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Musical Stückeinfos: I

Ich, Gunter Gabriel. Mein Leben mit Musik
Eine biografische Theater-Revue von Volker Kühn

Zur Inszenierung des Altonaer Theater:

Premiere:
14. Oktober 14

Regie: Volker Kühn
Ausstattung: Helga Leue 
Musikalische Leitung: Harry Ermer
Projektionen: Judith Klapper

Mit: Gunter Gabriel und Lillemor Spitzer

Musiker:
Harry Ermer- Keyboard, Mundharmonika
Johannes Gehlmann - Gitarre, Pedalsteelgitarre
Ralf Tonnius - Gitarre, Bass
Stephan Genze - Schlagzeug, Percussion

Vorstellungen bis 26.10.2014


Ich, Gunter Gabriel

© Tina Merkau

Das Leben hat Gunter Gabriel oft hart am Kragen gepackt und kräftig geschüttelt. Es verlief wie eine Achterbahn. Mit Höhen und Tiefen, mit steilem Aufstieg und tiefem Absturz. Er begann als Songwriter und stürmte als Interpret seiner eigenen Lieder die Hitparaden. Dann erlebte er Zeiten, in denen man keinen Pfifferling mehr auf ihn verwettete. Aber er ließ sich nicht unterkriegen. Mit dem Stück »Hello, I‘m Johnny Cash« gelang ihm mit über 150 Aufführungen ein Theater-Hit. Nun steht er mit seiner eigenen Geschichte auf der Bühne: »Ich, Gunter Gabriel«. Authentischer geht‘s nicht.

www.altonaer-theater.de

Ich liebe meine Frau
Comedy-Musical

Musik:
Cy Coleman
Buch und Liedtext: Michael Stewart
Deutsche Dialoge: Erika Gesell und Helmut Baumann
Deutsche Liedtexte: Michael Kunze

Ich war noch niemals in New York - Das Musical mit den großen Songs von Udo Jürgens

Uraufführung:
2. Dezember 2007 (Hamburg, Operettenhau
s; Spielzeit bis 26. September 2010)

Tour 2015/2016/2017:


Ich war noch niemals in New York - Das Musical mit den großen Songs von Udo Jürgens ~ Tour 2016
Foto: Eventpress / Stage Entertainment

Ausstehende Tourstationen:

Frankfurt/M (Alte Oper):
16. 12. 16 - 07.01.17
Essen (Colosseum Theater): 04.11. - 11.12.16

Besetzung der Hauptrollen:

Lisa Wartberg: Sarah Schütz, Ann Mandrella
Axel Staudach: Karim Khawatmi, Tobias Licht
Maria Wartberg: Gisela Kraft, Rosemarie Wohlbauer
Otto Staudach: Gunter Sonneson, Peter-Uwe Witt
Fred Hoffmann:
Uli Scherbel
Costa Antonidis: Gianni Meurer


Ich war noch niemals in New York
Präsentation am 15. November 2016 in der Alten Oper Frankfurt
Uli Scherbel, Gianni Meurer, Karim Khawatmi, Sarah Schütz
© Markus Gründig

tour-house präsentiert eine Produktion von Stage Entertainment
ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK ~ Das Musical mit den Liedern von Udo Jürgens

Musical-Komödie mit Tiefgang, Humor – und zahlreichen Evergreens: „Ich war noch niemals in New York“ ist nicht nur eine turbulente Geschichte rund um eine Kreuzfahrt, sondern zugleich ein Parcours durch die 20 größten Hits des 2014 verstorbenen Sängers und Entertainers Udo Jürgens. Das Musical gilt mit mehr als vier Millionen Besuchern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Japan als erfolgreichste in Deutschland entwickelte Produktion – Udo Jürgens selbst hat daran noch intensiv mitgearbeitet und konnte die Premiere in Hamburg im Jahr 2007 mitfeiern. Von Freitag, 16. Dezember 2016, bis Samstag, 7. Januar 2017, ist die opulent inszenierte Show mit mehr als 30 Sängern und Tänzern im Großen Saal der Alten Oper Frankfurt zu erleben.

