kulturfreak

Musical, Stückeinfos: S

Saturday Night Fever:

Musik:
Bee Gees
Bühnenadaption: Nan Knighton
Filmpremiere: 1977
Uraufführung: 5. Mai 1998 (London, Palladium Theater, bis 26. Februar 00)
Broadway-Spielzeit: Oktober 99 bis Dezember 00
Deutsche Premiere: 11. September 1999 (Köln, Musical-Dome; bis 30. Juni 02)
Münchener-Spielzeit: 1. Juli 04 bis 3. Oktober 04 (Zirkus Krone)
Baseler Spiezeit: 14. Oktober 04 bis 31. Januar 05 (Musical-Theater)
Düsseldorfer Spielzeit: 4. September 05 bis 31. Dezember 05
Frankfurter Spielzeit: 12. bis 31. Dezember 06 (Alte Oper)
Baden Badener Spielzeit: 6. bis 11. Februar 07

Deutsche Übersetzung: Uli Brée
Original-Produzent: Robert Stigwood

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere: 2. November 13
Spielzeit bis 27. April 14

Regie: Ryan McBryde
Bühnenbild: Philip Witcomp
Lichtdesign: Ben Cracknell
Choreographie: Darragh O’Leary

Cast (listed alphabetically):

Doreen + Trumpet: Bracken Burns
Drums: Dominic Cardell
Tony Manero + Guitar: Chris Cowley
Cesar: Momar Diagne
Monty / Fosco + Musical Director / Keyboard: James Doughty
Frank / Jay + Guitar: Jon House
Swing + Alto Saxophone: Darren John
Anette: Devon-Elise Johnson
Flo + Saxophone: Rhona McGregor
Connie / Club Singer + Soprano, Alto and Tenor Saxophone: Sally Peerless
Frank Jr. + Bass / Electric Guitar: Matthew Quinn
Resident Director / Dance Captain: Rebecca Reaney
Maria: Georgia Reid-Hamilton
Joey + Trumpet: Geraint Rhys Edwards
Double J + Guitar: Alex Simmons
Stephanie: Naomi Slights
Bobby + Piano / Accoustic Guitar: Paul Syrstad
Chester: Marcquelle Ward

Besprechung auf kulturfreak.de


Saturday Night Fever
English Theatre Frankfurt
Ensemble
© Muth Media / English Theatre Frankfurt

Ostpolitik, Frauenrechte, Umweltprobleme - in den 70er Jahren politisieren und engagieren sich die Menschen. Doch es gibt auch Fehlgeleitete: Die Rote Armee Fraktion verbreitet Schrecken und Terror, palästinensische Attentäter stürmen das olympische Dorf. Welt-politisch entstehen neue Krisenherde. Die Sowjetunion marschiert in Afghanistan ein, der Iran wird zum islamischen Gottesstaat.

Im Westen entstehen neue kulturelle Phänomene. Die Disco-Ara beginnt: mit Glitzerklamotten, heißen Tanzschritten und Megahits wie “How deep is your love” oder “Stayin' alive“. Das Kino begeistert die Massen mit Blockbustern wie „Der weiße Hai“ oder „Nur Samstag Nacht“ mit John Travolta als Tony Manero in der Hauptrolle. Neue Technologien erlauben den Menschen einen Blick in die Zukunft: Das erste Retortenbaby wird geboren und Computer für die Massen entstehen.

2013/2014 bricht das Discofeber erneut aus und verbreitet sich wie ein Lauffeuer über ganz Deutschland und Europa. The English Theatre Frankfurt zeigt ab November 2015 eine neue Version des Kult-Musicals “Saturday Night Fever“. Diesmal wird die Geschichte des Tony Manero noch ehrlicher und mitreißender erzählt als je zuvor. Die Neuinszenierung präsentiert die berühmten Ohrwürmer der Bee Gees in einer groovigen Show: Musik, die nicht nur ins Ohr, sondern auch in die Beine geht. Get ready for a ,,Night' on Disco Mountain".

Saturday Night Fever — das Musical "
Saturday Night Fever lässt die schizophrenen 70iger wiederaufleben; Von der Watergate Affäre bis zur Blamage der USA im iranischen Geiseldrama, von den Killing Fields Vietnams zu den schäbigen Straßen Brocklyns, die 70iger waren eine turbulente Zeit, als der American Dream ausgeträumt schien.

Der 19-jahrige Italo-Amerikaner Tony Manero steht in Zentrum des Arbeiter-Dramas; gebeutelt von einer Finanzkrise ähnlich der Gegenwärtigen. Chancenlos und enttäuscht über Rassenhass und Diskriminierung bricht Tony aus der Monotonie seines Alltags aus und wirft sich in die Disco-Kultur seiner Zeit; einer Welt von Sex, Drogen und heißen Tänzen.
Durch die Dringlichkeit und Intensität dieser Themen ist Saturday Night Fever mehr als ein Disco-Musical. Es ist eine Geschichte von sexuellem Verlangen und sozialem Aufstieg, eine Erkundung relevanter Ereignisse, die zu Kristallisationspunkten der US-Arbeiterklasse wurden.

Diesmal muss Tony nicht nur tanzen - Actor-Musicians
Tony entflieht regelmäßig seinem Alltagsleben und wird in der Disco zum König der Tanzfläche. In der Neuinszenierung des Musicals wird dieses Alltagsleben stärker beleuchtet als es im Skript für den Film bzw. das Musical vorgegeben wurde. Für die Version des English Theatre Frankfurt werden erstmals die beiden Skripte zu einer neuen Version verschmolzen. Regisseur Ryan McBryde erzählt die Geschichte ehrlicher und weniger weich gezeichnet. Einfach naher an der Erfahrungswelt der Zuschauer von heute.

Ein zusätzliches Novum sind die Darsteller — allesamt Actor-Musicians. Mit anderen Worten Tony muss diesmal nicht nur singen und tanzen, sondern auch ein Instrument beherrschen. Actor-Musicians erfreuen sich an den Theatern im Londoner Westend bereits großer Beliebtheit und die Musik der Bee Gees wird durch die Live—Darbietung eine besondere Intensität erlangen. Hits wie „Tragedy“ oder „You Should Be Dancin’ werden die Zuschauer von den Sitzen fegen. Da kommt einiges zu auf das Publikum und Tony, denn der muss diesmal nicht nur seine Moves beherrschen, sondern auch ein Instrument und zwar aus dem eff eff.

Barry, Maurice, Robin und Andy Gibb - die vier Bruder haben über 50 Jahre lang die Popmusik geprägt und beeinflusst. Barry, Maurice und Robin als Gruppe unter dem Namen Bee Gees und Andy im Zuge einer äußerst erfolgreichen Solokarriere. Mit dem 1977 erschienenen Soundtrack zum Film „Saturday Night Fever“ feierte die Gruppe ihren größsten kommerziellen Erfolg. Über 40 Millionen Exemplare wurden davon weltweit verkauft. In der Millennium Edition des Guinness-Buch der Rekorde sind die Bee Gees als erfolgreichste Familienband der Welt verzeichnet.

www.english-theatre.de

Das Scarlet Pimpernel

Musik:
Frank Wildhorn
Buch und Liedtexte: Nan Knighton
Deutsch: Wolfgang Adenberg
Uraufführung: 9. November 1997 (Minskoff Theatre, New York)
Deutsche Erstaufführung: 14. Februar 2003 (Opernhaus Halle)

Ein Häuflein englischer Aristokraten kämpft im Untergrund gegen die Schrecken der französischen Revolution. Ihr Anführer ist der aufrechte Sir Percy Blakeney, ihr Kennzeichen sein Siegel, die "Scarlet Pimpernel". In der Öffentlichkeit zeigen sich die Verschwörer als harmlos effeminierte Dandys, die lieber mit dem Schmetterlingsnetz als mit dem Degen hantieren und deren häufige Reisen nach Frankreich nur ein Ziel haben: Mode, Frou-Frous und Spit
zen. Percys junge Ehefrau, die französische Schauspielerin Marguerite, versteht die Welt nicht mehr. Wie hat der Mann sich verändert, in den sie sich Hals über Kopf verliebte und dem sie in die Ehe nach England gefolgt ist. Was sie nicht weiß: Percy verdächtigt Marguerite, mit den Revolutionären zu konspirieren, und hält sein Doppelleben vor ihr verborgen. Hat sie doch den geheimen Aufenthaltsort befreundeter Aristokraten an Robespierres Gefolgsmann Chauvelin verraten. Marguerite jedoch wird von Chauvelin, ihrem ehemaligen Liebhaber, erpresst, zunächst mit ihrer libertinösen Vergangenheit, dann durch die Verhaftung ihres Bruders. Chauvelin, der die Aufrührer in England und im Umkreis der Blakeneys vermutet, lockt Marguerite nach Frankreich, um der "Scarlet Pimpernel" eine Falle zu stellen. Dank einer raffinierten Maskerade und der Künste von Madame Tussaud gelingt es Percy aber, den Schurken Chauvelin zu bezwingen. Percy und Marguerite können sich einander offenbaren und versöhnt und glücklich nach England zurückkehren.

Für das temporeiche Mantel-und-Degen-Spektakel hat Frank Wildhorn eine opulente, poporientierte Musik geschrieben. Mit sicherem Gespür für Kolorit, Witz und ohrwurmträchtige Melodiebögen illustriert er die historische Szenerie und die großen Gefühle der Figuren. [Felix Bloch Erben]

Zur Inszenierung der Oper Chemnitz:

Premiere: 15. Oktober 16

Musikalische Leitung: Jakob Brenner
Inszenierung: Roland Hüve
Bühne und Kostüme: Christof Cremer
Choreografie Jochen: Schmidtke
Choreinstudierung: Pietro Numico

Besetzung:

Sir Percy Blakeney:
Veit Schäfermeier
Marguerite St. Just: Stefanie Köhm
Chauvelin: Alexander Franzen
Armand St. Just: Thomas Klotz
Marie Grosholtz: Sylvia Schramm-Heilfort
Dewhurst: Frank Bahrenberg
Ozzy: Philipp Dietrich
Elton: Johannes Brüssau
Hal: Christoph Apfelbeck
Ben: Andreas Göbel
Farley: Thomas Mäthger
Swing: Patrick Nitschke
Ensemble: Mario Radosin und John Wesley Zielmann

Chor der Oper Chemnitz
Mitglieder der Opernballettschule Chemnitz
Robert-Schumann-Philharmonie

Kooperation mit dem Theater Bielefeld

www.theater-chemnitz.de

Die Schatzinsel – Das Musical
Eine Produktion der spotlight musicals GmbH

Musik, Liedtexte, Libretto:  Dennis Martin
Liedtexte, Libretto:  Christoph Jilo
Liedtexte, Libretto: Wolfgang Adenberg
Produktionsleitung: Peter Scholz

Premiere/Uraufführung: 17. Juli 15 (Fulda, Schloßtheater)
Spielzeit 2015: bis 16. August 15

In den Hauptrollen:

Fanny:
Anna Thorén
Louis Stevenson: Friedrich Rau

Schatzinsel_c_spotlightmusicalsgmbh
© spotlight musicals GmbH

Ein junger Schriftsteller kämpft um die Liebe seines Lebens und schreibt die größte Piratengeschichte aller Zeiten… "Die Schatzinsel"

Edingburgh 1870: Nichts würde Louis Stevenson lieber tun, als aus der Enge der viktorianischen Spießigkeit auszubrechen. Seit Kindesbeinen träumt er davon, Schriftsteller zu werden, doch seine literarischen Versuche bleiben allesamt erfolglos. Als er sich schon beinahe damit abgefunden hat, seine Kindheitsträume begraben zu müssen, begegnet Louis der Amerikanerin Fanny Osbourne und deren kleinem Sohn Lloyd. Hals über Kopf verliebt sich Louis in die faszinierende, selbstbewusste Frau. Es kommt zu einer aufregenden Liebesaffäre, die jedoch von einer ungewissen Zukunft überschattet wird: Fanny lebt zwar von ihrem Mann getrennt, ist aber noch immer verheiratet. Auch zwischen Fannys Sohn Lloyd und Louis entsteht eine innige Freundschaft. Inspiriert von der Liebe zu Fanny und dem Wunsch nach Freiheit, beginnt Louis eine Piratengeschichte zu schreiben, die einmal die ganze Welt erobern wird: "Die Schatzinsel".

Es beginnt eine ungewöhnliche Reise, die erfüllt ist von der einen Gewissheit: Freiheit ist der einzige Schatz, den es sich zu finden lohnt…

Anna Thorén
Geboren und aufgewachsen in Schweden, lernte Anna Thorén in Göteborg an der Ballett-Akademie Musical und Musik-Theater. Bereits mit 16 Jahren stand sie auf der Bühne und verkörperte anschließend, neben einigen Fernsehengagements, zahlreiche Rollen in deutschen Musicals wie zum Beispiel Teresita in „West Side Story“, Königin Anna in „3 Musketiere“ und Magda in „Tanz der Vampire“.
2013 bis Sommer 2014 war sie die Elisabeth Benning in „Frankenstein Junior“. Aktuell ist sie mit dem Musical „3 Musketiere“ als „Milady de Winter“ auf Tour und hat die Rolle der Anita in „West Side Story“ in der Oper Halle übernommen.
Nächstes Jahr wird Anna Thorén als Isabelle in „Gefährliche Liebschaften“ im Gärtnerplatz Theater und als Fanny im Musical „Die Schatzinsel“ zu sehen sein.

Friedrich Rau
Geboren wurde Friedrich Rau 1983 in Jena und absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.
2008 belegte er in der Musicalshow „Ich Tarzan, Du Jane!“ in SAT.1 den 3. Platz. Es folgten viele Musical-Engagements, unter anderem in Erfurt, Berlin und München.
Vergangenes Jahr komponierte er das Musical „Schneeweißchen und Rosenrot“ für die Brüder Grimm Festspiele Hanau und übernahm die musikalische Leitung. Friedrich Rau ist Mitglied der international ausgezeichneten A Cappella Band „tonalrausch“ und spielt aktuell im Musical „The Who´s Tommy“ am Theater Pforzheim die Titelrolle.
Im Musical „Die Schatzinsel“ wird Friedrich Rau die Hauptrolle Louis Stevenson übernehmen.[© spotlight musicals GmbH)

www.spotlight-musicals.de

Schöne neue Welt
(Brave New World)

Nach dem Roman von: Aldous Huxley
Musik: Achim Gieseler
Buch und Songtexte: Volker Ludwig

Uraufführung: 2. November 2006 (Berlin, Grips-Theater

Weitere Inszenierungen: Düsseldorf (März 07) und Freiberg/Sachs. (Mai 07)

Stückbeschreibung:
Alles ist gut! Die schöne neue Welt ist eine sorgenfreie, konsequent verwirklichte Wohlstandsgesellschaft, in der die Menschen nicht mehr geboren, sondern gezüchtet werden. Ganz nach dem jeweiligen Bedarf werden sie für ihr Leben konditioniert: Außer den Angehörigen der Alpha-Kaste, den intelligentesten der gezüchteten Menschen, haben alle eine vorbestimmte Aufgabe. So sind alle glücklich und zufrieden mit dem, was sie haben, das Leben besteht neben der Arbeit nur aus Party, Sex und Drogen. Eine allwissende Weltregierung wacht schützend über die genormte Sorglosigkeit. Mit Ausnahme einiger Alpha-Menschen ist so keinem bewusst, dass diese Welt auf dem Verzicht von Freiheit, Liebe und Individualität beruht – warum auch, wenn‘s Spaß macht.
Bernard Marx, ein hochrangiger Funktionär der Brut- und Normzentrale Berlin, ist einer dieser Alphas und hat so als „asozialer“ Individualist seine Probleme. Gemeinsam mit der reizend pneumatischen Lenina reist er in ein Reservat von Wilden, wie man die wenigen Menschen bezeichnet, die als Genpool für die neue Welt noch elendiglich in der alten Form leben. Dort treffen sie auf John, der von den Wilden ausgegrenzt wird, da er angeblich aus der neuen Welt stammt. Bernhard und Lenina können dies verifizieren und nehmen ihn in die neue Welt mit. Dort sorgt der „Wilde“ für jede Menge Wirbel, wird zunächst zum Star der Society und der Medien, dann aber schnell zur Gefahr für die Weltordnung, da er mit seinen Wertevorstellungen und der Forderung nach individueller Menschenwürde an den Grundlagen der schönen neuen Welt kratzt.
Im Grunde sind wir heute, über 70 Jahre nach dem Erscheinen des Romans, Huxleys schöner neuer Welt näher, als wir wahrhaben wollen. Die Musical-Adaption von Achim Gieseler und Volker Ludwig nutzt so auch die Ironie des Romans als zentrales Erzählelement, um von heute aus in die Zukunft zu blicken und die Träume von der Perfektionierung der Welt ad absurdum zu führen. Dem Musical-Genre gerecht werdend, reißen uns Party und Fun der schönen neuen Welt in gleicher Weise mit, wie die Kultur der Wilden neugierig verstört. Die Musik greift, ebenfalls vom Heute kommend, die zeitgenössischen Formen der Pop Musik auf – Songs, Rhythmen, Soundscapes –, um sie bei Gelegenheit in spannende, zukünftige elektronische Klangräume zu erweitern.

