kulturfreak

Musical, Stückeinfo: H

Hair
Musik:
Galt MacDermot
Buch und Songtexte: Gerome Ragni & James Rado

Premiere in New York: NY Shakespeare Festival Public Theatre, 29. Oktober 1967
Produzent: Joseph Papp,
Choreographie und Regie: Gerald Freedman

Premiere am Broadway: 29. April 1968  (Biltmore Theatre)
Produzent: Michael Butler,
Choreographie: Julie Arenal
Regie: Tom O'Horgan

Premiere im Londoner West End: 27. September 1968 (Shaftesbury Theatre)

Deutschsprachige Erstaufführung: 24. November 1968 (München, Theater an der Brienner Straße)
Deutsch von: Ulf von Mechow & Karl-Heinz Freynik
Gesangstexte: Walter Brandin

Filmversion 1978: Produzenten Lester Persky, Michael Butler
Choreographie: Twyla Tharp
Regie: Milos Forman

Zur Inszenierung des Theater Magdeburg

Premiere: 17. Juni 16

Musikalische Leitung: Damian Omansen
Inszenierung: Erik Petersen
Bühne: Jens Kilian
Kostüme: Dagmar Morell
Choreografie: Kati Farkas
Dramaturgie: Thomas Schmidt-Ehrenberg

Besetzung:

Claude:
Jan Rekeszus
Berger: Gil Ofarim
Woof: Andreas Bongard
Hud: N.N.
Jeannie: Beatrice Reece
Dionne: Ana Milva Gomes
Sheila: Nedime Ince
Crissy: Christina Patten

Ensemble
Ballett Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie

© Theater Magdeburg

Im Juni 2016 ist es wieder soweit: Das Theater Magdeburg verlagert seinen Spielbetrieb auf den Domplatz. Vor der historischen Kulisse des Wahrzeichens der Stadt erwartet das Publikum ab dem 17. Juni das Love-Rock Musical »Hair«. Auf einer Pressekonferenz im Januar 16 wurde die Produktion vorgestellt und die Besetzung veröffentlicht.

Als Teil des «Hair«-Casts wurde der Musiker und Schauspieler Gil Ofarim bekannt gegeben. Der charismatische Künstler kann bereits auf vielfältigste Bühnenerfahrungen zurückblicken und wird in der Rolle des Berger zu erleben sein. Außerdem wurde der Sänger und Schauspieler Jan Rekeszus für die Rolle des Claude engagiert. Der Newcomer kennt die Musicalbühnen schon bestens und war darüber hinaus 2015 Finalist beim Bundeswettbewerb für Gesang. Beide Darsteller waren bei der Pressekonferenz anwesend und stellten das Musicalspektakel gemeinsam mit dem stellvertretenden Generalintendanten Marc Stefan Sickel und dem Dramaturgen Thomas Schmidt-Ehrenberg mit vor.

Gil Ofarim
© Gil Ofarim

Weiterhin kann man ab dem 17. Juni die Musicaldarstellerin und Schauspielerin Nedime Ince in der Rolle der Sheila auf dem Domplatz erleben. Zuletzt wirkte sie in »Anatevka« an der Staatsoperette in Dresden mit. Die Rolle der Crissy übernimmt Christina Patten. Sie ist beim Magdeburger DomplatzOpenAir keine Unbekannte, war sie doch bereits 2013 bei »Les Misérables« sowie 2014 und 2015 bei der »Rocky Horror Show« als Columbia dabei. Beatrice Reece ist in der Rolle der Jeannie zu sehen und kann wie ihre Kolleginnen und Kollegen auf umfangreiche Bühnenerfahrungen zurückblicken. Andreas Bogard, in der Rolle des Woof, sang zuletzt Tony in der »West Side Story« am Theater St. Gallen und die Rolle des Paul Ackermann in »Das Wunder von Bern«. Darüber hinaus kann in der Rolle der Dionne die mittlerweile international bekannte Ana Milva Gomes erlebt werden, sie war bereits in den ganz großen Musicals, wie »König der Löwen«, »Tarzan«, »Jesus Christ Super Star«, »Mamma Mia!« und vielen weiteren zu sehen.

Jan Rekeszus
© Klaus Faltin

Als Bühnenbildner konnte Jens Kilian gewonnen werden. Der international gefragte Ausstatter erhielt 2015 den Deutschen Musical Theater Preis der Deutschen Musical Akademie für sein imposantes Bühnenbild von »Das Wunder von Bern«. Er entwirft für »Hair« eine Kulisse, die sich ganz an der Entstehungszeit des Musicals orientiert und erschafft auf dem Domplatz die Baustelle des sich im Aufbau befindlichen World Trade Centers. Der junge Regisseur Erik Petersen kennt sich in Magdeburg bestens aus, ist er doch in der Elbestadt groß geworden. Im Theater Magdeburg hat seine temporeiche Slapstick-Inszenierung von »Crazy for You« bereits große Erfolge gefeiert. Begeistert von der Premiere schrieb Frederik Hanssen, Kultur-Redakteur beim Tagessspiegel: »Für solche Produktionen muss man das deutsche Stadttheater einfach lieben.« Darüber hinaus wurden Damian Omansen als musikalischer Leiter, Dagmar Morell für die Kostüme und Kati Farkas für die Choreografie engagiert.

Das DomplatzOpenAir hat sich seit seiner Etablierung 2010 zu einer festen Größe in der deutschen Musicallandschaft entwickelt: sei es die Produktion »Titanic«, die erstmals von einem deutschen Stadttheater auf die Bühne gebracht wurde, oder die auf Grund der großen Nachfrage zwei Jahre in Folge gezeigte »Rocky Horror Show«. Mittlerweile ist dieses Event aus Magdeburg nicht mehr wegzudenken. Dank des erfahrenen künstlerischen Leitungsteams und einer eigens für »Hair« gecasteten Besetzung, verspricht das Magdeburger DomplatzOpenAir auch in diesem Jahr ein Publikumsmagnet zu werden. [© Theater Magdeburg]


www.theater-magdeburg.de

Zur Inszenierung des Gärtnerplatztheater München:

Premiere: 25. Februar 16 (Reithalle)

Musikalische Leitung: Jeff Frohner
Regie: Gil Mehmert
Choreografie: Melissa King
Bühne: Jens Kilian
Kostüme: Dagmar Morell
Licht: Michael Heidinger
Video: Meike Ebert / Raphael Kurig
Dramaturgie: Michael Otto

Besetzung:
 
Der Tribe:

Amaya:
Amaya Keller
Anastasia: Anastasia Bain
Ben: Ben Cox
Berger: Dominik Hees
Crissy: Ruth Fuchs
Dionne: Dionne Wudu
Eva: Eva Zamostny
Hud: Victor Hugo Barreto
Jane: Jane Reynolds
János: János Harót
Jeanie: Christina Patten
Jens: Jens Olsen
Joana: Joana Henrique
Marides: Marides Lazo
Michael: Michael Sattler
Peter: Peter Knauder
Sheila: Bettina Mönch
Woof: Lars Schmidt
Yael: Yael de Vries
Lara: Lara de Toscano
Tamara-Katharina: Katharina Wollmann / Tamara Pascual
Nils-Daniel: Nils Klitsch / Daniel Wagner
 
Claude: David Jakobs

Die Anderen:

Claudes Vater, Guru, A. Lincoln, L.B. Johnson, Polizist, General, Sergeant:
Frank Berg
Claudes Mutter, Liz Taylor, Generalin: Dagmar Hellberg
Andy Warhol: János Harót
Jackie Kennedy: Jane Reynolds
Jimi Hendrix: Michael Sattler
Huds Frau: Dionne Wudu