Erzählt wird eine Story um zwei Senioren, Maria und Otto, die sich im Altenheim gefunden haben und sich noch einmal mit einer Kreuzfahrt einen Traum erfüllen wollen: „Ich war noch niemals in New York!“ Doch sowohl Marias Tochter als auch Ottos Sohn wollen die Liaison unterbinden und gehen deswegen ebenfalls an Bord – wo unterschiedlichste Erwartungen aufeinandertreffen und die Verwicklungen schließlich ihren Lauf nehmen. Vollständig eingebettet ist die Handlung dabei in die Lieder von Udo Jürgens wie „Merci, Chérie“, „Mit 66 Jahren“, „Und immer wieder geht die Sonne auf“ oder „Griechischer Wein“. „Für mich ist es hochgradig spannend, mich selbst einmal von meinen Liedern zu lösen und sie im Dienste eines Theaterstückes zu sehen“, gestand Udo Jürgens während der Arbeit am Musical. „Das Musical ist eine wunderbare Form. Das Publikum sehnt sich doch nach verständlichen, emotionalen Geschichten. Nach Melodien, die man mitfühlen und miterleben kann.“

Preise: Euro 22,60 bis 117,50 (Preisermäßigung für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre, außer zu Silvester)
Eintrittskarten sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, oder telefonisch unter der Semmel Concerts Ticket-Hotline 01806/ 57 00 99 (20 Cent / Anruf, Mobilfunk 60 Cent / Anruf), bei Frankfurt Ticket unter 069 / 13 40 400, sowie im Internet unter www.semmel.de und www.frankfurtticket.de.

www.alteoper.de


Ich war noch niemals in New York – Songliste

Aber bitte mit Sahne
(Musik: Udo Jürgens; Text: Eckart Hachfeld/Wolfgang Spahr)
Merci, Cherie (Musik: Udo Jürgens; Text: Thomas Hörbiger)
Alles im Griff (Musik: Udo Jürgens; Text: Wolfgang Hofer)
Mit 66 Jahren (Musik: Udo Jürgens; Text: Wolfgang Hofer)
Buenos Dias, Argentina (Musik: Udo Jürgens; Text: Wolfgang Hofer)
Schöne Grüße aus der Hölle (Musik: Udo Jürgens; Text: Wolfgang Hofer)
Bleib` noch bis zum Frühstück (Musik: Udo Jürgens; Text: Michael Kunze)
Siebzehn Jahr, blondes Haar (Musik: Udo Jürgens; Text: Thomas Hörbiger)
Ein ehrenwertes Haus (Musik: Udo Jürgens; Text: Michael Kunze)
Tu alles, was gut tut (Musik: Udo Jürgens; Text: Michael Kunze)
Es lebe das Laster (Musik: Udo Jürgens; Text: Wolfgang Hofer)
Vater und Sohn (Musik: Udo Jürgens; Text: Michael Kunze)
Gib mir deine Angst (Musik: Udo Jürgens; Text: Michael Kunze)
Vielen Dank für die Blumen (Musik: Udo Jürgens; Text: Siegfried Rabe)
Griechischer Wein (Musik: Udo Jürgens; Text: Michael Kunze)
Was wichtig ist (Musik: Udo Jürgens; Text: Michael Kunze)
Heute beginnt der Rest deines Lebens (Musik: Udo Jürgens; Text: Michael Kunze)
Weichei (Musik: Udo Jürgens; Text: Wolfgang Hofer)
Ich war noch niemals in New York (Musik: Udo Jürgens; Text: Michael Kunze)
Wie könnt` ich von dir gehen (Musik + Text: Udo Jürgens)
Ich weiß, was ich will (Musik: Udo Jürgens; Text: Fred Jay)
Zeig mir den Platz an der Sonne (Musik: Udo Jürgens; Text: Eckart Hachfeld)
Immer wieder geht die Sonne auf (Musik: Udo Jürgens; Text: Thomas Hörbiger)

Ich will Spaß

Deutsches Buch:
Ruth Deny  
Buch: Pieter van de Waterbeemd
Musikalische Arrangements: Jeroen Sleyfer, JB Meijers

Premiere: 5. Oktober 08 (Essen, Colosseum Theater; Derniere: 26. Juli 09)

Regie: Carline Brouwer
Choreographie: Anthony van Laast
Bühnenbild: Christoph Weyers   Bühnenbild
Musikalische Arrangements: Jeroen Sleyfer, JB Meijers
Kostüme: Cocky van Huijkelom
Licht-Design: Andy Voller
Video-Design: Arjen Klerkx, Coen Bouman
Sound-Design: Michel Weber, Andreas Hammerich

