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Kurzinfos Musicals A - C


1776

Musik und Song-Texte: Sherman Edwards
Buch: Peter Stone nach einem Entwurf von Sherman Edwards
Uraufführung: 16. März 1969, 46th Street Theatre, New York
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Ein Schicksalsjahr des amerikanischen Volkes ist im Musical “1776" festgeschrieben. Es war das Jahr der Unabhängigkeitserklärung, die Zeit des zermürbenden Krieges gegen das englische Mutterland. Es waren die Tage von John Adams, Benjamin Franklin und Thomas Jefferson.

Das Musical behandelt die Vorgänge, die zur Ausarbeitung der Unabhängigkeitserklärung führten, und die damit verbundenen Debatten, Intrigen und Kompromisse. Laut Aussage des Librettisten Peter Stone “war 1776 als Unterhaltung geplant". Daraus entwickelte sich eine patriotische Show, die zeigte, “dass auch die Gründerväter Menschen aus Fleisch und Blut und nicht aus Pappe waren und unsere Geschichte faszinierend ist."

Die Musik bietet eine Folge von dramatischen Nummern, aber auch Liebesliedern. Anklänge an die Musik des späten 18. Jahrhunderts entsprechen der Thematik des Musicals, das es am Broadway auf 1217 Vorstellungen brachte.

    [© Text: Musik & Bühne]


Annie

Musik: Charles Strouse
Buch: Thomas Meehan
Song-Texte: Martin Charnin
Vorlage: “Little Orphan Annie" mit Genehmigung von Chicago Tribune - New York Times Syndicate INC.
Deutsche Fassung: Danny Brees und Fritz Wolter


Uraufführung: 21. April 1977, Alvin Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 20. Dezember 1980, Landestheater Detmold
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

“Annie" gehört zu den erfolgreichen Musicals, die nach einem Comic Strip entstanden, und erreichte in New York 2377 Aufführungen. Es erhielt sieben Tonys und den Preis der New Yorker Theaterkritiker für das beste Musical.

Das Mädchen Annie ist eine Waise, die 1933 zusammen mit ihrem Hund Sandy auf der Suche nach ihren Eltern ist. Der Zufall führt sie in das Haus des reichen, aber mürrischen Geschäftsmanns Warbuck. Er setzt eine hohe Belohnung aus, um Annies Eltern zu finden, die ein raffiniertes Betrügerpaar auf den Plan ruft. Schließlich erfährt Annie, dass ihre Eltern längst gestorben sind. Durch ihre liebenswerte Art hat sie aber das Herz von Mr. Warbuck erobert, der sie adoptiert.

Charles Strouse schuf inspiriert von den Radioschlagern der 30-er Jahre eine fröhliche Musik, die zum Mitsummen einlädt.

    [© Text: Musik & Bühne]


Annie Get Your Gun

Musik und Song-Texte: Irving Berlin
Buch: Herbert und Dorothy Fields
Übersetzung: Robert Gilbert

Uraufführung: 16. Mai 1946, Imperial Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 5. September 1963, Theater des Westens, Berlin
Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden


Eine der schillernden Attraktionen der Wildwest-Show des legendären Buffalo Bill war die Kunstschützin Annie Oakley, der in “Annie Get Your Gun" ein musikalisches Denkmal gesetzt wird. Irving Berlin übernahm die Komposition und schrieb die Gesangstexte. Das Musical wurde zum größten Bühnenerfolg seines Lebens.

Das Spiel, angesiedelt im Western- und im Zirkusmilieu, erzählt von der Hillibilly-Annie aus Ohio, einem Naturkind, die feststellt, dass am Schießeisen keiner anbeißt. Sie beherzigt den Rat des weisen Indianerhäuptlings Sitting Bull, schießt beim Wettkampf mit Frank Butler absichtlich daneben, und gewinnt mit diesem Trick sein Herz.

“Annie Get Your Gun" weist eine Fülle von Songs auf, die zu Hits wurden. "You Can’t Get A Man With A Gun", “They Say That Falling In Love Is Wonderful", “I Got The Sun In The Morning" und vor allem das unverwüstliche “There’s no Business like Showbusiness" garantieren einen wirkungsvollen Musicalabend.

    [© Text: Musik & Bühne]


Anything goes

Musik und Liedtexte:
Cole Porter
Buch: Guy Bolton, P. G. Wodehouse, Howard Lindsay und Russel Crouse
Neufassung: Timothy Crouse und John Weidman
Deutsche Fassung: Christian Severin (Dialoge), Lida Winiewicz; Hartmut H. Forche (Liedtexte)

