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Musical, Stückeinfo: D

Daddy Cool - Das Musical
Basierend auf Songs von Boney M. und anderen Produktionen von Frank Farian.

Uraufführung: 21 September 2006 (London, Shaftesbury Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 7. November 15 (Kriens, Le Théâtre Kriens-Luzern)
Deutsche Übersetzung: Irène Straub
Deutsche Texte: Andréas Härry

Zur Inszenierung des Le Théâtre Kriens-Luzern:
Unter Exklusivlizenz von Daddy Cool Productions, eine Gesellschaft von FAR Music und Verlinde Entertainment.

Premiere: 7. November 15

Regie: Isabelle Flachsmann
Co-Regie und Choreografie: Sean Stephens
Musikalische Leitung: Arno Renggli
Lichtdesign: Markus Güdel
Tondesign: Christophe Besch
Kostümassistenz: Ursina Baur
Gesamtleitung: Sonja Greber, Andréas Härry

Besetzung: t.b.a.

„Chicago“, „Flashdance“, „Saturday Night Fever“: mit diesen Produktionen schuf sich Le Théâtre Kriens-Luzern in den letzten Jahren eine soliden Ruf als Spielstätte mitreißender Tanzmusicals mit weltberühmter Musik.
Auch 2015 wird die Tradition aufrechterhalten: Das Theatre Kriens-Luzern wird ab November 2015 als Schweizer Premiere und Uraufführung in Deutscher Sprache das Jukebox-Musicals „Daddy Cool“ zeigen.

DADDY COOL ist eine berührende Geschichte mit spektakulärem Tanz zu Musik, die um den Globus ging. Die Hits von Boney M. und anderen Formationen, komponiert von Frank Farian, gehören zu den Ikonen der Popkultur.

www.le-theatre.ch

Daniel - Das Rockoratorium

Text:
Eugen Eckert
Musik: Thomas Gabriel

“Daniel” wurde von Eugen Eckert und Thomas Gabriel anlässlich der Heilig-Rock-Wallfahrt 1996 in Trier geschrieben. Mittlerweile wurde das Oratorium schon 18 mal aufgeführt, unter anderem bei den Weltjugendtagen in Paris und beim Katholikentag 1998 in Mainz.

In sieben Bildern wird die Geschichte des Propheten Daniel erzählt, der sein Volk, das Volk der Israeliter, durch die schwere Zeit der Babylonischen Gefangenschaft führt.
Seine politischen Gegenspieler sind Nebukadnezar, Belsazar und Darius, die drei aufeinanderfolgenden Könige und Herrscher des babylonischen Reiches.

Daniel, intelligent und gebildet, wird bei den jeweiligen Königen persönlicher Berater und Minister. Durch seine Gradlinigkeit, die er aus seinem unerschütterlichen Glauben erhält, bietet er den Königen in vielen Auseinandersetzungen die Stirn und führt so sein Volk sicher durch die Gefangenschaft.

Die Episoden heißen im einzelnen:

Die Gefangennahme
Am babylonischen Hof
Nebukadnezars Traum
Die Drei im Feuerofen
Daniels Traum
Belsazars Gastmal
Daniel in der Löwengrube

Die Musik ist eine Mischung aus Rock und Jazz. Sechs Musiker wirken in der Band mit, sechs Solisten auf der Bühne: Daniel, die Könige, Hananja, Aschpenas, Asarja und Michael.
Der Chor übernimmt, ähnlich wie in der griechischen Tragödie, verschiedene Rollen:
Stimme Gottes, Volk Israel, Babylonier. Dauer: ca 1 ¾ Stunde

Inhalt:

Im dritten Jahr der Herrschaft Joakims wird Jerusalem von Nebukadnezar, König von Babylon, eingenommen. Als Krönung seines Triumphs läßt er die heiligen Geräte aus den Tempeln in seine Schatzkammer bringen und befiehlt, Kinder aus den Häusern der Stadt zu rauben, um sie zu seinen Dienern zu machen. Unter ihnen sind auch Daniel, Michael, Hananja und Asarja. Nur der Glaube an Gott läßt sie die langen Jahre der Gefangenschaft überstehen.

