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Musical, Stückeinfo: L

La Cage aux Folles / Ein Käfig voller Narren

Musik und Gesangstexte:
Jerry Herman
Buch: Harvey Fierstein
nach dem Stück:  “La cage aux folles” von Jean Poiret
Deutsch: Erika Gesell und Christian Severin

Uraufführung: 21. August 1983, Palace Theatre, New York (1761 Aufführungen)
Deutschsprachige Erstaufführung: 19. Oktober 1985, Theater des Westens, Berlin

Inhalt:

Seit zwanzig Jahren sind Georges und Albin ein Paar. Albin kocht hervorragend und tritt jeden Abend als Transvestit-Star Zaza in Georges Club “La Cage Aux Folles” auf. An Georges Sohn Jean-Michel hat er Mutterstelle vertreten. Dieser Sohn will heiraten, ausgerechnet Anne, Tochter des Abgeordneten Dindon, der u.a. für die Schließung aller Transvestitenclubs an der Riviera plädiert. Um vor seinen zukünftigen Schwiegereltern bestehen zu können, braucht Jean-Michel ein untadeliges Familienleben. Schließlich kann man Dindon keine Tunte in der angeheirateten Verwandtschaft zumuten.
Georges liebt seinen Lebensgefährten und will, dass er als Onkel Al beim Besuch der Dindons mit dabei ist. Die vorher plüschig-puffige Wohnung hat sich zu einer Mönchszelle gewandelt, leer bis auf ein Holzkreuz und Chorstühle. Aber Albin hält sich nicht an die ihm verordnete Rolle: er erscheint als Mutter, eine attraktive Dame um die Vierzig. Familie Dindon ist beeindruckt. Doch langsam schleichen sich immer mehr Schönheitsfehler in die Idylle ein: das Geschirr hat ein obszönes Dekor, die Wortwahl der Eltern des Bräutigams lässt zu wünschen übrig, das Essen ist verbrannt. Als einziger Ausweg bleibt der Gang ins Restaurant “Chez Jacqueline”. Leider hat die Besitzerin den fatalen Einfall, Albin um einen Auftritt als Zaza zu bitten. Die Katastrophe ist vollendet, als er diesen – wie immer – mit dem Wurf seiner Perücke unter die Gäste abschließt. Doch Anne will trotz allem Jean-Michel heiraten, auch wenn die Eltern mit Enterbung drohen. Diese geben schließlich klein bei, als sie vor der Wahl stehen, ihre Tochter zu verlieren, der Presse zum Fraß vorgeworfen zu werden oder dem jungen Mann aus dem unmöglichen Milieu doch den Eintritt in ihre Familie zu gestatten. © Verlag Felix Bloch Erben

Der wohl berühmteste Song aus dem Stück ist “I am what I’ am”, den Gloria Gaynor weltweit bekannt gemacht hat. Doch es gibt eine Reihe weitere schöner Lieder, wie “ A Little more Mascara”, “With You On My Arm”, “Look Over There” und “The Best Of Times”

Zur Inszenierung des Theater Magdeburg:

Premiere: 13. Februar 16

Regie: Cornelia Crombholz
Bühne: Marcel Keller
Kostüme: Marion Hauer
Choreografie: David Williams
Dramaturgie: Julia Figdor, Ulrike Schröder

Besetzung:

Albin/Zaza:
Andreas Lichtenberger
Georges: Sebastian Reck
Jacob: Anthony Kirby
Jean-Michel: Raphael Gehrmann
Anne Dindon: Jenny Langner
M. Edouard Dindon: Thomas Schneider
Mme Marie Dindon: Iris Albrecht
Jacqueline: Susi Wirth
Francis: Raimund Widra

Die Cagelles: Elio Clavel, Pavel Kuzmin, Andreas Loos, Laurent N'Diaye, Sven Niemeyer, Daniel Ojeda, Raúl Pita Caballero, Adam Reist, David Schuler, Jürgen Strohschein

Opernchor des Theaters Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie


Ein Käfig voller Narren
Theater Magdeburg
Ensemble
Foto: Andreas Lander

Hey, Welt – ich bin was ich bin! »Ein Käfig voller Narren« feiert im Theater Magdeburg Premiere

Mit viel Glitzer und Glamour, opulenten Travestie-Showeinlagen sowie bunten und aufwendigen Kostümwechseln feiert das Musical »Ein Käfig voller Narren« am 13. Februar im Opernhaus Premiere. Regie führt Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz. Die mitreißende Musik von Broadway-Routinier Jerry Herman – u. a. mit populären Songs wie »I am, what I am« – verbindet sich mit der konfliktreichen Beziehungsgeschichte rund um den Nachtclubbesitzer Georges und seinen Lebensgefährten Albin, der als Zaza Star des Hauses ist. Das verspricht beste Unterhaltung!

Georges, Besitzer des Nachtclubs »La Cage aux Folles« an der Côte d’Azur, und sein Lebensgefährte Albin, der als Zaza der umjubelte Star des Nachtlebens in Saint Tropez ist, müssen entsetzt zur Kenntnis nehmen, dass Georges’ Sohn Jean-Michel heiraten möchte. Schon am nächsten Tag wollen seine Verlobte Anne und deren erzkonservative Eltern die Schwiegerfamilie kennen lernen. Unter dem Druck, eine »heile Familienwelt« vorgaukeln zu müssen, setzt Jean-Michel sein gutes Verhältnis zu Georges und Albin aufs Spiel: Statt Albin soll seine leibliche Mutter die Familienidylle perfekt machen. Sie hat bisher allerdings wenig Interesse an ihrem Sohn gezeigt. Nach vielen Wirren, Krisen und Verkleidungen finden alle – ob freiwillig oder nicht – in einer wilden Show zusammen.

Basierend auf dem Theaterstück »La Cage aux Folles« von Jean Poiret wurde der Stoff zunächst als Film mit Michel Serrault in der Hauptrolle des Travestiestars Zaza bekannt. Doch erst die Musicalfassung von 1983 konnte das ganzes Potential der Geschichte ausschöpfen und bietet alles, was eine Komödie braucht: rasante Übergänge zwischen Bühne, Backstage-Bereich, Wohnung und Strandpromenade, zwischen Theaterauftritten und Alltagsleben. Dazu eine packende und außergewöhnliche Geschichte inklusive dem Reiz, einen Blick in unbekannte, ja zum Teil verbotene Welten erhaschen zu können: Das quirlige Theater, der verruchte Nachtclub und die schillernde schwule Beziehung von Albin und Georges.

Für die Regisseurin geht es bei ihrer Inszenierung nicht allein um die Thematisierung sexueller Andersartigkeit, sondern vor allem um Toleranz: Stehe zu dem was du bist und erlaube den Anderen, anders zu sein als du. Das arbeitet Cornelia Crombholz mit ihrem Darstellerteam rund um Musicalstar Andreas Lichtenberger differenziert und schwungvoll zugleich heraus. Schauspieler, Balletttänzer, Musicalgäste, der Opernchor und die Magdeburgische Philharmonie zeigen unter der musikalischen Leitung von Hermann Dukek, was ein Vierspartenhaus leisten kann: Beste Unterhaltung mit einer Story, die heute so aktuell ist wie vor 30 Jahren. [© Theater Magdeburg]


www.theater-magdeburg.de

Zur Inszenierung der Staatsoperette Dresden:
In Co-Produktion mit dem Salzburger Landestheater 

Premiere: 29. Januar 16

Musikalische Leitung: Christian Garbosnik
Inszenierung: Andreas Gergen
Bühnenbild: Christian Floeren
Kostüme: Conny Lüders
Choreografie: Danny Costello
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: Heiko Cullmann
Technische Leitung: Mario Radicke

Besetzung:

Albin / Zaza: Uwe Kröger
Georges: Dieter Landuris
Chantal: Marcus Günzel
Mercedes: Vladislav Vlasov
Hanna aus Hamburg: Marek Mader
Phaedra: Illya Olexiyenko
Lo Singh: Sergiy Tonevitskyy
Odette: Marat Rakhimov
Dermah: Arthur Troitsky
Clo-Clo: Marek Steinke
Angelique: Eduard Grynyuk
Danúbia: Hannah Kelly / Maria Szilagyi
Bitelle: Dominica Herrero Gimeno / Teodora Koeva
Albingia: Sarah Agde / Katharina Siskova
Francis, Inpizient: Dietrich Seydlitz
Jacob, Zofe: Bryan Rothfuss
Jean-Michel: Jannik Harneit
Anne: Jeannette Oswald
Jacqueline: Elke Kottmair / Bettina Weichert
M. Renaud: Frank Ernst
Mme. Renaud: Silke Fröde
M. Dindon: Hans-Jürgen Wiese
Mm. Dindon: Katharina Spaniel

www.staatsoperette.de

Zur Inszenierung des Theaterallalla, Frankfurt:

Premiere:
17. September 14

Regie: Thomas Bäppler Wolf / Gaines Hall
Choreografie: Gaines Hall
Musikalische Leitung: Cordula Hacke
Bühne: Carsten Wolf, Jens Schneider, Thomas Bäppler-Wolf
Kostüme: Bärbel Klaesius, Thomas Bäppler-Wolf
Perücken: Peter Bohländer

Besetzung:

Albin/Zaza:
Thomas Bäppler-Wolf
Schorsch: Victor Vössing
]acob: Pierre Humphrey (alternierend: Tobias Wick)
Ian Michael: Robert Schmelcher  (alternierend: Claus Opitz)
Biggi: Eva Völl
Heinz Bembel: Thomas Koob
Lisbet Bembel:
Ute Ehrenfels

Cagelles:
Frieda aus Friedberg: Marcel Fischer
Berta aus Bad Homburg: Sabrina Stein
Rosa aus Rüsselsheim: Eva Völl
Hannah aus Hanoi: Manuel Weinmann

Die Musiker:
Tansie Meyer (Saxophon, Klarinette, Flöte)
Götz Ommert (Bass)
Robert Strobel (Schlagzeug)
Cordula Hacke (Klavier und Musikalische Leitung)

Die extra für das Theatrallalla Theater aufgenommene und arrangierte Musik, wird während der Vorstellungen zugespielt.