Premieren-Besetzung:

Hauptrollen:
Cleo:
Romina Langenhan
Ritch: Michael Eisenburger
Flora: Claudia Stangl, Melanie Wiegmann (Walk-In Cover)
Herbert: Cusch Jung
Timo: Ben Schöfer (Walk-In Cover)
Doris: Sonja Herrmann, Melanie Wiegmann (Walk-In Cover)
Rosi: Leila Vallio
Falk: Heiko Wolff , Timo Ben Schöfer (Walk-In Cover)
Tommie: Michael Ernst

In weiteren Rollen:
Wolf Bader, Marny Bergerhoff, Norbert Böhmann, Michelle Escaño, Ivo Giacomozzi, Farid Halim, Nina Janke, Lars Kemter, Christina van Leyen, Josephine Müller, Anne Patricia Nilles, Verena Raab, Malcolm Walgate

„Ich will Spass! - Das Musical“: Eine temporeiche Geschichte mit den Hits der Neuen Deutschen Welle

„Ich will Spass! – Das Musical“ präsentiert eine energiegeladene, bunte Geschichte, die so bezeichnend ist für die wildbewegten 80er Jahre, dass sich jeder wiedererkennt, der diese Zeit erlebt hat. Die bekanntesten Hits der Neuen Deutschen Welle werden mit einer ans Herz gehenden und gleichzeitig humorvollen Story verbunden. So entwickelt sich ein Abenteuer um Liebe, Rebellion und Lebensfreude. Jeder will seine eigenen Träume verwirklichen, mit Konventionen brechen, unabhängig sein – und natürlich Spaß haben. Vor allem aber verbindet die Protagonisten eines: die Suche nach dem eigenen Platz im Leben.


Ich will Spaß
"Nur geträumt"; v.l. Romina Langenhan und Leila Vallio
Foto: Stage Entertainment

Die Charaktere bewegt, was unsere Gesellschaft in den 80er Jahren geprägt hat: soziale Proteste, Friedensaktivismus, Generationenkonflikte, veränderte Rollen von Mann und Frau. In einer Zeit, die rebellisch, dynamisch und ereignisreich war. Es ist das Jahrzehnt der Schulterpolster, Lederkrawatten und Neonfarben, der Aufbruchstimmung und der Neuen Deutschen Welle, die alle infiziert hat. Und alle singen mit: „Ich will Spaß“ von Markus, „Hurra, hurra, die Schule brennt“ von Extrabreit, „Hohe Berge“ von Frl. Menke, „Leuchtturm“ von Nena, „Verliebte Jungs“ von Purple Schulz, „Codo“ von DÖV, „Eiszeit“ von Ideal und „Ich will, was mir gefällt“ sind einige der rund 20 beliebtesten und bekanntesten NDW-Hits, die effektvoll in die Story eingebettet sind.


Ich will Spaß
Hauptdarsteller und Ensemble
Foto: Stage Entertainment

Eine Geschichte über Freiheit, Freundschaft, Familie, Rebellion und wahre Liebe
Das Leben schreibt die Geschichten – von Freiheit, Freundschaft, Familie, Rebellion und wahrer Liebe. Es ist Sommer 1983: Die Freundinnen Cleo und Rosi verbindet nach dem Abitur ihre Sehnsucht nach der großen, weiten Welt – und ihre Schwäche für den gutaussehenden Aufreißer Ritch. Doch der hat mit der eigenen Suche nach sich selbst zu kämpfen und muss allein für seinen kleinen Bruder Tommie sorgen. Cleo und Ritch verlieben sich. Als Cleo schwanger wird, ist sie ratlos, wie es in Zukunft weitergehen soll. Plötzlich steht auch noch Ritchs längst verschollen geglaubter Vater Falk vor der WG-Tür. Bei dem geheimnisvollen Althippie und Globetrotter findet Cleo Verständnis für ihre Zerrissenheit. Wird ihre Freundschaft mit Rosi diese Probe überstehen? Zerbrechen ihre Familien an den Ereignissen? Und haben Ritch und Cleo eine gemeinsame Zukunft?