HAIR
Gärtnerplatztheater München
Ensemble
© Christian POGO Zach

In keinem Musical wurden die Ideale der Hippie-Generation so auf den Punkt gebracht wie in diesem Broadway-Hit von 1967. Dem Trend jener aufregenden Jahre folgend durchbrachen die Autoren Galt MacDermot, Gerome Ragni und James Rado die Sehgewohnheiten der bis dato etablierten Theaterformen und schufen in loser Szenenfolge ein musiktheatrales Spektakel, das Alltag mit Theatererlebnis vermischte, das Publikum zum Mitspielen einlud und die Geburtsstunde des Genres »Rockmusical« einläutete. 47 Jahre nach der skandalumwitterten deutschen Erstaufführung am 24. Oktober 1968 im Münchner Theater in der Brienner Straße ist das Hippie-Happening jetzt wieder in München zu erleben – mit der großartigen Rockmusik von damals, neu in Szene gesetzt von Gil Mehmert und Melissa King.
»Hair« ist anders. »Hair« ist das Lebensgefühl der Peace-Generation. »Hair« ist Rebellion gegen das Establishment. »Hair« ist freie Liebe. »Hair« ist Drogenrausch. »Hair« ist Auflehnung gegen den Krieg. »Hair« ist Flower-Power. »Hair« – das ist das »American Tribal Love Rock Musical« mit Songs wie »Aquarius«, »Good Morning, Starshine« und »Let The Sunshine In«, die längst zu Welthits geworden sind. [© Gärtnerplatztheater München]

www.gaertnerplatztheater.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:

Premiere: 29. November 14

Musikalische Leitung: Christoph Wohlleben
Regie: Sam Brown
Bühne und Kostüme: Annemarie Woods
Choreografie: Ashley Page

Besetzung:

Berger:
Rupert Markthaler
Berger Cover, Claude Cover: Markus Schneider
Sheila: Nedime Ince
Claude: Julian Culemann
Woof: Manuel Dengler
Woof Cover: Matias Lavall
Hud: Victor Hugo Barreto
Jeannie: Lisa Huk
Crissy: Martina Lechner
Ein Mann: Richard Wiedl
Dionne: Jane-Lynn Steinbrunn
Ronny: Elizabeth King
Emeretta: Amani Robinson
Steve: Michael B. Sattler
Ensemble: Christopher Basile, Johanna Berger, Giulia Fabris, Gerrit Hericks, Fabian Klatt, Peter Knauder, David Schuler, Nicole Ollio, Marina Petkov, Marion Wulf

Mitglieder des Staatsorchesters Darmstadt und Gäste

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www.staatstheater-darmstadt.de 

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere: 13. Juni 13

Musikalische Leitung: Marty Jabara
Regie: Daniel Ris
Choreografie: Kati Farkas
Bühne: Beate Fassbach
Kostüme: Inge Medert

Besetzung:

Claude:
Jannik Harneit
Berger: Korbinian Arendt
Sheila: Paulina Plucinski
Woof: Andreas Röder
Hud: Daniel Schröder
Jeanie: Angelina Arnold
Dionne: Victoria Müller
Crissy: Sonja Herrmann
Marjorie: Magdalena Ganter
Walter: Nikolai Radke
Steve: Raphael Koeb
Hiram: Krisha Dalke

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Hair
Burgfestspiele BadVilbel
Ensemble
© Eugen Sommer

Das Lebensgefühl der 60er wir im Musical "Hair" mit Songs wie "Aquarius", "Hair" und "Good morning, starshine" gefeiert. Make love - not war! lautet die Parole der Flower-Power-Generation.

www.kultur-bad-vilbel.de

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt:

Premiere:
22. November 08
Spielzeit bis: 6. März 09

Director: Ryan McBryde
Musical Supervisor / Arranger: Andrew Hilton
Choreographer: Lizzi Gee
Set & Costume Designer: Bob Bailey
Lightning Designer: Mike Robertson
Sound Designer: Heinz Hess
Video Designer: Matthias Michel
Casting Director: Amy Rycroft
Assistant Costume Designer: Constanze Walldorf
Associate Lightning Designer: Howard Hudson
Deputy Stage Manager, London: Emily Gill
Dance Captain: Grant Murphy
Rehearsal Pianist: Ben Warn

Cast:
Old Berger:
Matt Harrop
Berger: Peter Saul
Claude: Josh Canfield
Hud: Matthew J Henry
Woof: Alan Pearson
Sheila: Ellie Boswell
Tribes: Rosalind James, Carly Mercedes Dyer, Grant Murphy, Jacqui Sanchez, Stephen Sinclaire und Rebecca Wicking

Musicians:
Musical Director / Keyboards:
Thomas Lorey
Trumpet: Martin Krämer
Tenor Saxophone / Flute / Clarinet: Heinz Lyko
Electric and acoustic Guitar: Kai Picker
Electric Bass: Stefan Kreuscher
Drums / Percussion: Thomas Elsner

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Hair
English Theatre Frankfurt
Foto: Silke Goes

Das English Theatre Frankfurt zeigt 40 Jahre nach der Uraufführung am Broadway das Rockmusical HAI R. Ryan McBryde, der am English Theatre in der vergangenen Spielzeit bereits sehr erfolgreich den Thriller „Deathtrap" inszenierte, kehrt nun nach Frankfurt zurück, um ein neues Licht auf das Kultmusical zu werfen. Die HAiR-lnszenierung wird nicht der „make love not war"- Folklore folgen, sondern viele Bezüge zu der Zeit um 1968 herstellen. Die heutige Perspektive erlaubt natürlich auch - nach 40-jähriger Distanz - eine gewisse kritische Haltung anzunehmen. McBryde nimmt dem Musical alle verstaubten Klischees und bringt eine spritzige, mit vielen zeitgeschichtlichen Bezügen gespickte Inszenierung nach Frankfurt.

Schirmherr für „HAIR" ist der Kommunarde und Alt-Achtundsechziger Rainer Langhans.

www.english-theatre.de

Zur Inszenierung der Musical Inc. (Johannes Gutenberg Universität Mainz):

Premiere: 23. Mai 08

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HAIR

Foto: Musical Inc.

www.musicalinc.de

„Hair“ – ein Projekt der Musical Inc. der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, des Kultursommers Rheinland- Pfalz und des EU-Programms „Jugend in Aktion“.

Hairspray

Buch:
Mark O'Donnell und Thomas Meehan (nach dem gleichnamigen Film aus 1988)
Musik: Marc Shaiman
Texte: Marc Shaiman und Scott Wittman
Drehbuchautor und Filmregisseur, Consultant Creative Team: John Waters

Broadway-Premiere: 15. August 2002 (Neil Simon Theater)
Deutschsprachige Erstaufführung: 15. März 2008 (St. Gallen, Theater St. Gallen)
Deutsche Erstaufführung: 6. Dezember 2009 (Köln, Musical Dome)

Das Stück wurde am 8. Juni 03 mit insgesamt acht TONY Awards ausgezeichnet:
- Best Musical
- Best Performance by a Leading Actor in a Musical (Harvey Fierstein )
- Best Performance by a Leading Actress in a Musical (Marissa Jaret Winokur)
- Best Direction of a Musical (Jack O'Brien )
- Best Performance by a Featured Actor in a Musical (Dick Latessa )
- Best Original Score (Scott Whittman, Marc Shaiman )
- Best Book of a Musical (Thomas Meehan, Mark O'Donnell )
- Best Costume Design (William Ivey Long)

Harry und Sally
(Cuando Harry encontró a Sally)

Musik und Gesangstexte: Joan Vives
Buch und Bearbeitung : Joan Vives, Octavi Egea und Ricard Reguant
nach dem Originaldrehbuch von:Nora Ephron
Mitarbeit Gesangstexte: Josep Galindo und Albert Mas-Griera
Deutsch: Hartmut H. Forche und Anja Hauptmann unter Mitarbeit von Jaime Roman Briones
Uraufführung: 26. Juli 2002 (Santander, Palacio de Festivales de Cantabria)
Deutschsprachige Erstaufführung: 10. Dezember 2004 (Berlin, Cassea GmbH/Hansatheater)

