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Kurzinfos Musicals N - Z


Nine
[Musical nach dem Film “8½” von Federico Fellini]

Musik und Liedtexte: Maury Yeston
Buch: Arthur Kopit
Adaption aus dem Italienischen von: Mario Fratti
Deutsche Übersetzung: Lida Winiewicz und Ulf Dietrich

Uraufführung: 9. Mai 1982, 46th Street Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 21. Februar 1999, Theater des Westens, Berlin
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Der berühmte Filmregisseur Guido Contini ist in einer Sinn- und Schaffenskrise. Er versucht, in die entspannte Atmospäre eines venezianischen Kurbades zu entfliehen. Die gesamte weibliche Umgebung dort, die Angestellten, die deutschen Kurgäste, dazu alle in seinen Erinnerungen eine Rolle spielenden Frauen – Mutter, Geliebte, Musen – imaginieren sich zu einem Orchester; seinem Orchester, das er in gesteigerter Erregung dirigiert: eine obsessive Partnerschaft, aus deren Wechselspiel er bisher immer seine Inspiration bezog. Doch die ist versiegt. In Guidos Orchester werden laute Missklänge hörbar. Seine Frau Luisa verlangt endlich Klarheit. Carla, seine Geliebte, vermisst ihn in ihrem Schlafzimmer. Seine Pariser Produzentin bedrängt ihn, einen Film für sie zu machen. Und als sein jüngster Protégé Claudia Nardi bei ihm erscheint, weiß er nicht mehr weiter.

Er erinnert sich an Momente seiner Kindheit. Von Mutter und Tanten umsorgt und verwöhnt, von den Nonnen der Klosterschule streng behütet, von Frau Saraghina am Strand erotisch eingeweiht, sieht er sich als den kleinen Guido von 9 Jahren, der ihm hilft, sich selbst zu verstehen – von allen geliebt, spielte er für sie alle “bella figura”. Und er möchte es wieder spielen, das Stichwort von Claudia: “geliebter Casanova”. Erlöst und wie im Rausch inszeniert er die rettende Idee zu einem grandiosen Film über den Canale Grande des Lebens. Vor der Kulisse des venezianischen Karnevals spielt der Pultmagier noch einmal ganz groß auf und zelebriert mit seinem “Orchester” die Tarantella – eine Sternstunde des Eros. Ganz einfach für ihn... dieser Traum, wie für ein Kind. Der kleine Guido ist es dann auch, der ihn gereift aus den Trümmern seiner Lebensrealität zu seiner einzig wahren Liebe zurückfinden lässt.

    [© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]


Oklahoma!

Musik:
Richard Rodgers
Buch und Song-Texte: Oscar Hammerstein II
Vorlage: “Green Grow The Lilacs" von Lynn Riggs
Deutsche Fassung: Vivica Leder und Frank Thannhäuser

Uraufführung: 31. März 1943, St. James Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 24. August 1973, Berliner Musical-Produktion in Halle Münsterland, Münster
Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

“Oklahoma!", nach dem Bühnenstück “Green Grow The Lilacs" von Lynn Riggs, brach nach der New Yorker Uraufführung 1943 alle Rekorde. Nach 2212 Vorstellungen in 5 Jahren und 9 Monaten war es bis 1961 das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Rodgers und Hammerstein verzichteten auf große Shownummern und legten den Hauptakzent auf die Story mit integrierter Choreographie.

Das Stück Heimatgeschichte spielt 1907 unter den Pionieren des amerikanischen Südwestens auf dem zum Bundesterritorium werdenden Oklahoma. Auf der Bühne wimmelt es von markigen Cowboys und fleißigen Farmerinnen, die den amerikanischen Traum erleben wollen.

Bereits die Ouvertüre fasst die Hits von “Oklahoma!" in einem schmissigen Potpourri zusammen: “Oh, What A Beautiful Morning", “ Out Of My Dreams", “Kansas City", “People Will Say We’re In Love" und der unvergessliche Titelsong “Oklahoma".

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]


The Pajama Game

Musik und Song-Texte:
Richard Adler und Jerry Ross
Buch: George Abbott und Richard Bissell
Vorlage: “7 ½ Cents" von Richard Bissell
Deutsche Fassung: Klaus Günter Neumann und Helmut Zander

Uraufführung: 13. Mai 1954, St. James Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 3. Dezember 1956, Hessisches Staatstheater, Wiesbaden
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Eine ungewöhnliche Geschichte jenseits von Glitzer und Glamour erzählt das Musical “The Pajama Game". Die Rationalisierungsbestrebung eines Pyjama-Fabrikanten, der seinen Arbeitern einen gewerkschaftlich vereinbarten Zuschlag zum Stundenlohn von 7 ½ Cents vorenthalten will, ist das Thema.
Sid, der neue Betriebsleiter, gerät mit Babe, der Vorsitzenden der gewerkschaftlichen Kommission, in Konflikt über die Sparmaßnahmen in der Chefetage. Darunter leidet auch die Beziehung des Paares, das privat ein Herz und eine Seele ist, in der Berufswelt aber gegensätzliche Positionen einnehmen. Als Sid entdeckt, dass der Fabrikinhaber die Lohnerhöhung längst in den Verkaufspreisen berücksichtigt hat, werden die Kündigungen zurückgenommen.
Der Song “Hernando’s Hideaway" wurde zum Welterfolg. Sehr beliebt wurden auch “Hey There", “Steam Heat" und “Small Talk".