Achim Gieseler
Der in Berlin lebende Achim Gieseler absolvierte ein klassisches Musikstudium und arbeitet seit Anfang der 70er Jahre als Keyboarder, Produzent und Komponist mit Jazz- und Rockgruppen im Rahmen von Studioproduktionen und Tourneen. Erste Theatererfahrungen machte er im Alter von 17 Jahren im politischen Jugendtheater mit Stücken von Bertolt Brecht.
Ende der 70er Jahre folgten die ersten Engagements als musikalischer Leiter an Theatern in Deutschland und Schweden. Er vertonte Klassiker des europäischen Theaters.
Den Schwerpunkt seiner kompositorischen Arbeiten bildet die Verbindung von elektronischer, klassischer europäischer und außereuropäischer Musik. Seine Arbeiten für Theater, Film und CDs umfassen Werke für Orchester ebenso wie Rockmusicals und experimentelle Multimedia- Performances unter Einbeziehung modernster Computer-Elektronik.

Volker Ludwig
Volker Ludwig, geboren 1937, veröffentlichte schon während seines Studiums der Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und München Kurzgeschichten und Satiren sowie Chansons und Sketche für Funk und Kabaretts („Stachelschweine“, „die bedienten“, Studentenkabarett). Seit 1962 ist Ludwig freier Schriftsteller. Er schrieb die Texte für die Fernsehserie „Hallo Nachbarn“ und zahlreiche Fernseh-Shows sowie Kabaretts („Bügelbrett“, „Wühlmäuse“, „Kom(m)ödchen“, für Wolfgang Neuss u. a.). 1965 erfolgt die Gründung des „Reichskabarett Berlin“, für das er Haupttexter von acht Programmen bis 1971 war. 1966 gründete er das „Theater für Kinder im Reichskabarett“, seit 1972 Grips Theater genannt, das er bis heute leitet und das eines der wichtigsten Kinderund Jugendtheater in Deutschland ist. Er ist Autor von mehr als 30 Stücken, die in über 40 Sprachen übersetzt international gespielt werden.
Dazu zählt die 1986 uraufgeführte musikalische Revue „Linie 1“, die bis heute als erfolgreichstes deutsches Musical gilt. Seit 2001 ist Volker Ludwig Vizepräsident des Internationalen Theaterinstituts in Deutschland, zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen u. a. der Mülheimer Dramatikerpreis (für „Linie 1“), die Carl-von-Ossietzky-Medallie der Internationalen Liga für Menschenrechte und der ASSITEJ Preis 2003.

    [© Felix Bloch Erben]

Disneys Die Schöne und das Biest

Musik:
Alan Menken
Songtexte: Howard Ashman, Tim Rice
Buch: Linda Woolverton

Uraufführung: 18. April 94 Palace Theater, New York
Deutschsprachige Erstaufführung: 28. September 95 (Raimund-Theater, Wien)
Deutschlandpremiere: 5. Dezember 97 (Musical-Hall, Stuttgart, Derniere: 22. Dezember 00)
Spielzeit Oberhausen: 18. Dezember 05 - 28. Januar 07
Berlin Premiere: März 07 (bis 10. September 07)

Zur von BB Promotion GmbH präsentierten deutschsprachigen Produktion des Budapester Operetten- und Musicaltheaters (KERO ®):

DSudB_BB Promotion

Tourdaten 2012/2013/2014/2015/2016:

Frankfurt, Alte Oper:
13. - 17. Juli 16
Essen, Colosseum Theater: 25.12.15 - 02.01.16
Basel, Musical Theater Basel: 25.11. - 13.12. 15
Köln, Musical Dome: 09. - 20.09.15
Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein: 01. - 12.07.15
München, Deutsches Theater: 17.12.14 – 11.01.15
Berlin, Admiralspalast: 28.11. - 13.12.14
Hannover, Opernhaus: 30.07. - 10.08.14
Hamburg, Staatsoper: 31.07. - 13.08.13
Köln, Musical Dome: 24. - 28.07.13
Leipzig, Oper:
12. - 21.07.13
Baden-Baden
, Festspielhaus: 23. - 27.01.13
Frankfurt, Alte Oper: 20.12.2012 - 06.01.13
Wien, Stadthalle F: 29.11. - 16.12.12
Mannheim, Nationaltheater: 01. - 12.08.12
Dresden, Semperoper: 12. - 29.07.12

Regie: György Böhm
Musikalischer Leiter und Dirigent: László Makláry (Dirigat auch Krisztián Balassa)
Deutsche Einstudierung: Martin Harbauer
Lichtdesign: Péter Somfai
Bühnenbild: István Rózsa
Kostüme: Erzsébet Túri
Choreografie: Éva Duda
Creative Associate: Szilárd Somogyi
Künstlerischer Direktor: Miklós - Gábor Kerényi (Künstlername: Kero ®)
Artistic Consultant: Dagmar Windisch
Produced by: BB Group

Besetzung 2012:

Biest:
Sándor Barkóczi
Biest/Herr von Unruh: Zsolt Homonnay
Biest: Norman Szentmártoni
Belle: Kitti Jenes
Belle, Babette: Mara Kékkovács
Belle, Madame Pottine: Nikolett Füredi
Gaston: Attila Németh
Understudy Gaston: Károly Peller
Lefou: Lászl Ó Sánta
Lefou, D’Arque : Tibor Oláh
Understudy Lefou: Gábor Petróczi
Lumière: Ádám Bálint
Lumière: Balázs Angler
Herr von Unruh: Tamás Földes
Madame Pottine: Lilla Polyák
Understudy Madame Pottine: Veronika Fekete -Kovács
Madame de la Grande Bouche: Ildik´Sz. Nagy
Babette, Madame de la Grande Bouche: Edit Vörös
Understudy Babette: Dóra Szabó
Maurice, Lumière: Attila Bardóczy
Maurice: Gergő Aczél
D’Arque, Gaston, Understudy Herr von Unruh: Ottó Magócs
Understudy D’Arque: Tamás Kocsis

Besprechung auf kulturfreak.de

Disneys Die Schöne und das Biest


Der verzauberte Hofstaat des Biests
Copyright: Stage Entertainment GmbH

Das Broadwaymusical
Disneys Die Schöne und das Biest ist Disneys erfolgreichstes Musical am Broadway. Seit 1994 Jahren begeistert die romantische Liebesgeschichte der schönen Belle und den in ein abscheuliches Biest verwandelten Prinzen das Publikum im Herzen New Yorks. Das zauberhafte Broadwaymusical wurde für neun Tony Awards nominiert unter anderem in den Kategorien „Bestes Musical“, „Bestes Buch“ und „Beste Regie“ und gewann 1998 den Laurence Olivier Award - den britischen „Musical-Oscar“. Über 25 Millionen begeisterte Zuschauer in 13 Ländern haben bisher Disneys Die Schöne und das Biest live erlebt. Alle Zeichen standen von Anfang an auf Erfolg für die Broadwayadaption eines der erfolgreichsten und beliebtesten Disney Zeichentrickfilme aller Zeiten. Das Kreativ-Team entwickelte eine bewegende Bühnenversion, deren Schwerpunkt auf der Emotionalität der Geschichte liegt. Die musikalische Überarbeitung von Beauty and the Beast übernahmen Alan Menken (Komposition), der bereits die Filmmusik konzipiert hatte, und Tim Rice (Texte). Acht zusätzliche Kompositionen ergänzten die Filmmusik zu einem eigenständigen „musicalischen“ Meisterwerk. Das Resultat, ein phänomenaler Erfolg!

Die Musik von Alan Menken und Howard Ashman
Das Komponistenduo Menken und Ashman begründeten in den 80er und 90er Jahren ihren Ruf als erfolgreiche Musical- und Filmkomponisten. Zu den gemeinsamen Kompositionen gehören die Musik zu den Disney-Zeichentrickfilmen: Aladdin (ausgezeichnet mit zwei Oscars und zwei Golden Globes für die beste Musik und den besten Song: ”A Whole New World”), Beauty and the Beast (preisgekrönt mit einem Oscar und zwei Golden Globes für die beste Musik und den besten Song) sowie The Little Mermaid (ausgezeichnet mit einem Oscar und zwei Golden Globes für die beste Musik und den besten Song ”Under the Sea”). Gemeinsam schufen sie eines der skurrilsten Stücke der Musicalgeschichte: Little Shop of Horrors (ausgezeichnet als ”Bestes Musical 1983” - New York Drama Critics und mit dem Londoner ”Evening Standing Award”). Alan Menken erhielt 1994 für seine Musik zu Disneys Die Schöne und das Biest eine Tony Award Nominierung sowie den Toronto‘s Dora Award. Howard Ashman wurde diese Ehre leider nicht mehr zu Teil. Er starb am 14. März 1991 in New York City im Alter von 40 Jahren. Die zusätzlichen Texte für die Broadwayadaption steuerte Tim Rice bei, dessen Oeuvre durch seine Zusammenarbeit mit Andrew Lloyd Webber und später mit Elton John gekennzeichnet ist. 

Der Zeichentrick-Klassiker
Disneys Pläne für eine Zeichentrickverfilmung des Stoffs von der Schönen und dem Biest entstanden schon in den 30er und 50er Jahren des 20sten Jahrhunderts. Jedoch blieb es über Jahrzehnte bei der Idee. Erst Roy Disney, Neffe des legendären Walt und geschäftsführender Vizepräsident der Disney Company, wagte sich Ende der 80er Jahre an die Realisierung. Für Musik, Buch und Text zeichneten Alan Menken und Howard Ashman, später noch Linda Woolverton vertantwortlich. Während Ashman das verwunschene Personal und die Rolle des Gastons in die Geschichte einflocht, ist es Woolverton zuzuschreiben, dass in der Disney-Verfilmung die Belle sehr eigenständig, mutig und stark dargestellt wird. Disneys Zeichentrickmeisterwerk wurde zu einem farbenfrohen, gefühlvollen und vor allem zauberhaften Liebesfilm, der seine erfolgreiche Premiere am 13. November 1991 feierte. Erstmalig in der langen Oscarhistorie wurde mit Beauty and the Beast ein Zeichentrickfilm in der Kategorie „Bester Film“ nominiert. Im selben Jahr wurde der Film noch mit dem Oskar für die „Beste Filmmusik“ und dem Golden Globe als „Beste Komödie“ ausgezeichnet.

Der Ursprung der Geschichte
Die literarischen Wurzeln der Erzählung von der Schönen und dem Biest reichen bis in die griechische Mythologie und römische Dichtung zurück. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurden die überlieferten Stoffe meist sehr frei in die Neuzeit übertragen und durch zahlreiche Nebenhandlungen von moralischem Wert ergänzt. Die bekannteste Version, die auch für diverse Verfilmungen und dem Musical als Vorlage diente, ist die Erzählung von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont. Ihre Version von „La Belle et La Bête“, die 1756 in einer Zeitschrift zur Kindererziehung als lehrhafter „Dialogue entre une sage Gouvernante et plusieurs de ses Elèves“ veröffentlicht wurde zählt bis heute zu den Klassikern der Märchenliteratur.

Die Handlung
In einem kleinen Dorf im Herzen Frankreichs lebt die schöne Belle mit ihrem Vater Maurice und träumt davon, der Provinz eines Tages den Rücken kehren zu können. Zurückgezogen von der Welt lebt ein in ein abscheuliches Biest verzauberter Prinz in einem verwunschenen Schloss. Er hofft, durch die Kraft der wahren Liebe, von seinem Fluch befreit zu werden. Durch ein Missgeschick Maurices, kreuzen sich die Wege von Belle und dem Biest auf magische Weise. Können die beiden zueinander finden und ist Belle in der Lage für das hässliche Biest aufrichtige Liebe zu empfinden? Der verzauberte Hofstaat legt sich mächtig ins Zeug, damit die beiden einander näher kommen. Die Zeit drängt, denn es bleiben nur noch wenige Tage, bis der Zauber unumkehrbar wird. Endlich werden die ersten Zeichen einer aufkeimenden Romanze sichtbar, doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Als Belle in Sorge um ihren Vater das Biest verlässt und der eifersüchtige Gaston zum Sturm auf das Schloss bläst, scheint die Verwandlung des Biests in seine ursprüngliche Gestalt aussichtsloser als je zuvor …

[© Stage Entertainment]

Die Schöne und das Biest - Das Musical

Michael Brenner für BB Promotion präsentierten
eine Produktion der La Belle Musical Produktions GmbH

Komposition und Musikalische Leitung: Martin Doepke
Buch: Christian Bieniek
Songtexte: Elke Schlimbach
Liedtexte: Grant Stevens
Idee/Konzept/Produktion: Andrea Friedrichs
Idee/Konzept: Hans Holzbecher
Co-Produktion: Dr.. Bert Eichhorn
Regie: Dr.. Isolde Matthesius
Choreografie: Paul Kribbe
Choreografie: James de Groot
Bühnenbild: Kordula Stövesand
Kostüme: María Lucas
Maske: Erika Sternberg
Lichtdesign: Fabrice Kebour
Uraufführung: 22. September 1994 Sartory-Theater, Köln

Besprechung auf kulturfreak.de

Das Thema des Musicals Die Schöne und das Biest ist so alt wie die Geschichte der Menschheit: Es ist eine zeitlos schöne Geschichte über die Kraft der Liebe, die Grenzen überschreitet. Ein junges Mädchen auf der Schwelle zur Frau begegnet dem Mann in Gestalt eines furchteinflößenden, hässlichen Tieres. Es gelingt ihr, durch ihre bedingungslose Liebe, das Biest von seinem Tierkleid zu erlösen und in einen „Märchenprinzen“ zu verwandeln. Deutlich wird: Erst, wenn wir unser Herz öffnen, können wir die wahren Werte des Lebens erschließen, die mit dem Verstand nicht zu erfassen sind.

Unzählige Male schon wurde dieser Stoff weltweit in Büchern, Filmen, Opern und Theatervorführungen bearbeitet, und Millionen Menschen ließen sich von diesem Sujet begeistern.

Die Idee, ein original deutsches Musical zu schaffen, stammt von der Kölner Produzentin Andrea Friedrichs. Vorlage dafür war das Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont, das die französische Gouvernante 1756 in London veröffentlichte.

So konnte 1994 im Kölner Sartory-Theater Die Schöne und das Biest  - das deutsche Original seine Uraufführung feiern. Durch die herrlichen Kompositionen von Martin Doepke war ein romantisches Musical entstanden. Aufgrund des großartigen Erfolges entschloss sich BB Promotion, Michael Brenner, das Stück für größere Bühnen in eine dementsprechend professionelle Fassung zu bringen. Mit bislang über einer halben Million Besuchern ist Die Schöne und das Biest eine der erfolgreichsten Tournee-Produktionen überhaupt.

Für die diesjährige Neuinszenierung dieser Erfolgsproduktion wurden in wochenlangen Auditions wieder hochkarätige Musical-Darsteller und Musiker ausgewählt und verpflichtet.

