kulturfreak

Musical, Stückeinfo: W

What a feeling!
Ein Comedy-Musical

Von: Wolfgang Adenberg und Stephan Ohm
Uraufführung: 17. Januar 2002 (Bonn, Contra-Kreis-Theater)

Zur Inszenierung der Komödie Frankfurt:

Premiere: 27. Januar 11
Spielzeit bis: 20. März 11

www.fritzremond.de

We Will Rock You

Music and Lyrics:
Queen
Story and Script: Ben Elton

Uraufführung: 14. Mai 2002, London
Deutsche Erstaufführung: 12. Dezember 2004 (Köln, Musical-Dome), Spielzeit bis 30. September 2008

Schweiz-Premiere: 3. Dezember 2006 (Zürich, Theater 11; Spielzeit bis 31. Dezember 2007)
Österreich-Premiere: 24. Januar 2008 (Wien, Raimund-Theater; Spielzeit bis 13. Juli 2008)
Stuttgart-Premiere:  13. November 2008 (Apollo Theater; Spielzeit bis 31. August 2010)
Berlin-Premiere: 21. Oktober 2010 (Theater des Westens; Spielzeit bis 21. Oktober 2011)
Basel-Premiere: 14. Dezember 2012 (Musical Theater Basel; Spielzeit bis 24. März 2013)
Essen-Premiere: 11. April 2013 (Colosseum-Theater; Spielzeit bis 30. Juni 2013)


Produktionen u.a. auch in: Russland, Spanien, Australien & Süd-Afrika

Music Supervisor: Roger Taylor
Musical Staging and Choreography: Arlene Phillips
Production Designer and Video Director: Mark Fisher
Lighting Designer and Video Director: Willie Williams
Sound Designer: Bobby Aitken
Costume Designer: Tim Goodchild
Vocal Harmony Arrangements and Music Supervisor: Mike Dixon
Orchestrator: Steve Sidwell
Associate Director: Tony Edge
Musical Director: Ethan Popp
Associate Choreographer: John Clarke
Associate Sound Designer: Richard Sharratt
Costume Coordinator: Frank Boroch
Make Up/Wig Supervisor: Hannelore Uhrmacher
German Dialogues: Jörn Ingwersen
German Lyrics: Wolfgang Adenberg
Script Consultant: Sven Kemmler
Producers: Phil McIntyre Entertainment, Phil McIntyre/Paul Roberts / Tribeca Productions / MIchael Brenner
Supervising Producer: Dagmar Windisch

In das Stück wurden über 30 Queen Hits eingearbeitet, das Buch schrieb Ben Elton.
Hauptfigur ist der Träumer Galileo. Es spielt in der Zukunft. Alle hören nur noch Radio GaGa. Musikinstrumente sind verboten. Alle Songs werden nur noch am Computer produziert. Aber der Widerstand wächst. Im Untergrund warten die "Bohemians" auf das Erscheinen des "Träumers", der die Zeit heraufbeschwören soll, als man noch seine eigene Musik machen konnte - die Zeit von Queen.

Die Umsetzung des Musicals hat sechs Jahre gedauert und zwölf Millionen Euro gekostet. Ein Teil des Geldes kam von Hollywood- Schauspieler Robert de Niro.

BB-Promotion präsentiert eine Produktion der Fandango Musical GmbH in Übereinkunft mit Queen Theatrical Productions, Phil McIntyre Entertainments und Tribeca Thatrical Productions:

09.09.2014 - 13.12.2014: Deutsches Theater, München
19.12.2014 - 09.01.2015:
Alte Oper, Frankfurt
20.01.2015 – 01.03.2015: Stadthalle, Wien
13.03.2015 - 19.04.2015: MEHR! Theater am Großmarkt, Hamburg
09.07.2015 - 16.08.2015: Musical Dome, Köln

Hauptrollen Erstbesetzung:

Bap:
Stefan Müller-Ruppert / Leon Van Leeuwenberg
Khashoggi: Martin Berger
Galileo: Christopher Brose
Scaramouche: Jeannine Wacker
Killer Queen: Brigitte Oelke
Brit: Markus Neugebauer
Ozzy: Linda Holmgren

Ensemble: Alexander Bartles, Andrea del Solar, Fabio Diso, Samantha Harris, Joana Henrique, Jordan Laviniere, Sam Linscott, Robert Meyer, Marianna Neofitou, Jörg Neubauer, Leoni Oeffinger, Susie Porter, Stuart Sumner, Marjolein Teepen, Isabel Trinkaus, Nathan Vaughan Harris

Swings:
Katie Allday, János Harót, James-Paul McAllister, Georgia Rae-Briggs, Tom Nihill, Emily Tzivanidou


WE WILL ROCK YOU
© Nilz Boehme

WE WILL ROCK YOU, produziert unter Mitwirkung von Brian May und Roger Taylor, ist eines der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Über fünfzehn Millionen Zuschauer weltweit hat es bereits bis in die Grundfesten gerockt, davon mehr als sechs Millionen allein im Dominion Theater, einer der größten Bühnen im Londoner West End. Kein Wunder also, dass WE WILL ROCK YOU u.a. mit dem Olivier Audience Award 2011, dem begehrten Publikumspreis des West Ends, ausgezeichnet wurde.

Brian May: „Wir sind überglücklich, dass wir WE WILL ROCK YOU in dieser technisch überarbeiteten Version endlich in Frankfurt präsentieren können. Wir sind sehr stolz auf diese deutsche Produktion. Sie ist mit keiner anderen auf der Welt zu vergleichen. Das Ensemble und die Band haben ihren ganz eigenen Stil. Aber was am allerwichtigsten ist… die Show ist live, sie ist gefährlich und mehr als alles andere: Sie rockt!“

Im Deutschen Theater München und in der Alten Oper Frankfurt wird die überarbeitete Originalversion des QUEEN-Musicals zu erleben sein, unter anderem mit aktualisierten Videoanimationen, kreiert vom verstorbenen Production Designer Mark Fisher in Zusammenarbeit mit dem renommierten Lighting Designer Willie Williams. Fisher und Williams zeichneten für die Inszenierung vieler spektakulärer Rock-Shows verantwortlich. Besonders herausragend ist ihre gemeinsame Arbeit für die Band U2.

Cast und Band müssen in der Lage sein, sowohl den hohen Anforderungen des QUEEN-Songkatalogs als auch der bombastischen Musical-Produktion zu entsprechen. Deshalb werden sie in internationalen Auditions ausgewählt und so intensiv wie für eine Uraufführung geprobt. Das Skript wird von Autor und Regisseur Ben Elton selbst immer weiter verfeinert, denn nur so bekommt das Rock-Musical sein ganz eigenes, frisches Kolorit.

Die musikalische Supervision liegt auch in Frankfurt in den Händen der Rock-Giganten Brian May und Roger Taylor höchstpersönlich. Schließlich bilden die QUEEN-Songs nicht nur das Gerüst für die Story, sondern garantieren den extravaganten Rock-Sound.

Die beiden legendären QUEEN-Musiker werden am Ende entscheiden, wer ihren hohen Ansprüchen genügt und in Frankfurt als Teil der WE WILL ROCK YOU Band rocken darf.

Die Londoner Urfassung des Rock-Musicals stammt aus der Feder des vielfach prämierten Erfolgsautors Ben Elton (u.a. „Mr. Bean“) und wurde von Queen Theatrical Productions gemeinsam mit Robert de Niros Tribeca Theatrical Productions und Phil McIntyre Entertainment produziert. Musik und Songtexte zu WE WILL ROCK YOU kommen selbstverständlich von QUEEN, für die Regie zeichnet ebenfalls Ben Elton verantwortlich.

