kulturfreak

Musical Stückeinfos: B

The Beautiful Game

Musik:
Andrew Lloyd Webber
Buch/Texte: Ben Elton
Deutsch: Anja Hauptmann

Uraufführung: 28. September 2000 (Cambridge Theatre, London; bis 1.9.01)
Deutsche Erstaufführung: 24. Januar 2003 (Staatsoperette Dresden)

Das Stück um eine Gruppe fußballbegeisterter Jugendlicher aus Belfast verbindet unterhaltsame Elemente mit der ernsthaften Thematik des Nordirlandkonfliktes. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein ambitioniertes Stürmer-Talent, das zum IRA-Terroristen wird.

Inhalt:

Belfast im Jahre 1969. Nordirland steht kurz vor dem Ausbruch der “Troubles”, der blutigen Unruhen, die die sechs Grafschaften im Norden der Grünen Insel jahrzehntelang in die Schlagzeilen bringen sollten. Auslöser war der friedliche Protest der sozial wie gesellschaftlich benachteiligten katholischen Bevölkerung für mehr Bürgerrechte, der zunächst auf den unerbittlichen starken Arm der vornehmlich aus Protestanten bestehenden nordirischen Polizei und radikaler Vertreter der anderen Konfession traf. Diese befürchteten einen Verlust ihrer Privilegien, was wiederum zu einer Radikalisierung auf Seiten der Protestierer führte. Die Eskalation war vorprogrammiert: Als 1972 in Londonderry 14 unschuldige Personen der Zivilbevölkerung am “Blutigen Sonntag” von der zu Hilfe gerufenen englischen Armee erschossen wurden, waren die Gräben zwischen den beiden Konfessionen tiefer denn je und der Auftrieb der zuvor in der Bedeutungslosigkeit versunkenen Irisch-Republikanischen Armee (IRA) unaufhaltsam.

Die Hintergründe der Ursprünge des heutigen Nordirlandkonflikts sowie die Motivationen und Ängste der Zivilbevölkerung auf die Bühne zu bringen, haben sich Musical-Routinier Andrew Lloyd Webber und der bekannte englische Komiker Ben Elton mit THE BEAUTIFUL GAME zum Ziel gesetzt. Ausgangspunkt sind die Geschicke von einer Gruppe Teenagern, die Mitglieder eines Belfaster Fußballteams sind, und deren Freunde: Unter den wachsamen Augen des Trainers Father O’Donnel sind es John und Del, die genügend Talent im Umgang mit dem Lederball aufweisen. Beide sind ganz normale Teenager, träumen von der großen Karriere als Fußballer und genießen es, von Mädchen angehimmelt zu werden. Als sie ihre ersten Liebeserfahrungen mit Mary und Christine machen, holen sie die politischen Ereignisse ihres Landes ein: Dem umjubelten Sieg im Fußballfinale steht der immer stärker werdende Hass gegenüber, in dessen Umgebung sie leben, der den Teamgeist untergräbt und schließlich darin mündet, dass das Stürmer-Ass zum IRA-Killer wird und andere Spieler ermordet oder verkrüppelt werden oder fliehen müssen. Zurück bleiben desillusionierte junge Menschen, die sich der Bürgerkriegsmaschinerie machtlos ausgeliefert sehen und mit der Entscheidung allein gelassen sind, welchem Teil ihres Herzens sie folgen sollen: dem, der für das Land, oder dem, der für ihre Liebe schlägt. In diesem Fall kann es nicht die Liebe sein, die siegt. Zurück bleibt Mary, die ihrem und Johns fußballbegeistertem Sohn Sean neben dem Ball nur auf den Weg geben kann: “Das Spiel fängt gleich wieder an. Hoffen wir, dass du und deine Freunde es besser spielen, als wir.”

Die Zerrissenheit, in der sich die Charaktere befinden, wird durch Andrew Lloyd Webbers Musik und Ben Eltons Libretto treffend charakterisiert: Lyrische Balladen mit keltischen Klangreminiszenzen werden durch dynamische Songs mit harter, schroffer Schlagzeugdominanz kontrastiert. Intimen Momenten der ersten Annäherung und ersten Liebe stehen unverschleiert brutale Szenen der Gewalt gegenüber. Das gemeinschaftliche Glücksgefühl, das durch den Sieg im Fußballfinale hervorgerufen und trotz der von Father O’Donnel betonten “schweren Zeiten” gebührend gefeiert wird, wird ebenso wie die Romantik von Mary und Johns Hochzeitsnacht durch die Brutalität des Alltags jäh gebrochen. Ben Elton setzt dabei sowohl auf unverblümte Alltagssprache als auch auf ein nicht unbeträchtliches Maß an Komik. Das Ergebnis ist ein Musical, das die komplizierten Zusammenhänge des Nordirlandkonflikts nachvollziehen lässt: anrührend, offen, ehrlich, ohne jedoch einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft zu vergessen. [Felix Bloch Erben]
 

Big Fish

Musik:
Andrew Lippa
Gesangstexte: Andrew Lippa
Buch: John August (nach seinem gleichnamigen Drehbuch für den Film von 2003 und nach Daniel Wallace's Erzählung “Big Fish: A Novel of Mythic Proportions” von 1998)

Broadwaypremiere: 5. September 2013 (Neil Simon Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 13. Oktober 16 (München, Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater)
Übersetzung: Nico Rabenald

Zur Inszenierung der Mainzer Musical Inc:

Premiere 1: 2. Juni 2017
Premiere 2: 3. Juni 2017

Regie: Marie Friedl und Florian Mahlberg
Musikalische Leitung: Nicolai Benner
Choreografie: Isabelle Jegotka und Jessica Gleisberg
Ausstattung: Safak Sengül
Produktionsleitung: Johannes Lotz, Josephine Ludwig, Konstantin Hahn, Laurin Hess und Vidhya Pfeifer
Vereinsvorstand: Mareike Hachemer, Simon Reitenbach und Thomas Wagner

Ensemble:

Don Price:
Wolfgang Baumann / Hendrik von Hülst
Alabama Lamm: Alina Berger / Alexandra Mordenti
Bürgermeister/Pfandfinder/Gemischtwarenhändler: Martin Brehmen
Alabama Lamm/Dr. Bennett: Veronika de Vries / Franziska Heger
Zacky Price: Svenja Drewitz / Melina Löffler
Amos Calloway: Jens Emmert
Bürgermeister/Pfandfinder/Gemischtwarenhändler: Johannes Franken
Showsängerin/Tanzensemble: Jessica Gleisberg / Isabelle Jegotka
Edward Bloom: Peter Frese / Vinzent Grimmel
Josephine Bloom: Josephine Ludwig / Clara Vogel
Sandra Bloom: Natascha Hahn / Jessica Jopp
Will Bloom: Sebastian Killinger / Johannes Lotz
Cheerleader/New Yorker Arzt/Frau des Gemischtwarenhändlers: Rebecca Guth
Karl, der Riese: Konstantin Hahn / Laurin Hess
Lehrer/Barbier/Red Fang: Dennis Imhof
Sandra Templeton: Julia Jäger / Tahira Schäfer
Fischer/Schäfer/General: Ulrich Jungbluth
Bauernmädchen/Fernsehansagerin/Wills Sohn: Theresa Noll
Lehrer/Barbier/Red Fang: Ram Paramanathan
Nixe/Ashtons Statue/Tanzensemble: Lisa Platz / Antonia Regis
Amos Calloway: Holger Reuter
Cheerleader/New Yorker Arzt/Frau des Gemischtwarenhändlers: Sarah Richter
Jenny Hill: Scarlett Saurat / Laura Saxler
Waffennarr/Farmpächter/Cowboy: Levent Sen / Nils van der Horst
Die Hexe: Şafak Sengül / Daniela Stünkel

Musiker:

E-Bass/Kontrabass:
Dominik Bierbüsse / Benjamin Hinkeldey
Flöte/Piccolo: Simone Elfen / Dominik Wilson
Horn: Lisa Grundhöfer / Luis Richter
Gitarre I: Benjamin Hinkeldey / Nico Moser
Gitarre II: Ingo Hunz / Simon Schaefer
Keyboard I: Pedro Fuertes / Jonathan Peters
Keyboard II: Henrik Schlitt / Thomas Wagner
Klarinette/Bassklarinette: Nora Müller / Thomas Schmitt
Percussion: Tim Liebl-Wachsmuth / Julian Rothenaicher
Sopran-/Alt-/Tenorsaxophon: Patricia Reuter / Svenja Tiefenthaler
Trompete: Tobias Fix / Johannes Wenzel
Schlagzeug: Tim Ester / Florian Fochs
Violine: Tamara Breite / Johann Piepenburg
Viola: Sabrina Schwichtenberg / Janina Welchar
Violoncello: Benjamin Fazlagić

www.musicalinc.de

Zur Inszenierung der Theaterakademie August Everding:

Premiere: 13. November 16 (im Prinzregententheater)

Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Regie: Andreas Gergen
Choreographie: Danny Costello
Bühne und Projektionen: Sam Madwar
Kostüm: Ulli Kremer
Maske: Daniel Riedl
Dramaturgie: Antonia Leitgeb, András Borbély T.
Licht: Georg Boeshenz
Ton: Matthias Schaaff, Miriam Reinhardt
Video: Thomas Zengerle

Besetzung:

Edward:
Benjamin Oeser
Will: Matias Lavall
Sandra: Theresa Weber
Josephine: Wiebke Isabella Neulist
Hexe / Jenny Hill: Julia-Elena Heinrich
Der Riese Karl / Red Fang / Pachtbauer: Robert Lankester
Amos / Farmpächter: Johannes Osenberg
Don Price / General Patterson / Cowboy: Nicolo Soller
Zacky Price / Jongleur / Pfandfinder: Claudio Gottschalk-Schmitt
Dr. Bennett / Richter: Cem Lukas Yeginer
Meerjungfrau / Artist: David Pereira
Frustrierter Fischer / Bürgermeister: Nils Klitsch
Hochzeitsgesellschaft / Stadtbewohner von Ashton / Zirkusleute / Bewohner einer Westernstadt: Katharina Wollmann, Tobias Stemmer, Daniel Wagner, Tamara Pascual, Sophie Mefan, Patrizia Unger, Nils Klitsch
Schullehrer: Tobias Stemmer
Freundin #1 / Kleines Mädchen mit der Katze: Valerie Luksch
Freundin #1 / Bauernmädchen: Laura Pfister
Heißblütiger Waffennarr: Daniel Wagner
Friseuse: Tamara Pascual
Freundin #2 / Fernsehansagerin: Valentina Inzko Fink
Freundin #2 / Riesenfreundin Karls: Lisa Rothhardt
Junger Will (alternierend): Robin Ziegert, Kamil Alexander Zadlo, Leon Winter,Miles Benson

www.theaterakademie.de

Billy Elliot

Musik:
Elton John
Buch: Lee Hall
Uraufführung: 31. März 05 (London, Victoria Palace Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 28. Juni 2917 (Hamburg, Mehr! Theater am Großmarkt; in englischer Sprache)
Musik: Elton John
Buch: Lee Hall

Regie: Stephen Daldry
Choreografie: Peter Darling
Bühnenbild: Ian Mac Neil
Orchestrierung: Martin Koch
Ton-Design: Paul Arditti
Licht-Design: Rick Fisher
Musikalische Leitung: Philip Bateman
Associate Director: Julian Webber
Kostüme: Nicky Gillibrand

Zum Gastspiel im Mehr! Theater am Großmarkt Hamburg 2017:

BILLY ELLIOT – THE MUSICAL erstmals in Deutschland!
Die englischsprachige Originalproduktion vom Londoner West End ist vom 28. Juni bis 23. Juli 2017 exklusiv im Mehr! Theater am Großmarkt Hamburg zu erleben


Billy Elliot
Mehr! Theater am Großmarkt Hamburg
Lewis Smallman
© MehrEntertainment

Besetzung:

Billy: Adam Abbou, Matthew Lyons, Haydn May, Lewis Smallman
Mrs. Wilkinson, Billys Tanzlehrerin: Annette McLaughlin
Billys Vater: Martin Walsh
Billys Bruder Tony: Scott Garnham
Billys Großmutter: Andrea Miller
Billys Boxtrainer George: Leo Atkin
Mr Braithwaite, Pianist der Ballettschule: Daniel Page
Billys tote Mutter: Nikki Gerrard
Der ältere Billy: Luke Cinque-White
Billys bester Freund Michael: Henry Farmer, Bradley Mayfield, Michael Elliot Stiff, Samuel Torpey

In weiteren Rollen: Phillip Aiden, Jonathan Alden, Tom Brainbridge, Deborah Bundie, Jack Butterworth, Lilly Cadwallender, Donna Combe, Wayne Fitzsimmons, Abbie Louise Harris, Paul Hutton, Leon Kay, Charlie Martin, Evie Martin, Kris Manuel, Barnaby Meredith, Georgina Parkinson, Amy Rhiannon-Worth, Italia Ross, Rachel Spurrell, Sebastian Sykes, Rafe Watts, Luke Zammit