Als der König eines Nachts von schlimmen Alpträumen heimgesucht wird, läßt er Traumdeuter, Wahrsager und Zauberer aus dem ganzen Land kommen, damit sie ihm seine Träume deuten. Doch niemand ist dazu fähig. Zornig befiehlt er, alle Weisen Babylons zu töten. Als Daniel davon erfährt, bittet er den König um deren Leben. Nebukadnezar will die Bitte nur gewähren, wenn Daniel ihm seinen Traum deuten kann. In der Nacht erfährt Daniel in einer Vision die Bedeutung des Traums und kann so das Leben der Weisen retten. Nebukadnezar lobt den mächtigen Gott und belohnt Daniel und seine drei Gefährten mit Statthalterposten.

Getrieben von unersättlicher Machtgier vergißt der König alsbald den Gott Daniels. Er läßt sich ein goldenes Standbild errichten und befiehlt seinem Volk niederzuknien und es anzubeten. Daniel, Michael, Hananja und Asarja aber weigern sich, das Götzenbild zu verehren. Nebukadnezar ist darüber so aufgebracht, daß er sie ins Feuer werfen läßt. Aber ein von Gott gesandter Engel schützt sie vor der Glut. Da bereut der König und befiehlt seinem Volk, den Gott Daniels zu loben und zu achten.

Nach dem Tod Nebukadnezars wird sein Sohn König. Während eines großen Festmahls, bei dem sich alle mit Wein aus den geraubten Gefäßen betrinken, erscheint eine Geisterschrift an der Wand. Niemand kann sie lesen und so muß Daniel kommen, um sie zu entziffern. Dieser sagt Belsazar den Untergang voraus und der König kommt alsbald ums Leben.

Die Nachfolge tritt Darius an, der Daniel schon bald zum engsten Vertrauten über sein Reich machen will. Das neiden ihm die anderen Statthalter. Sie überreden den König zu einem Gesetz, was besagt, daß alle, die Hilfe bei einem anderen als ihrem König erflehen, zu den Löwen geworfen werden sollen. Als Daniel kurz darauf beim Gebet überrascht wird, wirft man ihn zur Strafe in die Löwengrube. Darius aber plagt das Gewissen. Am nächsten Morgen eilt er zur Grube und findet Daniel an Körper und Geist unversehrt. Da bereut Darius und seinem Volk befiehlt er, den Gott Daniels zu ehren.

Die Schauspieler, Künstler & Musiker

Asarja / Erzählerin: Barbara Bach
Daniel: Benjamin Baumann
Michael: Steffen Bodensohn
Nebukadnezar/Belsazar/Darius:
Marcel Ehmann
Hananja: Isabella Hof

Chor

Die Band
Arrangements und musikalische Leitung:
Thomas Gabriel
Gitarre: Jan Masuhr
Saxophon: Stefan Weilmünster
Bass: Stefan Engelmann
Schlagzeug: Martin Klusmann
Percussion: Olaf Normann
Keyboards: Thomas Gabriel

Tanzensemble
Leitung:
Susanne Voss
Tänzerinnen: Christine Blumör, Kirstin Egner, Ingrid Höhne, Alexandra Meyer und Angela Till.

Dirty Rotten Scoundrels (Zwei hinreißend verdorbene Schurken)
Musical nach dem gleichnamigen Film von 1988

Buch: Jeffrey Lane
Musik & Liedtexte: David Yazbek
Uraufführung: 15. September 2004, The Old Globe Theater, San-Diego, USA
Broadwaypremiere: 3. März 2005 (Imperial Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 12. September 2015 (Wiesbaden, Staatstheater Wiesbaden)

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden (Junges Staatsmusical Wiesbaden):

Premiere: 12. September 15 (Kleines Haus)

Regie: Iris Limbarth
Musikalische Leitung: Frank Bangert, Ulrich Bareiss
Bühne: Britta Lammers
Kostüme: Heike Korn
Choregrafie: Myriam Lifka

Besetzung:

Lawrence Jameson:
Norman Hofmann, Johannes Kastl
Freddy Benson: Rainer Maaß, Tim Speckhardt
André Thibault: Peter Emig, Benjamin Geipel
Christine Colgate: Nina Links, Anna Heldmaier
Muriel: Felicitas Geipel, Mira Keller
Jolene: Constanze Kochanek, Denia Gilberg
Hoteldirektor Charles: Marcel Herrnsdorf
Empfangschef Didier: Rainer Maaß, Tim Speckhardt
Croupier / Schaffner / Kellner / Matrose: David Rothe
Marianne / Frau 1: Viktoria Reese, Ann-Kristin Lauber
Sophia / Frau 2: Josefine Deusch, Leonie Gossel
Carlotta / Frau 3: Maja Dickmann, Kathrin Pattensen
Renée / Frau 4: Mariella Köhlert, Leonie Just
Platzanweiserin / Frau 5: Lisa Krämer, Anna Heldmaier
Matrose / Hotelgast: Jeremias Beckford
Gepäckträger / Hotelgast: Jonathan Maximilian Schneider
Butler / Matrose / Hotelgast: Peter Emig, Benjamin Geipel
Gérard / Matrose / Hotelgast: Daniel Al-Hami
Matrose / Hotelgast / Nikos: Oliver Kubiak
Kellnerin: Désirée Gudelius, Lena Anthes
Page 2: Fanni Hamar
Page 1: Laura Bittorf
Nonne / Zimmermädchen: Vivien König
Zimmermädchen: Viviana Indraccolo

Gesamtes Ensemble und alle Doppelbesetzungen als Hotelgäste, Touristen, Nonnen, Cowboys and Girls, Matrosen, Hotelpersonal etc.

Besprechung auf kulturfreak.de


Zwei hinreißend verdorbene Schurken

Junges Staatsmusical Wiesbaden
Freddy Benson (Rainer Maaß) und Ensemble
© Andreas Etter

Ein Sommer in Beaumont-sur-Mer an der Côte d’Azur. Hier an der Riviera lebt und »arbeitet« der elegante, britischeHochstapler Lawrence Jameson.Als vermeintlicher Prinz im Exil bringt er reiche, liebestolle Frauen dazu,ihn bei seinem Untergrundkampf um den Thron zu unterstützen und erleichtert sie charmant um Millionen. Doch dann taucht der Amerikaner Freddy Benson auf. Seine Masche, Mitleid durch Geschichten über seine todkranke Großmutter zu erwecken, bringt ihm aber immer nur kleine Beträge. Als er sieht, wie raffiniert Lawrence mit Hilfe des Polizeichefs André Thibault vorgeht, will er unbedingt sein Meisterschüler werden. Lawrence will ihn so schnell wie möglich loswerden und schlägt eine Wette vor –wer einer bestimmten reichen Erbin als erster 50.000 Dollar abnimmt, darf bleiben. Da trifft Christin Colgate ein, die amerikanische »Seifenkönigin« und der amüsante Kampf beginnt.

Die Musical-Komödie um zwei sympathische Ganoven aus dem Jahre 2004 basiert auf dem gleichnamigen Film von 1988 mit Michael Caine und Steve Martin. Mitreißende Musik mit Swing und Jazz Rhythmen und witzige Dialoge zeichnen dieses erfolgreiche Musical aus. [© Staatstheater Wiesbaden]

www.staatstheater-wiesbaden.de

Don Camillo & Peppone

Buch:
Michael Kunze
Musik: Dario Farina

Uraufführung: 30. April 2016 (St. Gallen, Theater St. Gallen)
Premiere Wien: Herbst 2016

Zur Inszenierung des Theater St. Gallen:
(Kooperation mit den Vereinigten Bühnen Wien)

Premiere: 30. April 16

Musikalische Leitung: Robert Paul
Inszenierung: Andreas Gergen
Bühne: Peter J. Davison
Kostüme: Yan Tax
Dramaturgie: Deborah Maier

Besetzung:

Die alte Gina; Erzählerin:
Maya Hakvoort / Barbara Tartaglia
Don Camillo; Pfarrer von Boscaccio: Andreas Lichtenberger / Thorsten Tinney
Peppone; Bürgermeister von Boscaccio: Frank Winkels / André Bauer
Gina: Jaqueline Reinhold / Franziska Kemma
Mariolino: Kurosch Abbasi / Marco Toth
Filotti; Ginas Vater: Rainhard Brussmann
Nonno; Ginas Grossvater: Walter Andreas Müller
Brusco; Mariolinos Grossvater: Thorsten Tinney / Dean Welterlen
Laura Castelli: Femke Soetenga / Gabriela Ryffel
Maria; Ginas Mutter: Patricia Hodell
Cecilia; eine junge Frau: Marja Hennicke
Dottore; Dorfarzt: Dean Welterlen
Jesus; Stimme des Gewissens: Marlon Wehmeier