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Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:

Premiere:
29. September 12

Musikalische Leitung: Bartholomew Berzonsky
Inszenierung:
John Dew
Bühne: Heinz Balthes
Kostüme: José-Manuel Vázquez
Choreographie: Julio Viera Medina
Choreinstudierung: Markus Baisch

Besetzung:

Zaza | Albin
: Randy Diamond
Georges: Ansgar Albert Maria Schäfer
Jean-Michel
: Stefan Reil
Anne
: Hannah Garner
Edouard Dindon: Franz Nagler
Marie Dindon
: Gundula Schulte
Jaqueline: Anja Bildstein

Cagelles: Christopher Basile, Damián Cortes Alberti, Julio Andrés Escudero, Wout Geers, Geoffroy Poplawski, Pavel Povrazník, Rie Akiyama, Nuria Gimenez Villaroya, Mireia González Fernández, Sabra Johnson, Sabine Prokop, Ana Sánchez Martinez

Chor des Staatstheater Darmstadt
Staatsorchester Darmstadt

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La Cage aux Folles

Staatstheater Darmstadt
Ensemble
© Barbara Aumüller www.szenenfoto.de

Am 29. September 12 hat „La Cage aux Folles“  seine Premiere in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dort inszeniert Intendant John Drew das Musical im Großen Haus des Staatstheater Darmstadt (Musikalische Leitung: Bartholomew Berzonsky; Bühne: Heinz Balthes; Kostüme: José-Manuel Vázquez; Choreographie: Julio Viera Medina). Für das Paar Albin und Georg wurden zwei versierte Musicaldarsteller verpflichtet. Der Sänger, Tänzer und Choreograph Randy Diamond, der am Staatstheater Darmstadt zuletzt als Zoser im Musical AIDA zu erleben war, übernimmt die Rolle des Albin/Zaza. Ansgar Albert Maria Schäfer gibt den Georges. Mit dabei wird auch das  Tanztheater des Staatstheaters Darmstadt sein!
Das vergnügliche Stück mit seinem Plädoyer für die Akzeptanz anderer Lebensformen wird übrigens erstmals in Darmstadt gespielt. Die Premiere ist am 29. September 12, weitere Vorstellungen im Oktober: 5., 12., 21. und 24.

www.staatstheater-darmstadt.de

Zur Inszenierung des Volkstheater Frankfurt ~ Liesel Christ:
Für das Volkstheater Frankfurt ins Hessische übersetzt von Gaines Hall und Thomas Bäppler-Wolf

Premiere:
9. Juni 12
Spielzeit: bis 11. August 12 und nach der Sommerpause wieder vom 19. bis 29. September 12, sowie vom 6. April bis Ende Mai 2013

Regie und Choreografie:
Gaines Hall
Musikalische Leitung: Cordula Hacke
Bühnenbild: Rainer Schöne
Kostüme: Bärbel Christ-Heß und Claudia Rohde
Kostüme von Thomas Bäppler-Wolf: Bärbel Klaesius
Maske: Claudia Rohde, Andreas Stöbener-Koch
Perücken, Frisuren: Peter Bohländer

Besetzung:

Albert / Zaza:
Thomas Bäppler
Schorsch: Wolff von Lindenau
Jacob: Patrick Dewayne
Jan Michael: Benedikt Ivo
Biggi: Julia Leinweber
Heinz Bembel: Steffen Wilhelm
Lisbet Bembel: Sabine Isabell Roller

Die Caschelscher:

Berta aus Bad Homburg:
Keith Wilson
Hannah aus Hanau: Robert Schmelcher
Karla aus Kassel: Eva Völl
Ortrud aus Offenbach: Nina Henrich
Rosa aus Rüsselsheim: Marc Trojan
Wilhelmine aus Wixhausen: Fausto Israel

Die Musiker:

Klavier:
Cordula Hacke
Saxophon, Klarinette, Flöte: Tansie Meyer
Bass: Götz Omm
ert
Schlagzeug: Robert Strobel

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La Cage aux Folles
Volkstheater Frankfurt
Ensemble

Foto: STU GRA PHO

Der hessische „La Cage aux Folles“: Als enei in de Käfisch!
Thomas Bäppler-Wolf und Wolff von Lindenau gaben mit ihren „Caschelscher“-Tänzern im Mai 12 einen ersten Einblick in die Probearbeiten für das Musical „La Cage aux Folles“. Am 9. Juni 12 hat das von Jean Poiret als Theaterstück geschriebene, von Jerry Herman und Harvey Fierstein als Musical adaptierte und in mehreren Kinoversionen umgesetzte Stück „Ein Käfig voller Narren“ in einer hessischen Fassung im Volkstheater Frankfurt Premiere. Das turbulente und lebensfrohe Stück wird bis in den September 12 hinein an 55 Terminen aufgeführt – und läutet die letzte Spielzeit der traditionsreichen Mundartbühne neben dem Goethehaus ein.

Mit dem „Käfig voller Narren“ in hessischer Mundart startet das Volkstheater Frankfurt-Liesel Christ am 9. Juni in seine 42. und leider auch letzte Spielzeit. Die frankfurter Kulturinstitution, die in einem Atemzug mit Ohnsorg und Millowitsch genannt wird, geht 2013 unwiederbringlich verloren. Doch die Intendantin Gisela Dahlem-Christ und die künstlerische Leiterin Sylvia Hoffman haben für die Abschieds-Saison eine besonders fröhliche und vielseitige Werkauswahl versprochen. Den Auftakt macht der hessische „La Cage aux Folles“, der bis zum 11. August und nach der Sommerpause nochmals vom 19. bis zum 29. September auf dem Spielplan steht.

Das von Jean Poiret als Theaterstück geschriebene, von Jerry Herman und Harvey Fierstein als Musical adaptierte und in mehreren Kinoversionen umgesetzte Stück „Ein Käfig voller Narren“ wird in einer hessischen Fassung aufgeführt; Regie und Choreographie von Gaines Hall, musikalische Leitung Cordula Hacke. Das Ensemble kann Frankfurt-typischer kaum sein: Thomas Bäppler-Wolf (Bäppi La Belle) und Wolff von Lindenau in den Hauptrollen, dazu Patrick Dewayne, Benedikt Ivo, Julia Leinweber, Steffen Wilhelm, Sabine Isabel Roller und die Caschelscher (Les Cageselles) Nina Henrich, Fausto Israel, Robert Schmelcher, Marc Trojan, Eva Völl und Keith Wilson.

Die Handlung: We are what we are!
Seit mehr als zwei Jahrzehnten leben Albert und Schorsch zusammen. Die zwei paradiesischen Charaktäre haben ihren normalen Alltag zwischen Privat- und Showleben längst gefunden. Schorsch betreibt das Cabaret „La Cage aux Folles“ und führt als Conferencier durch das Travestieprogramm, während Albert die Diseuse „Zaza“ gibt – und damit die unbestrittene Hauptattraktion aller Cage-Revuen darstellt. Gemeinsam haben sie Schorschs Sohn Jan-Michael großgezogen, der einer früheren „heterosexuellen Jugendsünde“ erwuchs. Das nicht ganz alltägliche Zusammenleben bekommt noch einen Hauch von Extravaganz durch den Butler Jakob, der den Herren Schorsch und Jan-Michael und seiner „Herrin“ Zaza den farbenfrohen Haushalt führt.

Jan-Michael ist also in behüteten Verhältnissen aufgewachsen und überrascht Vater und „Mutter“ eines Tages damit, dass er die Liebe seines Lebens fand und ausgerechnet Biggi Bembel heiraten will. Biggi ist die Tochter des erzkonservativen Politikers und ausgesprochenen Moralapostels Heinz Bembel. Der möchte die Eltern des zukünftigen Schwiegersohnes natürlich kennenlernen. Schorsch muss also nicht nur auf die Schnelle ein bürgerliches Umfeld für den Besuch schaffen, sondern auch eine „angemessene Mutter“ finden, was die Beziehungen aller Beteiligten untereinander auf eine ernsthafte Probe stellt. Spätestens, als Albert erkennt, dass sein Ziehsohn und Schorsch an ihm vorbei eine „Normalitäts-Komödie“ planen, die die wahren Verhältnisse kaschieren und Biedertum vorgaukeln soll und in der kein Platz für ihn ist, reißt der exzentrischen Revueikone die rosafarbene Hutschnur.

Als dann auch noch die Presse Wind davon bekommt, dass der Traditionswerte-beschwörende Politiker ausgerechnet in einem Travestie-Cabaret anzutreffen sei, überschlagen sich die Wogen mit großen Wirren, streitvollem Gezicke, viel Situationskomik und umwerfenden Livemusik- und Tanzdarbietungen. Dabei geht es letztlich doch „nur“ um die Liebe in ihren so vielschichtigen Ausformungen.

