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Die  weiteren News: April 17

Samstag, 22. April 17
"Das Literarische Quartett" im ZDF mit Claus Peymann als Gast 
Volker Weidermann lädt am Freitag, 5. Mai 2017, 23.25 Uhr, im ZDF, gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn erneut zum Gespräch über Bücher. Gast ist dieses Mal der Hausherr und scheidende Intendant des Berliner Ensembles, Claus Peymann. Dort im Foyer diskutieren die vier über Werke von Margaret Atwood, Christoph Hein, Barney Norris und Toni Morrison.

Anlässlich des 400. Geburtstags von William Shakespeare haben acht Autoren ihr persönliches Lieblingsdrama des Dichters neu interpretiert. Die Grande Dame der kanadischen Literatur, Margaret Atwood, verneigt sich vor dem Bühnenmagier mit "Hexen-Saat", einer Adaption von "Der Sturm". Mit der Figur des Theaterdirektors Felix, der nach einer üblen Intrige gefeuert wird und nach Rache sinnt, erweckt die Autorin den Prospero zu neuem Leben. Atwoods Roman zeigt, wie aktuell Shakespeare heute noch ist. 

Nach "Glückskind mit Vater" hat Christoph Hein mit "Trutz" erneut einen Jahrhundertroman geschrieben. Anhand der Lebensläufe zweier Familien erzählt der leidenschaftliche Chronist von den historischen Umbrüchen im 20. und 21. Jahrhundert. Der Schriftsteller Rainer Trutz und der Wissenschaftler Waldemar Gejm werden beide in stalinistische Lager deportiert und brutal ermordet. Nur ihre Söhne überleben und begegnen sich Jahrzehnte später im wiedervereinigten Deutschland.

"Merken Sie sich den Namen Barney Norris", schrieb The Times. "Dieser Autor ist noch keine dreißig, aber bereits jetzt herausragend." Sein viel beachteter Debütroman "Hier treffen sich fünf Flüsse" erzählt von einem Autounfall und seinen Folgen. Eine Floristin, ein Schuljunge, ein verwitweter Farmer, die Frau eines Offiziers im Afghanistaneinsatz, ein Nachtwächter: fünf ganz normale Leben, fünf mehr oder weniger Gescheiterte, deren Schicksal durch einen tragischen Moment zusammengeführt wird. Jeder wird auf sein eigenes, ganz privates Unglück zurückgeworfen.

Der neue Roman der amerikanischen Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison, "Gott, hilf dem Kind”, erzählt von einer jungen, kämpferischen Frau, die sich auf eigenwillige Weise von ihrer schweren Kindheit emanzipiert. Bei der Geburt ist Lula Ann so tiefschwarz, dass ihre Mutter fast zu Tode erschrickt und der Vater die Familie verlässt. Die alleinerziehende Mutter zwingt die Tochter zu Anpassung und Gehorsam. Nur nicht auffallen! Doch genau gegen dieses Diktat sträubt sich die heranwachsende Tochter, kleidet sich in strahlendes Weiß, macht Karriere bei einer Kosmetikfirma und lernt einen geheimnisvollen Mann kennen.

"Das Literarische Quartett" wird im Foyer des Berliner Ensembles mit Publikum aufgezeichnet. Die nächste Sendung findet am 16. Juni 2017 statt.

Bücherliste:
Margaret Atwood: Hexen-Saat (Knaus)
Christoph Hein: Trutz (Suhrkamp)
Barney Norris: Hier treffen sich fünf Flüsse (Dumont)
Toni Morrison: Gott, hilf dem Kind (Rowohlt)

http://dasliterarischequartett.zdf.de 

Samstag, 22. April 17
Bregenzer Festspiele: Festspielweine 2017 und 2018 gekürt - Schlumberger präsentiert Cuvée
Fünfzig Sommeliers, Gastronomen und weitere Weinkenner kürten im hauseigenen Restaurant buehnedrei den offiziellen Festspielwein der Saisonen 2017 und 2018. Aus 31 österreichischen Weinen galt es, die acht besten in einer Blindverkostung auszuwählen.

Außerdem hat der Schlumberger-Kellermeister eigens für die Festspielsaison 2017 eine Sektkreation geschaffen. Die österreichische Paraderebsorte Grüner Veltliner bildet die Grundlage der Festspiel-Cuvée. Die Veltliner-typische Pfeffernote passt dabei perfekt zur rassigen Carmen aus Bizets Oper, die heuer zum dritten Mal in der Geschichte der Festspiele auf der Bregenzer Seebühne inszeniert wird. Mit den Bregenzer Festspielen verbindet Schlumberger seit sieben Jahren eine enge Partnerschaft.

Die Festspielwein-Prämierung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Bregenzer Festspiele und ihren Partnern Pfanner & Gutmann und Schlumberger Wein- und Sektkellerei.

Zur Wahl standen Grüne Veltliner, Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Rosé-Weine, Zweigelt, St. Laurent, Blaufränkische. Laut Pfanner & Gutmann, die für die Vorauswahl der Weine zuständig waren, bilden diese 32 Weine einen Querschnitt der gesamten Bandbreite der österreichischen Weinkultur. Nach ungefähr zwei Stunden intensivem Weinglas schwenken, riechen und probieren standen alle acht Festspielweine fest:

Weinviertel DAC Grüner Veltliner Ried Satz, 2016, Weingut Bannert, Schrattenthal
Riesling Klassik, 2016, Weingut Leth, Fels am Wagram
Taferner Chardonnay, 2016, Weingut Taferner, Carnuntum
Sauvignon Blanc, 2016, Weingut PMC Münzenrieder, Neusiedlersee
Burgenland Rosé, 2016, Weingut Horvath, Neusiedlersee
Blauer Zweigelt, 2015, Weingut Hagn, Weinviertel
Niederösterreich Sankt Laurent, 2013, Weingut Rabl, Langenlois
Burgenland Blaufränkisch "Aviator", 2015, Weingut Keringer, Neusiedlersee

Die Bregenzer Festspiele 2017 finden von 19. Juli bis 20. August statt, Tickets und Informationen unter Telefon 0043 5574 4076 und  www.bregenzerfestspiele.com  .

Samstag, 22. April 17
Schlumberger präsentiert die neue Festpiel-Cuvée Edition „Carmen“ ~ Rechtzeitig zur diesjährigen Festspielsaison liefert Schlumberger eine neue Sektkreation für die Bregenzer Festspiele
Der Schlumberger-Kellermeister hat sich für die Bregenzer Festspiele 2017 eine neue Sektkreation ausgedacht. Die österreichische Paraderebsorte Grüner Veltliner bildet die Grundlage der Festspiel-Cuvée. Die Veltliner-typische Pfeffernote passt dabei perfekt zur rassigen Carmen aus Bizets Oper, die heuer zum dritten Mal in der Geschichte der Festspiele auf der Bregenzer Seebühne inszeniert wird. Mit den Bregenzer Festspielen verbindet Schlumberger seit sieben Jahren eine enge Partnerschaft. Kunst und Kultur bilden wesentliche Bestandteile der DNA der Marke Schlumberger – und das seit mittlerweile 175 Jahren.


Bregenzer Festspiele: Festspiel-Cuvée
© Bregenzer Festspiele / Lisa Kloos

Seit jeher unterstützt Schlumberger österreichische Kulturinstitutionen: Neben den Bregenzer Festspielen etwa den Wiener Opernball oder die Salzburger Festspiele. Im Jubiläumsjahr der traditionsreichen Sektkellerei hat man speziell für die neue „Carmen“ eine neues Produkt kreiert und als Innovation einen sortenreinen Sekt ausgewählt – ein Segment, das auch international immer stärker gefragt ist. Die Schlumberger-Kreation begleitet aber nicht nur die Aufführungen der Festspiele sondern bringt „Carmen“ auch in die bekannten Restaurants und Hotels der Region. Hocherfreut über die erfolgreiche Kooperation mit den Bregenzer Festspielen zeigt sich Schlumberger-Vorstandsvorsitzender Eduard Kranebitter: „Gerade in unserem Jubiläumsjahr freuen wir uns, dass unsere siebenjährige gute Zusammenarbeit weitergeht. In diesem für uns ganz besonderen Jahr haben wir eine ganz besondere Cuvée im Zeichen des Grünen Veltliners kreiert – Österreichs beliebtester Rebsorte. Der charakteristische Pfeffer des Grünen Veltliner passt perfekt zu Bizets schwungvoller Oper.“

Grüner Veltliner mit Methodé Traditionnelle veredelt
Die Bregenzer Festpiel-Cuvée Edition „Carmen“ wird – wie im Hause Schlumberger seit 175 Jahren üblich – nach der erlesenen Methodé Traditionnelle hergestellt. Ausschließlich österreichische Grüner Veltliner Trauben des Jahrgangs 2015 bilden den Grundwein. Dieser lagert über 15 Monate direkt in den Flaschen auf der Hefe und wird anschließend von Hand gerüttelt. Die eigens für die Bregenzer Festspiele vom Kellermeister ausgetüftelte Brut-Dosage vollendet die Cuvée. Die mit edlem No-Label Etikett gestaltete Flasche greift ebenfalls das Thema „Carmen“ und das Logo der Bregenzer Festspiele auf.

Schlumberger ist Österreichs traditionsreichste Wein- und Sektkellerei. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich Premium-Sekt und Premium-Spirituosen. Robert Alwin Schlumberger gründete das Unternehmen 1842 und stellte damals als einer der ersten in Österreich Sekt nach der Methode Traditionnelle her. 1973 erwarb das Familienunternehmen Underberg die Schlumberger Wein- und Sektkellerei und brachte die Gesellschaft 1986 an die Börse. 2014 wurden die Mehrheitsanteile von der Schweizer Holdinggesellschaft Sastre SA rund um den Unternehmer Frederik Paulsen erworben. Mit Ende 2015 wurde die Mozart Distillerie in Salzburg übernommen und in das Unternehmen eingegliedert. Das Geschäft umfasst heute die Bereiche Schaumwein, Spirituosen, Wein, Bier und Alkoholfreie Getränke. Mit seinen Sektmarken Schlumberger, Goldeck – der Veltliner Sekt und Hochriegl bündelt das Unternehmen umfangreiches, österreichisches Sekt Know-how und setzt sich die höchste Qualität seiner Sektmarken zum Ziel. In der Schaumweinproduktion werden seit jeher österreichische Premium-Trauben verarbeitet. Schlumberger beschäftigt durchschnittlich rund 219 Mitarbeiter einschließlich seiner Töchter in Österreich, Deutschland und den Niederlanden.

http://gruppe.schlumberger.at

Samstag, 22. April 17
Die Brücken am Fluss - das Broadway-Musical in Chemnitz
The Bridges of Madison County - Heartmade Productions bringt gemeinsam mit der Stadthalle Chemnitz das Broadway-Musical Die Brücken am Fluss auf die Chemnitzer Bühne
(lifePR)  „Ich hab geliebt und lieb noch heut und werd es immer tun. Denn Liebe ist immer besser." Weltberühmt geworden durch die Verfilmung mit Meryl Streep und Clint Eastwood, erobert eine der berührendsten Liebesgeschichten jetzt als Bühnenversion die Herzen der Theaterliebhaber. Broadway-Komponist Jason Robert Brown (u.a. „Die letzten 5 Jahre“) schrieb für „Die Brücken am Fluss“ eine Musik mit großen, gefühlvollen Melodien und erhielt dafür 2014 den begehrten Theaterpreis Tony Award für die beste Partitur. Erleben Sie dieses neue Broadway-Musical mit einer erlesenen Besetzung renommierter Darsteller der deutschsprachigen Musicalszene in dieser szenischen Neuproduktion erstmals in Chemnitz. Die Hauptrollen übernehmen Maike Switzer und Christian Alexander Müller.
In Übereinkunft mit Warner Bros. Theatre Ventures Inc.
Eine Gemeinschaftsproduktion von Heartmade Productions und der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH

Aufführungen und Tickets:
28./29. April + 14./27./28. Mai 2017
Stadthalle Chemnitz | Kleiner Saal
Tickets ab 39,00 € sind im Ticket-Service MARKT 1 unter Tel. 0371 4508-722, an allen bekannten VVK-Stellen sowie unter www.stadthalle-chemnitz.de erhältlich.

Die Produktionsfirma Heartmade Productions wurde 2012 von Nadine Wagner und Christian Alexander Müller gegründet. Seither entstanden in diesem Zwei-Personen-Unternehmen die verschiedensten Konzert- und Theaterproduktionen mit namenhaften Künstlern der deutschsprachigen Musikszene. In Chemnitz etablierten sie die beliebte „Simply“ Konzertreihe im Chemnitzer Kabarett sowie das bereits zur Tradition gewordene Weihnachtszauber-Konzert in der St. Markuskirche und die Solo-Konzerte von C.A.Müller HEROES, FEELS LIKE HOME und STORYBOOK u.a. in Chemnitz, Bochum, Linz und Nürnberg. Renommierte Künstler wie Judith Lefeber, Zodwa Selele, Sabrina Weckerlin, Roberta Valentini, Volkan Baydar, Rob Fowler, Patrick Stanke u.v.a. sind ständige Gäste bei Heartmade Productions. 2014 produzierten sie das Zwei-Personen-Musical BABYTALK mit Maike Switzer und Udo Eickelmann, ebenfalls im Chemnitzer Kabarett. 2016 als neues Konzertformat "Rollentausch" mit Kerstin Ibald und C.A.Müller. Im 5. Jahr des Bestehens präsentiert Heartmade gemeinsam mit der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH DIE BRÜCKEN AM FLUSS und damit die bisher umfangreichste Produktion.

Samstag, 22. April 17
DeutschesSchauSpielHausHamburg: Die Spielzeit 2017-18
Gestern stellte das DeutschesSchauSpielHausHamburg sein Programm für die kommende Spielzeit 2017-18 vor.

Die Premieren 2017-18 im SchauSpielHaus:

Tartare Noir
, Groteske nach Motiven von Thomas Peckett Prest, Regie: Karin Beier, Uraufführung: 15/9/2017 / SchauSpielHaus
Die Nacht von St. Valentin, von Mpumelelo Paul Grootboom, Mitarbeit und Übersetzung: Rolf C. Hemke, Regie: Mpumelelo Paul Grootboom, Uraufführung: 17/9/2017 / MalerSaal
Rose Bernd, von Gerhart Hauptmann, Regie: Karin Henkel, eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen, Premiere Hamburg: 1/10/2017 / SchauSpielHaus
Am Königsweg, von Elfriede Jelinek, Regie: Falk Richter, Uraufführung: 28/10/2017 / SchauSpielHaus
Anna Karenina – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie, von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk nach Lew Tolstoi, Regie: Clemens Sienknecht und Barbara Bürk, Uraufführung: 11/11/2017 / , MalerSaal
Das halbe Leid, Performance-Installation, von SIGNA, Uraufführung: 16/11/2017 / in der ehemaligen Werkhalle der Firma Heidenreich & Harbeck, Wiesendamm 30
Der goldene Handschuh, von Studio Braun nach dem Roman von Heinz Strunk, Regie: Studio Braun, Uraufführung: 18/11/2017 / SchauSpielHaus
Der Kaufmann von Venedig, von William Shakespeare, Regie: Karin Beier, Premiere: 26/1/2018 / SchauSpielHaus
Der haarige Affe, von Eugene O’Neill, Regie: Frank Castorf, Premiere: 17/2/2018 / SchauSpielHaus
Übermann oder Die Liebe kommt zu Besuch, von Christoph Marthaler nach Alfred Jarry, Regie: Christoph Marthaler, Uraufführung: 16/3/2018 / SchauSpielHaus
Schlafende Männer, von Martin Crimp, Regie: Katie Mitchell, Uraufführung: 18/3/2018 / MalerSaal
Baumeister Solness, von Henrik Ibsen, Regie: Dušan David Parízek, Koproduktion mit dem Schauspiel Stuttgart, Premiere Hamburg: 29/3/2018 / SchauSpielHaus
Junk, The Golden Age of Debt, von Ayad Akhtar, Regie: Jan Philipp Gloger, Deutschsprachige Erstaufführung: 21/4/2018 / SchauSpielHaus
Die Reichsgründer oder Das Schmürz, von Boris Vian, Regie: Victor Bodo, Premiere: 20/5/2018 / MalerSaal

Die Premieren 2017-18 im Jungen SchauSpielHaus:

Der gewissenlose Mörder Hasse Karlsson enthüllt die entsetzliche Wahrheit, wie die Frau über der Eisenbahnbrücke zu Tode gekommen ist
(ab 11), von Henning Mankell, Regie: Isabel Osthues, Premiere: 14/9/2017 / Junges SchauSpielHaus
Demian (ab14), von Hermann Hesse, Regie: Moritz Beichl, Premiere: 9/11/2017 / Junges SchauSpielHaus
In einer kalten Winternacht (ab 6), von Charles Way, Regie: Taki Papaconstantinou, Premiere 20/1/2018 / Junges SchauSpielHaus
Das Urteil (ab 13), von Franz Kafka, Regie: Clara Weyde, Premiere: 15/3/2018 / Junges SchauSpielHaus
Die ganze Welt in meinem Zimmer (ab 12), Stückentwicklung von Klaus Schumacher und dem Ensemble, Regie: Klaus Schumacher, Uraufführung: 17/5/2018 / Junges SchauSpielHaus

Trailer zur neuen Spielzeit: youtu.be/aXeRi21me68 

Weitere Infos und das Jahresheft zum downloaden: www.schauspielhaus.de

Samstag, 22. April 17
„Das Einzige, was ich geliebt habe, war die Musik “ Komponist und Oscar-Gewinner Hans Zimmer in „hr1-Talk“
Ob Grammy, Golden Globe oder Oscar – Hans Zimmer hat sie alle gewonnen und gehört zu den erfolgreichsten Filmkomponisten unserer Zeit. „Ich habe nie versucht, Karriere mit der Musik zu machen, sondern ich habe Glück gehabt“, erzählt er am Sonntag, 23. April, in „hr1-Talk“.

Abends in Amerika: Gelüste auf Grüne Soße
Den größten Teil seines Lebens hat er im Ausland verbracht. Dennoch hat der gebürtige Frankfurter seine Wurzeln nicht vergessen. „Meine Mentalität, meine Kultur, mein Hintergrund: Am Ende des Tages bin ich doch Deutscher. Vor zwei Tagen bin ich nach Hause gekommen, habe den Kühlschrank aufgemacht und an Grüne Soße gedacht. Man kann nicht frankfurterischer sein – natürlich gab es keine“, erzählt Zimmer, der in Los Angeles lebt und arbeitet.

Schon als Kind nur Musik im Kopf
„Ich war als Kind ein Träumer“, sagt Hans Zimmer. „Das Einzige, was ich als Kind geliebt habe, war die Musik, und ich habe alles hinterfragt, und das mache ich immer noch.“ Möglicherweise gebe es deswegen „eine Menge Regisseure, die wahrscheinlich nie mit mir arbeiten werden, weil ich immer dumme Fragen stellen muss“.

Hans Zimmer im Radio und auf der Bühne
Nur zwei Konzerte gibt Hans Zimmer in diesem Jahr in Deutschland. hr1 präsentiert den Auftritt in der Frankfurter Commerzbank-Arena am Freitag, 9. Juni. Alle Informationen dazu unter www.hr1.de. Das ganze Gespräch mit Hans Zimmer sendet hr1 am Sonntag, 23. April, zwischen 10 Uhr und 12 Uhr.

Samstag, 22. April 17
Scharfe Töne. Mexikanisches Spitzenorchester erstmals in Deutschland, Tourauftakt in Essen am Samstag, 22.04.2017 ~ Jalisco Philharmonic spielt in Essen, Berlin, München und Wien
Das Jalisco Philharmonic aus Guadalajara, der zweitgrößten Stadt Mexikos, geht unter der Leitung von Chefdirigent Marco Parisotto erstmalig in seiner 100-jährigen Erfolgsgeschichte auf Tournee in Europa. Nach Auftritten in Lateinamerika und Asien macht das Ensemble aus 100 Musikern nun Station in Essen (22.04.), Berlin (24.04.) und München (26.04.) und beschließt die Tournee im Wiener Konzerthaus (28.04.).

Das Konzertprogramm des mexikanischen Spitzenorchesters baut eine schwungvolle Brücke zwischen beiden Ländern. Der erste Teil widmet sich moderner mexikanischer Klassik: Eine Suite aus der brillanten Filmmusik zu „Redes“ (1936) des bekanntesten modernen mexikanischen Komponisten Silvestre Revueltas macht den Auftakt. Ebenso populär wie mitreißend schließt sich der „Danzòn No. 2“ von Arturo Márquez an.

Deutsche Erstaufführung in Essen
Zum Tourauftakt in Essen erlebt „Metal de Tréboles“, ein Konzert für solistisches Schlagzeugquartett und Orchester, komponiert vom erfolgreichen zeitgenössischen Komponisten Javier Álvarez seine Deutsche Erstaufführung. Das renommierte, mehrfach Grammy nominierte Percussion-Quartett Tambuco übernimmt die Solisten-stimmen für das Werk.

Im zweiten Teil blicken die Mexikaner ein Jahrhundert weiter zurück und würdigen bekanntes mitteleuropäisches Repertoire: Die erste Symphonie von Johannes Brahms kommt zu Gehör. Ein Werk, das aus einem dichten Netz thematischer Entwicklungen zu einem gewaltigen, lichtdurchfluteten C-Dur-Finale führt.

Die Tournee findet im Rahmen des Mexiko-Jahres in Deutschland statt. Hauptanliegen des Dualen Jahres Mexiko-Deutschland ist die Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Bis Mai 2017 gibt es in etlichen deutschen Städten zahlreiche Veranstaltungen im Bereich Kultur, Bildung, Wirtschaft und Tourismus.

Konzerte
Sa, 22. April 2017 – Essen: Philharmonie Essen, Huyssenallee 53, 45128 Essen
Tickets unter: www.ticketmaster.de und www.philharmonie-essen.de

Mo, 24. April 2017 – Berlin: Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin
Tickets unter: www.ticketmaster.de und www.konzerthaus.de

Mi, 26. April 2017 – München: Philharmonie im Gasteig, Rosenheimer Str. 5, 81667 München
Tickets unter: www.ticketmaster.de und www.muenchenticket.de

Fr, 28. April 2017 – Wien: Wiener Konzerthaus, Lothringerstraße 20, A-1030 Wien
Tickets unter: www.ticketmaster.at und www.konzerthaus.at

Programm
Silvestre REVUELTAS: Redes: Suite
Arturo MARQUEZ: Danzón No. 2
Javier ÁLVAREZ: „Metal de Tréboles“, Konzert für Schlagzeugquartett und Orchester (DEA in Essen, ÖEA Erstaufführung in Wien)
Johannes BRAHMS: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Samstag, 22. April 17
Auftaktveranstaltung der Internationalen Maifestspiele »Ring-Impressionen am Flügel« am 25. April ~ Pro Musica Viva-Preis: 10.000 Euro für Detlev Eisinger
Am Dienstag, den 25. April, um 19.30 Uhr findet eine Auftaktveranstaltung der Internationalen Maifestspiele 2017, »Ring-Impressionen am Flügel« − Eine Musikalische Einführung mit Detlev Eisinger, im Foyer des Großen Hauses des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.
Im Rahmen des Konzertes wird Detlev Eisinger den Pro Musica Viva-Preis erhalten. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Mit dem Pro Musica Viva-Preis werden Persönlichkeiten des Musiklebens für ihre herausragenden Leistungen auf den Gebieten der Förderung der Musik, der Musikerziehung und der Verbesserung des Stellenwertes der Musik in unserem Leben ausgezeichnet. Der Preis wird in unregelmäßigen Abständen verliehen.

www.staatstheater-wiesbaden.de 

Freitag, 21. April 17
Volksoper Wien: Die Saison 2017/18
Maria Happel eröffnet die neue Spielzeit als Mama Rose in Jule Stynes Kultmusical "Gypsy" in der Inszenierung von Werner Sobotka. Der Oktober bringt 170 Jahre nach der Uraufführung Giuseppe Verdis Oper "Die Räuber" nach Wien. Große und kleine Kinder dürfen sich im November auf die österreichische Erstaufführung von Valtinonis Kinderoper "Pinocchio" freuen, während sich Davide Bombana im Dezember mit dem Ballett "Roméo et Juliette" dem berühmtesten Liebespaar aller Zeiten zuwendet. Als 100. Premiere der Direktion Robert Meyer kommt im Februar Heubergers Operettenklassiker "Der Opernball" zurück auf die Bühne der Volksoper und im März feiert Daniel Schmutzhard als Billy Bigelow in "Carousel" sein Volksopern-Comeback und Musicaldebüt. Auf den gelungenen Einstand in der vergangenen Saison folgt im April mit der europäischen Erstaufführung der Kammeroper "Marilyn Forever" von Gavin Bryars die zweite Produktion der Volksoper im Kasino am Schwarzenbergplatz. Zu Saisonende werden schließlich dunkelrote Rosen verschenkt: Olivier Tambosi inszeniert Carl Millöckers "Gasparone".

Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Johann Strauß‘ "Eine Nacht in Venedig", Dvoráks Märchenoper "Rusalka", dem mörderischen Barbier "Sweeney Todd" und Jorma Elos "Ein Sommernachtstraum".

Die Premieren im Detail

Zum Saisonauftakt bringt die Volksoper Jule Stynes Broadway-Hit "Gypsy" nach Wien. Die Lebensgeschichte von Rose Louise Hovick, die unter dem Namen Gypsy Rose Lee als schillernder Burlesque-Star weltberühmt wurde, wurde 1959 am Broadway uraufgeführt und zählt zu den Klassikern des amerikanischen Musicals. Nun kommt die Geschichte von Mama Rose, die alles nur Erdenkliche tut, um die Theaterkarrieren ihrer Töchter June und Louise voranzubringen, erstmals auf die Bühne der Volksoper Wien. Werner Sobotka inszeniert, Lorenz C. Aichner übernimmt die musikalische Leitung. Ksch Maria Happel gibt als ehrgeizige Mama Rose ihr Musicaldebüt, ihre Töchter Louise und June werden von den Hausdebütantinnen Lisa Habermann und Marianne Curn verkörpert.
Premiere am 10. September 2017

Mit Giuseppe Verdis Oper "Die Räuber" (I masnadieri) setzt die Volksoper ihre Tradition fort, das Repertoire um selten gespielte Werke zu erweitern. Verdi komponierte das Stück 1847 nach Friedrich Schillers gleichnamigen Sturm-und-Drang-Drama für das Haymarket Theatre in London. Der Ideengeber für das Werk war Verdis langjähriger Freund, der Dichter Graf Andrea Maffei. Er hatte seine Übersetzung der „Räuber“ soeben abgeschlossen. Verdi, der eine Vorliebe für explosive Vater-Kind-Beziehungen hatte, fand Gefallen an dem Stoff rund um den Konflikt des ungleichen Brüderpaars Karl und Franz Moor. 1963 fand an der Volksoper die österreichische Erstaufführung der "Räuber" in deutscher Sprache statt, nun inszeniert Alexander Schulin Verdis Frühwerk mit KS Kurt Rydl als Graf Moor und Vincent Schirrmacher und Boaz Daniel als seine Söhne Karl und Franz.
Premiere am 14. Oktober 2017

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von der Holzpuppe, die zum Leben erwacht und deren Nase wächst, wenn sie lügt? Inspiriert durch den gleichnamigen Kinderbuchklassiker Carlo Collodis schufen der italienische Komponist Pierangelo Valtinoni und sein Textdichter Paolo Madron 2001 für das Teatro Olimpico in Vicenza die Kinderoper "Pinocchio". 2006 gab die Komische Oper Berlin eine größere, zweiaktige Fassung in Auftrag. In der österreichischen Erstaufführung singt die junge Sopranistin Juliette Khalil die Titelpartie, außerdem begegnen wir dem alten Holzschnitzer Geppetto und der guten Fee; die Mitglieder des Kinderchors und des Jugendchors der Volksoper erleben wir unter anderem als Schnecken, Raben, Eulen, Hasen, Thunfische, Grillen und Puppen. Philipp M. Krenn gibt als Regisseur sein Volksoperndebüt, Guido Mancusi dirigiert das Orchester der Volksoper Wien.
Österreichische Erstaufführung am 19. November 2017

Dem wohl berühmtesten Liebespaar aller Zeiten widmet Choreograph Davide Bombana seine neue Auftragsarbeit für das Wiener Staatsballett, "Roméo et Juliette" zur gleichnamigen Symphonie dramatique von Hector Berlioz. Für Bombana ist es nach Ballett: Carmen die zweite abendfüllende Uraufführung an der Volksoper. Eine wesentliche Rolle kommt bei dieser Produktion dem Chor des Hauses zu, womit Roméo et Juliette zugleich die Linie des preisgekrönten Publikumsschlagers Carmina Burana fortsetzt. Für eine spektakuläre Ausstattung garantiert die Stuttgarter Bild- und Lichtkünstlerin rosalie.
Premiere am 9. Dezember 2017

„Gehen wir ins Chambre séparée“, so lautet die verführerische Devise in Richard Heubergers "Der Opernball". Gemeinsam mit den Librettisten Victor Léon und Heinrich von Waldberg gestaltete er aus dem Lustspiel Die rosa Dominos eine Operette. Das Ergebnis des kongenialen Trios: ein virtuos komponiertes amouröses Verwirrspiel rund um zwei lebenslustige Gatten (Carsten Süss und Marco Di Sapia), die von ihren Frauen (Kristiane Kaiser und Ursula Pfitzner) auf die Treueprobe gestellt werden. 1898 hatte „Der Opernball“ im Theater an der Wien Premiere und war ein sensationeller Erfolg. 216-mal war die Operette seit 1945 in drei verschiedenen Inszenierungen an der Volksoper zu sehen. In der aktuellen Neuproduktion verlegt Regisseur Axel Köhler die Handlung von Paris nach Wien, in die heutige Zeit. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Alfred Eschwé, Anita Götz zieht als freches Kammermädchen Helene alle Fäden und Heinz Zednik kehrt als Theophil Almpichler auf die Bühne zurück.
Premiere am 17. Februar 2018

Fußballfans kennen ihn in- und auswendig – den Song „You'll Never Walk Alone“. Seit über 50 Jahren gilt die Nummer in der Interpretation der britischen Popband „Gerry & the Pacemakers“ als die ultimative Fußballhymne. Dabei wissen wahrscheinlich nur die wenigsten, dass das Lied eigentlich von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein – den erfolgreichsten Musical-Autoren der 40er und 50er Jahre stammt und für das Musical "Carousel" entstand. Am 19. April 1945 wurde es am Broadway uraufgeführt und über zwei Jahre vor vollem Haus gespielt. Die tragische Liebesgeschichte von Billy Bigelow und Julie Jordan basiert auf Molnárs Bühnenstück „Liliom“. 1972 holte Marcel Prawy „Carousel“ an die Volksoper Wien, 46 Jahre später setzt Regisseur Henry Mason den Klassiker gemeinsam mit seinem Ausstatter Jan Meier in Szene. Das Regieduo hat hier bereits 2014 die Erfolgsproduktion „Der Zauberer von Oz“ erarbeitet und trifft nun erstmals auf Musicalspezialisten Joseph R. Olefirowicz am Pult des Volksopernorchesters. In der Titelpartie gibt Daniel Schmutzhard als Karussell-Ausrufer Billy Bigelow sein Musicaldebüt, Mara Mastalir singt seine Julie.
Premiere am 17. März 2018

Im Kasino am Schwarzenbergplatz kommt das Leben von Hollywood-Legende Marilyn Monroe auf die Bühne. Gavin Bryars‘ Kammeroper "Marilyn Forever" wurde 2013 in Victoria, Kanada, uraufgeführt und seither zwei weitere Male, im australischen Adelaide und in Kalifornien, nachgespielt. Die Volksoper produziert nun in der Regie von Christoph Zauner die europäische Erstaufführung des Stücks. Ausgehend von der letzten Nacht im Leben Marilyn Monroes, dem 5. August 1962, entfalten sich vor dem Publikum die Szenen der Oper wie Puzzleteile, die den Mythos Marilyn abbilden. Ein Regisseur (Morten Frank Larsen) konfrontiert Marilyn (Rebecca Nelsen) in einer fiktiven Probensituation mit den Widersprüchen ihres Lebens und schlüpft in die Rollen ihrer Männer. Ein kleiner Chor kommentiert das Geschehen. Das achtköpfige Kammerorchester unter der Leitung von Wolfram-Maria Märtig wird durch ein Jazztrio auf der Bühne ergänzt.
Europäische Erstaufführung am 14. April 2018

Als "Gasparone" 1884 im Theater an der Wien uraufgeführt wurde, war das Publikum begeistert und Carl Millöcker bereits weltberühmt. Paul Knepler und Ernst Steffan adaptierten Millöckers Original für Superstars wie Johannes Heesters, Marika Rökk und Leo Slezak und orientierten sich dabei musikalisch stark an den Revue-Operetten der 20er Jahre. Die Volksoper zeigt nun diese Fassung aus dem Jahr 1932 mit dem bekannten Lied „Dunkelrote Rosen“ in der Regie von Olivier Tambosi, der hier zuletzt das Musical „Der Mann von La Mancha“ brillant in Szene setzte. Sebastian Geyer gibt als geheimnisvoller Fremder sein Debüt an der Volksoper Wien, Mara Mastalir spielt seine Angebetete, die schöne verwitwete Gräfin Carlotta.
Premiere am 2. Juni 2018

Acht Premieren, eine europäische und eine österreichische Erstaufführung, vier Wiederaufnahmen, dazu 20 Repertoirestücke sowie zahlreiche Sonderprogramme stehen in der 11. Saison der Direktion Robert Meyer auf dem Spielplan des Hauses. Die Volksoper bietet wie gewohnt einen repräsentativen Querschnitt durch das gesamte Musiktheater – Operette, Oper, Musical und Ballett – aus vier Jahrhunderten.


www.volksoper.at

Freitag, 21. April 17
Die Nacht der Museen 2017in Frankfurt/M und Offenbach/M
(kus) Am Samstag, 6. Mai, wird der kulturelle Abend in Frankfurt und Offenbach lang, aber ganz und gar nicht langweilig. Von 19 bis 2 Uhr morgens öffnen rund 40 Museen, historische Gebäude und Off-Locations ihre Türen und machen die Nacht zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk: Spannende Ausstellungen verbinden sich mit Performances, Führungen, Partys und Kulinarik. Mit nur einem Ticket erhalten Nachtschwärmer Zutritt zu allen teilnehmenden Veranstaltungsorten und freie Fahrt mit dem Nacht der Museen Shuttle-Service aus Bussen, Schiffen und der historischen Straßenbahn.

„Ich freue mich sehr auf das jährliche Kulturfest im Frühling. Die Nacht der Museen bietet den Besuchern auch 2017 ein außergewöhnliches Programm bei Mondschein. Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf dem Frankfurter Stadtteil Gallus, der sich mit einer bunten Mischung aus Offszene und Stadtgeschichte zeigt und in besonderer Weise Frankfurts Lebendigkeit und Vielseitigkeit spiegelt“, so Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Eine Eröffnung, ein Jubiläum und neue Off-Spaces: Das Gallusviertel bildet mit der historischen Galluswarte, dem Industriedenkmal Adlerwerke, dem Kulturgelände korrekt, dem Günes Theater-Areal und dem Kulturtreff „Kriegkstraße 12“ erstmals den Frankfurter Schwerpunkt der Nacht. Hier wird der Frühling mit anatolischen Feuersprüngen begrüßt, ein Höhepunkt ist die Lesung von Kultautor Wladimir Kaminer, der zu späterer Stunde auch als DJ der „Russendisko“ an die Plattenspieler tritt. Musikalisch reicht das Angebot von Ethnopop der Band Balkan Beat bis zu Jazzimprovisationen im Boxring von The WhereMe?!. Geöffnete Ateliers mit leuchtenden Ballons und Gruppenausstellungen sowie Führungen durch den Wartturm und den Stadtteil zeigen die kulturelle Vielfalt und Kreativität der freien Szene, die den Stadtteil prägt.

In Offenbach wird der neue Hafenplatz mit poetischem Songwriter-Pop von Shootingstar Mine eingeweiht. Dazu bringt Akua Naru Jazz-Rap für Herz, Hüften und Verstand auf die Bühne, während der stillgelegte Hafenkran illuminiert inszeniert wird. Ein paar Straßen weiter kann im Deutschen Ledermuseum auf 100 Jahre Museumsgeschichte mit Maibowle zu Jazz-Klängen angestoßen werden. Meisterwerke der Lithografie sind in einer gemeinsamen Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte und im Klingspor-Museum zu sehen.

Das Museumsufer lockt mit Kunst, Picknick und Live-Theater: Die Schirn Kunsthalle stellt mit dem Maler René Magritte den bedeutenden Surrealisten und Meister der Täuschung vor, das Deutsche Filmmuseum zeigt derweil mit der lebendigen Ausstellung „ROT“ die vielen Facetten der Farbe im Film. Der Hörspiel-Krimi „Sherlock Holmes – Der Hund der Baskervilles“ kommt im neuen Historischen Museum auf die Bühne, während der Showklassiker Ruck Zuck mit Roberto Cappelluti die 90er ins Museum für Kommunikation zurückbringt. Überraschende Performances im MMK 1 und im Kunstverein, sowie eine 50er-Jahre-Modenschau im Museum Giersch sorgen für neue Perspektiven. Das Museum Angewandte Kunst lädt zur „Picknick-Zeit“ unter freiem Himmel ein, und bei der EY-Benefizauktion ist junge Frankfurter und Offenbacher Kunst zu ersteigern. Open air begeistert das Theaterensemble Antagon mit Feuer-Akrobatik die Zuschauer auf dem Römerberg, und entlang des Museumsufers flaniert die riesenhafte-illuminierte Dundu-Puppe.

Noch mehr erleben: Erstmals bieten sich im 54. Stock des Main Tower atemberaubende Ausblicke, während dort The Treadmill Runner in einer interaktiven Performance die Geschwindigkeit seines Laufbands dem Publikum anvertraut. Seltene Einblicke geben Führungen durch die Fischergewölbe, den Kaisersaal und in die Katakomben des Hauptbahnhofs. Stand-up Comedy mit dem Rabbiner Walter Rothschild gibt es im Museum Judengasse, eine Cartoon-Lesung mit Ari Plikat findet im caricatura statt. Tierisch spannend wird es, wenn die Polizeihunde am Kriminalmuseum ihr Können zeigen, während Löwen und Seehunde im illuminierten Zoo gefüttert werden und Kakerlaken im Senckenberg Naturmuseum um die Wette rennen. Wie verblüffend Chemie ist, zeigt die „Breaking Bad Science-Show“ im Experiminta, und im Geldmuseum wird erklärt, wie man Falschgeld erkennt.

Feiern für Frühlingsgefühle: Elektronische Synthesizer-Sounds von The OhOhOhs und DJs des Robert Johnson bringen das Architekturmuseum zum Beben, während der Portikus mit Punk beschallt wird. Auch die Bar des MMK 2 lädt mit DJ Nuri zum Tanz ein. Im Städel sorgt Disco Boogie für den passenden Takt, und feierfreudige Nachtschwärmer genießen auf dem Dach des Skyline Plaza Club-Sounds mit Skyline-Blick.

Gut zu wissen: Das Nacht der Museen-Ticket kostet 14 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse und ist in allen teilnehmenden Locations sowie den AD ticket/reservix VVK-Stellen bundesweit erhältlich. Es beinhaltet den Eintritt zu allen teilnehmenden Häusern und ist zugleich Fahrkarte für die nächtlichen Shuttle-Busse, die historische Straßenbahn und das Shuttle-Schiff, das zwischen Städel und Eisernem Steg verkehrt.

2017 gibt es erstmals auch eine günstige Familienkarte für 29 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse; diese gilt für zwei Erwachsene und eigene Kinder/Enkel unter 18 Jahren. Zudem ist eine ermäßigte Eintrittskarte für 9 Euro (Vorverkauf und Abendkasse; nur gültig zusammen mit Lichtbild-Nachweis) für Kinder unter 18 Jahren, Schüler, Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitslose, Schwerbehinderte und Frankfurt-Pass/Kulturpass-Inhaber erhältlich. Für Besitzer der MuseumsuferCard ist der Eintritt frei. Sie ist während der Nacht in ausgewählten Museen zu erwerben und kostet 85 Euro pro Jahr.

Weitere Informationen für Besucher gibt es auf http://nacht-der-museen.de  .

Das Kulturamt begleitet die Nacht der Museen 2017 in den Sozialen Medien über das Hashtag #ndmffm. Wie in den vergangenen Jahren werden auf https://www.facebook.com/nachtdermuseen.frankfurt und https://twitter.com/Stadt_FFM Live-Eindrücke von einzelnen Veranstaltungen sowie Service-Tipps für die Abendplanung gegeben.

Freitag, 21. April 17
Der JUNGE OHREN PREIS startet in die 12. Runde
Gestern fiel der Startschuss zur Ausschreibung des 12. JUNGE OHREN PREIS. Der renommierte Musikvermittlungswettbewerb JUNGE OHREN PREIS startete gestern in die 12. Ausschreibung. Getreu seinem Motto "Ausgezeichnetes für junge Ohren" hält der JUNGE OHREN PREIS Ausschau nach herausragenden Arbeiten der Musikvermittlungsszene im deutschsprachigen Raum.

Gesucht werden dafür die besten Musikvermittlungsformate und herausragende Persönlichkeiten in diesem Feld. Seit 2006 fördert der JUNGE OHREN PREIS innovative, konsistente Programme und die Personen, die dahinter stehen. Dabei legten das netzwerk iunge ohren und die Fachjury des Wettbewerbs seit dessen Relaunch 2016 besonderen Wert auf kontinuierliche und qua|itativ—professione||e Arbeit, die dazu beiträgt, Musikvermittlung weiter im gesellschaftlichen Leben zu verankern.

Akteur/innen und Institutionen aus dem professionellen Musikleben wie beispielsweise Musikvermittler/innen und -VeranstaIter, freie Künstler/innen, Orchester, Bühnen und Festivals aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Luxemburg sind aufgerufen, sich ab sofort und bis zum 30. September 2017 mittels Online-Formular unter www.jungeohrenpreis.de mit ihrem Programm oder Reihe zu bewerben oder Programme/Reihen und Persönlichkeiten vorzuschlagen.

Die Preistréger/innen werden in einer feierlichen Preisverleihung am 23. November 2017 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bekanntgegeben. Das Rahmenprogramm bietet ein lebendiges Forum, unter anderem mit der Nominiertenbörse zum fachlichen und kreativen Austausch.

Die Kategorien des 12. JUNGE OHREN PREIS
Programm:
In der Kategorie "Programm" werden beispielhafte und konsistente Vermittlungsprogramme von Ensembles, Orchestern, Bühnen, Festivals und anderen (auch freien) Institutionen des aktiven Musiklebens ausgezeichnet, vor allem dafür, dass sie Musikvermittlung als selbstverständlichen integralen Bestandteil ihrer Arbeit, begreifen, der profilgebend für ihre Institution wirkt.
Exzellenzz
In der Kategorie "Exzellenz" werden herausragende Persönlichkeiten der Musikvermittlungsszene gewürdigt, die mit ihrer Arbeit beispielgebend sind und dem (klassischen)  Musikleben innovative Akzente verleihen.

