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Musical Stückeinfos: P

Paepstin_LogoDie Päpstin

Autorin der Romanvorlage:
Donna W. Cross
Komponist und Librettist: Dennis Martin
Produzent: Peter Scholz
Text und Dramaturgie: Christoph Jilo
Regie: Stanislav Mosa
Bühnenbild: Christoph Weyers
Kostüme: Andrea Kucerová
Lichtdesign: David Kachlír
Musikproduktion: Johannes Lowien
Choreografie: Julia Poulet

Uraufführung: 3. Juni 2011 (Fulda, Schlosstheater)
Spielzeit 2012 in Fulda: 6. Juli bis 12. August 2012 (Schlosstheater)
Spielzeit 2013 in Fulda: 22. Juni – 21. Juli 13 (Schlosstheater)
Spielzeit 2013 in Hameln: 5. – 15. September 13 (Theater Hameln)
Spielzeit 2013 in München:  21. – 29. September 13 (Prinzregenten Theater München)
Spielzeit 2014 in Fulda: 20. Juni - 13. Juli 14 (Schlosstheater)
Spielzeit 2015 in Fulda: 19. Juni - 5. Juli 15 (Schlosstheater)

„Die Päpstin - Das Musical“ 2015 wieder am Originalschauplatz Fulda
2015 kommt das Erfolgsmusical „Die Päpstin“ wieder an den Originalschauplatz Fulda zurück. Das Stück wird vom 19. Juni bis zum 5. Juli 2015 im Schlosstheater Fulda zu sehen sein.
Eine spannende, mittelalterliche Geschichte von höchstem Unterhaltungswert. Mitreißende Musik und bewegende Texte, die besten Musicaldarsteller Deutschlands und eine aufwendige, atemberaubende Bühnenshow garantieren ein unvergessliches kulturelles Erlebnis.

Der Roman „Die Päpstin“ von Donna W. Cross wurde allein in Deutschland über 5 Millionen Mal verkauft und auch der Kinofilm begeisterte ein Millionenpublikum. Die Musicalrechte wurden exklusiv an die spotlight Musicalproduktion GmbH aus Fulda vergeben. Bisher ließen sich über 150.000 von dem Musicals begeistern.

Weitere Informationen und Tickets unter: www.spotlight-musical.de oder unter der Telefonnummer 0661 – 25 00 80 90 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Inhalt:
Wilde Barbarenhorden bedrohen Mitteleuropa. Die Pest wütet. Kaum ein Weg ist sicher. Ein Leben zählt wenig, vor allem das einer Frau …

Im Jahr 814 Anno Domini kommt als Tochter eines Dorfpfarrers und einer sächsischen Heidin ein Mädchen zur Welt: Johanna. Das Kind ist außergewöhnlich klug und lernt heimlich und gegen den Willen seines Vaters lesen und schreiben. Durch eine Verkettung von Zufällen bekommt Johanna schließlich die Gelegenheit, die Klosterschule zu Dorstadt zu besuchen.

Doch als junge Frau hat sie es dort nicht leicht, immer größer werden die Anfeindungen von allen Seiten. Ein grausamer Normannenüberfall ereilt Dorstadt und wie durch ein Wunder überlebt Johanna das Massaker als Einzige.
Vom Schicksal sich selbst überlassen, trifft sie eine einsame Entscheidung: Sie verlässt Dorstadt, legt ihre Frauenkleider ab, schneidet sich das Haar und gibt sich fortan als Mann aus. Aus Johanna wird Johannes Anglicus, der als Mönch ins Kloster Fulda eintritt.
Es beginnt ein jahrzehntelanges Versteckspiel, das Johanna zur Gejagten macht. Von Fulda führt ihr Weg nach Rom - ins Zentrum der Macht. Doch Rom ist gefährlich: Feinde bedrohen die Stadt und am Hof des Papstes spinnen mächtige Gegner ihre Intrigen. Doch Johanna geht ihren Weg weiter und steigt auf zum Leibarzt des Papstes.
Als ihr jedoch plötzlich und unerwartet der einzige Mann, den sie jemals geliebt hat, in Rom begegnet, muss sie sich entscheiden zwischen Liebesglück und Unabhängigkeit.
Und doch steht ihre schwerste Aufgabe noch bevor: Als der Papst stirbt, wählt das römische Volk sie zu dessen Nachfolger und stellt sie vor eine fast unlösbare Aufgabe. Johanna muss ihr Geheimnis wahren. Denn niemand darf wissen, wer sie wirklich ist.
Eine spannende, mittelalterliche Geschichte von höchstem Unterhaltungswert in einer Produktion auf Top-Niveau: mitreißende Musik, bewegende Texte, die besten Musicaldarsteller Deutschlands, eine aufwendige, atemberaubende Bühnenshow. [© spotlight Musicalproduktion GmbH]

www.spotlight-musical.de

Paradise of Pain

Musik:
Frank Nimsgern
Buch: Florian Krüger-Shantin/Alan Cooper

Uraufführung: 18. Oktober 1998 (Saarbrücken, Staatstheater Saarbrücken)

Pardon My English
Musical comedy in 2 Akten

Musik: George Gershwin. Liedtexte von Ira Gershwin
Buch: Herbert Fields & Morrie Ryskind
Deutsch: Wolfgang Adenberg

Uraufführung: 20. Januar 1933 (New York, Majestic Theatre)
Europäische Erstaufführung: 27. November  2009 (Dresden, Staatsoperette Dresden)

Zur Inszenierung der Staatsoperette Dresden:

Premiere:
27. November 2009 (Europäische Erstaufführung)

Musikalische Leitung: Ernst Theis
Regie: Holger Hauer
Ausstattung: Christoph Weyers
Choreographie: Andrea Kingston
Choreinstudierung: Thomas Runge
Dramaturgie: André Meyer

Golo Schmidt/Michael Bramleigh: Christian Grygas / Marcus Günzel
Gitta: Elke Kottmair / Ann Mandrella
Kommissar Bauer: Alfred Berg / Gerd Wiemer
Frieda, seine Tochter: Romana Beutel / Jeannette Oswald
Dickie Carter:  Frank Ernst / Bernd Könnes
Magda: Inka Lange / Annegret Reißmann

Chor, Ballett und Orchester der Staatsoperette Dresden

www.staatsoperette-dresden.de

Passion

Musik und Liedertexte:
Stephen Sondheim
Buch: James Lapine
Basierend auf dem Film: Passione d‘Amore
Deutsch: Roman Hinze

Uraufführung: 9. Mai 1994 (New York, Plymouth Theatre)
Deutsche Erstaufführung: 28. Januar 2011 (Dresden, Staatsoperette Dresden)

Stephen Sondheim formte ein Filmdrehbuch von Ettore Scola in ein opernhaftes Melodram um. Erzählt wird die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. Die Handlung spielt 1862 in Mailand und in der italienischen Provinz.  
Der junge Offizier Giorgio hat ein unmoralisches Verhältnis mit der verheirateten Clara. Giorgio wird daher auf einen entlegenen Posten versetzt. Im Haus des dortigen Vorgesetzten macht er die Bekanntschaft mit dessen Tochter Fosca, einer unverheirateten Frau von Ende 20, die kränklich und reizlos ist. Fosca leidet darunter, dass Graf Ludovic sie einst wegen ihrer Mitgift geheiratet und dann das gesamte Vermögen ihrer Eltern beim Glücksspiel vernichtet hat.
  
Mit letzter Kraft bäumt sie sich gegen ihre Krankheit auf und verfolgt Giorgio mit Leidenschaft. Aus Mitleid gaukelt Giorgio der jungen Fosca ein gemeinsames Liebesglück vor. Fosca stirbt drei Tage nach der einzigen Liebesnacht. Ihr letzter Brief an Giorgio ist ein Treueschwur über den Tod hinaus: „Deine Liebe wird ewig in mir weiterleben“.  