Eine Zeit wie der Zauberwürfel
Das Bühnenbild ist ein Objekt, Symbol der 80er Jahre: Ein überdimensionaler Zauberwürfel ist der Schauplatz der dynamischen Ereignisse. Hinter seiner Oberfläche blicken die Zuschauer tief in das Leben der Protagonisten. In dem überdimensionierten Würfel mit drei Etagen und neun bespielbaren Kuben entwickeln sich die acht unterschiedlichen Geschichten. Immer wieder kommt es zu Begegnungen und Verwicklungen, entstehen Beziehungen und neue Lebenswege. Auf der Bühne des Lebens ist alles in Bewegung: Der wandelbare Zauberwürfel eröffnet immer neue Einblicke in Geschichten und Ereignisse. 21 Darsteller werden in „Ich will Spass! – Das Musical“ den temporeichen Trip in die 80er Jahre unternehmen. Immer haben sie einen typischen Hit der Neuen Deutschen Welle im Ohr, denn die sechsköpfige Band spielt mit ihnen auf der Bühne.

Internationales Kreativteam aus Deutschland, Holland und Großbritannien
Entwickelt wird das Musical „Ich will Spass! – Das Musical“ vom „Creative Development Department“ von Stage Entertainment unter der Leitung von Ulrike Bürger-Bruijs. Produzent Joop van den Ende ist selbst aktiv am Entwicklungsprozess beteiligt. Neben Ruth Deny (deutsche Autorin) und Pieter van de Waterbeemd (Buch), Carline Brouwer (Regie) und Christoph Weyers (Bühnenbild) besteht das internationale Kreativteam aus ambitionierten deutschen, niederländischen und britischen Theaterschöpfern: Anthony van Laast (Choreographie), Jeroen Sleyfer und JB Meijers (musikalische Arrangements), Cocky van Huijkelom (Kostüme), Andy Voller (Licht), Arjen Klerkx und Coen Bouman (Video Design), Michel Weber und Andreas Hammerich (Sound Design).


Backstage – Zahlen, Daten, Fakten:
Das Bühnenportal ist 15,7 Meter breit und 7,25 Meter hoch.
Die Bühne ist 280 Quadratmeter groß.
Der Zauberwürfel auf der Bühne misst 7,2 x 7,2 x 7,2 Meter und bietet zusätzliche 155 Quadratmeter Spielfläche auf drei Ebenen.
Für die Verwandlungen des Zauberwürfels sorgen eine Drehbühne mit einer Fläche von 10 Quadratmetern und 28 Luftkissen mit einem Durchmesser von jeweils 300 Millimetern auf 7 Säulen.
Für die gesamte Bühne wurden 32 Tonnen Stahl verarbeitet.
Der Zauberwürfel wiegt 13,5 Tonnen.
320 Quadratmeter Opera-Folie begrenzen die Bühne hinten und werden rückwärtig mit rund 200 LEDs beleuchtet, um jeder Szene ein besonderes Ambiente zu verleihen.
Die Bühnenrampe ist 34 Meter lang und wird für die BMX-Räder genutzt.
Pro Show gibt das Stage-Management zwischen 400 und 450 Cues (Befehle).
780 Scheinwerfer, 121 Moving-Lights, 2 Verfolger und 325 extra angefertigte Scheinwerfer setzen Bühne und Darsteller ins richtige Licht.
Bunt wie die 80er Jahre wird es auf der Bühne durch über 300 LED/RGB-Module, die bis zu 16 Millionen verschiedene Farben erzeugen können.
Der Zauberwürfel ist mit einer 100 Quadratmeter großen videofähigen LED-Wand ausgestattet, die einzigartige Lichteffekte ermöglicht. Sie ist eine der größten beweglichen Leinwände auf deutschen Bühnen.
Stromversorgung und Steuerung für die Beleuchtung des Zauberwürfels befinden sich in der Unterbühne auf einem drehbaren Spezialgestell.
Die gesamte Anschlussleistung liegt bei rund 395.000 Watt.
150 Kanäle und ein 32-kanaliger drahtloser Sendeempfang an einem der modernsten digitalen Mischpulte der Welt sorgen für den unvergleichlichen Sound der 80er.
Pro Show bringen zwei Tontechniker und 150 Lautsprecher den Saal zum Klingen.
Allein für die Tontechnik wurden etwa 20 Kilometer Kabel verlegt.
Die Band ins Bühnengeschehen zu integrieren ist eine technische Herausforderung, die durch hochwertige Lichtwellentechnik – fast unsichtbare Kabel – ermöglicht wird.
Viele Elemente der Bühnenausstattung sind Originale aus den 80ern.
Die Möbel wurden für das Spiel im Zauberwürfel nach authentischen Vorlagen maßgefertigt.
Neben dem großen Zauberwürfel kommt in der Show auch der kleine Rubiks’Cube zum Einsatz.
Über 50 kleine Zauberwürfel warten im Lager auf ihren Einsatz im Stück.
Pro Vorstellung steigen etwa 30 Heliumballons in die Höhe.
Für die Kostüme wurden Secondhand-Shops, sogar in London und Amsterdam, nach Originalen durchsucht.
Viele der Kostüme sind Originale und für Nachbildungen wurde Stoff mit authentischen Mustern der 80er Jahre gefertigt.
Insgesamt wurden fast 170 Kostüme für Darsteller, Band und Techniker maßgeschneidert oder angepasst.
Über 90 Paar Schuhe werden benötigt, die überwiegend Sonderanfertigungen sind.
Mehr als 400 Nieten und 70 Buttons wurden für die Kostüme verarbeitet und zahllose Ohrringe, Ketten sowie Schweißbänder zieren die Darsteller des Stücks.
Viel Gel, Dauerwelle, Pony und vor allem bunte Strähnen - das waren die Frisuren der 80er Jahre und entsprechend sind die Perücken der Darsteller.
Neben Rouge und dem immer wieder beliebten Lipgloss gibt es Lidschatten in allen Farben des Regenbogens.