Die Geschichte von QUEEN ist eine der bemerkenswertesten der Popkultur: Mehr als 170 Millionen Albumverkäufe weltweit, 18 Nummer-Eins-Alben, etliche Nummer-Eins-Singles und DVDs weltweit, die Aufnahme in die Rock & Roll Hall Of Fame sowie die Songwriters Hall Of Fame, über 700 Konzerte in nahezu jedem Winkel der Welt, inklusive des historischen Auftritts bei Live Aid, sowie ein Guinessbuch der Rekorde-Award als erfolgreichster UK-Album-Chart-Act der Geschichte – QUEEN waren und sind eine der größten Rockbands aller Zeiten. 2011 feierte die Mega-Band ihr vierzigjähriges Jubiläum. Mit ihrem eigenen Musical WE WILL ROCK YOU krönt die Band ihre unglaubliche Erfolgsgeschichte auf beeindruckende Weise.

Und darum geht es in WE WILL ROCK YOU: In einer komplett globalisierten Zukunft ohne Musikinstrumente kämpfen die „Bohemians“, eine Handvoll Rockrebellen, gegen den alles beherrschenden Konzern Globalsoft und dessen Chefin, die Killer Queen – um Freiheit, Individualität und die Wiedergeburt des Zeitalters des Rock. Scaramouche und Galileo, zwei junge Außenseiter, wollen sich mit der glattgebürsteten, gleichgeschalteten Realität nicht abfinden. Sie schließen sich den Bohemians an, begeben sich auf die Suche – und finden die unbegrenzte Kraft der Freiheit, der Liebe und des Rock!

Bei dieser Tour wird das erste „Rock-Theatrical“ überhaupt, wie Brian May das Musical nennt, zu erleben sein. Und das in der Originalproduktion und in der aufwendigen, deutschsprachigen Inszenierung.

Mit einem Augenzwinkern und vielen ironischen Seitenhieben ist WE WILL ROCK YOU dabei mehr als nur der Titel einer Show, mehr als nur ein Musical und mehr als ein Rock -Konzert – Es ist ein Versprechen: WE WILL ROCK YOU!

Eintrittskarten: Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unterwww.wewillrockyou.de 

Zur Deutschlandpremiere am 12. Dezember 2004 im Musical Dome Köln

Am 12. Dezember feierte die Original-Produktion des Queen-Musicals WE WILL ROCK YOU in einer aufwändig produzierten deutschen Inszenierung im Musical Dome Köln Premiere. Das Bühnenereignis aus der Feder des vielfach prämierten Erfolgsautors BenElton (u.a. Mr. Bean) erzählt eine witzig-skurrile Fiction-Story. Diese avancierte mittlerweile mit weit mehr als einer Million Besuchern in nur 18 Monaten Laufzeit zur erfolgreichsten Londoner West End Produktion. Ausgestattet mit 25 unvergessenen Super-Hits von We are the Champions über Another One Bites the Dust bis hin zur legendären Pop-Oper Bohemian Rhapsody begeistert die Produktion nicht nur die traditionellen Musicalliebhaber, sondern auch den eingefleischten Konzertgänger. „WE WILL ROCK YOU ist mehr als ein herkömmliches Musical, sondern auch eine Rock-Show", so Queen-Gitarrist Brian May.

Gemeinsam mit dem bekennenden Queen-Fan Robert de Niro, dem Queen-Management,Ben Elton sowie Gitarrist Brian May und Drummer Roger Taylor, zeichnet der deutsche Produzent Michael Brenner für die Kölner Produktion verantwortlich. Benner: „Köln ist genau der richtige Standort für die Show, war die Domstadt doch Schauplatz einiger unvergesslicher Queen-Konzerte". Außerdem seien durch den Sitz ihrer Plattenfirma EMI von hier aus die Weichen für die deutsche Erfolgsgeschichte von QUEEN gestellt worden.

Der ureigene Sound der britischen Band erreichte jüngst mit der Greatest-Hits-Compilation The Platinum Collection wieder die Poleposition der englischen Charts. Die DVD Greatest Video Hits 1 führte weltweit die Charts an, in Deutschland darf sie sich sogar erfolgreichste DVD aller Zeiten nennen. Es scheint, als hätte weder die Zeit noch der tragische Tod von Frontmann Freddie Mercury den Ruf von QUEEN als herausragendste Band der vergangenen drei Jahrzehnte geschmälert. Mit WE WILL ROCK YOU geht es nahtlos weiter. Die „Dampfmaschine, zu der Queen wurde“ (The Times) zeigt keinerlei Anzeichen, in naher Zukunft eine Pause einzulegen. QUEEN ist zeitlos! Wer die Show erlebt hat, spürt, warum der einzigartige Sound auf magische Weise immer wieder sämtliche Generationen in seinen Bann zieht.

Der Dauerbrenner im Musical Dome Köln – seit Dezember 04!

Eintrittskarten von € 20,- bis € 86,- (zzgl. Gebühren) sind u.a. erhältlich unter der nationalen Ticket-Hotline 0180-51 52 53 0 (€ 0,14/Minute) sowie bei KölnTicket unter 0221-2801, über den obigen Bannerlink  sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Mehr Info´s und News zum Musical auf der offiziellen Queen Webseite: www.queenonline.comwww.queen-musical.de oder www.queen-musical.ch .

Hauptrollen der Kölner Premierenbesetzung:

Bap:
James Sbano
Khashoggi: Martin Berger
Galileo: Alex Melcher / Serkan Kaya
Scaramouche: Vera Bolten
Killer Queen: Brigitte Oelke
J.B.: DMJ
Ozzy: Michaela Kovarikova

In anderen Rolllen

Gemma Abrams (Ensemble/Teen Queen)
Korbinian Arendt (Ensemble, Understudy Dieter)
Nicole Bourgeois (Ensemble)
Alan Byland Ensemble)
William Cardamis (Ensemble)
Jeremy Cummins (Ensemble)
Chantelle Fava (Ensemble)
Kimi Fiebig (Ensemble, Understudy Teacher)
Daphne Flint (Ensemble/Teen Queen, Understudy Ozzy)
Gordon Gesatzki (Ensemble, Understudy Dieter)
Mischa Mang (Ensemble, Understudy Khashoggi/J.B./Bap)
James Rees (Ensemble)
Laurie Reijs (Ensemble/Teen Queen, Understudy Ozzy/Teacher)
Konstantin Rethwisch (Ensemble, Understudy Galileo/J.B.)
Nicole Rößler (Ensemble/Teacher, Understudy Killer Queen)
Suzan Seegers (Ensemble/Teen Queen, Understudy Scaramouche)
Jason Sherri (Ensemble)
Harald Tauber (Ensemble/Dieter, Understudy Bap/Khashoggi)
Willemijn Verkaik (Ensemble/Teen Queen, Understudy Scaramouche/Killer Queen)
Danielle York (Ensemble)


Swings

Elliott Bradley (Dance Captain/Swing)
Michael Byrne (Swing)
Sarah-May Elliott (Swing)
Amy Johnston (Swing)
Sandy Moffat (Swing)
Katy Osborne (Swing)
Kevin Perry (Swing

West Side Story

Musik:
Leonard Bernstein
Buch: Arthur Laurents
Song-Texte: Stephen Sondheim
Vorlage nach einer Konzeption von: Jerome Robbins
Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser und Nico Rabenald
Alternative Übersetzung: Marcel Prawy

Uraufführung: 27.September 1957, Winter Garden, New York
Deutschsprachige Erstaufführung: 25. Februar 1968, Volksoper, Wien
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Verlag & Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Die Original-Broadway-Produktion stammte von Robert E. Griffith und Harald S. Prince nach Übereinkunft mit Roger L. Stevens. Die Uraufführung wurde inszeniert und choreografiert von Jerome Robbins.