Natürlich siegt die Liebe
„Ich bin, was ich bin, und was ich bin, ist ungewöhnlich“. Wenn Zaza das singt, ist sie in ihrer Welt. Diese angeblich ungewöhnlichen Lebensumstände wurden ihr in über 20 Jahren niemals zum Problem. Doch sie ist ein Mann, der abends in Frauenkleidern auf der Showbühne brilliert und mit einem anderen Mann zusammenlebt und dessen Sohn wie ihren eigenen aufwachsen ließ. Jetzt spürt Albert zum ersten Mal, dass er nicht „erwünscht“ ist, weil es die Situation angeblich so erfordert und er „nicht in das Bild passt“. Eine schmerzliche Erfahrung, die die Bindungen zum Lebenspartner und Ziehsohn und das eigene Lebensmuster schwer erschüttern. Was ist denn nun die wahre Komödie des Lebens: die letzten Dekaden oder die kommenden?

Doch nach allen denkbaren Gefühlsausbrüchen siegt zum Schluss die Erkenntnis, dass gewachsene Zusammengehörigkeit und echte gegenseitige Liebe niemals geopfert werden dürfen. Albert erweist sich rettend einmal mehr als Meister der Travestie...

 [© Volkstheater Frankfurt ~ Liesel Christ]

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere: 22. Januar 05

Musikalische Leitung: Uwe Sochaczewsky
Inszenierung und Choreografie: Iris Gerath-Prein und Iris Limbarth
Bühnenbild: Christian Floeren
Dramaturgie: Bodo Busse
Licht: Max Karbe

Besetzung:

Georges:
Ansgar Schäfer
Albin/Zaza: Urs Affolter
Jean-Michel: Tobias Bode
Anne: Myriam Lifka
Jacob: Erik Biegel
Edouard Dindon: Wolfgang Vater
Madame Dindon: Evelyn M. Faber
Mercedes: Thomas Peters
Phaedra: Marcelo Marinho
Hanna: Martin Hirner
Chantal: Frank Wöhrmann
Monique: Valérie Robert
Dermah: Olga Khondo
Nicole: Elvis Val
Bitelle: Stijn Snyers
Lo Singh: Rosa Romero
Babette: Maria Kicevska
Angelique: Myriam Lifka
Clo-Clo: Maarten Peters
Odette: Klaus Krückemeyer
Jacqueline: Simone Brähler
Francis / Wolf: Björn Sauer
Monsieur Renaud: Horst Giebel
Madame Renaud: Peter Lang

Leute von St. Tropez:
Felicitas Geipel, Sonja Härtel, Anke Budau, Daniella Wellnitz, Michael Augustin, Andreas Kaum, Rainer Maass, Jakob Voges, Miriam Mamphey, Lena Zipp, Verena Thumser

Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Statisterie des hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Besprechunng auf kulturfreak.de

www.staatstheater-wiesbaden.de 

Lady in the Dark (Das verlorene Lied)

Buch:
Moss Hart
Gesangstexte:
Ira Gershwin
Musik:
Kurt Weill
Deutschsprachige Fassung:
Roman Hinze

Uraufführung:
23. Januar 1941 (New York, Alvin Theater)
Deutschsprachige Erstaufführung: 24. Mai 1951 (Kassel, Staatstheater Kassel; in der Übersetzung von R.A. Stemmle und M. Teichs)

Zur Inszenierung des Staatstheater Mainz:

Premiere: 17. Mai 14

Musikalische Leitung: Florian Csizmadia
Regie: Matthias Fontheim
Bühne: Stefan Heyne
Kostüme: Valerie Hirschmann
Choreographie: Richard Weber

Besetzung:

Liza Elliott: Pascale Pfeuti
Charley Johnson: Hendrik Richter (a.G.)
Marine/Juwelier/Pfarrer/Trapezkünstler/Staatsanwalt/Kendall Nesbitt: Gregor Trakis
Pierre/Löwenbändiger/Zeuge/Lizas Vater/Randy Curtis: Stefan Walz
Ein Mann/Dr. Alexander Brooks: Marcus Mislin
Russell Paxton: Ks. Jürgen Rust
Beekman/Zirkusdirektor/Maggie Grant: Nicole Kersten
Miss Sullivan/Alison: Friederike Bellstedt
Lizas Mutter/Elinor Foster: Nina Tomczak
Sutton/Eine Frau/Miss Stevens: Talisa Schmid
Barbara Joyce/Miss Bowers: Nadja Blank
Mrs. Bennett: Katja Ladentin
Ben Butler: Mathias Spaan
Eine Stimme: Agustín Sanchez Arellano
Junge/1. Mann/1. Junge/ Eine andere Stimme: Patrick Hörner
Mann: Stefan Schifter
Lastwagenfahrer: Milen Stradalsky
1. Frau: Anke Steffens
1. Mädchen/2. Frau: Julia Bell
2. Mann: Hans - Helge Gerlik
2. Junge/Grabesstimme: Seok-Gill Choi

Jugendclub des Staatstheaters Mainz
Statisterie des Staatstheaters Mainz
Ballettmainz
Chor des Staatstheaters Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Besprechung auf kulturfreak.de


Lady in the Dark
Staatstheater Mainz
Verteidiger (Stefan Walz), Zirkusdirektor (Ks. Jürgen Rust), Liza Elliott (Pascale Pfeuti), Staatsanwalt (Hendrik Richter), Ensemble
© Martina Pipprich ~ www.martina-pipprich.de

„Lady in the Dark“ – die große Abschiedsproduktion von Matthias Fontheim am Ende seiner achtjährigen Intendanz am Staatstheater Mainz unter Beteiligung von Sängern, Schauspielern und Balletttänzern!

„Amerikanischer Traum“ und große Depression: Liza, die erfolgreiche Chefredakteurin eines Mode-Magazins, fühlt sich ausgebrannt und versucht in einer psychoanalytischen Sitzung dem Grund für ihre Schwermut auf die Spur zu kommen. Mit dem Schleier, der über einigen unbewussten Aspekten ihres Lebens liegt, öffnet sich auch der Vorhang für das Musical „Lady in the Dark“. Ein Lied aus ihrer Kindheit ertönt („My Ship“), das sich im weiteren Verlauf immer deutlicher herauskristallisiert und schließlich zum Wegweiser für ein Leben in Freiheit wird. Vier Traumstationen – „Glamour Dream“, „Wedding Dream“, „Circus Dream“ und „Childhood Dream“ – fügen sich zum Panorama des Showbusiness und zum Porträt einer Frau, die ebenso im Rampenlicht ihrer Erfolge wie im Schatten schmerzlicher Erinnerungen steht.

Über die Zwischenstation Paris war Kurt Weill 1935 nach New York emigriert, 1943 sollte er die amerikanische Staatsbürgerschaft annehmen. Weill identifizierte sich mit dem amerikanischen Freiheitsversprechen und knüpfte emphatisch an die Tradition des Musicals an: „Lady in the Dark“ wurde 1941 sein erster großer Broadway-Erfolg. Mit der genialen, hintersinnigen Verknüpfung von „Amerikanischem Traum“ und Psychoanalyse brachte das Autoren-Team eine Geschichte auf die Bühne, die am Puls der Zeit war. Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Erkenntnisse Sigmund Freuds intensiv in Amerika rezipiert worden. Nicht zuletzt durch die Einwanderung bedeutender europäischer Psychoanalytiker in den 30er Jahren wurde die Psychoanalyse zu einer wichtigen Institution für die Alltagsbewältigung der amerikanischen Eliten. Auf der Couch wurden die Schattenseiten des „amerikanischen Traums“ sichtbar und Schäden im Selbstbild der Leistungsgesellschaft repariert.

Ein Broadway-Musical, Inbegriff amerikanischen Entertainments, Hybrid aus Hochleistungskunst und Weltflucht, wird bei Weill, Hart und Gershwin zum Medium der Analyse. Das ist ein Aspekt dieses ebenso glamourösen wie witzigen, energiegeladenen wie melancholischen Geniestreichs des Amerikaners Kurt Weill. [© Staatstheater Mainz]

www.staatstheater-mainz.de

Das Lächeln einer Sommernacht (A Little Night Music)
Nach dem Film “Sommarnattens leende” von Ingmar Bergman

Musik und Songtexte:
Stephen Sondheim
Buch: Hugh Wheeler
Deutsche Fassung: Eckart Hachfeld
Uraufführung: 25. Februar 1973 (New York, Shubert Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 11. Februar 1975 (Wien, Theater an der Wien)

Originalproduktion am Broadway produziert und inszeniert von Harold Prince

Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:

Premiere: 21. Mai 16

Musikalische Leitung: William Ward Murta
Inszenierung: Kay Link
Bühne und Kostüme: Cornelia Brey
Choreographie: Amy Share-Kissiov
Dramaturgie: Daniel Westen

Besetzung:

Fredrik Egerman:
Alexander Franzen
Anne Egerman: Johanna Spantzel
Henrik Egerman: Tom Schimon
Petra: Navina Heyne
Desiree Armfeldt: Melanie Kreuter
Fredrika Armfeldt: Julia Meier
Madame Armfeldt: Monika Mayer
Carl-Magnus Malcolm: Tobias Licht
Charlotte Malcolm: Katharina Solzbacher
Frid: Marius Bechen
Mr. Lindquist (Quintett): Frank Bahrenberg
Mrs. Nordstrom (Quintett): Katharina Schutza
Mrs. Anderssen (Quintett): Angelina Arnold
Mr. Erlanson (Quintett): Carlos H. Rivas
Mrs. Segstrom (Quintett): Patricia Margagliotta