Ballet Girls: Irene Bakuva, Lucy Browne, Bonnie Burgess, Isobelle Chalmers, Gabrielle Ellis, Olivia Floydd, Pacha Green, Leah Jennings, Erin McIver, Macie O’Brien, Lily Patterson, Danella Sloman, Lucy Summers, Nicola Turner, Acacia Villios, Soraya Walding, Andrea Webb & Anna Williams

BILLY ELLIOT – THE MUSICAL begeisterte bereits mehr als 11 Millionen Menschen auf fünf Kontinenten und wird von Kritikern und Publikum gleichermaßen hoch gelobt. Diese Ausnahmeproduktion hat weltweit über 83 Auszeichnungen gewonnen, darunter zehn Tony und fünf Olivier Awards.
Basierend auf dem erfolgreichen Film, spielt das Musical vor dem Hintergrund des Minenarbeiterstreiks von 1984/85 in einer nördlichen Bergbaustadt. Entgegen aller Widerstände bahnt sich Billy seinen Weg vom Boxring an die Ballettstange, wo er eine Leidenschaft für den Tanz entwickelt, die letztendlich nicht nur seine Familie sondern die ganze Gemeinschaft inspiriert. Er kämpft für seinen Traum und verändert dadurch sein scheinbar vorgezeichnetes Leben für immer. Seit der Uraufführung im März 2005 im Londoner Victoria Palace Theatre erobert BILLY ELLIOT die Herzen von Millionen Menschen weltweit.
BILLY ELLIOT – THE MUSICAL wurde von Stephen Daldry (Regie), Lee Hall (Buch und Liedtexte) sowie Peter Darling (Choreografien), die sich schon für den gleichnamigen Film verantwortlich zeichneten, für die Bühne adaptiert. Die Musik hat kein geringerer als Sir Elton John geschrieben. Mit über 250 Millionen verkauften Tonträgern weltweit und über 40 Gold- und Platinalben zählt er zu den erfolgreichsten Künstlern aller Zeiten. Dieses vielfach preisgekrönte Kreativteam hat mit BILLY ELLIOT ein ergreifendes Theatererlebnis geschaffen, das vom Time Magazine zum „besten Musical des Jahrzehnts“ gekürt wurde.

 „Es ist längst überfällig, dass diese besondere Produktion auch in Deutschland für ein breites Publikum zugänglich wird. Für alle Musical-Fans, Tanzbegeisterten und Theater-Liebhaber ist das ein Pflichttermin.
BILLY ELLIOT hebt das Genre Musical auf ein völlig anderes Niveau“, so Maik Klokow, Geschäftsführender Gesellschafter und Produzent der Mehr! Entertainment. Elton Johns außergewöhnliche Musik, die anspruchsvollen Choreografien und die berührende Geschichte machen BILLY ELLIOT zu einem kraftvollen, emotionalen und mitreißenden Theatererlebnis. [© Mehr! Entertainment]

BILLY ELLIOT – THE MUSICAL im Mehr! Theater am Großmarkt Hamburg

Spieltermine:
28. Juni bis 23. Juli 2017
Premiere: 29. Juni 2017, 19:30 Uhr
Vorstellungen: Di bis Do 19.30 Uhr, Samstag 14.30 & 19.30 Uhr, Sonntag 14.00 & 19.00 Uhr
Preise: 29,90 bis 114,90 € (zzgl. 15% Vorverkaufsgebühr und 2 € Systemgebühr pro Ticket)

Das Musical wird in der englischsprachigen Originalversion mit deutscher Untertitelung gezeigt.
Tickets: unter 01805-2001 (0,14 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 Euro/Min.), www.eintrittskarten.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

www.mehr.de

The Birds of Alfred Hitchcock

Von:
William Ward Murta
Text: William Ward Murta unter Mitarbeit von Nila Aalia
Deutsche Textfassung: Constanze Grohmann und William Ward Murta
Uraufführung: 25. September 2010 (Bielefeld, Theater Bielefeld)

© Theater BielefeldZur Inszenierung des Theater Bielefeld:

Premiere: 25. September 10 (Uraufführung; Stadttheater)

Musikalische Leitung: William Ward Murta
Inszenierung: Kay Kuntze
Bühne und Kostüme: Duncan Hayler
Choreographie: Götz Hellriegel
Einstudierung Chorinis: Olga Kisseleva
6 Herren (Ensemble der German Musical Academy): Dominik Meurs
Dramaturgie: Jón Philipp von Linden
Regieassistenz: Annette Nora Wolf
Musikalische Einstudierung: Christian van den Berg-Bremer, Alexis Agrafiotis, Witolf Werner, Ingo Martin Stadtmüller

Besetzung:

Tippi Hedren: 
Katharine Mehrling
Hitch (Stimme aus dem Off):  John Wesley Zielmann
Robin Carlos: Horacio Rivas
Peggy: Carolin Soyka
Evan: Alexander Franzen
Assistant Director: Alexander Janacek
Ray: Steffen Häuser
Jessica: Masha Karell
6 Damen (Ensemble der German Musical Academy): Carolin Fink, Jasmin Göttmann, Vanessa Hanetzky, Janina Keppel, Janina Hinrichs, Jessica Krüger 
6 Herren (Ensemble der German Musical Academy): Sebastian Ciminski, Andreas Lutsch, Dominik Meurs, Claudio Meyer, Jörn Ortmann, Robby Plücker