© Text: Stage Entertainment
Stand: April 08

I Love You, You're Perfect, Now Change
Musical Comedy in 17 Episoden im Stil moderner Sitcoms, aufgeteilt in zwei Akte

Musik: Jimmy Roberts
Buch und Texte: Joe DiPietro

Uraufführung: 1995
Off-Boadwaypremiere: 1. August 1996 (New York, Westside Theater)
Kölner Premiere: 1. März 05 (Theaterhaus)
Schweizer Erstaufführung: 29. August 06 (Langnau am Albis, Garten-Center Bacher)

Inhalt:

Akt 1:
Wir beginnen bei der Erschaffung des Menschen. Vier singende Figuren mit Kapuzen betreten die Bühne. Sie reden über Frauen. Sie reden über Männer. Und plötzlich bemerken sie, dass es ein Problem geben wird (Prolog). Die Handlung überspringt tausende und tausende und tausende von Jahren, und vier moderne, junge Menschen bereiten sich wild darauf vor Eindruck zu schinden (Kantate für die erste Verabredung).

Dann versucht eine Reihe von ewig flexiblen Singles miteinander Kontakt aufzunehmen. Bei einem Date, welches nicht wirklich funktioniert, fangen zwei recht einfache Exemplare an zu fantasieren (Hengst und echt blond). In einem Restaurant klagen zwei Frauen, die beide mit unangenehmen Prahlern namens Bob verabredet sind, über den Standard der heiratsfähigen Junggesellen (Männernotstand). Natürlich sehen die Bobs das ganz anders (Weil? Ich bin so geil!). Ein Macho wird in einen „Frauenfilm" geschleppt und trägt die Konsequenzen (Heulsuse). Ein Paar bemerkt nervös ihr wachsendes Interesse aneinander und sie schmiedet Pläne für einen sehr speziellen Abend (Ich werd' geliebt). Die Eltern eines jungen Mannes glauben, dass ihr Sohn und seine Freundin kurz davor sind ihre Verlobung bekannt zu geben. Doch stattdessen geben sie ihre Trennung bekannt (Kleines Aas/Toller Hecht).

Danach machen wir eine kleine Werbeunterbrechung für eine unbeschreiblich opportunistische Anwaltskanzlei (Garantiert befriedigt). Dann ruft ein Mann eine Frau tatsächlich an dem Tag an, an dem er gesagt hat, dass er es tun würde, und Freude liegt in der Luft (Der Anruf). Einer Gruppe sehr unkonventioneller Singles folgend, die sich im Attica Staatsgefängnis trifft, beschließt ein Paar den Bund der Ehe zu schließen, aber nicht bevor der Geistliche sie daran erinnert, auf was sie sich da einlassen (Hochzeitsschwüre).