Bielefelder Philharmoniker

www.theater-bielefeld.de

Zur Inszenierung des Staatstheater am Gärtnerplatz, München:

Premiere:
13. Februar 16 (Cuvilliéstheater)

Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz
Regie: Josef E. Köpplinger
Choreografie: Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne: Rainer Sinell
Kostüme: Marie-Luise Walek
Licht: Michael Heidinger / Josef E. Köpplinger
Dramaturgie: Michael Otto

Besetzung:

Madame Armfeldt:
Gisela Ehrensperger
Fredrika Armfeldt, Desirées Tochter: Amelie Spielmann / Oona Bantel
Frid, Butler: Michael Johannes Mayer
Anne Egerman, Fredriks Frau: Beate Korntner
Henrik Egerman, Fredriks Sohn: Christof Messner
Fredrik Egerman: Erwin Windegger
Petra, Dienstmädchen: Susanne Seimel
Desirée Armfeldt: Sigrid Hauser
Graf Carl-Magnus Malcolm: Daniel Prohaska
Gräfin Charlotte Malcolm: Julia Klotz
Frau Nordstrom, Liebesliedsängerin: Andrea Jörg
Frau Anderssen, Liebesliedsängerin: Katja Reichert
Frau Segstrom, Liebesliedsängerin: Laura Schneiderhan
Herr Erlanson, Liebesliedsänger: Stefan Thomas
Herr Lindquist, Liebesliedsänger: Thomas Hohenberger
Åke, Madame Armfeldts Diener: Philipp Andriotis
Bertrand, Madame Armfeldts Page: Markus Walz
Malla, Desirées Zofe: Corinna Klimek

Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz


Das Lächeln einer Sommernacht

Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Fredrik Egerman (Erwin Windegger), Desirée Armfeldt (Sigrid Hauser),
Gräfin Charlotte Malcolm (Julia Klotz), Graf Carl-Magnus Malcolm (Daniel Prohaska)

© Christian POGO Zach

www.gaertnerplatztheater.de

Lend me a tenor (Othello darf nicht platzen)

Buch und Gesangstexte: Peter Sham
Musik: Brand Carroll
Basierend auf der gleichnamigen Komödie von: Ken Ludwig
Deutsch: Roman Hinz

Uraufführung: 24. September 2010 (Plymouth; Theatre Royal)
Deutsche Erstaufführung: 9. März 2013 (Leipzig, Musikalische Komödie)

Wer beim Titel „Othello darf nicht platzen“ an einen explodierenden Opernsänger denkt, liegt falsch. Es handelt sich vielmehr um ein seit Jahren bei Theaterensembles wie Zuschauern sehr beliebtes Stück von Ken Ludwig, das auch am Broadway regelmäßig erfolgreich ist. Die Farce über den täglichen Wahnsinn am Theater – und speziell an der Oper – wurde 2006 in den USA erstmals als Musical gezeigt. Die Musik ist von Brad Carroll, die Texte nach dem Stück von Ken Ludwig verfasste Peter Sham. 2010 lief das Musical zunächst in Plymouth und von Juni bis August 2011 dann in London. gezeigt. Die Aufführung erhielt hervorragende Kritiken und erntete viel Applaus beim Publikum. Der berühmte Tenor Tito Merelli kommt nach Cleveland, um mit einem Auftritt als Othello dem dortigen Opernhaus etwas Gutes zu tun. Dummerweise fällt der von den Managern ebenso wie von den Frauen begehrte Sänger aus, und während der Suche nach einem Ersatz vergrößert sich das amüsante Chaos von Minute zu Minute. [© Musik und Bühne, Wiesbaden]

Zur Inszenierung der Oper Leipzig/Musikalische Komödie:

Premiere:
9. März 13 (Deutsche Erstaufführung)

Musikalische Leitung:
Roland Seiffarth
Inszenierung: Volker Vogel
Bühne, Kostüme: Norbert Bellen
Choreografie: Giorgio Madia
Choreinstudierung: Mathias Drechsler
Dramaturgie: Christian Geltinger

Besetzung:

Henry Saunders:
Folker Herterich
Bernie Guter: Fabian Egli
Max Garber: Andreas Rainer
Opera Guild Ladies: Anna Evans, Anne-Kathrin Fischer, Verena Barth-Jurca, Ariane Liebau
Diana Divane: Angela Mehling |
Maggie Saunders: Mirjam Neururer
Tito Merelli: Patrick Rohbeck
Maria Merelli: Sabine Töpfer

Chor und Ballett der Musikalischen Komödie
Orchester der Musikalischen Komödie

Die Musikalische Komödie Leipzig etabliert sich nach den Produktionen von „Jekyll & Hyde“ und „Der Graf von Monte Christo“ immer mehr zu einem der führenden Musicaltheater im deutschsprachigen Raum. Nun hat dieses traditionsreiche Haus den Zuschlag für die Deutsche Erstaufführung des Musicals „Lend me a Tenor!“ nach der berühmten Boulevardkomödie „Otello darf nicht platzen“ erhalten.

„Lend me a Tenor!“ ist ein Stück über das Showbusiness, eine spritzige Theaterpersiflage auf den Opernbetrieb, auf Starallüren und Opernklischees. Es ist ein aberwitziges Eifersuchtsdrama, vor dessen Hintergrund Verdis „Otello“ einpacken kann, eine absurde Verwechslungskomödie, die alle an den Rand des Wahnsinns treibt, ein brillantes Gipfeltreffen von italienischer Oper und amerikanischem Musical mit einem Schuss Herzschmerz. Dass es sich Volker Vogel, Oberspielleiter der Musikalischen Komödie und selbst als Sänger zwanzig Jahre weltweit im Opernbusiness unterwegs, nicht nehmen ließ, dieses Stück selbst zu inszenieren, liegt auf der Hand. Das Publikum kann ihn außerdem in der Rolle des Startenors Tito Merelli erleben!

Das von Henry Saunders geführte Opernhaus in Cleveland steht kurz vor der Pleite. Als letzten Rettungsversuch engagiert Saunders für ein Gastspiel den Startenor Tito Merelli. Doch noch lässt der Tenor auf sich warten, was Verwaltungsdirektor Saunders etwas nervös werden lässt, denn er hat mit dem Startenor und Frauenschwarm alles auf eine Karte gesetzt. Endlich im Hotel angekommen, ist Merelli neben seiner chronisch eifersüchtigen Ehefrau mit einer allzu menschlichen Angelegenheit beschäftigt: einer akuten Darminfektion. Zu allem Überdruss verwechselt er die Kohletabletten mit einer Packung Schlaftabletten. Jetzt gilt es in wenigen Stunden einen Ersatz zu finden. Das Chaos nimmt seinen Lauf… [Oper Leipzig]

www.oper-leipzig.de

Les Misérables

Musik:
Claude-Michel Schönberg
Gesangstexte: Herbert Kretzmer
Buch: Alain Boublil, Claude Michel Schönberg nach dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo (1862) und einem französischen Libretto von Boublil / Jean Marc Natel unter Verwendung weiterer Vorlagen von James Fenton.

Uraufführung: 8.10.1985 (London,  im Barbican Theatre unter der Schirmherrschaft der Royal Shakespeare Company; ab 4.12.1985 Palace Theatre, dann Imperial Theatre)
Broadwaypremiere: 12. März 1987 (Broadway Theatre )
Deutschsprachige Erstaufführung: 15. September 1988 (Wien, Raimundtheater)
Deutsche Übersetzung: Heinz Rudolf Kunze
Schweizer Erstaufführung: 10. März 2007 (St. Gallen, Theater St. Gallen)

 

Die letzten fünf Jahre (The Last Five Years)

Buch, Musik und Songtexte: Jason Robert Brown  
Deutsche Übersetzung: Wolfgang Adenberg
Uraufführung: Mai 2001 (Skokie/Chicago, Northlight Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 18. Juni 2005 (Wuppertal, Rex-Theater)

Inhalt: Der Schriftsteller Jamie und die Schauspielerin Cathy lernen sich kennen und lieben. Doch es nicht alles Gold, was zunächst verheißungsvoll glänzt: Von den Höhe- und Tiefpunkten ihrer fünfjährigen Ehe erzählt das Musical „The Last Five Years“. 
Die Handlung beginnt mit den Erinnerungen aus der Perspektive von Jamie, der vom ersten Rendezvous über die Hochzeit bis zu ihrer Trennung zurückblickt. Im Gegenzug wird die Geschichte auch von Cathy geschildert, nur dass sie ihren Rückblick mit der Scheidung eröffnet und mit dem ersten gemeinsamen Abendessen endet.
Mit vielen Solonummern, darunter „Mooving Too Fast“ und „Climbing Uphill“, und Duetten wie „A Miracle Would Happen“ und einer sanften Musik, die den lyrisch-sehnsuchtsvollen Texten entspricht, schuf Jason Robert Brown ein Musicaljuwel über eine gescheiterte Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau. [© Musik und Bühne, Wiesbaden]

The Life

Musik:
Cy Coleman
Texte: Ira Gasma
Buch: Ira Gasman, Cy Coleman, und David Newman
Deutsche Fassung: Isabel Taube

Premiere: 26. April 1997 (New York, Ethel Barrymore Theatre)
Europäische Erstaufführung: 15. Januar 2000 (Kassel, Staatstheater Kassel)

“Nutz’ einfach was du hast,
für das was du willst,
bevor du dein Ziel verpasst.”
(Ira Gasman, Song: "Use What You Got")

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere: 7.
November 15
Spielzeit bis: 14. Februar 16