Die Erfolgsgeschichte von “West Side Story", eines der größten Werke des amerikanischen Musiktheaters, begann als neue Version des Romeo-und-Julia-Themas zunächst mit der Idee einer Story der Liebe eines jüdischen Mädchen zu einem katholischen Jungen.
In der endgültigen Bühnenfassung, die 1957 in New York uraufgeführt wurde, trat an die Stelle der Religion das Einwanderungsproblem zwischen den Jets, die als in Amerika geborene Jugendliche die Sharks bekämpfen, eine Gruppe von eingewanderten Puertorikanern. Romeo-Tony liebt Julia-Maria, die zu verfeindeten Banden gehören. Tony wird von einem Shark erschossen. Angesichts eines Toten bringt Maria die beiden Gangs endlich dazu, Frieden zu schließen.
Die Musik benutzt Elemente des Jazz sowie der Tanzmusik und macht Anleihen beim italienischen Opernstil. Die Songs “Tonight", “Maria", “America", “I Feel Pretty" und “Somewhere" gehören zu den Legenden des amerikanischen Musiktheaters.   [© Text: Verlag Musik und Bühne]

Berühmte Songs aus West Side Story:

Jet Song
Something´s Coming
Maria
Tonight
America
I Feel Pretty
Somewhere

Zur Inszenierung der Oper Magdeburg / DomplatzOpenAir:

Premiere: 16. Juni 17 (Domplatz)

Musikalische Leitung: GMD Kimbo Ishii
Regie: Gil Mehmert
Bühne: Jens Kilian
Kostüme: Falk Bauer
Choreografie: Jonathan Huor
Dramaturgie: Ulrike Schröder

Besetzung:

Riff:
Markus Schneider
Tony: Anton Zetterholm
Bernado: Sascha Luder
Maria: Iréna Flury/Sybille Lambrich
Anita: Andrea Sanchez del Solar

Und mit: Dennis Weißert, Robin Koger, Jan Rogler, Alexander Sasanowitsch, Peter Diebschlag, Daniel Ojeda, Yael Shervashidze, Pawel Stanislawow, Daniel Smith, Leander Rebholz, Karen Müller, Eva Zamostny, Sophie Allnatt, Audrey Becker, Cristina Salamon Lama, Vera Weichel, Ben Cox, Alejandro Muñoz Castillo, Yong Hoon Cho, Raúl Pita Caballero, Adam Reist, Elio Clavel, Pavel Kuzmin, Adrián Román Ventura, Liam White, Andreas Loos, Nedime Ince, Lara de Toscano, Jenny Stark/Uta Zierenberg, Bo Mi Lee, Ilka Hesse, Katrin Haase, Meryem-Josephine Cil, Tatiana de Sousa, Antanina Maksimovich, Amanda Mata, Peter Wittig, Frank Heinrich, Bartek Bukowski, Thomas Matz

Magdeburgische Philharmonie

Die Proben für das Musical »West Side Story«, das in der Regie von Gil Mehmert am Freitag, dem 16. 6. 2017, um 21.00 Uhr, Premiere auf dem Magdeburger Domplatz feiert, haben begonnen.

»Something's coming, something good!« – am 16. 6. 2017 feiert das erfolgreiche und beliebte Musical »West Side Story« vor der historischen Kulisse des Magdeburger Doms Premiere. Leonard Bernsteins Werk gilt als »Mutter aller Musicals« und gleichzeitig als eines der anspruchsvollsten aller Musiktheaterwerke, sind hier doch auf höchstem künstlerischen Niveau Tanz, Gesang und Schauspiel untereinander verwoben. Die unverwechselbare Harmonik und die prägnante Rhythmik haben das Musical weltberühmt werden lassen. Hinzu kommt eine zeitlos-aktuelle Geschichte, die auf Shakespeares tragischem Drama »Romeo und Julia« beruht und die bis heute ins Herz trifft.
Tony, Mitglied der »Jets«, und Maria, Schwester des Anführers der »Sharks«, verlieben sich bei einer Tanzveranstaltung im Jugendclub des Stadtteils auf den ersten Blick. Gegen alle Widerstände halten sie an ihrer Liebe fest. Doch als Tonys bester Freund Riff von Marias Bruder Bernardo erstochen wird und Tony daraufhin Bernardo tötet, ist die Tragödie nicht mehr aufzuhalten...
Um die musikalische und darstellerische Qualität einer Open-Air-Produktion dieses anspruchsvollen Musicals zu garantieren, konnte das Theater Magdeburg neben einem spannenden und breit aufgestellten Cast ein exquisites Leitungsteam gewinnen. Allen voran Regisseur Gil Mehmert, der für seine Musicalinszenierungen mehrfach ausgezeichnet wurde, zuletzt 2016 für »Hair« in München. Zu seinen herausragenden Arbeiten zählt ebenso »Das Wunder von Bern« in Hamburg, darüber hinaus inszenierte er mit großem Erfolg das DomplatzOpenAir 2013 »Les Miserables«. Die musikalische Leitung übernimmt der international gefragte Dirigent Kimbo Ishii, Magdeburgs Generalmusikdirektor, der die New Yorker Straßenkämpfe, musikalisch charakterisiert durch Jazz und lateinamerikanische Rhythmen, mit der Magdeburgischen Philharmonie lebendig werden lässt. Das erfahrene Leitungsteam rund um Regisseur Gil Mehmert wird ergänzt vom ausgezeichneten und international agierenden Bühnenbildner Jens Kilian. Der junge Choreograf Jonathan Huor, der 2016 mit dem Deutschen Musical Theater Preis in der Kategorie Choreografie ausgezeichnet wurde, ergänzt dieses versierte Team. Die Kostüme entwirft Falk Bauer.

Die Partien von Tony und Maria zählen auf Grund ihrer großen sängerischen Anforderungen zu den anspruchsvollsten im Musicalfach. Für die Magdeburger Inszenierung wurde ein ausgewogenes, erfahrenes und junges Trio engagiert: Mit Anton Zetterholm steht ein erfolgreicher Musicaldarsteller, der bereits in mehreren großen Musicalproduktionen mitgewirkt hat, als Tony auf der Domplatzbühne. Der beliebte Schwede spielte bis Mitte Juni 2014 am Londoner Queen‘s Theatre die Rolle des Enjolras im bekannten West End Musical »Les Misérables«. Die Partie der Maria wird doppelt besetzt mit der erfahrenen Musicaldarstellerin und Schauspielerin Iréna Flury sowie der jungen Sybille Lambricht. Insgesamt stehen rund 45 Darstellerinnen und Darsteller auf der Domplatzbühne.
Regisseur Gil Mehmert erzählt Bernsteins Adaption des Shakespeare-Klassikers so »gegenwärtig wie möglich«. Dafür nimmt er die Ästhetik der 1950er Jahre, in der das Werk entstanden ist, auf und verlängert diese »zeitlos« in die Gegenwart, denn die konfliktreiche Suche der Jugendlichen nach einer eigenen Identität und dem Umgang mit unterschiedlichen kulturellen Gruppen, ist auch heute noch hoch aktuell. Die Straßen von Manhattan, in denen die Auseinandersetzungen der Jets und Sharks stattfinden, werden auf dem Domplatz nachgebildet. Die Bühne misst 1000 m2 und bietet viel Raum für Action, zum Beispiel in einem der beiden rund 7 Meter hohen Hochhäuser oder auf dem Platz zwischen fahrenden Autos. Viel Erfahrung mit großen Open-Air-Veranstaltungen bringt der Bühnenbildner Jens Kilian mit, der den Magdeburger Domplatz bestens kennt, hat er doch 2013 das Bühnenbild für »Les Miserables« und 2016 für »Hair« entworfen.
Die 18 Vorstellungen der »West Side Story«, die am 16. 6. 2017, 21.00 Uhr, auf dem Domplatz Premiere feiert, sind bereits jetzt zu über 80 % ausgelastet. Karten sind noch online, telefonisch unter 0391 40 490 490, an der Theaterkasse im Opernhaus oder per Mail an kasse@theater-magdeburg.de erhältlich. [© Theater Magdeburg]

www.theater-magdeburg.de

Wicked

Buch:
Winnie Holzman basierend auf der gleichnamigen Erzählung von Gregory Maguire
Musik & Texte: Stephen Schwartz

