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Kurzinfos Musicals D - H


Damn Yankees

Musik und Song-Texte:
Richard Adler und Jerry Ross
Buch:
George Abbott und Douglass Wallop
Vorlage:
“The Year the Yankees Lost The Pennant" von Douglass Wallop
Deutsche Fassung:
Frank Thannhäuser/ Nico Rabenald (Theater des Westens)

Uraufführung:
5. Mai 1955, 46th Street Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung:
19. Mai 1979, Stadttheater Oberhausen
Originalrechte:
Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte:
Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Das Musical “Damn Yankees" führt in die Welt des Sports. Bereits die Novelle von Douglass Wallop verrät viel von der Begeisterung der Amerikaner für Baseball.
Der Teufel, in Gestalt des biederen Mr. Applegate, schließt mit dem Baseballfan Joe, einem älteren behäbigen Mann, einen Pakt. Er verwandelt ihn in einen aktiven jungen Sportler zurück, der als begabter Spieler losziehen wird, um mit seiner Lieblingsmannschaft “The Senators" endlich die verdammten “Yankees" zu schlagen. Sollte dies gelingen, verfällt seine Seele dem Teufel. Wer wird gewinnen?
Das witzige und amüsante Stück wurde dank der schmissigen Musik ein großer Hit, der auch verfilmt wurde. 10 Tony Awards waren die Auszeichnung für bekannte Melodien wie “Heart", “Whatever Lola Wants", “Two Lost Souls" und “Shoeless Joe From Hannibal, Moe"

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]
     


Dirty Rotten Scoundrels

Musical nach dem gleichnamigen Film von 1988
(Deutscher Filmtitel: Zwei hinreißend verdorbene Schurken)


Buch: Jeffrey Lane
Musik & Liedtexte: David Yazbek

Uraufführung: 15. September 04, The Old Globe Theater, San-Diego, USA
Broadwaypremiere: 17. März 05

Creativ-Team:

Regie: Jack O'Brien
Choreographie: Jerry Mitchell
Bühne: David Rockwell
Kostüme: Gregg Barnes
Licht: Kenneth Posner
Musikalischer Leiter: Ted Sperling
Tanz-Arrangements: Zane Mark
Stage Manager: Michael Brunner


Inhalt:

Freddy Benson und Lawrence Jamieson könnten unterschiedlicher nicht sein: Benson ist ein ungehobelter Amerikaner, Jamieson ein kultivierter Mann von Welt. Gemeinsam ist Ihnen, dass sie es auf das Geld reicher Frauen abgesehen haben. Sie treffen sich an der Riviera und stellen fest, daß der Platz für zwei ihrer Art zu eng ist. Also wetten sie um den Platz an der Sonne: Wer zuerst eine reiche, junge Erbin um 50.000 Dollar bringt, darf bleiben.


Besetzung:

Lawrence Jameson:
John Lithgow (im Film von Michael Cane gespielt)
Freddy Benson: Norbert Leo Butz (im Film von Steve Martin gespielt)

sowie:
Timothy J. Alex, Andrew Asnes, Roxane Barlow, Joe Cassidy, Julie Conners, Rachel deBenedet, Laura Marie Duncan, Sally Mae Dunn, Rick Faugno, Tom Galantich, Sara Gettelfinger, Jason Gillman, Joanna Gleason, Greg Graham, Amy Heggins, Gregory Jbara, Grason Kingsberry, Rachelle Rak, Sheri Rene Scott und Tony Yazbeck.
 


Fame - Das Musical

Nach einer Idee von:
David DeSilva
Musik: Steve Margoshes
Buch: Jose Fernandez
Song-Texte: Jacques Levy
Titel-Song “Fame": Dean Pitchford und Michel Gore
Vorlage: “Fame", Film von Alan Parker und die gleichnamige TV-Serie
Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser und Iris Schumacher

Uraufführung: 21. Oktober 1988, Coconut Grove Theatre
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

In dem Musical “Fame" wird der große Traum von Glanz, Glück und Ruhm erzählt, das nach dem gleichnamigen Film von Alan Parker entstand. Im Mittelpunkt des turbulenten Geschehens steht die Klasse einer amerikanischen Musicalschule mit ihren Triumphen und Niederlagen, großen Karriereträumen und bitteren Enttäuschungen.