Uraufführung: 21. November 1934, Alvin Theatre, New York
Erstaufführung der Neufassung: 1987, Beaumont Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 10. Februar 1981, Pfalztheater, Kaiserslautern
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Der New Yorker Sekretär Billy Crocker nimmt vor der Abreise seines Chefs Elisha Whitney letzte Anweisungen entgegen. Zufällig trifft er auf seine alte Freundin, die Nachtklubsängerin Reno Sweeney, die ebenfalls an Bord der M. S. Amerika sein wird. Sie soll dort mit vier weiteren Girls in einer Erweckungs-Show auftreten. Da Billy davon hört, dass auch seine große Liebe, die Millionenerbin Hope Harcourt, sich mit Ihrer Mutter nach London einschiffen und dort Lord Evelyn Oakleigh heiraten will, bleibt er als blinder Passagier an Bord. Von dem flüchtigen Sträfling Moonface Martin, der als Reverend Dr. Moon in der Maske eines Geistlichen reist, bekommt Billy sogar ein Ticket, allerdings ausgestellt auf den Namen des derzeit meistgesuchten Verbrechers. Die Seekrankheit Lord Evelyns kann Billy nutzen, Hope wieder näherzukommen. Billy bittet Reno, den Engländer von Hope abzulenken und zu verführen. Dr. Moon soll die beiden in flagranti ertappen. Reno bleibt aber vom spröden Charme des Briten nicht unbeeindruckt. Billys Maskerade als Seemann fliegt auf – und er erhält einen Ehrenplatz am Kapitänstisch, denn ein Schwerverbrecher ist schließlich eine prominente Persönlichkeit. Die Passagiere genießen den Reiz der Gesellschaft mit einem Schwerkriminellen als angenehme Abwechslung. Renos höllisch-himmlische Show endet in einem trunkenen, allgemeinen Sündenbekenntnis. Billy nutzt die Gelegenheit und beichtet in aller Öffentlichkeit, wie sehr er Hope liebt und dass er auch gar kein Schwerverbrecher ist. Entrüstet wirft man ihn mit Dr. Moon in die Arrestzelle. Die beiden Häftlinge bekommen Gesellschaft von zwei Chinesen, die Passagiere beim Würfeln betrogen haben. Mit List nehmen sie deren Kleider an sich und entkommen dem Gefängnis. Mrs. Harcourt will Hopes Heirat mit Lord Evelyn noch an Bord arrangieren. Unmittelbar vor der Trauung treten drei chinesische Gestalten auf – es sind die verkleideten Billy, Moonface und Reno. Eine von ihnen, Pflaumenblüte genannt, klagt bei dem Lord ihre verlorene Unschuld ein. Er tritt von der Hochzeit zurück. So können sich die Paare finden: Lord Evelyn und Reno, Billy und Hope sowie Whitney und Mrs. Harcourt. Sogar Moonface wird durch ein Telegramm aus Washington völlig entlastet. [© Text: Felix Bloch Erben]


Aspectsof love (Aspekte der Liebe)

Musik:  Andrew Lloyd Webber
Liedertexte: Don Black und Charles Hart
Nach der gleichnamigen Novelle von: David Garnett
Deutsch: Michael Kunze