Stückbeschreibung:
Können Männer und Frauen miteinander "nur" befreundet sein? Harry behauptet nein, da bei Mann und Frau immer wieder der Sex dazwischenkommt. Diese These diskutiert er ausgiebig mit Sally, die ihn in ihrem Auto von Chicago nach New York mitnimmt. Sally teilt Harrys Meinung ganz und gar nicht und ist froh, nach 18 Stunden Fahrt diesen Kerl wieder los zu sein.
Doch wie das Leben so spielt: Harry und Sally treffen sich immer wieder. Fünf Jahre nach der Autofahrt sitzen sie im selben Flugzeug, Harry steht kurz vor der Hochzeit und Sally ist frisch verliebt – weitere fünf Jahre später stehen sie sich zufällig in einem Buchladen gegenüber, Sally ist wieder solo und Harry wurde gerade von seiner Frau verlassen. Von da an sehen sie sich regelmäßig und es gilt, Harrys These von der Freundschaft zwischen Mann und Frau im richtigen Leben zu überprüfen. Hatte damals Harry oder Sally Recht?
Rob Reiners Filmkomödie Harry und Sally, die die Beziehungen zwischen den Geschlechtern mit all ihren Facetten und Irrtümern unter die Lupe nimmt, ist inzwischen ein Klassiker geworden. Das spanische Team Joan Vives, Octavi Egea und Ricard Reguant haben in ihrem Musical das Drehbuch von Nora Ephron mit seinen pointierten Dialogen und komischen Situationen adäquat auf die Bühne übertragen. Kleine, witzige Szenen wechseln mit großen Ensemblenummern ab, die Highlights des Films – wie Sallys Bestellchaos im Restaurant oder ihr falscher Orgasmus – fehlen ebenso wenig wie die heiter-nachdenklichen Interviews unterschiedlichster Paare zwischen den Szenen. Joan Vives komponierte dazu eine swingende, jazzige Musik, die durch ihre Leichtigkeit besticht und weder auf romantische Balladen noch auf schmissige Tanzrhythmen verzichtet.

Joan Vives
Joan Vives Sanfeliu wurde am 18. Dezember 1953 in Barcelona geboren. Die ersten musikalischen Schritte als Liedermacher unternahm er bereits im Alter von 14 Jahren. Sein Studium an der "Academia Marshall" in Barcelona umfasste u.a. eine Pianistenausbildung, Harmonielehre, Komposition, Arrangement und Dirigieren.
Nach dem Studium widmete er sich hauptsächlich dem Komponieren. Über zehn Jahre komponierte er zahlreiche Filmmusiken, u.a. für katalanische Komödien. Im Jahre 1976 verfasste er die Musik zu einem Rockmusical, welches auf George Orwells "Farm der Tiere" basierte. Seit 1992 widmet er sich zunehmend der musikalischen Arbeit für das Theater und für die Werbebranche (Werbespots). Joan Vives lebt und arbeitet in Spanien.

Q. & ©: Felix Bloch Erben, Berlin, mit freundlicher Genehmigung

Songliste
der spanischen Harry und Sally CD “Cuando Harry encontro a Sally“

1. Te quiero
2. quien es?, ¿
3. El poster de Nueva York
4. El enselada del Chef
5. No puedes ser amigo de una mujer
6. Nueva York al amanacer
7. Un macho no da para mucho
8. He visto una familia
9. Puedes llegar a coincidir
10. Zapping interior
11. Carpe diem
12. Te llamaré
13. Tus cosas y las mias
14. La pareja ideal
15. Esa mujer
16. Anoche
17. Amarga Navidad
18. Flash Backs
19. Nadie lo hace como tu


Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere:
9. Juni 06

Bad Vilbeler Bearbeitung: Egon Baumgarten
Regie: Egon Baumgarten
Musikalische Leitung: Ralph Abelein
Stellv. Musikal. Leiter | Korrepetitor: Thomas Lorey
Choreographie: Wara Ponce Cajias
Ausstattung: Pascale Arndtz
Regieassistenz | Abendspielleitung: Hellen Schmitz
Dance Captain: Melanie Haffke | Patricia Klotz
Licht: Jan Langebartels
Toningenieur: Stephan Weber | Horn Veranstaltungstechnik
Maske: Nadja Werthmann
Schneiderei: Christine Rademacher (Leitung), Mariette Döry | Tina Bürkmayer | Caecilia Nims
Regiehospitanz: Kerstin Reichelt
Werkstatt|Bühnenbildbau|Bühnentechnik: Andreas Abendroth (Leitung) | Günter Kaschner | Carsten Leschke
Mitarbeit: Toni Keller | Jonathan Rosenbauer | Veit Ruthart
Bühnenmaler: Edwin Gut


Darsteller:

Sally: Petra Madita Kübitz
Harry: Matthias Pagani
Jess : Alexandré Pelichet
Maria : Isabel Dörfler
Roger|Barmann| Mr. Zero|Tangotänzer: Torsten Ankert
Nachtklubtänzer: Christian Burkhardt
Barkeeper | Joe: Sven Olaf Denkinger
Kellnerin | Stewardess | X-Mas-Girl: Melanie Haffke
Alice | Tangotänzerin : Saskia Huppert
Amanda|Tangosängerin |X-Mas-Girl: Patricia Klotz
Stewardess | Mädchen in Restaurant: Maren Reimann
Helen Hillson | X-Mas-Girl: Dominika Szymanska-Gremlich


Musiker:

Keyboard:
Ralph Abelein | Thomas Lorey
Guitar: Thomas Dill
Drums: Hermann Kock | Oliver Zapf
Percussions: Christiane Gavazzoni | Ellen Mayer
Bass: Michael Paucker
Reeds: Andreas Pompe

www.kultur-bad-vilbel.de

Heimatlos (Frendelaus)

Musik:
Gisle Kverndokk
Libretto:
Øystein Wiik (nach dem Familienroman „Sans famille“ von Hector Malot)
Idee: Inger Schjoldager und Øystein Wiik
Deutsch: Verena Reichel

Uraufführung: 4. Oktober 03 (Oslo, Det Norske Teatret)
Deutschsprachige Erstaufführung: 22. Oktober 2005 (Kaiserslautern, Pfalztheater)
Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben, Berlin


Auf Basis von Hector Mallots Jugendbuchklassiker schufen das Autorenteam Øystein Wiik und Gisle Kverndokk ein spannendes und anrührendes Musical für die ganze Familie, das die Presse nach seiner erfolgreichen Uraufführung in Oslo als Meilenstein nicht nur der norwegischen, sondern der europäischen Musical-Entwicklung feierte und das mehrfach mit dem Welterfolg „Les Miserables“ verglichen wurde.

In klaren, knappen Bildern wird die Geschichte des Romans erzählt: Auf dem Landgut der Familie Milligan in England herrscht große Aufregung: Kurz nach dem Tod des Lords ist der Sohn der  Familie, selbst noch ein Baby, spurlos verschwunden. Was die suchenden Diener nicht wissen: Der Bruder des Lords hat das Gangsterpärchen Harry und Maggie Driscoll damit beauftragt, das Kind zu beseitigen, damit er an das Erbe der Familie kommt. Doch seine dunklen Pläne gehen nicht auf: Zum einen verstecken die Driscolls den Jungen bei einer Familie in Frankreich, zum anderen ist Lady Milligan von ihrem verstorbenen Mann mit einem zweiten Kind schwanger.