Regie: Ryan McBride
Ausstattung: Tim McQuillen
Musikalischer Direktor: Ralph Abelein and Stephan Ohm
Choreographie: Gary Lloyd
Lichtdesign: Ben Cracknell
Sounddesign: Ella Wahlström

Besetzung:

Fleetwood: Samson Ajewole
Gretchen: Victoria Anderson
Carmen: Siobhan Athwal
Mary: Hannah Cadec
Axel / Lou: Zeph Gould
JoJo: Tom Andrew Hargreaves
Mercedes / Female swing: Rosalind James
Memphis: Cameron Johnson
Tracey: Charlie Johnson
Sonja: Claudia Kariuki
Dante / Dance captain: Jordan Laviniere
Lacy: Newton Matthews
Queen: Ngozi Ugoh

Besprechung auf kulturfreak.de


The Life
The English Theatre Frankfurt
Axel (Zeph Gould), Carmen (Siobhan Athwal), Lacy (Newtion Matthews), Sonja (Claudia Kariuki), Memphis (Cameron Johnson), Mercedes (Rosalind James), Dante (Jordan Laviniere), Tracey (Charlie Johnson)
© Martin Kaufhold

Das ETF zeigt am 7. November 2015 die Premiere des Musicals „The Life“. Nach der erfolgreichen Deutschlandpremiere des Musicals „Ghost” im vergangenen Jahr, die sich über 30.000 Besucher im ETF ansahen (Auslastung von 95 Prozent), wird mit „The Life” in der nächsten Spielzeit eine wertvolle Musical-Rarität auf den Spielplan genommen. Es ist eines der letzten Werke aus der Feder des preisgekrönten Musicalkomponisten und -texters Cy Coleman, von dem unter anderem auch der Klassiker „Sweet Charity” stammt. Thematisch spielt sich „The Life” – ähnlich wie „Sweet Charity” – im Vergnügungsviertel rund um die 42. Straße in New York City ab, wo Spaß und Freude, aber auch Macht, Ungerechtigkeit und Kriminalität nahe beieinander liegen.
Die Uraufführung des Musicals Off-Broadway fand 1990 in New York statt, knapp sieben Jahre später feierte „The Life” Broadway-Premiere im Ethel Barrymore Theatre. Diese Produktion wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Outer Critics Circle Award in der Kategorie „Herausragendes neues Musical” sowie mit dem Tony Award für die beiden Hauptdarsteller Chuck Cooper und Lillias White. Kritiker lobten die Vitalität des Musicals und seine realitätsnahe Darstellung der Existenz dieser „On-the-edge”-Lebenden.
Seine Deutschlandpremiere erlebte „The Life” 2000 am Staatstheater Kassel, 2005 wurde es am Musiktheater Gelsenkirchen gespielt. Mit der Produktion des English Theatres kommt Regisseur Ryan McBryde nach Frankfurt zurück und inszeniert das Musical in einer ganz neuen Version. [© The English Theatre Frankfurt]

www.english-theatre.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Kassel:

Premiere: 15. Januar 2000 (Europäische Erstaufführung)

Musikalische Leitung: Steven Gross / Jürgen Osswald
Regie: Matthias Davids
Bühne: Ulv Jakobsen
Choreografie: Melissa King
Kostüme: Cheesha Gayden

Besetzung:

Queen: Jackie Lowe
Sonja: Siggy Davis
Jojo: Gaines Hall
Fleetwood: Lemuel Pitts
Mary: Carina Sandhaus
Memphis: Steven Shivers
Lou: Joel Kirby
April: Iris Makris
Chichi: Amanda Whitford
Carmen: Kati Farkas
Frenchie: Tracy Plester
Tracy / Street Evangelist: Zwetlana Pengel
Lacy: Ulrich Popp
Snickers: Friedrich Bührer
Silky / Street Evangelist: Christopher Hemmans
Oddjob / Street Evangelist: Romeo Salazar
Slick / Shatilla: Christopher Dietz
Polizist: Eric Thome
Schuhputzer: Romeo Salazar
Mike / Zuhälter: Seán W. Wood
Dollhouse Dancer: Deborah Smith / Florence Bellomie
Swing: Roman Komassa

Statisterie des Staatstheater Kassel
The Life-Band

 LOTTE ~ Ein Wetzlarer Musical

Autor:
Kevin Schröder
Komponist: Marian Lux

Premiere: 10. Juli 15

Regisseur: Christoph Drewitz
Musikalische Leitung: Martin N. Spahr

Besetzung:

Lotte:
Anne Hoth
Werther: Oliver Arno
Albert: David Wehle
Lenchen, Konstanze, Bürgerin: Ekaterini Tsapanidou
Erna, Karoline, Mutter u. a.: Karen Helbing
Fritz, Medicus, Vater u.a.: Tobias Weis

„Mehr...!
Mehr als nur ein Käfer sein!
Mehr als nur einen Sommer lang die Wärme spür’n
Mehr zu sein...Mehr als das!
Was hält uns davon ab nicht mehr zu sein?“

Ein Schuss durchbricht die nächtliche Stille. Wertherist tot! Es muss sich um Selbstmord gehandelt haben...oder gibt es etwa doch Zweifel?
Fassungslos stehen die junge Lotte und ihr Ehegatte Albert vor dem Leichnam und am Ende einer besonderen Beziehung.
Hätte dieser Sommer nicht ewig so weiter gehen können? Alles war so leicht! Alles war so gut! Alles war so richtig!
Es ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Männern und einer Frau geprägt vom Sturm und Drang, von aufrichtiger Liebe und doch unmöglich zu erhalten.
LOTTE stellt die Frauenfigur aus Goethes weltberühmten Briefroman Die Leiden des jungen Werther in den Vordergrund. Eine Frau, die auf der berühmtesten Wetzlarer Bürgerin Charlotte Kestner geb. Buff basiert.
LOTTE beleuchtet die eigenen Gedanken und Sichtweisen einer außergewöhnlichen Frau, die nicht nur zwischen zwei Männern, sondern auch zwischen unterschiedlichen Gefühlswelten hin und her schwankt.
LOTTE wird im Wetzlarer Lottehof uraufgeführt, dem Lebensmittelpunkt der „echten“ Lotte, ein originales Musical am Originalschauplatz!

„Wenn der Winter naht
wo geh’n wir hin?
Und wer wird da sein, um mit uns zu geh’n?
Sind wir,
wenn der Winter naht
noch die, die wir war’n?
Wenn wir uns
nicht finden, was wird dann gescheh’n?“

63. Wetzlarer Festspiele 2015: „Starke Frauen“
Spricht „man“ (Mann/Frau) eigentlich heute noch vom starken und vom schwachen Geschlecht, von Männern als den Herren der Schöpfung und Frauen als ihren „Wasserträgerinnen“? Ist das Klischee in unserem heimischen abendländischen Kulturkreis ausgemerzt, so dass wir es „nur“ in kulturell und religiös anders geprägten Gesellschaften bzw. Gesellschaftsbildern wieder entdecken und uns darüber empören?
Nein – eine solche hochpolitische Diskussion wollen die Wetzlarer Festspiele 2015 nicht schüren, wohl aber sie im Alltäglichen und Besonderen der Theatergeschichten aufspüren.
Eine zentrale Figur im Reigen derer, denen das Festspielmotto gewidmet ist, ist natürlich „unsere“ Lotte – eine junge Frau zwischen zwei Männern, hin- und hergerissen zwischen Zuneigung, Pflichtgefühl und Liebe, die dennoch ihren Alltag bewältigt, sich ihre starke Persönlichkeit bewahrt und an dem Konflikt nicht zugrunde geht. „Lotte“, das neue Wetzlarer Musical nach Goethes „Leiden des jungen Werther“, gezeigt an historisch authentischem Ort im Lottehof, wird der mit Spannung erwartete besondere Höhepunkt der Saison 2015 sein.

Wie eine „alleinerziehende Ehefrau“ die Herausforderungen ihres Alltags bewältigen kann, wird mit gewohnt komödiantischem Esprit Tina Teubner verraten, die nachdrücklich nahelegt: „Männer brauchen Grenzen“.
Eva Eiselt wiederum zeigt in ihrem höchst intelligent konstruierten Programm „Neurosen und andere Blumen“, wie sich eine Künstlerin mit Hilfe ihres zweiten Ichs aus ihrer psychischen Ausnahmesituation kurz vor einem Auftritt befreit und einen Dialog mit dem Publikum schafft, das schließlich gar nicht mehr weiß, wen es nun eigentlich vor sich hat.
Mit zwei starken Frauen konfrontiert Gilla Cremer, die die Biografie Hildegard Knefs nachzeichnet: die schillernde Persönlichkeit der Knef und ihre Darstellerin sind gleichermaßen faszinierend.
Ein wunderbares Beispiel für die Stärke von Frauen steckt in der Geschichte vom Milchmann Tevje und seiner Familie, die uns das Musical „Anatevka“ erzählt. Tevjes Töchter Hodel, Zeitel und Chava entscheiden sich jeweils für einen anderen Lebensweg als den, den ihr Vater, der Tradition folgend, ihnen vorgezeichnet hatte. Dabei wissen sie sehr wohl, wie schwer es für sie werden wird.

