kulturfreak

Musical, Stückeinfos: A

The Addams Family

Musik:
Andrew Lippa
Texte: Andrew Lippa
Buch: Marshall Brickman, Rick Elice (nach dem Comic von Charles Addam)

Broadway-Premiere: 8. April 2010 (Lunt-Fontanne Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 22. August 2014 (Merzig, Zelttheater)

Zur Inszenierung des Theater Lüneburg:

Premiere: 23. April 17 (Junge Bühne im T.3.)

Inszenierung, Choreographie und Kostümbild: Oliver Hennes
Bühnenbild: Barbara Bloch
Musikalische Leitung: Svenja Huckle


The Addams Family
Theater Lüneburg
Ensemble
© Andreas Tamme

Es wird morbide, skurril und sehr unterhaltsam im Theater Lüneburg: Am 23.04.17 feiert um 19 Uhr das Musical The Addams Family Premiere auf der Jungen Bühne T.3. Oliver Hennes inszeniert mit Studierenden der Leuphana Universität die Geschichte der bekannten, bizarren Addams-Familie. Hennes zeichnet ebenfalls für das Kostümbild verantwortlich. Das Bühnenbild stammt von Barbara Bloch. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Svenja Huckle. Bis zum 24.06. stehen insgesamt zehn Vorstellungen auf dem Spielplan, die ersten vier Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Das Musical richtet sich an Zuschauer ab 12 Jahre. In der Geschichte treffen Exzentrik und Spießbürgertum aufeinander: Die 18-jährige Wednesday ist in Lucas Beineke verliebt. Sie vertraut sich ihrem Vater Gomez an und bittet ihn, der strengen Mutter Morticia nichts davon zu sagen. Jedoch kündigen sich die Eltern von Lucas bald zu einem Antrittsbesuch bei den Addams' an, um die Familie ihrer zukünftigen Schwiegertochter kennenzulernen. Das kann nur in einer Katastrophe enden.

Die Musicalkomödie The Addams Family mit Musik und Songtexten von Andrew Lippa und dem Buch von Marshall Brickman und Rick Elis erlebte 2010 ihre erfolgreiche Broadway-Premiere und wurde dort weit mehr als 700-mal gespielt. Das Stück erzählt mit viel morbidem Humor von ganz alltäglichen Familienproblemen einer doch urkomischen, merkwürdigen Familie, in der jeder exzentrische Charakter für sich eine Besonderheit darstellt. Die Charaktere basieren auf den legendären Cartoons von Charles Addams. Die auch in Deutschland sehr beliebte Fernsehserie sowie diverse Kinoverfilmungen machen die sympathischen Grufties seit Generationen zu Kultfiguren.

In der Inszenierung von Oliver Hennes sind u.a. in den Hauptrollen die Studierenden der Leuphana Universität Lisa Peters (Wednesday Addams), Hannah Keymling (Morticia Addams), Max Sellmer (Gomez Addams) und Yannik Gehlen (Lucas Beineke) zu sehen. Die Musicalkomödie ist bereits die achte Kooperation des Theater Lüneburg mit der Leuphana Universität, bei der Studierende mitwirken. [© TheaterLüneburg]

www.theater-lueneburg.de

Zur Inszenierung des Staatstheater Wiesbaden:

Premiere:
24. September 16 (Kleines Haus)

Inszenierung: Iris Limbarth
Musikalische Leitung: Frank Bangert
Bühne: Britta Lammers
Kostüme: Heike Korn
Musikalische Einstudierung: Ulrich Bareiss
Choreografie: Myriam Lifka
Gesangseinstudierung: Ulrich Bareiss

Besetzung:

Gomez Addams:
Norman Hofmann, Tim Speckhardt
Morticia Addams: Felicitas Geipel, Anna Heldmaier
Wednesday Addams: Maja Dickmann, Denia Gilberg
Pugsley Addams: Nils Hausotte, Johannes Wieland
Onkel Fester: Peter Emig, Rainer Maaß
Grandma Addams: Lisa Krämer, Viktoria Reese
Lurch Dwayne: Gilbert Besier, Mike Burs
Mal Beineke: Benjamin Geipel
Alice Beineke: Constanze Kochanek, Ann-Kristin Lauber
Lukas Beineke: Johannes Meurer, David Rothe

Die Ahnen: Dwayne Gilbert Besier, Mike Burs, Lisa Krämer, Viktoria Reese, Leonie Gossel, Maja Dickmann, Denia Gilberg, Constanze Kochanek, Anna Stecking, Sophie Hein, Laura Bittorf, Fanni Hamar, Lena Anthes, Helen Graffert, Vivien König, Katharina Hofmann, Janina Jost, Lale Rüther, Viviana Indraccolo, Lisa Schaar, Anna Heldmaier, Nils Hausotte, Johannes Wieland, Sebastian Wieland, Camillo Guthmann, Norman Dobrovsky, Christian Rosprim, Tim Speckhardt, David Rothe

Band:
Keyboard: Ulrich Bareiss, Claus Weyrauther
Schlagzeug: Holger Dietz
Bass: Hansi Maloleppsy
Gitarre: Patrick Hoss
Trompete: Joachim Braun
Reeds: Jens Hunstein, Bodo Christmann, Stephan Völker

Besprechung auf kulturfreak.de


The Addams Family
Staatstheater Wiesbaden ~ Junges Staatsmusical
Pugley (Johannes Wieland), Morticia (Felicitas Geipel), Gomez (Timn Speckhardt), Wednesday (Maja Dieckmann)
© Andreas Etter

www.staatstheater-wiesbaden.de

AIDA - Das Musical

Musik:
Elton John
Texte: Tim Rice
Buch: Linda Woolverton

Uraufführung: 12. November 1999 (Spielzeit bis zum 9. Januar 2000, Chicago)
Broadway-Premiere: 23 März 2000 Palace Theatre (Previews ab 25. Feb. 2000)
Deutschsprachige Erstaufführung: 5. Oktober 03 (Colosseum Theater, Essen)
Produzent: Stage Entertainment in Zusammenarbeit mit Disney Theatrical Production
Spielzeit Essen bis: 24. Juli 2005