Ensemble: Marja Hennicke / Colleen Besett / Gabriela Ryffel / Stéphanie Signer / Franziska Kemna / Marco Toth / Michael Souschek / Matthias Trattner / Florian Fetterle / André Bauer

Swing: Anna-Carina Buchegger / Barbara Tartaglia / Wolfgang Postlbauer / Arthur Büscher

Don Camillo und Peppone Band

www.theatersg.ch / www.vbw.at

Dorian Gray
Musical-Oper

Von: Roland Fister
Nach dem Roman von: Oscar Wilde
Uraufführung: 8. Juni 2013 (Coburg, Lancestheater Coburg)

Zur Inszenierung des Landestheater Coburg:

Premiere:
8. Juni 13 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Roland Fister
Inszenierung: Bodo Busse
Bühnenbild: Michael Heinrich
Kostüme: Michael Heinrich
Choreinstudierung: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Susanne von Tobien

Besetzung:

Dorian Gray:
Joel Annmo
Hallward: Michael Lion
Sibyl Vane: Anna Gütter
Mrs. Vane: Ulrike Barz
Lord Henry: Falko Hönisch
Portier: Marcello Mejia-Mejia
Auktionator: Karsten Münster
Theaterinspizient: Jan Korab
Lady Agatha: Joanna Stark
Lady Wotton: Gabriele Bauer-Rosenthal
Herzogin: Patricia Lerner
Herzog: Thomas Unger
Sir Thomas: Freimut Hammann
Mr. Vandeleur: Martin Trepl
Edward: Simon van Rensburg

www.landestheater-coburg.de

Dracula - Ein romantisches Musical

Musik:
Karel Svoboda
Originallibretto und Gesangstexte:
Zdenek Borovec und Richard Hes
Deutsch:
Michael Kunze

Uraufführung:
Freitag, 13. Oktober 1995 (Prag, Kulturpalast)
Deutschsprachige Erstaufführung:
30. April 2004 (Basel, Musicaltheater Basel)

Zur Produktion im Baseler Musicalheater:

Produzenten: fine arts management, Walter Hitz & Musicaltheater Gdynia
Regie:
Maciej Korwin
Choreographie:
Jaroslav Staniek

Besetzung Basel:

Dracula:
Ethan Freeman
Adriana 1:
Eveline Suter
Scapino:
Florian Schneider
Lorraine:
Michaela Christl
Steven:
Patrick Biagioli
Priester:
Kenneth Derby
Nymphe:
Iréne Straub
Dracula 2: Christian Venzke
Adriana2, Lorraine2: Bianca Arndt
Scapino 2: Roland Duppenthaler
Lorraine2, Nymphe2: Karin Rindlisbacher

Blut, Leidenschaft und Sehnsucht. Mythos und Legende. Das ist Dracula! Mit Spannung wird das Prager Erfolgsmusical DRACULA vom Schweizer Publikum erwartet. Ab dem 30. April wird das Stück um den bekanntesten aller Vampire zum ersten Mal in deutscher Sprache im Musical Theater Basel zu sehen sein. Die Rolle des eleganten Grafen Draculas wird die Musical-Grösse Ethan Freeman, bekannt aus Phantom of the Opera, übernehmen. Der Diener und Professor Scapino wird vom populären Schweizer Sänger-Darsteller Florian Schneider gespielt . Mit Evelyne Suter (Adriana), Patrick Biagioli (Steven), Irène Straub und Karin Rindlisbacher konnten weitere Schweizer Musicaldarsteller für DRACULA gewonnen werden. 

Das tschechische Erfolgsmusical DRACULA begeisterte seit seiner Welturaufführung 1995 in Prag fast drei Millionen Zuschauer. Der charmante und zugleich diabolische Vampir aus Transsilvanien fasziniert seit Bram Stockers Novelle. Dieser Klassiker diente auch als Vorlage für das Musical, dennoch wartet „DRACULA“ mit einigen originellen Realitätsbezügen auf.