Akt 2:
Während sich die frisch vermählten auf den Weg in die Flitterwochen machen (Kantate - Reprise 2) enthüllt eine ihrer Brautjungfern ihre wahren Gefühle über ihr Leben und ihr Kleid (Brautjungfer). Ein junger Vater, welcher völlig in die Vaterrolle verfallen ist, versucht zu verstehen, was mit seinem früheren Ich passiert ist (Der Baby Song). Ein Paar im mittleren Alter, erschöpft vom Alltag, plant etwas aufregendes (Marriage Tango). Eine Familie geht die größte Herausforderung der Menschheit an - eine Autofahrt mit der Person, mit der du eine Beziehung führst (Auf der Straße ins Glück). Eine Frau wartet auf ihren Mann, ein Mann wartet auf seine Frau, und eine andere Frau wartet nur auf die Toilette (Warten).

Während unsere Charaktere älter werden (Kantate - Reprise 3) beginnt für ein Paar das tägliche Frühstücksritual, und er reflektiert ihr gemeinsames Leben (Sag mir, ob die Liebe ewig währt). Darauf folgend treffen sich zwei ältere Menschen im Altersheim und bemerken, dass Liebe in jedem Alter möglich ist (Damit komm' ich klar). Unsere singenden, Kapuzen tragenden Figuren tauchen wieder auf (Epilog) und erzählen uns, dass egal wie viel Probleme die Liebe bringen kann, Du immer wieder zurückkommen solltest, um noch mehr zu bekommen (l love you, you're perfect, now change).

Lied-Liste der US-Version:

Cantata For A First Date
Stud And A Babe, A
Single Man Drought
Why? 'Cause I'm A Guy
Tear Jerk
I Will Be Loved Tonight
Hey There, Single Gal/Guy
Satisfaction Guaranteed
He Called Me
Wedding Vows
Always A Bridesmaid
Baby Song, The
Marriage Tango
On The Highway Of Love
Waiting Trio
Shouldn't I Be Less In Love With You?
I Can Live With That
I Love You, You're Perfect, Now Change

In 80 Tagen um die Welt (Jorden rundt på 80 dager)
Oder: Wieviele Opern passen in ein Musical?
Musical nach dem Roman von Jules Verne

Libretto:  Øystein Wiik
Musik: Gisle Kverndokk

Uraufführung: 1. Oktober 2016 (Linz, Landestheater Linz)

Deutsch von: Elke Ranzinger und Roman Hinze

Zur Inszenierung des Landestheater Linz:

Premiere: 1. Oktober 16 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Stefan Diederich, Borys Sitarski
Inszenierung: Matthias Davids
Choreografie: Simon Eichenberger
Bühne und Videodesign: Hans Kudlich
Kostüme: Susanne Hubrich
Lichtdesign: Michael Grundner
Videoanimation: Atzgerei
Dramaturgie: Arne Beeker

Besetzung:

Phileas Fogg: Alen Hodzovic
Passepartout: Rob Pelzer
Fionula Fix: Daniela Dett
Aouda / Frau Pleti / Ensemble: Anaïs Lueken / Ruth Fuchs
Hanna Glawari / Tosca / Turandot / Minnie: Karen Robertson / Christa Ratzenböck
Stuart / Holländer: Mark Sampson
Punch: Riccardo Greco / Gernot Romic
Judy: Ariana Schirasi-Fard
Frau Zeta / Ensemble: Melanie Böhm
Mrs. Horn / Frau Kreti / Larga / Ensemble: Ruth Fuchs
Grisette / Tempeltänzerin / Ensemble: Lynsey Thurgar
Grisette / Allegra / Ensemble: Ines Hengl-Pirker
Clottedcream / Rallentando / Ensemble: Kevin Arand
Brickass / Presto / Florestan / Steuermann / Ensemble: Peter Lewys Preston
Mr. Horn / Ensemble: Thomas Karl Poms
Gloates / Ensemble: Gernot Romic
Zeta / Vivace / Ensemble: Cedric Lee Bradley
Ensemble: Wei-Ken Liao / Dorit Oitzinger / Yuri Yoshimura
Bellypimple / Sciarrone / Chor: Bonifacio Galván
Throttlebottle / Chor: Tomaz Kovacic
Curlywave / Chor: Ulf Bunde
Pleti / Spoletta / Chor: Ville Lignell
Dolcetta / Chor: Ran Seo-Katanic