Uraufführung: 17. April 1989, Prince of Wales Theatre, London
Deutsche Erstaufführung: 16. Mai 1997, Staatsoperette, Dresden
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Der mit Kunstfälschungen zu Wohlstand gekommene englische Maler George Dillingham wird in der Nähe seines Landsitzes in den französischen Pyrenäen beerdigt. Seine Neffe Alex erzählt Georges zeitweiliger Lebensgefährtin, der italienischen Bildhauerin Giulietta Trapani, von den Erfahrungen seiner ersten großen Liebe an diesem Ort. Im Stadttheater von Montpellier spielt Marcels Truppe vor wenigen Zuschauern die letzte Szene von Ibsens Drama “Baumeister Solness”; die Tournee wird unterbrochen; später in Lyon, verspricht Marcel, gäbe es das an Ibsen brennend interessierte Publikum. Alex, der Rose Vibert jeden Abend auf der Bühne glühend bewundert hat, lernt die Schauspielerin im Café kennen und lädt sie ein, die nächsten Tage mit ihm in den Bergen zu verbringen. Rose, die nicht weiß, wie sie die nächste Zeit überbrücken soll, willigt spontan ein. Sie verabreden sich am Bahnhof, Rose kommt erst im letzten Moment, schon im Zug beginnt ein romantisches Liebesabenteuer. Alex muss in die Villa seines Onkels einbrechen, was dem Gärtner nicht entgeht; er telegrafiert George Dillingham nach Paris. George ist neugierig auf die Eskapaden seines Neffen; er verabschiedet sich von Giulietta, die nach Venedig zurückreist, George wird nach Pau fahren. Rose genießt den Morgen und das Frühstück auf der Terrasse; sie erkunden das Haus, und sie sieht nicht nur das Bild Delias, Georges verstorbener Frau, sondern auch ihr prachtvolles Ballkleid. George ertappt die beiden bei der einer Szene aus “Cyrano de Bergerac”. Als Rose in Delias Kleid erscheint, entgeht George nur knapp einem Herzanfall. Alex schwärmt von seinem Glück, George erzählt von seiner Malerei, Alex sagt, was sie ist: das Fälschen von Kunst. George verabschiedet sich, nicht ohne sein Interesse an Rose erkennen zu lassen. Alex ist verunsichert, aber eine Wanderung in die Berge bringt die vorherige Harmonie zurück. Rose wird durch ein Telegramm von Marcel nach Lyon gerufen. Erst nach ihrer Abreise bemerkt Alex, dass Rose Marcel dazu beauftragt hatte. Rose zweifelt an ihrer Entscheidung, wird aber von Marcel bestärkt. Alex leistet seinen Militärdienst als britischer Offizier. Er will später in Paris seinen Onkel besuchen und Rose wiederfinden. Im Haus seines Onkels wird er von der Haushälterin Elizabeth begrüßt und trifft, statt der erwarteten Giulietta, auf Rose, die seit zwei Jahren mit George zusammenlebt. Sie streiten sich – und finden trotzdem wieder zueinander. Am nächsten Morgen soll Alex das Feld räumen, im Affekt schießt er auf Rose, verletzt sie aber nur leicht. Alex und George wägen ihre Vorzüge und Schwächen in ihrer Beziehung zu Rose ab. George reist zu Giulietta nach Venedig, Rose reist ihm mit Marcel hinterher. Rose hat viel Geld verbraucht, Gläubiger stellen George nach. Trotzdem bitte George Rose, ihn zu heiraten, Marcel und Giulietta sind die Trauzeugen. Alex erfährt von Roses Schwangerschaft in einem Militärcamp in Malaysia. Rose, inzwischen ein gefeierter Theater- und Filmstar, spielt in Paris die letzte Vorstellung in Turgenjews “Ein Monat auf dem Lande”. Alex ist in der Vorstellung und wird anschließend von Rose nach Pau eingeladen, wo George und ihre 12jährige Tochter Jenny leben. Ihren Liebhaber Hugo schickt Rose aus der Theatergarderobe weg, Alex versucht, sich Rose zu nähern. Rose fährt nach Pau mit zwei Geschenken, eines für Jenny und eines für George: seinen Neffen Alex. Giulietta sagt ihren Besuch mit einem Brief ab. Jenny singt, allein mit Alex, ein Lied. Nach seinem Abschied aus der Armee verbringen Alex und Jenny viel Zeit miteinander. Rose und Alex diskutieren über Jennys Ausbildung, dabei hat sie Gelegenheit, Alex von den verschiedenen Verhältnissen zu erzählen. Jenny kommt in Delias Abendkleid zu George auf die Terrasse; von diesem Eindruck überwältigt, tanzt George mit seiner Tochter. Alex erklärt Jenny die Geschichte dieses Kleides, und er gesteht Rose seine Liebe zu Jenny. Er verspricht ihr, Jenny niemals wehzutun. George gibt Anweisungen zu seiner Beerdigung, die Nähe zwischen Jenny und Alex beunruhigt ihn. Auf einer Wanderung gesteht Jenny Alex ihre Liebe. Alex, Rose, George und Jenny reflektieren, jeder für sich, ihre Liebesbeziehungen. Alex bringt Jenny zu Bett; sie will, dass Alex bei ihr bleibt, er wehrt sich aber gegen ihre Zuneigung. George, voller Unruhe und Ahnung, kommt in das Zimmer und stirbt. Giulietta hält, wie von George bestimmt, die Grabrede, Rose verstreut die Asche in den Weinbergen. Alex und Giulietta treffen aufeinander. Alex versucht Jenny die Hintergründe des Geschehens der vergangenen Nacht zu erklären. Rose bittet Alex, bei ihr zu bleiben, Alex wendet sich jedoch Giulietta zu.

    [© Text: Felix Bloch Erben]


Assassins

Musik:
Stephen Sondheim
Buch: John Weidman
Song-Texte: Stephen Sondheim
Vorlage nach einer Idee von: Charles Gilbert
Deutsche Fassung: Michael Kunze

Uraufführung: 27. Januar 1991, Playwright Horizons New York
Deutsche Erstaufführung: 31. März 1993, Theater Heilbronn
Originalrechte: Music Theatre International, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Das Musical “Assassins" ist gegen den Strich gebürstet und wurde nach der New Yorker Uraufführung kontrovers diskutiert. Es stellt neun Männer in den Vordergrund, die zu verschiedenen Zeiten versuchten, den amerikanischen Präsidenten zu killen.

Von John Wilkes Booth bis Lee Oswald reicht die Palette politisch motivierter Attentäter, die Zeit und Raum hinter sich lassen, um an einer nächtlichen Zusammenkunft teilzunehmen. Das ungewöhnliche und experimentelle Stück “Assassins" ist eine Herausforderung an jedes Theater und hält eine ganze Reihe von interessanten Charakteren für das männliche Schauspielensemble bereit.