Inhalt:

Jeder der drei Akte spielt in einer anderen Epoche. Im 16. Jahrhundert zieht Fürst Dracula mordend und plündernd durchs Land. Als er ein Kloster überfällt, wird er von einem Mönch zu ewigem Leben und unstillbarer Blutgier verflucht. Auf seine Burg zurückgekehrt muss der Graf miterleben, wie seine Frau Adriana nach der Totgeburt des ersten Kindes in seinen Armen stirbt. In seiner Verzweiflung will er sich das Leben nehmen, stellt aber fest, dass sich der Fluch des Mönchs bewahrheitet hat: er kann nicht sterben. 300 Jahre später, zunächst von der Aussicht auf ewiges Leben begeistert, versteht es Dracula nicht nur Schrecken sondern auch Faszination zu verbreiten. Die englische Baronesse Lorraine verliebt sich in ihn, und auch er erliegt ihrer Schönheit. Im 21. Jahrhundert ist Dracula ein mächtiger Casino-Boss, allerdings hat ihn seine Kraft verlassen. Er muss tagsüber von einem Professor in einem unterirdischen Laboratorium am Leben erhalten werden. Eine Rockgang, die einen Überfall auf das Casino plant und eine Frau, die Draculas erster Frau Adriana zum Verwechseln ähnlich sieht, leiten das Ende einer langen Odyssee ein.

Karl Svobodas Musik beeindruckt durch ihre Vielfalt an Melodien und Formen. So wie die Handlung der drei Akte in drei Jahrhunderten spielt, werden auch in der Musik verschiedene Stile zitiert: Mystische Kirchenklänge zu Beginn, gefolgt von traditionellen Tänzen bis hin zur modernen Fantasy-Musik unserer Tage. Mehrere der eingängigen Songs aus DRACULA stürmten kurz nach der Uraufführung die tschechischen Hitparaden. DRACULA wird das erste grosse, romantische Musical im Basler Musical Theater sein seit der legendären Inszenierung von Phantom of the Opera.

Seine Weltpremiere erlebte das Musical DRACULA am 13. Oktober 1995 im grössten Prager Theatersaal, dem damaligen Kulturpalast. Das Musical wurde siebenmal wöchentlich und mit Ausnahme der Theaterferien durchgehend bis 1998 gespielt. Erst wegen der anstehenden Rekonstruktion des Kulturpalasts wurde die Aufführung des Musicals vorübergehend eingestellt.

Dank des Erfolgs in Prag konnte DRACULA auch den tschechischen Raum verlassen. Die erste ausländische Station war Bratislava (Pressburg). Der erste tatsächlich weit entfernte Ort an dem DRACULA aufgeführt wurde, war Seoul. Das ursprüngliche Musical erklang in koreanischer Sprache durch die grössten lokalen Sängerstars. 2002 wurde DRACULA in russischer Sprache in Moskau aufgeführt und kehrte im März 2003 zurück in seine Heimatstadt Prag.

Für die deutsche Erstaufführung konnte eine hochkarätige Besetzung aus internationalen und Schweizern Musical-Darsteller gewonnen werden. Der populäre amerikanische Musical-Star Ethan Freeman übernimmt die Hauptrolle von Dracula. Mit der Österreicherin Michaela Christl (Lorraine) und dem Amerikaner Kenneth Derby (Priester) sind weitere internationale Musicalsänger im Ensemble vertreten. Für die weiteren Hauptrollen konnten namhafte Schweizer Musical-Stars, aber auch vielversprechende Schweizer Newcomer engagiert werden. Die Rolle von Scapino wird vom populären Schweizer Sänder-Darsteller Florian Schneider verkörpert. Die Schweizer Newcomerin Evelyn Suter spielt Adriana und die Rolle von Steven wird vom Schweizer Musical-Star Patrick Biagioli („Space Dream“) dargestellt. In der Rolle der Nymphe sehen wir die aus dem Zentralschweizer Musical „ Der Drachenstein“ bekannte Luzerner Sopranistin Irène Straub.

Fine arts management brachte die deutsche Erstaufführung in einer Eigenproduktion, zusammen mit dem Musicaltheater Gdynia, nach Basel. Die deutsche Textfassung stammt vom profiliertesten aller Musicalautoren, nämlich von Michael Kunze, der schon Musicals wie „Tanz der Vampire“, „Elisabeth“ oder „Mozart“ geschrieben hat. Kunze ist auch derjenige, der das Unmögliche schaffte, das Erfolgsstück „Mamma Mia“ in eine faszinierende deutschsprachige Version umzuschreiben.

Eine Besprechung findet sich auf der Besprechungsseite von kulturfreak.de .

