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Musical Stückeinfos: K

Kat and the Kings

Musik & Texte:
David Kramer und Taliep Petersen

Zur Produktion des English Theatre Frankfurt:

2. Spielzeit:
14. Mai – 16. Juli 04


Die Besetzung:

Kat Diamond:
Danny Butler
Junger Kat Diamond: Emraan Adams
Bingo: Loukmaan Adams
Magoo: Elton Landrew
Lucy Dixon: Abigail Petersen
Ballie: Munthir Dullisear

Das Creativ-Team:

Regie:
David Kramer
Musikalische Leitung: Taliep Petersen
Choreographie: Loukmaan Adams & Jody Abrahams
Bühnenbild: Saul Radomsky
Licht: Gavin Norris
Ton: KahyaEngler

www.english-theatre.de


Inhalt:

Während  der Schuhputzer Kat Diamond genüßlich eine Zigarette raucht, erinnert er sich an seine Vergangenheit. Hinter ihm tauchen vier Teenager in typischer fünfziger Jahre Kleidung, die anfangen zu singen. Kat stellt sein junges Selbst sowie die Jugendfreunde Ballie, Magoo und Bingo vor.

Die Jungs sind verrückt nach singen und träumen von einer Boyband. Einen Namen finden sie schnell: Die Cavalla Könige. Mit dem Erscheinen von Magoo´s Schwester Lucy Dixon wird der Traum Realität. Lucy unterrichtet sie und nach dem ersten Vorsingen startet ihre Boybandkarriere.

Doch trotz dem Erfolg werden Sie von der Apartheid-Politik eingeholt und das Privatleben sorgt zusätzlich für Probleme. Die Gruppe löst sich auf.

Trotz aller Ernsthaftigkeit, die diesem Stück zugrunde liegt, wird die Geschichte amüsant, unterhaltsam und mit großer Freude erzählt. Am Ende rockt und klatscht meist das ganze Publikum fröhlich mit.

Die Lieder

1. Akt:
Memory
Lucky Day
American Thing
Mavis
Boetie Guitar
Cavalla Kings
If Your Shoes Don´t Shine
Dress To Kill
The Tefelberg Hotel
Lonely Girl
Josephine
Wild Time

2. Akt:
Happy To Be Nineteen
Lonely Girl (reprise)
All Rock & Roll Needs To Be
Only If You Have A Dream
The Last Thing You Need
Stupid Boy
The Claridges Hotel Medley
Cavalla Kings/The Singing Sensation/The Bell Hop/Blind Date/Lonely Girl/The Invisible Dog/Hey Baby/Cavalla Kings
The Skeleton Dance
Lagunya
Lucky Day (reprise)


Kein Pardon – Das Musical
Hape Kerkeling

Präsentiert von Mehr! Entertainment

Buch und Liedtexte: Thomas Hermanns
Musik: Achim Hagemann
Nach einem Originaldrehbuch von: Hape Kerkeling, Achim Hagemann und Angelo Colagrossi
Weitere Songs: Thomas Zaufke, Heribert Feckler
Arrangements, Instrumentation: Heribert Feckler
Uraufführung: 12. November 2011 (Düsseldorf, Capitol Theater)

Zur Inszenierung im Düsseldorfer Capitol Theater:

Premiere: 12. November 11

Regie: Alex Balga
Musikalische Leitung: Heribert Feckler
Resident Director: Michelle Escaño
Choreographie: Natalie Holtom
Bühnenbild: Hans Peter Kudlich
Lichtdesign: Andrew Voller
Sounddesign: Riccardo van Krugten
Videodesign: Uwe Hesse
Kostüme: Mario Reichlin
Maske: Sarah Kleindienst

Besetzung:
Peter Schlönzke: Enrico de Pieri
Hilde Schlönzke: Iris Schumacher
Opa Schlönzke: Wolfgang Treppe
Oma Schlönzke: Verena Plangger
Tante Irmgard/Comedian: Heike Schmitz
Ulla: Roberta Valentini
Heinz Wäscher: Dirk Bach
Bertram: Reinhard Brussmann
Doris: Susanna Panzner
Walter: Tobias Bode
Karin: Claudia Hauf
Hardy Loppmann: Julian Button

Ensemble:
Kim-D.Tomaszewski, Esther Mink, Maria Einfeldt, Luise Helbig, Julia Waldmeyer, Julia Lißel
Thomas Hohler, Arne David, Luciano Mercoli (Ass. Dance Captain), Wolfgang Schwingler, Richard Patrocinio, Benjamin Sommerfeld

Swings: Tom Dewulf, Björn Klein, Anke Merz, Janine Buck (Dance Captain)   Walk-In Petra Welteroth, H.P. Lengkeit, Gerhard Fehn


Kein Pardon
Capitol Theater Düsseldorf
Heinz-Waescher-und-Familie-Schloenzke

Foto: Jens Hauer © Mehr Entertainment GmbH

 

Kinky Boots

Kinky Boots

Musik:
Cyndi Lauper
Buch: Harvey Fierstein
Liedtexte: Cyndi Lauper
Originalregie: Jerry Mitchell
Uraufführung: 2. Oktober 2012 (Chicago, Bank of America Theatre)
Deutsche Erstaufführung: Dezember 2017 (Hamburg, Stage Operettentheater)

Zur Inszenierung im Stage Operettentheater Hamburg:

Premiere:
3, Dezember 17

Besetzung:

Lola:
Gino Emnes
Charlie: Dominik Hees
u.v.a.m.