Mit Humor und Zuversicht wird vom beschwerlichen Weg in das amerikanische Entertainment erzählt, ohne die Probleme junger Menschen von Heute auszusparen. Die Darsteller schlüpfen nicht einfach in ihre dankbaren Rollen, sondern können ihr eigenes Leben und ihre eigenen Erfahrungen in die Aufführung einbringen.

Neben soften Musicalklängen begleiten fetzige Rhythmen aus Techno, Rap und Jazz die tempogeladene Show. Die Hits sind neben dem Titelsong “These Are My Children", “Dancin‘ On The Sidewalk" und “Hard Work".  [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]


The Fantasticks

Musik:
Harvey Schmidt
Buch und Song-Texte: Tom Jones
Vorlage: “Le Romanesques" von Edmond Rostand
Deutsche Fassung: Nico Rabenald

Uraufführung: 3. 5. 1960, Sullivan Street Playhouse, New York
Deutsche Erstaufführung: 1. 12. 1965, Neues Theater am Kärtnertor, Wien
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Die Romeo-und-Julia-Parodie “The Fantasticks" schrieb Off-Broadway-Geschichte. Auf der Basis eines französischen Lustspiels ist das Musical seit der Uraufführung 1960 immer noch jeden Abend am Broadway zu sehen. Es wurde zum meistgespielten Werk der amerikanischen Theatergeschichte.
Die Väter von Matt und Luisa, obwohl miteinander befreundet, verhalten sich ihren Kindern gegenüber, als seien die Familien verfeindet. Sie denken, dass eine deutliche Missbilligung der beste Weg sei, bei den jungen Leuten romantische Gefühle zu wecken. Der Plan gelingt schließlich nach allerlei Irrungen und Wirrungen.
Der Song “Try To Remember" wurde zum Welthit. Andere Balladen und Lieder dieses Kammermusicals sind “Much More", “Soon It’s Gonna Rain" “Round And Round".

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]


Follies

Musik und Song-Texte:
Stephen Sondheim
Buch: James Goldman
Deutsche Fassung: Michael Kunze

Uraufführung: 4. April 1971, Winter Garden, New York
Deutsche Erstaufführung: 27. September 1991, Theater des Westens, Berlin
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Eine Rückbesinnung auf alte Zeiten prägt das Musical “Follies". Stilformen aus den Revuen von Florence Ziegfeld werden ebenso verwendet wie Persiflagen, die den Hollywood-Musikfilmen der 30-er Jahre entlehnt sind.

Zunächst spielt das Geschehen auf einer leeren Bühne. Nach dreißig Jahren kommen einstige Revuestars zu einer Gedächtnisveranstaltung zusammen, weil das Theater abgerissen werden soll, in dem früher die Shows stattfanden. Es entwickeln sich wieder die alten Sympathien und Antipathien zwischen den Beteiligten. Die Vorstellung lässt noch einmal in nostalgischer Pracht die alten Talente in einem letzten Aufglühen wach werden.

Die Musik wandelt auf den Spuren der Showkomponisten der 30-er Jahre, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Die Partitur mit ihren brillanten Songs ist eine Hommage an den Broadway und die Künstler, die ihn prägten. [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]


A Funny Thing Happened On The Way To The Forum

Musik und Song-Texte:
Stephen Sondheim
Buch: Burt Shevelove und Larry Gelbart
Vorlage Motive und Figuren von: Titus Maccius Plautus
Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser

Uraufführung:
8. Mai 1962, Alvin Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 26. Oktober 1991, Theater Bernburg
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Zu allen Zeiten wurde auf die Lustspiele der alten römischen Komödiendichter zurück-gegriffen. Für “A Funny Thing Happened On The Way To The Forum" wurde Plautus literarisch angezapft und aus verschiedenen Motiven und Figuren seiner antiken Komödien ein amüsantes Musical zusammengemixt.
Mehrere Helden, darunter der prahlerische Krieger Miles Gloriosus, versuchen die einfältige, aber reizende Sklavin Philia zu erobern. Als Helfeshelfer fungieren die beiden Sklaven Pseudolus und Hysterium. Nach allerlei turbulenten Verwicklungen hat Miles das Nachsehen, denn es stellt sich heraus, daß Philia seine verschollene Schwester ist.
Nahezu 1000 Aufführungen und sechs Tony Awards sicherten Stephen Sondheim seinen Einstand als Musical-Komponist. Mit dem Eröffnungssong “Comedy Tonight" beginnt ein rasantes Spiel im antiken Rom.