Für beide Kategorien sind vorschlagsberechtigte Teilnehmer/innen und Mitglieder des netzwerkjunge 0hren e.V. Darüber hinaus dürfen Mitglieder und/oder Mitarbeiter/innen von überwiegend öffentlich finanzierten professionellen Orchestern und Rundfunkklangkörpern aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Luxemburg für beide Kategorien des l2. JUNGEOHREN PREIS Vorschläge einreichen. Eine Eigenbewerbung als registrierte/r Vorschlagsberechtigte/r des JUNGE OHREN PREIS in der Kategorie "Programm" ist möglich.
Es können aber auch Programme/Reihen anderer Institutionen vorgeschlagen werden.
Eine Eigenbewerbung für die Kategorie "Exzellenz" ist nicht möglich.

www.jungeohren.de

Freitag, 21. April 17
Hier spielt die Musik! Ganz Berlin ist wieder am Start zur Fête de la Musique am 21.6.2017
Zur Sonne, zur Freiheit! Die Fête de la Musique erobert am Mittwoch, dem 21. Juni 2017, wieder die Straßen und Plätze Berlins.
Der musikalische Sommerauftakt lockt mit Live-Musik aller Stilrichtungen drinnen und draußen und bei freiem Eintritt stets Zehntausende auf die Straßen.


Rekord-Beteiligung 2017
117 open air- und indoor-Standorte sind in allen zwölf Berliner Bezirken angemeldet. Hinzu kommen spontane Musikeinlagen im gesamten Stadtgebiet. Das Fest beginnt um 16 Uhr und dauert –
zumindest was die Frischluft-Standorte betrifft - bis 22 Uhr, danach wird in rekordverdächtigen 28 Fête de la Nuit-Standorten drinnen weiter musiziert.

Fête de la Musique? Straßenmusik und tolle Live-Musik gibt es doch inzwischen täglich überall in der Stadt…
Richtig, aber nur bei der Fête de la Musique ballt sich das Angebot so formidable an einem Tag, sind so viele interessante Auftrittsorte zu entdecken, wagen sich so viele Newcomer in die
Öffentlichkeit – und das Ganze für umme!

Wer ist in diesem Jahr neu dabei?
Unter den 25 Neuzugängen sind der Berliner Dom im Herzen der Stadt, ebenso die Freiluftoase Birgit&Bier und gleich nebenan der Club Burg Schnabel am lauschigen Schleusenufer in Kreuzberg.
Der Festsaal Garten am Flutgraben (ehemals White Trash) macht mit wie auch der Gode Wind Sommergarten in Rummelsburg, die Privatuni Macromedia@Kantine am Berghain und Hangar49 an der Holzmarktstraße. Im Käthe Kirschbaum von Generator Hostels an der Storkower Straße gibt es Live-Musik wie auch in der Kolle8 des SportJugendClubs Prenzlauer Berg.
Das KuBIZ Kultur- u. Bildungszentrum in Weissensee ist neu dabei, das Landhaus Schupke in Wittenau, das mittelalterliche Museumsdorf Düppel wie auch Musik & Frieden (ex-Magnet Club) in Kreuzberg. Bei Mutter Lustig in Köpenick wie auch bei Spreefeld in Mitte wird auf schwimmender Bühne musiziert und die Nordischen Botschaften feiern ein finnisches Mittsommerfest.
Es beteiligen sich erstmalig der Nachbarschaftstreff Olof-Palme- Zentrum im Wedding und das Pangea-Haus in der ehemaligen VHS Wilmersdorf. Die Berliner Stadtmission öffnet das Sharehaus Refugio in Neukölln unter dem Motto „Music meets the World“ und das Brauereigelände der Stone Brewing Berlin in Mariendorf wird musikalisch geflutet. Das Theologische Konvikt, ein Wohnheim für Studierende der Evangelischen Kirche in Mitte wie auch die Nachtbühne Void Club Berlin in Lichtenberg, die kommunale Kultureinrichtung Wabe in Prenzlauer Berg und das Veranstaltungshaus Wartenberger Hof in Lichtenberg sind dabei.

Auch die Minis hauen auf die Pauke
An voraussichtlich 16 Standorten zeigen die Jüngsten, was sie musikalisch drauf haben.

Fête de la Nuit – Fett durch die Nacht
Wer um 22 Uhr noch weiter feiern möchte (oder grad erst munter wird), dem stehen 28 Anlaufstellen zur Wahl: 15 Standorte, die bereits am Nachmittag beginnen, setzen das Programm nach 22 Uhr indoor fort, darunter alte Bekannte wie YAAM, Cassiopeia oder Gretchen. Hinzu kommen 13 ausschließliche Nachtbühnen: Junction Bar, Kesselhaus-French Night, Macromedia@Kantine am Berghain, Tresor Club, Ritter Butzke, Blackland, Hafenbar Tegel, Mein Haus am See, Musik & Frieden, Burg Schnabel, Void Club Berlin, WABE und Old CCCP Bar.

Hier die Übersicht aller 117 Standorte in den Bezirken:
Charlottenburg-Wilmersdorf: 10
Friedrichshain- Kreuzberg: 30
Lichtenberg-Hohenschönhausen: 6
Marzahn-Hellersdorf: 4
Mitte: 25
Neukölln: 5
Pankow: 19
Reinickendorf: 4
Spandau: 2
Steglitz-Zehlendorf: 3
Tempelhof-Schöneberg: 2
Treptow-Köpenick: 7

Alle Standortpartner 2017 nach Bezirken sortiert unter: www.fetedelamusique.de/programmsuche/

Erfahrungsgemäß kann es noch kleinere Veränderungen geben.
Das Musikprogramm steht Mitte Mai und wird dann ebenfalls auf der FETE-Website veröffentlicht.

Freitag, 21. April 17
Ruhrtriennale mit „Teentalitarismus“ für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2017 nominiert ~ Kulturstaatsministerin Monika Grütters honoriert Projekte der Kulturvermittlung
„Teentalitarismus“, ein Ruhrtriennale-Projekt von Mit Ohne Alles und Mammalian Diving Reflex, ist nominiert für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2017. Monika Grütters, Staatsministerin der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), gab vergangene Woche die Nominierungen für den BKM-Preis Kulturelle Bildung 2017 bekannt. Ausgewählt von einer Fachjury wurden die zehn hervorragendsten Ideen aus zahlreichen Einreichungen von bundes- und europaweiten Projekten sowie regionalen Projekten aus Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Preisverleihung findet am 20. Juni 2017 in der Stiftung Genshagen (Brandenburg) statt. Mit dem Preis werden jedes Jahr hervorragende, modellhafte Projekte der kulturell-künstlerischen Vermittlung honoriert. Jede Nominierung ist mit einer Prämie von 5.000 Euro verbunden, die drei Preisträger erhalten jeweils 20.000 Euro. Die Ruhrtriennale ist nach 2014 in diesem Jahr zum zweiten Mal nominiert.
 

Monika Grütters, Staatsministerin der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM): „Ich freue mich über die unglaubliche Bandbreite an Vorhaben, mit denen sich die verschiedenen Einrichtungen für diesen Preis bewerben. Kultur öffnet Welten. Wir müssen mit unseren kulturellen Angeboten die Menschen da abholen, wo sie sind – genau diesem Ziel widmen sich die cleveren Ideen zur Kulturvermittlung, die für den BKM-Preis Kulturelle Bildung ausgewählt wurden. Bemerkenswert finde ich in diesem Jahr, dass kulturelle und politische Bildung aus Sicht vieler Künstler und Kreativer Hand in Hand gehen. „Hut ab“ vor so viel Engagement! Mit dem BKM-Preis Kulturelle Bildung wollen wir die junge Generation ermutigen, für genau diese Kultur der Freiheit in allen Lebensbereichen einzustehen.“

„Teentalitarismus“, das ist die Residenz von Mit Ohne Alles und Mammalian Diving Reflex. 2016 entstand mitten in Bochum ein Teenager-Machtgebiet im Ruhrtriennale-Kunstdorf „The Good, The Bad and The Ugly“ auf dem Vorplatz der Jahrhunderthalle Bochum. Genau hier beanspruchte das Nachwuchs-produktionsbüro der Ruhrtriennale, Mit Ohne Alles, seinen Anteil am Festival. Die Jugendlichen erfanden eine Kunstwelt, die sich an ihren Idealen orientierte. Von ihnen entwickelte Formate und Projekte umschlungen das Festival und das Publikum: Mutproben und Partys, Nachtwanderungen und Konferenzen, Führungen durch das Machtgebiet der Kunst. Die teentalitaristische Zone war offen für Erwachsene, Schulklassen und natürlich auch für andere Jugendliche.
 
Cathrin Rose, Dramaturgin der Ruhrtriennale, leitet seit 2003 die Vermittlungsabteilung des Festivals: „Das Projekt ist ein Mikrokosmos, in dem Gesellschaft neu gedacht wird. Rassistische, religiöse und homophobe Vorurteile werden mit gelebter Realität konfrontiert. Und was im Kopf unüberwindbar scheint, ist plötzlich gar kein Thema mehr.“

Mit Ohne Alles besteht aus ca. 40 Jugendlichen zwischen 13 und 23 Jahren, aus allen Teilen des Ruhrgebiets. Einige sind hier geboren, einige erst vor kurzem hier angekommen. Seit vier Jahren sind die Jugendlichen Teil der Ruhrtriennale und konzipieren gemeinsam mit Cathrin Rose und Darren O’Donnell von Mammalian Diving Reflex ihren Beitrag zur Ruhrtriennale. Seit 2016 haben sie ihre eigene Residenz an der Jahrhunderthalle Bochum. 2017 ist „Teentalitarismus“ ebenfalls fester Bestandteil der Ruhrtriennale. Alle Informationen zu den Projekten und Produktionen der TeentalitaristInnen unter ruhr3.com\tee .

Donnerstag, 20. April 17
Staatstheater Wiesbaden: Programmveröffentlichung Spielzeit 2017.2018
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte gestern Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, zusammen mit seinem Team das Programm der Spielzeit 2017.2018 des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden vor.


Staatstheater Wiesbaden: Programmveröffentlichung Spielzeit 2017.2018
Oberbürgermeister Sven Gerich (2.v.l.) bei der Begrüßung gemeinsam mit Ballettdirektor Tim Plegge, Intendant Uwe Eric Laufenberg, dem neuen Generalmusikdirektor Patrick Lange, Staatssekretär Ingmar Jung sowie dem Leiter des Junges Staatstheaters Carsten Kochan (v.l.n.r.)

© Sven-Helge Czichy

In der Spielzeit 2017.2018 erwarten das Publikum in der Opernsparte acht Neuinszenierungen, davon eine Uraufführung, und zehn Wiederaufnahmen. Das Schauspiel bietet zwei Uraufführungen, eine Deutschsprachige und eine Wiesbadener Erstaufführung, weitere zehn Premieren und zwölf Wiederaufnahmen. Das Hessische Staatsballett wird vier Uraufführungen zeigen. Im JUST werden sechs Premieren und sechs Wiederaufnahmen für Kinder und Jugendliche geboten. Darüber hinaus ist das Junge Staatsmusical mit zwei Premieren und drei Wiederaufnahmen vertreten. Das Hessische Staatsorchester ist in acht Sinfoniekonzerten, im Neujahrskonzert und in zahlreichen Kinder- und Familienkonzerten mit dem neuen Generalmusikdirektor Patrick Lange zu erleben. Die Kammerkonzertreihe setzt sich mit sieben Konzerten fort. 

»Mit dem Spielplan für die neue Saison fällt ein ganz besonderer Blick auf unseren neuen Generalmusikdirektor: Ich freue mich, dass Patrick Lange im Sommer seinen Dienst als Chefdirigent am Staatstheater Wiesbaden und damit in Hessen antreten wird. Er gehört zu den gefragtesten Dirigenten der jungen Generation, weshalb wir auch ein wenig stolz sein können, ihn vom Sommer an zum Leitungsteam unseres Staatstheaters zu zählen. Das Publikum darf gespannt sein auf die Arbeit von Patrick Lange und die neuen musikalischen Impulse, die er zweifellos setzen wird. Die spannende Programmauswahl der Sinfoniekonzerte lässt jedenfalls schon jetzt aufhorchen«, ergänzte Staatssekretär Ingmar Jung.

»Der Spielplan für die kommende Saison macht Lust auf viele Theaterbesuche – abwechslungsreich, bunt und mit aktuellen Akzenten. Zwei der Uraufführungen – die Oper »Schönerland« und das Schauspielprojekt »Wir werden unter Regen warten« – nehmen die Themen Flucht und Heimat auf, wobei das aus filigran entwickelten Einzelschicksalen bestehende Schauspielprojekt die Themen unserer Zeit besonders detailliert aufgreift; es erzählt Geschichten von zersplitterten Identitäten, von kulturellen Missverständnissen, Konfliktherden und Tabus. Mein Dank geht an Intendant Uwe Eric Laufenberg, der es einmal mehr versteht, die gesellschaftspolitische und pädagogische Wirkung von Theater in Szene zu setzen«, sagte Oberbürgermeister Sven Gerich bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Programms der Spielzeit 2017.2018.

Oper
Die Uraufführung »Schönerland« ist ein Auftragswerk des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Die Oper des deutsch-dänischen Komponisten Søren Nils Eichberg und der Librettistin Therese Schmidt, in der Inszenierung von Johanna Wehner, handelt von der Suche nach Verstehen und Verständnis des Fremden.
»Manon« von Jules Massenet wird von Bernd Mottl neu erarbeitet, Jochen Rieder übernimmt die Musikalische Leitung. Cristina Pasaroiu singt die Titelpartie und Operalia-Gewinner Ioan Hotea ist als Chevalier des Grieux zu erleben.
Die neue Spielzeit widmet sich, neben der Wiederaufnahme der »Götterdämmerung«, weiterhin Wagners Werk. »Tannhäuser« ist in der Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung des neuen Generalmusikdirektors Patrick Lange zu erleben. Der Bühnenraum wird von Rolf Glittenberg gestaltet und einer der gefragtesten Heldentenöre, Lance Ryan, übernimmt die Titelpartie.
Mit Händels »Jephtha« kommt ein barockes Oratorium in der Inszenierung und Ausstattung von Achim Freyer auf den Spielplan. Konrad Junghänel, einer der führenden Dirigenten auf dem Gebiet der Alten Musik, übernimmt die Musikalische Leitung. In den zentralen Rollen sind Mirko Roschkowski als Jephtha und Anna Alàs Jové als Storgè zu erleben.
Richard Strauss` letzte große Publikumsoper »Arabella« wird in der Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von Patrick Lange, auf die Bühne gebracht. Das Bühnenbild entwirft Gisbert Jäkel.
»Ein Maskenball« von Giuseppe Verdi erzählt eine tragische Liebesgeschichte, die ein breites Spektrum musikalisch-dramatischer Facetten entwickelt. Die junge Regisseurin Beka Savic übernimmt die Regie, Patrick Lange die Musikalische Leitung und Luis Carvalho gestaltet den Bühnenraum. Die Oper feiert während der Internationalen Maifestspiele 2018 Premiere.
Mit »Don Giovanni« setzt Konrad Junghänel seinen Wiesbadener Mozart-Zyklus fort. Christopher Bolduc singt die Titelpartie, Netta Or ist als Donna Anna zu erleben. Heather Engebretson singt Donna Elvira, Shavleg Armasi ist Leporello. Die Inszenierung übernimmt Nicolas Brieger, Raimund Bauer entwirft das Bühnenbild.

Das Rock-Musical »Jesus Christ Superstar« beleuchtet den Gründungsmythos einer Religion und setzt sich mit dem modernen Starkult auseinander. Eine Geschichte von menschlichen Träumen und Abgründen und dem schmalen Grat zwischen Glauben und Fanatismus. Iris Limbarth übernimmt die Inszenierung und Choreografie.

Die Opernsparte des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden bereichert den Spielplan außerdem mit einer Reihe eigener Wiederaufnahmen, in deren Partien teils neue Sängerinnen und Sänger zu entdecken sind.

Die Opern-Premieren:
Die Zauberflöte für Kinder
(nach Wolfgang Amadeus Mozart), Premiere: 27.08.2017
Jesus Christ Superstar (Andrew Lloyd Webber), Premiere: 03.09.2017
Schönerland (Søren Nils Eichberg), Premiere/UA: 16.09.2017
Manon, (Jules Massenet), Premiere: 28.10.2017
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg (Richard Wagner), Premiere: 19.11.2017
Jephtha (Georg Friedrich Händel), Premiere: 04.02.2018
Arabella (Richard Strauss), Premiere: 11.03.2018
Ein Maskenball~Un Ballo in maschera (Giuseppe Verdi), Premiere: 30.04.2018
Don Giovanni (Wolfgang Amadeus Mozart), Premiere: 17.06.2018


Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Am Pult des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden steht in Konzert und Oper der neue Generalmusikdirektor Patrick Lange, der mit einem neuen Konzept verantwortlich zeichnet. Die Sinfoniekonzerte der Spielzeit 2017.2018 sind unter dem Titel WIR angekündigt. WIR steht für den Zusammenklang des Orchesters, aber auch für einen gemeinsamen Start der Zusammenarbeit mit Patrick Lange. WIR bedeutet ebenfalls gemeinsame Konzerterlebnisse mit dem Publikum.

Das Programm zeigt die Vielfalt von 303 Jahren Musikgeschichte, darunter Werke, die noch nie in Wiesbaden gespielt wurden. Patrick Lange gibt mit dem Programm des 2. Sinfoniekonzerts seinen Einstand als neuer Generalmusikdirektor, wird in insgesamt vier Sinfoniekonzerten am Pult stehen und auch das Neujahrskonzert leiten. Mit Sofia Gubaidulinas Violinkonzert Nr. 2 (Violine: Tobias Feldmann) und Tschaikoswkis »Pathétique« findet eine spannende Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart statt. Im 3. Sinfoniekonzert kommen Werke der Klassik zurück in den Spielplan, im 5. Sinfoniekonzert wird die Reihe mit Barock-Konzerten weitergeführt, hier mit Bernhard Forck, der von der Violine aus leitet. Für das jährliche Chorkonzert mit dem Hessischen Staatsorchester kommen unter der Leitung von Patrick Lange der Chor der Stadt Wiesbaden (Einstudierung: Christoph Stiller) und der Chor des Hessischen Staatstheaters (Einstudierung: Albert Horne) zusammen. Auf dem Programm steht Mozarts Requiem für Chor und Orchester. Die junge ukrainische Dirigentin Oksana Lyniv steht mit dem 7. Sinfoniekonzert erstmals am Pult. Den besonderen Saisonabschluss bildet »Eine Alpensinfonie« von Richard Strauss.


Schauspiel
In der neuen Spielzeit wird die Sparte Schauspiel ihre Beschäftigung mit Fragen nach Sinnsuche und den Bedingungen gesellschaftlichen Zusammenlebens weiter vertiefen.

Anhand persönlicher Geschichten etwa mit Tom Stoppards klug-witzigem Stück »The Hard Problem. Oder: Ist Bewusstsein Materie?«, das verschiedene wissenschaftliche Theorien zum Verhältnis von Körper und Geist aufgreift und das in Wiesbaden zur Deutschsprachigen Erstaufführung kommt. Tschechow thematisiert in »Die Möwe« auf poetische, tragische und humorvolle Art und Weise die Menschen und ihre Sehnsüchte, Molnárs »Liliom« eine abgrundtiefe Liebe, die rohe Gewalt und absolute Hingabe in sich vereint. In der Uraufführung »Wie´s Baden mal war« (AT), einem Theaterprojekt von Adriana Altaras, begegnen sich reale und literarische Schicksale in einer Kurstadt am Rande des Taunus. In Sternheims Komödie »Der Snob« wird die Familie Maske demaskiert, turbulent und bitterböse gefolgt von »Arsen und Spitzenhäubchen«, dem Klassiker der Krimikomödie.

Gesamtgesellschaftlich spielt die Verquickung von Politik, Freiheit und auch Religion eine große Rolle.  So wirkt Max Frischs bissige Farce »Biedermann und die Brandstifter« höchst aktuell, wenn man das Hochkommen populistischer Politik betrachtet. Auch »Die Antigone des Sophokles«, in Bertolt Brechts Bearbeitung, liegt dicht an den Diskursen der Gegenwart, wenn es hier um den Widerstand gegen Tyrannei und Willkür geht. Um Machtstreben, persönliche Verstrickung, Gewalt, Unterdrückung, Aufbegehren und strategische Manipulation geht es in John von Düffels »Römischer Trilogie« nach Shakespeare. Aus einem Mosaik von Einzelschicksalen entsteht in der Uraufführung »Wir werden unter Regen warten«, einem Projekt des kurdischen Theatermachers Ihsan Othmann, ein Panorama verschiedenster Themen über Flucht, Heimat und Zugehörigkeit. »Unterwerfung« von Michel Houellebecq entwirft eine Vision der unmittelbaren Zukunft und ist nicht nur bösartige politische Dystopie, sondern auch scharfsinniges (Selbst-)Portrait einer bürgerlichen Schicht, die sich in Lethargie und Desinteresse suhlt. Der libanesische Künstler Rabih Mroué beschäftigt sich in seinem neuen Projekt »Sand in the eyes«, das in Koproduktion mit dem Berliner Haus der Kulturen der Welt entsteht, mit Bildern von Gewalt und terroristischer Propaganda. Lessings »Nathan der Weise« schließlich stellt die Frage, ob Toleranz und Einsicht wirklich nur noch als Utopie vorstellbar sind.

Die Schauspiel-Premieren:
Jesus Christ Superstar
(Andrew Lloyd Webber), Premiere: 03.09.2017 (Großes Haus)
Wir werden unter Regen warten (Ihsan Othmann), Premiere: 13.09.2017 (Wartburg)
Unterwerfung (Michel Houellebecq), Premiere: 14.09.2017 (Kleines Haus)
The Hard Problem Oder: Ist Bewusstsein Materie? (Tom Stoppard), Premiere: 15.09.2017 (Kleines Haus)
Biedermann und die Brandstifter (Max Frisch), Premiere: 28.09.2017 (Kleines Haus)
Sand in the Eyes (Rabih Mroué), Premiere: 01.11.2017 (Wartburg)
Arsen und Spitzenhäubchen (Joseph Kesselring), Premiere: 24.11.2017 (Kleines Haus)
Der Snob (Carl Sternheim), Premiere: In Planung (Wartburg)
Die Antigone des Sophokles, Premiere: 20.01.2018 (Kleines Haus)
Römische Trilogie (nach William Shakespeares »Coriolan«, »Julius Cäsar« und »Antonius und Cleopatra«), Premiere:
10.02.2018 (Kleines Haus)
Nathan der Weise (Gotthold Ephraim Lessing), Premiere: 17.03.2018 (Kleines Haus)
Die Möwe (Anton Tschechow), Premiere: 21.04.2018 (Kleines Haus)
Wie's Baden mal war (Arbeitstitel; Ein Theaterprojekt von Adriana Altaras), Premiere: 28.04.2018 (Wartburg)
Liliom (Ferenc Molnár), Premiere: 15.06.2018 (Kleines Haus)

Hessisches Staatsballett
Mit der ersten Ballettproduktion in der Spielzeit 2017.2018 begibt sich Ballettdirektor Tim Plegge choreografisch auf Reisen. Das Ballett »Eine Winterreise« mit Musik von Hans Zender nach Franz Schubert steht in der Tradition seiner Handlungsballette. Den zweiteiligen Ballettabend widmet das Hessische Staatsballett mit »Kreationen« dem Schaffen zweier junger Choreografen, die noch am Beginn ihrer internationalen Karrieren stehen. Nach dem in der Spielzeit 2015.2016 in »Grenzgänger« die Grenzen des Tanzes ausgelotet und erforscht wurden, begeben sich nun Alejandro Cerrudo und Jeroen Verbruggen auf die Suche nach dem Neu- und Wiederanfang. Auch mit »Code« folgt ein Doppelabend mit der Oper »Onion.Onion« von Sivan Cohen Elias und einer Ballett-Neukreation eines Ensemblemitgliedes des Hessischen Staatsballetts. Bei dem Projekt »Startbahn 2017« hatten in der vergangenen Spielzeit Ensemblemitglieder die Möglichkeit sich selbst als Choreograf oder Choreografin zu erproben. Für eine junge Künstlerin oder einen jungen Künstler besteht nun die Möglichkeit ein größeres Stück auszuarbeiten. »Fake« ist ein Ballett für Jugendliche ab 12 Jahren. In der Reihe »Ballett für junges Publikum« nähert sich Tim Plegge der Zeit des Erwachsenwerdens als Zeit der Rebellion und der Anpassung.

Das Hessische Staatsballett ist nicht nur als Kompanie zweier Häuser zwischen Darmstadt und Wiesbaden unterwegs. Nach der erfolgreichen Spanien-Tournee mit »Aschenputtel« im März 2017, ist das Ensemble in dieser Spielzeit mit »Eine Winterreise« nach Ludwigsburg eingeladen.

Im Rahmen von »Das Hessische Staatsballett lädt ein« werden auch in dieser Spielzeit unterschiedlichste Residenzarbeiten und Gastspiele präsentiert.

Die Kooperation mit dem Mousonturm Frankfurt, der Tanzplattform Rhein-Main, bringt spannende Formate in die Region. Mit ihren Aktivitäten will sie die Region nachhaltig stärken, Akteure und Institutionen regional und überregional vernetzen und Menschen im Rhein-Main-Gebiet für den Tanz begeistern. Ein Programmhöhepunkt ist das Tanzfestival Rhein-Main, das einmal im Jahr in Frankfurt und im jährlichen Wechsel in Darmstadt und Wiesbaden veranstaltet wird.

Die Ballett-Premieren
Eine Winterreise
(Tim Plegge, Musik von Hans Zender nach Franz Schubert), Premiere: 07.10.2017 (Großes Haus)
Kreationen (Alejandro Cerrudo und Jeroen Verbruggen), Premiere: 28.03.2018 (Großes Haus)
Code (Oper onion.onion von Sivan Cohen Elias und Ballettneukreation eines Ensemblemitglieds des Hessischen Staatsballetts), Premiere:12.04.2018 (Kammerspiele Darmstadt)
Fake (Ballett für Jugendliche ab 12 Jahren von Tim Plegge), Premiere: 02.06.2018 (Kleines Haus)


JUST
Das Junge Staatsschauspiel setzt frische Impulse mit neuen Gesichtern auf der Bühne und neuen Regisseuren und Geschichten.
Die Kinderoper nach Wolfgang Amadeus Mozart »Die Zauberflöte für Kinder«, in einer Bearbeitung von Patrick Lange und Carsten Kochan, ist gleichzeitig der Spielzeit-Auftakt. Mit »Faust 1« kommt eine unkonventionelle Klassiker-Adaption auf die Bühne. »Robinson Crusoe« erzählt die Geschichte des einsamsten Helden der Literaturgeschichte als vergnügliche Mediensatire. Oscar Wilde hat mit seinem »Gespenst von Canterville« eine unsterbliche Figur geschaffen, die seither Generationen von Kindern und Eltern begeistert. »Der Drache, der nicht kämpfen wollte« ist eine Geschichte über Freundschaft und die Überwindung von Vorurteilen. »Väterchen Frost« ist die diesjährige Weihnachtsproduktion.

Das Junge Staatsmusical feiert in dieser Spielzeit sein 30-jähriges Bestehen. In dieser Spielzeit haben das Kultstück »Im weißen Rössl« und die meistgeliebte Tanz-Geschichte »Saturday Night Fever« Premiere.

Das neue Team der Theaterpädagogik, Luisa Schumacher, Laura zur Nieden und Dirk Schirdewahn, plant neben den Schultheatertagen, den beliebten Führungen »Backstage für Alle« und unterschiedlichen Workshops auch zahlreiche neue Projekte. So steht sowohl die Einrichtung eines wöchentlichen Theaterclubs als auch die erweiterte Vermittlung des Spielplans in enger Kooperation mit Schulen, Kindertagesstätten und anderen Bildungsinstitutionen auf dem Plan.

Die JUST-Premieren:
Die Zauberflöte für Kinder
(nach W. A. Mozart), Premiere: 27. August 17 (Großes Haus, 5+)
Faust 1 - White Boxx (Johann Wolfgang Goethe), Premiere: 6. Oktober 17 (Studio, 16+)
Saturday Night Fever (Robert Stifwood & Bill Oakes, Version von Ryan McBride), Premiere: 14. Oktober 17 (Kleines Haus, 14+)
Väterchen Frost ~ Weihnachtsproduktion nach russischen Märchenmotiven (Fassung Carsten Kochan), Premiere: 4. November 17 (Großes Haus, 6+)
Im Weißen Rössl (Ralph Benatzky u.a.), Premiere: 24. Februar 18 (Wartburg, 12+)
Robinson Crusoe - oder aus der Ferne erscheint vieles einigermaßen schön (Bernhard Studlar nach Daniel Defoe), Premiere: 11. März 18 (Studio, 11+)
Das Gespenst von Canterville (Oscar Wilde/Carsten Kochan), Premiere: 6. Mai 18 (Kleines Haus, 8+)
Der Drache, der nicht kämpfen wollte (Kenneth Grahame/Kristine Stahl), Premiere: 24. Juni 18 (Studio, 6+)


Internationale Maifestspiele 2018
Die Premiere von Verdis »Maskenball« eröffnet die Internationalen Maifestspiele 2018. Adina Aaron singt Amelia, der polnische Tenor Arnold Rutkowski Riccardo und Vladislav Sulimsky vom Mariinsky Theater Renato, Ulrica ist nach ihren Züricher und Brüsseler Auftritten in dieser Rolle die kanadische Contraaltistin Marie Nicole Lemieux. Die Titelpartie in der neuen »Tannhäuser«-Inszenierung übernimmt im Mai Klaus Florian Vogt, der diese Partie bereits bei den diesjährigen Opernfestspielen in München singen wird. Als Arabella ist die großartige Strauss-Sängerin Maria Bengtsson zu erleben. Pretty Yende, die im »Liebestrank « 2017 an der Met New York singt, brilliert als Adina auch in Wiesbaden. Catherine Foster, Johannes Martin Kränzle, Lance Ryan und Albert Pesendorfer stehen in der Festspielauffü¨hrung der »Götterdämmerung« auf der Bühne. Als Fliegender Holländer kommt Egils Silins in einer weiteren Wagner-Partie nach Wiesbaden. Nach seiner »Otello«-Serie am Royal Opera House London gibt Gregory Kunde sein Wiesbaden-Debüt. Ein weiteres Highlight verspricht ein Gastspiel mit Rossinis »La Donna del Lago« unter der Leitung von George Petrou, mit Lena Belkina als Elena, Daniel Behle und Max Emanuel Cencic, der neben der Gesangspartie auch die Inszenierung übernimmt. Das Gesamtprogramm der Internationalen Maifestspiele mit Ballett-, Schauspiel-, Konzert-, Kinder- und Sonderprogramm wird im Februar 2018 bekanntgegeben.

Tickets und weitere Informationen

NEU: Kooperation mit der Hochschule RheinMain

Zwischen dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden und der Hochschule RheinMain wird es ab dem 1. Mai 2017 eine Kooperation geben, die Studierenden in Wiesbaden und Rüsselsheim mit einem Semesterbeitrag von 1 € kostenlose Theaterbesuche ermöglicht. Das Theaterticket gilt zunächst bis zum 31. März 2018 und schließt sämtliche Theatervorstellungen ein, ausgenommen sind jedoch Premieren, Sonderveranstaltungen sowie Gala-Abende. Die Karten sind ab dem dritten Tag vor der Veranstaltung erhältlich, solange es freie Plätze gibt.

Neugestaltung des Sitzplans
Die Spielzeit 2017.2018 bringt im Großen Haus Veränderungen hinsichtlich des Sitzplans. Um den veränderten Hör- und Sehgewohnheiten Rechnung zu tragen, wurde die Zuordnung einzelner Sitzplätze zu den entsprechenden Preiskategorien überdacht und die Abonnements vereinheitlicht.
Für das Hessische Staatstheater Wiesbaden ergibt sich durch die partielle Umgestaltung der Platzkategorien keine Mehreinnahme.

Vorverkauf
Karten für die Spielzeit 2017.2018
sind ab Donnerstag, den 20. April, um 10 Uhr an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder online unter www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.
Der Vorverkauf für einige Veranstaltungen der Internationalen Maifestspiele 2018 beginnt ebenfalls am 20. April. Karten für alle Vorstellungen sind ab Februar 2018 erhältlich.

Donnerstag, 20. April 17
Scheckübergabe des Förderkreises der Internationalen Maifestspiele 2017
Der Förderkreis der Internationalen Maifestspiele e.V. übergab am 19. April 2017 einen Scheck in Höhe von 120.000 Euro. Dietmar Robrecht, Axel Imholz, Sven Gerich, Uwe Eric Laufenberg, Rainer Neumann, Theo Baumstark (auf dem Foto v.l.n.r.) haben den Scheck entgegengenommen.


Scheckübergabe des Förderkreises der Internationalen Maifestspiele 2017
©
Sven-Helge Czichy

Seit über 30 Jahren unterstützt der Förderkreis der Internationalen Maifestspiele das wichtigste Ereignis der Kulturstadt Wiesbaden, die Internationalen Maifestspiele. Unter dem Dach der Industrie- und Handelskammer 1983 gegründet, hat der Verein heute rund 80 Mitglieder, darunter heimische Unternehmen und zahlreiche Einzelpersönlichkeiten. Neben der finanziellen Unterstützung steht der Austausch mit dem Theater im Vordergrund. Die Förderer können in regelmäßigen Abständen Proben besuchen und sich zu exklusiven Gesprächen mit Künstlern treffen. Bei den Internationalen Maifestspielen profitieren die Mitglieder von einem Kartenvorkaufsrecht.

www.staatstheater-wiesbaden.de 

Donnerstag, 20. April 17
Oper Frankfurt: Brüche in der Geschichte - 7. Kammermusik im Foyer
Die Oper Frankfurt lädt zur siebten Kammermusik im Foyer der Spielzeit 2016/17 unter dem Titel Brüche in der Geschichte am Sonntag, dem 30. April 2017, um 11.00 Uhr ins Holzfoyer ein.
Auf dem Programm steht das Divertimento für Oboe und Streichquartett C-Dur op. 9 von Bernhard Crusell (1775-1838), das Quartett op. 74 (Harfen-Quartett) von Ludwig van Beethoven (1770-1827) und das Quartett A-Dur op. 41 Nr. 3 von Robert Schumann (1810-1856).


Oper Frankfurt: Brüche in der Geschichte - 7. Kammermusik im Foyer
v.l.n.r. Florian Fischer (Violoncello), Gisela Müller (Violine), Johannes Grosso (Oboe),
Anna Heygster (Violine) und Philipp Nickel (Viola)
© Roland Horn

Bestritten wird die Matinee durch Johannes Grosso (Oboe) vom Frankfurter Opern- und Museumsorchester sowie dreien seiner Kolleginnen und Kollegen: Gisela Müller (Violine), Philipp Nickel (Viola) und Florian Fischer (Violoncello). Komplettiert wird das Ensemble durch Anna Heygster (Violine) als Gast.

Karten zum Preis von € 13 / ermäßigt € 6,50 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 - 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

Donnerstag, 20. April 17
Britta Peters wird ab 2018 Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr ~ Die Hamburger Kuratorin wechselt von den Skulptur Projekten Münster ins Ruhrgebiet
Ab dem 1. Januar 2018 ist Britta Peters die Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Die Kuratorin und studierte Kulturwissenschaftlerin folgt auf Katja Aßmann, die bis Ende 2017 die künstlerische Leitung von Urbane Künste Ruhr innehat und sich anschließend ganz ihrer Aufgabe als Direktorin des ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum Schloss Biesdorf in Berlin widmet. Peters ist bis Ende 2017 Teil des Kuratorenteams der Skulptur Projekte Münster unter der künstlerischen Leitung von Kasper König.


Britta Peters
© Dirk Hoffmann

Britta Peters blickt auf langjährige Erfahrung als Kuratorin von verschiedenen Ausstellungsprojekten zurück und ist in der nationalen und internationalen Kunstszene sehr gut vernetzt. Als Leiterin des Kunstvereins Harburger Bahnhof realisierte sie von 2008 bis 2011 zahlreiche Ausstellungen im semi-öffentlichen Raum des Harburger Bahnhofs. 2012 war sie eine der Kuratorinnen des Demonstrationen-Projekts in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster Normative Orders im Frankfurter Kunstverein. 2014 initiierte sie das Projekt „Krankheit als Metapher. Das Irre im Garten der Arten“ an verschiedenen Orten in Hamburg. Darüber hinaus geht sie seit 2013 verschiedenen Lehrtätigkeiten nach u. a. an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) Hamburg und der Kunstakademie Münster.
 
Mit der Berufung von Britta Peters wird eine Veränderung in der künstlerischen Ausrichtung von Urbane Künste Ruhr einhergehen. Die erfahrene Ausstellungsmacherin wird Urbane Künste Ruhr neu definieren und die Weiterentwicklung der Kulturinstitution maßgeblich vorantreiben.
 
Britta Peters, designierte Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr: „Das Ruhrgebiet verfügt über sehr gute Voraussetzungen für Kunstprojekte, die verschiedene Lebensbereiche berühren: Es gibt genügend Platz zum Arbeiten, ein breitgefächertes Kulturinteresse und auch Reibungspotenzial. Es reizt mich, diese Energie positiv zu nutzen. Dem Aufsichtsrat und der Findungskommission möchte ich für das in mich gesetzte Vertrauen und diese spannende Aufgabe danken.“
 
Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen: „Mit Britta Peters ist es gelungen, eine international renommierte Kuratorin für die Urbanen Künste Ruhr zu gewinnen. Ich bin sicher, dass sie die künstlerischen Experimente der Urbanen Künste Ruhr mit einer ganz eigenen Handschrift fortsetzen wird. Ich freue mich schon jetzt auf ihr erstes Programm im Jahr 2018.“
 
Über Britta Peters:
Britta Peters studierte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und arbeitet als freie Kuratorin und Kunstkritikerin. Von 2008 bis 2011 war sie künstlerische Leiterin des Kunstvereins Harburger Bahnhof. 2012 kuratierte sie die Ausstellung „Demonstrationen. Vom Werden normativer Ordnungen“ im Frankfurter Kunstverein. 2014 folgte das Ausstellungsprojekt „Krankheit als Metapher. Das Irre im Garten der Arten“ an verschiedenen Orten in Hamburg. Seit Januar 2015 gehört Peters zum Kuratorenteam der Skulptur Projekte Münster 2017. Sie geht verschiedenen Lehrtätigkeiten nach wie zuletzt an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) Hamburg und der Kunstakademie Münster. Peters schreibt für Kunstmagazine wie u. a. Camera Austria und frieze sowie für weitere Medien wie die Webseiten des Goethe-Instituts.
 
Über Urbane Künste Ruhr:
Urbane Künste Ruhr initiiert, entwickelt und koordiniert in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen KünstlerInnen sowie den Kultureinrichtungen und -netzwerken der Region Kunstprojekte im öffentlichen Raum. Urbane Künste Ruhr steht als junge Kunstorganisation der Kulturmetropole Ruhr für Kunst, die den Stadtraum verändert und Menschen mit neuen Möglichkeiten der Nutzung und Betrachtung von sichtbaren und verborgenen Orten des urbanen Lebens konfrontiert. Der Kontext Stadt bietet der Kunst neue Wege, sich einzumischen und gesellschaftliche sowie ästhetische Veränderungen anzustoßen. Dabei stehen Projekte im Vordergrund, die den Begriff „Kunst im öffentlichen Raum“ als tiefgreifende Gestaltung von Stadt neu definieren – immer vor Ort und gemeinsam mit den Menschen, die im Ruhrgebiet leben. Neben Ruhrtriennale, Tanzlandschaft Ruhr und ChorWerk Ruhr ist Urbane Künste Ruhr ein Teil der Kultur Ruhr GmbH in Trägerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und des Regionalverbandes Ruhr mit Sitz in Bochum.

Donnerstag, 20. April 17
Anhaltisches Theater Dessau: Premiere von »Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte«
Michael Nymans Kammeroper »Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte« feiert am 13. Mai 2017 auf der Studiobühne des Anhaltischen Theaters Dessau Premiere. Sie entstand nach einer Erzählung des britischen Neurologen Oliver Sacks, in der er eine seltene Hirnkrankheit und ihre Folgen für den Patienten beschrieb. Der Sänger und Gesangslehrer Dr. P. hat zunehmend Schwierigkeiten, Gesichter zu erkennen. Diagnostiziert wird bei ihm eine visuelle Agnosie: Er hat aber die Fähigkeit verloren, das Gesehene seinem Sinn und Nutzen nach einzuordnen. Dr. P. sieht seine Umwelt auf bizarre Weise anders als die anderen. Eine groteske Geschichte, die ihren Höhepunkt findet, als Dr. P. den Kopf seiner Frau anstelle seines Hutes ergreift. Das Leben auf humorvolle Weise einmal aus der Perspektive dieses Mannes zu betrachten, dazu lädt die Inszenierung von Jana Eimer in einer Bühne von Nicole Bergmann ein. Jana Eimer inszenierte am Dessauer Theater u.a. »Walk of Fame« in der laufenden Spielzeit sowie »Carmen« und »Der Liebestrank« in den letzten Spielzeiten. Kostadin Argirov (Bariton) übernimmt die Rolle des Patienten Dr. P., Cornelia Marschall (Sopran) wird zu seiner Gattin Mrs. P., und David Ameln (Tenor) begleitet als Arzt Dr. S. die fortschreitende Krankheit P.s. Der Komponist Michael Nyman gilt als Vertreter einer populären Variante der ‚minimal music‘. Wie in seinen zahlreichen Filmmusiken ist auch die Musik seiner Kammeroper sehr sinnlich und erschließt sich unmittelbar. Laura Bos leitet Streicher und Harfe der Anhaltischen Philharmonie vom Klavier aus und sorgt dafür, dass eine mal wohlklingend sanfte, mal rhythmisch-mitreißende Musikmaschine die Zuschauer erfasst.


Kammeroper von Michael Nyman, nach einer Erzählung von Oliver Sacks
Premiere: Samstag, 13. Mai 2017 — 20 Uhr (Studiobühne)
Musikalische Leitung: Laura Bos
Inszenierung: Jana Eimer
Bühne: Nicole Bergmann
Kostüme: Steffen Gerber
Dramaturgie: Felix Losert

Besetzung:
Mrs. P.: Cornelia Marschall
Dr. S.: David Ameln
Dr. P.: Kostadin Argirov

www.anhaltisches-theater.de

Donnerstag, 20. April 17
Die Festhalle Frankfurt zeigt Harry Potter und der Stein des Weisen"™ in Concert"
Zum ersten Mal in der Festhalle Frankfurt am Main, erlebt das Publikum am 3. Dezember 2017 den gesamten ersten Teil einer der weltweit beliebtesten Filmreihen mit Orchesterbegleitung ~ Tickets ab sofort erhältlich
Das renommierte Deutsche Filmorchester Babelsberg ist am 03. Dezember 2017 um 18.00 Uhr mit Harry Potter und der Stein der Weisen – in Concert zu erleben, als Teil der Harry Potter Filmkonzertreihe. Während des Konzerts wird das Orchester live die Musik zu Harry Potter und der Stein der Weisen zu Gehör bringen, Note für Note und perfekt abgestimmt auf den Film. So kann das Publikum die Magie des Films zu den Orchesterklängen der unvergesslichen Partitur von John Williams in brillanter HD-Bildqualität auf einer Leinwand mit 18 Metern Breite und knapp 20 Metern Durchmesser noch einmal erleben. Tickets sind ab sofort erhältlich.

