittlerweile in gedruckter Form an fast 400 Personen, Institutionen, Initiativen, Interessenvertretungen, Dachverbände, staatliche und kommunale Einrichtungen, kommunale Spitzenverbände, Ministerien und Ämter verteilt worden. Er liefert nach Kultursparten geordnete Informationen zu den kulturellen Aktivitäten, die das Land Hessen gefördert hat, und bietet eine Übersicht über die Grundsätze der Kulturpolitik Hessens. Zudem beschreibt er die Kulturförderung in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen. Dabei liegt der Fokus auf demografischen Wandel, dem ländlichen Raum und Ehrenamt. Eine kostenlose Version steht auf der Website zum Download bereit.

„Das Feedback zu unserem Kulturatlas war bisher positiv. Nun bin ich gespannt auf die Ergebnisse und Anregungen, die unsere Umfrage hervorbringen wird – und freue mich über eine rege Beteiligung. Je mehr Menschen teilnehmen, desto repräsentativer, aussagekräftiger und verwertbarer ist das Ergebnis“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

Samstag, 19. Mai 18
Premiere am Staatstheater Darmstadt: DER SANDMANN nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann
 (lifePR) - Am Donnerstag, den 24. Mai 2018 feiert DER SANDMANN Premiere am Staatstheater Darmstadt. Das Performanceduo SKART (bestehend aus Mark Schröppel und Philipp Karau) überschreibt von „Automatenfrau Olimpia“ aus die Erzählung von E.T.A. Hoffmann und hinterfragt gängige Sehgewohnheiten.

SKARTs Stücke sind irritierend-herausfordernde Bilder- und Textreigen, die sich sowohl an tradierten Klischees, als auch am kollektiven kulturellen Gedächtnis Westeuropas abarbeiten. Ihre Arbeit ist von Jugendkulturen genauso beeinflusst wie von den historischen Avantgarden und der Pop Art.

Es ist etwas Tröstliches an Künstlichen Intelligenzen, wenn sie uns statt mit Widerworten immer nur mit „Ach, ach“ antworten, als hätten sie echtes Interesse an uns. Der Sandmann erscheint 1816 und dreht sich radikal um das Trauma seiner Hauptfigur Nathanael. Für ihn gibt es nur Menschen, die ihm entweder zustimmen und seinen Wahn mittragen, dass er verfolgt wird, oder solche, die es wagen, ihm zu widersprechen. Letztere sind für Nathanael ein „lebloses Automat“, so wie seine Verlobte Clara, die er von sich stößt. Die bittere Pointe der Erzählung wird Nathanaels groteske Liebe zur Automatenfrau Olimpia und die leidvolle Erfahrung der Gefahr einer solchen Bestätigung.

DER SANDMANN nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann
Mit Karin Klein, Johanna Serenity Miller und Anja S. Gläser
Regie, Bühne, Kostüme, Musik und Video SKART (Mark Schröppel | Philipp Karau) Dramaturgie Maximilian Löwenstein
Premiere am Donnerstag, 24. Mai 2018, 20.00 Uhr | Kammerspiele

www.staatstheater-darmstadt.de

Samstag, 19. Mai 18
Kostenlose Kinderbetreuung an der Oper Frankfurt bei Nachmittagsvorstellungen - zwölfter und letzter Termin in dieser Saison am 21. Mai 2018
Bei ausgewählten Nachmittagsvorstellungen bietet die Oper Frankfurt eine kostenlose Kinderbetreuung an. Dieser Service dürfte vor allem für theaterbegeisterte Familien mit kleinen Kindern interessant sein. Das Angebot gilt für den Nachwuchs im Alter von drei bis neun Jahren, der dann - während die Eltern die Vorstellung besuchen - von zwei Diplom-Pädagoginnen in den Räumen der Oper Frankfurt betreut wird. Dabei wird gebastelt, gespielt, vorgelesen und vieles mehr. Anmeldungen nimmt der Gästeservice der Oper Frankfurt unter der Nummer 069 - 212 37 348 entgegen.

Die letzte Vorstellung mit kostenloser Kinderbetreuung in der Spielzeit 2017/18: Benjamin Britten Billy Budd - Pfingstmontag, 21. Mai 2018, 15.30 Uhr.

Karten für diese Nachmittagsvorstellung zum Preis von € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 - 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Auch in der kommenden Spielzeit 2018/19 wird es Vorstellungen mit kostenloser Kinderbetreuung geben:
Giuseppe Verdi Otello - Sonntag, 19. August 2018, 15.30 Uhr
Peter Eötvös Try sestry (Drei Schwestern) - Sonntag, 23. September 2018, 15.30 Uhr
Peter I. Tschaikowski Iolanta / Igor Strawinsky Oedipus Rex - Sonntag, 11. November 2018, 15.30 Uhr
Franz Lehár Die lustige Witwe - Sonntag, 6. Januar 2019, 15.30 Uhr
Giuseppe Verdi La forza del destino (Die Macht des Schicksals) - Sonntag, 17. Februar 2019, 15.30 Uhr
Bedřich Smetana Dalibor - Sonntag, 24. März 2019, 15.30 Uhr
Franz Schreker Der ferne Klang - Sonntag, 28. April 2019, 15.30 Uhr
Giuseppe Verdi La forza del destino (Die Macht des Schicksals) - Sonntag, 26. Mai 2019, 15.30 Uhr
Hector Berlioz La damnation de Faust (Fausts Verdammnis) - Sonntag, 30. Juni 2019, 15.30 Uhr

Karten für die Nachmittagsvorstellungen der Spielzeit 2018/19 zum Preis von € 15 bis 135 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind ab 3. Juli 2017 an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 - 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Samstag, 19. Mai 18
Max Raabe - neue Single "Fahrrad fahr'n!", neues Video und TV-Auftritt
Mit Fahrrad fahr'n hat Max Raabe den Kanon der deutschen Radfahrlieder, um neue 140 Beats per Minute ergänzt. Diese schnellste, neue Raabe-Nummer, muss so schnell sein, denn „Max Raabe“, sagt Mit-Autor Achim Hagemann, „ist eben auch ein schneller Radfahrer.“ Die Erweiterung seines Autoren- und Produzententeams um Peter Plate, Ulf Leo Sommer, Daniel Faust und eben Achim Hagemann hat Raabes Genre nicht verändert, sie hat ihm ein Fenster geöffnet. Eine Brise Pop kam herein und legte sich mit Klanghölzern und Steeldrum über die gewohnt, perfekte Orchestrierung des Palast Orchesters. Das Album, das mit einem leichten Vibraphon beginnt und in einem 30-köpfigen Streichorchester gipfelt, klingt nach Sommer dem man mit dieser Single besonders schnell entgegen radeln möchte.“
 
Video „Fahrrad fahr’n!“: www.klassikakzente.de / www.palast-orchester.de 

Samstag, 19. Mai 18
„Autumn`s Crown“ – die Single zum neuen Album von Fairytale
Gstern erschien die Single „Autumn`s Crown“ von Fairytale – die Hannoveraner, die vor kurzem auf der RPC Köln zu hören waren und pünktlich zum Single-Release auf dem Wave Gotik Treffen in Leipzig spielen, starten damit den Countdown für ihr neues Album. Der titelgebende Song lässt die Grenzen zwischen dem Hier und der Anderswelt verschwimmen, führt hinaus aus der Tristesse des Alltags ins Feenreich der Magie. Elfenhafte Melodien weben einen zarten Klangteppich und schlagen das Publikum in ihren Bann. Die Ausnahmekünstler von Fairytale schaffen mit Gitarre, Schlagzeug und Gesang eine Verzauberung, der man sich nur schwer entziehen kann – zumal man ja gar nicht will…

Nach dem großen Erfolg des Debutalbums „Forest of Summer“, mit dessen Liedern die Band unter anderem als Support von Moya Brennan und Gerry O`Connor zu sehen war, erscheint nun also zu Herbstbeginn das zweite Album „Autumn`s Crown.“ Fairytale bleiben ihrem Konzept des Story Konzerts auch auf diesem Album treu: Jeder Song, meisterhaft abgestimmt und in hoher musikalischer Qualität umgesetzt, kann für sich stehen – und doch erzählen alle zusammen eine Geschichte. Der Titelsong „Autumn`s Crown“ eröffnet den magischen Reigen um die Krone des Herbstes und die neu geborene Kraft alter Magie, der zum 24. August erscheinen wird.

„Autumn`s Crown“ auf Youtube: youtúbe  / www.fairytale-folkmusic.de

Freitag, 19. Mai 18
Eröffnung der KunstFestSpiele Herrenhausen in Hannover mit Benjamin Patterson, Robert Wilson und Tim Etchells
Mit künstlerischen Arbeiten von Benjamin Patterson, Robert Wilson und Tim Etchells beginnen am heutigen Freitagabend, 18.5., die KunstFestSpiele Herrenhausen 2018. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen bei freiem Eintritt um 18 Uhr die Eröffnung der Klanginstallation When Elephants Fight, It Is the Frogs that Suffer im Berggarten der Herrenhäuser Gärten und um 21 Uhr die feierliche Illumnination der Licht- und Klanginstallation Best of All / What Can zu erleben. Ab 21.30 Uhr beginnt im Spiegelzelt, dem Festivalzentrum der KunstFestSpiele Herrenhausen, das Eröffnungsfest mit Grußworten von Intendant Ingo Metzmacher und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Stefan Schostok. Die Theaterperformance Lecture on Nothing mit Robert Wilson um 19.30 Uhr in der Orangerie Herrenhausen ist ausverkauft. Interessierte haben die Möglichkeit die zweite Vorstellung von Robert Wilson am Samstagabend um 19.30 Uhr zu sehen, Restkarten sind hierfür weiterhin online und an den Vorverkaufsstellen erhältlich.

Der Eröffnungsabend der KunstFestSpiele Herrenhausen im Überblick:

18:00 When Elephants Fight, It Is the Frogs that Suffer
Eröffnung der Klanginstallation
Berggarten – Paradies (Eintritt frei)

Grußworte:
Prof. Dr. Anke Seegert – stellv. Leiterin Herrenhäuser Gärten,
Ingo Metzmacher – Intendant der KunstFestSpiele Herrenhausen

19:30 Lecture on Nothing
Theater / Performance von und mit Robert Wilson   
Orangerie (ausverkauft)

21:00 Best of All / What Can
Eröffnung der Licht- und Klanginstallationen
Arne Jacobsen Foyer (Eintritt frei)

21:30 Eröffnungsfest
KunstFestSpiele Herrenhausen 2018
Spiegelzelt (Eintritt frei)

Grußworte:
Stefan Schostok – Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover,
Ingo Metzmacher – Intendant der KunstFestSpiele Herrenhausen

Das weitere Programm an Pfingsten
Von Samstag bis Montag, 19.-21.05., wird zwischen 11 und 19 Uhr in und an den Schwanenteichen im Großen Garten die Marathonperformance This Here and That There – Herrenhausen Quartet von Vlatka Horvat gezeigt. Mit Hysterical Furniture folgt am Sonntag um 18.30 Uhr ein vierstündiger, anarchischer Abend mit Performance, Tanz, Musik, Video und Kulinarik des Choreografen Jonathan Burrows und des Komponisten Matteo Fargion, in dem auch Tim Etchells nochmals mitwirkt. Den Auftakt des Konzertprogramms der KunstFestSpiele macht am Montag um 18 Uhr das GrauSchumacher Piano Duo. Es nimmt das Publikum mit auf eine aufregende Reise, die vom Beginn der Moderne mit Claude Debussy bis in die aktuellste Gegenwart führt, zur Uraufführung eines neuen Werkes von Brigitta Muntendorf, Teil ihrer Trilogie für zwei Flügel, das die KunstFestSpiele in Auftrag gegeben haben.

Das Team der freitagsküche aus Frankfurt begleitet im Spiegelzelt alle Mitwirkenden, Festivalbesucher_innen und Gartenflaneure wieder kulinarisch und künstlerisch, tagsüber als Café und Kantine, abends als Bar und Restaurant. Bei den Tischgesprächen laden sie darüber hinaus nach sieben ausgewählten Vorstellungen der KunstFestSpiele Publikum und Künstler_innen zum gemeinsamen Dinner an einen Tisch.

Über die KunstFestSpiele Herrenhausen
Die KunstFestSpiele Herrenhausen sind ein Festival mit internationalen Produktionen aus den Bereichen Musiktheater, Konzert, Performance und Installation. Vom 18. Mai bis zum 03. Juni 2018 werden in rund 60 Veranstaltungen in den Herrenhäuser Gärten und in der Stadt Hannover insgesamt 22 Produktionen präsentiert. In seiner dritten Ausgabe des Festivals hat Intendant Ingo Metzmacher ein Programm zusammengestellt, das neue künstlerische Akzente setzt, Genregrenzen überwindet und international renommierte Künstler_innen nach Hannover bringt.

Tickets für alle Veranstaltungen, sind online und telefonisch, im Künstlerhaus Hannover und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. www.kunstfestspiele.de

Freitag, 19. Mai 18
Der offizielle Soundtrack zu "Mamma Mia! Here We Go Again" erscheint am 13. Juli ++ Lyric Video zu "When I Kissed The Teacher" sorgt für Sommer-Stimmung
Auch jenseits der großen Leinwand geht die Erfolgsgeschichte von „Mamma Mia!“ exakt 10 Jahre nach dem ersten Teil in die nächste Runde: Der offizielle Soundtrack zu „Mamma Mia! Here We Go Again“ erscheint am 13. Juli bei Polydor Records. Produzent des hochkarätig besetzten Originalsoundtracks, der somit schon eine Woche vor dem Filmstart erhältlich ist, ist auch dieses Mal Benny Andersson von ABBA. Bei Vorbestellungen des Longplayers gibt’s schon jetzt den Song „When I Kissed The Teacher“ – eingesungen von UK-Schauspielerin und Cast-Neuzugang Lily James und ihrer Girl-Band The Dynamos.

Der längst als Sommer-Kinohighlight gehandelte Nachfolger zu „Mamma Mia!“ läuft hierzulande am 19. Juli an. „Mamma Mia! Here We Go Again“ vereint dabei ein weiteres Mal die vielen Weltstars aus dem ersten Teil: Meryl Streep, Amanda Seyfried, Pierce Brosnan, Colin Firth, Stellan Skarsgård, Julie Walters, Dominic Cooper und Christine Baranski werden auch in der Fortsetzung auf der Leinwand singen, während Cher und Lily James zu den Neuzugängen im Cast zählen. Darüber hinaus standen für den Film u.a. auch Alexa Davies, Josh Dylan, Andy Garcia, Jeremy Irvine, Hugh Skinner und Jessica Keenan Wynn vor der Kamera.

Der offizielle Trailer zu „Mamma Mia! Here We Go Again“ youtube

Der Kinohit „Mamma Mia!“ bescherte ABBA im Jahr 2008 eine weitere Serie von Charterfolgen: Ihr Rekord-Compilation-Album „ABBA Gold“, das ursprünglich schon 1992 die Spitzenposition der Charts in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien belegt hatte, kehrte nach dem sensationellen Filmstart in mehreren Ländern an die Spitze zurück. In Großbritannien gehört es seither zu den meistverkauften Alben überhaupt.
 
Das Lyric-Video zu „When I Kissed The Teacher" youtube

Freitag, 19. Mai 18
Boston Philharmonic Youth Orchestra - Transatlantische Ouvertüre zu Young Euro Classic 2018
Mit dem Boston Philharmonic Youth Orchestra geben junge amerikanische Musiker*innen am 14. Juni mit 100jährigen Werken von George Butterworth, Maurice Ravel und Gustav Mahler einen Vorgeschmack auf das internationale Jugendorchesterfestival Young Euro Classic, das vom 3. bis 20. August das Berliner Konzerthaus bespielt.

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Young Euro Classic im Konzerthaus Berlin
Foto: MUTESOUVENIR / Kai Bienert

Die 120 Musiker*innen dirigiert der Gründer des Orchesters, Benjamin Zander, der unermüdlich für die Vermittlung klassischer Musik einsteht. Der gebürtige Brite Zander gründete das Boston Philharmonic Youth Orchestra 2012 und hat es seitdem zu einem der führenden Jugendorchester der USA entwickelt. Das BPYO setzt sich aus High School Schüler*innen und College Studierenden von 12-21 Jahren zusammen und feierte sein Debüt in der legendären Boston Symphony Hall. Besonderen Stellenwert im Repertoire haben die Symphonien Gustav Mahlers, aber auch die großen französischen und russischen Orchesterwerke.

Das Motto des Orchesters „Shaping Future Leaders through Music” verdeutlicht zudem das Anliegen des Orchestergründers Zander, dass das gemeinsame Arbeiten im Orchester auch für die Persönlichkeits- und Werteentwicklung junger Menschen wesentlich sein kann.

Programm
Benjamin Zander hat ein höchst intelligentes Programm gestrickt. Die Werke des Engländers George Butterworth, des Franzosen Maurice Ravel und des Österreichers Gustav Mahler sind vor 100 Jahren im kurzen Zeitraum zwischen 1910 und 1920 entstanden. Im Mittelpunkt steht Mahlers Neunte, ein faszinierender Abgesang auf das Leben. Gespielt von einem Jugendorchester, das seine ganze Zukunft noch vor sich hat.
Boston Philharmonic Youth Orchestra
Dirigent: Benjamin Zander
Donnerstag 14. Juni.2018, Konzerthaus Berlin
George Butterworth „The Banks of Green Willow“ (1913)
Maurice Ravel „La Valse“ (1920)
Gustav Mahler Symphonie Nr. 9 D-Dur (1910)

Das Festival Young Euro Classic - Hier spielt die Zukunft!
Das Orchester als utopisches Miteinander, als Gesellschafts- und Gemeinschaftsmodell der Teilhabe - dafür steht Young Euro Classic seit dem Gründungsjahr 2000. Jeden Sommer spielen 2 1/2 Wochen lang Orchester aus aller Welt im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Damit ist Young Euro Classic die weltweit wichtigste Plattform des internationalen Orchesternachwuchses für die europäische klassische Musiktradition und deren Weiterentwicklung.

Young Euro Classic 2018 vom 3. bis 20. August 2018 im Konzerthaus Berlin, Alle Informationen und das Programm: www.young-euro-classic.de

Freitag, 19. Mai 18
Der Traum geht weiter: Pahde Twins sind bei HOLIDAY ON ICE Erfolgsshow ATLANTIS 2018/19 dabei ~ 75 Jahre HOLIDAY ON ICE: Die meistbesuchte Eisshow der Welt lädt ein zu Entertainment auf Weltklasse-Niveau
Die TV-Stars touren vom 06. Dezember 2018 bis 03. März 2019 mit der Show ATLANTIS durch 10 deutsche Städte und Wien – Vorverkauf gestartet
75 Jahre HOLIDAY ON ICE: Anlass, atemberaubenden Eiskunstlauf und mitreißendes Showereignis auf höchstem Niveau zu feiern. Auch die Publikumslieblinge Valentina und Cheyenne Pahde sind in der Jubiläumssaison mit dabei. Für die beiden Schauspielerinnen ist mit der Show ATLANTIS ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen und so fiel ihnen die Entscheidung nicht schwer, erneut mit dem Eisshow-Giganten auf Tour zu gehen. Die gebürtigen Münchnerinnen entdeckten schon als Kinder ihre Leidenschaft für Eiskunstlauf und bestritten bis zu ihrem 10. Lebensjahr erfolgreich Wettkämpfe. Das Ziel war damals klar: HOLIDAY ON ICE.

„Mit HOLIDAY ON ICE geht unser großer Traum in Erfüllung. Wir sind stolz wieder ein Teil dieses großartigen Teams zu sein, dass uns in der letzten Saison so ans Herz gewachsen ist“, so Valentina Pahde. Die Zwillinge standen bereits in der Saison 2017/18 zu ausgewählten Terminen für ATLANTIS auf der Eisshowbühne. Auch Cheyenne Pahde ist begeistert: „Wir freuen uns schon wahnsinnig alle wieder zu sehen. Ein Teil dieser Show zu sein und gemeinsam mit dem Publikum 75 Jahre HOLIDAY ON ICE zu feiern ist unbeschreiblich.“

Valentina und Cheyenne Pahde sind für insgesamt vier Auftritte pro Show – inklusive Finale – Teil des ATLANTIS Show-Cast. Die Erfolgsproduktion zeigt mit einer Hommage an das versunkene Paradies Momentaufnahmen aus Leben und Liebe des prachtvollen Inselreichs. Der Mythos um Atlantis, das in nur einer Nacht und an einem Tag mit all seinen Bewohnern im Meer versank, beflügelt bis heute den Entdeckergeist von Wissenschaftlern und Historikern – und unsere Phantasie. Das Produktionsteam um Robin Cousins, Creative Director und Choreograf, bringt dafür eine mitreißende Live-Show auf das Eis und setzt das Können und die Leidenschaft der Eiskunstläufer mit allen Mitteln der Bühnenkunst spektakulär in Szene.

HOLIDAY ON ICE steht für Eiskunstlauf auf internationalem Top-Niveau und innovatives Live-Entertainment. Im Jubiläumsjahr lädt der Publikumsmagnet mit bis heute über 330 Millionen Zuschauern ein, bisher nicht dagewesene Eiskunstlauf-Performances auf höchstem künstlerischem und athletischem Niveau mitzuerleben. „Besonders jetzt wollen wir unserem Anspruch gerecht werden, Ice-Entertainment immer neu zu inszenieren und unvergessliche Momente zu kreieren“, so Peter O’Keeffe, CEO von HOLIDAY ON ICE. Vom 29. November 2018 bis zum 03. März 2019 tourt HOLIDAY ON ICE mit der Produktion ATLANTIS und der NEUEN SHOW durch insgesamt 25 deutsche Städte und Wien.

Tickets und Infos zur Show: www.holidayonice.de
Ticket-Hotline 01805-4414 (€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min)
Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab 24,90 €* erhältlich. Für Kinder ab 14,90 €*.
* Alle angegebenen Preise sind Bruttopreise (zzgl. Fremdgebühren: 2 € für Service pro Ticket und 4,90 € Versand- bzw. 2,90 € Hinterlegungspauschale. Abweichungen möglich durch verschiedene Ticketsysteme.).


Show-Termine der Pahde-Twins
Magdeburg: 06.12.2018 (19:00 Uhr) ~ GETEC Arena
Erfurt: 15.12.2018 (15:30 Uhr) ~ Messehalle 1
Wetzlar: 18.12.2018 (19:00 Uhr) ~ Rittal Arena
Nürnberg: 22.12.2018 (20:00 Uhr) ~ Arena Nürnberger Versicherung
Münster: 28.12.2018 (15:30 Uhr) ~ MCC Halle Münsterland
München: 03.01.2019 (15:00 Uhr) Olympiahalle
Wien: 16.01.2019 (19:30 Uhr) Wiener Stadthalle
Göttingen: 31.01.2019 (19:00 Uhr) Lokhalle
Freiburg: 07.02.2019 (19:00 Uhr) SICK-ARENA
Dresden: 14.02.2018 (19:00 Uhr) Messehalle 1
Berlin 21.02.2018 (19:00 Uhr) Tempodrom


Tourdaten für das Jubiläumsjahr 2018/2019

Freitag, 19. Mai 18
Besetzungsänderungen Internationale Maifestspiele 2018, Internationale Maifestspiele 2019 & Spielzeit 2018.2019
Internationale Maifestspiele 2018 | »Der Liebestrank«: In den Vorstellungen von »Der Liebestrank« während der Internationalen Maifestspiele 2018 übernehmen für die erkrankte Pretty Yende am 20. Mai 2018 Elena Tsallagova und am 26. Mai 2018 Nicole Cabell die Partie der Adina.

Internationale Maifestspiele 2019 | »Die Meistersinger von Nürnberg«: In der Vorstellung von »Die Meistersinger von Nürnberg« am 30. Mai 2019 singt Michael Volle die Partie des Hans Sachs.

Die Internationalen Maifestspiele 2019 finden vom 30. April bis 31. Mai 2019 statt. Der Vorverkauf für neun Operngalas in besonderer Besetzung ist bereits gestartet:
30.04.2019 (Premiere), 04.05.2019 »Ideomeneo« | 01.05.2019 (Premiere), 05.05.2019 »Titus«
02.05.2019 »Don Giovanni« | 03.05.2019 »Salome« | 12.05.2019 »Madama Butterfly«
16.05.2019 »Ein Maskenball« | 26.05.2019 »Tannhäuser«
30.05.2019 »Die Meistersinger von Nürnberg« | 31.05.2019 »Rigoletto«

Das Gesamtprogramm der Internationalen Maifestspiele 2019 mit Ballett-, Schauspiel-, Konzert-, Kinder- und Sonderprogramm wird 2019 gesondert bekanntgegeben.

Spielzeit 2018.2019 | »Die Meistersinger von Nürnberg«: In der Vorstellung von »Die Meistersinger von Nürnberg« am 22. April 2019 singt Derrick Ballard die Partie des Hans Sachs.

Karten sind an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Donnerstag, 17. Mai 18
Neue Konzertreihe des „Heidelberger Frühling“ ab September ~ Unter dem Titel „Kammermusik Plus“ gibt es neun hochkarätige Konzerte in der Alten Aula der Universität Heidelberg – Abos ab 4. Juni
Nach einer ersten partnerschaftlichen Saison legt die Gesellschaft der Musik- und Kunstfreunde Heidelberg seine Konzertreihe ab der kommenden Spielzeit in die Hände des Musikfestivals „Heidelberger Frühling“. Unter dem Titel „Kammermusik Plus“ stehen bis Mai neun Konzerte in der Alten Aula der Universität auf dem Programm, das heute veröffentlicht wurde. Zu Gast sind internationale Interpreten wie der Pianist Bertrand Chamayou und der Cellist Edgar Moreau aus Frankreich sowie die Geigerin Liza Ferschtman und das Klavierduo Lucas und Artur Jussen aus den Niederlanden. Gleich vier Streichquartette sind eingeladen: das junge kanadische Rolston String Quartet, die Altmeister vom Auryn Quartett aus Deutschland sowie das Quatuor Hermès aus Frankreich. Das Delian Quartett schließlich kommt zusammen mit Schauspieler Bruno Ganz, die gemeinsam ein musikalisch-literarisches Programm zum Komponisten Dmitri Schostakowitsch entwickelt haben – einer der Höhepunkte der Auftaktsaison von „Kammermusik Plus“. Aus Wien ist das jnge Trio Alba eingeladen, dessen Geigerin Heidelberger Wurzeln hat. Das Klaviertrio mit etabliert sich gerade mit Debüts im Amsterdamer Concertgebouw und dem Wiener Musikverein im internationalen Konzertleben.
„Ich freue mich außerordentlich, dass der ‚Heidelberger Frühling‘, die langjährige Arbeit der Musik- und Kunstfreunde weiterführen darf“, so Thorsten Schmidt, Intendant des „Heidelberger Frühling“. Das Festival hatte bereits im vergangenen Jahr die Organisation der traditionsreichen Konzertreihe der Musik- und Kunstfreunde übernommen. „Uns war klar, dass wir bei der neuen Reihe eine Qualitätsverpflichtung haben, sowohl gegenüber unserem Publikum als auch gegenüber den Musik- und Kunstfreunden. Deshalb freue ich mich, dass das Kulturamt der Stadt Heidelberg die Reihe fördert. Nur so sind wir in der Lage, Heidelberg die vielleicht hochkarätigste Kammermusikreihe der gesamten Region zu bescheren.“
Das Programm von „Kammermusik Plus“ findet sich ab sofort unter www.heidelberger-fruehling.de . Abos gibt es ab dem 4. Juni unter Telefon (06221) 584 00 44. Einzeltickets sind dann ab dem 18. Juni online, telefonisch sowie an allen bekannten Vorverkaufskassen erhältlich.

www.twitter.com/hdfruehling
www.facebook.com/heidelberger.fruehling
www.youtube.com/user/HeidelbergFestival

Donnerstag, 17. Mai 18
Jazz, Crossover N`More Neuigkeiten bei Sony Music & Co
Barbara Schöneberger singt übers Frausein, Liebe und Sex, Thomas Quasthoff widmet sein edles Stimmorgan Jazzklassikern und John Legend ist Jesus.

© Sony Music

JAZZGEWINNER
Den ECHO Jazz wird es so nicht mehr geben. Dennoch sei auf diejenigen Sony-Künstler hingewiesen, die, für die diesjährige Auszeichnung von der Jury ausgewählt wurden:
- Markus Stockhausen, als Instrumentist des Jahres, national, Blechblasinstrumente.
- Baptiste Trotignon als Instrumentalist des Jahres, international, Klavier
- und das BamesreiterSchwartzOrchestra als Newcomer des Jahres.

Olga Scheps und Florian Christl: Klassik meets "Neoklassik"
Klassikstarpianistin Olga Scheps und der junge Neoklassikkomponist und Pianist Florian Christ, der mit seinem Video Fly einen Newcomer-Erfolg bei Youtube landete, spielen am 23. Mai ein Doppelkonzert im Berliner Szene Club „Silent Green“, einem ausgedienten Krematorium. Zusammen mit Streichquintett wird Florian Christl eigene Kompositionen vorstellen, während sich Olga Scheps einmal durch die großen Klassiker spielt.

Weitere Termine von Florian Christl:
22.05.2018 Hamburg, Tschaikowsky Saal
23.05.2018 Berlin, Silent Green
25.05.2018 Köln, Stadtgarten
28.05.2018 Frankfurt a.M., Brotfabrik
30.05.2018 München, Einstein Kultur

NEUHEITEN

Original Television Cast: Jesus Christ Superstar Live In Concert
Der Soundtrack zum einmaligen TV-Revival des legendären Musicals von Andrew Lloyd Webber. Mit John Legend in der Titelpartie und Stars wie Alice Cooper als Herodes und Sara Bareilles als Maria Magdalena.
Am 15. Juni erscheint das Musical auch auf DVD.
VÖ: 27.04., CD-Nr.: 19075848422 (2CD)

Hailey Tuck: Junk
Mit rauchig-entspannter Stimme singt Hailey Tuck Klassiker von Paul McCartney, Joni Mitchell oder Pulp. Leicht, aber mit Charakter. Präsentiert von Produzentenlegende Larry Klein.
Konzert: 6.6.18 München, Unterfahrt
VÖ: 04.05., CD-Nr.: 19075840272, Vinyl-Nr.: 19075840271, Masterworks

Barbara Schöneberger: Eine Frau gibt Auskunft
Deutschlands beliebteste Entertainerin Barbara Schöneberger verbindet humorvolle Geschichten aus dem Leben mit dem wohligen Popklängen der Erfolgsproduzenten Peter Plate und Ulf Leo Sommer.
VÖ: 11.05., CD-Nr.: 88985473562, Sony Classical

Thomas Quasthoff: Nice 'N' Easy
Thomas Quasthoff – der gefeierte Bassbariton singt nicht nur Jazz, sondern erstmals mit großer Big Band und Till Brönner als Gast. Jazzklassiker – entspannt, groß – in ungewöhnlicher Stimmlage.
VÖ: 18.05., CD-Nr.: 19075825152, LP-Nr.: 19075832651, OKeh

Deadpool 2 (Original Score)
Tyler Bates, der z. B. die Soundtracks zu 300 und Guardians of the Galaxy schrieb, setzt auch beim antiheldischen Deadpool 2 auf drastische, eindringliche Klänge.
VÖ: 18.05., CD-Nr.: 19075858922, Vinyl-Nr.: 19075858921 (VÖ: 29.06.), Sony Classical

Markus Stockhausen: Eternal Voyage|Live
Nach „Far into the Stars“ zeigt Trompeter Markus Stockhausen eine weitere, ganz andere musikalische Facette: Sieben Musiker aus sieben verschiedenen Ländern und Kulturen, von Europa über Afrika bis in den vorderen Orient, spielen sehr aufeinander hörend, diese ungewöhnlichen, sanft-magnetisch wirkenden Klangkompositionen voller feingliedriger Finesse.
VÖ: 29.06., CD-Nr.: 190758660792, OKeh

www.sonymusic.de

Donnerstag, 17. Mai 18
Künstl. Ausschuss Bühnenverein zu Theater im ländlichen Raum
Transformation im ländlichen Raum ernst nehmen – Künstlerischer Ausschuss des Bühnenvereins diskutiert unter anderem über Perspektiven von Theater und Kultur im ländlichen Raum und die Zukunft der Oper
Hauptthema der Sitzung des Ausschusses für künstlerische Fragen im Deutschen Bühnenverein, der am 14. und 15. Mai 2018 am Stadttheater Gießen tagte, war das Thema „Theater und Kultur im ländlichen Raum“. In Referaten und anschließenden Diskussionen spielten Transformationsprozesse im ländlichen Raum eine zentrale Rolle. Der demografische Wandel und das dadurch bedingte Wegbrechen von Strukturen führen zu finanziellem Druck, oft zu einer Verschlechterung der Lebensverhältnisse und damit zu einer Abwärtsspirale. Holger Schultze, Intendant des Theaters und Orchesters Heidelberg und Vorsitzender des Künstlerischen Ausschusses, sieht damit verbundene Gefahren: „Die Unterwanderung durch rechtspopulistische Initiativen kann hier demokratische Strukturen aushöhlen“.
Theater und Orchester kommen zunehmend in die Situation, den Wegfall von öffentlichen Strukturen kompensieren zu müssen. Das Theater sieht sich dabei wachsenden öffentlichen Erwartungen ausgesetzt: Als Begegnungsort, als touristische Destination, als Demokratieförderer und als Institution, die durch künstlerische Projekte die regionale Identität stärkt. Besonders wichtig ist dabei gerade im ländlichen Raum die Kommunikation mit den Menschen vor Ort und deren Partizipation. Aus Sicht des Ausschusses gibt es keine Lösungsmodelle, die überall funktionieren, stattdessen ist die Erarbeitung von Vor-Ort-Lösungen unentbehrlich.

Dazu Holger Schultze: „Der Prozess der Transformation muss ernst genommen und langfristig intensiv begleitet werden. Dabei kommt viel Kraft und Ideenreichtum aus den Regionen selbst. Dieses Potenzial muss allerdings systematisch gestärkt werden. Ehrenamt ohne Hauptamt ist keine Lösung, es muss Ansprechpartner*innen für Kultur, Bildung und Jugend vor Ort geben. Die Bereitschaft zum längeren Prozess, zur Entwicklung, muss da sein. Nur dann können auch die Theater und Orchester ihren Beitrag dazu leisten, dass neue Modelle für das Zusammenleben erarbeitet werden.“
Ein besonderes Augenmerk lag bei der Sitzung auf dem Musiktheater und seinen Transformationsprozessen. Die künftige Intendantin der Staatsoper Hannover, Laura Berman, beschrieb, dass sich Oper wandeln kann und muss, indem neue Werke von vornherein in Teamarbeit entstehen. Sie betonte, dass die traditionellen Hemmschwellen für den Opernbesuch abgebaut werden sollten.