Kinky Boots
Kinky Boots National Touring Company
Photo: Matthew Murphy

Willkommen in der schrillsten Schuhfabrik der Welt
KINKY BOOTS erzählt humorvoll die wahre Geschichte von zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Charlie Price erbt unerwartet die heruntergekommene Schuhfabrik seines Vaters mitten in der englischen Provinz. Um die Firma zu retten sucht Charlie nach einer Idee, die die Zukunft des
Unternehmens und dessen Mitarbeiter sichert. Als er durch Zufall die Drag-Queen Lola kennenlernt, finden die beiden die Nische, die Price & Son retten soll: schrille, modische und zugleich stabile Schuhe und Stiefel für Drag-Queens – KINKY BOOTS.
Die Fabrikarbeiter von Price & Son sind zunächst wenig begeistert von diesem Plan, doch Charlie und Lola setzen sich über alle Grenzen hinweg und nutzen
ihre neu gewonnene Freundschaft, um für ihre Idee und das Vermächtnis von Charlies Vater zu kämpfen. Hat ihre Vision tatsächlich eine Zukunft?

KINKY BOOTS steht für gute Laune, Leichtigkeit und beste Unterhaltung. Die Pop-Ikone Cyndi Lauper kreierte dafür einen einzigartigen Gute-Laune Soundtrack, der für seine Ohrwurm-Hits, wie „Just Be“ oder „Everybody say yeah“ mit dem Grammy®-Award ausgezeichnet wurde. Das Buch stammt aus der Feder der Theater- und Schauspiellegende Harvey Fierstein. Die Regie und Choreografie übernahm Jerry Mitchell, einer der meistgefragtesten Broadway-Regisseure unserer Zeit. Sowohl am Broadway in New York als auch im Londoner West End, in Korea, Toronto, Japan und Australien erhielt die internationale Erfolgsshow unzählige Auszeichnungen (6 Tony®- Awards, 3 Laurence Olivier®-Awards, 3 Outer Critics CirCyndi Laupere®-Award, 1 Grammy®-Award, 1 Drama Desk®-Award, 1 Drama League®-Award).

KINKY BOOTS ist bunt, schrill und steht gleichzeitig mit seiner warmherzigen Geschichte für Toleranz, Respektund Loyalität – sowie der Erkenntnis: Du kannst die Welt verändern, wenn du deine Einstellung änderst. Ab Dezember 2017 ist das Gute Laune–Musical als Deutschlandpremiere im Stage Operettenhaus in Hamburg zu sehen. [© Stage Entertainment]

KINKY BOOTS – AB DEZEMBER 2017 auf der Reeperbahn!
Tickets ab 39,90 Euro & Informationen unter 01805 - 44 44* oder www.musicals.de (* 0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,42 € Min.)

Kiss me, Kate

Musik & Songtexte:
Cole Porter
Buch: Samuel und Bella Spewack
basierend auf Shakespeare´s “Der Widerspenstigen Zähmung”
Deutsch: Günter Neumann (“Küss mich Käthchen”)

Uraufführung: 30. Dezember 1948 New York (New Century Theater)
Deutschsprachige Erstaufführung: 19. November 1955 Frankfurt/Main (Städtische Bühnen)

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere: 2. Juni 12

Regie: Egon Baumgarten
Musikalische Leitung: Thomas Lorey
Ausstattung: Thomas Pekny
Choreografie: Stephan Brauer

Besetzung:

Fred Graham/Petruchio:
Thorsten Tinney
Lilli Vanessi/Katharina: Sigrid Brandstetter
Bill Calhoun/Lucentio: Marc Lamberty
Louis Lane/Bianca: Verena Mackenberg
Harry Trevor/Baptista: John Wiseman
Ganoven: Dirk Hinzberg, Raphael Koeb
Harrison Howell: Axel Kraus
Hattie, Lilli Vanessis Garderobiere: Camilla Kallfaß
Gremio, erster Freier: Luigi Scarano
Hortensio, zweiter Freier: Daniel-Erik Biel
Erster Ganove: Dirk Hinzberg
Zweiter Ganove: Raphael Koeb
Paul, Fred Grahams Garderobier: Oliver Polenz
Ralph, Inspizient/Diener: Sebastian Coors
Schneiderin/Dienerin: Stephanie Marin

Bühnenpersonal: Vil-belCanto Chor

Die Musiker: Thomas Lorey Piano | Thomas Elsner Percussion/Schlagzeug | Stefan Kreuscher Kontrabass | Andreas Pompe Reed I | Markus Privat Trompete | Sven Pudil Reed II | Andreas Weil Posaune | Alexandra Wiedner Violine

Besprechung auf kulturfreak.de


Kiss me, Kate
Burgfestspiele Bad Vilbel
Ensemble
Foto: Eugen Sommer

"Kiss me, Kate" erzählt die komödiantische Liebesgeschichte eines widerborstigen Schauspielerpaares, begleitet von Cole Porters weltberühmten Songs "Schlag nach bei Shakespeare", "Viel zu heiß" und "wunderbar, wunderbar".

www.kultur-bad-vilbel.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere:
11. Oktober 09

Musikalische Leitung: Wolfgang Wengenroth
Inszenierung: Iris Gerath-Prein
Choreografie: Andrea Heil
Bühne und Kostüme: Florian Etti
Choreinstudierung: Christof Hilmer
Dramaturgie: Bodo Busse

Besetzung:
Lilly Vanessi/Katharina: Annette Luig
Fred Graham/Petruchio: Dirk Schäfer
Louise Lane/Bianca: Nina Vlaovic
Harry Trevor/Baptista: Wolfgang Vater
Terrie, Gaderobiere: Rosemarie Schubert
Erster Mann: Eric Biegel
Zweiter Mann: Klaus Krückemeyer
Bill Calhoun/Luccentio: Brett Carter/Rainer Maaß
Hortensio: Christopher Busietta
Gremio: Rainer Maaß/Christian Burkhardt
Harrison Howell: Axel Wagner
Raphi, Inspizientin: Simone Brähler
Tom, der Pförtner: Thomas Braun