Die Musik bewegt sich zwischen Ragtime, Folk und sanftem Rock der Siebzigerjahre.
[© Text: Musik & Bühne]


Barbarella

Musik:
Dave Stewart
Deutsche Übersetzung der Texte: Michael Kunze

Inhalt:
Im Jahre 40.000 wird Barbarella vom Präsidenten der Erde auf unbekannte Planeten geschickt, um einem verrückten Wissenschaftler eine Geheimwaffe abzujagen, der sich damit zum Herrscher des Weltalls aufschwingen will. Sie wird aber auf dem Planeten Lythion zur Notlandung gezwungen.
Sie agiert wie ein weiblicher James Bond und überwältigt das Böse in Form von Robotern und Monstern mit Hilfe des Engels Pygar. Zugleich belohnt sie völlig ungehemmt die gut aussehenden Männer, die ihr bei allen Abenteuern zur Seite stehen.

Darsteller des Films von 1968: Jane Fonda (Barbarella), John Phillip Law (Pygar), David Hemmings (Dildano), Marcel Marceau (Professor Ping), Ugo Tognazzi (Mark Hand), Anita Pallenberg (Schwarze Königin), Milo O'Shea (Concierge)
Dirk Jasper (CyberKino): "Barbarella" greift den Geist der frühen US-Comicstrips wieder auf und ist durch die gleich Kühnheit und Originalität, die gleiche Mischung aus Fantasie, Humor, Schönheit und Schrecken, Grausamkeit und Erotik gekennzeichnet, die die Comics so populät machten.

Uraufführung des Musicals: 11. März 2004 im Wiener Raimund Theater

Regie und Choreographie:
Kim Duddy
Bühne: Mark Fischer
Licht: Willie Williams
Kostüme: Patricia Field und David Dalrymple
Arrangements & Orchestrierung: Teese Gohl
Sound: Richard Ryan
Musikalische Leitung: Herbert Pichler

Darsteller:

Barbarella:
Nina Proll
Schwarze Königin: Eva Maria Marold
Schlüsselmeister und Sun: Drew Sarich
Pygar: Mark Seibert
Duran: Siegmar Tonk
Victor: Andreas Bieber


Bat Boy

Das Musical nach einer wahren Geschichte

Buch: Keythe Farley und Brian Flemming
Musik und Gesangstexte: Laurence O’Keefe
In Vereinbarung mit: Weekly World News
Deutsch: Helmar Harald Fischer
Uraufführung: 21.März 2001 New York Union Square Theater (Off-Broadway, Previews ab 3.3.01)
Deutschsprachige Erstaufführung: 14. Januar 06 (München, Spectaculum mundi)

Inhalt:

In einer Höhle werden die Kinder Rick, Ron und Ruthie Taylor von „Bat Boy“ angefallen, einer Mischung aus Fledermaus und Junge. Bat Boy wird gefangen und dem Tierarzt Dr. Parker übergeben, damit er ihn einschläfert. Parkers Frau Meredith jedoch hat Mitleid mit dem armen Wesen und bittet ihren Gatten, Bat Boy in der Familie aufwachsen zu lassen. Dr. Parker willigt ein – in der Hoffnung, in die reichlich zerrüttete Ehe möge die frühere Harmonie und Leidenschaft zurückkehren.

So erhält Bat Boy bei den Parkers daheim Unterricht und lernt Englisch von BBC-Kassetten. Sein erstklassiges Benehmen wird nur hin und wieder von schwer zu unterdrückenden Anfällen von Blutgier getrübt. Nicht zuletzt Parkers Tochter Shelley beobachtet Bat Boys Wandlung von einem gruseligen Haustier zu einem stattlichen jungen Mann mit Wohlwollen. Allerdings: das Haus verlassen darf Bat Boy mit seiner ungewöhnlichen Erscheinung nicht. Als im Dorf, das von einem mysteriösen Rindersterben heimgesucht wird, eine religiöse Erweckungszeremonie gefeiert werden soll, begehrt Bay Boy auf. Er will sich nicht länger wegschließen lassen und zeigt sich der Menge. Der anfängliche Schrecken wandelt sich schnell in ein allgemeines Freudenfest – bis Dr. Parker erscheint und verkündet, Bat Boys Biss habe Ruthie Taylor getötet. Eine Hetzjagd beginnt. Bat Boy flieht mit Shelley in den Wald, wird aber schließlich gestellt. Um ihn zu retten, enthüllt Meredith Parker widerstrebend ihr schreckliches Geheimnis um Bat Boys Herkunft – aber es ist zu spät, um den blutigen Showdown noch abzuwenden.