Auswahl an Auszeichnungen:
Tony Award 2000:
Beste Musik / Liedtexte (Elton John; Tim Rice)
Tony Award 2000:
Beste weibliche Hauptrolle (Heather Headley)
Tony Award 2000:
Bestes Bühnenbild (Bob Crowley)
Tony Award 2000:
Bestes Lichtdesign (Natasha Katz)
Drama Desk Award 2000:
Beste weibliche Hauptrolle (Heather Headley)
Drama League Award 2000:
Beste weibliche Hauptrolle (Heather Headley)
Grammy Awards 2000:
Bestes Musical Album (Aufnahme der Original Broadway-Cast, u.a. mit Heather Headley, Adam Pascal, Sherie Renée Scott)


Verdi würde staunen: In Zusammenarbeit mit Disney Theatrical Production produzierte die Stage Entertainment die Legende von AIDA und Radames auf moderne Weise – als Pop-/Rock-Musical.
AIDA basiert auf einer klassischen Liebesgeschichte in kriegerischen Zeiten, die schon Guiseppe Verdi 1869 zur gleichnamige Oper inspirierte. Verdis AIDA wurde am 24. Dezember 1871 in Kairo zur offiziellen Öffnung des Suez-Kanals erstmals aufgeführt. Die deutsche Erstaufführung erfolgte 1874 in Berlin. Für das Musical AIDA haben Elton John und Tim Rice die Legende sehr modern interpretiert.

Der Broadway-Hit erzählt die Geschichte der nubischen Prinzessin Aida, von Amneris, der Tochter des Pharaos, und dem Soldaten Radames, den beide Frauen lieben. Zu Zeiten der Pharaos regiert Ägypten mit eiserner Macht. Benachbarte Kulturen werden unterworfen, ihre Bevölkerung versklavt. Auch Nubien gerät ins Visier der Eroberer. Der ägyptische Kommandant Radames erobert das Land und verschleppt Aida, Prinzessin von Nubien, aus ihrer Heimat. Er ahnt nichts von ihrer königlichen Herkunft. Aida beeindruckt ihn durch ihr kämpferisches und mutiges Auftreten so, dass er sie als Sklavin seiner Verlobten Amneris schenkt. Eine Geschichte mit tragischem Ende nimmt ihren Lauf: Denn Aida und Radames verlieben sich ineinander, was Amneris nicht verborgen bleibt. Alle drei werden im Lauf der tragischen Verwicklungen zerrissen zwischen ihrer Liebe und politischem Pflichtgefühl. Aidas Vater wird von den Ägyptern gefangen genommen und Aida gefasst, als sie ihm zur Flucht verhelfen will. Radames steht vor der Wahl, sie gehen oder gefangen nehmen zu lassen. Seine Entscheidung zu Gunsten Aidas ist für beide schicksalshaft: Radames und Aida werden gefangen genommen und zum Tode verurteilt. Amneris befiehlt, dass die Liebenden auf grausame Weise zusammen sterben...  [© Stage Entertainment]

Songliste:

Akt I
Jede Geschichte handelt von der Liebe
Wer viel wagt, der gewinnt
Ein fernes Land
Eine Pyramide mehr
Ich kenn dich
Mein Sinn für Stil
Wer viel wagt (Reprise)
Von einem Traum entführt
Mein Sinn für Stil (Reprise)
Manteltanz
Nicht ich, ich nicht
Durch das Dunkel der Welt
Die Sonne Nubiens


Akt II
Einen Schritt zu weit
So einfach, so schwer
Wie Vater, so Sohn
Radames Brief
Ich kann dich nicht verstehen (Reprise)
Sind die Sterne gegen uns?
Die Wahrheit
Durch das Dunkel der Welt (Reprise)
Von einem Traum entführt (Reprise)
Jede Geschichte handelt von der Liebe (Reprise)


Besprechungen auf kulturfreak.de:
Produktion in Essen: Zur Premiere Oktober 03 / Zum Castwechsel Oktober 04 /
Tour-Produktion: 2006
CD: CD

Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:

Premiere 10. September 11

Musikalische Leitung:
Vladislav Karklin
Inszenierung:
Johannes Reitmeier
Choreografie:
Anthoula Papadakis
Bühne:
Thomas Dörfler
Kostüme:
Michael D. Zimmermann

Besetzung:

Radames:
Christopher Murray / Martin Pasching
Aida: Dominique Aref
Zoser:
Randy Diamond
Amneris:
Sigrid Brandstetter
Nehebka: Sarah Rögner
Mereb
: Andreas Wagner
Pharao
: Hans-Joachim Porcher
Amonasro
: Malte Godglück
Krieger
: Werner Volker Meyer
Wächter
: Klaus Riedelsheimer / Geoffrey Browne
Nubier
: Juri Lavrentiev
Nubierin
: Stephanie Eineder / Hanna Broström
u.a.

Besprechung auf kulturfreak.de


AIDA

Staatstheater Darmstadt
Zoser (Randy Diamond), Radames (Chris Murray), Ensemble
© Barbara Aumüller


www.staatstheater-darmstadt.de

Disneys Aladdin

Musik:
Alan Menken
Liedtexte: Howard Ashman / Tim Rice
Buch, Liedtexte: Chad Beguelin
Original Regie und Choreografie: Casey Nicholaw
Bühnenbild:Bob Crowley
Kostüm-Design: Gregg Barnes
Licht-Design: Natasha Katz
Ton-Design: Ken Travis
Music SV, Incidental Music & Vocal Arrangem: Michael Kosarin
Orchestrierung: Danny Troob
Dance Music Arrangements: Glen Kelly
Synthesizer Programmierung: Jeff Marder
Haar Design: Josh Marquette
Make-Up Design: Milagros Medina-Cerdeira
Illusions Design: Jim Steinmeyer
Special Effects Design: Jeremy Chernick
Original Kampfregie: J. Allen Suddeth
Associate Director: Scott Taylor
Associate Choreographer: John MacInnis
Deutsche Übersetzung (Dialoge): Ruth Deny
Deutsche Übersetzung (Liedtexte): Heiko Wohlgemuth, Kevin Schroeder
Production Stage Manager: Philipp Schlaechter

Broadway-Premiere: 14. März 2014 (New Amsterdam Theatre)
Deutschland-Premiere: 6. Dezember 2015 (Hamburg, Stage Theater Neue Flora)


© Stage Entertainment

Die Besetzung :
(Dezember 15)

Aladdin: Richard-Salvador Wolff
Jasmin: Myrthes Monteiro
Dschinni: Enrico de Pieri
Dschafar: Ethan Freeman
Sultan: Claus Dam
Jago: Eric Minsk
Kassim: Philipp Tobias Hägeli
Babkak: Stefan Tolnai
Omar: Pedro Reichert