Orchester, Chor, Statisterie, Extraballett des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

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Kiss Me, Kate
Staatstheater Wiesbaden
Katharina (Annette Luig), Petruchio (Dirk Schäfer) und Ensemble
Foto: Staatstheater Wiesbaden

www.staatstheater-wiesbaden.de 

Zur Inszenierung der Frankfurter Komödie:

“Kiss me, Kate” wurde vom 24. Januar bis 14. April  2002 in der Komödie Frankfurt gespielt:

Regie: Claus Helmer
Choreographie:
Hardy Rudolz
Bühne:
Klaus-Ulrich Jacob
Kostüme:
Monika Seidl

Mit: Petra Constanza, Hardy Rudolz, Joanne Bell, Christine Richter, Alex Friese, Joseph Saxinger, Hans Zürn, Robert Lenkey, u.a.

Erfrischend, spritzig,  farbenfroh und ohne verkrampften Bombast: Hardys neuer Coup

Und das Kät(h)chen knutscht schon wieder – oder immer noch. Das tut es seit 54 Jahren mehr oder weniger pausenlos. Cole Porters Kabinettstückchen ist nicht tot zu kriegen. “Kiss me, Kate!”, dieser unsterbliche, vergnügliche Klassiker, begeistert das Publikum seit seiner Uraufführung anno 1948 am New Yorker Broadway rund um den Globus und wurde in 18 verschiedenen Sprachen aufgeführt. Keiner Mensch weiß, wie oft die widerspenstige Lady seitdem gezähmt wurde und ziemlich heftige Klapse auf den Allerwertesten kassierte. Es hat unzählige und zum Teil sehr differenzierte Inszenierungen davon gegeben. Die Frankfurter Komödie hat diese ellenlange Liste jetzt um eine äußerst reizvolle und charmante Variante bereichert.

Am Donnerstag dem 24. Januar 2002 ging in dem kleinen, intimen Theater in der Neuen Mainzer Straße die Premiere über die Bühne. Professor Claus Helmer, Direktor des Hauses und Regisseur in Personalunion, hat das Stück auf seine wesentlichen Elemente reduziert und von allem verkrampftem Bombast befreit, wie er leider viel zu oft auf und von kleineren Bühnen gepflegt wird, was dann aber meist eher peinlich und wie gewollt und nicht gekonnt wirkt. Eine abgespeckte Light-Version heraus kam dabei trotzdem nicht. Im Gegenteil: Die Produktion geriet hochgradig dicht und intensiv, lustig und unterhaltsam, wie es einer Musical-Comedy geziemt, und wird von einer scheinbar spielenden Leichtigkeit getragen.

Nachgerade minimalistisch fiel die “Orchestrierung” aus. Zwei Pianist(inn)en, Ulrich Jokiel und Mitzi McManus, das war’s schon. In keinem Augenblick der mit Pause nahezu dreistündigen Aufführung vermisst das Publikum ein großes Ensemble im Orchestergraben. Es würde in diesem Rahmen und an diesem Ort sowieso auch nur störend wirken. Nein, die Hits Cole Porters – kaum ein anderes Musical ist mit so vielen, längst zu Evergreens avancierten Ohrwürmern garniert wie die küssende Kät(h)e – entfalten gerade in dieser sparsamen Instrumentierung ihren volle und spritzige Beschwingtheit. Und die Akteure singen ohne Mikro – “unplugged” sozusagen. Dadurch wird der erfrischende Eindruck dieses gelungenen Gesamtkunstwerkes noch verstärkt.

Nun darf sich eigentlich jeder Intendant, der “Kiss me, Kate” auf den Spielplan setzt, auf der sicheren Seite wähnen. Das ist nun mal ein Selbstläufer. Magnetwirkung und Schubkraft entfalten in Frankfurt zusätzlich noch die prominenten Namen auf der Besetzungsliste, die der “Komödie” bis zum 14. April volle Säle garantieren dürften: “Alt”-Meister Hardy Rudolz, hierzulande, wenn man so will, ein  bzw. d e r Musical-Star der ersten Stunde, die begnadete Petra Constanza und das stimmliche Multi-Talent Joanne Bell. Sie sind eingebunden und integriert in ein durch und durch spielfreudiges und hoch ambitioniertes Ensemble.

Vor allem Hardy Rudolz ist die zentrale, alles beherrschende Figur auf den Brettern – und das nicht  nur, weil er hier als Fred Graham/Petruchio neben seiner langjährigen Freundin Petra Constanza (Lilli Vanessi/Katharina)  den Status des Hauptprotagonisten genießt und diesen in der von ihm gewohnten Exzessivität ausfüllt. Der Mann hat nun mal eine unnachahmliche Bühnenpräsenz, die ihn selbst in der winzigsten Nebenrolle noch zum zentralen Akteur machen würde, der ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sonst eher auf tragische, traurig-düstere, und ambivalente Charaktere fixiert, darf und kann der Künstler hier sein bis dato sorgsam verborgenes komödiantisches Talent voll ausleben und -spielen. Und er tut das mit Esprit, Verve und Hingabe.

Obwohl am Premierenabend leicht erkältet– was aber kaum jemand merkte – agierte dieser herausragende Darsteller mit Power, vollem Stimm- und Körpereinsatz. Ganz “nebenbei” zeichnete Hardy auch noch für die mit viel Pepp, Akrobatik, Witz und Eleganz garnierte Choreografie verantwortlich – und selbige zählt unbestritten zu den eigentlichen Stärken der Inszenierung.