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]


Pippin

Musik und Song-Texte:
Stephen Schwartz
Buch: Roger O. Hirson
Deutsche Fassung: Robert Gilbert

Uraufführung: 23. Oktober 1972, Imperial Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 10. Februar 1974, Theater an der Wien, Wien
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Die Titelfigur des Musicals ist Pippin (773–810). Er war der zweite Sohn Karls des Großen, jenes deutschen Kaisers, der von der Geschichtsschreibung als Herr des werdenden Abendlandes bezeichnet wird.
Pippin ist als Symbolfigur gedacht, als Gleichnis für die heute so oft diskutierte Frage der Notwendigkeit und Gefahren der Selbstverwirklichung. Er tritt mit hohem Anspruch auf, scheitert jedoch als Kriegsheld, Lebemann, Revolutionär, Politiker und entpuppt sich im Schatten seines großen Vaters als Versager. Doch Pippin lernt aus seinen Niederlagen und findet in der Liebe zu Katharina wahres Lebensglück und warmherzige Menschlichkeit.
Stephen Schwartz schuf eine Musik in softigen Rockklängen mit ironischen Rückgriffen auf Lieder des Vaudeville. “Pippin" gewann fünf Tony-Awards.

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]

    Herausragende Lieder:
    With You / Morning Glow
     

Promises, Promises (dt. Das Appartement)

Buch: Neil Simon (nach dem Film "The Apartment" von Billy Wilder und I. A. L. Diamond)
Musik: Burt Bacharach
Liedtexte: Hal David
Uraufführung: 1. Dezember 1968 (New York, Shubert Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 16. April 1970 (Berlin, Theater des Westens)

RR_Musical_Motiv_m#ROMANCE - ROMANCE
Romantik ist das Licht, das die Dunkelheit erhellt ...

Buch und Liedtexte: Barry Harman
Musik:
Keith Herrmann
Deutsch: Benjamin Baumann
Deutschsprachige Erstaufführung: 21. Februar 2008 (Hanau, Comoedienhaus Wilhelmsbad)

Zur Inszenierung der Stadt Hanau (
Hanau Marketing GmbH, Fachbereich Kultur und Musical Theater Ensemble):

Das Broadwaymusical im Comoedienhaus Wilhelmsbad

Premiere: 21. Februar 08 (DSE)

Inszenierung, Bühne: Benjamin Baumann
Musikalische Leitung: Thomas Lorey
Choreografie: Anita Vidovic
Kostüme: Walter Baumann
Kostümatelier: Ute Nowak
Maske: Heidi Lauser
Requisite: Barbara Baumann / Karin Maurer
Licht: Gaby Mayer
Ton: Stefan Niemeyer

Ensemble:
Josefine / Monica:
Jeanne-Marie Nigl
Alfred / Sam: Michael Chadim
Sie / Barb: Anita Vidovic
Er / Lenny: Christian Schöne
Musicalband: Stefan Kreuscher (Kontrabass, E-Bass), Thomas Lorey (Piano, Keyboard), Dieter Plaue (Schlagzeug, Perkussion), N.N. (Saxophon, Flöte, Klarinette)


Inhalt

I. Akt des Musicals:
Die kleine Komödie
nach einer Novelle von Arthur Schnitzler
Wien um 1900. Eine elegante Dame und ein adeliger Herr sind gelangweilt von ihren Romanzen in der besseren Gesellschaft. Daraufhin verkleiden sie sich und versuchen auf spielerische Art ihrem Liebesleben neue Würze zu geben, was auch prompt gelingt ...

II. Akt des Musicals:
Das Sommerhaus
nach der Komödie „Das tägliche Brot“ von Jules Renard
Long Island (USA) in der Gegenwart. In einem idyllischen Sommerhaus in den Hamptons am Meer, versuchen zwei verheiratete Paare die Begriffe Treue und Untreue auf amüsante und zugleich nachdenkliche Weise für sich zu definieren ...


„Romance/Romance“ war ein großer Hit am New Yorker Off-Broadway und wurde mit 4 Outer Critics Circle Awards ausgezeichnet und für mehrere Tony Awards nominiert. 1988 schaffte das Stück dann den Sprung an den Broadway.
Das Libretto ist pointiert und humorvoll und die Musik ist eine gelungene Mischung aus Musical, Pop, Jazz, Operette und Volkslied. Sie wurde zudem äußerst farbenfroh für eine kleine Besetzung arrangiert. [Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main]


Silk Stockings (Ninotschka)

Musik und Gesangstexte:
Cole Porter
Buch: George S. Kaufman, Leueen MacGrath und Abe Burrows
Uraufführung: 24. Februar 1955 (New York, Imperial Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 5. Oktober 1974 (Linz, Landestheater)

Es waren die Altmeister Ernst Lubitsch und Billy Wilder, die es geschafft haben, mit ihrem Film "Ninotschka" selbst die Zeit des Kalten Kriegs in eine gleichsam rasante wie romantische Komödie zu verwandeln. Das Musical Silk Stockings basiert auf diesem Film und bietet zusätzlich die Weltklassemusik Cole Porters. Kein Wunder, dass das Stück zu einem der großen Erfolge der Broadwaygeschichte wurde, bei der Uraufführung mit Hildegard Knef in der Hauptrolle.