Als Kind einfacher Leute wächst der junge Lord unter dem Namen Remi in ärmlichen Verhältnissen bei Mutter Barberin in Frankreich auf. Erst als deren Mann nach Jahren aus Paris zurückkommt, erfährt er, dass er ein Findelkind ist. Monsieur Barberin verkauft Remi an den Wanderkomödianten Vitalis, der zur eigentlichen Vaterfigur für den Jungen wird. Remi zieht mit Vitalis und dessen Tieren als Schausteller übers Land. Doch es droht neue Gefahr: Harry und Maggie Driscoll suchen den Jungen, um mit ihm Lord Milligan zu erpressen, Vater Vitalis wird zu Unrecht verhaftet und stirbt kurz nach der Entlassung. Remi muss sich nun alleine durchschlagen, gelangt aber, u.a. mit Hilfe der etwas trottelhaften Driscolls, wieder nach England. In einem wahren Showdown kehrt er zum Schluss zu seiner leiblichen Mutter zurück und die Geschichte kommt zu ihrem Happy End.
Neben spannenden Ensemblenummern und anrührenden Balladen lebt das Musical im gleichen Maße durch die komischen Szenen des chaotischen Gaunerpärchens Driscoll und die zu Herzen gehenden Episoden mit Vater Vitalis und Remi. Gisle Kverndokk komponierte eine Musik, die in ihrem Nuancenreichtum an Leonard Bernstein erinnert und in ihrer Dynamik mit ohrwurmverdächtigen Melodien besticht.

Øystein Wiik und Gisle Kverndokk
Der Librettist Øystein Wiik und der Komponist Gisle Kverndokk bilden eines der derzeit produktivsten und erfolgreichsten europäischen Autorengespanne im Bereich Musical. Nach dem internationalen Erfolg von Sofies Welt nach Jostein Gaarder 1998 folgte im Jahr 2001 Vincent van Gogh, das ebenso wie Sofies Welt bei den Schlossfestspielen Ettlingen uraufgeführt wurde. An Sylvester 2002 fand die Uraufführung von Gefährliche Liebschaften statt, dem, wiederum knapp ein Jahr später, das Musical Heimatlos (nach Hector Malots Familienroman „Sans famille“) folgte, das nach seiner Uraufführung im Oktober 2003 in Oslo zu einem der größten Musicalerfolge Nordeuropas wurde.
Das nächste Projekt des Teams ist eine Musical-Comedy auf Basis der Kriminalgeschichten von „Dickie Dick Dickens“ nach Rolf und Alexandra Becker, gefolgt von „Jorden Rundt“ nach Jule Vernes „In 80 Tagen um die Welt“.
Der Norweger Øystein Wiik erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Theaterhochschule in Oslo sowie in Wien, Bologna und London. Als Sänger und Schauspieler trat er in zahlreichen Musiktheater- , Film- und Fernsehproduktionen auf und hat an mehreren CD-Einspielungen mitgewirkt. Im Genre Musical spielte er Hauptrollen u.a. in „Les Misérables“, Jesus Christ Superstar, „Sweeney Todd“ und Evita. Schon während seiner Studienzeit fing Øystein Wiik an zu schreiben, zunächst für Revuen, danach Kinderstücke und Liedtexte für verschiedene Interpreten.
Gisle Kverndokk ist einer der vielseitigsten Komponisten seiner Generation. Er studierte an der Staatlichen Musikakademie in Oslo und der Julliard School in New York und komponiert für nahezu alle Genres, wobei neben Vokal-, Kammermusik- und Orchesterwerken das Musik- und Tanztheater ein Schwerpunkt in seinem Schaffen einnimmt. Die wichtigsten Orchester Norwegens haben Werke von ihm aufgeführt. Schon im Alter von 15 Jahren komponierte er eine Radio-Oper im Auftrag des Norwegischen Rundfunks. Sein erstes abend-füllendes Bühnenwerk „Der Falkenturm“ (Libretto Erik Fosnes Hansen) kam 1990 auf die Bühne; die Kinder-oper „Das Wundermittel“ („George’s Marvellous Medicine“) nach Roald Dahl wurde 1995 von der Norwegi-schen Komponisten-Vereinigung zum Werk des Jahres gewählt. Seine Radio-Oper „Bokken Lasson – stumbling success” gewann den Prix Italia 2000. Neben seiner Arbeit an Musicals komponiert er momentan eine abendfüllende Oper, die in der Saison 2005/06 an der Norwegischen Nationaloper Premiere haben wird.                   ©:
Felix Bloch Erben, Berlin 

Zur Inszenierung des Pfalztheater Kaiserslautern:

Premiere:
22. Oktober 05 (Deutsche Erstaufführung)

Musikalische Leitung: Martin Lukas Meister
Inszenierung: Udo Schürmer
Choreographie: Verena Rendtorff
Bühnenbild: Elke Schlottermüller
Kostüme: Anke Drewes
Chor: Ulrich Nolte
Dramaturgie: Andreas Bronkalla

Remi / Charles Milligan: Ute Henryke  Büttner / Antje Eckermann
Vater Vitalis: Ansgar Schäfer / Tom Zahner
Brio, ein Hund: Constantin Mateescu / Adonis Daukajew
Zemira, eine Hündin: Felicity Hader / Olivera Kramaric
Janko, ein Affe: Mark Roche / Dennis Grenz
Lady Milligan: Barbara Bräckelmann / Astrid Vosberg
Arthur Milligan: Pascal Brun / Niklas Oliver Metzger
James Milligan: Daniel Böhm / Alexis Wagner
Harry Driscoll: Mario Podrecnik / Samuel Schürmann
Maggie Driscoll: Anna Carolin Stein / Astrid Vosberg
Jeronimus Barberin /Polizist /Victor/ Carolius Driscoll: Bernhard Schreurs
Marie Barberin / Sekretärin Jambon: Geertje Nissen / Anna Carolin Stein
Doktor Harris  / Wirt / Inspektor Smallet: Hubertus Bohrer
Bruder Jaques  / Clerc  / Direktor Dietrich: Peter Floch / Alexandru Popescu
Monsieur Gerard  / Kapitän Wilkinson / Caspar: Markus Monnerjahn
Madame Franconeri: Kerstin Hölzle
                                                                   (Unterstreichung bezeichnet Premierenbesetzung)

Chor, Extrachor, Ballett, Statisterie, Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern

Besprechung auf kulturfreak.de

www.pfalztheater.de

Hedwig and the Angry Inch

Musik:
Stephen Trask
Lyrics: Stephen Trask
Buch: John Cameron Mitchell
Uraufführung: 14. Februar 1998 (New York, Jane Street Theater)

Song Liste:

Tear Me Down
The Origin Of Love
Random Number Generation
Sugar Daddy
Angry Inch
Wig In A Box
Wicked Little Town
The Long Grift
Hedwig's Lament
Exquisite Corpse
Wicked Little Town (Reprise)
Midnight Radio

Zur Inszenierung von  Off-Musical Frankfurt:

Premiere: 22. September 17 (Brotfabrik Frankfurt/M)

Musikalische Leitung:  Dean Wilmington
Regie: Thomas Helmut Heep

Besetzung:

Hedwig: Michael Kargus / Lukas Witzel
Yitzhak: Kathrin Hanak

1998 als kleine Off-Broadway-Show uraufgeführt, trat das Musical seinen Siegeszug um die Welt an, wurde 2001 sogar verfilmt und ist im englischsprachigen Raum längst Kult. Die Broadway-Produktion mit „How I met your Mother“-Star Neil Patrick Harris in der Hauptrolle wurde 2014 mit vier Tony Awards (Musical-Oscars) ausgezeichnet. Off-Musical Frankfurt bringt das gefeierte Musical in einer neuen Inszenierung von Nachwuchs-Regisseur Thomas Heep in die Brotfabrik Frankfurt. Premiere ist am 22. September 2017.