Seit am 23. Juni 1992 die Zeitung Weekly World News über die Entdeckung eines Fledermaus-Jungen in einer Höhle West Virginias berichtete, verfolgt die amerikanische Öffentlichkeit gebannt seinen Werdegang. Der allgemeinen Welle von Abscheu und Schrecken über das Wesen wollten drei Menschen ein Zeichen des Mitleids und der Sympathie entgegen setzen: Sie brachten Bat Boys Geschichte auf die Bühne. Trotz des hohen Trash-Faktors gelang Keythe Farley und Brian Flemming ein bewegendes Libretto, das beweist: in Bat Boy steckt mehr als Fangzähne und Blutdurst. Dem Hirn von Laurence O’Keefe, Komponist des Musicals „La Cava“, entsprangen mitreißende Musiknummern. Rap, Rock, Revuenummer, Ballade – kein Musikstil ist vor ihm sicher. „Bat Boy“ ist ein schriller Musical-Spaß, der jedes B-Movie in den Schatten stellt und das Zeug hat, zum Kultstück à la „Rocky Horror Show“ oder „Der kleine Horrorladen“ zu werden.



Laurence O’Keefe
 ist als Dirigent, Arrangeur, Texter und Komponist tätig. Er schrieb Musik für Film und Fernsehen (u.a. für die mehrfach preisgekrönte Dokumentation "Twice On Sundays" über das Ex-Ziegfield-Girl Dorothy McHugh) sowie für das Theater. Lange Jahre arbeitete er für die Hasty Pudding Theatricals, Americas älteste Theatertruppe und Travestie-Show. Ausgezeichnet wurden seine Musik für Molières "Der Eingebildete Kranke" in der Produktion der Actor’s Gang, Los Angeles, sowie seine Musicals "Euphoria" und Bat Boy (u.a. LA Weekly Award für Musical Of The Year). Zusammen mit Stephen Keeling schrieb er 2000 die Musik für das Musical "La Cava". Im April 2001 kam sein Kurz-Musical "The Mice" als Teil der Harold-Prince-Produktion "3hree" im Ahmanson Theatre auf die Bühne.

    Q. & ©: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin
     


US Song Liste:

1. Akt:

Hold Me, Bat Boy (Full Company)
Christian Charity (Sheriff, Meredith, Shelley)
Ugly Boy (Shelley)
Watcha Wanna Do? (Rick, Shelley)
A Home For You (Meredith, Bat Boy)
Another Dead Cow (Townsfolk)
Dance With Me, Darling (Parker)
Ruthie’s Lullaby (Mrs. Taylor)
Show You a Thing or Two (Full Company)
Christian Charity (Reprise) (Sheriff, Parker, Townsfolk)
A Home for You (Reprise) (Bat Boy)
Comfort and Joy (Full Company)

2. Akt:

A Joyful Noise (Rev. Hightower, The Congregation)
Let Me Walk Among You (Bat Boy)
Three Bedroom House (Meredith, Shelley)
Children, Children (King of the Forest, Company)
More Blood (Parker)
Inside Your Heart (Shelley, Bat Boy)
Apology to a Cow (Bat Boy)
Revelations (Meredith, Parker, Company)
I Imagine You’re Upset (Full Company)
Hold Me, Bat Boy (Reprise) (Full Company)
 


The Boys From Syracuse

Musik: Richard Rodgers
Buch: George Abbott
Song-Texte: Lorenz Hart
Vorlage: “Komödie der Irrungen" von William Shakespeare
Deutsche Fassung: Heiner Bruns

Uraufführung: 23. November 1938, Alvin Theatre, New York
Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

William Shakespeare stand Pate bei der Vertonung seiner “Komödie der Irrungen". Er hatte seinerseits auf die antike Komödie “Menaechmi" von Titus Maccius Plautus zurückgegriffen.

Rodgers und Hart verwandelten die im antiken Griechenland spielende Verwirrgeschichte um zwei Zwillingsbrüder - zwei Diener und ihre jungen Herren -, die ständig kreuz und quer gewechselt werden, zu einem amüsantem Musical.

Seit der Uraufführung, zu der George Balanchine die Choreographie entwarf, gehören die Songs “Falling In Love With Love" und “This Can’t Be Love" zu den Evergreens des amerikanischen Unterhaltungstheaters.

[© Text: Musik & Bühne]


By Jeeves

Musical von:
Alan Ayckbourn und Andrew Lloyd Webber
Nach den Geschichten von: P. G. Wodehouse
Deutsch von: Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting

Uraufführung: 22. April 1975, Her Majesty’s Theatre, London
Uraufführung der der Neufassung: 1. Mai 1996, Stephen Joseph Theatre, Scarborough
Deutsche Erstaufführung: 1. Dezember 2001, Theater Heilbronn
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