Chor des Landestheaters Linz
Bruckner Orchester Linz


In 80 Tagen um die Welt

Landestheater Linz

Ensemble
© Barbara Palffy

"In 80 Tagen um die Welt" am Landestheater Linz
Das Landestheater Linz reist in 80 Tagen um die Welt: Die Musicalfassung von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks großer Jules-Verne-Oper In 80 Tagen um die Welt kommt als Auftragswerk am 1. Oktober 2016 auf die Bühne. Die Inszenierung übernimmt Matthias Davids, die musikalische Leitung im Wechsel Stefan Dietrich oder Boris Sitarski.

Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks große Jules-Verne-Oper In 80 Tagen um die Welt (Elke Ranzinger und Roman Hinze )gibt es nun auch als Musical. Wie in der Oper geht es rasant und witzig innerhalb von 80 Tagen nicht nur um die Erde, sondern auch durch die Welt der Oper und Operette. Es handelt sich jedoch um ein komplett neues Werk. Es sind neue Figuren hinzugekommen oder wurden umgeschrieben, viele Songs sind neu, alles wurde neu orchestriert, arrangiert und übersetzt. Kurz: Ein neues Werk, das keine Oper mehr ist, sondern ein richtiges Musical.

Um das Jahr 1890 kommt es in einem Londoner Gentlemen’s Club zu einer waghalsigen Wette: Phileas Fogg errechnet, dass man zur Umrundung der Welt nicht 93 Tage, wie allgemein angenommen, sondern nur 80 Tage benötige. Sein Kontrahent Stuart fordert ihn auf, dies zu beweisen – eine Herausforderung, die Fogg nur allzu gern annimmt. Gemeinsam mit seinem Diener Passepartout macht Fogg sich auf die Reise. Aber schon bald muss er einsehen, dass nicht alles so klar berechenbar ist, wie er glaubte.

Das Besondere: Die Ereignisse, die Fogg und seinen Diener Passepartout aufhalten, sind inspiriert von Figuren aus der Welt der Musik und der Oper – eine Portion Extraspaß, aber bei weitem kein Expertenquiz. Aber auch andere Begegnungen kommen Fogg in die Quere. In Paris findet er sich in einem Eifersuchts-Duell wieder, in Rom gerät er in polizeiliche Ermittlungen und Kerkerhaft, in China droht ihm die Enthauptung. Fogg trotzt allen Widrigkeiten, aber die Wette scheint dennoch verloren: Als die Reisenden endlich New York erreichen, hat das Schiff nach London bereits abgelegt – das scheinbar großzügige Angebot des Fliegenden Holländers könnte eine letzte Chance bieten, die Wette doch noch zu gewinnen ...  [Verlag Felix Bloch Erben, Berlin]


www.landestheater-linz.at

In the Heights
Latin Hip Hop Musical

Musik: Lin-Manuel Miranda
Liedtexte: Lin-Manuel Miranda
Buch: Quiara Alegría Hudes

Broadway-Premiere: März 2008 (Richard Rodgers Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 6. Mai 2015 (Wien, KONS.theater)

Zur Inszenierung der Musical Inc., Mainz:

Premiere: 30. Mai 2016

Musikalische Leitung: Thomas Wagner und Nicolai Benner
Regie: Sina Eckardt und Florian Pfaff
Regieassistenz: Scarlett Saurat
Choreographie: Sina Eckhardt und Isabelle Jegotka
Ausstattung: Florian Pfaff und Jakob Felder
Produktionsleitung: Judith Heiermann, Moritz Schümann, Vinzent Grimmel und Steffen Storck

Besetzung:

Abuela Claudia:
Marie Friedl / Karina Schwarz
Benny: Lukas Witzel
Camila Rosario: Jennifer Fischer / Kristin Hecken
Carla: Daniela Stünkel / Sarah Voltz
Daniela: Armida Begeja / Safak Sengül
Graffiti Pete: Jakob Felder / Steffen Storck
José: Hendrik Von Hülst
Kevin Rosario: Florian Pfaff / Moritz Schümann
Nina Rosario: Elena Lorscheid / Laura Saxler
Piraguera: Franziska Heger / Scarlett Saurat
Sonny: Sebastian Killinger, Sinan Köylü
Usnavi de la Vega: Vinzent Grimmel / Felipe Medinger
Vanessa: Judith Heiermann, Jana Heß
Yolanda: Jessica Gleisberg