Inhalt:
Der russische Komponist Peter Iljitsch Boroff, der durch seine "Ode an den Traktor" berühmt geworden ist, gibt in Paris ein umjubeltes Konzert. Er erliegt den Verlockungen des "goldnen Westens" und macht keine Anstalten, wieder nach Moskau zurückzukehren. So schickt die Moskauer Kulturbehörde drei Beamte nach Paris, um Boroff zurückzuholen. Doch bald hört man auch von diesen Beamten nichts mehr, so dass die junge und absolut linientreue und hübsche Kommissarin Nina Yaschenko, genannt Ninotschka, in die Seinestadt entsandt wird, um die Sache zu regeln.

In der Zwischenzeit hat der amerikanische Theateragent Steve Canfield Boroff das Angebot gemacht, die Musik zu einem Film nach Tolstois "Krieg und Frieden" zu schreiben. Die drei russischen Kulturbeamten haben dieses Vorhaben ohne Moskaus Wissen genehmigt, vor allem, um selbst länger in Paris bleiben zu können. Als Ninotschka dort auftaucht, ist der Schreck erst einmal groß. Schon bald gesellen sich zu den politisch-ideologischen Verwirrungen auch noch die des Herzens, denn Ninotschka hat sich offensichtlich in den Agenten Steve Canfield verliebt – was sie sich allerdings mit Hilfe aller ihr zur Verfügung stehenden ideologischen Macht nicht eingestehen will. Zunächst kommt es zum Eklat, und Ninotschka kehrt nach Moskau zurück. Doch es gelingt Canfield mit einer List, sowohl sie als auch die russische Beamtentroika wieder nach Paris zu locken, so dass einem Happy End nichts mehr im Wege steht.


Cole Porter:
Cole Porter, eine der wichtigsten Persönlichkeiten des amerikanischen Showgeschäfts und neben Irving Berlin ungekrönter Herrscher des Broadway, wurde am 9. Juni 1891 in Peru, im amerikanischen Bundesstaat Indiana als Sohn eines reichen Plantagenbesitzers und Enkel eines ebenso begüterten Kohlemagnaten geboren. Als Erbe eines Millionenvermögens musste er zunächst Jura studieren, ehe er seiner Liebe zur Musik nachgab und ein entsprechendes Studium in Harvard aufnahm. Vom "Hobby" eines reichen Müßiggängers konnte dabei keine Rede sein. Porter erwies sich in jeder Beziehung als Profi.

Ehe er seine eigentliche Karriere begann, nahm er als Mitglied der französischen Fremdenlegion am 1. Weltkrieg teil. 1919 heiratete er die ebenfalls äußerst reiche Amerikanerin Linda Lee Thomas. Nach anfänglichen Misserfolgen eroberte er 1928 mit dem Musical "Paris" den Broadway. Es folgten die Musical-Erfolge Anything Goes (1934), "Jubilee" (mit dem Hit "Begin the beguine", 1935), "Around the World in Eighty Days" (1946), Kiss me, Kate (1948), Can-Can (1953) und Silk Stockings (Ninotschka) (1955). Viele davon wurden in ihrer Verfilmung geradezu legendär, Can-Can mit Maurice Chevalier, High Society mit Bing Crosby. Silk Stockings verhalf der jungen Hildegard Knef zu ihrem Durchbruch in Amerika.

Mehr als 500 Songs bezeugen über die Vielzahl der Musicals, Shows und Filme hinausgehend die künstlerische Vielseitigkeit und herausragende Produktivität Cole Porters. Nach einem Reitunfall und einer später erforderlichen Beinamputation zog sich der bis dahin immer im gesellschaftlichen Mittelpunkt stehende Komponist aus der Öffentlichkeit zurück. Am 15. Oktober 1964 starb er an den Folgen einer Nierenentzündung.

[ © Felix Bloch Erben, Berlin]

Sing! Sing! Sing!
Ein Musical über die Andrews Sisters

von:
Mathias Christian Kosel
Uraufführung:
Altonaer Theater, Hamburg


SOFIES WELT (SOFIES VERDEN)

Musical nach dem Roman von: Jostein Gaarder
Libretto: Øystein Wiik
Musik: Gisle Kverndokk
Idee: Inger Schjoldager und Øystein Wiik

Deutsch: Verena Reichel
Uraufführung: 12.06.1998, Ettlingen, Schlossfestspiele

In ihrem Musical auf der Basis von Jostein Gaarders gleichnamigen Romanbeststeller nehmen Øystein Wiik und Gisle Kverndokk den Zuschauer auf eine schwungvolle und witzige Reise durch die Welt der Philosophie und Phantasie mit.