Dorothea Hartmann, Leiterin der Spielstätte Tischlerei an der Deutschen Oper in Berlin, beschrieb die Möglichkeiten für neues Musiktheater durch die Verbindung mit Künstler*innen, die bislang keinen Kontakt zur Oper hatten: Auch die Musik und die Musiker*innen selbst können Teil der Aufführungen werden. Der Weg zu zeitgenössischem Musiktheater führe über interdisziplinäres und spartenübergreifendes Arbeiten.

www.buehnenverein.de

Donnerstag, 17. Mai 18
SR 2 KulturRadio erhält Radiokulturpreis
Der Radiokulturpreis der GEMA geht in diesem Jahr an SR 2 KulturRadio – und zwar in der Kategorie „Ernste Musik, Jazz sowie sonstige gehobene Vokal- und Instrumentalmusik“. Die Münchner Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte würdigt mit der undotierten Auszeichnung die besondere Musikkultur der SR-Kulturwelle.
Wie die GEMA dem SR mitteilte, hat die Jury, der Hörfunkausschuss der GEMA, SR 2 KulturRadio anhand von zehn „Kulturfaktoren“ bewertet, mit denen die kulturelle Bedeutung einer Hörfunkwelle bewertet werden. Dazu zählen neben der Programmvielfalt auch der Anteil deutschsprachiger Musik sowie das Verhältnis von Eigen- und Auftragsproduktionen und regionaler Repertoires. Darüber hinaus werden etwa auch der Anteil redaktionell betreuter Beiträge mit Musikbezug oder die Anzahl der Beiträge von Nachwuchsurhebern berücksichtigt.
In der Jurybegründung heißt es: „Die Klassikwelle SR 2 KulturRadio zeichnet sich durch ihr vielfältiges Nischenrepertoire und eine über Jahre konstant hohe Programmqualität aus. Das sendereigene Orchester, die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern (DRP), ist nahezu einzigartig in der Radiolandschaft und prägt den hohen Anteil an Instrumentalmusik der Klassikwelle entscheidend mit.“ Die Jury hebt vor allem auch die Vielzahl an Eigen- und Auftragsproduktionen sowie Live-Produktionen hervor, durch die die Landschaft nicht nur klassischer Musik in Deutschland eine ganz wesentliche Förderung erfahre.
„Nicht zuletzt spiegelt die musikalische Aufgeschlossenheit gegenüber dem Nachbarland Frankreich die vielseitige Programmgestaltung von SR 2 KulturRadio wider.“
Auch die damit verbundene beeindruckende Programmvielfalt werde in diesem Jahr mit dem Radiokulturpreis gewürdigt.
„Wir freuen uns sehr über diesen Preis, weil er unsere Bemühungen um ein modernes Kulturradio würdigt. SR 2 KulturRadio fühlt sich seit langem einem breiten Kulturbegriff verpflichtet, der bewusst nicht nur die so genannte `Hochkultur` umfasst“, sagt Programmchefin Dr. Ricarda Wackers. „Gleichzeitig nehmen wir unseren Kulturauftrag im und für das Saarland sehr ernst: Wir sind nicht nur Medium, sondern auch Kulturfaktor, und wenn dies als preiswürdig erachtet wird, dann ist das für uns natürlich eine sehr schöne Anerkennung.“
Mit dem Radiokulturpreis zeichnet die GEMA seit 2015 Hörfunkwellen aus, die sich „in besonderer Weise der Förderung der Musikkultur verschrieben haben und maßgeblich dazu beitragen, eine lebendige Musikkultur in Deutschland zu ermöglichen.“
Die Verleihung findet im Rahmen der GEMA-Mitgliederversammlung am Donnerstag, 17. Mai, in Berlin statt. Neben SR 2 KulturRadio wird im Bereich Unterhaltungsmusik das Jugendprogramm des Bayerischen Rundfunks, Puls, ausgezeichnet.

www.sr.de

Donnerstag, 17. Mai 18
Staatstheater Wiesbaden: »Requiem für Auschwitz« am 19. Juni im Großen Haus
Zum Gedenken an die Deportation von Roma und Sinti in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau vor 75 Jahren ist am Dienstag, den 19. Juni 2018, um 20 Uhr das »Requiem für Auschwitz« mit den Roma und Sinti Philharmonikern, Gesangssolisten, Chor und Orgel im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu hören.
Mit dem »Requiem für Auschwitz« soll ein lebendiges Denkmal der Versöhnung und des gegenseitigen Respekts geschaffen werden. Der Komponist Roger Moreno-Rathgeb leistet damit im Namen der Sinti und Roma einen musikalischen Beitrag zur Erinnerung an alle Opfer. Er hat die Emotionen und wesentlichen Fragen über Auschwitz in eine ebenbürtige Menge von Motiven umgewandelt, die sich in verschiedenen Instrumenten und Gesang ausdrücken. Die Komposition enthält Gebete für und von den Opfern selbst. Schülerinnen und Schüler werden im Konzert beispielhaft die Namen der Wiesbadener Sinti verlesen, die am 8. März 1943 nach Auschwitz deportiert wurden.
Die Roma und Sinti Philharmoniker sind ein Projektorchester unter dem Dach des Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma Frankfurt am Main e.V. Sie bestehen aus professionell ausgebildeten roma- und sintistämmigen Musikerinnen und Musikern, die hauptberuflich in Sinfonie- und Opernorchestern Europas engagiert sind. Das Orchester steht unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten Riccardo M Sahiti.
Das Konzert hat zahlreiche Unterstützer: das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland, das Land Hessen und die Stadt Wiesbaden (Kulturamt und Ortsbeiräte), das Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma Heidelberg, der Landesverband Hessen Deutscher Sinti und Roma Darmstadt sowie der gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain, das Hessische Staatstheater Wiesbaden, die Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region, die Holger Koppe-Stiftung, die Nassauische Sparkasse, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, das Evangelische Dekanat (Haus an der Marktkirche), das Bistum Limburg, der Förderverein Roma Frankfurt am Main e.V., die Martin-Niemöller-Stiftung e.V., das Zentrum Ökumene EKHN Frankfurt am Main, Monique und Emil Mangelsdorff und weitere Privatspender.

Zusätzliche Gesprächskonzerte:
Montag, 18. Juni 2018, 12 Uhr, Naumannsaal Wiesbaden (Haus an der Marktkirche, Schlossplatz 4) und Dienstag, 19. Juni 2018, 11 Uhr, Großes Haus im Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Komposition Roger Moreno-Rathgeb Musikalische Leitung Riccardo M Sahiti
Lisa Rothländer Sopran Manja Raschka Mezzosopran Yongkeun Kim Tenor Gun Wook Lee Bariton Roma und Sinti Philharmoniker und Frankfurter Singakademie
(Einstudierung Jan Hoffmann) Orgel Samuel Kummer

www.staatstheater-wiesbaden.de 

Mittwoch, 16. Mai 18
Spielzeit-Pressekonferenz 2018/19: Unter der Überschrift »Geistzeit« geht das Theater Augsburg mit Intendant André Bücker in die zweite Saison
Gestern Vormittag fand am Theater Augsburg die Spielzeit-Pressekonferenz der Saison 2018/19 statt. Intendant André Bücker und die Mitglieder der Künstlerischen Leitung stellten den Spielplan der Sparten Musiktheater, Schauspiel, Ballett und Konzert vor.


Leitungsteam des Theater Augsburg
© Jan-Pieter Fuhr

Die zweite Spielzeit trägt die Überschrift »Geistzeit«. Einst gebrauchte Johann Gottfried Herder das Wort »Zeitgeist«, um die herrschenden Meinungen, Sitten und Gewohnheiten einer Zeit zu umschreiben. Heute stellt sich die Situation nicht mehr so einfach dar. Den »einen« Zeitgeist gibt es nicht mehr. In den sozialen Netzwerken herrscht ein Krieg der Meinungen, die sich in Echtzeit und nicht selten in populistischer Vereinfachung um Deutungshoheiten hitzige Duelle liefern. Vor diesem Hintergrund erscheint es wichtiger denn je, mit den Mitteln des Theaters, das schon immer ein Ort der Geisterbeschwörung war, unsere heutige Welt auf ihre Veränderbarkeit hin zu untersuchen.

Der Spielplan der Spielzeit 2018/19 bietet neben außergewöhnlichen Erstaufführungen, wie z. B. »Europe Central« als Eröffnung der neuen brechtbühne im Gaswerk oder David T. Littles Oper »JFK« im martini-Park auch Klassiker wie Mozarts »Zauberflöte« oder Kleists »Käthchen von Heilbronn«. Im Rahmen von Plan A gibt es in der kommenden Saison wieder zahlreiche Kooperationen und Projekte, wie z.B. »Exit Ghost« mit irreality.tv, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Im Ballett zeigt das Theater Augsburg hochklassige neue Choreografien, wie die Uraufführung »Vier Jahreszeiten« von Ricardo Fernando mit Musik von Antonio Vivaldi und Philip Glass. Aufgrund des großen Erfolges in der ersten Spielzeit werden die Produktionen »Schwanensee« und »Ballett? Rock it!« wiederaufgenommen. Domonkos Héja und die Augsburger Philharmoniker präsentieren in acht Sinfoniekonzerten sowie zahlreichen Sonder-, Familien- und Kammerkonzerten wieder ein hochkarätiges Konzertprogramm.

Neue Ensemblemitglieder im Musiktheater sind Sopranistin Olena Sloia und die Mezzosopranistinnen Kate Allen und Natalya Boeva. Folgende Tänzerinnen und Tänzer gehören ab der nächsten Spielzeit dem Ballett Augsburg an: Momoko Tanaka, Moeka Yugawa, Ceren Yavan-Wagner, Gustavo Barros und Samuel Maxted. Das Schauspiel bleibt in seiner bisherigen Konstellation bestehen. 

Die neue Saison wird mit einem großen Theaterfest am 23. September im martini-Park eröffnet. Der Vorverkauf für fast alle Vorstellungen beginnt am 2. Juli 2018.

Premieren

Musiktheater

Dalibor
, Oper in drei Akten von Bedrich Smetana, Musikalische Leitung: Domonkos Héja, Inszenierung: Roland Schwab, Premiere: 14.10.18 (martini-Park)
Die Zauberflöte, Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart, Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry, Inszenierung: Andrea Schwalbach, Premiere: 02.12.18 (martini-Park)
Werther, Oper in vier Akten von Jules Massenet, Musikalische Leitung: Domonkos Héja, Inszenierung: André Bücker, Premiere: 02.02.19 (martini-Park)
JFK (Europäische Erstaufführung), Oper in 31 Momenten und einem Prolog von David T. Little, Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry, Inszenierung: Roman Hovenbitzer, Premiere: 24. März 19 (martini-Park)
Die Walküre (konzertant) Oster-Benefiz-Gala für die Theatersanierung, Musikdrama in drei Aufzügen von Richard Wagner, Musikalische Leitung: Domonkos Héja, 20. April 19 (Kongress am Park)
Don Pasquale. komische Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti, Musikalische Leitung: Domonkos Héja, Inszenierung: Corinna von Rad, Premiere: 25. Mai 19 (martini-Park)
Jesus Christ Superstar, Rockoper von Andrew Lloyd Webber, Musikalische Leitung: Ivan Demidov, Inszenierung: Cusch Jung,  Premiere: 29. Juni 19 (Freilichtbühne am Roten Tor)

Schauspiel
Gas, Schauspiel in drei Teilen von Georg Kaiser, Inszenierung: Antje Thoms, Premiere: 28. September 18 (Kühlergebäude Gaswerk)
Die Orestie, Tragödientrilogie von Aischylos, Inszenierung: Wojtek Klemm, Premiere: 29. September 18 (martini-Park)
Tatort Augsburg (Folge 4), Regie & Video: David Ortmann, Premiere: 26. Oktober 18 (im Stadtraum)
Der Lechner-Edi schaut ins Paradies, Schauspiel von Jura Soyfer, Inszenierung: Miriam Locher, Premiere: 1. November 18 (Kühlergebäude Gaswerk)
Mio, mein Mio, Familienstück zur Weihnachtszeit nach dem Kinderbuch von Astrid Lindgren, Inszenierung: Joachim von Burchard, Premiere: 11. November 18 (martini-Park)
Oleanna -- - ein Machtspiel,  Schauspiel von David Mamet, Inszenierung: Axel Sichrovsky, Premiere: Januar 19
Europe Central (Uraufführung) ,  nach dem Roman von William T. Vollmann, Inszenierung: Nicole Schneiderbauer, Premiere: 12. Januar 19 (brechtbühne im Gaswerk)
Amadeus, Theaterstück von Peter Shaffer, Inszenierung: David Ortmann, Premiere: 16. Februar 19 (martini-Park)
Baal, Theaterstück von Bertolt Brecht, Inszenierung: Mareike Mikat, Premiere: 23. Februar 19 (brechtbühne im Gaswerk)
Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe, Großes historisches Ritterschauspiel von Heinrich von Kleist, Inszenierung: Christian von Treskow, Premiere: 4. Mai 19 ( martini-Park)
Die nötige Folter (Uraufführung),  Spiel für sechs Unschuldige von Dietmar Dath, Inszenierung: André Bücker, Premiere: 11. Mai 19 (brechtbühne im Gaswerk)
Judas, Monolog von Lot Vekemans, Premiere: 18. Mai 19 (Westchorbühne, Moritzkirche)

Ballett
Vier Jahreszeiten (Uraufführung)
, Ballett von Ricardo Fernando, Musik: Antonio Vivaldi & Philip Glass, Musikalische Leitung: Ivan Demidov, Choreografie: Ricardo Fernando, Premiere: 27. Oktober 18 (martini-Park)
Missing Link, Tanzabend in vier Teilen, No Title von Riccardo De Nigris, Yidam von Ihsan Rustem, Voices von Ricardo Fernando, 18+1 von Gustavo Ramirez Sansano, Musik: Michael Gordon, Pust, Perez Prado, Premiere: 1. Februar 19 ( brechtbühne im Gaswerk)
Dimensions of Dance. Part 2, Tanzabend in vier Teilen, Tanzminiaturen von Ricardo Fernando, Untitled (Uraufführung) von Peter Chu, Beginning After (Deutsche Erstaufführung) von Cayetano Soto, Nacht von Ricardo Fernando, Premiere: 13. April 19 (martini-Park)
New Comer (Junge Choreografen), Premiere:  7. Juni 19 (brechtbühne im Gaswerk)
Internationale Ballett- und Tanzgala: 11. & 12. Januar 19 (martini-Park)

Dazu acht Sinfonie-, Sonder-, Familien- und Kammerkonzerte sowie Liederabende

www.theater-augsburg.de

Mittwoch, 16. Mai 18
Kurzfilm zu DIE LUSTIGE WITWE im Internetauftritt der Oper Frankfurt freigeschaltet
Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Neuinszenierung von Franz Lehárs Die lustige Witwe (Musikalische Leitung: Joana Mallwitz; Inszenierung: Claus Guth) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet: www.oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=154.
Die Audioeinführung, gesprochen von Torben Kessler, ist hier abrufbar: blog.oper-frankfurt.de/2018/05/02/audio-einfuehrung-die-lustige-witwe/ 

Mittwoch, 16. Mai 18
DZ BANK Kunstsammlung: DIE ZAHL ALS CHIFFRE IN DER KUNST
Zahlen, bitte – die DZ BANK Kunstsammlung feiert 25jähriges Bestehen mit einer Ausstellung über die Facetten der Mathematik in der Fotokunst
Schon 1993 begann die DZ BANK eine eigene Kunstsammlung aufzubauen, die sich auf zeitgenössische Fotokunst konzentriert. In einem Vierteljahrhundert entstand so eine renommierte Sammlung mit mehr als 7500 Werken von rund 800 Künstlern. In diesem Jahr ihres 25-jährigen Bestehens widmet sich die DZ BANK Kunstsammlung in ihrer Jubiläumsausstellung „DIE ZAHL ALS CHIFFRE IN DER KUNST“ einem Thema, das Kunst und Bankwesen in ihrer inneren Verflochtenheit sichtbar macht: den Zahlen und Ziffern, den Formeln und Gleichungen sowie der symbolischen Kraft der Chiffren.


Martin Parr: Melting ice-cream cones,
1995-1999, Aus der Serie: Common Sense, chromogener Abzug, Diafilm 50,9 x 76 cm

Vom 24. Mai bis 20. Oktober 2018 werden im ART FOYER rund 50 Arbeiten von zwanzig internationalen Künstlern präsentiert, die sich mit Zahlenreihen, Messungen, Geometrie, aber auch philosophischen Facetten der Mathematik auseinandersetzen.
Vertreten sind Fotoarbeiten aus der Sammlung von John Baldessari, Peter Bialobrzeski, Jan Dibbets, Tamara Grcic, Andreas Gursky, Astrid Klein, Imi Knoebel, Robert Longo, Mario Merz, Olaf Metzel, Martin Parr, Miguel Rothschild, Timm Ulrichs, Ignacio Uriarte und Anna Vogel sowie Neuerwerbungen von Gwenneth Boelens, Jan Paul Evers, Timm Rautert, Thomas Ruff und Adrian Sauer.

„Die Zahl ist das Wesen aller Dinge“ stellte schon der griechische Philosoph und Mathematiker Pythagoras fest. Zahlen sind omnipräsent: als Maßeinheit, im Handel, in der Forschung, Wirtschaft, Medizin, Technik, Architektur. Was sich in Zahlenwerte übersetzen lässt, suggeriert Messbarkeit, Erfolgskontrolle, Prognostizierbarkeit. Doch erst der Mensch gibt mit seiner Interpretation diesen Zahlen Sinn.

Die Zahl ist ein Phänomen, das sich durch alle Bereiche des Lebens zieht und auch in der Kunst seit jeher auf unterschiedlichste Weise thematisiert wird. Die Ausstellung beschäftigt sich mit fünf übergeordneten Bereichen: der Fibonacci-Reihe und dem Goldenen Schnitt, der Vermessung der Welt, der Zahlenmystik und der Spiritualität, dem Handel sowie der Digitalität, die in der Fotokunst einen Paradigmenwechsel herbeigeführt hat.

Fibonacci-Reihe und Goldener Schnitt
Die Suche nach einem ordnenden Prinzip in der Natur hat Mathematiker und Künstler von jeher umgetrieben. So verarbeitet Mario Merz (* 1925 in Mailand; † 2003 in Turin) die Fibonacci-Reihe in seinen Werkkomplexen seit 1970 immer wieder als elementare Grundidee. In seiner fotokünstlerischen Installation „Isola della frutta“ sind in Spiralform angeordnete Früchte mit Zahlen der Fibonacci-Reihe durchsetzt. Die ersten zehn Zahlen der unendlichen Zahlenfolge durchwandern auch an einer blau leuchtenden Kette aus Neonröhren seine Installation und bilden damit nicht nur einen ideellen, sondern auch einen physischen Bestandteil der „isola“.

Auch in den Stadträumen von Peter Bialobrzeski (* 1961 in Wolfsburg), in denen Ruinöses neben Unfertigem, Hochhäuser neben Baracken stehen, finden sich Anklänge an die „Göttliche Proportion“, die sich beim Betrachter als Ordnungsprinzip für den visuellen Zusammenhalt der Bilder einstellt. Später sprach man vom Goldenen Schnitt, einem besonders seit der Renaissance bekannten Bildaufbau, welcher der Fibonacci-Reihe folgt.

Timm Ulrichs (* 1940 in Berlin) bemalt die Häuser von Weinbergschnecken mit königsblauer Farbe, setzt sie gleichzeitig aus und lässt sie nach der Form eines blauen Quadrats streben.

Vermessung der Welt
Der spanische Künstler Ignacio Uriarte (* 1972 in Krefeld) verweist auf die Kulturgeschichte des Vermessens, indem er mit Anordnungen unterschiedlicher Linealtypen experimentiert und sie in seiner Serie „Four Geometry Sets“ zu stellar anmutenden Mustern zusammenstellt.

Imi Knoebel (* 1940 in Dessau) hat Aufnahmen aus astronomischen Publikationen abfotografiert und zu einem Tableau angeordnet. Ein Loch, das er mit einer Nadel in das Firmament sticht, steht für einen neuen Stern: seine damals neugeborene Tochter Olga Lina, die für lange Zeit den Mittelpunkt der elterlichen Welt bilden wird.

Adrian Sauer (* 1976 in Berlin) variiert in seinem Tableau „Dark Star, Light Shadow, Third Point of View“ geometrische Formen, die er aus der weitergeführten Grundform eines Dodekaeders entwickelt hat.

Geometrische Irritationen durch collagenartigen Transfer verschiedener Architekturdetails zeichnen die Formensprache der Werke von Jan Dibbets (* 1941 in Weert, Niederlande) aus, die sich mit europäischer Architektur und Zentralperspektive beschäftigen.

Spiritualität und Zahl
In den Bildern der Rosenfenster französischer und spanischer Kathedralen des Wahlberliners Miguel Rothschild (* 1963 in Buenos Aires) sind scheinbar mosaikartige Szenen zu erkennen. Doch tatsächlich haben sich die Muster beim Perforieren des farbigen Tintenstrahldrucks ergeben, und das beim Lochungsprozess entstandene Konfetti lagert am unteren Bildrand.

Das Triptychon der dunklen Kathedralenbilder von Robert Longo (* 1953 in Brooklyn, USA) lässt an die die Zahl 3 denken, die in der mittelalterlichen Symbolsprache dem Vater, Sohn und heiligen Geist zugeschrieben wird. Auch Longos Vorgehen beruht auf einem Dreischnitt: Eine vorhandene Fotografie bildet die Vorlage, die er mit Kohle abzeichnet, um die so entstandenen Bilder erneut zu fotografieren. Die Expressivität der scheinbar ins Wanken geratenen Formen wird durch die Dreigliederung des Triptychons in einer Balance gehalten.
Auf fotografische Bildvorlagen greift auch Jan Paul Evers (* 1982 in Köln) zurück, um sie, in Lichtführung und Ausschnitt verändert, erneut zu fotografieren und exakt nur einen Silbergelatineabzug herzustellen. Diesen Auswahlprozess kann man in einem spirituellen Sinn als eine Art Auserwählung im Reich der Dunkelkammer verstehen.

Handel
Die dreiteilige Fotocollage „Life’s Balance (with Money)“ von John Baldessari (* 1931 in National City, Kalifornien) zeigt ausgelassen Feiernde, einen Akrobaten, einen Jongleur. Hervorgehoben sind ein rot und ein gelb kolorierter Ring, die den Bildaufbau zu stabilisieren scheinen. Doch die grünen Dollarnoten beherrschen die Komposition.

Die Bilder von Andreas Gursky (* 1955 in Leipzig) sind aus vielen verschiedenen Aufnahmen und Ansichten digital so montiert, dass sich eine Art Konzentrat ergibt und sich in dem Gewusel der Menschen an der Börse von Singapur eine fast choreografische Ordnung zeigt.

Das Interesse von Timm Rautert (* 1941 in Tuchel/Westpreußen) gilt der Welt des Kunsthandels, hier den Erlösen einer Auktion für Gegenwartskunst bei Christie's in New York. Um zu zeigen, dass nur das monetäre Äquivalent eines Kunstwerks zählt, versieht er Abbildungen aus dem Auktionskatalog mit einem selbst angefertigten roten Stempel und dem erzielten Preis.

Tamara Grcic (* 1964 in München) hat mit ihrer Serie „Die Bank“ – einem Mitarbeiterprojekt von 1999 – gleichsam das Innenleben des Geldhandels in Augenschein genommen: Details wie Tastaturen, Schneidemaschinen oder Telefonhörer, aber auch den temporären, persönlichen Krimskrams an den Arbeitsplätzen, der ein Stück Individualität in der Arbeitswelt behauptet.

Martin Parr (* 23. Mai 1952 in Epsom, Großbritannien) fotografiert Menschen ungeschönt bei ihrem Konsum- und Freizeitverhalten. Gleich zwei Tüten mit Softeis hält die Hand auf dem Foto „Melting Ice Cream Cones“, den dazugehörigen Arm ziert ein Band mit einem Strichcode. Stehen die beiden Eistüten für die Ziffer 2, die fünf Finger der Hand für die 5, so kann, nebeneinander betrachtet, die 25 für das 25-jährige Jubiläum der DZ BANK Kunstsammlung ausgelegt werden.

Digitalität
Gewebe in unterschiedlicher Farbgestaltung sind bei Gwenneth Boelens (* 1980 in Soest, Niederlande) zu sehen – und die erste Assoziation, die sich zur Welt der Digitalisierung einstellt, ist der Jacquard-Webstuhl. Sein Erfinder „programmierte“ Anfang des 19. Jahrhunderts einen mechanischen Webstuhl mit Lochkarten, um komplizierte Muster in vielfältigen Farbschattierungen zu erstellen. Auch Boelens’ Fotogramme von Geweben haben thematisch Informationsübermittlung zum Gegenstand, kodifizierte Botschaften jenseits der Schrift.

Rationalisierung, quantitative Erfassung, Datenschutzprobleme – das waren bereits 1983, als Astrid Klein (* 1951 in Köln) die Arbeit „Gedankenchips“ schuf, Themen, welche die Gesellschaft umtrieben. Es war das Jahr der ersten geplanten Volkszählung, die Angst und Proteste hervorrief. Die Silhouette einer weißen Figur durchquert in großer Eile das Bildfeld, verfolgt von einer Zahlenkette.

Auch die Arbeiten von Olaf Metzel (* 1952 in Berlin), deren Titel „Der Fälscher ist der Held der elektronischen Kultur“ auf ein Zitat von Glenn Gould zurückgeht, greifen die kollektive Ängste vor elektronischer Überwachung auf. Expressiv kolorierte und durch Ritzungen verletzte Fotografien zeigen demolierte Schaltschränke, zerborstene Festplatten, flackernde Röhrenbildschirme, die in den Kontext seiner Installation von 1988 gehören.
Thomas Ruff (* 1958 in Zell am Harmersbach) beschäftigt sich mit stellaren und planetaren Bildwelten. In seinem Werkkomplex „ma.r.s.“ bearbeitet er Schwarz-Weiß-Aufnahmen vom Planeten Mars, die auf der Webseite der NASA öffentlich zugänglich sind, digital und überführt sie in eine gestauchte Schrägsicht: mittels einer 3D-Brille erscheinen runde Krater häufig als Ellipsen. Zudem rufen übereinandergelegte stereoskopische Aufnahmen einen frappierenden räumlichen Eindruck hervor.

Die Ausstellung ist ein Partnerprojekt der Fotografie-Triennale RAY 2018.

DIE ZAHL ALS CHIFFRE IN DER KUNST
24. Mai bis 20. Oktober 2018
ART FOYER der DZ BANK
Eröffnung: Mittwoch, 23. Mai 2018 um 19 Uhr
Begrüßung: Uwe Fröhlich, Generalbevollmächtigter der DZ BANK AG
Einführung: Dr. Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung
24. und 25. Mai: Mitarbeitertage mit Führungen, Workshops etc.

DZ BANK Kunstsammlung
Im ART FOYER zeigt die DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt am Main auf rund 300 qm Ausstellungsfläche drei bis vier wechselnde Ausstellungen im Jahr. Die Sammlung des Spitzeninstituts der Volksbanken Raiffeisenbanken umfasst mehr als 7500 Werke von rund 800 Künstlern und widmet sich dem fotografischen Bild in der internationalen, zeitgenössischen Kunst.

www.dzbank-kunstsammlung.de

Mittwoch, 16. Mai 18
Wiesbadener Theater im Pariser Hof kooperiert mit der ESWE
Ab sofort können alle Gäste mit Ihrer Theaterkarte stressfrei & bequem zu den Veranstaltungen des Wiesbadener Theater im Pariser Hof – mit dem VMW-Veranstaltungsticket der ESWE Verkehr an- und abreisen.

Ab sofort beinhalten alle Theater im Pariser Hof Eintrittskarten zu den Veranstaltungen in der Spiegelgasse 9 das praktische KombiTicket der ESWE Verkehr. Das heißt: Ab sofort ist im Preis der Eintrittskarte die kostenlose Nutzung der Nahverkehrsbusse und -bahnen im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), Tarifgebiet 6500 bereits enthalten!

Dank der Kooperation mit der ESWE Verkehr können die Gäste ohne Stau, ohne Parkplatzsuche = bequem und entspannt an- und abreisen.

Außerdem: Die Haltestelle „Webergasse“, die vom Hauptbahnhof im Fünf-Minuten-Takt von den Linien 8 und 1 angefahren wird und liegt nur wenige Schritte von der Kleinkunstbühne Theater im Pariser Hof entfernt.

Das lädt ebenso dazu ein, sich an der Theaterbar von ausgewählten Weinen verwöhnen zu lassen. Auch ein Besuch vor oder nach der Veranstaltung im schönen Restaurant „Chez Mamie“ kann nun in vollen Zügen genossen werden.

Die Kleinkunstbühne Theater im Pariser Hof liegt mitten im Herzen von Wiesbaden. Schon ab zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn gilt das KombiTicket und ist bis zwei Stunden nach der Veranstaltung gültig.

Und noch etwas: Durch den verzicht auf das Auto, wird gemeinsam mit der ESWE Verkehr ein Beitrag zum Umweltschutz für die schöne Stadt – weniger Lärm, weniger Abgase, weniger Verkehrsbelastung, geleistet.

Der neue Herbst/Winter Spielplan 2018 steht und bietet viele neue Künstler, bekannte und auch weniger bekannte Kabarettisten, wie Mohammed Ibraheem Butt, Opera Chaotique, Bernard Paschke (Deutschlands jüngster Kabarettist), Kevin Ray und viele, viele mehr.
Ebenso werden einige Wiesbaden Premieren angeboten, wie das neue Programm von Thomas Reis, Roberto Capitoni oder Maddin Schneider.

Musikalisch werden Yuliya Lonskaya, Sem Seiffert, das Carl-Maria-von-Weber-Trio, Ulrike Neradt, Susana O aus Kuba und einige andere tolle Stimmen und Musiker das Publikum verwöhnen.
Der Ticketverkauf für den  Herbst/Winter Spielplan 2018 ist bereits eröffnet.

www.theaterimpariserhof.de

Mittwoch, 16. Mai 18
Eine „Kinder-Carmen“ für die ganze Familie, aller guten Dinge sind fünf und ins Kino mit den Bregenzer Festspielen
"Carmen. Der Star im Zirkus Sevilla" ~ Kinder- und Jugendreferentin Nina Wolf im Kurz-Interview
Bis zu 3.000 Kinder von sechs bis zwölf Jahren sind Ende Mai eingeladen, Carmen im Zirkus spielen zu lassen. Die Bregenzer Festspiele zeigen die Mitmach-Oper an drei Terminen, einer davon ist speziell für Familien geeignet.

Wie lange dauert die Familien-Aufführung und gibt’s noch Tickets?
Die Mitmach-Oper dauert rund 70 Minuten. Aufführungs-Ort ist das Festspielhaus Bregenz. Ein Ticket kostet regulär 14 Euro für Erwachsene und 14 Euro für Kinder, mit Familienpass zwölf Euro.

Wie laufen die Vorbereitungen?
Die Schulklassen bereiten sich seit Anfang des Jahres auf die Vorstellung vor. Zunächst haben wir Lehrerinnen und Lehrer zu zwei Workshops ins Festspielhaus eingeladen, wo Inhalte und didaktische Methoden vermittelt wurden. Auch wurden Lieder einstudiert, die die Kinder mitsingen können.
Außerdem besuchten Musiker des Symphonieorchesters Vorarlberg verschiedene Schulklassen. Das Orchester spielt auch bei der Aufführung. 

Was erwartet Familien bei der Kinder-Carmen?
Eine spannende Zirkusmanege, in der allerhand passiert! Der aus Italien stammende Regisseur Andrea Bernard hat die Original-Geschichte von Carmen in die Zirkuswelt versetzt.

Wie unterscheidet sich die Aufführung für Schulklassen zu jener für Familien?
Die Aufführung ist im Prinzip dieselbe. Nach der Ticket-Bestellung erhalten Kinder ein Begleitheft zugesandt, um Carmen – Der Star im Zirkus Sevilla vorab kennenzulernen. Während der Aufführung können sie mitsingen und vorab gestaltete Requisiten mitbringen.

Der Superar Chor Vorarlberg wird bei den Aufführungen auch mitsingen und so das ganze Publikum mit in den Bann ziehen.

Wie wird die Aufführung ablaufen?
Unsere Kinder-Carmen ist eine gekürzte Version der Original-Carmen. Es wird fast ausschließlich auf Deutsch gesungen. Auf der Bühne spielen junge Profisängerinnen und Profisänger. Hauptakteure sind aber die Kinder im Großen Saal, die immer wieder zum Einsatz kommen.
Am Vorstellungstag bieten wir ab 16.30 Uhr Workshops an, wo einige Lieder gesungen und Requisiten gebastelt werden. Familien können sich aber auch ohne Vorbereitung von unserer „Zirkuswelt“ verzaubern lassen.


Aller guten Dinge sind fünf
Begeisterte Besucher würden die Seebühnen-Inszenierungen am liebsten mit nach Hause nehmen. Ab Sommer ist das fünffach möglich:
Eine DVD-Box präsentiert die vergangenen fünf Spiele auf dem See, begonnen mit Aida, über André Chénier, Die Zauberflöte und Turandot bis hin zum aktuellen Seebühnen-Werk Carmen. Zum Preis von 65 Euro laden mehr als zehn Stunden Oper unter dem Sternenhimmel zur Beglückung am TV-Bildschirm.
Schon jetzt erhältlich und ganz frisch auf Scheibe erschienen ist die Oper im Festspielhaus des vergangenen Sommers Moses in Ägypten. Die DVD kostet 25 Euro, auf Blu-Ray gibt es das Werk von Gioachino Rossini für 29 Euro im Ticket Center der Bregenzer Festspiele und auf der Festspiel-Internetseite.


Festspiele laden zum Film: Atmen und Superwelt im Metro Kino
Im kommenden Sommer inszeniert er mit Das Jagdgewehr seine erste Oper, einer breiten Öffentlichkeit ist der aus Wien stammende Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor aus TV-Serien wie Stockinger oder Kommissar Rex bekannt.

Die Bregenzer Festspiele widmen Karl Markovics im August zwei Kino-Abende und zeigen mit Atmen und Superwelt jene zwei Filme, für die er das Drehbuch schrieb und Regie führte. Partner ist das Filmforum Bregenz.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 20. August statt, Tickets sind verfügbar.

www.bregenzer-festspiele.com / www.filmforum.at

Mittwoch, 16. Mai 18
»WIR« on Tour: Hessisches Staatsorchester Wiesbaden zu Gast bei den Bad Hersfelder Festspielen
Das Hessische Staatsorchester Wiesbaden ist im August erstmals zu Gast bei den Bad Hersfelder Festspielen.
In den beiden Konzerten am Freitag, den 24. August, und Samstag, den 25. August 2018, erklingt in der Stiftsruine Bad Hersfeld ein Programm, das die beiden Saisonschwerpunkte der Bad Hersfelder Festspiele »Romeo und Julia« und »Peer Gynt« aufgreift. Das Hessische Staatsorchester Wiesbaden spielt Sergej Prokofjews Ballett-Suite und Peter Tschaikowskis Ouvertüre zu »Romeo und Julia« sowie Nikolai Rimsky-Korsakows sinfonische Suite »Scheherazade«.
»Das Hessische Staatsorchester und ich freuen uns sehr auf die zwei Sommerkonzerte bei den Bad Hersfelder Festspielen und auf das besondere Ambiente der Stiftsruine – open air unter Sternen an diesem stimmungsvollen Ort zu spielen, wird uns ein Vergnügen sein«, sagt Generalmusikdirektor Patrick Lange.
Seit Amtsantritt des GMDs Patrick Lange sind die Sinfoniekonzerte des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden mit dem Titel »WIR« angekündigt. »WIR« steht nicht nur für den Zusammenklang des Orchesters, sondern auch für die Verbundenheit mit dem Publikum in der Region und die Verbundenheit des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden als Teil des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

www.bad-hersfelder-festspiele.de

Mittwoch, 16. Mai 18
Redenreihe »WERTE_aber welche?« am Schauspiel Frankfurt mit Jagoda Marinic
Deutsch macht Geschichte_ Wer bestimmt den Wert des Deutschen? am 22. Mai 2018, 20.00 Uhr, Chagallsaal mit Jagoda Marinic
Die Redenreihe »Werte – aber welche?« ist eine Serie von sechs Debatten über das, was uns spaltet. Zu der Reihe sind Wissenschaftler und Praktiker aus verschiedenen Disziplinen zu Vortrag und Diskussion geladen, um mit den Bürgern dieser Stadt die Herausforderungen zu benennen und mögliche Lösungen zu erörtern.


Jagoda Marinic
© Christian Dammert ~ www.christian-dammert.com

Am 22. Mai widmet sich die deutsch-kroatische Autorin und Politikwissenschaftlerin Jagoda Marinic der These: Deutsch macht Geschichte_ Wer bestimmt den Wert des Deutschen?
Die Frage, was das Deutsche ausmache, ist eine der lautesten aktuellen Debatten. Zwischen der Suche nach deutscher Identität und Postulaten eines neuen (alten?) Heimatbegriffs bringen sich die Kontrahenten in Stellung. Ihre Rhetorik definiert sich dabei überwiegend über die Abwehr des Fremden. Jagoda Marinic sieht diese Diskussion kritisch und nennt z.B. das neugeschaffene Heimatministerium ein »Ministerium für kulturelle Selbstverteidigung«. Wer dominiert die Diskurse in einem Land, in dem 16 Millionen Menschen leben, die einen Migrationshintergrund haben?
Jagoda Marinic, 1977 in Waiblingen geboren, ist Politikwissenschaftlerin, Theatermacherin und mehrfach ausgezeichnete Autorin. Seit 2012 leitet sie das Interkulturelle Zentrum in Heidelberg, das sich der Förderung von Integration und kultureller Teilhabe verpflichtet hat. Eine ihrer Thesen: »Made in Germany« muss neu erfunden werden.

www.schauspielfrankfurt.de

Mittwoch, 16. Mai 18
Musical-Klassiker zum Bernstein-Jubiläum 2018 ~ »West Side Story« zurück an der Oper Lepzig
(lifePR) - Anlässlich des 100. Geburtstags von Leonard Bernstein 2018 feiert die Oper Leipzig am Freitag, 18. Mai, um 19:30 Uhr die Wiederaufnahme des Musical-Klassikers »West Side Story«. Das spartenübergreifende Projekt von Oper und Leipziger Ballett aus dem Jahr 2015 kehrt nach zwei Jahren für vier Vorstellungen am Pfingstwochenende zurück auf den Spielplan der Oper Leipzig. Die musikalische Leitung des internationalen Solistenensembles, des Opernchores und des Gewandhausorchesters übernimmt Kapellmeister Christoph Gedschold. Ballettdirektor Mario Schröder zeichnet für Inszenierung und Choreografie von Bernsteins Jahrhundertwerk verantwortlich.


West Side Story
Oper Leipzig (Premiere 20.06.2015)
Die Jets (Company)
© Ida Zenna

Songs wie »I Like To Be In America!«, »I Feel Pretty« oder das Liebes-Duett »Tonight« sind Evergreens und machen »West Side Story« zum erfolgreichsten Musical aller Zeiten. Über 60 Jahre nach der Uraufführung im Jahr 1957 in New York hat die tragische Liebesgeschichte von Tony (Christian Alexander Müller) und Maria (Myrthes Monteiro) inmitten der Gewaltexzesse zweier rivalisierender New Yorker Gangs nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Bernstein fängt mit seiner Musik den Mythos vom Schmelztiegel New York ein und spiegelt ihn in einer Geschichte nach Shakespeares »Romeo und Julia« um Feindschaft, Liebe und Tod. Dafür benutzte er Elemente von Schauspiel, Show, Oper, Song, Jazz und Blues, die sich zu einem bühnenwirksamen Gesamtkunstwerk verbinden.

Wiederaufnahme: Freitag, 18. Mai 2018, 19:30 Uhr, Opernhaus
Weitere Aufführungen: 19., 20. & 21. Mai 2018 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn und Publikumsgesprächen nach Abendvorstellung)

www.oper-leipzig.de

Dienstag, 15. Mai 18
Roman Polanskis Musical-Welterfolg TANZ DER VAMPIRE in Köln: Zwei ganz besondere Graf von Krolock-Darsteller für die Verlängerungsmonate Juli bis Ende September
Seit seiner umjubelten Gala-Premiere am 17. Februar 2018 im Kölner Musical Dome ist ganz NRW im TANZ DER VAMPIRE-Fieber!