Sie alle versprechen ein einmaliges, traumhaftes und unvergessliches Theaterereignis für die ganze Familie.

Hört die Geschichte
Ein Märchen so alt wie die Welt
Von Schönheit und Güte
Habgier,, Neid und Geld
Von Feen und Zauber
Hexen und Magie
Von Demut und Liebe

Die Schöne und das Biest

Die Besetzung der Tour 2004/05:

Bella:
Sabine Neibersch
Biest: Hans Holzbecher
Fee: Anja Kruse
Vater: Thomas Bayer
Gustav: Dirk Witthuhn
Mathilde: Elke Schlimbach, Kati Farkas
Ilse: Marny Bergerhoff
Grete: Michaela Kaiser
Pas de Deux: Anique Bosch, Joeri Burger
Ensemble: Lilith Gardell, David Morell, Stefan Reil, Angela Roczkow, Jessie Roggemann, Mathias Schiemann, Phyllis Schubert, Michael Schüler, Katrin Wiedmann
Swings: Clare Carlin, Mirjam Hofer, Dave Mandell, Japheth Myers

Der Schuh des Manitu

Buch: John von Düffel
Musik: Martin Lingnau
Liedtexte: Heiko Wohlgemuth
Uraufführung: 7. Dezember 2008 (Berlin, Theater des Westens)

SCHUH-KEYVISUAL_m

Zur Produktion der Stage Entertainment:

Premiere:
7. Dezember 08 (Berlin, Theater des Westens; Uraufführung)

Regie: Gip Hoppe
Choreografie: Dan Knechtges
Bühnenbild/ Co-Projektions-Design: David Gallo
Licht: Donald Holder
Sound-Design: Mick Potter
Projektionen: William Cusick
Kostüme: Ann Hould-Ward
Make-up und Perücken-Design: Sjoerd Didden
Puppen- und Figuren-Design: Michael Curry
Kampf Choreografie: BH Barry
Orchestrierung: Doug Besterman
Tanz Arrangeur: Sebastian de Domenico

Die Handlung:

Irgendwo im Wilden Westen: Apachen-Häuptling Abahachi und sein weißer Blutsbruder Ranger reiten durch die Prärie. Schon viel zu lange sind sie auf der Suche nach einem geeigneten Stamm-Lokal für den Stamm der Apachen. Fündig werden sie ausgerechnet dort, wo die Schoschonen schön wohnen. Bereits kurze Zeit später sind sie mit dem geliehenen Gold von Schoschonen-Häuptling Listiger Lurch auf dem Weg zu ihrem neuen Saloon, als sie plötzlich in die Falle des Immobilienmaklers Santa Maria tappen. Ehe sich die beiden Freunde versehen, finden sie sich am Marterpfahl ihres Kreditgebers wieder. Der fiese Banditenchef hat sich nicht nur mit dem Gold aus dem Staub gemacht, sondern auch noch hinterrücks den Schoschonen-Häuptlingssohn Falscher Hase erschossen und die Spur auf Abahachi und Ranger gelenkt. Eine Gesamtsituation, mit der Ranger sehr unzufrieden ist:

Ranger: Ich hab die Schnauze voll. Seit 16 Jahren immer des gleiche Schema. Jeden zweiten Tag san mir irgendwo gefesselt!
Abahachi: Was hast denn du in letzter Zeit?
Ranger:  Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden.
Abahachi: Warum?
Ranger: Ist dir eigentlich klar, was wir den ganzen Tag machen? Grundloses Anschleichen, stundenlanges Spurenlesen und völlig sinnlos nebeneinander her reiten!
Abahachi: Dafür san mir viel draußen an der frischen Luft…
Ranger: Glaub nicht, dass ich mir das länger anhöre, dieses Gedöns von Blutsbrüderschaft, Freiheit und Friedenspfeifen, ich reite nirgendwo mehr hin!

Doch dann hat Abahachi einen Geistesblitz: um die Schulden zu bezahlen, muss er nur den Schatz finden, von dem ihm sein Opa Grauer Star früher erzählt hat. Die Schatzkarte wurde damals in vier Teile geteilt. Abahachi erinnert sich, wer neben ihm einen weiteren Teil der Karte besitzt: sein schwuler Zwillingsbruder Winnetouch. Plötzlich lösen sich die Fesseln am Marterpfahl und die beiden Blutsbrüder reiten in Richtung Puder Rosa Ranch – der Beauty-Farm von Winnetouch. Dass die Schoschonen stocksauer sind war zu erwarten. Aus Rache graben sie - in Ermangelung eines Kriegsbeils - den Klappstuhl aus und nehmen - in Ermangelung an Pferden -  zu Fuß die Verfolgung auf. Auch Banditen-Boss Santa Maria und seine üblen Jungs haben ein spürbares Verlangen nach dem verborgenen Schatz und heften sich Abahachi und Ranger an die Hufen.

Auf der Puder Rosa Ranch ist die Wiedersehensfreude groß.
Winnetouch: So, und jetzt sag amal, wer ist überhaupt der gut aussehende junge Mann, den du mir da mitgebracht hast? Magst uns nicht einmal vorstellen?
Abahachi: Zwillingsbruder Winnetouch – Blutsbruder Ranger – Blutsbruder – Zwillingsbruder …
Winnetouch:  Noch a Bruder! Wollt’s an Prosecco?

Winnetouch hat seinen Teil der Schatzkarte noch und kann sich auch erinnern, wer die anderen Teile hat: der Grieche Dimitri und die sexy Bardame Uschi. Nachdem Ranger und Abahachi Winnetouch einen Crashkurs in indianischer Grundausbildung gegeben haben, damit dieser als Abahachi die Verfolger täuschen kann,  machen sie sich auf den Weg, um die anderen Schatzkartenbesitzer zu finden.
Abahachi spürt seinen alten Kumpel Dimitri in einer Taverne auf, und Ranger erliegt zeitgleich im feinen Rosewell City Uschis unübersehbaren Reizen. Liebestrunken erzählt er ihr, wer die anderen Schatzteile hat – vor den Ohren von Santa Maria. Mit Ranger und Uschi im Schlepptau macht er sich auf den Weg zur Puder Rosa Ranch, zu der mittlerweile auch Abahachi und Dimitri aufgebrochen sind. Dort angekommen trauen sie ihren Augen nicht: Hombre, Santa Marias gefährlichster Mann, planscht verzückt mit Winnetouch in der Badewanne. Doch nicht mal dieser Anblick kann Santa Maria aufhalten: er will den Schatz und weiß, wo er begraben liegt: beim Schuh des Manitu. Er schnappt sich kurzerhand Uschi, sperrt die vier Freunde ein und zündet die Beauty-Farm an. Doch dieses Stück braucht dringend ein Happy-End: Abahachi, Ranger, Winnetouch und Dimitri entkommen und es kommt zum großen Showdown am Schuh des Manitu … [© Stage Entertainment]

Shockheaded Peter (Struwwelpeter)
Junk-Oper nach Motive
n aus Der Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann

Von: Phelim McDermott und Julian Crouch
Musik: Martyn Jacques (The Tiger Lillies)
Deutsche Rückübersetzung: Andreas Marber

Uraufführung: 31. März 1998 (Leeds, West Yorkshire Playhouse/The Courtyard Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 10. November 2000 (Hamburg, Deutsches Schauspielhaus)

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere:
29. Oktober 16 (Großes Haus

Regie: Tilo Nest
Musikalische Leitung: Volker Griepenstroh
Bühne: Stefan Heyne
Kostüme: Anne Buffetrille
Dramaturgie: Katharina Gerschler

Mit: Sólveig Arnarsdóttir, Michael Birnbaum, Barbara Dussler, Hanno Friedrich, Karoline Reinke, Anja S. Gläser

Band: Matthias Baumgardt, Ralf Göldner, Volker Griepenstroh, Willy Wagner

Die berühmten Bildergeschichten, die der Frankfurter Kinderarzt und Psychiater Heinrich Hoffmann 1844 für seinen dreijährigen Sohn verfasste, prägten als Glanzstücke »schwarzer Pädagogik« die deutsche Kulturgeschichte nachhaltig. Wer kennt sie nicht: das zündelnde Paulinchen, den unverbesserlichen Daumenlutscher Konrad oder Zappel-Philipp, für den die ADHS-Diagnose noch ebenso wenig zur Diskussion stand wie Ritalin? Stattdessen ereilten all diese nervtötenden Monster drakonische Strafen überforderter Erziehungsberechtigter oder die gerechte Rache, die einem Fehltritt in Hoffmanns Welt stets auf dem Fuße folgt.

1998 entwickelten die Theatermacher Phelim McDermott, Julian Crouch und der Sänger Martyn Jacques, Kopf der Kultband »The Tiger Lillies« auf Basis von Hoffmanns Kinderbuch eine Junk-Opera für Erwachsene, in der sich Zirkusklänge und Varieté mit Punk, Musik in der Brecht-Weill-Nachfolge und bitterbösem britischen Humor zu einer höchst effektvollen Mischung verbinden. Am Hessischen Staatstheater setzt nun Tilo Nest (Regisseur des so vergnüglichen wie musikalisch raffinierten Dauerbrenners »Der ideale Ehemann«) den Moritatenbilderbogen in Szene. Unterstützung holt er sich dabei nicht nur vom bewährten Ausstatterteam Stefan Heyne und Anne Buffetrille, sondern auch von seinem »ABBA jetzt!«-Partner Hanno Friedrich, der ein extrem spielfreudiges (und auch als Instrumentalisten sehr versiertes!), fünfköpfiges Ensemble anführt. Mit Volker Griepenstroh ist außerdem ein Bühnenmusiker an Bord, der – nach seinem Ausstieg aus der Band von Lou Reed und Stippvisiten zu Rio Reiser – in den vergangenen Jahren vor allem Programme von Marlene Jaschke und Hape Kerkeling begleitete. [© Staatstheater Wiesbaden]

www.staatstheater-wiesbaden.de

Shrek - Das Musical

14.10.2014 – 10.01.2015 (Premiere: 19. Oktober 2014) im Capitol Theater, Düsseldorf
17.01.2015 bis 31.01.2015 im Admiralspalast Berlin
04.02.2015 bis 12.02.2015 in der Kleinen Olympiahalle München
18.02.2015 bis 28.02.2015 im Theater 11 Zürich
16.03.2015 bis 22.03.2015 in der Stadthalle Wien

Regie: Andreas Gergen
Übersetzung: Heiko Wohlgemuth / Kevin Schroeder
Choreographie: Kim Duddy
Musikalische Leitung: Heribert Feckler
Kostümdesign: Tim Hatley
Produzent: Maik Klokow

Die Hauptdarsteller:

Shrek:
Andreas Lichtenberger
Prinzessin Fiona: Bettina Mönch
Esel: Andreas Wolfram
Lord Farquaad: Carsten Lepper


© Mehr! Entertainment GmbH

Der Film „Shrek – Der tollkühne Held“ begeisterte Millionen, gewann einen Oscar als bester animierter Spielfilm und machte den großen, grünen Oger und seine Freunde zu Kultfiguren. Die Bühnenproduktion erweckt mit Partysongs wie „I´m a believer“ und einem ausgelassen tanzenden Ensemble die beliebten Charaktere zum Leben. Dieses Musical wurde gleich mit acht Nominierungen für den TONY Award, den begehrten Musical-Oscar, bedacht und für seine farbenprächtigen Kostüme sogar ausgezeichnet. Es eroberte die Herzen des Publikums weltweit im Sturm.

Nach New York und London präsentiert Mehr! Entertainment nun eine für den deutschsprachigen Raum neu inszenierte Version von SHREK – Das Musical unter der Leitung von Regisseur Andreas Gergen: „Das Publikum erwarten neben aller Komik und grotesken Situationen berührende Momente, eine große Liebesgeschichte und echte Freundschaft. Shrek entführt auf ein dreistündiges Abenteuer.“

Die Geschichte
Shrek – ein großer, grüner Oger – lebt in einem weit entfernten Königreich, wo plötzlich alle Dinge auf den Kopf gestellt werden, als eben dieser Oger – und nicht ein hübscher Prinz – sich aufmacht, um eine kratzbürstige Prinzessin zu retten. Hinzu kommen ein ständig plappernder Esel, ein herrschsüchtiger Bösewicht, ein eingebildeter Keks sowie jede Menge aufgeregte Fabelwesen. Es entsteht ein riesiges Durcheinander, das nach einem echten Helden verlangt. Gar nicht so einfach, wenn man sich auch noch in die eigenwillige Prinzessin verliebt.

Das Musical
Die Theaterproduktion von DreamWorks Theatricals SHREK – Das Musical feierte im Dezember 2008 Premiere am Broadway. Es folgte eine zweijährige Tournee durch über 60 Städte in den USA. 2011 zog Shrek nach Großbritannien und feierte Premiere am Londoner West End. Die Lizenzrechte wurden weltweit verkauft. So eroberte der tollkühne Held bis heute u.a. Israel, Polen, Spanien, Frankreich, Brasilien, Italien und die Niederlande.

Mit dem Erwerb der Aufführungslizenz für SHREK – Das Musical von DreamWorks Theatricals für den deutschsprachigen Raum sicherte sich Mehr! Entertainment eines der ganz großen, modernen Bühnenproduktions-Themen. Damit stellt die Düsseldorfer Unternehmensgruppe zum wiederholten Male ihre international anerkannte Kompetenz im gehobenen Live-Entertainment-Bereich unter Beweis.

Shylock!

Von:
Stephan Kanyar
Libretto:
Brigitte Fassbaender nach William Shakespeare

Uraufführung:
5. Mai 2012 (Innsbruck, Tiroler Landestheater)
Deutsche Erstaufführung: 8. April 2017 (Pforzheim, Theater Pforzheim)

Zur Inszenierung des Theater Pforzheim:

Premiere: 8. April 17

Musikalische Leitung: Tobias Leppert
Inszenierung: Alexander May
Bühne und Kostüme: Isabelle Kittnar

Besetzung:

Shylock:
Chris Murray
Bassanio: Philipp Moschitz
Antonio: Paul Jadach
Portia: Danielle Rohr
Jessica: Caroline Zins
Lorenzo: Tobias Bode

Chor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim

www.theater-pforzheim.de

Zur Inszenierung des Tiroler Landestheaters Innsbruck:

Premiere:
5. Mai 12 (Uraufführung)

Musikalische Leitung:
Stephan Kanyar
Regie: Pierre Wyss
Choreographie:
Enrique Gasa Valga
Bühne:
Helfried Lauckner
Kostüm:
Michael D. Zimmermann

Besetzung:

Shylock: Chris Murray
Antonio:
Peter Bording
Bassanio:
Matthias Stockinger
Portia:
Anna Veit
Jessica:
Christa Schreiner
Lorenzo
: Ansgar Matthes


© Tiroler Landestheater, Innsbruck

SHYLOCK: WARUM IST MEIN BEGEHREN SCHLECHT? / WARUM DENN GNADE VOR DEM RECHT? / BLUTEN WIR NICHT, WENN IHR UNS STECHT?