Reiche Nichtstuer, die ihren Neigungen frönen, haben sich zum Liebhaberkonzert des Banjo-Virtuosen Bertie Wooster eingefunden. Zu spät wird der sensible Künster gewahr, dass er statt seines geliebten Instruments eine ordinäre Bratpfanne in den Armen hält. Das Konzert droht, ins Wasser zu fallen. Doch Jeeves, sein treues Faktotum, erweist sich seinem Herrn auch in dieser Lage als Retter in der Not. Sein Rat: unterhalte das Publikum mit Stories! Und getreu dem Familienwahlspruch – ein Wooster gibt niemals auf – stürzt sich der adlige Sonnyboy mit Don Quichotischem Eifer in diese Aufgabe. Bereitwilligst lassen sich auch die Gäste zum Mitspielen gewinnen. Das nun beginnende Theater im Theater führt zu einem turbulenten Verwirrspiel mit Namensverwechslungen, Doppelrollen, Freundschafts- und Liebesintrigen, wobei alle Register von Slapstick und Situationskomik gezogen werden. In dem sich immer weiter steigernden Chaos geht schließlich jegliche Contenance zum Teufel. Als alle dem Wahnsinn nahe sind, findet am Ende nur Jeeves, als eine Art englischer Truffaldino, einen Ausweg.

    [© Text: Felix Bloch Erben]


Can Can

Musik und Gesangstexte:
Cole Porter
Buch: Abe Burrows
Ins Deutsche übertragen: Paul Baudisch
Deutsche Texte: Robert Gilbert (Text der Nummer 33 von Kurt Feltz)
Uraufführung: 7. Mai 1953, Shubert Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 28. August 1965, Württembergische Staatstheater, Stuttgart
Deutsche Rechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin

In Paris verhandelt man 1893 vor dem Sittengericht das Vorführen eines frivolen Tanzes. Im “Bal du Paradis” wurden junge Wäscherinnen verhaftet, die dort abends durch ihre Darbietungen angeblich die Moral und den Charakter der Zuschauer verderben. Zum ersten Mal als Richter tätig ist Aristide Forestier, der unbedingt die Würde der französischen Rechtsprechung wahren will. Dazu muss er sich an Ort und Stelle von den Verfehlungen überzeugen und gerät prompt in die Fänge von Pistache, der Besitzerin des umstrittenen Etablissements. Als die Mädchen auch an diesem Abend den Cancan tanzen, dient dies als Grund für eine zweite Vorladung und Verurteilung zu zehn Tagen Gefängnis sowie den Lizenzentzug für Pistache. Doch die wird in jedem Fall ihr Lokal für den großen und berüchtigten Künstlerball wieder öffnen. Am Abend selbst kann Forestier sie auch durch einen langen Kuss von diesem Vorhaben nicht abbringen, was – schlecht für ihn – in einem Foto festgehalten wird. Der Sittenrichter als Ehrengast des Balls! Forestier hat längst bemerkt, dass er Pistache liebt, die ihm seine Gefühle jedoch nicht glaubt. Doch tut es ihr leid, ihm durch ihre Sache geschadet zu haben, weil das besagte Foto durch alle Zeitungen wandert und zu seiner Suspendierung führt. Pistache macht ihm deshalb das Angebot, zusammen einen Waschsalon zu eröffnen, in dem abends der frivole Tanz von ihren Wäscherinnen aufgeführt wird. Forestier steigt ein, will aber nach kurzer Zeit Selbstanzeige erstatten und durch einen Prozess rehabilitiert werden. Auch möchte er für Pistache und die Mädchen und gegen die Heuchelei zu Felde ziehen. Die Geschäfte gehen hervorragend, Forestier kann seine Ideale nicht verleugnen und gibt seine Anteile zurück. Jetzt hat sich jedoch Pistache zur Selbstanzeige entschlossen und schafft das Unmögliche: Vor Gericht werden ihre Mädchen und der Tanz freigesprochen, Forestier und sie können mit Lizenz ihren “Salon” weiterführen.

    [© Text: Felix Bloch Erben]


Carousel


Musik:
Richard Rodgers
Buch und Song-Texte: Oscar Hammerstein II (Vorlage “Liliom" von Ferenc Molnár)
Deutsche Fassung: Frank Thannhäuser

Uraufführung: 19. April 1945, Majestic Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 8. April 1995, Theater Hagen
Originalrechte: The Rodgers & Hammerstein Theatre Library, New York
Deutsche Rechte: Musik und Bühne Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden

“Carousel" ist die musikalische Fassung der Vorstadtlegende “Liliom" von Ferenc Molnár. Rodgers und Hammerstein verlegten die Handlung von Budapest in eine kleine Stadt nach Neu-England in das Jahr 1873. Die Geschichte folgt der Vorlage des ungarischen Dramatikers, fügt dem Geschehen aber einen veränderten, optimistischen Ausgang hinzu.

Wegen ihrer Liebe zueinander werden der leichtlebige Karussellausrufer Billy und die Fabrikarbeiterin Julie entlassen und somit arbeitslos. Um zu Geld zu kommen, da Julie ein Kind erwartet, lässt sich Billy zu einem Raubüberfall überreden, der fehlschlägt. Als er verhaftet werden soll, stößt sich Billy ein Messer ins Herz. - Nach 15 Jahren darf er für einen Tag vom Himmel auf die Erde zurückkehren. Er nimmt einen Stern mit auf die Reise zu seiner Tochter. Das Mädchen erkennt ihren Vater nicht, aber Julie ahnt, was geschah, und weiß, dass der Stern dem bislang freudlosen Kind in eine bessere Zukunft leuchten wird.