Razoul: Alex Bellinkx
Zofen: Sophia Gorgi, Kisha Howard, Kristina Love
Wahrsagerin: Kristina Love
Prinz Abdullah: Alessandro Cococcia
Walk In Cover: Jochen Schmidtke, Tobias Weis
Ensemble: Azzurra Adinolfi, Danilo Aiello, Terry Alfaro, Gregory Antemes, Gabrile Bruschi, Rossella Contu, Johnny Galeandro, Vladimir Hub, Salvatore Marchione, Richard Patrocinio, Kris Siekerman, Mark van Beelen, Giulia Vazzoler, Kristofer Weinstein-Storey
Swing: Mickey Junior Ayer, Fabiana Denicolo, Zoe Leone Gappy, Alessio Impedovo, Dave Mandell, Laura Panzeri, Patrick Robinson, Andrew Waters

Das Orchester:

Musikalischer Leiter:
Klaus Wilhelm
Stellvertrender Musikalischer Leiter: Hannes Schauz
Flöte, Piccolo, Klarinette, Altsaxophon: David Channing
Klarinette, Flöte, Sopran- Baritonsaxophon: John Thrower
Oboe, Englisch Horn: Arne Grützmacher, Asako Sugihara
1. Trompete, Piccolotrompete, Flügelhorn: Holger Becker, Philipp Kacza
2. Trompete, Flügelhorn: Marcus Sommer, Michael Langkamp
3. Trompete, Flügelhorn: Felix Meyer, Lukas Linhart
Posaune, Bassposaune: Eckhard Meyer
1. Violine: Annika Litzendorf, Maja Machhold
2. Violine: Sven Torborg
Cello: Hanno Kuhns, Birte Schultz
E-Bass, Kontrabass: Derek Marshall
Schlagzeug: Philipp Albright, Mark Wetjen
Percussion: Martin Esser, Tobias Hertlein, Mareike Niehues
Keyboards: Markus Kuczewski
2. Keyboard: Claudia Cecilia, Fabian Schubert

Einfach magisch: Disney Musical ALADDIN jetzt auch auf CD!
Musicalsoundtrack mit Originalstimmen des Hamburger Ensembles – CD ab 1. April im Handel – Live-Aufnahme aus dem Stage Theater Neue Flora

© Stage Entertainment

Seit der fulminanten Europa-Premiere am 6. Dezember 2015 läuft Hamburgs neues Musical ALADDIN äußerst erfolgreich im Stage Theater Neue Flora. Das Musical erzählt die weltbekannte Geschichte von Aladdin, Dschinni und den 3 magischen Wünschen und entführt die Zuschauer in die bezaubernde Welt aus 1001 Nacht. Ab dem 1. April 2016 kann man nun auch die Musik mit den Stimmen der Originalbesetzung des Hamburger Ensembles rund um die Hauptdarsteller Richard-Salvador Wolff, Myrthes Monteiro und Enrico De Pieri käuflich erwerben. Die 18 Songs sind als CD oder Download erhältlich.
Die Musik stammt vom Tony Award®- und achtfachen Oscar®-Gewinner Alan Menken (Die Schöne und das Biest, Newsies, Sister Act), Texte vom zweifachen Oscar®-Gewinner Howard Ashman (Die Schöne und das Biest, Arielle, die Meerjungfrau), dem dreifachen Tony Award®- und dreifachen Oscar®-Gewinner Tim Rice (Evita, Aida) und dem zweifachen Tony Award®-Nominierten Chad Beguelin (The Wedding Singer), der auch das Buch schrieb. Der Soundtrack enthält die fünf legendären Songs des Oscar®-prämierten Filmsoundtracks sowie neue, eigens für die Bühne komponierte Lieder. Darunter beliebte Stücke wie „In meiner Welt“, „Stolz auf Deinen Sohn“, „So ´nen Kumpel hattest Du noch nie“ oder „Millionen Meilen fern“.

Alan Menken ist einer der erfolgreichsten Komponisten unserer Zeit. Er eroberte mit seinen Songs nicht nur die Herzen von Millionen Zuschauern, er wurde für sein Werk auch zigfach ausgezeichnet. Neben vielen anderen Preisen erhielt er u.a. 8 Oscars®, 11 Grammys und 7 Golden Globes. Für das Musical ALADDIN bekam er 2 Oscars® (Best Music/Original Score und Best Music/Original Song: A Whole New World) und 2 Golden Globes (Best Original Score und Best Original Song: A Whole New World). Zudem ist er Mitglied der hochangesehenen Songwriters Hall of Fame.
Die deutsche Übersetzung der Dialoge stammt von Ruth Deny, die Übersetzung der Liedtexte von Kevin Schroeder und Heiko Wolgemuth.
Die Musik ist ab dem 1. April nicht nur im Handel, sondern auch in den Hamburger Theatern von Stage Entertainment zu erwerben.

 


“Aladdin”_Darsteller Richard-Salvador Wolff
© Stage Entertainment


Jasmin”-Darstellerin Myrthes Monteiro
© Stage Entertainment


 "Dschinni"-Darsteller Enrico De Pieri
© Morris Mac Matzen

Ethan Freeman
”Dschafar"-Darsteller Ethan Freeman

© Morris Mac Matzen


Hamburg im Rausch aus 1001 Nacht: Am 6. Dezember 15 feierte das Disney Musical ALADDIN seine fulminante Europa-Premiere im Stage Theater Neue Flora. Über 1.800 Gäste verfolgten gebannt die zeitlose Geschichte von Aladdin, Dschinni und den drei magischen Wünschen. Mit der heiß ersehnten Premiere hält die opulente Show vom Broadway nun auch Einzug in die Musicalmetropole Hamburg. Bereits während der Aufführung belohnte das Publikum, zu dem zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Politik, Schauspiel, Kultur und Sport gehörten, die Darsteller und das Orchester mit euphorischen Standing-Ovations.