Passion“ gewann vier Tony Awards, darunter bestes Musical und beste Partitur. Die sanfte Musik nimmt Anleihen bei Maurice Ravel und Sergej Rachmaninow. Durch seinen opernhaften Charakter eignet sich „Passion“ auch für Aufführungen mit dem Ensemble des Musiktheaters. [© Musik und Bühne, Wiesbaden]

Zur Inszenierung der Staatsoperette Dresden:

Premiere: 28. Januar 11 (Deutsche Erstaufführung)

Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel
Inszenierung: Holger Hauer
Ausstattung: Christoph Weyers
Dramaturgie: André Meyer

Technische Leitung: Mario Radicke

Besetzung:
Fosca: Vasiliki Roussi
Clara: Maike Switzer
Giorgio: Marcus Günzel
Oberst Ricci: Gerd Wiemer
Doktor Tambourri: Han-Jürgen Wiese
Feldwebel Lombardi (Koch): Dietrich Seydlitz
Leutnant Barri: Elmar Andree
Major Rizzolli: Herbert G. Adami
Gefreiter Augenti: Martin Gebhardt
Ludovic: Christoph Simon
Foscas Mutter: Tanja Höft / Annegret Reißmann
Geliebte: Inka Lange

Karten und alle Termine unter www.staatsoperette-dresden.de

Pension Schöller ~ Die Musical Comedy
 

Das Phantom der Oper

Musik:
Andrew Lloyd Webber
Text: Charles Hart und Richard Stilgoe

Welturaufführung: 9. Oktober 1986 Her Majesty’s Theatre, London
Broadway-Premiere: 26. Januar 1988 im Majestic Theatre, New York
Deutsche Erstaufführung: 29. Juni 1990 Neue Flora, Hamburg

Stuttgart-Premiere: 1. November 2002 (Derniere: 23. Mai 2004)
Essen-Premiere: 29. September 2005 (Colosseum Theater, bis 10. März 2007))
Hamburger Wiederaufnahmepremiere: 28. November 2013 (Neue Flora; bis 30. September 15)
Oberhausen-Premiere: 12. November 15 (Stage Metronom Theater; bis 4. September 2016)

DAS PHANTOM DER OPER Originalproduktion:
Regie: Harold Prince
Choreographie: Gillian Lynne
Bühnenbild & Kostüme: Maria Björnson
Lichtdesign: Andrew Bridge
Tondesign: Martin Levan

Die Besetzung Oberhausen 2015:

Das Phantom:
David Arnsperger / Brent Barrett
Christine Daaé: Elizabeth Welch
Das Phantom alternierend: Nicky Wuchinger
Christine Daaé alternierend: Daniela Braun
Raoul Vicomte de Chagny: Max Niemeyer
Carlotta Giudicelli: Susan Gouthro
Monsieur André: Guido Gottenbos
Monsieur Firmin: Anton Rattinger
Ubaldo Piangi: Raymond Sepe
Madame Giry: Michaela Christl
Meg Giry: Ilenia Azzato

Das Ensemble (in alphabetischer Reihenfolge):
Kerstin Bauer, Eva Maria Bender, Gabriele Ceriotti, Enrique Corona, Giulia Cresci, Joana Estebanell-Milian, Marco Fahrland-Jadue, Juliette Fehrenbach, Joelle Gates, Christina Gibbs, Yukina Hasebe, Tobias Joch, Eline de Jong, Marcel Jonker, Elena Lucas, Mark Luykx, Annemarijn Maandag, Vasilios Manis, Katharina Meissner, Miki Nakamura, Lemuel Pitts, Esther Puzak, Una Reynolds, Joan Ribalta, Marc Schlapp, Joseph Stewart, Anastasia Stojko, Christian Theodoridis, Milan van Weelden, Elpiniki Zervou, Dietmar Ziegler, Andrew Zubchevskyi

 

Angefangen hat alles mit einem Besuch im Antiquariat, wo dem Erfolgskomponisten Andrew Lloyd Webber durch Zufall eine alte Ausgabe des Gaston Leroux-Romans DAS PHANTOM DER OPER in die Hände fiel. Produzent Cameron Mackintosh war ebenfalls sofort von der Idee eingenommen, und Webber fing an zu arbeiten. Im Sommer 1985 war der erste Akt fertig, und Webber präsentierte ihn einem kleinen, ausgewählten Publikum. Die Leute waren begeistert. 1986 war es dann soweit: DAS PHANTOM DER OPER feierte Premiere im Londoner West End. Das Team, das DAS PHANTOM DER OPER auf die Bühne brachte, ist nach Meinung Andrew Lloyd Webbers eines der Besten, mit denen er je zusammengearbeitet hat: Produzent Cameron Mackintosh, Bühnen- und Kostümdesignerin Maria Björnson, Regisseur Harold Prince und Texter Charles Hart, die Licht- und Technik-Spezialisten Paul Daniels und Andrew Bridge. Zwei Jahre nach der Londoner Welturaufführung 1988, kam das Musical an den Broadway und erhielt die höchste Auszeichnung der Theaterbranche, den "Tony Award" - und zwar gleich sieben Mal: für das "beste Musical", die "beste Regie", das "beste Licht-Design", das "beste Bühnenbild" und die "besten Kostüme". Auch Judy Kaye und Michael Crawford wurden als "beste Darsteller/in" ausgezeichnet.


DAS PHANTOM DER OPER
Das Phantom und Christine
© Stage Entertainment / Ralf Brinkhoff

Die Geschichte um die sehnsuchtsvolle Liebe des einsamen Mannes spielt in der Szenerie der Pariser Oper. Unzählige Fotos dieser Oper waren nötig, um die Bühne originalgetreu gestalten zu können. Auch die Kostüme der Darsteller sind denen nachempfunden, die man 1880 in der Pariser Oper getragen hat. Die aufwendige Detailtreue ist bei dieser Produktion ebenso entscheidend für den Erfolg wie die Musik des Komponisten, die Choreographie und die Kunst der Darsteller.


DAS PHANTOM DER OPER
Das Phantom und Christine
© Stage Entertainment / Brinkhoff ~ Mögenburg

DAS PHANTOM DER OPER
Tickets & Informationen unter 01805 – 44 44
(0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,42 € Min.)
oder unter www.musicals.de

Der Inhalt
Die finsteren Katakomben der Pariser Oper sind das Reich eines grausam entstellten Mannes, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Hier haust das Phantom der Oper, das seine unheimliche Gestalt vor der Öffentlichkeit versteckt - bis zu dem Tag, an dem es sich in das schöne Ballettmädchen Christine verliebt. Diese sehnsuchtsvolle Liebe treibt das Phantom zu verzweifelten und grausamen Taten...
Merkwürdige Dinge geschehen: Die Operndirektoren bekommen mysteriöse Briefe, in denen ein Unbekannter fordert, man solle ihm "seine" Loge reservieren. Das Ballettmädchen Christine gelangt plötzlich mit einer außerordentlichen Stimme zu Ruhm und Ehren. Der Unbekannte fordert, dass Christine anstatt der Operndiva Carlotta eine Hauptrolle übernehmen soll.
Als Christine, deren Herz Raoul, dem Vicomte de Chagny, gehört, dem Phantom in die Katakomben folgt, weil sie das Wesen für den "Engel der Muse" hält, schwankt sie zwischen Ekel und Mitleid: Mitleid mit der ausgestoßenen Kreatur, Ekel vor der hässlichen Fratze, die nur von einer Maske verborgen wird.
Nachdem das Phantom Christine wieder in die überirdische Welt entlassen hat und sie Raoul ihre Liebe gesteht, nimmt das Phantom Rache: Es läßt den Kronleuchter lebensbedrohlich herabstürzen. Darauf beschließen die Operndirektoren, das Phantom endgültig aus dem Weg zu schaffen. Ein folgenschwerer Entschluss wie sich herausstellt: Das Phantom ermordet stattdessen den Tenor Piangi und entführt seine geliebte Christine. In der Unterwelt der Pariser Oper stellt es Christine vor eine grausame Alternative: Entweder Christine bleibt für immer bei ihm, oder aber Raoul muss sterben...