Bereits Anfang des Jahres kündigten CineConcerts und Warner Bros. Comsumer Products mit der Harry Potter Filmkonzertreihe eine neue, weltweite Konzerttournee zur Feier der Harry Potter Filme an. Das Harry Potter Filmkonzert, welches im Juni 2016 Premiere feierte, bereichert den Kosmos von J.K. Rowlings Zauberwelt um ein weiteres magisches Erlebnis.
Justin Freer, Präsident von CineConcerts und Produzent sowie Dirigent der Harry Potter Filmkonzertreihe, erklärt: „Die Harry Potter Filme sind ein einzigartiges kulturelles Phänomen, das immer wieder Millionen von Fans auf der ganzen Welt begeistert. Mit großer Freude schaffen wir nun erstmals die Gelegenheit, die preisgekrönte Filmmusik live durch ein Symphonieorchester zu präsentieren während der beliebte Film auf Großbildleinwand projiziert wird. Das wird ein unvergessliches Erlebnis.“
Brady Beaubien von CineConcerts, ebenfalls Produzent der Harry Potter Filmkonzertreihe, fügt hinzu: „Auf der ganzen Welt steht der Name Harry Potter für Spannung. Wir hoffen, dass das Publikum die Rückkehr in diese magische Welt, zu den wunderbaren Figuren und Abenteuern, die sie bevölkern, mit der wundervollen, zum Film gespielten Musik, genießt.“

CineConcerts gehört zu den führenden Produzenten von zu visuellen Medien aufgeführter Live-Musik. Gegründet von Produzent und Dirigent Justin Freer und Produzent und Autor Brady Beaubien, hat das Unternehmen weltweit Millionen von Menschen mit bahnbrechenden Konzertereignissen begeistert. Zu den bisherigen und aktuellen Konzerterlebnissen zählen Gladiator, Der Pate, It’s a Wonderful Life, DreamWorks Animation In Concert, Star Trek: The Ultimate Voyage 50th Anniversary Concert Tour und Breakfast at Tiffany’s. Der Dirigent Justin Freer, einer der begehrtesten Filmmusik-Spezialisten, war bereits mit zahlreichen Projekten symphonischer Filmbegleitung erfolgreich. Er arbeitete mit vielen der führenden Orchester der Welt zusammen, darunter das Philadelphia Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, die San Francisco Symphony, das Londoner Philharmonia Orchestra und das Sydney Symphony Orchestra.

www.harrypotterinconcert.com
www.bb-promotion.com
Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen buchbar.

Donnerstag, 20. April 17
Glück durch Natur & Technik? Innovationen aus dem Norden ~ Brain Mapping mit den TrondheimSolistene
„Aufhorchen: so extrem intensiv hatte ich diese Musik nicht gehört, extrem emphatisch, mit moderaten Tempi, die immer die ausdrucksvolle Geste erlauben. Die ‚TrondheimSolistene’ zeigen einmal mehr, welch exzellentes Ensemble sie doch sind.“ (Pizzicato)

Ob die Norweger den Weltglücksreport anführen, weil bei ihnen Natur, Technik, Kunst und Forschung fruchtbar zusammentreffen? Zum Beispiel mit Brain Mapping der TrondheimSolistene: Intensiv erforscht das Ensemble Werke, um dann eine Landschaft aus farbenreichen musikalischen Bildern zu kreieren, zusammen mit einem Nobelpreisträger, der an der heimatlichen Universität ein entsprechendes Programm geschaffen hat. So wird sichtbar, was in uns beim Musizieren oder Musik-hören passiert. Der Forscherdrang ist in Trondheim – Norwegens Zentrum für Technologie und Forschung – begründet und führt, zum Beispiel beim Starmus Festival vom 18. bis 23. Juni 2017, auch zu dimensionsüberschreitenden Begegnungen mit Astrophysikern wie Stephen Hawking und Astronauten wie Buzz Aldrin.

Experimentierfreudig und technikaffin zeigten sich die Musiker bereits, als sie als erstes Ensemble auf Blu-ray Disc einspielten. Auch deshalb wurden sie mit so vielen Grammy-Nominierungen (mittlerweile zehn!) bedacht.

Den Blick nach vorn gerichtet, werden sie als erstes norwegisches Ensemble – nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen – wieder in Peking auftreten. In Deutschland sind die TrondheimSolistene am 30. Juni 2017 beim Rheingau Musik Festival zu erleben.

Die TrondheimSolistene eröffnen beim Spielen eine dritte Ebene der Reflektion, mit Reflections haben die Norweger drei Werke aufgenommen, denen die Beschäftigung des Komponisten mit bereits bestehenden musikalischen Themen gemeinsam ist. In Benjamin Brittens Variations on a Theme of Frank Bridge, Ralph Vaughan Williams’ Fantasia on a Theme by Thomas Tallis und Igor Strawinskys Apollon musagète komponiert der jeweilige Tonsetzer durch die Brille eines anderen Komponisten.

Konzerte:
18. bis 23. Juni 2017, Norwegen, Trondheim
Starmus Festival
Trondheim Solistene

30. Juni 2017, 20.00 Uhr, Kloster Eberbach, Kreuzgang, Rheingau Musik Festival
Tanz!Musik
Folk im Kreuzgang

http://trondheimsolistene.no/
www.starmus.com
www.rheingau-musik-festival.de

Donnerstag, 20. April 17
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (rbb) kommt am Sonntag, 23. April 2017, um 23:30 Uhr im Ersten. Die geplanten Themen:

Ungebrochen - türkische Künstler kritisieren die Abstimmung über die Verfassungsänderung
Über 70 Prozent der Istanbuler haben beim türkischen Referendum mit Nein gestimmt: darunter viele Künstler. Bedri Baykam, Kopf des politischen Kunstzentrums 'Piramid', will das Wahlergebnis nicht anerkennen und weiter für Demokratie kämpfen. Und Sükran Moral, weltweit bekannt für ihre provokative Performancekunst, plant bereits Aktionen unter dem Motto 'Schlag zu und hau ab'. Ein Stimmungsbericht aus der Kunstszene am Bosporus: zwischen Verzweiflung und Widerstand.

Angesagt - Russlands Kultband Leningrad ist auf Welttournee
Die russische Band „Leningrad" ist derzeit die mit Abstand populärste Rockgruppe des Landes. Gegründet wurde sie vor 20 Jahren vom damals 24jährigen Sergej Schnurow - er ist der künstlerische Kopf der Band. In seinen Liedern erzählt Schnurow vom Alltagsleben in Russland. Von Frauen, die ihr einziges Lebensziel darin finden, sich einen wohlhabenden Mann zu angeln, von Männern, die sich in einer Macho-Gesellschaft zu behaupten versuchen. Scheinbar sind diese Lieder unpolitisch, aber Schnurow und seine Band erzählen diesen Alltag - vor allem in den Videoclips - in einer derart überzeichneten und bissig-ironischen Weise, dass die Songs auch ein Statement sind. „titt" hat Sergej Schnurow in seiner Heimatstadt St. Petersburg getroffen und ist zusammen mit der Band nach Wolgograd geflogen, zu einem Konzert im ausverkauften Sportpalast der südrussischen Millionenstadt.

Angepriesen - Der Film zur Lage der Nation
„Einsamkeit und Sex und Mitleid" ist ein bitterböses Porträt unserer Gegenwart, einer der bemerkenswertesten deutschen Filme der letzten Jahre: Bildgewaltig und gnadenlos, grell und überzogen - und dabei verstörend dicht an der Gegenwart. In „Einsamkeit und Sex und Mitleid" nach dem Episoden-Roman von Helmut Krausser lässt Regisseur Lars Montag "Bio-Deutsche" und „Arabs", Gutmenschen und Hassverstrahlte aufeinanderprallen - auf der Suche nach Liebe oder zumindest ein bisschen Sex. Ein Film, der knallt.

Bewegend - Die Fotos von Nancy Borowick
Erst wenn man mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird, lernt man das Leben wirklich zu schätzen. Dieses so banale wie wahre Mantra steht über dem Fotoprojekt der US-Fotografin Nancy Borowick. Sie hat das Leben und Sterben ihrer Eltern - Krebs im Endstadium - mit der Kamera begleitet. Der - parallel zu einer Ausstellung in Berlin erscheinende - Bildband "A Family Imprint - A Daughter's Portrait of Love and Loss" erzählt von der Liebe zum Leben - und würdigt den Tod, von dem die westliche Kultur weiter so wenig wissen will.

Abgesang - Frank Castorf verlässt die Volksbühne
Frank Castorf hat zum Abschluss seiner Intendanten-Zeit den „Faust" inszeniert, ein Mammutprojekt, das von der Kritik bejubelt wird, ein Abschiedsgeschenk von Frank Castorf an sein Theater - das furiose Ende einer Ära, die seit Anfang der 1990er Jahre das europäische Theater revolutioniert hat. „ttt" hat Frank Castorf getroffen und mit Valery Tschleplanowa, die in dieser Inszenierung mitspielt, über die Faszination Castorf gesprochen.

Moderation: Max Moor
Redaktion: Christine Thalmann

Mittwoch, 19. April 17
Mittendrin  ~ Das ungewöhnliche Konzert zugunsten der Paul-Hindemith-Orchesterkademie
Die Opper Frankfurt lädt zu einem ungewöhnlichen Konzert mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester sowie den Stipendiaten der Paul-Hindemith-Orchesterakademie am Sonntag, dem 14. Mai 2017, um 11.00 Uhr ins Opernhaus ein.

Die Matinee zugunsten der Hindemith-Orchesterakademie, der „Nachwuchs-Schmiede“ des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, steht unter dem Motto Mittendrin: Wer also schon immer einmal wissen wollte, wie es sich anfühlt, inmitten eines Orchesters zu sitzen, ganz in den Klang einzutauchen, mit den Profimusikern auf Tuchfühlung zu gehen und das Wechselspiel zwischen Dirigent und Orchester hautnah zu erleben, findet hier Gelegenheit dazu. Die Musiker mischen sich dabei unter das Publikum, um dieses besondere Erlebnis zu ermöglichen.


Mittendrin  ~ Das ungewöhnliche Konzert zugunsten der Paul-Hindemith-Orchesterkademie
Oper Frankfurt
© Mario Riemer

Auf dem Programm stehen die Lustige Sinfonietta d-Moll op. 4 des Namengebers der Akademie, Paul Hindemith (1895-1963), sowie die Linzer Sinfonie, KV 425 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Die musikalische Leitung liegt bei Lothar Zagrosek, dem ehemaligen Stuttgarter Generalmusikdirektor und Chefdirigenten des Konzerthausorchesters Berlin, der sich gerade für die Neuproduktion von Ernst Kreneks drei Operneinaktern in Frankfurt aufhält. Die Moderation übernimmt Sascha Nathan vom Schauspiel Frankfurt.

Tickets zum Preis von € 28 / ermäßigt € 9 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, per Ticket-Hotline 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich. Mit dem Kauf einer Eintrittskarte zum regulären Preis unterstützt das Publikum die Arbeit der Orchesterakademie mit € 10.

Bereits jetzt sei auf einen weiteren Termin mit der Paul-Hindemith-Orchesterakademie hingewiesen: Am Sonntag, dem 2. Juli 2017, findet um 11.00 Uhr im Holzfoyer im Rahmen der Reihe Kammermusik im Foyer ein Konzert unter dem Titel Pauls Erben mit Werken von Gordon Jacob (1895-1984), Astor Piazzolla (1921-1992), Eric Ewazen (*1954) und Paul Hindemith (1895-1963) statt. Der Eintritt beträgt € 13 / ermäßigt € 6,50.


Stipendiaten der Paul-Hindemith-Orchesterkademie
© Mario Riemer

Die Paul-Hindemith-Orchesterakademie:
Der künstlerische Nachwuchs liegt den Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters besonders am Herzen: Auf ihre Initiative hin wurde zu Beginn der Spielzeit 2015/16 die Akademie ins Leben gerufen. Namensgeber ist Paul Hindemith, der von 1915 bis 1923 in Frankfurt die Position des Konzertmeisters innehatte. Hier können sich hochbegabte Musikerinnen und Musiker auf dem Weg vom Studium in den Beruf gezielt auf die immensen Anforderungen vorbereiten, die sie erwarten. Die Paul-Hindemith-Orchesterakademie ermöglicht ihnen, erste Erfahrungen im Berufsalltag eines Orchestermusikers zu sammeln.
Über 300 Bewerbungen aus aller Herren Länder waren für die ausgeschriebenen Akademieplätze der laufenden Saison eingegangen, die Besten wurden schließlich aufgenommen: zwei Geigerinnen sowie je eine Bratschistin, ein Cellist, ein Kontrabassist, ein Trompeter und eine Klarinettistin. Die Stipendiaten stammen aus Südkorea, Australien, Rumänien und Deutschland und präsentieren sich daher so international wie das gesamte Orchester. Aber nicht nur die jungen Musiker, auch die Oper Frankfurt profitiert von der Orchesterakademie: Sie macht das Orchester attraktiver, zieht den begabten und motivierten Nachwuchs an und kann die Besten langfristig fürs eigene Orchester gewinnen (www.ph-orchesterakademie.de ).

Mittwoch, 19. April 17
Das Hessische Staatsballett lädt ein: BATSHEVA - THE YOUNG ENSEMBLE: NAHARIN'S VIRUS ~ Choreografie von Ohad Naharin
(lifePR) Am Mittwoch, 26. April lädt das Hessische Staatsballett die gefeierte Choreografie NAHARIN'S VIRUS von Ohad Naharin nach Darmstadt ein. Der israelische Choreograf Ohad Naharin nutzt in NAHARIN'S VIRUS Peter Handkes berühmtes Stück „Publikumsbeschimpfung“, um die Entfaltungsmöglichkeiten von Sprache an ihren Grenzen zu erforschen. Er schuf dieses Werk 2001 in Zusammenarbeit mit Tänzerinnen und -Tänzern der renommierten Batsheva Tanzkompanie aus Tel Aviv und mit der musikalischen Beratung von Karni Postel. Die Originalmusik stammt von Postel selbst, sowie Habib Alla Jamal und Shama Khader. 2003 erhielt Naharin für diese herausragende und wegweisende Arbeit den Bessie Award.

Gastspiel am Mittwoch, 26. April,
19.30 Uhr, mit Einführung um 19.00 Uhr
Staatstheater Darmstadt (Großes Haus)

www.staatstheater-darmstadt.de 

Mittwoch, 19. April 17
hr2-RadioLiveTheater in Frankfurt-Höchst ~ „Sherlock Holmes“ ermittelt erstmals im Neuen Theater
Der berühmteste Detektiv aller Zeiten, der wichtigste Fall, der gefährlichste Gegner: Beim hr2-RadioLiveTheater in Frankfurt-Höchst können Besucher mit „Sherlock Holmes“ in die vergnüglich-schaurige Welt der Karos und Melonen eintauchen. Am Mittwoch, 26. April, um 20 Uhr steht der Krimi-Klassiker „Der Hund der Baskervilles“ erstmals als Live-Hörspiel auf dem Programm des Neuen Theaters Höchst.

In dem Bestseller von Sir Arthur Conan Doyle haben es Sherlock Holmes und sein Assistent Dr. Watson mit einer besonderen Herausforderung zu tun: Nach dem plötzlichen Tod von Sir Charles Baskerville ist möglicherweise auch sein Erbe Sir Henry in Gefahr. Lastet wirklich ein Fluch auf den Baskervilles? Und was hat es mit dem unheimlichen nächtlichen Heulen eines Hundes im Dartmoor auf sich?

Hörspiele live erleben und den Radiomachern über die Schultern schauen ist pures Vergnügen. Bei den Vorstellungen sind stets alle Sinne der Zuschauer gefragt. Die Darsteller lassen mit Musik, Geräuschen und Kostümen Unterhaltungsklassiker auf der Bühne lebendig werden.

Der hr-Radioreporter, Schauspieler, Moderator und Sprecher Klaus Krückemeyer ist der Macher des RadioLiveTheaters, das eine stets wachsende Fangemeinde in die Säle lockt. Nahezu alle Akteure arbeiten für den Hessischen Rundfunk – als Moderator, Redakteur, Reporter oder Techniker.

Datum: Mittwoch, 26. April
Ort: Neues Theater Höchst, Emmerich-Josef-Straße 46a, 65929 Frankfurt am Main
Beginn: 20 Uhr
Tickets: im VVK an der Theaterkasse oder online, evtl. Restkarten an der Abendkasse, Tel. 06251-930512 (1 Std. vor Vorstellungs beginn)
Ticketpreise: VVK 19,40/21,60 AK 21,50/23,50 Euro inklusive Gebühren und VRN sowie RMV
Weitere Infos: www.neues-theater.de  und www.radiolivetheater.de 

Mittwoch, 19. April 17
Wiederaufnahme an der Oper Leipzig: »Die Frau ohne Schatten« mit Starbesetzung zurück
Nach über zwei Jahren kehrt am Sonntag, 23. April um 17 Uhr Richard Strauss‘ Monumentalwerk »Die Frau ohne Schatten« wieder auf die Leipziger Opernbühne zurück. Mit der überaus erfolgreichen Neuproduktion seines Hauptwerkes gratulierte die Oper Leipzig im Strauss-Jahr 2014 dem Komponisten zum 150. Geburtstag. Im Mittelpunkt des musikalischen Märchens mit dem Libretto von Hugo Hofmannstahl steht eine Kaiserin halb Mensch, halb Geisterwesen. Um ihre vollständige Menschlichkeit zu erlangen, wird sie vor eine unmenschliche Entscheidung gestellt.

 
Die Frau ohne Schatten
Oper Leipzig
Ensemble
© Kirsten Nijhof

Die Inszenierung dieses musikalischen Märchens stammt von dem ungarischen Regisseur Balázs Kovalik, der in Leipzig auch für »Turandot« verantwortlich zeichnet. Die Ausstatterin Heike Scheele gestaltete einen Bilderrausch aus über 16 unterschiedlichen phantastisch-surrealen Bühnenräumen. Das Gewandhausorchester, in einer der größten Orchesterbesetzungen der Operngeschichte, dirigiert der Hausherr und Strauss-Experte Ulf Schirmer selbst. Die Besetzung der Schlüsselpartien dieses Monumentalwerks kann nur mit dem Orchesterapparat ebenbürtigen Stimmen erfolgen. Die großen Stimmen gehören Jennifer Wilson, Erika Sunnegårdh, Franz Grundheber und Roy Cornelius Smith. Das Ensemblemitglied Karin Lovelius debütiert mit der Partie der Amme.

Die Sopranistin Jennifer Wilson feierte als Färberin ein spektakuläres Rollendebüt in Leipzig und ist auch in dieser Spielzeit wieder als Baraks Gattin zu hören. Zuletzt war sie Turandot an der Metropolitan Opera New York. Mit dieser Partie begeistert sie auch das Leipziger Publikum. Kammersänger Franz Grundheber wird in Leipzig zum ersten Mal als der Färber Barak zu erleben sein. Grundheber ist Ehrenmitglied der Wiener wie der Hamburger Staatsoper. Seine lange Karriere, in der er ein breit gefächertes Repertoire aufbaute, führte ihn mit den großen Partien seines Fachs an alle bedeutenden Opernhäuser der Welt.

 Die Kaiserin wird verkörpert von Erika Sunnegårdh. Die schwedische Opernsängerin reüssiert u.a. als Salome an der Bayerischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, als Leonore an der Metropolitan Opera, als Turandot an der Deutschen Oper Berlin und bei den Bregenzer Festspielen oder als Lady Macbeth an der Wiener Staatsoper. Der Kaiser wird von Roy Cornelius Smith gegeben. Der amerikanische Tenor ist regelmäßiger Gast an Häusern wie der Metropolitan Opera, der Deutschen Oper Berlin, der Lyric Opera of Chicago, der Opera Kopenhagen oder bei den Festivals in Ravenna oder Bregenz.

Karten (59 € – 109 €) für die Wiederaufnahme am 23. April sowie die Aufführungen am 28. Mai und 18. Juni 2017 erhältlich an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341 – 12 61 261 (Mo – Sa 10.00 – 19.00 Uhr ), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de 

Mittwoch, 19. April 17
Daniele Gatti in Berlin, Luzern, Amsterdam und Dresden
Das Gedenken an das Kriegsende vor 100 Jahren bietet den interpretatorischen Rahmen der zweiten Saison von Daniele Gatti mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam. Gemeinsam engagieren sie sich musikalisch weiterhin für Verständigung – nun auch in Berlin mit RCO meets Europe: Am 6. September werden Mitglieder des Bundesjugendorchesters gemeinsam mit den Amsterdamer Spitzenmusikern Side by Side in der Berliner Philharmonie Webers Ouvertüre zu Euryanthe aufführen – gemäß Claudio Abbados fare musica insieme.
 
Einen kleinen Vorgeschmack des Leitmotivs „Musik, Krieg und Frieden“ gibt es schon am 15. Juni in Dresden. Mit dem Mahler Chamber Orchestra wird Daniele Gatti wieder in der Frauenkirche, dem Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung, auftreten, wie schon beim Gedenkkonzert für Claudio Abbado 2014. Als Artistic Advisor dirigiert Daniele Gatti das Mahler Chamber Orchestra in mehreren Projekten pro Saison, momentan mit einem Fokus auf symphonische Zyklen. Darüber hinaus dient er dem Orchester als Ratgeber bei Fragen zu dessen künstlerischer Weiterentwicklung. An den legendären gemeinsamen Beethoven-Zyklus des vergangenen Jahres anknüpfend, stehen in Dresden Beethovens Symphonien Nr. 2 und Nr. 6 auf dem Programm sowie Bergs Konzert für Violine und Orchester, mit Christian Tetzlaff als Solist im Andenken eines Engels.
Gemeinsam mit dem Geiger Leonidas Kavakos setzt Daniele Gatti in Amsterdam im April die Untersuchung des Verhältnisses von Musik und Frieden fort, mit der Uraufführung eines Auftragswerks von Guillaume Connesson und Kompositionen, die unter dem Eindruck des Krieges entstanden sind, von Honegger, Escher, Hartmann und von Bosmans.
 
Doch vor Beginn der neuen Saison steht der Sommer mit einem Familienkonzert am 10. Juni und der Neuinszenierung von Salome an der Amsterdamer Dutch National Opera an; Premiere ist am 9. Juni. Am 4. und 5. September ist Daniele Gatti wieder Gast beim Lucerne Festival, wo er mit dem RCO Bruckners Neunte, Mahlers Vierte und Haydns Symphonie „L'Ours“ sowie Rihms für die venezianische Basilika geschriebenes Stück In-Schrift zur Aufführung bringen wird.

http://danielegatti.eu/ 
 
Die gesamte Amsterdamer Saison ist hier zu finden. www.concertgebouworkest.nl

Mittwoch, 19. April 17
Ein Festtag fürs Lesen: UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23. April
Lesungen, Verlagsführungen und Buchverschenk-Aktionen zum Welttag des Buches / Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken und Schulen in ganz Deutschland beteiligen sich

Am 23. April feiern Lesebegeisterte in über 100 Ländern den UNESCO-Welttags des Buches und des Urheberrechts. Deutschlandweit veranstalten Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken und Schulen zahlreiche Aktionen, darunter rund 100 Lesungen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen koordinieren den Welttag in Deutschland. Informationen zu den Aktionen sind auf der Seite www.welttag-des-buches.de abrufbar.

„Bücher sind ein Tor zur Welt. Sie schlagen Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen unterschiedlichen Generationen und Kulturen. Mit dem Lesen oder Hören eines Buches trainieren wir unsere Fähigkeit, andere Menschen über kulturelle und geographische Grenzen hinweg zu verstehen. Diese Fähigkeit ist ein unschätzbares Gut für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung“, sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission.

„Der Welttag des Buches macht seit über zwanzig Jahren auf die Bedeutung von Büchern und des Lesens für unsere Gesellschaft aufmerksam. Dies ist umso wichtiger in einer Zeit, in der das Urheberrecht vom Gesetzgeber immer weiter eingeschränkt werden soll. Damit Qualität und Vielfalt auf dem Buchmarkt erhalten bleiben, müssen Autoren und Verlage für ihre Leistung angemessen entlohnt werden. Nur so können sie Bücher und Ideen zu den Menschen bringen, Debatten anstoßen und zu einer vielfältigen und offenen Gesellschaft beitragen“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

„Am Welttag des Buches feiern wir das Lesen und rufen ganz Deutschland dazu auf, Bücher und Geschichten zu verschenken. Machen Sie am 23. April besonders Kindern und Jugendlichen eine Freude. Denn jeder sechste Schüler hat Probleme beim Lesen und Schreiben. Gute Geschichten und gemeinsame Lektüre sind die beste Unterstützung, am Welttag des Buches und an jedem anderen Tag des Jahres“, so Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen.

Über eine Million Kinder bekommen zum Welttag den Abenteuerroman „Das geheimnisvolle Spukhaus“ von Henriette Wich mit Illustrationen von Timo Grubing geschenkt. Im Rahmen der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ können sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 4 und 5 sowie von Integrations-, Förder- und Willkommensklassen ihr persönliches Exemplar gegen Vorlage eines Gutscheins in einer der 3.500 teilnehmenden Buchhandlungen abholen. „Ich schenk dir eine Geschichte“ ist eine gemeinsame Aktion von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Deutsche Post, cbj Verlag und ZDF und steht unter der Schirmherrschaft der Kultusminister der Länder.

Auch zahlreiche Zusteller der Deutschen Post überreichen Menschen in ganz Deutschland kostenlos Bücher. Mit dem Geschenk erhalten die Empfänger den Aufruf, sich ebenfalls am Welttag des Buches zu beteiligen.

Bundesweit laden rund 100 Verlage zu ihrer Aktion zum Welttag des Buches ein: Unter dem Motto #verlagebesuchen öffnen Verlage ihre Türen und bieten Lesungen, Werkstattgespräche oder Führungen an. Das Programm der Aktion, die von den Landesverbänden des Börsenvereins initiiert wurde, ist abrufbar unter www.verlagebesuchen.de.

In 100 Buchhandlungen lesen Kinder- und Jugendbuchautoren im Rahmen der Aktion „Lese-Reise“. Sie wird bereits zum zehnten Mal von der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj) und dem Sortimenter-Ausschuss im Börsenverein organisiert.

Die UNESCO-Generalkonferenz hat 1995 den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ ausgerufen. Das Datum geht auf eine Tradition in Katalonien zurück: Zum Namenstag des Schutzheiligen St. Georg werden dort Rosen und Bücher verschenkt. Der 23. April ist zugleich der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.

Weitere Informationen sind unter www.welttag-des-buches.de abrufbar.

Mittwoch, 19. April 17
Neuköllner Oper Berlin: HAPPINESS UNLIMITED. Ein inklusives Projekt mit dem Project Wildeman
Kann Theater mehr sein als zuschauen, ergriffen oder erbost sein? Was, wenn es wieder ein Ritual wäre, Fest, Begegnung, Raum der Erfahrungen, ohne Stück und Schauspieler? Raum, in dem Künstler und Publikum gemeinsam hören, fühlen, erleben und machen, sich einlassen auf Klang, Rhythmus und den eigenen Pulsschlag? Überhaupt das Eigene: Ist unser Alltag nicht immer zuerst bestimmt vom Verhältnis zwischen uns und den Anderen – Kollegen, Lebenspartnern, Freunden, Familie? Wo und wie und warum sind die Grenzen zwischen mir und den/dem Anderen? Individualität und Gemeinschaft, das große Thema, hier: ein Spiel, eine Erfahrung, ein Theaterabend der anderen Art.


Happiness unlimited
Neuköllner Oper Berlin
© Matthias Heyde

Kurz nach Walpurgisnacht eröffnen wir einen Kult-Raum für Lebenshungrige und Erfahrungsoffene, in dem jeder einzelne für sich entscheiden kann, wie aktiv oder reaktiv, zentral oder am Rand er sein möchte. Mit dem Project Wildeman haben wir ein Expertenteam aus Amsterdam eingeladen: vier Musiktheatermacher, bekannt für ihre energievollen, physisch anspruchsvollen musikalischen Darbietungen. Sie verbinden elektronische Musik mit afrikanischer Perkussion, Lyrik mit Wortgefechten, wilde Ritualtänze mit statischen Soundscapes. Rhythmus, Trance und körperliche Aufzehrung. Herzliche Einladung zur aktiven Teilnahme an einem Erlebnis, das mit einem gemeinsamen Mahl beginnt und sich mit einem Parcours durch das ganze Haus fortsetzt.

Uraufführung 3. Mai 2017
Konzept: Project Wildeman
Regie: Olivia Maria Schaaf
Ausstattung: Sarah-Katharina Karl
Dramaturgie: Bernhard Glocksin

Mit: Robin Block, Sven Hamerpagt

www.neukoellneroper.de

Dienstag, 18. April 17
Die Osterfestspiele Salzburg 2018
Am 9. April 17 stellten Christian Thielemann (Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg und Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden), Prof. Dr. Peter Ruzicka (Geschäftsführender Intendant der Osterfestspiele Salzburg), Jan Nast (Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle Dresden) und Bernward Gruner (Orchestervorstand der Sächsischen Staatskapelle Dresden) das Programm der Osterfestspiele Salzburg 2018 vor.

Eine der großen veristischen italienischen Opern im Zentrum: Tosca
Nach dem Opern-Doppel Cavalleria rusticana und Pagliacci im Jahr 2015 sowie Otello 2016 wenden sich die Osterfestspiele unter der Künstlerischen Leitung von Christian Thielemann erneut dem italienischen Repertoire zu. Mit Giacomo Puccinis Oper Tosca steht eine der großen veristischen Opern im Zentrum des Programms der Osterfestspiele Salzburg 2018. Und mit Philipp Stölzl kehrt der erfolgreiche Regisseur und Bühnenbildner von Cavalleria/Pagliacci zurück und setzt 2018 Puccinis Meisterwerk in Szene. Gemeinsam mit Philipp Stölzl wird Heike Vollmer das Bühnenbild gestalten; das Kostümdesign stammt von Thomas Oláh. Christian Thielemann obliegt die musikalische Leitung der Neuproduktion. In der Titelpartie ist Anja Harteros – eine „der“ Toscas unserer Tage – zu erleben. Den Cavaradossi wird Aleksandrs Antoņenko verkörpern, einer der weltweit führenden Spinto-Tenöre der jüngeren Generation, und den Scarpia der renommierte Bariton Ludovic Tézier. In den weiteren Rollen: Andrea Mastroni (Angelotti), Matteo Peirone (Mesner), Mikeldi Atxalandabaso (Spoletta), Rupert Grössinger (Sciarrone) und Levente Páll (Schließer).

Puccini, der Fortschrittliche? – Podiumsdiskussion zu Tosca
Zusätzlich zu den Einführungsvorträgen von Christoph Wagner-Trenkwitz, die der Fördererverein der Osterfestspiele veranstaltet, sowie zur Diskographischen Nachlese mit Jürgen Kesting, bietet eine Podiumsdiskussion Gelegenheit zur eingehenderen Auseinandersetzung mit Puccinis Oper. Sein „Melodramma“ Tosca erscheint bereits durch sein Uraufführungsjahr 1900 als ein Schwellenwerk mit Signalcharakter und provoziert die Frage nach Kontinuität oder Bruchlinien innerhalb der Gattung Oper. Dramaturgisch präsentiert sich das Stück gleichsam im Spannungsfeld von Künstleroper, Lovestory, Politthriller und Psychodrama. Für seine Bauform, Binnenstruktur und die kompositorischen Verfahren betont die jüngere Forschung die innovativen Merkmale, also die Abkehr von der Konvention des Genres: So begegnet man der Auflösung der üblichen geschlossenen Bravourarien, einer Tendenz zur Fragmentierung musikalischer Abläufe, impressionistischen Momenten, chromatischen Einsprengseln und Ganztonpassagen.
Auf dem Podium (u. a.): Philipp Stölzl (Regisseur und Bühnenbildner), Dieter Schickling (Puccini-Forscher), Christine Lemke-Matwey (Kulturjournalistin, DIE ZEIT), Volker Mertens (Literaturexperte).
Einführung und Moderation: Oswald Panagl. In Kooperation mit dem Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst der Universität Salzburg und der Universität Mozarteum Salzburg.

Puccini auch im Konzertprogramm
Giacomo Puccini spannt den Bogen zum Konzertprogramm, welches ebenso wie die Oper vom Residenzorchester der Osterfestspiele, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, musikalisch getragen wird. Puccinis frühes Orchesterwerk Preludio sinfonico eröffnet ein Orchesterkonzert, in dem die Pianistinnen Katia und Marielle Labèque mit Mozarts Doppelkonzert bei den Osterfestspielen zu Gast sein werden. Die Schwestern gelten als eines der aufregendsten und vielseitigsten Klavierduos unserer Zeit. Hector Berlioz‘ Symphonie fantastique beschließt den Abend, bei dem – ebenfalls zum ersten Mal bei den Osterfestspielen – Andrés Orozco-Estrada am Pult steht. Der Dirigent ist in aller Welt gefragt und gilt als einer der führenden Vertreter seiner Disziplin aus der jungen Generation.

Herbert-von-Karajan-Preisträgerin 2018: Sol Gabetta
Das zweite Orchesterkonzert leitet Christian Thielemann; er eröffnet es mit Felix Mendelssohn Bartholdys Konzert-Ouvertüre Die Hebriden. In Robert Schumanns Cellokonzert wird die Trägerin des nächstjährigen – von Eliette von Karajan gestifteten – Herbert-von-Karajan-Preises als Solistin zu erleben sein: Sol Gabetta, die bereits seit ihrer Kindheit mit ihren gestalterisch wie technisch beeindruckenden Interpretationen Aufsehen erregt. Johannes Brahms hat seit jeher seinen festen Platz im Repertoire der Staatskapelle; seine Zweite Symphonie erklingt in diesem Konzert als Hauptwerk nach der Pause.

Elīna Garanča in Mahlers Dritter Symphonie
2018 widmet sich Christian Thielemann zum ersten Mal Gustav Mahlers Dritter Symphonie. Als Solistin ihm zur Seite im Chorkonzert ist die Mezzosopranistin Elīna Garanča zu erleben, die als Opern- und Konzertsängerin weltweit gefeiert wird. Die Damen des Wiener Singvereins sowie der Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor gestalten den Chorpart.

Fortsetzung der Kammeropern-Reihe mit Madernas Satyricon
2017 begründeten die Osterfestspiele Salzburg als zweites Programmangebot im Bereich des Musiktheaters eine neue Kammeropern-Reihe. Auf Salvatore Sciarrinos Lohengrin folgt 2018 Satyricon von Bruno Maderna. Dieses Werk entstand gegen Ende seines – bereits von Krankheit gezeichneten – Lebens und wurde 1973 uraufgeführt. Es handelt sich um ein stilpluralistisches Musiktheater nach dem gleichnamigen Roman von Titus Petronius, in dem der Komponist aus mehreren Epochen der Musikgeschichte zitiert. Das Werk besteht aus mehreren verschiedenen Szenen, die von Dirigent und Regisseur in ihrer Abfolge kombiniert werden können. Für die szenische Umsetzung zeichnen Georg Schmiedleitner (Inszenierung), Harald Thor (Bühnenbild) und Tanja Hofmann (Kostüme) verantwortlich. Peter Tilling leitet das oenm . österreichisches ensemble für neue musik sowie Solisten des Jungen Ensembles und des Ensembles der Semperoper Dresden, mit der diese Neuinszenierung als Koproduktion herausgebracht wird.

Geistliche Musik im Konzert für Salzburg
Wie bereits im Jahr 2016 steht auch 2018 das Konzert für Salzburg mit der Staatskapelle Dresden im Zeichen geistlicher Musik. Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion, ein Hauptwerk der liturgischen Musik der Karwoche, steht auf dem Programm. Der Dirigent Philippe Herreweghe, Gründer und Leiter des Collegium Vocale Gent, gastiert mit seinem Vokalensemble, mit dem er seit Jahrzehnten für wegweisende Interpretationen der historischen Aufführungspraxis bekannt ist. Die Solopartien übernehmen Maximilian Schmitt (Evangelist), Krešimir Stražanac (Jesus), Dorothee Mields (Sopran), Damien Guillon (Altus), Robin Tritschler (Tenor) und Peter Kooij (Bass).

Eine Österreichische Erstaufführung in den Kammerkonzerten
Die Karajan-Preisträgerin Sol Gabetta tritt bei den Osterfestspielen Salzburg 2018 auch als Kammermusikerin in Erscheinung. Sie wird gemeinsam mit Musikern der Staatskapelle Dresden ein Werk der Komponistin Sofia Gubaidulina erstmals in Österreich zu Gehör bringen: Die Pilger für Violine, Kontrabass, Klavier und zwei Schlagzeuger. Sofia Gubaidulina ist der Staatskapelle eng verbunden; sie war für zwei Spielzeiten „Capell-Compositrice“ des Orchesters.

Die Kapelle spielt auf – im Kinderkonzert
Das beliebte Konzertformat der Staatskapelle Dresden für junges Publikum – Kapelle für Kids – hat mittlerweile auch eine treue Fangemeinde in Salzburg gefunden. In der kommenden Saison heißt das Programm Die Kapelle spielt auf. Die Puppe Alma und Musiker der Staatskapelle werden Kindern darlegen, wie Komponisten aus Tanzmusik und Volksmusik „Kunstmusik“ gemacht haben – die einen wiederum ebenso zum Singen und Tanzen verführen kann.

www.osterfestspiele-salzburg.at

Dienstag, 18. April 17
Der Spielplan zum Berliner Theatertreffen 2017 ist da

Die 10er Auswahl
Vom 6. bis 21. Mai präsentiert das Theatertreffen die von der Jury ausgewählten zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der Saison im Haus der Berliner Festspiele sowie im Hebbel am Ufer, in den Sophiensælen, in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und in den Rathenau-Hallen in Oberschöneweide.
Ulrich Rasches Inszenierung „Die Räuber“ am Münchner Residenztheater kann aus dispositorischen Gründen leider nicht in Berlin aufgeführt werden. 3sat, Medienpartner des Theatertreffens, ermöglicht zum Festivalfinale am 21. Mai eine Preview der TV-Aufzeichnung auf der großen Leinwand im Haus der Berliner Festspiele. Sämtliche Vorstellungen werden Englisch übertitelt.

„Shifting Perspectives“ – Internationale Plattform für Austausch und Vernetzung
Das Theatertreffen wird zwischen dem 11. und 14. Mai zu einem Forschungs- und Erlebnislabor für Künstler*innen aus aller Welt, das dazu einlädt Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven und Kommunikationsräume zu öffnen.
Präsentiert werden fünf Projekte des Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts sowie fünf neue Theatertexte und eine Performance europäischer Autor*innen des Stückemarkts. Auf einer prominent besetzten Konferenz mit dem Titel „The Art of Democracy“ werden aktuelle politische Fragestellungen diskutiert. Außerdem gibt es Werkstatt-Gespräche, performative Installationen, Artist Talks, Lecture Performances, Kino, Konzerte und Partys.

Stückemarkt
Zum Stückemarkt sind vier Autor*innen aus Deutschland, Bosnien und Herzegowina / Serbien und der Tschechischen Republik sowie ein Performance-Kollektiv aus Deutschland eingeladen, deren neue Stücke als Szenische Lesungen und als Performance präsentiert werden. Gespräche und Diskussionen mit Autor*innen und Publikum sowie Workshops ergänzen das Programm.
Gemeinsam mit den Kooperationspartnern, Bundeszentrale für politische Bildung und Badisches Staatstheater Karlsruhe, vergibt der Stückemarkt in einem partizipativen Verfahren einen Werkauftrag. Erstmalig entwickelt der Stückemarkt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung ein Konferenzformat, das die Demokratie in Krisenzeiten diskursiv befragt.
Der Stückemarkt findet in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung statt.
www.berlinerfestspiele.de/stueckemarkt

Internationales Forum
Das zweiwöchige Stipendienprogramm des Theatertreffens fördert seit 1965 Künstler*innen aus allen Teilen der Welt, dieses Jahr sind 39 Theaterschaffende aus 22 Ländern eingeladen. Als kreatives Experimentierfeld und utopischer Denkraum stiftet das Internationale Forum einen performativen und diskursiven Austausch im internationalen Kontext. Die diesjährigen Stipendiat*innen arbeiten in Workshops u.a. mit dem dänischen Performance-Kollektiv Two-Women-Machine-Show & Jonathan Bonnici (eingeladen zum Stückemarkt 2016), dem bulgarischen Performer und Choreografen Ivo Dimchev, dem belgischen Künstler Kris Verdonck und dem Hamburger Medien- und Performance-Kollektiv LIGNA.
www.berlinerfestspiele.de/internationales-forum

Theatertreffen-Blog
Ab 29. April berichten junge Kulturjournalist*innen unter der Redaktionsleitung des Journalisten Janis El-Bira über das Festivalgeschehen.
www.theatertreffen-blog.de

Preisverleihungen
Der mit 20.000 Euro dotierte Theaterpreis Berlin der Stiftung Preußische Seehandlung wird am 7. Mai an Herbert Fritsch verliehen, der mit 10.000 Euro dotierte 3sat-Preis am 13. Mai an Milo Rau. Diesjährige Jurorin des Alfred-Kerr-Darstellerpreises ist Imogen Kogge. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis würdigt die herausragende darstellerische Leistung eines/r jungen Schaupieler*in in einer der zum Theatertreffen ausgewählten Inszenierungen. Die Verleihung findet am 21. Mai statt.

Specials
Das Theatertreffen zeigt Produktionen aus den neuen Reihen Immersion und Circus der Berliner Festspiele.

www.berlinerfestspiele.de/theatertreffen

Samstag, 15. April 17
Mehr Operette, mehr Walzer und mehr Wien geht nicht: Volksoper-Stars und Original Wiener Strauss Capelle eröffnen am 21. Juli die Schlossfestspiele Zwingenberg
Die Stars der bekannten Volksoper Wien Miriam Portmann und Vincent Schirrmacher werden zusammen mit der nicht weniger berühmten Original Wiener Strauss Capelle die diesjährigen Schlossfestspiele Zwingenberg eröffnen. Mehr Operette, mehr Walzer und somit mehr Wien wird es in diesem Sommer in der Region daher nicht geben, verspricht Intendant Rainer Roos, der auch Chefdirigent der Strauss Capelle ist: „Unsere Sommernacht der Operette am 21. Juli mit authentischen Wiener Instrumenten und den Original-Arrangements der Strauss-Dynastie wird sicherlich der künstlerische Höhepunkt unter Deutschlands Open Airs der leichten Muse im Jahr 2017 sein.“ Einbringen wird Roos all seine künstlerische Erfahrung, um die beiden Topsolisten gemeinsam mit Festspielchor und dem Orchester in Szene zu setzen. So werden die Klänge ergänzt durch original historische Kleidung der Akteure und natürlich die zauberhafte Atmosphäre des Schlosshofes.

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Miriam Portmann

Vincent Schirrmacher

Fotos: Schlossfestspiele Zwingenberg / Volksoper Wien

 

Dass Portmann und Schirrmacher ihm zugesagt haben, sei aufgrund deren engen Terminplans alles andere als eine Selbstverständlichkeit und eine tolle Gelegenheit für Klassikfans, unterstreicht Roos. Beide seien exzellent ausgebildete Opernprofis. Die Sopranistin Miriam Portmann studierte Gesang und Schauspiel am Konservatorium der Stadt Wien und belegte diverse Meisterkurse in Mailand und Zürich. Neben ihrem Festengagement an der Volksoper Wien gastierte sie auch am Theater an der Wien, dem Nationaltheater Mannheim sowie den Staatstheatern in Kassel, Trier, Luzern, Bern, Innsbruck und Bozen.  Der Tenor Vincent Schirrmacher studierte Musikpädagogik und Gesang unter anderem an der Royal Academy of Music in London. Seit 2010 ist Schirrmacher Solist der Wiener Volksoper und singt dort alle großen Partien seines Fachs. Er wurde für seine Leistungen mehrfach ausgezeichnet.
Die Strauss Capelle wiederum füllt in jeder Saison mehrfach die größten und schönsten Konzerthallen dieser Welt wie die „Shanghai Concert Hall“, das „Odeon des Herodes Atticus“ in Athen, das „Amazonas Opernhaus Manaus“ oder den berühmten „Bolschoj-Saal“ des Tschaikowsky-Konservatoriums Moskau.

Karten für die Gala gibt es online unter www.schlossfestspiele-zwingenberg.de und bei den Touristeninformationen in Mosbach, Eberbach, Buchen, Walldürn, Neckargemünd und Bad Rappenau.