Orchester: Bielefelder Philharmoniker
Chor: Chorinis

Nicht mehr weit ist es von Bielefeld bis zum Broadway, wenn am 25. September 2010 im Theater Bielefeld William Ward Murtas Musical The Birds of Alfred Hitchcock Uraufführungspremiere feiert. Nahezu jeder kennt den Horrorklassiker Die Vögel aus dem Spätprogramm der Privatsender oder gar aus dem Kino, doch der legendäre Film ist weniger dramatische Vorlage als Folie für das neue Musical, wenn die Beziehung zwischen »Hitch« und seiner blonden Neuentdeckung, dem Model Tippi Hedren beleuchtet wird. Hedren hatte keine Schauspielausbildung, als sie 1962 in die Universal-Studios zu Probeaufnahmen gebeten wurde, und nie hätte sie sich träumen lassen, dass sie die Hauptrolle im neuen Hitchcock-Film spielen sollte – in der Nachfolge von Grace Kelly, Kim Novak und anderen Hollywood- Berühmtheiten. Doch dem Glamour-Traum folgte alsbald die Ernüchterung, als sie realisierte, dass Hitchcocks Aufmerksamkeiten zur Obsession wurden. Eigenartig korrespondierend mit der Filmfigur Melanie Daniels, die am Ende von Die Vögel in der berühmten Dachbodenszene von Vögeln fast zerfleischt wurde, kulminiert Tippi Hedrens psychischer Stress am Set in einem Zusammenbruch nach fünftägigen Aufnahmen für diese Szene, während der die Schauspielerin tatsächlich mit lebendigen Vögeln beworfen wurde. Gleichsam im Rückblick spielt sich die Geschichte ab, die die in Bielefeld nicht unbekannte Katharine Mehrling (Evita) als Tippi Hedren ihrem Krankenpfleger Robin (Carlos H. Rivas) erzählt. Ständig unter Beobachtung von Hitchcocks persönlicher Assistentin Peggy Robertson (Carolin Soyka), darf sich Tippi Hedren keine Sekunde lang privat mit dem Drehbuchautor Evan Hunter (Alexander Franzen) treffen. Ein wenig Beistand findet sie lediglich bei ihrer älteren Kollegin Jessica Tandy (Masha Karell) und dem Vogeltrainer Ray (Steffen Häuser), doch auch sie können gegen die Ansagen des übermächtigen Hitchcock nicht viel ausrichten.
William Ward Murta hat eine Abfolge von höchst ohrwurmverdächtigen Songs geschrieben, die von »jazzig groovend« bis »tänzerisch peitschend« alle Musicalregister aufs Schönste bedient. Selbstredend bietet ein Hollywood-Filmset auch eine Menge Gelegenheiten für fulminante Show-Szenen und große Tanznummern; die unzähligen Nebenrollen werden dabei von zwölf Absolventen und Studenten der German Musical Academy Osnabrück in teils atemberaubend vielschichtigen Simultanszenen gespielt, getanzt und gesungen. Ebenfalls mit dabei: die Chorinis, Bielefelds neuer Kinderchor. [© Theater Bielefeld]

www.theater-bielefeld.de

The Black Rider ~ The Casting of the Magic Bullets

Musik und Gesangstexte:
Tom Waits
Regie und Stage Design der Originalproduktion: Robert Wilson
Original Orchestration: Tom Waits und Greg Cohen
Buch: William S. Burroughs
Dramaturgie: Wolfgang Wiens
Uraufführung: 31. März 1990 (Hamburg, Thalia Theater)

Die Volkssage "Der Freischütz" inspirierte den Starregisseur Robert Wilson zu einer eigenen Neufassung, für die er Rocklegende Tom Waits und Beat-Generation-Autor William S. Burroughs als Mitstreiter gewinnen konnte. Durch ihre innovative Zusammenarbeit entstand mit The Black Rider: The Casting of the Magic Bullets die zweite musikalische Bearbeitung des "Freischütz" nach Carl Maria von Webers gleichnamiger Oper – rauer, finsterer und moderner. Waits musikalischer Ideenreichtum zeigt sich auch in diesem Stück in einer ungeheuren Bandbreite an Musikstilen, die auf einzigartige und effektvolle Weise miteinander verschmelzen und die klassische Musical-Musik weit hinter sich lassen.

Die Handlung folgt der Volkssage: Um seine Geliebte, die Tochter des Försters heiraten zu können, ist Wilhelm bereit die versprochene Stelle des Amtsschreibers auszuschlagen und stattdessen Förster zu werden. Ein erfolgreicher Probeschuss ist die Bedingung für die Hochzeit, aber je näher diese Probe rückt, desto unsicherer werden Wilhelms Schießkünste. In seiner Verzweiflung nimmt er von einem geheimnisvollen Invaliden Kugeln an, die ihr Ziel niemals verfehlen. Schnell gewöhnt sich Wilhelm an die magischen Kugeln, für den Probeschuss müssen bereits neue hergestellt werden. Da er den Invaliden nicht wiedersieht, macht sich Wilhelm selbst an das Zauberwerk und lockt so den schwarzen Reiter herbei, der die Bedingung für die magischen Kugeln nennt: Eine der Kugeln gehorcht nur ihm.
Voll dunkler Vorahnung fleht Wilhelms Braut ihn an, den Probeschuss nicht abzugeben, doch Wilhelm schießt – und tötet seine Braut.

Die bejubelte Uraufführung von The Black Rider fand 1990 im Thalia Theater Hamburg statt. Schnell eroberte das Werk die deutschen Bühnen und setzt seinen Erfolg seit 1998 in einer englischsprachigen Version auch im Ausland fort. [© Felix Bloch Erben, Berlin]

 

Bodyguard - Das Musical
nach dem gleichnamigen Film von 1992

Musik: Die Songs von Whitney Houston
Buch: Alexander Dinelaris
Westend-Premiere: 5. Dezember 2012 (London, Adelphi Theatre)
Deutschland-Premiere: 21. November 2015 (Previews ab 10. November 15, Spielzeit bis 27. August 17)
Spielzeit in Stuttgart: ab 30. September 2017 (Stage Palladium Theater)


BODYGUARD – DAS MUSICAL
Musical Dome Köln
Foto: Nilz Boehme

Mit der Deutschlandpremiere von BODYGUARD – DAS MUSICAL kehrte die Domstadt nach fünf Jahren zurück auf die Landkarte der Musical-Metropolen und beherbergt seit November 2015 eine internationale Spitzenproduktion mit festem Standort im Musical Dome. Im Londoner West End begeisterte die fesselnde Lovestory nach dem gleichnamigen Kino-Blockbuster über zwei Jahre hinweg das Publikum. Nun kommt das preisgekrönte Musical nach Deutschland. In Köln wird die Londoner Originalproduktion in deutscher Inszenierung - Songs in Englisch, Dialoge auf Deutsch - zu erleben sein. Neben allen von Whitney Houston interpretierten Titeln aus dem Grammy-prämierten Soundtrack ergänzen weitere Welthits der Soul- und Pop-Diva diese mitreißende Bühnenadaption.