Dies und viel mehr werden die Wetzlarer Festspiele 2015 bieten: Sommerfestspiele mit Schauspiel, Musik, Kabarett, Kleinkunst und Musicalklassikern sowie mit der Besonderheit einer Eigenproduktion, die als Auftragsarbeit entsteht und Wetzlar mit seiner Geschichte als Goethestadt in den Fokus nimmt.
Drei Spielorte, das Rosengärtchen, der Lottehof und das Hofgut Hermannstein, versprechen ein schönes Ambiente für laue Sommernächte. Das Publikum kann unter 18 Veranstaltungen im Hauptprogramm sowie 7 Vorstellungen im Rahmenprogramm auswählen; darüber hinaus wird das Wetzlarer Musical „Lotte“ 12 Mal im Lottehof gezeigt. Marion Grundmann, Festspielleiterin, im Oktober 2014

In 2015 gehen die Festspiele in die 63. Saison. Wie in den letzten Jahren hat man die Möglichkeit, telefonisch bei den Wetzlarer Festspielen seine Tickets zu bestellen, die ohne VVK-Gebühr und mit Rechnung zugesandt werden: Hotline 06441-22601.

www.wetzlarer-festspiele.de

Love Bite ~ Biss ins Herz
Ein Musical über die Liebe

Musik: Wolfgang Böhmer
Text: Peter Lund

Uraufführung: 16. Juni 2001 (Berlin, Neuköllner Oper)

LoveMusik
Musical in zwei Akten

Buch: Alfred Uhry nach den Briefen von Kurt Weill und Lotte Lenya
Musik: Kurt Weill

Broadwayproduktion: 3. Mai - 24. Juni 2007 (Biltmore Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 21. Januar 2017 (Leipzig, Musikalische Komödie Leipzig)

Zur Inszenierung der Musikalischen Komödie Leipzig:

Premiere: 21. Januar 17

Musikalische Leitung: Christoph-Johannes Eichhorn
Inszenierung/Choreografie: Cusch Jung
Bühne: Frank Schmutzler
Kostüme: Silke Wey

Besetzung:

Lotte Lenya:
Anna Preckeler
Lenyas Schwester u.a.: Anna Evans
Lenyas Mutter u. a.: Angela Mehling
1. Brecht Frau u. a.: Mirjam Neururer
Kurt Weill: Hans-Georg Pachmann
Bertolt Brecht: Cusch Jung
George Davis: Michael Raschle
Allen Lake: Hinrich Horn
Otto: Jeffery Krueger


Love Musik
Musikalische Komödie Leipzig
Vorabbild mit Anna Preckeler und Hans-Georg Pachmann

© Kirsten Nijhof

Am 21. Januar 2017 wartet die Musikalische Komödie mit einer deutschen Erstaufführung auf.  „LoveMusik“ erzählt die Geschichte der außergewöhnlichen Liebe zwischen Kurt Weill und seiner Frau Lotte Lenya. Alfred Uhrys Broadway-Musical basiert auf dem Briefwechsel des ungewöhnlichen Künstlerpaares, das trotz Exil, Affären und Scheidung bis zum Tode Weills eine außergewöhnliche Liebe verband. Die Musik setzt sich aus einer Auswahl aus Weills Œuvre zusammen, u.a. aus seinen Bühnenwerken wie der „Dreigroschenoper“ und „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, sowie bekannte Songs wie „Speak Low“ und „September Song“. Das Musical wurde 2007 am Broadway uraufgeführt und im selben Jahr mit zwei Drama Desk Awards ausgezeichnet. [© Oper Leipzig]

Aufführungen: 22. und 31. Januar, 11. und 12. Februar, 18. und  19. März, 16. und 25. Mai sowie am 10. und 11. Juni 2017

www.oper-leipzig.de

Love Never Dies ~ Liebe stirbt nie

Producer, Composer, Book and Orchestrations:
Andrew Lloyd Webber
Buch: Ben Elton / Frederick Forsyth
Liedtexte:  Glenn Slater
Uraufführung: 8. März 2010 (London, Adelphi Theatre)
Deutschland-Premiere: 12. Oktober 2015 (Hamburg, Stage Operettenhaus)

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© Stage Entertainment

DAS PHANTOM DER OPER ist das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Erfolgskomponist Lord Andrew Lloyd Webber erzählt die bewegende Geschichte in einer faszinierenden Fortsetzung des Musicals weiter: LIEBE STIRBT NIE. Im Herbst 2015 hat sie im Stage Operettenhaus Deutschlandpremiere gefeiert.

Die umjubelte Inszenierung von LOVE NEVER DIES unter der Regie von Simon Phillips und in der Ausstattung von Gabriela Tylesova wurde von Kritikern und Zuschauern gleichermaßen geliebt, als sie 2011 in Australien Premiere feierte. Seitdem wurde sie in Melbourne, Sydney und Tokio aufgeführt und die preisgekrönte DVD-Aufnahme hat weltweit die Herzen vieler Fans berührt.

Das australische Kreativteam hatte sich wieder vereint, um diese besondere Fassung zum ersten Mal in Europa auf die Bühne zu bringen, in der Musicalmetropole Hamburg. LIEBE STIRBT NIE besticht mit den eingängigen Melodien aus der Feder von Andrew Lloyd Webber, einem 30-köpfigen Ensemble, über 300 aufwändigen Kostümen und einem prachtvollen Set – stilecht in Szene gesetzt von dem Schein tausender Lichter.

Die Cast:

Das Phantom:
Gardar Thor Cortes
Christine Vicomtess de Chagny: Rachel Anne Moore
Raoul Vicomte de Chagny: Yngve Gasoy Romdal
Mme. Giry: Masha Karell
Meg Giry: Ina Trabesinger
Phantom alternierend & Cover Raoul: Mathias Edenborn
Christine alternierend: Jazmin Gorsline
Fleck: Lauren Barrand / Sandra Maria Germann
Squelch: Paul Tabone
Gangle: Jak Allen-Anderson

Ensemble – in alphabetischer Reihenfolge:

Marie-Therese Anselm, Alex Avenell, Bianca Benjamin, Pieter Casteleyn, Connor Collins, Tyler Donahue, CJ Field, Holly Hylton, Mami Iwai, Heidi Karlsson, Björn Klein, Anastasia Kutina, Chiara Ludemann, Andrea Marchetti, Robert David Marx, Sean McFadden, Robert Meyer, Leisha Mollyneaux, Dörte Niedermeier, Georg Prohazka, Martin Rönnebeck, Jessie Roggemann, Lucina Scarpolini, Thomas Schreier, Ulrich Talle, Stef van Gelder

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LIEBE STIRBT NIE
© Stage Entertainment

INHALT:
Wir schreiben das Jahr 1907. Vor zehn Jahren verschwand das Phantom aus der Pariser Oper und entfloh in ein neues Leben. Nach New York. Hier lebt er unbehelligt auf dem Jahrmarkt von Coney Island zwischen Achterbahn, Hau-den-Lukas, Freaks und einem Kuriositätenkabinett. In dieser neuen Welt hat er seinen Platz gefunden und kann seine Musik weiterentwickeln. Das einzige, was ihm hier fehlt, ist seine große Liebe Christine Daaé. Sie ist inzwischen eine weltberühmte Sopranistin, doch ihre Ehe mit Raoul ist nicht glücklich.

Erfreut nimmt sie das Angebot an, nach New York zu reisen, um dort an der renommierten Metropolitan Opera aufzutreten. Das Phantom unternimmt einen letzten Versuch, die Liebe von Christine zurück zu gewinnen, indem er sie, ihren Ehemann und ihren kleinen Sohn Gustave von Manhattan in die   glitzernde Welt von Coney Island lockt… unwissend, was ihnen allen bevorsteht….   [© Stage Entertainment]

Love Story

Nach dem Roman von:
Erich Segal

Musik: Howard Goodall
Buch: Stephen Clark
Lyrics: Stephen Clarc / Howard Goodall
Uraufführung: 29. Mai 2010 (Chichester, UK;  Minerva Theatre)
Deutsche Erstaufführung:  15. Dezember 2016 (Aachen, Grenzlandtheater)

Zur Inszenierung des Grenzlandtheater Aachen:

Premiere:  15. Dezember 16

Regie: Ulrich Wiggers
Musikalische Leitung: Damian Omansen

Besetzung:

Jenny Cavilleri:
Madeleine Lauw
Oliver Barrett IV: Christian Fröhlich
Phil Cavilleri: Gido Schimanski
Alison Barrett: Ilka Sehnert
Jennys Mutter: Sophie Blümel
Oliver Barrett III: Gernot Schmidt
Ensemble: Karsten Kenzel, Luciano Mercoli, Nicolai Schwab

www.grenzlandtheater.de

Zur Inszenierung im Minerva Theatre / Chichester Festival Theatre:

Premiere: 29. Mai 10 (Uraufführung)
Spielzeit bis: 26. Juni 10

Regie: Rachel Kavanaugh
Designer: Peter McKintosh
Musical Director: Stephen Ridley
Sound Designer: Matt McKenzie
Casting Director: Pippa Ailion

Ludwig II. – Sehnsucht nach dem Paradies

Musik:
Franz Hummel
Text: Stephan Barbarino
Uraufführung: 7. April 2000 (Füssen, Musical Theater Neuschwanstein, heute: Musiktheater Füssen)

“Ludwig II. – Sehnsucht nach dem Paradies” war Bayerns erstes großes Musical und das weltweit erste Musiktheater am historischen Originalschauplatz. Spielstätte war das klassisch-moderne Musical Theater Neuschwanstein, das auf einem eigens aufgeschütteten Grundstück am Forggensee bei Füssen erbaut wurde. Im Herzen des Königswinkels gelegen, bietet der elegante Bau eine wunderschöne Panoramasicht auf die weltberühmten Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau am Fuße der Allgäuer Alpen. So entstand für Besucher aus dem In- und Ausland inmitten einer beeindruckenden Natur- und Kulturlandschaft eine neue touristische Top-Attraktion.