Die Kostüme (Monika Seidl) sind opulent, farbenfroh und humorig-abgedreht), das Bühnenbild (Klaus Ulrich Jacob) phantasievoll, wandelbar und von raffinierten, kurzweilig-überraschendem Einfallsreichtum. Und dass sich die beiden, im ungestümen Applaus sonnenden Ganoven (Robert Lenkey und Hans Zürn) nach ihrem Showstopper “Schlag’ nach bei Shakespeare”  erst durch Schüsse aus der Wasserpistole, abgefeuert von den beiden Pianisten, von der Bühne vertreiben lassen, ist ein origineller, feucht-fröhlicher Abgang. Mag man andererseits durchaus über die ins Dekolleté walzerseliger Damen gesteckte Würste streiten.     Q. & ©: Jürgen Heimann

Der kleine Horrorladen (Little Shop of Horrors)

Musik: Alan Menken
Songtexte: Howard Ashman
Buch: Howard Ashman, nach dem gleichnamigen US Film von Roger Corman (1961)
Broadway-Uraufführung: 27. Juli 1982 (Orpheum Theatre)
Deutsche Übersetzung: Michael Kunze
Deutsche Erstaufführung: 4. April 1989 (Berlin, Kammerspiele)

Zur Inszenierung des Theater Magdeburg:

Premiere: 11. November 17

Musikalische Leitung: Damian Omansen
Regie: Ulrich Wiggers
Bühne/Kostüme: Leif-Erik Heine
Choreografie: Kati Heidebrecht
Dramaturgie: Thomas Schmidt-Ehrenberg

Besetzung:

Audrey:
Mila Jovanovic/Johanna Spantzel
Seymour: Krelbourn Jan Rekeszus/Christian Miebach
Audrey II / Dr. Orin Scrivello: Karsten Kenzel
Mr. Mushnik: Markus Liske
Ronnette: Mariyama Ebel
Chiffon: Rubini Zöllner
Crystal: Nina Baukus
In weiteren Rollen: Peter Wittig

Ballett Magdeburg
Statisterie des Theaters Magdeburg
Damian Omansen & Band

»Der kleine Horrorladen« öffnet im November in Magdeburg
Mit »Der kleine Horrorladen« in der Inszenierung von Ulrich Wiggers setzt das Theater Magdeburg die beliebte Reihe der Musicals im Opernhaus fort und knüpft an die großen Erfolge der letzten Spielzeiten wie u .a. »Cabaret«, »Ein Käfig voller Narren« oder »Crazy for You« an. Das schräge Erfolgsmusical feiert am Sa. 11. 11. 2017, 19.30 Uhr im Opernhaus Premiere.

Nach seiner Uraufführung 1982 avancierte »Der kleine Horrorladen« schnell zu einem der erfolgreichsten Off-Broadway-Musicals überhaupt. Dabei knüpften der Komponist Alan Menken und sein Texter Howard Ashman an den Film »Kleiner Laden voller Schrecken« aus dem Jahr 1960 an – ein einfach produziertes B-Movie, das als eine der erfolgreichsten Billigproduktionen Hollywoods in die Geschichte einging. Die beiden Amerikaner machten aus der grotesken Horrorkomödie eine turbulente und schräge Bühnenshow, deren Protagonisten sich in einem Spannungsfeld aus Naivität und Zynismus bewegen: Eine sonderbare Pflanze, die nicht von dieser Welt zu sein scheint, bringt das zuvor darniederliegende Geschäft eines kleinen New Yorker Blumenladens unvermittelt in Schwung. Doch der vermeintliche Glückbringer entpuppt sich als fleischfressendes Ungetüm, dem nicht nur der Besitzer des Ladens zum Opfer fällt. Seymour, der als Entdecker der Pflanze plötzlich zum Medienstar wird, verliert den Boden unter den Füßen. Den gewalttätigen Liebhaber seiner angebeteten Kollegin Audrey – ein Zahnarzt, der am eigenen Lachgas erstickt – verfüttert er pragmatisch an die Pflanze. Erst als auch die geliebte Audrey dem botanischen Monstrum zum Opfer fällt, erkennt Seymour seinen Fehler.

Der locker-lässige Motown-Sound, Soul-Klänge und eingängige Balladen schaffen den musikalischen Rahmen für dieses schwarz-humorige Blumen-Musical der besonderen Art. Die Verfilmung von Frank Oz heimste 1987 zwei Oscar-Nominierungen ein. Die eigens für diese Produktion zusammengestellte Band wird geleitet von Damian Omansen, der schon als Musikalischer Leiter der Musicals »Cabaret« und »Hair« in Magdeburg reüssierte.

Regisseur Ulrich Wiggers, der das Magdeburger Musicalpublikum bereits 2014 mit einer mitreißenden Inszenierung der »Rocky Horror Show« auf dem Domplatz beschenkte, widmet sich erneut einem skurril-witzigen, abgedrehten Stück. Das Bühnenbild entwickelt Leif-Erik Heine, der zunächst am Theater Magdeburg als Bühnenbildassistent begann, mittlerweile als freier Bühnenbildner arbeitet und in dieser Spielzeit auch für das Bühnenbild der Neuinszenierung von »Pippi Langstrumpf« am Schauspielhaus verantwortlich zeichnet. Zusammen mit den Werkstätten des Theaters Magdeburg schafft Leif-Erik Heine eine Ausstattung (Bühne und Kostüme), die dem Publikum unvergessen bleiben werden.[© Theater Magdeburg]

www.theater-magdeburg.de

Zur Inszenierung des Drama Clubs im English Theatre Frankfurt:

Premiere:
16. August 08

Director: Michael Gonszar
Musical Director: Angela Federspiel
Assistant Director:.Farina Mehmel
Choreographer: Andre Koschyk
Set Designer: Michael Neitzert
Costume Designer: Chitra Balachandra – Schütt
Light Designer: Brett Nancarrow
Sound Designer: David Gumpper
Stage Manager: Umberto de Bernardo
Props: Dirk Conrad

Besetzung:

Mr. Mushnik:
James Morgan
Audrey I : Anna Müllerleile
Seymour Krelbourn: Robin Rohrmann
Orin: Sebastian Polag
Audrey II (VOICE): .Diana Nagel
Audrey (Manipulation): Ansgar Reuning / Benjamin Spieler
Mrs. Luce: Bernadette Ströder
Bernstein: Alan McNulty
Snip: Benjamin Spieler
Mr. Martin: Dave Bowers
Patient: Malte Sandstede
Interviewer: Chitra Balachandra-Schütt
Customer: Benjamin Spieler
Girl Gang: Larissa Habbel, Stina Heinrich, Natalie Hock, Deborah Kohlsdorfer, Hannah Mereien, Jennifer Pulver, Swana Rode, Anja Rüger, Patricia Uhrland, Sophia Waldvogel
Urchins: Harrison Bowers, Jonathan Grass, Florian Halas, Malte Sandstede, Bennet Seuss, Max Zinser

Band:
Piano / Conductor:
Rudi Federspiel
Drums: Sonja Lenhard
Bass: Fritz Hänel
Guitar: Sebastian Zimmermann
Keyboard: Fraser Bowers

Besprechung auf kulturfreak.de


English Theatre Frankfurt ~ Drama Club
Little Shop of Horrors

Foto: Anja Kühn

„Ein funkelndes Stück Theater, das unsere Zuschauer zum Lachen und Staunen, zum Wundern und Fürchten, und letztlich zu einem vergnüglichen Nachdenken bringen soll”, so beschreibt Gonszar das, was er mit seinen Kollegen aus dem Creative Team und den Darstellern aus der Musical-Vorlage versucht hat zu machen.

Inhalt:
Seymour Krelborn ist Assistent in einem kleinen Blumengeschäft und unsterblich in seine Kollegin Audrey verliebt, die ihn jedoch kaum beachtet. Nachdem Seymour durch mysteriöse Umstände eine exotische Pflanze in die Hände fällt, kann er durch ihre Präsenz den Laden vor dem Ruin retten. „Audrey II”, so nennt Seymour die Pflanze, zeigt ein unbändiges Verlangen nach frischem Blut und wächst immens schnell zu einer riesigen Fleischfresserin heran. Die singende Audrey II verhilft dem Blumenladen und Seymour über Nacht zu Ruhm und Erfolg. Mit dem Ruhm wächst aber auch ihr Hunger nach Blut, der alle in große Gefahr bringt …  

„Mit Little Shop of Horrors bringt unser Drama Club tolle Musik und fetzige Unterhaltung. Die heißen Augustwochen werden mit diesem erfrischenden Musical in unserem klimatisierten Theater sicher erträglicher“, so Daniel Nicolai, Intendant des English Theatre Frankfurt.


English Theatre Frankfurt ~ Drama Club
Little Shop of Horrors

Foto: Anja Kühn

 [© English Theatre Frankfurt]

www.english-theatre.org

Disneys Der König der Löwen

Musik: Sir Elton John
Texte: Sir Tim Rice
zus. Musik & Texte, zus. gesangliche Bearbeitung, vokale Arrangements und Chorleitung: Lebo M
zusätzliche Musik & Texte, für die Bühne produzierte Musik: Mark Mancina
zusätzliche Musik & Texte: Jay Rifkin & Hans Zimmer

Regisseurin, Kostüm Design, Co-Designerin für Masken/Puppets, zus. Musik & Texte: Julie Taymor
Choreograph: Garth Fagan
deutsche Adaption: Michael Kunze

Masken- und Puppen-Co-Design der Original Broadway-Produktion: Michael Curry
Bühnendesign der Original Broadway-Produktion: Richard Hudson
Beleuchtungsdesign der Original Broadway-Produktion: Donald Holder
Haar – und Make-Up Design der Original Broadway-Produktion: Michael Ward
Sounddesign, Disney Theatrical Productions: Steve C. Kennedy
Associate Director, Disney Theatrical Productions: Jeff Lee
Associate Choreograph, Disney Theatrical Productions : Aubrey Lynch
Music Supervisor, Disney Theatrical Productions: Colin Welford

Das Musical wurde mit insgesamt 25 bedeutenden internationalen Preisen ausgezeichnet.


Disneys Der König der Löwen
Szene: Grasslands

© Stage Entertainment

Das Musical-Erlebnis im Theater im Hafen: Eine Reise in die farbenprächtige Welt Afrikas:

Afrika liegt in Hamburg direkt an der Elbe. Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN erweckt mitten im Hamburger Hafen die bunte Tierwelt und die Schönheit der Serengeti zum Leben. Seit seiner Premiere bricht das Ausnahme-Musical an der einzigen deutschen Spielstätte alle Besucherrekorde und begeistert Zuschauer und Kritiker gleichermaßen. Denn Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN ist weit mehr als ein Musical, es ist ein Bühnenkunstwerk, ein kreatives Feuerwerk der Emotionen.

Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN verzaubert mit atemberaubenden Masken, fantastischen Kostümen und unvergesslichen Klängen. Die Theater- und Filmregisseurin Julie Taymor schuf aus dem weltweit erfolgreichsten Disney-Trickfilm ein völlig eigenständiges Bühnenwerk. Mit Elementen der alten Künste des Masken- und Schattenspiels und Einflüssen aus afrikanischen und asiatischen Kulturkreisen kreierte sie ein überraschendes, visionäres, emotionales Theater, in dem Mensch und Tier eine fantastische Verbindung eingehen. Ihre traditionellen darstellerischen Mittel sind bestechend einfach, aber magisch in der Wirkung.