Als „The best rock musical ever“ betitelte einst der „Rolling Stone” das Musical „Hedwig and the Angry Inch” von John Cameron Mitchell (Buch) und Stephen Trask (Musik und Gesangstexte). Um diesem Ruf gerecht zu werden, arbeitet Off-Musical Frankfurt bei ihrer Produktion mit einem hochkarätigen Team zusammen: Thomas Heep, der bereits an Musical-Produktionen wie „Jesus Christ Superstar“, „Cabaret“ und zuletzt bei der deutschsprachigen Erstaufführung von „Die Brücken am Fluss“ am Theater Trier beteiligt war, wird Regie führen. Als musikalischer Leiter fungiert Dean Wilmington, der 17 Jahre lang Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding war und unter anderem die musikalische Leitung bei Musicals wie „Rent“, „Frühlings Erwachen“ und „Die Brücken am Fluss“ übernahm. Das Kreativteam wird durch Lori Casagrande (Ausstattung), Agnes Wiener (Regieassistenz) und Thomas Wagner (Musikalische Assistenz) komplettiert.

Die Erstbesetzung der Hedwig übernimmt Michael Kargus, bekannt durch seine Engagements bei „Wicked“ (Stuttgart), „Spamalot“ (Köln), „Jesus Christ Superstar“ (Solingen/Remscheid), „Cabaret“ (Berlin) und „Luther – Rebell Gottes“ (Fürth). An ausgewählten Terminen steht Newcomer Lukas Witzel aus Mainz („In the Heights“, „tick…tick…BOOM!“, „Wemmicks“) als alternierende Besetzung der Hedwig auf der Bühne. Die Rolle des Yitzhak wird von Kathrin Hanak verkörpert, die unter anderem bereits als Wendla in „Frühlings Erwachen“ (München), Joanne in „Rent“ (Trier) und als Christmas Eve in „Avenue Q“ (München) zu sehen war. Außerdem lieh sie der Figur Queenie Goldstein im Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ als Synchronsprecherin in der deutschen Fassung ihre Stimme.

Die Handlung:

Die talentierte, doch international ignorierte Rock-Chanteuse Hedwig wird auf ihrer Welttournee mit der eigenen tragikomischen Vergangenheit konfrontiert: Als Hänsel Schmidt in Ost-Berlin aufgewachsen, überredet sie der amerikanische GI Luther zur Übersiedlung in die USA und zur Geschlechtsumwandlung.  Leider geht diese katastrophal schief und von ihrem Glied bleibt ein „Angry Inch“ zurück. Verlassen und ausgenutzt, weder Mann, noch Frau führt sie ihr Weg nun in die Frankfurter Brotfabrik. Sie ahnt nicht, dass dieses Konzert ihr Leben für immer verändern wird.

„Hedwig and the Angry Inch“ ist an folgenden Terminen in der Brotfabrik Frankfurt zu sehen:

18.09.2017, 19 Uhr (Preview)
22.09.2017, 20 Uhr (Premiere) / 23.09.2017, 20 Uhr / 24.09.2017, 19 Uhr
19.10.2017, 20 Uhr / 21.10.2017, 20 Uhr / 22.10.2017, 19 Uhr
17.11.2017, 20 Uhr / 18.11.2017, 20 Uhr / 19.11.2017, 19 Uhr
15.12.2017, 20 Uhr / 16.12.2017, 20 Uhr / 17.12.2017, 19 Uhr
19.01.2018, 20 Uhr / 20.01.2018, 20 Uhr / 21.01.2018, 19 Uhr

Tickets gibt es online unter www.hedwig-frankfurt.de/tickets sowie an allen bekannten ADticket-Vorverkaufsstellen und telefonisch unter 0180 60 50400 (0,20 €/Anruf aus dem dt. Festnetz; max. 0,60 €/Anruf aus dem Mobilfunknetz).

www.hedwig-frankfurt.de

Off-Musical Frankfurt – Musicals. Überraschend. Anders.
Das junge Produktionsunternehmen Off-Musical Frankfurt bereitet dem modernen Musiktheater aus New York und London eine zeitgemäße Plattform in Deutschland. Gemäß dem Motto „Zuhause in Frankfurt. Inspiriert von den Musical-Metropolen dieser Welt.“ setzt OMF mit einer innovativen Stückauswahl neue Impulse für die Musical-Entwicklung im deutschsprachigen Raum und schafft ein einzigartiges Show-Erlebnis in der Tradition von Off-Broadway, Broadway und West End. Die ersten Produktionen des Musical-Start-Ups sind „Hedwig and the Angry Inch“ (Brotfabrik Frankfurt, Premiere: 22.09.2017) und die deutschsprachige Erstaufführung von Green Days „American Idiot“ (Batschkapp Frankfurt, Premiere: 17.01.2018). [© Off Musical Frankfurt]

www.off-musical-frankfurt.de

Heidi - Das Musical
Nach dem Roman und der Lebensgeschichte der Johanna Spyri

Buch und Gesangstexte: Shaun McKenna
Musik: Stephen Keeling
Originalidee und Instrumentation: Stefan Mens
Creative Development: John Havu
Deutsch: Anja Hauptmann

Uraufführung: 23. Juli 2005 (Walenstadt, Seebühne)
Deutsche Erstaufführung: 8. Dezember 06 (Dessau, Anhaltisches Theater Dessau)

Heidi - Das Musical, Teil 2
Nach dem Roman und der Lebensgeschichte der Johanna Spyri

Buch und Gesangstexte: Shaun McKenna
Musik: Stephen Keeling
Originalidee und Instrumentation: Stefan Mens
Creative Development: John Havu
Übersetzung: Stefan Huber

Uraufführung: 26. Juli 2007 (Walenstadt, Seebühne)

Zur Inszenierung von “Heidi - Das Musical”
des Anhaltischen Theater Dessau:


Premiere:
8. Dezember 06 (Deutsche Erstaufführung)

Musikalische Leitung:
Wolfgang Kluge
Inszenierung: Ana Christine Haffter
Bühne und Kostüme: Stefanie Klie
Einstudierung der Chöre: Helmut Sonne

Solisten:
Johanna:
Sue Mathys
Heidi: Svenja Kruse
Kleine Heidi: Hannah Fricke
Peter: Christoph Rosenbaum
Kleiner Peter: Tizian Steffen
Alpöhi: Manfred Ohnoutka
Herr Spyri: Pavel Šafář
Bernhard: Kai Bronisch
Hedwig: Cornelia Marschall / Jagna Jedrzyńska- Rotkiewicz
Frl. Rottenmeier / Haushälterin: Sabine Noack
Klara: Kristina Baran
Herr Sesemann: Kostadin Arguirov
Doktor / Kandidat: David Schroeder
Sebastian: Christian Most
Tinette: Sabine Jeschke
Dete: Anne Weinkauf
Großmutter: Ellen-Jutta Poller
Brigitte: Ulrike Hoffmann
Grete: Grażyna Fenger
Bärbel: Petra Stein
Pfarrer: Dorin Vaidean
Damen und Heren des Opernchores, Anhaltische Philharmonie