Fünf Jahre lang musste Köln auf eine große internationale Longstand-Produktion warten. Seit November 2015 wird im Musical Dome BODYGUARD – DAS MUSICAL gespielt und damit ein Stück, welches in der britischen Hauptstadt über zwei Jahre hinweg Publikum und Kritiker gleichermaßen begeisterte. In der Kategorie „Best New Musical“ wurde es nicht nur mit dem WhatsOnStage Award ausgezeichnet – dem begehrten Publikumspreis aus dem West End – sondern auch für den renommiertesten britischen Theaterpreis, den Laurence Olivier Award, nominiert.

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BODYGUARD – DAS MUSICAL
Musical Dome Köln
Foto: Nilz Boehme

Der Kino-Hit „Bodyguard“, nach dem Drehbuch des amerikanischen Regisseurs, Produzenten und Autors Lawrence Kasdan (u.a. „Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“, „Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes“, „Silverado“), machte die dramatische Liebesgeschichte um den Superstar Rachel Marron und den Bodyguard Frank Farmer weltbekannt. Allein in Deutschland lockte der Streifen mit Whitney Houston und Kevin Costner in den Hauptrollen über 6 Millionen Zuschauer in die Kinos. BODYGUARD – DAS MUSICAL liefert eine Bühnenadaption des Kinohits, die ihrer Vorlage in Sachen Glamour, Spannung und Romantik in nichts nachsteht. Dabei verleiht das Live-Erlebnis der Geschichte eine vollkommen neue Dimension. Kasdan zweifelte keinen Moment am Erfolg des Musicals: „Das englische Kreativteam hatte großartige Ideen, mit denen man den Film in etwas Neues verwandeln konnte. Und als ich die Liste der Songs für das Stück sah, war ich sicher, dass hier etwas ganz Besonderes entsteht!“


BODYGUARD – DAS MUSICAL
Patricia Meeden und Jürgen Fischer
© Jens Hauer

Mitverantwortlich für den großen Erfolg des Musicals wie auch des Films ist ohne Zweifel der legendäre, mit dem Grammy Award ausgezeichnete Soundtrack. Mit über 45 Millionen verkauften Tonträgern ist er der erfolgreichste Filmsoundtrack aller Zeiten. In BODYGUARD – DAS MUSICAL sind alle von Whitney Houston darin so unvergleichlich interpretierten Songs sowie zahlreiche weitere ihrer Welthits live zu erleben, von Queen of the Night, So Emotional, One Moment in Time oder Saving All My Love über I'm Your Baby Tonight, Run to You, I Have Nothing, How Will I Know bis hin zu I Wanna Dance with Somebody. Nicht zu vergessen einen der größten Hit-Songs aller Zeiten: I Will Always Love You.

Nicht weniger populär ist die mitreißende Geschichte, die BODYGUARD – DAS MUSICAL erzählt: Der Bodyguard und frühere Geheimagent Frank Farmer wird engagiert, um Superstar Rachel Marron vor einem unbekannten Stalker zu beschützen – gegen ihren Willen. Weder die exzentrische Soul-Diva noch ihr strenger Leibwächter sind bereit, Kompromisse zu machen – bis sich zwischen beiden entspinnt, womit keiner gerechnet hat: eine leidenschaftliche Liebesgeschichte.

„Grandios: der Musical-Megahit der Saison“, schrieb die Daily Mail aus London, „Man geht rein und summt die Songs, man geht raus und singt sie aus vollster Kehle“, schwärmte The Independent, „Spektakulär und genial ausgestattet“, jubelte The Daily Telegraph und The Times urteilte „Brillant!“
Eintrittskarten sind über die Hotlines 01805 – 2001 (0,14 EUR/Min. inkl. MwSt. a.d.dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min. inkl. MwSt.), 0221 - 5779 0 und 0221 - 2801, im Netz unter www.bodyguard-musical.de (mit Trailer) sowie an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich.

Bombay Dreams

Musik:
A. R. Rahmaan
Texte: Don Black
Buch: Meera Syal und Thomas Meehan
Basierend auf einer Idee von: Shekar Kapur und Andrew Lloyd Webber

Uraufführung: 19. Juni 2002 (London, Apollo Victoria Theater)
Broadwaypremiere: 29. April 04 (Broadway Theatre, New York,

In dem von Andrey Lloyd Webber produzierten Musical ist Indien mit seiner Kultur und seiner Musik das zentrale Thema. Dabei  geht es um die Liebe zwischen der Filmproduzententochter Priya, die sich unstandesgemäßerweise in den Slumarbeiter Akaash verliebt. Das alles spielt in der Traumwelt "Bollywoods", der größten Filmproduktionsmaschinerie der Welt.

BONIFATIUS - Das Musical

Eine Produktion der spotlight Musicalproduktion GmbH

Musik, Liedtexte: Dennis Martin
Buch: Zeno Diegelmann
Dramaturgische Fassung: Reinfried Schieszler / Artur Ortens
Musikproduktion: Peter Scholz

Uraufführung: 3. Juni 2004 (Fulda, Schlosstheater)

Spielzeiten in Fulda: 3. Juni bis 31. Juli 04, 3. Juni bis 30. Juli 05  & 4. August bis 6. September 06 und 23. Juli bis 8. August 2010 (Schlosstheater Fulda)
Spielzeit in Bremen: 12. bis 28. Oktober 06 (Musicaltheater)
Spielzeit in Erfurt: 19. – 22. August 2010 (Theater Erfurt)

Regie: Reinfried Schieszler
Choreografie: Julia Poulet
Musikalischer Leiter: Peter Scholz
Musikproduktion: Dennis Martin, Peter Scholz
Bühnenbild: Bernd-Heinrich Sogel
Lichtdesign: Sabine Wiesenbauer
Lichttechnik: Benedict Krowarz
Kostümdesign: Claudia Kuhr
Chefmaskenbildnerin: Elke Quirmbach
Maskenabteilung: Marion Erb / Conny Winterling
Regieassistenz: Artur Ortens
Beleuchter: Jan Hoffmann, Jörg Hölzer, Sebastian Stäber, Björn Wittwar
Tontechnik: Andreas Balaskas, Maximilian Becker, Jürgen Dassing
Technischer Leiter: Daniel Borsodi / Markus Schob
Inspizienz: Patrick Etzel
Bühnentechnik: Tim Schlosser
Dresser: Antonia Caesar, Beate Caesar, Niki Caesar, Michaela Dimmerling, Elke Fischer, Theresa Gollbach, Veronika Grinow, Renate Günkel-Koch, Alina Heumüller, Rosemarie Hobert, Christa Jost, Theresa Miah
Bühnenhelfer: Thomas Bayer / Anja Diehl / Anna Dimmerling/ Nicole Hartmann / Marius Heil, Nina Huder, Daniel Kehl, Rebecca Kolb, Reimund Kramer, Katharina Menz, Katharina Nitsche, Christian Plappert, Monika Schraub, Jan Reinholz, Benedikt Reinsch, Michaela Spiller, Daniel Wehner
Fronthaus: Isabelle Dege, Juliane Groß, Dominik Hintze, Brigitte Jatzek-Lange, Irmgard Nold, Melanie Pappert, Peter Steinoff, Stephan Steinoff
Merchandise: Peter Stegemann, Marlis Winterling
Produktion: spotlight Musicalproduktion GmbH, Fulda
Produktionsleitung:
Peter Scholz (2004+2005: Michael Weiß)
Produktionsassistenz, Marketing und Presse: Martin Sundermann M.A.
Administration: Maximilian Becker, Angelika Blöcher, Anne Johr, Gerlinde Kempf, Dorothee Seifert