“Carousel" erreichte am Broadway 890 Aufführungen und wurde 1956 verfilmt. 1994 erhielt das New Yorker Revival fünf Tony-Awards. Der rein instrumentale “Carousel Waltz" wurde zu einem beliebten Stück Unterhaltungsmusik. [© Text: Musik & Bühne]


Zur Inszenierung des Staatstheater Darmstadt:

Premiere:
22. März 08

Musikalische Leitung: Lukas Beikircher
Inszenierung: Philipp Kochheim
Bühne: Anja Jungheinrich
Kostüme: Bernhard Hülfenhaus
Choreinstudierung: André Weiss

Besetzung:

Billy Bigelow: Randal Turner
Julie Jordan: Susanne Serfling
Carrie Pipperidge: Allison Oakes/Stefanie Schäfer
Enoch Snow: Sven Ehrke
Jigger Craigin: Thomas Mehnert
Nettie Fowler: Katrin Gerstenberger
Luise: Leonie Gernert-Groblewski/Noëmi Gmahl
Mrs. Mullin: Sonja Mustoff
David Bascombe: Hans-Joachim Porcher
Polizist: Bernd Kaiser
Sternwart: Oliver Burkia

Besprechung auf kulturfreak.de


Carousel
Staatstheater Darmstadt
Julie Jordan (Susanne Serfling), Billy Bigelow (Randal Turner)
Foto: Barbara Aumüller

www.staatstheater-darmstadt.de


Chitty Chitty Bang Bang (TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG)

Musik und Texte:
Richard M. Sherman & Robert B. Sherman
Adaptiert von: Jeremy Sams nach dem gleichnamigen Film von Ian Fleming (1968)

Uraufführung: 16. April 2002 (London, Palladium Theater)
Broadwaypremiere: 28. April 2005 (Ford Center for the Performing Arts)
Deutschsprachige Erstaufführung: 30. April 2014 (München, Gärtnerplatztheater im Prinzregentheater)

Inhalt:
James Bond Erfinder Jan Flemming schuf mit „Chitty Chitty Bang Bang“ ein fantastische Geschichte:

Der trottelige Professor und Erfinder Caractacus Potts begibt sich mit seinen cleveren Kindern auf den Weg, dem bösen Baron Bomburst aus Vulgarien und dem fiesen Kinderschnapper eins auszuwischen. Im Mittelpunkt steht ein ausrangierter Rennwagen, von dessen Fahrgeräuschen das Musical seinen Titel bezieht.

Zur Inszenierung des Theater Gera:

Premiere: 25. November 16

Musikalische Leitung: Thomas Wicklein
Inszenierung: Kay Kuntze
Bühne, Kostüme: Duncan Hayler*
Choreografie: Dr. AnnaLisa Canton*
Choreinstudierung: Holger Krause
Dramaturgie: Felix Eckerle

Besetzung:

Caractacus Potts:
Kai Wefer
Truly Scrumtious: Claudia Müller
Großvater Potts: Günter Markwarth*
Baron Bomburst/ Lord Scrumptious: Johannes Beck
Baronin Bomburst/ Mrs. Philips: Anne Preuß
Kinderfänger/ Schrotthändler: Peter Werner-Ranke*
Spielzeugmacher/ Bill Coggins: Peter Prautsch*
Jeremy Potts: Oskar Schmidt* / Etienne Martin*
Jenima Potts: Patricia Felsch / Amelie Schünemann*
Boris: Paul Kroeger **
Goran: Alexander Voigt
Georg: Oskar Kaufmann / Lilly Ziemer
Liesel: Emely Harteis / Meeri Einax
Vivien: Christina Bernhardt
Sydney: N. N.

  * als Gast
** Thüringer Opernstudio

www.tpthueringen.de

ChristO

Die Rockoper
nach Motiven des Romans "Der Graf von Monte Christo"
Auftragsarbeit für das Staatstheater am Gärtnerplatz, München

Von: Holger Hauer, Günter Werno, Stephan Lill und Andy Kuntz
Musik: "Vanden Plas": Günter Werno, Stephan Lill und Andy Kuntz
Buch: Holger Hauer und Andy Kuntz
Liedtexte: Andy Kuntz

Uraufführung: 11. April 2008 (München; Staatstheater am Gärtnerplatz)