Gleichzeitig versteckt Julie Taymor die Schauspieler nicht hinter Masken und Puppen, sondern gibt ihnen sichtbar neben den Figuren volle Entfaltungsmöglichkeit und der Geschichte von Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN damit eine ganz besondere Note.

Die berühmte Filmmusik von Sir Elton John und Sir Tim Rice wurde für die Bühnenversion erweitert, und der Südafrikaner Lebo M hauchte der Theater-Inszenierung durch pulsierende Rhythmen zusätzlich afrikanisches Leben ein. Die Erfolgs-Inszenierung von Oscar®-Preisträgerin Julie Taymor hat seit der Uraufführung 1997 in New York einen Siegeszug um den Globus angetreten und erhielt 26 internationale Preise. Seit 2001 hat sich Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN auch in der Hansestadt als Zuschauermagnet etabliert.

Das Musical erzählt mit genialer Kreativität die Geschichte des Löwenkönigs Simba und ist eine Fabel über den ewigen Kreislauf des Lebens: Es geht um Ängste und Glück, Liebe und Verantwortung gegenüber anderen, das Erwachsenwerden und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben.

Das einzigartige Theatererlebnis beginnt für die Zuschauer bereits mit einer ebenso außergewöhnlichen Anfahrt: Ausgangspunkt für die Reise in die Welt von Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN sind die Hamburger Landungsbrücken.

Von dort aus legen kostenlose Shuttle-Schiffe ab, die die Gäste direkt zum Theater im Hamburger Hafen bringen.

www.stage.de

Zahlen, Daten, Fakten

Das Theater im Hamburger Hafen:

Umbauzeit des Theaters:
April – November 2001
Architekt: Klaus Latuske
Innenarchitekt: Gunnar Ramsfjell
Gesamtfläche: 5.530 qm
Anzahl der Sitzplätze: 2030 (611 im Rang)
Größe der Bühne: 840 qm
Höhe des Bühnenturmes: 25 m
Größe der Unterbühne: 270 qm

Vorderhaus:
Größe des Foyers:
2.000 qm auf 3 Ebenen
Anzahl der Bars: 9
Skyline-Restaurant: 600 qm mit 226 Plätzen auf 2 Ebenen
Größe der Glasfassade:
    7 x 50 m
Kunstsammlung mit über 50 Exponaten: Malerei und Plastik internationaler und norddeutscher Künstler
(hierzu zählen auch Werke von Niki de Saint Phalle und Stephan Balkenhol)

Das Ensemble:
58 Darsteller aus über 20 Nationen, davon 12 Hauptrollen
zusätzlich 2 Kinderrollen: die Rollen des jungen Simba und der kleinen Nala werden von 2 Kinderdarstellern gespielt (die Rollen sind mehrfach besetzt)
pro Show wirken 37 Darsteller mit um die weltweit besten Darsteller zu gewinnen, wurden über 4.000 Talente gecastet

Das Orchester:
17 Orchestermitglieder pro Show (+1 Dirigent)
das Orchester sitzt im Orchestergraben unterhalb der Bühne
2 Percussionisten sitzen in zwei seitlichen Percussion-Logen für das Publikum sichtbar im Saal
das Orchester verfügt über mehr als 100 Instrumente aus der ganzen Welt eigens für die Show wurde eine 4-octavige Marimba angefertigt
es sind 20 verschiedene Flöten im Einsatz, die alle von einer Flötistin gespielt werden

Kostüm-Abteilung:
in der Kostümabteilung befinden sich mehr als 400 Kostüme, die von Hand in 25 Ateliers in London angefertigt wurde
in jeder Vorstellung sind rund 300 Kostüme im Einsatz
die Kostüme bestehen aus hochwertigen Materialien (Seide, Leinen, Wolle, Pferdehaar)
alle Kostüme wurden mit original afrikanischen Mustern von Hand bemalt
neben den Tierkostümen gibt es Kostüme, die die Pflanzen des Dschungels darstellen
es existieren 15 unterschiedliche farbenprächtige Dschungel-Kostüme
um die zahlreichen Kostümwechsel hinter der Bühne zu realisieren, sind pro Show 15 Dresser im Einsatz
jeder Ensemble-Darsteller besitzt rund 10 verschiedene Kostüme

Puppet-Department:

im Puppet-Department befinden sich 200 Masken und Puppets, die in speziellen Werkstätten in Toronto, Kanada und Oregon, USA von Hand angefertigt wurden
es dauerte 37.000 Stunden, um die Masken und Puppets herzustellen
die Puppets und Masken bestehen aus ultraleichten Materialien wie Carbonfasern, Silikon oder Papier
in der Show werden 25 verschiedene Tierarten mit Hilfe von Puppets, Masken und Kostümen dargestellt
die Maske von Mufasa wiegt nur 312 Gramm
das menschengroße Puppet des Erdmännchens Timon wiegt 7,5 kg
das größte Tier ist der Elefant: Er ist 4 m lang, 2,50 m hoch, hat eine Spannweite von 3 m und wird von 4 Darstellern bewegt
die kleinsten Tiere sind die ca. 12 cm langen Ameisen des Ameisenhügels

Maske:
alle Hauptdarsteller und Kinderdarsteller werden von Maskenbildnern geschminkt
neben Gesichts-Make-up gibt es auch Körper-Make-up
besonders aufwendig ist die Maske von Scar (das Make-up dauert 1,5 Stunden), die Maske von Rafiki dauert ca. 1 Stunde, die von Mufasa ½ Stunde
bevor die Perücken aufgesetzt werden, präparieren die Maskenbildner das empfindliche Afro-Haar der Darsteller kunstvoll auf dem Kopf