Samstag, 15. April 17
Die Halbfinalisten des MUT- Wettbewerbs für musikalisches Unterhaltungstheater 2017 stehen fest
aus mehr als 100 Anmeldungen konnten sich bei den Vorentscheidungen in München, Berlin und Wien in den vergangenen Tagen 13 junge Künstlerinnen und Künstler für das Semi-Finale des MUT-Wettbewerbs für musikalisches Unterhaltungstheater 2017 (Operette, Musical, Chanson) qualifizieren und konnten die international besetzte Fachjury für sich begeistern.


MUT 2017 Casting Teilnehmer München
© Christian POGO Zach

Die MUT-Halbfinalisten 2017 sind:
Alexandra-Yoana Alexandrova
Jasmin Eberl
Linda Hartmann
Lisa Marie Hörl
Valentina Inzko Fink
Juliette Khalil 
Nils Klitsch
Maximilian Mayer
Benjamin Oeser
Florine Schnitzel
Lisa Katharina Toh
Katharina Wollmann
Lukas Witzel

Am 8. Juni 2017 treten diese 13 Besten im Semi-Finale in der Reithalle öffentlich vor Publikum gegeneinander an, um die sechs begehrten Plätze für den Einzug ins Finale zu ergattern! Fiebern Sie live mit den Kandidatinnen und Kandidaten mit, wer schließlich am Ende des Finalkonzerts mit den drei Jurypreisen und dem Medienpreis im Gesamtwert von 7.000 € ausgezeichnet wird – und entscheiden Sie am Ende selbst mit, wer den begehrten Publikumspreis erhalten soll! Die musikalische Leitung hat Jeff Frohner.

Semi-Finale: Do 8. Juni 2017   19.30 Uhr   Reithalle   Preis 6 €
Finalkonzert (mit Live-Band): Sa 10. Juni 2017   19.30 Uhr   Reithalle   Preis 12 €
Kombiticket für beide Abende 15 €
Tickets gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de, Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de

Die MUT-Jury 2017
Josef E. Köpplinger ~ Vorsitzender der Jury, Staatsintendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Regisseur
Philip Bröking ~ Operndirektor der Komischen Oper Berlin
Adam Cooper ~ West-End-Choreograf und Regisseur
John Owen Edwards  ~ West-End-Dirigent
Jeff Frohner ~ Dirigent, Musikalischer Leiter des Wettbewerbs
Dagmar Hellberg ~ Sängerin und Schauspielerin
Thomas Hermanns ~ TV-Moderator, Entertainer, Produzent, Autor und Regisseur
Alice und Ellen Kessler ~ Showlegenden
Sona MacDonald ~ Sängerin und Schauspielerin
Michael Alexander Rinz ~ Chefdramaturg des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Werner Signer ~ Geschäftsführender Direktor des Theaters St. Gallen
Markus Spiegel ~ Musikproduzent und Medienberater
Christian Struppeck ~ Musical-Intendant der Vereinigten Bühnen Wien

www.gaertnerplatztheater.de

Samstag, 15. April 17
TV-Tipp: Klassik live im Club
Sie sind jung, hochvirtuos und zeigen, wie spannend und unterhaltsam Klassik sein kann: Ksenija Sidorova, Nemanja Radulovic und Andreas Ottensamer in der Berliner Malzfabrik.


"Klassik live im Club":
Andreas Ottensamer (Klarinette), Ksenija Sidorova (Akkordeon) und
Nemanja Radulovic (Violine) stehen gemeinsam vor der Bühne
© ZDF/Michael Clemens

Eine Akkordeonistin, ein Geiger und ein Klarinettist, eine nicht alltägliche Instrumentalbesetzung, vereint in einem Clubkonzert. Mit bekannten Werken der Klassik, in modernen Arrangements. Alle drei gehören zur internationalen Jungstar-Szene.

Anknüpfend an die Sendung mit Stargeigerin Anne-Sophie Mutter, die zusammen mit ihren Stipendiaten in einem ungewöhnlichen Ambiente Klassik vom Feinsten für ein neues Publikum spielte, versucht diese neue Ausgabe, das Musikformat "Live im Club" fortzuführen. Die Solisten stammen aus Serbien, aus Lettland, aus Wien und sind überall dort auf der Welt zuhause, wo ihre Bühnenauftritte gefeiert werden.

Die charmanteste Botschafterin des Akkordeons, Ksenija Sidorova, hat eine erstaunliche Karriere hingelegt und ihr einzigartiges Instrument in der ehrwürdigen Welt der Klassik "salonfähig" gemacht. Sie tritt nicht nur neben Sting auf, sondern begeistert mit ihrem Temperament und ihrer Virtuosität auch das Klassikpublikum der Londoner Proms. Geboren in Riga, lebt sie heute in London, nachdem sie preisgekrönt dort ihre Ausbildung beendete.

Mit seinem Äußeren erinnert Nemanja Radulovic an einen romantischen Virtuosen vergangener Zeiten. Als Kind erlebt er die Entbehrungen des Balkankrieges, sein Zugang zur Musik war auch ein wenig Ersatz für verlorene Heimat. Heute lebt er in Frankreich, seine Auftritte führen ihn in die ganze Welt. Osteuropäische Folklore gehört neben Bach und Beethoven zu seinem Repertoire, sein Spiel verbindet die Tradition der sogenannten "feurigen Zigeunergeiger" mit der Klarheit der französischen Interpretationskunst: eine geglückte Mischung, manchmal sentimental, manchmal aberwitzig virtuos - der Intensität seines Spiels kann sich dabei niemand entziehen.

Andreas Ottensamer entstammt einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie. Heute ist er Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker, sein Bruder und sein Vater spielen an den Solopulten der Wiener Philharmoniker. Dass er daneben auch eine erfolgreiche Solo-Karriere aufzuweisen hat, liegt auf der Hand.

Alle drei Solisten sind Meister ihrer Fächer, medienerfahren, alle drei bereits mit exklusiven CD-Verträgen ausgestattet. Drei exzellente Junginterpreten, charismatische Künstlerpersönlichkeiten mit irrem Spaß am Musikmachen.
Ostersonntag, 23.40 Uhr, ZDF

Samstag, 15. April 17
Leitung des Rheingau Musik Festivals enttäuscht über richterliche Entscheidung
Michael Herrmann: „Es ist schade, dass frei erfundenen und bewusst ruf- und geschäftsschädigenden Aussagen nicht ein Riegel vorgeschoben wird.“
Auf großes Bedauern ist die Ablehnung der Klage des Rheingau Musik Festivals gegen Behauptungen der Initiative gegen Fluglärm Mainz e. V. durch einen Richter am Landgericht Mainz bei der Leitung des Festivals gestoßen. Die Initiative hatte im vergangenen Jahr in einem Schreiben an Künstler und deren Agenturen u. a. behauptet, im Kloster Eberbach, im Schloss Johannisberg oder dem Wiesbadener Kurhaus müsse bei Konzerten durch Fluglärm mit erheblichen Störungen gerechnet werden. Das Festival hatte gehofft, dass der Mainzer Bürgerinitiative Aussagen dieser Art vom Gericht untersagt werden, da die angeschriebenen Künstler durch die Briefe massiv verunsichert würden, diese ihre Konzerte und ihr Image in Gefahr sähen. „Bei allem Respekt vor der richterlichen Entscheidung und der Meinungsfreiheit finden wir es sehr schade, dass solch offensichtlich frei erfundenen und bewusst ruf- und geschäftsschädigenden Aussagen nicht der Riegel vorgeschoben wird“, zeigte sich der Intendant und Geschäftsführer des Rheingau Musik Festivals, Michael Herrmann, tief enttäuscht und fügte hinzu: „Die richterliche Entscheidung ändert nichts daran, dass Störungen im Kloster Eberbach, im Schloss Johannisberg oder im Wiesbadener Kurhaus völlig ausgeschlossen sind.“ Es sei schade, dass der Bürgerinitiative, die dem Festival mit ihrem Vorgehen Schaden zufüge, kein Einhalt geboten werde.

Ebenso falsch sei nämlich auch die von der Bürgerinitiative aufgestellte Behauptung, dass es „auf alle Fälle möglich“ sei, für die Zeit eines Konzertes Flugrouten zu verlegen. „Natürlich werden für unsere Konzerte keine Flugrouten verlegt. Vor 25 Jahren ist das ein einziges Mal geschehen“, erklärte Festival-Intendant und ergänzte: „Warum auch, unsere Veranstaltungen können auch so bestens genossen werden!“

Ob das Rheingau Musik Festival gegen das Urteil des Landgerichts Mainz Berufung einlegen wird, ließ Herrmann offen: „Wir werden jetzt in Ruhe prüfen, wie wir mit dieser – für uns enttäuschenden und unverständlichen – Entscheidung umgehen.“

www.rheingau-musik-festival.de

Samstag, 15. April 17
Live-Stream aus der Elbphilharmonie ~ Omar Sosa & NDR Bigband: »es:sensual«
Am Ostermontag, den 17. April um 20 Uhr wird das Abschlusskonzert des »Transatlantik«-Festivals, Omar Sosa & NDR Bigband: »es:sensual«, live aus dem Großen Saal der Elbphilharmonie übertragen:

Website: www.elbphilharmonie.de/de/worldwide
YouTube: youtu.be/e8Urz-SaiqU  
Facebook: www.facebook.com/elbphilharmonie.hamburg

Der legendäre kubanische Pianist Omar Sosa, der heute in Barcelona lebt, kennt sich mit transatlantischen Wegen sehr gut aus. In seiner Musik reist Sosa seit jeher zwischen Latin Jazz, seinen afro-kubanischen Wurzeln, europäischer Klassik und Hip Hop hin und her. Nachdem sein erstes Projekt mit der NDR Bigband (»Ceremony«) bereits prompt mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet wurde, hat Sosa nun für »es:sensual« einige Klassiker seines umfangreichen kompositorischen Werkes ausgewählt und gemeinsam mit dem brasilianischen Arrangeur und Cellisten Jacques Morelenbaum in ein neues Soundformat gegossen: »Ich will meine afro-kubanische Seite zeigen, aber auch meine elektronische«, erklärt Sosa. Am Schlagzeug sitzt Ernesto Simpson, die Leitung übernimmt Geir Lysne.

Samstag, 15. April 17
Musik übers Meer ~ Elbphilhrmonie Magazin Nr. 2 ist jetzt am Kiosk erhältlich
Terminlich bestens abgestimmt auf das Festival »Transatlantik«, das vom 12. bis 17. April in allen drei Sälen der Elbphilharmonie gefeiert wird, erschien am gestrigen Donnerstag unter dem Motto »übersee« die zweite Ausgabe des Elbphilharmonie Magazins.

In der spannenden Titelgeschichte geht es um die für die Musik so folgenreiche Beziehung zwischen den Kontinenten Afrika, Amerika und Europa und um den Atlantischen Ozean, der zwischen ihnen liegt. Jazz, Tango, Fado, Flamenco: Nichts davon wäre entstanden ohne die großen Wanderungsbewegungen über den Atlantik. In einem anderen Text wird die Rolle Hamburgs für die Auswanderer auf der großen Fahrt übers Meer ins vermeintlich gelobte Land Amerika beleuchtet.

Weitere Inhalte des Hefts sind kennzeichnend für die Themenmischung des Elbphilharmonie Magazins, das vom Generalintendanten von Elbphilharmonie und Laeiszhalle Christoph Lieben-Seutter herausgegeben wird. Mal nah am Konzertprogramm, wie etwa der Essay über Klavier-Etüden, das Porträt des Hamburgischen Generalmusikdirektors Kent Nagano oder das Interview mit dem Altmeister der Minimal Music Steve Reich, mal stärker auf das Gebäude bezogen. So zeigt eine Bildergeschichte die unterschiedlichen Wege ins Haus, die das Publikum und die Musiker nehmen. In einer weiteren vornehmlich fotografischen Reflexion geht es um die Ausstellung »Elbphilharmonie Revisited«, die noch bis Anfang Mai in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen ist.

Das schön gestaltete Elbphilharmonie Magazin wendet sich an alle Menschen, die gern lesen und die sich für Hamburgs neues Weltwunder begeistern. Wer noch nach einem hübschen Ostergeschenk sucht: Das Jahresabo des Elbphilharmonie Magazins gibt es zum Preis eines Viererpacks Schokohasen.

Das Elbphilharmonie Magazin ist für € 6,50 im ausgewählten Zeitschriftenhandel sowie im Infoshop auf der Plaza der Elbphilharmonie erhältlich. Ein Abonnement kostet € 15 und ist über www.elbphilharmonie.de oder Telefon 040 – 386 666 343 zu beziehen. Die nächste Ausgabe erscheint im August 2017.

www.elbphilharmonie.de

Samstag, 15. April 17
10 Jahre Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin ~ Ein zukunftsweisender Ort für ein experimentelles und berufsnahes Tanz- und Choreographiestudium
Das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin (HZT) ist sowohl aus der Berliner als auch aus der internationalen Tanz- und Performance-Szene nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr feiert es sein zehnjähriges Bestehen.

Zehn Jahre nach der Gründung ist das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin eine der wichtigsten Ausbildungsinstitutionen für zeitgenössischen Tanz und Choreographie in Europa. Es bietet eine enge Verbindung von akademischer Ausbildung und professioneller künstlerischer Praxis. Die Studiengänge sind experimentell ausgerichtet und verknüpfen künstlerische Lehre, wissenschaftliche Grundlagenvermittlung sowie berufspraktische Begleitung.

 
EIN ZENTRUM MIT ZWEI TRÄGERHOCHSCHULEN UND ENGER BINDUNG AN DIE FREIE SZENE
2007 wurden die ersten Studierenden für die Pilotphase aufgenommen – das HZT startete zunächst als Pilotprojekt im Rahmen von Tanzplan Deutschland, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes zur Förderung des Tanzes. Seit 2010 wird das HZT auf institutioneller Basis fortgeführt. Es wird getragen durch die Universität der Künste Berlin und die Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Kooperation mit TanzRaumBerlin, einem Netzwerk der professionellen Tanzszene Berlins. Das HZT ist seit seiner Gründung Teil der künstlerischen Szene der Stadt und gibt Impulse durch öffentliche Veranstaltungen und inhaltliche Auseinandersetzungen. HZT-Absolvent*innen agieren in einer Vielzahl von Arbeitsfeldern und Netzwerken und vermitteln dadurch neue Herangehensweisen an Tanz und Choreographie in verschiedensten gesellschaftlichen Kontexten.

ZUKÜNFTIGE ZIELE UND SCHWERPUNKTE
Das Jubiläumsjahr nimmt das HZT zum Anlass, künftige Ziele abzustecken: die künstlerische und wissenschaftliche Forschung soll gestärkt und Kooperationsprojekte ausgebaut werden. Das HZT will Projekte initiieren, die den Tanz stärker in die Gesellschaft tragen und für gesellschaftliche Prozesse öffnen. Tanz soll nicht mehr nur als Bühnentanzkunst stattfinden. Ab dem Sommersemester 2017 entwickeln und präsentieren die Studierenden des Masterstudiengangs Choreographie Arbeiten an ungewöhnlichen Orten der Stadt. In Vorbereitung ist auch ein HZT-Projekt, das Künstlerinnen und Künstler einlädt, choreographische Arbeiten in ländlichen Gebieten zu entwickeln.

RENOMMIERTE TANZSCHAFFENDE LEHREN AM HZT BERLIN
Im März 2017 wurde Prof. Thomas Plischke als künstlerischer Professor und Leiter des Bachelorstudiengangs Tanz, Kontext, Choreographie neu berufen. Der mehrfach ausgezeichnete Choreograph arbeitet seit 2001 kontinuierlich mit Dr. Kattrin Deufert als „Künstlerzwilling“ deufert&plischke zusammen. Kollaborative Arbeitsweisen und das Theater als soziale Situation – von der gemeinsamen Probe bis hin zur Aufführung – werden auch das zukünftige Profil des Studiengangs prägen. Zwei weitere Berufungen künstlerisch-wissenschaftlicher Professuren stehen im Verlauf dieses Jahres noch aus

www.hzt-berlin.de 

Samstag, 15. April 17
Wiesbadener Theater im Pariser Hof // Programm Frühjahr 2017
Das Wiesbadener Theater im Pariser Hof präsentiert das neue Programm bis zum Sommer 2017. Den Anfang macht am 29. April der oberhessische Comedian und Autor Dietrich Faber. Als „Kosmoprolet“ reitet er mit seiner Crime-Country-Comedy aus Giessen in die Landeshauptstadt. Danach wird Hildegard Bachmann am 5. Mai in ihrem Zarah Leander-Programm Lieder und Anekdoten der berühmten Diva humoristisch zum Besten geben. Aus Unterhessen dagegen kommt am 3. Mai die Kolumnistin und Autorin Susanne Hasenstab. Als Gewinnerin des „1. SPIRWES – Darmstädter Preis für Maulkunst und Lebensart 2016“ seziert sie mit ihrem Bühnenpartner Emil Emaille das hessische Gebabbel mit ihrem Leseprogramm: „Warum ist die Katze so dick?“ Atemberaubendes Gitarrenspiel präsentieren dagegen Yuliya Lonskaya und Lulo Reinhardt am 19. Mai. Als Preisträgerin mehrerer europäischer Gitarrenwettbewerbe präsentiert sie mit dem Großneffen des weltberühmten Django Reinhardt ihr einzigartiges Programm Gypsy meets Classic. Den Abschluss bildet am 20. Mai die mehrfach prämierte Kabarettistin Tina Teubner. Mit ihrem Bühnenpartner Ben Süverkrüp beleuchtet sie in ihrem Programm „Wenn du mich verlässt komm ich mit – Weniger Demokratie wagen“ die Grenzen zwischen Privatem und Politischem. „Wir haben ein sehr abwechlungsreiches und spannendes Programm bis zum Sommer hinbekommen. Das freut uns sehr“, so Rafael Pantelic, der neue Leiter und Programmplaner des Theaters im Pariser Hof. Karten sind online und im Kartenbüro bereits erhältlich.

www.theaterimpariserhof.de

Donnerstag, 13. April 17
HOLIDAY ON ICE: Vorverkauf für die brandneue Show eröffnet!
Die meistbesuchte Eisshow der Welt startet den Vorverkauf für die brandneue Show –Showauftakt der neuen HOLIDAY ON ICE Produktion am 30. November in Grefrath – Tour durch viele deutsche Städte – Frühbucherrabatt bis zum 30. April
Mit atemberaubenden Performances, Lichtspielen, Feuer und natürlich viel Eis tourt die neue HOLIDAY ON ICE Produktion durch ca. 13 Städte deutschlandweit und stellt einmal mehr das richtige Gespür für modernes Live-Entertainment unter Beweis.

Ab 30. November präsentiert der Eis-Klassiker erstmalig das neue Show-Erlebnis und eröffnet ab sofort den Vorverkauf mit einer besonderen Aktion: Wer bis zum 30. April bucht, erhält einen Rabatt von 10 Euro pro Erwachsenen-Ticket und 5 Euro auf den Kinderfestpreis (PK1 - PK4, außer 1. Reihe).

In schillernden und aufwendig gefertigten Kostümen nehmen die Eiskunstläufer das Publikum mit in eine magische Welt voller einzigartiger Augenblicke und glamourösem Eis-Entertainment.

Dabei erwartet den Zuschauer Eiskunstlauf der Spitzenklasse: Akrobatische Darbietungen auf und über dem Eis verleihen gepaart mit modernster Technik einen neuen außergewöhnlichen Glanz mit Überraschungsfaktor. Die weltbeliebteste Eisshow erreicht damit eine neue Dimension, die HOLIDAY ON ICE auch diesen Winter zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt.

Die neue Show kommt ab 30. November in ca. 13 deutsche Städte. Ab sofort können sich alle – Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE-Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist – die besten Plätze sichern, denn der Vorverkauf für die kommende Tour ist eröffnet. Tickets gibt es schon ab 24,90 € für Erwachsene und 14,90 € für Kinder an allen bekannten Vorverkaufsstellen – unter www.holidayonice.de, www.eventim.de oder unter 01805/4414*.

Donnerstag, 13. April 17
KT Tunstall begeistert bei Unplugged Live Session im Palast
Zum international besetzten Kreativteam von THE ONE Grand Show gehört auch die großartige BRIT-Award-Gewinnerin KT Tunstall, welche die hitverdächtigen Popsongs ‚Midnight on Feather Reef‘ und ‚All for Me‘ für THE ONE Grand Show komponierte.


KT Tunstall auf der Bühne des Berliner Friedrichstadt Palasts
© Pedro Becerra

KT Tunstall kam nun persönlich in den Palast, um zur bisher erfolgreichsten Grand Show zu gratulieren und stellte bei einer exklusiven Unplugged Live Session Songs von ihrem neuen Album vor. Die Singer-Songwriterin performte unter anderem ‚Black Horse & The Cherry Tree‘, die erste Hitsingle aus ihrem von Steve Osborne (U2) produzierten Debütalbum.

„Ein bewegender Moment für mich in dieser wunderschönen Stadt. Heute stehe ich zum ersten Mal überhaupt auf einer Berliner Bühne. Holy shit!", zeigte sich KT Tunstall begeistert.

„Sechs Monate nach der Weltpremiere schlägt THE ONE Grand Show alle bisherigen Kartenverkäufe um Längen und steuert auf neue Rekorde zu. Unglaubliche 400.000 Tickets wurden bisher schon verkauft", so Intendant Dr. Berndt Schmidt. Gäste und Medien seien begeistert von den poetischen Bildern und den irrwitzigen Kostümen der Stil-Ikone Jean Paul Gaultier.

www.palast.berlin (neue Webseite!)

Donnerstag, 13. April 17
Theatersommer Ludwigsburg: Spielzeit 2017
Die Freilichtbühne im Herzen Ludwigsburg öffnet zur Spielzeit 2017 vom 14. Juni bis zum 3. September wieder ihre Tore zum magischen Clussgarten. Ein starkwüchsig verzweigtes, vitales Programm: Sechs Stücke ranken sich zum diesjährigen Spielplan zusammen, unter ihnen Bewährtes, Neues und Neukombiniertes.

"Kommen Sie in den Theatergarten, erleben Sie neue starke Stücke, die das Zeug haben zum Klassiker von morgen. Lachen, staunen und genießen Sie, erkunden Sie bislang unbekannte Inseln des Vergnügens. Den wolkenlosen warmen Himmel über der Freilichtbühne können wir nicht durchgängig garantieren – einzigartige Theaterabende dagegen sehr wohl."

SPIELPLAN 2017
Mary Shelleys FRANKENSTEIN nimmt in der Bearbeitung durch den bekannten Bühnenautor Nick Dear eine überraschende neue Gestalt an. Sein Frankenstein, in London bejubelt und monatelang ausverkauft, kommt nun nach Ludwigsburg. Anders als üblich dominiert die Sichtweise des Wesens. Im Theatersommer konzentriert und „geerdet“, atmet dieser Klassiker auf typische Weise Freilichtluft. Ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht. (Premiere: 21. Juni 2017)

Presse und Publikum haben DIE NIBELUNGEN im Premierenjahr 2016 so einhellig mit Applaus bedacht, dass die Helden in dieser Spielzeit gleich schon wieder in den Untergang ziehen. Moritz Rinkes hoch gelobte Bearbeitung gewinnt eine regelrecht neue Identität, indem er seine Helden lebensnah aus dem alten Stoff heraus arbeitet (Wiederaufnahme: 26. Juli 2017)


Eine ganz andere Welt eröffnet sich in der zweiten Premiere der Spielzeit. Was fühlt sich an wie Irrenhaus, ist aber eine spritzige Komödie? Richtig, die PENSION SCHÖLLER. Denn deren Insassen – pardon, Bewohner – sind schräge Vögel, die Freiheit und Phantasie über alles lieben. Der Schwank-Klassiker, neu im Theatergarten, entfaltet ein Feuerwerk an Witz und Humor, nicht ohne erfrischende Fragen über das Dasein und Sosein aufzuwerfen. (Premiere: 9. August 2017)


Dada dagegen braucht den Untergang nicht zu fürchten, feierte doch FAMILIE DADA IM URLAUT-WALD schon in der vergangenen Spielzeit 100 Jahre ungebrochene Urkraft des Unfugs. Dada war und ist Rebellion, Umbruch-Aufbruch pur, ein rauschhaft radikaler Neubeginn auf den Trümmern der selbstzerstörerischen Moderne.


Der Theatersommer experimentiert auch 2017 wieder ganz im Geiste der verrückten Literatur- und Kunstbewegung mit neuen Bezügen. Auf der neuen Rondell-Bühne laden wir mit GERTRUDE & DIE STEINE DES ANSTOSSES zu einem erweiterten dadakubistischen Theaterabend ein. Dieses neue Stück erinnert an Gertrude Stein, Pionierin des kubistischen Schreibens und Entdeckerin unter anderem der Einsicht „Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose“. Im Kraftfeld der Rondellbühne lautet die Devise „… einfach nur genießen!“ Außerdem, „Nichts ist so, wie es aussieht.“ (Premiere: 14. Juni 2017) -

Im Kindertheater verbreiten die beiden Helden Kasper und Seppel mehr Vergnügen, als die Polizei erlaubt. Zwar haben DER RÄUBER HOTZENPLOTZ sowie der böse Zauberer Zwackelmann den Theaterwald fest im Griff. Denken sie zumindest … Aber weder der mutige Kasper noch Seppel lassen sich von seinem derben Räubergehabe einschüchtern. Im Gegenteil! Der Räuber landet am Ende hinter Gittern und Großmutters Kaffeemühle ist auch wieder da. So bietet die Spielzeit 2017 mal wieder ein zauberhaftes Kinderstück, das schon alle ab 5 Jahren genießen dürfen. -


VORVERKAUF - KARTEN 
Karten sind über den Online-Shop oder als Gutschein im Scala-Live Büro erhältlich (Öffnungszeiten Mo.-Fr. 10:00-15:00). Verbindliche Reservierungen werden nur per Email an info@theatersommer.net entgegengenommen. 

www.theatersommer.net

Donnerstag, 13. April 17
Theater Magdeburg: Uraufführung des Stückauftrages an Pavlo Arie »Warum überlebt Michailo Gurman nicht?«
Mit der Uraufführung von Pavlo Aries packendem Psychothriller »Warum überlebt Michailo Gurman nicht?« setzt das Theater Magdeburg die im Mai 2016 mit dem Festival »Wilder Osten. Ereignis Ukraine« begonnene deutsch-ukrainische Theaterkooperation fort. Die Produktion wird inszeniert von dem jungen Regisseur Stas Zhyrkov aus Kiew. Zwei Schauspieler aus der Ukraine und ein Ensemblemitglied des Theaters Magdeburg werden in der jeweils eigenen,
aber auch fremden Sprache spielen. Unterstützt wird die Aufführung durch Übertitel. Das Theaters Magdeburg und des Golden Gate Theatre Kiew gaben das Werk bei Pavlo Arie in Auftrag. Der aus Lwiw stammende Autor ist einer der bekanntesten ukrainischen Dramatiker und war beim diesjährigen Heidelberger Stückemarkt als Scout für das Gastlandprogramm aus der Ukraine tätig.


 »Warum überlebt...«
Theater Magdeburg
v.l.n.r.Timo Hastenpflug, Mykola Bereza, Kateryna Vyshneva
© Nilz Böhme

Die junge Ukrainerin Anna soll einen Deutschen heiraten. Das will Annas Vater so, der sich davon eine hohe Mitgift verspricht. Aber Anna liebt den ärmlichen Michailo. Der Vater erreicht mit Hilfe eines befreundeten Militärs, dass Michailo eingezogen wird. Ein gefälschter Brief, der von dem im Krieg gefallenen Michailo berichtet, bewegt Anna doch dazu, in die vom Vater gewünschte Heirat mit dem Kfz-Werkstattbesitzer Nikolaus einzuwilligen und nach Deutschland zu gehen. Als dann plötzlich Michailo in Deutschland auftaucht, entspinnt sich ein zunehmend
brutaler werdendes Dreiecksverhältnis.
Aries Stück basiert auf der Erzählung »Gestohlenes Glück« des ukrainischen Nationaldichters Iwan Franko und behandelt die Beziehung von Anna, Michailo und Nikolaus mit schicksalhaftem Ausgang. Pavlo Arie modernisiert den bekannten ukrainischen Text und erzählt in seiner Liebesgeschichte aus dem multikulturellen Europa vom Recht des Einzelnen auf ein klein wenig Glück im Leben. Die Bearbeitung greift das schon bei Franko beschriebene ungleiche
Machtverhältnis von Männern und Frauen, sowie die von Männern ausgehende Gewalt gegen Frauen auf, verlegt die Handlung jedoch in die Gegenwart und abwechselnd nach Deutschland und in die Ukraine.
Nach der Uraufführung am Do. 13. 4. 2017 und weiteren Vorstellungen in Magdeburg wird die Inszenierung zusammen mit weiteren Produktionen des Schauspielhauses Magdeburg als Gastspiel Teil des ukrainischen Theaterfestivals »Treffpunkt Saporischschja« am 28. und 29. 4. 2017 in der Magdeburger Partnerstadt Saporischschja sein.
Der Regisseur Stas Zhyrkov leitet seit 2014 das Golden Gate Theatre in Kiew und ist der jüngste Theaterdirektor in der Ukraine. Zhyrkov und sein Leitungsteam verschreiben sich den gegenwärtigen Theaterformen und der Modernisierung des ukrainischen Theatersystems. In Magdeburg inszenierte er bereits Pavlo Aries Drama »Am Anfang und am Ende aller Zeiten« für das Festival »Wilder Osten. Ereignis Ukraine«.

Warum überlebt Michailo Gurman nicht?
von Pavlo Arie | Liebesgeschichten aus einem multikulturellen Europa | Uraufführung
Regie Stas Zhyrkov
Bühne/Kostüme Sophie Lenglachner
Dramaturgie Laura Busch
Anna Kateryna Vyshneva
Michailo Gurman Mykola Bereza
Nikolaus Müller Timo Hastenpflug
Premiere am Donnerstag, 13. 4. 2017, 19.30 Uhr im Schauspielhaus/Studio

Die Uraufführung von »Warum überlebt Michailo Gurman nicht?« wird gefördert durch das Auswärtige Amt, die Kloster Bergesche Stiftung und das Land Sachsen-Anhalt.

www.theater-magdeburg.de

Mittwoch, 12. April 17
Die Spielzeit 2017/2018 der Staatsoper Hamburg, des Hamburg Ballett John Neumeier und des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
Georges Delnon, Intendant der Staatsoper Hamburg, Prof. John Neumeier, Ballettintendant und Chefchoreograf des Hamburg Ballett, sowie Kent Nagano, Hamburgischer Generalmusikdirektor und Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters, stellten gestern bei einer Pressekonferenz die Spielzeit 2017/2018 vor.

Die Staatsoper Hamburg eröffnet am 16. September 2017 die dritte Spielzeit unter der Intendanz von Georges Delnon mit Richard Wagners Bühnenweihspiel Parsifal in einer Neuinszenierung von Achim Freyer und unter der musikalischen Leitung des Hamburgischen Generalmusikdirektors Kent Nagano. „In der dritten Saison führen wir unsere bühnenästhetische Linie fort, befragen große wichtige Werke der Opernliteratur und kreieren neues Musiktheater, wie zum Beispiel Peter Ruzickas Benjamin. Hierbei begegnen wir den in Hamburg besonders erfolgreichen Regisseuren Achim Freyer und Willy Decker wieder, führen unsere Zusammenarbeit mit Calixto Bieito fort und präsentieren neu die Arbeit von Philipp Stölzl und Jan Dvorak. Ein besonderes Augenmerk sei auf die Italienischen Opernwochen gelegt. Ein neues Format, das wir gerne als feste Größe in unsere zukünftigen Spielpläne einbauen wollen“, so Opernintendant Georges Delnon zur Programmatik der Spielzeit 2017/2018.

Das Hamburg Ballett rückt in der Saison 2017/2018 „Klassiker“ ins Zentrum des Programms. Ballettintendant und Chefchoreograf John Neumeier erläutert, welche Produktionen zum diesjährigen Programmschwerpunkt beitragen: „Mit jeder neuen Saison möchte ich den Horizont unseres Publikums und meiner Tänzer erweitern – ohne darüber das Bewährte zu vergessen. In diesem Sinn ließe sich die vor uns liegende Saison mit dem Schlagwort ‚Klassiker‘ betiteln. Die Premiere von Rudolf Nurejews Don Quixote nach Marius Petipa passt ebenso dazu wie mein Ballett Illusionen – wie Schwanensee und der Jerome Robbins gewidmete Abend Chopin Dances. Schon jetzt freue ich mich auf die Annäherung an einen Klassiker des Konzertbetriebs – Ludwig van Beethoven –, dessen 250. Geburtstag wir 2020 ansteuern und dem ich erstmals ein abendfüllendes Ballett widme.“

Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg legt in der Konzertsaison 2017/2018 einen programmatischen Schwerpunkt auf Komponistenportraits. Dabei werden großen Meistern wie etwa Brahms, Mozart, Schubert, Schumann oder Strauss jeweils vollständige Philharmonische Konzertprogramme in der Elbphilharmonie gewidmet. Auch die Kammerkonzerte korrespondieren erstmals mit der Programmatik der Symphoniekonzerte und stellen die jeweiligen Komponisten in den Mittelpunkt. Darüber hinaus feiert die Kammermusikreihe am 1. Oktober 2017 ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem Sonderkammerkonzert unter Beteiligung von Kent Nagano. Ebenfalls kammermusikalisch ist Hamburgs Generalmusikdirektor bereits vor Saisonbeginn zu erleben: Anfang September 2017 gibt es an zwei Tagen im Rahmen der Philharmonischen Akademie verschiedene Konzerte im Hamburger Planetarium sowie in der Laeiszhalle.

Abonnementsbestellungen sind ab sofort möglich. Karten für Veranstaltungen der Staatsoper und des Hamburg Ballett von September 2017 bis Januar 2018 können ab dem 15. Mai 2017 (für Abonnenten ab dem 11. Mai 2017) erworben werden. Karten für Veranstaltungen von Februar bis Juli 2018 können ab dem 4. September 2017 (für Abonnenten ab dem 31. August 2017) erworben werden. Ausgenommen ist der Vorverkauf für die Ballett-Werkstätten und die Nijinsky-Gala. Details hierzu entnehmen Sie bitte den Saisonbroschüren. Der Kartenvorverkauf für die Konzerte des Philharmonischen Staatsorchesters beginnt am 12. Juni 2017.

Die Neuproduktionen der Staatsoper Hamburg in der Spielzeit 2017/2018 im Überblick:

Mit Wagners Parsifal wird in der Regie von Achim Freyer und unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano am 16. September 2017 die Spielzeit 2017/18 eröffnet. Es ist im dritten Jahr Tradition: Die Eröffnungspremiere wird im Rahmen des Binnenalster Filmfestes und in Zusammenarbeit mit Filmfest Hamburg, dem City Management Hamburg und dem „Verein lebendiger Jungfernstieg“, zeitversetzt auf einer Kino-Leinwand am Jungfernstieg übertragen.

Am 29. Oktober 2017 folgt Claudio Monteverdis Barock-Oper Il Ritorno d’Ulisse in Patria. Die musikalische Leitung hat der tschechische Barockspezialist Václav Luks. Regie führt in dieser Übernahme vom Opernhaus Zürich Willy Decker.

Ludwig van Beethovens einzige Oper Fidelio erfährt am 28. Januar 2018 eine neue Deutung durch die Regie von Opernintendant Georges Delnon und die musikalische Leitung von Kent Nagano.

Das großartige Werk Messa da Requiem von Giuseppe Verdi wird am 11. März 2018 von Calixto Bieito auf der Bühne der Hamburgischen Staatsoper in Szene gesetzt und musikalisch von Kevin John Edusei geleitet.

Im Rahmen des Musikfestes Hamburg 2018 zeigt die Staatsoper Hamburg ab 20. Mai 2018 die Uraufführung der Auftragskomposition der Hamburgischen Staatsoper Frankenstein von Jan Dvorak in fünf Vorstellungen auf Kampnagel. Regie führt Philipp Stölzl, die musikalische Leitung hat Johannes Harneit.

Eine weitere Uraufführung ist die für die Staatsoper Hamburg komponierte Oper Benjamin von Peter Ruzicka unter der musikalischen Leitung des Komponisten und in der Inszenierung von Yona Kim am 3. Juni 2018.

Die Premiere von Verdis Requiem wird zudem der Auftakt der erstmals präsentierten Italienischen Opernwochen sein. Die Staatsoper Hamburg nimmt damit eine Tradition von Opernfestwochen wieder auf: Zwischen 11. März und 17. April 2018 werden die schönsten italienischen Opern des Repertoires mit herausragenden internationalen Sängerinnen und Sängern an der Staatsoper zu hören sein. Neben Verdis Requiem sind Klassiker wie La Traviata mit Ailyn Pérez und Markus Brück sowie Puccinis Madama Butterfly mit Kristine Opolais und Massimo Giordano zu hören. Den krönenden Abschluss bildet eine Vorstellung von Puccinis Tosca mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann.


Alle Neuproduktionen der Staatsoper Hamburg auf der Großen Bühne in der Spielzeit 2017/2018 sowie die Italienischen Opernwochen werden freundlicherweise durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper unterstützt, die Produktion Frankenstein von der Commerzbank.

Als Wiederaufnahmen stehen die Produktionen Wozzeck von Alban Berg in der Inszenierung von Peter Konwitschny ab 19. November 2017 und Faust von Charles Gounod in der Regie von Andreas Homoki ab 15. April 2018 wieder auf dem Spielplan der Staatsoper. Ebenso ist die gefeierte Produktion Isoldes Abendbrot von Christoph Marthaler ab dem 18. November 2017 wieder in Hamburg zu erleben.

Die „opera piccola“ der Staatsoper Hamburg ist in dieser Spielzeit Die arabische Prinzessin von Juan Crisóstomo de Arriaga. Musikalisch geleitet von Anthony Kent und inszeniert von Anja Krietsch. Premiere ist am 10. Februar 2018. Es singen und spielen Schülerinnen und Schüler aus Hamburger Schulen und Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters. „opera piccola“ wird seit der Spielzeit 2009/2010 von der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper gefördert.


Die Spielzeit des Hamburg Ballett John Neumeier 2017/2018 im Überblick:
In der Saison 2017/2018 rückt das Hamburg Ballett „Klassiker“ ins Zentrum des Programms. Den Höhepunkt dieses Programmschwerpunkts bildet die Uraufführung von John Neumeiers Ballett Beethoven-Projekt (Arbeitstitel) am 24. Juni 2018. Im Vorgriff auf den 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens widmet der Chefchoreograf des Hamburg Ballett diesem wahrhaft klassischen Komponisten erstmals ein abendfüllendes Ballett.

Am 17. September 2017 steht beim gemeinsamen Eröffnungswochenende mit der Hamburgischen Staatsoper die Wiederaufnahme von Chopin Dances auf dem Programm. Dabei handelt es sich um zwei Ballett-Klassiker von Jerome Robbins aus den Fünfziger und Sechziger Jahren, die das Hamburg Ballett ab 2010 als Ballettabend präsentierte. Auch die zweite Wiederaufnahme der Spielzeit, Illusionen – wie Schwanensee, setzt am 8. April 2018 den Saison-Schwerpunkt fort. Der Schwanensee-Stoff gilt heutzutage geradezu als Synonym für klassisches Ballett. In seiner eigenständigen, 1976 entstandenen Fassung verband John Neumeier den Mythos des Librettos mit der historischen Person des bayerischen Märchenkönig Ludwig II sowie Aspekten der Biografie des Komponisten Peter Tschaikowsky.

Als weitere Premiere der Spielzeit präsentiert das Hamburg Ballett am 10. Dezember 2017 mit Don Quixote gleichsam die Jubiläums-Produktion zum 200. Geburtstag des Choreografen Marius Petipa im Jahr 2018. Für John Neumeier zählt das Ballett zu den Meisterwerken klassischer Choreografie, für das er mit Bedacht die Fassung von Rudolf Nurejew auswählte: „Meiner Ansicht nach sind in dieser Version des Balletts die einzelnen Figuren choreografisch und dramaturgisch am überzeugendsten gestaltet. Dies bringt zugleich die Qualität des Hamburg Ballett besonders effektvoll zur Geltung“, so der Hamburger Ballettintendant.

Die Uraufführung von John Neumeiers Beethoven-Projekt eröffnet zugleich die 44. Hamburger Ballett-Tage, die am 8. Juli 2018 mit der international besetzten Nijinsky-Gala XLIV ihren Abschluss finden. Während des zweiwöchigen Festivals sind mit Anna Karenina, Turangalîla, Duse und Das Lied von der Erde John Neumeiers Kreationen der letzten Jahre gebündelt zu erleben. Darüber hinaus stehen am 3. und 4. Juli 2018 zwei Vorstellungen des National Ballet of Canada als diesjähriger Gastcompagnie auf dem Festivalprogramm.

Viermal in der Spielzeit finden die beliebten Ballett-Werkstätten statt. In diesen Matinee-Vorstellungen erläutert John Neumeier die tanzhistorischen Hintergründe zu seinen Balletten und gibt Einblicke in deren Entstehungsprozess. Die Ballettschule des Hamburg Ballett präsentiert unter dem Titel Erste Schritte am 26. April und 25. Juni 2018 die Bandbreite ihrer künstlerischen Ausbildung. Vom 26. bis 28. Februar und vom 2. bis 4. März 2018 sind die Theaterklassen der Ballettschule zu Gast im Ernst Deutsch Theater und zeigen bei der Werkstatt der Kreativität IX eigene Choreografien als getanzte Abschlussarbeiten. Am 10. und 11. März sind die Jungen Choreografen des Hamburg Ballett mit eigenen Arbeiten in der opera stabile zu erleben.

Die Spielzeit 2017/2018 führt das Hamburg Ballett auf Tourneen ins In- und Ausland – mit insgesamt fünf verschiedenen Balletten, einer Ballett-Werkstatt und einem Gala-Programm. Im Oktober 2017 reist die Compagnie für ihre jährliche Herbstresidenz zum Festspielhaus Baden-Baden und gibt noch im gleichen Monat eine Gastvorstellung der Matthäus-Passion anlässlich des Reformationsjubiläums in Moskau. Im Februar 2018 gibt das Hamburg Ballett ein umfangreiches Japan-Gastspiel mit Vorstellungen in Tokio und Kyoto. Zum Abschluss der Tourneesaison ist das Hamburg Ballett im Mai 2018 zu Gast im Theater an der Wien.


Die Konzertsaison des Philharmonischen Staatsorchesters 2017/2018 im Überblick
In der kommenden Spielzeit veranstaltet das Philharmonische Staatsorchester Hamburg einen Großteil seiner Konzerte in der Elbphilharmonie. Nach der „geteilten“ Konzertsaison in Laeiszhalle und Elbphilharmonie finden 2017/2018 nahezu alle Philharmonischen Konzerte und Kammer-konzerte in Hamburgs neuem Konzerthaus statt. Einen Fokus legen Generalmusikdirektor Kent Nagano und seine Philharmoniker in dieser 190. Konzertsaison dabei auf Komponistenporträts. Großen Meistern wie Brahms, Bruckner, Haydn, Mozart, Schubert, Schumann oder Strauss werden jeweils vollständige Philharmonische Konzertprogramme gewidmet. Auch die Kammerkonzerte korrespondieren mit dieser Programmatik. So entstehen verteilt über die Saison verschiedene Komponistenschwerpunkte mit jeweils symphonischem und kammermusikalischem Angebot.

Zu den Konzerthighlights zählt ein Schubertprogramm am 4./5. Februar 2018 mit einer Auswahl von Sätzen aus der Schauspielmusik zu „Rosamunde“, zu der die Hamburger Lyrikerin und Schriftstellerin Ulla Hahn eine neue Geschichte schreiben und vortragen wird. Im Rahmen des Internationalen Musikfests Hamburg präsentiert Kent Nagano am 29. April 2018 ein mehrere Jahrhunderte überspannendes Programm mit Musik Richard Wagners, Olivier Messiaens und Arvo Pärts sowie des Renaissance-Komponisten Johannes Ockeghem. Beethovens Neunte Symphonie steht am 10./11. Juni 2018 auf dem Konzertprogramm unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg, der erstmals beim Philharmonischen Staatsorchester gastiert.