Besprechung auf kulturfreak.de

Heidi erzählt in bester Musicaltradition in bewegenden Bildern die Lebensgeschichte der Autorin Johanna Spyri und verknüpft sie mit den herzerfrischenden Episoden um ihre weltberühmte Romanfigur, das Mädchen aus den Schweizer Bergen. Heidi hatte 2005 seine Weltpremiere in der Schweiz und erlebt am Anhaltischen Theater in einer eigens für die Anhaltische Philharmonie geschriebenen, großen Orchestrierung seine Deutsche Erstaufführung. In der Titelrolle ist Sue Mathys zu sehen, die auch die Schweizer Uraufführung sang.
Als Johanna Spyri ihren schwerkranken Sohn Bernhard pflegt, beginnt sie, ihm die Heidi-Geschichte zu erzählen. Während Bernhard im Krankenbett liegt, wird das Waisenkind Heidi zum Alpöhi, seinem sturen und menschenscheuen Großvater, in eine Almhütte oberhalb Maienfelds gebracht. So, wie Heidi in der Natur auflebt und die Herzen vom Großvater und dem Geißenpeter erobert, beginnt sich auch der Gesundheitszustand von Bernhard zu bessern. Er entscheidet sich zur Fortsetzung seiner Studien in Leipzig und schmiedet Hochzeitspläne. Für Johanna Spyri ist der Abschied von ihrem Sohn sehr schwer und auch Heidis Glück dauert nicht an: sie wird schonungslos ihrem geliebten Umfeld entrissen und nach Frankfurt gebracht, um Klara, der gehbehinderten Tochter des Hauses Sesemann, eine Freundin zu sein. Dort ist das Naturkind, das das Herz auf der Zunge trägt, den Anstandsregeln und Verboten der Gouvernante Fräulein Rottenmeier ausgesetzt. Heidi bekommt Heimweh, sucht nach den Bergen und schlafwandelt des Nachts. Johanna hingegen widersetzt sich ihrem Mann, dem Stadtschreiber Spyri, und entzieht sich den gesellschaftlichen Verpflichtungen. Sie begegnet ihrer Romanfigur und führt Heidi auf einen Kirchturm, damit sie die Berge sehen kann. Als Bernhard im Sterben liegt, muss Johanna ihm versprechen, die Heidi-Geschichte niederzuschreiben. Schließlich reicht Heidi ihrer Schöpferin symbolisch den Stift. Sie soll ihre Geschichte zu einem positiven Ende bringen. So schließt sich der Kreis mit einer überglücklich nach Hause zurückkehrenden Heidi und einer tief bewegten Johanna Spyri. Glücklich, ihrem einzigen Kind den letzten Wunsch erfüllt zu haben, hält Johanna Spyri die ersten druckfrischen Exemplare von Heidi in den Händen.


Heidi
Anhaltisches Theater Dessau
Geisterstunde im Haus Sesemann
Foto: Claudia Heysel

www.anhaltisches-theater,de

Heisse Zeiten - Wechseljahre
Weiblich. 45 plus. Na und!?!

Ein musikalische Hormonical von:
Tilmann von Blomberg
Musikalische Arrangements: Carsten Gerlitz
Liedtexte: Bärbel Arenz

Hello, Dolly !

Musik und Songtexte:
Jerry Herman
Text von: Michael Stewart, Songtexte vom Komponisten
Basiert auf dem Buch: The matchmaker” von Thorton Wilder
Deutsch: Robert Gilbert

Broadwaypremiere: 16. Januar 1964 (St. James Theater, 2844 Vorstellungen)
Deutsche Erstaufführung: 26. November 1966, Schauspielhaus, Düsseldorf
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Titelfigur ist die verwitwete Heiratsvermittlerin Dolly Levi, die im Jahre 1890 den wohlhabenden, aber geizigen Kaufmann Horace Vandergelder aus Yonkers mit der New Yorker Hutmacherin Irene Molloy verkuppeln soll. Die Abwesenheit ihres griesgrämigen Chefs nutzen auch die beiden Angestellten Cornelius Hackl und Barnaby Tucker zu einem heimlichen Kurztrip nach New York. Durch Zufall landen sie auch in Irenes Hutladen, Cornelius ist auf Anhieb von der eleganten Dame ebenso fasziniert wie Barnaby von ihrer Angestellten Minny Fay, und der im unpassenden Moment auftauchende, rasende Mr. Vandergelder verzichtet dankend auf Mrs. Molloy. Mit Rafinesse setzt die geschäftstüchtige Dolly fortan alles daran, auch weitere potentielle Heiratskandidatinnen in schlechtem Licht erscheinen zu lassen und Horace davon zu überzeugen, dass nur sie selbst für ihn die richtige Wahl sei. Nach turbulenten Ereignissen im exklusiven New Yorker Harmonia Garden Restaurant, wo neben Dolly und Horace auch die mittellosen jugendlichen Paare dinieren, steht trotz Horaces vorübergehender Inhaftierung wegen vermeintlicher Zechprellerei und Unruhestiftung für alle Beteiligten das unverweigerliche Happy End ins Haus. (Q.: Verlag Felix Bloch Erben)

Das Musical Hello, Dolly! gewann im Jahr 1964 folgende Tony Awards:

Musical:
"Hello, Dolly!"
Leading Actress: Carol Channing
Author: Michael Stewart
Producer : David Merrick
Director : Gower Champion
Composer and Lyricist: Jerry Herman
Conductor and Musical Director: Shepard Coleman
Scenic Designer: Oliver Smith
Costume Designer: Freddy Wittop
Choreographer: Gower Champion

die Filmversion im Jahr 1969 folgende OSCARS:
Best Score:
Lennie Hayton, Lionel Newman
Best Art Direction: John DeCuir, Jack Martin Smith, Herman Blumenthal, Walter M. Scott, George James Hopkins, Raphael Bretton
Best Sound: Jack Solomon, Murray Spivack
sowie folgende OSCAR Nominierungen:
Nomination:
Best Picture
Nomination: Best Cinematography - Harry Stadling
Nomination: Best Editing - William Reynolds
Nomination: Best Costume Design - Irene Sharaff

Die Hexen von Eastwick (The Witches of Eastwick)
Nach dem Roman von John Updike und dem Warner-Bros.-Film

Buch und Songtexte: John Dempsey
Musik: Dana P. Rowe
Deutsch: Roman Hinze
Orchestrierung: William David Brohn
Musikalische Arrangements der Tanzszenen: Christopher Jahnke
Londoner Originalproduktion: Cameron Mackintosh
Uraufführung: 20. Juli 2000 (London, Theatre Royal, Drury Lane)
Deutsche Erstaufführung: 9. Juni 2012 (Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier)
Österreichische Erstaufführung: 13. April 2013 (Linz, Landestheater Linz)

Im idyllischen Eastwick, New England, langweilen sich drei mondäne Hexen – sie sehnen sich nach dem perfekten Mann. Der erscheint dann auch, namens Darryl van Horne, verführt sie alle drei, lehrt sie, ihre Kräfte zu erweitern – ohne sich darum zu kümmern, dass der Rest der Stadt den neuen Lebensstil recht skandalös findet. Es braucht einige Zeit, bis die drei Frauen begreifen, wie unheilvoll der Einfluss van Hornes ist. Nun braucht es die neu erlernten Kräfte, um den Mann wieder aus ihrem Leben zu entfernen... [© Verlag Musik und Bühne, Wiesbaden]

High Fidelity – Das Musical
Musical nach dem Roman von Nick Hornby und dem gleichnamigen Touchstone Pictures Film

Musik: Tom Kitt
Songtexte: Amanda Green
Buch: David Lindsay-Abaire
Deutsch: Sabine Ruflair

Uraufführung: in Boston (Colonial Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 16. Juni 2010 (Essen, Theater im Rathaus; in Kooperation mit der Folkwang Hochschule Essen)

HINTERM HORIZONT


Udo Lindenberg vor dem Stage Operettenhaus Hamburg
© Stage Entertainment / Tine Acke

Uraufführung: 13. Januar 2011 (Berlin, Theater am Potzdamer Platz; Spielzeit bis 28.  August 2016)
Premiere Hamburg: 10. November 16 (Stage Operettenhaus)

Regie:
Ulrich Waller
Buch: Thomas Brussig
Musikalischer Supervisor: Andreas Herbig
Bühnenbild: Raimund Bauer
Kostümbild: Ilse Welter
Choreographie: Kim Duddy

Alex Melcher spielt die Premiere von HINTERM HORIZONT
Alex Melcher wird am 10. November bei der Premiere von HINTERM HORIZONT in der Rolle des „Udo“ auf der Bühne des Stage Operettenhauses in Hamburg stehen.
Ursprünglich sollte Melcher, der diese Rolle auch schon in Berlin gemeinsam mit Serkan Kaya verkörperte, erst nach der Premiere zur Panikfamilie dazu stoßen und als Erstbesetzung „Udo“ den Kiez rocken. Bei einem Sturz während der Proben letzte Woche verletzte sich Kaya und fällt damit aus.