Ton:
40 Tonkanäle für das Orchester
42 Funkmikrophone für die Darsteller
das Mischpult verfügt über 99 Eingangskanäle
über 80 Lautsprecher im Theatersaal und auf der Bühne bringen eine Leistung von insgesamt 40.000 Watt
alle Instrumente spielen und alle Darsteller singen live
Backingtracks und Soundeffekte wie das Gebrüll der Löwen oder die tobende Büffelherde kommen vom Sampler

Lichttechnik:
für die Beleuchtung wurden 11 km Last- und 4 km Steuerkabel verlegt
die Gesamtleistung der Lichtanlage beträgt rund 1,2 Megawatt
mit Hilfe von 850 Scheinwerfern, 180 Farbwechslern, 70 Movinglights und 4 Followspots werden 600 Lichtstimmungen erzeugt
für die Show wurde ein Funkdimmersystem entwickelt
außerdem kommen 6 Nebelmaschinen, 2 Stickstoffnebelmaschinen und 4 Stickstoffgeysire zum Einsatz

Stagemanagement:
während der Show gibt der sog. “Caller” (dieser Part wird von einem der Stagemanager übernommen) mehr als 1.500 Cues (=Einsatzbefehle)

[© Stage Entertainment]

Kolpings Traum
Ein Musical der Spotlight Musical GmbH

Uraufführung: 2. August 2013 (Fulda, Schlosstheater)

Zur Inszenierung der Spotlight Musical GmbH:

Premiere:
2. August 13 (Fulda, Schlosstheater; Uraufführung)
Spielzeit bis 11. August 13
Spielzeit Wuppertal:
15. August bis 1. September 13 (Opernhaus)

Regie:
Christoph Jilo
Musikalische Leitung: Dennis Martin
Produzent: Peter Scholz.

Besetzung:

Adolph Kolping:
Maximilian Mann
Karl Wagner: Dennis Henschel
Susanne Beck: Sabrina Weckerlin
Adolph Kolping alt (Cover Karcher): Léon van Leeuwenberg
Karcher: Claus Dam
Frieda Karcher (Cover Susanne Beck): Tina Haas
Breuer / Kaplan (Cover Karcher): Dietmar Ziegler

Ensemble: Tamina Ciskowski, Tabea Grün (Clara), Yasuko Kayamori, Evita Komp, Karolin Konert (Cover Frieda Karcher), Guido Breidenbach, Sascha Kurth (Eisenstein / Cover Karl Wagner), Olaf Meyer (Schuster / Bürgermeister / Cover Adolph Kolping alt), Lars Rindelaub, Martin Rönnebeck (Schuster Beck / Hauptmann), Konstantin Zander

Swings: Jenny Schlensker (Dance Captain Assistenz), Linda Stark (Dance Captain), Kristian Lucas (Cover Adolph Kolping), Stephan R. Przywara, Robert Schmelcher

Extraensemble: Katharina Brehl, Kristin Heil, Jörg Alt, Torsten Paul 


Kolpings Traum
Spotlight Musical GmbH
Junger Kolping (Maximilian Mann)
© Spotlight Musical GmbH

Das Musical „Kolpings Traum“ bettet Stationen der außergewöhnlichen Biografie Adolph Kolpings in ein spannungsgeladenes Panorama seiner Zeit. Mit packenden Songs, herausragenden Darstellern und einer fesselnden Handlung schafft „Kolpings Traum“ einen neuen Blick auf einen bedeutenden Mann und seine Epoche. [© Spotlight Musical]

www.spotlight-musical.de

Kristina

Music:
Benny Andersson
Text: Björn Ulvaeus (nach den vier Erzählungen 'Utvandrarna' ('The Emigrants') von Vilhelm Moberg)

Uraufführung: 7. Oktober 1995 (Malmö, Oper Malmö)
Regie: Lars Rudolfsson
Orchestrations & Arrangements: Anders Eljas

In den Hauptrollen bei der Uraufführung:

Kristina:
Helen Sjöholm
Karl Oskar: Anders Ekborg
Ulrika: Åsa Bergh
Robert: Peter Jöback
Marianne Mörck: Fina-Kajsa

Zur  CD “Kristina at Carnegie Hall”:

Live aufgenommen am 23. und 24. Oktober 2009 in der New Yorker Carnegie Hall

Musikalische Leitung: Paul Gemignani

Besetzung:

Kristina: Helen Sjöholm
Karl Oskar: Russell Watson
Ulrika: Louise Pitre
Robert: Kevin Odekirkk
Daniel: David Hess
Brusander: Robert Ousley
Arvid: Greg Stone
Fina-Kajsa: Joy Hermalyn
Jackson: Walter Charles
Nojd: Raymond Jaramillo McLeod
Elin: Jessica Vosk
Children: Claire Tendl, Madelene Rose Ye, Josh Caggiano

Ensemble: Derin Altay, Jane Brockman, Walter Charles, Rebecca Eichenberger, Osborn Focht, Liz Griffith, Blythe Guda, Joy Hermalyn, David Hess, Michael James Leslie, Tdoyle Leverett, Rob Lorey, Frank Mastrone, Raymond Jaramillo McLeod, Linda Mugleston, Jan Neuberger, RobertOusley, Sal Sabela, Wayne Schroder, Greg Stone, Jessica Vosk, Kathy Yoytko, John Wasiniak

American Theatre Orchestra

Besprechung auf kulturfreak.de


Kristina - At Carnegie Hall
Benny Andersson und Björn Ulvaeus (Oktober 2009)