Die hervorragend gemachte Highlight CD bietet diese Lieder:

  1. Ouvertüre
  2. Gott, erhör uns
  3. Der Fluch
  4. Schmetterling
  5. Wir zwei!
  6. Tod
  7. Gott, wenn es Dich gibt
  8. Nacht für Nacht
  9. Blutsverwandte
10. Ein schrecklicher Verdacht
11. Hab' mich an Dich verloren
12. Wenn die Trommeln erdröhnen
13. Ein weit verbreitetes Syndrom
14. Sexy musst du sein
15. Umsonst, vorbei
16. Draculas Monolog
17. Dafür bist du geboren

    © Text: Fine Arts Management
    © Foto: fine arts management

 

Dracula, Das Musical

Musik:
Frank Wildhorn
Buch und Songtexte: Christopher Hampton und Don Black
Deutsch von: Roman Hinze

Uraufführung: 9. Oktober 2001 (La Jolla, La Jolla Playhouse)
Broadway-Premiere: 19. August 2004 (Belasco Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 23. April 2005 (St.Gallen, Theater St. Gallen)
Österreichische Erstaufführung: 9. August 2007 (Graz, 1. Grazer Musicalfestival)
Deutsche Erstaufführung: 18. November 2011 (Trier, Europahalle)

Zur Inszenierung der Musikalischen Komödie Leipzig:

Premiere. 16. April 16

Musikalische Leitung: Christoph-Johannes Eichhorn
Inszenierung: Cusch Jung
Choreografie: Cusch Jung
Bühne, Kostüm: Karin Fritz
Choreinstudierung: Mathias Drechsler

Besetzung

Mina:
Lisa Habermann
Lucy: Anna Preckeler
Renfield: Sabine Töpfer
Vampirin 1: Linda Rietdorff
Vampirin 2: Nedime Ince
Vampirin 3: Nathalie Parsa
Dacula: Andreas Wolfram
Jonathan: Jeffery Krueger
van Helnsing: Fabian Egli / Cusch Jung
Arthur: Patrick Rohbeck
Dr. Seward: Andreas Rainer
Quinsey: Milko Milev

Chor der Musikalischen Komödie
Ballett der Musikalischen Komödie

Nach den Erfolgen von »Jekyll & Hyde« und »Der Graf von Monte Christo« erscheint mit »Dracula« das dritte Wildhorn-Musical an der Musikalischen Komödie – in Szene gesetzt von demselben Team, das auch schon für die beiden anderen Produktionen verantwortlich zeichnete. 

www.oper-leipzig.de

Drei Musketiere - Das Musical

Musik & Liedtexte:
Rob Bolland & Ferdi Bolland
Arrangements und zusätzliche Musik: Paul Bogoaev
Buch: André Breedland nach dem Roman von Alexandre Dumas
Mitarbeit Buch und zusätzliche Liedtexte: Gerard Cox
zusätzliche Liedtexte: Jan-Simon Minkema / Petra van der Eerden

Uraufführung: 30. März 2003 Nieuwe Luxor Theatre, Rotterdam (Niederlande)
Deutschlandpremiere: 6. April 05 (Berlin)
Stuttgart-Premiere: 17. November 06 (Derniere: 31. Januar 08)

Zur Inszenierung der Freilichtbühne Altusried:
Koproduktion mit dem Staatstheater Mainz

Premiere:
24. Juni 17

Musikalische Leitung: Axel Goldbeck
Inszenierung: Roland Hüve
Choreographie: Eric Rentmeister
Bühne: Siegfried Mayer
Kostüm: Josephin Berger
Chordirektion: Gertrud Hiemer-Haslach
Kampfchoreografie: Annette Bauer

Besetzung:

D‘Artagnan:
Tobias Bieri
Milady de Winter: Judith Jakob
Constance: Filipina Henoch
Königin Anna: Navina Heyne
Kardinal Richelieu: Eric Rentmeister
Athos: Hannes Staffler
Aramis: Frank Wöhrmann
Porthos: Alexander Brugnara
Conferencier/James: Matthias Knaab
Rochefort: Tunç Denizer
König Ludwig: Johannes Vossen
Lord Buckingham: Jan-Martin Müller
Bonacieux: Joachim Neumeir
D‘Artagnans Vater: Roland Wintergerst
D‘Artagnans Mutter: Iris Bergmann
Ensemble: Linda Konrad, Elena Otten, Yvonne Braschke, Laura Pfister, Christian Bindert, Maurice Daniel Ernst, Arne David, Florian Weigel