Susan Sideropoulus schwärmt: „Das beste Musical, das ich je gesehen habe!“ Collien Ulmen-Fernandes bringt es auf den Punkt: „Es war lustig, es war bunt!“ Auch Sky du Monts Begeisterung kennt keine Grenzen: „Diese Musik, diese Bühne, sensationell! Dschinni ist zum Niederknien. Und den Teppich muss ich haben!“ Jorge González sagt: „Tolle Show, ich habe so viel gelacht! Ich liebe die Anspielungen auf die moderne Zeit.“ Und Dr. Dieter Wedel ergänzt euphorisch: „Ich bin begeistert! Choreografie und Bühnenbild sind enorm!“

Die 38 Darsteller des Ensembles wurden in mehreren Castings aus über 1.500 Bewerbern für das Musical ausgewählt. Unter ihnen der Newcomer Richard-Salvador Wolff („Aladdin“), Myrthes Monteiro („Prinzessin Jasmin“) und Enrico De Pieri, der den Flaschengeist Dschinni verkörpert. Ebenfalls zum Ensemble gehören Musicalgrößen wie Ethan Freeman („Dschafar“), Claus Dam („Sultan“) und Eric Minsk („Jago“). Aladdins Freunde werden von Philipp Hägeli („Kassar“), Stefan Tolnai („Babkak“) und Pedro Reichert („Omar“) gespielt.

Am Broadway ist Disneys ALADDIN seit mehr als einem Jahr ausverkauft und zählt damit zu den erfolgreichsten Musicals überhaupt. Seit der Premiere wird es vom Publikum und den Kritikern gefeiert. Die New York Times schrieb: „Fabelhaft! Unvergleichlich!“ und Variety urteilte „Überwältigend und spektakulär! Eine wundervoll magisch-fantastische Show!“ Die Geschichte von ALADDIN basiert auf dem oscar-prämierten Disney-Zeichentrickfilm sowie dem Märchen aus 1001 Nacht und wurde von einem preisgekrönten Kreativteam zum Musical weiter entwickelt.

Die Musik stammt vom Tony Award®- und achtfachen Oscar®-Gewinner Alan Menken (Die Schöne und das Biest, Newsies, Sister Act), Texte vom zweifachen Oscar®-Gewinner Howard Ashman (Die Schöne und das Biest; Arielle, die Meerjungfrau), dem dreifachen Tony Award®- und dreifachen Oscar®-Gewinner Tim Rice (Evita, Aida) und dem zweifachen Tony Award®-Nominierten Chad Beguelin (The Wedding Singer), der auch das Buch schrieb. Regie und Choreografie sind von Tony Award®-Gewinner Casey Nicholaw (The Book of Mormon). [© Stage Entertainment]


Disneys Aladdin
Stage Theater Neue Flora
Ensembe
© Stage Entertainment

Tickets und Infos zum Musical: www.musicals.de
Ticket-Hotline 01805-4444 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min.)

American Idiot

Musik:
Green Day
Buch, : Billie Joe Armstrong, Michael Mayer
Songtexte: Billie Joe Armstrong
Deutsche Fassung: Titus Hoffmann

Uraufführung: 4. September 2009 (Berkeley, Berkeley Repertory Theatre)
Broadway-Spielzeit: 20. April 2010 - 24. April 2011 (New York, St. James Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 13. Januar 2018 (Frankfurt/M, Off Musical in der Batschkapp)

Zur Inszenierung von OFF Musical Frankfurt:

Premiere: 13. Januar 18 (Batschkapp)

Regie: Thomas Helmut Heep

Besetzung: t.b.a.

Green Day zählt weltweit zu den erfolgreichsten Rock-Bands der letzten 20 Jahre. Mit dem Musical „American Idiot“ schufen Regisseur Michael Mayer und Frontmann der Band Green Day, Billie Joe Armstrong, ein Werk, wie es die Musical-Welt bis dato noch nicht gesehen hatte. Off-Musical Frankfurt holt „American Idiot“ zum ersten Mal nach Deutschland und präsentiert das Musical ab dem 17. Januar 2018 an acht Terminen in der Frankfurter Batschkapp. Das Besondere: Hier erklingen die bekannten Green Day-Songs erstmalig in deutscher Sprache.

Mit einem Grammy als bestes Rockalbum ausgezeichnet, wurde das Studio-Album „American Idiot“ bis heute rund 15 Millionen Mal verkauft. Green Day selbst bezeichneten das Konzeptalbum im Stile von „The Who‘s Thommy“ als „Punk Rock Opera“. Die Musicaladaption wurde 2010/11 am Broadway 422 Mal gespielt und gewann zwei Tony Awards, die Cast-Aufnahme des Musicals wurde darüber hinaus mit einen Grammy in der Kategorie „Best Musical Show Album“ geehrt. Der Musical-Soundtrack ist ein Mix aus Songs wie „Wake Me Up When September Ends“ und „Holiday“ aus dem Studio-Album „American Idiot“, Green Days Folgewerk „21st Century Breakdown“ und B-Seiten der Band.

„Bekannte Songs wie „21 Guns“ oder „Boulevard of Broken Dreams“ auf Deutsch zu spielen, ist natürlich eine Herausforderung“, so Marina Pundt, Gesellschafterin von Off-Musical Frankfurt, „viele kennen die Titel in der Originalsprache und werden sich bei den ersten Zeilen erstmal an die Übersetzung gewöhnen müssen.“ Geschäftsführer Stephan Huber weiter: „Die Songs hierzulande auf Englisch zu spielen ist leider schwierig, da das Musical wenig Sprechtexte enthält und die Handlung fast ausschließlich über die Musik entwickelt wird. Mit Titus Hoffmann war aber ein profilierter Texter am Werk, der auch schon das Pulitzer-Preis gekrönte „next to normal“ ins Deutsche übertragen hat. Ihm ist es gelungen – mit viel Einfühlungsvermögen und Respekt den weltbekannten Original-Liedzeilen gegenüber – den Texten von Billie Joe Armstrong gerecht zu werden. Wir sind daher mehr als stolz, die Songs von Green Day zum allerersten Mal in deutscher Sprache präsentieren zu können.“

Die Story „American Idiot“ handelt von der Suche nach dem Sinn des Lebens in einer Welt nach dem 11. September 2001. Drei junge Männer verlassen desillusioniert ihre heimatliche Kleinstadt und suchen auf unterschiedlichen Wegen nach einer Alternative zu ihrer frustrierenden und festgefahrenen Lebenssituation. Themen wie Drogensucht, ungewollte Schwangerschaft, Krieg und der Einfluss der Medien werden in dem Musical aufgegriffen, welches durch seine moderne Punk-Rock-Musik und die teilweise sehr aggressiven und anprangernden Texte als eine Art Sprachrohr der amerikanischen Jugend fungiert.