Frauenensemble: Sarah Dennert, Svenja Drewitz, Jessica Jopp, Lea Krumme, Josephine Ludwig, Marleen Michaelis, Christina Wagner
Männerensemble: Dominik Bornmann, Florian Breido, Torsten Eder, Laurin Hess, Florian Mahlberg, Holger Reuter
Dance Team: Sina Eckardt, Ayla Hohenstein, Isabelle Jegotka, Nadhezda Jung, Miriam Kremser

Band:

Bass:
Annika Göttert / Benjamin Hinkeldey
Gitarre: Ingo Hunz / Marcel Salz
Klavier: Nicolai Benner / Andreas Blatt / Jonathan Peters / Thomas Wagner
Percussion: Pascal Brun / Franz Janson
1. Posaune: Christina Guckelsberger
2. Posaune: Florian Bergmann / Sven Junck
Reed 1 (Flöte, Piccolo): Dania Böcker / Dominik Wilson
Reed 2 (Alt- und Tenorsaxophon): Simone Elfen / Svenja Tiefenthaler
Reed 3 (Sopran-, Tenor- und Baritonsaxophon): Patricia Reuter
Schlagzeug: Dominik Plachta / Michael Saur
Tenorposaune: Johanna Eberling
1. Trompete: Matthias Scholl / Alexander Schoth
2. Trompete: Tobias Fix / Johannes Wenzel

Besprechung auf kulturfreak.de

Das Musical spielt im hispanisch geprägten New Yorker Stadtteil Washington Heights, erzählt die Geschichte von Usnavi, einem Kioskbesitzer mit dominikanischen Wurzeln, Benny und Nina, deren Liebe zueinander an den kulturellen Vorbehalten von Ninas Vater zu scheitern droht und von Abuela Claudia, die durch einen bescheidenen Lotteriegewinn die Möglichkeit sieht, den Washington Heights für immer den Rücken zu kehren. IN THE HEIGHTS ist eine Geschichte eines Stadtteils und seiner Bewohner im Wandel. Die Hoffnungen und Träume, Enttäuschungen und Konflikte einer multiethnischen Gesellschaft in Zeiten von Gentrifizierung und urbanem Hype sammeln sich in dieser Geschichte wie unter einem Brennglas. Die pulsierende und mitreißende Partitur des Musicals speist sich aus Hip-Hop, Salsa, Merengue und Soul.

 www.musicalinc.de

Into the Woods (Ab in den Wald)

Musik und Gesangstexte: Stephen Sondheim
Buch: James Lapine (nach den Gebrüder Grimm, Bruno Bettelheim u.a.)
Deutsche Übersetzung: Michael Kunze

Uraufführung: 5. November 1987 (New York, Martin Beck Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 31. März 1990 (Heilbronn, Theater Heilbronn)

Zur Inszenierung des Landestheater Linz:

Premiere: 9. April 16

Musikalische Leitung:
Daniel Spaw / Borys Sitarski
Inszenierung: Matthias Davids
Choreografie: Simon Eichenberger
Bühne: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Judith Peter
Licht: Michael Grundner
Dramaturgie: Arne Beeker

Besetzung:

Erzähler / Geheimnisvoller Mann:
Günter Rainer
Bäcker: Rob Pelzer
Frau des Bäckers: Daniela Dett
Hexe: Kristin Hölck
Hans: Konstantin Zander
Hans' Mutter: Cheryl Lichter
Rotkäppchen: Ariana Schirasi-Fard
Wolf / Aschenputtels Prinz: Alen Hodzovic
Wolf / Rapunzels Prinz: Riccardo Greco
Aschenputtel: Anaïs Lueken
Aschenputtels Stiefmutter: Kristina Da Costa
Aschenputtels Stiefschwester Florinda: Cindy Walther
Aschenputtels Stiefschwester Lucinda: Tina Schöltzke
Rapunzel: Katrin Paasch
Aschenputtels Mutter / Rotkäppchens Großmutter / Stimme der Riesin: Ingrid Höller
Aschenputtels Vater: Hans-Günther Müller
Kammerdiener: Philip Ranson

Statisterie des Landestheaters Linz
Bruckner Orchester Linz

www.landestheater-linz.at

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