    [© Text: Verlag Musik & Bühne, Wiesbaden]


GIGI

Buch und Liedtexte:
Alan Jay Lerner
Musik: Frederick Loewe
Nach einem Roman von: Colette
Deutsch von: Robert Gilbert

Uraufführung: 13.November 1973, Uris Theatre, New York
Deutschsprachige Erstaufführung: 24. Oktober 1974, Theater an der Wien, Wien
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin


“Gigi” ist die Geschichte des vermögenden Schwerenöters Gaston Lachaille, den sein Luxusleben im Paris der Jahrhundertwende und die zahllosen kurzen Eskapaden mit eleganten Damen der High Society zu langweilen beginnen. Als gerngesehener Gast bei der in einfachen Verhältnissen lebenden Madame Alvarez entdeckt er während eines Ausflugs in das mondäne Seebad Trouville, dass deren mit Natürlichkeit und Lebenslust faszinierende Enkelin Gigi inzwischen zur attraktiven Frau herangewachsen ist. Bis die beiden als Ehepaar zueinander finden können, sind allerdings noch etliche Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: möchte doch Gigis Tante Alicia die junge Dame doch lieber mittels ausgeklügelter Verträge als Gastons finanziell abgesicherte Geliebte denn als dessen Ehefrau sehen. Einen augenzwinkernden Blick auf das amouröse Geschehen wirft dabei Gastons Onkel Honoré, ein in die Jahre gekommener Bonvivant, der noch immer Gefallen an den jungen Pariserinnen findet. [© Text: Felix Bloch Erben]


HIGH SOCIETY


Musik und Gesangstexte: Cole Porter
Buch: Arthur Kopit
Zusätzliche Gesangstexte: Susan Birkenhead nach dem Theaterstück “The Philadelphia Story" von Philip Barry sowie dem Turner Entertainment Co. Film “High Society"
Ins Deutsche übertragen von: Hartmut H. Forche

Uraufführung: 10. September 1997, American Conservatory Theare, San Francisco CA
Deutsche Erstaufführung: 22. Januar 2000, Landestheater Mecklenburg, Neustrelitz
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Polterabend bei den oberen Zehntausend: Die schöne und hochmütige Tracy Lord fiebert (wieder einmal) ihrer bevorstehenden Heirat entgegen – und fragt sich nur im Stillen, ob sie ihren Zukünftigen nicht doch etwas langweilig findet. Indes die Anteilnahme an dem freudigen Ereignis hält sich im Hause Lord in Grenzen: Der Vater weilt fern in der Armen einer Schönheitstänzerin; die Brautmutter flattert emsig umher, verbreitet aber nur Konfusion; der Onkel frönt als Gastgeber der Feierlichkeit vor allem seinem Hang zum Gin und zum Küchenpersonal; und die Schar der Dienstboten beobachtet indigniert das Treiben ihrer Herrschaft. Die kleine Schwester schwärmt für Tracys geschiedenen Mann Dexter Haven und würde die beiden am liebsten wieder zusammenbringen. Wie peinlich für alle Beteiligten, als Dexter tatsächlich überraschend auftaucht! Die friedliche Familienfeier scheint durch neu aufflammende Gefühle gefährdet. Zu allem Überfluss treten auch noch zwei Klatschreporter auf den Plan, um über die neuesten Skandale der sogenannten besseren Gesellschaft zu berichten. Sie können jedoch zunächst durch ein Verwechslungsspiel abgelenkt werden: Der leider etwas vergessliche Onkel muss den abwesenden Brautvater mimen – just in dem Moment, als dieser nach Hause zurückkehrt. Die Ereignisse spitzen sich zu, als Tracy mit Mike, einem der beiden Reporter, anbändelt. Die Party gerät völlig aus den Fugen: In der Sommernacht verfolgen die alkoholisierten Gäste einander durch den Lordschen Park, und Tracy und Mike landen gemeinsam im Swimmingpool... Am nächsten Morgen herrscht allgemeiner Katzenjammer. Der brüskierte Bräutigam sucht das Weite. Aber da Tracy endlich ihren seelischen Panzer durchbricht und ihre Liebe zu Dexter eingesteht, kann zum glücklichen Ende doch noch eine Hochzeit stattfinden. [© Text: Felix Bloch Erben]