Ein Musical entsteht. Ein Thema fasziniert – wie sollte es anders sein – von Shakespeare inspiriert: Der Kaufmann von Venedig – von Shakespeare als „Comedy“ bezeichnet, ein komplexes menschlich-unmenschliches Geschehen um den Kaufmann Antonio und den Juden Shylock – eine der ganz großen Figuren der Weltliteratur. Was ist geschehen? Warum hasst Shylock den Antonio so sehr, dass er sich aus dessen Leib ein Pfund Fleisch herausschneiden will, wenn ein Kredit, den er ihm gewährt hat, nicht pünktlich zurückbezahlt wird? Um diese zentrale Frage und die Biographie des Shylocks kreist das neue Musical von Stephan Kanyar und Brigitte Fassbaender, die damit ihre bei Lulu – Das Musical begonnene erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen. Shylock! – ein brisantes, anrührendes, aufwühlendes Thema – das sich für das Genre Musical anbietet, in all seiner Farbigkeit und Lebendigkeit. Pierre Wyss, der erfahrene Musical-Experte und Choreograph, wird die szenische Umsetzung vornehmen im Verein mit Helfried Lauckner und Michael D. Zimmermann, die verantwortlich für die Ausstattung sind. Eine erneute, große Herausforderung, der sich alle Beteiligten mit Enthusiasmus und Ideenreichtum stellen. Eine „Welturaufführung“, die Hochspannung gewährleistet! [© Tiroler Landestheater, Innsbruck]

www.landestheater.at

Side Show ~ Die Show ihres Lebens

Buch und Gesangstexte:
Bill Russel
Musik: Henry Krieger
Deutsch von: Christian Gundlach

Uraufführung: 16. Oktober 1997 (New York, Richard Rodgers Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 11. Februar 2012 (Hildesheim, Theater für Niedersachsen)

Das Musical basiert auf der wahren Geschichte der siamesischen Zwillinge Daisy und Violet Hilton, die in den USA zur Zeit der großen Depression zu großer Berühmtheit im Showbusiness gelangten. Es ist ein bewegendes Portrait zweier Frauen, deren außergewöhnliches Schicksal – sie sind an der Hüfte zusammengewachsen – ihnen einerseits großen Ruhm bringt, ihnen aber andererseits ein Leben lang die Liebe versagt. Beide sind eigentlich ganz "normale" Frauen mit durchschnittlichen Bedürfnissen. Ihr körperlicher Zustand ermöglicht ihnen zeitweise ein glamouröses Leben, er versagt ihnen aber auch das Durchschnittsleben, das sie sich eigentlich ersehnen.

Schonungslos, sehr direkt, unsentimental und voller Empathie wird die Geschichte der Geschwister Hilton in musikalisch klassischem Broadway-Stil fast ausschließlich in Liedern erzählt, von den Anfängen ihres frühen Berufslebens in einer englischen Freak-Show bis zu ihren großen Bühnenerfolgen und ihrem Auftritt in dem legendären Hollywood-Film "Freaks".

Die Show ihres Lebens wurde 1998 für vier Tony-Awards nominiert (Bestes Musical, Bestes Buch, Beste Musik, Beste Hauptdarstellerinnen). Das Musical erlebte überdurchschnittlich viele Nachinszenierungen in den USA, wo es Kultstatus erlangte.[© Felix Bloch Erben, Berlin]

Zur Inszenierung der Mainzer Musical Inc.:

Premiere: 24. Mai 13

Inszenierung: Henning Witte
Regie (Schauspiel):
Verena Bonnkirch
Musikalische Leitung: Thomas Wagner
Musikalische Stellvertretung: Daniel Schäfer
Choreografie: Nadhezda Jung
Ausstattung: Sara Gaußmann

Besetzung:

Daisy Hilton
: Laura Heinz / Annika Link
Violet Hilton: Janina Jungbluth / Karina Michel
Buddy Foster: Lukas Witzel
Terry Connor: Johannes Lotz / Thomas Heep
Jake: Daniel Bogacki / Jakob Ghasemian
Boss: Elena Lorscheid / Johanna Hartmann
Wahrsagerin: Sara Gaußmann / Safak Sengül
Feiner Pinkel: Niklas Schliesmeier / Konstantin Hahn
Frau mit Vollbart: Sophie Wolsfeld / Marie Friedl
Schlangenfrau: Lisa Wickert / Judith Heiermann
Dolly Dimples: Jessica Jopp / Katharina Schäfer
Fakir: Jens Reischmann / Philipp Jakobs
6. Attraktion: Viola Granow / Antje Schilling
Reptilienfrau: Christina Wagner / Svenja Drewitz
Scheich: Jan Schneider / Henry Wilhelmy
Haremsdamen/Vale Sisters: Hanna Kneißler, Kira Gantner, Tamara Lachner
Haremsdamen: Ayla Adigüzel, Elena Aumüller
Albino: Clara Vogel / Bianka Muhs
Tod Browning: Daniel Schäfer / Henning Witte
Cover: Verena Bonnkirch

Tanzensemble (alphabetische Auflistung): Elena Aumüller / Nadhezda Jung / Anastassia Kudina / Marine Leick

Orchester:

Leitung
: Thomas Wagner
Klavier: Andreas Blatt
Gitarre: Ingo Hunz / Yan Vogel
Bass: Benjamin Hinkeldey
Schlagzeug: Nico Hörpel / Michael Saur
Reed I (Flöte/Piccolo): Dania Böcker / Hannah Rasel
Reed II (Klarinette/Altsaxophon): Julia Drexler / Robert Morgenstern / Lisa Walter
Reed III (Sopran-/Alt-/Tenorsaxophon): Anna Ederer / Sarah Krebs / Alexander Loch
Reed IV Bassklarinette/Klarinette): Karoline Kraft / Veronika Voss
Trompete I/II: Alexander Schoth / Sebastian Thelen
Horn: Fabian Bendel / Cathrin Wohlert
Posaune: Philipp Buchold
Violoncello: Christina Lafrenz / Anita Schütrumpf

Besprechung auf kulturfreak.de


© Musical Inc. Mainz

Hinter dem Vorhang lauern die Freaks: Ein Kannibale, eine Frau mit Bart, ein Albino. Unter ihnen sind auch zwei hübsche Sängerinnen, die nur einen Fehler haben, sie sind miteinander verwachsen. „Side Show - Die Show ihres Lebens““ erzählt die wahre Gesichte der siamesischen Zwillinge Daisy und Violet Hilton. Ab Freitag, dem 24. Mai 2013, zeigt die Musical Inc. den Aufstieg der beiden aus dem schäbigen Zirkuszelt auf die Bühne des Vaudeville. Insgesamt zehn Mal wird der Nachfolger der Erfolgsproduktionen „Frühlings Erwachen“, „Pinkelstadt“ und „Rent“ dann über die Bühne gehen.

Einen ersten Einblick gewehrt die Musical Inc. am 25. April 2013 bei einer öffentlichen Probe um 19.30 Uhr im Hörsaal P1 auf dem Campus der Universität Mainz (Jakob-Welder-Weg 18). Das Ensemble wird dann unter der Leitung der Regisseure Henning Witte und Verena Bonnkirch an einzelnen Szenen arbeiten und einen Teil des Stückes auch im Zusammenhang zeigen. Zu dieser Veranstaltung sind sowohl Vertreter der Presse als auch interessierte Mainzer herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

"Side Show – Die Show ihres Lebens" wurde von Bill Russel und Henry Krieger geschrieben und feierte 1997 am Broadway Premiere. Das Musical hat alles was ein Hit braucht: einprägsame Melodien, kuriose Charaktere und vor allem eine Geschichte, die unter die Haut geht. Der Zuschauer fiebert mit, wenn Daisy und Violet immer größere Erfolge feiern und sich zum ersten Mal verlieben. Doch wird das Publikum sie für mehr bejubeln als ihre „Abnormalität“? Und wird sie jemand lieben können, so wie sie sind?

Die Musical Inc. (Musical Incomparable) wurde 1993 von engagierten, kulturbegeisterten Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gegründet. Sie inszeniert seitdem als eingetragene Hochschulgruppe – seit 2008 auch als eingetragener Verein – Musicals als nichtkommerzielle Studienprojekte. Die Mitwirkenden sind Studierende aller Fachbereiche, haben aber häufig eine private Gesangs- oder Tanzausbildung.

Für die Studenten ist die Musical Inc. jedoch nicht nur eine Plattform für Kreativität. Sie trainieren hier auch soziale Kompetenz und organisatorisches Geschick. Teamwork wird großgeschrieben, denn jeder der insgesamt 40 Darsteller muss seinen Beitrag auf und neben der Bühne leisten, um das Großprojekt Musical zu bewältigen.

Wie jedes Jahr spielt die Musical Inc. im Theater des P1. Es befindet sich auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Jakob-Welder-Weg 18). Aufgeführt wird das Musical am 24., 25., 28., 29., 31. Mai sowie am 2., 3., 4., 6. und 7. Juni jeweils um 20 Uhr (Ausnahme 2. Juni, Beginn: 18 Uhr).

Die Tickets kosten 13,- € bzw. 9,- € (ermäßigt) und sind online unter www.musicalinc.de oder bei den Vorverkaufsstellen STA Travel Reisebüro  (Staudingerweg 21, Mainz) und Ticketbox (Kleine Langgasse 4, Mainz) erhältlich.
Tickets ab sofort unter: www.musicalinc.de

Singing’ in the rain

Musik und Song-Texte: Nacio Herb Brown und Arthur Freed
Buch: Betty Comden und Adolph Green
Vorlage: „Singing In The Rain", MGM-Film (1952) von Gene Kelly und Stanley Donen
Deutsche Fassung: Hartmut H. Forche

Zu den beliebtesten amerikanischen Musicalfilmen gehört „Singin‘ In The Rain", das nicht nur durch die hinreißende Tanzszene von Gene Kelly im strömenden Regen in Erinnerung blieb. Die Musik zu diesem turbulenten Farbfilm wurde in die Bühnenfassung übernommen, die im Jahr 1983 ihren Siegeszug über die Bühnen der Welt antrat.
Die Handlung spielt im Hollywood der späten Zwanzigerjahre. Eine neue Technik soll das Kino verändern - der Tonfilm ist da! Für Lina Lamont, der umjubelte Stummfilmstar, scheint jedoch das Ende der Karriere wegen ihrer piepsigen Stimme gekommen zu sein. Das versucht sie zu verhindern, indem sie sich von einem unbekannten Showgirl „synchronisieren" lässt. Doch der Schwindel fliegt auf – und mit Kathy Selden ist ein neuer Star geboren.
Die mitreißenden Hits des Films sind auch in der Partitur der Bühnenversion erhalten: „Make Em Laugh", „Singin‘ In The Rain", „Broadway Melodie", „You’re Are My Lucky Star", „Good Morning" und viele andere mehr. [© Verlag & Bühne, Wiesbaden]

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere: 12. Juni 15

Regie: Benedikt Borrmann
Musikalische Leitung: Niclas Ramdohr
Choreografie: Annette Taubmann
Bühne: Pia Oertel
Kostüme: Anja Müller

Besetzung:

Don Lockwood:
Sascha Luder
Kathy Selden: Janice Rudelsberger
Cosmo Brown: David Hardenberg
Lina Lamont: Venera Jakupov
R.F. Simpson: Tim Al-Windawe
Dexter: Christian Bindert
Tenor, Rod, Dinsmore: Christian Petru
Ed, der Assistent: Martin Ruppel
Dora Bailey, Zelda: Julia Waldmayer
Peggy, Skriptgirl: Marlou Düster
Sue, Maskenbildnerin: Simone Appel
Betty, Maskenbildnerin: Lucia Haas
John, Assistent: Lucas Baier
Jack, Kameramann: Denis Edelmann

Cor Vil-belCanto

Musiker: Thomas Elsner, Kai Picker, Stefan Kreuscher, Markus Privat, Andreas Pompe, Gernot Dechert, Andreas Weil

Besprechung auf kulturfreak.de

Diese spektakuläre Show ist gespickt mit Charme, Romantik, Komik und Glamour. In grandiosen Tanzchoreographien wird über die Burghofbühne gesteppt werden, dass es nur so "klackerdiklackt"! Die Songs Good Morning, Make 'em Laugh, Moses Supposes und natürlich der Klassiker Singin' in the Rain werden das Publikum begeistern.

www.kultur-bad-vilbel.de

Sister Act
Nach dem gleichnamigen Touchstone Pictures Film.

Musik: Alan Menken
Uraufführung: 24. Oktober 2006 (Pasadena (Pasadena Playhouse)
Deutschsprachige Erstaufführung: 2. Dezember 2010 (Hamburg, TUI Operettenhaus)
Premiere Stuttgart: 9. Dezember 2012 (Stage Apollo Theater)
Premiere Oberhausen:  3. Dezember 2013 (Stage Metronom Theater)
Premiere Berlin:
9. Oktober 2016 (Stage Theater des Westens)

Gastspiel im Rhein-Main-Theater Niedernhausen: 5. März -30. April 2017
Gastspiel im Deutschen Theater München: 19. Mai - 9. Juli 2017

Alles fing 1992 an. Einige Ereignisse aus diesem Jahr hat man schon vergessen, an andere wird man noch lange denken. Hans-Dietrich Genscher tritt als Außenminister zurück. Bill Clinton wird 39. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Euro Disney in Paris öffnet seine Türen. Whitney Houston veröffentlicht mit „I Will Always Love You“ die am meisten verkaufte Single des Jahres. Und am 26. November 1992 startet eine Low-Budget-Filmkomödie namens „Sister Act“ in den deutschen Kinos.
Der Film handelte von der leicht heruntergekommenen Barsängerin Deloris van Cartier, die auf der Flucht vor ein paar Gangstern über das Zeugenschutzprogramm ausgerechnet in einem strengen katholischen Kloster mit ziemlich schief singenden Nonnen landet, das kurz vor der Pleite steht. In der Hauptrolle: eine farbige Oscar©-Gewinnerin, die vorher hauptsächlich in TV-Serien zu sehen war und kurzfristig für die eigentlich geplante Hauptdarstellerin Bette Midler einsprang. Nicht gerade der Stoff, aus dem Blockbuster gestrickt sind.
Nur ein Jahr später waren der Film und sein Star Whoopi Goldberg überall: „Sister Act“ spielte weltweit über $ 230 Millionen ein und begeisterte alleine in Deutschland 5 Millionen Kinobesucher. Sowohl der Film als auch Whoopi Goldberg wurden für einen Golden Globe nominiert. Der Film war so ein großer Erfolg, dass man nur ein Jahr später die Fortsetzung „Sister Act 2 – In göttlicher Mission“ drehte – in dem übrigens Thomas Gottschalk eine kleine Nebenrolle als „Vater Wolfgang“ hatte. Whoopi war Filmfans schon länger durch ihre früheren Rollen in „Die Farbe Lila“ oder „Ghost“ (für die sie einen Oscar© gewann) bekannt, aber es war ihre Hauptrolle in „Sister Act“, die sie zu einem weltweiten Superstar machte. Whoopi setzte ihre Karriere fort und wird 2011 in dem Film „A littlte bit of heaven“ sogar Gott spielen. Nonnen schienen ein Teil ihrer Vergangenheit zu sein. Doch 15 Jahre später trat „Deloris“ plötzlich wieder in ihr Leben: Stage Entertainment fragte Whoopi Goldberg, ob sie als Co-Produzentin für eine Musicalversion von SISTER ACT fungieren wolle. Aus der ersten Zurückhaltung wurde schnell Begeisterung: „Ich liebe Musicals!“, erzählt die Schauspielerin. „Jeder will doch mal einfach mitten auf der Straße laut anfangen zu singen und zu tanzen. Mir geht es zumindest so – und manchmal gebe ich dem Wunsch auch nach… Und ich war wirklich angetan von der Richtung, die sie einschlugen. Anstatt einfach nur die Vergangenheit zu wiederholen, muss man nehmen, was war, und etwas völlig Neues daraus machen. Und genau das hat Stage Entertainment getan – und zwar richtig gut. SISTER ACT ist ein bisschen erwachsener und größer geworden, genau wie es sein muss, wenn man etwas von der Leinwand auf die Bühne bringt. Bei einem guten Musical hat man einfach eine tolle Zeit und ich glaube fest daran, dass dieses Musical das Zeug zu einem echten Hit und Dauerbrenner hat. Genau wie der Film – und um das zu schaffen, mussten wir frisch und neu sein!“


Szenenfoto "Zeig mir den Himmel"

© Stage Entertainment

Kurzinhalt:
Als Zeugin eines Mordes wird Disco-Diva Deloris van Cartier von der Polizei in Schutzhaft genommen und an den einzigen Ort gebracht, der wirklich Sicherheit bieten sollte: ein Kloster! Als Nonne verkleidet findet sie schnell Fans unter ihren Mitschwestern – nur die strenge Mutter Oberin ist so gar nicht begeistert von der neuen Klosterschülerin. Aber Deloris ist niemand, der einfach nur still sitzen und warten kann. Ihr Leben ist Musik, und ohne Gesang geht es nun mal nicht. Also hilft sie kurzerhand dem etwas verstimmten Chor des Klosters auf die Notenschlüssel und sorgt dafür, dass statt den schwachen Nonnenstimmchen ein wahrhaft göttlicher Choral ertönt. Ganz nebenbei verhilft Deloris gemeinsam mit den Mitschwestern auch dem heruntergekommenen Viertel zu neuem Lebensmut – und riskiert dabei, ihre Undercover-Tarnung zu verraten. Die Gangster nehmen die Verfolgung auf und sind ihr schon bald dicht auf der Fährte. Läuft Deloris Zeit ab? Oder hat die Bande die göttliche Kraft einer Schwesternschaft unterschätzt?  [© Stage Entertainment] 

www.stage.de

Snoopy -  Das Musical
Das Musical nach den "Peanuts" von: Charles M. Schulz

"Bestes Musical des Jahres" 1983 in London

Buch:
Charles M. Schulz C. A., W.Lockhardt, A. Whitelaw und M.L. Grace
Musik: Larry Grossmann
Liedtexte: Hal Hackady
Deutsche Fassung: Peter Orthofer
Deutsche Erstaufführung: 8. April 2000 (Hanau, Comoedienhaus Wilhelmsbad)

Snoopy ist quasi die Fortsetzung des Musicals "You're a Good Man, Charlie Brown". Es sind in Szenen und Songs umgesetzte Cartoons, dargeboten als Geschehen eines Tages. Es ist die Weltbetrachtung aus dem Blickwinkel von Snoopy und den anderen "Peanuts".
Mit dabei sind unter anderem Charlies Schwester Sally und Snoopys treuer Freund,der merkwürdige Vogel Woodstock.
Die kindlichen Gemüter sind mit ihren Alltagsproblemen und Phantastereien beschäftigt, tragen ihre altklugen Ansichten vor und philosophieren mit naiv-verquerer Logik, mit Witz und weisen Sprüchen, doch immer auch mit einem Schuß Sarkasmus. (Quelle: Das Heyne Musical Lexikon, Heyne-Verlag, 1995)

Zur Deutschlandpremiere am 8. April 2000 im Comoedienhaus Wilhelmsbad (Hanau):
Sie wurde präsentiert vom Musical Theater Ensemble unter der Leitung von Benjamin Baumann und Thomas Lorey.