Kurz vor ihrem fünfzehnten Geburtstag taucht in Sofies Welt plötzlich ein merkwürdiger Mann namens Alberto Knox auf, der mit grundlegenden philosophischen Fragen und Briefen ihre Neugier weckt: Wer bin ich? – Woher komme ich? Alberto nimmt Sofie mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte des Denkens, die sich ihnen in Form einer bunten und witzigen Philosophen-Revue präsentiert. Sie besuchen den Marktplatz von Athen, begegnen dort u.a. Platon, Archimedes und Sokrates, landen auf dem Weg in die Neuzeit im Mittelalter zwischen, kommen mit so verschiedenen Typen wie Shakespeare, Kant, Hegel, Freud und Darwin in Berührung und geraten dadurch in ein Hin und Her zwischen Sein und Schein – ohne den Überblick zu verlieren. Die Spannung steigt noch, als beide herausfinden, dass sie selbst nur Figuren eines Buches sind, welches der UN-Offizier Major Knag gerade für seine ebenfalls fünfzehnjährige Tochter Hilde schreibt. Sofie und Alberto versuchen nun, aus Hildes Buch zu fliehen...

Der realen Welt wird eine poetische Phantasiewelt gegenübergestellt, in der die Autoren die verschiedenen Denkmodelle in musikalisch-lebendige Bilder umgesetzt haben. Jeder Philosoph hat seine eigene Show-Nummer, wobei die Musik bewusst verschiedene Stile zitiert: Sokrates klingt wie ein alter Hollywoodfilm, locker kommen seine Philosophenkollegen im Rhythmus von Jazz, Rap oder Walzer daher. Gegensätzliche Ideen bekämpfen sich als feindliche Gangs, die Planeten tanzen Tango, bei Darwin gibt´s Aerobic und im Café Freund den Blues.

Anlässlich der Uraufführung schrieb die Zeitschrift “musicals” im August 1998 über das Werk: “Ein Abend von der Sorte, die gut anfangen und immer besser werden, ein zauberhaftes, intelligentes Märchen von heute, spannendes Musiktheater mit originellen und witzigen Texten, mal flapsig, mal ergreifend aber immer wieder überraschend. Und Musik wie frisch vom Broadway.”

    [© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]


SONG AND DANCE

Musik:
Andrew Lloyd Webber
Liedtexte: Don Black
Deutsche Übersetzung: Michael Kunze

Uraufführung: 26. März 1982, Palace Theatre, London
Deutsche Erstaufführung: 10. Oktober 1987, Deutsches Theater, München
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Der erste Teil des Werks, der Liederzyklus “Tell Me On a Sunday”, wurde von Lloyd Webber als “one woman show” konzipiert und erzählt die Geschichte der jungen britischen Designerin Emma, die in New York und Kalifornien eine Reihe enttäuschender Liebesbeziehungen durchlebt. In einer tour de force kann die Solistin zwischen Melancholie, Comedy und Sarkasmus alle Schattierungen ihrer Sanges- und Darstellungskunst präsentieren. Der zweite Abschnitt, “Variations”, umfasst Orchestervariationen über das berühmte Thema von Niccolò Paganinis a-Moll-Caprice, das im modernen Klanggewand reizvoll neu beleuchtet wird und, von einem Tanzensemble choreographisch auf die Szene gebracht, einen abstrakteren Kommentar zu dem handfesten Liederzyklus abgibt. Durch den abschließenden Song “When You Want to Fall in Love”, den Hit der Show, werden die beiden Teile verklammert und einem bittersüßen Fazit zugeführt.

    [© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]


South Pacific

Musik:
Richard Rodgers
Buch: Oscar Hammerstein II und Joshua Logan
Song-Texte: Oscar Hammerstein II
Vorlage: “Tales of the South Pacific" von James A. Michener
Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser

Uraufführung: 7. April 1949, Majestic Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 13. Februar 1999, Städtische Bühnen, Hildesheim
Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

“South Pacific" wurde nach der Uraufführung nahezu 2000 Mal am Broadway gezeigt und mit dem Tony-Award als bestes Musical ausgezeichnet, ebenso die Hauptdarsteller Mary Martin und Ezio Pinza. Das Buch von Joshua Logan nach der Romanvorlage von James A. Michener erhielt den begehrten Pulitzer-Preis.
Das Musical erzählt auf dem ernsten Hintergrund der Kriegsereignisse im Pazifik 1942 bis 1945 die Liebesgeschichte zwischen einer Krankenschwester und einem französischen Plantagenbesitzer. Auch ein weiteres Liebespaar bewegt sich im Bannkreis eingewurzelter Rassenprobleme. “South Pacific" lebt von seiner Mischung aus Menschlichkeit, Friedensliebe, Toleranz und Sentimentalität, verquickt mit dramatischem Geschehen.
Die Partitur enthält einige der schönsten Songs für das Musicaltheater. “Some Enchanted Evening", “Bali Ha’i", "Happy Talk", “This Nearly Was Mine" und “Younger than Springtime" wurden auch in der gleichnamigen Verfilmung gesungen, die 1958 einen Oscar erhielt.