Stückbeschreibung:
Das Innere eines alten, rostigen Schiffswracks, der "Pharao". Eine kauernde Gestalt zieht einen Dolch aus einer blutüberströmten Leiche. 21 Jahre war Edmond Dantes in diesem metallenen Gefängnis eingekerkert. Nun ist er frei, nun beginnt er Rache zu nehmen: An den Menschen, die sich damals aus Habgier und Eifersucht gegen ihn verschworen hatten, die seine Liebe, seine Zukunft, sein Leben zerstörten. Der Ermordete Fernand Mondego ist der erste von ihnen. Zugleich fürchtet Edmond alias ChristO die unbändigen, zerstörerischen Hassgefühle in sich – und schafft sich als Korrektiv ein "alter ego". Wenig später erscheint ein zweiter Mann draußen auf Deck und schaut sich lauernd um. Beide sind "allein im Dunkeln" – "Somewhere alone in the dark ..."
Motivisch angelehnt an den Roman "Der Graf von Monte Christo" von Alexandre Dumas erzählt die Rockoper ChristO eine Geschichte von Liebe und Verrat, Sehnsüchten und Mord, emotionalen Tiefen und Untiefen. Im Zentrum steht die Frage: Was macht ein Gefühl wie "Hass" aus, was bewirkt er, was zerstört er? Was kann die Liebe gegen ihn ausrichten?
Musikalische Grundlage der Rockoper ist das gleichnamige Konzeptalbum von Deutschlands führender Progressive Rockband Vanden Plas, das bereits nach seinem Erscheinen 2006 in der Szene Aufsehen erregte und hervorragende Kritiken erhielt. Der Autor und Regisseur Holger Hauer schrieb gemeinsam mit Andy Kuntz, dem Leadsänger der Band, das Buch, für die Bühnenumsetzung wurden zusätzliche Musiknummern komponiert. Rock und Heavy Metal verbindet sich dabei mit Chor- und Orchestersound zu einem eindrücklichen Klangerlebnis. Musik und Buch schaffen so eine intensive, psychologisch und musikalisch packende Geschichte auf Grundlage des bekannten Abenteuerromans.

Holger Hauer
Holger Hauer ist seit über zwanzig Jahren als Schauspieler, Musicaldarsteller, Regisseur, Autor und Übersetzer an vielen deutschen Bühnen und beim Fernsehen erfolgreich tätig. Er schrieb u. a. das Buch zum Musical Fletsch (Saturday Bite Fever) (Musik von Marc Schubring, Gesangstexte von Wolfgang Adenberg) und übersetzte die Texte zu den Musicals Lucky Stiff (Tot, aber glücklich) und No Way To Treat A Lady (So behandelt man keine Dame), deren deutschsprachige Erstaufführungen er auch inszenierte.
Die ersten Jahre als reiner Musicaldarsteller und –sänger unterwegs, war Holger Hauer in fast allen großen Musical-Rollen, wie z. B. Judas in Jesus Christ Superstar, Conferencier in Cabaret und Frank´N Furter in "The Rocky Horror Show" an verschiedenen Stadt-, Staatsund Nationaltheatern zu sehen. Später überzeugte er auch im "seriösen" Sprechtheater mit Rollen wie Banco in "Macbeth" , Innocence in "Yvonne, die Burgunderprinzessin" und anderen. Auch in Fernsehserien ist er immer wieder zu sehen, so beispielsweise in "Wilsberg", "Ein Fall für Zwei", "Ein starkes Team", "Verliebt in Berlin" oder "Soko Kitzbühl".

Günter Werno

Günter Werno wurde 1965 in Neunkirchen geboren und ist Keyboarder der bekannten Heavy-Metal-Band Vanden Plas. Zusammen mit dem Leadsänger Andy Kuntz und dem Gitarristen Stephan Lill zählt er zu den musikalischen Köpfen der Formation.

Stephan Lill
Stephan Lill wurde 1968 in Eitorf geboren und ist Gitarrist der bekannten Heavy-Metal-Band Vanden Plas. Zusammen mit dem Keyboarder Günter Werno und dem Leadsänger Andy Kuntz zählt er zu den musikalischen Köpfen der Formation.

Andy Kuntz
Andy Kuntz wurde 1962 in Kaiserslautern geboren und ist Leadsänger der bekannten Heavy-Metal-Band Vanden Plas. Zusammen mit dem Keyboarder Günter Werno und dem Gitarristen Stephan Lill zählt er zu den musikalischen Köpfen der Formation. [© Felix Bloch Erben, Berlin]


Zur Inszenierung des Münchener Staatstheater am Gärtnerplatz:

Premiere:
11. April 08 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Günter Werno
Regie: Holger Hauer
Bühne und  Kostüme: Christoph Weyers

Premierenbesetzung:

ChristO:
Andy Kuntz
Inspektor X: Chris Murray
Mercedes: Agnes Hilpert
Villefort, Staatsanwalt: Philippe  Ducloux
Albert Mondego: Sven Fliege
Valentine Villefort: Milica Jovanovic
Danglars, Zahlmeister: Thomas Peters
Faria: Dirk Lohr
Fernand Mondego: Holger Hauer

Chor und Statisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz

www.gaertnerplatztheater.de

kulturfreak.de dankt den Verlagen “Felix Bloch Erben” und “Musik & Bühne” für die Verfügungstellung der Texte.

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