Für die Monate der einmaligen Laufzeitverlängerung von 1. Juli bis 29. September 2018 ist es den Musical-Machern nun gelungen, zwei neue, ganz besondere Darsteller für die Rolle des Grafen von Krolock zu gewinnen, die beide bereits in der Bundeshauptstadt als Vampirfürst für Furore gesorgt haben.

Zuerst wird der erfolgreichste russische Opern- und Musicaldarsteller Ivan Ozhogin im Juli und August Schlossherr im Musical Dome. Im Berliner Theater des Westens übernahm er 2013 die Hauptrolle von Thomas Borchert nachdem er bereits 2011 als Graf von Krolock in St. Petersburg triumphierte. Der mehrfache Preisträger ist damit bis heute der einzige Darsteller, der die Rolle in zwei verschiedenen Sprachen (Russisch und Deutsch) gespielt hat!

Im September lädt Deutschlands beliebtester Musical-Darsteller, Mark Seibert, zum Mitternachtsball der Vampire nach Köln ein. Auch er ist bereits in das Gewand des blutsaugenden Grafen geschlüpft, und zwar 2016 in Berlin sowie 2017 in Stuttgart und Wien. Die beeindruckende Vita des Ausnahmekünstlers reicht hierbei vom „Tod“ im Musical Elisabeth über „Galileo“ in We Will Rock You bis zu den charismatischen Titelrollen in Mozart! und Jesus Christ Superstar.

Sie folgen auf den renommierten Opern- und Musicaldarsteller David Arnsperger (u.a. Das Phantom der Oper, Stephen Sondheims Sweeney Todd sowie Kurt Weills Love Life), der noch bis zum 30. Juni dem Publikum im Kölner Musical Dome wohlig-schaurige Gänsehautmomente bescheren wird.

Vom Kultfilm zum fulminanten Musical
1967 schuf Polanski mit seinem Kultfilm „Tanz der Vampire“ eine Parodie auf das Vampirgenre, die in kürzester Zeit zum Klassiker avancierte. 20 Jahre später entstand bei den Vereinigten Bühnen Wien der Plan, den Erfolgsfilm als Musical auf die Bühne zu bringen, mit
Polanski als Regisseur der Weltpremiere – denn das Musical sollte „auf keinen Fall eine Kopie des Filmes werden“.
Für die Übertragung der Bildsprache des Films in Szenen, Songs und Chöre konnte der deutsche Erfolgsautor und Grammy-Preisträger Michael Kunze (u.a. Elisabeth, Rebecca, Mozart!) gewonnen werden. Die passende Musik schrieb Rock-Legende Jim Steinman, der Stars wie Meat Loaf und Bonnie Tyler zu Weltruhm verhalf. Nach zehn Jahren Entwicklungsarbeit entstand so die perfekte Mischung aus packenden Rockballaden, schwarzem Humor, fulminanten Tanzszenen und opulenter Ausstattung.
Die Blutsauger erobern die Welt
Seit der Uraufführung am 4. Oktober 1997 in Wien wurde das Stück bis heute in 14 Ländern in 12 Sprachen gespielt. Mit Vorstellungen in Österreich, Deutschland, USA, Polen, Estland, Belgien, Japan, Ungarn, Russland, Frankreich, Finnland, Tschechien, in der Schweiz und in der Slowakei ist TANZ DER VAMPIRE heute eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals aller Zeiten. Fast neun Millionen begeisterte Zuschauer belegen den überwältigenden Erfolg.

Einmalig verlängert bis 29. September 2018, Musical Dome Köln
Vorstellungen: Di, Do - Sa: 19.30 Uhr / Mi: 18.30 Uhr
Sa: 14.30 Uhr / So: 14.00 und 19:00 Uhr (außer 15.07. nur 20.00 Uhr)
Mo spielfrei
Dauer: 3 Stunden inkl. Pause
Sprache: Songs und Dialoge auf Deutsch
Preise: 31,50 EUR - 116,50 EUR zzgl. Gebühren.

Vorverkauf: Nationale Hotline 01805 - 2001 (0,14 EUR/Min. inkl. MwSt. a.d.dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min. inkl. MwSt.)
Lokale Hotline des Theaters 0221 – 57790, im Netz unter www.bb-promotion.com sowie bei allen bekannten VVK-Stellen

www.bb-promotion.com
www.facebook.com/TANZ.DER.VAMPIRE/
#TanzderVampire
#VampireKöln

Dienstag, 15. Mai 18
Kultmusical TANZ DER VAMPIRE kommt für kurze Zeit wieder nach Berlin
Das Theater des Westens startet mit einem Musical-Klassiker in die neue Spielzeit: TANZ DER VAMPIRE. Die beliebten Blutsauger zählen zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals und werden bereits zum vierten Mal in dem traditionsreichen Haus zu sehen sein. Die Premiere wird am 21. Oktober gefeiert. Die Spielzeit der Vampire ist begrenzt bis März 2019. Bis zum 7. Oktober zeigt das Theater des Westens noch GHOST – DAS MUSICAL.

Das Kultmusical TANZ DER VAMPIRE ist ein opulentes, klassisches Musical. Eine lustige, spannende sowie tiefgründige Parodie auf das Vampir-Genre. Basierend auf Roman Polanskis filmischer Gruselkomödie von 1967 gelang es Michael Kunze (Buch) und Jim Steinmann (Musik) ein packendes Bühnenerlebnis mit unverwechselbaren Melodien zu schaffen. Großartige Rockballaden, traumhafte Kulissen, grandiose Kostüme und eine Geschichte mit Liebe und etwas Erotik machen dieses Meisterwerk mittlerweile zu einem Klassiker, der gerne immer wieder an die großen Musicalbühnen in Deutschland und Österreich zurückkehrt.

TANZ DER VAMPIRE konnte seit der Uraufführung in Wien weltweit schon fast neun Millionen Zuschauer in über 8.500 Vorstellungen und 12 Sprachen begeistern. In Berlin war das Musical bereits 2006, 2011 und 2013 zu sehen und wurde jedes Mal der Publikumshit des Spielplans.

Die Geschichte: Auf der Suche nach Vampiren kommt der kauzige Forscher Professor Abronsius mitten in Transsilvanien dem Ziel seiner Reise gefährlich nahe. Sein junger Assistent Alfred verliebt sich in die Wirtstochter Sarah – doch auch der düstere Graf von Krolock will die Schöne besitzen und lockt sie auf sein Schloss. Humorvoll erzählt und grandios inszeniert entfaltet sich in diesem großen Musical-Klassiker eine gruselig-schöne Geschichte, die ihren Höhepunkt auf dem Mitternachtsball im Schloss des Vampirgrafen findet.

TANZ DER VAMPIRE ist eine Produktion von Stage Entertainment in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Bühnen Wien. Ein Musical von Michael Kunze und Jim Steinman, basierend auf dem Film „The Fearless Vampire Killers“ von Regisseur Roman Polanski, Drehbuch Gérard Brach und Roman Polanski.

Dienstag, 15. Mai 18
Soul Chain: Sharon Eyal und das Ballett der Beats ~ 3sat-Dokumentation über die elektrisierende Inszenierung der israelischen Choreografin
Sharon Eyal ist eine Ikone des zeitgenössischen Tanzes. In ihrer neuesten Produktion "Soul Chain" verbinden sich mal geschmeidige, mal abrupte Bewegungen mit treibenden Techno-Beats zu einem Tanz von großer physischer Wucht. Ein mitreißendes und elektrisierendes Gesamtkunstwerk rund um das Thema Liebe und Sehnsucht. In seiner Dokumentation "Soul Chain" (Erstausstrahlung) nähert sich Andreas Morell über das Stück den Tänzern und Sharon Eyal selbst – am Samstag, 26. Mai 2018, 22.00 Uhr in 3sat.


Das „tanz mainz“-Ensemble tanzt „Soul Chain“
© ZDF / Andreas Etter

Die international gefeierte israelische Choreografin hat "Soul Chain" eigens für das Tanzensemble "tanzmainz" des Mainzer Staatstheaters entwickelt. Bei dem Hochleistungstanz bewegt sich die gleichförmig scheinende Masse mit exzentrischen Bewegungen, stetig auf halber Spitze tanzend – nur vereinzelt tritt ein Individuum aus der Masse aus und geht seinen eigenen Weg.

In der Dokumentation werden mit dynamischen Kameraeinstellungen einzelne Tanzsequenzen der Choreografie aufgelöst, Details und Perspektiven gefunden, die neu und anders sind. Die Bewegungen der Tänzerinnen und Tänzer werden emotional erlebbar und "Soul Chain" damit als Tanzstück spürbar gemacht. Ensemblemitglieder erzählen von der Arbeit mit der Choreografin, den körperlichen und seelischen Herausforderungen dieses intensiven Stücks. In den persönlichen Begegnungen mit Sharon Eyal in Tel Aviv taucht der Film in ihre Welt ein und versucht, einen Zugang zu ihrer Arbeitsweise zu finden, um "Soul Chain" auch aus einer anderen Perspektive zu zeigen.

Zusammen mit ihrem Partner Gai Behar kreiert Sharon Eyal seit Jahren nicht nur Stücke für ihre eigene Kompanie "L-E-V", sondern auch für andere Tanzensembles weltweit. Zu ihrem festen Team gehört auch der Musiker und DJ Ori Lichtik, der mit seinen Klangkompositionen maßgeblich die Tanzstücke Eyals mitgestaltet. Die Choreografin wurde in Jerusalem geboren, heute lebt und arbeitet sie in Tel Aviv. Über 20 Jahre lang tanzte und choreografierte sie für die berühmte israelische "Batsheva Dance Company" unter Ohad Naharin.
Samstag, 26. Mai 2018, 22.00 Uhr 3sat

Dienstag, 15. Mai 18
Opern-Special des Staatstheater Wiesbaden: Pfingsten im Theater
Auch über Pfingsten, vom 19. bis zum 21. Mai 2018, bieten die Internationalen Maifestspiele ein hochkarätiges Opernprogramm an.
Am Samstag, den 19. Mai ist mit Richard Wagners »Der fliegende Holländer« die spektakuläre Geisterschiff-Inszenierung zu erleben. Der lettische Bassbariton Egils Silins singt die Titelpartie. Sopranistin Erika Sunnegårdh ist Senta, Albert Pesendorfer singt Daland und Thomas Blondelle steht als Erik auf der Bühne.

In Gaëtano Donizettis »Liebestrank« am Pfingstsonntag, den 20. Mai ist die südafrikanische Pretty Yende, die derzeit gefragteste Adina, zu Gast. Als Nemorino stehen alternierend Levy Sekgapane und Ioan Hotea auf der Bühne, als Dulcamara singt Patrick Carfizzi aus New York.
In Wagners »Götterdämmerung« am Pfingstmontag, den 21. Mai ist die große Bayreuther Brünnhilde Catherine Foster, der führende Wagner-Tenor Lance Ryan als Siegfried sowie Albert Pesendorfer als Hagen und Johannes Martin Kränzle als Gunther.
Am Dienstag, den 22. Mai sind in Richard Strauss‘ »Arabella« Maria Bengtsson in der Titelpartie, Ryan McKinny als Mandryka, Katharina Konradi und Thomas Blondelle als Zdenka und Matteo zu erleben.

Mit dem Opern-Paket zu den Opern-Galas über Pfingsten können bis zu 40 % gegenüber dem Normalpreis in jeder Preiskategorie gespart werden. Im Empfehlungspaket sind die Vorstellungen »Der fliegende Holländer«, »Götterdämmerung« und »Arabella« enthalten.

StWi_Pfingstopernspecial2018

Karten erhältlich unter:  Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de

Montag, 14. Mai 18
Starlight Express sagt "Goodbye" zu Papa

Mit der Goodbye-Show verabschiedete STARLIGHT EXPRESS am Sonntagabend nicht nur einen Teil des Ensembles, sondern sagte auch „Adieu!“ zu einigen Charakteren des Musicals: Ashley, den Raucherwaggon, Buffy, den Buffetwagen und vor allem: Papa, die alte Dampflok wird es ab dem 12. Juni, STARLIGHT EXPRESS 30. Geburtstag, nicht mehr geben. Das Publikum feierte den Abschied von Darstellern und Rollen frenetisch mit bunten Knicklichtern, Fan-Plakaten und tosendem Applaus. „Ich freue mich total auf die Überarbeitungen und bin sehr gespannt, welche Überraschungen geplant sind! Trotzdem fällt es mir heute schwer, „Tschüss“ zu sagen“, schildert Musical-Fan Marion, die extra aus Baden-Baden angereist war, ihre gemischten Gefühle.

STARLIGHT EXPRESS
Starlight Express sagt "Goodbye" zu Papa
Foto: Christina Schulz

Besonders emotional wurde es am Ende der Show als Theaterleiter Meinolf Müller Reginald „Papa“ Jennings verabschiedete und gleichzeitig Reva Rice, die ab Juni Mama, die alte Dampflok, spielen wird, dem Publikum vorstellte. Für Reva eine ganz besondere Ehre, schließlich stand sie bereits bei der Broadway-Premiere des Stücks im Jahre 1986 als erste Pearl auf der Bühne. Symbolisch für den Wechsel überreichte Regi Jennings Reva seinen „Papa“-Hut.


Mama wird ab Juni das Publikum begeistern
Foto: Christina Schulz

Andrew Lloyd Webber, Komponist und Schöpfer des Rekordmusicals, hatte im vergangenen Jahr angekündigt, STARLIGHT EXPRESS anlässlich seines 30. Jubiläums im Juni 2018 umfassend zu überarbeiten. Unter anderem wünschte er sich eine Stärkung der Frauen-Rollen. Mit „Mama“ wird es nun erstmals eine weibliche Lokomotive geben. Ab Juni werden darüber hinaus neue technische Effekte, neue Kostüme und auch die ein oder andere musikalische Überraschung das Publikum verzaubern.

www.starlight-express.de


STARLIGHT EXPRESS ist eine Produktion der „Mehr! Entertainment“
Die inhabergeführte Mehr! Entertainment Gruppe aus Düsseldorf ist mit ihren Theatern sowie der Produktion und Präsentation von Shows, Musicals und Konzerten einer der größten Live-Entertainment Anbieter im deutschsprachigen Raum.
Derzeit betreibt die Unternehmensgruppe das Mehr! Theater am Großmarkt Hamburg, das Starlight Express Theater Bochum, den Admiralspalast Berlin, das Capitol Theater Düsseldorf und den Musical Dome Köln. Damit ist Mehr! Entertainment die größte Theatergruppe Deutschlands, deren Häuser auch für fremdproduzierte Shows, Musicals, Konzerte, Events und Firmenveranstaltungen zur Vermietung zur Verfügung stehen. Das Tätigkeitsfeld erstreckt sich darüber hinaus auf die Organisation und Durchführung hochkarätiger Events sowie die Entwicklung neuer Bühnenstoffe und innovativer Entertainment-Konzepte. Teil der Unternehmensgruppe sind ebenfalls der Hamburger Konzertveranstalter a.s.s. concerts & promotion GmbH, der rund 1.200 Konzerte pro Jahr mit nationalen und internationalen Acts veranstaltet, sowie der Ticketvermarkter Deutsche Eintrittskarten TKS GmbH. www.mehr.de

Montag, 14. Mai 18
Das große Finale des Konziljubiläums: Oper "La Juive" aufgeführt am Originalschauplatz in Konstanz
(lifePR) Open-Air, spektakulär, ergreifend: Das Finale des Konziljubiläums mit der Oper „La Juive“ erstmals aufgeführt am Originalschauplatz der Handlung. Im Fokus: Die dramatische Liebesgeschichte der jungen Jüdin Rachel und des katholischen Fürsten Leopold. Inszeniert von der Philharmonie Konstanz in Kooperation mit der Konzilstadt Konstanz erleben Opernfans vom 14. Juni bis zum 9. Juli, jeweils ab 19 Uhr, das Drama „La Juive“ vor der einzigartigen Kulisse der historischen Konstanzer Altstadt.

Die Oper „La Juive“, in deutscher Übersetzung „Die Jüdin“, einer der größten Opernerfolge des 19. Jahrhunderts, komponiert von Jaques F. Halévy und geschrieben von Eugène Scribe, erzählt in fünf Akten die dramatische Liebesgeschichte voller Verstrickungen zwischen der schönen Jüdin Rachel und dem katholischen Fürsten Leopold. Religiöser Starrsinn und die Überschreitung gesellschaftlicher Normen führen schließlich zur Katastrophe. Topaktuell ist "La Juive" ein Plädoyer für Toleranz und gegen religiösen Fanatismus. Jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn findet im Astoriasaal eine exklusive Einführung in das Stück statt.

Oper am Originalschauplatz
Internationale Sänger, die exzellente Südwestdeutsche Philharmonie und das Volksensemble Konstanz bringen die Oper in französischer Originalsprache auf die Bühne. Das Besondere: Während den drei Stunden der Handlung wechseln die Spielorte vom Innenhof des Kulturzentrums am Münster zum Concept Store Sankt Johann bis in die Lutherkirche und nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch Konstanz und in das Jahr 1414 - zu Beginn des Konzils. Bei schlechten Wetterverhältnissen findet die Vorstellung in der Lutherkirche statt. Weitere Infos unter Tel: +49 7531 363 27 29. Erstmals aufgeführt vor der malerischen Kulisse der Konstanzer Altstadt ist „La Juive“ ein Plädoyer für die Ideale der Aufklärung und ein würdiges, imposantes Finale des Konziljubiläums – ein Top-Event und einzigartiges Erlebnis, das es nicht zu versäumen gilt.

Weitere Infos dazu auf www.konstanzer-konzil.de und www.konstanz-info.com.

Montag, 14. Mai 18
Mai 2018 an den Landungsbrücken
Nach der mehr als erfolgreichen Wiederaufnahme von Sarah Kortmanns NORA starten die Landungsbrücken im Mai mit drei Premieren bzw. drei freien Literaturadaptionen so richtig durch.


Heilig Blut ~  Landungsbrücken Frankfurt
© Christian Schuller

Den Anfang macht das Choreographen-Duo Vlasova/Pawlica am 17.05.2018 mit READ TO ME, einer freien Tanztheateradaption von Bernhard Schlinks "Der Vorleser".
 
Sarah Kortmanns neue Produktion P(1984), Premiere am 24.05.2018, basiert wiederum auf George Orwells 1984 und bietet mit Jochen Döring, Daniela Fonda, Sven Marco Schmidt und Ulrike Fischer ein starkes Schauspielensemble.
 
Hannah Schassner widmet sich Gisela Elsners HEILIG BLUT, ebenfalls mit bekannten Schauspielern der freien Szene (Christoph Maasch, Ole Bechtold und Silvana Morabito. Premiere am 31.05.2018.

www.landungsbruecken.org

Samstag, 12. Mai 18
3sat-Preis 2018 an Schauspielerin Wiebke Puls verliehen
Der mit 10.000 Euro dotierte 3sat-Preis geht an die Schauspielerin Wiebke Puls für ihre darstellerische Leistung in der Inszenierung "Trommeln in der Nacht" in der Regie von Christopher Rüping an den Münchner Kammerspielen. Darauf verständigte sich die Jury, bestehend aus Yvonne Büdenhölzer, Leiterin des Theatertreffens, Shirin Sojitrawalla, Theaterkritikerin und Mitglied der Theatertreffen-Jury, und Wolfgang Horn, Redakteur in der ZDF-Redaktion Musik und Theater. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 55. Theatertreffens am 10. Mai 2018 im Deutschen Theater, Berlin statt.

"In Christopher Rüpings Inszenierung von 'Trommeln in der Nacht' funkelt Wiebke Puls innerhalb eines glänzenden Ensembles, egal welche Haltung, welche Spielweise sie einnimmt. Ob naturalistisches Reenactment, expressiv-komödiantisch oder als Klangkörper für Brechts Sprache. Immer begibt sie sich voll und ganz in ihre Rolle. Kompromisslos und mutig. Kurz: Wiebke Puls strahlt in allen Facetten. Diese schauspielerische Qualität zeigt sie seit Jahren als Ensemble-Mitglied der Münchner Kammerspiele, nun bereits unter drei grundlegend unterschiedlichen Intendanzen (Frank Baumbauer, Johan Simons, Matthias Lilienthal)", so die Begründung der Jury.

Bertold Brechts Stück "Trommeln in der Nacht" erzählt die Geschichte des Kriegsheimkehrers Andreas Kragler, der sich zwischen Revolution und Liebe entscheiden muss. Am 29. September 1922 wurde das Stück in der Regie von Otto Falckenberg an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. Fast 100 Jahre später inszeniert Christopher Rüping das Drama dort neu. Alternierend werden zwei Versionen gezeigt: eine von Brecht und eine mit alternativem Ausgang nach Brecht. "In zwei Stunden gelingt dem Ensemble ein immens unterhaltsamer, berührender und bestärkender Abend über die Macht des Theaters, den Aufbruch in neue Zeiten und die Liebe als weites Feld", so die Theatertreffen-Jury über die Inszenierung.

Seit 1997 vergibt 3sat als Medienpartner des Berliner Theatertreffens jährlich den 3sat-Preis für eine künstlerisch innovative Leistung an eine/n oder mehrere Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis der eingeladenen Ensembles. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger waren unter anderen Milo Rau, Herbert Fritsch, Sandra Hüller und Christoph Schlingensief.

Die Schauspielerin und Sängerin Wiebke Puls, 1973 in Husum geboren, ging 1997 nach ihrer Ausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin ans Schauspiel Hannover und wechselte drei Jahre später ins Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele, wo sie aktuell unter anderem in "Das Erbe" von Ersan Mondtag, "Trüffel Trüffel Trüffel" von Felix Rothenhäusler und "Point Of No Return" von Yael Ronen zu sehen ist. Für ihre Rolle der Kriemhild in "Die Nibelungen" wurde sie beim Theatertreffen 2005 mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis ausgezeichnet.

Die öffentliche Verleihung des 3sat-Preises fane am Donnerstag, 10. Mai 2018 im Anschluss an die Vorstellung von "Trommeln in der Nacht" im Deutschen Theater, Berlin beim 55. Berliner Theatertreffen statt.

In seinem Programm präsentiert(e) 3sat drei "Starke Stücke" aus den zehn zum Theatertreffen eingeladenen bemerkenswerten Inszenierungen: "Woyzeck" vom Theater Basel (Samstag, 5. Mai 2018, 20.15 Uhr), "Die Odyssee – Eine Irrfahrt nach Homer" vom Thalia Theater Hamburg (Samstag, 12. Mai 2018, 20.15 Uhr) und "Trommeln in der Nacht" von den Münchner Kammerspielen (Samstag, 19. Mai 2018, 20.15 Uhr).

Samstag, 12. Mai 18
Oldenburgisches Staatstheater: Eröffnung des Uferpalastes am Theaterhafen steht bevor
Am Pfingstsamstag, den 19. Mai 2018, wird der „Uferpalast am Theaterhafen“, die Interimsspielstätte des Oldenburgischen Staatstheaters bis zum Ende der Spielzeit 17/18, feierlich eröffnet.
Das Eröffnungswochenende beginnt am Pfingstsamstag um 11 Uhr mit einer großen Eröffnungsfeier. Bis einschließlich Pfingstmontag findet auf dem Gelände ein buntes Veranstaltungsprogramm für die ganze Familie statt. Außerdem ist vom 19. bis 21. Mai jeweils von 11 bis 18 Uhr am Eingang des Theaterhafens ein Sonderkartenverkauf für Uferpalast-Vorstellungen eingerichtet.


Oldenburgisches Staatstheater: Eröffnung des Uferpalastes am Theaterhafen steht bevor
© Gesine Geppert

Der Uferpalast selbst wird am Pfingstsamstag um 19:30 Uhr mit der Premiere der Uraufführung von ‚Alice im Wunderland: L-S-Dreamland‘ von Robert Gerloff und Jonas Hennicke eingeweiht. Weitere Produktionen, die im Uferpalast zur Premiere kommen, sind die Uraufführung des Balletts ‚Scheherazade erzählt aus 1001 Nacht‘ in der Choreografie von Eleonora Fabrizi, Premiere 07. Juni, sowie das musikalische Schauspiel ‚Die Comedian Harmonists‘ von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink, Premiere 23. Juni. Seine Uferpalast-Premiere feiert am 26. Mai auch das Musical ‚Jesus Christ Superstar‘ von Andrew Lloyd Webber, das in der Spielzeit 2017/18 bereits im Großen Haus des Staatstheaters mit großem Erfolg gespielt wurde. Gastspiele von Matthias Brandt, Rainald Grebe und Oedo Kuipers, dem Star aus ‚Jesus Christ Superstar‘, sowie Konzerte und weitere Veranstaltungen komplettieren das Programm.

Der Ufer-Palast, ein ca. 960 Zuschauer*innen fassendes Roncalli-Zelt, steht am Südufer der Hunte auf dem ehemaligen Gelände der Rhein Ufer GmbH. Neben diesem Hauptspielort umfasst der Theaterhafen diverse weitere Veranstaltungsorte, auf den zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern vom 19. Mai bis 01. Juli 2018 ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Open-Air-Konzerten, Kino und vielem mehr stattfindet. Eine ausführliche Programmübersicht ist auf www.staatstheater.de zu finden.

Der Theaterhafen ist innerhalb Oldenburgs zu Fuß oder mit dem Rad, aber auch mit Bus und Auto gut zu erreichen. Die Adresse für Navigationssysteme lautet Rheinstraße 35, 26135 Oldenburg. Parkmöglichkeiten stehen fußläufig auf dem Gelände der Firmen MACO, POCO und beim Verschenkemarkt unter der Amalienbrücke zur Verfügung. Fahrradparkplätze sind auf dem Gelände des Theaterhafens ausgewiesen.
Die Bushaltestelle ‚Nordstraße‘ ist knapp zehn Gehminuten vom Theaterhafen-Gelände entfernt. Die VWG wird zudem vor und nach den Vorstellungen einen Pendelverkehr über den Hbf/ZOB und die Innenstadt einrichten. Dafür wird exklusiv eine Haltestelle ‚Theaterhafen‘ direkt in der Rheinstraße eingerichtet.
Als besonderes Highlight wird für Besucher*innen der Abendvorstellungen an den Wochenenden die Anfahrt per Boot über den Hafen eingerichtet. Hierfür stehen original Helgoländer Börteboote zur Verfügung Das Rundticket kostet 8,- €. Informationen zum Vorverkauf sowie zu Anlegestelle und Abfahrtseiten werden in Kürze veröffentlicht.

Karten für alle Veranstaltungen im Uferpalast sind an folgenden Vorverkaufsstellen bzw. online erhältlich: an der Theaterkasse des Oldenburgischen Staatstheaters am Theaterwall, Tel. 0441.2225-111 und online auf www.staatstheater.de sowie an den Vorverkaufsstellen von Nordwest-Ticket, telefonisch unter 0421.363636 oder 0441.99887766 und auf www.nordwest-ticket.de. Die Abendkasse am Theaterhafen öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Das Theater am Theaterwall schließt nach der letzten Vorstellung von ‚La Cenerentola‘ am 20. Mai. Bis zum Ende der Theaterferien werden dort die 2015 begonnenen umfangreichen Brandschutzsanierungsmaßnahmen fortgeführt. Die Theaterkasse zieht ab Dienstag, den 22. Mai bis zum Spielzeitende in das Verwaltungsgebäude Theaterwall 28, gegenüber dem Haupthaus. Die geänderten Kassenöffnungszeiten bis Spielzeitende sind Di – Fr 10 – 16:30 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr.

Samstag, 12. Mai 18
Heute gratis auf OPERAVISION: Semele live aus der Komischen Oper Berlin
Heute lädt operavision.eu zur Premiere von Semele ein. Die neue Produktion von Barrie Koskey wird live von der Komischen Oper Berlin ausgestrahlt.

operavision.eu  / www.komische-oper-berlin.de

Samstag, 12. Mai 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (BR) kommt am Sonntag, 13. Mai 2018, um 23.35 Uhr im Ersten.
Die geplanten Themen:

Nichts ist, wie es scheint! Die Mondlandung - hat nie stattgefunden. 9/11 - ein Komplott der Regierung G. W. Bush. Verschwörungstheorien gibt es zu beinahe jedem historischen Ereignis - vor allem dann, wenn es unfassbar erscheint. Aktuell feiert die Verschwörungstheorie durch das Internet und die sozialen Medien ein Comeback, eine Art Relegitimierung. Der Tübinger Amerikanist Michael Butter erklärt nun in einem Buch die Mechanismen, nach denen Verschwörungstheorien funktionieren. Und er zeigt auf, welche Auswirkungen sie auf unsere Demokratie haben.

Amerika von unten! Sie weiß genau, wie es ist, in einem ärmlichen Viertel, ohne Perspektive, aufzuwachsen: die Fotografin Danna Singer. Sie kommt selbst aus dieser Welt. Aufgewachsen in Toms River, New Jersey, verheiratet mit 24, geschieden mit 30, lange Kellnerin. Ihre Rettung: die Fotografie. Ein Kunststudium am renommierten Pratt Institute, dann an der Elite-Uni Yale bietet ihr einen Ausweg. Heute arbeitet sie für Magazine, wie den „New Yorker", unterrichtet an einem College. Auf ihren Fotos zeigt sie das Elend der Welt, aus der sie kommt, offen und ungeschönt. Das Amerika der Unterprivilegierten, ein Amerika, das auf Donald Trump gehofft hat und ein besseres Leben.

Ein Leben für die Kunst! Bekannt wurde sie als Gefährtin von Pablo Picasso. Weitgehend unbekannt ist, dass sie ihr ganzes Leben gemalt und ein beeindruckendes künstlerisches Werk geschaffen hat: Françoise Gilot. Jetzt zeigt ein neues Buch bisher unveröffentlichte Arbeiten von ihr. Wir treffen die 96-Jährige zum weltweit einzigen Interview in New York!

Aldi, Lidl und die Stadt! In Deutschland fehlen knapp zwei Millionen bezahlbare Wohnungen. Politiker greifen zu unkonventionellen Kooperationen. Wie in München, der teuersten Stadt Deutschlands. Hier plant Aldi nun, Wohnhäuser zu bauen. Was bedeutet das? Wenn Discounter zu Bauträgern werden? Ihr Imperium auf den Wohnungsmarkt ausdehnen? Günstige Wohnungen werden gerade in Städten wie Berlin oder München dringend gebraucht. Doch welche Auswirkungen hat das auf unsere Städte - auf die Art zu wohnen und die Architektur? Wir sprechen mit Politikern, Architekturkritikern und Vertretern von innovativen Bauinitiativen über das neue Phänomen der Discounter-Wohnung.

Ein charmanter Maniac am Dirigentenpult! Er ist 28 Jahre jung, sensibel und selbstbewusst: Lorenzo Viotti. Vergangenes Jahr wurde der Dirigent zum „Newcomer of the year" gekürt. Der Sohn des ehemaligen Leiters des Münchner Rundfunkorchesters, Marcello Viotti, ist ein großes Versprechen. Ab der kommenden Spielzeit leitet er das Gulbenkian Orchester in Lissabon. Mit seiner ebenso einfühlsamen wie intensiven Art verzaubert Viotti seine Musiker - und nicht nur die...

Moderation: Max Moor, Redaktion: Sylvia Griss / Lars Friedrich (BR), www.DasErste.de/ttt

Samstag, 12. Mai 18
Künstler*innen an Theatern und Orchestern erhalten mehr Lohn - Bühnenverein und die Gewerkschaften GDBA, VdO und DOV haben sich geeinigt
In dieser Woche haben sich der Deutsche Bühnenverein und die drei Künstlergewerkschaften GDBA, VdO und DOV in Frankfurt auf die sinngemäße Übertragung der Tarifabschlüsse des öffentlichen Dienstes für das Jahr 2018 auf die künstlerischen Mitarbeiter*innen der Theater und Orchester geeinigt.

Für die Künstler*innen der Staatstheater und Landesbühnen, die den Tarifvertrag der Länder (TV-L) anwenden, werden die Vergütungen rückwirkend ab 1. Januar 2018 um 2,35 Prozent erhöht. In den hessischen Staatstheatern werden entsprechend der Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen die Vergütungen rückwirkend ab 1. Februar 2018 um 2,2 Prozent angehoben; alle Mitarbeiter*innen erhalten desweiteren ein landesweites ÖPNV-Ticket.
 
Die Gagen der künstlerischen Mitarbeiter*innen an Stadttheatern und Landesbühnen, die für ihr nicht-künstlerisches Personal dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) unterliegen, steigen rückwirkend ab dem 1. März 2018 um 3,19 Prozent, mindestens aber um 75 Euro. Zudem erhalten die an diesen Theatern Beschäftigten eine Einmalzahlung von 250 Euro, wenn sie in sinngemäßer Anlehnung an die im TVöD gezogene Grenze bisher nicht mehr als 2.799 Euro verdienen.

Der Tarifabschluss gilt für alle künstlerisch Beschäftigten an Theatern und Orchestern nach dem Normalvertrag Bühne (NV Bühne) und dem Tarifvertrag für die Musiker in Kulturorchestern (TVK), also für Schauspieler*innen, Sänger*innen, Tänzer*innen, Musiker*innen, aber auch für Dramaturg*innen, Inspizient*innen sowie Bühnentechniker*innen mit überwiegend künstlerischen Aufgaben. 

www.buehnenverein.de / www.buehnengenossenschaft.de / www.vdoper.de / www.dov.org

Samstag, 12. Mai 18
Frankfurter Stadtevents bieten ab sofort Führungen durch die Altstadt Frankfurts – Das neue Herz der Stadt!
Zwischen Dom und Römer ist im Herzen Frankfurts die sogenannte neue Altstadt wieder auferstanden. Wo lange ein Betonklotz das Bild bestimmte sind Gebäude neu entstanden. Dabei sind die Rekonstruktionen bedeutender Frankfurter Fachwerkbauten wie die „Goldene Waage“, das „Rote Haus“ und das „Haus Rebstock“ entstanden.
Nach vielen Jahren der aufgeregten Diskussion stand die Entscheidung, den historischen Stadtgrundriss vor dem Dom wieder entstehen zu lassen. Die historischen Gassen, Plätze und Durchgänge sind wieder vorhanden. Der „Hühnermarkt“, die Gasse „Hinter dem Lämmchen“ und der „Alte Markt“ sind die klangvollen Namen der Wege durch den historischen Kern Frankfurts.
Die Frankfurter Stadtevents bieten spannende Führungen zu folgenden Themen: Die Geschichte der Altstadt, der Kampf um die städtebauliche Wiedergewinnung des Bereichs Dom-Römer, die Rekonstruktion der historischen Gebäude und die Architektur der Neubauten.

Thema 1: DomRömer – Das neue Herz der Stadt
Thema 2: Das Dom-Römer-Projekt – Die Expertenführung durch die Frankfurter Altstadt
Thema 3: Zwischen Dom & Hauptwache – Die Frankfurter Altstadt
Thema 4: Foto@Altstadt – Zwischen Kirchen & modernen Fachwerkbauten
Thema 5: Frankfurter Geschichte(n) – Ein Altstadtspaziergang für Senioren
Thema 6: Frankfurter Altstadtschätze – Verborgenes & Unbekanntes entdecken
Thema 7: Unbekanntes & Neuentdecktes in der Frankfurter Altstadt – Ein Rundgang für Senioren

Informationen & Buchung: www.frankfurter-stadtevents.de  

Donnerstag, 10. Mai 18 (Christi Himmelfahrt)
Sebastian Weigle ab der Saison 2019/20 neuer Chefdirigent des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokio
Das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio hat gestern verkündet, dass Sebastian Weigle, seit 2008 Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt, den japanischen Klangkörper ab der Saison 2019/20 als neuer Chefdirigent leiten wird. Diese Arbeit nimmt Weigle neben seinen Aufgaben als Frankfurter GMD wahr; sein Vertrag in Frankfurt läuft noch bis 2023.

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Sebastian Weigle
© Barbara Aumüller ~ www.szenenfoto.de

Weigle beginnt sein künstlerisches Wirken zum 1. April 2019 und wird die Position vorerst für drei Jahre übernehmen. Damit folgt er als 10. Chefdirigent dem ehemaligen Frankfurter Generalmusikdirektor Sylvain Cambreling nach.

Aktuell hält sich Weigle in Tokio auf, um u.a. am 16. Mai 2018 einer Pressekonferenz anlässlich seiner Ernennung beizuwohnen. Er freut sich auf die neue Herausforderung sowie die Kooperationsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben könnten: „Die künstlerische Leitung eines Sinfonieorchesters zu übernehmen, erscheint mir zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Schritt zu sein, um mich neben der Oper und den Museumskonzerten in Frankfurt verstärkt auch dem sinfonischen Repertoire widmen zu können. Mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra verbinden mich schon einige wunderbare Projekte, ebenso wie mit Japan selbst. Ich liebe die Mentalität und Professionalität der Menschen ebenso wie das Land, die Kultur und natürlich das Essen.“

www.oper-frankfurt.de / www.yomikyo.or.jp

Donnerstag, 10. Mai 18 (Christi Himmelfahrt)
Münchner Kammerspiele: Die Spielzeit 2018/19
Die Münchner Kammerspiele eröffnen die Spielzeit 2018/19 mit einem 10-stündigen Antiken-Spektakel, „Dionysos Stadt“, inszeniert von Christopher Rüping. Der Hausregisseur transportiert mit einem kleinen Ensemble den dionysischen Kult in die intime Atmosphäre der Jugendstil-Architektur der Kammerspiele.

Ebenso zum Spielzeitauftakt fragt Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) nach den Auswirkungen künstlicher Intelligenz, wenn er in „Unheimliches Tal / Uncanny Valley“ einen Roboter alleine auf die Bühne stellt, der exakt dem Autor Thomas Melle nachempfunden ist. Was wird uns aber in der Darstellung fehlen, wo liegt die Differenz?