Besprechung 2004 auf kulturfreak.de
Besprechung 2005 auf kulturfreak.de
Besprechung 2010 auf kulturfreak.de


Bonifatius - Das Musical
spotlight Musicalproduktion GmbH im Schlosstheater Fulda
Gewilip (Christian Schöne) und Ensemble
Foto: Dominik Ketz Design (www.dominikketz.de)

Inhalt:

Bonifatius - Das Musical ist die Geschichte des Missionars Wynfried von Crediton, der im 8. Jahrhundert den wagemutigen Versuch unternimmt, den christlichen Glauben im heidnischen Germanien zu verkünden. Aber alte und neue Gegner leisten ihm Widerstand und versuchen den fremden Kirchenmann mit aller Macht zu vertreiben.

In einer Zeit, in der Glaube und Recht noch hart erkämpft und verteidigt werden, sieht er sich nicht nur den Anfeindungen des Heidenherzogs Radbod und dessen Gefolgsleuten gegenüber, sondern muss auch den Intrigen aus Reihen der eigenen Kirche standhalten. Dem, durch Mord an den Bischofsstuhl gelangten Bischof Gewilip von Mainz, ist der stringente, gottesfürchtige Bonifatius und dessen unkonventionelle Art der Missionierung ein Dorn im Auge. Doch mit unbändigem Willen und der treuen Ergebenheit seiner Gefährten versucht Bonifatius allen Widerständen zu trotzen, um seine Mission fortzuführen. Nicht frei von Selbstzweifeln bittet er im Gebet zu Gott um die nötige Kraft, seiner Aufgabe gerecht zu werden. Gestärkt in seinem Glauben fällt er daraufhin die, dem Stammesgott Donar geweihte "Donar-Eiche". So versucht er den Heiden die Nichtexistenz ihrer Götter zu beweisen und zieht dadurch Radbods Zorn und Gewilips Missmut noch mehr auf sich.

Doch nicht nur Bonifatius, sondern auch seine Gefährten Karlmann und Pippin, Söhne des fränkischen Hausmeiers Karl Martell, sehen schwierigen Aufgaben und Entscheidungen entgegen. Vor allem der junge Bonifatiusschüler Sturmius muss sich den Anforderungen und Problematiken des Erwachsenwerdens stellen. Er befindet sich im Zwiespalt zwischen seinem Mönchsleben und der Zuneigung zur hübschen Wirtstochter Alrun. Aber dann verbünden sich Herzog Radbod und der, dem weltlichen Genuss verfallene Bischof Gewilip zu einem teuflischen Plan ...

Inzwischen versucht Bonifatius den Heiden christliche Wertvorstellungen wie Glaube, Treue und Nächstenliebe zu vermitteln.

Für seine Überzeugung und das Wort Gottes ist Bonifatius bereit jedes nur erdenkliche Opfer zu bringen - selbst das Opfer des eigenen Lebens ...

www.spotlight-musical.de

Bonnie & Clyde

Buch:
Ivan Menchell
Liedtexte: Don Black
Musik: Frank Wildhorn
Deutsch von: Holger Hauer

Uraufführung: 22. November 2009 (La Jolla,La Jolla Playhouse)
Deutschsprachige Erstaufführung: 7. September 2014 (Bielefeld, Theater Bielefeld)

Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:

Premiere: 7. September 14 (Deutschsprachige Erstaufführung)

Musikalische Leitung: William Ward Murta
Inszenierung: Jens Göbel
Bühne, Kostüme: Julia Hattstein
Video: Konrad Kästner
Choreographie: Adonai Luna

Besetzung:

Bonnie Parker:
Abla Alaoui
Clyde Barrow: Philipp Büttner/Benedikt Ivo (alternierend)
Buck Barrow: Udo Eickelmann
Blanche Barrow: Navina Heyne
Cumie Barrow: Maila Traczyk
Henry Barrow: Ulrich Wiedemann
Emma Parker: Melanie Kreuter
Ted Hinton: Thomas Klotz
Der junge Clyde / Mann 3 / Archie / Reporter / Ensemble: Fabian Kaiser
Die junge Bonnie / Ensemble: Tina Haas
Richter / Priester Mark Coles Trish / Gouverneurin »Ma« Ferguson: Michaela Duhme
Eleanor / Frau 1: Jessica Krüger
Stella: Evelina Quilichini
Polizist / Sheriff Smoot Schmid / Mann 1: Ulrich Allroggen
Frank Hamer / Deputy Bud Russel / John / Charlie / Mann 2 / Joe, Trish's Ehemann / Wache 1 / Reporter: Bernard Niemeyer
Wache 2 / Mr. McGuire / Deputy Johnson: Krzysztof Gornowicz
Kunde / Kassierer / Bob Alcorn: Lutz Laible
Ed Crowder: Stefan Mießeler

Bielefelder Opernchor, Statisterie

Band: Jörn Brackelsberg, Tim Büchsenschütz, Freya Deiting, Arndt Hesse, Detlev Raschke, Michael Rossberg, Andreas Scheinhütte

Sie träumt davon, berühmt zu werden. Er will raus aus dem Elend und es der Welt so richtig zeigen. Zusammen werden Bonnie und Clyde eines der berühmtesten Gangsterpärchen überhaupt und halten mit ihren Raubüberfällen ganz Amerika in Atem. Aber wer waren Bonnie Parker und Clyde Barrow, die bereits zu Lebzeiten für Schlagzeilen in sämtlichen Zeitungen sorgten, mindestens vierzehn Menschen töteten und im Kugelhagel der Polizei starben, wirklich?