Das Phantom der Oper – ein Blick hinter die Kulissen

Kostüm
Weit mehr als 1000 maßgefertigte Kostüme und Kostümteile nach historischen Vorlagen sind der kostbare Schatz der Kostümabteilung bei DAS PHANTOM DER OPER. Die edlen Gewänder sind unterschiedlichen Epochen nachempfunden, beispielsweise dem Rokoko, der Zeit Heinrich des IIX. oder der Punischen Kriege sowie natürlich das ausgehende 19. Jahrhundert, in dem die Geschichte angesiedelt ist. Die meisten Kostüme sind von Hand mit extravaganten Bordüren, feinsten Pailletten und samtenen Schleifen bestickt. Die zahlreichen Kostümwechsel werden allabendlich von acht Dressern (Ankleidern) auf den Seitenbühnen organisiert. Bereits vor Showbeginn richten die Dresser die Kostüme in den so genannten Blackboxes (Umkleiden im Hinterbühnenbereich) oder in den Garderoben für die Akteure ein. Zahlreiche Quick-Changes (schnelle Kostümwechsel) fordern von Dressern und Künstlern höchste Konzentration. Für einen schnellen Kostümwechsel bleiben manchmal nur wenige Minuten Zeit. Dann liegen die Kostüme auf den Seitenbühnen zum direkten Wechsel bereit. Der schnellste Quick-Change findet nach der Szene „Primadonna“ statt: Die Operndiva Carlotta Giudicelli hat nur knappe zwei Minuten, um in ihr Rokoko-Kostüm für die Szene „Il Muto“ zu wechseln. Das Kostüm mit dem größten Gewicht gehört ebenfalls der Operndiva: allein der reich verzierte Rock aus der Szene „Hannibal“ wiegt circa 15 Kilogramm.

Maske
Vor jeder Vorstellung ist ein Maskenbildner ausschließlich mit dem Make-up des Phantoms beschäftigt. Circa zwei Stunden benötigt das Schminken der entstellenden Narbe, die anschließend unter der berühmten weißen Maske des Phantoms nahezu verschwindet und nur einmal für wenige Sekunden in Erscheinung tritt. Währenddessen herrscht in der Abendmaske des Theaters Hochbetrieb: 30 Darsteller müssen geschminkt, geschneckelt (Hochstecken des Eigenhaares), frisiert oder mit Perücken und Mikrofonen versehen werden. Etwa 200 handgeknüpfte Echthaarperücken sind für eine derart aufwändige Show wie Das Phantom der Oper nötig. Pro Vorstellung kommen 130 davon zum Einsatz. Für die Fertigung einer Perücke verknüpft ein Maskenbildner im Durchschnitt 200.000 Haare in 40 bis 60 Arbeitsstunden. Während der Vorstellung sind die sieben Maskenbildner nicht nur in der Abendmaske im Einsatz, sondern auch auf den Seitenbühnen: dort sorgen sie für die vielen schnellen Wechsel von Perücken und Make-up der Künstler. Auch tagsüber gibt es einiges für die „Maske“ zu tun, denn jeden Tag müssen die Perücken und Haarteile aufs Neue gewaschen, frisiert oder mit dem Lockenstab bearbeitet werden, damit sie abends für die nächste Vorstellung wieder perfekt aussehen.

Zahlen, Daten und Fakten:

Darsteller
41 Darsteller, die aus 14 verschiedenen Nationen kommen.
Die Altersspanne zwischen dem jüngsten und dem ältesten Darsteller beträgt 41 Jahre.

Kostüm und Maske
Bei jeder Vorstellung kommen 166 Kostüme, 141 Kopfbedeckungen, 130 Echthaarperücken und 130 Paar Schuhe zum Einsatz.
15 Kilogramm wiegt allein der Rock von Operndiva Carlotta.
2 Stunden dauert es, bis die Phantom-Maske samt Perücke und Mikrofon perfekt sitzt.
An jeder Vorstellung sind etwa 130 Cast-, Crew- und Orchestermitglieder beteiligt.
8 Dresser und 7 Maskenbilder sind während der Vorstellung im Einsatz.

Bühnentechnik
Insgesamt werden auf der Musicalbühne 14 Schauplätze in und um die Pariser Oper gezeigt.
Die Show enthält 22 Szenenwechsel und 120 automatisierte Cues (Einsätze).
Die detailgetreue Kopie des Pariser Opern-Kronleuchters wiegt eine halbe Tonne, ist drei Meter breit und besteht aus 6000 Kunststoffperlen.
In einer Geschwindigkeit von 2,5 Meter pro Sekunde stürzt der funkgesteuerte Leuchter während der Vorstellung herab.
Die 10 Nebelerzeuger verbrauchen während der Show 1500 Liter Flüssigstickstoff pro Woche.
281 elektrische Kerzen sind im Einsatz.
2.230 Meter Stoff wurden für die drapierten Vorhänge verwendet. 226 Meter Quastenborte, 250 Kilogramm gefärbte und von Hand verflochtene Wolle sowie 5.000 indische Holzperlen kommen außerdem zum Einsatz.
400 Scheinwerfer und 7 Verfolgerspots sind installiert.
Es wurden 27 Trucks benötigt, um sämtliche Bühnenteile und Requisiten von Das Phantom der Oper zu transportieren

Ein Musical der Superlative DAS PHANTOM DER OPER ist das erfolgreichste Musical der Welt
Es ist das Musical mit der längsten Laufzeit am Broadway.
130 Millionen begeisterte Zuschauer weltweit!
Es hat in mehr als 20 Ländern der Erde schon gespielt. Darunter Großbritannien, USA, Neuseeland, Japan, Österreich, Kanada, Schweden, Brasilien, Mexiko, Australien, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Korea, Dänemark, Spanien, Russland und Deutschland.
6,8 Millionen Zuschauer allein in der ersten Spielzeit in Hamburg.
50 wichtige Bühnenpreise, darunter 7 der begehrten Tony Awards.
40 Millionen verkaufte Tonträger weltweit des britischen Premierenbesetzungs-Albums mit Sarah Brightman und Michael Crawford

Geschichte
Andrew Lloyd Webber hat die Figur der Christine für seine damalige Ehefrau Sarah Brightman geschaffen. Das Stück bot ihm die Gelegenheit, Sarah Brightman eine Rolle zu geben, die perfekt zu ihrer hohen, reinen, Sopranstimme passte.

Bereits zahlreiche musikalische Größen haben die Songs All I Ask Of You und The Music Of The Night aus dem Musical interpretiert - darunter die drei Tenöre José Carreras, Placido Domingo und Luciano Pavarotti sowie Barbra Streisand, Shirley Bassey, Richard Clayderman, Cliff Richard, Sarah Brightman, Michael Crawford und James Last.

Andrew Lloyd Webber hat sich mit DAS PHANTOM DER OPER einen großen Traum erfüllt: In der langen Zeit seines vorherigen kreativen Schaffens hegte er immer schon den Wunsch, ein Musical mit Operncharakter zu schaffen.

Kiss-Sänger Paul Stanley sang und spielte 1999 für mehrere Monate die Rolle des Phantoms am Pantages Theatre in Toronto, Kanada.

Es gibt zahlreiche Kino- und Fernsehverfilmungen von DAS PHANTOM DER OPER. Der Stummfilm-Klassiker von Regisseur Rupert Julian aus dem Jahre 1925 gilt unter Cineasten bis heute als eine der besten Verfilmungen des Stoffes. Für Aufsehen sorgte 2004 der Film „The Phantom Of The Opera“ von Joel Schumacher. Seine opulente Adaption des Original-Musicals erzielte ein weltweites Einspielergebnis von über 100 Millionen Dollar. Die Hollywood-Version wurde für jeweils drei Oscars und drei Golden Globes nominiert.

Die Romanvorlage von Gaston Leroux wurde von der Stilrichtung der Gothic Novel (Schauerroman) beeinflusst. Typisch dafür ist bereits der Schauplatz der Geschichte: die alte Pariser Oper. Ihre unterirdischen Gänge, der unterirdische See, über den das Phantom Christine in sein Reich bringt, der Friedhof und die unzähligen Kerzenleuchter. Auch die übernatürlichen Kräfte des mysteriösen Phantoms sind typisch „schauerlich“. Weitere berühmte Vertreter dieses Genres sind Shellys „Frankenstein“ oder Stokers „Dracula“.