Es ist genau diese Spannung zwischen den Themen zu künstlicher Intelligenz und Fragen nach Intimität, die uns in der kommenden Spielzeit begleiten. Die Münchner Kammerspiele sind auch in der vierten Spielzeit unter der Intendanz von Matthias Lilienthal daran interessiert, das Theater in Extreme zu führen.

Für die kommende Spielzeit konnten wir wieder die Regisseurinnen Yael Ronen, Susanne Kennedy und Leonie Böhm gewinnen, neue Arbeiten für die Münchner Kammerspiele zu inszenieren. Außerdem freuen wir uns neu im Ensemble begrüßen zu dürfen: Gro Swantje Kohlhof, Eva Löbau und Vincent Redetzki.

PRODUKTIONEN SPIELZEIT 2018/19

DIONYSOS STADT
, INSZENIERUNG: CHRISTOPHER RÜPING, Premiere 06. Oktober 2018, Kammer 1
MORNING IN BYZANTIUM, CHOREOGRAFIE UND INSZENIERUNG: TRAJAL HARRELL, Uraufführung 05. Oktober 2018, Kammer 2
UNHEIMLICHES TAL / UNCANNY VALLEY, VON RIMINI PROTOKOLL (STEFAN KAEGI) MIT THOMAS MELLE, Uraufführung 04. Oktober 2018, Kammer 3
#GENESIS, INSZENIERUNG: YAEL RONEN, Uraufführung 28. Oktober 2018, Kammer 1
MACBETH, VON WILLIAM SHAKESPEARE, INSZENIERUNG: AMIR REZA KOOHESTANI, Premiere Dezember 2018, Kammer 1
KOMMT RUNTER VOM BALKON, SONST HOLT EUCH DER VIETCONG, VON RABIH MROUÉ, Uraufführung Dezember 2018, Kammer 3
YUNG FAUST, NACH JOHANN WOLFGANG VON GOETHE, INSZENIERUNG: LEONIE BÖHM, Premiere Januar 2019, Kammer 2
DER ERFOLG, VON OLGA BACH NACH LION FEUCHTWANGER, INSZENIERUNG: ERSAN MONDTAG, Uraufführung Januar 2019, Kammer 1
DAS LEBEN DES VERNON SUBUTEX, NACH DEM ROMAN VON VIRGINIE DESPENTES, INSZENIERUNG: STEFAN PUCHER, Deutschsprachige Erstaufführung März 2019, Kammer 1
FARM FATALE, INSZENIERUNG: PHILIPPE QUESNE, Uraufführung März 2019, Kammer 2
DREI SCHWESTERN, VON ANTON TSCHECHOW, INSZENIERUNG: SUSANNE KENNEDY, Premiere April 2019, Kammer 1
HOCHDEUTSCHLAND, NACH DEM ROMAN VON ALEXANDER SCHIMMELBUSCH, INSZENIERUNG: CHRISTOPHER RÜPING, Uraufführung Mai 2019, Kammer 2
MELANCHOLIA, VON LARS VON TRIER, INSZENIERUNG: FELIX ROTHENHÄUSLER, Premiere Juni 2019, Kammer 1

NEU IM ENSEMBLE
Schauspielerin Gro Swantje Kohlhof
Schauspielerin Eva Löbau
Schauspieler Vincent Redetzki

www.muenchner-kammerspiele.de

Donnerstag, 10. Mai 18 (Christi Himmelfahrt)
Die Finalisten des MUT-Autorenwettbewerbs 2018 stehen fest
Mit insgesamt 51 eingereichten Stückkonzepten haben sich Komponisten, Liedtexter und Buchautoren aus acht Nationen beim Internationalen MUT-Autorenwettbewerb beworben, den das Gärtnerplatztheater in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstaltet.
Jetzt hat die Fachjury ihre sechs Favoriten gekürt, die am 28. Juli 2018 um 19.30 Uhr in der Abschlusspräsentation »Frei zur Uraufführung!« live im Studio des Gärtnerplatztheaters in Kooperation mit der Theaterakademie August Everding zu erleben sein werden, bevor im Anschluss daran der Jurypreis, der Publikumspreis und der Medienpreis im Gesamtwert von 7.000 € vergeben werden.

Und das sind die Finalisten:
»Devotion«, ein Sozialdrama über das Schicksal von Menschen in einer aussterbenden Stadt von Mark Sonnenblick (Musik, Buch und Liedtexte)
»Die fürchterlichen Fünf«, eine Fabel über Hässlichkeit, Ausgrenzung und Selbstwahrnehmung nach Wolf Erlbruchs gleichnamigem Kinderbuch von Sebastian Brandmeir (Musik) und Florian Stanek (Buch und Liedtexte)
»La Maupin«, eine biografische Annäherung an die Operndiva Julie D'Aubigny (1673–1707), berüchtigt als ausschweifende, Frauenehre schützende Fechtmeisterin, von Jared Field (Musik) und Jessy Field (Buch und Liedtexte)
»Mary and Max«, eine Tragikomödie über zwei zufällig zusammengekommene Außenseiter und ihre eigenwillige Sicht auf die Welt nach dem gleichnamigen Animationsfilm von Bobby Cronin (Musik und Liedtexte) und Crystal Skillman (Buch)
»Propaganda! The Musical«, ein musiksatirisches Gedankenspiel über den Umgang mit präsidialen Skandalen in den modernen USA von Taylor Ferrara und Matt Webster (Buch, Musik und Liedtexte)
»Under the Overture«, eine Opern-Musical-Farce mit Blick hinter die Kulissen nach dem Motto »Belcanto goes Broadway« von Ronald Kaehler (Musik, Buch und Liedtexte) und Jeremy Franklin Goodman (Orchestration und zusätzliche Arrangements)

Es singen und spielen Ensemblemitglieder des Gärtnerplatztheaters zusammen mit Studierenden des Fachs »Musical« der Theaterakademie August Everding in der Regie von Nicole Claudia Weber und unter der musikalischen Leitung von Liviu Petcu.

Zu der internationalen Fachjury gehören:
Josef E. Köpplinger (Vorsitzender der Jury, Staatsintendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Regisseur)
Adam Cooper (West-End-Choreograf und Regisseur)
Matthias Davids (Regisseur und Künstlerischer Leiter der Sparte Musical am Landestheater Linz)
Eva Giesel (Geschäftsführerin der Litag Theaterverlag GmbH)
Séan Gray (Managing Director von Josef Weinberger Ltd. London)
Jürgen Hartmann (Dramaturg der Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH)
Peter Lund (Regisseur, Autor und Leiter des Studiengangs Musical/Show an der Universität der Künste  Berlin)
Michael Alexander Rinz (Geschäftsführender Dramaturg des Staatstheaters am Gärtnerplatz)
Werner Signer (Geschäftsführender Direktor des Theaters St. Gallen)
Markus Spiegel (Musikproduzent und Medienberater)
Moritz Staemmler (Geschäftsführer der Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG)
Dr. Maria Teuchmann (Geschäftsführerin der Thomas Sessler Verlag GmbH)
Christoph Wagner-Trenkwitz (Chefdramaturg der Volksoper Wien)
Johanna Wall (Dramaturgin der Komischen Oper Berlin)

Weitere Informationen zum MUT-Wettbewerb finden sich unter www.gaertnerplatztheater.de

Donnerstag, 10. Mai 18 (Christi Himmelfahrt)
TANZ | MODERNE | TANZ ~ Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz in Chemnitz ~ 13. bis 17. Juni 2018 im Schauspielhaus, Opernhaus, Weltecho, Stadtbad und anderen Orten
Die 4. Ausgabe des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ bringt erneut zeitgenössischen Tanz der Superlative nach Chemnitz. Für fünf Tage wird die Stadt zu einem Ort der kulturellen Begegnung und gelebter Integration. Hochkarätige internationale Künstler wie die Compagnie Hervé Koubi (Frankreich / Algerien), Panama Pictures (Niederlande), die Cooperativa Maura Morales (Kuba / Düsseldorf), die Company Chameleon (Manchester / Großbritannien), die Compagnie Chatha (Frankreich / Tunesien), das Scottish Dance Theater und Sharon Eyal & Gai Behar (Großbritannien / Israel) laden zusammen mit dem Ballett Chemnitz als Gastgeber zu einem aktuellen, poetischen, berührenden und grenzauslotenden Austausch der vielfältigen Kulturen und Tanzstile ein. Dabei spielt das Nachspüren der eigenen Wurzeln, der Herkunft und die Lebensgeschichte der einzelnen Künstler ebenso wie die Suche nach der eigenen Identität und der Wandel des gesellschaftlichen Zusammenlebens eine maßgebliche Rolle. Das beeindruckende tänzerische Ausdrucksspektrum reicht von Akrobatik über Ballett, B-Boying, Capoeira, Hip-Hop, modernen Tanz bis hin zu Wrestling und atemberaubender Zirkuskunst reicht.

Gemeinsam mit dem Publikum soll ein Fest der Bewegung, der Erzählungen, der kreativen Höhenflüge und bildstarken Erlebnisse entstehen, das einer Kontinent übergreifenden unvergesslichen Reise gleicht. Damit setzt das Festival selbstbewusst ein Ausrufezeichen hinter die Bewerbung von Chemnitz als weltoffene Kulturhauptstadt Europas 2025. Der zeitgenössische Tanz ist in der ganzen Stadt präsent und erobert neben dem Schauspielhaus und Opernhaus auch das Weltecho, den Neumarkt, das Stadtbad und spannende Industriestandorte.
Das abwechslungsreiche Festivalprogramm wird ergänzt durch vielfältige Workshops und ein Battle für Interessierte aller Altersgruppen. Mehr Infos unter www.theater-chemnitz.de und www.tanz-moderne-tanz.de.

Das Tanzfestival TANZ | MODERNE | TANZ steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, und Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz.
Die Künstlerische Leitung und Organisation des Festivals liegt in den Händen von Sabrina Sadowska, Ballettdirektorin der Theater Chemnitz
Karten sind unter Tel. 0371 / 4000-430 und www.theater-chemnitz.de erhältlich.

Mittwoch, 9. Mai 18
5. SCHWEIZER THEATERTREFFEN IN ZÜRICH ~ 23. bis 27.5.2018, Schauspielhaus Zürich, Bernhard Theater und Theater Neumarkt
Das Schauspielhaus Zürich wird mit Karin Henkels Inszenierung „BEUTE FRAUEN KRIEG“ nach „Die Troerinnen“ und „Iphigenie in Aulis“ von Euripides und Herbert Fritschs „Grimmige Märchen“ beim 5. Schweizer Theatertreffen vertreten sein, das zwischen dem 23. und 27. Mai in Zürich stattfinden wird. Von Januar bis Dezember 2017 haben die Mitglieder des Kuratoriums rund 220 Aufführungen besucht und daraus eine Auswahl von 7 Produktionen aus der Schweiz getroffen, die zwischen dem 23. und 27. Mai 2018 in den Partnertheatern Schauspielhaus Zürich, Bernhard Theater und Theater Neumarkt zu sehen sein werden.
„Grimmige Märchen“ wird am 25. Mai um 19 Uhr im Pfauen zu sehen sein, „BEUTE FRAUEN KRIEG“ am 27. Mai um 15 Uhr in der Schiffbauhalle (weitere Vorstellungen auch am 25., 26. und 28. Mai). Daneben gastieren im Pfauen das Luzerner Theater mit „White Out – Begegnungen am Ende der Welt“ in der Regie von Alexander Giesche (26. Mai, 21 Uhr) und die Cie „L’Homme de dos“ mit „Les luttes intestines“ (27. Mai, 18.30 Uhr). Zudem werden am 24. Mai um 19.30 Uhr im Pfauen auch die Schweizer Theaterpreise verliehen.
Das komplette Programm findet sich unter www.rencontre-theatre-suisse.ch.

Mittwoch, 9. Mai 18
Zuflucht Kultur heißt ab jetzt Zukunft Kultur - neuer Name als Antwort auf die veränderte gesamtgesellschaftliche Situation
Der Verein Zuflucht Kultur e.V. blickt auf vier erfolgreiche, spannende und inspirierende Jahre zurück. Was mit und durch die mittlerweile vier Operninszenierungen, drei musikalischen Programme und hunderte Auftritte des Chors und des Ensembles Zuflucht entstanden ist, hätte anfangs wohl niemand für möglich gehalten. Die Produktionen des Vereins gelten europaweit als Leuchtturmprojekte gelungener Integration und transkultureller Arbeit durch Musiktheater.
Gleichzeitig wurde in den letzten Monaten immer klarer: Mit den Zeiten, der politischen und gesellschaftlichen Großwetterlage ändert sich auch die Arbeit des Vereins. Denn aus Flüchtlingen wurden Angekommene, aus Fremden Freunde. Das vorübergehende Refugium, die „Zuflucht“, öffnet sich für ein Leben mit Kindergarten, Schule, Ausbildung, Beruf, Wohnung, Umfeld, Freundeskreis und kultureller Symbiose in einem neuen Land. Deshalb wird aus Zuflucht Kultur nun Zukunft Kultur.


Cornelia Lanz ~ Zuflucht Kultur (Brüssel 26.03.16)
Foto: Omar Zaror

Arbeit an der Zukunft
Der polarisierende Begriff „Flüchtling“ ist nicht mehr zeitgemäß. Die Menschen, die zu uns kommen, wollen sich nicht einzig über ihre Flucht definieren. Es sind Khaled, Wissam, Maher und Rami – Koch, Erzieherin, Schüler und Marketing-Student, die mit uns leben und musizieren. Deshalb hat der Vorstand des Vereins in seiner Sitzung vom 28. April die Namensänderung beschlossen. Zukunft Kultur wird den transkulturellen Ansatz beibehalten und weiterhin in internationalen Teams arbeiten. Doch soll sich der Blick verstärkt auch auf weitergehende gesellschaftspolitische Themen richten: Migration, Macht, Europa oder auch Digitalisierung und virtuelle Realität. Die Oper und die Bühne sind nach wie vor Medium und Mittel der Wahl. Denn Kultur hat das Potential, unser aller Leben frei zu machen und zu bereichern – unabhängig von Religion, sozialer Herkunft, Gesinnung und Alter.

Die letzten Aufführungen unter dem alten Namen des Vereins finden in Stuttgart statt, seiner Geburtsstätte und dem Sitz unseres Vereins. Orfeo. Eine transkulturelle Oper wird am 10. / 11. und 12. Mai 2018 im Freien Musikzentrum Stuttgart-Feuerbach gespielt sowie am 14. Juni 2018 (Achtung, neuer Termin!) in der Stiftskirche Tübingen.

Zukunft Kultur geht im Sommer mit Giuseppe Verdis Don Carlos an den Start. Premiere feiert die Koproduktion mit dem Landesjugendorchester NRW am 31. August 2018 im Kulturhaus Lüdenscheid. Am 7. September geht es weiter an das Theater Düren und am 25. und 26. September 2018 nach Gent, zum renommierten Festival van Vlaanderen. Ausgangspunkt der Inszenierung von Bernd Schmitt und Birgit Angele ist die Person des Großinquisitors und dessen Prinzip „Wissen ist Macht“. Er weist nicht nur zurück ins 17. Jahrhundert und in die Zeit Philipps des Großen, sondern beschreibt auch sehr präzise unsere heutige Gesellschaft, in der alles um den Besitz von Daten kreist. Wo früher Spitzel, Spione und Denunzianten mühsam einzeln rekrutiert werden mussten, füttern wir heute selbst und freiwillig diese Maschine mit den privatesten Details aus unserem Leben und liefern uns damit globalen Konzernen aus.
Für 2019 ist eine digitalisierte Händel-Oper in Planung, in Kooperation mit der Popakademie Baden-Württemberg. Ideen für Auftrittsorte und Koproduktionen sind willkommen.

www.zukunft-kultur.de

Mittwoch, 9. Mai 18
Eröffnung der Stücke 2018
Am kommenden Samstag, dem 12. Mai 2018, starten die Stücke 2018 in der Mülheimer Stadthalle. Mit einem öffentlichen Empfang wird das wichtigste Forum für neue deutschsprachige Stücke von Frau Dr. Hildegard Kaluza, Abteilungsleiterin Kultur im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, und Frau Margarete Wietelmann, Bürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr, feierlich eröffnet. Den musikalischen Rahmen bildet das Duo „Looper Lounge“.

Anschließend ist um 19.30 Uhr Vor Sonnenaufgang von Ewald Palmetshofer in der Inszenierung des Theater Basel zu sehen. Der Gewinner des Mülheimer Dramatikerpreises 2015 hat Gerhart Hauptmanns Werk ins Hier und Jetzt geholt und erzählt packend und in formvollendeter Sprache die Geschichte einer vermeintlich erfolgreichen Unternehmerfamilie.

www.stuecke.de

Mittwoch, 9. Mai 18
Vive l’Europe: "ZDF spezial" überträgt Karlspreis-Verleihung
Der französische Präsident Emmanuel Macron erhält den diesjährigen Karlspreis für seine "kraftvolle Vision von einem neuen Europa". Das ZDF überträgt am Donnerstag, 10. Mai 2018, 11.10 Uhr, live die Verleihung aus dem Krönungssaal des Aachener Rathauses. ZDF-Moderator Andreas Klinner begrüßt die Zuschauer an Christi Himmelfahrt zum 95-minütigen "ZDF spezial: Vive l'Europe – Karlspreis für Emmanuel Macron".
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird auf der feierlichen Verleihung ebenso eine Rede halten wie der diesjährige Preisträger. Die Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen ehrt den Präsidenten der Französischen Republik für seine "Neugründung des europäischen Projektes" und sein Eintreten für eine neue europäische Souveränität und eine neu strukturierte Zusammenarbeit der Nationen.
Der Karlspreis wird seit 1950 jährlich an Personen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Der Preis wurde nach Karl dem Großen benannt, dessen Lieblingspfalz in Aachen stand und der vielen als "Vater Europas" gilt. Zu den Preisträgern gehören unter anderen Konrad Adenauer, Winston Churchill, Francois Mitterrand, Helmut Kohl, Angela Merkel und Martin Schulz.

Mittwoch, 9. Mai 18
»DUBARABI« – Weltmusik-Dialog mit Konzerten
Ein neuer musikkultureller Dialog mit gemeinsamen Probenphasen und mehreren öffentlichen Konzerten: ab Samstag, 16. Juni 2018 in Hagen, Bochum, Bielefeld und Mülheim an der Ruhr.
Am 8. Juni 2018 starten die Probenphasen eines neuen Musik.Kulturen.Dialogs. Die fünf beteiligten Musiker*innen bringen ganz verschiedene kulturelle und musikalische Hintergründe mit – was sie verbindet, ist ihre persönliche Odyssee zwischen alter und neuer Heimat.
Dies hat die musikalische Entwicklung von George Azar (Oud, Gesang), Shadi Al Housh (Darabuka, Duff Riq) – beide aus Syrien, heute Deutschland – geprägt. Ebenso die Musik von Bland Mahdi (Duduk, Kemence, Oud, Gitarre) aus dem Nord-Irak, der jetzt in London lebt, und von Maren Lueg (arabische und türkische Nay Flöte, Querflöte, Saxofone) aus Hagen, die schon lange auch in Großbritannien zuhause ist. Eine wichtige Rolle spielt außerdem der zwischen Italien und New York pendelnde Musiker Moreno Visini, auch Spy from Cairo genannt, (Elektronische Musik, Oud, Saz, Cifteli, Sitar, Gitarre): 20 Jahre Erfahrung mit der respektvollen Fusion von elektronischen Elementen und Beats und ethnischer Musik verbinden sich mit seinen Kenntnissen über arabische Musik und viele ihrer Instrumente, die er selbst beherrscht.
Das gemeinsame Ziel: die Essenz des Tarab und seine tiefe Ausdruckskraft und emotionale Verbindung mit den Zuhörer*innen in der Begegnung mit elektronischer Musik zu erhalten – und dem westlichen Publikum Zugang sowie inspirierende Erfahrungen mit dieser alten Musiktradition zu verschaffen. Die Basis für diese musikalische Begegnung soll auf Improvisationen (Taqasim) ausgewählter sogenannter Maqams entstehen, grundlegender Elemente des Tonsystems der klassischen vorderasiatischen Musik. Speziell die Maqams Higaz und Nahawand sind ideale Brücken zur westlichen Welt, da sie dem harmonischen Moll verwandt sind. Die elektronischen Elemente sollen dabei wie ein Rahmen um das traditionelle Kunstwerk gelegt werden. Ursprüngliche Rhythmen und Melodien aus dem Orient verbinden sich mit elektronischer Musik und der musikalischen Vielfalt und Grenzenlosigkeit des 21. Jahrhunderts.

Die Konzerte:
16. Juni 2018, AllerWeltHaus, Hagen
17. Juni 2018, Ruhr International, Bochum
22. Juni 2018, Welthaus, Bielefeld
30. Juni 2018, Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bochum
20. September 2018, Ringlokschuppen, Mülheim an der Ruhr

Ein Dialog-Projekt im Rahmen von »Musikkulturen«:
Das von den beiden NRW Kultursekretariaten in Wuppertal und Gütersloh gemeinsam getragene Auftrittsnetzwerk »Musikkulturen« leistet seit 2012 einen unverzichtbaren Beitrag zur Förderung von Weltmusik in NRW. Ein besonderer Bestandteil der »Musikkulturen« sind die Musik.Kulturen.Dialoge. Sie entstehen aus gemeinsamen künstlerischen Ansätzen zwischen Musiker*innen unterschiedlicher Kulturen in und außerhalb von NRW. Jedes Jahr werden zwei wissenschaftlich begleitete und dokumentierte Projekte von einem Beirat aus rund 20 Institutionen, Expert*innen und Musiker*innen ausgewählt und von den NRW Kultursekretariaten finanziell unterstützt. Mehrtägige gemeinsame Workshops und Proben intensivieren und reflektieren den transmusikalischen Austausch und schaffen Inspirationen für neue musikalische Ideen. Am Ende dieses Arbeitsaustausches stehen mehrere öffentliche Konzerte.

www.nrw-kultur.de/musikkulturen

Dienstag, 8. Mai 18
Staatstheater Darmstadt: Das Programm der Spielzeit 2018|19
(lifePR) - Intendant Karsten Wiegand und sein Team stellten am 4. Mai das Programm des Staatstheater Darmstadt für die Spielzeit 2018|19 vor.

26 Premieren, davon vier Uraufführungen, neun Wiederaufnahmen, ein umfangreiches Konzertprogramm, Gastspiele, Extras und Sonderveranstaltungen gehen in dieser Saison der Frage nach: wo ist die Grenze?

In der kommenden Spielzeit wird das Publikum Menschen begegnen, die sich und uns fragen: Wo ist die Grenze? Soll ich sie überwinden oder respektieren? Braucht es Mut oder Demut?

Kann Orpheus ins Totenreich gelangen und seine Braut Eurydike ins Leben zurückholen? Kann man weltliche Grenzen überschreiten ohne innere Grenzen zu überwinden (wie in „Peer Gynt“)? Gelangt man durch Hingabe an die Welt zu Gott (wie Franziskus)? Müssen Einsamkeit und Todesangst überwunden werden, um erwachsen und weise zu werden (wie in der „Zauberflöte“)? Wo werden die Grenzen der Anderen mit Gewalt missachtet (wie in „Liliom“)? Wie weit werden sich 80 Laien gemeinsam tanzend in „#Mensch“ trauen? Ahnen wir in Mahlers Neunter Sinfonie oder in „Vom Verschwinden“ das Geheimnis des Todes?

Die Antworten auf diese und viele andere Fragen zum Thema „Wo ist die Grenze?“ will das Staatstheater Darmstadt gemeinsam mit seinem Publikum in der nächsten Spielzeit finden.

PREMIEREN OPER:

08.09.2018 L'Orfeo Monteverdi
09.09.2018 Saint François d'Assise Messiaen
26.10.2018 Die Zauberflöte Mozart
08.12.2018 Ein Maskenball Verdi
02.02.2019 Kiss me, Kate Porter
23.03.2019 Rusalka Dvořák
27.04.2019 Pit und Paula – frisch versalzen
Mai 2019 Orlando Händel

PREMIEREN SCHAUSPIEL:

10.08.2018 Der fröhliche Weinberg Zuckmayer
02.09.2018 Moby Dick Melville
14.09.2018 Das weiße Band (UA) Haneke
06.10.2018 2666 Bolaño
01.11.2018 Der Diener zweier Herren Goldoni
18.11.2018 Momo Ende
07.12.2018 Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel Walser
09.02.2019 Peer Gynt Ibsen
01.03.2019 Kranichstein (UA) Schmidt PREMIEREN
29.03.2019 Nur das Beste! (UA) Laucke 07
16.05.2019 Solaris Lem
07.06.2019 Michael Kohlhaas von Kleist

PREMIEREN BALLETT:

25.08.2018 Fake Plegge
02.11.2018 Labyrinth (AT) Banevičiūtė
02.11.2018 Sadeh21 Naharin
22.02.2019 Liliom (UA) Plegge
14.06.2019 #Mensch | Partizipationsprojekt des Hessischen Staatsballetts

SPARTENÜBERGREIFENDES PROJEKT:
26.04.2019 Der Bürger als Edelmann Molière/ Ariadne auf Naxos Strauss

Ab sofort berät die Kasse gern bezüglich der Abonnements der Spielzeit 2018|19. Ausgewählte Abonnements können an der Theaterkasse bereits abgeschlossen werden. Der Vorverkauf für zahlreiche Veranstaltungen der neuen Spielzeit läuft bereits.

www.staatstheater-darmstadt.de

Dienstag, 8. Mai 18
Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik – Die PreisträgerInnen
Am vergangenen Samstag wurde im Rahmen der Langen Nacht der neuen Dramatik in den Münchner Kammerspielen bereits zum fünften Mal der vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit dem Drei Masken Verlag und den Kammerspielen ausgeschriebene Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik vergeben. Nominiert waren Anna Gschnitzer mit „Fallen“, Caren Jeß mit „Bookpink“, Frederik Müller mit „Der deutschen Mutter“ und Danijel Szeredy mit „Lerchelein“.


Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik – Die PreisträgerInnen
Die PreisträgerInnen - v.l.n.r.: Caren Jeß, Danijel Szeredy, Anna Gschnitzer

Copyright: Andrea Huber

Diesjähriger Preisträger des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik ist: Danijel Szeredy mit „Lerchelein“ (dotiert mit 10.000 Euro)
Aus der Laudatio von Armin Petras: „Danijel Szeredy steht ganz in der Tradition der großen Literaten seines Heimatlandes (Ungarn), dessen Sprache und dessen Gebiet seit Jahrhunderten bedroht ist von Interventionen aus allen Richtungen.“ Er lobte Szeredys Darstellung der „Genauigkeit der Atmosphäre“ in „Lerchelein“ und schloss mit: „Ich hoffe für Daniel auf noch viele Inszenierungen seiner Texte und danke ihm erst einmal für diesen“.
Der Publikumspreis wurde nach Abstimmung durch das Publikum vergeben an: Anna Gschnitzer: „Fallen“ (dotiert mit 5.000 Euro)
Erstmalig wird auch eine 3-monatige Residenz an den Münchner Kammerspielen an die Autorin Caren Jeß vergeben, die gemeinsam mit dem Residenzprogramm des Kulturreferats im Ebenböckhaus erfolgt, das ein Stipendium in Höhe von 1.200 Euro monatlich einschließt.
Die Verlesung der Laudationes durch die Jury und die Preisverleihung folgten nach den szenischen Lesungen (je 25 Minuten) der 4 Stücke.
Die Preise wurden vergeben durch das Kulturreferat der Stadt München, den Drei Masken Verlag und die Münchner Kammerspiele. Der diesjährigen Jury gehörten an: Jessica Glause (Regisseurin), Dirk Olaf Hanke (Drei Masken Verlag), Hans-Georg Küppers (Kulturreferent der Landeshauptstadt München), Armin Petras (Intendant Staatstheater Stuttgart, Autor und Regisseur) sowie Wiebke Puls (Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele).
Das Preisgeld wurde gestiftet von der Edith und Werner Rieder Stiftung.

www.kammerspiele.de

Dienstag, 8. Mai 18
27. Festival Alte Musik Knechtsteden, 22.-29. September 2018: Vorverkaufsstart am 9. Mai                                 
Beethovens Fünfte // Telemanns Markuspassion // Buxtehudes Jüngstes Gericht //  Midori Seiler + Kristian Bezuidenhout // Heinavanker // Dorothee Mields // Kai Wessel

Es geht ums „ÜberLeben“: So lautet das Thema des 27. Festivals Alte Musik Knechtsteden im Gedenkjahr 2018. In rund 10 Veranstaltungen zieht das Festival Parallelen vom Beginn des 30jährigen Krieges vor vierhundert Jahren und dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 zum aktuellen Geschehen. Das Festival begegnet vom 22. bis 29. September Überlebensstrategien, Friedensbotschaften und Schicksalsmusiken von Mittelalter über hochbarocke Meisterwerke bis zur Zwölftonmusik des 20. Jahrhunderts. Am 9. Mai startet der Kartenvorverkauf.

Tod, Gericht, Himmel und Hölle: Letzte Dinge zu Auftakt und Abschluss:
Im Auftaktkonzert wird neben Beethovens Fünfter - seiner Schicksalssymphonie - das selten aufgeführte Oratorium „Die vier letzten Dinge“ des Mozart-Schülers Joseph Eybler unter der Leitung von Hermann Max mit der Rheinischen Kantorei und dem Hamburger ensemble reflektor zu erleben sein. Zu einem Eifersuchtsdrama hat Tolstoi die Intimität von Beethovens Kreutzer-Sonate in seiner gleichnamigen Novelle inspiriert. Stargäste Midori Seiler und Christian Bezuidenhout musizieren Beethovens berühmte Violinsonate, zu denen Rainer Iwersen aus dem zeitlosen Beziehungs-Psychogramm des russischen Dramatikers liest. Von Telemanns Markus-Passion lässt Hermann Max in einem weiteren Highlight mit Rheinischer Kantorei und dem Kleinen Konzert den Videokünstler Valerij Lisac Parallelen zu Verfolgten und Mutigen der Weltgeschichte ziehen. Den Kreis der letzten Dinge schließt das Abschlusskonzert, wenn Hermann Max am 29. September Buxtehudes „Jüngstes Gericht“ in einer Edelbesetzung mit Solisten wie Dorothee Mields und Kai Wessel und dem Kleinem Konzert am 29. September aufführt. Die apokalyptischen Bilder des Hieronymus Bosch stimmen als düstere Kulisse darauf ein – zu erleben in der Stadtbibliothek Dormagen.

Visionen von einer besseren Welt: Simplicissimus und Advanced Democracy
Das Ensemble all’impriviso geht mit Lesung, Tanz und Musik den Abenteuern des Simplicissimus Teutsch nach. In einem Familienkonzert lassen sie Christoffels „tumben Thor“ aus dem 30jährigen Krieg im Knechtstedener Bullenstall satirisch der Welt den Spiegel vorhalten. Die Gregorianische Nacht hat in diesem Jahr das Ensemble Heinavanker zu Gast. Die Gregorianik-Spezialisten aus Estland lassen in der romanischen Basilika die Zeit der (oft gewaltsamen) Christianisierung der baltischen Stämme im Mittelalter auferstehen. Bachs Kunst der Rhetorik in seinen Präludien und Fugen entdeckt wiederum die Heidelberger Organistin Beate Rux-Voss zusammen mit dem Kölner Rhetorik-Professor Karl-Heinz Göttert an der 2015 eingeweihten Kampherm-Orgel in der Dormagener Christuskirche in einem neuen AfterWork-Format. Ein Versprechen für eine bessere Welt sind schließlich die Vokalwerke im Chorkonzert mit der preisgekrönten Vokalformation Vox Bona unter der Leitung von Karin Freist-Wissing. Der Konzerttitel „Friede auf Erden“ greift Schönbergs gleichnamiges Monumentalwerk auf und stellt Motetten von Bach, Mendelssohn und Brahms mit Werken des 20. Jahrhunderts gegenüber. Brittens „Advanced Democracy“ wird hier programmatischer Kontrapunkt des ÜberLebens.

WDR und Deutschlandfunk begleiten das Festival auch in diesem Jahr mit Aufzeichnungen. Der WDR wird Telemanns Markus-Passion und Das Jüngste Gericht von Dietrich Buxtehude mitschneiden, der Deutschlandfunk die Gregorianische Nacht. Das Eröffnungskonzert wird live auf der Facebook-Seite des Festivals in einem Videostream übertragen.

www.knechtsteden.com

Dienstag, 8. Mai 18
Broadway an der Elbe: ZDF-Doku über Hamburgs Musicals
Hamburg ist eine der weltweit beliebtesten Musical-Metropolen. Pro Jahr kommen zwei Millionen Besucher nur wegen dieser Showattraktionen in die Hansestadt. Am Donnerstag, 10. Mai 2018, 19.15 Uhr, blickt die ZDF-Dokumentation "Broadway an der Elbe – Hamburgs Musicals" hinter die Kulissen der Branche.

Zwischen Elbe, Reeperbahn und Innenstadt gibt es sieben feste Spielstätten. Hinzu kommen die schwimmenden Bühnen auf den Kreuzfahrtschiffen. "Mary Poppins" ist das neueste Musical in Hamburg. ZDF-Reporter Sven Rieken begleitet Hauptdarstellerin Elisabeth Hübert bei den letzten Proben vor der Premiere. Die "Mary Poppins"-Darstellerin, die das erste Mal mit 13 Jahren auf der Bühne stand, erzählt von den Träumen junger Künstler und der harten Arbeit bis zum ersten Vertrag.

In Hamburg gibt es mehr als zehn Musical-Schulen, die Jahr für Jahr neue Talente ausbilden. Die Nachwuchskünstler absolvieren zahlreiche Castings, bis es endlich klappt mit der ersten Rolle. Gerade einmal eine Stunde haben die Bewerber, um eine komplexe Choreografie einzustudieren.

Aufwendige Bühnenprogramme erobern auch die "Traumschiffe" – eine besondere Herausforderung für die Darsteller und das Team hinter der Bühne. Die Dokumentation begleitet den Musiker, Komponisten und Arrangeur Claudius Dietzel bei der Auswahl seiner Darsteller und den speziellen Proben an Land. Die Kamera ist im Tonstudio bei der Musikaufnahme mit großem Orchester ebenso dabei wie bei der Aufführung der Show an Bord eines Kreuzfahrtschiffes.

www.zdf.de/doku-wissen

Dienstag, 8. Mai 18
Hamburger Hafengeburtstag: Vier Tage volles Programm mit »Elbphilharmonie Concerts on Screen«
ZWÖLF UNTERSCHIEDLICHE KONZERTE, 23 ÜBETRAGUNGEN: DER VORPLATZ DER ELBPHILHARMONIE WIRD ZUR KONZERTBÜHNE UNTER FREIEM HIMMEL
Ein umfangreiches, vielfältiges und attraktives Programm aus Konzertmitschnitten und einer Live-Übertragung aus dem Großen Saal der Elbphilharmonie erwartet die Besucher des 829. Hafengeburtstags zwischen dem 10. und 13. Mai 2018 auf dem Vorplatz der Elbphilharmonie. Die kostenlose Musiksause für alle unter freiem Himmel heißt »Elbphilharmonie Concerts on Screen« und beginnt bereits jeweils um 10 Uhr morgens. Veranstaltet wird sie vom Hafengeburtstag und der Wirtschaftsbehörde Hamburg, Kooperationspartner sind das NDR Elbphilharmonie Orchester und die HamburgMusik gGmbH. BMW, langjähriger Partner der Elbphilharmonie, unterstützt die »Concerts on Screen«.

Die Konzertmitschnitte entstanden zwischen Januar 2017 und April 2018 in der Elbphilharmonie –sieben bei Veranstaltungen der HamburgMusik, fünf bei Konzerten des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Die Beiträge der HamburgMusik reichen vom Funkelkonzert XL (für Kinder ab 7 Jahren) »Reise in eine neue Welt« und dem Funkelkonzert XXL »Leinen los!« (ab 10 Jahren) über zwei Beethoven-Sinfonien mit dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela unter Gustavo Dudamel bis zum Gershwin Project von Anima Eterna Brugge. Der Freitag gehört ab 18 Uhr Spielformen guter Musik jenseits der Klassik: Um 18 Uhr gibt es ein Wiederhören und Wiedersehen mit der Band Mobile Extended des Schweizer Pianisten und Zen-Jazzers Nik Bärtsch (ein zweites Mal am Sonntag um 16 Uhr). Und wenn sich so langsam die Sonne verabschiedet, läuft der Mitschnitt des großartigen Konzerts der US-Band The National vom Oktober vergangenen Jahres (Freitag, 20 Uhr).

Fünf Programme steuert das NDR Elbphilharmonie Orchester bei: Einmal gibt es Beethovens 4. Symphonie und zwei Mal Mahlers Sinfonie Nr. 5 unter dem scheidenden Chefdirigenten Thomas Hengelbrock, zwei Mal Mahlers Dritte unter dem künftigen Chefdirigenten Alan Gilbert. Krzysztof Urbanski, Erster Gastdirigent des Orchesters, ist nicht nur mit Igor Strawinskys »Sacre du printemps« vertreten, er leitet am 10. Mai, dem Eröffnungstag des Hafengeburtstags, auch das Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters mit Gustav Holsts »Planeten« und der »Star Wars«-Suite von John Williams im Rahmen des 3. Internationalen Musikfests Hamburg. Dieses Konzert wird live um 20 Uhr auf den Vorplatz übertragen. Ein zweites Mal ist das Programm am Sonnabend, den 12. Mai, um 20 Uhr als Mitschnitt zu erleben.

Für gastronomischen Service während »Elbphilharmonie Concerts on Screen« ist gesorgt. Sitzkissen können gegen Pfand ausgeliehen werden (so lange der Vorrat reicht).