„American Idiot“ ist an folgenden Terminen in der Batschkapp zu sehen: 17.01.2018, 20 Uhr (Premiere) 28.01.2018, 14 Uhr und 19 Uhr 01.02.2018, 20 Uhr 03.05.2018, 20 Uhr 06.05.2018, 14 Uhr und 19 Uhr 10.05.2018, 20 Uhr

Tickets gibt es online unter www.american-idiot.de/tickets sowie an allen bekannten ADticket-Vorverkaufsstellen und telefonisch unter 0180 60 50400 (0,20 €/Anruf aus dem dt. Festnetz; max. 0,60 €/Anruf aus dem Mobilfunknetz).

Mehr Informationen zu „American Idiot“ in der Batschkapp gibt es unter www.american-idiot.de.

Anatevka
(Fiddler on the Roof)

Musical von: Jerry Bock (1928 - 2010)
Buch von: Joseph Stein (1912-2010)
Song-Texte von: Sheldon Harnick
nach der Erzählung von: Sholem Alejchem
mit besonderer Genehmigung von: Arnold Perl
Deutsche Fassung von: Rolf Merz
Uraufführung: 22. September 1964 (New York, Imperial Theater; mit Zero Mostel als Tevye; Produzent: Harold Prince, Regie & Choreographie: Jerome Robbins)
Deutschsprachige Erstaufführung: 1. Februar 1968 (Hamburg, Operettenhaus)

Zur Inszenierung des Theater Aachen:

Premiere:
18. September 16

Musikalische Leitung: Justus Thorau
Inszenierung: Ewa Teilmans
Bühne und Kostüme: Andreas Becker
Choreographie: Hakan T. Aslan
dance captain: Lorenzo Soragni
Choreinstudierung: Elena Pierini
Dramaturgie: Michael Schmitz-Aufterbeck

Besetzung:

Fiddler: Benedikt Voellmy
Mendel, sein Sohn: Stefan Hagendorn, Remco Vink
Tevye: Bart Driessen
Golde: Irina Popova
Tzeitel: Lisa Katharina Zimmermann
Hodel: Soetkin Elbers
Chava: Michal Bitan
Perchik: Benedikt Voellmy
Shprintze: Amelie Marseille
Fedja: Hannes Schumacher
Bielke: Eleana Kyrimi
Lazer Wolf: Pawel Lawreszuk
Yente: Rebecca Or
Motel: Sebastian Franz
Mordechai, der Wirt: Vasilis Tsanaktsidis
Rabbi: Rainer Krause
Komissar: Hermann Killmeyer
Fruma-Sarah: Sanja Radisic
Shandel, Mottels Mutter: Antonella Schiazza
Avram, ein Buchhändler: Jorge Escobar
Nachum, ein Bettler: May Bellefroid
Oma Tzeitel: Rebecca Or
Yussel: Johannes Piorek
Russische Soldaten: Lasha Ziwziwaadze, Munki Jeong, Woo-Sung Kang, Hans Schaapkens
Pope / Bezirkskommissar: Danijel Pavisa
Sasha: Ayberk Esen
Sashas Freunde: Hani Andary, Kevin Ruijters, Ruben Sanchez, Javier Ojeda Hernandez, Ken Bridgen, Adrián Castelló, Michal Czyz

Opernchor Aachen
Extrachor Aachen
Sinfonischer Chor Aachen
Sinfonieorchester Aachen
Mandoline: Martin Hoffmann

Der Geiger auf dem Dach steht als Symbol für den Balanceakt eines Lebens unter der Bedingung jahrhundertelanger Verfolgung. Gerade aber für ein ausgegrenztes Volk schafft das Leben in einer strengen Tradition eine große Identifikation. Und so bedeutet auch für den Milchmann Tevje und den jüdischen Teil des Dorfes Anatevkas Tradition Heimat. Tevje, der Patriarch einer großen, außer ihm ausschließlich weiblichen Familie, ist fest davon überzeugt, dass die Welt in Ordnung ist, solange sie in die alten Gesetze gebettet ist. Doch seine drei erwachsenen Töchter sehen das anders und beginnen, die altbewährten jüdischen Bräuche zu revolutionieren und sich selbst zu emanzipieren: Nicht die Heiratsvermittlerin Jente soll die Ehen schmieden, sondern allein die Liebe: Wie sehr Tevje auch hadert und mit seinem Gott diskutiert – aufhalten kann er das Fortschreiten des Neuen nicht, und Gott schweigt und hält sich heraus aus den Konflikten, den privaten wie politischen. Denn da ist noch etwas anderes, was auf Tevjes Welt dunkle Schatten wirft: das an sich friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Ethnien und Religionen wird per Edikt des staatlichen Machtapparates erschüttert, erst nur ein wenig durch die eine oder andere antisemitische Demonstration, dann durch zunehmende Gewalt und Pogrome, an deren Ende Vertreibung und Flucht steht. [© Theater Aachen]

www.theateraachen.de

Zur Inszenierung der Burgfestspiele Bad Vilbel:

Premiere:
9. Juni 11

Regie: Egon Baumgarten
Musikalische Leitung: Thomas Lorey
Ausstattung: Thomas Pekny
Choreografie: Stephan Brauer

Besetzung:

Tevje:
Marco Jorge Rudolph
Golde: Marina Edelhagen
Zeitel: Dorothée Kahler
Hodel: Nina Vlaovic
Chava: Stephanie Marin
Jente, Heiratsvermittlerin: Inez Timmer
Mottel Kamzoi, Schneider: Oliver Heim
Perchik, Student: Udo Eickelmann
Fedja: Raphael Koeb
Lazar Wolf, Metzger: Heiko Stang
Motschach, Gastwirt: Axel Kraus
Rabbi: Thorsten Tinney
Mendel, sein Sohn: Sebastian Hammer
Wachtmeister: Axel Weidemann
Fiedler auf dem Dach: Benedikt Bach
Sprintze und Bielke, Töchter: Lina Eicke, Franziska Hinkel, Malin Hörl, Ina Reitz, Lara Schneider, Melanie Schubert, Andrea Geißler
Chor: Vil-BelCanto

Musiker:

Piano:
Thomas Lorey
1. Violine: Benedikt Bach
Cello: Heidrun Eberhard
Schlagzeug: Thomas Elsner
Kontrabass: Stefan Kreuscher
Klarinette: Heinz Lyko
Gitarre: Kai Picker
Trompete: Markus Privat
Flöte: Britta Roscher
Posaune: Andreas Weil

Besprechung auf kulturfreak.de


Anatevka

Burgfestspiele Bad Vilbel
vorne: Golde (Marina Edelhagen), Wachtmeister (Axel Weidemann), Tevje (Marco Jorge Rudolph); hinten: Ensemble
Foto: Eugen Sommer