© Universal Music 2010

Songliste:

CD 1:

01) Overture
02) Path Of Leaves And Needles
03) Where You Go I Go With You
04) Stone Kingdom
05) Down To The Sea
06) A Bad Harvest
07) No!
08) He's Our Pilot
09) Never
10) Golden Wheat Fields
11) All Who Are Grieving
12) We Open Up The Gateways
13) Peasants At Sea
14) Lice
15) In The Dead Of Darkness
16) A Sunday In Battery Park
17) Home
18) American Man
19) Dreams Of Gold
20) Summer Rose

CD2:
01) Emperors And Kings
02) Twilight Images Calling
03) Queen Of The Prairie
04) Wild Grass
05) Gold Can Turn To Sand
06) Wildcat Money
07) To The Sea
08) Miracle Of God
09) Down To The Waterside
10) Miscarriage
11) You Have To Be There
12) Here I Am Again
13) With Child Again
14) Rising From Myth And Legend
15) I'll Be Waiting There

Kuss der Spinnenfrau (engl. Originaltitel: “Kiss of the Spider Woman”)

Musik:
John Kander
Liedtexte: Fred Ebb
Buch: Terrence McNally, nach dem Roman von Manuel Puig
Deutsche Übersetzung: Michael Kunze
Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Uraufführung: 20. Oktober 1992 (London, Shaftesbury Theatre)
Broadway-Premiere: 3. Mai 1993 (Broadhurst Theatre, 922 Vorstellungen; sieben TONY-Awards, u.a. für das beste Musical und die beste Partitur)
Deutschsprachige Erstaufführung: 28. November 1993 (Wien, Raimund Theater)

Kuss der Spinnenfrau gilt neben Cabaret und "Chicago" als eine der gelungensten Arbeiten des Erfolgsduos John Kander und Fred Ebb. Die Uraufführungsinszenierung erlebte 922 Vorstellungen, und 1993 erhielt die Broadway-Produktion von Harold Prince sieben Tony Awards, darunter für das beste Musical und die beste Partitur.

In einer nicht näher bezeichneten lateinamerikanischen Diktatur sitzt der tuntige Schaufensterdekorateur Molina wegen Verführung eines Minderjährigen in Haft. Man konfrontiert ihn mit einem neuen Zellengenossen, dem hartgesottenen Widerständler Valentin. Folter und Demütigung bestimmen das Leben im Gefängnis. Molinas Devise zum Überleben lautet, sich eine schöne Scheinwelt herbeizuträumen. Nach anfänglicher Verweigerung lässt Valentin sich darauf ein. Während seine Sehnsucht der Geliebten Marta, der armseligen Kindheit und dem Sieg der Revolution gilt, steigert sich Molina in sentimentale Kinofantasien hinein. In deren Mittelpunkt steht immer die verführerische Diva Aurora, die in ihrer Rolle als Spinnenfrau zugleich auch tödliche Macht verkörpert.

Die Gefängnisaufseher belauern die zunehmende Annäherung Molinas und Valentins. Sie bieten Molina, der um seine kranke Mutter bangt, die vorzeitige Freilassung an, wenn er Valentin die Namen seiner Mitverschworenen entlockt. Valentin wiederum gibt Molinas Liebeswerben nach, um ihn in der Freiheit zu einem Botendienst zu bewegen. Das tragische Ende birgt gleichwohl den Sieg von Liebe, Würde und Fantasie über Verrat und Brutalität.

Das ernste Thema auf der Musicalbühne, seine Darstellung der Gefängnissituation in Kombination mit Showelementen, verfehlt seine Wirkung auf das Publikum nicht, wie die äußerst erfolgreichen Aufführungen der letzten Jahre zeigen. Die Musik wird bestimmt von lateinamerikanischen Rhythmen und konfrontiert den Glamour Molinas filmischer Träume mit der schmerzvollen Vergegenwärtigung von Angst, Gewalt und Liebessehnsucht.  ©: Verlag Felix Bloch Erben

Song-Liste:

Prologue
Her Name is Aurora
Over the Wall I
Bluebloods
Dressing Them Up
I Draw the Line
Dear One
Over the Wall II
Where You Are
Marta
I Do Miracles
Gabriel's Letter
My First Woman
Morphine Tango
You Could Never Shame Me
A Visit
Morphine Tango
She's a Woman
Gimmie Love
Russian Movie
Good Times
The Day After That
Mama, It's Me
Anything for Him
Kiss of the Spider Woman
Lucky Molina
Only in the Movies

Zur Inszenierung des Stadttheater Gießen:

Premiere: 7. Dezember 14

Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz
Inszenierung: Cathérine Miville
Choreographie: Tarek Assam / Anthony Taylor
Bühne: Lukas Noll
Kostüme: José-Manuel Vázquez
Chor: Jan Hoffmann
Dramaturgie: Christian Schröder

Besetzung:

Molina: Andrea M. Pagani
Valentin: Thomas Christ
Aurora: Sophie Berner
Die Spinnenfrau: Sophie Berner
Molinas Mutter: Sora Korkmaz / Michaela Wehrum
Marta: Eun-Mi Suk / Michaela Wehrum
Gabriel: Yannick Bernsdorff / Jan Hoffmann
Aurelio, Dekorateur: Robert Schmidt
Gefängnisdirketorin: Petra Soltau
Esteban, Gefängniswärter: Maximilian Schmidt
Marcos, Gefängniswärter: Harald Pfeiffer
 ai-Beobachter / Gefangener: Paul Przybylski
Gefangene, Bedienstete, Publikum, PflegerInnen: Chor des Stadttheater Gießen / Tanzcompagnie Gießen

Philharmonisches Orchester Gießen

www.stadttheater-giessen.de

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