Bereits vor dem offiziellen Beginn der Opern- und Konzertsaison findet wie auch in den vergangenen beiden Jahren im September die Philharmonische Akademie mit Musik von Hamburger Komponisten wie Telemann und Ligeti statt. Am 2. und 10. September 2017 präsentieren Kent Nagano und das Philharmonische Staatsorchester zwei Akademietage mit Konzerten in der Laeiszhalle und erstmals auch im Planetarium im Hamburger Stadtpark.

Die Kammermusikreihe der Philharmoniker feiert am 1. Oktober 2017 ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem Überraschungsprogramm unter Beteiligung von Kent Nagano zum vorerst letzten Mal im Kleinen Saal der Laeiszhalle. Nach einem halben Jahrhundert in Hamburgs traditionsreichem Konzerthaus zieht die Kammermusikreihe dann in den Kleinen Saal der Elbphilharmonie um.

In der Reihe Musik und Wissenschaft steht 2018 das Thema „Wasser“ im Mittelpunkt und wird aus Blickwinkeln unterschiedlicher Forschungsrichtungen wie der Meteorologie, der maritimen Mikrobiologie oder der Ethnologie beleuchtet und musikalisch mit einer sich über drei Konzerte erstreckenden Schubertiade verknüpft.

Zu den Gastkünstlern der kommenden Spielzeit zählen die Dirigenten Adam Fischer, Enoch zu Guttenberg, Marek Janowski, Alejo Pérez und Peter Ruzicka, Instrumentalisten wie Rudolf Buchbinder, Veronika Eberle oder Mikhail Pletnev und Vokalsolisten wie Julian Prégardien, Georg Zeppenfeld, Michaela Kaune, die Neuen Vokalsolisten Stuttgart oder das Vokalensemble Singer Pur.

Das Angebot für Kinder und Jugendliche umfasst auch 2017/2018 Besuche der Philharmoniker im Musikkindergarten und in Hamburger Schulen. Außerdem bietet das Philharmonische Staatsorchester Kinderprogramme parallel zu Philharmonischen Konzerten in der Elbphilharmonie an und ist kammermusikalisch in den jung-Reihen „Spielplatz Musik“ und „Tonangeber“ in der Hamburgischen Staatsoper zu erleben.
 

Staatsoper Hamburg 2017/2018 - opera stabile
„opera stabile – a living lab“, eine Initiative, die in Kooperation mit der Körber-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung, der Hapag-Lloyd Stiftung und der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper entstanden ist, versteht sich als Impulsgeber für neues Musiktheater, ermöglicht Partizipation und ist Ausgangspunkt für neue Vermittlungsformate:

Mit I.th.Ak.A kreiert der junge Komponist Samuel Penderbayne ein neues Werk und erforscht dabei neue Formen des Musiktheaters. Die Produktion entsteht im Rahmen des Förderprogramms „Dissertation Plus“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für kulturelle Innovationsforschung und der Claussen Simon Stiftung. Die Uraufführung am 6. April 2018 inszeniert Paul-Georg Dittrich.

Die Uraufführung Das Floß von Anastasija Kadiša, Alexander Chernyshkov und Andreas Eduardo Frank am 4. Mai 2018 ist die Abschlussproduktion der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung. Die musikalische Leitung haben Mark Johnston und Martin Niklas Spahr. Es inszenieren Aleksi Barrière und Franziska Kronfoth.

Das Internationale Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper präsentiert am 29. Juni 2018 Georg Philipp Telemanns Miriways. Die musikalische Leitung hat Volker Krafft, Regie führt Holger Liebig. Partner des Internationalen Opernstudios sind die Körber-Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper sowie die J.J. Ganzer Stiftung.

Einen Einblick in die Saisonbroschüren der drei Institutionen gibt es ab sofort im Web: www.staatsoper-hamburg.de, www.hamburgballett.de, www.staatsorchester-hamburg.de 

Mittwoch, 12. April 17
6. JULI BIS 23. JULI 2017: COLOURS International Dance Festival ~ Presented by Eric Gauthier
VIELFALT UND KREATIVITÄT – DIE MERCEDES-BENZ BANK BEWEGT COLOURS
Gefördert von der Landeshauptstadt Stuttgart und der Baden-Württemberg Stiftung
Produced by Theaterhaus Stuttgart


Neue Shows, neues Glück
In der Tanzstadt Stuttgart scheint es eine Menge early birds zu geben – jedenfalls wenn man sich COLOURS 2017 anschaut. Denn seit dem Vorverkaufsstart im Dezember 2016 wanderte bereits ein Großteil der Festivalkarten über die Theaterhaus-Theke. Um auch den „späteren Vögeln“ eine Chance zu geben, haben sich die beiden Künstlerischen Leiter Eric Gauthier und Meinrad Huber deshalb noch einmal über den Spielplan gebeugt und bei den eingeladenen Companies nachgehakt. Von zwei besonders gefragten Produktionen wird es nun zusätzliche Nachmittagsvorstellungen geben: Die phänomenalen Steptänzer von Dorrance Dance zeigen ETM: Double Down jetzt ebenfalls am 19. Juli um 14:00 Uhr. Außerdem treten das Teatro La Ribalta mit ihrem integrativen Tanzprojekt Niemand weiß von uns am 22. Juli um 14:30 Uhr auf.
Es gibt aber noch eine weitere gute Nachricht für COLOURS-Interessierte. Für viele Aufführungen wurden bislang geblockte Kartenkontingente freigegeben, darunter für den Spitzenreiter in der Publikumsgunst, das Ballett Zürich, oder für die wilde irische Tanztheater-Fassung von Swan Lake. Last but not least noch ein Geheimtip für Gauthier Dance-Fans: die Meet the Talents-Reihe in der Theaterhaus-Sporthalle. Vom 11. bis 16. Juli kann man bei freiem Eintritt die Proben zu fünf neuen Stücken für die Theaterhaus-Company erleben – allesamt Kreationen von jungen Künstlern auf dem Sprung zur großen Karriere. Die Ergebnisse präsentiert Eric Gauthier in der letzten Festivalwoche in einem ganz besonderen Show-Format. Zu sehen gibt es dort nicht nur die Aufführungen der neuen Arbeiten, sondern auch die Choreographen selbst – vorgestellt und live interviewt durch den Company-Chef.
Es lohnt sich also, noch einmal sein Glück an der Theaterhaus-Kasse zu versuchen. Schließlich dürfte der Sommer auch dieses Jahr schneller kommen, als man glaubt...

Los Hijos del Director – Uraufführung statt Europa-Premiere
Solche Programmänderungen wünscht sich jeder Veranstalter: Die kubanische Company Los Hijos del Director (Die Söhne des Direktors) war eigentlich mit der Europa-Premiere von La Tribulación de Anaximandro für COLOURS eingeplant. Doch der Künstlerische Leiter George Céspedes hat es sich anders überlegt. Frei nach dem Motto „wenn schon, denn schon“ wird er nun eine veritable Uraufführung für Stuttgart erarbeiten. The Last Resource, eine Koproduktion mit COLOURS, handelt von den dramatischen Umbrüchen in Céspedes' Heimatland und den globalen Mechanismen, denen wir alle unterworfen sind. Gemeinsam mit seinen vor Energie schier berstenden Tänzerinnen und Tänzern will der Choreograph ein Zeichen setzen gegen die Fremdbestimmung des Geistes. Und auch der rebellische Soundtrack von Heavy Metal über moderne Electronica bis zu kubanischen Liedermachern lässt keinen Zweifel aufkommen: Die Zeichen stehen auf Widerstand...


Mehr Informationen: www.coloursdancefestival.com

Mittwoch, 12. April 17
Lions Literatur Lesung in der Stadtbibliothek Bad Vilbel mit Martin Walker und Christoph Pütthoff
Martin Walker liest aus seinem neuen Roman „Grand Prix: Der neunte Fall für Bruno, Chef de police“
Der Schauspieler (Schauspiel Frankfurt)  und HR Sprecher Christoph Pütthoff begleitet die Lesung in deutscher Sprache
Es ist Hochsommer im Périgord und Hochsaison für ausgedehnte Gaumenfreuden und Fahrten mit offenem Verdeck durch malerische Landschaften. Eine Oldtimer-Rallye, von Bruno, Chef de police, organisiert, bringt auch zwei besessene junge Sammler nach Saint-Denis. Sie sind auf der Jagd nach dem begehrtesten und wertvollsten Auto aller Zeiten: dem letzten von nur vier je gebauten Bugattis Typ 57 SC Atlantic, dessen Spur sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs im  Périgord verlor. Ein halsbrecherisches Wettrennen um den großen Preis beginnt.

Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang Journalist bei der britischen Tageszeitung ›The Guardian‹. Er ist im Vorstand eines Think Tanks für Topmanager in Washington, den er sieben Jahre präsidierte, und ist außerdem Senior Scholar am Woodrow Wilson Center in Washington DC. Seine ›Bruno‹-Romane erscheinen in fünfzehn Sprachen.

Samstag 27.05.17 / 20:00 Uhr
Tickets:  Eintritt: 12,-€ / erm. 8,-€
Kartenbüro Bad Vilbel, Klaus-Havenstein-Weg 1, 61118 Bad Vilbel, Tel. 06101-559455
E-Mail: tickets@bad-vilbel.de Oder an der Abendkasse am Veranstaltungstag ab 19:30 Uhr.

Mittwoch, 12. April 17
Crowdfunding erfolgreich: Börsenverein schaltet Anzeigen für Meinungsfreiheit in türkischen Medien
Crowdfunding: Mehr als 16.000 Euro für Meinungsfreiheit in Türkei gespendet / Rund 400 Spender unterstützen Solidaritätsanzeigen in freien türkischen Medien / Zeichen für Meinungsfreiheit vor dem Referendum zur Verfassungsänderung am 16. April
 
Bereits am vergangenen Freitag, zwei Tage vor Ende des Crowdfundings, war das Ziel erreicht: Rund 400 Unterstützer haben binnen vier Tagen insgesamt mehr als 16.000 Euro für Solidaritätsanzeigen in unabhängigen türkischen Medien gespendet. Im Rahmen der Initiative #FreeWordsTurkey hatte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zu Spenden aufgerufen. Mit den Anzeigen bekunden die Initiatoren Solidarität mit verfolgten Autoren, Journalisten, Verlagen, Kulturschaffenden sowie Bürgerinnen und Bürgern der Türkei. Die Anzeigen erscheinen noch vor dem Referendum zur Verfassungsänderung am 16. April 2017 unter anderem in den Print- bzw. Online-Ausgaben von Agos Weekly, BirGün, Cumhuriyet, Diken.com.tr, Evrensel und Turuncutime.
 
Über die Crowdfunding-Plattform startnext.com sammelte der Verband Spenden. Mit Unterstützung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, der International Publishers Association, des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbandes SBVV, des Writers-in-Prison Committee of PEN Austria sowie der European and International Booksellers Federation und weiteren Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern können die Anzeigen geschaltet werden.
 
„Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Wir bedanken uns bei den Unterstützerinnen und Unterstützern der Aktion. Sie haben gezeigt, dass Ihnen Meinungsfreiheit sehr viel wert ist. Dieses Grundrecht wird in der Tükei gerade mit Füßen getreten, es herrscht ein Furor gegen Andersdenkende. Autoren und Journalisten werden Repressionen ausgesetzt, verfolgt und inhaftiert, Medienunternehmen und Verlage unter Druck gesetzt. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die Türkei auf dem Weg in einen totalitären Unrechtsstaat ist. Denn nichts fürchten Despoten mehr als das freie Wort. Mit den Anzeigen wollen wir unsere Solidarität zeigen und gleichzeitig ein Zeichen für die Meinungsfreiheit setzen“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins.
 
Im türkischen Anzeigentext (unten in deutscher Übersetzung) sprechen die Unterstützerinnen und Unterstützer allen, die Repressionen durch die türkische Regierung ausgesetzt sind, ihre Solidarität aus. Sie appellieren an eine gemeinsame demokratische Wertegemeinschaft.
Bereits heute sitzen über 150 Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Autoren in türkischen Gefängnissen. Am 16. April 2017 stimmen die türkischen Bürgerinnen und Bürger über eine Verfassungsänderung ab, die dem Staatspräsidenten des Landes erhebliche Kompetenzen übertragen würde. Damit wäre eine weitere Verschärfung der Lage der Meinungsfreiheit in der Türkei zu befürchten.
 
Print-Anzeige (PDF): www.boersenverein.de/sixcms/media.php/1117/WUF-Anzeige-print.pdf

Online-Banner (PNG): www.boersenverein.de/sixcms/media.php/1117/WUF-Banner-online.png

Der Anzeigentext im Wortlaut:
Gemeinsam für Freiheit und Demokratie!
Mit großer Sorge beobachten wir, dass sich die türkische Politik immer weiter von den Grundwerten freiheitlicher Gesellschaften entfernt. Gewaltenteilung, Chancengleichheit für alle politischen Parteien und nicht zuletzt das Recht der einzelnen Bürgerinnen und Bürger, ihre Meinung frei zu äußern und zu verbreiten, sind Grundvoraussetzungen für das Gelingen einer freien und demokratischen Gesellschaft. Wir wissen, dass für diese Werte viele von Ihnen stehen.
Wir sehen, in welcher schwierigen Situation und Zeit ein großer Teil von Ihnen lebt. Als Autoren, Verleger, Journalisten, Buchhändler, Künstler, Anwälte, Richter, Wissenschaftler und Bürgerinnen und Bürger sind Sie unerhörten Anschuldigungen, Repressionen und Gewalttaten ausgesetzt, die jedweder Rechtsstaatlichkeit widersprechen. Mit dieser Anzeige möchten wir unsere Solidarität mit Ihnen ausdrücken. Wir denken an Sie und hoffen, dass Sie Teil der uns verbindenden Wertegemeinschaft bleiben.
 
Ihre europäischen Mitbürgerinnen und Mitbürger
#FreeWordsTurkey

Eine Initiative des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Mittwoch, 12. April 17
Joyce DiDonata sagt »Ariodante« Tour ab
Wie die Elbphilharmonie Hamburg gestern mitteilte, muss sich die US-amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato demnächst leider einem kleinen operativen Eingriff unterziehen und hat deshalb schweren Herzens ihre Mitwirkung an der Tourneeproduktion von Händels Oper »Ariodante« mit dem English Concert unter Harry Bicket abgesagt, die am 14. Mai 2017 auch in der Elbphilharmonie Station macht. Weitere Häuser, die von der Absage betroffen sind, sind das Barbican London, das Théâtre des Champs-Elysées und das Theater an der Wien. Die US-Tournee, die bereits demnächst startet, wird Joyce DiDonato noch singen.

An ihrer Stelle wird die britische Mezzosopranistin Alice Coote die Titelpartie übernehmen. Coote ist dem English Concert und Harry Bicket seit langem eng verbunden und hat mit diesem Ensemble Arien aus »Ariodante« bereits bravourös für das Label Hyperion aufgenommen. Biographie und Fotos anbei. In diesem besonderen Fall einer Absage nehmen wir als Veranstalter bereits gekaufte Karten zurück und erstatten den auf der Karte aufgedruckten Preis. Joyce DiDonato weist allerdings selbst darauf hin, welch vorzüglichen Ersatz das English Concert und Harry Bicket in Alice Coote gefunden haben.

Joyce DiDonato bedauert sehr, ihre Fans enttäuschen zu müssen und hat eine Grußbotschaft aufgenommen:  https://youtu.be/Vj-gvtPWILo

www.elbphilharmonie.de

Mittwoch, 12. April 17
Welttheater - Premiere von Peter Handkes »Die Stunde da wir nichts voneinander wußten« am Theater Magdeburg
Ein Mensch sitzt allein an einem Platz irgendwo auf der Welt. Er betrachtet still das Treiben und für einen Moment fühlt er sich, als wäre er aus der Zeit gefallen. Was sich da abspielt, ist nichts Aufregendes. Über den Platz laufen Männer wie Frauen, Alte wie Junge, die sich vielleicht kurz treffen oder aneinander vorbeigehen. Auch tauchen Geschäftsleute auf, Bettler, Wanderer und Blinde sowie Passanten, die ihren Einkäufen nachgehen oder flanieren. In den Augen des Betrachters fächert sich der Alltag detailreich auf und die Alltagsbilder verwandeln sich in ein Welttheater voller Poesie.  
Handkes 1992 uraufgeführtes Stück macht einen fiktiven Platz irgendwo auf der Welt zum zentralen Ort des Geschehens. Der Schauplatz wird gefüllt von 16 Schauspielern des Ensembles und ebenso vielen Statisten, die mit 350 Rollen den Ort mit Geschichten und Begegnungen beleben. Sie kommen alleine oder in Gruppen, sind verschiedener Herkunft oder unterschiedlichen Typs, treten miteinander in Beziehung oder verpassen sich. Hier durchmischen sich Menschen, ihre Erlebnisse, zeitlose und zeitgenössische Themen, wie Diversität und Ausgrenzung. Themen, die in einem offenen Probenprozess von den Darstellern eingebracht und umgesetzt werden und die den beliebigen Platz konkret mit Themen der Gegenwart besetzen. Cornelia Crombholz und der Choreograf David Williams inszenieren auf der Schauspielhausbühne eine Choreografie des Alltags. Durchmischt wird das Schauspiel von außergewöhnlichen und unwirklichen Szenen. Die einzelnen Geschichten verdichten sich zu einer großen, allgemeingültigen Geschichte und machen diesen beliebigen Platz zum Kaleidoskop des Gewöhnlichen sowie zum Welttheater, das sich überall so abspielen könnte.
Der Choreograf David Williams stellte sein Können am Theater Magdeburg bereits in der rasanten Inszenierung der Schauspieldirektorin im Opernhaus von »Ein Käfig voller Narren« unter Beweis. Nun choreografiert er dieses große Ensemblestück als letzte Premiere der Spielzeit 2016/2017 im Schauspiel. Über 300 Kostüme entwirft die Ausstatterin Marion Hauer, die eine langjährige Zusammenarbeit mit der Regisseurin Cornelia Crombholz verbindet. Zu Beginn ist die leere Bühne mit heruntergelassenen Zügen ein abstrakter, deutungsoffener Raum. Im Laufe des Abends wird der Bühnenraum zu einer imposanten Wolkenwelt. Diese Erweiterung in Richtung Horizont transformiert den Platz zu einem konkreten Sehnsuchtsort, der das imaginative Moment dieses Abends unterstreicht.

Die Stunde da wir nichts voneinander wußten
von Peter Handke | Ein Stück ohne Sprache
Regie Cornelia Crombholz
Bühne/Kostüme Marion Hauer
Choreografie David Williams
Dramaturgie David Schliesing, Maiko Miske
Mit: Iris Albrecht, Pia-Micaela Barucki, Nadine Nollau, Maike Schroeter, Marie Ulbricht, Michaela Winterstein, Susi Wirth, Wolfgang Boos, Cornelius Gebert, Marian Kindermann, Amadeus Köhli, Raphael Kübler, Zlatko Maltar, Ralph Opferkuch, Thomas Schneider, Burkhard Wolf
Premiere am Samstag, 13. 5 2017, 19.30 Uhr im Schauspielhaus/Bühne
Weitere Vorstellungen: Sa. 20. 5./Fr. 9. 6. 2017, 19.30 Uhr, Schauspielhaus/Bühne
Weitere Vorstellungen folgen

www.theater-magdeburg.de 

Dienstag, 11. April 17
Premiere am Staatstheater Darmstadt: Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
(lifePR) Am Samstag, 22. April 2017 feiert um 16.00 Uhr TANNHÄUSER UND DER SÄNGERKRIEG AUF WARTBURG Premiere am Staatstheater Darmstadt. Erstmals inszeniert der iranische Regisseur Amir Reza Koohestani in Darmstadt und präsentiert damit gleichzeitig seine erste Opernregie-Arbeit.

In der Entstehungszeit um 1843 formulierte Richard Wagner seine Vision von einer Reform der Oper als Einheit von Musik und Drama – das Gesamtkunstwerk. Daher ist es gewiss kein Zufall, dass der Protagonist in dieser Oper Poet und Sänger ist – ein Suchender, der geleitet wird vom inneren Drang nach Findung der Wahrheit, nach Erlösung und Seelenheil.

Obwohl im Schoß der Göttin Venus im Inneren des Venusbergs geborgen und vergnügt, will Tannhäuser wieder aufbrechen. Er erfährt, wie sehr Elisabeth unter seiner Abwesenheit gelitten hat und kehrt zurück auf die Wartburg. Die beiden begegnen sich wieder. Genau um diese Zeit verkündet der Landgraf das Thema des bevorstehenden Sängerwettstreits: Die Liebe.

Mit Martin Snell, Deniz Yilmaz, David Pichlmaier/Oleksandr Prytolyuk, Minseok Kim, Nicolas Legoux, Musa Nkuna/Michael Pegher, Thomas Mehnert, Edith Haller, KS Katrin Gerstenberger/Tuija Knihtilä,

Musikalische Leitung Will Humburg
Regie Amir Reza Koohestani
Co-Regie Dirk Schmeding
Bühne Mitra Nadjmabadi
Kostüme Gabriele Rupprecht
Video Philip Widmann
Premiere am Samstag, 22. April, 16.00 Uhr | Großes Haus

www.staatstheater-darmstadt.de  

Dienstag, 11. April 17
#verlagebesuchen: Hinter die Kulissen von Verlagen blicken
Verlage öffnen zum Welttag des Buches ihre Türen / Rund 100 Verlagshäuser bundesweit bieten Veranstaltungen an / Alle Veranstaltungen unter www.verlagebesuchen.de
 
Was macht eigentlich ein Hörbuchverlag und wie entsteht eine Graphic Novel? Rund 100 Verlage aus ganz Deutschland öffnen zum Welttag des Buches im Rahmen der Aktion #verlagebesuchen ihre Türen. Vom 21. bis 23. April geben sie Einblick in ihre Arbeit. Welche Verlage bei der Aktion dabei sind und welche Veranstaltungen in ihrer Nähe stattfinden, erfahren Interessierte unter www.verlagebesuchen.de. Die Landesverbände des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und die Regionalgeschäftsstelle NRW koordinieren die Aktion in ihren Regionen, Initiator ist der Landesverband Berlin-Brandenburg.
 
Die Verlage bieten ein vielfältiges Programm an: Bücherfans können an Führungen durch die Häuser teilnehmen, mit Autoren und Lektoren sprechen oder sich erklären lassen, wie ein Werk entsteht. Die teilnehmenden Verlage veröffentlichen ihre Termine laufend auf der Projekt-Website. Beim Pilotprojekt 2016 in Berlin und Brandenburg beteiligten sich knapp 30 Verlage.
 
Mehr Informationen zu #verlagebesuchen: www.verlagebesuchen.de

Dienstag, 11. April 17
ZDF verlängert Vertrag mit Carmen Nebel ~ "Willkommen bei Carmen Nebel" am Gründonnerstag aus Magdeburg
Das ZDF verlängert den Vertrag mit Moderatorin Carmen Nebel bis einschließlich 2019. "Carmen Nebel ist eine der erfolgreichsten Moderatorinnen des Landes, ihre Shows sind Quotengaranten und werden auch in den nächsten Jahren ein großes Publikum begeistern", sagt ZDF-Unterhaltungschef Oliver Heidemann. Carmen Nebel: "Ich freue mich über das Vertrauen und die Wertschätzung des Senders und meiner Zuschauer."

An Gründonnerstag, 13. April 2017, 20.15 Uhr, meldet sich Carmen Nebel aus Magdeburg. In ihrer Show "Willkommen bei Carmen Nebel" erwartet die Zuschauer ein musikalisches Feuerwerk mit vielen nationalen und internationalen Gästen.

Es geht unter anderem zurück in die Musikjahrzehnte der 80er und 90er Jahre – beste Stimmung ist garantiert: Thomas Anders plaudert aus dem Nähkästchen seiner Modern-Talking-Zeit und präsentiert seinen neuen Solo-Song. Kult pur versprüht das Comeback der Kelly Family. Auch Beatrice Egli richtet eine Hommage an diese Zeit und singt ihre eigene Version von Nenas "99 Luftballons". Ähnlich nostalgisch wird es mit Michael Bolton: Der zweifache Grammy-Award-Gewinner interpretiert Hits aus Filmklassikern. Ruhigere Töne stimmt Vanessa Mai an und singt ein verträumt schönes Duett mit dem langjährigen Frontmann der Münchener Freiheit, Stefan Zauner.

Die große Oster-Schlagerparty hält weitere Stars und Überraschungen bereit: Olympiasieger Matthias Steiner tauscht die Hantelstange gegen das Mikrofon und stellt in Magdeburg sein Debut-Album vor. Marianne Rosenberg gibt ihren Chart-Erfolg "Marleen" zum Besten, und Albert Hammond überrascht Moderatorin Carmen Nebel mit den Brandenburger Symphonikern. Außerdem zu Gast sind Mary Roos, Nicole, Jürgen Drews, Mickie Krause, die Olsen Brothers, Wincent Weiss sowie Gerd Christian.

https://zdf.de/show/willkommen-bei-carmen-nebel  

Dienstag, 11. April 17
Berlin - Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME ~ Quasimodo ist zurück
Der Glöckner ist wieder in Berlin. Das legendäre Musical Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME feierte 15 Jahre nach der Uraufführung Premiere im Stage Theater des Westens. Zahlreiche Ehrengäste kamen am Abend in das traditionelle Charlottenburger Theater. Unter ihnen auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller mit seiner Familie sowie die Macher des Musicals, Komponist Alan Menken und Stephen Schwartz.

Schauspieler Sebastian Koch: „Der Glöckner ist unglaublich und toll. Vor allem Hauptdarsteller David Jakobs hat mich sehr beeindruckt.“

Nastassja Kinski: „Ich bin ein großer Fan von Theater und Musicals. Diese Geschichte ist so berührend. Quasimodo, fantastisch, wunderbar gespielt. Es ist eine Geschichte unserer Welt! Ein wunderbarer Abend, mit wunderbaren Schauspielern.“

Katja Flint: „Mir gefällt es sehr gut. Der Hauptdarsteller – sehr, sehr tolle schauspielerische Arbeit – wunderschöne Stimme! Und auch der Chor macht eine ganz tolle Stimmung. Ich bin sehr beeindruckt Man unterschätzt immer wieder das Musical an sich. Dabei ist dieses so hochaktuell.“

Jannik Schümann: „Es gefällt mir wirklich wahnsinnig gut. Ich bin ein wahninniger Fan des Hauptdarstellers. Das was der Quasimodo spielen muss ist total schwer und er zieht das komplett durch. Seine ganze Körperhaltung ist so extrem fantastisch und Esmaralda bewegt sich einfach wahnsinnig schön, dass jeder einfach dahinschmilzt.“

Louise Befort: „Für mich fing hier im Theater des Westens alles an mit der Schauspielerei an. Mit acht stand ich hier das erste Mal auf der Bühne. Ich bin noch total ergriffen von diesem Musical. So viele Gänsehautmomente, herzergreifend und ein tolles Szenenbild.“

Heike Kloos: „Ein sehr stimmgewaltiges Stück. Gefällt mir sehr gut. Auch wenn es ist sehr traurig und bewegend ist. Die Musik ist so emotional , das Stück ist unbedingt sehenswert, wunderbare Schauspieler und Sänger.“

Unter den weiteren prominenten Gästen waren: Muriel Baumeister, Peter Weck, Luise Befort, Gitte Haenning, Dieter Hallervorden, Kim Hnizdo, Marion Kracht, Katharine Mehrling, Florian Mundt (Le Floid), Udo Walz, Natalia Wörner und Klaus Wowereit.

Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME ist in Berlin bis Anfang November 2017 zu sehen. Das Musical erzählt die Geschichte um den berühmten Glöckner Quasimodo und basiert auf dem Roman-Klassiker von Victor Hugo sowie dem wunderbaren Zeichentrickfilm von Disney und seiner grandiosen Musical-Melodien. Musik und Text des Musicals stammen aus den Federn der Oscar-Preisträger Alan Menken und Stephen Schwartz. Die Regie führt in Berlin Scott Schwartz. Michael Kunze hat das neue Buch von Peter Parnell für die deutsche Bühne übersetzt.

Der ‚neue Glöckner‘ von Regisseur Scott Schwartz beeindruckt vor allem mit seiner emotionalen Musik. Einige neue Songs von Alan Menken und Stephen Schwartz sowie ein 24-köpfiger Chor werden die Zuschauer jeden Abend auch akustisch begeistern.

Dienstag, 11. April 17
Bad Elster glänzte in der Verwandtschaft Mozarts ~ 13. Chursächsische Mozartwochen begeisterten im König Albert Theater
Am vergangenen Sonntag wurden die 13. Chursächsischen Mozartwochen mit einem Klavierkonzert in der KunstWandelhalle Bad Elster beendet. Dabei besuchten in den vergangenen zwei Wochen rund 3.500 Besucher die thematischen Veranstaltungen im Zeichen von „Mozart und... Verwandtschaften“ im Frühling der Kultur- und Festspielstadt Bad Elsters.

„Glänzende Höhepunkte in diesem Jahr war vor allem die beiden großen Symphoniekonzerte der Chursächsischen Philharmonie im König Albert Theater“ erklärt GMD Florian Merz, als Chefdirigent und Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und ergänzt: „Besonders das umjubelte, virtuose Abschlusskonzert auf historischen Instrumenten der Klassik mit den Solisten und dem Chor der Frauenkirche Dresden unter der Gesamtleitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert setzte unseren Mozartwochen eine emotional-klangvolle Krone auf!“  Weitere Höhepunkte des abwechslungsreichen Mozartspektrums in Bad Elster waren u.a. literarisch-musikalische Abende mit den TV-Stars Hannelore Elsner und Christian Berkel, das Jubiläumskonzert der Mosen´s Brass Band oder das Gastspiel des internationalen Preisträger-Ensembles MoZuluArt sowie die tolle Mozartkomödie „Die Weberischen“. Die 14. Chursächsischen Mozartwochen finden vom 16. bis zum 25. März 2018 statt. Dann widmet sich das Programm mit einem heiter-frühlingshaften Reigen ganz der Themenwelt „Mozart und… KURioses“ anlässlich des Jubiläumsjahres 2018 zu 200 Jahren Gesundheitstradition in Bad Elster.

Die Kombination der Angebote macht dabei den besonderen Reiz Bad Elsters aus. Heute eine Frühlingswanderung durch eine der reizvollsten Naturgegenden Sachsens, morgen die große Welt der Oper im König Albert Theater und danach Entspannung pur mit den hervorragenden Erholungsangeboten im Albert Bad oder der Soletherme  - so erholen sich Körper und Geist auf anspruchsvolle Weise. Die sächsische Kultur- und Festspielstadt ist somit zu jeder Jahreszeit ein lohnenswertes Reiseziel. Infos & Tickets: 037437/53 900
www.chursaechsische.de

Montag, 10. April 17
6 TAGE FREI: Mission accomplished
Am vorgestrigen Samstagabend ging 6 TAGE FREI mit einer Fazit-Talk-Runde, der Big Impro-Workshop-Präsentation und einer lockeren, familiären Preisverleihung im atmosphärischen Festivalzentrum Theater Rampe zu Ende. Die vergangenen sechs strahlend sonnigen Frühlingstage waren der freien darstellenden Szene aus Baden-Württemberg gewidmet – und auch bei der zweiten Auflage des neu konzipierten Festivals ließen sich die Künstlerinnen und Künstler die Chance auf einen wirkungsvollen Auftritt nicht entgehen. Neun im doppelten Sinne des Wortes ausgezeichnete Produktionen, intensive Gespräche und spürbare Aufbruchsstimmung zeugten von dem Potential und der künstlerischen Strahlkraft der Akteure und ihrer Produktionen. Ebenso offenkundig war das Interesse des Publikums, wie die Auslastung von 97 %, angeregte Diskussionen nach den Aufführungen und lange Verweilzeiten an der Rampe-Festival-Bar bewiesen. Kein Wunder also, dass der gestrige Abschlussabend geprägt war von Vorfreude auf erneute 6 TAGE FREI – in zwei Jahren.
Marie Bues, Co-Intendantin Theater Rampe und Co-Festivalleiterin 6 TAGE FREI, resümiert: „Das Festival war ein großer Erfolg - wir sind richtiggehend in Hochstimmung. Das Publikum hat fantastisch mitgezogen. Sämtliche Vorstellungen waren praktisch ausverkauft und die Beteiligung an den Publikumsgesprächen im Anschluss mehr als rege. Vor allem aber freut uns, dass die so viel überregionale Fachbesucherinnen und -besucher den Weg nach Stuttgart gefunden haben. Hier ist ein toller Austausch mit den Tanz- und Theaterschaffenden aus Baden-Württemberg entstanden, der vieles angestoßen hat in Sachen bessere Vernetzung und künstlerische Praxis.“

Ehre, wem Ehre gebührt
Die Empfängerinnen und Empfänger der mit jeweils € 2.100 dotierten Tanz- und Theaterpreise der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg waren im Vorfeld des Festivals von einer hochkarätigen Jury ausgewählt worden. Die Aufführung dieser neun Produktionen bildete das Kernprogramm von 6 TAGE FREI. Trotzdem war am Samstagabend für Spannung gesorgt. Denn während des laufenden Festivals wurde weiter abgestimmt:

Kritikerinnenpreise gestiftet von Lotto Baden-Württemberg
Die Kritikerinnen Sophie Diesselhorst (nachtkritik.de), Astrid Kaminski (taz und andere) sowie Silvia Stammen (Theater heute und andere) begleiten 6 TAGE FREI und vergaben zum Ende des Festivals zwei Gastspieltickets für die Sophiensæle Berlin. Wie schwer ihnen die Entscheidung gefallen war, betonten sie in ihrer Rede am Abend der Preisverleihung. Ihr Fazit: „Wir haben das Festival als einen spannenden Einblick in das freie Theater Baden-Württembergs mit großer formaler Bandbreite erlebt.“ Nach intensiver Diskussion hatten sich vier Favoriten herauskristallisiert. Auf der Shortlist standen Morinonaka von Emi Miyoshi und dem SHIBUI Kollektiv sowie Das Theater von Herbordt/Mohren. Die Preise gehen an:

Inclusio – Die ultimative Literaturshow von Axel Clesle/Die Rapsoden
„Inclusio ist für uns ein hochunterhaltsamer Theaterabend, in dem ein inklusives Ensemble mit subversivem Humor seine Produktionsbedingungen an einem trashigen Showformat spiegelt. Die Darsteller*innen des Ensembles Die Rapsoden werden von Axel Clesles Regie nicht in einen Bedeutungsraum gestellt, sondern erobern ihn selbst, wenn sie berühmte literarische und Film-Szenen mit Figuren mit geistigen oder körperlichen Behinderungen als Ratespiel aufführen. Dabei wird auch das Publikum inkludiert, ob es will oder nicht. Wir glauben, dass Inclusio nicht nur seine Zuschauer, sondern auch den lebendigen Inklusionstheaterdiskurs produktiv aufmischen kann.“
The Players von Edan Gorlicki
„The Players hat die Jury als formal und technisch am besten ausgearbeitetes Werk des Festivals überzeugt. Der Perfektionismus, den es für eine solche Arbeit braucht, wird von The Players jedoch nicht nur statuiert, sondern gleichzeitig zum Thema gemacht – auch in seiner manipulativen Dimension. Ob künstlerische Arbeitsprozesse und -Hierarchien oder eine Analyse anderer Bereiche einer kompetitiven Leistungsgesellschaft der Ausgangspunkt für diese Arbeit waren, lässt sich nicht sagen: Das ausdrucksstarke Tanzstück funktioniert mit seinen präzisen psychologischen Setzungen als Parabel, die umso besser ist, je öfter sie zutrifft. Auf hohem Niveau und ohne Floskeln getanzt, zeigt The Players die Spannbreite hochentwickelter Arbeitssysteme zwischen Potential, Entgleisung und Schrecken.“

Publikumspreis
Auch die Zuschauer trafen eine Wahl. Der Publikumsliebling kommt in der nächsten Saison mit einem Gastspiel an das Theater Rampe. Und siehe da: Auch die Zuschauerinnen und Zuschauer entschieden sich für:
The Players von Edan Gorlicki
Die bei der Preisverleihung vorgelesen Zitate auf den Stimmzetteln belegen, welch nachhaltigen Eindruck das Stück hinterlassen hat. Unter anderem hieß es: „Sie sind die allerbesten.“, „absolut am Puls“ oder „Ich wusste nicht, dass Tanz so lustig sein kann.“ Ein Wunsch geht dank des Gastspielpreises übrigens garantiert in Erfüllung: „Bitte noch mal!“


Impulse für die Bühne: Das Rahmenprogramm
6 TAGE FREI fährt zweigleisig und versteht sich sowohl als Publikumsfestival wie als Profi-Plattform. Von den Akteurinnen und Akteuren der freien Szene hört man immer wieder, wie sehr sie das Festival gerade als Branchen-Event zum Networking und zur Fortbildung schätzen. Neben dem etablierten Workshop-Angebot gab es 2017 erstmals das Austauschprogramm Städtelabor mit den freien Szenen aus München, Hamburg und Berlin sowie das neue Format 3 Wünsche Frei, das nach Modellen für die erfolgreiche Zukunft sucht. In diesem „Denkraum für die Freien“ diskutierten und entwarfen Expertinnen und Experten Zukunftsmodelle für die Szene. Gefragt wurde nach Festivals, Spielstätten und der medialen Begleitung durch die Presse.
Martina Grohmann, Co-Intendantin Theater Rampe und Co-Festivalleiterin 6 TAGE FREI, kommentiert: „Im Vergleich zur ersten Ausgabe von 6 TAGE FREI haben wir das Rahmenprogramm 2017 noch einmal deutlich ausgebaut. Das hat sich absolut gelohnt. Vor allem 3 Wünsche Frei hat einen Nerv getroffen. Beim Thema „Haus erwünscht“ wurde drei Stunden lang diskutiert, bei „Festival erwünscht“ und „Kritik erwünscht“ je zwei. So ein persönlicher, lebendiger Austausch ist in seiner Art unersetzlich, davon profitiert die Szene enorm. Hier kann man Perspektiven diskutieren, auch mal den eigenen Standpunkt hinterfragen. Man erfährt mehr über die Positionen der Kolleginnen und Kollegen, bekommt eine Menge Anregungen. Diese Inspiration wird lange weiterwirken!“

Auf ins FREIE – Die Fortsetzung nach dem Festivalabschluss
6 TAGE FREI wird auch über den Festival-Termin und über den Austragungsort hinaus in den deutschen Südwesten und weiter wirken. Deshalb schließt sich zum vierten Mal die „Best-Of(f)“-Tour zu verschiedenen soziokulturellen Zentren in ganz Baden-Württemberg an, wie immer gefördert vom LaFT (Landesverband freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V.) und organisiert von der LAKS (LandesArbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg e.V.). Die Best-Of(f)-Tour im Mai und Juni 2017 präsentiert Christine Chu mit Arirang – Wo ist Nordkorea?, post theater mit House of Hope, Antje Töpfer mit 3 Akte und Doppelpreisträger Edan Gorlicki mit The Players. Die gastgebenden Zentren sind die Dieselstrasse Esslingen, das E-WERK Freiburg, die Tanz- und Theaterwerkstatt in Ludwigsburg, zeitraumexit und TIG7 in Mannheim, das Kulturzentrum franz.K, Reutlingen, das Sudhaus Tübingen sowie das Roxy Ulm.

Über 6 TAGE FREI
Festival mit Vergangenheit: 1988 gegründet, 2005 um den Tanz erweitert, etablierte sich der Stuttgarter Tanz- und Theaterpreis zur wichtigsten Plattform für die freien Darstellenden Künste im deutschen Südwesten. Der erfolgreiche Relaunch mit neuem Konzept und neuem Namen fand 2015 im Festivalzentrum Theater Rampe statt. Alle zwei Jahre präsentiert 6 TAGE FREI Jahre nun eine repräsentative Schau von im doppelten Sinne „ausgezeichneten“ Produktionen aus Baden-Württemberg – mit dem ausdrücklichen Ziel, die Qualität dieser Arbeiten zunächst dem regionalen, im zweiten Schritt auch dem nationalen Publikum vorzustellen. Die künstlerische Leitung liegt bei den Rampe-Intendantinnen Marie Bues und Martina Grohmann.
Angereichert mit DJ-Programm, Publikumsgesprächen, Panels, einem Workshop-Programm und dem neuen Festival-Austausch Städtelabor, lädt das Festival ein zur Begegnung – innerhalb der Branche, vor allem aber auch zwischen den Künstlerinnen und Künstlern und dem Publikum. Im Mai und Juni 2017 fahren Preisträger zudem auf eine „Best-Of(f)“-Tour zu soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg.
Das Herz von 6 TAGE FREI schlägt im szenigen Theater Rampe, bis heute die nächtliche Garage der „Zacke“, der Stuttgarter Zahnradbahn. Weitere Aufführungen fanden teilweise ortsspezifisch oder in Partner-Institutionen wie 2017 dem JES statt.

Mehr Informationen: www.6tagefrei.de und www.theaterrampe.de

Montag, 10. April 17
Staatsoper im Schiller Theater: Programmveröffentlichung FESTTAGE 2018 – zurück im Herzen Berlins!
Nach sieben Jahren im Schiller Theater kehren die FESTTAGE vom 24. März bis 2. April 2018 zurück an die Staatsoper Unter den Linden, wo sie 1996 von Daniel Barenboim ins Leben gerufen wurden und seitdem jedes Jahr zahlreiche Besucher aus aller Welt anziehen. Auf dem Programm stehen fünf
Opernvorstellungen, zwei Sinfoniekonzerte sowie ein Duo-Recital – alle dirigiert von Daniel Barenboim oder mit ihm als Solist am Klavier.

Der Neuproduktion von Verdis »Falstaff« in einer Inszenierung des italienischen Film- und Theaterregisseurs Mario Martone steht die Wiederaufnahme von Wagners »Parsifal« in der erfolgreichen Produktion von Dmitri Tcherniakov gegenüber, die quasi-sakrale Aura und Erhabenheit des Bühnenweihfestspiels kontrastiert mit dem vitalen Spiel und geistreichen Witz der musikalischen Komödie. Für beide Werke konnten erstklassige Sängerdarsteller wie Nina Stemme, Maria Agresta, Nadine Sierra, Michael Volle, Simone Piazzola, Andreas Schager, Lauri Vasar und René Pape gewonnen werden. Daniel Barenboim wird die musikalische Leitung am Pult der Staatskapelle Berlin übernehmen.

Im Zentrum der Konzerte stehen zwei Komponisten, die entschieden den Durchbruch zur Moderne des 20. Jahrhunderts vorangetrieben haben: Gustav Mahler und Claude Debussy. Die Wiener Philharmoniker werden unter der Leitung von Daniel Barenboim Mahlers 7. Sinfonie spielen. Und die Staatskapelle Berlin wird zusammen mit ihrem Generalmusikdirektor, der Pianistin Martha Argerich, den Sängerinnen Marianne Crebassa, Anna Prohaska und Anna Lapkovskaja sowie der Schauspielerin Maria Furtwängler als Sprecherin anlässlich des 100. Todestages von Claude Debussy ein Konzert mit seinen Werken geben. Auch ihr Duo-Recital widmen Martha Argerich und Daniel Barenboim dem wegweisenden französischen Komponisten.

Individueller FESTTAGE-Zyklus
Mit dem FESTTAGE-Zyklus werden 10 % des Kartenpreises gespart. Bestellungen werden ab sofort entgegengenommen.