Das Musiktheater Füssen bietet 1.380 Sitzplätze, darunter eine eigene Königsloge, und vielfältige ganztägige Angebote. In den 150 Meter langen arkadenartigen Foyers und weitläufigen Parkanlagen präsentieren sich die ‚Königswelten‘ des Theaters: Romantik Restaurant, Classic Café, Bierwirtschaft mit Biergarten, eine festliche Champagner Bar sowie der Theater Markt mit exklusiven Musical-Souvenirs und Ausstellungsstücken. Einen Blick hinter die Kulissen der Königswelten und des Musicals konnten die Besucher während der Backstage Tour oder der “Making of Ludwig Musical”-Filmvorführungen werfen. Panoramasäle stehen für Firmenfeiern und Konferenzen zur Verfügung. Teil der ‚Königswelten‘ sind auch ein eigener Bootsanleger sowie eine Vorfahrt für Pferdekutschen von Schloß Neuschwanstein.

Mit der aufwendigen Neuproduktion “Ludwig II. - Sehnsucht nach dem Paradies" schaffte Musical-Produzent Stephan Barbarino gemeinsam mit dem Komponisten Franz Hummel und dem Bühnenbildner Heinz Hauser ein romantisches Gesamtkunstwerk, eine Hommage an den bayerischen Märchenkönig. Auf der Bühne wurde mit prachtvollen Bildern und bezaubernder Musik das längst zum Mythos gewordene Leben des bayerischen Königs Ludwig II. erzählt. Seine Träume, in Neuschwanstein zu Stein geworden, wurden hier wieder lebendig und entführte die Besucher in seine phantastischen Welten. Für das internationale Publikum wurde die Handlung durch Übertitel in mehreren Sprachen wiedergegeben. Das Ludwig Musical feierte am 7. April 2000 Premiere.
Die vorerst letzte Vorstellung des Musicals "Ludwig II. - Sehnsucht nach dem Paradies" im Musiktheater Füssen fand am 31. Dezember 2003 statt. Knapp 1,5 Millionen Besucher sahen dort das Stück über das Leben und Sterben des bayerischen Märchenkönigs.

Inhalt:
“Ludwig II. – Sehnsucht nach dem Paradies” ist eine Hommage an den bayerischen Märchenkönig. Das Musical erzählt mit allen Mitteln der Theaterkunst seine tragisch-dramatische Lebensgeschichte: Kronprinz Ludwigs allzu frühe Inthronisierung, die unglückliche Liebe zu seiner Cousine Sissi, der österreichischen Kaiserin, seine rauschhafte und später enttäuschte Freundschaft zu Richard Wagner, seinen Rückzug in die Traumwelten der Schlösser und Burgen, seine Absetzung und seinen rätselhaften Tod. Zu erleben ist kein Historienspiel, sondern ein phantastisches Drama. Bayerns “Märchenkönig” Ludwig II. wird als Visionär lebendig, der Traum und Technik zu versöhnen versucht. Die Zerrissenheit zwischen den Ansprüchen der kriegerischen Realität und der Sehnsucht nach einer harmonischen Welt der Kunst begleitet ihn bis an sein Ende. Mit dem Menschen Ludwig kommen uns auch die Großen seiner Zeit nahe: Sissi und ihre Schwester Sophie von Bayern, die großen Komponisten Wagner und Liszt, der eiserne Kanzler Bismarck und der Schauspieler Kainz.

Der Komponist Franz Hummel zieht alle Register seiner Kunst: der üppige Klang eines großen spätromantischen Opernorchesters begleitet König Ludwig in seine Traumwelt. Seine Sehnsüchte drückt er in Liedern von klassischer Schönheit aus. Die Minister halten mit einer original bayerischen Blasmusik-Kapelle dagegen. Rhythmische Akzente setzt ein exotischer Chor. Arien, Couplets und Schnaderhüpferl, Polka und Walzer erzählen das Melodrama eines musikbegeisterten Königs. Der New Yorker Choreograph John Carrafa setzt das gesamte Ensemble in Bewegung, in rauschenden Ballszenen und einem entfesselten Bacchanal.

Die historischen Traumwelten des Märchenkönigs werden auf der Bühne in magische Bilder transformiert: in 29 Szenerien entfaltet sich das Musical. “Ludwig II. - Sehnsucht nach dem Paradies” zaubert die ungeheure Spannweite der königlichen Visionen zwischen Sein und Schein auf eine große Drehbühne. So wechseln poetisch-realistische Bilder mit scherenschnittartigen Reliefs, große Illusionen im Kulissenstil des 19. Jahrhunderts mit künstlerisch verwandelten Räumen, Projektionen mit Effekten allerneuester Theatertechnik. Dabei trägt dieses Zaubertheater die unverkennbare und eigenwillige künstlerische Handschrift des Bühnenbildners Heinz Hauser.

Ludwig ²

Musik:
Christopher Franke und Konstantin Wecker
Autor: Rolf Rettberg

Uraufführung: 11. März 2005 (Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen)

Regie: Conall Morrison & Sylvia Hase
Choreographie: Sylvia Hase
Set- und Charakter-Designer: Michael Curry
Arrangeur und Co-Komponist: Nic Raine
Dramaturg, künstlerischer Leiter: Dr. Klaus Naseband
Verleger: Andreas Kirnberger

Besetzung:

König Ludwig II. von Bayern: Jan Ammann
Sisi, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn:
Janet Marie Chvatal
Bernhard von Gudden / Maximilian II. König von Bayern: Norbert Lamla
Sibylle: Suzan Zeichner
Ludovica, Herzogin in Bayern: Christa Wettstein
Prinz Otto von Bayern: Matthias Eschli
Alfred Graf Dürckheim:
Marc Gremm
Sibylle: Suzan Zeichner
Schattenmann:
Bruno Grassini
Lehrer / Erfinder:
Nils-Holger Bock

Ludwig², ein deutsches Musical realisiert von einem internationalen Team vor der malerischen Originalkulisse der Allgäuer Alpen und dem Schloss Neuschwanstein, feierte am 11. März 2005 Welturaufführung im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen. Die Inszenierung erzählt die Geschichte des Märchenkönigs Ludwig II. von Bayern: Das Stück beschreibt als Musical einen König, der lebenslang ein Kämpfer, ein visionärer Protagonist der Kunst, der Phantasie, des Pazifismus, der Menschlichkeit, aber auch der modernen Technik war. Seine wichtigsten Lebensthemen spiegeln sich im Stück wieder: Schwere Kindheit, Liebe, Enttäuschung, Kunst, Musik, Kriege, politische Enttäuschung, Wagner, seine architektonische Tätigkeit, der Verrat an ihm, sein Ende, der Politkrimi.
Das kreative Team: Conall Morrison, irischer Theater- und Musicalregisseur (Abbey-Theatre, Dublin), Rolf Rettberg, Autor (Hundertwasser Musical), Sylvia Hase, Regisseurin (Shows für Disney & Universal Studios wie Shrek2), Michael Curry, einer der innovativsten Set- und Charakter Designer (König der Löwen, Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 1996 (Atlanta), Christopher Franke, Komponist, (Tangerine Dream; Filmmusik „Feuerteufel“ oder „Legend“), Konstantin Wecker, Komponist (Filmkompositionen zu „Schtonk“ oder „Kir Royal“), Nic Raine, Co-Komponist, Arrangeur, Musikalischer Direktor (Dirigent u.a. Royal Philharmonic Orchestra, Filmmusik für Bond-Filme, Orchestrierung für Paul Mc Cartney) und Dr. Klaus Naseband, Dramaturg (Intendant der Wormser Nibelungenfestspiele, Künstlerischer Direktor am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg).


Zur Premiere veröffentlichte  BMG/Ariola die CD zum Musical Ludwig² in der Originalbesetzung.

Tracklisting:

01 Jan Ammann: Geliebte Berge (4:23)
02 Suzan Zeichner: Mein Ritter (03:00)
03 Chorus: Krönungschor (01:21)
04 Janet Chvatal: Rosenkavaliere (02:58)
05 Jan Ammann: In Palästen geboren (04:20)
06 Jan Ammann: Das Auge nass (03:12)
07 Jan Ammann: Mein Engel  (02:24)
08 Jan Ammann: Es ist bei Hof nicht Mode (03:28)
09 Chorus: Soldatenchor (04:26)
10 Matthias Eschli: Die Nacht marschiert  (01:15)
11 Matthias Eschli: So kalt mein Herz (05:46)
12 Jan Ammann: Kalte Sterne (König der Zukunf (05:22)
13 Norbert Lamla: Soll das der König (03:02)
14 Jan Ammann: König Technik  (02:47)
15 Chorus:  Arbeiterchor (02:30)
16 Jan Ammann: Freundschaft  (04:51)
17 Bruno Grassini: Schwarze Schatten (04:32)
18 Janet Chvatal: Finale (Schloss der Zukunft)  (05:18)
19 Jan Ammann: Hohe Berge (04:48)

Lulu - Das Musical

Musik:
Stephan Kanyar
Texte: Brigitte Fassbaender
Nach einer Idee von: Pierre Wyss, basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind
Uraufführung: 15. Mai 2010 (Innsbruck, Tiroler Landestheater)

Zur Inszenierung des Tiroler Landestheater Innsbruck

Premiere: 15. Mai 10 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Michael Mader
Inszenierung:
Pierre Wyss
Choreographie: Enrique Gasa Valga
Bühne: Helfried Lauckner
Kostüme:
Michael D. Zimmermann