New York Premiere: 30. Oktober 2003 (Gershwin-Theater, New York, NY)
London-Premiere: 27. Septemebr 2006 (Apollo Victoria Theatre)
Deutschland Premiere: 15. November 2007 (Stuttgart, Palladium-Theater)
Premiere-Oberhausen: 8. März 2010 (Metronom Theater)

Auszeichnungen:

Tony Award 2004:
Beste Hauptdarstellerin in einem Musical: Idina Menzel (ELPHABA)
Bestes Kostümdesign: Susan Hilferty
Bestes Bühnebild: Eugene Lee

Grammy Awards 2004:
Bestes Album eines Musicals

Drama Desk Awards 2004:
Bestes Musical
Beste Regie: Joe Mantello
Bestes Buch: Winnie Holzman
Beste Komposition: Stephen Schwartz
Bestes Bühnenbild: Eugene Lee
Bestes Kostümdesign : Susan Hilferty


Outer Critics Circle Awards 2004:
Bestes Musical
Beste Regie: Joe Mantello
Bestes Bühnenbild: Eugene Lee
Bestes Kostümdesign: Susan Hilferty

Drama League Awards 2004:
Bestes Musical


Wicked – Die Hexen von Oz
Stage Entertainment produziert das Erfolgsmusical für Deutschland - Premiere war am 15. November 2007 im Stuttgarter Palladium Theater

In New York und in London sorgt Wicked – Die Hexen von Oz nach wie vor in der Presse und beim Publikum für euphorische Reaktionen. Jetzt verzaubert Stage Entertainment das deutsche Publikum mit „Broadways größtem Blockbuster“ (New York Times).
So vielschichtig das Wort „Wicked“ ist – gleichbedeutend mit verflixt, böse, verhext, verzaubert – so viele Facetten hat auch das Musical Wicked – Die Hexen von Oz. Im Mittelpunkt steht die besondere Freundschaft zwischen zwei Hexen, der hübschen und beliebten Glinda und der eigenwilligen Elphaba. Diese spektakuläre Show, in der nicht alles so ist, wie es zunächst scheint, versetzt das Publikum in eine phantastische Welt voller Magie, Hexenkraft und Zauberei.

Die Szenerie durchbricht alle Sehgewohnheiten. Schon beim Betreten des Saales wird der Zuschauer von der Magie des Stückes gefangen genommen. Die Schwerkraft scheint außer Kraft gesetzt zu sein, wenn Kreaturen mühelos durch die Luft fliegen. Diese atemberau-benden Effekte, die mit einem Grammy ausgezeichnete Musik von Stephen Schwartz sowie die großartigen Charaktere und Kostüme machen Wicked – Die Hexen von Oz zum internationalen Publikumsmagneten.

Elphaba und Glinda lernen sich in der Universität Shiz im Land Oz kennen. Im Gegensatz zur attraktiven und begehrten Glinda wird Elphaba wegen ihrer grünen Haut von allen gemieden. Aus einer anfänglichen Abneigung entsteht bald eine innige Freundschaft zwischen den beiden Hexen. Der Zauberer von Oz übt auf Elphaba eine große Faszination aus, die sich allerdings schon bald in eine tiefe Feindschaft verwandelt. Der Zauberer will ihre magischen Fähigkeiten missbrauchen, um Macht über die Tierwelt zu erlangen…

Das mehrfach preisgekrönte Werk begeisterte seit seiner Premiere am Broadway im Oktober 2003 bereits über 5 Millionen Besucher weltweit. Das Musical geht auf den Bestseller „Wicked“ von Gregory Maguire aus dem Jahr 1995 zurück. Inspiration für das ungleiche Duo aus „Wicked“ war L. Frank Baums Kinderbuch "Der Zauberer von Oz", vielen bekannt als Filmklassiker mit der jungen Judy Garland.

“Wicked – Die Hexen von Oz ist für uns Theaterproduzenten und für die Darsteller eine besondere Show mit großen künstlerischen Herausforderungen. Wir freuen uns, dieses magisch-mystische Musical dem deutschen Publikum präsentieren zu können“, so Maik Klokow, Geschäftsführer Stage Entertainment Deutschland.

Regie: Joe Mantello
Musikalische Arrangements: Wayne Cilento
Bühnenbild: Eugene Lee
Kostümdesign: Susan Hilferty
Lichtgestaltung: Kenneth Posner
Sound Design: Tony Meola
Projektionsdesign: Elaine J. McCarthy
Perücken & Haar Design: Tom Watson
Musikarrangements: Alex Lacamoire & Stephen Oremus
Orchestrierungen: William David Brohn
Tanzarrangements: James Lynn Abbott
Autor des Originalromans: Gregory Maguire
Produzenten: Marc Platt, Universal Pictures, The Araca Group, Jon B. Platt & David Stone

Die Stuttgarter Premieren-Besetzung:

Elphaba:
Willemijn Verkaik (Niederlande)
Glinda: Lucy Scherer (München)
Fiyero: Mark Seibert (Frankfurt)
Der Zauberer von Oz: Carlo Lauber (Wolfsburg)
Madame Akaber: Angelika Wedekind (Hamburg)
Nessarose: Nicole Radeschnig (Österreich)
Moq: Stefan Stara (Oberhausen)
Dr. Dillamonth: Michael Günther (Dresden)
Elphaba alternierend: Sabrina Weckerlin (Villingen)
Glinda alternierend: Jana Stelley (Bützow)

Swings
Heather Carino (USA), Ben Cox (Großbritannien), Matthias Dressel (Ingolstadt), Marco Fahrland (Ahaus), Rhys George (Großbritannien), Maria Graciano (Niederlande), Sam Hale (Großbritannien), Rey Rodriguez (Kuba), Maike Switzer (Bad Harzburg)

Ensemble
Paul Boereboom (Niederlande), Alan Byland (Großbritannien), Alessandro Cococcia (Italien), Cosimo de Bartolomeo (Italien), Belinda Jean Edwards (Australien), Emma Hunter (Großbritannien), Kisha Howard (USA), Michael Kargus (Frankfurt), Jessica Lantto (Schweden), Jimmy Laremore (USA), Valerie Link (Freiburg), Artur Molin (Königshütte), Jens Simon Petersen (Neuseeland), Stefan Poslovski (Karlsruhe), Barbara Schmid (Österreich), Lanie Sumalinog (Philippinen), Francesca Taverni (Italien), Roberta Valentini (Nürnberg)


Besprechung auf kulturfreak.de

Handlung:

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft

1.Akt

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier Hexen beginnt, als sich die schöne, beliebte und aus gutem Hause stammende Glinda und die eigentümliche, grüne Hexe Elphaba zum ersten Mal an der Hexenakademie G.L.I.Z.Z. treffen. Verärgert und missmutig stellen beide fest, dass sie sich dort ein Zimmer teilen müssen.

Eigentlich besucht Elphaba die Hexenakademie, um sich um ihre jüngere Schwester Nessarose zu kümmern, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Doch insgeheim hegt sie von jeher einen großen Wunsch: Sie möchte den großen Zauberer von Oz kennen lernen.  Schnell entpuppt sich Elphaba als begabte Studentin, doch sie versucht, ihre Fähigkeiten verborgen zu halten. Als die Schuldirektorin Madame Akaber ihr Talent für die Zauberei entdeckt, bietet sie Elphaba die Teilnahme an speziellen Zauberstunden an - sehr zum Ärger ihrer eifersüchtigen Zimmergenossin Glinda. Diese hingegen hat nur Augen für den jungen Studenten Fiyero, einen gut aussehenden, lebenslustigen Prinzen. Gemeinsam geben sie das perfekte Paar ab. Doch gleichzeitig bemüht sich ein zweiter Verehrer, der etwas unbeholfene, junge Student Moq aus Manschkinland, um Glindas Gunst.