Das Creative-Team

Andrew Lloyd Webber
begann seine Karriere 1968 mit "Joseph and the Amazing Technicolour Dreamcoat" (erweitert 1972) und erreichte 1971 Weltruhm mit dem Musical "Jesus Christ Superstar". Webber komponierte die Filmmusiken zu "Gumshoe" (1971). "The Odessa File" (1973), "Jeeves" (1974) und 1976 "Evita". Es folgten "Variations" (1978), "Tell me on a Sunday" (1979) und "Cats" (1981). Nach "Song and Dance" (1982) schrieb Andrew Lloyd Webber "Starlight Express" (1984) und "Requiem" (1985). 1986 entstand "Das Phantom der Oper", 1989 "Aspects of Love".Andrew Lloyd Webber wurde mit vier "Tony Awards, mit vier "Drama Desk Awards" und drei "Grammys" ausgezeichnet.

Harold Prince
zeichnet als Regisseur und Produzent für rund 50 Musicals, Schauspiele und Opern verantwortlich. 16 Mal wurde er mit dem "Tony Award" ausgezeichnet. Mit "The Pyjama Game" begann 1954 seine Karriere, es folgten  "West Side Story" und die Broadway-Produktionen "Fiddler On The Roof", "Cabaret" sowie "Evita". Später brachte er u.a. "Das Phantom der Oper", "Play Memory" und "End of the World" auf die Bühne. An der New York City Opera inszenierte er "Silverlake", "Candida"," Sweeney Todd" und "Don Giovanni".

Gillian Lynne
erarbeitete als Regisseurin und Choreographin mehr als 40 Shows in London und am Broadway ( "The Match Girls", "Pickwick", "Songbook", "Cats", "Das Phantom der Oper" u.v.a.). Sie arbeitete für die Royal Shakespeare Company ( u.a. "A Midsummer Night's Dream", und "Once in a Lifetime") und inszenierte für das Royal Opera House und das New Yorker Metropolitan Opera House. Sie wirkte außerdem an Filmen wie  "Yentl" und "Man of La Mancha" mit.

Maria Björnson
war als Kostüm- und Maskenbildnerin an rund 80 Musical- und Opernproduktionen beteiligt. Zu ihren Arbeiten zählen "Der Rosenkavalier", "Toussaint", "L'Ouverture" und "Follies". Sie arbeitete für verschiedene internationale Opernhäuser und die Royal Shakespeare Company. An den zahlreichen Produktionen von  "Das Phantom der Oper" war sie ebenso beteiligt wie am Bühnen- und Kostümdesign von Webbers "Aspects of Love".

Martin Levan
war als Ton-Designer für den Sound bei "Song and Dance" in London verantwortlich. Er arbeitete für die Musicals "Cats",  "Das Phantom der Oper", "Aspects of Love",  "Starlight Express" und "Requiem". 1984 wurde er für die New Yorker "Cats"-LP mit dem "Grammy" ausgezeichnet. Die Alben zu "Starlight Express" und "Requiem" zählen ebenfalls zu seinen Arbeiten.

David Caddick
studierte in London die Fächer Piano, Orgel und Dirigieren. Er war musikalischer Leiter für die Webber-Musicals "Evita", "Song and Dance", CATS und STARLIGHT EXPRESS tätig.

[© Stage Entertainment]

Pinkelstadt - Das Musical (“Urinetown - The Musical")

Musik:
Mark Hollman
Liedtexte: Mark Hollman & Greg Kotis
Buch: Greg Kotis
Deutsche Übersetzung: Ruth Deny (Dialoge) & Wolfgang Adenberg (Liedtexte)

Uraufführung: 1999 beim New Yorker Internationalem Fringe Festival
Off-Broadway:  im American Theatre of Actors (1. April bis 28. Mai 2001)
Broadway-Premiere: 20. September 2001 (bis zum 18. Januar 04, 965 Vorstellungen, Ende wegen Abriss des Gebäudes)
Deutschsprachige Erstaufführung: 7. Oktober 2004 (Berlin, Schloßparktheater)

Zur Inszenierung der Mainzer Musical Inc.:

Premiere:
27. Mai 11

Regie: Steffen Storck
Musikalische Leitung: Thomas Wagner
Choreografie: Carolin Stillger
Visuelle Leitung: Hennign Witte
Regie- Assstenz: Daniel Schäfer
Musikalische Assistenz: Andreas Blatt

Besetzung:

Wachtmeister Kloppstock:
Henning Witte (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Frederic Jenewein (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Klein Erna: Sabine Fischer (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Lea Dannenberg (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Jonny Stark: Thomas Lang (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Daniel Schäfer (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Freya von Mehrwerth: Maria Kaulbarsch / Hedwig Scheurer (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Werdmehr von Mehrwerth: Stefan Dufleaux (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Benjamin Hertlein (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Elfriede Fennichfuchs: Johanna Hartmann (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) /  Karina Michel (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)

Wachtmeister Wampe: Josh Hien
Frau Kaiser: Sara Gaußmann  (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Lisa Wickert (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Abgeordneter Schmier: Steffen Storck (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Jens Reischmann (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Der Alte Stark: Robin Reantaso  (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Hauke Segert (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Johanna Stark: Melina Löffler (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Anne Friedrich (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Wetzstein Willi: Hauke Segert  (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) /  Robin Reantaso (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Suppen-Suse: Denise Tayler (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) /  Helen Zimmermann (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Knappe Knuth: Christopher Grabowski  (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Robert Morgenstern  (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Grundschlechtes Gretchen: Barbara Werner (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) /  Nina Basten (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Helga-Hannelore Heinz: Katharina Schäfer  (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Sabine Polacek (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Mme Millenium: Maren Kappes (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Maren Kappes (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Dr. Rita Reibach: Laura Heinz  (27.05., 31.05., 04.06., 06.06., 09.06.) / Alexandra Granieczny (28.05., 01.06., 03.06., 07.06., 10.06.)
Manager: Lena Schott und Leonie Wahjudi

Tanzensemble:
Katja Benkel, Baika Bettag, Sarah Kühn, Lisa Lind, Kerstin Maronde, Mira-Sophie Potten,  Jasmin Stiller, Carolin Stillger

Orchester
Leitung:
Thomas Wagner
Klavier: Andreas Blatt / Isabell Weigel
Bass: Oskar Schütt
Drums: Thomas Kurek / Michael Saur
Keyboards: Pedro Fuertes / Moritz Ruppert
Querflöte: Felix Mailbeck
Klarinette, Saxophon: Lisa Groll
Saxophon: Anna Ederer / Florian Hartmüller
Trompete: Alexander Schoth
Posaune: Philipp Buchold / Michael Pausch

Besprechung auf kulturfreak.de


Pinkelstadt
Musical Inc. Mainz
Ensemble
© Musical Inc. e.V.