How To Succeed In Business Without Really Trying

Musik und Song-Texte:
Frank Loesser
Buch: Abe Burrows, Jack Weinstock und Willie Gilbert
Vorlage: “How To Succeed In Business Without Really Trying" von Shepherd Mead
Deutsche Fassung: Robert Gilbert und Gerhard Bronner

Uraufführung: 14. Oktober 1961, 46th Street Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 17. Dezember 1968, Theater der Stadt Trier
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Ein cleverer New Yorker ist die Hauptfigur in diesem Musical, das die Frage beantwortet, “wie man es im Leben zu etwas bringt, ohne sich anzustrengen." Die Show glossiert nach einem satirischen Roman von Mead witzig und gekonnt das gesellschaftliche Klima in den Büroetagen der Weltstadt.
Finch bringt es vom Fensterputzer zum Präsidenten seiner Firma. Der Weg nach oben führt den Helden über so wichtige Stationen wie den Waschraum in der Chefetage, die Kaffeepausen, Kollegenparties und Kantinengespräche, bei denen er sich Insiderwissen über die Verhältnisse in der Firma und die Schwächen seiner Vorgesetzten aneignet.
“I Believe" ist der Hit des originellen Stücks, gefolgt von “Brotherhood Of Man", “Coffee Break" und “Been A Long Day", die in 1417 Aufführungen am Broadway erklangen.  [© Text: Musik & Bühne]


Honk!

Musik:
George Stiles
Buch und Song-Texte: Anthony Drewe
Deutsch: Stephan Kopf, Zelma und Michael Millard

Uraufführung: 28. November 1997, Stephen Joseph Theatre, Scarborough
Deutsche Erstaufführung: 25. Oktober 2003, Städtische Theater Chemnitz
Originalrechte: Josef Weinberger Ltd.
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

George Stiles’ und Anthony Drewes Adaption von Hans Christian Andersens Geschichte vom “Hässlichen Entlein" ist ein wunderbares Stück für die ganze Familie. Eine Schar von Bauernhofbewohnern begleitet das naive, aber liebenswerte hässliche “Entlein" auf seinem Weg zum eleganten Schwan. Gefahr lauert hinter jeder Ecke, meist in Gestalt der hungrigen Katze, aber Hilfe kommt von ungewöhnlicher Seite, und das hässliche Entlein schlägt sich dank seiner schlichten Gutmütigkeit durch.
Der Frühling ist auch auf der Geflügelfarm angekommen. Im Nest von Erwin Erpel und Entenmutter Ida liegt dieses Jahr ein ungewöhnlich großes Ei. Heraus schlüpft ein hässliches Tier, das mit seinen Geschwistern wenig gemeinsam hat und außerdem statt des erwarteten “Quak” ein seltsames “Honk!” von sich gibt. Ida kümmert sich um das hässliche Entlein namens Gnomy wie um ihre eigenen Kinder und freut sich, dass es besonders gut schwimmen kann. Alle anderen Tiere auf dem Bauernhof, die eigene Familie eingeschlossen, machen sich lustig. Der Kater lädt Gnomy zum “Essen” ein. Knapp schafft es die Flucht und lernt dabei den Ganter Graufuß kennen, der sich einbildet, eine glorreiche militärische Karriere gehabt zu haben. Fern von zu Hause, findet Gnomy bei den Hühnern Stummel und Prinzesschen vorübergehend Unterschlupf. Erst im nächsten Frühjahr ist die Suche nach der “Mutter”, mithilfe des schönen Schwanenmädchens Sissi, erfolgreich – gerade rechtzeitig für die triumphale Rückkehr als ganz und gar nicht mehr hässlicher Schwan. [© Text: Musik & Bühne]

kulturfreak.de dankt den Verlagen “Felix Bloch Erben” und “Musik & Bühne” für die Verfügungstellung der Texte.

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