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]

Herausragende Lieder:
- Some Enchanted Evening
- Bali Ha´i
– This Nearly Was Mine

Strike Up the Band

Musik:
George Gershwin
Text: Ira Gershwin
Buch, 1. Version: George S. Kaufmann
Buch, 2. Version: Morrie Ryskind (nach dem Buch der 1. Version)

Uraufführung 1. Version: 29. August 1927 (Long Branch/New Jersey, Broadway Theatre)
Uraufführung 2. Version: 14. Januar 1930 (New York, Times Square Theatre)

Deutsche Erstaufführung: 8. Dezember 2007 (Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier)

Zur Inszenierung des Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen:

StrikeUpTheBand-Foto_m®MartinM÷ller
Auf dem Käsegipfel: Anke Sieloff und Gaines Hall,

die beiden Hauptdarsteller der deutschsprachigen Erstaufführung von "Strike Up the Band" in Gelsenkirchen, wollen hoch hinaus.
Die beiden Künstler machen sich mit genügend Proviant in den Rucksäcken an den langen und mühseligen Aufstieg zur Spitze des Mount Emmental. (JH)
Foto: Martin Möller


Premiere:
8. Dezember 07 (Deutsche Erstaufführung)
Songs in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln - Dialoge in deutscher Sprache

Nach dem Erfolg „Crazy For You“ ist mit „Strike Up the Band“ wieder eines der frühen Gershwin-Musicals am MiR zu erleben, aus dem unvergessliche Songs wie „The Man I Love“, „Yankee Doodle“, „Soon“ und der Titelhit „Strike Up the Band“ stammen.

Musikalische Leitung: Kai Tietje
Inszenierung: Matthias Davids
Choreografie: Melissa King
Bühne: Knut Hetzer
Kostüme: Judith Peter
Chor: Christian Jeub
Dramaturgie: Johann Casimir Eule

Besetzung:
Horace Fletcher: Joachim Gabriel Maaß
Mrs Draper: Eva Tamulénas
Joan Fletcher: Anke Sieloff / Leah Gordon
Jim Townsend: Gaines Hall
Anne Draper: N. N.
Timothy Harper: Patrick Schenk
Colonel Holmes: Wolfgang Beigel
C. Edgar Sloane: Frank Engelhardt
George Spelvin: Daniel Drewes

____ = Premierenbesetzung

Der Komponist George Gershwin
George Gershwin entstammte einer aus Russland emigrierten Familie und kam 1898 in Brooklyn zur Welt. Mit fünfzehn Jahren war George Gershwin bereits als Song Plugger tätig, und der Musikverleger Max Dreyfus beschäftigte Gershwin bald als Lohnkomponisten. Ohne akademische Ausbildung kannte Gershwin keinerlei Hierarchien der verschiedenen musikalischen Formen. Er assimilierte alles, was ihm zu Ohren kam: Jazz, Klassik, populäre Schlager und Theatermusiken. Als 1918 der Revuestar Al Johnson Gershwins Lied „Swanee“ in sein Repertoire übernahm, verhalf er dem Komponisten zu einem ersten landesweiten Hit.

Mit „Rhapsody in Blue“ gelang George Gershwin 1924 die Verschmelzung von Jazz und Klassik: „Ich spürte, dass der Jazz das Ergebnis aller in Amerika aufgestauten Energie war und als Basis ernsthafter sinfonischer Werke dienen konnte.“ Zum ersten Mal setzte sich ein Schlagerkomponist aus der Tin Pan Alley auch in internationalen Konzertsälen durch und errang die Anerkennung der „seriösen“ Musikwelt.
Im selben Jahr feierte Gershwin mit „Lady, Be Good!“ seinen ersten Musicalerfolg am Broadway. Die Liedtexte stammten von Gershwins Bruder Ira, dessen Zeilen dank einer lässigen selbstironischen Umgangssprache weit über dem Niveau der meisten Texte jener Zeit stehen und dem jazzigen Jargon der Musik entsprechen.

Der Einfluss des Jazz ist in Gershwins stark synkopierter, swingender Musik deutlicher spürbar als bei anderen Komponisten seiner Generation. Dem ersten gemeinsamen Song hatten George und Ira Gershwin 1918 den programmatischen Titel „The Real American Folk Song Is A Rag“ gegeben. Ihre wirkungsvolle Theatermusik erfuhr auch unabhängig von den Musical Comedies, für die sie komponiert wurde, große Verbreitung und diente oft Jazzmusikern als Grundlage zu Improvisationen.

Mit „Strike Up the Band“ setzten George und Ira Gershwin und der renommierte Librettist George S. Kaufman 1927 der Oberflächlichkeit ihrer bisherigen Komödien einen schärferen, satirischen Ton entgegen. Doch das Publikum war noch nicht reif für diesen Stil; das Stück fiel bei den Try-Outs in der Provinz durch – um dann 1930 auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise am Broadway einen um so größeren Triumph zu feiern.

Parallel zur Arbeit an musikalischen Komödien setzte Gershwin seine Laufbahn als Komponist mittlerweile klassischer Orchesterwerke wie „An American in Paris“ oder dem „Klavierkonzert in F“ fort. Seine beiden Karrieren führte er 1935, zwei Jahre vor seinem Tod, in der Jazzoper „Porgy and Bess“ zusammen.  [ © Texte: Musiktheater im Revier]

www.musiktheater-im-revier.de

Inhalt:

Angesiedelt in den USA und der Schweiz, lädt das Gershwin-Musical „Strike Up The Band“ die Zuschauer zu einer ironischen Zeitreise ein durch die Welt der wilden 20er-Jahre ein, gewürzt mit Gesellschaftskritik und Satire. 