 „Ab nach Pinkelstadt!“ – Neue Produktion der Mainzer Musical Inc. steht kurz vor der Premiere
In wenigen Wochen startet das Broadway-Erfolgsmusical „Pinkelstadt“ auf dem Main-zer Uni-Campus – Öffentliche Probe am 7. April gibt Einblick in den Probenfortschritt
Die Chorsätze sitzen schon, die Choreographien sind einstudiert und die letzten Szenen werden zusammengeführt – acht Wochen vor Premiere der aktuellen Produktion der Mainzer Hochschulgruppe „Musical Inc.“ geht die Probenarbeit in die heiße Phase. Am Freitag, dem 27. Mai 2011 um 20 Uhr wird sich der erste Vorhang für „Pinkelstadt – Das Musical“ im Theater im P1 auf dem Mainzer Uni-Campus heben. Insgesamt zehn Mal wird der Nachfolger der Erfolgsproduktionen „Rent“, „3 Musketiere“ und „Hair“ dann über die Bühne gehen.
Einen Einblick in den Probenfortschritt bietet die Musical Inc. am 7. April 2011 bei einer öffentlichen Probe um 19.30 Uhr im Hörsaal P1 auf dem Campus der Universität Mainz, Jakob-Welder-Weg 18. Das Ensemble wird dann unter der Leitung von Regisseur Steffen Storck an einzelnen Szenen arbeiten und einen Teil des Stückes auch im Zusammenhang zeigen. Zu dieser Veranstaltung sind sowohl VertreterInnen der Presse als auch interessierte Mainzerinnen und Mainzer herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

„Pinkelstadt“ ist ein satirisches Musical von Mark Hollmann und Greg Kotis: Zwanzig Jahre nach dem „Großen Stunk“, einer Klimakatastrophe dramatischen Ausmaßes, ist Wasser immer noch ein knappes Gut. Um den Wasserverbrauch zu regulieren, sind private Toiletten sowie „Ausflüge hinter die Büsche zum Zwecke der Erleichterungs-Erschleichung“ streng verboten. Wer sich diesen Gesetzen widersetzt, wird von der örtlichen Polizei nach Pinkelstadt verfrachtet. Niemand weiß, welch furchtbare Strafe ihn an diesem Ort erwartet…

Das Musical lief zwischen 2001 und 2004 insgesamt fast zweieinhalb Jahre am New Yorker Broadway und war für neun Tony Awards nominiert, von denen es drei gewann (beste Re-gie, beste Originalmusik und bestes Libretto). Mit seinem schrillen Humor, seinem abwegigen Thema und seiner brechtschen Erzählform ist „Pinkelstadt“ eine Hommage an viele weltbekannten Musicals, nimmt diese aber gleichzeitig gewaltig auf die Schippe. Und auch musikalisch strotzt es nur so vor Shownummern, Liebesballaden, Anklängen an Kurt Weill, Gospel, BigBand-Jazz, HipHop und großer Orchestermusik. In Mainz wird „Pinkelstadt“ in der deutschen Übersetzung von Wolfgang Adenberg und Ruth Deny zu sehen sein.

Das „Theater im P1“ befindet sich auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Jakob-Welder-Weg 18, 55128 Mainz. Die Aufführungen finden am 27.05., 28.05., 31.05., 01.06., 03.06., 04.06., 06.06., 07.06., 09.06. und 10.06. jeweils um 20 Uhr statt. Der Kartenvorverkauf für sämtliche Vorstellungen beginnt am 04. April. Vorverkaufsstellen sind die „Destille“ (Pfandhausstraße 1), das Kulturcafé (Becherweg 5, Uni Mainz) sowie die Ticketbox (Kleine Langgasse 4) – Onlinebestellungen sind ebenfalls ab diesem Datum unter www.musicalinc.de möglich.

Wie bereits in den Vorjahren wird es auch wieder produktionsbegleitende, wissenschaftliche Gastvorträge im Rahmen des Studium Generale geben. Den Anfang macht Dr. Constanze Schuler (Institut für Theaterwissenschaft, Mainz) mit ihrem Vortrag „Der lange Schatten des Herrn Brecht. ‚Pinkelstadt‘ zwischen Parodie und Hommage“ am 02. Mai um 18 Uhr im AudiMax. Zusammen mit der Mainzer Hochschulgruppe von Amnesty International präsentiert die Musical Inc. dann am 09. Mai um 18 Uhr am selben Ort die Vorlesung „Das blaue Gold - Die internationale Durchsetzung des Menschenrechts auf Wasser und Sanitätsversorgung“ von Tobias Kiwitt (Amnesty International).

Die Musical Inc. (Musical Incomparable) wurde 1993 von engagierten, kulturbegeisterten Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gegründet und inszeniert seitdem als eingetragene Hochschulgruppe – seit 2008 auch als eingetragener Verein – mit Studierenden aller Fachbereiche Musicals als nichtkommerzielle Studienprojekte. Neben einer Plattform für Kreativität möchte sie ihren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, soziale Kompetenz und organisatorisches Geschick zu trainieren sowie spannende Projekte gemeinsam zu erarbeiten. Kooperation und Integration stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten. [© Musical Inc.]

www.musicalinc.de

Zur Inszenierung im Berliner Schlossparktheater:

Premiere:
7. Oktober 04 (Deutschsprachige Erstaufführung)

Regie: Andreas Gergen

Bühnenbild: Stephan Prattes
Choreographie: Melissa King
Frisuren & Make-Up Design: Günter Schoberth
Kostüme: Regina Schill
Musikalische Leitung: Steven Gross
Orchestrierung: Bruce Coughlin
Produktion: TOYS Theater GmbH, Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter: Andreas Gergen
Produktionsmanagement: Gerald Michel
Technische Leitung: Jürgen Becks

Clevere Musik und erfrischend satirische Texte wurde hier zu einem Stück verarbeitet, das das Genre Musical frech parodiert. Die Übersetzung übernimmt ein prominentes Gespann: die Dialoge übersetzt Ruth Deny, die nicht nur für Hollywood Filme übersetzt, sondern auch Musicalerfahrung mitbringt (u.a. "Findet Nemo", "Der Herr der Ringe", "Mamma Mia!", "42nd Street"), die Deutschen Songtexte stammen von Wolfgang Adenberg, selbst Autor vieler Stücke und Übersetzer zahlreicher Musicals (u.a. "Emil und die Detektive, "The Scarlett Pimpernel", "Titanic - Das Musical", "42nd Street")

Darsteller:

Ilia Richter, Anton Rattinger, Tilmann von Blomberg, Daniel Costello, Aemée Covo, Uwe Dreves, Tamás Ferkay, Sara Fonseca, Agnes Hilpert, Jörn Linnenbröker, Katharine Mehrling, Bettina meske, Eric minsk, Felix Powroslo, Gabriele Ramm, Aris Sas, Christa Schreiner, Thorsten Tinney

Inhalt:

PINKELSTADT - DAS MUSICAL erzählt die Geschichte einer Stadt, in der nach einer ökologischen Katastrophe die Regierung das Wasser rationieren muss uns deshalb private Toiletten verbietet. Ausschließlich die Benutzung öffentlicher Toiletten ist gegen hohe Gebühr erlaubt, die von einer geldgierigen  Betreiberfirma für das menschlichste aller Bedürfnisse erhoben wird. Aus den Reihen der von Staatpolizei und rigorosen Toilettenfrauen unterdrückten Armen tritt eines Tages ein Held hervor, der das geknechtete Volk in die Freiheit führen soll...


Foto: Stage Entertainment

Song Liste der US-Aufführung:

1. Akt:


· Urinetown (Lockstock & Company)
· It’s a Privilege to Pee (Penny & The Poor)
· It’s a Privilege to Pee (reprise) (Lockstock & The Poor)
· Mr. Cladwell (Cladwell, McQueen, Hope & UGC Staff)
· Cop Song (Lockstock, Barrel & The Cops)
· Follow Your Heart (Hope & Bobby)
· Look at the Sky (Bobby & The Poor)
· Don’t Be the Bunny (Cladwell & UGC Staff)
· Act 1 Finale (Ensemble)

2. Akt:

· What Is Urinetown? (Ensemble)
· Snuff That Girl (Hot Blades Harry, Little Becky Two Shoes & The Rebel Poor)
· Run Freedom Run (Bobby & The Poor)
· Follow Your Heart (reprise) (Hope)
· Why Did I Listen to That Man? (Penny, Fipp, Lockstock, Barrel, Hope, Bobby)
· Tell Her I Love Her (Little Sally & Bobby)
· We’re Not Sorry (The Rich & The Poor)
· We’re Not Sorry (reprise) (Cladwell & Penny)
· I See a River (Hope & The Ensemble)
 

The Pirate Queen

Buch:
Alain Boublil, Claude-Michel Schönberg und Richard Maltby jr. (nach dem Roman „Grania – She King Of The Irish Seas“ von Morgan Llywelyn)
Musik: Claude-Michel Schönberg
Gesangstexte: Alain Boublil, Richard Maltby jr. und John Dempsey
Deutsche Übersetzung: Nina Schneider

Broadway-Premiere: 5. April 2007 (New York, Hilton Theatre)
Deutschsprachige Erstaufführung: 29. April 16 (Nordhausen, Theater Nordhausen)