Den wichtigsten Stationen ihres Lebens folgend, zeichnet das Musical von Ivan Menchell, Don Black und Frank Wildhorn mit fetzigen Songs und flotten Dialogen die Entwicklung der in ärmlichen Verhältnissen aufwachsenden Teenager zum glamourösen Verbrecherduo nach: von ihrer ersten Begegnung und dem ersten Mord bis hin zu ihrer Flucht kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten und ihrer verhängnisvollen letzten Autofahrt. Wie ein Road-Movie ziehen die einzelnen Szenen vorüber; es ist die Geschichte von zwei Menschen, die inmitten einer Zeit allgemeiner Hoffnungslosigkeit und polizeilicher Willkür rücksichtslos gegen sich und andere ihren Hunger nach dem wahren Leben verfolgen.
Schwierig wird es aber, als die Familie ins Spiel kommt, denn Bonnies Mutter sähe ihre Tochter lieber im Gefängnis als mit einem Verbrecher zusammen und versucht, sie mit Bonnies Jugendfreund Ted Hinton zu verkuppeln. Der ist inzwischen bei der Polizei und tut sein Möglichstes, um Clyde zur Strecke zu bringen. Clydes Bruder wiederum, ebenfalls vorbestraft und aus dem Gefängnis ausgebrochen, ist von Clydes Draufgängertum hell begeistert, aber seine gottesfürchtige Frau Blanche hat einen ganz anderen Lebensentwurf für sie beide: Trotz der Weltwirtschaftskrise, die das Vertrauen der Bevölkerung in die Banken und in den Staat erschüttert und die bislang geltenden Moralvorstellungen aufweicht, so dass Bonnie und Clyde von vielen als Helden betrachtet werden, will Blanche an ihren Vorstellungen von Ehrlichkeit festhalten – auch, wenn der Preis für Anständigkeit ein Leben voller Entbehrungen ist. Aber dann schließt Buck sich seinem Bruder an, und die Dinge nehmen ihren Lauf.

Zu Beginn der neuen Spielzeit präsentiert das Theater Bielefeld die deutschsprachige Erstaufführung des Broadway-Musicals in der Regie von Jens Göbel, der hier bereits Die Hexen von Eastwick und die Bielefeld-Revue Feier-Abend inszeniert hat und nun mit Julia Hattstein (Bühne und Kostüme) und Konrad Kästner (Video) dicht an den historischen Fakten aber jenseits von sklavischer Historizität den unsterblichen Mythos auf die Bühne bringt. Abla Alaoui und Philipp Büttner bzw. Benedikt Ivo verkörpern das legendäre Duo Bonnie und Clyde, Udo Eickelmann und Navina Heyne sind ihre Gegenstücke Buck und Blanche. Melanie Kreuter ist als Bonnies Mutter Emma zu erleben, ihr Wunsch-Schwiegersohn Ted Hinton ist Thomas Klotz. Zu den Klängen der Live-Band unter der Leitung von William Ward Murta singt und tanzt der Bielefelder Opernchor, einstudiert von Hagen Enke, Choreographie Adonai Luna. [© Theater Bielefeld]

www.theater-bielefeld.de

Die Brücken am Fluss (The Bridges of MadisonCounty)

Musik und Songtexte: Jason Robert Brown
Buch: Marsha Norman (nach dem Roman von Robert James Waller)
Deutsch von: Wolfgang Adenberg

Broadwaypremiere: 20. Februar 2014 (Gerald Schoenfeld Theatre)

Das neue Musical von Jason Robert Brown, dem Autor und Komponisten von DIE LETZTEN FÜNF JAHRE , LIEDER FÜR EINE NEUE WELT und PARADE , basiert auf dem gleichnamigen Roman von Robert James Waller, der durch die Verfilmung mit Meryl Streep und Clint Eastwood weltberühmt geworden ist.

Francesca, aus Italien stammend, lebt als Hausfrau und Mutter in Amerika. Als ihre Familie für einige Tage auf Reisen ist, begegnet sie dem Fotografen Robert. Aus Seelenverwandtschaft wird Liebe, aber Francesca entscheidet sich schließlich für die Familie.

Jason Robert Brown schrieb für THE BRIDGES OF MADISON COUNTY eine Musik mit großen Melodien und viel Gefühl, die die Unterhaltsamkeit eines Musicals mit opernhaften Elementen verbindet. Der Roman wurde von Marsha Brown geschickt für die Musicalbühne adaptiert. Francesca und Robert stehen im Zentrum der Handlung, die von den Nebenfiguren dramaturgisch sinnvoll ergänzt wird. Das Musical erzählt eine Geschichte von großer Liebe, wohlüberlegtem Verzicht, in einer Zeit an der Schwelle zu tiefgreifendem gesellschaftlichem Wandel.

THE BRIDGES OF MADISON COUNTY wurde 2013 am Broadway uraufgeführt, in einer Serie von knapp 140 Aufführungen gespielt und mit Tonys für "Best Original Score" und "Best Orchestrations" ausgezeichnet. Ende November 2015 begann eine US-Tournee. [© Musik und Bühne, Wiesbaden]

Zur Gemeinschaftsproduktion von Heartmade Productions und der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH:

Aufführungen in der Stadthalle Chemnitz (Kleiner Saal):
28./29. April + 14./27./28. Mai 2017

Musikalische Leitung: Andreas Pabst
Regie/Bühne: Christian Alexander Müller
Choreographie: Johannes Brüssau
Kostüme: Stephan Stanisic
Maske: Nadine Wagner

Besetzung:

Marge:
Cornelia Drese
Charlie: Steffen Friedrich
Carolyn: Angelina Biermann
Michale: Andreas Bongard
Francesca: Maike Switzer
Robert Kincaid: Christian Alexander Müller
Richard: Udo Eickelmann
Marian: Roberta Valentini

In weiteren Rollen: Jo Ann Kirchner, Nina Bülles, Malgorzata Steinbach, Antonia Welke, Michael Beck, Rene Britzkow, Johannes Kiesler, Matthias Repovs
 
Tickets ab 39,00 € sind im Ticket-Service MARKT 1 unter Tel. 0371 4508-722, an allen bekannten VVK-Stellen sowie unter www.stadthalle-chemnitz.de erhältlich.