Listigerweise lenkt Glinda Moqs Aufmerksamkeit auf Elphabas Schwester Nessarose, die daraufhin von ihm zum Tanz auf einem Ball aufgefordert wird. Elphaba ist davon begeistert und nimmt ihre Zimmergenossin zum Dank mit in Madame Akabers Zauberstunde. Glinda jedoch spielt Elphaba böse mit, indem sie ihr einen scheußlichen schwarzen Hut für den Ball schenkt. Als die grüne Hexe damit auf dem Fest erscheint, wird sie von allen anderen ausgelacht und gehänselt. Glinda merkt schnell, dass sie zu weit gegangen ist und beginnt als einzige mit Elphaba zu tanzen. Dies ist der Anfang einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier ungleichen Hexen…

Dr. Dillamonth, ein sprechender Geißbock, unterrichtet Geschichte an der Hexenakademie. Im Unterricht erzählt er den Studenten, dass alle Tiere im Land Oz allmählich ihre Fähigkeit verlieren zu sprechen. Elphaba zeigt sich als einzige darüber besorgt. Kurz darauf wird Dr. Dillamonth von der Obrigkeit verhaftet. Elphaba wird zudem Zeugin, wie ein Wächter einen jungen Löwen für ein grausames Experiment missbraucht. Gemeinsam mit Fiyero befreit sie den verängstigten Löwen und bemerkt zum ersten Mal, dass sie sich zum Prinzen hinge-zogen fühlt.

Doch dann geht Elphabas lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Madame Akaber überreicht ihr eine Einladung des Zauberers von Oz. Gemeinsam mit Glinda macht sie sich voller Vor-freude auf den Weg zu ihm in die Smaragdstadt. Allerdings finden die zwei Freundinnen bald heraus, dass der Zauberer alles unternimmt, um die Einwohner von Oz gegen die Tiere des Landes aufzuhetzen. Sein einziges Ansinnen ist die Stärkung seiner eigenen Macht. Trotz dieser Enthüllung erliegt Glinda der Versuchung, dem Hofstaat des Zauberers anzugehören.

Elphaba jedoch begreift, dass der Zauberer sie belogen und missbraucht hat, denn sie schuf auf seinen Wunsch hin eine Armee von fliegenden Affen, die er nun als Spione einsetzt. Voller Zorn und Enttäuschung verweigert sie ihm die Treue und schwört, von nun an mit aller Macht gegen die dunklen Machenschaften des Zauberers zu kämpfen.

Aus Angst, Elphaba könnte ihr Zaubertalent gegen sie einsetzen, hetzen der Zauberer und seine Vertraute, Madame Akaber, die Bewohner von Oz gegen sie auf, indem sie sie als „Böse Hexe des Westens“ verleumden.

2. Akt

Einige Zeit ist vergangen. Bösartige Gerüchte und Spekulationen über die „Böse Hexe des Westens“ haben sich über das gesamte Land Oz verbreitet. Die Bewohner glauben sogar, dass ihre Seele so unrein ist, dass schon Wasser allein sie zum Schmelzen brächte.

Der schöne Fiyero, inzwischen zum Gardehauptmann ernannt, wurde mit der Jagd auf die böse Hexe beauftragt. Hinterhältig hat ihm Glinda das Eheversprechen abgenötigt, als sie auf einem rauschenden Fest zu seinem großen Erstaunen ihre Verlobung bekannt gab.

Elphaba sucht die Hilfe und Unterstützung ihrer Schwester Nessarose, die jetzt zurückge-zogen in Manschkinland lebt. Doch durch ihre Einsamkeit und ihr Leben ohne Liebe ist Nessarose verbittert und grausam geworden.
Die Leute nennen sie „Böse Hexe des Ostens“. Elphaba setzt ihre Zauberkräfte dafür ein, dass ihre Schwester wieder gehen kann, doch nach einem Streit trennen sich ihre Wege.

Enttäuscht und traurig kehrt Elphaba in die Smaragdstadt zurück. Hier versucht der Zauberer von Oz erneut sie zu überreden, sich ihm anzuschließen. Die grüne Hexe ist der Versuchung nahe, verweigert ihm aber letztendlich erneut die Gefolgschaft. Als sie dort auch Fiyero wieder trifft, offenbart er seine tiefen Gefühle für sie. Beide fliehen gemeinsam aus der Smaragdstadt.

Um Elphaba zurück in die Smaragdstadt zu locken und festzunehmen, schmiedet Madame Akaber einen teuflischen Plan: Sie beschwört einen Wirbelsturm herauf und bringt Nessa-rose damit in Gefahr. Elphaba spürt instinktiv die Bedrohung und eilt zurück. Doch sie kommt zu spät. Ihre Schwester wurde unter einem Haus begraben, das der Wirbelsturm herbeige-weht hatte.

Die Wächter des Zauberers nehmen die grüne Hexe gefangen und auch Fiyero, der ihr zur Flucht verholfen hatte, wird festgenommen und bestraft. Trotz größter Anstrengungen gelingt es Elphaba nicht, ihn mit ihren Zauberkräften zu schützen. Die scheinbar unterlegene Elphaba ergibt sich daraufhin dem wütenden Mob. Ein junges Mädchen überschüttet sie mit Wasser und die grüne Hexe scheint zu schmelzen.

In der Smaragdstadt lässt Glinda Madame Akaber ins Gefängnis werfen und zwingt den Zauberer von Oz, sein Land für immer zu verlassen. Sie verkündet der überglücklichen Bevölkerung von Oz die gute Nachricht: Ein Kind hat die böse Hexe getötet. Insgeheim trauert Glinda aber um den Verlust ihrer einzigen, wahren Freundin Elphaba. Glinda beteuert, nun für all das zu kämpfen, an das Elphaba geglaubt hat. Sie gelobt, von nun an als „Glinda, die Gute“ alles in ihrer Macht stehende zum Wohle des Landes Oz zu tun.

 


Wicked - Die Hexen von Oz
Palladium Theater Stuttgart
Glinda (Lucy Scherer) - "Wie herrlich"
(Foto: Stage Entertainment)


Wicked - Die Hexen von Oz
Palladium Theater Stuttgart
Fiyero (Mark Seibert) und Elphaba (Willemijn Verkaik) - “Solang ich Dich hab”
(Foto: Stage Entertainment)

The Wild Party

Musik, Buch und Liedtexte:
Andrew Lippa (nach “The Wild Party” von Joseph Moncure March)
Deutsch: Wolfgang Adenberg
Uraufführung: 24. Februar (New York, Manhattan Theatre Club)
Deutschsprachige Erstaufführung: 23. Juli 2003 (Amstetten, Theater Amstetten)
Deutsche Erstaufführung: 23. April 2005 (Heilbronn, Theater Heilbronn)
Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

"Queenie was a blonde, and her age stood still, / As she danced twice a day in vaudeville" – so begann der Amerikaner Joseph Moncure March 1926 sein Langgedicht "The Wild Party", eine Ode auf die party generation seiner Zeit und eine eiskalte Abrechnung mit Sex, Drugs and Jazz. Und so beginnt auch Andrew Lippas Musical.