Ein neues Musical der Autoren von LES MISERABLES und MISS SAIGON! Das farbenreiche Stück erzählt Leben und Abenteuer der irischen "Piratenkönigin" Gráinne O’Malley aus dem 16. Jahrhundert, die mutig ihren Vater von ihren Qualitäten als Piratin überzeugt und so zur Gegenspielerin der englischen Königin Elisabeth I. avanciert. Spannungen zwischen Irland und England, Rivalitäten irischer Clans, Liebe und Pflicht - die PIRATE QUEEN erzählt mit charakterstarken Bühnenfiguren und einer Musik, die Musicalqualitäten mit Folklore verbindet, eine wahrhaft fesselnde Abenteuergeschichte. [© Verlag Musik und Bühne, Wiesbaden]

Zur Inszenierung des Theater Nordhausen:

Premiere: 29. April 16

Musikalische Leitung: Michael Ellis Ingram
Inszenierung und Choreographie: Iris Limbarth
Bühne: Wolfgang Rauschning
Kostüme: Anja Schulz-Hentrich
Choreinstudierung: Markus Popp
Dramaturgie: Anja Eisner

Besetzung:

Grace (Grania) O'Malley:
Corinna Ellwanger
Königin Elisabeth I: Désirée Brodka
Dubhdara: Thomas Kohl
Tiernan: Patrick Stanke / Jan Rekeszus
Lord Richard Bingham: Marian Kalus
Der Chef des O'Flaherty-Clans: Matthias Mitteldorf
Donal, sein Sohn und Erbe: Jan Rekeszus /
David Johnson Evleen: Anja Daniela Wagner
Majella: Anna Baranowska
Ensemble: Nina Links

www.theater-nordhausen.de

PlayMe - The Musical Game

Buch:
Hanna Akerfelt / Niklas Rosström / Johan Storgard
Musik: Patric Sarin / Peder Ernerot / Gustave Lund / Niklas Rosström / Jörgen Elofsson & Tommy Ekman / Milos Rosas
Liedtexte: Peter Ernerot / Hanna Akerfelt & Niklas Rosström

Nachübersetzung aus dem Schwedischen: Christiane Schiemann
Einrichtung der Gesangstexte und Dialogfassung: Michael Heinicke
Musikalisches Arrangement: Frank Nimsgern

Uraufführung: 9. September 2009 (Helsingfors [Finland], Svenska Teatern)
Deutsche Erstaufführung: 22. September 2012 (Chemnitz, Opernhaus Chemnitz)

Zur Inszenierung des Opernhaus Chemnitz:
- Koproduktion mit dem Gallissas-Verlag -

Premiere: 22. September 12 (Deutsche Erstaufführung)

Musikalische Leitung: Frank Nimsgern
Inszenierung: Miechael Heinicke
Ausstattung: Stefan Weil
Choreografie: Mirko Mahr

Besetzung:

Alex – Computer-Freak:
Philipp Gonder / N. N.
Marx – sein Bruder, DJ im Club “The Q”: Janko Danailow / Chris Meloni
Nina – Band-Leaderin und Sängerin in “Nina’s Band”: Judith Peres / Linda Stark
Zettermann – Medienmogul: Mischa Mang / Darius Merstein
Sara – Sängerin der „Pimp Mamas“: Katharina Eirich / Christin Rettig
Jo – Sängerin der „Pimp Mamas“: Julia Böhme / Franziska Juntke
Stella – Sängerin der „Pimp Mamas“: Melanie My Rosas / Jennifer Siemann
Tahiti – Zettermanns Sekretärin: Jennifer Siemann / Stefanie Stiller
Marco – Zettermanns Künstlercoach: André Riemer
Elliot – Zettermanns Stylist: Andreas Kindschuh
Funky – Zettermanns Bodyguard: Martin Gäbler
Queeny –Contest-Teilnehmerin: Julia Böhme / Christin Rettig
Moa – Mitglied in „Nina’s Band / Contest-Teilnehmerin: Stefanie Klein / Johanna Ranft
Jonas – Mitglied in „Nina’s Band / Contest-Teilnehmer: Janko Danailow / Chris Meloni

Avatare (in Film-Sequenzen): Philipp Gonder / N. N., Judith Peres / Linda Stark, Christin Rettig, Chris Meloni, Andreas Kindschuh, André Riemer, Martin Gäbler

Das Musical "PlayMe" wird am 22. September 2012 im Opernhaus Chemnitz seine Deutschlandpremiere erleben.
„PlayMe – Das Musical“ erzählt von einem Talentwettbewerb. Von jungen Menschen, denen kein Preis zu hoch ist, um Stars zu werden. Von ihrer Konfrontation mit den mächtigen Strippenziehern des Showbusiness. Und von ihrem Versuch, aus der Glitzerwelt wieder zu sich selbst zu finden.

Das Musical:

Nina will rauf auf die Bühne, ins Halbfinale des Talentwettbewerbs. Marx will oben bleiben, als König der DJs. Alex hat das „wirkliche Leben“ satt und bastelt sich am Computer eine virtuelle Welt. Und Show-Mogul Zettermann will das Neueste vom Neuen in seinem hyper angesagten Club „Q“, wo Bands, Hits, Ruhm und Gewinn gemacht werden: Von ihm selbst.
Zahllose Bewerber geben sich selbst auf, nur um berühmt zu werden. Zettermann ist jedes Mittel recht, um die Party am Laufen zu halten - und wenn ein Kandidat nicht spurt, stehen noch genug andere bereit, um sich zu unterwerfen.

Ein actionreiches Musical mit Musik, die von Glamour-Rock bis Rap reicht. Ein Musical, das sich traut, brandaktuelle Fragen zu stellen. Ein Musical, in dem die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt.

„PlayMe - The Musical Game“ wurde im September 2009 am Schwedischen Theater in Helsinki mit großem Erfolg uraufgeführt. Zum Konzept gehört ein Talentwettbewerb, über den in der Chemnitzer Inszenierung 14 Rollen vergeben wurden: Ab Ende Januar 2012 konnten sich Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit Videoclips bewerben und mussten zunächst vor der Internet-Gemeinde bestehen, Mitte Juni vor der Jury der Theater Chemnitz und des Galissas-Verlages und auch dem Chemnitzer Publikum.  [© Theater Chemnitz]

www.theater-chemnitz.de

POE
Pech und Schwefel


Auftragswerk des Saarländischen Staatstheaters

Musik & Arrangeement: Frank Nimsgern
Text: Heinz Rudolf Kunze (unter Verwendung einer Konzeption von Frank Nimsgern sowie Aino Laos und Frank Felicetti)

Uraufführung: 30. Oktober 2004 (Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater)

Zur Inszenierung des Saarländischen Staatstheaters:

Premiere: 30. Oktober 04 (Uraufführung)

Musikalische Leitung: Frank Nimsgern / Constantin Trinks
Inszenierung: Christian von Götz
Bühne: Detlev Beaujean
Kostüme: Angela C. Schuett
Choreinstudierung: Andrew Ollivant
Dramaturgie: Matthias Kaiser

Besetzung:

Pilatur:
Darius Merstein-MacLeod
Edgar Allan Poe: Henrik Wager
Virginia Usher: Aino Laos
Madeline Pfaahl: Peti van der Velde
Thingum Bob/Reynolds: Frank Felicetti
Duc de L´Omelette / Richter: Stefan Röttig
Psyche Zenobia: Barbara Dunkel
General A.B.C. Smith: Sepp Scheepers
Baron Metzengerstein: Fred Woywode

Tänzerinnen und Tänzer:
Kevyn Haile (Dance Captan), Franziska H. Ballenberger, Paul Cless, Anne Hamann, Lucy Hickey, Julia Köhler, Kordula Kohlschmitt, Dave Mandell, Carla Oya, Daniela Rausch, Will Sky, Korina Zecirovic

Mitglieder der Statisterie:
Double der Virginia: Desiree Becker
Kameramann u.a.: Alexander Wittmann