Der amerikanische Käsefabrikant Fletcher steht mit seinem Produkt in Konkurrenz zu dem aus der Schweiz importierten Käse. Um seine Marktanteile weiter auszubauen, gründet er eine Privatarmee, um die Schweiz politisch und wirtschaftlich zu bezwingen. Seine Tochter hat sich in einen Reporter verliebt, der Kritik an Fletchers Feldzug und der Qualität seines in Amerika hergestellten Käses öffentlich äußert. Der Journalist schwenkt aber auf Fletchers Seite um, bezwingt als oberster Kriegsführer die Schweiz, um anschließend in einen Krieg gegen Russland zu ziehen, um den Kaviar billiger zu machen.

Die Partitur von Gershwin enthält eine Fülle von Songs, die zu Evergreens wurden, darunter „The Man I Love“ und „Strike Up The Band“ und als Erweiterung aus der 2. Fassung von 1930 die Hits „Soon“ und „I’ve Got A Crush On You“. [© MUSIK UND BÜHNE Verlagsgesellschaft mbH]


SWEET SMELL OF SUCCESS
 
Musik:
Marvin Hamlisch
Buch: John Guare
Gesangstexte: Craig Carnelia
Nach dem Roman von Ernest Lehman und dem Drehbuch von Clifford Odets und Ernest Lehman des gleichnamigen MGM/United Artists Spielfilms von 1957 mit Burt Lancaster und Tony Curtis
Deutsch: Sonya Martin und Heinz Klever

Uraufführung: 14. März 2002, Martin Beck Theatre, New York
frei zur DSE
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Der süße Duft des Erfolgs zieht durch New York: Beleuchtet wird der Aufstieg und Fall des ehrgeizigen Publizisten Sidney Falco, der so ziemlich alles tun würde, um die Gunst des genauso erfolgreichen wie sadistischen Kolumnisten J.J. Hunsecker zu gewinnen und seine Klienten in dessen Kolumne unterzubringen. Seine Träume scheinen wahr zu werden, als sich J.J. mit ihm anfreundet und ihn schnurstracks die Karriereleiter hinauf in seine vermeintlich goldene Arbeits-Welt katapultiert.
Doch nichts ist hier umsonst, und so muss Sidney bald darauf für J.J. einen einen kleinen Privatauftrag erfüllen: Sidney soll J.J.s Schwester Susan observieren, für die der große Kolumnist dunkle, inzestuöse Gefühle hegt. Die obligatorischen, abzuliefernden Berichte sollen sich vornehmlich mit den Männern beschäftigen, mit denen sie sich verabredet. Sidney gewinnt Susans Vertrauen, und es gelingt ihm sogar, J.J. zu einem Beitrag über Susans Freund Dallas Cochran, einen angehenden Pianisten, zu überreden, wodurch Dallas’ Bekanntheitsgrad schlagartig erhöht wird.
Doch J.J. findet bald heraus, dass Sidney ihn ausgetrickst hat, und befiehlt ihm, Dallas mit Hilfe der Unterwelt, wo man J.J. noch einen Gefallen schuldet, umbringen zu lassen. Bei einer letzten Konfrontation zwischen J.J. und Susan kommt die zwielichtige Rolle ans Licht, die Sidney in dem ganzen Geschehen gespielt hat: Als Resultat wird er von J.J.s Gangster-Freunden entsorgt. Das Nachtleben im Big Apple geht weiter wie bisher...

SWEET SMELL OF SUCCESS überzeugt durch ein dramaturgisch dichtes Buch, das in einem sehr direkten Stil verfasst ist. Die Musik dient dabei als perfekte, qualitativ hohe Begleitung: Sie unterbricht den dramatischen Fluss nie, sondern betont ihn beispielsweise mit kühlen Jazz-Untertönen, die sich wunderbar in das Geschehen einpassen, und mit Liedtexten, die exakt den Ton der Geschichte treffen, wobei vor allem Songs wie “For Susan” oder “Rita’s Tune” durch ihren Einfallsreichtum und Charme beeindrucken.
[© Text: Felix Bloch Erben, Berlin]


The Vampire Lestat

Musik: Elton John
Texte: Bernie Taupin
Basierend auf den drei Vampirromanen der Autorin Anne Rice (“Interview mit einem Vampir”)


präsentiert von : Warner Bros. Theatre Ventures
Broadwaypremiere: 13. April 06, Previews ab 11. März 06

Pre-Broadway tryout: San Francisco: 17. Dezember 05 bis 29. Januar 06 (Curran Theatre)

Regie: Robert Jess Roth
Produzent: Emanuel Azenberg
Libretto: Linda Woolverton

Taupin: “Our hope is that it will be stylish, sexy, intelligent, rich and hypnotically dark."
 