Schriftliche Bestellungen per E-Mail, Fax oder Post werden ab sofort entgegengenommen. Die Bearbeitung der Bestellungen beginnt vor dem offiziellen Vorverkaufsstart der FESTTAGE-Zyklen. Die Reservierungsbestätigung erfolgt schriftlich. Die Vorverkaufstermine werden noch bekannt gegeben.

KARTENSERVICE
Tel + 49 (0)30 – 20 35 45 55 | Fax + 49 (0)30 – 20 35 44 83
tickets@staatsoper-berlin.de

FESTTAGE 2018 vom 24. März. – 2. April 2018

www.staatsoper-berlin.de

Samstag, 8. April 17
Dresdner Sinfoniker starten Kickstarter-Kampagne
(lifePR) „TEAR DOWN THIS WALL!“ Ronald Reagan, Juni 1987
Die Dresdner Sinfoniker planen gemeinsam mit mexikanischen und US-amerikanischen Musikern am 3. Juni 2017 ein grenzübergreifendes Konzert an der Mauer zwischen den USA und Mexiko. Das Konzert findet im Friendship Park (Tijuana/San Diego) statt und soll ausschließlich über das Crowdfunding-Portal Kickstarter finanziert werden.

Die Dresdner Sinfoniker rufen alle Menschen auf, die ein Signal gegen Abgrenzung, Fanatismus und Nationalismus setzen wollen, zeitgleich weitere Konzerte, Kunstaktionen oder Performances an der mexikanisch-amerikanischen Mauer zu initiieren. So soll am 3. Juni 2017 entlang der gesamten 3.200 km langen Grenze ein riesiges Happening entstehen.

30 Jahre nach Ronald Reagans berühmter Aufforderung „Mr Gorbachev, TEAR DOWN THIS WALL!“ protestieren die Dresdner Sinfoniker mit ihrer Aktion gegen Präsident Trumps geplante „schöne Mauer“, aber auch gegen die Abschottung Europas – vor allem gegen die Mauern in den Köpfen der Menschen. Mit TEAR DOWN THIS WALL! setzen alle Beteiligten ein Zeichen für Vielfalt und Weltoffenheit. Sie bezeugen, dass es kein bestes Land, keine beste Religion oder beste Hautfarbe gibt.

Das Projekt kann seit Donnerstag, 6. April 2017 auf www.kickstarter.com („Dresdner Sinfoniker“) unterstützt werden. Neben diversen Dankeschöns verleihen die Dresdner Sinfonikern ihren Förderern Zertifikate wie, Kneifzange, Brecheisen, Vorschlaghammer, Abrissbirne oder Bulldozer.

Die Dresdner Sinfoniker verknüpfen seit Jahren ihre musikalischen Programme mit gesellschaftspolitischen Anliegen. 2016 sorgten sie mit dem deutsch-türkisch-armenischen Konzertprojekt aghet - ağıt, das an den Genozid an den Armeniern erinnerte, für weltweite Schlagzeilen. Sie wissen, was Zivilcourage und freiheitliches Denken bewirken können: Die meisten Mitglieder des Orchesters haben die deutsche Wiedervereinigung hautnah miterlebt. Der Intendant der Dresdner Sinfoniker, Markus Rindt, floh 1989 über die Bundesdeutsche Botschaft in Prag aus der DDR. Aufgrund dieser Erlebnisse haben die Dresdner Sinfoniker ein besonders großes Bedürfnis, sich für Freiheit und Menschlichkeit einzusetzen. Mit TEAR DOWN THIS WALL! suchen sie den Schulterschluss mit anderen Künstlern. Ähnlich wie die Bürger der DDR bei der Friedlichen Revolution wollen sie gemeinsam Mauern einreißen und neue verhindern.

www.tear-down-this-wall.org  / www.dresdner-sinfoniker.de

Samstag, 8. April 17
Oper Chemnitz: Wagner-Festtage zu Ostern
Ein großes Wagner-Programm erwartet die Besucher am Osterwochenende im Opernhaus Chemnitz. Den Auftakt bildet am Karfreitag, 14. April, 16.00 Uhr das Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ in der Inszenierung von John Dew. In der Titelpartie debütiert Viktor Antipenko, der bereits als Hermann in der Chemnitzer Inszenierung von Tschaikowskys „Pique Dame“ brillierte. Die musikalische Leitung hat der kommissarische GMD Felix Bender inne, ebenso wie bei „Tannhäuser“, der am Samstag, 15. April, 16.00 Uhr folgt. In der Regie des langjährigen Operndirektors Michael Heinicke sind hier als Protagonisten Martin Iliev (Tannhäuser) und Brit-Tone Müllertz (Venus/Elisabeth) zu erleben. Diese Produktion sorgte Anfang Februar für Begeisterungsstürme bei einem Gastspiel in der renommierten Graf-Zeppelin-Halle in Friedrichshafen. Als Abschluss der Chemnitzer Wagner-Festtage öffnet sich der Vorhang am Ostersonntag, 16. April, 16.00 Uhr zu „Die Meistersinger von Nürnberg“. Michael Heinickes Abschiedsinszenierung erfreute sich im letzten Jahr außerordentlich großen Publikumszuspruchs und wartet nun mit interessanten Neubesetzungen in den Hauptpartien auf, u. a. mit Jacek Strauch (Hans Sachs) und Martin Kronthaler (Sixtus Beckmesser). Die musikalische Leitung übernimmt der designierte Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo.


Tannhäuser
Oper Chemnitz
Ensemble
© Oper Chemnitz

Ergänzend zu den Aufführungen lädt Prof. Dr. Christoph Fasbender von der TU Chemnitz an den jeweiligen Vormittagen zu einem unterhaltsam-spannenden Blick auf die Stoffgeschichte der Opern ein. Die Vorträge finden immer 10.30 Uhr bei freiem Eintritt im Opernhaus-Foyer statt. Anmeldung: info@theater-chemnitz.de.

Die Karten für die Wagner-Vorstellungen kosten 27,- bis 54,- € und sind unter Tel. 0371 / 4000-430 und www.theater-chemnitz.de erhältlich.

Samstag, 8. April 17
Moderne Zeiten — Chaplin-Stummfilmkomödie mit Live-Soundtrack der Anhaltischen Philharmonie Dessau
Nach dem im April 2016 begeistert aufgenommenen Chaplin-Klassiker Goldrausch bringt das Anhaltische Theater Dessau mit Moderne Zeiten am 21. April 2017 um 19.30 Uhr  eine weitere Stummfilmkomödie auf die große Leinwand auf der Theaterbühne! Die 1. Kapellmeisterin Elisa Gogou dirigiert die Anhaltische Philharmonie, die den überwältigenden Live-Soundtrack zur Filmvorführung liefert. Ich lade Sie herzlich dazu ein, die einmalige Vorführung des 1936 erschienenen, vom Internationalen Filmlexikon als „Tragikkomödie von bitter-ironischer Schärfe; mit einfachsten Mitteln, viel Bildwitz und Galgenhumor gestaltet“ beschriebenen Meisterwerks zu besuchen, die von der Anhaltischen Philharmonie musikalisch ausgestaltet wird.


© Roy Export Company S.A.S.

Protagonist der Komödie ist der Fließbandarbeiter Charlie. Vom Firmenchef wird er als Testperson für eine Maschine ausersehen, mit der Arbeiter gefüttert werden sollen, ohne dass sie ihre Tätigkeit unterbrechen. Der Test misslingt, doch für Charlie wird die monotone Arbeit des Schraubendrehens zum Zwang und er landet im Irrenhaus. Kaum entlassen, gerät er auf der Straße in eine Demonstration und wird prompt als vermeintlicher Rädelsführer verhaftet. Als Charlie aus dem Gefängnis freikommt, trifft er ein Straßenmädchen und verliebt sich. Die beiden verbringen die Nacht in einem Kaufhaus, wo er einen Job als Nachtwächter bekommen hat. Doch wieder gibt es Schwierigkeiten. Als beide schließlich in einem Tanzlokal angestellt werden, sie als Tänzerin und er als Kellner und Sänger, scheint alles gut. Oder doch nicht?

Wann: Einmalige Aufführung am Freitag, 21. April 2017 um 19.30 Uhr
Wo: Anhaltisches Theater Dessau/Großes Haus, Friedensplatz 1a, 06844 Dessau-Roßlau

www.anhaltisches-theater.de

Samstag, 8. April 17
Theater an der Wien: Die Opernwelt 2017/18
Mit der Spielzeit 2017/18 startet das Theater an der Wien in seine zwölfte Saison. 
Der Spielplan 2017/18 umfasst 14 Premieren vom Barock bis zur Moderne im Theater an der Wien und in der Kammeroper. Im Zentrum stehen faszinierende Musiktheaterwerke von Nicola
Antonio Porpora, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Gaetano Donizetti, Claude Debussy, Alban Berg, Benjamin Britten und Gottfried von Einem sowie eine für das Theater an der Wien exklusiv erarbeitete Fassung von Richard Wagners Ring, neu fokussiert auf drei Abende: Die Ring-Trilogie

Im Fokus #1:
Den ersten Schwerpunkt legen drei Meilensteine der „deutschsprachigen Oper“ des 18., 19. und 20. Jahrhunderts: Die Zauberflöte – Der Ring des Nibelungen – Wozzeck. 
Eröffnet wird die neue Saison mit einer Neuproduktion von Mozarts Zauberflöte unter der musikalischen Leitung von René Jacobs, inszeniert von Torsten Fischer. Die Oktober-
Premiere bringt Bergs Wozzeck mit Florian Boesch in der Titelpartie in einer Inszenierung von Robert Carsen. Richard Wagners Ring steht im Dezember im Mittelpunkt der neuen Opernwelt: Regisseurin Tatjana Gürbaca, Dramaturgin Bettina Auer und Dirigent Constantin Trinks erstellen für das Theater an der Wien eine spezielle Fassung des Rings an drei Abenden, die eine geschlossene Trilogie bilden wird. Erklingen wird ausschließlich Musik von Richard Wagner, in einer neuen Zusammenstellung.

Der zweite große Schwerpunkt konzentriert sich auf langjährige Programmsäulen des Theater an der Wien: Georg Friedrich Händel, Benjamin Britten und das Hamburg Ballett. Im Februar 2018 wird Claus Guth das Oratorium Saul inszenieren, an seiner Seite debütiert der Händel-Spezalist und Dirigent Laurence Cummings an der Wien. Die intensive Beschäftigung mit dem Œuvre von Benjamin Britten wird mit der Neuproduktion seiner Oper A Midsummer Night’s Dream mit dem Leadingteam Antonello Manacorda und Damiano Michieletto fortgesetzt.  Als inhaltliche Weiterführung der Rossini-Oper Elisabetta steht im Jänner 2018 erstmals eine Oper von Gaetano Donizetti auf dem Spielplan des Theater an der Wien: Maria Stuarda in einer Inszenierung von Christof Loy mit Marlis Petersen in der Titelpartie.
Die langjährige Zusammenarbeit mit John Neumeier und seinem Hamburg Ballett wird mit dem Ballett Die Möwe mit Musik von Dmitri Schostakowitsch fortgesetzt.

Ein Höhepunkt im Frühjahr 2018 ist die Neuproduktion der Oper Der Besuch der alten Dame von Gottfried von Einem. Anlässlich des hundertsten Geburtstags des Komponisten inszeniert Keith Warner die Vertonung Friedrich Dürrenmatts gesellschaftskritischer Komödie, mit Katarina Karnéus in der Titelpartie und Michael Boder am Pult.

Im Fokus #2:
In der Kammeroper stehen vier Neuproduktionen mit den Sängerinnen und Sängern des Jungen Ensembles des Theater an der Wien auf dem Spielplan. Die zweite Spielstätte des Theater an der Wien wird sich weiterhin dem Aufbau der nächsten Künstlergeneration widmen. Die Premieren vom Barock über Belcanto bis in die Klassische Moderne: Porporas Ariadne auf Naxos, Mozarts Così fan tutte, Donizettis Don Pasquale in einem Arrangement von Tscho Theissing und Debussys Pelléas et Mélisande.

Im Fokus #3: Hochkarätige KünstlerInnen, renommierte Orchester und internationale Ensembles Gemeinsam mit renommierten Leading Teams werden namhafte Sängerinnen und Sänger wie Ingela Brimberg, Alexandra Deshorties, Anett Fritsch, Katarina Karnéus, Lise Lindstrom, Nina Minasyan, Marlis Petersen, Anna Prohaska u.v.a. sowie Aris Argiris, Marcel Beekman, Florian Boesch, Daniel Brenna, Markus Butter, Rupert Charlesworth, Adrian Eröd, Dimitry Ivashchenko, Bejun Mehta, Norman Reinhardt, Michael Schade, Daniel Schmutzhard, Samuel Youn und viele andere zu hören sein. 

Für die hohe künstlerische Qualität garantieren sowohl die Dirigentinnen und Dirigenten Giovanni Antonini, Paolo Arrivabeni, Michael Boder, Laurence Cummings, Laurence Equilbey, Stefan Gottfried, Leo Hussain, René Jacobs, Antonello Manacorda, Constantin Trinks, Stefan Vladar u.a., als auch die Opernregisseurinnen und Regisseure Robert Carsen, Séverine Chavrier, Marcos Darbyshire, Torsten Fischer, Claus Guth, Tatjana Gürbaca, Christof Loy, Damiano Michieletto, Keith Warner u.a. 

Mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, den Wiener Symphonikern sowie dem Arnold Schoenberg Chor stehen wieder erstklassige Klangkörper zur Verfügung, die im Rahmen mehrjähriger Verträge mit dem Theater an der Wien zusammenarbeiten. Renommierte Originalklang-Orchester wie die Akademie für Alte Musik Berlin und das Freiburger Barockorchester werden in den szenischen Produktionen zu hören sein. In der Kammeroper wird in bewährter Weise die Kooperation mit dem Wiener KammerOrchester und dem Bach Consort Wien weitergeführt.

Im Fokus #4:
Lebendige Musiktheatervermittlung mit und für Jugendliche und Kinder wird im Theater an der Wien groß geschrieben und trägt den Namen Jugend an der Wien. Nicht nur Workshops, KünstlerInnengespräche und Führungen sowie Generalprobenbesuche werden im Theater an der Wien und in der Kammeroper angeboten. Die mitwirkenden Jugendlichen gestalten wieder selbst eine Jugendoper auf der Bühne und im Orchestergraben des Opernhauses. Im April 2018 dreht sich alles um Shakespeare mit musikalischen Bearbeitungen von Purcell, Berlioz, Mendelssohn Bartholdy bis zu Britten. Für kleine und große Kinder gibt’s im Februar und März 2018 eine musikalische Erlebnisführung durch das Bühnenhaus des Theaters: Wir befreien Eurydike!

Musiktheater entsteht neu im Theater an der Wien
Mit einer hohen Anzahl von Neuproduktionen ist das Opernhaus an der Wienzeile als Zentrum für Barockoper und modernes, zeitgemäßes Musiktheater ein Fixstern im Wiener Kulturleben. Besonders die rege internationale Resonanz bestätigt das künstlerische Profil, die Ästhetik und Qualität der Produktionen und den innovativen Stagione-Betrieb. 2016 erhielt das Theater an der Wien den International Opera Award in der Kategorie „New Production“ für die Neuproduktion von Peter Grimes (2015). Auch dieses Jahr ist das Theater an der Wien wieder nominiert (mit der Uraufführung Hamlet in der Kategorie „World Premiere“). Die Auslastung der Musiktheaterprojekte liegt im VBW-Geschäftsjahr 2016 bei 94,3%. Für die laufende Spielzeit 16/17 konnten die Abonnementzahlen wieder gesteigert werden: 6.198 Abonnements (29.778 Einzelkarten). 

Der Abonnement-Verkauf startet am 7. April 2017
Das Theater an der Wien und die Kammeroper bieten für die Saison 2017/18 eine reichhaltige Auswahl an Abonnements und Zyklen an. Attraktive Bedingungen gibt es vor allem für Frühentschlossene, die bei Kauf oder Verlängerung ihres Abonnements sowie bei Neuerwerb eines Zyklus bis zum 31. Mai 2017 eine Ermäßigung von bis zu 30 Prozent erhalten. Zur Auswahl stehen 31 Abonnements und Zyklen.  Abonnements können auch direkt ONLINE auf der Website www.theater-wien.at gebucht werden. Abo-Verlängerungen sind ebenfalls wieder online möglich.

Einzelkartenverkauf ab 15. Juni 2017 
Am 15. Juni 2017 um 10.00 Uhr beginnt der freie Kartenverkauf ausschließlich für die Vorstellungen bis 31. Dezember 2017 an den Vorverkaufsstellen (Tageskasse Theater an der Wien, Wien-Ticket Pavillon) sowie per Telefon und im Internet. Der Vorverkauf für die Vorstellungen ab 1. Jänner 2018 beginnt am 1. September 2017 um 10.00 Uhr. Im Onlineshop beginnt der Einzelkarten-Vorverkauf jeweils einen Tag später.

www.theater-wien.at

Freitag, 7. April 17
ECHO 2017: Udo Lindenberg, Beginner, Rag ’n' Bone Man und AnnenMayKantereit sind Abräumer des Abends
Gelungener Auftakt für das nächste Kapitel der ECHO-Geschichte: Gestern Abend ist in der Messe Berlin zum 26. Mal der Deutsche Musikpreis vergeben worden. Die Umgestaltung des Preises in diesem Jahr – mehr Stimmgewicht für die Jurys und dadurch mehr Überraschungs- und Spannungsmomente, eine Kürzung der Kategorien und dadurch eine dynamischere Show sowie last but not least VOX als neuer Sender – kam bei Publikum und Branche gut an. Moderiert von Xavier Naidoo und Sasha, herrschte eine ausgelassene Stimmung. Bei vielen der Auftritte und Preisübergaben gab es Standing Ovations. Zu den Gewinnern gehörte unter anderem Ina Müller, die den ECHO in der Kategorie „Künstlerin Pop national“ bekam, den „Hit des Jahres" steuerte  Drake feat.  WizKid &  Kyla bei und der ECHO für "Hip-Hop/Urban national" ging an die Beginner, die darüber hinaus den „Kritikerpreis national“ erhielten. Udo Lindenberg wurde als „Künstler Pop national“ und für das „Album des Jahres“ ausgezeichnet. Die Jury wählte zudem die Produzenten des Albums „Stärker als die Zeit“, Andreas Herbig, Henrik Menzel und Peter „Jem“ Seifert zu den Produzenten des Jahres. Doppelt ausgezeichnet wurde darüber hinaus Rag'n'Bone Man.

Eine vollständige Übersicht über alle Preisträger gibt es unter  www.echo-deutscher-musikpreis.de.

 
Der ECHO wird von der Deutschen Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) vergeben. BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Drücke zeigte sich sehr zufrieden: „Ein rundherum guter Abend für die Branche, der mit einem ausgesprochen stimmungsvollen Nominierten-Dinner anfing, was sich in der Show mit vielen sehr emotionalen Momenten fortsetzte. Schon jetzt ein ganz herzlicher Dank an unseren neuen Senderpartner VOX und an das gesamte Team für die gute Zusammenarbeit und für einen spannenden, tollen Abend! Wir sind sehr gespannt auf die Show heute um 20.15 Uhr bei VOX.

Freitag, 7. April 17
„ttt - titel thesen temperamente" am Sonntag
„ttt - titel thesen temperamente" (WDR) kommt am Sonntag, 9. April 2017, um 23:05 Uhr im Ersten.

Die geplanten Themen:
Das Private ist politisch ~ Deutsche Kanzler und ihre Familien
Unheimliche Bereicherung ~ Kapitalismuskritik aus Frankreich
Von Athen lernen ~ Vorhang auf für die documenta 14
Der Star-Fotograf Robert Frank ~ „Don't Blink" - Eine filmische Hommage

www.DasErste.de/ttt

Moderation: Max Moor
Redaktion: Susanne Schettler (WDR)

Freitag, 7. April 17
Burgfestspiele Bad Vilbel: April Hailer gibt die Norma Desmond
Dieses Jahr zeigen die Burgfestspiele das Andrew Lloyd  Webber Musical Sunset Boulevard. In der Hauptrolle der Stummfilmdiva Norma Desmond wird April Hailer zu erleben sein.

April Hailer studierte an der Universität Mozarteum Salzburg Schauspiel und Regie. Als Protagonistin war sie an renommierten Bühnen engagiert: Staatstheater Hannover, Staatstheater Stuttgart, Staatstheater am Gärtnerplatz München, Deutsches Theater München, Nationaltheater Mannheim, Oper Bonn, Opéra de Lyon, Freie Volksbühne Berlin, Renaissance-Theater Berlin, Friedrichsstadtpalast Berlin, St. Pauli Theater Hamburg und andere. Ihr Bühnensolo "April April" im Prinzregententheater München wurde vom BR aufgezeichnet, ihre "April Hailer Show" im ZDF für die Goldene Rose von Montreux nominiert. Mittlerweile ist sie in vielen Genres zuhause, in Drama und Musical, in Funk und Fernsehen. Sie war Jurorin beim Bundeswettbewerb Gesang im Fach Musical/Chanson und unterrichtet Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding München. www.aprilhailer.de

Die Premiere von "Sunset Boulevard" ist Mittwoch, 14. Juni 2017, weitere Termine und Informationen finden sich unter www.kultur-bad-vilbel.de .

Freitag, 7. April 17
hr2-kultur lädt wieder zum „Tag für die Literatur“ ~ Programmheft jetzt bestellen!
Mit dem „Tag für die Literatur“ feiert Hessen alle zwei Jahre sein größtes Literaturfestival. Am Sonntag, 7. Mai, laden von Hofgeismar bis Neckarsteinach wieder über 200 Vereine und andere Veranstalter dazu ein, Literatur aus und über Hessen am Originalschauplatz zu entdecken. Bereits zum sechsten Mal engagieren sich Literaturbegeisterte aus allen Regionen gemeinsam mit hr2-kultur bei diesem Großereignis. Ob Lesung oder Literaturspaziergang, Ausstellung, Konzert oder Mitmach-Aktion: Die Angebote sind so vielfältig wie das Literaturland Hessen selbst. In mehr als 60 Städten und Gemeinden können etwa 140 Veranstaltungen besucht werden, darunter auch zahlreiche für Kinder. Ein Schwerpunkt liegt diesmal auf der Verbindung von Literatur und Musik.

Der hessenweite „Tag für die Literatur“ ist auch Thema im Radio: Schon am Samstag, 6. Mai, stimmen die Sendungen „Musikszene Hessen“ um 15.04 Uhr und „Kulturszene Hessen“ um 18.04 Uhr auf den Literaturtag ein. Am Sonntag, 7. Mai, ist im „hr2-Kulturfrühstück“ um 9.04 Uhr die Oberurseler Literaturveranstalterin Gudrun Dittmeyer zu Gast. Um 12.04 Uhr spricht hr2-Moderatorin Daniella Baumeister mit Akteuren des Literaturtags. Auch die „Zauberflöte – Klassik für Kinder“ um 8.04 Uhr und „Kaisers Klänge“ um 17.04 Uhr gehen in Hessen auf literarisch-musikalische Entdeckungsreise. Und mit dem Stück „Blaue Stunden – Auf den Spuren des Schriftstellers Hans Frick“ von Hanne Kulessa steht auch das Feature um 18.04 Uhr ganz im Zeichen der Literatur aus Hessen.

Der „Tag für die Literatur“ wird im Rahmen des Netzwerkprojekts „Literaturland Hessen“ alle zwei Jahre von hr2-kultur in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Literaturrat e. V. koordiniert. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert das Großereignis mit 40.000 Euro.

Das Programm ist im Internet auf www.literaturland.hr2.de zu finden oder kann beim Hörer- und Zuschauerservice des Hessischen Rundfunks unter der Rufnummer 069 15 55 100 kostenlos bestellt werden.

Freitag, 7. April 17
Die Jahrhunderthalle Frankfurt präsentiert: Music Sneak ~ 3 Bands, 3 Stages, 1 Host
Das musikalische BLID-DATE geht in die 2. Runde
Nächster Termin: Freitag, 14. April 2017
Nach der Sneak ist vor der Sneak. Und so stehen nach der gelungenen Premiere im März auch schon drei neue Bands in den Startlöchern und brennen darauf, bei den Besuchern voll ins Schwarze zu treffen. Wer spielen wird und ob es den Musikern gelingt zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Denn im Vorfeld wird wieder nichts verraten!
Der Music Sneak Auftakt am 25. März hat die Erwartungen aller Beteiligten schwer übertroffen! Knapp 400 Musikbegeisterte zwischen 18 und 68 - vom Hipster zum Banker, von der Family zur Clique - kamen in den neuen CLUB der Jahrhunderthalle Frankfurt, um sich von den Acts des Abends und der Atmosphäre der neuen Venue überraschen zu lassen. Mit neuem musikalischen Input und vielleicht sogar mit einer neuen Lieblingsband im Herzen erlosch die 500m Glühbirnenkette weit nach 23 Uhr, denn im Anschluss war noch Gelegenheit mit den Bands einen Drink an der 60er Jahre Bar des Clubs zu nehmen.

Die Genres des ersten Abends: eine gelungene Mischung aus Singer Songwriter, deutschem Indie-Pop und Synthie-Dub-Klängen. Die Bands dahinter: Niko Laska aus Frankfurt, einigen sicherlich noch in Erinnerung als Schützling von Yvonne Catterfeld bei The Voice of Germany, Samuel Breuer aus Bonn mit Band, der leicht an die Überflieger AnnenMayKantereit erinnerte, die erst jüngst den großen Kuppelsaal eine Etage höher zur Ektase brachten und die Berliner AB Syndrom, wahre Klangkünstler die laut Intro „die Potenziale von Dubstep endlich mal richtig verstanden haben: nämlich die Optionen, klassische Rhythmen und Sound-Muster fahren zu lassen, um daraus wahrhaft packenden, hybriden Pop zu formen.“Man darf also mehr als gespannt sein auf die Fortsetzung der Konzertreihe im April, denn musikalisch und atmosphärisch wird die Music Sneak #2 ein MUSS für alle, die Lust auf einen außergewöhnlichen Band-Abend in bester Gesellschaft und stilvollem Club-Ambiente haben.

Das Konzept: Eine Sneak Preview wie man sie aus dem Kino kennt - nur mit Musik. Alle Acts des Abends sind im Vorfeld geheim. Pro Show spielen drei aufstrebende Talente – entdeckt und gebucht von den Bookern von ADIEU NAOMI, Nicolas Heckwolf und Marius Bracke. Im neuen CLUB der Jahrhunderthalle verteilt stehen drei Bühnen. Jeder Künstler, jede Band bekommt das Setting, das zur Musik passt. Ob Akustisch, Stripped Down oder alle Pegel auf Maximum. Musikalisch gibt es keine Grenzen, was zählt ist die Qualität. Und sicher ist - wir haben heute die Musik im Gepäck, die morgen für Aufruhr sorgen kann und vielleicht schon übermorgen die große Bühne unter der Kuppel rocken wird!
Durch den Abend führt der Host, Finn Holitzka. U20 Hessenmeister im Poetry Slam und definitiv der charmanteste Wortkünstler Frankfurts.

Die Dates:
Einmal monatlich: 14. April, 26. Mai, 12. Juni, 14. Juli
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
VVK: 18 Euro
AK: 20 Euro
Weitere Infos:
www.musicsneak.com

Freitag, 7. April 17
Truck Tracks Ruhr: 10.000 Kilometer Ruhrgebiets-Roadmovie in 49 Tracks
Am Samstag geht der fahrbare Zuschauerraum von Truck Tracks Ruhr auf seine letzte Tour – eine Bilanz

Mit Blick auf eine Duisburger Autowaschanlage wird erklärt, warum es besser ist, wenn die Menschheit ausstirbt. Ein Kinderchor besingt ein Essener Gefängnis. Eine Brache in Oberhausen wird als Land der Zukunft beschrieben. Eine Rolltreppe in einem Mülheimer Einkaufszentrum wird als Filmszene vertont.

Urbane Künste Ruhr und Rimini Protokoll haben für Truck Tracks Ruhr über die Dauer eines Jahres 49 KünstlerInnen und Künstlerkollektive eingeladen, um dem Publikum 49 Orte des Ruhrgebiets aus dem Inneren eines fahrbaren Zuschauerraums näher zu bringen.

Wenn der Truck am Samstag, den 8. April, in Essen zu seiner letzten Tour aufbricht, hat er insgesamt mehr als 10.000 Kilometer in sieben Städten – Oberhausen, Recklinghausen, Duisburg, Dortmund, Mülheim an der Ruhr, Bochum, Essen – zurückgelegt und dabei insgesamt über 2.210 Tonnen bewegt. Der umgebaute Lkw hat in 130 Touren rund 5.600 ZuschauerInnen einen neuen Blick auf ungewöhnliche und alltägliche, zentrale und entlegene, vielsagende und rätselhafte Orte des Ruhrgebiets eröffnet. Nahezu alle Touren waren ausverkauft, die Auslastung von Truck Tracks Ruhr liegt bei über 97 Prozent.
„Uns war wichtig, dass viele verschiedene nationale wie internationale KünstlerInnen ihren eigen Blick auf das Ruhrgebiet geworfen haben. Gerade in der Verschiedenartigkeit setzt sich eine spannende und komplexe Reflexion über diese in Wandlung begriffene Landschaft und Gesellschaft zusammen“, sagt
Helgard Haug von Rimini Protokoll.

49 KünstlerInnen und Künstlerkollektive haben für das Projekt 49 spezifische Kurzhörspiele und Kompositionen entwickelt, die 49 Orten „five minutes of fame” verschaffen und so die Vielfalt und Heterogenität des Ruhrgebiets zeigen. Das zufällige Geschehen vor der Glasscheibe des fahrbaren Zuschauerraums wurde in sieben Städte-Alben mit jeweils sieben Tracks zur mobilen Theaterperformance und vor der Zuschauerbox wurden die BewohnerInnen des Ruhrgebiets zu Kurzzeit-PerformerInnen. Die Tracks der sieben Alben mit insgesamt über 245 Minuten Spielzeit gibt es unter www.trucktracksruhr.de zum Nachhören.

Aufgrund der großen Nachfrage wird am Samstag, den 8. April um 14 Uhr eine Zusatztour des Albums #7 in Essen gefahren. Die Dernière der Truck Tracks Ruhr wird am Samstag, den 8. April ab 20 Uhr mit einer Trucker-Party auf PACT Zollverein gefeiert, gerahmt durch künstlerische Beiträge von dorisdean und kainkollektiv, Barbara Morgenstern (Konzert) und einer Tanzparty von und mit Mariola Brillowska und Günter Reznicek. Der Eintritt ist frei.

Aus der mobilen Performance wird im Rahmen der Ruhrtriennale eine audio-visuelle Gesamtkomposition: Die Ausstellung Truck Tracks Ruhr – The Compilation ist vom 19. August bis zum 30. September in der Mischanlage der Kokerei Zollverein zu sehen. Die Filmemacher Ulrike Franke und Michael Loeken haben das Projekt über die gesamte Zeit begleitet. Die dabei entstanden Filme kommen für Truck Tracks Ruhr – The Compilation in einer Videoinstallation zusammen, die räumliche und zeitliche Trennung der einzelnen Alben wird aufgehoben. So entsteht eine audio-visuelle Landschaft, die zu einem breitgefächerten künstlerischem Abbild des Ruhrgebiets wird.

Bisher sind die Touren von Truck Tracks Ruhr #7 Album Essen ausverkauft. Mitunter kommt es vor, dass kurz vor Beginn der Veranstaltung Tickets zurück in den Verkauf gelangen. Daher bei ausverkauften Terminen vor Ort im Foyer des Museum Folkwang nachfragen. Ticket-Hotline 0221/280211 / Online-Shop auf www.trucktracksruhr.de.
 
Über Truck Tracks Ruhr: Im Zentrum von Truck Tracks Ruhr steht ein Lastwagen, der den Blick auf das Ruhrgebiet verändert. Der Lkw ist zu einem fahrbaren Zuschauerraum umgebaut und auf einer Seite mit einem riesigen Fenster ausgestattet. Insgesamt steuert Truck Tracks Ruhr bis April 2017 sieben Städte des Ruhrgebiets an und ermöglicht einen außergewöhnlichen Blick auf die Szenerien der Region.

Truck Tracks Ruhr wird gefördert von der Kunststiftung NRW.

Freitag, 7. April 17
Osterangebote im Hessischen Staatstheater Wiesbaden
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden bietet den Besucherinnen und Besuchern zwei Osteraktionen an. Die Angebote können ab sofort, so lange der Vorrat reicht, an der Theaterkasse im Großen Haus erworben werden.

2 für 1
Für ausgewählte Ostervorstellungen erhalten Besucherinnen und Besucher beim Kauf eines Tickets das zweite dazu.
Die Vorstellungstermine der Aktion im Überblick
Donnerstag, 13. April:  »I love you, you're perfect, now change« | 20.00 Uhr | Studio
Freitag, 14. April:  »Judas« | 19.30 Uhr | Kleines Haus
Samstag, 15. April:  »Terror« | 19.30 Uhr | Kleines Haus
Sonntag, 16. April:  »Ungeduld des Herzens« | 19.30 Uhr | Kleines Haus
Montag, 17. April:  »Auerhaus« | 19.30 Uhr | Kleines Haus

Überraschung im Theater-Osterei
In den Theater-Ostereiern, die es für 15 Euro zu kaufen gibt, sind zwei Tickets einer höheren Preisgruppe für eine Veranstaltung bis zum Ende der Spielzeit am Hessischen Staatstheater Wiesbaden erhalten. Für welche Vorstellung die Tickets gelten, bleibt eine Überraschung. Der Umtausch ist ausgeschlossen.

www.staatstheater-wiesbaden.de

Donnerstag, 6. April 17
Die ersten ECHO-Preisträger stehen fest
- Der ECHO für soziales Engagement geht an Viva con Agua
- Die Mannheimer Popakademie Baden-Württemberg wurde als Partner des Jahres geehrt
- Handelspartner des Jahres ist Dussmann das KulturKaufhaus
- Ein Sonderpreis ging an Prof. Dr. Lutz Neugebauer, Mitgründer des Nordoff/Robbins Zentrums in Witten
Am Mittwochabend gab die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), die ersten ECHO-Preisträger des Jahres bekannt. So wird die Non-Profit-Organisation Viva con Agua mit dem ECHO für soziales Engagement geehrt. Die Initiative setzt sich seit mehr als zehn Jahren dafür ein, Menschen im globalen Süden den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Unterstützt wird Viva con Agua nicht zuletzt von zahlreichen Musikern, darunter Bela B., Clueso, Marteria u.v.m. Die Trophäe selbst wird am Donnerstagabend in der Messe Berlin im Rahmen der ECHO-Gala überreicht. Gastgeber der Show, die am Freitag, den 7. April, um 20:15 Uhr bei VOX ausgestrahlt wird, sind Xavier Naidoo und Sasha.

Bereits am Mittwochabend wurden bei einem ECHO-Dinner weitere Preise vorab verliehen. Als Partner des Jahres zeichnete die Deutsche Phono-Akademie die Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim aus. Die Hochschule wirke in theoretischer und praktischer Hinsicht als umfassendes Kompetenzzentrum nachhaltig in die Musikwirtschaft hinein und habe sowohl in künstlerischer als auch in geschäftlicher Hinsicht wichtige Beiträge zur zunehmenden Professionalisierung der deutschen Popszene geleistet. Die Auszeichnung wurde von den beiden Gründungsgeschäftsführern der Akademie, den Professoren Udo Dahmen und Hubert Wandjo, entgegengenommen.

Eine weitere Trophäe ging an die Musikabteilung von Dussmann das KulturKaufhaus in Berlin. Die ungeheure Vielfalt des Angebots, die Zahl der vorrätigen Titel und vor allem die beeindruckende Beratungskompetenz der Mitarbeiter machten dieses Ressort weit über Berlin hinaus zu einem zentralen Anlaufpunkt für alle Musikliebhaber. Das gelte besonders seit der kürzlich abgeschlossenen umfassenden Neugestaltung des Hauses an der Friedrichstraße. Überreicht wurde der ECHO in der Kategorie „Handelspartner des Jahres“ an Dussmann-Geschäftsführerin Julia Claren und Hannes Kraus, den Hauptabteilungsleiter Musik/Film.

Einen ECHO-Sonderpreis nahm der Musiktherapeut Prof. Dr. Lutz Neugebauer, Mitbegründer des Nordoff/Robbins Zentrums in Witten, entgegen. Als Vertreter der Nordoff/Robbins-Musiktherapie arbeitet er seit 25 Jahren eng mit der deutschen Musikbranche zusammen, die sich kontinuierlich für die Unterstützung und Förderung dieser Musiktherapie einsetzt. Die von dem Komponisten Paul Nordoff und dem Sonderpädagogen Clive Robbins bereits Ende der 1950er Jahre entwickelte Form der Musiktherapie wird bei unterschiedlichsten Indikationen eingesetzt. So reichen die Anwendungsgebiete von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen oder Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen bis hin zu Trauma-Patienten oder Menschen mit Demenzerkrankungen.

„Ich freue mich, dass wir auch dieses Jahr den ECHO und mit ihm die Spitzen der Berliner und internationalen Musikbranche in unserer Stadt willkommen heißen dürfen“, so Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin. „Musikerinnen, Musiker und Kreative aus der ganzen Welt zieht es ungebremst nach Berlin, die Stadt der Freiheit und der kreativen Freiräume. Es gilt nun, da Intoleranz und Ausgrenzung salonfähig werden, weltweit für diese Freiheit und Offenheit zu kämpfen. Die Musikszene gibt mir in dieser Hinsicht viel Hoffnung.“

„Mit den heute verliehenen bzw. bekannt gegebenen Auszeichnungen würdigen wir die Leistungen derjenigen, die in der Musikwirtschaft und in den damit verbundenen Bereichen tagtäglich einen großartigen Job machen, auch wenn sie nicht im Rampenlicht stehen“, erklärt BVMI-Vorstandsvorsitzender Prof. Dieter Gorny. „Die Preisträger von heute Abend zeigen alle auf unterschiedlichste Weise, dass ihnen Musik etwas bedeutet und dass Musik etwas bewirken kann. Das gilt für den Bildungssektor genauso wie für den stationären Einzelhandel, soziale Projekte zur Entwicklung des globalen Südens oder die Förderung therapeutischer Konzepte. Musik verbindet eben.“

www.echopop.de

Donnerstag, 6. April 17
Publikumsliebling Thembi Nkosi aus dem Partnerlandkreis Görlitz singt bei den Schlossfestspielen Zwingenberg
Zwingenberg. Die Rolle des schwer verliebten Nemorino in Donizettis komischer Oper „Der Liebestrank“ übernimmt bei den Schlossfestspielen Zwingenberg in diesem Sommer der 28-jährige Thembi Nkosi. Damit agiert an der Seite der Sopranistin Xenia von Randow nicht nur ein außergewöhnlicher Tenor, von dem Kritiker sagen, er singe seine Partien fast schwerelos. Nkosis Engagement im Neckar-Odenwald-Kreis spannt vielmehr auch ein weiteres Band zum Landkreis Görlitz, mit dem seit über 25 Jahren eine Kreispartnerschaft besteht. Denn am dortigen Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau ist Nkosi seit 2015 festes Ensemblemitglied und wurde sogar gleich zum Publikumsliebling gewählt. Intendant Rainer Roos ist froh über seinen Nemorino: „Thembi ist eine weitere große Bereicherung für unsere Zwingenberger Festspiele! Er hat einen schön timbrierten, leichten Tenor mit müheloser Höhe und tadelloser Technik zu bieten.“ Auch der Vorsitzende des Trägervereins der Festspiele, Landrat Dr. Achim Brötel, unterstreicht, wie gut die Verpflichtung passt: „Die Kultur war schon immer eine wichtige Verbindung zwischen den beiden Landkreisen, zuletzt wurde auch das Partnerschaftsjubiläum mit einer gemeinsamen Ausstellung gefeiert. Ich freue mich auf Thembi Nkosi und natürlich würden wir uns auch über jeden Besucher aus dem Landkreis Görlitz freuen, der die Schlossfestspiele, vielleicht verbunden mit ein paar Tagen Urlaub am Neckar oder im Odenwald, besucht.“


Thembi Nkosi
Foto: Schlossfestspielen Zwingenberg

Thembi Nkosi stammt aus Südafrika und absolvierte dort den ersten Teil seiner Ausbildung. Im Jahr 2014 wurde er eingeladen, in der Lotte Lehmann Akademie in Perleberg zu singen. Anschließend arbeitete er zusammen mit dem berühmten Tenor Dennis O'Neill und machte 2015 mit Margreet Honig einen Meisterkurs. In Nizza wurde er als Preisträger der "Les Azuriales Opera Festival Competition" ausgezeichnet. Von 2014 bis 2016 studierte er Oper an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. An der Staatsoper Stuttgart sang er dann in "Rigoletto" von Verdi und "Die Königin von Armenien" von Jommelli. In Görlitz war er in Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" und ebenfalls in Donizettis „Der Liebestrank“ zu hören.

Bei den Schlossfestspielen kommt der „Der Liebestrank“ am 28., 29. und 30. Juli zur Aufführung. Karten gibt es online unter www.schlossfestspiele-zwingenberg.de und bei den Touristeninformationen in Mosbach, Eberbach, Buchen, Walldürn, Neckargemünd und Bad Rappenau. Ausführliche Hintergrundinformationen sind auf der Webseite der Festspiele, dem Facebook-Auftritt wie auch bei allen Vorverkaufsstellen hinterlegt.

Donnerstag, 6. April 17
Oper Frankfurt sucht Statisten
Für die szenische Neuproduktion von Claude Debussys Kantate La Damoiselle élue in Kombination mit Arthur Honeggers Oratorium Jeanne d’Arc au bûcher (Johanna auf dem Scheiterhaufen) sucht die Statisterie der Oper Frankfurt acht Herren und vier Damen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Die Bewerber sollten groß und schlank sein (Damen nicht unter 175 cm) und zudem eine sportliche körperliche Präsenz besitzen.

Probenbeginn ist Dienstag, 2. Mai 2017. Die Premiere findet am Sonntag, 11. Juni 2017 im Opernhaus statt, wo sich bis Samstag, 1. Juli 2017 sieben weitere Vorstellungen anschließen werden.

Regisseur der Produktion ist Àlex Ollé, Mitglied des international tätigen spanischen Künstlerkollektivs La Fura dels Baus. Die Titelrolle in Jeanne d’Arc au bûcher spielt die aus zahlreichen Theater- und Filmproduktionen bekannte deutsche Schauspielerin Johanna Wokalek (u.a. Der Baader Meinhof Komplex und Die Päpstin).

Das erste Casting findet voraussichtlich am Sonntag, 23. April 2017 am späten Nachmittag in der Oper Frankfurt statt. Die unbedingt erforderliche Bewerbung unter Angabe persönlicher Eckdaten ist zu richten an Winfried Scheffler, Leiter der Statisterie der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, unter der Telefonnummer 069 – 212  37 374 bzw. der E-Mail-Adresse Statisterie@buehnen-frankfurt.de.

Weitere Informationen zur Produktion finden sich unter www.oper-frankfurt.de.

Donnerstag, 6. April 17
Staatstheater Darmstadt: Ballett-Extra - REPERTOIRE-WORKSHOP SOMMERNACHTSTRAUM
(lifePR) Der letzte Besuch einer Ballett-Vorstellung hat die Lust aufs Selber-Tanzen geweckt? Dafür gibt es in der Reihe der Ballett-Extras die Repertoireworkshops des Hessischen Staatsballetts: Am Samstag, 08. April von 17.00 bis 18.15 Uhr findet der Workshop zu SOMMERNACHTSTRAUM im Ballettsaal im Staatstheater Darmstadt statt (Treffpunkt Foyer Kammerspiele, Eintritt: 8 €).

Tänzerinnen und Tänzer des Hessischen Staatsballetts erarbeiten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kurze Sequenzen aus der aktuellen Produktion, choreografiert von Ballettdirektor Tim Plegge. Der Workshop richtet sich an Jugendliche und Erwachsene mit tänzerischen Vorkenntnissen.