Inszenierung: Benjamin Baumann
Liveband unter der musikalischen Leitung von: Thomas Lorey
Choreographie: Anita Vidovic.

Snoopy: Benjamin Baumann
Lucy: Jeanne-Marie Nigl
Peppermint Patty: Connie Bunn
Sally: Anita Vidovic
Woodstock: Christina Stock
Charlie Brown: Frank Mumme
Linus: Jan Schuba

Die Songs:

I. AKT

Ouvertüre (Orchester)
Die Welt nach Ansicht von Snoopy (Ensemble)
Snoopys Lied (Ensemble)
Woodstocks Thema (Orchester)
Komm schon, Gesicht! (Peppermint Patty)
Edgar Allan Poe (Kinder)
Muttertag (Snoopy)
Ich weiß jetzt (Sally, Patty und Lucy)
Die Nachtwache (Linus)
Wolken (Ensemble)
Was ist aus dem kleinen Hund geworden? (Charlie Brown)
Räumungsware (Lucy, Snoopy, Sally und Patty)
Daisy Hill (Blumental) (Snoopy und Chor)
Wann fängt das Leben an (Ensemble)

II.Akt

Entreakt (Orchester)
Der große Schriftsteller (Snoopy)
Poor Sweet Baby (Peppermint Patty)
Sei nicht... (Sally, Linus, Patty und Charlie Brown)
Der Star Wau-Wau* (Der Chef Wau-Wau) Snoopy)
Wenn jemand an dich glaubt (Ensemble)

*Text von Benjamin Baumann

SnoWhite
... was wirklich mit Schneewittchen geschah!
Ein neues, rockiges Musical für Jung und Alt.
 
Musik: Frank Nimsgern
Text: Frank Felicetti
Uraufführung: 2000 (Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater)

Zur Inszenierung des Theater Bonn:

Premiere: 2. September 12

Musikalische Leitung und Einstudierung: Frank Nimsgern
Inszenierung und Bühne: Elmar Ottenthal
Kostüme: Judith Adam
Choreographie: Brigitte Breternitz
Licht: Thomas Roscher, Max Karbe
Dramaturgie: Ulrike Schumann

Besetzung:

Queen:
Aino Laos
Jäger: John Davies / Fabrizio Barile
Snowhite: Michaela Kovarikova
Minnetoo: Frank Felicetti
Hexe: Nyassa Alberta
Zwerg/Transvestit: Maurice Stocsek
Zwerge: Ayuk Bobga, René Buckbesch, Lucky Mond, David Schmidt, Lin Verleger, Chris Raap (Swing)
Hexe/Dance Captain: Sabine Lindlar
Hexen: Angelina Curilova, Valerie Potozki, Kateryna Morozova, Susanna Stecklein
Hexe/Swing für Transvestit: Tatjana Jentsch

Frank Nimsgern Group:

Bass: Marius Goldhammer
Drums: Hardy Fischötter
Piano & Keyboards: Christian Frentzen
Keyboards 2: Markus Schinkel
Trompete: Ernie Hammes
Solovioline: Wolfgang Mertes
Gitarren und DIrigat: Frank Nimsgern

Besprechung auf kulturfreak.de


SnoWhite ~ Was wirklich geschah
Theater Bonn
Frank Felicetti(Minitou), Michaela Kovarikova(Snowhite)
© Lilian Szokody (www.szokody.de)

www.theater-bonn.de

Zur Inszenierung des Saarländischen Staatstheater:

Premiere:
8. Oktober 00 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Frank Nimsgern
Regie: Matthias Kaiser / Marvin A. Smith
Bühne: Walther Jahrreiss
Kostüme: Cheesha E. Gayden
Choreographie: Marvin A. Smith

Besetzung:

Königin: Aino Laos
Jo: Martin Berger
Schneewitchen: Barbara Baer
Minitou: Frank Felicetti
Hexe: Peti van der Velde
Bert Uhse: Fred Woywode
Peter: Laszlo Nyakas
Silie: Maxim Simonetti
Zoiing: Iker Murillo
Pups: Ignazio Martinez Ramirez
Ajax: Kristian Breitenbach

www.theater-saarbruecken.de

The Sound Of Music

Musik:
Richard Rodgers
Song-Texte: Oscar Hammerstein II
Buch: Howard Lindsay und Russel Crouse
Vorlage: “Die Trapp-Familie" von Maria Augusta Trapp
Deutsche Fassung: Ute Horstmann, Eberhard Storch

Uraufführung: 16. November 1959, Lunt-Fontanne Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 9. März 1982, Städtische Bühnen, Hildesheim
Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Als Grundlage des Musicals diente die Autobiografie der Maria Augusta von Kutschera, die 1924 als Postulantin im Kloster Nonnenberg bei Salzburg von der Mutter Oberin als Hauslehrerin zu dem verwitweten Baron Georg von Trapp geschickt wird.
Die Handlung setzt kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen in Österreich ein. Die angehende Nonne hat als Kindermädchen das Familienleben unter dem Regime des strengen Barons kräftig umgekrempelt, was ihr die sieben Kinder danken. Sie übernimmt auch die musikalische Bildung der Kinder, die als kleiner Chor erste Erfolge feiern. Maria und Georg werden in einem Kloster heimlich getraut. Angesichts der Annexion flieht die singende Trapp-Familie schließlich in die USA.
Zu den Hits zählen “Edelweiss", “The Sound of Music", “My Favourite Things", “Sixteen Going on Seventeen" und “Climb Ev’ry Mountain". Der Film wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet und gilt als erfolgreichste Broadway-Verfilmung aller Zeiten.[© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]

Zur Inszenierung des Staatstheater Kassel:

Premiere: 1 November 14

Musikalische Leitung: Alexander Hannemann
Nachdirigat: Xin Tan
Inszenierung: Philipp Kochheim
Bühne: Thomas Gruber
Kostüme: Mathilde Grebot
Dramaturgie: Thomaspeter Goergen
Licht: Brigitta Hüttmann
Choreografie: Sean Stephens

Besetzung:

Dance Captain:
Markus Schneider
Maria Rainer: Karolin Konert
Mutter Oberin: Lona Culmer-Schellbach
Schwester Bertha: Annabelle Corine Mierzwa
Schwester Margareta: Jessica Krüger
Schwester Sophia: Eva-Maria Kuperion
Kapitän Georg von Trapp: Gunnar Seidel
Franz, der Diener: Dieter Hönig
Frau Schmidt, die Haushälterin: Joke Kramer
Liesl von Trapp: Judith Caspari
Friedrich von Trapp: Benjamin Klein / Fabian Reinbott
Louisa von Trapp: Lotta Rink / Alexandra Aykaeva
Kurt von Trapp: Henricus Bracht / Fynn Rogall
Brigitta von Trapp: Mira Meske / Emma Töppler
Marta von Trapp: Chiara Baumgärtel / Sofia Meißner
Gretl, die Jüngste: Charlotte Geismann / Pauline Roppel
Rolf Gruber: Markus Schneider
Elsa Schrader: Elisabeth Sikora
Max Dettweiler: Alexander Franzen
Herr Zeller, Admiral Schreiber: Bernhard Modes

www.staatstheater-kassel.de 

Space Dream

Autor, Komponist:
Harry Schärer
Co-Autor, Lyrics: Peter Schwinger
Uraufführung: 1994 in Berikon (CH)
Uraufführung Teil 2 "Space Dream SAGA II - MYSTARIUM": 14. Oktober 2004 (Winterthur, City Halle)
Uraufführung Teil 3 "Space Dream SAGA III - DAS GEHEIMNIS VON NENYVEH": 9. November 2006 (Winterthur, City Halle)
Wiederaufnahme “Space Dream” 2010: 22. Oktober 10 (City Halle Winterthur)

Space Dream - Die Macher:

Choreograf:
Mark Wuest
Sounddesign: Stefan Ritzenthaler
Lichtdesign: Rossano Del Santo
Bühnenbild: Patrick Westerhold, Barbara Schärer
Bühnenbild / Grafikdesign: Barbara Schärer
Bühnenbild: Markus Walser
Kostüme: Vittoria Michel
Maske: Sonja Büchli
Wigmaster: Stephen Frizzell
Grafikdesign: Barbara Schärer
Webmaster / Informatiker: Dietmar «Didi» Lembke

Hauptrollen:

Rodin:
Martin Markert, Daniel Raaflaub
Reachel: Melanie Bayer, Merete Amstrup
Roboto: Daniel Raaflaub, Laurent N`Diaye
Macchina: Merete Amstrup, Valeria Solla
Lumino: Rie Akiyama
2WD: Markus Wenger, Raphael Oldani
Sira: Stefanie Gygax, Manuela Moor
Kai: Oliver Sekula, Laurent N`Diaye
Ruven: Daniel Stüssi, Jürg Peter
Aquilon: Claus Gerstmann, Jürg Peter
Solara: Mélanie Adami, Julia Klotz
Lumino: Simone Valérie Spicak, Julia Bächinger
Mega: Manuela Moor, Bianca Sissing

Tänzer: Carlos Fernandez, Giuliano Guerrini, Piotr Jagielski, Valentin Rüdisüli, Robin Lee Smith, Maristella Dell’Anna, Aretta Hakios, Audrey Jenny, Agnes Romhányi
Cruhls: Chandra Brandenberger Cortes, Beat Frischknecht, Eva Gerig, Lukas Grüter, Andrea Hedinger, Martina Holstein, Hansjörg Klapper, Claudia Kübler, Benjamin Lustig, Nathalie Mank, Peter Miller, David Papapietro, Maja Pisarzewska, Esther Raich, Brigitte Schmid, Nadine Schönenberger, Sara Ulmann, Martina Zimmermann
Tetons: Lucas Angst, Alexandra Biegel, Martina Büchi, Ivan Colaci, Sarah Shiri Epstein, Susanna Galati, Sabine Goetz, Deborah Handschin, Michelle Käser, Santina Krizanac, Carina Lehmann, Jelena Nikolic, Gianni Palumbo, Denise Raeber, Michèle Rorbach, Rosalie Spaar, Franziska Sporrer, Rainer Trüby, Daniel Weber

Besprechung auf kulturfreak.de


Space Dream
City Halle Winterthur
Cast
© Regula Kehrli, Zürich

Eine Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit
SPACE DREAM beginnt ganz irdisch: Reachel wird von ihrem Freund verlassen. Traurig, aber fest entschlossen, sich nicht entmutigen zu lassen, greift sie zum Laptop – eine Kontaktanzeige weckt ihre Neugierde. Mutig fängt sie an zu tippen und beginnt zu antworten. In Gedanken versunken schläft sie erschöpft ein und findet sich wieder in einem langen Traum...
Reachel wird von Lumino, der Hüterin der Träume, auf den geheimnisvollen Planeten Hexxor entführt. Dieser wird von den Cruhls und den Tetons bewohnt. Eine verbotene Zone trennt das Land der beiden Völker. Kreuzen sich die zwei Sonnen, entscheidet ein Rennen durch die Galaxien über Ruhm und Ehre. Das nächste Space-Race steht kurz bevor: Die beiden Völker rüsten sich für den Wettstreit und bestimmen Rodin und Kai zu ihren Piloten. Nur Roboto, der Navigator aus Rodins Crew, träumt vielmehr von der Liebe als vom Siegen. Macchina, die schöne Blechfrau auf Kai’s Raumschiff, hat ihm hoffnungslos den Kopf verdreht. Ein defekter Energiespeicher zwingt Rodin auf der Erde notzulanden - direkt im Garten von Reachel. Zwei Welten prallen aufeinander. Die beiden kommen sich näher, Gefühle werden wach. Von der Liebe in den Bann gezogen, folgt Reachel der Einladung von Rodin, das Rennen mit ihm fortzusetzen. Zur selben Zeit hat Sira auf Hexxor eine Vision: Ein gigantischer Meteor rast auf den Planeten zu! Sira eilt zu den beiden Königen. Sie beschliessen, das Rennen abzubrechen und den Meteor gemeinsam zu bekämpfen. Gelingt es den Crews mit vereinten Kräften das Unheil abzuwenden? Können Reachel und Rodin die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit durchbrechen? [© Think Musicas AG]

Spielort: City Halle Winterthur
Sprache: Dialoge in deutscher Sprache, Songs auf Englisch
Veranstalter: Think Musicals AG, Zur Kesselschmiede, City Halle, CH-8401 Winterthur 

www.spacedream.ch  

Spamalot
nach dem Film „Monty Python and the Holy Grail“

Buch und Liedtexte: Eric Idle
Musik: John Du Prez
Buch: Eric Idle
basierend auf dem Drehbuch von: Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Terry Jones und Michael Palin
Regie: Mike Nichols
Bühnenbild und Kostümdesign: Tim Hatley
Lichtdesign: Hugh Vanstone
Choreografie: Casey Nicholaw

Uraufführung: 21. Dezember 04 (Chicago, Shubert Theater)
Broadwaypremiere: 17. März 05 (Previews ab 14. Februar 05, Shubert Theater; Regie: M. Nichols, Choreographie: C. Nicholaw, Bühne und Kostüme: T. Hatley, Lichtdesign: H. Vanstone, Produzent: Spamalot, LLC)
Deutsche Erstaufführung: 25. Januar 09 (Köln, Musical Dome)
Deutsche Übersetzung: Karlheinz Freynik

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere: 12. November 16
Spielzeit bis: 17. Februar 17

Regie: Lisa Blair
Musikalische Leitung: Leigh Thompson
Bühne und Kostüme: Tim McQuillen
Choreografie: Rebecca Howell
Licht: Derek Anderson
Sound Design: Stephan Weber

Besetzung:

King Arthur: Nic Kyle
Lancelot, The French Taunter: Scott Armstrong
Lady of the Lake: Soophia Foroughi
Galahad, Prince Herbert’s father: Jo Parsons
Robin, guard 1, Brother Maynard: Matthew Gent
Sir Bedevere, Concorde: Joe Etherington
Patsy, Mayor, Guard 2: George Rae
Not dead Fred, Historian: John McManus
French guard, Sir Bors, Minstrel: Jemma Geanaus
French guard, Minstrel, Laker girl: Keith Henderson
Laker girl, Minstrel: Katy Stredder
Laker girl, Monk, Dancer: Nicole Carlisle
Male swing: Anthony Cragg

Voice of God: Sonya Kraus

Besprechung auf kulturfreak.de


Spamalot
English Theatre Frankfurt
Sir Lancelot (Scott Armstrong), Prince Herbert (John McManus), Ensemble
© Martin Kaufhold

Mit britischem Humor stellt Monty Python’s Spamalot das English Theatre Frankfurt auf den Kopf. Geschrieben von Eric Idle – einem Mitglied der Pythons – erzählt das Musical, angelehnt an den Kultfilm „Die Ritter der Kokosnuss“, die König Artus-Sage: farbenfroh, schräg, britisch-komisch, extravagant und frech.
England im Mittelalter: Überall herrscht Pest und Hungersnot. Dem Chaos entsteigt als Lichtgestalt König Artus. Mit seinem treuen Diener Patsy, auf der Suche nach dem Heiligen Gral, gewinnt Artus weitere Ritter für seine heilige Mission, darunter Sir Bedevere, Sir Robin, Sir Lancelot und Sir Galahad. Unterwegs trifft die Reisegesellschaft auf Figuren wie die Fee aus dem See, Prinz Herbert, Tim den Zauberer, den Noch-Nicht-Tot Fred, den Schwarzen Ritter und die Ritter, die immer Ni sagen. Auch auf wunderschöne Showgirls, furzende Franzosen und Killerhasen wird nicht verzichtet.