Chor
Statisterie
Projektorchester


3 Musketiere - Das Musical

Freilichtbühne Altusried
Aramis (Frank W. Ahrmann), Porthos (Alexander Brugnara), D. Artagnan (Tobias Bieri), Athos (Hannes Staffler)
© Andreas Etter

Schon aus der Entfernung sieht man seit einiger Zeit drei große Degenspitzen, die sich über dem Dach der Tribüne der Freilichtbühne Altusried kreuzen, und ein aufregendes Ereignis kündigt sich an: 3 Musketiere — Das Musical erobert das Allgäu! Das ist in doppelter Hinsicht eine Premiere, denn erstmals wird die ebenso bekannte wie beliebte Bühne für ambitioniertes Amateurtheater in Koproduktion mit dem Staatstheater Mainz zur Spielstätte für ein großes Musical mit professionellen Darsteller*innen.
Der berühmte Ausruf der Musketiere EIN FÜR ALLE - ALLE FÜR EINEN! könnte als Überschrift über dem gesamten Projekt stehen, denn nur durch das enorme Engagement eines jeden Mitwirkenden ist ein solch ehrgeiziges Ziel zu erreichen. Professionelle Künstler*innen und die Spieler*innen und Sänger*innen aus dem Allgäu schaffen gemeinsam ein außergewöhnliches Musicalereignis. Das Publikum erwartet die Geschichte der drei Musketiere im Kampf für Liebe, Treue und Gerechtigkeit in einem spektakulären Bühnenbild und begleitet von einem 22-köpfigen professionellen Projektorchester.
Das Musical 3 Musketiere war eine Eigenproduktion der Stage Entertainment Productions und erlebte seine Uraufführung im Jahr 2003 in den Niederlanden. Für die deutsche Fassung wurde das Werk umfassend bearbeitet und neu orchestriert und zwischen 2005 und 2008 erfolgreich in den Musicalhäusern in Berlin und Stuttgart gespielt. Die Neuinszenierung für die Freilichtbühne Altusried steht für sich - aktuell ist die Geschichte aus der Feder des weltbekannten Romanautors Alexandre Dumas an keinem deutschsprachigen Profitheater als Musical zu erleben.
Die Story halt sich eng an Dumas’ berühmte Romanvorlage und erzählt sie mit den Mitteln eines zeitgenössischen Pop-Musicals neu. Spielszenen, Kampfchoreographien, mitreißende Ensemble-Nummern und gefühlvolle Musicalballaden wechseln sich in dem opulent besetzten Werk ab und garantieren Unterhaltungstheater auf höchstem Niveau.
Mit den Musketieren wird die lange Tradition der Freilichtbühne Altusried fortgeführt und zugleich um eine spannende Dimension erweitert.

Weitere Vorstellungen am
25. / 30, Juni 2017
1. /7 / 8./ 9. /13. /14. /15. /21. /22. /23. /28. /29. / 30. Juli 2017
4. /5. August 2017

Onlinebuchung: www.freilichtbuehne-altusried.de

Die Drei von der Tankstelle

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:
(nach dem gleichnamigen Tonfilm von Franz Schulz und Paul Frank in der Bühnenfassung von Kay Antony, Ulrich Mayer und Ursula Pietzsch. Musik von Werner Richard Heymann)

Premiere: 4. Juni 14

Regie: Adelheid Müther
Musikalischer Leiter, Pianist: Dietrich Stern
Ausstattung: Doris Engel
Choreographie: Stephan Brauer
Regieassistenz/Abendregie: Philipp Matthias Müller
Regiehospitanz: Dieter Hombach
Produktionsdramaturgie: Angelika Zwack
Lichtdesign: Till Helfrich
Ton: Stephan Weber

Ensemble:

Willy Herbig:
Tilmar Kuhn
Kurt Anatol von Waldbach-Windberghausen: Stefan Schuster
Hans Mühlheim: Till Frühwald
Lilian Kosmann: Elinor Eidt
Konsul Kosmann: Thomas Wild
Edith von Turkow: Anna Schönberg
Gerichtsvollzieher: Heinz Harth
Zylindermann: Andreas Krämer

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt - Mit diesem Lied stimmen sich die drei bankrotten Junggesellen auf ihr neues Dasein als Tankstellenbetreiber ein. Doch wird die Freundschaft auch die Belastung einer Damenbekanntschaft aushalten, wenn alle drei Herren dieselbe Dame kennenlernen?

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag, Wien

www.kultur-bad-vilbel.de

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