Alex Melcher übernimmt somit früher als geplant die Hauptrolle im Lindenberg-Musical. „Ich hätte mir ehrlich gesagt einen anderen Einstand gewünscht, aber jetzt heißt es udolike ‚Einer muss den Job ja machen‘ und das werden wir auch! Gleichzeitig wünschen wir Serkan für seine Genesung alles erdenklich Gute.“, so Melcher.

Regisseur Ulrich Waller ergänzt: „Alle unsere Udo-Darsteller sind tolle Schauspieler und Sänger und absolut gleichwertig. Jeder bringt seine eigene Persönlichkeit in die Rolle ein. Auch Alex ist ein einzigartiger und sehr charismatischer „Udo“-Darsteller. Wir freuen uns alle auf eine tolle Premiere mit ihm!“

„Alex ist ein Geschenk des Himmels: der spielt so mördergut, da wackelt mir der Hut!“ freut sich Udo Lindenberg. „Ich kenne ihn schon 15 Jahre, da war er noch in der Ausbildung in Hamburg. Wir wurden sofort Kiez-Komplizen und ich hab ihm den Panik-Virus schon sehr früh eingeimpft.“

Kurzbio Alex Melcher
Nach seiner Schauspiel und Gesangsausbildung in Hamburg war Alex zu Gast auf zahlreichen deutschen und internationalen Bühnen. So spielte er unter der Regie von Roman Polanski am Raimund Theater in Wien unter anderem den Alfred in Tanz der Vampire. In Deutschland verkörperte er die Erstbesetzung des Mark in der Original-Produktion von Rent. 2004 folgte er dem Ruf von Brian May und Roger Taylor und stand bis 2011 als Galileo im Queen-Musical We Will Rock You auf der Bühne. Darüber hinaus spielte er den Magier in Peter Maffay‘s Tabaluga und Lilli, den Seymour in Little Shop of Horrors, den Eddie in der Rocky Horror Show, Darryl van Horne in Die Hexen von Eastwick, Jon in der deutschsprachigen Erstaufführung von tick, tick...BOOM!, Brian Carr in der Welturaufführung von Rockville, Frederick Trumper in Chess und ebenfalls in einer Welturaufführung als Adam in Die Tagebücher von Adam & Eva, sowie diverse Rollen in Saturday Night Fever, Grease, Eating Raoul, Blind Date, Into the Woods, Freak Out und die Rolle des Lucheni im Erfolgsmusical Elisabeth in Essen. Im Sommer 2008 veröffentlichte er sein erstes Album “The Tune - No more Excuses”. Im November 2010 folgte das zweite Album “Man in the Moon”. Bereits während der Berliner Spielzeit von HINTERM HORIZONT stand Alex als Udo Lindenberg auf der Bühne und er freut sich, diese Rolle auch in Hamburg verkörpern zu dürfen.

Am 10. November 16 feiert das „Lindical“ mit den Hits von Udo Lindenberg Premiere im Stage Operettenhaus Hamburg. Bis Sommer 2017 kann man Udos große Hits wie „Reeperbahn“, „Alles klar auf der Andrea Doria“, „Ich lieb´dich überhaupt nicht mehr“, „Mein Ding“, „Durch die schweren Zeiten“ und natürlich „Hinterm Horizont“ im Musical live erleben.     [© Stage Entertainment]

Tickets und Infos zu HINTERM HORIZONT: www.musicals.de
Ticket-Hotline: 01805-4444 *(0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min aus den Mobilfunknetzen)
Tickets für HINTERM HORIZONT sind ab € 50 (zuzüglich Gebühren) erhältlich.        


Hinterm Horizont Hamburg
Hauptdarstellerin Josephin Busch
© Stage Entertainment

 

Songliste:

Mädchen aus Ost Berlin
Sie ist 40
Boogie-Woogie-Mädchen
Rock’n’Roll Arena in Jena
Ich träume oft davon ein Segelboot zu klauen
Vom Frieden singen unsre Lieder
Odyssee
Bis ans Ende der Welt
Ich bin Rocker
Gegen die Strömung
Straßen-Fieber
Radiosong
Reeperbahn
Guten Tag, ich heiße Schmidt
Verbotene Stadt
Gitarren gegen Knarren
Sonderzug nach Pankow
Daumen im Wind
Moskau
Ich schwöre
Hinterm Horizont
Alles das bist du für mich
Wenn du durchhängst
Seid willkommen in Berlin
Ich lieb dich überhaupt nicht mehr
Alles im Arsch
Mr. Nobody
Andrea Doria
Was hat die Zeit mit uns gemacht
Ganz Anders

Hochzeit mit Hindernissen (The Drowsy Chaperone)

Musik und Gesangstexte: Lisa Lambert / Greg Morrison
Buch: Bob Martin / Don McKellar
Deutsch von: Roman Hinze

THE DROWSY CHAPERONE kombiniert auf seltene Weise Originalität und Talent zu bester Unterhaltung einschließlich des unvermeidlichen Happy-Ends. Alles beginnt mit einer wunderbaren Überraschung: Ein Theaterfreund spielt sein Lieblingsmusical auf Schallplatte, als die Figuren der Handlung zu echtem Leben erwachen. Sie erzählen die Geschichte eines Broadway-Starlets, das die echte Liebe sucht - und, natürlich, auch findet.

Auch die Entstehungsgeschichte dieses Stücks ist charmant: Eigentlich hatten Freunde des Autors Bob Martin nur eine Musicalparodie zu dessen Hochzeit aufführen wollen - daraus wurde schon ein Jahr später, 1998, ein echtes Bühnenwerk. Nach der Broadwaypremiere 2006 erhielt THE DROWSY CHAPERONE zwei Tony Awards und begann seinen Weg ins internationale Theaterleben. Die deutschsprachige Erstaufführung fand 2013 am Theater Hof statt. [© Verlag Musik und Bühne, Wiesbaden]

Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:

Premiere: 4. September 16

Musikalische Leitung: William Ward Murta
Inszenierung: Thomas Winter
Bühne und Kostüme: Beatrice von Bomhard
Choreografie: Dominik Büttner
Dramaturgie: Daniel Westen

Besetzung:

Mann im Stuhl:
Jens Kipper / Nito Torres
Robert Martin: Gero Wendorff
Janet Van De Graaff: Maja Sikora
The Drowsy Chaperone: Kerstin Marie Mäkelburg
Mrs. Tottendale: Melanie Kreuter
Aldolpho: Florian Hinxlage / Andreas Wolfram
Underling: Lutz Laible
George: Jens Janke
Kitty: Michaela Duhme
Gangster 1: Tobias Berroth
Gangster 2: Arne David
Mr. Feldzieg: Carlos H. Rivas
Trix, the Aviatrix: Abla Alaoui / Ulrike Figgener / Navina Heyne / Bettina Meske / Brigitte Oelke / Carina Sandhaus / Lucy Scherer / Karin Seyfried / Katharina Solzbacher / Carolin Soyka / Roberta Valentini
Superintendent: Stefan Fietzek / Marvin Meinold

www.theater-bielefeld.de

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Hope - Die Obama Musical Story
Das Interaktiv-Musical einer neuen Generation

Autor & Komponist: Randall Hutchins
Produzent & Regisseur:
Roberto Emmanuele
Marketing:
Patrick Strese

Uraufführung: 17. Januar 2010 (Frankfurt, Jahrhunderthalle)

Besetzung:
Barack Obama:
Jimmie Wilson
Michelle Obama:
Della Miles
Shirley Wickerson.
Dynelle Rhodes
Elaine Johnson:
Love Newkirk
Hillary Clinton / Sara Palin:
Tracy Plester
John McCain:
David Hanselmann
Reverend Wright:
Boysie White
Ricardo:
Timothy Riley
Mrs. Schultz:
Dunja Koppenhöfer
Michelle Obamas Mutter:
Harriett Lewis
Mama Johnson:
ELLIOTT
Bee Wickerson:
Vanda Guzman
Marvin Johnson: Kevin Iszard
Ruby: Lerato Sebele