„Spamalot“ ist mehr als absurder Slapstick für Monty Python Fans. Das Musical parodiert das eigene Genre und portraitiert Glamour und Lächerlichkeit des Showbusiness. Sensationelle Tanzszenen werden cleverem Witz gegenüber gestellt. [© English Theatre Frankfurt]

www.english-theatre.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:
(Nach einer Inszenierung des Oldenburgischen Staatstheaters)

Premiere: 3. Oktober 15

Musikalische Leitung: Axel Goldbeck
Inszenierung: Ekat Cordes
Choreographie: Sean Stephens
Bühne: Anike Sedello
Kostüm: Dinah Ehm
Licht: Alexander Dölling
Dramaturgie: Lars Gebhardt, Jörg Vorhaben

Besetzung:

König Arthus: Armin Dillenberger
Sir Robin / Wache 1 / Bruder Maynard: Rüdiger Hauffe
Sir Lancelot / Französischer Spötter / Der Ritterfürst vom Ni / Tim, der Zauberer: Murat Yeginer
Patsy / Wache 2: Vincent Doddema
Sir Galahad / Dennis / Prinz Herberts Vater / Der schwarze Ritter: Klaus Köhler
Sir Bedevere / Bürgermeister / Dennis Galhads Mutter / Concorde: Clemens Dönicke
Die Fee aus dem See: Navina Heyne / Dorin Rahardja
Historiker / Der Noch-Nicht-Tote Fred / Französische Wache / Fahrender Sänger / Die Stimme Gottes / Prinz Herbert: Denis Larisch
Ensemble: Michaela Grundel, Mareike Heyen, Ana-Lena Lapscheck, Sévérine Studer, Franziska Vosseler; Matthias Beitien, Matthias Knaab, Florian Pfaff, Jan-W. Schäfer, Nikos Striezel

Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Besprechung auf kulturfreak.de


Spamalot
Staatstheater Mainz
Vorabfoto mit
unten: Rüdiger Hauffe, Murat Yeginer, Armin Dillenberger, Clemens Dönicke
oben: Klaus Köhler, Denis Larisch

© Andreas Etter

Wir befinden uns in Britannien, mitten im Jahre 932 nach Christus: König Arthus sucht Ritter für seine Tafelrunde. Unterstützt wird der liebenswert-schrullige Monarch von seinem treuen Diener „Patsy“. Von Gott bekommen er und seine erfolgreich Zusammengesuchten den Auftrag, den Heiligen Gral zu finden. Auf seiner Reise durch das Königreich trifft er auf die merkwürdigsten Gestalten: den schwarzen Ritter, das Wehrkaninchen und die Ritter, die immer Ni sagen. Camelot sieht eher wie ein glitzerndes Las-Vegas-Casino aus und Ritter Lancelot entpuppt sich als leidenschaftlicher Copacabana-Tänzer. Und natürlich gibt es auch eine romantische Liebesgeschichte.

Spamalot erzählt auf humorvolle und sehr freie Weise die legendäre Geschichte von König Arthus auf der Suche nach dem Heiligen Gral und parodiert zugleich die großen Broadway-Shows. Eric Idle vermengte die Story von Die Ritter der Kokosnuss mit weiteren Sketchen und Liedern der Monty Pythons, wie Always Look on the Bright Side of Life. Spamalot gewann am Broadway drei Tony Awards, unter anderem als bestes Musical der Spielzeit 2004 / 2005. Ein spartenübergreifender Abend der besonderen Art. Es spielen das Schauspielensemble, das Philharmonische Staatsorchester Mainz sowie Musicalsänger als Gäste. [© Staatstheater Mainz]

www.staatstheater-mainz.de

Zur Inszenierung des Schauspiel Bochum:

Premiere: 11. September 15

Regie: Christian Brey
Musikalische Leitung: Tobias Cosler
Bühne und Kostüme: Anette Hachmann
Choreografie: Kati Farkas
Sounddesign: Miguel Augusto
Dramaturgie: Annelie Mattheis

Bestzung:

König Artus: Matthias Redlhammer
Sir Robin / Wache 1 / Bruder Maynard: Michael Kamp
Sir Lancelot / französischer Spötter / der Ritterfürst vom NI / Tim der Zauberer: Jan Krauter
Patsy / Wache 2: Ronny Miersch
Sir Galahad / Dennis / Prinz Herberts Vater / der schwarze Ritter: Dennis Herrmann
Sir Bedevere / Bürgermeister / Dennis Galahads Mutter / Concorde: Nils Kreutinger
Die Fee aus dem See: Kira Primke
Historiker / Der Noch-Nicht-Tote-Fred / Französische Wache / Fahrender Sänger / Prinz Herbert: Daniel Stock

Musiker: Bernd Bolsinger, Tobias Cosler, Gregor Hengesbach, Volker Kamp, Lars Kuklinski, Ralf Neuhaus, Oliver Siegel, Jan-Sebastian Weichsel
Musiker Zweitbesetzung: Peter Imig, Patrick Fa, Radek Fedyk, Gerrit Rentz, Thomas Spies, Markus Türk

Ensemble: Nivaldo Allves, Johannes Brüssau, Yoko El Edrisi, Yvonne Forster, Milena Sophia Hagedorn, Reginald Holden Jennings, Jessica Rühle, Jan-Werner Schäfer
Ensemble Zweitbesetzung: Eveline Gorter, Franziska Lißmeier, Stefan Gregor Schmitz


Monty Pythons Spamalot
Schauspielhaus Bochum
© Diana Küster

Die Artussage, skurril und schwarz interpretiert, von Monty Python: Patsy, der Kokosnüsse aneinanderschlagend König Artus’ Pferd und Diener mimt, durchreitet mit seinem Herrn das England des Jahres 923. Es herrschen Pest und Cholera, Angelsachsen und Franzosen. König Artus tritt an, das geteilte Land zu einen. Begleitet wird er vom feigen Sir Robin, dem blutrünstigen Sir Lancelot, dem hübschen Sir Galahad sowie dem überengagierten Ritterlehrling Sir Bedevere. Auch die Fee aus dem See gibt sich mit ihren Cheerjungfrauen die Ehre. Selbst Gott persönlich schaltet sich ein und sendet König Artus aus, um den heiligen Gral zu finden. Nun heißt es „Always look on the bright side of life“, denn bei ihrer Suche treffen sie auf französische Raufbolde, den verzweifelten Prinz Herbert sowie das Kaninchen des Todes.

www.schauspielhausbochum.de

Zur Inszenierung des Oldenburgischen Staatstheater:

Premiere: 16. Mai 14

Inszenierung: Ekat Cordes
Musikalische Leitung: Axel Goldbeck
Choreografie: Sean Stephens
Bühne: Anike Sedello
Kostüme: Dinah Ehm
Dramaturgie: Jörg Vorhaben, Rebecca Graitl

Mit: Thomas Birklein, Vincent Doddema, Bernhard Hackmann, Rüdiger Hauffe, Gilbert Mieroph, René Schack, Klaas Schramm
Ensemble: Hannah Noack, Sévérine Studer, Sabrina Vieweber, Franziska Vosseler; Andreas Behme, Andreas Lutsch, Stefan Magner, Tobias Rechtien

Wir befinden uns in Britannien, mitten im Jahre 932 nach Christi: Spamalot erzählt auf humorvolle und sehr freie Weise die legendäre Geschichte von König Arthur auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Unterstützt wird der liebenswert-schrullige Monarch von seinem treuen Diener »Patsy« und den Rittern der Tafelrunde, die er jedoch zunächst einmal finden muss. Auf seiner Reise durch das Königreich trifft er auf die merkwürdigsten Gestalten: den schwarzen Ritter, das Wehrkaninchen und die Ritter, die immer Ni sagen. Camelot sieht eher wie ein glitzerndes Las Vegas-Casino aus und Ritter Lancelot entpuppt sich als leidenschaftlicher Copacabana-Tänzer. Und natürlich gibt es auch eine romantische Liebesgeschichte.
Das Musical beruht auf der mittlerweile zu den Klassikern zählenden Filmkomödie Die Ritter der Kokosnuss der britischen Komikertruppe Monty Python. Die Geschichte wurde von Eric Idle, Mitglied des unvergleichlichen Monty Python-Teams, mit weiteren Monty Python Sketchen und Liedern wie Always Look on the Bright Side of Life angereichert und ist auch eine Parodie auf die Broadway-Shows geworden.

Am Broadway hatte Monty Python's Spamalot 2005 Premiere und gewann drei Tony Awards, unter anderem für das beste Musical der Spielzeit 2004.2005.
In Oldenburg wird diese schräge Gralssuche von Ekat Cordes inszeniert, der hier unter anderem schon Die unendliche Geschichte von Michael Ende sehr phantasievoll auf die Bühne brachte.

Die Original Broadway Produktion wurde produziert von Boyett Ostar Productions, The Shubert Organization, Arielle Tepper Madover, Stephanie McClelland/ Lawrence Horowitz, Elan V McAllister/ Allan S. Gordon, Independent Producers Network, Roy Furman, GRS Associates, Jam Theatricals, TGA Entertainment Live Nation. [© Oldenburgisches Staatstheater]

www.staatstheater.de

Monty Python’s „SPAMALOT“ Das total verrückte Musical nach dem Film „Die Ritter der Kokosnuss“
Die Originalproduktion in deutscher Sprache im Kölner Musical Dome

Deutschlandpremiere:
25. Januar 09 (Derniere: 13. September 09)

Regie deutsche Inszenierung: Alison Pollard
Choreographie deutsche Inszenierung: Scott Taylor
Associate Regie Köln: Lutz Seelig
Musikalische Leitung: Heribert Feckler
Associate Lichtdesign: Stuart Porter
Sounddesign: Cedric Beatty
Perückendesign: David Brian Brown
Videoprojektionen: Elaine J. McCarthy
Produzenten: Thomas Krauth & Maik Klokow

Besetzung:

King Arthur:
Michael Flöth
Sir Robin: Bernd Julius Arends
Sir Lancelot: Dominik Schulz
Patsy: Marco A. Billep
Sir Galahad, King Arthur: Serkan Kaya
Sir Bedevere, King Arthur: Martin Berger
Schöne aus dem Schilf: Amber Schoop / Carina Sandhaus
Prinz Herbert: Michael Kargus
Ensemble, Prinz Herbert, Patsy: Stuart Sumner
Ensemble, Prinz Herbert, Sir Bedevere: Tim Hüning
Ensemble: Fehmi Göklü
Ensemble, Sir Robin: Bernard Niemeyer
Ensemble, Sir Galahad: Alexander Riff
Ensemble, Patsy: Nikolaus Stich
Ensemble, Dance Captain: Faye Heather Boutin
Ensemble: Stacey Hayden
Ensemble: Rachael Jayne Isherwood
Ensemble: Laura Greer
Ensemble: Jennifer Dunne
Ensemble: Lisa Mathieson
Swing, Assistant Dance Captain: Tim Müller
Swing, Sir Lancelot, Sir Galahad: Carl van Wegberg
Swing, Sir Robin: Markus Hanse
Swing, Schöne aus dem Schilf: Anne-Mette Riis
Swing: Katarina Trinkewitzova
Swing: Marion Zollinger

(Stand: Dezember 08)

Besprechung auf kulturfreak.de

Knallhartes Training für die Lachmuskeln: Nach Riesenerfolgen in New York und London kommt das urkomische Musical SPAMALOT der weltbekannten britischen Komikergruppe „Monty Python“ jetzt erstmals nach Deutschland! Ab Januar 2009 zeigt der Kölner Musical Dome das witzige Comedy-Spektakel, das direkt nach seiner Uraufführung für 14 Tony Awards nominiert und unter anderem als „Bestes Musical“ ausgezeichnet wurde. Das preisgekrönte Original-Kreativ-Team vom Broadway freut sich auf die neue Herausforderung, in der Rhein-Metropole das Publikum zum Lachen zu bringen.


Spamalot
Musical Dome Köln
Die Schöne aus dem Schilf im Gral
Foto: Herbert Schulze, © SPAMALOT GmbH & Co KG

SPAMALOT ist ein Erlebnis der Extraklasse und für jeden Musicalliebhaber ein Muss: Mehr als 20 großartige Ohrwurm-Hits, intoniert von einem erstklassigen Live-Orchester, tragen die amüsante Handlung – ein höchst vergnüglicher Theaterbesuch! Das herrlich schräge Musical, das auf dem Monty Python-Filmklassiker „Die Ritter der Kokosnuss” basiert, ist ein wahres Feuerwerk an Gags und begeistert, ganz nach Monty Python-Tradition, mit skurrilen Sketchen und kultigen Einfällen – und nimmt sich augenzwinkernd selbst auf die Schippe. Liebhaber außergewöhnlicher Unterhaltung und Fans des britischen Humors kommen garantiert auf ihre Kosten – und können spätestens beim weltbekannten Kult-Hit „Always Look on the Bright Side of Life“ nach Herzenslust mitsingen.

Wir befinden uns in Britannien, mitten im Jahre 932 nach Christi: SPAMALOT erzählt auf humorvolle und sehr freie Weise die legendäre Geschichte von König Artus auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Unterstützt wird der liebenswert-schrullige Monarch von seinem treuen Diener „Patsy“ und den Rittern der Tafelrunde, die er jedoch zunächst einmal finden muss. Die ereignisreiche Reise durch das Königreich gerät zu einem höchst heiteren Unterfangen. Garniert wird das absurde Unternehmen mit köstlichen Kuriositäten und schrägen Einfällen: Scharen von Showgirls mischen die Truppe auf, die Tafelrunde tagt in einem glitzernden Las Vegas-Casino und Ritter Lanzelot entpuppt sich als leidenschaftlicher Copacabana-Tänzer. Ein ereignisreiches Abenteuer mit einer großen Portion Showbiz nimmt seinen Lauf.