Die nächsten Vorstellungen von SOMMERNACHTSTRAUM:
08., 15., 19. und 29. April, 05. Mai, jeweils 19.30 Uhr | Großes Haus
www.staatstheater-darmstadt.de  

Donnerstag, 6. April 17
Lena Meyer-Landrut, Cassandra Steen, Mike Singer und Kay One sind DIE Top-Acts beim kostenlosen Charity Sommer Open Air in Groß-Gerau
Der Helvetia Parc veranstaltet gemeinsam mit dem Bundesverband Kinderhospiz e. V. am Samstag, 12. August, ab 12.45 Uhr (Einlass: 11.45 Uhr) ein großes, kostenloses Charity Sommer Open Air für die Kinderhospizarbeit zugunsten des Bundesverbands Kinderhospiz e.V. im Helvetia Parc Groß-Gerau bei Frankfurt. Top-Acts bei der Veranstaltung sind die Sängerinnen Lena Meyer-Landrut, Cassandra Steen, Sänger und Teenieschwarm Mike Singer sowie Kinderhospiz-Botschafter und Rapper Kay One.
 
Der Sommer in Groß-Gerau kann kommen: Bereits zum zweiten Mal findet das große Charity Sommer Open Air in der Kreisstadt nahe Frankfurt am Main statt. Neben musikalischen Top-Acts wird das Open Air-Event außerdem mit tollen Attraktionen für die ganze Familie untermalt. Dazu zählen unter anderem Kinderschminken und Glitzertattoos by Farbtröpfchen & Mirjam Munstein aus Groß-Gerau, Hüpfburgen, Fantasievolle Figuren – Walk Acts von Helden für Herzen sowie die Einrad Mannschaft SKV Mörfelden, die das Einrad-Fahren vorstellen und zeigen. Außerdem gibt es exklusiv für den guten Zweck VIP-Fahrten mit ausgewählten Stars in einem alten US-Schulbus durch Groß-Gerau.
 
Die Veranstaltung teilt sich in eine Nachmittags- und Abendveranstaltung: Am Nachmittag performen Mike Singer, der aktuell mit seinem Album „Karma“ auf Platz 1 der deutschen Charts eingestiegen ist und ausverkaufte Konzerte auf seiner Tour spielt. Glashaus-Sängerin Cassandra Steen performt unter anderem Akustik-Songs von ihrem neuen Album. Am Abend entern Eurovision Song Contest-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut und Rapper Kay One die Bühne.
 
Kay One über sein Engagement als Botschafter für den Bundesverband Kinderhospiz e. V.: „Es ist wichtig, Kinder, die unheilbar krank sind, zu unterstützen. Ich möchte den Kindern und ihren Familien Spaß bereiten. Kinder unsere Zukunft sind!“ Weiterhin stellt der Rapper klar: „Ich will jetzt auch keinen auf, ‚Schwiegermamas Liebling mit weißer Weste' machen, aber ich finde, man sollte als Musiker seine große Reichweite auch mal für etwas nutzen, was Menschen hilft. Deswegen bin ich stolz Botschafter zu sein und an diesem Tag Kinder kennenzulernen, die mit unheilbaren Krankheiten leben müssen.“
 
Tagsüber finden auch Autogrammstunden mit Damian Hardung, Star der VOX-Serie „Club der roten Bänder“ sowie Dominik Brunter, Mister Germany 2017, statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Vanessa Meisinger (Super RTL) und Marcel Pramschüfer.
 
Der Eintritt zum Familienfest im Helvetia Parc Groß-Gerau ist frei. Die kostenlosen Tickets gibt es ab 1. Mai bei diversen Geschäften, die das Event unterstützen, in Groß-Gerau. Die Ausgabestellen sind ab dem 1. Mai im Internet unter www.kinderhospiz-charity.de verfügbar. Aktuell gibt es dort nur noch wenige VIP-Tickets für die Veranstaltung. Ohne eine kostenfreie Eintrittskarte kann kein Einlass gewährt werden.
 
Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. freut sich über Spenden. Vor Ort ist daher eine Spenden-Dose aufgestellt. Ein großer Dank gilt vor allem an viele Unternehmen und Geschäfte aus Groß-Gerau, die die Veranstaltung unterstützen und mit Aktionen bereichern.
 
Informationen zum Bundesverband Kinderhospiz e. V.
Der Bundesverband Kinderhospiz e. V. vertritt zahlreiche stationäre und ambulante Kinderhospizeinrichtungen in Deutschland. Er setzt sich gesellschaftlich dafür ein, eine breite Öffentlichkeit für das Tabuthema „Kinder und Tod“ zu schaffen sowie betroffene Kinder und Familien aus dem sozialen Abseits zu holen. Nach aktuellem Stand sterben jährlich etwa 5.000 der rund 40.000 lebensverkürzend erkrankten Kinder in Deutschland. Das rein spendenfinanzierte Sorgentelefon OSKAR ist für alle betroffenen Familien, Trauernde und Fachleute rund um die Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer (0800) 8888-4711 erreichbar.
 
Weitere Informationen zum Charity Sommer Open Air für die Kinderhospizarbeit zugunsten des Bundesverbands Kinderhospiz e. V.:
www.kinderhospiz-charity.de
www.bundesverband-kinderhospiz.de  

Donnerstag, 6. April 17
ECHO 2017: Marius Müller-Westernhagen erhält Auszeichnung für sein Lebenswerk
- Die Deutsche Phono-Akademie ehrt den Künstler als deutschen Rock-Pionier, dessen Musik Generationen von Fans tief geprägt hat und bis heute begeistert.
- Marius Müller-Westernhagen nimmt die Auszeichnung persönlich in Berlin entgegen und tritt als Live Act auf.
- TV-Ausstrahlungstermin der Verleihung ist der 7. April, um 20:15 Uhr bei VOX.
Der deutsche Musikpreis ECHO in der Kategorie „Lebenswerk“ geht in diesem Jahr an Marius Müller-Westernhagen. Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), ehrt ihn als eine Persönlichkeit, die die deutschsprachige Rockmusik als Sänger, Songwriter und Performer maßgeblich und nachhaltig geprägt hat. Das Repertoire des Künstlers, der auch als Schauspieler große Erfolge feierte, umfasst zahllose Klassiker – energiegeladene Rocksongs und mitreißende Stadion-Hymnen ebenso wie sensible Balladen und witzige Milieustudien, die Generationen von Fans tief geprägt haben und bis heute begeistern. Songs wie „SeXy“, „Freiheit“ oder „Wieder hier“ gehören zur DNA der Rockmusik in Deutschland. Marius Müller-Westernhagen hat im Laufe seiner Karriere immer wieder richtungsweisende Akzente gesetzt und seine Kunst selbstbewusst weiterentwickelt. Im Rahmen der großen ECHO-Award-Show am 6. April wird er seine Auszeichnung in der Messe Berlin persönlich entgegennehmen und zudem mit einem seiner Klassiker auftreten. VOX strahlt die von Xavier Naidoo und Sasha moderierte Verleihung am 7. April um 20:15 Uhr aus.

„Marius Müller-Westernhagen gehört zweifellos zu den Pionieren der deutschsprachigen Rockmusik“, so BVMI-Vorstandsvorsitzender Prof. Dieter Gorny. „Wie kaum einem Zweiten ist es ihm gelungen, die ursprüngliche, pure Energie von Rock’n’Roll und Rhythm and Blues kongenial auf Deutsch zu formulieren und kompromisslos mit einer völlig eigenständigen Authentizität aufzuladen. Dabei tritt er mal als knallharter Shouter, mal als leiser Melancholiker auf. Er ist mal erfrischend impertinenter Rebell, mal lakonischer Geschichtenerzähler, der der deutschen Rockmusik durch seine Songs last but not least ein buntes Panoptikum verrückter Figuren geschenkt hat. Fest steht: Westernhagen-Songs bringen das Lebensgefühl ganzer Generationen auf den Punkt und begeistern die Menschen bis heute.“

Westernhagen – Das Songbook seines Lebens Im Frühsommer 2016 unternahm Marius Müller-Westernhagen mit seiner Band sowie einer Reihe von Freunden und Weggefährten wie Udo Lindenberg eine spektakuläre Erkundungsreise durch das Songbook seines Lebens: In der Berliner Volksbühne entstand das Akustik-Konzert für „MTV Unplugged“. Inszeniert und in einem einmaligen Konzertfilm festgehalten wurde dieses Ereignis von Erfolgsregisseur Fatih Akin. „Was dabei entstand, ist das Ergebnis eines kollektiven Glaubens und Festhaltens an musikalischer Identität“, schreibt Müller-Westernhagen auf seiner Homepage. Zu hören sind Songs wie „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“, „Schweigen ist feige“ und „Taximann“ von seinem Debütalbum „Das erste Mal“ (1974) sowie neuere Titel wie „Alphatier“ oder „Liebe (Um der Freiheit willen)“. Ende Oktober 2016 erschien „MTV Unplugged“ als Album und Konzertvideo. Der Longplayer avancierte zu einem der erfolgreichsten Livealben des Jahres und wurde mit Gold ausgezeichnet. Das Geheimnis des Erfolges: Das Konzert in der Volkbühne weckt Erinnerungen an Sternstunden der deutschen Rockmusik und dokumentiert eindrucksvoll den Werdegang und das ungeheure künstlerische Potenzial einer einzigartigen Künstlerpersönlichkeit.

Große Liebe Rock’n’Roll
Marius Müller-Westernhagen wurde am 6. Dezember 1948 in Düsseldorf geboren. Der Sohn des Schauspielers Hans Müller-Westernhagen war schon früh in zahlreichen Film- und Fernsehrollen zu sehen. Daneben spielte er bereits mit 14 Jahren als Rhythmusgitarrist in einer Düsseldorfer Band. Einem überregionalen Publikum wurde der Musiker Marius Müller-Westernhagen erstmals 1968 bekannt, als er mit seiner Band Harakiri Whoom in dem gleichnamigen Film auftrat. Der talentierte junge Mann zog nach Hamburg und unterschrieb 1973 seinen ersten Plattenvertrag. Nachdem er auf den ersten Alben noch eher als Chansonnier bzw. Liedermacher aufgetreten war, kam mit Longplayer Nummer 4 die Wende. Marius Müller-Westernhagen bekannte sich zu seiner großen musikalischen Liebe, dem Rock’n’Roll. „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ (1978) war ein konsequentes Rockalbum, authentisch, teilweise autobiografisch und für viele provokativ – ein Meilenstein der deutschen Popgeschichte, der bis heute über eine Million Mal verkauft wurde.

Parallel zu seiner Karriere als Musiker arbeitete Marius Müller-Westernhagen weiter als Schauspieler und etablierte sich als Charakterdarsteller. 1978 erhielt er für seine Leistung in dem Fernsehfilm „Der Gehilfe“ die Goldene Kamera. 1980 spielte er die Rolle des liebenswürdigen Underdogs Theo Gromberg in Peter F. Bringmanns „Theo gegen den Rest der Welt“ – mit mehr als drei Millionen Besuchern der erfolgreichste deutsche Kinofilm des Jahres.

Freiheit!
Doch weder als Schauspieler noch als Musiker wollte sich Marius Müller-Westernhagen festlegen lassen. Er streifte das Theo-Image ab und entwickelte sich künstlerisch weiter. Bald konzentrierte er sich ganz auf die Musik und experimentierte phasenweise mit einem Mix aus Rock und Elektronik. Mit dem Album „Halleluja“ stieg er 1989 in die Liga der Megastars auf. Songs wie „SeXy“, „Willenlos“ oder „Es geht mir gut“ wurden zu Riesenhits, und Alben wie „Jaja“ (1992), „Affentheater“ (1994) und „Radio Maria“ (1998) blockierten für Wochen Platz 1 der Charts. Der Song „Freiheit“ von dem 87er Album „Westernhagen“ wurde während der Ereignisse um den Fall der Mauer und die deutsche Wiedervereinigung zur Hymne eben jenes Freiheitsgefühls, das nicht nur seine Fans im Osten Deutschlands damals erlebten.

In den 90er Jahren machten zahlreiche nationale und internationale Preise, Gold- und Platinauszeichnungen sowie ausverkaufte Stadien-Tourneen Westernhagen in Deutschland noch vor internationalen Größen wie Michael Jackson oder den Rolling Stones zum erfolgreichsten Musik-Act überhaupt. Davon zeugen auch zahlreiche ECHO-Auszeichnungen in mehreren Kategorien. Für sein gesellschaftspolitisches Engagement gegen Intoleranz und Rassismus erhielt er 2001 das Bundesverdienstkreuz.

Festhalten an musikalischer Identität – zurück zu den Wurzeln
Seit er sich auf dem kommerziellen Höhepunkt seiner Karriere bewusst von den Mega-Events der Stadionkonzerte zurückgezogen hat, beschäftigt sich Marius Müller-Westernhagen wieder intensiver mit seinen musikalischen Wurzeln. In New York nahm er das stark vom Rhythm and Blues geprägte Album „Williamsburg“ auf. Es folgten das Live-Album „Hottentottenmusik“ und 2014 das Studiowerk „Alphatier“, sein insgesamt achter Longplayer, der Platz 1 der Charts erreichte. Mit seiner Ausstrahlung, seiner markanten Stimme und seinem schier grenzenlosen Repertoire starker Songs imponiert Marius Müller-Westernhagen bis heute bei seinen Konzerten. Jüngster Höhepunkt seiner Karriere ist zweifellos „MTV Unplugged“. Über dieses Projekt bekannte der Künstler: „Meine Liebe und Dankbarkeit für alle, die mit mir durch diese Tour de force gegangen sind, ist grenzenlos.“

www.echopop.de

Donnerstag, 6. April 17
Marius Müller-Westernhagen im "NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann"
In der neuen Ausgabe des "NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann", die am Donnerstag, 6. April 2017, 22.15 Uhr, in ZDFneo und ab 20.15 Uhr in der ZDF-Mediathek zu sehen ist, wird Marius Müller-Westernhagen zu Gast sein. In der Sendung plaudert Jan Böhmermann mit dem Kultmusiker, der 2017 den Musikpreis "Echo" für sein Lebenswerk erhält. Neben bewährtem Stand-Up des Moderators, verbalem Schlagabtausch mit Ralf Kabelka, dem Musik-Act "Erobique" samt Begleitung der Studioband "Das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld", gibt sich der Kultmusiker die Ehre und plaudert mit Jan Böhmermann.

Am Freitag, 7. April 2017, 0.00 Uhr, ist die Ausgabe im ZDF zu sehen.

Donnerstag, 6. April 17
Musikindustrie in Zahlen 2016
Das neue Jahrbuch „Musikindustrie in Zahlen“ ab sofort abrufbar als kostenfreies e-Paper. Gestern veröffentlichte der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) im Rahmen der Kulturkonferenz die neue Ausgabe des jährlich erscheinenden Berichts „Musikindustrie in Zahlen“ mit allen Marktdaten des vergangenen Musikjahres. Ab sofort abrufbar als kostenfreies e-Paper. www.musikindustrie.de

Donnerstag, 6. April 17
Die Deutsche Content Allianz: „Kreative Inhalte sind wesentlicher Bestandteil des digitalen Raums und müssen entsprechend bezahlt werden.“
Die Deutsche Content Allianz (DCA) fordert eine zukunftsfähige Digitale Agenda, die die Marktbedingungen und die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Kultur- und Medienwirtschaft nachhaltig verbessert. Ihre Leistungen sind von hoher wirtschaftlicher, kultureller und gesellschaftlicher Bedeutung und müssten deshalb einen besonderen Platz in der parteipolitischen Positionierung erhalten. Unter der Überschrift „Inhalte strömen nur, solange die Quellen sprudeln“ stellten Jürgen Doetz (VPRT), Dr. Mathias Döpfner (BDZV), Prof. Dieter Gorny (BVMI), Dr. Harald Heker (GEMA), Jan Herchenröder (VDD), Alfred Holighaus (SPIO), Dr. Stephan Holthoff-Pförtner (VDZ) und Alexander Skipis (Börsenverein des Deutschen Buchhandels) heute bei einem Treffen in Berlin ein Positionspapier vor, das die Punkte benennt, die für Stabilität und Wachstum der Branchen als wesentlicher Teil der digitalen Ökonomie unverzichtbar sind.

Bild: hinten vlnr: Jan Herchenröder, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Drehbuchautoren, Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, Alfred Holighaus, Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft, vorne vlnr: Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger, Jürgen Doetz, Koordinator der DCA, Dr. Mathias Döpfner, Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger. (c) BVMI, Foto: Mo Wüstenhagen

Die Deutsche Content Allianz ist das Bündnis der Kultur- und Medienwirtschaft in Deutschland. Die seit 2009 in ihr zusammengeschlossenen Partner repräsentieren Unternehmen und Urheber aus der deutschen Buch-, Film-, Musik-, Presse- und Rundfunkbranche.

Jürgen Doetz, Koordinator der DCA: „Für die Zukunft der Kultur- und Medienbranchen wie für die Zukunft Europas als Kultur-, Wirtschafts- und Gesellschaftsraum ist es unerlässlich, dass mit Blick auf den Wert von Inhalten ein Umdenken stattfindet – politisch, aber auch gesellschaftlich. Inhalte sind kein „Beiwerk“ technologischer Entwicklungen, sondern ihr wesentlicher Treiber.“

Zu den im Positionspapier formulierten Forderungen gehört unter anderem die Schaffung eines digitalen Ökosystems, in dem Online-Plattformen die Kreativen und ihre Partner fair an der Wertschöpfung beteiligen, die sie mit deren vielfältigen Inhalten erzielen. Die Rechte der Urheber und ihrer Partner müssten gestärkt werden, der Zugang zum offenen Internet und die kommunikative Chancengleichheit gewährleistet sein, der digitale Verbraucherschutz für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar gestaltet und Kreativität und Technik zusammen gedacht werden. In der aktuellen weltpolitischen Lage solle darüber hinaus die Chance genutzt werden, die Errungenschaft der Pluralität sowie der kulturellen und sprachlichen Vielfalt in Europa selbstbewusst regulatorisch zu stabilisieren und auch im Rahmen der Weiterentwicklung des digitalen Binnenmarkts ernst zu nehmen.

Das vollständige Positionspapier der DCA findet sich unter www.deutsche-content-allianz.de

Donnerstag, 6. April 17
Theater Chemnitz: Uraufführung von InnerOuterCity
Die Premiere/Uraufführung des diesjährigen Gewinnerstücks des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik - "InnerOuterCity" von Azan Garo - findet am 28. April, 20.00 Uhr im Schauspielhaus Chemnitz, Ostflügel statt.

Dramatische Anrisse einer allgemeinen Verunsicherung in 29 Szenen von Azan Garo
Gewinnerstück des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2017
Premiere: 28. April 2017, 20.00 Uhr im Schauspielhaus Chemnitz, Ostflügel
Preisverleihung: 28. April 2017, 19.30 Uhr im Schauspielhaus Chemnitz, Theaterclub Exil
Regie: Stephan Beer
Bühne und Kostüme: Georg Burger
Musik: Steffan Claußner
Es spielen: Magda Decker, Ulrike Euen, Maria Schubert, Konstantin Weber

Zu Stück und Inszenierung
Eine orangene Wand knallt dem Zuschauer im kleinen, schwarzen Ostflügelquader entgegen, sie ist drehbar, entfärbt sich in bestimmtem Licht, und Videoprojektionen illuminieren im Nebel weitere Räume. – In diese Atmosphäre stellt Regisseur Stephan Beer drei, vier Spieler, die sich selbst und das Publikum herausfordern, denn nichts ist mehr sicher im Theater wie im Lande, die Koordinaten beginnen sich unmerklich zu verschieben. Was folgt, ist kein Plot, keine durchkomponierte Geschichte, sondern Anrisse verschiedener Szenen, die mit unserer Gegenwart spielen. Da gibt es irritierende Nachrichten aus der Stadt – was ist geschehen? Eine Schauspielerin beschwert sich und wird zur Ordnung gemahnt. Dann finden sich zwei Schauspieler hinter der Szene wieder und erzählen nahezu alltäglich vom Ehemann, der sich vom Oppositionellen zum Parteikarrieristen gewandelt hat. Hat das etwas mit der Burkini-Frage zu tun? An anderer Stelle möchte ein Migrant (??) fürs Theater vorsprechen, doch dessen Versuch wird als zu lau befunden. Und, und, und … Werden wir überwacht und gesteuert? Oder ist da etwa ein Schläfer unter uns?
Mit der Wut eines jungen Mannes befeuert der Autor Azan Garo aktuelle Debatten. Ihm geht es weniger um das eine erklärende Narrativ als darum, die allgemeine Verunsicherung auf ihre Substanz hin zu hinterfragen. Dafür unterläuft er Rezeptionsgewohnheiten und irritiert mit einem Pluralismus an Mitteln. In hart gefügten Schnitten verändert er schlagartig Deutungsmöglichkeiten und intensiviert beim Rezipienten das Gefühl unbestimmter Bedrohung. Dem stellen sich Regisseur Stephan Beer und die Spieler im Rahmen der derzeitigen Probenarbeit. Ausstatter Georg Beer hat Kostüme entworfen, die körperliche Deformationen ausstellen. Außerdem wird es Masken geben, die von Portraits Francis Bacons inspiriert sind. Die zu erwartenden Verfremdungen unterlaufen naturalistisch geprägte Sehgewohnheiten.

Der Autor Azan Garo
Azan Garo wurde 1988 in Mongagua / Brasilien geboren und wuchs zwischen Peru und Deutschland auf. Als Kind träumte er davon, Seefahrer und Pirat zu werden. Aber Brecht in Lima, das „teatro oficina“ und eine Aufführung der „Hamletmaschine“ in Sao Paulo haben ihn fürs Theater begeistert. Sprachwissenschaftliche Schnupperstudien lockten ihn schließlich in die Backstage-Zonen von Off-Theatern. Als Experte für externe Sprachen und Soundsysteme im Kontext mehrsprachigen Theaters nahm er an experimentellen Radioprojekten teil und arbeitet seither als freischaffender Filmschnitt- und Soundeditor. Er studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in Sao Paolo, München und Berlin. Seit 2009 lebt Azan Garo in Berlin und Brandenburg. Von September bis November 2016 weilte er für einen literarischen Arbeitsaufenthalt in Odessa / Ukraine.
Das PhobiaDrama „InnerOuterCity“ ist sein erstes Stück für Theater. Inspiriert durchs aktuelle Zeitgeschehen und Sciene-Fiction-Hörspiele wie „Centropolis“ von Werner Adler, Inszenierungen von Kay Voges und René Pollesch, Debatten im Betriebssystem Theater, Schläfer, Snowden, Google und der NSA, umkreist „InnerOuterCity“ in 29 Szenen Anrisse allgemeiner Verunsicherungen, die schwer greifbar, quasi schleichend daherkommen. Aktuell schreibt Azan Garo an seinem ersten Roman „Schädelwald Wüste Welt“.

www.theater-chemnitz.de

Donnerstag, 6. April 17
Der vielprämierte Pianist BEAU PLUTO läutet mit seinem Debüt eine spannende neue Ära für die Klassische Musik ein und hebt sie auf ihr ursprüngliches kunstvolles Niveau an
Der 21-jährige Beau Pluto wird auf „Liberation“ zum Erzähler, und nimmt den Zuhörer auf eine Reise mit, die viele persönliche Elemente enthält und gleichzeitig eine universelle Einladung ist, sich seiner eigenen Vergangenheit zu stellen und Erlösung zu finden, dank der instrumentalen Natur der Musik.


© H’ART Musik-Vertrieb GmbH

Das Album wurde im Londoner Tonstudio Air-Edel aufgenommen und  enthält sorgsam ausgewählte Juwelen der Klassik, geschrieben von den besten Komponisten aller Zeiten, darunter Bach, Rachmaninoff, Chopin und Beethoven, und wird – genau wie der Künstler – sowohl Klassikliebhabern gefallen als auch bei denjenigen Anklang finden, die bisher noch nicht in den überwältigenden Genuss der Klassik gekommen sind.

Beau Pluto verdrehte ganz Roth schon von klein auf den Kopf. Unter seinem gebürtigen Namen Wassili Zampouridis trat er bereits mit 8 Jahren zum ersten Mal in der Kulturfabrik auf und bekam von der Presse prompt den Spitznamen “Kleiner Mozart” verpasst. Nach zahlreichen Preisen in verschiedenen Klavierwettbewerben und Musikstudien an der Hochschule für Musik & Theater München und der Royal Academy of Music in London ist nun endlich die Zeit für das erste Album gekommen. Ein vielversprechendes Debüt.

Offizielles Musikvideo zu „Fantaisie Impromptu“ aus dem Album „Liberation“: www.youtube.com/watch?v=KsyuG5Rnc1U

Beau Pluto Release-Konzerte:
05. Mai – Roth, Kulturfabrik
08. Mai – London, Hellenic Centre (UK)

BEAU PLUTO – Liberation (Homme Royal/Creative Talents/H’art) – VÖ: 05.05.2017

www.beaupluto.com

Donnerstag, 6. April 17
Nach den ersten Akustikproben ~ Wie klingt es im neuen Konzertsaal im Dresdner Kulturpalast?
(lifePR) In der vergangenen Woche hatten Chefdirigent Michael Sanderling und die Dresdner Philharmonie zum ersten Mal Gelegenheit, in ihrer neuen „Heimstatt“, der Bühne des Konzertsaales im Kulturpalast Dresden, Platz zu nehmen und sich einen räumlichen und klanglichen Eindruck zu verschaffen.

In einem jahrelangen intensiven Prozess haben die Akustikingenieure des Akustikbüros Peutz gemeinsam mit den Architekten von Gerkan, Marg und Partner und Musikerinnen und Musikern der Dresdner Philharmonie an dem großen Ziel gearbeitet: Einen akustisch erstklassigen Saal zu schaffen, der den spezifischen Klang des Orchesters optimal transportiert und dem Publikum auch optisch ein hochwertiges Raumerlebnis garantiert. Alle Beteiligten sind sich einig: das Ergebnis überzeugt!

Michael Sanderling, Chefdirigent der Dresdner Philharmonie:
„Der Saal ist überwältigend. Er besticht durch seine Wärme und akustische Geborgenheit. Für die Philharmonie und für Dresden ist er ein ganz großes Geschenk – es ist der erste reine Konzertsaal in der Geschichte der Musikstadt Dresden. In einem Haus der Künste und des Wissens im Herzen der Stadt erhält Dresden einen erstklassigen Konzertsaal, der sich ästhetisch und vor allem akustisch in die Reihe der sehr guten Säle Europas integrieren wird.

Die fünf Jahre ‚unterwegs‘ waren für unser Orchester sehr anstrengend, aber eben auch charakterbildend. Diese Jahre waren für das Zusammenspiel des Orchesters eine große Herausforderung. Es ist uns gelungen, von dieser fünfjährigen Tournee durch Dresden und die Welt und all den damit zusammenhängenden Schwierigkeiten zu profitieren. Das Orchester hat an Flexibilität in der Tonsprache und an schneller Umsetzung gewonnen. Unsere akustisch neue und geschichtlich alte Heimstätte ermöglicht nun dem Orchester eine weitere Qualitätsentwicklung. Gespannt sind wir natürlich auf unsere Kolleginnen und Kollegen aus den inter- und nationalen Spitzenorchestern, die während der Dresdner Musikfestspiele 2017 und zu Beginn der neuen Spielzeit mit uns den Saal akustisch entdecken und mit Leben füllen werden.“

Frauke Roth, Intendantin der Dresdner Philharmonie:
„Jedes Instrument braucht einen  Resonanzkörper! Dieser Saal ist für die Dresdner Philharmonie der Resonanzraum unseres besonderen ‚Dresdner Klangs‘. Von diesem Ort aus wird er ausstrahlen und sowohl unser Publikum als auch unsere Gäste aus aller Welt begeistern, dessen bin ich mir sicher.“

Prof. Wolfgang Hentrich, Erster Konzertmeister der Dresdner Philharmonie:
„Als ich zur ersten Probe in den Kulturpalast kam, war ich überwältigt: endlich haben wir hier in Dresden einen tollen Konzertsaal! Allein die Optik ist phänomenal. Als dann die ersten Klänge zu hören waren, habe ich weiter gestaunt. Der Saal hat einen fantastischen Orchestersound, der Klang ist kraftvoll und geschmeidig. Damit ist auf jeden Fall das größte Manko des alten Festsaales beseitigt, in dem, zumindest beim „normalen“ Klassikkonzert, trotz engagierten Spielens der Klang auf der Bühne stecken blieb. Für mich wohl die größte Überraschung: sowohl auf den letzten Reihen als auch hinter dem Orchester hört man das Orchester wunderbar, das habe ich bisher in fast keinem Saal erlebt. Ich bin allen, die sich für diesen Konzertsaal in den vergangenen Jahren engagiert haben, zutiefst dankbar. Und er kommt nun auch genau zum richtigen Zeitpunkt, um die als Kulturhauptstadt 2025 zu beflügeln!“

Christian Hellmund, Architekt (gmp· Architekten von Gerkan, Marg und Partner):
„Ein wichtiges Ziel für den Charakter des neuen Konzertsaales bestand darin, akustisch den traditionellen ‚warmen Dresdner Klang‘ zu erreichen, so wie es bereits in der Ausschreibung für den Wettbewerb formuliert war. Was genau unter diesem Schlagwort zu verstehen ist, dem haben wir uns – Architekten, Akustiker und Orchester – 2010 auf einer Konzertsaalreise angenähert. Im Vergleich der unterschiedlichen Spielstätten, die wir besucht haben, fanden dabei die Säle Anklang, die einen gewissermaßen mit Schall umhüllen. Für die akustische und architektonische Umsetzung bedeutete dies, dass wir ein großes Nachhallreservoir geschaffen haben, das den Klang lange im Raum zu halten vermag. Messungen bestätigen diesen Ansatz, man fühlt sich mittendrin in Raum und Musik.“

Margriet Lautenbach, Akustikbüro Peutz:
„Ein warmer und reicher, gleichzeitig jedoch transparenter Orchesterklang. Ein Saal, in dem sowohl die Musiker als auch die Zuhörer umgeben sind von Musik. Ein Saal, der das Instrument der Musiker ist. Genau das war die Zielsetzung zu Beginn des Projekts, das wir mit allen gemeinsam formuliert haben. In den Jahren der Planung wurde am Entwurf gearbeitet, er wurde angepasst und verändert, bis das Ziel erreicht war: Eine hervorragende Akustik in einem mit seiner Weinbergarchitektur attraktiven und angenehmen Raum, wie der Auftraggeber es sich gewünscht hatte. Die Geometrie im Saal ist die Basis der Akustik: die Höhe, die Breite, die Bühnengestaltung, die Downkicker der weißen Wände, die Publikumsanordnung und die Ausrichtung der Wand- und Deckenelemente. Mittels 3-D-Simulationen und eines Modells im Maßstab 1:10 wurde der akustische Entwurf entwickelt, durch Labormessungen und Messungen an Mustern im Bau wurden Sonderteile geprüft. Und jetzt ist er fertig, der neue Konzertsaal. Nach den letzten Akustikmessungen und den ersten Orchesterproben können wir sagen: Ziel erreicht!“

www.dresdnerphilharmonie.de 

Donnerstag, 6. April 17
Am 07.April erscheint die neue EP von Pentatonix physisch und digital
die legendäre A-Capella Formation PENTATONIX beglückt uns nach zweieinhalb Jahren wieder einmal mit einer EP. Ihre weltweit beliebten Weihnachtsalben sind in den USA letztes wie vorletztes Jahr auf Platz 1 der offiziellen Charts eingestiegen und auch in Deutschland zehntausendfach über die Ladentheken gerutscht. Der Durchschnitt von 4,74 Sternen ihrer zehn bei Amazon angebotenen Platten prophezeit auch jetzt eine umwerfende Interpretation der erfolgreichsten Classic-Songs. Knapp 13 Millionen YouTube-Abonnenten fiebern noch bis zum 07. April, dann heißt es: GO! „PTX Vol. IV – Classics“!


© PENTATONIX

Tracklisting:
BOHEMIAN RHAPSODY
IMAGINE
BOOGIE WOOGIE BUGLE BOY
OVER THE RAINBOW
TAKE ON ME
CAN’T HELP FALLING IN LOVE

BONUS: JOLENE FT. DOLLY PARTON

Schon die erste Cover-Single der EP, „Imagine“ von John Lennon, rechtfertigt die drei Grammys, mit denen die Band in den letzten drei Jahren für ihre immensen A-Capella-Arrangements ausgezeichnet wurde. Zum Video geht es übrigens hier: https://youtu.be/NLiWFUDJ95I 

Die Top 10 Single “Hallelujah” der YouTube Könige wurde letztes Jahr knapp 130.000 Mal verkauft und hat somit nicht nur vielen Leuten ein schönes Weihnachten beschert, sondern auch noch richtig Heißhunger auf neue Klassiker heraufbeschworen!
Deswegen gibt es ab dem 07.04. wieder etwas für die Ohren. Die nächsten Grammy’s warten schließlich schon!
„Vol. IV - Classics“-EP

Mittwoch, 5. April 17
Erste umfassende Britten-Biografie in deutscher Sprache ~ Buch-Neuerscheinung bei Boosey & Hawkes
Der Verlag Boosey & Hawkes veröffentlicht die erste umfassende Darstellung zu Leben und Werk Benjamin Brittens in deutscher Sprache. Norbert Abels, Chefdramaturg der Frankfurter Oper und einer der besten Britten-Kenner, verfasste das knapp 340 Seiten starke Werk.

Benjamin Britten zählt zu den universellsten Komponisten der Musikgeschichte. Sein Werk ist von tiefer Humanität geprägt, zeugt jedoch zugleich von der Faszination des Ambivalenten.
Aus seiner langjährigen Tätigkeit als renommierter Operndramaturg beleuchtet Abels insbesondere das Musiktheater des „Orpheus britannicus“ in allen Facetten, aber auch die Lieder, das geistliche Werk, die Kompositionen für Kinder, die Musik für Film, Theater und Radio sowie die Kammermusik. Neueste biografische Forschungen werden in diesem profunden Überblick ebenso berücksichtigt wie geistesgeschichtliche Einordnungen.


Prof. Dr. Norbert Abels
© Boosey & Hawkes

Norbert Abels ist Chefdramaturg der Oper Frankfurt, Dozent mehrerer Hochschulen und publizierte zahlreiche Schriften zur Musik-, Theater- und Literaturgeschichte.

Buchpräsentation
Mit Prof. Dr. Norbert Abels. Moderiert wird der Abend von Frau Dr. Kerstin Schüssler-Bach.

Freitag, 7. April 2017, 19.30 Uhr
Buchhandlung Weltenleser, Frankfurt am Main
Anmeldung unter: info@weltenleser.de oder Tel.: 069/91 507 210

Klicken Sie hier für weitere Informationen auf der Seite der Buchhandlung Weltenleser.


Norbert Abels: Benjamin Britten
332 Seiten, Euro 34,95
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7931-4047-4
Boosey & Hawkes, Berlin 2017
Boosey & Hawkes wird exklusiv ausgeliefert von Schott Music

Mittwoch, 5. April 17
2017 im Zeichen von Stadt als Utopie gestern und heute ~ Urbane Künste Ruhr wendet den Blick zurück nach vorn und stellt Jahresprogramm vor
Urbane Künste Ruhr rückt 2017 Utopien in den Fokus und verwandelt den urbanen Raum in eine temporäre Handlungsfläche für zahlreiche Kunstprojekte. Von einem partizipativen Theaterprojekt über eine mobile Performance bis hin zu Projekten, die über die Mittel der Kunst Handlungsstrategien für die Bevölkerung vor Ort entwickeln – das Programm von Urbane Künste Ruhr zeigt auch 2017 eine enorme Vielseitigkeit. „Wir arbeiten mit dem Potenzial hier im Ruhrgebiet und entwickeln Projekte, die sich mit der Region auseinandersetzen, die zeigen, was Kunst hier bewirken kann. Und genau das war mir in den vergangenen sechs Jahren ein Herzensanliegen“, erklärt Katja Aßmann, die Ende 2017 ihre Zeit als Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr beschließt.

Die Aktivierung der Bewohnerschaft sowie die Einbindung regionaler Initiativen, Netzwerke, Festivals und Institutionen zeichnet das Programm von Urbane Künste Ruhr aus. 2017 werden Formate aus den Vorjahren weitergeführt und gleichzeitig kommen neue Formate hinzu, die wiederum auf den Erfahrungen der Vorangegangen fußen.

Truck Tracks Ruhr, die Erfolgsgeschichte auf vier Rädern, geht auch 2017 weiter. Mit Truck Tracks Ruhr #6 Album Bochum (25.01.-25.02.2017) und #7 Album Essen (15.03.-08.04.2017) vervollständigt das Kunstprojekt von Urbane Künste Ruhr nach einem Konzept von Rimini Protokoll seinen Erkundungsreise durch das Ruhrgebiet. Seit April 2016 fährt der LkW durch sieben Städte des Ruhrgebiets. Seine Abschlusstour durch Essen läuft noch bis zum 08. April 2017. Als Teil der Ruhrtriennale wird aus der mobilen Performance eine audio-visuelle Gesamtkomposition in der Mischanlage der Kokerei Zollverein. Truck Tracks Ruhr – The Compilation ist ab dem 19. August 2017 bei freiem Eintritt zu erleben.

2017 gründet Urbane Künste Ruhr mit matthaei & konsorten einen neosolidarischen „Concern“ für das Ruhrgebiet: COOP 3000. Mit KünstlerInnen und BewohnerInnen der Region testet dieser Concern traditionelle Formen der Subsistenzwirtschaft für das Ruhrgebiet aus. Dabei werden Communities und Netzwerke der Region involviert und die überholten Prinzipien des Neoliberalismus ad absurdum geführt. COOP 3000 startet mit seiner ersten Suppertheorieparty am 08. April 2017 in Witten, weitere Partys in Bochum, Dortmund und Duisburg folgen. Den großen Abschluss bildet ein Festival im Juli in Bochum.

Actopolis | Die Kunst zu handeln, eine Koproduktion mit dem Goethe-Institut, startet 2017 in seine finale Phase. Das Projekt ist nicht nur eine Plattform, sondern zugleich der Bauplan für eine Stadt der Zukunft. Noch bis zum 09. April 2017 zeigt Actopolis | Die Ausstellung in der Alten Post Oberhausen die Ergebnisse und Handlungsstrategien aus drei Jahren transnationaler Kooperation von Oberhausen bis Mardin. Im Anschluss tourt die Wanderausstellung durch zehn europäische Städte. Im Jovis Verlag ist der Katalog zur Ausstellung erschienen.

Vom 20. bis 23. April 2017 entsteht mit dem Mercator Research Center Ruhr und der Interkultur Ruhr in der Bochumer Hustadt eine Insel des guten Lebens. Junge WissenschaftlerInnen, die sich seit Oktober 2015 im Netzwerk der Global Young Faculty mit dem Zusammenhang zwischen Migration und Wohlbefinden beschäftigten, präsentieren ihre Forschungsergebnisse. Das Festival bietet allen BesucherInnen die Möglichkeit, durch kreative Erfahrungen neue Wege zum guten Leben zu suchen.

Die fiktive Bildungseinrichtung Urban School Ruhr geht 2017 weiter. Nach Exkursionen, Seminaren und Workshops 2016 beendet die Urban School Ruhr ihre Aktivitäten im Ruhrgebiet 2017 in der Wittener Innenstadt mit der Als-Ob-Installation 'Double Happiness'. Das Bild der Stadt. In einer performativen Installation entsteht vom 20. bis 21.05.2017 ein neuartiges Standbild der Stadt Witten. Die Silent University Ruhr, ein Projekt des kurdischen Künstlers Ahmet Ögüt in Kooperation mit Urbane Künste Ruhr und dem Ringlokschuppen Ruhr sowie dem Impulse Theater Festival, bietet seit 2015 AkademikerInnen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus eine Plattform zum Wissensaustausch. Bis Januar 2018 läuft Wem gehört die Kunst? – Support Your (G)local Artist, einem weiteren Kooperationsprojekt von Urbane Künste Ruhr und Ringlokschuppen Ruhr sowie dem Netzwerk X. Als spartenübergreifender Aufruf an regionale KünstlerInnen konfrontiert das Projekt den gesellschaftspolitischen Stellenwert der Kunst mit der Realität der lokalen Kunstschaffenden. Die Erkenntnisse fließen in Formate ein, die im Ruhrgebiet 2017 umgesetzt und in einer Fachtagung im Januar 2018 diskutiert werden. Auch das Netzwerk-Projekt pottfiction läuft als Kooperation zwischen sechs städtischen und freien Theatern 2017 weiter. Erneut finden Workshops mit den Jugendlichen in den einzelnen Städten sowie ein großes Sommercamp vom 15. bis 23.07.2017 in Hamm statt. Ausgerichtet wird es in diesem Jahr vom Helios Theater Hamm.

Der Beitrag von Urbane Künste Ruhr zum Programm der diesjährigen Ruhrtriennale ist eine neue Arbeit des Künstlers Julian Rosefeldt. Die Filminstallation Euphoria thematisiert die utopievernichtenden Seiten des Kapitalismus und richtet den Blick auf eine durchkommerzialisierte, digital vernetzte Welt voller Gier. Ab Einbruch der Dunkelheit wird die Arbeit vom 20. August bist 30. September 2017 an die Außenhülle des Dampfgebläsehauses der Jahrhunderthalle Bochum projiziert.

Am 8. September 2017 reflektiert Urbane Künste Ruhr im Dampfgebläsehaus der Jahrhunderthalle Bochum sechs Jahre nach Gründung der Kunstorganisation im Rahmen des Symposiums Momentaufnahme über Stellenwert und Formen öffentlicher Kunst und ihre Wirkkraft im urbanen Raum. KünstlerInnen und KuratorInnen stellen im Gespräch mit Katja Aßmann ihre künstlerischen Strategien und kuratorischen Ansätze vor. Im Rahmen des Symposiums wird die Publikation Urbane Künste Ruhr 2012–2017 vorgestellt, die im September beim Kerber Verlag erscheint.

Den großen Abschluss des Programms bildet Urban Lights Ruhr. In Marl wird vom 12. bis 29. Oktober 2017 die Stadt als Utopie gestern und heute erkundet. Der Lichtparcours zeigt neue Arbeiten von international renommierten KünstlerInnen wie u. a. Michael Sailstorfer oder Sans Façon. In seiner vierten Auflage nach Stationen in Bergkamen, Hamm und Hagen verwandelt Urban Lights Ruhr mit acht künstlerischen Interventionen den Marler Stadtraum.

www.urbanekuensteruhr.de

Mittwoch, 5. April 17
In Vielfalt geeint: europäisch und weltoffen – Young Euro Classic 2017 ~ 18. August bis 3. September 2017, Konzerthaus Berlin
Vorverkauf ab 06. April 2017

Wem der Kopf schwirrt ob all der falschen und echten Krisenmeldungen, der findet willkommene Impulse bei unseren Klassikern: „O Freunde, nicht diese Töne! Sondern lasst uns angenehmere anstimmen und freudenvollere.“ Friedrich Schiller beim Wort nehmend, bietet Young Euro Classic auch in diesem Sommer im Konzerthaus am Gendarmenmarkt exzellenten Jugendorchestern aus aller Welt eine einmalige Plattform. Hier spielt die Zukunft!