"Wenn ich einmal reich wär", sinniert Tewje, der Milchmann. Obwohl - richtige Sorgen machen dem geplagten  Familienvater die heiratsfähigen Tächter, die sich ganz eigenwillig ihre Ehemänner selbst aussuchen. Das verstößt gegen die Tradition!

www.kultur-bad-vilbel.de

Zur Inszenierung des English Theatre Frankfurt/Drama Club:

Premiere: 20. August 10
Spielzeit bis: 29. August 10

Director: Michael Gonszar
Musical Directors: Rudi and Angela Federspiel
Choreography: André Koschyk
Set Designer: Michael Gonszar, Angela Federspiel, Jürgen Koss
Lighting Designer: Jürgen Koss
Sound Designer: David Gumpper
Costumes Assistant: Julia Stimpert
Props: Dirk Conrad

Cast:

Tevje, the dairyman: James Morgan
Golde, his wife: Stephanie Uhrlandt
Zeitel, 1. daughter: Jana Hess
Hodel, 2. daughter: Swana Rode
Chava, 3. daughter:  Stina Heinrich
Shprintze, 4. daughter: Patricia Uhrlandt
Bielke, 5. daughter: Lisa Schirber
Jente, the matchmaker: Rebekka Viehl

MotteI, the tailor: Lasse Heinrich
Perchik, the student: Mike Marklove
Lazar Wolf, the butcher: Sebastian Polag
Mordcha, the innkeeper: Christopher Hock
Rabbi: Jürgen Stockhausen
Avram, the bookseller: Malte Sandstede
Nachum, the beggar: Mako Yamaoka
Oma Zeitel: Anna Ruth Wenz
Fruma-Sara: Rebekka Viehl
Constable: Niko Christahl
Fedja: Ferdinand Hieronymi
Russians: Matti Hönig, Malte Lammers, Bennet Seus
Shandel, Motel’s mother: Anna Ruth Wenz
Villagers from Anatevka: Vanessa Barros, Arpy Dartyan, Hannah Mansmann, Annika Meier-Gerßler, Miriam Lellek, Marie Scheurer
The Fiddler: Dina Ziethen

Orchestra:

Violin:
Christian Knust, Svenja Kohlmann, Johanna Franz, Alexandra Wiedner, Dina Ziethen, Miriam Lindert, Camilla Metz

Viola: Martin Metz, Daniela Hawlina-Hess
Violoncello: Nora Scheele, Robert Gufler; Marc Ziethen
Bass:  Fritz Hänel
Flute:  Lea Vens-Capell, Sophia Waldvogel
Clarinet: Larissa Habbel, Carolin Müller
French Horn:  Susanne Lorenz
Bass: Fritz Hänel
Trumpet: Eva Heiny, Karina Haas, Annika Hübner
Trombone: Juliane Tampe
Accordion: Matthias Goebel
Keyboard: Yvonne Pickmann
Drums: Sonja Lenhard, Leonhard Asal

Besprechung auf kulturfreak.de


Fiddler on the Roof

English Theatre Frankfurt ~ DramaClub production
Golde (Stephanie Uhrlandt)
Foto: Anja Kühn

A Bird May Love a Fish
Der Drama Club zeigt in Kooperation mit dem Gymnasium Oberursel das berühmte Musical Fiddler On The Roof

As the good book says “Each shall seek his own kind.” Which, translated means, a bird may love a fish, but where would they build a home together? (Tevye Act II , Sc 5)

Der Drama Club des English Theatre eröffnet in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Musik des Gymnasiums Oberursel/Ts. die Spielzeit 2010/11 mit “Fiddler On the Roof“. Das Musical entstand nach der Erzählung „Tevye, der Milchmann“ von Scholem Alejchem und wurde 1964 in New York uraufgeführt. Die Musik komponierte Jerry Bock, Das Buch ist aus der Feder von Joseph Stein, die Liedtexte schrieb Sheldon Harnick.

Das Musical, das in Deutschland unter dem Tiel „Anatevka gespielt und bekannt wurde, erzählt vom Leben einer jüdischen Familie, die stets von außen bedroht ist. „Fiddler On The Roof“ erlangte Weltruhm u.a. durch Lieder wie “Tradition”, “Matchmaker” und “If I were a Rich Man.”

Den historischen Hintergrund des Musicals bildet die unsichere politische Situation kurz vor Ende des Zarenreiches in Russland. Nicht nur die Revolution wirft ihre Schatten voraus, auch Judenpogrome nehmen zu. Die jüdische Bevölkerung muss ihre „Schtetl“ verlassen, sie steht vor einer ungewissen Zukunft. „Fiddler On The Roof“ reflektiert auf diese politische Situation in Russland aus der Perspektive der jüdischen Minderheit. Durch die Darstellung des Alltags einer jüdischen Familie auf dem Land entsteht ein lebendiges Bild der jüdisch-chassidischen Kultur, welche sich einerseits durch das strenge Einhalten orthodoxer Rituale und Traditionen auszeichnet, andererseits aber ebenso durch pragmatische Lebensweisheit und Lebenslust. Diese Aspekte prägen die historische und ethnische Grundsituation des Musicals.

Die Arbeit von Regisseur Michael Gonszar betont weniger den äußeren Aspekt der Verfolgung und der Vertreibung des jüdischen Volkes als einer ethnisch-religiösen Minderheit.  Seine Inszenierung fokussiert das Allgemeine im besonderen Fall und arbeitet in Bühnenbild und Szene mit märchenhafter Stilisierung der Figuren, mit seltenen Bildern von Marc Chagall und Requisiten mit Zeichencharakter.

Sie untersucht eine grundsätzliche Frage: Wie sieht die Innenperspektive von Menschen aus, die in der Fremde leben, wo sie keine Wurzeln haben?  Rückhalt bieten ihnen das Festhalten an  Traditionen, an Religion und das strenge Einhalten religiöser Riten, das Bestehen auf klaren Familienhierarchien, genau definierten Normen und Werten aus der eigenen Kultur.  Darauf, so scheint es, beruhen die Grundlagen, die es in der Fremde braucht, um sich zu Hause zu fühlen. Zumal in einer Fremde, die immer bedrohlicher wird. Doch notwendigerweise muss dieses Verhaftetsein im Alten zum Konflikt führen, kollidieren erwachende Gefühle und Träume einer jüngeren Generation mit dem Wunsch, im Beharren auf überkommenen Traditionen Stabilität zu wahren.