Opernchor des Saarländischen Staatstheaters

Das Saarländische Staatsorchester

Die Frank Nimsgern Group:
Gitarren, Piano:
Frnak Nimsgern
Drums, Percussion: Hardy Fischötter
Keyboards: Rainer Scheithauer
Bass: Marius Goldhammer

Besprechung auf kulturfreak.de

Das Stück
Hauptfigur und Ideen-Pool für dieses Musical liefert der Stammvater aller Schauerliteratur: Edgar Allan Poe. In sieben Bildern, die thematisch den berühmtesten Erzählungen Poes folgen, wird die Geschichte eines verhängnisvollen Teufelspaktes erzählt: Poe, dessen schaurige Obsessionen ihn schier in den Wahnsinn treiben, wird von einem geheimnisvollen Dr. Pilatus, hinter dem sich niemand anders als der Teufel selbst verbirgt, Heilung versprochen. Wenn Poe dem notorisch fantasielosen Teufel seine grausamen Szenarien überlasse, werde er endlich Ruhe vor seinen Wahnbildern finden. Poe akzeptiert – und findet sich unversehens im Strudel der nun zur Realität werdenden eigenen Fantasien wieder. Als Schöpfer und Opfer seiner eigenen Phantasmagorien versucht er zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Einmal in die Wirklichkeit entlassen, finden seine Visionen nicht mehr zwischen die Buchdeckel zurück, für die sie einst gedacht waren. Nur das Selbstopfer kann diesen Teufelskreis noch stoppen.

Der Autor
Nach den Publikumsrennern „Paradise of Pain“ und „SnoWhite“ oder jüngst „Arena“ schreibt Frank Nimsgern ein neues Musical für das Saarländische Staatstheater. Seine Musik wird längst nicht nur im Berliner Friedrichstadtpalast („Elements“ und „Hexen“) umjubelt, sondern war u.a. auch bei den letzten vom Saarländischen Rundfunk produzierten „Tatort“-Folgen in der ARD zu hören.
Als Autor konnte für Nimsgern drittes Saarbrücker Großprojekt der international und seit Jahrzehnten gefeierte Musiker, Literat und Songschreiber Heinz Rudolf Kunze gewonnen werden. Neben Konzerten, Solo-Alben und Buchveröffentlichungen erarbeitete Kunze u.a. die deutschen Fassungen für „Les Misérables“ oder „Miss Saigon“.

Das Team
In den Hauptrollen wirken wieder internationale Musical-Stars mit, der Opernchor des Saarländischen Staatstheaters ist ebenfalls dabei und natürlich auch wieder die „Frank-Nimsgern-Group“, musikalisch geleitet von Frank Nimsgern selbst. Dirigieren wird das Saarländische Staatsorchester Kapellmeister Constantin Trinks. Das Ballett aus eigens für dieses Musical engagierten Tänzern und Tänzerinnen choreographiert wieder Marvin A. Smith, der am Erfolg der zurückliegenden Musical-Renner Nimsgerns wesentlich beteiligt war. Als Regisseur kommt zurück nach Saarbrücken Christian von Götz, der sich längst einen guten Namen in der deutschen Musical-Szene machen konnte (u.a. in Hamburg und Köln) und auch bereits in Saarbrücken erfolgreich im Genre des unterhaltenden Musiktheaters gearbeitet hat („Wiener Blut“, „Die lustigen Weiber von Windsor“). Die Bühne entwirft – erstmals für Saarbrücken – Detlev Beaujean und die Kostüme Angela C. Schuett. Q. & ©: Saarländisches Staatstheater
 

The Producers
Mel Brooks'-Musical größter Broadway-Hit aller Zeiten

Mel Brooks' musikalische Satire «The Producers» ist der größte Broadway-Erfolg aller Zeiten. Das phänomenale Stück, das sich über Hitler und die Nazis, Juden, Homosexuelle ebenso wie alte Frauen lustig macht, gewann am 3. Juni 2001 in New York gleich zwölf Tonys®. Das sind die meisten Preise, die je eine Produktion auf sich vereinen konnte. Die begehrten «Broadway-Oscars» werden seit 55 Jahren vergeben. Den letzten Rekord hatte «Hello Dolly» im Jahr 1964 mit 10 Tony Awards aufgestellt.

Broadway-Premiere: 19. April 01
London-Premiere: 9. November 04 (Theatre Royal Druy Lane)
Deutsche Erstaufführung: 17. Mai 09 (Berlin, Admiralspalast)
Deutschsprachige Erstaufführung: 30. Juni 08 (Wien, Ronacher)

Zur Inszenierung des Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz:

Premiere: 20. Mai 17

Musikalische Leitung: Ulrich Kern
Inszenierung, Licht: Sebastian Ritschel
Ausstattung: Sebastian Ritschel, Barbara Blaschke
Choreografie: Dan Pelleg, Marko E. Weigert
Dramaturgie: Ivo Zöllner
Konzeptionelle Mitarbeit: Ronny Scholz
Choreinstudierung: Albert Seidl

Besetzung:

Max Bialystock:
Stefan Bley
Leo Bloom: Daniel Eckert
Franz Liebkind: Hans-Peter Struppe
Roger De Bris: Adrian Becker
Carmen Ghia: Michael Berner
Ulla Svaden-Svanson: Alison Scherzer, Anna Gössi (musikal. einstudierend)

2 Platzanweiserinnen: Anna Gössi, N. N.

Halt-Mich-Grabsch-Mich: Adrian Becker
Stoß-Mich-Kos-Mich: N. N.
Küss-Mich-Spür-Mich: Anna Gössi
Mr. Marks: Ji-Su Park

Bryan (Bühnenbildner von Roger): Leo Mastjugin
Kevin (Kostümbildner von Roger): Jason Lee
Scott (Choreograf von Roger): Dan Pelleg
Shirley (Lichtdesigner von Roger): N. N.

Pianist (Audition): Olga Dribas / Francesco Fraboni
Jack (Audition): Jason Lee
Donald (Audition): Marko E. Weigert
Jason (Audition): Ji-Su Park

Sturmtruppenmann: Thembi Nkosi
Sturmtruppenmann Rolf: Carsten Arbel
Sturmtruppenmann Mel: Robert Rosenkranz

Wachtmeister: Carsten Arbel
OʻRourke, Polizist: Robert Rosenkranz
OʻRiley, Polizist: Heiko Vogel
OʻHulligan, Polizist: N. N.
Richter Maxwell: N. N.

Häftling 1: Robert Rosenkranz
Häftling 2: Keon Lee
Häftling 3: Carsten Arbel

Statisterie
Tanzcompany
Opernchor
Neue Lausitzer Philharmonie

www.g-h-t.de

Zur Inszenierung des Theater Regensburg:

Premiere: 10. Dezember 16 (Theater am Bismarckplatz)

Musikalische Leitung: Alistair Lilley
Inszenierung: Dominik Wilgenbus
Choreographie: Yuki Mori
Steppchoreographie: Tamàs Mester
Bühne: Peter Engel
Kostüme: Claudia Doderer
Licht: Martin Stevens
Dramaturgie: Christina Schmidt

Besetzung:

Max Bialystock:
Sebastian M. Winkler
Leo Bloom: Benno Schulz
Franz Liebkind: Christian Schossig
Roger DeBris: Matthias Laferi
Carmen: Ghia Tamás Mester
Ulla: Inga Hansen Benson Yonsen Tallen-Hallen Svaden-Svanson Martina Fender
Platzanweiserinnen: Elena Lin, Christiana Knaus
Premierengast / Buchhalter: Mert Öztaner
Bryan: Sehoon Ha
Kevin: Rae-Joo Kim
Jack: Harald Mück
Jason: Thomas Lackinger
Sturmtruppmann: Arpad Vulkan
Stalin: Mikhail Kuldyaev
Churchill: Thomas Lackinger
Häftling Nr. 1: Rae-Joo Kim
Häftling Nr. 2: Sehoon Ha
Häftling Nr. 3: Harald Mück
Häftling Nr. 4: Arpad Vulkan