Spider-Man: Turn Off The Dark

Produzenten:
Michael Cohl, Jeremiah J. Harris, Hello Entertainment/David Garfinkle, Sony Pictures Entertainment und Land Line Productions, in Assoziation mit Marvel Entertainment

Buch: Julie Taymor und Glen Berger
Musik: Bono und The Edge
Lyrics: Bono und The Edge

Zur Broadwayinszenierung im Foxwoods Theatre:

Premiere:
14. Juni 2011

Regie: Julie Taymor
Choreografie: Daniel Ezralow
Bühnenbild: George Tsypin
Kostüme: Eiko Ishioka
Licht: Donald Holder
Ton: Jonathan Deans
Musical Supervisor: Teese Gohl

Hauptrollen:

Peter Parker/ Spider-Man:
Reeve Carney 
Norman Osborn/ The Green Goblin: Patrick Page
Mary Jane Watson: Jennifer Damiano 

Starlight Express

Musik:
Andrew Lloyd Webber
Text: Richard  Stilgoe
Uraufführung: 27. März 1984 (London, Apollo Victoria Theatre)
US-Premiere: 15. März 1987 (New York, Gershwin Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 12. Juni 1988 (Bochum, Starlighthalle)          
Deutsche Textfassung:  Sabine Grohmann, Wolfgang Adenberg

Zur Inszenierung des Starlight Express Theater Bochum:

Premiere: 12. Juni 88 (Deutschsprachige Erstaufführung)
Regie: Dion McHugh
Choreografie und Musical Staging: Arlene Phillips
Musikalische Leitung: Phil Edwards
Instrumentierung: David Cullen
Bühnenbild und Kostüme: John Napier
Lichtdesign: David Hersey
Assistenz: Rick Belzer, Douglas Cox
Ton: Martin Levan
Assistenz: Sue Jenkinson
Designingenieur: Mike Barnett


Starlight Express läuft seit 1988 erfolgreich in Bochum
(Foto: Jens Hauer)

Reguläre Spielzeiten: Mittwoch 18.30 Uhr, Donnerstag 20 Uhr, Freitag 20 Uhr, Samstag 15 Uhr und 20 Uhr, Sonntag 14 Uhr und 19 Uhr.

 


Für eine Rolle in STARLIGHT EXPRESS absolvieren 22 neue Musicaldarsteller ein anspruchsvolles Training
Foto: Jens Hauer

Neue Darsteller bei Starlight Express
Jubiläum beim Bochumer Erfolgsmusical: 22 neue Darsteller starten ab sofort in das Abenteuer STARLIGHT EXPRESS und werden Ende Mai 2017 als 30. Ensemble in der Geschichte des erfolgreichsten Musicals der Welt (Guinness World Records) erstmals über die Bühne rollen. In den kommenden drei Monaten müssen die so genannten „Newbies“ aus Großbritannien, den USA und den Niederlanden nicht nur bei Rollschuh-Training und Choreographie-Proben schwitzen – auch Phonetikunterricht, Schminkstunden und Gesangsproben stehen auf dem Programm.


Das 30. Ensemble von STARLIGHT EXPRESS.

 

STARLIGHT EXPRESS: Das rasanteste Musical im Universum!
Faszinierende neue Show-Elemente machen den Dauerbrenner STARLIGHT EXPRESS jetzt noch explosiver! Mit brandheißen Pyro-Effekten, Nebelraketen und einem neuen Lichtdesign geht das Erfolgsmusical seit Kurzem ins Rennen um die Weltmeisterschaft der Lokomotiven. 
Seit der Premiere im Jahr 1988 begeistert das Rollschuhmusical in Bochum bereits Groß und Klein, konnten über 11,5 Millionen Besucher im STARLIGHT EXPRESS-Theater Bochum begrüßt werden. Mit dieser Zahl lässt die Show selbst die Hits am New Yorker Broadway und am Londoner Westend weit hinter sich: STARLIGHT EXPRESS ist das erfolgreichste Musical weltweit an einem Standort!

Rollschuhbahnen mitten durch Zuschauerränge und Parkett. Grandiose Kostüme und Masken. Zauberhafte Balladen und mitreißende Songs. Atemberaubende Lichteffekte und bis zu 60 Stundenkilometer schnelle Darsteller. Das alles ist STARLIGHT EXPRESS, der Musicalklassiker von Andrew Lloyd Webber. Gänsehaut ist garantiert, wenn über dem Auditorium ein imposanter Sternenhimmel mit über 8000 Sternen aufleuchtet und die liebenswerte aber unterlegene Dampflok Rusty durch STARLIGHT EXPRESS den Glauben an sich selbst wiederfindet.

26 Tänzer und Sänger, 24 auf Rollerskates und zwei auf Inlineskates, setzen dieses Spektakel siebenmal pro Woche auf der Bochumer Bühne um. In den letzten Jahren hat sich das Tempo noch einmal erhöht: Erstmalig seit der Premiere im Jahr 1988 wurden zwei Darsteller engagiert, die sich auf Stuntskating spezialisiert haben und mit eindrucksvollen Tricks begeistern. 

Die Handlung in Kürze:
Am Abend ermahnt die Mutter ihr kleines Kind, die Eisenbahn wegzulegen und schlafen zu gehen. Im Traum des Kindes werden Loks und Zuganhänger lebendig. Von weit her fahren Züge in den Bahnhof ein: Es ist die Nacht der Weltmeisterschaft der Lokomotiven.

Die junge Dampflok Rusty, liebenswert, doch technisch schon lange nicht mehr auf dem neuesten Stand, scheint gegen ihre modernen Herausforderer keine Chance zu haben. Verzweifelt kämpft Rusty gegen den Macho Greaseball. Die wie Elvis rockende Diesellok erobert mit ihrem selbstsicheren Auftreten auch noch reihenweise die Herzen der weiblichen Anhänger. Als dann plötzlich Electra, die hypermoderne E-Lok, auftaucht, sieht es ganz so aus, als wäre der Kampf für die junge Dampflok verloren. Die schöne Pearl, der 1.-Klasse-Waggon, trennt sich von Rusty und hängt sich an Electra.

Drei, zwei, eins - los! Flaggen fallen, Lichter blitzen, Helme funkeln. In Windeseile sausen Lokomotiven samt Anhängern über die Rennbahn. Der Konflikt zwischen den Zügen spitzt sich immer weiter zu: Bei dem internationalen Rennen wird nicht nur mit fairen Mitteln gekämpft. Auf einmal taucht er auf, der legendäre STARLIGHT EXPRESS, wie ein leuchtender Schweif am Himmel. Die Nacht ist voll funkelnder Sterne, als Rusty erfährt, worauf es ankommt im Leben: auf den Glauben an sich selbst. Mit neuem Mut geht er ins Finale. Und Pearl beginnt zu begreifen, wem ihre wahre Liebe gilt ...

Musical der Superlative
Die imposante Tatsache, dass 1988 erstmals ein Theater ausschließlich für ein einziges Musical gebaut wurde, war einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde wert. Einen weiteren Eintrag gab es als eine der teuersten Musicalproduktionen in Deutschland. 2005 erhielt das Bochumer STARLIGHT EXPRESS-Live-Album für 400.000 verkaufte Tonträger Platin. Anfang März 2010 begrüßte STARLIGHT EXPRESS den 13-millionsten Zuschauer und wurde für diesen Rekord im Mai 2010 von Guinness World Records zum Musicaltheater mit der höchsten Besucherzahl weltweit gekürt.

Tickets: www.starlight-express.de

Charaktere:

Papa”, die alte Dampflok, springt für den verzweifelten “Rusty” ein, der nicht an den Rennen teilnehmen will. Selbstbewusst tritt er gegen High-Tech und Macho-Methoden der anderen Loks an, doch bald geht ihm die Puste aus.

Die machohafte und selbstbewusste Diesellok “Greaseball” hält sich für den schnellsten aller Züge und prahlt: “Ich bin der schnellste, den es jemals gab!”

Die Schnellzüge “Espresso” aus Italien, “Hashamoto” aus Japan, “Ruhrgold” aus Deutschland, “Bobo” aus Frankreich und “Turnov” aus Russland treten bei der rasanten Weltmeisterschaft der internationalen Züge gegeneinander an.

Der wirkungsvolle Auftritt der hyper-modernen E-Lok “Electra” bleibt für “Rusty” nicht ohne Folgen: Seine Partnerin, der 1. Klasse-Waggon “Pearl”, setzt plötzlich auf den vielversprechenden Herausforderer...

Bremswagen “Caboose” treibt gegen die Schnellzüge, die junge Dampflok “Rusty” und die E-Lok “Electra” ein intrigantes Spiel. Er verschafft bald diesem, bald jenem Zug Vorteile.

Der schöne 1.-Klasse-Waggon “Pearl” kann sich nicht entscheiden: Soll sie mit der technisch veralteten, aber charmanten Dampflok “Rusty” fahren oder mit einem seiner Herausforderer. Zunächst fasziniert von der hochmodernen E-Lok, geht sie mit “Electra” ins Rennen.

Buffetwagen “Buffy” sucht wie “Pearl”, “Dinah”, und “Ashley” ihre “Lok mit Locomotion”.

Dinah”, der Speisewagen, hat für ihre Gäste immer einen “Platz an ihrer Bar”. Sie hängt sich an Diesel-Lok “Greaseball” an.

Dustin”, der schwere Kohletender, wagt sich als Anhänger von “Papa” im Wettrennen der Lokomotiven auf die Gleise.

Die drei Frachwaggons, die “Rockies”, imponieren mit akrobatischen Nummern und waghalsigen Sprüngen. ©: Starlight Express, Bochum

www.starlight-express.de

Sugar (Manche mögen's heiß) [ Sugar (Some Like It Hot)]

Buch:
Peter Stone (nach dem Film "Some Like It Hot" von Billy Wilder und I. A. L. Diamond, basierend auf einer Story von Robert Thoeren)
Gesangstexte: Bob Merrill
Musik: Jule Styne
Deutsch: Peter Ensikat

Uraufführung: 9. April 1972 (New York, Majestic Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 23. März 1989 (Berlin, Metropol-Theater)

Sweet Sue, Chefin der "Society Syncopators" Girl-Band und Manager Bienstock haben Sorgen am Abend ihres letzten Auftritts in Chicago. Sie brauchen unbedingt zwei neue Musikerinnen, sonst platzt das nächste Engagement im Seminole-Ritz-Hotel von Miami. Joe und Jerry spielen zwar die gesuchten Instrumente, sind aber Männer und deshalb für Bienstock nur für einen Botengang zu gebrauchen. In Erfüllung dieser Aufgabe geraten die beiden zwischen die Fronten rivalisierender Gangsterbanden und stehen nun auf der Abschussliste des überlebenden Bandenchefs Spats Palazzo. Für Joe und Jerry ist guter Rat sehr teuer.

Kurz vor Abfahrt des Zuges nach Miami beruhigt Manager Bienstock die Leiterin der Band: Er hat die Musikerinnen per Telefon schon eingestellt. Alles wartet auf die beiden Neuen und auf die Ukulele-Spielerin Sugar. Da erscheinen die Saxophonistin Josephine und die Bassistin Daphne. Es sind Joe und Jerry, als Frauen verkleidet. Trotz ihres eigenartigen Aussehens werden sie engagiert und besteigen mit Sugar, einem Klasse-Mädchen, das Herz hat und immer an die falschen Kerle gerät, im letzten Moment den Zug. Dort lernt man sich schnell näher kennen. Aus den befreundeten Männern in Frauenkleidern werden sogleich Rivalen, die sich beide um die attraktive Sugar reißen. Fast erliegen Joe und Jerry der geballten Weiblichkeit und wollen schon ihr wahres Geschlecht preisgeben. Im letzten Moment bewahren sie sich vor neuer Arbeitslosigkeit und schweigen.

Auf der Veranda des Seminole-Ritz-Hotels sonnt sich Floridas angejahrter Geldadel, darunter Osgood Fielding, gerade zum x-ten Male geschieden und wieder zu neuen Schandtaten bereit. Sein Blick fällt auf Daphne, alias Jerry. "Sie" kann sich seiner massiven Annäherungsversuche nur erwehren, indem sie dem alten Herrn mit dem Bass auf den Kopf schlägt. Joe will Sugars Traum von einem jungen Millionär mit Brille und Yacht wahr machen. Mit den von Bienstock geklauten Kleidern verwandelt er sich in diesen Traummann und bringt Sugar dazu zu glauben, er sei "Junior" von Shell. Ihr Herz gewinnt er in Schallgeschwindigkeit. Jerry ertappt Joe bei dessen nahezu perfektem Täuschungsmanöver und ist ganz schön sauer auf den Freund. Er droht, ihn zu verpetzen, räumt jedoch das Feld, als Osgood auf der Bildfläche erscheint. Joe, nicht faul, arrangiert ein Abendessen für Jerry und Osgood, doch nicht auf dessen Yacht Neu-Caledonia. Die braucht er als "Junior" für sein eigenes Rendezvouz mit Sugar. Also verdonnert er Jerry dazu, mit dem alten Lustgreis den Abend am Strand zu verbringen.

Joe erzählt Sugar beim Dinner auf der Neu-Caledonia von seinem vermeintlichen Problem mit Frauen, einer Art seelischer Blockade, und bittet sie um Heilung. Sugar macht sich sofort an die Arbeit, mit Erfolg! Auch Jerry hat offensichtlich einen wundervollen Abend mit Osgood verbracht und überlegt allen Ernstes, seinen Heiratsantrag anzunehmen, weil es vielleicht seine letzte Chance sein könnte, einen Millionär zu heiraten. Ziemlich grob bringt Joe ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, ist aber zugleich schwer beeindruckt durch das Verlobungsgeschenk, ein funkelndes Brillantarmband. In dieses Gespräch platzt die glückliche Sugar. Joe allerdings kommen allmählich Zweifel, ob sein Spiel als "Junior" nicht doch zu weit und nur auf Sugars Kosten geht.

Doch bekommen die beiden Freunde andere Sorgen in dem Augenblick, als Spats Palazzo und seine Männer in Miami auftauchen, immer noch auf der Suche nach den Augenzeugen des Verbrechens in Chicago. Flucht ist das einzige, was übrigbleibt. Joe und Jerry gestehen Sugar ihre wahre Identität. Sie will trotzdem aus Liebe zu Joe bei ihnen bleiben und mit ihnen flüchten. Doch gnädigerweise greift das Schicksal in Form der Damentoilette ein. Spats Palazzo und ein Gangster stürmen das stille Örtchen, weil sie Jerry und Joe darin vermuten, und werden von den anderen Gangstern mit Maschinengewehren niedergemäht, als sie, verstört durch das Geschrei der anwesenden Damen, die Toilette wieder fluchtartig verlassen.