Der Generationenkonflikt, der sich im Musical darin zeigt, dass Kinder – in diesem Fall die drei ältesten Töchter Tevyes und Goldes - auch gegen den Willen der Eltern eigene Wege gehen, ist nur ein Aspekt der Komplexität des Anatevka-Stoffes. So liegt zum Beispiel die Tragik der Vater/Tevye-Figur eigentlich darin, dass er die politische Außensituation erst dann wahrnimmt, als der nicht gewollte Abschied  von seinen Töchtern droht bzw. Realität wird. Mit der Erkenntnis, dass diese ihr eigenes Leben leben und neue Wege beschreiten wollen – auch jenseits der gelebten Tradition – geht einher das Eindringen der äußeren Wirklicheit in Form der Revolution und drohenden Judenpogrome. Der  geschützte Raum der Familie, des Dorfes, erweist sich als Schein. Die Eltern müssen nicht nur ihre Kinder in eine Welt entlassen, in der sie keinen Einfluss mehr haben, sondern sich auch selbst Entwicklungen stellen, die ihr eigenes Leben aus den Fugen bringen.

Das Thema Abschied ist damit im  Fiddler on the Roof  zentral -  Abschied als existentielle Grunderfahrung in all seiner Komplexität. Dazu gehören Schmerz, Hilflosigkeit und auch Haltlosigkeit, die entstehen  können durch den Abschied oder Verlust von geliebten Menschen,  von vertrauten Traditionen,  von Träumen von materiellem Wohlstand oder auch den Abschied von den falschen Sehnsüchten, die die Armut erzeugt.  Dazu gehört aber auch, dass Abschiede Bereitschaft zu Veränderungen herausfordern. Veränderungen im gesellschaftlichen Außen wie im privaten Innenraum,  in denen auch die Chance auf etwas Neues liegt. Tevye, so schwer es ihm fällt, muss diese Erkenntnis aushalten und leben lernen. Der dreifach gesteigerte Schmerz über den Verlust  der Töchter ist auch eine Chance. Es bleibt offen, ob Tevye sie annimmt. Mit dieser Frage ist das Schlusslied („Anatevka“) unterlegt.

Der Drama Club und die Kooperation mit dem Gymnasium Oberursel:
Seit 2005 hat sich der Drama Club des English Theatre mit seinen „Reach-Out Projects“ für Schulen und den Inszenierungen von Peter Shaffers „Equus“, Rob Johns „Living with Lady Macbeth“, „OLIVER!“ und Shakespeares „Romeo and Juliet“ einen Namen gemacht.
So werden Stückvorlagen ausgewählt, in denen es sowohl jugendliche als auch erwachsene Rollen gibt. Letztere werden immer von erwachsenen Schauspielern aus der freien Szene und mit Amateuren, die neu zum Drama Club kommen, besetzt. In den Jugendrollen zeigen Schüler und Studenten ihr Können und haben die Möglichkeit, in der Zusammenarbeit mit erfahrenen und professionellen Theaterleuten Bühnenerfahrung zu sammeln.
In den Erwachsenenrollen von „Fiddler On The Roof“ sind Schauspieler des Drama Clubs zu sehen, u.a. James Morgan als Tevye (zuletzt Wladimir in „Waiting for Godot“) Die meisten anderen Rollen werden vonSchüler des Gymnasiums Oberursel der Jahrgangstufen 9 -13 verkörpert. Im Rahmen einer Theater-Sommerferien-Akademie des English Theatre konnten sie  ihre musikalischen Fähigkeiten weiter entwickeln, ihre Kompetenzen im Umgang mit der englischen Sprache stärken und  sich als Musiktheater-Darsteller bewähren.
Die Kooperation des Drama Clubs des English Theatre mit dem Gymnasium Oberursel führte in der Vergangenheit bereits zur Aufführung der Musicals „Oliver“ (2006) und  „Little Shop of Horrors“ (2008). In „Fiddler On The Roof“ sind manche Schüler schon zum dritten Mal dabei, andere haben noch nie auf der Bühne gestanden und sind stolz, neben erwachsenen und erfahrenen Schauspielern zu agieren.
Auch im Orchester spielt eine bunte Mischung von jungen Menschen zusammen mit erwachsenen Musikern und Musiklehrern. Das jüngste Orchestermitglied (Schlagzeug) ist 10 Jahre alt. Das Projekt wird musikalisch betreut von Angela Federspiel (Gesang) und Rudi Federspiel (Orchester), die ihre Schule in zwanzig Jahren intensiver musikpädagogischer Arbeit zu einer musikalischen Profil-Schule mit Fokus auf Musiktheater und Vorbild – Charakter in ganz Hessen entwickelt haben.
Das English Theatre Frankfurt ergänzt die kulturpädagogische Zusammenarbeit von „Theater und Schule“ gerne, nun bereits im 4. Jahr durch die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Michael Gonszar, dem technischen Direktor des English Theatre Jürgen Koss (hier verantwortlich für Bühnenbild und  Licht), sowie professionellen Toningenieuren und Bildtechnikern. [© English Theatre Frankfurt]

www.english-theatre.de

ARTUS - Excalibur

Musik:
Frank Wildhorn
Buch: Ivan Menchell
Liedtexte: Robin Lerner
Deutsche Fassung: Nina Schneider
Orchestrierung und Arrangement: Koen Schoots

Deutschsprachige Erstaufführung: 15. März 2014 (St. Gallen, Theater St. Gallen)
Deutsche Erstaufführung: 18. Juni 2016 (Tecklenburg, )

Zur Inszenierung der FreilichtSpiele Tecklenburg:

Premiere:
18. Juni 16

Musikalische Leitung: Tjaard Kirsch
Regie: Ulrich Wiggers
Kostüme: Karin Alberti
Bühnenbild: Susanna Buller

Besetzung:

König Artus:
Armin Kahl
Königin Guinevere: Milica Jovanovic
Lancelot: Dominik Hees
Morgana: Roberta Valentini
Merlin: Kevin Tarte

u.v.m.