Queenie und Burrs, zwei noch junge Vaudevillekünstler mit bewegter sexueller Vergangenheit, sind seit drei Jahren ein Paar. In ihre Beziehung sind Kühle, Desillusionierung und latente Gewalt eingekehrt. Auf Queenies Vorschlag laden die beiden zu einer Party. Tanz, Alkohol, Drogen, Sex sollen für Abwechslung sorgen und die vormalige Leidenschaft wachrufen. Alle Freunde erscheinen: die resolute Madeleine, wie üblich erfolglos auf der Jagd nach Frauen; die Brüder Phil und Oscar, die nicht nur auf der Bühne als Pianisten, sondern auch privat und im Bett ein Paar sind; der Schläger Eddie und seine nicht sehr helle Freundin Mae. Und es kommt auch Kate, immer scharf auf neue Verehrer. Diesmal hat sie den noch jungen Black im Schlepptau. Sein Auftritt wirkt schicksalhaft, denn er und Queenie scheinen füreinander bestimmt.

Auf dem Höhepunkt der Party kommt es zum Handgemenge. Black erschießt Burrs in Notwehr und muss fliehen, und Queenie schreitet hocherhobenen Hauptes aus der Wohnung und aus ihrem bisherigen Leben.

Andrew Lippa kommt fast ohne Dialoge aus und bleibt so knapp und direkt wie die literarische Vorlage. Die Musik bewegt sich zwischen klassischem Hot Jazz und Popballade und hält mit "A wild, wild party", "An old-fashioned lesbian love-story", "I’ll be here" und "Raise the roof" chart-taugliche Ohrwürmer und überschäumende Tanzensembles bereit.  © [Verlag Felix Bloch Erben, Berlin]

The Woman in White

Frei adaptiert von:
Charlotte Jones
nach dem gleichnamigen Roman von: Wilkie Collins
Musik: Andrew Lloyd Webber
Liedtexte: David Zippel

Uraufführung: 15. September 2004 (London, Palace Theater; dort bis 25. Februar 06)
Broadwaypremiere: 17. November 2005 (Marquis Theatre, Previews ab 28. Okt.05, bis 19. Feb. 06)

Regie: Trevor Nunn
Bühne: William Dudley
Licht: Paul Pyant
Choreographie: Wayne McGregor
Produzenten: Sonia Friedman Productions und Really Useful Theatre Company


Darsteller der Londoner Produktion:

Count Fosco:
Michael Crawford
Marian: Maria Friedman
Walter Hartwright: Martin Crewes
Anne Catherick - 'the Woman in White'): Angela Christian
Sir Percival Glyde: Oliver Darley
Laura Fairlie': Jill Paice
Mr Fairlie: Edward Petherbridge

Woyzeck
nach dem Stück von Georg Büchner

Musik und Liedtexte: Tom Waits und Kathleen Brennan
Konzept: Robert Wilson
Textfassung: Ann-Christin Rommen / Wolfgang Wiens

Uraufführung: 18. November 2000 (Kopenhagen, Betty Nansen Teatret)

Woyzeck ist nach The Black Rider und Alice die dritte Zusammenarbeit von dem Regisseur Robert Wilson und dem Songwriter Tom Waits. Am 18. November 2000 feierte das von Robert Wilson so genannte "art musical" seine Uraufführung am Betty Nansen Theater in Kopenhagen. Die Aufführung wurde mit Lob überschüttet und traf auf ihrer Europatournee auf restlos ausverkaufte Häuser.

Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Dramenfragment Georg Büchners aus dem Jahr 1837, das heute zu den einflussreichsten und meistgespielten Dramen der deutschen Literatur gehört. Es ist die düstere, aber auf Tatsachen beruhende Geschichte des Soldaten Franz Woyzeck, der sich im Kampf um das tägliche Überleben u.a. als Versuchskaninchen für zweifelhafte medizinische Experimente verdingt. Physisch und psychisch wird Woyzeck von seiner Umgebung misshandelt, was bei ihm zu Wahnvorstellungen führt. Als er entdeckt, dass seine Geliebte ihm untreu ist, gehorcht er den inneren Stimmen, die ihm befehlen, sie zu töten.

Auf der Grundlage der überlieferten Fragmente Büchners schrieb Waits mit seiner Frau, der Songtexterin Kathleen Brennan, eine gleichermaßen brutale wie mitfühlende Musik. Aggressive Rhythmik und romantische Melodien spiegeln das menschliche Leid von Büchners Figuren wider.

"Woyzeck handelt von Wahnsinn und von Obsessionen, von Kindern und von Mord – alles Dinge, die uns berühren. Das Stück ist wild und geil und spannend und Phantasie anregend. Es bringt einen dazu, Angst um die Figuren zu bekommen und über das eigene Leben nachzudenken. Ich schätze mal, mehr kann man von einem Stück nicht verlangen." (Tom Waits) [© Verlag Felix Bloch Erben, Berlin]

Die Originalaufnahme von Tom Waits zu diesem Werk ist unter dem Titel "Blood Money" im Handel erhältlich.

Das Wunder von Bern

Uraufführung:
23. November 2014 (Hamburg, Stage Theater; Spielzeit bis Ende Januar 2017)

Musik: Martin Lingnau
Autor und Regisseur: Gil Mehmert
Liedtexte: Frank Ramond

Besetzung:

Richard Lubanski: Detlef Leistenschneider
Christa Lubanski: Vera Bolten
Ingrid Lubanski: Marie Lumpp
Bruno Lubanski: David Jakobs
Matthias Lubanski: NN
Annette Ackermann: Elisabeth Hübert
Paul Ackermann: Andreas Bongard
Helmut Rahn: Dominik Hees
Fritz Walter:  Mark Weigel
Berni Klodt:  Dennis Henschel
Sepp Herberger:  Robin Brosch
Pfarrer Keuchel: Tetje Mierendorf
Tiburski: Jogi Kaiser
Kinderclique:  NN
Walk In Cover: Patrick Imhof, Michael Ophelders
Ensemble: Pasha Antonov, Matt Cox, Alexandra Farkic, Adrian Fogel, Dominik Kaiser , Robin Koger, Pedro Reichert, Florian Soyka, Shari Lynn Stewen, Daniel Therrien, Franziska Trunte
Swings: James Cook, Giuliano Mercoli, Esther Mink, Gabriela Ryffel , Hendrik Schall, Tanja Schön, Patrick Stamme, Matteo Vigna


© Stage Entertainment


Das neue Stage Musicaltheater an der Elbe
© Stage Entertainment

Das neue Stage Musicaltheater an der Elbe
Das neue Theater ist ein architektonisches Juwel: 10.000 glänzende Edelstahl-Schindeln und eine bis zu zwölf Meter hohe Glasfassade prägen das Äußere. Innen lädt das zweigeschossige Foyer mit offener Galerie, ansprechenden Bars und zeitgenössischer Kunst zum Verweilen ein, und im wunderschönen Saal mit 1.850 Plätzen entfaltet sich für Sie Musical-Kunst auf höchstem Niveau.


Das neue Stage Musicaltheater an der Elbe ~ Ansicht Zuschauersaal
© Stage Entertainment

Inhalt
Ruhrgebiet 1954. Der elfjährige Matthias Lubanski, genannt „Mattes“, lebt mit seiner Mutter Christa und seinen älteren Geschwistern Bruno und Ingrid in einer von den Folgen des Zweiten Weltkrieges geprägten Arbeitergegend in Essen. Dazu gehört auch, dass er ohne seinen Vater aufwächst. Als Mattes geboren wurde, befand der sich bereits in russischer Kriegsgefangenschaft. Die Hoffnung auf eine Rückkehr hat die Familie im Grunde aufgegeben. Während Christa in ihrer Kneipe ihren Mann steht und Bruno und Ingrid ihr eigenes Leben leben, verbringt Mattes viel Zeit mit den Kindern des Viertels beim Fußball spielen, wobei er selbst kein besonders guter Kicker ist. Längst hat sich der Junge einen Ersatzvater gesucht: Helmut Rahn, der Rechtsaußen seines Lieblingsvereins Rot-Weiß-Essen. Die Fußballweltmeisterschaft in der Schweiz steht bevor, und als einer der besten Spieler des Landes gehört Helmut alias „Der Boss“ zu den Stars der Nationalmannschaft. Mattes trägt ihm regelmäßig die Tasche zum Training und ist stolz darauf, das „Maskottchen“ seines Helden zu sein. Zumal der ihm sagt, dass er nur gewinnen könne, wenn Mattes dabei ist.