Xanadu

Nach dem gleichnamigen Film von:
Richard Danus und Marc Rubel
Musik & Lyrics: Jeff Lynne und John Farrar
Buch: Douglas Carter Beane
Broadway-Premire: 10. Juli 2007 (New York, Helen Hayes Theatre)
Deutsche Dialogfassung: Daniel Call
Deutschsprachige Erstaufführung: 11. September 2010 (Leuchtenberg, Landestheater Oberpfalz)
Rechte: Gallissas Theaterverlag und Mediaagentur GmbH

Zur Inszenierung des Hessischen Staatstheater Wiesbaden:

Premiere: 14. April 12  (Wartburg)

Musikalische Leitung: Frank Bangert
Inszenierung und Choreografie: Iris Limbarth
Bühne: Britta Lammers
Kostüme: Heike Ruppmann

Besetzung:
Kira / Clio: Karen Müller
Sonny Malone: Jan-Philipp Rekeszus, Tim Speckhardt
Danny Maguire / Zeus: Julian Leithoff
Melpomene / Medusa: Christina Blum, Felicitas Geipel
Calliope / Aphrodite: Anna Heldmaier, Charlotte Katzer
Erato / Peisonoe / Hera: Kathrin Gietl
Terpsicore / Aglaope / Hermes / Zentaurus: Norman Hofmann
Euterpe / Mädchen mit Fahrrad / Molpe / Thetis: Juliane Back, Kathrin Pattensen
Eros / Dream Danny / Himeropa: Joshua Hien
Urania: Jan-Philipp Rekeszus, Tim Speckhardt
Polyhymnia: Jan Diener

Band:
Piano:
Frank Bangert
Bass: Hansi Malolepssy
Guitar: Patrick Hoss
Drums: Holger Dietz

Doppelbesetzung in alphabetischer Reihenfolge

Venice Beach, Mitte der 1980er Jahre, Rollerskates und Stulpen beherrschen die Szene. Ein junger Straßen-Künstler namens Sonny Malone malt mit Kreide Gemälde auf den Asphalt. Aber insgeheim träumt er davon ein altes Theater zum Leben zu erwecken. Er möchte einen Kunsttempel daraus machen, in dem Kunst, Musik, Theater und Athletik sich vereinen. Doch er weiß nicht wie er das anstellen soll, resigniert zieht er davon. Plötzlich wird sein neuestes Werk lebendig, ein Bildnis des Olymps, mit seinen Göttern und Musen. Die Führerin der Musen, Clio, hat Mitleid mit ihm und beschließt dem sterblichen Sonny zu helfen. Aber ihre Musenschwestern machen sich Sorgen, sie darf sich ihm nicht als Muse zu erkennen geben und sich auf keinen Fall in ihn verlieben, sonst wird sie von Zeus verbannt. Sie beschließt sich als Rollergirl zu tarnen, sich Kira zu nennen und einen australischen Akzent anzunehmen. Kira bringt Sonny mit dem alten Geschäftsmann Danny Maguire zusammen. Er ist der Besitzer des heruntergekommenen Gebäudes und hat früher selbst von einem eigenen Theater geträumt. Auch er wurde einst von einer Muse geküsst, die verdächtige Ähnlichkeit mit Kira hat. Danny lässt Sonny mit seiner Idee zunächst abblitzen, wird aber dann doch von seiner alten Theater-Leidenschaft gepackt. Nach einer kleinen Intrige der anderen Musen, verlieben sich Sonny und Kira, was aber natürlich nicht sein darf. Ob Zeus nun Kira verbannt, das Theater vor der Abrissbirne gerettet werden kann und welche Rolle dabei Kiras Stulpen spielen, bleiben spannende Geheimnisse in einer witzigen Geschichte, die einen liebevoll-ironischen Blick auf die legendären 1980er Jahre wirft.

Der Jugendclub setzt nach dem Kultmusical Sugar - Some Like It Hot mit Xanadu seine erfolgreiche Reihe von Comedy Musicals in der Wartburg fort. Das Musical Xanadu basiert auf dem gleichnamigen 1980er Jahre Kultfilm mit Olivia Newton-John, Michael Beck und der berühmten Musical-Legende Gene Kelly in seiner letzten Filmrolle. Der Soundtrack der zur Hälfte von Olivia Newton-John und zur anderen Häfte vom legendären Electric Light Orchestra stammt, führte monatelang weltweit die Charts an. Die Songs „Magic“, „All Over The World“ und „Xanadu“ waren und sind weltbekannte Kultsongs. Das Musical Xanadu  gewann 2007 den Outer Critics Circle Award als bestes Musical, den Drama Desk Award für das beste Buch und war nominiert für einen Tony Award in der Kategorie bestes Musical und bestes Buch. [© Staatstheater Wiesbaden]

Nähere Informationen zum Jugendclub und dem nächsten Casting unter: www.jugendclubtheater.de

www.staatstheater-wiesbaden.de

Zur Inszenierung des Landestheater Oberpfalz (Leuchtenberg):

Premiere:
11. September 10 (Deutsche Erstaufführung; in der Stadthalle Vohenstrauß)

Gesamtleitung: Matthias Winter
Inszenierung: Daniel Grünauer
Musikalische Leitung: Thomas Wildenauer
Bühne: Hildegard Schmucker
Kostüme: Eva Schwab
Choreografie: Kathrin Ströhl, Carmen Puhane
Maske: Stefanie Gallitzendörfer
Chorleitung: Markus Engelstädter
Vocal-Coaching: Annika Fischer