Dancers:
Leandro Saint-Hill Montejo
Carlos Serrano del Rio als Interactive-Coach
Nadine Kraft
Inez Paolini
Leonard Mardis
Errol Barrows
PrinCe
Yahaya
Faustina Hoe Fui Lin
Artemis Arnakis

Das Musical inszeniert in parallel erzählten Handlungssträngen zwei bewegende Geschichten. Die Zuschauer blicken im Jahr 2008 hinter die Kulissen der Präsidentschaftswahl und verfolgen den Werdegang des heutigen US-Präsidenten Barack Obama. Die Titelfigur wird dabei weniger auf politischer Ebene, sondern vielmehr als emotionaler Mensch dargestellt, der für eine neue, versöhnlichere, friedvolle Welt und bessere Zukunft kämpft. Gleichzeitig erlebt der Betrachter die gesellschaftlichen Ereignisse aus Sicht einer in Chicago lebenden, multikulturellen Wohngemeinschaft. Durch die vorherrschende wirtschaftlich und politisch angespannte Situation entstehen gesellschaftliche und soziale Reibungen und Emotionen. Ein neuer Zeitgeist gibt den Menschen wieder neue Hoffnung.


Hope - Die Obama Musical Story
Michelle und Barack Obama (Della Miles und Jimmie Wilson)
© MOVE GmbH

Interaktiv-Highlight: Das Publikum sitzt auf speziell entwickelten Musikstühlen.
Diesen Sound hat die Frankfurter Jahrhunderthalle noch nicht erlebt: Formiert zu einem großen Percussion-Ensemble erlebt der Zuschauer ein neues Showformat. Der Veranstalter MOVE GmbH verspricht zur Uraufführung des Musicals HOPE gleich eine doppelte Weltpremiere: Am Sonntag, 17. Januar, 20 Uhr, wird weltweit erstmalig ein Publikum auf speziell entwickelten Musikstühlen rhythmisch mitwirken. „Hope ist das erste Interaktiv-Musical einer neuen Generation“, sagt Musicalproduzent Roberto Emmanuele, Geschäftsführer und Kreativdirektor der Move GmbH mit Sitz in Bad Soden. „Das ist ein gewaltiger Sound und für das Publikum ein tolles musikalisches Erlebnis.“

Autor und Komponist Randall Hutchins arbeitet mit den besten Sängern, Musikern und Schauspielern der internationalen Musikszene. Er produzierte u.a. für „The very Best of Black Gospel“, „Musical the Gift“ und wirkte als Musiker in „Starlight Express“ mit. In „HOPE“ vereint er einen geschmacklich wie ästhetisch liebevoll arrangierten Mix verschiedener Stilrichtungen im Bereich Pop, Soul, Gospel, HipHop und Rock. Die abwechslungsreiche Mischung eingängiger Melodien reißt die Zuschauer von Beginn an mit. Die Songs haben zweifelsohne Hitpotenzial.

Für „HOPE“ stehen 30 erstklassige Künstler, Sänger, Tänzer und Schauspieler auf der Bühne, die mit großem Enthusiasmus und hohem Engagement bei der Inszenierung mitwirken. „Der Spirit der Show wird vom Geist des ganzen Teams getragen“, lobt Produzent Roberto Emmanuele. Als Solisten sind Della Miles und Jimmie Wilson, bekannt als das Traumduo des Michael-Jackson-Musicals „Sisterella“, sowie Dynelle Rhodes, Original-Lead-Sängerin  der „Weather Girls“, mit dabei. Weiter im Cast sind renommierte Darsteller, die Hauptrollen in „Cats“, „König der Löwen“ und „We will rock you…“ besetzten.

Die Inszenierung ist sprachlich in Englisch und Deutsch umgesetzt, so dass die Rahmenhandlung für jeden verständlich ist.

Im Verlauf des Musicals entwickeln sich die Zuschauer zu Mitmusikern. Denn sie sitzen auf einem Musikinstrument mit verblüffend hoher Soundqualität.

Etwa 1200 der 2000 vorhandenen Sitzplätze im Kuppelsaal der Jahrhunderthalle werden mit Designerstühlen ausgestattet, die das kleinste Schlagzeug der Welt in sich tragen. Die besondere Bauweise der Musikmöbel ermöglicht einen unverwechselbaren Bass- und Snaresound. Gespielt wird sitzend, während mit den Händen auf die Schlagfläche getrommelt wird. Inspiriert von diesem charakteristischen Klang, nennen Roberto Emmanuele und sein Partner Patrick Strese die Erfindung „BAFF Musikmöbel“. Auch die anderen Musical-Zuschauer bleiben nicht still auf den Stühlen sitzen. Sie bekommen „Shaker“ (Handrasseln), damit der Sound von „HOPE“ den gesamten Saal erfüllt. Die Produzenten möchten Musik als starkes Medium allen Menschen zugänglich machen.

Bereits im September 09 begeisterte das Musical-Ensemble mit einem ersten musikalischen Vorgeschmack rund 45 000 Zuschauer in der Commerzbank-Arena bei einem erfolgreichen Auftritt neben Stars wie Bob Geldof und Samy Deluxe. Nach kurzer Zeit bereits swingte und klatschte das komplette Stadion zu bislang nicht gehörten Songs wie „Rock the Vote“. Fachleute der deutschsprachigen Musikszene lobten das hohe Niveau der amerikanischen Pop- und Soulmusik und bezeichneten den Sound mit „Earth-Wind-and-Fire-Qualität“. Der weltweit bedeutendste Konzertveranstalter Fritz Rau sagt: „Respekt und Daumen hoch zu diesem Musical“. Nach dem Slogan „Yes we can“ soll das Musical nach dem Start in Frankfurt auf Deutschland-Tournee gehen.

Die Story:
Die Handlung des Musicals spielt im Jahr 2008. „HOPE“ zeichnet den kometenhaften Aufstieg des heutigen US-Präsidenten Barack Obama als Geschehen hinter den Kulissen nach und wir erleben in einer Interpretation hautnah die Emotionen und Gefühle sowohl von Barack als auch Michelle Obama. Im Kreis der realen Figuren treten ferner Michelles Mutter sowie die Politiker John McCain, Hillary Clinton und Sarah Palin auf.

Gleichzeitig erlebt der Betrachter die gesellschaftlichen Ereignisse aus der Sicht einer in Chicago lebenden, multikulturellen Wohngemeinschaft. Durch die vorherrschende wirtschaftlich und politisch angespannte Situation entstehen gesellschaftliche und soziale Reibungen und Emotionen - ein neuer Zeitgeist entsteht. Im Zentrum der fiktiven Figuren steht eine afroamerikanische Familie. Die Mutter ist Obama-Anhängerin und engagiert sich stark im Wahlkampf. Ihr Ehemann ist überzeugter Nicht-Wähler. Zum Kreis gehören außerdem ein Puertoricaner, der vorübergehend bei der Familie wohnt, sowie eine verwitwete und in der Gesellschaft etablierte Deutsch-Amerikanerin. Sie ist politisch interessiert und langjährige Anhängerin der Republikaner.

Menschen verschiedener Herkunft und politischer Lager finden sich vereint in der Hoffnung auf einen neuen Anfang. Der Kampf um die Wahl des 44. US-Präsidenten hält Einzug in ihr tägliches Leben. Der Präsidentschaftskandidat Barack Obama beginnt die Menschen auf eine zuvor noch nie da gewesene Art und Weise zu bewegen und lässt sie trotz aller Unterschiede gemeinsam auf eine bessere Zukunft hoffen. Und genau diese Bewegung greift das Musical unter dem weltweit verbreiteten Slogan “YES WE CAN“ auf.

www.HOPE-MUSICAL.com

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