Das Wunder von Bern
© Morris Mac Matzen

Doch eines Tages gerät Mattes’ Welt völlig aus den Fugen: Sein Vater Richard kehrt überraschend aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Doch er ist nicht mehr der Vater, den sich Matthias so sehr erträumt hat. Zwölf Jahre lang war er nicht zu Hause – jetzt ist er ein gebrochener Mann. Ein traumatisierter Kriegsheimkehrer, der weder die Selbstständigkeit seiner Frau noch die politischen Vorstellungen seines Sohnes Bruno oder die Träume seiner Tochter Ingrid akzeptieren will. Auch mit Mattes’ Begeisterung für Fußball und den Boss kann er rein gar nichts anfangen. Richard findet einfach keinen Platz in seiner Familie und der Nachkriegsgesellschaft.

Derweil ist die deutsche Nationalmannschaft unter Bundestrainer Sepp Herberger in ihrem Quartier am Thuner See angekommen und bereitet sich auf das erste WM-Turnier mit deutscher Beteiligung seit dem Zweiten Weltkrieg vor. Zur Mannschaft gehört auch Helmut Rahn. Allerdings lässt Herberger den Boss kaum spielen. Der reagiert mit Unverständnis und ist maßlos enttäuscht. Auch Mattes im fernen Essen kann es nicht fassen. Doch selbst wenn Rahn spielen würde – hatte er nicht gesagt, er könne nur in Mattes’ Gegenwart gewinnen?


Das Wunder von Bern
© Morris Mac Matzen

In der Nacht vor dem Endspiel in Bern, weckt Richard seinen Sohn, um mit ihm in die Schweiz zu fahren. Der Pfarrer hat ihm sein Auto geliehen, und so machen sich die beiden auf die Reise Richtung Endspiel. Gegen Ende der zweiten Halbzeit gelangen sie endlich ins Stadion. Im Spiel gegen die haushohen Favoriten aus Ungarn steht es 2:2. Da rollte der Ball ins Aus – und Mattes genau vor die Füße. Er hebt ihn auf und wirft ihn Helmut Rahn zu, der endlich spielen darf. Der Boss und Mattes sehen sich in die Augen. Jetzt ist alles möglich. Mit atemloser Stimme kommentiert der Reporter Herbert Zimmermann: „Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen. Rahn schießt… Tor! Tor! Tor! Tor!“ Und nur wenige Minuten später bricht es aus ihm heraus: „Aus! Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister!“

Im Stadion, in Christas Kneipe, überall im Land liegen sich die Menschen in den Armen. Deutschland, eine verunsicherte Nation, die nach einem selbst angezettelten mörderischen Krieg geächtet am Boden lag, steht wieder auf. Die Menschen finden zu sich und zueinander und sind bereit für einen Neuanfang.


Die historischen Hintergründe eines Mythos
Der historische Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft am 4. Juli 1954 bei der WM in der Schweiz ereignete sich in einer Zeit, die stark von den direkten Folgen des Zweiten Weltkrieges geprägt war. Auch wenn die Menschen damals alles taten, um das Grauen der Zerstörungen, das eigene Leid und Elend aber auch die eigene, unfassbare Schuld zu verdrängen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ausgerechnet ein Fußballspiel zu einem der zentralen Gründungsmythen der Bundesrepublik Deutschland werden konnte.

15 Jahre zuvor hatte das Deutsche Reich unter Adolf Hitler einen der mörderischsten Kriege aller Zeiten vom Zaun gebrochen und nahezu die ganze Welt mit Mord und Terror überzogen. Eine globale Menschheitskatastrophe. Knapp sechs Jahre und Millionen Tote später lagen weite Teile Europas in Trümmern. Vor allem Deutschland selbst war großflächig zerstört. Die Aggression hatte sich massiv und mit tödlicher Konsequenz gegen den Aggressor gewendet. Deutschland war militärisch und moralisch geschlagen. Es wurde von den Siegermächten besetzt und in Besatzungszonen eingeteilt. Nun herrschten nicht nur die alliierten Militärverwaltungen, sondern vor allem Hunger, Krankheit und Tod. Zwar endete diese unmittelbare entbehrungsreiche Nachkriegszeit mit der Gründung der beiden deutschen Staaten Bundesrepublik Deutschland (23. Mai 1949) und Deutsche Demokratische Republik (7. Oktober 1949), vergessen waren Krieg und Nachkrieg im Sommer 1954 aber keineswegs.

Der verlorene Krieg, der völlige wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenbruch, Obdachlosigkeit, Vertreibung, blanke Not – all das war den Menschen des Jahres 1954 noch sehr präsent. In den Städten klafften weiterhin die Lücken der Bombenangriffe. Und in jeder Familie fehlten Väter und Söhne. Sie waren gefallen oder befanden sich noch in Gefangenschaft. Und doch: Es ging aufwärts. Zumindest wirtschaftlich. Die Hochkonjunktur, die bald unter dem Begriff „Wirtschaftswunder“ in die Geschichtsbücher eingehen sollte, war in vollem Gange. Der Westen, die Bundesrepublik, entwickelte sich zur Wohlstandsgesellschaft.

Die Fußballweltmeisterschaft in der Schweiz war seit Kriegsende die zweite überhaupt und die erste seit 1938, an der eine deutsche Elf teilnahm. Allein diese Tatsache war für viele Deutsche ein enorm wichtiges Signal: Das Land kehrte in Gestalt der bundesrepublikanischen Nationalmannschaft in die Normalität zurück. Überraschenderweise konnte das Außenseiterteam von Bundestrainer Sepp Herberger im Verlauf des Turniers sogar Siege feiern, auch wenn bereits in der Vorrunde mit einer spektakulären 3:8-Niederlange gegen Ungarn das vorzeitige Aus drohte. Diese galten Anfang der 50er als absolute Weltklassemannschaft. Bis zum Tag des Endspiels war Ungarn seit dem 14. Mai 1950 in 31 Länderspielen in Folge ungeschlagen. Und es schien zunächst so, als bliebe diese Siegesserie ungebrochen. Dann kam der Tag von Bern.

4. Juli 1954. Deutschland spielte erneut gegen Ungarn. Gleich in den ersten zehn Minuten der Partie musste Torhüter Toni Turek von Fortuna Düsseldorf zweimal hinter sich greifen. Doch dann gelang dem Nürnberger Max Morlock prompt der Anschlusstreffer. In der 18. Minute glich Helmut Rahn von Rot-Weiß Essen zum 2:2 aus. Und dann begann für beide Seiten eine Zitterpartie, die in der 84. Minute in den historischen „Tor! Tor! Tor! Tor!“-Rufen des Reporters Herbert Zimmermann gipfelte, als Helmut Rahn den Ball zum 3:2 über die Linie brachte. Sechs Minuten später überschlug sich Zimmermanns Stimme erneut: „Aus! Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister, schlägt Ungarn mit drei zu zwo Toren im Finale in Bern!“ Dies war der Moment. Das Wunder von Bern. Auf einmal schien alles vergessen. Die Grausamkeit des Krieges, die unfassbare Not der Nachkriegszeit, der Schrecken über die eigene Schuld.