Gemeinsam für Europa – Multinationale Klangkörper
Young Euro Classic setzt ein ermutigendes Zeichen im aktuellen Klima von zunehmendem Nationalismus und steht damit an der Seite der vielen Menschen, die aktuell wöchentlich auf dem Berliner Gendarmenmarkt und anderswo einen Impuls für ein europäisches Miteinander setzen. International besetzte Orchester sind gelebte vielfältige Einheit.
Dafür stehen prominent das Schleswig-Holstein Festival Orchester, das unter seinem ‚Principal Conductor‘ Christoph Eschenbach am 18. August des Festival eröffnet und das Gustav Mahler Jugendorchester, das sich am 31. August mit der brillanten Kombination von Ingo Metzmacher (Dirigent) und Jean-Yves Thibaudet (Klavier) präsentiert.
Als großer Überraschungserfolg ist das I, Culture Orchestra dem Young Euro Classic-Publikum von 2015 in Erinnerung. Es bringt Musiker aus Polen und den östlichen Partnerländern der Europäischen Union, z.B. aus der Republik Moldau, Armenien und Aserbaidschan, zusammen. Der charismatische Geiger Julian Rachlin begleitet das Orchester, dessen Programm Klassik und Moderne gekonnt kontrastiert.
Aus den zehn Ländern des gesamten Ostseeraums stammen die Mitglieder des Baltic Sea Philharmonic. Unter dem dynamischen Kristjan Järvi widmet es sich ganz naheliegend dem Thema „Waterworks“.
 
Cross-over – Innovativ und interdisziplinär
Für höchst ungewöhnliche und aufregende Programme steht das schwedische O/Modernt Kammarorkester, das unter seinem innovativen Leiter Hugo Ticciati in diesem Sommer gemeinsam mit dem indischen Tabla-Spieler Sukhvinder Singh auf eine musikalische Reise zwischen Peteris Vasks, Arvo Pärt, den Beatles und traditionellen indischen Klängen geht.
Nicht weniger innovativ liest sich das Programm des Bundesjugendorchesters, das sich mit Filmprojektionen und Live-Zeichnungen dem Thema „Märchen und Helden“ widmet. Zu hören ist dabei eine bisher ungekannte Komposition zu dem ersten animierten Comicstrip der Filmgeschichte, „The Pet“ von 1921.
Den außergewöhnlichen Abend „Solo für Himmelsstürmer“ gestalten die Träger des Fanny Mendelssohn Förderpreises zusammen mit der deutsch–türkischen Musikerin und Komponistin Sinem Altan und ihrem Ensemble Olivinn.
Bei „Klassik meets Jazz“ trifft der weltberühmte Jazz-Posaunist Nils Landgren diesmal auf junge Instrumentalisten und polyphon erklingende Stimmen aus Georgien.
Beide Projekte erschließen durch die von Young Euro Classic initiierte Zusammenarbeit eine ganz eigene neue Musikwelt.

Längst einen festen und Jahr um Jahr dennoch exzeptionellen Platz auf dem Festivalprogramm hat John Neumeiers Bundesjugendballett.
oung Euro Classic ermutigt die Orchester, couragiert innovative Programme anzugehen: Symphoni­sche Musik aus den letzten 70 Jahren zieht sich wie ein roter Faden durch das diesjährige Festival: Die Bandbreite reicht von Olivier Messiaens monumentaler „Turangalîla-Symphonie“ im Eröffnungs­konzert bis zum US-Amerikaner Philip Glass, vom Esten Arvo Pärt bis zum Japaner Toshio Hosokawa. Dessen erschütterndes chorsymphonisches Werk „Sternlose Nacht“ von 2008, in Erinnerung an die verheerenden Bombenangriffe auf Dresden und Hiroshima, wird von den Studierenden der Elisabeth University of Music, Hiroshima im Konzerthaus Berlin aufgeführt.
Einen   Kontrast zu diesen Zeitgenossen bietet das Werk Ludwig van Beethovens, das in seiner Vielschichtigkeit, seinem musikalischen Ethos und seiner unveränderten Modernität gleich an mehreren Abenden interpretiert wird. Neben dem Violinkonzert sowie verschiedenen Ouvertüren sind auch die Symphonien Nr. 7 und Nr. 3 zu hören. Im Konzert des Jovem Orquestra Portuguesa erklingt außer der „Eroica“ auch eine Uraufführung: Mariana Vieiras „Neues Konzert“ für sechs Solisten, darunter eine Marimba, die vom Dirigenten höchstpersönlich angeschlagen wird.
Als europäische Nationalorchester präsentieren sich außerdem das exzellente Orchestre Français des Jeunes und erstmalig das Moldovan National Youth Orchestra. An den Abenden des
24. und 28. August pflegen wir unsere kulturelle Freundschaft mit Russland und der Türkei.

Debüts aus Lateinamerika und aus Asien
Gleich zwei internationale Jugendorchester, die aus völlig entgegengesetzten Erdteilen kommen, stellen sich erstmals dem Berliner Festivalpublikum vor: Das Asian Youth Orchestra mit Sitz in Hongkong wurde einst von Yehudi Menuhin mitbegründet und bringt seit über 25 Jahren heraus­ragende junge Musiker aus 11 asiatischen Ländern wie Vietnam, Indonesien, den Philippinen und Malaysia zusammen.
Zum ersten Mal auf Tour außerhalb der Heimat sind die jungen Musiker aus Kuba, die an der erst 2014 ins Leben gerufenen Cuban-European Youth Academy teilnehmen. Dieses ehrgeizige Austausch­projekt zwischen europäischen und kubanischen Musikern schließt am 3. September den Festival-Jahrgang 2017 spektakulär ab.

Zum 18. Mal: Young Euro Classic – Hier spielt die Zukunft!
Das Orchester als utopisches Miteinander, als Gesellschafts- und Gemeinschaftsmodell der Teilhabe – dafür steht Young Euro Classic seit dem Gründungsjahr 2000.
Hier wird auf höchstem Niveau von jungen Musikern mit der ihnen eigenen Begeisterung das gepflegt, was die europäische Orchesterkultur seit Jahrhunderten auszeichnet: ihre grenzüberschreitende und integrative Funktion – im Zeichen von Begegnung, von Austausch, von einem Miteinander in fried­licher Koexistenz. In diesen krisenhaften Zeiten sind die im Festival gelebten Werte so aktuell wie nie.
Das Festival ist Jugendkultur. Das spiegelt sich in den über 26.000 ungewöhnlich begeisterungs-fähigen Besuchern, deren Altersdurchschnitt deutlich unter dem der gängigen Konzertbesucher liegt
 

Young Euro Classic 2017 vom 18. August bis 03. September 2017 im Konzerthaus
Alle Informationen: www.young-euro-classic.de

Mittwoch, 5. April 17
5. bis 20. Mai 2017: CRESCENDO – das 15. Musikfestival der UdK Berlin
- Thema „GründerZeit“
- Neue Künstlerische Leitung setzt deutliche Akzente
- Das musikalische Pendant zum populären „Rundgang“ der UdK Berlin

Neue Leitung, neue Formate: Mit den beiden Ausnahmemusikern und -pädagogen Prof. Markus Groh (Klavier) und Prof. Konstantin Heidrich (Cello) an der Spitze des jährlichen Musikfestivals erfindet sich CRESCENDO in diesem Jahr neu. Die Festivaldauer wird von drei auf gut zwei Wochen verkürzt, es gibt 23 Veranstaltungen in 16 Tagen mit ca. 300 Nachwuchsmusikerinnen und -musikern, 30 Lehrende und 28 Gästen. Hinzu kommen neue Formate und Konzepte wie z. B. der Late Night Event cresc.CLUB, das umfangreichere Kinderprogramm crescendino, eine niedrigschwellige Preisgestaltung, die jungen Menschen und Neulingen den Zugang vereinfacht, und erstmalig eine Ausstellung (7. Mai) zur Geschichte der traditionsreichen, größten Musikhochschule Deutschlands.

Wagner mal kurz: „Ring ohne Worte“ – aber mit sprechenden Filmbildern. Der Festival-Auftakt am 5.Mai findet wie gewohnt im Konzertsaal der UdK Berlin in der Hardenbergstraße statt, Dirigent Prof. Steve Sloane leitet die ca. 120 Jungmusizierenden des Symphonieorchesters der UdK Berlin, geboten wird eine 75-minütige Kompaktfassung (von Lorin Maazel, 1987) des eigentlich 15-stündigen „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner – visuell kontrastiert mit der Uraufführung einer kritisch-experimentellen Filmreflexion über Wagners Menschenbild – gestaltet von Studierenden der UdK Berlin. Eintritt 12/erm. 8 Euro.

Das Festivalzentrum bleibt der UdK-Standort Bundesallee und sein Joseph-Joachim-Konzertsaal. Hier eine Auswahl der Highlights (jeweils Eintritt frei, außer: cresc.CLUB 5 Euro und Masters for Masters 8/erm. 5 Euro):

- ISANG YUN (1917-95): So., 7. Mai, 11 Uhr – Eröffnung/Ausstellung zum 100. Geburtstag des Komponisten und ehemaligen UdK-Studenten im Rahmen der Geschichte der UdK Berlin.
Ab 18 Uhr – Themenabend: Isang Yun – Entführt aus West-Berlin, u. a. mit Toshio Hosokawa.

- EUGÈNE YSAYE (1858-1931): Di., 9. Mai, 19.30 Uhr – Neues aus der Gründerzeit. Ur- und Erstaufführungen wiederentdeckter Kammermusik des belgischen Geigenvirtuosen und seiner Zeitgenossen, u. a. mit Gästen der Chapelle Musicale Reine Elisabeth, Brüssel.

- ALBRECHT MAYER (seit 1992 Berliner Philharmoniker): Sa., 13. Mai, 14 Uhr – Masters for Masters. Öffentlicher Meisterkurs von einem der weltbesten Oboisten.

- cresc.CLUB – Late Night Event: 13. Mai, 21 Uhr – Los Pitutos und Kojote sorgen für max. Tanztemperatur.

- DIMITRI MITROPOULOS (1896-1960): Di., 16. Mai, 19.30 Uhr – Liederabend
u. a. mit bisher kaum bekannten Werken des ehemaligen UdK-Studenten und erfolgreichen Dirigenten.

- GEORGE ENESCU (1881-1955) u. a.: Sa., 20. Mai, 19.30 Uhr – Abschlusskonzert: Große Kammermusik mit acht Professoren der UdK Berlin, unter ihnen Markus Groh und Konstantin Heidrich.

Mit dem Jahresmotto „GründerZeit“ erhält das CRESCENDO-Programm erstmalig einen thematischen, roten Faden: „GründerZeit“ steht in seiner Doppeldeutigkeit einerseits für den Neuanfang und das Erproben unkonventioneller Konzertformate und -inhalte, andererseits für eine bewusste Rückschau in die Zeit, in der die traditionsreiche Hochschule von Joseph Joachim gegründet wurde. „GründerZeit“: Das ist die Zeit des Aufbruchs in die Moderne im 19. Jahrhundert, die Epoche der Industrialisierung, des Aufstiegs des Bürgertums und eines neuen Selbstbewusstseins, des Aufstiegs Berlins zur Hauptstadt als auch Berlins heutiger Status als Startup-Metropole.

Das diesjährige Programm beschäftigt sich facettenreich mit der komplexen Geschichte und Identität der UdK Berlin und bringt besondere Musikschätze zum Klingen. Dazu gehören u. a. die kritische Auseinandersetzung mit dem Gründerzeit-Profiteur Richard Wagner, die Ausstellung zur UdK-Geschichte und die Möglichkeit der Wiederentdeckung von UdK-geprägten, internationalen Komponistinnen und Komponisten.

Gründerzeit heute: Junge, aufstrebende Musikensembles stellen sich vor, teils von und mit UdK-Studierenden gegründet wie z .B. das ensemble ilinx (7. Mai), das Aurelis Guitar Quartet (8. Mai), die JIB BIG BAND (12. Mai), Los Pitutos (13. Mai) und das vision string quartet (18. Mai). Eintritt jeweils frei.

www.udk-berlin.de/crescendo

Mittwoch, 5. April 17
Gastspiel "Wer sind Sie? Was machen Sie hier!" bei theaterperipherie Frankfurt
Anfang Dezember wurden im Untergrund der theaterperipherie im Titania einige Ausländer entdeckt. Die örtlichen Behörden fühlen sich mit der Situation überfordert. Die drei Männer scheinen es sich gemütlich gemacht zu haben. Zeitweilig sind ungewohnte Gesänge und Musik zu hören, es soll sogar zu unchristlichen Handlungen gekommen sein. Alle Frankfurter sind aufgefordert, sich ein eigenes Bild von der Situation zu machen.

Gemeinsam mit Ruzbeh Mirmoayadi und Mohammad Salamat befragt Faraz Baghaei die eigene Biographie, Geschichte, Werte, Glauben und persönlichen Rituale. Alle drei stammen aus dem Iran und sind in Deutschland aufgewachsen.Gemeinsam haben sie nur, dass sie besser deutsch als persisch sprechen. Und dass sie von den anderen für Türken gehalten werden.

Gastspiel der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg
Mit: Ruzbeh Mirmoayadi, Mohammad Salamat
Regie: Faraz Baghaei
Ausstattung: Nicole Adis (ABK Stuttgart)

Termin im Titania: 07.04.17, 19.30 Uhr
theaterperipherie im TITANIA, Basaltstr. 23, 60487 Frankfurt
Karten unter: 069 156 27 404, info@theaterperipherie.de und Abendkasse


www.theaterperipherie.de  

Mittwoch, 5. April 17
Solidaritätsanzeigen in türkischen Medien: Crowdfunding für die Meinungsfreiheit #FreeWordsTurkey
Situation der Meinungsfreiheit in der Türkei spitzt sich zu / Solidaritätsanzeigen in freien türkischen Medien vor dem Referendum zur Verfassungsänderung am 16. April 2017 geplant / Crowdfunding-Aktion unter www.startnext.com/freewordsturkey

Im Rahmen der Initiative #FreeWordsTurkey startet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels eine Crowdfunding-Aktion für Solidaritätsanzeigen in türkischen Medien. Unter www.startnext.com/freewordsturkey sammelt der Verband Spenden, um noch vor dem Referendum zur Verfassungsänderung am 16. April 2017 eine Anzeige in unabhängigen Zeitungen und Onlinemedien in der Türkei zu schalten. Durch die Veröffentlichung will der Börsenverein zusammen mit seinen Unterstützern Solidarität mit verfolgten Autoren, Journalisten, Verlagen, Kulturschaffenden sowie Bürgerinnen und Bürgern zeigen und gleichzeitig durch staatliche Repressionen unter wirtschaftlichen Druck geratene unabhängige Redaktionen unterstützen.

„Das ist die Stunde der Zivilgesellschaft, Engagement und Haltung zu zeigen. Wir dürfen nicht aufhören, uns für die Meinungsfreiheit in der Türkei stark zu machen. Die Situation in dem Land spitzt sich weiter zu. Es ist dringend notwendig, noch vor dem Verfassungsreferendum unsere Solidarität mit all denen in der Türkei auszudrücken, die verfolgt werden, nur weil sie eine andere Meinung als die der türkischen Regierung vertreten. Gleichzeitig möchten wir uns für die Medien in der Türkei einsetzen, die noch unabhängig agieren. Die Freiheit des Wortes ist ein Menschenrecht, sie ist Grundlage jeder demokratischen Gesellschaft und nicht verhandelbar“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins.

15.000 Euro für sechs Anzeigen benötigt
Als Fundingziel haben die Initiatoren 15.000 Euro angesetzt, die Aktion läuft bis Sonntag, 9. April. Mit dem Betrag könnten zwischen dem 11. und 13. April großformatige Anzeigen in mindestens sechs Tageszeitungen und Online-Medien geschaltet werden, darunter Agos, BirGun, Cumhuriyet, Evrensel, T24 und Turuncutime. Im türkischen Anzeigentext (unten in deutscher Übersetzung) sprechen die Unterstützerinnen und Unterstützer allen, die Repressionen durch die türkische Regierung ausgesetzt sind, ihre Solidarität aus. Sie appellieren an eine gemeinsame demokratische Wertegemeinschaft.

Bereits heute sitzen über 150 Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Autoren in türkischen Gefängnissen. Am 16. April 2017 stimmen die türkischen Bürgerinnen und Bürger über eine Verfassungsänderung ab, die dem Staatspräsidenten des Landes erhebliche Kompetenzen übertragen würde. Damit wäre eine weitere Verschärfung der Lage der Meinungsfreiheit in der Türkei zu befürchten.

Mit der Online-Petition #FreeWordsTurkey haben der Börsenverein, das PEN-Zentrum Deutschland und Reporter ohne Grenzen in den letzten Monaten einen stärkeren Einsatz der Bundesregierung und der EU-Kommission für Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit in der Türkei gefordert. Im Februar übergaben Vertreter der drei Organisationen die Petition, die mittlerweile 138.000 Unterzeichner hat, im Bundeskanzleramt an Regierungssprecher Steffen Seibert.

Zur Solidaritätsaktion: www.startnext.com/freewordsturkey


Der Anzeigentext im Wortlaut:

Gemeinsam für Freiheit und Demokratie!

Mit großer Sorge beobachten wir, dass sich die türkische Politik immer weiter von den Grundwerten freiheitlicher Gesellschaften entfernt. Gewaltenteilung, Chancengleichheit für alle politischen Parteien und nicht zuletzt das Recht der einzelnen Bürgerinnen und Bürger, ihre Meinung frei zu äußern und zu verbreiten, sind Grundvoraussetzungen für das Gelingen einer freien und demokratischen Gesellschaft. Wir wissen, dass für diese Werte viele von Ihnen stehen.

Wir sehen, in welcher schwierigen Situation und Zeit ein großer Teil von Ihnen lebt. Als Autoren, Verleger, Journalisten, Buchhändler, Künstler, Anwälte, Richter, Wissenschaftler und Bürgerinnen und Bürger sind Sie unerhörten Anschuldigungen, Repressionen und Gewalttaten ausgesetzt, die jedweder Rechtsstaatlichkeit widersprechen. Mit dieser Anzeige möchten wir unsere Solidarität mit Ihnen ausdrücken. Wir denken an Sie und hoffen, dass Sie Teil der uns verbindenden Wertegemeinschaft bleiben.

Ihre europäischen Mitbürgerinnen und Mitbürger

#FreeWordsTurkey
Eine Initiative des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Mittwoch, 5. April 17
Deutscher Buchpreis 2017: 174 Romane eingereicht
Mehr Einreichungen als jemals zuvor / 106 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt / Katja Gasser ist Sprecherin der Jury

Neuer Rekord bei den Einreichungen zum Deutschen Buchpreis: 174 Romane haben deutschsprachige Verlage in diesem Jahr eingereicht. Das sind 18 Titel mehr als im Vorjahr und ein Roman mehr als im bisherigen Spitzenreiter-Jahrgang 2011. 106 Verlage schicken ihre Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen für den deutschsprachigen „Roman des Jahres“ 2017: 69 Verlage sitzen in Deutschland, 20 in Österreich und 17 in der Schweiz.

Von den vorgeschlagenen Titeln stammen 81 aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm, 82 weitere werden im Herbst auf den Markt kommen. 11 Titel sind bereits im vergangenen Herbst erschienen. Jeder Verlag konnte maximal zwei Titel einreichen, die zwischen Oktober 2016 und dem 12. September 2017 (Bekanntgabe der Shortlist) erschienen sind bzw. erscheinen. Darüber hinaus konnten bis zu fünf weitere Titel empfohlen werden. Die Empfehlungsliste umfasst dieses Jahr 118 Romane. Aus dieser können die Juroren weitere Titel beim Auswahlprozess anfordern.

Bei ihrer ersten gemeinsamen Sitzung haben die Jury-Mitglieder Katja Gasser (Österreichischer Rundfunk) als ihre Sprecherin benannt. Der Jury gehören außerdem an: Silke Behl (Radio Bremen), Mara Delius (Die Welt), Christian Dunker (autorenbuchhandlung berlin), Maria Gazzetti (Casa di Goethe), Tobias Lehmkuhl (freier Kritiker) und Lothar Schröder (Rheinische Post).

Die Jury entscheidet über den Siegertitel in einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Am 15. August 2017 erscheint die 20 Titel umfassende Longlist. Daraus wählen die Juroren sechs Titel für die Shortlist, die am 12. September 2017 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autorinnen und Autoren, wer von ihnen den Deutschen Buchpreis gewonnen hat.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Informationen zum Deutschen Buchpreis 2017 können Interessierte unter www.deutscher-buchpreis.de abrufen.

Der Hashtag zum Deutschen Buchpreis 2017: #dbp17

Dienstag, 4. April 17
Acht Theaterproduktionen zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen
Um die Teilnahme am diesjährigen Theatertreffen der Jugend bewarben sich bundesweit 114 Ensembles. Zwanzig Ensembles wurden zunächst in die Zwischenauswahl nominiert. Nach Vorstellungsbesuchen der vorausgewählten Produktionen wählte die Jury des Bundeswettbewerbs in ihrer Abschlußsitzung am Sonntag, 2. April die diesjährigen Preisträger*innen aus:

KOM’MA Theater, Jugendclub II, Duisburg (Nordrhein-Westfalen)
Bartleby – Zur Vermessung des Widerstandes
nach Herman Melville
www.reibekuchentheater.de

Theatergruppe Wunderbar, Stadttheater Minden (Nordrhein-Westfalen)
Blick nach vorn
www.stadttheater-minden.de

Theater-AG der 12. Klasse Waldorfschule Freiburg-Rieselfeld (Baden-Württemberg)
das bin ich nicht
nach Peter Weiss „Die Ermittlung“
www.fws-freiburg-rieselfeld.de

Balljugend am Jungen Schauspiel Hannover (Niedersachsen)
KTZLMCHR
nach Rainer Werner Fassbinder
www.staatstheater-hannover.de

Piccolo Jugendclub, Piccolo Theater Cottbus (Brandenburg)
sag alles ab
www.piccolo-cottbus.de

akademie der autodidakten am Ballhaus Naunynstraße Berlin
Sesperado – Revolution of Color
nach „Kara Günlük – Die geheimen Tagebücher des Sesperado“ von Mutlu Ergün
www.akademie-der-autodidakten.de

Maxim Gorki Theater Berlin
Stören
www.gorki.de

Theater AG „EchtEinstein“ der Albert-Einstein-Schule Groß-Bieberau (Hessen)
TWAILAIT
nach Filmen der „Twilight Saga“
www.aesgb.de  | www.theater-an-der-aes.de

Die Jury des Theatertreffens der Jugend setzt sich aus zehn Theaterschaffenden zusammen. In diesem Jahr neu dabei sind Elizabeth Blonzen (Berlin) und Bassam Ghazi (Köln) sowie die zwei ehemaligen Preisträger*innen Antigone Akgün (Frankfurt am Main) und Ilias Botseas (Giesheim). Weitere Jurymitglieder sind Carmen Grünwald-Waack (Hildesheim), Anne-Kathrin Holz (Schwerin), Sebastian Mauksch (Berlin), Rieke Oberländer (Bremen), Klaus Riedel (Kassel) und Undine Unger (Leipzig).

Der Preis des Bundeswettbewerbs ist die Einladung zum einwöchigen Theatertreffen der Jugend vom 2. bis 10. Juni 2017 nach Berlin, inklusive eines vielfältigen Workshop-Programms mit Theaterexpert*innen sowie öffentlichen Aufführungen der eingeladenen Produktionen im Haus der Berliner Festspiele. Ein Fortbildungsprogramm mit Workshops und Gesprächsformaten richtet sich auch an die Spielleiter*innen der ausgewählten Ensembles.

Das Theatertreffen der Jugend versteht sich als wichtiger Impulsgeber für die Theaterarbeit von und mit Jugendlichen und präsentiert jährlich ein breites Spektrum von Schulaufführungen, über Produktionen aus der freien Szene bis hin zu Arbeiten von Theater-Jugendclubs. Der Spielplan wird Ende April veröffentlicht.

Neben dem Theatertreffen der Jugend veranstalten die Berliner Festspiele jährlich drei weitere Bundeswettbewerbe im Haus der Berliner Festspiele: das Tanztreffen der Jugend (22. bis 29. September 2017), das Treffen junge Musik-Szene (8. bis 13. November 2017) und das Treffen junger Autoren (16. bis 20. November 2017). Bewerbungen für die beiden letzteren Wettbewerbe sind noch bis Juli 2017 möglich.

Die Bundeswettbewerbe der Berliner Festspiele werden gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

www.bundeswettbewerbe.berlin

Dienstag, 4. April 17
Oper Frankfurt: Bariton Ludwig Mittelhammer singt Lieder im Foyer
Die Gattung des Kunstliedes zählt zu den unverzichtbaren Bestandteilen im Repertoire einer jeden Sängerin und eines jeden Sängers. Dieser Tatsache im Programm der Oper Frankfurt gebührend Rechnung zu tragen, ist ein stetes Anliegen von Intendant Bernd Loebe, seit er 2002/03 die Leitung des Hauses am Willy-Brandt-Platz angetreten hat. Neben der äußerst erfolgreichen Liederabend-Serie im Opernhaus hat die Oper Frankfurt daher seit der Spielzeit 2014/15 eine Reihe ins Programm genommen, in der sich vorwiegend Mitglieder des Ensembles präsentieren, deren Name mit dem Zusatz …singt Lieder im Foyer den Titel des Abends ergibt. Diese Soireen im intimen Rahmen des Holzfoyers dauern ohne Pause maximal ein Stunde. Die dritte und letzte Veranstaltung der Serie in der Spielzeit 2016/17 findet nun statt mit dem Bariton Ludwig Mittelhammer am Dienstag, dem 11. April 2017, um 20.00 Uhr im Holzfoyer.

Begleitet von Hilko Dumno am Klavier präsentiert der seit 2015/16 im Opernstudio der Oper Frankfurt beheimatete Sänger anlässlich seines ersten Frankfurter Recitals Werke von Franz Schubert (1797-1828) und Hugo Wolf (1860-1903).

Ludwig Mittelhammer war bzw. ist in der aktuellen Spielzeit als Western Union Boy (Paul Bunyan), Schaunard (La Bohème) und Marullo (Rigoletto) zu erleben. Der Bariton debütierte im Opernhaus als Sergej Mentschikoff (Der Graf von Luxemburg) und stand im Bockenheimer Depot als Carlo in der Uraufführung von Langemanns Anna Toll auf der Bühne. Zudem trat Ludwig Mittelhammer als Eustachio (I pazzi per progetto), Georges (Le bal) und Nardo (La finta giardiniera) im Prinzregententheater sowie als Háraschta (Das schlaue Füchslein) am Staatstheater am Gärtnerplatz in München auf. Als Nardo stellte er sich auch bei den Bamberger Symphonikern vor. Ludwig Mittelhammer arbeitete u.a. mit den Bochumer, Münchner und Nürnberger Symphonikern, dem Concerto Köln sowie dem Münchner Rundfunkorchester zusammen und gab Liederabende an der Seite des Pianisten Jonathan Ware u.a. in der Kölner Philharmonie, beim Heidelberger Frühling, im Konzerthaus Wien und am Prinzregententheater München. Der Stipendiat von „Live music now – Yehudi Menuhin“ sowie des Deutschen Bühnenvereins wurde 2015 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.

Die Reihe wird auch 2017/18 weitergeführt, Termine und Interpreten werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Karten für diese Serie zum Preis von € 17 / ermäßigt € 13 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Montag, 3. April 17
Die Spielzeit 2017/18 der Bayerischen Staatsoper München
Gestern stellte die Bayerischen Staatsoper München das Programm für die Spielzeit 2017/18 vor.
Sieben Opernpremieren sowie drei Premieren des Bayerischen Staatsballetts werden unter dem Spielzeitthema "Zeig mir deine Wunde" gegeben.

Die Opern-Premieren:

Le nozze di Figaro
Musikalische Leitung: Constantinos Carydis
Inszenierung: Christof Loy
Mit Christian Gerhaher, Federica Lombardi, Anett Fritsch, Alex Esposito, Olga Kulchynska

Il trittico
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Lotte de Beer
Mit Wolfgang Koch, Yonghoon Lee, Ermonela Jaho, Ermonela Jaho, Ambrogio Maestri, Rosa Feola, Pavol Breslik

Les Vêpres siciliennes
Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber
Inszenierung: Antú Romero Nunes
Mit Carmen Giannattasio, Erwin Schrott, George Petean

Aus einem Totenhaus
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Frank Castorf
Mit Peter Rose, Evgeniya Sotnikova, Aleš Briscein, Bo Skovhus

Parsifal
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Pierre Audi
Mit Jonas Kaufmann, Christian Gerhaher, Nina Stemme, René Pape

Orlando Paladino
Musikalische Leitung: Ivor Bolton
Inszenierung: Axel Ranisch
Mit Sofia Fomina, Mathias Vidal, Edwin Crossley-Mercer, Tara Erraught

Der Diktator / Der zerbrochene Krug
Neuproduktion des Opernstudios


Die Ballett-Premieren:

Anna Karenina
Choreographie: Christian Spuck
Komponist: Sergej W. Rachmaninow, Witold Lutoslawski, Sulkhan Tsintsadze und Josef Bardanashvili

Portrait Wayne McGregor
Choreographie: Wayne McGregor
Musik: Joel Cadbury, Paul Stoney, Max Richter

Ballettabend – Junge Choreographen
Junge Nachwuchschoreographen kreieren für das Ensemble des Bayerischen Staatsballetts zeitgenössische Werke

Drei Zyklen von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen wird Kirill Petrenko dirigieren. Alle Termine und Besetzungen sowie weitere Informationen zum Vorverkauf finden sich unter www.staatsoper.de

Im Repertoire stehen respektable 43 Opern-Produktionen auf dem Spielplan.

www.staatsoper.de 

Montag, 3. April 17
Buch-Neuerscheinung zum Monteverdi-Jubiläum ~ 450 Jahre Claudio Monteverdi im Mai 2017
Anlässlich des 450-jährigen Jubiläums Claudio Monteverdis veröffentlicht der renommierte Musikwissenschaftler Michael Heinemann eine neue Monographie über die Musik des Ausnahmekomponisten.


© Schott Musik

Das Buch „Claudio Monteverdi – Die Entdeckung der Leidenschaft“ nähert sich der Musik aus der Perspektive des Hörens. Aus der Verbindung der Erfahrungen aus Kulturgeschichte und der musikalischen Praxis entsteht so ein Bild einer Zeitenwende in der Musik.

Michael Heinemann (*1959) ist als Professor für Musikwissenschaft in Dresden tätig, wo die Musik des 17. Jahrhunderts zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählt. Er betreut Werkausgaben der Musik von Heinrich Schütz, Johann Rosenmüller und Andreas Hammerschmidt und ist u.a. Herausgeber der „Schütz-Dokumente“, die über Leben, Werk und Umfeld des Dresdner Hofkapellmeisters informieren. Daneben gilt seine Aufmerksamkeit der Rezeptionsgeschichte Alter Musik, um deren aktuelle Relevanz zu verdeutlichen.

Michael Heinemann: Claudio Monteverdi ~ Die Entdeckung der Leidenschaft
178 Seiten
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7957-1213-6
ED 22767
Euro 24,50

www.schott-music.com

Samstag, 1. April 17
Jahrespressekonferenz des Harburger Theaters: Eine abwechslungsreiche Saison voller musikalischer und literarischer Highlights steht bevor
Die Harburger Theatersaison 2017/2018 wartet mit einem abwechslungsreichen Programm auf den Startschuss im Spätsommer. Den Auftakt bildet das Musical „Der Schrecken der Ozeane“ nach dem gleichnamigen Hörbuch-Bestseller von Leuw von Katzenstein. Es ist die dritte Produktion des Genres Familienmusical, das seit 2015 in Harburg angeboten wird.
Das erste Abo-Stück ist die Adaption des Literaturklassikers „Homo faber“ von Max Frisch. Katharina Abt, Stephan Benson und Stella Roberts geben dem Stück eine besondere Klasse, die kein Publikum unberührt lässt.
Ab November ist Hardy Krüger jr. wieder auf der Bühne des Harburger Theaters zu sehen, diesmal in Bernard Sabaths „Die Jungs im Herbst“. Das Stück greift die Geschichte der Lausbuben Huckleberry Finn und Tom Sawyer auf.
Nach vielen Jahren treffen sie sich als Erwachsene wieder – können sie an ihre alte Freundschaft anknüpfen? Angelika Wedekind und Walter Plathe begegnen sich musikalisch in „Wand an Wand“ als Nachbarn.
„Zickig“ wird es im Stück „Diven“ von Axel Schneider. Es erzählt, mit US-Gesangslegende Helen Schneider in einer der Hauptrollen, die Geschichte eines alternden Stars im aufstrebenden West-Berlin der 60er Jahre.
Ein temporeiches, kluges und extrem unterhaltsames Stück über das umfangreiche Werk des deutschen Universalgenies erwartet das Publikum mit „Goethes sämtliche Werke…leicht gekürzt“, welches auch für Klassikermuffel ein wahres Freuden- und Lachfest verspricht.
Das Schlusslicht der Saison ist Highlight zugleich: Hamburgs einziges Mikromusical kommt nach Harburg! Cornelia Schirmer und Delio Malär treten zusammen als Cocodello auf und überzeugen durch eine autobiographisch angehauchte Geschichte und mitreißende Musik.

Für Kinder ab 5 Jahren zeigt das Harburger Theater in der Vorweihnachtszeit den Astrid Lindgren Klassiker „Pippi Langstrumpf“. Für die ganz Kleinen ab 3 Jahren hält „Der kleine Rabe Socke“ eine wichtige Botschaft bereit, nämlich dass Freundschaft wichtiger ist als alle Reichtümer der Welt.
Comedyfans werden begeistert sein angesichts von Namen wie Lisa Fitz, Jürgen Becker, Matthias Richling und der A Capella-Band LaLeLu und der Rückkehr des Bader-Ehnert-Kommandos zur Weihnachtszeit. Den treuen Silvestergängern sei jetzt schon angeraten, sich Michael Zalejski mit „Merci Udo – Die Hommage an Udo Jürgens“ am 31. Dezember 2017 vorzumerken. Der Kartenvorverkauf startet im Juli 2017.

www.harburger-theater.de

Samstag, 1. April 17
neun x neu: Oscar Petersons 'Easter Suite' am Palmsonntag in Frankfurt Enkheim
mit der herzlichen Bitte um Vorberichterstattung unter http://www.kulturfreak.de sende ich Ihnen in meiner Funktion als Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim nachstehend Informationen zu unserem unserem nächsten 'neun-x-neu'-Konzert, in dem am 9. April (Palmsonntag) das Trio um den Bielefelder Jazzpianisten Olaf Kordes mit Oscar Petersons 'Easter Suite' zu erleben ist.


Im Anhang habe ich Ihnen zwei Fotos (Bildnachweis: privat) des Jazztrios Kordes - Tetzlaff - Godejohann beigefügt, welche v.l.n.r. Olaf Kordes (Piano), Wolfgang Tetzlaff (Kontrabass) und Karl Godejohann (Schlagzeug) zeigen.

neun x neu: Oscar Petersons 'Easter Suite'
Eine sehr besondere Vertonung des Passionsberichtes steht auf dem Programm des nächsten 'neun x neun'-Konzertes in der von der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim veranstalteten Konzertreihe. Am 9. April wird das Jazztrio Kordes - Tetzlaff - Godejohann Oscar Petersons 'Easter Suite' im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Enkheim musizieren.

Im Auftrag der BBC entstand 1984 Oscar Petersons zutiefst berührende Jazz-Trio-Version des Passionsberichts. Der legendäre kanadische Jazzpianist hat die Komposition danach nicht wieder auf der Bühne zu Gehör gebracht, es existiert lediglich ein Mitschnitt aus dem Entstehungsjahr. 2005 transkribierte der Bielefelder Jazzpianist Olaf Kordes das Werk für sein Trio mit Wolfgang Tetzlaff am Kontrabass und Karl Godejohann am Schlagzeug.

Das Konzert mit dem Bärmann Trio beginnt am Palmsonntag, 9. April 2017, um 17 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Enkheim (Laurentiusstraße 2, 60388 Frankfurt Bergen-Enkheim). Der Eintritt ist frei - am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

www.kirche-bergen-enkheim.de

Samstag, 1. April 17
KERSTIN OTT: Gold für Debüt-Album "Herzbewohner" +++ "Deutscher Musikautoren Preis" +++ Drei ECHO-Nominierungen +++ "Mein Star des Jahres"-Award
Den Hit „Die immer lacht“ schrieb Kerstin Ott vor über 15 Jahren für eine gute Freundin. Im vergangenen Jahr wurde das Lied im Stereoact-Remix zu dem erfolgreichsten, deutschsprachigen Song 2016.
 
15 Jahre später hat Kerstin nun selbst viele gute Gründe, die zu sein, die immer lacht – ihr Erfolgshit wurde mittlerweile mit Doppel-Platin ausgezeichnet, über 800.000 Mal verkauft, hielt sich in 2016 über 17 Wochen in den Top 10 der deutschen offiziellen Single-Charts und das dazugehörige Musikvideo wurde über 95 Millionen Mal auf YouTube angeklickt. Eine Erfolgsbilanz, die sich nicht viele auf die Fahne schreiben können. Das erkannten auch die Vertreter des „Deutschen Musikautoren Preises“, denn diese Auszeichnung hat Kerstin in der Kategorie „Erfolgreichstes Werk 2016“ in Berlin entgegen genommen.
 
Zudem ist Kerstin in genau dieser Kategorie für den ECHO, Deutschlands wichtigsten Musikpreis, 2017 nominiert. Doch nicht nur für den Award für den „Hit des Jahres“ stehen die Chancen gut - Kerstin ist zeitgleich als „Künstlerin national“ und „Newcomerin national“ nominiert. Somit hat sie die Chance auf drei ECHO-Awards. Die ECHO-Verleihung findet am 6. April in Berlin statt und wird am 7. April um 20:15 Uhr auf VOX ausgestrahlt.
 
Doch wie schon in der Überschrift verraten wird, ist das nicht die einzige Auszeichnung, die Kerstin in den kommenden Wochen erhalten wird. Auch wird sie mit dem „Mein Star des Jahres“-Award geehrt. Hierbei handelt es sich um einen der größten deutschen Leserpreise, der in verschiedenen Kategorien verliehen wird. Hier konnte Kerstin ebenfalls mit ihrem ersten Mega-Hit überzeugen – die Neue Post-Leser Deutschlands wählten „Die immer lacht“ auch hier zum „Hit des Jahres“.
 
Nicht nur die Erfolge des ersten Hits ziehen ihre Kreise, auch das aktuelle Album „Herzbewohner“ beschert Kerstin Ott immer wieder neue Freuden. Nach 17 Wochen in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, das Album kletterte bis auf Platz 4, wird der Longplayer nun mit Gold für über 100.000 verkaufte Einheiten ausgezeichnet. Die erste Single-Auskopplung „Scheissmelodie“ zählte, mit „Die immer lacht“, zu den beliebtesten Sommer-Hits 2016, über 27 Millionen YouTube Views und eine Chartpräsenz, die seit Single-Release nicht abreißt inklusive.
 
Nach „Scheissmelodie“ wird im April die neue Single „Herzbewohner“ folgen – der Titeltrack des gleichnamigen Albums.
 
www.universal-music.de/kerstin-ott/home

Samstag, 1. April 17
Bayerische Staatsoper: Spielzeit-Präsentation 2017/18 am Sonntag im Live-Stream
Am Sonntag präsentiert die Bayerische Staatsoper München die Pläne für die kommende Spielzeit. Interessierte können live dabei, wenn am Sonntag ab 10.30 Uhr Staatsintendant Nikolaus Bachler, Generalmusikdirektor Kirill Petrenko und Ballettdirektor Igor Zelensky das Programm der neuen Saison vorstellen. Die Höhepunkte sind sieben Opernpremieren, davon zwei unter der Leitung von Kirill Petrenko sowie drei Premieren des Bayerischen Staatsballetts. Darüber hinaus steht wieder Wagners Der Ring des Nibelungen unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko auf dem Programm.
Die Bayerische staatsoper überträgt die Spielzeit-Präsentation als Live-Stream auf Staatsoper.TV. Der Spielplan wird im Anschluss um 11.30 Uhr online gehen. Ab diesem Zeitpunkt sind auch schriftliche Kartenvorbestellungen für alle Vorstellungen der neuen Spielzeit möglich.

Spielzeit-Präsentation 2017/18
So, 2. April 2017, 10.30 Uhr Staatsoper.TV
Nationaltheater

Am heutigen Samstag startet der Freiverkauf für alle verbliebenen Karten für die Münchner Opernfestspiele.

www.staatsoper.de

Samstag, 1. April 17
Kai Strauss - Getting Personal ~ Neues Album erscheint am 12. Mai
Der mehrfache Blues-Award-Gewinner Kai Strauss hat mit Unterstützung von Sax Gordon, Tony Vega und Big Daddy Wilson mit „Getting Personal“ sein mittlerweile drittes Studioalbum in den Startlöchern
Gitarrist, Komponist und Sänger Kai Strauss bringt den internationalen Blues nach Deutschland. Kaum zu glauben, dass der aus Lengerich in Nordrhein-Westfalen stammende Musiker Branchengrößen wie Sax Gordon, Tony Vega und Big Daddy Wilson als Gäste auf seinem neuen Release „Getting Personal“ begrüßen kann. Doch bereits auf seinem Vorgänger-Album „I Go By Feel“ hat er mit namhaften Blues-Musikern wie Mike Wheeler aus Chicago, Tony Vega aus Texas und dem einstigen Schlagzeuger des verstorbenen Luther Allison, Tommie Harris zusammen gearbeitet. Dahinter steckt harte Arbeit und die ganz große Leidenschaft für den Blues.

Schon früh entdeckte er seine Begeisterung für Künstler wie Albert King, Buddy Guy und Jimmie Vaughan. Mit 14 Jahren gab es die erste E-Gitarre und Kai Strauss war von der Vorstellung Profimusiker zu werden nicht mehr abzuhalten. Zahlreiche Blues Sessions folgten und es dauerte nicht lange bis sich der eingefleischte Blueser auf den Bühnen Europas neben dem Mundharmonika Spieler Memo Gonzales wieder fand. Nach 15jähriger Live-Präsenz zusammen mit dem Texaner Gonzales, gründete er schließlich seine eigene Band – die „The Electric Blues All-Stars“. Insgesamt mit drei deutschen Blues Awards (2014,2015 und 2016) ausgezeichnet, hat sich Strauss längst im Kreis der europäischen Bluesmusiker fest etabliert.

Bei diesem Ansehen wird die Aufmerksamkeit mit Sicherheit ganz auf den neuen Release gerichtet sein. „Getting Personal“ präsentiert ein geschmackvolles Gitarrenspiel z.B. in dem abgefahrenen Song „The Blues Handmade“ bis hin zur souligen Nummer „Blues for Anne“, die er in Gedenken an seine Mutter geschrieben hat. Hinzu kommt ein straighter und überzeugender Gesang, gepaart mit tollem Songwriting und einem hervorragendem Groove. Durch die Zusammenarbeit mit den fabelhaften Gästen Sax Gordon als US-Saxophonist Nummer 1, mit der unverwechselbaren Stimme von Big Daddy Wilson aus North-Carolina und dem aus Houston stammende Star-Gitarrist Tony Vega, werden die elf Tracks des neuen Albums Strauss Karriere sicherlich auf ein neues Level innerhalb der Blues- und Roots-Szene hieven.

Album-Trailer „Getting Personal“: https://www.youtube.com/watch?v=J1S8LTIzdrw


Kai Strauss & The Electric Blues All-Stars live:
05.04.17 Leibnitz (A) / Bluesfestival
06.04.17 Wien (A) / Reigen, Vienna Blues Spring
07.04.17 Habach / Village
28.04.17 Dortmund / Piano
20.05.17 Esslingen / Blues In Town (plus Gitarren-Workshop)
03.06.17 Leverkusen / Topos
Do 15.06.17 Rüdesheim / Magic Bike
16.06.17 Hamburg / Downtown Blues Club
17.06.17 Rügen / Blue Wave Festival
08.07.17 Dinslaken / Peace im Pott Festival

KAI STRAUSS – Getting Personal (Continental Blue Heaven/H’art) – VÖ: 12.05.2017
www.electricbluesallstars.com

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