Besetzung:

Lulu:
Lucy Scherer
Prolog / Jack the Ripper: Máté Kamarás
Dr. Schön: Kenneth Derby
Schwarz: Thomas Paul
Alwa: Ansgar Matthes
Schigolch: Dale Albright
Gräfin Geschwitz: Anne Schuldt
Castipiani: Marc Kugel

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Chor des TLT, Tanzcompany des TLT

Als Brigitte Fassbaender 1992 am Tiroler Landestheater Alban Bergs Lulu inszenierte, hätte sie wohl kaum gedacht, dass sie im Jahr 2010 ein Musical gleichen Namens schreiben würde. Die Idee hatte der Regisseur und Choreograph Pierre Wyss, ein Komponist war bald gefunden: Stephan Kanyar, der bereits ein erfolgreiches Frankenstein-Musical geschrieben hatte.
Als Vorlage dient mit Frank Wedekinds Erdgeist und Die Büchse der Pandora die Geschichte einer schillernden Frauenfigur der Weltliteratur – Lulu. Sie ist sprichwörtliche Kindfrau und Femme fatale, Unschuld und Verführerin, arglose Naive und gefährliches Tier, Projektionsfläche für männliche Sehnsüchte und Begierden. Lulu eilt von einem Mann zum nächsten. Ihrem beispiellosen Aufstieg zur Gattin des Chefredakteurs Dr. Schön folgt ein atemloser Abstieg, der mit ihrem Tod durch den Frauenmörder Jack the Ripper endet.
In einer revuehafte Erzählweise mit eindringlichen Liedern, lasziven Tangos und ironischen musikalischen Kommentaren zeigt Lulu – Das Musical nicht nur das Schicksal dieser Frau mit ihrem kompromisslosen Anspruch auf ein intensives Leben, sondern auch das bizarre Tableau einer bürgerlich-verlogenen Gesellschaft, in der Heuchelei höher geschätzt wird als lustvolles Begehren.

In der Partie der Lulu ist die junge Musicaldarstellerin Lucy Scherer zu erleben. Lucy Scherer absolvierte ihr Studium an der Universität der Künste Berlin, Studiengang Musical/Show, das sie mit Auszeichnung abschloss. Im Theater des Westens Berlin stand sie als Sarah in Tanz der Vampire auf der Bühne. Anschließend gastierte Lucy Scherer in St. Gallen als Eponine in der Schweizer Erstaufführung von Les Misérables und spielte die Glinda in Wicked – Die Hexen von Oz in Stuttgart. Als Jack/Erzähler gastiert der Musicalstar Máté Kamarás, der bereits unglaubliche 700mal den Tod in Elisabeth - in Wien, Ungarn und bei der Wiener Japan Tournee - verkörpert hat.

Inszenierung: Pierre Wyss
Geboren in Lausanne. Ballettausbildung u.a. Royal Ballet School/London und Akademie der John Cranko Schule/Stuttgart. 1976-83 Mitglied des Stuttgarter Balletts. Seit 1978 eigene Choreographien, u.a. in Basel, Stuttgart, Washington Ballett/USA und im Rahmen des Maggio Musicale. 1983 „Nachwuchs-Choreograph Deutschlands“. Neben Opern- und Musicalinszenierungen führte Pierre Wyss auch Regie bei Events der Industrie, des Sports und der Politik. 1988-2003 in Folge Ballettdirektor und Chefchoreograph am Ulmer Theater, am Staatstheater Wiesbaden, am Staatstheater Braunschweig und am Staatstheater Karlsruhe. Seither freischaffend; am TLT inszenierte er Evita, Jesus Christ Superstar, Cavalleria/Pagliacci und La Bohème. [© Tiroler Landestheater]

www.landestheater.at

Luther – Rebell Gottes

Musik:
Christian Auer
Buch und Gesangstexte: Nina Schneider
Nach einer Idee von: Wolfgang Adenberg
Uraufführung: 13. Januar 2017 (Fürth, Stadttheater Fürth)

Inhalt:
Widerstreitende Lehren und Konfessionen, der Glauben als Mittel politischer Macht, die Folgen von religiösem Fundamentalismus - das ist der Stoff eines Thrillers, der allerdings nicht heute, sondern vor 500 Jahren spielt: Die Geschichte des Reformators Martin Luther.

Historische Fakten bilden die Grundlage für Christian Auers und Nina Schneiders Rock-Musical LUTHER - REBELL GOTTES. Die Rahmenhandlung ist erfunden, hätte sich aber durchaus so zutragen können: Luther wird von seinen Gegnern gefangen genommen. Von Kaiser und Papst geächtet, kann er von jedermann ungestraft getötet werden. Ein letztes Mal soll er sich für seine Lehren rechtfertigen. Ihm gegenüber steht sein ärgster Widersacher, der Theologe Johannes Eck, der schon für den Bannspruch des Papstes verantwortlich war. Es entsteht ein fesselnder Zweikampf zwischen dem Vertreter der alten Lehre und dem „Rebell“ Luther. Sein Leben und seine Lehren werden dabei in Form von Rückblenden und Einschüben vorgestellt, sowohl in großen Volksszenen als auch in psychologischen Auseinandersetzungen von Mann zu Mann - mit spannenden Bezügen zur heutigen Welt.

Christian Auer hat für das packende Geschehen eine kraftvolle Musik komponiert, die den Kampf der Antipoden mit Stilmitteln sowohl des Rock als auch der klassischen Kirchenmusik darstellt und so eine weitere Verbindung zwischen Geschichte und Gegenwart herstellt. © Musik und Bühne, Wiesbaden

Zur Inszenierung des Stadttheater Fürth:

Premiere: 13. Januar 17

Musikalische Leitung: Christian Auer
Inszenierung: Werner Bauer
Bühne/Video: Marc Jungreithmeier
Kostüme: Susanne Suhr
Choreografie: Kati Heidebrecht

Mit: Thomas Borchert, Ramin Dustdar, Oliver Fobe, Kerstin Ibald, Klaus Brantzen, Franz Fricke, Stephan Luethy, Navina Heyne, Gerd Achilles, Marcus Kulp, Antonia Welke

www.stadttheater.de

Luther! Rebell wider Willen – das Musical

Von:
Erich A. Radke
Text: Tatjana Rese und Matthias Eckoldt
Auftragswerk des Landestheaters Eisenach
Uraufführung: 15. Juni 2013 (Eisenach, Landestheater Eisenach)

Zur Inszenierung des Landestheater Eisenach:

Premiere: 15. Juni 13

Musikalische Leitung: Carlos Chamorro Moreno / Mariano Domingo
Regie: Tatjana Rese
Choreografie: Ricardo Fernando
Bühnenbild: Christian Rinke
Kostüme: Pia Wessels
Video: Thomas Wolter
Dramaturgie: Carsten Kochan

Besetzung:

Martin Luther: Matthias Jahrmärker
Der Teufel: Stefan Poslovski
Schriftgießer Stephan: Stefan Vinzberg
Katharina von Bora / Die heilige Anna / u.a.: Jannike Schubert
Lucas Cranach: Ansgar Schäfer
Vater Luder / u.a.: Michael Brieske
Generalvikar Staupitz / u.a.: Maciej Salamon
Jahnn Zacke / u.a.: Maximilian Nowka
Mönch im Augustinerorden / Bürger / u.a.: Gero Wendorff
Karl V. / Bettelmönch / u.a.: Roman Weltzien
Nonnen / u.a.: Monika Dehler / Janina Moser

in weiteren Rollen:
Mar Ameller / Jordi Arnau Rubio / Habid Badillo / Margie Coenen-Oosten / Maximilian Diedrich / Paloma Gavalda Ruz / Julia Grunwald / Johann Hebert / Shuten Inada / Rai-Hilmar Kirchner / Nikolay Korobko / Emi Kuzuoka / Mariuca Marzà / Nao Omi / Sofia Romano / Frederic Schötschel

Statisterie
Landeskapelle Eisenach

Einssenach bekommt ein neues Musical! Nach den Erfolgen von „Elisabeth“ und „20.000 Meilen unter dem Meer“ zeigt das Landestheater ab Juni 2013 die Welt-Uraufführung „Luther! Rebell wider Willen“, ein Auftragswerk zur Lutherdekade, das von der Bundeskulturstiftung gefördert und ausschließlich in und für Eisenach produziert wird.
„Luther! Rebell wider Willen“ stellt den bis heute einflussreichsten Kirchenreformer als eine populäre Legende vor. Erzählt wird die ganz persönliche Geschichte eines Mannes, der einen authentischen, seinen direkten Weg zu Gott gesucht hat in einer Zeit, als Ablasshändler durch die deutschen Lande zogen und die Menschen ihre letzten Taler hergaben, um sich von ihren Sünden freizukaufen. Erzählt wird aber auch die Geschichte des liebenden Ehe-Mannes. Mit 42 Jahren heiratet Martin Luther die ehemalige Nonne Katharina von Bora. Was für ein Schritt für einen ehemaligen Mönch! Rockige Arie und berührendes Madrigal, das deftige Wort Luthers, das in unzähligen Zitaten auch heute noch weiter lebt, der ans christliche Oratorium erinnernde Chor und Luthers Kirchenlied finden sich im Musical wieder. [© Landestheater Eisenach]

Im Landestheater wird das Musical vom 15. Juni 2013 bis zum 14. Juli 2013 en suite gespielt.

www.theater-eisenach.de

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