Buddy - Das Musical

Von:
Alan Janes
Uraufführung: 12. Oktober 1989 (Plymouth, Theatre Royal)
Deutsche Erstaufführung: 17. Januar 1993 (Hamburg, Landestheater Altenburg)
Premiere Essen: 8. Oktober 2009 (Colosseum-Theater, bis 31. Juli 2010)

Welterfolg BUDDY - DAS MUSICAL in NRW

BUDDY der Musical-Welterfolg über das Leben des Rock 'n' Roll-Pioniers Buddy Holly, kommt ab Oktober für die Spielzeit 2009/2010 in die Metropole Ruhr. Im Rahmen einer Pressekonferenz der Ruhr Tourismus GmbH auf der ITB in Berlin, wurde die neue Produktion für das Colosseum Theater Essen vorgestellt. "BUDDY - DAS MUSICAL ist ein tolles, bekanntes Stück mit mitreißender Musik, die alle begeistern wird! Ich freue mich über diese neue Produktion für Essen. Nach dem großen Erfolg in Hamburg bin ich mir sicher, dass BUDDY - DAS MUSICAL auch im Ruhrgebiet eine große Fangemeinde finden wird", so Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhrgebiet Tourismus Management GmbH (RTG). Die Originalproduktion aus dem Theater im Hamburger Hafen wird Nachfolger von ICH WILL SPASS! - DAS MUSICAL, das noch bis zum 26. Juli in Essen zu sehen ist. Jürgen Schröder, Geschäftsführer des Colosseum Theaters zum Spielplanwechsel in Essen: "Wir freuen uns, dem Publikum in der Region einen ganz besonderen Klassiker zu präsentieren. BUDDY - DAS MUSICAL hat schon überall auf der Welt Menschen begeistert und mitgerissen." Der Vorverkauf für BUDDY - DAS MUSICAL ist ab sofort eröffnet.

BUDDY - Die Buddy Holly Story im Colosseum Theater Essen_m
BUDDY - Die Buddy Holly Story im Colosseum Theater in Essen
Foto: Stage Entertainment

BUDDY- DAS MUSICAL hat seit 1989 weltweit mehr als 20 Millionen Zuschauer begeistert. Allein während seiner sechsjährigen Spielzeit in Hamburg riss BUDDY - DAS MUSICAL drei Millionen Zuschauer von den Sitzen. Das Musical von Alan Janes wurde auch international vom Publikum gefeiert, so unter anderem am New Yorker Broadway, Londoner Westend, Australien und Kanada. Das Musical erzählt die kurze und packende Lebensgeschichte Buddy Hollys. Seine kompromisslose Leidenschaft für den Rock 'n' Roll machte aus dem einfachen Jungen aus Texas einen umjubelten Weltstar. Mit seinem unverwechselbaren Sound schrieb er Musikgeschichte und beeinflusst die Musikwelt bis heute. Gezeigt werden die wichtigsten Stationen auf seinem Weg zum Weltruhm: der erste Auftritt, die bahnbrechenden Studioaufnahmen in Nashville, der große Triumph im New Yorker Apollo Theatre, die Begegnung mit seiner großen Liebe und seinen tragischen Tod bei einem Flugzeugabsturz auf seiner Tour mit Richie Valens und The Big Bopper. Buddy Hollys Hits wie "Peggy Sue", "That'll Be The Day" und "Not fade away", sowie Richie Valens "La Bamba" und "Donna" sind nur einige der Highlights des Musicals. Die Legende lebt weiter - und mit ihr der Rock 'n' Roll. [© Stage Entertainment]

Bussi – Das Munical
Those Crazy Munich Eighties

Von: Thomas Hermanns, mit den größten Hits der Neuen Deutschen Welle

Uraufführung: 4. Juli 15 (München, Gärtnerplatztheater in der Reithalle)

Zur Inszenierung des Staatstheater am Gärtnerplatztheater, München:

Premiere: 4. Juli 15

Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz
Regie: Thomas Hermanns
Choreografie: Alexandra Martens
Bühne: Miriam Busch
Kostüme: Andreas Janczyk
Licht: Michael Heidinger
Video: Meike Ebert / Raphael Kurig
Choreinstudierung: Felix Meybier
Dramaturgie: David Treffinger

Besetzung:

Bavaria Toleranta:
Marianne Sägebrecht
Stella: Sabrina Weckerlin
Ritchie: Benjamin Sommerfeld
Wolf Wahn: Leon van Leeuwenberg
Heli: Enrico De Pieri
Schorsch u.a.: Matthias Kostya
Barbie: Sandra Steffl
Sekretärin / Ensemble: Julia Edtmeier
Sekretärin / Ensemble: Veronika Enders
Sekretärin / Ensemble: Sabrina Reischl
Ensemble: Nazide Aylin / Florian Eber / David Eisinger / Jonas David Sauer / Nico Schweers

Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Musiker des Staatstheaters am Gärtnerplatz


BUSSI – DAS MUNICAL

Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Bavaria Toleranta (Marianne Sägebrecht)
© Christian POGO Zach

Hoch geht es her im München der 1980er: Jeder Szenegänger, der was auf sich hält, will Samstagabend in den In-Club »Bussi«. So auch der junge Student und Neumünchner Ritchie, der noch nicht ahnen kann, was das Münchner Nachtleben für ihn bereithält. Die schöne Barfrau Stella, der intrigante Szene-Reporter Wolf Wahn und Heli, der ewig-jugendliche Stylist und »Königin« des »Bussi«, bringen das Leben der unschuldigen Landpomeranze ganz schön durcheinander und lassen sie auf dem Großstadtboden neu erblühen.

Thomas Hermanns, Moderator, Komiker, Regisseur, Drehbuchautor sowie Gründer des beliebten Quatsch Comedy Clubs und damit Pionier der deutschsprachigen Stand-up-Comedy, führt uns zurück in längst verklungene Tage – die 1980er. Mit Hits der Neuen Deutschen Welle kreiert und inszeniert er eine rasante Komödie zwischen Trash und Nostalgie, ewiger Party, Coming-of-Age-Dramen und jeder Menge Augenzwinkern: eine Hommage an das Neunte Jahrzehnt, mit der uns Hermanns einen Schöpfungsmythos des Münchner Glockenbachviertels schenkt – bunt, skurril und witzig. Wenn sich die Münchner Reithalle auf Zeitreise begibt und zum Szeneschuppen »Bussi« wird, um aus der Urgeschichte der bajuwarischen Jugendkultur zu berichten, muss man dabei sein! Denn »Da da da«, wo die Nacht zum Tage wird und der »Sommer in der Stadt« die Emotionen brodeln lässt, werden »Irgendwie, irgendwo, irgendwann« unsere kühnsten Träume wahr! Staatstheaters am Gärtnerplatz

www.gaertnerplatztheater.de

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