Chor und Orchester der FreilichtSpiele Tecklenburg


Oben von links nach rechts: Armin Kahl, Kevin Tarte
Unten von links nach rechts: Milica Jovanovic, Dominik Hees, Roberta Valentini

© FreilichtSpiele Tecklenburg

Aus der Tecklenburg wird Camelot ~ FreilichtSpiele Tecklenburg präsentieren ARTUS Excalibur
Als deutsche Erstaufführung präsentieren die FreilichtSpiele Tecklenburg ab dem 18. Juni 2016 das Musical ARTUS Excalibur von Frank Wildhorn. Das Stück führt zurück in das 5./6. Jahrhundert nach Britannien und erzählt den Aufstieg des jungen Artus zum König. Die alte Sage rund um die Ritter der Tafelrunde, seine Frau Guinevere und Lancelot wird völlig neu interpretiert und musikalisch mit durchaus moderner und zum Teil keltisch irischer Musik präsentiert.
Dabei ist es den FreilichtSpielen wichtig, sich in der gesamten Optik neu aufzustellen, um dieses gewaltige Werk in der Ausstattung und im Ensemble zu realisieren. Die Hauptrolle wird Armin Kahl (Zorro 2015) übernehmen, der vor kurzem als bester Musicaldarsteller nominiert wurde. Milica Jovanovic – zur Zeit in „Mary Poppins“ in Wien gefeiert – wird die Königin Guinevere sein. Als Lancelot wird Dominik Hees („Das Wunder von Bern“) zu sehen sein. Als Elisabeth im gleichnamigen Musical feiert Roberta Valentini Erfolge auf einer Tournee, die sie durch Südostasien und den gesamten deutschsprachigen Raum führt. In Tecklenburg übernimmt Roberta die Rolle der Morgana. Kevin Tarte, einer der erfolgreichsten Musicaldarsteller der letzten Jahre, wird die zentrale Rolle des Merlin übernehmen. Ergänzt wird diese Topriege durch ein großes Ensemble von 24 Mitgliedern, dazu wie immer durch den großen Chor und das Orchester der FreilichtSpiele.
Die Regie übernimmt Ulrich Wiggers (Zorro 2015), für die aufwändige Ausstattung zeichnen Karin Alberti (Kostüme) und Susanna Buller (Bühnenbild) verantwortlich. Die musikalische Leitung liegt bei Tjaard Kirsch (Cats 2015). [© FreilichtSpiele Tecklenburg]
Vorverkaufsstart: 18. November 2015.

www.buehne-tecklenburg.de

Avenue Q

Von:
Robert Lopez/Jeff Marx

Deutsche Übersetzung: Dominik Flaschka und Roman Riklin
Deutschsprachige Erstaufführung: 26. Februar 2011 (St. Gallen, Theater St. Gallen)
Deutsche Erstaufführung: 19. April 2012 (Mannheim, Nationaltheater Mannheim)

Zur Inszenierung des Theater Bielefeld:

Premiere: 10. September 17

Musikalische Leitung: William Ward Murta
Inszenierung: Nick Westbrock nach einem Konzept von Christian Lugerth
Bühne, Kostüme: Udo Herbster
Choreografie: Michaela Duhme

Besetzung:

Princeton / Rod / weitere Rollen:
Thomas Klotz
Kate Monster / weitere Rollen: Stefanie Köhm
Brian Martin: Christoph Rönnebeck
Christmas Eve: Anna Mari Takenaka
Daniel Küblböck: Norbert Kohler
Lucy D. Schlampe / Umzugskartons / Lavinia Semmelmöse / weitere Rollen: Michaela Duhme
Nicky / Trekkie Monster / Umzugskartons / Neuankömmling / weitere Rollen: Benedikt Ivo
Bullshit-Bären / Umzugskartons / Ricky / weitere Rollen: Katharina Schutza

Avenue-Q-Band (Jörn Brackelsberg, Arndt Hesse, Adam Laslett/Anahit Ter-Tatshatyan, William Ward Murta, Michael Rossberg, Andreas Scheinhütte)

Darf man eigentlich Witze über Schwule, Verzeihung: Homosexuelle machen? Wozu wird das Internet am häufigsten gebraucht? Was ist rassistisch und was nicht? Die nicht gerade mundfaulen Bewohner der Avenue Q tappen lustvoll in diese Fettnäpfchen der politischen Korrektheit, und sie dürfen das: Schließlich liegt die Avenue Q quasi Ecke an Ecke mit der Sesamstraße und die ist ja bekannt dafür, dass sie ihren Zuschauern auf höchst vergnügliche Weise die Welt erklärt. Puppen und Menschen geben sich in der Avenue Q ein fröhliches Stelldichein und sie tragen ihre ganz alltäglichen Probleme auf der Zunge. Gesungen und getanzt wird buchstäblich bis zum Orgasmus, aber keine Angst: Man muss schon sehr humorlos sein, um hier einen ernsthaften Anschlag aufs Schamgefühl zu befürchten. Solange Daniel Küblböck als Hausmeister die Schlüssel in der Hand hat, hängt in der Avenue Q der Haussegen nie so ganz schief (allerdings auch nicht wirklich gerade).  Princeton landet hier nach seinem Studienabschluss, er ist auf Wohnungssuche und verliebt sich in Kate Monster, die seit Jahren auf den Traumprinzen wartet. Trekkie Monster (nicht verwandt!) verbringt seine Tage und Nächte vor dem Bildschirm, während Christmas Eve und ihr Mann Brian dringend Arbeit brauchen. Rod teilt sich mit Nicky eine Wohnung und hätte gern mehr von ihm, als er sich eingesteht. Lucy D. Schlampe verdreht den Männern gründlich den Kopf, bis sie selbst eine Gehirnwäsche erhält, und wer von uns würde nicht gern mal die kleinen Teufelchen zu Gesicht bekommen, die uns immer so verführerische wie schlechte Ideen einreden? »Willkommen bei den Bullshit-Bären« könnte der Untertitel zur Show heißen, und genau das ist Avenue Q: Eine großartige Show mit Puppen, Menschen, ihren Schicksalen und wunderbar übergriffigen Songs, die – zur Sicherheit – erst ab 16 Jahren empfohlen sind.

Im März 2003 kam das Stück am Broadway heraus und lief dort äußerst erfolgreich bis 2009. Die deutschsprachige Erstaufführung fand 2011 in St. Gallen und die deutsche Erstaufführung 2012 in Mannheim statt – beide übrigens u. a. mit Stefanie Köhm, die Kate Monster auch in der Bielefelder Neuinszenierung spielen wird. Die Songs, die Puppen wie Menschen zu singen haben, bleiben nicht nur im Ohr, sondern verbreiten auch unerschütterlich gute Laune. Willkommen in der Avenue Q! [© Theater Bielefeld]

www.theater-bielefeld.de

nach oben