Statisterie
Opernchor
Theater Regensburg Tanz
Philharmonisches Orchester Regensburg

www.theater-regensburg.de

Zur Produktion im Berliner Admiralspalast:

Premiere:
17. Mai 09

Regie, Choreographie: Susan Stroman
Einstudierung der Inszenierung: Nigel West
Einstudierung der Choreographie: Leigh Constantine
Übersetzung: Philipp Blom, Lyrics, David Bronner, add. Lyrics, Michaela Ronzoni, Dialoge & Dramaturgie
Regieassistenz/ Wien  (deutsche Dialoge): Viktoria Schubert
Bühnenbild: Robin Wagner, Design; David Petersen, Associate; Ted Irwin, Short time consultant
Kostüm-Design: William Ivey Long
Licht-Design/ Wien: Pia Virolainen
Sound-Design/ Wien: Erich Dorfinger
Zusätzliche Gags und Überarbeitung für Berlin: Titus Hoffmann

Besetzung der Hauptrollen:
Max Bialystock:
Cornelius Obonya
Leo Bloom: Andreas Bieber
Ulla: Bettina Mönch
Franz Liebkind: Herbert Steinböck
Roger de Bris: Martin Sommerlatte
Carmen Ghia: Rob Pelzer

Am 17. Mai 2009 feiert „THE PRODUCERS – Frühling für Hitler“ im Berliner Admiralspalast seine feierliche Deutschlandpremiere.
Er sagt von sich, dass er wahrscheinlich der einzige Jude sei, der mit Hitler viel Geld verdient hat. Die Rede ist von Mel Brooks, dem Altmeister der Komödie und des filmischen Klamauks. Seine schrille, bunte Nazi-Klamotte ist eines der schrägsten und erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Es lief jahrelang am Broadway und im Londoner Westend. Das Stück um den ausgebufften Broadway-Produzenten Max Bialystock (Cornelius Obonya) und seinen Buchhalter Leo Bloom (Andreas Bieber), die einen garantierten Flop produzieren wollen, wurde 2001 mit 12 Tony-Awards ausgezeichnet und löste nach 37 Jahren „Hello, Dolly!“ als das Musical mit den meisten Tony Awards ab.
„The Producers“gehört somit zu den erfolgreichsten Musicals der letzten 30 Jahre. Nach neun Monaten im Wiener Ronacher kommt „THE PRODUCERS – Frühling für Hitler” an den bestmöglichen Spielort in Deutschland: den Admiralspalast in Berlin - dahin, wo der jüdische Humor zuhause war.
Der Admiralspalast freut sich über die Co-Produktion mit den VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN. Zum brillanten Wiener Cast, der auch im Admiralspalast Broadway-Feeling verbreiten wird, gehören Cornelius Obonya (Max Bialystock), Andreas Bieber (Leo Bloom) und Herbert Steinböck (Franz Liebkind). Unter der musikalischen Supervision von Adrian Manz spielt ein Berliner Orchester.
Im Rahmen der Deutschlandpremiere übergibt der Club der Berliner Filmjournalisten zum ersten Mal einen Ehren Ernst-Lubitsch-Preis. Der Ernst-Lubitsch-Preis für die beste komödiantische Leistung im deutschen Film wird seit 1957 jährlich vom Club der Berliner Filmjournalisten verliehen. Die Idee, den nach Ernst Lubitsch benannten Preis zu stiften, hatte Billy Wilder. Für Mel Brooks macht der Club der Berliner Filmkritiker eine Ausnahme.

„Mel Brooks’ mehrfach preisgekröntes Musical wurde am Broadway und in London bejubelt. Die Geschichte um zwei jüdische Gauner passt wie kein anderes nach Berlin, das sich auf eine große Tradition jüdischen Humors besinnen kann. Und „THE PRODUCERS Frühling für Hitler“ passt perfekt in diese Zeit, in der große Gaunereien Wirtschaftssysteme zum Einstürzen bringen. Gerade in turbulenten Zeiten wie diesen, braucht es Orte der Zerstreuung und vor allem Gründe zum Lachen. „THE PRODUCERS Frühling für Hitler“ gehört für mich zum Besten vom Besten in Sachen schwarzem Humor. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass Mel Brooks den Ehren Ernst Lubitsch Preis erhält.” Rita Baus, künstlerische Leitung Admiralspalast.

„The Producers“ Kurzinhalt:
1959 am Broadway – der einst erfolgreiche Produzent Max Bialystock zeichnet sich in letzter Zeit durch handfeste, kostspielige Flops aus. Als Rettung in diesem Desaster erweist sich Leo Bloom, ein kleiner, unbedeutender Buchhalter. Durch seine zündende Idee, wie man mit fast legalen Mitteln aus einem künstlerischen Flop einen finanziellen Erfolg für das eigene Bankkonto machen kann, wird er zu Bialystocks Co-Produzenten.
Der Plan ist einfach Erfolg versprechend: Man überrede mit verzauberndem und verschlagenem Charme einige betuchte, alte Mädchen, die Kosten zu übernehmen und verspreche jeder einzelnen den gesamten Gewinn der Produktion, suche das schlechteste Stück aller Zeiten, engagiere den unfähigsten Regisseur des gesamten Broadways und besetze die Titelrolle mit dem unbegabtesten Darsteller aller Zeiten.
Mit dem schauderhaft glamourösen Stück „Frühling für Hitler“, dem schrilltuntigen Regisseur Roger de Bris mit Geschmacksverirrung und einem dem Nationalsozialismus all zu eng verbundenen Autor des Stückes Franz Liebkind als Hauptdarsteller, scheinen die Ingredienzien für den perfekten Flop gefunden. Bialystock und Bloom sind siegessicher – daraus wird die peinlichste Show, die der Broadway jemals gesehen hat! So peinlich, dass der Vorhang noch vor dem Vorstellungsende fallen muss. Damit könnten sie getrost und finanziell abgesichert in Rio ein neues Leben beginnen.
Doch die beiden Produzenten haben die Rechnung ohne das Publikum gemacht: Die Show wird als geniale Farce verstanden und gerät zum unvermuteten Hit der Saison. Damit beginnen für Bialystock und Bloom die Probleme erst richtig – wie sollen sie jemals den mehrfach vergebenen Gewinn von 100% an die Investorinnen zurückzahlen?

“The Producer” ist die Musicalversion des gleichnamigen ersten Spielfilms von Mel Brooks aus dem Jahre 1967 (deutscher Titel: “Frühling für Hitler").
Der Film ist eine in jeder Hinsicht respektlose Satire auf die Methoden des Showbusiness, dessen Absurditäten den Film zu wüsten Gags jenseits aller Geschmacksgrenzen anstacheln. Albern, überdreht und weit entfernt von jeder politischen Korrektheit, wird vom Kulturbetrieb bis zum Faschismus gnadenlos alles durch den Kakao gezogen, was dem Regisseur vor die Kamera kommt. Die Stars des 1968 mit dem Oscar für das beste Drehbuch ausgezeichneten Spektakels waren Zero Mostel und Brooks Dauer-Darsteller Gene Wilder. "Einer der besten, irrsinnigsten Späße, seit die Marx-Brothers in die Oper einfielen." (Newsweek)

Mel Brooks ist jetzt auch verantwortlich für die Musicalversion.

Zur Broadway-Inszenierung:

Kreative Team:
Musik und Texte: Mel Brooks
Buch: Thomas Meehan
Regie und Choreographie: Susan Stroman
Bühnenbild: Robin Wagner
Kostüme: William Ivey Long
Licht: Peter Kaczorowski
Sound: Steve Kennedy
Musikalischer Leiter: Patrick Brady
Orchestrierung: Douglas Besterman

Hauptdarsteller der Broadway-Premierenbesetzung: Nathan Lane, Matthew Broderick, Roger Bart, Gary Beach, Cady Huffman, Ron Orbach.

Produzenten: Rocco Landesman; SFX Theatrical Group; The Frankel, Baruch, Viertel, Routh Group; Harvey und Bob Weinstein; Rick Steiner; Robert F.S. Sillerman und Mel Brooks

St. James Theater, 246 West 44th Street ~ New York, NY 10036

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