Das vollständige Programm und weitere Informationen findet sich unter www.elbphilharmonie-concerts-on-screen.de/  

Dienstag, 8. Mai 18
Urbane Künste Ruhr lädt zehn internationale Künstler*innen für das neue Residenzprogramm ein
Urbane Künste Ruhr initiiert unter der künstlerischen Leitung von Britta Peters ein neues Residenzprogramm für (jährlich zehn) internationale Künstler*innen im Ruhrgebiet. Die drei- und zwölfmonatigen Aufenthalte unter dem Titel Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr werden projektunabhängig vergeben und ermöglichen es Künstler*innen in der Region zu leben und zu arbeiten. Alle Kandidat*innen für das dezentrale Residenzprogramm wurden über ein Vorschlagsverfahren ermittelt. Die fünfköpfige Jury, bestehend aus Eva Birkenstock (Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen), Reinhard Buskies (Sprechergruppe KunstVereineRuhr), Matthias Frense (Ringlokschuppen Ruhr), Aernout Mik (Künstler) und Britta Peters (Künstlerische Leiterin Urbane Künste Ruhr), entschied nun, welche zehn Künstler*innen eingeladen werden. In den Fokus rückten Künstler*innen, die sich in ihrer Arbeit mit dem Verhältnis von Identität und territorialen Zuschreibungen auseinandersetzen. Mit diesen Themen wird sich Urbane Künste Ruhr bis Mitte 2019 in vielfältigen Formaten befassen. Das Residenzprogramm Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr schließt sich inhaltlich an das Ausstellungsprojekt Ruhr Ding an, das im Frühjahr 2019 über einen Zeitraum von acht Wochen stattfinden wird.

Die zwölfmonatigen Residenzen wurden an die Künstler Wasim Ghrioui (Syrien) und Mohamed Altoum (Sudan) vergeben. Diese Residenzen sind verknüpft mit der Silent University Ruhr, einem mehrsprachigen Netzwerk aus geflüchteten Akademiker*innen, dessen Träger der Ringlokschuppen Ruhr ist. Die Aktiven vor Ort arbeiten seit mittlerweile drei Jahren daran, das Wissen Geflüchteter in der Region hörbar zu machen. Der Arbeitsmittelpunkt dieser Residenzen liegt in Mülheim an der Ruhr.

Die dreimonatigen Aufenthalte sind angebunden an die KunstVereineRuhr, die Erfahrungen aus vielfältigen Residenzprogrammen schöpfen und mit insgesamt 16 über das ganze Ruhrgebiet verteilten Häusern ideale Vernetzungsmöglichkeiten bieten. Zu Gast sind Stacey Gillian Abe (Uganda), Céline Berger (Frankreich), Jan Brokof (Deutschland), Achim Lengerer (Deutschland), Viola Relle und Raphael Weilguni (Ungarn/Deutschland), Matshelane Xhakaza (Südafrika), Paul Wiersbinski (Deutschland) und Kathrin Winkler (Deutschland).

Den Stipendiat*innen wird sowohl eine Unterkunft und gegebenenfalls einen Arbeitsraum in einer der zentral gelegenen Städte der Region als auch Lebenshaltungs- und Materialkosten zur Verfügung gestellt. Über die Betreuung durch Mentor*innen hinaus bietet die Institution allen Künstler*innen während ihres Aufenthalts ein individuell abgestimmtes Programm an. Dem eigenen Selbstverständnis folgend, initiiert Urbane Künste Ruhr damit einen überregionalen und internationalen Austausch im Netzwerk.

www.urbanekuensteruhr.de

Dienstag, 8. Mai 18
Berlinale in Frankfurt - IN DEN GÄNGEN!
Am 9. Mai findet im Rahmen der epd-Reihe "Was tut sich?" ein Gespräch zum Berlinale-Liebling IN DEN GÄNGEN mit Regisseur Thomas Stuber und Autor Clemens Meyer statt.

Vorstellungsbeginn am 09.05. ab 20:00 Uhr
Kino im Deutschen Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main

IN DEN GÄNGEN erzählt von einer zarten Liebe, die in dem geschützten Kosmos eines Großmarkts, inmitten einer Atmosphäre von familiärer Freundschaft und Zugehörigkeit, gedeiht und außerhalb des Marktes keine Chance hätte.
Christian (Franz Rogowski) ist neu im Großmarkt. Schweigend taucht er in das unbekannte Universum ein: die langen Gänge, die ewige Ordnung der Warenlager, die surreale Mechanik der Gabelstapler. Bruno (Peter Kurth), der Kollege aus der Getränkeabteilung, nimmt sich seiner an, zeigt ihm Tricks und Kniffe, wird ein väterlicher Freund. Und dann ist da noch Marion (Sandra Hüller) von den Süßwaren, die ihre kleinen Scherze mit Christian treibt. Als er sich in sie verliebt, fiebert der ganze Großmarkt mit. Doch Marion ist verheiratet – aber nicht sehr glücklich, wie es heißt.
Nach seinem erfolgreichen Lauf auf der Berlinale kommt IN DEN GÄNGEN am 24. Mai in die deutschen Kinos und war für 4 Deutsche Filmpreise nominiert (Bester Film, Beste männliche Hauptrolle, Beste weibliche Nebenrolle, Beste Kamera/Bildgestaltung). Franz Rogowski wurde mit der Lola als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Dienstag, 8. Mai 18
August Zirner mit Mary Shelleys „Frankenstein“ am 25. Mai im Schauspiel Frankfurt
August Zirner („Die Fälscher“, „Wut“) und seine Band Spardosen Terzett hauchen Mary Shelleys Klassiker „Frankenstein“  mit seiner musikalisch untermalten Lesung neues Leben ein. Während Zirner das Drama um Schöpfer und Geschöpf schildert, die erbittert um die Vorherrschaft kämpfen, geht er der Frage nach, ob sich der Mensch mit seinem ungebremsten Forscher-, Entwickler- und Selbstoptimierungsdrang letztendlich nicht selber schadet. Dabei bedient sich Zirner 80er-Jahre-Funk wie auch Jazz- und Rockelementen.

www.schauspielfrankfurt.de

Dienstag, 8. Mai 18
Rosanne Philippens – mobile Salonkultur
Experimentierfreudig erweitertRosanne Philippens „eines der vielversprechendsten Geigentalente aus den Niederlanden“ (Fonoforum) ihren Salon, reist im Mai durch Europa und entwickelt im Austausch mit dem Publikum das Programm ihrer nächsten Einspielung, die im Dezember 2018 erscheinen wird. Flexibel wechselt die Geigerin zwischen dem Zusammenspiel mit namhaften Musikern, „geprägt von sichtbarer Spielfreude und einem musikalischen Einvernehmen“ (Neue Luzerner Zeitung), großen Bühnen und feiner solistischer Form in kleinen Salons. Ob mit Vilde Frang, Guy Braunstein, Camille Thomas, Benedict Kloeckner, Andreas Ottensamer oder allein, Rosanne Philippens schafft immer wieder einen ganz eigenen Ton und „Kontrastspannung“. So auch mit ihrer jüngsten Prokofjew gewidmeten Einspielung:
    
Sie gibt den Kompositionen des großen russischen Meisters genau die Farben und setzt die Kräfte frei, die diese Musik ausmachen“(Pizzicato). Rosanne Philippens „bringt einen weiblichen Touch in die Musik, der sich subtil in die Atmosphäre integriert und diese bereichert. Ohne, dass sie mit übermäßig Druck und Gewalt „schlagen“ oder dreschen würde, kann sie die Forte- und Fortissimopassagen mühelos stemmen und schmeichelt dem Ohr in lyrischem, nicht weniger bestimmtem Pianissimo. Sowohl im groß angelegten Violinkonzert als auch in den recht kurzen Sätzen der Solosonate oder der Melodien geht sie abgeklärt und reflektiert an die Gestaltung des Ganzen heran, woraus eine umfassende Beherrschung der Form resultiert. Ganz allgemein stürmt sie nicht sinnfrei durch die emotional sich auftürmenden Wellen hindurch und lässt sich eben nicht zu Medea-hafter Raserei aufstacheln, sondern betrachtet die Emotionen lieber aus wissender Distanz, um sie so umso glaubhafter und unmittelbarer auf den Hörer zu übertragen.“ (The New Listener)

Am 15. & 25. Mai stoppt Philippens in ihrer neuen Heimat, wird im Orania.Berlin und im Pianosalon Christophori auftreten. Bei dem „Mischwesen, das überall scheuklappenfrei Interferenzen“ (Fonoforum) entdeckt, wird jedes Konzert zum spannenden Diskurs. Technisch perfekt mit niederländischer Spielfreude und Bescheidenheit verkörpert sie ein Ideal modernen Musizierens. Sie lebt und atmet die Musik, die sie spielt, und zaubert aus ihrer „Barrere“-Stradivari (1727) sowohl Bach als auch Enescu heraus, sodass man als Zuhörer nie aussteigt. In den himmlischen Klängen, die sie virtuos entfaltet, behält sie stets die Bodenhaftung – einfach „zauberhaft“ (Fonoforum). 

www.rosannephilippens.com

Dienstag, 8. Mai 18
Helene Fischer zurück auf #1 der deutschen Albumcharts mit "Helene Fischer Live - Die Arena-Tournee"
Mit „Helene Fischer Live – Die Arena-Tournee“ steht der deutsche Superstar zum 27. Mal in seiner Karriere auf #1 der Albumcharts. Damit setzt sie den rekordverdächtigen Erfolg ihrer Arena-Tournee bereits in der ersten Woche nach Album-Veröffentlichung fort. Denn auch die Tournee selbst sprengte wieder einmal alle Dimensionen: 63 Konzerte in 13 Städten, ausverkaufte Hallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, mehr als 700.000 begeisterte Fans und eine atemberaubende Show, wie es sie vorher noch nicht gegeben hat. Die aktuell erfolgreichste Live-Künstlerin Europas bleibt eine Klasse für sich.


Helene Fischer Live- Die Arena Tournee CD
© Universal Music Group

„Helene Fischer Live – Die Arena-Tournee“ enthält das komplette Konzert inklusive spektakulärer Tanzeinlagen und fesselnder Akrobatik in luftiger Höhe sowie natürlich jeder Menge Musik. Darunter Hits wie „Achterbahn“, „Nur mit dir“, „Herzbeben“ und der Alltime-Klassiker „Atemlos durch die Nacht“.

Der Grammy-nominierte Star-Regisseur Paul Dugdale, der u.a. auch für die Rolling Stones, Coldplay, Adele und Ed Sheeran arbeitet, setzt Helene Fischer in seinem mitreißenden Konzertfilm perfekt in Szene. Er präsentiert den Megastar so nah wie nie und gewährt vollkommen neue Perspektiven auf die vielleicht aufwendigste deutsche Musikshow aller Zeiten. Sein Film zeigt die pure Begeisterung – auf, vor und hinter der Bühne – und wird dadurch am Ende selbst zu einer ebenso aufregenden wie atmosphärischen Achterbahnfahrt zwischen bombastischen Bildern und emotionalen Momenten.

Die Arena-Tournee „Helene Fischer - Live 2017/2018“ setzte sowohl musikalisch als auch optisch neue Maßstäbe, nicht zuletzt durch die erstmalige Zusammenarbeit mit „45 Degrees – a division of Cirque Du Soleil". So wurde die Show auch erst vor wenigen Wochen mit einer der wichtigsten Auszeichnungen im deutschsprachigen Showbiz, dem Live Entertainment Award (LEA), geehrt.

Damit fügt Helene Fischer ihrer einmaligen Erfolgsgeschichte ein neues Kapitel hinzu. Allein in Deutschland hat die Ausnahme-Künstlerin bereits mehr als 13 Millionen Tonträger verkauft und lockt mit ihren mitreißenden Shows regelmäßig ein Millionenpublikum in die Hallen und Stadien oder vor den Bildschirm.

„Helene Fischer Live – Die Arena-Tournee“ ist als 2CD, DVD, Blu-ray und Download sowie als limitierte 5-Disc Fan Edition erhältlich, die neben der Doppel-CD und dem kompletten Konzertfilm auf DVD und Blu-ray eine zusätzliche DVD mit der exklusiven 85-minütigen Dokumentation „Immer weiter“ enthält.

Im Sommer geht Helene Fischer mit einer neuen Show erneut auf Tour, diesmal durch 12 Stadien in Deutschland, Österreich, der Schweiz.

HELENE FISCHER: DIE STADION-TOURNEE 2018:

23.06. Leipzig, Red Bull Arena
24.06. Leipzig, Red Bull Arena
26.06. Basel (CH), St. Jakob-Park
29.06. München, Olympiastadion
01.07. Nürnberg, Max-Morlock-Stadion
03.07. Gelsenkirchen, Veltins-Arena
06.07. Düsseldorf, Esprit-Arena
08.07. Berlin, Olympiastadion
11.07. Wien (AT), Ernst-Happel-Stadion
14.07. Hamburg, Volksparkstadion
15.07. Hamburg, Volksparkstadion
17.07. Hannover, HDI Arena
20.07. Frankfurt/ Main, Commerzbank-Arena
22.07. Stuttgart, Mercedes-Benz-Arena

Und im Herbst folgen die letzten Nachholtermine der Konzerte ihrer Arena-Tournee, die Anfang des Jahres krankheitsbedingt verschoben werden mussten.

Es ist also die letzte Gelegenheit, die Show Helene Fischer Live 2018 designed by "45 Degrees – a division of Cirque du Soleil“ nochmals zu erleben.

HELENE FISCHER - LIVE 2017/2018 (NACHHOLTERMINE):
01.09. Mannheim, SAP Arena
02.09. Mannheim, SAP Arena
04.09. Berlin, Mercedes-Benz Arena
05.09. Berlin, Mercedes-Benz Arena
07.09. Berlin, Mercedes-Benz Arena
08.09. Berlin, Mercedes-Benz Arena
09.09. Berlin, Mercedes-Benz Arena
11.09. Wien, Stadthalle
12.09. Wien, Stadthalle
15.09. Arnheim (NL), GelreDome

www.helene-fischer.de

Dienstag, 8. Mai 18
Egon Madsen 75 - Ein Tanzabend für eine Legende - Freitag, 25. Mai & Samstag, 26. Mai 2018 - Theaterhaus Stuttgart
Ein Anlass, zwei Feiern: Die Geburtstagsgala Egon Madsen 75 – Ein Tanzabend für eine Legende erweist nicht nur dem Künstler und Mitstreiter von John Cranko Reverenz. Mit zwei Shows, am 25. und 26. Mai, bedankt sich das Theaterhaus bei dem verehrten Mentor und Ratgeber von Gauthier Dance. Höhepunkte des Abends sind die Uraufführung des Anniversary Solo, das der Starchoreograph Mauro Bigonzetti für den Ausnahmetänzer kreiert hat, sowie Auszüge aus Christian Spucks Don Q. mit Egon Madsen und Eric Gauthier – dem Stück, das bekanntlich zur Initialzündung für die Gründung der Theaterhaus-Company wurde.
Dass ein 75-Jähriger ein solches Programm bewältigt, ist außergewöhnlich genug. Doch wo andere aufhören, fängt ein Egon Madsen erst an! Live in Aktion zu erleben ist der „Jubilar“ darüber hinaus in Cantata, Bigonzettis musikalisch-tänzerischer Hommage an den Süden Italiens, sowie in ausgewählten Szenen aus dem Tanzabend Greyhounds.


Anneleen Dedroog, Egon Madsen & Company in Mauro Bigonzetti, Cantata
Foto: Regina Brocke

Egon Madsen 75 – Ein Tanzabend für eine Legende
Mauro Bigonzetti, Anniversary Solo für und mit Egon Madsen (Uraufführung)
Mauro Bigonzetti, Cantata
sowie Auszüge aus: Christian Spuck, Don Q. – Eine nicht immer getanzte Revue über den Verlust der Wirklichkeit / Egon Madsens Greyhounds
Tanz: Egon Madsen, Eric Gauthier, Julia Krämer, Thomas Lempertz, Marianne Kruuse und Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart
Live-Musik Cantata: Assurd feat. Enza Pagliara

Die Geburtstagsgala versteht sich als Hommage an einen großen Künstler und Freund. Sie vereint noch einmal die Stücke, mit denen Egon Madsen in den vergangenen Jahren im Theaterhaus auf der Bühne zu erleben war. Angefangen bei Christian Spucks Don Q. mit Madsen als herzzerreißend-skurrilem Alten und Eric Gauthier als dessen jungem Begleiter. Die „nicht immer getanzte Revue“ avancierte zum Kultstück, und der überwältigende Erfolg führte schon wenige Monate später zur Gründung der Theaterhaus-Company. Der Choreograph und jetzige Zürcher Ballettchef hat eigens für die Gala Auszüge aus Don Q. ausgewählt und neu arrangiert.
Gleich drei Mal taucht der Name Mauro Bigonzetti im Programm des Abends auf. Außer in seiner glutvollen Cantata, wie immer live begleitet von den fantastischen Sängerinnen von Assurd feat. Enza Pagliara, wird Egon Madsen in einer Uraufführung zu erleben sein, die Bigonzetti in den vergangenen Wochen mit ihm in Italien erarbeitet hat. Denn beide wohnen in den Marken, nur fünf Autominuten voneinander entfernt. Anniversary Solo handelt vom Prozess des Reifens und von der Suche nach der inneren Harmonie und ist Bigonzettis sehr persönliche Verbeugung vor dem Künstler Egon Madsen. Die beiden Teile des etwa 20-minütigen Stücks zeigen dessen vielgerühmte Doppelbegabung – für das ironisch-humorvolle und das dramatische Fach. Musikalisch gespiegelt werden sie in Keith Jarretts Goodbye aus dem Album Jasmine und Janet Bakers Interpretation von Le Spectre de la rose aus Hector Berlioz' Liederzyklus Les nuits d’été. Ein Titel, den man in der Ballettwelt ausschließlich mit Michail Fokines gleichnamiger Choreographie assoziiert, die Vaslav Nijinskys internationalen Durchbruch markierte. Zusammen ergeben sie das Porträt eines Tänzers, der nicht nur durch seine Virtuosiät, sondern vor allem durch seine große Menschlichkeit berührt.
Last but not least wird es, in Auszügen, ein Wiedersehen mit Egon Madsens vier Greyhounds geben, die das Theaterhaus-Publikum bei der Premiere 2015 im Sturm eroberten. An der Seite von Egon Madsen stellten Marianne Kruuse, Weggefährtin aus der Cranko-Ära, sowie Julia Krämer und Thomas Lempertz, ehemals Solisten am Stuttgarter Ballett, ihre unverminderte Ausstrahlung in Choreographien von Marco Goecke, Amos Ben-Tal, John Neumeier, Eric Gauthier und wieder Mauro Bigonzetti unter Beweis. Gemeinsam gingen sie der Frage nach, was das Tanzen mit Künstlern macht, die ihre aktive Karriere beendet haben. Wenn sich auch ironischerweise zeigte: Nach dem fulminanten Auftritt der Vier klang der Ausdruck „beendet“ entschieden unangemessen...

Theaterhaus Stuttgart T1
Freitag, 25. Mai 2018 & Samstag 26. Mai – jeweils um 20:00 Uhr

www.theaterhaus.com

Dienstag, 8. Mai 18
Borodins „Fürst Igor“ ab dem 25. Mai 2018 am Anhaltischen Theater Dessau
Alexander Borodins „Fürst Igor“ – eine der beliebtesten russischen Opern – kommt in konzertanter Aufführung ab Freitag, den 25. Mai 2018 um 19 Uhr auf die Bühne des Anhaltischen Theaters Dessau. Gemeinsam mit dem Opernchor des Theaters Magdeburg führen der Opern-, Extra- und Kinderchor des Anhaltischen Theaters, das Opernensemble und die Anhaltische Philharmonie Borodins großes Werk unter der Leitung von Elisa Gogou auf.

Mit breiten Pinselstrichen entwarf Borodin ein starkfarbiges Panorama des mittelalterlichen Russlands, dessen Fürstenhäuser im Krieg mit den vermeintlich wilden Polowetzern liegen. Das Werk nutzt alle Mittel der romantischen Oper, um die verfeindeten Völker zu charakterisieren. Borodin stellt den heroischen Stil dem der Komödie gegenüber und setzt russischen Chorgesang den wilden Klängen der berühmten Polowetzer Tänze mit ihren orientalisierenden Melodien entgegen. Unzählige Jahre arbeitete Alexander Borodin an seiner Oper; er setzte immer wieder neu an, um sein Hauptwerk zu vollenden, doch bei seinem plötzlichen Tod auf einem Opernball lag die gigantische Partitur noch immer unvollendet auf seinem Schreibtisch. Zwei Freunde Borodins, beide brillante Meister der Komposition, gaben dem gigantischen Werk eine fertige Gestalt: Nikolai Rimski-Korsakow und Alexander Glasunow. Bei der Uraufführung am 23. Oktober 1890 war Fürst Igor am Petersburger Mariin­ski-Theater ein voller Erfolg, der das Werk in die Theater aller Welt trug.

In Zusammenarbeit mit dem Theater Magdeburg.

www.anhaltisches-theater.de

Dienstag, 8. Mai 18
Die frischgekürte DSDS-Siegerin Marie Wegener kommt am 7. Juli zum Sommer Open Air Groß-Gerau ~ Jetzt Tickets gegen eine kleine Spende an den Bundesverband Kinderhospiz e.V. sichern und live dabei sein!
Erst süße 16, doch schon eine brillante Sängerin: Die Gewinnerin der RTL-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ ist wahrlich ein großes Talent. Kein Wunder, dass sich die Duisburgerin Marie Wegener in einem spannenden Finale gegen die anderen drei Finalisten durchsetzen konnte. Am Samstag wurde das Küken zum neuen deutschen Superstar gekürt und kann nun ihren Traum einer großen Musikkarriere verwirklichen. Marie freut sich sehr, einen ihrer ersten Auftritte nach dem großen Finale der beliebten Castingshow beim Sommer Open Air 2018 im Helvetia Parc Groß-Gerau bestreiten zu dürfen. Damit ist sie neben Headlinerin Vanessa Mai eines der Highlights des Abendprogramms.
Erst vor wenigen Tagen sorgte die Schlagersängerin für Schlagzeilen. Bei Konzertproben verletzte sich Vanessa am Rücken und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Doch mittlerweile geht es ihr besser. Mit Schonung und Stärkung der Muskeln soll in den nächsten Wochen ihre Gesundheit vollständig wiederhergestellt werden, weshalb sie beim Sommer Open Air 2018 in Groß-Gerau mit dabei sein kann. Die Fans sind erleichtert und können somit einer tolle Abschluss-Performance entgegenfiebern, welche von einem eindrucksvollen Feuerwerk gefolgt wird.
Doch es sollte nicht vergessen werde, dass die Veranstaltung nicht ausschließlich zur Unterhaltung dient, sondern zugleich aufklären möchte: Als Veranstalter des Sommer Open Airs, das am Samstag, den 7. Juli 2018 ab 14 Uhr in Groß-Gerau stattfinden wird, fungiert der Bundesverband Kinderhospiz e.V., der sich für Kinder mit lebensbegrenzenden Erkrankungen und deren Familien einsetzt. Bereits zum dritten Mal in Folge veranstaltet der gemeinnützige Verein ein Sommer-Event zugunsten der Kinderhospizarbeit, das durch ein buntes Programm Trost und reichlich Freude spenden soll. In Kooperation mit dem Helvetia Parc, der die Charity-Veranstaltung als Hauptsponsor unterstützt und auch als Veranstaltungsort dieses fröhlichen Festes für Jung und Alt dient, wird den Besuchern einiges geboten. Auch der Helvetia Parc wird vielfältig bedacht und in den Fokus gerückt, denn er kann in diesem Jahr auf zehn erfolgreiche Jahre in Groß-Gerau zurückblicken. Es gibt in der beschaulichen Stadt nahe Frankfurt am Main also viel zu feiern!


Marie Wegener
Foto: Stefan Gregorowius - Electrola

Der Nachmittag gehört dabei vornehmlich den Kleinen: Bei einem abwechslungsreichen Kinder- und Familienfest können sich die Besucher auf Walk Acts der Avengers, Schlümpfe und sogar der Transformers freuen, welche für Fotos bereitstehen. Auch DFB-Maskottchen PAULE wird bei einem mitreißenden Torwandschießen gemeinsam mit dem VFR Groß-Gerau für Stimmung sorgen. Eine Fußball-Hüpfburg rundet den Themenbereich vorerst ab. „Vorerst?“ Aktuell wird geplant, das Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft bei einem Public Viewing für alle Fußballbegeisterten auszustrahlen. Schließlich soll niemand zu kurz kommen, wenn zwei Ereignisse aufeinanderstoßen.
Wer andere Interessen hat, kann sich auf der großen „Schlumpfhausen“-Hüpfburg austoben, lustige Ballonfiguren gestalten lassen oder sein Glück bei der Tombola versuchen. Es stehen über 1.000 fantastische Preise bereit, wie beispielsweise signierte Trikots von Fußballprofis aus der 1. und 2. Bundesliga, ein Mountainbike, ein Samsung Galaxy Tab A6 (mit LTE, 16 GB, 10 Zoll), gesponsert von der Telekom Groß-Gerau, sowie mehrere iPhones 6S und xbox-Konsolen, welche als großzügige Spende von TEDi Groß-Gerau zur Verfügung gestellt wurden. Der gesamte Erlös kommt dabei dem Bundesverband Kinderhospiz e.V. zugute! Doch das soll es noch nicht gewesen sein, denn es gibt auch etwas für die Ohren: Zwischen 14 und 19 Uhr werden neben Sunnyboy Vincent Gross unter anderem die „Kinderhospiz Allstars“ auftreten. Außerdem stehen die beiden Schauspieler Benjamin Heinrich und Alexander Milo aus der RTL-Serie „Unter uns“ ab 14.30 Uhr im Medimax für eine einstündige Autogrammstunde zur Verfügung. Weitere Autogrammstunden finden im Sonnenstudio No. 1. statt, das zu den treuesten Partnern des Events zählt. Hier haben Fans die Möglichkeit, um 15.30 Uhr Autogramme von Vincent Gross und um 19.15 Uhr von Daniel Schuhmacher zu ergattern. Moderiert wird das Sommer Open Air von Vanessa Meisinger („TOGGO“, Super RTL) und Marcel Pramschüfer.
Am Abend können sich die Besucher der Veranstaltung auf musikalische Leckerbissen, wie Mädchenschwarm Mike Singer, die Schlagerpop-Jungs Feuerherz, Kinderhospiz-Botschafter Daniele Negroni, nicht zu vergessen „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinnerin Marie Wegener sowie Schlagerstern Vanessa Mai freuen.
Das Beste ist: Der Eintritt zum Familienfest im Helvetia Parc ist frei! Tickets gibt es gegen eine Spende an den Bundesverband Kinderhospiz e.V., Spendendosen sind in den Vorverkaufsstellen aufgestellt. Ohne Eintrittskarte wird kein Einlass gewährt!

In folgenden Partnergeschäften im Raum Groß-Gerau sind Eintrittskarten erhältlich:
    • Bäckerei Darmstädter, Darmstädter Str. 32, Groß-Gerau
    • Sonnenstudio No.1, Helvetiastraße 2, Groß-Gerau
    • Kiosk am Markt, Am Marktplatz, Groß-Gerau
    • Friseur Haarwelt, Darmstädter Str. 15, Groß-Gerau
    • Volksbank Darmstadt-Südhessen eG, Filiale Am Sandböhl, Groß-Gerau
    • MEC METRO-ECE Centermanagement, Helvetia Straße 5, Groß-Gerau
    • Sportplanet Kraft-Leistungszentrum, Odenwald Str. 1, Groß-Gerau
    • Sportplanet Gesundheitssportzentrum, St.-Florian-Str. 2, Groß-Gerau
    • Medimax, Helvetia Straße 5, Groß-Gerau
    • MEC METRO-ECE Centermanagement GmbH & Co.KG, Helvetia Straße 5, Groß-Gerau

Selbstverständlich freut sich der Bundesverband Kinderhospiz e.V. stets über Spenden. Vor Ort sind daher Spendendosen aufgestellt. Ein großer Dank gilt vor allem den Unternehmen und Geschäften aus Groß-Gerau, die die Veranstaltung unterstützen und mit Aktionen bereichern. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung unter www.openair-gg.de.

Informationen zum Helevetia Parc
Der 2008 eröffnete Helvetia Parc in Groß-Gerau südwestlich von Frankfurt bietet mit rund 30.000 m² Mietfläche und mehr als 30 Geschäften wie Rewe, Aldi, Medimax, Toom und dem dm Drogerie-Markt ein umfassendes Einzelhandelsangebot. Hinzu kommt ein vielfältiges Dienstleistungsangebot wie Friseur, Apotheke und Reinigung sowie Gastronomien für den kleinen und großen Hunger bei Burger King, Subway oder Lofthouse. Er ist damit ein idealer Standort für den schnellen Einkauf und bietet mit 920 kostenlosen Parkplätzen ausreichend Platz für die bequeme An- und Abfahrt.

Informationen zum Bundesverband Kinderhospiz e. V.
Der Bundesverband Kinderhospiz e. V. vertritt zahlreiche stationäre und ambulante Kinderhospizeinrichtungen in Deutschland. Er setzt sich gesellschaftlich dafür ein, eine breite Öffentlichkeit für das Tabuthema „Kinder und Tod“ zu schaffen sowie betroffene Kinder und Familien aus dem sozialen Abseits zu holen. Nach aktuellem Stand sterben jährlich etwa 5.000 der rund 40.000 lebensverkürzend erkrankten Kinder in Deutschland. Das rein spendenfinanzierte Sorgentelefon OSKAR ist für alle betroffenen Familien, Trauernde und Fachleute rund um die Uhr unter der Telefonnummer (0800) 8888-4711 erreichbar.

Samstag, 5. Mai 18
Die Saison 2018/2019 am Theater Magdeburg
Am Donnerstag, dem 3. 5. 2018, stellen Generalintendantin Karen Stone, Verwaltungsdirektorin Bettina Pesch, Ballettdirektor Gonzalo Galguera, Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz, Generalmusikdirektor Kimbo Ishii und Musiktheaterpädagoge Matthias Brandt das Programm für die neue Spielzeit 2018/2019 am Theater Magdeburg vor.

Insgesamt 26 Neuproduktionen werden innerhalb der nächsten Saison in den Sparten Musiktheater, Ballett, Schauspiel und Junges Theater Premiere feiern. Im Musiktheater wird es neun, im Ballett drei und im Schauspiel zehn Premieren sowie spannende neue Formate geben. In der Sparte Junges Theater sind fünf Neuproduktionen geplant. Hinzu kommen Konzerte, zahlreiche Extras, Gastspiele und Sonderformate. Das vollständige Programm findet sich auf der Website: www.theater-magdeburg.de und im neu erschienenen Spielzeitheft. Der Kartenverkauf für die neue Spielzeit begann am Do. 3. 5. 2018, seit gestern können dann auch die Schulen bereits ihre Reservierungen für das Weihnachtsmärchen und andere Inszenierungen tätigen.

Musiktheater
+++ Die Walküre +++ Gräfin Mariza +++ Don Pasquale +++ Vanessa +++ Otello +++ Xerxes +++ Die wahre Geschichte von King Kong +++ Anatevka +++ DomplatzOpenAir 2017: Chicago +++

Die neue Saison 2018/2019 bietet dem Publikum wieder ein breites Spektrum an Musiktheaterproduktionen vom Barock bis zur Uraufführung. Die Tradition, dass das Theater Magdeburg im jährlichen Wechsel eine Oper von Giuseppe Verdi und Richard Wagner herausbringt, wird fortgesetzt mit der Saisoneröffnungspremiere von Richard Wagners Oper »Die Walküre« in der Regie von Jakob Peters-Messer (Premiere Sa. 8. 9. 2018). Das psychologisch hochdramatische Werk kreist um die Frage von Vaterliebe und Verrat, Inzest und Machtverlust, und hält neben dem weltberühmten »Walkürenritt« weitere große, in der Operngeschichte bedeutende Szenen parat, so zum Beispiel die Wälse-Rufe des verzweifelten Siegmund und Wotans Verbannung seiner Tochter Brünnhilde.

Bereits im Februar ist dann Giuseppe Verdi mit seiner zweiten Shakespeare-Vertonung »Otello« in der Deutung von Olivia Fuchs (Premiere Sa. 16. 2. 2019) vertreten. Fast 40 Jahre nach »Macbeth« war Verdi auf der Höhe seiner Kunst; er konzentrierte sich sehr auf die drei Hauptfiguren, den »Mohren von Venedig« und erfolgreichen wie eifersüchtigen Feldherrn Otello, seine Braut Desdemona und den intriganten Jago, der Otello zu Fall bringen kann, weil er besonders dessen Minderwertigkeitsgefühl geschickt für seine Zwecke benutzt. Dem Komponisten war die Rolle des Bösewichts Jago so wichtig, dass er seinem Werk fast dessen Namen gegeben hätte … Für beide Produktionen hat GMD Kimbo Ishii die musikalische Leitung übernommen. 

Die Produktion der aktuellen Spielzeit »Dantons Tod« in der Regie von Generalintendantin Karen Stone und im Bühnenbild von Ulrich Schulz war ein großer Erfolg bei Publikum und Presse. Mit besonderer Vorfreude erwartet das Theater Magdeburg deswegen die Neuinszenierung von Samuel Barbers selten gespielter Oper »Vanessa«, wieder in der Regie von Karen Stone und im Bühnenbild von Ulrich Schulz (Premiere Sa. 19. 1. 2019): Im hohen Norden lebt Vanessa mit ihrer Mutter und ihrer Nichte Erika und wartet mehr als 20 Jahre auf die Rückkehr ihres Geliebten Anatol. In den Worten des Librettisten Gian Carlo Menotti kreist die Oper um ein zentrales menschliches Dilemma: »Soll man für seine Träume kämpfen – bis zu dem Punkt, wo man sich vor der Realität zurückzieht? Oder soll man sich mit dem arrangieren, was das Leben zu bieten hat?«

Im Stile des Belcanto, immer zwischen Komik und Tragik pendelnd, vertonte Gaetano Donizetti mit »Don Pasquale« (Premiere Sa. 10. 11. 2018) ein typisches Libretto der Opera buffa: Der wohlhabende Don Pasquale, ein klassischer »Komischer Alter«, will seinem Neffen Ernesto und dessen Flamme Norina sein Erbe vorenthalten, hat aber nicht mit den Intrigen seines Hausarztes Malatesta gerechnet, der dem jungen Paar zum Glück verhelfen will. Trotz der komischen Handlungselemente nimmt Donizetti die Tragik des am Ende betrogenen Don Pasquale genauso ernst wie die zunächst unglückliche Liebe Ernestos. Regie wird Christian Poewe führen, der am Theater Magdeburg zuletzt Mozarts »Entführung aus dem Serail« inszeniert hat.

Die Vielfalt des Spielplans wird auch in der kommenden Saison wieder bereichert durch die Aufführung einer Barockoper: Nach der Neuentdeckung der Telemann-Adaption der Händel-Oper »Richard Löwenherz« zu den Telemann-Tagen 2018 (auch diese Inszenierung wurde positiv von der FAZ besprochen) steht eine der berühmtesten Opern Georg Friedrich Händels auf dem Programm, inszeniert von Tobias Heyder: »Xerxes« aus dem Jahr 1738 (»Serse« im italienischen Originaltitel; Premiere Sa. 9. 3. 2019) in Kooperation mit den Händel-Festspielen Halle. Händel hat in diesem Werk weniger Interesse am grausamen und jähzornigen Perserkönig der alt-griechischen Geschichtsschreibung; historische Ereignisse stehen nicht im Vordergrund. Im Gegenteil, zahlreiche Liebeswirrnisse zwischen den Geschwisterpaaren Xerxes/Arsamene auf der einen und Romilda/Atalanta auf der anderen Seite bringen komische Momente auf die Bühne, darunter natürlich auch Xerxes´ berühmte Arie »Ombra mai fu«, in der er seine Liebe zu einer schattenspendenden Platane besingt.

Eine in jeder Hinsicht besondere Uraufführung steht an mit »Die wahre Geschichte von King Kong« (Premiere Sa. 16. 3. 2019). Fasziniert von der Musik des auf den Philippinen geborenen, chinesisch-britischen Komponisten Jeffrey Ching und der Kraft des Puppentheaters der Librettistin und Regisseurin Roscha A. Säidow hat das Theater Magdeburg erneut einen Kompositionsauftrag für eine Kammeroper vergeben. Die beiden Theaterkünstler haben sich einer der ikonografischen Mythen des 20. Jahrhunderts angenommen. Dieses in Kooperation mit dem Puppentheater Magdeburg produzierte Werk verschränkt die Welten von Oper und Puppentheater ineinander. Die innovative Kraft dieses Konzeptes wurde auch von einer wichtigen europäischen Opern-Förderplattform gewürdigt: »Die wahre Geschichte von King Kong« wurde gegen starke internationale Konkurrenz als eine von nur vier Produktionen nominiert für den FEDORA-Generali-Preis 2018.

Für die Liebhaber von Operette und Musical bringt das Theater Magdeburg wieder je eine Produktion der beiden Genres heraus, sowie das DomplatzOperAir mit dem traditionellen Sommermusical:
 
Einen Welthit und eine der noch heute beliebtesten Operetten des Repertoires hat Emmerich Kálmán geschaffen mit der ungarisch-folkloristischen »Gräfin Mariza« (Premiere Sa. 20. 10. 2018). Die reiche Gutsbesitzerin hat eigentlich nur ein einziges Problem, das sind die vielen Verehrer, die es natürlich zuerst auf ihren Reichtum abgesehen haben. Sie erfindet die Verlobung mit einem imaginären »Zsupán«– damit fangen natürlich die Verwicklungen an, denn ein Herr gleichen Namens taucht postwendend auf und will seine Verlobte treffen … Regie führt in dieser Produktion Oliver Klöter.