Besetzung:

Kira (Clio): Susanne Stangl
Sonny: Markus Engelstädter
Danny, Zeus: Ruppert Grünbauer
Melpomene, Medusa: Silke Husslik
Calliope, Aphrodite: Doris Hofmann

Chor der Musen:
Muse Erato, Hera:
Annika Fischer
Muse Therpsicore, Thetis: Katharina Stark
Muse Euterpe, Rad-Mädchen: Ramona Zimmermann
Muse Urania,  Hermes, Zyklop: Johannes Aichinger
Muse Thalia, Eros, Zentaurus: Benjamin Oeser
Dannys jüngeres Ich: Janos Kapitany

Tanzcompany: Alexandra Gruber, Stefanie Gallitzendörfer, Sofia Mindel, Carmen Puhane, Laura Schmucker, Matthias Bertelshofer, Anselm Peischl, Johannes Rosin

Chor des Landestheaters Oberpfalz: Theresa Bodensteiner, Anna Frischholz, Stefanie Gallitzendörfer, Alexandra Gruber, Rebecca Grünbauer, Sigrid Künkler, Sofia Mindel, Sigrid Pohlhaus, Carmen Puhane, Renate Putz, Claudia Schmidt, Laura Schmucker, Rosi Wittmann, Matthias Bertelshofer, Raphael Ernst, Anselm Peischl, Johannes Rosin, Tobias Schmauß

Besprechung auf kulturfreak.de


Xanadu
Landestheater Oberpfalz
Ensemble und Zeus (Ruppert Grünbauer)
Bild: Landestheater Oberpfalz

Zum Inhalt:
Kira - griechische Göttin und Muse in einem - verliebt sich bei einem Ausflug in Sonny, einen unglücklichen Künstler. Dieser möchte den verblassten Ruhm eines verlassenen Tanztempels zu neuem Leben erwecken. Um Sonny, der von heftigen Selbstzweifeln geplagt wird, zu helfen steigt die Kira vom Olymp und arrangiert ein Treffen zwischen Sonny und dem alten Klarinettisten Danny, der früher in dem Tanzpalast auftrat. Der Kuss der Muse weckt aber nicht nur Sonnys Kreativität, sondern auch seine Liebe für die schöne Kira, was jedoch nicht Teil des göttlichen Plans war…
Rollerblades, Stulpen und Hit-Soundtracks!

Die US-Presse war begeistert:
New York Times: „GENIAL! Ein Himmel auf Rädern. Verdammt lustig, fremdartig amüsant und unwiderstehlich.“
Daily News: „INSPIRIEREND! 90 Minuten Ausgelassenheit!”
Olivia Newton-John: „Ich lachte die ganze Vorstellung! Es ist ein großartiges Musical für die ganze Familie!“

www.landestheater-oberpfalz.de

Der Zauberer von Oz
Musical von Charlie Smalls und William F. Brown (nach Frank L. Baums “Der Zauberer von Oz”)

Musik und Songtexte: Charlie Smalls
Buch: William F. Brown nach Frank L. Baums Der Zauberer von Oz
Zusätzliches Material von: Tina Tippit,
Deutsch: Roman Hinze
Arrangements von: Martin Gellner

Uraufführung: 21. Oktober 1974 (Baltimore, Morris A. Mechanic Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 28. September 2013 (Linz, Landestheater Linz)

Zur Inszenierung der Volksoper Wien:

Premiere: 6. Dezember 14

Dirigent: Lorenz C. Aichner / Wolfram-Maria Märtig
Regie: Henry Mason
Bühnenbild und Kostüme: Jan Meier
Licht: Mario Ilsanker
Video: Christian Schwab
Choreographie: Francesc Abós
Choreinstudierung: Holger Kristen
Dramaturgie: Helene Sommer
    
Besetzung:

Dorothy Gale:
Johanna Arrouas / Franziska Kemna
Toto, ihr Hund: Daniel Jeroma
Tante Em (Glinda, die gute Hexe des Nordens): Regula Rosin
Onkel Henry (Wächter in der Smaragdstadt): Wolfgang Gratschmaier / Gernot Kranner
Zeke (Der Löwe): Martin Bermoser
Hickory (Der Blechmann): Oliver Liebl
Hunk (Die Vogelscheuche): Peter Lesiak
Miss Almira Gulch (Die böse Hexe des Westens): Christian Graf
Professor Chester Marvel / Der Zauberer von Oz: Robert Meyer / Boris Eder
Bewohner von Oz: Kinderchor und Jugendchor der Volksoper Wien

Ensemble: Lorna Dawson, Eva Prenner, Bettina Schurek, Lynsey Thurgar, Georg Prohazka, Christian Schleinzer, Timo Verse


Der Zauberer von Oz

Volksoper Wien
Vorabbild mit Johanna Arrouas
© Volksoper Wien

www.volksoper.at

kulturfreak.de dankt den Verlagen “Felix Bloch Erben” und “Musik & Bühne” für die Verfügungstellung der Texte.

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