Auf der Neu-Caledonia sitzen Osgood, Jerry, Joe und Sugar. Osgood ist von der Heirat mit "Daphne" nicht abzubringen. Er schmettert alle Einwände Jerrys, auch dessen Bekenntnis, dass er ein Mann sei, mit der lapidaren Feststellung ab: Nobody´s perfekt - Niemand ist vollkommen! © Felix Bloch Erben, Berlin

Zur Inszenierung des Theater Dessau:

Premiere: 30. Oktober 15

Musikalische Leitung: Wolfgang Kluge  
Inszenierung: Johannes Weigand  
Bühnenbild: Moritz Nitsche  
Kostüme: Judith Fischer  
Choreografie: Tomasz Kajdański
Step Choreografie: Keith Wilson
Choreografische Mitarbeit: Roman Katkov
Chor: Sebastian Kennerknecht  
Dramaturgie: Felix Losert  

Besetzung:

Sweet Sue, Chefin der Girl-Band "Society Syncopators":
Illi Oehlmann
Sugar Kane, Sängerin und Ukulelee-Spielerin in der Band: Annika Boos
Bienstock, Manager der Band: Karl Thiele
Joe (Josephine), ein arbeitsloser Saxophonist: Patrick Rupar
Jerry (Daphne), ein arbeitsloser Bassist: Patrik Cieslik
Spats Palazzo, ein Gangsterboss: Joe Monaghan
Dude, Mitglied in Spats Gang: Cezary Rotkiewicz
Knuckels Norton, Boss einer rivalisierenden Gang: Alexander Dubnov
Erster Gangster, Mitglied von Knuckels Gang: Leszek Wypchlo
Zweiter Gangster, Mitglied von Knuckels Gang: Stephan Seefeld
Taxifahrer: Carsten Mende
Olga, Dolores, Mary Lou, Rosella, Mitglieder der "Society Syncopators": Jagna Rotkiewicz,  Kristina Baran, Anna-Maria Tasarz, Nicola Brockmann
Hotelpage: Tizian Steffen
Sir Osgood Fielding, ein reifer, aber aktiver Millionär: Gerald Fiedler
Erster Ganove, Mitglied von Spats Gang: Tomasz Czirnia

Anhaltische Philharmonie Dessau
Ballettensemble des Anhaltischen Theaters
Opernchor des Anhaltischen Theaters
Statisterie des Anhaltischen Theaters


„Sugar – Manche mögen’s heiß“
Anhaltisches Theater Dessau
Vorabfoto mit Patrick Rupar, Annika Boos, Patrik Cieslik (v.l.n.r.
© Claudia Heysel

»Niemand ist vollkommen«  Chicago 1929, Gangster beherrschen die Stadt. Zwei arbeitslose Jazzmusiker geraten zufällig zwischen die Fronten rivalisierender Banden und befinden sich bald auf deren Abschussliste. Kurz entschlossen treten die Beiden die Flucht nach vorn bzw. in den sonnigen Süden an und heuern bei einer Damen-Jazz-Kapelle an, die in Florida ihr nächstes Engagement hat. In entsprechender Verkleidung werden aus Joe und Jerry so Josephine und Daphne. Auf der Zugfahrt zum Konzert verlieben sie sich in die Sängerin der Band, Sugar Kane. Sie befindet sich ebenfalls auf der Flucht, allerdings vor dem männlichen Geschlecht. Als die verkleideten Musiker schließlich in Miami ins Blickfeld der heiratswütigen Millionäre geraten, werden Vorurteile, Klischees und Identitäten ordentlich durcheinandergewirbelt... [© Anhaltisches Theater Dessau]

www.anhaltisches-theater.de

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere: 12. Juni 14

Regie, Textfassung: Benedikt Borrmann
Musikalische Leitung: Jeff Frohner
Korrepetition, Bühnenmusik: Britta Elschner
Bühne: Pia Oertel
Kostüme: Anja Müller
Choreographie: Kati Farkas
Regieassistenz/Vorstellungsregie: Lesley Higl
Chorleitung: Benedikt Bach
Dance Captain: Thomas Zigon
Lichtdesign: Till Helfrich
Ton: Stephan Weber
Bühnenbildbau: Günter Kaschner | Matthias Hoff
Regiehospitanz: Katrin Schmölz
Produktionsdramaturgie: Ruth Schröfel

Ensemble:

Sugar: Stefany Dreyer
Joe: Wolfram Boelzle
Jerry: Stefan Kiefer
Osgood: Carlos Rivas
Sweet Sue: Angelina Arnold
Bienstock/Zahnstocher-Charlie: Michael Hiller
Spats Palazzo: Thomas Gerber
Dude/Page/Schaffner: Thomas Zigon

Musiker im Studio:
Jeff Frohner (Klavier), Thomas Elsner (Drums), Stefan Kreuscher (Kontrabass), Heinz Lyko (Saxophon), Kai Picker (Gitarre), Andreas Pompe (Saxophon), Markus Privat (Trompete), Andreas Weil (Posaune)

Tanzensemble: Alina Bier, Isabel Flössel, Kumari Helbling, Miriam Umhauer

Besprechung auf kulturfreak.de

Chicago: Joe und Jerry, zwei arbeitslose Musiker, geraten zwischen zwei Gangsterbanden und fliehen, als weibliche Mitglieder einer Damenband getarnt, nach Miami. Turbulente Verwechslungsszenen, brillante Situationskomik und heiße, jazzige Rhythmen garantieren einen höchst vergnüglichen Abend.

Aufführungsrechte Felix Bloch Erben
Unterstütz von Sparkassen - Kulturstiftung Hessen – Thüringen, Sparkasse Oberhessen, Frankfurter Sparkasse 1822

www.kultur-bad-vilbel.de

Sunset Boulevard

Musik:
Andrew Lloyd Webber
Orchestrationen: David Cullen, Lloyd Webber
Buch und Gesangstexte: Don Black und Christopher Hampton, nach dem gleichnamigen Film von Billy Wilder (Paramount, 1950)

Uraufführung: 12. Juli 1993 (London, Adelphi Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 8. Dezember 1995 (Niedernhausen, Rhein-Main-Theater; Spielzeit bis 5. Mai 1998)
Deutsche Übersetzung: Michael Kunze

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere: 14. Juni 17

Regie: Benedikt Borrmann
Musikalische Leitung: Markus Höller
Choreografie: Myriam Lifka
Bühnenbild: Pia Oertel
Kostümbild: Anja Müller
Korrepetition und musikalische Abendspielleitung: Cordula Hacke

Besetzung:

Norma Desmond:
April Hailer
Joe Gillis: Robert David Marx
Betty Schaefer: Janne Marie Peters
Max von Mayerling: Andrea Pagani
Cecil B. De Mille: Kai Möller
Artie Green: Stefan Reil
Sheldrake/Polizeichef: Matthias Graf

In weiteren Rollen: Janice Rudelsberger, Stefanie Smailes, Thorin Kuhn
Tanzensemble: Marlou Düster, Janina Maria Wilhalm, Rachele Pedrocchi, Eric Vilhelmsson, Janis Masino

Norma Desmond, DER Star der Hollywoodstudios der Stummfilmära, lebt in ihrer Villa am Sunset Boulevard zwischen Verklärung, Hoffnung und Enttäuschung. Immer noch zieht sie Männer in ihren Bann, doch die Wlt der modernen Traumfabrik hat keine Verwendung mehr für sie. Das weltberühmte Musical erzählt eine bewegende Story mit den Rhythmen der 40er Jahre! [© Burgfestspiele Bad Vilbel]

www.kultur-bad-vilbel.de

Zur Deutschen Erstaufführung im Niedernhausener Rhein-Main-Theater:

Premiere: 8. Dezember 1995

Musical Staging: Bob Avian
Regie: Trevor Nunn
Bühnenbild: John Napier
Kostüme: Anthony Powell
Lichtdesign: Andrew Bridge
Tondesign: Martin Levan
Musical Supervisor: David Caddick
Künstlerische Beratung: Peter Weck

Artistic Supervisor: Ilene Winckler
Resident Director: Per Öhlin
Dance Captain: Becky Adams

Besetzung (Dez. 1996):
Norma Desmond:
Helen Schneider
Joe Gillis: Uwe Kröger
Max von Mayerling: Alfred Pfeifer
Betty Schäfer: Barbara Wallner
Cecil B. De Mille: Rolf Germeroth
Artie Green: Matthias Pagani
Sheldrake: Sam Mancuso
Manfred / Myron: Kurt Shrepfer
Haremgirl/Kosmetikerin: Katy Stow / Emma Field / Katie Cameron
Joanna / Astrologin: Eva Maria Marold
Mary / Masseuse: Réka Koós
Heather / Masseuse: Katherine Krueger
Kathryn / Psychiaterin: Ruby Rosales
Lisa / Doktor: Anja Wille
John / Victor Mature: Nicholas Rylance
Sammy / Jonesy: Walter Dixon
Schuldeneintreiber / Filmschauspieler: Christopher Vettel
Schuldeneintreiber / Partygast: Drew Pulver
Junger Autor / De Milles Assistent: Marc Olboeter Verhoeven
Cliff / Verkäufer: Arvid Larsen
Choreograph / Verkäufer: Alexander Wengel
Morino / Hog-Eye: Wolfgang Krautwig
Swings: Becky Adams, Laure Balon, Nicholas Dunbar, Mark Garcia, Hanna Sangemark, Alex Seigle, Rob van der Meule, Anita Vidovic

In bestimmten Vorstellungen wurde die Rolle der Norma Desmond von Christina Grimandi gespielt.

Zweitbesetzungen (alphabetisch):

Norma Desmond:
Katherine Krueger, Eva Maria Marold
Joe Gillis walking cover: Yngve Gasoy
Joe Gillis: Matthias Pagani, Christopher Vettel
Max von Mayerling: Rolf Germeroth, Drew Pulver
Betty Schäfer: Réka Koós, Ruby Rosales
Cecil B. De Mille: Walter Dixon, Rob van der Meule
Artie Green: Nicholas Dunbar, Arvid Larsen
Sheldrake: Mark Garcia, Rolf Germeroth, Drew Pulver
Manfred / Myron: Walter Dixon, Mark Garcia, Rob van der Meule

Sweeney Todd … The Demon Barber of Fleet Street
Ein Musical Thriller

Musik und Gesangstexte: Stephen Sondheim
Buch: Hugh Wheeler
Nach einer Adaption von: Christopher Bond
Deutsch von: Wilfried Steiner
Regisseur der Uraufführung: Harold Prince
Broadway Produktion: Richard Barr, Charles Woodward, Robert Fryer, Mary Lea Johnson, Martin Richards, in Zusammenarbeit mit Dean und Judy Manos
Uraufführung: 1. März 1979 in New York (Uris Theater)
Deutschsprachige Erstaufführung: 11. April 1985 Städtische Bühnen Freiburg i.B.
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden


Dieses, von den Kritikern gerne als Sondheims kraftvollstes Musical bezeichnete Werk, wurde mit drei Tonys, zwei Drama Desk Awards und dem Drama Critic’s Circle Award ausgezeichnet.
Der Barbier Sweeney Todd schneidet mit scharfem Rasiermesser seinen Kunden die Kehle durch und befördert die Leichen mittels einer Falltür zu seiner Freundin Mrs. Lovett, die davon köstliche Fleischpastete fabriziert. Dabei hat der Held dieser grausigen Geschichte durchaus ein Motiv. Todd wird als ein Mann geschildert, der Rache nimmt, weil er 15 Jahre lang unschuldig im Gefängnis gesessen hat. Ein lüsterner Richter hatte ihm erst Weib und Kind genommen und dann verurteilt.
Songs im Bänkelsängerstil, einprägsame Balladen und die Duette von Todd und Mrs. Lovett untermalen das Geschehen, in dem die Gerechtigkeit schließlich ihren Lauf nimmt.
                                                                       [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]

Sweet Charity

Musik: Cy Coleman
Gesangstexte: Dorothy Fields
Buch: Neil Simon, nach dem Film “Le notti di Cabiria” von Federico Fellini

Uraufführung: 29. Januar 1966 (New York, Palace Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 7. Februar 1970 (Wiesbaden, Staatstheater Wiesbaden)

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere: 11. November 12

Musikalische Leitung: Thomas Lorey
Regie: Ryan McBryde
Bühnenbild und Kostüme: Diego Pitarch
Choreographie: Sam Spencer-Lane
Lichtdesign: Ben Cracknell
Sounddesign: Stephan Weber V

Besetzung:

Charity Hope Valentine:
Kate Millest
Oscar / Vidal / Charlie / Ensemble: lan Virgo
Frenchy / Ensemble: Felicity Wright
Ursula / Ensemble: Chantelle Carey
Nickie / Ensemble: Caroline Deverill
Helene / Ensemble: Francesca Ellis
Carmen / Ensemble: Gabriela Garcia
Rosie / Ensemble: Lucy Glover
Herman / Ensemble: Matthew Lloyd Davies
Monty / Ensemble: Michael Peters
Daddy Brubeck / Ensemble: Jo Servi
Marvin / Ensemble: Johnathan Tweedie

Musiker:

Flöte, Altflöte, Klarinette, Saxofon: Heinz Lyko
Trompete, Flügelhorn: Marus Privat / Mario Roth
Guitarre: Kai Picker / Christian Lauterbach
Bass: Stefan Kreuscher
Schlagzeug: Thomas Elsner / Sanscha Saul
Keybords: Thomas Lorey

Besprechung auf kulturfreak.de


„Sweet Charity"

English Theatre Frankfurt
Vorabfoto aus dem “Moulin Rouge” mit Kate Millet
Foto: Bobby Anders

Das English Theatre zeigte Bob Fosses Erfolgsmusical „Swet Charity“ in Frankfurt
In London und New York gehört ,,Sweet Charity” zu den ,,Top Shows" der Musicals. Es wurde aufgeführt, begeistert gefeiert, wieder aufgeführt, wieder gefeiert und seit 1966 für insgesamt 20 Tony Awards nominiert.
Ab dem 11. November 2012 zeigt das English Theatre dieses erfolgreiche Musical, in dessen Verfilmung Shirley Maclaine die Titelrolle singt, in Originalsprache. Als Regisseur konnte erneut Ryan McBryde gewonnen werden, der in den vergangenen Jahren bereits Erfolge wie ,,Spring Awakening" (Deutschlandpremiere) und ,,The Who's Tommy" (über 52.000 Besucher) für das englischsprachige Theater inszenierte und sich damit auch national einen Namen machte. Mit ,,Sweet Charity" will er nun einen weiteren Akzent in Frankfurt setzen, denn es sei, so McBryde, schon eine gewaltige Herausforderung, den Musicalklassiker des legendären Bob Fosse (Idee, ‘ Regie und Choreographie der Uraufführung) neu auf die Bühne zu bringen.

Das Musical folgt den Liebesabenteuern des Animiermädchens Charity Hope Valentine, die an die große Liebe glaubt und darauf hofft, mit dem richtigen Mann an ihrer Seite die Widrigkeiten des Lebens besser ertragen zu können. In 2012 hebt die Frankfurter Inszenierung besonders den Aspekt der Vereinsamung in der urbanen Gesellschaft hervor.
Bekannte Songs wie “Hey Big Spender”, “ If My Friends Could See Me Now” und “The Rhythm of Life” geben dem Musical ganz besondere Noten und machen es zu einem musikalischen Highlight.
Das Musical ,,Sweet Charity” - basierend auf Federico Fellinis Oscar prämierten Meisterwerk ,,Die Nächte der Cabiria" (1957)- war die Idee von Bob'Fosse, der 1966 auch die legendäre Choreographie und Regie der Uraufführung übernahm. Über 600 Aufführungen wurden am Broadway gespielt und im selben Jahr gewann Fosse auch einen Tony Award in der Kategorie ,,Best Choreography”.
Bob Fosse hatte nach ,,Sweet Charity" weitere Erfolge am Broadway zu verzeichnen: ,,Pippin" (1972) und ,,Chicago” (1975). Aber sein wohl bekanntester Erfolg ist die Verfilmung des Musicals ,,Cabaret" (1972) mit Liza Minelli in der Titelrolle, bei dem Fosse Regie führte.

Inhalt:
Charity Hope Valentine verdient ihr Geld als Animiermädchen in einem zweitklassigen New Yorker Tanzlokal, wo sie zahlungskräftigen Männern fast alle Wünsche von den Augen abliest. Trotz vieler Enttäuschungen glaubt sie immer noch fest daran, mit dem richtigen Mann an ihrer Seite glücklich zu werden. Ihr Freund Charlie will nur an ihr Erspartes und stößt sie kurzerhand von einer Brücke, als er es endlich ergattert hat. Das einzige Andenken an ihren Ex trägt Charity eintätowiert auf ihrem Arm: seinen Namen. Diese bittere Erfahrung kann Charitys Glauben an die große Liebe und den g perfekten Mann nicht erschüttern. Sie lernt Vittorio Vidal kennen, einen selbstsüchtigen Kinostar, doch auch diese Liaison findet ein jähes Ende. Charity beschließt, ihr Leben von Grund auf zu ändern und meldet sich für Weiterbildungskurse an. Als sie in einem Aufzug stecken bleibt, lernt sie den Versicherungsangestellten Oscar Lindquist kennen. Die beiden verabreden sich — es soll der Beginn einer besseren Zukunft werden. Doch Oscar hält Charity für eine ehrenwerte Bankangestellte und weiß noch nichts von ihrem wahren Beruf...

O-Ton von Kate Millest (Charity):
,,Sweet Charity is a beautifully raw and honest portrayal of the hope and dashed dreams each one of us encounters today"
,,Sex sells, but can we buy love?"

Spielzeit: 11. November 2012 — 17. Februar 2013
www.english-theatre.de

nach oben