Regisseur Erik Petersen kehrt nach »Eine Nacht in Venedig« in der laufenden Spielzeit zurück, um wieder ein Musical am Theater Magdeburg zu inszenieren: Der Klassiker »Anatevka« (Premiere Sa. 4. 5. 2019) wird die Geschichte um den Milchmann Tevje, seine Frau Golde und die fünf Töchter des Paares aufleben lassen. Das Leben dort wird bestimmt von den Herausforderungen der Zukunft an das jüdische Schtetl Anatevka. Schon jetzt kann sich das Publikum freuen auf Welthits wie »Wenn ich einmal reich wär´«, »Tradition«, »Jahre kommen, Jahre gehen« – und natürlich auf den Fiedler auf dem Dach.

Sobald mit »Anatevka« die letzte Premiere im Opernhaus gefeiert worden ist, beginnen schon die Aufbauarbeiten für das DomplatzOpenAir 2019: Im kommenden Sommer wird »Chicago« (Premiere: Fr. 14. 6. 2019) zu erleben sein, das neben »Cabaret« vielleicht berühmteste Werk des Musical-Altmeisters John Kander. Der Abend wird das Publikum entführen in die Stadt des Jazz und der Gangstersyndikate der 1920er Jahre, in das Frauengefängnis, in dem die Aufseherin »Mama« Morton auch über die Mörderinnen Roxie Hart und Velma Kelly gebietet – Chicago eben. Das Musical mit Hits wie »When you´re good to Mama«, »All that Jazz«, »All I care about«,  »Cell Block Tango« und anderen wird inszeniert von Ulrich Wiggers, dessen Produktion »Der kleine Horrorladen« am Theater Magdeburg ein großer Erfolg ist. Nachdem »Chicago« im deutschsprachigen Raum lange Zeit nur in der New Yorker Revival-Inszenierung von 1996 zu sehen war, gehört das Theater Magdeburg nun zu den wenigen Theatern, die eine Neuproduktion herausbringen dürfen. 


Ballett
+++ Diva +++ Tanzbegegnungen 8 +++ Dracula +++


Ballettdirektor Gonzalo Galguera prägt seit zehn Jahren das Ballett Magdeburg als eine der wenigen klassischen Kompanien in Mitteldeutschland und feiert mit der Neukreation und Adaption der bedeutenden klassischen Handlungsballette große Erfolge. Doch auch modernere Choreografien und Stückentwicklungen haben einen wichtigen Stellenwert im  Ballettspielplan des Theaters Magdeburg. Beim neu kreierten Ballettabend »Diva« (Premiere: Sa. 29. 9. 2018) wird Gonzalo Galguera das Ballettpublikum in die Welt der wenigen vergötterten Künstlerinnen entführen, die tatsächlich die Aura einer Diva erlangen. Für die »Tanzbegegnungen 8« werden wieder eine(r) oder mehrere GastchoreografInnen eine ganz neue Tanzsprache suchen – das Ballettensemble wie auch das Publikum sollen ganz bewusst eine sich von den Arbeiten Galgueras stark unterscheidende Produktion kennen lernen (Premiere: Sa. 26. 1. 2019). Ein Handlungsballett in der romantischen Tradition wird »Dracula« (Premiere: Fr. 6. 4. 2019): Nach dem grandiosen Erfolg dieses Genres – besonders von »Raymonda« im April 2018 – lassen Gonzalo Galguera und seine Magdeburger Ballettkompanie auch mit dem Stück über den transsylvanischen Grafen wieder einen großen Tanzabend erwarten.

Konzert
+++ Menahem Pressler kehrt zurück +++ Rising Stars am Klavier: Lukáš Vondráček, Christopher Park, David Kadouch +++ Mahler mit GMD Kimbo Ishii, Bruckner mit Dirigent Eduardo Strausser: Große romantische Werke in den Sinfoniekonzerten der Magdeburgischen Philharmonie +++


Zum ersten Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit kehrt einmal mehr der große Sohn der Stadt Magdeburg zurück und tritt wieder als Klaviersolist mit der Magdeburgischen Philharmonie und GMD Kimbo Ishii auf: Altmeister Menahem Pressler wird das berühmte wie berührende Klavierkonzert in c-moll KV 491 von Wolfgang Amadeus Mozart interpretieren (Do. 20. und
Fr. 21. 9. 2018).

Einen Höhepunkt bildet wie immer auch das 3. Sinfoniekonzert in Zusammenarbeit mit dem IMPULS-Festival und Hans Rotman sowie dem Projekt »Junge Meister«: Das mittlerweile bekannte Schlagzeugkonzert von Tan Dun wird von den Solisten Lucas Giles (1. Satz) und Christian Sobbe (2. und 3. Satz) gespielt, das Violinkonzert »Azadi« von Cya Bazzaz von der Geigerin Charlotte Thiele; dazu dirigieren neben Hans Rotman gleich vier weitere Dirigenten! (Do. 15. und Fr. 16. 11. 2018)

Große Werke der Romantik bilden einen Schwerpunkt der Konzertsaison 2018/2019: Im 4. Sinfoniekonzert wird Frédéric Chopins 2. Klavierkonzert mit dem weltweit konzertierenden Pianisten Lukáš Vondráček sowie Anton Bruckners 3. Sinfonie erklingen; am Pult steht Eduardo Strausser, der ebenso auf allen fünf Kontinenten als Dirigent Erfolge feiert (Do. 13. und Fr. 14. 12. 2018). Im 5. Sinfoniekonzert kommt die hochromantische 3. Sinfonie von Sergej Rachmaninow zur Aufführung, dirigiert vom Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises Leo McFall. Christopher Park, Klaviersolist aus Bayreuth mit koreanischen Wurzeln, wird im selben Konzert George Gershwins »Concerto in F« spielen (Do. 24. und Fr. 25. 1. 2019). Die großen Romantiker Brahms, Mahler, Wagner und Strauss lassen das 8. Sinfoniekonzert zusammen mit der Solistin Lucia Cervoni zum Ereignis werden (Do. 18. und Fr. 19. 4. 2019). Das vorletzte Konzertereignis wird geprägt von Leeds-Preisträger David Kadouch mit Edvard Griegs berühmtem Klavierkonzert und der 5. Sinfonie von Jean Sibelius unter der Leitung von GMD Kimbo Ishii (9. Sinfoniekonzert am Do. 16. und Fr. 17. 5. 2019). Den opulenten Abschluss der Saison wird die 9. Sinfonie von Gustav Mahler bilden, wiederum unter der Leitung von GMD Kimbo Ishii im 10. Sinfoniekonzert (Do. 6. und Fr. 7. 6. 2018).

Das Konzertprogramm am Theater Magdeburg wird weiterhin bereichert durch 6 Kammer-konzerte im Foyer des Schauspielhauses, traditionelle Sonderkonzerte wie das Weihnachtskonzert, das Neujahrskonzert und das Gedenkkonzert am 16. 1. 2019, durch ein besonderes Oratorienkonzert in der Pauluskirche mit Frank Martins »Golgatha«, und durch andere Sonderkonzerte und -veranstaltungen. Die genauen Informationen hierzu finden Sie ebenfalls ab dem 3. Mai auf der Webseite www.theater-magdeburg.de und im neuen Spielzeitheft.

Schauspiel
+++ Uraufführung Sommernachtstraum-Musical +++ Große Klassiker: Hauptmanns »Die Ratten«, Becketts »Warten auf Godot«, Maxim Gorkis »Die Letzten« +++ Komödie von Dario Fo: »Bezahlt wird nicht!« +++ Uraufführungen: Neues Werk von Felicia Zeller und »Düsterbusch City Lights« +++ Wolfgang Krause Zwieback kehrt zurück +++


Auf der großen Bühne des Schauspielhauses wird Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz die neue Spielzeit eröffnen und beschließen: Dass viele SchauspielerInnen des Ensembles musikalische Talente haben, konnte das Publikum in zahlreichen Produktionen der aktuellen Spielzeit erleben. Die erste Premiere am Schauspielhaus »Ein Sommernachtstraum« (Fr. 5. 10. 2018) wird eine songreiche Hommage an William Shakespeares Liebeserklärung an die Nacht. Natürlich werden Hermia und Lysander, Demetrius und Helena und der umtriebige Puck auch auftreten und spielen, aber die Musik spielt in dieser Uraufführung eine entscheidende Rolle.

Bereits eine Woche später kommt, ebenfalls auf der großen Bühne, Gerhart Hauptmanns Drama »Die Ratten« (Premiere: Sa. 13. 10. 2018) heraus in der Inszenierung von Matthias Fontheim, der bereits für »Bunbury« in der laufenden Spielzeit Regie geführt hat. Die »Berliner Tragikomödie« um Frau John, die das Baby des polnischen Dienstmädchens Pauline erst zu sich nimmt, und dann mit allen Mitteln darum kämpft, es zu behalten, verdichtet das ganze Leben in eine kleine bürgerlichen Existenz mit ihren Nöten und ihrem Glück.

Ihr Glück erzwingen wollen die anarchistisch eingestellten Freundinnen Antonia und Margherita in der Komödie »Bezahlt wird nicht!« (Premiere: Sa. 8. 12. 2018) von Nobelpreisträger Dario Fo: Auf die neueste Preiserhöhung reagieren sie mit der Plünderung des Supermarktes – dabei haben sie aber nicht mit der Staatsgewalt, Antonias rechtschaffenem Ehemann Giovanni und der Notwendigkeit gerechnet, die Beute schnellstens aus der inzwischen überwachten Wohnung zu schaffen. Dario Fo erzürnte mit dieser sozialkritischen aber hochkomischen Farce über zivilen Ungehorsam das Italien der späten 1970er Jahre und wurde mehrfach auf der Bühne festgenommen. Regie führt Peter Kleinert, der sich dem Magdeburger Publikum bereits mit »Die Kleinbürgerhochzeit« vorgestellt hat.

Ebenfalls vom Glück und Unglück der kleinen Leute erzählt Maxim Gorki in »Die Letzten« (Premiere: Sa. 23. 2. 2019), das der bekannte Schauspieler Milan Peschel inszenieren wird: Im Strudel der Revolution geht das alte Russland unter, der ehemalige Polizeichef Kolomizew gehört auch zu den »Letzten«, der im eigenen Untergang aber sein Regime innerhalb der eigenen Familie unbarmherzig fortführt. Die DDR-Erstaufführung des Stückes fand schon 1951 ebenfalls in Magdeburg statt – und der Autor Gorki wurde zwischenzeitlich zum Namensgeber der Städtischen Bühnen.

Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz bringt nach »Spur der Steine« und »Kruso« einen weiteren Roman auf die Bühne des Theaters Magdeburg: »Düsterbusch City Lights«, ein autobiografischer Roman von Alexander Kühne (Premiere: Sa. 13. 4. 2019). In Düsterbuch, einem kleinen Kaff am Rande des Spreewalds, träumt sich der Protagonist aus der tristen Abgelegenheit des Dorfes in der DDR ins große London, will David Bowie, eine U-Bahn, oder mindestens einen Szeneclub in sein Leben und in sein Dorf Düsterbusch holen. Mit diesem Fest der 80er-Popikonen beschließt Cornelia Crombholz inhaltlich ihre Schauspieldirektion am Theater Magdeburg.

Auch im Studio des Schauspielhauses stehen berühmte Klassiker und spannende Uraufführungen renommierter TheatermacherInnen auf dem Programm:

Die Spielzeit im Studio wird eröffnet mit »Drei Mal Leben« von Yazmina Reza (Premiere:  Sa. 6. 10. 2018). Die Autorin ist Spezialistin dafür, alltägliche und scheinbar banale Situationen eskalieren zu lassen; in diesem Stück treffen sich zwei Ehepaare zum Dinner. Es gibt eine Terminkollision, ein quengelndes Kind und gleich drei Variationen desselben verkorksten Abends … Nach der hochgelobten Magdeburger Inszenierung von Rezas »Kunst« widmet sich Regisseur David Schliesing nun diesen spannungsgeladenen Szenen zweier Ehen und lässt es im Schauspielhaus wieder französisch-komödiantisch zugehen.

Eines der wichtigsten und erfolgreichsten Stücke der Theaterliteratur des 20. Jahrhunderts ist Samuel Becketts »Warten auf Godot«. Die beiden berühmt gewordenen Landstreicher Wladimir und Estragon stehen immer wieder vor der Frage nach dem Sinn ihres Daseins und durchleiden gemeinsam die kalte Einsamkeit und die Absurdität des Wartens. Sicher ist nur: Hinter allem lauert das Nichts – und das gilt es zu verdrängen. Und Godot kommt morgen, ganz sicher. Für die Inszenierung von »Warten auf Godot« kehrt der junge ukrainische Regisseur Stas Zhyrkov zurück ans Theater Magdeburg (Premiere: Fr. 7. 12. 2018).

Einen besonderen Coup hat das Schauspiel Magdeburg mit dem Auftrag für ein neues Werk an Felicia Zeller landen können! Die Erfolgsautorin ist eine der meistgespielten Dramatikerinnen unserer Zeit, ihre Theater- und Prosatexte erhielten zahlreiche Auszeichnungen: Unter anderem wurde »X-Freunde« 2013 bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift »Theater heute« zum Stück des Jahres gewählt. Zuletzt war ihr Stück »Zweite allgemeine Verunsicherung« für den Mülheimer Dramatikerpreis 2016 nominiert. Ihre Arbeiten sprühen vor Sprachwitz und Situationskomik – die Kunst des Understatements beherrscht sie perfekt: Der typische Zeller-Sound ist ein Sound unserer Zeit. Die Regie liegt in Händen von Marie Bues, die bereits mehrfach mit Zeller zusammengearbeitet hat und dem Magdeburger Publikum durch ihre Inszenierung von »Wir sind keine Barbaren« bekannt ist (Premiere: Fr. 22. 2. 2019).

David Czesienski und Robert Hartmann vom Theaterkollektiv »Prinzip Gonzo« werden mit »Der Geheimagent« von Joseph Conrad einen Agententhriller auf die Studiobühne des Schauspielhauses Magdeburg bringen. Diese mehr als 100 Jahre alte Studie über terroristische Verschwörungen hat das später so erfolgreiche Genre mit begründet: Ein Agent mit einem Doppelleben, Nebel in London, eine Bombe in der Sternwarte von Greenwich – von diesen Zutaten findet sich später in den Abenteuern von 007 und seinen Kollegen eine ganze Menge wieder (Premiere: Fr. 5. 4. 2019).

Eine weitere Uraufführung beschließt den Premierenreigen in der Studiobühne: Der Theater-Universalkünstler Wolfgang Krause Zwieback bezeichnet sein Stück »Tanz im Netz« als »Theatrales Sinnspiel mit musikalischen Schauspielern«. Aus dem Ankündigungstext: »Zwei Artisten trafen sich auf dem Seil … sie war noch vor kurzem weiße Königin … aber … als sie acht Mal verloren hatte … wurde die Mannschaft ausgetauscht … bis auf die Bauern … sie besann sich auf ihre Ausbildung als Artistin … und … traf nun ihn auf dem Seil … die beiden wunderten
sich«. Freuen Sie sich auf ein Erlebnis (Premiere: Fr. 17. 5. 2019)!

Die fortgesetzte Reihe »Sprungbrett«, mehrere musikalische Programme in der Nachfolge des beliebten Brel-Abends »Mein Lieb, mein Leid« sowie drei Formate des Bürger Ensembles Magdeburg setzen die erfolgreichen kleineren Formate auch in der kommenden Spielzeit fort.

Junges Theater
+++ Reihe der Kinderoper zum Mitmachen wird fortgesetzt +++ Weihnachtsmärchen: Peterchens Mondfahrt +++ Zwei weitere neue Kinderopern +++ Tanzstück +++ Fortführung der Konzertformate für Kinder +++


Das Programm des Theaters Magdeburg für Familien und junge Zuschauer findet großen Zuspruch und auch in der nächsten Saison dürfen sich Jung und Alt auf ein vielfältiges Angebot für die Altersgruppen (ab 1 bis ab 16 Jahren) freuen. Als deutsche Erstaufführung wird David Wagners Kinderoper »Raus aus dem Haus« ganz junge Zuschauer ab 2 Jahren begeistern (Premiere Fr. 9. 11. 2018), die andere Kinderoper »Ritter Odilo und der strenge Herr Winter« von Mareike Zimmermann ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet (Premiere Fr. 12. 4. 2019). Als diesjähriges Weihnachtsmärchen zeigt das Theater Magdeburg wie in der letzten Spielzeit eine eigene Märchenfassung und erzählt die Geschichte von »Peterchens Mondfahrt« in der bewährten Regie von Marcus Mislin – für Kinder ab 5 Jahren (Premiere: So. 25. 11. 2018). Für Jugendliche ab 13 schließlich ist das Tanzstück »Roots« konzipiert, in dem der Tänzer und Choreograf Pablo Lastras Sanchez Fragen nach dem Woher und dem Wohin thematisiert (Premiere: Fr. 19. 10. 2018). Die Magdeburgische Philharmonie bietet wieder zwei Kinderkonzerte an: »Don Quijote« (So. 21. 10. 2018) und »Alice im Wunderland« (Mi 8. 5. und So. 19. 5. 2019). Im Rahmen der »Musikgeschichten« wird die begehrte Reihe »Klassik für Knirpse«  wieder angeboten (So. 2. 12. 2018, So. 10. 3., So. 14. 4. und So. 12. 5. 2019; ab 1 Jahr); die anderen Musikgeschichten tragen die Titel »Das Zeug zum Schlagen« (Mo. 5. 11. 2018, Mi. 6. 3. und Do. 9. 5. 2019; ab 8 Jahren) und »Rock meets Classic« (Do. 7. 3. und Do. 23. 5. 2019, ab 12 Jahren).

Der Theaterjugendclub bietet jungen Menschen auch in der kommenden Spielzeit wieder die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen Theater zu spielen: Im Kidsclub (8-11 Jahre), Teensclub (12-14 Jahre), Jugendclub (15-18 Jahre), Studiclub (Studierende), den Piperherzen (Menschen mit Behinderungen) und dem Feriencamp (11. – 15. 2. 2019) werden jeweils Stücke erarbeitet. Die Spielzeit des Jungen Theaters wird eröffnet mit der Veranstaltung »Vorhang auf!« am So. 16. 9. 2018 – hier werden alle Formate vorgestellt.

Auftakt der Neuen Saison 2018/2019
Nach der Spielzeitpause der Saison 2017/2018, die mit der letzten Vorstellung von »Jesus Christ Superstar« am 8. Juli beginnt, startet das Theater Magdeburg mit dem Tag der offenen Tür am Sonntag, 2. September 2018 ab 15.00 Uhr in die neue Saison 2018/2019.

Samstag, 5. Mai 18
Die 224. Spielzeit des Anhaltischen Theaters Dessau
Das Anhaltische Theater Dessau geht mit großen Schritten seiner 224. Spielzeit, der vierten unter der Intendanz von Johannes Weigand, entgegen. Sie bietet wieder ein umfassendes wie abwechslungsreiches Programm der vier Sparten in den beiden Stammhäusern sowie an vielen anderen Orten in der Nähe und Ferne.

Am 21. September eröffnet John Drydens und Henry Purcells Semi-Oper King Arthur die neue Spielsaison im Großen Haus. Mario Holetzeck inszeniert das 1691 uraufgeführte Werk in einer spartenübergreifenden Produktion unter Beteiligung des Schauspiels, Musiktheaters und Balletts. Die musikalische Leitung hat die Erste Kapellmeisterin Elisa Gogou.

Für Carl Maria von Webers Freischütz kehrt Regisseurin Saskia Kuhlmann zurück ans Anhaltische Theater. Der Freischütz, Inbegriff der deutschen romantischen Oper, thematisiert die Suche nach einem Ausweg aus einer starr erscheinenden Welt – und fasst die Geschichte in eine mal drängend-dramatische, mal volksliedhaft anmutende Musik. Die Anhaltische Philharmonie Dessau lässt sie unter der Leitung von GMD Markus L. Frank erklingen.

Nach dem großen Erfolg des letzten Weihnachtsmärchens Aladin und die Wunderlampe, das äußerst positive Zuschauerreaktionen hervorrief, steht mit Rumpelstilzchen nach den Brüdern Grimm wieder ein berühmtes Märchen auf dem Spielplan. Die Fassung für das Anhaltische Theater schreibt Andreas Rehschuh, der das Stück auch inszeniert – und den Klassiker so auf fantasievolle Weise neu entstehen und zu einem Erlebnis für die ganze Familie werden lässt.

Unter dem Titel Fancy Free/Carmen-Suite steht ab dem 19. Januar 2019 der neue Ballettabend von Tomasz Kajdański. In ihm widmet sich der Ballettdirektor und Chefchoreograf des Anhaltischen Theaters dem Zusammenspiel und Konflikt von Freiheit und Liebe. Leonard Bernsteins Ballett Fancy Free, das er zusammen mit dem späteren West Side Story-Choreografen Jerome Robbins entwarf, und Schtschedrins Carmen-Ballett fügen sich hier zu einem Abend, der mit der jazzigen, rhythmisch betonten Musiksprache Bernsteins und den berühmten Melodien aus Bizets Carmen auch musikalisch ein Highlight zu werden verspricht. Am Dirigentenpult der Philharmonie steht GMD Markus L. Frank.

Nach dem Ausflug in eine orientalisch anmutende Hollywood-Welt, den das Theater 2018 mit dem Stummfilm Der Dieb von Bagdad unternahm, kehrt es im Februar 2019 zurück zur Stummfilmkunst Charles Chaplins und zeigt zwei seiner frühesten Werke: Mit The Kid und Ein Hundeleben nimmt Chaplin soziale Missstände aufs Korn und revolutioniert damit das Genre der Komödie. Realismus und Phantasmagorie, die unwiderstehliche Darstellung Chaplins und seiner Kollegen und die Filmmusik, die Chaplin selbst komponierte, machen beide Filme zu einem großen Kinovergnügen – das Anhaltische Theater zeigt sie zusammen an zwei Abenden im Februar 2019. Die unverwechselbaren Kompositionen Chaplins lässt dazu die Anhaltische Philharmonie unter der Leitung von Elisa Gogou erklingen.

Das Regieteam um Generalintendant Johannes Weigand, das mit Wolfgang Kluge am Dirigentenpult, dem Bühnenbildner Moritz Nitsche und der Kostümbildnerin Judith Fischer zuletzt Cole Porters Musical Kiss Me, Kate auf die Bühne brachte, widmet sich in nun Ralph Benatzkys Operette Im weissen Rößl, die am 22. Februar 2019 zur Premiere gelangt. Diese berühmteste Berliner Operette geht mit ihren Evergreens ins Ohr – und zeigt nebenbei eine Culture-Clash-Komödie voller witziger Dialoge und anrührender Heldinnen und Helden.

Puccinis Oper Manon Lescaut wird im April erstmals seit knapp 40 Jahren wieder in Dessau aufgeführt. Die musikalische Leitung hat GMD Markus L. Frank; Katharina Thoma gibt mit Manon Lescaut ihr Regiedebüt in Dessau.

Auch im Schauspiel wird Generalintendant Johannes Weigand wieder inszenieren: Heinrich von Kleists Lustspiel Der zerbrochne Krug zeigt den Versuch, eine Lüge zur öffentlichen Wahrheit zu machen und enthüllt dabei ein Gespinst aus Manipulationen und Ausflüchten. Der zerbrochne Krug wird ab dem 20. April 2019 auf der Bühne im Großen Haus zu sehen sein und holt das Schauspielensemble somit wieder mit einem großen Klassiker in diese Spielstätte.

Regisseur Jakob Peters-Messer bringt nach seinem herausragenden Erfolg mit Wagners Fliegendem Holländer nun Antonín Dvořáks Oper Katja und der Teufel auf die Bühne. Seit dem Zweiten Weltkrieg wurde Katja und der Teufel nur selten wieder aufgeführt. Dvořáks unmittelbar vor der ungleich bekannteren Rusalka komponierte Oper gleicht dieser in ihrem märchenhaften Ambiente, den musikalisch detailliert gezeichneten Bildern und der scharfen Charakteristik; feine Ironie und verschmitzter Humor jedoch machen die Besonderheiten des Stücks aus, das 1899 in Prag uraufgeführt wurde. Die musikalische Leitung hat Elisa Gogou.

Auf das Jahresmotto der Stiftung Bauhaus Dessau Standard bezogen ist das nunmehr achte Projekt staging the bauhaus, das das Anhaltische Theater als Kooperationspartner im November 2018 in den Räumen des Bauhauses umsetzt. Nicht nur die Bühne, sondern auch andere, bisher kaum der Öffentlichkeit zugängliche Räume werden diesmal als Schau- und Hörplätze eingerichtet. Die Musique d'ameublement des Franzosen Erik Satie – in der Absicht geschrieben, industriell hergestellte Dekorationselemente, etwa auf Fliesen oder Tapeten, musikalisch nachzubilden – scheint wie geschaffen für diese Räumlichkeiten. Mit John Cages Europera 5 bespielt das Theater schließlich die Bauhausbühne. Regie führt Johannes Weigand.

Aus der Kooperation mit der Evangelischen Landeskirche Anhalts geht eine neue mobile Produktion hervor, mit der das Theater ab dem 28. März 2019 in den Kirchen Anhalts unterwegs sein wird: Lot Vekemans' Monolog Judas bietet dem seit Jahrhunderten mit Täuschung, Lüge und Verrat Assoziierten ein Forum im Heute und gibt ihm eine Stimme. Jakob Fedler inszeniert den Monolog, Dorien Thomsen stattet die Produktion aus.

Einen neuen Spielort erschließt sich das Theater im Juni 2019 mit der konzertanten Aufführung von Verdis Klassiker Nabucco Open Air am Mausoleum. Im Rahmen des Dessauer Sommers und in Kooperation mit dem Tierpark Dessau trumpft die Anhaltische Philharmonie gemeinsam mit dem Opernensemble und dem Opernchor zu den zugespitzten musikalischen Kontrasten und den feurigen Rhythmen von Verdis kraftvoller Partitur unter der Leitung von Elisa Gogou auf.

Im Alten Theater setzt Schauspieldirektorin Almut Fischer die Linie zeitgenössischen Autorentheaters fort. Am 23. November eröffnet eine Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière die Saison in der Spielstätte: Sprachwitz und schneidiges Feingefühl sind die Zutaten für Das Abschiedsdinner, das 2014 uraufgeführt wurde und in Dessau von Axel Stöcker inszeniert wird.

Ferdinand von Schirachs Terror gehört bereits jetzt, zweieinhalb Jahre nach seiner Uraufführung, zu den meistgespielten zeitgenössischen Theaterstücken. In dem vieldiskutierten Stück fungieren die Zuschauer schließlich als fiktive Schöffenrichter – und fällen ein Urteil über eines der großen Dilemmata, die die Fragen der Ethik aufwerfen können. Wolfgang Hagemann, der in Dessau bereits Philipp Löhles Komödie Wir sind keine Barbaren! inszenierte, bringt das Stück im Februar 2019 auf die Studiobühne.

Ab September gibt es außerdem eine neue Interviewreihe im Alten Theater: Unter dem Titel Dessauer Schäferstündchen wird Alexander G. Schäfer – Schauspieler, Kabarettist, Autor und Regisseur – als Gastgeber im Alten Theater bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Sport einladen, um mit ihnen über ihr Leben zu plaudern. Den Anfang macht Brigitte Grothum am 2. Dezember 2018, Christel Bodenstein ist am 23. Februar 2019 zu Gast.

Als spartenübergreifende Produktion im Alten Theater ist Witold Gombrowicz' Komödie Yvonne, die Burgunderprinzessin geplant. Scharfsinnig durchleuchtet Gombrowicz gesellschaftliche Konventionen und den Ursprung der Ablehnung des Anderen im Selbst. Das groteske Spiel gelangt in einer Inszenierung von Frank Alexander Engel, die Schauspiel und Puppentheater vereint, am 15. Juni 2019 zur Premiere.

Nach dem großen Erfolg der Produktion Junge Choreografen wird das Format ab April 2019 fortgesetzt. Erneut sind die Tänzerinnen und Tänzer der Ballettcompagnie gefragt, sich als Choreografen zu verwirklichen und die eigene Fantasie in Tanz zu verwandeln. Auch die Entscheidungen zu Musik, Raumkonzept und Licht liegt wieder in der Hand der jungen Künstlerinnen und Künstler.

Den Spielplan für die kleinsten Zuschauer wird mit Der gestiefelte Kater nach den Brüdern Grimm und mit Das Traumfresserchen nach Michael Ende um zwei zauberhaft erzählte Geschichten auf der Puppenbühne ergänzt.


Die Anhaltische Philharmonie Dessau blickt zurück auf eine erfolgreiche Konzertsaison 2017/18, die im August 2017 mit einer gefeierten Premiere begann: Unter dem Titel »Handball trifft Klassik« kam es zu einem ersten Zusammentreffen zwischen Sport und Musik in der Dessauer Anhalt-Arena. Auch den Beginn der neuen Konzertsaison markiert dieses besondere Event am 22. August 2018 – auf dem Programm des »Rückspiels« steht wieder die sportliche Präsentation populärer Klassik-Hits.

Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums, das das Orchester in der Spielzeit 2016/17 beging, erschien im Dezember 2017 die CD »Von der Fürstlichen Hofkapelle zur Anhaltischen Philharmonie – Klingende Dokumente aus 250 Jahren Orchestergeschichte«. Die Veröffentlichung enthält Werke von Friedrich Wilhelm Rust, Karl August von Lichtenstein, August Klughardt, Franz Mikorey, Franz von Hoesslin und Heinz Röttger.

Auch in der Saison 2018/19 – die dritte unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank – knüpft das Orchester an diese Tradition an. So präsentiert sie unter anderem eine große romantische Sinfonie des ehemaligen Hofkapellmeisters Franz Mikorey, für die eigens für das Anhaltische Theater Orchesterstimmen hergestellt werden und die so erstmals nach über 80 Jahren wieder aufgeführt werden kann.

Als Solisten kehren unter anderem Alexander Sitkovetsky (Violine) und Bernd Glemser (Klavier) zurück ins Große Haus. Glemser studierte für Dessau zuletzt Franz Mikoreys Klavierkonzert A-Dur ein, das in der Jubiläumsspielzeit erstmals seit über 100 Jahren wieder erklang. Zum ersten Mal in Dessau treten – mit Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 54 – der Pianist Fabian Müller, 5-facher Preisträger des ARD-Musikwettbewerbes 2017, und mit Schostakowitschs Violoncellokonzert Es-Dur op. 107 die Cellistin Anastasia Kobekina auf. Außerdem sind in den Sinfoniekonzerten Friedemann Eichhorn (Violine), Silke Avenhaus (Klavier) und István Lajkó (Klavier) gemeinsam mit der Anhaltischen Philharmonie zu erleben. Die hoch dotierten Dirigenten Marcus Bosch, zur Zeit Generalmusikdirektor der Staatsphilharmonie Nürnberg und ab dem Wintersemester 2018/19 Professor für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater München, und Mihkel Kütson, Generalmusikdirektor am Theater Krefeld/Mönchengladbach, stehen im 4. bzw. 7. Sinfoniekonzert am Dirigentenpult.

Anlässlich des Bauhaus-Jahres 2019 nimmt das Programm der Philharmonie Bezug auf die Künstler, die ab 1926 in Dessau ihre Wirkungsstätte gefunden hatten: Die Uraufführung der Feininger-Fraktale des halleschen Komponisten Thomas Buchholz, die auf Orgelfugen von Lyonel Feiniger basieren, erwartet die Zuhörer im 6. Sinfoniekonzert. Eine Würdigung Paul Klees erklingt in Form der Bildvertonung Das Vokaltuch der Kammersängerin Rosa Silber von Hans Werner Henze im Rahmen des 7. Sinfoniekonzerts, in den Konzerten für László Moholy-Nagy und Wassily Kandinsky steht die Herkunft dieser Persönlichkeiten im Vordergrund. Erstmalig gedachte die Anhaltische Philharmonie im Jahr 2017 der Zerstörung Dessaus im Zweiten Weltkrieg außerdem mit einem Sinfoniekonzert. Das 5. Sinfoniekonzert der 224. Spielzeit, das im Rahmen des Kurt Weill Fests stattfindet, steht erneut im Zeichen des Gedenkens: Am 7. März, dem Tag, an dem 1945 die Dessauer Innenstadt zu großen Teilen zerstört wurde, spielt die Philharmonie Werke von Paul Hindemith, Kurt Weill und Franz Schubert.

Die Kooperation mit dem IMPULS-Festival für Neue Musik Sachsen-Anhalt bereichert das Konzertprogramm um eine wichtige Farbe. Beim 2. Sinfoniekonzert im Rahmen des Festivals erklingen Werke von Skalkottas, Mussorgski, Stephan und Bernstein. Auch leitet GMD Markus L. Frank erneut die Internationale Masterclass für junge Dirigenten, die in einem Konzert am 8. November 2018 im Bauhaus ihren Abschluss findet.

Erstmalig stand 2018 das Kurt Weill Fest unter der Intendanz von Gerhard Kämpfe, Dr. Jürgen Schebera, Markus L. Frank und Johannes Weigand. Nach herausragenden Erfolgen und einem neuen Besucherrekord wird es erneut von dem vierköpfigen Team geleitet. Im Rahmen des Kurt Weill Fests 2019 wird unter anderem die Dreigroschenoper wiederaufgenommen, die in einer Inszenierung von Ezio Toffolutti (u. a. Opéra Garnier Paris, Teatro La Fenice, Deutsche Oper Berlin, Semperoper Dresden) am 2. März 2018 zur Premiere am Anhaltischen Theater gelangte.

Die Theaterpädagogik feiert in Kooperation mit der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH im Juni 2018 erstmalig das Jugendtheaterfestival »Schaut rein! Jugend. Feiert. Theater«. Auch für die Spielzeit 2018/19 ist das Theaterfestival mit einem facettenreichen Workshopangebot, Aufführungen des Theaterjugendclubs und anderen Spielclubs der Stadt Dessau-Roßlau sowie Gesprächsangeboten und vielem mehr geplant.

Neu in den Ensembles des Anhaltischen Theaters engagiert sind der junge Bass Don Lee, die Puppenspielerin Maria Dietze sowie Roman Weltzien, der bereits als Aladin in Aladin und die Wunderlampe die Zuschauer für sich gewinnen konnte.

Die Eintrittspreise bleiben in der Spielzeit 2018/19 unverändert. Der Vorverkauf beginnt am 1. Juni 2018.

www.anhaltisches-theater.de

Samstag, 5. Mai 18
Markus L. Frank in Jury des Rust-Preises berufen
Der Generalmusikdirektor des Anhaltischen Theaters Dessau, Markus L. Frank, ist in die Jury des Rust-Preises berufen worden. Der Violin-Förderwettbewerb der Ostdeutschen Sparkassenstiftung wird alle zwei  Jahre verliehen und findet 2018 bereits zum zehnten Mal statt: vom 9. bis 11. November im „Alten Theater“ Dessau.

Der Rust-Preis richtet sich an Geigerinnen und Geiger im Alter zwischen 12 und 21 Jahren aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Sie können sich noch bis zum 10. September bewerben.

Markus L. Frank hat bereits Erfahrung mit dem Rust-Preis: Gleich zu Beginn seiner ersten Spielzeit als Generalmusikdirektor des Anhaltischen Theaters Dessau 2016/17 dirigierte er zwei Sinfoniekonzerte
der Anhaltischen Philharmonie mit Preisträgerinnen des Wettbewerbs 2014 als Solistinnen.
„Die Förderung des musikalischen Nachwuchses ist eine wirklich schöne Aufgabe“, so Markus L. Frank. „Mit den wertvollen Meisterinstrumenten der Ostdeutschen Sparkassenstiftung können sich Talente so richtig
entfalten. Die Idee der Instrumentenleihgabe ist großartig und zeichnet den Rust-Wettbewerb gegenüber den vielen anderen seiner Art aus. Ich freue mich sehr darauf, in diesem Jahr von Anfang an mit dabei sein zu dürfen, wenn Jugendliche im musikalischen Wettstreit um diese Geigen spielen!“
„Mit der Berufung von Herrn Frank unterstreichen wir die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Anhaltischen Theater und der Anhaltischen Philharmonie Dessau. Wir freuen uns sehr, dass Herr
Frank unserer Anfrage zugestimmt hat“, so Patricia Werner von der Geschäftsführung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und zugleich Jury-Vorsitzende.

15 Meistergeigen der Ostdeutschen Sparkassenstiftung sind beim Rust-Preis zu gewinnen (als Leihgabe für mindestens zwei Jahre), dazu Geldpreise – und für den 1. Preisträger die Chance, als Solist mit der Anhaltischen Philharmonie aufzutreten. Dieser Sonderpreis wird vom Anhaltischen Theater Dessau gestiftet.

Der Rust-Preis bietet große Chancen, denn jeder gute Musiker braucht ein gutes Instrument. Das gilt besonders für begabte Nachwuchsgeiger. Erst mit einem Instrument, das zu ihnen und ihrem Können passt, wird es möglich, außergewöhnliche Klangfarben zu erzeugen und einen ganz eigenen Ton zu entwickeln. Eine wirklich gute Geige allerdings ist nicht so leicht zu bekommen. Doch beim Rust-Preis können sich die jungen Musiker ihre Meistergeige erspielen und sie mindestens zwei Jahre behalten.

Alle Instrumente, die beim Wettbewerb vergeben werden, wurden im Auftrag der Stiftung von ostdeutschen Geigenbauern gebaut. So fördert sie gleichzeitig den künstlerischen Nachwuchs und das traditionsreiche
Handwerk – eine Kombination, die bundesweit einmalig ist.