Wenn es um die Frage der gefühlten Geburtsstunde der Bundesrepublik geht, ist die Meinung vieler Zeitzeugen und Historiker eindeutig: Es war der 4. Juli 1954, der Tag des Wunders von Bern. In der Folge machte der Satz „Wir sind wieder wer“ die Runde und beflügelte die Aufbruchstimmung jener Jahre. Mitten im Kalten Krieg wurde aus Deutschland eine Nation, die bereit war, sich neu zu erfinden und den langen Weg zu sich selbst zu beginnen. Dabei gab es zahlreiche Hindernisse zu überwinden, Traumata zu bewältigen und sich der Verantwortung für die Verbrechen der Vergangenheit zu stellen. Aber das Wunder von Bern gilt bis heute als eine der Grundlagen, auf denen sich die Bundesrepublik als friedliche Zivilgesellschaft und nachhaltigste Demokratie der deutschen Geschichte entfalten konnte.

Martin Lingnau ~ Komponist
Martin Lingnau komponiert Musicals, Filmmusiken und Popsongs. Er wurde 1971 in Wilhelmshaven geboren und ist mit weit über 4 Millionen Besuchern seiner vielfach ausgezeichneten Musical-Produktionen inzwischen einer der erfolgreichsten Musiktheater-Autoren Deutschlands.
1992 absolvierte  er den Hamburger Kontaktstudiengang für Popularmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und nahm an internationalen Meisterklassen von Alan Menken bis James Lapine teil. Seine Songs werden von bekannten Interpreten von Annett Louisan, Mary Roos, Maite Kelly bis hin zu Udo Lindenberg gesungen.
1994 begann Martin Lingnau für das Schmidt Theater und Schmidts Tivoli in Hamburg zu arbeiten. Dort fanden die ersten Uraufführungen seiner Musicals statt. Bis heute ist er den Theatern als Komponist verbunden. Er komponierte in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland u.a. die Musicals „Swinging St Pauli“, „Der Schuh des Manitu“, „Villa Sonnenschein“, „Das Orangenmädchen“, „Die Königs vom Kiez“, „Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär“ und „Heiße Ecke“, welches im Herbst 2013 das 10-jährige Ensuite-Jubiläum feierte. Das Stück „Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär“ gewann 2007 den Live Entertainment Award in der Kategorie „Beste Ensuite-Veranstaltung 2007“. Außerdem komponierte er für Stage Entertainment in den Niederlanden „Droomvlucht“ und über 20 Bühnenmusiken für verschiedene große Theater in Deutschland, u. a. für das Residenztheater in München und das Schauspielhaus Hamburg.
Im Februar 2011 kam der Naturdokumentarfilm „Serengeti“ mit großem Erfolg in die Kinos und bekam die Auszeichnung "besonders wertvoll". Die Filmmusik schrieb Martin Lingnau gemeinsam mit Ingmar Süberkrüb.
Seit 1997 ist Martin Lingnau im kreativen Kernteam der Entertainment-Konzeption für  die AIDA-Flotte, welches u.a. mit dem „Best Cruise Entertainment Worldwide Award“ und dem „World Event Award“ ausgezeichnet wurde.
Er komponierte ebenfalls mit einem Team die Musik für mehrere Fernsehserien,  internationale TV-Produktionen und große TV-Events wie beispielsweise die Eröffnungszeremonie der Skiweltmeisterschaft GAP 2011, welche international live im Fernsehen übertragen wurde. Martin Lingnau lebt und arbeitet in Hamburg.

Liedtexter: Frank Ramond
Frank Ramond, geboren 1964 in Istanbul, ist Textdichter, Komponist und Musikproduzent.   
Nach seinem Schulabschluss absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung bei Philips und studierte anschließend Jura an der Universität Hamburg. Als Produzent, Texter und Werbesprecher veröffentlichte er erste Schallplatten und arbeitete für diverse Hörfunkspot-produktionen. Seitdem ist er als Musikproduzent und Songwriter tätig.
Frank Ramond produzierte bereits über 500 Songtitel, darunter zahlreiche Charts- und Airplay-Erfolge im In- und Ausland u.a. für Udo Lindenberg, Annett Louisan, Ina Müller und Roger Cicero. Zudem arbeitete er mit Künstlern wie Udo Jürgens, Helene Fischer, Christina Stürmer, Joana Zimmer, Lotto King Karl, Yvonne Catterfeld, Die Prinzen, Barbara Schöneberger, Maite Kelly, Vicky Leandros und Roger Whittaker.
In 2000 und 2003 nahm Frank Ramond am Vorentscheid des Grandprix d´Eurovision de la Chanson für Deutschland teil. 2005 wurde er in der Kategorie „Bester Produzent“ für den Echo nominiert, 2007 gewann er den rennomierten Preis. Im gleichen Jahr folgte die Teilnahme am Eurovision Songcontest für Deutschland als Produzent und Textdichter für Roger Cicero.
2009 veröffentlichte Frank Ramond sein erstes eigenes Album „Große Jungs“, 2011 folgte sein zweites Album „Ganz klar“.
Als Textdichter arbeitete er zudem für die Musicals „Die Patienten“ in der Schweiz und „Peter Pan“ im Schauspielhaus Hamburg. Seit 2013 ist Frank Ramond Exklusivautor bei Sony/ATV. 
Von 2012 bis 2014 entwickelte Frank Ramond die Texte für das Musical „Das Wunder von Bern“ in Zusammenarbeit mit Gil Mehmert und Martin Lingnau.

Gil Mehmert ~ Autor und Regisseur
Gil Mehmert wurde 1965 in Herten geboren. Er begann zunächst ein Musikstudium in Köln und absolvierte anschließend den Regiestudiengang bei August Everding an der Musikhochschule in München. Seine Inszenierungen, die alle Genres im Musiktheater und alle Variationen von Drama zur Komödie im Schauspiel umspannen, entstanden an zahlreichen, renommierten Bühnen u.a. in Berlin, Bochum, Hamburg, München, Zürich und Wien.
Eine Besonderheit seiner Arbeit ist die musikalisch choreographische Erzählweise, die z.B. mit dem Regiepreis des Impulse-Festivals 2001, dem Stern des Jahres der Münchner Abendzeitung 2001, dem Rosenstrauß des Jahres der Münchner tz 2001 und 2004, dem Preis für die beste Inszenierung bei den Bayerischen Theatertagen 2005, dem Inthega-Preis 2006 und dem Hamburger Rolf-Mares-Preis 2008 ausgezeichnet wurde. 
Sein Kinodebut „Aus der Tiefe des Raumes“ nach eigenem Drehbuch erhielt 2005 den Starter Filmpreis der Stadt München und den Bayerischen Filmpreis für die beste Nachwuchsproduktion.
Zudem lehrt Gil Mehmert seit 2003 als Professor im Studiengang Musical an der Folkwang Universität Essen und ist als Lehrer und Regisseur auch der Bayerischen Theaterakademie verbunden.
Im Kulturhauptstadtjahr 2010 konzipierte und inszenierte Gil Mehmert die jeweils von ZDF bzw. WDR live übertragene Eröffnungsshow und das Finale der RUHR.2010.  
Zu den jüngeren Arbeiten zählen „Die Fledermaus“ am Aalto-Theater in Essen, die Uraufführung von „Der Ghettoswinger“ an den Hamburger Kammerspielen, die Open Air-Produktion „Les Miserables“ für die Oper Magdeburg und aktuell „Jesus Christ Superstar“ an der Oper der Stadt Bonn. 

Ticket-Hotline: 01805-4444 *(0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min aus den Mobilfunknetzen)
Tickets für DAS WUNDER VON BERN sind ab € 39,00 (zuzüglich Gebühren) erhältlich.

[© Stage Entertainment]

DAS WUNDER VON BERN Tickets bei www.eventim.de

 

www.stage.de

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