Der Jury gehören weiters an: Ingeborg Behnke, Geigenbaumeisterin; Anne-Kathrin Lindig, Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar; Waltraut Wächter, 1. Konzertmeisterin des MDR-Sinfonieorchesters und Patricia Werner, Geschäftsführung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.

Rust-Preis: 9. bis 11. November 2018 im „Alten Theater“ Dessau
Anmeldeschluss: 10. September 2018
Informationen und Bewerbung:
Telefon: 0340. 61 95 95 • www.kurt-weill.de
Telefon: 030. 20 69 18 55 • www.ostdeutsche-sparkassenstiftung.de

Freitag, 4. Mai 18
Elbphilharmonie gewohnt Hochkarätig: Die neue Saison
Mit THEMENSCHWERPUNKTEN wie POLEN, VENEDIG, TEODOR CURRENTZIS, OLGA NEUWIRTH, CHARLES IVES, SIR GEORGE BENJAMIN und LAURIE ANDERSON GEHT DIE ELBPHILHARMONIE in die Dritte Runde. 5.000 NEUE ABOPLÄTZE können bis 13. Mai bestellt werden.


Elbphilharmonie Hamburg
© Maxim Schulz

In der Saison 2018/19 bietet die HamburgMusik in Elbphilharmonie und Laeiszhalle aufs Neue ein pralles und hochkarätiges Programm mit erstrangiger Musik. So veranstaltet sie etwa die Hälfte der gut 30 Orchestergastspiele in eigener Regie. Dazu gehören die Philharmoniker aus Wien, Berlin und München, das Budapest Festival Orchestra oder das Philharmonia Orchestra London. An sieben Abenden steht Teodor Currentzis am Pult, Sir Simon Rattle und Andris Nelsons leiten jeweils vier Konzerte mit unterschiedlichen Spitzenorchestern.

Sorgfältig kuratierte Festivals widmen sich Themenschwerpunkten wie der Musik aus Polen und aus Venedig. Komponisten-Schwerpunkte zu Charles Ives, Karol Szymanowski, Witold Lutoslawski, Olga Neuwirth und Sir George Benjamin geben dem musikschöpferischen Schaffen des 20. und 21. Jahrhunderts breiten Raum. »Lux aeterna«, das Musikfest für die Seele, geht im Februar 2019 in seine vierte Runde, auch »Greatest Hits«, das gemeinsam mit Kampnagel und dem NDR veranstaltete Festival für Neue Musik, erlebt eine weitere Ausgabe. Opern, Oratorien, Requien und Passionen von Bach und Mozart über Liszt bis Ligeti und Benjamin bringen die entsprechenden Werke in einen spannenden Dialog mit der Architektur des Großen Saals der Elbphilharmonie. Beim 4. Internationalen Musikfest Hamburg steht mit György Ligeti einer der wirkungsmächtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt.

In der Reihe »Reflektor« gestalten die US-amerikanische Performance-Ikone Laurie Anderson sowie der Hamburger Nils Frahm eigene Konzertschwerpunkte. Mit so klangvollen Namen wie Myra Melford oder Craig Taborn hat die Reihe »Jazz Piano« im Kleinen Saal der Laeiszhalle gegenüber den Vorjahren noch einmal an Profil gewonnen. Ein Schwerpunkt des Jazzprogramms in der Elbphilharmonie liegt diesmal auf Gitarristen. Elbphilharmonie World bietet mit den Punch Brothers, Angelique Kidjo oder Noureddine Khourchid und tanzenden Derwischen eine faszinierende Vielfalt an musikalischen Welten rund um den Globus. Viele reizvolle, spezifisch auf unterschiedliche Altersgruppen zugeschnittene Produktionen für Kinder runden das Programm ab.

Saisoneröffnung unter französischem Vorzeichen
Der Saisonauftakt klingt gleich doppelt französisch: Nach der Opening Night des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter der Leitung seines Ersten Gastdirigenten Krzysztof Urbanski mit Werken von Maurice Ravel und Guillaume Connesson (1.9.) eröffnet die HamburgMusik die Saison am 2. September mit dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique unter der Leitung seines Gründers Sir John Eliot Gardiner. Die Mezzosopranistin Joyce DiDonato ist die Solistin eines reinen Berlioz-Programms.

Internationale Orchester
Kurz darauf komplettiert das Boston Symphony Orchestra unter seinem Chefdirigenten Andris Nelsons mit seinem Gastspiel die Liste der »Big Five« unter den US-Orchestern in der Elbphilharmonie (5.9.). Der Hamburgische Generalmusikdirektor Kent Nagano führt das Orchestre Symphonique de Montréal aus Kanada, dessen Directeur musical er seit 2006 ist, erstmals in Hamburgs neues Konzerthaus (13.3.), auch das Sydney Symphony Orchestra aus Australien kehrt nach über 20jähriger Hamburg-Abstinenz an die Elbe zurück (3.12.).

Die Saison erlebt auch weitere Elbphilharmonie-Debüts führender Orchester aus dem europäischen Ausland. So gastieren etwa das Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding (16.11.) und die Tschechische Philharmonie unter ihrem neuen Chef Semyon Bychkov sowie, an zwei aufeinander folgenden Abenden, das Budapest Festival Orchestra mit seinem Chefdirigenten Iván Fischer und Werken von Bela Bartók (25./26.3.).

Zudem bietet sich die Chance zur Wiederbegegnung mit den Münchner Philharmonikern (21./22.1., Valery Gergiev), dem Philharmonia Orchestra London (30.1., Paavo Järvi), zwei Mal mit den Berliner Philharmonikern (17.2., Yannick Nézet-Séguin, 27.6., Tugan Sokhiev) und zwei Mal mit den Wiener Philharmonikern (8.4., Andris Nelsons, 5.6., Mariss Jansons).

Im Fokus: Teodor Currentzis
Kein zweiter Dirigent hat in den vergangenen zehn Jahren eine derart staunenswerte Karriere hingelegt wie Teodor Currentzis. In sieben über die Saison verteilten Konzerten skizziert die HamburgMusik ein facettenreiches Porträt des charismatischen, für seine packenden Konzerte und wegweisenden Aufnahmen vielfach preisgekrönten griechisch-russischen Maestros. Vier Abende gestaltet Currentzis mit seinen beiden im Jahr 2004 in Novosibirsk gegründeten Ensembles, dem Orchester musicAeterna und dem musicAeterna Chor, deren Musiker ihm 2010 nach Perm an den Ural folgten, als er dort das Staatstheater übernahm.

In der Elbphilharmonie widmen sich die Russen zwei Mal dem Schaffen Giuseppe Verdis: zunächst mit einer konzertanten Aufführung von »La Traviata« (21.10.), im Frühjahr 2019 dann an zwei Abenden mit Verdis Messa da Requiem (1./2.4.). Am 26. Oktober 2018 erlebt die von Teodor Currentzis selbst beim Komponisten in Auftrag gegebene Choroper »Tristia« des Franzosen Philippe Hersant in der Elbphilharmonie ihre erste Aufführung in Hamburg.

Zu Beginn der Saison 2018/19 übernimmt Teodor Currentzis die Chefposition beim SWR Symphonieorchester. Für die beiden Gastspiele mit diesem Orchester, das unlängst aus der Fusion zweier traditionsreicher Rundfunkorchester des deutschen Südwestens entstand, hat Currentzis ausschließlich russische Musik ausgewählt: Im Dezember das Violakonzert von Alfred Schnittke (Solist: Antoine Tamestit) und Tschaikowskys 5. Sinfonie (19.12.), im Frühsommer dann Schostakowitschs eng mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs verknüpfte 7. Sinfonie, die »Leningrader« (21.6.). Schließlich bringt Currentzis das Mahler Chamber Orchestra mit seinem musicAeterna Chor für eine Aufführung von Brahms‘ »Ein deutsches Requiem« zusammen (4.6.).

Musikland Polen
Im Jahr 2018 jährt sich die Unabhängigkeit Polens zum 100. Mal. Dieses Jubiläum nehmen HamburgMusik und NDR zum Anlass für eine ausführliche Würdigung polnischer Musik sowie polnischer Komponisten, Orchester und Solisten. Die Musik Frédéric Chopins spielt natürlich eine Rolle, doch bietet das Festival vor allem Gelegenheit, auch wichtige, hierzulande seltener aufgeführte Werke von Karol Szymanowski (1882-1937) kennenzulernen, neben Chopin der bekannteste polnische Komponist und eine der bedeutendsten Musikschöpfer des frühen 20. Jahrhunderts. Auch das vielgestaltige Schaffen von Witold Lutoslawski (1913-1994) wird in mehreren Konzerten reflektiert, ebenso die Musik von Krzysztof Penderecki, der in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag feiert. So spielt Nicolas Altstaedt, Artist in Residence beim NDR Elbphilharmonie Orchester in der kommenden Saison, Lutoslawskis Cellokonzert, die Leitung hat der aus Polen stammende Erste Gastdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters Krzysztof Urbanski (13./14./16.9.). Im Laufe des Festivals treten bedeutende Solisten wie Jan Lisiecki, Piotr Anderszewski oder Leszek Mozdzer auf, die aus Polen stammen oder polnische Vorfahren haben, sowie polnische Orchester, etwa das NFM Wroclaw Philharmonic. Die Festwochen zur Feier der polnischen Musik beginnen am 10. September mit einem Konzert des Polish National Radio Symphony Orchestra und Werken von Penderecki, Lutoslawski, Paderewski und Panufnik.

Bis in den späten November hinein öffnet sich dann sukzessive ein Panorama aus Orchester- und Kammermusik, Kinderkonzerten und Jazz, zu dem Polen über Jahrzehnte seine eigenen, unverwechselbaren Farben beigetragen hat.

Hör mal Venedig
Venedig sehen und sterben? Venedig hören und leben! So könnte der Imperativ des Festivals lauten, das die HamburgMusik in den Ostertagen 2019 der von Mythen umwobenen Stadt an der Lagune widmet. Die venezianischen Festtage verschränken sich gleich zu Beginn mit dem Komponistenporträt Olga Neuwirth, denn das Ensemble intercontemporain aus Paris führt unter der Leitung von Matthias Pintscher Neuwirths »Le Encantadas o le avventure nel mare delle meraviglie« auf. Das Stück verwebt Originalklänge aus der seit vielen Jahren öffentlich nicht mehr zugänglichen Chiesa di San Lorenzo, in der Neuwirth anlässlich einer Aufführung von Luigi Nonos »Prometeo« früh prägende musikalische Impulse empfing, mit von ihr hinzukomponierter Instrumentalmusik (18.4.).

Zu den weiteren Höhepunkten zählen ein Gastspiel von Jordi Savall (22.4.), der mit fünf Ensembles, darunter Le Concert des Nations, La Capella Reial de Catalunya und Hespèrion XXI, unter dem Motto »Byzanz und Venedig: Begegnung des Orients mit Europa« ein ost-westliches musikalisches Beziehungsgeflecht entspinnt. Ausgehend von der geschichtlichen Tatsache, dass es in Venedig bereits von 500 Jahren ein Ghetto für Juden gab, betrachtet der in New York lebende Trompeter Frank London aus dem Blickwinkel der improvisierten Musik Verbindungslinien zwischen venezianischen Gondelliedern, Synagogenmusik, mittelalterlicher italienischer Poesie, biblischen Texten und politischen Songs (21.4.). Der kanadische Cellist Jean-Guihen Queyras, in der Saison 2017/18 wiederholt als brillanter Solist unter anderem mit Bachs sechs Cellosuiten in der Elbphilharmonie zu erleben, spielt im Kleinen Saal Vivaldis sechs Cellosonaten, begleitet vom Cembalisten Michael Behringer (21.4.). Weitere Projekte sind in Planung. Das vollständige Programm wird zum Vorverkaufsstart am 6. November bekannt gegeben.
 
Zwei große Dirigenten, zwei kleine Residenzen
Der lettische Star-Dirigent Andris Nelsons leitet in der kommenden Saison vier Abende mit drei unterschiedlichen Top-Orchestern. Auf das Elbphilharmonie-Debüt des Boston Symphony Orchestra (5.9.), das Nelsons seit der Saison 2014/15 und bis mindestens 2021/22 leitet, und seinen zweiten Besuch als neuer Chef des Gewandhaus Orchesters Leipzig (19./20.1.) folgt ein Gastspiel mit den Wiener Philharmonikern (8.4.). Auch Sir Simon Rattle gestaltet in der ersten Saison nach seiner Ära als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker vier Abende mit drei unterschiedlichen Orchestern in der Elbphilharmonie. Mit dem Freiburger Barockorchester und Sängerinnen wie Anna Prohaska und Magdalena Kožená präsentiert er seine Lesart der Oper »Hippolyte et Aricie« von Jean-Philippe Rameau (27.11.), mit dem London Symphony Orchestra spielt er Bruckners Sinfonie Nr. 6 (23.2.), und am 6./7. April führt er mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment sowie den Solisten Camilla Tilling, Magdalena Kožená, Andrew Staples und Mark Padmore Bachs Johannespassion auf. Die Bühneneinrichtung besorgt der britische Regisseur Peter Sellars.

Porträt Olga Neuwirth
Die Österreicherin Olga Neuwirth, 1968 in Graz geboren, ist eine der exponiertesten und erfolgreichsten Vertreterinnen zeitgenössischen Komponierens weltweit. Ihr keiner Schule zuzuordnendes Schaffen lässt sich ebenso wenig auf eine bestimmte Ästhetik reduzieren. Neuwirth nimmt wiederholt Bezug auf Außermusikalisches wie diverse wissenschaftliche Disziplinen, doch bei aller Hinwendung zur Abstraktion und Reduktion bewahrt sie in ihrem Werk immer eine hohe Klangsinnlichkeit.

Aus den fünf Abenden, die die HamburgMusik ihr in der Saison widmet, entsteht ein kleines, gleichwohl charakteristisches Mosaik der Komponistin aus Film- und Bühnenmusiken, aus Kammermusik und dem im Rahmen des Venedig-Festivals aufgeführten Raumklang-Werk »Le Encantadas«. Drei der fünf Konzerte sind beim Festivals Greatest Hits (28.11.-1.12.) zu erleben, darunter die vom Ensemble phace gestaltete Aufführung des Filmkonzerts »Die Stadt ohne Juden«, eine rekonstruierte und mit Neuwirths Musik versehene Fassung des Stummfilms des österreichischen Regisseurs H.K. Breslauer aus dem Jahr 1924. Besonders gespannt sein darf man auch auf »The Outcast. Homage to Herman Melville«: Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien bringt eine konzertante, gleichwohl bildmächtige Fassung von Neuwirths Hommage an den Schöpfer des Weltromans »Moby Dick« mit zwei Chören, Gesangssolisten und der Videokünstlerin Netia Jones auf die Bühne des Großen Saals der Elbphilharmonie (4.3.).

Multiversum Sir George Benjamin
Der Brite Sir George Benjamin, 1960 in London geboren, war gerade mal 15 Jahre alt, als er begann, einmal pro Monat von London nach Paris zu Kompositionsstudien bei Olivier Messiaen zu fahren. Seine frühe, schier grenzenlose Begabung führte jedoch nicht etwa zu massiver Produktivität in Form eines kontinuierlichen Outputs an Kompositionen, im Gegenteil: Zwischen seinem 18. und 22. Lebensjahr veröffentlichte Benjamin nicht mehr als zwei Stücke von insgesamt 20 Minuten Dauer. In späteren Jahren fiel ihm das Komponieren leichter, doch skrupulös in der Hervorbringung und Fixierung von Musik ist er geblieben. Dafür ist das Wenige, das Sir George Benjamin, der nach Messiaen auch Pierre Boulez als Lehrer hatte, an Werken veröffentlicht, stets von überragender Qualität.

Die Elbphilharmonie nimmt die für April 2019 vorgesehene Deutsche Erstaufführung von Benjamins neuer Oper »Lessons in Love and Violence« an der Staatsoper Hamburg (Premiere 7.4.) zum Anlass für ein tiefenscharfes Benjamin-Porträt. Die Reihe aus sechs Programmen in sieben Konzerten zwischen September 2018 und April 2019 enthält mit der konzertanten Aufführung seiner Oper »Written On Skin« (10.11., Mahler Chamber Orchestra), mit »Palimpsest« und »Into The Little Hill« (10./11.3., Ensemble Modern) »Dream of the Song« (29./30.3., NDR Elbphilharmonie Orchester) sowie »Octet« (23.2., Scharoun Ensemble Berlin) wesentliche Werke aus seinem Katalog. »Sudden Time« schließlich ist kurz nach Saisoneröffnung vom Orchester der Lucerne Festival Academy unter Matthias Pintscher zu hören (12.9.).

Oper, Requiem, Oratorium: Von Bach bis heute
Die kommende Saison ist die erste, bei deren Gestaltung reale Erfahrungen aus dem Spielbetrieb der Elbphilharmonie einfließen konnten. Das hat unter anderem auch zur Folge, dass hier nun deutlich mehr Oratorien, Requien und Opern erklingen, denn (auch) diese Genres funktionieren hervorragend in der Elbphilharmonie, wenn man sie räumlich klug positioniert. Die beiden Gegenwartskomponisten Olga Neuwirth und Sir George Benjamin, denen die HamburgMusik große Porträts widmet, steuern für diese Programmlinie Werke bei: die konzertante Aufführung von Neuwirths Bühnenstück »The Outcast. Homage to Herman Melville« (4.3.) sowie »Written on Skin« (10.11.) und »Into The Little Hill« (11.3.) von Sir George Benjamin. Auch Sir Simon Rattles Aufführungen der Johannespassion von Bach (6./7.4.) und Jean-Philippe Rameaus »Hippolyte et Aricie« (27.11.) gehören in diese Reihe. Rund um Silvester leitet Manfred Honeck das NDR Elbphilharmonie Orchester, den NDR Chor sowie Gesangssolisten, deren Namen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden, durch drei Aufführungen der »Fledermaus«. Iván Fischer bringt für den zweiten Abend des Doppelgastspiels mit dem Budapest Festival Orchestra eine konzertante Fassung von Béla Bartóks Einakter »Herzog Blaubarts Burg« mit (26.3.), das Kammerorchester Basel kommt mit Mozarts »Don Giovanni« und Erwin Schrott in der Titelpartie (6.1.). Und Alan Gilbert bringt zum 4. Internationalen Musikfest Hamburg (27. April bis 29. Mai 2019) seine New Yorker Produktion von György Ligetis Oper »Le Grand Macabre« in einer für die Elbphilharmonie adaptierten, halbszenischen Fassung an drei Abenden auf die Bühne (10./12./13.5.).

Das Alte Werk
Die traditionsreiche, bereits in den 50er-Jahren gegründete Konzertreihe NDR Das Alte Werk geht mit Beginn der Saison 2018/19 in die gemeinsame Trägerschaft von HamburgMusik und NDR über. Die Aufführungen finden auch in Zukunft wie gewohnt in der Laeiszhalle statt. Zu den sechs hochkarätigen Konzerten zählt ein Abend mit dem Huelgas Ensemble, das eine konzertante Aufführung der Oper »La liberazione di Ruggiero dall’isola d’Alcina« mitbringt, das Werk einer Komponistin aus dem 16. Jahrhundert: Francesca Caccini (24.9.)  Des Weiteren ist ein spanisches Weihnachtskonzert mit Al Ayre Español programmiert (5.12.) und ein Abend mit der Accademia Bizantina und einer Oper des in Bergedorf geborenen Barockmeisters Johann Adolf Hasse (konzertante Aufführung, 9.11.). Das Collegium 1704 und der NDR Chor singen und spielen geistliche Musik von Graupner und Bach (24.1.), Werke von Albinoni, Vivaldi, Caldara und Galuppi stehen auf dem Programm des italienischen Ensembles Concerto de‘ Cavalieri (27.2.). Am Montag vor Ostern schließlich bringt die Akademie für Alte Musik Berlin Carl Philipp Emanuel Bachs »Die letzten Leiden des Erlösers« in die Laeiszhalle (15.4.).

Reflektoren
Nach dem begeisternden und überaus erfolgreichen Debüt der »Reflektor«-Serie in der Spielzeit 2017/18 mit Bryce Dessner und Yaron Herman gibt die Elbphilharmonie in der kommenden Saison der US-amerikanischen Performance-Meisterin Laurie Anderson Carte blanche für ein mehrtägiges Festival nach eigenen Vorlieben und Ideen (25.-28.2.). Anderson realisiert seit 40 Jahren immer wieder aufsehenerregende Produktionen mit ihrer Stimme, Violine, Elektronik und visuellen Effekten und darf als Pionierin der Kunstform »musikalische Performance« gelten. Der zweite »Reflektor«-Künstler ist der in Hamburg geborene Pianist, Klangtüftler und Komponist Nils Frahm, der seit einigen Jahren von Berlin aus seine bemerkenswerte Laufbahn mit überwiegend leisen, magischen Klängen zwischen akustischer Musik und Elektronik fortsetzt (8.-10.6.). Die Programme für beide »Reflektor«-Programme werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Improvisationskünstler, World Music, Klassik der Welt
Dem zeitgenössischen Jazz gibt das Programm der HamburgMusik noch mehr Raum als bisher. In der Reihe Jazz Piano im Kleinen Saal der Laeiszhalle treten neben dem polnischen Virtuosen Leszek Mozdzer (23.10.) mit Myra Melford’s Snowy Egret (20.11.), Craig Taborn solo (12.2.), David Helbock’s Random / Control (21.3.) und dem Jamie Saft Trio (16.4.) gleich vier Solisten bzw. Ensembles auf, die unter eigenem Namen in Elbphilharmonie oder Laeiszhalle noch nicht zu erleben waren. Auch das Gastspiel des Quintetts um den US-Saxofonisten Donny McCaslin, der auf David Bowies letztem Album »Blackstar« so eindrücklich spielt, in der Elbphilharmonie ist ein Debüt (15.10.). Mit dem San Francisco Jazz Collective kommt zeitgenössisch interpretierte Musik des brasilianischen Song-Großmeisters Antonio Carlos Jobim nach Hamburg (11.11.), und mit Bugge Wesseltoft am Klavier und den Keyboards präsentieren sich Dan Berlund und Magnus Öström, die Rhythmusgruppe des legendären schwedischen Trios e.s.t., als neues Klaviertrio Rymden dem Publikum (22.2.).

Mit dem Wolfgang Muthspiel Quintet (5.11.), Marc Ribot’s Ceramic Dog (6.12.), dem Ferenc Snétberger Trio (4.2.) und dem Julian Lage Trio (27.3.) treten vier jeweils von der Gitarre dominierte Improvisationskollektive im Kleinen Saal der Elbphilharmonie auf.

Neun Konzerte in den Reihen »Elbphilharmonie World« und »Klassik der Welt« bringen Musik von fernen Ländern an den Hafen. Die Hör-Reise geht vom Flamenco mit Diego El Cigala (13.10.) über US-amerikanischen Virtuosen-Folk der Punch Brothers (18.11.) und die Afro-Pop-Ikone Angélique Kidjo, die das legendäre Album »Remain In Light« der Talking Heads (1980) neu interpretiert. Sie macht Station bei Noureddine Khourchid & den tanzenden Derwischen aus Damaskus, die das Festival »Lux aeterna« eröffnen (3.2.), macht einen Abstecher zu Huong Thanh, die mit ihrem Trio klassische vietnamesische Musik spielt, und kulminiert gegen Saisonende in einer Synthese aus Tango und französischer Improvisationskunst, wenn das Orquesta Típica El Afronte mit Emilie Parisien und Vincent Peirani aufeinandertrifft (6.6.).

Mehr Aboplätze, mehr Abos, Ticketvergabe
Die HamburgMusik legt für die Saison 5000 zusätzliche Aboplätze und zwei neue Abonnements auf. Eintrittskarten ­– maximal 20 pro Person und höchstens vier pro Konzert – für einen großen Teil des Programms können ab sofort und bis 25. Mai online bestellt werden. Ist nach Ablauf der Frist die Nachfrage größer als das Angebot, entscheidet das Zufallsprinzip. Der Einzelkartenverkauf beginnt am 21. Juni. Auch für die bereits jetzt online bestellbaren Konzerte werden Kartenkontingente zurückgehalten, die am 21. Juni ab 10 Uhr an den Vorverkaufsstellen in Hamburg und online auf www.elbphilharmonie.de ab 18 Uhr in den Verkauf gehen.

Alles Infos zum Jahrbuch 2017/18 sowie die Möglichkeit das Jahrbuch digital durchzublättern finden sich unter: www.elbphilharmonie.de/de/publikationen
Weitere Informationen unter www.elbphilharmonie.de

Freitag, 4. Mai 18
Theater und Komödie am Kurfürstendamm laden zu „Danke! - das Abschiedsfest“ ein
Die Tage an Theater und Komödie am Kurfürstendamm sind nun wirklich gezählt: Vom 15. bis zum 20. Mai tritt Gayle Tufts im Theater am Kurfürstendamm noch einmal mit ihrer Show „Superwoman“ auf, in der Komödie am Kurfürstendamm läuft noch ein „Best of“ aus „Ladies Night“, „Veronika, der Lenz ist da“ und „Der Raub der Sabinerinnen“.
 
Noch einmal feiern
Theaterchef Martin Woelffer und sein Team laden am Samstag, den 26. Mai, zu einem Abschiedsfest vom Kudamm ein. „An dem Tag möchten wir uns mit einem Fest bei unseren Zuschauern, von denen uns manche schon in dritter Generation besuchen, sowie bei denjenigen, die uns mehr als ein Jahrzehnt im Kampf um den Erhalt der Theater unterstützt haben, bedanken und auch unsere Freude darüber ausdrücken, dass wir im Schiller Theater eine Zukunft haben. Wir hoffen, dass auch Sie dabei sein können und freuen uns auf zahlreiche prominente Weggefährten, Freunde und Fans aus Berlin, Brandenburg und ganz Deutschland“.
 
Das Programm
Im Theater am Kurfürstendamm findet von 12 Uhr bis 18 Uhr ein Bühnenprogramm statt. Geplant ist Satirisches mit Horst Evers, Hannes Heesch, Bov Bjerg und Christoph Jungmann vom Kabarettistischen Jahresrückblick, Musikalisches mit Walter Plathe, Helmut Baumann, Ilja Richter und Gayle Tufts, Versteigerungen von Requisiten und Kostümen mit Markus Majowski, Adisat Semenitsch, Gayle Tufts und Désirée Nick sowie ein Gespräch zu Geschichte und Zukunft der Woelffer Bühnen mit drei Generationen Woelffer. Tanja Wedhorn, Roman Knižka und Nicola Ransom erzählen über Tourneen und andere Kleinigkeiten. Martin Woelffer stellt „Willkommen bei den Hartmanns“, die Eröffnungsinszenierung im Schiller Theater, vor. Hugo Egon Balder führt Gespräche mit Gästen, die - wie die Theater - zum Abriss freigegeben sind. Brigitte Grothum, Dagmar Biener, Dominic Raacke, Katja Weitzenböck und Manon Straché lesen und rezitieren.
Viele der Künstler geben nach ihren Auftritten auf der großen Bühne Autogramme im Foyer.
Es gibt Kinderschminken und zur Erinnerung können alle Gäste ein Foto in einer Fotobox machen. Draußen am Kurfürstendamm rockt das Don Bosco-Blasorchester den Kurfürstendamm.
Durch das Programm führen Peter Claus, Ingo Hoppe und Susanne Trotzki. Der Eintritt ist frei.
 
Ab 19 Uhr legt DJ De.light auf und es kann getanzt werden bis die Wände wackeln. Vielleicht muss der Abrissbagger ja gar nicht kommen.

Die Ausstellung „Boulevard Berlin – Ein Jahrhundert Komödie am Kurfürstendamm“ ist am 26. Mai von 12 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Die Leiterin der Theaterabteilung der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Bärbel Reißmann, bietet zwei Führungen an: eine um 12.30 Uhr, die zweite, gemeinsam mit Ingeborg Wölffer, um 14.30 Uhr.
Die Theatergemeinde Berlin ist mit einem Glücksrad vor Ort.
 
Das detaillierte Programm findet sich als PDF-Dokument hier zum Download.

Freitag, 4. Mai 18
hr-Sinfonieorchester: Vorgezogener Vorverkaufsstart für Saison 2018/19
Seit einigen Wochen gibt es die neue Saisonbroschüre des hr-Sinfonieorchesters für 2018/19. Aufgrund der zahlreichen Kartenanfragen wird der Vorverkaufsstart für die Einzelkarten nun auf Dienstag, 15. Mai, vorgezogen.

Ab diesem Tag können Karten für sämtliche hr-Sinfoniekonzerte und Jungen Konzerte in der Alten Oper Frankfurt sowie für die Reihen Barock+, Forum N, Auftakt und Kammermusik im hr-Sendesaal erworben werden. Ebenfalls erhältlich sind die Karten für das Music Discovery Project 2019 in der Jahrhunderthalle. Ausgenommen sind das Wandelkonzert im Städelmuseum sowie das Eröffnungskonzert des Rheingau Musik Festivals 2019. Der Ticketkauf ist wie gewohnt unter der Telefonnummer 069-155-2000, auf www.hr-ticketcenter.de und persönlich im hr-Ticketcenter in der Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt, möglich.

Der Abonnement- und Einzelkartenverkauf für die Konzertsaison 2018/19 der hr-Bigband startet am 5. Juni, 13 Uhr.

Freitag, 4. Mai 18
hr2-kultur koordiniert erstmals „Ein Tag für die Musik“ am 6. Mai Große Bühne für Hessens Musikszene
Mit dem „Tag für die Literatur“ feiert Hessen alle zwei Jahre sein größtes Literaturfestival. Nun rücken mit „Ein Tag für die Musik“ erstmals auch Vielfalt und Qualität des hessischen Musiklebens ins Rampenlicht.
Koordiniert von hr2-kultur laden am Sonntag, 6. Mai (bei Kooperationen mit Schulen auch am 5. Mai), musikbegeisterte Veranstalter von Hofgeismar bis Lorsch und von Lißberg bis Limburg zu Konzerten und vielem anderen ein.

Ob gregorianische Gesänge, klassische Sinfonien, Kammermusik oder Jazz: Die Angebote sind so vielfältig wie das Musikland Hessen selbst. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Lesungen, Vorträge, Konzerte zum Mitsingen oder zum Mittanzen. Zu hören sind unter anderem Kompositionen von Georg Philipp Telemann, Louis Spohr, Paul Hindemith, Franz Abt, Christian Heinrich Rinck oder Wilhelm Petersen.

„Ein Tag für die Musik“ ist auch Thema in hr2-kultur: Am 5. und 6. Mai machen Sendungen wie „Musikszene Hessen“ (Samstag, 15.04 Uhr), „Kulturfrühstück“ (Sonntag, 9.04 Uhr), und „Konzertsaal Musikland Hessen“ (Sonntag, 20.04 Uhr), den Radiohörern Lust auf Musik aus Hessen. Das Feature am Sonntag (18.04 Uhr) folgt den Spuren Paul Hindemiths, während die Sendung „Zauberflöte – Klassik für Kinder“ (Sonntag, 8.04 Uhr) und „Kaisers Klänge“ (Sonntag, 17.04 Uhr) den Bogen von hessischen Volksliedern zu legendären Multitalenten wie Bettina von Arnim und Theodor W. Adorno spannen.
„Ein Tag für die Musik“ ist ein Projekt des neu gegründeten Netzwerks „Musikland Hessen“ vonhr2-kultur und vielen musikbegeisterten Partnern in ganz Hessen. Es wird unterstützt vom Landesmusikrat Hessen und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Das Veranstaltungsprogramm ist online auf www.musikland.hr2.de abrufbar.

Freitag, 4. Mai 18
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (hr) kommt am Sonntag, 6. Mai 2018, um 23:05 Uhr im Ersten.

Wer sagt, dass Boden Privateigentum sein muss? „ttt" über schwindelerregende Wohnungspreise und die Stadtgesellschaft in der Krise
Die Wohnungs- und Immobilienpreise steigen in unseren Städten unaufhörlich. Wohnraum - ganz gleich ob Miet- oder Eigentumswohnungen - wird für einen wachsenden Teil der Bevölkerung unerschwinglich. Spekulanten, nationale und internationale Investmenttrusts tummeln sich auf den Immobilienmärkten und fahren fantastische Renditen ein, während immer mehr normal verdienende Menschen sich das Wohnen in der Stadt nicht mehr leisten können. David Chipperfield, einer der gefragtesten Architekten weltweit, sagt, es ginge gar nicht mehr ums Wohnen, sondern nur noch ums Investment. Wohnungen und Häuser stehen leer, ihr steigender Wert werde nur noch zur Vermögensentwicklung benutzt. Er fragt sich: „Sollen wir [Architekten] uns wirklich noch den Kopf über die Gestaltung von Treppenhäusern zerbrechen, während draußen das Monster weiter wächst?" Die entfesselten Bodenmärkte entfalteten eine zersetzende Wirkung auf den sozialen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft. Nun regt sich in Deutschland prominenter Widerstand. Die „Münchner Initiative für ein anderes Bodenrecht", zu der unter anderem Hans-Jochen Vogel und die ehemalige Münchner Stadtbaurätin Christine Thalgott gehören, fordert in einer bundesweiten Diskussion dazu auf, in Deutschland eine radikal andere Bodenpolitik einzuführen. „Der Boden ist kein Gut wie jedes andere. Vergleichbar Wasser und Luft ist er unverzichtbar für das menschliche Dasein. Boden ist zugleich unvermehrbar. Daher verbietet es sich, Boden dem freien Marktgeschehen zu überlassen. Unsere Verfassung betont die Gemeinwohlbindung des Eigentums. Beim Boden ist dem in besonderer Weise Rechnung zu tragen." So weit die Initiative in ihrem Münchner Aufruf für eine andere Bodenpolitik. Die bisherige sei der Dreh- und Angelpunkt der steigenden Immobilienpreise; der Boden könne nicht länger das Privateigentum Einzelner sein, fordern die Initiatoren.
„ttt" trifft den Stararchitekten David Chipperfield in Mailand, Reinier de Graaf, Partner von Rem Koolhaas im Office for Metropolitan Architecture (OMA) in Rotterdam, und Christine Thalgott in München.


Außerdem bei „ttt":

„Capital City" - Spektakuläre Fotos, Bilder aus den Städten der Welt: „ttt" besucht den spanischen Fotografen Carlos Hernández in seiner Heimatstadt Barcelona.

„Die Tyrannei des Schmetterlings" - Frank Schätzings Science-Fiction-Roman über das Leben nach der digitalen Revolution: „ttt" spricht mit dem Erfolgsautor Schätzing über die Chancen und Gefahren Künstlicher Intelligenz und das gesellschaftliche Zukunftsmodell, für das er brennt, nachdem er die technologischen Entwicklungen der Welt zu Ende und auf die Spitze getrieben hat.

Sting und Shaggy - Über die Liebe zum Reggae und die Welt in der Krise: „ttt" hat Sting bei einem Konzert in Köln getroffen und mit ihm über Reggae, seine Zusammenarbeit mit Shaggy, aber auch über die aktuelle Weltlage gesprochen: Über seine musikalische Zusammenarbeit mit syrischen Flüchtlingen, ein denkwürdiges Abendessen mit dem Diktator Baschar al-Assad und die Gründe, warum er sich als Musiker für Wohltätigkeits-Projekte engagiert.

Moderation: Max Moor, Redaktion: Edith Lange und Tanja Küchle (hr)
Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Freitag, 4. Mai 18
Flucht vor der Realität: Mario Schröder choreografiert für das Leipziger Ballett Tschaikowskis »Schwanensee«
(lifePR) - Am Sonntag, 6. Mai 2018, 18 Uhr feiert eine Neuproduktion des Balletts »Schwanensee« an der Oper Leipzig Premiere. Nach dem überwältigenden Erfolg des »Nussknacker« präsentiert das Leipziger Ballett Tschaikowskis Klassiker in einer choreografischen Uraufführung von Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder.


Leipziger Ballett: Schwanensee (Premiere: 6. Mai 2018)
© Ida Zenna

Wie kein anderes Werk gilt »Schwanensee« heute als Inbegriff der europäischen Tanztradition. Dabei erhielt das Ballett bei seiner Uraufführung 1877 zunächst nur wenig Beifall; erst 18 Jahre später kam mit einer überarbeiteten Version in der Choreografie von Marius Petipa und Lew Iwanow der Erfolg: Die unsterbliche Geschichte rund um die Schwanenprinzessin Odette, ihre Gegenspielerin Odile und die Liebe eines Prinzen, der von beiden Welten in Bann gezogen wird, ist das berühmteste Handlungsballett aller Zeiten.

Schröder interpretiert den Schwanenmythos neu und macht das Meisterwerk in seiner Zeitlosigkeit erlebbar. Im Zentrum seiner Betrachtung steht ein junger Mensch, der in einer autoritären, patriarchalischen Welt um ein freies und selbstbestimmtes Leben kämpft. Die Rolle des Prinzen wird in Schröders Interpretation von einer Frau getanzt, die als einsame, unglückliche Prinzessin in einem prunkvollen Palast lebt. Gefangen im goldenen Käfig flieht sie aus dieser unerträglichen Realität in eine Fantasiewelt der weißen Schwäne, in der die Gesetze der Gesellschaft außer Kraft gesetzt sind. Dort herrschen Freiheit, Gleichheit und Friedfertigkeit. In dieser Naturwelt erkundet sie mit der Hilfe ihres Mentors Benno ihre eigenen Wünsche und Sehnsüchte und beginnt sie auszuleben. Als die Wirklichkeit sie einholt, trifft sie eine endgültige Entscheidung…

In den Hauptrollen tanzen neben Urania Lobo Garcia (Prinzessin) die Solisten Anna Jo (Weißer Schwan), Laura Costa Chaud (Schwarzer Schwan), Lou Thabart (Benno), Fang-Yi Liu (Mutter) und Marcos Vinicius da Silva (Stiefvater/Rotbart). Für das Bühnenbild setzt Schröder auf die bewährte Zusammenarbeit mit Paul Zoller. Die Kostüme gestaltet – wie schon beim Leipziger »Nussknacker« – Aleksandar Noshpal. Am Pult des Gewandhausorchesters steht die junge litauische Dirigentin Giedre Šlekyte. 1989 in Vilnius geboren, studierte sie Dirigieren an der Kunstuniversität Graz sowie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und startete eine internationale Karriere. Während ihres Studiums in Leipzig arbeitete sie bereits mit dem Orchester der Musikalischen Komödie und dem MDR Sinfonieorchester.

(Rest-)Karten für die Premiere und die Aufführungen am 26. Mai, 2., 3., 14. & 19. Juni 2018 sind an der Kasse im Opernhaus, unter Tel. 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de erhältlich.

Freitag, 4. Mai 18
Wachwechsel bei FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL: Schwabinger Daron Yates ist neue Erstbesetzung von ‘Zeki Müller’
Kleiner Cast-Wechsel bei FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL! Der Münchner Daron Yates (30) übernimmt diese Woche plangemäß die Hauptrolle „Zeki Müller“. Damit tritt Yates in große Fußstapfen: Elyas M’Barek wurde mit dieser Rolle im Film berühmt. Das Musical feierte erst vor kurzem seine 100. Show im Münchner WERK7 THEATER.


Daron Yates
© Brauer / Stage

Als Sohn einer deutsch-armenischen Mutter und eines neuseeländischen Vaters wurde Daron Yates in München-Schwabing geboren. In seiner Kindheit machte er begeistert bei Schulaufführungen mit und träumte immer davon, Fußballprofi zu werden (oder Batman). Doch nach bestandenem Abitur und geleistetem Zivildienst verkaufte er sein Auto und wollte die Welt sowie seine neuseeländischen Wurzeln erkunden.

Er ging auf Reisen, lebte für ein halbes Jahr in Sydney und jobbte dort in einem Nachtclub. Für ein weiteres halbes Jahr entdeckte er die Schönheit Neuseelands, lebte dort bei seiner Familie, spielte wieder Fußball und bekam sogar ein verlockendes Angebot von einem Fußballclub für den Start einer Profikarriere. Dennoch entschied er sich, nach Europa zurückzukehren, um Schauspieler zu werden. In München bestand er die Aufnahmeprüfung für die Theaterakademie August Everding. Seit Abschluss des Studiums arbeitet Daron mit großer Spielfreude in allen Genres – sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache in
Kino, Fernsehen und Theater. So spielte er schon am Residenztheater München, am Grand Theatre Luxembourg und am Schauspielhaus Köln.

FACK JU GÖHTE – DAS MUSICAL feierte Ende Januar 2018 Uraufführung in München. Mit dem Musical gibt es endlich den gleichnamigen Filmerfolg live und hautnah auf einer Theaterbühne, mit umwerfenden Musicalmelodien und viel Charme. Zusammen mit einem cleveren Bühnenbild und reichlich Humor wird FACK JU GÖHTE zu einem völlig neuem Erlebnis. Das Musical erzählt die Geschichte des ersten Teils der erfolgreichen Filmtrilogie. Der Zuschauer ist im neuen WERK7 Theater in München mittendrin im Geschehen, ganz dicht bei den Darstellern, zwischen Schulhof, Sporthalle und Klassenzimmer. Eine etwas andere Musicalproduktion für Jung und Alt, die Generationen verbindet.

www.stage.de

Donnerstag, 3. Mai 18
Bregenzer Festspiele: "Don Quichotte" 2019 als Oper im Festspielhaus
Elf Wochen vor Start der diesjährigen Festivalsaison sind die Planungen für das nächstjährige Programm weit fortgeschritten. Als Oper im Festspielhaus zeigen die Bregenzer Festspiele im Sommer 2019 Jules Massenets Don Quichotte. Die 1910 in Monte Carlo uraufgeführte „Comédie héroïque“ feiert am 18. Juli 2019 Premiere am Bodensee, es folgen zwei weitere Aufführungen. Am Vortag eröffnet das Spiel auf dem See Rigoletto die 74. Bregenzer Festspiele, derzeit sind insgesamt 25 Seebühnen-Aufführungen geplant.

Der selbsternannte „Ritter von der traurigen Gestalt“ gehört seit Jahrhunderten zu einer der faszinierendsten Gestalten der Weltliteratur. Auf der Opernbühne machte ihn der französische Komponist zum leidenschaftlich Liebenden. Die Stoffgrundlage schuf der spanische Schriftsteller Miguel de Cervantes Anfang des 17. Jahrhunderts. Das Libretto stammt von Henri Cain nach Jacques Le Lorrains Le Chevalier de la longue figure (1904). Don Quichottes Großzügigkeit, seine Moral, aber auch seine Phantasie, mit der er eigene Welten erschafft, beeindruckt und inspiriert Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Prägung. Sein Kampf gegen die Windmühlen, in denen er furchtbare Riesen erkennt, wurde zum Symbol seiner Identität.


Mariame Clement
Foto: Elisa Haberer

Regisseurin Mariame Clément erstmals in Bregenz
Am Pult der Wiener Symphoniker steht Antonino Fogliani, der im kommenden Festspielsommer die musikalische Leitung von Carmen innehat. Für die Inszenierung zeichnet Mariame Clément verantwortlich, die erstmals bei den Bregenzer Festspielen arbeitet und in den vergangenen Jahren unter anderem am Royal Opera House Covent Garden, im Theater an der Wien, beim Glyndebourne Festival und an der Opéra national du Rhin tätig war. Bühne und Kostüme entwirft Julia Hansen, ebenfalls erstmals bei den Bregenzer Festspielen zu Gast.

Das vollständige Programm der Saison 2019 präsentieren die Bregenzer Festspiele am 15. November 2018 auf einer Pressekonferenz. Die Bregenzer Festspiele 2019 finden von 17. Juli bis 18. August 2019 statt. Tickets sind ab 21. August 2018 verfügbar (Premieren ausgenommen).

Probenstart
Für den nahenden Festspielsommer laufen die Vorbereitungen weiterhin planmäßig. Probenstart für die diesjährige Oper im Festspielhaus Beatrice Cenci ist am 11. Juni, das Spiel auf dem See Carmen beginnt am 21. Juni mit der Probenarbeit.

Veranstaltungshinweis Bühnenpräsentation
Bereits am Samstag, 23.6.18, 14:00 Uhr, zeigen die Bregenzer Festspiele in einer rund 20-minütigen Bühnenpräsentation, welche technischen Finessen in der Carmen-Kulisse stecken und um was es in der Oper von Georges Bizet geht. Der Eintritt ist frei.

Die Bregenzer Festspiele 2018 finden von 18. Juli bis 20. August statt, Tickets sind verfügbar.

www.bregenzer-festspiele.com

Donnerstag, 3. Mai 18
Zum Tag der Pressefreiheit: Freiheit für die verfolgten Kultur- und Medienschaffenden in der Türkei! #FreeWordsTurkey
Gemeinsamer Appell von Börsenverein des Deutschen Buchhandels, PEN-Zentrum Deutschland und Reporter ohne Grenzen zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai
„Mit großer Besorgnis beobachten wir, dass sich die Situation von Kultur- und Medienschaffenden in der Türkei trotz der Freilassung von Asli Erdogan und Deniz Yücel nicht verbessert hat. Zahlreiche neue Inhaftierungen und Urteile sowie die politische Entwicklung der letzten Monate zeigen, dass die Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei weiter akut bedroht sind. Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit rufen wir dazu auf, diese Missstände nicht länger hinzunehmen: Unsere bedrohten, verfolgten und inhaftierten Kolleginnen und Kollegen brauchen unsere Solidarität und Hilfe!
 
Erst in der vergangenen Woche wurden Mitarbeiter der Zeitung Cumhuriyet, eines der letzten unabhängigen Medien in der Türkei, auf Basis haltloser Vorwürfe zu teils langen Haftstrafen verurteilt. Vor zwei Wochen hat die Türkei erneut Haftbefehl gegen einen deutsch-türkischen Medienmitarbeiter erlassen, Adil Demirci. Die Anklagen gegen die deutschen Journalisten Deniz Yücel und Mesale Tolu bestehen weiter. Tolu darf die Türkei immer noch nicht verlassen. Viele wichtige Vertreter der türkischen Kulturlandschaft sind in Haft, wie etwa der Verleger und Förderer zivilgesellschaftlicher Initiativen Osman Kavala. Er sitzt seit fast fünf Monaten ohne Anklageschrift im Gefängnis.
 
Die vorgezogenen Wahlen am 24. Juni werden erneut unter dem Ausnahmezustand stattfinden, der kürzlich zum siebten Mal verlängert wurde. Damit wird der Wahlkampf inmitten unverminderter Repression abgehalten. Eine freie Berichterstattung und ungehinderte öffentliche Debatte sind unter diesen Rahmenbedingungen undenkbar. Regierungskritische und unabhängige Stimmen brauchen in dieser Situation mehr denn je unsere Unterstützung und Solidarität – gerade auch die Stimmen, die keine große internationale Aufmerksamkeit genießen.
 
Wie in der Türkei gehen Machthaber in zahlreichen anderen Ländern gegen kritischen Journalismus, gegen Autorinnen und Autoren, Verlage und Buchhandlungen vor. Ob in China, Saudi-Arabien, Ägypten oder in unserer Nachbarschaft in Ungarn oder Polen: In vielen Regionen der Welt sind die Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit eingeschränkt. Oft ist es die Freiheit des Wortes, die als erstes stirbt. Denn Despoten fürchten nichts mehr als das frei gesprochene Wort. Es ist die Grundlage einer freien und demokratischen Gesellschaft.
 
Wir fordern, dass die Repressionen gegenüber Kultur- und Medienschaffenden in der Türkei und anderen Teilen der Welt beendet und inhaftierte Kolleginnen und Kollegen umgehend freigelassen werden. Von der Bundesregierung und der EU-Kommission fordern wir mit Nachdruck, dass sie sich stärker für die Opfer staatlicher Willkür einsetzen und konsequent Position für die Freiheit des Wortes beziehen. Sie ist ein Menschenrecht und nicht verhandelbar. Lassen Sie uns gemeinsam dafür eintreten!“
 
Börsenverein des Deutschen Buchhandels, PEN-Zentrum Deutschland und Reporter ohne Grenzen
Frankfurt am Main / Berlin / Darmstadt, 2. Mai 2018
 
Über den Börsenverein des Deutschen Buchhandels:
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt die Interessen von rund 5.000 Buchhandlungen, Verlagen, Zwischenbuchhändlern und anderen Medienunternehmen. Der Kultur- und Wirtschaftsverband veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis. Zudem setzt er sich für die Meinungs- und Publikationsfreiheit ein und engagiert sich in der Leseförderung. www.boersenverein.de

Über das PEN-Zentrum Deutschland:
Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 140 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für die Wörter Poets, Essayists, Novelists. Der PEN wurde 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründet. Schnell hat er sich über die Länder der Erde ausgebreitet und sich als Anwalt des freien Wortes etabliert – er gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller und Schriftstellerinnen. www.pen-deutschland.de

Über Reporter ohne Grenzen:
Reporter ohne Grenzen (ROG) dokumentiert Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit weltweit und alarmiert die Öffentlichkeit, wenn Journalisten und deren Mitarbeiter in Gefahr sind. Die Organisation setzt sich für mehr Sicherheit und besseren Schutz von Journalisten ein. Sie kämpft online wie offline gegen Zensur, gegen den Einsatz sowie den Export von Zensur-Software und gegen restriktive Mediengesetze. Das ROG- Nothilfereferat unterstützt verfolgte Journalisten und ihre Familien – zum Beispiel, indem es zerstörte oder beschlagnahmte Ausrüstung ersetzt, Anwalts- oder Arztkosten übernimmt. Bei Lebensgefahr im Heimatland hilft ROG bei der Suche nach einem sicheren Aufnahmeland. Der deutsche Verein Reporter ohne Grenzen e.V. besteht seit 1994 und ist Teil der 1985 gegründeten internationalen Organisation Reporters sans frontières mit Hauptsitz in Paris und einem weltweiten Korrespondentennetz. www.reporter-ohne-grenzen.de

Donnerstag, 3. Mai 18
Die Premieren und Uraufführungen der Spielzeit 2018/19 am Berliner Ensemble

Die Premieren und Uraufführungen der Spielzeit 2018/19 am Berliner Ensemble:

"Auf der Straße" von Karen Breece, Regie: Karen Breece, Uraufführung 13.9.2018 (Kleines Haus)
"Die Parallelwelt" von Kay Voges und Alexander Kerlin, Regie: Kay Voges, Uraufführung 15.9.2018 (Großes Haus)
"Eine griechische Trilogie" von Simon Stone, Regie: Simon Stone, Uraufführung 11.10.2018 (Großes Haus)
"Mar-a-lago" von Marlene Streeruwitz, Regie: Christina Tscharyiski, Uraufführung 14.10.2018 Kleines Haus
"Die Verdammten" nach dem gleichnamigen Film von Luchino Visconti, Regie: David Bösch, Premiere 3.11.2018 Großes Haus
"Macbeth" von Heiner Müller nach William Shakespeare, Regie: Michael Thalheimer, Premiere 29.11.2018 Großes Haus
"Wheeler" von Tracy Letts, Regie: Oliver Reese, Deutschsprachige Erstaufführung 2.12.2018 Kleines Haus
"Galileo Galilei" von und nach Bertolt Brecht mit Musik von Hanns Eisler, Regie: Frank Castorf, Premiere Januar 2019 Großes Haus
"heiner 1 - 4 (engel fliegend, abgelauscht)" von Fritz Kater, Regie: Lars-Ole Walburg, Uraufführung Januar 2019 Kleines Haus
"Kriegsbeute" von Burhan Qurbani und Martin Behnke, Regie: Laura Linnenbaum, Uraufführung Februar 2019 Kleines Haus
Ein neues Stück von Árpád Schilling, Regie: Árpád Schilling, Uraufführung März 2019 Großes Haus
Eine Inszenierung von Michael Thalheimer Premiere April 2019 Großes Haus
"Amir" von Mario Salazar, Regie: Nicole Oder, Uraufführung April 2019 Kleines Haus
"Max und Moritz" - Eine Bösebubengeschichte für Erwachsene nach Wilhelm Busch, Regie: Antú Romero Nunes, Premiere Mai 2019 Großes Haus
"Der Lebenslauf des Boxers Samson-Körner" Erzählt von ihm selber,aufgeschrieben von Bertolt Brecht, Regie: Dennis Krauß, Uraufführung Kleines Haus

www.berliner-ensemble.de

Donnerstag, 3. Mai 18
ZDF-Show "Willkommen bei Carmen Nebel" live aus Riesa
Am Samstag, 5. Mai 2018, meldet sich Carmen Nebel um 20.15 Uhr im ZDF mit ihrer großen Samstagabend-Show live aus der Sachsen-Arena in Riesa – mit einem Aufgebot an nationalen und internationalen Stars sowie jeder Menge Überraschungen.

Carmen Nebel freut sich unter anderen auf die beliebten Schlagerstars Beatrice Egli, Mary Roos, Bernhard Brink und Roland Kaiser. Roland Kaiser präsentiert seine größten Hits in neuem Gewand und sorgt damit für Ohrwurm-Alarm.

Neben Beatrice Egli hat ein weiterer Schweizer bereits sein Kommen zugesagt: DJ Bobo ist zum ersten Mal Gast bei Carmen Nebel und lässt es sich nicht nehmen, mit seinen Hits dem Publikum einzuheizen. Sarah Lombardi, Caroline Beil und Anna-Maria Zimmermann, die sich frisch aus ihrer Babypause zurückmeldet, haben sich für die Zuschauer eine besondere musikalische Überraschung ausgedacht. Einer ungewöhnlichen Herausforderung stellt sich Fernsehkoch Mario Kotaska. Als Roland Kaiser-Fan muss er in einem musikalischen Wettkampf sein Fan-Wissen unter Beweis stellen. Sein Gegner ist Comedian Matze Knop.

Weitere Gäste der Sendung sind VoXXclub, Gitte Haenning mit dem Musical "Flashdance", Heinz Rudolph Kunze, der belgische Star Yannick Bovy, aus Kanada die musikalischen Ausnahmetalente MacMaster Leahy Kids, die Formation Lichtblick sowie der britische Pop-Musiker Barry Ryan mit seinem Welthit "Eloise".

zdf.de

Donnerstag, 3. Mai 18
Der "ZDF-Fernsehgarten" startet in die Sommer-Saison
Der "ZDF-Fernsehgarten" startet am Sonntag, 6. Mai 2018, um 11.50 Uhr in die Sommersaison. In 21 Folgen präsentiert Andrea Kiewel live und Open Air auf dem Mainzer Lerchenberg ein abwechslungsreiches Programm. Immer sonntags ab 11.50 Uhr unterhält sie die Zuschauer mit einer Mischung aus Show, Musik, Artistik, Service und Attraktionen.

Neben musikalischen Stars wie DJ Bobo, Santiano, Álavaro Soler und den Lochis heißt Andrea Kiewel auch den niederländischen Magier Hans Klok zum Auftakt auf dem Mainzer Lerchenberg willkommen. Als besonderes Highlight der Sendung wird der "schnellste Illusionist der Welt" von der wohl berühmtesten Blondine der Welt unterstützt: Pamela Anderson. Weitere Programmpunkte sind Verbraucherservice mit Sebastian Lege, ein Rekordversuch und eine spektakuläre Tanzdarbietung unter dem Motto "Dance4Fans".

In der zweiten Folge am Sonntag, 13. Mai, dreht sich alles rund um das Urlaubsland Portugal, wo am Abend zuvor der Eurovision Song Contest stattfindet. Als Gäste werden unter anderen Johnny Logan, Guildo Horn und Luca Hänni erwartet.

Es folgen die Shows am Pfingstwochenende mit dem Schwerpunktthema "Hochzeit" am 20. und dem "Zwillingstreffen" am 21. Mai. Ein weiteres großes Thema wird die Fußball-WM sein. Die beliebte "Mallorca-Party" steigt in diesem Jahr am 29. Juli. Das "Fernsehgarten"-Oktoberfest auf dem Mainzer Lerchenberg beschließt die Saison am 23. September.

www.zdf.de

Mittwoch, 2. Mai
Nominierungen für die 72. "Tony" Awards” ® bekannt gegeben
Gestern wurden in New York die Nominierungen für die 72."Tony" Awards® bekanntgegeben. Überraschend dabei: Das neue Disney-Musical Frozen wurde nur in drei Kategorien nominiert (immerhin aber in der Kategorie “Best Musical”).

John Leguizamo und Bruce Springsteen werden jeweils einen Special Tony Award erhalten. Leguizamo wird für drei Jahrzehnte Arbeit und Engagement für den Broadway geehrt, Springsteen erhält einen Special Tony Award für sein fortlaufendes Engagement "Springsteen am Broadway", ein einmaliges Theatererlebnis für die Broadway-Bühne, das den Fans einen intimen Einblick zu einem Musikidol bietet.

Wie bereits zuvor angekündigt worden ist, wird der Special Tony Award 2018 für das Lebenswerk des Theaters an Andrew Lloyd Webber und Chita Rivera verliehen.

Die Verleihung wird von Sara Bareilles und Josh Groban moderiert werden und am Sonntag, den 10. Juni 2018 in der New Yorker Radio City Music Hall stattfinden.

Die Nominierungen:

Nominations for the 2018 American Theatre Wing's Tony Awards®
Presented by The Broadway League and the American Theatre Wing

Best Book of a Musical
- The Band's Visit (Itamar Moses)
- Frozen (Jennifer Lee)
- Mean Girls (Tina Fey)
- SpongeBob SquarePants: The Musical (Kyle Jarrow)

Best Original Score (Music and/or Lyrics) Written for the Theatre
- Angels in America (Music: Adrian Sutton)
- The Band's Visit (Music & Lyrics: David Yazbek)
- Frozen (Music & Lyrics: Kristen Anderson-Lopez and Robert Lopez)
- Mean Girls (Music: Jeff Richmond, Lyrics: Nell Benjamin)
- SpongeBob SquarePants: The Musical (Music & Lyrics: div.)

Best Performance by an Actor in a Leading Role in a Play
- Andrew Garfield, Angels in America
- Tom Hollander, Travesties
- Jamie Parker, Harry Potter and the Cursed Child, Parts One and Two
- Mark Rylance, Farinelli and The King
- Denzel Washington, Eugene O'Neill's The Iceman Cometh

Best Performance by an Actress in a Leading Role in a Play
- Glenda Jackson, Edward Albee's Three Tall Women
- Condola Rashad, Saint Joan
- Lauren Ridloff, Children of a Lesser God
- Amy Schumer, Meteor Shower

Best Performance by an Actor in a Leading Role in a Musical
- Harry Hadden-Paton, My Fair Lady
- Joshua Henry, Rodgers & Hammerstein's Carousel
- Tony Shalhoub, The Band's Visit
- Ethan Slater, SpongeBob SquarePants: The Musical

Best Performance by an Actress in a Leading Role in a Musical
- Lauren Ambrose, My Fair Lady
- Hailey Kilgore, Once On This Island
- LaChanze, Summer: The Donna Summer Musical
- Katrina Lenk, The Band's Visit
- Taylor Louderman, Mean Girls
- Jessie Mueller, Rodgers & Hammerstein's Carousel

Best Performance by an Actor in a Featured Role in a Play
- Anthony Boyle, Harry Potter and the Cursed Child, Parts One and Two
- Michael Cera, Lobby Hero
- Brian Tyree Henry, Lobby Hero
- Nathan Lane, Angels in America
- David Morse, Eugene O'Neill's The Iceman Cometh

Best Performance by an Actress in a Featured Role in a Play
- Susan Brown, Angels in America
- Noma Dumezweni, Harry Potter and the Cursed Child, Parts One and Two
- Deborah Findlay, The Children
- Denise Gough, Angels in America
- Laurie Metcalf, Edward Albee's Three Tall Women

Best Performance by an Actor in a Featured Role in a Musical
- Norbert Leo Butz, My Fair Lady
- Alexander Gemignani, Rodgers & Hammerstein's Carousel
- Grey Henson, Mean Girls
- Gavin Lee, SpongeBob SquarePants: The Musical
- Ari'el Stachel, The Band's Visit

Best Performance by an Actress in a Featured Role in a Musical
- Ariana DeBose, Summer: The Donna Summer Musical
- Renée Fleming, Rodgers & Hammerstein's Carousel
- Lindsay Mendez, Rodgers & Hammerstein's Carousel
- Ashley Park, Mean Girls
- Diana Rigg, My Fair Lady

Best Scenic Design of a Play
- Miriam Buether, Edward Albee's Three Tall Women
- Jonathan Fensom, Farinelli and The King
- Christine Jones, Harry Potter and the Cursed Child, Parts One and Two
- Santo Loquasto, Eugene O'Neill's The Iceman Cometh
- Ian MacNeil and Edward Pierce, Angels in America

Best Scenic Design of a Musical
- Dane Laffrey, Once On This Island
- Scott Pask, The Band's Visit
- Scott Pask, Finn Ross & Adam Young, Mean Girls
- Michael Yeargan, My Fair Lady
- David Zinn, SpongeBob SquarePants: The Musical

Best Costume Design of a Play
- Jonathan Fensom, Farinelli and The King
- Nicky Gillibrand, Angels in America
- Katrina Lindsay, Harry Potter and the Cursed Child, Parts One and Two
- Ann Roth, Edward Albee's Three Tall Women
- Ann Roth, Eugene O'Neill's The Iceman Cometh

Best Costume Design of a Musical
- Gregg Barnes, Mean Girls
- Clint Ramos, Once On This Island
- Ann Roth, Rodgers & Hammerstein's Carousel
- David Zinn, SpongeBob SquarePants: The Musical
- Catherine Zuber, My Fair Lady

Best Lighting Design of a Play
- Neil Austin, Harry Potter and the Cursed Child, Parts One and Two
- Paule Constable, Angels in America
- Jules Fisher + Peggy Eisenhauer, Eugene O'Neill's The Iceman Cometh
- Paul Russell, Farinelli and The King
- Ben Stanton, Junk

Best Lighting Design of a Musical
- Kevin Adams, SpongeBob SquarePants: The Musical
- Jules Fisher + Peggy Eisenhauer, Once On This Island
- Donald Holder, My Fair Lady
- Brian MacDevitt, Rodgers & Hammerstein's Carousel
- Tyler Micoleau, The Band's Visit

Best Sound Design of a Play
- Adam Cork, Travesties
- Ian Dickinson for Autograph, Angels in America
- Gareth Fry, Harry Potter and the Cursed Child, Parts One and Two
- Tom Gibbons, 1984
- Dan Moses Schreier, Eugene O'Neill's The Iceman Cometh

Best Sound Design of a Musical
- Kai Harada, The Band's Visit
- Peter Hylenski, Once On This Island
- Scott Lehrer, Rodgers & Hammerstein's Carousel
- Brian Ronan, Mean Girls
- Walter Trarbach and Mike Dobson, SpongeBob SquarePants: The Musical

Best Direction of a Play
- Marianne Elliott, Angels in America
- Joe Mantello, Edward Albee's Three Tall Women
- Patrick Marber, Travesties
- John Tiffany, Harry Potter and the Cursed Child, Parts One and Two
- George C. Wolfe, Eugene O'Neill's The Iceman Cometh

Best Direction of a Musical
- Michael Arden, Once On This Island
- David Cromer, The Band's Visit
- Tina Landau, SpongeBob SquarePants: The Musical
- Casey Nicholaw, Mean Girls
- Bartlett Sher, My Fair Lady

Best Choreography
- Christopher Gattelli, My Fair Lady
- Christopher Gattelli, SpongeBob SquarePants: The Musical
- Steven Hoggett, Harry Potter and the Cursed Child, Parts One and Two
- Casey Nicholaw, Mean Girls
- Justin Peck, Rodgers & Hammerstein's Carousel

Best Orchestrations
- John Clancy, Mean Girls
- Tom Kitt, SpongeBob SquarePants: The Musical
- Annmarie Milazzo & Michael Starobin, Once On This Island
- Jamshied Sharifi, The Band's Visit
- Jonathan Tunick, Rodgers & Hammerstein's Carousel

Best Play
- The Children (Author: Lucy Kirkwood)
- Farinelli and The King (Author: Claire van Kampen)
- Harry Potter and the Cursed Child, Parts One and Two (Author: Jack Thorne)
- Junk (Author: Ayad Akhtar)
- Latin History for Morons (Author: John Leguizamo)

Best Musical
- The Band's Visit
- Frozen
- Mean Girls
- SpongeBob SquarePants: The Musical

Best Revival of a Play
- Angels in America
- Edward Albee's Three Tall Women
- Eugene O'Neill's The Iceman Cometh
- Lobby Hero
- Travesties

Best Revival of a Musical
- My Fair Lady
- Once On This Island
- Rodgers & Hammerstein's Carousel

Recipients of Awards and Honors in Non-competitive Categories

Special Tony Awards for Lifetime Achievement in the Theatre:
Chita Rivera / Andrew Lloyd Webber
Special Tony Awards: John Leguizamo / Bruce Springsteen
Regional Theatre Tony Award: La MaMa E.T.C., New York City
Isabelle Stevenson Tony Award: Nick Scandalios
Tony Honors for Excellence in the Theatre: Sara Krulwich / Bessie Nelson / Ernest Winzer Cleaners

Tony Nominierungen nach Produktionen:
Mean Girls - 12
SpongeBob SquarePants: The Musical - 12
Angels in America - 11
The Band's Visit - 11
Rodgers & Hammerstein's Carousel - 11
Harry Potter and the Cursed Child, Parts One and Two - 10
My Fair Lady - 10
Eugene O'Neill's The Iceman Cometh - 8
Once On This Island - 8
Edward Albee's Three Tall Women - 6
Farinelli and The King - 5
Travesties - 4
Frozen - 3
Lobby Hero - 3
The Children - 2
Junk - 2
Summer: The Donna Summer Musical - 2
Children of a Lesser God - 1
Latin History for Morons - 1
Meteor Shower - 1
1984 - 1
Saint Joan - 1

www.TonyAwards.com

Dienstag, 1. Mai 18
Feierliche Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2018 mit Scheckübergabe des Förderkreises
Am gestrigen Montag, den 30. April 2018 wurden die diesjährigen Internationalen Maifestspiele mit Giuseppe Verdis »Ein Maskenball« im Hessischen Staatstheater Wiesbaden eröffnet. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung übergab der Förderkreis der Internationalen Maifestspiele e.V. einen Scheck in Höhe von 120.000 €.

Scheckübergabe Förderkreis IMF 2018 © Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Feierliche Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2018 mit Scheckübergabe des Förderkreises
(v.l.n.r.): Uwe Eric Laufenberg, Dieter Robrecht, Bernd Fülle, Horst Strehlau,
Dr. Alexander Klak, Annemarie Lang, Charlotte Andresen

Foto: Staatstheater Wiesbaden

Dieser Betrag stellt den Beweis der erfolgreichen Zusammenarbeit im neuen Vorstand dar, und die Bereitschaft der Spender, den Förderkreis in seiner Arbeit zu unterstützen. Der Scheck wurde durch den Vorsitzenden Holger Strehlau stellvertretend für den Vorstand an Intendant Uwe Eric Laufenberg und den Geschäftsführenden Direktor Bernd Fülle im Beisein von Herrn Staatsminister Boris Rhein und Oberbürgermeister Sven Gerich übergeben.

Seit seiner Gründung hat der Förderkreis regelmäßige jährliche Spenden von Mitgliedern und Mäzenen zur Verfügung stellen können und damit wesentlich zur Finanzierung und Attraktivität der Internationalen Maifestspiele beigetragen. Der Vorsitzende Holger Strehlau betont: »Unsere Aufgabe ist es, das Kleinod, die Internationalen Maifestspiele, zu stärken und dem Intendanten Herrn Laufenberg die Möglichkeit zu geben, internationale Ensembles und Einzelkünstler nach Wiesbaden einzuladen, und damit den Monat Mai zu einem Highlight im Kulturkalender der Stadt Wiesbaden zu machen. Trotz der Kürze unserer Amtszeit ist es uns in diesem Jahr wieder gelungen, die Internationalen Maifestspiele dank der Treue der Spender mit einem nennenswerten Beitrag zu unterstützen.«

Eröffnung IMF 2018 Orchesterakademie © Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Feierliche Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2018 ~ Orchesterakademie
Foto: Staatstheater Wiesbaden

Als Initiative regionaler Wirtschaftsunternehmen und einzelner Persönlichkeiten wurde 1983 der heutige »Förderkreis Internationale Maifestspiele e.V.«, unter dem Dach der Wiesbadener Industrie- und Handelskammer, gegründet. Sein Ziel ist es, durch eine private finanzielle Unterstützung, die traditionsreichen und im kulturellen Leben der Landeshauptstadt Wiesbaden bedeutsamen Festspiele zu unterstützen und zu fördern.

Die diesjährigen Internationalen Maifestspiele finden vom 30. April bis 31. Mai 2018 statt.
Karten erhältlich unter:  Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de | www.maifestspiele.de

Dienstag, 1. Mai 18
Kultursommer Rheinland-Pfalz in Neuwied erfolgreich eröffnet
„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“ unter diesem Motto Friedrich Wilhelm Raiffeisens stand das Eröffnungswochenende des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Und tatsächlich haben viele Neuwiederinnen und Neuwieder und Gäste mitgemacht: Beim Trommeln und Malen ebenso wie beim Bau (und Abriss) eines 18 Meter hohen Kartonhauses. Mehrere tausend Menschen waren gekommen, um bei Straßentheater, Musik, Kunst im Karree und vielem mehr gemeinsam zu feiern.


Kultursommer Rheinland-Pfalz in Neuwied erfolgreich eröffnet
Foto: Simon Zimpfer

Bereits am Freitagnachmittag startete das Fest mit einem Gottesdienst, der an die christlichen Werte Raiffeisens erinnerte. Dann ging es direkt nach draußen, wo die Neuwieder Innenstadt zur Kulturmeile wurde: mit Musikbühne und „Arena“ für die verzaubernde Nachtinszenierung der Compagnie des Quidams mit ihren Traumpferden – und ab Samstag überraschten dann weitere Künstlergruppen aus Frankreich, Belgien, den USA und Deutschland das Publikum mit ihren Programmen.
Eine Überraschung war auch der Sieger des Poetry-Slams „Raiffeprüfung“ der ev. Kirche im Rheinland, der am Samstagmittag unter sechs TeilnehmerInnen ausgetragen wurde. Gewonnen hat ein „Slam-Neuling“: Tjark Burbach aus Dierdorf konnte seinen Gedanken zum Thema „Respekt“ am Abend in der Stadthalle Heimathaus noch einmal vortragen und wurde dazu von Wortartist Martin Betz angesagt. Betz führte durch die Veranstaltung, bei der Ministerpräsidentin Malu Dreyer gemeinsam mit Kulturminister Konrad Wolf und Oberbürgermeister Jan Einig den Kultursommer Rheinland-Pfalz offiziell eröffnete.
Petra Neuendorf, Leiterin des Stadtmarketings, und Kultursommer-Geschäftsführer Jürgen Hardeck sind sehr zufrieden mit dem großen Besucherinteresse, mit der guten Stimmung und der Bereitschaft Vieler in Neuwied mitzumachen. OB Einig ergänzt: „Es hat sich auch als eine gute Idee erwiesen, das Kultursommer-Eröffnungswochenende mit Kunst im Karree zu verbinden; das war wirklich eine Bereicherung.“
Kulturminister Konrad Wolf und sein Kultursommerteam danken der Stadt Neuwied und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit.

www.kultursommer.de

Dienstag, 1. Mai 18
Elbphilharmonie Plaza: Neue Ticketregelung für Gruppen ab sieben Personen ~ Zertifizierungsverfahren für externe Gästeführer
Der Andrang auf die Plaza der Elbphilharmonie ist weiterhin erfreulich hoch – insbesondere die Nachfrage nach Gruppenbesuchen nimmt spürbar zu. Um den Zugang für Einzelpersonen sowie für private und touristische Besuchergruppen so ausgewogen und informativ wie möglich zu gestalten, treten zwei Neuerungen in Kraft: Ab dem 1. Mai 2018 gibt es für Gruppen ab sieben Personen Plaza-Tickets zum Preis von 5 Euro pro Person. Zudem wird zur Qualitätssicherung der Führungen auf der Plaza in Kooperation mit dem Tourismusverband Hamburg e.V. ein Zertifizierungsverfahren für Hamburger Gästeführer eingeführt. Der Spontanbesuch für Einzelpersonen bleibt kostenlos, eine Vorbuchung von bis zu sechs Karten kostet auch weiterhin 2 Euro pro Karte.

PLAZA-BESUCH FÜR GRUPPEN AB SIEBEN PERSONEN
Damit zukünftig auch Reisegruppen sowie private Gruppen mit mehr als sechs Personen zu stark besuchten Zeiten die Chance haben, die Plaza der Elbphilharmonie zu besichtigen, wird ab dem 1. Mai 2018 ein Plaza-Ticketkontingent für Besuchergruppen vorgehalten. Diese Tickets kosten 5 Euro pro Person und können sowohl für den Spontanbesuch als auch mit einem Vorlauf von bis zu 18 Wochen im Elbphilharmonie Besucherzentrum (Am Kaiserkai 62) erworben werden. Ab dem 1. Juni 2018 ist die Buchung auch unter www.elbphilharmonie.de möglich.

Lehrer und Erzieher erhalten im Besucherzentrum der Elbphilharmonie weiterhin kostenlose Tickets für den Plaza-Besuch ihrer Gruppe aus Schule oder Kindertagesstätte am selben Tag.

ZERTIFIZIERUNG ALS PLAZA-GUIDE: GÄSTEFÜHRER KÖNNEN SICH AB SOFORT ANMELDEN
Um die Qualität von externen Führungen auf die Plaza auf einem inhaltlich hohen Niveau zu halten und um Hamburger Gästeführern künftig einen geregelten Zugang zu Plaza-Tickets zu ermöglichen, haben die Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft mbH (ELBG) und der Tourismusverband Hamburg e.V. in Kooperation mit der Hamburg Tourismus GmbH ein Verfahren zur kostenlosen Zertifizierung entwickelt. Das Zertifikat legitimiert Gästeführer dazu, im Rahmen ihrer Touren die Plaza zu besuchen. Um das Zertifikat zu erlangen, brauchen die Gästeführer sowohl das Qualitätssiegel des Tourismusverbandes Hamburg e.V. und der Hamburg Tourismus GmbH als auch den erfolgreichen Abschluss einer schriftlichen Prüfung zum Thema Elbphilharmonie.

Die Anmeldung zur Prüfung ist ab sofort unter http://www.tourismusverband-hamburg.de/themen-projekte möglich. Zertifizierte Plaza-Guides erhalten einen entsprechenden Ausweis, mit dem sie ab dem 1. September 2018 Plaza-Tickets für externe Führungen zum Preis von 3 Euro pro Person erwerben können. Zwischen 1. Mai und 31. August 2018 erhalten Guides, die das Qualitätssiegel des Tourismusverbandes Hamburg e.V. haben, aber noch nicht zertifiziert sind, gegen Vorlage ihres Pins 3-Euro Tickets für ihre Gäste. Ab 1. September 2018 werden nur noch zertifizierte Guides mit den entsprechenden Tickets auf die Plaza zugelassen.

www.elbphilharmonie.de

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